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057_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 57 I 176. Jahrgang I Dienstag, 26. Juli 2022

Verkehrstraining

Für den Schul- oder Kindergarteneintritt empfiehlt sich, bereits jetzt den Weg zu üben. > Seite 3

Projekt von Lernenden Sicher bei Gewittern Im Seewadel wurden die acht erfolgreichen Lehrabschlüsse gefeiert. > Seite 6

Eine Blitzschutzanlage ist freiwillig, aber gemäss Gebäudeversicherung prüfenswert. > Seite 7

Schichtbetrieb

In der Sommerserie «Nachts im Säuliamt» geht es heute in eine Lackiererei. > Seite 8

Brunch mit dem Bundespräsidenten Am 1. August ist Ignazio Cassis zu Gast auf der Knonauer Stöckweid Ein Nationalrat, der Axpo-CEO und ein Profisportler – zum Nationalfeiertag wird wieder einiges an Prominenz hinter Ämtler Rednerpulten erwartet. Bundesrat Ignazio Cassis macht derweil Station in Knonau.

in die Aktualität, die aufzeigt, «dass Frieden und Sicherheit niemals wirklich gesichert sind.» Auch die Ämtler Gemeinden haben für ihre offiziellen Feiern wieder einiges an Prominenz aufgeboten. Bereits am 31. Juli sprechen in Bonstetten FDPJungnationalrat Andri Silberschmidt und in Obfelden David Lei, Moderator beim ZSC Lions TV, zur Festgemeinde. In Hedingen wird tags darauf Christoph Brand, CEO der Stromproduzentin und -händlerin Axpo, am Rednerpult erwartet. Ottenbach bietet derweil einen sportlichen Redner: Andrin Schädler ist Teil des Aerials-Erfolgsteams, das seine Sommer-Trainingsbasis im Mettmenstetter Jumpin hat. Auf eine Ansprache der Gemeindepräsidentin darf man sich in Stallikon und Wettswil freuen: Hier Valérie Battiston, die ihr neues Amt erst gerade angetreten hat, dort Katrin Röthlisberger, die bereits in ihre zweite Legislatur gestartet ist. Und in Mettmenstetten kommt Oliver Bär, Geschäftsführer der Gemeindeverwaltung, zu Wort.

von Thomas sTöckli Eine Zugreise mit verschiedenen Halten, um mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen – das hat sich Bundespräsident Ignazio Cassis für den Nationalfeiertag vorgenommen. Zwischen dem Start in Lugano und dem Ziel am Genfersee steuert er dabei auch das Knonauer Amt an – und zwar nicht nur so im Vorbeifahren: Der Magistrat wird um 10 Uhr am Augustbrunch der Familie Duperrex erwartet, begleitet von einer Gruppe italienischsprachiger Jugendlicher. Angekündigt sind zudem der Mettmenstetter SVP-Nationalrat Martin Haab sowie Martin Rufer, Direktor des Schweizer Bauernverbands. Die 600 Brunchplätze auf der Stöckweid dürften ausverkauft sein.

Höhenfeuer und Feuerwerk nur mit 200 Metern Abstand zum Wald

«Alle miteinander sind wir die Schweiz» Dass der Bundespräsident mit dem Zug anreist, ist kein Zufall. Schon für das offizielle Foto des Bundesrats unter seiner Führung hat der Tessiner eine Karte des Schienennetzes als Grundlage gewählt und die Bundesrätinnen und Bundesräte auf der Karte dort platzieren lassen, wo sie herkommen. Die Botschaft: «Alle miteinander sind wir die Schweiz.» Als Leitmotiv für die Reise am 1. August nennt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegen-

Ignazio Cassis wird am Bauernhof-Brunch in Knonau erwartet. (Bild zvg) heiten (EDA) denn auch Dialog und Vielfalt. Das passt zu Knonau, Schauplatz des Sonderbundkriegs und damit auch symbolträchtiger Ort dafür, geeint aus einer Auseinandersetzung herauszu-

kommen. «Die Dialogkultur in der Schweiz ist ein unschätzbares Gut. Sie fördert das friedliche Zusammenleben. Diese Stärke müssen wir um jeden Preis bewahren», macht Cassis den Transfer

Verzichten müssen die Festgänger voraussichtlich aufs Höhenfeuer und vielerorts auch aufs Feuerwerk. Wegen der anhaltenden Trockenheit und somit grosser Waldbrandgefahr gilt im Kanton Zürich seit Donnerstag ein Feuerverbot im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt. Für Feuerwerk und Höhen- respektive 1.-August-Feuer beträgt der Mindestabstand zum Waldrand 200 Meter. «Die Bevölkerung wird zu verantwortungsbewusstem Verhalten aufgerufen», appelliert die Baudirektion.

> Festprogramme auf den Seiten 4 und 5

Kamine stehen

Die Holzschnitzel-Heizzentrale Hausen soll Mitte September in Betrieb gehen. > Seite 9

Die Bäume leiden unter Wassermangel Die Hitzewelle sorgt dafür, dass auch die Bäume in der Stadt Affoltern unter Wassermangel leiden. Bis zu 70 Liter benötigen diese – die Stadt unterstützt die Bäume nun. Direkt am Stamm wurden Wassersäcke montiert, die über mehrere Stunden das Wasser abgeben. Bis September werden diese an den Bäumen bleiben. Haben die Bäume zu wenig Wasser, fangen die Blätter an, sich einzurollen. Aktuell tragen in Affoltern rund 70 Bäume solche Säcke. Im gesamten Stadtgebiet stehen rund 160 Bäume, welche die Stadt pflegt. (uc)

> Bericht auf Seite 3

Alter und Pflege stehen im Mittelpunkt Bei Gesundheits- und Altersfragen arbeiten die 14 Ämtler Gemeinden zusammen. Sie haben gemeinsam vor zweieinhalb Jahren eine Strategie lanciert. Spital, Ärzte, Pflege und Apotheke sollen besser zusammenarbeiten. Nun läuft seit Frühling die Umsetzung. Eines der Projekte befasst sich mit der 10-Jahres-Planung der ärztlichen Grundversorgung. Dazu beitragen könnte beispielsweise, dass sich Gruppenpraxen etablieren. Auch das betreute Wohnen im Knonauer Amt soll genauer unter die Lupe genommen werden. Im September will man eine gemeinsame Strategie in Angriff nehmen. (red.)

> Bericht auf Seite 6

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Mit dem Velo bis nach Gibraltar

Mettmenstetter Christian Deiss hat eine abenteuerliche Reise gestartet Als 25-Jähriger hat er einst Afrika von Süden nach Norden mit dem Auto durchquert. 41 Jahre später ist Christian Deiss nun wieder aufgebrochen. Diesmal mit dem Velo ab Mettmenstetten, mit dem Ziel Cadiz – und vielleicht weiter nach Portugal. «Ich bin schon immer gern gereist», sagt Christian Deiss. Besonders in Erinnerung geblieben ist seine Afrika-Durchquerung. Von Süden bis Norden fuhr er damals mit dem Auto quer durch den Kontinent. Das ist jetzt 41 Jahre her. In der Zwischenzeit haben die Lebensumstände die Abenteuerlust gezügelt. Zuletzt brach sie aber wieder durch und im Mettmenstetter reifte der Wunsch, mit dem Velo bis nach Cadiz zu fahren. Die Familie gab grünes Licht und so machte er sich am Sonntag auf den Weg. Keine 10 Kilogramm Gepäck nimmt Christian Deiss mit auf seine Abenteuerreise. Zelt und Liegematte sind nicht

In der 1.-August-Woche erscheint der Anzeiger einmalig am

Donnerstag, 4. August Inserateannahmeschluss: Mittwoch, 3. August, 8.00 Uhr Todesanzeigen: 3. August, 11.00 Uhr Christian Deiss wagt sich auf eine abenteuerliche Reise. (Bild zvg) dabei. «Dafür bin ich zu alt», so der 66-Jährige, der sich stattdessen «die paar Franken» für die Übernachtungen leisten will. Infolge einer Kinderlähmung

ist sein rechtes Bein vom Unterschenkel abwärts gelähmt. Das sei beim Bergauffahren zwar ein Handicap, «aber ich kann damit umgehen.» So will er denn

auch andere motivieren, die ebenfalls handicapiert sind. (tst.)

> Weiterer Bericht auf Seite 15

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«Alla fine ciò che conta non sono gli Anni della tua vita, ma la vita che metti in quegli anni»

Öffnungszeiten Stadtverwaltung

Dopo aver lottato come una guerriera, amorevolmente assistita, ci ha lasciato la nostra carissima

Am Montag, 1. August 2022, bleibt die Stadtverwaltung geschlossen. Ab Dienstag, 2. August 2022 sind wir gerne wieder für Sie da. Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter Bossardt Bestattungen AG unter der Telefonnummer 044 710 99 70.

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht nur traurig. Erzählt lieber von mir und lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte. Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.

Maria Luisa Bello-Zenti

11. settembre 1933 – 18. luglio 2022

Ne danno l’annucio

26. Juli 2022 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Marco Bello Gerardo Soriano Loredan, Remo, Vincenzo e famiglie

La ceremonia funebre avra luogo Giovedi 28. luglio 2022 alle 14.00 nel cimitero di Affoltern am Albis

Maria Luisa Bello-Zenti

11. September 1933 – 18. Juli 2022

Friedlich und still ist ein langes und erfülltes Leben zu Ende gegangen. Wir sind dankbar, dass Du uns auf einem Teil unseres Weges geführt hast und dass wir auch Dich auf einem Wegstück begleiten durften. Aus unserem Leben bist du gegangen, aber in unseren Herzen bleibst Du für immer. Wir danken insbesondere dem Palliative Care Team der Villa Sonnenberg und dem Team WB3 der Senevita Obstgarten in Affoltern am Albis für die sehr liebevolle Betreuung in den letzten Wochen.

Es vermissen dich Marco Bello Gerardo Soriano Loredan, Remo, Vincenzo, Rosaria

Indirizzo per i cordogli: Marco Bello, Brunnenstrasse 5, 8910 Affoltern

Entsorgung 1. August 2022 – ÖKI-HOF Für das Entsorgungszentrum ÖKI-HOF gelten folgende Annahmezeiten:

Beisetzung am Donnerstag, 28. Juli 2022, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle.

Montag, 1. August 2022: ganzer Tag geschlossen

Es werden keine Leidzirkulare verschickt.

26. Juli 2022 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Bauarbeiten Triemli– Uetliberg Um unsere Infrastruktur zu vereinheitlichen und die Pünktlichkeit zu verbessern, stellen wir derzeit die Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 um. In der zweiten Bauphase werden die Fahrleitungsmasten montiert und die Fahrleitung ausgetauscht. Leider lässt sich dabei Lärm nicht vermeiden, selbstverständlich halten wir ihn jedoch so gering wie möglich Vorgesehene Tag- und Nachtarbeiten: 27.7 bis 22.8.2022 Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

Traueradresse: Marco Bello, Brunnenstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderats für den Rest der Amtsdauer 2022–2026 (Provisorische Wahlvorschläge und Ansetzung der 2. Frist) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 10. Juni 2022 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderats innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Name, Vorname Hodler, Jürg Kraxner, Fabian

Jahrgang 1957 1992

Beruf Arzt Arzt

Adresse Rüchligstrasse 22 A Fliederstrasse 8

8908 Hedingen 8908 Hedingen

In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von sieben Tagen, d.h. bis 2. August 2022, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat als wahlleitende Behörde eingereicht werden können. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen erhältlich oder auf unserer Homepage hedingen.ch zu beziehen. Neue Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz in der Gemeinde Hedingen unterzeichnet sein müssen, sind spätestens bis 2. August 2022, dem Gemeinderat, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, einzureichen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adressen an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für die vorgeschlagene Person ist zwingend Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatdorf, Beruf und Adresse anzugeben (fakultativ können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer Politischen Partei angegeben werden). Vorgeschlagene Personen müssen ihren Politischen Wohnsitz in der Gemeinde Hedingen haben gemäss § 23 GPR sowie den Bestimmungen in der Gemeindeordnung zur Wohnsitzpflicht.

Teilweises Feuerverbot für das Gemeindegebiet Stallikon Mit Beschluss vom 21. Juli 2022 hat der Gemeinderat – als Ergänzung zum kantonalen Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe vom 20. Juli 2022 – ab 21. Juli 2022, 12.00 Uhr, ein teilweises Feuerverbot für das Gemeindegebiet Stallikon erlassen. Das bedeutet konkret:

• Keine Höhenfeuer; • Kontrollierte Grillfeuer (z. B. Gas-/ Elektrogrill) sind erlaubt. Zuwiderhandlungen gegen das Feuerverbot werden polizeilich geahndet. Die Bevölkerung wird zu verantwortungsbewusstem Verhalten aufgerufen, um Wald- und Flurbrände zu verhindern. Der Beschluss kann auf www.stallikon.ch eingesehen werden und liegt auf der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) während den Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Stadthalteramt Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Allfälligen Rekursen wird die aufschiebende Wirkung entzogen (Grund: Sicherung der öffentlichen Sicherheit und Infrastruktur). 21. Juli 2022 Gemeinderat Stallikon

Traurig nehmen Aktivmitglied

wir

Abschied

von

unserem

langjährigen

Hansjörg Rosenberg 22. September 1950 – 17. Juli 2022

Wir werden unseren sehr geschätzten Musikkameraden in bester Erinnerung behalten und ihm die letzte Ehre erweisen. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Die vorgeschlagene Person wird vom Gemeinderat in stiller Wahl als gewählt erklärt, sofern nach der zweiten Eingabefrist nicht mehr als ein Wahlvorschlag vorliegt und die zunächst vorgeschlagene Person mit der definitiv vorgeschlagenen Person übereinstimmt (§ 54 GPR). Andernfalls wird am 25. September 2022 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel mit Beiblatt durchgeführt.

Musikverein Obfelden Veteranen

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die Politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hedingen, 26. Juli 2022

WIR DANKEN HERZLICH

Gemeinderat Hedingen

• Keine offenen Feuer im Freien; • Kein Abbrennen von Feuerwerk (das Steigenlassen von Himmelslaternen ist generell verboten);

TODESANZEIGE

Verkehrsmitteilung Sammelstelle Chratz am Samstag, 23. Juli 2022 und am Samstag, 30. Juli 2022 geschlossen Infolge Sanierung Vorplatz Scheune bleibt die betreute Sammelstelle Chratz geschlossen. Folgende Abfallarten können an diesen beiden Samstagen nicht entsorgt werden: • Altmetalle • Batterien • Elektroschrott / Geräte • Karton • Leuchtstoffröhren • Mineralische Abfälle • Papier • PET und Nespresso • Sperrgut • Styropor EPS • Kunststoffe

Betrifft: Bonstetten Verkehrsbehinderungen: Islisbergstrasse Im Strassenabschnitt Im Sol bis zur Kantonsgrenze Aargau werden auf der talseitigen Strassenseite der Islisbergstrasse neue Randsteine versetzt. Eine Lichtsignalanlage regelt den Verkehr. Die Bauarbeiten beginnen am 2. August 2022 und dauern rund 2 Wochen. Kontaktstelle Gemeindeverwaltung Bonstetten Bereich Tiefbau, Am Rainli 2 8906 Bonstetten, Tel. 044 701 95 31 Publizierende Stelle: Gemeinde Bonstetten

Sonstige Abfallarten können gemäss Abfallkalender abgegeben werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

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Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls, die wir beim Abschied von

Walter Suter-Scheidegger 1. 1. 1930 – 21. 6. 2022 erfahren durften. Sie haben uns tief berührt. Es tröstet uns, dass wir beim Abschiednehmen nicht alleine waren, sondern von vielen begleitet wurden. Wir danken allen, die Walti im Leben wohlgesinnt waren. Herzlichen Dank für die zahlreichen Karten sowie die Spenden an das Pflegezentrum Sonnenberg. Mettmenstetten, im Juli 2022 Heidi Suter-Scheidegger und Trauerfamilien


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Heute Dienstag, 26. Juli, darf Margrit Stöckli in Affoltern ihren 96. Geburtstag feiern, was für eine stolze Anzahl Lebensjahre, auf die sie zurückblicken kann! Wir wünschen alles Gute und gratulieren herzlich.

Zum 95. Geburtstag Schon viele Male hat sich die Welt gedreht, seit Nelly Ziegler geboren wurde. Sie feiert am Donnerstag, 28. Juli, in Affoltern den 95. Geburtstag und das hoffentlich bei guter Gesundheit und in bester Stimmung; alles Gute!

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Mal Geburtstag feiern! Das darf heute Dienstag, 26. Juli, Wilhelm Käppeli in Affoltern. Wir wünschen ihm alles Gute und einen freudigen Festtag.

Zur goldenen Hochzeit Vor 50 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen – ein wunderbarer Anlass, dies auch gebührend zu feiern! Katharina und Uwe Proch-Pleiss in Obfelden gratulieren wir herzlich zum Hochzeitsjubiläum am Donnerstag, 28. Juli, und wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest.

Dienstag, 26. Juli 2022

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Die Bäume haben Durst In den aufgeheizten Begegnungszonen werden sie jetzt mit Wassersäcken versorgt Nicht nur wir ächzen unter der Hitzewelle. Auch die Bäume haben mit den hohen Temperaturen zu kämpfen – die Stadt Affoltern hilft ihnen nun. von luc müller Mindestens drei Liter täglich sollten wir bei dieser derzeitigen Affenhitze trinken. Bäume mindestens 12 Liter pro Tag oder in der Woche rund 60 bis 75 Liter. Seit über zwei Wochen ist nicht mehr genügend Niederschlag gefallen. Die Bäume in der Stadt Affoltern leiden derzeit wie in der ganzen Schweiz unter Wassermangel. «Wenn die Blätter sich einrollen. Dann ist das ein untrügliches Zeichen, dass der Baum zu wenig Wasser hat», berichtet Karl-Heinz Bremert, der stellvertretende Leiter des Werkhofs Affoltern. Deren Mitarbeiter sind unter anderem für die Pflege der Bäume zuständig, die auf öffentlichem Stadtgrund stehen. Unter der Hitze und Wassermangel leiden derzeit fast alle Baumarten auf Stadtgebiet wie Eschen, Buchen, Eichen oder Linden.

Aufgeheizte Standorte

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Nun bekommen auch die Bäume in den Begegnungszonen zum ersten Mal Wassersäcke umgebunden. «Die Säcke, die bis 70 Liter fassen, haben Löcher im Boden. Über fünf bis neun Stunden versickert so das Wasser konstant und sorgt für Feuchtigkeit», sagt Bremert. Würde man die Bäume wie sonst üblich einfach mit dem Schlauch wässern, verdampfte das Wasser wegen der aktuellen Hitze auch in den frühen Morgenstunden einfach. «Der Beton oder die Kiesplätze, auf denen diese Bäume stehen, heizen sich im Verlauf des Tages extrem auf.» Normalerweise holen sich die Bäume das Wasser über ihre Wurzeln auch tief aus dem Erdreich. Doch dieses ist inzwischen auch ausgetrocknet. «Das ist anders bei den Rabatten, wo auch Bäume stehen. Hier haben diese erstens mehr Platz. Zudem liegt hier ein spezieller Humus, der das Wasser speichert», informiert Bremert. Die wasserspendenden Säcke hat die Stadt nach Angaben von Karl-Heinz

Auch die Linden an der Inneren Grundstrasse werden von den grünen Wassersäcken direkt am Stamm versorgt. (Bild uc) Bremert schon einmal im Hitzesommer 2017 im Einsatz gehabt. Aber nur an den Strassen ausserorts wie beispielsweise an der Zürichstrasse in Richtung Hedingen, wo die Säcke aktuell ebenfalls wieder angebracht sind. «Die Massnahme hat damals aber gut gewirkt. Den Bäumen ist nichts passiert.» Das Wasser aus den Säcken hilft nur, dass der Baum überlebt – zum Wachstum führe das nicht.

Säcke bis September montiert Was passiert, wenn ein Baum lange zu wenig Wasser bekommt. Er versuche zunächst, seinen Hauptstamm zu versorgen, so Bremert. So verlagere sich die Versorgung immer mehr nach innen – die Blätter der äusseren Äste würden dann nicht mehr mit Wasser versorgt. Sie werden dann schon im Sommer

Kein Fussgängerstreifen

neuen Baumarten in den Städten experimentiert wird, welche hitzeresistenter sind. Nach Angaben von Karl-Heinz Bremert habe sich beispielsweise gezeigt, dass Ahorn der Hitze gut trotze.

Hitzeresistente Bäume gesucht Seit 2020 untersucht die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) schweizweit in Testpflanzungen, welche Bäume der Hitze widerstehen. Darunter sind schon heute verbreitete einheimische Arten wie Weisstanne und Lärche sowie mehrere Eichenarten, aber auch weniger bekannte wie Winterlinde und Elsbeere. Dazu kommen einige, die heute in der Schweiz nicht heimisch sind und aus wärmeren Gegenden stammen, wie die Baumhasel, die Atlaszeder und die Douglasie. Mit ersten Resultaten ist in rund drei Jahren zu rechnen.

Bereit für den Schulweg

Vorsicht beim Queren der Turbinenstrasse

Wie sich Kinder sicher im Verkehr bewegen

Wer zu Fuss auf dem Flurweg Tüepel über die neue Turbinenstrasse will, darf das auch ohne Fussgängerstreifen tun – mit entsprechender Vorsicht.

Für viele Kinder heisst es in wenigen Wochen: Kindergarten- oder Schuleintritt. Es empfiehlt sich, bereits jetzt den Schulweg zu üben.

Seit dem 20. Mai ist die Turbinenstrasse in Betrieb. Und spätestens seit die neu gebaute Langacherstrasse zweispurig in Betrieb ist, fliesst der Verkehr bereits um Ottenbach herum. Das merken auch die Fussgänger, welche auf dem Flurweg Tüepel die Turbinenstrasse überqueren

wollen. Hier fehlt nämlich ein Fussgängerstreifen. Hintergrund sei, dass es sich nicht um einen offiziellen Wanderweg handle, löst das kantonale Tiefbauamt in seinem jüngsten Newsletter zum Bau des Autobahnzubringers A4 Obfelden/ Ottenbach auf. Die Strasse könne zwar an dieser Stelle überquert werden, es sei jedoch entsprechende Vorsicht geboten. Ein offizieller Übergang für Fussgänger ist entlang der Lanzenstrasse und parallel zur Rickenbacherstrasse beim neuen Kreisel erstellt worden. (red.)

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braun und fallen ab. Im schlimmsten Fall brechen dann ganze Äste vom Baum ab. Auch wenn es nun in den nächsten Tagen regnen würde, brächte das keine schnelle und langfristig Abhilfe. «Die Böden sind sehr trocken. Das Wasser würde einfach, ohne zu versickern, oberflächlich ablaufen.» Und Karl-Heinz Bremert erklärt weiter: «Es bräuchte schon regelmässigen Landregen über zwei Wochen, um den Wasserhaushalt wieder einigermassen zu regulieren.» Danach sieht es in den nächsten Tagen aber nicht aus. «Es ist geplant, die Wassersäcke bis in den September befestigt zu lassen.» Aktuell werden in der Stadt 70 Bäume so mit Wasser versorgt. Insgesamt gibt es auf Stadtgebiet auf öffentlichem Grund rund 160 Bäume. Der Klimawandel und die damit verbundenen steigenden Sommertemperaturen sorgten dafür, dass mit

Kein Wanderweg, darum auch kein Fussgängerstreifen: Die neue Turbinenstrasse durchschneidet in Ottenbach den Flurweg Tüepel. (Bild zvg.)

Für Kinder ist der Schulweg ein besonderes Erlebnis. Aufgrund ihrer Entwicklung fehlt Kindern jedoch das Gefahrenbewusstsein. Deshalb sind Eltern und Betreuungspersonen verantwortlich, dass die Kinder das sichere Verhalten im Strassenverkehr trainieren. Je früher, desto sicherer. Die BfU hat einen Übungsplan in sieben Schritten zusammengestellt: • Lernschritt 1: Auf der sicheren Seite des Trottoirs gehen: Die sichere Seite ist jene, auf der sich Häuser und Gärten befinden und die damit am weitesten von der Strasse entfernt ist. • Lernschritt 2: Am Strassenrand immer anhalten: Der Strassenrand bildet eine Linie (z.B. Trottoirabsatz), den das Kind nie einfach so übertreten sollte. • Lernschritt 3: Wenig befahrene Strasse ohne Fussgängerstreifen überqueren: Am besten zuerst eine übersichtliche, wenig befahrene Quartierstrasse wählen. Noch immer gilt: «Warte – luege – lose – laufe». Erwachsene sollten das den Kindern deutlich vorzeigen und ihnen erklären, nach welchen Gefahren sie Ausschau halten sollen.

• Lernschritt 4: Eine Strasse mit Fussgängerstreifen überqueren: Vor dem Fussgängerstreifen sollte das Kind immer anhalten. Beim Überqueren gilt: «Warte – luege – lose – laufe». Fussgängerstreifen mit Mittelinseln sind sicherer. Erwachsene zeigen das «Links-rechtslinks-Schauen» am besten mit deutlichen Kopfbewegungen vor und weisen die Kinder darauf hin, dass es darum geht, herannahende Autos oder Velos zu sehen und hören. Kinder drehen den Kopf sonst mechanisch, ohne zu schauen. • Lernschritt 5: An einer Ampel die Strasse überqueren: Die vermeintliche Sicherheit kann trügerisch sein – wenn etwa ein Fahrzeug bei Rot durchfährt. Deshalb gilt auch bei Grün: Zuerst in beide Richtungen schauen. • Lernschritt 6: Zwischen parkierten Autos hindurch die Strasse überqueren: Dies ist sehr anspruchsvoll und sollte möglichst vermieden werden. Kinder werden zwischen parkierten Autos häufig übersehen und sehen herannahende Autos erst im letzten Augenblick. • Lernschritt 7: Den Weg zum Kindergarten oder zur Schule gehen: Wenn das Kind alle bisherigen Schritte meistern kann, ist es Zeit, den Weg zum Kindergarten oder zur Schule in Angriff zu nehmen. Erwachsene begleiten das Kind so lange wie nötig. (red.)


So feiern die Ämtler Gem Mettmenstetten

Bundesfeier auf dem Festplatz Paradis

19.30 Uhr Festbeginn 19.45 Uhr Glockengeläute 20.00 Uhr Gedanken zum 1. August von Oliver Bär – Geschäftsführer der Gemeinde Mettmenstetten Wie gewohnt führt der Turnverein Mettmenstetten die Festwirtschaft. Die Feier wird musikalisch begleitet von den Hopfemändli Örgeler aus Baar ZG. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt – ein Festzelt ist vorhanden. Verschönerungsverein und Turnverein Mettmenstetten

Einladung zur 1. August-Feier 2022 am Sonntag, 31. Juli 2022 Liebe Bonstetterinnen Liebe Bonstetter Am 31. Juli 2022 sind Sie und Ihre Gäste herzlich zur 1. August-Feier auf dem Hof der Familie Weiss an der Dachenmasstrasse eingeladen. Festwirtschaft ab 18.00 Uhr geführt vom Turn- & Sportverein Bonstetten zusätzlich Ukrainischer Essensstand Beginn der Feier um 19.30 Uhr Programm • Begrüssung seitens der Gemeindepräsidentin Arianne Moser • 1. August-Ansprache von Jung-Nationalrat Andri Silberschmidt • Schweizerpsalm mit dem Musikverein Bonstetten • Lampionumzug der Kinder, anschliessend Verteilung der Weggen Für Stimmung sorgt von 20.45 bis 21.30 Uhr Seb Lorez – der junge Zürcher Singer-Songwriter Der Gemeinderat Bonstetten freut sich auf viele Festbesucher und wünscht gute Unterhaltung.

Wettswil a. A.

Der Gemeinderat und der FC WettswilBonstetten laden herzlich zu einem gemütlichen Brunch ein. Wo:

Schulhaus Ägerten (je nach Wetter auf dem Vorplatz oder im Mehrzwecksaal)

Wann:

10.00 bis 14.00 Uhr. Reichhaltiger Brunch bis 13.00 Uhr, Fleisch und Würste vom Grill ab ca. 11.30 Uhr Für Unterhaltung sorgen die Ohrestüber-Musikanten aus Obfelden Es freuen sich auf Ihren Besuch: Gemeinderat und FC Wettswil-Bonstetten

Einladung zur Aeugster

Hedinger Bundesfeier Montag,

1. August 2022 auf der Weiherw bei jeder Witterung (Festzelt) rwiese w begleitet durch den Musikverein Hedingen

Programm

ab 18:00 Festwirtschaft durch den Turnverein

19.00 Uhr Festbeginn mit Wirtschaft auf dem Stampfiplatz (organisiert durch den Feldschützenverein)

19:00

Musikalische Unterhaltung mit den «Räbberg Fäger» 20.30 Uhr Begrüssung: Esther Breitenmoser, Gemeindepräsidentin Festrede: Claudia Bickel, Gemeinderätin Landeshymne und Ämtlermarsch Alphornklänge mit dem «Echo vom Röhrliberg» Wir freuen uns auf eine festliche Bundesfeier mit der Bevölkerung. Der Gemeinderat

Begrüssung durch Gemeindepräsident Ruedi Fornaro Apéro offeriert von der Gemeinde

20:00

Festrede durch Christoph Brand CEO AXPO anschliessend gemeinsames Singen der Landeshymne bei Einbruch der Dunkelheit Lampionumzug der Kinder (jj (jedes Kind mit Lampion erhält ein Sandwich)

Entfachen des Höhenfeuers Der Gemeinderat freut sich auf Ihren Besuch

Bei Schlechtwetter findet die Feier in der Stampfi statt.

Bitte Feuerwerk aus Sicherheitsgründen nur auf der oberen Spielwiese und nicht während der offiziellen Feier entzünden.

1. August-Feier Alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde sind zusammen mit ihren Freunden und Bekannten zur Aeugster 1.-August-Feier herzlich eingeladen. Die Festwirtschaft wird durch den EHC Türlersee Haie geführt. Jedes Kind erhält eine Wurst zum selber Braten und ein Glas Most.

Montag, 1. August Auf dem Bolet beim Schützenhaus (Bei schlechtem Wetter inn der Turnhalle) 17.30 Uhr

Eröffnung der Festw wirtschaft

20.00 Uhr

Läuten der Kirchenglocken Platzkonzert mit der Harmonie Affoltern Begrüssung durch Nadia Hausheer, Gemeindepräsidentin Gedanken zum 1. Auugust von Mike Stillhard Höhenfeuer Gemütliches Beisammensein

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gemeinderat Aeugst am Albis


emeinden den 1. August Sonntag, 31. Juli 2022, ab 18.00 Uhr Ort: Naturbad Maschwanden Festwirtschaft, Barbetrieb & musikalische Unterhaltung mit dem «Trio Heb di fescht» 21.00 Uhr Lampionumzug Auf zahlreiche Gäste freuen sich der Dorfverein, das Fasnachts-OK und der Gemeinderat.

GEMEINDE STALLIKON Werk- und Feuerwehrgebäude, Püntenstrasse 44 18.00 Uhr 18.30 Uhr 20.00 Uhr 21.00 Uhr 21.45 Uhr

Eröffnung Festwirtschaft Der Gemeinderat lädt zum Apéro ein Konzert der Musikgesellschaft Stallikon Ansprache von Valérie Battiston, Gemeindepräsidentin Umzug zum Höhenfeuer *) auf dem «Weidhoger» Festbetrieb mit Tanzmusik (Pit‘s Music Project)

*) Vorbehältlich bleiben amtliche Feuerverbote für das Gemeindegebiet wegen Waldbrandgefahr.

Kappel am Albis Bundesfeier beim oder im Gemeindesaal

Der Feldschützenverein Kappel am Albis organisiert im Auftrag der Gemeinde die Bundesfeier 2022 in gewohntem Rahmen. 19.00 Uhr

Festbetrieb mit Unterhaltung

20.00 Uhr

Offizielle Bundesfeier der Gemeinde Kappel am Albis

Anschliessend gemütliches Beisammensein Es gibt ein Feuer, aber kein Gemeinde-Feuerwerk. Bitte denken Sie daran, dass das Abbrennen von Feuerwerk über bewohnten Siedlungsgebieten auch am 1. August verboten ist. Wir danken für Ihr Verständnis. Sie sind herzlich zu dieser Feier eingeladen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen geselligen 1. August 2022.

1. AUGUST-FEIER OTTENBACH 2022

beim Pontonierhaus an der Reuss 10 - 14 Uhr Historisches Kleinkraftwerk Besuchen Sie das Kraftwerk der ehemaligen Seidenweberei Haas. 11 - 17 Uhr Festwirtschaft mit Grilladen, Fischbeiz und Kuchenbüffet

ab 13 Uhr Musikalische Unterhaltung Spielgemeinschaft Mettmenstetten - Ottenbach 14 Uhr Ansprache zum 1. August «Herausforderung: Generation Z!» von Andrin Schädler, Ottenbacher Profisportler im Team Aerials von Swiss-Ski ab 14.30 Uhr Örgeler 3 + 1 spielen heimatliche Klänge

Gemeiinde Ottenbach & Vereine

1. August-Feier 2022 Affoltern am Albis und Zwillikon Affoltern am Albis um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz Spiel der Harmonie Affoltern am Albis Festansprache 11.30 Uhr Liliane Hurschler Schulleiterin Primarschule Aemtler, Zürich Festwirtschaft Zwillikon ab 19.30 Uhr Festplatz oberhalb Rütirain Lampionumzug 20.30 Uhr ab Volg Musikverein Hedingen ab ca. 21.45 Uhr Festwirtschaft Grosses 1. August-Feuer und Feuerwerk Parkplätze beim Schulhaus Zwillikon Auf Ihren Besuch freuen sich Stadtrat und Sportclub Zwillikon

EINLADUNG

1. AUGUST-FEIER > So, 31. Juli 2022 ab 16:30 Uhr > Badi Obfelden PROGRAMM 16:30-17:30 Welcome Apéro 17:30-18:00 Ohrestüber Musikanten 18:45-19:15 Ohrestüber Musikanten 19:30-19:45 Festansprache David Lei, Moderator ZSC Lions anschl. Schweizer Psalm 20:00-22:00 Band «Naked» 22:15 August-Feuerwerk Vielfältiges Kinderprogramm. Kulinarsche Köstlich hkeiiten vom Feuerwehrverein und Getränke vom Badi Restaurant. Eintritt frei.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Juli 2022

Die Fortsetzung einer langen Tradition der Zusammenarbeit Ämtler Alters- und Gesundheitsstrategie: Es geht an die Umsetzung Eine gemeinsame Strategie in Alters- und Gesundheitsfragen – das haben sich die 14 Bezirksgemeinden vorgenommen. Schon der Austausch unter den Leistungserbringern zeigt Wirkung. von Thomas sTöckli Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt stetig und damit auch der Anteil chronisch oder mehrfach erkrankter Menschen. Im Sinne einer integrierten Gesundheitsversorgung im Bezirk und mit dem an der Spitalabstimmung von 2019 gefassten Auftrag haben die Ämtler Gemeinden deshalb vor zweieinhalb Jahren eine gemeinsame Alters- und Gesundheitsstrategie lanciert. Erklärte Ziele sind eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Altersund Gesundheitswesen, also etwa Spital, Ärzten, Pflege und Apotheken, sowie Koordination an den Schnittstellen. Im Zentrum stehen primär die Interessen der Patienten – und zwar von der Wiege bis zur Bahre –, aber auch ökonomische Faktoren. Nur schon dass wir die Leistungserbringer gemeinsam an den Tisch bringen, zeigt Wirkung», sagt Ronald Alder, Co-Leiter im Steuerungsausschuss Agsba. Der Kantonsrat sowie Gesundheits- und Sozialvorstand von Ottenbach nennt als Beispiel die jüngste Entwicklung bei den Hausärzten: «Plötzlich entstehen Gruppenpraxen.»

Ambulantes Angebot gestalten Im Frühling ging die Agsba in die Umsetzungsphase. «Gestartet sind wir mit acht Projekten», so Beat Bär. Diese laufen nun mit unterschiedlichen Rhythmen und Schwerpunkten. «Im Zentrum stehen langfristige, nachhaltige Lösungen und nicht schnelle Ergebnisse», stellt Agsba-Projektleiter Beat Bär klar, «alles andere wäre unrealistisch.» Das erste Projekt etwa, «Spital ambulant», lag nach der Publikation der

provisorischen Spitalliste durch die kantonale Gesundheitsdirektion vorübergehend auf Eis. «Jetzt ist es wieder am Auftauen», so Beat Bär: «Es war wichtig, dass zuerst die Hausaufgaben des Kantons erledigt wurden.» Den Lead hat hier Stefan Gyseler, VR-Präsident des Spitals Affoltern und Gemeindepräsident von Hausen. Konkret wird erarbeitet, welche ambulanten Angebote – nebst den Spitalleistungen – die Region zusätzlich brauchen könnte und wie sich diese finanzieren lassen. «Die Agsba bietet mit ihrer Struktur und ihrem Netzwerk die Chance, etwas zu entwickeln, das im Interesse von allen Beteiligten ist», so Beat Bär.

Hausarzt und Alterswohnung In einem zweiten Projekt geht es darum, die ärztliche Grundversorgung mit einem Zehn-Jahres-Horizont zu planen. Das umfasst nebst den Hausärzten auch die Kinder- und Frauenärzte sowie Psychiatrie und Psychotherapie. Dabei werden drei Regionen separat angeschaut: Im Norden die drei UnteramtGemeinden Stallikon, Wettswil und Bonstetten, in der Mitte Affoltern, Aeugst, Hedingen, Obfelden und Ottenbach sowie im Süden das erweiterte Oberamt mit Hausen, Rifferwil und Kappel sowie Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. «Erst wenn wir ein klares Bild haben, können wir auch Lösungen finden», so Beat Bär. Das könnte etwa die Etablierung von grösseren Gruppenpraxen sein. Eng damit verknüpft ist Projekt 3: Demnach sollen Pflegeexpertinnen und -experten bestimmte ärztliche Tätigkeiten übernehmen und so die Hausarztpraxen entlasten. Ein Test mit einem solchen APN (Advanced Practice Nurse) läuft bereits. Die ursprünglich noch separat angedachten Altersthemen Alters- und Pflegelandkarte der Zukunft und Sicherstellung eines Angebots an «Betreutem Wohnen» wurden inzwischen zusammengefasst in einem einzigen Projekt, welches im September gemeinsam

Ronald Alder und Monika Rohr, Co-Leitende im Steuerungsausschuss Agsba, mit Projektleiter Beat Bär (rechts). (Bild tst) angegangen werden soll. Der Trend läuft hier zu betreutem Wohnen und Netzwerken in Gemeinden und Quartieren. «Die Bedürfnisse ändern sich, für konventionelle Pflege-Institutionen wird es eng», prophezeit Beat Bär. Monika Rohr, Stalliker Sozialvorsteherin und Co-Leiterin des Agsba-Steuerungsausschusses, betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit in diesem Bereich: «Einzeln können die Gemeinden dies nicht stemmen!»

Lasten fair entschädigen Geklärt werden müssen insbesondere die Standortlasten: Während beim Einzug in ein Altersheim in einer anderen Gemeinde der offizielle Wohnsitz nicht

Projekttag der Lernenden

Im «Seewadel» wurden die erfolgreichen Lehrabschlüsse gefeiert Im Zentrum für Gesundheit und Alter Seewadel, feierten acht Lernende ihren erfolgreichen Abschluss. Die Feier wurde als Projekt von den Lernenden aller Berufsrichtungen des ersten und zweiten Lehrjahrs gestaltet. Die erste wichtige Phase haben die jungen Berufsleute hinter sich gebracht. Auch in diesem Jahr konnte das Seewadel in Affoltern Gratulationen zu erfolgreichen Abschlüssen aussprechen: vier Fachfrauen Gesundheit, eine Assistentin Gesundheit und Soziales, eine Köchin, ein Fachmann Betriebsunterhalt und ein Hauswirtschaftspraktiker. Die Gesundheitsbetriebe im Kanton Zürich haben eine Ausbildungsverpflichtung auf allen Ausbildungsstufen – das erklärt die hohe Zahl der Abschlüsse. Was kommt jetzt? Die Jugendlichen können aktuell noch nicht sagen, was ihr späterer Traumjob sein wird. Durch die vielen Möglichkeiten, die ihnen zur Auswahl stehen, ist es nicht unüblich, dass sie anfangs den Überblick verlieren. Sie sind jung, können weiter verschiedene Dinge ausprobieren und ihre Talente stärken. Wenn sie an sich selbst glauben, dann stehen ihnen alle Türen offen. In diesem Sinne konnten am 11. Juli (nach zwei Jahren endlich wieder gemeinsam) im Bistro Seewadel bei einem gemütlichen Grillplausch die Lehr-

wechselt, ist dies beim Umzug in eine Alterswohnung der Fall. Sollte die Person später unterstützungsbedürftig werden, ist demnach die Gemeinde in der Pflicht, in welcher die Alterswohnung steht. Hier sind pragmatische Lösungen gefragt, welche diese «Last» fair regeln. Nicht zuletzt ist der Solidarität im Bezirk einer von sechs Leitsätzen hinter der integrierten Versorgung gewidmet. «Wenn eine Gemeinde Lasten übernimmt, müssen wir auch über finanzielle Verrechnung sprechen», so Beat Bär. «Das könnte auch in Form einer interkommunalen Anstalt geschehen», ergänzt Monika Rohr. Gleich drei Projekte sind in der letzten Gruppe zusammengefasst. Erstens wäre da die Liste der Präventionsangebote im

Bezirk – «bei unserem bestehenden Angebot eine grosse Fleissarbeit», so Bär –, ferner die integrierte Zusammenarbeit und eine Plattform für Koordination. «Hier brauchen wir eine Lösung für alle 14 Gemeinden», betont Ronald Alder. «Viel kleiner als 55 000 Einwohner macht keinen Sinn. Und nebst den Bezirksgemeinden soll auch die Standortförderung eine grössere Rolle spielen. Schliesslich trägt eine gute Gesundheitsversorgung nicht unwesentlich zur Standortattraktivität bei. «Ganz im Sinne der Vision von Agsba», sagt Bär und zitiert: «Die an den Bedürfnissen der Bevölkerung ausgerichtete horizontal und vertikal integrierte Gesundheitsversorgung im Bezirk Affoltern wird als führend wahrgenommen.»

Ein gefragter Mann mit vielen Ämtern

Nachruf auf Walter Suter-Scheidegger

Die Lernenden im ersten und zweiten Lehrjahr gestalten das Grillfest. Hinten von links: Tenzin Bhutia, Adshayaa Varatharasa, Vassiliki-Maria Kapetanidis und Tatiana Antonio. Vorne: Vanessa Kreienbühl, Gianni Carmo, Ylenia Stöckle und Abinaya Uthayakumaran. (Bild zvg) abschlüsse gewürdigt werden. Das Grillfest haben die Lernenden aus dem ersten und zweiten Lehrjahr, im Rahmen des traditionellen Projekttages, ausgerichtet. Die Abschlusslernenden verabschiedeten sich am Nachmittag bei Kaffee und selbst gemachten Kuchen von den Bewohnenden. Während die einen in Abschiedsstimmung sind und alles für den Austritt aus dem Lehrbetrieb Seewadel, Zentrum für Gesundheit und Alter, vorbereiten, um in einem anderen Betrieb weitere Erfahrungen zu sammeln, treffen andere bereits Vorbereitungen, um weitere Ausbildungen in Angriff zu nehmen, sei dies im Seewadel oder in einem anderen Betrieb.

Neben den erwähnten Lehrabschlüssen schliessen bis im Frühjahr 2023 im Seewadel auch vier Personen das Studium zur Pflegefachperson HF ab. Zudem beginnt in diesem Herbst das erste Mal in der Geschichte des Seewadels eine Mitarbeiterin das Studium zum Master der Pflege. Das Angebot von ambulanter und stationärer Pflege macht das Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter zu einem interessanten Ausbildungsbetrieb. In diesem Zusammenhang ist es sehr erfreulich, dass mit dem Lehrbeginn am 2. August in den Pflegeberufen ein neues Bildungsteam im Rahmen der vollamtlichen Berufsbildung rekrutiert werden konnte. Pflegeheim Seewadel

Einer von fünf Bauern im Grossholz, immer motorisiert, sei es sein schneller Traktor Kunz, später das Auto, das er auch als Milchtransporter gebrauchte. Zweimal pro Tag fuhr Walti nach Affoltern zur Sennerei-Genossenschaft an der Zürichstrasse mit der Frischmilch von sieben Bauern. In der Getreideerntezeit haben die fünf Bauern einander geholfen, die Getreidepuppen zu stellen, Sie sahen aus wie kleine Häuschen. Die Garben, die der Bindemäher ausspuckte, wurden zusammengestellt, konnten so trocknen. Walti war auch der Bindemäherpilot. Hier wurde nicht auf die Uhr geschaut, wer wie lang bei anderen gearbeitet hat. Es wurde gearbeitet, bis alles fertig war. Im Vorwinter folgte das Dreschen mit der Genossenschaftsdreschmaschine. Auch hier war das Gemeinschaftliche wieder Hauptsache. Es brauchte viele Leute, viel Handarbeit. Das gute Essen und Trank haben für alles entschädigt. Walti war ein gefragter Mann mit vielen Ämtern, sei es in der Feuerwehr Höfe, Gemeinderat und Männerchor, im Wald der HK Mettmenstetten, als Präsi oder als Vorstand im damaligen «HPV Zürich», heute Wald Zürich. Gerne erinnere ich mich an die Generalversammlungen des HPV, jeweils ein Erlebnis mit Metzgete und später Rück-

kehr. Seine Frau Heidi war immer die gute Seele im Haus und Hof oder als Samariterin. Danke Walti, auch für deine nachbarliche Hilfe: Da meine Eltern nicht mobil waren, hast du viele Mitfahrgelegenheiten geboten – und das gerne gemacht, bis ins hohe Alter. Die Agrarpolitik der neueren Zeit hat leider die kollektivistischen Kulturen, die Gemeinsamkeiten mit anderen Menschen betont, ordentlich gestresst. Heute herrscht leider Individualismus. In Erinnerung bleibt auch meine letzte Begegnung mit Walti im hohen Alter, beim Nussknacken bei ihm zu Hause mit Heidi. Ueli Suter, Nachbar ANZEIGE

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Juli 2022

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Lohnt sich eine Blitzschutzanlage? Ein freiwilliger Einbau ist gemäss Gebäudeversicherung des Kantons Zürich prüfenswert Nach dem mutmasslichen Blitzeinschlag und Brand in Obfelden Anfang Juli fragt man sich, ob ein Blitzschutz sinnvoll ist. Vorab, eine Pflicht besteht in der Schweiz für die meisten Gebäude nicht. Dominik Stierli Gemäss der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) ist jeder fünfte Feuerschaden einem Blitzeinschlag geschuldet. Blitzschläge haben im Kanton Zürich in den letzten zehn Jahren im Mittel 236 Schäden pro Jahr verursacht. Trotzdem haben über 90 Prozent der privaten Wohnbauten in der Schweiz keinen Schutz. Das Jahr 2021 war mit 299 Schäden und 4,26 Millionen Franken Schadensumme im oberen Bereich. Allerdings lässt sich weder bei der Anzahl, noch bei der Schadensumme einen Trend erkennen. Die jährliche Schadensumme schwankt zudem je nach betroffenen Gebäuden. Von Gesetzes wegen müssen nur gewisse, vor allem öffentliche Gebäude, einen Blitzableiter besitzen. Zum Beispiel Spitäler, Heime oder Hotels. Oder auch Industrieoder Gewerbebauten, welche mit explosiven Stoffen arbeiten. Auch exponierte Wohnlagen können verpflichtet werden.

Zwei verschiedene Schutzarten Beim Blitzschutz unterscheidet man zwischen einem inneren und äusseren Schutz. Im Innern können beispielsweise Wasserleitungen oder Heizungsrohre mit dem äusseren Blitzschutz verbunden werden. Eine weitere Ergänzung ist ein Überspannungsschutz für elektrische Geräte. Eine Überspannung kann noch durch einen 2000 Meter entfernten Blitzschlag in eine Stromleitung ausgelöst werden. Ein äusserer Blitzschutz ist wohlbekannt als Blitzableiter.

Die Kupferdrähte eines äusseren Blitzschutzes auf einem älteren Gebäude in Affoltern.

Das Gebäude des «Anzeigers» verfügt über eine Blitzschutz-Anlage auf dem Dach. (Bilder Dominik Stierli) Dabei werden auf einem Dach Kupferdrähte ausgelegt, welche den Blitz einfangen. Ableitungen führen die Energie zur Erde. Für die Erdung gibt es entweder eine Ringleitung in 70 Zentimeter Tiefe rund um das Haus oder ein Stahlband im Fundament des Gebäudes.

Prüfung des Einbaus lohnenswert Die Kosten für eine Nachrüstung mit einem äusseren Blitzschutzsystem für ein Einfamilienhaus betragen gemäss GVZ zwischen rund 8000 bis 10 000 Franken. Nachrüstungen bei älteren Gebäuden, ohne Fundamentplatte, sind teurer. Bei einem Neubau belaufen sich die Kos-

ten für einen äusseren Blitzschutz von 3000 bis 5000 Franken. Subventioniert werden die freiwilligen Massnahmen nicht. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich erklärt auf Anfrage, dass es sich aufgrund der Häufigkeit von Blitzeinschlägen lohnt, mit Fachpersonen die Kosten und den Nutzen genauer zu untersuchen. Allenfalls ist der freiwillige Einbau eines Blitzschutzsystems sinnvoll. Die GVZ weist darauf hin, dass nicht nur der äussere Blitzschutz, sondern auch der innere wichtig ist. Wer freiwillig eine Blitzschutzanlage montiert, muss diese alle zehn Jahre durch einen Fachmann kontrollieren lassen.

Vom Abflussrohr führt die Erdung des Blitzschutzsystems in die Erde.

Frau verletzt durch Zentrum für Cybersicherheit Unvergesslicher Discoabend Flaschenwurf Die Verwaltung und weitere Für die zentrale und fachkundige Unter dem Motto «Sommer Party» umsetzen. Das Organisationsteam freuEin unbekannter Mann hat am frühen Samstagmorgen, 16. Juli, beim Bahnhof Uitikon-Waldegg eine Flasche nach einer Frau geworfen und diese mittelschwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz nach Mitternacht kam die Üetlibergbahn S10 im Bahnhof UitikonWaldegg an. Während Personen die Türe des Zuges blockierten, stieg ein Mann aus und urinierte an die Hecke. Ein Anwohnerehepaar störte sich an diesem Vorgehen und beschwerte sich beim Unbekannten. Während sich die Personengruppe verbal in das Geschehen einmischte, wurde eine Glasflasche in Richtung der Bewohner geworfen. Das Wurfgeschoss traf die 41-jährige Frau am Kopf und sie musste mit mittelschweren Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Spital gefahren werden. Die Unbekannten stiegen wieder in den Zug und setzten ihre Fahrt Richtung Zürich fort. Wer Angaben zum Vorfall oder zur Personengruppe machen kann, wird gebeten, sich bei der Kapo zu melden unter Telefon 0586484848. (red.)

Zielgruppen gegen Cyberangriffe wappnen – dazu baut das Amt für Informatik ein kantonales Zentrum für Cybersicherheit auf. Der Kanton Zürich will sich als sicherer Partner profilieren und weiterhin eine Vorreiterrolle im öffentlichen Sektor einnehmen. «Der Schutz von behördlichen Daten und von kritischer Infrastruktur wird als Qualitätsmerkmal eines Standorts immer wichtiger», sagt Regierungspräsident und Finanzdirektor Ernst Stocker. «Der Kanton Zürich will ihn darum mit einer breiten Vernetzung und gezielten Massnahmen stärken.» Zu diesem Zweck hat der Regierungsrat eine Cyberstrategie verabschiedet, die sich unter anderem auf Empfehlungen des Sicherheitsverbundes Schweiz stützt.

Umsetzung der Strategie schafft der Kanton das neue Zentrum für Cybersicherheit, das dem Amt für Informatik angegliedert ist. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Verwaltung. Neben einer Kampagne zur Stärkung der Sicherheitskultur bei den Mitarbeitenden wird ein transparentes Cyber-Risikomanagement aufgebaut und ein sogenanntes «Bug-Bounty-Programm» gestartet. Dabei sollen wohlgesinnte Hacker Schwachstellen zutage fördern. Weiter will das Zentrum die verwaltungsinterne Zusammenarbeit intensivieren, vor allem mit der Kantonspolizei und mit der Staatsanwaltschaft und einen aktiven Dialog mit Partnern ausserhalb der Verwaltung pflegen, etwa den Betreibern von kritischen Infrastrukturen im Kanton. Vorgesehen ist auch eine Schulungsplattform für Städte und Gemeinden. (red.)

hat die Jugendarbeit Affoltern in Zusammenarbeit mit dem Familienclub und Familienzentrum eine Mittelstufendisco durchgeführt. Von 19 bis 22 Uhr sorgten am 8. Juli 42 Kinder der 4. bis 6. Klasse für gute Stimmung. Es wurde gespielt, gelacht und die Musik brachte die Kinder zum Tanzen. Selbstverständlich gabs auch Snacks wie Hotdogs und Äpfel und verschiedene Getränke, die von den Kindern an der Bar verkauft wurden. Die Kinder waren im Voraus in die Vorbereitung und die Planung der Mittelstufendisco einbezogen. Gemeinsam wurde eingekauft, Kuchen gebacken und Cocktails ausprobiert. Dabei durften die Kinder ihre eigenen Gestaltungsideen einbringen und

te sich, dass die letzte Mittelstufendisco dieses Schuljahres so gut besucht wurde. Die Mittelstufendisco findet fünfmal im Jahr am Freitagabend vom 19 bis 22 Uhr statt und ist immer wieder ein Highlight für alle Kinder. Voranmelden muss man sich nicht. Es ist jedoch das einzige Angebot der Jugendarbeit, das einen Eintritt kostet, nämlich fünf Franken. Dafür ist ein Getränk oder ein Snack bereits dabei! Bei jeder Mittelstufendisco wird ein Flyer gemacht und in die Schulen verteilt sowie auf Instagram gepostet. Die nächste Mittelstufendisco findet in bald zwei Monaten am 16. September statt! Elsa Fulge, Jugendarbeit Affoltern Weitere Infos bei der Jugendarbeit Affoltern,

dem Familienzentrum oder dem Familienclub.

Sehenswertes geknipst? Der «Anzeiger» freut sich über Leserfotos mit Bezug zur Region, unbearbeitet und hochaufgelöst in JPG-Format an redaktion@affolteranzeiger.ch. Gefragt sind insbesondere Fotos zu aktuellen sowie nicht alltäglichen Ereignissen und Situationen. (red.)

Der Froschprinz im Teich des Seleger Moors. (Leserbild Albert A. Stahel)

Supermond über Affoltern in der Nacht vom 13. Juli. (Leserbild Sylvia Limacher)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Juli 2022

Nachts sind alle Katzen grau Sommerserie «Nachts im Säuliamt» (2): Schichtbetrieb in der Lackiererei Berufe, welche vorwiegend oder nur nachts ausgeübt werden können, finden sich in vielen Branchen. Zwei Personen, welche die Arbeit nachts schätzen, hat der «Anzeiger» während ihres nächtlichen Einsatzes getroffen. VON MARTIN MULLIS Der gängige Aphorismus, dass nachts alle Katzen grau erscheinen, zeigt sich wie viele dieser Volksweisheiten lediglich als Halbwahrheit. Die Katze jedenfalls, welche kürzlich zu mitternächtlicher Stunde unvermittelt aus einem Kornfeld vor meinem Auto über die Strasse schoss, wies ein schneeweisses Fell auf. Nur wenige hundert Meter entfernt, beäugte mich seelenruhig ein junger Fuchs, bevor er sich umdrehte und gemütlich über die Wiese in Richtung Wald spazierte. Beide Begegnungen dürften für Menschen, welche regelmässig nachts unterwegs sind, nichts Aussergewöhnliches sein. Für mich persönlich zeigten die beiden kurzen Erlebnisse aber klar, dass die

NACHTS IM SÄULIAMT Was läuft im Bezirk, wenn die meisten Leute schlafen? Dieser Frage gehen die «Anzeiger»-Journalisten in der diesjährigen Sommerserie nach. Sie begleiten Menschen, die nachts arbeiten oder Party machen oder erhalten Einblicke in die Natur, die anderen verborgen bleiben. (red.)

Welt spät in der Nacht andere Herausforderungen birgt als tagsüber. Noch besser wurde mir dies bewusst, als ich auf den Parkplatz der Firma fuhr, in der Nachtarbeit geleistet wird. Zwar waren erfreulicherweise fast sämtliche Parkfelder frei, dennoch könnte ich mir gut vorstellen, dass eine etwas ängstliche Person ungern und sowieso nur ganz am Rande des Platzes parkieren würde. Meine Schritte hallten unnatürlich laut und ich ertappte mich, wie ich vorsichtig den Kopf drehte und hinter mich schaute.

Schichten, die erste von 5 Uhr bis 14 Uhr und eine zweite Schicht ab 14 Uhr bis 23 Uhr. Je nach Arbeitsanfall werden die Schichten jedoch um eine Stunde verlängert. Während Albert Roos aus Dachlissen lediglich sechs Kilometer Arbeitsweg zurücklegen muss, fährt Sedat Aytan vom aargauischen Neuenhof gute 35 Kilometer zur Arbeit. Die beiden arbeiten gerne im Schichtbetrieb, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Gründen.

Jede Schicht hat Vor- und Nachteile Während sich Roos eher als Morgenmuffel outet, liebt Aytan den frühen Arbeitsbeginn und geniesst den freien Nachmittag. Natürlich empfinden beide Handwerker in ihrer bevorzugten Schicht immer auch gewisse Nachteile. Da ist es auch möglich, dass sich bei einer beendeten Frühschicht die Müdigkeit auf der Heimfahrt mit dem Auto unangenehm bemerkbar macht. In der kalten Jahreszeit wiederum sind die Strassen vor 5 Uhr morgens meistens weder gesalzen noch gepfadet. Auf ihrem Arbeitsweg zu eher ungewöhnlichen Zeiten erleben sowohl Roos als auch Aytan immer wieder auch erstaunliche oder gar bizarre Vorfälle. Zwar sind die Strassen meist leer, dafür sind auch mehr Verkehrsrowdys unterwegs. Vor allem sind nachts und in den frühen Morgenstunden auch immer wieder Wildtiere zu sehen, so kollidierte Schichtleiter Roos einmal mit einem Fuchs und erlitt einen ziemlich grossen Schaden an seinem Fahrzeug. Die Schichtarbeit gestaltet zudem auch ein Vereinsleben, möglicherweise

Verdächtige Geräusche Festzuhalten ist hier, dass ich mich nicht in einem Grossstadtquartier mit üblem Ruf befand, sondern in der unmittelbaren Nähe des Bahnhofes von Hedingen. Allerdings zeigte meine Uhr fast Mitternacht und im Umkreis von mehreren hundert Metern brannte kein einziges Licht. Auch die Tatsache, dass irgendwo bei den Perrons eine männliche Stimme irgendwelche Gurgelgeräusche von sich gab, empfand ich nicht als beruhigend. Dennoch traf ich unversehrt in der Werkstatt der Firma Ernst Schweizer AG in Hedingen ein. Selbstverständlich liess ich es tunlichst bleiben, bei den Nachtarbeitern meine Furchtsamkeit zu erwähnen. Der Schichtleiter Albert Roos und der Lackierer Sedat Aytan, welche dort in Schichtarbeit Aluminiumprofile behandeln, hatten mir in einem kurzen Vorgespräch über ihre Nachtarbeit, ihren Arbeitsweg und ihre Erfahrungen erzählt. Momentan arbeitet ein gutes halbes Dutzend Lackierer in zwei

Nächtliche Lackierarbeit in der Spritzkabine: Schichtarbeiter Sedat Aytan. (Bild Martin Mullis)

auch die Ausübung eines Hobbys oder gar eine Weiterbildung als schwierig. Sowohl Schichtleiter Roos als auch Lackierer Aytan betonen, dass auch die Familien, welche im gegenteiligen Rhythmus leben, mit der Schichtarbeit nicht immer glücklich seien. Und auch wenn Albert Roos und Sedat Aytan bei der Nachtarbeit eher

gegensätzliche Vorlieben erwähnen, so halten sie doch beide einstimmig fest, dass sowohl der Arbeitgeber als auch die Arbeit selber, bedeutender als Nacht- oder Tagesarbeitszeit zu werten sei. Das sei auch ein massgeblicher Grund für ihre Zufriedenheit und zugleich auch Ansporn, beste Leistungen zu erbringen.

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Beratung für Eltern

Das Kinder- und Jugendhilfezentrum kjz Affoltern hilft bei der Lösungssuche. > Seite 11

Dienstag, 26. Juli 2022

Feiern unter Blättern

Bei der Waldhütte Uerzlikon steigt das Waldfest – wieder in gewohntem Rahmen. > Seite 15

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Klar die Schnellste

Petra Klingler triumphierte am nationalen Speed-Wettkampf in Villars-sur-Ollon. > Seite 15

Heizgenossenschaft Hausen im Endspurt Die Inbetriebnahme der Holzschnitzel-Heizzentrale ist für Mitte September geplant Während der letzten eineinhalb Jahre hat die Heizgenossenschaft Hausen auf dem Weisbrod-Areal eine Heizzentrale erstellt. Vor kurzem wurden die Netze zusammengeschlossen. Ein weiterer Meilenstein folgte mit dem Einbau der Kamine. Von Marianne Voss Mitte 2019 wurde in Hausen die Heizgenossenschaft Hausen (HGH) gegründet. Das Projekt war damals durch den Gemeinderat Gregor Blattmann und Förster Robi Püntener vorwärtsgetrieben worden. Die beiden waren der Überzeugung, dass in Hausen mehr Potenzial vorhanden ist für Wärmeabnehmer von Holzenergie. Ihr Ziel war, die 830 Hektaren Wald und das Gartenschnittholz unserer Region als wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Wärmeressource zu nutzen. Mitglied in der HGH sind die Gemeinde Hausen, die Holzkorporationen als Lieferanten sowie die bestehenden und zukünftigen Wärmebezüger.

Finanzierung ist gesichert Anfang 2021 verkaufte Kari Burkhard von der Häcksel-Service GmbH das bereits vorhandene Fernleitungsnetz an die HGH. Diese übernahm somit den Wärmeverbund Husmatte. Im Weisbrod-Areal wurde nun während der letzten eineinhalb Jahre die neue Holzschnitzel-Heizzentrale der HGH erstellt, die jetzt kurz vor Bauabschluss steht. Die Arbeiten gehen effizient voran. «Das muss so sein», erklärt Oliver Weisbrod, Präsident der HGH. «Mitte September ist die Inbetriebnahme geplant. Dann werden die ersten Schnitzel angeliefert und die Öfen gestartet.» Der Rohbau für die Heizzentrale wurde durch die Weisbrod-Zürrer AG erstellt, die gesamte

MARKTPL ATZ

HGH-Präsident Oliver Weisbrod vor dem Gebäude der neuen Heizzentrale. Soeben wurden die Kratzförderer angeliefert. (Bilder Marianne Voss)

Die beiden Kamine für die Heizzentrale werden in Millimeterarbeit durch das Dach in der bestehenden Scheune eingesetzt.

Technik durch die HGH finanziert. Der Liquiditätsplan funktioniere, informiert Oliver Weisbrod. Die Finanzierung sei durch Kredite vonseiten der Gemeinde und der Genossenschafter, durch Genossenschaftskapital sowie durch die ersten Anschlussgebühren gesichert. «Wegen der aktuellen Weltlage kam es in den letzten Tagen zu Lieferengpässen für den Leitungsbau. Doch das konnte vorläufig überwunden werden, die nächsten Abschnitte sind gesichert.» Vor drei Wochen wurde ein wichtiger Mei-

von 1200 und 550 Kilowatt, und in der Scheune stehen schon die zwei riesigen Wärmespeicher mit einem Fassungsvermögen von je 25 000 Litern. Doch bis Mitte September gibt es noch einiges zu tun: Stromanschluss, Einbau der Förderschnecken und der Kratzförderer und weitere technische Installationen.

lenstein erreicht. Das übernommene Netz des WV Husmatte konnte erfolgreich an das neue Netz der HGH angeschlossen werden. Am vergangenen Donnerstag folgte ein weiterer Schritt, als die zwei bis zu 13 Meter langen Kamine angeliefert und durchs Dach in der bestehenden Scheune neben der neuen Heizzentrale eingesetzt wurden – eine beeindruckende Millimeterarbeit durch die Installateure und den Kranführer. Im Innern der Zentrale befinden sich bereits die beiden Öfen mit Kapazitäten

Nachfrage ist gross «Die Nachfrage nach Anschlüssen ist sehr gross», so der Präsident. Das

geplante Netz sei mit der momentan verbauten Technik fast vollständig ausgelastet. «Im vorläufigen Endausbau werden 80 bis 90 Liegenschaften in Hausen am Wärmenetz der HGH angeschlossen sein. Durch die schwierige Weltlage ist das Interesse an der HGH mit ihrem fortschrittlichen ökologischen Wärmeverbundsystem stark gestiegen.» Am 28. und 29. Oktober ist die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Weitere Informationen: www.heizgenossenschafthausen.ch

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Neue innovative Schiebelösungen Endlich wieder an der Messe – Hawa Sliding Solutions präsentiert sich Hawa Sliding Solutions, der Technologie- und Marktführer für Schiebelösungen aus Mettmenstetten und Sirnach, nutzte nach der pandemiebedingten Unterbrechung die erste grosse europäische Fachmesse, um Neuheiten einem interessierten Publikum vorzustellen.

Ein motiviertes Hawa-Messeteam durfte endlich wieder einmal den Schreinern live an einer Messe die neuen Schiebelösungen vorstellen. (Bild zvg.)

Die Geschäftsleitung von Hawa begrüsste die Durchführung der Messe, welche durch Terminverschiebungen in der Planung und Vorbereitung einige Herausforderungen mit sich brachte. Die Holz-Handwerk, eine der wichtigsten europäischen Veranstaltungen für Schreiner, Tischler und Zimmerer rund um die Themen Holzbearbeitung und Holzverarbeitung fand vom 12. bis zum 15. Juli in Nürnberg, Deutschland, statt.

Die lange Zeit ohne Messen hat Hawa dazu genutzt, neue innovative Schiebelösungen zu entwickeln. «Es freut uns sehr, dass wir nach dem pandemiebedingten Unterbruch unsere Neuheiten an der Messe Holz-Handwerk einem breiteren Fachpublikum präsentieren konnten», so die Geschäftsleiter Ezequiel Di Claudio und Peter Möller. «Es ist wesentlich faszinierender, wenn man die Hawa-Schiebesysteme in Aktion sieht, die qualitativ hochwertigen Produktteile in den Händen hält und die ruhigen Laufeigenschaften direkt spürt, als wenn unsere Lösungen nur digital erlebt werden.»

Einzigartige Leistungsgarantie Trotz Ferienzeit und Hitzeperiode fanden sich viele Besucher auf den Hawa-Messestand ein, wo sie sich von den neuen Schiebelösungen an

Modellen und im Fachgespräch selbst überzeugen konnten. Der inspirierende Stand mit innovativen Ideen für zeitgemässe Lösungen und Komfort im Umfeld Wohnen, Hospitality, Gastgewerbe und Bauten überzeugte. Im Fokus standen diesmal Schiebebeschlagsysteme mit hochwirksamer Schalldämmung: Hawa Junior Acoustics und Hawa Porta Acoustics für Holztüren bis 100 Kilogramm. Beim Klassiker unter den Schiebebeschlagsystemen Hawa Junior 100 wurde über die in der Branche einzigartige Leistungsgarantie diskutiert und beim Hawa Porta sorgte die mit einer effizienten Bewegungsunterstützung versehene Push-toopen-Lösung mit Selbsteinzug für Aufsehen. Hawa Hawa Sliding Solutions AG, Untere Fischbachstrasse 4, Mettmenstetten www.hawa.com


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Vermischtes RATGEBER BEZIEHUNG

Dienstag, 26. Juli 2022

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So funktioniert Familie Kostenlose, vertrauliche und persönliche Beratungen im Kinder- und Jugendhilfezentrum

Viktor Arheit, Paarberater und Mediator, Affoltern

Meine Kultur, deine Kultur Wenn zwei Menschen zusammenkommen, treffen auch verschiedene Kulturen aufeinander. Woran denken Sie dabei? Zuerst denke ich an die Herkunftsfamilien der beiden, denn jede Familie ist eine eigene Kultur. Dann denke ich auch an unterschiedliche Einstellungen zu Religion, Ernährung, Politik, Sport, Reisen, Musik, Einrichtungsstil, Umgang mit Geld oder Hobbys. Wie wichtig ist es, sich aneinander anzupassen? Im Alter von 20 oder 30 Jahren ist das noch einfacher. Über 50 haben die meisten Menschen ihre Einstellungen und Neigungen definiert und fühlen sich damit zufrieden. Wenn also Menschen im fortgeschrittenen Alter zusammenfinden, steht nicht das Anpassen an erster Stelle, sondern das Interesse aneinander. Wie viel Verschiedenheit geht? Wie viel Gemeinsamkeit ist nötig? Wenn alles verschieden ist, trifft sich ein Paar vermutlich gar nicht. Natürlich braucht es Gemeinsamkeiten. Die müssen aber nicht beim Hobby oder Musikstil liegen. Nicht alles muss zusammen unternommen werden. Wenn beide rausgehen und mit verschiedenen Erlebnissen zurückkehren, kann das Teilen der Erfahrungen eine starke Verbundenheit bewirken. Es gibt ja auch die innere Verbundenheit und die guten Gespräche, die mindestens so wichtig sind. Aber das setzt gegenseitiges Interesse voraus. Natürlich. Das innere Interesse am Gegenüber, an seinen/ihren Aktivitäten und Empfindungen ist entscheidend – und nicht derselbe Musikgeschmack oder dasselbe Hobby. Was aber, wenn einer von beiden eine extreme, dominante Überzeugung hat? Wenn die Überzeugung – ob das eine Religion, Esskultur, ein intensives Hobby oder eine politische Haltung ist – über der Beziehung steht, wird es schwierig. Die Frage ist auch, wie viel Zeit sie oder er in diese Lebensanschauung investiert. Sobald Intoleranz, Wertung und Radikalität ins Spiel kommen, beginnt ein Machtkampf. Was raten Sie grundsätzlich? Wertschätzung, Toleranz und Respekt gegenüber dem Andersartigen. Zudem das Bewusstsein, dass es im Leben letztendlich immer um die Beziehung geht, die ich zu mir selber, zum Universum, zu Gott oder vor allem auch zu meinen Mitmenschen habe. Wenn man sich das vor Augen führt, ist es nicht mehr nötig, sich in radikale Einstellungen zu verbeissen. ANZEIGE

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Elternschaft ist eine emotionelle Achterbahnfahrt. Es geht ums Zuhören, Unterstützen, aber auch ums Setzen von Grenzen. Kinder sind individuelle Persönlichkeiten und lassen sich nicht formen wie Lehm. Deshalb sind Probleme normal. Lösungen findet man gemeinsam mit dem Beratungsteam des Kinder- und Jugendhilfezentrums kjz Affoltern. von regula zellweger Was kann ich tun, um die gewünschte Wirkung zu erzielen? Diese Frage stellen sich Eltern immer wieder. Es geht nicht um das Warum oder Darum: «Was mache ich falsch?» Nie um Schuldverteilung, sondern um das gemeinsame Finden von Lösungen für kleine und grosse Probleme im Familienalltag. Wer sich da Hilfe holt, kostenlos, vertraulich und persönlich, kann vielleicht verhindern, dass aus einem kleinen Problem ein grosses wird, dass das System Familie ein Verhalten so lange wiederholt, bis es ein Muster wird, das auf die Kinder prägend wirkt und zu ändern immer schwieriger wird. Simone Gruen, Erziehungsberaterin und Psychologin mit langjähriger Berufserfahrung in den Bereichen Klinische Psychologie, Schulpsychologie und der Opferberatung, kann solche fatalen Kreisläufe unterbrechen und helfen, Veränderungen herbeizuführen. Mit psychologischer Hilfe ist es wie in der Chemie mit einem Katalysator – etwas salopp erklärt: Ein Katalysator beeinflusst einen chemischen Prozess, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Man kann den Katalysator nach erfolgter Zielerreichung wieder «entfernen».

Erziehungsberatung Generell untersteht das kjz Affoltern dem Kanton Zürich und berät Eltern bei Fragen zur Erziehung und zum Familienalltag. Bei Notlagen und familiären Konflikten bietet es professionelle Hilfe. Die Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Es nimmt weiter Aufgaben im Bereich der gesetzlichen und freiwilligen Kinder- und Jugendhilfe wahr. Auch Kurse und Veranstaltungen gehören zur Palette der Angebote. Gleich drei Abteilungen des kjz bieten Familien bei Alltagsfragen niederschwellig Hilfe an: die Mütter- und Väterberatung, die Erziehungsberatung und die Soziale Arbeit. Simone Gruen liebt ihre Arbeit als Erziehungsberaterin, denn Eltern, die freiwillig kommen, haben ein Problem bereits erkannt und sind motiviert, Lösungen für das Wohl der ganzen Fami-

Simone Gruen (links), Erziehungsberaterin, und Malou Erdmann, Mütter- und Väterberaterin, freuen sich, wenn Eltern Kontakt mit ihnen aufnehmen. (Bild Regula Zellweger) lie zu finden. Sie sagt voller Herzlichkeit: «Meldet Euch, einfach kommen.» Die konstruktive Bearbeitung von Problemen konfrontiert Eltern oft mit ihrer eigenen Kindheit. Simone Gruen: «Oft erklären die Eltern, dass es hilfreich gewesen wäre, wenn ihre Eltern eine Beratung in Anspruch genommen hätten. Denn spezifische Familienprobleme werden oft über Generationen weitergegeben.» Das Durchbrechen eines solchen generationenübergreifenden Teufelskreises, oft begleitet von Wut, Scham und Trauer, ist ein grosses Geschenk, das liebevolle Eltern ihren Kindern machen können.

Väterberaterinnen, MVB, bietet sie – zusätzlich zu Affoltern – öffentliche Beratungsstunden in Bonstetten, Mettmenstetten, Obfelden und Wettswil an. Die Beratungsstellen stehen allen Familien aus dem Bezirk Affoltern offen. Grundsätzlich dürfen alle Beratungsstellen unabhängig von der Wohngemeinde besucht werden.

Mütter- und Väterberatung

Häufige Fragestellungen in der Elternberatung sind Geschwisterprobleme, Unsicherheiten in der Entwicklung des Kindes, Fragen rund um Hochsensibilität, Hochbegabung oder psychische Auffälligkeiten, Fragen während und nach der Trennung von Eltern, disziplinarische Probleme, Schulprobleme oder Fragen während der Pubertät des Kindes. Gemeinsam ist das Ziel von Beraterin und Eltern: das optimale Wohlbefinden des Kindes und seine möglichst reibungslose Persönlichkeitsentwick-lung. Simone Gruen arbeitet in ihrem Büro in Affoltern, berät Eltern im direkten Gespräch und auch übers Telefon. Sie geht aber auch regelmässig in die Gemeinden. Zusammen mit Mütter- und

Die Mütter- und Väterberatung richtet sich an Familien und werdende Eltern und berät zu Fragen zu Geburt und Wochenbett sowie zu Ernährung, Schlaf, Erziehung, Entwicklung und Pflege des Kindes bis zum Alter von vier Jahren. Die Fachpersonen für die körperliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes unterstützen Eltern – auch in belastenden Situationen. Malou Erdmann ist mit Herzblut Mütter- und Väterberaterin und schätzt die Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen, beispielsweise Hebammen. Die gelernte Kinderkrankenschwester absolvierte die anspruchsvolle Weiterbildung zur «Beraterin Frühe Kindheit HFP». Auch ihr geht es darum, neben der professionellen Beantwortung von Sachfragen, Eltern zu stärken und ihnen Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern zu vermitteln. Die MVB findet regelmässig in den fünf Gemeinden des Bezirks statt, Zeit

Teenagern. Jasper spielt Fussball und ist bitterenttäuscht, dass sein Trainer ihn immer auf der Ersatzbank sitzen lässt. Chilly ist klug und merkt schnell, was los ist. Sie will helfen und macht dies auf ihre Art. Lavinia hingegen hat andere Probleme. Sie ist mit ihren fast 13 Jahren zum ersten Mal verliebt, aber sie kriegt keine Beachtung von ihrem Angebeteten. Auch da weiss Chilly Rat. Beim jüngsten Familienmitglied, dem zweijährigen Kilian, spielt Chilly Babysitter, kuschelt und singt mit dem Kleinen. Der lustige Hund ist immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und wird so als Held gefeiert. Lavinia und Jasper eröffnen einen Youtube- und Instagram-Account für Chilly. Innert kürzester Zeit wird der Hund zum Star und somit wird nicht nur er gefeiert, sondern auch seine Familie. Das Buch ist sehr amüsant zum Lesen.

Immer wieder hat es witzige Abschnitte, in welchen man erfahren kann, was Chilly gerade denkt. Das Buch ist gespickt mit lustigen Illustrationen, welche den Text auflockern. Es gibt auch Sequenzen aus Jaspers und Lavinias Tagebuch. Diese Abschnitte enthalten Themen, welche die Jugendlichen beschäftigen und sind auch in Jugendsprache verfasst. Das Buch ist sehr ansprechend für Kinder ab 9 Jahren. Die Autorin, Sabine Zett, hat schon viele Kinder- und Jugendbücher geschrieben und ihre Werke sind auch mehrfach ausgezeichnet worden. Da sie selbst unerwarteten Familienzuwachs in Form eines Hundes bekommen hat, kam sie auf die Idee, ein Buch über einen Vierbeiner zu schreiben. «Die Welt liegt mir zu Pfoten» ist der erste von bisher zwei erschienenen Bänden.

Jede Familie tickt individuell

und Adresse erfährt man im Internet. Auch Beratungen auf Voranmeldung im kjz, telefonische Beratungen und Hausbesuche sowie der begleitete Bewegungsraum für Babys in Wettswil und in Hausen werden angeboten. Beim kjz erhalten Eltern zudem Informationen über Entlastungsmöglichkeiten und Angebote der familienergänzenden Betreuung. Es können Fachpersonen vermittelt werden, die Familien zu Hause unterstützen. Bei Bedarf werden Übersetzerinnen oder Kulturvermittler beigezogen. Der erste Schritt auf das kjz zu muss von den Eltern kommen und richtet sich nach ihrem Bedarf. Infos: www.zh.ch/de/bildungsdirektion/amt-fuerjugend-und-berufsberatung/kjz-affoltern.

FAMILIENFREUNDLICH Die Serie «Familienfreundliches Säuliamt» bietet Informationen und Tipps rund um lokale Angebote für Familien. Themen sind Freizeit, Gesundheit, Beratung und Betreuung. Danke für Tipps zu für Familien besonders interessanten Themen im Bezirk an: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red.)

BUCH-TIPP

Chilly Wuff VON NICOLE GERBER, BIBLIOTHEK HEDINGEN Chilly Wuff ist ein ganz spezieller Hund. Er kann nämlich denken wie wir Menschen und das Buch ist aus seiner Sicht geschrieben. Die Menschenkinder, bei welchen die Nicole Gerber Hündin wohnt, ha- (Bilder zvg.) ben sie Chilly getauft, weil sie wie die Jugendlichen gerne chillt. Chilly futtert und spielt auch sehr gerne und sie liebt ihr Chaosrudel – also ihre Menschenfamilie. Mit den zwei grösseren Kindern Lavinia und Jasper erlebt Chilly Höhen und Tiefen im Leben von

«Chilly Wuff – Die Welt liegt mir zu Pfoten» von Sabine Zett. Arena Verlag, Würzburg 2021. ISBN 978-3-401-60565-4.


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Vermischtes

Dienstag, 26. Juli 2022

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Ein Fest unter dem Blätterdach Bei der Waldhütte Uerzlikon steigt wieder das Waldfest Das Uerzliker Waldfest ist zur Tradition geworden und findet dieses Jahr wieder im gewohnten Rahmen statt. Das Fest steigt am Samstag, 30. Juli, ab 17 Uhr. Seit Jahren ist das Waldfest in Uerzlikon bei Jung und Alt bekannt. Der Gemischte Chor Kappel hat das Uerzliker Waldfest im Juli 1966 zum ersten Mal durchgeführt. Seit nun gut 14 Jahren ist der Unihockeyclub Kappel am Albis für einen reibungslosen Festablauf verantwortlich. Während dieser Zeit wurden am Waldfest bereits so einige schöne und unterhaltsame Geschichten geschrieben. In die Organisation des Fests stecken die Mitglieder der «Kappeler Devils» jedes Jahr viel Engagement und Herzblut. Und dies zahlt sich aus, denn im Gegensatz zu anderen Festen dieser Art, konnte das Waldfest überleben und so eine Tradition aufrechterhalten, welche heutzutage nur noch selten zu finden ist. Auch das Waldfest hatte es nicht immer einfach. Besonders spürbar war dies in den letzten zwei Jahren. So musste aufgrund der Coronapandemie das Waldfest 2020 abgesagt werden. Lange wurde gehofft und abgewartet, ob sich eine Möglichkeit bietet, das Fest durchzuführen. Leider blieb nur die Ernüch-

terung. Doch diese wurde schnell zur Vorfreude für das Waldfest 2021. Als im Frühjahr dann die Vorbereitungen begannen, sah es so aus, als könne das Fest wieder wie gewohnt stattfinden. Kurz vor dem Fest wurden dann jedoch neue Veranstaltungsrichtlinien des Bundes herausgegeben. So blieb den Organisatoren nichts anderes übrig, als die Beschränkung von 500 Besucher einzuhalten, auch wenn man gerne mehr Leute auf das Festareal gelassen hätte.

Musikalische Unterhaltung Es freut den Unihockeyclub Kappel natürlich umso mehr, dieses Jahr wieder in vollem Umfang zurück zu sein. Das Waldfest steigt am Samstag, 30. Juli, ab 17 Uhr bei der Waldhütte in Uerzlikon. Für die musikalische Unterhaltung sorgt dieses Jahr das «Eventduo» und der «Musikverein Harmonie Hausen». Selbstverständlich wird den Besucherinnen und Besuchern wieder eine grosse Auswahl kulinarischer Köstlichkeiten geboten. Auch die traditionellen Spiele des Waldfests wie Luftgewehrstand, Büchsenwerfen, Fischlispiel und Unihockey-Torwand dürfen nicht fehlen.

Das Waldfest findet bei der Waldhütte Uerzlikon statt. Das Publikum wird am Samstag, 30. Juli, durch das «Eventduo» und den «Musikverein Harmonie Hausen» unterhalten. (Bild zvg)

UHC Kappel / Albis Devils Weitere Infos unter www.waldfest-uerzlikon.ch.

Verbunden – oder lieber in «Bubbles?» Chris Husi Ramseier stellt ihre Werke im Kloster Kappel aus Die Ausstellung zeigt Landschaftsbilder und die menschliche Figur in Verbindung mit der Natur, mit dem Wesen an sich. Die Vernissage findet am 31. Juli statt. Die Bilder von Chris Husi entspringen dem tiefen Bedürfnis nach Erleben von Verbundenheit. Verbundenheit mit dem atmosphärischen Augenblick in der Landschaft, Verbundenheit im Dialog mit dem Ursprünglichen und dem Wesenhaften. In den Figuren ihrer Bilder wie in ihren «Bubbles» spiegeln sich Beziehungen im Du und ich, in ihrer Ver- und Entbundenheit, im Erleben von Einheit, Freiheit, Wachstum und Veränderungen. Die Künstlerin fragt nach unserer Sicht auf die Dinge, auf die Menschen und auf uns selbst: Was uns dabei berührt und

verbindet. Mit ihrer Bildsprache versucht sie, ihrem Herzensanliegen nachzugehen: «Nur in der Verbundenheit kann ich berührt werden.» Sich verbinden, heisst für sie, die eigenen Zugänge zu öffnen zu den inneren Bilderwelten, die nach Ausdruck verlangen. Dabei öffnet sich ein zeitloser Raum – sie beschreibt ihn als stillen See, in dem etwas entstehen darf und in dem das Entstehen das eigentlich Wichtige ist.

Künstlerin bietet Workshops an Chris Husi Ramseier malt seit ihrer Kindheit. Die Erfahrung exakter Porzellanmalerei führte sie ins freie Malen. Sie experimentierte mit unterschiedlichsten Techniken, setzte sich mit Ton, Metall, Kunststoff und Stein auseinander – und landet doch immer wieder bei der Ölmalerei. In ihrem

Atelier «Allegra» in Hausen bietet sie Workshops und offene Ateliers an.

Vernissage mit Musik Am Rand der Bilder von Chris Husi finden sich kurze Texte von Frank Fischer, sogenannte «Randnotizen». Sie sind dialogisch entstanden. Wörter wecken innere Bilder. Bilder verbinden sich mit Wörtern. Die unterschiedlichen kreativen Kanäle treten in Dialog und inspirieren sich gegenseitig. Die Vernissage beginnt am Sonntag, 31. Juli, 15.30 Uhr. Nach der Begrüssung und Ansprache durch Pfarrer Volker Bleil führt Chris Husi Ramseier in ihr Werk ein. Musikalisch wird der Anlass umrahmt von Tobi Hansson, Gitarre, und Toni Lauper, Klarinette. Die Ausstellung dauert bis 23. Oktober und ist täglich von 8 bis 22 Uhr zugänglich. Kloster Kappel

Die Künstlerin Chris Husi fragt in ihren Bildern nach unserer Sicht auf die Dinge, auf die Menschen und auf uns selbst. (Bild zvg)

«Ich kann jederzeit wieder umkehren» Durch die Nordwand Mit dem Velo nach Cadiz: Christian Deiss ist ins Abenteuer gestartet

Für drei Monate hat er sich zu Hause in Mettmenstetten abgemeldet. Am Sonntag ging es für Christian Deiss frühmorgens los, im Gepäck nur das Nötigste.

Zwei oder auch drei Monate? Christian Deiss blickt voraus auf eine abenteuerliche Reise. (Bild zvg)

Die erste Etappe sollte Christian Deiss nach Solothurn führen. Mit einer Tagesleistung um 80 bis 100 Kilometern könnte es der Mettmenstetter in zwei Monaten bis Cadiz schaffen. Doch der 66-Jährige ist ohne Druck unterwegs: «Wenn es mir stinkt, kann ich jederzeit umkehren», sagt er. «Und wenn ich mich in Cadiz gut fühle, fahre ich vielleicht noch weiter bis Portugal.» «Ich mache das für mich», stellt er klar. Mit seinen engsten Angehörigen werde er unterwegs Kontakt halten, ein Reiseblog für ein grösseres Publikum sei jedoch nicht vorgesehen. Nach fünf Tagen ist eine erste Zweitagesrast im französischen Isère-Tal vorgesehen. Dann sollte auch der «Anzeiger» wieder Gelegenheit haben, mit dem Abenteuerreisenden in Kontakt zu treten. (tst.)

Petra Klingler im Speed unter 10 Sekunden

In Villars-sur-Ollon fanden nationale Wettkämpfe statt. Im Speed-Wettbewerb holte Petra Klingler aus Bonstetten den Sieg.

Speed: Auszug aus der Rangliste Damen Elite: 1. Petra Klingler (Regionalzentrum Zürich; Bonstetten), 2. Francesca Walther (Belpberg), 3. Ada Graf (Team AWT; Zürich), total 4 Teilnehmerinnen. Speed: Auszug aus der Rangliste Herren Elite: 1. Sascha Schwob (Füllinsdorf),

Mit 9,79 Sekunden für die 15 Meter, leicht überhängende Normwand führte Petra Klingler (Bonstetten) die Rangliste nach der Qualifikation deutlich an. Als einzige Frau unterbot sie die Marke von zehn Sekunden. Im Final konnte sie sich dann noch steigern und erreichte eine Zeit von 9,33 Sekunden. Damit siegte sie klar vor Francesca Walther (Belpberg) und Ada Graf (Zürich). Einen weiteren klaren Sieg für das Regionalzentrum Zürich gab es bei den Herren U16 mit Gilles Meili (Zürich). Auch er führte das Klassement bereits nach der Qualifikation an. Im Final siegte er mit einer Zeit von 9,74 Sekunden deutlich gegen Davide Torroni (Gordola). Dritter wurde Marc Leonard Overbeck (Basel). Den dritten Sieg für das Regionalzentrum holte sich Raphael Müller bei den Herren U14. Martin Rahn-Hirni

2. Yan Jakob (Belpberg), 3. Michel Erni (Regionalzentrum Zürich; Affoltern)

Petra Klingler war siegreich. (Bild zvg)


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