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056_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

VOM DORF ZU DE STADT AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 56 I 176. Jahrgang I Freitag, 22. Juli 2022

Verkleinerte Behörde

Die von sieben auf fünf Mitglieder reduzierte Schulpflege Affoltern hat sich konstituiert. > Seite 3

Gepflegt und stilvoll

Serie «Gärten»: Beate Kuhnt und Andreas Huber legen Wert auf Qualität und Ästhetik. > Seite 10

Eier-Trick

Der gewiefte Kuckuck jubelt anderen Vögeln seinen Nachwuchs unter. > Seite 12

Leiser Belag

Die Turbinenstrasse in Ottenbach hat einen speziellen Belag, der den Lärm dämpft. > Seite 13

Rekordverdächtig früh Bereits Ende dieser Woche ist die Getreideernte abgeschlossen – mit sehr guter Qualität. > Seite 13

Gewinn dank der Freiwilligen

Was sich nachts im Säuliamt Am 20. August empfängt der FC Wettswil-Bonstetten im Cup den Grasshopper Club Zürich abspielt

In knapp einem Monat gibt es in Wettswil ein Fussballfest – die Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren.

Was läuft im Bezirk, wenn die meisten Leute schlafen? Dieser Frage gehen die «Anzeiger»Journalisten in der diesjährigen Sommerserie nach. Den Anfang macht Redaktor Dominik Stierli.

Von Luc MüLLer Den 20. August haben sich viele Fussballfans aus der Region im Kalender rot angestrichen. Dann kommt es im Schweizer Fussballcup einmal mehr zur Affiche David gegen Goliath. In diesem Fall trifft der 1. Ligist FC Wettswil-Bonstetten auf den Grasshopper Club Zürich aus der höchsten Schweizer Spielklasse. Schon jetzt läuft die Organisation für den Fussballleckerbissen auf Hochtouren. «Die Situation ist ja nicht ganz neu für uns. Wir konnten schon viermal trainieren», erklärt Co-Präsident Martin Meili vom FC Wettswil-Bonstetten. Denn zwischen 2010 und 2017 traten die Ämtler im Cup gegen die vier Spitzenteams Servette Genf, die Young Boys, Thun und den FC Basel an. Dabei setzte es jeweils eine Niederlage ab. «Die Vorfreude ist gross. Es gab schon zahlreiche Anfragen wegen Tickets», betont Meili. Noch stehe aber nicht fest, wie teuer die Sitz- und Stehplatzticket sein werden und ab wann der Vorverkauf läuft. Das habe auch mit den Gesamtkosten für den Anlass zu tun, so Meili, denn die Ticketeinnahmen sind ein wichtiger Posten, um die Kosten zu decken.

2017 spielte der FC Wettswil-Bonstetten im Cup gegen den FC Basel (weisse Trikots). (Bild Kaspar Köchli)

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) als Veranstalter des Cups gibt den Vereinen klare Vorlagen mit, wie die Spiele ablaufen müssen. Grosses Thema ist die Sicherheit. Der FC Wettswil-Bonstetten muss nun ein Sicherheitskonzept zuhanden der Gemeinde Wettswil erarbeiten. Der Klub hat dafür extra einen Sicherheitsfachmann engagiert. Aufgrund des Konzeptes wird Wettswil dann den Anlass bewilligen. Im Innern der Fussballanlage Moos muss der FC Wettswil-Bonstetten für die Sicherheit sorgen. «Wir engagieren dafür

einen privaten Sicherheitsdienst. Zudem sind die Feuerwehr und die Sanität vor Ort», berichtet Co-Präsident Markus Fischer, der sich vor allem um die Sicherheitsfragen kümmert. «Diese Kosten belaufen sich auf rund 30 000 bis 40 000 Franken. Dafür müssen wir selber aufkommen», sagt Fischer. Ausserhalb des Stadions sorgt die Kantonspolizei Zürich für die Sicherheit – 2017, beim Spiel gegen den FC Basel, mussten die Ämtler dafür nichts bezahlen. Nach Angaben von Markus Fischer gilt der Cup-Matsch nicht als Hochrisikospiel, das zusätzliche Sicherheitsmassnahmen verlangen würde. «Die Kantonspolizei stuft das Spiel aber als problematischer ein, als damals gegen den FC Basel», betont Fischer. Beim Cup-Knüller gegen den FC Basel vor fünf Jahren machte der Erstligist aus dem Säuliamt einen Umsatz von rund 200 000 Franken, davon wurden 180 000 Franken investiert. So blieben 20 000 Franken für die Vereinskasse. Die teuersten Brocken sind die Infrastruktur und die Sicherheit. Die Kosten für die zusätzlichen aufgebauten Tribünen sollten die Ticketeinnahmen

Der FC Wettswil-Bonstetten hofft beim Spiel, das am Samstag, 20. August, um 17 Uhr angepfiffen wird, mit einer vollen Hütte: 3000 bis 4000 Zuschauer werden erwartet. Beim letzten Cup-Schlager 2017 zu Hause gegen den FC Basel waren rund 4000 Zuschauer vor Ort. 500 bis maximal 1000 Fans könnten in der bestehenden Infrastruktur im Stadion Moos in Wettswil Platz finden. «Wir bauen jetzt noch zusätzliche Tribünen für Sitz- und Stehplätze auf», informiert Meili. Ein Teil soll längsseits vor dem Mooshüsli zum Stehen kommen, je ein Tribünenteil hinter

Der Verein muss mit vielen Fixkosten rechnen. Sicherheit, Tribünenbau, WCAnlagen, Essens- und Getränkestände und ein Zelt für VIP-Gäste. Das geht alles ins Geld. Geht das für den Verein am Schluss überhaupt auf ? «Bisher konnten wir einen Gewinn erzielen, als die grossen Klubs beim Cup bei uns gespielt haben», sagt Martin Meili. «Das geht aber nur auf, weil so viele freiwillige Helfer im Einsatz sind.» Zwischen 100 und 150 Freiwillige werden helfen. Und man habe gelernt und die Strukturen stetig verschlankt. Während maximal 120 Minuten, inklusive Verlängerung und Penaltyschiessen, gebe man Vollgas. «Aber mit einer beschränkten Anzahl von Mitarbeitern. Deshalb kann es sein, dass man am Wurststand vielleicht ein bisschen anstehen muss», sagt Meili.

Mit viel Elan

Im Gespräch

Pakete helfen

Gemalte Alpen

Vreni Spinner ist die neue Gemeindepräsidentin von Mettmenstetten – und gleichzeitig auch die Wirtin vom Restaurant Weisses Rössli, das sie an eine Genossenschaft verkauft hat. Jetzt ist sie wieder Pächterin. Doch nun verschieben sich die Prioritäten, wie Vreni Spinner im Gespräch mit dem «Anzeiger» verrät. Bisher hat sie noch nie ein Behördenamt bekleidet, nun konzentriert sie sich mit Elan auf den Job als Gemeindepräsidentin. Die ersten Sitzungen seien gut verlaufen, verrät sie. Generell will sie in ihrer Arbeit die Bevölkerung abholen und auch die Jungen motivieren. Wertschätzung und Vertrauen seien zwei wichtige Pfeiler ihrer Arbeit, erklärt die neue Gemeindepräsidentin. (red.)

Der Kulturkeller LaMarotte lud einmal mehr zum Spaziergang. Diesmal führte der Weg von Maschwanden nach Obfelden auf den Biobauernhof der Familie Schneebeli. Am Zielort gab der Obfelder Gemeindepräsident Stephan Hinners Einblicke in die zukünftige Entwicklung seiner Gemeinde. Der Ort könne noch stark wachsen, aber maximal auf 8000 Einwohner. Bei einem so grossen Wachstum sei es wichtig, dass die Identität und Zugehörigkeit der Einwohner gefördert und gestärkt würden. Gelegenheit dazu gebe es an der Gewerbe-Expo Ende August, an der auch das 175-Jahre-Jubiläum der Gemeinde Obfelden gefeiert werde, wie der Gemeindepräsident warb. (red.)

Das Hilfswerk Licht im Osten unterstützt die kriegsgebeutelte Bevölkerung in der Ukraine. Im Mai und Juni wurden an verschiedenen Orten in der Schweiz Hilfsgüter gesammelt, vor allem Hygienepakete. Auch die ChrischonaKirche Affoltern beteiligte sich an der Sammelaktion. Acht lokale Helfer der Organisation Licht im Osten sind im Donbass vor Ort, um der Bevölkerung zu helfen und um die gesammelten Güter zu verteilen. Die gesammelten Güter aus der Schweiz sind nun in der Ukraine eingetroffen. Derzeit sind Hygieneartikel, die in der Ukraine wegen der Kriegshandlungen fehlen, für die Bevölkerung zu einem raren Luxusgut geworden. (red.)

Der Maler Caspar Wolf aus Muri zeichnete im 18. Jahrhundert mit Vorliebe die Schweizer Alpen. Eine grosse Auswahl seiner Werke ist im Museum Caspar Wolf in Muri zu sehen. Derzeit läuft eine Wechselausstellung mit einer Leihgabe aus dem Kunstmuseum Aarau. Ausgestellt ist ein eindrückliches Bild, das den Rhone-Gletscher in seiner damals noch vollen Pracht zeigt. Inzwischen hat der Klimawandel auch hier das Eis zum Schmelzen gebracht. Führerinnen und Führer erzählen bei einem Rundgang durch das Museum den interessierten Besuchern gern einiges über den Maler aus Muri, der in der Schweiz als Pionier der Alpenmalerei gilt und mit seinem Schaffen immer noch fasziniert. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 9

> Bericht auf Seite 11

> Bericht auf Seite 15

Sicherheitskonzept erarbeiten

decken. Die Sicherheitskosten die Sponsorenbeiträge. «Ohne diese würden wir nicht durchkommen. Sie sind entscheidend.» Der Match gegen den GCZ generiere auch zusätzliche Sponsorengelder: durch gesponserte Matchbälle und zusätzliche Werbebanden, konkretisiert Martin Meili. Für Gewinn sorge schlussendlich die Gastronomie. «Aber auch nur, wenn das Wetter schön ist. Wenn es regnet, schreiben wir eine schwarze Null», rechnet Fischer vor.

Bis zu 4000 Zuschauer erwartet

den Toren. Die Verhandlungen mit den Tribünenbauern laufen. «Derzeit ist es aber schwierig, weil es viele Feste gibt, die Tribünen brauchen.» Klar sei zudem, dass der Gästesektor speziell abgetrennt werden muss.

Freiwillige Helfer sind entscheidend

Sie begleiten Menschen, die nachts arbeiten oder Party machen und erhalten Einblicke in die Natur, die anderen verborgen bleiben. Diesen Sommer geht es den Journalistinnen und Journalisten darum aufzuzeigen, was im Säuliamt eigentlich noch alles so läuft, wenn die meisten schlafen, oder zumindest gemütlich zu Hause sind. Dominik Stierli, seit Anfang Juli neuer Redaktor beim «Anzeiger», hat sich dazu orange Sicherheitskleidung übergezogen und eine Autobahnunterhaltstruppe auf einem Einsatz begleitet. Während nebenan die Autos vorbeirasten, demontierte das Team ein nach einem Unfall ziemlich mitgenommenes Leitplanken-Element. Dabei liess eine Trennscheibe Funken mehrere Meter weit wegfliegen. Die neuen Elemente lagen am Boden bereit. Sie sollen sogar den Aufprall eines Lastwagens aushalten können – je nach Winkel. Ganz reibungslos lief der Einsatz zwischen der My-Stop-Raststätte und dem Rüteli-Tunnel bei Mettmenstetten nicht ab. Und doch: Kurz nach 23 Uhr stand die neue Leitplanke. Der Verkehr hatte inzwischen deutlich nachgelassen. Fürs Team ging es vor dem nächsten Einsatz zurück in den Werkhof. Zum «Mittagessen»: Es wurde noch grilliert in dieser Sommernacht. (red.)

> Sommerserie-Beitrag auf Seite 5 ANZEIGEN

VOM DORF ZU DE STADT

50029 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Iris Astrid DeckNievergelt geb. 2. Oktober 1968, von Sumiswald BE und Affoltern am Albis ZH, Tägergrund 9, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 22. Juli 2022 verwiesen. Affoltern am Albis, 22. Juli 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Bauarbeiten Triemli– Uetliberg Um unsere Infrastruktur zu vereinheitlichen und die Pünktlichkeit zu verbessern, stellen wir derzeit die Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 um. In der zweiten Bauphase werden die Fahrleitungsmasten montiert und die Fahrleitung ausgetauscht. Leider lässt sich dabei Lärm nicht vermeiden, selbstverständlich halten wir ihn jedoch so gering wie möglich Vorgesehene Tag- und Nachtarbeiten: 27.7 bis 22.8.2022

Strassenbau: Sanierung Bus-Bahnhof Affoltern am Albis Betrifft 8910 Affoltern am Albis Öffentliche Planauflage Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Aufgrund des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) werden die Anlegekanten der beiden Perrons des Busbahnhofs, beim Bahnhofplatz, erhöht. Rechtliche Hinweise und Fristen Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von Freitag, 22. Juli 2022 an bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Tiefbau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten und auf der Homepage der Stadt Affoltern am Albis zur Einsichtnahme auf. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 22.08.2022 Auflage-/Mitwirkungsfrist Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis

Das schönste was ich hinterlasse, ist das Bewusstsein als Urgrossvater, Grossvater und Vater mit lieben Menschen verbunden gewesen zu sein.

Werner Bohren 11. November 1933 bis 15. Juli 2022

Alles hat seine Zeit, auch die Zeit hat seine Zeit. In stiller Trauer: Christian Bohren mit Familie Andreas Bohren und Irène Mathys Urs Bohren mit Familie Verwandte und Freunde Traueradresse:

Christian Bohren Holzmoosrütisteig 5 8820 Wädenswil

Trauergottesdienst:

Samstag, 20. August 2022 um 14:00 Uhr Reformierte Kirche Bonstetten

Im Sinne des Verstorbenen unterstützt bitte das Magazin «NATURZYT» mit seinen Naturschutzprojekten IBAN: CH 36 0070 0114 8056 6009 9

«Was bleibt ist deine Liebe, deine Jahre voller Leben, das Leuchten in den Augen aller, die von dir erzählen. Und mit jedem Atemzug und mit jedem Schritt gehst und lebst du noch mit uns mit»

Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem Sigristen

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Sohn, Bruder und guten Freund

Peter Kuster

Roman Syfrig

der bei einem schweren Motorradunfall tödlich verunglückt ist.

23. 11. 1994 – 12. 7. 2022

Mit Deiner Hilfsbereitschaft, Deiner positiven Lebenseinstellung und Deinem Humor hast Du unser Leben bereichert. Wir vermissen Dich und werden Dich immer in unserem Herzen tragen. Wir danken für die wunderschönen Zeiten, die wir gemeinsam verbrachten. In liebevoller Erinnerung: Rolf und Madeleine Daniela Corina mit Kevin Freunde und Verwandte

Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

16. 10. 1958 – 11. 7. 2022

Seit Mitte Mai arbeitete Peter als Sigrist in unserer Kirchgemeinde Knonauer Amt im Kirchenort Bonstetten. Wir verlieren einen vielseitig begabten und aufgeschlossenen Mitarbeiter. Wir hatten uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Peter gefreut und müssen jetzt schon wieder Abschied nehmen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, der wir unser tief empfundenes Beileid aussprechen. Im Namen der gesamten Kirchgemeinde Knonauer Amt Judith Grundmann, Vorsitzende der Kirchenkommission Bonstetten

Die Urnenbeisetzung findet im engeren Familienkreis statt. Abschiedsfeier: Montag, 25. Juli 2022, um 14.45 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten.

Hallööchen

Anstelle von Blumen berücksichtigt man bitte das Sozialwerk Pfarrer Sieber, IBAN CH98 0900 0000 8004 0115 7, Vermerk: Roman Syfrig Traueradresse: Familie Syfrig, Heissächerstrasse 10, 8907 Wettswil

Wir sind Ihre Spezialisten für sämtliche sanitären Einrichtungen und installieren alles, was irgendwie mit Wasser in Verbindung kommt.

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DANKSAGUNG FÜR

19. März 1924 – 19. Juli 2022 hat sich geschlossen.

Walter Pfister

16. 5. 1948 – 7. 7. 2022

Herzlichen Dank allen Verwandten, Nachbarn und Kollegen für die Hilfsbereitschaft und Beileidsbezeugungen. Herrn Pfarrer Ulrich Flachsmann danken wir für die würdevolle Abdankungsfeier. Danke auch der Sigristin, die uns an diesem heissen Tag auch Wasser gereicht hat, der Organistin für ihre Musik, die uns zum Nachdenken eingeladen hat, den Gemeindemitarbeitern, die den Sarg auf das Grab getragen haben, allen Ärzten, Pflegefachleuten und weiterem Personal des Spitals Limmattal und der Palliativ Care in Affoltern am Albis für ihre fachliche und mitmenschliche Hilfe.

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Wohin du nun auch gehst – du bleibst in unseren Herzen. Wie weit entfernt du nun auch bist – du bleibst immer ein Teil von uns.

Die Trauerfamilie Hedingen, 18. Juli 2022

Wir danken dir für die wunderbaren Jahre an deiner Seite. Deine Fürsorge, Bescheidenheit, Liebe und Wärme bleiben unvergessen und wir werden die schönen Erinnerungen an dich stets in unseren Herzen tragen. Wir lieben dich!

Christian Nyfeler Vreni und Bruno Hois-Nyfeler Liliane Hois mit Loris, Pascale und Janice Katja Hois und Thomas Kehrli mit Livio und Luca Jolanda Nyfeler und Philipe Ernst Sédric Nyfeler und Jacqueline Wismer mit Levin deine Nichten und Neffen Auf Annis Wunsch wird ihre Asche der Natur zurückgegeben, die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Vreni Hois-Nyfeler, Butzenstrasse 26, 8910 Affoltern am Albis

Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Weil ich zuhause alt werden möchte, unterstützt «mich Pro Senectute. Ihre Spende hilft dabei.» prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 95. Geburtstag Am Montag, 25. Juli, feiert Armando Blumati im Haus zum Seewadel in Affoltern seinen 95. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilar ganz herzlich zu diesem Fest.

Zum 85. Geburtstag Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir nach Affoltern zu Uta Schultheiss. Morgen Samstag, 23. Juli, feiert sie ihren 85. Geburtstag – herzliche Gratulation.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 22. Juli, darf Linda Sidler in Affoltern auf stolze 80 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken. Wir wünschen viele schöne Momente im kommenden Lebensjahrzehnt und gratulieren von Herzen. Ebenfalls heute feiert Josef Rüffieux und am Sonntag, 24. Juli, Niklaus Anneler-Meyer, beide in Obfelden, den hohen runden Geburtstag. Da kommen ganz schön viele Kerzen zusammen, die ausgeblasen werden können. Gute Puste und schöne Feiern für alle wünschen wir.

Freitag, 22. Juli 2022

Noch ist sie Wirtin, aber nun hat das Gemeindepräsidium Priorität Der Rollenwechsel von Vreni Spinner in Mettmenstetten Noch ist sie «Rössli»-Wirtin und frischgewählte Gemeindepräsidentin gleichzeitig, aber seit dem 1. Juli hat für Vreni Spinner ihre neue Rolle, nebenan im Gemeindehaus, Vorrang. von Werner Schneiter

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Seit 24 Jahren wirtet Vreni Spinner im geschichtsträchtigen Gasthaus zum Weissen Rössli, ab 2010 als Eigentümerin – und nun, nach dem Verkauf an die Genossenschaft, wieder als Pächterin, inmitten einer Baustelle. Der Umbau ist in vollem Gang, Verhandlungen mit Wirten laufen. Nun führt also Vreni Spinner ein veritables Baustellenrestaurant, in der Regel ohne grosse Einschränkungen, auch wenn der Saal nur noch begrenzt benutzbar ist. «Ziel ist es, dass der neue Wirt auf das neue Jahr übernehmen kann», sagt Vreni Spinner. Sie ist froh, dass sie das «Rössli» nicht einer Einzelperson, sondern einer Genossenschaft veräussern konnte – und damit die Gewähr vorhanden ist, dass es auch ein Restaurant bleibt. Allerdings betont sie, dass es ein harziger, auch von Zweifeln durchzogener Weg gewesen ist. Doch der Optimismus blieb stets an der Oberfläche, genährt durch das, was Vreni Spinner besonders hervorhebt: «Ich hatte das Glück, dass ich mich zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten umgeben habe und in einem grossen Umfeld Begeisterung für dieses Projekt auslösen konnte.» Klar, da schwingt auch eine Portion Stolz mit, auch deshalb, weil das «Rössli» Menschen über Mettmenstetten hinaus bewogen hat, in dieses Traditionshaus zu investieren. Dazu zählen auch zahlreiche Gewerblerinnen und Gewerbler, die viel Unterstützung geleistet haben – in erster Linie Mitglieder des aktiven Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden, wo ein gutes Netzwerk und ein dicker Draht zur Bevölkerung bestehen. Mitten drin hier Vreni Spinner, die das Präsidium des Gewerbevereins innehat – mit Blick auf ihre Behördentätigkeit noch bis zur nächsten Generalversammlung.

Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Verkleinerte Behörde konstituiert

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.–

Rollenwechsel nach 30 Jahren im Gastgewerbe: Vreni Spinner, die neue Gemeindepräsidentin in Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter)

Dass ihr Herz fürs Gewerbe schlägt, kommt auch in den Gewerbeschauen «Träffpunkt Rössli» zum Ausdruck. 14-mal hat sie diesen Anlass organisiert, wegen Covid allerdings ohne offiziellen Abschluss, was Vreni Spinner sehr bedauert.

Emotionen gehen und kommen Und, wie erlebt sie ihren «schleichenden» Abschied vom «Rössli»? Noch vor zwei Jahren habe sie richtiggehend Angst gehabt vor dem Wirte-Ende, eine emotionale Angelegenheit. Seit sie aber vor rund einem Jahr mit ihrem Ehemann Guido Laternser aus dem «Rössli» ausgezogen ist und in unmittelbarer Nähe eine Wohnung bezogen hat, sind solcherlei Emotionen nach ihren Worten nicht mehr so ausgeprägt, weil ein räumlicher Abstand vorhanden ist. Ebenso dazu die Gewissheit, dass Ehemann Guido stets Unterstützung leistet und hinter all den Aktivitäten seiner Ehefrau steht.

Für Emotionen sorgte bei Vreni Spinner aber die Aemtler Bühne, die sie präsidiert und – zusammen mit anderen – mit den letzten drei Produktionen neu ausgerichtet hat. Mit Erfolg, was sich auch an den Eintritten ablesen lässt. Das Theater gastiert ja seit vielen Jahren im «Rössli», 2021 mit dem Stück «Drei Männer im Schnee» – letztmals mit Vreni Spinner als Gastgeberin. «Das war ein bewegender Moment», fügt sie bei und freut sich auf eine spezielle Produktion im November/Dezember 2022. Das Stück stammt aus der Feder von Peter Steiner und ist eine Hommage ans «Rössli». «Das will ich natürlich begleiten und bleibe weiterhin Präsidentin der Aemtler Bühne», so Vreni Spinner.

Mit 60 zu jung fürs Nichtstun Gleichwohl verschieben sich ihre Prioritäten, seit sie im 2. Wahlgang im Mai zur Mettmenstetter Gemeindepräsidentin gewählt worden ist. Die ausgebildete Krankenpflegerin, die seit 30 Jahren

Aus der Primarschulpflege Affoltern

im Gastgewerbe tätig ist, hat bislang noch kein Behördenamt bekleidet. Ihre Motivation zu einer Kandidatur fürs Präsidium umschreibt sie so: «Ich habe in Mettmenstetten so viel Schönes erlebt, die Gemeinde ist mir ans Herz gewachsen. Und mir ist wichtig, was im Dorf vor sich geht.» Und ja, sie sei mit 60 Jahren fürs Nichtstun noch eindeutig zu jung. Nun steht die Einarbeitungszeit an, und sie will in dieser Phase noch nicht über Programme und Vorhaben sprechen, aber sie betont die Wichtigkeit eines Erhalts des Dorfcharakters und der Strukturen. Auch gelte es, die Bevölkerung «abzuholen» und auch Junge zu motivieren. Sie spricht von Respekt, Wertschätzung und Vertrauen – sowohl mit Bezug auf die Bevölkerung als auch auf die kompetenten Mitarbeitenden der Verwaltung, was im vollauf erneuerten Gemeinderat im Vordergrund stehe. «Wir sind an unserer ersten Sitzung gut gestartet und sind motiviert», hält Vreni Spinner abschliessend fest.

Energiegesetz in Vernehmlassung Der Kanton Zürich will die Umsetzung des Klimaschutzes auf Gesetzesstufe festlegen. Die Vernehmlassung läuft.

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Im November 2022 wird die Behörde gemeinsam mit der Leitung Bildung, den Schulleitungen und der Schulverwaltungsleitung die Legislaturziele bis 2026 erarbeiten und danach veröffentlichen. Die Schulpflege wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und sämtlichen Mitarbeitern der Primarschule Affoltern erholsame Sommerferien.

Der Kanton Zürich will seinen Beitrag leisten, um die globalen Folgen der Klimakrise – Hitzewellen, Dürren, Hochwasser und Unwetter – einzugrenzen. Gemäss der im März vom Regierungsrat präsentierten langfristigen Klimastrategie sollen im Kanton 2040, spätestens aber 2050 unter dem Strich keine Treibhausgase mehr freigesetzt werden (Netto-Null). Im Mai hat die Zürcher Stimmbevölkerung mit 67 Prozent Ja-Stimmen der Aufnahme eines Klimaschutzartikels in die Kantonsverfassung zugestimmt. Mit einer Teilrevision des Energiegesetzes will der Regierungsrat nun diese Entscheide auf Gesetzesstufe verankern. So sollen etwa neue Klimaziele gemäss langfristiger Klimastrategie verankert, die Umsetzung der langfristigen Klimastrategie und deren Massnahmenplanung geregelt. Aufgaben von Kanton und Gemeinden zum Schutz des Klimas festgelegt sowie eine klimaverträgliche Beschaffung von Kanton und Gemeinden konkretisiert werden. Die Vernehmlassung läuft bis am 28. Oktober. (red.)

Primarschulpflege Affoltern

zh.ch/vernehmlassungen (Suche: Energiegesetz Klima)

Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Die Sechstklässlerinnen und -klässler der Schuleinheit Butzen Semper werden in die Oberstufe verabschiedet. (Bild zvg) An der Urnenabstimmung vom 7. März 2021 hat die Bevölkerung mit der Teilrevision der Gemeindeordnung einer Reduktion der Schulpflegemitglieder von sieben auf fünf Personen zugestimmt. Gleichzeitig stimmte sie der Schaffung der neuen Stelle «Leitung Bildung» zu, was ein weiterer Schritt in Richtung Professionalisierung der Primarschule bedeutet. Die Besetzung der Stelle konnte inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden, die Behörde wird nach den Sommerferien informieren.

An der letzten Schulpflegesitzung vor der grossen Sommerpause hat sich die verkleinerte Behörde für die Legislatur 2022 bis 2026 konstituiert. Claudia Spörri steht funktionsgemäss dem Ressort Präsidium vor. Auch bei den übrigen Schulpflegemitgliedern bleibt alles wie bisher. Beat Kalt steht dem Ressort Infrastruktur vor, Daniel Ledermann dem Ressort Finanzen. Martina Thüring und Roger Marti wirken weiterhin in ihren bisherigen Ressorts Sonderpädagogik I und II.


Einbürgerung Mit Beschluss vom 12. Juli 2022 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: Thiele, Peter Andreas männlich, geb. 1961 Staatsangehörigkeit: Deutschland Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieses Einbürgerungsbescheides. Gemeinderat Hausen am Albis

Erlass Organisationsreglement der Baukommission (ORBK) Die Baukommission hat mit Beschluss vom 13. Juli 2022 das Organisationsreglement der Baukommission (ORBK) genehmigt und per 1. September 2022 in Kraft gesetzt. Der Beschluss sowie das Organisationsreglement (ORBK) liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 22. Juli 2022 Baukommission Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Anna Wyczulkowska und Michal Wyczulkowski, Im Chrämerhoger 18, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Ritschard Haustechnik AG, Stüdlerstrasse 29, 8913 Ottenbach Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung auf dem Gebäude Vers.-Nr. 369, Im Chrämerhoger 18, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1989, Zone: W2b

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Maja Wirth, Petermätteli 2, 4717 Mümliswil Projekt: Anbau Wohnraum über bestehendem Wintergarten, Erlenweg 34, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3975, Zone: W2b

Hausen am Albis

Obfelden

Bauherrschaft: Christian Flückiger, Mönchbüel 1, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umnutzung Atelier zu Coiffeursalon, Mönchbüel 1, 8915 Hausen am Albis Katasterinformation: Grundstück-Nr.: 1621, Zone: LW

Am 19. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter Ott, Eigi 5, 8932 Mettmenstetten Projekt: Glasvordach über Treppenaufgang, Vers.-Nr. 864 (bereits erstellt), Eigi 5, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4276, Zone: Landwirtschaftszone

Rifferswil Bauherrschaft: Alexia und Dominique Seiler, Ausserfeldstrasse 14, 8911 Rifferswil Projektverfasser: INTUS AG IMMOBILIEN TREUHAND VERSICHERUNGEN, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Neubau Dreier-Reihenhaus mit Carport, Ausserfeldstrasse, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1933, Zone: Kernzone

Quartierplan Affolternstrasse, Ottenbach: Inkrafttreten Der Quartierplan Affolternstrasse wurde vom Gemeinderat Ottenbach am 13. Dezember 2021 neu festgesetzt und von der Baudirektion Kanton Zürich mit Verfügung vom 5. Mai 2022 genehmigt. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts des Kantons Zürich vom 12. Juli 2022 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Der Quartierplan tritt am Tag nach der Publikation in Kraft. Der Gemeinderat

Für unsere jungen Menschen in der neuen grossen Kirchgemeinde Knonauer Amt suchen wir auf den 1. Oktober oder nach Vereinbarung ein:e Sozialdiakon:in, soziokulturelle Animator:in oder Jugendarbeiter:in, welche:r selbstständiges Arbeiten gewohnt und am Aufbau von Jugendangeboten interessiert ist. Nähere Auskünfte unter www.ref-knonaueramt.ch oder Therese Bommel, therese.bommel@ref-knonaueramt.ch (079 376 73 88). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 15. August 2022 an personal@ref-knonaueramt.ch.

Dipl. Pflegefachperson HF (30 - 80%) Bei uns finden Sie gelebte Wertschätzung, ein angenehmes Arbeitsklima und eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Detaillierte Informationen finden Sie unter: www.alterszentrumambach.ch

Am 15. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Werner Erich Bohren geboren am 9. November 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. 22. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

Coiffeuse EFZ (100%) Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an: Coiffure Birrer, Bahnhofstrasse 15, 8932 Mettmenstetten oder per E-Mail an: info@coiffurebirrer.ch

Anna Nyfeler-Häberling geboren am 19. März 1924, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

Affoltern am Albis Am 15. Juli 2022 ist in Zürich gestorben:

Roland Frick geboren am 27. April 1980, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. 22. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 18. Juli 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Maria Luisa Bello-Zenti geboren am 11. September 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Donnerstag, 28. Juli 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Sozialdiakon:in 60%–70%

Wir suchen für den Bereich Spitex per 1.9.2022 oder nach Vereinbarung ein achtsames, fröhliches Teammitglied mit der Kompetenz

Affoltern am Albis

22. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 7. Juli 2022 ist in Deutschland DE gestorben:

Fritz Herzig geboren am 16. Oktober 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis in Birmensdorf ZH statt. 22. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wahl der Wahlbüromitglieder für die Amtsdauer 2022–2026 Mit GRB-Nr. 139 vom 11. Juli 2022 hat der Gemeinderat Wettswil a. A. folgende Wahlbüromitglieder (alle wohnhaft in Wettswil a. A.) für die Amtsdauer 2022 –2026 gewählt: • Büchi Lisa (bisher) • Da Costa Daniela (neu) • Dietrich Lia (neu) • Edelmann-Fetz Anja (neu) • Garcia Corinna (bisher) • Hagmann Urs (bisher) • Hirsiger Maya (bisher) • Kreinz Andrea (bisher) • Loretz Patricia (bisher) • Loretz Robin (neu) • Meier Filomena (bisher) • Mo Nicole (neu) • Moser Astrid (bisher) • Moser Beatrice (bisher) • Rudloff Janine (bisher) • Soller Yvonne (bisher) • Spahn Karin (bisher) • Suarez Sandro (bisher) Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Gemeinderat Wettswil a. A., 22. Juli 2022

Professionelle Gastlichkeit, zeitgemässe christliche Spiritualität und Kultur sowie vielfältige Bildungsangebote positionieren das Kloster Kappel gleichermassen als Seminarhotel und als Visitenkarte der Zürcher Landeskirche. Wir suchen auf Mitte September 2022 oder nach Vereinbarung eine oder einen

Sachbearbeiter:in (40 – 50%) Marketing, Kommunikation, Nachhaltigkeit

Sie unterstützen die Theologische Leitung in allen Fragen des Marketings für unser Programm und für das Kloster Kappel als Ganzes. Sie gestalten Flyer, Inserate, den Newsletter, Inhalte unserer Website sowie Social Media und stellen sicher, dass Veranstaltungen in den Agenden print und online rechtzeitig publiziert werden. Sie pflegen bestehende Kommunikations­ kanäle und haben Freude, neue zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate sind wir unterwegs zu einem «Klimaneutralen Kloster Kappel». Sie sind Ansprechperson für Fragen der Nachhaltigkeit und koordinieren die Aktivitäten. Sie haben eine kaufmännische Ausbildung mit den entsprechenden Weiterbildungen oder eine vergleichbare fachspezifische Ausbildung absolviert. Zudem bringen Sie einige Jahre Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion mit. Sie verfügen über stilsicheres Deutsch im mündlichen und schriftlichen Ausdruck, sehr gute MS­Office Kenntnisse und Anwenderkenntnisse in Adobe InDesign. Ihre Arbeitsweise ist selbständig, exakt und zuverlässig und Sie sind bei Bedarf zeitlich flexibel. Sind Sie zudem eine dienstleistungsorientierte und freundliche Person und haben Interesse an Themen in den Bereichen Spiritualität, Kultur und Nachhaltigkeit? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an den Theologischen Leiter Pfr. Volker Bleil, Tel. 044 764 88 09. Besuchen Sie die Homepage: www.klosterkappel.ch Ihr Bewerbungsdossier senden Sie bitte bis zum 8. August 2022 als pdf­Gesamtdokument per E­Mail an: personaldienst@zhref.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juli 2022

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Nächtliche Funken und Getöse auf der A4 Sommerserie «Nachts im Säuliamt» (1): unterwegs mit dem Strassenunterhalt auf der Autobahn Der «Anzeiger» war auf der Autobahn A4 unterwegs und durfte hautnah miterleben, was für den Ersatz einer Leitplanke nötig ist. von Dominik Stierli Als erstes werde ich in Sicherheitskleidung gesteckt. Orangene Hosen und ein ebenfalls auffälliges Gilet sind Pflicht an diesem lauen Sommerabend. Um 20.30 Uhr wird auf dem Werkhof Urdorf der nächtliche Einsatz vorbereitet. Vorarbeiter Patrick Burkhard begrüsst mich. Ich lerne die heutige Truppe kennen: Rolf, Roger und Yunus. Die Stimmung ist locker, man sagt sich Du. Die Drei sind ein eingespieltes Team, wie sich noch zeigen wird. Bei Nachtarbeit denkt man an verschiedenste Berufsgruppen wie Polizei, Gesundheitswesen oder vielleicht an Barbetreiber. Aber auch der Autobahnunterhalt geschieht meistens nachts. Die Gebietseinheit VII des kantonalen Tiefbauamts ist in Urdorf stationiert und unterhält im Auftrag des Bundesamtes für Strassen unter anderem die Nationalstrassen im Kanton. Für diesen Abend steht die Reparatur einer Leitplanke an. Diese wurde durch einen Unfall ziemlich in Mitleidenschaft gezogen und ist momentan nur provisorisch instandgesetzt.

Warnsignal Spurverengung in 750 m.

150 Meter vor dem Einsatzort werden Schwellen abgelegt.

Die neue Leitplanke ist bereit Unterdessen sind die zwei neuen Leitplanken gesetzt und verschraubt. Mit einem Lufthammer werden diese unter Getöse angezogen. Oben kommen speziell abgerundete Schrauben zur Verwendung, um bei einem Unfall nicht mit scharfen Kanten das Fahrzeug noch weiter zu beschädigen. Schon kurz nach 23 Uhr steht die neue Leitplanke. Yunus räumt noch Kleinteile im Mittelstreifen auf. Der Verkehr hat schon deutlich nachgelassen. «Ab Mitternacht wird es merklich ruhiger», erklärt mir Patrick, welcher früher auf den Kantonsstrassen St. Gallens für den Unterhalt sorgte. «So zwischen 2 und 3 Uhr sei es dann schon fast still, ausser vielleicht auf der A1. Dort ist immer was los.»

Spezialfahrzeuge im Einsatz Die Wagenkolonne setzt sich in Bewegung: ein grosser Lastwagen mit Material für die Arbeitsstelle, ein Spezialfahrzeug mit den Vorwarnsignalen und den Pylonen, von den Arbeitern liebevoll «Hütchen» genannt, und ich selbst zusammen mit Patrick. Die Schadensstelle befindet sich bei Kilometer 51,3. Von Zürich kommend zwischen der My Stop-Raststätte und dem Rüteli-Tunnel bei Mettmenstetten. Für die Arbeiten muss die Überholspur gesperrt werden. «Wir sprechen jeweils von Spur 1 oder 2. Hier ist jetzt Spur 1 betroffen», erklärt mir mein Begleiter. Das heisst, die Fahrbahn wird auf die Normalspur verengt, das Tempo auf 80 km/h reduziert. Dazu stoppt der erste Wagen mit dem entsprechenden Vorwarnschild auf dem Pannenstreifen 750 Meter vor der Baustelle und hängt seinen Anhänger mit dem Vorwarner ab. Danach fährt der Wagen weiter und positioniert nach 250 Metern den nächsten Hinweis. Wir halten dicht dahinter. So kann ich aus nächster Nähe beobachten, wie das zweite Signal abgeladen und per Fernbedienung aufgerichtet wird. Per Funk wird nun der LKW mit dem sogenannten Schwellenleger angefordert. 150 Meter vor dem Einsatzort werden Schwellen abgelegt, welche auch noch jeden so unaufmerksamen Fahrer auf die Sperrung aufmerksam machen und Unfälle verhindern sollen. Dieser «Schwellenleger-Lastwagen» verfügt am Heck über einen sogenannten Anpralldämpfer und wird nun vor der Baustelle platziert. So wird die Spur definitiv gesperrt und nochmals mit einem grossen, leuchtenden Pfeil auf die rechte Spur verwiesen.

Die Autos rasen ganz nah vorbei Wir setzen uns wieder in Bewegung. Patrick Burkard, offiziell als Facharbeiter Autobahnunterhalt bezeichnet, drückt das Gaspedal ziemlich durch, um sich vom Pannenstreifen wieder in den Abendverkehr einzuordnen. Nur um kurz danach auf die jetzt schon gesperrte Spur einzubiegen und anzuhalten. Neben uns rasen die Autos mit jetzt hoffentlich nur noch 80 Stundenkilometer vorbei. Ich traue mich kaum, auszusteigen. «Nur nicht, dass ein Auto die Sperrung nicht beachtet und zu mir

geben. In dieser Nacht sind neun Personen vom Werkhof Urdorf im Einsatz. Eine Truppe ist mit Elektrikern unterwegs und ein Team für Markierungsarbeiten. Dabei übernehmen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes vor allem die Sicherungsarbeiten für die externen Unternehmen. Für sein Team geht es diese Nacht noch zu einer Baustellenkontrolle und ein weiterer Schaden an der A3 muss repariert werden. Die Schicht dauere jeweils von 19.30 Uhr bis 5.30 Uhr. Davor und danach läuft noch die PikettZeit. «Auch zu Pikett-Einsätzen kommt es immer wieder», erklärt der ehemalige Landwirt. Geschieht irgendwo ein Unfall, kommt nach den Blaulichtorganisationen auch noch der Unterhaltsdienst zum Einsatz, welche die Strasse wieder fahrtüchtig macht.

Ein Mittagessen um Mitternacht

Die beschädigte Leitplanke wird mit der Trennscheibe demontiert. (Bilder Dominik Stierli)

Das Team im Endspurt. Kurz nach 23 Uhr steht die neue Leitplanke. ausschert. Da würde auch die Sicherheitskleidung nichts nützen», geht es mir durch den Kopf. Noch fehlt nämlich die Absperrung mit den Pylonen. Dazu kommt das Spezialfahrzeug zum Einsatz. Yunus steht in einer Vertiefung und verteilt aus dem fahrenden Auto die Hütchen. Per Funk erfolgt die Meldung über die komplettierte Sperrung, sodass der LKW mit dem Arbeitsmaterial zu seinem Bestimmungsort fahren kann. Die eigentliche Arbeit beginnt.

Funkende Demontage Wir stehen zwischen den Leitplanken, wo es mitten auf der Autobahn erstaunlich viel Platz gibt. Links und rechts zischt es vorbei. Es ist laut und

stressig. Eine grosse Lampe beleuchtet die Arbeitsstelle. Das Dreier-Team legt los. Die ziemlich mitgenommene Leitplanke wird demontiert, teilweise auch mit einer Trennscheibe. Man hat fast das Gefühl, bei einer Kunstperformance dabei zu sein. Im Vordergrund die mehrere Meter weit fliegenden Funken, im Hintergrund ein kitschiges Abendrot und links und rechts rast der Verkehr vorbei. Aber nein, es wird hart gearbeitet. Die beschädigten, jeweils vier Meter langen Leitplanken werden entfernt. Die neuen Elemente liegen am Boden bereit. Arbeiter Rolf erklärt mir, dass diese den Aufprall eines Lastwagens aushalten sollten. Wobei dies auch immer vom Aufprallwinkel abhängig ist. Die Pfosten am Boden dienen nur, um die Planken

Die Schrauben werden angezogen. auf der Höhe zu halten. Einen Aufprall müssen die Leitplanken selbst abfedern.

Keine Angst, aber Respekt Als die Arbeiten voranschreiten, unterhalte ich mich mit Patrick über die Sicherheit in diesem Beruf. «Den Respekt vor den Autos darf man nie verlieren», erklärt er mir. «Wenn ich zum Beispiel die Fahrbahn überqueren muss, passiert das mit schnellem Schritt. Man sollte nie rennen, da dann die Gefahr eines Sturzes mitten auf der Autobahn besteht.» Der 44-Jährige arbeitet jeweils gut eine Woche pro Monat in der Nachtschicht. So wie eigentlich alle in seinem Team. Wenn aber zum Beispiel Tunnelreinigungen anstehen, kann es auch mal zwei Wochen Nachtarbeit

Jetzt wird vom Mittagessen gesprochen. Natürlich ist immer noch Nacht, aber fürs Team geht es vor dem nächsten Einsatz zurück in den Werkhof. Es wird noch grilliert in dieser Sommernacht. Zuerst muss jetzt aber die Baustelle geräumt und die gesperrte Spur freigegeben werden. Während diese Arbeiten laufen, fahre ich mit meinem Begleiter via nächste Ausfahrt auf die Gegenseite. Patrick schaltet die orangen Drehlichter ein, schert auf den Pannenstreifen aus und hält vis-à-vis der Baustelle. Der Verkehr erlaubt jetzt die Querung der Fahrbahn. Ich rufe mir das vorher Gehörte in den Kopf. «Nicht rennen, nur zügig laufen.» Der erfahrene Vorarbeiter gibt mir das Timing vor, wann die Lücke, zwischen den wohl eher schneller als 120 km/h fahrenden Autos, genügend gross ist. Beim Team auf der anderen Seite kommt es gerade zu einem Problem. Die Automatik scheitert am Auflesen der Schwellen. So legt gleich auch Patrick noch Hand an und die Schwellen werden wieder eingesammelt. Bleibt für die Truppe zu hoffen, dass dies die einzige Schwierigkeit in dieser Nacht sein wird. Aber so wie hier spätabends zusammengearbeitet wurde, ist davon auszugehen. Auch Vorarbeiter Patrick bestätigt, dass das Team sehr gut harmoniert. Es ist schon bald Mitternacht. Es ist Zeit, meine Schutzkleidung abzulegen. Ich bedanke mich für den spannenden Einblick in den Strassenunterhalt und lasse Patrick ziehen. Nicht, dass er noch sein Mitternachts-Mittagessen verpasst.

NACHTS IM SÄULIAMT Was läuft im Bezirk, wenn die meisten Leute schlafen? Dieser Frage gehen die «Anzeiger»-Journalisten in der diesjährigen Sommerserie nach. Sie begleiten Menschen, die nachts arbeiten oder Party machen oder erhalten Einblicke in die Natur, die anderen verborgen bleiben. (red.)


Herzliche

Gratulation zur bestandenen Prüfung Anina Rütimann Wir gratulieren Dir ganz herzlich zur bestandenen Lehre als Kauffrau EFZ!

Affoltern am Albis

Bonstetten

Hausen am Albis

Wir sind stolz auf Dich und freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Dir. Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Affoltern

Liebe Laila wir die Stiftung W.F.J.B. und der ganze Meilihof, gratuliert Dir von Herzen zur bestandenen Lehrabschlussprüfung. Für deine Zukunft wünschen wir dir nur das Beste!

Rebecca Schmutz hat die Ausbildung zur Kauffrau EFZ im B-Profil erfolgreich bestanden.

Teresa Rullo hat die Ausbildung zur Kauffrau EFZ im E-Profil erfolgreich bestanden.

Filip Jurcevic hat die Ausbildung zum Kaufmann EFZ im E-Profil erfolgreich bestanden.

Hedingen

Hedingen

Mettmenstetten

QV Montage-Elektriker EFZ Unser Lernender, Miguel Bühler, hat die Berufslehre zum Montage-Elektriker EFZ erfolgreich abgeschlossen. Bravo! Zu seinem Erfolg gratulieren wir ihm herzlich und freuen uns, dass Miguel weiterhin bei uns tätig sein wird.

Nina Jankovic hat die Ausbildung zur Kauffrau EFZ im E-Profil erfolgreich bestanden.

Daniele Piliero hat die Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ erfolgreich bestanden.

Tijana Radenkovic hat die Ausbildung zur Kauffrau EFZ im M-Profil erfolgreich bestanden.

Ottenbach

Stallikon

Wettswil am Albis

Wir gratulieren Pascal Maurer & Elid Serifi (Elektroinstallateur EFZ) zu den mit Erfolg abgeschlossenen Qualifikationsverfahren. Laila Iten hat die Ausbildung zur Kauffrau EFZ im E-Profil erfolgreich bestanden.

Maria Maio hat die Ausbildung zur Kauffrau EFZ im E-Profil erfolgreich bestanden.

Wir gratulieren unseren Lernenden herzlich zum Abschluss ihrer Ausbildung und wünschen ihnen für ihre berufliche sowie private Laufbahn alles Gute.

Léonie Steiner hat die Ausbildung zur Kauffrau EFZ im M-Profil erfolgreich bestanden.

Die Gemeinden des Bezirks Affoltern


Ganz herzlich gratulieren wir unseren Lernenden zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung. BRAVO! Luca Toigo / Koch EFZ Marta Iglesias / Küchenangestellte EBA Aurora Bunjaku / FaGe Marco Egli / FaGe Sema At Odun / AGS Wir wünschen ihnen für die Zukunft weiter viel Erfolg und alles Gute. Senevita Obstgarten Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis www.obstgarten.senevita.ch

Wir gratulieren unseren Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Lehrabschluss. Ihre Leistung erfüllt uns mit Stolz und wir wünschen ihnen für die Zukunft viel Erfolg und Freude am Beruf. von links: Kim Badertscher Fachmann Betriebsunterhalt EFZ

Sina Bächer Fachfrau Gesundheit EFZ

Annalena Rohner Fachfrau Gesundheit EFZ

Loriane Kaguembèga Fachfrau Gesundheit EFZ

Gayathri Kandiah Fachfrau Gesundheit EFZ

Lorena Latifi Kauffrau EFZ

Svenja Chiesa Kauffrau EFZ (fehlt im Bild)

Spital Affoltern AG Sonnenbergstrasse 27, Postfach, 8910 Affoltern a. A. T 044 714 21 11, F 044 714 25 32 kontakt@spitalaffoltern.ch www.spitalaffoltern.ch

Claudio Hagenbuch Schreiner EFZ Das Girardi-Team gratuliert dir herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss!

Marc Schacher Zeichner EFZ Fachrichtung Ingenieurbau Wir gratulieren Marc zum erfolgreichen Lehrabschluss und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

www.girardi.ch

Das Dresohn-Team ist stolz auf eure tollen Leistungen und gratuliert euch ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss! Wir freuen uns, dass ihr uns weiterhin tatkräftig unterstützt. Banujan Kumarakulasingam Anlagen- und Apparatebauer EFZ Dominic Blanc Produktionsmechaniker EFZ Dresohn AG Im Grindel 39 Mettmenstetten info@dresohn.ch www.dresohn.ch

Herzliche Gratulation zur bestandenen LAP. Wir sind stolz auf dich! www.hawa.com

Rethink your space.

Tanja Spillmann, Kauffrau EFZ Profil E

Die LANDI Albis gratuliert unseren Lehrabgängern zur super Leistung!

vorne: Michelle Weber, Praxisassistentin, Volg Knonau; hinten: Aisha Platt, Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Wettswil

Nina Frehner, Kauffrau EFZ, LANDI Albis Verwaltung, Mohammed Ali, Bäcker/ Konditor, Albis Beck Mettmenstetten

Wir wünschen Euch für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg in Eurer beruflichen Weiterentwicklung.


Herzliche

Gratulation zur bestandenen Prüfung Schreinerei Küche WernerdeAldana Daniel Cicco SchreinerEBA EFZ Küchenangestellter Wir gratulieren zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und wünschen Dir viel Erfolg im Berufsleben.

Das Team sowie der Vorstand der Kinderkrippe Knirpsen Villa in Mettmenstetten gratuliert unseren Lernenden

www.albisbrunn.ch

Jessica Russi und Robin Birrer herzlich zu ihren erfolgreichen Lehrabschlüssen als Fabe Kind.

Schreinerei Metallbau Werner Aldana David Mendez Schreiner EFZ Metallbauer Wir gratulieren zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und wünschen Dir viel Erfolg im Berufsleben.

www.albisbrunn.ch

Wir wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft.

Schreinerei Baubetrieb Werner Aldana Faisal Panpuk Schreiner Maurer EFZ

Schreinerei Malerbetrieb

Wir gratulieren zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und wünschen Dir viel Erfolg im Berufsleben.

Nicole Bregenzer Wir gratulieren dir herzlich zur erfolgreich bestandenen Berufslehre als

www.albisbrunn.ch

Tierärztliche Praxisassistentin

Werner Aldana Denis Zumberovic SchreinerEBA EFZ Malerpraktiker Wir gratulieren zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und wünschen Dir viel Erfolg im Berufsleben.

www.albisbrunn.ch

Lara Marques Coelho Fachfrau Gesundheit EFZ Wir gratulieren Lara Marques Coelho sehr herzlich zum erfolgreich bestandenen Lehrabschluss. Für die berufliche wie auch private Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Wir gratulieren unseren 14 Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung Obere Reihe v.l.n.r: – Fabian Salzmann, Metallbaukonstrukteur EFZ – Francesco Paterlini, Metallbaukonstrukteur EFZ – Luca Stapfer, Metallbaukonstrukteur EFZ – Lars Jäggi, Metallbauer EFZ Mittlere Reihe v.l.n.r: – Barbara Weber, Informatikerin EFZ Systemtechnik – Abraham Gantert, Metallbauer EFZ – Silvan Fuhrer, Kaufmann EFZ – Nazmi Aliu, Büroassistent EBA Untere Reihe v.l.n.r.: – Bosko Antic, Logistiker EFZ – Robin Aschwanden, Metallbauer EFZ – Adrian Wymann, Metallbaukonstrukteur EFZ – Tatjana Jankovic, Kauffrau EFZ Nicht auf dem Bild: – Rezha Dehkalan, Produktionsmechaniker EFZ – Edis Muric, Produktionsmechaniker EFZ


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juli 2022

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Neue Kirche aus den Trümmern der Stadt Die Nahreise des Kulturkellers LaMarotte von Maschwanden nach Obfelden Der Sommerspaziergang von der Kirche Maschwanden zum Biobauernhof der Familie Schneebeli in der Weid in Obfelden war bereits die 12. Nahreise des Kulturkellers LaMarotte mit ornithologischen Erläuterungen und historischen Einschüben. von Bernhard Schneider Die hochmittelalterliche Stadt Maschwanden gehörte um 1200 zur Befestigungslinie der Freiherren von Eschenbach gegen Angriffe insbesondere aus dem Raum Schwyz. Erstmals namentlich erwähnt wurde sie in einer Urkunde von 1260. Sie war mit etwa 60 Aren fast so gross wie die Stadt Regensberg. Die Aussenfassaden der Häuser waren zu einer Stadtmauer zusammengebaut. Zur Befestigung gehörte ein Wehrturm. Ein Sodbrunnen sorgte für Wasser innerhalb der Stadt im Fall einer Belagerung, nachgewiesen sind auch eine Töpferei und eine Schmiede. Ende des 13. Jahrhunderts kämpften die Eschenbacher zunehmend mit Geldsorgen. Sie beteiligten sich 1308 an der Ermordung König Albrechts von Habsburg, wohl in der Hoffnung, sich im Erfolgsfall sanieren zu können. Obwohl der König dem Anschlag zum Opfer fiel, behielt dessen engste Entourage die Oberhand und rächte sich an den Mördern. Die Schnabelburg wurde besetzt, das Städtchen Maschwanden zerstört. Das Dorf Maschwanden überstand den Krieg um die Stadt vor der Haustür, die nach ihrer Zerstörung unbewohnt blieb. Die Ruinen wurden der Dorfgemeinde überlassen, die im Lauf der Jahrhunderte die Steine für Bauten nutzte, namentlich für den Bau der Kirche ab 1505, als sich Maschwanden von der Kirchgemeinde Mettmenstetten loslösen konnte. 1854 eröffnete die Gemeinde eine Kiesgrube, doch erst in den 1930er-Jahren wurden die letzten Ruinen abgebaut, um die Steine für die Fundamente der neuen Flurstrassen zu verwenden.

Vor dem Schützenhaus Obfelden erklärt Urs Heinz Aerni das Kampfverhalten von Vögeln. (Bild Erika Schmid) Gründung Obfeldens vor 175 Jahren Die Gemeinde Obfelden wurde 1847 gegründet. Die fünf Weiler sahen im Vorfeld des Sonderbundskrieges die Zeit gekommen, um sich vom ungeliebten Hauptdorf Ottenbach lösen zu können. Der Kanton Zürich wollte interne Konflikte in der Nähe zu den katholischen Sonderbundskantonen schlichten und bewilligte die Gründung einer neuen Gemeinde, bestehend aus den fünf Weilern Ober- und Unterlunnern, Wolsen, Toussen und Bickwil. Im selben Jahr fand in Unterlunnern eine Schlacht statt. Die Zürcher gewannen sie bei

minimalen Verlusten beider Seiten, denn die reformiert-liberale Seite wollte die katholisch-konservativen Gegner nicht zerstören, sondern in einen gemeinsam zu gründenden Staat integrieren. Obfelden bildete sich als einigermassen geschlossene Siedlung erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Unterlunnern lag an der möglicherweise bereits seit der Römerzeit bestehenden Verbindung von Maschwanden über Ottenbach nach Bremgarten. Von allen Weilern führten Fusswege nach Ottenbach, um zur Kirche zu gelangen. Direkt verbunden war Bickwil mit Oberlunnern, Wolsen mit Toussen. Erst nach

der Loslösung von Ottenbach wurden Kirche und Dorfstrasse gebaut, um die fünf Teile miteinander zu verbinden.

Wettkampf um den Durchgangsverkehr Als 1864 die Bahnlinie von Zürich zum Gotthard über Affoltern gebaut wurde, fand ein Wettkampf statt um die erste Reussbrücke statt zwischen Obfelden und Merenschwand auf der einen, Ottenbach und Muri auf der anderen Seite. Beide Parteien wollten den Bahnzubringer durch die eigenen Dörfer lenken. Anfangs hatten die Ottenbacher

die Nase vorne, weshalb sich Obfelden und Merenschwand für eine rascher realisierbare Holzbrücke entschieden. Diese wurde zuerst eröffnet, vom ersten Hochwasser aber weggeschwemmt – und der Verkehr floss durch Ottenbach. Revierkämpfe finden auch unter Vögeln statt, warf Urs Heinz Aerni ein. Allerdings hätten ihre Kämpfe immer eine Funktion, um Raum und Nahrung für sich und den eigenen Nachwuchs zu schaffen. Es gehe auch im Tierreich oft brutal zu, doch Vögel führten sich gegenseitig nur Schmerzen zu, um einen Vorteil zu erringen, nicht, um den anderen zu quälen.

«Wenn die Gemeinde wächst, ist die Förderung der Identität wichtig» Der Obfelder Gemeindepräsident Stephan Hinners im Gespräch nach der Nahreise

Wie immer wurde die Nahreise des Kulturkellers LaMarotte mit einem Gespräch mit dem Präsidenten der Zielgemeinde abgeschlossen. Auf dem Biohof der Familie Schneebeli in der Weid erläuterte Stephan Hinners seine Pläne zur künftigen Entwicklung von Obfelden. «Anzeiger»: Stephan Hinners, auf der Nahreise haben wir uns mit der Gründung von Obfelden 1847 befasst. Damals fanden sich fünf Weiler zusammen, deren Gemeinsamkeit vor allem in der Gegnerschaft zum Hauptdorf Ottenbach bestand. Wie sieht dies heute, 175 Jahre später, aus: Identifiziert sich die Bevölkerung in erster Linie mit dem jeweiligen Weiler – oder mit der Gemeinde Obfelden? Wir fühlen uns sicher alle als Obfelder, aber es wird dann rasch klar, aus welchem Dorfteil jemand stammt. Eine klare Dazugehörigkeit zum eigenen Dorfteil ist einem Teil der Bevölkerung sehr wichtig. Und wie ist heute das Verhältnis zu Ottenbach? Dieses ist heute sehr gut. Gerade beim gemeinsamen Projekt der Realisierung des Autobahnzubringers arbeiten wir Hand in Hand zusammen. Auch die gemeinsame Sekundarschule bereitet keine Probleme, hingegen frage

ich mich, weshalb die beiden Gemeinden die Abwasserreinigung (ARA) nicht zusammengelegt haben. Obfelden beteiligte sich anfangs an den Plänen der Stadt Affoltern für eine grosse gemeinsame ARA. Wir hatten aber bereits die drei Aargauer Gemeinden, mit denen wir zusammen die neue ARA verwirklichen werden, im Boot. Es erwies sich, dass eine kleinere Anlage für uns vorteilhafter ist.

Mehr als die Hälfte des Verkehrs ist hausgemacht. Wie lässt sich der Ziel-QuellVerkehr reduzieren?

«Ein Gutachten zu Tempo 30 liegt vor, ich darf mich aber noch nicht dazu äussern.»

«Wir haben die Überbaubarkeit gemäss Bau- und Zonenordnung erst zur Hälfte ausgeschöpft.» Gleichzeitig arbeitet Ottenbach bezüglich ARA mit den Aargauer Gemeinden reussabwärts zusammen. Bedeutet dies, dass sich das früher schwierige Verhältnis zu den Nachbarn im Aargau gelöst hat? Das ist eindeutig so. Allerdings haben wir weniger Berührungspunkte, denn es ist für viele Bereiche sehr massgebend in der Schweiz, welche kantonalen Vorschriften bestehen, und dies erschwert die Zusammenarbeit. Obfelden wächst. Welche künftige Entwicklung sieht der Gemeinderat vor? Wir haben die Überbaubarkeit gemäss Bau- und Zonenordnung erst zur Hälfte ausgeschöpft. Dies bedeutet, dass wir noch stark wachsen könnten. Wir

Gemeindepräsident Stephan Hinners (stehend, links) beantwortet auf dem Hof der Familie Schneebeli die Fragen von Bernhard Schneider. (Bild Erika Schmid) wollen aber nicht das ganze Potenzial nutzen, sondern sehen maximal 7000 bis 8000 Einwohnerinnen und Einwohner vor. Auf diese Grösse wird auch die Kläranlage ausgelegt. Wenn man als Gemeinde wächst, ist es wichtig, dass man die Identität und Zugehörigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner fördert und stärkt. Eine Gelegenheit dazu ist die kommende Gewerbe Expo Ende August, wo wir gleichzeitig das 175-jährige Bestehen von Obfelden feiern. Als Gemeinde bringen wir uns hier stark ein – auch mit dem Ziel, dass Jung und Alt, Gross und Klein, diese Angebote wahrnehmen, sich

treffen und gemeinsam feiern. Dass Obfelden ein Dorf mit vielen Gesichtern ist, soll unsere Fotoaktion zum Jubiläum zeigen: Wir machen eine grosse Collage mit allen Obfelderinnen und Obfeldern, die uns ihr Porträtfoto dafür schicken. Machen auch Sie mit! Die Collage zeigen wir dann an der Expo, ich freue mich auf viele Fotos! Die Dorfstrasse wurde anlässlich des Baus der Reussbrücke 1864 zur gewollten Durchgangsstrasse zum Bahnhof Affoltern. Damals rissen sich alle Gemeinden darum, den Verkehr durchs Dorf zu leiten – heute stellt man das Gegenteil fest. Allerdings:

Da müssen wir uns alle selbst an der Nase nehmen und im Dorf zu Fuss gehen oder das Fahrrad wählen. Wir suchen bei der Neugestaltung der Dorfstrasse einen optimalen Kompromiss zwischen allen Anliegen. Eine grosse Erwartungshaltung in der Bevölkerung ist spürbar. Tatsächlich soll die Gemeinde mit der neuen Dorfstrasse aufgewertet werden. Als Gemeindepräsident muss ich manchmal etwas der Spielverderber sein. Denn nicht alles wird schlagartig besser werden am Tag X. Selbstverständlich aber erhoffe ich mir eine starke Verkehrsberuhigung und damit Aufwertung für Obfelden, die 80 Millionen Franken sollen ja nicht vergebens verbaut worden sein. Hauptdiskussionspunkt ist Tempo 30. Wie ist diesbezüglich der Stand? Wir haben ein unabhängiges Gutachten zu Tempo 30 in Auftrag gegeben, das zwar dem Gemeinderat vorliegt, zu dem ich mich aber noch nicht äussern darf. Interview: Bernhard Schneider


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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juli 2022

Ein gepflegter, stilvoller Garten Serie «Gärten»: Beate Kuhnt und Andreas Huber legen Wert auf Qualität und Ästhetik Zur Strasse hin blühen Margeriten in einer Wildblumenwiese. Der Garten dahinter zeigt aber einen ganz anderen Charakter: Minuziös geplant, mit klaren, geometrischen Formen. Von Regula ZellwegeR Eine designte Scheiterbeige – ist das möglich? Bei Beate Kuhnt und Andreas Huber schon, sie wirkt beinahe wie ein Kunstobjekt. Die Holzscheite sind in ein Gestell aus Cortenstahl geschichtet, dazwischen zwei Nischen für blühende Topfpflanzen. Cortenstahl bildet auf der Oberfläche durch Bewitterung unter der eigentlichen Rostschicht eine besonders dichte Sperrschicht aus fest haftenden Sulfaten oder Phosphaten aus, die das Stahlteil vor weiterer Korrosion schützt. Aufgrund seiner Unempf indlichkeit gegenüber Witterungseinf lüssen und seiner charakteristischen Rost-Patina, wird Cortenstahl auch für Akzente in der Gartenarchitektur eingesetzt. Beate Kuhnt und Andreas Huber haben dieses Material als wiederholendes Thema bei der Gestaltung ihres Gartens eingesetzt. Dieser Garten ist wie ein Musikstück komponiert.

Beate Kuhnt findet im Garten Ausgleich zu ihrer anspruchsvollen Arbeit als Schulleiterin. (Bilder Regula Zellweger)

Ausführliche Planung Die Planung und Realisierung des rund 1000 Quadratmeter grossen Grundstücks in einem leicht abfallenden Gelände war ein langer Prozess in zwei Etappen. Im Winter 2017 gestalteten sie den vorderen Teil des Gartens an der Oberalbisstrasse in Hausen. Im Jahr darauf erfolgte die Gestaltung des rückwärtigen Bereichs mit einer grossen Rasenfläche, einem überdachten Sitzplatz, einer grosszügigen Lounge mit Rattanmöbeln, einem Brunnen mit Relaxzone, einer Aussenküche und einer Rabatte mit ausgewählten einheimischen Pflanzen. Andreas Huber hat den neuen Garten selbst designt

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Menschen in ihren Gärten und erzählt ihre Geschichte. Kennen Sie besonders sehenswerte Gärten im Bezirk? Tipps an redaktion@affolteranzeiger.ch sind willkommen. (red.) Zuletzt erschienen: Nadja Treichler, 13. Mai; Barbara Niklaus, 25. Mai; Rania und Richard Steiner, 3. Juni; Margrit Iseli, 10. Juni; Thomas Weber, 17. Juni; Christine Grünenfelder, 28. Juni.

Die Lounge und der grosse Garten sind sonnen- und windgeschützt.

Das Kräuterhochbeet und die Scheiterbeige sind mit Cortenstahl gestaltet.

und Fachleute beigezogen, wo es sinnvoll war. Die minutiöse Planung war unumgänglich, weil beispielsweise der Cortenstahl – bereits in vorgegebenem Mass zugeschnitten – in einer einzigen Lieferung erfolgte. Man findet Cortenstahl in der Holzbeige, beim Kräuterbeet und dem Gemüsehochbeet vor dem Haus. Hinter dem Haus, im etwas tiefer gelegenen Gartenteil, ist auch der grosse Brunnen mit leise plätscherndem Wasser aus diesem Material gefertigt. Der Brunnen stoppt um Mitternacht und beginnt morgens wieder zu fliessen. Alles ist perfekt eingerichtet – auch die Technik und Beleuchtung im Garten. Bewusst wurden möglichst wenig unterschiedliche Materialien verwendet, ein Aspekt, der dem Auge wohltuende Ruhe verschafft. Vom oberen zum unteren Garten führt eine Treppe. Beate Kuhnt erklärt:

laubt, die Polster und Kissen permanent im Freien zu lassen. Hohen Ansprüchen genügt auch die Aussenküche mit einem Qualitätsgrill im Freien und einem Kühlschrank und allem Nötigen für einen schön gedeckten Tisch im anschliessenden Raum im Haus. Grillmeister ist Sohn Linus. Seine Spezialität sind «Spareribs sous vide». Das Fleisch wird in einem speziellen Plastikbeutel luftleer eingeschweisst und bei Niedrigtemperatur über die Nacht im Wasserbad gegart. Danach legt man es noch kurz auf den Grill. Stilvoll, wo man hinschaut.

«Hier war früher eigentlich nur ein Durchgang über die Böschung. Heute hat dieser Teil seinen eigenen Wert. Man kann hier richtig gehend lustwandeln. Es blüht immer etwas, die Pflanzen sind robust, pflegeleicht und einheimisch.» Und Beate Kuhnt kennt sie alle mit Namen.

Ein harmonischer Garten Die Eltern eines Sohnes und einer Tochter zogen 2005 in ihr architektonisch interessantes, 1975 erbautes Haus. Heute sind die Kinder erwachsen und nur noch der Sohn lebt zu Hause – und geniesst Garten und Grill gern mit seinen Freunden zum Chillen, Grillen und Festen. Beliebt sind dabei der Sitzplatz und die Lounge, die eine technisch raffinierte, wandelbare Lamellen-Überdachung haben. Dies er-

Ein Garten zum entspannten Sein Beate Kuhnt arbeitet als Schulleiterin der Sekundarschule in Bonstetten. Andreas Huber war Professor für Projektmanagement an der Berner

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Fachhochschule. Der Garten war immer ein willkommener Ausgleich zum Berufsleben. «Wir haben uns gegen ein Ferienhaus und für einen Garten als hochwertiges Naherholungsgebiet entschieden», sind sie sich einig. Beide sind sehr sportlich. Andreas Huber trainiert die Junioren D beim FC Hausen, Beate Kuhnt treibt regelmässig Sport, oft auch in Form von Gartenarbeit. «Wir nutzen den Garten intensiv, seit er neu ist», erzählt Beate Kuhnt und zeigt auf die bequemen roten Design-Liegestühle neben dem Brunnen. Und falls man nun den Eindruck bekommt, der Garten sei zu geometrisch und zu perfekt, schaut sich die geschwungene Grenze zwischen Rasen und Rabatten und den romantischen Blumenschmuck auf dem Tisch an. Es ist ganz einfach ein herzlich geliebter Garten, der die Persönlichkeit seiner Besitzer spiegelt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juli 2022

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Finanzkolumne

Stephan Wicki, Leiter Geschäftskunden Affoltern am Albis, Zürcher Kantonalbank

Hypotheken: Bei einem Wechsel zählt der Weitblick Hygieneartikel, die auch hier und in der Region gesammelt wurden, treffen nun im Kriegsgebiet in der Ukraine ein. (Bild zvg.)

Pakete aus dem Säuliamt helfen Die Sammelstellen Affoltern und Rifferswil konnten 52 Pakete weiterleiten Im Mai und Juni lancierte das Hilfswerk Licht im Osten (LIO) die Hygienepakete-Sammlung in der Schweiz. Bis Ende Juni kamen über 1000 Pakete zusammen, auch die Chrischona-Kirche Affoltern engagierte sich. Inzwischen erreichten die ersten Pakete bereits die dankbaren Empfänger in der

Ukraine. Und mit jedem Transport von LIO gelangen weitere Hygienepakete in die West- und Ostukraine. Besonders Menschen auf der Flucht sind dankbar, wieder eigene Hygieneartikel in den Händen zu halten. Denn für viele Menschen sind Hygieneartikel zu einem Luxusgut geworden – und in den Regalen der Verkaufsgeschäfte kaum zu finden. Das Schweizer Hilfswerk hat ein

langjähriges Partnernetzwerk in der Ukraine. 30 lokale Partner sind in den Bereichen «Not lindern» und «Zukunft ermöglichen» tätig.

Enormer Einsatz Die acht lokalen Partner im Donbass helfen den Bedürftigen in ihrer Region, seit 2014 der Krieg im Osten der Ukraine ausbrach. Wöchentlich besuchen sie die

Menschen in der Nähe des Kriegsgebiets mit Lebensmitteln und Hilfsgütern. Sie evakuieren Frauen und Kinder aus den umkämpften Gebieten. Dank dieses enormen Einsatzes kann den Menschen in der Ukraine weiterhin ganz praktisch geholfen werden, obwohl die Partner dadurch vielen Gefahren ausgesetzt sind. Richard Roth, Chrischona Affoltern

Gestärkt und gesegnet

Wanderunterricht mit den Katechetinnen

Beim Übergang von der Primarschule in die Oberstufe wurden die Schülerinnen und Schüler mit einem Ritual verabschiedet. Anfang Juni waren die 5.- und 6.-Klässler der katholischen Kirche Affoltern mit dem Thema «Übergang» unterwegs. Der Wechsel von der Primarschule in die Oberstufe ist solch ein Übergang. Gut begleitete Übergänge stärken die seelische Widerstandskraft. Jeder positiv bewältigte Übergang ist eine gute Vorbereitung für die kommenden Herausforderungen im Leben. Die Katechetinnen sind mit den katholischen Kindern der Mittelstufe einen Teil des «Aemtlerwegs» gelaufen und haben die Wunder des Alltäglichen wiederentdeckt. Der Wanderunterricht

von der Pfarreitüre weg verfolgt die Idee, im Klassenverband für ein paar Stunden dem Schulalltag zu entfliehen, Natur zu erleben, Stille zu geniessen, Klassengemeinschaft zu stärken und Übergänge gemeinsam zu meistern. An so einem sommerlichen Tag wurde viel philosophiert und theologisiert. Die Stimmung war fröhlich und entspannt. Die Kinder und Jugendlichen konnten spüren, dass die Natur ihnen gut tut, und ihre Sinne schärft, zudem auch einen guten Ausgleich zur Reizflut unseres Alltags erfahren. Mit einer Segnung und einem Abschlussritual wurden die 6.-Klässler schliesslich in die Oberstufe verabschiedet. Katholische Pfarrei St. Josef und St. Antonius, Affoltern

Die Wanderung führte auch durch kühle Wälder. (Bild zvg.)

Rauschende Bäche

Wettswiler Senioren im Sagenraintobel Die erholsame Rundwanderung führte am Schmittenbach entlang, via Ger auf die Scheidegg und via den Josenberg zurück nach Wald. In der südöstlichsten Ecke des Kantons Zürich, wo das Tösstal-Gebiet langsam zum Zürichsee abfällt, befindet sich das Sagenraintobel. Der langgezogene Einschnitt zieht sich bei den letzten Häusern von Wald in nordöstlicher Richtung und wird vom Schmittenbach durchflossen. Das bewaldete Tälchen ist etwa drei Kilometer lang.

Höchstgelegenes Restaurant

Philosophieren und dem Schulalltag entfliehen – Wanderunterricht weg von der Pfarrei. (Bild zvg.)

Etwa in der Mitte des Tobels lag etwas erhöht auf der Südseite der Wäbereggweiher, ein verträumtes Seelein und leicht erreichbar über einen Seitenweg. Zweieinhalb Stunden nach dem Start in

Wald erreichte man via Ger die Scheidegg auf rund 1200 Metern. Hier oben gab es im höchstgelegenen Restaurant des Kantons ein feines Mittagessen auf der gedeckten Sonnenterrasse und dazu eine wunderbare Aussicht in die Alpen und auf den Zürichsee. Nachher konnte man zahlreiche Gleitschirmflieger bei ihren Flugkünsten beobachten. Zurück nach Wald ging es über den Josenberg und nochmals durch den unteren Teil des Sagenraintobels. Im heute verträumten Tobel war aber nicht alles Natur. Immer wieder gab es alte Anlagen zu sehen, die früher die Kraft des Wassers nutzten, anfänglich über direkte mechanische Energie und später über die Produktion von Elektrizität. Denn vor etwa hundert Jahren standen in Wald 16 Textilfabriken wie Spinnereien und Webereien. Erst 1988 wurden die letzten Betriebe geschlossen. Dölf Gabriel, Wanderleiter

Wer eine Immobilie besitzt, beschäftigt sich früher oder später mit dem Wechsel der Hypothek zu einer anderen Bank. Nebst den Finanzierungskonditionen ist insbesondere die individuelle Beratung mitentscheidend. Weil bei einer Finanzierung weit mehr als die Hypothek berücksichtigt werden muss, empfiehlt es sich, frühzeitig das Gespräch mit einer Spezialistin wie der Zürcher Kantonalbank zu suchen. Nebst der Immobilie und den verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten berücksichtigen unsere Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer weitere relevante Themen wie Vorsorge, Nachfolge und Amortisationen. Diese vernetzte Beratung über die Hypothek hinaus zeigt auf, wie Vorsorgelücken geschlossen werden können, wie Hypothek und Steuern zusammenspielen und wie Risiken bestmöglich abgesichert werden – und dies alles individuell auf die Lebens situation und die Bedürfnisse abgestimmt. Wohnen mit gutem Gewissen Die Zürcher Kantonalbank begleitet und berät ihre Kundschaft in jeder Lebensphase, auch bei der Planung von Renovationen. Hauseigentümer und -eigentümerinnen entscheiden sich dabei vermehrt für energetische Sanierungen. Diese steigern den Liegenschaftswert, verbessern die Raumluftqualität und führen dank weniger Energieverbrauchs zu tieferen Kosten. Die Zürcher Kantonalbank fördert energetische Sanierungen und bietet mit dem ZKB Umweltdarlehen attraktive Konditionen: Die Zinsvergünstigung auf die Festhypothek beträgt bis zu 0,8 % jährlich während maximal fünf Jahren. Lebenslanges Versprechen Zusätzliches Plus: Die Zürcher Kantonalbank gewährt ihren langjährigen, treuen Hypothekarkundinnen und -kunden eine lebenslange Finanzierungszusage und bietet unabhängig vom Alter attraktive Hypotheken. Dank diesem Bankversprechen ist das Eigenheim lebenslang sicher und einer anstehenden Pensionierung kann gelassen entgegengesehen werden. Haben Sie Fragen zur Liegenschaftsfinanzierung? Läuft Ihre Hypothek bald ab? Kontaktieren Sie uns unter 0844 843 823, wir beraten mit Weitsicht. zkb.ch/hypothekwechseln


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Bezirk Affoltern

GESUNDHEITS-KOMPASS

Freitag, 22. Juli 2022

Gefiederte Betrüger am Werk Streifzüge durch die Natur: Der Kuckuck jubelt anderen Vögeln seinen Nachwuchs unter

Fabian Kraxner, Oberarzt Psychiatrie

Tipps und Tricks für einen gesunden Schlaf Wie haben Sie geschlafen? Dabei handelt es sich um eine banale, aber aus der Gesundheitsperspektive wichtige Frage. Leider ist zirka jede vierte Person von kurzzeitig schlechtem Schlaf betroffen und zirka jede zehnte Person leidet an einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung. Dabei handelt es sich häufig um Ein- und Durchschlafstörungen. Wer körperlich und geistig leistungsfähig sein möchte, benötigt längerfristig einen gesunden Schlaf. Chemische Medikamente sollten erst als später Schritt und unter professioneller Begleitung eingesetzt werden. Dieser Ratgeber möchte Ihnen zwölf einfache Tricks und Verhaltensregeln nahelegen, mit welchen Sie Ihren Schlaf positiv beeinflussen können. Vielleicht ist auch der eine oder andere hilfreiche Tipp für Sie dabei. • Gehen Sie zu regelmässigen Zeiten schlafen. Die optimale Bett- und Einschlafzeit liegt zwischen 22 und 23 Uhr. Wer einen regelmässigen und natürlichen Schlaf- und Wachrhythmus verfolgt, ist grundsätzlich erholter. • Trinken Sie nicht zu grosse Mengen vor dem Zubettgehen. Eine volle Blase kann den Nachtschlaf stören. • Vorsicht bei Alkohol- und Nikotinkonsum vor dem Zubettgehen. Deshalb lassen Sie beides beiseite am Abend. Alkohol hat zwar eine ermüdende und beruhigende Wirkung, lässt uns aber weniger tief schlafen. Mehr als ein Glas Wein sollte man deshalb nicht trinken. Nikotin hat sogar eine anregende Wirkung, was schlafhemmend ist. • Verzichten Sie auf späte üppige Mahlzeiten. Wer vor dem Schlafengehen schwer oder viel isst, beansprucht den Körper. Dieser kann sich dann weniger effizient dem Erholungsprozess widmen. • Verwenden Sie für Mobiltelefone, Tablets oder PC-Bildschirme den Blaulichtfilter (häufig im Nachtmodus). Die Bildschirme solcher Geräte sind sonst sehr hell – sie reduzieren die körpereigene Melatoninproduktion, was das Einund Durschlafen erschwert. • Entspannen Sie mit beruhigender Musik. Dies hilft, den Tag entkrampft ausklingen zu lassen, und fördert einen erholsamen Schlaf. • Führen Sie ein Abendritual ein. Eine entspannende Abendtätigkeit gewöhnt den Körper daran, bereits vor dem Zubettgehen ruhiger zu werden und zu entspannen. • Achten Sie auf eine genügend hohe Magnesium-Zufuhr. Magnesium hat einen positiven Einfluss auf unser Hormon- und Nervensystem und kann unseren Schlaf massgeblich verbessern. • Achten Sie auf absolute Dunkelheit im Zimmer. Bereits eine schwache Lichtquelle kann die Schlafqualität massgeblich beeinflussen. • Senken Sie die Zimmertemperatur. Eine etwas tiefere Temperatur unterstützt den gesunden Schlaf. • Sorgen Sie für genügend Sauerstoff im Raum. Vor dem Zubettgehen nochmals gut lüften. • Duschen oder baden Sie am Abend. Wasserkontakt entspannt und lockert die Muskulatur. Nun wünschen wir Ihnen allzeit einen gesunden Schlaf!

Immer wieder kommt es im Säuliamt zu Straftaten. Die Täter: als Sperber getarnte Vögel, die «Guggu» rufen und ihre Eier in fremde Nester legen.

mehrerer normaler Jungen. Entsprechend schaffen die Eltern Futter für vier oder sechs Kinder heran – dem Zechpreller solls recht sein.

von Stefan Bachmann

Da fragt man sich, warum der Kuckuck eigentlich so selten geworden ist. Immerhin gibt ein Weibchen pro Saison über 20 Eier in Adoption. Das Hauptproblem liegt in der Nahrung des ausgewachsenen Kuckucks: Dieser ernährt sich primär von grossen haarigen Raupen. Und diese haben stark abgenommen, so wie die anderen Insekten auch. Allein in 26 Jahren haben wir im europäischen Kulturland gemäss einer grossen Studie aus Naturschutzgebieten über 75 Prozent der Insekten verloren. Und der Schweizer Heuschrecken-Forscher Adolf Nadig schätzte schon vor 20 Jahren, dass im 20. Jahrhundert über 95 Prozent der Wieseninsekten verschwunden seien. Die älteren Menschen werden diesen Eindruck bestätigen – und noch immer fliesst gemäss Studien viel mehr staatliches Geld in die Intensivierung der Landwirtschaft als in Schutzmassnahmen für die Biodiversität. Leidtragende sind nicht nur die Insekten, sondern auch alle Tiere weiter oben in der Nahrungskette. Also auch die Kuckucke. Diese hört man heute fast nur noch in den Voralpen und Alpen – etwa 15 000 bis 25 000 Rufer zählt man dort noch. Dass bei uns an der Reuss noch einige Männchen ihr «Guggu»-Lied singen, das nenne ich grosses Glück. Egal, ob ich nun Geld im Sack habe oder nicht.

Wenn Sie an der Reuss spazieren gehen, sollten Sie unbedingt etwas Geld im Sack haben. Ein Sprichwort besagt nämlich, dass sich Ihr Geld vermehren wird, wenn Sie das erste Mal im Jahr einen Kuckuck hören. Zugegeben: Sie brauchen etwas Glück, denn der «Guggu» ist selten geworden. Und der Gaunervogel hat nicht immer Zeit für sein Lied, denn er hat noch anderes zu tun. Zum Beispiel Eier zu stehlen und den eigenen Nachwuchs anderen unterzujubeln. Und hier beginnt der Krimi. Es geschieht am helllichten Tag, meist frühmorgens. Nichts ahnend sitzt ein kleiner Teichrohrsänger im Nest und brütet seine Eier aus. Dass in der Nähe zwei Schurken im Gebüsch sitzen und ihn beobachten, ahnt er nicht. Der erste Gauner – das Kuckucksmännchen – fliegt nun an, ärgert den Singvogel, lockt ihn vom Nest weg. Um gefährlich zu wirken, gleicht er einem Sperber, und der muss sofort vertrieben werden. Allerdings tritt nun Gauner Nummer 2 auf den Plan: das Kuckucksweibchen. Lautlos fliegt es ans fremde Nest, frisst genau ein Ei, legt selber eines hinein. Dann fliegen die Halunken weg – und werden nimmer gesehen.

Der Eier-Trick Das Kuckucksei liegt nun also da, im falschen Nest. Es könnte auch in der Kinderstube einer Bachstelze liegen, eines Zaunkönigs oder einer Heckenbraunelle: Bei 110 Arten wurden schon Kuckuckseier gefunden. Entscheidend ist aus Sicht des Schmarotzers nun, dass sein Ei nicht entdeckt wird. Damit dies gelingt, greift der Kuckuck zu einem nächsten Trick: Er passt seine Eier in Farbe und Sprenkelung denjenigen der Wirtseltern an. Wie soll das gehen? Forschern zufolge gibt es rund sechs Typen von Kuckucks-Weibchen: Die einen legen zum Beispiel nur hellbraune, gesprenkelte Eier, während andere nur bläuliche Eier ohne Flecken legen. Instinktiv wissen sie, welche Nester sie ansteuern müssen, damit der Bluff gelingt.

Haarige Raupen gesucht

An der Reuss hört man ihn noch – sonst ist der Kuckuck rar geworden. (Bilder iStock)

Merken die das nicht? Der «Kleine» im Nest frisst und ruft für Vier. Vermutlich wurden sie schon als Babys auf ihre Wirtsart geprägt, die sie nun wieder parasitieren. Doch auch die Wirte haben Gegenstrategien entwickelt. Einige Arten bemerken den Schwindel meist, wenn die falschen Eier nicht exakt so aussehen wie die eigenen. Sofort werfen sie sie aus dem Nest. Andere Arten hingegen akzeptieren auch komplett falsch gefärbte Eier. Sie werden vermutlich erst seit kurzem vom Kuckuck heimgesucht und haben noch keine Abwehrmassnahmen entwickelt.

Die Tricks des Babys Akzeptieren die Wirtsvögel das falsche Ei, ist die Sache gelaufen. Das KuckucksBaby ist nämlich so «programmiert», dass es stets zwei Tage vor den anderen

Küken schlüpft. Kaum hat es sich aus der Schale gepellt, schubst es instinktiv alle anderen Eier mit den Hinterbeinen über den Nestrand. Pausenlos schaffen nun die Ammenvögel Futter heran, um dem nimmersatten Einzelkind das Maul zu stopfen. Dass dieses bald grösser ist als sie selber, kümmert sie nicht. Wie sollen sie auch wissen, wie ihre echten Jungen aussehen? So kommt es zur absurden Situation, dass zwei winzige Zaunkönige eifrig ein Boss-Baby bemuttern, das zehnmal schwerer ist als sie. Schliesslich müssen sie sich gar auf seinen Kopf setzen, um ihn zu füttern. Um die Adoptiveltern zu dieser Gewaltsleistung anzutreiben, greift Kuckuck junior zu einem weiteren Trick: Sein lauter Bettelruf klingt ähnlich wie das gleichzeitige Gezirpe

STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR Der Biologe und Journalist Stefan Bachmann schreibt über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es je nach Jahreszeit vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche spannenden und faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann arbeitet bei BirdLife Schweiz und ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch).

FORUM

Jesus und der Honig Gedanken zu einer Predigt.

Im «Gesundheits-Kompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 0 447 142 668 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Die Kraft der Natur – gesehen in Rifferswil. (Bild Barbara Roth)

Am letzten Sonntag hat in der Predigt im Gottesdienst der Pfarrer einen neuen Blick auf Jesus gezeigt: In einem Gedicht von Werner Bergengruen «Christus in der Schöpfung» war zu lesen: «… sich den Jüngern zu erweisen, nahm er Fisch und Honig an.» Diverse Gemeindeglieder nahmen das erstaunt zur Kenntnis, aber der Pfarrer zitierte unter anderem eine Passage aus einer alten Fassung der englischen Bibel, wo von Fisch und Honigwaben die Rede war. Ich versuchte auch, der Frage nachzugehen: In der Zürcherbibel, eine ältere und eine neuere Version stand nur Fisch; auch in der Einheitsübersetzung fehlte der Honig, ebenso in einer modernen Übersetzung. Dann hat mir einmal ein Patient vor länger Zeit ein Neues Testament in Griechisch mit nebenstehend deutscher Übersetzung gegeben und dort findet sich: «Und sie legten ihm vor ein Stück von gebratenem Fisch und Honigseim» und in einer älteren Lutherbibel steht genau gleich: «Und sie legten ihm vor gebratener Fisch und Honigseim». Schliesslich in einer französischen Bibel

steht: «Il lui présentèrent un morceau de poisson grillé et un rayon de miel» Ich fand das aber auch in meiner englischen Version, und in einer spanischen Version nicht. Also sind Übersetzungen doch nicht immer so zuverlässig und man muss vorsichtig sein, wenn man jemanden bei einem Wort der Bibel behaften will. Für mich war es bereichernd, dem nachzugehen. David Künzler, Affoltern

Fotos willkommen Sie fotografieren gern? Der «Anzeiger» freut sich über Leserfotos mit Bezug zur Region, unbearbeitet und hochaufgelöst in JPG-Format an redaktion@affolteranzeiger.ch. Vergessen Sie nicht, auszuführen, wo und wann Sie das Bild aufgenommen haben und was darauf zu sehen ist. Gefragt sind insbesondere Fotos zu aktuellen sowie nicht alltäglichen Ereignissen und Situationen. (red.)


Gewerbe

Der Nachwuchs rockt

In der Scheune Rotenbirben in Bonstetten treten am 11. August regionale Bands auf. > Seite 15

Das Knonauer Amt als Klima-Pionier Bis 2050 80% des Energiebedarfs erneuerbar selber produzieren – das ist erklärtes Ziel der Energieregion Knonauer Amt. Die erfolgreichen Bestrebungen werden auch beim Kanton wahrgenommen. Dreimal im Jahr publiziert die kantonale Umweltschutz-Fachverwaltung ihr Informationsbulletin «Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung», kurz ZUP. In der aktuellen Ausgabe ist nebst Hitzeminderung, Neophyten und Lichtverschmutzung auch dem Knonauer Amt ein doppelseitiger Beitrag gewidmet. Genauer: der Energieregion. Darin erzählt Standortförderer Johannes Bartels, wie der Autobahnbau den Anstoss gab, sich überkommunal Gedanken zu machen zur Entwicklung des Bezirks. So sieht die regionale Energieplanung von 2013 vor, bis 2050 80 Prozent des Energiebedarfs für Strom und Wärme mit erneuerbaren Energieträgern in der Region zu produzieren.

Insgesamt ein attraktiver Ort zum Wohnen und zum Arbeiten Als Erfolgsrezept nennt der Artikel im ZUP die Kommunikation – und beruft sich dabei auf Regula Baggenstos, die die Energieregion während sechseinhalb Jahren inhaltlich und beratend begleitet hat. Dazu gehöre auch die regelmässige Berichterstattung im «Anzeiger». Und bei der Energieregion geht es um mehr als um Strom und Wärme. Das Knonauer Amt soll insgesamt ein attraktiver Ort zum Wohnen und zum Arbeiten sein. Diese Vielfalt bestätigen auch die nächsten Schwerpunkte: E-Mobilität, flexible Arbeitsorte und die Optimierung des Velonetzes. Gegründet im Januar 2004 vom Ämtler Gemeindepräsidentenverband, ist die Standortförderung seit dem 25. November 2015 als Verein organisiert. Damit öffnete sie sich für Arbeitgeberverband, Gewerbevereine, Hauseigentümerverband, Bauernverband und Unternehmen. Präsident ist denn auch der Knonauer «Abfallhai»Unternehmer Marcel J. Strebel. (tst.) Infos unter www.knonauer-amt.ch/energieregion.

Neue Beläge machen leise Die Turbinenstrasse der Umfahrung Ottenbach ist eine der ersten Strassen im Kanton Zürich, die mit einem neuartigen lärmarmen Belag versehen wurde, wie das Tiefbauamt in seinem jüngsten Newsletter zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach verlauten lässt. Der Kanton Zürich forscht seit einiger Zeit an der akustisch wirksamen Verbesserung seiner Standardbeläge. Seit fünf Jahren wurde die neue Belagsmischung erfolgreich getestet und eine deutlich wahrnehmbare Verringerung des Lärmpegels gemessen. Die effektiven Lärmbelastungen und die Wirkung des neuen Belags werden im Rahmen von Wirkungskontrollen bereits jetzt laufend mit Messungen überprüft, wie das Tiefbauamt weiter mitteilt. (red.)

Freitag, 22. Juli 2022

Reiten mit der Elite

Für die Pferdesport-WM in Dänemark wurde auch die Mettmenstetterin Elin Ott nominiert. > Seite 18

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Dieb in der Badi

Im Sommerkrimi löst Detektiv Adrian Aegerter spannende Fälle aus der Region. > Seite 19

Sehr gute Brotgetreidequalität Die Ernte ist heuer rekordverdächtig früh abgeschlossen Bereits Ende dieser Woche ist die Getreideernte abgeschlossen – zwei Wochen früher als üblich. Die Erträge beim Raps sind überdurchschnittlich gut, das Brotgetreide weist eine hohe Qualität aus. Von Marianne Voss Ende dieser Woche ist im Säuliamt nahezu alles Getreide geerntet. Die goldenen Stoppelfelder zeugen noch davon, dass hier bis vor kurzem zum Beispiel Weizen oder Raps stand. Vielerorts sind die abgeernteten Felder jedoch bereits wieder bearbeitet worden. Häufig säen die Landwirte nach dem Getreide als Übergangskultur eine Kunstwiese an oder auch eine Gründüngung. Markus Staub, Bereichsleiter Agrarhandel der Landi Albis, kann sich nicht erinnern, je einen so frühen Abschluss der Getreideernte erlebt zu haben. «Normalerweise wird es mindestens Ende Juli, bis alles Getreide unter Dach ist.» Anfang dieser Woche lief der Betrieb in der Getreidesammelstelle in Mettmenstetten noch auf Hochtouren. Gesamthaft wurden hier von den Landwirten der Umgebung über 3000 Tonnen Getreide abgeliefert – vorwiegend Gerste, Weizen Raps und das Futtergetreide Triticale. Dieses Jahr stand niemand unter Druck. Das Wetter war langfristig schön und warm. Kein Hagel und keine Unwetter machten die Ernte zunichte.

MARKTPL ATZ

Der Mähdrescher in Aktion auf einem Weizenfeld bei Rifferswil. (Bild Marianne Voss) Die Gerstenernte mit befriedigenden Erträgen war bereits vor einem Monat im Gang (der «Anzeiger» berichtete).

Raps für Zweifel-Chips Jetzt wurde in der Sammelstelle vorwiegend Weizen und Raps eingenommen. «Die Weizenerträge sind durchschnittlich bis gut und liegen zwischen sechseinhalb und sieben Tonnen pro Hektare», erklärt Markus Staub. Was ihn aber besonders freut, ist die sehr gute Qualität. «Das Hektolitergewicht liegt bei rund 80

Kilogramm. Mit dieser Qualität kann der Weizen als Brotgetreide verwendet werden, was hinsichtlich der aktuellen Versorgungslage sehr positiv ist.» Auch die Rapsernte darf sich sehen lassen. Mit durchschnittlich vier Tonnen pro Hektare darf man von überdurchschnittlich guten Erträgen sprechen. Mit dazu beigetragen habe der schwache Schädlingsdruck dieses Jahr, so der Bereichsleiter. «Die Landwirte mussten kaum oder gar keine Pf lanzenschutzmittel einsetzen.» Beim im Säuliamt kultivierten Raps handelt es sich um

die Sorte Holl, dessen Öl sich besonders gut zum Braten und Frittieren eignet, da die Fettsäuren beim Erhitzen nicht zerstört werden. Die winzigen, schwarzen Rapssamen werden in den Firmen Florin und Sabo gepresst. Das Öl wird vorwiegend an das Chips-Unternehmen Zweifel oder an McDonald’s verkauft. Kein Getreide wächst so lange auf dem Feld wie der Raps. Bereits im August werden die kleinen Samen gesät, im Frühling erfreuen uns die gelb blühenden Rapsfelder und erst jetzt, im Juli, wurden die Körnchen aus den Schoten gedroschen.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Spielen zum Preis von anno dazumal 30 Jahre Minigolf Stockmatt in Affoltern – zum Jubiläum locken Überraschungen Am 30. Juli 1992 hat Heinz Sönning seine Minigolfanlage in Affoltern eröffnet. Genau 30 Jahre später wird nun vom 29. bis 31. Juli das runde Jubiläum gefeiert. Zuletzt war sie verpachtet, doch nun hat das Freizeitcenter Stockmatt sie wieder zurück in die Familie geholt, die traumhaft gelegene Minigolfanlage über dem Schwimmbad Stigeli in Affoltern. 30 Jahre nach der ursprünglichen Eröffnung hat die ganze Anlage wieder eine Auffrischung erhalten. Auffälligste Änderungen sind die schöne Möblierung – inklusive Liegestühlen mit Ausblick ins Grüne – und der ergänzte Airhockey-Tisch. Der getätigte Effort wird von den Gästen wahrgenommen und geschätzt: Die Rückmeldungen seien jedenfalls sehr positiv, so Nenad Filimonovic vom Freizeitcenter Stockmatt, «von ‹gepflegte Anlage› bis ‹sichtbare Liebe zum Detail›».

Familiäres Angebot «Wir möchten uns im Freizeit-Bereich weiterentwickeln», sagt Filimonovic. Nebst dem bekannten Fun-Bowl bietet das Freizeitcenter Stockmatt an der

Zürichstrasse 183 auch HindernisBillard (Pit-Pat) sowie Nervenkitzel in Formel-1-Rennsimulatoren an. Das Minigolf an der Mühlebergstrasse sieht er als ideale Ergänzung dazu – sowohl saisonal als auch wettermässig. So lassen sich Minigolf-Anlässe bei Regen unkompliziert auch mal ins Bowling verlegen. An der Neuausrichtung des Freizeitcenters Stockmatt fällt auf, dass man sich vom wilden Party-Image entfernt und mehr aufs Familiäre ausrichtet. Die Minigolfanlage mit ihrem hochwertigen Trampolin erfreut sich denn auch bereits grosser Beliebtheit bei Kindergeburtstagen. Dazu passen die unkomplizierte warme Küche, ergänzt durch diverse Salate.

Günstiges Spiel und tolle Preise «Wir wollten etwas Spezielles anbieten», führt Filimonovic zur Planung des Jubiläumswochenendes aus. So spielen die Gäste von Freitag bis Samstag zu den Preisen wie vor 30 Jahren. Wie hoch die waren, das wusste selbst Heinz Sönning, Erbauer und jahrelanger Betreiber der Anlage, nicht mehr auswendig. Fündig wurde er in seinen Unterlagen: Vier Franken zahlten damals Erwachsene und drei Franken

Bereit fürs Minigolf-Jubiläum: Nenad Filimonovic vom «Stockmatt». (Bild zvg.)

die Kinder. Nebst dem günstigen Spiel bietet sich am Jubiläumswochenende auch Gelegenheit, tolle Preise abzuräumen: Für die besten drei gespielten Runden locken eine Saisonkarte, eine Übernachtung im Hotel Arche und ein Bowling-Gutschein. Zudem dürfen die

Kleinen am Samstag gratis aufs Trampolin. Freizeitcenter Stockmatt 30 Jahre Minigolf Stockmatt, vom 29. bis 31. Juli, Bernhaustrasse 20, Affoltern. Weitere Infos und Kontakte unter www.funbowl.ch.


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 24. Juli 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfr. I. Monz

Samstag, 23. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 24. Juli 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa

www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch.

Sonntag, 24. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Christian Wermbter

Ref. Kirche Aeugst

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 24. Juli 10:00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. Elisabeth Armingeon Musik: Andrea Kobi

Sonntag, 24. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach

Ref. Kirche Affoltern am Albis Sonntag, 24. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach 9.30 Fahrdienst vor der Senevita, der Kirche und der Post Dienstag, 26. Juli 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal 14.00 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus Mittwoch, 27. Juli 12.15 Oase – Besinnung über Mittag Pfr. Werner Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 24. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach mit Pfrn. E. Armingeon. www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 24. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel; Pfrn. Ilona Monz

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 24. Juli 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte. Donnerstag, 28. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 24. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach mit Pfarrerin Elisabeth Armingeon

Freitag, 29. Juli 9.15 kein Gottesdienst

Sonntag, 24. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Für Mitfahrgelegenheit bitte melden bei Regula Tedaldi 079 632 23 04 (bis Samstagabend) Donnerstag, 28. Juli 19.30 Neumondsingen in der Kirche Abendmahlsfeier entfällt

www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. Juli KEINE Vorabendmesse (Sommerferien) Sonntag, 24. Juli 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 24. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach www.kircheobfelden.ch

Dienstag, 26. Juli 19.30 Hl. Messe

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 24. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Ottenbach Thema «Pause machen» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Musik Andrea Kobi «Chilekafi uf de Heiweg»

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 23. Juli 17.00 Eucharistiefeier mit Thomas Lemanski, Orgel: Angela Bozzola www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 24. Juli 9.30 Kirche Kappel, Regionalgottesdienst, Pfarrerin Ilona Monz www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 24. Juli 17.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Kurt Gautschi Musik: Natalia Ivashina, Orgel

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 23. Juli 11.00 Hochzeit von Subaskia Ravichandran und Thisanth Thikalolipavan

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 24. Juli 10.00 Gottesdienst und Livestream Christian Seitz Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 24. Juli 10.00 Gottesdienst Predigt: Martin Gossauer Hüeti www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 24. Juli 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 24. Juli 10.30 Gottesdienst Kinderhort. Sonntagsschulen und Unterricht: gemeinsames Ferienprogramm www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Sonntag, 24. Juli 9.30 Eucharistiefeier, Orgel: Angela Bozzola www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 24. Juli 10.30 Eucharistiefeier

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Veranstaltungen

Freitag, 22. Juli 2022

Sommerkonzerte in der Scheune Die Birbenbühne in Bonstetten lädt zum nächsten Streich

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Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz. Mo, 8–11.30, 16–18.15, Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30, 14–16.30, Do, 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

Affoltern am Albis

Die Zürcher Newcomer-Rockband «The Rakuns» performte am 14. Juli auf der Birbenbühne. (Bild Roger Schuhmacher)

In Bonstetten ist ein 204 Jahre alter Bauernhof beliebte Kulisse und aussergewöhnliche Bühne für junge Bands aus der Region. Am 11. August wird wieder gerockt. An drei Tagen im Jahr wird die Scheune des Bauernhofs Rotenbirben in Bonstetten zur Birbenbühne. Mit «Jarls» und «The Rakuns» standen am 14. Juli zwei

Zürcher Newcomer-Rockbands auf dem Programm und begeisterten die mehr als 200 Besucher mit Progressive und Psychedelic Rock. Dazu gab es Flammkuchen aus dem Holzofen und weitere Köstlichkeiten. Der 204 Jahre alte Bauernhof, auf dem unter anderem Gemüse nachhaltig angebaut wird, ist beliebte Kulisse und aussergewöhnlicher Konzertort für junge Bands aus der Region. Allerdings

muss er dringend renoviert werden. Die Stiftung Rotenbirben, die den Hof in Bonstetten unterhält, sucht deshalb Spenderinnen und Spender. Das nächste Konzert auf dem Rotenbirben ist am 11. August. Dann tritt in der fünften Konzertsaison erstmals die lokal verankerte Band «French Fries» um alt Gemeinderat und RotenbirbenKonzertveranstalter Simon Vergés auf, dazu «Kevin und die tätowierte Vollzeit-

mutter». Das Duo, bestehend aus Oliver Corrodi (Gitarre) und Janick Sidler (Schlagzeug), spielt Stoner Rock und liebt den Fuzz. Holger Ort/red. Birbenbühne am 11. August, Rütistrasse 5, Bonstetten. Ab 18.30 Uhr Barbetrieb, 19.30 Uhr Kevin und die tätowierte Vollzeitmutter, 21 Uhr French Fries. Kollekte. Weitere Infos unter rotenbirben.ch.

AGENDA

Pflegezentrum Sonnenberg, Haus Pilatus EG, Melchior Hirzel-Weg 42: «Sonnenstrahlen im Wald». Bilder mit Texten von Bewohnenden der geschützten Abteilung für Menschen mit Demenz. Entstanden im Rahmen eines Projektes der Kunstagogin Erika Charlotte Vollenweider. Offen von 9 bis 21 Uhr. Bis 31. Juli.

Hedingen

Team Training, Maienbrunnenstrasse 12: Daisy Leoni aus Obfelden, Acrylbilder auf drei Stockwerken. Mo bis Fr, 8.30–15 / 17–20, Sa und So, 9–13 Uhr. Finissage 16. September.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Variationen einer Wirklichkeit» Fotografien von Ursula Gross, Bilder von Peter Heusi. Täglich 8–22 Uhr. Bis 24. Juli.

Pionier der Alpenmalerei

Samstag, 23. Juli Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Käse, Bioprodukte, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz.

Dienstag, 26. Juli Kappel am Albis

13.30–14.30: Führung durch die Klostergärten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Donnerstag, 28. Juli Affoltern am Albis

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, 20 Franken, Anmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18. Restaurant Rosengarten.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Führung im Museum Caspar Wolf, Muri Als einer der ersten Künstler überhaupt, malte der Murianer Caspar Wolf (1735–1783) vor 250 Jahren die Welt der Alpen genauso, wie er sie mit eigenen Augen sah. Seinem Leben, seiner Karriere und seinen Werken ist ein eigenes Museum gewidmet.

Die Führerinnen und Führer vom Museum Caspar Wolf freuen sich auf neugierige Einzelbesucher. Die Führung lässt die Ausstellung noch intensiver erleben – sie vermittelt Hintergründe und Episoden und bietet Zugang zu Teilen des Museums, die der Öffentlichkeit verborgen bleiben. (red.)

Das Museum Caspar Wolf in Muri, AG, vermittelt in anschaulicher Weise die wechselvolle Karriere dieses einfachen Mannes aus Muri sowie die aussergewöhnliche Entwicklung seines künstlerischen Werks. Es würdigt den Pionier der Alpenmalerei Caspar Wolf (1735– 1783) mit einer speziell konzipierten Ausstellung – der umfassendsten permanenten Präsentation seines Werkes überhaupt – und mit wechselnden Kabinettausstellungen zu verschiedenen Aspekten im Zusammenhang mit Caspar Wolf, seiner Kunst, seiner Zeit und seinen Themen. Die aktuelle Wechselausstellung zeigt eine Leihgabe aus dem Aargauer Kunsthaus: Der Rhonegletscher von der Talsohle bei Gletsch gesehen, gemalt 1778 von Caspar Wolf.

am Sonntag, 24. Juli, 14–15 Uhr. Treffpunkt:

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CH-Premiere

KW 30 | Donnerstag 21. bis Mittwoch 27. Juli

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

3D Version

Monsieur Claude 3 D 12 Thor: Love & Thunder D 12 Minions Täglich 20.00 Täglich (ausser So) 20.15 Täglich Do Sa So Mo Di 17.00 Täglich

Minions 14.30 Do Fr Sa So 17.00

Top Gun: Maverick D 12 /10 Liebesdings Do Fr Sa Mi 20.00 Mo Di Mi

D 12 (14) Jurassic World 20.00 Sa Mi

D 12 /10 Elvis 17.30 So Mo Di

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CH-Premiere

Bibi & Tina 3D 17.30 Täglich D6

D6

14.45

D6 D 12/10 Alfons Zitterbacke 14.45 17.00 Täglich

Zwillikon

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zur Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern. Jedes 1. Wochenende im Monat. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.

Öffentliche Führung im Museum Caspar Wolf Muri Muri Info – Besucherzentrum. Keine Anmeldung erforderlich. Führung gratis; Eintritt regulär 15 Franken, IV, Lernende, Studierende bis 25 Jahre mit Ausweis 12 Franken, freier Eintritt Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.

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18

Sport

Mit bestechendem Ritt zum Sieg Pferdesporttage Rüti ZH: Florence Ott siegt mit Vainqueur de L’Hôta Einmal mehr hat Florence Ott bei einem Pferdesporanlass ihre ganze Klasse gezeigt – diesmal im Zürcher Oberland. Dank riskanter Wendungen und einem vorsichtigen Pferd gelang der jungen Amazone schon im ersten Springen eine gute Runde mit Bestzeit. Leider riss sie den Bock am schmalen Sprung um: Vier Strafpunkte, aus der Traum vom Sieg. Beim zweiten, angriffigen Ritt dann die Belohnung: Der erste Platz war Tatsache. Schon beim Springturnier in Zug standen Florence Ott und Vainqueur ganz vorne.

Schon 21 Siege Einige Zahlen zu unserem Wunderpferd Vainqueur: Seit 2010 ist das dunkelbraune Schulpferd im Reitstall Birkenhof daheim. Zu Hause ein Schlitzohr, oft frech, faul und voller Unsinn, am Concours immer bereit. Da gibt er, voll motiviert, sein Bestes. Mit 24 geübten und ungeübten Reiterinnen und Reitern hat er 81 Klassierungen erreicht. Davon 21 Siege und die Plätze zwei und drei 19-mal. Erwähnenswert ist sein Einsatz am Junioren-Vierkampf. Unzählige Male war er bestes Pferd in der Dressur und im Springen und auch die Lizenz für die höhere Kategorie im Springen hat er schon mit einigen Konkurrenten absolviert. Susanne Schelling

Elin Ott für WM aufgeboten Die Selektionskommission Springen des Schweizerischen Verbands für Pferdesport (Svps) hat die Selektionen für die WM der Elite im dänischen Herning vorgenommen. Die Springwettbewerbe werden vom 10. bis 14. August ausgetragen. Als Reservepaar sind die Mettmenstetterin Elin Ott und ihr Pferd Nanu II dabei. Die 23-Jährige kann so ihre ersten Erfahrungen an einem Championat der Elite sammeln, nachdem sie bereits im Nachwuchs erfolgreich war. Das Schweizer Team ist bunt gemischt. Mit Edouard Schmitz feiert ein erst 23 Jahre alter Reiter sein Championatsdébut bei der Elite. Pius Schwizer ist nach acht Jahren wieder mit dabei. Mit Martin Fuchs und Steve Guerdat sind zwei Einzel-Medaillenträger der letzten Weltmeisterschaften von 2018 in Tryon (USA) aufgeboten. (red.)

Sicher im Gebirge In den Bergen verunfallen immer wieder auch Wanderer. Ein paar Tipps helfen, das zu vermeiden.

Florence Ott ritt auf Vainqueur de L‘Hôta zum Sieg. (Bild zvg)

Voll im Schuss beim Treffen der Ehemaligen Ehemalige Ratsmitglieder aus Aeugst am Ratsherrenschiessen im Albisgüetli Beim Anlass in Zürich stand nicht das Schiessen im Vordergrund, sondern das gesellige Zusammensein. «Die ehemaligen Ratsmitglieder Jürg Leuthold, Jürg Landolt, Silvia Mally Bregenzer und alt Gemeindeschreiber Hans-Ruedi Meier haben die Gemeinde Aeugst am Ratsherrenschiessen 2022 vom 18. Juli im Albisgüetli vertreten. In Erinnerung bleibt weniger das Trefferbild als vielmehr das schöne Beisammensein.» Hans-Ruedi Meier

Freitag, 22. Juli 2022

Von links die ehemaligen Ratsmitglieder Jürg Leuthold, Jürg Landolt, Silvia Mally Bregenzer und alt Gemeindeschreiber Hans-Ruedi Meier. (Bild zvg.)

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Stärken wir den Bergwald gemeinsam! www.bergwaldprojekt.ch Spenden: CH15 0900 0000 7000 2656 6

Unberührte Landschaften, frische Luft und ein toller Ausblick – es ist nicht erstaunlich, dass wandern und der Bergsport in der Schweiz zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten gehören. Doch bei aller Leidenschaft: Der Bergsport ist auch mit Risiken verbunden. Gab es zu Beginn der 2000-Jahre jährlich rund 17 700 Unfälle beim Bergsport und Wandern, sind es heute im Schnitt rund 33 000. Eine Zunahme, welche vor allem damit zusammenhängt, dass es immer mehr Personen in die Berge zieht. Auch das Wetter hat einen grossen Einfluss. In einem schönen, langen Sommer und warmen Herbst steigen die Unfallzahlen. Dann sind besonders viele Menschen in den Bergen unterwegs. Die meisten Unfälle passieren durch ausrutschen, stolpern oder stürzen. Dementsprechend sind vor allem Unterschenkel und Sprunggelenke von Verletzungen betroffen, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) mitteilt. Die Beratungsstelle empfiehlt vor einer Wanderung: Die Route, den Zeitbedarf und Zeitreserven sowie Ausweichmöglichkeiten sollte man planen. Zudem seien die Anforderungen der Wanderung, Wegverhältnisse und das Wetter zu berücksichtigen. Zusätzlich könne man jemand vorgängig informieren, wenn man alleine zum Wandern aufbreche. (red.)


Extra

Freitag, 22. Juli 2022

Der Sonnentag

ACHILLES-VERSE

Blindheit In hohem Alter hab ich begonnen mich auf Neuland einzulassen, ein Art Mischung aus Regen und Sonnen, nur langsam konnt ich’s wirklich erfassen. Zu Beginn sah alles unterhaltsam aus, trotz emsigem Suchen nach Worten. Ich war geborgen, blieb im eigenen Haus und dachte nie an so was wie Horten. Das war eine der Blindheiten mir gegenüber, die riefen Gewisserchen auf den Plan. Gemeinsam warfen diese alles kopfüber und fühlten mir stundenlang auf den Zahn. Damit begann das Unbehagen denn pingelig, wie so Kobolde sind, hörten sie nicht auf, mich auszufragen. Mein Leben bekomme dadurch frischen Wind! «Du behauptest zum Beispiel, Du würdest nichts horten!» Ich nickte heftig, reden konnte ich nicht. «Und wie ist es mit den tausenden von Worten, die du gesammelt hast, nachts, bei künstlichem Licht?» Ich musste lachen, schüttelte den Kopf. Was hat denn Dichten mit Horten zu tun? «Es gehört wie Briefmarken sammeln in denselben Topf!» «So?», gab ich zur Antwort. «Und nun?» «Es ist wichtig, dass Du weisst, warum du sammelwütig bist, und es in der Psychiatrie heisst, dass wer sammelt, mit sich unzufrieden ist.» Ich und unzufrieden? Zum Nachdenken kam ich mitnichten ununterbrochen ging es weiter. Thema war die Erfüllung meiner Pflichten. «Dieses Thema wird für dich alles andere als heiter.» «Ich habe sie immer erledigt, meinen Pflichten», habe ich einmal mehr protestiert. «Die meiste Zeit hast Du dazu verwendet, um zu dichten. Doch wie viel hast Du für deine Mitmenschen investiert?» «Sie können meine Verse lesen.» «Nur wenn sie dafür bezahlen!» «Wir Dichter sind gesandte Wesen verpflichtet die Welt in Worten zu malen.» «Das hat mit sozialem Verhalten nichts zu tun. Dahinter steckt der Wunsch, originell zu sein, denn auf ein paar Verslein auszuruhn, ist schliesslich nichts anderes als Schein.» So haben diese Kobolde mit mir gesprochen mir damit die Freude am dichten gestohlen, es dominierte die Frage, was hab ich verbrochen. Die Kobolde grinsten ganz unverhohlen und meinten, jeder Mensch habe ein soziales Gewissen. Wohl könne er das unterschiedlich gewichten. Doch schiebe er vor, dies ganz zu vermissen, dann sei ihm gesagt, ein Plätzchen fände er immer neben dem Dichten. Robert Müller

Wenn es Wespen an Nahrung fehlt

«Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt – ein Ratekrimi Sie möchten hier in Ihrem «Anzeiger» mit mir ermitteln? Das ist wunderbar! Der heutige Fall führt uns ins Affoltemer Freibad Stigeli. Sommerwonne und Sonnenschein und ich einen ganzen Tag im schönen Schwimmbad Stigeli bei uns in Affoltern mit mir ganz allein. Ohne jemanden zu befragen, ohne eine zu bewachen oder einen anderen zu verfolgen. Auf jeden Fall ohne einen Fall, ohne einen, zwei oder gar drei Klienten. Das war mein Plan. Und das war ein guter Plan, denn so einen guten Tag hatte ich in den letzten beiden Jahren an nicht einem einzigen Tag erlebt. Wegen der heftigen Hitze nahm ich nicht den Fussweg über den heissen Asphalt der Breiten- und der steilen Wolhausenstrasse zum Bad, wegen der Umwelt aber auch nicht mein noch heisseres Auto, sondern das Postauto. Und um nicht erkannt und womöglich doch mit einem Auftrag in der Art von «Sie sind doch der, Sie könnten doch da ...!» belästigt zu werden, trug ich eine neue dunkle Sonnenbrille, einen alten hellen Sonnenhut und etwas, das wie ein Trenchcoat aussah, in Wirklichkeit aber nur ein in den Jahren ausgewaschenes und dadurch ausgewachsenes graues Shirt war. Viele schöne Menschen schienen in der schön scheinenden Sonne den gleichen Plan gehabt zu haben wie ich, denn viele schöne Menschen wie ich nicht lagen im Stigeli auf der Liegewiese. Nach einer kurzen Überlegung und einem langen Seufzer suchte ich mir einen Bereich mit altersmässig zu mir passenden und deshalb auch nicht ganz so schönen Gästen aus, unter denen ich noch mehr nicht ganz so Schöner nicht so sehr auffallen würde. Dabei half mir unfreiwillig ein kahler Mann, der gerade seine kühle Tasche packte, sich schnaufend erhob und so nicht nur einen bleibenden Eindruck, sondern auch ein freies Plätzchen in den zwei kurzen Reihen mit den jeweils vier Badetüchern nebeneinander hinterliess. In der hinteren Reihe hatte sich ganz links eine Dame auf einem roten Tuch niedergelassen, wollte neben ihr ein Herr auf einem weissen Tuch wohl länger bleiben, richtete sich neben wiederum ihm gerade ein alter Detektiv, also ich mich, auf einem alten Tuch häuslich ein und las neben mir ganz rechts eine Lady auf einem blauen Tuch ein Buch. In der exakt dazu ausgerichteten vorderen Reihe entspannten von

Heute

Meteotest.ch

Basel 17° 33° Zürich 15° 32°

Affoltern

St.Gallen 17° 28°

16° 32°

Luzern 18° 31°

Neuchâtel 19° 32°

Bern 15° 31° Interlaken 17° 31°

«Anzeiger»-Detektiv Adrian Aegerter ermittelt heute im Stigeli. (Illustration zvg.) rechts nach links eine Frau auf einem gelben Badetuch, ein später Knabe auf einem passend grauen, eine attraktive Sie auf einem schwarzen und ein Mann auf einem grünen Tuch. Ich sah mich ängstlich um und ich sah die Angst in den Augen der herumliegenden Anwesenden und sogar der umliegenden Tücher, als ich mich mittig auf meinem Handtuch positionierte und begann, am Gürtel meiner Jeans zu ziehen. Trotzdem befreite ich meinen Körper von den kleidenden Fesseln, die ihm mein modisch mittelmässiger Geschmack und mein begrenztes Budget angelegt hatten, und schliesslich trug ich nur noch ein verlegenes Lächeln und eine Badehose, die ich schon seit meiner Schulzeit trug, und zog den Bauch einigermassen elegant ein ... Todesmutig sprang ich vom Einmeterbrett, rasend rutschte ich über die Rutsche nach unten in die Untiefen des Beckens, ich gewann deutlich auf der zweiten Bahn im Schwimmbecken gegen eine Grossmutter und ihre Enkelin, liess mich als Baggerkönig auf dem Beachvolleyballfeld feiern, schlug alle im Tischtennis in die Flucht, bestellte

im Badi-Restaurant die ganze Karte und kaufte mir an der Schwimmbadkasse ein Abo. Bis ich irgendwann durch die behaarte Hand eines überaus haarigen Mannes geweckt und mir schlagartig klar wurde, dass ich all das gar nicht getan, sondern im Schlaf in der Sonne geträumt hatte. Nur er und ich waren da, alle anderen waren am oder im Wasser. «Ihr Bargeld wurde Ihnen aus Ihrer Brieftasche gestohlen!», informierte er mich und dabei sah er mir mein «Von wem?» und ich ihm sein «Sag ich nicht!» an. Er sagte es dann aber doch wenigstens ein bisschen ... Wissen Sie, wer der Täter von einem der benachbarten Strandtücher war, der im «Rösslisprung» als Springer wie eine schäbige Schachfigur heimlich von seinem Tuch auf meines gesprungen war? Lösung: Weil nur er nach der Zugmöglichkeit eines Springers beim Schach (zwei Felder waagrecht und dann ein Feld senkrecht oder zwei Felder senkrecht und dann ein Feld waagerecht) von seinem Strandtuch aus auf diese Weise das Strandtuch des Detektivs erreichen kann, ist der Mann auf dem grünen Strandtuch der Täter.

Aussichten

min °C max °C

Samstag

Sonntag

Bellinzona 18° 34°

Montag

Dienstag

Sardellen-OlivenPrussiens Zutaten für 40 Stück

St.Moritz 9° 24°

Sion 17° 34°

Genève 17° 33°

Chur 18° 32°

Mittwoch

Alpennordseite

18° 28°

16° 31°

17° 32°

17° 27°

16° 26°

Alpensüdseite

22° 32°

22° 33°

23° 33°

22° 31°

21° 29°

LEBENSWEISHEIT «Mögest du immer einen Blick haben für die Sonne, die durch dein Fenster fällt und nicht für den Staub, der darauf liegt.»

Sie sind momentan sofort zur Stelle, wenn wir draussen unser Essen auspacken: die Wespen. Ihnen fehlt es nämlich an Nahrung. Nicht nur für Allergiker heisst es also aufpassen. Ungewöhnlich viele Wespen sind jetzt, Mitte Juli, zwar noch nicht unterwegs. Auffällig ist aber, dass sie ruckzuck zur Stelle sind, wenn wir den Gartentisch decken – und dann auch hartnäckig bleiben. Dies bestätigt Entomologe Christian Schweizer von der eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope: «Aufgrund der heissen und trockenen Tage sowie der abgeschlossenen Heuet finden die Wespen zurzeit nicht viel Nahrung. Darum schwirren sie sehr aufdringlich um uns und unser Essen herum.» Wespen benötigen zur Fütterung ihrer Brut eiweissreiche Nahrung – normalerweise etwa Blattläuse oder Raupen. Da diese aber Mangelware sind – was mit den aktuellen Hitzetagen weiter verschärft wird –, kann es auch mal ein Stück von unserer Bratwurst sein. Ob es heuer ein Wespenjahr wird, lässt sich aber noch nicht sagen – die Hochzeit der schwarz-gelben Insekten ist erst später im Jahr, im August, September «Es kann durchaus eines werden, aber die Zahl der Wespen ist jeweils stark vom aktuellen Wetter abhängig», so Schweizer.

VOLG-REZEPT

WETTER

19

200 g Oliven, schwarz, entsteint 60 g Sardellenfilets, aus der Dose 3 EL Paniermehl 1 Blätterteig, rechteckig, ausgewallt (28 × 42 cm) 1 EL Senf

Zubereitung Oliven und Sardellen fein hacken. Paniermehl und etwas Sardellen-Öl dazugeben, bis eine streichfähige Masse entsteht. Blätterteig mit Senf bestreichen. Oliven-Sardellen-Masse darauf verteilen. Von beiden Seiten zur Mitte satt einrollen. Rolle für 15 Minuten ins Gefrierfach legen. Rolle in ein Zentimeter breite Scheiben schneiden und mit genügend Abstand auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Im auf 200 Grad

vorgeheizten Ofen 12 bis 15 Minuten backen. Tipp: Eventuell mit Frischkäse servieren.

Allergische Reaktionen erkennen «In der Schweiz sind etwa 3,5 Prozent der Bevölkerung von einer Insektengiftallergie betroffen», so Roxane Guillod, stellvertretende Leiterin Fachdienstleistungen bei aha! Allergiezentrum Schweiz. Jährlich kommt es dadurch zu drei bis vier Todesfällen. «Menschen, die auf Gift von Wespe oder Biene allergisch sind, sollten immer ein ärztlich verschriebenes Notfallset auf sich tragen», sagt Guillod. Ist kein Notfallset vorhanden: Ruhe bewahren und sofort den Notarzt verständigen. Auch für nicht allergische Menschen kann es gefährlich werden: Bei einem Stich in Mund, Rachen, Hals ist ebenfalls sofort eine Ärztin, ein Arzt zu rufen, weil aufgrund der Schwellungen Erstickungsgefahr droht. Wenn möglich einen Eiswürfel lutschen, um ein Zuschwellen der Atemwege zu verzögern. Der Stich einer Biene oder einer Wespe verursacht eine schmerzhafte lokale Reaktion. Das deutet aber noch nicht auf eine Insektengiftallergie hin: «Eine Schwellung bis zu zehn Zentimeter Grösse ist normal. Sie kann von einer Rötung und Juckreiz begleitet sein, verschwindet aber innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen wieder», sagt Guillod. Wer von einer Insektengiftallergie betroffen ist, kann diese behandeln und eine Desensibilisierung, auch allergenspezifische Immuntherapie genannt, angehen. «Die Behandlung dauert zwischen drei und fünf Jahren und führt bei 95 Prozent der Wespengiftallergikern und bei 85 Prozent der Bienengiftallergikerinnen zu einem vollständigen Schutz», so Roxane Guillod.

So kann man Stichen vorbeugen • Keine hastigen Bewegungen machen. • Nie barfuss gehen, denn viele Wespen haben ihre Nester am Boden. Bienen lieben Klee. • Schweiss zieht viele stechende Insekten an, darum Vorsicht bei Sport und Arbeiten im Freien. • Nahrungsmittel locken Wespen an; wenn möglich nicht draussen essen. • Nach jeder Mahlzeit die Hände waschen und sich den Mund abwischen – vor allem bei Kindern. • Nahrungsmittelabfälle gut verpacken. • Nie direkt aus Flaschen oder Dosen trinken. Süssgetränke und Bier locken Wespen an. • Auf Parfüm, Haarspray, stark parfümierte Sonnen- und Hautcremes sowie Haarshampoos mit Duftessenzen verzichten. aha! Allergiezentrum Schweiz


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