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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 50 I 176. Jahrgang I Freitag, 1. Juli 2022

Klausurtage

Die Primarschule Obfelden hat am Sempachersee die neue Legislatur geplant. > Seite 3

Rechnungen im Fokus

Zwei Verabschiedungen und ein unerwartetes Plus waren Themen in Knonau. > Seite 5

Beim Förster

Bei einem Rundgang in Aeugst haben Fachleute rund ums Thema Wald orientiert. > Seite 7

Schulfest

Die Schule Knonau hat letzten Freitag Einblicke in den Schulalltag ermöglich. > Seite 9

Nicht alles besser, aber vieles gut Zwischenbilanz nach einem halben Jahr reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt Ganz vieles ist bereits gut und anderes braucht noch etwas Geduld – das ist nach sechs Monaten neue Kirchgemeinde Knonauer Amt die Kernbotschaft von Sibylle Gloor, Präsidentin, und Simon Plüer, Schreiber. von Thomas sTöckli Per Anfang Jahr hat die reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt den Betrieb aufgenommen. Wo steht sie nun, ein halbes Jahr später im Transformationsprozess von neun Kirchgemeinden zu einer? «Ganz am Anfang – und doch mittendrin», sagt Kirchgemeindeschreiber Simon Plüer. «Es ist schon ganz viel passiert und es muss noch viel passieren», ergänzt Kirchgemeindepräsidentin Sibylle Gloor. Herausfordernd seien weniger einzelne Fragestellungen, sondern die schiere Menge an Themen, die es zu regeln gilt. So wende sie für ihr Milizamt momentan sicher 40 Stellenprozent auf – «und es könnten auch locker 60 Prozent sein». Während es darum geht, eine gemeinsame Kultur zu entwickeln, sind parallel ganz viele aktuelle Detailfragen zu klären. Prioritär das, was das Gesetz vorschreibt. Gleichzeitig gelte es, ein offenes Ohr zu haben für die Anliegen der Gemeindemitglieder und die Mitarbeitenden, so die Kirchgemeindepräsidentin. «Kirche bleiben», bringt es Plüer auf den Punkt.

Identität der kirchlichen Orte bewahren «Was noch nicht neu geregelt ist, läuft vorerst weiter wie bisher» – mit dieser Prämisse war die neue Kirchgemeinde ins neue Jahr gestartet. Doch auch das «weiter wie bisher» liess sich nicht einfach so bewerkstelligen. Schliesslich waren die Kirchenpflegen bereits aufgelöst und es fehlt so manches Zahnrad in vorher eingespielten Prozessen. So sei man noch kaum dazu gekommen, den eigentlich grossen Gestaltungsspielraum zu nutzen, so Sibylle Gloor. «Darauf sind wir zappelig und freuen uns», betont sie.

Das Ziel im Auge, aber mit Geduld unterwegs: Sibylle Gloor, Präsidentin Kirchgemeinde Knonauer Amt, mit Kirchgemeindeschreiber Simon Plüer vor der reformierten Kirche in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) Dabei ist es der Kirchenpflege wichtig, nicht zu viel von oben herab festzulegen, sondern die Gemeinde vielmehr aus den kirchlichen Orten wachsen zu lassen. Nicht alles neu erfinden, sondern Erfolgreiches übernehmen, die Identität der kirchlichen Orte bewahren und doch zu einem grösseren, gemeinsamen Bewusstsein kommen, so das Ziel. Dass dies nicht von heute auf morgen geht, versteht sich von selbst. Mindestens eine Amtsdauer brauche es, um Flughöhe zu erreichen, schätzt die Kirchgemeindepräsidentin, das sei für ein komplett neues System nicht übertrieben. In der Zwischenzeit ist entsprechend Flexibilität gefragt, sich mit unterschiedlichen Lösungen arrangieren zu können. Zuversichtlich stimmen sie die Kontakte mit den Gemeindemitgliedern, verrät Sibylle Gloor. Am Beispiel des kürzlich gefeierten Begegnungsfests in Hausen nennt sie jene, die sich reingehängt und mitgeholfen, aber auch andere, die sie nicht kannte, und die sich trotzdem lobend und dankend geäussert haben. Diese direkten Kontakte setzen denn auch einen Gegenpol zu den zwar wenigen, aber umso lauteren Stimmen,

die ihren Unmut per E-Mail oder Telefon äussern. Wobei das Reklamieren auch etwas Positives habe: «Das sind Leute, die sich interessieren, die sich Gedanken machen», sagt sie. Und so biete sich eine Chance, ins Gespräch zu kommen.

Agieren können, statt reagieren müssen Und wenn etwas nicht rundlaufe, könne man nicht in jedem Fall den Zusammenschluss verantwortlich machen, betont Sibylle Gloor. Viele Veränderungen kommen auch durch Vorgaben der Landeskirche und Entwicklungen in der Gesellschaft. Etwa wenn per 2024 die Pfarrpensen nochmals weiter reduziert werden. Umso mehr müsse man überlegen, wie mit diesen knappen Ressourcen der grösste Nutzen für die Gemeindemitglieder herausschaue. Das könne etwa bedeuten, dass wenn in einer Gemeinde kein Gottesdienst stattfindet, an diesem Tag ein Shuttle in ein anderes Dorf angeboten werde. Ein weiteres Thema sei die Zeiterfassung, welche die Landeskirche seit zwei Jahren vorschreibt. Nicht überall

wurde das umgesetzt. Eine grosse neue Kirchgemeinde könne sich aber nicht darum foutieren. In anderen Bereichen sei die Grösse ein Vorteil. Etwa in der fortschreitenden Digitalisierung oder in der Prävention von Grenzverletzungen, welche die Landeskirche vorantreibt. So müssen künftig alle Angestellten, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, einen Strafregisterauszug vorlegen. Das bringt einen administrativen Aufwand mit sich, der sich in einer Grossgemeinde effizienter bewältigen lässt. «Mit dem Zusammenschluss ist nicht alles besser», weiss Sibylle Gloor. Und doch will sie ihn nicht missen: Denn so verfüge man über eine zukunftstaugliche Form, die es erlaube zu agieren, statt reagieren zu müssen. Und sie ist überzeugt, dass die Kirche in unserer Gesellschaft noch lange Platz haben wird, nur schon wegen des gemeinnützigen Benefits, den sie leistet. «Unsere Kirchen sind in gutem Zustand, wir haben Pfarrpersonen und wir haben Kirchgängerinnen und Kirchgänger – das Wichtigste ist erfüllt», betont Simon Plüer. Und das gelte es, möglichst lange gewährleisten zu können.

Ära geht zu Ende

«Musig im Dorf»

Nicht weniger als 28 Jahre hat er sich in verschiedenen Behörden für seine Gemeinde Maschwanden engagiert. Von 1978 bis 1998 in der Schulpflege, 16 Jahre als deren Präsident, und seit 2014 im Gemeinderat, den er ab 2018 präsidierte – bis gestern Donnerstag. Denn nun ist für Christian Gabathuler an allen Behördenfronten Schluss. Die Bereiche Bauen und Planen wird er, der während 17 Jahren als Kantonsplaner das Amt für Raumordnung und Vermessung (heute ARE) geleitet hat und danach als selbstständiger Berater in Fragen der Raumentwicklung wirkte, allerdings weiterhin aufmerksam verfolgen. (red.)

An der Bonstetter 900-Jahre-Feier stand der zweite Tag ganz im Zeichen der Musik. So hiess es nach zwei coronabedingt kargen Jahren erstmals wieder «Musig im Dorf». Als Hauptact riss Nicole Bernegger mit ihrer Band das Publikum von den Bänken – und bewies in ihrem anderthalbstündigen Set eindrücklich, dass sie eine ganz grosse Nummer im Schweizer Soulgeschäft ist. Schon das Vorprogramm hatte es in sich, vom Jugendangebot mit Cevi, Pfadi und der Band Silberbüx bis zu Claudia Masika, die mit warmer Stimme und Lebensfreude begeisterte. (red.)

> Bericht auf Seite 3

Nicole Bernegger bot als Hauptact Soulpower vom Feinsten. (Bild Werner Kriesi)

> Bericht auf Seite 12

Auf Verjüngungskurs

Der Kulturverein LaMarotte hat langfristige Veränderungsprozesse eingeleitet. > Seite 11

Veteranen doppelt erfolgreich Die Ämtler Veteranen des FC BonstettenWettswil spielten zum Saisonende nochmals gross auf. Die Truppe holte sich gleich zwei Titel: den Meistertitel bei den Senioren 50+ und zudem den Titel im Cupfinal. Im Schlussspurt zur Meisterschaft kam es zum Duell gegen den punktgleichen FC Freienbach. Die Ämtler behielten schlussendlich die Nerven und brachten den Sieg nach Hause. Sie gewannen mit 7:2 und wurden so verdient Meister. Ebenfalls spannend war die Entscheidung im Cupfinal, der am vergangenen Freitag ausgetragen wurde. Es ging gegen die Kicker vom FC Oetwil am See. Gespielt wurde in Kloten. Bis zur Pause stand es 0:0. Die WB-Kicker netzten in der zweiten Halbzeit dreimal ein, doch Oetwil konnte die Führungen jeweils egalisieren. Und somit stand es nach der regulären Spielzeit 3:3. Das Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen. Dabei zeigten sich die Ämtler nervenstark und konnten den Cup für sich entscheiden – so holten sich die Veteranen des FC BonstettenWettswil das Double, was für grossen Jubel unter den Spielern sorgte. (red.)

> Bericht auf Seite 17 ANZEIGEN

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Jeyappiriya Prathees-Manogararajah, geb. 10. Februar 1977, Staatsangehörigkeit: Sri Lanka, wohnhaft Albisstrasse 26, 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 27. Juni 2022 als geschlossen erklärt worden.

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.

Fahrgruppe Säuliamt des Kavallerievereins des Bezirks Affoltern a/A

TODESANZEIGE Wir haben einen lieben Freund verloren

Burkard (Burki) Witprächtiger-Inderbitzin Mit Burki verlieren wir einen engagierten, interessierten und humorvollen Pferdefreund. Jederzeit hat er unseren Verein mit seiner Tatkraft engagiert unterstützt. Seine Liebe galt den Pferden und dem Fahrsport, er war ein Fuhrmann aus Leidenschaft. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Fahrgruppe Säuliamt

Affoltern am Albis, 1. Juli 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Wenn wir dort sind, wo du jetzt bist, werden wir uns fragen, warum wir geweint haben.

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 7. Juli 2022 um 9.30 Uhr in der Kirche St. Martin, Baar statt.

6. Juni 2022

Helene «Lena» Rosa Schmitt

11. 12. 1932 – 22. 6. 2022

Wir sind traurig und dankbar zugleich, wurde sie doch von ihren Altersbeschwerden erlöst und durfte bis zuletzt in ihren eigenen vier Wänden verbleiben. Ihren Optimismus und Lebenswillen, ihre Fröhlichkeit und Anteilnahme am Familienleben hat sie sich bis zum Schluss bewahrt. Eine grosse Dankbarkeit erfüllte ihr Leben. Wir alle sind davon tief beeindruckt. Sie wird uns fehlen! Evelin und Marcel Neuhaus Schmitt Marco, Alexander, Nicolas und Dario Luisa, Nannerl, Erwin und Christl, Dieter, Nichten und Neffen Den BetreuerInnen der Spitex Seewadel danken wir für die Begleitung in den letzten Jahren bis hin zur letzten Stunde. Die Abschiedsfeier findet im engsten Familienkreis statt.

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 2. Juli 2022 findet in Affoltern am Albis inkl. Zwillikon die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Säuligugger Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 554 83 18 (ab 12 Uhr) 1. Juli 2022 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit, der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, unserem lieben Grosi, Schwester und Verwandten

Annemarie Huber-Knüsel 4. September 1931 – 24. Juni 2022

Deine Kräfte haben dich zusehends verlassen. Müde und geschwächt von den Beschwerden bist du für immer eingeschlafen. Aus unserem Leben bist du gegangen, in unseren Herzen bleibst du ewig.

Die Trauerfamilie Huber-Knüsel Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 7. Juli 2022 in der reformierten Kirche in Knonau um 14.00 Uhr statt. Besammlung auf dem Friedhof. Traueradresse: Familie Huber, Eschfeld 6, 8934 Knonau

Affoltern am Albis

geboren am 20. August 1947, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 1. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 22. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Helene Rosa Schmitt-Noflaner geboren am 11. Dezember 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 1. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 24. Juni 2022 ist in Zürich gestorben:

Hans-Rudolf Käser geboren am 28. Dezember 1946, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. 1. Juli 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Gemeinde Knonau Am 24. Juni 2022 ist in Baar ZG gestorben:

Huber geb. Knüsel, Anna geboren am 4. September 1931, von Knonau ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Eschfeld 6. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier (nach katholischem Ritus) findet am Donnerstag, 7. Juli 2022 um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Musikverein Obfelden und Veteranengruppe

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Aktiv- und Ehrenmitglied

Jürg Brüllhardt-Widmer 18. April 1947 – 23. Juni 2022

Wir werden unseren sehr geschätzten Musikkameraden in bester Erinnerung behalten und ihm die letzte Ehre erweisen. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.

Am 21. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Felix Heeb

Traueradresse: Evelin Neuhaus, Breitenweg 2, 8914 Aeugst am Albis

Musikverein Obfelden Veteranen

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 28. Juni 2022

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2022

Die von 20 Stimmberechtigten besuchte Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde Knonau fasste folgende Beschlüsse:

Politische Gemeinde Knonau

• Die Jahresrechnung 2021 wird genehmigt • In die Rechnungsprüfungskommission sind für die Amtsdauer 2022 – 2026 als Mitglieder gewählt: Brüniger Barbara, Corbett Paul, Fluri Sarah, Röthlisberger Martina, Walder Rudolf Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich von der Veröffentlichung an gerechnet, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen kann Rekurs wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – innert 30 Tagen kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – innert 30 Tagen kann Beschwerde gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung erhoben werden. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Mittwoch, 6. Juli 2022 im Sekretariat des Pfarrhauses zur Einsicht auf. Knonau, 29. Juni 2022 Reformierte Kirchenpflege Knonau

Die Gemeindeversammlung hat folgende Beschlüsse gefasst:

Steit de d’Sunne guldig übrem Tal, dank derfür u sing u jutz es mal! Fröi di dra, vergiss di Chlag u dänk es sig e gschänkte Tag! Fröi di dra, vergiss di Chlag u dänk es sig e gschänkte Tag!

1. Genehmigung Jahresrechnung 2021 2. Genehmigung Baukredit und Bauabrechnung Teilsanierung Berglistrasse Rechtsmittelbelehrung Gegen die gefassten Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten und ist schriftlich an den Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, zu richten. Protokollauflage Das Protokoll liegt ab Mittwoch, 6. Juli 2022 bei den Einwohnerdiensten während 30 Tagen zur Einsicht auf. Ab gleichem Datum kann es unter www.knonau.ch eingesehen werden. Knonau, 29. Juni 2022 Der Gemeinderat

Adolf Stähli

Nach langer, schwerer Krankheit bist Du friedlich für immer eingeschlafen. Du hast gekämpft und wir hatten so sehr gehofft, Du würdest den Kampf gegen die Krankheit gewinnen. Wir sind unendlich traurig und vermissen Dich! Wir danken Dir von Herzen für alles, was Du für uns getan hast und sind dankbar für die vielen schönen Erinnerungen. Uuf wiederluege!

Hans-Ruedi Käser 28. Dezember 1946 – 24. Juni 2022

Du bleibst für immer in unseren Herzen. Anita Käser mit Luna Evelyne und Damian Zihlmann-Käser mit Lily und Ben Thomas und Daniela Käser-Scavetta mit Laura Verwandte und Freunde Seinem Wunsch entsprechend nehmen wir im engsten Familienkreis Abschied. Es werden keine Leidzirkulare verschickt. Wir danken dem Ärzte- und Pflegeteam im Stadtspital Triemli für die einfühlsame und gute Betreuung. Traueradresse: Anita Käser, Tannholzstrasse 37, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Strassensanierung beim Friedhof Ab Montag, 4. Juli, bis Oktober wird der Verkehr zwischen dem Friedhof in Affoltern und der Ortseinfahrt Zwillikon einspurig mit Lichtsignal geführt. Wenn Strassenbeläge Risse haben und spröde sind, dringt Wasser in sie ein. Gefriert dieses, führt dies zu Schlaglöchern, die insbesondere für Velo und Motorradfahrende gefährlich sein können. Deshalb müssen solche Beläge ersetzt werden. Das ist auch auf der Zwillikerstrasse in Affoltern der Fall. Auf dem 600 m langen Abschnitt zwischen der Ottenbacherstrasse in Zwillikon und dem Friedhof werden ab Montag die obersten drei Belagschichten abgefräst und ersetzt, wie das Tiefbauamt mitteilt. Zudem werden alle Schlammsammler und Kontrollschachtoberbauten ausgetauscht, die Strassenentwässerung erneuert und die Randabschlüsse ergänzt oder ersetzt. Die Bushaltestellen Fehrenbach und Friedhof werden hindernisfrei ausgebaut. Die Bauarbeiten werden bis Oktober etappenweise ausgeführt, zuerst an der Kreuzung Ottenbacher- und Zwillikerstrasse und gleichzeitig an der Bushaltestelle Friedhof. Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlagen einspurig durch die Baubereiche geführt. Die Liegenschaften im jeweiligen Bauabschnitt sind mit wenigen Ausnahmen mit Fahrzeugen erreichbar. Die Postautolinie 214 verkehrt bis zum abschliessenden Einbau des Deckbelags wie gewohnt. Es werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Insbesondere zu Beginn der Bauarbeiten gilt es, genügend Zeit einzuplanen und die Informationen an den Haltestellen, unter zvv.ch oder in der ZVV-FahrplanApp zu beachten. Die abschliessenden Belagsarbeiten erfordern dann eine Vollsperrung, voraussichtlich im Oktober 2022. (red.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 1. Juli 2022

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Ende einer Ära in Maschwanden Nach 28 Behördenjahren tritt Gemeindepräsident Christian Gabathuler zurück Nach 20 Jahren in der Schulpflege und acht Jahren im Gemeinderat ging für Christian Gabathuler in Maschwanden am 30. Juni eine Ära zu Ende – mit einem finalen Erfolg: Der revidierten Bau- und Zonenordnung (BZO) hat die Gemeindeversammlung kürzlich klar zugestimmt.

Seit 2014 ist auch Tempo 30 ein Thema, das nun jenseits von Gabathulers Amtszeit realisiert werden kann und auch die kantonale Dorfstrasse einbezieht. Im Herbst 2022 folgen die dazu erforderlichen Brückensanierungen, bis 2024 die Umsetzung von Tempo 30. Weitere nicht unbedeutende Projekte warten: Etwa die Sanierung von Strassen und Wasserleitungen, die Kosten verursachen. «Wir sind weiterhin auf individuellen Sonderlastenausgleich des Kantons angewiesen», ist Gabathuler überzeugt – auch unter dem Hinweis, dass der frühere «Goldesel» der Gemeinde, das Kieswerk, längst nicht mehr existiert.

von Werner Schneiter Während 17 Jahren leitete Christian Gabathuler als Kantonsplaner das Amt für Raumordnung und Vermessung (heute ARE) – bis 2009, als er sich im Alter von 60 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedete, wohl eher in den «Unruhestand», weil er danach als Raumentwickler für verschiedene Kantone, Gemeinden und andere Institutionen als selbstständiger Berater wirkte. In dieser Phase bekleidete er kein öffentliches Amt in seiner Wohngemeinde Maschwanden. Da sass er von 1978 bis 1998 in der Schulpflege und stand ihr 16 Jahre als Präsident vor. Viele Schulkinder von damals erlebte der Hochbauvorstand später als Bauherren oder Baufachleute – eine spannende Erfahrung.

Rasche Wechsel erfordern klare Regelungen

Beruflicher Background als Vorteil 2014 kam er als Mitglied in den Gemeinderat, und vier Jahre später tauchte die Frage nach dem Gemeindepräsidium auf, die schnell beantwortet wurde. «Damals zeigte niemand Interesse. Und jemanden für ein solches Amt überreden, womöglich ein Neumitglied – keine gute Idee», sagt Christian Gabathuler und übernahm nach dem Segen des Stimmvolks, was sich letztlich mit Blick auf seinen beruf lichen Hintergrund als Glücksfall erwies. Die Revision der BZO stand ja lange auf der Traktandenliste der kleinsten Ämtler Gemeinde, die – für den Fortgang der Dinge eher erschwerend – in den Ortsbildern von kantonaler Bedeutung und im Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz figuriert. Christian Gabathulers Vorteil: Er kennt die Instanzen und hat guten Zugang zu deren Protagonisten, auch zu jenen des Heimatschutzes, mit denen er nicht selten über Kreuz lag. «Dieses Verhältnis hat sich aber gebessert, weil auch der Heimatschutz sieht, dass wir uns in der Gemeinde Mühe geben. Auch Augenscheine vor Ort können wieder stattfinden», fügt Christian Gabathuler bei und nennt das Beispiel eines Umbaus von Haus mit Stall und Umschwung für 20 Wohnungen, wofür nun, nach längeren Rechtsstreitigkeiten mit dem Hei-

Abschied nach 28 Jahren Behördentätigkeit in Maschwanden: Christian Gabathuler vor dem Gemeindehaus. (Bild Werner Schneiter) matschutz, die Baubewilligung vorliegt. In einem anderen Fall waren es Schwierigkeiten mit einem Bauherrn, der gegen den Willen der Gemeinde eine grossklotzige Überbauung mit 30 Wohnungen realisieren wollte – und letztlich vor Bundesgericht scheiterte. Die Erhaltung der Lebensqualität von Maschwanden braucht nicht nur eine Gesamtschau, sondern auch eine moderate Weiterentwicklung im Kleinen. Nach einer längeren Durststrecke, nach den sich mit dem Thema befassenden «Zukunftskafis» für die Bevölkerung ist nun auch die revidierte BZO in Maschwanden unter Dach – mit klitzekleinen Änderungen, einer Kernzone und mit mehr Spielraum bei der Beurteilung von Vorhaben bzw. mit unterschiedlichen «Freiheitsgraden» der jeweiligen Haustypen. Dass die Mehrwertabschöpfung in der neuen Fassung nicht berücksichtigt wurde, geschah an der Gemeindeversammlung

im Wissen, dass das vom Kanton nicht akzeptiert wird. Dies teilte er erst eine Stunde vor der Versammlung mit.

Weiterentwicklung: keine Schnellschüsse, sondern langer Atem Und was hat Christian Gabathuler in den vergangenen Jahren auch noch beschäftigt? Er nennt das 2002 aufgegleiste und immer wieder verlängerte Vernetzungsprojekt für Landschaft und Natur. Es wird zielgerichtet weitergeführt und im Einklang mit den Bauern vorangetrieben; diese erhalten dazu Ausgleichszahlungen vom Bund. Abgeschlossen sind die Revitalisierungsprojekte der Kiesabbaugebiete im Hinterund Ausserdorf, die Causa Restaurant Kreuz, heute «Osteria Massaro». Da hat die Gemeinde, zehn Jahre ohne Restaurant, noch fehlende Parkplätze für Wohnungseinheiten erstellt und dem Betreiber vermietet.

In den letzten acht Jahren haben in Maschwanden drei Gemeindeschreiberinnen und ein Gemeindeschreiber gewirkt. Die vielen Wechsel zeigten, dass etliche Abläufe nur in den Köpfen oder sehr verstreut abgelegt sind. Zusammen mit der jetzigen Schreiberin, Chantal Nitschké, wurde nun ein Organisations- und Geschäftsreglement erstellt. Dieses dient als Leitfaden für die Tätigkeit in der Behörde – insbesondere auch für Neumitglieder – und ermöglicht effizienteres Arbeiten. «Verwaltung und Werkdienst sind mittlerweile gut aufgestellt; sie arbeiten Hand in Hand. Auch deshalb ist es für mich jetzt – nebst dem Alter – ein guter Zeitpunkt, das Präsidium zur Verfügung zu stellen», sagt Christian Gabathuler. Reglemente und Verordnungen sind das eine, das Gespräch in der Behörde und mit der Bevölkerung das andere. «Besser zuerst das Gespräch suchen, bevor man einen eingeschriebenen Brief versendet, lautet die Maxime. Ihr kommt in einem Dorf, wo sich alle kennen, besondere Bedeutung zu», hält Christian Gabathuler fest. Das sagt er auch mit Blick auf Gesetze, die nicht immer so eindeutig klar sind wie gemeinhin angenommen wird. Nach über 120 Gemeinderatssitzungen in acht Jahren, acht Jahren im Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK), wovon vier Jahre als Präsident, ist für Christian Gabathuler jetzt an allen Behördenfronten Schluss. Die Bereiche Bauen und Planen wird er weiterhin aufmerksam verfolgen. «Als Hobby», wie er betont. In Zukunft wird er mit seiner Ehefrau öfters in den Bergen wandern und – nach coronabedingter Pause – wieder einmal nach Brasilien reisen. Vielleicht nun wieder jedes Jahr, wie in früheren Zeiten, um langjährige Freundschaften nicht mehr nur digital zu pflegen.

Hinter dem Horizont geht es weiter

Die Primarschule Obfelden schaut nach vorne und plant die neue Legislatur Sonne, See und ein weiter Blick in die Zentralschweizer Bergwelt. Mit diesen Aussichten verbrachte das Team der Primarschule Obfelden, bestehend aus der Schulleitung, Schulverwaltung und Schulpflege, die diesjährigen Klausurtage am Sempachersee. Das Schulpflege-Team hat sich unter Leitung des neuen Schulpflegepräsidenten, Markus Gysel, zusammen mit der Schulleitung und Schulverwaltung intensiv mit den Entwicklungsschwerpunkten und Legislaturzielen der nächsten vier Jahre auseinandergesetzt. Mit dabei war erstmals das neue Schulpflegemitglied Vanessa SchönbächlerGhilardi. Um die mittel- und langfristige Entwicklung der Primarschule Obfelden zu sichern, ist das Team dabei, eine neue Vision zu erarbeiten. Daraus werden sich ein Leitbild, strategische Ziele und

wurden. Erinnerungen aus seiner Amtszeit, welche von Herzblut und Elan geprägt war, wurden bei einem schönen Teamanlass auf humorvolle Art geteilt.

Ausblick

Wieder zurück im Schulhaus Schlossächer. Von links: Valon Prendi und Karin Ugolini (beide Schulleitung), Benno Steinmann, Christa Frick, Markus Gysel, Vanessa Schönbächler-Ghilardi, Karin Steigmeier (alle Mitglieder Schulpflege), Katja Hois und Fränzi Pedrini (beide Schulverwaltung). (Bild zvg.) Massnahmen ableiten lassen. Die ersten Schritte dazu sind gemacht. An einer weiteren Klausur erfolgt der finale Schritt zur neuen Vision. Zur Klausur

gehörten auch gemeinschaftliche Momente, die für die Verabschiedung von Werni Kurt, dem langjährigen Schulpf legepräsidenten, genutzt

Herausforderungen wie der schweizweite Lehrermangel, die Flüchtlingskrise und die unberechenbare Lage mit der Pandemie verlangen eine flexible Planung und eine bedachte Vorgehensweise. Schulpflege, Schulleitung und Schulverwaltung sind zuversichtlich, auch diese anspruchsvollen Aufgaben mit vereinten Kräften zu bewältigen. So konnten aktuell dank sehr guter Vernetzung der Schulleitung die vakanten Stellen weitestgehend besetzt werden. Mit diesen Aussichten blickt die Primarschule Obfelden auf einen positiven Start ins neue Schuljahr. Primarschulpflege Obfelden


Obfelden

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Heidi Zysset, Im Feld 8, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Heinz Haldimann, Bächlerstrasse 6a, 8912 Obfelden Projekt: Heizungsersatz durch Luft/ Wasser-Wärmepumpe Splitaufstellung, Aussen/Innen, Im Feld 8, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3802, Zone: W2c

Hedingen Bauherrschaft: Vanessa Poron, Vordere Sägestrasse 6, 8908 Hedingen Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Aussengerät, Vordere Sägestrasse 6, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 553, Zone: Kernzone KI

Obfelden Bauherrschaft: Gemeinde Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden Projekt: Sanierung Reservoir, Gjuch, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2452, 4454, 4455, Zone: Wald

Bauherrschaft: Creafonds AG, Industriestrasse 5b, 6210 Sursee Projekt: Anpassung Fassadenwerbung: beleuchteter Rahmen mit Schriftzug «MY STOP» und neue beleuchtete Werbetafel «Creafonds», Autobahn-Raststätte, Vers.-Nr. 1789, National-/Hochleistungsstrasse, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4844, 4846, Zone: National-/Hochleistungsstrasse

Obfelden Bauherrschaft: Michelle und Stefan Kaufmann, Thujastrasse 30, 8038 Zürich Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt für das Gebäude Vers.-Nr. 683, Räschstrasse 17, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1776, Zone: W2

Obfelden Bauherrschaft: Ella Davidova Gut, Mühlemattstrasse 2, 8903 Birmensdorf Projektverfasser: Ritschard Haustechnik AG, Stüdlerstrasse 29, 8913 Ottenbach Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt für das Gebäude Vers.-Nr. 1609, Kalchtarenstrasse 10, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4235, Zone: Kernzone K1

Obfelden Bauherrschaft: Stefan Otter, Winkelstrasse 2, 8912 Obfelden Projektverfasser: Eichholzer Haustechnik Obfelden AG, Dorfstrasse 76, 8912 Obfelden Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt für das Gebäude Vers.-Nr. 1614, Winkelstrasse 2, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4040, Zone: W2E

Rifferswil Bauherrschaft: Hans-Rudolf Graf, Rossackerstrasse 131, 8047 Zürich Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umnutzung Tenne in Materiallager / Werkstatt und zwei zusätzliche Parkplätze, Im Winkel 2, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 101, Zone: Kernzone

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Bruno und Eliane Oppenheim, Oberhausensteig 30, 8907 Wettswil a. A. Projekt: Ersatz Ölheizung durch LuftWasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt, Oberhausensteig 30, 8907 Wettswil a. A.

L-0234108.1 16 vB-Kabel zwischen den Transformatorstationen Kolb AG und Unterdorf – Neubau Betrifft: 8908 Hedingen Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Überlandstrasse 2, 8953 Dietikon das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen werden vom 1. Juli 2022 bis 1. September 2022 in der Gemeindeverwaltung, während den Bürozeiten öffentlich aufgelegt. Rechtliche Hinweise Enteignungsbann Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 – 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Einsprachen, Einwände und Begehren: Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist bei der Kontaktstelle Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a. Einsprachen gegen die Enteignung; b. Begehren nach den Artikel 7 – 10 EntG; c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e. die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.

Obfelden Bauherrschaft: Bruno und Daniela Hess, Winkelstrasse 4, 8912 Obfelden Projektverfasser: Eichholzer Haustechnik Obfelden AG, Dorfstrasse 76, 8912 Obfelden Projekt: Luft- Wasserwärmepumpe aussen aufgestellt für das Gebäude Vers.-Nr. 1615, Winkelstrasse 4, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4041, Zone: W2E

Obfelden Bauherrschaft: Carole Gehrer und Markus Zogg, Langfurenstrasse 50, 8143 Stallikon Projekt: Umbau Einfamilienhaus und Anbau Doppelgarage, Gebäude Vers.-Nr. 876, Hölibachstrasse 118, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2425, Zone: Wohnzone W1

Obfelden Bauherrschaft: Clear Channel Schweiz AG, Bösch 67, 6331 Hünenberg Projekt: Neubau Werbemittelträger freistehend, Ottenbacherstrasse 6, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4341, Zone: Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Obfelden Bauherrschaft: Lydia Blickenstorfer, Winkelstrasse 33, 8912 Obfelden Projekt: Erneuerung Sitzplatzverglasung beim Gebäude Vers.-Nr. 1713, Winkelstrasse 33, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4355, Zone: Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2022 Die Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2022 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 Zustimmung zum Antrag ohne Gegenstimme 2. Genehmigung der Teilrevision der Friedhof- und Bestattungsverordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten Zustimmung zum Antrag ohne Gegenstimme 3. Projekt- und Kreditantrag zur Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung und Entwässerungsleitung, sowie der Erneuerung des Strassenoberbaus im Chrüzacherweg von CHF 682'000 (exkl. MWST). Zustimmung zum Antrag Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden; • Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • Und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 1. Juli 2022 Gemeinderat Bonstetten

Unterschriften- und Finanzkompetenzenreglement der Primarschulpflege Wettswil a. A. – Genehmigung und Inkraftsetzung Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 27. Juni 2022 das überarbeitete Unterschriften- und Finanzkompetenzenreglement der Primarschulpflege genehmigt und per 1. Oktober 2022 in Kraft gesetzt. Der Beschluss sowie das Unterschriften- und Finanzkompetenzenreglement liegen während 30 Tagen bei der Schulverwaltung, Dettenbühlstrasse 2, 8907 Wettswil a. A., während den Öffnungszeiten der Schulverwaltung zur Einsicht auf und ist auf unserer Website www.schulewettswil.ch aufgeschaltet. Gegen den Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 8907 Wettswil a. A., 28. Juni 2022

Festlegung des Gewässerraums am kantonalen Gewässer Jonen. Stadt Affoltern am Albis, und Gemeinden Hausen am Albis, Kappel am Albis, Mettmenstetten und Rifferswil. Öffentliche Auflage nach § 15 g der Verordnung über den Hochwasserschutz und die Wasserbaupolizei (HWSchV) Seit 2011 gelten in der Schweiz neue gesetzliche Vorschriften zum Gewässerschutz. Sie sollen dazu beitragen, dass die Schweizer Gewässer wieder naturnäher werden. Unter anderem müssen die Kantone entlang aller Flüsse, Bäche und Seen einen sogenannten Gewässerraum festlegen. Er verhindert, dass die Gewässer stärker zugebaut werden und schützt ihre Uferbereiche. Die Jonen ist ein Gewässer von kantonaler oder regionaler Bedeutung. Darum hat der Kanton den Gewässerraum geplant – und zwar im sogenannten vereinfachten Verfahren. Zum Entwurf des Gewässerraumdossiers konnten die kantonalen Fachstellen und die betroffenen Gemeinden bereits Stellung nehmen. Die eingegangenen Stellungnahmen wurden durch den Kanton geprüft und das Gewässerraumdossier entsprechend bereinigt. Gestützt auf § 15 g HWSchV wird vom 1. Juli bis 29. August 2022 das Dossier zur Festlegung des Gewässerraums am kantonalen Gewässer Jonen bestehend aus einem technischen Bericht und den massgebenden Gewässerraumplänen, öffentlich aufgelegt. Die Projektunterlagen liegen über die ganze Frist während den ordentlichen Schalterstunden in der jeweiligen Gemeinde öffentlich zur Einsicht auf:

Projektunterlagen

Auflageort

· Dossier Affoltern a. A.

Stadtverwaltung Affoltern am Albis: Bau und Infrastruktur, Büro K13, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis

· Dossier Hausen a. A.

Gemeindeverwaltung Hausen am Albis: Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis

· Dossier Rifferswil

Gemeindeverwaltung Rifferswil: Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil

· Dossier Mettmenstetten Gemeindeverwaltung Mettmenstetten: Einwohnerkontrolle EG, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten · Dossier Kappel a. A.

Gemeindeverwaltung Kappel am Albis: Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis

Die digitalen Unterlagen können auf der Gewässerraumhomepage unter https://www.gewaesserraum.ch/publikationen/ bezogen werden. Zudem ist die Darstellung der Gewässerraume im kantonalen GIS unter https://maps.zh.ch/ (Layer Öffentliche Oberflächengewässer, Gewässerraum, Wasserrechte und Hochwasserrückhaltbecken) ersichtlich. Mehr zum Gewässerraum und den Auflagen, die dort gelten, entnehmen Sie der Informationsbroschüre «Gewässerraum – Das Wichtigste in Kürze». Die Broschüre sowie weiterführende Informationen, darunter zwei interessante Erklärvideos, finden Sie unter https://ww.zh.ch/de/planen-bauen/wasserbau/gewaesserraum.html Rechtsmittelbelehrung Gemäss § 15 g Abs. 4 HWSchV kann während der öffentlichen Auflage jedermann Einwendungen gegen den Entwurf zur Festlegung des Gewässerraums erheben. Einwendungen gegen die Festlegung des Gewässerraums können bis am 29. August 2022 mit schriftlicher Begründung im Doppel und mit Vermerk «Einwendungen GWR Jonen, [Name Gemeinde]» bei folgender Adresse eingereicht werden: Baudirektion Kanton Zürich AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Abteilung Wasserbau, Sektion Planung Walcheplatz 2 8090 Zürich Ablauf der Frist: 29. August 2022


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juli 2022

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Rechnungen standen im Mittelpunkt Zwei Gemeinderäte zum letzten Mal dabei – Jahresabschluss 2021 mit unerwartetem Plus An der Gemeindeversammlung in Knonau wurden Blumen verteilt – aber es gab auch einen kleinen Kritikpunkt.

Reformierte Kirche: Noch ohne RPK-Präsidium

von Luc MüLLer Wie aus dem Ei gepellt mit Fliege und Einstecktuch stand der scheidende Finanzchef Rico Roth bei der Präsentation der Jahresrechnung vor den 50 anwesenden Stimmberechtigten. «Ich habe mich zum Abschied entsprechend festlich gekleidet», erklärte Roth, der nach zwölf Jahren im Amt nun zurücktritt. Zur Freude gab auch die Jahresrechnung 2021 Anlass. Budgetiert war ein Minus von rund 0,5 Millionen, schlussendlich resultierte ein sattes Plus von rund 3,1 Millionen Franken. Die Gründe: Einerseits wurde gegenüber dem Budget 2021 eingespart. Am meisten in der Sozialen Sicherheit, hier lagen die Ausgaben um rund 780 0 00 Franken tiefer als budgetiert. So gab es hier mehr Staatsbeiträge für Ergänzungsleistungen zur AHV. Markant weniger Ausgaben (-292 000 Franken) gegenüber dem Budget verzeichnet auch das Ressort Gesundheit. Dies, weil weniger Personen im öffentlichen Altersheim entschädigt werden mussten und auch die Spitexkosten tiefer waren. Andererseits flossen 2021 (+2,9 Millionen) deutlich mehr Steuereinnahmen als im Budget vorgesehen. 2021 waren ursprünglich Nettoinvestitionen von 1,5 Millionen geplant – tatsächlich waren es aber nur rund 500 000 Franken. Wegen der Bauverzögerung für den Anschluss an die Abwasserreini-

Zäune zerschnitten in Affoltern Am 24. und 26. Juni wurden in Affoltern an zwei Orten Zäune zerschnitten. Im einen Fall bei einer Privatliegenschaft, im anderen Fall auf dem Golfplatz. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Vandalen liessen ihrem offensichtlichen Frust an 24. Juni zwischen 18 und 19 Uhr auch bei einem PW freien Lauf: Sie zerkratzten diesen in den Abendstunden im Brunnenhofquartier in Affoltern. Der Sachschaden ist noch nicht eruiert. Vandalen waren am 27. Juni auch in Hausen unterwegs: Sie überzogen in den Abendstunden fünf Container mit Farbe. Den Schaden bezifferte die Kantonspolizei in Affoltern auf rund 500 Franken. Und beim Albisbrunn in Hausen wurde am 28. Juni um die Mittagszeit ein Fenster mit Backsteinen zerstört. Ungeklärt ist ein Einbruch in Obfelden. Dort drangen am 24. Juni Diebe in ein Einfamilienhaus an der Rüchligstrasse ein. Über Sachschaden und Beute konnte die Kapo noch keine Angaben machen.

Wechselgeld-Betrüger Mit der üblichen Masche erbeutete ein Mann am 24. Juni zwischen 18 und 19 Uhr an der Oberen Bahnofstrasse in Affoltern 200 Franken. Er fragte das Opfer nach Wechselgeld und «bediente» sich dabei unbemerkt aus dessen Geldbeutel. Wesentlich tiefer die Summe bei einem Ladendiebstahl in einem Affoltemer Einkaufszentrum. Dort klaute jemand am 25. Juni, nachmittags, Batterien und ein Pack mit ChampignonPilzen im Wert von zehn Franken. Auch wegen eines Unfalls wurde die Polizei gerufen: Am 27. Juni, kurz vor Mittag, kam es an der Zürichstrasse zu einer Kollision zwischen einem E-BikeLenker und einem Lieferwagen. Das verletzte Unfallopfer wurde ins Spital Affoltern transportiert. (-ter.)

Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser verabschiedete die Gemeinderäte Rico Roth (links) und Dominik Stöckli. (Bilder Luc Müller) gungsanlage (ARA) Cham sind die Investitionen tiefer ausgefallen, diese werden dann 2022 und 2023 in der Investitionsrechnung zu Buche schlagen. Patrick Brüninger, RPK-Vizepräsident, empfahl zwar die Rechnung 2021 zur Annahme. Aber mit der Kritik, «dass zukünftig kleine Mängel in der Buchhaltung so nicht mehr passieren dürfen».

Sanierung günstiger als geplant Zudem genehmigte der Souverän den Kredit und die Bauabrechnung für die Teilsanierung Berglistrasse, die im April 2021 abgeschlossen wurde. Ursprünglich sollte die gesamte Strasse saniert werden, was rund 339 000 Franken gekostet hätte. Der Gemeinderat redimensionierte das Projekt: Nur das sanierungsbedürftigere Teilstück ab Einmündung Uttenbergstrasse bis Wendeplatz wurde saniert. Dafür wurde im Budget 2020 ein Kredit von 220 000 Franken eingestellt. «Es gab

einen Verfahrensfehler. Dafür entschuldigt sich der Gemeinderat», erklärte Tiefbauvorsteher Marcel Bosshart am Dienstagabend an der Gemeindeversammlung. So kam es zur ungewöhnlichen Situation, dass der Baukredit erst nach Abschluss des Projektes zur Genehmigung vorlag. Man hätte den verkleinerten Kredit von 200 000 Franken nochmals vor den Souverän bringen sollen. Der Gemeinderat ging davon aus, dass die Sanierung an der Berglistrasse wegen der Dringlichkeit und Sicherheitsrelevanz als gebunden gilt und nicht dem Souverän unterbreitet werden muss. Die Bauabrechnung von rund 186 000 Franken (rund 11 000 Franken günstiger als im Kostenvoranschlag) wurde einstimmig abgesegnet. Am Schluss wurden die Gemeinderäte Rico Roth (zwölf Jahre dabei) und Dominik Stöckli (sechs Jahre dabei) verabschiedet. Auch für die RPK-Mitglieder Peter Pfiffner (Präsident) und Patrick Brüninger gab es Abschiedsworte.

20 Anwesende trafen sich anschliessend an die Gemeindeversammlung der Gemeinde Knonau zur Kirchgemeindeversammlung der Reformierten Kirche Knonau. Genehmigt wurde die Jahresrechnung 2021. Diese schliesst bei einem Gesamtaufwand von rund 285 000 Franken mit einem kleinen Minus von rund 7000 Franken. Hauptgrund für das Minus: Es sind rund 33 000 Franken weniger Steuereinnahmen geflossen als budgetiert. Zudem gab es im Bereich «Kirchliche Liegenschaften» Mehrausgaben von 43 000 Franken. Dies, weil eine unvorhergesehene Baumpflege beim Pfarrhaus nötig war und die sanierungsbedürftige Pfarrwohnung instand gestellt wurde. Zudem galt es, Sturmschäden am Pfarrhaus zu beseitigen. Die budgetierten Nettoinvestitionen von rund 63 000 Franken wurden noch nicht aktiviert, weil die Sanierung des Pfarrhauses noch nicht

Christoph Baumgartner, abtretender Präsident der Rechnungsprüfungskommission, mit den neuen RPK-Mitgliedern Barbara Brüniger (li.) und Martina Röthlisberger.

Räumliches Entwicklungsleitbild Bonstetten-Wettswil genehmigt

Neuigkeiten aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Wie der Gemeinderat Bonstetten in der Ausgabe vom 21. Juni berichtet hat, haben die beiden Gemeinden Wettswil und Bonstetten, vertreten durch einen Planungsausschuss aus den beiden Gemeinden, in den letzten Monaten ein gemeinsames räumliches Entwicklungsleitbild erarbeitet. Begleitet wurden diese Arbeiten durch die Planar AG, Zürich. Die Informationsveranstaltung findet für die Wettswiler Bevölkerung am Montag, 26. September, 20 Uhr, im Mehrzwecksaal Ägerten statt. Anschliessend ist die Bevölkerung zur elektronischen Mitwirkung eingeladen. Der Planungsausschuss wird die

Mitwirkungsbeiträge zirka im Oktober/ November 2022 auswerten und das REL bereinigen, damit es bis Ende Jahr durch den Gemeinderat verabschiedet werden kann.

Sommeröffnungszeiten Gemeindeverwaltung Während der Schulferien vom 18. Juli bis und mit 19. August 2022 ist die Gemeindeverwaltung jeweils vormittags von 8 bis 11.30 Uhr geöffnet. Am Nachmittag bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Selbstverständlich sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten Termine möglich. Die

Bevölkerung ist jedoch gebeten, ein entsprechendes Datum zu vereinbaren.

Im Weiteren hat der Gemeinderat … • das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2022 genehmigt. • über die Verpflichtungskredite abgerechnet, welche er in gemeinderätlicher Kompetenz bewilligt hat. Insgesamt wurde die Kreditsumme um rund 90 000 Franken unterschritten. • die Neubewertung des Grundeigentums im Finanzvermögen per 1. Januar 2022 vorgenommen. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin

Künftig kostet die Auffrischimpfung Der Kanton Zürich setzt ab Anfang Juli das vom Bundesrat beschlossene Selbstzahlersystem für eine weitere freiwillige Auffrischimpfung um. Seit November 2021 haben sich im Kanton Zürich rund 800 000 Personen eine Boosterimpfung verabreichen lassen. Durch die Impfung erhalten Impfwillige ein Covid-Zertifikat, welches in der EU und vielen anderen Ländern 270 Tage gültig ist. Für Reisen in gewisse Länder kann eine Impfung innerhalb der letzten vier Monate notwendig sein. Der Kanton Zürich bietet Personen, die für Reisezwecke eine Impfung wünschen, deshalb ab Montag, 4. Juli, im Referenzimpfzentrum am Hirschengraben in der Stadt Zürich sowie im Impfzentrum Winterthur eine weitere freiwillige und kostenpf lichtige Auffrischimpfung an. Auch Apotheken und Arztpraxen werden eine solche

durchführen. Zur Impfung zugelassen sind Personen ab zwölf Jahren, deren letzte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt. Wer bereits vollständig geimpft ist (Grundimmunisierung sowie eine Auffrischimpfung) und eine weitere Auffrischimpfung wünscht, kann im kantonalen Impftool VacMe ab dem 1. Juli, 12 Uhr, unter zh.vacme.ch sowie über die Impf hotline (084 833 66 11) einen Termin vereinbaren.

Für Personen mit schwerer Immunschwäche gratis Da weitere freiwillige Auffrischimpfungen ausserhalb der Zulassung von Swissmedic (sogenannter «Off-Label-Use») und ohne Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) sowie der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif) erfolgen, hat der Bundesrat entschieden, dass die Kosten von der impfwilligen Person selbst zu tragen sind. In den kantonalen Impfzentren kostet die weitere

abgeschlossen ist. Das Eigenkapital beträgt aktuell rund 1,1 Millionen Franken. Am Dienstagabend wurden zusätzlich die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2022 bis 2026 gewählt. Im Amt sind nun Barbara Brüniger (neu), Paul Corbett (bisher), Sarah Fluri (bisher), Martina Röthlisberger (neu) und Rolf Walder, der aber schon bekannt gab, dass er im nächsten Jahr altershalber zurücktreten wird. Noch ist das Präsidium der RPK nicht bestimmt. «Die Mitglieder wollen sich zuerst neu kennenlernen und erst danach bestimmen, wer von den Fünfen den Vorsitz übernimmt», erklärte Kirchenpflegepräsident Maximilian Hofmann. An der Kirchgemeindeversammlung vom 8. Dezember wird das Präsidentenamt dann abgesegnet. Aus der RPK wurden Christoph Baumgartner (Präsident) und Urs Meier verabschiedet. (uc)

Auffrischimpfung 60 Franken, welche vor Ort zu bezahlen sind. Ebenso bieten verschiedene Apotheken und Arztpraxen eine solche Impfung an. Das Amt für Gesundheit hat sich mit deren Verbänden, der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich (AGZ) sowie dem Apothekerverband des Kantons Zürich (Avkz), auf einen empfohlenen Preis von 60 Franken geeinigt. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass einzelne Arztpraxen und Apotheken einen höheren Preis verrechnen, wird impfwilligen Personen empfohlen, sich vorgängig über die Kosten zu informieren. Die ersten beiden Impfungen (Grundimmunisierung) sowie die erste Auffrischimpfung bleiben weiterhin kostenlos. Da Impfungen für schwer immundefiziente Personen behördlich empfohlen sind, ist eine weitere Auffrischimpfung für diese Personengruppe ebenfalls kostenlos. Gesundheitsdirektion ZH

Breite Mehrheit fürs Wassergesetz Die erste Version des Wassergesetzes hatten die Stimmberechtigten in der Referendumsabstimmung vom 10. Februar 2019 abgelehnt. Am 29. Januar legte der Regierungsrat deshalb eine Neuauflage vor. Bisher war das Wasserrecht in zwei Gesetzen und fünf Verordnungen geregelt. Das neue Regelwerk fasst die bisherigen Erlasse in einem einzigen Gesetz zusammen. Dieses regelt für öffentliche wie auch private Gewässer die Gewässerhoheit, den Raumbedarf der Gewässer, den Hochwasserschutz unter Einschluss der Siedlungsentwässerung und der Abwasserreinigung, die Nutzung der Gewässer sowie die Wasserversorgung. Im neuen Entwurf wurde insbesondere die vom Volk abgelehnte Möglichkeit zur Privatisierung der Wasserversorgung nicht mehr aufgenommen und zudem stärker auf ökologische Anliegen eingegangen. Für eine Mehrheit (11:4 Stimmen) der Kevu ist die Kommissionsvorlage ein austarierter Kompromiss mit Augenmass, mit dem der Interessenausgleich zwischen verschiedensten Anspruchsgruppen und die Anpassung an übergeordnetes Recht gelingen sollten. Für eine Minderheit (SVP) fällt der Schutz des Grundeigentums und der Fruchtfolgeflächen bei Revitalisierungen zu schwach aus. (red.)

WIR GRATULIEREN Zur diamantenen Hochzeit Ein Diamant war ein Stück Kohle, das Ausdauer hatte, bis es glänzt und glitzert. Ihre glitzernd-glänzende Diamanthochzeit feierten gestern Donnerstag, 30. Juni, Martha und Peter Gerber-Bailer in Wettswil. Von Herzen gratulieren auch wir dem Ehepaar und wünschen weiterhin viele frohe gemeinsame Erlebnisse.


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Gemeinde Obfelden, Bickwil Dauernde Verkehrsanordnung Im Einvernehmen mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich und der Gemeinde Obfelden hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Bickwil, Muristrasse, Überdeckung Brunnenstrasse sowie Rampenbauwerk. Im Zusammenhang mit der Erstellung des Autobahnzubringers Obfelden/Ottenbach wird im Bereich der Überdeckung Brunnenstrasse die Höchstgeschwindigkeit auf neu 60 km/h beschränkt. Verfügende Stelle: Kantonspolizei Zürich - Verkehrstechnische Abteilung

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Rechtliche Hinweise: Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

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Ergänzende rechtliche Hinweise: Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 2. August 2022

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juli 2022

Von der Holznutzung bis zum unberührten Reservat

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«Gemeinde beim Förster» – ein öffentlicher Rundgang in der Setzi, Aeugst

Vorsorge für Paare im Konkubinat

Bei einem Rundgang in Aeugst orientierten Fachleute rund ums Thema Wald. An vier Standorten warteten eine Menge Infos und interessante Zahlen.

Viele Paare leben im Konkubinat. Im Vergleich zu verheirateten Paaren sind sie vor dem Gesetz klar schlechter gestellt. Deshalb ist es wichtig, sich über die Vorsorge frühzeitig Gedanken zu machen.

von Werner Schneiter «Gemeinde beim Förster» hiess der von der Gemeinde organisierte Anlass am Samstag in der Setzi, zu dem der scheidende Gemeinderat Bruno Fuchs zahlreiche Interessierte begrüssen konnte, darunter auch Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer. An vier Standorten warteten eine Menge Informationen – und interessante Zahlen, wie bei Robert Püntener, Förster im Forstrevier Oberamt, zu dem neben Hausen, Kappel und Rifferswil auch Aeugst zählt. Die gesamte Waldfläche des Reviers umfasst 830 ha, was 1160 Fussballfeldern entspricht. Am Wald partizipieren vier Gemeinden mit insgesamt 40 ha, der Kanton Zürich mit 65 ha, 6 Korporationen mit 321 ha und 414 einzelne private Waldbesitzer mit gesamthaft 404 ha.

Natur- und Sonderwaldreservate In Aeugst hält die Gemeinde gut 25 ha, der Kanton 60 und 107 Private total 150 ha. Unter den mindestens 25 Baumartengruppen sind 55 Prozent Laubholz und 45 Prozent Nadelholz. Laut Püntener werden im Revier auf einer Fläche von 830 ha jährlich 8800 Kubikmeter nachhaltig genutzt, in Aeugst 1750, darunter auch Sturmholz oder durch Käfer geschädigtes. Holz ist CO2-neutral und dient in Gebäuden als CO2-Speicher. Ein Kubikmeter Holz bindet eine Tonne CO2. 40 Prozent der genutzten Holzmenge im Oberamt entfällt auf Sagholz, 5 Prozent sind Papier- und Industrieholz, 55 Prozent Energieholz; im Forstrevier Oberamt werden acht grössere Schnitzelheizungen beliefert. Ausserdem war zu erfahren, dass im Revier 130 ha (16 Prozent) Wald-Natur-

Organisatoren und Fachleute, die mit vielen Informationen aufwarteten, von links: Willy Weiss, Robert Püntener, Dani Winter, Daniela Corrodi, der scheidende Gemeinderat Bruno Fuchs und seine Nachfolgerin Nicole Beck. (Bild Werner Schneiter) schutzgebiete sind. Seit rund 20 Jahren gibt es in Aeugst ein 3,5 ha grosses Naturwaldreservat und ein Sonderwaldreservat von 0,5 ha – Flächen, die gemäss Vertrag zwischen Gemeinde und Kanton während 50 Jahre nicht genutzt werden dürfen, aber Forschung zulassen, wie die Naturschutzbeauftragte Daniela Corrodi ausführte. Sie betonte die Notwendigkeit von lichtem Wald zugunsten der Biodiversität. Dazu dienen auch sogenannte Biotopbäume, die von der Gemeinde ausgeschieden worden sind. Alles zugunsten einer Vielfalt von Tieren und Pflanzen; auch der «Glögglifrosch» (Geburtshelferkröte) ist wieder heimisch.

Keine «Baummörder» Besitzer eines Teils dieses Naturwaldreservats ist Willy Weiss, der Landwirt vom Setzihof. Wer in den übrigen Gebieten holze, sei keineswegs ein «Baummörder», wie das Unkundige in die Welt setzen würden. Schäden, Trockenheit, Käferbefall, Eschenwelke

und das Ziel kostendeckender Preise seien Gründe für Holznutzung. Alte, absterbende Bäume setzen das eingelagerte CO2 wieder frei, führte er aus. Derweil in hiesigen Wäldern vor 200 Jahren hauptsächlich Eichen standen, sei heute die Fichte der «Brotbaum» der Waldwirtschaft. Diese diene zu 90 Prozent als Nutzholz, das – anders als etwa Beton oder Stahl – in Bauten CO2 für weitere 100 Jahre speichere. Bei der Buche sind 10 Prozent Nutzholz, der Rest Energieholz. «Insgesamt wächst im Wald mehr als wir gebrauchen», so Willy Weiss. Mit einer gezielten Verjüngung könnten die gewünschte Entwicklung des Waldbaus gesteuert und resistente Arten gepflanzt werden, führte er unter anderem aus und betonte die Wichtigkeit von Artenvielfalt. Am Aeugsterberg ist diese Vielfalt vorhanden. Willy Weiss zählte acht Arten auf, die dort gepflanzt gesetzt worden sind; die Hälfte davon benötigt viel Platz. «Grundsätzlich sind aber die Waldbestände zu alt», sagte der Waldbesitzer und -bewirtschafter.

Ein Viertel wird extensiv genutzt Für Dani Winter, in Aeugst für das Vernetzungsprojekt zuständig, hat die Landschaft in Aeugst ein vielgestaltiges Gesicht – mit Tieren und Pflanzen, die nicht mehr häufig vorkommen. Das ist auch das Resultat von Verhandlungen mit Landwirten, die Projekte umsetzen und Flächen mit extensiver Bewirtschaftung im Sinne des Artenreichtums schaffen – Qualitätsförderung auf der Basis von Freiwilligkeit, aber mit der Aussicht auf Bonuszahlungen. Auch mit Korridoren, zum Beispiel entlang von Bächen, wird laut Winter der nötige Platz geschaffen für gefährdete Tierund Pflanzenarten. Rund ein Viertel der landwirtschaftlichen Nutzf lächen werden inzwischen extensiv bewirtschaftet – ein beachtlicher Teil. Für Dani Winter bedarf es auch einer Vielfalt an Grasschnitt-Terminen, die mit den Bauern ausgehandelt werden müssen. «Alles jeweils am 15. Juni mähen – das ist schlecht», so der Verantwortliche für das Vernetzungsprojekt.

Die Reptilien können sich freuen

Projekt «Natur neben dem Gleis» mit positiver Bilanz Zehn Naturschutzvereine haben zusammen mit der SBB viele Abschnitte entlang der Bahnlinie zwischen Zürich-Altstetten und Knonau zugunsten der Natur aufgewertet. Zum Abschluss des Projekts zeigt ein Bericht auf, was alles erreicht wurde. Wer mit der S-Bahn nach Zürich rauscht, sieht es vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber die Bahnböschungen, kleinen Wäldchen und «ungenutzten» Flächen entlang des Gleises sind äusserst wichtig für die Natur. So haben sich hier teils seltene Arten wie die Schlingnatter oder die Zauneidechse angesiedelt. Für sie ist die Bahnlinie eines der letzten Refugien in der vom Menschen genutzten und umgestalteten Landschaft – und ein wichtiger Vernetzungskorridor, dank dem sie sich ausbreiten können. Jetzt können sie sich noch besser verstecken und vernetzen, denn ihre Lebensräume wurden dank dem Projekt «Natur neben dem Gleis» gezielt aufgewertet. Mitgemacht haben an diesem Mammutprojekt über 60 Freiwillige aus zehn lokalen Naturschutzvereinen – allesamt Sektionen von BirdLife Schweiz. Sie kartierten die Reptilien entlang der 26 km langen Bahnlinie von Knonau bis Zürich-Altstetten und werteten danach die Lebensräume mit zahlreichen Massnahmen auf. Dies ist auch ein Beitrag an die sogenannte Ökologische Infra-

Eine Zauneidechse nutzt den neu geschaffenen Lebensraum. (Bild zvg.) struktur, welche in den nächsten Jahrzehnten in der ganzen Schweiz geknüpft werden soll: ein Netzwerk aus Schutzgebieten und Vernetzungskorridoren, die den Rückgang der Biodiversität stoppen sollen. Organisiert und koordiniert wurde das Projekt «Natur neben dem Gleis» von drei Personen, die wie die anderen ehrenamtlich arbeiteten: Andrin Gross, Werner Schwehr und Walter Zuber. Sie kümmerten sich auch um die Suche nach Geldgebern. Die SBB und die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich machten ebenfalls mit. Nun ist das Projekt abgeschlossen. Ein Bericht zeigt auf, was mit dem Gesamtbudget von über

100 000 Franken erreicht werden konnte. Hanspeter Tschanz von der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich bilanziert: «Das Projekt ist eine Erfolgsgeschichte. Von den Massnahmen für die Reptilien werden auch viele andere Artengruppen profitieren.» Auch Peter Henauer, Leiter Natur der SBB, Region Ost, freut sich: «Die Bahnlinie hat eine beispielhafte Aufwertung erfahren.»

Aufwertungen und neue Strukturen Im Abschlussbericht werden die Massnahmen zugunsten der Reptilien minutiös aufgezeigt. So konnten mehrere Abschnitte aufgewertet werden, indem

zum Beispiel sechs Feldgehölze ausgelichtet oder Sträucher und Wiesland ökologisch fachgerecht gepflegt wurden. Zahlreiche Kleinstrukturen wurden entlang der Bahnlinie geschaffen, die den Reptilien und anderen Tieren als Verstecke und als Plätze zum Schlafen oder zur Eiablage dienen. So schichteten die Freiwilligen zum Beispiel 36 Asthaufen und 17 Steinhaufen auf, platzierten 24 Wurzelstöcke oder vier Steinkörbe. Auch einfache Massnahmen können viel bringen: 300 Holzbretter, die entlang der Gleise ausgelegt wurden, dienen nun den Kleintieren als willkommene Verstecke und Sonnenplätze. Solche Strukturen sind auch deshalb wichtig, weil die Böschungen jedes Jahr mit grossen Maschinen gemulcht werden. Ohne Verstecke sind die Tiere dabei grossen Gefahren ausgesetzt. Den Massnahmen war umfangreiche Planung vorangegangen. Als Erstes kartierten die rund 60 Freiwilligen die Reptilien und fanden beispielsweise Ringelnattern, Zaun- und Mauereidechsen und seltene Schlingnattern. Zusammen mit den SBB und dem Kanton musste verhandelt werden, was sich wo machen liess, galt es doch zahlreiche Sicherheitsvorgaben und bestehende Pflegepläne zu berücksichtigen. Das Projekt wird nun im Kanton Zug weitergeführt. «Ich hoffe, dass schon bald weitere Bahnlinien für die Natur aufgewertet werden können», so Walter Zuber. Verein Naturnetz Unteramt

Wer im Konkubinat lebt, ist im Schweizer Vorsorgesystem gegenüber verheirateten Paaren benachteiligt. Stirbt die Partnerin oder der Partner, erhält die verbleibende Person kein Geld oder nur einen minimalen Betrag. Eine kurze Übersicht: – Aus der 1. Säule bekommt der Konkubinatspartner nichts, während Ehepartner unter gewissen Bedingungen eine AHVRente erhalten. – Bei der 2. Säule variieren die Bestimmungen – Klarheit bringt das Pensionskassenreglement. – In der 3. Säule können Sie Ihr Gegenüber zum Beispiel in einer Todesfallversicherung begünstigen. Stirbt einer der Partner, können flüssige Mittel für den Hinterbliebenen wichtig sein. Dann nämlich, wenn er das Eigenheim verkaufen müsste, um gesetzliche Erben wie Kinder, Eltern oder Geschwister auszubezahlen. Säule 3a Für eine Begünstigung des Konkubinatpartners oder der -partnerin sind die Länge der Beziehung und gemeinsame Kinder ausschlaggebend. Dauerte die Partnerschaft länger als fünf Jahre oder hat das Paar gemeinsame Kinder, kann die Partnerin oder der Partner für eine Auszahlung bis zu 100 Prozent berücksichtigt werden. Dauerte die Beziehung weniger als fünf Jahre und hat das Paar keine gemeinsamen Kinder, geht die oder der Liebste leer aus. Möchte man den Partner berücksichtigen, kann man ihn mittels Testament in den Erbenkreis erheben und ihn bei der Versicherung als begünstigte Person eintragen lassen. Konkubinatsvertrag oder Testament Das Zivilgesetzbuch regelt Rechte und Pflichten von Konkubinatspaaren bei Trennung und im Todesfall nur unzureichend. Deshalb ist es sinnvoll, für den Fall einer Trennung einen Konkubinatsvertrag auszuarbeiten. Dieser regelt zum Beispiel die Aufteilung des Besitzes bei Wohneigentum oder wer künftig die gemeinsamen Haustiere übernimmt. Im Todesfall gehen ohne Regelung die Besitztümer automatisch an Eltern, Geschwister und übrige Erben über und die Partnerin oder der Partner geht leer aus. Mit einem Testament können Sie den Partner in den Kreis der übrigen Erben erheben und ihn entsprechend besserstellen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20


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Freitag, 1. Juli 2022

Abends, wenn die Lampions angehen... «Ladys Night»: Geglückte Premiere in der Bibliothek Wettswil Am vergangenen Freitag schloss die Bibliothek Wettswil wie immer um 19 Uhr die Türen. Doch schon zwanzig Minuten später öffneten sich diese wieder und das Team empfing die Wettswiler Damen auf dem roten Teppich. Über 50 Frauen nahmen zur Premiere der «Ladys Night» neugierig den Willkommensdrink in Empfang und folgten dem roten Teppich in die Bibliothek, bestaunten die ungewohnte, duftende Dekoration und bewunderten die kleine Piazza unter den Lampions. Das Bibliotheksteam hat diesen Anlass bereits seit Monaten geplant, Decken, Kissen, Gläser herangeschafft, überlegt, wer die Gäste sein könnten und ob die Frauen Interesse an einem Kleidertausch haben und wie sie sich gerne verwöhnen lassen würden. Die Wahl fiel auf die Foodbloggerin Zoe Torinesi – bekannt als Jurorin bei MasterChef –, die mit dem Kochbuch «Fürobigchuchi» schnelle und einfache Rezepte für jeden Tag ausgesucht hat. Sie stellt sich an diesem Abend mit der Illustratorin des Buches im Gespräch den Fragen der Bibliothekarin. Die Gäste erfahren, wer sie zur Liebe am Genuss geführt hat, was bei ihnen nach einem Arbeitstag auf den Tisch kommt und wie es ist, als einzige Frau in der Jury namhaften Sterneköchen im Urteil zu widersprechen. Im Anschluss schwärmt Evi Hauri über die schnellen Gerichte mit Pfiff, die ohne «verrückte» Zutaten auskommen. Sie hat den Freitag mit zwei eifrigen Helferinnen in der Küche

Die Piazza mit Ladys, die gespannt dem Gespräch lauschen. (Bilder zvg.)

Bibliothekarin Simone Eutebach (links) und Köchin Eva Hauri im Gespräch mit Zoe Torinesi und Jacqueline Grüter.

PUBLIREPORTAGE

Den hohen Anspruch an die Technik gut gemeistert An der 900-Jahr-Feier in Bonstetten mussten vielfältige Vorgaben umgesetzt werden.

Das Programm der drei ganz unterschiedlichen Tage hatte zur Folge, dass drei verschiedene Briefings an die Firma auviso – audio visual solutions ag erfolgten. Als zusätzliche Herausforderung mussten die drei Programme in einer Lokation, dem Festzelt, abgewickelt werden. Am «Tag der Geschichte», am Freitag, gab es ein buntes Zusammenspiel von Ansprachen, Interviews, Sketches, Musikeinlagen, Filmeinspielungen und Fotoeinblendungen auf der elektronischen «Leinwand». Gleichzeitig wurde mit der Beleuchtung «gearbeitet», die ein Teil der Inszenierung war.

Der «Tag der Freundschaft» am Sonntag kam dann in der Art eines Frühschoppens daher. Die Musikvereine beider Bonstetten (D&CH) spielten lüpfig auf, es wurde gesungen und Grussbotschaft übermittelt. Wieder eine ganz andere Situation, welche die Technik zu meistern hatte.

Sophia und Michelle umrahmen den Abend musikalisch.

verbracht und Torinesis Rezepte ausprobiert, etwa den SüsskartoffelAvocado-Salat mit Granatapfelkernen oder die Zucchini-Quiche. Auch Dips auf Pumpernickel oder im Gläschen mit Rohkost standen auf dem festlich geschmückten Buffettisch. Zum Rosé vom Bodensee oder einem Gläschen Prosecco durften die Damen naschen und mit der leidenschaftlichen Köchin ins Gespräch kommen. Wer mochte, durfte im Wellnessbereich auf der Liege Platz nehmen und sich von zwei Kosmetikerinnen die Hände massieren lassen oder mit gefärbten Wimpern nach Hause gehen. Leere Bügel an Kleiderstangen warteten erst auf Getragenes und dann auf ein neues Zuhause. Ebenso wie die in Szene gesetzte neue Literatur von Autorinnen über und für Frauen, die natürlich vor Ort ausgeliehen werden durfte. Und während der offizielle Endpunkt verstrich, standen und sassen die Wettswilerinnen munter auf der Piazza zusammen, plauderten und lachten. Das war das Ziel des Bibliotheksteams: Nach der langen coronabedingten Pause einen Anlass zu schaffen, bei dem die Bibliothek als Treffpunkt und Begegnungsort dient und der für überraschte Mienen sorgt, wie es in den Räumen aussehen kann, wenn die Sonne untergeht. Gemeinsam mit einer lokalen Blumenhändlerin, zwei Kosmetikerinnen und Schülerinnen der Primarschule, die für die musikalische Untermalung sorgten, gelang ein beschwingter Abend, der nach einer Fortsetzung ruft: Im November wird es wieder so weit sein. Simone Eutebach

Spannung geboten

Anregender Krimiabend in Stallikon Die Buchbloggerin und Literaturkritikerin Annette König war am Donnerstag letzter Woche zu Gast in der Bibliothek Stallikon. An diesem Abend drehte sich alles um Krimis und spannende Literatur. Vollbepackt mit Lieblingskrimis und Krimineuheiten eröffnete Annette König den Abend. Es war ein bunter Mix an Krimis und Thrillern vor allem aus Japan, Finnland, USA und der Schweiz, die die Bloggerin dem Publikum schmackhaft machte. Auch ihr Flair für japanische Krimis, die Einblick in die Lebensart und sprachlichen Besonderheiten des Landes geben, wurden an diesem Abend deutlich. Vor allem bildstarke Sprache, witzige Dialoge und sonstige sprachliche Highlights machten die Auswahl ihrer Krimis aus und schnell merkte man, dass Annette König als promovierte Germanistin weiss, wovon sie spricht. Um einen Eindruck der Medienauswahl zu erhalten, las sie jeweils einzelne

Annette König brachte einiges an Lesestoff mit. (Archivbild zvg.) Passagen aus den Krimis vor und brachte so das Publikum auf den Geschmack. Ihre erfrischende, sympathische und gleichzeitig kompetente Art ermöglichte schnell einen regen Austausch mit dem Publikum. Bibliothek Stallikon

Preisgekrönter Roboter aus Aeugst Am Samstag beherrschte dann «Musig im Dorf» mit einem fulminanten Programm den Festplatz. Dazu gab es von den Band-Managements jeweils einen sogenannten «TechRider», ein TechnikBriefing von gegen zwei Seiten. Jede Band, jeder Interpret, hat eigene Ansprüche, damit der Auftritt passt. Das haben die Techniker im Vorfeld sauber einzuplanen und vor Ort umzusetzen. Nur so kann ein Anlass wie «Musig im Dorf» die volle Wirkung erzielen.

Wer an der 900-Jahr-Feier in Bonstetten mit dabei war, kann attestieren, die Technik war perfekt, der Anlass auch aus dieser Sicht super gelungen. Dafür durften die Leute von «auviso» den Dank der äusserst zufriedenen Organisatoren entgegennehmen.

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Die «Robo Girls» schafften es am Schweizer Finale der World Robot Olympiad bei den 8- bis 12-Jährigen auf den dritten Platz. Lego-Roboter in allen Farben und Formen sausen über bunte Spielfelder. Spannung liegt in der Luft. Am Samstag wuselten über hundert junge Tüftlerinnen und Tüftler zwischen acht und 19 Jahren durch die Mehrzweckhalle in Hausen AG. Unter ihnen auch Emily und Helena aus Aeugst. Mit Erfolg: Ihr Team «Robo Girls» schaffte es bei den acht- bis 12-Jährigen auf den dritten Platz. Wer bei der Robotik-Olympiade Erfolg haben will, muss nicht nur mit Lego, sondern auch mit Code umgehen können. Auf dem Spielfeld müssen sich

die Roboter orientieren und bestimmte Objekte möglichst genau und schnell verschieben. Aber auch das innovativste Design wird gekürt. Am Vormittag muss der Roboter im Vorfeld bekannte Aufgaben erledigen. Am Nachmittag haben die Kids zweieinhalb Stunden Zeit, den Roboter für eine neue Herausforderung zu programmieren. Vom Computer rennen sie zum Spielfeld, um ihren rollenden Freund auszuprobieren. Je nach Ergebnis machen sich unterschiedliche Emotionen breit, dann ab zurück zum Computer, um hoch konzentriert ein paar weitere Zeilen Code zu improvisieren. Die Olympiade habe Spass gemacht, finden die «Robo Girls» – auch wenn es manchmal Ausdauer brauche, wenn etwas nicht gleich klappt. (red.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juli 2022

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Vita Parcours für die ganze Familie «Familienfreundliches Säuliamt»: Bruno Petrig und sein Team halten Posten und Wege instand Verantwortlich für den Zustand des Vita Parcours in Affoltern ist die Abteilung Immobilien. Der Leiter des Werkhofs der Stadt Affoltern, Bruno Petrig, und sein Team sind für Bau, Unterhalt und Erneuerung von Geräten und Wegen zuständig.

Wer sich mit regelmässiger Bewegung fit hält, lebt gesünder und vermindert damit das Risiko von Krankheit und Unfall. Versicherungen haben längst begriffen, dass sich Investitionen in die Prävention lohnen. Noch heute unterstützt die Zürich Versicherung die Stiftung Vita Parcours, vor allem mit der Beschilderung. Für die Sicherheit engagiert sich auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU. Radix, die Schweizerische Gesundheitsstiftung, gewährleistet im Auftrag der Stiftung den operativen Betrieb und die Qualitätssicherung der Parcours sowie den Support der lokalen Trägerschaften.

Von Regula ZellwegeR «Schon wieder wandern», stöhnen Kinder oft. «Ist es noch weit, wann sind wir endlich da?», sind wohl die häufigsten Fragen, die beim Familienwandern gestellt werden. Die Eltern argumentieren dann, dass es ausserordentlich gesund für Körper und Seele sei, sich im Freien zu bewegen. Recht haben sie. Aber es soll auch Spass machen. Gemeinsam den Vita Parcours absolvieren kann eine Alternative zu einer Wanderung sein. Die 15 Posten mit über 40 Übungen sind allerdings als «Standortgebundene Fitnessgeräte im Aussenbereich» für Jugendliche, Erwachsene und Benutzer

FAMILIENFREUNDLICH Die Serie «Familienfreundliches Säuliamt» bietet Informationen und Tipps rund um lokale Angebote für Familien. Themen sind Freizeit, Gesundheit, Beratung und Betreuung. Danke für Tipps zu für Familien besonders interessanten Themen im Bezirk an: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red.)

Verantwortungsbewusste Wartung

Der Vita Parcours startet am Ende der Tannholzstrasse, die in der Stadt beim Hotel Arche beginnt. (Bild Regula Zellweger) ab einer Körpergrösse von 1,40 Meter konzipiert. Mit etwas Fantasie und Kreativität «erfinden» Eltern alternative Übungen für ihre Kleinsten.

Vorbildfunktion und lange Tradition «Eltern können, wenn sie den Vita Parcours machen, auch ein Kleinkind im Kinderwagen mitschieben», weiss Bruno Petrig, der als Chef des Werkhofes der Stadt Affoltern für die korrekte Installation, die Überprüfung, den Unterhalt und die damit verbundene Sicherheit für das «Trainingsangebot in eigener Regie» sehr ernst nimmt.

«Beispielsweise die Treppe im Grossholz an der Grenze zu Mettmenstetten kann umgangen werden.» Die meisten Kinder bewegen sich gern. Eltern auch. Aber anders. Wie bringt man nun das elterliche Bedürfnis nach sportlicher Betätigung und Fitness mit dem Wunsch, die Freizeit mit den Kindern gemeinsam zu verbringen, unter einen Hut? Ganz einfach: Wieder einmal den Vita Parcours besuchen. Wenn Väter beispielsweise an Wochenenden mit dem Rennvelo unterwegs sind oder stundenlang joggen, haben die Kinder wenig davon. Geht es aber spielerisch von Posten zu Posten, welche die

Kinder finden dürfen und wo sie auch mal alternative Übungen wie «Tannzapfen-Zielschiessen» oder «Hund spielen» kreieren, kann man neben körperlicher Fitness, Geschicklichkeit, Balance und Kraft unterschiedlichste Stärken wie Selbstvertrauen und Ausdauer fördern, indem man die Kinder lobt. Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, tut nicht nur Kindern gut. Und sogar Hunde können an der Leine mitlaufen. 1968 entstand in Zürich-Fluntern der erste Vita Parcours, unterstützt von der Vita LebensversicherungsGesellschaft AG, einer Tochter der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG.

Bruno Petrig überprüft den Vita Parcours regelmässig und alle zwei Jahre begeht ein externer Experte alle Posten. Rutschfeste Beläge werden erneuert, Holzschnitzel aufgefüllt, morsche Holzgeräte ersetzt, die Wege gewartet, Tafeln ersetzt und neue Kunststoffkappen aufgesetzt. Der Leiter des Werkhofes schätzt es, wenn Mängel gemeldet werden und lobt die Benutzer des Vita Parcours: «Wir erleben sie als verantwortungsbewusste Leute, die den Wald sauber halten.» Der Vita Parcours ist ein offenes Fitnesscenter mitten in der Natur – dessen Nutzung nichts kostet. Petrig empfiehlt, vom Jugendtreff aus der Jonen entlang zum Start des Parcours im Tannholz zu wandern. Dort befindet sich auch eine grosse Grillstelle, wo man nach dem Absolvieren der Posten relaxen, picknicken und spielen kann. Im Frühling ist die Zeckengefahr im Wald hoch. Eine Impfung empfiehlt sich.

Nach dem Pfingstlager Offene Türen in der Schule Knonau ist vor dem Sommerlager Die Kinder präsentierten ein vielseitiges Programm Jubla Säuliamt am kantonalen Grossanlass

Mit Gesang und Paukenschlägen, Fahnen und Fackeln hat die Jubla Säuliamt über Pfingsten in Andelfingen die Blicke auf sich gezogen. Nun geht es schon bald ins Sommerlager. Am Pfingstwochenende begab sich die Jubla Säuliamt mit dem Zug in Richtung Andelfingen an das langersehnte Jubla Trubla, einen kantonalen Grossanlass der Jubla Zürich. Schon im Zug war die Stimmung top, es wurde gelacht und gesungen. In Andelfingen angekommen, sorgte man mit Fahnen und Fackeln für viel Aufsehen, sodass andere Scharen auf das Säuliamt aufmerksam wurden. Mit Gesang und Paukenschlägen marschierte man durchs Eingangstor. Während des ganzen Wochenendes konnten die Kinder verschiedene «Täts» besuchen, also Posten aller Art, bei

denen sich die Kinder vergnügen konnten. Es gab Aktivitäten wie Schminken, Schwingen, Basteln, Slackline und sogar ein menschliches Maulwurfspiel, bei dem man sich mit grossen Ballonhämmern gegenseitig auf den Kopf schlagen musste. Das Pfingstwochenende wurde zum Schluss mit einer tollen Zirkusvorstellung vom Hinwiler Kinderzirkus verabschiedet. Schon bald steht das zweiwöchige Sommerlager der Jubla Säuliamt an. Im Sola wird die Jubla Säuliamt dem verzweifelten Oberritter Ördeli helfen, Bösewicht Vektor zu besiegen. Kinder und Jugendliche, die auch ein unvergessliches Abenteuer im Sommerlager der Jubla Säuliamt erleben wollen, sind willkommen. Silvan Santschi, Jubla Säuliamt Sola-Anmeldung unter www.jublasaeuliamt.ch.

Mit dem diesjährigen Schulfest ermöglichte die Schule Knonau mit knapp 300 Schülerinnen und Schülern Einblicke in den Schulalltag und öffnete ihre Klassenzimmer für Eltern, Grosseltern und Interessierte. Von SandRa ClauS

Am vergangenen Freitagabend herrschte reges Treiben in den Gängen der Schule Knonau. Voller Stolz präsentierten Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern ihre Kenntnisse und Fertigkeiten. Beispielsweise wurde man als Besuchende durch eine kleine Gruppe von Kindern kundig in die Welt der Schmetterlinge eingeführt. Auch durfte man über die Bewegungen der Bodenroboter Bee-Bots staunen, die über Tasten am Rücken programmiert werden können. Ein Zirkustheater mit dem Titel «Die dumme Augustine» gehörte ebenso zum abwechslungsreichen Programm wie verschiedene Jasspartien in geselliger Runde.

Die jungen Schülerinnen wissen über Schmetterlinge bestens Bescheid.

«Guet Jass!» und wertvolle Zusammenarbeit

Auch Schwingen gehörte im «Pfila» zu den Aktivitäten. (Bild zvg.)

Das Jassfieber ist in den Schulräumen der Mittelstufe 1 schon seit Längerem ausgebrochen. Die Lehrerinnen nutzten das Schweizer Nationalspiel, um fächerübergreifend elementare Kompetenzen zu fördern. Beim Jassen werden knifflige Strategien ausgeheckt, das Zusammenspiel mit all seinen zwischenmenschlichen Herausforderungen stimuliert und nützliches Gehirnjogging betrieben. Und nicht zuletzt wird damit Schweizerisches Kulturgut gepflegt. Für die Schule Knonau war diese Veranstaltung eine Premiere, die zusammen mit dem Fest «Musik im Dorf» stattfand. Der Schulleitung ist es überaus

Die «dumme Augustine» schafft es, das Publikum zu entzücken. (Bilder zvg.) wichtig, sich als Schule dem Dorf gegenüber zu öffnen, zu zeigen, was sie leistet und wofür sie sich tagein, tagaus einsetzt. Tatkräftig unterstützt wurde die Schule durch das Elternforum. Nicht nur bei dieser Veranstaltung. Die Nähe zwischen Schule und Eltern sei allgemein sehr zentral und würden sie als grosse Chance erachten, meint Timo Gasser, Co-Schulleiter. Das reichhaltige,

gut frequentierte Buffet wird denn auch von aktiven Eltern betrieben. Zum Schluss des gelungenen Schulfestes wird der Schulhaussong von allen Kindern mit grosser Inbrunst gesungen. Dafür wurde im Vorfeld fleissig geübt. Getreu dem Spruch, der an einer der Klassentüren prangt: «Jeder von uns ist einzigartig, zusammen sind wir ein Meisterwerk!»


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Freitag, 1. Juli 2022

Auch ein jüngeres Publikum ins «LaMarotte» locken Langfristige Veränderungsprozesse beim Kulturverein in Affoltern eingeleitet Der Kulturverein LaMarotte in Affoltern will künftig auch ein jüngeres Publikum ansprechen. Mit der Einführung eines «Blue Friday» und weiteren Neuerungen sind erste Schritte eingeleitet worden. von Werner Schneiter «Für uns war es ein Wechselbad und mit viel Stress verbunden», sagte Isabelle Schaetti, Geschäftsführerin des Kulturvereins LaMarotte, im Rahmen der Generalversammlung. Sie meinte damit die von Covid geprägte Phase, die so manchen Betrieben ähnlicher Art ebenfalls arg zusetzte. Der 2021 noch nicht gebotenen Enge entf lohen die Programmmachenden mit einer «Tour de Säuliamt» – mit diversen Veranstaltungen in grösseren Sälen und auch in Kirchen. Die 2G-Regelung erlaubte dann die Rückkehr in den vertrauten Keller in Affoltern, die einen «Hauch von Normalität» zurückbrachte. Im Mai 2022 folgte dann die «Normalität» mit dem Nachholen des 20-Jahre-Jubiläums des Kulturkellers unter Mitwirkung von Pepe Lienhard in Bonstetten. Die von GV-Leiter und Vorstandsmitglied HansRuedi Widmer nachgereichten und mit Blumenstrauss garnierten Dankesworte für Hauptorganisatorin Isabelle Schaetti waren von lang anhaltendem Applaus begleitet.

«LaMarotte 2030» Das Jubiläum nahmen die Verantwortlichen zum Anlass für Gedanken über die langfristige Ausrichtung des LaMarotte. Der Vorstand hat dabei Ruedi Müller, ehemaliger Aeugster Gemeindepräsident, und René Tobler, gebeten, aufzuzeigen, welche langfristigen Veränderungsprozesse nötig sind. An der GV berichtete Ruedi Müller über die Erkenntnisse von zwei gut besuchten Workshops und einem dritten Anlass in kleinerem Kreis unter dem Titel «LaMarotte 2030». Er nannte drei

Schatten ist bester Sonnenschutz Besonders zwischen 11 Uhr und 15 Uhr, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist, sollte man sich einen kühlen Schattenplatz suchen, rät Monika Burkhalter, Leiterin Prävention und Früherkennung bei der Krebsliga Zürich. An zweiter Stelle stehen beim Sonnenschutz Kleider, Sonnenhut und Sonnenbrille. Ergänzend und damit erst an dritter Stelle empfiehlt die Krebsliga Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Filter. Sie müssen regelmässig neu aufgetragen werden, weil Schweiss, Wasser und Sand den Schutzfilm abtragen. Doch Vorsicht: Auch Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor sind kein Freipass für einen unbeschränkten Aufenthalt an der Sonne. Jedes Jahr erkranken hierzulande rund 3000 Menschen an schwarzem und geschätzt bis zu 25 000 an weissem Hautkrebs. Besonders empfindlich ist Kinderhaut: Sonnenbrände in jungen Jahren erhöhen das Hautkrebsrisiko um das Zwei- bis Dreifache. (red.)

ZWISCHEN-RUF Stehen für Neuerungen im «LaMarotte»: Geschäftsführerin Isabelle Schaetti (vorne links) und Marieke Süess. Hinten, von links: Nick Werren, Ruedi Müller und Daniel Knecht. (Bild Werner Schneiter) Handlungsfelder: So soll die Basis der Verantwortungsträger erweitert werden, womit sich auch Risiken der aktuell Engagierten absichern lassen. Durchgehend kam aber die Notwendigkeit zum Ausdruck, auch ein jüngeres Publikum anzusprechen – ohne jedoch Gäste und Stammpublikum reiferen Alters zu vernachlässigen. Also quasi ein zweites Standbein, laut Ruedi Müller, für ein Altersspektrum von 30 bis 60 Jahren. Die dritte Erkenntnis nach den Workshops: Der Betrieb brachte die Mittel zwar zusammen (2021 resultiert ein kleiner Gewinn), aber ihm fehlt eine langfristige und nachhaltige Finanzierung. Natürlich besteht die Hoffnung, dass auch die Stadt Affoltern, die Gemeinden, Institutionen und Sponsoren den gestarteten Aufbruch honorieren werden.

«Blue Friday» und weitere Neuerungen Bereits ist von Roli Elmer und Nick Werren aufgegleist, wie man im

LaMarotte ein jüngeres Publikum gewinnen will: mit einem sogenannten «Blue Friday» und Blues, der Jüngere anspricht und teils renommierte Formationen in den Kulturkeller bringt. Er findet jeweils am ersten Freitag jeden Monats statt, erstmals am 4. November 2022; Konzerte werden öfters nicht gestuhlt, und es kann auch getanzt werden. «Wir haben da viele Freiheiten bei der Umsetzung», sagte Nick Werren. Diese Neuerung ist auch Martin Diethelm, Filialleiter der ZKB Affoltern, zu verdanken, der Elmer und Werren einbrachte. Die Bank hat denn auch einen «speziellen Beitrag» zugesichert. Peter Zürcher ist der Spiritus Rector der Klassikreihe im LaMarotte. Er hat 108 Konzerte organisiert und TonhalleMusiker nach Affoltern gebracht – ausserordentliche Verdienste, die an der GV gewürdigt und stark applaudiert wurden. Die Reihe wird unter der Leitung von Daniel Knecht weitergeführt und erfährt unter dem Titel «Klassik plus» eine sanfte stilistische Öffnung. Das Programm steht bis Mai 2023 und

enthält einige Höhepunkte, wie Knecht ausführte. Unter Musiklehrerin Marieke Süess wird die Zürcher Acapellanight in Affoltern erweitert – auch das eine Neuerung, die auch Angebote für Kinder enthält. Und neu ist auch eine Carte blanche, womit eine Künstlerin oder ein Künstler eingeladen wird, das LaMarotte zu bespielen. Die Reihe wird am 21. Oktober von Olga Tucek (Knonau) eröffnet. Ausserdem wird ein «Jungsegler» eingeladen, Träger eines Nachwuchspreises, der im Rahmen des nordArt-Theaterfestivals vergeben wird. Da kommt es in Affoltern zu einem von 22 Auftritten in der Deutschschweiz. Auch dies eine Neuerung, die sich zum Bisherigen gesellt. Die Reihe «Jazz am Donnerstag» bleibt zusammen mit anderen Veranstaltungen im Programm: Kabarett, Theater, Filme oder Podiumsgespräche. Die Serie «Nahreisen» läuft nun aus. «Wir haben in kurzer Zeit viel bewegen können. Das gilt es nun, konsequent umzusetzen», fügte Isabelle Schaetti an.

Künstlerischer Ausdruck von Netzwerken

Bilder von Esti Frei im Kunstforum Stallikon Die Ausstellung «Vernetzt» im Kunstforum Stallikon ist auch eine Rückschau auf 30 Jahre Kunstschaffen von Esti Frei. Die Welt, die wir kennen und sehen, ist auf unendlich viele Arten miteinander verbunden. Sichtbar oder unsichtbar, aber alles in dieser Existenz ist vernetzt. Unser Körper ist ein Netzwerk aus drei Billionen Zellen und Tausenden von Nerven und Adern. Das Netzwerk von Wurzeln hält einen Baum oder eine Pflanze aufrecht. Heute kommunizieren wir über verschiedene drahtlose Netzwerke wie Telefon oder Internet. Das Kunstforum Stallikon zeigt eine Einzelausstellung der Künstlerin Esti Frei aus Stallikon mit dem Titel «Vernetzt». Die Ausstellung ist gleichzeitig eine Rückschau auf ihr 30-jähriges Schaffen. In den ausgestellten Werken zeigt sie den künstlerischen Ausdruck von Netzwerken. Es ist offensichtlich, dass sie abstrakt und allgegenwärtig sind. Sie zeigen uns, wie unendlich, mobil, fliessend, schwebend, beweglich und statisch sie sind. Aus einer anderen Perspektive wirken ihre Werke auch wie ein Haiku oder ein Gedicht. Interessanterweise haben sie auch eine spirituelle Qualität, die uns zu dem stillen Raum im Inneren führen kann. Technisch gesehen bestehen Esti Freis

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Linien, welche die Bildfläche durchziehen und ein gemeinsames Miteinander bilden - Esti Frei gestaltet vernetzt. (Bild zvg.) Werke aus einer ausdrucksstarken Ansammlung unzähliger sensibler und weiblicher Linien, welche die Bildfläche durchziehen. Sie fliessen nahtlos und

schweben wolkenartig in alle Richtungen, verbinden sich an einer Stelle und trennen sich an einer anderen, treffen immer wieder auf neue Linien und bil-

den so ein gemeinsames Miteinander, das zu einem sinnvollen Netzwerk führt. Zu Beginn ihrer künstlerischen Reise waren die Linien in den Gemälden sehr sporadisch und die Figuration stand eher subtil im Vordergrund. In ihren neueren Werken hat eine Umkehr stattgefunden, da die Netze eine Symbiose mit den Figuren eingehen. Esti Frei ist in der Nähe von Solothurn geboren. Seit 45 Jahren lebt sie mit ihrem Mann in Stallikon. Er ist es auch, der die hölzernen, mit Leinwand überzogenen Malgründe für sie herstellt. In all den Jahren hat Esti Frei ihren Weg mit grosser Konsequenz und Disziplin beschritten. In dieser Zeit hat sie unzählige Werke zu verschiedenen Themen geschaffen. Sie verfolgte ihre Vision mit Überzeugung und Beharrlichkeit und entwickelte sich zu einer herausragenden Künstlerin. Ihre Ausstellungstätigkeit begann 1991 bei Elfi Bohrer von der Galerie GG in Bonstetten. Seither hatte sie zahlreiche Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland, und ihre Werke sind in privatem und öffentlichem Besitz. Deviprasad C Rao, Leiter Kunstforum Stallikon Ausstellung bis 16. Juli in der Bibliothek Stallikon, Massholderenstrasse 3. Finissage am 15. Juli, 19.30 bis 21.30 Uhr.

Liebstes Mami Nun bist du schon eine Woche weg – weg für immer. Ich lese ein Gedicht von dir und muss schon wieder weinen: Die Zeit ist nun nicht aufzuhalten und das Alter schreitet fort Man sieht bekümmert seine Falten und sucht umsonst das Zauberwort Da kam am 22. Juni, also an deinem 102. Geburtstag, wie jedes Jahr ein Anruf von der Tochter deiner Freundin, die bereits vor 15 Jahren starb. Ich musste den Hörer abnehmen. Statt dir. Dann ein Anruf aus dem Altersheim, der von deiner letzten Freundin, die noch am Leben ist, allerdings 9 Jahre jünger. Fröhlich tönte es: «Kann ich das Geburtstagskind sprechen?» «Nein, das Geburtstagskind ist vor vier Tagen ...», ich konnte nicht weiterreden. Eine Säuliämter Freundin mailte mir den schönen Text: Es tut weh, sagt das Herz Es wird vergehn, sagt die Zeit Aber ich komme wieder, sagt die Erinnerung Ich bleibe, sagt die Liebe Und als meine Tochter ihre Freundin über deinen Tod informierte, sagte diese: «Ich dachte, sie lebt ewig.» Ich räume auf. Nein, stimmt nicht. Ich räume weg. Weg, weg, finde Sachen von dir, nehm dein flottes türkis-weiss-gestreiftes Nachthemd in die Hand, das sogar einer Zwanzigjährigen gefallen würde, rein in den Sack. Da – ein Zettel Phalaenopsis, Dipladenia und Amaryllis – wohl die Pflanzen auf deinem Tisch? Hier ein anderer, auch mit zittriger Hand geschrieben: Wallenstein Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt – Der weite Weg entschuldigt Euer Säumen (Schiller) Ich weine und denke: Spät gingst du, doch du gingst. Ute Ruf

KORREKT Tages-, nicht Hauptsponsor Die Mobiliar sei Hauptsponsorin des Festakts 900 Jahre Bonstetten, war im «Anzeiger» vom 28. Juni irrtümlich zu lesen. Tatsächlich war die Raiffeisenbank Hauptsponsorin und die Mobiliar Tagessponsorin am «Tag der Freundschaft». (red.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juli 2022

Bonstetten bebte – und wie! Der zweite Tag des Dorfjubiläums stand ganz im Zeichen von «Musig im Dorf» Im Rahmen der 900-Jahre-Feier in Bonstetten ging am vergangenen Samstag nach zwei kargen Jahren erstmals wieder ein «Musig im Dorf»-Anlass über die Bühne. Es schien, als ob ganz Bonstetten auf den Beinen war, um mit einem rauschenden Fest die kommenden 900 Jahre vorzuholen. Schon am Morgen wuselten Scharen von Kindern auf der Wiese vor dem Sportzentrum Schachen herum. Der Cevi und die Pfadi luden zu einem bunten Programm mit Schatzkarte, Spiel, Spass, leckeren Crêpes und vielem mehr. Dabei machten die Jugendverbände beste Werbung in eigener Sache. Um 14.30 Uhr folgte der erste musikalische Act für die kleinen Musikhörerinnen und -hörer. Mit Silberbüx stand eine der bekanntesten Kinderbands auf der Festbühne. Die vier Musiker zogen mit ihrem MitmachKonzert «Spure im Sinn» das junge Publikum vom ersten Akkord in ihren Bann: So begeisternd, dass nach dem Konzert drei mit Wasserpistolen bewaffnete Mädchen rund ums Festzelt schlichen und Geheimagentinnen spielten ... Am frühen Abend waren die Festbänke inner- und ausserhalb des Zeltes innert Minuten komplett besetzt und es bildete sich im Nu eine nicht enden wollende Schlange vor der Essensausgabe. Der überwältigende Publikumsansturm brachte das etwas aus der Übung gekommene «Musig im Dorf»-Team arg ins Schwitzen, zumal auch einer der beiden Grills seinen Dienst versagte. So mussten sich die Festbesuchenden etwas gedulden, bis sie die von Ernst Hedinger kreierte mediterrane Bowl mit Wassermelone und Focaccia geniessen durften. Das erfrischende Sommermenü schmeckte dafür umso besser.

Zwei wuchtige Frauenstimmen Darauf ging auch musikalisch die Post ab: Mit Claudia Masika und Band im

Der Abend nimmt Fahrt auf mit Claudia Masika und Band. (Bilder Werner Kriesi)

Voll dabei mit «Silberbüx». Vorprogramm sowie Nicole Bernegger und Band als Hauptact setzte der Programmverantwortliche Kaspar Schindler auf zwei wuchtige Frauenstimmen und bewies damit ein goldenes Händchen. Die beiden charismatischen Sängerinnen rissen mit ihrer Bühnenpräsenz das Publikum förmlich von den Bänken und wurden frenetisch bejubelt.

Lagerstimmung im Blachenzelt. Stillsitzen war keine Option mehr. Gross und Klein tanzte vor, neben und auf der Bühne. Claudia Masika begeisterte mit ihrer warmen Stimme und ihre Band zauberte mit Afro-Beats kurzerhand die afrikanische Lebensfreude ins Säuliamt, sodass am Schluss ein spontaner Kinderchor die Sängerin sekundierte. Nicole Bernegger ihrerseits powerte ein gut

anderthalbstündiges Set auf die Bühne und bewies damit eindrücklich, dass sie eine ganz grosse Nummer im Schweizer Soulgeschäft ist. Das Festzelt kochte und Nicole postete tags darauf auf Instagram: «What’s there to say but Yeeeeaaaahh – Bonstetten you wonderful lovely wild bunch – you made our night, thnx a mill!»

Der Abspann ist schnell erzählt: DJ Casa aka Pascal Casartelli heizte den Festbesuchenden mit Gassenhauern noch bis tief in die Nacht tüchtig ein. Mit Hells Bells von AC/DC nahm eine höllische Jubiläumsparty ihr Ende. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst. Andi Thürig

FORUM

Zwei Tage intensiv geprobt und musiziert

Musikschule Knonauer Amt in Einsiedeln Nach zwei Jahren Pause fand vom 24. bis 26. Juni das traditionelle Musikweekend der Musikschule Knonauer Amt wieder statt – mit einem Konzert zur Krönung. Am Freitagabend machten sich über 20 Streicherinnen und Streicher auf den Weg nach Einsiedeln. Ebenfalls mit dabei waren zwei Flötistinnen und zwei Schlagzeuger. Mit einem motivierten Team von fünf Lehrpersonen wurde eifrig geprobt und musiziert. In der Freizeit blieb aber auch genug Zeit für Spiel,

Sport, Spass und einen kleinen Ausflug zum Kloster. Den krönenden Abschluss bildete das Konzert vom Sonntagabend in der reformierten Kirche in Affoltern. Trotz grosser Hitze und noch grösserer Lagermüdigkeit gaben alle jungen Musikerinnen und Musiker ihr Bestes. Nach tosendem Applaus und grosser Begeisterung des Publikums spielte das Ensemble noch eine Zugabe, bevor alle in den wohlverdienten, erholsamen Abend entlassen wurden. Musikschule Knonauer Amt

Auf Pandemie folgte Krieg Sessionsbericht mit dem Ämtler Nationalrat Martin Haab. Das Café Casino in Affoltern war am Mittwoch letzter Woche Gaststätte für den Bericht unseres Vertreters im Eidgenössischen Parlament. Unter der Leitung von Kantonsrat Hans Finsler konnte Nationalrat Haab während einer Stunde interessante Informationen zur vergangenen Sommersession erläutern. Während in den letzten zwei Jahren die Gesundheits- und Wirtschaftspolitik, geprägt durch die Corona-Pandemie, dominierte, war nun plötzlich das Thema Ukraine-Krieg im Zentrum. Sicherheitspolitik, lange vernachlässigt, stand wieder zuoberst auf der Traktandenliste.

Entlastungs-Initiative der SP noch die Kostenbremse-Initiative der Mitte Partei konnten die Parlamentsmehrheit überzeugen. Die Energiepolitik erweist sich immer mehr als Projekt von Wolkenschiebern. Weg von den Fossilen, dafür geht uns der Strom aus. Es scheint sich eine ernsthafte Bedrohung anzubahnen. Martin Haab ist es gelungen, bestens zu unterhalten. Dazu gehörte auch seine Schilderung vom Baden während der Mittagspause in der unter dem Bundeshaus fliessenden Aare. Verbunden mit der Erfahrung, dass barfuss Laufen auf dem Asphalt an Hitzetagen zu Blasen an den Füssen führt. SVP Affoltern

Fehlerhaft und konzeptlos Kommunaler Verkehrsrichtplan Hedingen.

Krönender Abschluss eines gelungenen Musikwochenendes: Das Konzert vom Sonntagabend in der reformierten Kirche in Affoltern. (Bild zvg.)

Die Armee soll wieder den verfassungskonformen Stellenwert erhalten und aufgestockt werden. Der parallel dazu einsetzende Ideenreichtum der Kriegsempörten darf allerdings nicht dazu führen, die Rechtsstaatlichkeit ausser Kraft zu setzen. Es zeigt sich einmal mehr, dass insbesondere linke Parteiangehörige dazu neigen, ihr aufgrund des Ukrainekonflikts ins Wanken geratene Weltbild durch fragwürdigen Aktivismus zu vernebeln. Enteignungsszenarien von sogenannten Oligarchen oder der Hang, generell Richter zu spielen, ist nicht die Aufgabe unseres Landes. Einmal mehr standen unter anderem gesundheitspolitische Initiativen zur Diskussion. Weder die Prämien-

Gemäss Richtplantext ist der Zweck des kommunalen Verkehrsrichtplans, den Strassenverkehr von kommunaler Bedeutung, die Bushaltestellen des öffentlichen Verkehrs, die kommunalen Rad- und Fusswege sowie Parkierungsanlagen aufeinander abzustimmen und festzulegen. Die Arnistrasse im Unterdorf, einst eine Kantonsstrasse, wurde zur Gemeindestrasse herabgestuft und musste darum von der Gemeinde neu klassiert werden. Die Angaben im Richtplantext, welcher zur öffentlichen Auflage vorgelegt wurde, enthielt fehlerhafte Angaben zur Klassierung der Arnistrasse. Auf meine Anfrage zur Klärung dieses Sachverhalts wurde an der Gemeindeversammlung

erwähnt, dass die Arnistrasse nun als Zufahrtsstrasse 2 klassiert sei. Die Arnistrasse hat neu den Zweck, die angrenzenden Grundstücke mit den übergeordneten Strassen zu verbinden. Die Aufgabe als Verbindung für den Verkehr auf den Kantonsstrassen zwischen Arni/ Bonstetten und Affoltern/Zwillikon ist nicht mehr enthalten. Die Beschreibung der Massnahmen, welche die Gemeinde vorschlägt, den Durchgangsverkehr durch dieses überlastete Strassenstück zu verhindern, könnten kaum nichtssagender sein: «Im Rahmen eines Verkehrskonzeptes wird die Verkehrslenkung im Unterdorf insbesondere für den Engpass Arnistrasse, überarbeitet.» Was man sich darunter konkret vorstellen soll, bleibt unklar. Offensichtlich hat die Gemeinde für ein dringendes

Verkehrsproblem, dessen Sachlage seit Jahren sattsam bekannt ist, immer noch kein Konzept. Die grüne Partei und das Komitee für eine sichere Arnistrasse haben in Einwendungen zum Richtplan konkrete Vorschläge für die Lösung dieses Verkehrsproblems gemacht. Gerade jene Gemeinderäte, welche glauben, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit leeren Floskeln im Richtplantext abspeisen zu können, torpedierten an der Gemeindeversammlung die oben erwähnten Lösungen. Ich habe den Eindruck erhalten, dass der kommunale Verkehrsrichtplan eine reine Alibiübung darstellt und kaum einen Beitrag zur gesunden Entwicklung des Dorfes geben wird. Mauritius Bollier, Hedingen


Gewerbe

Ferien im Museum

Auf Voranmeldung kann man das Ortsmuseum Affoltern individuell erkunden. > Seite 15

Freitag, 1. Juli 2022

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Harte Herausforderung Neuregelung blockiert Der Affoltemer Velofahrer Kolja Leiser hat die Tour Transalp bestritten. > Seite 18

Bis auf Weiteres gilt im Kanton Zürich noch das alte Hundegesetz. > Seite 19

Baugebiet wird von Altlasten befreit Die Swiss Alps Development AG saniert und baut auf dem Vogler Areal in Aeugst Auf dem ehemaligen Areal des Ablauge- und Malerbetriebs an der Büelstrasse 2/4 in Aeugst sind sieben Einfamilienhäuser geplant. Doch zuvor müssen nun Altlasten bereinigt werden. Von 1959 bis 1991 wurden auf dem Areal eine Ablaugerei und die Malerei der Familie Vogler betrieben. An der nordwestlichen Seite des Grundstücks verläuft der Weidlibach, welcher Anfang 1970 eingedolt wurde und bis heute unterirdisch verläuft. Im Betrieb wurden dazumal neben Schwermetallen auch chlorierte Kohlenwasserstoffe verwendet, was damals für solche Betriebe üblich war. Die Vergangenheit hat ihre Spuren hinterlassen, wie dies eine historische Untersuchung in aus dem Jahr 2016 aufzeigte. Die Erbengemeinschaft Vogler hat sich in Absprache mit dem Amt für Abfall, Wasser,

MARKTPL ATZ

Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich entschieden, die Untersuchungen zu vertiefen. «Es galt herauszufinden, in welcher Art und Weise das aus der historischen Nutzung belastet sein könnte», heisst es dazu in einer Medienmitteilung. Verschiedene Analysen zeigten, dass verschiedene Bereiche des Areals mit Schadstoffen belastet sind, die als Altlasten gelten.

Rückbau von Gebäudeteilen Nach Abschluss von verschiedenen Analysen wurde vom Awel nun eine Sanierung des Areals genehmigt. Die umfangreichen Arbeiten erfordern den Rückbau einzelner Gebäudeteilbereiche, um die Sanierung auch wirklich erfolgreich abschliessen zu können. In diesem Zusammenhang entschied die Erbengemeinschaft das Areal zu verkaufen, so dass nach der erfolgreichen Sanierung das Areal einer neuen

Nutzung zugeführt werden kann. Mit der Swiss Alps Development AG mit Sitz in Steinhausen ZG schloss die Erbengemeinschaft einen Vertrag. Die Neubesitzer sind nun verpflichtet, die erfolgreiche Sanierung in Verbindung mit einem Neubauprojekt anzugehen. «Das Baugesuchsverfahren war anspruchsvoll, da es mehrere damit verbundene Herausforderungen zu lösen galt», erklärt die Swiss Alps Development AG in ihrer Pressemitteilung. In vielen Abstimmungen mit den Amtsstellen des Kantons galt es die Auswirkungen der Sanierung unter anderem auch auf den eingedolten Weidlibach abzustimmen. Das anschliessend folgende Neubauprojekte musste bis anhin auf die Baugenehmigung warten, bis diese Abstimmungen erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Aktuell laufen die Vorbereitung für die Sanierung, so dass wenn möglich der umfangreiche Sanierungsstart noch vor

den Sommerferien beginnen könnte. «Dabei wird auf dem Areal einiges am Boden abgetragen werden müssen, um das verschmutzte Erdreich fachgerecht nach den Vorgaben des Awel zu entsorgen», berichtet die neue Besitzerfirma.

Baubeginn ab Herbst geplant Im Herbst möchte die Swiss Alps Development AG, wenn alles planmässig verläuft, mit dem Neubau der sieben Einfamilienhäuser beginnen können. Die Firma geht von einer Bauzeit von rund 15 Monaten aus, bis die sieben Gebäude dann fertiggestellt sind. Die Hanglage, der benachbarte Weidlibach und die gleich angrenzende Büelstrasse erfordern ein etappiertes Vorgehen, was die Bauzeit beeinflusst. Die neun Einfamilienhäuser werden über eine grosse Doppelgarage verfügen und viel Platz im Untergeschoss bieten. «Spannend ist es für Käufer, sich in die anlaufende Aus-

führungsplanung auch einbringen zu können, was dem Objekt eine sehr persönliche Note geben wird», schreibt die Swiss Alps Development AG.

Kataster belasteter Standort «Bauen auf belasteten Standorten ist grundsätzlich möglich. Generell sollte man die für ein Bauvorhaben erforderlichen Abklärungen und Untersuchungen in einem frühen Planungsstadium durchführen», schreibt das Awel auf seiner Homepage. So liessen sich Verzögerungen im Bewilligungsverfahren und in der Bauausführung vermeiden. Das Awel empfiehlt, für Bauvorhaben auf belasteten Standorten frühzeitig eine Altlastenfachperson beizuziehen. Generell sei mit dem Baugesuch zu deklarieren, ob der Projektperimeter im Kataster der belasteten Standorte, das im Internet zugänglich ist, verzeichnet ist und ob (belastete) Bauabfälle anfallen. (red.)

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Bootcamp steht bereit

Neues kräutig-hopfiges Festbier

Zwei Ottenbacher bringen Körper in Form

Baarer Bierkreation für das Zug Fäscht 2022 vom 3. September

An 15 Posten wird der ganze Körper richtig gefordert – nun gibt es dieses Angebot neu auch hier in der Region.

Als Co-Sponsorin des Zug Fäscht 2022 lanciert die Brauerei Baar das neue «Zug Bier», ein speziell dafür gebrautes Saisonbier mit Zuger Braugerstenanteil.

Sich draussen in der freien Natur aufhalten, aber gleichzeitig gesellig sein und gerne in der Gruppe trainieren? Wem das so zusagt, der ist bei der Firma FS Training genau richtig. Die beiden gebürtigen Ottenbacher Felix Scheuble und Simon Landolt haben ihr Hobby zum Beruf gemacht und bieten mit ihrem Bootcamp ein ideales Ganzkörpertraining für jedermann. In ihrem ausgebauten ehemaligen Pferdeanhänger haben sie sämtliche Fitnessgeräte ständig bei sich und können mit den Lokalitäten der Trainings variieren. Bei den Bootcamp-Trainings werden jeweils 15 Posten mit Kraft- und

Ausdauer- sowie Gleichgewichtsübungen aufgestellt. An jedem Posten wird eine Minute trainiert, wobei man anschliessend während der 30 Sekunden «Pause» an die nächste Übung wechselt. Da die Intensität frei wählbar ist, ist das Bootcamp für jedes Fitnesslevel geeignet. Die Trainings sind von den beiden Leitern begleitet. Nebst der stets freundlichen Motivation der beiden, werden gleichzeitig allfällige Haltungsfehler korrigiert. Die Trainings finden jeweils Dienstags und Donnerstags um 19.15 Uhr in Ottenbach statt. Aufgrund der grossen Nachfrage und zur Sicherstellung genügender Ausrüstung, ist eine Anmeldung nötig. Helena Cresta Weitere Informationen: www.fs-training.ch.

Felix Scheuble und Simon Landolt sind die Trainer. (Bild zvg.)

Zuerst war die Anfrage von Philipp Schweiger, Gesamt-Projektleiter des Zug Fäschts 2022. Der Grossevent zelebriert am Samstag, 3. September, gleich zwei Jubiläen rund um die Eisenbahn im Zuger Stadtzentrum. Hier wollte man die Brauerei Baar im Boot: «Am Zug Fäscht gestalten alle Zuger Gemeinden den Festbetrieb mit. Und da wollten wir ein Bier, das in der Region gerne getrunken wird. Deshalb war die Braui unser Wunschkandidat», erklärt Philipp Schweiger.

Ein Bier der Nachhaltigkeit Mit dem neuen Saisonbier engagiert sich die Brauerei gleich in mehreren Punkten für die Nachhaltigkeit. Einerseits wird der regionale Anbau von Rohstoffen wie Hopfen und Braugerste gefördert. Bei der Braugerste wird 30 Prozent Zuger Braugerste verwendet. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der IG bio Zugerland in der Region Menzingen/Neuheim angebaut. Und auch im Jahr 2022 spriesst wiederum Braugerste auf Zuger Boden. Neben dem Aspekt der kurzen Wege verzichtet man zusätzlich auf das Abfüllen von Einwegflaschen. Dies hat auch ressourcentechnische Hintergründe, verrät Martin Uster, Geschäftsleiter der Brauerei Baar. «Die Situation am Glasmarkt ist angespannt, was umso mehr für die Mehrwegflasche spricht, welche durchschnittlich 60-mal wiederverwendet wird», so Uster. Zwar könne man auch Einwegflaschen weiterverwenden, meist landeten diese jedoch

(Von links): Martin Uster, Geschäftsleiter der Brauerei Baar, mit Rosi Kolm, Gründerin von «Zuger helfen Zugern» und Philipp Schweiger, Gesamt-Projektleiter des Zug Fäschts 2022 (Bild zvg.)

in der Entsorgungsstelle. Beim Zug Bier setze man ausschliesslich auf das Mehrwegsystem.

«Zuger helfen Zugern» Neben zahlreichen regulären Sponsorings entschied sich die Geschäftsleitung der Brauerei, die Organisation «Zuger helfen Zugern» zu unterstützen. «Mit 30 000 Mitgliedern leistet die Organisation Enormes für die Nächstenhilfe und passt von da her sehr gut zum Zug Bier», sagt Uster weiter. Das gespendete Geld – wohl rund 1500 Franken – wird für die Soforthilfe eingesetzt. Rosa Kolm, Gründerin von «Zuger helfen Zugern» sagt dazu: «Wir freuen uns sehr über die Unterstützung. Wir werden das Geld für Lebensmittel-Gutscheine einsetzen, die wir an Menschen aus der Region in Notsituationen abgeben.» Pro verkauftes Zug Bier gehen 2 Rappen an «Zuger helfen Zugern». Beim Zug Bier liess sich die Brauerei Baar vom Sommer inspirieren: «Der

eingesetzte Weizen verleiht dem Bier viel Leichtigkeit. Beim Hopfen prägen die Schweizer Sorten Opal und Bio Centennial den Geschmack des Zug Bieres» erklärt Urs Rüegg, Braumeister der Brauerei Baar. Den Geniesser erwartet ein spritzig-prickelndes Bier mit Noten von Stroh und hellem Brot, aber auch grünen Früchten, Zitrusfrüchten sowie ein kräutig-hopfiges Finale. Das milde Draftbier hat 4 Prozent Alkoholgehalt. Vor 125 Jahren entstand der wichtige Bahnknoten Zug und seit 175 Jahren besteht die Eisenbahn in der Schweiz. Dies feiern der Kanton und die Stadt Zug am Samstag, 3. September, mit dem grossen Zug Fäscht 2022. Im Mittelpunkt stehen die vielen Attraktionen und Aktivitäten der Zuger Gemeinden auf ihren Festplätzen integriert in eine Fest-, Bahn-, und eine Zukunfts-Meile. Das Zug Fäscht erwartet rund 50 000 Besuchende, wie die Organisatoren mitteilen. Martin Uster, Geschäftsleiter Baarer Bier


Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Donnerstag, 7. Juli als Abendmahlsfeier

Sonntag, 3. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrerin Selina Zürrer 19.00 10 Jahre Jubiläumskonzert Ottenbacher Chor mit sommerlichen Liedern zum Mitsingen Kirche Ottenbach

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Freitag, 1. Juli 19.30 Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche Leitung: Christine Boeck Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Kollekte. Sonntag, 3. Juli 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte.

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch.

Samstag, 2. Juli 9.30 Fiire mit de Chliine

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 3. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Werner Schneebeli, Musik: Young Hauser Dienstag, 5. Juli 19.30 «OneCello»-Konzert in der Kirche Aeugst mit Mattia Zappa, Cellist des Zürcher Tonhalle-Orchesters, mit Werken von J. S. Bach u. a., Eintritt frei/Kollekte

Sonntag, 3. Juli 9.30 Gottesdienst mit Taufe von Ariana Siegfried, Yannick und Samira Reymond. Musik: Sandra und Adrian Siegfried, Jürgen Kugler. Pfarrerin Irene Girardet, anschliessend Apéro Montag, 4. Juli 19.00– 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 8. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Samstag, 2. Juli 15.00 Hochzeitsjubilaren-Anlass Beginn in der Kirche

Sonntag, 3. Juli 10.00 Hedingen-BonstettenGrenz-Gottesdienst im Frohmoos (Lageplan s. Homepage) Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer, Mira Luttikhues mit Cevi und Kolibri Bei Regen in der Kirche Hedingen Anschliessend Apéro www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 3. Juli 10.00 Gottesdienst Pfrn. Selina Zürer Musik: Antonia Nardone Dienstag, 5. Juli 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Freitag, 8. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. Juli 10.00 Hedingen-Bonstetten-GrenzGottesdienst am Waldrand Frohmoos mit Pfarrer Ueli Flachsmann (bei Regen in der Kirche Hedingen) Anschl. Apéro mit Feuer. (Grillgut selber mitbringen) www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 3. Juli 9.30 Gottesdienst zur Feier des 30-jährigen Dienstjubiläums des Sigristen Hans-Jörg Maag und Segnung der neuen Kirchenpflege; Pfrn. Ilona Monz anschliessend: Apéro und Verkaufsstand von ClaroProdukten (Gruppe Welt) Donnerstag, 7. Juli 18.30 Jugendgottesdienst; Pfrn. Ilona Monz, Musik: Daniel Rüegg

Dienstag, 5. Juli 13.30 Führung durch die Klostergärten Treffpunkt: Amtshausplatz Donnerstag, 7. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 3. Juli 2022 17.00 Abendgottesdienst mit Taufen mit Pfarrerin Claudia Mehl

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 3. Juli 11.00 Pfarrgartengottesdienst in Maschwanden Mit Pfr. Claudia Mehl Musik: Haselbachspatzen unter Leitung von Tanja Meier und Ueli Krasser, Veronica Hvalic am E-Piano, Nicole Schärer mit der Panflöte Anschliessend gemeinsames Grillieren im Pfarrhausgarten www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 2. Juli 10.00– 15.00 Demenztag Rund ums Gemeindehaus Sonntag, 3. Juli 10.00 Gottesdienst Mit der Mission am Nil Freitag, 8. Juli 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Mit Pfarrer Andreas Fritz

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 1. Juli 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche 18.30 Phönix-Treff Samstag, 2. Juli 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Flamme Sonntag, 3. Juli 10.00 Gottesdienst, Pfr. Andres Boller, Kornél Radics (Orgel) Dienstag, 5. Juli 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen

www.ref-knonaueramt.ch

Samstag, 2. Juli 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Orgel: Roman Deuber 18.30 Santa messa mit Pater Pietro Donnerstag, 7. Juli 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 3. Juli 9.30 Gottesdienst in Hausen mit Taufe, Pfarrerin Irene Girardet und musikalische Gestaltung: jazz`n`so MFG: bitte melden bei Pfarrer Wermbter www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. Juli 9.30 Wortgottesdienst mit Andreas Bolkart, Orgel: Angela Bozzola www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 3. Juli 2022 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi

Sonntag, 3. Juli 10.00 Bühlerplatz Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Keyboard Anschliessend Apéro Bei schlechtem Wetter in der Kirche Wettswil

www.kath-affoltern.ch

www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Heilsarmee Affoltern a. A.

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 3. Juli 10.00 Gottesdienst Predigt: Elisabeth Gutzwiller Kingskids und Kinderhüeti anschliessend kanadisches Buffet

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 3. Juli 10.00 Gottesdienst «Gott ist treu» Mehr unter www.sunntig.ch

Wiesenstrasse 10 Samstag, 2. Juli 16.00 Familiengottesdienst mit anschl. Kindersommerfest «Komm mit auf die Arche Noah». Details auf unserer Homepage: www.kath-affoltern.ch

Donnerstag, 7. Juli 14.30 Frauentreff

Sonntag, 3. Juli 10.30 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa

www.affoltern.heilsarmee.ch

Freitag, 8. Juli 20.00 Taizé-Feier

Sonntag, 3. Juli 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 2. Juli – Maria Heimsuchung 16.30 Tauffeier 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 3. Juli 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe Dienstag, 5. Juli 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 6. Juli 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 7. Juli 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. Juli 10.30 Gottesdienst mit Abschlussfeier des Biblischen Unterrichts Thema: Denke an deinen Schöpfer, solange du jung bist Prediger 11,9 – 12,1 Kinderhort, Sonntagsschulen Dienstag, 5.Juli 11.30 Mittagstreff immer am ersten Dienstag im Monat 13.30 Jung und Alt essen zusammen, alle sind eingeladen Anmeldung nicht zwingend Weitere Infos auf der Homepage www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Mittwoch, 6. Juli 13.30 Club 4 Ausflug

Sonntagsgottesdienste

www.kircheobfelden.ch

11.10 Abendmahlsversammlung

10.00 Klassenzeit


Veranstaltungen

Freitag, 1. Juli 2022

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Der FC Hausen feiert 20-Jähriges

Geschichte einer Liebe

Morgen Samstag, 2. Juli, organisiert der FC Hausen mit dem Turnverein zum zweiten Mal den Anlass «Hausen unterwegs» und feiert so seinen Geburtstag mit der Bevölkerung. Am 14. März 2002 wurde der Fussballclub Hausen im Restaurant Löwen gegründet. In diesen vergangenen 20 Jahren ist viel passiert und der FC Hausen ist stetig gewachsen. Der runde Geburtstag wird kräftig gefeiert. Nach dem letztjährigen Erfolg haben sich die beiden Vereine entschieden, den Sommeranlass erneut durchzuführen.

«Die Schumanns – Geschichte einer Liebe» mit Maria Bernius (Sopran), Jakob Pilgram (Tenor) und Nadja Saminskaja (Klavier) ist am Donnerstag, 7. Juli, um 19.30 Uhr im Kulturzelt in Park Seleger Moor in Rifferswil zu hören. Was kann schöner sein als die Stimme? Nur zwei Stimmen. Eines der berühmtesten Liebespaare der Musikgeschichte – Clara und Robert Schumann – stehen im Fokus dieses Programms. Ihre leidenschaftliche, aber auch tragische Liebesgeschichte wird von den drei Musikern durch eigene Lieder und Duette von Robert Schumann erzählt. Bei Schlechtwetter findet das Konzert im Saal des Restaurants Löwen in Hausen am Albis statt. Am Konzerttag wird darüber bis spätestens 16 Uhr auf der Website www.kulturzelt.ch und am Haupteingang des Parks Seleger Moor informiert. (red.)

Festzelt am Abend Auf dem Sportplatz Jonentäli wird ein kleines Spiel-und-Spass-Dorf errichtet. Beim Postenlauf, der von 14 bis 18 Uhr stattfindet, können die Teilnehmenden bei den verschiedenen Ständen von Vereinen, Gewerbetreibenden oder Privatpersonen diverse Aufgaben lösen. Am Abend locken im Festzelt Speis, Trank und Unterhaltung. Der Turnverein Hausen und der FC Hausen freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Marco Bisa Weitere Infos unter: hausen-unterwegs.ch

Diesen Kashmir-Express gibt es im Museum zu sehen. (Bild zvg.)

Souvenirs aus den Ferien Besuch im Ortsmuseum Affoltern ausserhalb der Öffnungszeiten Auf Voranmeldung kann man durch die Museumsräume schlendern und vieles entdecken. Ferien, Zeit zum Schlendern und Verweilen vor den Souvenirshops und sich verleiten lassen zum Konsumieren. Und schon steckt ein Türstopper aus Muranoglas aus Venedig, ein Leuchtturm aus dem Norden oder ein Shirt mit Wassertieren von der Costa del Sol in der Tasche für die lieben Daheimgebliebenen. Für

Entdeckungsreisen in die Vergangenheit und Gegenwart lädt das Museum die Daheimgebliebenen auf Voranmeldung ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten während der Sommerferien gerne ein. Ob es sich nun bei diesem attraktiven Reisezug im Bild unten um ein Souvenir oder um ein in der Schweiz gekauftes Spielzeug handelt, lässt sich nicht feststellen. Auf jeden Fall weckt es Träume und Lust auf Reisen in ferne Länder. Bei genauerem Hinschauen sind in allen Fenstern Sportler abgebildet, die

mit Bogen schiessen, rennen, Gewicht heben und vieles mehr tun. Soll Reisen und sich dabei körperlich und geistig bewegen die Botschaft sein? Ursula Grob

Konzerte nach der Sommerpause: 25. Aug., 19.30 Öffnungszeiten: Samstag, 2. Juli, von 10 Uhr bis

Uhr: «Giganten – Symphonische Kammermusik»,

16 Uhr, und Sonntag, 3. Juli, von 12 Uhr bis 16 Uhr.

Casal-Quartett. 1. Sept., 19.30 Uhr: «Für die

Infos: www.museum-affoltern.ch. Das Museum

Zukunft», Alexander Boldachev (Harfe). 8. Sept.,

befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in

19.30 Uhr: «Claire de Lune», Ekaterina Bonushkina

Zwillikon neben dem Volg. Kontakt: Tel. 044761 77 42

(Klavier), Werke von Claude Debussy, Maurice Ravel.

(Ursula Grob) oder 044761 81 76 (Hansruedi Huber).

Tickets: www.kulturzelt.ch und an der Abendkasse.

Ein fröhlich-festlicher Gottesdienst zum Jubiläum Kinderschminken, Clown im Gottesdienst und Musikgruppen

Die katholische Pfarrei Herz Jesu in Hausen hat ihr 100-Jahre-Jubiläum gefeiert. Die Festbesucher erwartete ein buntes Programm.

Liebesbrief -Collage-

Viele Menschen haben das 100-JahreJubiläum der katholischen Pfarrei Herz Jesu mitgefeiert. Bei wunderbarem Wetter gab es Feines vom Grill, eine traumhafte Paella, erfrischende Glace, Cocktails und Popcorn. Die beiden sehr gut besuchten Gottesdienste vom vergangenen Wochenende waren ein Highlight mit viel Lachen, aufgestellten Kindern, tollen Geschichten und vielen motivierten Helfern. Dabei wurde die Geschichte der Pfarrei mit spannenden Details vorgestellt und die Gruppe Teen Life erinnerte an das Jahresmotto «Zeit für mich und Zeit für dich» mit einer lebendigen Geschichte.

Liebesbriefe stehen im Fokus. (Bild zvg.)

Chormusik und Liebesbriefe

Toller Blumenschmuck Das Ganze wurde musikalisch wunderschön, voller Power und mitreissend vom Chor mit Anette, Jost und Manuel unterstrichen. Der ganze Gottesdienst wurde mit der liebenswerten und humorvollen Art des Clowns Patrick begleitet. Beim Kindergottesdienst durften viele Kinder Steine bemalen und eine spannende Geschichte hören. Nach

Clown Patrick sorgte im Gottesdienst für Unterhaltung. (Bild zvg.) dem Gottesdienst gab es Spiel und Spass für die Kleinen mit Mohrenkopfschleuder, Kinderschminke und vielem mehr. Die Gruppe Welt war mit einem Stand

vertreten. Am Samstag vor dem Pfarreifest haben die Blumengruppen Hausen und Mettmenstetten mit Maya Bär die Kirche festlich dekoriert. Aus kleinen

Rosen wurde die Zahl 1000 gesteckt und viele Gestecke gezaubert. Nicole Roos

Diesen Sonntag, 3. Juli, offeriert der Säuliämtler Künstler German Bosshard ein musikalisches Plättli mit altbekannten Schlagern und Melodien aus aller Welt. «Plaisir d’Amour», «Veronika, der Lenz ist da», «Strangers in the Night» oder «Love Me Tender» sind nur ein paar der zahlreichen musikalischen Leckerbisse, die die Palette bereichern. Untermalt wird das Programm mit Auszügen aus Liebesbriefen bekannter Persönlichkeiten, Dichter und Musiker. Vortragende sind German Bosshard selbst sowie ein kleines Chorensemble, dem mit dem Männerchor Meilen auch der älteste Männerchor der Schweiz (seit 1821) angehört. Kirche Herz Jesu Chorkonzert «Liebesbrief-Collage» Sonntag, 3. Juli, 18.30 Uhr,

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch.

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Kollekte.

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25 Jahre Hausdienst Bregenzer AG

Wir gratulieren herzlich zum 25-Jahre-Firmenjubiläum und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Mauersegler im Dorf entdecken Jetzt sind sie wieder in den Lüften zu beobachten: die Mauersegler. In Mettmenstetten gibt es einen Abendspaziergang dazu. Pfeilschnell flitzen Mauersegler durch die Luft – und verschwinden oft unter einem Dach. Die Vogelart brütet mitten in unseren Dörfern, so auch in Mettmenstetten. Um die Segler und Schwalben besser zu schützen, hat die Gemeinde Mettmenstetten letztes Jahr ein Gebäudebrüterinventar erarbeiten lassen. Damit ist bekannt, wo die Brutplätze liegen.

Flugkünste beobachten Bild: Thomas Hadorn Fotografie

Im Namen des gesamten Teams möchten wir dir, lieber Peter, für dein Engagement und die freundliche Zusammenarbeit «DANKE» sagen. Dein Hausdienst Bregenzer-Team

Auf einem Abendspaziergang stellt die Kommission Biodiversität das Inventar vor. Und mit etwas Glück und passender Witterung werden auch die rasanten Vögel bei ihren Flugkunststücken

beobachtet werden können. Der Abendspaziergang findet am Montag, 4. Juli, 19.30 bis 21 Uhr statt. Treffpunkt: vor dem Gemeindehaus Mettmenstetten. Falls vorhanden, sollte man einen Feldstecher mitnehmen. Für die Teilnahme an diesem Anlass ist keine Anmeldung erforderlich. Der Mauersegler (Apus apus) ist eine Vogelart aus der Familie der Segler. Er ähnelt den Schwalben, ist aber mit diesen nicht näher verwandt. Der Mauersegler ist ein Langstreckenzieher. Er hält sich hauptsächlich von Anfang Mai bis Anfang August zur Brutzeit in Mitteleuropa auf. Seine Winterquartiere liegen in Afrika, vor allem südlich des Äquators. Die Mauersegler sind extrem an ein Leben in der Luft angepasst. Ausserhalb der Brutzeit halten sich die wendigen Flieger für über zehn Monate nahezu ohne Unterbrechung in der Luft auf, wobei sie auch schlafen. (red.)


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Veranstaltungen

Freitag, 1. Juli 2022

«Serata Italiana»

AGENDA

Freitag, 1. Juli

Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kappelerhof 5.

Am 9. Juli auf dem Pausenplatz des Schulhauses Güpf, Hedingen

Kappel am Albis

19.30: Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche. Leitung: Christine Boeck, ohne Anmeldung, Kollekte. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Samstag, 2. Juli

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz . Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

Aeugst am Albis

10.00–17.00: 4. Sommer- und Flohmarkt des Forums Aeugst. Selbstgemachtes, Gebrauchtes und Aussergewöhnliches. Kleine Festwirtschaft. Dorfplatz.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Käse, Bioprodukte, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz. 09.00–18.30: Badi-Tag mit Schwimmwettbewerb, StigeliSprint, Plauschaktivitäten mit Glace-Challenge. ArschbombenContest ab 16 Uhr. Mehr unter www.raiffeisen.ch/kelleramt-albis/ baditag. Schwimmbad Stigeli. 09.00–15.00: «Ein Fest für die Geissen». Ein Jahr Minizoo. Verkauf von Bastelarbeiten, Getränken und Kuchen zugunsten von Ziegenfutter. Ziegen-Minizoo, Breitenweg. 16.00–19.00: Kinder-Sommerfest «Komm mit auf die Arche Noah». Mit Familiengottesdienst, danach verschiedene Attraktionen. Kostenfreie Verpflegung und Musik. Pfarreizentrum katholische Kirche, Seewadelstrasse 13.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11-17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

Affoltern am Albis

Der Gesangverein Hedingen freut sich auf die «Serata Italiana». (Bild zvg.)

Im Gesamtchor und im Ensemble Tredici singen Sängerinnen und Sänger aus Hedingen, den umliegenden Gemeinden und aus Zürich mit. Das Repertoire des Chors ist abwechslungsreich. Maja Fluri, musikalische Leiterin des Gesangvereins Hedingen, hat mit viel Elan und Freude mit dem Chor in intensiven, kurzweiligen Proben einen bunten Strauss italienischer Lieder aus verschiedenen Epochen und Regionen eingeübt. Der Pausenplatz bekommt für die Aufführung um 19 Uhr eine Konzertbestuhlung. Lieder aus der Renaissance werden den Abend eröffnen. Das Liebeslied «O occhi manza mia» von Orlando di Lasso (1532–1594) beeindruckt durch seinen Wohlklang. Vergnüglich und doch anspruchsvoll sind für den Chor

Mettmenstetten

10.00–15.00: Demenztag mit Marktständen, Fachberatungen, Vorträgen, div. Aktivitäten, Infostand, Demenzmobil. 10.30 und 14.00 Uhr: Vortrag von Dr. B. Köhler: «Die Rolle des Hausarztes» (Cafe Brister); 11.00 und 13.15 Uhr: Therapiehund (Waagstübli); 11.45 Uhr Hr. Biedermann: «Esskultur im Alter» (ref. Pfarrhauskeller). Gemeindeplatz. 09.00–14.00: Riffi-Märt «Liebi». Viele Marktstände mit Produkten aus der Umgebung. Genügend Bargeld mitnehmen, kein Bankomat im Dorf. Parkplätze beim Gemeindehaus nutzen. Dorfplatz.

Dienstag, 5. Juli

Donnerstag, 7. Juli

Hausen am Albis

Aeugst am Albis

19.00: Fahr.Werk.ö! präsentiert: «In & Out» Freilufttheater in zwei Folgen - Folge 1. Musik, Tanz, Spiel und Akrobatik mit den Jugendlichen vom MNA-Zentrum Lilienberg und der 2. Sek Hausen. Vorher und nachher: kleiner Grill, Bar. (Folge 2 Mittwoch MNA-Zentrum Lilienberg Affoltern.) Schulhausareal Weid.

Sonntag, 3. Juli Affoltern am Albis

15.30: CD-Taufe des Kinderchors Sunechind, Eintritt frei. Aula Schulhaus Ennetgraben. 17.00: Kultur am Platz - Musig us em Amt: Sommerkonzert «AOBA», Akkordeonorchester Bezirk Affoltern. Bar, Kaffee und Kuchen im Märtkafi ab 16 Uhr, Hutkollekte. Kasinovordach, Marktplatz 1.

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80. Turnhalle Gallenbüel.

Affoltern am Albis

16.00–18.00: Vernissage: «Sonnenstrahlen im Wald». Bilder mit Texten von Bewohnern

Mittwoch, 6. Juli Affoltern am Albis

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19.00: Fahr.Werk.ö! präsentiert: «In & Out» Freilufttheater in zwei Folgen - Folge 2. Musik, Tanz, Akrobatik und Spiel mit den Jugendlichen vom MNA-Zentrum Lilienberg und der 2. Sek Hausen. Vorher und nachher: kleiner Grill und Bar. (Folge 1 siehe Dienstag, Hausen.) MNA-Zentrum Lilienberg, Mühlebergstrasse 100.

Ottenbach

19.00: Jubiläumskonzert 10 Jahre Ottenbacher Chor. Anschliessend reichhaltiger Apéro. Ref. Kirche. ANZEIGE

Kinoprogramm Sins

KW 27 | Do 30. Juni bis Mi 6. Juli

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

CH-Premiere

D 12 /10

D 12 (14) Top Gun: Maverick D 12 /10 Thor: Love & Thunder Jurassic World 20.00 Täglich (ausser Mi) 20.15 Mi 20.15 Sa So Mo Di Mi 20.00 Mi 20.00

D 12/10 Lightyear 17.00 Sa So Mo Di Mi

Immenhof Mo Di Mi

CH-Premiere

Originalfassung

Elvis So

Originalfassung

Maison de retraite F/d 10 (12) I Am Zlatan 17.30 Do Fr 20.00 Fr

E/d 12 (14)

Italienische Gaumenfreuden Vor dem Konzert ab 18 Uhr und danach bietet die Gourmetgruppe «Salsicce ai Ferri», diverse «Bruschette», Wein und andere Getränke an und mit Klängen südlicher Volksmusik untermalt der Akkordeonist Paolo D’Angelo den italienischen Abend im Freien. Falls der Funke überspringen sollte – neue Sängerinnen und Sänger im Chor und im Ensemble sind jederzeit herzlich willkommen. Einige wenige Parkplätze sind vorhanden. Sollte es regnen, ist der 10. Juli als Verschiebedatum vorgesehen. Gesangverein Hedingen Samstag, 9. Juli, ab 18 Uhr, Pausenplatz Schulhaus Güpf, Hedingen. Einritt frei, Kollekte. Mehr zum Gesangverein Hedingen und über die Durchführung: www.gesangverein.ch.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Variationen einer Wirklichkeit». Fotografien von Ursula Gross, Bilder von Peter Heusi. Täglich 8-22 Uhr. Bis 24. Juli.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Vernetzt». Bilder von Esti Frei aus Stallikon, eine künstlerische Werkschau ihres 30-jährigen Schaffens. Mo bis Fr 15-19 Uhr. Sa 10-12 Uhr. Bis 16. Juli.

Zwillikon

Rifferswil

Elvis Do Fr Sa Mo Di

die Passagen mit den Tierstimmen im «Contrapunto bestiale alle mente» von Adriano Banchieri (1568–1634). Fröhlich erklingt der Kanon «Un dolce canto gentil Teresa» von Giovanni Battista Martini (1706–1787). Die Klassik ist vertreten mit drei wunderschönen Liebesliedern wie zum Beispiel «Due pupille amabili», von W. A. Mozart (1756–1791), vorgetragen vom Ensemble Tredici. Gekonnt leitet der Akkordeonist Paolo D’Angelo zu den bekannten Tessiner Liedern «Quel mazzolin di fiori», «Vieni sulla barchetta» und «Che l’è rivato maggio» über und begleitet diese. Zum fröhlichen Abschluss hat Dirigentin Maja Fluri die Schlager «Roma nun fa’ la stupida stasera» von Lando Fiorini und «Azzurro» von Adriano Celentano sowie das neapolitanische Volkslied «Tiritomba» mit dem Chor eingeübt.

Pflegezentrum Sonnenberg, Haus Pilatus EG, Melchior-Hirzel-Weg 42: «Sonnenstrahlen im Wald». Bilder mit Texten von Bewohnenden der geschützten Abteilung für Menschen mit Demenz. Entstanden im Rahmen eines Projektes der Kunstagogin Erika Charlotte Vollenweider. Täglich 9-21 Uhr. Bis 31. Juli.

Minions Täglich Do Fr Sa So Mo Di Mi D 12 Sa So Mo Di Mi 17.30 Sa So Mo Di Mi

D 6 (8)

15.00 17.30

D6

15.00

D6

20.15 17.30 14.45 15.30 The Bad Guys 17.45 Sa So

D6

17.30

und Bewohnerinnen der geschützten Abteilung für Menschen mit Demenz. Entstanden im Rahmen eines Projekts der Kunstagogin Erika Charlotte Vollenweider. Vorstellung und Erklärung des Projekts und der Werke. Mit Apéro. Pflegezentrum Sonnenberg, Haus Pilatus EG, Melchior-HirzelWeg 42.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch das Kloster,

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Dieses Wochenende Samstag 10-16 Uhr und Sonntag 12-16 Uhr. Gruppenbesuche nach Vereinbarung möglich. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.


Sport

Freitag, 1. Juli 2022

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Obfelder Hornusser steigen auf Am vergangenen Sonntag spielten die Hornusser von Obfelden ihr letztes Meisterschaftsspiel der Saison 2022 in der 4. Liga. Im letzten Meisterschaftsspiel bestritt Obfelden mit ihrem Gegner Zauggenried-Kernenried B den Spitzenkampf der 4. Liga. Zauggenried war bereits vor dem Spiel aufgestiegen, Obfelden musste unbedingt punkten, um den Aufstieg noch zu erreichen. Als Heimmannschaft musste Obfelden das Spiel mit Schlagen beginnen und zeigte gleich von Anfang an, dass mit ihm zu rechnen ist. Nach dem ersten Durchgang lag Obfelden bereits 70 Punkte vor seinem Gegner, leider war die Arbeit im Ries nicht so effizient wie beim Schlagen. Obfelden musste sich im ersten Durchgang bereits eine Nummer schreiben lassen, der Gegner konnte das Ries «sauber» halten.

Die jugendlichen Karatekämpfer des Karate Centers Albis. (Bild zvg.)

Tolle Kämpfer Das Karate Center Albis nahm am Samstag, 25. Juni, erfolgreich am 6K Event in Windisch teil. Am Vormittag hatten 70 Karate-Kids in drei verschiedenen Workshops anspruchsvolle Bewegungsaufgaben. Am Nachmittag kämpften die Kinder in kleinen Teams in den Kategorien Kampf, Kondition, Kata, Koordination, Kraft und Köpfchen. Der Lehrgang ist auf junge Sportler im Jugend- und Sport-Kids-Alter ausgerichtet, sogar Karate-Anfänger durften teilnehmen. Der Spass an der Bewegung und die Teamerfahrung stehen im Vordergrund, nicht der Sieg. Jedes Kind erhielt daher am Ende des Tages eine Erinnerung, die stolz präsentiert werden durfte. Andi Müller Weitere Fotos: www.karate-albis.ch.

Zwei Topresultate MTB Downhill-Biker, Mike Huter, hat innerhalb einer Woche zwei Topresultate im MTB Downhillrennen der Kategorie U17 nach Hause fahren können. Am 19. Juni stand er zuoberst auf dem Podest beim Stopp der Crankworx World Tour in Innsbruck. Dann ging es weiter nach Mariboran an die Downhill Europameisterschaften. Dort belegte er den hervorragenden 2. Platz. Irene Huter

Mike Huter in voller Fahrt. (Bild zvg.)

Die erfolgreichen WB-50+-Senioren nach dem gewonnenen Cupfinal. (Bild Volker Sommer)

WB-Oldies holen Double Senioren 50+ des FC Wettswil-Bonstetten: Meister und Cupsieger Der spannungsgeladene Cupfinal des Zürcher Fussballverbands stand nach regulärer Spielzeit 3:3, dann holten sich die Ämtler Veteranen gegen Oetwil am See im Penaltyschiessen die begehrte Trophäe. von kaspar köchli Spielberechtigt in der Kategorie 50+/7 ist, wer seinen 50. Geburtstag bereits hinter sich hat. Ausgetragen werden die Partien – je sechs Feldspieler plus Torhüter – auf dem Querfeld mit FünfMeter-Toren, die Dauer beträgt zweimal 35 Minuten. Es darf frei ein- und ausgewechselt werden. «Mit dem Alter wurde es immer schwieriger, das Kader personell ausreichend zusammenzustellen», begründet WB-Trainer Peter Furrer den Entscheid, dass die Veteranen erstmals in dieser 7er-Fussball-Kategorie teilnahmen. Im letzten Meisterschaftsspiel der Saison empfing WB vor zwei Wochen Freienbach. Dieses Duell bedeutete das Aufeinandertreffen der stärksten Teams

– beide standen mit 19 Punkten aus 7 Partien zu Buche. Mit der geringeren Anzahl Strafpunkte hätte den Schwyzern ein Unentschieden zum Titelgewinn genügt. Trotz ausgeglichenem Spiel führten die Heimischen zur Pause dank optimaler Chancenauswertung bereits vorentscheidend 5:1 und liessen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit 7:2 setzten sich die WB-Veteranen schliesslich ungeschlagen und verdient die Meisterkrone auf.

Auch Cupsieger Am vergangenen Freitag bot sich WB die Chance, im Cupfinal nachzulegen und die Saison traumhaft mit dem «Double» abzuschliessen. Ihm gegenüber stand der FC Oetwil am See, der grossartig den letztmaligen Schweizer Cup (Cup-Wettbewerb zwischen den besten Teams aus den einzelnen Regionalverbänden) errungen hatte und in dessen Team mit den Ex-FCZ-Spielern Sahin und Casamento ehemalige Fussballprofis figurieren. Das auf der Sportanlage Stighag in Kloten ausgetragene Endspiel bot Spektakel, die Finalisten schenkten sich von

Beginn weg nichts. Überraschend hiess der Pausenstand in dieser hin und her wogenden Partie 0:0. Die WB-Führung nach Wiederanpfiff – Hager verwertete einen Hands-Penalty – wurde Sekunden später durch Sahin egalisiert. Die Ämtler legten in der Folge zweimal durch Voit vor; beide Male glich Sahin praktisch postwendend aus. Beim Schlussstand von 3:3 musste das Penaltyschiessen entscheiden. Für WB trafen nervenstark Hager, Gallmann, Fuhrer sowie Roth – und Keeper Meili vermochte seinerseits mit Bravour ein Geschoss zu entschärfen. Als Letzter bewahrte Dosch die Ruhe, brachte den Ball sicher im Oetwiler Gehäuse unter und besiegelte den Triumph der Ämtler Veteranen. Der FCWB durfte somit den zweiten Pokal innert Wochenfrist entgegennehmen und hat sich für den Schweizer Cup in der kommenden Spielzeit qualifiziert. WB-Veteranen: Carsten Bellis, Martin Dietrich, Martin Dosch, Fredi Dörig, Marcel Fuhrer, Adi Gallmann, Michel Hager, Michael Illi, Michael Klöti, Martin Meili, Roni Müller, Claude Ney, Oliver Paschaweh, Marc Roth, Mats Schweizer, Fabio Stiz, Kees van Elst, Daniel Voit, Michi Wick, Marco Zürcher; Trainer: Peter Furrer.

Mit Kraft und Teamgeist zum Erfolg in der Ferne Die ersten Turn-Wettkämpfe nach langer Pause An den Turnfesten in Subingen und Wettingen errangen der Turnverein und die Damenriege Obfelden tolle Resultate. Rückblende: Sommer 2019. Turnverein und Damenriege Obfelden reiten auf einer Erfolgswelle. Das eigene Regionalturnfest begeistert die Region und lockt die Massen an. Wenige Wochen später übertreffen die Turnerinnen und Turner

am Eidgenössischen Turnfest in Aarau den erst am eigenen Turnfest aufgestellten Vereinsrekord gleich noch einmal. Die Coronapandemie trifft aber auch den Turnsport mit voller Wucht, mit drastischen Auswirkungen auf den Wettkampfbetrieb. Fast alles steht still. Erst diesen Sommer sind Turnfeste wieder möglich. Der erste Ernstkampf nach langer Pause führte TV und DR Obfelden Mitte Juni in den Kanton Solothurn nach Subingen. Am äusserst über-

schaubaren Turnfest galt es, denn Wettkampfmodus wiederzufinden. Für viele junge Turnerinnen und Turner war es zudem eine der ersten Turnfestteilnahmen. Im gewohnt breiten turnerischen Repertoire legten sich die Mitglieder der Turnfamilie kräftig ins Zeug. Am Barren, an den Schaukelringen, im Fachtest, am Schulstufenbarren, im Kugelstossen, im Schleuderball und in der Pendelstafette – es wurde Gas gegeben. In der zweiten Stärkeklasse

klassierten sich TV und DR am Ende mit soliden 25,79 von 30 möglichen Gesamtpunkten auf dem 4. Rang.

Tolle Leistungen in Wettingen Zwei Wochen später galt es am Aargauer Kantonalturnfest in Wettingen, die Leistungen zu steigern. Und das gelang den rund 50 Obfelder Turnerinnen und Turnern in gleich mehreren Disziplinen. In der erneut zweiten Stärkeklasse ergatterten sie mit 26,21 Punkten fast einen halben Punkt mehr als noch in Subingen. Sie landeten damit auf dem 12. Rang von 33 Vereinen. Herausragende Disziplin war die Pendelstafette, in der mit 9,21 von 10 möglichen Punkten das beste Resultat über alle teilgenommenen Disziplinen erreicht wurde. Die Turnerinnen und Turner aus Obfelden sorgen bald im eigenen Dorf für viel Programm. Mit dem Grümpi und dem Schnellsten Obfelder stehen Ende Sommerferien zwei Traditionsanlässe auf dem Programm. Eine Woche später betreiben sie die Turnerbar an der Gewerbe-Expo, bevor Ende November das grosse Turnerchränzli ansteht.

Obfelden verliert das Spiel Im zweiten Durchgang konnte Obfelden seine Schlagleistung halten, musste sich aber nochmals zwei Nummern schreiben lassen. Zauggenried konnte sich beim Schlagen nicht mehr steigern und musste sich beim Abtun ebenfalls eine Nummer schreiben lassen. Somit verlor Obfelden das Spiel mit drei Nummern und 747 geschlagenen Punkten zu Zauggenried-Kernenried B mit einer Nummer und 648 geschlagenen Punkten. Weil Obfelden mehr geschlagene Punkte hatte, bekamen es einen Punkt, sein Gegner als Sieger zwei Punkte. Somit hat Obfelden sein Ziel erreicht und steigt als Zweitplatzierter in die 3. Liga auf. Im Einzel wurden gute Leistungen erzielt: Reto Binggeli 70 Punkte, René Küng 68 Punkte und Andreas Duschen 64 Punkte. Peter Frick, Aktuar HG Obfelden Die nächsten Anlässe: 21. August: Verbandsfest in Hergiswil, 27. August: Interkantonales Hornusserfest in Rüderswil.

Luca Schuler verabschiedet An der Delegiertenversammlung von Swiss-Ski, die am vergangenen Samstag in La Roche FR stattfand, wurden verschiedene zurücktretende Athletinnen und Athleten verabschiedet – so auch der Säuliämter Freeskier Luca Schuler. Mit 24 Jahren beendete er dieses Jahr seine Karriere als Spitzensportler. Der jüngste Olympia-Athlet von Sotschi 2014 schaut auf 33 Weltcup-Starts und drei Podestplatzierungen auf höchster Wettkampfstufe sowie einen Junioren-Weltmeistertitel zurück. (red.)

Jetzt anmelden fürs Fussball-Grümpi Am Samstag, 20. August, findet die 49. Ausgabe des Obfelder FussballTurniers statt. Das Turnier ist offen für Mannschaften aus der ganzen Region. Anmeldungen werden bis zum 25. Juli entgegengenommen. Das traditionelle Fussballturnier in Obfelden ist offen für Mannschaften aus dem ganzen Säuliamt und darüber hinaus. Nach einem sehr erfolgreichen letzten Jahr freut sich das Organisationskomitee auch dieses Jahr wieder, das Grümpi Obfelden durchführen zu können. Auch der beliebte TV-Cup wird wieder ausgetragen, bei welchem Turnvereine aus der Region gegeneinander antreten. Während des Turniers bietet der Veranstalter eine Festwirtschaft. Wer sich vom Fussballfieber packen lässt, kann sich bis am 25. Juli anmelden. Alle nötigen Unterlagen sind im Internet unter www.tvobfelden.ch erhältlich. Emanuel Foster Für den «Schnellsten Obfelder» vom Sonntag, 21. August, können sich alle Obfelderinnen und Obfelder ab sofort anmelden. Gestartet wird in 16 Kategorien getrennt nach Mädchen und Knaben.

Rund 50 Turnerinnen und Turner waren am KTF Wettingen für Obfelden im Einsatz. (Bild zvg.)

Davide Anderegg

Anmeldung auf www.tvobfelden.ch. Startgeld:

Weitere Informationen auf www.tvobfelden.ch.

5 Franken, inkl. eines Getränks.


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Sport

Freitag, 1. Juli 2022

Stark auf der Aare

Pontonier-Wettfahren in Aarburg

Pontoniere aus der ganzen Schweiz massen sich in Aarburg in verschiedenen Disziplinen. Die Ottenbacher Pontoniere erreichten Spitzenklassierungen.

Kolja Leiser im Aufstieg zum Ofenpass. (Bild zvg.)

«Erlebnisse, die man nicht mehr vergisst»

Affoltemer Velofahrer Kolja Leiser hat die Tour Transalp bestritten 617 Kilometer über 19 Alpenpässe in sieben Tagen – die Tour Transalp ist ein faszinierendes Rennrad-Etappenrennen mit harten Bedingungen. Kolja Leiser hat teilgenommen und sich einen Traum erfüllt. Von stefan schneiter «Es ist unglaublich anstrengend. Aber wenn man es einmal bewältigt hat, ist es unglaublich schön.» Kolja Leiser hat sich mit der Teilnahme an der Tour Transalp ein grosses Ziel erfüllt. «Es war ein Traum für mich, da einmal im Leben mitzumachen.» Die Tour Transalp ist eines der faszinierendsten und spektakulärsten Rennrad-Etappenrennen Europas, ein Highlight für alle Teilnehmenden, vom

Radprofi bis zur durchtrainierten Breitensportlerin. Das Rennen führte in diesem Jahr in sieben Etappen über insgesamt 617 Kilometer schönste Alpenstrecken. Der Start erfolgte im südtirolerischen Reschensee, die Strecke führte durch das Engadin zurück nach Italien, durch Bormio, Livigno, Aprica nach Arco am Gardasee. Nicht weniger als 19 Alpenpässe, darunter die mit 2757 m ü. M. höchste Strassenüberquerung Europas, das Stilfser Joch, galt es zu überwinden, insgesamt 15800 Höhenmeter. Rund 600 Teilnehmende aus 30 verschiedenen Ländern, von Kanada, Costa Rica, Brasilien bis Israel, haben vom 19. bis 25. Juni am Rennen teilgenommen, unter ihnen auch Kolja Leiser. Der 45-jährige Affoltemer ist Mitglied des RRC Amt und hat sich während Monaten unter der Anleitung von Kurt Müller, Chef des Stalliker

Triathlon-Teams Koach, und dank wertvoller Inputs der Kollegen vom RRC Amt auf das Rennen vorbereitet.

Faszinierende Landschaften Beendet hat Leiser das Rennen auf dem 137. Rang von 200 Einzelstartenden. In seiner Alterskategorie Single Masters holte er den 33. Rang unter 45 Teilnehmenden. Für alle sieben Etappen benötigte Leiser 28 Stunden und 47 Minuten. Weniger wichtig als der Rang war für Kolja Leiser aber das Erlebnis. Die Landschaft während der sieben Tage war für ihn absolut faszinierend, jeden Tag eine andere Szenerie. Auch wettermässig erlebte Leiser die ganze Palette, von sehr heissen Tagen bis zu stundenlangen Regenfällen. «Das sind Erlebnisse, die vergisst man nicht mehr», fasst Leiser beeindruckt zusammen.

Erfolgreiche Aussenwettkämpfe für den Wsca

Clubrekorde und Medaillengewinne für Albis-Wassersportler Der regionale Schwimmverein Wassersportclub Albis (Wsca) hat an den vergangenen Wochenenden erfolgreich an mehreren Wettkämpfen teilgenommen.

Der erste Wettkampf fand in Burgdorf statt. Vor der wunderbaren Kulisse des Schlosses Burgdorf mit perfektem Wetter erschwammen sich vier Schwimmerinnen und Schwimmer eine Medaille. Evelyn Titi (Muri) und Julian Stöckli (Aristau) gewannen in ihren jeweiligen Kategorien über 50 m Freistil die Bronzemedaille. Noah Gottschalk (Meren-

schwand) wurde über 50 m Freistil Zweiter. Über 100 m Delfin wurde Yannic Petrovic (Widen) Dritter.

Neue Clubrekorde Auch der Wettkampf in Suhr fand unter blauem Himmel statt. Die schwimmerischen Highlights dieses Wettkampftages waren klar die beiden neuen Clubrekorde von Leonie Bollier (Hedingen) über 100 m Delfin und über 200 m Freistil. Da viele Teilnehmende des Wsca bereits eine Woche zuvor in Burgdorf eine Topleistung gezeigt hatten, waren erneute Verbesserungen eher selten.

Trotzdem wurde der Tag in vollen Zügen genossen. In Langenthal wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer am Morgen mit Nebel begrüsst und einige kostete es etwas Überwindung, für das Einschwimmen ins Wasser zu gehen. Pünktlich zum Wettkampfbeginn kam die Sonne zum Vorschein und damit stieg auch die Motivation deutlich.

Auf und an der Aare in Aarburg, zwischen der berühmten Aarewoog und der Autobahnbrücke, fand am vergangenen Wochenende das Eidgenössische Pontonier-Wettfahren statt. Unter den Pontonieren gilt der Wettbewerb als Olympiade. Das dreitägige Fest wurde zusammen mit dem traditionellen Wasserfest, das die Aarburger Pontoniere alle zwei Jahre veranstalten, durchgeführt. Zusätzlich zu den 900 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern lockten das Feuerwerk und die Abendunterhaltung die Bevölkerung an jenem Wochenende an die Aare. Bereits am Freitagmorgen starteten neun Ottenbacher Pontoniere in der Disziplin Bootfährenbau. In möglichst kurzer Zeit soll eine Fähre über den Fluss ein- und wieder ausgebaut werden. Der Fluss hatte nach den Regengüssen der letzten Tage mehr Wasser als erwartet und eine unregelmässige Strömung, was den Fahrtrupp auf der Überfahrt entsprechend herausforderte. Das Publikum am Ufer fieberte mit und atmete erleichtert auf, als das Boot am gegenüberliegenden Ufer landete und das Fährseil gespannt werden konnte. Zeigten sich beim Einbau noch leichte Schwierigkeiten, so war der Rückbau nach sehr kurzer Zeit beendet und die Gruppenmitglieder konnten ihre Energiereserven nach diesem Kraftakt wieder aufladen.

Herausfordernder Parcours Vor dem Mittag ging es dann bereits zum Schwimmen. Je nach Altersklasse wurden hier 100 beziehungsweise 200 Meter Freistil im Wasser zurückgelegt. Nachdem sich kurz nach drei Uhr ein regenreiches Gewitter über Aarburg entladen hatte, konnten die Ottenbacher Pontoniere bei leichtem, schon fast erfrischendem Regen die Boote und Weidlinge entgegennehmen und in den Parcours im Einzelwettfahren starten. Konnten bei den letzten Wettfahrten die Hindernisse von den meisten Wettkämpferinnen und Wettkämpfern ohne Punkteverlust an- und umgefahren werden, so war dieser Parcours eine echte Herausforderung. Für einmal war es technisch anspruchsvoll, und die Zeit spielte nur eine zweitrangige Rolle. Dies kam dem Pontonier-Fahrverein Ottenbach zugute. Am Samstagmorgen ging es weiter mit dem Sektionsfahren. Hierbei befinden sich zwei Fahrtrupps im Boot, die sich während des Parcours abwechseln. Einige Übungsteile werden bootsweise bewertet wie beim Einzelwettfahren, in den Abschnitten «gemeinsame Stachel-

fahrt» und «Überfahrt in Linie» wird die gesamte Gruppe mit drei bis fünf Booten zusammen bewertet. Die Zeit spielt dann keine Rolle, aber die Synchronität von Stachelstoss und Ruderschlag und der Winkel und der Abstand zu den anderen Booten müssen stimmen, damit von den Kampfrichtern keine Zuschläge notiert werden. Am Nachmittag gab es ein Novum in der Geschichte des Pontonier-Fahrvereins Ottenbach zu bestaunen. Drei Frauen wagten sich erstmals an einem Eidgenössischen Pontonier-Wettfahren an die Disziplin Gruppenschnüren. Hier werden Rundhölzer möglichst schnell mit Seilverbindungen zusammengeschnürt und ein Objekt – in diesem Fall ein Tisch – entsteht. Nach der Bewertung durch die Kampfrichter wird dieser Tisch wieder auf Zeit abgebaut. Direkt im Anschluss bestritten dann sechs Ottenbacher Pontoniere den Einzelparcours im Schnüren. Hier werden ebenfalls vorgegeben Knoten in möglichst kurzer Zeit gemacht.

Zahlreiche Kränze Die Resultate, die am Sonntagnachmittag verkündet wurden, dürfen sich sehen lassen. Ottenbach erreichte den fünften Gesamtrang aller Sektionen und konnte den Preis für die beste Reuss-Sektion nach dem Eidgenössischen im Jahr 2012 erstmals wieder entgegennehmen. Im Bootfährenbau erreichten die Ottenbacher den vierten Rang und wurden mit einem Kranz ausgezeichnet. Im Einzelfahren war der Jubel dann fast nicht mehr zu stoppen. Besonders zu erwähnen ist hier der Sieg in der Kategorie III (18. bis 20. Altersjahr) von Gian Vögele und Simon Flory. Weiter erkämpften sich alle gestarteten Frauen des Pontonier-Fahrvereins Ottenbach eine Kranzauszeichnung, wobei Michèle und Irene Leutert auf dem zweiten und Anita Leutert und Nicole Betschart auf dem dritten Platz gar eine Medaille entgegennehmen und die Nationalhymne auf der Bühne geniessen durften. Zudem «erschwammen» sich die Ottenbacherinnen Irene, Michèle und Corinne Leutert eine blaues Ottenbacher Podest. Anita Leutert Kranzauszeichnungen Einzelwettfahren: Kategorie I: Doppelstarter Alexander Appel; Kat. Frauen: 4. Anita Hofer und Jessica Wendel; 5. Joana Räber und Corinne Leutert, 12. Raphaela Humbel und Catrin Beeler; Kat. D: 12. Michael Guthauser und Ruedi Berweger, 15. Beat Vögele und Kurt Hegetschweiler, 16. Martin Berli und Christian Kohler, 22. Urs Berli und Adrian Schumacher; Kat. C: 8. Martin Guthauser und Christian Schnopp, 15. Thomas Leutert und Dennis Berli; Kranzauszeichnung Schnüren, Kat. Frauen: 8. Rang Irene Leutert; Kranzauszeichnung Schwimmen, Kat. I: 8. Alexander Appel; Kat. Frauen: 5. Anita Leutert; Kat. D: 10 Urs Berli.

Verbesserungen vor Sommerferien Einige Schwimmende durften sich am letzten Wettkampf vor den Sommerferien nochmals über starke persönliche Verbesserungen freuen. Yannic Petrovic verbesserte seine Zeit über 100 m Delfin so stark, dass er einen neuen Clubrekord aufstellte und damit die Silbermedaille mit nach Hause nehmen durfte. Auch Leonie Bollier konnte sich über 100 m Freistil auf eine neue persönliche Bestzeit sowie einen Clubrekord verbessern. Nach 17 Jahren ohne Teilnahme an nationalen Meisterschaften hat sich Lea Keller (Muri) dieses Jahr für die Schweizer Meisterschaften qualifiziert. Sie wird dabei den Wsca über 50 m Brust in Sursee am 16. Juli vertreten. Wsca Alle Resultate sowie Fotos: www.wsca.ch. Als letzter Anlass vor den Sommerferien findet für den Wsca der Stigeli-Sprint in Affoltern am 2. Juli (Verschiebedatum 9. Juli) statt. Dabei sind alle Schülerinnen und Schüler (1.-9. Klasse) aus der Region Affoltern eingeladen teilzunehmen. Die Anmeldung ist

Der Wassersportclub Albis hat tolle Leistungen gezeigt. (Bild zvg.)

ebenfalls auf www.wsca.ch verlinkt.

Voller Einsatz beim Bootfährenbau. (Bild zvg.)


Extra

Freitag, 1. Juli 2022

19

Bei der Ausbildung liegt der Hund begraben Bis auf Weiteres gilt im Kanton Zürich das alte Hundegesetz – die Neuregelung ist noch blockiert Im Kanton Zürich hätte am 1. Juni die neue Hundeverordnung, die auch die Ausbildung der Hundehalter regelt, in Kraft treten sollen. Doch noch sind Beschwerden hängig.

Einsprachen gegen das Hundegesetz Eigentlich hätte auf den 1. Juni 2022 das geänderte Hundegesetz des Kantons Zürich und die revidierte Hundeverordnung in Kraft treten sollen. Doch dagegen sind zwei Beschwerden beim Verwaltungsgericht eingegangen. Noch ist deshalb unklar, ab wann die neuen Regelungen nun gelten. Bis dahin gilt unverändert das bisherige Gesetz. Die Hundeausbildung wurde in den vergangenen Jahren immer wieder verändert.

von Luc MüLLer Seit 25 Jahren betreibt Gabriela Capraro in Rifferswil eine Hundeschule. Diese darf seit 2009 beziehungsweise 2011 alle obligatorischen Kurse (Theorie und Praxis) für das Bundesamt für Veterinärwesen sowie das kantonale Veterinäramt Zürich vermitteln. Acht Angestellte arbeiten bei der Hundeschule Capraro, die wöchentlich bis zu 200 Hunde in den Kursen ausbildet. Bisher müssen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer, die ein Tier im Alter zwischen der 8. Woche bis zum 18. Lebensmonat halten, im Kanton Zürich obligatorisch Hundekurse besuchen. Zum einen den Welpenkurs und zum anderen den Junghundekurs (siehe Textbox). In 14 Lektionen lernen Frauchen und Herrchen, wie sie mit ihrem Vierbeiner richtig umgehen müssen. «Im Welpenkurs geht es grundsätzlich darum, die jungen Hunde zu sozialisieren. Verschiedene Rassen, nach biologischem Alter eingeteilt, spielen miteinander», erklärt Gabriela Capraro. Im Welpenkurs lernt die Hundehalterin oder der Hundehalter, die Bedürfnisse des eigenen Hundes zu erkennen. Und sie lernen erste Erziehungsschritte, die sie selber umsetzen können. Der Hund lernt im Junghundekurs vor allem Sozialkompetenz im Umgang mit Artgenossen sowie Menschen. «Konkret lernen die Hunde, an der Leine zu laufen oder auf Signal oder Hörzeichen auch bei Ablenkung zurückzukommen», so Capraro. Schon auf den ersten Blick ist klar: Die Hundeerziehung ist umfassend. Welpen- und Junghundekurs beinhalten rund 14 Lektionen: Es ist mit Kosten von rund 500 Franken zu rechnen.

Verkürzte Ausbildung vorgesehen Doch nun will der Kanton Zürich die Hundeausbildung verkürzen: Statt bisher 14 Praxis-Lektionen sind neu für die Hundehalter nur noch sechs vorgesehen und zwei Theoriestunden. Eigentlich hätte die neue Hundeverordnung im Kanton Zürich am 1. Juni in Kraft treten sollen. Doch es gab Einsprachen. So vom Hundetrainer Kollektiv (HTK) Zürich. Einer der Kritikpunkte betrifft die

2016: Das nationale Hundekursobligatorium, das einen obligatorischen Sachkundenachweis (SKN) vorsah, wird abgeschafft. Im Kanton Zürich gilt aber auch danach weiterhin für Hundehalter die Pflicht für obligatorische Kurse. 2019: An einer Urnenabstimmung zum kantonalen Hundegesetz stimmte die Bevölkerung dafür, die obligatorische Hundeausbildung zu behalten. Der Kantonsrat wollte diese abschaffen.

Gabriela Capraro führt in Rifferswil eine Hundeschule. (Bild zvg.) Prüfungspflicht für Hundetrainerinnen und Hundetrainer. Eine solche müssen gemäss der neuen Hundeverordnung alle ablegen – egal, ob sie vorher schon als vom Veterinäramt des Kantons Zürich zertifizierte Hundeausbildner gearbeitet haben. Das ärgert Gabriela Capraro, die ebenfalls Kritik an der neuen Hundeverordnung übt. «Ich bin seit Jahren ausgebildete und vom Kanton anerkannte Hundetrainerin. Jetzt nochmals eine zeit- und kostspielige Ausbildung zu absolvieren, macht für mich keinen Sinn.»

Stoff hineingequetscht Was die Rifferswiler Hundefachfrau aber am meisten stört: Neu soll innerhalb von sechs Lektionen, die jeweils 60 Minuten dauern, der ganze Stoff hineingepackt werden, der vorher 14 Lektionen umfasste. «Das ist schlicht unmög-

lich. Nur schon, um die Körpersprache des Hundes zu lesen, sind mehr als sechs Stunden nötig – auch die Grundsozialisierung ist viel zeitintensiver.» Zudem würde mit der neuen Hundeverordnung mehr administrative Arbeit auf die Hundetrainerinnen und Hundetrainer zukommen. Die vorgesehene zweistündige Theorieprüfung für die Hundehalter kann im Multiple Choice am Computer abgelegt werden. Eine bestandene Prüfung müssen die Hundetrainer innerhalb von zehn Tagen in der zentralen Hundedatenbank eintragen. «Es ist vorgesehen, dass wir von den Kursteilnehmenden einen Personalausweis verlangen müssen.» Und ein weiterer Kritikpunkt: «Konnten die Lernziele nach sechs Lektionen nicht erreicht werden, sind weitere Lektionen zu besuchen», heisst es in der neuen Hundeverordnung. «Das kann zu Konflikten führen», betont

März 2022: Gegen die Neuregelung der Hundeausbildung sind zwei Beschwerden beim Verwaltungsgericht eingegangen. Noch sind diese hängig. Aktuell gilt im Kanton Zürich: Für Hunde zwischen der 8. Lebenswoche und dem 18. Lebensmonat: Kleinwüchsige Hunde sind befreit von einer Kurspflicht. Kleinwüchsig bedeutet aber

Capraro. Neu soll es auch Ausnahmen für Kursteilnehmer geben. Das Veterinäramt kann Personen auf Gesuch von der praktischen Hundeausbildung befreien. «Wenn sie aus gesundheitlichen Gründen die Ausbildung nicht absolvieren kann oder sie einen kranken oder verhaltensauffälligen Hund hält, mit dem keine praktische Hundeausbildung durchgeführt werden kann», heisst es in der Hundeverordnung. Für Gabriela Capraro ist das unverständlich. Die Ausbildung habe man doch speziell nach einem Vorfall mit einem Kampfhund, der einen Jungen totgebissen habe, ins Leben gerufen. «Nun soll das gerade für verhaltensauffällige Hunde nicht gelten. Das macht keinen Sinn.» Der HTK hält zudem – anders als in der neuen Hundeverordnung angedacht – an regelmässigen Weiterbildungen für Hundetrainer- und -Ausbilder fest. Doch es gibt auch einen posi-

nicht zwingend klein. Bei Mischlingen kommt es auf die Eltern an. Ein Hund gilt – unabhängig von Grösse oder Gewicht – nur dann als kleinwüchsig, wenn beide Elterntiere nachweislich kleinwüchsig sind. Grosse und massige Hunde ab 15 Kilogramm und einer Risthöhe ab 45 Zentimeter (Hunde gemäss Rassentypliste 1) müssen obligatorisch einen Welpenkurs (4 Lektionen) und einen Junghundekurs (mindestens 10 Lektionen) besuchen. Wer einen Hund übernimmt (zwischen dem 18. Lebensmonat und dem 8. Lebensjahr oder der Hund hat vorher keinen Welpenkurs absolviert) oder in den Kanton Zürich zieht, muss unter Umständen einen Hunde-Erziehungskurs besuchen. Die neue Hundeverordnung sieht vor: Neu müssen alle Hunde, ob gross oder klein, obligatorische Kurse besuchen. Vorgesehen sind ein Theoriekurs (2 Lektionen, mit Prüfung für Neuhundehalter) und ein Praxiskurs (6 Lektionen, mit Lernkontrolle). Für den Kurs müssen die Hunde mindestens sechs Monate alt sein. Nach der Übernahme des Hundes muss die praktische Prüfung innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Weitere Informationen zur Hundeausbildung im Kanton Zürich: www.zh.ch/hunde, www.hundeschule-capraro.ch.

tiven Punkt. «Ich finde es gut, dass die Hundeverordnung nun eine Ausbildung auch für die kleinen Hunde vorsieht. Auch sie haben ein Anrecht auf eine Ausbildung, denn auch die kleinen Hunde sind sehr lernfreudig.

Hund nicht vermenschlichen Was ist für Gabriela Capraro in der Hundeausbildung grundsätzlich wichtig? «Wir müssen die Tiere als Hunde behandeln und auf ihre Bedürfnisse eingehen – sie sollten nicht vermenschlicht werden.» Zudem sei es wichtig, eine sichere Bindung mit dem Tier aufzubauen. «Der Hund muss sich wohlfühlen und immer wieder gerne zum Besitzer zurückkommen.» Und letztlich soll der Hund so erzogen sein, dass die Grundregeln eingehalten sind und das Tier sich ohne Störung unter Menschen bewegen kann, sagt Gabriela Capraro.

WETTER

Tierisch erfrischende Kniffs

Heute Basel 14° 21° Zürich 14° 19°

Affoltern

Genügend frisches Wasser und Sunblocker für Babys

St.Gallen 12° 16°

14° 18°

Luzern 15° 18°

Neuchâtel 14° 20°

Bern 14° 19° Interlaken 15° 19°

St.Moritz 9° 15°

Sion 16° 24°

Genève 14° 23°

Chur 16° 18°

Bellinzona 18° 25°

Aussichten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

10° 26°

13° 29°

15° 27°

15° 25°

14° 25°

min °C max °C

Alpensüdseite

18° 29°

20° 31°

21° 30°

LEBENSWEISHEIT «Wenn du den Erfolg so sehr willst, wie die Luft zum Atmen, dann wirst du Erfolg haben.» Eric Thomas.

21° 29°

20° 29°

Bei heissem Sommerwetter leiden auch Hunde und Katzen – doch die Besitzer können für ihre Lieblinge mit einfachen Tricks Abhilfe schaffen. Die meisten Heimtiere können nicht schwitzen und tragen zudem ein wärmendes Fell. Sie sind der Gefahr eines lebensbedrohlichen Hitzschlags viel eher ausgesetzt als der Mensch. Mit einigen Kniffen kann die Sommerhitze für unsere tierischen Hausgenossen erträglicher werden. Die Susy-UtzingerStiftung für Tierschutz (Sust) hat Tipps dazu. Hundehalter sollten anstrengende Fahrrad-Touren bei Hitze sowie lange Spaziergänge zur Mittagszeit vermeiden. Nach Möglichkeit sollte man sich entlang des Wassers bewegen und zu frühen Morgen- und in den Abendstunden den kühlen Wald für die Gassirunde wählen. Vermeiden sollte man das

Gehen auf Asphalt, um die Pfoten des Hundes zu schützen: Schon bei einer Lufttemperatur von 25 Grad kann sich der Boden auf 52 Grad erhitzen und die Pfoten ernsthaft verletzen. Für unvermeidbare Autofahrten mit dem Hund bietet es sich an, die Scheiben im Auto verdunkeln zu lassen (beim Fachmann oder selber mit getönter Klebefolie). Den Hund darf man aber niemals im Auto warten lassen: Das Auto heizt sich bereits ab 15 Grad innert weniger Minuten so stark auf, dass es zur Todesfalle für den Vierbeiner werden kann.

Sonnenbrand bei Katzen Ebenso wichtig ist es, dem Hund stets genügend frisches Wasser bereitzustellen. Beim Baden in Seen und Gewässern auf Blaualgen achten. In erhöhter Konzentration können diese gesundheitsgefährdend für Mensch und Tier sein. Viele Katzen halten nichts vom Baden.

Etwas Abkühlung kann man aber schaffen, indem man die Ohren der Katze aussen befeuchtet. Ebenso angenehm und kühlend ist das Streicheln mit angefeuchteten Händen für die Katze. Auch Katzen können bei direkter Sonneneinstrahlung Sonnenbrand bekommen, besonders anfällig dafür sind weisse Katzen. Daher ist es empfehlenswert, die Ohren und den Nasenbereich bei besonders empfindlichen Tieren mit einem unparfümierten Sunblocker (für Babys) einzucremen. Nassfutter verdirbt schnell. Deshalb: Die Gabe von kleineren Portionen zu frühen Morgen- oder Abendstunden ist empfehlenswert sowie das Aufstellen von zusätzlichen Wassernäpfen. Vorsicht: Gekippte Fenster sind tödliche Fallen für Katzen, wie die Experten wissen. Wer nicht auf gekippte Fenster verzichten möchte, sollte sich im Fachhandel spezielle Absperrgitter besorgen oder die Kippfensterspalte mit einem eingeklemmten Frotteetuch «entschärfen». (red.)


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· Verbesserung der Lebensqualität (trotz Schmerzen) · Schmerzlinderung · Psychische Stabilisierung · Ressourcenaktivierung · Problembewältigung Dr. med. Nadja Lindenmann, Chefärztin Innere Medizin, und Esther Rhyn, Psychologin MSc, werden nach dem Vortrag bei einem Apéro gerne Ihre Fragen beantworten. Sie sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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