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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 48 I 168. Jahrgang I Freitag, 20. Juni 2014

3-mal einstimmig Ja

Ertragsüberschüsse

Gemeindeversammlung Affoltern befürwortete alle Jahresrechnungen 2013. > Seite 3

Auch die Gemeindeversammlung in Wettswil sagte Ja zu den Jahresrechnungen 2013. > Seite 5

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45 Minuten ... ... dauerte die Gemeindeversammlung in Rifferswil: Ja zu allen Vorlagen. > Seite 7

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Eröffnung erst 2015 Das Rifferswiler Dorfrestaurant Post wird zuerst um- und dann ausgebaut. > Seite 9

Bevölkerungswachstum auf moderates Mass beschränken Gesamtrevision des regionalen Richtplans im Bezirk Affoltern auf gutem Weg Die Gemeindedelegierten der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) nahmen am Mittwochabend im Kasinosaal, Affoltern, zur Kenntnis, dass die Gesamtrevision des regionalen Richtplans auf gutem Weg ist. Gemeindegespräche zum Erstentwurf werden zwischen Sommerund Herbstferien stattfinden.

Die Linie ... ... als tragendes Element des Schöpferischen – neue Ausstellung in Bonstetten. > Seite 13

Maschwander Naturbad ab 29. Juni offen Mit rund zwei Wochen Verspätung, zurückzuführen auf unvorhergesehene Umstände, wird am Sonntag, 29. Juni, 9 Uhr, in Maschwanden das einzige Naturbad der Region eröffnet; der Badikiosk ist bereits seit gestern Donnerstag geöffnet. Das wurde am Montag an der Gemeindeversammlung bekannt. – Für die Umwandlung in ein Naturbad der 1972 eröffneten Badeanstalt nahe der Lorze haben die Stimmberechtigten einen Kredit von 1,54 Mio. Franken gesprochen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Gegen 60 Proben für den «Zusammenstoss» Seit Dezember 2013 probt die Aemtler Bühne ihr Jubiläumsstück «Zusammenstoss», das ab 2. August im Kloster Kappel aufgeführt wird – eine musikalische Groteske, die den Weltuntergang zum Inhalt hat. Ein Grossaufwand: Die Crew umfasst fast 70 Personen. Bis zur Premiere werden es gegen 60 Proben sein. Ein Probenbesuch. ................................................... > Bericht auf Seite 11

................................................... von urs e. kneubühl Der regionale Richtplan dient als Instrument der räumlichen Entwicklung. Anlässlich der Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) informierte Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser über dessen wichtigste Inhalte. Wie wichtig ein solches Instrument ist, um die räumliche Entwicklung zu koordinieren und zu steuern, zeigt die starke Entwicklungsdynamik, welche die Autobahn durch den Bezirk Affoltern ausgelöst hat. «Das Knonauer Amt ist von der beschaulichen Region vor dem Üetliberg am Rande des Kantons Zürich zur Region zwischen den Wirtschaftsräumen Zürich und Innerschweiz geworden», hielt Bernadette Breitenmoser in ihrem Inputreferat fest. Im Jahr 2007 nämlich ging die ZPK in ihrem räumlichen Entwicklungskonzept für 2030 noch von einer Bevölkerungszahl von 55 300 und 15 000 Beschäftigten im Bezirk Affoltern aus. Heute leben allerdings bereits 49 854 Menschen im Bezirk und die für 2030 prognostizierte Zahl der Beschäftigten ist bereits um 500 überschritten. Hochgerechnet wären bei

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anzeigen

Beim Wachstum – hier Baugespanne in Knonau – soll «auf die Bremse getreten werden». (Bild Werner Schneiter) dieser Entwicklung 2030 beinahe 60 000 Einwohner zu erwarten.

«Auf die Bremse stehen» als Vorgabe Der kantonale Richtplan allerdings sieht die künftige wesentliche Bevölkerungszunahme – 80 Prozent – vor allem in den Handlungsräumen Stadtlandschaft und urbane Wohnlandschaft. Im Bezirk Affoltern gehören, gemäss kantonalem Richtplan, lediglich der Bezirkshauptort und ein Teil

von Hedingen dazu. Die Umsetzung des kantonalen Richtplanes bedeutet also eine Trendkorrektur im Bezirk Affoltern. «Das Knonauer Amt», so die Regionalplanerin, «soll folglich, genau wie das Weinland und das Zürcher Unterland entsprechend ‹auf die Bremse stehen›.» Für die Siedlungsgebiete heisst dies, das Bevölkerungswachstum auf ein moderates Mass zu beschränken, was denn auch eines der Ziele der Gesamtstrategie im regionalen Richtplan ist. Siedlungen sollen entsprechend nach innen entwickelt

und harmonisch in die Landschaft eingebettet werden. Zentrale und vom öffentlichen Verkehr gut erschlossene Lagen sind dabei optimal zu nutzen, Arbeitsplätze zu erhalten und zu fördern. Die regionale Identität mit ihren unterschiedlichen Ausprägungen soll gestärkt, die Siedlungsqualität erhöht und mit geeigneten Siedlungsstrukturen soll zu einer autarken Energieversorgung beigetragen werden. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

Spital Limmattal eröffnet in Affoltern eine Praxis für Urologie Stärkung des medizinischen Angebots im Bezirk Affoltern Das Spital Limmattal und die Praxisgemeinschaft Dres. med. Zimmermann in Affoltern arbeiten neu zusammen. Ab Mitte August 2014 bietet das Spital Limmattal in den bestehenden Räumlichkeiten eine urologische Sprechstunde an zwei halben Tagen pro Woche an. Mit dieser dezentralen Dienstleistung wird eine patientennahe urologische Versorgung in Affoltern ermöglicht und gleichzeitig das medizinische Angebot im Bezirk gestärkt.

Seit seinem Bestehen war das Spital Limmattal zuständig für ambulante urologische Abklärungen und Behandlungen in der Region Affoltern. Das Spital Limmattal hat sich nun aufgrund dieser etablierten Zusammenarbeit im Spezialgebiet der Urologie mit den Zuweisern der Region Affoltern entschlossen, das Angebot weiter zu optimieren und für Patientinnen und Patienten die ambulanten Leistungen wohnortsnahe anzubieten. In der Praxisgemeinschaft Dres. med. Brigitte und Daniel Zimmermann in Affoltern mit den Fachgebieten Endokrinologie, Diabetologie und

Innere Medizin sowie Gynäkologie bietet das Spital Limmattal ab 18. August 2014 an zwei halben Tagen pro Woche eine urologische Sprechstunde an. Dr. med. Hartmut Knönagel, Chefarzt, und Dr. med. Astrid Bagot, Leitende Ärztin, Urologische Klinik Spital Limmattal, werden die urologische Sprechstunde führen. In einer Medienmitteilung heisst es: «Diese medizinfachliche Erweiterung in Affoltern ist ganz im Sinn einer engeren vertikalen Vernetzung und trägt der Wichtigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit der Ärzteschaft, ob niedergelassen oder im Spi-

tal tätig, nachhaltig Rechnung. Mit dem neuen Angebot leistet das Spital Limmattal einen Beitrag, eine qualitativ hochstehende, spezialisierte Gesundheitsversorgung dezentral zur Verfügung stellen.» (pd.) Praxis für Urologie Affoltern – Spital Limmattal, Zürichstrasse 67, Affoltern. Sprechstunde jeweils Montag- und Dienstagnachmittag, 14 bis 18 Uhr. Leitung: Dr. med. Hartmut Knönagel, Chefarzt, Urologische Klinik Spital Limmattal, Dr. med. Astrid Bagot, Leitende Ärztin, Urologische Klinik Spital Limmattal.

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Anmeldung ab 25. Juni 2014 (während Bürozeiten) für Sprechstunde in Affoltern ab 18. August 2014: Telefon 044 761 13 55

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Bezirksrat Affoltern Erneuerungswahl des Arbeitsgerichtes des Bezirkes Affoltern

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Ergebnis stille Wahl Als Beisitzerinnen und Beisitzer des Arbeitsgerichtes des Bezirkes Affoltern werden für die Amtsdauer 2014 bis 2020 in stiller Wahl als gewählt erklärt:

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Top-Stop GmbH, Zürichstrasse 49, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 12. Juni 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis 16. Juni 2014 Konkursamt Affoltern

Konkurseinstellung Über Mike Lüscher, geb. 31. August 1977, von Oberentfelden AG, Affolternstrasse 11, 8913 Ottenbach, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 6. März 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 12. Juni 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 30. Juni 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Einstellung des Konkurses Über Philipp Lorenz Schindler, geb. 8. Januar 1968, von Köniz BE, Im Grindel 27, 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 15. August 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 6. Juni 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 30. Juni 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 20. Juni 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 16. Juni 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Gertrud Bischof-Müller, geb. 10. Juli 1942, von Eggersriet-Grub SG, gest. 19. November 2013, wohnhaft gewesen in 8908 Hedingen, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 28. März 2014 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 5. Juni 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 10. Juni 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2014 A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 C) Politische Gemeinde 1. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnungen 2013 Die Protokolle liegen für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab Dienstag, 1. Juli 2014 zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung

Über die AM Gipserei GmbH, mit Sitz in Zürich, bisher: Weingasse 1, 8910 Affoltern am Albis, seit September 2013: c/o Amalia Graf, Schürigstr. 73, 8051 Zürich, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 31. Oktober 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 5. Juni 2014 mangels Aktiven eingestellt worden.

Von dieser Publikation an gerechnet: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz)

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

1. Biber Willi, 1951, Hauswart, Felsenrainstrasse 79, 8052 Zürich, bisher 2. Ebnöther Bruno, 1953, Postwagen-Wagenführer, Goldiger Berg 2A, 8910 Affoltern am Albis, bisher 3. Hauri Jakob, 1952, Betriebsangestellter, Scheuchzerstrasse 68, 8006 Zürich, bisher 4. Lützelschwab Daniela, 1971, HR-Leiterin, Welbrigstrasse 43b, 8954 Geroldswil, neu 5. Näf Rudolf, 1956, Technischer Leiter Haustechnik, Lebernstrasse 24, 8134 Adliswil, bisher 6. Weil Pierre Georges, 1942, Rentner, Goldbrunnenstrasse 131, 8055 Zürich, bisher Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 20. Juni 2014

Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

Affoltern am Albis, 20. Juni 2014

B. Als Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmerseite:

Bezirksrat Affoltern

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einstellung des Konkurses

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 30. Juni 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

A. Als Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeberseite: 1. Bührer Rolf, 1950, Geschäftsführer Berufsverband Swissmechanic ZH in Effretikon, Bodenfeldstrasse 37, 8906 Bonstetten, bisher 2. Hunziker Roger, 1957, Geschäftsführer der Gottfried Hunziker AG, Im Loorain 62, 8803 Rüschlikon, bisher 3. Jaeggi-Geel Beatrice, 1955, eidg. dipl. Apothekerin, Gehrenholz 9a, 8055 Zürich, bisher 4. Quendoz Roger, 1962, Dr. iur. und eidg. dipl. Glasbauexperte, Geschäftsführer der Quendoz Glas AG, Ismatt 1, 8908 Hedingen, bisher 5. Schuler Carla, 1980, lic. iur., Mitglied der eidg. Einigungsstelle zur Beilegung von kollektiven Arbeitsstreitigkeiten, Büelenweg 5, 8820 Wädenswil, bisher 6. Studer Jürg, 1957, selbstständig als Dozent, Verleger und Berater in Ausbildungs- und HR-Fragen, Grütstrasse 46, 8047 Zürich, bisher

Bezirksrat Affoltern Erneuerungswahl des Mietgerichtes des Bezirkes Affoltern Ergebnis stille Wahl Als Beisitzerinnen und Beisitzer des Mietgerichtes des Bezirkes Affoltern werden für die Amtsdauer 2014 bis 2020 in stiller Wahl als gewählt erklärt: A. Als Vertreterinnen und Vertreter der Mieterseite: 1. Gisler Gabriele, 1961, Juristin, Steinstrasse 24, 8003 Zürich, bisher 2. Huggenberger Felicitas, 1970, Geschäftsleiterin des Mieterinnenund Mieterverbands Zürich, Bergstrasse 24, 8330 Pfäffikon, bisher 3. Trepp Elsbeth, 1973, Mitarbeiterin im Rechtsdienst und Ersatzmitglied der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirkes Affoltern und Rechtsberaterin im Mieterinnen- und Mieterverband Zürich, Kornhausstrasse 48, 8006 Zürich, bisher 4. Knellwolf Ernst, 1946, eidg. diplomierter Landwirt und Treuhänder, Blankenmoos/Postfach 175, 8353 Elgg (Vertreter landwirtschaftlicher Pächter), bisher 5. Kündig Hansrudolf, 1957, Landwirt, Heggen, 8627 Grüningen (Vertreter landwirtschaftlicher Pächter), bisher B. Als Vertreterinnen und Vertreter der Vermieterseite:

Nach Vorlage des Protokolls: • Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz)

1. Eugster Daniel, 1960, Immobilientreuhänder, Zeisenbergstrasse 11, 8911 Rifferswil, bisher 2. Schneebeli Cornelia, 1987, Rechtsanwältin und Mitarbeiterin im Grundbuch- und Vermessungsamt des Kantons Zug, Merkurstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis, neu 3. Schwendener Niklaus, 1967, Rechtsanwalt, Hofächerstrasse 35, 8907 Wettswil am Albis, bisher 4. Pfister Walter, 1958, eidg. diplomierter Landwirt, Zelg 453, 8132 Egg bei Zürich (Vertreter landwirtschaftlicher Verpächter), bisher 5. Vollenweider Robert, 1949, eidg. diplomierter Landwirt, Talacherhof, 8308 Illnau (Vertreter landwirtschaftlicher Verpächter), bisher

Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Affoltern am Albis, 20. Juni 2014

Affoltern am Albis, 20. Juni 2014

Die Gemeindevorsteherschaften

Bezirksrat Affoltern

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2014 In Anwesenheit von 33 Stimmberechtigten und 1 Gast fand am Samstag, 14. Juni 2014, im Pfarrsaal Hausen am Albis die ordentliche Kirchgemeindeversammlung statt. Die Jahresrechnung 2013 der Kirchgemeinde wurde einstimmig angenommen. Die neue Kirchgemeindeordnung wurde einstimmig genehmigt. Folgende Personen wurden in die Kirchenpflege für die Amtszeit 2014 bis 2018 gewählt: – Iris Binzegger, Hausen a. A., bisher – Massimo De Salvador, Mettmenstetten, bisher – Peter Hanke, Knonau, bisher – Caroline Heini, Herferswil, neu – Sylvia Koch, Mettmenstetten, bisher – Maria Cristina Schmid, Rifferswil (auch als Präsidentin) bisher Die Wahl des fehlenden Mitglieds wurde auf die nächste Kirchgemeindeversammlung vertagt. Folgende Personen wurden in die Rechnungsprüfungskommission für die Amtszeit 2014 bis 2018 gewählt: – Franz Baumgartner, Knonau (auch als Präsident) neu – Bruno Rüdisüli, Hausen a. A. neu – Beat Villiger, Mettmenstetten neu Das Protokoll der Versammlung kann ab dem 16. Juni 2014 bei den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung, innert 5 Tagen, im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen von der amtlichen Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Hausen am Albis, 18. Juni 2014 Katholische Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten

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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Juni 2014

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Dreimal einstimmig Ja zu den Jahresrechnungen Gemeindeversammlung in Affoltern: Sekundarschulgemeinde erneut mit positivem Rechnungsabschluss Die Gemeindeversammlungen der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Affoltern genehmigten am Montagabend ihre Jahresrechnungen 2013, die – wegen Rückstellungen – negativ abschliessen. Ebenso einstimmig Zustimmung gab es durch die Versammlung der Sekundarschulgemeinde Affoltern-Aeugst, deren Rechnung positiv abschliesst. ................................................... von urs e. kneubühl Je die Jahresrechnung 2013 sowie Bekanntmachungen standen am Montagabend auf der Traktandenliste der Gemeindeversammlungen der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Affoltern sowie der Sekundarschulgemeinde Affoltern-Aeugst. Sämtliche Rechnungsabschlüsse fanden die uneingeschränkte Zustimmung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, auch wenn jene der Politischen Gemeinde mit 5 Millionen Franken und jene der Primarschulgemeinde mit 3,4 Millionen Franken Aufwandüberschuss anschliessen. Einzig die Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/Aeugst am Albis verzeichnet in ihrer Rechnung 2013 ein um 1,1 Millionen Franken positives Ergebnis.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 20. Juni, feiern der ehemalige, langjährige Gemeindeschreiber Hansruedi Billeter und seine Frau Rosmarie in Hausen das Fest der goldenen Hochzeit. Zu diesem Jubeltag gratulieren wir herzlich und wünschen dem Ehepaar weiterhin viel Freude, Glück und gute Gesundheit auf dem gemeinsamen Lebensweg.

Zum 90. Geburtstag Morgen Samstag, 21. Juni, feiert Lilly Weber in Affoltern den 90. Geburtstag. Zum besonderen Ereignis gratulieren wir herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Hausen darf Ruth Glarner heute ihren 80. Geburtstag feiern. Zu diesem Wiegenfest wünschen wir ihr von Herzen einen schönen Festtag, alles Gute und beschwerdefreie Jahre. Ruth Mötteli-Mauch feierte am 16. Juni in Sellenbüren ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute gratuliert nachträglich herzlich.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913

Rückstellungen wegen des Übergangsausgleichs Das Rechtsmittelverfahren wegen der vom Kanton zurückgeforderten Anteile am Übergangsausgleich 2012 und 2013 ist noch hängig, weshalb Rückstellungen im Zusammenhang mit der entsprechenden allfälligen Rückzahlung auch die Jahresrechnung 2013 des Politischen Gutes und der Primarschule belasten. Auf Zahlungen aus dem Übergangsausgleich haben Gemeinden nämlich Anspruch, wenn sie einen Steuerbedarf aufweisen, der nur mit einem Steuerfuss abzudecken ist, der über dem für den Ausgleich massgebenden Wert liegt. Dabei wird allerdings ausschliesslich eine ausgeglichene Rechnung akzeptiert, was 2012 und 2013 in Affoltern nicht der Fall war. Der Mehrertrag aus einem positiven Rechnungsergebnis, so will es der Kanton, soll infolgedessen an ihn zurückgeführt werden. Ohne die entsprechenden Rückstellungen würde die Rechnung 2013 des politischen Gutes mit einem Ertragsüberschuss von 7 Millionen Franken positiv präsentieren. So allerdings schliesst die Rechnung bei einem Aufwand von 84,7 Millionen und einem Ertrag von 79,6 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von 5 Millionen Franken negativ ab. Die genannten Rückstellungen stehen dabei mit 11,8 Millionen Franken zu Buche. Die 49 anwesenden Stimmberechtigten geneh-

migten die Rechnung einstimmig. Auf Anfrage eines Stimmbürgers versicherte der Gemeinderat, dass bei einem allfälligen Rechtsspruch zugunsten der Gemeinde selbstverständlich die von der Gemeindeversammlung letztes Jahr gesprochenen 165 000 Franken – 10 Prozent der ausserordentlichen «Glencore»-Steuereinnahmen – an die vorgeschlagenen Hilfswerke gezahlt werden. Vorab hatte der neue Gemeindepräsident Clemens Grötsch Peter Häggi, Leiter Finanzabteilung, und Matthias Kehrli, Leiter Sicherheitsabteilung, offiziell verabschiedet. Häggi wird pensioniert, während Kehrli in Hettlingen ZH das Amt des Gemeindeschreibers übernehmen wird. Der Gemeindepräsident beschloss die Versammlung mit den Informationen darüber, dass der Gemeinderat an der Revision der Bau- und Zonenordnung arbeitet, über die voraussichtlich 2015

Neue Öffnungszeiten Ab 1. Juli wird die Gemeindeverwaltung wie folgt geöffnet sein: Montag von 8 bis 11. 30 und neu von 13.30 bis 18.30 Uhr (bisher bis 16.30 Uhr), Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 11. 30 und neu von 13.30 bis 16 Uhr (bisher bis 16.30 Uhr) und am Freitag wie bisher von 7 bis 15 Uhr.

entschieden wird. Ebenso in Überarbeitung ist das Winterdienst-Konzept. Zudem ist eine neue Homepage für die Gemeinde geplant und die Gemeindeverwaltung wird ab 1. Juli neue Öffnungszeiten haben (siehe Kasten).

Primarschule: Punktlandung – ohne Rückstellungen Die Jahresrechnung 2013 der Primarschulgemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von rund 3,4 Millionen Franken ab. Auch hier sind es die bezüglich allfälliger Rückzahlungen des Übergangsausgleichs 2012 und 2013 gemachten Rückstellungen von 1,8 Millionen aus dem Rechnungsjahr 2012 sowie rund 2,7 Millionen Franken für 2013, welche das Ergebnis negativ beeinträchtigen. Ohne die Rückstellungen wäre der Abschluss der Primarschulgemeinde gegenüber dem Voranschlag einer Punktlandung gleichgekommen. Jetzt schliesst diese bei einem Aufwand von 22,1 Millionen und einem Ertrag von 18,6 Millionen mit einem Aufwandüberschuss von 3,4 Millionen Franken ab. Schulpflegepräsidentin Esther Stöckli verabschiedete ihrerseits den bisherigen Finanzchef der Schulgemeinde, Niklaus Rickli, und hiess dessen Nachfolger Philippe Büchler herzlich willkommen. Zudem gab die Schulpflegepräsidentin bekannt, dass die Schlüsselübergabe für den Kinder-

garten Spittel am 18. Juli stattfindet und die offizielle Eröffnungsfeier dann Anfang September dieses Jahres. Sanierungsbedarf, erinnerte Esther Stöckli, falle in der Primarschulgemeinde weiter an: Das Projekt Kindergarten Tägerstein werde, wenn alles optimal verläuft, im Sommer an die Hand genommen, der Projektierungskredit für die Sanierung des Schulhauses Butzen soll an der Gemeindeversammlung vom Dezember dieses Jahres beantragt werden und schliesslich stehe auch noch die Sanierung des alten Schulhauses Zwillikon an.

Sekundarschule: Auch Rechnung 2013 positiv Andreas Spinner leitete seine letzte Versammlung der Sekundarschulgemeinde Affoltern-Aeugst, weshalb er sich mit Dank verabschiedet hat. Vorerst aber informierte er darüber, dass man nun auch die strategische Führung der Schule der MNA Lilienberg übernommen hat. Zudem konnte er seiner Nachfolgerin, der bisherigen Finanzchefin, Marlyse Blatter, das Wort zur Präsentation einer erneut positiv abschliessenden Jahresrechnung geben. Mit einem Aufwand von 9,9 Mio. und einem Ertrag von 11 Mio. schliesst die Jahresrechnung 2013 der Sekundarschulgemeinde AffolternAeugst mit einem Ertragsüberschuss von 1,1 Mio. und ist damit auch um 1,3 Mio. besser als budgetiert.

Am 29. Juni wird Maschwander Badi eröffnet Informationsteil an der Gemeindeversammlung interessanter als die Traktanden Am 29. Juni, 9 Uhr, öffnet die in ein Naturbad umgewandelte Badi in Maschwanden – etwas später als geplant. Diese Ankündigung von Gemeindepräsident Andreas Binder interessierte die 36 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung wohl mehr als die Rechnungen, die allesamt einstimmig befürwortet wurden. ................................................... von werner schneiter

Ein schöner Abend, die Fussball-WM in Brasilien und eine Gemeindeversammlung ohne kontroverse Traktanden: Diese Kombination verhinderte am Montagabend einen Grossaufmarsch in der Kirche von Maschwanden. 36 Stimmberechtigte hakten die Traktanden von Politischer Gemeinde, Schule und reformierter Kirchgemeinde innerhalb von weniger als 45 Minuten ab. Noch vor 21 Uhr prosteten sich die Gemeindeversammlungsbesucher beim traditionellen Apéro vor den Pfarrhaus zu. Die wohl interessanteste Information stand nicht auf der Traktandenliste. «Wir eröffnen unser Naturbad am Sonntag, 29. Juni, 9 Uhr. Der Badikiosk ist bereits ab 19. Juni geöffnet», verkündete der Gemeindepräsident, Andreas Binder. Die Eröffnung verzögert sich wegen verschiedener Umstände um etwa 14 Tage (vgl. «Anzeiger» vom 6. Juni). Ein Eröffnungsfest ist vorderhand nicht geplant – am 29. Juni findet in Maschwanden ein Waldgottesdienst statt. Und das soll nicht «konkurrenziert» werden. Wegen der verkürzten Badesaison wird nun der Preis für die Saisonabonnemente um 50 Prozent reduziert. – Den Info-Teil der Politischen Gemeinde schloss Ge-

Zu den letzten Arbeiten vor der Eröffnung des Maschwander Naturbades gehört auch das Verlegen eines Rollrasens. (Bild Werner Schneiter)

meinderat Christian Bachmann mit dem Hinweis ab, dass die Gemeinde auf Geheiss des Kantons drei Asylsuchende aufnehmen muss – auf Ende Monat. Trotz intensiver Suche sei es bisher nicht gelungen, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Gelingt das weiter nicht, so müssen die Asylsuchenden in einem Hotel oder in einer teuren Wohnung untergebracht werden – auf Kosten der Gemeinde. Zum InfoTeil gehörte auch der Hinweis auf eine ausserordentliche Gemeindeversammlung am 22. September. Nötig macht das die Statutenrevision des Spitals Affoltern, die eine eigene Haushaltführung erlaubt.

Ja zu den Rechnungen 2013 Ohne Wortmeldungen genehmigte die Gemeindeversammlung die Rechnung der Politischen Gemeinde, die mit ei-

nem Überschuss von gut 32 000 Franken abschliesst. Aus diesem Grund muss die Gemeinde dem Kanton Ausgleich zurückerstatten. Auch die von Ernst Humbel präsentierte Rechnung 2013 der Primarschule provozierte keine Voten, schliesst sie doch ausgeglichen ab: mit gut 1,4 Mio. Franken Ertrag und ebenso hohen Ausgaben. Nach einigen Erläuterungen gabs auch hier ein einstimmiges Ja. Desgleichen bei der reformierten Kirchgemeinde, wo ein leichter Aufwandüberschuss resultiert. Die Behandlung der Traktanden wäre ohne eine in Maschwanden geltende Tradition wohl noch kürzer ausgefallen. Die Stellungnahmen der RPK werden jeweils verlesen. Kirchenpflege-Präsidentin Vreni Bär wies darauf auf den Abschiedsgottesdienst von Pfarrerin Susanne Wey

hin, der am 24. August stattfindet. Ab 1. September 2014 gibt es einen Stellvertreter für die Maschwander Pfarrstelle. Die Kirchgemeindeversammlung wählte im Weiteren die Rechnungsprüfungskommission – eine separate RPK für die Kirche, nachdem es nicht mehr möglich ist, dass die RPK der Politischen Gemeinde die Kirchenrechnung überprüfen kann. Die KirchenRPK wird neu von Hans Künzi-Nef präsidiert. Neues Mitglied ist Thomas Sturzenegger. Abschliessend wurden Jakob FreiMaurer (bisher) und Ex-Gemeinderat Walter Wetli in die sogenannte Dorfspende-Kommission gewählt, der im Weiteren neben der Pfarrerin, je ein Mitglied des Gemeinderates und der Kirchenpflege angehören. Diese Kommission hilft in Notlage geratenen Einwohnern.


Ersatzwahl von drei Mitgliedern der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Aeugst am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014-2018

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2014

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2014

Ersatzwahl von drei Mitgliedern der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Aeugst am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018

A. Politische Gemeinde Antrag des Gemeinderates:

A. Politische Gemeinde 1. Abnahme der Jahresrechnung 2013

Bei den erfolgten Erneuerungswahlen konnten nicht alle Sitze der evangelisch-reformierten Kirchenpflege besetzt werden. Es sind somit für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 drei Mitglieder zu wählen. Die Durchführung dieser Ersatzwahl erfolgt nach den Bestimmungen der Kirchgemeindeordnung, Art. 3 bis 6 sowie des Gesetzes über die politischen Rechte, §§ 48 ff. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die der evangelisch- reformierten Landeskirche angehört, mit politischem Wohnsitz in der Gemeinde Aeugst am Albis.

B. Primarschulgemeinde Antrag der Primarschulpflege:

Wahlvorschläge sind bis zum Mittwoch, 30. Juli 2014, 16.30 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen mindestens von 15 stimmberechtigten Personen der Gemeinde Aeugst am Albis unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben. Bei der Gemeindeverwaltung kann ein entsprechendes Formular bezogen werden. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen oder auch neue eingereicht werden. Verbleiben nur drei Wahlvorschläge, werden die vorgeschlagenen Personen von der Wahlvorsteherschaft in stiller Wahl als gewählt erklärt. Gehen mehr als drei Wahlvorschläge ein, wird am 28. September 2014 eine Urnenwahl durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern, erhoben werden. Aeugst am Albis, 16. Juni 2014 Kirchenpflege Aeugst am Albis

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 C. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Anträge der evangelisch-reformierten Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 2. Wahl der Rechnungsprüfungskommission der reformierten Kirchgemeinde Maschwanden/ Amtsdauer 2014 bis 2018 3. Wahl von zwei Mitgliedern in die Dorfspende-Kommission Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte) – innert 30 Tagen Beschwerde (gemäss § 151 Gemeindegesetz) – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz) Rekurse in kirchlichen Angelegenheiten sind innert derselben Frist an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten einzureichen. Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Protokolle liegen ab Freitag, 20. Juni 2014, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Maschwanden, 20. Juni 2014

B. Primarschulgemeinde 1. Abnahme der Jahresrechnung 2013 2. Genehmigung der Bauabrechnung Erweiterungsbau Schulanlage Wolfetsloh 3. Bewilligung eines Kredites von Fr. 1 376 000.– für Teilsanierung Lehrschwimmbecken Wolfetsloh Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil am Albis, 20. Juni 2014 Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis

644 Ettenbergstrasse Lenggenweg bis neue Fussgängerschutzinsel Fussgängerschutzinsel, Gehwegneubau Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen, von heute an, in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 1, Postfach 181, 8907 Wettswil am Albis, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Wettswil am Albis, 20. Juni 2014 Gemeinderat Wettswil am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Meyer Adrian und Stössel Doris, Am Schachenbach 5, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Anbau Windfang und Einbau Einliegerwohnung bei Wohnhaus Vers.-Nr. 3, Am Schachenbach 5, Kat.-Nr. 2595 (W2/30)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Eva Krohn, Oberalbis 14, 8915 Hausen a. A. Projektverfasser: Eva Krohn, Oberalbis 14, 8915 Hausen a. A. Bauprojekt: Projektänderung Umbau und Erweiterung Wohnhaus, Ergänzungen mit Lift, Schwimmbad und Autounterstand auf Kat.-Nr. 3584, Oberalbis 14b, 8915 Hausen a. A. (KW)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Kasimir Winiger, Heischerstrasse 16, 8915 Hausen a. A. Projektverfasser: Melk Nigg Architects AG, Zugerbergstrasse 20, 6300 Zug Bauprojekt: Projektänderung Umbau/ Anbau moderner Gebäudekomplex an das bestehende geschützte EFH auf Kat.-Nr. 3420, Heischerstrasse 16, 8915 Hausen a. A. (KII)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Paul Ott, Albisstr. 15, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Sanierung best. Wohnhaus mit Dachisolation, Einbau Schlepplukarne, Solaranlage, Balkonanbau, Heizungsersatz sowie Fassadenanstrich, Vers.-Nr. 469, Kat.-Nr. 1746, Albisstrasse 15 (Kernzone KA)

Rifferswil Bauherrschaft: Karin Frick, Ausserfeld, 8911 Rifferswil Projektverfasser/in: Meyer & Salamon AG, Jonenbachstr. 19, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Neueindeckung Dach (Blech, braun) und Installation Solaranlage (integriert in nach SO ausgerichtete Dachhälfte), Geb. Vers.-Nr. 290, Grundst. Kat.-Nr. 712, Ausserfeld, Lwsz


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Juni 2014

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Positive Jahresrechnungen und zufriedene Stimmberechtigte Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Wettswil Die Traktandenlisten der politischen Gemeinde und der Primarschule Wettswil veranlassten am Montagabend nur wenige Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die Versammlung zu besuchen. Keiner der insgesamt vier Traktandenpunkte gab zu Diskussionen Anlass. Beide Jahresrechnungen schlossen positiv ab und wurden wie die übrigen Begehren der Primarschulgemeinde einstimmig gutgeheissen. ................................................... von martin mullis Die Gründe, warum Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger nur gerade 44 Bürgerinnen und Bürger oder

Die Stimmberechtigten stimmten allen Geschäften zu: Primarschulpräsidentin Francesca Brignoli Lutz. (Bild mm)

1,4 Prozent der Stimmberechtigten im Singsaal des Schulhauses Mettlen begrüssen durfte, sind vielfältig. Vielleicht war es der schöne Sommerabend, vielleicht das momentan auch im Säuliamt grassierende Fussballfieber, vermutlich aber auch der äusserst positive Abschluss der Jahresrechnung 2013, das einzige Geschäft auf der Traktandenliste, das eine derart kleine Anzahl interessierte Einwohner animierte die Gemeindeversammlung zu besuchen. So hatte denn Finanzvorstand Christoph Ehrsam die angenehme Aufgabe, sozusagen im «Familienkreis» die erfreuliche Jahresrechnung genauer zu erläutern. Gemeinderat Ehrsam machte dies gewohnt professionell und genoss es sichtlich, angenehme Zahlen zu erklären. Der gegenüber dem Budget um rund 2,122 Millionen bessere Rechnungsabschluss

basiert zum Teil auf Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern sowie bei den ordentlichen Steuern und auf Minderausgaben im Bereich der Spitäler. Die Stimmberechtigten stimmten der Jahresrechnung 2013 ohne Wortmeldungen einstimmig zu.

Sparsame Ausgabenpolitik als Grund für Ertragsüberschuss Die Präsidentin der Primarschulpflege, Francesca Brignoli Lutz, hatte zwar anschliessend drei Geschäfte auf der Traktandenliste abzuhaken. Die Jahresrechnung der Schule offenbart jedoch ebenfalls ein erfreuliches Ergebnis. Ressortchefin der Finanzen, Corina Schwald, erklärte den Ertragsüberschuss von 68 000 Franken mit höheren Steuereinnahmen und sparsamer Ausgabenpolitik und bekam vom zu-

friedenen Souverän im Saal ohne Wortmeldungen grosse Zustimmung. Auch die Bauabrechnung des Erweiterungsbaues des Schulhauses Wolfetsloh zeigte sich befriedigend und wies bei Baukosten von knapp 4,4 Millionen eine Kostenunterschreitung von 241 300 Franken aus. Sie wurde ebenfalls stillschweigend und einstimmig gutgeheissen. Schulpräsidentin Brignoli Lutz präsentierte anschliessend den Kreditantrag für die Teilsanierung des Lehrschwimmbades Wolfetsloh von 1,376 Millionen. Liegenschaftenverwalter Matthias Gretler bezeichnete die Sanierung nach über 40-jähriger intensiver Nutzung als dringend notwendig und allein wegen den Sicherheitsvorschriften als unumgänglich. Auch diesem Geschäft stimmte die Versammlung ohne jede Wortmeldung zu.

Einbau eines Dachbodens beim Dorfmuseum Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden Der Lagerplatz für Ausstellungsobjekte beim Dorfmuseum ist sehr knapp. Um etwas mehr Lagerfläche zu erhalten, könnte im östlichen Teil des Estrichs ein zusätzlicher Boden erstellt werden. Dieser würde es erlauben, die Raumhöhe besser auszunützen. Der Zugang zur neuen Lagerfläche würde über eine mobile Leiter erfolgen, die den Raum nicht zusätzlich verstellen würde. Die Kosten von rund 3000 Franken wurden vorbehältlich der Baubewilligung und deren möglichen Auflagen genehmigt.

Spitex: Genehmigung definitiver Gemeindebeitrag 2013 Die Betriebsrechnung schliesst mit einem «Fehlbetrag» zulasten der Gemeinden von Fr. 1 363 466.– (Budget Fr. 1 240 000.–) ab. Die Ursachen sind begründet. Im Jahr 2013 wurden in Maschwanden 1085 Pflegestunden geleistet. Für die Gemeinde Maschwanden ergibt sich für das Jahr 2013 ein Defizitanteil von Fr. 23 123.35 respektive eine Nachzahlung von Fr. 11 568.35.

Erstellung der Generellen Wasserversorgungsplanung (GWP) Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser in einwandfreier Qualität, unter genügendem Druck und in ausreichender Menge zu Trink-, Brauch- und Löschzwecken ist im Wasserwirtschaftsgesetz (WWG) des Kantons Zürich vom 2. Juni 1991 verankert und bildet für alle Städte und Gemeinden eine zentrale Aufgabe. Gemäss § 27 WWG, erfolgt der Ausbau der Wasserversorgung einer Gemeinde gemäss Generellem Wasserversorgungsprojekt (GWP). In § 4 der Verordnung über die Wasserversorgung wird festgehalten, dass die Wasserversorgungsunternehmen über ihr Versorgungsgebiet ein GWP erstellen, dieses periodisch den geänderten Verhältnissen anpassen und vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) genehmigen lassen. Die Inhalte eines GWP sind in der Richtlinie für die Erstellung von GWP, Ausgabe 2010 des Awel, hinreichend geregelt. Wichtig in diesem Zusammenhang sind auch die Richtlinien für die Ausführung der Löschwasserversorgung der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich vom

1. Dezember 2011. Der überwiegende Teil der Gemeinden im Kanton Zürich hat in den vergangenen 10 Jahren ein GWP neu erstellt oder ein bestehendes GWP aktualisiert: Dies erlaubt den jeweiligen Verantwortlichen, Handlungsbedarf zu erkennen, Gebühreneinnahmen effizient einzusetzen und die zukünftige Finanzierung der Wasserversorgung sicherzustellen. Die Wasserversorgung Maschwanden verfügt bisher noch über kein Generelles Wasserversorgungsprojekt. Dies soll sich nun ändern. Deshalb wurde eine entsprechende Offerte beim Ingenieurbüro Frei + Krauer AG eingeholt und die Kosten von rund 13 000 Franken entsprechend genehmigt.

Anpassung des Qualitätssicherungssystems (QS) Mit Beschluss Nr. 150 vom 22. Oktober 2013 hat der Gemeinderat den Ersatz der Steuerung des Pumpwerkes infolge Ausstieg der damaligen Steuerung mit Kosten von 127 000 Franken als gebundene Ausgabe genehmigt. Das im Jahr 2008 eingeführte Qualitätssicherungssystem (QS) erfährt dadurch Änderungen und muss überarbeitet werden. Die Kosten für die Überarbeitung durch das Ingenieurbüro Frei + Krauer AG betragen rund 4400 Franken.

Ausbaggern des Brunnenbachs (Teilstück Lorze bis Grischheistrasse) Der Brunnenbach ist beim Teilstück Lorze bis zur Grischheistrasse schlecht gepflegt und sollte deshalb dieses Jahr ausgebaggert werden. Gemeinderat Christian Bachmann hat sich im Februar 2014 mit dem kantonalen Naturschutzbeauftragten Roman von Sury wie folgt abgesprochen: Die Gemeinde Maschwanden übernimmt die Kosten für das Ausbaggern durch Hans Bär (Kostenschätzung von 2000 Franken). Das Amt für Landschaft und Natur ALN übernimmt den Abtransport des Materials und dessen Entsorgung. Die Arbeiten sollen im August 2014 ausgeführt werden.

Dileca-Geschäftsbericht und Jahresrechnung 2013 Das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) teilt mit Protokollauszug vom 23.

April 2014 mit, dass der Verwaltungsrat an seiner Sitzung den vorliegenden Geschäftsbericht inkl. Jahresrechnung 2013 der Dileca mit einem Gesamtaufwand von Fr. 3 185 950.95 und einem Ertrag von Fr. 3 209 977.20 respektive mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 24 026.25 im Betriebsbereich Feuerpolizei abgenommen und genehmigt hat. Der Gemeinderat hat den Geschäftsbericht 2013 und die Jahresrechnung 2013 der Dileca ebenfalls genehmigt.

Signalisation beim Parkplatz vor dem Schwimmbad und beim Parkplatz Stad Bei der Überarbeitung der vorhandenen Grundwasserschutzzonen für das Grundwasserpumpwerk Halten ergibt sich die Situation, dass der bestehende Parkplatz direkt vor dem Schwimmbad und ein minimer Teil des Parkplatzes Stad in die Grundwasserschutzzone 2 kommt. Der überwiegende Teil des Parkplatzes Stad verbleibt jedoch wie bis anhin in der Grundwasserschutzzone 3. Aufgrund der Auflagen des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) müsste der Parkplatz vor dem Schwimmbad Maschwanden versiegelt und an die Kanalisation angeschlossen werden. Diese Umsetzung war viel zu teuer und wurde deshalb nicht realisiert. Der Parkplatz muss nun stillgelegt werden. Eine Fahrspur darf für die Zulieferung erhalten bleiben. Hier wird eine Absperrung montiert. Zudem soll die Signalisation «Parkieren verboten» angebracht werden. Der Parkplatz Stad wurde verdichtet (Asphaltbelag) und wird über die Schulter entwässert. Es sind 47 Parkplätze für die Besucher, zwei Behinderten-Parkplätze und Parkplatz für das Personal entstanden. Die Behinderten-Parkplätze werden signalisiert (ein Signal und zwei Bodenmarkierungen). Die Kantonspolizei Zürich hat die entsprechende Genehmigung für die Signalisation «Parkieren verboten» und Signalisation der BehindertenParkplätze beim Parkplatz Stad nun erteilt. Gemeinderat Maschwanden

Ab dieser Kreuzung wird die Jonentalstrasse Richtung Affoltern gesperrt. (-ter.)

Sperrung der Jonentalstrasse Arbeiten des Tiefbauamtes in Rifferswil Damit man auch in Zukunft eine einwandfrei funktionierende Infrastruktur nutzen kann, erneuert das kantonale Tiefbauamt seit März 2014 an der Jonentalstrasse im Abschnitt zwischen der Kreuzung Albisstrasse/Jonentalstrasse bis zum Dorfausgang Richtung Affoltern am Albis die Fahrbahn und baut ein Trottoir. Nun stehen noch die abschliessenden Belagsarbeiten bevor, für die aus Gründen der Qualität, Effizienz und der Arbeitssicherheit die Jonentalstrasse im betroffenen Abschnitt für den Verkehr gesperrt werden muss. Da die Belagsarbeiten in zwei Etappen ausgeführt werden, ist die Jonentalstrasse wie folgt gesperrt: Samstag, 21. Juni, 5 Uhr, bis Sonntag, 22. Juni, 5 Uhr; Dienstag, 24. Juni, 5 Uhr, bis Mittwoch, 25. Juni, 5 Uhr. anzeige

Sollten die Witterungsverhältnisse den Belagseinbau nicht zulassen, so werden die Arbeiten auf den nächsten regenfreien Tag verschoben. Für Fussgänger ist der Zugang zu den Liegenschaften jederzeit gewährleistet. Anwohnende der Jonentalstrasse, deren Liegenschaften nicht rückwärtig erschlossen sind, können ihre Fahrzeuge während der Vollsperrung – nach Rücksprache mit den Anstössern die rückwärtig erschlossen sind – auf der Jonentalstrasse beim Dorfausgang Richtung Affoltern oder auf der Gemeindestrasse im Bereich der Jonentalstrasse 14 abstellen. Für den Durchgangsverkehr wird eine Umleitung über Mettmenstetten signalisiert. Der öffentliche Verkehr wird von der Strassensperrung ebenfalls betroffen und wird umgeleitet. (pd.)


Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2014

Goht nid, gits nid! Jeampi

An der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2014 wurden aufgrund der Erläuterungen folgende Beschlüsse gefasst:

TODESANZEIGE

A. Reformierte Kirchgemeinde

Nach schwerer Krankheit müssen wir uns schweren Herzens von meinem Ehemann, unserem Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel verabschieden.

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der reformierten Kirchgemeinde 2. Wahl der Mitglieder und des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2014 bis 2018 der reformierten Kirchengemeinde: – Ansorge Samuel, 1970 – Riniker Bernhard, 1973 – Schmid Martin, 1956 – Tschopp Heinrich, 1955 Präsident: – Zinggeler Pierre, 1950 B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der Primarschulgemeinde 2. Genehmigung der Bauabrechnung zur getätigten Investition 2013; Sanierung Zwischentrakt Schulhaus Oberdorf-Gemeindesaal C. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der politischen Gemeinde 2. Bewilligung eines Kredits im Gesamtbetrag von Fr. 155 000.– für die Neubeschaffung der Saalbestuhlung, den Ersatz diverser Küchengeräte und die Sanierung des Barbodens im Untergeschoss des Gemeindesaales 3. Einbürgerung von Adriano und Fiorina Pedranz, Bürger von Italien Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz).

Die Beschlüsse und die Protokolle liegen vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen, zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.ottenbach.ch abgerufen werden. Ottenbach, 20. Juni 2014 Namens der Vorsteherschaften Gemeinderat Ottenbach

Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Muetti, Schwiegermuetti, Grossmuetti, Urgrossmuetti, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotti

Jean-Pierre Achermann 9. November 1949 – 17. Juni 2014

Vreni Wetli-Künzi 13. Juni 1927 – 11. Juni 2014

Nach einem reich erfüllten Leben wurde sie von ihren Schmerzen erlöst. Wir vermissen dich:

Seinem Wunsch entsprechend, findet keine Trauerfeier statt. Allfällige Spenden: Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a. A., Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradressen: Daniel Achermann, Trottengasse 7, 5445 Eggenwil Marianne Hauser, In den Wässern 4, 8926 Uerzlikon

Es ist gut ein Ziel zu haben, auf das man sich zubewegt; am Ende ist es die Reise selbst, die zählt Ursula Leguin

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater und Schwiegervater, liebevollen Opa

Hans Rathswohl

Vreni und Hans Bär-Wetli; Markus und Danielle, Roland und Egle Werni und Felicitas Wetli-Winiger; Claudia und Cyrill mit Flavio und Anna, Bettina und Roger Annemarie und Peter Frutiger-Wetli; Andreas und Claudia mit Mirjam, Tamara, Karin und Tanja; Stefan Wädi und Alexa Wetli-Büeler; Bruno und Nicole mit Mona, Beat und Chantal, Urban und Bea, Martin Ursi und Ernst Jordi-Wetli; Thomas, Ramona mit Romina und Rona Peter und Silvia Wetli-Spillmann; Brigitte und Thomas, Daniela, Maja und Peter Paul Wetli und Manuela Honegger, Petra Wetli Margrit und Herbert Rüttimann-Wetli; Peter, Adrian, Daniel und Nicole, Reto Christine und Markus Rüttimann-Wetli; Nicole und Roger, Patrick, Janine Fredi Wetli und Lili Schneebeli Ruth und Stefan Bieri-Wetli; Sina, Laura, Fiona Helen und Lukas Berger-Wetli; Sara, Nils Brigitte Graf-Müller Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Montag, den 30. Juni 2014, um 14.15 Uhr auf dem Friedhof Maschwanden statt. Anschliessend Trauerfeier in der Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt: Postkonto 87-267156-1 / IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1.

8. Juni 1945 – 16. Juni 2014

Du durftest im Beisein Deiner Familie friedlich zu Hause einschlafen. Wir vermissen Dich sehr, Du fehlst.

Traueradresse: Vreni Bär-Wetli, Hinterdorfstrasse 5, 8933 Maschwanden

In stiller Trauer: Elisabeth Rathswohl-Otte Elisabeth und Philipp Wendel-Rathswohl Yvonne und Toni Grasic-Rathswohl mit David und Ivan Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Beisetzung statt; die Asche wird im engsten Familienkreis der Erde zurückgegeben. Gedanken – Augenblicke. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich nie vergessen lassen.

Traueradresse: Elisabeth Rathswohl, Reussmatt 8, 8912 Obfelden

TODESANZEIGE

Begehren um Berichtigung des Protokolls Innert 30 Tagen gegen die Richtigkeit des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod dir nahm die Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen wir nur ganz allein.

Was wir ausstrahlen in die Welt, die Wellen, die von unserem Sein ausgehen, das ist es, was von uns bleiben wird, wenn unser Sein längst dahingegangen ist.

HERZLICHEN DANK

Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, unserer Grossmama und Urgrossmama, Gotti, Schwägerin und Tante

Rosmarie Bürkler-Kundert 8. März 1920 – 14. Juni 2014

für alle liebevollen Beweise der Anteilnahme, für die mündlichen und schriftlichen Beileidsbezeugungen, für die Spenden zugunsten Dr. Beat Richner und Pro Natura, für die Gestaltung der feierlichen Abdankung und vor allem für das ehrende Geleit beim Heimgang unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters

Heute durftest du nach einem reich erfüllten Leben für immer einschlafen. Mit schwerem Herzen aber auch in grosser Dankbarkeit und mit unzähligen schönen, unvergesslichen Erinnerungen wirst du in unseren Herzen weiterleben. In Liebe gedenken

Hans Schweizer-Gross 22. Oktober 1921 – 29. Mai 2014

Es tröstet uns zu wissen, dass Hans so vielen Menschen, die seinen Weg gekreuzt haben, in guter Erinnerung bleiben wird. Ganz besonders danken möchten wir – Frau Pfarrerin Y. Schönholzer für ihre einfühlsamen Abschiedsworte – dem Männer- und Frauenchor Rifferswil für die wunderbaren Lieder – für die musikalische Begleitung mit Orgel und Violine – dem Ärzteteam und Pflegepersonal des Spitals Affoltern für die umsichtige und liebevolle Betreuung in der letzten Phase seines Lebens – allen Nachbarn, Freunden und Bekannten, die Hans in all den Jahren treu begleitet und unterstützt haben – allen, die ihn als fröhlichen und offenen Menschen im Herzen behalten werden Rifferswil, im Juni 2014

Die Trauerfamilie

Myrtha und Fredy Grob-Bürkler mit Daniel, Susanne und Brigitte Esther Leitner-Bürkler und Toni Staudinger mit Rolf und Marcel Beatrix und Armin Ochsner-Bürkler mit Reto, Tamaris und Valentin Thomas Bürkler mit Stefan und Andreas Edith und Florian Bürkler Niederfriniger mit David Verwandte und Freunde Beisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis am Dienstag, den 1. Juli 2014, um 14.00 Uhr; anschliessend Trauerfeier in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumen würde sich Mami über eine Spende an den Cäcilienverein Affoltern am Albis freuen (Konto UBS Affoltern am Albis, IBAN CH 260027 627 6805338M 1 G). Traueradresse: Myrtha Grob-Bürkler, Betpurstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Juni 2014

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Sportliche Rifferswiler Gemeindeversammlung Alle Geschäfte in 45 Minuten kommentarlos gutgeheissen Das hat es in Rifferswil noch selten gegeben: In lediglich einer Dreiviertelstunde wurden am Mittwochabend alle Vorlagen von Politischer, Primarschul- und reformierter Kirchgemeinde einstimmig und kommentarlos gutgeheissen. ................................................... von martin platter

«Es freut mich, dass sie trotz FussballWM so zahlreich erschienen sind. Dies wird eine eher einfachere Gemeindeversammlung», stellte Gemeindepräsident Marcel Fuchs bei der Begrüssung der 43 Stimmberechtigten in Aussicht. Zuerst machte er auf den neugestalteten Gemeindesaal in der Engelscheune aufmerksam, der nun säulenlos sei, damit sich niemand mehr verstecken könne. Bevor Fuchs mit dem offiziellen Teil der Gemeindeversammlung begann, teilte er mit, dass die Verabschiedung der vier ausgeschiedenen Gemeinderäte Willi Baumgartner, Alfred Funk, Andreas Meuli und René Baumgartner anlässlich der Neukonstituierung vorgenommen worden sei. Danach stellte Fuchs den neukonstituierten Gemeinderat vor mit Daniel Schneider (Finanzen, Liegenschaften), Markus Trachsel (Hochbau), Hugo Walter (Tiefbau), Thomas Müller (Gesundheit), Doris Bircher (Soziales) und

Schulpräsident Reto Wegmüller, der in der Einheitsgemeinde als siebtes Mitglied ebenfalls Einsitz im Gemeinderat nimmt.

Rechnungen ohne Anlass zu Kritik Die Abnahme der Bauabrechnung für die Sanierung der Turnhallen-Fensterfront am Primarschulhaus war eine Formsache. Zumal nur 210 00 Franken anstelle der bewilligten 250 000 Franken in Anspruch genommen wurden. Das Geschäft wurde einstimmig und ohne Fragen angenommen. Ebenso die Kostenabrechnung für den Planerwettbewerb für den Neubau des Primarschulhauses und die Renovation sowie der Umbau des Gebäudebestandes. 22 500 Franken waren beantragt, mit 22 800 Franken konnte abgeschlossen werden. Kein Grund zu Unmut bot die Jahresrechnung von Politischer und Primarschulgemeinde. Sie endet mit einem Plus von 720 00 Franken. Fuchs führte das hauptsächlich auf Mehreinnahmen bei der Grundstückgewinnsteuer zurück. Budgetiert wurden 170 00 Franken. Effektiv spülte es aber 800 00 Franken in die Gemeindekasse. Zudem gabs Mehreinnahmen bei den ordentlichen Steuern. Damit wächst das Eigenkapital der Gemeinde auf 4,5 Millionen Franken. Zum Abschluss beantwortete Fuchs noch eine Anfrage gemäss Paragraph 51 Gemeindegesetz, die das Konzept der geplanten 30er-Zonen im

Dorf betraf. Es soll an der Gemeindeversammlung im Dezember 2014 vorgelegt werden. Ob es vorgängig nochmals eine Informationsveranstaltung gibt, konnte Marcel Fuchs noch nicht sagen.

Umfangreicher Informationsteil Im anschliessenden Informationsteil war von Fuchs zu vernehmen, dass der Gemeinderat mit dem Kanton am definitiven Ausarbeitungskonzept für die Neugestaltung des Dorfplatzes sei. Dass am 17. September eine ausserordentliche Gemeindeversammlung stattfinde, bei der es um die Organisationsstruktur des Spitals Affoltern gehe. Bezüglich der Schulbauten bedankte sich Fuchs bei der Familie Thöni für den guten Kaufpreis für das Bauland, auf dem das neue Schulhaus geplant ist. Die Anwesenden quittierten es mit Applaus. Anlässlich der Bundesabstimmung im März 2015 wird der Baukredit für den Schulhaus-Neubau vors Rifferswiler Stimmvolk kommen. Nach 25 Minuten konnte sich Fuchs verabschieden. Sogar noch etwas weniger Zeit benötigte Präsident Hans-Ulrich Meier für die Versammlungsleitung der reformierten Kirchgemeinde. Deren Rechnung 2013 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 3278 Franken womit das Eigenkapital auf 136 000 Franken sinkt. Die 18 Stimmberechtigten nahmen auch diese Jahresrechnung ohne Beanstandung ab.

Neue Vorstandsmitglieder gewählt DV der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt in Affoltern Die Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt verabschiedete am Mittwochabend im Kasinosaal, Affoltern, sämtliche statutarischen Geschäfte einstimmig und wählte Hans Finsler, Christian Gabathuler und Reto Brönnimann neu in den Vorstand. Drei Mitglieder im Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) gab es zu ersetzen: Hans Binsegger, Hausen, Paul Schneiter, Hedingen, und Clemens Grötsch, Affoltern. Die Austretenden, so hielt ZPK-Präsi-

dent Kurt Weber anlässlich der Delegiertenversammlung vom Mittwochabend im Kasinosaal, Affoltern, fest, haben alle drei engagiert mitgearbeitet und im Vorstand viel Gutes eingebracht. Entsprechend bedankte sich der Präsident bei den Dreien auch im Namen aller Delegierten herzlich, was Letztere mit stattlichem Applaus bestätigten. Schon vorher waren mit Hans Finsler, Affoltern, Christian Gabathuler, Maschwanden, und Reto Brönnimann, Hausen, als Nachfolger im Vorstand einstimmig gewählt worden. Ebenso ohne Gegenstimme bestätigt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Ursula Jucker, Mettmen-

stetten, Michael Nanz, Bonstetten, und Niklaus Schwendener, Wettswil, ebenso Kurt Weber als Präsident. Die weiteren traktandarischen Geschäfte wurden von der Delegiertenversammlung ebenfalls allesamt einstimmig verabschiedet, unter anderen die Jahresrechnung 2013, die um 22 000 Franken besser als budgetiert abschliesst, sowie der Voranschlag 2015, in welchem der Planungs- und Projektierungsaufwand leicht höher budgetiert ist und die Verwaltungskostenbeiträge ebenfalls erhöht sind. Dagegen wird der Aufwand für den regionalen Richtplan um einiges tiefer veranschlagt. (kb.)

leserbrief

Ehemaliges Bienenhaus abgebrannt 20 000 Franken Sachschaden in Hausen Im Hausemer Weiler Tüfenbach brannte am Samstagmorgen ein ehemaliges Bienenhaus vollständig ab. Möglicherweise wegen Asche, die vom Wind weggetragen wurde. In Panik geratene Pferde konnten unverletzt eingefangen werden. Als am Samstagmorgen um 6 Uhr die Feuerwehr Hausen ausrückte, stand das freistehende Gebäude, ein Jugendraum, bereits im Vollbrand. Personen befanden sich nicht im Gebäude. Mög-

ten aber mehrere 10 000 betragen! Für Herrn Bortoluzzi sind nicht nur Homosexuelle krank, sondern auch heterosexuelle Menschen die alleine leben! Eine Ehe hat für ihn nur den Zweck der Fortpflanzung. Folglich müssten wohl alle Ehen aufgelöst werden, welche nicht mindestens ein vom Ehepaar gezeugtes Kind hervorbringen! Vielleicht sollten auch Zwangsheiraten mit staatlichem Fortpflanzungsauftrag eingeführt werden? Ist Herr Bortoluzzi darüber informiert, dass fast jede 2. Ehe geschieden wird? Je weiter ich seine in der Zeitschrift Beobachter 12/2014 abgedruckte Aussage lese, desto absurder wird diese. Homosexualität ist für ihn unnatürlich. Er definiert, was natürlich ist und was nicht. Weiss er etwa nicht, wie häufig Homosexualität in der natürlichen Tierwelt vorkommt? Die im Auftrag

des Bundes erstellte Studie der Rechtsprofessorin Ingeborg Schwenzer verunglimpft er mit den Worten, dass eine nach ihm abnormale kranke Person nichts Normales schreiben könne. Normal und abnormal, natürlich und unnatürlich: Spieglein Spieglein an der Wand, Herr Bortoluzzi. Darf ein Nationalrat die Gefühle von Menschen grundlos verletzen und mit Füssen treten? Leider ja, er darf, solange das Parlament dies zulässt. Ich schäme mich dafür, dass Herr Bortoluzzi in derselben Gemeinde lebt wie ich. Ich bin dankbar dafür, dass Herr Bortoluzzi kein politisches Amt in dieser Gemeinde mehr ausübt. Ich bedauere, dass nicht alle Schweizerinnen und Schweizer vor dem Gesetz gleich sind und für ihr Handeln und ihre Aussagen zur Rechenschaft gezogen werden. Bruno Krummenacher, Affoltern

licher Grund war laut Angaben der Kantonspolizei eine nicht vollständig verglühte Asche einer Feuerstelle, die vom Wind weggetragen worden war. Der Schaden wird auf rund 20 000 Franken beziffert. Bei den Löscharbeiten entstand starke Rauchentwicklung. Pferde gerieten in Panik. Zwei von vier Tieren durchbrachen nach Angaben der Besitzer den Weidezaun und flohen Richtung Dorf. Die Pferde konnten in der benachbarten Gemeinde eingefangen werden und unverletzt in den Stall zurückgeführt werden. (pd)

Fette Beute in Affoltern und Wettswil Bargeld, Schmuck und Elektronik gestohlen Bei einem Einbruch in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Nähe des Bahnhofs Affoltern erbeuteten Unbekannte am Samstag elektronische Geräte und Bargeld in der Höhe von 4000 Franken. Gemäss Angaben der Kantonspolizei entstand beim Aufbrechen der Türe Sachschaden von rund 200 Franken. Bargeld, Schmuck und Elektronik entwendeten Diebe auch bei einem Einbruch am Sonntag zwischen Mittag und Abend in einem Einfamilienhaus in Wettswil. Die Höhe des Deliktsguts ist noch in Abklärung. Durch Einschlagen einer Scheibe verschafften sie sich Zutritt und richteten Schaden von rund 1000 Franken an.

Sprayereien, Lärm und Wechselgeldtrick

Herr Bortoluzzis verkehrte Lappen Herr Toni Bortoluzzi scheint Gott zu sein. Er weiss, weshalb Menschen homosexuell sind. Seines Rätsels Lösung ist lediglich ein verkehrter Lappen. So einfach! Doch die Natur ist wohl nicht so einfach und so scheint Herr Bortoluzzi auch nicht Gott zu sein. Gott sei Dank! Wohl aber kommt in mir ein beklemmendes Gefühl beim Lesen seiner Aussagen hoch. Vor nicht allzu langer düsterer Zeit war man in einem totalitären Regime Nordeuropas, ab Mitte 30er- bis Mitte 40er-Jahren der Ansicht, dass homosexuelle Menschen einfach nur krank seien und deshalb für medizinische Versuche missbraucht und gebraucht werden durften, bevor man sie entsorgte. Die Zahl homosexueller Menschen die zu Zeiten Nazideutschlands zwangskastriert, für Versuche missbraucht und umgebracht wurden, steht nicht fest, dürf-

Nur noch verkohlte Überreste des ehemaligen Bienenhauses. (Bild zvg.)

Vom 15. auf den 16. Juni verunstalteten Unbekannte in Mettmenstetten Wege, Plätze und Autos mit Farbe. Ge-

Stau nach Selbstunfall auf der A4 Am Dienstagabend gegen 17 Uhr baute ein 31-jähriger Lenker mit seinem Lieferwagen auf der A4 zwischen den Mettmenstetter Weilern Dachlissen und Eigi Richtung Luzern einen Selbstunfall, bei dem er unverletzt blieb. Der Lieferwagen fuhr über den rechten Strassenrand, touchierte die Aussenleitplanke, kippte, rutschte über die Strasse, prallte schliesslich gegen die Mittelleitplanke und kam auf dem rechten Fahrbahnstreifen zu stehen. Für die Bergung musste ein Kran aufgeboten und die Autobahn in beiden Richtungen kurzzeitig gesperrt werden. Das führte im Feierabendverkehr zu einem grossen Rückstau. (-ter.)

mäss Kapo ist die Höhe des Schadens noch nicht ermittelt. Auch wegen Lärmimmissionen musste die Polizei in den vergangenen Tagen ausrücken. So am Samstag um 0.30 Uhr beim Schulhaus in Ebertswil, wo Jugendliche durch Kapo-Vertreter zur Ruhe ermahnt werden mussten. Am gleichen Morgen, um 3.15 Uhr, störten sich Anwohner in Bahnhofnähe in Affoltern an Lärm, ebenfalls verursacht durch Jugendliche. Die Kapo rückte aus, ebenso in Hedingen. Und zwar am Sonntagmorgen um 1.15 Uhr. Nicht zum ersten Mal trief ein Unbekannter mit dem Wechselgeldtrick sein Unwesen. Erneut im Zentrum Oberdorf in Affoltern. Dieser bittet um Wechselgeld. Öffnet das Opfer das Portemonnaie lässt er seine «Zauberhand» spielen und klaut unbemerkt Noten. Knapp 200 Franken hat der Mann am letzten Freitag kurz nach Mittag erbeutet. (-ter.)


Bestattungen Du bist bei uns, in unseren Gedanken, in unserer Erinnerung, in unserem Herzen.

Affoltern am Albis Am 14. Juni 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Rosmarie Bürkler-Kundert geb 8. März 1920, verwitwet von Bürkler, Robert, von Affoltern am Albis ZH und Alt St. Johann SG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Melchior-Hirzel-Weg 40. Urnenbeisetzung am Dienstag, 1. Juli 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauerfeier in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE

Traurig, aber mit wunderbaren Erinnerungen, müssen wir viel zu früh Abschied nehmen von

Wir haben die schmerzliche Pflicht Ihnen mitteilen zu müssen, dass unser amtierender Präsident, Ehrenpräsident und lieber Freund

Bruno Künzli-Manenti

Bruno Künzli

31. Mai 1946 – 14. Juni 2014

durch eine schwere Krankheit unerwartet kurz nach seinem 68. Geburtstag aus unserer Mitte gerissen wurde. Mit Bruno verlieren wir eine grossartige Persönlichkeit und einen äusserst liebenswerten engagierten Menschen, welcher den Feldschützenverein Bonstetten über Jahrzehnte prägte. In weiten Kreisen war er bekannt für sein technisches Fachwissen rund um den Schiess-Sport, das er mit viel Herzblut ausübte. Wir werden noch lange an die vielen schönen gemeinsamen Stunden zurückdenken. Unsere Gedanken sind bei der Trauerfamilie, unser Mitgefühl ist nur ein kleiner Trost, kommt jedoch von ganzem Herzen.

Nach kurzer, schwerer Krankheit wurde er erlöst. Dankbar für alles, war wir mit dir erleben durften, bleiben wir zurück. Wir vermissen dich.

Bonstetten In stiller Trauer:

In Bonstetten wird beerdigt:

Silvia Künzli-Manenti Mirjam Künzli Béatrice und Heinz Leutert-Peter mit Thomas, Anita, Corinne, Irene, Michèle Roger und Chiranga Peter mit Ramon, Cédric, Sven, Janik

Künzli Bruno geboren 31. Mai 1946, von Murgenthal AG und Bonstetten ZH, Ehemann der Künzli geb. Manenti, Silvia Hedwig, wohnhaft Am Isenbach 10, Bonstetten. Er starb in Zürich am 14. Juni 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Montag, 23. Juni 2014, 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Montag, 23. Juni 2014, um 14.00 Uhr.

Urnenbeisetzung am Montag, 23. Juni 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten. Die Abdankungsfeier findet anschliessend in der reformierten Kirche Bonstetten statt.

16. Januar 1991 – 1. Juni 2014

Klieber geb. Kaufmann, Erna Berta ABSCHIED Wir nehmen traurig Abschied von unserem langjährigen Vorstandsmitglied und Schützenmeister

Bruno Künzli

Maschwanden

31. Mai 1946 – 14. Juni 2014

Am Montag, 30. Juni 2014, um 14.15 Uhr, wird in Maschwanden bestattet:

Wetli-Künzi Verena Marie geboren am 13. Juni 1927, von Maschwanden ZH, verwitwet von Werner Wetli, wohnhaft gewesen in Maschwanden, gestorben am 11. Juni 2014 in Affoltern am Albis.

Der Schiesssport verliert einen treuen Freund, pflichtbewusst und mit viel Liebe engagiert. Wir werden ihm am Montag, den 23. Juni 2014, die letzte Ehre erweisen und ihn in ehrender Erinnerung behalten. Silvia und den Angehörigen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Bezirksschützenverein Affoltern Der Vorstand

Die Gemeindeverwaltung

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, den 23. Juni 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt.

Obfelden

Anschliessend findet um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Bonstetten die Abdankung statt.

Am 16. Juni 2014 ist in Obfelden ZH gestorben:

Rathswohl, Johann Peter geb. 8. Juni 1945, von Österreich, wohnhaft gewesen in Obfelden, Reussmatt 8; Ehemann der Rathswohl-Otte, Elisabeth. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

im

DANKSAGUNG

Richard Frick

In Zürich ist am 12. Juni 2014 gestorben:

Urnenbeisetzung direkt am Grab auf dem Friedhof in Hedingen am Mittwoch, 25. Juni 2014, 11.00 Uhr.

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, den 23. Juni 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Bonstetten statt. Die Mitglieder des FSV Bonstetten treffen sich um 13.15 Uhr.

Auf den Versand von Todesanzeigen wird im Bezirk verzichtet.

Hedingen

geboren am 20. April 1947, von Zürich ZH, Ehefrau des Klieber Hubert, wohnhaft gewesen in Hedingen, Unterdorfstrasse 11.

Feldschützenverein Bonstetten Der Vorstand

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Kinderhilfe Sternschnuppe, 8030 Zürich, Postkonto 80-20400-1.

Traueradresse: Silvia Künzli-Manenti, Am Isenbach 10, 8906 Bonstetten

Bestattungsamt Bonstetten

Feldschützenverein Bonstetten

Traueradresse: Silvia Künzli, Am Isenbach 10, 8906 Bonstetten

Herzlichst danke ich allen, die Richie ein Stück des Weges begleitet haben, ihm in Freundschaft und Liebe begegnet sind und ihm zur Seite standen. Tief berührt haben mich die vielen Beileidskarten, welche Verbundenheit und Trauer zum Ausdruck brachten. Besonderen Dank all jenen, die mich aktiv im Trauerprozess begleiten. Mein Dank gilt auch seiner letzten Arbeitsstelle: Swisscard AECS in Horgen und dann dem Team im Unispital Zürich und in der Villa Sonnenberg.

Ursi Frick


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Juni 2014

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«Post»-Eröffnung im 1. Quartal 2015 Das Rifferswiler Dorfrestaurant wird zuerst aus- und umgebaut – Veranstaltungen finden aber schon jetzt statt Die Wiedereröffnung der Rifferswiler «Post» erfolgt im ersten Quartal 2015 – erst nach Sanierung und Ausbau. Kulturelle Veranstaltungen, wie der «Zwischentanz» am 28. Juni, stehen aber schon vor der Eröffnung auf dem Programm. ................................................... von werner schneiter Dass der Restaurantbetrieb auch während der Um- und Ausbauphase läuft, entsprach dem ursprünglichen Wunsch des Vorstandes der Genossenschaft Post Rifferswil. Als er sich dann ernsthaft und detailliert mit den Plänen auseinandersetzte, wurde schnell klar: Das lässt sich nicht realisieren. «Es handelt sich um ein grosses Volumen. Bauerei und Restaurantbetrieb würden sich in die Quere kommen», sagt Marianne Roth vom Genossenschaftsvorstand. Das einzige Rifferswiler Dorfrestaurant hat nämlich eine grössere «Frischkur» nötig. Im Haus gibt es nicht weniger als fünf Heizquellen. Es bedarf einer zentralen Heizung, neuen sanitären Installationen, Um- und Ausbauten, die feuerpolizeilichen Anforderungen genügen. Die Liste der Instandstellungs- und Erweiterungsarbeiten ist lang. Mit Guntli Architektur GmbH aus Baar hat die Genossenschaft auf Sanierung von Altbauten

publireportage

spezialisierte Fachkräfte verpflichtet. Sieben Offerten von Architekturbüros wurden eingeholt, drei kamen letztlich in die engere Auswahl. Derzeit werden detaillierte Kostenvoranschläge ausgearbeitet, dann erfolgt die Baueingabe. «Von Behördenseite, aber auch von der Denkmalpflege spüren wir Goodwill», so Marianne Roth. Mit dem Ausbau und der Vermietung von Räumen im «Pöschtli» geht es erstmal auch um das Sicherstellen von Einkommen – und damit um mehr finanzielle Sicherheit für die Genossenschaftsmitglieder. Die Genossenschaft verfügt über ein Kapital von knapp 1,9 Mio. Franken und hat die Zuger Kantonalbank (Hypotheken) als Partnerin.

Vertragsabschluss mit Wirt bis Ende August? Der Entscheid, Um- und Ausbau vorzuziehen, lässt auch mehr Zeit für Verhandlungen mit potenziellen Betreibern des Restaurantbetriebes – nicht nur das: Ist der Vertrag mit einem Wirt unter Dach, dann verbleibt diesem genügend Zeit für die Erarbeitung eines Konzepts, voraussichtlich ein halbes Jahr. Die Genossenschaft ist im Gespräch mit vier Interessenten und hat sich eine Vertragsunterschrift bis Ende August 2014 zum Ziel gesetzt. «Wir sind sehr zuversichtlich und halten eine gute Lösung für möglich», ergänzt Marianne Roth.

Helfen mit, die «Post» neu zu beleben: Marianne Roth (links) und Fra Zeller. (Bild Werner Schneiter) «Zwischentanz» und anderes Das «Pöschtli» Rifferswil wird nicht nur als Dorfrestaurant neu aufleben, es soll auch zu einer kulturellen Stätte werden mit Angeboten aus den Bereichen Theater, Musik, Lesungen, Ausstellungen usw. Und das schon vor Abschluss des Um- und Erweiterungsbaus. «Zwischentanz» nennt sich die Veranstaltung vom Samstag, 28. Juni, die zwischen 18 und 13.30 Uhr einiges bietet – mit renommierten Künstlerin-

nen und Künstlern wie Dide Marfurt und Christine Lauterburg, die buchstäblich «für ein Trinkgeld» auftreten. In diesem Bereich konnte mit Fra Zeller aus Mettmenstetten eine Theaterfrau ins Boot geholt werden, die über ein exzellentes Netzwerk verfügt. Die Veranstaltung, an der auch Risotto gekocht wird, ist von einer Kommission der Genossenschaft mit viel Elan auf die Beine gestellt worden – auch unter Mithilfe der Bevölkerung. Am 28. Juni kann auf die bestehende Infra-

struktur zurückgegriffen werden: Unter der Regie der Feuerwehr gibt es im Saal Fussball-WM-Public-Viewing. Musik, Kunst und Kultur sollen auch nach Wiedereröffnung des Restaurants fixe Bestandteile bleiben. Drei bis vier Anlässe soll es im Jahr geben, die mit dem Wirt abgesprochen werden. Und Kooperation mit anderen Veranstaltern wie dem Kellertheater LaMarotte in Affoltern. «Wir suchen nun nach Nischen», sagen Fra Zeller und Marianne Roth.


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Freitag, 20. Juni 2014

Im Mettmenstetter «Rössli» wird der Weltuntergang geprobt Zu Besuch bei der Aemtler Bühne, die ab 2. August in Kappel ihr Jubiläumsstück «Zusammenstoss» aufführt ................................................... von werner schneiter

D

raussen, in der Gartenwirtschaft, konzertiert ein Jodlerchor. Im ersten Stock des Gasthauses zum Weissen Rössli in Mettmenstetten ertönen aus geöffneten Fenstern dumpfe Laute. Ein Trampeln auf dem Parkettboden. Die Füsse gehören den Darstellenden der Aemtler Bühne, die bei schönstem Sommerwetter den «Zusammenstoss» proben. So heisst das grosse Freilicht-Musiktheater, das ab 2. August zum 30-Jahre-Jubiläum im Kloster Kappel aufgeführt wird. Dieses Trampeln ist Teil des «Aufwärmprogramms» für die Probe, die auch eine Kostümprobe beinhaltet. Die Darstellenden schwitzen bereits, als Regisseur Dodó Deér zum Üben der Szene «Der Regisseur unterbricht» bittet. Alle stehen in Reih’ und Glied. Der schauspielende Regisseur schreitet die Parade ab, seine Worte kommen als Stakkato daher. Seine Stimme lässt den Saal beinahe erzittern. Er massregelt das Ensemble. Und dieses Ensemble ist auch mit ihm nicht zufrieden, giesst hinter seinem Rücken Häme über ihn. Manchmal wird nach wenigen Sekunden unterbrochen, vom «richtigen» Regisseur kommentiert.

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Marina Gantert, für die Chorografie zuständig, greift ebenfalls ein, zeigt, wie ein Ausfallschritt nach hinten funktioniert. «Bitte haltet die Spannung hoch», sagt Dodó Deér. Er dirigiert, korrigiert – ohne Befehlston, aber bestimmt. «Ich bin begeistert von ihm – eine Koryphäe mit brillantem Umgang und sehr exakt arbeitend – einer, der den Ton trifft», lobt Darsteller Marcel Landolt, pensionierter Oberstufenlehrer in Affoltern, der seit 30 Jahren in jedem Stück der Aemtler Bühne spielt. Es ist Deérs viertes Stück mit der Aemtler Bühne. Bühnenbild und Regie sind seine Sache. Das 40-köpfige Ensemble (insgesamt wirken 68 Personen auf und hinter der Bühne mit) probt seit Dezember – gegen 60-mal bis zur Premiere am 2. August. Der Probenbesuch gibt Einblick in eine kurze Sequenz von «Zusammenstoss», die kein Gesamtbild dieser Groteske zulässt. Das Stück wurde 1927 von Kurt Schwitters geschrieben. Es handelt von einem möglichen Zusammenbruch der Welt, davon, wie die Leute auf drohende Katastrophen reagieren: höchst unterschiedlich und skurril. Diese Katastrophe naht durch den «grünen Globus», einen Himmelskörper, der auf die Erde zurast, auf dem Potsdamer Platz in Berlin einschlägt und vor dem Aufprall Chaos

Regisseur Dodó Deér gibt Anweisungen. Hinter ihm Choreografin Marina Gantert. (Bild Werner Schneiter) verursacht – im Café, bei der Polizei, beim Zeitungsverkauf, bei den Obdachlosen, in der Sternwarte, in der Kirche usw. Das Stück enthält viel Musik, live gespielt und gesungen, Peter

Roth (Komposition) und Léon Schätti sind musikalische Leiter. Musik, Sprache, Tanz und Bühnenbild sind zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt – eine Groteske, ironisch, amü-

sant, schräg, skurril-komödiantisch. Die Premiere findet am Samstag, 2. August, im Kloster Kappel statt. Infos und Vorverkauf: www.aemtlerbuehne.ch

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Freitag, 20. Juni 2014

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Die Linie als tragendes Element des Schöpferischen Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten: Filigrane zeichnerische und bildhauerische Linienzüge

Daniel Grobet mit seiner Frau Birgit Esslinger, die ihm bei seinen kinetischen Eisenplastiken assistiert.

Die bildende Künstlerin Regina Hadraba aus Österreich vor einem ihrer Werke: Schwarze Linienzüge auf rot-weissem Grund. (Bilder Arthur Bohrer)

In der sommerlichen Hitze kühlt das Zusammenspiel von beweglichen Eisenskulpturen und zeichnerisch-gestischen Bildern in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten den Geist des Betrachters.

hen formal als lineare Brückenschläge zu ihren lang gezogenen Linienzügen. Hadrabas lineare Kulturstreifzüge begegnen in einer formal verwandten Art Grobets filigran bewegten Eisenskulpturen: zwei Welten, die aufeinandertreffen und sich in Raum und Zeit einmalig ergänzen.

................................................... von nana pernod Schwarze Linienzüge auf rot-weissem Grund: unruhig, lebendig, in Bewegung und zugleich im kompositorischen Gleichgewicht, so begegnen uns die Bilder von Regina Hadraba. Mit starkem Rot sind breite gestische Pinselstriche auf weissem Untergrund aufgetragen. Die schwarzen Linien sind in Ölfarbe mit einem Durchdruckverfahren gefertigt, bei dem die Künstlerin die in schwarzer Ölfarbe grundierte Leinwand umgekehrt auf den präparierten Papierträger legt, um dann mit Stäbchen die Zeichnung aufzutragen. Durch diese «Blindtechnik», bei der Hadraba ihre Zeichnung erst

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nach dem Abdecken sieht, ist die Imagination massgebend für das Gelingen des Bildes. «Zeichnen ist mein Ausgang und die Linie meine künstlerische Auseinandersetzung. Die Schrift, ein Zeichensystem, das wiederum auch von der Linie ausgeht, ist ebenso darin eingeschlossen», erläutert Hadraba. Ihr Werk ist denn auch ein Plädoyer gegen das Vergessen des einmalig Schöpferischen des Menschen, seiner Kultur. Sinnbildend dafür stehen die Bildträger ihrer Papierarbeiten, die sich teilweise aus Weltkarten und musikalischen Partituren zusammensetzen. Die Kartografie als Versuch des Menschen sein Wissen über «Seine Welt» aufzuzeichnen, die vor allem im Mittelalter zu einer wahren Kunst aufblühte, schwängert neben Beethovens Partiturfragmenten Hadrabas Bilder und verleiht ihnen fast unsichtbar die Tiefe ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. Das Element der Linie wirkt dabei expressiv, weltumspannend und gegen das Vergessen der Schriftkultur ankämpfend. Die in den Bildern enthaltenen Schriftzüge ste-

Bewegung in Linienform: Leichtigkeit durchdringt Schwere «Ein starres Material wie Eisen in Bewegung zu setzen fasziniert mich. Das sich daraus ergebende Spiel der Formen, Schatten und Linien ist der Kern meiner Arbeit», erklärt Grobet. Der Eisenbildhauer formt seine Werke aus Eisenstangen und Rohren. Es ist eine schwere und sperrige Arbeit. Daraus entstehen dann aber äusserst filigrane, leicht wirkende und immer bewegliche Eisenskulpturen. Die Idee der Bewegung und des Gleichgewichts beherrscht Grobets Werk. Die grossen Skulpturen entfalten ihren ganzen formalen und inhaltlichen Ausdruck freilich erst, wenn ein launischer Wind

sie bewegt. Diese Bewegung symbolisiert für den Künstler auch die natürlichen Kreisläufe des Lebens: die Linie verbindet das Geerdete auf der einen Seite und das Schwebende auf der anderen Seite. Das Gleichgewicht ist das bestimmende Moment der Bewegung: die Eisenskulptur strebt immer darauf hin, wie auch der Mensch in seiner Bewegung. Die mit Eisenelementen, oft kreisförmig gebogenen Eisenstangen, bestückten Skulpturen bestechen in ihrer Präzision formaler und physikalischer Natur: beides muss genauestens aufeinander abgestimmt werden, damit die Bewegung gelingt, die den spezifischen Ausdruck als Licht- und Schattenspiel erzeugt. Die Gesetze der Natur und ihrer Elemente bestimmen die Arbeiten Grobets. Die Schwerkraft diktiert hier das künstlerisch Mögliche. In diesem Reich ist der Künstler zu Hause. Die Frische, mit der beide Werke auf den Betrachter wirken, zeigt einmal mehr die Tiefgründigkeit der Linie sowohl in der bildnerischen wie auch der plastischen künstlerischen Auseinandersetzung. Ihre Domi-

nanz spiegelt sich aber auch in unserer schriftlichen Sprache und Kultur. Hadraba und Grobet tanzen mit und auf der Linie in einer Vollkommenheit, die jedwede äussere Hitze vergessen lässt und den Betrachter auf weitläufige Streifzüge durch Kultur und Natur einlädt.

Bis 13. Juli 14. Juni bis 13. Juli 2014 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: Sonntag 22. Juni 2014 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag 13. Juli 2014, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag, 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Juni 2014

Jeder Fünfte leidet unter Heuschnupfen Heuschnupfen und andere Allergieerkrankungen nehmen stark zu, vor allem bei Kleinkindern. Allergien können als Volkskrankheit bezeichnet werden. Auch im Säuliamt sind immer mehr Menschen betroffen, wobei vor allem bei Kleinkindern die Gefahr von Allergien sehr stark zunimmt. Momentan haben Pollenallergiker wieder mit Heuschnupfen zu kämpfen. ................................................... von salomon schneider Allergien haben in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen – weshalb ist noch weitgehend unerforscht. Es gibt zwar Hinweise darauf, dass Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil Allergiker ist, öfter auch Allergiker werden und dass die Umweltverschmutzung Allergien fördert. Restlos erklärt sind diese Vorgänge aber noch nicht. Bei der Umweltverschmutzung wird davon ausgegangen, dass sich beispielsweise Pollen an Abgaspartikeln festklammern und mit den schweren Partikeln als Träger, tiefer in die Lunge vordringen können und dadurch zu einer Sensibilisierung führen.

Immer mehr Heuschnupfenallergiker Dies ist möglicherweise der Grund, weshalb Menschen im urbanen Raum nicht weniger von Heuschnupfen betroffen sind, als Menschen in ruralen Gebieten; obwohl auf dem Land die

Gräser lösen am häufigsten allergische Reaktionen aus. Da ein Ausweichen schwierig ist, helfen Medikamente oder Desensibilisierung. (Bild Salomon Schneider)

Hohe Pollenkonzentrationen können von Januar bis September auftreten. Gerade Gräser blühen sehr lange. (Bild heuschnupfeninfo.ch)

Pollendichte höher ist. In der Schweiz sind bereits 40 Prozent der Kinder von Heuschnupfen betroffen – Tendenz steigend. Heuschnupfen ist nicht einfach zu erkennen. Die erkältungsähnlichen Zustände, verstopfte Nase und Hustenreiz können auch auf eine gewöhnliche Erkältung hindeuten. Gepaart mit gereizten, beissenden Augen, weisen die Symptome aber eher auf Heuschnupfen hin. Pollen können zudem auch Hautirritationen verursachen. «Wenn einzelne dieser Symptome immer stärker auftreten, ist ein Arztbe-

such dringend anzuraten, denn ohne Behandlung kann sich aus einem einfachen Heuschnupfen schnell ein schwer behandelbares Asthma entwickeln», meint Amavita-Apothekerin Claudia Möckli.

vergangenen Jahren ist die Forschung in diesem Bereich viel weiter gekommen. Moderne Antihistamine machen nur noch etwa zehn Prozent der Heuschnupfenallergiker müde. Für jeden ist ein anderes Medikament richtig.»

Verschiedene Medikamente helfen

Naturheilmittel helfen auch

Heuschnupfenmedikamente haben sich sehr stark entwickelt. Früher machten handelsübliche Antihistamine (Juckreiz-hemmende Medikamente) oft müde und waren als Schlafmittel bekannt. Claudia Möckli dazu: «In den

Bei starkem Heuschnupfen kommt auch eine Desensibilisierung infrage. Sie dauert drei Jahre und ist mit regelmässigen Arztbesuchen verbunden. Eine weitere Möglichkeit sind Medikamente aus der Naturheilkunde. Medi-

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Auch Apotheken machen Gesundheits-Check-ups. (Bild Salomon Schneider)

Ein Check-up lohnt sich Am 17. Juni war Schweizer Gesundheitstag Die Gesundheit verändert sich langsam und Krankheitssymptome können irgendwann zur Normalität werden. Im Rahmen des Gesundheitstages bietet die Amavita-Apotheke in Affoltern, bis zum 24. Juni, kostenlose Herz-Check-ups an. Der persönliche Gesundheitszustand ist oft schwer abschätzbar. Einfache Kopfschmerzen können unzählige Ursachen haben. Medizinische Laien können selten determinieren, wo ein Schmerz oder ein Unwohlsein herrührt. Mit dem Abklingen der Symptome vergisst man meistens schnell, dass ein Unwohlsein stattgefunden hat. Wegen jedem Unwohlsein oder Schmerz den Arzt aufzusuchen ist weder für die Psyche noch für das Portemonnaie empfehlenswert. Eine Möglichkeit trotzdem über die eigene Ge-

sundheit orientiert zu sein, bieten regelmässige Gesundheits-Check-ups.

Früherkennung kann Leben retten Im Rahmen des Schweizer Gesundheitstages, am 17. Juni, führt die Amavita Apotheke in Affoltern, bis zum 24. Juni, kostenlose Herz-Check-ups durch. «Wir wollen Menschen motivieren, ihren Gesundheitszustand abklären zu lassen. In der Apotheke ist das unverbindlicher als beim Arzt, deshalb ist die Hemmschwelle niedriger», erklärt Claudia Möckli von der Amavita Apotheke. Die zentralen Determinanten für Herzerkrankungen seien Alter, Gewicht, familiäre Vorbelastung, Rauchen, hoher Blutdruck und der Cholesterinspiegel. Früh erkannt, können die meisten Erkrankungen effizienter behandelt werden. (sas)

kamente aus Pestwurz helfen bei den meisten Pollenallergien und machen auf keinen Fall müde. Sie sind aber meist nur in Naturheilkunde-Apotheken erhältlich. «Mich haben alle herkömmlichen Mittel immer müde gemacht und ich habe im Frühling das Haus möglichst selten verlassen. Seit ich die Pestwurztinktur von der Bergapotheke gefunden habe, ist Heuschnupfen fast kein Problem mehr», erklärt Hector Glass, der nachdem das Heuschnupfenproblem gelöst war, von Zürich ins Reppischtal gezogen ist.


Bezirk Affoltern

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Nicht nur die Schnellsten gewinnen Die Kirche Jesu Christi HLT lud zum dritten Säuliämtler Pinewood-Derby nach Bonstetten Eine Vielfalt an kreativ gestalteten Flitzern prägte am Samstag auch die dritte Austragung des Säuliämtler Pinewood-Derbys. Rund 80 Fahrzeuge stellten sich der Herausforderung. Gekürt wurden die schnellsten und die originellsten Fahrzeuge sowie die Publikumslieblinge. ................................................... von thomas stöckli Sie heissen «Haifisch», «Recycling» oder «Pink Lady», «Hot Dog», «Beach Party» oder schlicht «Rennauto» und sausen nebeneinander die steile Startrampe hinunter. Die Rede ist von rund 18 cm langen, meist in stundenlanger Arbeit optimierten und dekorierten Flitzern, die ihren Besitzern Ehre machen sollen. Entsprechend leidenschaftlich folgen diese dem Rennverlauf. Es geht Schlag auf Schlag in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage (HLT) in Bonstetten: kaum sind im Ziel die Autos von der Bahn genommen und die Resultate verkündet, so starten oben bereits die nächsten sechs. Damit allfällige Unregelmässigkeiten der Rampe den Wettbewerb nicht verzerren können, fährt jedes Auto einmal auf jeder Bahn. Die Kinder verfolgen das Geschehen hautnah an der Bahn, während die Eltern und Grosseltern die bequemeren Sitzplätze im Hintergrund vorziehen.

Zahlreiche Besucher verfolgen das Renngeschehen in der Kapelle der Kirche Jesu Christi HLT. (Bilder tst./zvg.)

Eine knappe Entscheidung ...

Kreative Vielfalt: Rund 80 Autos massen sich am Ämtler Pinewood Derby.

Originellstes Auto: Lukas Gräub aus Wettswil mit seinem «Twixli».

Am schnellsten unterwegs: «Minion» von Tim Fuhrer.

Publikumsliebling: Die «Cinemaus» von Max Deans.

macht klar: es geht nicht nur um die Schnelligkeit. So werden auch das originellste Auto sowie der Publikumsliebling ausgezeichnet.

3. Säuliämtler Pinewood-Derby – die Resultate:

Future»; 3. Elder Nielsen, Schlieren, mit «Magic

ler»; 3. Ria Illi Bilotta, Bonstetten, mit «Tussybus».

Schoolbus».

Originalität: 1. Lukas Gräub, Wettswil, mit «Twixli»;

Schnelligkeit: 1. Tim Fuhrer, Gachnang, mit «Mini-

Publikumsliebling: 1. Max Deans, Zürich, mit «Cine-

2. Andrina Lutz, Bonstetten, mit «Lilli takes a bath»;

on»; 2. Christian Gräub, Wettswil, mit «Back to the

maus»; 2. Christoph Huwiler, Affoltern, mit «Der Ad-

3. Sophie Ryding, Wettswil, mit «Let it go».

Ein Holzklotz, vier Räder und vier Achsen Nirgend ist der Einstieg in den Rennsport so günstig: In der Startgebühr von sechs Franken sind eine Wurst mit Bürli und Getränk inbegriffen. Der Bausatz kostet zudem acht Franken. Darin enthalten: Ein Holzklotz mit festgelegten Achsen – das Chassis –, vier Räder und vier Achsen. Diese Bauteile sind Pflicht. In der Gestaltung ihrer Fahrzeuge haben die Teilnehmer aber (fast) alle Freiheiten. So wurden die Flitzer mit Büromaterialien, Federn und Legomännchen verziert, als Elefant, Badewanne oder Schuh gestaltet. Der kreative Aufwand

Besuch in Letohrad, der Partnergemeinde von Hausen

V

durch die Gemeinde aufgestockt. In or 21 Jahren entstand die diesem Fest war die Ehrung der Leute früheren Jahren hatten die MiniPartnerschaft von Hausen mit mit besonderen Verdiensten für die strings, das Casal Quartett, der Jodler Letohrad in Nordböhmen, Stadt Letohrad. Als Vertreter der GeClub und weitere Vertreter aus der Tschechien, damals mit einem Besuch meinde Hausen durfte ich mich als Schweiz an diesem Festival teilgenomam 4. internationalen Musikfestival in Erster im Ehrenbuch eintragen und men und zum Teil erste Preise gewonLetohrad. Am Pfingstwochenende verauf der Bühne eine Rose in Empfang nen. trat ich als ehemaliger Gemeindepräsi- nehmen. Geehrt wurde ich, weil ich dent mit meiner Frau die Gemeinde nach der grossen Überschwemmung Hausen am 25-Jahre-Jubiläum dieses 1997 als Erster einen namhaften BeFestivals. trag nach Letohrad bringen konnte. In «Das sind ja Leute wie wir» Erneut gab es Ausstellungen, im Hausen hatte man von der ÜberVor 20 Jahren, nach dem Fall des Museum, im Schloss, im Lokal des schwemmung gehört, in der BevölkeEisernen Vorhangs, ging es vor allem Waldkindergartens, in der Grotte und rung Geld gesammelt und den Betrag darum, gegenseitig Vorurteile abzunatürlich unter der Kapelle auf dem Berg. Es hat sich gezeigt, dass Hausen in Letohrad noch in sehr guter Erinnerung ist. Alle sprachen mich auf die früheren Zeiten an, der Pfarrer, der ehemalige Leiter der Musikkapelle, die Leiterin des Family Chorus, der Leiter der Feuerwehr. Alle diese und viele mehr, die schon in Hausen waren, gaben mir Grüsse mit. Petr Fiala, Bürgermeister von Letohrad mit dem Geschenk aus Hausen, Edi Waldesbühl, Simona Ein Höhepunkt an Skopalova, die langjährige Übersetzerin, Vladimir und Jana Zamazalovi. (Bild zvg.)

bauen. «Das sind ja Leute wie wir», meinte ein Schüler nach einem Schulbesuch durch Gäste aus Tschechien. Und wir wunderten uns, dass unter dem Kommunismus religiös zu sein den Zugang zur Hochschule verschliessen konnte oder dass privat genähte Kleider nicht verkauft werden durften. Das wäre verbotener privater Handel gewesen. Letohrad konnte von uns lernen, wie eine Gemeinde demokratisch organisiert ist, wie die Kommissionen funktionieren, wie wir Konflikte austragen. Es entstanden aber auch sehr viele persönliche Kontakte, die heute noch andauern. Letohrader Künstler stellten ihre Werke an der Ausstellung der «Kreativen Huuser» aus. Wir mussten die Verkaufspreise der Letohrader Künstler damals allerdings vervierfachen, damit sie einigermassen in unser Preisschema passten. Für unsere Künstler war eine Ausstellung in Letohrad schwieriger, denn sie mussten die Preise durch vier teilen.

Stärker verändert als Hausen Letohrad hat sich in den letzten 20 Jahren sehr stark verändert, viel stärker als Hausen. Gab es damals sehr wenige Telefone in den Haushaltungen, hat heute genauso fast jeder Oberstufenschüler ein Mobiltelefon

wie in der Schweiz. Und das Stadthaus von Letohrad ist schöner, moderner und grösser als dasjenige von Hausen, allerdings zu einem grossen Teil mit EU-Geldern finanziert. Es ist rollstuhlgängig und für Blinde eingerichtet. Aber nicht nur das Stadthaus strahlt am zentralen Platz, auch sehr viele andere Häuser sind heute farbig und schön. Bei unserem ersten Besuch waren sie grau und düster. Und Bancomaten gibt es heute natürlich auch. Vor 20 Jahren hatte ich Mühe, in der Bank einen Check einzulösen. Wie es weitergeht, ist offen. Die Verhältnisse haben sich auf beiden Seiten stark verändert, und eine Partnerschaft kann man nicht erzwingen. In den letzten Jahren gab es private Kontakte, aber die offiziellen Kontakte haben geruht. Letohrad hat inzwischen zwei weitere Partnerstädte, Niemcza in Polen und Daruvar in Kroatien. Beide Städte sind näher bei Letohrad und die Sprachbarrieren sind kleiner. Letohrad vermittelt dorthin auch das Know-how, das es in Hausen erworben hat. Ob es aber je wieder ein Konfirmationslager in Letohrad geben wird, ist offen. Die nächste Einladung an das Festival in Letohrad kommt aber bestimmt. Edi Waldesbühl


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Gewerbe/Dienstleistungen

Ende einer Ära

«KissKill»

Hedingen: «Krone»-Wirtepaar Gasche übergibt Restaurant an Esther Buchegger. > Seite 19

Theatergruppe Maxim: Theater gegen Gewalt an Frauen – Gastspiel in Affoltern fällt aus. > Seite 21

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Triathlon-Team Koach feiert Erfolge in Deutschland. > Seite 27

Eigenes Blut unter dem Mikroskop

Daniel Mäder verbindet Gartengestaltung mit Kunstausstellung Die Qualität von Teilelementen hängt einerseits vom Kontext ab, andererseits vom Betrachter. Mit Ruedi Roth Notz und Reto Bärtschi hat der Mettmenstetter Gartengestalter Daniel Mäder zwei Künstler gefunden, deren Werke sich optimal in seine Gartenlandschaft integrieren und umgekehrt. ................................................... von salomon schneider

Beweglichkeit und Unbeweglichkeit Gartengestaltung ist eine Kunst, aber nicht unbedingt künstlerisch. Um das

In diesem Garten und Riegelhaus von Daniel und Bettina Mäder Syz stellen Ruedi Roth Notz und Reto Bärtschi ihre Kunstwerke aus. Kunstvolle und das Künstlerische zu verbinden, hat Daniel Mäder in seinem Garten eine Ausstellung der beiden Künstler Reto Bärtschi und Ruedi Roth Notz, die er seit Jahren kennt, organisiert: «Art_im_Garten». Der in Mettmenstetten aufgewachsene Ruedi Roth Notz stellt Holzskulpturen aus. Momentan hat er sich dem Thema Bewegung verschrieben. «Ich werde älter und meine Bewegungsfähigkeit nimmt langsam ab, deshalb enthält meine Kunst vielleicht mehr bewegliche Elemente», schätzt Ruedi Roth Notz die Entwicklung seines Schaffens ein. Seine Holzkunstwerke, auch die beweglichen Teile, sind immer aus einem Stück gefertigt. Solche Stücke wird er auch an der Ausstellung Art_im_Garten zeigen. Reto Bärtschi hat im Berufsleben seinen Platz gesucht, bis er die Kunst entdeckt hat: «Mit zehn Jahren habe ich noch nicht gewusst, was ein Künst-

ler ist, habe aber immer Sachen auseinandergenommen und anders wieder zusammengesetzt – das waren eigentlich meine ersten künstlerischen Gehversuche.» Früh fiel seine Kunst Professor Norbert Rademacher auf, von der Kunsthochschule Kassel, der ihn als Quereinsteiger an die Universität holte. Reto Bärtschi und Daniel Mäder haben sich per Zufall kennengelernt, doch aus dem Zusammentreffen ist mit der Zeit eine tiefe Freundschaft entstanden. Eigentlich stellt Reto Bärtschi nur in Galerien aus, doch für Daniel Mäder macht er erstmals eine Ausnahme. «Daniels Garten bietet eine perfekte Umgebung für meine Kunst und ich stelle bei ihm ja auch drinnen und draussen aus», erläutert Reto Bärtschi.

Wer wollte schon immer mal das eigene Blut unter dem Mikroskop beobachten? Die Gelegenheit bietet sich am 5. Juli am Gesundheitstag in Perlen bei Luzern! Die Apothekerin Doris Küttel aus Bonstetten weiss aus ihrem Berufsalltag, dass anschauliche Bilder und gute Beratung die Basis sind für das Vertrauen der Kunden. Sie erklärt darum immer, wie es wirklich ist und was da helfen könnte. Und genau deshalb empfiehlt sie die Bemer-Therapie: Weil sie wirkt!: Weniger Schmerzen bei Rückenbeschwerden und Arthrose, weniger Müdigkeit bei chronischen Erkrankungen, verbesserte Wund- und Knochenheilung (besonders auch bei Diabetikern!), mehr Leistungsfähigkeit. Und weil sie die einzige einfach zu Hause anzuwendende Therapie zur Unterstützung der Mikrozirkulation ist. Damit die Kunden wieder mehr Lebensqualität erfahren können und sich wirklich besser fühlen! Sie lacht

Apotheke-Drogerie Pfister, Im Zentrum Oberdorf,

Ausstellung am 28./29. Juni 11 bis 18 Uhr, Finissage, 10. August 11 bis 18 Uhr, oder nach Vereinbarung.

Eine besondere Degustation im «Freihof», Knonau

Bei dieser speziellen Degustation «Wine & Food in Balance» erleben die Teilnehmer anschaulich, welcher Wein zu welcher Speise passt. Serviert wird ein herranzeige

liches USA-5-Gang-Menü mit top Weinen aus Kalifornien. Mit den fünf Weintypen (süss, trocken, Weisse in Eiche, fruchtige Rote und Rote in Eiche) und den fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen: salzig, süss, sauer, bitter und umami können alle Weine und Speisen rund um den Globus definiert werden. Die Kunst ist es, die Speisen auf die Weine abzustimmen. Peter Biberger meint demnach auch zu Recht, dass wenn ein exquisiter Wein perfekt mit einer Speise harmoniert, dies ein zutiefst menschli-

ches Vergnügen befriedige – den Genuss kulinarischer Köstlichkeiten. Einen unvergesslichen Abend versprechen Küchenchef Peter Biberger und Weinexperte Max Iten. Beginn ist um 18 Uhr mit einer Einführung durch Max Iten, gefolgt von einem Apéro. Um 19.15 Uhr wird das exquisite 5-Gang-Menü mit top abgestimmten Weinen serviert. Die Plätze sind limitiert. Donnerstag, 3. Juli, Restaurant Peter’s Freihof, Chamstrasse 17, Knonau. 270 Franken pro Person. Infos und Anmeldung: Telefon 044 768 33 11.

fröhlich und fügt hinzu: «Nehmen Sie sich die Zeit für eine Beratung und probieren Sie auch die Dunkelfeldmikroskopie aus – spannend!» Bemer Gesundheitstag in Perlen LU, Gasthaus Die Perle (vis-à-vis Papierfabrik), Samstag 5. Juli, 10 bis 17 Uhr, Eintritt frei. Infos und Anmeldung: Doris Küttel, Apotheke Drogerie Heumoos, Bonstetten, 044 700 21 21, apotheke-heumoos@gmx.ch.

Wer träumt nicht von makelloser Haut? So ganz ohne Rötungen, Entzündungen oder Pickel …? und natürlich ohne Linien und Fältchen? Radical, die neue Gesichtspflege der Zukunft gibt Frauen wieder neue Hoffnung und ist neu auch als Sonnencreme erhältlich. Die Radical Skincare-Linie ist exklusiv in der Apotheke-Drogerie Pfister in Affoltern erhältlich. Am 25. Juni gibts dazu eine unverbindliche Beratung. Die Kosmetikspezialistin zeigt diese aussergewöhnliche neue Pflegelinie gerne.

Affoltern. Telefon 044 761 63 24.

Die Geschmackssinne herausfordern

Apothekerin Doris Küttel. (Bild zvg.)

Der Traum von makelloser Haut

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Peter Biberger, Küchenchef und Inhaber vom Gilde-Restaurant Peter’s Freihof in Knonau spannt am Donnerstagabend, 3. Juli, mit dem Weinexperten Max Iten von der Weinhandlung WeberVonesch, Zug, für ein kulinarisches Feuerwerk zusammen.

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Zwei Podestplätze

Kunst im Garten

Wer von Mettmenstetten nach Schüren geht, einem kleinen Weiler in Richtung Affoltern, geht durch grüne Wiesen und bepflanzte Felder und wird betört, durch das unnachahmliche Duftgemisch von Blüten und Pflanzen. In Schüren dominieren traditionelle Bauernhäuser und Ställe. Ein Haus sticht jedoch heraus. Das alte Riegelhaus von Daniel und Bettina Mäder und vor allem der Garten veranlassen Passanten zum Stehenbleiben. Daniel Mäder ist Landschaftsarchitekt und sein Garten ist eine permanente Ausstellung, die zeigt, welche Vielfalt in der Gartengestaltung möglich ist. Es dominieren Holz, Naturstein und eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen, die momentan in voller Blüte stehen. «Ich baue sehr naturnah und lasse Innen- und Aussenräume verfliessen – meine Gärten müssen immer ins natürliche Landschaftsbild passen und dynamische Nutzung ermöglichen», erklärt Daniel Mäder seine Philosophie.

Freitag, 20. Juni 2014

Dr. Antonia Glauser, Geschäftsführerin Apotheke-Drogerie Pfister. (Bild zvg.)


Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag 21. Juni/Sonntag, 22. Juni Johannisnacht – In der kürzesten Nacht unterwegs zum längsten Tag. Eine ökumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel Auskunft: Telefon 044 764 87 84 Der Anlass ist kostenfrei Zwischenverpflegung bei der Ankunft sowie reichhaltiges Morgenessen Fr. 25.– Sonntag, 22. Juni 19.30 Abend-Gottesdienst mit Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 25. Juni 17.00 Offenes Singen n der Klosterkirche Donnerstag, 26. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 26. Juni 18.00 Keine Abendmahlsfeier

Sonntag, 22. Juni 10.00 Kirche Wettswil: Kirche Wettswil Konfirmation der 1. Wettswiler Gruppe mit Pfr. Matthias Ruff Thema: Young, wild and free anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung: 21. Juni, Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 25. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 26. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen

Samstag, 21. Juni 17.30 Familiengottesdienst zum Versöhnungsweg Sonntag, 22. Juni 10.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 20. Juni 16.30 Kolibri in der Chilestube Samstag, 21., bis Samstag, 28. Juni Seniorenferien in Lenk Sonntag, 22. Juni Kein Gottesdienst in Aeugst

Sonntag, 22. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Jürgen Schultz und Taufe von Philip Baumann Montag, 23. Juni 9.00 Lese- und Gesprächskreis in der Bullingerstube (Pfarrhaus) Dienstag, 24. Juni 16.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Begleitpersonen Freitag, 27. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Juni Von 9.30 bis ca. 15.00 Uhr Fest der Kulturen beim Märtplatz unter dem Kasino-Vordach 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. B. Bartels Sonntag, 22. Juni 10.00 «Der Boden, auf dem wir stehen» – Gottesdienst mit Jodlermesse Predigttext: Ex 3, 1–14 Pfrn. B. Bartels Es singt der Jodlerklub Affoltern am Albis Mittwoch, 25. Juni 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Vikarin S. Brüngger

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 21. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend gemeinsames Znüni Sonntag, 22. Juni 10.00 «Brunnen-Gottesdienst» beim neuen Reservoir, Oberdorfstrasse mit Pfrn. Susanne Sauder und dem Musikverein Bonstetten Mitwirkung: 5.-Klässler und Brunnenmeister/Wasserwart Werner Brawand und Florian Bissig Der Weg wird von der Kirche her ausgeschildert sein Anschliessend Apéro und Besichtigung des neuen Reservoirs Bei unsicherer Witterung gibt Telefon 044 701 15 82 (Tonband) Auskunft über den Durchführungsort (Neues Reservoir oder reformierte Kirche)

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 22. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller und Anette Bodenhöfer, Orgel

Ref. Kirche Knonau Samstag, 21. Juni 9.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Knonau Sonntag, 22. Juni Erster Sonntag nach Trinitatis 10.00 Konfirmation Thema «Entscheiden» mit Pfr. Thomas Maurer und Pfr. Susanne Wey Steelband aus dem Knonauer Amt, anschliessend Apéro (Türöffnung um 9.45 Uhr) Donnerstag, 26. Juni 9.30 Fiire mit de Chline

Samstag, 21. Juni 13.00 Hochzeitsgottesdienst Chantal Duperrex und Rolf Arnold Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 22. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Studer, Affoltern am Albis «Gottesdienst zur Sonnenwende mit viel Gesang» Orgel Ursula Hauser Sonntag, 22. Juni 2.00 Uhr (zwei Uhr morgens) Pilgerwanderung zum Johannisfeuer nach Kappel am Albis Besammlung Kirche Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz Mittwoch, 25. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine ökum. Feier, kath. Kirche 14.00 Gemeinschaftsnachmittag für Kolibri-Kinder im Pfarrhaus Anmeldung bei Astrid Abel www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 21. Juni 19.00 Konzert Musikschule Knonauer Amt, ref. Kirche Sonntag, 22. Juni 8.15 Chilezmorge, Singsaal Schulhaus Chilefeld 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (Flügel) Heini Eggenberger (Flöte) Kinderhüeti Mittwoch, 25. Juni 12.00 Club4 Mittwoch-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 26. Juni 12.00 Club4 Donnerstag-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 21. Juni 16.00 Fiire mit de Chliine mit dem Chile-Wau-wau Shiva Ursula Rey und Jürgen Schultz Sonntag, 22. Juni 19.30 Abendgottesdienst mit Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 25. Juni 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhausgarten Text: Johannes 3/Thema: Was treibt diese «Nachteule Nikodemus» zu Jesus? Vorschau: Sonntag, 29. Juni 11.00 Familiengottesdienst auf dem Bauernhof von Familie Scherer in Hauptikon

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 21. Juni 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren Thema: «Der Regenbogenfisch» Erzählt von Lynn Berli, Robin Berli und Sämi Haitz Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 22. Juni 10.00 Gottesdienst Thema: «Noah» Spitalpfarrerin Daniela Hess aus Affolten am Albis Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 21. Juni 9.00 Kolibriausflug Besammlung 9.30 Uhr beim Pfarrhaus Rückkehr ca. 13.00 Uhr Leitung: Marina Clerici und Ilona Lüscher Sonntag, 22. Juni 10.00 Konfirmationsfeier in der Kirche Knonau

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 22. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst: «Unterwegs» Konfirmandinnen und Konfirmanden Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Anschliessend Apéro

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Juni 17.30 Kein Gottesdienst Sonntag, 22. Juni 9.00 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 21. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine 15.00 Firmgottesdienst mit Bischof Valerian D’Souza Sonntag, 22. Juni 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 24. Juni 19.30 Abendmesse anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 25. Juni 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 26. Juni 19.00 Rosenkranz

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 22. Juni 9.45 Gottesdienst «Vom Fluch zum Segen – Versöhnte Herzen» Andi Wolf Kinderhüeti, Kids-Treff anschliessend Verkauf von Essen zugunsten Kids-Treff Sammelprojekt 14.30 chat 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 23. Juni 11.30 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag 22. Juni 10.00 Konferenzgottesdienst in Frauenfeld TG

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 22. Juni 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 22. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter: www.pga.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 21. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 22. Juni 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 21. Mai Schnupperanlass für neue Ministranten Sonntag, 22. Juni 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Mittwoch, 25. Juni 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 26. Juni 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der Kirche Knonau

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 22. Juni 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 26. Juni 20.00 Konzert USA-Jugendchor www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 20. Juni 2014

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Das Restaurant «im Herzen vom Säuliamt» kommt in neue Hände Nach 42 Jahren Wirtetätigkeit übergeben Mägi und Franz Gasche die Hedinger «Krone» an Esther Buchegger Im Hedinger Landgasthof Krone geht eine Ära zu Ende: Nach 42 Jahren beenden Mägi und Franz Gasche ihre Wirtetätigkeit. In der von Herbert Huwyler erworbenen Liegenschaft wird die Gastfreundschaft aber weiterhin gepflegt: Esther Buchegger ist neue Gerantin. ................................................... von werner schneiter Die Hedinger «Krone» ist weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. Nicht nur wegen der legendären Spezialitätenwochen, etwa der Metzgete, oder wegen der grosszügigen Portionen, die da auf Platten und Tellern daherkamen. Nein, auch die Musik spielte in all den Jahren immer eine grosse Rolle, volkstümliche Musik, muss man anfügen. In bester Erinnerung sind die Auftritte von Hans Aregger oder Jost Ribary oder anderen Grössen der Volksmusikszene geblieben, die zum «Buure-zmorge» und bei anderen Gelegenheiten aufgespielt hat. Und in den letzten Jahren ist die «Krone» zum schweizweiten «Mekka» der Oberkrainermusik mutiert. Und auch hier kamen international bekannte Interpreten, zum Beispiel aus der Familie Avsenik, von Slowenien nach Hedingen. Ja, es waren legendäre, fröhliche Feste, die da in der «Krone» während vieler Jahre gefeiert wurden – in einem Landgasthof, geprägt durch das langjährige Wirteehepaar Gasche. Die Feststellung, er könne wohl ein Buch schreiben über seine Berufung als Wirt, quittiert Franz Gasche, der

Stadtzürcher, mit einem breiten Lachen. Ja, sein Erinnerungsvermögen ist legendär. Er ist ein wandelndes Lexikon zu Namen und Geschichten, die sich in der «Krone» abgespielt haben. Und wenn sich jeweils montags gegen 11 Uhr die ersten Stammtischgäste einfanden, diskutierte er in seiner unverkennbaren Art mit. Mägi und Franz Gasche – ein Wirteehepaar jener Gattung, die es kaum mehr gibt: geerdet und bodenständig, ihre Verbundenheit zu den Gästen. Und diese Ära neigt sich nun rasch dem Ende zu. Am kommenden Sonntag, 22. Juni, ist letzter Arbeitstag – mit dem Bankett zu einem Geburtstag. Von welchen Gefühlen sie nach so langer Zeit begleitet werden? «Wir sind in einem Alter, in dem alles nicht mehr so leicht geht. Die grösste Erlösung ist für uns die Tatsache, dass die ‹Krone› weiterlebt – für uns beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Mit der Möglichkeit, Freundschaften noch intensiver zu pflegen – etwas, das in unserem Beruf leider nicht immer im gewünschten Mass möglich gewesen ist», sagt Franz Gasche. Nun, die Gäste bedauern das Ende dieser legendären Ära, haben aber Verständnis für diesen Schritt.

Nachfolgerin mit Erfahrung Der unmittelbar bevorstehende Schritt ist nun der Wechsel, der nach insgesamt 56 Jahren Familie Gasche erfolgt, denn Franz’ gleichnamiger Vater kaufte die «Krone» im Jahr 1958. Mägi und Franz Gasche haben die Liegenschaft nun an Herbert Huwyler, Hedingen, verkauft. Als Gerantin

Nachfolge geregelt, von links: Gerantin Esther Buchegger, der neue «Krone»-Besitzer Herbert Huwyler, Esther Bucheggers Tochter Nadine, Franz und Mägi Gasche. (Bild Werner Schneiter) wirkt Erika Buchegger, die offiziell am 11. August 2014 eröffnet. Sie bringt 30 Jahre Branchenerfahrung mit und hat in den verschiedensten Betrieben gearbeitet. «Von der Bauernstube bis zum 5-Sterne-Lokal», fügt sie lachend bei. Sie will den Charakter des Restaurants nicht verändern und nimmt auch einen wichtigen Teil aus der Ära

Gasche mit: Heinz Gamper, seit 16 Jahren Koch in der «Krone», wirkt dort weiter. Der neuen Gerantin zur Seite steht auch Tochter Nadine. Natürlich will sie ein paar neue Akzente setzen. So ist das Stübli auch über Mittag geöffnet, am Abend gilt à la carte. Und mit gutbürgerlicher Küche und regelmässigen Spezialitäten wandelt sie auf

den Spuren ihrer Vorgänger – ebenso bei den Events, wofür der 150 Plätze bietende Saal dient: Tanzmusik für über 30-Jährige, volkstümliche Musik, Schlager, Blasmusik . . . Die «Krone» lebt weiter. Und das bei folgenden Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr und ab 17 Uhr. Samstag ab 17 Uhr, Sonntag Ruhetag.

Frische Kirschen ab Hof Ernte auf der Schürenweid, Mettmenstetten

Die Aussicht ist ein Genuss: grün-blaue, tosende Wassermassen und darüber das Schloss Laufen. (Bild zvg.)

Bei Sonja und Fredi Keller hat die Kirschenernte bereits begonnen. Täglich frisch gepflückt, bieten sie auf dem Hof mindestens zwei Kirschensorten an. Süsse, schwarze Kirschen vom Hochstammbaum und die grossfruchtigen Sorten aus der Niederstammanlage stehen zur Auswahl. Zum Einmachen werden Kirschen ohne Stiel verkauft (grössere Mengen nur auf Bestellung). 20 verschiedene Kirschensorten ermöglichen eine Ernte über sechs

Wochen. Für Selbstpflücker stehen vor allem Hochstammbäume zur Verfügung. Der Hofladen ist von Montag bis Samstag, 9 bis 19 Uhr geöffnet. Ein Schild an der Hauptstrasse Affoltern – Mettmenstetten weist den Weg (2 km nach Affoltern, 500 m vor Mettmenstetten). Bestellungen: Tel. 044 767 01 47 oder per Mail schuerenweid@bluewin.ch (bis 20 Uhr am Vorabend). Infos: www.schuerenweid.ch.

Seewadelausflug de Luxe Mit dem Lionsclubs Knonaueramt an den Rheinfall Am Donnerstag, 5. Juni, stand im Seewadel ein Tagesausflug auf dem Programm. Dieses Jahr sollte es an den Rheinfall gehen und das – de Luxe – per Car. Nicht ganz de Luxe war eine erste kleine Hürde: wegen der Bauarbeiten auf der Zufahrt zum Seewadel konnte der Bus nicht vor dem Haus warten, sondern vor der katholischen Kirche. Die Teilnehmer nahmen es sogleich sportlich, «dann laufen wir halt»! Wobei es die einen offensichtlich pressanter hatten als die anderen, waren doch etwelche Rollator-Überholmanöver zu beobachten – jedem sein Tempo eben. Die Gruppe wurde von Betreuern des Seewadels, Zivildienst- und Zivilschutzleistenden sowie Mitgliedern des Lionsclubs Knonaueramt auf der ganzen Reise begleitet, damit die verschiedenen kleinen Hindernisse für ältere Menschen leichter überwunden

werden konnten und auch niemand verloren gehen sollte. Der Car und das Begleitfahrzeug, in welches noch die Bewohnerinnen und Bewohner im Rollstuhl einsteigen konnten, wurden auch fast voll. Als alle «verladen» waren (Menschen oben, Rollatoren unten im Car), wurden die Reiseteilnehmer gediegen an den Rheinfall chauffiert. Das Wetter war prachtvoll, auch nicht zu heiss, und so konnten alle den Anlass geniessen. Nach dem feinen Mittagessen mit wunderbarer Aussicht auf das gegenüberliegende Schloss Laufen, die grün-blauen, tosenden Wassermassen unter blauem Himmel lief ich ein paar Schritte und setzte mich mit einer Seewadel-Bewohnerin auf eine Bank: «Dieser Blick hier, das Schloss in den Bäumen, der spitze Kirchturm daneben und unten das grüne Wasser – ist das nicht einfach wunderschön?! –

Früher hatte ich ein GA, da bin ich viel gereist und habe den Leuten geholfen bei ihrer Arbeit, aber heute darf ich das nicht mehr, das geht einfach nicht, ich habe beim Reisen dann plötzlich Probleme. – Sind Sie auch mit uns von Affoltern her mit dem Car gekommen?» Die Bewohnerin kommt aus dem Staunen, Fragen und Danken nicht heraus, stellt diese Fragen mehrmals, erinnert sich aber nicht an die Antworten. Doch eines verstehe ich, sie kann mehr als einmal sagen, wie schön sie es findet und wie dankbar sie ist – und das tat auch mir gut. Der Lionsclub unterstützte wie jedes Jahr diesen Ausflug personell und finanziell und trug so dazu bei, dass alle einen wunderschönen Tag erleben konnten. Namens des Lionsclubs Knonaueramt, Stephan Breidenstein

Kirschen täglich frisch gepflückt bei Fredi Keller auf dem Hof Schürenweid in Mettmenstetten. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

agenda

Franz Schuberts letzte Kompositionen

Freitag, 20. Juni Affoltern am Albis 18.00-20.00: Degustation von Rosé- und Sommerweinen. Die neuen Jahrgänge der Domaine Montet. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1.

Hausen am Albis 10.00: Rosenfest: Unterhaltungsprogramm und Festbetrieb, Rosenmarkt und Baumschulbesichtigung. Infos: www.rosenfest.ch. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Knonau ab 17.00: Public Viewing: WMÜbertragung auf Grossleinwand. Italien-Costa Rica & SchweizFrankreich. Stampfisaal.

Wettswil 20.00: Ländler-Abende im Hirschen: «Wespi-Stich». Eintritt frei, kein Konsumationszuschlag. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Freitag, 20. Juni 2014

Der Singkreis Bezirk Affoltern singt die Grosse Messe in Es-Dur Am 31. Januar 1797 kommt Franz Schubert in Wien zur Welt, ein Knabe, der durch eine aussergewöhnliche Begabung auffällt, so dass sein Lehrer Ruzizka gesteht: «Den kann ich nichts lehren, der hat’s vom lieben Gott gelernt.» Dennoch bleibt die erfolgreiche Laufbahn aus. Die Verleger lehnen seine Kompositionen ab. Oft fehlt es an Geld, um Notenpapier und Brot zu kaufen. Als er am 19. November 1828 in einem Alter, in dem Beethoven erst gerade seine 1. Sinfonie zu schreiben begonnen hat, stirbt, nimmt keine Wiener Zeitung Notiz davon. Sein Tod erregt ebenso wenig Aufsehen wie sein Leben. Heute gehört Franz Schubert unumstritten zu den bekanntesten Komponisten der Romantik. Diesem Genie widmet der Singkreis Bezirk Affoltern seine Sommerkonzerte 2014. Zum Ab-

schluss des Jubiläumsjahres führen die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Brunetto d’Arco und begleitet von namhaften Solisten und der Camerata Fanny Mendelssohn Schuberts Grosse Messe in Es-Dur auf. Brunetto d’Arco selbst ist überzeugt: Wer vermeint, Schubert zu kennen und kennt nicht die Messe in Es-Dur, wird stets ein beschränktes Bild von diesem Meister haben.

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck, frischer Fisch. Marktplatz. 10.00-15.00: Fest der Kulturen: Musik, Tänze und Kulinarisches aus aller Welt. Organisation: ref. und kath. Kirche. Marktplatz. 10.00-14.00: Tag der offenen Tür mit Kasperli-Theater «Dr Kasperli macht Ferie». Eltern und Kinder sind eingeladen. Infos unter: www.kita-sunneland.ch. kita Sunneland. Alte Obfelderstrasse 55. 10.00-15.00: Degustation von Rosé- und Sommerweinen. Die neuen Jahrgänge der Domaine Montet. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 14.00-18.00: Finissage, Bilder von «RA-Barbara Rähmi und Fernando Kolb». Galerie 100. Zürichstr. 100. 20.15 Abgesagt!: KissKill-Interkulturelles Theater Maxim am internationalen Flüchtlingstag findet nicht statt. Kasinosaal. Marktplatz 1. 23.00: Ökumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel. Wanderzeit ca. 4 Std. Anschliessend Johannisfeuer und Morgenessen. Kosten für Verpflegung und Frühstück 25.- Leitung: Elisa Maria Jodel, Tel.: 044 764 87 84. Ref. Kirche.

Bonstetten 10.00-13.00: Info Apéro Australien, Südsee, Neuseeland. ReiseBar. Stallikerstrasse 1b.

Hausen am Albis ab 10.00: Rosenfest: Unterhaltung und Festbetrieb, Rosenmarkt und Baumschulbesichtigung. Infos: www.rosenfest.ch. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Obfelden 08.30-11.00: Frühstückstreffen von Frauen für Frauen:«Jeder Mensch trägt einen Clown in sich» mit Beatrix Böni, individualpsychologische Beraterin. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65. 19.00: 50 Jahre Musikschule Knonauer Amt, Konzert mit Streichern, Bläsern und Perkussion. Werke von

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J. Strauss, A. Dvorák, W.A. Mozart, P.I. Tschaikowsky und Filmmusik aus «Harry Potter». Leitung: Mario Huter, Walter Schmid, Roland Schmid. Ref. Kirche.

Sonntag, 22. Juni

Zu den Werken Alle drei zur Aufführung gelangenden Werke sind in Schuberts Todesjahr entstanden. Das Tantum ergo und das Intende voci bilden gewissermassen eine Brücke zu der alles überragenden grossen Messe in Es-Dur. Es ist die 6. Messe, die Schubert komponiert und trägt in sich die Reife und die Farb-

Mittwoch, 25. Juni Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser Schulferien. Sporthalle Stigeli.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro Daniel Grobet, Regina Hadraba, Kinetische Eisenplastiken, Malerei, Zeichnung. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 10.00: Rosenfest: Unterhaltungsprogramm und Festbetrieb, Rosenmarkt und Baumschulbesichtigung. Infos: www.rosenfest.ch. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1. 14.00-17.00: Finissage der 7. Senioren-Hobby-Ausstellung. Bildhauerei, Fotografie, Aquarell, Porzellanmalerei, Quilt, Klöppeln und vieles mehr. Gemeindesaal Weid.

Kappel am Albis 15.00: 50 Jahre Singkreis Bezirk Affoltern, Konzert Franz Schubert: Tantum ergo in Es-Dur D 962, Intende Voci in B-Dur D 963, Grosse Messe in Es-Dur D 950. Info/Tickets www.singkreisaffoltern.ch, Türöffnung 30 Min. vor Beginn. Kirche.

Mettmenstetten 10.00: Jazz Brunch mit Old House Jazz Band, im Garten oder Saal. Eintritt Fr. 20.-, Brunch Fr. 25.(ohne Getränke) Reservieren: 044 767 02 01. Gasthaus weisses Rössli.

Dienstag, 24. Juni

20. Juni, 20 Uhr, Kirche St. Peter Zürich; 21. Juni, 20 Uhr, Pfarrkirche Merenschwand; 22. Juni, 15 Uhr,

Samstag, 21. Juni Affoltern am Albis

kraft eines ganzen Lebens. Da wechseln gesanglich-melodische Stellen von grösster Zartheit und himmlischer Seligkeit mit wilden, ja bedrohlichen Passagen. Diese Musik ist durch schmerzvolle und zugleich reiche Jahre gegangen. Schubert selbst hat seine Schöpfung nie gehört.

Hausen am Albis 10.00-11.00: Everdance: einfache Schrittfolgen des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Für Frauen und Männer. Leitung Margrit Flumini, 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kirche Kappel am Albis; Weitere Infos und Ticketreservierung: www.singkreisaffoltern.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «waldsichten»-Hermann Hess verbindet seine Arbeit beim kantonalen Forstdienst mit Eindrücken als Waldgänger. Karten- und Inventurauswertungen, eigene Fotos . Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 21. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 1118 Uhr. Bis 31. Oktober.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: RA-Barbara Rähmi und Fernando Kolb, Bilder. Do, Sa, 14-18 Uhr. Bis 21. Juni.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5.

Knonau ab 17.00: Public Viewing: WMÜbertragung auf Grossleinwand. Nigeria-Argentinien & HondurasSchweiz. Stampfisaal.

Donnerstag, 26. Juni Affoltern am Albis 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Rad-Renn-Clubs Amt. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11 bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse.

Bonstetten 09.00: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: GibswilBachtelspalt-Orn-Wernetshausen. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof (Treffpunkt).

Bonstetten 07.00: Anspruchsvolle Wanderung: Steg-Orüti-Schnebelhorn-Tierhag-Tössscheidi-Orüti-Steg. Wanderzeit: ca. 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis

Stallikon

Kappel am Albis

10.15-10.45: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kappelerhof 5.

21.00: Tanzen und Trinken mit Selma und Markus in der Mülibar. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse 26.

Obfelden 20.00: Kultur in Obfelden zeigt: Komikerduo Lapsus mit «klaut». Türöffnung 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Veranstaltungshinweise für die Agenda, Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch

Franz Schubert, ein stiller, unterschätzter, grosser Komponist. (Bild zvg.)

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Kinetische Eisenplastiken, Malerei, Zeichnung: Daniel Grobet und Regina Hadraba. Di-Fr, 14-18 Uhr,

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Sa und So, 13-17 Uhr. Bis 13.Juli. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: So, 14-17 Uhr u.n.V.

Hausen am Albis Gemeindesaal Weid: 7. Senioren-Hobby-Ausstellung. Bildhauerei, Fotografie, Aquarell, Porzellanmalerei, Quilt, Klöppeln uvm. Fr, 14-20, 19 Uhr Steelband Tambarrias. Sa, 14-20, So 14-17 Uhr. Hirschen-Bar, Ebertswilerstr. 2: «Waldgeflüster» mit Dalia Noack. Mo-Fr, 17-01.30 Uhr, Sa 20.3001.30 Uhr.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Buchzeichen-Ausstellung im Kunstforum Stallikon. Zeichnungen der Stalliker Primarschüler und -schülerinnen. Mo, 19-20.30, Di, 9-11 und 19-20.30, Mi, 15.30-17, Do, 9-11 und 15.30-17, Sa, 10-12. Bis 13. September.


Vermischtes

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Mit Theater gegen Gewalt an Frauen Interkulturelle Theatergruppe Maxim: Das Gastspiel am 21. Juni im Kasinosaal Affoltern fällt aus Wie wehrt man sich gegen Gewalt? Und wie wehrt frau sich gegen Gewalt an ihrem Geschlecht? Mit einem brisanten Thema hätte das interkulturelle Theater Maxim morgen Samstag zum internationalen Tag des Flüchtlings nach Affoltern kommen sollen. Das Gastspiel fällt aus, weil eine Darstellerin im Spital liegt. Der «Anzeiger» hat das Stück aber bereits in Zürich besucht. ................................................... von denise bohnert Weltweit sind Frauen nach wie vor massiven Gewaltattacken ausgesetzt. Sei dies im in Form von häuslicher Gewalt oder in aller Weltöffentlichkeit. Brandaktuell im Tages-Anzeiger vom 12. Juni: «Vergewaltigung als Mittel der Kriegsführung ist vor allem in Afrika verbreitet. Am schlimmsten ist die Situation im Ostkongo.» Als Mittel der Kriegsführung – von den Befehlshabern angeordnet. Man spricht von einer halben Million Kongolesinnen, die auf brutalste Weise misshandelt, von mehreren Männern hintereinander vergewaltigt, hernach gefoltert wurden; dies vor den Augen ihrer Familien und ihrer Kinder. Da sind die Kriegshelden aber auf eine sehr effektive Kriegsführungsmethode gestossen: blindwütig Körper schänden, innerhalb der eigenen Spezies grösstmögliche Verachtung praktizieren und dabei sichergehen, dass für Generationen die Seelen so stark verletzt werden, dass die Zerstörung nachhaltig wirkt. Bravo Mensch.

Aufgrund eines wahren Ereignisses Um diesem Grauen zu entfliehen, kam die junge Kongolesin Maloba in die Schweiz, heiratete einen Schweizer

und wurde Mutter. Glück gehabt? Nicht wirklich. Ihr Schweizer Ehemann schlug seine Frau. Maloba ging zur Polizei. Nicht lange danach war ihr Mann wieder auf freiem Fuss. Er passte sie bei einem Einkaufszentrum ab und schoss sie auf offener Strasse nieder. Maloba ist tot. An diesem Punkt setzt «KissKill», das neuste Theaterstück des Maxim Theaters, ein. Freundinnen der Ermordeten wollen sich wehren, wollen an die Öffentlichkeit treten, ja wollen eine Revolution der Frauen starten. Sie dringen in das Radiostudio einer Frauensendung ein, nehmen die Moderatorin als Geisel und rufen zur Versammlung auf. Zwei Frauen erscheinen, die eine, von Kopf bis Fuss in Chanel gekleidet, verteidigt ihr Leben in Wohlstand und Kaufrausch bis die ersten Schichten sich auflösen – da singt sie ein traurigschönes serbokroatisches Lied: «Du ähnelst meinem Vater, auch er kam betrunken in mein Zimmer, schlug Mutter und uns Kinder ...». Die andere protestiert gegen die Werbeindustrie, die Frauen minderwertig und dann gierig macht, sie zu Objekten degradiert, nicht selten mit gewaltvollen Bildern. Auch auf diese Weise verlieren Frauen die Autonomie über ihren Körper. Andere Figuren erzählen ihre von Gewalt geprägten Lebensgeschichten, Wut, Verzweiflung, Traurigkeit sind nachgeblieben und der dringende Wunsch auszusteigen aus der Diskriminierung. Der «Anzeiger» besuchte eine Vorstellung im «Perla-Mode», einem ehemaligen Modeladen an der Zürcher Langstrasse, der für kulturelle Veranstaltungen zwischengenutzt wird. Das Spezielle: der Raum ist durch die Schaufenster von der Strasse her voll einsehbar. Passanten – auch sie kulturell bunt gemischt – blieben stehen, staunten, manche grinsten ein bisschen, schienen aber eine Respekthaltung zu wahren. Bei einer Vorstellung

Gewalt ist ein interkulturelles Thema. Das neue Maxim-Stück «KissKill» wird von Schauspielerinnen aus drei Kontinenten gespielt. Weil eine Darstellerin ausfällt, musste die Vorführung in Affoltern ersatzlos gestrichen werden. (Bild zvg.) sei eine Prostituierte hereingekommen und habe spontan mitgespielt. – «Und wie wollt ihr das bewerkstelligen?», so die Moderatorin, die den Frauen dann doch das Radiomikrofon öffnet. Über diese Frage, über Vorurteile, Frauenpower und Frauenleiden, gesellschaftliche Traditionen und Kulturen, die Frauen unterdrücken und entmündigen, wurde im Frauenensemble des Maxim Theaters diskutiert, gebrütet, gespielt. Verschiedenste Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen prallten aufeinander, gesellschaftliche Hintergründe – über viele Generationen aufgebaut und gefestigt – wurden beleuchtet, hinterfragt.

KissKill – nicht ohne Humor So erarbeitet das interkulturelle Maxim Theaterensemble seine Stücke. Wenn die Handlung auch fiktiv ist, entsteht dadurch stets ein dichtes Gewebe der Authentizität. Nach der Vorstellung blieben viele Zuschauer – auch einige Männer – noch im Foyer. Dass Gewalt gegen Frauen sich nicht nur in Kriegsländern und fernen Welten abspielt, zeigt das Beispiel von Malobas Ermordung. Und auch hierzulande ist die Diskriminierung der Frauen noch gar nicht ausgemerzt: Neuste Erhebungen ergaben, dass Frauen in der Schweiz im Schnitt

noch heute für gleiche Arbeit und Ausbildung rund 20% weniger Lohn als Männer erhalten. Warum? Das kulturübergreifende und jeden ergreifende Thema schlug Brücken, wildfremde Menschen diskutierten über Wege, wie man gegen Gewalt vorgehen, sie im eigenen Umfeld verhindern und vermindern, das Tabu brechen und die Unterstützung von Opfern verstärken kann, über Formen der Prävention in der Erziehung und an Schulen. Was Maxim ebenfalls auszeichnet: Bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik ist doch Komik und Selbstironie mit im Spiel. Infos unter www.maximtheater.ch.

«Beruflich nochmals lustvoll durchstarten!» Das neue Buch von Regula Zellweger zur Laufbahngestaltung ab der Lebensmitte Die Berufsberaterin, Psychologin, Journalistin und Autorin Regula Zellweger aus Obfelden hat ein Arbeitsbuch zur beruflichen Standortbestimmung, Laufbahnplanung und Neupositionierung verfasst. Es soll der Standortbestimmung dienen, in einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt. «Ich will vermitteln, dass es sich lohnt, in der Lebensmitte nochmals lustvoll beruflich durchzustarten», beschreibt Regula Zellweger das Ziel ihres neuen Buches. Das Arbeitsbuch wird ergänzt mit 44 Arbeitsmitteln als Download. Dies ermöglicht, bei der nächsten Standortbestimmung in fünf oder zehn Jahren nochmals alles durchzuarbeiten, ohne sich von den heutigen Überlegungen direkt beeinflussen zu lassen.

Menschen bleiben länger jung Die Veränderung der Arbeitswelt beschäftigt Regula Zellweger schon lange. Sie geht davon aus, dass sich das Pensionierungsalter nach und nach in Richtung 70 bewegt. Ihr Anliegen ist, Menschen in der Lebensmitte – heute zwischen 40 und 60 – bei der Standortbestimmung zu unterstützen: «Jede und jeder soll selbst entscheiden können, was die noch anstehenden Jahrzehnte des Lebens bringen sollen. Viele selbstständig Erwerbende, Kulturschaffende, Manager und Politiker zei-

Bei einer Standortbestimmung lichtet sich das Dickicht. Regula Zellweger will mit ihrem Arbeitsbuch professionelle Hilfe bei der Neuorientierung in der Lebensmitte geben. (Bild Bernhard Schneider)

gen, dass es grundsätzlich möglich ist, teilweise bis weit über 80 sinnvolle Arbeit zu verrichten. Als Psychologin bin ich sicher, dass die meisten über die Voraussetzungen verfügen, Arbeit zu leisten, die Freude bereitet.» Das Arbeitsbuch von Regula Zellweger lässt sich für sich allein bearbeiten. Oft macht es aber Sinn, beispielsweise als Paar gemeinsam eine Standortbestimmung vorzunehmen. Das Arbeitsbuch ist so angelegt, dass es auch von Gruppen verwendet werden kann. «Das Alter ist der Spiegel des Lebens», meint sie, «wer sich die Planung der Zukunft überlegt, muss keineswegs immer die Stelle wechseln. Es kann auch sein, dass man sich überzeugt, dass

man mit der bestehenden Arbeit noch jahrelang glücklich sein kann, wenn man die Alternativen überprüft hat.»

Rechtzeitig Weichen stellen Es reiche nicht, erst vor der Pensionierung alles neu zu planen, betont Regula Zellweger. Die Weichen werden in der Lebensmitte gestellt. Wer das Buch durchgearbeitet hat, kann mit gezielten Fragen in die Laufbahnberatung und kommt dadurch viel rascher zum Ziel. Der häufigste Hinderungsgrund, rechtzeitig eine Standortbestimmung vorzunehmen, ist die zeitliche Überforderung, in der die meisten in der Lebensmitte stecken, die auch als Rushhour des Lebens bezeichnet wird: Die Kinder sind noch zu Hause. Im Geschäft wird viel verlangt, es ist die letzte Möglichkeit, noch aufzusteigen. Regula Zellweger möchte ermuntern, sich die nötige Zeit zu nehmen: «Wer sich dennoch in dieser Phase die Zeit gönnt, in Ruhe das Leben strukturiert zu analysieren und bewusst zu gestalten, gewinnt langfristig nicht nur Zeit, sondern auch Zufriedenheit.» Regula Zellweger äussert nicht nur Wünsche an die Arbeitnehmenden: «Ich wünsche mir in den Chefetagen mehr Einsicht in den Wert der Erfahrung. Die Unternehmen müssen vom grassierenden Jugendlichkeitswahn wegkommen, von der Vorstellung, dass nur zeitgemäss handeln kann, wer noch nicht 40 ist. Ich selbst habe

nach 40 mit dem Studium begonnen und mich mit 60 nochmals beruflich neu positioniert.» Ziel dieses achten Ratgebers von Regula Zellweger ist, zu verhindern, dass Menschen ab der Lebensmitte das Gefühl haben, im Wartsaal für das Lebensende zu sitzen. Wer gesund bleibe, könne intellektuell problemlos bis ins hohe Alter arbeiten. Anders sehe es beispielsweise auf dem Bau aus, wo der Körper in höherem Alter nicht mehr alle Arbeiten leisten könne. Die Autorin verweist auch auf positive Beispiele, vor allem im Gewerbe: «In vielen traditionellen Unternehmen, insbesondere in Familienbetrieben, wird für die Mitarbeitenden gesorgt, indem mit ihnen zusammen Lösungen für eine Anpassung der Aufgaben gesucht werden, wenn körperlich nicht mehr alles möglich ist.» Als ausschlaggebend für die Motivation fürs Arbeiten über das Rentenantrittsalter hinaus bezeichnet Regula Zellweger eine positive Einstellung zur Arbeit generell, optimale Wahlmöglichkeiten, Wertschätzung von Erfahrung und eine adäquate Herausforderung. «Wir wollen die Regisseure der zweiten Hälfte unseres Lebens sein», darin sind sich die meisten Menschen ab der Lebensmitte einig. Erschienen ist das Arbeitsbuch bei ask! Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau. (bs.) Weitere Informationen zum Buch und zu den begleitenden Anlässen: www.bdag.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 20. Juni 2014

Die unbekannten Bewohnerinnen der hiesigen Gärten

Bunter Mix an Infos und Attraktionen

Wildbienen: Vortrag von Antonia Zurbuchen im Vereinslokal Nvba TCS-Familien-Sicherheitstag in Horgen Spätestens nach dem Film «More than Honey» ist die Bedeutung der Honigbiene für die Landwirtschaft – und letztendlich für uns alle – klar. Weitgehend unbekannt ist dagegen, dass die Wildbienen für die Bestäubung der Kultur- und Nutzpflanzen gerade so wichtig sind. Sie fliegen auch bei misslichen Wetterbedingungen und bestäuben effizienter. So können 600 Mauerbienenweibchen einen Hektar Obstbäume bestäuben, für die gleiche Leistung bräuchte es dagegen rund 120 000 Honigbienen. Von den rund 600 in der Schweiz lebenden Arten sind je nach Region bis zu 70% vom Aussterben bedroht. Dies liegt einerseits am Verlust geeigneter Futterpflanzen durch die Verarmung der Landschaft, andererseits fehlen den Bienen die Nistmöglichkeiten. Ein möglicher Ausgleich dieser Entwicklung wären die Hausgärten. Doch wie müssen diese aussehen? Welche Pflanzen sind für die Wildbienen nötig? Und wie sieht das ideale Bienenhotel aus? Mit Antonia Zurbuchen ist es gelungen, eine ausgewiesene Fachfrau im Bereich Wildbienen für einen spannenden Vortrag zu gewinnen, zu wel-

Die Gruppen TCS Horgen und Knonauer Amt veranstalten am Samstag, 5. Juli, von 10 bis 16 Uhr auf dem Dorfplatz Horgen und dem Schulhausareal Berghalden den Familien-Sicherheitstag.

Effiziente Bestäuberin: die Zottelbiene. (Bild Guido Bohne) chem alle herzlich eingeladen sind. Die Veranstaltung ist kostenlos. (pd)

Freitag 27. Juni, 20 Uhr, Giessenstrasse 18, Affoltern. Infos: www. nvba.ch und www.wildbee.ch.

Der gross angelegte Anlass verbindet Spass und Unterhaltung für Gross und Klein. Ein bunter Mix an zahlreichen interessanten Attraktionen und Informationen erwartet grosse wie kleine Besucher. Am Sicherheitstag werden die wichtigen und teils lebensrettenden Informationen auf unterhaltsame, spektakuläre Art und Weise vermittelt. Während sich die Kinder im Kids Corner bei lustigen Spielen und grosser Hüpfburg «Lachende Kuh» vergnügen, erleben die Erwachsenen einzigartige Live-Demos mit dem Stopp Crash-Test auf dem Dorfplatz Horgen oder dem Gurtschlitten auf dem Schulhausareal Berghalden. Weitere Höhepunkte sind die mobile Prüfstation (Gratis-Kurztest auf dem Schulhausareal Berghalde), die TCS Patrouille (Tipps und Tricks direkt

Der TCS bietet Spass und Unterhaltung für Gross und Klein. (Bild zvg.) vom TCS-Patrouilleur), Erste-Hilfe Präsentationen sowie der TCS Info- und Verkaufsstand mit wichtigen Informationen zu Mobilitäts- und Reisethemen. Weiter wartet ein attraktiver Ferien-Wettbewerb mit Top-Preisen. Der Feuerwehrverein Horgen sorgt derweil mit Wurst und Brot, Hot Dogs, Salat und Getränken fürs leibliche Wohl.

Gesänge der Hildegard von Bingen Musik und Wort in der Klosterkirche Kappel Unter dem Titel «… und ich hörte eine Stimme zu mir sprechen …» sind am Sonntag, 29. Juni, Gesänge der Hildegard von Bingen im Kloster Kappel zu hören. Texte dazu liest der Theologische Leiter des Hauses, Pfr. Markus Sahli.

Im Musiklager haben die Schüler ein vielfältiges Programm erarbeitet. (Bild zvg.)

Das Ensemble «Hildegard Consort» (Neal Banerjee, Tenor; Lisa Stöhr, Sopran; Ziv Braha, Laute, und Marc Fitze, Orgel) interpretiert Gesänge der Hilde-

gard von Bingen, welche Neal Banerjee für die Gruppe bearbeitet hat.

Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert bietet den idealen Rahmen Die wunderschöne Kappeler Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert ist ein idealer Rahmen für die mittelalterlichen Gesänge der Hildegard von Bingen. Das Konzert steht in der Reihe «Musik und Wort» des Seminarhotels und Bildungshauses Kloster Kappel. Texte, ausgewählt und gelesen vom

Theologischen Leiter des Hauses, Markus Sahli begleiten die Musik. Das Konzert in der Klosterkirche in Kappel beginnt am Sonntag, 29. Juni, um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen (15 Franken, inklusiv ein Getränk; Jugendliche bis 16 Jahre zum halben Preis, Kinder unter 12 Jahren gratis). Informationen: www.klosterkappel.ch oder Telefon 044 764 88 10.

Streicher, Bläser und Perkussion Konzert der Musikschule Knonauer Amt Im Musiklager in Einsiedeln haben die Schüler über das vergangene Wochenende ein vielfältiges Programm erarbeitet. Das Resultat der Probearbeit ist nun am Samstag, 21. Juni, im Konzert um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden zu hören. Zur Aufführung

gelangen Werke von J. Strauss, A. Dvorák, W. A. Mozart, P. I. Tschaikowsky und Filmmusik aus «Harry Potter». Die Leiter Mario Huter, Roland Schmid und Walter Schmid freuen sich auf ein zahlreiches Publikum. Der Eintritt ist frei.

Jugendliche Statisten für Film gesucht Am 19. Juli wird «Best Buddies» gedreht Für viele Jugendliche ist Schauspielerei ein Traumjob. Für den neuen Kurzfilm von Irene Ledermann werden Säuliämtler Statisten zwischen 15 und 20 Jahren gesucht. Die Schweizer Filmszene befindet sich noch in den Kinderschuhen. Seit 2006 ist die Schweiz zwar beim europäischen Filmförderprogramm «Media Desk» dabei und es fliesst mehr Geld in die Filmbranche, sie ist aber immer noch verhältnismässig klein. Wer einmal Filmluft schnuppern möchte, kann deshalb nicht einfach

bei einem Dreh vorbeischauen, sondern muss sich sogar um einen Statistenplatz bemühen. Für Ämtler Jugendliche, zwischen 15 und 20 Jahren, bietet sich am 19. Juli, zwischen 19 und 24 Uhr, die Möglichkeit als Statist an einem Filmdreh teilzunehmen. Die Partyszenen für den Film Best Buddies werden an einem geeigneten Ort in Affoltern gedreht. Schauspielerfahrung wird nicht vorausgesetzt. (sas) Anmeldung: Mit Foto, Alter, Grösse und Kontaktangaben an: casting@maximage.ch, Betreff: «Best Buddies».

Oldhouse-Jazzband: Musik aus den 20er-, 30er- und 40er-Jahren – am Sonntag zum Brunch im «Rössli». (Bild zvg.)

Oldhouse-Jazzband sorgt für Stimmung Jazz-Brunch im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten Am Sonntag, 22. Juni, ab 10 Uhr, organisiert die innovative Wirtin Vreni Spinner in ihrem schönen Garten einen Jazz-Brunch. Mit der OldhouseJazzband fand Vreni Musiker aus der Region, die nach langjähriger Musikerfahrung zusammengefunden haben, um ihre Freude am Oldtime Jazz zu pflegen. Dixieland und Swing sind Spielarten der Jazzmusik, die meist

ohne grosse Umstände den direkten Weg von Ohr und Auge in den Bauch und in die Beine finden. Die Oldhouse-Jazzband, gegründet von sechs beherzten Jazzmusikern, will ihren Zuhörern mit ihrem Sound dieses Erlebnis bieten und hat sich deshalb jener Musik verschrieben, welche in den 20er-, 30er- und 40erJahren des 20. Jahrhunderts zunächst

Amerika und letztlich die ganze Welt eroberte. Von New Orleans über Chicago, New York, Paris und London fanden und finden noch heute die Musikstücke Eingang in die Herzen der Jazzfreunde. (pd) Eintritt: 20 Franken, Brunch 25 Franken (ohne Getränke). Reservierung erwünscht: Telefon 044 767 02 01, bei nassem Wetter im Saal.


Veranstaltungen

Freitag, 20. Juni 2014

23

Das Kinderspital lädt ein Tag der offenen Türe im Rehabilitationszentrum, Affoltern Am Samstag, 28. Juni, öffnet das Rehabilitationszentrum vom Kinderspital in Affoltern von 10 bis 17 Uhr seine Türen. ................................................... von ruth meierhofer-luzi* Vor über 140 Jahren machte der Zürcher Arzt Dr. Conrad Cramer, aus Trauer um seine jung verstorbene Frau Eleonore, den Kindern der Stadt Zürich ein grosses Geschenk. Mit seiner Spende von 50 000 Franken stellte er damals das Startkapital zur Grün-

dung des heutigen Kinderspitals zur Verfügung, welches im Jahre 1874 eröffnet wurde, und heute eine der bedeutendsten Kinderkliniken Europas ist. 1945 erwarb die Eleonorenstiftung Kinderspital Zürich die ehemalige Kneipp-Kuranstalt «Sonnenbühl» oberhalb von Affoltern als Aussenstation für rekonvaleszente Patienten. Zu dieser Zeit waren dort viele Kinder mit Keuchhusten, Diphtherie, und Kinderlähmung untergebracht. Die Gründe des Aufenthalts haben sich inzwischen stark verändert und seit 1970

Auch in Zukunft will das Rehabilitationszentrum die Hippotherapie und das Heilpädagogische Reiten anbieten. (Bild zvg.)

werden zunehmend Unfallpatienten mit schweren Schädelhirnverletzungen aufgenommen und betreut. War früher Platz für 60 Kinder, kann das hoch spezialisierte Zentrum heute nur maximal 47 Betten anbieten. Da aus der ganzen Schweiz und auch aus dem Ausland Patienten zur spezialisierten Rehabilitation zugewiesen werden, wäre der Bedarf höher, doch lassen das die Platzverhältnisse nicht zu.

Von Ponyreiten bis Kindertheater Am Samstag, 28. Juni, bietet sich nun Gelegenheit, hinter die Kulissen des Rehabilitationszentrums zu blicken. Für die Jugend werden Ponyreiten, Klettern, Kutschenfahrten, Kindertheater und vieles mehr angeboten. Gestartet wird der Tag mit dem Cellokonzert mit Jonas Iten. Die Harmonie Affoltern spielt um 11 Uhr auf dem Platz vor dem Ponystall. In der Festwirtschaft können sich die Besucher erholen und Gespräche mit Freunden und Bekannten austauschen. Nicht zu vergessen die grosse Tombola, welche von vielen Lieferanten und Handwerkern unterstützt wurde. Damit das Rehabilitationszentrum auch in Zukunft die Hippotherapie und das Heilpädagogische Reiten anbieten kann, ist es auf Spenden für den Unterhalt und die Betreuung der Pferde angewiesen. Der Gesamterlös dieses Anlasses kommt deshalb den Therapiepferden zugute. *Die Autorin ist Leiterin Ökonomie und Verwaltung am Kispi-Rehabilitationszentrum in Affoltern.

Das Duo «Lapsus» begeistert mit Komik, Akrobatik und Show. (Bild zvg.)

Einmalig komisches Programm Duo «Lapsus» mit «klaut» in Obfelden Seit 17 Jahren begeistert das Schweizer Komikerduo sein Publikum mit einer einzigartigen Mischung aus Komik, Akrobatik, Show und tagesaktueller Satire. Ein guter Grund für Kultur Obfelden, das neue Programm von «Lapsus» am Donnerstag, 26. Juni, zu präsentieren. «Klaut» ist das fünfte abendfüllende Programm von «Lapsus». Das Duo spielt diesmal mit Mitteln von Multimedia, was nicht nur für halluzinogene Effekte sorgt, sondern auch ganz perfekt zum Thema passt: Unsere Welt voller Plagöris und Plagiate, die zu einer einzigen Cloud zusammenwächst, in der jede Idee für alle frei

verfügbar ist – das ist, eben, «klaut». Die Protagonisten Theo Hitzig und Bruno, unterstützt von steuergünstigen Hilfskräften, finden virtuellen Eingang in Ideenfabriken der besten Schweizer Komiker und präsentieren noch nie Gesehenes. Sie kupfern ehrlich ab, sind höchst authentisch, googeln und giggeln so scharf wie ein Screenshot und bieten dem Publikum ein Jenseitserlebnis der besonderen Art. Wie Lachyoga, einfach ganz anders. Maria Kapossy Donnerstag 26. Juni, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar. Eintritt 30 Franken, Legi: 25, Familien: 70. Platzreservierung unter www.kulturobfelden.ch.

«Endstation Sehnsucht» US-Jugendchor in Mettmenstetten in Hausen und Affoltern Konzert in der Evangelischen Täufergemeinde (ETG) Jeden Sommer finden sich Jugendliche aus den nordamerikanischen ETG-Gemeinden zusammen, um ein gemeinsames Musikprogramm einzuüben. Anschliessend geht es auf Tournee – in den vergangenen Jahren in die USA, Kanada, Mexiko, Deutschland, Österreich und die Schweiz. 2014 führt diese Reise zum zweiten Mal nach Europa. Die jungen Sängerinnen und Sänger bringen nicht nur musikalische Leckerbissen, sondern möchten auch persönliche Kontakte zu Menschen anderer Länder pflegen. Die diesjährige Tournee startete Mitte Juni in Deutschland und führte über Österreich in die Schweiz.

Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern Alexander Glazunov, Serenade Nr. 2: Die luftige Serenade Nr. 2 ist ein einsätziges «Morceau de concert», das in brillant-zurückhaltender Orchestration die Solobläser mit den Streichern in sehnsüchtigem Gestus unaufgeregt dialogisieren lässt. Zwei Themen werden verarbeitet, während das ganze, wie in einem flüchtigen Sommertraum selten über ein Forte steigend, am Schluss in Streicherpizzicati verklingt. Das Werk wurde 1885 unter der Leitung von Rimsky-Korsakov uraufgeführt. Max Bruch, Romanze für Viola und Orchester: Die Romanze für Viola und Orchester op. 85 ist ein Spätwerk von Max Bruch. Sie ist knapp und klar gegliedert, nach dem Prinzip des Sonatensatzes. Über einer homophonen Orchesterbegleitung dominiert die melodische Kantilene der Solo-Viola – stimmungsvoll und schön. Es ist eines der raren Solostücke für die Bratsche aus der romantischen Epoche und verblüfft durch seinen schlichten, ergreifenden Stil. Edvard Armas Järnefelt, Berceuse: Järnefelt war ein finnischer Dirigent und Komponist, der in Berlin und Paris bei Busoni und Massenet studierte. Seine in romantischem Ton gehaltenen Orchesterwerke sind heute bis auf die zwei Miniaturen Prélude und Berceuse weitgehend in Vergessenheit geraten. Järnefelt gilt als einer der ersten finnischen Komponisten, die finnische Texte vertonten und das nationale Element betonten. Als Chefdirigent wirkte er an der Stockholmer Königlichen Oper und bei der Helsinki Philharmonie. Er brachte zudem als Erster Wagners Opern nach Finnland und setzte sich für seinen Zeitgenossen Sibelius ein. Carl Maria von Weber, Andante und Rondo Ungarese: Seinerzeit schrieb die Leipziger «Allgemeine Musikalische Zeitung» über «Andante e

Rondo ungarese», Weber habe «in diesem Produkt sein herrliches Talent für herzansprechenden Gesang …. neuerdings rühmlich bewiesen». Das kurze Werk, in dem die melodischen und virtuosen Möglichkeiten des Soloinstruments voll zur Geltung kommen, ist eines der wenigen grossen Solostücke aus vorromantischer Zeit für die Bratsche, die, wie nicht zuletzt dieses Werk zeigt, von der Musikgeschichte zu Unrecht so lange so stiefmütterlich behandelt wurde. (Klaus L. Heitmann) Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 103: Haydns vorletzte Sinfonie gilt als wegweisend. Die raschen Wechsel von Klangfarben, Stimmungen und Tempi, der Gebrauch von Volksliedmaterial, die Intensivierung des Variationensatzes zu einer selbstständig-expressiven Form, der finale romantische Eröffnungsruf der Hörner und die Auflösung der traditionellen Satzformen weisen weit voraus in romantische Landschaften. Lea Boesch, in Zürich geboren, erhielt mit neun Jahren den ersten Bratschenunterricht. Zurzeit schliesst sie an der Hochschule für Musik Basel in der Klasse von Rainer Schmidt mit einem Master in Spezialisierter Musikalischer Performance ab. Mit ihrem Streichquartett ist sie an verschiedenen Festivals zu hören, so z.B. am Davos Festival «Young Artists in Concert». Lea Boesch spielt auch regelmässig in renommierten Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Als Solistin trat sie unter anderem mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und dem Zürcher Kammerorchester auf. Samstag, 28. Juni, 20 Uhr, ref. Kirche Hausen; Sonntag, 29 Juni, 20 Uhr, ref. Kirche Affoltern.

Chor-Konzert am Donnerstag, 26. Juni, 20 Uhr, bei der evangelischen Täufergemeinde (ETG), Weidstr. 20,

Jugendliche aus den nordamerikanischen ETG-Gemeinden singen. (Bild zvg.)

Mettmenstetten. www.etg-mettmenstetten.ch.

Kunstwerke auf Zeit «erwerben» Kunstausleih ein weiteres Mal in der Altstadthalle in Zug Der KunstAusleih – ein Verein von bildenden Künstlerinnen und Künstlern – vermittelt seine Kunst in eigener Regie und auf ungewöhnliche Art: auf Zeit, gegen eine bescheidene Miete. Seit über zehn Jahren findet diese Idee Anklang bei Kunstliebhabern und Firmen. Auch wird der direkte Kontakt zu den Künstlern sehr geschätzt. Im Gegensatz zum traditionellen Kunstmarkt – und als Gegenstück zu der wachsenden Anzahl von Internetbasierten Galerien – steht beim KunstAusleih der Austausch zwischen Künstler und Kunde im Mittelpunkt. Dieser Gedanke steht an erster Stelle bei allen seinen Mitgliedern und äussert sich zum Beispiel darin, dass an Ausstellungen die Ausstellenden immer anwesend sind. Die Künstler

möchten gerne über ihre Arbeiten diskutieren, ein Urteil empfangen und erfahren, wie die Bilder so wirken. Dafür erklären die Künstler gerne ihre Arbeitsweise, Themenwahl und was die Betrachter oder hoffentlich auch Mieter so interessieren könnte. Die Ausstellung in der Altstadthalle bietet den idealen Rahmen für solche Begegnungen, und eingeladen sind alle, die sich gerne entführen lassen möchten von der Vielfalt künstlerischen Gestaltens. Zweifellos wünschen sich die Künstler auch Kunden, die sich noch stärker mit einem Kunstobjekt – für ein Jahr oder auch länger – einlassen möchten, sei es zur Verschönerung der Wohnung oder auch zur Umgestaltung des Arbeitsplatzes. Selbstver-

ständlich ist es auch möglich, das Werk zu erwerben, dabei wird dem Käufer eine Jahresmiete gutgeschrieben. Sehr beliebt sind auch Geschenkgutscheine, die dann beim Künstler der Wahl eingelöst werden können. Dieses Jahr in Zug dabei sind: Rita Cedraschi mit Landschaft-inspirierten pastellfarbigen Bildern, Simone Gysi mit Installationen aus Draht sowie Zeichnungen, Inez van Deelen Sigg aus Mettmenstetten mit neuen übergrossen Porträts, und, zum ersten Mal, Ira van der Merwe, mit grossformatigen Tier- und Blumen-Sujets, hergestellt mit Holzkohle auf Papier. Vernissage am Freitag, 26. Juni, 17 bis 21 Uhr, Altstadthalle Zug, Unteraltstadt 14. Samstag, 27. Juni, 11 bis 20 Uhr; Sonntag, 28. Mai, 11 bis 17 Uhr.


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Vermischtes

Freitag, 20. Juni 2014

Sommerliche Lieder und charmante Musik «Travailler c’est trop dur» – Serenade des Gesangvereins Hedingen Bei beschwingter Musik und Liedern in Mundart, Schwedisch und Französisch entspannten die Zuschauer an der Serenade des Gesangvereins Hedingen im Schulhaus Schachen und entkamen allen Gewittern und Stürmen. Am letzten Freitagabend fanden sich über hundert Musikverliebte im Schulhaus Schachen in Hedingen ein und genossen eine Serenade mit sommerlichen Liedern und charmanter Musik. Hedingen hat kulturell bereits erreicht, wovon andere Gemeinden nur träumen: Zwei musikalische Höhepunkte am selben Abend. Der Gemeindeverein Hedingen konnte ein kommentiertes Konzert nach dem Motto «Hanottere, Häxeschit und andere Raritäten» zum Besten geben, der Gesangverein Hedingen machte den gewittrigen Abend zur Serenade der Lieder. Über hundert Gäste erfreuten sich bei Bier, Wurst und Wein an den Stimmen der Sängerinnen und Sänger sowie der Musik von Sven Angelo Mindeci, Akkordeon und Peter Gossweiler am Kontrabass. Natürlich liess es sich der Gesangverein nicht nehmen, nach dem Konzert voller Emotionen, selber das Tanzbein zu schwingen. So trafen sich Jung und Alt bei ausgelassener Heiterkeit bis kurz vor Mitternacht und machten auch dank dem Vollmond am Freitag dem 13. die Nacht zum Tag. Petrus hat zu diesem Zauber der Musik seinen Charme spielen lassen und die Gäste vor Nässe geschützt, obwohl sein unüberhörbares Donnern und Grollen ein noch zahlreicheres Publikum wohl abgeschreckt hat … Für den Gesangverein weiter kein Problem, musste doch in Extremis die Sitzgelegenheit spontan dem wachsenden Publikum angepasst werden. (pd)

Über 100 Gäste an der Serenade Hedingen. (Bilder zvg.)

Gesangverein-Präsident Peter Lanzendörfer und Dirigentin Meret Burkhard.

Infos: www.gesangverein.ch. Zum Vormerken: «Diamonds are forever» im Frühsommer 2015.

Es tanzen Jung und Alt.

Takt und künstlerischer Ausdruck Internationales Tanzturnier in Hausen Ausländische Tänzerpaare haben bereits zugesagt, aber auch die im Ausland erfolgreichen Säuliämtler Paare des Tanzsportclubs Zug (Tscz) werden am Samstag, 28.Juni, dabei sein.

Golf für alle in Affoltern. (Bild zvg.)

Kann Golf in der Schweiz Breitensport werden? Golf spielen ist für viele Menschen in der Schweiz zu teuer. Doch auch die zum Golfsport benötigte Zeit spielt eine wichtige Rolle. In der Schweiz wird im internationalen Vergleich viel gearbeitet, was wiederum an der individuellen Freizeit abgeht. Da zum 18-Löcher-Golfspiel etwa vier bis fünf Stunden benötigt werden und man natürlich noch zum Golfplatz gelangen muss, braucht man letztendlich einen freien halben Tag dazu. Kommt dazu, dass an den Wochenenden auf vielen Golfplätzen keine Gäste willkommen sind, weil Mitglieder bevorzugt werden. Nur wenige haben unter der Woche einen freien halben Tag, um Golf zu spielen. Bei der geschilderten Ausgangslage ist es fast unmöglich, dass Golf in der Schweiz zum Breitensport werden wird. Eine grosse Chance besteht aller-

dings über die Kurzspielanlagen wie beispielsweise in Affoltern. Zum einen dürfen alle auf dieser Golfanlage bei populären Preisen spielen, und zum anderen braucht es auch nur anderthalb Stunden, um 18 Löcher zu spielen. Kommt noch dazu, dass das kurze Spiel im Golfsport wichtig ist, weil letztendlich der Ball ins Loch gespielt werden muss. Weite Bälle zu schlagen nützt wenig, wenn man diese nicht findet oder wegen mangelndem Kurzspiel-Training den Ball erst mit drei «Putts» ins Loch spielt. Über die Kurzspielanlagen besteht tatsächlich eine grosse Chance, dass Golf eines Tages in der Schweiz zum Breitensport avancieren könnte. Sowohl Geld wie die dazu benötigte Zeit ist bei den meisten vorhanden. Genügend Land, um Kurzpielanlagen mit zirka zwei Hektaren in fast jeder Gemeinde zu realisieren, ist ebenfalls da. (pd)

Dominik Zimmermann mit Darya Akhmedova ertanzte unter den 3000 Teilnehmern beim «Hessen tanzt» zweimal Gold bei den Junioren C. Sie werden über Mittag bei den Junioren starten, ebenso wie die amtierenden Schweizer Meister Marisha Zimmerli und Davide Corrodi. Auch Jasmin Corrodi und Martin Schmidlin, welche soeben die Senioren-WM in Madrid bestritten und beim Vienna Open ins Viertelfinal tanzten, beteiligen sich, allerdings nicht als Tänzer, sondern als Gastgeber und Wertungsrichter. Zweifellos wird dieses Traditionsturnier wieder ein Publikumsmagnet. Den ganzen Tag über von 11 bis 24 Uhr werden über 90 Paare, Gross und Klein ihr Bestes geben. Viele der Paare starten in beiden Kategorien: im Standard mit Englisch Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep und in der Kategorie Latein mit Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Sie messen sich in unterschiedlichen Altersklassen, von Schülern bis Senioren III und tanzen in den verschiedenen Stärkeklassen um Sieg und Pokal.

Fünf Wertungsrichter werden die Leistungen beobachten und im Paarvergleich vor allem Taktgenauigkeit, Musikalität, und Balance bewerten – dies besonders auch bei hohen Geschwindigkeiten und raumgreifendem Tanzen – sowie den künstlerischen Ausdruck zu den verschiedenen Tanzarten.

Spitzensport in Märchen-Kleidern Da werden nicht Dominik Zimmermann mit Darya Akhmedova. (Bild zvg.) nur Kinderaugen staunen, wenn die Standard-Paare, die von den Anstrengungen dieses Sports Damen und Mädchen in märchenhaft ahnen lässt. Für das leibliche Wohl sorgt ein funkelnden Kleider und die Herren im Frack, mit Ausstattungen, welche reiches Buffet. Von Pasta bis Kuchen, sonst nur am Fernsehen zu bestaunen Wein, Mineral bis Café sollte jeder etsind, an einem vorbeischweben. Und was Gluschtiges finden. Auch eine gutdie Herzen werden höher schlagen, bestückte Tombola von Weissbrod-Seiwenn die Lateiner auf hohen Absätzen de bis Parfüm soll die Zuschauer zum schwindelerregende Pirouetten und Mitmachen verführen. Wie jedes Jahr wunderschöne Bein- und Armlinien geht der Erlös in die Nachwuchsfördezeigen, am Ende temporeicher Schritt- rung des Tanzsports. sequenzen und alles mit einem engagierten Gesichtsausdruck, der nichts Info: www.tanzsportclubzug.ch


Sport

Freitag, 20. Juni 2014

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Erneut zwei Podestplätze Team Koach feiert Erfolge in Deutschland Am letzten Wochenende haben zwei Triathlon-Wettkämpfe stattgefunden, die bei prächtigem Wetter die Möglichkeit geboten haben, besondere Landschaften in Deutschland zu geniessen. Triathlon ist eine gute Möglichkeit, die Welt zu erkunden, was durchaus auch in einem Nachbarland attraktiv sein kann. Die barocke Kulturlandschaft Moritzburg in Sachsen, vor der Landeshauptstadt Dresden, ist geprägt von künstlich angelegten Teichen, mit welchen um das Jahr 1500 der sumpfige Friedewald trockengelegt und damit für die Menschen nutzbar gemacht wurde. Der «Barockman» wird von Sportlern für Sportler ehrenamtlich organisiert. Die Wechselzone ist beim Schlossteich angelegt, wo das Schwimmen stattfindet. Pascal Preisig vom Team Koach, der in seiner Altersgruppe den zweiten Platz belegte, gefiel das Schwimmen um das Schloss, für das er weniger als eine Stunde benötigte (3.8 km). Auf der anschliessenden, coupierten Radstrecke, die über 192 Kilometer

führte, fiel es ihm nicht leicht, den Rhythmus zu finden. Dennoch erzielte er mit 5:35 eine gute Zeit. Beim Laufen geriet er zwar nach 30 Kilometer in die Krise, doch die Aussicht, nach weniger als zehn Stunden ins Ziel zu gelangen, motivierte ihn, den Marathon in nur gerade 3:20 zu laufen. Mit seiner Schlusszeit von 9:58:59 erreichte er als Siebter overall das Ziel. Nicht lange nach ihm schaffte Daniel Lauber den Finish. Mit 10:22 erreichte er den sechsten Platz der Altersgruppe und den 14. overall. Ebenso attraktiv ist die Challenge Kraichgau über die Mitteldistanz, die ab dem nächsten Jahr von der Ironman-Organisation übernommen wird. Die Velostrecke im Schwarzwald ist ebenso schön wie anspruchsvoll. Auch hier zeigten zwei Athleten des Teams Koach starke Leistungen: Marina Stähli zeigte auf allen drei Teilstrecken ausgezeichnete Leistungen und erreichte das Ziel als Zweite der Altersgruppe nach 5:01. Christian Fässler wurde in 4:45 Zwölfter seiner Altersgruppe. (tk.) Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.

Übung des Landstarts: Nicht alle freunden sich gleich schnell mit dem Wasser an ... (Bild Bernhard Schneider)

Die Faszination des Schwimmens im offenen Gewässer Praxisabend mit Kurt Müller am Zugersee vor dem Zytturm-Triathlon Wie orientiert man sich im offenen Gewässer? Was tun bei Atemnot, kaum hat man keinen festen Boden mehr unter den Füssen? Über 50 aktive und künftige Triathletinnen und Triathleten liessen sich diese Woche am Zugersee von Tri-Coach Kurt Müller Tipps geben. Im Schwimmbad ist das Wasser angenehm warm, hat kaum Wellen, unten zeigt die Markierung den gradlinigen Weg, beim Rückenschwumm kann man sich oben an der Decke orientieren und seitlich sorgt die Abschrankung der Bahn dafür, dass niemand auf Abwege gerät. Dies alles fehlt im See oder Meer: Die Wassertemperatur ist hier unberechenbar, Strömungen und Wellen beeinflussen die Richtung der Schwimmenden, Orientierungspunkte müssen zuerst gefunden werden. Wer längere Strecken schwimmt, verwendet in der Regel einen Neopren-Anzug. Sportcoach Kurt Müller hat deshalb diese Woche im Hinblick auf den Zytturm-Triathlon vom Wochenende in Zug zu einem Schwimmtraining im Zugersee eingeladen, kombiniert mit einem Neopren-Testschwimmen. Das Testschwimmen er-

laubte den Einsteigern, das Schwimmen im Anzug überhaupt erst einmal zu testen. Andere konnten ihren alten Neopren mit neuen Modellen unterschiedlicher Preisklassen vergleichen. Der wohl wichtigste Tipp betraf die Vorbereitung eines Triathlons. Wer sich nicht genügend Zeit im Voraus nimmt, verliert unter Umständen viel Zeit im Wettkampf. Dies beginnt damit, dass man kein Material verwendet, das man noch nicht getestet hat. Hält die neue Schwimmbrille dicht? Ist sie genügend getönt, damit ich morgens beim Start nicht geblendet werde? Wie sitzt der Neopren am besten? Wie ziehe ich ihn in der Wechselzone am effizientesten aus?

Den Neopren im Voraus mit Wasser füllen Kurt Müller empfahl, am Morgen des Wettkampfs rechtzeitig in der Wechselzone alles Material zu überprüfen und sich anschliessend in Ruhe einzuschwimmen. Dabei lassen sich auch Orientierungspunkte beispielsweise an Bergen finden, die einen unterwegs auf Kurs halten. Je kälter das Wasser, desto wichtiger ist es, den Neopren im Voraus mit Wasser zu füllen – es kann auch handwarmes Wasser aus der Flasche ein. Dieses passt sich der Körper-

temperatur an und hält dadurch warm. In Atemnot gerät man oft infolge eines Kälteschocks. Rechtzeitiges Aufwärmen ist eine präventive Massnahme dagegen. Kommt man dennoch aus Stress in Atemnot, empfiehlt es sich, ruhig zu atmen, dem Gedränge eher auszuweichen, bis sich die Bronchien beruhigt haben. Oft sind es auch kleine Details, die Zeit sparen. So kann man beispielsweise die Brille beim Abstreifen des Neoprens im Ärmel lassen. Dort ist sie gut versorgt und geschützt, man muss sich nicht mehr um sie kümmern, bis man nach dem Wettkampf sein Material wieder in Ordnung bringt. Am kommenden Wochenende findet in Zug der Zytturm-Triathlon statt. Besonders attraktiv ist für das Team der Sprint, der am Samstag um 18:30 Uhr startet und bis gegen 19 Uhr dauert. Die Strecken sind sehr kurz, teilweise sorgen mehrere Runden dafür, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer von ihrem Standort in der Nähe der Wechselzone beim Regierungsgebäude am Zugersee stets den Überblick behalten. Kurt Müller ist mit zwei Staffeln seines Teams Koach dabei. Am Sonntagmorgen ab acht Uhr starten die Triathlon-Einzelwettkämpfe. (bs.) Infos unter www.zytturmtriathlon.ch.

Aufs Podest schafften es auch zahlreiche Ämtler Karatekas. (Bilder zvg.)

Erfolge am Heimturnier Ein Festort wie im Bilderbuch Karate Center Albis empfing in Bonstetten Beim Nationalen JugendkarateTurnier in Bonstetten erkämpften sich die Junioren und Juniorinnen des Affoltemer Sportvereins 19 Medaillen. Bereits zum zweiten Mal führte das Karate Center Albis ein nationales Turnier im Rahmen der JKL Junior Karate League durch. Wie im Vorjahr fand der Anlass in der dafür bestens geeigneten Schachenhalle in Bonstetten statt. Jugendliche aus der ganzen Schweiz im Alter von 6 bis 13 Jahren bestritten Wettkämpfe in den Disziplinen Kata (technischer Ablauf) und Kumite (Kampf). Die rund 470 Startenden waren je nach Alter, Gurtgrad und

Gewicht in mehrere Kategorien eingeteilt. Die zahlreichen positiven Reaktionen der Turnierbesucher bekräftigen den Organisator, eine gute Veranstaltung auf die Beine gestellt zu haben. Zum Gelingen dieses Anlasses haben auch die Sponsoren und Gönner, die vielen Schiedsrichter und ganz speziell die über fünfzig Helfer, die während ihrer Freizeit viele Stunden im Einsatz standen, beigetragen. Die vielen strahlenden Kinderaugen waren dann auch der richtige Lohn dafür. Zur grossen Freude des Veranstalters gewann auch der Heimclub aus Affoltern 19 Medaillen. Mehrere Athleten nahmen zum ersten Mal an einem Turnier teil und konnten zusätzlich zum Erfolg auch lehrreiche Erfahrungen sammeln.

Die Medaillenränge des Karate Centers Albis Kata: 2. Rang; Adrian Hess,

Chatrina

Maron,

Anina Suter; 3. Rang; Alyssa Bargholz, Daniele Citran, Alina Frêne, Nina Hauser, Valentin Waser, Stephanie Wolf. Kumite: 1. Rang; Ajna Dähler; 2. Rang; Chatrina Maron; 3. Rang; Alyssa Bargholz, Amcha Haseine, Luisa Hess, Matteo Lombard,

Matteo

Strehler,

Anina Suter, Patricia Volic,

Die 6- bis 13-Jährigen massen sich in Kata und Kumite.

Yves Zimmermann.

94. Jahrestagung der Zürcher Turnveteranen in Ossingen Gegen 1300 Veteranen und Gäste erlebten am 15. Juni, an einem Prachtssonntag, einen sehr angenehmen Aufenthalt im gastfreundlichen Ossingen. Lobesworte zugunsten der Turnsache und des Vereinslebens äusserte Regierungsrat Mario Fehr. ................................................... von hans jud An den beiden Juni-Wochenenden (14./15. und 20. bis 22.) gleicht das schmucke 1400-Seelen-Dorf im Zürcher Weinland einer Festhochburg. Im Rahmen des Regionalturnfestes WTU (Region Winterthur) finden hier statt: Einzel- und Vereinswettkämpfe (Jugend, Aktive, Frauen, Männer, Senioren), Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest NOS, Kantonale Meisterschaften Vereinsturnen, Nationalturntag ZSNV (Zürich-Schaffhausen), Veteranentagung ZTV (Zürcher Turnverband), Plauschwettkämpfe und dazwischen am 17. Juni macht noch die Tour de Suisse in Ossingen Halt (Etappenort). Trotz Tour de Suisse ist das Zürcher Weinland aber weniger eine Rad-, als vielmehr eine Turnregion. So sind es denn auch die Turnerinnen und Turner dieser kleinen Gemeinde, die sich aufgemacht haben, ihr Regionalturnfest um eine Etappe des bedeutendsten Schweizer Radrennens (78. Austragung) zu bereichern. Der Sonnenschein überstrahlte den Anlass von A bis Z. Vize-Obmann Felix Baer (Hausen) konnte unter anderen Regierungsrat Mario Fehr und Kantonsratspräsidentin Brigitta Johner

Verbundenheit zwischen der hohen Politik und den Turnveteranen bildlich dokumentiert. Von links: Mario Fehr, Noldi Ehrensberger (Schwingerkönig 1977), Brigitta Johner, Hans Jud, Hanspeter Frei. (Bild René Lutz) willkommen heissen. «Regelmässige Bewegung ist ein Lebensstil und stärkt die körperliche und geistige Fitness», würdigte Fehr die Sache der Turner. Erfreulicherweise konnte der Mitgliederbestand gehalten werden, zurzeit figurieren im Etat in 141 Gruppen total 6472 Mitglieder, davon 120 Veteraninnen. In der Region ehem. Turnverband am Albis existieren acht Gruppen mit gegen 500 Veteranen, die Turnerinnen sind (noch) nicht vertreten. Obfelden ist 2015 Austragungsort der Obmännerversammlung.

Jubilar Gody Stäubli geehrt Wie im Drehbuch festgehalten, werden jeweils die über 90-jährigen Ehren-Veteranen speziell begrüsst und mit Blumen und Wein beschenkt. Un-

ter dieser ehrenwürdigen Schar weilte auch ein Ämtler: Gody Stäubli aus Affoltern kann am 28. August den 90. Geburtstag feiern. Gar mancher Veteran wäre auch noch gerne in Ossingen dabei gewesen. Seit der letztjährigen Tagung sind leider 187 Kameraden verstorben. In einer einfachen, besinnlichen Zeremonie wurde ihnen nochmals die letzte Ehre erwiesen. In den Gruppen «Albis» sind verstorben: Affoltern: Max Althaus, Leo Hagenbuch; Bonstetten: Paul Hedinger, Hans Steiner, Godi Wittmer; Hausen: Paul Hess, Hans-Jakob Huber, Karl Müller, Fredy Steinmann; Hedingen: Martin Halbeis, Rolf Ochsner, Jonas Tobler; Knonau: Walter von Siebenthal; Obfelden: Emil Stucker; Ottenbach: Arnold Haltner, Heinrich Hofstetter.


Sport

Freitag, 20. Juni 2014

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Entscheidungsspiel um den Titel Die U23 Juniorinnen des FC Affoltern müssen gegen Uster ran Am kommenden Sonntag, 22. Juni, 12 Uhr spielen die U23 Juniorinnen des FC Affoltern gegen den Titelverteidiger aus Uster. Mit einem Sieg würde die U23 den vierten von sechs möglichen Titeln nach Hause bringen. ................................................... von shani ten siethoff*

Die Senioren haben den Wiederaufstieg in die 1. Liga geschafft. (Bild zvg.)

Zurück in der 1. Liga Senioren des TC Stallikon steigen auf Der TC Stallikon hat die Interclub-Saison mit einem schönen Erfolg abgeschlossen: Die Senioren, vor einem Jahr von der 1. in die 2. Liga abgestiegen, haben den sofortigen Wiederaufstieg geschafft. Die beiden Aufstiegsspiele gegen Weihermatt (Urdorf) und Wald wurden glatt mit jeweils nur einem Spielverlust gewonnen. Gegen Wald war die Überlegenheit von Martin Bühlmann (Captain), Andreas Reist, Ulysses Huber, Beat Saner und Markus Graf so erdrückend, dass der Match schon nach den fünf Einzeln entschieden war und die Doppel nicht mehr gespielt werden mussten. Wie vor einem Jahr standen auch die Aktiven in den Aufstiegsspielen in die 1. Liga. Während die Youngsters das erste Spiel gegen Zumikon noch

glatt mit 7:2 gewannen, war dann gegen Hof Gattikon Endstation. Allerdings darf allein das Erreichen der Aufstiegsspiele als Erfolg gewertet werden. Einen positiven Eindruck hinterliessen auch die Jungseniorinnen, die in der 3. Liga in ihrer Gruppe den 2. Platz erreichten. Da hatten es die jungen Aktiv-Frauen schon schwerer und müssen ihre Saison unter «Erfahrungen gemacht» abbuchen. Die Veteranen kämpften vorab darum, jeweils vier Leute auf den Platz zu bringen. Es tönt zwar paradox, aber den Stalliker Oldies fehlt der «Nachwuchs» … Die nächsten Höhepunkte in der Stalliker Tennis-Agenda sind die Clubmeisterschaften im Doppel am ersten Juli-Wochenende und als einer der Austragungsorte das Säuliamt Open Ende Juli. (pd)

Leider mussten die Juniorinnen letzte Saison eine herbe Niederlage gegen die starken Ustemerinnen einstecken. Somit beendete der FCA die Meisterschaft auf dem 2. Platz, mit sieben Siegen und nur eben dieser einen Niederlage. Der Frust stand jeder Spielerin ins Gesicht geschrieben. Seit dieser Niederlage hungern sie nach einer Revanche. Am Sonntag wiederholt sich das Spiel wie im letzten Herbst. Die U23 Juniorinnen des FC Affoltern grüssen im Moment von der Tabellenspitze, dicht gefolgt von den Juniorinnen des FC Uster. Seit Mitte Saison stehen die U23 des FCA ohne Trainer da. Durch den

Die U23 Juniorinnen des FC Affoltern wollen den Titel. (Bild zvg.) guten Zusammenhalt und den super Teamgeist wurde auch diese schwierige Hürde gemeistert. Es gab Höhen und Tiefen in dieser Saison für die U23. Mit einem Sieg und dem Meistertitel in der Hand würde sich diese tolle Mannschaft würdig vom FC Affoltern verabschieden. Nächste Saison spielen die Frauen für den FC Hausen in der 4. Liga – mit dem grossen Ziel

im Sommer 2015 in die 3. Liga aufzusteigen. Wer diese siegeshungrigen und kampfbereiten Frauen des FCA beim Entscheidungsspiel unterstützen will, komme nächsten Sonntag, 22. Juni, um 12 Uhr auf die Sportanlage Moos in Affoltern. * Die Autorin ist Vize-Captain der U23 Juniorinnen.

Infos unter www.tcstallikon.ch.

Ausgefallene Patrouille: das Bob-Team aus Jamaika.

Gelungene «Winterspiele» zu Pferd 28. Patrouillenritt des Reitvereins Müliberg Am vergangenen Samstag stand einmal mehr das Pferd im Mittelpunkt des Interesses. Zum 28. Mal führte der Reitverein Müliberg wieder den traditionellen Patrouillenritt mit knapp 50 Patrouillen durch.

Tagessieger Janis Raschle. (Bilder zvg.)

Siegerin Jahrgang 2008: Cosima Graf.

Mehr als 120 Kinder rannten mit

Bei in der Früh kühlem, aber dafür für die Pferde perfektem Reitwetter, machten sich die Reiter und ihre Pferde ab dem Startplatz «Im Will» auf, einen rund 3½-stündigen Ritt durch das herrliche Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Das Motto des diesjährigen Patrouillenritts war «Winterspiele» und so mussten sich die Teil-

nehmer auf spannende winterlicholympische Abenteuer einlassen. Die Aufgabenstellung an den sieben Posten war vielseitig, so kam es mal auf die Willigkeit der Pferde, mal auf die Geschicklichkeit oder die Malkünste der Reiter an. Zum Beispiel musste vom Pferderücken aus Curling gespielt werden oder es sollte, wenn möglich im Galopp, dem Weihnachtsmann beim Geschenke-Verteilen geholfen werden. Statt des traditionellen Fragepostens gab es dieses Jahr eine Runde Montagsmaler und dazu eine feine Zwischenverpflegung. Bei einem anderen Posten wollte der «Samichlaus» auf einem Schlitten durch einen Parcours

Die schnellsten Stalliker sind gekürt Bei wechselhafter Witterung, Sonnenschein und Regenschauer wechselten sich regelmässig ab, fand am letzten Freitag zum 18. Mal «dä schnällscht Stalliker» statt. Über 120 Kinder hatten sich dazu angemeldet. In Vorläufen wurden zuerst die jeweils sechs Finalteilnehmer und -teilnehmerinnen erkürt. Kurz vor 18 Uhr stieg dann die Spannung, als zu den Finalläufen gestartet wurde. Mit den Kleinsten ging es los. Und da stand doch tatsächlich ein Knirps an der Startlinie mit dem Jahrgang 2013! Dank der Hilfe der grossen Schwester fand er doch ohne Umwege ins Ziel. Je älter die Kinder wurden, desto mehr wurde um jede Sekunde gekämpft. Als Tagessieger feiern lassen,

konnten sich bei den Mädchen Nadine Baur in 9.75 Sekunden und bei den Knaben Janis Raschle mit einer Zeit von 8.91. Eine ebenso erwähnenswerte Zeit erreichte Cosima Graf mit Jahrgang 2008. Sie war mit 10.91 nur um eine gute Sekunde langsamer als die um 9 Jahre ältere Nadine. Cosima hätte sogar noch beim Jahrgang 2005 gewonnen. (pd)

gezogen werden, an einem weiteren Posten wurde ein Schneemann gebaut und Olympia-Sieger erhielten die – hoffentlich richtige – Medaille umgehängt. Am Schluss und vor zahlreichem Publikum in der Festwirtschaft konnten die Patrouillen-Reiter dann noch ihre Team-Fähigkeit beim Doppel-Ski-Biathlon unter Beweis stellen. Den Besuchern der Festwirtschaft wurde nicht nur spannende und lustige Unterhaltung geboten, sie konnten sich auch mit einem kühlen Getränk erfrischen oder eine feine Wurst vom Grill geniessen. Dieses Jahr stand auch ein wunderschöner Oldtimer-Traktor, komplett mit Anhänger mit Sitzgelegenheiten und Bierzapfsäule für eine Besucher-Rundfahrt zu den Posten zur Verfügung. Die Atmosphäre in der Festwirtschaft war so gut, dass ein Teil der zahlreichen Zuschauer noch lange nach der Rangverkündigung sitzen blieb – und dies trotz eher frischer Bise. Wie schon in den vergangenen Jahren wurden auch diesmal wieder die drei schönsten oder ausgefallensten Patrouillen in der Kategorie «Bestes Kostüm» gekürt. Auf den ersten Platz schaffte es das Bob-Team aus Jamaika, gefolgt von den Eiskunstläuferinnen ganz in Rosa, über die Après-Ski-Girls in Dirndl und Lederhosen bis zu den reitenden Radio-Reporterinnen. (pd)

Die «schnällschte Stalliker 2014»: Jahrgang 2013: Lucas Schaffner, 2012: Yessin Ben-

Auszug aus der Rangliste:

Ammar, 2011: Elia Hartmann, 2010: Angelina Schaffner, Robin Bösch, 2009: Ashley Dürst, Philip Moser, 2008: Cosima Graf, Andreas Leu, 2007: Elodie

1. Sophie Latter und Svenja Brauchli;

Quéré, Shane Jezler, 2006: Tanisha Wenger, Nick

2. Claudia Schiller und Doris Bosshard;

Raschle, 2005: Malin Schmied, Diego Nocco, 2004:

3. Sandra Eichholzer und Jasmin Fischer;

Saranya Wenger, Jan Cerny, 2003: Mia Schaffner,

4. Therese Salzmann und Daniela Kammerer; 5. Patricia Patriarca und Jana Patriarca.

Brian Bellis, 2002: Soraya Steiner, Janis Raschle, 2001: Emanuel Schönenberger, 1999: Nadine Baur.

Die «Eiskunstläuferinnen» machten auch auf Skiern eine gute Figur.

Vollständige Rangliste unter www.rvmueliberg.ch.


Schulen und Kurse

Veranstaltungen


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 20. Juni 2014

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Tolle Gespanne und fröhliche Gesichter Seitenwagen- und Cabriolet-Ausfahrt mit Götschihof-Bewohnern Bei bestem Töffwetter hat am letzten Samstag die alljährliche Ausfahrt mit den Bewohnern des Behindertenheims Götschihof stattgefunden. Durchgeführt wurde der Anlass bereits zum 20. Mal von den Töff-Fründ Bonstetten, unterstützt vom KiwanisClub Knonauer Amt.

Diar, 7. Juni.

Adrian, 9. Juni.

Luana, 10. Juni.

Sinja Veronika, 10. Juni.

Maya Philomena, 11. Juni

Leandros Nikolaos, 12. Juni.

Lerjon, 12. Juni.

Chiara, 13. Juni. (Bilder Irene Magnin)

................................................... von martin platter

Was war das für ein Hallo! Schon eine Stunde vor der Abfahrt waren einige Bewohner des Götschihofs fast ausser sich vor Freude, als die ersten Motorrad-Seitenwagengespanne und Cabriolets aufs Gelände der Stiftung Solvita im Aeugstertal rollten; wie im Vorjahr bei bestem Töffwetter mit Sonnenschein aber nicht zu hohen Temperaturen. Geduldig wurden die Passagiere auf die 21 Seitenwagen und zwölf Cabriolets verteilt. Dann endlich konnte die Ausfahrt losgehen. 16 Mitglieder der Töff-Fründ Bonstetten besorgten mit ihren Motorrädern die Streckensicherung, derweil sich der Konvoi in zügigem Tempo auf die Rundfahrt machte. Über Albis, Buchenegg und Islisberg wieder zurück ins Säuliamt führte die erste Runde. Im Restaurant Landikerstübli wurde eine Erfrischung eingenommen. In weitem Bogen entlang der Grenze zum Freiamt führte die Ausfahrt zurück ins Aeugstertal. Dort hatten die Mitglieder des Kiwanis-Clubs Knonauer Amt zusammen mit dem Küchenteam des Götschihofs bereits das Salatbuffet vorbereitet und

Stehen hinter der Götschihof-Ausfahrt: Initiator Werner Isler (links), Götschihof-Leiter Markus Feil, seine Stellvertreterin Susanne Sommer, Solvita-Geschäftsführer Martin Ritter, Töff-Fründ-Präsident Coschy Farrèr und KiwanisPräsident Beat Ammann. die Würste auf den Grill gelegt. Die Stärkung war hochwillkommen bei den zahlreichen Chauffeusen und Chauffeuren und deren Begleitungen. Martin Ritter, Geschäftsführer der Stiftung Solvita, bedankte sich in einer kurzen Ansprache ganz herzlich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz, der nun schon seit 20 Jahren andauere. «Weisch, Ritter, es isch eifach geil gsi», erhalte er jeweils als Rückmeldung, wenn er von einer Götschihof-Bewohnerin wissen wolle, wie ihr die Ausfahrt denn diesmal gefallen habe. Als kleines Dankeschön hätten die Betreuerinnen und Betreuer zusammen

mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Geschenk in Form eines Trinkglases samt feierlicher Verpackung gebastelt, die an den Anlass erinnern sollen, führte Ritter aus und erhielt dafür Applaus. Der Initiant des Anlasses und heutige Aktuar der Töff-Fründ Bonstetten, Werner Isler, ehrte alle diejenigen, die nun schon seit 5, 10, 15 oder sogar 20 Jahren dabei sind. Die Idee zur Götschihof-Ausfahrt erhielt der Bonstetter übrigens von seinem damaligen Angestellten. Dieser hatte ihm von einer ähnlichen Aktion in Bremgarten berichtet.

wetter

Der Sonne entgegen Richtung Lieli, dann entlang der Grenze zum Freiamt bis nach Mettmenstetten. (Bilder Martin Platter)

volg-rezept

Schweinssteak an süss-saurer Apfelsauce

bauernregel 21. Juni: Sommeranfang: = der längste Tag des Jahres hat 16 Std. 36 Min. «Ist die Milchstrasse klar zu seh’n, bleibt das Wetter schön.»

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

4 Schweinssteaks 2 EL Bratbutter 0,5 dl Calvados 2 Äpfel in feine Scheiben geschnitten 1 Zwiebel gehackt 2 dl Apfelessig 2 Chilis fein gehackt 1 EL Honig Salz, Pfeffer

1. Schweinssteaks würzen, in Bratbutter gut anbraten. Im Ofen bei 85 Grad ca. 20 Min. nachgaren lassen. 2. Den Bratensatz mit Calvados ablöschen, etwas Bratbutter, Zwiebeln, Äpfel und Chilis dazugeben und andünsten. Mit Essig ablöschen, Honig beigeben und gut einreduzieren, bis die Sauce eindickt. Zubereitung: 45 Min.


Veranstaltungen

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048 2014  
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