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047_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 47 I 176. Jahrgang I Dienstag, 21. Juni 2022

Sanierung kommt

Ab Juli wird in Mettmenstetten die Schulhausstrasse saniert, wie der Gemeinderat mitteilt. > Seite 3

«Achtung Kinder»

In Aeugst stehen beim lärmgeplagten Müliberg nun neue Verkehrsschilder. > Seite 6

Gelungener Auftritt

Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern begeisterte das Publikum am Jahreskonzert. > Seite 8

Richtplan im Fokus Der Gemeinderat Bonstetten hat das Entwicklungsleitbild genehmigt. > Seite 9

«Die Gemeinde ist die wichtigste Staatsebene» Regierungsrätin Jacqueline Fehr zum Legislaturstart der Ämtler Behörden in Kappel SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr unterstrich die Bedeutung der Behörden, die am 1. Juli auch im Säuliamt die neue Legislatur in Angriff nehmen. Sie lud alle Gewählten zu einer kleinen Feier ins Kloster Kappel ein. von Werner Schneiter Die Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern tourt gegenwärtig von Bezirk zu Bezirk. Anlass ist der Start am 1. Juli zur Legislaturperiode 2022 bis 2026. In den Exekutiven der 162 Gemeinden des Kantons sind rund 1000 Frauen und Männer tätig. Fehrs «Dankes-Tour» wird da und dort auch als ihr persönlicher Wahlkampf wahrgenommen. Die NZZ riecht – wie in einem halbseitigen Artikel dargelegt – ausserdem Missbrauch von Steuergeld. Vom «Anzeiger» auf den Beitrag angesprochen, sagte sie bloss: «Umeblättere».

«Rückgrat der Demokratie» Vor rund 70 Behördenvertreterinnen und -vertretern aus dem Bezirk Affoltern stimmte Jacqueline Fehr am Freitagabend ein Loblied auf die Milizbehörden an. Für die Besetzung aller Milizämter bedarf es im Kanton Zürich rund 5000 Stimmberechtigter, die mit ihrem öffentlichen Einsatz für das «Ur-Vertrauen» in die Politik an vorderster Front stehen. Dieses Vertrauen entstehe auf Gemeindeebene, vor der Haustüre – dort, wo der persönliche Alltag geprägt werde, sagte die Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern. Sie lobte die lokalen und regionalen Behörden als «Rückgrat der Demokratie». Den Gemeinden sei es zu verdanken, dass in der Schweiz kein Graben zwischen Politik und Volk bestehe. Das Milizsystem sei kein Auslaufmodell, sondern Teil der Schweizer Erfolgs-

Promi auf der Bühne

Die Lukas Berger Boiler-Service AG engagiert für ihr Firmenfest den Sänger Baschi. > Seite 11

Brunch und Musik Seit einem Vierteljahrhundert gibt es im Wohnheim Loomatt in Stallikon umfassende Betreuungen für Menschen mit Beeinträchtigung – das wurde gefeiert. Das Wohnheim Loomatt in Stallikon feierte am Wochenende sein 25-JahreJubiläum. Dort finden Menschen mit Beeinträchtigung ein neues Zuhause, wo sie umfassend betreut werden. Dahinter steckt die Stiftung Regionalgruppe Zürich, die das Wohnheim am 1. März 1997 in Betrieb nahm. In all den Jahren schrieb das Wohnheim mit zahlreichen Aktivitäten und Aktionen Geschichte. Höhepunkt der Festlichkeiten am Wochenende bildete das traditionelle Haus- und Gartenfest, das bei herrlichem Wetter über die Bühne ging. Dabei lockten ein Flohmarkt, Kinderschminken, Büchsenschiessen und eine Tombola mit tollen Preisen.

Dorfverein half tatkräftig mit

Sie vertreten drei Behördenebenen: Regierungsrätin Jacqueline Fehr (Mitte), die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger und Statthalter Claude Schmidt beim Apéro in der Klosteranlage in Kappel. (Bild Werner Schneiter) geschichte, schob sie nach und bot allen Anwesenden das vertraute «Du» an. Ihren Besuch im Säuliamt, den sie am kommenden Wochenende anlässlich von «900 Jahre Bonstetten» fortsetzt, versteht Jacqueline Fehr als Wertschätzung für Behörden, die auch schwierige Entscheide zu fällen haben. Sie machte in diesem Zusammenhang auf mannigfaltige Hilfe aufmerksam, die «Milizler» in Anspruch nehmen können – etwa vom Gemeindeamt, das neben der Aufsicht auch Unterstützung leistet; vom Generalsekretariat, von kantonalen Fachstellen oder von Bezirksbehörden. Seit ihrem Antritt treibe sie die Frage um, wie Gemeinden übers Jahr 2030 hinaus stark und funktionstüchtig bleiben können. Deshalb habe sie 2017 die Austauschplattform «Gemeinden 2030» initiiert und vier Arbeitsgruppen eingesetzt. In diesem Rahmen werde über strukturelle und funktio-

nale Gliederung der Gemeinden diskutiert, über die Frage, wie man besser über Gemeindegrenzen hinaus zusammenarbeiten könne. Fragen der Milizarbeit, eine stärkere partnerschaftliche Zusammenarbeit unter Gemeinden, die digitale Transformation, der «Klimadialog», die Einbindung der Gemeinden in den Gesetzgebungsprozess sind laut Fehr ebenfalls Eckpunkte dieser Plattform.

Frauenanteil: Säuliamt an der Spitze Die besten Lösungen sind ihr auch hinsichtlich der Geschlechterzusammensetzung in Behörden ein Anliegen. Mit der Kampagne «Züri Löwinnen» wird eine bessere Frauenvertretung angestrebt. Immerhin sei der Anteil von rund einem Viertel auf knapp ein Drittel gestiegen. Der Bezirk Affoltern ist in dieser Beziehung der kantonsweite «Leuchtturm». Da beträgt

der Frauenanteil in den Behörden inzwischen 42 Prozent. Zudem sind ab 1. Juli 57 Prozent der Gemeindepräsidien von Frauen besetzt. Und das wiederum strich die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger in ihrer Begrüssung hervor. Die Präsidentin des Ämtler Gemeindepräsidentenverbandes (GPV) plädierte ausserdem für eine Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden auf Augenhöhe. An Aufgaben fehle es nicht, sagte sie unter dem Hinweis auf den Erhalt des Spitals, auf die inzwischen chancenreichere Aussicht auf eine Kantonsschule und auf die Planung im öffentlichen Verkehr, die etwa an der Grenze zum Kanton Zug nicht Halt machen dürfe. «Unsere Region hat beim Kanton nicht immer grösste Priorität. Aber sie ist, eingebettet zwischen den Zentren, ein Gewinn für den Kanton. Und in Sachen Energieregion und Altersmedizin sogar ein Vorbild», schloss Gaby Noser.

Affoltern mietet Wohnungen für Ukrainer an

Am Sonntag wurde den Besuchern ein reichhaltiger Brunch serviert, wobei der Dorfverein Stallikon und die Genossenschaft Kafimüli tatkräftig Hand anlegten. Für fetzige Musik sorgte Glauco Ceccarelli, der mit seiner Band auftrat. Das Fazit für viele Besucher am Sonntag war klar: Das Fest war rundum gelungen. (red.)

> Weiterer Bericht auf Seite 7 ANZEIGEN

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Die Geflüchteten mit S-Status wohnen derzeit vor allem bei Privaten Vor allem der Solidarität von Privaten ist es zu verdanken, dass geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer einen Wohnraum gefunden haben – doch nun müssen immer öfter die Gemeinden einspringen. Über 300 Ukrainerinnen und Ukrainer mit S-Status leben derzeit im Bezirk Affoltern. Die vor dem Krieg in ihrer Heimat Geflüchteten leben vor allem bei Privatpersonen, die ihnen eine Unterkunft zur Verfügung stellen. Die Gemeinden selber, welche für genügend Wohnraum für die Flüchtlinge sorgen müssen, beherbergen bis-

her nur einen kleinen Teil in angemieteten Wohnungen oder gemeindlichen Liegenschaften. Der günstige Wohnraum ist aber in den Gemeinden derzeit belegt. Welche Lösungen suchen die Gemeinden? «Das geht von Containern, Ikea-Häusern, Umnutzungen von leeren Fabriken, Wohnwagen, zum Abbruch vorgesehenen Häusern oder Pfadiheimen», so Ivo Lötscher auf Anfrage. Er ist Geschäftsführer Sozialdienst Bezirk Affoltern, der in elf Trägergemeinden für die Betreuung und Beratung der Schutzsuchenden zuständig ist. Nicht angeschlossen sind die Gemeinden Kappel und Rifferswil sowie die Stadt Affoltern. Und welche Wohnobjekte sind geeignet? «Optimal sind Lösungen, die keine Kon-

f liktmöglichkeiten bieten», betont Lötscher. Nötig seien Privatsphäre, Ruhe in der Nacht sowie Platz für die Kinder. Jedenfalls brauche es für das Herrichten je nachdem mehr oder weniger Zeit.

Stadt Affoltern mietet Wohnraum Auch in der Stadt Affoltern wohnen derzeit 41 aus der Ukraine Geflüchtete mit S-Status. 33 davon sind privat untergebracht, acht Personen wurden aber auch bereits in über die Stadt gemietete Wohnungen untergebracht. «Es kommt vor, dass sich Privatpersonen an uns richten, weil die private Unterbringung nicht mehr gewünscht ist. Dann springen wir ein», erklärt Stadtschreiber Stefan Trott-

mann. Das, obwohl Affoltern zusätzlich keine Flüchtlinge beherbergen müsste. Denn in Affoltern betreibt der Kanton Zürich das Zentrum Lilienberg mit 90 Plätzen für unbegleitete Jugendliche aus dem Asylbereich. Zum Ausgleich werden der Stadt Affoltern keine anderen Asylbewerber zugewiesen. Werden die von der Stadt untergebrachten Ukrainer in die anderen Gemeinden verlegt? Stefan Trottmann dazu: «Nein, wir suchen Lösungen innerhalb der Stadt Affoltern. Der Wohnraum ist im ganzen Bezirk knapp. Die Suche nach einer geeigneten Unterkunft für die Flüchtlinge ist für alle Gemeinden herausfordernd.» (uc)

> Interview auf Seite 5

20025 9 771661 391004


Konkurspublikation/ Schuldenruf

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Schuldner: Lukas Hasler, geb. 11. April 1985, wohnhaft an der Adresse Im Wängli 15, 8910 Affoltern a.A. Datum der Konkurseröffnung: 20. Mai 2022 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 20. Juli 2022 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Juni 2022 verwiesen. KONKURSAMT AFFOLTERN vertreten durch: Mobile Equipe+ Postfach, 8036 Zürich

Traurig, aber getröstet durch die vielen wunderschönen, gemeinsamen Jahre nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mami, unserem herzensguten Grossmami

Family, where life begins and love never ends …

Monika Elfrieda Hertach-Fuchs

29. 10. 1942 – 14. 6. 2022

Traurig nehmen wir Abschied von unserer geliebten Nach einem reich erfüllten Leben hat sich ihr Lebenskreis geschlossen und sie durfte im Kreis ihrer Familie friedlich einschlafen. Wir danken für alles, was du uns in deinem Leben geschenkt und auf den Weg gegeben hast. Affoltern am Albis, im Juni 2022

Esther (Müschil) Müri-Stadelmann 5. Februar 1954 – 13. Juni 2022

Heinz Müri Nia und Marc Müri Sandra, Mariana und Stefan Müri Helene Stadelmann Renate Schläppi-Stadelmann mit Egon und Robin Marianne Lattmann Freunde und Verwandte

In liebevoller Erinnerung

Theo Hertach mit Kathy Schumacher Eveline Hertach mit Reto Attenhofer Susi Hertach Lisa Hertach mit Cagdas Kranc Kay Hertach mit Teresa Mele Emil Hertach mit Michelle Kalt Mali Schumacher mit Familie Manuel Schumacher mit Familie

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Die Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 24. Juni 2022 aufgrund des Personalausfluges geschlossen. Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter: Bossardt Bestattungen AG, 044 710 99 70.

Verwandte und Freunde

Ab Montag, 27. Juni 2022 sind wir gerne wieder für Sie da.

Die Trauerfeier wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Wir werden mit den Angehörigen und Freundeskreis Kontakt aufnehmen.

17. Juni 2022 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Traueradresse: Emil Hertach, Törlenmat 7, 8915 Hausen am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 14. Juni 2022 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: – Lorenzo Toria, 1994, männlich, Staatsangehöriger von Italien Des weiteren hat der Stadtrat ein Gesuch abgelehnt. 21. Juni 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

Teilrevision Gebührentarif (GebT); Art. 45; Abwassergebühren; Publikation

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 14. Juni 2022 folgendes Reglement genehmigt:

Personal- und Besoldungsreglement der Politischen Gemeinde Bonstetten Das Reglement ist auf der Website www.bonstetten.ch abrufbar. Es liegt während der Rekursfrist ebenfalls beim Schalter der Einwohnerdienste, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 21. Juni 2022 Gemeinderat Bonstetten

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 14. Juni 2022 die Neufassung von:

Bonstetten, 21. Juni 2022 Gemeinderat Bonstetten

Freiwillig für einen starken Bergwald Spenden: CH15 0900 0000 7000 2656 6

Leidzirkulare werden keine versandt. Adresse: Heinz Müri, im Wil 5A, 8910 Affoltern am Albis

Der Glaube ist ein Gottesgeschenk, das durch den Glauben kommt.

Affoltern am Albis

Mutter Teresa

Am 13. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

TODESANZEIGE

Esther Müri-Stadelmann geboren am 5. Februar 1954, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 21. Juni 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 29. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Alfred Erwin Müller-Sturm geboren am 4. März 1955, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Öffentliche Abschiedsfeier: Freitag, 24. Juni 2022, 14.00 Uhr in der Kirche Maria Lourdes in Seebach (ZH).

Affoltern am Albis, 16. Juni 2022

Gott hat unsere Mutter, Schwiegermutter, Gross- und Urgrossmutter, Schwester und Schwägerin, Gotte und Tante heimgerufen.

Lydia Stierli-Büchler 19. November 1930 – 14. Juni 2022

Dankbar lassen dich los: Guido und Isolde Stierli-Nies, Zürich, mit Familie Rita Stierli und Christian Hunziker, Wädenswil Geschwister und Anverwandte Auf ihren ausdrücklichen Wunsch erfolgt die Urnenbeisetzung und Abdankung im allerengsten Familienkreis. Traueradresse: Rita Stierli, Grünaustrasse 2, 8820 Wädenswi

Gemeinde Knonau Am 14. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Geschäfts- und Organisationsreglement des Gemeinderates Wettswil a.A. – Genehmigung und Inkraftsetzung Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 13. Juni 2022 mit Beschluss Nr. 116 das Geschäfts- und Organisationsreglement des Gemeinderates genehmigt und per 1. Juli 2022 in Kraft gesetzt. Der Beschluss sowie das Geschäfts- und Organisationsreglement liegen während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung, Bereich Bevölkerungsdienste (Schalter Einwohnerkontrolle), Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil a.A., während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf und sind auf unserer Website www.wettswil.ch aufgeschaltet.

www.bergwaldprojekt.ch

Pflegezentrum Sonnenberg, Betrieb, 8910 Affoltern am Albis, Konto 15-394809-1 / IBAN CH15 0900 0000 1539 4809 1, Vermerk: Esther Müri-Stadelmann.

24. Juni 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Art. 45 (Abwasser) des Gebührentarifs (GebT) der Politischen Gemeinde neu geregelt. Das teilrevidierte Reglement ist auf der Website www.bonstetten.ch abrufbar. Es liegt während der Rekursfrist ebenfalls beim Schalter der Einwohnerdienste, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Ihre Urne wird im engsten Familienkreis in Irland beigesetzt. Anstelle von Blumenspenden etc. berücksichtigt bitte:

Gegen den Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 8907 Wettswil a.A., 21. Juni 2022

Bütikofer-Gäng, Dora geboren am 14. März 1930 von Zuzwil BE, wohnhaft gewesen in Knonau, (mit Aufenthalt im Senevita Obstgarten, Affoltern a.A.). Die Beisetzung findet am Donnerstag, 23. Juni 2022 um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Ottenbach Am 14. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Vögele Anton geboren am 14. Mai 1935, von Leuggern AG, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Friedhofvorsteherin

Du wagst dein Ja - und erlebst einen Sinn. Du wiederholst dein Ja - und alles bekommt Sinn. Wenn alles Sinn hat, wie kannst Du anders leben als ein Ja. (Dag Hammerskjöld, Uno-Generalsekretär)

Ein langes, erfülltes und schönes Leben ist zu Ende gegangen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann, Vater, Grossvater, Urgrossvater und Bruder

Hubert Meier

(5. Dezember 1931 - 2. Juni 2022) Er ist friedlich zu Hause eingeschlafen. Wir vermissen ihn sehr. Vreny Meier Karin und Jürg Landolt mit Familien Erika und Kurt Frei mit Familien Rosmarie und Remy Risler mit Familien Ruth und Hans Schärli mit Familien Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am 28. Juni 2022 um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Michael, Suracherstrasse 3, 8142 Uitikon statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Faraja Stiftung. Via: Benediktiner Missionare Uznach, Abtei St. Otmarsberg, 8730 Uznach. IBAN: CH0209000000900069900. Vermerk: 908 Faraja Foundation, Nairobi. Auf Wunsch des Verstorbenen tragen wir keine Trauerkleidung. Traueradresse: Vreny Meier, Pilatusstrasse 8, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 98. Geburtstag Heute Dienstag, 21. Juni, darf Lilly Weber in Affoltern ihren 98. Geburtstag feiern – was für eine stolze Anzahl Lebensjahre, auf die sie zurückblicken kann! Wir wünschen alles Gute und gratulieren herzlich.

Zum 85. Geburtstag Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir nach Affoltern zu Eva Smith. Heute Dienstag, 21. Juni, feiert sie ihren 85. Geburtstag – happy Birthday!

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Mal Geburtstag feiern! Das dürfen in den kommenden Tagen gleich drei Personen im Amt. Heute Dienstag sind das Ella Rohner in Affoltern und Ernst Rieder-Thalmann in Obfelden. Gustav Furrer wird sein Geburtstagsfest am Donnerstag, 23. Juni, in Affoltern begehen. Wir wünschen den drei Jubilaren alles Gute und einen freudigen Festtag.

Zur goldenen Hochzeit Vor 50 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen – ein wunderbarer Anlass, dies auch gebührend zu feiern! Susanna und Josef Hagen in Affoltern gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch ANZEIGE

Dienstag, 21. Juni 2022

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Die Schulhausstrasse wird saniert Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten Bereits vor der Schulraumerweiterung wusste man um den Sanierungsbedarf des Strassenabschnitts Rennweg / Schulhausstrasse, wollte jedoch bis nach der Realisierung des Schulraumprojekts damit warten. Durch die Grabarbeiten sind nun weitere Schäden an der Strasse entstanden, welche nach Bauende dringend ausgebessert werden müssen. Mit Beschluss vom 21. September 2021 hat der Gemeinderat das Landschaftsarchitekturbüro Benedikt Stähli, Cham. beauftragt, ein Vorprojekt über die «Schulhausstrasse Freiraum- und Strassenraumgestaltung» zu erstellen. Für die Projektierung und Ausführung wurde ein Kredit von 39 000 Franken bewilligt. Das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro hat im Einladungsverfahren bei drei Unternehmungen die Submission über die Tiefbauarbeiten sowie Garten- und Landschaftsbau durchgeführt. Gestützt auf das Ergebnis der durchgeführten Submission wird das wirtschaftlich günstigste Angebot der Firma Buchten Gärten GmbH, Affoltern, zu Fr. 374 730.25 berücksichtigt. Der Beginn der Arbeitsausführung ist für Juli vorgesehen. Es wird von einer Bauzeit von zwei Monaten ausgegangen.

Geschäftsstelle Bezirk Affoltern – Stärkung Knonauer Amt Eine Arbeitsgruppe unserer Bezirkssektion des Gemeindepräsidentenverbands (GPV) hat sich, unter Einbezug der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK) und der Standortförderung Knonauer Amt, damit befasst, wie sich der Bezirk Affoltern politisch aktiver einbringen und besser positionieren könnte. Je geeinter und selbstbewusster sich das Knonauer Amt gegenüber dem Kanton politisch präsentiert und positioniert, desto eher wird es als eigenständige Region wahrgenommen. Um gemeinsam eine politische Zugkraft zu entfalten, welche dies realisieren kann, soll der GPV stärker in die Pflicht genommen werden und, mehr als bisher, als Thinktank wirken: Also klarer gemeinsame regionalpolitische Interessen identifizieren und entwickeln. Um dem GPV die dafür nötigen Ressourcen bereitzustellen, soll eine regionale Geschäftsstelle eingerichtet

werden, die mit einem Volumen von 40 Stellenprozent so schlank wie möglich ausgestaltet ist, aber doch so, dass sie eine effizientere und effektivere Zusammenarbeit in der Region sowie eine Stärkung des Knonauer Amts nach aussen bewirken kann. Für Mettmenstetten würde der Kostenanteil für die Führung einer gemeinsamen Geschäftsstelle mit bis zu Fr. 2.80 pro Einwohner und 5566 Einwohnern Fr. 15 584.80 pro Jahr (Stand 31.12.2021) betragen. Der Gemeinderat hat das Konzeptpapier positiv zur Kenntnis genommen und die Arbeitsgruppe des GPV bevollmächtigt, das Projekt voranzutreiben.

Abwasser-Zwischenpumpwerk in Herferswil – Ersatz Das Abwasser-Zwischenpumpwerk in Herferswil ist veraltet. Eine der zwei Abwasserpumpen ist am 13. April ausgestiegen. Die Abwasserpumpe kann nicht mehr repariert werden. Das Zwischenpumpwerk befindet sich auf der Parzelle Nr. 2074, im Feld Rütihof in Herferswil. Die zweite, noch funktionstüchtige Abwasserpumpe ist ebenfalls veraltet. Daher wird die Gelegenheit genutzt, auch die zweite Abwasserpumpe zu ersetzen. Für den Pumpenersatz (Fr. 21 219.85) wird Franz Suter GmbH in Dietwil beauftragt. Die Elektro Roth AG in Mettmenstetten erstellt den Ausbau einer neuen Kabine zur Aufnahme der angelieferten Pumpensteuerung sowie die Ausstattung der Kabine mit Unterverteiler für Pumpensicherungen, Servicesteckdose und Licht in der Höhe von Fr. 8093.65 (inkl. MwSt.).

Spielgruppenbesuch subventionieren Der Start in den Kindergarten gelingt besser, wenn die Sprache verstanden wird. Der Besuch einer Spielgruppe oder einer Kindertagesstätte (Kita) ist deshalb insbesondere für Kinder ohne oder mit wenig Deutschkenntnissen wichtig. Im Weiteren kann die Ablösung von den vertrauten Betreuungspersonen durch den Besuch einer Spielgruppe oder einer Kita geübt werden. Städte wie Zürich und Winterthur empfehlen fremdsprachigen Eltern aktiv, ihre Kinder eine Spielgruppe oder Kita besuchen zu las-

sen. Während für Kitas bei den meisten Gemeinden im Kanton Zürich eine Subventionierung durch die Gemeinde besteht, werden Spielgruppen in der Regel nicht subventioniert. Mit der Subventionsverordnung der Gemeinde Mettmenstetten ist es heute möglich, auch Eltern von Kindern in Spielgruppen zu unterstützen. Die Subventionen der Gemeinde an Eltern für Kinder in Spielgruppen richten sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern. Die Eltern von Kindern im Spielgruppenalter sollen jährlich über die Wichtigkeit eines Spielgruppenbesuchs und auch über die Möglichkeit der Subventionierung des Spielgruppenbesuchs informiert werden. Die Kommission Frühe Förderung rechnet mit zusätzlichen Kosten für die Gemeinde von ungefähr 8000 Franken pro Jahr.

Ferner hat der Gemeinderat ... • für Sanierungen verschiedener Gemeindestrassen einen Kredit von 62 088 Franken bewilligt. • der Teilnahme am Audit Energiestadt Gold-Label vom 13. Juni 2022 für einmalige Kosten von 2250 Euro (exkl. MwSt.) zugestimmt. • dem Massnahmeplan «Biodiversität gemeindeeigene Liegenschaften» zugestimmt. • der Innen- und Waldspielgruppe Wöschli zum Anlass ihres 50-jährigen Bestehens einen einmaligen Beitrag von 2500 Franken zugesprochen. • das von Emch + Berger AG ausgearbeitete Vorprojekt «Weidbächli, Um- und Offenlegung» unter Kenntnisnahme des geplanten Kostenanteils der Gemeinde von 39 200 Franken genehmigt. • dem FC KMM das Gastgewerbepatent für den Verkauf von Alkohol in der Matchbeiz ausgestellt. • die aufgrund des Einwohnerwachstums notwendig gewordene Nachlizenzierung verschiedener Fachapplikationen (Software im kommunalen Bereich) genehmigt und die zusätzlichen Ausgaben von Fr. 39 644.35 (einmalig) und Fr. 7060.55 (wiederkehrend) bewilligt. • der Einrichtung einer neuen SoftwareSchnittstelle zwischen Steuer- und

Finanzamt für Fr. 5212.70 (einmalig) und Fr. 565.45 (wiederkehrend) zugestimmt. • der Einrichtung von institutionellen E-Mail-Adressen (@mettmenstetten.ch) für die neuen Gemeinderäte zugestimmt. • der überarbeiteten Entschädigungsverordnung des Zweckverbands Feuerwehr Knonaueramt Süd zugestimmt. • dem überarbeiteten, für den Zeitraum 2022–2026 definierten Massnahmenplan Energiestadt zugestimmt. • die jährliche Wahlempfehlung für die Mitglieder des Verwaltungsrats des Spitals Affoltern beschlossen. • die Vernehmlassungsantwort zum von der Gesundheitsdirektion erarbeiteten Strukturbericht und zur provisorischen Zürcher Spitalliste 2023 genehmigt. • dem Ersatz der Musikanlage im Jugendzentrum Sputnik in Mettmenstetten für 2945 Franken zugestimmt. • der Anschaffung eines vergrösserten Brief kastens für das Gemeindehaus zugestimmt und die damit zusammenhängenden Kosten von Fr. 6246.60 bewilligt (Spezialanfertigung aufgrund Urnengänge). • dem Gesuch um Bewilligung eines Volleyball-Plauschturniers am 27.– 28. August 2022 auf dem Sportplatz Gramatt unter Auflagen entsprochen. • die Jahresrechnungen und die Geschäftsberichte 2021 der interkommunalen Anstalt Sonnenberg (IKA PZS) Affoltern, des Dienstleistungscenters Amt (Dileca), der Feuerwehr Knonaueramt Süd und des Sozialdienstes Bezirk Affoltern genehmigt. • die Jahresrechnung 2021 der ARA Knonau mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 553 488.31 genehmigt. • den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2021 der IKA Kesb genehmigt und dem Verwaltungsrat der Kesb dafür Entlastung erteilt. • dem Antrag des Verwaltungsrats der IKA Kesb entsprochen, die Revisionsfirma Balmer-Etienne AG als neue Kontrollstelle festzulegen. • das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 23. Mai genehmigt. Oliver Bär, Geschäftsführer Gemeindeverwaltung Mettmenstetten

Gebäude energetisch richtig modernisieren Erfolgreiche Informationsveranstaltung in Hedingen Anlässlich der «Tage der Sonne» wurde im Mai in der Gemeinde Hedingen zur Infoveranstaltung «starte! Wie modernisiere ich mein Gebäude richtig?» eingeladen. Das Potenzial für eine umweltbewusste, mit tieferen Energiekosten verbundene und nachhaltige Modernisierung von Gebäuden aufzeigen – diese Idee steht hinter dem Programm «starte!», welches die Baudirektion, die Elektrizitätswerke und die Kantonalbank lanciert haben. An der Infoveranstaltung in Hedingen wurde Hauseigentümern aufgezeigt, welche Vorteile eine energetische Gebäudemodernisierung mit sich bringt und wie eine optimale Vorgehensweise aussieht. Das Themenpodium griff wichtige Themen wie den Gebäudeenergieausweis der Kantone (Geak), Heizungsersatz, Solarenergie, Finanzierung und Förderung auf. Es wurde verdeutlicht, dass sich eine energieeffiziente Sanierung eines Eigenheims gleich mehrfach auszahlt: Sie bildet einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz, da eine bessere Wärmedämmung den Energiebedarf eines Gebäudes um mehr als die Hälfte reduzieren kann, was auch zu tieferen Energiekosten führt. Gleichzeitig bedeutet der Umstieg auf erneuer-

Von links: Nicole Doppler, Gemeinderätin und Präsidentin der Energiekommission Hedingen, Marco Luzzi, Kundenberater ZKB, Michael Peter, Energieberater EKZ, Alex Nietlisbach, Baudirektion, und Tom Porro, Moderator «starte!». (Bild zvg.) bare Energie, dass CO2-Emissionen nahezu eliminiert werden können, was die Umwelt deutlich entlastet. Vor und nach dem Themenpodium wurden verschiedene Firmen aus der Gebäude- und Energiebranche im Rahmen einer Fachausstellung vorstellig. Insbesondere fand der Informationsstand zu Hedingen grossen Anklang. Interessierte konnten sich über das bestehende und stetig wachsende Fern-

wärmenetz Hedingen informieren und / oder mit dem Energieberater der Energieregion Knonauer Amt Kontakt aufnehmen, für eine professionelle und fachkompetente Auskunft aus erster Hand. Die Energieregion Knonauer Amt bietet Erstberatungen sowohl für Eigenheimbesitzer als auch für Firmen an. Der Anlass «starte!» fand grossen Anklang bei der Bevölkerung: Über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

besuchten die Fachausstellung, waren beim Themenpodium zugegen und brachten sich aktiv ein. Beim anschliessenden Apéro tauschten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre eigenen Erfahrungen mit den anwesenden Experten aus. Energetische Modernisierungen von Bauten wirken sich positiv auf unsere gesamte Umwelt aus. Energiekommission Hedingen


Beschlüsse der Kirchegemeindeversammlung vom 19. Juni 2022 Die von 34 Stimmberechtigten besuchte Kirchgemeindeversammlung in Obfelden vom Sonntag, 19. Juni 2022, fasste folgende einstimmige Beschlüsse: 1. Ja zur Jahresrechnung 2021 2. Wahl des Präsidenten und der vier Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission: René Périsset (Präsident, bisher) sowie die Mitglieder Heiri Hinners, Benno Steinmann (beide bisher), Andi Graf und Werner Schneiter (beide neu) Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 24. Juni 2022, im Pfarrhaus zur Einsicht auf.

Einbürgerungen Der Gemeinderat Hedingen hat an seiner Sitzung vom 14. Juni 2022, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen: • Özer, Kadir (m), geb. 1985, von Türkei • Özer, Ali Eymen (m), geb. 2017, von Türkei • Özer, Lavin Ela (w), geb. 2019, von Türkei • Erol, Yahya (m), geb. 1981, von Türkei Hedingen, 21. Juni 2022 Gemeinderat Hedingen

Obfelden, 21. Juni 2022 Reformierte Kirchenpflege Obfelden

Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden: • Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 21. Juni 2022 Gemeinderat Rifferswil

– Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden

– Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen den Beschluss der Kirchgemeindeversammlung erhoben werden.

Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2021 der Politischen Gemeinde Rifferswil - Genehmigung

• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs.

Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

– Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2022

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2022

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«Alle Betten sind sozusagen belegt» Im Bezirk Affoltern leben derzeit rund 300 Ukrainerinnen und Ukrainer mit Status S Derzeit leben Ukraine-Flüchtlinge vor allem in privaten Unterkünften – doch nun bröckelt die Solidarität.

gleichviel wie Gemeinden mit weniger zugewiesenen Personen. Und was erhalten die Ukrainerinnen und Ukrainer persönlich bezahlt? Da gibt es falsche Vorstellung. Wer einen Status S besitzt, erhält nicht einfach automatisch Sozialhilfe. Wer finanzielle Hilfe braucht, muss sich bei uns Sozialdienst Bezirk Affoltern melden. Wir prüfen dann die Anträge bei einem persönlichen Gespräch hier bei uns vor Ort. Wer Vermögen in der Ukraine hat und darauf zugreifen kann, erhält beispielsweise keine Unterstützung. Wir haben Anträge auf Sozialhilfe seitens der Ukrainer auch abgelehnt. Nur wer aktuell nicht genügend Mittel hat, um seinen Lebensunterhalt zu decken, wird unterstützt. Doch jetzt in Kriegszeiten ist es oft so, dass die Leute nicht an ihr Vermögen herankommen. Das wird registriert, sodass später bezahlte Sozialhilfe zurückerstattet werden kann. Und: Eine auf der Flucht mitgenommene Bargeldsumme, die in der Ukraine vielleicht viel Wert hat, wird hier in der Schweiz schnell aufgebraucht. Erhalten die Ukrainerinnen und Ukrainer mit Status S Sozialhilfe, so wird ihnen der Betrag für den Grundbedarf überwiesen.

von luc müller Seit knapp 120 Tagen tobt der Krieg in der Ukraine. Rund 7,1 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind innerhalb ihres Landes auf der Flucht, 7,5 Millionen sind ins Ausland geflüchtet. Auch in der Schweiz sind Flüchtlinge angekommen – ebenso im Bezirk Affoltern. Ivo Lötscher, Geschäftsführer Sozialdienst Bezirk Affoltern, informiert über die aktuelle Situation. Ivo Lötscher. Wie viele geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer leben derzeit im Bezirk Affoltern? Der Sozialdienst Bezirk Affoltern ist für die Betreuung und Beratung der Schutzsuchenden in den elf Träger- und Anschlussgemeinden zuständig. Nicht dabei sind die Stadt Affoltern sowie die Gemeinden Kappel und Rifferswil. Die Gemeinden sind dafür zuständig, dass dem Asylbereich genügend Unterkünfte zur Verfügung stehen. In den elf Gemeinden leben derzeit 261 Ukrainerinnen und Ukrainer, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflüchtet sind. Damit haben wir die kantonale Soll-Quote von 0,9 Prozent erfüllt. Die 261 Personen sind registriert und haben einen bestätigten Status S. Im Kanton Zürich, der nach Bundesquote 17,9 Prozent der in die Schweiz aus der Ukraine Geflüchteten aufnehmen muss, sind aktuell 9796 Ukrainerinnen und Ukrainer mit Status S gemeldet. Und in der gesamten Schweiz? In der gesamten Schweiz haben aktuell 56 805 Personen den Status S beantragt. Der Bund schätzt aber, dass es mehr sind. Bern vermutet, dass bis 15 Prozent der Geflüchteten noch keinen Status S beantragt haben. Denn Ukrainerinnen und Ukrainer können sich 90 Tage ohne Visum im Schengenraum aufhalten – auch in der Schweiz. Erst nach dieser Zeit müssen sie den Status S beantragen. Zur Erklärung: Was ist der Status S? Normalerweise müssen Geflüchtete in der Schweiz ein Asylverfahren durchlaufen, um ihre Aufenthaltsberechtigung zu klären. Diese Prüfung fällt beim Status S weg. Wegen eines Krieges können besonders gefährdete Personen unbürokratisch bis zu einem Jahr in der Schweiz bleiben, der Status S kann danach verlängert werden. Die Geflüchteten können auch ihre Familien nachholen. Der Status S ist aber darauf ausgerichtet, dass die Geflüchteten später wieder in ihre Heimat zurückkehren. Am 24. Februar 2022 begann der Krieg in der Ukraine. Was passierte dann an den Schweizer Grenzen? Normalerweise kommen die Flüchtlinge im ersten Schritt zur Registrierung in eines der sechs Bundesasylzentren, die hauptsächlich an der Grenze wie Basel oder Chiasso liegen. Hier bleiben sie während der Prüfung ihres Asylverfahrens bis zu sechs Monaten. Danach werden sie auf die Kantone

Die Gemeinden haben die Aufgabe, genügend Wohnraum für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen. verteilt. Im Kanton Zürich kommen sie in kantonale Durchgangszentren, wo sie zwischen drei bis sechs Monaten leben. Im nächsten Schritt werden die Asylsuchenden dann auf die einzelnen

Erhalten die Flüchtlinge mit Status S gleichviel Sozialhilfe wie ein Schweizer? Nein. Die Schweizer Bürger erhalten eine höhere wirtschaftliche Sozialhilfe. Der Grundbedarf bei einem 4-PersonenHaushalt beträgt 538 Franken pro Monat.

Ivo Lötscher ist Geschäftsführer Sozialdienste Bezirk Affoltern, der elf Gemeinden im Säuliamt betreut. (Bild Luc Müller) Gemeinden verteilt. Die Gemeinden haben so bis zu einem Jahr Zeit, um die Unterbringung zu organisieren und Infrastrukturen aufzubauen.

wenige. Nun hat sich die Praxis geändert. Der Bund verteilt die UkraineFlüchtlinge nun gemäss Einwohnerzahl auf die einzelnen Kantone.

Normalerweise. Doch nun lief es anders? Ja. Einerseits konnten die Schutzsuchenden zu Beginn «ihre» Gemeinde selbst wählen. Andererseits wurden die Bundesasylzentren regelrecht überschwemmt. Der Kanton Zürich hat dann entschieden, dass die UkraineFlüchtlinge direkt innerhalb von 24 Stunden auf die einzelnen Gemeinden verteilt werden. Der Schritt über die

Gibt es in Ihren elf Trägergemeinden aktuell noch ausreichend Wohnungen für die Geflüchteten? Alle Betten sind sozusagen belegt. Die Situation wird sich wohl noch zuspitzen. Wie erwähnt sind derzeit rund 57 000 geflüchtete Ukrainer mit Status S in der Schweiz, wovon über 300 Personen im Bezirk Affoltern leben. Der Bund rechnet bis Ende Jahr mit bis zu 150 000 Ukraine-Flüchtlinge, wobei die elf Gemeinden rund 750 Personen beherbergen müssten. Nicht vergessen darf man die 140 Asylsuchenden, die bereits zuvor bei uns lebten.

Alle Betten sind sozusagen belegt. Die Situation wird sich wohl noch zuspitzen. Durchgangszentren wurde übersprungen. Für die Gemeinden war das eine grosse Herausforderung. Warum? Die Gemeinden haben die Aufgabe, genügend Wohnraum für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen. Kaum eine Gemeinde hat aber Wohnraum auf Vorrat gemietet. Dieser muss nun zuerst gefunden und bereitgestellt werden. Zudem ist günstiger Wohnraum knapp, und auch andere Bevölkerungsgruppen suchen günstigen Wohnraum. Deshalb sind vor allem Private eingesprungen? Die Solidarität und Spontanität war überwältigend. Aktuell leben tatsächlich sowohl im Kanton Zürich als auch hier im Bezirk Affoltern die meisten der aus der Ukraine Geflüchteten bei Privatpersonen. Viele haben am Anfang der Flüchtlingswelle Geflüchtete direkt in der Ukraine oder an der Schweizer Grenze abgeholt und nach Hause genommen. Das hat aber dazu geführt, dass in gewissen Kantonen mehr Schutzsuchende lebten als in andern. In die Westschweiz kamen beispielsweise nur

Wie ist die langfristige Strategie? Die elf Gemeinden besprechen sich wöchentlich. Sie melden uns den Wohnraum, den sie anbieten können. Wir vom Sozialdienst schliessen die Mietverträge ab und verteilen die UkraineFlüchtlinge auf die Wohnungen. Die Trägergemeinden agieren solidarisch untereinander. Gemeinden, die noch freien Wohnraum anbieten können, nehmen die zusätzlichen Ukrainer auf. Wie erwähnt wohnen die meisten der Ukrainerinnen und Ukrainer mit Status S bei Privatpersonen. Doch nun bröckelt die Solidarität. Was erleben Sie? Die meisten Gastfamilien haben sich wohl auf ein Zusammenleben auf drei Monate befristet eingestellt – solange wie der visumsfreie Aufenthalt für die Ukrainerinnen und Ukrainer im Schengenraum erlaubt ist. Doch der Krieg dauert nun schon länger. Und er kann noch lange dauern. Jetzt wohnen viele eng aufeinander und die Privatsphäre leidet. Nun wollen viele Gastgeber in die Sommerferien und möchten den Gef lüchteten ihre Wohnung nicht einfach so überlassen. Es kommt nun häufig vor, dass sich die Privaten jetzt an die Gemeinden wenden, damit die sich um eine andere Unterbringung kümmert.

Kommen wir zum Thema Kosten. Was erhalten die Privaten an finanzieller Hilfe? Der Kanton Zürich geht davon aus, dass die Gastgeber in den ersten Monaten für Kost und Logis auf kommen. Schweizweit gibt es aber verschiedene Regelungen. Der Kanton Bern beispielsweise zahlt eine Unterstützung an Private, die Wohnraum anbieten. Anders als die Privatanbieter bekommen die Gemeinden aber ihre Kosten gedeckt? Das wäre schön. Der Bund zahlt den Gemeinden pro Ukraine-Flüchtling mit Status S monatlich die «Globalpauschale 1» von 1580 Franken. Davon bezahlt werden muss beispielsweise die obligatorische Krankenversicherung von 383 Franken und weitere Gesundheitskosten wie Selbstbehalt, Franchise, Zahnarzt oder Brille. Bezahlt werden müssen aber auch Dolmetscherkosten, ÖV, für Behördengänge und Miete. Die Schutzsuchenden erhalten den sogenannten «Grundbedarf» für Essen, Bekleidung, Körperpflege, Haushalt et cetera von rund 430 Franken. Dieser wird

Wir haben Anträge auf Sozialhilfe seitens der Ukrainer auch abgelehnt. individuell festgelegt. Zudem muss auch unsere Dienstleistung bezahlt werden. Erfahrungsgemäss belaufen sich die Gesamtkosten pro Asylsuchender auf rund 2900 Franken im Monat. Das heisst: Die Globalpauschale von 1600 Franken reicht nicht, um alle Kosten zu decken. Den Fehlbetrag von rund 1300 Franken pro Monat müssen die Gemeinden mit Steuergeldern finanzieren. Letztes Jahr resultierte bei den Kosten im Asylwesen ein Defizit von 2 Millionen Franken für die 11 Gemeinden. Wie läuft die Finanzierung unter den Gemeinden? Gemeinden, die mehr Geflüchtete beherbergen, bezahlen proportional

In der Bevölkerung gab es Bemerkungen, dass die Ukrainer kostenlos mit dem Zug in der ganzen Schweiz herumreisen können? Das war bis Ende Mai so. Mit dem Status S konnten sie gratis den Zug nutzen. Es ging darum, dass die grosse Anzahl der Geflüchteten unbürokratisch auch in weiter entfernte Bundesasylzentren fahren konnten, weil nicht alle Zentren gleich viele Kapazitäten aufweisen.

Vor allem Private Wie viel vom Krieg geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer mit Status S leben derzeit im Bezirk Affoltern? Der Sozialdienst Bezirk Affoltern kümmert sich unter anderem um das Asyl- und Migrationswesen der angeschlossenen elf Träger- und Anschlussgemeinden. Das sind die acht Trägergemeinden Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach sowie die drei Anschlussgemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon. Selber organisiert sind die Stadt Affoltern sowie die Gemeinden Kappel und Rifferswil. In Affoltern am Albis betreibt der Kanton Zürich das Zentrum Lilienberg mit 90 Plätzen für unbegleitete Jugendliche aus dem Asylbereich. Zum Ausgleich erhält die Stadt Affoltern keine anderen Asylsuchenden zugewiesen.

S-Schutzsuchende Ukraine Bezirk Affoltern (registriert u. bestätigt) Aeugst: 23 (davon privat: 18) Affoltern: 41 (davon privat: 33) Bonstetten: 24 (alle privat) Hausen: 23 (davon privat: 19) Hedingen: 22 (alle privat) Kappel: 1 (privat) Knonau: 34 (alle privat) Maschwanden: 2 (alle privat) Mettmenstetten: 38 (alle privat) Obfelden: 28 (davon privat: 18) Ottenbach: 13 (alle privat) Rifferswil: 10 (alle privat) Stallikon: 19 (davon privat: 16) Wettswil: 24 (davon privat: 20) Gesamt: 302 (davon privat: 268)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2022

«Gemeindeschreibern»

Warnschilder und ein «Speedy»

anno dazumal

Verkehrslärm-Petition: Das Anliegen der Müliberger wird ernst genommen

Der Stabswechsel bei der Gemeindeschreiber-Bezirksvereinigung sei vollzogen, war kürzlich im «Anzeiger» zu lesen. Daniela Rieder hat das Zepter übernommen. Auch von pensionierten «Urgesteinen» war im Bericht die Rede. In einem weiteren Artikel in der gleichen Ausgabe wurde über die Verabschiedung der Ottenbacher Schreiberin Evelyne Abegglen berichtet. Doch wie war eigentlich das «Gemeindeschreibern» früher? Natürlich war eine Verwaltung noch viel einfacher zu führen, als ich jene von Hausen im Jahr 1960 mit 21 Jahren und nicht einmal halb so vielen Einwohnern wie heute übernahm. Der Schreiber und zwei Lernende hausten im einzigen, grossen Büro im Hochparterre des gut hundertjährigen, stattlichen Gemeindehauses. Als es später zu eng wurde, baute man 1962 das Trauzimmer und das Materiallager zu einem Büro um. Dafür musste auch ein Fenster vergrössert werden. Heute belegt die Verwaltung einschliesslich Betreibungsamt fast das ganze Gebäude. Das Bauamt befindet sich in der früheren ZKB-Filiale nebenan. Der Schreiber war bei meinem Start auch Steuersekretär. Die Rechnungen an die Pflichtigen wurden jeweils von einem Duo erstellt. Eine Person machte von Hand die Einträge im grossen Register mit 15 Pflichtigen pro Seite, die andere schrieb handschriftlich die Rechnungen. Je eine mechanische Rechenmaschine war beiden eine grosse Hilfe zur Vermeidung von Fehlern, etwa bei der Berechnung der Gemeindesteuern in Prozenten zur Staatssteuer. Letztere konnte man von einer Tabelle ablesen. Auch die Geldeingänge wurden später im Buch aufgrund der dannzumal vielen Barzahlungen am Schalter und auf das PostcheckKonto eingetragen. Im Oktober des folgenden Jahres wurde das Register jeweils abgeschlossen. Meist stimmten die vielen hundert Zahlungen zwischen Buchhaltung und Register nicht überein. In diesem Fall mussten alle Beträge nochmals einzeln abgehakt werden. Die Einwohnerkontrolle wurde in Karteiform geführt, was auch die Möglichkeit ergab, bei zwielichtigen Personen eine «Randbemerkung» mit Bleistift einzutragen. Im Gemeindehaus befand sich dannzumal auch der Posten der Kantonspolizei. In meiner dortigen Schreiberzeit waren Paul Gröbli, Alfred Zuber und Heinz Schwarz die «Stationierten». Sie alle hatten einen Büroschlüssel, um auch zu Unzeiten auf die Personalien von Einwohnern zugreifen zu können. «Urgesteine» gab es schon zu meiner Zeit. Noch gut erinnere ich mich an einige langjährige, natürlich längst verstorbene Kollegen wie Kaspar Maurer, Knonau, Peter Thöni, Rifferswil, Werner Leuthold, Aeugst, Alfred Dubs Affoltern, Alfred Gerber, Mettmenstetten, Ernst Hegetschweiler, Obfelden, und Louis Häusermann, Ottenbach. Wohl alles Namen, die höchstens noch Ü-80ern, wie ich einer bin, bekannt vorkommen. Hausen ist übrigens ein guter Boden für Gemeindeschreiber. Dort wohnen die neue Präsidentin Daniela Rieder, der Horgner Schreiber Felix Oberhänsli, die eingangs erwähnte Evelyne Abegglen sowie die frühere Schreiberin von Oberrieden und heutige «Springerin» in Ottenbach, Priska Altherr.

Über 80 Personen haben vor gut einem Jahr die Petition gegen die Lärmbelästigung auf dem Müliberg unterzeichnet. Gemeinde und Kanton haben das Anliegen offenbar ernst genommen. Davon zeugen drei neue Schilder und ein «Smiley».

HINTER-GRÜNDE

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von Thomas sTöckli Bevor die grossen Alpenpässe schneefrei sind, steuern Kurvenbolzer im Frühling vermehrt die beliebte Albis-BucheneggRoute an – und da liegt der Aeugster Weiler Müliberg für viele in der «Anflugschneise». Im Frühling 2021 haben Margie Müller und Lente Franken deshalb eine Petition lanciert gegen die Lärmbelästigung durch Töff- und Autoposer. «Wir ersuchen den Gemeinderat Aeugst dringen, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, damit diesem unerträglichen Lärm auf dem Müliberg so schnell wie möglich ein Ende gesetzt wird», heisst es im Petitionsbogen, den über 80 Mülibergerinnen und Müliberger unterzeichnet haben.

Schon Verengungen durchgesetzt Das Anliegen habe der Gemeinderat schon weit vor der Petition verfolgt, stellt Bruno Fuchs klar. So habe man sich bereits vor der letzten Sanierung der Mülibergstrasse erfolgreich für Verengungen eingesetzt. «Sonst wäre die Strasse eine Autobahn geworden», so Fuchs. Weil es sich um eine Kantonsstrasse handelt, habe die Gemeinde zwar von Gesetzes wegen nicht viel zu sagen, aber stosse dank gutem Einvernehmen beim Kanton doch immer wieder auf offene Ohren. Das ist keine Selbst-

«Achtung Kinder»: Gemeinderat Bruno Fuchs und Petitionärin Margie Müller vor einem der drei neuen Schilder, welche die Verkehrsteilnehmer vor Müliberg sensibilisieren sollen. (Bild Thomas Stöckli) verständlichkeit, schliesslich gilt Aeugst mit der Tempo-30-Zone durchs Dorf und grundsätzlich tiefen Verkehrszahlen bereits als privilegiert. Entsprechend braucht die Gemeinde für ihre Anliegen etwas mehr Überzeugungskraft. Und die hatte sie im aktuellen Fall offenbar auch: Neu appelliert an den drei Einfahrtsachsen gegen Affoltern, Aeugst und Aeugstertal je ein «Achtung Kinder»-Schild ans Verantwortungsbewusstsein der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Wer von Aeugstertal her kommt, dem lächelt im Idealfall zusätzlich ein «Smiley» entgegen. Dann nämlich, wenn er oder sie die signalisierte Höchstgeschwindigkeit

nicht überschreitet. Das Gerät hat der Gemeinderat selber aufstellen lassen. Es gibt nicht nur direkte Rückmeldung an die Verkehrsteilnehmenden, sondern zeichnet die Messungen auch für eine statistische Auswertung auf. So könne man die subjektiven Eindrücke, die oft dramatischer seien, mit objektiven Messdaten abgleichen, erklärt Fuchs. Und die Erfahrung zeige, dass die grosse Mehrheit sich an die Regeln halte – auch wenn es immer wieder «Spinner» gebe.

Zusammenhalt und Identifikation «Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass Herr Fuchs uns so unterstützt hat»,

betont Margie Müller, «drei Tafeln, das ist phänomenal!» Dank hat auch die Co-Initiantin der Petition erhalten, nämlich von diversen Einwohnerinnen und Einwohnern von Müliberg, per Telefon oder auch auf Kärtchen. Sieben Personen haben sich darüber hinaus bereit erklärt, ihr Grundstück bei Bedarf auch für einen «Blitzkasten» zur Verfügung zu stellen. Bruno Fuchs wertet dies auch als Zeichen des Zusammenhalts und der Identifikation mit dem Wohnort: «Ich behaupte, es gibt keine Gemeinde im Bezirk, in der sich mehr Leute ein Gemeindewappen aufs Auto geklebt haben.»

Ziele der Legislatur 2018–2022 weitgehend erreicht Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Der Gemeinderat Wettswil prüft seine Legislaturziele und verabschiedet zwei Mitglieder in den wohlverdienten «politischen Ruhestand». Der Gemeinderat hat an einer seiner letzten Sitzungen der aktuellen Legislaturperiode einen kritischen Blick auf seine eigenen Legislaturziele geworfen. Er stellt dabei fest: Sie wurden weitgehend erreicht oder es konnten wenigstens weitere wichtige Hürden genommen werden. So wurde beispielsweise die Gemeindeordnung revidiert und von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit grosser Zustimmung genehmigt. Auch in der Altersarbeit hat sich einiges getan – nach den spannenden Grossanlässen mit der breiten Bevölkerung liegt das Alterskonzept vor und dient nun als Grundlage für die weitere Altersarbeit. Das Konzept und die Angebotsliste werden ab Juli 2022 auf der Website www.wettswil.ch veröffentlicht. Dank erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Gewerkschaftlichen Wohn- und Baugenossenschaft (Gewobag) wird in Zukunft altersgerechter Wohnraum entstehen. Dieser wird von der Gewobag in einer altersdurchmischten Wohnsiedlung angeboten werden. Im Bereich des Naturschutzes konnte die dritte Etappe des Vernetzungsprojektes angestossen werden, welches der Förderung einer ökologisch ausgerichteten Landwirtschaft dient. Die Sportanlage wurde mit dem Ersatz des Naturrasens durch einen Kunstrasen bedarfsgerecht erneuert und erfreut sich grosser Beliebtheit. Ebenfalls innerhalb der Legislaturperiode wurde damit begonnen, die Wettswiler Strassen auf die energieeffiziente LEDTechnologie umzurüsten. Auch der

Finanzhaushalt ist – auch wenn sich der Spardruck erhöht und die finanzielle Situation von Unsicherheit geprägt ist – gesund und der Mitteleinsatz erfolgte wirkungsorientiert und haushälterisch. Die Gemeinde Wettswil zählt zudem und trotz der Steuerfusserhöhung auf das Jahr 2022 steuerlich zu den attraktivsten Gemeinden. Der kritische Blick zurück zeigt aber auch, dass nicht alle Ziele erreicht wurden. Teilweise mussten sie pandemiebedingt zurückgestellt werden, sie sind abhängig von Dritten und teilweise übergeordneten Entscheidungsträgern oder es stehen ihnen private Interessen und Ansprüche gegenüber. Grossprojekte wie die Quartierplanung Weierächer-Grabmatten konnten aufgrund von gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrensabläufen nicht innerhalb einer Legislatur abgeschlossen werden, wurden aber weiter vorangetrieben. Insgesamt blickt der Gemeinderat somit auf eine erfolgreiche Legislaturperiode zurück. Zwei Mitglieder werden in der kommenden Legislatur nicht mehr Teil dieses Gremiums sein, welches sich gemeinsam für die Zielerreichung einsetzt. Mit Christoph Ehrsam und Michael Keller treten am 30. Juni zwei engagierte Kollegen in den politischen Ruhestand. Christoph Ehrsam war während 18 Jahre Teil des Gremiums und hat neben dem Gemeinderatsmandat aktiv in der Finanzplanungskommission mitgewirkt und sich für einen gesunden Finanzhaushalt eingesetzt. Als Verwaltungsratsmitglied der Interkommunalen Anstalt Sozialdienst Unteramt hat er die ersten Jahre der Anstalt wesentlich mitgeprägt. Michael Keller hat sich während 10 Jahre für Belange der Sicherheit eingesetzt und stand dem Zweckverband Feuerwehr

Unteramt als Präsident vor. Auch der Naturschutz und die Jugend waren ihm ein grosses Anliegen. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal danken Christoph Ehrsahm und Michael Keller für die langjährige äusserst angenehme und konstruktive Zusammenarbeit. Sie wünschen beiden für ihre berufliche und private Zukunft nur das Beste.

Zahlungsprozess wird digital Zurzeit erfolgt der Zahlungsprozess von eingehenden Kreditorenrechnungen noch ausschliesslich physisch. Sie werden manuell kontiert, auf die rechnerische Richtigkeit geprüft und anschliessend physisch zur materiellen Kontrolle und Visum weitergegeben, bevor die Rechnung verbucht und anschliessend die Zahlung ausgelöst wird. Dies soll sich nun mit dem digitalen Kreditorenworkflow ändern. Eingehende Rechnungen werden zentral eingescannt, kontiert, verbucht und anschliessend elektronisch freigegeben. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit in der Höhe von 20 000 Franken und einen solchen für jährlich wiederkehrende Kosten in der Höhe von 7000 Franken bewilligt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung Christian Pizza (geb. 27. Januar 1983), italienischer Staatsangehöriger sowie Sai Suman Cherukuwada (geb. 7. August 1981) und Ramya Venkateswaran (geb. 12. November 1981) mit ihren Kindern Kanika (geb. 28. Dezember 2012) und Chandra alle indische Staatsangehörige sowie Matei Gruber (geb. 21. Oktober 1984), rumänischer Staatsangehöriger sowie Logeswaran Ranipet

Murugesan (geb. 10. Juli 1977), indischer Staatsangehöriger sowie Anastasia Serova geb. Shurupova (geb. 27. November 1983) russische Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen. • Grundstückgewinnsteuern in der Höhe von Fr. 664 700.60 veranlagt. • die Jahresrechnung 2021 mit einem Betriebskostenbeitrag zulasten der Politischen Gemeinde Wettswil in der Höhe von Fr. 437 102.62 und den Geschäftsbericht 2021 der Interkommunalen Anstalt Sozialdienst Unteramt genehmigt. • die Jahresrechnung 2021 des Zweckverbandes Feuerwehr Unteramt mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 515 486.05 und einem Kostenanteil zulasten der Politischen Gemeinde Wettswil von Fr. 186 468.56 bewilligt. • für den Ziegelersatz des Dachs der Abfallsammelstelle an der Kirchgasse 47 einen Kredit von 35 000 Franken bewilligt.

Die Baukommission hat ... • der Fairconstruction Schweiz AG, Kat.Nr. 3901, Wettswil, die Baubewilligung für den Neubau einer Dachterasse auf dem Gebäude Vers-Nr. 1545, erteilt. • Sabine Gächter, Kat.-Nr. 2908, Wettswil, die Bewilligung für den Bau eines betonierten und mit Natursteinen ausgekleideten Schwimmbades erteilt. • Corinne und Michael Volkart, Kat.-Nr. 3038, Wettswil, die Baubewilligung für den Einbau einer dachintegrierten Solaranlage erteilt. • Martin Grollimund, Kat.-Nr. 3419, Wettswil, die Baubewilligung für den Einbau von zwei Dachflächenfenstern am Gebäude Vers-Nr. 956 erteilt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin


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Dienstag, 21. Juni 2022

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25 Jahre für Menschen mit Beeinträchtigung RGZ Loomatt: Jubiläumsfeierlichkeiten im und um das Wohnheim Das RGZ-Wohnheim Loomatt in Stallikon feierte am vergangenen Wochenende ein Vierteljahrhundert seines Bestehens. Am Freitagabend mit der offiziellen Feier zum Jubiläum, am Samstag mit dem traditionellen Loomattfest und am Sonntag mit einem Sommerbrunch. von Urs E. KnEUbühl Mit Engagement und Herzblut nahm die Stiftung Regionalgruppe Zürich (RgZ), die seit über 60 Jahren die Entwicklung, Lebensgestaltung und soziale Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützt, 1993 das Projekt zum Bau eines Wohnheims in der Loomatt in Stallikon in Angriff. Im folgenden Jahr löste der Spatenstich die Bauarbeiten aus und am 1. März 1997 wurde dann der Betrieb aufgenommen. Ein Vierteljahrhundert ist dies nun her, ein richtig guter Grund für die RgZ, gemeinsam mit Bewohnern, Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit kräftig zu jubilieren.

Stolz auf das schauen, was in 25 Jahren erreicht wurde So feierte man am Freitagabend, am Samstag und am Sonntag mit verschiedenen Anlässen das «silberne» Bestehen, blickte am Freitagabend in einer offiziellen Feier stolz auf das zurück, was man in 25 Jahren für Menschen mit Bewegungsauffälligkeiten, Entwicklungsbeeinträchtigungen, geistiger oder mehrfacher Behinderung – ungeachtet des Schweregrades – erreicht hat. Mit dem Wohnheim Loomatt bietet man ihnen ein Zuhause, in dem sie sich sicher und wohlfühlen können und unterstützt Bewohnerinnen und Bewohner beim Aufbau einer sozialen und trag-

Die Festeröffnung durch die Cariba-Steelband passte bestens zum tropisch anmutenden Wetter. (Bilder Urs E. Kneubühl) fähigen Wohn- und Lebensgemeinschaft. Mit unterschiedlichen Aktivitäten und Aktionen wurden im Wohnheim schöne Geschichten geschrieben – «mittendrin in einem normalisierten Umfeld», wie die RgZ festhält. «Es sind bewegte, dynamische, herzliche und erlebnisreiche Jahre gewesen, denen mit Sicherheit noch viele weitere tolle Jahre folgen werden.»

Loomattfest mit Aktivitäten, Kulinaria und Unterhaltung Mit dem traditionellen Haus- und Gartenfest, dem Loomattfest, fanden die Feierlichkeiten am Samstag ihre Fortsetzung – bei herrlichstem Wetter. Bunt und vergnügt präsentierte sich das

Luftig lockere Kleidung und der Glacestand waren besonders beliebt.

Wohnheim Loomatt und Publikum wie Darbietende gaben dem Fest einen höchst kurzweiligen und abwechslungsreichen Anstrich. Unterstützt vom Familienclub, der Kafimüli und vom Gewerbeverein gab es allerlei Aktivitäten und Besonderheiten: Flohmarkt und Kinderschminken, Luftballon-Wettbewerb und Büchsenschliessen, einen Verkaufsstand mit Produkten der RgZ Werk- und Tagesstätte Rauti und eine grosse Tombola – Hauptgewinn: ein Fahrrad im Wert von 1000 Franken – sowie vielfältige kulinarische Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Unterhaltung fehlte selbstredend auch nicht: Passend zum tropisch anmutenden Wetter eröffnete die CaribaSteelband das Fest mit karibischen Klän-

gen. Genauso für Stimmung sorgten Werner Oberhauser mit Unterhaltungsmusik aus Österreich, die Happy Singers mit ihrem breiten Repertoire von Schlagern bis zu Heimatliedern und am Abend M. G. Grace, der Schweizer «King of Rock ’n’ Roll». Und dazwischen entführte Zauberer und Mentalist Daniel Kalman in die Welt der Illusion und brachte Klein wie Gross zum Staunen.

Sommerbrunch mit Livemusik zum Abschluss Der Sommerbrunch am Sonntag, in Kooperation mit dem Dorfverein Stallikon und der Genossenschaft Kafimüli durchgeführt, bot zum «Schlaraffenland»Angebot auch vielfältige Livemusik von

Glauco Ceccarelli & Band und beschloss die 25-Jahr-Jubiläumsfestlichkeiten des Wohnheims Loomatt. Das Fazit: Bei solcher Vielfalt und dem herrlichen Sommerwetter gab es selbstredend für alle etwas bei den Loomatt-Jubiläumsfeierlichkeiten. Bewohner, Mitarbeiter und Interessierte verbrachten etliche schöne Stunden in und rund um das jubilierende RgZ-Wohnheim in Stallikon und konnten sich über eine gelungene Veranstaltung freuen. Und eines ist ebenso klar: Auch in Zukunft wird die Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung in solchen Einrichtungen, wie sie die RgZ bietet, kaum verzichtbar sein. Unterstützung in jeder Form ist deshalb naheliegend willkommen.

Belebte Aussenanlage mit Flohmarkt des Familienclubs am Loomattfest des RgZ-Wohnheims in Stallikon.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2022

Mit grossem Erfolg wieder auf der Bühne Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern Aoba nach der Coronapause Gestartet hatten die Proben bereits 2020 – und dann kam alles anders. Knapp ein Jahr lang keine Konzerte, keine Proben mehr. Geplant war das Konzert Januar 2022 – und nochmals verschoben. Das Warten hat sich gelohnt. Mit ihrem vielseitigen Programm begeisterten die 20 Mitglieder des Orchesters die rund 150 Besucher.

super Wirkung zu erreichen, wie es die Aoba am vergangenen Samstag in Knonau zeigte, muss das Orchester mit dem Dirigenten übereinstimmen, gleichschwingen. Auch in der zweiten Hälfte des Programms, das eher Unterhaltungsmusik auf hohem Niveau bot, zeigte sich diese Harmonie zwischen dem Orchester und dem Dirigenten.

Life im Radio Von Regula ZellwegeR «Was lange währt, wird endlich gut.» Trotz des heissen Sommerwetters folgten gut 150 Zuhörer der Einladung zum Jahreskonzert der Aoba im Stampfi Saal in Knonau. Endlich gab es wieder einen öffentlichen Auftritt. Gleich mit dem ersten Stück, der Mazury Rhapsody, zeigte das Orchester seine musikalische Kompetenz und die Vielseitigkeit des Akkordeons. Die Rhapsody begann mit einer Polonaise, dem Nationaltanz Polens. Ein sentimentales, eingängiges Thema leitete in einen Rubato-Tanz über. Danach änderte die Musik wiederum ihren Charakter und erklang in Form eines feurigen Galopps von kriegerischen Reitern. Eine elegante Mazurka folgte. Dem Komponisten Alfred Bösendorfer gelang es mit diesem Stück, Wesen und Natur Polens mit den landestypischen Tänzen Polonaise, Mazurka und Polka musikalisch einzufangen. Und schon ging das Kopfkino los, Bilder entstanden: in der Ferne ein Dorf, Glockenklang und Gesang. Noch einmal galoppierten die wilden Reiter umher – bevor das Werk mit den Polonaiseklängen der Einleitung zu Ende ging. Musikgenuss pur.

Differenzierte Interpretationen Der Architekturstudent mit Bühnenerfahrung, Dominic Steigmeier, mode-

Zum ersten Mal fand ein Aoba-Jahreskonzert in der Stampfi in Knonau statt. (Bild Regula Zellweger) rierte den Abend mit Charme. So kündigte er das nächste Stück, Classic Mozart goes Pop, an: «Es geht Richtung Österreich. Und wer anders könnte uns dort empfangen als ‹the man himself›: Wolfgang Amadeus Mozart. Jetzt gibt es aber noch einen kleinen Twist, er reisst sich die Perücke vom Kopf und tauscht sie gegen ein cooles Käppi – dazu eine grosse dunkle Sonnenbrille …» Man hätte zu den Gassenhauern aus dem 18. Jahrhundert mitsummen können: türkischer Marsch, Klaviersonate in C, Ouvertüren zur Entführung aus dem Serail, zur Zauberflöte und zur Hochzeit des Figaro sowie Jupiter Sinfonie. Weiter ging die musikalische Reise nach Russland mit «Anatevka» und nach

Ein neuer Brunnen auf dem Üetliberg

Seit einigen Tagen in Betrieb: der neue Brunnen auf dem Üetliberg. (Bild zvg.)

Am Bahnhof Üetliberg kann man sich neu an einem GranitBrunnen laben. Möglich gemacht hat dies der Verein Pro Üetliberg – mit weiterer Unterstützung. Am Bahnhof Üetliberg gab es auf einem Grundstück der Sihltal-Zürich-Üetlibergbahn SZU während Jahrzehnten einen kleinen Trinkwasserbrunnen. Im Verlauf des Jahres 2020 entfernte die SZU diesen ersatzlos. Der Verein Pro Üetliberg beschloss daraufhin zu versuchen, möglichst bald einen Brunnen an die SZU-Bergstation zurückzubringen. Mit einer entsprechenden Anfrage sei man bei der Stadt Zürich und der Wasserversorgung Zürich vorerst abgeblitzt, teilt der Vereinsvorstand mit: In nicht allzu grosser Entfernung seien weitere

Trinkwasserbrunnen vorhanden – etwa beim Fernsehturm. Andererseits stellte die Wasserversorgung einen neuen Brunnen – inklusive Betrieb und Unterhalt – in Aussicht, sollte es «Pro Üetliberg» gelingen, die Hälfte der dafür anfallenden Kosten von rund 30 000 Franken aufzubringen. Unterstützung fand der Verein beim Verschönerungsverein Zürich VVZ, der einen Beitrag von 8000 Franken zusprach. Weitere 7000 Franken steuerte eine Spenderin bei, die Mitglied von «Pro Üetliberg» ist, aber nicht namentlich genannt sein will. Nachdem auch die SZU als Grundeigentümerin ihr Einverständnis gegeben hatte, stand der Umsetzung nichts mehr im Weg. Seit wenigen Tagen ist der neue Brunnen aus Granit nun in Betrieb und werde, wie «Pro Üetliberg» mitteilt, bereits rege genutzt. (red.)

Japan mit «Tokyo adventure». Beim japanischen Stück zeigte der Schlagzeuger Johann Bernard sein Können. Urs Schneebeli, Präsident der Aoba, ist dankbar für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit mit diesem Musiker. Auf die Qualität des ganzen Konzertes wirkt sich neben der souveränen Führung durch den Dirigenten René Glauser auch das ausserordentliche Spiel des ersten Akkordeonisten Christian Marty aus.

Dynamik von Musik Eine Erwähnung wert ist das Programmheft zum Konzert. Neben den üblichen Inhalten ist in einfachen Worten erklärt,

was die Dynamik von Musik ausmacht und wie sie optimal erreicht wird: «Das Akkordeon eignet sich ausgezeichnet, um die Dynamik eines Stückes auszugestalten. Die Lautstärke eines Tons wird durch den Druck oder Zug auf den Balg des Akkordeons bestimmt.» Ein Akkordeonorchester ist in Stimmen aufgeteilt. Der Komponist gibt in den Noten an, welche Lautstärke die einzelnen Stimmen zu spielen haben. Letztlich wird aber die Dynamik durch den Dirigenten bestimmt. Er interpretiert ein Stück und gestaltet es mit der Ausprägung der Lautstärke der einzelnen Stellen. Dies ist eine relevante Kunst des Dirigierens, die Dirigent René Glauser perfekt beherrscht. Um die

Wenn ein Orchester aus dem Säuliamt vom welschen Radio RTS eingeladen wird, sich im Rahmen der Sendung «Le kiosque à musiques» zu präsentieren, so beweist dies die hohe Qualität. Am 1. Oktober kann man die Aoba zwischen 11 und 12.30 Uhr live mit drei Stücken am Radio hören. Präsident Urs Schneebeli ist mit Recht stolz auf sein Orchester. Schade, dass nicht mehr Kinder und Jugendliche dieses faszinierende Instrument erlernen wollen. Wahrscheinlich bekommen AkkordeonOrchester generell weniger Aufmerksamkeit, als sie verdienen würden. Das Jahreskonzert der Aoba 2022 am Samstag und am Sonntag war einmal mehr ein gelungener Anlass mit einer sympathischen Festwirtschaft, einladendem Kuchenbuffet und traditioneller Tombola. Nach der Pause gab Edi’s Blasmusik eine Gasteinlage. Diese Formation von ehemaligen Mitgliedern von grösseren Blasorchestern übt in Obfelden. Sie setzt sich bis auf ein Mitglied aus pensionierten Männern zusammen, die eine fröhliche Kameradschaft pflegen. Wer das Konzert der Aoba verpasst hat, kann den Musikgenuss am 3. Juli 2022 um 17 Uhr auf dem Märtplatz in Affoltern nachholen. Vielleicht sind dann einige Kinder – oder Erwachsene – dabei, denen dieses Instrument so gefällt, dass sie es unbedingt lernen wollen, mit dem Ziel, auch einmal bei der Aoba mitspielen zu können.

Songs und Balladen, die berührten

Heidy H King und Thomas Güttinger musizierten in Affoltern Eine grosse Zuhörerschaft liess sich am letzten Freitagabend in der reformierten Kirche Affoltern von den vielfältigen Klängen der Affoltemer Songwriterin Heidy H King begeistern. Begleitet wurde sie vom deutschen Gitarristen Thomas Güttinger. «Hello my Friend» mit diesem Begrüssungssong stimmte Heidy H King das Publikum ein auf ihr gefühlvolles Konzert mit eigenen Songs und Balladen, die von Alltäglichem, Besonderem, von Schönem und auch Nachdenklichem erzählen. Manchmal liegen ihre Inspirationsquellen quasi vor der Haustür, wie im Song «The Tree». Hier ist es der uralte Lebensbaum, eine Zypresse im Park der reformierten Kirche. Aber manchmal sind es auch Katastrophen, wie die Jahrhundertüberschwemmung in der Eifel, ein Gebiet, mit dem sich Heidy H King sehr verbunden fühlt. So entstand der Song «A Place where we can breathe». «Wake up and smell the coffee» ist nicht einfach eine Hommage an Kaffeetrinker, sondern ein Weckruf für uns alle – erkenne, wie die Realität ausschaut – denke darüber nach, was du/ wir im Leben wirklich brauchen. Aus Anlass der 26. Klimakonferenz der UNO in Glasgow hat Heidy H King ein VideoClip dazu gemacht – zu sehen auf ihrer Homepage (heidysongwriting.ch) oder Youtube-Kanal.

Überzeugende Klänge, Worte und Bilder Während anderthalb Stunden kamen die Besucherinnen und Besucher in den

Heidy H King und Thomas Güttinger. (Bild zvg.) Genuss von 16 verschiedenen Songs, sympathisch und spontan moderiert von der Sängerin. Die allermeisten davon sind in englischer Sprache. Ob Blues, Bossa oder Swing, Heidy H Kings warmer Stimme zuzuhören war eine Wohltat. Der volle und weiche Klang ihrer Stimme überzeugte in hohen und tiefen Lagen. Zusammen mit der einfühlsamen und virtuosen Gitarrenbegleitung von Thomas Güttinger aus Sigmaringen, Deutschland, konnte man den wunderschönen Wohlklang geniessen. Die beiden Musiker sind seit ein paar Jahren ein eingespieltes Team. Die projizierten Bilder, passend zu den Songs, rundeten den Konzertgenuss auch optisch ab. Heidy H King ist eine vielseitige Künstlerin. Sie textet, schreibt die Melodien und Begleitungen und wer einen Blick auf ihre Homepage wirft,

stellt fest, dass auch diese, von ihr selbst gestaltet, sehr professionell erscheint. Die Sängerin hat sich regelmässig in Musikworkshops im In- und Ausland weiterbilden und inspirieren lassen und arbeitet nun auch hier in der Schweiz mit sehr motivierenden Dozenten zusammen. So darf man gespannt sein, welche neuen Songs in Zukunft von ihr zu hören sein werden. Worte der Künstlerin: «Ich schreibe, was mich anfliegt. Manchmal geht es schnell, manchmal braucht es Zeit, bis ein Song geboren wird. Songs schreiben braucht Mut!» Mit dem Schlusssong «A Singers World» konnte man, erfüllt von der Magie eines wunderbaren Konzertes, den lauen Sommerabend geniessen. Heidi Soland


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2022

Räumliches Entwicklungsleitbild (REL) Bonstetten-Wettswil genehmigt Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Das Amt für Raumentwicklung (ARE) hat im Jahr 2016 den beiden Gemeinden Bonstetten und Wettswil die raumplanerische Situation präsentiert. Daraus resultierte, dass die Gemeinden für ihre zukünftige Richt- und Nutzungsplanung ein gemeinsames räumliches Entwicklungsleitbild (REL) erarbeiten müssen, das konkret auch als Grundlage für die laufende BZO-Revision der Gemeinde Bonstetten dienen wird. Nachdem diverse Planerofferten für die Begleitung und Erarbeitung eines Entwicklungsleitbilds eingereicht hatten, beschloss der Gemeinderat im März 2021, die Planar AG damit zu beauftragen. Die Startsitzung erfolgte am 30. März 2021. An mehreren Sitzungen inklusive einer Ortsbegehung konnte seit der Startsitzung das Entwicklungsleitbild erarbeitet werden. An der letzten Besprechung des Planungsausschusses vom 22. Mai wurden offene Fragen beantwortet und das REL finalisiert. Es liegt nun zur Abnahme durch den Gemeinderat für eine Informationsveranstaltung und anschliessender Mitwirkung bei der Bevölkerung vor. Vorgesehen ist, dass die Informationsveranstaltung in enger zeitlicher Abstimmung mit Wettswil erfolgt. Die separaten Informationsveranstaltungen, die elektronische Mitwirkung bei der Bevölkerung, die Schlussbereinigung des REL aus der Mitwirkung und die endgültige Verabschiedung durch den Gemeinderat sind bis Ende Jahr geplant. Der Zeitplan und das weitere Vorgehen sehen wie folgt

aus: Mittwoch, 21. September, 20 Uhr: Informationsveranstaltung in Bonstetten, Gemeindesaal; Oktober: Mitwirkung; Oktober/November: Auswertung Mitwirkungsbeiträge, Sitzung Planungsausschuss und Schlussbereinigung REL; Dezember 2022: Verabschiedung REL. Das Räumliche Entwicklungsleitbild (REL) wird zur Informationsveranstaltung und anschliessender Mitwirkung bei der Bevölkerung verabschiedet. Das REL wird der Ortsplanungskommission Bonstetten an ihrer nächsten Sitzung präsentiert. Die Mitwirkung wird im ordentlichen Mitwirkungsprozess angeboten.

Gemeinderat weitgehend berücksichtigt werden konnten. Das Reglement wird im «Anzeiger» (amtliches Publikationsorgan) vom 21. Juni 2022 publiziert und nach unbenütztem Rekursfristablauf per 1. August (neues Schuljahr) in Kraft gesetzt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat: • den Stellenplan 2023 genehmigt; • den Gebührentarif (GebT) der Politischen Gemeinde Bonstetten in Sachen Abwassergebühren überarbeitet und rückwirkend per 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt; • den Revisionsbericht, Jahresrechnung, Geldverkehrsprüfung und Sachbereichsprüfung 2021 verabschiedet; • die Neubewertung des Grundeigentums im Finanzvermögen per 1. Januar 2022 vorgenommen.

Personal- und Besoldungsreglement verabschiedet An der Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2021 hat der Souverän einstimmig die Personal- und Besoldungsverordnung der Gemeinde Bonstetten gutgeheissen. In diversen Artikeln der Personal- und Besoldungsverordnung wird festgehalten, dass der Gemeinderat Ausführungsbestimmungen erlässt. Diese sind weitgehend in das Organisationsreglement (OrgR) eingeflossen und wurden vom Gemeinderat per 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt. Des Weiteren geht es nun darum, die finalisierten Ausführungsbestimmungen auch im Reglement festzuhalten. Vom 27. April bis 31. Mai erfolgte die Vernehmlassung gestützt auf § 31 des Personalgesetzes bei den gemeindlichen Mitarbeitenden. Während der Vernehmlassungsfrist sind zwei Stellungnahmen, welche vom

Christof Wicky, Gemeindeschreiber

FORUM

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FORUM

Weitere Millionen vernichten? Chirurgie nur noch bis Ende Jahr, «Anzeiger» vom 17. Juni. Die letzte Woche von den Spitalverantwortlichen kommunizierte Zukunftslösung für das Spital Affoltern (Fokus auf Palliative Care, Geriatrie und Psychiatrie, Aufgabe von stationärer Chirurgie und Medizin) entspricht vollständig dem Konzept, das wir vor drei Jahren zusammen mit Solviva präsentiert haben. Solviva ist ein kompetenter Partner für solche Transitionen mit anschliessendem Betrieb. Solviva hat mit jahrelanger Erfahrung erst kürzlich entsprechende neue Projekte im Kanton St. Gallen erfolgreich umgesetzt. Verantwortungslose Politiker haben damals jedoch die Emotionen in der Bevölkerung angeheizt und mit «Dreimal Ja» die Bevölkerung zu einem Weitermachen nach bisherigem Muster aufgewiegelt, obwohl bereits dannzumal für alle nüchtern denkenden Leute klar war, dass dies keine Zukunft hat. Heute wären wir mit der Solviva-Lösung drei Jahre weiter und hätten nicht Millionen von Gemeindevermögen als Wertverlust der Beteiligungen am Spital «verdampft» beziehungsweise wie es immer so schön hiess, vom Eigenkapital bezogen. Nun ist

dies alles Geschichte, ein Teil der Gemeindebeteiligungen ist weg. Aber es wäre bestimmt nicht falsch, daraus für die Zukunft zu lernen. Für die anspruchsvollen baulichen Änderungen beim Spital, für den Aufbau eines Ambulatoriums und Notfallzentrums, für die organisatorische Neuausrichtung braucht es einen kompetenten, erfahrenen Partner. Einen Partner mit Leistungsausweis, der auch Zugang zur erforderlichen Finanzierung hat. Dies würde eine rasche und professionelle Transition gewährleisten und die noch vorhandenen Beteiligungswerte der Gemeinden schützen und vor allem keine neuen finanziellen Mittel von den Gemeinden fordern und sie von der finanziellen Verantwortung im Betrieb entlasten. Es darf nicht sein, dass bei einer solch anspruchsvollen Transition diesbezüglich unerfahrene Personen im Spitalverwaltungsrat weitere Millionen mit dem Spital vernichten. Die Gemeindepräsidenten als Aktionärsvertreter sollten sich dazu Gedanken machen – bestimmt gibt es zeitnah eine GPV-Sitzung. Bertram Thurnherr, alt Gemeindepräsident Hedingen, Zürich

Buch und Dokumentarfilm zum Arbeitslager Vor einigen Monaten erschien die von Rolf und Christine Werner äusserst interessante und gut lesbare Broschüre «Zuflucht Schweiz im 2. Weltkrieg». Darin wurde über das Arbeitslager für Flüchtlinge, das von 1943 bis 1945 in Bonstetten geführt wurde, geschrieben. Arno Stern, der bekannte Pionier in der Welt der malenden Kinder (Malatelier), hatte sich bei der Gemeinde Bonstetten nach dem Lager erkundigt, in dem er als

junger Mann, zusammen mit seinem Vater, zwei Jahre lang gelebt und gearbeitet hat. Wegen dieser Anfrage gingen Werners dann den Spuren des Bonstetter Arbeitslagers nach. Nun ist ein Dokumentarfilm über das Leben des inzwischen gut 97-jährigen Arno Stern erschienen, der noch bis und mit Mittwoch, 22. Juni, als Lunchkino im Arthouse Le Paris (Zürich, beim Bahnhof Stadelhofen) läuft und an-

schliessend im normalen Kinoprogramm gezeigt wird. Titel des Films: «Spuren des Erlebens – Arno Stern». Ich empfehle beides: Lektüre von «Zuflucht Schweiz im 2. Weltkrieg» (in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern erhältlich) und Kinobesuch des Dokumentarfilmes «Spuren des Erlebens – Arno Stern». Evy Merino, Bonstetten

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Gewerbe

Dienstag, 21. Juni 2022

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Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

«Summer of Love»

Der Höhepunkt der Flower-PowerBewegung wird in Hausen mit einem Open Air gefeiert. > Seite 13

Schweizer Meisterin

Mira Werder aus Aeugst holt sich den nationalen OL-Titel über die Sprint-Distanz. > Seite 14

Steigerung gelungen

Nach harzigem Start avancierten die FCWB-Reserven in der Rückrunde zum zweitbesten Team. > Seite 15

Baschi rockte das Säuliamt Über 500 Freunde und Bekannte fanden den Weg ans Jubiläum von Berger Boiler-Service Vor 30 Jahren gründeten Helen und Lukas die Berger Boiler-Service AG. Am vergangenen Freitag luden sie die Kundschaft, Freunde und Bekannte zu einem rauschenden Fest ein. Mit musikalischen Höhepunkten von den Hausemer «Wilcox» dem Aeugster DJ Tutti und einem Schweizer Top Act. Von Salomon Schneider «Wir wollen mit diesem Fest Danke sagen, für die gute Zusammenarbeit mit den KMU und der Kundschaft im Säuliamt», erklärt Lukas Berger am Fest und ergänzt: «Wir wollten ein ausgelassenes Fest.» Deshalb habe man «Wilcox» engagiert, eine bekannte Säuliämtler Band. Und Sänger Baschi sei einfach authentisch und passe mit seiner Art und seinem Auftritt zu uns als Firma. Zur Firma passte auch DJ Tutti, der hauptberuflich als Monteur bei Berger Boiler-Service arbeitet.

Konzerte wieder möglich Für den musikalischen Einstieg sorgten die Hausemer «Wilcox» mit ihrem ersten Säuliämtler Konzert seit Beginn der Coronapandemie. Bei bestem Wetter spielten sie einige der bekannten Hits und einige Neukompositionen. Leadsänger Timo Homberger schwärmte: «Es ist grossartig, wieder auftreten zu können. Die Interaktion mit dem Publikum hat mir und der Band extrem gefehlt. Zudem können wir endlich die neuen Lieder dem Publikum präsentieren.» Und der Sänger weiter: «Neue Songs haben eine spezielle Magie und sorgen auf der Bühne für ein ganz besonderes Kribbeln. Und natürlich ist es besonders schön, im Säuliamt aufzutreten, wo wir

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«Das Publikum in Obfelden zeigte beim Konzert von Baschi, dass es das Feiern in den letzten Jahren nicht verlernt hat. (Bild Salomon Schneider) so viele Menschen kennen.» Es sei immer eine Ehre, vor einem grossen Act wie Baschi aufzutreten, den alle kennen.

Selbstironisch und rockig Mit dem Sonnenuntergang kam der musikalische Höhepunkt des Abends. Baschi – von dessen Band zwei Mitglieder im Säuliamt wohnhaft sind – trat in seiner typisch selbstironisch, lockeren

und rockigen Art auf die Bühne und eroberte das Publikum im Sturm. Es dauerte keine zwei Songs, bis alle von ihren Tischen aufgestanden waren, die Hände in die Höhe streckten und mitklatschten. Viele tanzten trotz Hitze und bei den grössten Hits hallten die «Lyrics» hundertfach aus dem Publikum wieder. 90 Minuten lang rockte er die Bühne und bedankte sich zum Abschluss beim «grossartigen Obfelder Publikum.» Damit

das Jubiläum von Berger Boiler-Service nachhaltig zum Vollerfolg wurde, gab es für die Kleinen eine Hüpfburg, kulinarische Köstlichkeiten und Getränke.

Seit 30 Jahren nachhaltig Nachhaltigkeit haben sich Helen und Lukas Berger bereits seit 30 Jahren auf die Fahne geschrieben. Lukas Berger: «Nachhaltigkeit ist momentan sehr in

Mode. Es wird jedoch noch viele Jahre und viel Auf klärungsarbeit brauchen, bis an der Basis der Gesellschaft angekommen ist, dass alle einen grossen Beitrag leisten müssen, damit die Energiewende funktionieren kann.» Berger Boiler-Service legt deshalb Wert darauf, dass Installationen so lange genutzt und repariert werden, wie dies sinnvoll ist – «auch wenn ein Ersatz oft als einfachere Lösung erscheint.»

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Der kompetente Partner im Bereich Wasser und Wärme Die Schenk Haustechnik AG ist seit 1946 der leistungsstarke Partner für die Gebäudetechnik Das KMU ist offen für Neuerungen, findet für die Kundschaft kreative Lösungen und überzeugt mit solider, ehrlicher Arbeit. Sie wollen Ihr Badezimmer sanieren? Es gibt Probleme mit dem Wassererwärmer? Ihre Heizung muss erneuert oder ihre Bodenheizung gespült werden? Für solche und viele Fälle mehr ist die Schenk Haustechnik AG an der Brüggenstrasse 1 in Mettmenstetten der richtige Ansprechpartner. Der Fachbetrieb ist mit seinen kompetenten Spezialisten im Bereich der Haustechnik engagiert im Einsatz. Mittlerweile seit über 75 Jahren – allerdings nun von Mettmenstetten aus, denn vor einem Jahr ist die Firma von Affoltern hierher, in die Halle 11 im Gewerbegebiet Grindel umgezogen. Erfahrung und Aufgeschlossenheit sind die grossen Trümpfe des kundenorientierten Familienunternehmens. Tradition und Innova-

Tradition wird hochgehalten, Erfahrung eingebracht, gleichzeitig ist man ebenso akribisch «am Ball», wenn es um neue Technologien und Wissensaneignung geht.

Lösungen für Private und Industrie

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Schenk Haustechnik AG (v. l.): René Schenk, Ronny Götschi, Alexandra Schenk und Urs Schenk (Inhaber). (Bild zvg)

tion gehen hier Hand in Hand – dieses Miteinander ist der Schenk Haustechnik AG eine Herzensangelegenheit. Genau wie die Kunden, denen man bei allen Themen rund um sanitäre und

heizungstechnische Anlagen zur Seite steht. Seit der Gründung ist es der Firma ein Anliegen, alle ihr anvertrauten Aufgaben sorgfältig und exakt und vor allen Dingen ehrlich auszuführen.

So bietet die Schenk Haustechnik AG Privat-, Gewerbe- und Industriekunden in den Bereichen Wasser und Wärme gesamtheitliche Lösungen für Sanitärund Heizungsanlagen – inklusive Planungsarbeiten. Selbstredend werden die Kunden transparent sowie umfänglich beraten. Das Ziel dabei: Den Wohnkomfort zu bewahren und gleichzeitig Ressourcen und Kosten zu sparen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um bestehende oder neue Objekte handelt: Bei der Schenk Haustechnik AG konzeptioniert man für die Kunden auf den Punkt. Ob Badsanierung, Enthärtungsanlagen, Wassererwärmer und – auch deren Wartung –, Wärmeerzeuger wie

Wärmepumpe, Pelletheizungen und wärmeabgebende Systeme wie Bodenheizung, Deckenstrahlplatten und Heizkörper – bei der Schenk Haustechnik AG ist man diesbezüglich genau richtig. Dies gilt ebenso, wenn es um Sanitärinstallationen im ganzen Haus sowie Servicearbeiten im Bereich Wasser und Wärme geht. Und, dies sei der Vollständigkeit halber auch erwähnt, Komfortlüftungen führt das Familienunternehmen auch aus, genauso bietet es eine Armaturenausstellung, die den Entscheid für das individuelle Modell für die Küche oder das Badezimmer erleichtert sowie den Verkauf von diversen Reinigungsmitteln und Ersatzteilen in den Bereichen Wasser und Wärme. Schenk Haustechnik AG Schenk Haustechnik AG, Brüggenstrasse 1, Mettmenstetten, Telefon: 0433228871, E-Mail: info@schenkhaustechnik.ch, www.schenkhaustechnik.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 21. Juni 2022

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«Summer of Love» auf dem Karlihof 55 Jahre nach ihrem Höhepunkt wird die Flower-Power-Bewegung in Hausen mit einem Openair gefeiert «Love and Peace» wurden 1967 von San Francisco aus in die ganze Welt getragen. Diesen Sommer, 55 Jahre später, wird das am Samstag, 9. Juli, auf dem Karlihof in Hausen gefeiert. Der Ausdruck «Summer of Love» (Sommer der Liebe) bezeichnet den Sommer des Jahres 1967, als die Hippiebewegung in den USA auf ihrem Höhepunkt angelangt war. Tausende von jungen Leuten strömten Anfang 1967 zum «Human Be-In» nach San Francisco, es stellte den Anfang des legendären «Summer of Love» dar. Den kulturellen Höhepunkt erreichte der Bewegung dann am Monterey International Pop Festival Mitte Juni 1967 – und natürlich wogte die Hippie-Welle um die ganze Welt und auch in die Schweiz bis nach Hausen. Angezogen von der Philosophie und der Musik jenes Sommers veranstaltet der Hausemer Verein HAS Club zusammen mit der Kommission «Woodstock Nation Hausen» das «Summer of Love Openair» mitten in Hausen auf dem idyllischen Karlihof. Bereits 2017 feierte Hausen das «Flower Power Openair», welches das 50-Jahr-Jubiläum des «Summer of Love» zelebrierte. Das Organisationskomitee des diesjährigen Festivals ist überzeugt, dass auch fünf Jahre später wiederum viele Gäste zur Veranstaltung pilgern werden. Es treten nationale und internationale Bands auf. «Ghosts of Electricity»

aus Deutschland zelebrieren Bob Dylan Songs, gefolgt von den Hausemer Bands Motor mit Singer-Songwriter Covers, Wooden Ships – die Crosby-, Stills-, Nash- und Young-Tribute-Band, anschliessend «The Supersonic Travel Agency» mit Psychedelic Rock Opera, «The Silver Linings» mit Alternative und «The Lost Keys and Friends» mit bekannten Flower Power Hits wie «San Francisco» von Scott McKenzie.

Originalgetreuer Ausdruck Als Höhepunkt wird die italienische Band «Janis Is Alive – Janis Joplin Tribute» von Gianna Chillà – die Besucherinnen und Besucher dann völlig in den Rausch des «Summer of Love» ziehen. Die Leadsängerin hat dieselbe raue Stimme und den Ausdruck wie die einzigartige powervolle Rock- und Bluessängerin aus den Sechzigern. Janis Joplin war, wie zum Beispiel Jimi Hendrix eine prägende Symbolfigur der HippieZeit. Als letzter Act spielen «AoxoToxoA» mit den legendären Songs der Band «Grateful Dead», die den Sommer 1967 wie kaum eine andere prägte, natürlich von San Francisco aus. Im Anschluss an die Livemusik werden DJ Dani The Tiger und DJ Sigi die Nacht ausklingen lassen, das Fest dauert bis morgens um 2 Uhr. Der Verein HAS Club ist seit Jahren bekannt für seine grossartigen Festivals wie das «Live uf em Hof», das «Woodstock Openair» oder das «HAS Club Festival». Die Vorfreude auf das bevor-

Der Vorstand vom HAS Club mit dem OK «Summer Of Love». Von links: Sibylle Tanner, Markus Rohner, Martin Gaisser, Gina Schober, Mauro De Pretto, Mara Zürrer, Andreas Alff, Seraina Zürcher, Timo Homberger, Flavia Steinegger, Yannic Peter und Christian Schönbächler. (Bild zvg) stehende und sicher unvergessliche Happening ist gross. Das Festival beginnt bereits am Nachmittag um 14 Uhr. Neben Musik gibt es ein abwechslungsreiches Angebot mit Food-Ständen, Getränkevariationen, einem Mas-

sage- und einem Schamanenzelt, einem CBD-Hanf-Shop, einer «Camping Area» angrenzend zum Festgelände und vielem mehr.

und Camping. Freier Eintritt, Kollekte.

Sibylle Tanner

und Instagram @woodstocknationhausen.

«Summer Of Love Open Air» am Samstag, 9. Juli, 14 bis 2 Uhr, Karlihof, Im Graben 1, Hausen. Mit Musik, Essen und Getränken, «Groovy Activities», Ständen Weitere Infos: www.hasclub.ch oder Facebook

Sessionsbericht mit Nationalrat Martin Haab

«Bäng! Bäng! Bäng!» mit den durchgeknallten Nellys

Die Sommersession in Bern ging am vergangenen Freitag mit den Schlussabstimmungen zu Ende. Mit dem Besuch von Nationalrat Haab in Affoltern findet der zur Tradition gewordene Sessionsbericht in einer Bezirksgemeinde, morgen Mittwoch im Café Casino in Affoltern eine Fortsetzung.

Frech, musikalisch und voller Humor: Das sind «9 Volt Nelly». Zu sehen und zu hören ist das Duo in Obfelden – diesen Donnerstag.

Die Juni-Session der eidgenössischen Räte ist immer auch geprägt vom Rückblick ins vergangene Jahr. Abnahme von Rechnung und Geschäftsberichten, Berichte von Delegationen usw. nehmen Zeit in Anspruch, werfen in Nationalrat Martin der Regel keine Haab. (Archivbild) grossen Wellen. Es waren andere Themen, wie der Umgang mit dem Ukraine-Konflikt, von grossem Interesse. Wie lässt sich unsere Neutralität sinnvoll und glaubwürdig aufrechterhalten? Einmal mehr wird mit Initiativen auch versucht, die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen zu bremsen. Ein neues Gesetz zur Gebärdensprache, um ein Beispiel zu nennen, ist in den Medien kaum eine Zeile wert. Für den kleinen Kreis Betroffener aber möglicherweise das wichtigste Geschäft der Session. Der einzige Vertreter unseres Bezirks im Parlament in Bern wird weitere Themen ansprechen und steht für Fragen zur Verfügung. Die Gelegenheit zum Austausch darf genutzt werden. Der Anlass ist öffentlich und wird mit einem offerierten Apéro abgeschlossen. SVP Affoltern Sessionsbericht mit Nationalrat Martin Haab am Mittwoch, 22. Juni, 19.30 Uhr im Café Casino in Affoltern.

Comedy-Duo bei Kultur Obfelden im Singsaal Chilefeld

Mit ihrem Programm «Bäng! Bäng! Bäng!» hinterfragt das Comedy-Duo die

Lea Whitcher (rechts) und Jane Mumford sind «9 Volt Nelly». (Bild zvg)

Tücken moderner Rollenbilder und unser Streben nach Freiheit. Und das mit musikalischer und akrobatischer Begleitung. Zwei energiegeladene, musikalische und provokative Frauen, die alles ernst nehmen, ausser sich selber. Zur Story: Die zwei furchtlosen Ex-Beauty-Queens aus Texas lassen ihr altes, tristes Leben mit einem Knall zurück. Nun möchten sie im magischen «Swederland» ihre Träume wahr werden lassen. Das heisst für sie: Berühmte Singer-Songwriterinnen werden, den Pegel halten und ... die grosse Liebe finden. Doch der Roadtrip zur Emanzipation lehrt sie schnell, dass das Leben hart ist – und der urbane Lifestyle noch härter. Als «Whiskey Sisters» ballern und balladieren sich Lea Whitcher und Jane Mumford mit dem Publikum durch den Abend. Bewaffnet sind sie mit Gitarre, Steckenpferd und einem Optimismus, der schlichtweg die brutalste Realität unter den Tisch trinken kann. Und wieso «9 Volt Nelly»? «9 Volt» beziehe sich auf die Batterien, die man als Kind abgeleckt habe, um auf der Zunge eins gefitzt zu kriegen. Und «Nelly» heisse das innere Pferd, das ausgebüxt sei und über die Steppe galoppiere – ungezähmt. Bäng! Kultur Obfelden

Eine Kugel Glace für einen Buchtipp Auch dieses Jahr startet in der Bibliothek Knonau wieder die beliebte Sommeraktion des Buchclubs «Young Readers», dieses Jahr etwas früher. 2019 wurde der Buchclub «Young Readers» der Schul- und Gemeindebibliothek Knonau gegründet. Gross und Klein dürfen über ihr gelesenes Buch berichten und so andere Leserinnen und Leser animieren, genau dieses Buch auszuleihen. Die Buchtipps sind jeweils auf der Homepage der Bibliothek aufge-

schaltet und in der Bibliothek erscheinen sie auf einem gelben Lesezeichen, wo sie zusammen mit dem jeweiligen Buch ausgestellt werden. Pünktlich zum kalendarischen Sommeranfang per 21. Juni heisst es wieder: «Verraten Sie uns Ihr Lieblingsbuch und sagen Sie uns warum». Teilnahmeschluss ist der 24. August. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele Buchtipps gegen eine Kugel Glace und wünscht einen tollen Sommer! Bibliothek Knonau Sommeraktion vom 21. Juni bis 24. August, Schul- und Gemeindebibliothek Knonau, knonau.biblioweb.ch/.

«9 Volt Nelly. Bäng! Bäng! Bäng!» am Donnerstag,

Obfelden. Infos und Tickets (Fr. 30; mit Legi Fr. 25)

23. Juni, 20 Uhr – Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65,

unter www.kulturobfelden.ch.

PUBLIREPORTAGE

Geschäftsübergabe Metzgerei Aregger Nach beinahe 35 Jahren übergeben Beatrice und Hanspeter Aregger ihre Metzgerei in Ottenbach an Ramona Kumli und Rolf Zaugg. Aus der Metzgerei Aregger wird damit die Metzgerei Zaugg.

Von links: Rolf Zaugg, Ramona Kumli, Beatrice Aregger und Hanspeter Aregger

Im Jahr 1987 öffnete die Metzgerei Aregger das erste Mal ihre Türen. Seither führten Beatrice und Hanspeter Aregger die Metzgerei mit viel Herzblut und begeisterten dadurch viele Kunden für ihre Produkte und Dienstleistungen. Per 1. Juli 2022 übergeben Beatrice und Hanspeter Aregger ihr Geschäft an Ramona Kumli und Rolf Zaugg. Das Ehepaar Aregger widmet sich danach anderen beruflichen Tätigkeiten. Ramona Kumli und Rolf Zaugg sowie ein Grossteil der bekannten Belegschaft heissen Sie ab dann in der Metzgerei Zaugg herzlich willkommen. Bei der gesamten Kundschaft und dem geschätzten Personal bedanken sich Beatrice und Hanspeter Aregger herzlich für ihre Treue und Unterstützung. Ramona Kumli und Rolf Zaugg wünschen sie viel Freude und Erfolg bei ihrer Geschäftstätigkeit.


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Sport

Dienstag, 21. Juni 2022

Starke Leistungen trotzt Hitze Ironman 70.3 Rapperswil: Zwei Ämtlerinnen und elf Ämtler trotzten den Strapazen Je später der Start in Angriff genommen werden konnte, desto schweisstreibender war die Angelegenheit für die Athleten. Nur die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke im Obersee brachte für sie Abkühlung. von Bernhard schneider Ein Spitzenresultat errang Marcus Stigler aus Affoltern. Er siegte in der Altersklasse M40 dank der ausgeglichensten Leistung: Nach 29:04 Minuten stieg er als 4. seiner Kategorie aus dem Wasser. Auf dem Rad stiess er mit der zweitbesten Zeit 2:24:49 Stunden zur Spitze vor, die er mit der 5. Laufzeit von 1:32:48 Stunden bis ins Ziel verteidigte. Nach

dem 8. Rang beim Ironman 70.3 Lanzarote in diesem Frühjahr, steigerte sich Stigler in allen drei Disziplinen, auch unter Berücksichtigung der noch härteren Bedingungen auf der Vulkaninsel, auf dem Rad und dem Halbmarathon. Der Mettmenstetter Manuel Schönbächler erzielte die zweitbeste Ämtler Zeit mit exakt 4:44 Stunden. Vor einer Woche zeigte er bereits beim Vorbereitungswettkampf, der olympischen Distanz in Zug, dass seine Form stimmt. Er führte in Rapperswil das Feld von fünf Ämtlern in der Altersklasse M35 an. Auf dem Fahrrad konnte er seine Stärke mit der Zeit von 2:26:52 Stunden voll ausspielen. Auffallend sind bei ihm auch die schnellen Wechselzeiten. Der drittschnellste Ämtler, Daniel Studer aus Hausen, konnte den

Rückstand auf Schönbächler, den er sich beim Schwimmen vom Wechseln und aufs Rad eingehandelt hatte, trotz eines starken Laufs nicht wettmachen. Dennoch unterschritt er als dritter Ämtler die Zeit von 5 Stunden. Die beiden Ämtler Frauen, die das Ziel erreichten, mussten den Nachteil eines späten Starts in Kauf nehmen. Als Andrea Müller (Stallikon) um 8.53 Uhr, und Kirstin Frick (Rifferswil) um 9.20 Uhr ins Wasser sprangen, befanden sich Marcus Stigler und Manuel Schönbächler längst auf dem Rad. Umso höher ist ihre Leistung einzuschätzen. Andrea Müller zeigte einen ausgeglichenen Wettkampf und erreichte in der Kategorie F40 Rang 24. Kirstin Frick befindet sich im Aufbau nach einem Unfall, der einen längeren Trainingsunterbruch

erforderte. Sie baute den Wettkampf sorgfältig auf, um trotz der Bruthitze, die sie auf dem Halbmarathon begleitete, das Ziel um sieben Minuten nach halb fünf zu erreichen. Resultate der Ämtlerinnen und Ämtler: Marcus Stigler (Affolter), 1. M45, 04:32:26; Manuel Schönbächler (Mettmenstetten) 19. M35, 04:44:00; Andrea Müller (Stallikon), 24. F40, 06:03:33; Daniel Studer (Hausen), 37. M35, 04:58:07; Kirstin Frick (Rifferswil), 42. F40, 07:16:41; Ueli Sandmeier (Hedingen), 94. M50, 06:03:20; Michael Frischkopf (Affoltern), 109. M35, 05:37:21; Tim Müller (Bonstetten), 110. M25, 06:33:58; Marcus Bielik (Stallikon), 111. M40, 05:39:28; Roger Gfeller (Hausen)

06:38:47; Christopher Hurst (Mettmenstetten) 222.

Manuel Schönbächler erkämpfte sich die zweitbeste Zeit aller gestarteten Ämtler in Rapperswil.

M35, 07:17:47.

(Bild Roger Neukom)

128. M45, 06:17:59; Ivo Ferrari (Obfelden) 132. M35, 05:49:06; Fabian Mettes (Kappel) 154. M45,

Triathlon ist eine Frage der Optimierung, nicht der Maximierung Ironman 70,3 in Rapperswil: Triathlon-Coach Kurt Müller ist zufrieden mit seinem Team Denise Johannsen und Alfi Caprez gewannen in ihren Altersklassen. Sandro Angelastri lief als Zweiter ins Ziel. Denise Johannsen ist eine erstaunliche Athletin. Ihr fröhliches Auftreten in den Trainings ist ansteckend und für ihre Kolleginnen und Kollegen motivierend. Sie ist selbstkritisch, selbstbewusst und hart im Nehmen. Dies zeigte sich nach ihrem Sturz auf dem Rad, als sie in einer Kurve das Hinterrad blockierte. Kurt Müller ist stolz, mit welcher Sicherheit sie das Rennen fortsetzte – und ihre Altersklasse klar dominierte. Der Saisonplan, den der Coach mit Denise Johann-

sen erarbeitet hat, sieht als Höhepunkt die Ironman-70,3-Weltmeisterschaft Ende Oktober in Utah (USA) vor. Die vorbereitenden Wettkämpfe darf sie gewinnen, muss aber nicht. Sie dienen der Probe einzelner Details. Diesmal gab Müller seiner Athletin den Auftrag zu testen, wie stark sie auf dem Rad in die Pedalen treten kann, ohne die Leistung auf dem Halbmarathon zu beeinträchtigen. Denn Triathlon ist eine Frage der Optimierung, nicht der Maximierung. Wer auf dem Rad zockt, büsst dies beim Laufen oft überproportional. Zweite Aufgabe: wenig, aber gezieltes Training in der Vorwoche, um ausgeruht in den Wettkampf zu gehen. Lediglich sechs Stunden trainierte Denise in der Vor-

bereitungswoche. «Dies erfordert viel Selbstbewusstsein», stellt Coach Kurt Müller fest, «denn die meisten Athleten befürchten, zu langsam zu werden, wenn sie wenig trainieren. Zu Unrecht, wie sich immer wieder feststellen lässt.»

Beim Wechsel Sekunden verloren Der Start in den Wettkampf glückte Denise nicht nach Wunsch. Die an sich starke Schwimmerin blieb als 4. ihrer Kategorie mit 32:13 Minuten unter ihren Möglichkeiten. Dass sie die 2. Radzeit trotz ihres Sturzes errang, zeigt erstens, dass sie eine beachtliche Wattleistung auf die Pedalen bringt, zweitens, dass sie in der Lage ist, mit minimalem Zeit-

verlust wieder auf die Füsse zu kommen und die Fahrt fortzusetzen. Sie erreichte die Wechselzone an zweiter Stelle, verlor hier zwar, wie bereits beim ersten Wechsel, einige Sekunden, die sich mit gezieltem Training noch einsparen lassen, bevor sie nach drei Kilometern an die Spitze vorstiess und die Altersklasse F35 schliesslich mit einem Vorsprung von über zehn Minuten in 4:48:46 Stunden gewann. Sogar die ehemalige Olympiasiegerin Brigitte McMahon blieb 13 Minuten hinter ihr, stellt Kurt Müller fest.

Zweitbeste Laufzeit In der Kategorie M65 dominierte ein anderer Koach-Athlet. Alfi Caprez, den

Kurt Müller seit der gemeinsamen Zeit als Triathlon-Profis kennt. Caprez zeigte mit seiner Schwimmzeit von 28:45 Minuten, dass er noch immer ganz vorne mit dabei ist. Da er auch mit Abstand am schnellsten wechselte, stieg er 11 Minuten vor dem Zweiten aufs Rad, begann mit 35 Minuten Vorsprung den Halbmarathon, den er mit der zweitbesten Laufzeit bequem halten konnte. Nun geht es Schlag auf Schlag. Neben verschiedenen internationalen Wettkämpfen, die auf dem Programm der einzelnen Athletinnen und Athleten stehen, folgt als nächster Höhepunkt in der Schweiz der Ironman Thun am 10. Juli. Team Koach

Schweizer Meisterin im Sprint-Orientierungslauf Medaillen für Mira Werder und August Grüninger Obwohl nur wenige Säuliämtler ans Basler OL-Wochenende vom 10. bis 12. Juni gereist waren, gab es an der Schweizer Meisterschaft im Sprint-OL gleich zwei Medaillen zu feiern. Bei sommerlichen Temperaturen galt es für die rund 1750 Teilnehmenden, die beste Route vom Bahnhof via Theater und Münster zum Ziel beim Marktplatz zu finden. Dabei waren unnötige Höhenmeter sowie grosse Fussgängeransammlungen zu meiden. Am besten gelang dies in der Kategorie Damen 14 Mira Werder aus Aeugst. Überlegen, mit über

einer Minute Vorsprung, sicherte sie sich den Schweizer-Meister-Titel. Mira, welche auch bei der LV Albis trainiert, wird Anfang Juli als eine der jüngsten Teilnehmerinnen an der Junioreneuropameisterschaft in Ungarn teilnehmen. Ebenfalls sehr erfolgreich waren die beiden Senioren August Grüninger (H85, Rifferswil) auf dem 3. Rang und Walter Bickel (H85, Mettmenstetten) auf dem 4. Rang.

Gute Leistungen auch im Prolog und mit der Staffel Eröffnet wurden die Wettkämpfe bereits am Freitag mit einem Prolog im Drei-

länderpark. Am Samstag folgte ein Mitteldistanzwettkampf in urbanem Gelände, welche die Läufer durch internationales Gebiet führte. So befand sich der Start in Kleinhüningen mit vielen Posten auf kleinem Raum, bevor es über die Brücke nach Deutschland ging. Vorbei am Zoll führten die Strecken in eine Parkanlage beim Rheincenter. Anschliessend ging es über die Fussgängerbrücke nach Huningue (F) ins Zentrum und anschliessend zum Ziel beim Strömungskanal für Kajakfahrer. Erfolgreichste Säuliämtler waren dabei August Grüninger auf dem 2. Rang und Yvette Zaugg (D70, Aeugst) auf dem 6. Rang. Am Sonntagnachmittag fand dann auch

gleich noch die Schweizer Meisterschaft in der Sprintstaffel statt. Diese wurde nahe der Grenze im Burgfelderpark durchgeführt. In diesem Wettkampf starten jeweils vier Personen, zwei Frauen und zwei Männer, als Team. Die OLG Säuliamt war mit drei Staffelteams dabei, wobei der Spass im Vordergrund stand. Die Junioren, Naja Krauer (D14, Hausen), Aron Stüdeli (H16, Mettmenstetten), Simon van Binsbergen (H14, Knonau) und Mira Werder erreichten einen guten 9. Rang von 49 Teams. Ein gutes Resultat, insbesondere da sie sich teils gegen bis zu zwei Jahre ältere Läuferinnen durchsetzen mussten. Karin von Känel, OLG Säuliamt

1. Rang bei den Damen 14: Mira Werder aus Aeugst. (Bild zvg.)

Neu mit zwei Mannschaften dabei

Tischtennisclub Affoltern schaut vorwärts Der TTC Affoltern ist im vergangenen Jahr gewachsen, hat alle gesteckten Ziele erreicht und sogar teilweise übertroffen.

Robin Feuz (links), Club- und Doppelclubmeister, sowie Alban Burgat, Jugendclubmeister mit Auszeichnung «Einsatz und Leistung». (Bild zvg.)

Am vergangenen Freitag fand bei grosser Beteiligung die Mitgliederversammlung des TTC Affoltern statt. Präsident Daniel Raschle konnte nur Erfreuliches vermelden. Alle Mannschaften konnten sich in ihren Ligen halten, die zweite Mannschaft schaffte klar den Aufstieg in die 2. Liga. Im CH-Cup war man sogar unter den letzten acht Mannschaften. Dass man in Genf den Viertelfinal mit 1:8 gegen den Topclub Rio Star Muttenz verlor, war vorauszusehen, dennoch war es der grösste Erfolg in der Clubgeschichte. Trotz schwieriger Bedingungen wegen

Corona und Sanierung der Butzenhalle ist der Club weiter gewachsen. Natürlich ist der Spagat, Hobby- und Topspielern in einem Club gleichermassen zu genügen, nicht so einfach. Mit gegen 90 Aktivmitgliedern stösst man ab und zu auch an organisatorische Grenzen. So ist der Club in der nächsten Meisterschaftssaison mit zwei weiteren Mannschaften vertreten. Die Planung für die Heimspiele der neu zehn Mannschaften, nämlich genügend Hallen und Abende für die ganze Saison zu haben, ist allein schon eine Herausforderung.

NLA-Spielerin kommt zurück Nebst Danksagungen und Wertschätzung des gesamten Vorstands sowie Ehrungen für langjährige Mitgliedschaf-

ten konnte auch der neue Clubmeister Robin Feuz seinen gravierten Pokal in Empfang nehmen, daneben wurde er sogar noch Doppelclubmeister mit dem noch jüngeren Michael Rutishauser. Alban Burgat wurde Jugendclubmeister und erhielt für seine sehr starke Saison den Pokal für «Einsatz und Leistung». Er machte einen riesigen Sprung von einer C7- auf eine B13-Klassierung. Verkünden konnte man zudem die Verstärkung durch den Trainer Tobias Klee, der nächste Saison zusammen mit seinen Schützlingen, die er schon lange trainiert, auf Punktejagd in der 1. Liga geht. Auch NLA-Spielerin Svenja Holzinger kommt zurück und wird ebenfalls das Erreichen der Clubziele unterstützen. Tischtennisclub Affoltern


Sport

Dienstag, 21. Juni 2022

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WB II behauptet sich in der 2. Liga Fussball, 2. Liga, FC Regensdorf I – FC Wettswil-Bonstetten II 3:2 (1:1) Nach harzigem Start in die zweite Saisonhälfte setzten die FCWB-Reserven zu einem Steigerungslauf an und avancierten zum zweitbesten Team der Rückrunde.

WB-Senioren im Cupfinal Die Senioren 50+ (7-er Fussball) qualifizierten sich für den Cupfinal des Fussballverbandes Region Zürich. Ihnen gegenüber steht das Team Oetwil am See. Ausgetragen wird das Endspiel am Freitag, 24. Juni, 19 Uhr, auf dem Sportplatz Stighag, Kloten. Der Eintritt ist kostenlos. (red.)

Von Kaspar Köchli Die zweite Mannschaft des Fussballclubs Wettswil-Bonstettens (2. Liga) startete durchzogen in die zweite Saisonhälfte und konnte sich vorerst kein Punktepolster gegen die Abstiegsplätze verschaffen. Plötzlich folgte die Wende. Mit 22 Zählern aus neun Spielen – bei einem Torverhältnis von 31:10 – stürmten die Ämtler in der Tabelle nach oben, zuletzt überfuhren sie den FC Meilen mit 8:0. Bemerkenswert bei diesem Torfestival und Indiz für den tollen Teamgeist war, dass sich mit Hodel, Gallmann, Brunner, Souza, Buchmann, Bellis und Flückiger (zweimal) gleich sieben Schützen feiern lassen konnten.

Knappe Niederlage im letzten Spiel Der FC Regensdorf stand bereits seit Wochen souverän als Aufsteiger fest und WB lag auf Rang sechs – dennoch galt die Begegnung vom vergangenen Sonntagnachmittag nicht als Kehrauspartie. «Wir wollen unsere guten Leistungen bis zum Schluss durchziehen», zeigte sich der Ämtler Trainer Vaclav Pechoucek vor dem Spiel siegeshungrig. Zudem ging es noch um die Prestigefrage, wer bestes Team der Rückrunde sein würde. Regensdorf hatte in den bislang zwölf Spielen 27 Punkte ergattert, WB deren 25. Den besseren Start in den Match erwischte der Tabellenführer, der mit gefälligen Aktionen auftrat, die frühe Führung allerdings mit einem verschossenen Foul-Elfmeter verpasste.

Der erst 17-jährige WB-Spieler Loris Brunner trifft zur 2:1 Führung gegen die Regensdorfer. (Bilder Kaspar Köchli) Dies bedeutete den Weckruf für die Ämtler. Und tatsächlich legten sie mit einem Traumtor 1:0 vor, als Leuthold mit seinem Gewaltschuss exakt ins Lattenkreuz traf. Der Schiedsrichter hatte bereits die Pfeife zum Pausenpfiff angesetzt, da erzielte Regensdorf durch Häfeli den Gleichstand. Bei brütender Hitze waren nebst den Akteuren auch die Zuschauer begeistert über eine Erfrischung.

WB mit sieben Junioren in Hälfte zwei In der zweiten Halbzeit gaben die jungen Ämtler sofort den Ton an und trafen nach einer Stunde durch den 17-jährigen Loris Brunner zum 2:1. Es war offensichtlich, dass sie den Titel des «Rückrundenmeisters» holen und zudem ihrem Trainer Pechoucek bei dessen Abschiedsspiel den Sieg schenken wollten. Einen Strich durch die WB-Rechnung machte in der Folge der eingewechselte

Nachwuchs am Netz

Regensdorfer Dema, der das Spiel mit seinen zwei Toren zugunsten des Gastgebers drehte. Der FC Wettswil-Bonstetten darf dennoch auf eine ausgezeichnete Spielzeit zurückblicken. Er liegt in der Schlussabrechnung auf Rang sieben, neun Punkte hinter dem zweiten Seefeld und zwölf vor dem Abstiegsplatz. Die 2.-Liga-Zugehörigkeit wurde somit sicher geschafft. Bemerkenswert zudem die geringe Anzahl Strafpunkte, da realisierten die Ämtler den zweitbesten Wert aller Teams.

Vaclav Pechoucek tritt ab Für den erfolgreichen WB-Trainer bedeutete dieses letzte Saisonspiel zugleich der Abschied bei den Ämtlern. Der gebürtige Tscheche wird Ende Juli mit seiner Frau und den Kindern in seine Heimat zurückkehren. «Das war schon lange so geplant, wir sind dort verwurzelt, haben ein Haus und ich

Vaclav Pechoucek (rechts) tritt ab. Andrea Riolino übernimmt das Team.

Nationalliga A beim FC Basel von 1996 bis 1999 zu 33 Einsätzen und lief zweimal für Tschechiens U21-Nationalmannschaft auf. Im Jahr 2010 stiess er zum damals von Martin Dosch gecoachten FC Wettswil-Bonstetten, ehe er später selbst den Weg zum Trainer einschlug. Im Jahr 2017 trat er sein Amt bei WB II an und schaffte sogleich die Promotion in die 2. Liga. Die darauffolgende Saison schlossen er und sein Team grandios auf Rang drei ab, in den späteren Jahren resultierten jeweils solide fünfte Ränge. Pechoucek gelang es immer wieder, talentierte Junioren in die Mannschaft einzubauen. «Es war eine schöne Zeit hier beim FCWB, ich bedanke mich», sagt der Abtretende in seiner gewohnt bescheidenen und sympathischen Art. Er wird in seiner Heimat die U19 des renommierten Vereins TJ Prestice übernehmen. Sein Nachfolger, der 37-jährige Andrea Riolino, bislang Assistent, startet mit WB II am 5. Juli zur Vorbereitung. Sportplatz Wisacher, Regensdorf I vs. FCWB II 3:2 (1:1) WB: Raschle; Brunner N. (Aschwanden), Dosch, Rizzo, Roth; Tobler (Brunner L.), Leuthold (Musa), N.

kann mich beruflich weiterentwickeln», gibt er Auskunft. Als Spieler kam der 43-jährige Vaclav Pechoucek in der

Yondhen, C. Yondhen, Flückiger (Wetzel), Hodel. 28. Leuthold 0:1; 45. Häfeli 1:1; 63. L. Brunner 1:2; 68. Dema 2:2; 85. Dema 3:2.

Standortbestimmung für Volley-S9-Teams

Kniffliger Parcours

Pontoniere holten Medaillen und Kränze

Bezirksmeister erkoren

200 Kinder und Jugendliche trafen sich vergangenen Samstag im Sportzentrum Schachen in Bonstetten und freuten sich über ein tolles Volleyball-Turnier.

Endlich durften die Ottenbacher Pontoniere bei den Wettkämpfen in Brugg und SchönenwerdGösgen ihr Können zeigen und die Atmosphäre eines Wettkampfes wieder geniessen.

65 junge Schützinnen und Schützen aus acht Vereinen kämpften am 18. Juni auf der Schiessanlage Zwillikermoos um möglichst gute Resultate.

Das Turnier zwischen Saisonende und Saisonstart eignet sich, um einen Einblick zu haben, wo das Team steht und wo intensiver trainiert werden muss, um dann gewappnet in die Saison zu starten. Gerade für die jüngsten Teilnehmenden des D-U15 und H-U16, welche zum ersten Mal überhaupt ein Spiel auf dem grossen Feld 6:6 bestritten. Noch vor den Frühlingsferien spielten sie in der Kategorie U13 auf einem kleineren Feld 4:4. Für sie war dies daher eine grosse Umstellung und sie haben dies toll gemeistert.

Neben den Kategorien D-U15 und H-U16 traten auch Teams der Altersklasse D-U17 und H-U18 gegeneinander an. Sie haben im Spiel 6:6 bereits einige Erfahrungen sammeln können, einige von ihnen durften sich nun aber an die höhere Netzhöhe herantasten. Die Netzhöhen variieren je nach Altersklasse. Wer also in eine neue Altersklasse wechselt, hat somit eine neue Herausforderung vor sich. In der Kategorie D-U15 hat sich das Team vom TSV Jona den Sieg verdient. Bei den H-U16 Teams, durfte sich KTV Altstetten 1 über den Sieg freuen. Weitere Sieger waren in der Altersklasse D-U17 das Team aus Steinhausen und bei den H-U18 Voelro. Nadia Gurtner, Volley S9

Am Turnier traten 21 Mannschaften gegeneinander an. (Bild zvg.)

Am 11. und 12. Juni fand das Jubiläumswettfahren des Pontoniersportvereins Brugg statt. Zusätzlich zur meist durchgeführten Disziplin – dem Einzelfahren – fand ein BootsfährenbauWettkampf statt. Die Aufgabe dieser Disziplin besteht darin, in möglichst kurzer Zeit, eine Fährverbindung über den Fluss zu bauen. Auf der Startseite wird die Seilwinde im Boden verankert. Das Fährseil wird mittels Übersetzboot ans andere Ufer transportiert und dort an einem Baum befestigt. Danach wird das Fährseil mithilfe eines Zweibeines gespannt und ausgerichtete. Sobald alle neun Personen wieder zurück hinter der Startlinie stehen, endet die Einbauzeit. Bei der Testfahrt gieren die Pontoniere einen Kampfrichter mithilfe der Strömung ohne jede Kraftanstrengung auf die andere Flussseite. Unter erneuter Zeitmessung wird die Fähre wieder zurückgebaut. In Brugg wurde von sechzehn Gruppen eine Fähre auf und wieder abgebaut und dies unter 13 Minuten. Eine neunköpfige Gruppe aus Ottenbach übte seit Wochen, konnte das Trainierte aber nicht wie gewünscht umsetzen und platzierte sich im Mittelfeld. Neben diesem Spezialwettkampf bestritten die Pontoniere ein Einzelfahren. Der zu absolvierende Parcours erschien auf dem Plan simpel. In Brugg angekommen, war dann zu sehen, dass es an der einen oder anderen Stelle doch etwas

knifflig zu manövrieren war. Nichtsdestotrotz erzielten die Ottenbacher sehr gute Ergebnisse. Allen voran Gian Vögele und Simon Flory, die auf den ersten Platz in ihrer Stärkekategorie fuhren. Ivo Hegetschweiler und Noa Schraner, Anita Hofer und Jessica Wendel sowie Martin Guthauser und Christian Schnopp reihten sich knapp hinter dem Podest auf dem vierten Rang ein. Weitere fünf Fahrerpaare platzierten sich ebenfalls im ersten Viertel und erhielten eine Kranzauszeichnung.

Einzelwettfahren in Schönenwerd-Gösgen In Schönenwerd-Gösgen wurde die Kondition während vier Überquerungen des Flusses auf die Probe gestellt. Da es vielen Fahrerpaarungen gelang, fehlerlos den Parcours zu bestreiten, waren vor allem die Zeiten für die Auszeichnungen massgebend. Mit zwei Sekunden Rückstand auf die Sieger konnten Martin Guthauser und Christian Schnopp das Podest als Zweite besteigen. Gian Vögele und Simon Flory sowie Michèle und Irene Leutert reihten sich in den jeweiligen Kategorien auf dem vierten Platz ein. Weitere fünf Fahrerpaare durften eine Kranzauszeichnung entgegennehmen. Nun freuen sich die Pontoniere auf die Pontonierolympiade, die in Form des Eidgenössischen Pontonierwettfahrens vom 24. bis 26. Juni in Aarburg, stattfindet. Am Sonntag, 26. Juni, um 18.45 Uhr werden die Pontoniere heimkehren. Auf dem Ottenbacher Dorfplatz werden sie dann gefeiert und willkommen geheissen. Anita Leutert, Pontoniere Ottenbach

Die Wander-Standarte blieb bei der Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon. Ihr erklärtes Ziel, sie zu behalten, wurde klar erreicht: 1. Rang Zwillikon mit 86.233 Punkten; 2. Rang Bonstetten mit 84.021 Punkten, 3. Rang DachlissenMettmenstetten mit 82.150 Punkten.

Erfolgreiche Zwilliker Schützen Die Reihenfolge beim Gruppenwettkampf war bei den Podestplätzen nahezu gleich. Den ersten Platz erzielte Zwillikon 1 mit 333 Punkten, gefolgt von Bonstetten mit 332 Punkten und Zwillikon 2 mit 321 Punkten. Damit haben diese Gruppen eine gute Ausgangslage für die Teilnahme am Kantonalfinal. Auch beim Gruppenwettkampf der Kategorie Jugend (10 bis 14 Jahre) wurde das Podest nur von Zwillikern bestiegen. Ebenso bei den Ordonnanzgewehrschützen. Mit 90 Punkten ist Max Gmür Bezirksmeister der Jungschützen. Zweitplatzierte ist Lina Blaser (85 Pt.), gefolgt von Nicholas Gerster (85 Pt.). Bei der Kategorie Jugend wird Colin Käser (Zwillikon) mit 86 Punkten Bezirksmeister der Jugendschützen. Gefolgt von Lea Genkinger (Zwillikon), 85 Punkten und Lukas Blaser (ObfeldenMaschwanden) mit 75 Punkten. Bei den Sportgewehrschützen wurde Luis Eugster (Wettswil) Bezirksmeister der Standardgewehrschützen, vor Reto Fankhauser (Zwillikon) und Noël Elsener (Wettswil). Christian Hosig


Tag der offenen Tür im neuen Gesundheitszentrum Oberamt in Hausen am Albis

25. Juni 2022 von 11–16 Uhr Mit Freude laden wir alle Interessierten zu unserem Tag der offenen Tür in unsere neuen Räumlichkeiten ein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bitte Parkplätze auf dem Parkplatz Chratz benutzen. Gesundheitszentrum Oberamt Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis www.gesundheitszentrum-oberamt.ch

Dunschtigclub Mettmenstetten präsentiert:

Openair-Kino Openair-Kino Sponsoren:

EINTRITT GRATIS

Sa 25.6.2022 · Sportplatz Wygarten Filmbeginn bei Eintritt der Dunkelheit. Festwirtschaft ab 19h

Viele schöne und lesenswerte bücher zu kleinen preisen

Übergabe Räumlichkeiten Aufstockung Wygarten 1 Freitag, 1. Juli 2022 18.30 Uhr

Offizielle Übergabe der Aufstockung mit Besichtigung der neuen Räumlichkeiten

Nach einem knappen Jahr Bauzeit ist es vollbracht: Die Aufstockung des Schulhauses Wygarten 1 ist bezugsbereit. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten sind eingeladen, an der Übergabe der Räumlichkeiten teilzunehmen.

Classic meets Jazz Die drei Musikerinnen Regula Dodds (Violine), Maya Amrein (Violoncello) und Gabriella Adorjan (Klavier) führen am 25. Juni 2022 ihr Publikum von der Romantik über die Wiener Salonszene bis in die USA, wo der Jazz geboren wurde. Sie interpretieren musikalische Perlen von Tschaikowsky, Kreisler, Piazzolla, Gershwin und Brubeck. Veranstalter: Ort: Wann:

GROSSER SOMMER- F SONDERVERKAU

SAMSTAG, 25. JUNI 2022 SAMSTAG, 02. JULI 2022

9 BIS 15 UHR 9 BIS 15 UHR

Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A, 8910 Affoltern am Albis www.scheidegger-buecher.ch, info@scheidegger-buecher.ch, Tel 044 762 42 42

Selbstverständlich können die neuen Räumlichkeiten auch besichtigt werden. Die sek mättmi freut sich auf Sie.

Crossover Konzertverein Telefon: +41 76 241 2960 Brister Kulturcafé, Albisstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Samstag, 25. Juni 2022, 20.00 Uhr Eintritt: CHF 25.–

Bratwurststand

Am Ende der Welt fehlt es an allem.

Ausser an uns.

Durch unsere mobilen Gesundheitsteams werden Menschen auch dort medizinisch versorgt, wo sonst niemand hinkommt. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen. PC 30-136-3. Gesundheit für die Ärmsten: fairmed.ch

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