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044_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Wo kann ich mich mit anderen Haus- und Stockwerkeigentümer austauschen, etwas erleben und soziale Kontakte pflegen? AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 44 I 176. Jahrgang I Freitag, 10. Juni 2022

Fahrverbot entfernt

Schleichweg zwischen Zwillikon und Hedingen: Rekurs wirkt aufschiebend. > Seite 3

Stehende Ovation

Ottenbach hat am Dienstag seine Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen verabschiedet. > Seite 5

hev-albis.ch

Familienfreundlich

In einer neuen Serie stellt der «Anzeiger» lokale Angebote für Familien vor. > Seite 8

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Zusammen feiern

Das Begegnungsfest in Hausen stand im Zeichen der neuen Kirchgemeinde. > Seite 9

Neue Präsidentin für die Ämtler Gemeindeschreiber Daniela Rieder hat am Dienstag von Stefan Trottmann übernommen Am Dienstagmorgen wurde auf der Affoltemer Stadtverwaltung der Präsidiumswechsel der Gemeindeschreiber-Bezirksvereinigung vollzogen. Daniela Rieder will in ihrer Amtszeit dem Fachkräftemangel begegnen.

Bisher zu wenig Regenfälle

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Affoltern lag im Mai bei 1,5 Prozent. Die Beschäftigungserwartungen der Unternehmen bleiben weiter positiv.

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Präsidiumsübergabe der Gemeindeschreiber-Bezirksvereinigung: Stefan Trottmann und Daniela Rieder. (Bild Thomas Stöckli) «Urgesteine» pensioniert – und sich die Neuen erst einarbeiten mussten.

Themen einbringen und Austausch fördern Nun hat Daniela Rieder, von 2018 bis 2021 Gemeindeschreiberin in Knonau, seither in Obfelden, das Präsidium übernommen. Ihre Aufgabe wird es sein, den Austausch weiter zu fördern und Themen einzubringen, die alle Gemeinden betreffen. In diesem Zusammenhang erinnert Stefan Trottmann an die

Vernehmlassung der Teilrevision des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR). Da habe sich die Ämtler Gemeindeschreibervereinigung erfolgreich Gehör verschafft. Ein Anliegen ist der neuen Präsidentin der Umgang mit dem Fachkräftemangel bei den Gemeindeverwaltungen. «Das war schon Thema meiner Diplomarbeit», verrät sie. «Wenn ich dort etwas verbessern könnte, wäre das schön, da muss ich mich aber noch reindenken.» Ansonsten habe sie viele Ideen, wolle aber vorerst weiterfahren wie bisher

und dann schauen, was sich noch optimieren lässt. Stefan Trottmann händigte seiner Nachfolgerin drei Ordner aus. Der jüngste mit Dokumenten seiner eigenen Amtszeit ab 2016, der mittlere aus der Zeit von 2004 bis 2015 und der älteste ab 1990. Darin enthalten sind auch Unterlagen zum 100-Jahre-Vereinsjubiläum 2003. Nächstes Jahr steht also wieder ein runder Geburtstag an. Und, wird der gefeiert? «Das wird an der nächsten Vorstandssitzung Thema sein», so Daniela Rieder.

Postplatz günstiger als geplant

Rund 420 000 Franken eingespart – auch wegen Schadenersatz

Immer wieder muss man in den vergangenen Tagen einen Regenschirm mit sich tragen. Kurze und teils heftige Regenfälle fallen derzeit in der Region. Und das ist gut – denn die Natur ist froh darüber, dass sie Feuchtigkeit bekommt. Denn der März und Mai waren überdurchschnittlich trocken. Das zeigen unter anderem die Daten der automatischen Bodenmessstation in Sihlbrugg, welche die gefallene Regenmenge misst. Auch Pegelstand und Durchfluss der Reuss bei Mühlau sind derzeit eher tief für Juni. Noch keine Probleme gibt es für die Bauern: Die Böden auf den Feldern haben noch genügend Feuchtigkeit. Förster Ueli Müller, der die Forstbetriebe in Affoltern leitete, macht sich jedoch im Hinblick auf einen kommenden Hitzesommer Sorgen: Der Waldboden ist jetzt schon sehr trocken. (uc)

> Bericht auf Seite 3

Arbeitslosigkeit nimmt weiter ab

Ende Mai waren 479 Personen aus dem Knonauer Amt bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, 34 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank dadurch von 1,7 auf 1,5 Prozent. Die Arbeitslosigkeit sei im Kanton Zürich in fast allen Branchen gesunken, teilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) mit, am stärksten in der Baubranche und im Gastgewerbe. In diesen Branchen steigen denn auch die bei den RAV gemeldeten offenen Stellen. Trotz Inflation und Krieg wird in der Schweiz nach wie vor ein eher günstiger Wirtschaftsverlauf erwartet. So geht man beim AWA davon aus, dass die Arbeitslosenquote auch in den nächsten Monaten auf einem tiefen Stand verbleiben wird. Gut für die Arbeitnehmer, schwierig für die Unternehmen: Sie werden zunehmend mit einem besorgniserregenden Fachkräftemangel konfrontiert. (tst.)

von Thomas sTöckli Die Ämtler Gemeindeschreiberinnen und -schreiber pflegen in einer Bezirksvereinigung den fachlichen und persönlichen Austausch. Zum Vereinsleben gehört neben regelmässigen «Stamm»Treffen auch jährlich eine Vereinsreise, die in den letzten drei Jahren allerdings nicht durchgeführt werden konnte, sowie die Generalversammlung. Diese fand kürzlich in Bonstetten statt. Traktandiert waren – wie alle zwei Jahre – auch die Wahlen des dreiköpfigen Vorstands. Dabei wurden Stefanie Dünnenberger-Forlin (Kappel, Aktuarin) und Christof Wicky (Bonstetten, Kassier) im Amt bestätigt. Präsidiert wurde der Verein in den letzten sechs Jahren vom Affoltemer Stadtschreiber Stefan Trottmann. Gemäss Vereinsstatuten beträgt die Amtsdauer zwei Jahre, eine anschliessende Wiederwahl sei «im Ausnahmefall möglich». «Ich habe zweimal von dieser Ausnahmeklausel profitiert», sagt er und lacht. Bei 14 amtierenden Gemeindeschreibern sei die Besetzung des Vorstands nicht ganz einfach, zumal die Fluktuation in den vergangenen Jahren gross war – mit Reinhold Schneebeli (Wettswil, 2019), Edy Gamma (Mettmenstetten, 2020) sowie 2021 Bruno Hänni (Rifferswil) und Eveline Meier (Obfelden) wurden vier

Kraftort

Margrit Iseli pflegt ihren verwunschenen Garten mit Hingabe. > Seite 11

Der Souverän segnete am Mittwochabend an der Gemeindeversammlung die Schlussrechnung für die Umgestaltung des Postplatzes ab. Das Projekt, das immer wieder für Ärger sorgte, ist schlussendlich mit Gesamtkosten von knapp 1,1 Millionen rund 420 000 Franken günstiger ausgefallen als budgetiert. Unter anderem erhielt die Gemeinde Hausen nach einem Rechtsstreit von den Planern eine Schadensersatzsumme von 100 000 Franken. Bekanntlich gab es bei der Ausführung Probleme, weil die Postautos die behindertengerecht gestalteten Kanten beim Befahren streiften. Auch aktuell ist das Problem nicht abschliessend behoben. An der Gemeindeversammlung sassen zudem die drei Gemeinderäte Reto Brönnimann, Peter Reichmuth und Gregor Blattmann vorne am Gemeinderatstisch. (uc)

Mit den Perronkanten am Hausemer Postplatz gibt es weiterhin Ärger. (Bild zvg)

> Bericht auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2022

Anordnung einer stillen Ersatzwahl: Ansetzung der 1. Frist Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für die Amtsdauer 2022–2026

Die Gemeinde Mettmenstetten sucht für die Legislaturperiode 2022 bis 2026 je zwei Mitglieder für die folgenden Kommissionen:

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Energiekommission Verkehrskommission

Die Energiekommission bearbeitet Fragestellungen im Bereich Energie nach den Vorgaben von Bund und Kanton. Sie erstellt gemäss dem Energieleitbild der Gemeinde Lösungsvorschläge für den Gemeinderat. Dazu benötigt die Kommission ungefähr 4–5 Sitzungen pro Jahr, die jeweils 2–3 Stunden in Anspruch nehmen. Es werden Leute gesucht, die sich mit dem Thema Energie und Umwelt beschäftigen und die der Gemeinde ihr Wissen zur Verfügung stellen möchten.

Der Bezirksrat Affoltern am Albis hat am 1. Juni 2022 Roland Schneider aufgrund seines Gesuchs und unter Verdankung der geleisteten Dienste als Mitglied des Gemeinderates Hedingen entlassen. Es ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für die Amtsdauer 2022 bis 2026 zu wählen. In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am Mittwoch, 20. Juli 2022, Wahlvorschläge beim Gemeinderat Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, einzureichen.

Die Verkehrskommission behandelt Verkehrsfragen auf den kommunalen Strassen zuhanden des Gemeinderats. Je nach Bedarf trifft sich die Kommission 1–2 Mal pro Jahr unter der Leitung des zuständigen Gemeinderats, um aktuelle Verkehrsfragen zu beraten und dem Gemeinderat Empfehlungen abzugeben. Gefragt sind motivierte Personen mit einem Bezug zu Mettmenstetten und Erfahrung in den Bereichen Verkehr und/oder Sicherheit.

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz in der Gemeinde Hedingen. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde (Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung (kurzer Lebenslauf und Motivationsschreiben) bis am 30. Juni 2022 an die Adresse gemeinde@mettmenstetten.ch.

Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation im amtlichen Publikationsorgan an gerechnet, können die Wahlvorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

Die Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2022 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2021 2. Genehmigung Abrechnung Ersatzbeschaffung LED-Beleuchtung im Sportzentrum Schachen Die Broschüre der Jahresrechnung 2021 ist auf der Internetseite der Sekundarschule Bonstetten (www.sek-bonstetten.ch) in der Rubrik Gemeindeversammlung einsehbar. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksamt Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtenen Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 7. Juni 2022 Sekundarschulpflege Bonstetten

Bring- und Holtag 2022 Am Samstag, 11. Juni 2022 findet von 8.30 bis 11.30 Uhr auf dem Marktplatz in Affoltern am Albis der Bring- und Holtag statt. Angenommen werden nur gut erhaltene und funktionsfähige Gegenstände aus Haushalt, Kinderzimmer und Garten sowie Sportartikel (ohne Ski) und nicht elektrische Kleingeräte (vollständige Liste: www.stadtaffoltern.ch/ bringholtag). Defekte und unbrauchbare Gegenstände müssen wieder mitgenommen werden. Annahmeschluss ist um 11.15 Uhr. Der Bring- und Holtag ist für Bringende sowie Holende kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Die Obere Bahnhofstrasse ist infolge Verlegung des Wochenmarktes von Freitag, 10. Juni 2022, 18.00 Uhr bis Samstag, 11. Juni 2022, 14.00 Uhr zwischen Merkurstrasse und Tiefgarageneinfahrt Marktplatz für sämtlichen Verkehr gesperrt. Der Durchgang für Fussgänger ist jederzeit gewährleistet. 10. Juni 2022 Stadt Affoltern am Albis, Hochbau und Umwelt

Nutzungsplanung: Beschlüsse der Öffentliche Auflage zu Gemeindeversammlung Festlegung des Gewässer- vom 8. Juni 2022 raums im Siedlungsgebiet 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 Hausen a.A. und Rifferswil 2. Genehmigung der Bauabrechnung für Betrifft 8915 Hausen am Albis

Öffentliche Auflage Angaben zur Nutzungsplanung/Sondernutzungsplanung Gemäss §41 a der Gewässerschutzverordnung (GSchV) und §15 g der Verordnung über den Hochwasserschutz (HWSchV) werden die Projektunterlagen zur Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet öffentlich für die Orientierung und Mitwirkung der Bevölkerung aufgelegt. Angaben zur Auflage Die Unterlagen liegen ab dem 10. Juni 2022 während 60 Tagen im Bauamt Hausen am Albis, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Einwendungen gegen den Entwurf zur Gewässerraumfestlegung können bis am 9. August 2022 (Poststempel), mit schriftlicher Begründung, im Doppel beim Bauamt Hausen am Albis, Ebertswiler-strasse 1, 8915 Hausen am Albis eingereicht werden. Rechtliche Hinweise und Fristen Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 9. August 2022

die Neugestaltung des Postplatzes

3. Genehmigung der Bauabrechnung für den Neubau des Reservoirs Ebertswil 4. Genehmigung der Bauabrechnung für den Ersatz der Wasserleitung EbertswilWesenmatt Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schritlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hausen am Albis, 10. Juni 2022 Der Gemeinderat

22 DEIN STÜCK

ENERGIEWENDE!

Der Gemeinderat Hedingen erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen erhältlich oder auf unserer Homepage www.hedingen. ch zu beziehen. Gegen diese Wahlanordnungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hedingen, 10. Juni 2022 Gemeinderat Hedingen

EUDAIMONIA Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem Freund

Arnold Baur 8. Mai 1948 – 27. Mai 2022 In stiller Trauer: Jsabelle Spinner und Walter Rütimann Inneres Glück ist nicht von materiellen Umständen abhängig. Es wurzelt in unserem Geist. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankung findet am Freitag, 17. Juni 2022 um 13.30 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt. Spenden gehen an: Wabe Knonaueramt, Wachen und Begleiten, 8910 Affoltern am Albis, IBAN: CH14 0681 4580 2185 4783 0 (Vermerk: Arnold Baur). Traueradresse: Jsabelle Spinner, Dorfstrasse 45, 8933 Maschwanden

www.solarvignette.ch

Aeugst am Albis Am 4. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Olga Luise Lier geb. Roth geboren am 6. September 1925, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Non est ad astra mollis e terris via. Es ist kein weicher Weg von der Erde zu den Sternen. Seneca

Bewegt und tief erschüttert nehmen wir Abschied von meiner Tochter und Schwester

Christina Csaszar 4. April 1971 – 9. Mai 2022

Hausen am Albis Am 27. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Schmerzlich müssen wir akzeptieren, dass sie aus unserer Mitte gegangen ist. Wir fühlen uns aber getragen in der Gewissheit, dass sie ihren Frieden gefunden hat.

Arnold Baur

Aristau, im Mai 2022

geboren am 8. Mai 1948, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Bestattung am Freitag, 17. Juni 2022 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

In stiller Trauer Stefano und Dolores Csaszar Silvia Keienburg-Csaszar und Pietro Petecchia Der Abschiedsgottesdienst mit Urnenbeisetzung findet am Montag, 20. Juni 2022, um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Wendelin, Aristau statt. Traueradresse: Stefano Csaszar, Alte Landstrasse 46, CH-8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Reifen zerstochen in Stallikon Vandalismus und Lärmklagen haben die Polizei im Knonauer Amt in den vergangenen Tagen beschäftigt. Unbekannte haben vom 5. auf den 6. Juni in einer privaten, nicht verschlossenen Sammelgarage in Stallikon zwei Reifen eines Fahrzeugs zerstochen. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Franken. Möglicherweise waren es dieselben Vandalen, die bei einem Mehrfamilienhaus in unmittelbarer Nähe Blumenkisten und -töpfe entleert und beschädigt haben. Der Schaden: rund 80 Franken. Am 4. Juni um 3.45 Uhr fand eine Verträgerin in Ottenbach den zum Austragen bereitgestellten Stapel mit Zeitungen brennend vor. Sie konnte selber löschen. Über den Schaden ist nichts bekannt. Mehrmals sind Beamte von Kantonsund Stadtpolizei Affoltern wegen Lärmklagen ausgerückt. Die Rede ist von Geschrei und lauter Musik – in Bonstetten und Obfelden. Aus Obfelden ging am 5. Juni um 6.30 Uhr auch die Klage ein, dass sich am «Rüssspitz» wilde Camper breitgemacht hätten. Es handelte sich um sechs Männer, die auf einer Wanderung von einem Gewitter überrascht worden waren. (-ter.)

Regen bringt Segen

Zeitenwende Es herrschen aktuell herausfordernde Zeiten, teils über Jahrzehnte geglaubte Tatsachen werden entweder schleichend oder überraschend widerlegt. Einige Beispiele:

Ein heftiger Platzregen entleerte sich Dienstagnachmittag auch über Affoltern. (Bild Luc Müller)

Zum 96. Geburtstag

Von Luc MüLLer

Auf 96 Jahre gelebtes Leben darf Hans Bachmann in Affoltern zurückblicken. Am Sonntag, 12. Juni, feiert er seinen 96. Geburtstag. Wir wünschen ihm alles Gute und einen tollen Festtag.

Der Himmel hat seine Schleusen geöffnet. Es regnet Bindfäden. Durch die Obere Bahnhofstrasse fliesst ein Bach. So präsentierte sich am Dienstagnachmittag das Wetter in Affoltern. Kurz darauf strahlender Sonnenschein. Ist es aktuell zu trocken? Oder regnet es in letzter Zeit eigentlich viel und stark? Ueli Müller, der leitende Förster der Forstbetriebe in Affoltern, erklärt die Lage in seinen Wäldern. «Aktuell ist der Waldboden zu trocken. Wenn man die obere Laubschicht ein wenig wegschiebt, kommt schon eine trockene Schicht zum Vorschein.» Eine gewisse Reserve an getränktem und nassem Waldboden fehle, der normalerweise in dieser Jahreszeit vorhanden sein sollte. «Im März und April ist deutlich zu wenig Regen gefallen», erklärt der Förster. Derzeit sorgt sich Ueli Müller wegen der bevorstehenden Sommermonate. «Wenn es wieder zu einem Hitzesommer kommt, reichen die jetzigen Wasserreserven im Boden nicht.»

Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856

Auf den Feldern alles im Lot

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Die kurzen Schauer der vergangenen Tage können das noch nicht kompensieren. Der Sommer 2021 sei wieder einmal vom Regen her normal gewesen, so Müller. «Doch die drei Sommer zuvor waren viel zu heiss.» Das hat die Bäume im Wald nachhaltig geschädigt. «Die Buchen leiden. Ganze Kronen lichten sich und verdörrte Äste fallen ab. Auch die eigentlich resistenten Eichen haben Mühe», bilanziert der Förster. Und was

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Hans Finsler, SVP, Zwillikon

WIR GRATULIEREN

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch

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Im März und Mai war es auch in der Region zu trocken

Ein verregneter Sommerabend – das nervt. Doch derzeit sollte man sich freuen, wenn die Tropfen vom Himmel fallen.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 10. Juni 2022

ist mit Schädlingen derzeit? «Wir haben nur wenige vom Borkenkäfer befallene Fichten, die wir aber schon geschlagen haben.» Mit der aktuellen Wetterlage ist Landwirt Christian Baer zufrieden. «Die Böden haben genügend Feuchtigkeit, sie sind nicht zu trocken», erklärt der Affoltemer Bezirkspräsident des Zürcher Bauernverbandes. «Die Bedingungen auf den Feldern sind gut. Grundsätzlich ist alles rund zwei Wochen zu früh dran.» Schon bald steht die Getreideernte an, zudem wird derzeit der Mais gesät, der gerne Wärme hat. Im Mai 2021 sah es noch anders aus. Die Getreideernte war problematisch. «Es regnete in dieser Zeit viel. Man musste mit den schweren Maschinen den nassen Boden befahren, was zu Schäden geführt hat. Der Boden wurde teilweise verdichtet», berichtet Baer, der in Rifferswil als Landwirt tätig ist. Langfristig müssen sich die Bauern mit der Klimaveränderung immer mehr auseinandersetzten. Die zunehmend hitzigen Sommer führen dazu, dass traditionelle Ackerpflanzen wie der Weissklee, der unter der Hitze immer schneller kaputtgeht, ersetzt werden müssen. So beispielsweise durch den Luzerner Klee, der tiefere Wurzeln treibt und auch bei langer Hitze noch Wasser in unteren Bodenschichten findet.

Bisher viel zu trocken Genaue Zahlen zu den Niederschlagsmengen in diesem Jahr liefert das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie «Meteo Schweiz». Ihr Fazit: In den vergangenen fünf Monaten war es in der Schweiz deutlich zu trocken im Vergleich zum Niederschlag, der in den Jahren 1991 bis 2020 normalerweise fiel. Vor allem der März war regenarm: Im 30-Jahr-Vergleich gab es nur einen

Drittel der üblichen Regenmenge. Im Mai fehlte im Mittelland und in der Westschweiz regional sogar mehr als die Hälfte des üblichen Niederschlages.

Nur wenig Regen in Sihlbrugg «Im Februar und im April blieben die Niederschlagsmengen im Gebiet zwischen Zuger- und Zürichsee in der Norm», erklärt Elias Zuber von «Meteo Schweiz» auf Anfrage. In der Region steht seit 1961 in Sihlbrugg eine automatische Bodenmessstation, welche unter anderem auch die Regenmenge registriert. Die Station steht auf Zuger Boden auf 549 m ü. M. an einem Südhang. Sie wurde einst hier aufgestellt, um vor möglichen Überschwemmungen der Sihl im Raum Zürich zu warnen. Auch diese lokalen Daten zeigen deutlich: Im März und Mai fiel hier zu wenig Regen. So gab es im März nur rund 30 mm statt normalerweise 82 mm. Und im Mai wurden nur rund 70 mm statt der üblichen 157 mm gemessen. Auch die bisherigen Juniwerte hier in Sihlbrugg bestätigen die Tendenz, dass es bisher zu trocken war. Bis am Montag ist nur rund ein Drittel der in dieser Zeit üblichen Regenmenge vom Himmel gefallen. Das kurze und heftige Gewitter vom Dienstagnachmittag zeigte in der Reuss aber direkt Wirkung. An der Messstation bei Mühlau stieg der Pegel kurzzeitig um rund zehn Zentimeter an und die Abflussmenge um rund 30 Kubikmeter pro Sekunde. Nach zwei Stunden sank der Pegel wieder. Derzeit fliesst weniger Wasser die Reuss hinunter als in einem durchschnittlichen Juni. Einiges an Regen fiel noch diese Tage, in der nächsten Woche ist jedoch nur sporadisch mit Regen zu rechnen. Tropft es doch mal vom Himmel, sollte man sich freuen – der Natur zuliebe.

Rekurs blockiert definitive Lösung

Temporäres Fahrverbot in Zwillikon Richtung Ismatt entfernt Seit Anfang April war für 60 Tage ein temporäres Fahrverbot signalisiert. Die dazu notwendige Verfügung der Stadt Affoltern ist Anfang Juni ausgelaufen. Ein Rekurs blockiert die definitive Einführung des Fahrverbots. Zwischen dem Siedlungsgebiet Zwillikon und dem Weiler Ismatt (Hedingen) besteht über die Ferenbacherstrasse eine direkte und schnelle Verkehrs-

verbindung, welche von einigen Automobilisten als Zufahrt zur Autobahn A4 bzw. als direkte Verbindung in den Kanton Aargau genutzt wird. Aufgrund eines Verkehrsgutachtens hat der Stadtrat im Sinne der Verkehrssicherheit für Fussgänger und Velofahrer entschieden, diesen Schleichweg zu unterbinden. Die Kantonspolizei Zürich hatte empfohlen, vor der definitiven Umsetzung, das Fahrverbot temporär zu signalisieren. Solche vorübergehenden Verkehrsanordnungen können die Ge-

meinden für 60 Tage verfügen. Die Verfügung der Stadt Affoltern am Albis ist nun Anfang Juni 2022 ausgelaufen. Bis das Fahrverbot definitiv aufgestellt werden kann, muss die Verfügung der Kantonspolizei für das definitive Fahrverbot in Rechtskraft erwachsen. Das bedeutet, dass zuerst alle Rekurse abschliessend behandelt werden müssen. Das temporäre Fahrverbot wurde deshalb nach Ablauf der 60-Tage-Frist entfernt. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

In den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts gingen führende Klimatologen davon aus, dass die zunehmende Luftverschmutzung zu einer Verminderung der Sonneneinstrahlung, zu einer neuen Eiszeit und zu weltweiten Missernten und Hungersnöten führen würde. Inzwischen glaubt man es besser zu wissen: Die zunehmende Freisetzung von Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe soll die Abstrahlung von irdischer Wärme in den Kosmos reduzieren und eine Aufheizung des Erdklimas bewirken. Entgegen den alarmistischen Prognosen, die noch vor wenigen Jahren gemacht wurden, sind aber unsere Alpengletscher und die Polkappen noch nicht abgeschmolzen. Auch sind noch keine pazifischen Inseln im steigenden Ozean untergegangen. Die Erwärmung unseres Planeten beschleunigt sich nicht, sondern verlangsamt sich. Obwohl gegenwärtig wohl so viel Kohle, Öl und Erdgas verbrannt wird wie noch nie. Ohnehin hat das Klimathema den ersten Platz in der medialen Aufmerksamkeit verloren. In den letzten zwei Jahren beherrschte eine Pandemie unsere Medien und die vielen gut gemeinten, aber mehr oder weniger wirkungslosen Versuche unserer Regierungen, der Verbreitung des Virus Einhalt zu gebieten. Nun ist es dem Staatspräsidenten eines osteuropäischen Lands gelungen, auch dieses Thema abzulösen. Unter unvorstellbaren Opfern gerade auch an Menschen wird ein völlig sinnloser Krieg geführt. Das Paradoxe daran ist, dass sich im Verlauf dieses Krieges zeigt, dass die Grossmacht, vor der wir uns seit Jahrzehnten zu schützen versuchen, gar keine ist. Die vielen Tausend russische Panzer bleiben 200 km von der russischen Grenze entfernt schlicht stehen mangels Nachschub an Treibstoffen, Munition und Lebensmitteln. In den russischen Kampfflugzeugen führen die Piloten kleine GPS-Geräte von Garmin mit, weil sie sonst nach Landkarten aus den Zeiten der Sowjetunion navigieren müssten. Die weitere Produktion von Waffen und Munition steht still, weil wegen der westlichen Sanktionen dafür notwendige Teile nicht mehr verfügbar sind. Selten sah man so deutlich einen vermeintlichen Kaiser ohne Kleider dastehen! Ausserdem zeigt sich, dass die Welt grundsätzlich auch ohne russische Rohstoffe auskommt. Hier in Europa müsste man sich vielleicht mit dem Gedanken befassen, wieder selbst Rohstoffe zu fördern. Auch erweist sich der Ausstieg aus der Atomkraft als ein Luxus, den man sich ausschliesslich im deutschen Sprachraum leistet. Was hat das alles mit dem Zürcher Kantonsrat zu tun? Meist nicht viel, aber mitunter gibt es doch Traktanden, deren Behandlung nicht von Weitsicht und Vernunft, sondern von politischen Modeströmungen und Parteiprogrammen bestimmt wird. Glücklicherweise ist die Welt zwar nicht durch den Kanton Zürich zu retten, aber sie wird auch nicht seinetwegen untergehen.


Hausen am Albis

Beschluss Gemeindeversammlung An der Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2022 wurde folgender Beschluss gefasst: Politische Gemeinde Ottenbach Genehmigung der Jahresrechnung 2021 Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab Freitag, 10. Juni 2022, im Gemeindehaus Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Es ist auch auf der Homepage www.ottenbach.ch während der Rekursfrist einsehbar. Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis  wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmsachen  und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit als möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Ottenbach, 9. Juni 2022 Gemeinderat Ottenbach

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Stillhard Mike, Üerenberg 8, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe (aussenaufgestellt), Üerenberg 8, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1130, Zone: WB

Affoltern am Albis

Öffentliche Auflage zu Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet Hausen a. A. und Rifferswil Angaben zur Nutzungsplanung/ Sondernutzungsplanung

Affoltern am Albis

Gemäss §41 a der Gewässerschutzverordnung (GSchV) und §15 g der Verordnung über den Hochwasserschutz (HWSchV) werden die Projektunterlagen zur Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet öffentlich die Orientierung und Mitwirkung der Bevölkerung aufgelegt. Angaben zur Auflage Die Unterlagen liegen ab dem 10. Juni 2022 während 60 Tagen im Gemeindehaus Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Einwendungen gegen den Entwurf zur Gewässerraumfestlegung können bis am 9. August 2022 (Poststempel), mit schriftlicher Begründung, im Doppel bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Riffersil eingereicht werden. Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 9. August 2022

Schiessvereine Bezirks-Schützenverein Affoltern www.bsva.ch

Hauptschiessen Eidg. Feldschiessen 300 / 50 / 25 m 300 m Schiessplatz: Hausen a. A. Freitag: 10. Juni 2022 18.00 – 20.00 Uhr Samstag: 11. Juni 2022 10.00 – 12.00 Uhr 14.00 – 16.00 Uhr Sonntag: 12. Juni 2022 10.00 – 12.00 Uhr

Schiessplatz: Bonstetten Freitag: 10. Juni 2022 Samstag: 11. Juni 2022

17.30 – 20.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr 17.30 – 20.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr 13.00 – 16.00 Uhr

50 / 25 m: Schiessplatz: Hausen a. A. Freitag: 10. Juni 2022 17.00 – 20.00 Uhr Samstag: 11. Juni 2022 10.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr Sonntag: 12. Juni 2022 10.00 – 12.00 Uhr Der Bezirks Feldchef

Bauherrschaft: Albin und Petra Kenel Lüthold, Tobelweg 2, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Bau eines Gewächshauses 4,6 x 3,1 x 2,6 m, Tobelweg 2, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6536, Zone: W2a

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Alfred Dreher, Wiesenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Patrick Herger, Untere Kirchfeldstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung, Wiesenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5044, Zone: WG3

Affoltern am Albis

10. Juni 2022 Gemeinde Rifferswil

Schiessplatz: Obfelden Freitag: 10. Juni 2022 Samstag: 11. Juni 2022 Sonntag: 12. Juni 2022

Bauherrschaft: André Meier, Im Rebberg 9, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Heinz Haldimann, Bächlerstrasse 6a, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung an Hausfassade, Im Rebberg 9, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5069, Zone: W2a

Bauherrschaft: Stadt Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: blgp architekten ag, Neustadtstrasse 7, 6003 Luzern Projekt: Projektänderung Umgebung, Erstellen eines Kleintierstalls (Hühner, Kaninchen), Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1851, Zone: Oe

Hausen am Albis Bauherrschaft: Rudolf Hochreutener, Oberalbisstrasse 3, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: tritec-winsun AG, Beeschi Mattenstrasse 2, 3940 Steg VS Projekt: Neuinstallation Photovoltaikanlage, Oberalbisstrasse 3, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1672, Zone: W/1.4

Bauherrschaft: Henriette und Jan Reuss Herud, Riedmatt 12, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Projekt: Gesamtsanierung und Umbau Wohnhaus mit Schopf, Einbau Lukarne, Inv.- Nr. 332, Unterschutzstellungsvertrag Vollenweid 2, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2882, Zone: Kernzone Weiler KW

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Hausen am Albis Bauherrschaft: Hilaris Liegenschaften AG, Sandgrubenstrasse 1, 5634 Merenschwand Projektverfasser: Frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 5, Hausen am Albis Projekt: Neuinstallation Firmenstele, Ebertswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1932, Zone: K1

Hausen am Albis Bauherrschaft: Hans Steinmann, Tüfenbach 10a, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Karin Eugster, Albisstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Projekt: Umnutzung Garage zu beheiztem Fitnessraum, Tüfenbach 10a, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3063, Zone: Kernzone Weiler KW, ISOS

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Hausen am Albis Bauherrschaft: Ralph und Nicole Iten, Bifangstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Sphära Rolf Bachmann, Oberdorfstrasse 33, 8810 Horgen Projekt: Aussenparkplätze, Bifangstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 1397, Zone: W/1.8

Mettmenstetten Bauherrschaft: Stefan und Stefanie Böpple, Baarerstrasse 64, Rossau, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Atelier Fischer Architektur + Gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Projekt: Abbruch Garagengebäude, Vers.Nr. 1184, Neubau Einfamilienhaus mit Garagenanbau / Lageverschiebung, Baarerstrasse 66, Rossau, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2984, Zone: Kernzone KB

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Ottenbach Bauherrschaft: Katharina und René Meier, Affolternstrasse 46, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz Gasheizung durch LuftWasser-Wärmepumpenanlage, (Aussenaufstellung) beim Gebäude Vers.-Nr. 37, Affolternstrasse 46, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 680, Zone: W2b

Rifferswil Bauherrschaft: Martin Frehner-Fischer, Gerensteg 1a, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Krieger AG, Rütimattstrasse 6, 6017 Ruswil, Schweiz Projekt: Neubau Heizungsraum mit Holz-Schnitzelheizung nach Abbruch Anbau, Gerensteg 1a.1, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 877, Zone: Landwirtschaftszone

Rifferswil Bauherrschaft: Verena Bitzi, Hauptikerstrasse 17, 8911 Rifferswil Projektverfasser: kasa – Karin Eugster, Albisstrasse 37, 8915 Hausen am Albis, Schweiz Projekt: Erstellung von Indach-Photovoltaikanlage auf ganzer Dachfläche, Hauptikerstrasse 17, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1963, Zone: Kernzone

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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Juni 2022

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«Ein eindrücklicher Leistungsausweis» Ottenbach verabschiedete Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen

Rechnung 2021 besser als budgetiert Dank höherer Grundstückgewinnsteuereinnahmen schliesst die Jahresrechnung 2021 von Ottenbach um gut 308 000 Franken besser ab als budgetiert. Der Autobahnzubringer wird am 5. Juni 2023 dem Verkehr übergeben.

Mit den Geschenken von Bauhelm und Schirm ein letztes Bild mit den Gemeinderatsmitgliedern, von links: Peter Weis, Gaby Noser Fanger, Hans Hanselmann, Evelyne Abegglen, Ronald Alder und Gioia Schwarzenbach Wälti. (Bild Werner Schneiter)

Nach fast sieben Jahren hat sich Ottenbach von seiner Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen verabschiedet – mit stehender Ovation an der Gemeindeversammlung. «Ihr Leistungsausweis ist eindrücklich», sagte Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger. von Werner Schneiter Kaum jemand kennt eine Gemeinde so gut wie die Gemeindeschreiberin – auch wenn heute dieses Amt weniger als auch schon Lebensstelle in einer einzigen Kommune ist. Den eindrücklichen Leistungsausweis von Evelyne Abegglen illustrierte Gaby Noser in ihrer Würdigung anlässlich der Gemeindeversammlung. So hat sie seit September 2015 an 143 Gemeinderatssitzungen und an zirka 2000 protokollierten Beschlüssen mitgewirkt. Hinzu kommen rund 300 Sitzungen in Kommissionen, 17 Gemeindeversammlungen, drei Urnenabstimmungen und die Organisation von 30 Wahl- und Abstimmungssonntagen.

Dass hierbei sämtliche Vorlagen angenommen wurden, ist gewiss auch auf die gewissenhafte Arbeit der scheidenden Gemeindeschreiberin zurückzuführen.

Meilensteine und Projekte Dazu kommen eine ganze Reihe von Meilensteinen und Projekten, die während ihrer Tätigkeit zum Abschluss gebracht werden konnten: von der Aktualisierung diverser Verordnungen über die Bildung der Einheitsgemeinde bis zum neuen Werkhof, von Quartierplänen bis zum Umbau des Gemeindehauses. «All dies ist ein riesiger Leistungsausweis, den Evelyne Abegglen während 2475 Tagen in und für Ottenbach geleistet hat», bilanzierte Gaby Noser und schob nach: «Wir werden dich vermissen». Etliche Geschenke, die auch das «Label» Ottenbach tragen, soll die Gedanken der scheidenden Schreiberin an ihre Tätigkeit im Dorf wachhalten, unter anderem eine kleine Spräggele-Figur. «Was kommt nun? Ich weiss es noch nicht so genau», hielt Evelyne Abegglen

in ihren Dankesworten fest, nachdem sie im Zweispänner von Hansjörg Funk zu ihrer letzten Gemeindeversammlung transportiert worden war. Fest steht, dass sie nun eine befristete Tätigkeit bei der Stadt Affoltern aufnimmt.

Jasmin Haller Nachfolgerin Jasmin Haller ist neue Gemeindeschreiberin in Ottenbach. Sie wird ihre Tätigkeit erst im Oktober 2022 aufnehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist Priska Altherr sogenannte «Springerin». Im Weiteren erhält die Präsidialabteilung interimistische Unterstützung von Denise Disler, die Lara Blättler-Merki während ihres Mutterschaftsurlaubs unterstützen wird. Seit 1. Juni ist Nathalie Chollet in der Einwohnerkontrolle und in der Abteilung Sicherheit/ Soziales tätig, dort ebenso «Springerin» Yaelle Hinze. «Es ist nicht leicht, Mitarbeitende zu finden – wie in anderen Branchen auch. Wir sind seit längerer Zeit unterbesetzt», klagte Gaby Noser. Ottenbach sucht eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für die Bauabteilung.

Die von 45 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung hiess das einzige Traktandum einstimmig gut. Ein Plus von 480 000 Franken bei den Grundstückgewinnsteuern hat den guten Abschluss zur Hauptsache begünstigt. Allerdings ist auch der Aufwand um rund 127 000 Franken höher als budgetiert, um rund 1 Prozent – Gaby Noser Fanger, stellvertretende Finanzchefin, erläuterte die Details der Budgetabweichungen und zog ausserdem einen Vergleich zum Rechnungsabschluss 2020. Die Steigerung des Aufwands um 1,9 Prozent auf knapp 14,7 Mio. Franken liegt aber in dieser Periode unter dem Bevölkerungswachstum (2,8 Prozent).

Zubringer: Einweihung am 3. Juni 2023 Im Rahmen des ausführlichen Informationsteils machte die Gemeindepräsidentin bekannt, dass der Autobahnzubringer am 3. Juni 2023 auf dem Abschnitt Muristrasse in Bickwil-Obfelden eingeweiht und am 5. Juni 2023 dem Verkehr übergeben wird. Voraussichtlich Ende Juli 2022 wird der zweite Abschnitt (Langacherstrasse) eröffnet und die Muristrasse wegen Parkplatzarbeiten bei Haas Shopping komplett gesperrt. Nach Muri führt dann nur der Weg über den Kreisel Rickenbach. Die Instandsetzung von Jonen-, Affoltern- und Rickenbacherstrasse erfolgt voraussichtlich ab 2024 – dannzumal ebenso die Realisierung der Zentrumsgestaltung, die aber wiederum abhängig ist von der Instandsetzung der Affolternstrasse durch den Kanton. Die Tempo-30Zonen auf der Affoltern- und Muri-

strasse lassen noch etwas auf sich warten. Der Bau erfolgt frühestens Anfang 2025. «Einwendungen werden so weit möglich in den Projekten berücksichtigt», sagte Gaby Noser Fanger. Im Weiteren freut sie sich, dass alle gewählten Behörden vollzählig sind und ihre Tätigkeiten per 1. Juli 2022 aufnehmen können. Allerdings fehlen in der Tiefbau- und Werkkommission zwei, in der Natur- und Landschaftsschutzkommission ein und im Wahlbüro noch drei Mitglieder. Freude herrscht ausserdem, weil die Kreditabrechnung für Umnutzung/ Rückbau der ARA mit Minderkosten von 151 000 Franken schliesst – dies hauptsächlich, weil auf den Abbruch des Betriebsgebäudes verzichtet wurde. Hier partizipieren Ottenbach und Jonen je zur Hälfte.

Schulraumerweiterung und Hilfe Obwohl es schwierig ist, Personal zu finden, konnten in der Primarschule alle Stellen besetzt werden. Dort geht man aber langsam auf eine maximale Auslastung der Schulräume zu, wie Präsidentin Gioia Schwarzenbach Wälti berichtete. Sie stellte für den kommenden Herbst die erste Projektpräsentation für eine Erweiterung in Aussicht. In der zweitletzten Woche vor den Schulferien wird die Schule zum Zirkusareal. – Ein Fest steigt am 2. Juli 2022 im Rahmen des 30-JahreJubiläums der Bibliothek. Gemäss Ronald Alder, Vorsteher Gesundheit und Soziales, sind in Ottenbach in fünf Gastfamilien zwölf Ukraine-Flüchtlinge aufgenommen worden. 18 Prozent der gegenwärtig 55 000 Personen in der Schweiz werden im Kanton Zürich aufgenommen und auf die Gemeinden verteilt. In Ottenbach ist man dankbar für weitere Wohnungen. «Wir suchen Lösungen für drei bis sechs Monate», so Alder. Unterstützung erhalten die Flüchtlinge im Bibi-Kafi, von einem Lese- und Schreibdienst (auch Deutschunterricht), Fahrdienst, Ämtler Tandem und vom Verein Teplo (www.teplo.ch). (-ter.)

Der Gemeinderat rechnet definitiv mit dem Postplatz ab Jahres- und Bauabrechnungen genehmigt – drei Gemeinderäte zum letzten Mal dabei Der Souverän zog an der Gemeindeversammlung einen Schlussstrich unter das Projekt Postplatz – auch wenn weiterhin nicht alles optimal ist. von Luc MüLLer Der Postplatz sorgte über Jahre für Ärger und rote Köpfe. Denn bekanntlich gab es bei der Ausführung immer wieder Probleme. Die Postautos streiften beim Weg- und Anfahren mit dem Heck an den neu gestalteten Perronkanten, die behindertengerecht erstellt wurden. Grund war unter anderem das starke Gefälle des Geländes, auf dem die Perrons stehen. An der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend, die 31 Stimmberechtigten besuchten, zog der Gemeinderat nun einen Schlussstrich unter das Kapitel, das im Dorf immer wieder für Diskussion sorgte.

Immer noch Kantenproblem Christoph Tandler, Vorsteher Tiefbau und Werke, präsentierte die Schlussabrechnung. Das Projekt kam rund 30 Prozent günstiger als vorgesehen. Der bewilligte Baukredit von rund 1,5 Millionen Franken wurde um gegen

420 000 Franken unterboten – schlussendlich zahlte die Gemeinde für die Umgestaltung des Postplatzes weniger als 1,1 Millionen Franken. Das weil Baumeister- und Projektierungsarbeiten erheblich tiefer vergeben werden konnten. Zudem erhielt die Gemeinde im Jahr 2020 nach rechtlichen Auseinandersetzungen seitens der Projektplaner 100 000 Franken an Schadenersatz zugesprochen. Davon finanzierte der Gemeinderat ein Rechtsgutachten in Höhe von rund 35 000 Franken. Noch immer ist die Situation am Postplatz, der in den Jahren 2017 bis 2018 umgestaltet wurde, nicht zufriedenstellend. «Wir haben mit allen Verantwortlichen sechs Varianten durchgespielt, um vor allem die Probleme mit den Perronkanten zu beseitigen. Es gibt aber keine Optimallösung», betonte Christoph Tandler. Auch in der aktuellen Situation komme es noch vor, dass gewisse Busse die Kante streifen. Zudem sind die Perrons derzeit nicht behindertengerecht. «Als wir diese vor fünf Jahren erstellt haben, genügten sie den gesetzlichen Anforderungen», so Tandler, «inzwischen hat sich das Gesetz verschärft. Aber grundsätzlich gilt die Bestandsgarantie. Das heisst, wir müssen jetzt nichts nachbessern.» Das neue Gesetz sieht vor, dass die Perron-

kanten durchgehend gleich hoch sind, was derzeit am Postplatz nicht der Fall ist. Die Schlussrechnung genehmigten die Stimmberechtigten mit grosser Mehrheit. Auch die Bauabrechnung für den Neubau des Reservoirs Ebertswil in Höhe von rund 6,5 Millionen und die Schlussrechnung für den Ersatz der Wasserleitung Ebertswil-Wesenmatt (rund 1,2 Millionen) wurden vom Souverän durchgewunken. Erfreuliche Zahlen konnte die Finanzchefin Beatrice Sommerauer Nägelin präsentieren. Im Budget 2021

rechnete die Gemeinde noch mit einem Minus von rund 0,4 Millionen – die Jahresrechnung 2021 schliesst jedoch mit einem Plus von rund 3,1 Millionen Franken. Grund: Einerseits wurden rund 0,6 Millionen weniger ausgegeben als budgetiert. So wurden beispielsweise im Bereich Bildung rund 160 000 Franken eingespart. Wegen der Coronapandemie gab es keine Weiterbildungen und auch keine Klassenlager. Andererseits flossen rund 4,25 Millionen mehr an ordentlichen Steuern als budgetiert. «Zum ersten Mal in meiner Amtszeit flossen

Wurden als Gemeinderäte mit Blumen und Wein verabschiedet (von links): Reto Brönnimann, Peter Reichmuth und Gregor Blattmann. (Bild Luc Müller.)

im vergangenen Jahr keine Gelder aus dem kantonalen Finanzausgleich und trotzdem haben wir ein solches tolles Resultat erreicht», zeigte sich die Finanzchefin erfreut. Die Steuerkraft pro Einwohner lag 2021 bei 4000 Franken, das kantonale Mittel bei 3950 Franken. Die Gemeinde weist aktuell ein Eigenkapital von rund 46 Millionen aus, das Fremdkapital konnte in den vergangenen Jahren von 7 Millionen auf rund 2 Millionen gedrückt werden. 2021 investierte die Gemeinde Hausen deutlich weniger als geplant: Die Nettoinvestition lagen bei rund 2 Millionen, budgetiert waren Nettoinvestitionen von rund 10 Millionen. Auf die Bedenken eines Votanten, ob es nun zu einem Investitionsstau komme, antwortete Gemeindepräsident Stefan Gyseler: «Alles läuft nach Plan, es wird nichts einfach verschoben.» Insbesondere im Bereich Abwasser gestalte sich die Projektplanung aufwendig, weil man sich mit Gemeinden im Kanton Zug absprechen müsse. Die Jahresrechnung wurde schliesslich einstimmig genehmigt. Am Schluss gab es noch Blumen und Wein für die zurücktretenden Gemeinderäte Reto Brönnimann (seit 2014 Gemeinderat), Gregor Blattmann (seit 2012 im Gemeinderat) und Peter Reichmuth (seit 2014 im Gemeinderat).


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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Juni 2022

Spontane Kinderhüeti entlastet Eltern Neue Serie «familienfreundliches Säuliamt» Angebote für Familien gibt es im Knonauer Amt viele. Nur weiss man oft zu wenig darüber. Etwa, dass man ins Familienzentrum von Montag bis Freitag spontan, ohne Voranmeldung, Kinder zum liebevoll betreuten Spielen mit anderen Kindern bringen kann. Eine willkommene, niederschwellige Entlastung für viele Eltern. von regula ZellWeger Was bedeutet «familienfreundlich»? Familienfreundlichkeit hat viele Facetten. Die Gemeinde Knonau macht es auf politischer Ebene vor: Im Dezember 2021 erhielt das Dorf als zweite Gemeinde im Kanton Zürich von Unicef Schweiz und Liechtenstein das Label «Kinderfreundliche Gemeinde». Damit zeigt Knonau den Willen, kinder- und jugendfreundliche Themen systematisch auf kommunaler Ebene zu verankern und setzt dabei auf eine umfassende Kinderund Jugendpolitik, welche die Partizipation von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum rückt und auch die Schaffung von mehr kinder- und jugendgerechten Angeboten fördert – die letztlich eine Bedeutung für die ganze Familie haben können. Auch in anderen Gemeinden machen sich Behörden, Institutionen und einzelne Personen für die Familienfreundlichkeit stark. Eine zentrale Rolle nimmt die Stadt Affoltern wahr, beispielsweise mit dem Familienzentrum, dem Familienclub, dem Bauspielplatz und dem regionalen Kinder- und Jugendhilfezentrum kjz des kantonalen Amtes für Jugend und Berufsberatung ajb. Auch andere Gemeinden verfügen über spezielle Angebote für Familien, engagierte Vereine unterstützen die Freizeitbeschäftigung und Privatpersonen realisieren familienzentrierte Ideen. Die Gemeinden Mettmenstetten und Knonau etwa ermöglichen ihren Ein-

FAMILIENFREUNDLICH Die Serie «Familienfreundliches Säuliamt» bietet Informationen und Tipps rund um lokale Angebote für Familien. Themen sind Freizeit, Gesundheit, Beratung und Betreuung. Danke für Tipps zu für Familien besonders interessanten Themen im Bezirk an: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red.) wohnern den Zugang zur App «parentu» und können damit eigene Events und News posten. «Parentu» informiert Eltern in 13 Sprachen und schickt wichtige Informationen via Pushnachrichten direkt auf das Smartphone der Eltern. Zugriff auf die Inhalte zum Thema frühkindliche Bildung, Erziehung und Gesundheit haben Eltern auch, wenn die eigene Gemeinde keine Lizenznehmerin ist. Ziel dieser Serie ist, über einzelne, zufällig ausgewählte Angebote für Familien zu informieren. Den Anfang macht das Familienzentrum Affoltern mit dem Kinderhüte-Angebot.

Spontane «Kinderhüeti» Die meisten Mütter kennen Situationen, in denen sie froh wären, ihre Kinder ein paar Stunden in liebevolle Obhut geben zu können. Gründe gibt es viele: Die Grosseltern fallen mit der Enkelbetreuung aus, man muss zum Arzt oder zum Coiffeur, man möchte in Ruhe eine Arbeit erledigen, die konstante Konzentration erfordert, man will mal ungestört einkaufen oder sich in Ruhe Zeit mit dem Partner nehmen. Es geht absolut nicht darum, Kinder von sechs Monaten bis fünf Jahre abzuschieben. Meist macht es den Kindern Spass, zusammen mit geschulten Betreuerinnen neue Spielsachen auszuprobieren und in liebevoll eingerichteten Räumen oder im

Während Nicole Boller für das Familienzentrum arbeitet, lieben es ihre beiden Kinder, in der Kinderhüeti mit anderen Kindern zu spielen, zu basteln und auch gemeinsam Zvieri zu essen. (Bild Regula Zellweger) geschützten, eingezäunten Abenteuergarten mit anderen Kindern zu spielen. Kinder aus unterschiedlichen Kulturen lernen hier beispielsweise auch spielerisch Sprüche und Lieder im Dialekt. Geöffnet ist die Kinderhüeti täglich von 14 bis 17 Uhr. Die gleichen Öffnungszeiten hat auch das Kafi Lollipop, wo Mütter plaudern oder lesen, während die Kinder drinnen oder draussen spielen.

Niederschwelliges Angebot Nicole Boller ist Co-Betriebsleiterin intern. Sie lobt das Arbeitsklima und schätzt, dass der Verein politisch und konfessionell neutral ist. Hier treffen sich Familien, Eltern und Erziehende sowie Kinder aller sozialen und kulturellen Schichten. Zugang zu den Ange-

boten haben Kinder und ihre Bezugspersonen aus dem ganzen Knonauer Amt und Interessierte aus umliegenden Gemeinden. Ein besonders attraktives Angebot findet Nicole Boller die Abendhüeti, die Eltern unbelasteten Ausgang, Partnerzeit, ermöglicht. Sie meint: «Das wohlige Gefühl, wenn man in der Lounge vom Kafi Lollipop sitzt, einen Cappuccino trinkt und dabei zusieht, wie die Kinder im Bädli und im Sandkasten mit anderen Kindern spielen, ist einfach unbezahlbar. Das Familienzentrum ist ein offener Begegnungsort, wo alle herzlich willkommen sind. Wie das afrikanische Sprichwort sagt: Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf. Deshalb werden zwischenmenschliche Beziehungen im Familienzentrum mit den Angeboten gepflegt, gefördert und gelebt.»

Angebote des Familienzentrums Affoltern • • • • • • • • • • • • •

Kinderhüeti Spielgruppe Kafi Lollipop Play & Dine Baby- und Knirpsentreff Coffee Mornings Mittagessen Diverse Kurse Sprachliche Frühförderung Raumvermietung Flohmarkt Sprachenkafi Spanisch Elki-Singen

Weitere Informationen unter familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

ZWISCHEN-RUF

Zornesfalten Es täuscht, ich bin gar nicht nervös Ich schau nur meistens etwas bös wegen meiner Zornesfalten Blöd, wie die sich so verhalten Wie gut, dass meine Tochter Rosi Ärztin ist, ein Hauttyp-Profi Mit einer Nadel sticht sie rein fünfmal – herrje, tut weh Doch was sein muss das muss sein Und siehe da, nach ein, zwei Wochen haben die Falten sich verkrochen Oh, wie seh ich aus – entspannt Danke und Kuss – wir sind ja verwandt Und – falls Sie noch Fragen haben muss ich Ihnen deutlich sagen: Botox – das gilt nicht für Männer Nein, nein und noch mal nein Männer dürfen faltenreich sein Ute Ruf

KORREKT Schulhausabwart verabschiedet An der Gemeindeversammlung vom 1. Juni in Stallikon wurde Schulhausabwart Betschart nach 34 Jahren im Amt in den Ruhestand verabschiedet. Allerdings heisst er mit Vorname Franz und nicht Frank, wie im «Anzeiger» vom 3. Juni irrtümlich zu lesen war. Wir bitten um Entschuldigung. (red.)

Warum der «Cannonrun 3000» ein abruptes Ende fand

Bezirksgericht Affoltern: Je zwölf Monate auf Bewährung für zwei Raser aus England Im Rahmen des «Cannonrun 3000» haben zwei Engländer die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem Nordring, im Üetlibergund Islisbergtunnel massiv überschritten und zudem andere Verkehrsvorschriften missachtet. von Werner Schneiter Zwei der drei angeklagten Briten mussten sich Ende März vor Bezirksgericht Affoltern verantworten. Sowohl der 53-Jährige als auch der vier Jahre Jüngere sind Firmen-Direktoren. Zusammen mit einem weiteren Kollegen (separates Verfahren) beteiligten sie sich am «Cannonrun 3000», der in diesem Fall an Pfingsten 2017 in Grossbritannien gestartet wurde und von insgesamt gegen 40 Fahrzeughaltern bestritten wurde. Monaco, das Ziel der pfeilschnellen Reise, erreichten die drei Raser nicht, weil sie auf der A4 von der Polizei gestoppt werden konnten. Die Lenker der Nissan GT-R wollten gemäss Anklageschrift unbedingt als Gruppe zusammenbleiben. Sie missachteten zulässige Geschwindigkeiten, Abstandsvorschriften und weitere Verkehrsregeln, unter anderem durch Befahren von Sperrflächen und Spurwechsel ohne Blinken «in äusserst gravierender Weise», hält die Staatsanwaltschaft fest und spricht von hochriskanter Fahrweise. Die Rede ist von

Geschwindigkeiten bis zu 188 km/h und Abständen von weniger als einer Sekunde.

«Mein Leben ist ruiniert» Für die Ertappten mit schweren Folgen: Fast drei Monate verbrachten die Angeklagten in Untersuchungshaft in der Schweiz – eine Massnahme, die beide hart getroffen hat, wie sie vor Bezirksgericht einräumten. «Ich habe nie verstanden, dass ich so lange ins Gefängnis musste. Mein Leben ist ruiniert», sagte der eine unter Tränen. Der andere klagte über verlorene Geschäftsaufträge, von Schlaf- und psychischen Problemen. Mit ihren Argumenten hatten sie angesichts der Videoaufnahmen einen schweren Stand vor Gericht. Sie versuchten, die Schwere ihrer Vergehen zu relativieren – auch mit der Frage, weshalb sie von der Polizei fast eine halbe Stunde verfolgt wurden, ohne gestoppt zu werden. Im Weiteren sei das Verkehrsaufkommen nicht gross gewesen, man habe niemanden in Gefahr gebracht und sei sicher unterwegs gewesen. Funkkontakt, um als Gruppe zusammenzubleiben, habe es nicht gegeben. Der Staatsanwalt sprach von Risikobereitschaft und sieht in den Vergehen vorsätzliches Handeln, derweil die Verteidigung die Nichtberücksichtigung von «diversen Sicherheitsabzügen» monierten.

Einer der Angeklagten sprach von einem Schaden in der Höhe von 11 000 Pfund, der angeblich durch die Überbelastung des Autos im Rahmen eines Tests durch die Behörden in Dübendorf entstanden sein soll, weshalb ihm die Kosten nach den Worten seines Anwalts zu ersetzen sind. Laut Gericht muss das auf dem Zivilweg eingefordert werden.

Unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft Die Verteidiger stellten drei Gutachten des Forensischen Instituts infrage, deren Unverwertbarkeit sogar von der Staatsanwaltschaft bestätigt worden sei. Der Staatsanwalt forderte ein Nachtragsgutachten mit weiteren Details. Der eine Verteidiger plädierte für einfache und grobe Verletzung von Verkehrsregeln (wegen Tempoüberschreitungen und wegen zu geringen Abstands beim Spurwechsel) und eine bedingte Geldstrafe von höchstens 10 Tagessätzen à 30 Franken und die Entbindung von sämtlichen Kosten. Ausserdem sei seinem Mandanten eine Entschädigung von mindestens 17 700 Franken beziehungsweise 21 800 Franken zuzusprechen sowie eine Genugtuung von mindestens 19 300 Franken. Für den anderen Beschuldigten verlangt der Verteidiger einen Freispruch, für erstandene Haft 300 Franken pro Tag sowie eine Entschädigung von 5000 Franken wegen Rechtsverzögerung.

Sämtliche Kosten seien aus der Staatskasse zu berappen. Seit dem 12. Mai 2022 liegen nun die Urteile des Bezirksgerichts Affoltern vor: Die beiden Raser erhalten je zwölf Monate Gefängnis auf Bewährung – drei weniger als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Dies bei einer Probezeit von je zwei Jahren. Verurteilt wurden sie wegen qualifiziert grober Verletzung von Verkehrsregeln. Je 89 Tage sind durch U-Haft erstanden. Für beide Verurteilte verbleiben Kosten von je knapp 20 000 Franken. Die Kosten der beiden Verteidiger von gesamthaft fast 90 000 Franken gehen zulasten der Staatskasse.

Berufung wahrscheinlich Die beiden Verteidiger haben noch nicht entschieden, ob sie gegen die Urteile Berufung beim Obergericht einlegen werden. «Wir müssen hier erst das schriftlich begründete Urteil abwarten, tendieren aber auf eine Berufung», sagt Dr. iur. Christophe Bertisch von der Kanzlei Bertisch Kreutzmann, Zürich – dies wohl auch mit Blick auf den von National- und Ständerat entschärften «Raser-Artikel». Klar ist hingegen: Die Staatsanwaltschaft verzichtet auf einen Weiterzug des Urteils, wie Dr. iur. Jürg Boll gegenüber dem «Anzeiger» bestätigt. Urteile DG 210 005 und DG 210 006, noch nicht rechtskräftig.


Bezirk Affoltern

Abschied von der langjährigen Sigristin

Freitag, 10. Juni 2022

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Neun Kirchenorte – eine grosse, fröhliche Feier Begegnungsfest in Hausen im Zeichen der Kirchgemeinde Knonauer Amt

Bernadette Muff. (Archivbild zvg.) Mit grosser Bestürzung mussten wir vom Tod unserer langjährigen Sigristin Bernadette Muff Kenntnis nehmen. Sie war nicht nur in Knonau beliebte Sigristin, sondern betreute auch das Sigristenamt in Maschwanden. Bernadette war ein Mensch, der viel gab, viel hinnahm und wenig verlangte. Sie war stets hilfsbereit und zuverlässig. Speziell zu erwähnen ist die Art und Weise, wie sie es immer verstand, beide Kirchen mit Blumenschmuck zu verschönern. Sie liebte Blumen, das fiel einem immer wieder auf, wenn man auf dem Weg zum Bahnhof Knonau an ihrem Garten vorüberkam. Die Blumenpracht lockte auch immer wieder Berufsfotografen an. Auch die Tiere sind ihr sehr ans Herz gewachsen. So hatte sie grosse Freude an ihrer kleinen Menagerie rund ums Haus, welche sie mit ihrem Sohn Oliver pflegte. Die beiden Kirchenpflegen verlieren mit Bernadette eine liebe Kollegin, der es nie zu viel war, tüchtig mit anzupacken. Speziell in Erinnerung sind die spontanen Apéros, die sie immer souverän vor der Kirche Knonau organisierte und betreute. Bernadette, es war eine schöne Zeit mit Dir, wir vermissen Dich. Kirchenpflegen Knonau und Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl

Das Begegnungsfest an Pfingsten ist in Hausen seit vielen Jahren eine feste Tradition. Letzten Samstag wurde es zum grossen Fest der neuen reformierten Kirchgemeinde Knonauer Amt. Das Wetter machte perfekt mit, und die grosse Gästeschar freute sich über das abwechslungsreiche Programm und die Begegnungen. Von Marianne Voss Vor bald 20 Jahren wurde in Hausen rund um die Kirche das erste Begegnungsfest organisiert. Die Idee dahinter war, am Pfingstsamstag alle Daheimgebliebenen zu einem gemütlichen, geselligen und auch kulturellen Anlass einzuladen. Nach dem Motto: Lieber in der Schlange vor dem Grill oder Kuchenbuffet stehen, statt im Stau vor dem Gotthard. Seit Anfang Jahr gehört Hausen zu einer der neun reformierten Kirchgemeinden, die sich zur Kirchgemeinde Knonauer Amt zusammengeschlossen haben. Warum also nicht das Fest in Hausen zu einem Fest der gesamten neuen Kirchgemeinde machen? Ein OK, zusammen mit einer grossen Helferschar, stellte ein vielfältiges Fest auf die Beine. Das Wetter spielte am vergangenen Samstag perfekt mit, und die Gäste kamen aus den verschiedenen anderen Dörfern nach Hausen, sei es im Rahmen einer Sternwanderung zu Fuss, mit dem ÖV, dem Velo oder mit dem Pferdewagen. Der Platz um die reformierte Kirche füllte sich am Nachmittag mit vielen fröhlichen Menschen, die nach der offiziellen Begrüssung durch die Kirchenpflegepräsidentin Sibylle Gloor

Das OK des Begegnungsfestes vor dem neuen Kirchenwegweiser. Von links: Urs Guldener, Sonja Kilchmann, Sibylle Gloor, Theres Bommel, Doris Habegger, Anette Bodenhöfer und Pia Kinner. (Bild Marianne Voss) beim Apéro die Gläser klingen liessen. Anlässlich dieses ersten Aktes wurde ein origineller Wegweiser eingeweiht. Wohlgemerkt, es ist kein gelber Wanderwegweiser, sondern ein Kirchenwegweiser. Acht Pfeile weisen die Richtung der anderen Kirchenorte. Die Kilometerangabe bezeichnet die Distanz in Luftlinie von Kirchturm zu Kirchturm. In der grössten Entfernung liegt Ottenbach mit 10,85 Kilometern, in der kürzesten Rifferswil mit 2,91 Kilometern Distanz.

Abwechslungsreiches Konzert Der gemütliche Nachmittag nahm seinen Lauf. Aus der Kirche erklang kräfti-

ger Gesang. Das offene Singen wurde geschätzt. Draussen genossen andere die Sonne, Kaffee und Kuchen oder bereits die ersten Köstlichkeiten vom Grill. Der gemeinsame Gottesdienst war ein historischer Moment. Es war der erste gemeinsame Gottesdienst aller Kirchenorte der neuen Kirchgemeinde Knonauer Amt, also quasi der Einweihungsgottesdienst oder das Tauffest – im Sinne der Aufnahme in die Gemeinde. Die drei Pfarrpersonen Irene Girardet, Selina Zürrer und Werner Schneebeli führten durch die Feier, begrüssten offiziell die neun Mitglieder der Kirchenpflege und gaben ihnen je nach Ressort passende symbolische «Bhaltis» mit auf den Weg.

Den krönenden Abschluss machte ein Konzert mit dem Gospelchor Affoltern, dem Reformierten Kirchenchor Affoltern und den sechs Kirchenmusikerinnen und -musikern Tanya Birri, Anette Bodenhöfer, Andrea Kobi, Antonia Nardone, Daniel Rüegg und Rico Zela. Das Publikum genoss ein abwechslungsreiches musikalisches Feuerwerk, das alle klanglichen Farben enthielt – von getragener Gregorianik bis zu rhythmischen Gospelgesängen. Viele Gäste verweilten danach noch bis in die späten Nachtstunden an den Festbänken, genossen Speis und Trank sowie die Gespräche und das gesellige Zusammensein.

Seewadel-Ausflug auf den Zugersee Einer der erlebnisreichsten Tage für die Bewohnenden des Pflegeheims Seewadel ist der jährliche Ausflug. Dank der Unterstützung der Zivilschutzorganisation Albis konnte dieser Ausflug letzte Woche durchgeführt werden.

Kaffee und Gipfeli im Schiffsrestaurant für die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims Seewadel. (Bild zvg.)

Am Donnerstag traten die Bewohnenden des Pflegeheims Seewadel voller Vorfreude ihren erlebnisreichen Ausflug auf den Zugersee an. Die erste Gruppe startete um 8.30 Uhr die Reise nach Zug. Als alle an Bord waren, freuten sich die

Teilnehmenden über Kaffee und Gipfeli im Schiffsrestaurant. Nach einer einstündigen Fahrt über den See via Cham und Walchwil legten sie in Arth an. Dort wartete bereits der Car, welcher alle wieder zurück nach Affoltern brachte, wo sie anschliessend ihr Mittagessen im Seewadel-Provisorium geniessen konnten. Am Nachmittag reiste die zweite Gruppe Bewohnender nach Zug auf das Schiff. Während der Überfahrt nach Arth wurden auch sie verwöhnt, diesmal kamen sie in den Genuss eines köstlichen Stücks Zuger Kirschtorte mit einer Tasse Kaffee. Die Fahrt am Nach-

mittag dauerte etwas länger, da ein zusätzlicher Halt in Buonas eingelegt wurde. In Arth nahm der Carchauffeur auch diese Reisegruppe wieder in Empfang und fuhr sie pünktlich zum Nachtessen zurück nach Affoltern. Um den Seniorinnen und Senioren bestmöglich zur Seite zu stehen, wurde das Personal des Seewadel tatkräftig durch fünf Zivilschutzleistende der ZSO Albis unterstützt. Zum Glück für alle Beteiligten blieb das Wetter trocken und wurde im Laufe des Tages sogar immer schöner. Pflegeheim Seewadel

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Mettmenstetten ZH liegt auf der Sonnenseite der Albiskette, ist zentral gelegen und mit dem ÖV gut erschlossen. In unserer attraktiven Gemeinde leben heute rund 5600 Menschen, die auf eine moderne Infrastruktur und eine dienstleistungsorientierte Verwaltung zählen dürfen. Aufgrund der Pensionierung eines Mitarbeiters suchen wir auf Dezember 2022 oder nach Vereinbarung eine engagierte und kommunikativ versierte Person, welche als

Sachbearbeiter/-in Steueramt (80 – 100 %) interessante Aufgaben in einem dynamischen Team übernehmen will. Ihre Hauptaufgaben • Kontrolle und Veranlagungen von Steuererklärungen • Vorbereitung und Durchführung des Steuerbezugs (inkl. Inkassomassnahmen und Verlustscheinbewirtschaftung) • Führung des Steuerregisters und Verarbeitung der Registermutationen • Auskunftserteilung und Beratung unserer Kundschaft • Allgemeine Korrespondenz und administrative Arbeiten • Zusatzaufgaben mit Eigenverantwortung im Steuerbereich je nach Eignung und Absprache möglich Sie bringen mit • Vorzugsweise abgeschlossene kaufmännische Verwaltungslehre • Berufserfahrung im Zürcher Steuerwesen mit Einschätzungskompetenz • Selbständige, speditive und exakte Arbeitsweise • Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität • Teamfähigkeit, vernetztes Denken und grosses Verantwortungsbewusstsein • Stilsicherheit im schriftlichen und mündlichen Ausdruck • Gute IT-Anwenderkenntnisse (MS Office und idealerweise Nest Steuern) Wir bieten Ihnen • Eine selbständige, verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit • Zeitgemässe Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten • Ein wertschätzendes Arbeitsklima in einem motivierten und kollegialen Team Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige und digitale Bewerbung (maximal zwei PDF-Dokumente) bis am 24. Juni 2022 an die Adresse gemeinde@mettmenstetten.ch. Für Auskünfte steht Ihnen Rico Roth, Steuersekretär der Gemeinde Mettmenstetten, Telefon 044 767 90 11, gerne zur Verfügung

Für die Reinigung unserer schönen modernen Schulanlage suchen wir auf den 1. August 2022

zwei Reinigungsfachleute à je 40% mit Verfügbarkeit gemäss wiederkehrendem Arbeitsplan von Montag bis Freitag (keine Abendeinsätze). Sie verfügen über fundiertes Wissen bezüglich der Behandlung von Oberflächen und arbeiten exakt, effizient und gründlich. Wir bieten – fortschrittliche Arbeitsbedingungen mit Festanstellung – eine sorgfältige Einarbeitung durch unseren versierten Hauswart – ein hilfsbereites, engagiertes Team

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Leiter/in Waldspielgruppe jeweils am Donnerstag-Nachmittag Das vollständige Inserat und Informationen zu unserer Schule finden Sie auf unserer Website.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Juni 2022

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«Ich gehe in den Garten zum Auftanken» Serie «Gärten»: Margrit Iseli pflegt ihren Garten mit Hingabe

Immer etwas zu entdecken: Artenvielfalt im Garten von Margrit Iseli.

Um den Sitzplatz vor dem Haus wachsen Blumen und Stauden.

Seit 45 Jahren wohnt Margrit Iseli in einer besonderen Wohngemeinschaft mit sechs anderen Hausbesitzern. Mit dem Älterwerden haben sich die Gewohnheiten aller bezüglich Garten geändert. Während einige Gemüsegärten verschwanden, wachsen in ihrem Garten Gemüse, Beeren und Blumen wild durcheinander.

Idealismus und man suchte neue Formen des sozialen Zusammenlebens «Die Gemeinschaft war keine Kommune, sondern eine echte Gemeinschaft von jungen Familien», erzählt Margrit Iseli. Einst hatte Margrit Iseli gelernt, dass man Karotten akkurat entlang einer Saatschnur sät. Mitte der 1990erJahre kam die Hobbygärtnerin immer mehr von dieser Art des Gärtnerns ab. Sie baute in Mischkultur an, vermied Gifte und besuchte Kurse bei Bioterra, der führenden Organisation für Biound Naturgärten in der Schweiz. Sie kaufte Biosetzlinge und nahm an Biopflanzen-Tauschbörsen teil. Unterdessen besitzt ihre Tochter einen Schrebergarten in Zürich, wo bereits die Enkelkinder die Gartenphilosophie ihrer Grossmutter kennenlernen. Ihr Sohn hat eine Wohnung in ihrem Haus in Sellenbüren und geht ihr bei körperlich schwerer Arbeit gern zur Hand.

Von Regula ZellwegeR Einst stand in Sellenbüren ein altes Bauernhaus. Ein Teil des landwirtschaftlich genutzten Landes wurde Anfang der 70er-Jahre in Bauland verwandelt. Damit hatten sieben Familien die Chance, günstiges Bauland zu kaufen. Sie bauten gemeinsam sieben Reiheneinfamilienhäuser. Lange waren die jungen Leute die direkten Nachbarn der Bauernfamilie und pflegten einen guten Kontakt. Erst später siedelte der Bauer auf die andere Seite der Reppischtalstrasse. Die Reiheneinfamilienhäuser sind im Keller miteinander verbunden und verfügen über gemeinsam genutzte

Räume und gemeinsames Land mit Obstbäumen. Noch heute isst man am Sonntagabend jeweils im Gemeinschaftsraum. Rund 100 Quadratmeter nutzt Margrit Iseli privat, gern erntet sie aber auch von den gemeinsamen Obstbäumen.

Frühe Liebe zu Gärten Schon während ihrer Kindheit in Zürich pflegte Margrit eine Freundschaft zu einem Mädchen, dessen Eltern einen Garten besassen. Gern wäre sie auch so aufgewachsen. Nach ihrer Lehre und einer Handelsschule heiratete sie mit 23 Jahren und reiste mit ihrem Mann per Frachter nach Australien. Bald bewohnte das Paar eine Wohnung mit einer Blumentopfplantage auf dem Balkon. Kurz darauf konnten die beiden ein Haus mit Garten mieten – und dort konnte Margrit Iseli erstmals ihre Gartenträume verwirklichen. Wieder zurück in der Schweiz kamen eine Tochter und ein Sohn zur Welt und bei Margrit Iseli regte sich wieder der Wunsch nach einem Garten. Als das Paar das Haus erwarb, wirkte die Bewegung der 68er-Jahre nach. Es herrschte damals bei jungen Menschen

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Ein ganzes Jahr

«Sommer» Vier Entdeckungsreisen im Knonaueramt mit Kantonsra Kantonsrat Daniel Sommer

Bio-Logisch Freitag, 17. Juni 2022, Knonau 14.50 16.00 16.30 18.00 18.30

Bahnhof Knonau Zu Fuss durch’s Dorf mit Inputs von Benjamin Kämpfen zur Biodiversität im Siedlungsraum Biohof Margel Familie Frei Einblick in die Geschichte des Hofes Drei Stationen rund um den Hof Holunderkulturen für Ricola; 100 ProSpeciaRara Obstsorten; Bienen und ihre Bedeutung mit der Imkerei am Wattbach Landwirtschaft und Biodiversität heute!? Daniel Sommer im Dialog mit Katrin und Lukas Frei Apéro mit Zopf, Honig und anderen Köstlichkeiten; Möglichkeit zum Brötle am Füür*, Ausklang mit Singen *) Grillgut bitte selbst mitnehmen, Getränke und Brot sind offeriert

Weitere Auskünfte unter 079 223 61 62 oder daniel.sommer@evpzh.ch Eine Anmeldung erleichtert uns die Planung. Gerne per E-Mail an ganzesjahrsommer@evp-bezirk-affoltern.ch Öffentliche Veranstaltungsreihe der EVP Bezirk Affoltern – evp-bezirk-affoltern.ch

Artenvielfalt und Genuss Zum Haus gehört ein kleiner Sitzplatz mit Blumen direkt am Haus. In den Garten muss Margrit Iseli rund 40 Meter zum Ende des gemeinsamen Grundstückes gehen. Diesen Weg nimmt sie jeden Morgen und bei jedem Wetter gern unter die Füsse. Mit Recht ist sie stolz auf ihren dicht bewachsenen, eingezäunten, kleinen, wilden Garten mit Gemüse, Beeren, Blumen und kleinem Biotop. Das Arbeiten und vor allem das intensive Beobachten vom Leben im Garten faszinieren sie. Sie legt Wert auf Artenvielfalt und freut sich über die Wildbienen und weitere Insekten, die sich in ihrem Garten wohlfühlen. Unkraut jätet sie nur, wenn es andere Pflanzen zu sehr verdrängt – ansonsten nennt sie es «Wildkräuter». Sie hat sich längst mittels Lektüre und Kursbesuchen in-

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Tipps zu besonders sehenswerten Gärten im Bezirk sind willkommen und an redaktion@affolteranzeiger. ch zu richten. (red.)

Margrit Iseli liebt ihren etwas verwunschenen Garten. (Bilder Regula Zellweger) formiert, welche Wildkräuter essbar sind. Margrit Iseli geniesst nicht nur das Arbeiten und das entspannte Sein in ihrem Garten, sie verwertet auch Obst, Beeren, Gemüse und Kräuter. Tomaten verwandelt sie in schmackhaftes Sugo. Dazu gart sie die Tomaten im Backofen vor. «Das intensiviert den Geschmack.» Früchte verarbeitet sie zu Mus oder kreativen Konfitüren-Kombinationen. Einer ihrer Top-Hits ist Birnengelee mit kleinen Birnenstücken, mit Safran und

Chili zubereitet. «Das schmeckt wunderbar zu Käse», erklärt sie. Zwiebeln in Rotwein verschenkt sie gern. Dörrschnitze stehen in einem Glas zum Knabbern bereit. Die Leibspeise ihrer Enkel sind Erdbeer-Chips, fein geschnittene, getrocknete Erdbeerscheiben. Mit zunehmendem Alter schätzt sie die Lebensqualität, die ihr der Garten bietet, immer mehr. Früher ist sie viel gereist, nun findet sie täglich Glücksmomente in ihrem Garten, die sie bewusst zelebriert.


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Forum

Biodiversität hautnah «Ein ganzes Jahr Sommer» – Veranstaltungsreihe der EVP in Knonau auf dem Biohof Margel. Auf der zweiten von vier Entdeckungsreisen laden Kantonsrat Daniel Sommer und die EVP im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Ein ganzes Jahr Sommer» zum Anlass mit dem Titel «Bio-Logisch» ein. Am Freitag, 17. Juni, geht es um 14.50 Uhr beim Bahnhof Knonau los. Naturexperte Benjamin Kämpfen zeigt während eines Spaziergangs durch das Dorf Beispiele der Biodiversität im Siedlungsraum auf. Der Biohof Margel der Familie Frei ist das Ziel des Rundgangs, wo Besonderheiten warten. Zum Beispiel die Holunderblüten-Produktion, die Zutaten für die Ricola-Bonbons liefert. Oder die rund 100 «ProSpecieRara»Obstsorten, die für die Biodiversität von grosser Bedeutung sind. Gastrecht auf

dem Hof geniesst an diesem Tag auch die Imkerei am Wattbach. Manuela und Matthias Gasser verstehen es, Laien für die faszinierende Welt der Bienen zu begeistern. Die biologische Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung unserer Ressourcen. Aber sichern wir damit auch eine ausreichende Nahrungsmittelproduktion? Und was tut die Politik diesbezüglich? Solche Fragen werden Gesprächsinhalt zwischen Kathrin und Lukas Frei und Kantonsrat Daniel Sommer sein. Abgerundet wird der Anlass mit einem Apéro. Zum Bräteln ist eingeladen, wer nach dem Schluss noch Lust hat. Getränke und Brot sind offeriert, Grillgut nehmen alle selber mit. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Mehr Infos dazu: www. evp-bezirk-affoltern.ch

Freitag, 10. Juni 2022

MARKTPL ATZ

Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Ein Orientteppich ist ein Stück Kultur Akorug handelt mit hochwertigen Unikaten

EVP Bezirk Affoltern Sie bieten an der Baarerstrasse 59 in Zug die europaweit grösste Auswahl an handgeknüpften Orientteppichen von höchster Qualität. Von links: Sohn Kianoush und Vater Kazem Sadeghi, Bruder Ghasem Sadeghi, Ali Vahdatipour, Silvia Locher und Bruder Moussa Sadeghi. (Bild zvg.)

Seit über 30 Jahren dreht sich im Geschäft der Akorug AG in Zug alles um Orientteppiche. Die Gebrüder Sadeghi, sie sind allesamt ausgebildete Teppichrestaurateure, verkaufen, reinigen und reparieren alte und moderne Orientteppiche originalgetreu und alles unter einem Dach.

Holunderblüten-Hain auf dem Biohof Margel in Knonau. (Bild zvg.)

Ja zum Stadtpark Brauiweiher Der Stadtrat Affoltern schlägt einen Projektierungskredit von 985 000 Franken für die ökologische Aufwertung und Umgestaltung zu einem Stadtpark vor. Der ehemalige Brauiweiher ist jetzt schon ein Naturschutzgebiet und wird auch weiterhin eines bleiben. Durch die Erstellung mehrerer kleiner Weiher wird ein Teil als Naturfläche aufgewertet. Dieser Teil soll weiterhin nur der Natur gehören. Daneben wird es neu einen Bereich geben, wo sich Mensch und Natur begegnen können. Dort bekommen die Menschen auch die Möglichkeit, die Natur zu beobachten. Der vordere Bereich wird so zugänglich sein, dass dort auch Kinder verweilen können und zum Beispiel am Wasser beim Teich spielen können. Da in Affoltern in naher Zukunft grosse Überbauungen im Zentrum anstehen und die Bevölkerung stark zu-

nehmen wird, sind solche qualitativ wertvollen Aussenräume für die Bevölkerung von Affoltern jetzt ein Bedürfnis und eine Investition in die Zukunft. Von diesem Naturpark sind die Parteien EVP, GLP, Grüne, SP und der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern klar überzeugt. Sie fordern die Stimmberechtigten von Affoltern auf, an der Gemeindeversammlung vom 20. Juni zu erscheinen und dieses Projekt zu unterstützen. Alle Interessierten sind zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Das Projekt wird vor Ort vorgestellt, und Fragen können beantwortet werden. EVP, GLP, Grüne, SP und Nvba

Für Kazem Sadeghi sind Orientteppiche keinesfalls einfach Fussabtreter, sondern vielmehr «Kunstwerke, die ein Leben lang begleiten und erfreuen», wie er festhält. Kazem Sadeghi und seine Brüder Ghasem und Moussa sind die Seelen des Familiengeschäfts im Geschäftshaus, welches an der Baarerstrasse im Herzen der Stadt Zug liegt. Durch die Tür getreten, eröffnet sich dem Besucher auf über 400 Quadratmetern (verteilt auf das Hauptgeschäft, die Galerie sowie das Lager) die ganze Welt der Orientteppiche – traditionelle wie solche mit modernen, dezenteren und ruhigeren Mustern als ihr traditionelles Pendant. Nichtsdestotrotz werden diese aber allesamt wie eh und je nach dem Prinzip der Klassiker aus dem Iran gefertigt, mit ausgesuchter, professionell bearbeiteter Schurlammwolle, eingefärbt mit natürlichen Pflanzenfarben, in Handarbeit gestaltet und verarbeitet sowie dreimal gewaschen, womit sie Form und Farben behalten.

Eigene moderne Teppichlinie – allesamt Unikate «Jeder dieser nach tradierter Knüpfkunst handgeknüpften Teppiche ist einmalig, so wie ein Gemälde», sagt Sadeghi freundlich und ergänzt: «Sie werden in Tausenden von Arbeitsstunden aus hochwertigen Materialien gefertigt, leben von einer Idee, einer Vision, sind komponiert aus Symbolen und werden so durch Kunstfertigkeit, Hingabe und Fleiss greifbare Wirklichkeit.» Die Schönheit eines jeden Teppichs, den er aufschlägt oder auslegt, lässt einem die Augen übergehen. Hinter jedem Stück steckt enorm viel Arbeit, in der Regel sind je nach Teppich zwischen 100 000 und 1 600 000 Knoten auf einem Quadratmeter verknüpft – kein Vergleich mit maschinell gewebten Teppichen. Das Knüpfen eines Orientteppichs in traditioneller Handarbeit, so wie die Akorug AG sie verkauft, ist ein zeitaufwendiger Prozess, der je nach Grösse und Qualität gar bis Jahre dauern kann. Die Teppiche werden auf einem Webstuhl hergestellt, auf dem die Kettfäden aufgespannt werden, in die im Verlauf abwechselnd Knotenreihen eingeknüpft und Schussfäden eingewoben werden. «Wir handeln nicht mit Massenware, sondern nur mit Unikaten», betont Sadeghi noch einmal. Die Akorug AG hat die Veränderungen der Kundenbedürfnisse früh

Der Duft des Säuliamts

Infoveranstaltung Brauiweiher am Samstag, 11. Juni, 11.30 bis 12.30 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang

In Affoltern wird gebaut und der Ort nennt sich unterdessen Stadt. Es wird auch in Zukunft noch mehr und verdichtet gebaut werden. Um dieser Entwicklung etwas entgegenhalten zu können, brauchen wir aber auch grüne Flecken, wo die Menschen sich erholen können.

Am Freitagabend hat der Gemeinderat Bonstetten 72 Vereine, Gruppierungen oder Organisationen zu einem Anlass eingeladen, um den Freiwilligen, die sich unentgeltlich für das Wohlbefinden der Bevölkerung einsetzen, zu danken. Der Gemeindepräsident durfte beim Apéro über 60 Personen begrüssen und willkommen heissen. Er betonte nochmals, wie wichtig der Einsatz der Freiwilligen für ein Dorf wie Bonstetten sei.

Akorug AG Akorug AG, Verkauf, Reinigung und Reparatur von Orientteppichen, Baarerstrasse 59, Zug, Telefon 0417120944, info@akorug.ch, akorug.ch. Onlineshop mit über 3000 original handgeknüpften Orientteppichen sowie Schnäppchenangeboten unter akorug.ch/kategorie/online-shop.

Zukunftschancen bieten

Verein Aemtlerchorb Weitere Infos unter www.aemtlerchorb.ch.

Jugendprojekt Lift

Christa Reichwein, Grüne Affoltern

Die Sitzordnung beim Nachtessen war mehrheitlich dem Zufall überlassen. Unsere Tischrunde war bunt gemischt. Vertreter der reformierten Kirche, der Rotenbirben, von Solarbonstetten und der SVP sorgten für sehr interessante Diskussionen. Der Vorstand der SVP Bonstetten bedankt sich ganz herzlich beim Gemeinderat Bonstetten für die Einladung und die Durchführung dieses Anlasses. SVP Bonstetten

Allerdings ist man auch bezüglich Reinigung oder Reparaturen an Orientteppichen – klassischen wie neuen – im Familiengeschäft der Sadeghis in Zug exakt an der richtigen Adresse. Fleckenbehandlungen, Tiefenreinigungen, Reparaturen und Restaurationen sowie Teppichunterlagen sind genauso «ihr Ding» wie der Verkauf. «Unsere erfahrenen Mitarbeiter kümmern sich sorgfältig um Teppiche, reinigen diese mittels Bioteppichwäsche von Hand und reparieren oder restaurieren Kanten, Löcher und abgelaufene Stellen fachmännisch und originalgetreu», hält Kazem Sadeghi fest.

4000 Betriebe in der Schweiz stellen derzeit Jugendlichen einen Wochenarbeitsplatz (WAP) zur Verfügung. Dort können die jungen Menschen mindestens drei Monate lang zwei bis drei Stunden pro Woche einfache Arbeiten verrichten und profitieren so von praktischen Erfahrungen, die sie in ihren Fach- und Selbstkompetenzen stärken. Mit dem Engagement ergibt sich für Unternehmen die Gelegenheit, potenziellen Fachkräftenachwuchs kennenzulernen und eine gemeinsame Perspektive aufzubauen. Das Jugendprojekt «Lift» ist ein Integrations- und Präventionsprogramm an der Nahtstelle zwischen der Volksschule (Sek I) und der Berufsbildung (Sek II). Mit dem Ziel, zusätzliche WAP zu generieren, lanciert «Lift» die Kampagne «Setzen Sie auf Nachwuchs» und eröffnet so Chancen für Unternehmen und junge Menschen.

Eine solche Oase soll der Brauipark werden. Ein Ort, wo wir Einwohnerinnen und Einwohner von Affoltern innehalten und zur Ruhe kommen können. Nehmen wir diese Gelegenheit wahr und stimmen wir am 20. Juni ab mit einem beherzten Ja zum Brauipark.

Bonstetten würdigt Einsatz

Sorgfältigste Reinigung und originalgetreue Reparaturen

Der auch im Knonauer Amt aktive Verein «Lift» begleitet Jugendliche beim Übertritt in die Berufswelt. Derzeit mangelt es an Wochenarbeitsplätzen.

Coopark. Durchführung bei jeder Witterung, im Anschluss kleiner Apéro.

Ein überzeugtes Ja zum Brauipark Gemeindeversammlung Affoltern.

erkannt und dank exzellenter Verbindungen zu den Teppichknüpfern und -manufakturen im Iran mit ihrer eigenen modernen Teppichlinie stetig angepasst. Entsprechend führt sie neueste Teppichkreationen, die allerdings in Schönheit und Qualität den klassischen nicht nachstehen.

Die Flaschen sind bereit für das edle Ämtler Destillat. (Bild zvg.)

Dem Aemtler Gin merkt man seine Herkunft an: kein simpler Getreidebrand, sondern die sorgsam vergorenen Früchte aus der Hochstamm-Anlage vom Hof Allenwinden liefern die alkoholische Basis für den gekonnten Auszug. Er enthält neben den klassischen Zutaten auch diverse «Botanicals», also Kräuter und andere aromatische Pflanzenteile, aus den Betrieben der AemtlerchorbMitglieder. Diese tragen ihren dezen-

ten Anteil zum runden Geschmack dieses Ämtler Unikates bei. In der verfeinernden letzten Destillation entsteht schliesslich ein Produkt mit klar lokaler Note, eigenem Charakter und wohl bald schon mit Fan-Gemeinde aus nah und fern.


Gewerbe

ie wir fe

Freitag, 10. Juni 2022

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Werte und Normen

Michael Coors referiert in Affoltern über den Krieg als ethische Herausforderung. > Seite 15

Wichtige Ernährung

Triathlon-Coach Kurt Müller erklärt, was für den Saisonaufbau wichtig ist. > Seite 17

Kreativ arbeiten

«Menschen im Säuliamt»: Hannes Zaugg war viele Jahre in der Druckund Medienbranche tätig. > Seite 21

«Baschi» rockt zum Firmenjubiläum Berger Boiler-Service lädt zum Gratiskonzert nach Obfelden ein Ein Konzert zum 30-Jahre-Firmenjubiläum – das bietet Berger Boiler-Service der Öffentlichkeit am 17. Juni. Mit «Baschi» hat das Obfelder Unternehmen einen klangvollen Namen und Stimmungsgaranten verpflichtet. von Thomas sTöckli Zum 25-Jahre-Jubiläum offerierte Berger Boiler-Service ein Open-Air-Kino, fünf Jahre später wird es nun zum 30. Geburtstag nochmals eine höhere Liga: Kein Geringerer als «Baschi-National», der spätestens mit seiner Fussball-Hymne «Bring en hei» Kultstatus erlangt hat, wird in Obfelden erwartet. Hierhin hat das Unternehmen vor zehn Jahren seinen Hauptsitz verlegt. Zweigniederlassungen befinden sich in Baar und in Bubikon.

«Wir sind dankbar, dass wir unser Geschäft so aufbauen konnten», betonen Lukas und Helen Berger. Von St. Gallen bis ins Tessin reicht das Einsatzgebiet mittlerweile, wobei die Kundendichte im Knonauer Amt nach wie vor besonders hoch ist. «Fast jeder, der Warmwasser konsumiert, ist Kunde von uns», veranschaulicht Lukas Berger. Manche direkt, andere indirekt, denn das BergerTeam arbeitet auch mit sehr vielen anderen Installateuren zusammen.

«Wilcox» als Vorgruppe Für das grosse Kundenvertrauen will sich die Obfelder Firma nun eben mit einem Gratiskonzert an der Räschstrasse bedanken. Auf dem Gerstenfeld unmittelbar neben dem Firmensitz wird dazu eine Bühne aufgebaut. Das Publikum findet auf dem – teils überdachten – Vorplatz und dem angrenzenden Gehweg

Platz. Ab 18 Uhr bewirtet Berger BoilerService hier mit Speis und Trank. Der Risotto wird mit externer Unterstützung selber zubereitet. Um 19 Uhr heizt die Hausemer Band Wilcox dem Publikum ein, ab 20 Uhr gehört die Bühne dann Baschi und seiner Band. Der MundartBarde wird übrigens mit einem ZwölfPersonen-Team an Musikern und Technikern in Obfelden erwartet. «Mit Prunk, Glitzer und Gitarre gegen die Tristesse und für das Leben» – Baschi steht für Toleranz, für Freude, Freundschaft und Austausch. Das sind Werte, mit denen sich das Berger-Team bestens identifizieren kann. «Musik polarisiert immer», ist sich Lukas Berger bewusst, «aber Baschi passt mit seiner offenen, unkomplizierten Art einfach zu uns.» Ziel war, einen Act zu bieten, der über die Region hinaus bekannt ist. «Die Leute haben wieder das Bedürfnis, sich zu treffen», sagt Helen Berger, «und es soll ein schöner Abend werden, der in Erinnerung bleibt», wünscht sie sich.

Bestehendes erhalten

Lukas und Helen Berger mit Serviceleiter Davide Luongo (von links). (Bild zvg.)

MARKTPL ATZ

Hinter der Firmengründung standen vor 30 Jahren übrigens ganz moderne Überlegungen: «Bestehendes erhalten ist am nachhaltigsten», hat Lukas Berger erkannt und sich darauf spezialisiert, die Lebensdauer von Boilern zu verlängern. Ein Servicefahrzeug mit allen Ersatzteilen an Bord sei damals bei anderen noch kein Thema gewesen,

Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

«Creative Market» zum Entdecken und Ausprobieren Workshops besuchen und Einzelstücke erwerben im «The Studios» Die Kreativwerkstätte «The Studios» in Affoltern lädt zum ersten Creative Market ein. Am 18. Juni können hier Workshops besucht oder auch auserlesene, handgefertigte Einzelstücke erworben werden. Beim Creative Market in den Hallen von «The Studios» in Affoltern kommen Kreativköpfe sowie Liebhaberinnen von selbstgemachter Kunst und Accessoires voll auf ihre Kosten. Zusätzlich laden verschiedene Workshops Hobbybastler dazu ein, den eigenen Kunsthorizont zu erweitern. «Wir möchten Machern der Region die Chance geben, ihre Werke den Marktbesuchern zu präsentieren und zu verkaufen», so Micha Federle, Inhaber von «The Studios». Weiter sollen Interessierte direkt von der Expertise der Künstler profitieren und sich mit Workshops weiterbilden können. Man lernt zum Beispiel, wie man einen Flaschengarten bepflanzt oder wie man stilsicher Holzkisten verschönert. Bei den Marktständen finden sich unter anderem handgemachte Accessoires, Vintage-Möbel, natürliche Beautyprodukte, Skulpturen aus verschiedenen Materialien sowie Gemälde in diversen Techniken.

«The Studios»: Ein Ort, um Neues zu kreieren. (Bild zvg.)

Treffpunkt für Künstler und Macher Das «The Studios» ist seit Anfang Jahr der Treffpunkt in Affoltern für Macher, Künstlerinnen, Bastler und solche, die es noch werden möchten. Ob Verein, Betrieb oder Freunde: Wer kreieren will oder ein Projekt hat, ist im «The Studios» richtig. Es ist ein Ort für

Begegnung zum Fachsimpeln, um Neues zu lernen und zu erschaffen und um Wissen weiterzugeben. The Studios Creative Market am 18. Juni, 10 bis 15 Uhr, The Studios, Zwillikerstrasse 4, Affoltern. Weitere Infos: www.studios-pointbreak.com; Kontakt für Interessierte: Fernando Martig, fernando@pointbreak.live.

«Baschi» kommt nach Obfelden. (Bild Luz Palokaj) blickt er zurück. Die Investition in den Unterhalt – dazu gehören auch der Korrosions- und der Kalkschutz – lohne sich, nicht nur wegen der Gerätesondern auch wegen der Installationskosten, die bei einem Ersatz anfallen. Seit der Pionierzeit ist das Unternehmen auch im Solarbereich stark, und zwar nicht nur in der Fotovoltaik: «Wir verstehen etwas von Strom und Wärme», so Lukas Berger. Schliesslich mache beim Wohnen nicht der Strom

den grossen Energiebedarf aus, sondern das Warmwasser und die Heizung. «Feiern Sie mit uns!», steht auf den Flugblättern, welche die Bergers zu ihrem Firmenjubiläum gestreut haben. «Am Gratiskonzert sind alle willkommen», betonen sie und rechnen denn auch mit mehreren hundert Zuhörern – je nach Wetter halt. Gratiskonzert am Freitag, 17. Juni, 18 bis 22 Uhr, bei Berger Boiler-Service, Räschstrasse 31, Obfelden.

Leitungswechsel bei Ades in Mettmenstetten

Luc Estapé übernimmt von Rita Bachmann Als nicht staatliche Organisation (NGO) mit Sitz in Mettmenstetten setzt sich Ades für den Erhalt des Waldes und der Lebensgrundlagen Madagaskars ein. Im August wird Luc Estapé die Leitung übernehmen. Mit Solar- und Energiesparkochern madagassischen Familien ermöglichen, ihren Holz- und Kohleverbrauch signifikant zu senken – damit hat sich die nicht staatliche Organisation (NGO) Ades mit Schweizer Hauptsitz in Mettmenstetten einen Namen gemacht. 2021 feierte sie das zwanzigjährige Bestehen und wurde zur internationalen «.ORG»-Organisation des Jahres ausgezeichnet. Mit ihrem Engagement, zu dem auch Bildungsmassnahmen und Wiederaufforstung gehören, sensibilisiert Ades die Menschen in Madagaskar, schützt den bedrohten Waldbestand der Insel und schafft Perspektiven gegen Armut und Landflucht. Ades wächst und konnte im Jahr 2021 die erwarteten Zahlen deutlich übertreffen und die für 2025 gesteckten Wachstumsziele bereits vorzeitig erreichen. Nach dem Ausbau der eigenen Infrastruktur, dem Aufbau einer madagassischen Geschäftsleitung und frisch verlängerten Verträgen mit zentralen Partnern wie myclimate ist die NGO für die Zukunft bestens gerüstet.

Luc Estapé übernimmt neu die Geschäftsleitung von Ades. (Bild zvg.) Nach vier erfolgreichen Jahren verlässt Geschäftsleiterin Rita Bachmann Ades – «aus persönlichen Gründen», wie die NGO mitteilt. Sie übergibt ihre Aufgaben am ersten August 2022 an Luc Estapé. Der Vater von zwei Kindern war die letzten sechs Jahre als Geschäftsleiter bei AFS Schweiz tätig. Er ist begeistert vom Projekt Ades und hat das Ziel, der Erfolgsgeschichte für Mensch und Natur in Madagaskar ein neues Kapitel hinzuzufügen. (red.) Weitere Infos unter www.ades-solaire.org.


Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 12. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli 17.00 Jugendgottesdienst in Maschwanden

Sonntag, 12. Juni 10.00 Kirche Stallikon, Konfirmations-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler & Konfirmanden Thema: «Wird schon schiefgehen» Musik: Zhanel Messaadi, Orgel & Keyboard / Thierry Kuster, Saxofon anschliessend Apéro 16.00 Kirche Wettswil, Kinderkonzert «De Tag wird hip», Sunechind vom Säuliamt Leitung: Gabriela Bächinger Türöffnung 15.45 Uhr Eintritt frei, Kollekte

Samstag, 11. Juni 16.00 Firmung mit Generalvikar Jürg Stuker und Pfr. Ignace Bisewo Pesa Firmleiter Silvana Bartels und Adrian Steiner 11.00 Taufe

Samstag, 18. Juni Neuzuzüger-Brunch Falls Sie Neuzuzüger:in von Mättmi sind und gerne teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei uns

Ref. Kirche Obfelden

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 12. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Bettina Bartels, «Gegen die Mutlosigkeit» Musik: Susanne Baltensperger Dienstag, 14. Juni Anmeldeschluss «Fahrt ins Blaue» gemäss Einladung. Bitte bei Elisabeth Bieri anmelden, 044 761 66 26

Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 10. Juni 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Sonntag, 12. Juni 10.00 Konfirmation «Ist das Leben eine endlose Reise, in der man Momente, Erfahrungen und Lektionen in einem Rucksack sammelt und diese ins Jenseits trägt?» (Matthäus 6,19-21) Pfr. Werner Schneebeli, Antonia Nardone (Piano) und Eve Rickenmann (Gesang) Konfirmiert werden Patrizia Strehler, Colin Reppel, Fiona Schatzmann, Robbie Furter, Ellie Klaming, Nils Frei, Matteo Strehler, Eva Weiss, Yanis Bill, Florian Schneebeli, Melina Eichholzer, Timo Schuler und Yesenia Buschor Dienstag,14. Juni 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal 19.30 «Die Kirchen und der Krieg in der Ukraine» Vortrag von Pfrn. Bettina Lichtler in der Kirche Samstag, 18. Juni 10.00 – ca. 14.00 Fest der Kulturen auf der Piazza Zentrum Oberdorf

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 10. Juni 2022 19.00 Fyrabig-Musig im Chilegarte, Special-Guest: Brendan Petrassi Singer/Songwriter. (bei Regen in der Kirche)

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 12. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und Pfarrerin Irene Girardet. Anschliessend Apéro Montag, 13. Juni 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 17. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 12. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer Konfirmiert werden Ben-Luca Ehrbar, Louisa Ackermann, Livia Freund, Yael Irniger, Elina Kresser, Seraina Meile, Lucy Nievergelt, Maj Elin Steinmann, Lilou Vetsch

Ref. Kirche Kappel a. A.

Samstag, 11. Juni 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Flamme 9.45 Kolibri im Kirchgemeindehaus 16.00 Probe der Konfirmandengruppe Sonntag, 12. Juni 10.00 Konfirmation, Pfrn. Eva Eiderbrant Musik: Erich Eder (Orgel), Markus Roth (Bass) und Hannes Wittwer (Schlagzeug) Dienstag, 14. Juni 15.45 Minichile, Gruppe Sonne Mittwoch, 15. Juni 14.00 JuKi-Exkursion nach Kappel Freitag, 17. Juni 18.00 Phönix-Treff

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 12. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfr. Roger Vogt Musik: Ines Schmid und Julian Remund Konfirmiert werden: Dario Hüni, Delaja Loosli, Julie Müller, Katelynn Müntener, Yara Schumacher, Lara Weber

Samstag, 11. Juni 17.30 Familiengottesdienst zum Versöhnungsweg

Dienstag, 14. Juni 20.30 Vollmondsingen Im Chor der Kirche oder draussen vor der Kirche

Dienstag, 14. Juni 19.00 Predigtnachgespräch im Pfarrhaus Pfrn. Ilona Monz

Ref. Kirche Rifferswil

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 12. Juni 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte. Donnerstag, 16. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 12. Juni 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 12. Juni 2022 10.00 Konfirmation unserer 1. Gruppe Konfirmandinnen/Konfirmanden Mit Jeremy Notz. Musik: Casey Crosby & Konfirmandinnen/ Konfirmanden. Anschl. Apéro riche, dazu spielt der Musikverein Bonstetten.

Sonntag, 12. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst in Maschwanden «Ihr seid das Licht der Welt» Mit Pfrn. Claudia Mehl Musik: Marianne Rutscho an den Tasten, Daniela und Markus Wuhrmann, Gesang und Gitarre Anschliessend Apéro im Pfarrhaus(garten)

www.ref-knonaueramt.ch

www.ref-knonaueramt.ch

www.kirche-stallikon-wettswil.ch

www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 12. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Ilona Monz Minako Matsuura (Orgel) Pascal Ganz (Solist)

Kloster Kappel a. A.

Montag, 13. Juni 09.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Kirche Stallikon, Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 14. Juni 19.00 Stille & Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 16. Juni 09.45 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Therapiehunde - Helfer in vielen Situationen

Sonntag, 12. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Ignace Bisewo Pesa Sunntigsfiir mit Sandra Hanke und Team Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Juni 10.30 Eucharistiefeier zum Patrozinium mit der Liturgiegruppe und dem Cäcilienverein, anschl. Apéro www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 12. Juni 10.00 Familiengottesdienst Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 12. Juni Kein Gottesdienst in Affoltern Heilsarmeefestival «Out of the box» in Thun Montag, 13. Juni 9.30 Baby/Kids-Song

Sonntag, 12. Juni 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa

Donnerstag, 16. Juni 14.30 Frauentreff

www.kath-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

www.affoltern.heilsarmee.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 11. Juni 18.00 Vorabendmesse

Sonntag, 12. Juni 9.30 Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl für alle Thema: «Unser Zaubertrank», Pfr. Christian Wermbter, Orgel: Daniel Rüegg, Gospelworkshopchor unter der Ltg. Tanya Birri www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 12. Juni – Dreifaltigkeitssonntag 9.00 Beichtgelegenheit 10.00 Hl. Messe mit Salzsegnung 11.00 Tauffeier Montag, 13. Juni 19.00 Monatsandacht Dienstag, 14. Juni 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 15. Juni 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 16. Juni 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Sonntag, 12. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch Samstag, 11. Juni 20.00 Filmabend!

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: Habakuk 2,1-4 Gott ist da – Du kannst im Glauben leben! Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht Mittwoch, 15. Juni 20.00 Frauenabend Thema: Johannes 2, 1-25 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 11. Juni 14.30 Firmung mit Bischofsvikar Andreas Fuchs, Matthias, Cristina, Sarah und den Firmanden mit Familien, Musik: Anette Bodenhöfer, Nadine Urmi und Jost Müller Sonntag, 12. Juni 11.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Orgel Roman Deuber

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.

berghilfe.ch

Donnerstag, 16. Juni 8.15 Wortgottesfeier zu Fonleichnam www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 10. Juni 2022

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Kasperli feiert Geburtstag Eigene Songs und Balladen «Zipfelmütze» zu Gast im Familienzentrum

Heidy H King und Thomas Güttinger in Affoltern

Mit eigenen Stücken die Kinder erfreuen – seit sechs Jahren fährt die mobile Kasperlibühne aus Affoltern überall hin, wo der Kasperli eingeladen wird.

Geschichten und Emotionen prägen die Lieder von Heidy H King. Zu hören sind sie am 17. Juni um 19 Uhr in der reformierten Kirche.

Viel Liebe und Leidenschaft steckt Chantal Perin von der Kasperlibühne Zipfelmütze, welche in Affoltern ihren Sitz hat, in die Geschichten und in die Herstellung der Requisiten, welche im eigenen Atelier produziert werden. Bei jedem Stück können die Kinder aktiv mitmachen und dem Kasperli und seinen Freunden helfen und sie begleiten. Die Kasperligeschichten eignen sich für Kinder ab vier Jahren. Der Kasperli Zipfelmütze ist aber nicht nur unterwegs: In seinem Kasperli-Atelier lädt er auch Kinder ein, ihre eigene Lieblingsfigur zu basteln und zu gestalten. Den Kopf anfertigen, welcher dann bemalt und geschmückt werden darf. Ein Kleidchen aus verschiedenen Stoffen schneidern und sehen, wie die Figur langsam entsteht und zum Leben erweckt wird. Die Kinder haben die Möglichkeit, selbst Kasperlitheater zu spielen und lernen ein paar Tricks und Tipps kennen. Im Kasperli-Atelier kann man aber auch mit Licht und Schatten experimentieren. Die Kinder haben die Möglichkeit, ein Schattentheaterstück zu kreieren. Zum Abschluss gibt es jeweils eine Aufführung für Eltern, Geschwister, Freundinnen und Freunde und Begleitpersonen. Am Sonntag, 12. Juni, feiert die Kasperlibühne Zipfelmütze ihren sechsten Geburtstag im Familienzentrum des Bezirks Affoltern. Alle sind herzlich eingeladen mitzufeiern. Ein Kinder-

Ein buntes Programm mit Songs und Balladen von Heidy H King im Bossa-, Swing-, Pop-, Rock- und Blues-Feeling, begleitet vom vielseitigen Gitarristen Thomas Güttinger aus dem deutschen Sigmaringen, erwartet die Konzertbesuchenden am Freitag, 17. Juni, 19 Uhr, in der reformierten Kirche Affoltern (und nicht im Kasinosaal, wie im «Anzeiger» vom 31. Mai zu lesen war). «Wenn Bilder, Gedanken oder eine Erzählung mit Emotionen zusammenfinden, ist die Zeit reif, einen neuen Song oder eine Ballade zu schreiben», sagt die Songwriterin Heidy H King und führt weiter aus: «Der Weg dahin ist jedes Mal wieder eine Überraschung.» So erzählt jeder Song von unterschiedlichen Emotionen, von Alltäglichem, was uns bewegt, laut und leise, in jungen Jahren bis ins Alter. (red.)

Kasperli kommt am 12. Juni. (Bild zvg.) Apéro wird offeriert. An diesem Jubiläumsanlass wird aber nicht nur Kasperlitheater gespielt, sondern auch ein Schattentheater aufgeführt. Das Stück «Der Froschkönig» von den Brüdern Grimm ist eines der ersten Schattentheater, welches die Kasperlibühne Zipfelmütze produziert hat – alles in Handarbeit. Ein weiterer Höhepunkt ist das neu gestaltete Koffer-Theater. Aus dem Koffer-Theater wird eine Geschichte auf die etwas andere Art erzählt. Einige Figuren sprechen Deutsch, andere antworten auf Französisch und umgekehrt. Die Erzählerin begleitet die Kinder in französischer Sprache. Die Geschichte kann von allen Kindern verstanden werden, auch wenn die eine der Sprachen nicht geläufig ist. Eine spannende Sache und sicher ein Erlebnis. Tickets (10/6 Franken) gibt es an der Theaterkasse.

Freitag, 17. Juni, Konzertbeginn 19 Uhr, Türöffnung 18.30 Uhr, reformierte Kirche Affoltern.

Heidy H King und Thomas Güttinger spielen Bossa, Swing, Pop, Rock und Blues.

Kollekte.

(Bild zvg.)

Der Krieg als ethische Herausforderung Ein Vortrag über christliche Friedensethik

Der Ukraine-Krieg hat nicht nur politische, sondern auch ethische Positionen ins Wanken gebracht. Am Dienstag, 21. Juni, referiert Michael Coors in der Kirche Affoltern über christliche Friedensethik.

Kasperlibühne Zipfelmütze

Der Wyssenbacher und die Jungfrau Auf dem Freiämter Sagenweg findet am Mittwoch, 15. Juni, eine Krimilesung statt. Noch heute, wenn der Wind nach Nordosten bläst, so sagt man, hört man den roten Wyssenbacher durch die hiesigen Wälder galoppieren. So auch am Mittwoch, 15. Juni, 19 Uhr. Dann nämlich kehrt der rote Wyssenbacher gleich doppelt ins Freiamt zurück. Anschliessend offerieren die Veranstalter einen Risotto. Die Freiämter Sage «Der rote Wyssenbacher» inspirierte den Wohler Roland Näf zu seinem Erstlingswerk «Die zwölf-

Der Krieg in der Ukraine wirft alte Fragen neu auf. Dürfen oder müssen Christinnen und Christen Kriegsdienst leisten? Was ist von dem Gebot Jesu zu halten, den Feind zu lieben und, wenn er zuschlägt, «auch die andere Backe hinzuhalten»? Darf man für den Sieg einer Kriegspartei beten? Kann man sonntags Gott um die «Kraft und Zuversicht» bitten, «die der Waffen Joch zerbricht» und werktags Waffenlieferungen gutheissen? Wann und unter welchen Bedingungen ist der Einsatz von Gewalt ethisch zu rechtfertigen oder gar geboten? Gibt es einen gerechten Krieg?

te Jungfrau». Wenn sich das Grausliche gar mit Örtlichkeiten im Freiamt verbindet, ist die Faszination erst recht vorhanden. Sozusagen am Ort des Geschehens liest der Neuautor aus seinem Kriminalroman und verrät von seinem Weg von der Idee bis zum fertigen Buch. Mitwirkende sind zudem Kulturvermittlerin Irene Briner und Musikerin Ilona Kocsis. Karin Renner, Freiämter Sagenweg Mittwoch, 15. Juni, 19 Uhr, Treffpunkt beim Waldhaus beim Tierpark Waltenschwil. Keine Anmeldung nötig, Kollekte im Hexentopf. Infos unter www.freiaemtersagenweg.ch.

Michael Coors ist ausserordentlicher Professor für theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik an der Universität Zürich. (Bild zvg.)

Werte und Normen Die eine christliche Friedensethik, die solche und ähnliche Fragen letztgültig

Ein opulenter Hörgenuss mit Tiefgang

Der «Messias» von Georg Friedrich Händel gehört zu den bekanntesten Werken der Chorliteratur. Ende Oktober begann der Singkreis Bezirk Affoltern dieses Werk einzustudieren. Obwohl der «Messias» ursprünglich auf Englisch komponiert wurde, wird an den drei Konzerten in Zürich, Merenschwand und Kappel das Oratorium auf Deutsch erklingen. Dem Dirigenten Brunetto d’Arco ist nicht nur die musikalische Genauigkeit wichtig, sondern auch, ein Werk mit ganzem Herzen zu erfassen. Deshalb hat er sich für eine deutsche Übersetzung entschieden, die diesem Anliegen gerecht wird. In der dreiteiligen Architektur begegnet man dem Lebensweg Christi, wobei der erste Teil die Verheissung und Geburt des Messias schildert, der zweite Teil sich der Pas-

sion und Auferstehung zuwendet. Der dritte Teil mündet dann in Gesänge des Lobpreises und des Dankes. Bei den drei Aufführungen wird der Singkreis Bezirk Affoltern unterstützt vom Baselbieter Projektchor Voci Appassionate und begleitet von der Camerata Fanny Mendelssohn mit Konzertmeister Jan Sosinski.

Für die Solopartien konnten mit Maria C. Schmid (Sopran), Bettina Weder (Alt), Raphael Höhn (Tenor) und Robert Koller (Bass) hochkarätige Solistinnen und Solisten gewonnen werden. Han-na Lee am Cembalo und Iona Haueter an der Orgel ergänzen das Ensemble. Die Leitung hat Brunetto d’Arco. Nach der Sommerpause

Austausch im Plenum Michael Coors ist ausserordentlicher Professor für theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik an der Universität Zürich. In seinem Referat stellt er in einer «tour d’horizon» verschiedene friedensethische Ansätze vor. Für Rückfragen und anschliessenden Austausch im Plenum ist genügend Zeit vorgesehen. Alle interessierten Zeitgenossinnen und Zeitgenossen sind herzlich eingeladen. Es ist keine Anmeldung nötig. (red.) Der Ukraine-Krieg und christliche Friedensethik – Vortrag von Prof. Michael Coors, Dienstag, 21. Juni, um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche, Zürichstrasse 94 in Affoltern.

Musik für Klavier und Oboe

Händels «Messias» mit dem Singkreis Bezirk Affoltern Der Chor bringt ab dem 17. Juni mit dem Werk «Messias» ein bedeutendes Stück von Georg Friedrich Händel auf die Bühne.

beantwortet, gibt es nicht. Aber es gibt Werte, Normen und Konzeptionen, mit denen sich Christinnen und Christen auseinandersetzen können und die helfen können, die eigenen ethischen Überzeugungen zu überprüfen, zu begründen und zu schärfen – oder aufgrund neuer Einsichten anzupassen oder ganz zu ändern.

lädt der Singkreis Bezirk Affoltern am 22. August zu einer offenen Probe im Singsaal des Schulhauses Zwillikon ein. Der Chor beginnt dann mit den Proben für sein Herbstkonzert am 5. November mit der Messe in D-Dur von Antonin Dvořak und Chor- und Orgelmusik von Felix Mendelssohn und Max Reger. 2023 feiert der Singkreis sein 60-Jahre-Jubiläum. Der Chor hat sich dafür ein herausforderndes Werk ausgesucht: die Missa solemnis in D-Dur von Ludwig van Beethoven. Sängerinnen und Sänger aller Stimmlagen sind eingeladen, an der offenen Probe den Chor kennenzulernen und auch gleich mitzusingen. Cornelia Schmitz, Singkreis Konzerte: 17. Juni, 19 Uhr, St. Peter Zürich; 18. Juni, 19 Uhr, kath. Kirche Merenschwand; 19. Juni, 15 Uhr,

Das fünfte «Concerto piccolo» in der Kirche Obfelden findet am 17. Juni statt. Mirco Bergo und Anna Rechbauer spielen barocke und romantische Musik für Klavier und Oboe. Im Zentrum des Programms steht das ikonische Oboen-Konzert in d-Moll von Alessandro Marcello, aber auch Schumann, Debussy und Morricone werden zu Gehör gebracht. Das Konzert beginnt um 19 Uhr und dauert wie gewohnt eine halbe Stunde. Die «Concerti piccoli» stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. «Musik soll Freude sein.» Mit dem Besuch unterstützen die Konzertbesuchenden dieses Motto. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ein Konzert mit abwechslungsreichen Klängen zu geniessen. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte gesammelt. (mvo)

Klosterkirche Kappel.

Der Singkreis Bezirk Affoltern feiert 2023 sein 60-Jahre-Jubiläum. (Bild zvg.)

Vorverkauf auf www.singkreisaffoltern.ch.

Concerto piccolo no.5 mit Klavier und Oboe in der

Offene Probe: 22. August, 20 Uhr, Singsaal Schulhaus

Kirche Obfelden, Freitag, 17. Juni, Beginn 19 Uhr,

Zwillikon.

Dauer bis ca. 19.30 Uhr, Kollekte.


16

Veranstaltungen

Freitag, 10. Juni 2022

AGENDA

Für Leib und Ohren

19.30–22.00: Handlettering-Kurs für Erwachsene. Bibliothek, Affolternstrasse 5.

Glauco Ceccarelli & Band live am Sommerbrunch in Stallikon

Rifferswil

Freitag, 10. Juni Bonstetten

19.00: Kultur im Chilegarte Fyrabig-Musig. Brendan Petrassi (Singer/Songwriter). Eintritt frei Reformierte Kirche.

Hausen am Albis

20.00: 10 Jahre Oberämtler Chor Konzert «Best of». Eintritt frei. Essen vor dem Konzert im Restaurant Löwen, Tisch reservieren unter www.loewen-hausen.ch. Restaurant Löwen, grosser Saal.

Samstag, 11. Juni Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Käse, Bioprodukte, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi 7 bis 17 Uhr. Marktplatz. 11.30–12.30: Infoveranstaltung zum Stadtpark Brauiweiher Affoltern, Thema der Gemeindeversammlung vom 20. Juni. Besammlung beim Haupteingang Coopark. Im Anschluss kleiner Apéro. Veranstalter: EVP, GLP, Grüne, SP, NVBA. Coopark Affoltern. 16.00: «LaMarotte bi de Lüt». 9. Affoltemer Entenrennen. Bar und Wetteinsätze ab 15.00 Uhr. Start beim Fussgängerbrüggli, Ziel Sportanlage Moos. Ab ca. 16.30 Uhr Salatbüffet und Grill, um selber Mitgebrachtes zu grillieren. Bei BOA Optik, Alte Dorfstrasse 21. 16.00: CD-Taufe und Konzert vom «ohoo!chor» des Kindertheaters der Gruppe u8: «Hend er oisi Fisch gseh?». Aula Schulhaus Ennetgraben. 19.30: 2. Open Air Poetry Slam. 6 bis 8 Slammende, Dj Ironneck, Moderation Rhea Seleger. Märtkafi/ Bar offen ab 18 Uhr, Abendkasse ab 19 Uhr. Kasinovordach, Marktplatz.

Zum Abschluss der Jubiläumsausgabe des Loomatt-Festes im Wohnheim Loomatt findet am Sonntag, 19. Juni, ein Sommerbrunch statt – mit Konzert von Glauco Ceccarelli und Band. Am Sonntag, 19. Juni, sorgen der SingerSongwriter Glauco Ceccarelli und seine Band für Stimmung. Ceccarellis Musik ist als eine Mischung aus Jazz, Latin, Pop, Funk, Blues und Rock zu beschreiben. Eine gute Portion südlich-tropische Leichtigkeit, gepaart mit Melancholie ist für seine Songs charakteristisch. Kreativ umgesetzt werden seine Kompositionen gemeinsam mit den Bandkollegen Wolfgang Luther (Bass), Stephan Schätti (Schlagzeug), Thomas Sehringer (Trompete, Flügelhorn). Der Brunch findet im Hof des Wohnheims Loomatt statt und wird vom Team der Kafimüli, Helferinnen und Helfern des Gemeindevereins Stallikon und mit dem Wohnheim Loomatt organisiert.

Mettmenstetten

10.00–20.00: Keramikausstellung im offenen Garten von Barbara Niklaus. Üppiger Garten, Keramikatelier. Mit Bar und Dolma’s tibetischen Momos. Schauenberg 2.

Uerzlikon

18.00: 11. Spanferkel-Essen. Konzert «Salten Oberkrainer» aus Südtirol ab 20 Uhr. Heimfahrservice im Umkreis von 10 km. Schneebeli Schüür.

Wettswil am Albis

09.37–11.30: Exkursion in den Filderen: «Artenförderung für Reptilien und Kiebitze». Verpflegungsmöglichkeit nach Führung: Hof Hanspeter Baur, Ettenbergstrasse. Funktionelles Fahrrad oder gutes Schuhwerk mitbringen. Veranstalter Naturschutzgruppe Mettmenstetten. Bushaltestelle Heidenchilen, Ettenbergstrasse.

Knonau

11.00–17.00: Tag der offenen Tür mit Führungen, Festwirtschaft, Spieleparcours und Kuchenbuffet. Pestalozzi-Stiftung.

Mettmenstetten

10.00–20.00: Keramikausstellung im offenen Garten von Barbara Niklaus. Üppiger Garten, Keramikatelier. Mit Dolma’s tibetischen Momos und Bar. 17.00 Uhr Konzert: Trio Sarah Peng. Schauenberg 2.

CH-Premiere

Top Gun: Maverick Täglich Sa Sa So Sa So Mi Do Fr Mo Di

CH-Premiere

Sundown 20.00 Do Di 16.30 Fr Mo So D 12/10

Rifferswil

10.00–16.00: Funkien-Sonntag. Führungen und Vorträge. Verpflegung, Pflanzenverkauf und Beratung. Info: 079 678 21 78, www.gaertnerei-blattgruen.ch. Gärtnerei Blattgrün im Park, Allmendstrasse 1.

KW 24 | Donnerstag 9. bis Mittwoch 15. Juni

The Duke Sa Mi

D 6 Mia and Me 15.45 Sa So 14.00 Mi

13.45 15.45

E/d (16) The Bad Guys 17.30 Sa So Mi

14.15

D4

Originalfassung

Operation Mincemeat D 12 Nobody has to know E/d 16 Elizabeth 17.30 Do Mo Mo Mi 20.15 Fr Di

E/d 12 Für immer Sonntag D 14 Sonic the Hedgehog 2 D 6 (8) Die Biene Maja 18.30 Fr Di 15.45 Mi 17.30 Sa 18.00

Kinder bis 12 Jahren essen gratis.

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Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Originalfassung

D 12 /10

20.15 20.45 14.00 17.00 17.30

Loomatt, Loomattstrassse 50, Stallikon, Parkplätze

D6

D 6/4

14.00

Reservieren erforderlich an info@kafimueli.com oder Tel. 079 219 93 84. Anmeldeschluss: 15. Juni. Für den Brunch (ohne Alkohol und Gelato) zahlen

07.20: Seniorenwanderung, Wandergruppe 2 (mittlere Anforderung). Tageswanderung: Jakobsweg / Bruder-Klausweg: St. Niklausen OW – Stans. Gesamtstrecke ca. 14 km, Marschzeit: ca. 3.45 Std. Auf-/ Abstieg: 340 m. Mittagessen aus dem Rucksack. Auskunft/Anmel-

15.00–17.00: Besuch des Künstlerhauses Conrad Steinmann.

D 12 Immenhof 20.15 So 19.45 Mi

Erwachsene 35 und Kinder ab 12 Jahren 20 Franken,

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

D 16 Dog 20.15 Fr 17.30 So 18.00

Sonntag, 19. Juni, 10-14 Uhr, RgZ Wohnheim

18.30–19.50: «Director’s View – Rundgang mit der Direktorin». Denise Tonella, Direktorin Schweizerisches Nationalmuseum und Markus Leuthard, Geschäftsführer Sammlungszentrum. Anmelden bis 12 Uhr am Tag der Führung auf 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@ nationalmuseum.ch Sammlungszentrum, Lindenmoosstrasse 1.

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Jurassic World Täglich Sa So Mi

sind signalisiert. Postauto-Haltestelle Loomatt.

Affoltern am Albis

Dienstag, 14. Juni

Kinoprogramm Sins

Für das Wohl der Gäste sorgt das Catering der Stiftung RgZ. Marianne Egli, Kafimüli-Team

Mittwoch, 15. Juni

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

Glauco Ceccarelli und Band in Aktion. (Bild zvg.)

Kappel am Albis

14.30–17.00: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute. Neue Leute willkommen. Das Angebot: häkeln, stricken, sticken oder einfach nur nett plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigitte Burger, Telefon 044 764 03 49. Zwinglistube.

11.00–14.00: Besuch des Künstlerhauses Conrad Steinmann. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung erforderlich unter um.grob@bluewin.ch. Eine Veranstaltung des Ortsmuseums Affoltern. Künstlerhaus Bethania.

Aeugst am Albis

13.30–14.30: Führung durch die Klostergärten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Montag, 13. Juni

Sonntag, 12. Juni

Ausstellungen

Anmeldung erforderlich unter um.grob@bluewin.ch. Eine Veranstaltung des Ortsmuseums Affoltern. Künstlerhaus Bethania. 19.30: Pfrn. Bettina Lichtler referiert über die orthodoxen Kirchen und den Krieg in der Ukraine. Reformierte Kirche.

12.00–16.00: Tavolata Sonntagstreff 60+. Gemeinsam essen, plaudern. Organisiert von der Pro Senectute Affoltern. Anmelden bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Familienzentrum, Zürichstrasse 136. 16.00: CD-Taufe und Konzert vom «ohoo!chor» des Kindertheaters der Gruppe u8 «Hend er oisi Fisch gseh?». Aula Schulhaus Ennetgraben.

19.30: Kulturzelt.ch präsentiert: «Melodic Chamber Jazz». Drei prominente Schweizer Jazzmusiker spielen aus dem «Great American Songbook». Bei Schlechtwetter im Restaurant Löwen in Hausen. Abendkasse ab 19 Uhr. Tickets: www.kulturzelt.ch. Park Seleger Moor.

dung: bis Sonntagabend, 12. Juni, bei Marie-Louise Seeberger, 043 466 54 88 oder semal@ roman-stalder.ch. Treffpunkt Postplatz.

Ottenbach

14.30–17.00: Handlettering-Kurs für Kinder ab der 3. Klasse. Bibliothek, Affolternstrasse 5.

Donnerstag, 16. Juni Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ottenbach

07.40: OTTENBACH60+ Wandergruppe: Bus 214 nach Affoltern, S5 via Zug, Luzern nach Entlebuch. Wanderung über den Entlebucher Höhenweg nach Schüpfheim. Mittagessen aus dem Rucksack. Wanderzeit: ca. 3½ Std. Billette werden besorgt. Anmeldung bis Mittwoch, 15. Juni, 12.00 Uhr. Hans Reifler 044 761 91 36 oder 079 555 02 46, hreifler@retired.ethz.ch. Postautohaltestelle Engelwiese.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz . Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11-17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

Affoltern am Albis

Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13: Eintauchen in die Welt des Vaterunser-Gebets. Darstellung des «Vaterunsers» in sieben Bildern mit Egli-Figuren. Das Schlussbild der Reihe befindet sich in der katholischen Kirche in Obfelden, Bachstrasse 18. Täglich 8–20 Uhr. Bis 19. Juni.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Variationen einer Wirklichkeit». Fotografien von Ursula Gross, Bilder von Peter Heusi. Täglich 8-22 Uhr. Bis 24. Juli.

Zwillikon

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Jedes 1. Wochenende im Monat jeweils samstags 10-16, sonntags 12-16 Uhr. Gruppenbesuche nach Vereinbarung, Rollstuhllift. Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.


Sport

Freitag, 10. Juni 2022

17

«Man kann und darf nur so viel trainieren, wie man zu essen vermag» Gespräch mit Kurt Müller zum Aufbau der Triathlon-Saison Triathlon-Coach Kurt Müller aus Stallikon, Chef des Teams Koach, erklärt vor den Triathlons in Zug und Rapperswil an den nächsten zwei Wochenenden, was für den Saisonaufbau wichtig ist. Besonderes Augenmerk legt er auf die Ernährung. «Anzeiger»: Kurt Müller, die Ernährung nimmt in Ihrer Trainingsphilosophie einen hohen Stellenwert ein. Weshalb? Kurt Müller: Die Norweger, die in den Ausdauersportarten in den letzten Jahren eine Führungsposition erreicht haben, machen es vor: Sie haben mit optimaler Ernährung enorme Erfolge erreicht, allen voran Kristian Blummenfelt, der 2021 über die Kurzdistanz Olympiagold, anschliessend die auf Utah im Mai dieses Jahres verschobene Ironman-Weltmeisterschaft 2021 gewann und an diesem Wochenende im Rahmen des «Sub7»-Projektes die Ironman-Distanz über 3,86 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,2 km Laufen in 6:44 Stunden zurücklegte. Wenn man ihn anschaut, stellt man fest: Er ist kein Leichtgewicht, sondern unglaublich muskulös. Vor ihm hätten wohl alle ausgeschlossen, dass ein Mann mit einem Bodymassindex von 25,4 Langdistanzweltmeister werden kann. Ich habe mich daher in den letzten zwei Jahren intensiv im Bereich Ernährung weiterentwickelt. Ich weiss inzwischen, dass Ermüdungsbrüche ein typisches Zeichen von Mangelernährung sind. Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis für alle, die Sport treiben? Man kann und darf nur so viel trainieren, wie man zu essen vermag. Wenn ein Auto keinen Treibstoff mehr hat, bleibt es stehen. Der Mensch dagegen hat Möglichkeiten, zu kompensieren: Er wandelt Eiweisse in Kohlenhydrate um, wenn diese fehlen. Kann er die Eiweisse nicht in genügendem Mass aus der Ernährung gewinnen, beginnt er, Muskeln abzubauen. In einer ersten Phase scheint dies positiv zu sein: Das Gewicht sinkt rascher, als die Leistung nachlässt, das nominelle Leistungsgewicht steigt. Doch mit der Zeit begin-

nen die Reserven nachzulassen, längere Belastungen sind nicht mehr möglich, im Extremfall kann ein ständiges Ernährungsdefizit zum Tod führen. Was bedeutet dies für den Aufbau der körperlichen Leistungsfähigkeit? Auf jedem Niveau, ob als Anfänger im Joggen oder als Weltmeister und Olympiasieger gilt: An erster Stelle steht der Aufbau des Fettstoffwechsels. Natürlich braucht es für die Härte in Wettkämpfen auch harte Trainings, doch die müssen von einer entsprechenden Ernährung begleitet sein. Als mein Sohn Urs professionell Triathlon betrieb, legte ich noch zu wenig Wert auf die Ernährung. Er wurde leichter, sein Puls

«Lange Trainings mit geringer Belastung sind zwingend, auch wenn diese den Erfolg behindern.» sank bei derselben Belastung, seine Trainingswerte waren scheinbar gut, doch in langen Wettkämpfen fehlten ihm in der Schlussphase die Reserven. Ein typisches Erscheinungsbild, das im Ausdauersport weit verbreitet ist. Was isst man am besten, um Kraft und Ausdauer aufzubauen? Dies ist individuell und auch abhängig davon, ob sich jemand vegetarisch ernährt. Ich empfehle eine Ernährungsanalyse, die auf ihre persönlichen Eckwerte Rücksicht nimmt. Wenn ich heute die Trainings analysiere, kann ich auch feststellen, ob die Ernährung ausreicht, und gebe entsprechende Tipps für die Verpflegung. Die Leistung kann also nicht von einem Tag auf den anderen abgerufen werden. Das ist richtig. Wer zu schnell aufbaut, kann vielleicht einen ein- oder zweimaligen Erfolg feiern, aber langfristig geht es nicht auf. Je länger die Belastung dauert, desto wichtiger ist neben der Fettverbrennung des Körpers eine möglichst tiefe Laktatbildungsrate,

«Es kommt nicht aufs Label an, wichtig ist, dass die richtige Zusammensetzung aus Kohlehydraten, Eiweissen und Salzen während der Trainings und Wettkämpfe konsumiert wird», so Kurt Müller über Ernährung. (Bild Bernhard Schneider) damit die Muskeln nicht übersäuern und rasch wieder regenerieren. Dies wird in unzähligen, zielgerichteten Trainings aufgebaut. Topathletinnen und -athleten trainieren oft mit viel weniger Watt als Amateure, weil sie damit ihrem Körper die richtigen Signale geben. Wie sieht dies bei Juniorinnen und Junioren aus, die noch rasch regenerieren und oft erstaunliche Leistungen abrufen können? So widersprüchlich es tönt: Zu viel Erfolg kann langfristig schädlich sein. Der langfristige Aufbau braucht Zeit, die Wettkämpfe müssen priorisiert werden, damit der Körper nicht auslaugt. Wer nur A-Wettkämpfe kennt, verliert mit der Zeit an Substanz. Einen Aufbauwettkampf fährt man nicht, um zu gewinnen, sondern, um dem Körper die langfristig richtigen Impulse zu geben.

Sie trainieren den talentierten Radfahrer Cedric Graf aus Ottenbach, nehmen wir ihn als Beispiel. Ich habe Cedrics Daten mit denjenigen von Tour-de-France-Sieger Egan Bernal verglichen und ihm gezeigt, mit welchem Trainingsmix er sich in die Richtung der Daten von Bernal entwickeln kann. Wenn er drei bis vier Rennen pro Woche hat, ist er häufig in einem hohen Leistungsbereich. Trainiert er aber beispielsweise drei Tage lang nicht, bricht die Leistung rasch ein. Dies ist bei Jungen normal. Wenn sie langfristig die Leistungsfähigkeit für Etappenrennen aufbauen wollen, benötigen sie die Substanz, für die vor allem auch lange Trainings mit geringer Belastung zwingend sind, auch wenn diese kurzfristig den Erfolg behindern.

Wie könnte ein optimaler Saisonaufbau für einen Triathleten aussehen? Nehmen wir die wichtigen Schweizer Wettkämpfe: Am Sonntag findet in Zug der Zytturm-Triathlon über die Kurzdistanz statt, gefolgt von der Mitteldistanz in Rapperswil eine Woche später und dem Ironman Thun am 10. Juli. Bei einem optimalen Aufbau ist Zug ein C-Wettkampf, um für den B-Wettkampf in Rapperswil aufzubauen, der für den A-Wettkampf über die ganze Ironmandistanz den letzten Kick gibt. Setzt man die Trainingsreize der beiden Aufbauwettkämpfe optimal ein, kann die Form dank Superkompensation optimal aufgebaut werden. Der Preis dafür ist die Zügelung des Ehrgeizes bei den Aufbauwettkämpfen. Interview: Bernhard Schneider

Sommerfest mit schnellen Karren Pinewood-Derby in Bonstetten

Zum elften Mal geht morgen Samstag das Säuliämtler Pinewood-Derby in Bonstetten über die Bretter. Neben dem Rennbetrieb gibts auch Spiel, Speis und Trank. Die Rennwagen werden aus einem handlichen Starter-Kit hergestellt, das aus einem vorgefertigten Tannenholz-

klotz, vier Rädern und Nägeln besteht. Der Ausgestaltung des Holzklotzes sind keine Grenzen gesetzt. In den vergangenen Jahren brausten etwa schon eine badende Hündin, der Schneemann aus «Frozen», ein Oreo-Pack oder ein Frauenschuh über die Rennbahn. Freilich landeten diese Kunstwerke in der Kategorie «Schnelligkeit» meist abgeschlagen auf den hinteren Rängen, räumten dafür aber die beliebten

Originalitäts- und Publikumspreise ab. Denn neben der Schnelligkeit werden die Originalität bewertet und der Publikumsliebling durch die anwesenden Gäste ermittelt. Wer dagegen auf eine schnelle Karre setzt, sollte diese möglichst aerodynamisch gestalten und die Gewichte richtig setzen – gilt es doch zu beachten, dass ein Rennauto höchstens 140 Gramm schwer sein darf. Jedes Auto absolviert sechs Vorläufe und das Finale wird unter den schnellsten sechs Autos ausgetragen. Für Pausen und Wartezeiten werden Spiele und Verpflegung im Rahmen der geltenden Vorschriften angeboten.

Spass für die ganze Familie Das Rennen ist ein Spass für die ganze Familie: Grosseltern, Eltern, Kinder, Freunde und Bekannte können mitmachen oder ganz einfach mit ihren Favoriten mitfiebern. Bausätze gibt es im Kinderkleiderladen «Rock Zwergä» beim Coop Bonstetten. Kirche Jesu Christi HLT 11. Säuliämtler Pinewood-Derby mit Sommerfest am Samstag, 11. Juni, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Einschreiben 13 Uhr, Rennbeginn 14 Uhr, Finalläufe

Spannende Rennen sind garantiert am Pinewood-Derby. (Archivbild zvg.)

zirka 16 Uhr.

Die Ämtler Nachwuchsschwinger. (Bild Sandra Müller)

Pfingstschwinget in Bachenbülach Im kleinen Kreis reiste die Jungschwingerfamilie ins Zürcher Unterland. Auf Erfolgskurs befand sich Laurin Meier. Der junge Säuliämtler gab alles und siegte zum fünften Mal in Serie im Schlussgang. Im Jahrgang 13/14 waren auch Gian Buchli und Jan Müller mit den Rängen 16 und 13b dabei. Im Jahrgang 11/12 startete Luca Müller, der mit Rang 3 ganz vorne mithalten konnte. Mike Gut, Juri Röllin und Dario Buchli (17, 10b, 13)

gingen ebenfalls in dieser Kategorie ins Sägemehl. Bei den Jahrgängen 09/10 startete der einzige Säuliämtler Silvan Meier. Er belegte den Rang 5a. Bei der ältesten Kategorie stand Jonas Müller am Start. Er beendete den Tag auf dem 14. Schlussrang. Mit Alphornklängen und Jodelgesang wurde der Tag beendet. Michaela Meier


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Sport

Freitag, 10. Juni 2022

Spannende Auf- und Abstiegsspiele beim TC Säuliamt

Eine Runde auf der BMX-Bahn

Interclub-Spiele am Wochenende – Senioren haben verloren

«Open Track Day» bei den «Zuger Racern»

Die Auf- und Abstiegsspiele sind für das kommende Wochenende, 11. und 12. Juni, angesetzt. Dabei werden je drei Mannschaften Auf- und drei Abstiegsspiele spielen. Ein Aufstiegsspiel (Herren 65+) wurde vorgezogen.

Der Verein BMX Zuger Racer, dessen Mitglieder zum Teil auch aus dem Knonauer Amt kommen, öffnet seine Bahn in der Ammannsmatt für das Publikum. Am Sonntag, 12. Juni, können alle Interessierten BMX-Luft schnuppern.

2. Liga Herren (65+) gegen TC Wädenswil (1:5): Am Dienstag, 31. Mai, empfingen die Säuliämtler den Gegner aus Wädenswil für das Aufstiegsspiel. Das Heimteam trat ohne zwei der bestklassierten Spieler an (Terminkollision und Verletzung). Urs Bächtiger fand gegen einen «Dauerläufer» einfach kein Rezept und verlor klar unter seinem Wert 4:6, 0:6. An Position 2 erkämpfte sich ExClub-Präsi Hans Heinrich Meier den ersten Satz, um aber im zweiten klar den Kürzeren zu ziehen. Das entscheidende Match-Tiebreak ging nach deutlicher Führung dann doch noch 5:10 verloren. Im dritten Einzel trat Kurt Sulser auf einen Höherklassierten und wurde nach Führung im ersten Satz doch noch übertrumpft. Im zweiten Satz half dem R7 aus Wädenswil noch eine Zerrung beim Säuliämtler. Am Schluss hiess es 4:6, 2:6. Das zum grossen Pech von Kurt Sulser, der extra aus den Ferien angereist war. Das vierte Einzel brachte auch kein positives Resultat für den Heimclub. Adrian Matt spielte couragiert und konnte immer wieder mal mit seiner beidhändigen Rückhand punkten. Der Gegner, mindestens einen Kopf grösser, siegte schliesslich 4:6, 4:6.

Im Moos gibt es am Wochenende spannende Partien auf den Tennisplätzen zu sehen. (Bild zvg.) Die beiden Doppelspiele mussten wegen des Regens warten. Die Entscheidung in dieser Begegnung war zwar gefallen, aber beide Teams hatten noch genug Motivation und Kraft, um sich nochmals auf dem roten Sand zu messen. Das erste Doppel mit Bächtiger/ Brandenburg wurde eine klare Angelegenheit für das Heimteam (6:2, 6:3) und bedeutete den Ehrenpunkt. Das Doppel 2 mit Meier/Matt wurde nach klar verlorenem Startsatz und hohem Rückstand im zweiten Satz nochmals spannend. Die Säuliämtler glichen zum 5:5 aus und hatten dann auch noch mit Krämpfen zu kämpfen. Schliesslich ging

der Satz dann doch noch mit 5:7 verloren. So lautete der Endstand 1:5 für Wädenswil. Rolf Brandenburg und André Meier Nächste Heimspiele am Samstag, 11. Juni, im Moos: 1. Liga Herren (55+), 10 Uhr, Aufstiegsspiel gegen den TC Ascona, 3. Liga Damen (40+), 13 Uhr, 4. IC-Runde gegen Migros Zürich 1. Sonntag, 12. Juni, im Moos: 1. Liga Damen (Aktive), 9 Uhr, Abstiegsspiel gegen den TC Landquart, 1. Liga Herren (35+), 12 Uhr, Abstiegsspiel gegen den TC Elgg. Bei trockenem Wetter finden alle Spiele auf der Tennisanlage im Moos in Affoltern statt. Zuschauer sind willkommen.

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Immer genau richtig getönt – Sonnenbrillengläser, die sich anpassen. Nicht ohne meine Sonnenbrille! Das denken viele, wenn sie das Haus verlassen. Doch während eines Tages wechseln sie die Umgebung und damit die Lichtsituationen. Und schon hat die Lieblingssonnenbrille nicht mehr die richtige, angenehme Tönung. Bei greller Sonne ist sie häufig nicht dunkel genug und im Schatten, bei Bewölkung oder auch für den kurzen Einkauf beim Stadtbummel ist sie oft schon zu dunkel. Eine schicke Lösung sind ZEISS AdaptiveSun Brillengläser.

Im Schatten, bei Bewölkung oder im Café

An den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokio war der BMX-Sport erstmals Teil des Programms. Nikita Ducarroz gewann für die Schweiz in der Disziplin Freestyle bei der Olympia-Premiere Bronze. In ihre Fussstapfen könnten auch Mitglieder des Vereins BMX Zuger Racer treten. Mit Tim Weiersmüller (U23) aus Obfelden und Remo Hofer (U19) aus Oberwil-Lieli wurden zwei Klubmitglieder ins Racing-Nationalkader aufgenommen, Nick Hofer ist Mitglied im Regionalkader (U17). Trotz der grossen olympischen Bühne und der Nachwuchshoffnungen fristet der BMX-Sport im Kanton Zug ein Mauerblümchendasein. Dabei blickt der Verein BMX Zuger Racer bereits auf eine bald 40-jährige Geschichte zurück. Seit dem Gründungsjahr 1984 trainieren die Fahrerinnen und Fahrer auf der Bahn in der Ammannsmatt in Zug. Welches Potenzial der BMX-Sport hätte, zeigen die Schaulustigen an den Vereinstrainings. Das will sich der Verein zunutze machen: Am Sonntag, 12. Juni, können die Fahrkünste der BMX-Fahrerinnen und -Fahrer nicht nur bewundert werden. Am Open Track Day dürfen sich alle selbst auf die Bahn wagen – entweder mit dem eigenen Velo oder einem der vom Club zur Verfügung gestellten BMX-Räder. Pflicht ist das Tragen eines Velohelms, lange Hosen und Handschuhe werden empfohlen. Die Piste in der Ammannsmatt ist von 10 bis 15 Uhr zugänglich. Wer es lieber gemütlich nehmen will, ist in der Festwirtschaft herzlich willkommen.

Eine neue Piste muss her Wer sich auf eine BMX-Bahn wagt, muss sein zweirädriges Gefährt beherrschen. Die technische Ausbildung ist deshalb ein Kernstück der Trainingsarbeit im Verein. Einen wichtigen Beitrag leistet die BMX School, in der die Jüngsten im Verein das Einmaleins des Velo- und BMX-Sports kennenlernen. Diese technische Schulung zahlt sich auch im Strassenverkehr aus. Wer sein Velo quasi im Schlaf beherrscht, kann seine Sinne auf den Verkehr konzentrieren. Das

BMX ist spektakulär: Der Obfelder Tim Weiersmüller in Aktion. (Archivbild zvg.) wissen auch zahlreiche Eltern zu schätzen: Die BMX School ist regelmässig ausgebucht. Die Aufnahme ins olympische Programm, eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die ausgebuchte BMX School: Eigentlich läuft es den BMX Zuger Racern hervorragend. Eine Sorge haben die Vereinsmitglieder jedoch. Die BMX-Piste in der Ammannsmatt genügt den Ansprüchen nicht, um nationale und internationale Anlässe durchzuführen. Die Bahn ist zu wenig lang, zudem müsste die Startrampe acht Meter hoch sein. Um den Nachwuchs in Zug – und in der Schweiz – zu fördern, wäre eine solche, den internationalen Ansprüchen genügende Piste jedoch dringend nötig. Der Verein ist deshalb auf der Suche nach einem neuen Standort. Im dicht bebauten Kanton Zug keine einfache Aufgabe. Der Open Track Day soll denn auch dazu beitragen, das Verständnis für den BMXSport zu vertiefen und die Bedürfnisse des Clubs einer breiten Bevölkerung bekannt zu machen – damit sich in ein paar Jahren vielleicht ein Vereinsmitglied der BMX Zuger Racer eine Olympiamedaille umhängen lassen darf. BMX Zuger Racer Weitere Informationen: www.bmx-zugerracer.ch

Der FCA empfängt den FC Blue Stars und verabschiedet seinen Captain Bei greller Sonne, wenn vollständiger Lichtschutz gefragt ist

Eben sitzen Sie noch im sonnigen Park, dann gehen Sie durch eine schattige Straße. Gerade noch waren Sie draußen, dann betreten Sie kurz ein Geschäft – das Leben ist dynamisch. Und die Lichtverhältnisse erst recht. Am besten wäre eine Sonnenbrille, die sich automatisch an wechselndes Licht anpasst. Eine Sonnenbrille, mit der Sie immer komfortabel sehen. Hier ist sie: Ihr neuer Begleiter heißt ZEISS AdaptiveSun. Diese intelligenten Sonnenbrillengläser besitzen eine Grundtönung von 60 Prozent. Kommen Sie damit in helles Sonnenlicht, reagieren die Brillengläser sofort und werden noch dunkler. Bei

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Das letzte Heimspiel der Saison 21/22 bestreitet das Fanionteam am kommenden Samstagabend gegen das Reserveteam des FC Blue Stars. Der FC Affoltern hat seit einigen Spieltagen den 2. Platz auf sicher und die Gäste aus Zürich stehen im gesicherten Mittelfeld auf dem 6. Platz. Es geht also nicht mehr um viel, trotzdem möchte das Heimteam das Moos mit einem Sieg in die Sommerpause verlassen.

Vorbild für Teamkollegen Für einen Spieler wird es jedoch ein spezieller Abend werden. Benjamin Luchsinger führt nach 14 Saisons im «Eis» sein Team ein letztes Mal auf den Rasen im heimischen Moos. Die Nummer 18 des FCA war für seine Linienläufe und gut getimten Flankenbälle in der gesamten FVRZ-Region bekannt und über viele Jahre auf seiner Paradeposition als Rechtsverteidiger ein unverzichtbarer Wert für die 1. Mannschaft. Mit seinem unbändigen Einsatzwillen war er stets ein Vorbild für seine

Teamkollegen. Es wird nicht einfach sein, seinen Weggang zu kompensieren, war er doch immer auch ein wichtiger Wortführer innerhalb des Teams. Glücklicherweise hat Trainer Boris Jevremovic mit Jael Huber, Maurus Steigmeier und Nicola Vanetta genau solch wichtige Führungsspieler bereits im Kader. Sie können und müssen nun den nächsten Schritt gehen. Die FCA-Familie bedankt sich bei «Benji» für seinen unermüdlichen Einsatz auf und neben dem Platz und wünscht ihm für seine Zukunft sportlich sowie privat alles Gute. Das «Eis» freut sich über zahlreiche Zuschauer am Samstag, 11. Juni, um 19 Uhr im Moos zu diesem geschichtsträchtigen Spiel. Hopp FCA! Claudio Antenen Heimspiele vom Wochenende: Samstag 10 Uhr Junioren Ea – FC Freienbach, 19 Uhr FCA Herren 1 – FC Blue Stars ZH 2, Sonntag 11 Uhr FCA Herren 2 – FC Langnau a/A, 13 Uhr Juniorinnen A+ Team Albis United – FR Soccer.


Extra

Freitag, 10. Juni 2022

«Die kleinen Zeitungen leisten wichtige Informationsarbeit» Menschen im Säuliamt: Hannes Zaugg hat sich der Druck- und Medienbranche verschrieben Er kennt Affoltern seit seiner Kindheit, hat eine Ausbildung zum Fotografen absolviert und später Wirtschaftswissenschaften studiert. Hannes Zaugg war während vieler Jahre in der Druck- und Medienbranche tätig. von Marianne voss «Ich bin ein waschechter Säuliämtler», erklärt Hannes Zaugg gleich zu Beginn des Gesprächs. Er ist in Affoltern aufgewachsen, wo sein Vater als Architekt tätig war. «Affoltern hat sich seither natürlich stark verändert», betont er und erzählt von dem damals ländlich geprägten Dorf, vom Badeweiher Stigeli oder von der OVA, wo er als Bub mit dem Milchkesseli frischen Most holte. «Für die Jugendlichen gab es kaum Freizeitangebote. Ich war in der Pfadi, wo ich als Fähnliführer erstmals Verantwortung übernehmen musste.» Er schmunzelt. Unter der Leitung einer Sozialarbeiterin gründete er zusammen mit Kollegen das Kinofoyer Lux und war der erste Präsident dieses Vereins. In Zürich besuchte er das Gymnasium, schloss die Matur jedoch nicht ab. «Ich entschied mich für eine kreative Ausbildung, besuchte in Vevey die Kunstgewerbeschule und absolvierte die Ausbildung zum Fotografen.» Die Schule in Vevey sei damals international berühmt gewesen. Mit leisem Stolz bemerkt er: «Ich gehörte zu den 20 Auserwählten, die von 350 Interessenten aufgenommen wurden.» Er habe in erster Linie Freude am Bild gehabt, nicht an der Fototechnik. «Und von der digitalen Fotografie wusste damals noch niemand etwas.»

Vom Fotografen zum Berater Nicht lange nach diesem Abschluss holte Hannes Zaugg die Matur nach und studierte Wirtschaftswissenschaften. «Ich begann mit dem Doktorat, machte es aber nicht fertig. Das bereue ich bis heute ein bisschen.» Nach dem Studium war er beim Schweizerischen Verband grafischer Medien, der heutigen Viscom, tätig. «Dieser Job war der Grund, warum ich schliesslich mein ganzes Leben in der Medien- und Druckbranche verbracht habe.» Nach einigen Jahren machte er sich als Wirtschaftsberater im Druck- und Verlagswesen selbst-

Hannes Zaugg vor seinem Haus in Aeugst, wo er sich sehr wohlfühlt. (Bild Marianne Voss) ständig und führte zudem einen eigenen Spezialverlag. Bis heute ist er auch ab und zu publizistisch tätig und greift als freier Autor selbst in die Tasten. Rückblickend meint er: «Ich habe meine Arbeit immer gerne gemacht und hatte bei all meinen Tätigkeiten ein grosses Beziehungsnetz. Das war spannend. Zudem konnte ich von meiner ersten Ausbildung als Fotograf profitieren, denn ich hatte gelernt, kreativ zu arbeiten.» Im Verlaufe der Jahre kam die Digitalisierung auf, die Medien wurden multimedial. «In diesen Wandel bin ich hineingewachsen und wollte mich auch im multimedialen Umfeld platzieren.» Sein letztes grosses Projekt war die Entwicklung des ersten Fotobuchs – ein digitales Angebot, das heute gängig ist und von einigen Firmen angeboten wird. «Langsam steuere ich nun dem Ruhestand entgegen, doch noch immer bin ich der Medienbranche treu geblieben. Ich leite aktuelle Projekte für den Verband Schweizer Regionalmedien, dem die Gratiszeitungen angeschlossen sind.» Und mit einem Augenzwinkern ergänzt er: «Auch unser ‹Anzeiger› hier

im Säuliamt ist dort dabei.» Durch dieses Engagement setze er sich für die Lokalund Gratiszeitungen ein, damit sie mehr Anerkennung erhalten. «In der Medienlandschaft werden die kleinen Zeitungen leider oft ein bisschen belächelt, dabei leisten sie wichtige Informationsarbeit.»

Begeisterter OL-Läufer Hannes Zaugg ist verheiratet und wohnt seit 1984 mit seiner Frau Yvette in Aeugst. Ob es ihm hier gefalle? Statt einer Antwort deutet er zum Fenster, von wo aus einem die Welt zu Füssen liegt. Aber nicht nur die Aussicht, auch das Dorfleben gefällt ihm. Allerdings konnte er im Forum Aeugst, wo er seit vielen Jahren Mitglied ist, nur selten aktiv teilnehmen – was sich inzwischen geändert hat. Neben der beruflichen Tätigkeit gibt es verschiedene Hobbys, die sein Leben ausfüllen. Da ist einmal der Orientierungslauf (OL). Er war Präsident der OLGruppe Säuliamt und nimmt bis heute zusammen mit Yvette regelmässig an

OLs in der Schweiz und auch in der ganzen Welt teil. Während der Saison sind die beiden fast jedes zweite Wochenende an einem OL unterwegs. Begeistert erzählt er: «Wir waren schon in der Wüste, in Australien, Nordkorea oder China an Orientierungsläufen. Auf diese Weise erfährt man ein Land natürlich sehr intensiv.» Gerne ist er auch im Tessin und dort mit seinem E-Bike unterwegs. Er ist stolz auf sein neues Elektroauto, hält dem aber entgegen: «Eigentlich fahren wir längere Strecken mit dem Zug. Wir sind ÖV-Menschen und besitzen seit 20 Jahren ein GA.» Das Reisen ist ein weiteres Hobby von Hannes Zaugg. «Ich reise viel und gerne.» Im Jahr 2014 hat er eine Weltreise unternommen. Im Jahr 2020 plante er, mit dem Camper durch die USA zu fahren – was wegen der CoronaPandemie dann nicht möglich war. «Dieser Wunsch ist noch offen.» Doch eines müsse er sagen: «Immer, wenn ich von einer Reise zurückkehre, wird mir wieder bewusst, dass die Schweiz einfach ein wunderschönes Land ist.»

VOLG-REZEPT

Knuspriges BeerenTiramisù «Express»

Heute Basel 10° 24° Zürich 9° 23°

Affoltern

St.Gallen 9° 19°

10° 22°

Luzern 10° 23°

Bern 8° 22° Interlaken 9° 23°

Aussichten

min °C max °C

Samstag

Sonntag

Chur 10° 22°

Bellinzona 10° 28°

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

9° 26°

11° 27°

14° 24°

12° 24°

13° 23°

Alpensüdseite

17° 29°

18° 29°

19° 28°

18° 27°

18° 26°

LEBENSWEISHEIT «Wunschlosigkeit führt zu innerer Ruhe.» Lao Tse

Sehnsucht Ich suchte nach etwas Geborgenheit und glaubte, zu meinem Entzücken, sie liege im riesigen Bergmassiv oben. Da drohte dies, mich zu erdrücken. Zum Glück sandte mir dann der siebente Himmel ein Brieflein und liebliche Grüsse. Fast alles war oben. Nur eines, das fehlte: der sichere Boden! Für unter die Füsse. So stieg ich zurück und fand eine Frau. Sie sagte, sie hiesse Sehn Sucht. Sie schaute mich an, mit feurigem Blick, verängstigt ergriff ich die Flucht. Sie rief meinem Herzen, sie rief meiner Seele. Sie lockte mit Singen, sie lockte mit Lachen. «Ich bin deine Liebe, ich bin doch dein Glück. Was willst Du denn ohne mich machen?» Ich schaute mich um, da war sie verschwunden. Und nur aus der Ferne, da hört’ ich ihr Lachen. Ich warf alles hin, begann sie zu suchen, was sollt’ ich denn ohne sie machen? Doch wo ich auch hinkam, ich kam stets zu spät. Da war sie schon weitergegangen. Ich eilte ihr nach, mein Atem ging schnell. Ihr Lachen, das hielt mich gefangen. Die Jahre vergingen, der Herbst kam, der Winter. Die Suche nach ihr blieb mein Sinn. In meiner Erinnerung hör’ ich ihr Lachen. Mein Leben ist längstens dahin. Robert Müller

Meräng Die namentliche Herkunft der beliebten Süssspeise, die in der Schweiz «Meräng» genannt und Meringue geschrieben wird, ist umstritten. Es existieren verschiedene Erklärungsvarianten, die aber eher auf Vermutungen, Behauptungen und volkstümlichen Anekdoten beruhen, als dass sie auf gesicherte Erkenntnisse zurückgehen. Die sprachliche Herleitung vom mittellateinischen Wort «melina», das honigsüss bedeutet, wäre naheliegend, kommt aber nicht infrage, da sich in der altrömischen Esskultur keinerlei Hinweise auf ein entsprechendes Schaumgebäck finden, das aus gezuckertem Eischnee zubereitet wurde. Ergiebiger sind die Spuren, die nach Frankreich weisen, wo der Ausdruck «meringue» erstmals auftaucht in einem Kochbuch mit dem Titel «Le Cuisinier royal et bourgeois». Verfasst hat es der renommierte Spitzenkoch François Massialot, der seine delikaten Rezepte im Jahr 1691 veröffentlicht hat. Darunter die Anleitung zur Zubereitung der legendären Süssspeise, von der neben König Louis XV. und vielen anderen auch eine königliche Hofdame begeistert war, die anlässlich der Degustation entzückt ausgerufen haben soll: «Oh, das schmeckt wie ein Kuss.» Dies dürfte hinlänglich erklären, weshalb das köstliche Schaumgebäck bei den Franzosen vornehmlich «baiser» (= Kuss) genannt wird.

Kommen sie aus Meiringen?

Beeren rüsten und oder kleinschneiden. Mascarpone mit Zitronensaft, dem Abrieb und ½ EL Puderzucker vermischen. Zwieback in eine Form legen, Mascarponecrème darüber verteilen. Mit Beeren garnieren und mit ½ EL Puderzucker bestäuben. Tipp: Für einen weichen Boden zwei Stunden kühlstellen oder Zwieback mit Kaffee oder Holunderblütensirup tränken.

Demgegenüber hat man in der Schweiz an der ursprünglichen Begrifflichkeit festgehalten und ist punkto Name und Herkunft der delikaten Süssspeise, die hierzulande mit reichlich geschlagenem Rahm genossen wird, zu einer eigenen Sicht der Dinge gelangt. Insbesondere die Berner Oberländer behaupten steif und fest, der französisch klingende Ausdruck «meräng» leite sich her von der Ortsbezeichnung Meiringen, wo ein italienischer Zuckerbäcker namens Gasparini die köstliche Süssspeise um 1600 oder nach einer anderen Version um 1720 angeblich erfunden hat. Man mag die anekdotische Namensherleitung der kulinarischen Spezialität etwas speziell finden und deren Historizität bezweifeln. Bestimmt aber ist sie ein Musterbeispiel origineller Volksetymologie und obendrein ein empfehlenswertes Rezept für die erfolgreiche Vermarktung einheimischer Produkte.

Mehr Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.

Urs Boller

Zutaten für eine Form

St.Moritz 2° 14°

Sion 10° 26°

Genève 10° 24°

ACHILLES-VERSE

HERKÖMMLICHES

WETTER

Neuchâtel 11° 23°

21

250 g Beeren, gemischt, wie Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren 250 g Mascarpone 1 Zitrone, Saft und Abrieb 1 EL Puderzucker 12 Scheiben Zwieback

Zubereitung


DEGUSTATION Rosé / Rosato / Rosado

Öffnungszeiten

Di – Fr 8.30–12.00, 13.30–18.30 h Sa 8.30–16.00 h Mo geschlossen

Freitag, 10. Juni, 17 – 20 h – Samstag, 11. Juni, 10 – 15 h

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Musik von vier Emporen Samstag, 19. Juni 2022 → 14.00 Uhr und 17.00 Uhr Klosterkirche Muri

Von der Vierung des Salzburger Doms ins Oktogon der Klosterkirche Muri Heinrich Ignaz Franz Bibers «Missa Bruxellensis» Cappella Murensis Les Cornets Noirs Johannes Strobl – Leitung www.murikultur.ch

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Blues vom Feinsten! Samstag, 18. Juni 2022, 20.15 Uhr Besenbeiz zum Kuhstall, Hof Ismatt, Hedingen 25 Jahre. Eine Stimme so straight und abgeklärt wie die eines eingesessenen Blues-Haudegens. Zusammen mit seinen talentierten Mitmusikern singt und spielt er am liebsten den Blues mit Stilelementen aus Soul, R&B, Funk und Americana.

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Geniessen Sie mit uns dieses einmalige Sommerkonzert! Gemeindeverein Hedingen

Samstag, 11. Juni 2022

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Das Konzert findet bei jedem Wetter statt in der gedeckten Remise auf dem Hof Ismatt der Familie Suter.

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