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043_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 43 I 176. Jahrgang I Mittwoch, 8. Juni 2022

Neuwahlen

Die Spitex Knonaueramt hat neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. > Seite 3

Energiepolitik

Der Gemeinderat von Hedingen hat ein neues Energieleitbild verabschiedet. > Seite 5

Ältestes Turnerchörli

Die Gesangssektion Obfelden hat sich aufgelöst – nach 137 Jahren. > Seite 6

Teureres Wasser

Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern will den Wasserpreis anheben. > Seite 7

Schulhausneubau ist auf Kurs Die Gemeindeversammlung der Sek Bonstetten hat beide Geschäfte gutgeheissen Um die Jahresrechnung und die Abrechnung für die neue Turnhallenbeleuchtung ging es am Donnerstag an der Gemeindeversammlung der Sek Bonstetten. Der Aufmarsch hielt sich in Grenzen – trotz Informationen zum Schulhausneubau. von Thomas sTöckli Knapp 14 800 Einwohnerinnen und Einwohner haben die drei UnteramtGemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil gemeinsam. Davon sind rund 9560 stimmberechtigt. Zur Gemeindeversammlung der gemeinsamen Sekundarschule kamen nebst der leitenden Behörde aber gerade mal ein Dutzend Stimmberechtigte. Sie durften über die Jahresrechnung abstimmen, die mit einem Aufwandüberschuss von 524 000 Franken aufwartet, und über die Abrechnung zur neuen LED-Beleuchtung im Sportzentrum Schachen. Am meisten interessiert haben dürfte allerdings der Informationsteil zum Schulhausneubau: «Wir sind auf Kurs», konnte Sekundarschulpräsidentin Tamara Fakhreddine vermelden, wobei das sowohl für den Zeitplan – am 1. Januar 2023 soll Schlüsselübergabe sein – als auch für die Finanzen gelte. Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten von Lieferengpässen, die sich dank guter Planung und vertraglicher Absicherung auf dieser Baustelle weniger auswirken als andernorts. Zwar werde man über einen Teuerungsausgleich verhandeln müssen, so die Schulpräsidentin – beantragt wurde fast eine halbe Million –, sie sei aber optimistisch, dabei im Rahmen der eingeplanten Reserven zu bleiben. Das neue Schulhaus steht mittlerweile, die Hülle ist weitgehend dicht und fast alle Vergaben durch. Dabei habe man auch das eine oder andere einheimische Unternehmen berücksichtigen können, so Tamara Fakhreddine, darunter die Spenglerei Concenti und die Kunstschmiede Hedinger aus Bonstetten. Für andere Aufträge, etwa die Malerarbeiten, habe schlicht keine hiesige Firma ein Angebot eingereicht.

Alter im Fokus

Die Grünliberalen luden in Mettmenstetten zum Anlass über die Alterspolitik. > Seite 8

Jahresrechnungen alle gutgeheissen Die Kirchgemeinde Knonauer Amt, die Anfang Jahr aus neun reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern neu gebildet worden ist, hat ihre erste offizielle Kirchgemeindeversammlung durchgeführt. Im Zentrum standen alles Finanzgeschäfte. Genehmigt wurden Bauabrechnungen für Sanierungen zweier Kirchen sowie die Jahresrechnungen 2021 der bisherigen neun Kirchgemeinden. Zu diskutieren gab dabei einzig die Rechnung der Kirchgemeinde Bonstetten, da die RPK sich gegen deren Abnahme ausgesprochen hatte. (red.)

> Bericht auf Seite 6

Wohnheim feiert mit Bevölkerung

Die Gebäudehülle steht, zum Jahreswechsel soll das neue Sek-Schulhaus Bonstetten bezugsbereit sein. (Bild Thomas Stöckli) Um 132 000 Franken unter Budget Die Jahresrechnung hatte zuvor Claudia Chinello präsentiert. Bei einem Gesamtaufwand von 10,45 Mio. und Erträgen von 9,93 Mio. resultierte wie erwähnt ein Minus von 524 000 Franken. Das ist um rund 132 000 Franken schlechter als budgetiert. «Wir arbeiten sehr kostenbewusst», betonte die Finanzvorsteherin. Mehr als auf Ausgabenseite die steigenden Schülerzahlen belaste der seit 2018 anhaltende Rückgang der Erträge die Rechnung, führte sie aus und nannte als Ursachen einerseits die Senkung des Steuerfusses im 2019, vor allem aber den kontinuierlichen Rückgang der Steuerkraft. Netto wurden gut 4 Mio. Franken investiert, der Grossteil in den Schulhausbau. Das in den letzten Jahren aufgebaute Nettovermögen wurde dadurch vollständig aufgebraucht. Die Nettoschuld per Ende 2021 beträgt 200 000 Franken. Erfreulich entwickelt hat sich der Posten Sonderschulung. Hier sind die Kosten seit 2016 konstant rückläufig. Dieser Wandel sei der Verdienst des Teams Sonderpädagogik, so Ressort-

Verena Bieri (rechts, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt) dankt Alterspsychologin Dr. Bettina Ugolini für ihr engagiertes Referat. (Bild Marianne Voss)

vorsteherin Marianne Wolfsgruber. Mit einem enormen Effort sei die Anzahl an Sonderschülern, die nicht mehr teuer auswärts beschult werden müssen, auf mittlerweile 14 angestiegen. Das könne sich aufgrund von nicht steuerbaren Komponenten allerdings auch wieder ändern, stellte sie klar: «Integration hat auch Grenzen.» Die Jahresrechnung wurde diskussionslos und einstimmig angenommen. Ebenso die Abrechnung der neuen LEDBeleuchtung in der Dreifachhalle Schachen. Diese habe zwar etwas mehr gekostet als budgetiert, eine Subvention durch das nationale Förderprogramm «effeLED» von knapp 15 000 Franken ermöglichte es allerdings, trotzdem unter den bewilligten 220 000 Franken zu bleiben. Dank viel tieferem Stromverbrauch und längerer Lebensdauer verspricht sich Lutz Eichelkraut, Vorsteher Infrastruktur, eine jährliche Einsparung von 10 000 Franken – Tendenz steigend.

«Es waren strenge Jahre», blickte Tamara Fakhreddine abschliessend auf die zu

Ende gehende Legislatur zurück. Man habe aber auch viel erreicht. Als wichtige Grundlage dient die Definition von Identität und Werten. Darauf baut etwa die Personalentwicklung auf. Die externe Evaluation habe keine Überraschungen gebracht und die Rückmeldungen werden in die künftigen Legislaturziele einfliessen. In der Raumknappheit vor dem Bezug des neuen Schulhauses kam der Sek Bonstetten entgegen, dass es mehr Schülerinnen und Schüler als sonst ans Gymi geschafft haben. Zudem konnte ein Teil des Mobiliars fürs neue Schulhaus bereits vorzeitig bezogen werden. Aktuell werden an der Sek Bonstetten in 18 Klassen 359 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Sekundarschulpflege wird die neue Legislatur in unveränderter Besetzung in Angriff nehmen. Neu ist für die Rechnungsprüfung turnusgemäss nicht mehr die RPK Stallikon, welche für ihre konstruktive Kritik verdankt wurde, sondern jene von Wettswil zuständig, zudem hat Anfang Juni Angelica Steiner die Leitung der Schulverwaltung übernommen.

Fordernde Arbeit

Baurecht im Weiler

Die Pflege von Familienmitgliedern war Thema an der Generalversammlung der Spitex Knonaueramt. So referierte Bettina Ugolini, Alterspsychologin und Leiterin Fachstelle Alter an der Uni Zürich, über dieses dauernde Spannungsfeld zwischen Belastung und Entlastung. Partnerinnen oder Partner einer dementen Person seien nicht nur durch die Betreuungsaufgaben, sondern auch durch die eigene Trauer um den Verlust der Beziehung in Anspruch genommen. Die Spitex bietet im Herbst für pflegende Angehörige einen Workshop mit der Referentin an. (red.)

Die Rechnung war unbestritten an der Gemeindeversammlung in Kappel. Anstelle des budgetierten Aufwandüberschusses resultierte schliesslich auch ein sattes Plus von 839 000 Franken. Mehr zu reden gab eine Anfrage nach dem Baurecht in den Weilern. Obwohl diese nicht fristgerecht eingereicht wurde, nahm Gemeinderat Martin Hunkeler dazu Stellung, weil die Frage für Kappel relevant sei. Und schliesslich wurde die Gelegenheit genutzt, die ausscheidenden Behördenmitglieder mit einem Apéro zu verabschieden und gleichzeitig die neuen zu begrüssen. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 5

Neue Verwaltungsleitung und RPK

Das Wohnheim Loomatt in StallikonSellenbüren feiert sein 25-Jahre-Jubiläum. Seit 25 Jahren wohnen dort Menschen mit Beeinträchtigung. Sie leben in sechs gemischten Wohngruppen und werden von Fachleuten professionell begleitet. Am 18. und 19. Juni findet im Wohnheim nun ein Fest statt, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Neben Jazz wird auch ein Sonntagsbrunch serviert. (red.)

> Bericht auf Seite 11 ANZEIGEN

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Auflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über Seiler Roger, geb. 17. November 1970, von Steg-Hohtenn VS und Niedergesteln VS, wohnhaft gewesen: Juchweg 2, 8915 Hausen am Albis, gest. 20. Dezember 2021, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern bei der Mobilen Equipe+, Wengistrasse 7, 8004 Zürich, im Original und mit sämtlichen Eingaben sowie beim Konkursamt Affoltern (ohne Eingaben), zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. Juni 2022 verwiesen. KONKURSAMT AFFOLTERN vertreten durch: Mobile Equipe+ Postfach 8036 Zürich

Beschlüsse der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 3. Juni 2022 Die Jahresrechnung 2021 wird genehmigt. Es wurden folgende Mitglieder in die Kirchenpflege gewählt: Endner Elisabeth, 1953, Katechetin, Kappel a. A., bisher, Präsidium, bisher Gallmann Alfred, 1957, Dipl. Arch. FH, Wirtschaftsingenieur STV, Hauptikon, bisher Koelewijn Arjan, 1984, Chief Investor Relations, Kappel a. A., neu Meier Jörg, 1961, Landwirt, Uerzlikon, neu Nothdurft Lisa, 1947, Hausfrau, Kappel a. A., bisher Es wurden folgende Mitglieder in die Rechnungsprüfungskommission gewählt: Abt Thomas «Tomi», 1975, Betriebswirtschafter, Kappel a. A., bisher Eichenberger Christoph, 1971, Biologe, Dr. sc. nat., Kappel a. A., neu Koellmann Thomas, 1973, Jurist, bisher, Präsident, Kappel a. A., bisher Loosli Dorian, 1990, Jurist, Uerzlikon, neu Zuberbühler Annelis «Anne», 1979, Ausbildner HF, Hotelier HF, Uerzlikon, neu Es wurden folgende Delegierte in den Verein Kloster Kappel gewählt: Steinmann Fritz, 1949, Landwirt, Kappel a. A., Delegierter, bisher Endner Elisabeth, 1953, Hausfrau/Katechetin, Kappel a. A., Delegierte, bisher Nothdurft Rolf, 1943, Manager, Kappel a. A., Ersatzdelegierter, bisher Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung kann bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Bei der Bezirkskirchenpflege können – der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Kirchenpflege Kappel a. A., 3. Juni 2022

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 31. Mai 2022 hat der Stadtrat AffolternamAlbis,unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: – Duresa Dedaqi, weiblich, 1995, Staatsangehörige von Kosovo – Duena Dedaqi, weiblich, 2021, Staatsangehörige von Kosovo – Heike Müller, weiblich, 1968, Staatsangehörige von Deutschland – Darko Vragolic, männlich, 1982, Staatsangehöriger von Serbien – Jana Vragolic, weiblich, 2019, Staatsangehörige von Serbien 7. Juni 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

Sie sind politisch interessiert?

Affoltern am Albis sucht Mitglieder für das Wahlbüro Bauprojekt: Starkstromanlage ordentliches Plangenehmigungsverfahren Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen: Gemeinde: Knonau Standort: 8934 Knonau S-0177225.1 Transformatorenstation Knonau, Grund – Neubau auf Parzelle Nr. 1523 in der Gemeinde Knonau Koordinaten: 2677048/1230571 L-0233997.1 24 kV-Kabel zur Transformatorenstation Grund ab Kabelleitung Vorlage Nr. L-0213987.2 (Weid – Bergli) – Neubau Kabelschutzrohr (Kabel A)

Wir suchen für die Amtsdauer 2022 – 2026 zusätzliche Mitglieder für das Wahlbüro. In dieser Funktion leisten Sie Ihren Dienst an voraussichtlich zwei Abstimmungs-Sonntagen pro Jahr. Die Mitglieder des Wahlbüros leisten Urnendienst, werten die Stimmzettel aus, bereinigen die Wahlzettel und ermitteln die Resultate. Die Entschädigung beträgt zur Zeit Fr. 35.00 pro Stunde. Sind Sie an dieser Arbeit interessiert und bereit, einen Dienst für die Allgemeinheit zu leisten? In Affoltern am Albis stimmberechtigte Personen können sich bis Freitag, 17. Juni 2022 bei der Abteilung Präsidiales, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, Tel. Nr. 044 762 56 77 oder per E-Mail via stadtkanzlei@stadtaffoltern.ch anmelden. Ein Anmeldeformular kann auf der Homepage www.stadtaffoltern.ch herunter geladen werden. 7. Juni 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

L-0233998.1 Niederspannungsverteilnetz ab der Transformatorenstation Grund – Neubau für die Versorgung des landwirtschaftlichen Betriebs Amlisberg 1, 8934 Knonau (Kabel B) Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Schönenbergstrasse 33, 8820 Wädenswil, im Namen von Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ, Dreikönigstrasse 18, 8022 Zürich die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingereicht. Die Gesuchsunterlagen werden vom 3. Juni 2022 bis 4. Juli 2022 in der Gemeindeverwaltung, während den Bürozeiten öffentlich aufgelegt. Rechtliche Hinweise Enteignungsbann Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Mietund Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Einsprachen, Einwände und Begehren Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a. Einsprachen gegen die Enteignung; b. Begehren nach den Artikeln 7-10 EntG; c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e. die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden. Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 4. Juli 2022

Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 7. Juni 2022 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel.: 044 / 764 19 77) gerne zur Verfügung. Die Tiefbaukommission

Morandi Establishment Ltd. Company No. 1413060

(in freiwilliger Liquidation)

Übereinstimmend mit dem BVI Business Companies Act, 2004, informieren wir, dass sich die obige Gesellschaft in freiwilliger Liquidation befindet. Die Liquidation wurde per 17. Mai 2022 eingeleitet. Michael Berlowitz, Bleikistrasse 11b, 9143 Stallikon wurde zum freiwilligen Liquidator bestimmt. Datiert: 2. Juni 2022 [Michael Berlowitz] Freiwilliger Liquidator

Vom: Ort: Vorsitz: Protokoll:

Donnerstag, 2. Juni 2022, 19.30 Uhr Chilehuus Ulmensaal, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis Sibylle Gloor, Präsidentin der Kirchenpflege Simon Plüer, Kirchgemeindeschreiber

Abstimmugsresultate: 1. Abnahme Baukostenabrechnung Aeugst a. A., Kirchturmsanierung  genehmigt 2. Abnahme Baukostenabrechnung Bonstetten, Aussenrenovation Kirche  genehmigt 3. Abnahme der Jahresrechnungen 2021 der neun ehemaligen Kirchgemeinden Aeugst a. A., Affoltern a. A., Bonstetten, Hausen a. A., Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil  genehmigt Das Protokoll liegt ab Dienstag, 7. Juni inklusive Rechtsmittelbelehrung im Sekretariat der Kirchgemeinde Knonauer Amt, Zürichstrasse 96 (1. OG), 8910 Affoltern am Albis auf oder können auf unserer Website www.ref-knonaueramt.ch eingesehen werden. Affoltern am Albis, 8. Juni 2022 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Traurig, aber dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserem Vater und unserem Bruder

Ernst Thöni-Boss 27. September 1936 – 27. Mai 2022

Nach einem erfüllten Leben durftest du – genauso, wie du es dir immer gewünscht hast – in deinem geliebten Zuhause für immer einschlafen. Dank unserer Erinnerungen wirst du in unseren Herzen weiterleben.

Kontaktstelle Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken

Abstimmungsresultate der Kirchgemeindeversammlung vom 2. Juni 2022

In Dankbarkeit und Liebe Hanspeter Thöni Marianne Thöni Alice Schäppi-Thöni Hanna von Ballmoos Arm

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2022 Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2021 Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Kappel am Albis, 8. Juni 2022 Gemeinderat Kappel am Albis

Stallikon Am 28. Mai 2022 ist in Zell ZH gestorben:

Rüttimann-Hüser Elsa Maria geboren am 12. August 1928, von Zürich ZH und Abtwil AG, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 1. Juli 2022, um 14.00 Uhr in der Kirche Rifferswil statt. Urnenbeisetzung um 13.30 Uhr im Familienkreis. Da wir beim Hinschied unserer Mutter und Schwester Heidi Thöni aufgrund von Corona keine Abschiedsfeier machen konnten, werden wir in dieser Abschiedsfeier Ernst und Heidi gedenken. Anstelle von Blumen bitten wir, folgende Organisation zu unterstützen: Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a.A., Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1 (Vermerk E. Thöni). Traueradresse: Hanspeter Thöni, Jonenbachstr. 8, 8911 Rifferswil

Rifferswil, 31. Mai 2022 HOLZKORPORATION OBER-RIFFERSWIL Traurig nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Vorstandsmitglied

Ernst Thöni Ernst war von 1962 bis 2012 als Materialwart, Präsident und Kassier viele Jahre im Vorstand unserer Holzkorporation. In dieser Zeit erlebte er viele schwere Stürme, die unseren Wald stark veränderten und für viel Arbeit sorgten. Seine Kommentare und Erzählungen von früher anlässlich unserer alljährlichen GV sorgten immer wieder für ein Schmunzeln. Wir werden Ernst und seine unvergessliche Art in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Sechs Vorlagen im September Der Regierungsrat hat beschlossen, dass am 25. September über zwei kantonale Vorlagen abgestimmt werden soll. Einerseits der Gegenvorschlag zur «KreislaufInitiative», anderseits die Volksinitiative «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und Grossaktionäre». Auf eidgenössischer Ebene kommen vier Vorlagen vors Volk: die Massentierhaltungsinitiative, die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV 21) und die Änderung des Verrechnungssteuergesetzes (VStG). (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Was für ein besonderer Tag, wenn man seinen 96. Geburtstag feiern darf! Emma Wegmann in Affoltern tut das heute Mittwoch, 8. Juni – herzliche Gratulation!

Zum 85. Geburtstag Zum 85. Mal Geburtstag feiern! Das darf morgen Donnerstag, 9. Juni, Benito Treve in Affoltern. Wir wünschen dem Jubilar alles Gute und einen freudigen Festtag.

Zur goldenen Hochzeit 50 Jahre zusammen verheiratet, sind heute und morgen zwei Paare in Affoltern. Tuula und Peter Hug feiern ihr goldenes Hochzeitsfest heute Mittwoch, 8. Juni, und Hans-Peter und Burgi Lang morgen Donnerstag, 9. Juni. Wir wünschen beiden Paaren ein tolles und fröhliches Fest und viel gutes gemeinsames Erleben weiterhin.

Mittwoch, 8. Juni 2022

Spitex zieht positive Bilanz – trotz Pandemie Generalversammlung mit Neuwahlen im Vorstand An der Generalversammlung des Vereins Spitex Knonaueramt standen ein positiver Rückblick und Veränderungen im Vorstand im Zentrum. Vor der Versammlung referierte Bettina Ugolini über «Pflegende Angehörige». Von Marianne Voss Rund 100 Personen kamen am 1. Juni zur Generalversammlung des Vereins Spitex Knonaueramt in den Kasinosaal Affoltern; es waren Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, verschiedene Gäste und viele treue Mitglieder. Die üblichen Traktanden gaben zu keinen Diskussionen Anlass. Präsidentin Mechtild Willi Studer hielt in ihrem Jahresbericht Rückschau auf 2021, das geprägt war von der Pandemie. Die letzte Generalversammlung musste schriftlich durchgeführt werden, was eine Rekordbeteiligung von 647 eingegangenen Wahlzetteln (knapp 3000 Mitglieder) mit sich zog. Trotz Corona konnte die Präsidentin eine positive Bilanz ziehen. Lobend betonte sie die beeindruckend professionelle Umsetzung des Krisenmanagements. «Durch die gute Arbeit unserer Pflegenden wurden keine Kundinnen oder Kunden angesteckt.» Einen wichtigen Beitrag dazu habe auch die 90-prozentige Durchimpfung des Personals geleistet. Geschäftsleiterin Verena Bieri ergänzte. «Die Coronazeit verlangte uns allen dauernd Neues ab, was auch Stress bedeuten konnte. Hier war ein guter Umgang miteinander gefragt.» Weiter informierte sie über verschiedene personelle Wechsel, die neue Berufskleidung in den frischen Farben blau und grün sowie die steigenden Einsätze im Jahr 2021 (+1620).

Der neue Spitex-Vorstand freut sich, mit vollem Elan zusammenzuarbeiten. Hinten von links: Thorsten Schmitz, Bettina von Rickenbach und Nicole Hollenstein. Vorne: Präsidentin Mechtild Willi Studer, Tamara Fakhreddine, Christoph Kobel, Ernst Hedinger und Geschäftsleiterin Verena Bieri. (Bild Marianne Voss) kosten die Beschaffung der neuen Arbeitskleidung und der angepasste digitale Auftritt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der durch die Gemeinden getragene Aufwandüberschuss um knapp 400 000 Franken reduziert. Ein wichtiges Traktandum waren die Wahlen. Marcel Eicher, Anke Möller und Simon Müller sind aus dem Vorstand zurückgetreten. Sie wurden mit grossem Dank verabschiedet. Da sich genügend qualifizierte Personen um einen Sitz beworben haben, kann der Vorstand neu mit sieben Mitgliedern besetzt werden. Die Kandidierenden – Tamara Fakhreddine, Nicole Hollenstein, Bettina von Rickenbach und Thorsten Schmitz – stellten sich kurz persönlich vor und wurden einstimmig gewählt. Gemeinderätin Christine Erni überbrachte ein herzliches Grusswort und lobte die grosse Motivation der Spitex-

Mitarbeitenden. Auch vonseiten der Anwesenden wurden zahlreiche positive, dankbare und wertschätzende Rückmeldungen geäussert.

Dich betreuen – mich beachten Vor der offiziellen Generalversammlung waren die Anwesenden zu einem informativen Vortrag zum Thema «Pflegende Angehörige» eingeladen. Die Referentin Dr. Bettina Ugolini ist Alterspsychologin und Leiterin Fachstelle Alter an der Uni Zürich. Sie ging anhand von vielen praktischen Beispielen auf die herausfordernde und oft überfordernde Aufgabe von Angehörigen ein, die ihre Familienmitglieder pflegen. Es handle sich um ein dauerndes Spannungsfeld zwischen Belastung und Entlastung. Die Betreuung von Angehörigen bedeute eine grosse Veränderung im eigenen Leben, das werde zu wenig beachtet. Partnerinnen

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Vier neue Mitglieder im Vorstand

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch

Behindertengerechte Bushaltestelle im Rahmen der Zentrumsplanung

Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Im Aufwand der Jahresrechnung erscheinen nebst den stabilen Personal-

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Die Bushaltestelle Dorfplatz in Bonstetten soll behindertengerecht ausgebaut werden – allerdings erst wenn über die künftige Gestaltung des Dorfzentrums mehr Klarheit besteht. Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG SR 151.3 / VböV SR 151.34) verpflichtet die Gemeinden, die Zugänge zu den Bushaltestellen und Fahrzeugen bis zum 31. Dezember 2023 behindertengerecht umzubauen. Die entsprechenden Normen sind gemäss der Richtlinie Hindernisfreie Bushaltestellen, Empfehlungen zur Ausgestaltung vom Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt vom 24. März 2017 und den VSS-Normen zu berücksichtigen. Für die Erstellung der neuen Bushaltestelle werden strassentechnische Anpassungen notwendig. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Bushaltestelle vor dem alten Dorfschulhaus, Dorfstrasse 32, realisiert wird. Um das Projekt umzusetzen, sind im Investitionsbudget 2022 für die baulichen Massnahmen 230 000 Franken eingestellt. Der Gemeinderat möchte jedoch mit der Realisierung der Bushaltestelle zuwarten, bis mehr Klarheit über die Gestaltung des Dorfzentrums

besteht. Die Bushaltestelle soll in diese Planung miteinbezogen werden. Professionelle Architekten können am besten beurteilen, wo die behindertengerechte Bushaltestelle planerisch am sinnvollsten ist. Um der zeitlichen Vorgabe gerecht zu werden, gilt es, die Zentrumsplanung aktiv voranzutreiben. Diese musste bis zum Abstimmungstermin über das neue Verwaltungszentrum Heumoos bis 15. Mai unterbrochen werden. Nun, nachdem klar ist, dass der Werkhof und die Feuerwehr nicht mehr im Dorfzentrum sind, kann ein Studienauftrag für die Planung des Dorfzentrums erfolgen.

Urnenabstimmung vom 13. Februar: Ergebnis ist rechtskräftig An der Urnenabstimmung vom 13. Februar 2022 wurde über die Totalrevision des Anstaltsvertrags Interkommunale Anstalt Sozialdienst Unteramt (IKA Sodu) abgestimmt. Gemäss § 83 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) stellt die wahlleitende Behörde die Rechtskraft der Wahlergebnisse fest. Der Bezirksrat Affoltern hat mit Datum vom 22. März die Rechtskraft der obgenannten Volksabstimmung bestätigt. Darüber hinaus hat der Regierungsrat

des Kantons Zürich an seiner Sitzung vom 27. April den Anstaltsvertrag der interkommunalen Anstalt (IKA) Sozialdienst Unteramt genehmigt. Das Abstimmungsergebnis ist somit rechtskräftig. Die Wahlzettel der rechtskräftigen Urnenwahlen können vernichtet werden.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • dem Verzicht auf die Abgabe einer Vernehmlassung zur Revision der kant. Einbürgerungsverordnung zugestimmt; • die Jahresrechnung und den Geschäftsbericht 2021 der IKA Sozialdienst Unteramt genehmigt und verabschiedet.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 19. Mai ... • diverse Sonderschulsettings (intern und extern) bewilligt; • den Ferienplan bis Schuljahr 2024/2025 beschlossen; • die Budgetrichtlinien 2023 besprochen; • das neue Musikschulgesetz zur Kenntnis genommen. Christof Wicky, Gemeindeschreiber

oder Partner einer dementen Person seien nicht nur durch die Betreuungsaufgaben, sondern auch durch die eigene Trauer um den Verlust der Beziehung belastet. Die Psychologin zeigte weiter auf, dass es zwar viele Entlastungsangebote gebe, diese aber nicht genügend genutzt würden. «Oftmals empfinden Angehörige Schuldgefühle, wenn sie sich entlasten lassen und eine Auszeit für sich geniessen.» In dem engagierten Vortrag wurde offensichtlich, wie brennend das Thema ist. Daher bietet die Spitex Knonaueramt im Herbst für pflegende Angehörige einen Workshop (drei Abende) mit Dr. Bettina Ugolini an. Während der Zeit des Workshops kümmert sich die Spitex bei Bedarf um die Betreuung der zu pflegenden Angehörigen. Weitere Infos unter www.spitexka.ch oder 0447625040.

Sperrung Obere Bahnhofstrasse Am Samstag steht in Affoltern die Begegnungszone im Zeichen von Wochenmarkt sowie Bringund Holtag. Am kommenden Samstag, 11. Juni, findet auf dem Marktplatz ein Bringund Holtag statt. Entsprechend weicht der Wochenmarkt vor den Kasino-Kopfbau an die Obere Bahnhofstrasse aus. Der Bereich von der Tiefgarageneinfahrt bis Merkurstrasse wird deshalb ab Freitagabend, 10. Juni, 18 Uhr, bis Samstagnachmittag, 11. Juni, zirka 14 Uhr, für sämtlichen Verkehr gesperrt, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Der Durchgang für Fussgänger bleibt jederzeit gewährleistet. (red.) ANZEIGE


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 8. Juni 2022

Weilerzone gibt mehr zu reden als Rechnungsabschluss Kurze Kappeler Gemeindeversammlung mit Abschieds-Apéro 57 Stimmberechtigte besuchten die letzte Kappeler Gemeindeversammlung der Legislaturperiode, die noch bis Ende Monat läuft. Die Rechnung war unbestritten, danach fand ein Apéro statt zur Verabschiedung der ausscheidenden und zur Begrüssung der neuen Behördenmitglieder. von Bernhard Schneider Das einzige traktandierte Geschäft war die Abnahme der Rechnung 2021 der politischen Gemeinde. Finanzvorstand Martin Hunkeler erklärte, in Anbetracht von Corona habe der Gemeinderat Kappel sehr vorsichtig budgetiert, wie die meisten Gemeinden. Dementsprechend dürfe ein positiver Abschluss zur Kenntnis genommen werden, insbesondere dank höheren Steuereinnahmen: Anstelle des budgetierten Aufwandüberschusses von 35 000 Franken erfolgte ein Überschuss von 839 000 Franken. Beim Aufwand fiel ins Gewicht, dass bedingt durch die Pandemie diverse Anlässe, namentlich in der Schule, nicht durchgeführt werden konnten. Auf der anderen Seite entstand ein Mehraufwand, weil aufgrund des hohen Bargeldbestandes Negativzinsen vergütet werden mussten. Zudem führten bei der Investitionsrechnung verschiedene Verschiebungen zu Minderausgaben, etwa bei der Realisation der Friedhoferneuerung oder beim Einbau von Unterflurcontainern. Im Detail schliesst die Jahresrechnung 2021 bei einem Aufwand von 6 641 000 und einem Ertrag von 7 480 000 mit einem Ertragsüberschuss von 839 000 Franken ab. Die planmässigen Abschreibungen des Verwaltungsvermögens betragen 38 000. Der Ertragsüberschuss wird dem Bilanzüberschuss gutgeschrieben, der sich dadurch per 31. Dezember 2021 auf 11 595 000 erhöht. Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von 168 700 Franken aus. Im Finanzvermögen wurden geplante Investitionen über 165 000 nicht im Berichtsjahr vorgenommen. Das Eigenkapital, in welchem auch die finanzpolitische Reserve sowie die Spezialfinanzierungen enthalten sind, stieg auf 13,8 Mio. Franken.

Die ausscheidenden Mitglieder aus dem Gemeinderat: Heidi Hui (Mitte), Marion Ackermann (links) und Carolina Hauser Häberling erhielten Blumensträusse. (Bild Bernhard Schneider) Die Rechnung gab zu keinen Diskussionsbeiträgen Anlass, sie wurde einstimmig genehmigt. Gemeindepräsident Jakob Müller bedankte sich abschliessend für das Vertrauen der Bevölkerung und für die saubere Rechnungsführung durch die Verwaltung und den Finanzvorstand.

Baurecht in Weilern Gemeinderat Martin Hunkeler nahm Stellung zu einer Anfrage von Fredy Gallmann und Christa Falkensammer. Obwohl der Gemeinderat nicht dazu verpflichtet war, da die Anfrage nicht fristgerecht eingereicht worden war, hielt er den Inhalt, die Frage nach dem Baurecht in den Weilern, für relevant für Kappel. Im Kanton Zürich wird die Weilerzone, die sogenannte Kleinsiedlungen betrifft, anders ausgelegt als beim Bund. Im Kanton Zürich können Weiler auch Kernzonen zugewiesen werden, in denen Neubauten grundsätzlich möglich sind. Dies ist beispielsweise vor fünf Jahren in Allenwinden geschehen. Nach der Übernahme der Baudirektion vor drei Jahren wollte Regierungsrat Neukom den Wider-

spruch zwischen Bundes- und Kantonsrecht klären. Dabei wurde festgestellt, dass von über 300 Weilern 276 nicht in der Landwirtschaftszone liegen. Der Kanton hat alle diese Weiler begutachtet und rechnet damit, dass etwa die Hälfte davon falsch eingezont sei. In Kappel betrifft dies Hauptikon und Allenwinden. «Wir betrachten Hauptikon als Dorf, nicht als Weiler», hielt Martin Hunkeler fest. Die Kernzone Allenwinden wurde in Kenntnis der unterschiedlichen Auffassungen von Bund und Kanton Zürich, beschlossen. Dies könnte ein Argument sein, hier nichts zu ändern. Mehr lasse sich dazu nicht sagen. Alt Gemeindepräsident Kurt Bär äusserte sich überzeugt, dass diese Festlegung Bestand haben sollte. Christa Falkensammer forderte den Gemeinderat auf, für die Kernzone in Allenwinden zu kämpfen.

Einstimmige Entscheide der Kirchgemeinde Nachdem die letzte Gemeindeversammlung der evangelischen Kirche Kappel, die jeweils vor derjenigen der politischen Gemeinde durchgeführt

wird, deutlich länger als vorgesehen gedauert hatte, war diesmal eine ganze Stunde eingeplant, benötigt wurden aber nur gut 20 Minuten. Das einzige Votum aus dem Kreis der Stimmberechtigten fiel ganz am Schluss, als eine Stimmbürgerin kritisierte, dass in Veröffentlichungen der Kirchgemeinde von «Klosterkirche» die Rede sei. Es handle sich dabei aber um die Dorfkirche. Unterstützung erhielt sie von David Vogelsanger, der den Begriff «Klosterkirche Kappel» als «Mogelpackung» bezeichnete, da seit fünfhundert Jahren kein Kloster mehr existiere. Die Kirchenpflege versprach, künftig nur noch «Kirche» zu schreiben. Die Rechnung 2021 Kirchgemeinde Kappel schloss mit einem Überschuss von 35 000 Franken, budgetiert waren deren 2000. Anschliessend wandte sich die Kirchgemeindeversammlung der Besetzung der Behörden zu, die alle einstimmig und diskussionslos erfolgten. In die Kirchenpflege gewählt wurden die bisherigen Mitglieder Elisabeth Ender, die gleichzeitig auch als Präsidentin bestätigt wurde, Lisa Nothdurft und Fredy Gallmann. Neu gewählt wurden Arjan Koelewijn und Jörg Meier.

Energieleitbild verabschiedet

Die Gemeinde Hedingen geht mit eigenen Projekten mit gutem Beispiel voran und ist gegenüber der Bevölkerung bemüht, für jede energiepolitische Zielsetzung praktikable Lösungen zu finden. Seit dem 15. Oktober 2005 ist die Gemeinde Hedingen Mitglied des Trägervereins Energiestadt und wurde am 25. November 2008 erstmals mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet. Mit den Re-Audits in den Jahren 2012, 2016 und 2021 wurde das Label Energiestadt erfolgreich erneuert. Mit der Auszeichnung zur «Energiestadt» bestätigt die Gemeinde Hedingen ihr konsequentes und zielorientiertes Engagement für mehr Energieeffizienz mit erneuerbarer Energie, sowie für den Klimaschutz und eine umweltverträgliche Mobilität.

Mit dem Energieleitbild definiert der Gemeinderat die Ausrichtung und die Grundsätze der kommunalen Energiepolitik mittel- bis langfristig. Das Leitbild der Gemeinde Hedingen orientiert sich an der Klima- und Energiecharta der Städte und Gemeinden sowie an den energie- und klimapolitischen Zielsetzungen des Bundes, des Kantons Zürichs und der Region Knonauer Amt und unterstützt diese bei der Umsetzung. Das Energieleitbild und die energiepolitischen Ziele werden von der Energiekommission alle vier Jahre überprüft und falls notwendig überarbeitet und vom Gemeinderat genehmigt. Das Energieleitbild und die energiepolitischen Ziele bilden die Grundlage für das Aktivitätenprogramm. Das Aktivitätenprogramm wird jährlich durch die Energiekommission überarbeitet und die Umsetzungsqualität der getätigten und anstehenden Massnahmen überprüft. Für die energiepolitischen Themen ist grundsätzlich der Präsident / die Präsidentin der Energiekommission als Vertreterin oder Vertreter des Gemeinderates zuständig.

Erteilte Baubewilligungen Pascal Mamin und Karin Aschwanden, Mühlerainstrasse 16 / Umbau und Erweiterung Wohnhaus; Markus Boller Herzog und Carole Herzog, Bachtalenstasse 2 / Dachaufstockung Hausteil West und Aussenisolation; Erol Ersan, Zürcherstrasse 101 / Erweiterung Gartenwirtschaft und temporäres Aufstellen Grill- und Burgerstand; David Bottiglione, Kaltackerstrasse 32 / Erstellung von Stützmauern mit Aufschüttung entlang der nördlichen Grenze (bereits erstellt) entlang der Kaltackerstrasse; Christoph Rüegg, Clausiusstrasse 46, 8006 Zürich / Anbau Windfang auf der Westseite mit Verlängerung Hauptdach und Anbau Dachlukarne auf der Westseite, Frohmoosstrasse 28; Lutvi und Adije Gili, Zwillikerstrasse 35 / Energetische Sanierung Wohnhaus und Anbau Balkon südöstlich; Lukas Rechsteiner, Alte Zwillikerstrasse 3 / Installation Fass-Sauna auf Terrasse (bereits erstellt); Christian Spillmann, Buchsmatt 1 / Dachsanierung an Wohngebäude; Martin und Maja Vetsch,

Kappelerstrasse in Uerzlikon gesperrt Von Montag bis Mittwoch, 13. bis 15. Juni, bleibt die direkte Verbindung zwischen Uerzlikon und Kappel gesperrt. Vor zwei Jahren wurde an der Kappelerstrasse in Uerzlikon eine Wasserleitung ersetzt. Damals wurde die oberste Belagsschicht aus technischen Gründen noch nicht eingebaut. Diese Belagsarbeiten werden nun ausgeführt und der betroffene Abschnitt muss aus Gründen der Effizienz, der Einbauqualität des Belags sowie der Arbeitssicherheit während zweier Tage für den Verkehr gesperrt werden, wie das Tiefbauamt mitteilt. Die Vollsperrung beginnt am Montag, 13. Juni, 5 Uhr, und dauert bis Mittwoch, 15. Juni, 5 Uhr. «Diese Bauarbeiten erfordern trockenes Wetter. Bei schlechter Witterung verschieben sich diese Arbeiten um jeweils einen Tag», heisst es in der Mitteilung, die an alle Haushaltungen, Firmen und Betriebe der Gemeinde Kappel ging. Der Durchgangsverkehr wird grossräumig umgeleitet über die Baarer-, Rossauer-, Blickensdorfer- und Albisstrasse. Um die Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr zu gewährleisten, ist während des Tages ein Verkehrsdienst im Einsatz. Die Postauto-Linie 280 wird via Rifferswil umgeleitet. Anstelle der Haltestelle «Uerzlikon Kappelerstrasse» wird die Haltestelle «Uerzlikon Dorf» bedient. (red.)

Wenn das Büro zur Belastung wird Rechnungen bezahlen, Versicherungsunterlagen ablegen, Steuererklärung ausfüllen, E-Banking verwalten – die Freiwilligen des Treuhanddienstes sind zur Stelle, wenn Seniorinnen und Senioren das Büro über den Kopf wächst. Das Angebot hat die Pro Senectute Kanton Zürich bereits vor 25 Jahren ins Leben gerufen, um Seniorinnen und Senioren in administrativen Belangen zu entlasten. Gestartet wurde 1997 in der Stadt Zürich mit 23 Freiwilligen und 25 Mandaten. Heute sind im ganzen Kanton über 600 Freiwillige im Einsatz, die mehr als 1000 Einzelpersonen und Ehepaare unterstützen. Die konstant hohe Zahl an Mandaten zeige klar, dass diese Dienstleistung auch nach 25 Jahren einem wichtigen Bedürfnis entspreche, teilt die Pro Senectute Kanton Zürich mit. (red.)

FORUM

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hedingen Der Gemeinderat Hedingen hat an seiner Sitzung vom 17. Mai das Energieleitbild verabschiedet. Dieses soll für den Gemeinderat und die Bevölkerung ein Leitfaden für energiepolitische Entscheide auf Stufe Gemeinde sein.

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Kritik muss ernst genommen werden

Haldenstrasse 15 / Ersatz Fenster; Martin Basig, Alte Affolternstrasse 14 / Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 296 inkl. Nebengebäude und Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage; Felix Reichenbach, Auberg 4, 4051 Basel / Umbau Wohnhaus und Erstellung neue Parkplätze, Tannenweg 12; Andreas und Anna Rosa Dänzer, Lettenackerstrasse 49 / Anbau Glasdach; Thomas und Anne Baumann, Imbisbühlstrasse 110, 8049 Zürich / Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, Aufgent; Baugesellschaft Kreuzrain c/o einhaus ag, Reichsgasse 71, 7000 Chur / Abbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 474 und Neubau Doppeleinfamilienhaus mit Carport; Adrian Bigler und Kathrin Reinhard, Im Zelgli 6 / Energetische Sanierung Wohnhaus, Einbau Dachflächenfenster und Dachverlängerung Pergola; Robert und Ruth Luise Bollhalder, Gehrstrasse 27 / Energetische Sanierung Dach und Fassade, Ersatz Fenster; Christian Willimann, Zwillikerstrasse 54 / Erstellung Carport und Ersatz Windfang.

Die Gemeinde Bonstetten hat am 24. Mai alle Neuzuzüger zu einem Apéro eingeladen. Bei diesem Anlass konnten die Vereine einen Infostand betreiben. Die SVP Bonstetten hat die Gelegenheit genützt, um die Nähe zum Volk zu suchen. Wir waren mit einem Glücksrad präsent. Es waren über 100 Neuzuzüger anwesend. Ein Viertel davon versuchten ihr Glück bei uns. Es gab viele interessante Begegnungen und Gespräche. Die sechs Gewinner beim Glücksrad werden zum Grillabend vom 1. Juli eingeladen. Dazu konnten wir ein neues Mitglied gewinnen. Es gab aber auch Teilnehmer, die einen grossen Bogen um das Glücksrad oder einige kritische Bemerkungen gegenüber SVP-Exponenten in Bern gemacht haben. Diese fallen einfach immer wieder mit negativen Statements auf. Schlussendlich ein Mix von «Positivem und Negativem», aber es hat sich gelohnt, an diesem Anlass dabei zu sein.

Suzana Sturzenegger, Gemeindeschreiberin

SVP Bonstetten


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 8. Juni 2022

Neun Jahresrechnungen genehmigt Erste Kirchgemeindeversammlung der zusammengeschlossenen Reformierten im Knonauer Amt Zahlen standen im Mittelpunkt der ersten offiziellen Versammlung der jungen Kirchgemeinde Knonauer Amt. Alle Jahresrechnungen der neun ehemaligen Kirchgemeinden, die sich per 2022 zusammengeschlossen haben, wurden gutgeheissen.

sich daraus aber keine unmittelbaren Folgen. «Wenn Sie als Teilnehmer der KGV die Jahresrechnung ablehnen, geben Sie Ihre Missbilligung zum Ausdruck. Pointiert ausgedrückt, geben Sie damit den Bonstettern ‹en Gingg ans Schienbein›. Passieren aber tut nichts.» Und dieser «Gingg» wurde denn auch, zumindest von einem Teil der Anwesenden, ausgeteilt. Während die Jahresrechnungen von acht der neun ehemaligen Kirchgemeinden einstimmig gutgeheissen wurden, kam diejenige von Bonstetten in einer separat durchgeführten Abstimmung weniger schlank, mit lediglich 22 Ja- gegen 12 Nein-Stimmen durch.

von stefan schneiter Mit einer gewissen Nervosität, wie sie gleich zu Beginn bekannte, begrüsste Kirchenpflegepräsidentin Sibylle Gloor am vergangenen Donnerstag die 39 anwesenden Stimmberechtigten zur 1. offiziellen Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinde Knonauer Amt im Chilehuus Ulmensaal in Affoltern. Die erste Zusammenkunft der neuen Kirchgemeinde nach der am 1. Januar 2022 erfolgten Fusion von neun Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern war eine Veranstaltung rein finanztechnischer Art, ging es doch dabei «nur» um Rechnungsgeschäfte. Als Erstes stand die Bauabrechnung der Sanierung des Kirchturms der Kirche in Aeugst an. Im vergangenen Jahr wurden das Holzschindeldach des Turms sowie die Kirchturmuhr für 245 000 Franken saniert. Einstimmig hiess die Versammlung dies gut. Ebenfalls im letzten Jahr war bei der Kirche Bonstetten eine Aussenrenovation fällig. Budgetiert waren dafür 164 000 Franken, die Abrechnung belief sich jedoch nur auf 109 000 Franken, da auf den Aussenputz der Fassade verzichtet werden konnte und die Bedachungsarbeiten und die Rohbaukosten wesentlich günstiger als angenommen zu stehen kamen. Auch dieser Ausgabeposten der «alten» Kirchgemeinde Bonstetten wurde einstimmig genehmigt.

«Gingg ans Schienbein» Als drittes und wichtigstes Traktandum stand die Abnahme der Jahresrechnungen 2021 der neun ehemaligen Kirch-

Neue Formen finden

Kirchenpflegepräsidentin Sibylle Gloor nahm an der KGV im Namen ihrer acht Amtskolleginnen und- kollegen einen Ausblick auf die Reformierte Kirche der Zukunft vor. (Bild Stefan Schneiter) gemeinden an. «Das ist eine einmalige Sache. Das werden wir nur einmal haben, dass wir neun Jahresrechnungen abzunehmen haben», sagte der für die Finanzen zuständige Kirchenpfleger Hanno Schmidheiny. Alle Rechnungen zusammengenommen, schlossen die neun Kirchgemeinden 2021 bei einem Gesamtaufwand von 6,54 Millionen Franken und einem Ertrag von 6,41 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von 128 000 Franken ab. Drei Gemeinden – Aeugst, Hausen und Mettmenstetten – weisen einen Ertragsüberschuss auf, die anderen sechs – Affoltern, Bonstetten, Hedingen, Maschwanden, Ottenbach und Rifferswil – einen Aufwandüberschuss. Rund ein Drittel des Aufwands ist laut Schmidheiny auf

Personalkosten zurückzuführen, ein Drittel sind Sachkosten, einen Viertel haben die Kirchgemeinden an die Zentralkasse der Landeskirche abzuliefern, mit denen diese im Wesentlichen die Pfarrlöhne bezahlt. Zu reden gab an der KGV einzig die Jahresrechnung von Bonstetten. Diese Kirchgemeinde wies von allen den massivsten Aufwandüberschuss von 110 000 Franken aus. Zum einen sind, wie Schmidheiny ausführte, die Steuereinnahmen in Bonstetten massiv eingebrochen. Zum anderen hat die Kirchgemeinde einen Teil ihres Aufwands durch Entnahme aus zweckgebundenen Spezialfonds finanziert. Die Rechnungsprüfungskommission stellte bei ihrer Prüfung der Bonstetter Jahresrechnung

fest, dass das Eigenkapital Bonstettens 2021 um rund zwei Drittel geschrumpft ist. Und, so erklärte RPK-Präsident Stephan Schaub, «ist die RPK erschrocken, als sie sah, dass Bonstetten 75 Prozent all dieser Fonds einfach in einem Jahr verbraucht hat». Die RPK stellte daher Antrag auf Nichtgenehmigung dieser Rechnung. Für die 39 Teilnehmer der KGV stellte sich dadurch die Frage, ob eine Ablehnung der Rechnung überhaupt möglich sei und was die Folgen davon wären. Der anwesende Präsident der Bezirkskirchenpflege, Martin Billetter, konnte rechtliche Auf klärung leisten. Ein solcher Ablehnungsantrag seitens der RPK sei «sehr aussergewöhnlich und kommt sehr selten vor», meinte Billetter. Rechtlich gesehen ergäben

Nach dem offiziellen Teil der KGV berichtete Kirchenpflegepräsidentin Sibylle Gloor über den Stand der Dinge in der neuen Kirchgemeinde. An einer zweitägigen Retraite hat sich die Kirchenpflege mit der Frage auseinandergesetzt, was die neunköpfige Kirchenpflege anstelle der früheren neun Kirchenpflegen zu leisten vermag und welches ihr Führungsverständnis sei. Man wolle viel delegieren, auch an die Kirchenkommissionen der bisherigen neun Kirchgemeinden und einen Modus finden für einen gemeinsamen Weg aller Beteiligten, erklärte Gloor. «Operativ und bürotechnisch haben wir uns zusammengeschlossen, die neun Kirchenorte sollen aber ihre Identität, Eigenständigkeit und ihre je spezielle Art von Kirche behalten.» Mit dem Zusammenschluss befinde man sich auf dem richtigen Weg, man müsse und dürfe neue Formen der Kirche finden. Laut einer neuen Studie der Landeskirche, so Gloor, gehe die Zahl der zürcherischen Reformierten von heute 333 000 in den nächsten zwanzig Jahren auf 200 000 zurück. Es gelte daher, neue Perspektiven zu finden, damit die Kirche auch in zwanzig Jahren noch weiter bestehe und den Menschen eine Heimat zu bieten vermöge.

Gesangssektion Obfelden aufgelöst An der Generalversammlung vom 23. Mai wurde das älteste Turnchörli der Schweiz aufgelöst – nach 137 Jahren. Dirigent Sepp Suter hat nach 38 Jahren sein Amt per 31. Dezember 2021 niedergelegt, neue Mitglieder konnten nicht mehr gefunden werden und für die nächste Zeit zeichnete sich ab, dass einige Mitglieder den Verein verlassen werden. Das Durchschnittsalter liegt immerhin bei 73,5 Jahren. So wurde bereits an der Mitgliederversammlung

Ältestes Turnchörli der Schweiz: Die Gesangssektion Obfelden wurde an der Abschluss-GV vom 23. Mai aufgelöst – nach 137 Jahren. (Bild zvg.)

vom 1. November 2021 die Auflösung der Gesangssektion Obfelden beschlossen. Eine Abschlussreise mit den Ehefrauen und Partnerinnen sollte die Wehmut etwas lindern. Diese Reise wurde von Bruno Furrer perfekt organisiert und führte via Schaffhausen zum Mittagessen nach Stein am Rhein. Gegründet wurde die Gesangssektion Obfelden 1885 als Untergruppe des Turnvereins Obfelden durch Albert Gut aus Oberlunnern, als Oberturner. Sie war damit die schweizweit älteste Gesangssektion innerhalb der Turnvereine. 1888 wurden die Statuten er-

stellt und als Vorstand Karl Habersaat, Heinrich Studer und Jakob Müller gewählt. Der Bestand war 26 Mitglieder. Im Laufe der Jahre änderte sich die Mitgliederzahl vielmals aufwärts, aber auch abwärts. Der Zuwachs aus den Reihen des Turnvereins war minim, die Gesangssektion arbeitete vielmehr als eigener Verein und versuchte, auf diesem Weg neue Mitglieder zu finden. Viele Gesangskameraden bedauern das Ende sehr und sind dem Vorstand mit Hanspeter Gut, Bernhard Leva und Bruno Furrer dankbar für dessen grossen Einsatz. Werner Schlatter

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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 8. Juni 2022

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125 Jahre für die Verschönerung Hausen Jubiläums-GV mit Referat und Gesang Der Verschönerungsverein Hausen feiert dieses Jahr seinen 125. Geburtstag. Die Generalversammlung am vergangenen Donnerstag mit Apéro, Referat und Jodelliedern stand unter dem Zeichen des Jubiläums. von Marianne voSS Der Verschönerungsverein Hausen (VVH) kann dieses Jahr auf eine 125-jährige Vereinstätigkeit zurückblicken. Der Verein hatte immer zum Ziel, den Einheimischen und Fremden den Aufenthalt in Hausen angenehm zu machen. Das ist stets so geblieben. Auch heute noch setzt sich der Verein dafür ein, Hausen schönzumachen, sei das durch die Ruhebänke, durch die Förderung des Zusammenlebens oder die Unterstützung von Treffpunkten wie Feuerstellen oder Spielplätzen. «Wir möchten durch Erlebnisse den Wert der Umwelt und des Lebensraums hier aufzeigen und wir möchten Tradition und Zukunft miteinander verbinden.» So formuliert Präsident Markus Wetli die Ziele des VVH. Der Vorstand verwöhnte seine Mitglieder am vergangenen Donnerstag im Camping-Restaurant Türlersee mit einem attraktiven Jubiläumsabend. Die Generalversammlung mit den üblichen Traktanden war nur das Vorprogramm. Sämtliche Geschäfte wurden einstimmig gutgeheissen. Im Jahresbericht erklärte Markus Wetli, dass auch im Jahr 2021 die meisten Anlässe der Pandemie zum

Zum Geburtstag posiert der Vorstand natürlich um eine der VVH-Bänke am Türlersee. Vorne von links: Eveline Aufiero mit ihrer Vorgängerin Brigitt Maier und Präsident Markus Wetli. Hinten: Markus Furrer, Andy Lüscher, Doris Dal Pont, Frank Peter und Werni Haas. (Bild er Marianne Voss) Opfer gefallen seien. Umso mehr habe die Bevölkerung die Ruhebänke und den schönen Blumenschmuck an den Dorfeingängen geschätzt. Die positive

Auf der Veranda des Camping-Restaurants Türlersee referierte Bernhard Schneider über die geschichtlichen Zusammenhänge zur Zeit der Vereinsgründung.

Jahresrechnung sei ein Ausdruck davon, dass die Bevölkerung die Arbeit des VVH schätze, erklärte Kassiererin Doris Dal Pont. Der Vorstand wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Eveline Aufiero – eigentlich schon seit zwei Jahren im Vorstand aktiv – konnte endlich offiziell gewählt werden. Brigitt Maier trat nach 15 Jahren Vorstandstätigkeit zurück. Für ihr grosses und manchmal auch hartnäckiges Engagement zugunsten der Weiterentwicklung des Vereins erhielt sie herzlichen Dank und warmen Applaus. Auf dem Jahresprogramm 2022 steht nebst dem Kerzenziehen oder dem Weihnachtsmarkt ein weiterer Jubiläumsanlass; am 17. September anlässlich der Einweihung einer Feuerstelle. Ein

weiteres Projekt ist die Renovation des Spielplatzes am Türlersee, denn «der Spielplatz wurde zum 100-Jahr-Jubiläum vom VVH errichtet. Jetzt wollen wir ihn auch unterhalten», so der Präsident.

Entstehung der Vereine Nach einem schmackhaften Apéro führte Bernhard Schneider, Historiker und Publizist, die Mitglieder in die Gründungszeit des VVH. Er tat dies ohne Power-Point-Präsentation, sondern überraschte die Anwesenden mit einem hübschen Heft, in dem er die Geschichte kurz und übersichtlich wiedergibt. In seinem Referat zeigte er anschaulich, spannend und auch humorvoll die historischen Zusammenhänge auf, die zur

Entstehung der Vereine im 19. Jahrhundert führten. 1897, im Gründungsjahr des Verschönerungsvereins Hausen, wurde das Aspirin entwickelt, das erste Luftschiff hob ab, das Schweizer Sackmesser wurde registriert und das Goldvreneli als Zahlungsmittel akzeptiert. «In den Vereinen kamen Menschen aus allen sozialen Schichten zusammen», betonte der Referent. «Das Vereinswesen spiegelte ein neues Selbstbewusstsein des Landes.» Genau dieses positive Selbstbewusstsein kam dann beim Besuch des Jodelklubs am Albis zum Ausdruck. Er brachte dem VVH zur Gratulation ein musikalisches Geburtstagsständchen und sang unter anderen natürlich auch das schöne Lied «Türlersee».

Trotz Anpassung immer noch ein günstiger Wasserpreis

Überarbeiteter Finanzplan 2019 bis 2041 der Wasserversorgungs-Genossenschaft in Affoltern Weil die langfristigen Rückstellungen wegen hoher Investitionen und Fremdwasserbezug schmelzen, soll der Wasserpreis in Affoltern ab 2025 möglicherweise um 55 Rappen auf Fr. 1.55 pro Kubikmeter steigen.

tern», sagte die Finanzchefin. Bis der neue Preis einer der nächsten Generalversammlungen vorgelegt werden kann, bedarf es Gespräche mit der Stadt Affoltern und mit dem Preisüberwacher.

von Werner Schneiter

An der von Präsident André Herrmann geleiteten Generalversammlung bei Senevita erhielten die 45 Stimmberechtigten Infos über Leitungsbauten und die geplante Erneuerung von Versorgungsleitungen. Laut Betriebsleiter David Nietlispach befindet sich die WVA im Jahr 2021 mit insgesamt rund 1,7 km Leitungsbau über dem Soll. Realisiert wurden Abschnitte im Will, an der Lindenmoos-, Ottenbacher- und Mühlebergstrasse sowie beim Verbund nach Jonen – mit Beträgen, die oft unter jenen liegen, die von der GV beschlossen worden waren. In diesem Jahr wurden bzw. werden Leitungen am Tobel- und Heimpelweg sowie an der Hasenbühl- und Breitenstrasse erneuert: insgesamt rund 800 Meter, was einem Gesamtaufwand von rund 740 000 Franken entspricht. «Damit liegen wir über dem Durchschnitt vergangener Jahre», so David Nietlispach. Er wies darauf hin, dass 2022 keine Anlagebauten vorgesehen sind. Jährlich müssen 1,43 Prozent des Hauptleitungsnetzes erneuert werden. Im nächsten Jahr werden dazu rund 1,7

Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern (WVA) hat ihren Finanzplan 2019 bis 2041 überarbeitet und den geplanten Preisaufschlag anlässlich ihrer 137. Generalversammlung erläutert. Ohne eine moderate Erhöhung des Wasserpreises seien die Reserven – rund 10 Mio. Franken langfristige Rückstellungen – bis 2041 praktisch aufgebraucht, sagte die im Vorstand für Finanzen zuständige Gertrud McMahon. Aus diesem Grund wird ab 2025 eine Erhöhung des Kubikmeterpreises von Fr. 1.– auf Fr. 1.55 ins Auge gefasst, womit sich das Niveau der Rückstellungen einigermassen halten lässt – eine Notwendigkeit, die mit künftigen hohen Investitionen begründet wird. In den nächsten Jahren ist Affoltern ausserdem auf mehr Fremdwasser angewiesen. Bei trockenen Sommern erhöht sich dieser Bezug von der Gruppenwasserversorgung Amt. «Seit Jahrzehnten wird Fr. 1.– erhoben. Mit der Preisanpassung hat Affoltern immer noch einen der günstigsten Wasserpreise im Bezirk Affol-

Leitungserneuerungen 2022 über Durchschnitt

Der wiedergewählte Vorstand und der WVA-Betriebsleiter, von rechts: Präsident André Herrmann, Maja Mosimann, Gertrud McMahon, Renato Vincenti, Markus Gasser und David Nietlispach. (Bild Werner Schneiter) Mio. Franken investiert: an der Lindenmoos-, Wolhausen-, Hasenbühl- und Heimpelstrasse sowie im Ennetgraben. Die GV stimmte allen Anträgen einstimmig zu. Auch alle anderen statutarischen Traktanden fanden einhellige Zustimmung, einschliesslich der Jahresrechnung 2021 (kleiner Gewinn, jetzige Gewinnreserve: 553 000 Franken) und dem Budget 2022, das neben Leitungsinvestitionen beim Verwaltungsaufwand ein «Polster» für Rechtsberatung, mögliche Gerichtsfälle und Anwaltskosten

enthält – dies auch mit Blick auf mögliche Konflikte, die in Schutzzonen entstehen können.

Vorstand wiedergewählt Auch die alle vier Jahre notwendigen Vorstandswahlen warfen keinerlei Wellen: André Herrmann, seit zwölf Jahren im Vorstand und seit vier Jahren Präsident, wurde einstimmig und per Akklamation bestätigt – genauso wie die Vorstandmitglieder Maja Mosimann (Administration), Gertrud McMahon (Finan-

zen) und Renato Vincenti (Leitungsnetz/ Anlagen, Vizepräsident). Im Weiteren gehört dem Vorstand Stadtrat Markus Gasser an. Die Vertretung der Stadt Affoltern wird jeweils vom Stadtrat bestimmt. Im Weiteren gab André Herrmann einen Wechsel im Mitarbeiterstab bekannt: Dominik Grab wechselt nach Bonstetten und ist dort Leiter der Wasserversorgung. Seine Stelle bei der WVA übernahm Samuel Schaltegger per 1. Juni, zuvor Wasserwart und Betriebsleiter-Stellvertreter in Hausen.


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 8. Juni 2022

Wie Menschen im Alter leben sollen «GLP am Puls» stand am vergangenen Dienstag in Mettmenstetten im Zeichen der Alterspolitik Am «GLP am Puls» referierten und diskutierten der Zürcher Stadtrat Andreas Hauri (GLP) und der Mettmenstetter Gemeinderat Beat Bär (FDP) über die aktuelle und künftige Alterspolitik. Rund 20 Interessierte folgten der Einladung der Grünliberalen in den Güterschuppen nach Mettmenstetten.

die Solidarität innerhalb und zwischen den Gemeinden, damit eine gemeinsame Sicht entwickelt werden kann, gehörten dazu. «Wir wollen eine Gesamtstrategie für den Alters- und Pflegebereich im Bezirk, die sämtliche Beteiligte mit ins Boot holt.» Bär betonte, dass die Umsetzung der Alters- und Gesundheitsstrategie eine zeitaufwendige und anspruchsvolle Aufgabe sei. Als besondere Herausforderung bezeichnete er den raschen Strukturwandel, der auf ein komplexes und träges System mit 14 autonomen Bezirksgemeinden treffe. Auch die Zuständigkeiten für die Altersstrategie und die Finanzierung müssten geklärt, das fehlende Know-how ausgeglichen und die Professionalität der zu erbringenden Arbeit am Milizsystem ausgerichtet werden.

Von angela Bernetta Die Menschen hierzulande werden immer älter und bleiben dabei geistig und körperlich fit und gesund. Auch verändern die Digitalisierung, die Individualisierung und neue Lebensformen die Gesellschaft und deren Bedürfnisse ständig. Neben einer angemessenen Gestaltung der verbleibenden Lebenszeit legen Senioren und Seniorinnen vor allem Wert auf altersgerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden und eine bedarfsgerechte und zahlbare Betreuung und Pflege im Alter, wie Erhebungen nicht erst seit gestern belegen. Im Zentrum von «GLP am Puls» vom vergangenen Dienstag, einem Anlass der Grünliberalen Partei Knonaueramt, stand die Frage, wie man dem Mangel an altersgerechtem Wohnraum begegnen und eine angemessene ambulante Pflegeversorgung im Bezirk gewährleisten kann. Der Zürcher Stadtrat Andreas Hauri (GLP) und Beat Bär (FDP), Projektleiter der Arbeitsgruppe Alters- und Gesundheitsstrategie für den Bezirk Affoltern (Agsba), stellten ihre aktuelle und künftige Alterspolitik vor.

Altersfreundlichere Stadt Zürich «Das Ziel der ‹Altersstrategie 2035› ist eine Stadt Zürich, in der ältere Menschen selbstbestimmt, ihren individuel-

Der Zürcher Stadtrat Andreas Hauri (GLP) präsentierte die «Altersstrategie 2035». (Bild Angela Bernetta)

Genossenschaften bauen, altersgerecht

len Bedürfnissen gemäss und so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld leben können», sagte Andreas Hauri. Viele betroffene Parteien und nützliche Organisationen seien miteinbezogen worden, um diesen Leitfaden zu erarbeiten. Die daraus resultierenden vier Handlungsfelder wie bezahlbarer Wohnraum, zentrale Informationsmöglichkeiten, angemessene Mobilität sowie eine engere Einbindung der älteren Menschen ins gesellschaftliche Leben sollen Zürich (noch) altersfreundlicher machen. Derzeit seien entsprechende Massnahmen, wie mehr städtische Alterswohnungen und hindernisfreier Wohnraum oder Wohnangebote mit Dienstleistungen und Pflege für unterschiedliche Lebensformen in Arbeit, aber auch eine neue Spitex-Strategie, sagte Hauri. «Wohnen mit Betreuung» ist gemäss Hauri die Stossrichtung, die zur Ent-

Unter der Gesprächsleitung von Nicole Beck-Taubenest (GLP) hatten die Anwesenden nach den Referaten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Verschiedene Wortmeldungen drehten sich um das betreute Wohnen im Alter und Alternativen dazu, wie etwa Mehrgenerationenhäuser und/oder Alterswohngemeinschaften. Auch die Finanzierung und Finanzierbarkeit der entsprechenden Massnahmen sorgten für Gesprächsstoff und schienen in der Stadt Zürich wie im Bezirk noch unklar zu sein. Ferner erfuhr man, dass altersgerechter Wohnraum im Bezirk durch Private oder Wohnbaugenossenschaften wie etwa in Aeugst bereits realisiert worden oder wie in Wettswil am Albis oder Stallikon in Planung sei. Ein themenbezogener Austausch zwischen Stadt und Land und das gemeinsame Nutzen von Ressourcen stiessen bei Andreas Hauri wie bei Beat Bär auf Zustimmung.

lastung der städtischen Alters- und Pflegeheime führen und bis 2035 etwa 600 Pflegebetten einsparen soll. Dieses Wohn-, Pflege- und Betreuungsmodell biete mit einem Gesundheitszentrum als Basis ein integriertes und abgestuftes Angebot sowohl für ältere Menschen, die mehr Sicherheit und soziale Kontakte wünschen, als auch für Pflegebedürftige. «Altersheime, wie wir sie bis heute kennen, werden nicht mehr gebaut», sagte der Stadtrat. Es sei dies kein Leistungsabbau, sondern eine Leistungsverschiebung.

Qualität verbessern, Kosten sparen Altersgerechter Wohnraum und eine ambulante Pflegeversorgung beschäftigen auch die Verantwortlichen im Bezirk Affoltern. Um die Gesundheits- und Altersfragen gemeindeübergreifend zu behandeln, haben die 14 Bezirksgemein-

den nach der Spitalabstimmung vom 19. Mai 2019 eine gemeinsame Altersund Gesundheitsstrategie für den Bezirk Affoltern (Agsba) auf den Weg gebracht. An diesem Projekt sind nicht nur alle Ämtler Gemeinden beteiligt, sondern auch Interessengruppen wie Hausärzte, das Spital und Pflegeheime, die Spitex und Apotheken. Beat Bär gratulierte Andreas Hauri zur Stadtzürcher «Altersstrategie 2035» wies aber darauf hin, dass man im Bezirk nicht nur eine Örtlichkeit, sondern 14 bei der Umsetzung der Alters- und Gesundheitsstrategie berücksichtigen müsse. Die Kerngruppe des Projekts Agsba habe basierend auf den bisherigen Arbeiten sechs zentrale Leitsätze für eine integrierte Gesundheitsversorgung im Bezirk Affoltern ermittelt. Dabei stehe die Patientenversorgung im Zentrum. Auch die wirtschaftliche Nachhaltigkeit, Innovation, eine gute Vernetzung und

Kuchen für die Renovation des Karussells Rotary Club spendet an die Kinder-Reha Schweiz in Affoltern Es ist wegen Corona das dritte Jahr ohne den traditionellen Spielnachmittag in der KinderReha Schweiz in Affoltern. Als Ersatz spendet der Ämtler Rotary Club 1000 Franken an die Restauration des Karussells und brachte den Kindern Cakes und Torten. Marianne Voss Der Spielnachmittag, welchen der Rotary Club Zürich-Knonaueramt seit Jahrzehnten in der Kinder-Reha in Affoltern

organisiert, ist sehr beliebt. Wegen Corona konnte er nun bereits zum dritten Mal nicht durchgeführt werden. Nicht nur die Kinder vermissen den Anlass, sondern auch die Mitglieder des Rotary Clubs, die sich an dem traditionellen Event immer mit viel Freude und Engagement einsetzen. Als Ersatz für den ausgefallenen Spielnachmittag wiederholten die Mitglieder des Rotary Clubs ihre Idee vom letzten Jahr nach dem Motto: Kuchen statt Spiele. Immerhin etwas Feines soll es für die Kinder sein. Dafür haben sich die Frauen und Männer des Clubs mäch-

tig ins Zeug gelegt und wunderschöne, originelle und ganz besonders feine Cakes und Torten kreiert. Sogar zwei rosarote Kuchen in Form von Rennautos waren dabei, ebenso eine Fussball-Torte. Rotary Präsident Martin Schnorf und Stephan Jöhl, Jugendverantwortlicher des Rotary Clubs, schleppten am vergangenen Mittwochnachmittag die zahlreichen Köstlichkeiten aus dem Kofferraum eines Autos ins Restaurant, wo sie auf einem grossen Tisch aufgestellt wurden. Nach dem Fototermin ging es dann schnell, denn die Kinder kamen mit ihren Pflegeverantwortlichen, durf-

ten sich ihre Favoriten aussuchen und in die Abteilungen mitnehmen. Dass sie Freude hatten, war aus ihren strahlenden Gesichtern abzulesen.

Restauration des Karussells Die Gäste vom Rotary Club überbrachten auch eine Spende von 1000 Franken. Für Ruth Meierhofer-Luzi war es quasi die letzte Amtshandlung in ihrer 17-jährigen Tätigkeit als Leiterin Ökonomie und Verwaltung. Zusammen mit ihrer Nachfolgerin, Livia Lampert, nahm sie den Gutschein erfreut entgegen. Der

Betrag solle für die Restauration des Karussells eingesetzt werden. Dieses habe man geschenkt bekommen, erklärte Livia Lampert. «Es steht bereits auf dem Spielplatz, ist aber noch renovationsbedürftig.» Jöhl bedauerte, dass der Spielnachmittag wieder nicht stattfinden konnte. «Aber die Kuchen und Torten können den Kindern dennoch ein Lachen ins Gesicht zaubern.» Präsident Martin Schnorf ergänzte: «Wir hoffen fest, dass wir nächstes Jahr wieder mit den Kindern spielen können – am Spielnachmittag mit dem restaurierten Karussell.»

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Übergabe des Gutscheins und der Kuchen (hinten von links): Livia Lampert, Luk De Crom (Leiter Pflege), Martin Schnorf, Stephan Jöhl und Ruth Meierhofer. Vorne Pflegende mit den Kindern. (Bild Marianne Voss)

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Gewerbe

Arten fördern

Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten lädt zur Exkursion in die Filderen. > Seite 11

Mittwoch, 8. Juni 2022

Geselligkeit leben

Musik und Tanz locken in den Garten der reformierten Kirche Bonstetten. > Seite 13

Top-Form bestätigt

Die Reserven des Fussballclubs Wettswil-Bonstetten bezwangen Wiedikon verdient. > Seite 15

Arbeiten im Homeoffice: Vertrauen oder Kontrolle

Hausarbeit für Männer alltäglich

Serie Arbeitswelten: Remote Work als Herausforderung an Vorgesetzte und Mitarbeitende Bei Remote Work hat der Arbeitnehmer jeweils einen Arbeitsauftrag mit Erledigungstermin. Arbeitszeiten und Arbeitsplatz kann er eigenverantwortlich festlegen. Remote Work nahm mit der Pandemie einen Aufschwung. Homeoffice kann aber dazu verführen, weniger lang oder weniger intensiv zu arbeiten als vor Ort im Unternehmen. Von Regula ZellwegeR Wer seinen Blick vom Bildschirm abwendet, stempelt automatisch aus. Dafür sorgt eine spezielle Software. Science Fiction? Neue Formen von «Big Boss ist watching you» als Reaktion auf das zunehmende Bedürfnis nach Homeoffice? Diese und andere, beispielsweise in den USA angewendeten Technologien, sind in der Schweiz illegal. Doch auch hier gibt es mehr und mehr Überwachung. Auch wenn in der Schweiz solchen Kontrollen enge Grenzen gesetzt sind, nimmt die Nachfrage nach entsprechender Software zu. Versetzt man sich in Arbeitgeber, versteht man die Bedenken. Überall kann es schwarze Schafe geben. Eine Umfrage der englischen Institution für globale Technologiemarktforschung «Vanson Bourne» bei Unternehmen mit total 7600 Angestellten aus 20 Ländern, an der die Schweiz nicht teilnahm, wies nach: Rund 70 Prozent haben bereits Technologien angeschafft, um die Produktivität ihrer Mitarbeitenden zu überwachen – oder planen, dies zu tun. Gleichzeitig ist vielen Angestellten nicht klar, dass die Kontrolle zunimmt. In Einklang oder Balance gebracht werden, müssen das Bedürfnis von Arbeitnehmenden nach freier Wahl von

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Arbeitszeit und -ort und der Wunsch sowie die Notwendigkeit der Arbeitgeber, sicherzustellen, dass die Leistungen gemäss Arbeitsvertrag erbracht werden. Ist verstärkte Kontrolle eine gute Lösung? Eigentlich könnte man annehmen, dass die Zufriedenheit der Arbeitnehmenden mit der Wahlmöglichkeit von Remote Work gestiegen ist. Bei Remote Work muss die Arbeit nicht am Büroarbeitsplatz erledigt werden. Drei Viertel der Schweizer Arbeitnehmenden möchten in den kommenden Monaten ganz- oder teilweise remote arbeiten können. Im globalen Vergleich sind hybride Arbeitsmodelle in der Schweiz mit 45 Prozent zu weltweit 54 Prozent seltener möglich. Hybrides Arbeiten ist kaum von Remote Work zu unterscheiden, es umfasst die Kombination von Homeoffice, mobilem Arbeiten und «normalen» Bürotagen. Die Mitarbeitenden sind flexibel an verschiedenen Arbeitsorten. Neben dem Arbeitsort spielt zudem die Flexibilisierung der Arbeitszeit eine Rolle. Homeoffice wird nicht von allen Arbeitnehmenden gleich bewertet. Das Wegfallen des Arbeitsweges und die ruhigen Bedingungen am Heimarbeitsplatz werden geschätzt – wenn er denn wirklich ruhig ist. Homeoffice ist für Eltern von kleineren Kindern in eher engen Wohnverhältnissen oftmals nicht einfach. Die Nachteile von Homeoffice bestehen in fehlenden sozialen Kontakten, mangelhafter Ergonomie sowie einer Entgrenzung der Arbeitszeit, der Mischung von Arbeits- und Privatleben gesehen.

Klare Regelungen Homeoffice ist klar zu regeln. Die Sicherstellung einer entsprechenden Infrastruktur zu Hause, die Einschrän-

kung von ausufernden Arbeitszeiten und ein Recht auf zeitweise NichtErreichbarkeit werden unabdingbar sein, damit sich Homeoffice nicht zum Nachteil der Arbeitnehmenden auswirken kann. Wenn Remote Work nicht möglich ist, überlegt man sich vielleicht einen Stellenwechsel. Fast jeder Fünfte will in den kommenden zwölf Monaten aus unterschiedlichsten Gründen die Stelle wechseln, besagt eine globale Studie des Beratungsunternehmens PwC. Dafür wurden weltweit 52 000 Arbeitnehmende befragt, 1043 davon aus der Schweiz. Bei der Umfrage gab lediglich jeder zweite Schweizer an, mit seinem Job zufrieden zu sein. Damit liegt die Schweiz mit 54 Prozent unter dem weltweiten Durchschnitt, denn global sind 57 Prozent der Teilnehmer mit ihrer Arbeit zufrieden. Mit übermässiger Kontrolle kann man die Arbeitszufriedenheit und den Willen, eigenverantwortlich zu arbeiten, untergraben. VMware, ein führender Anbieter von Innovationen im Bereich Unternehmenssoftware, machte 2021 eine internationale Umfrage. Sie zeigt, dass die Steigerung der Mitarbeiterleistung und das im Kontext neuer hybrider Arbeitsmodelle aufgebaute Vertrauen durch die Umsetzung zusätzlicher Fernüberwachungsmassnahmen gefährdet sein könnten.

Am gleichen Strick ziehen Ist die Überwachung der Leistung und Produktivität der Mitarbeiter, die beispielsweise sogar über die Überwachung von Tastenanschlägen und der Zeit vor dem Computer hinausgeht, ethisch vertretbar und erfolgversprechend? Statt die Tätigkeit der Mitarbeitenden zu kontrollieren, müssen

die Führungskräfte ihren Fokus auf das Ergebnis legen und verbindliche Ziele vereinbaren. Es geht nicht mehr darum, Arbeit ausschliesslich mit Anwesenheit zu verbinden. Es gilt, herauszufinden, wie die konkreten Ergebnisse von Remote Work gemessen werden können. Es geht letztlich um Vertrauen, nicht um Kontrolle. Vertrauen beginnt bereits bei der Personalselektion. Klare Zielformulierungen, verständliche Auftragserteilung, messbare Ziele und regelmässige Statusberichte können zur Zufriedenheit von Mitarbeitenden und Vorgesetzten beitragen. Dies bedeutet eine Herausforderung für Vorgesetzte: Kommunikationskompetenz, analytisches und strategisches Denken sind gefragt. Es kommt darauf an, dass die Mitarbeitenden fristgerecht die gemeinsam vereinbarten Ziele erreichen. Wie, wann und wo sie dies tun, entscheiden sie selbst. Werden Ziele und Meilensteine transparent, realistisch und wertschätzend gesetzt, fühlen sich Mitarbeitende nicht nur dazu verpflichtet, diese zu erreichen, sie sind motiviert, nicht nur aus einer beruflichen Verpflichtung, sondern auch emotional, aus der Identifikation mit dem Projekt und dem Unternehmen. Es wird für Unternehmen eine Herausforderung sein, die richtige Balance zu finden, um die Leistung ihrer Mitarbeiter über blossen «Präsentismus» hinaus zu bewerten. Ob die Möglichkeiten für Remote Work zunehmen wird, dafür sind Arbeitnehmende und Arbeitgebende gemeinsam verantwortlich. Serie Arbeitswelt von Regula Zellweger. Dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und Laufbahnberaterin, Buchautorin. Zuletzt erschienen: Ambivalenzen, 21.4.; Durchstarten nach Familienpause, 22.4.; Delegieren, 17.5.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

«Sternkräuter und Heilbilder» Kurs- und Wanderserie 2022 mit Fiorella Vedova und Heinz Trinkler Im Sommer und Winter bietet die Naturheilpraktikerin Fiorella Vedova wieder Kurse an. Dabei dreht sich alles um Gesundheit, Ethik und Philosophie. Fiorella Vedova, dipl. Naturheilpraktikerin TEN, bietet auch dieses Jahr wieder zwei Kurse im Sommer und zwei Kurse im Winter im Bereich der Naturheilkunde an. Nebst den Kursen in der Praxis stehen auch wieder zwei gemeinsame herbstliche Tageswanderungen an. Am Samstagmorgen, 9. Juli, können Mamis und Papis, aber auch betreuende Grosseltern, die «bärenstarken Naturheilmittel für Kinder» kennen lernen: von Hals-/Waden-/ Brust-Wickeln über Tees, von Fieber bis

Fiorella Vedova gibt Kurse. (Bild zvg.)

zum Zahnen, durch den Einsatz von pflanzlichen Produkten und SOS homöopathischen Mitteln. Als Anlass am

Montag, 22. August, findet abends der Kurs über die «Gemmo-Therapie – Juwelen der Natur» statt. Dabei werden die wichtigsten vielverwendbaren Gemmo-Tinkturen vorgestellt. Am Samstag, 24. September, findet eine ganztägige Wanderung statt: Dabei wird der Mikro- mit dem Makrokosmos verbunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen wandernd der «Astromedizin – praktisch» auf die Spur (Leitung: Fiorella Vedova und Heinz Trinkler, Student der Philosophie und Religionswissenschaft). Am Sonntag, 23. Oktober, besteht die Möglichkeit, nach einem kurzen Input aus Philosophie und Ethik, auf einer ganztägigen Wanderung zu diskutieren zum Thema «Wander- und Ethikwegweiser» (Leitung: Fiorella Vedova und Heinz Trinkler). Am

9

Mittwoch, 16. November, geht es um das Thema Schlaf, den Rhythmus und das Nervensystem. Dabei werden auch praktische Übungen gezeigt (Leitung: Fiorella Vedova). Mit «Die Nächte zwischen den Jahren» beendet Fiorella Vedova die Kursreihe am 12. Dezember, in der Praxis und draussen. «Kleine Meditationen, Weihrauch historisch und aktuell, Reinigung – loslassen», sind dabei die Themen des Abends (Leitung Fiorella Vedova). Fiorella Vedona

Die Zürcherinnen und Zürcher verbringen immer mehr Zeit mit unbezahlter Arbeit, das heisst mit Hausarbeit, Kinderbetreuung und Freiwilligenarbeit. Dabei leisten Frauen nach wie vor deutlich mehr, Männer legen aber zu. Die Männer haben bei der Haus- und Familienarbeit etwas aufgeholt. Dies zeigt eine neue Analyse des Statistischen Amts anhand Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake), die zwischen 2010 und 2020 erhoben wurden. Im Jahr 2020 leisteten die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Zürich demnach über 1,6 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit, also rund 24 Stunden pro Kopf und Woche. Frauen leisten dabei nach wie vor rund 10 Stunden pro Woche mehr. Schaut man jedoch genauer hin, gibt es Hinweise auf Veränderungen: Heute geben deutlich mehr Männer an, überhaupt Hausarbeit zu leisten, als noch vor zehn Jahren. Zudem konzentriert sich die von Männern erledigte Hausarbeit nicht mehr so stark aufs Wochenende wie früher. Trotzdem verbringen Frauen im Durchschnitt wöchentlich rund sieben Stunden mehr mit Hausarbeit als Männer. Besonders gross sind die Geschlechterunterschiede bei den früher klar den Frauen zugeschriebenen, zeitaufwändigeren Hausarbeiten wie Kochen, Aufräumen, Putzen oder Waschen, während bei administrativen oder handwerklichen Tätigkeiten kaum mehr Geschlechterunterschiede bestehen. Weniger Geschlechterunterschiede als früher zeigen sich auch bei der Kinderbetreuung. Vor allem bei Vätern mit kleinen Kindern gibt es Hinweise auf eine gewisse Umorientierung. (red.)

Kleidertausch in Obfelden Walk-in-Closet Schweiz bietet seit 2012 eine Alternative zum konventionellen Kleiderkonsum: Kleider tauschen statt neue kaufen. Neu auch im Säuliamt. Das Prinzip des Kleidertauschs ist ganz einfach: Alle Tauschfreudigen bringen maximal zehn gut erhaltene und saubere Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen oder sonstige Accessoires mit. Diese werden am Empfang abgegeben, von freiwilligen Helferinnen und Helfern sortiert und im Raum verteilt. Danach steht der Suche nach neuen Lieblingsstücken nichts mehr im Weg. Dabei gilt eine wichtige Regel: Es dürfen nicht mehr als zehn Kleidungsstücke wieder mit nach Hause genommen werden. Der riesige, begehbare Kleiderschrank im Mehrzweckgebäude Brunnmatt in Obfelden ermöglicht es, individuelle Stücke zu ergattern und gleichzeitig dem Massenkonsum, dem Horten und Wegwerfen von Kleidern entgegenzuwirken. (red.)

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Veranstaltungen

Mittwoch, 8. Juni 2022

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Oase für Menschen mit Beeinträchtigung Vor 25 Jahren wurde das Wohnheim Loomatt in Stallikon-Sellenbüren in Betrieb genommen 1997 öffnete das Wohnheim Loomatt seine Tore – zum Jubiläum steigt ab dem 18. Juni ein Fest für alle. Am Samstag, 18. Juni, findet von 12 bis 20 Uhr das Loomatt-Fest statt. Die Feierlichkeiten zum 25-Jahr-Jubiläum des Wohnheims Loomatt werden am Sonntag, 19. Juni, mit einem Jazzbrunch von 11 bis 15 Uhr ausklingen. Der Jazzbrunch wird in Kooperation mit dem Dorfverein Stallikon und der Genossenschaft Kafimüli durchgeführt. Etwas mehr als 25 Jahre liegen zwischen diesen beiden Fotografien nebenan. 1993 wurde das Projekt zum Bau des Wohnheims Loomatt lanciert. Am 30. Mai 1994 erfolgte dann der Spatenstich und am 1. März 1997 wurde der Betrieb aufgenommen. Unterschiedlichen Aktivitäten und Aktionen sorgen im Wohnheim für Leben und Beschäftigung. Seit 25 Jahren leben Menschen mit Beeinträchtigung, Klienten und Bewohner in der Loomatt. Das Loomatt-Team nutzt verschiedene Begriffe, um die kognitiven und physischen Einschränkungen der Bewohner zu beschreiben – auch der Begriff Behinderte wird noch verwendet, aber immer seltener. Er stammt noch aus einer Zeit, als Menschen mit Beeinträchtigungen als anormal galten. Die 1960 geschaffene eidgenössische Invalidenversicherung stellt hier auch in der Haltung gegenüber Menschen mit einer Beeinträchtigung seit einigen Jahren einen Wendepunkt dar. Die Einstellung gegenüber Menschen mit Beeinträchtigung ist also im Wandel! Um Menschen mit Beeinträchtigung ein

Etwas mehr als 25 Jahre liegen zwischen diesen beiden Fotografien. 1993 wurde das Projekt zum Bau des Wohnheims Loomatt lanciert. Am 30. Mai 1994 erfolgte dann der Spatenstich, und am 1. März 1997 wurde der Betrieb aufgenommen. (Bild zvg) würdiges Leben zu ermöglichen, wurde von Angehörigen und Betroffenen die Stiftung RgZ vor mehr als 60 Jahren gegründet. Es war eine von zahlreichen privaten Initiativen, die Alternativen zum staatlichen Verwahren realisierte. Bis heute werden deshalb viele Wohnund Arbeitsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen von privaten Stiftungen getragen. In den 1990er-Jahren kamen der Kanton Zürich und die Stiftung RgZ zu der Erkenntnis, dass es in den Bezirken Affoltern und Dietikon an Wohnplätzen für Behinderte mangle. So wurde die

Idee des Wohnhauses Loomatt geboren, das 1997 im Stalliker Dorfteil Sellenbüren feierlich eröffnet werden konnte. Mit dem Wohnheim Loomatt beschritt die Stiftung RgZ neue Wege. Die Bewohner leben in sechs gemischten Wohngruppen – so selbstverwaltet wie möglich und so unterstützt wie nötig.

Mit vielfältigen Angeboten «Jeder unserer Klienten erreicht ein individuelles Selbstbestimmungslevel, das sich auch verändert. Durchlässige, mehrstufige Strukturen, Mitwirken und

Teilhabe sind das Motto. Die Stiftung RgZ wird den Bedürfnissen der Bewohner mit vielfältigen Angeboten gerecht. In der Loomatt gibt es eine Wohnbegleitung für 24 Stunden an 365 Tagen. Weitere Angebote gibt es in Zürich Altstetten, wo im betreuten Wohnen ein selbstständigeres Leben angestrebt wird. «Und wer zurück will oder aus physischen Gründen nicht mehr selbstständig leben kann, wird natürlich wieder in die Wohngruppen integriert», erläutert die Leiterin Wohnen der Loomatt, Bettina Kemper. Auch im Bereich der Arbeit bietet die Stiftung RgZ ein breites

Pfarrerin referiert

Vortrag zur Orthodoxen Kirche Der Krieg in der Ukraine wirft viele Fragen auf. Auch die, wie sich die Kirche, insbesondere die orthodoxe, in diesem Krieg positioniert. Ein Vortrag am 14. Juni in der Kirche Affoltern verspricht erhellende Einsichten. Die Referentin, Pfarrerin Bettina Lichtler, ist Fachmitarbeiterin der Zürcher reformierten Landeskirche und verantwortet dort den Bereich Ökumene und Beziehungen. Sie kennt die «kirchliche Szene» im In- und Ausland und pflegt seit Jahren gute Kontakte auch zu den hiesigen Orthodoxen Kirchen. In ihrem Vortrag führt sie zunächst in die Geschichte und Eigenart der Orthodo-

xen Kirche ein, um dann die Situation in der Ukraine und Russland und die unterschiedlichen Positionen zum Krieg näher zu beleuchten. Auch die Haltung der orthodoxen Gemeinden in der Schweiz und verschiedene Stellungnahmen aus der «weltweiten Kirche» werden thematisiert. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Rückfragen und zur Diskussion. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Es ist keine Anmeldung nötig. Reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt Die Kirchen und der Krieg in der Ukraine – Vortrag von Pfrn. Bettina Lichtler am Dienstag, 14.6., um 19.30 Uhr, in der reformierten Kirche Affoltern.

Erst seit 2017 brüten wieder Kiebitze in den Filderen. (Bild zvg.)

Kiebitze entdecken Exkursion in den Filderen

Am Samstag, 11. Juni, lädt die Naturschutzgruppe Mettmenstetten Interessierte zur Exkursion «Artenförderung für Reptilien und Kiebitze in den Filderen» ein. Das Naturschutzgebiet Filderen in Wettswil bietet den selten gewordenen Kiebitzen, den Vögeln mit den markanten Kopffedern, einen geschützten Ort und ist damit etwas Besonderes, denn die natürlichen Brutplätze in Feuchtwiesen und Sümpfen sind stark im Rückgang begriffen. Das erste Brutpaar siedelte sich 2017 in den Filderen an, was den Verein Naturnetz Unteramt dazu veranlasste, ein Förderprojekt ins Leben zu rufen. Walter Zuber, Co-Projektleiter von «Natur neben dem Gleis», stellt im Rahmen der Exkursion die

Bettina Kemper Loomatt-Fest, 18. Juni, 12–20 Uhr, 19. Juni, 11–15 Uhr, Wohnheim Loomatt Stallikon-Sellenbüren.

Ladies Night in der Bibliothek Wettswil Am Freitag, 24. Juni, um 19.30 Uhr, öffnet die Bibliothek Wettswil nach Ladenschluss ihre Türen. Drinks, kulinarische Leckerbissen und Musik lauten einige der Zutaten des Abends. Mit dabei sind an diesem entspannten Abend zwei Gäste. Die Foodbloggerin («cookinesi») und leidenschaftliche Köchin, Zoe Torinesi, stellt zusammen mit ihrer Illustratorin Jacqueline Grütter im Gespräch ihr Kochbuch «Fürobigchuchi» vor. Ihr Motto: «Teamwork makes the dream work». Ihre Hauptzutat: Die Liebe zum Kochen. Eva Hauri erprobt einige der schnellen und leicht zu bereitbaren Rezepte aus dieser Sammlung und verköstigt die Gästeschar, die den Apéro riche bei einem guten Glas Sommerwein oder Prosecco plauschend geniessen kann.

Kleidertauschen und Handmassage

Fördermassnahmen für die Kiebitze und weitere Tiere wie Reptilien vor. Der Treffpunkt zur Exkursion ist um 9.37 Uhr bei der Bushaltestelle Heidenchilen in Wettswil. Die Tour endet zirka um 11.30 Uhr. Die Rückreise erfolgt individuell. Am selben Datum findet der Landschaftstag der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil statt. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, sich nach der Exkursion auf dem Hof von Hanspeter Baur (Ettenbergstrasse 35) zu verköstigen. Es werden alle Teilnehmenden gebeten, mit funktionellem Fahrrad oder mit gutem Schuhwerk an die Exkursion zu kommen. (red.)

Daneben besteht die Möglichkeit, Kleider zu tauschen: Jede darf eine Handvoll guterhaltene Kleidungsstücke mitbringen, die auf diese Weise vielleicht ein neues Zuhause finden: Kleidung, Schuhe, Handtaschen, je nachdem, was der eigene Schrank hergibt, darf an die Stange. Damit Frau glänzen kann, bieten zwei ausgebildete Kosmetikerinnen eine Handmassage mit feiner Handcreme sowie Wimpernfärben oder Brauenstyling an. Neue Bücher mit mächtig Frauenpower werden präsentiert und dürfen natürlich direkt ausgeliehen werden. Zu all diesen Programmpunkten spielen zwei Wettswiler Schülerinnen auf dem Piano. (red.) Tickets für diesen Anlass sind für 20 Franken

Weitere Infos in der Rubrik «Veranstaltungen» unter www.nsgm.ch.

Angebot. In den Tagesstätten gibt es Tagesstruktur, Beschäftigung ohne oder mit sehr wenig Leistungsdruck. Fliessend gehen diese Angebote in geschützte Arbeitsplätze mit höheren Anforderungsprofilen über. Wer sich auch dort bewährt, kann an einem der Ausbildungsplätze für IV-Bezüger eine Ausbildung machen und so in den Arbeitsmarkt einsteigen.

Orthodoxe Kirche in Charkiv in der Ukraine. (Bild zvg.)

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Veranstaltungen

Mittwoch, 8. Juni 2022

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Beim Imker vor Ort

Der Kinderklub macht es möglich Auf dem Imker-Hof in Knonau können sich Kinder im Alter von 6 bis zirka 14 Jahren über Bienen informieren lassen. Dass der Honig von den Bienen kommt, weiss jedes Kind. Doch wie geht das eigentlich genau? Wofür stellen die Bienen den Honig her und warum darf der Mensch ihn stehlen? Beim Besuch auf dem Imker-Hof in Knonau gibt es die Antwort, wie die fleissigen Bienen leben und wie Honig gemacht wird. Wer will, kann einen Schutzanzug anziehen und die Waben von ganz nah betrachten. Dieser Anlass des Vereins Naturnetz Unteramt in Zusammenarbeit mit den

Familienclubs Bonstetten-Wettswil und Stallikon findet am Samstag, 18. Juni, statt. Treffpunkt ist in BonstettenWettswil (13.15 Uhr) oder in Knonau (13.45 Uhr) jeweils am Bahnhof. Teilnehmen können Kinder von 6 bis zirka 14 Jahren, eine Begleitung ist, wenn nötig, möglich. Stefan Bachmann Samstag, 18. Juni, 13.15-17 Uhr. Kosten: 15 Franken (inkl. Zvieri). Anzahl Teilnehmende beschränkt. Anmelden bis Mittwoch, 15. Juni, an sbachmann@ naturnetz-unteramt.net, Tel. 0787405051 (Ort des Treffpunkts, Anzahl Kinder und Erwachsene, E-Mail und Tel.-Nr. angeben). Weitere Infos unter www.naturnetz-unteramt.ch/kinderclub.

Der Tramwagen der Elektrischen Strassenbahn des Kantons Zug, welcher von 1913 bis 1955 im Einsatz stand, steht im Zuger Depot für Technikgeschichte. (Bild zvg.)

Technik, die begeistert

MännerSache Knonau lädt Männer ins Zuger Depot Technikgeschichte

Ein Schutzanzug bietet sich beim Bienenbesuch an. (Bild zvg.)

Die Führung und ein anschliessendes Abendessen finden am Dienstag, 28. Juni, ab 18 Uhr, im Zuger Depot Technikgeschichte in Neuheim statt.

der offenen Tür besichtigt werden, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 10. September.

Die Unternehmen im Kanton Zug haben massgeblich zur Entwicklung der Technik in der Schweiz beigetragen. Von den vielen industriellen Errungenschaften zeugt der Industriepfad Lorze, der an industriellen Zuger Denkmälern vorbeiführt. In Neuheim befindet sich ein eindrucksvolles Depot technischer Güter. Das Depot kann jährlich am Tag

Was gibt es dort zu sehen? Zunächst viele kleine technische Geräte aus verschiedenen Jahrzehnten: Uhren, Telefone und andere Kommunikationsgeräte, Stromzähler der schweizweit bekannten Firma Landis & Gyr, und auch einige Küchengeräte. Dann vor allem viele interessante historische Fahrzeuge (und deren Zubehör): Feuerwehren,

Blumenpracht und fröhliche Tänze Sommernächte im Kirchgarten Bonstetten

Im Garten der reformierten Kirche Bonstetten geht es gesellig zu und her – Musik und Tanz locken. Dieses Frühjahr wurde im Kirchgarten bereits gelauscht, getöpfert, gefilzt und diskutiert – der visionierte Begegnungsort nimmt Form an. Fröhliche Blumen begrüssen am grossen Tor und neue Beete mit Duft- und Heilpflanzen sind

entstanden. In den Sommermonaten laden verschiedene Musikveranstaltungen zum Verweilen ein. Der irische Songwriter Brendan Petrassi ist am 10. Juni zu Gast in Bonstetten und verzaubert mit melancholisch-fröhlichen Melodien. Am 8. Juli wird es traditionell schweizerisch und der Jodlerklub Affoltern zeigt uns eine Kostprobe seines Könnens. Nina Lutz (Geige) und Anette Bodenhöfer (Piano) spielen am 12. August

Tanzmusik aus aller Welt. Selber das Tanzbein schwingen, ist am 26. August möglich: Am Vorabend der Bonstetter Chilbi lädt der Kirchenort Bonstetten zum Bal-Folk ein, wo alle zu Kreis- und Paartänzen eingeladen sind. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei. Reformierte Kirche Knonaueramt Weitere Infos und Flyer zum Download: www. ref-knonaueramt.ch/chilegarte-bonstetten

118-jähriger Elektrobus

Krankentransporte, Busse und Militärfahrzeuge. Spannend ist auch die über hundertjährige Strassenbahn von der Stadt Zug nach Oberägeri/Menzingen (genannt der «Elefant») und der funktionsfähige Elektrobus aus dem Jahr 1904. Er verkehrte zwischen Zug-BaarMenzingen. Mirko Windisch, MännerSache Knonau Dienstag, 28. Juni, ab 18 Uhr Zuger Depot Technikgeschichte (ZDT) in Neuheim. Kosten: 45 Franken (Eintritt mit Führung und Essen). Anmeldung bis Mittwoch, 15. Juni, an: MaennerSacheKnonau@gmx.ch.

Zu den Freibergen

Wandern vorbei an malerischen Weihern Auf der auch für Familien idealen Wanderung entdeckt man die Schönheiten der jurassischen Landschaft. Saignelégier liegt nordöstlich von La Chaux-de-Fonds auf einer Hochebene in den nördlichen Freibergen, am Rand des Tales des Doubs. Nach Südosten wandert man über Juraweiden mit Fichten sowie durch Wald- und Moorgebiete und vorbei an typischen weiss getünchten Bauernhöfen und Weilern. In den Senken

befinden sich die Weiher Etang des Royes und Etang de la Gruère. Feuerstellen, der flache Verlauf und die Möglichkeit für eine Abkürzung, machen die Strecke zur Familienwanderung. Nach dem Mittagessen geht es nach Saignelégier und mit der Bahn ins Knonauer Amt. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am 18. Juni. Anmeldung bis am 15. Juni per E-Mail miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 0447619936 und 0792882272. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch

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Infoveranstaltung zum Stadtpark Brauiweiher Affoltern am Albis

Gemeindeversammlungsgeschäft vom 20.6.22 Samstag 11. Juni 2022 11.30-12.30 Uhr Besammlung: Haupteingang Coopark Durchführung: Vor Ort, bei jeder Witterung, im Anschluss kleiner Apéro Wie sieht der zukünftige Stadtpark aus? Gibt es Spiel- oder Erholungsmöglichkeiten? Wie kann die Natur erlebt werden?

Im Kirchgarten von Bonstetten sorgten die New Orleans Stompers im Mai für Stimmung. (Bild zvg.)

Es laden ein: EVP, GLP, Grüne, SP, NVBA


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Sport

Mittwoch, 8. Juni 2022

15

Hausen erwartet Meister-Besuch Wie bereits im Anzeiger vom 10. Mai 2022 angekündigt, wird der amtierende Schweizer Meister FC Zürich am Mittwoch, 15. Juni, im Jonentäli zu einem Testspiel gegen den Erstligisten aus Baden antreten. Am Nachmittag wird für die Juniorinnen und Junioren des FC Hausen ein Postenlauf durchgeführt. Anschliessend findet um 16 Uhr eine Autogrammstunde mit FCZ-Spielern statt. Um 18.30 Uhr erfolgt der Anpfiff zum Match. Tickets sind erhältlich an der Tageskasse oder im Vorverkauf in Hausen bei der Metzgerei Weiss und der Drogerie Rütimann respektive via E-Mail an spiko@fchausen.ch (gegen Vorauszahlung). Der FCZ, der FC Baden und der FC Hausen freuen sich auf zahlreiche Fans und einen gemütlichen Fussballabend. Marco Bisa, Martin Platter Weitere Infos unter fchausen.ch.

Kids Cup in Knonau Chamba Yondhen (ganz links, hier im Spiel gegen Horgen), gelangen beide Treffer für die Rotschwarzen. (Archivbild Kaspar Köchli)

FCWB II drückt weiter aufs Gaspedal Fussball, 2. Liga, FC Wiedikon I – FC Wettswil-Bonstetten II 1:2 (1:1) Die Reserven des Fussballclubs Wettswil-Bonstetten bestätigten ihre Top-Form und bezwangen das zuvor sieben Spiele ungeschlagene Wiedikon verdient. Von Kaspar Köchli Die zweite Mannschaft Wettswil-Bonstettens (2. Liga) kam Anfang Rückrunde nicht richtig auf Touren und lag plötzlich unweit der Abstiegsplätze. Dann wurde der Schalter gekippt, mit siegreichen Spielen das Selbstbewusstsein zurückerobert und es wurden kontinuierlich Ränge nach oben gutgemacht. Am vergangenen Samstagabend gastierte WB beim erstarkten FC Wiedikon, der zuletzt

eifrig Punkte gesammelt und eine kleine Serie hingelegt hatte. Die Ämtler starteten auf dem grosszügig bewässerten, zu Beginn rutschigen Terrain, ambitioniert und verzeichneten schon früh einen Pfostenschuss durch Claudio Lauper. Später klappte es besser, als nach einem Schuss Nils Eckerts Chamba Yondhen am schnellsten reagierte und den Abpraller zur WB-Führung verwertete. Weitere Versuche wurden darauf vom guten Stadtzürcher Keeper Vincenzo Vicario vereitelt. Die Partie war noch keine halbe Stunde alt, da musste WB verletzungsbedingt bereits zwei Wechsel tätigen. In dieser Phase gelang dem heimischen Nilo Cavalli mit einem sehenswerten Schuss überraschend der 1:1-Ausgleich, der zugleich das Pausenresultat bedeutete.

WB will den Sieg und holt ihn Die Ämtler legten nach Wiederanpfiff noch ein Brikett drauf und demonstrierten ihren unbedingten Siegeswillen. Wiedikon hielt dagegen und gelangte seinerseits zu zwei Möglichkeiten – es blieb spannend. Nach knapp siebzig Minuten eroberte Chamba Yondhen nahe der Mittellinie den Ball, sprintete in Usain-Bolt-Manier allen davon und realisierte souverän die 2:1-Führung für die Rotschwarzen. Deren Jan Dosch verpasste später eine Riesenchance zur Vorentscheidung und so mussten die Gäste in den Schlussminuten noch ein paar bange Momente überstehen, ehe per Schlusspfiff der verdiente Auswärtssieg feststand.

«Riesenkompliment, die Einstellung aller, inklusive der Spieler auf der Bank, stimmte – da dürfen wir als Team stolz sein», zeigte sich WB-Trainer Vaslav Pechoucek zufrieden. Ausstehend sind noch zwei Spiele, jene gegen die bereits als Ab- und Aufsteiger feststehenden Meilen (zu Hause am 11. Juni) und Regensdorf (auswärts am 19. Juni). WB II liegt mit 36 Punkten aus 24 Spielen gesichert im breiten Mittelfeld, nur acht Punkte hinter Platz zwei und zwölf vor einem Abstiegsrang. Sportplatz Heuried, WB: Meili; Buchmann, Dosch, Hodel (88. Tobler), Roth, Leuthold (82. Brunner), N. Yondhen, C. Yondhen, Flückiger (64. Voit), Lauper (29. Gallmann), Eckert (26. Rizzo). 10. C. Yondhen 0:1; 27. Cavalli 1:1; 68. C. Yondhen 1:2.

Endlich wieder Wettkampfluft schnuppern: Der UBS Kids Cup, organisiert von Sandy und Christian Albrecht, bietet Kindern und Jugendlichen eine äusserst willkommene Startgelegenheit. An der grössten Schweizer Nachwuchssportserie machen 120 Kinder in Knonau mit. Junge Sportler mit Jahrgang 2007 bis 2015 und jünger erhalten die Möglichkeit, sich in einem sportlichen Wettkampf mit sich und Gleichaltrigen zu messen. Durchgeführt wird ein Dreikampf mit den Einzeldisziplinen 60-mSprint, Weitsprung und Ballweitwurf. Der Wettkampf bei der Schule in Knonau beginnt am 18. Juni um 10.30 Uhr. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch bis am 15. Juni unter www.kids-time.ch tun. Nach den drei Einzeldisziplinen qualifizieren sich die Schnellsten für den 50-m-Finallauf um den schnellsten Knonauer. Diese Rennen finden nach Schulklassen statt, sodass von Kindergärtlern bis Oberstufen-Schülern jeder eine Chance auf den Pokal hat. Eine besondere Attraktion dieses Jahr, ist ein Riesen-Dart-Spiel. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt und die Festwirtschaft ist rund um die Uhr da. Christian Albrecht

Am grössten Schützenfest der Welt mit dabei Nachwuchs des FSG Zwillikon zu Besuch beim Feldschiessen Am Dienstagabend vergangene Woche besuchte die FeldschützenGesellschaft Zwillikon in Obfelden bei optimalem Schiesswetter das Vorschiessen des Feldschiessens. Das Feldschiessen ist das grösste Schützenfest der Welt! Der Besuch eines solchen Feldschiessens ist daher auch ein besonderes Ereignis. Vorgängig übte die FSG Zwillikon mit den Juniorinnen und Junioren (Jahrgang 2008–2010) einige Male das Feldschiessen im 300-m-Stand in Zwillikon. Wie die erwachsenen Schützen mussten sie das gleiche kommandierte Schiessen unter Zeitdruck absolvieren. Das vorgängige Training hat sich gelohnt. Von neun Junioren und Jungschützen haben sechs die Kranzkarte und Kranzauszeichnung erhalten: Guler Silvan, 64 Punkte (Junior) (max. 72 Punkte), Genkinger Lea, 63 (Juniorin), Gmür Luis, 62 (Jungschütz), Käser Colin, 59 (Junior), Gmür Max, 59 (Jungschütz), Bienz Dani, 58 Punkte (Jungschütz) hat mit dem Karabiner 31 geschossen. Zu betonen ist, dass die meisten der jugendlichen Schützen erst diesen Frühling begonnen haben zu schiessen und noch nie an einem grossen Anlass teilgenommen haben. Also auch ihnen herzliche Gratulation zur ersten Teilnahme am Feldschiessen! Der restliche Nachwuchs des FSG Zwillikon wird am Hauptschiessen teilnehmen. Was natür-

Endschiessen Armbrustschützen Zwillikon

Der Nachwuchs der FSG Zwillikon erlebte ein Highlight. (Bild zvg.) lich zum Abschluss nicht fehlen durfte, ist das gemütliche Beisammensein und eine Wurst zu essen. Das Hauptschiessen findet am Wochenende vom 10. bis 12. Juni im ganzen Bezirk statt.

Tradition und Neues Die Zwilliker Schützen pflegen die Traditionen wie Armbrustschiessen und Feldschiessen, aber auch neue Sportarten wie Target-Sprint. Am Wochenende 11. / 12. Juni haben sie die Gelegenheit, beim Schützenhaus Zwillikermoos

(Schulrain 16 in Zwillikon), diese junge Sportart kennenzulernen. Am Samstag, 16–20 Uhr, kann jedermann an einem Schnuppertraining mitmachen. Am Sonntag findet ein Nationaler Target-Sprint-Wettkampf statt. Am Morgen ab 9.30 Uhr sind die Qualifikationsläufe und am Nachmittag ab 12.30 Uhr folgen die Finalläufe. Zuschauer können die attraktive Sportart hautnah miterleben.

Am vergangenen Samstag, 4. Juni, hat das Endschiessen der Armbrustschützen bei schönem Wetter stattgefunden.

und Firmen sammeln. Das Schiessen lief wie gewohnt ruhig und diszipliniert ab.

Der Armbrustschützenverein FSG Zwillikon wurde 1934 gegründet und findet in der heutigen schnelllebigen Zeit immer mehr Begeisterung bei den Kindern. Das Endschiessen wurde – wie die letzten Schiessen – auch von vielen Kindern geschossen, unter grosser Teilnahme von Eltern, Grosseltern und Verwandten der Kinder. Die Kinder gingen im Vorfeld für den grossen Gabentempel bei Verwandten, Bekannten, Nachbarn, FSG Zwillikon

Rangliste Endschiessen Gruppe A: 1. Lina Blaser

Patrick Genkinger / FSG Zwillikon

87 Punkte (max. mögliche Punkte: 100), 2. Florian Schneebeli 86, 3. Larina Lange 80. Rangliste Endschiessen Gruppe B: 1. Arina Zimmermann 78 Punkte (max. mögliche Punkte: 100) 2. Louis Barge 72, 3. Cyrill Wiss 70. Rangliste Gruppe A (Kursschiessen): 1. Lea Genkinger 426 Punkte (max. 500 Punkte) 2. Lina Blaser 420, 3. Linda Ruprecht 412. Rangliste Gruppe B (Kursschiessen): 1. Arina Zimmermann 356 Punkte (max. 500 Punkte) 2. Karin Engler 351, 3. Rang Marvin Suter 336.

Patrick Genkinger / Albert Suter Weitere Informationen: www.zwillikon-fsg.ch/ nationaler-ts-wettkampf/

Die Jugendarmbrustschützen von Zwillikon. (Bild zvg.)


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