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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 43 I 166. Jahrgang I Freitag, 1. Juni 2012

Wachstum Das ZVV-Nachtnetz verzeichnet innert Jahresfrist eine Zunahme von 5 Prozent. > Seite 3

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Vielfalt Zahlreiche Aktivitäten der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern. > Seite 5

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Für guten Zweck Der Lions Club Knonauer Amt am 2. Juni bei «Kunst uf de Strass» in Affoltern präsent. > Seite 8

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Welches Zentrum? Vor der Gemeindeversammlung in Obfelden gibt die Initiative weiter zu reden. > Seite 10/11

A4-Zubringer: Fokus auf sichere Schulwege gerichtet Kampagnenstart der Befürworterseite zur kantonalen Abstimmung vom 23. September Den Fokus auf sichere Schulwege gerichtet, hat die Interessengemeinschaft für den A4-Zubringer im Hinblick auf die kantonale Abstimmung vom 23. September 2012 ihre Kampagne gestartet. ................................................... von werner schneiter Befürworter wie Gegner des 38,9-MioFranken-Objektkredites rüsten sich mit ihren Argumenten für den Abstimmungskampf. Die aus drei Organisationen hervorgegangene «Interessengemeinschaft sicherer Schulweg», eine private Organisation, ist im Februar 2012 gegründet worden und besteht

parteiübergreifend aus Mitgliedern, die vorwiegend in Ottenbach und Obfelden wohnen. Sie organisiert die Kampagne auch in Namen der beiden Gemeindebehörden, die 70 000 (Ottenbach) und 130 000 Franken (Obfelden, wo die Gemeindeversammlung am kommenden Montag entscheidet) in den Abstimmungskampf investieren wollen. Unterstützt wird die IG dabei vom Kommunikationsunternehmen C-Factor. Der Fokus der Kampagne ist klar auf die Schulwegsicherung und die Entlastung der Dörfer gerichtet. «Das ist ein vitales Anliegen, das von der Bevölkerung klar getragen wird», sagte der Co-Leiter der IG, Fritz Egger an einer Medienorientierung in Obfelden,

Weitere Wegsperrung am Albis Erneut ist es am Albis zu einer künstlich ausgelösten Wanderwegsperrung gekommen – diesmal oberhalb des Hausemer Weilers Tüfenbach zum Schutz eines Riedgebietes. Die Förster haben eine Buche umgesägt und quer

über dem Steilweg zur Schnabelburg liegen gelassen. Die Waldnutzer und -nutzerinnen werden aufgefordert, künftig über den Spinner-Weg den Albisgrat zu erreichen. (map.)

wo zum Thema fünf Kernbotschaften präsentiert wurden. Während im Bezirk Affoltern die Argumente aus beiden Lagern weitgehend bekannt sind, gilt es in diesem Abstimmungskampf, kantonsweit rund eine halbe Million Stimmberechtigte zu erreichen – kein einfaches Unterfangen für Befürworter wie Gegner, weil ja nur beschränkt (finanzielle) Mittel zur Verfügung stehen. Vor rund 14 Tagen hat die «IG sicherer Schulweg» eine Homepage eingerichtet (www.sicherer-schulweg.ch), T-Shirts und Kleber gedruckt, Flyer werden noch folgen. Rund 20 IG-Mitglieder haben vor drei Wochen zudem mit einer Von-Tür-zu-Tür-Aktion begonnen, die zeitaufwändig ist. «Pro Haustüre müs-

sen wir mit unseren Argumenten rund eine Viertelstunde investieren», sagt Anastasia Plouda, Leiterin Mobilisierung, die in der Bevölkerung eine klare «Pro-Zubringer-Stimmung» feststellt. Durch Spenden erhofft sich die IG neben den Gemeindebeiträgen einen Zufluss von weiteren 50 000 bis 100 000 Franken. 250 000 bis 300 000 Franken hält sie «im Normalfall» für erforderlich. «Damit müssen wir uns aufs Nötigste beschränken. Für Kampagnen, bei denen grosse Verbände involviert sind, wird ab einer halben Million Franken aufwärts investiert», so Fritz Egger. ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 7

«Verkehrspolitisch unsinnig und teuer»

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Neue Räume Die Raiffeisenbank in Mettmenstetten eröffnet am 11. Juni. > Seite 13

Rationierung besser als Rationalisierung Mit interessanten, für den MedizinLaien aber auch schockierenden Feststellungen und Thesen zum neuen Entgeltungssystem Swiss-DRG, mit dem die Kosten im Schweizer Gesundheitswesen theoretisch dereinst gesenkt werden sollen, hielten drei medizinische Fach-Referenten am Mittwochabend die 180 Zuhörerinnen und Zuhörer im Kappeler Gemeindesaal in Atem. Die beiden Ärzte Thierry Carrel und Christian Hess sowie Pflegefachfrau Elsbeth Wandeler vertraten den Tenor: Mit den diagnosebezogenen Fallkostenpauschalen wird das Leid der Patienten zur Handelsware. Nicht das Wohl des Menschen steht im Vordergrund, sondern die Rentabilität der Behandlungsmethode. Der Arzt mutiert zum Handlanger der Gesundheitsindustrie. Es hat zwar sehr viel Geld im System, aber es wird zunehmend am falschen Ort eingesetzt: in der grösser werdenden Verwaltung und in der Hightech-Medizin. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

anzeigen

Komitee bekämpft A4-Zubringer Der Regierungsrat hat beschlossen, den Stimmberechtigten am 23. September 2012 den Objektkredit für den Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach zur Abstimmmung zu unterbreiten. Das «Komitee gegen die Zerstörung der Reusslandschaft» bekämpft dieses nach seiner Auffassung verkehrspolitisch unsinnige und überteuerte Strassenbauprojekt. «Der geplante Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach führt mitten durch intakte Natur, beeinträchtigt national bedeutende Natur- und Landschaftsschutzgebiete und zerstört ein wichtiges Naherholungsgebiet. Die Planung basiert auf Verkehrsprognosen, die durch die Realität widerlegt wurden: Seit Eröffnung der Autobahn hat der Verkehr durch Ottenbach praktisch nicht zugenommen; die neue Strasse ist deshalb verkehrspolitisch unsinnig. Dafür 65 Mio. auszugeben, widerspricht dem haushälterischen Umgang mit Finanzen. Es gibt weit effizientere Möglichkeiten, die Dörfer vom Verkehr zu entlasten, welche erst noch Natur und Erholungsgebiet schonen», findet das Komitee. Im Januar stimmte die Mehrheit des Kan-

tonsrates dem Objektkredit für den Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach zu. Dagegen wurde im Kantonsrat das Behördenreferendum ergriffen. Das Komitee gegen die Zerstörung der Reusslandschaft ist überzeugt, die Volksabstimmung über den verkehrspolitisch unsinnigen und überteuerten Autobahnzubringer gewinnen zu können, um das wunderschöne Naherholungsgebiet zu retten.

Breite Ablehnung Das «Komitee gegen die Zerstörung der Reusslandschaft» setzt sich aus Personen der Parteien CVP, EVP, Grüne, Junge Grüne, Grünliberale und SP zusammen. Neben den beiden regionalen Organisationen «erholen statt überholen» und «Pro Amt» engagieren sich darin auch die Umweltverbände Pro Natura Zürich, ZVS/BirdLife Zürich und Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, sowie die Verkehrsverbände VCS Zürich, umverkehR, Club der Autofreien und Netzwerk Kind + Verkehr.

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Edith Suter Bernet freut sich auf Ihren Anruf. Tel. 044 767 11 17 / 079 406 35 93 E-Mail: edith@suter.in

Informationen und Argumente sind unter www.reusslandschaft.ch zu finden.

Interimistischer Gemeindeschreiber Nachdem der neue Gemeindeschreiber nach acht Monaten gekündigt hat, amtet Ernst Bühler seit Ende April 2012 in Ottenbach als interimistischer Gemeindeschreiber. Er absolviert ein 50-Prozent-Pensum, um die anfallenden Arbeiten in der Kanzlei fristgerecht erledigen zu

können. Daneben unterstützt Bühler den Gemeinderat in der Personalsektion bei der Suche nach einem neuen Gemeindeschreiber – und bei Fragen der Optimierung der Verwaltungsorganisation. ................................................... > Bericht auf Seite 5

500 22 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Öffentliche Auflage eines Strassenprojektes in der Gemeinde Affolten am Albis Gemäss § 13 des Strassengesetzes wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Affoltern am Albis 654 Obfelderstrasse, Flurweidstrasse Kreiselneubau und neue Bushaltestelle Die Projektunterlagen können ab 4. Juni 2012 während 30 Tagen bei der Tiefbauabteilung in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 3. Juli 2012 in schriftlicher Form der Gemeinderatskanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zuhanden des Tiefbauamts des Kantons Zürich einzureichen. Affoltern am Albis, 1. Juni 2012 Tiefbauamt des Kantons Zürich Gemeinderat Affoltern am Albis

Denkmalschutz Kat.-Nr. 2213 Unterschutzstellung Wohnhaus Frohmoosstrasse 21 mit Umgebung Der Gemeinderat Hedingen hat mit Beschluss vom 22. Mai 2012 das Gebäude Vers.-Nr. 275 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2213 an der Frohmoosstrasse 21 mitsamt der Umgebung unter Schutz gestellt. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, zu den ordentlichen Bürozeiten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Dem Lauf der Rekursfrist und allfälligen Rechtsmitteln gegen diesen Beschluss kommt von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zu.

ZÜRCHER PLANUNGSGRUPPE KNONAUERAMT (ZPK) Beschlüsse der Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) vom 23. Mai 2012: 1. Protokollgenehmigung der Delegiertenversammlung vom 18. Mai 2011 2. Der Jahresbericht 2011 des Vorstandes wird genehmigt 3. Die Jahresrechnung 2011 wird genehmigt 4. Die Festsetzung des Voranschlages 2013 wird genehmigt 5. Verabschiedung Teilrevision Regionaler Richtplan Knonaueramt Siedlung und Landschaft sowie Verkehr (Fuss- und Wanderwege) zu Gunsten des Projektes Golfpark Zugersee, Bericht zu den Einwendungen Die Antragsstellung an den Regierungsrat wird der Urnenabstimmung unterstellt. Das Protokoll und die Akten liegen beim Sekretariat ZPK, c/o Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, ab dieser Publikation während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht-nahme auf. Ein allfälliges Referendum ist innert 60 Tagen, ab Veröffentlichung dieses Beschlusses, beim Verbandspräsidenten der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt, ZPK, c/o Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 147 Gesetz über die politischen Rechte) – Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). – Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz). Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 1. Juni 2012 ZÜRCHER PLANUNGSGRUPPE KNONAUERAMT Präsident Sekretär Kurt Weber Peter Schärer

Bestattungen Wetswil am Albis Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Montag, 4. Juni 2012, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Genehmigung eines Kredites von gesamthaft Fr. 130 000.– für eine kantonsweite Informationskampagne «A4-Zubringer-Ja» 3. Genehmigung der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung 4. Ablehnung der Initiative «Für eine sinnvolle Gestaltung des Postareals durch Beschränkung der zulässigen Verkaufsfläche» und Genehmigung des Gegenvorschlages des Gemeinderates betreffend Festsetzung einer ausformulierten Gestaltungsplanpflicht für das «Postareal» umfassend die Parzellen Kat.Nrn. 3962, 3963, 3087, 4345, 3777, 3803 und 4023 5. Genehmigung der Totalrevision der Polizeiverordnung B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Genehmigung der Schaffung einer neuen vollamtlichen Stelle für eine Lehrperson/Eröffnung einer zusätzlichen 4. Klasse (Mittelstufe) C. Reformierte Kirchgemeinde Genehmigung der Jahresrechnung 2011 Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 4. Mai 2012 Die Gemeindevorsteherschaften

Hedingen, 22. Mai 2012 Gemeinderat Hedingen

Aus personellen Gründen sind die Büros der Einwohnerkontrolle sowie des Steueramtes am Donnerstag, 7. Juni 2012, ausnahmsweise erst ab 15.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Verwaltungsabteilungen sind normal erreichbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Hedingen

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Peter + Claudia Ruoss Schwandenrain 8b, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Rathgeb & Partner Architekten ETH/SIA, Schaffhauserstrasse 355, 8050 Zürich Bauvorhaben: Anbau Wohnraumerweiterung, Vers.-Nr. 2243, Kat.-Nr. 6349, Looacherstrasse 4, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Mettmenstetten Bauherrschaft: Dresohn AG, Im Grindel 39, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Ereiterung Produktionshalle und Umbau, Vers.-Nr. 1583, Kat.Nrn. 3684/3742/4094, Im Grindel 39 (Gewerbezone G)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter +Andrea Schmid, Haselhof, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Strüby Konzept AG, Steinbislin, 6423 Seewen Bauprojekt: Umbau + Erweiterung Wohnhaus, Vers.-Nr. 459, Kat.-Nr. 2323, Haselhof (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Werner Häfliger, Im Grindel 33, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, Mettmenstetten Bauprojekt: 2-geschossige Aufstockung best. Gewerbebau und Schaffung der erforderlichen Parkplätze, Vers.-Nr. 1636, Kat.-Nr. 3738/4093, Im Grindel 33 (Gewerbezone G)

Ottenbach

Feldschützenverein Bonstetten Ausserordentliche Öffnungszeit

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld:

Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Mettmenstetten für den Rest der Amtsdauer 2010– 2014

Jungschützenkurs Mo. 04. Juni 2012

18.00–20.00

1. Publikation des Wahlvorschlags

Oblig. Bundesübung Mi. 06. Juni 2012

18.00–20.00

Freiwillige Uebung Fr. 15. Juni 2012

18.00–20.00

Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Mi. 27. Juni 2012 18.00–20.00

Gestützt auf die Wahlanordnung vom 13. April 2012 ist für die Ersatzwahl zweier Mitglieder der evang.ref. Kirchenpflege Mettmenstetten innert festgesetzter Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Ursula Schweizer, Grundrebenstr. 35 , 8932 Mettmenstetten In Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekanntgegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 7. Juni 2012, angesetzt. Die Vorschläge können während dieser Zeit zurückgezogen, aber auch neue beim Sekretariat der evang.-ref. Kirchgemeinde, Albisstr. 10, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinde Mettmenstetten unterzeichnet sein. Sofern innert dieser Frist nicht mehr als ein zusätzlicher Wahlvorschlag eingereicht wird, erfolgt eine Stille Wahl. Mettmenstetten, 1. Juni 2012

Bauherr: Franziska und Martin Mullis, Bachdolenstr. 2a, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Baubüro Ruedi Egli GmbH, Fuessmättli 3, 8913 Ottenbach Bauprojekt: Anbau einer Dusche und WC. Erweiterung am Wohnhaus (Assek.-Nr. 350) an der Bachdolenstrasse 2a auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1439 (W2b).

Klirr Scherben bringen Glück und freundliche

Glaser ins Haus. I. Keller Glaserarbeiten Katzentörli und Glaskunsthandwerk 8908 Hedingen Tel. 044 761 66 61 079 304 31 88

Am 28. Mai 2012 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Härri-Wirthlin, Elisabeth Aloisia geb. 30. Januar 1926, Bürgerin von Birrwil AG und Affoltern am Albis ZH, geschieden, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 9. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 6. Juni 2012, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 28. Mai 2012 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Frech, Robert Walter geb. 7. August 1925, Bürger von Zürich und Stein AG, Ehemann der Frech geb. Künzi, Hilde, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Haldenächer 11. Der Abdankungsgottesdienst findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2012

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wir gratulieren Zum 91. Geburtstag Am Samstag, 2. Juni, feiert Heiri Hegetschweiler in Ottenbach seinen 91. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilaren und wünschen ihm gute Gesundheit und weiterhin viel Freude in seinem Garten.

Vom ärztlichen Vertrauensverhältnis zum Vertragsverhältnis Über den Wandel im Gesundheitswesen unter dem Einfluss der Ökonomie

Zum 90. Geburtstag Zum 90. Geburtstag dürfen wir Werner Studer-Stehli in Obfelden gratulieren. Der alt Posthalter feiert seinen «Runden» morgen Samstag, 2. Juni. Wir wünschen ihm alles Gute.

Zum 85. Geburtstag In Zwillikon feiert Gustav Stähli morgen Samstag, 2. Juni, seinen 85. Geburtstag. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich, wünschen ihm im Kreise der Familie ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Emma Krieg-Schnyder, wohnhaft in Affoltern, feiert morgen Samstag, 2. Juni, ihren 80. Geburtstag. Dazu senden wir ihr die besten Glückwünsche.

in kürze

Kurzanleitung auf Englisch zur Steuererklärung Im Kanton Zürich leben und arbeiten immer mehr Zuzügerinnen und Zuzüger aus dem englischen Sprachraum. Ihnen vereinfacht das kantonale Steueramt nun eine wichtige Bürgerpflicht: das Ausfüllen der Steuererklärung. Als erster Kanton hat Zürich eine vierseitige Kurzanleitung aufgesetzt, die Schritt für Schritt in englischer Sprache erklärt, wie man die Steuererklärung ausfüllt und was die Fachbegriffe in den deutschsprachigen Formularen bedeuten.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Am Mittwochabend referierte ein hochkarätiges Trio aus Medizin und Pflege über das neue Abrechnungsmodell Swiss DRG, welches das Gesundheitswesen kostengünstiger machen soll. Am Schluss des Abends musste man sich als Zuhörer jedoch fragen: Zu welchem Preis? ................................................... von martin platter Um es gleich vorneweg zu nehmen: Die Krankenkassenprämien werden langfristig weiter steigen – vor allem für die Allgemeinversicherten. Dies ist die Quintessenz der Vortrags-Trilogie namhafter Medizin-Fachleute, die am Mittwochabend im vollen Kappeler Gemeindesaal die Zuhörerschaft während zweier Stunden in Atem gehalten hat. Geladen hatte das Forum Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Zug. Gekommen sind Prof. Dr. med. Thierry Carrel, Direktor der Universitätsklinik für Herz- und Gefässchirurgie des Inselspitals Bern; Dr. med. Christian Hess, Chefarzt Medizin des Bezirksspitals Affoltern, und die langjährige Pflegefachfrau HF und Geschäftsführerin des Schweizer Berufsverbandes Elsbeth Wandeler. «Die neuen Finanzierungsmodelle im Gesundheitswesen entsprechen nicht unserer bisherigen Denk- und Arbeitsweise», musste Carrel feststellen. Die ökonomische Rationalität habe bisher einen eingeschränkten Einfluss auf die pflegerischen und ärztlichen Leistungen gehabt. «Viele Leute haben deshalb Angst, dass die menschliche Komponente der Behandlung und Pflege künftig verloren geht. Beispielsweise, weil Gespräche wenig finanziellen Ertrag bringen», führte Carrel aus. Er arbeite bereits seit acht Jahren mit einem Vorläufer von Swiss-DRG (diagnosebezogene Fallkostenpauschalen) und habe festgestellt, dass der ökonomische Druck im Spitalbetrieb auch zunehmend als Führungsinstrument eingesetzt wird. Mit dem Nebeneffekt, dass bei der Behandlung der Patienten tendenziell die Sparschraube angezogen wird, derweil die aufwändigen Berechnungsmodelle und Dokumentationen in der Administration immer mehr Zeit und Kosten binden. Anhand eines Beispiels konkretisierte Carrel seine Feststellungen, wie

Engagierte Redner: Kirche und Wirtschaft-Fachstellenleiter Christoph Balmer, Chefarzt Christian Hess, Pflegefachfrau Elsbeth Wandeler und Herzchirurg Thierry Carrel. (Bild Martin Platter) man sie bereits aus Deutschland kennt. Unter dem Kostendruck bestehe die Gefahr, dass die Einkaufsabteilung eines Spitals beispielsweise günstigere Herzklappen oder Hüftgelenke einkauft, die aber eine wesentlich geringere Lebensdauer haben. Denn für teurere «Ersatzteile» gibts mit den Fallpauschalen nicht mehr Geld. Für den Patienten hat das aber zur Folge, dass er nach einem kürzeren Zeitraum wieder unters Messer muss. Für die Fallpauschale ist das nach zehn (anstatt vielleicht 20) Jahren dann aber nicht mehr der gleiche «Fall», sondern wieder ein neuer. Carrel räumte mit der Hoffnung auf, dass die Gesundheitskosten künftig sinken werden: «Meine Patienten sind im Durchschnitt heute zwölf Jahre älter als 1999, als ich im Berner Inselspital meine Arbeit aufgenommen habe. Je älter die Patienten, desto länger dauert die Rekonvaleszenz und umso höher ist der Pflegeaufwand.» Dazu kommen schärfere Arbeitsgesetze und eine immer komplexere Infrastruktur sowie die wachsende Verwaltung. Das alles habe dazu geführt, dass am Inselspital der Personalbestand in den letzten zehn Jahren um knapp 900 Angestellte gestiegen sei. Früher sei bedingungslos medizinische Hilfe geleistet worden. Heute werde die Leistung hauptsächlich nach Wirtschaftlichkeit beurteilt. Die Ermessensspielräume würden dabei

immer kleiner. Das führe zu einer emotionalen Distanzierung zwischen Arzt und Patient.

Kostspielige Hightechmedizin Christian Hess stellte zuerst klar, dass Spitzenmedizin keine Hightech-Medizin sein müsse. Spitzenmedizin gebe es auch beim Hausarzt und im Kleinspital. Sie ist die beste Medizin angepasst an die gegebene Situation. DRGs lassen sich kaum auf dieses System umlegen. Die Prämien werden mit DRGs für die Allgemeinversicherten steigen, für die Privatversicherten dagegen werden sie fallen, ist Hess überzeugt. «Das Schlimme an der Ökonomisierung ist, wenn sie am Patientenbett stattfindet und das menschliche Leiden so zu einer handelbaren Ware wird. Menschliches Leiden wird umgemünzt in etwas, das Ertrag bringt.» Das dürfe nicht sein. Ökonomie solle im riesigen Gesundheitsmarkt angewendet werden, bei den Medikamentenpreisen, der Infrastruktur, den technischen Hilfsmitteln. Aber genau da spiele der Markt eben nicht, gebe es Absprachen zuhauf. «Alle Serviceleistungen kosten im Spitalbereich pro Stunde 280 Franken – auch wenn ein Servicetechniker nur mit einem Schraubenzieher kommen muss», sagte Hess. Ökonomie sei, philosophisch betrachtet, materialistischer Reduktio-

nismus. Der Mensch lasse sich aber nicht auf einen materialistischen Ansatz reduzieren. «Wettbewerb soll die Qualität verbessern und die Preise senken, indem die Menge vergrössert wird. Ist dies das Ziel im Gesundheitswesen, dass möglichst viele krank gemacht werden, damit möglichst viele Behandlungen angesetzt werden können?», fragte Hess rhetorisch. In einer endlichen Welt seien die Finanzen nicht unendlich. «Wir haben ein Verteilproblem. Wir müssen über Grenzen diskutieren.» Hess plädierte für Rationierung anstatt Rationalisierung, denn mit immer hochentwickelteren Behandlungsmethoden sei auch zunehmend mehr machbar als wünschbar sei. Dabei binde die Hightech-Medizin vor allem im Grenzbereich überproportional zu ihrem Nutzen enorme finanzielle Mittel. Die Sinnfrage müsse deshalb wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Philosophische und spirituelle Aspekte müssen in der Entscheidungsfindung ihren Platz erhalten – individuell und losgelöst von ökonomischen Hintergedanken. DRG dagegen schaffe einen Anreiz zur häufigen Behandlung von relativ gesunden Patienten. Pointiert brachte es Pflegefachfrau Elsbeth Wandeler mit einer Weisheit von Oscar Wilde auf den Punkt. «Es gibt Menschen, die kennen den Preis von allem, aber den Wert von nichts.»

Das ZVV-Nachtnetz wächst weiter Zuwachs von 5 Prozent innert Jahresfrist – vereinfachte Tarife für Nachtschwärmer Rund 1,5 Millionen Fahrgäste waren 2011 auf dem ZVV-Nachtnetz unterwegs. Das sind gut 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Herbst war die Nachfrage besonders gross. Durchschnittlich wurden im November pro Nacht rund 16 400 Fahrgäste auf den Nacht-S-Bahnen und -Bussen gezählt. Mit dem neuen Einheitsnachtzuschlag für neun Nachtnetze wurde auf Dezember 2011 der Tarif für Nachtschwärmer vereinfacht. Das ZVV-Nachtnetz ist seit Dezember 2002 in Betrieb. Seither hat sich die Nachfrage mehr als verdreifacht. Im Vergleich zum Vorjahr waren 2011 pro Nacht 700 Fahrgäste mehr mit den Nacht-S-Bahnen und -Bussen unterwegs. Durchschnittlich benutzten jede Nacht rund 14 300 Nachtschwärmer das ZVV-Nachtangebot. Spitzennacht

war die Caliente-Nacht (2./3. Juli) mit rund 26 000 Fahrgästen. Einzelne Nachtbuslinien verzeichneten auch 2011 hohe Zuwachsraten. Die Fahrzeuge im Nachtnetz sind sehr gut ausgelastet. Durchschnittlich sind an einem Wochenende über 70 Prozent der Plätze in den Nacht-S-Bahnen und -Bussen besetzt. Die S-BahnLinie SN1 zwischen Zürich und Winterthur ist mit 1500 Fahrgästen pro Nacht Spitzenreiterin bezüglich der Anzahl transportierter Fahrgäste. Die insgesamt gute Auslastung führte auch 2011 zur vollen Kostendeckung des Nachtangebots.

Sicherheit, Tarif und ein starker Partner Die Kontrolle auf dem Nachtnetz blieb auch 2011 aufwändig. Die Nachtbusse

werden dank der neuen Sicherheitsorganisation regelmässig durch geschultes Sicherheitspersonal begleitet. Auf den Nacht-S-Bahnen fahren jeweils mindestens zwei Mitarbeitende der Sicherheitsorganisation mit. Es finden zudem regelmässig Grosskontrollen statt. Auch die Bahnpolizei ist im Nachtnetz unterwegs und sorgt für die Sicherheit der Fahrgäste und des Personals. Seit Dezember 2011 gibt es für das ZVV-Nachtnetz und alle angrenzenden Nachtangebote einen gemeinsamen Nachtzuschlag. Dieser vereinfacht sowohl die Arbeit des Kontrollpersonals wie auch das Ticketlösen für die Nachtschwärmer. Seit Beginn wird das ZVV-Nachtnetz von der Zürcher Kantonalbank unterstützt. Inhaber eines Jugendpakets der Zürcher Kantonalbank profi-

tieren vom «ZKB Nachtschwärmer». Dieser kann per SMS gelöst werden und gilt als Nachtzuschlag. Die ZKB übernimmt in diesem Fall die Kosten von fünf Franken. (pd.) anzeige


Stellenanzeiger Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

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TODESANZEIGE Am Pfingstmontag durfte unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Gross- und Urgrossmutter, Cousine, Gotte und Schwägerin

Elisabeth Härri-Wirthlin 30. Januar 1926 – 28. Mai 2012

heimgehen in die Schmerzlosigkeit und den ewigen Frieden. Traurig und dankbar nehmen wir Abschied und werden sie immer in unseren Herzen tragen. Eva Härri Jürg und Sibylle Härri Andreas Härri mit Jona Kristina und Markus Flaig mit Karl Judith Härri und Marco und Anverwandte Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 6. Juni 2012, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil a.A. statt. Anstelle von Blumen bitten wir um Spenden zugunsten von Verein Communità Brezzano (früher Sta Catarina, I-Travale), Berner Kantonalbank, 3001 Bern, Postkonto 30-106-9, zugunsten Verein Communità Brezzano, 3122 Kehrsatz, oder Palliative Care, 8910 Affoltern a.A., Postkonto 30-728782-8, jeweils mit dem Vermerk "Gedächtnis Elisabeth Härri". Traueradresse: Eva Härri, Hofwiesenstrasse 376, 8050 Zürich

Nach 21 Jahren im Haus zum Seewadel ist unsere liebenswürdige Tante, Grosstante, Urgrosstante, Ururgrosstante

Luise Konrad 28. Juli 1916

am 18. Mai 2012 friedlich und entspannt für immer eingeschlafen. Wir danken allen, die Lisely Verständnis und Liebe entgegengebracht haben. Die Trauerfamilie Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2012

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Bügelfreies Wohlbefinden für das Säuliamt Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern Die Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks (GGA) im Saal vom Restaurant weisses Rössli, Mettmensteten, behandelte neben den ordentlichen Traktanden auch die Arbeit der verschiedenen Arbeitsgruppen und Kommissionen. Den unterhaltenden Teil bestritt das Ensemble «Bügelfrei» und erntete grossen Applaus.

Jahre 2010 beschäftigte sich das Neujahrsblatt 2011 mit der Reformation im Knonauer Amt. In diesem Jahr war die industrielle Entwicklung im Knonauer Amt Thema des immer zu Jahresbeginn mit Spannung erwarteten Heftes. Hans Jenni, auch «Mister Ämtlerwäg» genannt, engagiert sich im Namen der GGA mit dem beliebten Wanderweg. Er betreut praktisch im Alleingang die verschiedenen Aufgaben rund um die im Säuliamt so attraktive Wanderroute.

................................................... von martin mullis

Gutgelaunte GGA-Mitglieder mit ambitiösen Zielen

GGA-Präsident Eduard Waldesbühl sah sich gezwungen, im Saal des Restaurants Rössli in Mettmenstetten seine Stimme etwas zu erheben. Nur so verstanden ihn auch die zahlreich erschienenen Mitglieder in den hintersten Reihen. Seine Ausführungen zum Jahresbericht schilderten die überaus vielfältigen Aktivitäten der GGA im vergangenen Jahr. Diese werden zu einem grossen Teil von den Projektgruppen und Kommissionen geleistet. Der Bericht über die Volkshochschule im Knonauer Amt legte dar, dass die Besucherzahlen der Lern- und Wissbegierigen deutlich gesteigert werden konnten. Die Kunstkommission wiederum zeigt, dass die Ausstellungen Aemtler Künstler, durchgeführt von der GGA, die einzige Plattform für Künstlerinnen und Künstler im Bezirk ist, wo derart breites Schaffen gezeigt werden kann. Auch von der Arbeitsgruppe «Ämtler Kulturwochen» und der Ferienkommission durften ähnlich positive Berichterstattungen vernommen werden. Der Arbeitsgruppe «Neujahrsblätter» gelang es letztes Jahr die äusserst interessante Trilogie abzuschliessen. Nach den Burgen im Mittelalter im

Keine allzu schwierige Aufgabe bekam Kassier Giorgio Schmidt mit der Präsentation der Jahresrechnung und dem Budget. Dank gutem Abschluss und positiven Zahlen passierten die Traktandenposten ohne Diskussion und mit einhelliger Zustimmung der gutgelaunten GGA-Mitglieder. Und gute Laune war denn auch im Anschluss an den offiziellen Teil angesagt. Dem Ensemble «Bügelfrei – Drei Stimmen und ein Bass», gelang es mühelos, mehr als nur gerade eine fröhliche Stimmung in den Rösslisaal zu zaubern. Dana Wassner, Diana Fischer, Christine Sommer und Martin Gut sorgten bereits vor ihrem ersten Lied für Gelächter. Genüsslich erwähnten sie das auf der Homepage der GGA erwähnte und etwas ambitiöse Ziel: «Die GGA fördert das allgemeine Wohlbefinden der Bevölkerung des Knonauer Amtes». Der Bass und die drei Stimmen gaben Gas und es gelang ihnen problemlos mindestens das Wohlbefinden der Versammlungsteilnehmer entscheidend zu steigern. Selbstverständlich trug auch das feine Buffet mit zahlreichen kleinen Köstlichkeiten viel zu einer äusserst angenehmen und nicht ganz gewöhnlichen Mitgliederversammlung bei.

Sie sorgten mit ihrem Programm für eine fröhliche Stimmung: Ensemble «Bügelfrei». (Bilder Martin Mullis)

Trägt zum Wohlbefinden der Säuliämtler bei: Der Vorstand der GGA in corpore.

Ernst Bühler interimistischer Gemeindeschreiber Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Ottenbach Bedauerlicherweise hat sich der neue Gemeindeschreiber nach achtmonatiger Anstellungsdauer entschieden, von seinem Amt als Ottenbacher Gemeindeschreiber frühzeitig zurückzutreten. Der Gemeinderat bedauert, dass diese Anstellung nicht zu einem länger dauernden Arbeitsverhältnis geführt hat. In der Zwischenzeit werden die Aufgaben des Gemeindeschreibers durch Ernst Bühler wahrgenommen. Er blickt auf eine langjährige berufliche Tätigkeit als Gemeindeschreiber zurück und steht heute der Firma BühlerPublic, einem Dienstleistungsunternehmen für die öffentliche Hand, vor. Ernst Bühler nimmt in der Gemeindekanzlei seit Ende April zirka ein 50-Prozent-Pensum wahr, um die laufenden Kanzleiarbeiten zeitgerecht erledigen zu können. Daneben unterstützt er den Gemeinderat in der Personalselektion für einen neuen Schreiber und bei Fragen der Optimierung der Verwaltungsorganisation.

Ersatzwahlen RPK Bekanntlich ist Bettina Bucher, langjähriges Mitglied der RPK, aufgrund einer entstandenen Vakanz in der Oberstufenschulpflege in jene Behörde als Zuständige für Finanzen und Infrastruktur hinübergetreten. Das Verfahren für die Ersatzwahl wurde zwischenzeitlich durch den Gemeinderat eingeleitet. Sofern sich die politischen Parteien auf eine Einerkandidatur einigen können, wird das Stille Wahlverfahren zur Anwendung kommen.

Weiterbildungsregelung Durch das Ausscheiden dreier verdienter, langjähriger Mitarbeiter und der damit verbundenen starken Verjüngung des Kanzleiteams wurde auch das Thema Mitarbeiter-Weiterbildung verstärkt aktuell. Nachdem bis anhin kein einheitliches Reglement vorhanden war und somit das finanzielle Engagement der Gemeinde als Arbeitgeberin jeweils individuell beurteilt wurde, drängte sich eine standardisierte Regelung auf. Gestützt auf eine Umfrage bei den übrigen Bezirksgemeinden und in Anlehnung an die Empfehlungen des Vereins der Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute konnte ein entsprechendes Reglement ausgearbeitet und vom Gemeinderat verabschiedet werden.

Kreditbewilligung für Informationskampagne Autobahnzubringer Aufgrund des durch die Grüne Partei lancierten Behördenreferendums findet am 23. September 2012 im Rahmen verschiedener Abstimmungen auch die kantonale Abstimmung über den notwendigen Kredit für den Bau unseres Autobahnzubringers statt. Das Projekt beläuft sich auf einen Gesamtaufwand von 65.4 Mio. Franken. Da es sich um einen Autobahnzubringer von überregionaler Bedeutung handelt, beteiligt sich das Bundesamt für Strassen Astra am Bauvorhaben mit einem Beitrag von 25,8 Mio. Franken. Aufgrund der fast buchstäblichen Kongruenz des

1982 durch das Bundesgericht beurteilten Vorhabens in Eglisau und der heutigen Situation betrachtet der Gemeinderat die Unterstützung des kantonalen Abstimmungskampfes durch die beiden Gemeinden Obfelden und Ottenbach zugunsten des Autobahnzubringers als rechtlich ausreichend legitimiert. Demzufolge hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 24. April 2012 für eine kantonsweite Informationskampagne zu Gunsten des Autobahnzubringers A4 einen Kredit von Fr. 20 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung 2012 und von 50 000 Franken zulasten der laufenden Rechnung 2012 bewilligt.

Gemeindeversammlung vom 14. Juni Ursprünglich war vorgesehen, neben den Standardtraktanden wie Rechnungsabnahme, Genehmigung von Baukrediten und drei Einbürgerungen, den Stimmberechtigten drei Änderungsanträge der Bau- und Zonenordnung BZO zu unterbreiten. Bedauerlicherweise fiel eine erneute Vorprüfung durch die Kantonalen Instanzen derart negativ aus, dass eine Aufbereitung bis zum angestrebten Versammlungstermin nicht mehr realistisch erschien. Der Gemeinderat hat demzufolge entschieden, die angesprochenen Änderungen der BZO den Stimmberechtigten im Monat September anlässlich einer eingeschobenen Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

Feuerwehrkommando Auch Feuerwehrkommandanten pflegen gelegentlich die Absicht zu verkünden, dass sie von ihrem verantwortungsvollen Posten zurückzutreten gedenken. Dies hat per Ende Jahr 2012 auch die Feuerwehr Ottenbach zur Kenntnis zu nehmen. Nach 21 Jahren im Dienste der Feuerwehr, davon 8 Jahre als Feuerwehrkommandant, plant Andrea Crescionini seinen nicht unverdienten Rücktritt. Dank einer sauberen Personalplanung ist die Nachfolge bereits geregelt. Demzufolge konnte der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 24. April 2012 Markus de Pretto zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Ottenbach per 1. Januar 2013 ernennen. Als neuen Vize-Kommandanten ernannte die Sicherheitskommission Roland Schumacher. Der Gemeinderat ist erfreut über die Tatsache, dass diese verantwortungsvollen Posten durch zwei Personen besetzt werden konnten, welche im Dorf auch ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Er gratuliert den zwei Ernannten und wünscht ihnen bei der Ausübung ihrer neuen Tätigkeit alles Gute.

Baugesuche Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: – Thomas Weber, Jonenstrasse 21, für den Umbau von Scheune und Stall, Assek.-Nr. 633 auf dem Grundstück Kat. Nr. 31. Daneben erteilte die Hochbaukommission verschiedene Baufrei-

gaben für kleinere Bauvorhaben im Anzeigeverfahren.

Fischsterben Bedauerlicherweise musste über Ostern wiederum ein Fischsterben im Tobelbach unterhalb des Zusammenflusses von Lätten- und Tobelbach an der Muristrasse festgestellt werden. Nachdem am Ostermorgen erste tote Fische durch den Revier-Pächter wahrgenommen wurden, erfolgte ein Aufgebot der Zuständigen von der Kantonspolizei über den Fischereiaufseher, das Amt für Wasser, Energie und Luft (Awel) und selbst der lokalen Feuerwehr. Aber selbst dieses Grossaufgebot an Verantwortlichen konnte den Herd der Wasserverunreinigung nicht klar eruieren. – Seitens der Gemeinde möchte der Gemeinderat alle Einwohner bitten, kein verunreinigtes Abwasser ungeklärt in einen unserer Dorfbäche einzuleiten. Der Schaden ist jeweils riesig und kann für den Fischbestand existenziell bedrohlich werden.

Grundstückgewinnsteuern Zehn verschiedene Liegenschaftenverkäufe wurden vom Steueramt hinsichtlich der Grundstückgewinnsteuern bearbeitet. Verschiedene Gründe wie Erbvorbezug, Schenkung usw. führten allerdings dazu, dass nur deren drei der Gemeindekasse Grundsteuern im Betrag von Fr. 87 044.70 abwarfen.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2012

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Weibeln für die Sicherheit der Kinder Abstimmung über den A4-Zubringer: «Interessengemeinschaft sicherer Schulweg» startet Kampagne In Obfelden und Ottenbach herrscht grosse Besorgnis. Eltern mit schulpflichtigen Kindern, aber auch ältere Personen fühlen sich auf der Durchgangsstrasse der beiden Dörfer zunehmend unsicher. Die ins Leben gerufene «Interessengemeinschaft sicherer Schulweg» kämpft für den Bau des Autobahnzubringers. ................................................... von martin mullis Den beiden Mitgliedern der IG Sicherer Schulweg aus Obfelden, Anastasia Plouda und Philipp Schweiger, steht die Besorgnis im Gesicht geschrieben. Die Leiterin Mobilisierung ist Mutter von zwei und der Mediensprecher der IG Vater von drei Kindern. Sie sind sozusagen die sichtbare Vertretung der parteiübergreifenden Vereinigung von Eltern und Dorfbewohnern aus Obfelden und Ottenbach. Als Hauptziel ihrer Gemeinschaft bezeichnen sie den Bau des A4 Zubringers, um so die Dörfer vom ständig wachsenden Durchgangs- und Schwerverkehr zum Autobahnanschluss Affoltern zu entlasten. Für die Umfahrungsstrasse führt die «IG sicherer Schulweg» jedoch noch weitere Argumente ins Feld: So sehen sie den geplanten A4-Zubringer nicht nur als landschaftsschonende Variante, son-

dern auch als eigentlichen Schutz des Moores in Ottenbach. Mit zirka zwei Millionen Franken werden beim Bau der Umfahrung verschiedene Massnahmen zugunsten der Natur getroffen. Die Mitglieder der IG sind auch überzeugt, dass der öffentliche Verkehr mit der Zubringerstrasse massiv aufgewertet wird. Die Postautokurse werden wieder ohne Staus und damit auch ohne Verspätungen verkehren. Schliesslich würden ohne Umfahrung auch Kosten von 20 bis 30 Millionen Franken für unabdingbare Verkehrsmassnahmen nötig werden, diese allerdings nur gerade für eine eigentliche Symptombekämpfung, so die Argumente der IG.

Persönlich an der Haustüre um Unterstützung werben Die beiden am Gespräch anwesenden Vertreter der «IG sicherer Schulweg» sind sich jedoch bewusst, dass sie mit ihrem Kampf einen langen Weg vor sich haben. Die Stimmbürger im Kanton ausserhalb des Bezirkes Affoltern für ein Ja zur Umfahrung zu überzeugen wird nicht einfach sein. Im Säuliamt selber, insbesondere aber in den beiden Reussdörfern finden sie allerdings eine überaus breite Unterstützung. Der IG angeschlossen haben sich bereits eine stattliche Anzahl Betroffener. Und alle sind voller Tatendrang, für die Sicherheit der Kinder zu wer-

Den A4-Zubringer-Plan vor sich, von links: Philipp Schweiger, Fritz Egger, Hugo Wandeler, Anastasia Plouda und Rolf Hegetschweiler. (Bild Werner Schneiter) ben. Seit drei Wochen besuchen in einer aufwändigen Aktion gegen 20 freiwillige Mitglieder die Bewohner persönlich an der Haustüre und werben mit Gesprächen und Argumenten für Unterstützung. Ihre Bemühungen werden denn auch belohnt, sie haben eindeutig festgestellt, dass die Stimmung in der Bevölkerung klar für den A4-Zu-

bringer tendiert. Anastasia Plouda, von der «IG sicherer Schulweg» weiss, dass der überwiegende Teil der Einwohner in Obfelden und Ottenbach die Umfahrungsstrasse als integralen Bestandteil der A4 sieht. Scheinlösungen oder unmögliche und längst verworfene Umfahrungsversionen würden von der betroffenen Bevölkerung

energisch abgelehnt, so die Leiterin Mobilisierung der IG. Immerhin würden in beiden Dörfern neben einigen hundert Kindern mit zum Teil sehr langen Schulwegen auch sehr viele Erwachsene immer wieder direkt mit brenzligen Verkehrssituationen konfrontiert, argumentiert die Interessengemeinschaft.

Klares Signal aus dem Bezirk nötig

Möglich, aber...

«Vor der Abstimmung über den Autobahnzubringer ist ein klares Signal aus dem Bezirk an die Bevölkerung des Kantons nötig», sagte alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler an einem Gespräch mit dem «Anzeiger» in Obfelden. Vor allem müsse der Behauptung entschie- Untertunnelung des Dorfteils Bickwil. (Illustration IG) den entgegengetreten werden, in Ottenbach werde eine betonte, nach zehn Jahren Planung Moorlandschaft zerstört. «Dieses Moor und Optimierung werde nun vorliewird nicht zerschnitten. Es wird im gend die beste Variante präsentiert. Rahmen der Projektumsetzung mit eiHugo Wandeler, ehemaliger Regionem Aufwand von rund 2 Mio. Fran- nalplaner im Säuliamt, bezeichnete ken sogar aufgewertet», sagte er und die ins Spiel gebrachte, über Meren-

Kantonale Abstimmung für den A4 Zubringer im Säuliamt.

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schwand führende Variante als «untaugliche Scheinlösung». Vorliegend gehe es in erster Linie um den Schutz der Bevölkerung in Ottenbach und Obfelden. «Deshalb wird der Zubringer gebaut – die Aargauer kommen so oder so», sagte er auch unter dem Hinweis auf das grosse Siedlungspotenzial im aargauischen Freiamt, das erheblichen Mehrverkehr zur Folge haben wird. Mit Ausnahme der Grünen haben sich bisher alle Bezirksparteien für den Objektkredit von 38,9 Mio. Franken ausgesprochen, der am 23. September im Rahmen der kantonalen Abstimmung an die Urne gelangt. Nun gelte es, auch die Kantonalparteien zu überzeugen – allen voran die SP. «Da ist ein möglichst geschlossenes Auftreten der Bezirksparteien wichtig», so Hegetschweiler. (-ter.)

Die Mitglieder der neu ins Leben gerufenen «Interessengemeinschaft Sicherer Schulweg» haben sich eine riesige wenn nicht gar unmögliche Aufgabe gestellt. Zwei Dörfer im Säuliamt sollen vom Zubringerverkehr auf die A4 entlastet werden. Sämtliche Stimmberechtigten des Kantons Zürich werden aufgefordert, über die künftige Lebensqualität der beiden Reussdörfer zu bestimmen. Mit anderen Worten heisst das, dass zirka 99 Prozent über das Schicksal von einem Prozent der Mitbürger bestimmen kann. Zwar haben die Säuliämtler auch gute und ehrliche Argumente vorzuweisen. So wurde die Umfahrung nicht nur in einigen Hochglanzpros-

pekten mit regierungsrätlicher Unterschrift versprochen. Die Umfahrung wurde dem Knonauer Amt sogar in höchst offiziellen Regierungsratsbeschlüssen zugesichert. Ausserdem stimmen, mindestens im Bezirk Affoltern, die politischen Parteien – mit Ausnahme der Grünen – dem Bauprojekt zu. Zehn Varianten wurden in der fast unendlich langen Planungszeit geprüft bis schliesslich eine schlanke und durchdachte Version vorgeschlagen wurde. Die Kosten sind vom Bund weitgehend bestätigt und verfallen unweigerlich bei einem Nein. Mit diesen Argumenten und einer grossen Portion Solidarität der übrigen zehn Bezirken dürfte die kleine «IG sicherer Schulweg» den grossen Kampf um mehr Sicherheit und Lebensqualität vielleicht doch noch gewinnen. (mm)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2012

Sammeln für einen guten Zweck Lions Club Knonauer Amt auf der Suche nach Spenden, Mitgliedern und guten Zwecken Am kommenden Samstag, 2. Juni, ist internationaler Lions-Tag. Der regionale Service-Club sammelt anlässlich der Affoltemer «Kunst uf de Strass» mit einer Festwirtschaft für den Anbau des Pfadiheims im Bezirkshauptort. ................................................... von martin platter Was bringt einen dazu, sich in Zeiten dichter Terminkalender in einer Freiwilligenorganisation wie den Lions zu engagieren? Reto Studer, der Präsident des Distrikts Knonauer Amt, und sein Nachfolger Stefan Gyseler schmunzeln. «In erster Linie Spass und die Pflege der Kontakte unter Gleichgesinnten und natürlich die Hilfe für Bedürftige», erklärt Studer. Und sagt weiter: «Lions-Mitglieder bedanken sich mit ihrem unentgeltlichen Einsatz bei der Allgemeinheit für das, was sie im Leben erreicht haben.» Ist es einfach, in einem reichen Land wie der Schweiz, wo bald jede und jeder für alles eine Versicherung hat, Bedürftige und Hilfsprojekte zu finden? «Aus Datenschutzgründen und dank der guten sozialen Absicherung ist es zuweilen tatsächlich nicht ganz einfach, geeignete Projekte zu finden», ergänzt Gyseler. Aber es gebe sie. Man müsse nur die Augen öffnen. Die Unterstützung für den Anbau des Pfadiheims im Affoltemer Schwandenhölzli sei ein gu-

publireportage

tes Beispiel dafür. Zusammen mit den Jugendlichen werde man am Dorffest «Kunst uf de Strass» am kommenden Samstag in der Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern eine Festwirtschaft mit Kinderhort betreiben, deren Erlös vollumfänglich dem Anbau des Pfadiheims zugutekomme.

Eine illustre Mitgliederliste Ein Blick auf die Mitgliederliste im Internet (knonaueramt.lionsclub.ch) zeigt ein freisinnig-bürgerlich geprägtes Männergremium mit etlichen bekannten Namen aus lokaler Politik und Wirtschaft. Eine Reihe von früheren und aktuellen Gemeindepräsidenten wie Robert Marty (Affoltern), Ernst Jud (Hedingen), Kurt Bär und Ulrich Zürcher (Kappel), Charles Höhn (Bonstetten), Willy Bonvin (Ottenbach) ist ebenso aufgeführt wie Alt-Nationalrat Rolf Hegetschweiler, Alt-Kantonsrat und Bankrat Fredi Binder sowie unter anderen die Unternehmer Marino Crescionini, Jürg Schmidlin, Beat Burkard und Markus Sandhofer. Insgesamt 41 Mitglieder zählt der Distrikt Knonauer Amt. «Wir sind auf der Suche nach jüngeren Mitgliedern», sagt Gyseler. Zwei «Götti» aus den Reihen der etablierten Mitglieder sind ebenso Bedingung wie eine Kaderposition oder ein eigenes Geschäft, um aufgenommen zu werden. Alle zwei Wochen, immer am ers-

Engagierte Lions: Präsident Reto Studer (links) und sein Nachfolger Stefan Gyseler. (Bild Martin Platter) ten und dritten Donnerstag des Monats, trifft man sich im Restaurant Löwen in Hausen, das als Clublokal dient. Anspruchsvoll ist die Aufgabe für den jährlich wechselnden Präsidenten. Er erstellt das Programm für

rund 40 Clubanlässe, die jedes Jahr stattfinden. Katastrophenhilfe, Naturschutzund Wiederaufbauprojekte, Hilfe für Versehrte und Bedürftige: Der Einsätze sind viele, an denen die Lions – mit

1,35 Millionen Mitgliedern der weltweit grösste Service-Club – mitwirken. Nur etwas ist verpönt: Die Mitgliedschaft für geschäftliche Zwecke zu nutzen. «Helfen ist unsere oberste Direktive», stellt Studer klar.


Forum

Freitag, 1. Juni 2012

Bürger im Mittelpunkt

Sauber, einheimisch, erneuerbar

Dreimal Ja zu den eidgenössischen Vorlagen.

Der Mettmenstettner SVP-Ortsparteipräsident Louis Hafner führt in seinem Beitrag vom 18. Mai eine unsachliche Polemik gegen die einheimische und erneuerbare Solarenergie, die nicht unwidersprochen bleiben darf. 80 Prozent der weltweit und nahezu alle in der Schweiz eingesetzten Photovoltaik-Module basieren auf Silizium-Zellen. Diese Technologie weist die höchsten Wirkungsgrade auf. Eine Modulfläche von 30 Quadratmetern genügt, um den jährlichen Strombedarf eines Durchschnittshaushaltes abzudecken. Solche Module bestehen vorwiegend aus Glas, einem Aluminiumrahmen, etwas Kunststoff sowie minimen Mengen Kupfer und Silber für die Lötverbindungen. Zurzeit werden Verfahren entwickelt, um nach der Lebensdauer von rund 30 Jahren ein möglichst vollständiges Recycling sicherzustellen. Doch selbst wenn solche Module in der Kehrichtverbrennung oder in einer Deponie landen würden, wäre dies unproblematisch. Daneben gibt es andere Zelltechnologien. Es sind dies namentlich Cadmiumtellurid (CdTe) und Kupfer-Indium-Selenid (CIS). Gallium-Arsenid-Zellen werden praktisch nur bei Satelliten eingesetzt. Diese Materialien kommen entgegen der Behauptung von Herrn Hafner in Silizium-Modulen nicht zum Einsatz. Sie sind teilweise tatsächlich giftig, doch beim Einsatz in Solarzellen sorgt ihre chemische Verbindung und ihre Einkapselung in den Modulen dafür, dass keine Umweltgefährdung entsteht. Ganz im Gegensatz zur konventionellen Stromproduktion: Pro Kilowattstunde Strom aus Kohlekraftwerken entsteht sehr viel mehr Cadmium-Verschmutzung als beim Einsatz von CdTe-Modulen.

Unser Land verdankt seine Stabilität und den Wohlstand nicht zuletzt der Tatsache, dass die Bürger und das Interesse des Einzelnen eine zentrale Stellung eingenommen haben. Immer mehr wird leider dazu übergegangen, die Anliegen des Staates mit seiner Bürokratie höher zu gewichten und die Eigenverantwortung des Einzelnen einzuschränken. Am 17. Juni stehen drei eidgenössische Vorlagen zur Abstimmung, die es verdienen als Stärkung des einzelnen Bürgers und entgegen dem allgemeinen Trend zu mehr Staat bezeichnet zu werden.

Eigene vier Wände dank Bausparen Umfragen zeigen immer wieder, dass junge Leute dem Wunsch nach einem Eigenheim einen hohen Stellenwert einräumen. Damit es nicht nur Wunsch bleibt, soll das Sparen für die Verwendung von selbstbewohntem Eigentum steuerlich begünstigt werden. Es ist nicht einzusehen, warum es nicht im Interesse der Allgemeinheit sein soll, wenn damit in eigenverantwortlicher Art und Weise gespart wird. Es geschieht in einem eng gefassten Rahmen und kann nicht missbraucht werden.

Staatsverträge vors Volk Es ist auch nicht einzusehen, warum die Bevölkerung nicht über Rechtsetzende Staatsverträge abstimmen soll. Gerade im Zeitalter ungebremster Globalisierung ist es ratsam, die Stimmbürger vermehrt in die Entwicklung internationaler Verflechtungen mitanzeige

einzubeziehen. Die Demokratie stärken erweist sich als sinnvoll. Mit dem Einbezug der Bevölkerung in den europäischen Ländern hätte sich das Chaos wohl vermeiden lassen. Gerade die Finanz- und Schuldenkrise zeigt die Qualität der direkten Demokratie, die der Verlockung von idealistisch geprägten Projekten zu wiederstehen vermag. Die Mitentscheidung stärkt das Verantwortungsbewusstsein.

Managed-Care: Kosten dämpfen – Qualität verbessern Nachdem man über Jahre unter den steigenden Krankenkassenprämien gelitten hat, ist endlich eine Vorlage entstanden, welche die dringend notwendige Korrektur im Gesundheitswesen beinhaltet. Die Stärkung der Hausärzte und die Anreize zu wirtschaftlichem Verhalten sollte eigentlich im Interesse der Versicherten sein. Vor allem Leute, die bereits heute Zurückhaltung zeigen und Versicherungsmodelle mit eingeschränktem Zugang gewählt haben, bezahlen mit ihren Prämien auch den unkoordinierten Leistungsbezug aller anderen. Warum muss der Zurückhaltende dem Versicherten, der mit jedem «Boboli» zu fünf und mehr Ärzten springt, vorbehaltlos unterstützen? Nicht die freie Arztwahl wird eingeschränkt und teurer, nein, nur für den verantwortungslosen, unkoordinierten Leistungsbezug wird ein höherer Selbstbehalt verlangt. Eigenverantwortung mit tieferem Selbstbehalt belohnen, ohne deswegen den freien Zugang zu verunmöglichen, das ist eine sinnvolle Korrektur. Wer den Bürger ins Zentrum stellen will, stimmt am 17. Juni dreimal Ja. Toni Bortoluzzi, Affoltern

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In der gesamtökologischen Analyse schneidet der Solarstrom etwa fünfmal besser ab als der normale Schweizer Strom. Im Bild ein Solardach in Bonstetten. Die Nutzung der Solarenergie erzeugt zwar wie jede andere Technologie gewisse Schadstoffe. In der gesamtökologischen Analyse schneidet jedoch der Solarstrom etwa fünfmal besser ab als der normale Schweizer Strom. Im Vergleich mit dem europäischen Strommix sind die Belastungen nochmals viel tiefer. Im Betrieb einer Solaranlage wird keine Substanz verbrannt oder verbraucht und es entstehen keinerlei Abfälle in Form von Abgasen, radioaktiver Strahlung oder Abwasser. Das Sonnenlicht erzeugt in der Solarzelle eine elektrische Spannung und dadurch einen Stromfluss. Bei der Herstellung der Module wird auf hohe Umwelt- und Sozialstandards geachtet – immer mehr auch bei ostasiatischen Produzenten, denn auch diese können sich keine Umweltskandale leisten. Der Energieverbrauch bei der Herstellung sinkt aufgrund des technischen Fortschritts laufend. Korrekt ausgerüstete und ausgebildete Feuerwehrleute haben bei einem

Brand an einer Photovoltaikanlage nichts zu befürchten. Sie können die Module unter Einhaltung der üblichen Sicherheitsabstände mit Wasser besprühen, ohne sich und andere damit zu gefährden. Wir können dem Gemeinderat Mettmenstetten nur gratulieren zu seiner Initiative, das Dach des Feuerwehr-/Werkgebäudes für die Solarstromproduktion zu nutzen. Damit übernähme die Gemeinde eine Vorbildfunktion gegenüber privaten Bauherren, und sie würde einen wertvollen Beitrag zum Aufbau einer unabhängigen und sauberen Stromproduktion leisten. Allein auf den Dächern der Schweiz liesse sich mit Photovoltaik rund ein Drittel unseres Strombedarfs erzeugen! Das sollte doch auch im Sinne der SVP sein! David Stickelberger, Geschäftsleiter Swissolar, Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie, Zürich


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Forum

Freitag, 1. Juni 2012

Für den Gemeinderat in Mettmenstetten: Jean-Pierre Feuz

Die SP empfiehlt Jean-Pierre Feuz

Mettmenstetter Stimmberechtigte wählen Engagement, Kreativität, Humor, Unabhängigkeit, Lebenserfahrung, Fachwissen, Umweltbewusstsein, soziale Verantwortung, Behördenerfahrung – mit Jean-Pierre Feuz als Gemeinderat.

Am 17. Juni bewerben sich zwei Kandidaten als Nachfolger für den zurückgetretenen Finanzvorstand Stefan Vierling. Die SP Mettmenstetten empfiehlt JeanPierre Feuz zur Wahl in den Gemeinderat.

Jean Pierre-Feuz stellt sich vor: «Im Sinne einer ausgewogenen Information der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Mettmenstetten möchte ich mich ihnen hier näher vorstellen. Ich bin in Saicourt, Berner Jura geboren am 2. Juli 1941. Bald 48 Jahre bin ich verheiratet mit Heidi, geborene Gerster. Wir haben drei erwachsene Kinder und sechs Enkel. Seit 34 Jahren wohnen wir in Mettmenstetten. Parteiunabhängig stehe ich ein für soziale Gerechtigkeit, Eigenverantwortung, Toleranz gegenüber Anderen, Schutz und Pflege der Umwelt, Nachhaltigkeit von Zukunftsprojekten. Meine Hobbys sind Malen, Gestalten, Skifahren, Velofahren, Bergwandern. In meinem Berufsleben war ich insgesamt 33 Jahre im Alusuisse-Konzern tätig, zuerst als Metallbauzeichner-Lehrling, dann als Konstrukteur im Werk Wallis, später als technischer Verkaufsberater delegiert zu Davum

SA, Paris, später Divisional Manager Building Components bei Alumaco Ltd, Lagos Nigeria, dazwischen Tätigkeiten in der Konzernzentrale in Zürich, zum Beispiel als Leiter einer Konzern-Consultingabteilung. Zuletzt war ich Vize- Jean-Pierre Feuz. direktor im Verkauf bei der Allega AG in Zürich. Mit 54 machte ich mich selbstständig und gründete die Contraco AG. Nach 10 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Unternehmensberater und Bauexperte, schloss ich die Firma und ging in Pension. Durch meine beruflichen Tätigkeiten habe ich praktische Erfahrung in Betriebsführung und Betriebswirtschaft in Grossunternehmen und KMU. Die spezielle Rechnungslegung von Gemeindefinanzen habe ich als Präsident der Primarschulpflege sehr eingehend kennen gelernt. In den 34 Jahren in Mettmenstetten konnte ich mir durch verschiedene gemeinnützige Tätigkeiten ein kleines überparteiliches Netzwerk im Bezirk aufbauen. Diese Tätigkeiten waren:

– Gemeindevertreter Sonderschule Bezirk – Mitglied Jugendkeller-Kommission – Mitglied Steuerkommission – Mitglied Bezirksschulpflege – Vorstand Kulturverein Bi eus Mitglied Arbeitsgruppe LA 21 – Präsident Trägerverein Info-Dräschiibe – Präsident Stiftungsrat Sonderschule Tägerst – Präsident Primarschulpflege Meine Ziele für die Tätigkeit im Gemeinderat sind eine schnelle Einarbeitung in die Aufgaben des Gemeinderats, eine offene, transparente Information der Bevölkerung, Einbezug möglichst frühzeitig der Bevölkerung bei wichtigen Projekten, nachhaltige Entwicklung des Dorfes im Rahmen des Projekts «Energiestadt», gesunde Gemeindefinanzen mit einem attraktiven Steuerfuss auch für nächste Generationen. Ich hoffe, dass Sie mich nun ein wenig besser kennen und mir zutrauen, dass ich die Aufgaben im Gemeinderat zum Wohl des Dorfes und der ganzen Bevölkerung mit Elan anpacken werde. Ich danke für Ihre Unterstützung.» Jean-Pierre Feuz, Telefon 044 767 13 66, E-Mail: jh.feuz@bluewin.ch.

Ein (wenig) umweltgerechteres Verkehrsabgabengesetz – endlich Der Hubraum als einzige Bemessungsgrösse für die Motorfahrzeugsteuer ist völlig veraltet, sagt sie doch denkbar wenig über Leistung, Verbrauch und Umweltbelastung eines Fahrzeugs aus. Neu auch das Gewicht als zusätzliche Grösse einzubeziehen ist ein (kleiner) Schritt in die richtige Richtung, belastet doch ein Zweitönner die Strassen und Umwelt deutlich mehr als ein 900 kg leichtes Fahrzeug. Peinlich ist das Inserat der Automobilverbände, die

sich doch sonst für verantwortungsbewusste Mobilität einzusetzen vorgeben: «Strafsteuer, die Familien und Senioren benachteiligt!» Ich kenne verschiedene Familien, die kostenbewusst und gesund auf Velo, ÖV und Mobility setzen und Senioren, die auf einen praktischen Kleinwagen wechseln. Wo ist da eine Benachteiligung? Logischerweise gehört zusätzlich zum Fahrzeuggewicht auch der CO2-Ausstoss als anerkannter Gradmesser für

Ja zu Managed Care – Ja zum Hausarzt Die Gesundheitsgesetzgebung ist kompliziert und verworren. Da noch etwas zu revidieren, ist fast unmöglich. In jahrelanger zäher Arbeit haben die Eidgenössischen Räte es diesmal geschafft, und präsentieren eine Vorlage, die einen ausgewogenen Kompromiss darstellt. Der Hausarzt erhält die Möglichkeit, im System der integrierten Versorgung die Behandlungspfade qualitativ optimal zu steuern, für diejenigen Versicherten, die dies auch wollen. Die Versicherten sind frei, in diesem System mitzutun, und werden für ihre Mitarbeit belohnt. Oder können in der bisherigen Versicherungsform tun und lassen, was sie wollen. Die Krankenkassen erhalten mit dieser Gesetzesreform klare Bezeichnungen ihrer Kompetenzen, und auch ihrer Grenzen. Es würde zu weit führen, die einzelnen Punkte dieser Reform auszudiskutieren. Wenn man Befürworter und Gegner ansieht, lässt sich unschwer ein Muster erkennen: Diejenigen, die dieses System bereits kennen, und in Netzwerken qualitativ hochstehende Arbeit leisten, sind klar für die Reform. Diejenigen, die sich bisher nicht um diese Organisationsformen gekümmert haben, sind nach dem Motto (die Bauern mögen es mir verzeihen) «was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht» dagegen. Diejenigen, die die Zusammenarbeit mit dem Patienten in

unserem Gesundheitswesen in den Vordergrund stellen, mit dem Blick fürs Ganze, unterstützen die Reform. Veränderungen sind sehr häufig von Ängsten begleitet, aber integrierte Versorgung ist nicht neu, sondern hat sich in den letzten Jahren bewährt.

Bewährtes Netzwerk Im Bezirk Affoltern besteht seit 2004 ein Netzwerk. Unter dem Namen DocNet Säuliamt haben sich 41 Hausärztinnen und Hausärzte, Spezialistinnen und Spezialisten zusammengefunden, um eben diese integrierte Versorgung zu leben. Dies mit dem Ziel, die Versorgung der Bevölkerung qualitativ zu optimieren, und den Versicherten im Säuliamt die Möglichkeit zu geben, in einem solchen Netz Prämien und Kosten zu sparen. Das Ärztenetzwerk hat die Gesetzesreform diskutiert, und stellt sich klar hinter diese Vorlage, wie dies «Hausärzte Schweiz» und «Hausärzte Zürich» auch tun. Mit einem Ja zu Managed Care unterstützen die Stimmberechtigten die Möglichkeit, integrierte Versorgung weiter zu fördern, in frei verhandelbaren Verträgen. Die Hausärztinnen und Hausärzte stehen dazu. Dr. med. Philippe Luchsinger, Geschäftsführer DocNet Säuliamt, Affoltern

die Umweltbelastung in eine verursachergerechte Besteuerung, doch dafür fand man im Kantonsrat leider noch keine Mehrheit. Dann würden vielleicht auch diejenigen, die bei Frühlingswetter mit schweren Allradfahrzeugen und laufendem Motor am Bahnhof Zigaretten holen, durch die Motorfahrzeugsteuer etwas zum Denken angeregt. Hans Wiesner, glp-Kantonsrat

Jean-Pierre Feuz hat mit vielen Engagements für die Gemeinde eindrücklich gezeigt, dass ihm das Gemeinwohl und die Entwicklung von Mettmenstetten am Herzen liegen. Persönliches Prestige war nie seine Motivation, denn als Mitglied und Präsident der Jugendkeller-Kommission gab es keine Lorbeeren zu holen, ebenso wenig wie als Mitglied der früheren Steuerkommission. Seine Arbeit im Vorstand des Kulturvereins Bi Eus und im Verein DräSchiibe war ehrenamtliches Engagement aus Überzeugung für ein lebendiges Dorfleben. Wer Jean-Pierre Feuz im Jahr 2003 erlebt hat an den Workshops im Prozess «Mättmi hüt – für morn», weiss, mit wieviel Elan und Ideen er sich einsetzt für eine soziale Gesellschaft, die mit Menschen, Gemeineigentum und Umwelt sorgfältig umgeht. Dass Jean-Pierre Feuz auch den anspruchsvollen Anforderungen eines Behördenamtes gewachsen ist, hat er bewiesen: In seiner vierjährigen Amtsdauer als Präsident der Primarschulpflege musste er zahlreiche Neuerungen umsetzen, die das neue Volksschulgesetz mit sich brachte. Er musste vieles im Schul- und Behördenalltag umkrempeln und Neues wie die Tagesbetreuung im Domino oder den Um- und Ausbau der Schulhausstrasse 4 realisieren. Das ist ihm zusammen mit der ganzen Behörde gelungen. Ein Gemeinderatskandidat also, der bereits bewiesen hat, dass er mitgestalten und Verantwortung übernehmen möchte und auch, dass er es kann. Und sich als Parteiunabhängiger für Werte einsetzt, die uns SP-Menschen wichtig sind. An der Mitgliederversammlung vom 15. Mai wurde seine Kandidatur diskutiert. Nicht auf Anhieb verständlich ist ja, dass JeanPierre Feuz nach vier Jahren das Pri-

marschulpräsidium abgab und sich jetzt zwei Jahre später für ein Gemeinderatsmandat bewirbt. Jean-Pierre Feuz hat öffentlich darauf geantwortet: Er habe gemerkt, dass ihn der Ruhestand allein nicht ausfülle. Das ist glaubhaft. Diskutieren Sie mit JeanPierre Feuz über unsere Gesellschaft und unsere Gemeinde und Sie werden schnell merken, wie lebhaft und innovativ der 71-Jährige aktuelle Entwicklungen verfolgt und passende Lösungen und Antworten sucht. Auch die SP hätte gern einen Gemeinderat, der mindestens sechs Jahre im Amt bleibt. Nur – auch Jüngere können nicht garantieren, dass sie mehr als eine Amtsdauer im Amt bleiben; auch sie können sich plötzlich aus gesundheitlichen, familiären oder beruflichen Gründen gezwungen sehen, vorzeitig ein Amt abzugeben. Überaltert ist unser Gemeinderat in seiner jetzigen Zusammensetzung ja nicht. Dass ein Pensionierter stellvertretend für die vielen älteren Menschen im Gemeinderat mitredet, ist durchaus erwünscht. Ebenso, dass der zukünftige Finanzvorstand viel Zeit für sein Amt zur Verfügung hat. Denn der Neu- und Umbau der Gemeindeliegenschaft an der Albisstrasse 12–16 verlangt einen grossen Einsatz. Dabei werden JeanPierre Feuz seine Kenntnisse der Gemeindefinanzen aus der Zeit in der Schulbehörde und seine Erfahrungen mit Bauprojekten von grossem Nutzen sein. Die SP Mettmenstetten freut sich, dass Jean-Pierre Feuz kandidiert. Sie wünscht sich einen Gemeinderat, der Ecken und Kanten und eine eigene Meinung hat und eine Vision von einer idealen Gesellschaft, der aber weiss, dass der Weg dahin über das Gespräch führt: mit der Bevölkerung und mit den Kollegen und Kolleginnen im Gemeinderat und den anderen Behörden. Geben Sie ihm am 17. Juni Ihre Stimme! Ein vielfältig zusammengesetzter Gemeinderat nützt ganz Mettmenstetten. Franziska Sykora, Präsidentin SP Mettmenstetten

Mit Unwahrheiten kommt die Migros nicht zum Ziel Es gibt Halbwahrheiten, mit denen kann ich noch leben, die sind fast lustig. Zum Beispiel dass Obfelden dringend ein Dorfzentrum brauche, und die Migros davon gehört hat und dem Gemeinderat und unserem Dorf fürsorglich unter die Arme greift und ein Dorfcenter ermöglichen will. Bei Unwahrheiten hört der Spass aber auf. Die Migros plant auf fremdem Land und will uns weismachen, es habe für alles Platz. Mindestens fünfzig altersgerechte Wohnungen könne man nebst dem Einkaufscenter noch bauen, wird behauptet. Die Wahrheit ist: Ein ganzes und ein halbes Haus ist auf Land gezeichnet, welches schlicht nicht verfügbar ist, weil die Besitzer

nicht verkaufen wollen (und dabei handelt es nicht um die böse Landi). Auf dem tatsächlich verfügbaren Land sind dann noch 30 bis 35 Wohnungen möglich, genau der zukünftige Bedarf an Alterswohnungen in Obfelden. Wir Initianten wollen aber kein Ghetto für die Alten im Dorf! Wir wollen Wohnungen für Alt und Jung. Einen Kinderspielplatz an Stelle einer verkehrsfreien Fläche für die Einkaufswagen. Ein weiteres Beispiel gefällig? Zum wiederholten Mal betet die Migros die Unwahrheit herunter, dass die Initiative aus rechtlichen Gründen nicht umgesetzt werden könne. Frau und Mann lese die Einladung zur Gemeindeversammlung. Dort steht auf Seite 21

oben: «...können aus heutiger Sicht betreffend Genehmigung einer allfälligen Änderung der BZO keinen positiven Antrag in Aussicht stellen.» Warum argumentiert die Migros mit Unwahrheiten? Gehen ihr die ehrlichen Argumente aus? Die Migros zeigt im Moment kein schönes Gesicht. Mit gewaltigem finanziellen Aufwand Abstimmungskampf zu betreiben ist eine Sache. Dabei zu lügen ist eine andere. Liebe Obfelderinnen und Obfelder: Kommen Sie an die Gemeindeversammlung und machen wir dem Treiben gemeinsam ein Ende. Hansjörg Schneebeli, Obfelden

Ja zur Kulturlandinitiative Abstimmungsvorlagen vom 17. Juni 2012. Parolen der Grünen Affoltern. Das Kulturland im Kanton Zürich ist bedroht! In den letzten 25 Jahren wurden im Kanton Zürich rund 6000 Hektaren Kulturland, Landwirtschaftsund Grünflächen zubetoniert. Dies entspricht sechs Mal der Fläche des Greifensees. Diese Entwicklung muss gestoppt werden – Stopp der Zersiede-

lung! Nein zur kantonalen Volksinitiative «Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse»: Die Initiative ist unbezahlbar, undurchführbar und unnötig. Die Volksschule darf nicht durch Konkurrenzkampf unter den Schulen und durch Schülertourismus geschwächt werden. Nein zur Initiative «Staatsverträge vors Volk»: Die Initiative ist unnötig, teuer und aufwändig und unklar formuliert. Nein zur Bausparinitiati-

ve: Die Initiative verfehlt das Ziel und begünstigt die Besserverdienenden und führt zu grossen Steuerausfällen. Stimmfreigabe zur Managed-CareVorlage. – Detaillierte Ausführungen zu den Abstimmungsvorlagen vom 17. Juni unter www.gruene-zh.ch/wahlenabstimmungen/abstimmungen/abstimmungen-2012/#c11336. Lilian Hurschler


Forum

Freitag, 1. Juni 2012

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ämtler kantonsräte meinen

Hans Läubli (Grüne, Affoltern)

Kulturlandinitiative und Autobahnzubringer Wenn es um grundsätzliche Stellungnahmen geht, zaubern Politikerinnen und Politiker gern schöne Parolen aus dem Hut wie, «die Umwelt schützen, Landschaft und das Kulturland erhalten, Zersiedelung verhindern...». Wird es konkret, vergessen sie ihre schönen Parolen schnell und beugen sich den Wirtschafts- und Partikularinteressen. So auch die Kantonsräte aus unserem Bezirk und ihre Bezirksparteien. Mit der Unterstützung des unnötigen Autobahnzubringers Ottenbach/Obfelden nehmen sie in Kauf, dass sich die Zersiedelung beidseits der Reuss weiter ausdehnt, im Bundesinventar aufge-

führtes Landschafts- und Naturschutzgebiet zerstört, Kulturland hektarenweise zubetoniert und der Auto- und Schwerverkehr weiter zunehmen wird. Einmal mehr, sind die Grünen die einzige politische Kraft in unserem Bezirk, die sich dieser Fehlplanung entgegenstellt. Die Befürworter des Autobahnzubringers begründen dessen Notwendigkeit mit dem zu erwartenden Mehrverkehr. Dieser entsteht vor allem, wenn in Gebieten gebaut wird, die durch den öffentlichen Verkehr schlecht, oder gar nicht erschlossen sind. Hier beisst sich die Katze in den eigenen Schwanz. Mit dem Bau weiterer Strassen wird der Anfahrts-

weg für Autos nach Zürich noch schneller und somit der Anreiz, sein Häuschen ins Grüne zu bauen attraktiver. Die Preise für das Bauland in unserem Bezirk, aber auch im angrenzenden Freiamt steigen rasant. Landbesitzer, die viel Geld sehen wollen, reiben sich die Hände und fordern zusammen mit Gemeindevertreten im Rahmen der Revision des kantonalen Richtplanes Einzonungen. Die Bauern haben das Nachsehen.

ratmeter. Nicht nur werden wir dadurch von immer mehr Verkehr überrollt, sondern auch unsere Ernährungssouveränität nimmt permanent ab. In den heute eingezonten Gebieten haben wir im Kanton Zürich potenzielle Wohnbaureserven für eine Million Menschen zusätzlich. Der Bedarf an neuem Wohnraum muss und kann innerhalb der bestehenden Bauzonen erstellt werden. Die Zersiedlung muss gestoppt werden.

In den letzten 25 Jahren wurden im Kanton Zürich rund 60 km² Kulturland in Siedlungsfläche umgewandelt. Pro Minute waren das rund 4,5 Quad-

«Keine direkt an die Stadt Zürich grenzende Region hat noch den Charakter eines derart naturnahen, ländlichen Raumes – mit einer Lebens- und

Schutz der Reusslandschaft ist nötig Regelmässig wird geschrieben, dass das Flachmoor Bibelaas kein richtiges Moor mehr sei. Einerlei ob diese Aussage richtig oder falsch ist, das Naturschutzgebiet an der Reuss weist eine hohe Vielfalt an Tieren und Pflanzen auf die geschützt werden soll. Die Begleit- und Aufwertungsmassnahmen bringen dem Gebiet zwar einen Nutzen, der Schaden durch den Mehrverkehr und die neue Strasse ist jedoch enorm. Dass Aufwertungen in Naturschutzgebieten auch ohne neue Strassen möglich sind, hat der Kanton Aargau auf der anderen gegenüberliegenden Seite der Reuss und der Kanton Zürich zum Beispiel bei den Thurauen bewiesen.

Beim Flachmoor Bibelaas überlagern sich vier Schutzgebiete von nationaler Bedeutung. Einerseits das erwähnte Flachmoor, andererseits haben wir jedoch auch das Landschaftsschutzgebiet «Reusstal» (BLN 1305), das Auenschutzgebiet «Still Rüss-Rickenbach» (Objekt Nr. 92) und das Amphibienlaichgebiet «Ried Gmeinmatt» (IANB ZH 680). Das Ried mit dem Flurnamen «Gemeinmatt» macht nur den nördlichen Teil des heute schon durch die bestehende Strasse zerschnittenen Schutzgebietes aus. Auch das Bibelaas liegt gemäss «Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung» im Schutzgebiet. Dass im Kanton Zürich

Das Kirchfeld zum Dorfzentrum machen Die kantonale Baudirektion und die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt seien für ein Dorfzentrum. Angeführt vom Gemeinderat und der Migros, soll dies in Toussen entstehen. Doch Toussen kann nie ein Dorfzentrum sein. Das Kirchfeld ist die Dorfmitte, somit Zentrum, und die anderen Dorfteile sind rundherum angeordnet. Das Kirchfeld war schon zur Gründerzeit mit dem Bau der Kirche und dem Gemeindehaus als Dorfmitte gegeben. Rund um dieses Zentrum haben sich angesiedelt: die zentrale Schulanlage, der Sing- und Gemeindesaal für verschiedene Anlässe, die Bibliothek, die Mehrzweckhalle Zendenfrei, das Möbel- und Teppichhaus Kurt, das Treuhandbüro von Ah, die Garage Schoch, ein Damensalon, die Raiffeisenbank, das Kirchgemeinde- und Pfarrhaus, eine Tierarztpraxis, ein Radio- und TV-Geschäft, eine Bäckerei-Konditorei mit Café, ein Kinderhort und ein Kindergarten. Nur der

innere Zirkel in diesem Dorfkern liegt brach, und nur eine Initialzündung kann diesen aus dem Dornröschenschlaf aufwecken. Heute ist das Land vom unteren Schulhauszugang bis zur Schmittenstrasse und anderseitig von der Räschstrasse bis zum Gemeindehaus im Besitz der Gemeinde. Hier gehört die Zentrumsüberbauung hin und nicht nach Toussen. Was will der Gemeinderat sonst mit diesem Brachland an bester Lage? Durch eine Überbauung könnte die Gemeinde Schulden und Kapitalzinsen reduzieren und den Steuerfuss zurücknehmen. Das ist die wirkliche Chance, die nicht so schnell wieder kommt. Ich sehe nur eine Lösung: beide Vorlagen an der Gemeindeversammlung ablehnen, um Dummes zu verhindern und dem Gemeinderat den Auftrag zu geben, die Planung in das Kirchfeld zu verlegen. Werner Müller, Obfelden

Handlungsbedarf bezüglich der Schutzgebiete besteht, ist eine unbestrittene Tatsache. So bemängelten die Organisationen «Pro Natura Zürich» und «ZVS/BirdLife Zürich» schon im Jahre 2009 in einer gemeinsamen Medienmitteilung folgendes: «Volle 15 Jahre her ist ein Entscheid des Regierungsrats in Sachen Naturschutzverordnung Reusstal. 1994 hiess es aufgrund eines Rekurses von Pro Natura Zürich und ZVS/BirdLife Zürich darin, dass «sämtliche Naturschutzumgebungszonen um die geschützten Naturschutzkernflächen zu überprüfen und allfällig zu vergrössern beziehungsweise erstmals festzusetzen» seien. Die Baudirektion hat bis heute die-

sen Entscheid in keiner Weise umgesetzt; sie hat noch nicht einmal mit den Arbeiten dafür begonnen. Noch immer sind die wertvollen Moorbiotope völlig ungenügend gegen seitliche Einflüsse abgeschirmt.» Der Kanton hat also einen Auftrag, den er unabhängig einer neuen Strasse wahrnehmen muss. Wenn die Strasse gebaut wird, macht es Sinn, diese Arbeiten zu kombinieren. Wenn der Autobahnzubringer aber, wie ich hoffe, nicht gebaut wird, hat der Kanton eine Aufgabe, die er endlich in Angriff nehmen soll. Adrian Halter, Präsident «erholen statt überholen», Ottenbach

Schilderwald statt Eigenverantwortung Jetzt ist es also auch in unserem Bezirkshauptort so weit: Unser Dorf wird flächendeckend mit Tempo-30-Schildern zugepflastert: Das Studium der ganzseitigen Dokumentation im «Anzeiger» zeigt elf Zonen und nicht weniger als 80 (achtzig!) Strassen oder Strassenteile, für die in Zukunft Tempo 30 gilt.

Wirrwarr auf den Strassen Wir können also damit rechnen, dass nach Einführung der Verordnung mehrere Dutzende, wenn nicht Hunderte «30»- und «Ende-30»-Schilder samt den dazugehörenden massiven Betonsockeln und wirr auf den Strassen verteiltem sonstigem «Tempo-30Zubehör» unser Dorf verschönern werden. Interessanterweise sind ja die geplanten «baulichen Massnahmen» nicht aufgeführt und müssen auf dem Tiefbauamt eingesehen werden! Gele-

genheit dazu bietet sich bis am 25. Juni! Gegen ein vernünftiges Tempo auf Quartierstrassen ist nichts einzuwenden: Die allermeisten Autofahrer sind sich bewusst, dass «Höchstgeschwindigkeit 50» auf Quartierstrassen je nach Situation «30» oder «40» bedeutet. Die Minderheit, die das nicht beachtet, wird sich leider auch von den neuen Schildern nicht bremsen lassen. Leider wird also einmal mehr ein Stück Eigenverantwortung durch einen Schilderwald ersetzt. Und zum Schluss eine Quizfrage an unsere Verkehrsplaner: Wie weiss ich, welches Tempo ab dem Schild «Ende 30» gilt? Da gibts nämlich 30er-Zonen, die in eine 50er übergehen, solche, die in eine 60er übergehen, und ein paar wenige, wo nach dem «Ende 30» Schild Tempo 80 gilt! Matthias Werner, Affoltern

Spitex im Knonauer Amt sehr an einer Zusammenarbeit mit dem Spital interessiert Stellungnahme der drei SpitexVereine im Bezirk Affoltern zum Artikel «der medizinische Versorgungsauftrag im Knonauer Amt aus Sicht der Behandelnden». «Anzeiger» vom 25. Mai. Für die Spitex ist eine engmaschige Vernetzung mit Spital, Akut-, Langzeitpflege und ambulant tätigen Diensten ausserordentlich wichtig. Die gute Zusammenarbeit wurde in den vergangenen Jahren aufgebaut und hat sich auf

allen Ebenen bewährt. Die breit angelegten Möglichkeiten der ganzheitlichen Betreuung sind ein grosses Plus für alle Kundinnen und Kunden, welche medizinische Dienstleistungen beanspruchen. Die Zusammenarbeit zwischen Stationär und Ambulant wird in den nächsten Jahren an Bedeutung weiter zunehmen. Die drei Spitex Organisationen im Knonauer Amt befinden sich zurzeit im Zusammenführungsprozess per 1. Januar 2013. Es ist ein erklärtes Ziel,

die Zusammenarbeit mit dem Spital Affoltern, den Ärzten, Therapeuten und den zuweisenden Organisationen zu verstärken. So tragen wir von unserer Seite dazu bei, dass die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung im Knonauer Amt weiterhin gesichert bleibt. Dies soll im Rahmen einer ganzheitlichen, kompletten und qualitativ hochstehenden medizinischen Grundversorgung erfolgen. Wir streben dabei stets eine individuelle ambulante Pflege an. Die Spitex ist ein

wichtiger Dienstleister der Gesundheitsversorgung im Säuliamt. Wir sind darum an einer gemeinsam gestalteten Zukunft und einer wirkungsvollen Zusammenarbeit mit «unserem» Spital sehr interessiert. Die Organisationen bieten dazu jederzeit Hand. Für die drei Spitex Organisationen: Spitex Affoltern/Aeugst/Hedingen, Spitex Knonaueramt Nord-West, Spitex Oberamt, Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt Nord-West

Wohnqualität in dieser Ausprägung. Die Region will diese Qualitäten, die ihr Kapital sind, erhalten und fördern. Das Knonauer Amt will Vorbild sein, für ein ländliches Gebiet im Ballungsraum.» Dieser Leitsatz stammt von der Website der «Standortförderung Knonauer Amt». Sorgen Sie dafür, dass er nicht schöne Parole bleibt. Setzen Sie um, was Politiker versprechen und nicht einhalten. Stimmen Sie am Sonntag, 17. Juni 2012, Ja zur Kulturlandinitiative (Kantonale Initiative zum Erhalt der landwirtschaftlich und ökologisch wertvollen Flächen).

FDP des Bezirks unterstützt Golfplatzprojekt Der Vorstand der FDP-Bezirkspartei hat an seiner Sitzung vom 22. Mai 2012 beschlossen, das Projekt eines Golfplatzes Oberamt zu unterstützen. Auf dem Gebiet der Gemeinden Baar, Hausen und Kappel soll auf einer Fläche von 83 ha ein öffentliches Naherholungsgebiet mit einem 18-Loch-Golfplatz (PAR 70/72) mit Driving-Range und Übungsanlagen, einer Golfschule, einem Clubhaus mit öffentlichem Restaurant, einem kleinen Werkhof sowie Parkplätzen entstehen. Die bestehenden Wanderwege werden mit einem Wegnetz ergänzt. Nach der Auffassung des FDP-Bezirkspartei-Vorstandes ist der Bedarf nach einem Golfplatz und einem öffentlichen Naherholungsgebiet ausgewiesen. Der Golfplatz erfüllt alle rechtlichen und planerischen Vorgaben, ist mit den regionalen Zielen vereinbart und kann umweltverträglich realisiert werden. Olivier Hofmann, Präsident FDP-Bezirkspartei, Hausen

Gewerbefreiheit: Nein zur Initiative in Obfelden Ja zur Gestaltungsplanpflicht, sagt die FDP. Zur Gemeindeversammlung vom 4. Juni. An der kommenden Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2012 wird über eine Initiative abgestimmt, welche verhindern will, dass ein Laden mit mehr als 400 m² Verkaufsfläche auf dem Postareal entstehen kann. Wir stehen für die Gewerbefreiheit ein und lehnen daher die Initiative ab. Damit kleinere, gewünschte Läden überhaupt existieren können, braucht es einen Grossverteiler, welcher Kunden anzieht. Dass kleine Läden in unserem Dorf kaum eine Überlebenschance haben, haben wir in den letzten Jahren zur Genüge erfahren. Auch die Landi hat ihren Volg Laden in Unterlunnern leider vor Jahren geschlossen. Der Vorstand der FDP Obfelden unterstützt den Gegenvorschlag des Gemeinderates zur Initiative, auf dem Areal eine Gestaltungsplanpflicht festzusetzen. Wir sind der Meinung, dass auf diese Weise am besten auf die Bedürfnisse der Wohnbevölkerung eingegangen werden kann. Vorstand FDP Obfelden


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Gastronomie


Gewerbe

Freitag, 1. Juni 2012

Jodlermesse

Charakterkopf

Der Jodlerklub Affoltern tritt am kommenden Sonntag im Kloster Frauenthal auf. > Seite 17

«Leistungsdruck ist etwas Schönes», sagt Nico Buchmann, Captain des FC Wettswil-Bonstetten. > Seite 19

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Moni, der TV-Star Eine Kuh aus Ottenbach absolviert Training für Fernseh-Spots. > Seite 23

Raiffeisenbank Mettmenstetten eröffnet neue Räumlichkeiten Tag der offenen Tür am Samstag, 16. Juni Die Raiffeisenbank Mettmenstetten zieht bald in die neuen Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse um. Aus diesem Grund ist die Bank vom 6. bis 8. Juni geschlossen. Ab dem 11. Juni ist die Bank am neuen Standort geöffnet. ................................................... von marianne voss Nur neun Monate hat der Umbau an der Bahnhofstrasse 19, wo sich auch die Post Mettmenstetten befindet, gedauert. Das Resultat darf sich sehen lassen und ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Das Gebäude ist vom Erscheinungsbild her heller und leichter geworden. Im Erdgeschoss befinden sich die Gewerbenutzungen von Bank und Post, darüber Wohnungen. Ein elegantes Steinband ziert die untere Fassade und verbindet so auch optisch die öffentlichen Nutzungen. Thomas Kölliker, Leiter der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank, freut sich auf die neuen Räume. «Sie sind eine grosse Aufwertung für unsere Kun-

dinnen und Kunden sowie auch für unser Team», betont er. Die Eingangshalle mit Sitzgelegenheiten, Kinderspielecke und zwei offenen Schaltern in peppig-frischem Grün präsentiert sich grosszügig. Dem Bankteam stehen für Telefongespräche zwei Akustikboxen zur Verfügung, zudem in einem separaten Teil drei Besprechungszimmer für Beratungen.

Tag der offenen Tür Die Raiffeisenbank wird Anfang Juni von der Oberen Fischbachstrasse in die neuen Räumlichkeiten umziehen. Daher ist die Bank vom 6. bis 8. Juni geschlossen. Ab dem 6. Juni nachmittags ist jedoch der Bancomat an der Bahnhofstrasse in der neuen 24-Stunden Zone in Betrieb. Die neuen Bankräumlichkeiten sind für die Kundschaft ab Montag, 11. Juni, geöffnet. Am Samstag, 16. Juni, lädt die Raiffeisenbank von 10 bis 16 Uhr zu einem Besichtigungstag ein. Die Bevölkerung hat dann die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen einer modernen Bank zu blicken.

Bis zur Eröffnung gibt es noch zu tun. Thomas Kölliker, Leiter der Geschäftsstelle, vor der zukünftigen Raiffeisenbank Mettmenstetten. (Bild Marianne Voss)

Tiefrot, schmackhaft und gesund Erdbeeren: Selber pflücken bei der Familie Stübi auf dem Sunnehof in Mettmenstetten Tiefrot und sehr schmackhaft: So präsentieren sich die Erdbeeren der Famlie Daniela und Beat Stübi vom Sunnehof in Mettmenstetten. Jetzt ist Erntezeit. Sie kommen aus verschiedenen Kantonen, Familien mit Kindern. Sie fassen auf dem Sunnehof in Mettmenstetten Körbe und begeben sich auf das 65 Aren grosse Feld: Erdbeerpflücken

macht Spass, die Vorfreude auf die aromatischen und gesunden Früchte ist gross. Dazu kommt, dass sich der Sunnehof in Mettmenstetten an schöner Lage befindet; die Aussicht ist herrlich.

Dammkulturen Seit elf Jahren pflanzt die Familie Stübi Erdbeeren. In sogenannten Dammkulturen mit Tropfbewässerung. Die

Dämme werden maschinell angeordnet, zugleich wird eine schützende Folie gelegt. Das Setzen der Pflanzen erfolgt von Hand jeweils im August, dann ist Pflege angesagt. Erdbeeren werden während dreier Jahre auf dem gleichen Feld gepflanzt, dann erfolgt eine Pause von sechs Jahren, damit sich der Boden erholen kann. «Wir können auf 15 treue Helferinnen und Helfer zählen», sagt Daniela Stübi.

Letztmals 2006 eine Preisanpassung Damit Erdbeeren optimal gedeihen, ist viel Sonne nötig. Obwohl vorerst keine idealen Voraussetzungen herrschten, ist Daniela Stübi mit der Qualität zufrieden. «Das Aroma ist gut. Das ist zu Beginn einer Ernte nicht anzeige

Erdbeeren pflücken macht auch Kindern Spass. (Bild Werner Schneiter)

selbstverständlich», erklärt sie. Fr. 5.20 kostet das selbst geerntete Kilo. Der Preis wurde letztmals im Jahr 2006 angepasst.

Neu auch Kefen Angrenzend an das Erdbeerfeld gedeihen bei der Familie Stübi auf 7 Aren auch Kefen. Dieses Geschäft haben sie von Elsbeth und Karl Schneiter vom Uttenberg übernommen. In wenigen Tagen kann auch hier gepflückt werden. Und ab Mitte Juni folgen dann die Kirschen. (-ter.) Internet: www.fruechtepfluecken.ch, Info-Band: Telefon 044 776 86 03

Tief- und Strassenbau unter neuer Leitung Roman Stalder ist neuer Abteilungsleiter Tief- und Strassenbau der Leuthard Bau AG. Roman Stalder hat den klassischen Bildungsweg über eine Bauzeichnerlehre und eine Zusatzlehre zum Maurer beschritten. An der Bauschule Aarau hat er sich zum Techniker TS-Bauführer SBA weitergebildet. Ein berufsbegleitendes Nachdiplomstudium mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft rundet sein Bildungsprofil ab. Beruflich war er in verschiedenen Bauunternehmungen und Ingenieurbüros in der Zentralschweiz tätig. Dabei sammelte Roman Stalder umfangreiche Erfahrungen in der Teamführung, Projektierung und Ausführung von Tief- und Hochbauten. (pd.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan. Es werden konfirmiert: Roger Aeberli, Luca Birrer, Annina Burger, Lea Höfliger, Ramon Kuhn, Michael Rosatzin, Tobias Rudow, Stefanie Schoch, Keira Spinner, Raphael Sprich, Leila Steiger, Martina Stoop Mittwoch, 6. Juni 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger in der Kirche Donnerstag, 7. Juni 18.00 Jugendgottesdienst in Affoltern Freitag, 8. Juni 17.00 Chi-Chi «Kolibri» in der Chilestube Donnerstag 7. Juni Seniorenwanderung Dorf ab 9.10 Uhr Taler werden mit PW abgeholt 9.00 Uhr Pass lösen

An Werktagen: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Donnerstag, 7. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 1. Juni 17.00 Kolibri im Chilehuus. Samstag, 2. Juni 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, (Von guten Mächten geborgen) Vikar U. Flachsmann. Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmation, Pfr. Th. Müller. 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock, Pfrn. V. Hofer. Es singt der Männerchor Mettmenstetten. 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst, Pfrn. B. Bartels. Es singt der Gospelchor. Anschliessend Abschiedsapéro für F. Ambühl. Donnerstag, 7. Juni 18.00 Jugendgottesdienst für alle. Freitag, 8. Juni 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche.

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. Juni 10.00 1. Konfirmationsgottesdienst mit Pfrn. S. Sauder und den Konfirmanden, anschliessend Apéro auf dem Chileplatz mit dem Musikverein Bonstetten

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmations-Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz und den Konfirmanden/innen Thema: "Helfen macht Spass – mit selber und den Anderen!"

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. Juni 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfarrerin Renate Hauser Mitwirkung des Flötenensembles «flauti sonori» unter der Leitung von Lotti Gläser, Orgel Anette Bodenhöfer Getauft werden Anais Möhrle, Im Chreuel 1 und Levi Deubelbeiss, Winterthur

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 3. Juni 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Markus Sahli und einem Gregorianik-ad-hoc-Chor unter der Leitung von Christof Nikolaus Schröder Montag 4. Juni 13.30 Kolibri Dienstag 5. Juni 14.00 Bibelstunde

Ref. Kirche Knonau Samstag, 2. Juni 9.00 Konfirmandenunterricht Treffpunkt beim Pfarrhaus Sonntag, 3. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Zweitklassunti mit Maya Duperrex, Thema «Schöpfung» Taufe Natalie Hofer Verabschiedung von Maya Duperrex Dienstag, 5. Juni Seniorenfahrt nach Werdenberg und ins Appenzellerland 19.30 Gemeindeversammlung in der Kirche Donnerstag, 7. Juni 18.00 Konfirmandenunterricht

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmationsfeier, Predigt: Pfrn. Susanne Wey, Orgel: Silvia Seipp, konfirmiert werden: Sina Annen, Anita Brand, Angelika Humbel, Linda Messerli, anschliessend Apéro im Pfarrhaus Donnerstag, 7. Juni 9.00 Seniorenreise, Abfahrt: 9.00 Uhr Käsiplatz. Für kurzentschlossene hat es noch Platz. Anmeldung: 044 767 0978

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 2. Juni 9.00 bis 16.00 Uhr Kreativmarkt auf dem Rössliplatz, Verkaufsstände, Unterhaltung, Verpflegung Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz und KonfirmandInnen Orgel Silvia Jenny Saxofon Christoph Oberli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 1. Juni 19.00 Concerti piccoli, Nina Lutz (Violine), Hiromi Ikel (am Flügel) Sonntag, 3. Juni 10.00 Regionalgottesdienst Hedingen Pfrn. Renate Hauser, Kollekte nach Ansage Fahrdienst: Alfred Häberling, Telefon 044 761 35 71 Montag, 4. Juni 15.30 Kolibri, Kirchgemeindehaus 20.00 Kirchgemeindeversammlung im Anschluss an die Gemeindeversammlung, Mehrzweckhalle Zendenfrei Dienstag, 5. Juni 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alterswohnungen, alte Landstrasse Donnerstag, 7. Juni 11.30 Seniorenmittagstisch; Kath. Chilehuus, Anmeldung R. Jolidon, Tel. 044 761 12 00 oder T. Wolfisberg, Tel. 044 761 40 04 Freitag, 8. Juni 13.00 Freitagstreff für Seniorinnen und Senioren, kath. Chilehuus Pfrn. Bettina Gerber

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmationsfeier «Fürchtet euch nicht!» Predigt zu Matthäus 14,22-32 Pfarrer Gustav Etter mit Konfirmandinnen und Konfirmanden Musik: Crazy Hoppers unter der Leitung von Hansruedi Probst Cordula Aeschbacher, Orgel Kollekte: Suneboge, Zürich Anschliessend Apéro Montag, 4. Juni 20.30 Vollmondsingen in der Jonentalkapelle Besammlung mit Velos auf dem Kirchenvorplatz um 20.00 Uhr Leitung: Vollmondteam

Samstag, 2. Juni 17.30 Eucharistiefeier mit Salzsegnung sowie Segnung für Jugendliche der 3. Sek. Sonntag, 3. Juni 11.15 Wallfahrts-Jodlermesse im Kloster Frauenthal mit Jodelclub Affoltern und Chinder-Chilä, anschl. Mittagessen im Freien Nähere Angaben: Flyer beim Schriftenstand oder Artikel im "Anzeiger" Freitag, 8. Juni 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 2. Juni 16.00 Fiire mit de Chline: «Wir bauen eine Haus-Turm-Brücke» Bei schönem Wetter anschliessend Bräteln Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmation zum Thema «Liebi» Pfrn. Yvonne Schönholzer und KonfirmandInnen Anschliessend Apéro Montag, 4. Juni 15.45 Kolibri Mittwoch, 6. Juni ca. 20.45 Uhr Kirchgemeindeversammlung

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 3. Juni 10.00 Kirche Stallikon: Konfirmationsgottesdienst Pfr. Otto Kuttler und Konfirmanden mit Abendmahl Taufe von Kathy Känzig Musik: Casy Crosby, Klavier Simeon Lenoir, Drums Rosanna Castelli und Carmen Gull, Gesang, anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, Samstag, 2. Juni Telefon 044 700 09 82 Mittwoch, 6. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Projektchor 500-Jahr-Feier, Changing Times, Probe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 7. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 8. Juni 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 2. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 3. Juni, Weisser Sonntag 9.00 Erstkommunionfeier für die Kinder aus Bonstetten 10.45 Erstkommunionfeier für die Kinder aus Stallikon und Wettswil dazwischen Apéro und Platzkonzert der Musikgesellschaft Bonstetten Dienstag, 5. Juni 19.30 Abendmesse Mittwoch, 6. Juni 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag-Fronleichnam, 7. Juni 19.30 Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 2. Juni 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 3. Juni 11.00 Eucharistiefeier Fronleichnam, Donnerstag, 7. Juni 19.30 Wortgottesfeier, Abschlussgottesdienst der Erstkommunionkinder

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. Juni 9.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 6. Juni 14.00 HGU-Zentrumsbesuch für die Erstklässler

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 3. Juni 11.15 Wallfahrts-Jodlermesse im Kloster Frauenthal mit Jodelclub Affoltern und Chinder-Chilä, anschl. Mittagessen im Freien Nähere Angaben: Flyer beim Schriftenstand oder Artikel im "Anzeiger"

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 1. Juni 19.30 Twens: Gods Lounge Sonntag, 3. Juni 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi anschliessend Picknick Montag, 4. Juni 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 6. Juni 14.15 Kleingruppe 60+ 19.00 Teens: peech in der EMK Donnerstag, 7. Juni 9.30 MuKi-Treff ’Wirbelwind’ Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 3. Juni 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 3. Juni 10.00 Gottesdienst zum Thema «Die 4 Elemente»: Erde Hort und KingsKids

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Samstag, 2. Juni 19.45 Jugendgottesdienst Sonntag, 3. Juni 9.30 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 3. Juni 10.30 Gottesdienst Sonntagschulen Unterricht 13.30 Missionsvortrag von Operation Mobilisation

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 3.Juni 10.00 Gottesdienst Sie sind bei uns herzlich willkommen Wir freuen uns auf Sie


Vermischtes

Stiftigsfäscht 2012 in Knonau Am Sonntag, 3. Juni, von 11 bis 17 Uhr findet auf dem Areal des Schul- und Erziehungsheimes der Zürcherischen Pestalozzistiftung in Knonau das beliebte und fröhliche Stiftigsfäscht statt. Die Besucher und Besucherinnen werden auch dieses Jahr ein vielfältiges Angebot antreffen und vor allem die Kinder werden wie immer nicht zu kurz kommen. Eine Festwirtschaft mit grilliertem Angus Natura Beef und anderen Köstlichkeiten vom heimeigenen Landwirtschaftsbetrieb und ein grosses Buffet mit gartenfrischen Salaten stehen für das leibliche Wohl bereit. Unser beliebter Pommes-frites-Stand wird das reichhaltige Angebot ergänzen. Ganz im Zentrum steht der Spielspassparcours: Hier werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit zahlreichen Spielen herausgefordert, gilt es doch eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Mit etwas Glück und Geschicklichkeit kann man sogar einen der tollen Preise gewinnen.

Viele Attraktionen für Jung und Alt Aber auch eine Tombola, ein Kleintiergehege und das Pferdereiten werden nicht fehlen. Und für Kleinkinder steht eine Hüpfburg bereit. Beim Kaffeestand gibt es Kaffee, eine grosse Auswahl von selbstgemachten Kuchen und Torten zu kaufen. An der Louis’Bar werden sommerliche Drinks aller Art ausgeschenkt. Um 14.30 und 15.30 Uhr wird die Steelband Pan Dreams aus Knonau ihr Bestes geben. Weitere Informationen zur Institution findet man auf www.pestalozzistiftung.ch.

Bildungsgutscheine für einen speziellen Einblick Die Stiftung Tagesschule Birke fördert zurzeit 22 Kinder der Primar- und Sekundarstufe, die wegen unterschiedlichen Lernschwierigkeiten auf die Schulung in kleinen Klassen angewiesen sind. Die Stiftung möchte der Öffentlichkeit am Donnerstag, 21. Juni, an einem Tag der offenen Türen Einblick in die Arbeit geben, gleichzeitig aber auch den besonderen Bedürfnissen der Kinder Rechnung tragen. Deshalb haben sie, wie vor drei Jahren schon einmal, beschlossen, Bildungsgutscheine für zwei Lektionen nach freier Wahl anzubieten. Um auch die Kinder gut auf diese Besuchstage vorbereiten zu können, sind zwei Bedingungen daran geknüpft: Erstens müssen sich Besucherinnen und Besucher verbindlich anmelden und zweitens müssen sie sich für ein Angebot entscheiden, an dem sie dann während den beiden Lektionen in einer festen Gruppe von Kindern und Erwachsenen teilnehmen.

Lehrpersonen stehen zum Gespräch zur Verfügung Die Stiftung ist überzeugt, dass auf diese Weise ein vertiefter Einblick in die Eigenart der pädagogischen Arbeit möglich ist und dass für alle Besucherinnen und Besucher bleibende Eindrücke und Erlebnisse entstehen können. Im Anschluss an die beiden Lektionen stehen die Lehrpersonen für das Gespräch zur Verfügung. Der Anlass endet mit einem Apéro um 18 Uhr. Weitere Infos: www.tagesschule-birke.ch. Dort finden sich auch alle Angaben für die Anmeldung, die bis zum 11. Juni erfolgen solll.

Freitag, 1. Juni 2012

15

Die schnellsten Affoltemer gesucht Läufe mit Familienparcours am 2. Juni auf der Sportanlage «Moos» Nach der letzten erfolgreichen Austragung des schnellsten Affoltemers mit Familienparcours, findet auch dieses Jahr auf der Sportanlage Moos wiederum der «schnellste Affoltemer» statt. Alle Kinder und Jugendlichen, die zwischen 5 und 15 Jahre alt und Besitzer von Turnschuhen sind, wer in Affoltern oder Zwillikon wohnt und einen sportlich-lässigen Tag verbringen möchte, dem bietet die Jugi eine 80m-Bahn mit Zeitmessung, Konkurrenten, die schneller sein möchten, Medaillen für die ersten drei jedes Jahrganges, einen Familienparcours mit Velo oder zu Fuss, tolle Preise und Verpflegungsmöglichkeit. Treffpunkt zum schnellsten Affoltemer ist am Samstag, 2. Juni, um 9.40 Uhr, zum Familienparcours ab 11 Uhr bei der Sportanlage «Moos». Für den Parcours sind Familien von überall her willkommen. Die Finalläufe werden ab 14 Uhr gestartet. Damit bei so viel sportlicher Aktivität nicht gehungert werden muss, wird ab 10 Uhr eine Festwirtschaft betrieben. Ein Anlass für die ganze Familie und Freunde. Die Teilnahme ist kostenlos!

Keiner zu klein, um schnellster Affoltemer zu sein. (Bild S. Nieth)

Grossandrang am Hotdog-Tag Eine Werbeaktion des Schülermittagstischs Affoltern/Zwillikon Damit hatten selbst die Organisatorinnen nicht gerechnet: Für den Hotdogtag, der auf dem Stigeli-Pausenplatz stattfand, hatten sich rund 200 Kinder angemeldet.

Maurer, zuständige Schulpflegerin, ergänzt: «Diesen Tag haben wir organisiert, um den Kindern zu zeigen, dass es sehr lässig sein kann, den Mittag in der Schule mit anderen Kindern zu verbringen.» Hintergrund: Die Mittagstische in Affoltern (Foyer der Turnhalle Stigeli / Pavillon Rägeboge) und im

Die Hotdogs schienen zu schmecken, jedenfalls assen viele Kinder einen zweiten, manche sogar einen dritten. Aber auch die gesunden Rüebli auf den Tischen und die Äpfel fanden regen Zuspruch. Und die Kalorien vom Kuchenbuffet wurden beim anschliessenden Herumtoben auf dem Pausenplatz wieder verbrannt – fast jedenfalls.

Nicht jeden Tag Hotdog... Nein, leider es gibt am Schülermittagstisch in Affoltern und in Zwillikon nicht jeden Tag Hotdogs. Aber sonst gute, kindergerechte und gesunde Menüs, die – ab dem neuen Schuljahr von der Stiftung Albisbrunn – jeden Tag frisch gekocht und geliefert werden.

Gute Betreuung Am Schülermittagstisch geht es allerdings nicht nur ums Essen, sondern auch darum, die Mittagszeit sinnvoll und mit gemeinschaftsfördernden Aktivitäten zu verbringen, erklärt Dorin Röllin, Leiterin der Mittagstische in Affoltern und Zwillikon. Und Esther

Andrang am Hotdog-Stand...

Öffnungszeiten Mittagstisch Affoltern: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 11.50 bis 14 Uhr. Zwillikon: zurzeit Montag und Donnerstag, 11.50 bis 14 Uhr, bei Bedarf wird das Angebot ausgebaut. Der Mittagstisch kann auch nur an einzelnen Tagen besucht werden. An schulfreien Tagen bleibt der Mittagstisch geschlossen. Mehr Informationen, auch zu den Tarifen, auf www.psa.ch.

Schulhaus Zwillikon sind beide nicht ganz ausgelastet, es gibt noch freie Plätze. Wer Fragen hat oder sein Kind für den Mittagstisch anmelden will: Dorin Röllin gibt unter der Nummer 079 622 34 60 gern Auskunft. Esther Naef, Schulpflege Affoltern

Bibel mit Leib und Seele Freitag, 8. Juni, 19 bis 22 Uhr, im reformierten Chilehuus in Affoltern. Viele der alten biblischen Texte sind heute unverständlich geworden. Das gilt auch für die Wundergeschichten: Blinde werden sehend, Lahme gehend, Taube hören und Tote stehen auf – was soll man von solchen Geschichten halten? Und welche Bedeutung könnten sie für unser eigenes Leben haben? Im Rahmen der Erwachsenenbildung, die in diesem Jahr unter dem Motto «Hört, hört!» steht, lädt die reformierte Kirchgemeinde Affoltern ein, sich einmal einen Abend lang intensiv mit einem solchen Text auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt dieses besonderen Bibelabends, der am Freitag, 8. Juni, im Chilehuus stattfinden wird, steht die Erzählung von der Heilung eines Taubstummen wie sie im 7. Kapitel des Markusevangeliums beschrieben ist. Auf spielerische Weise und unter Einbezug von Methoden aus dem Bibliodrama, aber auch im Gespräch können die Teilnehmenden den Text quasi «von innen her» erkunden und dabei herausfinden, was er ihnen für ihr je eigenes Leben zu sagen hat. Der Abend eignet sich gleichermassen für Bibelkundige wie für solche, für die die Bibel bislang ein Buch mit sieben Siegeln geblieben ist, für engagierte ChristInnen ebenso wie für Zweifler und Skeptikerinnen. Er verfolgt keinerlei missionarische Absichten, sondern will den Teilnehmenden lediglich einen «etwas anderen» Zugang zum Buch der Bücher öffnen. Dabei sind auch Angehörige anderer Gemeinden oder Konfessionslose herzlich willkommen. Mitzubringen ist nichts als eine Portion Neugier! Die reformierte Kirchgemeinde bittet um Anmeldung bis Dienstag, 5. Juni, an die Kursleiterin Christine Sommer, Primarlehrerin und Bibliodramaleiterin ABS, christinesommer@bluewin.ch Telefon 044 761 90 22 oder an Pfarrerin Bettina Bartels, bettina.bartels@zh. ref.ch, Telefon 044 761 60 15. Bibel mit Leib & Seele, «… und da taten sich seine Ohren auf» (Mk 7,31-37), Freitag, 8. Juni, 19 bis 22 Uhr, reformiertes Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affol-

...und am Kuchenbuffet. (Bilder zvg.)

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Fahrzeuge

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Veranstaltungen

Freitag, 1. Juni 2012

17

agenda

Freitag, 1. Juni

Jodlermesse im Kloster Frauenthal

Affoltern am Albis 20.15: «Fledermäuse kennnenlernen»: Referat und Exkursion zum Thema Fledermäuse. Infos: www.nvba.ch. Vereinslokal des NVBA. Giessenstrasse.

Mit dem Jodlerklub Affoltern Sie gehört zu den Juwelen unter den Veranstaltungen, die Jodlermesse von Jost Marti, die im Spät-Frühling vom Jodlerklub Affoltern im Kloster Frauenthal gesungen wird. In diesem Jahr findet dieser Anlass am Sonntag, 3. Juni, um 11.15 Uhr statt.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Claire Guanella, Rebecca Maeder und Sofie Siegmann, Malerei und Objekte in Ton. Die Ausstellung dauert bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17, Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Geöffnet So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

................................................... von Hans Zürcher, Gemeindeleiter

Rifferswil 08.00-19.00: «Erleben Sie Natur»: Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten, Infos: www.selegermoor.ch. Geöffnet bis 31. Juli täglich von 8 bis 19 Uhr. Park Seleger Moor.

Samstag, 2. Juni Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stifung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische, iranische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 08.00-02.00: Open Air und «Kunst uf de Strass». Mit diversen Aktivitäten, Open-Air-Bühne und Kunstschaffenden. Obere Bahnhofstrasse. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79.

Bonstetten 20.00: Frühlingskonzert der Jugendmusik Bezirk Affoltern. Türöffnung: 18 Uhr. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Flohmarkt - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Urklänge sind zu hören, wenn der Jodlerklub Affoltern unter der Leitung von Theres Lüscher zum Kyrie anhebt und allen Zuhörern verkündet: «Herrgott, mir stönd vor dir.» Hier wird das Urchige, das Träfe zelebriert, einfach das, was den Menschen im Innersten bewegt und in Schwingung bringt. Es ist dann, als ob sich der Himmel für eine Weile herabsenkt und der Gottesdienstgemeinde sagt, so ist es, wenn ihr im Zustand der Glückseligkeit seid. Ja, wer mag ermessen, was in jedem einzelnen Menschen vorgeht, wenn sich die Frauen und Männer des Jodlerklubs mit ihren kernigen Stimmen in die Herzen der Zuhörer singen. Und nicht nur der Gesang berührt, es ist der ganze sakrale Raum, es sind die Menschen, die zur Klosterkirche gepilgert sind, es ist die Präsenz Gottes, die letztlich das Erlebnis gipfeln lassen.

Das Kloster Frauenthal. (Bild zvg.)

Kappel am Albis wie Gott ist. Sicherlich hilft die Stille, die Atmosphäre einer Gottesdienstfeier und natürlich auch die eigene Verfassung. Wer nicht von tausend Dingen abgelenkt wird, sondern ganz bei sich ist, mit seinen Gefühlen und Gedanken, mit seinen Bedürfnissen und inneren Regungen, der wird gewiss auch ganz offen sein für Gottes Wort und seine Präsenz im Hier und Heute. Und dieser Gott soll ja vor allem über die Grenzen der Kirchenmauer erfahrbar werden. In schwierigen Lebensphasen ebenso wie in Sternstunden. Und er soll uns eine tragende Kraft sein, die uns nie ins Bodenlose fallen lässt. Von dieser Hoffnung ist der Pilgergottesdienst beseelt.

Verweilen beim Mittagessen Nach dem festlichen Gottesdienst sind alle Besucher zum Mittagessen mit Bratwurst, Brot und Getränken eingeladen. Unter einem Scheunendach ist

Res, ein in die Jahre gekommener Biker, landet nach einem längeren Knastaufenthalt als Mädchen für alles auf einem Campingplatz, wo zum Glück keine grossen Fragen gestellt werden. Dass es viel zu putzen und zu flicken gibt, ist Res gerade recht. Anpacken kann er und handwerklich geschickt ist er auch. Er landet dort aber auch direkt in der Traumwelt von Greta, einer verhaltensauffälligen Frau,

17.00: Musikschulkonzert der Musikschule Knonauer Amt. Schulhaus Loomatt. Turnhalle.

Sonntag, 3. Juni Kappel am Albis

Montag, 4. Juni Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche. Zwinglistube.

beim Chilehuus um 9.15 Uhr. Die Velofahrer besammeln sich in Affoltern um 9.45 Uhr und in Obfelden um 10 Uhr. Die Autofahrer wählen am besten die Route über Maschwanden!

Kunst im Stall, Untere Bahnhofstrasse 6: «Vielfältige Natur», Malerei in Öl, von Gisa Knüsli-Raselli, Birmensdorf. Die Ausstellung dauert bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12/13.3018.30 Uhr, Sa/So, 14-17 Uhr.

Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «Chercher la femme» - Giovanni Huber, Malerei/Collagen, Annette Etzel, Objekte. Die Ausstellung dauert bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr.

agenda

bockig, unberechenbar und fadengrad direkt. Mit ihren 33 Jahren wohnt sie immer noch bei ihren Eltern und wird von diesen wie eine Behinderte überbehütet. Greta verliebt sich in Res, er ist irritiert von ihrer seltsamen Art, doch ihre Geradlinigkeit berührt ihn. Trotz heftigem Widerstand von Familie und Umfeld bahnt sich eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte an. Der Schweizer Regisseur Paul Riniker, seit 1976 Journalist beim SF DRS und Regisseur von Dokumentarfilmen, lässt in seinem ersten Spielfilm «Sommervögel» ein hübsch gegensätzliches Paar die erste Geige spielen. Und sie machen es gut. Kein Wunder hat «Sommervögel» bei der Uraufführung am Filmfestival Locarno 2010 die Herzen der Zuschauer erobert und 2011 den Publikumspreis in Solothurn erhalten.

gula Marthaler im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben,

«Sommervögel» – eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte auf dem Campingplatz am Bielersee. (Bild zvg.)

Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Bonstetten

Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

Dienstag, 5. Juni

Mittwoch, 6. Juni

Hausen am Albis

affoltern am albis

Affoltern am Albis

19.00: Bike-Treff und Nordic Walking. Organisator: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz im Chratz.

09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern. 9 bis 36 Monate.

Pfarreizentrum Affoltern um 8.45 Uhr; in Obfelden

senheit der Kostümassistentin und Garderobiere Re-

19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für werdende Eltern zum Thema: «Wehen und Schmerzen» mit Susanna Weingart, Hebamme. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40.

20.00: Vollmond-Disco mit DJ Hegi, Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Mettmenstetten

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, per Fax: 058 200 5725, E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel

Affoltern, am Freitag, 8. Juni, 20.15 Uhr. Kasse und

CH-Premiere! Sa/So/Mi 14.30 h

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

3. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So/Mi 14.30 h D gespr., ab 8, in Begl. ab 5 J.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

2. Woche!

Kinobar geöffnet ab 19.30 Uhr.

Donnerstag, 7. Juni Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

LOL Mit Miley Cyrus und Demi Moore 3. Woche! Do/Fr 20.15 h (D) Sa/So 17 h (D), 20.15h (E/d/f) Fr/Sa auch 22.45 h (D) Mo/Di 20.15 h (E/d/f), Mi 17.00 h (D), 20.15 h (D) THE DICTATOR Ab 15/12 J. Von Larry Charles, mit Sacha Baron Cohen uva.

HANNI & NANNI 2 CH-Premiere! Nur kurze Zeit

Täglich 17.30h Fd ab 14/11 J. Von Christophe Honoré, mit Catherine Deneuve uva. 2. Woche! 3D-Projektion! Do 20.30 h (D), Fr/Sa 20.30 h (D), 22.15 h (D) So/Mo/Di 20.30 h (E/d/f), Mi 20.30 h (D) MEN IN BLACK 3 ab 12/9 Jahren Weitere Vorstellungen im Kino Lux

LES BIEN-AIMÉS

Sa/So 14.30 h (E/d/f) ab 13/10 J. Von Wes Anderson, mit Bill Murray uva.2. Woche! 3. Woche! Sa 17.00 h, (E/d/f) ab 12/9 Jahren

MOONRISE KINGDOM

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thal. Die Fussgänger treffen sich im katholischen

Ein Schweizer Sommermärchen im Kinofoyer Lux Die Kostümassistentin und Garderobiere Regula Marthaler (aufgewachsen in Hausen) wird an diesem Filmabend, am Freitag, 8. Juni, anwesend sein und über ihre Arbeit auf dem Set und von ihren Erlebnissen während den Drehtagen von «Sommervögel» sprechen.

Klosterkirche : «4 Schalen: Hoffnung, Frieden, Glück und Freiheit». Papierkunst von Mirjam Thomen-Lepek. Die Ausstellung dauert bis 18. Juni. Täglich geöffnet von 8-22 Uhr.

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das Verweilen für jedes Wetter abgesichert. Die Pfarreianlassgruppe aus Affoltern wird dafür besorgt sein, dass die Würste fein gegrillt sind und der Wein in der richtigen Temperatur getrunken werden kann! Das Seelsorgeteam der katholischen Pfarrei Affoltern lädt Jung und Alt herzlich zum Wallfahrtsgottesdienst ein. Es bestehen drei Möglichkeiten, um an der Eucharistiefeier teilzunehmen: Zu Fuss, per Velo oder mit dem Auto. Die Details finden sich unten im kleingedruckten Text. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Die Wallfahrt findet bei jedem Wetter statt! 3. Juni, 11.15 Uhr, Jodlermesse im Kloster Frauen-

Im Hier und Jetzt Gott erfahren Wer einen Gottesdienst besucht, der möchte im besten Fall etwas von Gott erfahren, von seiner Schönheit und Weisheit. Manchmal gelingt es, im Bruchteil einer Sekunde zu erahnen,

Aeugstertal Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

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FC Affoltern a. A. Duell auf Augenhöhe Der FC Affoltern a. A. gastiert am Sonntag, 3. Juni 2012 um 15.00 Uhr auf der Sportanlage Heerenschürli beim FC Schwamendingen. Für beide Mannschaften gelten die gleichen Vorzeichen, nach hinten kann nichts mehr anbrennen, ein Sprung Richtung Tabellenspitze liegt auch nicht mehr drin und doch will man die restlichen Spiele unbedingt mit einem Vollerfolg abschliessen. Es geht auch darum, die Meisterschaft einerseits nicht zu verfälschen, andererseits mit weiterem Punktezuwachs bereits Selbstvertrauen für die kommende Saison zu tanken. Die Angriffsbemühungen beim FCA sind am Pfingstwochenende gegen das starke Wiedikon (2.) leicht ins Stocken geraten. Der Gegner aus dem Heuried-Quartier konnte bei den Säuliämtlern kleine Schwachstellen aufdecken und dank zweier Elfmeter den Bezirkshauptort wieder als Sieger verlassen. Vor allem in Sachen Robustheit und Durchsetzungskraft waren sie unserem Fanionteam überlegen. Sie sind damit nach wie vor direkter Konkurrent von United Zürich im Rennen um einen Aufstiegsplatz in die 2. Liga Interregio. Der sonntägliche Gegner, Schwamendingen, schwebt ebenfalls auf Wolke Sieben. Mit neun Punkten aus den letzten drei Spielen und einem Torverhältnis von 15:2 haben sie die besseren Karten in der Hand und gelten als

Favoriten – es wird sicher nicht einfach, dieses Stadtzürcher Bollwerk zu knacken. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die beiden Mannschaften nur einen Punkt auseinanderliegen und mit Sicherheit eine ausgeglichene Partie erwartet werden kann. Mit einem Sieg könnte sich der FCA also wieder vor die Schwamendinger auf den 5. Platz schieben. Das Trainerduo Filipovic/Kaufmann hat diese Woche versucht, die richtigen Worte an die Mannschaft zu adressieren und so die Jungs wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Der FCA hat aber genau jetzt auch die Möglichkeit etwas zu riskieren,

den einen oder anderen Nachwuchsspieler in das System zu integrieren, ohne dabei gross an Qualität einzubüssen. Zu verlieren hat das Team jedenfalls nichts! Man darf gespannt sein, mit welcher Formation die Aemtler auflaufen werden. Die Mannschaft freut sich auf viele Zuschauer und die Unterstützung aus dem Amt. hw

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Spielbeginn: FC Schwamendingen – FC Affoltern Sonntag, 3. Juni 2012 um 15.00 Uhr Schwamendingen Sportanlage Heerenschüerli

57. FCA-Grümpelturnier vom 6. – 8. Juli 2012

JETZT ANMELDEN Kategorien: Damen, Mixed, Fussballer, Nichtfussballer, Gewerbecup und Oldies Anmeldeformulare können wie folgt bezogen werden: Bei Gubler-Sport, im Restaurant Rosengarten, bei Ochsner-Sport im Coopark oder im FCA-Clubhaus Mooshüsli. Auf der FCA-Homepage: www.fcaffoltern.ch ist die Anmeldung online möglich – Formulare stehen ebenfalls zum Download bereit. Informationen rund um das FCA-Grümpi erteilt gerne H. Wettstein unter 079 687 09 17

Anmeldeschluss: Samstag, 16. Juni 2012

Spieltipp von HB (FCA-Fan): «Links blinken, rechts überholen. Der FCA siegt mit 1:3 und schiebt Schwammendingen auf Platz 5»

52. Bezirksschüler-Turnier des FCA vom 29./30. Juni und 1. Juli 2012 Kategorien: Mädchen 1 Jahrgang 1995-1996, Mädchen 2 Jg. 97-98, Mädchen 3 Jahrgang 99 und jünger. Knaben 1 Jahrgang 1996-1997, Knaben 2 Jg. 98-99, Knaben 3 Jg. 00-01, Piccolo 02 und jünger.

Anmeldeformulare können bei Gubler-Sport, Affoltern oder im FCA-Clubhaus Mooshüsli bezogen werden. Auf der FCA-Homepage: www.fcaffoltern.ch ist die Anmeldung online möglich – Formulare stehen ebenfalls zum Download bereit. Informationen rund um das Bezirksschüler-Turnier sind erhältlich bei Alain Luchsinger unter 079 644 84 35 oder schueli@fcaffoltern.ch

Anmeldeschluss: Sonntag, 10. Juni 2012

Die Spiele vom Wochenende Freitag, 1. Juni 2012 19.30 FCA Veteranen – FC Birmensdorf Samstag, 2. Juni 2012 12.00 FCA Junioren Dc – FC Thalwil c 13.00 FCA Junioren Cb* – FC Wollishofen 14.00 FCA Junioren Da – FC Wiedikon ZH a 14.00 FCA Junioren Eb – FC Wädenswil b 18.00 FCA 2b – BC Albisrieden 2b

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Sonntag, 3. Juni 2012 10.00 FCA 2a – FC Lachen/Altendorf 2 13.00 FCA Junioren Ba – FC Regensdorf a

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Sport

Freitag, 1. Juni 2012

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«Leistungsdruck ist doch etwas Schönes» Nico Buchmann, Captain des FC Wettswil-Bonstetten ist nicht nur auf dem Spielfeld ein Charakterkopf Star-Allüren sind ihm fremd. Neben dem Platz wirkt Fussballer Nico Buchmann stets freundlich. Resolut wird der Verteidiger, wenn sich der Gegner nicht vom Ball trennen lässt oder sein Team verliert. Die zwei Gesichter des erst 21-jährigen Captains des FC Wettswil-Bonstetten.

Martin Dosch ermöglichte es dem damals 17-Jährigen, Mittelschule, Lehre und Fussball unter einen Hut zu bringen. Die Entscheidung, GC dafür zu verlassen, sei ihm jedoch nicht leicht gefallen, erinnert sich Buchmann. Seine Familie sei ihm während dieser schwierigen Zeit eine wichtige Stütze gewesen. «Rückblickend war es richtig, sich auf die Bank-Laufbahn zu konzentrieren», ist der Bonstetter inzwischen überzeugt.

................................................... von martin platter Fulminant hat der FCWB am Pfingstsamstag mit einem 2:1-Sieg gegen Red Star den ersehnten Aufstieg in die erste Liga Classic perfekt gemacht. Das Team wirkte dabei sehr souverän – nicht nur im Angriff. An der Verteidigung haben sich in dieser Saison schon etliche Gegner die Zähne ausgebissen. Es ist deshalb kein Zufall, dass Verteidiger Nico Buchmann die Captain-Binde trägt. Trotz seiner erst 21 Jahre sticht der Bonstetter als Charakterkopf aus dem Kollektiv heraus, was nicht nur mit seinem kahl geschorenen Schädel zu tun hat. Buchmann ist auf dem Platz ein «Chrampfer», der sich seinen Status in der Mannschaft hart erarbeitet hat und auf eine bemerkenswerte Zeit als Nachwuchsspieler bei GC zurückblickt. Dennoch ist es nicht alltäglich, dass der Viertjüngste im Kader mit einem Altersspektrum von 20- bis 40-jährigen Stammspielern das Sagen hat. Darauf angesprochen, reagiert Buchmann mit einem gewinnenden Lächeln. Diese Unverkrampftheit und das gänzliche Fehlen von Allüren lassen ihn auf Anhieb sympathisch wirken. «Leistung ist seit jeher mein Antrieb», beginnt er seine Biografie nachzuzeichnen. Noch zu jung für den Fussball, habe er dem damaligen Clubpräsidenten gesagt, dass er es gemein fände, nicht spielen zu dürfen. Das Eintrittskriterium sollte nicht das Alter sein, sondern, ob jemand gut oder schlecht Fussball spiele. Fortan kickte der Dreikäsehoch in Teams mit älteren Mitspielern. «So war ich stets gefordert und konnte mich schneller

Früh gelernt, mit Druck umzugehen

Nico Buchmann, Verteidiger und Captain des FC WB, hoch konzentriert während des siegreichen Spiels am Samstag gegen Red Star, das den Aufstieg in die 1. Liga Classic besiegelte. (Bild Martin Platter) entwickeln», lässt Buchmann seine Kindheit Revue passieren. Nebenbei spielte er Tennis auf dem national höchsten Niveau seiner Alterskategorie.

Früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen Mit 13 Jahren wechselte er zum Grasshopper Club, wo er während fünf Jah-

ren einen Stammplatz hatte und bereits eine Saison lang die Captain-Binde trug. An internationalen Turnieren standen nicht nur sämtliche europäischen Top-Clubs auf dem Spielplan: «Das war eine gute Lebensschule – vor allem auch menschlich. Bereits zu dieser Zeit haben wir gelernt, mit Leistungsdruck umzugehen und unsere Leistung auf den Punkt genau abzurufen. Das geht nur mit eiserner Diszi-

plin. Werte, die auch in anderen Lebensbereichen zum Erfolg führen.» Nach der Sekundarschule, die er in Bonstetten besuchte, und dazu während dreier Jahre siebenmal in der Woche trainierte, begann er eine Bank-Lehre mit Berufsmatura. Das wurde ihm nach einem Jahr aber zu viel. Er musste sich entscheiden, welchen Weg seine berufliche Laufbahn nehmen sollte. Der Kontakt zu Trainer

Heute profitiert er von der antrainierten Fähigkeit, mit Druck umgehen zu können, auch in seiner Tätigkeit als Aktienhändler. Der Erfolgswille habe bei ihm aber auch etwas mit persönlichem Stolz zu tun: «Druck zu haben, ist doch etwas Schönes. Denn Druck hat nur, wer im Fokus steht und auf der Erfolgswelle reitet. Wer nichts gewinnt, der kann auch keinen Druck haben, weil nichts erwartet wird», sagt Buchmann dezidiert. «Das Einzige, was zählt, ist die Nummer 1 zu sein. Als Nummer 2 kann ich auch die 3 oder 4 sein.» Diese Überzeugung habe er an die Tafel in der Garderobe des FC WB geschrieben und sei auch in den Köpfen der Mitglieder des FC WB verankert. Davon zeuge der Siegeswille der gesamten Mannschaft. Verlieren dagegen, zumal auf dumme Weise, mache ihn stinksauer, räumt Buchmann ein. «Klar, ist in der Rückrundenvorbereitung schon mal gemeckert worden, als wir bei minus 15 Grad und Gegenwind unsere Laufkilometer abspulten. Aber gerade solche Extremsituationen haben uns zusammengeschweisst und motiviert, was sich jetzt ausgezahlt hat.» Mit dem Aufstieg gebe er sich jedoch nicht zufrieden. Die Mannschaft habe noch mehr Potenzial, gibt sich Buchmann kämpferisch. Diese Haltung werde sich auch künftig in seiner Rolle als Captain des FC WettswilBonstetten manifestieren.

Der FC Wettswil-Bonstetten in Subingen Zweitletztes Saisonspiel des 1.-Liga-Aufsteigers – ein weiterer Sieg? Zum zweitletzten Spiel der Saison reisen die Aufsteiger aus dem Säuliamt am Samstag nach Subingen. Obwohl der Aufstieg ausgiebig gefeiert wurde, ist der Ehrgeiz des FCWB noch nicht gestillt. «Möglichst alle 13 Rückrundenspiele gewinnen» lautet die Vorgabe, welche Captain Buchmann im Namen der Mannschaft formuliert hat. ................................................... von andreas wyniger

Zwei Ziele wird der FC Wettswil-Bonstetten am Samstag in Subingen verfolgen. Einerseits soll die Serie von elf Spielen ohne Verlustpunkte aufrechterhalten bleiben, andererseits will man den Wettbewerb nicht verzerren. Weil Neuchâtel Xamax ab der kommenden Saison in die interregionale zweite Liga versetzt wird, muss nebst den beiden letztklassierten Mannschaften jeder Gruppe auch der schwächste Drittletzte den Gang in die 2. Liga antreten. Der samstägliche Gegner Subingen steht genau auf diesem drittletzten Rang und wird ent-

sprechend motiviert zur Sache gehen. Immerhin haben die Solothurner 13 ihrer 25 Punkte in der aktuellen Rückrunde gewonnen, befinden sich also in prächtiger Form und werden alles versuchen, um noch ein oder gar zwei Teams zu überflügeln.

FCWB mit Rochaden? Sicher fehlen wird dem FCWB am Samstag Mittelfeldstratege Kohler, welcher gegen Red Star des Feldes verwiesen wurde und in erster Instanz für vier Spiele gesperrt wird. Anzunehmen ist auch, dass Trainer Martin Dosch nun auch Spielern eine Einsatzgelegenheit bietet, welche zuletzt nicht mehr regelmässig vom Anpfiff weg dabei waren. «Unser Team wird trotzdem hungrig auftreten, engagiert zu Werke gehen und erneut das Punktetrio anstreben», meint der Trainer der Ämtler vor dem Spiel in Subingen zuversichtlich. Die Anspielzeit für die letzten beiden Meisterschaftsrunden wurden vom Verband angesetzt und so beginnt das Spiel am Samstag um 18 Uhr. Mannschaft und Staff der rotschwarzen Ämtler freuen sich, wenn sie wiederum von vielen der treuen Fans begleitet und unterstützt werden.

FC WB-Keeper Javier Crespo wurde beim Sieg gegen Red Start nur einmal durch einen Penalty kurz vor Spielende bezwungen. (Bild Martin Platter) Alle FCWB-Spiele Freitag, 20 Uhr: Sportclub M – Veteranen, 20.15: Rapperswil-Jona – Senioren; Samstag, 11 Uhr: US Avellino – Jun. Ed, 11.15 Uhr: Zch-Affoltern – Jun.

Ee, 11.30: Jun. Cb – Uitikon, 12.30 Uhr: Langnau – Jun. Ea, 13 Uhr: Buttikon – Jun. Eb, 13 Uhr: Altstetten – Jun. Ec, 13.30 Uhr: Jun. Db – Langnau, 14 Uhr: Kilchberg/Rüschlikon – Jun. Da, 15.15 Uhr: Wiedikon – Jun. Dc, 16.30 Uhr:

Kloten – Jun. FCWB 1. Sonntag, mendingen – rau – FCWB Wädenswil.

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Sport

Wochenende der Schützen

Freitag, 1. Juni 2012

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Die Volleyballer Stoll/Grimm auf Platz drei

Eidgenössisches Feldschiessen auch im Amt Raiffeisen-Beach-Tour in Kloten Das bevorstehende Wochenende (2./3. Juni) steht im nationalen Schiesswesen ganz im Zeichen des Eidgenössischen Feldschiessens, das schweizweit vielerorts in den Nachmittagsstunden des Freitags beginnt und bis am Sonntagnachmittag dauert. Im Kanton Zürich werden in diesem Zeitraum rund 15 000 Schützinnen und Schützen mit Karabiner, Sturmgewehren oder Pistolen zu diesem freiwilligen und für die Einzelnen kostenlosen Wettkampf, der als grösstes Schützenfest der Welt bezeichnet wird, antreten.

muss ohne Probeschüsse absolviert werden, die Patronen werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Den treffsicheren Teilnehmern winken auch in diesem Jahr Kranzabzeichen und Anerkennungskarten. Für ganz besonders gute Resultate wird die begehrte «Stapfermedaille» abgegeben. Hingegen wird erstmals auf eine Sektionsrangierung verzichtet. Gültigkeit hat derweil in erster Linie noch immer das alte Motto «Beteiligung kommt vor dem Rang». (wht.) Schiessplätze im Bezirk Affoltern Gemeinden Affoltern, Maschwanden, Obfelden und

Stärkerer Aufmarsch? Gesamtschweizerisch beteiligten sich im letzten Jahr rund 135 000 Schützinnen beiderlei Geschlechts und aller Altersgruppen. Im Kanton Zürich waren es rund 14 600 (10 400 Gewehr und 4200 Pistole). Der Zürcher Schiesssportverband (ZHSV) erhofft sich in diesem Jahr einen etwas stärkeren Aufmarsch, zumindest aber, dass die letztjährigen Beteiligungszahlen gehalten werden können. In den 12 Bezirken stehen 48 Schiessplätze zur Verfügung. Geschossen wird mit dem Gewehr auf 300 m ein 18-schüssiges Programm mit Einzel- Kurz- und Schnellfeuer auf Feldscheiben B in vier Teilkreise eingeteilt. In der Sparte Pistolen: Einzel-Kurz und Schnellfeuer (50 m) sowie Einzel und drei Seriefeuer (25 m). Das Programm

Ottenbach, Schiessanlage in Ottenbach, Durchführung FSV Ottenbach. Schiesszeiten: 1. Juni: 18 bis 20 Uhr / 2. Juni: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr / 3. Juni: 10 bis 12 Uhr. Gemeinden Aeugst, Bonstetten, Hedingen, Stallikon und Wettswil, Schiessanlage in Wettswil, Durchführung FSV Wettswil. Schiesszeiten: 1. Juni: 17.00 bis 20 Uhr / 2. Juni: 13.30 bis 17 Uhr / 3. Juni: 8.30 bis 10 Uhr. Gemeinden Hausen, Rifferswil, Kappel, Knonau und Mettmenstetten, Schiessanlage in Hausen, Durchführung: SG Hausen. Schiesszeiten: 1. Juni: 18 bis 20 Uhr, 2. Juni: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr, 3. Juni: 10 bis 12 Uhr.

Der Obfelder Markus Stoll kam mit Partner Stephan Grimm in Kloten auf Platz drei. Am vergangenen Wochenende gastierte die Raiffeisen Beach-Tour in Kloten im Freibad, bei absolut herrlichen und sommerlichen Bedingungen. Folgende Teams konnten sich in der Kategorie Züri-Fun (Z3) behaupten: Bei den Herren gewannen Stefan Schnyder und Radek Martinu das Finalspiel gegen Peter Makko/Matthias Rusch. Der Obfelder Markus Stoll beendete das Turnier mit seinem Partner Stephan Grimm auf dem hervorragenden 3. Platz. Priska und Sina Stolz entschieden das Turnier am Sonntag für sich und deklassierten Brühlmann/Barmettler im Final. Angela Koller und Nicole Spoerri sicherten sich den dritten Platz. Nahtlos geht die Raiffeisen BeachTour am kommenden Wochenende im Seebad in Uster weiter. Dort kämpfen Ladies und Gents am Wochenende um Punkte in der regionalen Swiss Volley Kategorie B2.

Das Feldschiessen auf den Kurzdistanzen (25/50 m) findet für den ganzen Bezirk auf der Schiessanlage in Hausen statt, Durchführung PRSV Hausen. Schiesszeiten: 1. Juni: 18 bis 20 Uhr, 2. Juni: 13.30 bis 15.30 Uhr, 3. Juni: 10 bis 12 Uhr. Informationen zum Schiesswesen im Bezirk Affoltern unter www.bsva.ch

Nationales A3-Turnier in Zürich Ein sehr gut besetztes weiteres Turnier der nationalen Kategorie Swiss Volley A3 fand kürzlich im Rahmen der Raiffeisen Beach-Tour Zürich im Bad Allenmoos statt.

Die Sieger des A3-Turnieres: Philip Gabathuler (l.) und Mirco Gerson. (Bild zvg.) Das Juniorinnen-Nationalteam Betschart/Eiholzer entschied das Turnier am verregneten Samstag bei den Damen für sich und das NationalkaderTeam Gabathuler/Gerson siegte an diesem sonnigen aber windig-kühlen Sonntag im Bad Allenmoos. Ganz im Zeichen des Sommers stand dann das Turnier am Samstag, den 19. Mai, als sich im Bad Allenmoos in Zürich die Spieler und Spielerinnen der regionalen Kategorie B1 duellierten. Das Team Zihlmann/Odermatt konnte den Sieg des Tages für

sich entscheiden. Sie gewannen das Finalspiel gegen Lunardi/Lehner. Im Damen Tableau feierten Bitzi/Huber den ersten Rang, indem sie sich gegen Schmutz/Heler im Finalspiel durchsetzen konnten. An einem weiteren verregneten Sonntag kämpften die Mannschaften der regionalen Kategorie B2 um Punkte. Freudig feierten die Teams Lüthi/Ruosch (Herren) und Kamer/Kronenberg (Damen) den Tagessieg und buchten die maximale Punktzahl auf ihr Konto.

IC-Zwischenbilanz des TC Hausen Unterschiedliche Ausgangslage Die Mannschaften des Tennisclubs Hausen haben die ersten Runden des Interclubs absolviert. Die Bilanz lässt sich durchaus sehen, allerdings konnten die 1.-Liga-35+Herren sowie die 2.-LigaHerren den Gang in die Abstiegsrunde nicht vermeiden.

Die Teilnehmenden des Endschiessens. (Bild zvg.)

Ounalli Meriem Schützenkönigin mit sagenhaften 87 Punkten Endschiessen Armbrustschützen Zwillikon Am Pfingstsamstag fand das alljährliche Endschiessen der Armbrustschützen Zwillikon statt. Dabei wurde der Schützenkönig auserkoren. Die Kursteilnehmer waren sehr motiviert, und alle gaben ihr Bestes. Die Erwartungen der Schützen waren hoch. Nachdem die Kinder geschossen hatten, konnten die Erwachsenen ihr Können unter Beweis stellen. Schützenkönigin wurde dieses Jahr Ounalli Meriem, welche mit sagenhaften 87 Punkten vor Denis Köf-

ler (86) und Wettstein Astrid (84) die Konkurenz hinter sich liess. Bei den Kursen kamen folgende Kinder auf die vordersten Plätze: Gruppe A: 1. Astrid Wettstein, 2. Moritz Fankhauser, 3. Sandro Meili. Gruppe B: 1. Meriem Ounalli, 2. Norian Schmid, 3. Emilio Lilie de Leon. Dieses Jahr hatten insgesamt 27 Mädchen und Knaben im Alter zwischen 10 und 16 Jahren an den Kursen teilgenommen. Der nächste Kurs beginnt wieder am Ostersamstag 2013.

Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung der FeldschützenGesellschaft Zwillikon, verschiedener Unternehmer und der vielen privaten Spender aus Zwillikon und Umgebung, können die Kurse mit dem traditionellen Endschiessen durchgeführt werden. Ein Dank gehört auch der Fasnachts-Clique des Sportclubs Zwillikon, welche für das leibliche Wohl während des Endschiessens gesorgt hatte. Für das Leiterteam: U. Köfler

Perisai-Diri-Schule Hausen am Belgium Open Das Warten auf ein spezielles Wochenende hatte nach intensiver Vorbereitung für die Perisai-Diri-Schule Hausen endlich ein Ende: Das Belgium Open 2012 stand auf dem Terminplan. Kämpfer aus aller Welt stellten ihr Können auf die Probe und traten in einem Turniermodus gegeneinander an.

Die beiden Kampfkünstler aus Hausen, Michael Wirth und Jonas Zürrer, traten für die Schweiz an. Neben intensiven Auseinandersetzungen auf der Matte mit dem Sammeln wertvoller Kampferfahrung konnten anschliessend auch interessante Kontakte zu anderen Kämpfern geknüpft

werden. Es war ein Turnier, an dem man von grossartigen Beinscheren über kraftvolle Kicks bis zu raffinierten Konterattacken alles zu sehen bekam. Das Team Schweiz (PD-Schule Hausen, Pencak-Silat-Schule Haka Tahir, Macan Kumba Winterthur) gewann Gold- und eine Silbermedaille.

Nachdem der Tennisclub Hausen in den letzten Jahren jeweils mit acht Teams die IC-Saison in Angriff nahm, stehen in diesem Jahr nur noch sechs Mannschaften im Einsatz. Da die Hälfte der 1.-Liga-30+Damen im letzten Jahr ihren Rücktritt erklärt hatte, musste die Mannschaft zurückgezogen und die verbliebenen zwei Damenmannschaften leicht umstrukturiert werden. Und leider mussten auch die Veteranen 55+Herren infolge momentanen Spielermangels in diesem Jahr aussetzen.

Erfreuliche Damenresultate Zwei Spielerinnen des Teams, das zurückgezogen werden musste, wurden bei den 3L-30+Damen integriert. Dies sowie die harten Trainingseinheiten zeigten bereits Auswirkungen, die Verstärkung zog den Rest der Mannschaft mit und so wurden schon nach zwei Runden mehr Punkte (sowie der erste Sieg seit Bestand des Teams) erkämpft als in den letzten Jahren nach der ganzen IC-Spielzeit. Zurzeit belegt man in der Gruppe den 3. Platz. Auch die 3L40+Damen haben einen respektablen Saisonstart hingelegt. Von den drei bisherigen Begegnungen konnten zwei gewonnen werden, woraus ebenfalls der vorläufige dritte Platz resultiert. Der Aufstieg scheint nicht mehr möglich, mit einem guten letzten Resultat kann jedoch noch der 2. Rang erreicht werden.

Bei den Herrenteams ist die Ausgangslage nach den Vorrunden unterschiedlich. Die 1L-35+Herren finden sich nach einer knappen und einer hohen Niederlage sowie einem knappen Sieg in einer, bis auf den Tabellenersten, ausgeglichenen Gruppe auf dem letzten Platz und müssen am Wochenende ihr Spiel um den Verbleib in der 1. Liga in Klosters austragen. Nicht besser erging es den 2L-Herren, die ebenfalls zwei Niederlagen und einen Sieg einfuhren und somit auch in den Abstiegsstrudel gerieten. Als Tabellendritte reisen sie nach Weesen, um sich den Ligaerhalt zu sichern. Freude herrscht dagegen bei den 2L-45+Herren. In den drei Vorrundenbegegnungen gab man nur zwei Partien ab und führt die Gruppe souverän mit 19 Punkten an. Somit hat man wie im letzten Jahr die Chance, den Sprung in die 1. Liga in Angriff zu nehmen. Das Team empfängt den TC Dietikon am Wochenende zu Hause. Auch bei der 3L-Herrenmannschaft, welche nach ihrem letztjährigen 2.-Liga-Abenteuer den Wiederaufstieg anvisiert hat, sieht es sehr erfreulich aus. Nach drei gewonnenen Begegnungen belegt das Team den 2. Platz. Vorentscheidend wird wohl das Heimspiel von morgen Samstag gegen den um einen Punkt führenden TC Weihermatt.

Spielbetrieb am Wochenende Zuschauer sind auf der Anlage des TCH immer gern gesehen. An diesem Wochenende finden folgende Partien statt: Samstag, 9 Uhr: 2L-45+Herren TCH – TC Dietikon; 13 Uhr: 3L-Herren TCH – TC Weihermatt. Sonntag, 13 Uhr: 3L-30+Damen – TC Zollikerberg. (rt) Sämtliche Infos und Resultate auch unter www.tchausen.ch.


Veranstaltungen Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 7. Juni 2012 Biel–Benken–Passwang 09.00 Uhr

Fr. 38.–

Donnerstag, 5. Juli 2012 Schwarzwald – Titisee 09.30 Uhr

Fr. 74.–

inkl. Mittagessen u. Schifffahrt

Voranzeige Donnerstag, 6. September 2012 Hallau 09.00 Uhr Fr. 38.– Ferienreisen 2012 27. bis 30. August 2012 Fränkische Schweiz–Bayreuth– Nürnberg DZ/HP Fr. 520.– 1. bis 5. Oktober 2012 Pertisau – Goldener Herbst DZ/HP Fr. 650.– 19. bis 21. Dezember 2012 Seefeld – klingende Bergweihnacht mit dem Nockalm Quintett und den Ursprung Buam

Einladung zum Wahlpodium am 4. Juni 2012 Möchten Sie die Kandidaten für die Ersatzwahl in die Sekundarschulpflege Bonstetten kennen lernen? Haben Sie Fragen, die Sie als Eltern beschäftigen oder interessieren Sie finanzpolitische Zusammenhänge? Damit Sie für die Wahl vom 17. Juni 2012 Ihren Stimmzettel mit einem Namen der Sie überzeugt in die Urne einlegen können, bieten wir Ihnen die Gelegenheit an einer Wahlplattform teilzunehmen. Am Montag, 4. Juni 2012, 20.15 Uhr, präsentieren sich die drei Kandidierenden im Mehrzweckraum D, Sekundarschulhaus «Im Bruggen», in Bonstetten. Wir freuen uns auf viele interessierte Eltern und Stimmbürger. Sekundarschulpflege Bonstetten www.sek-bonstetten.ch


Extra

Freitag, 1. Juni 2012

zwischen-ruf

volg-rezepte

Schweiz – Deutschland 5:3

Knusperpoulet mit Stachelbeerdip

Neulich war ich Zeugin eines Gesprächs zwischen meiner 92-jährigen Mutter und ihrem Enkel. Es drehte sich um Fussball. Omi: Na, Jens, bist du traurig, dass Podolsky nach England gegangen ist? Jens: Schon ein bisschen. Er war der wichtigste Mann beim 1. FC Köln. Omi: Podolsky wird der Wechsel nicht schwer fallen. Er spricht ja gut Englisch. Jens: Stimmt, Omi Omi: Ausserdem ist er dann mit Mertesacker zusammen. Der ist doch auch in England. Jens: Genau. Woher kennst du den? Omi: Den Mertesacker? Der fällt doch auf. Ist so ein ganz Grosser. Steht immer in der Nähe des Tores. Macht meistens Kopfball. Jens: Hast Recht Omi, er ist Verteidiger. Omi: Den Mertesacker kenn ich halt von der Weltmeisterschaft in Südafrika. Jens tippt ein SMS an seine Cousine (meine Tochter, auch Enkelin): Bin gerade bei Omi, und dieser kleine quirlige Küchenchef weiss ne ganze Menge über Fussball. Ich: Ich weiss auch was: Trotz Mertesacker hat Deutschland gerade gegen die Schweiz in Basel verloren. Omi: Ja, gratuliere.

gedankensprünge

Knusperpoulet mit Stachelbeerdip Für 4 Personen 4 EL Senf 2 EL Honig flüssig 1 EL Limettensaft 4 Pouletschenkel

Bereits kleine Starallüren: Kuh Moni aus Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

Dip:

Dreifache Mutter aus Ottenbach wird TV-Star

100 g Frischkäse, z.B. Philadelphia 4 EL Jogurt 3 EL Senf 1 TL Rosmarin gehackt 50 g Stachel- oder Johannisbeeren 2 EL Limettensaft Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Fragezeichen Wer hat die Kokosnuss gebaut? Wer hat im Haus den Sand geklaut? Warum ist die Banane dumm? Warum der krumme August stumm? Wieso all diese dummen Fragen? Wieso – ich kann es auch nicht sagen Martin Gut

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Kuh Moni mutiert zur Lovely und absolviert Training für TV-Spots

F

ür Milchtrinker und Fans von witzigen TV-Werbespots der Swissmilk ist die Schwarzfleckkuh Lovely längst ein Superstar. Seit 19 Jahren zeigt sie mit Kletterkünsten, Skispringen, Eishockey- oder Fussballspielen und in vielen anderen verrückten animierten Werbespots, dass Milch nicht nur klug und schön macht sondern vor allem auch Kraft gibt. Da selbst Rindviecher, auch wenn sie eigentliche Filmschönheiten sind, älter werden, musste nun nach einem Ersatz gesucht werden. Auf der Homepage der Biobauern Fabienne und Thomas Weber aus Ottenbach wurden die

Starscouts fündig. Und genau wie im richtigen Filmbusiness spielten dabei die Äusserlichkeiten offensichtlich eine grössere Rolle als die Intelligenz.

Schönheit wichtiger als Intelligenz Die neue Lovely musste nämlich wieder eine Schwarzfleckkuh mit Hörnern und natürlich fotogen sein. Moni aus dem Stall der Webers erfüllte die Anforderungen und wird seit einiger Zeit von einer Tiertrainerin auf die Aufnahmen vorbereitet. In den nächsten Tagen wird Moni, die dreifache Mutter, dann nach Sempach reisen.

Mit dem richtigen Hintergrund und auf einer Wiese wird die sechsjährige Holsteinerkuh dort auf dem Filmset ihre Künste zeigen müssen. Beim Besuch auf der Weide in Ottenbach waren allerdings einige Bemühungen nötig, damit Moni sich beim Wiederkäuen stören liess und endlich aufstand. Vielleicht hatten die schwierigen Versuche für ein gutes Bild auch damit zu tun, dass sich der Fotograf als Feigling erwies und sich nur mit grösster Vorsicht unter die Kuhherde wagte.

Senf, Honig und Limettensaft mischen. Die Pouletschenkel damit bestreichen und zugedeckt im Kühlschrank 1 Std. marinieren lassen. Für den Dip Käse mit Jogurt, Senf und Rosmarin mischen. Die Stachelbeeren vierteln und mit Limettensaft darunter rühren. Mit Salz und Pfeffer pikant würzen. Die Pouletschenkel bei mittlerer Glut ca. 15 Min. grillieren und regelmässig wenden. Mit Dip servieren.

Zwiebackschmaus

(mm)

wetter

Kinder ertrinken lautlos Die SLRG sorgt mit einem Kurzfilm für Aufmerksamkeit.

bauernregel «Schönes Wetter auf Fortunat (1. Juni), ein gutes Jahr zu bedeuten hat.»

Die Schweizerische LebensrettungsGesellschaft SLRG macht in einem bewegenden Kurzfilm auf diese Gefahr aufmerksam. Ertrinken ist bei Kindern die zweithäufigste Unfalltodesursache, gleich nach den Verkehrsunfällen. Noch häufiger sind Fälle von BeinaheErtrinken, die oft zu gravierenden, lebenslangen Schäden führen. Der zum Start der Badesaison lancierte, vier Minuten lange Präventionsfilm der SLRG richtet sich an die breite Bevölkerung, ganz besonders an die Eltern von Kleinkindern. 90 Prozent aller Ertrinkungsfälle bei kleinen Kindern liessen sich vermeiden, wenn Erwachsene aufmerksamer wären und die Kinder besser beaufsichtigen würden. Kinder sind vom Wasser fasziniert, sie werden davon magisch angezogen. Anders als Erwachsene ertrinken kleine Kinder aber meistens völlig lautlos. Sie geraten unter Wasser nicht in Panik und machen deshalb auch nicht

auf sich aufmerksam. Nicht nur Pools, Seen, Teiche und Biotope sind Gefahrenquellen, tragische Fälle können sich auch in Brunnen, Planschbecken, Regenwassertonnen, Badewannen oder grösseren Pfützen ereignen. Mit dem emotional bewegenden Film «Lautloses Ertrinken» will die SLRG die Botschaft im Bewusstsein der Betrachter verankern, dass kleine Kinder in Wassernähe immer begleitet und in Griffnähe beaufsichtigt sein müssen. Sekunden können für die Rettung entscheidend sein. Der Film entstand im Rahmen des SLRG-Kindergartenprojektes «Das Wasser und ich» und ist ab sofort in den drei Sprachversionen Deutsch, Französisch und Italienisch auf der Website www.daswasser-und-ich.ch abrufbar und kann heruntergeladen werden. Er wird auch über soziale Medien verbreitet. Und unter der genannten Web-Adresse befinden sich auch weitere Tipps und Informationen für Eltern und Lehrpersonen, sowie die zehn Wasserbotschaften für Kinder. (pd.)

Zwiebackschmaus. (Bilder zvg.) Für 4 Personen 8 Zwiebackscheiben ½ Dose Schokoladen-Creme, dunkel ½ Dose Williamsbirnen 150 g Himbeeren Rahm für Garnitur Pfefferminze für Garnitur

Zubereitung Zwiebackscheiben auf eine Platte legen. Dunkle Schokoladen-Creme darauf streichen. Williamsbirnen abgiessen. Birnen in Schnitze schneiden und auf Creme legen. Mit Himbeeren, wenig geschlagenem Rahm und Pfefferminze garnieren. – Zubereitung ca. 10 Minuten.



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