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Donnerstag, 16. Januar 2020

112. Jahrgang – Nr. 03

F

a s n a c h t s a r t i k e l

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Zukünftige Fachkräfte früh fördern

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Wenn Gewerbler, Lehrer und Politikerinnen zusammenkommen und einander zuhören, entsteht Fortschritt für die ganze Region. Und dies über die Kantonsgrenzen hinweg. Der Neujahrsempfang des Gewerbes und der Industrie war so eine Gelegenheit.

4ºC 6ºC

1ºC 4ºC

Freitag, 17. Januar 2020 Am Vormittag zuerst noch recht sonnig, dann zunehmend dichte Wolken und am Nachmittag aus Westen Regengüsse. Samstag, 18. Januar 2020 Viele Wolken und etwas Niederschlag möglich, Flocken ab etwa 500 Metern Sonntag, 19. Januar 2020 Bis zum Nachmittag zeigt sich die Sonne nur vereinzelt. Am Nachmittag dann auch Aufhellungen.

Seewen/Büren

Zwischen Büren und Seewen findet ein Schutzwaldholzschlag statt. Aufgrund dessen ist die Strasse werktags zwischen 8 und 17 Uhr gesperrt.

Gini Minonzio

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in Abend reichte nicht, um all die Projekte ausführlich vorzustellen. So vielfältig präsentierte sich letzte Woche am Neujahrsempfang die Region als attraktiver Arbeitgeber für die Jugend. Und der Zuspruch war gross. Sehr gross. 250 Personen aus Gewerbe, Schulen, Ämtern und Politik liessen sich die Vorträge nicht entgehen. Wie Martin Dätwyler, Direktor Handelskammer beider Basel, erklärte, sei der Fachkräftemangel eines der grössten Probleme der Unternehmen in der Region. Dieser werde sich in den nächsten Jahren noch verschärfen, wenn die Babyboomer in Pension gehen würden. Thomas Kübler, Leiter Standortförderung Baselland, gab gar zu bedenken, dass hier im Vergleich zu benachbarten Regionen besonders wenig Fachkräfte zur Verfügung stünden. Seit Jahren versuchen Wirtschaftsverbände und Kantone mit etlichen Projekten, Gegensteuer zu geben. Noch während die Jugendlichen die Sekundarschule besuchen, bemühen sich Firmen um sie. Zum Beispiel mit dem Projekt Ferienjob. Die Firmen werden dabei administrativ unterstützt. Stefan Finckh,

Sitzen in der ersten Reihe: (v. l.) Patrik Janovjak, Isidor Huber, Brigit Wyss, Remo Ankli, Thomas Kübler, Daniel Urech, Susanne Koch und Martin Dätwyler.

Nunningen

Setzen sich für erste Arbeitserfahrungen ein: Yvana Kilian, Leiterin Lift, und Stefan Finckh, Werkleiter Von Roll in Breitenbach. FOTO: GINI MINONZIO

13 Nadia Häner steht an den Olympischen Jugendspielen als Goalie im Eishockey-Tor. Morgen Freitag steht das Spiel Schweiz gegen Tschechien, und am Sonntag jenes gegen Japan auf dem Programm.

FOTO: MARTIN STAUB

Country-Präsident der Von Roll Schweiz AG, ermunterte alle, ebenfalls Ferienjobs anzubieten: «Ihre Firma macht sich bei potenziellen Kunden und Mitarbeitern bekannt. Zudem sind die jungen Leute eine Bereicherung für die Firma. Und nicht zuletzt kann man günstig Arbeiten erledigen lassen, die sonst gerne liegen bleiben.» Einen intensiveren Einblick in die Arbeitswelt bietet das Projekt Lift. Jugendliche der Sekundarschule Laufental arbeiteten in ihrer Freizeit in ausgewählten Betrieben und würden dabei von der Schule vorbereitet und begleitet, erzählte die Lift-Leiterin Yvana Kilian. Gar nicht selten ergibt sich daraus ein Lehrvertrag.

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verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Werkleitungsarbeiten im erwähnten Strassenabschnitt sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: - Einspurige Verkehrsführung im Baustellenbereich. Der Verkehr wird durch eine Lichtsignalanlage geregelt. Dauer: Montag, 20. Januar bis Freitag, 21. Februar 2020 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 17. Januar 2020 kai/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

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Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)

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Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86, abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von

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LAUFENTAL

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Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

LAUFEN

LAUFEN

Lesenswertes und Lehrreiches über Russland

«Die Kundschaft darf mitreden» Im Stedtli in Laufen gibt es seit Ende Oktober allerlei Lebensmittel und Produkte des Alltags ohne überflüssige Verpackung zu kaufen. Das Konzept erfreut sich unterdessen vielerorts grosser Beliebtheit. In Laufen ist das nicht anders. Melanie Brêchet

W Eine Art Enzyklopädie: Michail Schischkin präsentiert sein elektronisches Werk. FOTO: MARTIN STAUB

Der russische Schriftsteller Michail Schischkin stellte im Alts Schlachthuus einem interessierten Publikum seine neusten Werke vor. Ein hoch spannender Abend. dust. Normalerweise finden Literaturlesungen des Kulturforums im Bistro statt. «Bei Michail Schischkin handelt es sich um einen Autor der ‹ersten Liga›, weshalb wir ausnahmsweise in den grossen Saal ausweichen», erklärte Linard Candreia, verantwortlich beim Verein Kulturforum Laufen für die Sparte Literatur. Und es zeigte sich, dass der Entscheid richtig war: Über 50 Besucherinnen und Besucher lauschten am vergangenen Donnerstag den Auszügen aus den neusten Werken des in Kleinlützel wohnhaften Schriftstellers. Ein Leseabend, der Einblick in sein aktuelles Schaffen gab, aber auch seine ehemalige Heimat kritisch unter die Lupe nahm. «Tote Seelen, lebende Nasen», so der Titel des ersten Bandes, der als Druckerzeugnis gar nicht existiert. Schischkin präsentierte das über 1000-seitige Werk, das über die Website ‹schischkin.net› heruntergeladen werden kann, mithilfe von PC und Beamer. Diese Einführung in die russische Kulturgeschichte, eine Art Enzyklopädie, wie der Autor erläuterte, enthält unzählige Links, die das Beschriebene in spannenden Zusatzbeschreibungen, Kurzromanen, Filmen und Tonaufnahmen unterstreichen. «Es ging mir darum, trockenes Wissen emotional zu er-

gänzen», erklärte Schischkin, der dieses unglaublich vielseitige elektronische Buch zusammen mit seiner Frau Zhenya produzierte, weil kein Verlag zu finden war, der so ein «unrentables» Erzeugnis in sein Programm aufnehmen wollte. Nebenbei entstand auf diese Weise der Eigenverlag «Petit-Lucelle», der in der Folge 2019 auch das 200-seitige Buch «Ein Buchstabe auf Schnee» herausgab. Das zweite an diesem Abend präsentierte Werk, mit Essays über Geschichten dreier grosser Autoren: Robert Walser, James Joyce und den bei uns unbekannten Russen Wladimir Scharow. «Frieden oder Krieg» ist ein Gemeinschaftswerk von Michail Schischkin und seinem Freund Fritz Pleitgen, ehemaliger ARD-Russland-Korrespondent. Die beiden Autoren, die lange gleichzeitig in Russland lebten, einander aber nie begegneten, erzählen in je zwölf Kapiteln über ihre Erfahrungen mit diesem Land. Mehrheitlich ziemlich pessimistisch, wie Schischkin zugeben musste, der aber als bekennender Optimist auch positive Zeichen für eine bessere Zukunft Russlands in diesem 380-seitigen interessanten Werk sieht. Die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer – auffallend war die breite Altersdurchmischung – zeigten sich begeistert von diesem Literaturabend. «Wir hätten noch lange zuhören können», war der unmissverständliche Kommentar nach der rund anderthalbstündigen Veranstaltung.

KABARETT

Donnerstag, 23. Januar, 20.15 Uhr

Mike Müller * Heute Gemeindeversammlung

Ausführliche Informationen www.kfl.ch

Nach jahrelanger Beschäftigung tigun mit natio! auf at Mike Mik r k Müller Lust naler Politik hat u f tLus a ve EEr spielt verschiedene Seldwyla bekommen b Au smen. Teilnehmer an einer amüsanten Gemeindeversammlung.

KINO

TANZKURS

Donnerstag, 16. Januar, 20.30 Uhr

Kursbeginn ab Sonntag, 26. Januar

The Old Man and the Gun

ndardtänz Tanzkurse Standard ! ze für ucht b e Anfänger er und Fortge rtgeschrittene g Au s

Gaunerkomödie; USA, 2018, 94 Min.

nm unter www.kfl.ch Infos und Anmeldung

GALERIE

17. Januar – 2. Februar Vernissage: Freitag, 17. Januar, 19.00 Uhr

Ingrid Gygax – Bilder, Objekte Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. Die Künstlerin ist während den Ausstellungszeiten in der Galerie anwesend. JAZZ MATINEE

Sonntag, 19. Januar, 10.30 Uhr

Paradise Creek New Orleans Jazz Orchestra

KINO

Donnerstag, 30. Januar, 20.30 Uhr

Shoplifters Gesellschaftsdrama, Krimi; Japan, 2018, 121 Min. * Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen

er den Laden «Klein Fein Unverpackt» von Susanne und Martin Schmidlin betritt, fühlt sich sofort eingeladen. Die Wände sind in einer warmen Farbe gestrichen, die Einrichtung ist aus Holz und schnörkellos. Die Aufmerksamkeit richtet sich damit sofort auf die Hauptsache, die Waren. Das Angebot ist gross und hat sich seit Beginn auch schon wieder gewandelt. «Wir sind bemüht, unser Sortiment laufend den Bedürfnissen unserer Kundschaft anzupassen, und freuen uns auch über Ideen und Vorschläge» sagt Susanne Schmidlin, «bei uns darf die Kundschaft mitreden und auch Anbieter von Produkten dürfen sich gerne melden.» Am besten würden die verschiedenen Mehlsorten und das Müesli aus der Mühle Maisprach und die Reinigungs- und Waschmittel laufen. Sojamehl habe man aber wieder aus dem Sortiment verbannt, da es kaum gefragt war. Das Konzept der Unverpackt-Läden ist bestechend einfach. Die Kundinnen und Kunden füllen die Waren in wiederverwendbare Behälter ab, die sie im La-

den kaufen, aber auch selbst von zu Hause mitbringen können. Das spart Abfall und hat ausserdem den Vorteil, dass die Waren in den Mengen gekauft werden, die tatsächlich benötigt werden. «Dies schätzen ganz besonders ältere und alleinstehende Menschen, die für sich alleine nicht so grosse Mengen einkaufen wollen», erklärt Martin Schmidlin. Zur Kundschaft zählen sowohl ältere als auch jüngere Leute, bei denen Unverpackt-Läden besonders im Trend liegen. Und es seien keinesfalls nur Gutverdienende, die hier einkauften, sagt Susanne Schmidlin. «Das liegt daran, dass wir immer noch sehr faire Preise haben. Uns ist wichtig, dass die Waren einen möglichst kurzen Transportweg hinter sich haben, im besten Fall aus der Region stammen und qualitativ hoch-

VERANSTALTUNG

RÖSCHENZ

Lese- und Liederabend

Mitsingen erwünscht

Glücklich: Susanne und Martin Schmidlin sind zufrieden mit dem Start von «Klein Fein Unverpackt». FOTO: MELANIE BRÊCHET

wertig und saisonal sind. Jedoch setzen wir nicht zwingend auf Bio», erklärt Schmidlin weiter. Auch dass im Unverpackt-Laden beispielsweise Dörrobst aus Übersee verkauft werde, stehe nicht im Widerspruch zum Konzept. «Wir beziehen unsere Produkte von möglichst nah, bei Ananas und Kokosnüssen ist das nun mal Übersee.» Für die Zukunft ist geplant, einen weiteren Raum im hinteren Teil des Geschäfts als Verkaufsfläche für Kosmetika zu nutzen, ausserdem soll das Sortiment erweitert werden. So stehen voraussichtlich schon bald Kaffee und Sirupe in den Regalen. Ansonsten sind sich Susanne und Martin Schmidlin einig: «Wir wollen klein und fein bleiben und auch in Zukunft als Familienbetrieb funktionieren.»

WoS. Vater und Tochter Linard und Silvana Candreia führen durch einen musikalischen Leseabend zu Linard Candreias neustem Buch «Der alte Russ – ein bündner Auswanderer». Die romanischen und deutschen Lieder wurden eigens für den Abend komponiert. Leseabend «Der alte Russ – ein Bündner Auswanderer», Donnerstag, 30. Januar, 19.30 Uhr in der Stedtlibibliothek Laufen. Freier Eintritt, Kollekte.

VERANSTALTUNG

Abendmusiken WoS. Blues & Boogie gibt es diesen Samstag in der Reformierten Kirche in Laufen zu hören. Der Bluesmusiker Thomas Scheytt konnte bereits mehrere Preise gewinnen, unter anderem den German Blues Award. Scheytt wird das Publikum in Laufen am Piano unterhalten. Das Konzert dauert eine gute halbe Stunde. Abendmusiken in der reformierten Kirche Laufen, Samstag, 16. Januar, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Samstag, 18. Januar 2020, 20.00 Uhr Kath. Pfarreisaal Breitenbach

SOUL-KONZERT «IRA MAY» Ira May begeistert mit einer geballten Ladung Power. Eine starke Sängerin und authentische Songwriterin, eine Künstlerin, die konsequent ihren Weg geht. Eintritt: Fr. 40.–, 35.–, 15.– Vorverkauf: 19.12.19 – 17.01.20 Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach

Aussergewöhnliches Konzert: Zwei Mitglieder der Free Voices bei einem Duett. FOTO: ZOE ZBINDEN

Die Free Voices sorgten letzten Sonntag für ein unterhaltsames und aussergewöhnliches Konzert, welches von toller Musik und überraschenden Elementen geprägt war. zaz. Die Sängerinnen und Sänger des Gospelchors Free Voices betraten die Kirche in Röschenz mit kleinen Kerzen in den Händen. Dazu sangen sie «Give us peace», gib uns Frieden, und sorgten so von Anfang an für eine wunderbare Stimmung. Schon beim zweiten Lied fand ein Highlight des Konzertes statt, denn der Song wurde nicht nur gesungen, sondern auch noch simultan in Gebärdensprache übersetzt. Doch der Chor hatte noch mehr zu bieten. Die Sängerinnen und Sänger waren unglaublich motiviert und ihre Freude an der Musik war unverkennbar. Dadurch überzeugten sie nicht nur in langsamen und herzerwärmenden Liedern, sondern sangen mit mitreissender Energie groovige Songs und liessen dabei auch noch die Füsse im Takt mittanzen. Diese Freude war nicht nur bei den Chormitgliedern zu erkennen, sondern auch ganz klar bei der Multitasking-fähigen Chorleitern Ruth Peter. Sie schaffte es, die Musiker und Vokalisten am Klavier zu begleiten, zu singen und dabei noch alles zu dirigieren. Das grosse Stichwort des musikalischen Abends war

definitiv Interaktion. Von Anfang an wurde das Publikum dazu eingeladen, den Chor durch Mitsingen und Mitklatschen zu unterstützen. Dafür wurde oftmals der Liedertext an die Wand projiziert, damit die Zuhörerinnen und Zuhörer mitmachen konnten. Anfangs war das Publikum noch etwas unsicher, doch gegen Ende wurde es ernst. Nachdem die Chormitglieder so viel gesungen hatten, war das Publikum an der Reihe. Ruth Peter studierte mit ihm innerhalb kurzer Zeit einen zweistimmigen Refrain ein, welchen das Publikum anschliessend zusammen mit dem Chor sang. Von da an war das Eis gebrochen. Vor allem beim Klassiker «Oh happy day» von Edwin Hawkins waren alle voll dabei. Und beim afrikanischen Lied «Bambelela» wurde sogar fröhlich das Tanzbein geschwungen. Damit das Ganze funktioniert, braucht es nicht nur motivierte Sänger und eine tolle Chorleitung, die Band darf natürlich nicht fehlen. Raymond Bohler am Schlagzeug, Markus Cueni am Bass, Andy Schlaich an der Gitarre und im Chor und natürlich Ruth Peter am EPiano begleiteten die Sängerinnen und Sänger souverän durch das bunte Konzertprogramm. Die Zuhörerinnen und Zuhörer werden dieses wunderbare, interaktive und mitreissende Konzert sicherlich lange in Erinnerung behalten.


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Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Ein wertvoller Mensch ist von uns gegangen.

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Robert «Röbi» Rüegg-Moser Traurig nehmen wir Abschied von einem liebeswürdigen, herzlichen Menschen, welcher bis zuletzt unserem Verein die Treue hielt. Die Laufener Volleyballfamilie trauert um einen ihrer Gründer, um ihren ehemaligen Vereinspräsidenten und um ihr Ehrenmitglied.

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Über 200-mal stand Röbi für den VBC Laufen auf dem Spielfeld. Erfolge feierte er auch als Mitglied der Volleyball-Mannschaft des Lehrerturnvereins Laufen.

Wer mit dem ÖV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Donnerstag, 16. Januar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen. Daniel Scholer berichtet von seiner Alaska Reise, mit Pfarrer Claudius Jäggi und Team. Freitag, 17. Januar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Samstag, 18. Januar, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen. Blues & Boogie, Thomas Scheytt: Klavier, Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 19. Januar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Zum Tag der Einheit der Christen sind alle anderen Konfessionen herzlich eingeladen. Donnerstag, 23. Januar, 18.00 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Austausch offline. Um 18.00 Uhr trifft sich, wer mag, zu einem kleinen Imbiss und freiem Austausch über aktuelle Themen, bis 19.15 Uhr, mit Pfarrerin Regine Kokontis.

Mindestens ebenso gross sind seine Verdienste als Funktionär. Nach der Vereinsgründung (1970) übernahm er acht Jahre lang das Präsidium. Unter seiner Führung wurde der VBC Laufen zu einem der grössten und erfolgreichsten Vereine der Region. Unvergessen sind seine Einsätze bei vielen Vereinsanlässen, beim Stedtlilauf oder als Grilleur beim Stedtlibeach. Für seine Verdienste verlieh ihm der Verein 1978 die Ehrenmitgliedschaft. Wir verlieren eine engagierte Persönlichkeit, die sich um den Volleyballsport sehr verdient gemacht hat und erinnern uns dankbar an sein Wirken. Seine humorvolle Art und die trockenen, träfen Sprüche bleiben unvergesslich. Der VBC Laufen ist Röbi zutiefst dankbar für all das, was er für den Verein geleistet hat und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Frau Heidi und der ganzen Familie wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft und Trost! Seewen, im Januar 2020 So geht die Zeit zur Ewigkeit.

Am 9. Januar ist mein lieber Mann, mein Vater, mein Bruder, mein Freund

Heinrich Weiss-Winkler

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: So. 19. Jan., 10.00 Uhr, kath. Kirche Breitenbach, ökumenischer Gebetswochengottesdienst für die Einheit der Christen, Pfr. St. Barth und Pfr. M. Fellmann, Thema: «Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich» nach Apostelgeschichte 28.2. Sa. 25. Jan., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Pfr. St. Barth und Helferteam, Thema: Selbst auf Reisen gehen. Bilderbuch: Hab keine Angst, Nanuk! Mit Znüüni/Zelfi und Basteln So. 26. Jan., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth

Dr. h.c. 22. Juni 1920 – 9. Januar 2020

gestorben. Er hat ein langes, erfülltes Leben hinter sich lassen können. Wir sind sehr dankbar und traurig. Hannemi Winkler Weiss Susi Weiss Alice Carroz-Weiss mit Familie

Vorankündigung Spielnachmittag: Fr. 31. Jan., 14.00 – 16.00 Uhr, im Gde.Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Pfarrer Stéphane Barth und Sigristin Diana Klasnic bringen alte und neue Gesellschaftsspiele mit zum gemeinsamen Ausprobieren: gedacht für alle mit Spielfreude.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 17. Januar, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Monika Stöcklin-Küry und Pater Ludwig Ziegerer, Basilika Mariastein Jungleitertreff: Spielparcours Anmeldung bis 15. 1. bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 Sonntag, 19. Januar, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Regierungsrat Thomas Weber. Pfarrer Michael Brunner, Pfarrer Günter Hulin, Cäcilienchor Hofstetten-Flüh und Ref. Kirchenchor. Mit Sunntigsschuel, anschl. Apéro Donnerstag, 23. Januar, ab 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seine Arme um dich und sprach: «Der Friede sei mit dir».

Theresia «Therese» Schaffter-Grun

Die Abdankung findet am Montag, 27. Januar 2020 um 10.30 Uhr in der Kirche von Seewen SO statt. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Friedhof Manegg beigesetzt.

26. Juni 1938 – 9. Januar 2020

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In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti. Nach einem reich erfüllten Leben durfte Therese im Beisein ihrer Liebsten auf die letzte Reise gehen. Mutti, in unseren Herzen wirst du immer einen Platz haben – wir vermissen dich.

Traueradresse: Hannemi Winkler Weiss, Renggerstrasse 85, 8038 Zürich Bollhübel 1, 4206 Seewen

Sonntagsschule-ChinderChilche: So. 26. Januar, 10.15 – 11.15 Uhr, mit Beginn in der Kirche. Die darauffolgenden Daten der ChinderChilche/Sonntagsschul-Treffen werden in einem Briefversand den Kindern (4 – 12 Jahre) und deren Eltern in der Zeit zwischen Mitte und Ende Januar 2020 mitgeteilt. Konfirmandenunterricht: Jeweils am Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Gr. 2 am 16. Jan. und am 30. Jan. Gr. 1 am 23. Jan. und am 6. Feb. (Treffen mit Firmanden).

Volleyballclub Laufen Ursula Brem, Präsidentin Bruno Saner, Ehrenmitgliedspräsident

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, manmerkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben. Darum wird dieses Blatt allein uns immer wieder f ehlen. Nach einem reicherfüllten Leben wurdest Du nach deinem 95. Geburtstag von den kurzen, schweren Leiden erlöst. Wir vermissen Dich

Anna Dalcher-Rösch 23. 12. 1924 - 05. 01. 2020

In tiefer Trauer: deine Kinder Grosskinder Urgrosskinder Verwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag 23. Januar 14.30 Uhr in der Kirche St. German in Seewen statt Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis Dreissigster am 08. Februar 19.00 Uhr Traueradresse: Verena Müller-Dalcher, Blauenstein 3, 4206 Seewen Gilt als Leidzirkular

B<º™ ™™Ë‚n<‚ Ë‚8 Ü-<ªFÌxªË‚n<‚ M{.x<fl S.x•{8fl{‚ FªÌR<ª Eª{.R K<ª‚ Ë‚8 RË8`flF SË™™<ª L ËF<‚s º<{™ ⁾ T n Ë‚8 N .x™ ‥ x L ËF<‚ Ë‚8 U•n<-Ë‚n ⁽ ⁽⁾   ‹ ⁽⁾ ⁾ ․⁽ ․ ŠŠŠv-<º™ ™™Ë‚n<‚‡º.R•{8fl{‚v.R

In stiller Trauer Erika und Thomas Fringeli-Schaffter mit Stephanie Fringeli mit Sabrina und Marc Spies-Fringeli, Levin und Lio Ursula und Mathias Karrer-Schaffter mit Anina Karrer Matthias und Daniela Schaffter-Flury mit Svenja Schaffter und Raphael Fiedler mit Jan Schaffter Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, 20. Januar 2020, um 14.30 Uhr in der römischkatholischen Kirche in Liesberg statt. Dreissigster: Samstag, 8. Februar 2020, um 17.30 Uhr. Traueradresse: Erika Fringeli-Schaffter, Brislachstrasse 41, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.


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• AMTLICHE MITTEILUNGEN

werden. Das heisst, wie viel von den Schadstoffen im Grundwasserleiter über die Zeit wieder ans Grundwasser abgegeben werden. Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. Die Resultate der Versuche erlauben eine folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse Aussage, ob ein Pump and Treat (Pumpen gefasst: und Behandeln) wirksam ist, um die Trinkwasserfassung zu schützen, oder ob die • Aufgrund der Belastung durch PFT/PFOS Schadstoffe, welche sich bereits im Grundwurde der Standort RAZ/Aegerten in einem wasserleiter befinden, noch in relevanten mehrstufigen Verfahren untersucht. Ziel ist die Konzentrationen «ausbluten» werden. Die Schliessung der Kenntnislücken, damit eine Eluatversuche wurden als gebundene AusGefährdungsabschätzung gemäss Altlastengabe in Auftrag gegeben. verordnung durchgeführt werden kann, worauf die Ziele und Dringlichkeit der Sanierung • Das Gesuch zur Einrichtung einer «öffentlich definiert werden können. Vom AUE wurde zugänglichen Gastwirtschaft», als Kantine mit zusätzlich die Durchführung von Alkoholausschank, in der Liegenschaft WahEluatversuchen verlangt. lenstrasse 81, wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. • Mit Eluatversuchen kann das Desorptionsverhalten des Grundwasserleiters abgeschätzt

Aus der Stadtratssitzung vom 13. Januar 2020

Spielplatz beim Amtshaus wird aufgewertet

Abstimmungen und Wahlen vom 9. Februar 2020 Die Unterlagen zu den Abstimmungen und Wahlen vom 9. Februar 2020 wurden den Stimmberechtigten per Post zugestellt. Für die briefliche Stimmabgabe wird auf die Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Die Stimmabgabe ist nur gültig, wenn die Anleitung befolgt wird. Stimm- bzw. Wahlzettel ausfüllen, in den Umschlag mit der Aufschrift «Stimm/Wahlzettel» stecken. Achtung: Bitte nicht vergessen, Stimmrechtsausweis zu unterschreiben. Stimmrechtsausweis in Antwortkuvert legen, Adresse der Stadtverwaltung muss ersichtlich sein. Antwortkuvert zukleben und in der Stadtverwaltung abgeben, in deren Briefkasten einwerfen (bis spätestens 17.00 Uhr des Tages vor dem Wahltag) oder bei einer Poststelle unfran-

kiert (B-Post) aufgeben. Bei Postaufgabe unbedingt rechtzeitig der Post übergeben, spätestens am Dienstag vor dem Wahl-/Abstimmungstag. Verspätet eingegangene Stimm- und Wahlzettel sind ungültig! Das Wahllokal im Stadthaus ist geöffnet am Wahlsonntag, 9. Februar 2020, von 10.00 bis 11.30 Uhr. Wahl GemeindeversammlungsVizepräsidium Das Gemeindeversammlungs-Vizepräsidium wird im Majorzsystem gewählt. Wählbar sind alle Stimmberechtigen Laufens. Bitte den gelben Wahlzettel dafür benutzten und handschriftlich ausfüllen. Das Wahlbüro

CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN

Glückliches Neujahr! … auf Tigrinya, Tibetisch, Tamilisch, Arabisch: Die wenigsten von uns können mit diesen Buchstaben etwas anfangen. So auch die meisten Kursteilnehmenden am Deutsch-Training mit unserem lateinischen Alphabet!

Umweltfreundlicher und sparsamer salzen dank neuer Ausrüstung

Wertvolle Freiwilligenarbeit Zurzeit findet einmal in der Woche im Pfarreiheim an der Röschenzstrasse ein Konversations- und LeseDeutschtraining statt. Diese Initiative der Sprachlehrerin Claudia Jeker wird von der Stadt Laufen unterstützt. Es geht darum, Migrantinnen und Migranten die Möglichkeit zu geben, ihre Deutschkenntnisse zu praktizieren und zu vertiefen. Ein Dutzend freiwillige Deutschsprachige helfen mit, Lese-Tandems zu bilden. Frau Jeker erklärt, für die meisten Teilnehmenden sei Deutsch nicht nur eine Fremdsprache, sondern auch eine fremde Schrift. Briefe, Rechnungen, Schulschreiben und Einladungen, die ins Haus flattern, müssen gelesen und verstanden werden! Herzlichen Dank allen, die dabei helfen!

Für den grossen Schnee gerüstet: Die Mitarbeiter des Werkhofs Laufen freuen sich auf den Einsatz mit der neuen Ausrüstung; (v. l.) Christian Richli (Leiter Werkhof), Thomas Halbeisen (NSNW), Bruno Röthlisberger (Firma Boschung), die Werkhofmitarbeiter Markus Tidmarsh, Urs Schaffner und Giganti Domenico. Foto: stl Ersatz: Die Sandspielanlage war veraltet und wird in diesen Tagen ersetzt.

Offen: Dieser Teil des Spielplatzes bleibt bestehen und ist auch während der Bauarbeiten zugänglich. Fotos stl

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ereiste Strassen erfordern den Einsatz von Salz. Dabei möchte man das Salz möglichst sparsam ausbringen, das heisst nur so viel, wie es gerade braucht. Die Stadt Laufen hat sich auf diesen Winter hin darum einen neuen Aufsatz für das Winterdienstfahrzeug angeschafft. Der alte Aufbaustreuer hatte ausgedient – er stammte noch aus den Achtzigerjahren. Eine Neuanschaffung war daher überfällig, sagt Werkhofchef Christian Richli. Der Aufsatz sei zwar noch funktionstüchtig gewesen, habe aber an diversen Stellen massiv Rost angesetzt. Das neue Gerät, die I MS J Flachstreumaschine der Firma Boschung, bringt darüber hinaus aber noch weitere Vorteile: Gestreut wird nicht mehr reines Salz, sondern Feuchtsalz. Dieses lässt sich besser verteilen, da es beim Fahren hinter dem

Fahrzeug zu Verwirbelungen kommt. Wenn das Salz nicht feucht gemacht wird, würde es links und rechts neben der Fahrbahn zu liegen kommen. Es hat ausserdem den Vorteil, dass es am Eis kleben bleibt und dieses somit schneller auftaut. Damit lässt sich einiges an Salz, und letztlich auch Geld, einsparen. Dank der hochmodernen Steuerung und dem ThermoMat werden die Fahrer des Werkhofs entlastet. Der ThermoMat misst nämlich direkt die Bodentemperatur und sorgt dafür, dass die Feuchtsalzmenge automatisch angepasst wird. Der Fahrer kann sich somit auf die Strasse und die schwierigen Bedingungen, wie zum Beispiel Hindernisse und Baustellen, konzentrieren. Die Anschaffungskosten für die neue Flachstreumaschine betragen rund 50 000 Franken. (stl)

Wertvolle Dienste leisten viele Freiwillige auch für das 725. Jubiläum der Stadt Laufen: Vereine werden durchs ganze Jahr hindurch Anlässe veranstalten und uns so an ihrer kulturellen Vielfalt teilhaben lassen. Dieses grosse Engagement nur mit Blumen und lobenden Worten zu würdigen, ist nicht mehr ausreichend, wie die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG es ausdrückt. Mit 14 weiteren Trägerorganisationen haben sie das Projekt «engagement-lokal» zur Förderung von Freiwilligenarbeit angestossen. Dabei sollen sich staatliche, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure gemeinsam der gesellschaftlichen Herausforderungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Kultur, Bildung und Sport annehmen. Ein spannender Ansatz! Ein frohes Jubiläumsjahr wünsche ich uns allen!

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uf dem Spielplatz beim Amtshausparkplatz wird zurzeit gearbeitet. Betroffen ist die alte Sandspielanlage. Diese ist in die Jahre gekommen und hat nicht mehr den gängigen Sicherheitsvorschriften entsprochen. Um die Anlage zu erhalten, hätte ein zu grosser Aufwand betrieben werden müssen. Es hätte einiges an Geld in Reparaturen und die Sicherheit investiert werden müssen. Der Spielturm auf der Sandanlage wurde darum entfernt und wird jetzt ersetzt. Die Arbeiten werden voraussichtlich nächste Woche noch abgeschlossen. Die übrigen Spielgeräte auf dem Amtshausspielplatz bleiben bestehen. Es werden lediglich notwendige Reparaturen im üblichen Rahmen durchgeführt. (stl)

Tageskarte SBB Pro Tag stehen den EinwohnerInnen der Stadt Laufen 2 Tageskarten SBB zur Verfügung. Diese können telefonisch (061 766 33 33), am Schalter der Stadtverwaltung oder online via Internet bestellt werden. Die Karten müssen während den Schalteröffnungszeiten abgeholt werden. Es erfolgt keine Postzustellung. Der Preis pro Tageskarte beträgt CHF 45.00.

Wissen Sie Bescheid? Fahren mit vereister Frontscheibe, so nicht! Gucklochfahren ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Fahrzeuge müssen von Schnee und Eis befreit sein; Scheiben, Dach und Motorhaube, aus Sicherheitsgründen zudem Scheinwerfer, Seitenspiegel und Blinker. Sonst drohen Führerausweisentzug und Bussen. Gemäss Strassenverkehrsgesetz Art. 29 muss das Fahrzeug in betriebssicherem und vorschriftsgemässem Zustand sein. Bitte beachten Sie diesen Hinweis. Allen Verkehrsteilnehmern wünStadtpolizei Laufen schen wir eine unfallfreie Fahrt!


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Hofstetten-Flüh Sie ist nun frei und unsere Tränen wünschen ihr Glück.

Baupublikation

Bauherr: Müller-Schmuckli Simone und Roger, Rotbergstrasse 20, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Müller-Schmuckli Simone und Roger, Rotbergstrasse 20, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Aufstellpool und Umgebungsarbeiten Bauplatz: Rotbergstrasse 20, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3908 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 16.01.2020 – 30.01.2020

Baupublikation

Bauherr: Gutiérrez Silva Gschwind Vivian und Gschwind Christian, Hollenweg 46, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Gutiérrez Silva Gschwind Vivian und Gschwind Christian, Hollenweg 46, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Reklame-Tafeln Bauplatz: Hollenweg 46 Bauparzelle, GB-Nr.: 4401 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 16. Januar 2020 – 30. Januar 2020

Baupublikation

Bauherr: Kistler Klaus, Hegenheimerstrasse 34, 4123 Allschwil Projektverfasser: Martino Egger, Haltingerstrasse 27, 4057 Basel Bauobjekt: Umgebungsarbeiten Bauplatz: Hofstetterstrasse 52, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3470 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 16. Januar 2020 – 30. Januar 2020

Erschwil

Baupublikation

Bauherr: Waka & Daniel Krieg Talweg 1, 4203 Grellingen Verantwortlicher: Idealbau AG Schlossstrasse 3, 4922 Bützberg Bauprojekt: Neubau EFH mit Garage Bauplatz: Schulstrasse Bauparzelle: 892 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 16.1.2020 – 30.1.2020

Mit traurigem Herzen und in Dankbarkeit für all das Gute, das sie uns erwiesen hat, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami und Mamama, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante, Gotti und Freundin.

Ganz still und leise ohne ein Wort gingst Du aus diesem Leben fort. Es ist so schwer es zu verstehen, dass wir Dich niemals wiedersehen.

Völlig unerwartet müssen wir Abschied nehmen von meiner lieben Frau, unserer Schwester, Schwägerin, Tante, Omi, Cousine und Gotte

Rita Martin-Hammel 27. Mai 1950 bis 5. Januar 2020 In Liebe:

Marietta Halbeisen-Helfenfinger

Kurt Martin-Hammel Daniela und Patrick Meury-Martin mit Annina, Leonie, Lucien Andreas Martin Anverwandte und Freunde

9. Juni 1947 – 10. Januar 2020

In Liebe Sandra Halbeisen und Urs Schaffner mit Annika und Janosch Andrea und Rainer Schneider-Halbeisen mit Lara Freddy Orlandi und Sandra Hügli mit Miriam Rinaldo und Bea Helfenfinger-Hänggi mit Familie Anton Stebler-Helfenfinger mit Familie Berte und Claude Vindayer-Halbeisen mit Familie Maria Halbeisen-André mit Familie Verwandte und Freunde

Auf Wunsch der Verstorbenen ;ndet die Trauerfeier im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Kurt Martin-Hammel, Aegertenweg 4, 4116 Metzerlen Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, dem 17.01.2020, um 14.30 Uhr in der Kirche Wahlen statt. Dreissigster: Sonntag, 16.02.2020, um 9.30 Uhr in der Kirche Wahlen. Traueradresse: Andrea Schneider-Halbeisen, Zweigenweg 7, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: «komm heim!»

Unendlich traurig, aber mit grosser Liebe und Dankbarkeit für die schöne Zeit nehmen wir Abschied von unserem lieben und herzensguten Bapä, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Götti

Meinrad Henz-Borer 31. 1. 1935 – 12. 1. 2020

DANKSAGUNG In den schweren Stunden des Abschieds haben wir erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Wertschätzung unserem lieben Vater und Ehemann

Paul Schnell-Joray entgegengebracht wurde. Wir danken für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, die schönen Blumen und Kränze sowie die Geldspenden. Besonderer Dank gilt – den Freunden, die Paul zur Dialyse begleitet haben – Dr. med. Claudia Rosamilia-Schnell und allen Ärzten, die ihn betreut haben – der Stadtharmonie Laufen für die musikalische Umrahmung während des Trauergottesdienstes – Pfarrer F. Sabo für den würdevollen Trauergottesdienst. Röschenz, im Januar 2020

Nach einem reich erfüllten Leben ist er zu Hause unerwartet, friedlich eingeschlafen. Wir vermissen dich sehr.

Iris und Markus Lehner-Henz Max Henz Geschwister, Schwägerin, ihre Familien und Freunde Die Trauerfeier ?ndet am Mittwoch, 22. Januar 2020 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Grindel statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Iris Lehner-Henz, Neu Yorkstrasse 31, 8630 Rüti/ZH Gilt als Leidzirkular

Irène Schnell-Joray und Kinder

In dankbarer Erinnerung Die Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen (GMS) und die Stiftung Heinrich und Susanne Weiss-Stauffacher für das Museum für Musikautomaten trauern um ihr Ehrenmitglied der GMS bzw. den Vizepräsidenten der Stiftung

Dr. h.c. Heinrich Weiss 22. Juni 1920 – 9. Januar 2020

Heinrich Weiss starb am 9. Januar in seinem 100. Altersjahr.

Unendlich traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Freund und Kameraden

Urs Kamber

1. August 1971 – 9. Januar 2020

Für seine Verdienste auf dem Gebiet der mechanischen Musik erhielt Weiss im Jahre 1976 die Ehrendoktorwürde der philosophischhistorischen Fakultät der Universität Basel. Im Jahre 1978 wurde er mit einem Kulturpreis des Kantons Solothurn ausgezeichnet und 1990 wurde er zum Ehrenbürger der Gemeinde Seewen SO ernannt. Die Abdankung :ndet am Montag, 27. Januar 2020, um 10.30 Uhr in der Kirche in Seewen statt.

Nach langem Leidensweg hat er den Kampf gegen den Krebs verloren und durfte für immer einschlafen.

In stiller Trauer: Jörg Emmenegger Verwandte, Angehörige und Freunde Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 21. Januar 2020 um 14.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Himmelried statt.

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

GMS


LAUFENTAL

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KANTON BASELLAND

Die Laufentaler Gemeinden haben die Wahl Wie im ganzen Kanton finden auch in den 13 Laufentaler Gemeinden am 9. Februar die Gemeindewahlen statt. Die Gemeindeexekutive wird für die nächsten vier Jahre gewählt. Das «Wochenblatt» gewährt einen Überblick. Gaby Walther

A

m 9. Februar finden im Kanton Baselland die Erneuerungswahlen des Gemeinderates für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 statt. In sechs Gemeinden des Laufentals entfällt die Urnenwahl. Der Wahlgang wurde widerrufen, da genau so viele Kandidierende vorgeschlagen wurden, wie Sitze zu vergeben sind. In drei Gemeinden bleibt sogar alles beim Alten, denn in Brislach, Burg und Dittingen übernimmt der gesamte Gemeinderat auch die nächste Amtsperiode. Aussergewöhnlich ist die Situation in Grellingen. Für die sieben zu vergebenden Sitze wurden nur sechs Wahlvorschläge eingereicht. Sowohl die SVP als auch die FDP waren in den letzten Jahren im Gemeinderat nicht vertreten und haben auch jetzt keine Kandidatinnen oder Kandidaten angemeldet. Nun muss eine Urnenwahl durchgeführt werden. Wird der siebte Sitz nicht vergeben – theoretisch kann jede stimmberechtigte Person gewählt werden – oder erreichen nicht alle sechs Kandidierenden das absolute Mehr, findet eine Nachwahl am 22. März statt. Nach der Urnenwahl vom 9. Februar läuft für acht Tage eine Meldefrist für die Nachwahl. Echte Wahlen finden in sechs Laufentaler Gemeinden statt. In den Gemeinden Duggingen, Roggenburg und Wahlen kämpfen sechs Personen um die fünf Sitze. In Laufen, Röschenz und Zwingen stehen mehrere Personenlisten für die jeweils sieben Sitze zur Verfügung. Blauen Stille Wahl, für die neue Amtsperiode sind gemeldet: Waltraud Zindel, 1963 (bisher), Michael Fuchs, 1972 (bisher), Juliette Demond-

Blick ins Laufental: Am 9. Februar stehen Wahlen an. Standen, 1975 (bisher), Alexandra Buser, 1985 (bisher), Stephan Zahn, 1961 (neu). Gemeindepräsident Dieter Wissler tritt nicht mehr an. Brislach Stille Wahl, alle sieben Gemeinderatsmitglieder treten wieder an: Reto Borer, FDP (bisher), Pascal Jeger, FDP (bisher), Liliane Keller, FDP (bisher), Gemeindepräsident Hannes Niklaus FDP (bisher), Cécile Jenzer, SP (bisher), Christoph Kopp, SP (bisher), Melanie Schenker CVP (bisher). Burg im Leimental Stille Wahl, alle fünf Gemeinderäte treten wieder an: Urs Lang (bisher), Dieter Merz (bisher), Werner Meyer (bisher), Niklaus Stampfli (bisher), Hans-Jörg Tobler (bisher). Dittingen Stille Wahl, alle fünf Gemeinderatsmitglieder treten wieder an: Edmond Bernard, 1947 (bisher), Charlotte Bickel, 1975 (bisher), Eduard Jermann, 1965 (bisher), Franziska Kellerhals, 1971 (bisher), Regina Weibel, 1966 (bisher). Duggingen Zu vergeben sind 5 Sitze, 6 Kandidaten und Kandidatinnen stehen zur Verfügung: Beat Fankhauser,

FOTO: GABY WALTHER

1963, Drucker (bisher), Matthias Gysin, 1972, Unternehmer/Dozent FH (bisher), Sacha Lüthi, 1972, Polizist (neu), Margaritha Morgenstern, 1967, Kinderpflegerin (neu), Herbert Näf, 1957, Betriebselektriker (bisher), Peter Tschudin, 1961, Unternehmer (bisher). Hugo Bürki tritt als Gemeinderat nicht mehr an. Grellingen Grellingen steht vor einer aussergewöhnlichen Ausgangslage, da für die sieben zu vergebenden Sitze nur 6 Wahlvorschläge eingereicht wurden. Somit ist eine Urnenwahl durchzuführen. Die 6 Wahlvorschläge sind Alexander Hein, 1964, Cheflaborant (neu), Christian Richli, 1970, Leiter Werkhof (bisher), Dany Hugelshofer, 1984, Informatiker (bisher); Stephan Pabst, 1957, Masch.-Ing. HTL (bisher), Johann Raithofer 1947, Rentner (bisher), Nadine Patterson, 1981 Primarlehrerin (neu). Das aktuelle Ratsmitglied Marlies Feller scheidet wegen der Amtszeitbeschränkung auf Ende der Amtsperiode aus. Laufen Zu vergeben sind 7 Sitze, 19 Kandidaten und Kandidatinnen stehen zur Verfügung. FDP Liste 1: Pascal Bolliger, 1974, Kaufm. Angestellter, Bäcker-Konditor (bisher), Simon Felix, 1968, Unternehmer (bisher), Denise Aeschi, 1987, Primarlehrerin (neu), Wolfgang Borer, 1954, Unternehmer (neu), Thomas Lo-

cher, 1975, lic. iur. Anwalt (neu), Susanne Salomon, 1966, Kauffrau (neu), Daniel Scholer, 1959, Ing. HTL (neu). SP Liste 2: Sabine Asprion, 1970, Juristin (bisher), Carole Seeberger, 1963, Coach EASC (bisher), Severin Broch, 1998, Student Maschinenbau (neu), Fabienne Leutenegger, 1983, Primarlehrerin (neu), Michael Schwyzer, 1996, Student Wirtschaft/Nachhaltigkeit (neu). SVP Liste 3: Cédric Jeanbourquin, 1990, Bankkaufmann (neu), Sibylle Luisi, 1967, Kaufm. Angestellte (neu), Christian Steg, 1959, Geschäftsführer (neu). CVP Liste 5: Simon Croll, 1988, Controller (bisher), Jürg Vetter, 1961, Produktmanager (neu), Mathias Christ, 1979, Leiter Finanzen und Services (neu), Pierre Brem, 1991, Chemielaborant (neu). Stadtpräsident Alexander Imhof (CVP) und Stadtrat Thomas Hofer (SVP) treten nicht mehr an. Liesberg Stille Wahl, für die neue Amtsperiode sind gemeldet: Markus Wackernagel (bisher), Andrea Odermatt (bisher), Volker Papenburg (bisher), Tim Oelfke (neu), Sascha Flück (neu). Mehmet Ismaili und Fredi Steiner treten nicht mehr an. Nenzlingen Stille Wahl, für die neue Amtsperiode sind gemeldet: Therese Conrad, 1954, kfm. Angestellte im Ruhestand (bisher), Stefan BohrerLoosli 1973, Landschaftsgärtner (bisher), Remo Schneider, 1949, pensionierter Versicherungsmakler (bisher), Pascal Strübin, 1979, Merchandiser/Primarlehrer in Ausbildung (bisher), Lee Perfetti, 1983, Brandschutzfachmann (neu). Roggenburg Zu vergeben sind 5 Sitze, 6 Kandidaten und Kandidatinnen stehen zur Verfügung: Daniel Beyeler, 1971, Schreiner (bisher), Urs Christen, 1975, Leiter Betrieb Stv., Personentransport (bisher), Nandor Frey, 2000, Kaufmann EFZ (neu), Rebecca Hofer, 1992, Betriebsmitarbeiterin (bisher), Martin Köp, 1976, Betriebsmechaniker (neu), Roland Walther, 1965, Technischer Assistent (bisher).

Röschenz Zu vergeben sind 7 Sitze, 19 Kandidaten und Kandidatinnen stehen zur Verfügung. CVP Liste 5: Barbara Ammann (bisher), Michel Borer (neu), Myriam Born-Meury (neu), Geraldine Merz, (neu), Remo Oser (bisher), Guido Rabaglio (neu), Pascal Schweighauser (neu). SVP Liste 3: Jacqueline Wunderer, (bisher), Rolf Lechner (neu), Riccardo Costanzo (neu), Manuel Herter (neu). FWR (Freie Wähler Röschenz) Liste 10: Mario Pittaro (bisher), Erhard Keist, (bisher), Melchior Borer (neu), Giuseppe Leone (neu), Raphael Thomann (neu), Holger Wahl (neu). FDP Liste 1: Eva Schnell (neu), Jörg Felix (neu). Yannick Darms, Erhard Keist und Ernst Mani treten nicht mehr an. Wahlen Zu vergeben sind 5 Sitze, 6 Kandidaten und Kandidatinnen stehen zur Verfügung: Michel KneussStähli, 1978, dipl. Techniker HF, NDS HF (bisher), Daniel Kottmann-Moritz, 1987, Polizist (neu), Jonas Lutz, 1986, Sozialarbeiter (bisher), Marcel Neyerlin-Borer, 1954, Baupolier (bisher), Karin Schwab Troxler, 1965, Lehrerin Sek 1 (neu), Andreas Stich-Nussbaumer, 1976, Landwirt (bisher). Gemeindepräsident Willi Asprion tritt nicht mehr an. Zwingen Zu vergeben sind 7 Sitze, 17 Kandidaten und Kandidatinnen stehen zur Verfügung. SVP Liste 3: Nathalie Caduff (bisher), Daniel Müller (bisher), Daniel Prader, (neu), Pascal Strub (neu). CVP Liste 5: Thomas Schmid (bisher), Hans-Peter Gilgen (neu), Michel Ellenberger (neu), Patrizia Geiger (neu), Roberto Neri (neu). SP, Juso und Gewerkschaften Liste 2: Patrick Feld (bisher), Flurin Berther (neu), Amirtha Amirthalingam (neu). PZ (Parteilose Zwingen) Liste 15: Peter Hueber (bisher), Sandra JermannNützi (neu), Jana Wyss (neu), Brigitte Schalch (neu), Kevin Mülheim (neu). Yves Borho tritt als Gemeinderat nicht mehr an. Ermando Imondi und HansPeter Schneider hatten schon auf Ende des letzten Jahres demissioniert.

Woher kommt der Schimmel eigentlich? Besonders «Wärmebrücken» sind dafür verantwortlich Diese Stellen im Haus sind gefährdet Eine unzureichende Dämmung kann für Eigentümer sehr unangenehme Folgen haben. Über so genannte «Wärmebrücken» entweicht während der Heizperiode permanent Wärme nach aussen. Die Folgen? Sinkende Ober`ächentemperatur der angrenzenden Raumwände, Kondenswasser und Schimmelpilzbefall. Die gute Nachricht: Jenseits von Aussensanierungen gibt es Gegenmassnahmen, die effektiv sind und diesen Teufelskreis unterbrechen.

ISOTEC-Fachbetrieb Abdichtungssysteme Walzer AG Frohburgerstrasse 32 4132 Muttenz ISOTEC-Fachbetrieb Abdichtungssysteme Walzer AG Teichgässlein 9 4058 Basel Ansprechpartner Fabian Walzer Tel. 061 461 70 00 walzer@isotec.ch Weitere Informationen unter www.isotec-walzer.ch

«Wärmebrücken sind Bereiche, die in den Wintermonaten eine kühlere Ober`ächentemperatur aufweisen und damit zur Auskühlung der Räume beitragen», erläutert Fabian Walzer, ISOTEC-Fachmann für die Sanierung von Feuchte und Schimmelschäden in der Region Basel. «So lange die Ober`ächentemperatur der Wände oberhalb von 13 Grad liegt, gilt eine Wärmebrücke als unproblematisch was Schimmelpilzbildung betrifft», betont Walzer. Manche Stellen im Wohnraum sind besonders gefährdet, auszukühlen und Schäden aufzuweisen. Dazu zählen insbesondere: Aussenwandecken, auskragende Balkone, Fensterrahmen, Heizkörpernischen, Deckenanschlüsse, vorspringende Stahlträger und ungedämmte Stahlbetonbauelemente.

Richtig lüften ist die Basis Bei bauphysikalischen Wärmebrücken können die Bewohner auch eigenhändig vorbeugen, um ein gesundes Raumklima herzustellen. Zwei bis drei Mal am Tag sollte bei voll geöffneten Fenstern für fünf bis zehn Minuten stossgelüftet werden. Gekippte Fenster sind für einen Luftaustausch völlig ungeeignet. Viele Menschen lüften jedoch im Winter wenig oder gar nicht, um die Wärme in den Räumen zu halten. Aber anders als viele vermuten, kostet die Stosslüftung bei voll geöffneten Fenstern kaum Heizenergie und hat entscheidende positive Wirkungen: Die warme und feuchte Raumluft wird hinaus befördert, kühle und trockene Aussenluft hineingelassen. Diese kann aufs Neue Feuchtigkeit aufnehmen – und beim nächsten Lüften wieder nach draussen transportieren.

Schimmelbefall durch Wärmebrücken.

Schimmelpilz und Wärmebrücken fachmännisch beseitigen lassen Sollte der Schimmelpilzbefall schon eingetreten sein, sollte sofort gehandelt werden. Das Bundesamt für Umwelt emp‰ehlt, bei einer befallenen Fläche von mehr als 0,5 Quadratmetern unbedingt eine Fach‰r-

Installation der ISOTEC-Klimaplatte.

ma einzuschalten. «Zur Verhinderung zukünftigen Schimmelbefalls, emp‰ehlt sich die ISOTEC-Klimaplatte», so Fachmann Walzer. Dabei werden die nach aussen zeigenden Wände des Gebäudes von innen mit Klimaplatten versehen. «Bei dem von uns eingesetzten System sind diese Platten nur wenige Zentimeter dick. Dadurch wird kein Wohnraum vergeudet und selbst Fensterlaibungen oder Heizkörpernischen können problemlos in die Sanierung mit einbezogen werden.» Zusätzlich verwendete Dämmkeile sorgen dafür, dass auch weitere Wärmebrücken an Bauteilen – wie zum Beispiel Decken- oder Innenwandanschlüssen – dauerhaft beseitigt bleiben. Dieses Innendämmsystem wurde in Bezug auf Feuchteschutz und Wärmedämmeigenschaften umfassend wissenschaftlich und praktisch geprüft. Es entspricht bauphysikalisch allen praktischen und behördlichen Anforderungen und macht alle Wärmebrücken dicht. Da die Klimaplatten ein mineralisch-basischer Baustoff sind, bieten sie sich als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung geradezu an, um dauerhaft Wärmebrücken und Schimmelpilz zu verhindern.


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20 % RABATT

Elektrotechnik aus der Region «Im Januar erhalten Sie bei uns 20 % Rabatt auf jeden Elektro-Serviceauftrag. Pro1tieren Sie davon!» Marc JEKER, Abteilungsleiter Elektro

Bouygues E&S InTec Schweiz AG Alice Vogt-Strasse 4 CH-4226 Breitenbach Tel. +41 61 789 90 00 info.intec.breitenbach@bouygues-es.com bouygues-es-intec.ch

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Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

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Lösung der letzten Ausgabe

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Lösung 01/2020:

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Sudoku im Wochenblatt

LEISTUNG Gewonnen hat:

Nelly Rudin Birkenstrasse 19 4227 Büsserach Wir gratulieren zum Gewinn im Wert von 50 Franken, gespendet von:

AZ Anzeiger AG, Laufen

Mitmachen und gewinnen

Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 21. Januar 2020, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Einzulösen bei:

Schwarzbuebe Apotheke, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mittel


THIERSTEIN

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ERSCHWIL

Quartett mit beachtlicher Besetzung

Lobgesang mit Begleitung: Kontratenor Roman Melish, Maria Morozova-Meléndez am Spinett, Yelizaveta Kozlova und Natalie Carducci, beide Violine FOTO: JÜRG JEANLOZ

Eine Organistin, zwei Violinistinnen und ein Kontratenor gaben sich in der Kirche St. Peter und Paul in Erschwil die Ehre und servierten den Gästen klassische Meisterwerke des 17. Jahrhunderts. Jürg Jeanloz

M

it einer lieblichen Sonate eröffneten Maria MorozovaMeléndez am Spinett sowie Natalie Carducci und Yelizaveta Kozlova mit ihren Geigen den winterlichen Musikabend und versetzten die Menschen in den Kirchenbänken ins Barockzeitalter. Silbrig und fein tönte das Spinett, die beiden Barockviolinen ergänzten das mit einer Klaviatur versehe-

ne Zupfinstrument einfach ideal. Im Hintergrund leuchtete der mächtige Weihnachtsbaum, und daneben stand die Krippe mit Maria, Josef, dem Christuskind und den anderen Figuren. Kerzen flackerten lustig zur lebendigen Melodie, die Stimmung und Wärme ins Gotteshaus brachte. Mit dem Psalm «Laudate pueri Dominum» liess der Ukrainer Roman Melish seine hohe Tenorstimme ertönen, während die drei Damen ihn sanft begleiteten. Das Ensemble harmonierte perfekt und bestach mit einer melodischen Rhythmik. Das Quartett begab sich sodann auf die Empore, wo sich Maria Morozova an die Brosy-Orgel setzte und ihren ein Betlied singenden Kollegen begleitete. Die vorzügliche Tenorstimme stand im auffälligen Kontrast zu den schweren Orgeltönen; ein einmaliges Musikerlebnis für verwöhnte Ohren. Nach einer wunderschönen Toccata, einem klassischen Orgelvortrag, kehrte das Ensemble zurück zu den Gästen im Kirchensaal. Maria

Morozova-Meléndez, Chorleiterin und Organistin der katholischen Kirchen Erschwil und Büsserach und Mitglied des Vereins «Freundinnen und Freunde der Brosy-Orgel», hatte die beiden Violinistinnen und den Kontratenor zu diesem aussergewöhnlichen Winterkonzert eingeladen und mit ihnen die Stücke einstudiert. Natalie Carducci, eine vielseitige Kammer- und Orchestermusikerin aus den USA, hatte in San Francisco ihr Masterdiplom abgeschlossen, und die Ukrainerin Yelizaveta Kozlova ist Solistin, Chorleiterin und Musiklehrerin beider Basel. Der in vielen Konzerten auftretende und bekannte Kontratenor Roman Melish setzte zur musikalischen Liebeserklärung «O sospiro amoroso» an und wurde vom Spinett und von den beiden Barockviolinen stimmig unterstützt. Ein herrliches Schlussbouquet, gefolgt von einem grossen Applaus. Die Qualität und die Leidenschaft des Dargebotenen hätten durchaus ein bisschen mehr Gäste verdient.

BREITENBACH

Mit Znüni das Gewerbe stärken

Gewerbler-Znüni: Mitglieder des Gewerbevereins Lüsseltal treffen sich zum Austausch und lauschen einem Kurzreferat. FOTO: ZVG gwa. Der Gewerbeverein Lüsseltal lädt seine Mitglieder monatlich zum Znüni ein. Auftakt der neuen Veranstaltung war im November 2019. Am letzten Mittwoch fand das Treffen im Restaurant Grientreff (Vebo) in Breitenbach zum zweiten Mal statt. Unter der Moderation von Vorstandsmitglied Willi Spaar und Markus Mayer, Schulleiter der Kreisschule Thierstein West, hält eine Person ein kurzes Referat und anschliessend wird in lockerer Atmosphä-

re gefrühstückt, geplaudert und neue Kontakte werden geknüpft. «Wir hatten festgestellt, dass sich viele Gewerbler gar nicht mehr kennen. Ein Generationenwechsel hat stattgefunden. Junge Leute rücken in die Geschäftsleitung nach und es fehlt der Kontakt untereinander. Mit dem Gewerbler-Znüni möchten wir Zusammenhalt schaffen und das Gewerbe stärken», erklärt Spaar. Das GewerblerZnüni soll einen Mehrwert bringen für die Firmen und die Region. Ziel ist der

Erhalt von Arbeitsstellen und die Förderung der Lehrplätze. Wegen Letzterem unterstützt auch Mayer die Veranstaltung, schafft er doch so die Verbindung der Schule zum Gewerbe. Das Konzept scheint aufzugehen. Rund 40 Personen besuchten die einstündige Veranstaltung und genossen das Gratisfrühstück. Diesmal fand ein Kurzreferat des RAV zum Thema Integration von Arbeitslosen ins Berufsleben statt. Im Gespräch äusserten die Anwesenden den Wunsch, dass solche Anstellungen einfach und ohne grosses Formularausfüllen machbar sein müssten. In weiteren Veranstaltungen sollen das Thema 2. Säule und die neuen Einzahlungsscheine zur Sprache kommen. «Wir haben aber keinen starren Ablauf», betont Spaar. Sie seien offen für Ideen, Wünsche und Anregungen. So könne es gut sein, dass der Anlass statt als Znüni am Morgen auch einmal am Nachmittag stattfinden werde. Die Treffen für die Mitglieder des Gewerbevereins Lüsseltal finden jeweils am ersten Mittwoch im Monat um 8.30 Uhr im Restaurant Grientreff-Vebo, Grienackerstrasse 10, Breitenbach statt: 11. März (Ausnahme wegen Sportferien), 1. April, 6. Mai, 3. Juni.

EINGESANDT

Hilari: 40 Jahre Hirzefäger

Grosser Andrang: Rund tausend Personen feierten im Grien. Am vergangenen Samstag ging der traditionelle Hilari im Grien Breitenbach über die Bühne. Wir, die Guggenmusik Hirzefäger, feiern dieses Jahr unser 40-

FOTO: ZVG

jähriges Vereinsbestehen. Dieses Jubiläum und die steigenden Besucherzahlen der letzten Jahre gaben uns den Anstoss, ein grösseres Fest mit neuem Konzept

durchzuführen. Dank grosser Solidarität aus der Region konnten wir auch dieses Jahr auf einen beträchtlichen Besucherandrang zählen und einen erfolgreichen Hilari durchführen. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher haben mit uns zusammen unser Jubiläum gefeiert und bis tief in die Nacht die Korken knallen lassen. Ohne Helfer, Guggen, Sponsoren und vor allem die Unterstützung aller Besucherinnen und Besucher aus der Region wäre die Durchführung eines derartigen Events nicht möglich. Wir wünschen allen Fasnächtlern eine farbenfrohe und erlebnisreiche Fasnacht 2020, wir hören uns! Michèle Fringeli Guggenmusik Hirzefäger Breitenbach


Viel Prominenz am Neujahrsempfang 2020

21. April 2020 GV Promotion Laufental Ort: Laufen 15. Mai 2020 GV Forum Schwarzbubenland Ort: Dornach

Meine Meinung

Über 230 weitere Fotos auf facebook unter: tinyurl.com/neujahrsempfang-2020 «Die Region als attraktiver Arbeitgeber für unsere Jugend». Moderator Markus Würsch (3. v. r.) bedankt sich bei Isidor Huber, Thomas Boillat, Stefan Finckh, Claude Kasper, Thomas Heimann, Yvonne Neuenschwander und Ivana Kilian für ihre Wortbeiträge.

Prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, spannende Kurzvorträge zu acht regionalen Bildungsprojekten, eine ideale Gelegenheit für Networking: Dies

waren Gründe, die am Freitag, 10. Januar alles, was im Laufental und Schwarzbubenland Rang und Namen hat, zum dritten Neujahrsempfang am Gymnasium Laufen zusammenführten. Die Projekte «Berufsinfoabend, Bilinguale Maturität, Ferienjobs, Gratulationsfeier, Jura: Lehrlingsaustausch, LIFT, Rent a Boss, Wirtschaftswoche» wurden von den Verantwortlichen mit viel Herzblut vorgestellt und begeisterten ebenso, wie spannende Anekdoten und pointierte Wortmeldungen.

Das Catering sowie der Auf- und Abbau wurden von der Schulklasse 3SZ des Gymnasiums unterstützt.

Aufmerksamkeit bis in die letzten Reihen: Die Besucherinnen und Besucher lauschten den spannenden Vorträgen.

Gemeinderat Peter Anklin und Gemeindepräsidentin und Kantonsrätin Susanne Koch aus Erschwil mit Unternehmer Beat Egli von Extra Informatik (v. l.).

Haben den Anlass organisiert: Der Verein Neujahrsempfang mit Thomas Disler, Tanja von Allmen, Thomas Boillat und Christian Borer (v. l.).

Christoph Kern und Beatrice Zobrist waren für das kulinarische Wohl besorgt, hier flankiert von Versicherungsberater Christian Wanner (l.) und Tobias Brunner (BDO).

Doppelt hält eben besser: Die Handelskammer beider Basel wurde durch Karin Vallone, Leiterin Bildung, und Direktor Martin Dätwyler vertreten.

Adriana Gubler (l.) und Sarah Koch von der Wirtschaftsförderungen Kanton Solothurn nehmen Thomas Heimann von der Solothurner Handelskammer in ihre Mitte.

Der Baselbieter Standortförderer Thomas Kübler im Gespräch mit dem Solothurner Regierungsrat Remo Ankli, im Hintergrund Marc Scherrer und Georges Thüring.

Fröhliche Männerriege: Claudio Bianco, Roland Walker, Dominik Hänggi, Marco Hänggi und Christoph Hänggi von der Zürich Versicherung (v. l.).

Natürlich war auch der Laufner Stadtrat unter den Gästen, hier Sabine Asprion (l.) Simon Felix und Carole Seeberger.

Mit über 250 Gästen war der Neujahrsempfang von Gewerbe und Industrie Laufental Schwarzbubenland hervorragend besucht. Der Abend stand ganz im Zeichen der Jugend, der Bildung und den Arbeitsmöglichkeiten in unserer Region.

Yvonne Neuenschwander Leiterin Wirtschaftsmittelschule Reinach Vorstand Promotion Laufental Unsere Region bietet Jugendlichen vielfältige Bildungsmöglichkeiten. Die Nähe zum Kanton Jura ermöglicht zudem die Umsetzung unterschiedlicher Austauschprojekte. So setzt sich die Promotion Laufental u. a. für einen Lehrlingsaustausch zwischen den beiden Regionen ein. Die Zusammenarbeit mit Fachpersonen aus einer anderen Region und das Vertiefen einer in der Schule bereits gelernten Sprache und Kultur sind wertvolle Elemente dieses Austausches. Wir sind stolz, dass sich sowohl aus dem Laufental Schwarzbubenland wie auch aus dem Kanton Jura namhafte Firmen daran beteiligen. Mit diesem neuen Projekt leisten wir einen Beitrag zur Stärkung unseres Wirtschaftsraumes. Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft – nach innen wie über die Grenzen hinweg.

Promotion Laufental Wirtschaftsförderung Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen Tel. +41 61 763 13 43 wirtschaft@laufental-bl.ch www.laufental.swiss

Forum Schwarzbubenland Bahnhofstrasse 32, 4143 Dornach Tel. +41 61 702 17 17 info@schwarzbubenland.info www.schwarzbubenland.info

Solothurner Kantonalpolitik: Kantonsratspräsident Daniel Urech, Frau Landammann Brigit Wyss und Regierungsrat Remo Ankli (v. l.).

Siegfried und Anne Bongartz von der Sonnhalde in Gempen mit Dieter Bienek (Vorhang Boutique) und Daniela Brodmann, Gewerbeverein Dornach (v. l.).

Führte souverän und unterhaltsam durch den Abend: Moderator Markus Würsch mit den Kaminfegern Dominik Frey (l.) und Andreas Frey.

Hausherr mit Charme und Esprit: Isidor Huber, Rektor des Gymnasium Laufental-Thierstein, leitete auch dieses Jahr die abschliessende Podiumsdiskussion.

Medienpartner


THIERSTEIN/DORNECK

Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

MARIASTEIN

BREITENBACH

Für Spannung war gesorgt

Gesegnet in die Fasnacht

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Im Wydehof in Breitenbach fand die Hirzenbacher Plakettentaufe statt. Das Endprodukt darf sich definitiv sehen lassen. Zoe Zbinden Am Neujahrsapéro: (v.l.) Martin Speiser, Ralph Stöcklin, Paul Schönenberger. FOTO: BEA ASPER bea. Mit über 90 Teilnehmenden am Neujahrsapéro im Klosterhotel in Mariastein setzt der Gewerbevereins Hinteres Leimental (GHL) seine Erfolgsgeschichte fort. Im Herbst des vergangenen Jahres konnte sich der Verein bereits über eine sehr gelungene Gewerbeausstellung mit hohen Besucherzahlen freuen. «Es läuft rund», resümierten Vorstandsmitglieder Martin Speiser und Paul Schönenberger. Doch natürlich würden die Herausforderungen nicht kleiner werden. Der «Klimawandel» werde die Diskussionen anheizen. «Eigentlich steht das Thema nicht unter einem neuen Stern», meinte Schönenberger. Schon in den Siebziger- und Achtzigerjahren monierte man das Waldsterben und wollte sich für einen sorgvolleren Umgang mit dem Planeten, für mehr Nachhaltigkeit einsetzen. «Die Eltern der Klima-Jugend waren in der Klimadebatte aufgewachsen, aber der Wohlstand und die Selbstverwirklichung haben den Klimakampf verdrängt. Die jungen Klimaschützer müssen sich deshalb vor allem an ihre eigenen Eltern wenden», gab Schönenberger zu bedenken. Nachwuchs und Digitalisierung beschäftigen die Gewerbetreibenden. In der Lehrlingsausbildung und Stellenbesetzung spielen die sozialen Netzwerke eine entscheidende Rolle, betonte Schönenberger. «Das Lehrlingsportal der Kantone weist darauf hin, dass in den letzten Jahren ein Ar-

beitnehmermarkt entstanden ist: Die künftigen Lehrlinge entscheiden, in welcher Firma sie arbeiten wollen. Dabei ist der coole Internet-Auftritt einer Firma ausschlaggebend.» Aber auch die rasche Reaktion auf ein Bewerbungsschreiben sei wichtig. «Eine Antwort in 14 Tagen ist heute für die Jugendlichen eine Ewigkeit. Sie sind es gewohnt, dass Antworten innert Minuten kommen.» Innert Minuten vor Ort zu sein, ist für die Tiefbau-Unternehmung Stöcklin Gebrüder, Ettingen Teil ihres Geschäftsmodells. Mit ihrem 24 Stunden Service garantieren sie ihren Kunden rasche Hilfe bei Leitungsbrüchen – ohne Ausnahme, wie sich am Neujahrsapéro zeigte. So wurde Geschäftsführer Ralph Stöcklin, der in diesem Jahr als Sponsor des Anlasses Gastgeber war, zu einem Notfall gerufen. Er sprang in die Arbeitshose und machte sich auf nach Duggingen. Es gelang ihm in kurzer Zeit – dank neustem Technologieverfahren – die Wasserleitung zu reparieren und dafür zu sorgen, dass die Einwohner in den betroffenen Haushaltungen wieder über fliessendes Wasser verfügten. Zurück beim Apéro in Mariastein kam er doch noch in den Genuss des kulinarischen Verwöhnprogramms und beim gemütlichen Beisammensein den Erfahrungsaustausch zu pflegen. Als Nächstes stehen beim GHL im April die Generalversammlung und im Mai das legendäre Spargelessen auf dem Programm.

A

m 11. Januar, um genau 11 Uhr und 11 Minuten, fand in Breitenbach ein kleines Fasnachtshighlight statt. Im Erdgeschoss des Wydehofs wurde die Hirzenbacher Plakette getauft. Bei der Taufe wünschte der Pfarrer Markus Fellmann allen eine wunderbare und vor allem sichere Fasnacht. Wie jedes Jahr musste das Fasnachtskomitee ein Thema finden, welches das Design der Plakette bestimmen sollte. Es darf auf keinen Fall unterschätzt werden, wie schwierig es ist, sich für ein Konzept zu entscheiden und dieses auf einer so kleinen Plakette wiederzugeben. In diesem Jahr findet jedoch ein ganz spezielles Ereignis während der Hirzenbacher Fasnacht statt: Die Breitenbacher Guggemusik Hirzefäger feiert stolz ihr 40-Jahre-Jubiläum. Und somit wurde schnell klar, dass dieser runde Geburtstag das Thema der diesjährigen Plakette wird. Das Sujet war nun ausgesucht und die eigentliche Arbeit konnte beginnen. Claudio Spaar, Präsident und Plakettenkünstler des Fasnachtskomitees Breitenbach, wollte auf die vergangenen Kostüme der Gugge hinweisen. Doch so viele Kostüme auf so wenig Platz zu präsentieren, stellte sich als keine einfache Aufgabe dar. Claudio Spaar entschied sich dazu, jedes Kostüm mit einem kleinen, feinen Symbol zu repräsentieren. Zu sehen sind zum Beispiel verschiedene Larven, ein Pfo-

40 Jahre Hirzefäger: Das Hirzenbacher Fasnachtskomitee führt stolz seine Fasnachtsplakette 2020 vor. FOTO: ZOE ZBINDEN tenabdruck, ein Schuh und vieles mehr. So entstand schliesslich die ausserordentlich schöne Hirzenbacher Fasnachtsplakette 2020.Die Taufe des kleinen Kunstwerkes fand in einer sehr gelassenen und familiären Stimmung statt. Anschliessend hatte man die Möglichkeit, die Plakette in verschiedenen Farben zu kaufen und sich vom Fasnachtskomitee genauer informieren zu lassen. Für den Anlass wurde sogar extra ein kleiner Vers vorbereitet:

«Was ig jetz verzell, das isch wohr ... Die neui Blagette beinhaltet jedes Koschtüm vo 40 Johr ... Drum setsch bi dä Verchäufer nid dure laufe ... Sondern für d Sammlig eifach eini chaufe» Am Schluss konnte man sich bei einem Apéro, bei welchem die leckeren und traditionellen Fasnachtschüechli natürlich nicht fehlen durften, mit den anwesenden Fasnachtfans austauschen.

bach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

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Kultur

Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

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Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tischtennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30 bis 20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00 bis 21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung: Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch

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Natur

Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com 076 442 16 69).

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Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00– 11.30. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45. Probetraining jederzeit möglich, Infos unter www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch

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Hobby/Freizeit

Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modellei-

senbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30 bis 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch Offene Singprobe im Falkefluehstübli, Liesberg Station, mit Jogg und Christian jeweils montags ab 17 Uhr und am Do, 30. Jan., 27. Feb., 26. März, 30. April ab 14 Uhr im Pfarreisaal Liesberg am Tanznachmittag. Tel. 061 771 00 00.

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Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breiten-

KlangGruppen und Meditation in Büsserach. Jeden 1. Freitag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger, judithklang.ch, 079 296 86 60.

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Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch

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Mütter- und Väterberatung

Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch

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Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG

Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


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Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

HOFSTETTEN

DORNECK BÜREN/SEEWEN

Heiterkeit total am Theater 2020

Forstbetrieb Schwarzbubenland holzt für mehr Sicherheit Zwischen Büren und Seewen findet ein Schutzwaldholzschlag statt. Aufgrund dessen ist die Strasse werktags zwischen 8 und 17 Uhr gesperrt, wobei der Postautodienst gewährleistet bleibt. Willi Wenger

Sie geben einmal mehr alles: die Mitglieder der Theatergruppe MVH (Musikverein Hofstetten) im Lustspiel «Dr Willi im Offside» von Rolf Bechtel unter der Regie von Kurt Gschwind. FOTO: BENILDIS BENTOLILA BB. Was für ein Tohuwabohu in der MZH Mammut in Hofstetten! Auf der Bühne, in einer «gutbürgerlichen» Wohnstube, herrscht fröhliches, unbeschwertes Chaos. Da versuchen zwei gestandene Männer, einer jungen berauschten Frau das grüne Kleid auszuziehen. Weil es gar nicht ihr gehört. Nebenan sitzt vor dem TV, bewaffnet mit sieben Fernbedienungen, ein Fussballfan, der zwischendurch auch als Arzt auftritt. Viel Staub wirbelt Rösli Staub auf, auch die alte Granate genannt. Die Szene bevölkert sich immer mehr, denn es kommen ein Polizist und sein Kollege dazu, wobei es sich allerdings um eine Kollegin handelt. Einen weinerlichen, herzzerreissenden Auftritt hat ein junger Mann, der nicht mehr leben will. Seine Liebste will nichts mehr von ihm wissen, glaubt er. Früher als geplant kommen die Gattinnen der anfangs erwähnten zwei Männer zurück vom Opernbesuch. Dazwischen wird am Fernsehen immer wieder der neueste Stand des Fussballspiels durchgegeben. Einer stürzt über die Polstergruppe und ein anderer stösst lärmend den Klubtisch um. Als Zuschauer fragt man sich, wie

viele blaue Flecken die Darsteller wohl davontragen … Selten so gelacht Es wird keinen Moment langweilig, ein Gag folgt dem anderen. Man kommt kaum nach mit Lachen. Das Stück ist so amüsant, dass manchmal gar die Akteure auf der Bühne sich das Lachen kaum verkneifen können. Die gute Stimmung ist auch in den Pausen vorhanden; das ganze Ensemble versprüht eine grosse Lebensfreude. Darstellerinnen und Darsteller sind: Konrad Gschwind, Brigitte Stöckli, Martin Wetzel, Sonja Zolari, Sina Bordate, Sandra Gschwind, Roman Küry, Mathias Bieri, Raphael Schwitter, Olivia Husi; Souffleuse Verena Schaub; Kulissen/Requisiten Ruedi Erdin; Regie Kurt Gschwind. Aufführungen Theater 2020 Theatergruppe MVH in der MZH Mammut, Hofstetten: Samstag, 18. Januar, 20 Uhr; es können noch Plätze reserviert werden unter Telefon 079 351 84 39 zwischen 19 und 20 Uhr oder per Mail: theater2020@mvhofstetten.ch. Sonntag, 19. Januar, 14 Uhr; Samstag, 25. Januar, 20 Uhr. Die stimmungsvolle Bar-Lounge ist für Apéro und nach der Aufführung geöffnet.

HOFSTETTEN

Differenzieren zwischen Baurecht und Moral bea. Geheimniskrämerei kann man dem Gemeinderat von Hofstetten-Flüh nicht vorwerfen. An seiner Sitzung vom Dienstagabend hätte er aus strategischen Gründen seine Einsprache zum Baurechtsverfahren der Stiftung Eternal Spirit hinter verschlossenen Türen besprechen können. Er entschied, das Traktandum im öffentlichen Sitzungsteil zu behandeln – und die Mitglieder führten eine sehr offene Diskussion zum Vorhaben der Stiftung. Eternal Spirit plant in Flüh ein Wohnhaus umzunutzen in eine Herberge, in der Personen aus dem In- und Ausland eine Freitodbegleitung in Anspruch nehmen können. Aus der Diskussion ging hervor, dass sich der Gemeinderat auf einer Gratwanderung befindet. Zum einen möchte er auf das Bedürfnis aus der Bevölkerung eingehen, auf Fragen und Bedenken Antworten zu liefern. Zum andern ist er zur Zurückhaltung verpflichtet. Es müsse differenziert werden zwischen Baurechtsfragen und einer Glaubensdiskussion über Ethik und Moral. Im laufenden Verfahren gehe es nur darum, dass die Bau- und Planungskommission als zuständige Behörde das Umnutzungsgesuch der Stiftung Eternal Spirit baurechtlich beurteilt und die Einsprachen – unter anderem die Punkte des Gemeinderates – behandelt, gab Gemeinderat Domenik Schuppli zu bedenken. Demgegenüber hielten Gemeindepräsident Felix Schenker und SP-Gemeinderat Thomas Zeis fest, dass man den Diskussionsbedarf seitens der Bevölkerung nicht ausklammern könne. Letztlich einigte sich der Rat darauf,

dass nicht die Gemeinde eine Infoversammlung organisieren sollte, sondern die Stiftung, wobei man ihr empfehle, auch den kritischen Stimmen Raum zu geben und den Anlass von einer neutralen Person führen zu lassen. Festlegung einer Obergrenze Zum weiteren Vorgehen im Baurechtsverfahren beschloss der Gemeinderat, an seiner Einsprache festzuhalten und erst nach dem Entscheid der Baubehörde abzuwägen, ob er an die nächste Instanz gelangen werde. Er möchte, dass die Bewilligung für das Stiftungs-Vorhaben an gewisse Bedingungen geknüpft ist. Unter anderem geht es um die Festlegung einer Obergrenze und um die Sicherstellung, dass die Abwicklung der Todesfälle der Gemeinde keinen Mehraufwand verursacht. In ihrer schriftlichen Stellungnahme zur Einsprache des Gemeinderates erläutert die Stiftung die Vorgänge und Abläufe einer Freitodbegleitung bis ins Detail. Daraus geht hervor, dass die Untersuchungen und das Administrative die kantonalen Stellen betrifft. Die Stiftung sieht bei der ausgesuchten Liegenschaft in Flüh einen der Standortvorteile in der grosszügigen Garage. Sowohl die Behörden als auch das Bestattungsinstitut könnten diese nutzen. Die Stiftung führt aus, dass sie offen sei für weitere Sichtschutzmassnahmen. Der Gemeinderat will nun in einem nächsten Schritt klären, ob Eternal Spirit eine Infoversammlung durchführen wird und wen sie dazu einladen möchte. Der Entscheid der Baubehörde zum Umnutzungsgesuch und den Einsprachen wird nicht vor Frühjahr erwartet.

D

er Forstbetrieb Schwarzbubenland mit Sitz in Seewen steht noch bis zum 24. Januar im Grosseinsatz. Entlang der Kantonsstrasse zwischen Büren und Seewen führt dieser einen Schutzwaldholzschlag, die 4. Etappe, im Zusammenhang mit dem Schutzwaldprojekt Bürenhorn durch. Aufgrund dessen ist die Strasse werktags zwischen 8 und 17 Uhr gesperrt, wobei der Postautodienst gewährleistet bleibt. Der Leiter des Forstbetriebs Schwarzbubenland, Christoph Gubler, ist sich bewusst, dass die Verkehrsbeschränkung, die seit dem 6. Januar in Kraft ist, unverzichtbar ist. «Wir holzen hier einerseits für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, auf der anderen Seite aber auch für die Natur.» Mit den zurzeit laufenden Arbeiten strebt man einen stufigen und stabilen Waldbestand an, wodurch das Gelände fixiert beziehungsweise stabilisiert werden kann. «Hier am Berg besteht immer eine gewisse Steinschlag- und Rutschgefahr des Waldbodens und zwar oberhalb wie auch unterhalb der Kantonsstrasse.» Der Leiter des Kreisbauamts III des Solothurner Amts für Verkehr und Tiefbau, Roland Ebner, bestätigt dies im Exklusivgespräch mit dem Wochenblatt. «Mit diesem Eingriff durch die Forstequipe werden die Strasse und ihr Umgelände in jeder Hinsicht sicherer.» Ebner sagt weiter, dass der Holzschlag von insgesamt 450 Kubikmetern Hiebsmenge so gesehen auch proaktiv als Vorsorge- und Sicherungsmassnahme für die Benutzer angesehen werden kann.

Dokumentieren ihr Interesse.: (v. l.) Stefan Kaiser, Strassenmeister, Peter Tanner, Forstingenieur Dorneck-Thierstein, Roland Ebner, Leiter Kreisbauamt III, Revierförster Christoph Gubler, und die Bürner Gemeinderätin Sabine Saner. FOTOS: WILLI WENGER

Im Gelände zeigt sich, dass das Forstpersonal äusserst anspruchsvolle Arbeiten auszuführen hat. Gubler weist auf die Steilheit des Geländes hin, in dem neben qualifiziertem Arbeiten Trittfestigkeit und letztlich auch Kondition zwingende Faktoren der Holzerei sind. Aus dem Wald geholt werden durch die sechs Forstwarte und vier Lehrlinge unter anderem Stammholz und Energieholz. Hier gelangen zum Teil schwere Maschinen wie der Vollernter zum Einsatz. Die windenunterstützte Holzerei mit einem Forsttraktor ist ebenso unverzichtbar wir die harte Arbeit an der Motorsäge, mit welcher unter anderem Buchen, Eschen oder Fichten geschlagen werden. Je nach Grösse des Baumes wiegt ein solcher zwischen fünf und sechs Tonnen. Eines ist überall gleich, wie Ebner und Gubler dezidiert unisono sagen. «Die Arbeitssicherheit und die Verkehrssicherheit sind zentral. Hier gehen wir absolut keine Kompromisse ein.» Dokumentiert wird dies auch durch drei Verkehrsteams, die entlang der Strasse Präsenz markieren und im Speziellen den einwandfreien Ablauf der Postautokurse gewährleisten. Zudem sorgen sie dafür, dass keine Strassenbenutzer in den Holzschlagbe-

reich über die Kantonsstrasse gelangen können. Der Grossteil des Waldes gehört öffentlich-rechtlichen Körperschaften und nur relativ wenig Privatwaldbesitzern. Diese werden aktuell nicht zur Kasse gebeten, denn der Kanton Solothurn, vertreten durch das Amt für Wald, Jagd und Fischerei sowie das Amt für Verkehr und Tiefbau, unterstützt durch Bundesbeiträge, kommt für die Kosten des Einsatzes auf, der vom Waldeingang beim Bürner Kohlerhof bis zur «Fünfliber-Kurve» auf Seewener Gemeindegebiet durchgeführt wird.

Entlang der Kantonstrasse Büren-Seewen wird zurzeit hart gearbeitet: Sechs Forstwarte und vier Lehrlinge holen 450 Kubikmeter Holz mit zum Teil schweren Geräten aus dem Wald.

WITTERSWIL

Gewappnet für alle Fälle Am Jahresrapport des Kantonalen Führungsstabs (KFS) in Witterswil erläuterten die Verantwortlichen, für welche Katastrophen und Notlagen der Kanton Solothurn sofort ein Bereitschaftsdispositiv bereitstellt und welche Übungen vorgesehen sind. jjz. Was unter dem Kürzel KFS trocken und amtlich daherkommt, ist für die Bevölkerung überlebenswichtig. So tritt der Kantonale Führungsstab des Kantons Solothurn in Funktion, wenn es zu Katastrophen, Notlagen oder grösseren Auseinandersetzungen zwischen Gruppierungen oder Ländern kommt. In solchen Lagen berät er den Regierungsrat und sorgt für den Schutz der Menschen, Tiere, Sachwerte und für die Umwelt. «Wir sind gut vorbereitet auf Naturkatastrophen, Brände, Stromausfall, Erdbeben, Hochwasser, Tierseuchen, usw.», erklärte Frau Landammann Brigit Wyss am Jahresrapport KFS. Die Verletzlichkeit der Bevölkerung sei gerade bei Stromausfall hoch und es gelte, die Risiken abzuwägen und entsprechend vorzusorgen. Dazu gehörten Ausbildung des KFS, Information und Kommunikation der Bevölkerung, Evakuierungsmöglichkeiten, Einsatz des Care Teams und vieles mehr. «Die Investitionen dazu zahlen sich aus, der KFS ist gut aufgestellt», war sie überzeugt. Als Dank und Symbol für ihre mahnenden Worte überreichte ihr Chef KFS Oberst i Gst Diego Ochsner eine Einsatzjacke des KFS. Wie von Stabschef Urs Schmid zu erfahren war, hat der Kanton Solothurn

Am Jahresrapport KFS in Witterswil: (v.l.) Daniel Urech, Kantonsratspräsident Solothurn, Regierungsrätin Susanne Schaffner, Landammann Brigit Wyss, Oberst i Gst Diego Ochsner, Chef KFS, und Stabschef KFS Urs Schmid. FOTO: JÜRG JEANLOZ 139 Notfalltreffpunkte eingerichtet, wo die Einwohnerinnen und Einwohner bei Notlagen hingehen und Schutz suchen können. Diese Notfalltreffpunkte sind meistens bei Schulhäusern, Mehrzweckhallen oder Zivilschutzanlagen, wo die Leute betreut, verpflegt, sowie psychologisch und sanitarisch versorgt werden. In allen Gemeinden wird ein Flyer an die Bevölkerung verteilt, an wen und wohin sie sich wenden kann. Schmid berichtete kurz über eine eindrückliche Übung, die die Maul- und Klauenseuche betraf und zeigte sodann

einen Kurzfilm über die Vorsorge des Bevölkerungsschutzes. Diego Ochsner, Chef KFS, orientierte über die kommende Übung im ausgebauten SBB-Eppenbergtunnel, die Versorgung von Tankstellen bei Stromausfall und das neue Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und Zivilschutz. Er dankte Gemeindepräsident Mark Seelig für das Kurzportrait über Witterswil und Inhaber Rolf Allemann für das Gastrecht, in dessen Gärtnerei den Jahresrapport durchführen zu dürfen.


SPORT

Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

13

EISHOCKEY

Die Saison ist noch nicht gelaufen

Jubel: Laufens Spieler können den Ligaerhalt feiern. Noch liegt aber mehr drin.

Dank dem 4:2-Erfolg in Burgdorf gegen Schlusslicht Koppigen hat die erste Mannschaft des EHC Laufen das Saisonziel bereits erreicht. Noch ist die Saison aber nicht vorbei, denn noch liegt Rang sieben drin und damit kann in den Playoffs dem mutmasslichen Leader Zunzgen-Sissach aus dem Weg gegangen werden. Edgar Hänggi

D

ie Ausgangslage vor dem Match am Samstag war so klar wie Wasser: Mit einem Sieg, egal ob in der regulären Spielzeit oder erst in der Verlängerung, hätte Laufen den Playoff-Platz gesichert und damit auch den Klassenerhalt. Anders als noch in der Hinrunde waren die Lau-

fentaler in der psychologisch günstigeren Situation. Auch bei einer allfälligen Niederlage hatte es das Team von Trainer Michael Strasser noch selbst in der Hand. Aber keiner wollte den schwierigeren Weg gehen. Es sollte ein enges Spiel werden. Die Wichtigkeit der Partie wurde bereits beim Einlaufen deutlich. 21 Spieler brachte Strasser aufs Eis – so viele wie nie in der laufenden Meisterschaft. Auch der Auftakt begann nach Wunsch. Nach 102 Sekunden lag Laufen vor 115 Zuschauern – darunter rund 35 mitgereiste – nach einem Treffer von Radovan Horvath in Führung. Als Philipp Aeppli gut zwei Minuten vor Drittelsende auf 2:0 erhöhte, schien alles in gewünschten Bahnen zu verlaufen. 23 Sekunden vor und 29 Sekunden nach der ersten Pause stellten aber zwei Tore von Koppigen alles plötzlich infrage. Laufen geriet dadurch aus dem Tritt und manch einem der Laufen-Anhänger wurde etwas flau in der Magengegend. Vier Minuten vor Ende des Mitteldrittels sorgte dann Aeppli für die erneute Laufner Führung. In der Kabine mahnte Strasser, man müsse unbedingt konzentriert bleiben, damit Koppigen nicht nochmals ausgleichen könne. Nach 22

FOTO: ARCHIVBILD EH-PRESSE

Sekunden fasste Laufen eine Strafe und musste sich in Unterzahl wehren. Doch die Baselbieter bekamen das Spiel wieder in den Griff, und als Koppigen kurz vor Schluss alles auf eine Karte setzte, machte Adrian Laubacher mit dem 4:2 alles klar. Damit ist der Ligaerhalt gesichert, das Saisonziel geschafft und Anfang Februar geht es in die Playoffs. Aktuell müsste Laufen gegen Zunzgen-Sissach spielen. Ein Derby brächte Zuschauer, aber in dieser Saison setzte es gegen ZS zwei klare Niederlagen ab. Noch hat Laufen zwei Spiele und die Chance, Lyss von Rang sieben zu verdrängen. Am Samstag muss die erste Gelegenheit gegen das in dieser Saison unberechenbare Altstadt genutzt werden. Dann gäbe es noch die Chance auswärts gegen Lyss. Die Aufgabe sei nicht einfach, meinte Strasser, aber die Ausgangslage sei halt doch eine andere. Wenn man ohne diesen Druck spielen kann, sei unter Umständen fast alles möglich, auch in den Playoffs. Für den Trainer ist aber dasselbe Thema, das ihn schon die gesamte Saison beschäftigt, zentral: «Wie viele Spieler habe ich zur Verfügung?»

EISHOCKEY

Wie aus der Eiskunstläuferin Nadia Häner ein Eishockey-Goalie wurde Ein Tag vor Weihnachten durfte Nadia Häner ihr erstes Geschenk in Empfang nehmen: die Ausrüstung für die dritten Olympischen Jugendspiele, die am 9. Januar in Lausanne begonnen haben und noch bis zum 22. Januar andauern. Morgen Freitag (20 Uhr) steht das Spiel gegen Tschechien und am Sonntag (11 Uhr) jenes gegen Japan auf dem Programm. eh. Nadia, die Mitte Februar 16 Jahre jung wird, sitzt im roten Trainer mit der Aufschrift SUI am Tisch und strahlt. Es sei schon ein ganz spezielles Gefühl, für die Schweiz an einen grossen Anlass gehen zu dürfen. «Seit ich im U16-Nationalteam bin, waren die Olympischen Jugendspiele ein Thema. Mitte Dezember erhielt ich eine Mail von Swiss Olympic und zwei Tage später kam das offizielle Aufgebot. So richtig bewusst, dass ich dabei sein darf, wurde mir aber erst, als ich das Material abholen konnte. Auf jedem Teil prangte das Schweizer Kreuz. Da läuft es dir kalt den Rücken hinab.» Eishockey statt Eiskunstlauf Begonnen hatte Nadia in Laufen als Eiskunstläuferin. Ihre beiden Brüder Sandro und Simon spielten in derselben Halle Eishockey. Da konkretisierte sich rasch der Gedanke, dass sie doch lieber Eishockey spielen möchte. «Anfangs war ich Feldspielerin, aber dann wollte ich unbedingt ins Tor. Für mich ist Goalie die spannendere Position, denn ich finde, man hat mehr Einfluss auf das Spiel. Du musst sehr beweglich sein, immer aktiv, auch gedanklich, und du kannst mit guten Leistungen entscheidend auf das Ergebnis einwirken.» Vater René ist ein grosser Fussball-Fan, war lange Präsident des FC-Basel-Fanklubs.

Dennoch hat es ihn nicht geschmerzt, dass seine Kinder den Wintersport bevorzugten. «Hauptsache ist doch, dass die Kinder Sport machen und dass sie daran Freude haben. Simon, unser Jüngster, spielt ja jetzt in Breitenbach Fussball.» Sein älterer Bruder Sandro spielt mittlerweile in Nunningen Unihockey. Nadia wechselte von Laufen zu Zunzgen-Sissach und dann vom Oberbaselbiet zum EHC Basel. Der Verein ist jetzt auch der Basisklub, wo sie aktuell die Mehrzahl der Trainings und Spiele bestreitet. Im Nachwuchs spielt Nadia bei den Jungs. Auch in der U17 des EHC Rheinfelden ist sie aktiv und gehört zusätzlich dem Kader des Frauen-B-Teams der GCK Lions in Zürich an, wo sie Erfahrungen sammeln kann. Stützpunkttrainings mit dem U16-Nationalteam sowie Fördertrainings stehen zusätzlich auf dem Programm. Aber es gibt im Leben von Nadia nicht nur Eishockey. «Mir ist eine Berufsausbildung sehr wichtig. Ich bekam dank einer TalentCard beim Bau- und Verkehrsdepartement in Basel die Möglichkeit, eine Sportlehre als Büro-Assistentin zu machen und kann in Liestal eine Sportklasse besuchen. Der Vorteil ist, dass man so für Trainings und Spiele ohne Probleme dispensiert wird, da es zur Arbeitszeit zählt.» Im Hause Häner braucht es bei all den unterschiedlichen Orten und Zeiten eine minuziöse Planung. Dafür ist in erster Linie Mutter Susanne zuständig. «Anfangs wollte ich das ja alles nicht. Mir schien der Aufwand unverhältnismässig. Doch dann wächst man als Eltern hinein. Auch das Kochen wird manchmal eine Herausforderung. Nadia hat einen strengen Ernährungsplan.» Vater René ist, wann immer es möglich ist, ebenfalls

Spannung: Die Familie Häner (v. l. Nadia, Simon, René, Sandro, Susanne) blickt den kommenden Tagen in Lausanne gespannt entgegen.

FOTO: EH-PRESSE

dabei. So etwa auch letzten Samstag, als Nadia mit der U17 von Rheinfelden ein Spiel gegen Luzern austrug und Simon nur unweit neben der Eishalle mit Breitenbach ein Hallenturnier bestritt. Auch Susannes Eltern sind immer zur Stelle, wenn es darum geht, Nadia zu unterstützen. So kann getrost vom Familienunternehmen «Nadia» gesprochen werden.

In grosse Fussstapfen getreten In Nunningen, ein Dorf mit bald 2000 Einwohnern, ist man stolz auf Nadia, denn man hat wieder einen Teilnehmer an Olympischen Spielen. Nadia tritt sozusagen in die Fussstapfen von Erwin Vogt, der als Schütze gleich an drei Olympischen Spielen (1964 Tokio, 1968 Mexiko und 1972 München) teilnahm. Vergleichen lässt sich das zwar nicht,

aber die Freude ist dennoch bei allen gross. Die Eröffnungsfeier am vergangenen Donnerstag verfolgte Nadia noch am TV. Das Eishockeyteam reist erst heute ins olympische Dorf. «An der Schlussfeier sind wir dann dabei, darauf freue ich mich sehr.» In Lausanne sind dann auch die Eltern selbstverständlich live dabei.


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DORFPLATZ

Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

EINGESANDT

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GEDANKENSTRICH

40 Jahre Turmbläser

deutsche Sprach = schwere Sprach !!!!

Gaby Walther Gründer: (v.l.) Toni Cueni, Iwan Borer, Paul Kümin und Fritz Meyer. Vier Musiker, damals alle Mitglieder der Stadtharmonie, beschlossen ein Quartett zu gründen. Dies waren zwei Trompeten (Paul Kümin und Iwan Borer) und zwei Posaunen (Toni Cueni und Fritz Meyer). Sie übten wöchentlich und suchten passendes Notenmaterial; nach den Proben sassen sie oft beisammen bei einem Glas «Kümin-Wein» – Paul kam nämlich aus einer Weinbauern-Familie. Sie hatten schon bald die ersten Auftritte wie Hochzeiten und Firmenjubiläen und dann auch sehr offizielle Auftritte. Im Mai 1986 gab es ein grosses Fest anlässlich der Turm-Renovation der St. Katharinenkirche. Bei der Renovation hatte mein Gatte Fritz Meyer die Idee, die Jalousien bei den Glocken im Turm ein- und aushängen zu können, um bei besonderen Gelegenheiten da oben in luftiger Höhe eine Turmmusik zu bieten; man muss waghalsig sein, um den Aufstieg zu den Glocken zu bewältigen. Erstmals nun spielte das Quartett zum Fest der Turm-Renovation und seither nennen sie sich Turmbläser. Die Jahre gingen hin – sie spielten am Museumsfest in historischen Kostümen. Beim Grossanlass 700 Jahre Laufen gab

FOTO: ZVG

es mehrere Auftritte. Sie spielten mehrere Jahre an der Mitternachtsmesse in der Katharinenkirche und an Allerheiligen auf dem Friedhof. Natürlich gibt es in vier Jahrzehnten Fluktuationen. Mathias Kümin (jetzt Dirigent der Stadtmusik) trat als blutjunger Trompeter in die Stapfen seines Vaters Paul Kümin, der allzu früh verstorben ist. Seit einiger Zeit dabei ist auch Patrick Wyss. Mein Gatte Fritz Meyer hat sich per Ende 2019 altershalber schweren Herzens verabschiedet. Meistens wurde und wird er vertreten von René Lutz. Nur das Gründungsmitglied Toni Cueni ist immer noch dabei. Vor vielen Jahren hatte das Quartett die Idee, am Neujahrstag am Nachmittag vom Turm zu spielen. Sie waren vorerst zu bescheiden, um dies öffentlich kundzutun. Endlich wandte man sich an die Gemeinde und nun ist das Turm-Konzert am Neujahrstag mit Ansprache des Stadtpräsidenten und anschliessendem Apéro eine Tradition. Ich wünsche den Turmbläsern weiterhin Freude und Erfolg. Lotty Zemp

EINGESANDT

Sonne, Mond und Sterne

Harmonie Büsserach: Auftakt mit den eigenen Jungmusikantinnen und Jungmusikanten. FOTO: ZVG

VERANSTALTUNG

Dark Rock in der Biomill

Gelgia Caduff: Die Sängerin sorgt für eine fulminante Bühnenshow.

Am vergangenen Wochenende fand die Premiere der diesjährigen Unterhaltungskonzerte der MG Harmonie Büsserach unter dem Motto «Sonne, Mond und Sterne» statt. Der gelungene Konzertauftakt ist den eigenen Jungmusikantinnen und Jungmusikanten mit modernen Hits wie «Shallow» oder «House of Rising Sun» zu verdanken. Nach einer ersten kurzen Pause liess die Musikgesellschaft den Puls des Publikums ansteigen und nahm es für den restlichen Abend mit auf eine galaktische Fahrt durch Raum und Zeit. Das Konzert wurde mit dem Konzertmarsch «The Stars und Stripes Forever» eröffnet. Mit dem was folgt, wurden alle Geschmäcker getroffen: Nicht nur die wunderschöne Filmmusik von John Williams zum Film «E.T.», sondern auch «Suite from Star Wars», oder «Jupiter Hymn from The Planets» bezauberten das Publikum. Als die Moderatorin Rachel Beroggi dem Publikum die «Sym-

phonic Suite from «Star Trek» mit dem bekannten Star-Trek-Gruss ankündigte, waren auch die älteren Besucher hin und weg. Moderner und solistischer wurde es im nächsten Teil. Highlight war unter anderem Jonas Mosimann auf der Posaune, der mit «Fly Me to the Moon» überzeugte. Ein Hauch romantische Stimmung brachte zudem der Song von Elton John «Don’t let the sun go down on me». Konzertschluss machte der stimmige Evergreen «Walking on Sunshine». Bei so viel musikalischer Beglückung setzte das Ensemble dem Abend mit dem letzten Stück das i-Tüpfelchen auf und verabschiedete sich – wer hätte es anders erwartet – mit dem Solothurner Marsch. MG Harmonie Büsserach Weitere Konzerte: Freitag, 17. und Samstag, 18. Januar, jeweils um 20 Uhr im Konzertsaal Büsserach. Reservation unter 061 766 96 00 oder daniel.mosimann@treuhandzumamtshaus.ch. Barbetrieb ab 23 Uhr.

FOTO: ZVG

WoS. Ausverkauftes Haus und Standing Ovations: Als Gelgia Caduff vor zwei Jahren ihre Rockoper «Heartstrings» aufführte, gab es im Publikum kein Halten. Das gleichnamige Album funktioniert aber auch ohne Theatralik, wie sich beim Hören der einnehmenden dunklen Songs des Werks zeigt. Nun bringt Gelgia Caduff diese Tracks auf die Konzertbühne, zusammen mit vielen weiteren Tracks aus ihrer langen Karriere: Sie war mit Bands wie Cell Division und Andy Hates Us auf internationalen Tourneen, arbeitete mit Künstlern wie Sven Friedrich, Metallspürhunde, Kissin Black und Sylphe

zusammen. Im Jahr 2008 schrieb sie die Rockoper «From Genesis To Decay», die im National Theatre in Namibia aufgeführt wurde. Die Show führte sie durch Schweizer Radiostationen und in die «SRF»-Show «Aeschbacher», wo sie mit einer Schlange auftrat. Zehn Jahre später veröffentlichte sie ihr zweites Soloalbum, die Rockoper «Heartstrings. Gelgia Caduff steht für eine ausdrucksstarke Stimme, experimentelle Rocksongs und eine fulminante Bühnenshow. Davon kann man sich nun am 18. Januar in der Biomill Laufen überzeugen. Ebenfalls auf der Bühne stehen wird Kissin Black.

VERANSTALTUNG

Vorfasnachtsveranstaltung aufs Neue Am Wochenende vom 15./16. Februar, findet in Laufen nach einigen Jahren der Stille wieder eine Vorfasnachtsveranstaltung statt. Satirisch werden die Geschehnisse in und um die Stadt Laufen «aufgearbeitet» und durch fasnächtliche Klänge ergänzt. Wie das diesjährige Motto der Laufener Fasnacht schon andeutet, sind die aktuellen Themen zwischen «Alt und Jung» nicht nur als fasnächtliches Thema zu sehen, nein sie sind top aktuell. Das Ensemble (mehr

wollen die Verantwortlichen nicht verraten) freut sich, seine Besucher auf die Fasnacht 2020 beim ersten «Steimeyer’s Fasnacht’s Chiechli»einzustimmen. Die Aufführunf findet im Saal des HotelRestaurant Central in Laufen statt. Rainer Meyer Aufführungsdaten: Samstag 15. Februar, 20 Uhr, Sonntag, 16. Februar, 17 Uhr. Vorverkauf: Sonntag 26. Januar, 11 bis 13 Uhr, Eingang Saal Hotel-Restaurant Central, Eintritt CHF 25.-, Maximal 2 Eintrittskarten pro Person

Liegt ein handadressierter Brief in meinem Briefkasten, versuche ich vor dem Öffnen immer zu erraten, von wem er sein könnte. Die Handschrift meiner Schulfreundin würde ich heute noch erkennen und als Kind faszinierte mich die schwungvolle Schrift meines Vaters, die ich damals kaum entziffern konnte. Heute fällt mir das Erraten der handadressierten Briefe schwerer. Sie sind seltener geworden und ich weiss nicht, wie die Handschriften meiner neueren Freunde aussehen. Ihre Spuren, die sie hinterlassen, sind von ganz anderer Natur, bestückt mit Bildern und Kommentaren auf Facebook und Co. Einen Brief von Hand zu schreiben, erfordert Sorgfalt und viel Zeit. Eine kurze Unachtsamkeit, ein zu schneller Schwung, eine zittrige Hand und die schöne Karte landet im Papierkorb. Wie einfach ist doch das Schreiben am Computer – Korrekturprogramm, Delete, Neustart. Das würde man jedenfalls meinen. So war mein Text geschrieben und das Korrektorat machte seine Arbeit. Doch dann, kurz vor Redaktionsschluss, fand ich den Titel «Laufen feiert sein Jubiläum» doch etwas zu fade. Ich werkelte drumherum, was leider fatal war, ich jedoch in der Hitze des Gefechts beziehungsweise kurz vor dem Drucktermin der Zeitung nicht mehr wahrnahm. Das Resultat: Ein Titel mit zwei Grammatikfehlern, und das auf der Titelseite! Immerhin weiss ich nun wieder, dass das Wochenblatt beachtet wird. «Zwei Fehler in der Headline – einfach nur peinlich», schreibt mir Verena. «Aber, aber!! so ein Deutschfehler in der Haupttitel-Beschreibung!Es ist eine allgemeine Schwäche der heutigen (Schweizer) Gesellschaft», empört sich Marianne in nicht lupenreinem Deutsch. «Deutsche Sprach = schwere Sprach!!!! Und das auf der Frontseite!», hat auch Elsbeth ins kurze E-Mail getippt. «Kann jemand auf Ihrer Redaktion noch Deutsch?», fragt sich Arnold. Sattelfest in der Rechtschreibung, nicht aber im Anstand ist Lisa, die mir den Artikel mit Rotstift markiert kommentarlos per Post zusendet. «Die Pisa Studie lässt grüssen» (sic!), bedauert Rolf. Nun, es ist nicht PISA, sondern Flüchtigkeit, die sich hier bemerkbar macht. Ärgerlich, ärgerlich! Habe ich nicht meinem Sohn schon hundert Mal gesagt, dass er am Schluss eines Tests seine Arbeit noch mindestens zweimal gut durchlesen muss, um solch blöde Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden? Immerhin, nichts ist älter als die Zeitung von gestern. Wir geloben Besserung.

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Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

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LESERBRIEF

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Jung und kompetent

Junge und Erfahrene als guter Mix

Einsatz für soziale Projekte

Ein Macher und kein Schwätzer

Bei der Durchsicht der Stadtratskandidaten ist es Rene Croll wohl entgangen, dass wir mit Cédric Jeanbourquin ebenfalls einen jungen Kandidaten für den Stadtrat nominieren. Wollen Sie und auch Sie, Herr Croll, neben neuen jungen Kräften auch eine kompetente junge Kraft im Stadtrat? Dann empfehle ich Ihnen, auch Cédric Jeanbourquin zwei Mal auf Ihre Liste zu schreiben. Genügend Platz hat es ja noch. Cédric Jeanbourquin erlernte seine politischen Fähigkeiten sehr früh im Jugendrat BL und danach im Vorstand der JSVP BL. Er vertiefte sein Wissen, insbesondere durch den Einsitz in der Umweltkommission und Sozialhilfebehörde von Laufen. Die Ämter nimmt er mit Weitsicht und Sachverstand wahr, und das über die Parteigrenzen hinaus. Auch wenn es Ihnen aus parteiideologischen Gründen vielleicht schwerfällt, geht es im Amt als Stadtrat in Laufen nicht primär um Parteipolitik, sondern vielmehr um die Zukunft von Laufen. Hatte Laufen doch genügend Parteipolitik in jüngster Vergangenheit, darum ein Ja für eine neue Ära. Nandor Frey Vorstand JSVP BL

Als Vater und als Aktivturner erlebe ich, wie junge Erwachsene sowohl am Familien- wie auch am Beizentisch seriös, gut informiert und «jugendlich-frisch» politische Themen diskutieren. Toll und absolut unterstützungswürdig, dass sich Michael Schwyzer und Severin Broch als Jüngste aller Kandidierenden für ein politisches Amt zur Verfügung stellen. Dieser Generation gehört die Zukunft! Carole Seeberger kenne und schätze ich, seit wir gemeinsam in der Sozialhilfebehörde der Stadt Laufen einsitzen. Für eine Politikerin und deren Arbeitsweise sind die Eigenschaften «ruhig», «effizient», «unspektakulär» und «beharrlich» ein absolutes Kompliment. Verbunden mit grosser Sozialkompetenz, Sachkenntnis und lösungsorientiertem Denken, kann sich eine Gemeinde für ihr Departement «Soziales und Gesundheit» nichts Besseres wünschen. Wer Einblick hat ins politische Geschehen weiss, dass ein Stadtratsmandat mehr Knochenarbeit als Honiglecken ist. Allen Kandidatinnen und Kandidaten gebührt ein grosses Merci! Daniel Gerber-Meury Laufen

Brigitte Schalch, geboren 1969 und aufgewachsen in Therwil, stellt sich für die Parteilosen Zwingen zur Gemeinderatswahl auf. Schon in jungen Jahren setzte Sie sich für soziale Projekte (Storchenbus Oberwil) und den Naturschutz ein. Neben Ihrer beruflichen Tätigkeit als Drogistin arbeitet Sie in diversen Verbänden und Vereinen im Vorstand mit. Nach dem Umzug nach Zwingen im Jahr 1998, folgten Jahre als Mutter, Tagesmutter und Betreuerin des Genossenschaftskaffees in Zwingen.

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Glaubwürdig und kompetent Sabine Asprion habe ich als glaubwürdige Persönlichkeit kennen gelernt. Sie beeindruckt durch ihre Kompetenz und sachliche Art, wie sie Herausforderungen anpackt: stets lösungsorientiert

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Beibehalten der Meinungsfreiheit Am 9. Februar stimmen wir darüber ab, ob die Antirassismus-Strafnorm auf die sexuelle Orientierung ausgeweitet werden soll. Frage: Sind gleichgeschlechtlich orientierte Menschen nicht schon längst gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft? Haben sie es nötig, per Gesetz zu einer vermeintlich schwachen und schützenswerten Minderheit degradiert zu werden? Wenn sie es als nötig erachten, bestehen doch bereits genügend rechtliche Grundlagen, um sich gegen Ehrverletzung, Beschimpfung, Drohung, üble Nachrede oder Verleumdung

zu wehren. Gewaltaufrufe und -Taten sind sowieso schon längst strafbar. Die zur Abstimmung gelangende Gesetzeserweiterung stufen wir als Angriff auf unsere Redefreiheit ein und dies kommt einem Zensur-Gesetz gleich. Die Meinungsäusserungsfreiheit ist ein zu hohes Gut, als dass sie zusätzlich zur bereits bestehenden RassismusStrafnorm noch erweitert werden soll. Darum NEIN am 9. Februar zum erweiterten Antirassismusgesetz.

Das Pilotprojekt Schülermittagstisch Laufen wurde in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Chrättli aufgenommen und verwirklicht. Sie hat ausserdem das Referendum «Quellen retten», mit Ihrer Standhaftigkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Brigitte Schalchs Interesse gilt der Dorf- und Quartiergestaltung von Zwingen. Eine gute Infrastruktur, soziale Einrichtungen für alle Altersklassen sowie die wirtschaftliche Förderung der Unternehmer von Zwingen stärken das Dorf und das Vereinsleben. Bewährtes soll gefestigt und nicht neu erfunden werden. Aufgrund ihres Leistungsausweises kann ich Ihnen Brigitte Schalch für ein Gemeinderatsamt empfehlen. Sandra Jermann Zwingen

und nicht polemisierend. Als Stadträtin für Bau und Planung zeigt sie Augenmass im Spannungsfeld zwischen Wünsch- und Machbarem; sie trägt Sorge um den Wohn-, Arbeits- und Lebensraum unserer Gemeinde. Ihre zupackende Art tut Laufen auch in der Zukunft gut. Deshalb steht Sabine Asprion auch zweimal auf meinem Wahlzettel. Barbara Hellinger Laufen

EINGESANDT

Mit Jung und Alt Röschenz gestalten

Wer dieses Banner gesprayt hat, wissen viele. Uneigennützig und mit Herzblut hat er sich für den Erhalt der beiden Quellen Bernhardsmätteli und Pfandel eingesetzt und das Laufental und Zwingen vor massivem Lastwagenverkehr verschont. Wenn er etwas anpackt, dann setzt er dies mit Herzblut um. Und das Unmögliche wurde wahr, die Quellen konnten gerettet werden. Peter Huebers politische Aktivitäten für die Gemeinde Zwingen begannen 1990, als er in den Gemeinderat gewählt wurde. Schon früh hat er sich für die Schule engagiert. Er war Primar- und Sekundarschulpflegepräsident und zuständig für Bildung und Kultur im Gemeinderat. Seit 2018 führt er im Gemeinderat das Departement Soziales. Seit mehr als 15 Jahren ist er Präsident der Burgergemeinde Zwingen und hat folgende Projekte realisiert: Rettung der Quellen Bernhardsmätteli und Pfandel, Kräutergartengestaltung, Gründung der Kräuterzunft, Verein Rägeboge und DepoNie im Quellgebiet und noch einiges mehr. Attestiert werden Peter Hueber Teamfähigkeit, rasche Auffassungsgabe und Umsetzung. Bei den Parteilosen Zwingen kann er diese Talente einsetzen und sich sich voll der Sachpolitik widmen. Geben Sie Peter Hueber die Stimme, respektive wählen Sie an den Gemeindewahlen am 9. Februar die Liste 15 der Parteilosen Zwingen. Kevin Mühlheim Zwingen

Martin und Rita Bracher Büsserach

1. - 15. Februar 2020 Volkshaus | Basel

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Gemeinde Wahlen auf Rekord-Kurs Mit dem Teilnehmerrekord an der letzten Gemeindeversammlung zeigten viele Wahlner und Wahlnerinnen Interesse an der Dorfpolitik. Und an einem öffentlich und klar diskutierten Thema. Ein weiterer Rekord liegt darin, dass sich die Gemeinderatskandidaten auf einer einzigen parteiunabhängigen Liste zusammengeschlossen haben. Das zeigt das Potenzial zur Zusammenarbeit. Den weiteren Rekord, «keine Frau im Gemeinderat», den sich unser Dorf zur Zeit noch mit zwei anderen Laufentaler Gemeinden teilt, darf ruhig aufgegeben werden. Ebenso das Interesse an stillen Wahlen. Gerade deshalb gilt Karin Schwab Troxler vorweg ein ausgesprochenes Dankeschön! Denn dank ihr haben alle Stimmberechtigten in unserem

Dorf die Chance über die Personen am Steuer, und damit auch über das Geschehen im Dorf, mitzubestimmen. Die Zukunft stellt uns auch in Wahlen viele spannende Fragen, die von allen diskutiert werden müssten, da sie uns alle und kommende Generationen betreffen. Ja, ich denke da unverhohlen auch an die Mobilfunkantennen in unserem Dorf. Und da wünsche ich mir verantwortungsvolle und klare Stimmen im Gemeinderat. Stimmen, die sich kritisch für eine umfassende Gesundheit aller Dorfbewohner einsetzen. Wählen Sie unsere neuen Gemeinderatsmitglieder am 9. Februar ebenso kritisch und verantwortungsvoll! Florian Jaton Wahlen

Liste CVP-Röschenz: (v.l.) Guido Rabaglio, Myriam Born-Meury, Remo Oser, Barbara Ammann, Pascal Schweighauser, Geraldine Merz und Michel Borer. FOTO: ZVG Unter dem Motto «Hand in Hand – mit öis Junge und Alte – zämme Röschenz gstalte» stellen sich offene und vielfältige Persönlichkeiten aus allen Teilen der Röschenzer Bevölkerung zur Wahl. Die Berufs-Palette reicht vom pensionierten Schulleiter, der medizinischen Praxisassistentin über den Juristen, die Gymnasiastin und den Feuerwehrmann bis zur Medienmanagerin und dem IT-Unternehmer. Mit einem erfrischenden Durchschnittsalter von 43 Jahren und einem fast hälftigen Frauenanteil ist es der CVP-Röschenz gelungen, eine aus-

gewogene Liste von engagierten Röschenzerinnen und Röschenzern zur Wahl in den Gemeinderat zu gewinnen. «Zämme» setzen sie sich ein für ein «Dorf voll Läbe», aktive Vereine, den Ausbau der Schul- und Freizeit-Infrastruktur, für die Stärkung der Kindertagesbetreuung und die Bereitstellung eines breiten Aktivitäten-Angebots für «60-Plus». Eine Liste so vielseitig wie unser Dorf. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Isabella Oser CVP-Röschenz

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und Schüler unterrichtet und erhalten auf ihre Stärken zugeschnittene, persönliche +rbeitspläne. Die Zuteilung in die Leistungszüge der Sekundarschule ist sehr »exibel und wird ständig dem Niveau der Schülerin oder des Schülers angepasst. Die academia in Reinach bietet eine ganztägige Betreuung inklusive Hausaufgabenhilfe.

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Schildbürgerstreich der FDP

Sanierung Passwangstrasse

Mit 20 Kilometern Länge ist die Passwangstrasse die wichtigste Verkehrsverbindung nach Solothurn. Die vor Jahren geplante und teilweise fertiggestellte Sanierung der Strasse darf als Generationenprojekt bezeichnet werden. Das Bauwerk hat eine Lebensdauer von rund 80 Jahren. Eine Mehrheit im Solothurner Parlament hat sich unlängst für die Vollendung der Sanierung ausgesprochen, in meinen Augen völlig nachvollziehbar und richtig. Inzwischen hat uns die Ankündigung eines Referendums gegen die Sanierung der Passstrasse erreicht, ausgerechnet von einem regionalen FDP Vertreter. Es handelt sich um Christian Thalmann (FDP, Breitenbach). Schon im Kantonsrat bekämpfte Mark Winkler (FDP, Witterswil) das Projekt. Viele Schwarzbuben sind im täglichen Geschäftsleben oder in der Freizeit auf diese Jurapassage angewiesen. Heute können Postautos nur schwer oder teilweise gar nicht kreuzen. Bei einer Nicht-Vollendung der begonnenen Strassensanierung verliert das re-

gionale Baugewerbe nicht nur wichtige Aufträge, auch die Wettbewerbsfähigkeit von hiesigen Dienstleistungsbetrieben gegenüber «äne am Berg» steht auf dem Spiel. Kurz und gut, eine intakte Verkehrsverbindung zwischen dem Schwarzbubenland und den übrigen Kantonsteilen ist für die Region und für den kantonalen Zusammenhalt von grosser Wichtigkeit. Im Jahre 2002 hat die Bevölkerung des Kantons Solothurn ja gesagt zu den teuren Umfahrungen in Solothurn und Olten, wofür wir bis heute höhere Motorfahrzeugsteuern zahlen. Jetzt soll ausgerechnet bei einem wichtigen Bauwerk im Schwarzbubenland gespart werden, welches bereits zur Hälfte gebaut ist. Dabei kann es kaum günstiger sein, jedes Jahr tausende Löcher in der Passwangstrasse zu flicken und meterweise Teer aufeinanderzuschichten, anstatt die Strasse einmal umfassend und nachhaltig zu sanieren. Kantonsrätin Sibylle Jeker Präsidentin SVP Schwarzbubenland

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Sanierung Passwangstrasse Da wird endlich die Sanierung der maroden Passwangstrasse beschlossen und ausgerechnet aus dem Thierstein erfolgt Opposition. Der velofahrende FDPKantonsrat Christian Thalmann meint, die Sanierung der Passwangstrasse, immerhin eine ÖV–Strecke, die täglich mehrmals mit Gelenkbussen befahren wird, sei nicht nötig. Das Geld könne anderweitig eingesetzt werden. Wir Thiersteiner ärgern uns schon Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, über die Flickarbeiten am Passwang, die kein Ende nehmen. Jetzt endlich hat der Kanton, nachdem alle anderen Kantonsstrassen von Olten bis Grenchen und von Gänsbrunnen bis ins Wasseramt saniert sind erkannt, dass eben der Passwang einer gründlichen Sanierung bedarf. Es ist für mich unverständlich, dass Thalmann, als Thiersteiner, Opposition macht. Warum kommt diese Opposition erst jetzt, nachdem das obere Teilstück bereits saniert ist. Wenn schon dann hätte früher überlegt werden müs-

sen, ob eine Sanierung nötig ist. Dass die lange Brücke saniert werden muss, ist schon lange bekannt. Ob die gewählte Lösung, die für die «lange Brücke» vorgesehen ist, das Gelbe vom Ei ist, kann ich nicht beurteilen. Ich hoffe doch sehr, falls das Referendum zustande kommt, dass die Bevölkerung des Kantons auf das Buebetrickli von FDPThalmann zusammen mit dem SP-Esslinger aus Seewen nicht hereinfällt und bei einer allfälligen Abstimmung wie der Kantonsrat stimmt. Die Sanierung wurde vom Kantonsrat mit 64:11 Stimmen genehmigt. Dass viele Thiersteiner, wie im Beitrag erwähnt, gegen die Passwang-Sanierung sind, ist eine reine Behauptung von Thalmann, es wurde dazu keine Umfrage gemacht. Ich jedenfalls, und viele meiner Thiersteiner Bekannten sind für die Sanierung. Richard Grolimund Erschwil

Am Passwang wird seit Jahren geflickt. Vor einigen Jahren nun hat der Kanton erkannt, dass es so nicht weiter gehen kann. Es wurde beschlossen, eine umfassende Sanierung vorzunehmen. Der erste Abschnitt ist seit letztem Jahr fertiggestellt. Für die einen ist das nun eine Autobahn, für die anderen ein sicherheitskonformer Ausbau, der über viele Jahrzehnte keine weiteren baulichen Massnahmen mehr erfordern, und im Unterhalt um einiges günstiger zu stehen kommen wird. Einheimische wissen es: Die Hänge am Passwang «wandern», die Sanierung ist deshalb eine notwendige, wenn auch teure Baumassnahme. Nun steht die zweite Tranche an. Es gibt Schwarzbuben, welche sich dagegen aussprechen. Ich bin der Ansicht, dass man nicht 21 Millionen Franken für die erste Etappe ausgeben kann und dann den Rest nur repariert, statt nachhaltig saniert. Auch auf dem zweiten Abschnitt sind die Felsverankerungen notwendig und grosse Stützmauern müssen ersetzt werden. Es wird angeführt, man solle die Strasse weniger breit ausbauen. Wer schon einmal im Postauto gesessen ist und einen Vollstopp erleben musste, weil ein Traktor mit Heupresse entgegenkam, sieht ein, dass diese 50 Zentimeter kein Luxus sind. Befürchtungen, dass die weiteren Kantonsstrassen, wie der Kreisel in Breitenbach oder die demnächst ebenfalls zu sanierenden Strassenstücke zwischen Büsserach und Breitenbach, leiden werden, sind mindestens aus finanzieller Gemeindesicht unbegründet. Seit der Kantonsrat meinen Antrag angenommen hat, ist die Finanzierung der Kantonsstrasse alleinige Sache des Kantons, auch wenn wir uns in den nächsten Jahren zwischendurch an den einspurig befahrbaren Baustellen gedulden müssen. Ich appelliere an die Lüsseltaler Bevölkerung, ein positives Signal an die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner im Kanton zu senden. Dass Schwarzbuben gegen ein Projekt opponieren, das ihnen selber am meisten nutzt, wird ennet dem Berg nicht auf Verständnis treffen. Eine zeitnahe Sanierung der zweiten Etappe sollte nicht untergraben werden. Susanne Koch Kantonsrätin/Gemeindepräsidentin Erschwil

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Bericht «Solothurns Irrsinn» Mit grossem Interesse habe ich den Bericht vom Kantonsrat Cristian Thalmann gelesen. Bravo Herr Thalmann. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Diese unglaublichen 25 Millionen, die nun zusätzlich verbaut werden, sind doch nur zur Förderung der Schwertransporte gedacht. Für den normalen Strassenverkehr ist eine Anpassung der Passwangstrasse sicher nötig aber nie in diesem Ausmass. Die ganze Strassenführung ist aber in keiner Weise für 40 Tonnen Fahrzeuge geeignet. Wenn man in den betroffenen Ortschaften von Oberbeinwil bis Zwingen den Verkehr beobachtet, kommen einem die Angstgefühle und Schweisstropfen hoch. Keine der Ortschaften ist für diese Schwerverkehrstransporte ausgebaut. Die schweren Unfälle sind vorprogrammiert, weil für Normalbürger zu wenig Trottoir-Platz vorhanden ist. Ich bitte die Bevölkerung, das Referendum vollumfänglich zu unterstützen. Hans Peter Abegglen Büsserach

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DENKPAUSE

180 Tage im Landrat; «luege, lose, laufe»

Ermando Imondi, Landrat SVP Am 1. Juli 2019 trat ich mein neues Amt als Landrat und damit die Nachfolge meines Parteikollegen Georges Thüring an. Nach 180 Tagen ziehe ich eine erste, positive Bilanz und bezeichne diese Zeit als intensiv, lehrreich und herausfordernd. Anders als vielen neuen Führungskräften in der Wirtschaft ging es mir in den ersten 180 Tagen nicht darum, das Bestehende umzukrempeln. Vielmehr habe ich mich an das Motto gehalten, das ich schon bei der Übernahme des Gemeindepräsidiums in Zwingen geholfen hat: «Luege, lose, laufe». Ich habe in dieser ersten Zeit viel zugehört und Fragen gestellt. Deshalb kann ich heute, nach genau 180 Tagen im Amt zufrieden feststellen: «Ich bin im Landrat angekommen. » Ich muss gestehen, dass mir der Wechsel vom Gemeindepräsidenten zum Landrat nicht immer ganz leichtgefallen ist. So habe ich mich

dabei ertappt, dass ich als Landrat doch manchmal durch die Brille eines Vertreters der Gemeindebehörde geschaut habe. Doch ab und zu durch eine andere Brille zu schauen, kann meiner Meinung nach durchaus gewinnbringend sein, denn das bedeutet, dass ich die Anliegen anderer besser verstehen und einordnen kann. «Die Fülle der Informationen und Themen haben mich überwältigt». Ich habe mich in der ersten Zeit als Lernenden gefühlt, auch wenn mir meine langjährige politische Erfahrung sehr zugutekam. Vor allem die etwas ruhigere Zeit während den Herbstferien hat mir erlaubt, mich den Akten und Dossiers von der Finanzkommission und Bildungskommission, wo ich Mitglied bin, zu widmen und die Ämter zu besuchen. Und ich kann befriedigt feststellen: Ich habe dabei sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angetroffen, nicht aber den berüchtigten «Amtsschimmel». Es stehen doch einige wichtige Aufgaben an in der Legislaturplanung 2019 – 2023 und ich bin überzeugt, dass ich mir das notwendige Rüstzeug in der kommenden Zeit aneignen kann. Abschliessend kann ich sagen, dass ich glücklich darüber bin, dass mein Leben durch das neue Amt eine sehr bereichernde Ausrichtung erhalten hat, dass ich aber auch so bleiben möchte, wie ich bin: offen, transparent und geradlinig.

LESERBRIEF

Der Volkswille wird nicht umgesetzt Der Zwingner Burgerrat will sich mit der Petition für den Hochkamin einsetzen, dessen Erhaltung vom damaligen Gemeinderat im 2011 und der Zwingner Bevölkerung im Teilzonenreglement Papierfabrik/Etzmatt an der Gemeindeversammlung angenommen wurde. Im Paragrafen 9 wurde niedergeschrieben, dass der Hochkamin erhalten werden sollte. Mit unserer Petition unterstützen wir den damaligen Gemeindeversammlungsbeschluss der Zwingner Einwohnerinnen und Einwohner. Wir erwarten vom Gemeinderat, dass er sich an den damaligen Beschluss hält und sich nicht wie ein «Windfähnli» verhält. Die Denkmalpflege Baselland ist gemäss Paragraf 9 automatisch in die Bauzone B mit Quartierpflicht miteinbezogen. Für dieses Gebiet (Bauzone B) ist ein Wettbewerb nach SIA vorgeschrieben. Die Gemeinde hat es unterlassen, die Denkmalpflege bei ihrem Entscheid, den Kamin abzureissen, zu informieren. Folgender Wortlaut steht dort geschrieben: «Die Bestellung der Wettbewerbsjury wird durch die Einwohnergemeinde und den Baselbieter Heimatschutz bestimmt. Ziel dieser Bestimmung ist es, den Übergang vom Schlossareal inklusi-

ve Hochkamin und Nebengebäude harmonisch zu gestalten. Der Hochkamin soll im höchsten Grad einsturzgefährdet sein? Keine 20 Meter neben dem einsturzgefährdeten Kamin (siehe oben) wurde der jüngere Industriekamin gesprengt. Trotz Druckwelle und starken Vibrationen fiel kein Stein des Kamines hinunter. Auch wird der Leserin und dem Leser suggeriert, dass der Baustopp infolge der Petition erfolgt ist (6 Monate Baustopp). Der Petitionsstart war am 21.12. des letzten Jahres. Wer hat den Abriss gestoppt? Gemäss Zeitungsberichten der Gemeinderat Zwingen. Wir finden es beschämend, wenn unser Burgerpräsident Peter Hueber, der schon einiges für die Gemeinde geleistet hat, von ehemaligen Gemeinderatskollegen angegriffen wird, die den Gemeindeversammlungsentscheid von .2011 scheinbar nur halbherzig stützen. Zudem muss festgehalten werden, dass der Gemeinde Zwingen durch die Sanierung des Kamins keine Kosten entstehen. Burgerrat Zwingen Fridolin Scherrer Vize Burgerpräsident

LESERBRIEF

Vielen Dank Ermando Imondi Nicht nur in der Berufswelt, sondern auch im Bereich öffentlicher Aufgaben mangelt es immer mehr an Befähigten, um dem Anspruch der Gesellschaft noch irgendwie Rechnung zu tragen. Ob der SVP, CVP, SP oder den Grünen angehörend. Am Ende ist es wichtig, dass man bei der Führung einer Gemeinde den Ansprüchen gerecht wird. Das Lösungswort hiess in der Gemeinde Zwingen Ermando Imondi. Als Nachfolger für einen Gemeindepräsidenten, der auf Fairness und einen guten Ton gesetzt hat. Im Wandel der Zeit wurde der Ton im Gemeinderat Zwingen immer strenger. Die Forderung nach einer Veränderung immer lauter. So laut, dass der Gemeindepräsident von Zwingen, Ermando Imondi, den Bettel nun hinwirft. Ein Gemeindepräsident, der es vorzog, mit den Menschen an einen

Tisch zu sitzen, um mit maximaler Sozialkompetenz den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Dies, anstelle der gängigen Onlineabspeisung. In letzter Zeit wurden immer wieder Stimmen aus dem Raume Zwingen laut, die mit viel Polemik auf sich aufmerksam machten. Hoffentlich werden diese Stimmen verstummen und übernehmen am Ende nicht das Ruder. Für die Gemeinde Zwingen wäre das ein herber Rückschlag. An dieser Stelle möchte ich ein Dankeschön an Ermando Imondi aussprechen, welcher sich für die Gemeinde Zwingen mit einer grossen Portion Menschlichkeit voll und ganz eingesetzt hat. Vielen Dank! Martin Omlin, Zwingen


DIES UND DAS

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VERANSTALTUNG

NACHRUF

Dorffest Liesberg 2020

Im Gedenken an Robert «Röbi» Rüegg

Die Vorbereitungen laufen: Zum dritten Mal findet ein Dorffest in Liesberg statt. FOTO: ZVG Am Wochenende vom 11. bis 13. September findet das dritte Dorffest in Liesberg statt. In rund 15 Büdeli bzw. mobilen Verpflegungsständen werden die Dorfvereine ein breites Angebot an Essen und Getränken anbieten. Nebst all den bekannten, klassischen Gerichten wie Pommes, Bratwurst oder Steak werden die Besucher auch Wildschwein am Spiess, mexikanische Spezialitäten oder italienische Antipasti sowie Wein- und Bierspezialitäten oder eine breite Palette an Kafi Lutz geniessen können. Nebst dem kulinarischen Angebot wird es verschiedene Attraktionen für Gross und Klein geben. Die Besichtigung des neuen Feuerwehrmagazins bildet darin einen zentralen Punkt. Zusätzlich sollen aber mehrere sportliche Wettbewerbe die Besucher zu Topleistungen anspornen, sowie verschiedene künstlerische Darbietungen die Muse ansprechen. Auch für eine ausreichende

Bespassung der Kinder ist gesorgt. Ein weiterer Anziehungspunkt zum Dorffest wird ein attraktiver Heim- und Handwerkermarkt am Samstag und Sonntag sein. Die Aussteller können zu vernünftigen Konditionen einen Marktstand oder Stellplatz mieten und ihre Produkte vor einer zahlreichen Besucherzahl präsentieren. Interessierte Aussteller für den Markt können sich immer noch anmelden. Alle Angaben dazu sind auf unserer Homepage zu finden. Die Vorbereitungen für das Dorffest vom September 2020 nehmen mehr und mehr konkrete Formen an und versprechen ein ereignisreiches und beeindruckendes Wochenende. Weitere Informationen über das Dorffest können laufend auf www.dorffest-liesberg.ch eingesehen werden. Iwan Nussbaumer OK-Präsident

Nach tapfer ertragener Krankheit ist Röbi Rüegg am Weihnachtstag im Alter von noch nicht 77 Jahren gestorben. Damit verliert die Region Laufental-Thierstein eine grosse, zu Recht beliebte Persönlichkeit. Röbi Rüegg hätte es verdient gehabt, einen längeren Ruhestand geniessen zu dürfen und nicht eine Zeit zu erleben, die immer wieder durch gesundheitliche Sorgen stark gestört war. Unsere Gedanken der tiefen Trauer gelten seiner Frau und den drei Kindern mit ihren Familien. Nach der Berufslehre, nachgeholter Maturität und dem Studium zum Sekundarlehrer landete der Berner zuerst in Zwingen und dann – zusammen mit dem Gründerrektor Dr. Eugen von Arb – als erster Lehrer und gleichzeitig als Konrektor am neu geschaffenen Regionalen Gymnasium Laufental-Thierstein. Er unterrichtete in erster Linie Mathematik, Geografie und Werken. Dazu organisierte er den gesamten Schulbetrieb, so dass der Rektor sich voll und ganz dem Aufbau der zweikantonalen Schule widmen konnte. Röbi war nicht nur ein hervorragender Lehrer und ein Meister der Planung, er pflegte während seiner 34 Jahre dauernden Amtszeit die Kontakte zu allen Schulen der Region, er organisierte die

Aufnahmeprüfungen und die Ferienkonferenzen und er war nach dem Kantonswechsel des Laufentals verantwortlich für das grösste Progymnasium des Kantons Basel-Landschaft. Seine Wanderwochen, Schulreisen und Kochkünste in den Skilagern waren berühmt. Alle diese Arbeiten erledigte er immer mit grösster Zuverlässigkeit, aber still im Hintergrund. «Ich diene gerne der Schule, aber steh doch du auf die Bühne!» sagte er einmal zu mir. Es wäre aber nicht richtig, Röbi Rüegg nur als prägender Schulleiter und Lehrer der Region zu sehen. Röbi spielte grossartig Volleyball, er war Sänger, seine humorvollen Moderationen der Konzerte der Circle Singers, seine erfolgreiche Tätigkeit als Präsident des Kultur- und Lesevereins Breitenbachs und sein soziales Engagement im Lions Club sind und bleiben unvergessen. Ich bin mir bewusst, dass die Würdigung von Röbi hier unvollständig ist und bleiben muss. Mir bleiben seine ruhige, weitsichtige und liebevolle Art, sein unerschöpfliches Repertoire an feinen Witzen, sein präzises Schaffen, seine klugen Überlegungen beim Lösen von Problemen, aber auch seine wunderschönen Holzspielzeuge für die Enkelkinder in bester Erinnerung. Ich bin dankbar dafür, in Röbi Rüegg einen so tollen Mitarbeiter an meiner Seite gehabt zu haben. Wer ihn kannte, hat einen Freund verloren. René Moser, a.Rektor Regionales Gymnasium Laufental-Thierstein

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24. Laufcup ist erfolgreich gestartet

Regierungsrat Thomas Weber auf der Kanzel

Dank bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein über dem Nebelmehr durften wir eine neue Rekordzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 3. Königslauf begrüssen. In den verschiedenen Kategorien haben insgesamt 108 Läuferinnen und Läufer teilgenommen. Die Strecke von 8,2 Kilometern über dem Dorf Blauen, bot einen tollen Auftakt für den Laufcup 2020. Wie jedes Jahr freuten sich nach dem Lauf alle Beteiligten über die Königskuchen und die Getränke. Grund zur Freude bot auch die Verlosung, die, wie immer, zum Schluss der Veranstaltung durchgeführt wurde. Der nächste Termin für alle Laufbegeisterten ist im Frühjahr der Chäsellauf in Erschwil am 7. April. Detaillierte Informationen gibt es unter www.lsglaufen.ch Rolf Stöcklin

Kirche und Staat für einmal miteinander! Traditionell predigt am Ökumenischen Januar-Sonntag ein Regierungsrat als Gast in der Ökumenischen Kirche Flüh. Am 19. Januar, um 10 Uhr, ist das Thomas Weber, SVP Politiker und Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft und ehemaliger Kirchenpflege-Präsident von Maisprach-Buus. Das Evangelium zu diesem Sonntag erzählt, wie Jesus an einer Hochzeit in Kana Wasser in Wein verwandelt. Man erwartet kein solches Wunder vom Baselbieter Regierungsrat – doch erhoffen sich die Gastgebenden von einem Kirchenmenschen und bürgerlichen Politiker Orientierung für die Kirchen im Blick auf die beginnende Dekade.Wir heissen alle Interessierten im Namen der Ökumene Solothurnisches Leimental zu diesem Gottesdienst mit anschliessendem Apéro herzlich willkommen. Ökumene Solothurnisches Leimental

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Von Visp über Basel nach Breitenbach

Bryony Shaw arbeitet seit Mitte November in der Schwarzbuebe-Apotheke. Es ist die erste Stelle der jungen Apothekerin nach ihrem Studienabschluss an der Universität Basel. Ihre Masterarbeit schrieb sie an der Universität von Oxford. Sie sind in Visp geboren und aufgewachsen. Wie kamen Sie nach Breitenbach? Bryony Shaw: Regula Studer hatte die Stelle auf einem Pharmaportal im Internet ausgeschrieben. Ich zögerte zuerst, weil ich gerne in Basel geblieben wäre, aber dann meldete ich mich doch und bekam die Stelle. Wie haben Sie sich eingelebt? Sehr gut. Es gefällt mir hier. Ich habe während meiner Ausbildung in der Stadt gearbeitet, da ging es immer ziemlich hektisch zu. Hier haben die Leute mehr Zeit, und die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Wie kommt es, dass Sie Ihre Masterarbeit in Oxford schrieben? Meine Eltern kamen als Expats von England nach Visp und blieben im Wallis. Ich wuchs zweisprachig auf, war aber jeweils nur für Verwandtenbesuche und Ferien in England. Durch die Masterarbeit konnte ich das Heimatland meiner Eltern aus einer anderen Perspektive kennenlernen. Sie nehmen demnächst die Weiterbildung zum Fachapotheker in Of`zinpharmazie FPH in Angriff. Was bedeutet dieser Titel? Es geht dabei um eine Vertiefung des Fachwissens in spezi`schen Bereichen der Praxis, die es erlaubt, eigenverantwortlich eine Apotheke zu führen. Wie lange dauert die Ausbildung? Mein Ziel ist es, in zwei Jahren abzuschliessen. Ist dieses anspruchsvolle Vorhaben neben ihrer Arbeit möglich? Die Arbeit in einer Of`zinapotheke ist sogar Voraussetzung für die Weiterbildung, und um es in zwei Jahren zu schaffen, muss man mindestens mit einem 80-Prozent-Pensum in einer Of`zinapotheke arbeiten. Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf als Apothekerin? Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, und ich bin gerne in Kontakt mit den Kunden. Es ist schön, wenn man Lösungen für ein gesundheitliches Problem anbieten oder im Labor etwas herstellen kann. Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44

SCHWARZBUEBE APOTHEKE BREITENBACH Bi euis wirdsch guet beroote!

Fasnachtsbörse in Hofstetten Wie bereits in den beiden vergangenen Jahren organisiert die Ludothek Hofstetten-Flüh auch 2020 eine FasnachtsBörse. Analog einer normalen Kleiderbörse können Fasnachtskostüme, für Kinder und Erwachsene, Larven und weitere Fasnachtsartikel verkauft und gekauft werden. Sicher befinden sich viele nicht mehr gebrauchte Kostüme und Fasnachtsartikel in Kellern und auf Dachböden. Und die Börse ist eine gute Gelegenheit, sich an der Fasnacht wieder einmal neu einzukleiden. Annahme der Artikel ist am Montag, 27. Januar, 14-18 Uhr und Mittwoch, 29. Januar, 16-18.30 Uhr in der Ludothek Hofstetten-Flüh (Artikel werden auch nach den offiziellen Annahmedaten entgegengenommen). Jeder Artikel muss mit einer grossen Etikette angeschrieben sein (Details siehe Homepage). Der Verkauf findet ab 30. Januar bis zum 20. Februar statt, jeweils zu den Öffnungszeiten der Ludothek. Auch am Samstag, 1. Februar, ist die Börse von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Auf der Homepage der Ludothek www.ludo-hofstetten-flueh.ch finden Sie alle Informationen und Details zur Fasnachtsbörse sowie die Öffnungszeiten. Auskunft erhalten Sie auch unter ludo.hofstetten-flueh@bluewin.ch oder Telefon 061 731 18 88. Silvia Zimmerli-Menzi

WANDERTIPP

Winterwanderung Vorbei am über 160 Jahre alten Rümlinger Viadukt führt uns diese abwechslungsreiche Wanderung hinauf bis zum fast mystisch gelegenen Wasserfall Giessen. Bergwärts geht es weiter bis zum Rütihof, wo wir nochmals die Aussicht geniessen. Nach wenigen Metern haben wir den höchsten Punkt dieser Wanderung erreicht. Anschliessend geht es wieder talwärts bis nach Rümlingen, wo wir zum Mittagessen einkehren. Streckendaten: Länge: 9,2 km, Aufstieg 350 m, Abstieg 370 m, Zeit: 2 ¾ Std., Treffpunkt: 08.45 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB. Kosten: U-Abo oder Tageskarte TNW alle Zonen. Anforderung: mittel. Ausrüstung: Winter-Wanderschuhe, Stöcke, warme Kleidung. Verpflegung: Getränk und ev. Zwischenverpflegung für unterwegs, Mittagessen am Schluss der Wanderung. Bemerkungen: Je nach Wetterverhältnissen wird die Wanderung angepasst. Leitung: Angelika Schmid, saihtamac@gmail.com oder 079 665 60 55. Anmeldung: Bis Mittwoch 22. Januar. Naturfreunde Baselbiet

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VERANSTALTUNG

Pedro Lenz liest in Seewen Der Oltner Schriftsteller Pedro Lenz liest am nächsten Sonntag im Museum für Musikautomaten in Seewen aus seinem Buch «Hert am Sound». Wenn Lenz liest, geht es ihm immer um Sprachrhythmus und Sprachmelodie. Lenz’ Texte handeln von Dingen, die wir zu kennen glauben, die uns aber dennoch oft unglaublich vorkommen. «Das Leben, so wie es die meisten von uns kennen, erzählt eben nicht immer abgeschlossene, runde Geschichten», sagt Lenz. Pedro Lenz wurde 1965 in Langenthal geboren und schloss erst eine Lehre als Maurer ab. Nach der Eidgenössischen Matura studierte er spanische Literatur in Bern. Seit 2001 arbeitet er vollzeitlich als Schriftsteller. Meist schreibt Lenz in seiner Mundart, ist aber auch ein Meister der hochdeutschen Kolumne. Thomas Brunnschweiler Lesung mit Pedro Lenz, Museum für Musikautomaten Seewen, 19. Januar, 11.15 Uhr, Austrittskollekte.

LESERBRIEF

Irrsinn am Passwang? Gegen den «Solothurn Irrsinn» will ausgerechnet ein Thiersteiner Volksvertreter das Referendum ergreifen und mit allen Mitteln den Weiter-Ausbau der Passwangstrasse Nord verhindern. Der geneigte Leser reibt sich die Augen: Kann das stimmen? Da beabsichtigt ein Schwarzbube tatsächlich mit einem überparteilichen Komitee gegen den KR-Beschluss (64 Ja :11 Nein) anzukämpfen und zu vermeiden, dass das beschlossene Geld in die Infrastruktur unserer Region fliesst. Man kann sich sehr wohl über den Ausbaustandard vieler Strassenprojekte aufregen und die Kosten überrissen finden; was aber hier angezettelt wird, zeugt weder von grosser staatpolitscher Kompetenz, noch von Schwarzbuben-Schläue. Die Strasse über den Passwang ist für den Zusammenhalt im Kanton von unschätzbarer Bedeutung – der steile Pass wird kaum je zu einer Hauptachse für den Schwerverkehr. Es ist skandalös, wie da argumentiert wird. Das Geld aus dem Strassenbaufonds wird so oder so ausgegeben, wenn nicht im Thierstein, so doch sicher vor dem Berg. Sinnvoller für die politische Profilierung unserer Parlamentarier (auch aus dem Dorneck) erschiene mir eine Doppelstrategie, die sowohl den Ausbau der kürzesten Verbindung ins Mittelland, als auch den kantonsübergreifenden Kampf für eine bessere Anbindung unserer Region an Basel und den Jura beinhaltet. W. Menth Nunningen


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Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

Unsere Mandantin ist eine moderne Gemeinde in der Agglomeration von Basel. Wir suchen zur Verstärkung des Bauverwaltungssekretariates eine/n versierte/n und zuverlässige/n

Manager Electrical Maintenance (m/w/d) 100%

Sachbearbeiter/in Bauverwaltung 60 –70 % Ihre Aufgaben: • • • • • • • • • •

Drehscheiben- und Koordinationsfunktion für telefonische und schriftliche interne und externe Anliegen inkl. entsprechender Auskunftserteilung Erledigung sämtlicher Sekretariatsarbeiten und aller damit verbundenen Aufgaben bezüglich Administration und Organisation für das Bauverwaltungssekretariat Administrative Abwicklung von Baugesuchen inkl. Publikation Selbständiges Arbeiten im Bereich Informations- und Dokumentationswesen (Einsetzen der Instrumente für die Geschäftskontrolle und Dokumentation) Vermietung von gemeindeeigenen Räumlichkeiten, Sportanlagen etc. sowie der Verrechnung von Gebühren Terminkontrolle für die politischen Abteilungs-Geschäfte Organisation von Anlässen, Sitzungen inkl. Aufbereitung von Unterlagen, Schreiben von Protokollen sowie die Nachbearbeitung Selbstständiges und unterschriftsreifes Verfassen von anspruchsvoller Korrespondenz, Stellungnahmen und Berichten Erstellung und Dokumentation von Workflows (Prozessabläufe) Stellvertretung der Assistentin Leiter Bauverwaltung in allen Belangen (bei Ferien zu 100% und bei Engpässen)

Ihr Profil: • • • • • • • • • •

Kaufmännischer Abschluss oder gleichwertige Ausbildung Mind. 2 – 3 Jahre Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion Erfahrung im Bausektor oder auf einer Gemeindeverwaltung von grossem Vorteil Muttersprache Deutsch (Deutsch stilsicher in Wort und Schrift) Gutes IT-Verständnis sowie gute MS-Office-Anwenderkenntnisse Gutes Organisations- und Koordinationsflair Dienstleistungsorientiertes Denken und Handeln Gesundes Durchsetzungsvermögen Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise, TeamplayerIn Arbeitspensum: 60 – 70% (Anwesenheit am Dienstag und Mittwoch ganzer Tag zwingend) (Ferienablösung mit 100 % zwingend)

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl. Foto (PDFFormat), unter Angabe der Kennziffer 19028 sowie der gewünschten Stellenprozente, per E-Mail an c.stoeckli@cps-personal.ch.

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen Manager Electrical Maintenance (m/w/d) 100% für unseren Standort in Breitenbach SO.

Aufgabengebiet • Fachliche Führung vom Elektrounterhalt o ElektriscRe Wartung und InstandRaltung der Produktions- und HaustecRnikanlagen o Verantwortung für die SicRerReit der elektriscRen Installationen und Stromversorgung o Betreuung von externen FacRfirmen o Bindeglied zu den amtlichen Stellen insbesondere SEV und Starkstrominspektorat • FüRrung und ÜberwacRung von Aufträgen des operativen Facility Managements • Stellvertretung des Manager Facility Managements

Anforderungen • Lehre als Elektromonteur oder Elektromechaniker mit Industrieerfahrung • Bewilligung als Betriebselektriker gemäss Art. 13 NIV oder BereitscRaft zur Erlangung der Bewilligung • Ganzheitliches und vernetztes Denkvermögen • Ausdauer & Durchsetzungsvermögen • TeamfäRig

Unser Angebot • • • • •

Global aufgestelltes mittelständiscRes UnterneRmen FlacRe HierarcRien mit viel Eigenverantwortung und interessantem Tätigkeitsgebiet Individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten Sehr gute Sozialleistungen Gratis-Parkplatz, Unterstützung U-Abo, Bezug von Reka-CRecks usw.

Interessiert Frau Maria Vogt erwartet Ihre Bewerbung gerne unter: jobs.vrch@vonroll.com oder per Post an Von Roll ScRweiz AG, Human Resources, Passwangstrasse 20, 4226 BreitenbacR Über Von Roll: Als Schweizer Industrieunternehmen fokussiert sich die Von Roll auf Produkte zur Energieerzeugung, -übertragung, -speicRerung und -verteilung. Von Roll ist WeltmarktfüRrer für Elektroisolationsprodukte, -systeme und -services und weltweit an 14 Produktionsstandorten mit rund 1250 Mitarbeitenden vertreten. Das UnterneRmen beliefert Kunden in über 80 Ländern.

Mitarbeiterin Teilzeit für Küche/Service 30 – 50% Für unseren Kunden im Grossraum Schwarzbubenland mit einem Bistro und Bar suchen wir Sie per sofort oder nach Vereinbarung. Ihre Aufgaben: • Zubereitung von kalten und warmen Gerichten • die Bedienung unserer Gäste Ihre neue Aufgabe bei staudtcarrera ag Als innovatives und dynamisches Unternehmen sind wir spezialisiert auf die Verlegung von Natursteinen jeglicher Art im Innen- und Aussenbereich. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen Plattenleger - 100% Ihr Aufgabenbereich: . verlegen von Boden-/Wandplatten z.T. grossformatig, Fassaden-Platten, etc. selbständig, zuverlässig und einwandfrei . Ausmass auf Baustellen Wir bieten Ihnen: . eine interessante, abwechslungsreiche und langfristige Anstellung . zeitgemässe Anstellungsbedingungen . eine sorgfältige und gründliche Einarbeitung in Ihren Arbeitsbereich . Weiterbildungs-Möglichkeiten

Verfügen Sie über eine abgeschlossene Kochausbildung und schätzen Sie selbständige und abwechslungsreiche Arbeit in einer neu gebauten Küche? Möchten Sie Küche und Service verbinden? Ihre Arbeitszeit ist von Montag – Samstag, Tages-/ oder Abendschicht (Samstagabend und Sonntag geschlossen), gute Deutschkenntnisse setzen wir voraus. Auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto per E-Mail freuen wir uns. Für telefonische Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung. Daniel Stocker 061 901 33 88 info@stocker-systems.ch

Frühaufsteher/-innen aufgepasst – Zusatzverdienst! Ihre Herausforderung: Wir suchen per sofort in der Region Nordwestschweiz in mehreren Ortschaften zuverlässige und motivierte Mitarbeitende für die Zustellung von abonnierten Zeitungen an Werk- oder Sonntagen. Arbeiten Sie gerne selbständig? Sind Ihnen Einsätze an Werktagen (Mo – Sa) zwischen 5.00 Uhr und 6.30 Uhr oder an Sonntagen zwischen 5.00 Uhr und 7.30 Uhr möglich? Sind Sie zuverlässig, wetterfest und fit? Können Sie sich in Deutsch verständigen und lesen? Steht Ihnen ein Auto oder der A1-Führerschein zur Verfügung? Falls Sie alle Fragen mit «Ja» beantwortet haben, sind Sie bei uns genau richtig. Melden Sie sich noch heute für weitere Informationen! Anmeldung über Tel.-Nr: 058 448 08 80 Über E-Mail: presto.bs@post.ch Oder unsere Homepage: www.prestoag.ch

Wir erwarten von Ihnen: . abgeschlossene Ausbildung als Plattenleger . einige Jahre Berufserfahrung . Selbständigkeit, Teamfähigkeit, exaktes Arbeiten . Fahrausweis Kat. B / Staplerprüfung . Deutsch in Wort und Schrift Fühlen Sie sich angesprochen und trifft die Stellenausschreibung auf Sie zu? Senden Sie uns Ihren Lebenslauf mit Foto, Ihre Arbeitszeugnisse und Diplome an info@staudtcarrera.ch Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. staudtcarrera ag

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Wir suchen Sie!

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Auch Wiedereinsteiger/-in ist herzlich willkommen. Wenn Sie eine Anstellung im Stundenlohn suchen freuen wir uns auf Ihren Anruf. Tel. 061 465 74 00 | info@curadomizil.ch | curadomizil.ch


Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

Wir sind ein erfolgreiches Einzelhandelsunternehmen im Bereich Damenmode mit 17 Filialen in der Schweiz. Für unsere Filiale in Laufen suchen wir eine Õexible

Die Firma Marktindex - Online Marketing Agentur in Basel sucht per sofort sehr kommunikativen, selbstsicheren, aufgestellten Büroassistenten (m/w), 50 oder 100%, Telefon täglich: 079 371 98 10 (9 bis 21 Uhr)

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Modeberaterin (ca. 30%) Wenn Sie über Erfahrung im Verkauf von Damenmode r ügen und Freude an einer lebhaften Tätigkeit in einem verf aufgestellten Team haben, dann richten Sie bitte Ihre schriftliche Bewerbung mit Bild an Frau Susanne Bürgi. Modeva AG, Muttenzerstrasse 109, 4133 Pratteln Telefon 061 821 91 91, www.modeva.ch, info@modevaag.ch

Gemeinde Nunningen Nunningen ist mit rund 1'900 Einwohnern eine attraktive und aufstrebende Zentrumsgemeinde in der Region Gilgenberg.

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Ihre Aufgaben: • Selbständiges Führen der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung • Erste Ansprechperson für alle buchhalterischen Fragen • Abwicklung und Kontrolle des Zahlungsverkehrs inkl. Verbuchung • Mitarbeit bei Quartals- und Jahresabschlüssen • Führen und Kontrollieren des Mahnwesens • Erstellen und Führen verschiedener Statistiken • Verschiedene administrative Aufgaben Ihr Profil: • Abgeschlossene kaufm. Lehre oder gleichwertige Ausbildung • Weiterbildung als Sachbearbeiter Rechnungswesen • Mehrjährige Berufspraxis in ähnlicher Position • Geographische Kenntnisse Schweiz – idealerweise auch Ausland • Fremdsprachenkenntnisse erwünscht (Französisch und Englisch) • Verantwortungsbewusste, teamfähige und belastbare Persönlichkeit • Vernetztes Denken und dienstleistungsorientiertes Handeln • Flair für Zahlen und Flexibilität Wir bieten Ihnen einen spannenden und abwechslungsreichen Aufgabenbereich in einem familiären Klima, wo Sie sich aufgrund unserer Firmenphilosophie in unterschiedliche Arbeiten einbringen können. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an: Birseck-Reisen und Transporte AG Michael Steiner (michael.steiner@birseck-reisen.ch) Bahnhofstrasse 8 4144 Arlesheim

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 16. Januar 2020 Nr. 03

KINDER SEHEN DIE WELT

IN KÜRZE Tödlicher Unfall LIESBERG. WoS. Auf der Baselstrasse in Liesberg kam es am Montagmorgen, kurz nach 7 Uhr, zu einem schweren Verkehrsunfall, welcher ein Todesopfer forderte. Die Baselstrasse bleibt bis auf weiteres komplett gesperrt. Ein 33-jähriger Lieferwagenfahrer fuhr auf der Baselstrasse von Liesberg herkommend in Richtung Laufen. Aus noch unklaren Gründen öffnete sich dabei eine Seitenklappe des Laderaumes. In der Folge kam es zu einer Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden Lastwagen, wobei die Seitenklappe frontal in den Führerstand einschlug. Der 45-jährige Lastwagenchauffeur wurde beim Unfall so schwer verletzt, dass er noch vor Ort verstarb. Der Lieferwagenlenker blieb beim Unfall unverletzt. Für die Dauer der Sachverhaltsaufnahme und den Bergungsarbeiten musste die Baselstrasse komplett gesperrt werden.

Reiter: Lenny hat einen Reiter auf einem Pony gemalt. Als Begleiter auf der Erde erscheint rechts ein Hase und auf der linken Seite ein «Müüsli», gleich daneben hat er den Eingang zum «Müüsligang» gemalt. Der Mond und viele Sterne begleiten die Szene ebenfalls. TEXT: MARIANNE VOLONTÉ

REGION

KANTON BASELLAND

REGION

Aktion 72h in der Region Basel

Nationalbank schüttet doppelten Gewinn aus

Museumsnacht

WoS. Heute Donnerstag startet um 18.00 Uhr das grösste nationale Freiwilligenprojekt, die «Aktion 72 Stunden». Auch in der Region Basel werden junge Menschen mit nachhaltigen und solidarischen Projekten mithelfen, die Schweiz auf den Kopf zu stellen. Die Aktion 72 Stunden steht im Jahr 2020 unter dem Motto der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Bereits zum vierten Mal arbeiten verschiedene Jugendverbände wie die Cevi, die Jubla, die Pfadi und viele mehr gegen die Uhr. In 72 Stunden realisieren sie Projekte von öffentlichem und nachhaltigem Nutzen und vereinen ihre Kräfte im Dienst der Gemeinschaft. Mit der Aktion 72 Stunden werden die Kinder und Jugendlichen für die 17 Nachhaltigkeitsziele sensibilisiert, welche die UNO verabschiedet hat.

WoS. Aufgrund der noch vorhandenen Ausschüttungsreserve und der Quartalsergebnisse des Jahres 2019 konnte davon ausgegangen werden, dass die Schweizerischen Nationalbank (SNB) wiederum eine höhere Ausschüttung vornehmen kann als üblich. Der Solothurner Regierungsrat hatte, wie die überwiegende Mehrheit aller Kantone, beim Voranschlag für das Jahr 2020 aber trotzdem auf jegliche Spekulationen verzichtet und nur die normale Ausschüttung von 21,3 Mio. Franken budgetiert. Die nun vorgesehene doppelte Ausschüttung bringt für den Kanton Solothurn Mehreinnahmen von rund 21,3 Mio. Franken für das Jahr 2019. Damit wird das Eigenkapital des Kantons weiter gestärkt und der Abschluss des Jahres 2020 wird aller Voraussicht nach nun neu positiv ausfallen. Küche & Bad Innenausbau Türen

WoS. Am Freitag ist in Basel Museumsnacht. Einmal im Jahr öffnen die Basler Museen zu ungewohnter Zeit ihre Pforten und bieten ihren Gästen die Gelegenheit, nachts durch die Sammlungen zu streifen. In 38 Museen und Kulturinstitutionen der Region Basel steht ein breiter Spartenmix aus Kunst und Kultur im Dialog mit Literatur, Musik, Film, Theater für die Gäste bereit und verspricht eine abwechslungsreiche Nacht voller Entdeckungen und neuer Erfahrungen. Die Museen sind geöffnet von 18.00 Uhr bis 2.00 Uhr morgens. Das Museums für Musikautomaten nimmt auch dieses Jahr als Gast des Musikmuseums an der Museumsnacht teil. Geboten wird ein bunter Strauss an Aktivitäten: Alphornkonzerte, eine magische Figurenautomaten-Show der Restauratoren und ein Wettbewerb für Jung und Alt.

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und/oder selber anzupreisen. Die Standgebühr beträgt fünf Franken. Anmeldung ist keine nötig. Tische sind vorhanden. Nicht verkaufte Sachen, die man nicht mehr nach Hause nehmen möchte, werden an ein Brockenhaus gespendet.

Arbeitslosenquote gestiegen KT. SOLOTHURN. WoS. Im Dezember stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 299 auf 3199 Personen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 1,9 auf 2,1 Prozent. Der Anstieg im Dezember ist sowohl auf saisonale Effekte wie auch auf konjunkturelle Entwicklungen zurückzuführen. Für den Monat Oktober 2019 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 10 311 Ausfallstunden für 171 betroffene Arbeitnehmer in sechs Betrieben ab. Im Dezember 2019 meldeten sich neun Betriebe für Kurzarbeit an. Im Vormonat gab es drei Anmeldungen. Betroffen könnten 264 Arbeitsplätze sein. Flohmarkt HIMMELRIED. WoS. Der Familienverein Himmelried lädt am Sonntag 16. Februar, zwischen 11.00 – 15.00 Uhr zum Flohmarkt in der Mehrzweckhalle ein. Es sind alle eingeladen zu stöbern

MUSIK-TIPP

Leonard Cohen «Thanks For The Dance» (Sony Music) erschien im vergangenen November drei Jahre nach dem Tod von Leonard Cohen. Es ist erfreulicherweise kein posthumes Gedenkalbum mit alten, sondern vielmehr eines mit neun bisher unveröffentlichte Songs von beeindruckender Eindringlichkeit und lyrischer Ausdruckskraft. Sohn Adam hat sie mit erstklassigen Musikern im typischen Cohen-Sound so dezent vertont, dass der baritontiefe Sprechgesang des Protagonisten sich immer wirkungsvoll entfalten kann. Die Melodien sind einlullend schön. Doch die tiefsinnigen Texte verlangen ein aufmerksames Zuhören. Leonard Cohen weist uns auch in seinen letzten Liedern auf politische Missstände (Nationalismus, Antisemitismus), auf menschliche Freuden und Leiden sowie auf unsere Vergänglichkeit hin. Das nur knapp 30 Minuten kurze, aber berührende Abschiedsalbum des kanadischen Songpoeten hinterlässt nachhaltige Spuren. Benno Hueber

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