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039_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 39 I 176. Jahrgang I Freitag, 20. Mai 2022

«Schiff Ahoi!»

Affoltern plant Kindergärten, Hort und Schulverwaltung am gleichen Ort. > Seite 3

Neuer VR-Präsident

IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern: Rico Roth übernimmt von Bertram Thurnherr. > Seite 5

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«Anundpfirsich»

Ein städtisches Theater-Ensemble brachte Comedy mit betörender Präsenz nach Obfelden. > Seite 9

Wenn Angst mitfährt

Eine Fahrlehrerin begleitet Menschen dabei, im Auto wieder Sicherheit zu gewinnen. > Seite 11

Nun muss der Spatenstich spätestens im Mai 2023 erfolgen Kantonsrat bewilligt 11 Mio. für eine umfassende Frischkur im Kloster Kappel klar Nachdem der Kantonsrat den Beitrag von 11 Mio. Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds klar bewilligt hat, muss der Spatenstich für Erneuerung und Revitalisierung im Kloster Kappel spätestens in einem Jahr erfolgen. Ansonsten verfallen die Baubewilligungen.

Berührende Bilder

Die österreichische Künstlerin Nadja-D. Hlavka zeigt ihre Werke in Bonstetten. > Seite 13

Der Kulturkeller hat jubiliert Eigentlich hätte man gerne das 20-JahreJubiläum gefeiert, doch, wie in den vergangenen zwei Jahren so mancher Anlass, musste auch das Fest zum runden Geburtstag verschoben werden. Und so wurde am vergangenen Dienstag im Bonstetter Gemeindesaal eben der 21. Geburtstag des Kulturkellers gefeiert, mit einem Essen und anschliessendem Konzert von Pepe Lienhard und seiner Big Band. Lienhard hat schliesslich selber 17 Jahre lang in Mettmenstetten gelebt und in dieser Zeit gerne den Affoltemer Kulturkeller besucht. (red.)

> Bericht auf Seite 12

von Werner Schneiter

ANZEIGEN

Mehr als zehn Jahre nach der Lancierung eines Architekturwettbewerbs gibt es nun definitiv grünes Licht für die Erneuerung und Revitalisierung der Klosterdomäne. Diesen Schlusspunkt setzte der Kantonsrat am letzten Montag. Nach kurzer Debatte sagte der mit 164:3 Stimmen Ja zu einem Beitrag von 11 Mio. Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds (früher: Lotteriefonds). Wichtig, dass der Entscheid nun endlich gefallen ist. Denn die gültigen Baubewilligungen laufen in rund einem Jahr aus. Der Spatenstich, bei dem Regierungspräsident Ernst Stocker sein Dabeisein versprochen hat, muss folglich spätestens im Mai 2023 erfolgen.

Messbarer Nutzwert

Woche 21 erscheint der Anzeiger einmalig am

Mittwoch, 25. Mai 2022 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 24. Mai 2022 um 8 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 24. Mai 2022 um 11 Uhr Dem Areal um die Klosterkirche Kappel fehlen Klarheit und Struktur, das soll die Erneuerung ändern. (Archivbild Peer Messerli) habe einen Augenschein vorgenommen und begrüsse das Projekt einstimmig.

«Mauer – ein hässlicher Schandfleck»

tet, argumentierte er auch mit Umweltschutz. Der Bau der Mauer sei mit 25,2 Tonnen CO2 verbunden, was 125 000 Fahrkilometer mit einem durchschnittlichen Benzinmotor bedeuten würde.

rungsstau aufzulösen. Ronald Alder (GLP, Ottenbach) sprach von einem Seminarstandort mit neuen und innovativen Ideen, von viel Inspiration, die von Kappel ausgehe. Wäre der Kürzungsantrag so wichtig gewesen, dann hätte man diesen wohl früher eingereicht. «Der Beitrag von 11 Mio. ist hoch, aber gerechtfertigt.» Auch Kantonsrätinnen und Kantonsräte ausserhalb des Säuliamts betonten die Wichtigkeit einer Sanierung bei diesem «wichtigen Kulturgut für den Kanton Zürich» (Christian Schucan FDP, Uetikon am See). Tatsächlich ist die Vorlage in keiner Fraktion bestritten. Finanzdirektor Ernst Stocker, derzeit Regierungspräsident und erst kürzlich zu Besuch im Kloster Kappel, zeigte sich «ausserordentlich erfreut» über die hohe Zustimmung im Rat. Die Massnahmen, mit denen die Anlage in Kappel langfristig gesichert werden können, seien ganz im Sinne des Kantons. Schliesslich entstünden dem Kanton keine Betriebskosten; die Staatskasse werde nicht belastet.

Tobias Langenegger (SP, Zürich), Präsident der Finanzkommission, nannte das aus dem Jahr 1185 stammende Kloster Kappel ein Kulturgut von nationaler Bedeutung, eine herausragende und symbolträchtige Institution mit Bedeutung über die Region hinaus. Er lobte den Verein Kloster Kappel (VKK), der als ehrenamtlich und steuerbefreiter keine öffentlich-rechtlichen Subventionen erhalte und selber 5,46 Mio. Franken zum Vorhaben beitrage – dazu Eigenleistungen in der Höhe von rund 800 000 Franken. Und quasi als «Vorschuss» habe «dieses bedeutende Wahrzeichen des Kantons» bereits rund 1 Mio. Franken aus dem Fonds erhalten. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 23,5 Mio. Franken. «Die Kommission ist überzeugt, dass hier ein messbarer Nutzwert entsteht», sagte Langenegger. Der Widerstand gegen die Mauer komme von Einzelpersonen. Die Kommission

Für Erstaunen – wohl auch in den eigenen Reihen – sorgte ein unmittelbar vor der Debatte eingereichter Antrag von Hans Finsler (SVP, Affoltern), die Mauerergänzung aus dem Projekt zu streichen. 418 000 Franken seien hierfür ganz schlecht investiert. Das Projekt finde er grundsätzlich gut, aber die Mauer sei absurd hoch, unpassend und hässlich. Sie würde Kappel für viele Jahrzehnte verunstalten, so seine markigen Worte, die er mit einem historischen Exkurs begleitete. Die Bezeichnung Kloster Kappel sei überdies ein Etikettenschwindel. Das Zisterzienserkloster sei seit 500 Jahren Geschichte. Ein holländischer, mit den örtlichen Gegebenheiten wenig vertrauter Architekt und hiesige Klosternostalgiker wollten sich hier ein Denkmal bauen. Die Mauer sei historisch falsch, baulich unnötig und würde einen hässlichen Schandfleck auf dem Juwel Kappel ergeben, beschwor Finsler den Kantonsrat. An Grüne und Linke gerich-

Schönes Hausen

Fussball, einmal anders

Double geschafft

Mit Ruhebänken, neuen Wegen, Schattenbäumen sowie weiteren Massnahmen und Aktivitäten den Aufenthalt in der Gemeinde angenehm machen. Diese Absicht steckte vor 125 Jahren hinter der Gründung des Verschönerungsvereins Hausen. 1910 wurde als Hauptwerk der vergangenen Epoche der Bau einer Badehütte am Türlersee gefeiert. Am Türlersee, nämlich im Camping-Restaurant, findet am 2. Juni nun auch die Jubiläums-GV statt. (red.)

Am Mittwochnachmittag drehte sich im Schulhaus Ägerten in Wettswil alles um Fussball. Für einmal stand dabei allerdings nicht der Sport selbst im Vordergrund, sondern das Lesen. Am 18. Mai fand nämlich der 5. Schweizer Vorlesetag statt. Zu diesem Anlass ist es dem Bibliotheksteam gelungen, einen besonderen Gast als Vorleser einzuladen: den Ex-Fussballprofi und Nati-Spieler Stephan Lichtsteiner. Die Kinder waren begeistert. (lhä)

In der Hitze von Zug gewinnen die U15Junioren des SHC Bonstetten Wettswil das Finalspiel gegen den SHC Belpa mit 4:2 – und damit nach dem Cup auch noch den nationalen Meistertitel. Dies nach einer spektakulären Saison mit nur einer Niederlage. Das ganze Team habe eine beeindruckende Teamleistung gezeigt und verdient beide Titel ins Säuliamt geholt, lobt Beni Wallin, Juniorenobmann der Ämtler Streethockeyaner. (red.)

> Bericht auf Seite 6

> Bericht auf Seite 9

Unbestrittene Massnahmen Mit seinem Schlag gegen die Mauer blieb Hans Finsler allein. Das Vorhaben war im Plenum unbestritten. Für seine Fraktionskollegin Romaine Rogenmoser überzeugt das Projekt als Ganzes. Zwei Rekurse seien abgelehnt worden, der Widerstand gegen die Mauer fusse auf Partikularinteressen. Für Daniel Sommer (EVP, Affoltern) ist die Mauer historisch nachempfunden, eine schützende und strukturelle Massnahme. Kappel sei ein Ort der Begegnung, ein Kraftort und Oase zugleich. Die Massnahmen seien mehr als pure Ökonomie. Der VKK könne hier unmöglich alles alleine stemmen; er habe insgesamt mehr als 6 Mio. Franken Eigenleistungen erbracht. Für Hannah Pfalzgraf (SP, Mettmenstetten) ist es wichtig, dem Kloster den alten Glanz zurückzugeben, den Sanie-

Stephan Lichtsteiner liest Messi eine Geschichte vor. (Bild Livia Häberling)

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> Weiterer Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 29

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Affoltern a.A., Mai 2022

Einbürgerungen Mit Beschlüssen vom 3. Mai 2022 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Arthur Berli, geb. 1956, von Ottenbach ZH und Zürich ZH, Oberdorfstrasse 20 • Jolanda Berli geb. Stolz, geb. 1956, von Ottenbach ZH und Zürich ZH, Oberdorfstrasse 20 • Sarah Berli, geb. 1990, von Ottenbach ZH und Zürich ZH, Oberdorfstrasse 20

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über die Five to Twelve GmbH, mit Sitz in Aeugst am Albis, UID CHE-114.499.907, Breitenstrasse 14, 8914 Aeugst am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 12. Mai 2022 als geschlossen erklärt worden.

Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Aeugst am Albis, 20. Mai 2022 Gemeinderat Aeugst am Albis

Affoltern am Albis, 20. Mai 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Neuauflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über Carlo Corti, geb. 30. Dezember 1953, von Interlaken BE, Oberheischerstrasse 3, 8915 Hausen am Albis, als Inhaber der Einzelunternehmung: Carlotaxi – Taxiregional Corti Carlo, Hausen am Albis, CHE-301.579.076, liegt der infolge nachträglicher Forderungsanerkennung ergänzte Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Mai 2022 verwiesen.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis über Auffahrt Die Büros der Gemeindeverwaltung Aeugst sind vor Auffahrt wie folgt geöffnet: Mittwoch, 25. Mai 2022 von 8.00 Uhr – 11.30 Uhr und von 14.00 Uhr – 15.00 Uhr.

interne Weiterbildung: Dienstag, 24. Mai 2022, nur am Nachmittag geschlossen Auffahrt: Donnerstag, 26. Mai 2022 und Freitag, 27. Mai 2022 Pfingsten: Montag, 6. Juni 2022 Kurs- und Ferienabwesenheiten: Donnerstag, 16. Juni 2022 Im Falle eines Todesfalles ausserhalb der Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an die Bossardt Bestattungen AG unter der Telefonnummer: 044 710 99 70 und beachten Sie das Informationsblatt «Tod eines Angehörigen – Was nun?» auf der Gemeindewebseite. Bei Notfällen im Bereich Wasserversorgung oder Strassen wenden Sie sich bitte an den Werkdienst, Tel. 044 768 33 15.

Bestattungsamt Bei einem Todesfall erreichen Sie den Pikettdienst am Samstag, 28. Mai 2022, von 9.00 Uhr – 11.00 Uhr unter der Telefonnummer 044 763 50 66.

Der Gemeinderat hat am 13. Dezember 2021 folgenden Beschluss gefasst: Gestützt auf § 158 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) wird der Quartierplan Affolternstrasse neu festgesetzt.

Wir wünschen Ihnen einen frohen Festtag. Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis

Die Baudirektion des Kantons Zürich hat mit Verfügung Nr. 1412/21 vom 5. Mai 2022 verfügt: Die vom Gemeinderat Ottenbach am 13. Dezember 2021 beschlossene Neufestsetzung (2. Festsetzung) des Quartierplans Affolternstrasse wird genehmigt. Beschluss-/Verfügungsnummer: 11412/21 Beschluss-/Verfügungsdatum: 5. Mai 2022

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Auffahrt

Unsere Schalter schliessen am Mittwoch, 25. Mai um 11.30 Uhr.

Die Büros der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis und des Betreibungsamtes (zuständig für die Gemeinden Aeugst a. A., Hausen a. A., Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind vor Auffahrt am Mittwoch, 25. Mai 2022 durchgehend von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Die Büros bleiben am Donnerstag, 26. Mai 2022 und Freitag, 27. Mai 2022 geschlossen.

Bei Todesfällen wenden Sie sich bitte an unseren Bestatter: Bossardt Bestattungen AG, Telefonnummer: 044 710 99 70.

Bei Todesfällen gibt Telefon 044 764 80 20 (Telefonbeantworter) Auskunft über den Pikettdienst.

Ab Montag, 30. Mai 2022 sind wir gerne wieder für Sie da.

Ab Montag, 30. Mai 2022 sind wir gerne wieder für Sie da.

20. Mai 2022 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Rechtliche Hinweise Die Unterlagen liegen ab dem 20. Mai 2022 während 30 Tagen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung auf (§ 5 Abs. 3 PBG). Gegen den Festsetzungsbeschluss des Gemeinderats sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Öffnungszeiten Auffahrt 2022

Entsorgung Auffahrt und Pfingsten 2022 Die Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet am Pfingstmontag wie folgt statt: Grüngut östlich der Bahnlinie: statt Montag, 6. Juni 2022 am Mittwoch, 8. Juni 2022 Für die Entsorgungsstelle ÖKI-HOF gelten folgende Entsorgungszeiten: Mittwoch vor Auffahrt, 25. Mai 2022: geschlossen ab 16.00 Uhr Auffahrt, 26. Mai 2022: ganzer Tag geschlossen Pfingstmontag, 6. Juni 2022: ganzer Tag geschlossen Für das ÖKI-MOBIL gilt der übliche Fahrplan 20. Mai 2022 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Öffnungszeiten Auffahrt Die Gemeindeverwaltung Kappel am Albis bleibt über die Auffahrtstage am Donnerstag, 26. Mai 2022, und Freitag, 27. Mai 2022, den ganzen Tag geschlossen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte direkt an: Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70. Gerne sind wir ab Montag, 30. Mai 2022, wieder für Sie da. Gemeindeverwaltung Kappel am Albis 20. Mai 2022

Wenn Du an mich denkst, erinnere Dich an die Stunde, ich welcher du mich am liebsten hattest. - Rainer Maria Rilke

Nach langem Leiden durfte unser geliebter Papi, Grosspapi und Bruder

Eric Max Tschopp * 27.Oktober 1953

† 12.Mai 2022

seinen Körper verlassen und einen neuen, uns unbekannten Weg antreten. Er hat seine Aufgabe hier auf der Erde mit Hingabe, Kreativität und Mut erfüllt. In Dankbarkeit und Liebe Nina und Jonathan Cross-Tschopp Lucas und Mirjam Tschopp mit Timea und Malia Liz Zellweger-Tschopp Verwandte und Freunde Wer Eric nahestand und ihn bei der Abdankung verabschieden möchte, melde sich bitte unter folgender Nummer: 079 707 29 00 Traueradresse: Nina Cross-Tschopp, Reppischtalstr. 31, 8914 Aeugstertal

Gemeindekanzlei Maschwanden

Quartierplan Affolternstrasse, Ottenbach: Festsetzung und Genehmigung

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Die Stadtverwaltung bleibt am Donnerstag, 26. Mai 2022 und am Freitag, 27. Mai 2022 geschlossen.

Die Gemeindeverwaltung bleibt wie folgt geschlossen:

Am Auffahrts-Donnerstag, 26. Mai 2022 sowie am Freitag, 27. Mai 2022 bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Gerne sind wir ab Montag, 30. Mai 2022 wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da.

Affoltern am Albis, 20. Mai 2022

Öffnungszeiten Stadtverwaltung

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Auffahrt und Pfingsten

Über Auffahrt bleibt die Gemeindeverwaltung Ottenbach am Donnerstag, 26. Mai 2022, sowie am Freitag, 27. Mai 2022, geschlossen. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Ab Montag, 30. Mai 2022, ist die Gemeindeverwaltung weiterhin zu den reduzierten Öffnungszeiten erreichbar: montags von 14.00 bis 18.30 Uhr, dienstags bis donnerstags von 8.30 bis 11.30 Uhr und freitags geschlossen. Gemeindeverwaltung Ottenbach

Sein Lachen wird in unseren Erinnerungen weiterklingen.

Wir danken für all die herzlichen Gesten und Worte, die uns wertvolle Erinnerungen und Trost schenken und euer Mitgefühl spürbar gemacht haben zum Abschied unseres lieben

Konrad Wettstein 16. 1. 1939 – 2. 4. 2022

Ein grosses Dankeschön an Werner Brawand für die wunderbaren Klänge auf dem Friedhof und in der Kirche. Ebenso an Anna Buczek für die Begleitung an der Orgel und am Flügel. Danke auch an Jörg Leuthold für die Pfarrvertretung. Danke an die Spitex Knonaueramt und an all die Stationen, die Vati in seinen letzten Wochen in Anspruch nehmen durfte/musste. Akutgeriatrie, Haus Rigi und PalliativStation Affoltern a.A. Wir sind dankbar, dass sie Vati gut betreut und uns gut begleitet haben. Danke auch für die grosszügigen Spenden. Unsere Eltern sind aus dem Blick verschwunden, doch im Herzen immer nah.

Mit aufrichtigem Dank, die Trauerfamilie

Wir sind überwältigt und tief berührt über die riesige Anteilnahme beim Abschied unseres lieben

Anton Spillmann-Iten und danken herzlich für die vielen tröstenden Worte, Besuche, Umarmungen und die vielen Zeichen der tiefen Verbundenheit. Es ist noch immer unfassbar, was passiert ist, doch mit grosser Dankbarkeit nehmen wir das Geschehene an und ermutigen uns an den vielen wunderschönen, gemeinsamen Erinnerungen an unseren lieben Toni. Ein besonders herzliches Dankeschön an: • Pfarrer Ueli Flachsmann für die wunderschön gestaltete und einfühlsame Abdankungsfeier • Annette Bodenhöfer für die schöne Orgelbegleitung • Maja Berglas für den ergreifenden Panflötengruss mit wunderschöner Klavierbegleitung durch Sepp Bachmann • Fahnendelegationen der SRB / Swiss Cycling Veteranen Affoltern am Albis und der schweizerischen SRB-Veteranen für den letzten Fahnengruss • Holzkorporation Hedingen, Holzkorporation Bonstetten und die Försterkollegen Forstkreis 1 für die wunderschönen Blumengaben • Alle, die Toni in seinem Leben in Liebe und Freundschaft begegnet sind und sein wunderbares Wesen kennenlernen durften Du fehlst uns sehr. Hedingen, im Mai 2022

In lieben Gedanken, die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2022

Turbinenstrasse wird eröffnet

Zusätzliche Schulinfrastrukturen für Affoltern

Ab Montag rollt der Verkehr über die Turbinenstrasse. Gleichzeitig beginnen die Bauarbeiten an der Muristrasse in Ottenbach.

Auf dem Areal der bestehenden Kindergärten Breiten 1 und 2 sowie der Schulverwaltung in Affoltern sollen Neubauten entstehen, welche vier Kindergärten, einen Schülerhort und die Büros der Schulverwaltung beherbergen.

Die neu gebaute Turbinenstrasse verbindet in Ottenbach die Muristrasse mit dem Kreisel Rickenbacherstrasse. Diese ist ein Teilstück des Autobahnzubringers A4 Obfelden/Ottenbach und kann am Montag, 23. Mai, dem Verkehr übergeben werden. Gleichzeitig beginnen die Bauarbeiten an der Muristrasse in Ottenbach. Sie dauern bis im Oktober. Der Verkehr auf der Muristrasse in Richtung Muri AG wird einspurig mit einem Einbahnregime durch den Baubereich geführt. Der Verkehr in der Gegenrichtung wird über die Turbinenstrasse und den Kreisel Rickenbacherstrasse umgeleitet. Der öffentliche Verkehr sowie der Velo- und Fussgängerverkehr sind von dieser Umleitung nicht betroffen. Die Zufahrt zu den Liegenschaften im Baubereich ist während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Allerdings kann es aufgrund des Baustellenverkehrs zu Wartezeiten kommen. Der Durchgangsverkehr wird wie bisher grossräumig umgeleitet. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 20. Mai, dürfen in Obfelden zwei Frauen auf stolze 80 Jahre Lebenserfahrung zurückblicken. Margrith Hürlimann-Kälin und Evelyne Ruschmann-Aenishänslin feiern ihren runden Geburtstag. Wir wünschen beiden viele schöne Momente am Festtag und alles Gute im kommenden Lebensjahrzehnt.

Kindergärten, Hort und Schulverwaltung am gleichen Ort geplant

Durch das Bevölkerungswachstum benötigt die Stadt Affoltern laufend neue Infrastrukturbauten. Insbesondere im Schulbereich ist der Handlungsbedarf gross. Ebenfalls auf dem Plan stehen etwa die Erneuerung und Vergrösserung der Kläranlage in Zwillikon und die Erweiterung des Stadthauses mit neuen Räumen für die Regionalbibliothek. Die Planerleistungen für die neuen Bauten an der Breitenstrasse mussten öffentlich ausgeschrieben werden. Die Abteilung Immobilien führte dafür ein offenes, selektives Planerwahlverfahren durch. Ziel des Verfahrens war es, einen grundrisslich, architektonisch und städtebaulich überzeugenden Projektvorschlag bzw. ein Generalplanerteam zu finden. Das Auswahlverfahren wurde von Juni bis November 2021 durchgeführt. Am 23. und 30. November 2021 beurteilte die Jury, die sich aus Stadtrats- und Schulpflegemitgliedern sowie Architekten zusammensetzte, die eingereichten Projektvorschläge, Team-

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

reichender Garten- und Spielbereich frei.» Überzeugt hat die Jury insbesondere auch die Grosszügigkeit der Anlage und das stimmige Verhältnis zwischen Gebäude und Aussenraum. Die geplante Gebäudestruktur als Stützen-Plattenkonstruktion in Ortbeton mit nichttragenden «Schiff Ahoi»: So soll der Kindergarten-Neubau Breiten aussehen. (Visualisierung zvg.) Holzwänden bietet eine grosse bewerbungen und Honorarofferten für einem kompakten, dreigeschossigen Nutzungsvariabilität und damit eine die Ersatzneubauten auf dem Breiten- Baukörper im rückwärtigen Bereich des lange Nutzbarkeit des Gebäudes. areal. Es gewann das Projekt «Schiff Areals zusammengefasst. Hinter dem Aktuell arbeitet das Planungsteam Ahoi; alle an Bord!» bzw. das General- Gebäude, entlang der nordwestlichen das Vorprojekt aus, das heisst die Grundplanerteam der Kummer Schiess GmbH/ Parzellengrenze, ist die Parkierung und risse wie auch die statischen und hausMeili Partner GmbH aus Zürich. der Zugang zu Schulverwaltung und technischen Konzepte werden konkreAls Folge der Pandemie konnten die Hort angeordnet. Auf der Südostseite, tisiert, verfeinert und eine angepasste eingereichten Projekte nicht öffentlich gegen den Grünraum hin, ist eine Kostenschätzung erstellt. Dies dient als vorgestellt werden. Unterdessen wurden Verandaschicht mit Erschliessungstrep- Grundlage für den Kreditantrag. Diese wenige Punkte des erstplatzierten Vor- pe angefügt. Diese nimmt ein Element Planungsphase soll bis Ende Juni abgeschlags aufgrund der Empfehlungen der des alten Kindergartens auf und bietet schlossen sein. Die Stimmberechtigten Jury überarbeitet. Dieses optimierte Pro- jedem Kindergarten, dem Hort und der werden voraussichtlich an der Urnenjekt bildet nun die Ausgangslage für die Verwaltungseinheit einen eigenen, über- abstimmung vom 27. November 2022 weitere Planung. Der Jurybericht um- deckten Aussenraum. Vor dem neuen über den Objektkredit entscheiden. schreibt das Siegerprojekt wie folgt: Gebäude bleibt ein rund 20 Meter tiefer «Alle geforderten Nutzungen werden in und über die ganze Parzellenbreite Stefan Trottmann, Stadtschreiber

Feuerwehr kann sich neue Motorspritze zulegen

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Kappel Nebst den als Fürsorgebehörde sowie im Steuerwesen zu behandelnden Geschäften, die einem besonders strengen Amtsund Steuergeheimnis unterliegen, befasste sich der Gemeinderat Kappel an seinen Sitzungen im Wesentlichen mit folgenden Traktanden:

Feuerwehr Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

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Dem Antrag der Feuerwehr für die Anschaffung einer neuen Motorspritze mit Anhänger hat der Gemeinderat zugestimmt und hierfür einen Kredit von 5946.60 Franken bewilligt.

Bürgerrecht Der Gemeinderat hat folgenden Einbürgerungsgesuchen unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung zugestimmt: Sylvia Laura Berger, geb. 1999, Staatsangehörige von Deutschland; Warna Frederica Meuldijk, geb. 2006, Staatsangehörige der Niederlande; Frederieke Roelien Meuldijk, geb. 2008, Staatsangehörige der Niederlande.

Personelles Vincenzo Angelino hat seine Stelle als stellvertretender Leiter der Hauswartung per Ende April 2022 gekündigt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Als neue Mitarbeiterin der Hauswartung konnte der Gemeinderat Marijana Jankovic gewinnen. Sie hat ihre Stelle am 1. Mai angetreten.

Finanzen Der Gemeinderat hat in zustimmendem Sinne Kenntnis vom Revisionsbericht der Verwaltungsrevisionen AG über die vorgenommene Prüfung im Bereich Geldverkehr der politischen Gemeinde genommen, welcher bestätigt, dass das Rechnungswesen im Bereich des Geldverkehrs der politischen Gemeinde den Vorschriften entsprechend geführt ist.

Friedhof, Bestattungen Im Rahmen der Projektarbeiten für die Ergänzungsgestaltung des Friedhofs hat der Gemeinderat dem Erwerb der beiden

Grundstücke Kat.-Nrn. 1064 und 1065 (Friedhof) zugestimmt. Hierfür hat er dem Kanton Zürich (bisheriger Grundeigentümer) eine Abtretungsentschädigung von 1741 Franken ausgerichtet, was einem Quadratmeterpreis von 1 Franken/ m2 entspricht. Mit dem Erwerb der beiden Grundstücke hat sich die Gemeinde Kappel am Albis dazu verpflichtet, auch die im Ortsbildschutzinventar stehende Friedhofmauer mit denkmalpflegerischer Begleitung instand zu setzen. Für die Umgestaltung des Friedhofs hat die Gemeindeversammlung im Juni 2021 einen Kredit von 110 000 Franken gesprochen. In der Zwischenzeit hat die beauftragte Arbeitsgruppe die Bauarbeiten an die Firma Buchter Gärten GmbH, Affoltern, vergeben. Der Baustart ist auf Anfang Oktober 2022 geplant.

Gesundheitspflege Der Verwaltungsrat des Pflegezentrums Sonnenberg setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Diese werden jeweils für ein Jahr gewählt. Die Ernennung der Verwaltungsratsmitglieder obliegt den Gemeindevorständen der Trägergemeinden. Die im März 2021 gewählten Mitglieder Franjo Ambroz, Daniel Eugster, Roland Kunz, Marta Omlin und Matthias Ramer haben sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung gestellt. Der Gemeinderat hat dem Antrag des Verwaltungsrates IKA Pflegezentrum Sonnenberg auf Wiederwahl aller bisherigen Mitglieder entsprochen.

Liegenschaften Der Gemeinderat stimmte dem Erwerb des Grundstücks Kat.-Nr. 1057, Schützenwies, Kappel (Kanton Zürich als bisheriger Grundeigentümer), zum Preis von 1615 Franken zu, was einem Quadratmeterpreis von 5 Franken/m2 entspricht. Das Grundstück wurde nach Neubewertung von 8 Franken/m2 ins Finanzvermögen der politischen Gemeinde aufgenommen. Für den Ersatz der Haupteingangstüre beim Gemeindehaus hat der Gemeinderat einen Kredit von 25 000 Franken genehmigt. Die Arbeiten konnten in der Zwischenzeit abgeschlossen werden. Gemäss Kreditabrechnung resultieren Gesamtkosten von 21 668 Franken.

Der Gemeinderat hat für die Sanierung der Parkplätze beim Schulhaus Tömlimatt einen Kredit von 26 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten konnten in der Zwischenzeit abgeschlossen werden. Gemäss Kreditabrechnung resultieren Gesamtkosten von 23 314.15 Franken.

Polizei und Justiz Dem Verein Uerzliker Chilbi wurden die gastgewerbliche und die polizeilichen Bewilligungen für die Chilbi 2022 in Uerzlikon für folgende Daten erteilt: Samstag, 29. Oktober 2022, 9 bis 3 Uhr, und Sonntag, 30. Oktober 2022, 9 bis 20 Uhr. Der Gruppe UerzLike wurden die erforderlichen Bewilligungen für die Durchführung einer Tavolata am Samstag, 2. Juli 2022, in Uerzlikon, erteilt sowie eine temporäre Strassensperrung der Oberdorfstrasse im Bereich Oberdorfstrasse 20 bis Weiermattstrasse 33, ab 12 Uhr unter Auflagen bewilligt.

Strassen Im Rahmen einer Grenzbereinigung an der Hurtergasse in Uerzlikon (Kat.-Nr. 152) hat der Gemeinderat einem Veräusserungsvertrag von rund 8 Quadratmetern Grundstücksfläche zugestimmt. Diese wurde der erwerbenden Partei zu 8000 Franken beziehungsweise zu je 1000 Franken/m2 übertragen. Dem Gesuch des Sport Clubs Rossau um Sperrung der Gemeindestrasse Rossau–Hauptikon während der Zeit von Samstag, 20. August 2022, 13 Uhr, bis Sonntag, 21. August 2022, zirka 19 Uhr, im Hinblick auf die diesjährige Austragung des Seifenkistenrennens (58. Grand Prix Rossau), wurde entsprochen.

Baurechtliche Bewilligungen Ordentliches Verfahren unter Bedingungen und Auflagen: Korrigendum aus der letzten Mitteilung: Bauherrschaft: Christa und Markus Falkensammer, Allenwinden 4, 8926 Kappel; Projektverfasserin: Ringger Architektur GmbH, Kappelerhof 1, 8926 Kappel; Bauvorhaben: Dämmung des Dachs mit Oberlicht und neue Ziegel, Kat.-Nr. 1613, Allenwinden 7, Kappel (Kernzone W). Bau-

herrschaft: Reformierte Kirche Kanton Zürich, Hirschengraben 50, 8024 Zürich; Projektverfasserin: Fahrländer Scherrer Jack Architekten GmbH, Feldstrasse 133, 8004 Zürich; Bauvorhaben: Rückbau der bestehenden sechs Einzimmerwohnungen, statische Ertüchtigung und Einbau von zehn Studiowohnungen mit Angliederung an Hotelservice, Kat.Nr. 1271, Kappelerhof 5, Kappel (Kernzone A, Heimatschutzobjekt Denkmalpflege). Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Hansrudolf Schärer, c/o Miriam Schärer, Fliederstrasse 1, 5414 Nussbaumen; Bauvorhaben: Abbruch Gebäude Assek-Nr. 425 und Zufahrt renaturiert, Kat.-Nr. 840, Allenwinden 1, Kappel (Landwirtschaftszone). Bauherrschaft: Urs Berweger, Oberdorfstrasse 21, 8926 Uerzlikon; Bauvorhaben: Dachsanierung, Erhöhung des Daches und Umnutzung sowie Holzschnitzelheizung mit Lager und Abbruch Silo, Kat.Nr. 1601, Oberdorfstrasse 21.2, Uerzlikon (Kernzone B). Bauherrschaft: Anja und Frank Breme, Näfenhäuser 7c, 8926 Kappel; Projektverfasserin: Salamon Planung GmbH, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil; Bauvorhaben: Solaranlage auf südlichem Pultdach, Kat.-Nr. 1481, Näfenhäuser 7c, Kappel (Kernzone A, Ortsbildschutzperimeter). Bauherrschaft: Marcel Leuthold, Im Hobacher 7, 8926 Ebertswil; Bauvorhaben: Erstellen eines Carports (bereits erstellt), Kat.Nr. 415, Wolfacker, Uerzlikon (Landwirtschaftszone). Anzeigeverfahren unter Bedingungen und Auflagen: Bauherrschaft: Stefan Muster, Im Feld 2c, 8926 Kappel; Bauvorhaben: Einbau Schleppgaube bei Assek-Nr. 766, Kat.-Nr. 1424, Im Feld 2c, Kappel (Wohnzone W2).

Ferner hat der Gemeinderat ... • Grundstückgewinnsteuern in der Höhe von rund 330 000 Franken veranlagt. • Dem Förderbeitragsgesuch von 200 Franken des Kinder- und Jugendtheaters Bezirk Affoltern entsprochen. • Dem Organisationskomitee der Uerzliker Chilbi einen Beitrag von 400 Franken zugesichert. Stefanie Dünnenberger-Forlin, Gemeindeschreiberin


römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Starkstromanlage ordentliches Plangenehmigungsverfahren Betrifft 8915 Hausen am Albis Plangenehmigungsgesuch für Starkstromanlagen Gemeinde: Hausen am Albis Standort: 8915 Hausen am Albis L-0233952.1 Niederspannungsverteilnetz ab der Transformatorenstation Riedmatt Verkabelung der Freileitung und Neubau einer Niederspannungsverteilerkabine VK7 Riedmatt 10 Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Schönenbergstrasse 33, 8820 Wädenswil im Namen von Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ, Dreikönigstrasse 18, 8022 Zürich das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen werden vom 20. Mai 2022 bis 20. Juni 2022 in der Gemeindeverwaltung, während den Bürozeiten öffentlich aufgelegt. Rechtliche Hinweise und Fristen Enteignungsbann Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Eignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Einsprachen, Einwände und Begehren Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist bei der Kontaktstelle Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a. Einsprachen gegen die Enteignung b. Begehren nach den Artikeln 7–10 EntG; c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e. die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 20. Juni 2022 Meldungen für Starkstromanlagengesuche haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

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Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 15.05.2022 in Mettmenstetten 1) Genehmigung der Jahresrechnung 2021 2) André Arnold, Franz Baumgartner und Dietmar Hinteregger werden einstimmig als Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die neue Amtszeit 2022 – 2026 gewählt 3) Franz Baumgartner wird einstimmig als Präsident der Rechnungsprüfungskommission für die neue Amtszeit 2022 – 2026 gewählt 4) Marc-Philippe Bartholomä, Gerwin Blasberg, Massimo De Salvador, Sabrina Muster-Duss und Reto Strub werden einstimmig als Mitglieder der Kirchenpflege für die neue Amtszeit 2022 – 2026 gewählt 5) Sabrina Muster-Duss wird einstimmig als Kirchenpflege-Präsidentin für die neue Amtszeit 2022 – 2026 gewählt Die Kirchenpflege sucht weiterhin nach weiteren Kandidaten für das Amt der Kirchenpflege. Interessierte Personen aus dem Gemeindegebiet sollen sich an die Kirchenpflegemitglieder wenden. Das Protokoll der Versammlung kann ab dem 21.05.2022 bei den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten eingesehen werden oder auf der Homepage http://www.kath-hausen-mettmenstetten.ch downgeloadet werden. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung, innert 5 Tagen, im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen von der amtlichen Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Katholische Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 15. Mai 2022

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Stadt Affoltern am Albis, Bau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Parkgestaltung Brauiweiher-Areal mit Anlegen von Teichen, Aussichtsplattform, Spielplatz, Brauiweiher, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6968, 6966 Zone: Z4

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden am Dienstag, 28. Juni 2022, 19.30 Uhr, im Mehrzweckgebäude Stampfi, Stampfistrasse 8, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: Politische Gemeinde Knonau 1. Genehmigung Jahresrechnung 2021

Hausen am Albis Bauherrschaft: Fritz und Marianne Vögeli, Albisstrasse 43, 8915 Hausen am Albis Projekt: BG.-Nr. 2022-0039 Anbau Entrée und Aufzug, Albisstrasse 43, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1868, Zone: Wohnzone 1.8

Hedingen Bauherrschaft: Romana Lehner, Rüchligstrasse 24, 8908 Hedingen Projektverfasser: schnider solar AG, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten Projekt: Erstellen Photovoltaikanlage an bestehender Mauer Süd-West, Rüchligstrasse 24, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1936, Zone: Wohnzone «Hang» W 1.0

2. Genehmigung Kredit und Bauabrechnung Bergli Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2021 2. Wahl der Mitglieder für die Rechnungsprüfungskommission der reformierten Kirchgemeinde Knonau Die Anträge mit den dazugehörenden Akten liegen ab Donnerstag, 9. Juni 2022, am Schalter der Einwohnerdienste zur Einsicht auf. Die Dokumente können auch auf der Homepage www.knonau.ch eingesehen werden. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Rekursinstanz für die evangelischreformierte Kirchenpflege ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern, Präsident Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten. 19. Mai 2022 Gemeinderat Knonau

Kappel am Albis Bauherrschaft: Christa und Markus Falkensammer, Allenwinden 4, 8926 Kappel am Albis Projektverfasser: ringger architektur gmbh, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis Projek: Umnutzung Speicher in Wohnnutzung, Allenwinden 7, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1613, Zone: Kernzone Weiler (KW)

Knonau Bauherrschaft: Andreas und Sandra Huber, Bachweg 4, 8934 Knonau Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufstockung mit energetischer Sanierung der Fassaden und des Daches, Bergli 6, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 413, Gebäudevers.-Nr.: 529, Zone: W2/35

Einladung zur Delegiertenversammlung Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 23. Juni 2022, 20.00 Uhr, im Singsaal, Primarschule Ottenbach, Schulweg 4, 8913 Ottenbach zur Delegiertenversammlung eingeladen. Die Akten liegen ab 23. Mai 2022 im Sekretariat SZV, Untere Bahnhofstrasse 16, 8910 Affoltern a. A. zur Einsicht auf. Diese können auch auf der Homepage www.schulzweckverband.ch heruntergeladen oder auf Verlangen kostenlos zugestellt werden. Die Versammlung ist öffentlich. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Knonau

Du hast uns so viel beigebracht und wirst in uns weiterleben. In Liebe und dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Grossmami und unserer Schwiegermutter

Bauherrschaft: Philipp Grimmer, Baareggstrasse 1, 8934 Knonau Projektverfasser: GLB Walchwil, Forchwaldstrasse 45, 6318 Walchwil Projekt: Um- und Anbau Remisen, Baareggstrasse 1, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 284, Gebäudevers.-Nr.: 106, Zone: LZ Landwirtschaft

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Christine Huber-Winkler 23. Juli 1938 – 17. Mai 2022

In den letzten Wochen haben sie ihre Kräfte zunehmend verlassen. Heute Morgen ist sie für immer eingeschlafen.

Knonau

In stiller Trauer

Bauherrschaft: Fabian Wildhaber, Vorderuttenberg 19, 8934 Knonau Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Solaranlage auf Schleppdach Südwest (Aufdachanlage mit Dachanker), Vorderuttenberg 21, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 813, Gebäudevers.-Nr.: 203, Zone: Kernzone Weiler

Priska Bührer mit Alexander und Lorenz Astrid und Urs Kilcher mit Cyril und Leander Irene und Stefan Moser mit Patrick und Sara Die Trauerfeier findet am Dienstag, den 24. Mai 2022 in der Kirche in Stallikon statt. Besammlung auf dem Friedhof um 14.00 Uhr. Traueradresse: Astrid Kilcher, Loomattstrasse 86, 8143 Stallikon

Gilt als Leidzirkular.

Ottenbach Bauherrschaft: Gessner AG Immobilien, Florhofstrasse 13, 8820 Wädenswil Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Verschieben von 7 Fahnenmasten aufgrund Bau eines Trottoirs beim Gebäude Vers.-Nr. 225, Inventarblatt-Nr. 57 (Kantonales Denkmalschutzobjekt), Muristrasse 31, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 170, Zone: Gewerbezone

Affoltern am Albis

Wettswil am Albis

Bauherrschaft: Weingarten AG, Untere Bahnhofstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis P r o j e k t ve r f a s s e r : Rinderknecht Architekturwerk GmbH, Püntstrasse 22, 8047 Zürich Projekt: Saisonale Erweiterung Gartenterrasse jeweils von Mai bis September, anstatt 3 Parkplätzen (bestehend: 88 Sitzplätze, neu: 80 Sitzplätze), Untere Bahnhofstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6048, Zone: WG3

Bauherrschaft: Martin Grollimund, Husächerstrasse 4, 8907 Wettswil a. A. Projekt: Einbau neue Dachflächenfenster, Husächerstrasse 4, 8907 Wettswil a. A.

Gemeinde Ottenbach Hausen am Albis

Am 12. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Am 15. Mai 2022 ist in Ebertswil gestorben:

Gut, Hansruedi

Hans Peter Märchy

geb. 27. April 1936, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung und Abdankung in Ottenbach finden zu einem späteren Zeitpunkt statt.

geboren am 18. Juli 1945, wohnhaft gewesen in Ebertswil. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Obfelden Am 14. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Am 17. Mai 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Huber-Winkler Christine

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

geboren am 23. Juli 1938, von Stallikon ZH, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Dienstag, 24. Mai 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Stallikon statt.

Bestattungsamt Obfelden

Bestattungsamt Stallikon

Wettswil am Albis

Jörg Heinz Koran

Bauherrschaft: Roland Knecht, Bäumlisächerstrasse 45, 8907 Wettswil a. A. Projekt: Erstellung schiebbare Glaswände und Glasdach auf Terrasse, Bäumlisächerstrasse 45, 8907 Wettswil a.A.

geboren am 2. Oktober 1934, wohnhaft gewesen in Obfelden.


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2022

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Hohe Dienstleistungsqualität in einem herausfordernden Jahr Aktionärsversammlung der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern Das Fazit der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern für 2021 sieht bemerkenswert gut aus, wie an der Aktionärsversammlung resümiert wurde. Der neue Verwaltungsratspräsident Rico Roth informierte über Strategie und Ziele des neuen VR bis 2025. von Urs E. KnEUbühl Die Aktionärsversammlung zum Geschäftsjahr 2021 der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern am vergangenen Donnerstagabend in der Senevita Obstgarten, Affoltern, brachte interessante Informationen. Unter anderem informierte der neue VR-Präsident Rico Roth über Strategie und Ziele bis 2025, und die Verwaltungsräte aus den acht Trägergemeinden durften mit grosser Zufriedenheit einen erfreulich guten Rechnungsabschluss sowie einen ebensolchen Jahresbericht entgegennehmen.

Sechs strategische Schwerpunkte Der seit Januar 2022 neu gewählte VR-Präsident Rico Roth versicherte den Vertreterinnen und Vertretern der acht Trägergemeinden Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach, dass der VR hervorragend aufgestellt ist: «Unser primäres Ziel ist es, einen professionellen Sozialdienst als Entlastung für die Gemeinden zu bieten, in dem alle am gleichen Stick und in die gleiche Richtung ziehen. Die Trägergemeinden wählen uns als ihren bevorzugten Anbieter von Sozialdienstleistungen und wir wertschätzen das in uns gesetzte Vertrauen, indem wir auf allen Stufen auf ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Trägergemeinden achten.» Entsprechend sind auch die sechs für die Legislatur 2022 bis 2025 strategischen Schwerpunkte des VR gesetzt: Die Dienstleistungen sind auf die berechtigten Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten ausgerichtet und werden bei kosten- und risikobewusstem Handeln klientenorientiert, effizient und verlässlich erbracht. Dies gehe nicht ohne qualifizierte und motivierte Fachkräfte, die allerdings zurzeit nicht ein-

Der aktuelle Verwaltungsrat der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern – hinten von links: Röbi Müller (Hausen), Isabelle Egger (Obfelden), Rico Roth (Knonau, Präsident), Barbara Meister (Ottenbach), Christian Bachmann (Maschwanden), vorne von links: Oliver Bär (Mettmenstetten), Gisèle Stoller Laubi (Aeugst) und Christoph Schaufelberger (Hedingen). (Bild Urs Kneubühl) fach zu finden seien, führte Roth aus und ergänzte umgehend: «Es ist äusserst wichtig, für diese als Arbeitgeber attraktiv zu sein.» Gleichermassen wichtig, so der neue VR-Präsident weiter, sei es, innovativ zu sein sowie auf kontinuierliche Verbesserungen zu achten. «Wir sind entsprechend klar positioniert und kommunizieren aktiv sowie transparent mit unseren Interessengruppen», schloss Rico Roth seine Ausführungen.

Positive Jahresrechnung 2021 Bea Herger, Leiterin Finanz- und Rechnungswesen, durfte – wie in den beiden Jahren zuvor – auch für das Geschäftsjahr 2021 eine positive Jahresrechnung präsentieren. Die Trägergemeinden mussten im vergangenen Geschäftsjahr für den Sozialdienst weniger bezahlen als im Vorjahr – sogar massiv weniger als budgetiert. «Dies», so die Erläuterung der Leiterin Finanz- und Rechnungswesen, «hat unter anderem damit zu tun, dass die von Experten prognostizierte massive coronabedingte Fallzunahme glücklicherweise nicht eingetroffen ist.» Zwei Gründe waren dafür massgebend: Einerseits funktionierte das bestehende Sozialversicherungssystem

und die beschlossenen zusätzlichen Massnahmen wirkten sehr gut. So konnte die Jahresrechnung 2021 der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern bei einem Gesamtaufwand von 16,78 Millionen und einem Gesamtertrag von 17,08 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von 304 167 Franken abgeschlossen werden.

Jahresbericht: Gut vorbereitet in die Zukunft – Lob an Bertram Thurnherr Geschäftsführer Ivo Lötscher stützte sich bei seinen Ausführungen über den Geschäftsgang im Berichtsjahr auf den Report des auf Ende der ersten Amtsperiode 2018 bis 2021 zurückgetretenen VR-Präsidenten Bertram Thurnherr: «Es ist dem Sozialdienst gelungen, die Dienstleistungen in hoher Qualität zu erbringen. Im Bereich der wirtschaftlichen Sozialhilfe haben wir nicht nur von den Klientinnen und Klienten sowie von den Gemeinden zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten, auch der Bezirksrat hat dem Sozialdienst ‹erfreuliche Resultate› und ‹viele Verbesserungen› attestiert.» Es habe Sonderanstrengungen hinsichtlich organisatorischer und technischer Veränderungen beim Auszug der Kesb erfordert, die aber rei-

bungslos umgesetzt werden konnten, hält Thurnherr zudem in seinem Jahresbericht fest, ebenso, dass es in den letzten Jahren gelungen sei, eine sehr professionelle Geschäftsleitung zu etablieren. «Damit sind alle Bereiche sehr gut geführt, für die Zukunft gut vorbereitet und für die künftigen Herausforderungen gerüstet!» Der Geschäftsführer des Sozialdienstes Bezirk Affoltern durfte in der Folge ebenso Lob an Bertram Thurnherr zurückgeben: «Er hat sehr viel geleistet, und dies mit vorzüglicher Kompetenz. Die Entwicklung diverser Tools hat uns gut vorangebracht und wir konnten punkto Effizienz viel erreichen.» Besonders bemerkenswert sei zudem der schnelle Rhythmus gewesen, den Thurnherr stets angeschlagen habe. «Es war eine herausfordernde, aber tolle Zeit in stets gutem Einvernehmen. Dafür danke ich Bertram Thurnherr ganz herzlich», schloss Lötscher.

Stabile Zahlen und neue Herausforderung im Asylbereich Der Geschäftsführer durfte aktuell auch für alle Bereiche stabile Unterstützungsleistungen melden, merkte dazu an:

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«Für ihre Unterstützung müssen die Klientinnen und Klienten aber auch einiges beitragen und leisten.» Beständig, so Lötscher weiter, seien auch die Fallzahlen bei der Berufsbeistandschaft sowie bei der Wirtschaftlichen Sozialhilfe, und jene in der Persönlichen Hilfe, die in 2021 angestiegen waren, lägen zurzeit auch wieder im Bereich vor 2021. In der Suchtberatung wurden bei zuletzt gesunkenen Fallzahlen die Qualitätsziele erreicht, und das Sozialtherapeutische Wohnheim Central weist eine hohe Auslastung aus. «Der Asylbereich wird zurzeit von den Herausforderungen bezüglich Geflüchteter aus der Ukraine geprägt», erklärt Lötscher und verweist gleichzeitig darauf, dass Bundesrätin Karin KellerSutter Anfang dieses Monats den Kantonen signalisiert hat, dass sie sich bis im Herbst auf eine Anzahl von 80 000 bis 150 000 Schutzsuchenden vorzubereiten und entsprechende Kapazitäten bereitzustellen haben. «Eine exakte Prognose bezüglich Entwicklung des Krieges sowie der damit einhergehenden Fluchtbewegung ist allerdings gegenwärtig äusserst schwierig, wenn nicht gar unmöglich», merkt Ivo Lötscher an und stellt umgehend fest: «Während die Zuständigkeiten zwischen den Trägergemeinden und dem Sozialdienst klar geregelt sind – die Gemeinden sind für die Unterkunft mit ausreichend Betten zuständig, der Sozialdienst Bezirk Affoltern für die ‹Asylfürsorge› und die Betreuung – gibt es Fragen, die zurzeit schlicht nicht beantwortet werden können, zum Beispiel: Wie lange bleiben die Schutzsuchenden hier? Wo können weitere Schutzsuchende wohnen?» Man habe sich auf eine ganze Anzahl verschiedener Szenarien einzustellen und müsse dabei entsprechende Gedanken und Ideen stets im Gedächtnis behalten. Der Geschäftsführer versichert aber den Anwesenden, dass Gespräche hinsichtlich verschiedener Unterkunftslösungen in Gang oder aufgegleist seien. Gleichzeitig mahnt er an, dass beim grossen Engagement für Geflüchtete aus der Ukraine aber nicht vergessen werden dürfe, dass auch die bisher im Bezirk aufgenommenen Asylbewerber in gleicher Weise betreut und begleitet werden müssen.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2022

Sicherstellung der Qualität, kein Ausbau Die Regionale Verkehrskonferenz Knonauer Amt plant die nächste Fahrplanrevision Das Fahrplanverfahren ist eine komplexe Angelegenheit. Zuerst werden die internationalen Bahnverbindungen überarbeitet, dann die überregionalen, die regionalen und schliesslich die Busverbindungen. Fahrplanrelevante Faktoren für Busse sind zudem Tempo-30-Zonen – und die Zeitverluste durch den Verkauf von Tickets durch den Chauffeur.

Fahrplans übernehmen, der Lücken im Stundentakt und keine Bedienung von Maschwanden übers Wochenende beinhaltet. Im Oberamt steigt die Nachfrage nach Verbindungen nach Zug. Falls der Bahnhof Baar auch von Norden her angefahren werden könnte, ergäbe sich allenfalls eine Möglichkeit, einen Halbstundentakt der Linie 280 von Hausen über Kappel nach Baar mit finanzierbaren Mehrkosten umzusetzen.

Netzüberprüfung

von Bernhard Schneider Die Regionale Verkehrskonferenz hat am Mittwoch das Fahrplanverfahren 2024–25 eingeleitet. Dazu wurden auch Delegierte der Nachbarkantone und -gemeinden sowie Vertreter des Zürcher Verkehrsverbundes, der SBB und der Postautounternehmungen eingeladen. Ziel des Fahrplanverfahrens ist die Sicherstellung der Qualität der Verbindungen bezüglich Pünktlichkeit und Anschlusssicherheit. Für Ausbauten steht für die nächste Fahrplanrunde nur sehr wenig Geld zur Verfügung, zumal der Rückgang der Nutzung der ZVV-Angebote und damit auch der Einnahmen infolge der Coronakrise noch nicht kompensiert ist. Geplant wird in grossen Zeiträumen. Die nächste tiefergreifende Fahrplanrevision findet 2035 statt. Die kleineren Revisionen, die bis dann erfolgen, enthalten gewisse Optimierungen und Anpassungen an neue Verbindungen wie beispielsweise die Limmattalbahn. 2035 soll die heutige S5 in Affoltern kreuzen. Damit wird es möglich, die Züge nach Zürich und Zug mit jeweils einem Postautokurs zu bedienen.

Unterschiedliche Herausforderungen Eines der Hauptthemen im Bereich Postauto, das einige Investitionen erfordert, ist die Dekarbonisierung. Bis 2040 sollen alle Postautos CO2-frei verkehren. Da ein Bus durchschnittlich 14 Jahre in Betrieb

Zielkonflikt: Nach der Eröffnung des Autobahnzubringers wird der Verkehr in Obfelden verlangsamt, um den Durchgangsverkehr auf die Umfahrung zu bringen. Für den Bus bedeutet dies Verzögerungen, die nicht so einfach wettzumachen sind. (Bild Bernhard Schneider) ist, bedeutet dies, dass ab 2026 keine Dieselbusse mehr beschafft werden sollen. Probleme sind die Topografie, die Verzettlung auf zahlreiche Garagen und die weiten Tagestouren von bis zu 600 Kilometern. Deshalb stellt der ZVV eine ganze Planerstelle allein für die Dekarbonisierung der Postautos zur Verfügung. Auf der Seite der Fahrplansicherheit fallen für die Postautos Verzögerungen durch Baustellen wie aktuell im Raum Obfelden-Ottenbach, mit häufig wechselnden Umleitungen, sowie langfristig Tempo 30 ins Gewicht. Gerade Zeitverluste durch Tempo-30-Zonen sollen so weit als möglich kompensiert werden, da hier die Differenz zu Velo und E-Bike sinkt, damit die Attraktivität des Bus-

angebots und in der Folge auch die Einnahmen. Beim dichten Fahrplan der VBZ in der Stadt Zürich kann der Zeitverlust durch Tempo 30 mit einem zusätzlichen Bus kompensiert werden. Dies ist bei vielen Verbindungen im Knonauer Amt nicht möglich. Hier kann jede Streckenverlangsamung grössere Auswirkungen auf den gesamten Fahrplan nach sich ziehen. Ein weiteres Problem stellt die Möglichkeit dar, beim Chauffeur mit Bargeld ein Ticket zu kaufen: Die öffentliche Hand investiert Millionen in Busfahrspuren, auf denen der Fahrer weniger Zeit gewinnt, als er mit dem Verkauf von Tickets verliert. Doch ein Teil insbesondere der Gelegenheitspassagiere verfügt noch über keine Ticket-App und beharrt

auf der Barzahlung – mit der Folge, dass manchmal ein Zug verpasst wird.

Optimierungen im Oberamt Für die Fahrplanrevision 2024–25 werden in erster Priorität die Linien 230 (Mettmenstetten–Maschwanden) und 232 (Verbindung Bahnhof Mettmenstetten nach Rifferswil, Hauptikon, Uerzlikon und Rossau) überprüft. Die Frage stellt sich, ob mit einem Kurs von Maschwanden neu über Knonau nach Mettmenstetten die Züge nach beiden Richtungen nicht besser bedient werden könnten. Der ZVV könnte, falls die Prüfung positiv verläuft, die Mehrkosten für die zusätzlichen Kilometer übernehmen, nicht aber eine Verdichtung des

Periodisch finden schwerpunktmässige Netzüberprüfungen in allen Regionen statt. Im Korridor Birmensdorf-Wiedikon wurden in diesem Zusammenhang regelmässige Pulkbildungen von Bussen festgestellt. Das Hauptproblem liegt darin, dass für die Bahnanschlüsse in Birmensdorf ein hinkender 10/20-Minuten-Takt nötig ist, auf der Fortsetzung nach Zürich hingegen ein 15-MinutenTakt. Eine Lösung lässt sich hier nicht mit Feinjustierung finden, sie benötigt eine grössere Konzeptanpassung, die aber ihrerseits abhängig ist vom Ausbau von Tempo 30 in der Stadt Zürich und der Frage, ob Busse das Tramtrassee nutzen und weiterhin im Triemli umdrehen können. Im Raum Obfelden-Ottenbach hat sich das aktuelle Netz als das beste innerhalb des gegebenen Rahmens erwiesen. Im Unteramt enthält die Schnellbusachse von Bonstetten-Wettswil durch den Üetlibergtunnel nach Zürich Enge gleichzeitig einen Ortsbus. Diese Lösung ist allerdings effizient, eine Entmischung ist nicht möglich ohne Mehrkosten. Im November findet die nächste Sitzung der Fahrplankonferenz statt. Dann werden die in den kommenden Monaten erarbeiteten Konzepte besprochen. Im März nächsten Jahres erfolgt die öffentliche Auflage, im Mai 2023 werden die Eingaben der Gemeinden besprochen, worauf der Verkehrsrat seinen rekursfähigen Entscheid fällt.

125 Jahre Einsatz für einen angenehmen Aufenthalt in Hausen

Der Verschönerungsverein feiert Jubiläum – ein Verein von Hausen, Ebertswil und den dazugehörenden Weilern Durch die Pflege der Ruhebänke, Feuerstellen, Panoramatafeln und Spielplätze ist der Hausemer Verschönerungsverein auch 125 Jahre nach seiner Gründung noch präsent. Zur Jubiläums-GV referiert am 2. Juni Historiker Bernhard Schneider. Am 12. Juli 1896 fanden sich Interessierte zusammen, um über die Gründung eines Verschönerungsvereins zu diskutieren. Bereits ein Jahr später, am 7. Juni 1897, wurden der Verein gegründet und die Statuten von den Mitgliedern angenommen. Der Verein hatte zum Zweck, durch Erstellen von Ruhebänken, Anlegen von Wegen, Pflanzungen von Schattenbäumen etc., jedermann, Einheimischen wie Fremden, den Aufenthalt in der Gemeinde Hausen angenehm zu machen.

Durch die Initiative des Vereins wurde bald der Weg über den Albisgrat, kanzleiisch einen Meter breit, ausgeschieden und gebaut. Der ZürrerSyfrig-Brunnen dort am Bürglenstutz erinnert noch heute an den Gründungspräsidenten des Vereins. In den vielen Vereinsjahren haben sich Generationen von Vereinsvorständen mit Aufstellen, Unterhalten und Erneuern von den auch in Coronazeiten sehr geschätzten Bänken befasst. Bänke wurden umgestaltet und in Zusammenarbeit mit der Bibliothek wurden auch Lesebänke geschaffen. 1910 wurde als Hauptwerk der vergangenen Epoche der Bau einer Badehütte am Türlersee gefeiert. Es wurde das Zugangsrecht (Wegrecht) zum Horn am See für Badende und Fischer gekauft. Zu jener Zeit war ein gemischter Badebetrieb noch undenkbar: Von 8 bis 10 Uhr und von 16 bis 19 Uhr durften die Frauen

und Mädchen baden, während der anderen Zeiten die Männer und Knaben. Auch 125 Jahre später haben die Gründungsgedanken und Ideen immer noch den gleichen Stellenwert. Durch die Pflege der Ruhebänke, Feuerstellen, Panoramatafeln und Spielplätze ist der Verein auch heute gut sichtbar. Natürlich ist auch der durch freiwillige Helfer betreute Blumenschmuck an den Dorfeingängen ein Farbtupfer im Gemeindegebiet Hausen. Der Verein trägt aber auch mit weiteren Aktivitäten zum «Schön» in Hausen bei. Er organisiert Helfertage, unterstützt andere Vereine bei Anlässen und beteiligt sich bei Sponsoring an Büchern über die Gemeinde. Er spendet an neue oder den Unterhalt von bestehenden Dorfbrunnen und klärt ab, wo es unterstützungswürdige Projekte hat, die dem Vereinsgedanken entsprechen. Als grosse laufende Aufgabe werden die Weihnachtsaktivitäten, Kerzen-

ziehen mit dem Weihnachtsmarkt beim Gemeindesaal, mitorganisiert, dies in Zusammenarbeit mit weiteren Vereinen und Organisationen. Bei den jährlich einmal stattfindenden Herbstveranstaltungen konnte jeweils in drei Dorfrundgängen den Besucherinnen und Besuchern die Gemeinde vorgestellt werden. Zu den von Fachleuten gut und spannend erklärten Themen gehörte auch der Türlersee, das Leben in den Bächen, die Herkunft des Trinkwassers, Essbares in Feld und Wald sowie der Nutzen der weitläufigen Hecken. Diese und viele weitere Elemente können zu einem schönen Leben in Hausen beitragen. So ist auch ein Prospekt für Freizeit und Sport angedacht. Der Verschönerungsverein freut sich, Interessierte an einer seiner Aktivitäten begrüssen zu dürfen.

Schönes fördern. (Bild zvg.) 125 Jahre – GV des Verschönerungsvereins Hausen mit Willkommensimbiss und Vortrag «Das Leben in Zeiten der vielen Vereinsgründungen vor 125 Jahren» von Bernhard Schneider am Donnerstag, 2. Juni,

Verschönerungsverein Hausen

19.30 Uhr, Camping-Restaurant Türlersee.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2022

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Kloster Kappel – grosse Bedeutung in der Geschichte des Kantons Zürich Regierungspräsident Ernst Stocker und der Leiter des Gemeinnützigen Fonds zu Besuch Eine historische, schützenswerte Stätte mit grosser Bedeutung für den Kanton Zürich. So stuft Regierungspräsident Ernst Stocker die Domäne Kloster Kappel ein, wo er kürzlich in Begleitung von Oliver Annen, Leiter des Gemeinnützigen Fonds, zu Besuch weilte. von Werner Schneiter Als frisch gewählter Regierungspräsident hat Finanzdirektor Ernst Stocker während eines Jahres vermehrt auch repräsentative Pflichten im sonst schon vollen Terminkalender. Dass er in Begleitung von Oliver Annen, Leiter des Gemeinnützigen Fonds, im Kloster Kappel einen Interviewtermin wahrgenommen hat, belegt die Bedeutung einer Revitalisierung und Erneuerung der Klosterdomäne. Dazu hat der Kantonsrat am letzten Montag dem Kredit von 11 Mio. Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds klar zugestimmt und den Antrag von Hans Finsler (SVP, Affoltern) für eine Streichung einer Mauerergänzung ebenso klar abgelehnt (vgl. separaten Artikel). Den regierungsrätlichen Besuch der Klosteranlage hat der Kappeler Gemeindepräsident Jakob Müller mitinitiiert. Er hat vor vielen Jahren zusammen mit Ernst Stocker die Prüfung zum Meisterlandwirt absolviert. Die illustre Runde komplettierte Gerhard Gysel, Präsident des Vereins Kloster Kappel (VKK), der das Grossprojekt massgeblich begleitet. Dem Kloster Kappel komme in der Geschichte des Kantons grosse Bedeutung zu – eine historische, schützenswerte Stätte, die die Wende zu einem modernen Seminarzentrum geschafft habe, sage Ernst Stocker. Das Kloster habe sich schon mehrfach gewandelt, in Erinnerung sei es ihm auch als Armenanstalt geblieben. «Da haben wir einen Auftrag zur Erhaltung», ergänzte Oliver Annen auch mit dem Hinweis auf die kulturhistorische Bedeutung und eine 800-jährige Geschichte. Unter dieser Prämisse hat der Regierungsrat schliesslich zweimal rund eine halbe Million Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds an die Planungskosten

Illustre Runde zu Besuch im Kloster Kappel, von links: Jakob Müller, Gemeindepräsident Kappel, Regierungspräsident Ernst Stocker, Oliver Annen, Leiter des Gemeinnützigen Fonds, und Gerhard Gysel, Präsident des Vereins Kloster Kappel. (Bild Werner Schneiter) beigesteuert – Beträge, die in seiner Kompetenz liegen und laut Stocker im Gremium völlig unbestritten waren.

Zahlreiche Fachstellen involviert Aber die Antwort auf das Hauptgesuch des VKK, nämlich die 11 Mio. Franken, liess dann doch fast zwei Jahre auf sich warten. Im September 2021 erreichte die positive Nachricht des Regierungsrates den VKK. Das Geschäft ging hernach an die Finanzkommission des Kantonsrates, der nach einem Augenschein in Kappel einstimmig Ja sagte. Als letzte Instanz hat nun der Kantonsrat entschieden. Warum hat das so lange gedauert? «Ein solches Gesuch kommt ganz am Schluss der vertieften Prüfung zum Regierungsrat. Zuvor sind da viele Fachleute eingebunden, massgeblich auch solche aus der Denkmalpflege und

«Ferienspass»: Erinnerungen bleiben Der Alltag ist wieder da und die Erinnerungen an die Frühlingsferien verblassen! Da war doch etwas mit Spass … Ja genau, der Ferienspass! Viele Kinder haben an den unterschiedlichsten Kursen teilgenommen – es wurde genäht, gesprayt, Modellf lugzeuge wurden gesteuert, Golfbälle geschlagen, Affen gefüttert, Geheimcodes des eigenen Körpers geknackt und vieles mehr. Das ehrenamtlich engagierte Team erfreute sich an den strahlenden Kinder-

Basteln gehört zum Ferienspass. (Bild zvg.)

augen, dankbaren Eltern und positiven Rückmeldungen. Möglich machen es die Kursanbietenden und die Kinder, die mit viel Freude die Kurse besucht haben. So darf man sich schon jetzt auf den Ferienspass 2023 mit vielen bekannten und neuen Gesichtern freuen. Nadja Lüthold und Melanie Wälter Infos unter affoltern.feriennet.projuventute.ch.

anderen kantonalen Stellen. Wichtig ist, dass die neuen Nutzungsmöglichkeiten im Kloster Kappel auch nachhaltig sind», hält Ernst Stocker fest. Oliver Annen hob die Komplexität des Grossprojekts 2010, die denkmalgeschützte Bausubstanz, hervor. Hinzu seien die kontroversen Diskussionen gekommen, was ohnehin fundierte Abklärungen im Vorfeld erfordert hätte, so Annen. Für den VKK bildeten insbesondere der internationale Architekturwettbewerb, aber auch zwei Rekurse eine Herausforderung. «Die Mauerergänzung, die Neuanlegung von Gärten und die Landwirtschaft waren Gegenstände emotionaler Diskussionen», so VKK-Präsident Gerhard Gysel. Letztlich erhielt der VKK viel Lob für sein Engagement, auch im Beschluss des Regierungsrates. «Wir stiessen da auf einen konstruktiven und auf die Sache aus-

gerichteten Verein, der professionelle Arbeit und einwandfreie Entscheidungsgrundlagen geliefert hat, fügt Ernst Stocker bei. Oliver Annen nennt es ein gut austariertes Projekt, das auch bei der Denkmalpflege vorbehaltlose Unterstützung geniesse – eine Instanz, die vorliegend sehr wichtig gewesen sei.

Risiken vorhanden Für den Gemeinnützigen Fonds, der derzeit noch mit beinahe 180 Mio. Franken alimentiert ist (Tendenz sinkend), sind die 11 Mio. Franken kein Pappenstiel. Der VKK musste auch Abstriche in Kauf nehmen; die geplante Einstellhalle kann nicht über den Fonds finanziert werden. Der VKK ist gezwungen, rund 1,1 Mio. Franken in eigener Regie zu finanzieren. Das ist möglich, aber gewisse Risiken waren oder sind vorhanden. Die beiden

rechtsgültigen Baubewilligungen verfallen im Mai 2023 – spätestens dann muss der erste Spatenstich erfolgen – mit Ernst Stocker und Oliver Annen, wie versprochen wurde. Aus diesem Grund musste die Projektplanung noch vor dem kantonsrätlichen Entscheid fortgesetzt werden. Gerhard Gysel macht sich etwas Sorgen über die anhaltende Bauteuerung. Was, wenn die 11 Mio. nicht ausreichen? «Ein zusätzlicher Beitrag aus dem Gemeinnützigen Fonds ist nicht möglich. Da müsste man ein neues Gesuch stellen», macht Oliver Annen klar. Gerhard Gysel glaubt aber, dass mit einer guten Etappierung die Kernelemente des Projekts nicht tangiert werden. Und er ist zuversichtlich, dass der VKK auf Hilfe von Dritten zählen könnte, falls der Betrag aus dem Fonds begründet nicht ausreicht.

Die Sek Bonstetten packt es an

Bericht der Schulevaluation ist auf der Schul-Webseite «Das Schulteam legt grossen Wert auf einen respektvollen und freundlichen Umgang unter allen Beteiligten.» Dies war eine der Rückmeldungen, welche die Sek Bonstetten von der Fachstelle für Schulevaluation erhalten hat. Seit Anfang Mai ist der Bericht auf der Webseite der Schule. Mit dem Impulsworkshop vom 12. April wurde die Schulevaluation an der Sekundarschule Bonstetten abgeschlossen. Nun beginnt die Arbeit an den empfohlenen Handlungsfeldern. Die Fachstelle hat der Schule einen positiven Leistungsausweis erstellt. Von den neun Beurteilungsfeldern und einem Fokusthema erfüllt sie alle, sechs davon umfassend. Insbesondere in der Schulgemeinschaft, Unterrichtsgestaltung, Digitalisierung im Unterricht, Schulführung und in der Zusammenarbeit mit den Eltern wurde ihr ein guter Leistungsausweis ausgestellt. Im Fokusfeld Berufswahlunterricht erfüllt die Sek Bonstetten die geforderten Kriterien der Berufswahl-

vorbereitung, der individuellen Begleitung und der Zusammenarbeit mit externen Fachpersonen umfassend.

Wertvolle Entwicklungshinweise In fünf Handlungsfeldern zeigt die Fachstelle auf, wo sich die Sek Bonstetten noch weiterentwickeln kann. Einige der Handlungsfelder hat die Schule bereits selbst erkannt und entsprechende Projekte sind schon geplant oder bereits am Laufen. So etwa in der individuellen Förderung, bei der man differenzierende Lernangebote in den A- und B-Klassen in Zukunft noch ausbauen und von den guten Erfahrungen in den C-Klassen profitieren will. Wertvolle Hinweise hat die Sek im Impulsworkshop zur Sicherung der Errungenschaften erhalten. Viele positive Ansätze aus der Schul- und Unterrichtsentwicklung gehen verloren, wenn nicht Minimalstandards, Sicherungsziele und Reflexionszeiten eingeplant werden. Hierauf wird in Zukunft der Fokus liegen. Zwei weitere Handlungsfelder empfehlen eine stärkere Lernbegleitung ein-

zelner Schülerinnen und Schüler, sowohl im Unterricht als auch in der kindbezogenen Kommunikation mit den Eltern. Mit den grossen Klassen und der zur Verfügung stehenden Zeit aus dem Berufsauftrag steht die Schule vor einer kniffligen Aufgabe, diese Handlungsfelder zielorientiert weiterzuentwickeln. Dies stellt wahrscheinlich nicht nur die Sek Bonstetten vor grosse Herausforderungen und bedarf kreativer Ideen.

Planung der nächsten fünf Jahre Wie geht es weiter: Die Schulpflege erhielt wertvolle Hinweise, die sie für die neue Legislaturperiode nutzen kann. Sie wird sich daher mit Schulleitung und Lehrervertretern in einer Klausur im September nochmals mit den Evaluationsergebnissen beschäftigen und ihre Legislaturziele definieren. Darauf aufbauend wird dann die Schulleitung mit dem Lehrerteam die Ziele für das Schulprogramm 2023–27 definieren. Beate Kuhnt, Schulleiterin Evaluationsbericht unter www.sek-bonstetten.ch/.


Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische Schule Nach Absprache suchen wir zur Ergänzung unseres Teams:

Badwachen Sie sind verantwortlich für den geregelten Badebetrieb und die Sicherheit der Badegäste während den öffentlichen Betriebszeiten im Hallenschwimmbad Wolfetsloh, Hirsächersteig 15 in Wettswil. Mittwoch 13.30 bis 15.30 Uhr (abwechslungsweise auch mal Montag und/oder Freitag 19.00 bis 21.00 Uhr bzw. im Wintersemester Sonntag 9.30 bis 11.30 Uhr Voraussetzung: gültiges Rettungsschwimmerzertifikat (SLRG Brevet Pro Pool) Ideal auch als Nebenjob. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an: didi.berger@schulewettswil.ch. Fragen beantwortet Ihnen gerne Herr Didi Berger (Tel. 043 466 20 71)

Die HPS Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren mit kognitiver oder mehrfacher Beeinträchtigung, welche mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert ist. Wir suchen auf Beginn des Schuljahres 2022/2023

eine Jahrespraktikantin / einen Jahrespraktikanten zur Unterstützung der Heilpädagoginnen bei der Schulung und Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler Pensum 35 – 40 Wochenstunden 13 Wochen Ferien (gemäss Ferienplan der Primarschule Affoltern) • Möchten Sie vor der Berufswahl ein Zwischenjahr einschalten oder ein Sozialjahr absolvieren? • Sind Sie interessiert, einen Einblick in eine heilpädagogische Schule zu erhalten? Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung per Briefpost oder E-Mail an: Heilpädagogische Schule, Schulleitung, Butzenstrasse 2, 8910 Affoltern a. A.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2022

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Geschichten hören mit dem Fussballprofi

Anlass mit Stephan Lichtsteiner in Wettswil Am vergangenen Mittwoch fand der 5. Schweizer Vorlesetag statt. In der Bibliothek Wettswil war der Ex-Fussballer und Nati-Spieler Stephan Lichtsteiner zu Gast, zur Freude vieler Fussballfans. Jedes Foto lieferte Romeo Meyer (v. l.) Niggi Hégelé und Simone Schwegler das Stichwort für eine Geschichte. (Bild Rahel Malgo)

Rendez-vous mit Obfelden «Anundpfirsich» begeisterte am letzten Freitag bei Kultur Obfelden Ein städtisches Theater-Ensemble reist ins ländliche Obfelden, um sich umzusehen, Fotos zu knipsen – und der Gemeinde mit einem Augenzwinkern den Spiegel vorzuhalten. Geht das gut? Ja, und wie! von livia häberling «Ein Leser hats gut», sagte Kurt Tucholsky einst, «er kann sich seine Schriftsteller aussuchen». So ist das mit Publikum: Wer es hat, lebt plötzlich mit Restrisiken eines Privilegierten. Er weiss nie gewiss, was das für Menschen sind, die von seinem Wirken angelockt werden. Die Stadtzürcher Improtheater-Crew «Anundpfirsich» hats da einfacher. Wenn sie mit ihrer Comedy-Show «Eusi Gmeind» aufs Land reist und dort in den Theater- und Gemeinde- und Singsälen die Bühne betritt, weiss sie zuverlässig, wer ihr gegenübersitzt: eine Heerschar von Dorfexpertinnen und -experten. Mutig, mutig! Immerhin ist das Wissensgefälle zwischen der fremden Theatercrew und dem einheimischen Publikum jedes Mal gewaltig. Wobei es eher ein Meinungsgefälle ist: Alle meinen zu wissen, wie taktvoll – oder schief – ihr eigenes Dorf tickt.

Strich für Strich zur Dorfkarikatur Die Gruppe von «Anundpfirsich» – am Freitag bestand sie aus Niggi Hégelé, Simone Schwegler und Romeo Meyer – wusste bei ihrer Ankunft vermutlich kaum etwas über Obfelden. Sie wusste nicht, dass Obfelden fünf Weiler hat und Querelen wegen der Dorfstrasse, dass es bald einen überdeckelten Zubringer gibt, aber momentan weder Restaurant noch Dorfzentrum. Und weil die Gruppe von alldem keine Ahnung hatte, trug sie bei ihrem Dorfspaziergang am Freitagnachmittag – ihrer Show-Vorbereitung – ANZEIGE

weder blendende noch finstere Gewissheiten mit sich herum, sondern nur je eine Handy-Kamera, die einfing, was spontan auffiel. Jedes Bild ein Bleistiftstrich auf dem Weg zur Dorfkarikatur. Wird es eine Fratze? Aber nein!, versichert «Anundpfirsich» auf seiner Website, man schenke «den lokalen Eigenheiten, den alteingesessenen Berühmtheiten und den kommunalen Gepflogenheiten auf liebevoll-augenzwinkernde Weise die Aufmerksamkeit, die sie schon lange verdient haben.» Und ... genau so war es. Die Improvisateure können schliesslich zeichnen. Unterstützung für ihr Dorfporträt aus Bildern holten sie sich aus dem zahlreichen Publikum. Kaum startete der Abend, wurde es zu Pianoklängen sorgfältig aktiviert. Aufstehen, bisschen strecken, rechte Hand auf die Schulter nebenan, paar nette Worte rüberflöten, paar Frechheiten dazu, zum Beispiel ein tierisches Alter Ego. Es war wie früher auf dem Campingplatz in diesen Animationsprogrammen, die in ihrer Simplizität immer etwas Weltfremdes hatten – und trotzdem Laune machten! Danach war das Publikum wa-ha-ha-rmgelacht. Zeit für die Bilder. 67 Eindrücke aus Obfelden hatte das Trio geknipst und nummeriert. Nun durften die Gäste im Saal Zufallsgenerator spielen, sich Nummer um Nummer wünschen – und so Schauplatz und Reihenfolge der improvisierten Theatersequenzen bestimmen.

Comedy mit betörender Präsenz Als Erste war Martha dran, die von allen im Saal am längsten in Obfelden wohnte: fast 70 Jahre. Ihr Bild führte zu Bickwiler Impfgegnern – das Foto zeigte ein Plakat an einer Laterne – weitere in die Brennerei zum Tröpfli, wo das Publikum Teil

einer Liebesgeschichte wurde oder zurück nach Bickwil vor eine Töffwerkstatt. Es war hinreissend, mit dem ImproTrio durch seine Geschichten zu toben, die schräg waren und lustig und von der Beständigkeit einer Seifenblase. Immer wieder durfte das Publikum dabei als Stichwortgeber soufflieren. Da wurde aus dem Gemeindepräsidenten plötzlich Dr. Hinners von der Nagerstation, und auch ein ehemaliger Lehrer, die Dorfstrasse oder das Altersdurchmischte Lernen wurden Teil von Geschichten. Besonders schillernd und etwas vom Besten war aber die Szene mit der Neu-Obfelderin Giulietta, die von Simone Schwegler eine Stimme und von Niggi Hégelé (hinter ihr stehend) zwei Arme erhielt und so exaltiert polterte, wie es nur Profis imitieren können. Überhaupt: Wie «Anundpfirsich» die Gemeinde Obfelden für einen Abend in den Mittelpunkt seiner Präsenz stellte, überzeugte durch und durch. Was es vom Publikum an Lokalwissen zugespickt erhielt, blitzte in den folgenden Stücken bestimmt wieder auf. Man hatte bei diesem Trio das Gefühl, dass auf der Bühne für einen Abend nichts anderes zählte, als das ihnen nicht mehr ganz fremde Obfelden.

Vom Balkon und dem leicht erhöhten Garten im Quartier spienzelten drei Frauen, vielleicht Mütter, auf den Pausenplatz des Primarschulhauses. Was ging dort vor sich, am Mittwochnachmittag nach 15 Uhr? Es war ein Fussballtraining im Gang. 30 Kinder, die meisten davon Jungs, dribbelten über den Platz und befolgten die Anweisungen der fünf Coaches; vier davon waren ehemalige Schülerinnen und Schüler der Primarschule Wettswil – und einer war der Ex-Fussballprofi und Ex-Nati-Spieler Stephan Lichtsteiner. Klar, dass die Kinder unbedingt mit ihm kicken und ihm ihre Fussballfertigkeiten zeigen wollten. Gleichwohl waren das Training und die Autogrammstunde an diesem Nachmittag nur Nebenschauplätze. Eigentlich ging es an jenem Nachmittag nämlich ums Lesen, und zwar schweizweit. Am 18. Mai fand zum fünften Mal der Vorlesetag statt, ein Aktionstag, mit dem die Tradition des Vorlesens gestärkt werden soll. An diesem beteiligt sich jeweils auch die Bibliothek Wettswil mit einem eigenen Anlass und einem speziellen Gast. Mitfiebern mit Rocco Welch ein Glück, dass Stephan Lichtsteiner mittlerweile in Wettswil wohnt, und dass sein Sohn dort die Primarschule besucht. So fragte ihn das Bibliotheksteam als Vorlese-Gast an –

und er sagte zu. 30 Erst- bis Drittklässlerinnen und -drittklässler konnten am Anlass teilnehmen. «Doch wir hätten locker doppelt so viele Kinder gefunden», erzählte Bibliothekarin Karin auf der Maur. Und so sassen die Fussballfans um 14.30 Uhr auf der Tribüne in der Bibliothek, in Trikots und mit Fussbällen in ihren Händen. Zu hören bekamen sie die Geschichte von Rocco, dem Jungen, der das Fussballtraining doof fand und dann in der Schulmannschaft unfreiwillig die Position als Torwart übernehmen musste. Die Stimme des talentlosen Goalies fiel dabei ironischerweise dem Ex-Profi Lichtsteiner zu, zudem lasen Karin Auf der Maur und Simone Eutebach. Würde Rocco alle überraschen und den entscheidenden Schuss halten? Die Kinder fieberten auf jeden Fall mit Rocco mit. «Pffff!», hörte man einmal, dann wieder lachten sie oder verwarfen die Hände.

Fragen über Fragen Nach der Geschichte war es Zeit für die Fragerunde. Die Kinder legten den Fokus bei ihren Fragen leicht anders, als Lichtsteiner dies von Interviews kennen dürfte: «Wie alt bist du?», wollte ein Junge wissen, ein anderer erkundigte sich nach der Lieblingsfarbe. «Wo hast du überall gespielt?», «Welches ist dein Lieblingsclub?» «Wie viele Einwürfe hast du schon gemacht?» «Und wie viele Tore erzielt?» – Fragen über Fragen. Was der Fussballnachwuchs nicht fragte: Wie wird man eigentlich Fussballprofi? Das Bibliotheksteam hakte nach, und Stephan Lichtsteiner hatte folgenden Tipp: «Viel Training und viel Spass!» (lhä)

Auf Wiedersehen Ich verabschiede mich als «Anzeiger»Redaktorin und bedanke mich bei Ihnen für Ideen und Inspiration, für Lob und für Blumen, für Widerspruch und böse Briefe, für Nachsicht und für Hilfe, für Anerkennung und Wohlwollen. Für Ihr Interesse an meiner Arbeit. Danke für Ihre Zeit. Livia Häberling

Ex-Fussballer und Wettswiler Stephan Lichtsteiner mit Bibliotheksmitarbeiterin Simone Eutebach und den rund 30 Fussballfans. (Bild Livia Häberling)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2022

Albisstrasse in Rifferswil – die Raserstrecke Bezirksgericht Affoltern: Bedingte Freiheitsstrafen für zwei Töfffahrer Beide erfüllten mit ihren Motorrädern auf der Albisstrasse in Rifferswil Richtung Mettmenstetten den Rasertatbestand. Ein Ungare und ein Slowene kassierten dafür vom Bezirksgericht Affoltern bedingte Freiheitsstrafen und Bussen. Werner Schneiter Immer wieder die Albisstrasse in Rifferswil. Sie ist wohl die grösste Raserstrecke im Säuliamt. Immer wieder werden dort auf der Höhe des Schützenhauses, unmittelbar nach dem Weiler Schonau Richtung Rifferswil, Auto- und Töfffahrer mit massiv übersetzen Geschwindigkeiten geblitzt. Die weibliche Form ist hier für einmal nicht angebracht: In den vergangenen Monaten und Jahren waren es ausschliesslich Männer, die sich auf dem schnurgeraden Abschnitt des Rasertatbestandes schuldig gemacht haben.

Leere Strasse verleitet zum Gasgeben So auch ein 41-jähriger Ungare, der Mitte Juni vergangenen Jahres mit seiner Kawasaki auf besagter Strecke mit 151 Kilometern pro Stunde geblitzt wurde. «Netto» waren das immer noch 144 Kilometer pro Stunde – bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde, womit er den Rasertatbestand um 4 Kilometer pro Stunde überschritt. Vor Gericht gestand

der am linken Zürichseeufer wohnende Kellner den Fehler vollumfänglich ein. «Ich hätte mir das besser überlegen sollen. Es war halt kein Verkehr und schönes Wetter», schob er nach. Trotzdem hob Gerichtspräsident Peter Frey den Mahnfinger und erinnerte ihn daran, dass er mit seiner Raserei nicht nur sich, sondern auch andere gefährdet hat, im schlimmsten Fall mit Todesfolge. Im abgekürzten Verfahren wurde der nicht vorbestrafte Mann wegen qualif iziert grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 13 Monaten verurteilt – bei einer minimalen Bewährungsfrist von zwei Jahren. Die Busse von 1000 Franken und die Verfahrenskosten von über 4000 Franken dürften ihn bei einem monatlichen Einkommen von gerade mal 2500 Franken wohl noch mehr schmerzen. Dazu muss er, wie in solchen Fällen üblich, das Lernprogramm «Start» absolvieren.

Fliegenfischen statt Motorrad fahren Weil er mit seiner Suzuki an gleicher Stelle mit 168 Kilometern pro Stunde gemessen wurde (nach Abzug der Toleranz von 7 Kilometern pro Stunde) kassierte ein 44-jähriger Slowene eine höhere Strafe: 16 Monate auf Bewährung und eine Busse von 500 Franken – dazu gesellen sich ebenfalls über 4000 Franken Verfahrenskosten und die Verpflichtung zur Teilnahme am Lernprogramm für risikobereite Verkehrs-

Die schnurgerade Strecke zwischen dem Weiler Schonau und Rifferswil verleitet zum schnellen Fahren: Radaranlage beim Schützenhaus. (Bild Werner Schneiter) teilnehmende. Auch in diesem wiederum im abgekürzten Verfahren verhandelte Fall erfolgte die Verurteilung wegen qualifiziert grober Verletzung von Verkehrsregeln. Der Koch aus der Stadt Zürich ist, wie der unmittelbar zuvor verurteilte Ungare, nicht vorbestraft. Inzwischen hat er sein zweirädriges

«Geschoss» verkauft und widmet sich in seiner Freizeit dem Fliegenfischen. Vor Gericht im Trainingsanzug erschienen, zeigte auch er sich einsichtig. «Ich habe auf der verkehrsfreien Strasse bloss während einiger Sekunden Vollgas gegeben, bin aber dann wieder in normaler Geschwindigkeit weitergefahren. Ich

entschuldige mich dafür», sagte der höflich auftretende Mann, der für sich in Anspruch nimmt, gewöhnlich höchstens mit 85 Kilometer pro Stunde unterwegs zu sein. Urteile DH 220 003 und DH 220 004, beide noch nicht rechtskräftig.

Klare Aufforderung: Kein Lärm und kein Risiko

Grosskontrolle der Motorräder auf dem Albis durch die Kantonspolizei Der Albis-Pass ist an einem warmen und sonnigen Sonntag ein Hotspot für Motorradfahrer. Da werden gerne einmal sämtliche vorhandenen Pferdestärken eingesetzt. Extrem Wagemutige sind versucht, die Grenzen des Erlaubten zu ritzen. Die Kantonspolizei führte letzten Sonntag eine Grosskontrolle durch. von Martin MulliS Auf dem Parkplatz, etwas unterhalb der Passhöhe auf der Albisstrasse, trafen sich am letzten Sonntagmittag viele Lenker von BMW-, Honda-, Kawasaki-, Ducati- und Harley-Davidson-Motorrädern, wenn auch nicht ganz freiwillig, zu einem Halt. Eine gross angelegte Verkehrskontrolle für Motorradfahrer der Kantonspolizei, mit rund zwanzig Polizistinnen und Polizisten nahm die hochmotorisierten Zweiräder etwas genauer unter die Lupe. Die gesamte Übung stand unter dem Motto «Kein Risiko – kein Lärm». Die Polizei hatte den Ort der Kontrolle strategisch sehr gut gewählt. Sie warteten auf dem Parkplatz nach der letzten Haarnadelkurve vor der Passhöhe. So hörten sie ihre «Kunden», lange bevor diese die Kontrolle wahrnehmen

Am Sonntagnachmittag wurde bei den Motorrädern genau hingeschaut: Grosskontrolle auf dem Albispass. (Bild Martin Mullis) konnten. Ausserdem wurde unterhalb des Parkplatzes zusätzlich auch die Geschwindigkeit gemessen. Anwesend war auch Marius Weyermann, Interimschef der Verkehrspolizei, Rolf Decker, Projektleiter der Kampagne und die Medienbeauftragte Carmen Surber. Neben der technischen Überprüfung der Motorräder wurde auch die Schutzausrüstung kontrolliert. So erntete der Lenker einer

schweren und 110 PS starken Ducati, bekleidet lediglich mit kurzen Hosen, nicht gerade viel Lob des Polizisten. Sämtlichen Fahrzeuglenkern wurde ein mehrfarbiger Flyer abgegeben, in dem vor allem auch der Lärm angesprochen wird. Das Fahren im sportlichen Modus – mit geöffneten Auspuff klappen und/ oder elektronischen Soundverstärkern ist in der ganzen Schweiz verboten.

Die Zahl der Motorräder steigt stetig an Mediensprecherin Carmen Surber weist darauf hin, dass die Zahl der Töfffahrer stetig steigt. Einerseits dürfen ab letztem Jahr bereits 16-jährige Motorräder und Roller bis 125 Kubik lenken und anderseits dürfte auch die Coronasituation einen Einfluss auf den Kauf schwerer Motorräder ausgeübt haben. In der

Schweiz existieren unzählige Motorcycle-Clubs, ein Überbegriff für einen Zusammenschluss von Motorradfahrern. Meistens geben sich Motorradclubs nach aussen hin durch ein gemeinsames Abzeichen, das sogenannte Colour oder Backpatch, zu erkennen. Die Gemeinde der Töfffahrer verursacht im Kanton Zürich schwere Unfälle, sei es durch zu hohe Geschwindigkeit, aufgrund der falschen Fahrlinie und einer Fehleinschätzung der Situation oder Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Rund die Hälfte aller schweren Motorradunfälle sind Selbstunfälle. Jährlich sterben in der Schweiz rund 50 Motorradlenkende, rund 1000 müssen schwer verletzt hospitalisiert werden. Die Aktion auf dem Albispass wurde gegen 17 Uhr beendet. Die Statistik dieses Kontrollnachmittages spricht eine klare Sprache. Von den 140 kontrollierten Motorradlenkern und deren Fahrzeugen wurden insgesamt 21 beanstandet. Drei Personen wurden zuhanden des Statthalteramtes verzeigt. Sieben Fahrzeuge erhielten einen Beanstandungsrapport und werden verpflichtet, die Behebungen bei einer Polizeistation vorzuzeigen. Vier Lenker müssen mit ihren Motorrädern beim Strassenverkehrsamt zu einer Nachprüfung aufkreuzen und sieben Personen erhielten eine Ordnungsbusse.

Erfreulicher Erfolg nach langer Pause Die Damenriege Obfelden lud wieder zum Muttertagsbrunch in die Brunnmatt.

Fast alles ausgebucht am Muttertagsbrunch der Damenriege Obfelden in der Brunnmatt. (Bild zvg.)

Erstmals bot die Damenriege Obfelden die Möglichkeit für eine Reservierung im Voraus an. Bis auf drei Plätze war am Samstagabend dann alles ausgebucht – das OK-Team war sehr erfreut und öffnete für alle Gäste am Sonntag um 9 Uhr dann die Türen zum diesjährigen Muttertagsbrunch. Am Buffet wurden die Gäste mit verschiedenen Broten,

Fleisch- und Käseplatten sowie Rührei und Rösti verwöhnt. Das Dessertbuffet durfte ebenso nicht fehlen und die Gäste wurden mit diversen selbstgebackenen Kuchen, Muffins und Donuts verköstigt. Eine Etage höher konnten die Kinder verschiedene Spiele machen oder auch diverse Basteleien anfertigen. Das OK blickt auf einen gelungenen ersten Muttertagsbrunch nach zwei Jahren Pause zurück und freut sich schon auf den nächsten. Die Damenriege darf sich nun auf die kommende Wettkampfsaison freuen. Damenriege Obfelden


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Freitag, 20. Mai 2022

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Wenn plötzlich die Angst mitfährt Unsicherheiten beim Autofahren sind keine Seltenheit – oftmals fehlt es Betroffenen an Routine Jahrelang geht alles gut, und dann das: Plötzlich macht der Tunnel, der Stadtverkehr oder das Tempo auf der Autobahn Angst. Die Obfelder Fahrlehrerin Silvia Trinkler begleitet Menschen dabei, im Auto wieder Sicherheit zu gewinnen. von livia häberling Als junge Frau ist Vera Meier*, 63, einmal in einen Verkehrsunfall verwickelt. Trotzdem hat sie lange keine Mühe, Auto zu fahren. Bis ihr, Jahre später, auf dem Beifahrersitz das Atmen von Mal zu Mal schwerer fällt. Immer öfter kriegt sie kaum noch Luft. Fast unbemerkt hat sich ein Unbehagen eingeschlichen, und dann ist es einfach nicht mehr weggegangen. Zunächst fängt Vera Meier an, längere Strecken als Beifahrerin zu meiden, sie nimmt öfter den Zug. Wenn sie im Auto von Arbeitskollegen zu einer Retraite oder zu einem Workshop fährt, verschreibt ihr der Hausarzt Medikamente gegen ihre Angst, mit hohem Tempo aus einer Kurve geschleudert zu werden. Hohes Tempo, das sind für Meier 60 km/h aufwärts, eine Kurve ist jeder Strassenverlauf, der sich leicht wölbt. Ins Büro fährt Vera Meier weiterhin selbst. Wobei dieses zuletzt nur ein paar Dörfer von ihrem Wohnort entfernt liegt. Als sie sich frühzeitig pensionieren lässt, fällt auch diese Strecke weg. Irgendwann besucht sie Freunde im Aargau oder Thurgau lieber mit dem Zug. Dass sie ein Problem hat, ist ihr damals längst klar: «Ich wollte wieder unabhängig sein», sagt Vera Meier rückblickend. «So habe ich beschlossen, etwas gegen die Angst zu unternehmen.»

«Als hätte man einen Schalter umgekippt» Im Internet, auf der Suche nach Antworten, stösst Vera Meier zunächst auf einen Namen für ihr Problem: «Amaxophobie» – die Angst vor dem Autofahren – und schliesslich auf einen Namen

für die Lösung: Silvia Trinkler. Die Obfelderin arbeitet seit 15 Jahren als Fahrlehrerin, hat Hunderte durch die Prüfung gebracht und sagt über ihre Arbeit: «Autos interessieren mich kaum. Spannend sind die Menschen, die in ihnen sitzen.» Silvia Trinkler hat verschiedene Zusatzausbildungen gemacht, unter anderem als Fahrberaterin für Senioren oder als Hypnotiseurin. Im Lauf der Zeit hat sie sich auf Personen mit besonderen Bedürfnissen spezialisiert. Auf Menschen mit einer Hör-, Lese- oder Schreibschwäche, mit Lernschwierigkeiten, Autismus oder Ad(h)s. Und auf Menschen, die Angst haben, durch die Stadt, in einen Tunnel oder eben: mit Tempo durch eine Kurve zu fahren. Am 20. Juli treffen sich Silvia Trinkler und Vera Meier auf dem Parkplatz in Altstetten. Zuvor hat am Telefon ein Vorgespräch stattgefunden. Das Ziel der ersten Fahrstunde: sich gemeinsam an kurvige Strecken ausserorts herantasten. Silvia Trinkler erinnert sich noch gut, wie sie losgefahren sind, wie Vera Meier das Auto souverän durch die Stadt lenkte und dann, als die erste Tempo80-Strecke kam, vom Gas wich, das Steuerrad mit ihren Händen immer fester umklammerte und nur noch unregelmässig atmete. Totale Blockade. «Es war, als hätte man in ihr einen Schalter umgekippt.» Es bleibt in ihrer ersten gemeinsamen Fahrstunde nicht die einzige Pause, in der Silvia Trinkler sagt: «Atmen, Vera, Atmen!»

Fehlende Routine – ein Teufelskreis Hemmungen und Ängste beim Autofahren seien verbreiteter, als man denke, sagt Silvia Trinkler. Meist beginne es mit spezifischem Unbehagen: Der Tunnel löst Unwohlsein aus, der Stadtverkehr scheint unübersichtlich, die Autobahneinfahrt gefährlich. Dieses münde häufig in eine jahrelange Schonhaltung: Man umfährt die Tunnels, die Stadt, die Autobahnen, nimmt mehr und mehr auf dem Beifahrersitz Platz. Man traut sich weniger zu, fühlt sich schneller überfordert, fährt noch weniger und nur noch die gewohnten Strecken, hat

Unsicherheiten oder Ängste vor dem Autofahren sind verbreiteter, als man denkt. (Symbolbild Livia Häberling) Angst. «Ein Teufelskreis», sagt Silvia Trinkler, «der seinen Ursprung häufig nicht in einem schlechten Erlebnis, sondern in fehlender Routine hat.» Gerade weil es Ausweichmöglichkeiten gebe, hätten die Fahrerinnen – fast immer sind es Frauen – oft einen jahrelangen Leidensdruck hinter sich, bevor sie sich bei ihr meldeten, sagt Trinkler. Sich dem Problem zu stellen und das Telefon in die Hand zu nehmen, koste grosse Überwindung. «Eigentlich wollte ich Sie schon längst kontaktieren …», ist ein Satz, den Silvia Trinkler häufig hört.

Eine Vollbremsung mitten auf der Strasse

Silvia Trinkler, 60, arbeitet seit 15 Jahren als Fahrlehrerin. (Bild Mohamed Chahin)

Wie der Weg zum Ziel aussehen könnte, findet Silvia Trinkler mit jeder Kundin neu heraus. Erste Informationen sammelt sie im Vorgespräch am Telefon, danach tastet sie sich mit jeder Fahrstunde etwas näher heran. Welche Situationen meistert die Schülerin problemlos, wo muss sie sich mehr konzentrieren – und wo verkrampft sie sich, braucht vielleicht sogar Unterstützung? Wie schmal dieser Grat zwischen Unter- und Überforderung manchmal ist, zeigt sich bei Vera Meier nicht nur in der ersten Fahrstunde, als ihr nach der souveränen Stadtfahrt ausserorts fast die Luft wegbleibt. Als sie in den ersten Lektionen Fortschritte macht, traut ihr Silvia Trinkler im August schliesslich die Strecke von Affoltern Richtung Rifferswil zu. Doch im Jonental kommt es zum Eklat: Die Kurven machen Vera Meier so stark zu schaffen, dass Silvia Trinkler einmal aus Sicherheitsgründen ins Lenkrad greifen muss. Vera Meier erlebt diesen Moment als «kompletten Kontrollverlust», wie sie

erzählt. Danach steht sie derart neben sich, dass sie mitten auf der Strasse reflexartig eine Vollbremsung macht und nicht mehr weiterfahren kann. Bis Silvia Trinkler das Auto am Strassenrand parkieren und die Situation entschärfen kann, verbringt auch sie bange Sekunden. Danach ist sie verunsichert: «Ich hatte das Gefühl, die Sicherheit nicht mehr hundertprozentig gewährleisten zu können.» Weil sie bis anhin keinen annähernd so heftigen Fall gehabt hatte, vermittelt sie Vera Meier den Kontakt zu einer Verkehrspsychologin.

Atemübungen gegen die Anspannung Als Vera Meier wieder bei Silvia Trinkler ins Auto steigt, ist es Anfang November. Ein Check beim Hausarzt hat ergeben, dass dem Autofahren aus medizinischer Sicht nichts im Weg steht. Und in den Sitzungen mit der Psychologin ist klar geworden: Der Unfall aus späten Jugendtagen hat bei Vera Meier zwar Spuren, aber kein Trauma hinterlassen. Woran es liegt, dass die Angst in den letzten Jahren grösser wurde, kann auch die Spezialistin nicht mit Sicherheit sagen, doch sie weiss, was helfen dürfte, und rät Vera Meier, das Fahrtraining wieder aufzunehmen, um die Routine zu festigen. Zudem zeigt sie ihr, wie sie ihre Atmung mit täglichen Übungen besser kontrollieren und mit der Emotional Freedom Technique die Angst reduzieren kann. Die Fortschritte, die sie nach der Pause bei Vera Meier wahrnimmt, bezeichnet Silvia Trinkler als riesig: «Sie hat regelmässig geatmet und viel ruhiger gewirkt, dadurch konnten wir den Schwierigkeitsgrad im Training zügig erhöhen, ohne dass wir erneut in eine gefährliche Situation hineingeraten sind.»

Wieder Weitsicht gewinnen Zunächst fahren sie wieder kurze Strecken ausserorts, später kommen Fahrten auf der Autobahn hinzu. Mit der Unterstützung von Silvia Trinkler übt Vera Meier, den Blick auch auf herausfordernden Strecken mehr nach vorne statt auf die nächste Kurve zu richten. So gelingt es ihr, wieder mehr Weitsicht zu gewinnen. Zudem lernt sie zu verinnerlichen, dass auf den Tafeln nicht Mindest-, sondern Höchstgeschwindigkeiten signalisiert werden, dass es okay ist, langsamer zu fahren und vor der Kurve wenn nötig die Geschwindigkeit zu reduzieren – ohne sich ständig im Rückspiegel zu versichern, dass hinter ihr niemand am Schnellerfahren gehindert wird. Auch das Beifahren trainiert Vera Meier regelmässig mit Freunden und Verwandten. Zunächst mit geschlossenen, später mit offenen Augen. Immer konzentriert sie sich dabei auch auf ihre Atmung, und mit jedem Mal fällt es ihr ein bisschen leichter. Im Februar fahren Silvia Trinkler und Vera Meier via Autobahn von Altstetten nach Winterthur und wieder zurück – jene Strecke, die Vera Meier zurücklegt, wenn sie ihre Freunde besucht. Es ist ihr vorerst letztes gemeinsames Training, inzwischen fühlt sich Vera Meier wieder sicher genug, um auch Strecken mit höherem Tempo oder mit Kurven alleine zu befahren: «Ich setze mich wieder mit einem deutlich entspannteren Gefühl ins Auto. Es hat mich Überwindung gekostet, das Problem in Angriff zu nehmen und dranzubleiben, selbst wenn es mal harzte», sagt sie, «doch es hat sich gelohnt.» *Name geändert

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Viele Fälle trotz Pandemie

Bühne frei für «LaMarotte»

Für ihren Jahresrückblick 2021 hat die Staatsanwaltschaft Raserdelikte und Cyberkriminalität als Schwerpunktthemen gewählt. Obwohl es auch 2021 pandemiebedingt zu Einschränkungen im öffentlichen Leben kam, blieb das Fallaufkommen auf hohem Niveau. Insgesamt seien im Berichtsjahr knapp 28000 neue Fälle eingegangen, teilt die Staatsanwaltschaft mit, praktisch gleich viele wurden abgeschlossen. Wie im Vorjahr wurde viel Energie darauf verwendet, Corona-Kreditbetrügern das Handwerk zu legen, welche die Hilfsbereitschaft ausgenutzt haben. So führen oder führten Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft im Kanton Zürich seit Frühjahr 2020 in 334 solcher Verdachtsfälle Ermittlungen. Die mutmassliche Gesamtdeliktssumme beträgt rund 5 Mio. Franken. 2021 kam es bereits zu einigen Strafbefehlen und Urteilen. Ferner wurde es im Berichtsjahr eine Häufung von schweren Raserdelikten registriert. Dazu gehören nicht nur massive Geschwindigkeitsüberschreitungen, sondern auch Rennen, riskante Überholmanöver, «Driften» und andere halsbrecherische Fahrmanöver. Raser sind erfahrungsgemäss meist männlich und jünger als 30 Jahre. Leasing- oder Mietmodelle machen leistungsstarke Fahrzeuge schon für sie erschwinglich. Herausforderungen birgt auch die Digitalisierung. Stichworte hierzu sind Erpressungssoftware, Phishing, Pädokriminalität, Liebesbetrug, Geldwäscherei und Drogenhandel im Darknet. Weil Cyberkriminelle meist international zusammenarbeiten, sind Beweismittel und beschlagnahmefähige Vermögenswerte oft nicht mehr im direkten Zugriffsbereich der schweizerischen Strafverfolgungsbehörden. (red.)

Bienenvielfalt ist Lebensvielfalt Ohne Bienen keine Nahrung. Ein neuer Infopool gibt Tipps, wie man Balkon und Garten wildbienenfreundlich herrichten kann. Bienen sind als wichtigste natürliche Bestäuber von unschätzbarem Wert – sowohl für die biologische Vielfalt als auch die landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion. Doch gerade die Wildbienen sind stark unter Druck. Die vom Kanton Zürich letztes Jahr neu geschaffene Bienenfachstelle hat deshalb einen Infopool kreiert, in dem sie viele praktische Informationen anbietet. So erfährt man, dass Wildbienen im Garten bessere Bedingungen finden, wenn man ihn mit weniger Perfektionismus pflegt. Oder wie man eine Wildblumenwiese richtig anlegt und damit wertvolle Nahrungspflanzen für Wildbienen ins Siedlungsgebiet zurückholt, die auch für das menschliche Auge eine Pracht sind. Und natürlich braucht es für das Gedeihen der Wildbienen geeignete Nistplätze, wofür oft einfache Mittel genügen. (red.) Tipps unter www.bienenfachstelle-zh.ch/infopool/.

Freitag, 20. Mai 2022

Feier des 21-Jahre-Jubiläums des Affoltemer Kulturkellers

Pepe Lienhard bedankt sich nach dem Medley mit Stücken von Hazy Osterwald, der in diesem Jahr 100 geworden wäre, bei den vier Sängern für den «Kriminal Tango».

Viel knapper hätte die Ansprache von «LaMarotte»-Gründerin und Geschäftsführerin Isabelle Schätti nicht ausfallen können. So, wie sie im Kulturkeller die Bühne für andere frei macht, tat sie es am Jubiläum – und lud Leute zum Essen ein, die auf oder neben der Bühne den Betrieb ermöglichen.

Natürlich hätte man gerne das 20-JahreJubiläum gefeiert, doch, wie so mancher Anlass, der in den vergangenen zwei Jahren geplant war, musste auch dieser verschoben werden. Und so wurde am vergangenen Dienstag im Bonstetter Gemeindesaal eben der 21. Geburtstag des Kulturkellers gefeiert. Sie könnte, selbst wenn sie wollte, den Businessplan des «LaMarotte» gar nicht auf Powerpoint präsentieren, meinte Isabelle Schätti, weil es nie einen gegeben habe. Alles sei aus einer Idee heraus spontan entstanden, mit den Beiträgen vieler Menschen gewachsen, das so gar nicht hätte geplant werden können. Sie habe den Keller am Centralweg 10 gesehen, sich vorgestellt, was sich hier einrichten liesse – und der Hauseigentümer habe sogleich die Initiative zum Umbau für den Kulturkeller ergriffen. Statt alle, die zum Aufbau und zur Entwicklung des Projektes beigetragen hätten, aufzuzählen, habe sie einfach alle zum Essen und zum anschliessenden Konzert von Pepe Lienhard und seiner Big Band eingeladen.

rungen, die Affoltern seit meiner Kindheit erlebt hat.» Martin Diethelm, der die ZKB-Filiale Affoltern leitet, erklärt, weshalb seine Bank «LaMarotte» seit Jahren als Hauptsponsor unterstützt: «Uns haben das Herzblut und die Begeisterung von Isabelle Schätti angesteckt. ‹LaMarotte› ist eine extreme kulturelle Bereicherung für die Region.» Auch Standortförderer Johannes Bartels schätzt die überregionale Ausstrahlung von «LaMarotte»: «Der Kulturkeller ist ein Standortvorteil für die Stadt Affoltern und für die ganze Region.» Der ehemalige Aeugster Gemeindepräsident Ruedi Müller ergänzt: «‹LaMarotte› lebt von der Freiwilligkeit. Ich hoffe, dass noch mehr Gemeinden dies anerkennen», schmunzelnd ergänzt der mit Blick auf Affoltern: «Allenfalls dürfen auch Städte im Verhältnis zu ihrer grossen Bevölkerung einen Beitrag leisten.» Marianne und Martin Christen sind von Beginn weg Mitglieder, wie sie erklärt: «Wir sind so glücklich, dass wir das ‹LaMarotte› haben. Uns interessieren vor allem die klassischen Konzerte.» Ihr Mann, der ehemalige Chefarzt Chirurgie des Spitals: «Wir geniessen hier Konzerte auf höchstem Niveau, zusammen mit Menschen, die wir gut kennen.» Der ehemalige Affoltemer Oberstufenlehrer Marcel Landolt ist im Vorstand für die Technik zuständig: «Als Jazz-Liebhaber habe ich jeweils an Anlässen die Technik übernommen, jetzt gehöre ich dem Vorstand an und mache noch immer die Technik. Wenn ich einmal technisch überfordert bin, hilft mir meine gute Seele, Felix Näf, weiter.»

«Auch Städte dürfen einen Beitrag leisten»

«Verschiedene Menschen und Kulturen kennenlernen»

Der «Anzeiger» hat die Gäste an zwei Tischen während des Essens gestört, um zu hören, weshalb so viele unterschiedliche Menschen den Kulturkeller unterstützen. Zuerst gings zum Tisch der Standortgemeinde Affoltern und seiner näheren Umgebung. Leonhard Grimmers Weg in den Kindergarten führte am Centralweg 10 vorbei: «Damals woben sie noch Seide in der Fabrik gegenüber und ich hatte ein Schulkamarädchen in diesem Haus. Für mich spiegeln sich in diesem Haus die Verände-

Auch am Tisch aus dem Unteramt geben die Gäste gerne Auskunft. Der zurücktretende Stalliker Gemeindepräsident, Werner Michel, hat sich just zum Schulpfleger wählen lassen, als sich abzeichnete, dass diese Behörde sonst nicht vollständig besetzt werden könnte: «Mein Pech ist, dass mir zu häufig etwas dazwischenkommt, um alle interessanten Veranstaltungen zu besuchen. Ich hoffe, dass dies künftig etwas bessert, auch wenn die neue Mehrzweck- und Turnhalle mich in den nächsten vier

von Bernhard Schneider

Vandalen unterwegs Zwischen 13. und 16. Mai haben Unbekannte beim Schulhaus Ennetgraben in Affoltern Steine und Gartenzubehör in einen Teich geworfen. Der Sachschaden ist gering. Ärgerlich, aber mit wenig Reinigungskosten verbunden, ist auch ein Vandalenakt an der Giessenstrasse in Affoltern. Dort wurden am 13. Mai gegen 22 Uhr Fenster eines Mehrfamilienhauses mit genässtem Papier beworfen, das bekanntlich hartnäckig klebt. Möglicherweise die gleichen Vandalen haben vom 14. auf den 15. Mai an

der Giessenstrasse einen Briefkasten beschädigt. Laut Angaben der Kantonspolizei Affoltern beläuft sich der Schaden auf rund 1000 Franken. Gut 3000 Franken Schaden beklagt ein PWBesitzer in Obfelden. Auf dem «Brunnmatt»-Parkplatz wurden die Pneus seines Autos zerstochen und der Kofferraumdeckel zerkratzt. In Hausen wurde am 14. Mai um 12.30 Uhr die Feuerwehr gerufen. Sie musste aber nicht in Einsatz. Dem Grillbetreiber gelang es, die in Brand gerate-

Jahren ziemlich fordern dürfte.» Seine Nachfolgerin, Valérie Battiston, hofft, dass nach der Realisierung der Mehrzweckhalle vielleicht auch in Stallikon Gastspiele des «LaMarotte» stattfinden könnten. Ihr Ratskollege Robert Sidler arbeitet im Barteam: «Der Kulturkeller ist ein guter Arbeitgeber. Ich geniesse es, verschiedene Leute und Kulturen hier kennenzulernen. Wenn ich im Sommer den Gemeinderat verlasse, erhalte ich Zeit, um öfters als Barkeeper zu arbeiten.» Dies könnte für die Wettswiler Gemeindepräsidentin, Katrin Röthlisberger, ein Grund sein, künftig öfters das «LaMarotte» aufzusuchen: «So kann ich den Kontakt mit Röbi aufrechterhalten.» Der ehemalige Hedinger Gemeindepräsident Paul Schneiter, selbst Pianist, startete vor einigen Jahren erfolgreich die Aktion, Geld für einen professionel-

len Flügel im «LaMarotte» zu sammeln: «Ich war von Beginn weg überzeugt, dass wir den erforderlichen Betrag zusammenbringen – und es hat funktioniert. Bei jedem Konzert, dem ich beiwohne, freue ich mich über die Klänge aus dem Flügel.» Die zweite Hälfte des Jubiläumsabends war der Musik gewidmet. Die räumlichen Gegebenheiten des «LaMarotte» sind optimal für die Nähe des Publikums zu einer Kammerformation. Doch zum Jubiläum sollte etwas ganz anderes geboten werden. Das Konzert von Pepe Lienhards Big Band im Gemeindesaal Bonstetten ermöglichte Pepe Lienhard, der 17 Jahre lang in Mettmenstetten lebte und in dieser Zeit gerne den Affoltemer Kulturkeller besuchte, für einmal nicht in New York oder Tokyo aufzutreten, sondern einen Abend dem «LaMarotte» zu widmen.

Die Gründerin und Geschäftsführerin des «LaMarotte» mag sich selbst nicht ins Zentrum rücken. Ihr Ziel ist es, zwischen Musikern, Publikum und Gönnern zu vermitteln, Jahr für Jahr ein Programm auf die Beine zu stellen, das weit herum seinesgleichen sucht. (Bilder zvg.)

Spital Affoltern: Psychotherapeutische Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine ne Fettschale selber zu löschen. Mehrmals rückten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern wegen Lärmbelästigungen aus. An der Obstgartenstrasse in Affoltern wurde wegen Arbeiten auf einer Baustelle über die Mittagszeit reklamiert. Betonarbeiten, so die Polizei, können aber in gewissen Fällen nicht unterbrochen werden. Im Weiteren rückten Beamte wegen Lärms auch nach Obfelden, Bonstetten und Zwillikon aus. Im letzteren Fall kassierte der Veranstalter einer Party eine Ordnungsbusse. (-ter.)

Das Spital Affoltern bietet Flüchtlingen aus der Ukraine psychotherapeutische Hilfe – mit telefonischer Beratung. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer fliehen derzeit vor dem Krieg in ihrer Heimat. Das Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie des Spitals Affoltern bietet Flüchtlingen aus der Ukraine bei psychischen Belastungen ein neues Angebot, das sie zeitnah in Anspruch

nehmen können. Jeden Mittwoch von 11 bis 12 Uhr können sich Betroffene an die Nummer 079 330 92 24 wenden, wo sie auf Ukrainisch Unterstützung erhalten. Danach wird individuell das weitere Vorgehen besprochen. «Wir hoffen, damit einen sinnvollen Beitrag zur Bewältigung der Situation zu leisten», teilt das Spital Affoltern mit. (red.) Psychotherapeutische Hilfe auf Ukrainisch, mittwochs von 11 bis 12 Uhr unter Telefon 0793309224.


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Freitag, 20. Mai 2022

Ruhe und Gelassenheit in den Farbtönen des Wassers

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Finanzkolumne

Bilder von Nadja-D. Hlavka im Kunstfenster in Bonstetten Die österreichische Künstlerin Nadja-D. Hlavka mag sphärische Farben, Blau- und Grüntöne, kombiniert mit Erdfarben. Die Liebe zum blauen Planeten, der Erde, prägt ihr Schaffen seit vielen Jahren. Ihre Bilder sind oft Metaphern, die jeden Betrachter anders berühren.

Judith Albrecht, Leiterin Finanzberatung, Zürcher Kantonalbank

Bei der Vorsorge heisst es: «Je früher, desto besser»

Von Regula ZellwegeR Imaginäre Landschaften, oftmals mit Spiegelungen, lassen beim Betrachter Erinnerungen an Gesehenes oder Geträumtes aufkommen. Ihre Landschaftsbilder sind menschenleer, auch damit will Nadja-D. Hlavka einladen, diese poetischen Landschaftsräume zu betreten, um eigene Erfahrungen darin zu machen, einen Platz zu finden, der guttut. Ökologie ist ihr ein Anliegen: «Wenn die Luft zum Atmen fehlt, das Wasser nicht mehr in Freiheit fliessen kann, dann ist es Zeit für Aufbrüche, Veränderungen, um die Freiheit wiederzuerlangen. Richten wir den Blick von unseren Schatten in den Himmel, und das Wasser wird dann auch wieder kommen. Alles muss im Fluss bleiben. Die Poesie des Universums macht die Vielfältigkeit ungestört möglich, gleich einem Schmetterling: verletzlich, aber vollkommen», formuliert die Malerin, die seit 1998 regelmässig alle drei Jahre bei Elfi Bohrer ausstellt.

Werden und Vergehen Die Bonstetter Galeristin begleitet und beobachtet ihre Kunstschaffenden oft über viele Jahre. Sie erkennt die Entwicklungen, die sie im Lauf der Zeit machen. «Die Werke von Hlavka sind

Tipps für jenseits der Bezirksgrenze Erlebnis Freiamt hat seine Freizeitkarte mit Velorouten und Sehenswürdigkeiten neu aufgelegt. Wo findet sich ein schöner «Brätliplatz» im Freiamt? Wo einmal eine andere Badi? Warum nicht eine Velotour in die angrenzende Region unternehmen? Welches sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Freiamt? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Freiämter Freizeitkarte. Sie zeigt in erster Linie fünf spannende Velorouten im Freiamt inklusive der naheliegenden Regionen. Aber auch 40 Sehenswürdigkeiten sind aufgeführt und zahlreiche Freizeitanlagen. Also nichts wie los und die schöne Jahreszeit geniessen. Erlebnis Freiamt Freizeitkarte Freiamt mit Velorouten und Sehenswürdigkeiten gratis unter www.freiamt.ch.

Die Freizeitkarte Freiamt. (Bild zvg.)

Galeristin Elfi Bohrer in Rot gekleidet – als Kontrast zu den Werken von Nadja-D. Hlavka in den Farben von Wasser und Erde. (Bild Regula Zellweger) heller geworden, teils auch gegenständlicher», kommentiert die Kunstvermittlerin. In diesen Jahren erhielt Hlavka mehrere Kunstpreise. Sie vertraut auf klassische bildnerische Elemente der Malerei: Sie wählt die Farben sehr bewusst und orientiert sich an der klassischen Farbenlehre, wie es die alten Meister taten. Sie schafft Bildräumlichkeiten und belebt die Bilder mit einer zeichenhaft reduzierten Gegenstandssymbolik. Collage-Effekte entstehen durch textile Elemente auf der Leinwand, was Tiefe verleiht – Tiefe als dritte Dimension. Man spürt Himmel und Wasser, transzendente Stimmungslandschaften, kann den Übergang aber nicht ausmachen. Hlavka weiss bereits zu Beginn des Arbeitsprozesses, was sie malen will. Oft lässt sie sich durch Elemente aus der Natur, beispielsweise Steine oder Blätter, inspirieren. Menschen fehlen auf ihren Bildern. Ihre Farbe ist Blau in allen Schattierungen. «Blau schränkt nicht

ein», erklärt sie. Gezielt mischt sie eigenhändig die Farben – ein meditativer Prozess, mit dem sie sich auf das Bild einstimmt. Sie collagiert auch, um den Bildern eine dritte Dimension zu geben, entfernt Leinwandstücke wieder, in Anlehnung an die Erosion in der Natur. Das Werden und Vergehen als Prozess beschäftigt sie immer wieder.

Respekt vor der Natur Hlavkas Bilder sprechen eine leise, aber intensive Sprache, die jeden auf eine andere Art erreicht. Sie vermittelt Harmonie, die aber nicht schönredet. Kein Rot, das laut Botschaften einhämmern soll. Es sind die Töne des Wassers, die das Unbewusste leise erreichen, Tiefe geben. Trotzdem weisen die Werke Spannung auf, die sie interessant machen – nicht zuletzt durch dezente Spiegelungen, welche die Ebenen verwischen. Das Bild ist wie ...? Ein Wasser-

fall, ein Teich mit Blumen, wirbelnde Blätter in der Luft? Die Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Die Offenheit und Vielschichtigkeit, die ihre Werke dem Betrachter bieten, sind so vielfältig, wie es Betrachtende gibt. Solche, die sich Zeit nehmen, in die Tiefen dieser Bilder besinnlich und beschaulich einzutauchen. Gern malt sie, wie die Natur ihren Lebensraum wieder zurückerobert, sanft und stetig. Darin sieht sie eine Chance für das Leben auf diesem Planeten. «Ich kenne nichts Schöneres und Vollkommeneres als unsere Erde und die beeindruckende Vielfalt ihrer Besiedelung.» Zwei Wochenenden Open House mit Werken von Nadja-D. Hlavka: 21./22. Mai und 28./29. Mai, jeweils von 13 bis 17 Uhr und nach Absprache. Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13, Bonstetten. www.ggbohrer.ch, 079 207 76 28, galerie@ggbohrer.ch.

Erinnerungen an Lorenz Curt, Lehrer an der Sek Hausen Eine volle Kirche anlässlich des Abschiedsgottesdiensts von Lorenz Curt zeugte von dessen Beliebtheit. Auch die Sek Hausen trauert um einen ganz besonders geschätzten Lehrer. Der junge Lorenz Curt trat 1966 seine erste Stelle in Hausen an. Sein ursprüngliches Ziel, an der Uni zu studieren, hatte er aufgegeben. Er fand seine Berufung beim Unterrichten und bildete sich deshalb zum Oberstufenlehrer weiter. Für die Sek Hausen, damals noch Oberstufe Hausen, war die Anstellung von Lorenz Curt ein Glücksfall. Er vereinte viele Eigenschaften, die ihn als Lehrer und ebenso als Mensch auszeichneten. Lorenz Curt zeigte für die Schüler und Schülerinnen, aber auch für die Schule ein enormes Engagement. Er war stets perfekt vorbereitet, war verständnisvoll, ruhig und hilfsbereit. Er war vorausschauend, gradlinig und zugleich diplomatisch und hatte einen feinen Humor. Vor allem aber war er zutiefst menschlich. Integrieren, Differenzieren und Individualisieren sind Begriffe, die heute in jedes Schulprogramm gehören. Lorenz Curt war seiner Zeit voraus. Für ihn war das schon damals eine Selbstverständlichkeit. Er war immer auf der Suche nach dem Besten für alle seine Schüler und Schülerinnen. So stellte er auf sie zugeschnittene Unterrichtsmaterialien her und im Werkunterricht bildete er seine Schützlinge zu halben Handwerkern und Handwerkerinnen

Lorenz Curt, 24.7.1942–2.5.2022. (Archivbild) aus. Er war Wegbegleiter für die Berufswahl, knüpfte Kontakte zu passenden Lehrbetrieben und half beim Vermitteln von Lehrstellen. Dafür waren ihm viele Eltern enorm dankbar. Er schrieb auch persönliche Austrittsbriefe, die seine Schüler und Schülerinnen auf ihren weiteren Lebensweg mitnehmen durften.

Kreativ und engagiert Fotografieren war eine grosse Leidenschaft von Lorenz Curt. Im von ihm aufgebauten Fotolabor weihte er die Jugendlichen in die Geheimnisse der Fotografie ein. Gleichzeitig gab er sein Wissen und seine Bewunderung über die Schönheit der Natur weiter. Er war sehr kreativ im Gestalten und begeisterte so viele Jugendliche. Im Bereich der Informatik baute er zusammen mit Kollegen ein umfassendes Wissen auf, welches er im Unterricht,

aber auch dem Team gerne weitergab. Sein Engagement für die Schule zeigte sich auch in der Übernahme von zusätzlichen Ämtern. Als Materialverwalter führte er ein fein säuberlich angeschriebenes und geordnetes Lager und erfüllte, wenn möglich, die Wünsche seiner Kolleginnen und Kollegen. Als Hausvorstand leitete er die Sitzungen mit viel Gespür, liess alle zu Worte kommen und fand jeweils die richtigen Worte, um etwas zu lange geratene Diskussionen zu beenden. Auch das Erschaffen eines Vademecums, das spätere A-Z, war seine Idee. Das Büchlein findet heute noch bei den Eltern grossen Anklang. Das Wirken von Lorenz Curt verdeutlichen einige Zitate von ehemaligen Lehrerkolleginnen und -kollegen: «Vor ihm hatten alle Respekt, aber niemals Angst», «Er war mein Vorbild, genauso wie er wollte ich werden», «Bei ihm wäre ich gerne Schüler gewesen», «Die offiziellen Lehrmittel waren ihm zu wenig gut, er hat sie ergänzt oder optimiert», «Er hat jeden Mitmenschen zutiefst akzeptiert», «Er hat nicht nur unterrichtet, er hat gewirkt» und «Er lebte für die Schule». Im Sommer 2005 wurde Lorenz Curt nach fast 40 Jahren Einsatz an der Sek Hausen pensioniert. Am Schulgeschehen blieb er weiterhin interessiert. Wir sind dankbar, dass viele Oberämtler Schüler und Schülerinnen von diesem begnadeten Lehrer begleitet wurden und von ihm profitieren durften. Schulpflege und Team Sek Hausen

Wer bereits in jungen Jahren an seine Vorsorge denkt, profitiert im Alter von höheren Leistungen. Der dritte Lebensabschnitt will frühzeitig geplant sein – und geschieht dies bereits vor dem 50. Lebensjahr, bringt es nur Vorteile mit sich. In der Regel betragen die Renteneinkünfte aus der AHV und der Pensionskasse rund 60 Prozent des bisherigen Erwerbseinkommens. Menschen, die ihren dritten Lebensabschnitt in vollen Zügen geniessen möchten, sollten entsprechend vorsorgen und ihre Pensionierung frühzeitig planen. «Das durchschnittliche Schweizer RentnerEhepaar gibt während 25 Pensionsjahren rund zwei Millionen Schweizer Franken aus», sagt Judith Albrecht, Leiterin Finanzberatung bei der Zürcher Kantonalbank. Sie ergänzt: «Das hört sich nach viel an, ist es aber umgerechnet mit jährlichen Ausgaben von 80‘000 Franken nicht. Fernreisen oder teure Hobbys sind darin meist nicht berücksichtigt. Es ist deshalb wichtig, die Vorsorgesituation mit einer Expertin oder einem Experten individuell zu prüfen und sich auf den Ruhestand vorzubereiten. Das gilt erst recht für sämtliche Personen, die früher in Rente gehen möchten.» Möglichkeiten ausschöpfen, steuerlich profitieren Es ist ratsam, sich mit der eigenen Altersvorsorge frühzeitig auseinanderzusetzen, denn die Möglichkeiten sind vielfältig, und oftmals lässt sich die Steuerbelastung optimieren. Judith Albrecht konkretisiert es so: «Wir raten unseren Kundinnen und Kunden immer, sich der finanziellen Lücken bewusst zu werden. Häufig hilft es, sich diese Fragen zu beantworten: Wie hoch ist mein Einkommen nach der Pensionierung überhaupt? Kann ich mir mein Eigenheim im dritten Lebensabschnitt noch leisten?» Um Einkommenslücken im Alter zu schliessen, eignen sich neben privaten Ersparnissen die Säule 3a sowie freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse. Sich für jedes Lebensmodell absichern Es gibt weitere Fragen, die sich Menschen je nach Lebenssituation stellen. Etwa diese: Wie sichere ich meine Partnerin oder meinen Partner im Konkubinat ab? Ich werde im Pensionsalter sein, wenn meine Kinder mit dem Studium beginnen: Was muss ich bei der Vorsorge beachten? Sicher ist: Für jedes Lebensmodell und für jeden Zeitpunkt gibt es individuelle Möglichkeiten und Lösungen. Erste Antworten liefert der kostenlose Webcast der Zürcher Kantonalbank am 31. Mai 2022. Melden Sie sich noch heute an: zkb.ch/pensionierung-geplant.


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Gute Noten für Zürcher Schulen

«Die dunklen Wasser der Limmat»

Der Jahresbericht der Fachstelle für Schulbeurteilung zeigt, dass die Schulen im Kanton Zürich ein Schul- und Unterrichtsangebot von hoher Qualität bieten. Im Schuljahr 2020/2021 prüfte die Fachstelle für Schulbeurteilung, welche unabhängig ist und kein Weisungsrecht gegenüber der einzelnen Schule hat, 92 Regelschulen und zehn Sonderschulen. Wie die Bildungsdirektion des Kantons Zürich mitteilt, leisteten die meisten Schulen im vergangenen Schuljahr gute bis teilweise sehr gute Arbeit. Wie in den Vorjahren wurde in den Bereichen Unterrichtsgestaltung, Zusammenarbeit mit den Eltern und Berufswahlvorbereitung an Sekundarschulen eine besonders hohe Qualität festgestellt. Angesichts der erschwerten Umstände durch die Corona-Pandemie sind die ebenfalls hohen Werte bei der Pflege der Schulgemeinschaft besonders positiv zu werten. Die kritischsten Ergebnisse wurden in den Bereichen Beurteilung der Schülerinnen und Schüler sowie Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung festgestellt. «Bei keiner der geprüften Schulen wurde eine ungenügende Praxis festgestellt», hält die Bildungsdirektion in der Mitteilung fest.

Bereits dritter Evaluationszyklus Jede Schule wird innerhalb von fünf Jahren einmal geprüft. Bereits zum dritten Mal wurde ein vollständiger Evaluationszyklus durchgeführt. Inhaltlich richtet der aktuelle Jahresbericht einen Schwerpunkt auf diesen vollständigen Evaluationszyklus, in dem insgesamt 438 Schuleinheiten geprüft wurden. Auch über diesen längeren Zeithorizont sticht der Bereich der Schulgemeinschaft positiv heraus, während die Beurteilung von Schülerinnenund Schülerleistungen kritisch betrachtet werden muss. In den allermeisten Qualitätsbereichen kamen aber die Bewertungsstufen «Fortgeschrittene Praxis» und «Funktionsfähige Praxis» zur Anwendung. Die Fachstelle für Schulbeurteilung überprüft die Qualität der Schulen in pädagogischer und organisatorischer Hinsicht. Sie leistet damit einen Beitrag an ein qualitativ hochwertiges Bildungsangebot im Kanton Zürich und fördert die Weiterentwicklung der Volksschule. (red.)

Freitag, 20. Mai 2022

Saskia Gauthier las in Affoltern aus ihrem von Rechtsmedizin geprägten Krimi Saskia Gauthier hat einen Beruf, der viele interessiert – und von dem man doch kaum mehr weiss, als Fernsehkrimis vermitteln. Als offene, fröhliche und naturliebende Frau widerspricht sie dem Klischee der Rechtsmedizinerin. Und sie weiss zu erzählen. Von Regula ZellwegeR Die junge Rechtsmedizinerin Lisa Klee hat während der Nacht an einer Grosskontrolle der Polizei im Üetlibergtunnel teilgenommen und kehrt übermüdet in die Rechtsmedizin zurück, um die Blutproben im Kühlschrank zu versorgen. Da hört sie Geräusche. Leises Scheppern. Nachts, im Obduktionssaal. Sie entscheidet sich gegen den Fluchtreflex und gibt der Neugier nach. Sie muss auf einen Tisch klettern, um in den beleuchteten Raum spähen zu können. Da liegt auf einem der drei Tische eine Leiche – sonst kann sie niemanden ausmachen. Wieder hört sie ein Geräusch. Atmen. Jemand steht hinter ihr. Sie dreht sich um ... Saskia Gauthier beendete ihre Lesung am vergangenen Mittwoch in der Buchhandlung Scheidegger mit einem «Cliffhanger». So wird das Abbrechen der Handlung an der spannendsten Stelle bezeichnet. Dieses Mittel dient generell der Kundenbindung – hier der Motivation zum Kauf des Buches «Die dunklen Wasser der Limmat».

Gerichtsmedizinerin Als Ärztin – mit Praktikum im Spital Affoltern – entschied sich Saskia Gauthier für die Rechtsmedizin und absolvierte über fünf Jahre die Ausbildung zur Fachärztin Rechtsmedizin. Heute arbeitet sie im Institut für Rechtsmedizin Aargau und untersucht seit vielen Jahren zusammen mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft spannende Todesfälle. Lisa Klee, eine junge Rechtsmedizinerin, ist die Protagonistin im Krimi. In ihr sind Persönlichkeitsaspekte, persönliche Erfahrungen als Anfängerin in der praktischen Rechtsmedizin und berufliches Fachwissen der Autorin mit einer spannenden, fiktiven Geschichte zu einem Krimi zusammengeführt. Zu Beginn wird Lisa Klee zu

einer bekannten Sterbehilfeorganisation beordert. Man erfährt, dass Suizide immer abgeklärt werden müssen. Autorin Saskia Gauthier weiss, worüber sie schreibt, sie hat sich bisher mit mehreren wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Suizid einen Namen gemacht. Bei der in den Tod begleiteten Frau nimmt sie bei der Untersuchung im Beisein einer Staatsanwältin und zwei Polizisten verdächtige kleine rote Punkte auf der Augenbindehaut wahr – Zeichen eines unnatürlichen Todes? Es kommt zu einer umfassenden Morduntersuchung. Nur weil Lisa Klee den französischen Krankenbericht nicht verstehen konnte, aus dem ersichtlich gewesen wäre, dass die Punkte Teil einer Krankheit waren. Sie macht sich damit zum Gespött des ganzen Institutes. Das wird ihr nicht mehr passieren. Beim nächsten Fall mit Spuren von Ersticken nimmt die junge Frau die Ermittlungen selbst in die Hand – und schon ist man mitten im Krimi.

Genaue Beobachterin Saskia Gauthier ist von Berufs wegen eine sehr genaue Beobachterin, die intensiv mit allen Sinnen wahrnimmt. Und diese auch minutiös beschreibt. Nicht immer ganz zur Freude der Zuhörenden, wenn sie olfaktorische Eindrücke bei Obduktionen zu detailliert wiedergibt. Die Autorin hat aber einen treffenden Humor, der immer wieder auflockert. Auch wenn die rechtsmedizinischen Faktoren weit mehr als in herkömmlichen Krimis eine Rolle spielen, so versteht die Autorin, nicht nur Spannung aufzubauen, auch Emotionen kann sie sensitiv vermitteln. Eine der ersten Fragen aus dem Publikum lautete sinngemäss: «Wie kommen Sie dazu, als Beruf Leichen aufzuschneiden?» und «Wie gehen Sie mit der psychischen Belastung angesichts der Opfer von Gewalt um?» Sensationslust und gleichzeitige Abscheu löst die Autorin immer mal wieder aus, ohne es zu wollen. Die Autorin versuchte klarzustellen, dass man sich als Rechtsmedizinerin auch mit Lebenden befasst, beispielsweise nach Prügeleien, Messerstechereien, bei sexuellen Übergriffen, häuslicher Gewalt oder Kindesmisshandlungen. Sie hat Wege gefun-

Spannende Todesfälle sind das Metier von Saskia Gauthier - als Rechtsmedizinerin ebenso wie als Krimiautorin. (Bild Regula Zellweger) den, damit umzugehen – alles andere als kalt oder gefühllos – und meinte, sie selbst habe mehr Mühe, dem langen Leiden von unheilbar Kranken zuschauen zu müssen, als sich mit toten Menschen wissenschaftlich-analytisch zu befassen. Bei allen ausserordentlichen Todesfällen in der Schweiz wird eine amtsärztliche Leichenschau am Fundort durchgeführt. Kann eine Fremdeinwirkung nicht ausgeschlossen werden, wird von der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet. Dabei werden neben der vollständigen Präparation aller Organe häufig auch forensisch-toxikologische, klinisch-chemische und feingewebliche Untersuchungen durchgeführt.

Zweiter Krimi ist geschrieben «Der zweite Krimi ist bereits geschrieben», dies die Antwort auf die Frage nach einer weiteren Folge. Saskia Gauthier, aufgewachsen im bayrischen Schwaben, verrät, dass Lisa Klee in Glarus ermitteln wird. Warum ausge-

rechnet Glarus? Ganz einfach: Die Autorin wollte ursprünglich Psychiaterin werden – entschloss sich aber für Rechtsmedizin und heiratete einen Schweizer Psychiater. Dieser liebt den Bergsport und ist oft mit seiner Frau in der Natur unterwegs, besonders gern in den Glarner Alpen. Von Kind an hat die Autorin eine besondere Vorliebe für Bücher. Diese paart sie mit ihren beruflichen Erfahrungen und Kompetenzen. So sind bisher zwei spannende Rechtsmedizinkrimis entstanden. Der bereits erschienene Krimi findet laut Urs Wetli von der Buchhandlung Scheidegger sehr guten Absatz. Die Besucher der Lesung spürten die Begeisterung der Autorin am Schreiben. Bestimmt bleibt es nicht bei zwei Krimis. Bedenkt man, dass sie fünf Jahre am ersten, 350 Seiten langen Buch, aber nur ein Jahr am zweiten schrieb, darf man sich hoffentlich bald auf weitere Folgen und neue Begegnungen mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Lisa Klee freuen.

BUCH-TIPP

In der Klasse musizieren Ein langer Liebesbrief

Ein Angebot bietet einen einfachen Einstieg An der Primarschule von Maschwanden wurde auf Beginn des Schuljahres 2021/2022 das «Klassenmusizieren» in der 3./4. Klasse für ein Jahr in Form einer Brass-Formation eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten gelernt, im schulischen Musikunterricht gemeinsam ein Blasinstrument zu spielen. Jede Woche üben die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Christina Fuchs zweimal mit ihren verschiedenen Instrumenten als Orchester zusammen. Zwischendurch finden Registerproben statt, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Stimme in einer kleinen Formation üben. Die Höhepunkte des Klassenmusizierens bilden die Auftritte an Anlässen wie dem Kerzenziehen oder dem Berliner-Verkauf vor dem Volg. Als Anschlusslösung für die jetzigen Schülerinnen und Schüler des Klassenmusizierens aus Maschwanden, bietet die Musikschule Knonauer Amt vor Ort ein einjähriges Brückenangebot in Form eines Bläserensembles an. Neben dem Bläserensemble besteht zusätzlich die Möglichkeit, in den kostenpflichtigen

Einzel- oder Kleingruppenunterricht einzusteigen. Aus dem Projekt Klassenmusizieren in der Primarschule hat sich in der Zwischenzeit ein reguläres Angebot der Musikschule Knonauer Amt etabliert. Ab dem Schuljahr 2022/23 bietet die Schule Uitikon das Klassenmusizieren in einer 4. Klasse für zwei Schuljahre an. Die Bläserklasse wird in Form einer Harmoniebesetzung durchgeführt. Zum Blechblasinstrumentensatz aus Maschwanden kommen die Holzblasinstrumente dazu. Für das Schuljahr 2023/24 hat sich die Schule Stallikon entschlossen, das Klassenmusizieren in Harmoniebesetzung für eine 3./4. Klasse anzubieten. Die Musikschule wird dafür einen zusätzlichen Klassensatz Holzund Blechblasinstrumente erwerben. Der Plan ist, in den kommenden Jahren weitere Schulen im hiesigen Einzugsgebiet für das Klassenmusizieren begeistern zu können. Sämtliche Instrumente werden durch die Musikschule zur Verfügung gestellt. Damit das Angebot weiter ausgebaut werden kann, ist die Musikschule auf Unterstützungsgelder angewiesen. Musikschule Knonauer Amt

Auch im neusten Buch der Autorin Susanne Tamaro spielt die Liebe eine grosse Rolle. Von SHeIla lanZ, BIBlIotHek oBfelden Die Autorin Susanna Tamaro, 1957 in Triest geboren, schrieb unter anderem die weltweit erfolgreichen Romane «Geh, wohin dein Herz dich trägt» und «Mein Herz ruft deinen Namen». Auch in Sheila Lanz ihrem neuen Buch (Bilder zvg.) spielt die Liebe eine wichtige Rolle. Andrea, Kapitän eines Mittelmeerschiffs, begegnet der eigenwilligen, zehn Jahre jüngeren, frischgebackenen Abiturientin Edith auf einer Überfahrt von Venedig nach Piräus. Ihre rebellische Art fasziniert ihn und stösst ihn gleichzeitig ab. Nach der Begegnung warnt er die Schiffscrew: «Wir haben eine Hexe an Bord.» Doch er kann sie einfach nicht vergessen und denkt immer wieder an sie. Edith ist eigentlich auf den Namen Patricia ge-

tauft worden, sie findet aber, sie sei mehr eine Edith. Sie wächst bei ihrer Mutter in eher ärmlichen Verhältnissen auf, der Vater ist früh verstorben. Andrea hingegen sollte Anwalt werden wie sein Vater. Doch den ganzen Tag in den vier Wänden eines Büros zu sitzen, ist nichts für ihn. Mit der Hilfe seiner Mutter hat er heimlich die Schifffahrtsschule besucht.

Sie finden immer wieder zusammen Der Roman ist wunderschön geschrieben. So denkt sich Andrea nach dem ersten Treffen an Bord: «Wie dumm ich gewesen war, dich nicht um deine Telefonnummer oder Adresse zu bitten! Am nächsten Morgen war mir sonnenklar, dass in dem bis dahin perfekten Puzzle meines Lebens ein Teilchen fehlte. Und dieses Teilchen warst du.» Er möchte Edith unbedingt wiedersehen und herausfinden, weshalb er von ihr, die das genaue Gegenteil von ihm ist, so fasziniert ist. In der Zeit ohne Handy und Internet war es eine Frage von Hartnäckigkeit und einer grossen Portion Glück, jemanden zu finden. Immer wieder begegnen sich Edith und Andrea und immer wieder trennen Schicksalsschläge die beiden. Und doch finden sie sich wieder,

«Geschichte einer grossen Liebe» von Susanna Tamaro. HarperCollins, Hamburg, 2022. ISBN 978-3-7499-0397-9. um dann für immer zusammenzubleiben. Sie ergänzen einander, geben einander Halt; weit über den Tod hinaus. Am besten hat mir der poetische Schreibstil gefallen. Dadurch, dass sich die Geschichte von Andrea an Edith richtet, hat man das Gefühl, einen knapp 300 Seiten langen Liebesbrief zu lesen.


Forum

Freitag, 20. Mai 2022

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Nur mit Nordzufahrt

Die Mitte gewinnt

Ideen zur Neugestaltung des Dorfzentrums in Hedingen präsentiert, «Anzeiger» vom 17. Mai.

Schulzweckverband komplett, «Anzeiger» vom 17. Mai.

Die Gemeinde Hedingen plant eine neue Zentrumsüberbauung im Dorfkern mit einer Erholungszone. Bravo! Eine super Idee. Das Hauptproblem ist aber die jetzige Industriezufahrt zur Firma Schweizer Metallbau. Anstatt die LKW-Zufahrt nach Norden in die jetzige Maienbrunnenstrasse zu erschliessen, plant der Gemeinderat eine neue, grössere Industriezufahrt für den Schwerverkehr, mitten durch die zukünftige Zentrumszone; 6 m breit, 200 m lang, das ergibt

Norderschliessung für die Industrie dorfseits der Gleise. (Plan zvg.)

1200 m2, bei 2500 Franken Baulandpreis also 3 Mio. Franken, plus Strassenbaukosten von nochmals 3 Mio. gibt das bereits 6 Mio. Franken. Und es ist noch kein neues Haus gebaut, die 1200 m2 Bauland sind auch weg. Die Firma Schweizer Metallbau (seit 1954) und der Vorgängerbetrieb, Seidenweberei Näf (gegründet 1884) waren über 80 Jahre lang mit einem Bahnanschluss der SBB gut erschlossen. Ende der 1960er-Jahre wurde der Güterumschlag auf Autotransporte umgestellt. Diese Lastwagen waren damals aber nur 2,30 m breit. Heute fahren überlange und überschwere Sattelbrummer durch unser ehemaliges Bauerndorf. So gibt es nur ein Vorgehen: den Schwerverkehr aus der geplanten Zentrumsüberbauung herausnehmen, erst dann kann man eine schöne Überbauung realisieren. Das Tragische an dieser Geschichte: die «Nordzufahrt» rechts am Bahngleis entlang, nach der SBB-Unterführung in die Maienbrunnenstrasse, war bereits 1997 geplant. Der Regierungsrat, die Baudirektion und das kantonale Tiefbauamt sagten uns damals, das sei keine schlechte Idee. Man könnte die Industrie Schweizer Metallbau inklusive Bahnhof nach Norden erschliessen. So könnte auch der lästige «Ängpass» im Unterdorf geschlossen werden, dies im Zusammenhang mit der Landumlegung N4. Diese Nordzufahrt könnte man aber heute noch bauen. Jede Privatperson, die ein Haus baut, muss ihr Land zuerst erschliessen und eine Zufahrt erstellen, nur die Gemeinde Hedingen nicht. Politiker von gestern planen die Welt von morgen. Ueli Suter, Hedingen

Zentrums-Träumereien in Hedingen Ideen zur Neugestaltung des Dorfzentrums in Hedingen präsentiert, «Anzeiger» vom 17. Mai. Wie beruhigend zu wissen, dass das Zentrum erst in 30 bis 40 Jahren gebaut sein wird, wenn überhaupt. Dazu dürfen jedoch die Hedinger und Hedingerinnen ausschliesslich zu diversen Plänen etwas sagen, da die Grundstücke in privater Hand sind. Zudem dürften die heutigen Ansprechpersonen inzwischen durch Jüngere ersetzt sein, die eine andere, vor allem klimafreundlichere Meinung vertreten. Der Gemeinde «gehören» nur die Strassen. Bleiben wir also beim Verkehr. Kein Wort war von den beiden Schulwegen zu hören, die auf dem Bahnhofplatz direkt betroffen sind. Sämtlicher

Privat- und Schwerverkehr zu den P+RAnlagen der SBB und zur Firma Schweizer führen über diese Wege. Gerade zu den Schulzeiten sind das nicht wenige Fahrzeuge. Der Verkehr zur Firma muss unbedingt aus dem Zentrum verschwinden. Es gibt Alternativen! Ich bin überzeugt, dass künftige, im Zentrum wohnende Generationen das aufgezeigte Verkehrssystem nicht akzeptieren werden. Nun noch zum Bahnübergang: Die SBB sind um jeden aufgehobenen Übergang froh. Diese verursachen nur hohe Kosten. Eine Unterführung besteht bereits. Diese müsste auf der Unterdorfseite mit einer Rampe versehen werden. Die Unterdörfler könnten dann ohne Barrieren-Stress zu Fuss oder mit dem Velo zum Einkauf gelangen. Die kommenden Generationen werden es richten! René Berbier, Hedingen

Heftig wurden die restlichen Abstimmungsresultate analysiert und kommentiert. Betreffend Wahlrecht ab 16 Jahren sagte eine Besucherin: «Heute hätte eine 17-jährige Person über den Kredit für das Projekt Heumoos mitentscheiden können, aber ein Handy-Abo darf sie ohne Zustimmung der Eltern nicht abschliessen ...» Im Rigelhüsli – draussen war es zu heiss – war die Stimmung locker. Zwei künftige Behördenmitglieder kamen ebenfalls vorbei, um anzustossen. Zuerst Monika Wild (neu RPK) und anschliessend die neue Schulpflegepräsidentin und Gemeinderätin Isabella Tamas. Wir bedanken uns bei allen, die den Weg ins Rigelhüsli unter die Füsse genommen haben.

Nachdem wir letztes Jahr den Namenswechsel von CVP zu «Die Mitte» ankündigen durften, freut es uns ausserordentlich, den ersten Wahlerfolg zu verzeichnen: Mit einem erstaunlichen Resultat hat sich Francesca Brignoli Lutz gegen zwei starke Kandidatinnen bei der Ersatzwahl in den Schulzweckverband im Bezirk Affoltern durchgesetzt. Sicher haben ihre Bekanntheit in Schulkreisen, ihre ausgewiesene Bildung und beruflichen Erfahrungen eine wichtige Rolle gespielt. Mit Francesca Brignoli wird diese Behörde in ihrer Aufgabe in der Sonderschulung, Schulberatung und Heilpädagogik eine personelle Verstärkung erfahren. Die «Mitte» setzt sich zwischen den politischen Blöcken für ausgewogene und volksnahe Lösungen ein. Die Mitte Bezirk Affoltern freut sich auf neue Mitglieder, insbesondere auch Junge und Frauen, die dazu beitragen möchten, dass unsere Gesellschaft ihre bewährten Werte beibehält und laufende Probleme mit vernünftigen Lösungen angeht. Die kommenden Wahlen in den Kantonsrat des Kantons Zürich sind nächste Gelegenheit, mit neuen Leuten diese Probleme anzugehen. Wir freuen uns auf solche neue Kontakte (zh.die-mitte.ch). Der Bezirk Affoltern hat neu Anspruch auf sieben Kantonsratssitze. Warum die Chance nicht nutzen mit der «Mitte»?

SVP Bonstetten

Kurt Meister, Die Mitte Bezirk Affoltern

Vor dem Rigelhüsli in Bonstetten: Arianne Moser, künftige Gemeindepräsidentin, Claude Wuillemin, SVP-Präsident, und Gemeinderat Markus Reich (rechts). (Bild zvg.)

Es wurde gefeiert in Bonstetten Wahlapéro der SVP im Rigelhüsli. Gespannt warteten am Sonntag über 20 Personen – Mitglieder, Sympathisanten und Parteilose – auf das Resultat aus dem Gemeindehaus. Einmal mehr mussten wir lange ausharren, bis endlich das Resultat eintraf. Weit nach 13 Uhr erfuhren wir, dass das Projekt Heumoos mit über 70 Prozent Ja endlich realisiert werden kann. Es waren nur glückliche Gesichter zu sehen. Die zukünftige Gemeindepräsidentin Arianne Moser nahm sich Zeit und stattete uns einen Besuch ab. Sie bedankte sich für die offizielle Unterstützung der SVP Bonstetten. Gemeinderat Markus Reich, Ressortvorsteher Hochbau, kam ebenfalls vorbei und erhob das Glas mit den Anwesenden.

Mutwillige Prozessführung

Freude über Wahl

Urteil des Verwaltungsgerichtes gegen die Primarschulpflege Affoltern.

Gemeindewahlen Stallikon.

Unser Sohn mit ausgeprägtem Adhs hat Anspruch auf sonderpädagogische Massnahmen. Auf fachkundige Empfehlung der Schulpsychologin und der Ärztin initiierten wir im Sommer 2020 den Wechsel in eine andere Privatschule. Die Übernahme der Schulkosten der neuen Schule lehnte die Schulpflege kategorisch ab. Wir wehrten uns erfolgreich mit Rekurs und erhielten vom Bezirksrat recht. Aus unerklärlichen Gründen zieht die Schulpflege das Urteil weiter ans Verwaltungsgericht. Das Verwaltungsgericht fällte am 17. März ein klares Urteil, welches veröffentlicht wurde und in der Entscheidungsdatenbank des Verwaltungsgerichtes Zürich unter VB.2021.00 768 nachgelesen werden kann. Das Gericht

Auf dem Spaziergang in Maschwanden gesehen und fotografisch festgehalten. (Leserbild Vreni Huber.)

lobt unsere stets vorbildliche Zusammenarbeit, an der Schulpflege lässt sie kein gutes Haar. Sie hat nichts unternommen, den Anspruch auf ausreichende Grundschulunterricht anderweitig gewährleisten zu können, und muss sich auch noch eine mutwillige Prozessführung vorwerfen lassen. Aus Sicht eines Steuerzahlers unbegreiflich, dass Behörden ein so klares Urteil des Bezirksrats weiterziehen und über 10 000 Franken an Steuergelder verschwenden. Die Wahlen sind vorbei, geblieben sind Worthülsen ohne Inhalt wie: «In der Bildung so wenig wie möglich sparen. Wir möchten konkurrenzfähige Schüler und gute Bildung kostet. Wir sind die Vertreter der Bürger von Affoltern. («Anzeiger» vom 4. März) Zur durchschnittlichen Primarschule gesellt sich noch eine unterdurchschnittliche Schulpflege.

Die Stalliker Stimmbürgerinnen haben am 15. Mai Reto Schäppi mit deutlichem Mehr in die Rechnungsprüfungskommission (RPK) Stallikon gewählt. FDP Stallikon freut sich über die Wahl, dankt allen, die Reto ihre Stimme gegeben haben und wünscht dem Gewählten viel Freude und Tatkraft in der neuen Funktion. Reto Schäppi sagt: «Ich werde mich im FünferTeam einsetzen für eine nachhaltige Weiterentwicklung von Stallikon auf Basis eines gesunden Finanzhaushaltes. In der RPK kann ich einen wertvollen Beitrag leisten durch die Prüfung insbesondere von Budget, Jahresrechnung und Projekten, wie zum Beispiel Dorfzentrum, Schulraum unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, wobei auch kritische Fragen gestellt und diskutiert werden müssen.»

Florentina und Christoph Fischer, Affoltern

FDP Stallikon

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Bio ist nicht gleich Bio Für Konsumentinnen und Konsumenten lohnt es sich, hinter das Etikett zu schauen Biologisch Produziertes erfreut sich zunehmender Nachfrage. Auch im Säuliamt gibt es einerseits Betriebe, die biologisch produzieren, von Fleisch über Wein bis hin zu Obst und Gemüse. Andererseits auch Hofläden und Geschäfte, die Lebensmittel oder ein Vollsortiment in Bioqualität verkaufen. Ein kurzer Blick in die Bioregale der Region. von nepita santiago «Bio» allein ist noch keine Aussage über den Wert und die Nachhaltigkeit eines Lebensmittels. Bio lässt einzig auf den Herstellungsprozess schliessen, sprich; es wird ohne Pestizide und Kunstdünger hergestellt. Bei Bio könnte es jedoch um mehr gehen. Um gute Böden, kurze Lieferwege, Klimaneutralität, fair bezahlte Landwirtinnen und Landwirte, beispielsweise. Ein biologisch produziertes Lebensmittel kann diese Faktoren wohl beinhalten, aber muss nicht. Als Beispiel die beliebten Tomaten im Winter: Das geht natürlich auch in Bio. Besonders robuste Sorten werden in Spanien unter einem Meer an Plastikplanen hergestellt, um dann, grün geerntet, nach einem mehrtägigen Trip im Lastwagen in den Regalen von Grossverteilern oder Bioläden zu landen. Die Herstellung entspricht den EU-Biovorgaben, es werden also keine Pestizide oder Kunstdünger verwendet. Unter welchen Voraussetzungen aber die Erntehelfer dort arbeiten und leben, steht nicht auf der Verpackungsfolie, ebenso wenig, dass die produzierenden Regionen unter alarmierender Wasserknappheit leiden. Ein Ausweg aus diesem Dilemma:

Darfs einfach «bio» sein, oder soll es auch fair, regional, saisonal und nachhaltig sein? (Bild Nepita Santiago) Nebst Bio, möglichst auf Regionalität sowie Saisonalität zu achten. Dieser Weg steht den Konsumentinnen und Konsumenten jederzeit offen.

Möglichst kurze Wege Ein Bioproduzent in der Region ist beispielsweise der Betrieb von Fabienne und Thomas Weber aus Ottenbach. Auf ihren 38 Hektaren gedeiht Vielfältiges wie Dinkel, Weizen, Gerste, Raps, Gemüse, Salat oder Kartoffeln. Ihr Land besteht aber auch aus Wiesen, Ökowiesen, Weiden für die Mutterkühe, das Jungvieh und die Schafe. In ihrem Hofladen verkaufen sie eigene Produkte wie Salate, Gemüse, Obst, hausgemachte Konfitüren, Saucen, Suppen, getrocknetes Gemüse, führen aber auch Zugekauftes von einem Biopartner, sodass ganzjährig eine gewisse Sortiments-

palette vorhanden ist. Das Fleisch von «Bio-Weber» stammt von Tieren, die auf ihrem Hof aufgewachsen sind und von einem regionalen Metzger portioniert und verpackt wird. Die Wege bleiben also kurz. Die Fleischwaren zum Trocknen und Räuchern kommen zu einem Metzger in der Surselva, ein bisschen weiter weg zwar, aber immer noch weniger weit gereist als Trockenfleisch aus Argentinien. Ein weiterer Bioproduzent und Verkäufer ist die «Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid» in Rossau. Im dazugehörigen Weidladen werden Produkte aus den eigenen Betrieben verkauft, so zum Beispiel Obst und Gemüse, Rohmilch, Süssmost, oder Fleisch, das wie bei Webers von einem regionalen Metzger verarbeitet wird. Einmal pro Woche gibt es zudem frisches Brot. Die Weidküche ergänzt das Angebot mit

Konfitüren oder Sirups. Aber auch zugekaufte Produkte, Regionales und Weitgereistes, sorgen für ein breites Sortiment in den Regalen.

Neue Geschäftsmodelle Der jüngste Bioladen der Region ist «Tante Emmer» in Hausen, ein genossenschaftlich organisierter MitgliederBioladen, mit einem Zwei-Preis-Modell. Mitglieder zahlen einen monatlichen Fixbetrag und erhalten dadurch einen Mehrwert beim – bargeldlosen – Einkauf. Tante Emmer setzt auf regional und ökologisch nachhaltig hergestellte und möglichst verpackungsfreie Produkte für den täglichen Gebrauch. Diese müssen aus kontrolliertem Anbau stammen, dürfen nicht gentechnisch verändert sein und sollen ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzen-

schutzmitteln angebaut werden. Emmer behält sich aber auch vor, Produkte ohne «Biozertifizierung» anzubieten, sofern die Produzentinnen eine nachhaltige Herstellungsweise und Herkunft der Ressourcen nachweisen können. Die junge Genossenschaft achtet auf faire Konditionen für die Landwirtinnen und Landwirte, genauso wie für die Kundschaft – Mitglieder kaufen zum Einkaufspreis ein – denn «Tante Emmer» erwirtschaftet grundsätzlich keinen Profit. Auch der «Sesam» in Affoltern, seit über 30 Jahren Anlaufstelle für Bioprodukte, startete als Genossenschaft. Heute ist es eine Einzelfirma, wobei die Werte der damaligen Gründer, wie Natürlichkeit, Umweltbewusstsein, Sinnhaftigkeit auch heute noch ihre Gültigkeit haben. Im «Sesam» wartet ein kleines Vollsortiment mit gut 2000 Produkten auf Käuferinnen und Käufer. Von A, wie Aroniabeeren aus dem Aargau über Früchte, Gemüse und Milchprodukte – wenn immer möglich in Demeterqualität – bis Z, dem Zahnbürsteli aus Holz. Bio ist also nicht immer gleich Bio, und es liegt an den Biokonsumierenden, auch hinter das Etikett zu schauen und dann zu entscheiden, ob ihnen Werte wie Fairness, Regionalität, Saisonalität, Nachhaltigkeit genauso eine Rolle spielen soll, oder ob das Label «Bio» reicht.

Serie Läden Im Säuliamt gibt es noch kleine, eigenständige Geschäfte. Doch woher beziehen sie die Waren? Ein nicht repräsentativer Blick hinter die Kulissen bei verschiedenen Branchen.

Eine dreitägige Party zum Jubiläum Der Gewerbeverein und die Gemeinde Obfelden laden im August zu einem Festwochenende Vor 175 Jahren hat sich Obfelden von Ottenbach abgespaltet und wurde zu einer eigenständigen Gemeinde. Gefeiert wird dieses Jubiläum von 26. bis 28. August – die traditionelle Expo des Gewerbevereins wird dazu um ein Sonderprogramm ergänzt. Im Vierjahresrhythmus findet in Obfelden die Gewerbe-Expo statt, traditionellerweise im Frühling. Dieses Jahr geht der Anlass nun gegen Ende des Sommers über die Bühne, dafür wird er einiges umfangreicher als sonst. Grund ist ein Geburtstag: Im Jahr 2022 ist es nämlich 175 Jahre her, seit sich Obfelden von Ottenbach getrennt hat und zu einer eigenständigen Gemeinde wurde. Weil man dieses Jubiläum gebührend feiern wollte, habe man dem Gewerbeverein vorgeschlagen, Expo und Dorffest zusammenzulegen, erzählt Gemeindepräsident Stephan Hinners bei einem Spaziergang über das Festareal. Vonseiten des Gewerbevereins sei man für eine Zusammenarbeit offen gewesen, sagt auch Jürg

Die Expo bietet auch Raum für Gespräche und Geselligkeit. (Archivbild zvg.) Meier, OK-Präsident der Expo. Er ist überzeugt, dass sich die beiden Anlässe gegenseitig ergänzen und aufwerten.

Konzerte, Graffiti und Historisches In der Mehrzweckhalle Zendenfrei und in einem der Zelte auf dem Sportplatz werden insgesamt 61 Aussteller ihre

Produkte und Dienstleistungen vorstellen. «Die Expo ist der ideale Moment, um das lokale Gewerbe näher kennenzulernen», ist Meier überzeugt. Daneben soll die Geselligkeit nicht zu kurz kommen; im Festzelt betreibt der Turnverein eine Bar, und natürlich dürfen Kulinarik und die passende Musik nicht fehlen.

In die dreitägige Gewerbeausstellung weben sich die Anlässe zum Dorfjubiläum ein, welche die Gemeinde mit Unterstützung der Kulturkommission aufgegleist hat. «Unser Programm soll keine Konkurrenz zur Expo sein, sondern eine Ergänzung», betont Stephan Hinners. So wird am Freitagabend im Eventzelt die Band «Daddy and the Willyshakers» mit Rock’n’Roll für Stimmung sorgen. Am Samstag können sich Geschichtsinteressierte auf einen geführten Rundgang durchs Dorf begeben, während Kreative ab neun Jahren sich am Nachmittag an der Spraydose austoben können: Unter Anleitung dreier Street-Art-Profis soll ein grosses Graffiti entstehen. Ebenfalls am Nachmittag begrüsst die Gemeinde alle Neuzugezogenen der letzten drei Jahre – rund 850 Personen! – zu einem Apéro. Am Samstagabend wird der Pausenplatz Chilefeld dann für einmal zum Open-Air-Kino, und schliesslich erhält an jenem Abend auch ein junger Musiker eine lokale Bühne: Koala Smoke hat sein neustes Album in Obfelden aufgenommen.

Am Sonntag lädt die Gemeinde Obfelden dann zum Jubiläumsbrunch ins Festzelt ein, bevor am Nachmittag der Musiker und Kinderliedermacher Andrew Bond ein Kinderkonzert spielt.

Ein Gesicht für Obfelden Bis die Sause steigt, dauert es noch ein paar Wochen, doch ein Jubiläumsprojekt ist bereits gestartet: die Aktion «Gib Obfelden ein Gesicht». Dazu sammelt die Gemeinde digitale Porträtbilder von allen Dorfbewohnerinnen und -bewohnern, die dann auf einem grossen Plakat zusammengefügt und in den Obfelder Siedlungsumriss eingefügt werden. «Natürlich wird die Collage am Jubiläumsfest aufgehängt», sagt Stephan Hinners. Wer sich Ende August auf dem Plakat entdecken möchte, kann über den Upload-Filter der Gemeindewebsite bis Ende Juni sein Porträtbild hochladen. (lhä) Informationen zum Programm und zur Aktion «Gib Obfelden ein Gesicht» auf www.obfelden.ch (unter «Aktuell» –> 175 Jahre Obfelden) oder unter www.expo-obfelden.ch.


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Sonntag, 22. Mai 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfarrer Andreas Fritz

Sonntag, 22. Mai 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 11.15 Kirche Wettswil, Jugendgottesdienst 17.00 Kirche Wettswil, Popkonzert «Wild at Heart» Stella Cruz, Gesang und Gitarre Sandro Schneebeli, Gitarre Eintritt frei, Kollekte

Samstag, 22. Mai Pfarreiwanderung ins Frauenthal 11.00 Wortgottesdienst mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski in der Klosterkirche Frauenthal, siehe auf unserer Webseite www.kath-hausenmettmenstetten.ch

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 22. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Mit Pfr. A. Fritz

Ref. Kirche Mettmenstetten Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 22. Mai 17.15 Gemeinsames Einüben der Gottesdienstlieder mit Peter Müller und Tanya Birri 18.00 Abendgottesdienst mit Pfrn. Selina Zürrer (mit Kinderhütedienst) «Du sollst dir kein Bildnis machen»? Musik: Tanya Birri, Gesang und Piano und Peter Müller, Gitarre Anschliessend Imbiss in der Chilestube Mittwoch, 25. Mai 14.00 Botanik-Spaziergang mit Ruth Hess durchs Gebiet Langmatt, Treffpunkt beim Brunnen beim Eichhörnli, Zvieri und Ztrinke mitnehmen Donnerstag, 26. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen zu Auffahrt mit Abendmahl mit Pfarrer Ueli Flachsmann

Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 20. Mai 14.30 Erzählcafé «Ein Gefühl und eine Geschichte dazu» im Chilehuus Samstag, 21. Mai 10.00 Familienmorgen in der Kirche anschliessend Familienkafi Sonntag, 22. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Elia Malgo Pfr. Thomas Müller Dienstag, 24. Mai 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Mittwoch, 25. Mai 12.15 Oase – Besinnung über Mittag Pfr. Werner Schneebeli Donnerstag, 26. Mai 10.15 Gottesdienst vor der Jonentalkapelle mit Taufe von Maylo Bühler, Tim Buschor, Tyler de Vries und Jarle Eikevaag Pfr. Thomas Müller 8.00 Besammlung vor der Kirche für die Wanderung ins Jonental ab 8.30 Apéro in Zwillikon beim Brunnen an der Weidstrasse 9.30 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Ref. Kirche Affoltern statt. Auskunft ab 7.00 Uhr unter Tel. 044 761 30 40

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 20. Mai 2022 19.00 Fyrabig-Musig im Chilegarte mit den New Orleans Stompers, Old Time jazz Sonntag, 22. Mai 2022 10.00 Regional-Gottesdienst in Affoltern mit Pfr. Th. Müller www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 22. Mai 9.30 Gottesdienst in Kappel zum Thema «Poesie der Psalmen» mit Pfarrer Volker Bleil und Prof. Ralph Kunz Montag, 23. Mai 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 22. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Donnerstag, 26. Mai 10.00 Auffahrtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Flachsmann Musik: Anette Bodenhöfer

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 22. Mai 9.30 Gottesdienst in der Klosterkirche «Poesie der Psalmen» Pfr. V. Bleil, Prof. R. Kunz mit Studenten 17.30 Friedensgebet in der Klosterkirche Pfrn. I. Monz, T. Hansson (Gitarre) Donnerstag, 26. Mai 9.30 Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt in der Klosterkirche Pfrn. I. Monz, M. Matsuura (Orgel)

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 20. Mai 19.30 Offenes Taizé-Singen Leitung: Pfrn. Regula Eschle Eintritt frei. Kollekte. Samstag, 21. Mai 20.00 Lecture Performance «Psalmen destillieren» Gestaltung in der Klosterkirche mit Bild, Wort, Klang und Gesang Eintrittspreis: CHF 25.– / CHF 15.– Nur Abendkasse ab 19.15 Uhr

Sonntag, 22. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Taufe: Livia und Elias Rüttimann Leandra Scherer, Kilian Kern Auffahrt, 26. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Hans-Jakob Bollinger, Zink Daniel Rüegg, Orgel 19.00 Liturgische Abendmahlsfeier Pfarrer Andreas Fritz

Montag, 23. Mai 09.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Mai 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 22. Mai 9.30 Erstkommunionfeier 11.30 Erstkommunionfeier 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 20. Mai 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche

Samstag, 21. Mai 16.00 HGU-Abschluss-Gottesdienst, anschl. Apéro 18.00 Vorabendmesse

Samstag, 21. Mai 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Füür Sonntag, 22. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Claude Fuchs Kornél Radics (Orgel) Dienstag, 24. Mai 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Die Kirche Ottenbach bleibt vorläufig geschlossen. Sie muss von Russ gereinigt werden, der entstanden ist, als sich Teelichtbehälter entzündet haben. Donnerstag, 26. Mai, Auffahrt 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst der Kirchenorte Obfelden und Ottenbach auf der Bickwiler Höhe. Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Pfarrerin Eva Eiderbrant. Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche Obfelden statt. Auskunft gibt Tel. 1600. www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 22. Mai 9.30 Regionalgottesdienst in der Klosterkirche Kappel Auffahrt, 26. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in der Ölbergkapelle Gubel mit Pfarrerin Irene Girardet Musik: Annerose Heinrich, Blockflöte, Treff um 9.30 Uhr Kirche Hausen zur Bildung von Fahrgemeinschaften www.kircherifferswil.ch

Sonntag, 22. Mai 9.00 Beichtgelegenheit 10.00 Hl. Messe mit Aufnahme der neuen Ministranten 11.15 Kirchgemeindeversammlung in der Aula Dienstag, 24. Mai 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 25. Mai 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 26. Mai – Christi-Himmelfahrt 10.00 Hl. Messe Freitag, 27. Mai 10.00 Pfingstnovene

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 21. Mai 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Orgel: Anette Bodenhöfer Sonntag, 22. Mai, Pfarreiwanderung Hausen Mettmenstetten 8.30 Treffpunkt bei der kath. Kirche Mettmenstetten. Wir wandern zusammen ins Frauenthal. Die «Perlen des Glaubens» begleiten uns auf dem Weg und finden die Vollendung im Gottesdienst um 11.00 Uhr in der Klosterkirche Frauenthal mit Matthias und Sandra Hanke. Musik mit dem Sing mit!-Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Anschliessend an den Gottesdienst findet ein Grillplausch für alle statt.

CHRISTI HIMMELFAHRT Donnerstag, 26. Mai 9.30 Eucharistiefeier mit Pater Wolfgang Deiminger, Musik: Rägle Brawand und das Bläserensemble Hausen Kollekte: Claretiner Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 22. Mai 10.30 Gottesdienst Donnerstag, 26. Mai – Christi Himmelfahrt 9.00 Gottesdienst entfällt 10.00 Eucharistiefeier im Schützenhaus Obfelden (anschliessender Apéro entfällt) www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 22. Mai 10.00 Gottesdienst ‹Freundschaft› Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 22. Mai 2022 10.00 Gottesdienst mit Einsegnung von Matea Nufer Predigt: Eveline Fenner Kingskids und Kinderhüeti Mittwoch, 25. Mai 2022 9.30 Baby/Kids-Song www.affoltern.heilsarmee.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 22. Mai 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht Donnerstag, 26. Mai 20.00 Auffahrtsgottesdienst www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Donnerstag, 26. Mai, Auffahrt 11.00 Wortgottesfeier zu Christi Himmelfahrt mit Matthias, Musik: Rägle und das Bläserensemble

Sonntag, 22. Mai 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte.

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Donnerstag, 26. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

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Freitag, 20. Mai 2022

MARKTPL ATZ

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Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Zahlen, die Freude machen Dörfer spielen um den Erste Generalversammlung des Tante-Emmer-Ladens in Hausen

Fussballbegeisterte Mädchen und Knaben gesucht! Das grosse Volg-Dorfturnier geht nach zweijähriger Pause dieses Jahr in die vierte Runde. Dabei spielen Deutschschweizer Dörfer um den Sieg auf dem Fussballplatz.

Am Donnerstag, 12. Mai, konnte der Emmer-Vorstand endlich die erste Generalversammlung abhalten. Sie fand im Saal des Restaurants Löwen in Hausen statt. Der Saal war gut gefüllt: 60 der total 400 Genossenschaftsmitglieder waren anwesend. Die Präsentation über die Idee, den Beginn bis hin zur Eröffnung des TanteEmmer-Ladens am 22. März 2021, hat bei allen Teilnehmenden wieder die euphorische Stimmung und den enormen Einsatzwillen in Erinnerung gebracht. Die Tatsache, dass in den neun Monaten des ersten Jahres dieses schönen und «gmögigen» Lädeli 10 000 Eier verkauft wurden, hat die Anwesenden erstaunt und mit Stolz und Freude erfüllt. Denn dies war ein riesiges «Gemeinschaftswerk», an dem jede und jeder im Saal irgendwie beteiligt war – sei es als Emmer-Mitarbeiterin, als Freiwilliger, als Lieferantin oder als Kunde. Die Freude brach auch nicht ab, als es zu den «harten Zahlen» kam, dem Jahresabschluss. Der «kleine Dorfladen» wird vom Hauptlieferanten als mittelgrosser Bioladen eingeschätzt. Diese Entwicklung ergab sich in den neun Monaten des ersten Geschäftsjahrs. Auch wenn noch keine Schwarze Zahlen geschrieben werden, war der

Volg-Fussballpokal

Die erste GV des Tante-Emmer-Ladens fand im «Löwen» in Hausen statt. (Bild zvg.)

Verlustvortrag klein und kann wahrscheinlich in den nächsten zwei bis drei Jahren abgetragen werden. Das Budget für 2022 ist eher zurückhaltend und lässt hoffen, dass im nächsten Jahr vielleicht bereits die Gewinnschwelle erreicht wird. 50 neue Mitgliedschaften wurden als nächstes Ziel formuliert. Damit könnte der Personal- und Verwaltungsaufwand zu 100% aus den monatlichen Beiträgen der Mitgliedschaften gedeckt werden – ein realistisches Vorhaben!

Am anschliessenden Apéro konnte man hören und spüren, dass die Genossenschafterinnen und Genossenschafter stolz sind, an ihrem EmmerLädeli Freude haben und es sich nicht mehr wegdenken können. Tante Emmer Wer mehr über die «Emmer»-Geschichte erfahren, einen Anteilschein zeichnen oder Mitglied

Abstoss, Passspiel, Goal! Am grossen Volg-Dorfturnier wird im Spätsommer wieder gekickt. Am 21. August ist in Eschenbach LU Anpfiff zum ersten Qualifikationsturnier, drei weitere folgen an den kommenden Wochenenden in Bäretswil ZH, Konolfingen BE und Kirchberg SG, bevor am Sonntag, 18. September 2022, in Eich LU das grosse Finalturnier stattfindet. Aktivitäten neben dem Spielfeldrand an jedem Turniertag machen den Anlass auch für Zuschauerinnen und Zuschauer sowie auch für Fans zum Erlebnis. Erneut wird in zwei Alterskategorien gespielt: 7 bis 9 Jahre (Jahrgänge 2013 bis 2015) und 10 bis 12 Jahre (Jahrgänge 2010 bis 2012). Ein Dorfteam besteht aus sieben bis zehn Spielerinnen und Spielern, inklusive Goalie, Trainer oder Trainerin und Team-Coach (ab 16 Jahren). Fussballbegeisterte Mädchen und Knaben von 7 bis 12 Jahren sowie Trainer und Team-Coaches können sich bis am 4. Juni für ihr Dorf anmelden.

werden will, findet die nötigen Informationen auf www.tante-emmer.ch.

Fussballbegeisterte können am VolgTurnier für ihr Dorf antreten. (Bild zvg.) Die Anmeldeformulare können direkt in den Volg-Läden abgegeben werden. Weitere Informationen auf www.volg-dorfturnier.ch oder im Flyer, erhältlich in jedem Volg in der

Volg Konsumwaren AG

Deutschschweiz.

Auszeichnung für Ernst Schweizer AG «Top Brand PV» in der Kategorie Montagesysteme Die Ernst Schweizer AG wurde auf der Intersolar Europe mit dem «Top Brand PV Deutschland 2022» Award in der Kategorie Montagesysteme von Eupd Research ausgezeichnet. Unternehmensleiter Samuel Schweizer nahm die Auszeichnung entgegen und bedankte sich bei seinem Team und den Geschäftspartnern für deren Einsatz und Vertrauen. Zur Ermittlung der Gewinner führt Eupd Research jährlich eine unabhängige Befragung unter Installateuren durch. Dabei geht es vor allem um die Wahrnehmung der PV-Marken unter den Fachleuten und Endkunden.

Das Team von links (stehend): Daniela Schmucki, Amel Kameric, Hagen Katterfeld. Sitzend: Olivia von der Crone, Caroline Castelberg, abwesend Willy Mutti. (Bild zvg.)

Physiotherapie im Team Training und im Gwächshuus in Hedingen Seit vielen Jahren bietet das Team Training Hedingen auch physiotherapeutische Leistungen an. Das Angebot wurde stetig ausgebaut und erweitert. Die Physiotherapie Cellconnect Team Training bietet neben der klassischen Physiotherapie und medizinischer Trainingstherapie (MTT) auch regulative Schmerztherapie, Massagen, manuelle Lymphdrainage, naturheilkundliche Anwendungen, Behandlungen mit der Stosswellenliege und vieles mehr an. Der interdisziplinäre Austausch mit Ärzten, Fitnessinstruktoren und anderen Therapeuten ist ein wichtiger Grundstein in der ganzheitlichen Betreuung der Kunden. Neben dem Standort an der Maienbrunnenstrasse 12 betreibt das

Installateure vertrauen auf Schweizer Qualität Die Ernst Schweizer AG erhält das Gütesiegel von Eupd Research. Mit den Montagesystemen MSP für Aufdachund Solrif für Indach-Fotovoltaik gehört Schweizer laut der jährlich durchgeführten Marktstudie zu den

Top-PV-Marken 2022 in Deutschland. Für die Studie werden Installateure auf regionaler und nationaler Ebene befragt. Mittels eines Scoring-Modells mit zehn verschiedenen Bewertungsfaktoren werden die Aussagen der Befragten zur Markenbekanntheit, Weiterempfehlungsbereitschaft und Marktdurchdringung ausgewertet. Für die Auszeichnung sind laut Eupd Research vor allem die Zufriedenheitswerte, die Distributionsreichweite sowie ein nachweislich hochwertiges Produktsortiment entscheidend. «Wir bauen heute für die Generation von morgen, lautet unsere Mission. Dafür engagieren sich unsere 450 Mitarbeitenden täglich mit vollem Einsatz für unsere Werte Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation. Präzision ist bei Schweizer daher kein Kulturklischee, sondern die Grundlage für unsere tägliche Arbeit und unsere geschäftlichen Beziehungen. Unsere PV-Montagesysteme werden nach hohen Qualitätsstandards sozial und ökologisch verantwortlich hergestellt. Wir legen genauso viel Wert auf die Langlebigkeit unserer Produkte wie

Physiotherapieteam die Praxis Physiotherapie Cellconnect im Gwächshuus an der Zürcherstrasse 18 in Hedingen. Ab März wurde das Therapieteam erweitert. Neu werden die Patienten auch durch Olivia von der Crone behandelt und fachkundig angeleitet. Das Therapieteam besteht nun aus vier motivierten und fachkundigen Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie aus einer Masseurin und einem Masseur. «Es ist eine grosse Herausforderung, eine passende und gut ausgebildete Physiotherapeutin zu finden, was uns aber nun gelungen ist. Wir heissen Olivia in unserem Team herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit», so die Leiterin der Physiotherapie, Daniela Schmucki. Team Training Hedingen

Die Ernst Schweizer AG erhielt an der Intersolar Europe eine Auszeichnung. (Bild zvg.)

auf eine freundliche und stabile Vertrauensbasis mit unseren Partnerinnen und Partnern. Dass die Studie von Eupd Research uns dieses Vertrauen zurückspiegelt, freut uns sehr», sagt Samuel Schweizer, Unternehmensleiter von Schweizer.

Hochwertige Lösungen für dynamischen PV-Markt «Die Dynamik der PV-Branche nimmt immer mehr an Fahrt auf und wir sehen grosses Potenzial sowohl im Aufdachbereich für bestehende Dachflächen als auch für die ästhetische und materialsparende Indach-Fotovoltaik. Gefragt sind vor allem qualitativ hochwertige Lösungen, die langfristig Erträge erzielen. Die Auszeichnung von Eupd Research zeigt uns, dass wir mit unseren Montagesystemen MSP und Solrif auf dem richtigen Weg sind und motiviert uns umso mehr, unseren PV-Bereich weiter auszubauen», so Schweizer. Ernst Schweizer AG Informationen auf www.ernstschweizer.ch.


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MARKTPL ATZ

Gewerbe

Freitag, 20. Mai 2022

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Eintauchen und Gewinnen «Aqua Win» im Coopark Affoltern Der Coopark wird vom 24. Mai bis am 4. Juni zur Unterwasserwelt. Von Spielinseln aus lässt sich abtauchen, um als Hauptpreis einen Peugeot e-208 an Land zu ziehen. Die kleinen Meeresforscherinnen und -forscher freuen sich aufs Basteln am 1. Juni und das virtuelle Aquarium «paint2life». Als Hauptpreis an den Aqua-Win-Spielinseln im Einkaufszentrum Coopark in Affoltern am Albis lockt ein Peugeot e-208 im Wert von 42 000 Franken, der am Ende der grossen Roadshow verlost wird. Aber auch Tausende Sofortgewinne und attraktive Preise im Wert von über 200 000 Franken warten darauf, um von den Kunden aus den Tiefen des Ozeans gefischt zu werden.

Tolle Preise beim Buzzer-Spass Beim täglichen Buzzer-Spiel gibt es ebenfalls tolle Preise zu gewinnen: einen Reisegutschein von ITS Coop Travel im Wert von 2000 Franken, eine Woche Aktivferien im Camping Village Campofelice im Wert von 1350 Franken oder eine Übernachtung im Hotel Meilenstein inklusive Ferrari-Fahrt oder Family Package im Wert von 750 Franken. Zudem warten im Langenthaler Erlebnishotel Meilenstein 500

Tageseintritte für das Aquarium und das Fahrzeug- und F1-Museum im Wert von je 18 Franken auf die Gewinnerinnen und Gewinner.

Malen – scannen – lebendig werden In der Welt von «paint2life» können alle Aqua-Kinder ihre Zeichnungen «lebendig» werden lassen. Die Malvorlage für den Lieblingsfisch der kleinen Malkünstler gibt es vor Ort oder als Download auf www.coopark.ch. Per Knopfdruck tauchen die kreativ gestalteten Meeresbewohner in das überlebensgrosse, virtuelle Aquarium. Die selber gemalten Geschöpfe erwachen zum Leben, beginnen sich zu bewegen und reagieren auf Berührung auf dem Screen.

Kids Fun Club am 1. Juni Am Mittwoch, 1. Juni, kommen dann die kleinen Wasserratten auf ihre Kosten und basteln und dekorieren von 13.30 bis 17.30 Uhr im Kids Fun Club einen Kork-Katamaran, um schon bald selber in See zu stechen. Ab sofort gibt es wieder jeden ersten Mittwoch im Monat kostenlos coole Kinderaktivitäten im Coopark. Coopark Affoltern Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern. Infos und Öffnungszeiten auf www.coopark.ch.

Marco Gottardi & The Silver Dollar Band sorgen an der Wullschleger-Jubiläumsparty für Stimmung. (Bild Katharina Weiss)

Wullschleger feiert

Tag der offenen Tür und Jubiläumsparty morgen Samstag in Affoltern Zum 100-Jahr-Jubiläum lädt die Wullschleger Kanalreinigung AG am Samstag, 21. Mai, ab 12 Uhr zum Tag der offenen Tür und ab 18 Uhr zur Jubiläumsparty ein. Wohin fliesst das Regenwasser? Wie sieht es eigentlich unter unseren Strassen oder auf einem Flachdach aus? Mal Kranführer sein, im Lavakies baggern, LKWs besichtigen oder eine Kanalisation inspizieren? Am Tag der offenen Tür der Wullschleger Kanalreinigung AG erleben die Besucherinnen und Besucher am kommenden Samstag ab 12 Uhr spezielle, ja fast einzigartige Vorführungen. Viele Attraktionen und Spiele für Kinder mit einem Wettbewerb sorgen für hohen Spassfaktor. Zudem sorgen die verschiedenen Gastronomie-Stände rund um die Uhr für das leibliche Wohl.

Marco Gottardi & The Silver Dollar Band an der Jubiläumsparty

Mit der persönlichen Aqua-Win-Spielkarte können die Kundinnen und Kunden einmal täglich im Coopark um jeden Gewinn spielen. (Bild zvg.)

Nicht minder attraktiv wird im Anschluss die Jubiläumsparty sein. Ab 18 Uhr können Leckerbissen der StreetFood-Stände genossen werden, bevor

es mit den Live-Bands in der extra zum Jubiläum hergerichteten Halle die Post abgeht. Den Start macht dabei der Zürcher Oberländer Marco Gottardi. Seit 1993 ist er mit ganzem Herzen der Country Music zugewandt und präsentiert – zusammen mit seiner Silver Dollar Band – vom traditionellen Country über New Country bis hin zu Country-Rock alles, was das Herz begehrt. Gottardi mit seiner Band harmonieren fantastisch und haben eine Bühnenpräsenz, die jeden Country-Liebhaber mitreisst.

Erica Arnold: eine One-WomanPower-Frau-Band Im Anschluss wird Erica Arnold die Wullschleger-Halle zum Kochen bringen. Die ehemalige Lastwagenfahrerin, welche in den 90er-Jahren als erste Schweizerin mit ihrem 40-Tönner nach Marokko gefahren ist, haut einen Hit nach dem anderen aus den Boxen und begeistert ihr Publikum mit mitreissenden Songs quer durch die ganze Musikwelt. Mit ihrer markanten «Janis-Joplin-Stimme» verfügt Erica Arnold über ein unglaublich breites Repertoire aus den Sparten Rock, Pop, Country, Oldies,

Folk, Blues oder Schweizer Hits. Vollgas, bis alle auf den Bänken stehen. Gratistickets sind auf wullschleger.com erhältlich – inklusive einem Gratisgetränk.

Die Vergangenheit feiern – mit Blick in die Zukunft Begonnen hat alles vor exakt 100 Jahren, als Ernst Wullschleger Senior – damals noch mit Pferd und Wagen – eine Holz- und Kohle-Handlung mit Fuhrhalterei gründete. Sein Sohn Ernst Junior entwickelte den Betrieb weiter und schaffte 1964 den ersten Saugwagen für Reinigungs-, Spül- und Saugarbeiten an. Aktuell beschäftigt die Wullschleger Kanalreinigung AG rund 55 Mitarbeitende, welchen ein moderner Fahrzeugpark mit 35 Fahrzeugen jeglicher Art zur Verfügung steht. Wullschleger Kanalreinigung AG Jubiläumsfest am, Samstag, 21. Mai, Tag der offenen Türe ab 12 Uhr, Jubiläumsparty ab 18 Uhr. Lindenmoosstrasse 19, Affoltern. Informationen sowie Gratistickets und Getränkebon sind erhältlich auf: www.100jahre.wullschleger.com.

Therapie mit dem Klienten im Mittelpunkt Vielseitiges Angebot der Praxis am Böniweg Klienten jeden Alters werden unterstützt und begleitet mit Craniosakraltherapie, gezieltem Coaching, systemischer Aufstellungsarbeit, Farb- und Bachblütentherapie, Fussreflexzonentherapie, Meditation und Tiefenentspannung. Die Praxis bietet ein vielseitiges Angebot bei gesundheitlichen Beschwerden, Rückenproblemen oder chronischen Schmerzen, bei Stress und Erschöpfung, zur Unterstützung oder Orientierung in Lebensfragen und fördert die innere Ruhe und Gelassenheit in herausfordernden Lebenssituationen. Craniosakraltherapie ist eine sanfte, manuelle Körpertherapie und regt durch feine Impulse die Selbstheilungskräfte an. Craniosakraltherapie hilft bei Schlafproblemen, Erschöpfung oder Depression und unterstützt das innere Gleichgewicht und stärkt die Ressourcen. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Verspannungen können mit Craniosakraltherapie behandelt werden. Cranio wirkt sich

positiv auf die Regulierung des Bewegungsapparates, der Organe und des Nervensystems aus. Bei Angstoder Panikstörungen ist Craniosakraltherapie eine hilfreiche Unterstützung. Die Craniosakraltherapie ist krankenkassenanerkannt. Die Farbtherapie ist eine der ältesten Behandlungsmethoden und basiert auf uraltem Wissen. Licht ist Ursprung allen Lebens und ohne Licht gibt es keine Farben. Sie können der direkteste Weg zu uns selbst sein. Durch das gezielte Einsetzen von Farben kann die ursprüngliche Balance im Körper wiederhergestellt werden. Die Füsse sind das Spiegelbild des Körpers – d. h. jedes Organ ist einer Zone auf dem Fuss zugeordnet. An den Fussreflexzonen können sich Disharmonien und Symptome im organischen, energetischen und seelischen Bereich zeigen. Durch Erspüren und Lösen von Stauungen auf den Reflexzonen kann der Regenerationsprozess beginnen, die körperlichen Heilkräfte werden stimuliert. Die Fussreflexzonenmassage bringt gestaute Lebensenergie in Fluss. Auch sie ist krankenkassenanerkannt.

Wir leben in einer stark leistungsorientierten Gesellschaft, in einer schnelllebigen Zeit. Da ist es wichtig, den Zugang zur eigenen inneren Kraftquelle zu pflegen. Meditation dient dazu, ganz bei sich anzukommen. Die verschiedenen Meditationstechniken zielen darauf ab, den Verstand zu beruhigen, aus dem Alltagsbewusstsein auszusteigen und Verbindung mit der Essenz herzustellen. Durch regelmässige Meditationspraxis kann auf tieferer Ebene Wahrheit erfahren werden. Meditation ist einfach. Es gibt nichts zu tun und nichts zu erreichen. Die Methoden im Team der Praxis am Böniweg ergänzen sich gegenseitig sehr gut und die Klientinnen und Klienten finden die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Praxis am Böniweg Die Praxis am Böniweg in Mettmenstetten bietet Craniosakraltherapie, Farbtherapie, Fussreflexzonenmassage, reflektorische Lymphdrainage, Original-Bachblütentherapie und Coaching. Infos: www.praxis-am-boeniweg.ch.

Die Praxis am Böniweg in Mettmenstetten bietet ein vielseitiges Angebot. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

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Altes Kraftwerk an der neuen Strasse Tag der offenen Tür am Schweizer Mühlentag, Samstag, 28. Mai In Ottenbach bietet sich die Gelegenheit, die Turbinenanlage in Betrieb zu erleben und die neue Umgebungsgestaltung zu begutachten.

Kanada auf Beachtung stösst, hat kürzlich eine Gruppe der Universität Calgary bewiesen.

Verein sucht dringend Freiwillige Um die sehr interessanten und vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, benötigt der ehrenamtlich tätige Verein dringend Verstärkung. Interessierte Personen, die sich gerne für den Betrieb und die Erhaltung dieses kostbaren Industriedenkmals einsetzen möchten, melden sich am besten über die Website beim Präsidenten. Dass die neue Umfahrungsstrasse beim denkmalgeschützten Kleinkraftwerk viel zu nahe vorbeiführt, liegt daran, dass bei der Projektierung die Interessenabwägung zwischen Denkmalschutz und Naturschutz zuungunsten des Umgebungsschutzes dieses einzigartigen technischen Denkmals ausgefallen ist. Jedoch wurde der Vorplatz vor dem Turbinengebäude sorgfältig mit verlegten Pflastersteinen und breiten Zugangsstufen einladend gestaltet.

Das unterste Teilstück der Umfahrungsstrasse Ottenbach-Obfelden trägt auf Anregung des Vereins Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach den Namen «Turbinenstrasse». Damit soll auf das historische Kleinkraftwerk hingewiesen werden, das am ehemaligen Standort der Reussmühle mit dem Einbau der ersten Turbine die lange Geschichte der Nutzung der Wasserkraft für die Seidenweberei von Ottenbach einläutete.

Kraftwerk lieferte Wechselstrom für die Webstühle Dem Stand der Technik entsprechend war die erste Turbine vom Typ HenschelJonval und trieb ab 1881 noch rein mechanisch über Winkelgetriebe und Transmissionen mehrere hundert Webstühle an. Nach dreissig Dienstjahren erfolgte ein erster Schritt zur Elektrifizierung. Die zweite Turbine, diesmal eine Francis-Turbine, erzeugte mit einem Dynamo Gleichstrom, der zur Beleuchtung und zur Warmwasseraufbereitung diente. Nach weiteren zehn Jahren konnte 1921 die heutige Turbinenanlage mit einer Francis-Turbine der

Turbinengebäude mit neuem Vorplatz und Turbinenstrasse kurz vor der Fertigstellung. (Bild zvg.) Maschinenbaufirma Bell aus Kriens eingebaut werden, und der ebenso alte Generator der BBC, Baden, lieferte ab dann auch den Wechselstrom für die neuen elektrischen Webstühle.

Die Betreuung der Turbinenanlage mit den Führungen für das Publikum erfolgt im Auftrag der Denkmalpflege durch den Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach. Ein kleines Team

setzt die Maschinen, um Stillstandschäden zu vermeiden, regelmässig in Betrieb, versieht den Schmierservice und bietet Führungen für Besucher an. Dass das Kleinkraftwerk selbst im fernen

Heinz Geiger, Präsident Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach Tag der offenen Tür Schweizer Mühlentag, Samstag, 28. Mai, von 9 bis 17.30 Uhr. Führungen beginnen um 9.30, 11, 13.30 und 15 Uhr. Parkplätze stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. www.historisches. kleinkraftwerk.ottenbach.ch

Variationen der Wirklichkeit Vernissage und Gregorianik im Kloster Kappel Am Sonntag, 29. Mai, wird eine Ausstellung mit Fotos von Ursula Gross und Bildern von Peter Heusi eröffnet. Danach musiziert die «mirjamschola» Gregorianik, Gesänge der Hildegard von Bingen und pfingstliche Orgelmusik in der Klosterkirche.

Stella Cruz‘ Stimme erzählt mal erdig kraftvoll, mal verletzlich filigran. (Bild zvg.)

Eine Stimme, die leuchtet Konzert in der Kirche Wettswil

Am Sonntag, 22. Mai, treten Stella Cruz und Sandro Schneebeli um 17 Uhr in der Kirche in Wettswil auf. Eine Stimme wie ein Leuchten in der Nacht. Songs wie eine Umarmung fürs Herz. Stella Cruz ist das Geheimnis, das niemand für sich behalten kann. Ob reduzierter Folksong oder opulente Weltraumballade – in ihrem Kosmos liegen Schmerz, Schönheit und Leichtigkeit nah beieinander. «Nicht einfach, sondern einfach schön.» (SRF 3). Stellas Stimme erzählt mal erdig kraftvoll, mal verletzlich filigran. Sie lässt uns hoffen, träumen und eintauchen in kleine Geschichten und grosse Fragen. Auf der Bühne besticht die für den Swiss Music Award nominierte Künstlerin mit authentischer Präsenz – eigenständig, stark und sanft zugleich. Aktuell ist sie unterwegs mit

ihrem neuen Album «Wild at Heart»: rohe Diamanten für ruhige Momente, innig, schlicht und wärmend wie ein Feuer. Cruz war schon zweimal in Wettswil zu hören. Im Juni 2014 hat sie bei einem Konzert in der Kirche Wettswil begeistert, unterstützt vom «Changing Times Chor» mit Casey Crosby, und im September 2016 war sie beim Wettswiler 40er-Fest-Gottesdienst als musikalisches Highlight dabei. Nun kehrt Stella Cruz mit neuen Songs und begleitet vom Gitarristen Sandro Schneebeli für ein Konzert nach Wettswil zurück. Reformierte Kirche Stallikon Wettswil Konzert von Stella Cruz und Sandro Schneebeli am Sonntag, 22. Mai, 17 Uhr, Kirche Wettswil.

«Variationen einer Wirklichkeit» – so der Titel der neuen Ausstellung im Kloster Kappel – können wir aktuell in der Welt beobachten. Es gibt so viele Sichtweisen wie Menschen, und jede ist ein Teil der übergeordneten, einen Wirklichkeit. Sie lässt sich jedoch nicht beweisen und bleibt letztlich Geheimnis. Mit ihren Bildern und Skulpturen nähern sich Peter Heusi und Ursula Gross auf je eigene künstlerische Weise dieser einen Wirklichkeit an und verleihen ihr Ausdruck durch schöpferisches Gestalten und Wahrnehmen. Dabei entstehen neue Wirklichkeiten: Oftmals solche, die weder geplant noch geahnt wurden.

auch in der Fotografie. Die ausgestellten Bilder zeigen, wie sie den Blick hinunter in die Tiefen der verschiedenen Wasser lenkt – ebenfalls als Variationen einer Wirklichkeit. Sie entdeckt, wie Verborgenes Konturen annimmt, Ungeahntes sich ins Zentrum stellt, Gewöhnliches poetisch wird, neue Wirklichkeiten sich zeigen.

Fotografien blicken in die Tiefe

Freudiges Experimentieren

Ursula Gross lebt und arbeitet seit vielen Jahren im Säuliamt. Menschen wahrzunehmen, sie so zu betrachten, wie sie es nicht gewohnt sind und vielleicht noch nicht gesehen worden sind, ist ihre tiefe Motivation. Menschen, die gesehen werden, entfalten sich. Alles entfaltet sich, wenn es gesehen wird:

Peter Heusi begeistert das Experimentieren mit verschiedensten Materialien in drei Dimensionen: Skulpturen aus Stein und Holz, das Gestalten von Bildern und Installationen in der Natur. Es sind die harmonischen Farbtöne einerseits und integrierende Formen anderseits, welche seinen Bildern Tiefe verleihen. Mit man-

kommen und den Abend beschwingt ausklingen zu lassen.

chen Werken versucht er, aktuelle Ereignisse künstlerisch in einer anderen «Wirklichkeit» darzustellen. Die Vernissage beginnt am Sonntag, 29. Mai, um 15.30 Uhr und wird musikalisch begleitet von Martin Lehmann und Pascal Bruggisser. Anschliessend um 17.15 Uhr gibt es einen musikalischen Leckerbissen in der Reihe «Musik und Wort». Die «mirjamschola» (Monique Baumann, Judith GanderBrem, Denise Kohler, Katrin, Müller, Bettina Ruchti, Mirjam Föllmi) und Daniel Rüegg (Orgel) musizieren Gregorianik, Gesänge der Hildegard von Bingen und pfingstliche Orgelmusik. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrerin Regula Eschle Wyler, begleiten die Musik in der mittelalterlichen Klosterkirche. Es gibt eine Kollekte. (red.)

Ein Visionär, der seinen Weg ging Zum Jubiläum von Bruder Klaus, welcher vor 75 Jahren zum heiligen Niklaus von Flüe gesprochen wurde, kommt der 1991 erschienene Dokumentarfilm von Edwin Beeler als restaurierte Fassung wieder in die Kinos.

Kollekte. Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit, mit den Musikern ins Gespräch zu

Bietet auch Raum für Kultur: das Kloster Kappel (Bild zvg.)

Aus den spärlichen Zeugnissen und den Zitaten aus seinen überlieferten mystischen Texten, besonders der Turm- und

Brunnenvision, ergibt sich das Porträt einer vielschichtigen Persönlichkeit von historischer Relevanz, die sich vom Bauern und Politiker zum tiefreligiösen Mystiker entwickelte. Ein Film über einen Visionär, der seinen Weg ging, von der Nachwelt zum wehrhaften Vater der geistigen Landesverteidigung, von der Friedensbewegung zum Pazifisten gestempelt oder einfach zur Devotionalie verkitscht wurde. Der Filmregisseur überlässt seine Bilder dem

Zuschauer und so kann aus der Person des Niklaus von Flüe jeder Besucher seine eigenen Schlüsse ziehen. Der Film wurde dank der Unterstützung diverser Förderstellen neu erschlossen und digitalisiert und ist nun als Wiederaufführung in den Kinos, so auch im Cinepol Sins zu sehen. Kino Cinepol Programmzeiten und Infos auf www.cinepol.ch.


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Veranstaltungen

A-cappellaAugenblicke

Klassik trifft auf Jazz

Ein weiteres «Concerto piccolo» findet am Freitag, 27. Mai, in der Kirche Obfelden statt. Das vierte «Concerto piccolo» in diesem Jahr in der Kirche Obfelden ist der A-cappella-Musik gewidmet. Das Ensemble «CanTonale» tritt unter der Leitung von Reiner Schneider Waterberg auf. Im Jahr 2021 hat sich das Ensemble von insgesamt 16 begeisterten, ambitionierten Sängerinnen und Sängern mit langjähriger musikalischer Erfahrung zusammengefunden. «Wir sind uns immer wieder begegnet, in unterschiedlichen Chören, Ensembles und Projekten. Nach einem gemeinsamen Konzert im August 2021 in Zürich mit dem Dirigenten Bohodar Shved stand fest: Wir wollen etwas Neues wagen, Programme erarbeiten und an Konzertreihen auftreten. Wir reisen aus allen Himmelsrichtungen aus unterschiedlichen Kantonen an, um uns zu treffen. Daraus ist der Name ‹CanTonale› entstanden.» Das Ensemble singt A-cappella-Musik aus allen Jahrhunderten, von Hildegard von Bingen über Monteverdi bis zu Arvo Pärt, Eric Whitacre und Ola Gjeilo, und arbeitet dabei mit diversen professionellen Coaches und Dirigenten zusammen. Dazwischen macht es jedoch auch kleinere Aufführungen ohne musikalische Leitung. «Das gemeinsame Singen auf hohem Niveau sowie die Feinarbeit am Klang und an der Gestaltung der einzelnen Werke faszinieren uns und treiben uns immer wieder aufs Neue an. Die Erfahrung, dass Gesang nicht nur uns, sondern auch das Publikum tief berühren kann, verbindet und beseelt uns.» Am «Concerto piccolo» vom Freitag, 27. Mai, um 19 Uhr werden unter dem Titel von «The Eyes of All» Werke von Schütz, Berger, Hassler, Whitacre und Gjeilo vorgetragen. Das Konzert beginnt um 19 Uhr und dauert wie gewohnt eine halbe Stunde.

Freitag, 20. Mai 2022

Konzert mit David Brühwiler und Simon Wyrsch am 28. Mai in der Kafimüli Bei ihrer Premiere in der Kafimüli in Stallikon spielen die beiden Berufsmusiker Kompositionen aus dem reichen Fundus des Pianisten David Brühwiler. Im ihrem Zusammenspiel lassen die beiden Künstler die Instrumente sprechen. Mit Improvisation entsteht so ein einzigartiger neuer Musikstil. David Brühwiler aus Horgen ist Pianist, Komponist, Produzent und Musikpädagoge. Er hat klassische Musik und Jazz studiert. Im Spannungsfeld dieser zwei Tonsprachen entwickelte er schon als Jugendlicher seine eigene Synthese, als 14-Jähriger begann David Brühwiler mit Komponieren. Standen zuerst Rock und Blues im Mittelpunkt, wurden die späteren Kompositionen immer stärker von Pop, klassischer Musik und Jazz beeinflusst. Seit 1985 hat Brühwiler zahllose Jazz-Tunes und viele klassische Werke (vor allem für Klavier) in einem sehr persönlichen, ästhetischen Stil geschrieben. Er pflegt dabei eine sehr breite stilistische Palette «von Renaissance bis Salsa». Seit 2015 spielt David Brühwiler regelmässig im Duo mit dem

wie Billy Taylor, Lewis Nash und Cedar Walton. Der Gewinner von zahlreichen Preisen und Stipendien bewegt sich stilsicher in vielen musikalischen Sparten: von Jazz über Klassik bis zu Gypsy und Pop. Tourneen führten ihn durch die Schweiz, zahlreiche europäische Länder, nach Japan, Russland und in die USA. «Er spielt eine moderne Jazz-Klarinette, mit Leidenschaft und Virtuosität, die seinesgleichen sucht», so die Medien. «Wir sind hocherfreut, dass wir mit ‹Classic meets Jazz Vol.3› unseren Besucherinnen und Besuchern einen Konzertabend präsentieren können, der einzigartig ist», meint Raphael de Riedmatten, der die beiden Künstler in die Kafimüli Stallikon geholt hat.

David Brühwiler (links) spielt Klavier und ist für die Kompositionen zuständig, Simon Wyrsch begleitet ihn an der Klarinette. (Bilder zvg.)

Kafimüli Stallikon Konzert von David Brühwiler und Simon Wyrsch am

Klarinettisten Simon Wyrsch (1983) und hat seit 2012 verschiedene Alben (vor allem Jazz) mit Schweizer Musikerinnen und Musikern produziert. Viele seiner Produktionen sind im Internet zu hören. Der Zürcher Klarinettist Simon Wyrsch brilliert in den verschiedensten Bereichen der Musik – als Bandleader

seines Jazz-Quartetts, als Studio- und Theatermusiker oder als Sideman vielfältigster Projekte. Bereits als Teenager arbeitete er als professioneller Musiker und gab Konzerte. Er studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und besuchte in der Folge verschiedene Masterklassen von renommierten Künstlern

Samstag, 28. Mai, in der Kafimüli c/o RgZ Wohnheim Loomatt. Türöffnung und Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Konzert ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Keine Reservierung möglich. Adresse: Loomattstrasse 50, Stallikon, Postautohaltestelle Stallikon-Loomatt (zirka 5 Minuten zu Fuss bis Loomattstrasse 50, beschränkte Anzahl Parkplätze beim Schulhaus Loomatt und an der Loomattstrasse).

Violoncello, Klavier und Crossover Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte

Marianne Voss, reformierte Kirche Obfelden Concerto piccolo no.4 mit A-cappella-Musik in der Kirche Obfelden, Freitag, 27. Mai, Beginn 19 Uhr, Dauer bis zirka 19.30 Uhr, Kollekte.

Selbstbewusste Kinder Im «Happy Kids»-Workshop am 1. und 8. Juni lernen Kinder auf einfache und spielerische Art, ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstbewusstsein zu entdecken und zu stärken.

Duo Jürg Eichenberger und Michiko Tsuda

Beethoven trifft auf Cuba – «Klazz Brothers & Cuba Percussion»

Jürg Eichenberger übt eine intensive Orchestertätigkeit aus. Während fünf Jahren war er festes Mitglied des Zürcher Kammerorchesters. Er konzertiert international als Solist und Kammermusiker und unterrichtet Musik an der Hochschule Luzern. Die in Japan geborene Pianistin Michiko Tsuda startete ihre Konzertaktivitäten bereits 1976 und gewann diverse internationale Klavierwettbewerbe. Seit 1980 lebt Tsuda in Bonstetten. Ihre internationale Konzerttätigkeit mit namhaften Orchestern führt sie nach Europa, Japan und Amerika. Mit ihrem eigenen «Tokyo-Zyklus», einer Rezital-Reihe, begeistert sie regelmässig das Publikum in Tokyo.

Die «Klazz Brothers» feiern ihr 20-JahreBühnenjubiläum mit einer grossen Welttournee. In ihrem aktuellen Programm widmen sich «Klazz Brothers & Cuba Percussion» ganz dem Werk von Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag die Musikwelt 2020 feierte. Für ihre Tournee haben die «Meister des Classical Crossover» Arrangements geschrieben, welche die Werke des Komponisten in ein geistreiches, erfrischendes und mitreissendes Gewand hüllen. Die Kreativität im Umgang mit dem grossen Klassiker und die ausserordentliche Bühnenpräsenz der Musiker machen die «Beethoven meets Cuba»Konzerte zu einem Erlebnis.

Freitag, 20. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr,

Freitag, 27. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr,

Beginn um 20.15 Uhr. Eintritt 40 Franken, Mitglieder

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 Franken, Mitglieder 30

30 Franken, Kulturlegi 20 Franken.

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Essen vor dem Konzert: Restaurant Central, Affoltern,

Selbstbewusste und starke Kinder meistern ihre kleinen und grösseren Herausforderungen leichter und erfolgreicher. Corinne Schädler, von IBA Schweiz zertifizierte Body Talk Practitioner (CPB), vermittelt den Kindern in diesem zweiteiligen, zweistündigen Workshop, wie sie ihre Ziele und Wünsche selbst, einfach und schnell programmieren können. Zum Schluss erhalten alle noch Tipps zum leichteren und lustvolleren Lernen. Der Kurs richtet sich an Kinder zwischen neun und zwölf Jahren und dauert jeweils von 14 bis 16 Uhr. Familienzentrum Bezirk Affoltern Anmeldungen unter Tel. 0447601277 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Mutig ins Leben. (Bild zvg.)

Jürg Eichenberger.

044 761 61 15 oder info@centralaffoltern.ch.

Hans-Ruedi Widmer, LaMarotte

Michiko Tsuda. (Bilder zvg.)

Mit Witz und Selbstironie

Das Murianer Kino hat sich Ende Mai für zwei Filme zum Schmunzeln entschieden Eine witzige Satire über die Eigenheiten der Filmindustrie und eine Actionkomödie, wo Schauspieler Nicolas Cage sich selber auch etwas aufs Korn nimmt. Kritiker sagen, er spiele nicht nur immer gut – trotzdem kennt man den Amerikaner Nicolas Cage auch bei uns namentlich. Nun mimt er sich in «Massive Talent» ein bisschen selber: Nach einigen gescheiterten Filmprojekten bröckelt die Karriere des Schauspielers. Gerade zum richtigen Zeitpunkt erhält er ein verlockendes Angebot eines mexikanischen Milliardärs, der ihn immer noch als Star mag – aber ebenso ein gesuchter Drogenboss ist. Die CIA tritt mit Cage in Verbindung: Er soll das Angebot annehmen und versuchen, undercover wertvolle Informationen über den Verbrecher zu sammeln. Ein brisantes Abenteuer beginnt. Nicolas Cage beweist in diesem

Actionfilm perfektes komödiantisches Timing. Nicht nur für spannende Momente, sondern auch für augenzwinkernde Seitenhiebe auf der Metaebene ist gesorgt.

Grosses Kino: «Der beste Film aller Zeiten» Der Milliardär Humberto Suárez hat eigentlich alles, was er will. Zu seinem 80. Geburtstag möchte er sich jedoch selbst ein besonderes Geschenk machen: Ein Meisterwerk von einem Film soll zu seinen Ehren geschaffen werden. Dazu sichert er sich die geniale wie auch exzentrische Regisseurin Lola Cuevas (Penélope Cruz) und als Hauptdarsteller eine Theaterlegende und einen Hollywood-Star. Die beiden unterschiedlichen Schauspieler mit ihren grossen Egos geraten sich jedoch schnell in die Haare. Diese Satire spielt gekonnt mit den Klischees und Absurditäten rund ums Filmemachen und

Die eigensinnige Regisseurin Lola Cuevas (Penélope Cruz, Mitte) hat spezielle Methoden, um den «Besten Film aller Zeiten» zu realisieren. (Bilder zvg.) punktet nicht nur mit makabrem Humor, sondern auch mit exzellenter schauspielerischer Leistung.

«Massive Talent»: Donnerstag, 26. Mai, 18 Uhr, und Freitag, 27. Mai, 20.30 Uhr. «Der beste Film aller Zeiten»: Donnerstag, 26. Mai, 20.30 Uhr, und Freitag, 27. Mai, 18 Uhr. Infos und Sitzplatzreservierung

Kino Mansarde

auf www.kinomansarde.ch.


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

20. Mai 2022 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle

Leitartikel Olivier Hofmann

Publireportage Restaurant Weingarten

Publireportage Sommer Holzwerkstatt

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern c/o carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch

Publireportage Garage Rüegg

Rückblick auf meine Präsidialjahre Am 26. Juni 2015 wurde ich zum Präsidenten des KMU- und Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern gewählt, per 30. Mai 2022 gebe ich dieses Amt ab. Zeit für einen Rückblick und ein paar Gedanken. Während meiner Zeit als Präsident des KMU- und Gewerbeverbandes Bezirk Affoltern haben wir unsere Arbeit immer an den Zielen unseres Verbandes ausgerichtet. Diese sind in den Statuten des Verbandes festgeschrieben und lauten: Der Verband vertritt die Interessen der Klein- und Mittelunternehmen (KMU) und des Gewerbes in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen, insbesondere durch • gemeinsames Vorgehen bei Wahlen und Abstimmungen, welche die Interessen des Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben (KMU) berühren • Förderung von Unternehmern und dem Gewerbe nahestehende Persönlichkeiten bei Bezirks- und kantonalen Wahlen • die Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftsorganisationen und Vereinigungen, welche die Interessen der KMU und des Gewerbes vertreten • gezielte und kontinuierliche Informationsarbeit gegenüber Öffentlichkeit und Behörden • Förderung der Aus- und Weiterbildung • Pflege guter Beziehungen und Kollegialität unter den Mitgliedern • die Organisation von Veranstaltungen • Verbindungsstelle zwischen den lokalen Gewerbevereinen und dem KGV. In den letzten sieben Jahren hat der KMUund Gewerbeverband Bezirk Affoltern unter anderem folgende Aktivitäten durchgeführt:

Informationsarbeit Wir haben mit zahlreichen Artikeln aber auch mit dem monatlichen Leitartikel in dieser Gewerbezeitung die Bevölkerung über unsere Aktivitäten und die Anliegen des Gewerbes informiert. Engagement für Lehrlinge Dem Verband ist die Lehrlingsausbildung sehr wichtig und er unterstützt die alle zwei Jahre stattfindende Lehrstellenmesse als Hauptsponsor. (Für mich persönlich waren die zahlreichen Gespräche mit den Lehrlingen jeweils ein besonders schönes Erlebnis.) Auftragsvergaben durch die Gemeinden Ein wichtiges Thema, welches viele Gewerbetreibende beschäftigt, ist die Auftrags-

vergabe durch die Gemeinden. Der Verband hat dazu verschiedene Forderungen an die Adressen der Gemeinden aufgestellt und diese thematisiert. Öffnung des Verbandes für KMU Viele kleine und mittlere Dienstleistungsunternehmen wie Unternehmensberater, IT-Unternehmen oder Werber verstehen sich nicht als Gewerbetreibende. Aus diesem Grund haben wir analog dem KGV unseren Namen von Gewerbeverband in KMU- und Gewerbeverband geändert. Informationsdrehscheibe während dem ersten Lockdown Nach dem für viele Menschen überraschenden Lockdown am 16. März 2020 bestand ein grosses Informationsbedürfnis. Der Verband war in dieser Zeit sehr aktiv und hat z.B. innerhalb von zwei Tagen eine Webseite auf die Beine gestellt, welche Informationen über das Dienstleistungsangebot unserer KMU enthielt. Während meiner Präsidialzeit wurden auch verschiedene Ideen geprüft, welche leider nicht umgesetzt werden konnten. Dazu gehörte eine Bezirksgewerbeschau,

die Entwicklung eines Labels «Lust auf einheimisches Gewerbe», ein elektronischer Marktplatz sowie die Idee von Einkaufsgutscheinen. Wer weiss, vielleicht werden diese Ideen ja wieder einmal aufgenommen. In den letzten Jahren (und leider auch jetzt wieder) wird die Frage diskutiert, ob es den KMU- und Gewerbeverband überhaupt braucht. Für mich lautet die Antwort klar ja. Seine Zielsetzungen sind auch heute noch aktuell und zudem gilt: Der KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern ist die Stimme von über 600 kleinen und mittleren Unternehmen im Knonauer Amt. Es hat daher ein ganz anderes Gewicht, wenn der KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern eine Aussage macht oder Forderung stellt, als wenn dies eine einzelne Person, ein einzelnes Unternehmen oder ein einzelner Gewerbeverein tun würde. Olivier Hofmann, Präsident KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

VIEL BETRIEB —

Baubetrieb Malerbetrieb Maschinenbau Metallbau Schreinerei Druck & Werbetechnik

Mitglieder des Vorstandes KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a. A Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Dominique Lipp Lipp Treuhand AG Schachenstrasse 2 8907 Wettswil Tel. 044 760 40 01 E-Mail: d.lipp@lipptreuhand.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch

Und manchmal kommt es anderes als man denkt. Seit ich in Hausen wohne, habe ich mich für die Weiterentwicklung unserer Region engagiert. Eine Herzensangelegenheit war für mich die EnergieRegion Knonauer Amt. Meine Idee war es, dass das Knonauer Amt zu einer Vorbildregion für die Energiewende wird, indem wir beweisen, dass in unserem Bezirk die Energiewende bis 2025 umgesetzt werden kann. Leider konnte ich dieses Projekt nicht weiter vorantreiben, da ich 2016 das Präsidium des Vereins EnergieRegion KnonauerAmt abgeben und den Verein auflösen musste. Trotz diesem Rückschlag blieb ich dem Thema Nachhaltigkeit immer verbunden und musste nicht lange überlegen, als ich Anfang 2022 das Angebot erhielt, die Aufgabe als Nachhaltigkeitsverantwortlicher bei der Schwyzer Kantonalbank zu übernehmen. Obwohl ich mit meiner Firma carus gmbh weiter Projekte abwickeln werde, bin ich der Meinung, dass diese 60% Anstellung nicht mit der Funktion Präsident des KMU- und Gewerbeverband Bezirks Affoltern vereinbar ist und trete daher von diesem Amt zur Delegiertenversammlung am 30. Mai 2022 zurück. Für die zahlreichen Begegnungen, welche mit diesem Amt in den letzten Jahren verbunden waren, bin ich sehr dankbar und bedanke mich für diese.

Die Scharfmacher

Anlässe für unsere Mitglieder Bis zu Beginn der Corona-Pandemie hat der Verband jedes Jahr zwei Veranstaltungen für unsere Mitglieder organisiert. Themen waren unter anderem: Vorstel-

lung der Mitglieder, welche für ein politisches Amt kandidieren, ein Referat über moderne Umgangsformen, die Vorstellung des Integrations- und Präventionsprogramms LIFT an der Nahtstelle zwischen der Volksschule (Sek I) und der Berufsbildung (Sek II) oder die Erkenntnisse bezüglich der neuen Mediennutzung.

Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

Lust auf Sommer? Der Weingarten ist beliebter Treffpunkt! Ein Platz zum Verweilen, sich wohlzufühlen und gut zu essen, das kann man zum Gasthof Weingarten in Affoltern völlig zu Recht und mit gutem Gewissen festhalten. Im Restaurant mit schattiger Sommerterrasse bieten Anita und Andreas Häberling mit ihrem Team freundliche Bedienung, genauso feine wie vielfältige und abwechslungsreiche Küche. Und die lauschige Terrasse hinter dem Haus ist ein sehr geschätzter Verweilort – Reservation ist empfohlen. Hier ist man gerne Gast – ohne Wenn und Aber! Der Gasthof Weingarten an der Unteren Bahnhofstrasse 8 in Affoltern hat alles, was ein Restaurant zum echten Gasthof macht: Gute, abwechslungsreiche Küche – saisonal, raffiniert und einfallsreich – verbindet sich harmonisch mit gemütlichem Ambiente, dazu kommen Frische und Geschmack, ebenso charmanter Service und echtes Gastgebertum. Schattige Sommerterrasse – Bijou und beliebter Treffpunkt Und hinter dem Haus, auf der von der gegenwärtigen Baustelle auf der Unteren Bahnhofstrasse abgewandten und vom Baulärm abgeschirmten Seite, da lockt bei schönem Wetter wiederum die bestbekannte Sommerterrasse. Die Zufahrt zu den hauseigenen Parkplätzen ist gewahrt und zudem gibt es wenige Schritte entfernt, auf dem Kronenplatz, Alternativen. «Schön, dass wir unseren Gästen während der warmen Monate eine so tolle Gartenterrasse anbieten können», sagen Anita und Andreas Häberling. «Diese Frischluftoase mit der rebenbewachsenen Pergola ist als be-

Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92 info@weingarten.ch www.weingarten.ch

liebter Genussort sehr geschätzt, weshalb eine Tischreservation (044 761 63 92) auf jeden Fall Sinn macht, denn die Tische bleiben nämlich lockerer und freier angeordnet.» Authentische, saisonale und kreative Küche Auf der Terrasse wie im Restaurant gibt es authentische, saisonale und kreative Küche. So kann man sich rundum verwöhnen lassen – am Mittag oder ab 18 Uhr, nach einem hektischen Alltag. Alles wird frisch, auf Punkt gegart und raffiniert zubereitet: Italienische und saisonale Spezialitäten oder hausgemachte Pizze – und egal, ob à la carte oder aus der saisonal wechselnden Karte, deren Angebot zurzeit den Frühling verheisst. Im Mai bis Anfang Juni sind traditionell Spezialitäten mit Spargeln aus Wohlen en vogue, danach folgen Tatarspezialitäten und in den Monaten Juli und August gibt es leichte und frisch zubereitete Sommergerichte. Das vielseitige Angebot lässt keinen Geschmack und keine Vorliebe «aussen vor». Nicht unerwähnt lassen darf man die erlesenen Tropfen aus dem Weinkeller, vor allem weil es diese genauso zu vernünftigen Preisen gibt. Kulinarischer Treffpunkt im Säuliamt Der Gasthof Weingarten ist darüber hinaus generell als kulinarischer Treffpunkt im Säuliamt bekannt – nicht zuletzt, weil er jeden Tag von 8 bis 22 Uhr geöffnet ist, auf Voranmeldung und wenn noch Gäste da sind natürlich auch länger. Untertags trifft man sich zum Kaffee, Znüni oder Zvieri, am Mittag zum kurzen Mittagessen oder zum ausgedehnten Busi-

nesslunch mit Geschäftsbesprechung. Nach Feierabend ist die Tapasbar gefragt, wo man sich zum angeregten Austausch trifft oder sich beim Apéro auf den Abend einstimmt. Letzterer lässt sich in ruhiger Atmosphäre mit Lust, Freude und kulinarischen Leckereien wunderbar begehen, während der Weingarten zur fortgeschrittenen Stunde als Treffpunkt zur Pflege des gemütlichen Beisammenseins von Vereinen geschätzt wird. Übrigens: Der Gasthof Weingarten bietet auch passende Räumlichkeiten zur Miete: Das Rustico für bis 24 Personen sowie der Incontro-Raum für Besprechungen, Sitzungen, Kurse oder Workshops – ideal bis 12 Personen. Und last but not least kann man im familiären Hotel** Weingarten mit sechs Einzel- und vier Doppelzimmern auch übernachten, wobei man liebevoll umsorgt wird. Die Zimmer sind hell und freundlich eingerichtet und verfügen standardmässig über ein integriertes Bad (Dusche/WC), Flachbildschirm und Gratis-Internet mit Kabel. Die Doppelzimmer können auch problemlos in Drei- und Vierbettzimmer umgewandelt werden, was besonders für Familien ideal und preisgünstig ist. (kb.)

Gasthof Pizzeria Weingarten Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern 044 761 63 92 info@weingarten.ch www.weingarten.ch Öffnungszeiten: Täglich von 8 bis 22 Uhr. Auf Vorreservation und am Freitag- sowie Samstagabend auch länger geöffnet.

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Anita und Andreas Häberling vom Gasthof-Pizzeria Weingarten in Affoltern freuen sich, auch heuer über die warmen Monate die lauschige und schattige Sommerterrasse hinter dem Haus anbieten zu können. (Foto: kb)

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ZEITUNG

Mai 2022

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Ein Langjähriger und ein Neuer Die Mazda-Garage Rüegg AG an der Albisstrasse 5 in Hausen hat mehrfach Grund zur Freude. Einerseits kann das Team einem treuen Mitarbeiter zum Jubiläum gratulieren, andererseits erwartet man auf Herbst den ganz neuen Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV. Bestellt werden kann er schon jetzt. Renato Feliz hebt nur kurz den Kopf, dann wendet er sich wieder seiner Arbeit zu. Die Montage von Sommerreifen nimmt ihn voll und ganz in Anspruch. «Man muss der Kopf bei der Sache haben, wenn man am Auto arbeitet. Schliesslich wollen wir unseren Kunden einen jederzeit tadellosen Wagen herausgeben», sagt er. – «Typisch für Renato», hält Verkaufsberaterin Nadine Rüegg fest und fügt lachend an: «Ja, auf Renato ist absolut Verlass; wir sind stolz und glücklich, ihn seit zehn Jahren in unserem Team zu haben.» Kürzlich konnte der Automobilassistent in Diensten der Mazda-Garage Rüegg entsprechend gefeiert werden. Das junge Führungstrio der Hausemer Familiengarage – Verkaufsberaterin Nadine Rüegg, Schwester Corinne Rüegg, Finanzen, und Werkstattleiter Marcel Widmer – weiss die gute Arbeit des Jubilars zu würdigen: «Renato ist ein absolut zuverlässiger, kompetenter und vertrauenwürdiger Mitarbeiter und Ansprechpartner. Seine Pünktlichkeit ist geradezu legendär, denn obwohl er den weitesten Anfahrtsweg von uns allen hat, ist er stets minuziös an seinem Arbeitsplatz.» Eine enge Bindung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern wird bei der Garage Rüegg seit jeher grossgeschrieben. Dies, weil man weiss, dass engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg sind. Deshalb will das Führungstrio den Arbeitsjubilar auch entsprechend wertschätzen: «Wir danken Renato von ganzem Herzen für seine Treue und wertvolle Arbeit in unserem Betrieb. Wir schätzen uns glücklich, einen motivierten und engagierten Mitarbeiter in unserem Team zu wissen. Und noch etwas: Er ist auch stets aufgestellt und fröhlich, ein richtiger Sonnenschein.» Der neue Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV – bei Vorbestellung Winterräder geschenkt Vorausblickend können sich die Kunden der Garage Rüegg zudem auf einen Neuen freuen: Der Mazda CX-60, ein

Plug-in-Hybrid mit vier Ausstattungslinien und individuellen Akzenten sowie serienmässig Allrad und Achtgang-Automatik kommt Ende September, Anfang Oktober! «Wir werden den neuen PHEV-Crossover dann mit einer Ausstellung willkommen heissen. Vorbestellt werden kann er aber jetzt schon – und mit der Vorverkaufsaktion wird der Premium-SUV dann auch gleich bereits für jede Saison gerüstet sein, dank der geschenkten Winter-Kompletträder», erklärt Nadine Rüegg. Der Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV beeindruckt mit einer starken Kombination aus stolzer Gesamtleistung sowie niedrigem Kraftstoffverbrauch und weiss auch optisch zu überzeugen. Aus der Kombination eines 2,5-Liter-Reihenvierzylinders mit 191 PS und 261 Nm und eines 100 kW (136 PS) starken Elektromotors resultiert eine Systemleistung von 327 PS. Leistungsstärker war bisher noch keiner. Zudem bietet er eine ganze Reihe neuer fahrerzentrierter Technologien, wie etwa den 360° Surround View mit einer praktischen neuen Transparenzsicht sowie die dynamische Stabilitätskontrolle für eine bessere Strassenlage in Kurven. Das Fahrerlebnis wird damit noch sicherer und komfortabler. Schliesslich erlaubt der CX-60, als einer der einzigen in seinem Segment, 2500 kg Anhängelast. Lange Motorhaube, schlankes Aussehen und hochwertiges Innenleben Dazu kommt das tolle Innen- und Aussendesign, das den Mazda CX-60 zu einem Meister der vornehmen Zurückhaltung macht. Er spricht deutlich und klar die Kodo-Designsprache, präsentiert kraftvoll-elegant, wobei die deutlich stärker herausgearbeitete Frontpartie, die lange Front, die ihm ein extrem schlankes Aussehen verleiht, und das kurze Heck vermuten lassen, dass irgendetwas anders ist. Und das ist, anders als bei bisher bekannten SUVs, die «Large Platform» des CX-60 mit längs eingebauten Motoren, Hinterradantrieb und möglicher Elektrifizierung. Auch der Innenraum des CX-60 e-Skyactiv PHEV überzeugt: üppige Platzverhältnisse auf allen Sitzen, die – je nach Ausstattung – mit schwarzem Leder oder weissem Nappaleder bezogen sind. Ein breites 12,3-Zoll-Display zeigt an, was das Infotainment-System zu bieten hat, wobei die Funktionen über

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Seit 10 Jahren wertvoller Mitarbeiter im Team der Hausemer Mazda-Garage Rüegg: Renato Feliz. (Foto: kb) einen Dreh-Drück-Knopf in der Mittelkonsole gesteuert werden. Und dann ist da auch noch das Ladevolumen des Kofferraums mit 570 Litern, das durch Umklappen der Rücksitze auf maximal 1726 Liter erweiterbar ist. (kb.) Garage Rüegg AG Albisstrasse 5 8915 Hausen am Albis 044 764 02 33 info@garage-rueeggag.ch www.garage-rueeggag.ch Öffnungszeiten: Mo bis Do, 7.30 bis 12 Uhr und 13.15 bis 17.30 Uhr, Fr, 7.30 bis 12 Uhr und 13.15 bis 17 Uhr, Sa, 8 bis 12 Uhr (Werkstatt geschlossen)

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Etwas regionaler. Am Herbst zu haben, jetzt schon – mit Vorteil – vorbestellen: der neue Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV. (Foto: zvg)

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Veranstaltungen AGENDA

Freitag, 20. Mai 2022

Familienfestival mit Open-Air-Konzert

Freitag, 20. Mai

«Super-Haasen» und «Round of Sound» in Wettswil

Affoltern am Albis

17.00–19.30: Auf Spurensuche von gestern zum Heute. Fotosafari in der Stadt. Start beim Stadthaus. Eine Veranstaltung vom Ortsmuseum Affoltern im Rahmen von «AffolternBewegt». Marktplatz. 20.15: Kinofoyer Lux zeigt: «Ich bin dein Mensch» - Komödie von Maria Schrader. Mit Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller. D 2021, 105 Min. D. Kasse ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. Mehr unter www. kinofoyerlux.ch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben. 20.15: LaMarotte präsentiert: Konzert Duo Jürg Eichenberger und Michiko Tsuda mit Werken für Violoncello und Klavier. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Mehr unter www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Bonstetten

19.00: Kultur im Chilegarte - Fyrabig-Musig. New Orleans Stompers (Old Time Jazz). Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche. Leitung: Pfarrerin Regula Eschle. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Samstag, 21. Mai Aeugst am Albis

10.00–16.00: Tag der offenen Tür im Naturistengelände SonnenBad Schönhalde. Eintritt frei. Vormittags bekleidet, ab 12.15 Uhr natürlich nackt. Das Gelände kann besichtigt und die Sport- und Schwimmanlage benutzt werden. Badetuch als Sitzunterlage mitnehmen. Sonnenbad Schönhalde, Wängibad.

Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Blumen, Käse, Spargeln, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz. 09.00–16.00: Repair-Cafe Säuliamt. Gemeinsam reparieren statt wegwerfen. Ehrenamtliche Reparatur-Profis bieten Hilfestellung und Werkzeuge. Bistro Frosch ist geöffnet. Repair Cafe, Bauspielplatz, Alte Jonentalstrasse 3. 12.00: Start des Jubiläumsfestes und Tag der offenen Tür der Wullschleger Kanalreinigung AG. Vorführungen und Wettbewerb am Nachmittag, ab 18 Uhr Street-Food-Stände und Live-Bands «Marco Gottardi & The Silver Dollar Band» und «Erika Arnold One-Woman-Power-Band». Lindenmoosstrasse 19. 13.30–16.00: Auf Spurensuche von gestern zum Heute. Fotosafari in der Stadt. Start beim Stadthaus. Eine Veranstaltung vom Ortsmuseum Affoltern im Rahmen von «AffolternBewegt». Marktplatz.

Zum Auftakt der neuen Bauspielplatz-Saison organisiert der Familienclub Wettswil-Bonstetten am Samstag ein Familienfestival mit Open-Air-Konzert. Ab 14.30 Uhr treten die «Super-Haasen» mit einem Konzert für die Kinder auf. Die witzigen und peppigen Lieder der «Super-Haasen» begeistern Jung und Alt. Sie handeln von Freunden, Räubern, Piraten, vom Zaubern ... und natürlich von Bananen, Superhaasen und Glücksschweinen. Die heissbegehrten Lieder animieren zum Tanzen und Mitsingen und lassen die Herzen höherschlagen. Ab 16.30 Uhr kommen dann die Erwachsenen mit der Band «Round of Sound» auf ihre Kosten. Was die drei Musiker auf die Bühne bringen, könnte man als moderne «Stubete» bezeichnen. Die Band bietet allerdings nicht Schweizer Volksmusik, sondern die schönsten Hits von England bis Italien und von Nord- bis Südamerika. Improvisieren ist dabei hoch im Kurs. Da werden fleissig Stücke zerlegt und neu zusammengesetzt, sodass kein Ton brav neben dem anderen liegenbleibt. Vor und nach den Konzerten lädt das grosszügige Gelände zu Spiel und Spass ein – unter anderem mit Werken an den Bauspielplatz-Hüsli, einer Fahrt auf dem Chinder-Zügli, beim Kinderschminken oder auf einem der zahl-

Am 23. März – wenige Tage nach dem Shutdown – haben Barbara Böhi und Julia Schiwowa – in einer Nacht-undNebel-Aktion ein Einsingen für Chorsängerinnen und Chorsänger auf Youtube eingerichtet. Es findet jeweils morgens um 9 Uhr statt. «Menschen, die gerne singen, kann man nicht einfach auf stumm schalten», sagen sie. Mit dabei ist auch Ursi Murer aus Obfelden. Sie

Kappel am Albis

20.00: Lecture Performance:

Kinoprogramm Sins CH-Premiere

The Duke Do Fr Di Sa Mi So Mo

D 12 Stasikomödie 20.15 Do Fr Di 19.30 Sa 20.15 So Mo

D 12 The Lost City 17.30 Do Fr 20.00 Sa 20.15 So

Ed 8(12)

17.30 18.15 Rabiye Kurnaz vs. ... D 6(10) Doctor Strange 18.00 Do Fr Mi 17.30 Do So Sa So 20.15

Fantastische Tierwesen D 12 Downton Abbey Fr 20.00 Mo

D 6 (14) Bruder Klaus 17.30 Sa Mo Di

Die witzigen Lieder der «Super-Haasen» begeistern Jung und Alt. (Bild zvg.) reichen Spielgeräte. Ein grosszügiges kulinarisches Festwirtschaft-Angebot inklusive Jugendbar – organisiert von jugendplus – rundet das Angebot ab.

Familienfestival mit Open-Air-Konzert, Samstag,

Christian Gräub, Familienclub Wettswil-Bonstetten

möglich mit Twint.

21. Mai, 14 bis 19 Uhr, Bauspielplatz Wettswil (beim Werkgebäude Wettswil, Leimattenstr. 8–3). Eintritt 20, Kinder 15 Franken, Clubmitglieder 15, Kinder 10 Franken. Tageskasse, Bezahlung wenn

singt gemeinsam mit anderen Sängerinnen und Sängern für die reformierte Kirche Obfelden. Zum «Einsingen um 9» ist sie am 25. April 2020 gestossen. «Ein Sängerkollege hat mir davon erzählt, seither bin ich, wenn immer möglich, täglich dabei und möchte es nicht mehr missen. Es gibt meinem Leben seit meiner Pensionierung eine Struktur, die ich schätze.» Sie versucht, wenn immer möglich, morgens «live» mitzusingen: «Auch wenn man dank Youtube zu jeder Tageszeit dabei sein kann, ist es doch nicht dasselbe wie morgens um 9 Uhr.» Nun beginnt ein neues Kapitel: Am 28. Mai organisieren die Initiantinnen einen Live-Event im Volkshaus Zürich. Gegen tausend Menschen, die seit dem

Dienstag, 24. Mai Affoltern am Albis

19.00: Informationsabend zu ANZEIGE

19.00: Kontemplation. Leitung Pfarrerin Ilona Monz. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Wettswil am Albis

17.00: Konzert von Stella Cruz

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Dog Do Fr Sa So Mo Mi

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Mikro- und Makrohüllen», Malerei und Holzskulpturen. Valis Chen Bilder, Christof Suter, Holzskulpturen. Do 16-20, Fr 17–20, Sa 10-14, So 14-17 Uhr. Bis 22. Mai.

Wettswil am Albis

Kappel am Albis

KW 21 | Donnerstag 19. bis Mittwoch 25. Mai

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

D 12 Hopper 20.15 Sa Mi 20.30 So 17.30

D 6 (8) Die Biene Maja 16.00 Sa Mi 15.45 So

Vorpremiere

The Bad Guys Sa Mi So

D 6/4

14.00 13.30

D6

14.00 13.30

D 12 Top Gun: Maverick D 12 Geschichten vom Franz D 6/4 20.00 Mi 20.00 Sa Mi 16.15 16.30 Mi 20.30 So 15.30 CH 12 Hebammen 18.15 Mo 17.30 Mi

CH 8 Sonic the Hedgehog 2 D 6 (8) 14.00 17.30 Sa So 14.30 18.15 Mi

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

Affoltern am Albis

und Sandro Schneebeli, mit anschliessendem Apéro. Kollekte. Kirche Wettswil.

Sonntag, 22. Mai

Aeugst am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

«Psalmen destillieren» in Bild, Wort, Klang und Gesang. Abendkasse ab 19.15 Uhr Klosterkirche. 14.00-19.00: Familienfestival mit Open-Air-Konzert mit den «SuperHaasen» und «Round of Sound» Bauspielplatz Wettswil (beim Werkgebäude Wettswil). Informationen auf www.fam-club.ch.

Ausstellungen

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Weitere Infos unter www.fam-club.ch.

«Einsingen» wird zum Live-Event In der Coronazeit ist eine digitale Gemeinde aus Chorsängerinnen und Sängern entstanden. Nun bringen die Initiantinnen am 28. Mai alle Singbegeisterten im Volkshaus zusammen.

27

ersten Lockdown beim täglich live gestreamten «Einsingen um 9» mitmachen, werden sich im Volkshaus begegnen. Es wird ein Feuerwerk aus Kanons, Liedern und musikalischen Überraschungen erklingen. Die fünf Einsingprofis, Barbara Böhi, Julia Schiwowa, Jale Papila, Benjamin Berweger und Daniel Pérez werden die Kanons anstimmen und gemeinsam mit dem Publikum singen. Der grosse Chor der Mitsingenden wird vom Streichquartett «Le Donne Virtuose» und einer hochkarätig besetzten Jazz-Combo begleitet. Auch Zuhörerinnen und Zuhörer sind an diesem einzigartigen Anlass willkommen. «Einsingen um 9»

Kurzsichtigkeit bei Kindern und zu Behandlungsmethoden sowie zur Myopiekontrolle. Durchgeführt von Büchi Optik Affoltern. Anmeldung an info@ihroptiker.ch bis 23. Mai. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Bonstetten

Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Open House. Arbeiten von Nadja-D. Hlavka als Schwerpunkt. Malerei und Objekte sowie Einblicke ins Galerie-Programm. Sa und So 13–17 Uhr.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Kappeler Bibel». Kostbare kalligrafische Abschrift der neuen Zürcher Bibel in vier Bänden mit 120 kunstvoll gestalteten Bildseiten. Seit 2012 haben rund 40 Kalligrafinnen und Kalligrafen bei der Abschrift geholfen. Täglich 8–22 Uhr. Bis 22. Mai.

Zwillikon

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Jedes 1. Wochenende im Monat jeweils samstags 10-16 und sonntags 12-16 Uhr. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.

Veranstaltungshinweise sind bis am Mittwoch davor, 10 Uhr, an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)


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Sport

Freitag, 20. Mai 2022

Coup im Schweizer Cup Tischtennisclub Affoltern schafft die Viertelfinal-Qualifikation

Beendet seine Karriere als Spitzensportler: Luca Schuler. (Bild zvg.)

Luca Schuler tritt zurück

Der Freeskier beendet seine Karriere Mit 24 Jahren ist Schluss: Der Oberämtler Luca Schuler beendet seine Karriere als Spitzensportler. Der jüngste Olympia-Athlet von Sotschi 2014 schaut auf 33 Weltcup-Starts und drei Podestplatzierungen auf höchster Wettkampfstufe sowie einen Junioren-Weltmeistertitel zurück. Am 21. Dezember 2013 war es so weit: Mit 15 Jahren gab Luca Schuler sein Debüt im Weltcup und präsentierte sich am Copper Mountain das erste Mal auf der ganz grossen Bühne. Kurze Zeit später dann der erste Teilerfolg für den Freeskier: Selektion für die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Der endgültige Durchbruch in der Szene dann ein weiteres Jahr später: Der Ebertswiler sicherte sich die Goldmedaille an den Junioren-Weltmeisterschaften sowie den

ersten Podestplatz auf Weltcup-Stufe (3. Platz). 2016 folgten zwei weitere Podestplätze (2.und 3. Platz). Nebst den Platzierungen im Weltcup konnte Schuler vor allem auch mit «World First Tricks» sowie seinen Topplatzierungen an Einladungs-Events, sogenannten Invitationals, auf sich aufmerksam machen. Besonders legendär war sein «Triple Cork 1080», welchen er am Frostgun Invitational in Val d’Isère zum ersten Mal der Welt präsentierte. 2014 begeisterte er zusätzlich vor 20 000 Zuschauerinnen und Zuschauern am Freestyle.ch-Contest. Mit zwei beispiellos sauberen Sprüngen sicherte er sich den prestigeträchtigen Sieg auf der Landiwiese in Zürich. Sich vom Wettkampfsport zu verabschieden, sei eine harte Entscheidung gewesen, schreibt der Ebertswiler auf seiner Website. Nach zehn Jahren sei es nun aber Zeit, im Leben ein neues Kapitel aufzuschlagen. Swiss Ski

Start in den Weltcup Petra Klingler meldet sich nach ihrer Verletzung in Salt Lake City (USA) zurück. Am Wochenende findet in Salt Lake City der erste von zwei Doppel-Weltcups statt. Ausgetragen werden sowohl ein Boulder- als auch ein Speed-Wettbewerb. An beiden Wettbewerben starten Athletinnen und Athleten aus 31 Ländern, wobei nebst den gastgebenden Amerikanern die Japaner und die Franzosen die grössten Delegationen stellen. Die drei Damen – unter ihnen auch Petra Klingler – und vier Herren aus der Schweiz sind alle für die Disziplin

Boulder gemeldet. Die Bonstetterin will nach dem Auskurieren ihrer Verletzung ihren ersten Weltcup dieser Saison bestreiten. Nur eine Woche nach dem ersten findet an gleicher Stelle ein zweiter Doppel-Weltcup statt. In den USA gelten übrigens noch strikte Covid-Regeln, wie der Informationsmappe des internationalen Sportkletterverbands und des organisierenden US-Kletterverbands an die Athletinnen und Athleten zu entnehmen ist: Von der Maskenpflicht ausgenommen sind nur Aufwärmbereich und Kletterwand, sowie wenn man alleine in der Wartezone ist oder ein Video-Interview gibt. (tst.)

Der Tischtennisclub Affoltern hat in dieser Saison nicht nur alle Ziele erreicht, er hat sie sogar noch übertroffen. Mit dem Aufstieg von der dritten in die zweite Liga konnte man rechnen – die Sensation gelang aber im Schweizer Cup! Das Ziel aller acht Mannschaften des Clubs war der Ligaerhalt, mit der zweiten Mannschaft sollte nun endlich der Aufstieg gelingen. Durch taktisches Einsetzen der verfügbaren Spielerinnen und Spieler gelang der Ligaerhalt in allen Mannschaften. In der 1. Liga war der Vorsprung zum Tabellenletzten am Ende der Saison allerdings minimal. In den anderen Ligen konnte man vordere Plätze belegen, so wurde man in der 4. und 5. Liga jeweils Zweiter. Brilliert hat jedoch die zweite Mannschaft, in der die beiden besten Nachwuchsspieler ihre Stärken zeigen konnten. Sie gewannen jedes Spiel der Saison und durften gegen die Sieger aus zwei anderen Gruppen um den Aufstieg in die 2. Liga spielen. Das erste Spiel vor einer Woche in der heimischen Butzenhalle gewannen sie gegen Rapperswil überraschend hoch mit 8:2, das zweite Spiel in Zürich-Affoltern ging ebenfalls mit 6:4 an den TTC Affoltern, womit man sich den verdienten Aufstieg sicherte. Dies ist umso bemerkenswerter, als dass zwei der eingesetzten Spieler, Alban Burgat und Adrian Raschle, erst 15- und 16-jährig sind. Verstärkt wurde die Mannschaft durch Oliver Schöpfer, der alle seine Spiele gewann und Matthias Hess, welcher die jungen Spieler stets taktisch klug coachte.

Achtelfinale gegen Pratteln Zwischen diesen beiden Aufstiegsspielen fand am letzten Samstag noch der Achtelfinal im Schweizer Cup statt. Nachdem man Wil SG, einen Vertreter der Nationalliga A, überraschend bezwingen konnte, musste man gegen Pratteln (NLB) antreten. Diese konnten allerdings verletzungs- und krankheitsbedingt nur zu fünft antreten, waren

Die siegreiche Affoltemer Cup-Mannschaft. (Bild zvg.) aber immer noch stärker klassiert als die Affoltemer. Da zudem ein Spieler bereits nach einem Spiel abreisen musste, waren 4 der insgesamt 15 Punkte bereits kampflos gewonnen. Pratteln mit Thilo Vorherr (A19 klassiert), Thomas Vorherr (A17), Wladislaw Fortuna (B12) sowie Loris Grether (C9) holten gegen Oliver Brigmann (B15), Matthias Hess (B12), Robin Feuz (B12) und Daniel Raschle (D5) die ersten vier Punkte relativ souverän. Danach trumpfte einmal mehr der junge Alban Burgat (C10) gegen Bencze Zsolt (B15) auf und holte mit 3:1 den fünften Punkt für den TTC Affoltern. Somit stand es 5:4 für den TTC Affoltern. Brigmann/Feuz gewannen mit starkem Spiel ihr Doppel gegen Vorherr/Fortuna, Burgat/Raschle wurden jedoch von Thilo Vorherr und Loris Grether gestoppt. Nach den Doppeln stand es somit 6:5 für den TTC Affoltern. Brigmann und Hess versuchten vergeblich, einen vorentscheidenden Punkt zu holen, ausser einem Satz gegen Thilo Vorherr war leider nichts zu machen. 6:7 für die Gäste. Alban Burgat spielte nun das vorentscheidende Spiel gegen den stark

agierenden Wladislaw Fortuna. Dieser lag 2:1 in den Sätzen und dann 5:2 im Entscheidungssatz in Front, doch Alban konnte die drohende Niederlage abwenden und noch knapp 11:9 gewinnen. Somit musste beim Stand von 7:7 das letzte Match entscheiden. Spannender hätte es nicht sein können. Die ganze Aufmerksamkeit galt nun Adrian Raschle, der im letzten Spiel gegen Loris Grether antrat. Adrian, zunächst abgelenkt vom noch laufenden Spiel Albans, verlor den ersten Satz. Mit dem Sieg seines Teamkollegen kehrte die Konzentration zurück und er gewann unter den Augen der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer die nächsten drei Sätze zum achten Punkt und zur Cupsensation gegen Pratteln. Der Einzug in den Viertelfinal des CH-Cups ist der wohl grösste Erfolg der Klubgeschichte. Am 11. Juni werden die letzten Runden im CH-Cup in Domdidier FR stattfinden. Der TTC Affoltern muss daher seine Klubmeisterschaft verschieben und reist stattdessen – hoffentlich mit vielen Fans – zu diesem Anlass. TTC Affoltern

Siege und Niederlagen

ZWISCHEN-RUF

Durchzogenes Club-Resultat für den TC Säuliamt

Fussballfans – olé olé

Für die Interclub-Mannschaften des TC Säuliamt standen am Wochenende die Begegnungen in den zweiten Runden an.

Ich fahre nach Lugano, steige in Arth Goldau um in einen sehr vollen Zug. Oh, prima, hier sitzt nur ein junger Mann. Er nickt, es sei Platz neben ihm (Fahrtrichtung). Doch gleich darauf setzen sich zwei junge Männer uns gegenüber. Sie waren anscheinend nur auf dem WC gewesen. Sie plaudern mit dem Typen neben mir und auch mit denjenigen auf der anderen Seite des Ganges – en français. Dann beteiligen sich noch welche hinter uns am Gespräch. Jetzt ist klar: Ich bin in einer Gruppe gelandet. Sitze zwischendrin. «O, pardon.» Ich nehme mein Buch zur Hand. Lesen geht aber kaum, die Jungs sind total aufgedreht. Ein Wanderverein ist das nicht. Einer entschuldigt sich für ein Riesengelächter. «Fait rien», lächle ich und will wissen, was für eine Gruppe sie sind. Aha, Fussballfans! «Und auf dem Weg zu einem Fussballspiel in Lugano?», frage ich (in rudimentärem Französisch). Nein, sie besuchen Luganer Fans und werden mit ihnen zusammen den morgigen Match ansehen. Fröhlich (sie trinken aber nur Wasser) erklären sie mir die Situation genauer: Sie leben in Genf, sind Fans vom Genfer Fussballverein Servette und gleichzeitig auch Fans vom Luganer Fussballverein. Sie unterstützen einander bei jedem wichtigen Match. Man zeigt mir im Handy Stimmungsbilder, Stadion-

feuerwerke und so. Ob ich in Lugano einen Fussballfan kenne. Ja, den Partner meiner Tochter, erzähle ich, ein ganz normaler Mensch, so lange, bis er im Fernsehen Fussball schaut. Dann gehts los: Er springt auf, gibt Tipps, ruft: «No, no!!», oder «Perfetto!!» Da freuen sich meine Zugkollegen. Ich bekomme für ihn zwei Servette-Kleber geschenkt. Und mir wird ein 60-fränkiges Ticket gezeigt. Was lese ich da? Cupfinal, Lugano – St.Gallen. In Bern. Hä??? Bis die Fans mir das erklärt hatten! Heute, Samstagabend, wird mit den Luganer-Fussballfans quasi im Voraus gefeiert. Morgen, Sonntag, fahren sie mit ihnen in mehreren Extrazügen um 7 Uhr gemeinsam zum Cupfinal nach Bern. Halt in Lugano. Wir steigen aus. Meine Tochter wartet am Bahnsteig auf mich und wundert sich: Mehrere junge Männer rufen mir «Ciao!» zu und machen «Give me five». Sie winken auch lachend meiner Tochter. Die hat schliesslich einen Fussballfan zum Partner! Sonntagabend. Freinacht in Lugano. 4:1, Olé, olé, olé! Riesenstimmung. Alle im Ausgang! Auch die meinen. Rückfahrt. Am Montag hat jemand die «20-Minuten»-Zeitung im Zugabteil liegen lassen. Ich lese: Lugano holt Cup – St. Galler sind am Boden zerstört. ... Und ich, ich freu mich. Ute Ruf

Während viele am vergangenen Wochenende das herrliche Wetter beim ersten Badevergnügen verbrachten, nutzten die Interclub-Mannschaften des TC Säuliamt die Gelegenheit, ihre Zweitrundenbegegnungen auszutragen. Die 1.-Liga-Mannschaften bei den Herren (Aktive und 35+) sowie die 3. Liga der Damen 40+ und 3. Liga Herren (35+) genossen dabei Heimrecht, während die weiteren Teams auswärts zu Gast waren. Badevergnügen gab es bei den 3.-LigaHerren (35+) trotzdem: Einige feierten den klaren Sieg neben dem Clubhaus mit einem Bad im Jonenbach.

2. Liga-Herren gewinnen gegen den TC Uitikon Die 2.-Liga-Mannschaft des TC Säuliamt hatte seit vergangener Saison drei neue Spieler aufgenommen und kann somit diese Saison ohne Personalsorgen bestreiten. Nach einer erfolgreichen ersten Runde zu Hause war die Mannschaft am Samstag beim TC Uitikon zu Gast. Die ersten drei Partien verliefen klar und waren rasch gespielt – die Säuliämtler lagen mit 1:2 zurück. Die beiden ausstehenden Einzel verliefen sehr aus-

Die siegreichen 2.-Liga-Herren von links: Heinz Graf, Markus Meixner, Daniel Küpfer, Felix Keller, Tom Frank und Adrian Meile. Es fehlt Lukasz Foltyn. (Bild zvg.) geglichen und wurden jeweils erst im dritten Satz zugunsten des TC Säuliamt entschieden. Somit gingen die Gäste nach den Einzeln mit 3:2 in Führung – die Doppel wurden mit Spannung erwartet. Einige Tennisfreunde aus Affoltern erschienen ebenfalls auf der Anlage in Uitikon, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Der Spielverlauf der beiden Doppel war sehr spannend, das Schlussresultat fiel knapp aus: Der TC Säuliamt konnte sich mit 4:3 durchsetzen. Damit hat sich die Mannschaft unter Captain Tom Frank bereits vor der letzten Gruppenbegegnung gegen den TC Thalwil 1 für die Aufstiegsrunde qualifiziert und das Jahresziel vorzeitig erreicht. Nach dem sportlichen Teil und den fairen Begegnungen ist man zum geselligen Teil übergegangen, und die Mannschaften

haben bei bester Stimmung das feine Essen und den schönen Abend genossen. Tom Frank Restliche Wochenendresultate: 1. Liga Damen (Aktive) - Junioren TC Zürich, 0:6; 1. Liga Herren (Aktive) - TC Airport Bassersdorf, 1:8; 1. Liga Herren (35+) - TC Waidberg ZH 1, 2:7; 3. Liga Herren (35+) - TC Adliswil, 8:1; 3. Liga Damen (40+) -TC Rüti, 5:1; 1. Liga Herren (55+) - TC Grasshopper ZH, 2:4; 2. Liga Herren (65+) - TC Uetikon am See, 4:2 (Das Spiel fand bereits am 10. Mai statt). Die nächsten Heimspiele finden am Wochenende im Moos statt: 1. Liga Herren (35+), Samstag, 21. Mai, Start um 9 Uhr gegen TC Fehraltorf; 1. Liga Damen (Aktive), Sonntag, 22. Mai, Start um 9 Uhr gegen TC Lenggis. Gäste sind herzlich willkommen.


Sport

Freitag, 20. Mai 2022

Krönung einer fantastischen Saison Die U15-Junioren des SHC Bonstetten Wettswil sind Schweizer Meister In der Hitze von Zug gewinnt der SHC BW das Finalspiel gegen den SHC Belpa mit 4:2. Nach einer spektakulären Saison mit nur einer Niederlage und dem Cupsieg krönen sich die B-Junioren des SHC BW somit verdient zum Meister. Nach einer überlegenen Saison mit 25 Siegen in 26 Spielen und als U15-Cupsieger reisten die B-Junioren des SHC Bonstetten-Wettswil vergangenen Sonntag als Favoriten ans Finalturnier in Zug. Doch nicht nur das Selbstvertrauen, auch die Nervosität war gross im Team – hatte man doch am vergangenen Turnier zum ersten Mal diese Saison eine Niederlage einfahren müssen. Zudem waren am Finalturnier nur noch die besten Teams der Schweiz dabei – mit einfachen Gegnern bekam man es also nicht mehr zu tun. Im Halbfinal wartete mit den Oberwil Rebells Weiss sogleich ein starker Gegner auf die Säuliämtler – welche ihrerseits aber von einer Vielzahl mitgereisten, lautstarken Fans unterstützt wurden. Von ebendiesen Fans angetrieben, legten die Zürcher los wie die Feuerwehr und lagen nach drei Minuten und einem Doppelpack von Ligatopscorer Liaro Tanner bereits mit 2:0 in Führung. Dank einem weiteren Treffer von Levin Wigger kurz vor der Sirene ging der SHC BW mit einer komfortablen Dreitoreführung in die Pause. In der zweiten Hälfte wurde die Partie ruppiger – Oberwil gab sich nicht geschlagen und wollte unbedingt auch einen Torerfolg feiern. Dies gelang

Was für eine Saison – die U15-Junioren des SHC BW sind sowohl Cupsieger als auch Schweizer Meister. (Bild zvg.) ihnen dann auch im Powerplay. Trotz dieses Rückschlags blieben die Säuliämtler jedoch konzentriert und verteidigten sehr geschickt weiter. Angetrieben von fantastischen Gästefans (welche gefühlt in der Überzahl waren) hielt man defensiv weiter dicht und konnte so den Sieg abgeklärt einfahren. 3:1 wurde dieses Derby im Halbfinal also für sich entschieden.

4:2-Sieg unter sengender Sonne In der sommerlichen Nachmittagshitze wurde dann das Finale zwischen dem SHC Bonstetten-Wettswil und dem SHC Belpa angepfiffen. Die Belper hatten sich diese Finalteilnahme redlich verdient – nach einer Aufholjagd gegen die favorisierten Kernenried Bulldozers

konnten sich die Berner im Halbfinal im Penaltyschiessen durchsetzen. Die beiden stärksten Teams der Saison standen sich nun also unter der sengenden Sonne gegenüber. Auch in diesem Spiel legten die Zürcher einen Blitzstart hin: Captain Schayene Gahler brachte mit ihrem Tor die Arena nach nur knapp einer Minute zum Kochen. In der Folge wogte das Spiel hin und her, beide Teams hatten Chancen, welche aber von den stark aufspielenden Torhütern alle zunichtegemacht wurden. Mit dieser knappen 1:0-Führung ging dann auch die erste Halbzeit zu Ende. In der zweiten Hälfte wurden noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert – wobei das Publikum mit Sprechgesängen, Pauken und Trompeten kräftig mithalf. Nach einem Energieanfall

Tolle Leistungen am Kantonalen Gerätewettkampf

Turnwettkampf in Bonstetten Am vergangenen Sonntag zeigten die besten Turnerinnen und Turner des Kantons Zürich in der Bonstetter Sporthalle ihr Können. An diesem strahlend schönen Maitag durfte der TSV Bonstetten die besten Turnerinnen und Turner des Kantons Zürich empfangen. In der noch angenehm kühlen Sporthalle starteten um 8 Uhr die Turnerinnen der Kategorie 5A und B. Das Wettkampfprogramm umfasste Sprung, Reck, Bodenturnen und Schaukelringe, wobei 5A etwas schwieriger turnen musste. Chiara Fiorillo aus Bonstetten legte in der Kategorie K5B schon zünftig vor und konnte ihren zweiten Rang bis zum Schluss verteidigen. In der Kategorie 5A eroberten die Turnerinnen aus Mettmenstetten drei Auszeichnungen. Auch die Obfeldner Geräteriege durfte eine Auszeichnung in Empfang nehmen.

Höchstnote 10 am Reck In der Kategorie 5 der Turner, die auch noch eine Übung am Barren zu zeigen hatten, vertrat die Geräteriege Obfelden das Säuliamt. Alle drei Turner durften sich auszeichnen lassen. Phynn Klaming erreichte am Reck mit 9,75 die Höchstnote, was ihm den tollen zweiten Gesamtrang sicherte. Nach dem Mittagessen starteten die Turnerinnen und Turner K6 ihren Wettkampf. Die Turnerinnen Mia und Lea aus Effretikon dominierten diesen Wettkampf mit Bestnoten. Mia erreichte die absolute Höchstnote am Reck. Sie durfte sich eine glatte 10 schreiben lassen. Aus Mettmenstetten und Obfelden waren auch Ämtler Sportlerinnen und Sportler vertreten. Cyrill Accola aus der

Ein grosses Bravo diesen nimmermüden Könnern. Die abschliessende K7 wurde zu einer Augenweide. Schwierige Übungen, perfekte Technik und super Ausführung bot den zahlreichen Zuschauern Genuss. Aus der Geräteriege Mettmenstetten vertrat Emanuel Foster das Säuliamt.

Hotdogs, Hörnli – und eine Rose Die Rangverkündigungen auf dem nun nicht mehr so überhitzten Vorplatz boten einen würdigen Abschluss dieses langen und ereignisreichen Tages. Die anwesenden Sanitäter durften aufräumen. Sie wurden glücklicherweise nur für Kleinigkeiten gebraucht. Das OK verteilte noch die letzten Hotdogs und Hörnli mit Gehacktem, der Präsident des TSV Bonstetten beehrte seine Helferinnen noch mit einer Rose.

Phynn Klaming sicherte sich mit 9,75 am Reck den zweiten Gesamtrang. (Bild zvg.)

Maja Loder, TSV Bonstetten Ranglistenauszug: K7-Turner: 1. Mika Hodel, TV Weiningen, 7. Emanuel Foster, Mettmenstetten.

Geräteriege Obfelden erreichte den guten fünften Rang. Als Dessert des ganzen Tages durften dann die Vorführungen der Stufe K7, sowie Damen und Herren genossen werden. Mit zwei Bestnoten sicherte sich Nicole Mattli aus Grüningen den Sieg in der Kategorie Damen. Tanja Bleuler aus Obfelden zeigte eine tolle Ringübung, was ihr den achten Rang und somit eine Auszeichnung sicherte. In der Kategorie Herren turnten keine Ämtler. Trotzdem ist diese Kategorie erwähnenswert, turnen doch in dieser Kategorie die ältesten aktiven Wettkampfturner aus dem Kanton. Der Seriensieger Dominik Dobmann aus Grüningen hat Jahrgang 1975, sein Turnkollege Reto Pedruzzi sogar 1974.

K6 Turner: 1. Micha Carrel, TV Dietlikon, 5. Cyrill Accola, TV Obfelden, 16. Sämi Violetta, Mettmenstetten. K5-Turner: 1. Nico Bruderer, Getu

konnte so Maté Waibel nach nur 34 Sekunden in der zweiten Hälfte mit einem satten Slapshot die Führung des SHC BW ausbauen – 2:0. Nun merkte man den Bernern langsam an, dass der anstrengende Tag mit drei Spielen in der Hitze an ihnen zehrte. Die Bonstetter drückten und kombinierten sich durch die gegnerischen Reihen. Eine dieser tollen Kombinationen führte dann zum 3:0 durch Liaro Tanner nach 16 Minuten. Die Belper gaben jedoch nicht auf und versuchten sich immer wieder in gefährlichen Kontern – und wurden dafür mit einem Treffer belohnt. Doch nur 30 Sekunden später traf erneut Liaro Tanner nach toller Vorarbeit seines kongenialen Sturmpartners Levin Wigger – 4:1-Führung für Bonstetten-Wettswil. Vier Minuten vor Schluss konnten die Belper zwar noch einmal verkürzen, zu mehr reichte es ihnen aber auch kräftebedingt nicht mehr – somit wurden die Junioren B des SHC Bonstetten-Wettswil nach einem sehr fair ausgetragenen Final verdient Schweizer Meister! Das zahlreiche mitgereiste Publikum feierte frenetisch und auch für das Team gab es kein Halten mehr. Das Double war geschafft, eine fantastische Saison ging so zu Ende. Das ganze Team hat eine überragende Saison gespielt und verdient beide Titel ins Säuliamt geholt. Die ganze Saison war eine beeindruckende Teamleistung und an den Titeln haben alle ihren verdienten Anteil – inklusive der tollen Fans, welche das Team immer enorm unterstützt und so oft eine magische Atmosphäre geschaffen haben.

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NK Croatia ZH zu Gast im Säuliamt Bereits am Freitagabend bestreitet die erste Mannschaft des FC Affoltern ihr zweitletztes Heimspiel dieser Saison auf der Sportanlage Moos. In der Vorrunde wurde NK Croatia ZH mit 6:1 geschlagen – so einfach wird es diesmal vermutlich nicht werden. Wenn man SRF-Wetterfrosch Thomas Bucheli glauben will, so wird es am Freitagabend sehr warm sein. Es gilt also einen kühlen Kopf zu bewahren und das Pulver nicht schon in den ersten Minuten zu verschiessen. Bei den Einheimischen werden Noel Stähli und Nino Ravasio nach längerer Pause wieder zurück im Kader erwartet. Vielleicht reicht es sogar schon für einen Einsatz von Beginn weg. Zwar wollte dies Headcoach Boris Jevremovic noch nicht bestätigen, angesichts der Ausgangslage: «Nach oben und nach unten ist nicht mehr viel möglich», könnte dies aber ein Szenario sein. Sicher noch fehlen werden die beiden Langzeitverletzten Loick Himmelreich und Leo Ismajlaj. Spielbeginn heute ist um 20 Uhr. Ein weiterer Leckerbissen wartet nur knapp 24 Stunden später. Im 4.-Liga-Derby gastiert Knonau-Mettmenstetten bei der zweiten Mannschaft des FCA. Beide Teams haben die Ligazugehörigkeit noch nicht gesichert und brauchen dringend Punktezuwachs – für Spannung ist gesorgt! Harry Wettstein Heimspiele vom Wochenende: Freitag, 20 Uhr, FCA Herren I – NK Croatia ZH I; Samstag, 10 Uhr, Junioren Ea – Kilchberg-Rüschlikon, Junioren Cb – Wädenswil, Juniorinnen D – Lachen/Altendorf; 12 Uhr, Junioren Db – Adliswil; 13 Uhr, Junioren Ca – Red Star; 14 Uhr, Juniorinnen C – Buttikon; 19 Uhr, FCA Herren II –

Beni Wallin, Juniorenobmann SHC Bonstetten-Wettswil

Knonau-Mettmenstetten; So., 11 Uhr, Juniorinnen A+ - Team Küsnacht; 15 Uhr Junioren Ba – Thalwil.

Luca Müller schwingt sich in den Schlussgang

Freiluft Schwingen in Engelburg Am Buebeschwinget in Engelburg SG zeigten die Jungschwinger des Schwingklubs am Albis gute Leistungen. Am 14. Mai trafen sich 191 Jungschwinger bei schönem Wetter in Engelburg SG. Der Schwingklub am Albis ging mit acht Jungs ins Sägemehl. Um 9 Uhr betraten die ersten Jungschwinger den Ring. Mit viel Euphorie gingen die Jungs des Schwinglubs am Albis in die ersten Gänge. Die jüngsten zwei Schwinger (2014) Gian Buchli (Aeugstertal) und Jan Müller (Mettmenstetten) absolvierten stolz ihre sechs Gänge mit je einem gewonnenen Gang und belegten somit die Plätze 17a+b. Luca Müller (2011) kämpfte in seiner Kategorie hoch motiviert die ersten fünf Gänge und kam so mit vier gewonnenen und einem verlorenen Gang in den Schlussgang. Leider reichte es nicht zum Sieg, er belegte Platz 5a. Im gleichen Jahrgang 2010/2011 war auch Dario Buchli (Aeugstertal) im Sägemehl und belegte den Platz 17c. Bei den Jahrgängen 2009/2010 ging auch Milos Styrsky in den Kampf und belegte Platz 23.

Schlussgang von Luca Müller (vorne) aus Mettmenstetten. (Bild Sandra Müller) Drei Schwinger waren bei den Jahrgängen 2007/2008 mit dabei. Jonas Müller (Mettmenstetten) erreichte Platz 12, Max Gmür (Affoltern), 15b und Yves Möckli (Hedingen) 15c. Sandra Müller

Fehraltdorf 2. Phynn Klaming, Geräteriege Obfelden, 10. Simon Schär, Geräteriege Obfelden, 11. Sven Schär, Geräteriege Obfelden. K5A-Turnerinnen: 1. Jael Rüdisühli, TV Effretikon, 19. Hanna Pachtl, Getu

Türlersee-Testlauf für alle

Mettmenstetten, 27. Leonie Winkler, Getu Mettmenstetten, 46. Janice Meier, Getu Mettmenstetten, 60. Alisha Schaub, Geräteriege Obfelden. K5B-Turnerinnen: 1. Claudia Hürzeler, Getu Flaachtal, 2. Chiara Fiorillo, TSV Bonstetten, 12. Chloé Kuli, Getu Mettmenstetten, 30. Stefanie Troppan, TSV Bonstetten, 37. Michelle Meier, Getu Mettmenstetten, 43. Alani Widmer, Getu Mettmenstetten. Eine vollständige Rangliste ist zu finden unter: https://www.ztv.ch/termine-resultate/ termine.

Am Mittwoch, 25. Mai, führt der Skiclub Hausen seinen 1. Türlersee-Testlauf durch, einen persönlichen Konditionstest, bei dem auch Nicht-Vereinsmitglieder mitmachen können. Die Startnummernausgabe und der Start befinden sich in Türlen bei der Scheune neben dem Strandbad-Eingang. Die Startzeit ist zwischen 18 und 19 Uhr (Einzelstarts). Die Strecken sind 4 km lang, für

Piccolos 0,65 km. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Dietmar Hinteregger Voranmeldung erwünscht an dietmar.hinteregger@ gmx.ch mit folgenden Angaben: Name, Vorname, Jahrgang, Wohnort. Anmeldung am Start möglich. Startgeld: 10 Franken, Mitglieder Skiclub & Kinder gratis. Parkmöglichkeiten: auf dem öffentlichen Parkplatz bei der Postautohaltestelle (gratis) oder im Strandbad (gebührenpflichtig).


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Danke Gogi! Würdigung der langjährigen FC-Hausen-Präsidentin – und weiterer scheidender Vorstandsmitglieder Fünfeinhalb Jahre hielt Gordana alias Gogi Marini als Präsidentin die Zügel des Oberämtler Fussballclubs fest in der Hand. Mit ansteckender Leidenschaft, Energie sowie grossem Engagement prägte sie den FC Hausen mehr als ein halbes Jahrzehnt. Der Weg zum FC Hausen fand Gogi über ihre drei Kinder, die allesamt dem Verein beitraten. Vor zehn Jahren begann ihre Tätigkeit im Vorstand als Spiko. Als dann das Präsidium frei wurde, stellte sich Gogi zur Verfügung und wurde im Herbst 2016 zur Präsidentin gewählt. «Meine Vorgänger machten alle einen tollen Job. Ich übernahm daher ein schweres Erbe», blickt Gogi auf die Übernahme zurück. Dazu kamen auch kritische Stimmen: Eine Frau als Präsidentin eines Fussballvereins! Doch Gogi hat in den letzten fünfeinhalb Jahren alle Kritiker Lügen gestraft. Für ihren Nachfolger Tom Irminger ist klar: Gogi hinterlässt grosse Fussstapfen für ihn. Mit ihrem Einsatz während sieben Tagen die Woche rund um die Uhr habe sie den FC Hausen über die Oberämtler, ja sogar über die Kantonsgrenze bekannt gemacht.

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«Mädchen» für alles Sie war nicht nur Präsidentin, sondern die Frau für alles: neben dem verantwortungsvollen Amt auch Spiko-Stv., Jugend&Sport-Verantwortliche und zeitweise Leiterin des Clubhauses. Gogi hat den FC Hausen gezogen und mit viel Leidenschaft weiterentwickelt. Dabei hat sie sich viel Respekt erarbeitet. So sagt die scheidende Präsidentin denn auch: «Ich trage den FC Hausen in meinem Herzen.» Dies ist nicht einfach eine Phrase, sondern Tatsache. Dies kann auch der Chronist bestätigen, der Gogi schon einige Jahre kennt. Ihre Amtszeit war durch einige grosse Erfolge gekrönt. Herausgestochen sind vor allem zwei Punkte. Fairplay war Gogi stets besonders wichtig. Ihr ist es zuzuschreiben, dass der FC Hausen zweimal den Preis als fairster Verein gewinnen konnte, der alljährlich vom Fussballverband der Region Zürich vergeben wird. Damit nicht genug: Gogi war auch das «anständige» Auftreten der FC Hausen-Mitglieder neben dem Platz ein grosses Anliegen, das sie mit strengem Auge überwacht und mit ihrem Team vorangetrieben hat.

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Mit viel Einsatz Respekt geschaffen Ihre Kenntnisse um den Sport mit dem runden Ball hat sie mit vielen Match-Besuchen immer mehr verfeinert. So konnte sie sich bei Sitzungen in der Männerwelt des Fussballs den nötigen Respekt und das Ansehen verschaffen. «Ich gebe das Amt als Präsidentin mit einem weinenden und einem lachenden Auge ab. Weinend, weil ich es sehr gern gemacht habe. Lachend, weil ich nun wieder mehr Freizeit habe», sagte Gogi bei ihrer Rede an der Generalversammlung. Sie dankte dabei ihrer Familie, ihren drei besten Kolleginnen und ih-

Die scheidende Präsidentin Gogi Marini und ihr Nachfolger Tom Irminger.

ren Vorstandskollegen, die sie immer mit viel Geduld und Energie unterstützt haben. Der Dank ging auch an die Mitglieder für das jahrelange Vertrauen. «Ich hoffe, dass meinem Nachfolger das gleiche Vertrauen geschenkt wird», beendet Gogi ihre Ansprache. Sie wird dem Verein weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, so zurzeit als Spiko. Der selbstlose Einsatz von Gogi kann mit Worten kaum genügend gewürdigt werden. Deshalb nochmals ein grosses Dankeschön für ihr Herzblut, ihre Energie, und ihren Einsatz, ihren Respekt und dass sie persönlich keinen Aufwand gescheut hat, um dem FC Hausen zu dienen. Ein riesengrosses Dankeschön geht auch an die weiteren Vorstandsmitglieder, die ihr Amt abgegeben haben. Sie haben Gogi in ihrer Amtszeit mit ihrem grossartigen Einsatz mustergültig unterstützt. Es sind dies: Roland Huber Eine Liste mit allen Aufgaben, die Roli für den Verein wahrnimmt oder wahrgenommen hat, würde die Hälfte dieser Seite füllen. Er war oder ist Trainer, Assistent, Marketingverantwortlicher, Sponsorenbetreuer, Organisator der Trainingswoche, Homepagegestalter, Materialverantwortlicher usw. Auf dem Platz als Trainer ist er eher auf der emotionalen Seite. Im Vorstand und bei seinen Ämtern haben wir ihn als ruhigen und überlegten Kollegen mit guten Ideen kennengelernt. Er investiert viel Zeit und Herzblut. Zum Glück bleibt er dem Verein in diversen Funktionen erhalten, denn er ist ein Gewinn für den FC Hausen.

Florence Jucker An der Generalversammlung vom 30. Oktober 2015 wurde jemand für das offene Amt als Leiterin Frauen/Juniorinnen gesucht. Flo meldete sich freiwillig und übernahm diesen Posten. Trotz ihres noch jungen Alters führte sie dieses Amt mit viel Fachkompetenz, einer offenen, kommunikativen Art und viel Freude aus. Sie war oft an den Spielen oder Trainings der Juniorinnen anzutreffen und gab den Mädchen mit ihrer zugänglichen Art die Freude am Fussball weiter. Auch den Spagat zwischen dem Amt und der Tätigkeit als Spielerin bei den Frauen managte sie immer hervorragend.

Marco De Angelis Marco ist seit 2008 als Juniorentrainer beim FC tätig und gehört gewissermassen zum Inventar des Clubs. Im Herbst 2015 übernahm er im Vorstand das Amt des Leiter Junioren. Seine Motivation und sein Drive als Trainer

Verdiente Mitglieder v.l.n.r.: Andreas Bitzi, Florence Jucker, Marco De Angelis, Gogi Marini, Roli Huber.

Roger Schneebeli Seine Aufgabe als Spiko war mit den schwierigen Platzverhältnissen im Jonentäli einiges herausfordernder als bei anderen Vereinen. Bei der Verteilung der Trainings musste er auf die verschiedenen Bedürfnisse von Trainerinnen und Trainern Rücksicht nehmen, was immer wieder Nerven kostete. Die vielen Schliessungen des Rasenplatzes führten jedes Jahr zu Spielverschiebungen und somit viel Aufwand und Ärger. Roger liess sich aber nicht aus der Ruhe bringen und fand immer Lösungen, damit alle zufrieden waren. Marco Bisa, Martin Platter

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brachte er auch in den Vorstand. Mit seinem Engagement hat er die Juniorenabteilung gegen innen und aussen positiv geprägt und mit seiner Qualität als Ausbildner Spieler und Trainer weitergebracht. Marco ist auch seinen Überzeugungen und seiner Linie stets treu geblieben. Das war wichtig, um mit dem Verein weiterzukommen. Unter seiner Leitung ist es gelungen, in jeder Juniorenkategorie eine Mannschaft zu stellen. Das ermöglicht einem Spieler, die gesamte Fussballkarriere von der Fussballschule bis zur 1. Mannschaft beim FC Hausen zu absolvieren.

Andreas Bitzi Mit der Vergrösserung des Vorstandes wurde «Bitzi» 2016 angefragt, ob er das Amt als Beisitzer übernehmen will. Er sagte sofort zu. In den folgenden Jahren wurden ihm diverse Aufgaben übertragen, die keinem Ressort zugeordnet werden konnten. Bitzi nahm die Aufträge an und hatte stets gute Ideen. Beispielsweise, wenn wieder mal Not am Mann im Clubhaus oder eine weitere Expertise bei der Gestaltung der Club-Homepage gefragt war.

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Freitag, 20. Mai 2022

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«C’est la vie» – ein Buch vom Leben Pubertät ZWISCHENRUF

Autorin Rebekka Haefeli unterwegs mit zwei Pionieren der Palliative Care Eva Bergsträsser und Roland Kunz, lange Zeit Chefarzt am Spital Affoltern, sind täglich mit Fragen rund ums Sterben konfrontiert. Rebekka Haefeli hat nicht nur zwei eindrückliche Porträts geschrieben, es gelingt ihr zudem, den Arbeitsalltag von Palliativmedizinern wiederzugeben und die Geschichte der Palliative Care in der Schweiz zu erzählen. Von Regula ZellwegeR Roland Kunz schätzt die Arbeit der Journalistin Rebekka Haefeli sehr: «Es ist oft so schwierig zu erklären, was Palliative Care wirklich ist. Das Buch macht es für die Leser verständlich, indem es Geschichten von Menschen in ihrer letzten Lebensphase erzählt und aufzeigt, wie Palliative Care auf sie eingeht, versucht ihr Leiden zu lindern und ihren Ängsten zu begegnen. Es beschreibt nicht die Theorie der Palliative Care wie ein Lehrbuch, sondern beobachtet die Praxis anhand persönlicher Schicksale und zeigt auf, was am Lebensende möglich ist, ohne das Sterben zu beschönigen. Und es zeichnet die Entwicklung der Palliative Care in der Schweiz auf, was bisher noch niemand gemacht hat.»

Der Palliativmediziner geht respekt- und liebevoll auf seine Patienten zu – die Patientin freut sich, ihn zu sehen. viel für die Entwicklung ihres Spezialgebietes erreicht.

Bewusstes Leben, bewusstes Sterben

Zwei Pioniere Im Herbst 2019 führte Rebekka Haefeli ein Interview mit Roland Kunz für die Neue Zürcher Zeitung. Sie war beeindruckt von seinen Aussagen, beispielsweise: «Meiner Erfahrung nach ist es ein kleiner Teil, der die Reife besitzt, am Ende des Lebens ein halb volles Glas zu sehen und nicht ein halb leeres.» C’est la vie, auch das Sterben ist Leben. Die Journalistin befasste sich mit der Idee zu einem Buch über Palliative Care, in enger Zusammenarbeit mit Roland Kunz. Auch Eva Bergsträsser, Leiterin der Palliative-Care-Abteilung am Universitäts-Kinderspital in Zürich, hatte sie bei Interviews kennengelernt. Sie sah viele Parallelen in der Berufsethik der beiden Mediziner. Beide setzen sich für die Lebensqualität am Ende des Lebens ein. Sie arbeiten mit viel Fingerspitzengefühl und Geduld auch mit den Angehörigen. Beide holen die Patienten und ihre Angehörigen dort ab, wo sie stehen, lassen sie das Tempo vorgeben, um ihre eigenen Schritte in der Auseinandersetzung mit dem Sterben und dem Tod zu finden. Beide sind Pioniere der Palliative Care in der Schweiz und haben

Schnell war der Autorin Rebekka Haefeli klar, dass sie beide Palliativmediziner in ihrem Buch porträtieren und von deren Alltagsarbeit berichten wollte. Als Journalistin besitzt sie Erfahrungen im Radio-, TV-, Zeitungs- und Onlinebereich sowie als Podcast-Produzentin und hat bereits zwei Bücher publiziert. Ihr war der Aufbau des Buches von Anfang an klar. Nach dem Vorwort der Autorin erfolgt die sachliche, objektive Beschreibung von drei Arbeitstagen von Roland Kunz. Zwischen die Tage eingestreut erfährt man mehr über den Menschen Roland Kunz, darüber, wie er zur Palliative Care gekommen ist und was für ihn in seinem Beruf unabdingbar ist: Raum und Zeit, um Fragen, Unsicherheiten und Ängsten zu begegnen. Für Patienten, Angehörige, das Team und auch für sich selbst. Nach diesem Teil folgt das Gespräch mit einer Patientin. Die zweite Hälfte des Buches beschreibt in gleicher Weise Eva Bergsträsser. Zwischen diesen auf die beiden Ärzte ausgerichteten Teilen rollt Rebekka Haefeli die Geschichte der Palliative Care in der Schweiz auf. Im letzten, kurzen Kapitel zieht sie ein Fa-

Heute Basel 17° 32° Zürich 14° 31°

Affoltern

St.Gallen 18° 29°

15° 31°

Luzern 16° 31°

Neuchâtel 16° 29°

Bern 14° 30° Interlaken 14° 30°

Chur 16° 32° St.Moritz 6° 20°

Sion 14° 32°

Genève 15° 31°

Bellinzona 14° 29°

Aussichten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

16° 25°

13° 27°

13° 26°

14° 21°

11° 21°

Alpensüdseite

19° 31°

19° 30°

19° 26°

17° 24°

16° 23°

min °C max °C

HERKÖMMLICHES

Humbug

Roland Kunz im intensiven Gespräch mit einem Patienten. (Bilder Gaëtan Bally) zit. Das Wissen um die Endlichkeit soll weder lähmen noch ängstigen. Es gilt, im Leben immer wieder Ziele anzupeilen, mit dem Wissen, dass man das eine oder andere nicht erreichen wird. «Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zwischen diesen Polen zu finden. Das ist eines der Credos der Palliative Care: die Endlichkeit stets miteinzubeziehen, aber trotzdem aufs Leben fokussiert zu sein.»

WETTER

LEBENSWEISHEIT «Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.» Otto von Bismarck

Eines Tages stellt mir meine Tochter die Frage: «Selbstbewusstsein», was das mir sage. Die Frage liess bei mir die Alarmglocken klingen. Was werden die nächsten Minuten an Überraschungen bringen? Denn über ausgefallene Themen wurde bei uns oft diskutiert. Von welchem Hintergrund aus hat sie wohl dies generiert? Sie war damals zwölf Jahre alt, von schlanker bis hagerer Gestalt. Betrachtete ich ihr Naturell ganz nüchtern, dann war sie wohl zurückhaltend, aber nie schüchtern. An gutem Selbstbewusstsein war einiges vorhanden. Prüfungen hatte sie meist mit Gut bestanden. Irgendein Problem musste sie belasten. Vorsichtig begann ich mich heranzutasten «Habt ihr in der Schule dieses Wort behandelt?» Mein Liebling war plötzlich wie verwandelt. Verflogen war das zurückhaltende Wesen. Beinahe Hass konnt ich in ihren Augen ablesen. «Wie kannst du nur so scheinheilig fragen! Mein Leben lang muss ich dein schlechtes Erbgut ertragen! Deinetwegen werd ich ein schweres Leben ...» «Und», frage ich dazwischen, «welcher Test hat das ergeben?» Es folgt eine Pause. Mein Zwischenruf schien richtig und für ein ruhigeres Weiterdiskutieren wichtig. «Also», frag ich weiter, «wo bist du gewesen und in welchem Heftchen hast du es gelesen?» Der Test habe in einer Frauenzeitschrift gestanden «Da kam dir dein ganzer Verstand abhanden?» Der Test hätte nichts mit Intelligenz zu tun gehabt. Den hätte jeder Idiot gekappt. Was für ein Wort das sei, wollte ich wissen. Die Antwort: Ich liesse es am nötigen Ernst vermissen. Und überhaupt, mit mir könne man nicht diskutieren! Ich würde immer versuchen, sie zu manipulieren und alles und jedes ins Lächerliche zu ziehen. Da bleibe ihr nichts anderes übrig, als vor mir zu fliehen. Dann hörte ich ein Türe-zu-Knallen. Schlussfolgerung: in Erziehungsfragen durchgefallen. Ute Ruf

Journalistische und fotografische Höchstleistungen Rebekka Haefeli versteht es mit journalistischer Professionalität, ein wichtiges Thema auf immer wieder anderen Ebenen so zu umkreisen und zu vertiefen, dass es die Leserschaft mitnimmt. Mitnimmt zu den Patienten im Spital, zu den beiden Pionieren der modernen Palliative Care – und vor allem auch zu sich selbst, dem eigenen Lebenskonzept, der eigenen Einstellung zum Leben, zum Sterben und zum Tod. Das Buch beinhaltet zwei Bildstrecken. Für das Betrachten dieser faszinierenden Fotos von Gaëtan Bally muss man sich Zeit nehmen. Sie illustrieren nicht nur den Text, sie sind ein Kunstwerk für sich. Sie erzählen Ge-

schichten, vermitteln Emotionen, spiegeln die Wärme, die Konzentration, die Liebe und den Respekt der beiden Mediziner und lassen einen eintauchen – auch in die Befindlichkeit der Patienten, obwohl keiner persönlich erkennbar ist. Sie zeigen das ruhige, bedingungslose Zugewandt-Sein der Ärzte zu ihren Patienten und ihren Mitarbeitenden. Und auch die Verantwortung, das Alleinsein und das Miteinandersein rund um das Engagement für sterbende Menschen. Roland Kunz bringt es auf den Punkt: «Primär hoffe ich, dass das Buch Leserinnen und Leser animiert, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen, sich mit eigenen Wünschen und Grenzsetzungen zu befassen. Und andererseits wünsche ich mir, dass es aufzeigt, dass die Medizin sich nicht nur auf die Heilung von Krankheiten beschränken darf, sondern sich mit genau so viel Einsatz für die Begleitung am Lebensende einsetzen muss. Wenn nichts mehr gegen eine Krankheit bewirkt werden kann, gibt es noch sehr viel zu tun zugunsten der Betroffenen. «C’est la vie – unterwegs mit zwei Pionieren

Das Wort Humbug ist der englischen Umgangssprache entlehnt und bedeutet laut Duden «Unsinn, Schwindel». Wer einen Humbug erzählt, ist demnach nicht ganz ernst zu nehmen. Er oder sie hält sich nicht an belegbare Tatsachen, sondern erfindet selber welche. Oder entnimmt sie gutgläubig den sozialen Medien, die zum Teil schwindelerregende Theorien verbreiten – Fake News, wie man heute sagt. Die englischen Worte «fake» und «humbug» sind von ähnlicher Bedeutung und beide sind gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Mode gekommen. Das Bestreben, erwiesene Sachverhalte zu verdrehen, zu leugnen oder schönzureden, ist allerdings sehr viel älter und hat gerade auch in Kriegs- und Krisenzeiten System. Einer der frühesten Belege dafür stammt aus dem Jahr 1274 vor Christus. Er bezieht sich auf die Schlacht von Kadesh, nach der Pharao Ramses II. die vernichtende Niederlage, die er gegen die Hethiter erlitt, in einen triumphalen Sieg umdeutete und diesen auf einem monumentalen Relief darstellen liess. Ob in Stein gemeisselt, auf Papier gedruckt oder digital übermittelt: Gefälschte oder vorgetäuschte Nachrichten sind oft schwer zu durchschauen. Und dies dürfte noch bedeutend schwieriger werden, seit es technisch möglich ist, anderen Leuten Worte in den Mund zu legen, die sie niemals gesagt haben, oder das eigene Gesicht so vorteilhaft zu präsentieren, dass es in Wirklichkeit kaum mehr erkennbar ist. Es bleibt nichts anderes übrig, als kritisch zu bleiben und sich vielseitig zu informieren. Denn Fake News sind und bleiben Humbug. (ubo)

des Palliative Care», Rebekka Haefeli, Fotos Gaëtan Bally, Hier und Jetzt Verlag, Zürich, 2022,

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

212 S., ISBN 978-3-03919-978-5.

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


FC WettswilH O PP Bonstetten

Top-Spiel gegen Baden am FCWB-Weekend Der FC Wettswil-Bonstetten feiert am Wochenende endlich wieder ein FCWBWeekend. Die Partie des Fanionteams gegen Baden ist dabei der sportliche Höhepunkt. Die zweitbeste Offensive der Gruppe 3 ist beim besten Defensiv-Team zu Gast. Eine spannende Ausgangslage. Baden im Hoch Nach zwei Niederlagen zum Jahresende und gleich nochmals zwei verlorenen Spielen im neuen Jahr, war das Topteam aus dem Aargau in einer veritablen Krise. Es folgten ein Sieg, eine Niederlage (gegen Schlusslicht Balzers) und ein Unentschieden, bevor sich das Team fangen konnte und die letzten fünf Partien allesamt gewann – bei einer Tor-

Tabelle, 1. Liga, Gruppe 3 (Stand 19.5.2022) Spiele

Tore

Pkt.

1. Paradiso

24

44:28

51

2. Baden

24

53:28

50

3. Tuggen

24

49:36

45

4. Wettswil-Bonst.

24

41:20

42

5. Eschen/Mauren

24

33:31

37

6. St. Gallen II

24

55:40

36

7. Freienbach

24

39:38

36

8. Linth 04

24

42:38

35

9. Winterthur II

24

47:34

33

10. Uzwil

24

39:50

29

11. Thalwil

24

28:61

23

12. Gossau

24

28:53

22

13. Team Ticino U21

24

33:48

21

14. Balzers

24

40:66

16

Das FCWB-Weekend wird viel Spektakel bieten – Höhepunkt ist das Spiel des viertrangierten Fanionteams gegen den Tabellenzweiten FC Baden.

differenz von 15:1 und immerhin 488 Minuten ohne Gegentreffer. Zuletzt wurde Baden-Keeper Hübel vor Wochenfrist im Spiel gegen das Team Ticino wieder be-

zwungen, die Partie endete 3:1 für die Aargauer. Die Aufstiegsspiele sind indes bereits gesichert, trotzdem wird Trainer Jakovljevic auch in Wettswil den Vollerfolg anstreben.

Matchball-Spender

Aufholjagd zu spät? Weil Tuggen zu Hause gegen Winterthur patzte, liegt der FCWB nur noch drei Punkte hinter Platz drei, welcher zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigen würde.

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FCWB-Weekend mit tollem Programm

FCWB 1 – FC Baden 1897

iga

1. L Samstag, 21. Mai 2022 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Tury Cup an Auffahrt

Samstag, 21. Mai Mooshüsli Restaurant offen ab 08.30 Uhr Grill offen ab 11.00 Uhr Mittagsmenü 11.00 – 15.00 Uhr Abendmenü 17.00 – 22.00 Uhr Supporter-Apéro ab 17.45 Uhr Barbetrieb ab 10.00 – 02.00 Uhr

Über das ganze Wochenende wird der WBFamily und allen Moos-Besucher*innen einiges geboten. Die Festwirtschaft wird vom Mooshüsli-Team sichergestellt, der FCWB betreibt die legendäre WB-Bar mit DJ-Betrieb jeweils am Freitag- und Samstagabend bis tief in die Nacht. Und die Supporter warten mit einem Apéro zwischen den Spielen der 1. und 2. Mannschaft auf und werden ihre Mitglieder entsprechend bei Laune halten.

Sonntag, 22. Mai Mooshüsli Restaurant Grill

Freitag, 20. Mai Mooshüsli Restaurant offen ab 18.00 Uhr Grill offen ab 19.00 Uhr Barbetrieb ab 20.00 – 02.00 Uhr

Und auch die Wetterprognosen sehen gut aus – es steht einem Besuch auf dem Moos also nichts im Weg. Der ganze FCWB freut (OHe) sich auf ein tolles Fussballfest.

offen ab 08.30 Uhr offen ab 11.00 Uhr

Kaum sind die Festivitäten rund ums FCWBWeekend vorbei, steht der Tury Cup wieder am gewohnten Datum, nämlich dem Auffahrtsdonnerstag (26. Mai), auf dem Programm. Das überregionale JuniorenTurnier wird wieder viele Kids aufs Moos bringen, ein WB-Event der Superlative, der vom Organisationskomitee aus der Juniorenabteilung hervorragend organisiert wird. (OHe)

FCWB 2 – FC Kilchberg-Rüschlikon

iga Samstag, 21. Mai 2022 2. L 18.30 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

(Bild Kaspar Köchli)

Dafür werden aber zwei Siege aus den letzten zwei Spielen nötig sein und gleichzeitig ist man auf fremde Hilfe angewiesen – die Aufholjagd kommt wohl zu spät. Zusammen mit Baden ist die Mirzai-Elf das Team der Stunde. Aus den letzten sechs Spielen resultierten fünf Siege und ein Unentschieden bei einer Tordifferenz von 16:0 – die WBAbwehr um Torwart Rüegg ist seit nunmehr 580 Minuten ohne Gegentor – ein Topwert. Anpfiff zu diesem Spitzenkampf ist morgen Samstag um 16.00 Uhr. (OHe)

Alle Spiele am FCWB-Weekend Fr, 20.5. Senioren 50+/7 – Wädenswil Senioren 30+ – Langnau a.A.

19.30 Uhr 21.15 Uhr

Sa, 21.5. Jun. Dd – Oberrieden Jun. Da – Freienbach Jun. Dc – Feusisberg-Schindellegi Jun. Cc – Oerlikon/Polizei ZH Altstetten – Jun. Db Jun. Cb – Langnau a.A. Jun. Ca (YL) – Zürich-Affoltern FCWB 1 – FC Baden 1897 FCWB 2 – FC Kilchberg-Rüschlikon

09.00 Uhr 09.00 Uhr 11.00 Uhr 11.00 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr 18.30 Uhr

So, 22.5. Eb-Turnier, 1. Stärkeklasse Ec-Turnier, 2. Stärkeklasse Ed-Turnier, 2. Stärkeklasse Altstetten – FCWB 4 Jun. Ba (YL) – Horgen Red Star – Jun. Bb Jun. Aa (YL) – Wiedikon Tuggen – Jun. Ab Lautaro-Chile – FCWB 3

09.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 10.00 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 15.00 Uhr 15.00 Uhr 16.00 Uhr

Alles über WB: www.fcwb.ch

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