Skip to main content

031_2022

Page 1

CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

DER NEUE SCUDO.

F I A T P R O F E S S I O N A L .C H

RAUM FÜR NEUE IDEEN.

ELEKTRO ODER DIESEL

Karl Graf Automobile AG 8932 Mettmenstetten 043 466 70 14

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 31 I 176. Jahrgang I Donnerstag, 21. April 2022

Neuer Pächter

Das Restaurant Freihof in Knonau wird ab 1. Juni von einem neuen Wirt geführt. > Seite 3

Infoveranstaltung

Heute Donnerstag informiert die Stadtpolizei zum Thema «Trendfahrzeuge». > Seite 7

Ein Herz für Tiere

Victoria Kopelent-Zinyk engagiert sich aus Affoltern für den Tierschutz in der Ukraine. > Seite 10

Anlaufstelle

Das Familienzentrum bietet für ukrainische Geflüchtete einen Austausch. > Seite 11

Das Frauenrennen als GP-Osterhas-Attraktion

In der Serie «Arbeitswelt» wird der Umgang mit Ambivalenzen thematisiert. > Seite 15

Ein freier Sitz, drei Kandidatinnen

Olympia-Silbermedaillengewinnerin Marlen Reusser wurde ihrem Status gerecht Olympia-Silbermedaillengewinnerin Marlen Reusser erwies sich als würdiger «Ersatz» für Linda Indergand, die auf den Start am GP Osterhas verzichtete. Die Berner Spezialistin im Zeitfahren zeigte sich von ihrer besten Seite und gewann souverän.

Am 15. Mai findet der zweite Wahlgang für die Legislatur 2022–2026 statt. Komplettiert werden soll dann auch die Verbandsschulpflege. Während Anand Weber und Gabriela Nüesch bereits im Dezember in stiller Wahl gewählt wurden, hatte am 27. März für den dritten Sitz keine der beiden Kandidatinnen das absolute Mehr erreicht. Sie beide treten am 15. Mai nochmals an – und mit ihnen noch eine dritte Kandidatin. (lhä)

> Bericht auf Seite 3

Hausen: Cup-Aus Dem FC Hausen gelang keine weitere Überraschung im Schweizer Cup: Gegen den Drittligisten Kloten verlor das Säuliämtler Viertligateam mit 0:4. Die Hausemer zeigten trotz der klaren Niederlage ein gutes Spiel. Das erste Tor erzielte der Gegner erst in der 35. Minute. Und ab der 75. Minute konnte Hausen nur noch zu zehnt spielen, weil zuvor schon fünf Spieler ausgewechselt worden waren. (red.)

von martin platter Die Radsportfans kamen am GP Osterhas voll auf ihre Kosten. Anstelle von Linda Indergand, die die Rundenjagd am Ostersamstag in der Affoltemer Industrie 2017 und 2018 für sich entschieden hatte, meldete sich in letzter Minute Zeitfahren-Vizeweltmeisterin und Olympiazweite Marlen Reusser an. Das war insofern erstaunlich, da man die derzeit international stärkste Schweizer Strassenradsportlerin eher an der gleichentags in Frankreich stattfindenden Radclassique Paris-Roubaix vermutet hätte. «Da ich als Spätberufene keine begnadete Fahrtechnikerin bin, haben wir bei der Jahresplanung meines Rennprogramms im Team festgelegt, dass ich nicht bei Paris-Roubaix starte, das vor allem bei nassen Bedingungen mit den zahlreichen Pf lastersteinpassagen fahrtechnisch höchst anspruchsvoll ist», klärte Reusser auf. Darauf angesprochen, dass auch die Runde auf der Lindenmoosstrasse in Affoltern mit den zahlreichen Bahngeleiseüberquerungen bei Nässe nicht ganz ohne sei, sagte die 30-Jährige lachend: «Ich weiss. Aber wenn es geregnet hätte, wäre ich hier wohl mehr von vorne gefahren.»

Innere Widerstände

> Bericht auf Seite 21 Marlen Reusser vor Alessandra Keller: So lautete das Ergebnis auch am Schluss des GP Osterhas. (Bild Martin Platter) Marlen Reusser überlegen «Noch mehr» muss man dazu anfügen. Denn Reusser prägte den Wettkampf ohnehin beinahe nach Belieben. Die einzige Fahrerin, die im Sprint mitzuhalten vermochte, war Spitzen-Mountainbikerin Alessandra Keller. Die beiden verstanden sich prächtig, wechselten sich an der Spitze des Feldes oft gegenseitig ab und teilten die Sprintpunkte beinahe schwesterlich untereinander auf. Waren Reusser und Keller mal nicht zur Stelle, sprangen Reussers Teamkolleginnen Fabienne Buri und Jasmin Liechti in die Bresche. Buri

sicherte sich schliesslich den dritten Platz auf dem Podium. Hätte Reusser tatsächlich ihre Tempofestigkeit ausgespielt, wäre der Wettkampf wohl gleich gelaufen wie in den anderen Kategorien, wo Rundengewinne die Spannung raubten. Doch das war nicht Reussers Ziel: «Ich wollte Sprints aus verschiedenen Rennkonstellationen heraus üben.» Sie sei eigentlich keine Sprinterin. Deshalb fahre sie in dieser Saison auch einige Kriterien, um diesbezüglich noch besser zu werden. Sie relativierte ihre gute Leistung am GP Osterhas. «Man merkt den Unterschied zwischen einem nationalen

Rennen wie diesem und einem WorldTour-Wettkampf. Hätte es in Affoltern World-Tour-Fahrerinnen im Peloton gehabt, wären wohl nicht alle meiner Sprints so gut herausgekommen», sagte Reusser mit einem Augenzwinkern. Die Frau aus Hindelbank gilt im Radsport als Sensation. Erst nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudium war sie 2017 zum Radsport gekommen, hat den Arztkittel gegen ein Velotrikot eingetauscht und mischt seither an der Spitze des internationalen Frauen-Radrennsports mit.

Von der Ukraine nach Ottenbach

Leuchtkraft der Farben

Porträtkunst im «Rössli»

Blumenpracht aus aller Welt

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine waren sie in ihrem Haus russischem Raketenbeschuss ausgesetzt, nach wenigen Tagen flüchteten die Schwestern Liudmyla und Inna, zusammen mit Innas Sohn Serhii, in die Schweiz. In Ottenbach fanden sie bei Thomas Zehnder, Mitbegründer des Vereins teplo, der Hilfe in dem kriegsversehrten Land leistet, ein neues Zuhause auf Zeit. Hier in der Schweiz können sie ein sicheres Leben führen, arbeiten zeitweise als Online-Englischlehrerin und Coiffeuse, Serhii lernt in einer Integrationsschule Deutsch und Englisch. Ein Stück Normalität vermitteln auch die Mitarbeit im Haushalt und im Garten. «Das Leben hier ist wunderbar, wie im Paradies. Aber kommt ein Anruf aus der Ukraine, ist die Hölle sogleich wieder präsent», sagt Liudmyla. (sts)

Bis am 4. Juni sind in der Kirche Unterstrass an der Turnerstrasse 47 in Zürich insgesamt 35 grossformatige Gemälde des Ottenbacher Künstlers GeGessler zu bestaunen. Die gezeigten Werke sind sowohl im Eingangsbereich als auch in deren Innenraum und im grossen Saal im Untergeschoss ausgestellt. Die Vernissage fand am 11. April, und damit exakt am zehnten Todestag von GeGessler statt. Er wurde am 6. März 1924 in Zürich geboren und starb am 11. April 2012. Die präsentierten Werke haben nichts an Strahlkraft eingebüsst, im Gegenteil: Noch immer bestechen sie durch bildnerische Gestaltungselemente, Pinselduktus und die Komposition der Farben, die GeGe so bemerkenswert beherrschte und damit Bilder von Charakter und Anmut erschaffen hat. (red.)

Nathania Krüsi besucht die 3. Sekundarschulklasse in Mettmenstetten. «Ich zeichne schon, seit ich einen Stift halten kann», sagt die 16-Jährige über sich. Deshalb war für sie schnell klar, in welche Richtung es bei ihrem Abschlussprojekt gehen soll: Ihr Plan war es, zehn Bilder zu malen und sie öffentlich auszustellen – mit allem Drum und Dran: mit Flyern, Vernissage und einer Ausstellungsdauer von mehreren Wochen. Gesagt, getan: Bis am 30. April darf sie ihre Werke nun im Gasthaus zum Weissen Rössli in Mettmenstetten präsentieren. Wirtin Vreni Spinner stellte die Wände der Rössli-Beiz unter folgenden Bedingungen zur Verfügung: Nathania musste eine Kurzbiografie schreiben, diese zu den Porträtbildern aufhängen und anlässlich der Vernissage am 16. April eine Rede halten. (red.)

Wer momentan über Land spaziert, sieht es allenthalben spriessen und blühen. Tulpen und Osterglocken auf Selbstpflückfeldern, Pfingstrosen, die mehr oder weniger zaghaft ihre noch eingerollten Blätter ans Licht recken und dort langsam entfalten, in Gärten, Ranunkeln in allen Farben in der Gärtnerei. Doch woher beziehen die Blumenläden ihre Pflanzen? Dieser Frage geht der «Anzeiger» im ersten Teil einer neuen Serie über Läden im Bezirk Affoltern auf den Grund. Im Fall der Blumenlieferungen sind die Konzepte sehr unterschiedlich, wie sich zeigt. Den einen ist es wichtig, das ganze Jahr über ein möglichst grosses Schnittblumensortiment anbieten zu können, während andere wiederum mehr Wert auf einheimische Produktion legen. (red.)

> Bericht auf Seite 5

> Bericht auf Seite 7

> Bericht auf Seite 13

> Bericht auf Seite 15

ANZEIGEN

> Weiterer Bericht auf Seite 25

40016 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Herrn Antonio Miguel Rodrigues Nogueira, geb. 19. Januar 1976, Staatsangehörigkeit: Portugal, wohnhaft Leimattstrasse 12, 8907 Wettswil a.A., als Inhaber des Einzelunternehmens «Grill Station Rodrigues Nogueira, Industriestrasse 2, 8903 Birmensdorf, CHE-329.363.560», ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 11. April 2022 als geschlossen erklärt worden. Schlieren, 21. April 2022 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Sinisa Jankovic, geb. 15. März 1980, Staatsangehörigkeit: Serbien, Zwillikerstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 14. April 2022 als geschlossen erklärt worden.

Affoltern am Albis, 19. April 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Oskar Meier, geb. 13. Januar 1947, von Obfelden ZH, gest. 15. Oktober 2021, wohnhaft gewesen 8912 Obfelden, mit Aufenthalt im Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 22. April 2022 verwiesen. Affoltern am Albis, 22. April 2022

Einbürgerungen

Einbürgerungen

Der Gemeinderat Hedingen hat an seiner Sitzung vom 12. April 2022, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen:

Mit Beschluss vom 11. April 2022 hat der Gemeinderat Kappel am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Kappel am Albis aufgenommen:

• Bröhl, Andreas (m), geb. 1976, von Deutschland • Fricke, Christoph (m), geb. 1975, von Deutschland • Fricke geb. Maldonado Romo, Claudia Gabriela (w), geb. 1971, von Mexico • Fricke, Victoria (w), geb. 2013, von Deutschland und Mexico • Gärtner, Susanne Kerstin (w), geb. 1977, von Deutschland

– Warna Frederica Meuldijk, geb. 2006, niederländische Staatsangehörige

Hedingen, 19. April 2022 Gemeinderat Hedingen

– Frederieke Roelien Meuldijk, geb. 2008, niederländische Staatsangehörige

Unendlich ist unsere Liebe für unseren Sohn, unendlich ist unsere Trauer um ihn.

Unser kleiner Sonnenschein, unser innigst geliebter Sohn, Enkel, Neffe und Cousin

Kiano Maik Tomaschett 10. März 2020- 13. April 2022

ist so früh und unerwartet von uns gegangen. Wir sind fassungslos und zutiefst traurig.

Giuliana und Christian Tomaschett-Huser

Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung von diesem Einbürgerungsentscheid.

Heidi und Hansjörg Huser-Peter Katharina Tomaschett und Hans-Jürg Hegglin Arthur Tomaschett und Silvia

Kappel am Albis, 21. April 2022 Gemeinderat Kappel am Albis

Sylvie und Beat Lussi-Tomaschett mit Elin, Gian und Sven Alexandra Huser und Mischa Elia Nadia Enescu und Hisham mit Thara und Amaru

Unterschutzstellung Wohnhaus, Vollenweid 2 Betrifft: 8915 Hausen am Albis Unterschutzstellung und Entlassung aus dem Denkmalschutzinventar Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 12. April 2022 den Schutzvertrag zwischen der Politischen Gemeinde Hausen am Albis und den Eigentümern, Jan und Henriette Herud-Reuss, für das Wohnhaus, Inv.-Nr. 332, Vers.-Nr. 1311 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2882, Vollenweid 2, genehmigt. Einsichtnahme Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden am Montag, 23. Mai 2022, im Anschluss an die um 19.30 Uhr beginnende Versammlung der Sekundarschulgemeinde Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: 1. Rechnung 2021 2. Parkraumverordnung, Totalrevision 3. Abfallverordnung, Teilrevision Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 9. Mai 2022 auf der Website www. mettmenstetten.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. 19. April 2022 Gemeinderat

Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Die Beisetzung findet auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, Freitag, den 22. April 2022 um 11.00 Uhr. Anschliessend nehmen wir Abschied in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumen gedenke man für späteren Grabschmuck. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Familie Tomaschett, Tannholzstrasse 25a, 8910 Affoltern am Albis

La morte lascia un dolore che nessuno può curare. Ma l’amore lascia ricordi che nessuno può cancellare.

Con immenso dolore annunciamo la perdita di mio marito, nostro padre, suocero e nonno

Pasqualino Giovanni Colucci 10. 9. 1938 – 7. 4. 2022

Öffentliche Auflage Abwasserverband Kelleramt Gestützt auf § 79 Abs. 3 des Gemeindegesetzes und gemäss Anhang 2, § 7 der Satzungen des Gemeindeverbandes wird die Rechnung 2021 und der Jahresbericht 2021 in der Zeit vom 25. April bis 4. Mai 2022 auf den Gemeindekanzleien der Verbandsgemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen zur Einsichtnahme aufgelegt.

Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmitelfrist von 30 Tagen.

Beschlüsse des Vorstandes werden der Urnenabstimmung unterbreitet, wenn 5% der Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden dies innert 60 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, verlangen. Über das Verfahren gibt die Gemeindekanzlei Auskunft.

Gemeinde Hausen am Albis

Abwasserverband Kelleramt, Der Vorstand

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 23. Mai 2022

Verwandte und Bekannte

Dopo una breve malattia, che ha sopportato con tanta pazienza e corraggio, ha trovato la sua pace. Il funerale è stato celebrato il 12 aprile 2022 a Montemarano (AV), Italia. Sarà celebrata una messa di suffragio l’8 maggio 2022, alle ore 18.30 nella chiesa cattolica di Affoltern am Albis. L’onestà fu il suo ideale, il lavoro la sua vita, la famiglia il suo affetto. Sarà sempre nei nostri cuori ! Der Tod hinterlässt einen Schmerz, den niemand heilen kann. Aber Liebe hinterlässt Erinnerungen, die niemand auslöschen kann.

Mit tiefen Schmerzen nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater. Auch alle, die ihm nahestanden teilen mit uns diesen traurigen Abschied.

Pasqualino Giovanni Colucci 10. 9. 1938 – 7. 4. 2022

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Nach einer kurzen Krankheit, die er mit grosser Geduld und Tapferkeit ertragen hat, durfte er jetzt seinen Frieden finden. Die Beisetzung fand am 12. April 2022 in Montemarano (AV), Italien statt. Du wirst immer in unseren Herzen sein.

Schulgemeindeversammlung

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 5. April 2022 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: – Dragan Jankovic, 1979, männlich, Staatsangehöriger von Serbien – Nikola Jankovic, 2006, männlich, Staatsangehöriger von Serbien – Aleksandar Jankovic, 2011, männlich, Staatsangehöriger von Serbien – Edon Saqipi, 2008, männlich, Staatsangehöriger von Serbien – Marija-Magdalena Alsic, 2000, weiblich, Staatsangehörige von Kroatien

Des Weiteren hat der Stadtrat ein Gesuch abgelehnt. 21. April 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zur Schulgemeindeversammlung am Montag, 23. Mai 2022 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten zur Behandlung des folgenden Geschäfts: Jahresrechnung 2021. Der Beleuchtende Bericht steht ab Freitag, 6. Mai 2022 auf der Homepage der sek mättmi zum Download zur Verfügung oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. www.sekmaettmi.ch Æ Service Æ Publikationen Die vollständigen Unterlagen können bei Bedarf nach Voranmeldung in der Schulverwaltung der sek mättmi eingesehen werden. 21. April 2022 Sekundarschulpflege Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten

In stiller Trauer: La moglie Gemma, i figli Michele e Rosanna, il genero Sandro e la nipote Elisa

Kandidatur als Wahlbüromitglied Für die im Sommer 2022 anbrechende Amtsdauer 2022 – 2026 suchen wir stimmberechtigte Bonstetter/innen, die sich gerne an Wahl- und Abstimmungssonntagen betätigen. In der Regel finden pro Jahr vier Wahl und/oder Abstimmungstermine statt. Um die Stimm- und Wahlzettel auszählen zu können, wählt der Gemeinderat alle vier Jahre Mitglieder für das Wahlbüro. Der Einsatz wird mit CHF 35.– pro Stunde entschädigt. Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich doch mit kurzem Lebenslauf und Foto bis 31. Mai 2022 bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Gemeindeschreiber Christof Wicky, christof.wicky@ bonstetten.ch, Tel. 044 701 95 90. Er wird Ihnen gerne allfällige Fragen beantworten. Bonstetten, 21. April 2022 Gemeinderat Bonstetten

Verkehrsmitteilung Betrifft: Bonstetten Verkehrsbehinderung: Sperrung der Fussgängerbrücke über den Friedgraben (Heumoos/Coop): Der Bodenbelag der Fussgängerbrücke wird erneuert. Während den Erneuerungsarbeiten bleibt die Brücke in der Zeit zwischen Montag, 25. bis und mit Donnerstag, 28. April 2022 komplett gesperrt. Eine Fusswegumleitung ist signalisiert. Kontaktstelle: Gemeindeverwaltung Bonstetten, Bereich Tiefbau, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, Tel. 044 701 95 31 Publizierende Stelle: Gemeinde Bonstetten

Affoltern am Albis Am 13. April 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Kiano Maik Tomaschett geboren am 10. März 2020, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 22. April 2022 um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 21. April 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Zuhause alt werden. Wir unterstützen Sie. prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7


Bezirk Affoltern

Ad(h)s: Notfälle schneller angehen Im Säuliamt warten Kinder und Eltern monatelang auf einen Termin und erhalten keine Unterstützung, welche sie dringend benötigen. Unter der Situation leiden die Kinder, ihre Eltern, die ganze Familie und auch die Schulen. «Notfälle sollten schneller behandelt werden!», fordert Jolanda Kneubühl aus Hedingen. Und um der Forderung Nachdruck zu verleihen, hat sie unter change.org eine Onlinepetition lanciert. Die zentrale Forderung: Es brauche viel mehr Ärzte und Therapeuten im Kanton Zürich, die sich dem Thema Ad(h)s annehmen. (red.) Petition unter change.org, Suchwort Ad(h)s.

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag 80 Lenze feiert in Affoltern Silvia Künzli heute Donnerstag, 21. April. Einen Tag mit Sonnenschein und ein Fest in fröhlicher Runde wünschen wir von Herzen. Am 22. April gratulieren wir Margrith Huber-Deck in Knonau ganz herzlich. Der Garten, vor allem die vielen Blumen zum Blühen zu bringen, war ihre grosse Leidenschaft und brachte auch der Nachbarschaft viel Freude. Zu ihrem runden Geburtstag wünschen wir der Jubilarin alles Gute und einen schönen Festtag.

IN KÜRZE Am Sonntagnachmittag kam es in Adliswil, auf der Bucheneggstrasse bergwärts Richtung Buchenegg, zu einem Unfall. Dabei wurden zwei Töfffahrer verletzt. (red.)

Donnerstag, 21. April 2022

3

Drei Kandidatinnen für einen Sitz Am 15. Mai wird das dritte Mitglied des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern gewählt Die Verbandsschulpflege besteht aus drei Personen. Gabriela Nüesch und Anand Weber wurden bereits in stiller Wahl gewählt. Für den letzten Sitz kandidieren im 2. Wahlgang drei Frauen. von livia häberling Der Schulzweckverband ist ein Verbund aller Schulgemeinden im Bezirk Affoltern. Er wurde 1961 als Sonderklassenverband gegründet und führt seither vier Institutionen im sonderpädagogischen Bereich. Dazu gehören die Heilpädagogische Schule (HPS), die Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungs- und Therapiestelle, die Psychomotorik-Therapiestelle und der Schulpsychologische Dienst. Die zugehörige Verbandsschulpflege besteht aus drei Sitzen und konstituiert sich selbst; das bedeutet, dass es für das Präsidium keine separate Wahl gibt. Die Mitglieder teilen sich die Ressorts eigenständig zu. Thomas Hunziker, der das Gremium bis anhin präsidierte, hat sich für die Legislatur 2022–2016 nicht mehr zur Wahl gestellt. Die anderen beiden Mitglieder, Gabriela Nüesch und Anand Weber, wurden im Dezember in stiller Wahl gewählt. Für den dritten und letzten Sitz stellten sich mit Iris Geissbühler aus Stallikon und Francesca Brignoli aus Wettswil zwei Kandidatinnen zur Wahl. Weil sie sich jedoch erst nach Ablauf der offiziellen Frist zur Kandidatur

Iris Geissbühler.

Francesca Brignoli Lutz.

Claudia Blaser-Zogg. (Bilder zvg.)

entschlossen, fand die Urnenwahl am 27. März mit leeren Wahlzetteln statt. Beide Frauen verpassten das absolute Mehr (1386 Stimmen) mit je 483 und 309 Stimmen deutlich. Nun findet am 15. Mai der 2. Wahlgang statt – und zwar nicht mehr mit zwei, sondern neu mit drei Kandidatinnen. Iris Geissbühler hat im ersten Wahlgang am meisten Stimmen erhalten. Sie sagt, sie habe sich zur Kandidatur entschlossen, als sie die Wahlunterlagen gesichtet und festgestellt habe, dass sich für den dritten Sitz niemand hatte aufstellen lassen. «Der Schulzweckverband erfüllt im Bezirk eine wichtige Funktion», weiss die ehemalige Studien- und Laufbahnberaterin: «Ich hätte Lust, die anstehenden Projekte anzupacken.» Iris Geissbühler bringt 20 Jahre Behördenerfahrung mit. 1998 wurde sie in die Stalliker Schulpflege gewählt, von 2002 bis 2018 war sie Gemeinderätin – und bis 2014 auch Schulpräsidentin. Zurzeit engagiert sich die 66-Jährige bereits in

einem bezirksübergreifenden Projekt: für die Alters- und Gesundheitsstrategie für den Bezirk Affoltern. Auch Francesca Brignoli Lutz möchte die Wahl am 15. Mai schaffen. Die Wettswilerin arbeitet im Kanton Luzern als Rektorin an einer Volksschule. Nach einem Master in «Public Management» absolviert die 59-jährige Betriebswirtin derzeit einen Diplomlehrgang als Schulleiterin an der PH Luzern. Von 2004 bis 2015 engagierte sie sich in der Primarschulpflege Wettswil; ab 2008 amtete sie als Schulpräsidentin. Francesca Brignoli Lutz tritt für die Mitte-Partei an und sagt, als Mitglied des Schulzweckverbands wolle sie sich «klar für ausgewogene, tragfähige Lösungen zwischen den sozialen und finanziellen Polen» positionieren. Dabei steht für sie das Wohl der Kinder immer im Zentrum, «dicht gefolgt von gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitenden, die der Kern in jedem guten Unternehmen sind.»

Als dritte Kandidatin stellt sich Claudia Blaser-Zogg zur Wahl. Die 57jährige Affoltemerin ist parteilos, wird aber von der SP unterstützt. Während 21 Jahren hatte sie sich im Vorstand der Stadtmusik Zürich engagiert. Als ihre Nachfolge für dieses Amt definitiv gesichert war und sie wieder Kapazitäten für neue Aufgaben gehabt hätte, schrieb man bereits den 26. März – den Tag vor dem Wahlsonntag. Nun kandidiert sie im zweiten Wahlgang, weil die vier Institutionen des Schulzweckverbands sie interessieren: «Ich würde gerne mithelfen, dieses Angebot zu erhalten.» Claudia Blaser-Zogg ist ausgebildete Dentalhygienikerin und war über viele Jahre im kaufmännischen Bereich im internationalen Handel tätig. Neben ihrem Vorstandsamt in der Stadtmusik hat sie sich früher auch im Elternrat der Sekundarschule engagiert. Zudem hat sie von 2001 bis 2007 das Café des Familienzentrums Bezirk Affoltern geführt.

Gemeindeversammlung neu am 28. Juni Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Die Politische Gemeinde Knonau besitzt im Gemeindehaus Mietwohnungen. Eine dieser Wohnungen wurde vor dem Mieterwechsel per 1. April 2022 saniert. Für den Ersatz der Küche, die Erneuerung der Böden sowie die Malerarbeiten hat der Gemeinderat einen Kredit von 23 600 Franken bewilligt.

Schulraumerweiterung Aeschrain Die Gemeindeversammlung hat am 9. Dezember 2021 einer dritten Schulraumerweiterung für das Schulhaus Aeschrain zugestimmt und zulasten der Investitionsrechnung 2022 einen Verpflichtungskredit von 400 000 Franken bewilligt. Bereits wie die beiden erst kürzlich vorgenommenen Schulraumerweiterungen soll auch diese dritte Erweiterung mittels Modulbaute erfolgen. Das Erweiterungsmodul soll auf die bestehenden Einheiten aufgesetzt werden. Aufgrund der guten Erfahrungen im Schulbetrieb, des günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses und der Möglichkeit, nach Bedarf zu erweitern, ist dies eine zweckmässige Alternative zu konventionellen Festbauten. Für die Begleitung des Bauprojekts hat der Gemeinderat im Januar ein Planungsbüro beauftragt und den dafür notwendigen Kredit von 20 000 Franken freigegeben. Weiter wurden Bestellung und Lieferung des Moduls bei der Condecta AG, 8409 Winterthur, Mitte Februar 2022 ausgelöst. Der Gemeinderat hat dazu den notwendigen Kredit von 324 000 Franken gutgeheissen. Am 16. März 2022 konnte der Gemeinderat die Baubewilligung erteilen. Das Bauvorhaben wird so rasch wie möglich vorangetrieben, zusätzliche Räumlichkeiten sollen auf Beginn des neuen Schuljahres zur Verfügung stehen.

Betriebsgebäude ARA Der Abwasserverband Knonau, Mettmenstetten und Kappel (AWVK) wird

voraussichtlich 2023 die Gebäudeteile, Anlagen und Teilflächen der heutigen Kläranlage auf der Parzelle Kat.-Nr. 1523 zurückbauen. Das im Jahr 2000 erstellte Betriebsgebäude ist in seiner baulichen Substanz nach wie vor erhaltenswert und kann deshalb auch einer neuen Nutzung zugeführt werden. Gestützt auf die Immobilienstrategie der Gemeinde Knonau vom 20. Oktober 2020 bietet sich auf dem ARA-Gelände der Betrieb des Werkhofes mit Recyclinganlage an. Das heutige Betriebsgebäude der ARA kann mit baulichen Anpassungen als künftiges Werkgebäude genutzt werden. Der Gemeinderat hat deshalb den Grundsatzentscheid getroffen, das heutige Betriebsgebäude der Kläranlage 2023 nicht zurückzubauen und einer neuen Nutzung zuzuführen.

Bibliothek Knonau; Ersatz Comichefte Gemäss Bibliotheksleitung sind die Comichefte schmuddelig und einer Bibliothek nicht mehr würdig. Auch die Comicauswahl für Kinder und Jugendliche ist ein wichtiger Bestandteil der Leseförderung und soll deshalb stets sauber und aktuell zur Verfügung gestellt werden. Diverse Comichefte werden jetzt laufend ausgemustert und der notwendige Ersatz wird angeschafft. Für den Ersatz von Comicheften hat der Gemeinderat deshalb einen Nachtragskredit über 2500 Franken bewilligt.

Wahlen Kulturkommission Die Kulturkommission Knonau besteht inklusive des Präsidiums aus sechs Mitgliedern. Die Demissionen von Edwin Bischof und Thomas Gilg waren bereits seit Längerem bekannt und zwei neue Personen haben ihr Interesse an der Mitwirkung in der Kulturkommission angemeldet. Damit die Kulturkommission einsatzfähig bleibt, hat der Gemeinderat, gestützt auf Art. 24 der Gemeindeordnung, zwei Ersatz-

mitglieder neu gewählt. Für die restliche Amtsdauer 2018–2022 sowie für die Amtsdauer 2022–2026 wurden die nachfolgenden Personen für das Präsidium bzw. die nachfolgenden Personen als Mitglieder der Kulturkommission Knonau gewählt bzw. bestätigt: • Esther Breitenmoser, Präsidentin, Schmiedgasse 5, 8934 Knonau • Christian Albrecht, Mitglied, Möslistrasse 17, 8934 Knonau • Michelle Domeisen, Mitglied, Schlossmattstrasse 12, 8934 Knonau • Werner Niederberger, Mitglied, Dorfstrasse 25, 8934 Knonau • Christoph Zeberli, Mitglied, Uttenbergstrasse 19A, 8934 Knonau • Mitglied, vakant (Ersatzwahl für das vakante Mitglied erfolgt zu gegebener Zeit)

Vakanz in der Finanzverwaltung Die heutige Leiterin Finanzen hat ihre Stelle ordnungsgemäss per 31. Mai 2022 gekündigt. Bereits seit Ende des letzten Jahres ist die neu zu besetzende Stelle ausgeschrieben. Bislang konnten keine geeigneten Kandidatinnen oder Kandidaten für die Stellenbesetzung gefunden werden. Das Stellenprofil wurde in der Folge angepasst. Gerne können Bewerbungsunterlagen per E-Mail an sven. alini@knonau.ch oder per Post an die Gemeindeverwaltung Knonau, z.Hd. Gemeindeschreiber Sven Alini, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, eingereicht werden. Wir freuen uns über Interesse für dieses spannende und vielseitige Aufgabenfeld in einem kleinen, sehr motivierten Team. Das vollständige Inserat ist auf der Homepage der Gemeinde Knonau, www.knonau.ch, aufgeschaltet.

Verschiebung Gemeindeversammlung Die Gemeindeversammlung vom 2. Juni wird verschoben. Aufgrund krankheitsbedingten Ausfalls der Leiterin Finanzen

können die gesetzlichen Fristen nicht eingehalten werden. Das neue Datum der Rechnungsgemeindeversammlung 2022 hat der Gemeinderat deshalb neu auf 28. Juni festgesetzt.

Restaurant Freihof: Neuer Pächter Das Restaurant Freihof wird in Knonau bereits Jahrzehnte lang an der Chamstrasse 17 geführt. Anna Maria und Ueli Graf verlassen Knonau. Sie verwöhnen ihre Gäste noch bis 14. Mai 2022. Der Gemeinderat freut sich sehr, dass eine Nachfolgelösung gefunden werden konnte. Der Gemeinderat hat dem neuen Pächter, Herrn Gerretto Ferruccio, das Gastwirtschaftspatent per 1. Juni erteilt.

Neue Neophytenbeauftragte Frau Monica Eichenberger ist ab 1. April 2022 unsere neue Neophytenbeauftragte für die Gemeinde Knonau. Sie löst damit unseren bisherigen Neophytenbeauftragten Herrn Felix Meyer ab, welcher dieser Tätigkeit unfallbedingt nicht mehr weiter nachgehen kann. Der Gemeinderat dankt Felix Meyer für seinen grossen, stets sehr gewissenhaften Einsatz und wünscht ihm und seiner Familie nur das Beste. Sven Alini, Gemeindeschreiber ANZEIGE


Mettmenstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Martin Gysel, Breitenstrasse 26, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Einfriedung aus Holz (bereits erstellt), Breitenstrasse 26, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 284, Zone: WA

Mettmenstetten Bauherrschaft: Jürg Müller und Sandra Wermelinger Müller, Waldmatt 1, 8932 Mettmenstetten Projekt: Anbau Kühlraum an Holzschnitzellager/Heizraum, Vers.-Nr. 1758, Waldmatt 5, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1275, Zone: Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Marcel und Claudia Bochud, Breitenweg 7, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Architekturbüro Meyer SIA AG, In der Luberzen 42, 8902 Urdorf Projekt: Naturpool und Erweiterung Untergeschoss, Breitenweg 7, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1434, Zone: WA

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Claudia Tschuor Dorfstrasse 25, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Salamon Planung GmbH, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Erstellung einer PhotovoltaikAnlage, Dorfstrasse 25, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1697, Zone: K2A

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Anox AG, Lindenmoosstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Neubau Autounterstand Lindenmoosstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6643, Zone: I Industriezone

Mit Beschluss vom 6. April 2022 hat der Gemeinderat Knonau, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Knonau aufgenommen: y Susanna Halajyan, weiblich, geb. 1978, Staatsangehörigkeit von Armenien Die Publikation erfolgt im Sinne § 20 (KBüV) der kantonalen Bürgerrechtsverordnung. 14. April 2022 Gemeinderat Knonau

Bauherrschaft: Blerim Bytyqi Weidstrasse 31, 8932 Mettmenstetten Projekt: Überdachung bestehender Sitzplatz, Vers.-Nr. 1511, Weidstrasse 31 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3480, Zone: Wohnzone W2b

Bauherrschaft: Nadja Grüter und Luzi Schöb, Linden 1, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Nadja Grüter Linden 1, 8932 Mettmenstetten Projekt: Umbau Wohnhaus, Vers.-Nr. 43 Stäppel 1, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4564, Zone: Landwirtschaftszone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Felix und Alexandra Bär, Niederfeldstrasse 26, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Strebel GmbH Holzbau + Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Projekt: Ersatz Sitzplatzüberdachung auf Dachterrasse, Vers.-Nr. 984, Niederfeldstrasse 26, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1592, Zone: Wohnzone W2b

Wettswil a. A. Bauherrschaft: Promabau AG, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten. Projektverfasser: Ing. K. Balidis Abgasanlagen GmbH, Industriestrasse 44, 8304 Wallisellen. Projekt: Verlängerung Abgasanlagen, Oberhausenstrasse 23–57, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2908, Zone: W1

Uns fehlen die Worte, wir sind fassungslos und tieftraurig. Mein geliebter Ehemann, unser herzensguter und fürsorglicher Papa, Opa, Bruder, Schwager und Götti ist beim Ausüben seiner grossen Leidenschaft, dem Velofahren, durch einen tragischen Verkehrsunfall mitten aus dem Leben gerissen worden. Wir können es nicht glauben, können nicht begreifen, dass Du nicht mehr da bist. Du warst uns ein grosses Vorbild, hast uns wegweisend und behütend begleitet. Deine Familie war Dir das Wichtigste und Du warst immer für uns da.

Anton Spillmann-Iten 26. 6. 1942 – 15. 4. 2022

Mit grosser Dankbarkeit und tiefer Verbundenheit für die vielen wunderbaren, gemeinsamen Jahre müssen wir Dich viel zu früh gehen lassen. Wir lieben Dich und Du fehlst uns sehr.

Mettmenstetten

Mettmenstetten Aeugst am Albis

Einbürgerung

So wie ein Blatt vom Baume fällt, so geht ein Mensch aus dieser Welt. Die Vöglein aber singen weiter.

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach werden auf Donnerstag, 9. Juni 2022, 20.00 Uhr, in die Mehrzweckhalle Zendenfrei, Schmittenstrasse 5, Obfelden, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Es gelangt folgendes Geschäft zur Behandlung: • Jahresrechnung 2021 der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach

Martha Spillmann-Iten Ursula Spillmann Maja Berglas-Spillmann mit Jessica und Sabrina Heinz und Monika Spillmann-Flückiger mit Tanja, Tom und Jana Adelheid Lipp-Spillmann Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Freitag, 6. Mai 2022, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Hedingen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Martha Spillmann-Iten, Geissweid 1a, 8908 Hedingen

Im Anschluss findet die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Obfelden statt (siehe separate Publikation). Die Anträge und Akten liegen 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Schulverwaltung zur Einsicht auf. Der Beleuchtende Bericht ist ab diesem Zeitpunkt auf der Webseite der Sekundarschule (www. sek-obfelden.ch unter Schulbehörde – Gemeindeversammlung) aufgeschaltet. Ebenfalls kann er auf der Schulverwaltung bezogen werden (Telefon 044 776 21 05 oder schulverwaltung@sekobfelden.ch). Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Ebenfalls können nicht stimmberechtigte Personen die Gemeindeversammlung besuchen und sind herzlich eingeladen. Es werden für sie besondere Plätze zur Verfügung gestellt. Obfelden, 21. April 2022 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach

Holzkorporation Bonstetten

TODESANZEIGE Mit Trauer nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Förster

Toni Spillmann Seinen unermüdlichen Einsatz für den Bonstetter Wald werden wir stets in guter Erinnerung behalten. Während seiner langjährigen Tätigkeit als Förster hat er sich mit Herzblut für den Wald eingesetzt und die Geschäfte unserer Korporation massgeblich geprägt. Wir werden Toni nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Die Abdankung findet am Freitag, 6. Mai 2022, um 14.00 Uhr in der Reformierten Kirche Hedingen statt. Bonstetten, April 2022

Vorstand und Mitglieder der Holzkorporation Bonstetten

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Stella Gastro AG Ümit Iyigüven, Baumgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Rexha Architektur GmbH, Weidgartenstrasse 8, 8909 Zwillikon Projekt: Nutzungsänderung Ladenlokal/ Clubraum in Gastrobetrieb mit Gartenwirtschaft (bereits umgebaut), Zürichstrasse 54, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4443, Zone: Z4

Holzkorporation Hedingen Traurig nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen, langjährigen Förster

Sicht- und Sonnenschutz: Ihr Profiteam ganz nah.

Hausen am Albis Bauherrschaft: Robert Suter, Oberheischerstrasse 30, 8915 Hausen am Albis Projekt: Installation Luft-Wasser-Wärmepumpe (Aussenaufstellung), Oberheischerstrasse 30, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2995, Zone: Wohnzone 1.2

• • • •

Beratung + Show-Room Montage Service + Reparaturen Beschattung Wintergärten

• Sonnenstoren • Raffstoren, Rollläden • Motorisierte Storen

Hausen am Albis Bauherrschaft: Daniela und Markus Falkensammer, Eberstwilerstrasse 26, 8915 Hausen am Albis Projekt: BG.-Nr. 2017-012-02, Erstellen einer Stützmauer und Neubau Kellerraum (bereits umgesetzt), Ebertswilerstrasse 26, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1202, Zone: Wohnzone 1.8

8912 Obfelden • Tel. 044 761 59 80 www.weber-storen.ch • info@weber-storen.ch

Anton Spillmann Er starb am Karfreitag an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalles. Toni amtete während 43 Jahren als Förster für die Holzkorporation Hedingen und leitete auch nach seiner Pensionierung die Jungwaldpflegearbeiten. Seine mitreissende Energie und seine unermüdliche Schaffenskraft sowie sein grosses Engagement für den Wald werden uns unvergessen bleiben. Wir verlieren mit ihm eine sehr geschätzte und kompetente Persönlichkeit. Wir entbieten seiner Familie unser allerherzlichstes Beileid. Die Abdankung findet statt am Freitag, 6. Mai 2022, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen.


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 21. April 2022

5

Ein Leben zwischen Paradies und Hölle Liudmyla, Inna und Serhii aus der Ukraine haben in Ottenbach ein vorübergehendes Zuhause gefunden Zwei Wochen nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine gelang zwei Schwestern und dem Sohn der einen die abenteuerliche Flucht aus ihrem zerstörten Dorf in der Nordukraine bis nach Ottenbach. In der Schweiz leben sie in Sicherheit, die Gedanken aber kehren immer wieder in ihr kriegversehrtes Land zurück. von stefan schneiter

über Kiew weiter nach Czernowitz im Südwesten der Ukraine nahe der rumänischen Grenze. Alles auf schlechten Nebenstrassen, denn die Hauptstrassen waren zu gefährlich. Immer wieder hörten sie Schüsse. Unzählige Kontrollpunkte mussten sie passieren, sich immer wieder ausweisen. Schliesslich gelangten sie, mit Unterstützung einiger Helfer, nach Debrecen in Ungarn, wo sie über «teplo» in einem Hotel Unterschlupf fanden.

«Ich kann gar nicht anders»

Schon am ersten Kriegstag, am 24. Februar, hörte sie Explosionen in der Ferne. Dann, zwei Tage später, explodierten fünf Meter neben ihrem Haus im Garten russische Raketen. Das Haus erzitterte in seinen Grundfesten. «Wir dachten, jeder Moment kann unser letzter sein», schildert Liudmyla Svetenok die schrecklichen Momente, als Raketen einschlugen in ihrem Dorf Kyinka, rund 140 Kilometer nördlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew. «Doch wir hatten Glück, es gingen nur alle Fensterscheiben kaputt.» Häuser in der Nachbarschaft gingen in Flammen auf, es gab Tote und Verletzte im Dorf, wie viele, weiss Liudmyla nicht. Strom, Gas, Telefon, Wasserversorgung – nichts funktionierte mehr. Mehrere Tage lang harrten sie und ihre Schwester Inna Khvost mit deren Sohn Serhii ohne Lebensmittelzufuhr weiter aus, der Raketenbeschuss ging weiter, zeitweilig im Minutentakt. Dann, am neunten Tag, sagte ihnen ihr Cousin, er könne ihnen zur Flucht verhelfen. Innert fünf Minuten packten sie wenige Habseligkeiten – Kleider, Ausweise, Dokumente, etwas Lebensmittel – und fuhren los. Die Chance durchzukommen sei 50 zu 50, wurde ihnen beschieden. Zunächst gelangten sie in die nahe gelegene Stadt Chernihiv, danach gings

Weiterhin Gütertransporte «teplo» ist ein Verein, den vier Menschen aus dem Säuliamt bei Beginn des Krieges gegründet haben. Es wurden bis jetzt rund 45 000 Franken umgesetzt und drei Transporte in die Ukraine organisiert. Rund 30 Helferinnen und Helfer stehen in der Ukraine und in Polen einsatzbereit. Gesammelt werden folgende Güter: Hygiene, Lebensmittel, Batterien, Batterien CR123, PowerBanks, ErsteHilfe-Artikel, Verbandmaterial, Medikamente, Babynahrung, Windeln und Waschpulver. Kleider (vor allem T-Shirts) und Schuhe, passend zur Jahreszeit. Verein teplo, Saskia Wendel, Mühlebergstrasse 40, Affoltern, 0774054127. Sammelstelle: Dienstag und Donnerstag, 19–21 Uhr, und Samstag, 10–12 Uhr, im Familienzentrum, Zürichstr. 136, Affoltern. Spendenkonto: IBAN CH79 0076 1647 8539 6200 1, www.teplo.ch.

ANZEIGE

Mit Erfahrung aus der Primarschulpflege, Schulleitung und als Rektorin

Francesca Brignoli Lutz,

Wettswil

in den Schulzweckverband

Eine Woche später, am 14. März, kamen sie in Ottenbach an. Die Flucht wurde ihnen ermöglicht durch den Verein teplo (s. Kasten), der Ende Februar im Säuliamt gegründet wurde, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Seine Hilfe – vor allem Gütertransporte in die Ukraine, aber auch Personenrettungen aus dem Land heraus – baut teplo auf der Zusammenarbeit auf mit einem Schweizer, Thomas B., der seit 2020 mit seiner ukrainischen Frau, Galya B. in der Ukraine lebt. Zu den Gründern von teplo gehört auch Thomas Zehnder (62), der in Ottenbach als selbstständiger Sozialmanager arbeitet. Sein Schweizer Freund in der Ukraine hatte ihn angefragt, ob er befreundete Flüchtlinge bei sich aufnehmen könne. Und so nahm er die drei nach deren siebentägigen Flucht bei sich zu Hause in Empfang. Sein humanitäres Engagement begründet Zehnder so: «Ich habe eine direkte Verbindung in die Ukraine über das befreundete Paar. 2015 habe ich mich schon für die Syrer eingesetzt. Das Thema Gewalt kenne ich sowohl von meiner Tätigkeit als Jugendarbeiter her wie auch aus meiner eigenen Familiengeschichte. Für mich war es gar keine Frage, ob ich nun helfen könne. Ich kann gar nicht anders. Das ist wie eine Energie, die bei mir einsetzt, um etwas zu tun, gegen all dieses Leid und diesen Schmerz. Es ist auch Therapie.» Seit gut einem Monat leben die drei Menschen aus der Ukraine nun in der Schweiz. «Wir mussten erst den Weg zurück ins Leben finden. Wir brauchten einige Zeit, um zu begreifen, dass es hier nicht mehr gefährlich ist, dass man einfach sein Haus verlassen kann», erzählt Liudmyla in gutem Englisch. Die 43-Jährige ist Englisch-Lehrerin. Hier in der Schweiz kann sie einige ihrer Schülerinnen und Schüler, die inzwischen in verschiedenen Ländern überall in Europa leben, im Fernunterricht weiterhin betreuen. Hört sie draussen schwere Fahrzeuge, macht ihr das Angst. Ein unglücklicher Zufall wollte es, dass sie gleich an ihrem ersten Tag in der Schweiz eine Reihe von Militärfahrzeugen auf den Strassen umherfahren sah, was sie in Angst und Schrecken versetzte. «Wie ist so etwas möglich in der Schweiz?», fuhr es ihr durch den Kopf. Zwei Wochen lang habe Liudmyla fast nichts unternommen, so Thomas Zehnder. Sie musste sich erholen vom Stress der Flucht, sie, die als Älteste der drei die ganze Verantwortung für die Familie trägt. Nun, erzählt sie, tue sie, neben dem Online-Englischunterricht vornehmlich «simple things», Hausarbeit, kochen, reinigen, im Garten arbeiten. «Das Leben geht seinen normalen Weg, vor allem aber ist es sicher hier, wir erleben keine Bombardierungen.»

Stundenlanges Telefonieren Ihre Schwester, die 40-jährige Inna, hat als Coiffeuse ihre Arbeitsgeräte aus der Ukraine hierhergebracht. Hin und wieder kann sie Angehörigen und Bekannten von Thomas Zehnder und den teploLeuten die Haare schneiden, ansonsten erledigt sie ebenfalls diverse Arbeiten im Haushalt. «Unsere Flucht aus der Ukraine hierher war wie ein Weg direkt aus der Hölle ins Paradies», lässt sie sich von ihrer Schwester auf Englisch über-

Die Ukrainerin Liudmyla Svetenok (links), ihre Schwester Inna Khvost mit deren Sohn Serhii haben bei Thomas Zehnder (Mitte) in Ottenbach eine sichere Bleibe auf Zeit gefunden. (Bild Stefan Schneiter)

Der Beschuss durch russische Raketen richtete im Zuhause im Dorf Kyinka Schäden an. (Bilder zvg.) setzen. Ihr Freund Bohdan musste in der Ukraine zurückbleiben. Militärdienst leisten muss er nicht, als Mechaniker repariert er Militär- und zivile Dienstfahrzeuge. Auch hat er das Haus der Familie in der Ukraine wieder einigermassen instand gesetzt, die Fenster verriegelt, um das Haus vor Plünderungen zu schützen. Täglich kommuniziert Inna mit ihm, «stundenlang, per Telefon und Social Media, auf allen Medien», wie Thomas Zehnder mit einem – gespielten – ungläubigen Staunen und Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen musste. Das Leben hier in der Schweiz ist auch für ihren Sohn Serhii nicht einfach. «Ich vermisse meine Freunde, möchte auch wieder mein Haus, wo wir wohnen, sehen», sagt der 14-Jährige. Seinem Heimweh steht immerhin entgegen, dass er seit drei Wochen eine Schule besuchen kann, die Academia Integration in Dübendorf, wo er Deutsch und Mathematik lernt, an fünf Tagen die Woche jeweils fünf Stunden lang. Hier lernte er auch schon einige neue Kameraden kennen, allesamt Immigrationsjugendliche, aus dem Iran, der Türkei und der Ukraine. Das Mittagessen für die Schule bereitet er sich zu Hause in Ottenbach jeweils selber zu. Da die Preise in der Schweiz für ukrainische Flüchtlinge enorm hoch sind. Alles sei rund sechs- bis zehnmal so teuer wie in der Ukraine, stellte Serhii fest. Entsprechend ist auch das gelegentliche Shopping, das die beiden Schwestern unternehmen, mehr eine Formsache als ein wirkliches Einkaufen; zu teuer ist alles, unerschwinglich für sie. Kommt hinzu, dass die drei Flüchtlinge bislang noch kein Geld von staatlicher Seite erhalten. Thomas Zehnder bestreitet all die Ausgaben für sie. «Meine Schwester Barbara Düggeli, die im selben Haus wohnt wie ich, und ich geben ihnen so viel Geld, wie sie benötigen. Wir schiessen es ihnen vor und teilen so das Risiko,» sagt Zehnder. Geld, das man ihnen gebe, nähmen sie ohnehin nur zögerlich entgegen und geben es äusserst sparsam aus. «Bei den Preisen hier bei uns wird es ihnen ohnehin fast schlecht», lacht Zehnder.

Kulturelle Unterschiede Das Zusammenleben von Schweizern und Ukrainern unter einem Dach bringt auch eine Reihe von Unterschieden in der Kultur und im Alltagsverhalten zutage. So ist es für die beiden Frauen klar, dass das Kochen ihre Aufgabe ist. Thomas Zehnder kann nicht mal selber das Essen vom Herd schöpfen – geht nicht, «das ist Frauensache», wird ihm erklärt. Und wenn seine zwei Söhne, die nach der Scheidung von seiner Frau die Hälfte der Tage bei ihm leben, kochen möchten, wird auch das nur nach längeren Diskussionen zugelassen von den ukrainischen Frauen, obwohl Thomas Zehnder möchte, dass für seine Söhne das Kochen, miteinander Essen und den Abwasch zu machen, weiterhin als Qualitytime bestehen bleibt. Als es mal Älplermagronen nach Schweizer Rezept im Hause Zehnders gab, war es für Inna absolut nicht nachvollziehbar, dass man Teigwaren und Kartoffeln miteinander im selben Teller vermischen kann – und sie separierte beides fein säuberlich voneinander. Gelernt hat Zehnder inzwischen auch, dass die Abfallentsorgung nach ukrainischem Verständnis absolute Männersache ist. So ist stets er es, der die Abfallsäcke aus dem Haus bringt. Und als Mann hat auch er die Sicherheit in allen Belangen nach aussen zu gewährleisten. Den drei Ukrainern ihrerseits ist die allgegenwärtige Sauberkeit in der Schweiz aufgefallen. «Das Wasser ist sehr sauber, selbst in den Seen und Bächen, das imponiert uns sehr», sagt Liudmyla. Und auch die Sauberkeit auf den Strassen und überall auf öffentlichem Grund ist ihnen aufgefallen. «Bei uns in der Ukraine werden das Haus und der Garten sauber gehalten, darüber hinaus hingegen ist es mit der Ordnung vorbei», so Liudmyla.

wie im Paradies für uns. Das Problem aber ist, die zwei Realitäten in unseren Köpfen zusammenzubringen. Hier sind das Leben und der Alltag wunderbar, aber kommt ein Anruf aus der Ukraine, ist die Hölle sogleich wieder präsent», umschreibt Liudmyla ihren Zustand. Inna umschreibt es plastisch: «Der Körper ist hier, die Gedanken sind dort, in der Ukraine.» Inna informiert sich über die Lage und den Krieg in ihrem Heimatland, wann immer es geht, ihre Schwester Liudmyla schafft das nicht. Sie verdrängt, so weit wie möglich, alle Nachrichten und Meldungen aus ihrem Heimatland. Bei Inna und Serhii ist das Heimweh stark. Gern würden sie zurückkehren, doch ist ihnen bewusst, dass das bis auf Weiteres kaum möglich sein wird. Für Inna ist klar: «Eine Rückkehr ist zu gefährlich. Zudem ist alles zerstört in unserm Dorf.» Serhii geht davon aus, dass wohl frühestens in zwei Jahren eine Rückkehr möglich sein werde. Liudmyla verweist darauf, dass, auch wenn sich die Russen aus der Region, wo sie wohnten, zurückgezogen hätten, zurzeit immer noch Raketen aus Belarus abgeschossen würden. «Doch wir hoffen, dass wir in diesem Jahr mal zurück können in die Ukraine – nicht, um dort zu leben, aber zumindest für einen kurzen Besuch, um zu sehen, wie es dort aussieht.» ANZEIGE

CLAUDIA BLASER-ZOGG in den Schulzweckverband Mit Herz und Verstand

Zwei Realitäten Die drei leben sozusagen in einer doppelten Welt. «Das Leben hier ist wirklich

unterstützt von der SP Bezirk Affoltern


Kandidatur für die Bau- und Werkkommission

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten

Katholische Pfarrei Affoltern a. A.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Sowohl die Bau- wie auch die Werkkommission setzen sich aus einem Mitglied des Gemeinderates als Präsident/in und je aus weiteren vier Mitgliedern zusammen. Zu Beginn der Legislatur werden die vier zu besetzenden Sitze öffentlich ausgeschrieben (Art. 39 bzw. 42 GO).

Traktanden der Kirchgemeindeversammlung: 1. Jahresrechnung 2021 2. Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2022-2026 2.1 Wahl der Kirchenpflegemitglieder 2.2 Wahl des Präsidenten der Kirchenpflege 2.3 Wahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission 2.4 Wahl des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission 3. Infos aus der Kirchenpflege 4. Varia

Baukommission Die Baukommission besorgt eigenständig die Aufgaben des Gemeinderates in Hochbauangelegenheiten. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Many Malis: Tel. 044 701 95 25.

Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten auf und können auf der Internetseite eingesehen werden: www.kath-affoltern.ch

Für die im Sommer 2022 anbrechende Amtsdauer 2022–2026 können sich Bonstetter/innen für einen Sitz in diesen Kommissionen bewerben. Pro Sitzung wird eine Entschädigung von CHF 81.70 bezahlt.

Traktanden der Pfarreiversammlung: 1. Informationen aus der Gemeindeleitung 2. Informationen aus der Pfarrei 3. Varia

HAUSTECHNIK FÜR DIE ZUKUNFT

Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung Berichte aus A. Kirchenstiftung B. Synode

• Wärmepumpen (Luft- und Erdsonden)

Die zur Behandlung kommenden Akten können 2 Wochen vor der Versammlung im Pfarreisekretariat 2-ter Stock der Katholischen Kirche St. Mauritius während den Bürozeiten (08:00 bis 12:00), eingesehen werden, ebenfalls auch auf www.kath.ch/bonstetten

Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Auf eine rege Teilnahme freuen sich

Bonstetten, 21. April 2022 Gemeinderat Bonstetten

Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 3. Entschädigungsreglement Behörden 4. Abstimmung über Teilrevision des Videoüberwachungsreglements 5. Wahl Kirchenpflege 6. Wahl Präsident Kirchenpflege 7. Wahl Rechnungsprüfungskommission 8. Diverses

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind.

Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offensteht.

Sind Sie interessiert? Dann reichen Sie Ihre Kandidatur bis 31. Mai 2022 (mit Foto und kurzem Lebenslauf) bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Gemeindeschreiber Christof Wicky, christof.wicky@bonstetten.ch ein. Die Wahl für die Kommissionsmitglieder wird durch den Gemeinderat der neuen Legislatur 2022–2026 vorgenommen.

SEIT ÜBER

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 22. Mai 2022, 11.15 Uhr, Katholische Kirche St. Mauritius Bonstetten, EG Aula

Montag, 23. Mai 2022 um 20.00 Uhr im Pfarreizentrum Affoltern a.A.

Werkkommission Die Werkkommission besorgt eigenständig die Aufgaben des Gemeinderates für den Betrieb und Unterhalt von gemeindlichen Infrastrukturanlagen. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Andreas Gabler: Tel. 044 701 95 31.

180JAHREN

Umfassendes Know-how und langjährige Erfahrung in Planung, Ausführung und Wartung machen uns zu einem kompetenten Partner für sämtliche Bereiche der Haustechnik:

• Öl-, Gas- und Pelletheizungen • Sanierung von Grossanlagen in Mehrfamilienhäusern • Solaranlagen • Lüftungs- und Klimasysteme • Sanitärinstallationen • Badsanierung Oberwil-Lieli I Obfelden I Boswil I 056 460 22 60 I www.eichholzer-ht.ch

Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Kirchenpflege und Seelsorgeteam

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

EMMI ENERGY MILK div. Sorten, z.B. Erdbeer, 3,3 dl

Montag, 18.4. bis Samstag, 23.4.22

–25%

1.50 statt 2.–

–25%

10.70 statt 14.30

–20%

–20%

statt 9.40

statt 5.40

– 34%

4.30

7.50

KAMBLY BISCUITS

div. Sorten, z.B. Butterfly, 2 x 100 g

HERO DELICIA KONFITÜREN div. Sorten, z.B. Himbeeren, 320 g

1.90

statt 2.90

KRÄUTER FRISCH

Herkunft siehe Verpackung, Bund

– 33%

3.90 statt 5.90

RAMATI-TOMATEN Schweiz, per kg

OVOMALTINE CRISP MÜESLI 2 x 500 g

–23%

–20%

9.40

statt 15.60

HERO RÖSTI (Jahrgangsänderung vorbehalten)

div. Sorten, z.B. Original, 3 x 500 g

5.90

GOURMET KATZENNASSNAHRUNG

ANIMUS VINHO VERDE DOC

Dose, 6 x 50 cl

– 33%

–21%

statt 8.40

statt 6.30

NIVEA DUSCH

div. Sorten, z.B. Duschcreme soft, 3 x 250 ml

div. Sorten, z.B. erlesene Streifen, 8 x 85 g

Portugal, 75 cl, 2020

HEINEKEN BIER

5.60

statt 9.90

statt 7.90

statt 3.95

statt 15.30

div. Sorten, z.B. rot, 6 x 1,5 l

7.90

2.95

10.20

RIVELLA

–20%

–25%

– 33%

12.–

statt 11.85

–25% AGRI NATURA AUFSCHNITT 150 g

6.50 statt

INCAROM ORIGINAL

VOLG TROCKENFRÜCHTE

3.70 statt

VOLG TROCKENFRÜCHTE

Big Spender, 15 x 25 g

div. Sorten, z.B. Aprikosen süss getrocknet, 250 g

2 x 275 g

7.65

4.45

statt 4.50

EMMENTALER MILD AOP PORTION

– 30%

2.50

4.95

statt 3.60

ALWAYS

div. Sorten, z.B. ultra normal mit Flügeln, 38 Stück

SUTTERO POULETBRÜSTLI per 100 g

–20%

8.30

statt 10.40

MAGNUM

div. Sorten, z.B. Almond, 6er-Pack Druck- und Satzfehler vorbehalten.

10.60 statt

FINI BIRCHERMÜESLI

4.20 statt

VOLG GEMÜSEKONSERVEN

ohne Zucker, 2 x 500 g

13.30

div. Sorten, z.B. Mango getrocknet, 200 g

3.60

250 g

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

KNOPPERS MILCHHASELNUSS-SCHNITTE

–20%

4.95

8.30 statt

RICOLA BONBONS

3.10 statt

SCOTCH-BRITE SCHWAMM

9.90

div. Sorten, z.B. Erbsen/Karotten fein, 2 x 260 g

3.70

div. Sorten, z.B. Original, ohne Zucker, 2 x 125 g

div. Sorten, z.B. Delicate, 3 Stück

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

7.50 statt 8.90

2.95 statt 3.75


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 21. April 2022

«Leuchtkraft der Farben» GeGesslers farbenprächtige Bilder in der reformierten Kirche Unterstrass Bis 4. Juni sind bemerkenswerte, teils grossformatige Ölgemälde des Ottenbacher Künstlers GeGessler in der Kirche Unterstrass an der Turnerstrasse 47 in Zürich ausgestellt – jeweils Dienstag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr. von urs e. Kneubühl Sie faszinieren in Farbe, Form und Ausdruck, die Werke des vor zehn Jahren verstorbenen GeGessler. «Es sind Bilder, deren Bildsprache deutlich, klar und ausstrahlend ist», hält Dr. Hanspeter Zürcher anlässlich der Vernissage zur Ausstellung fest. Mit seiner prägnanten Würdigung von Leben und Schaffen des Ottenbacher Künstlers sowie seinen Ausführungen zu den zurzeit in der reformierten Kirche Unterstrass gezeigten Bildern bereicherte der Kunsthistoriker und Pfarrer die Ausstellungseröffnung, die exakt am zehnten Todestag von GeGessler stattfand. Zürcher ergänzte: «Der am 6. März 1924 in Zürich geborene und am 11. April 2012 verstorbene GeGe arbeitete nach einer ganz eigenen künstlerischen Philosophie: Er hat die Leinwände für seine Bilder eigenhändig Ausstellung GeGessler: Im Innenraum der Zürcher Stadtkirche Unterstrass korrespondieren GeGes Bilder prächtig gespannt und vorbereitet, seine Farben, mit den Glasfenstern von Franz Opitz. (Bild zvg.) die seinen Bildern die bekannte und besondere Leuchtkraft geben, selber einigen Wochen unvermittelt erreicht seiner Begabung, zu ihm selbst. Im die Ausstellung «Leuchtkraft der gerieben und selbst die Bilderrahmen haben, hat der Künstler immer wieder Innenraum der Kirche treten diese Bilder Farben» in der reformierten Stadtzimmerte er über grosse Strecken nachgespürt.» Es ist, wie alle Bilder von zudem in den Dialog mit den Kirchen- zürcher Kirche Unterstrass an der selber.» Musikalisch begleitet wurde die GeGe, ein engagiertes Werk, welches an fenstern, die vom Obfelder Künstler Turnerstrasse 47 besuchen – sie ist bis Vernissage von Kiyomi Higaki am Aussagekraft und Aktualität nichts Franz Karl Opitz gestaltet wurden. 4. Juni jeweils Dienstag bis Samstag Klavier und Viorel Alexandru am eingebüsst hat. Dazu gehört auch das Die Ausstellung in der Kirche Unter- von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Kontrabass. im Kirchenraum gezeigte Bild aus strass bestätigt auch, dass GeGessler zu GeGes Palermo-Zyklus, das die dortige keiner Zeit künstlerisch mit dem grossen «Leuchtkraft der Farben», Ausstellung GeGessler, weitläufige Gruftanlage unter dem Strom geschwommen ist. Er hatte seine 11. April bis 4. Juni, Dienstag bis Samstag 11 bis 18 GeGes Werk hat an Relevanz und Kapuzinerkloster thematisiert und methodischen Paradigmen, seine eigene Uhr, Kirche Unterstrass, Turnerstrasse 47, Zürich. Aktualität nichts eingebüsst geradezu frappant an gegenwärtige gestalterische Aussage, die aber nie ohne Sichtbarkeit und Evidenzen blieb. Er Die in der bekannten Querkirche an der Bilder aus Mariupol erinnern. Turnerstrasse 47 in Zürich gezeigten 35, verfolgte den Weg des Weder-Noch mit 10. Mai: Geführter Rundgang Beharrlichkeit und richtete dabei seine teils grossformatigen Ölgemälde sind Eine spannende Reise durch Zeit sowohl im Eingangsbereich, als auch in Aufmerksamkeit auch immer wieder auf «Leuchtkraft der Farben», die und Raum Ausstellung von Ölgemälden des deren Innenraum sowie im grossen Saal malerische Fragestellungen. im Untergeschoss (rollstuhlgängig) – Die in der Kirche Unterstrass gezeigten GeGes Werke sind aber gleichsam Ottenbacher Kunstmalers GeGessler hier vor allem Bilder von Sizilien und Werke bestechen durch künstlerische keine «anstrengende» Kunst für den in der reformierten Stadtzürcher den liparischen Inseln – ausgestellt. In Schaffenskraft, bildnerische Gestaltungs- Betrachter, denn die figurativen Kompo- Kirche Unterstrass an der Turnerseinen Erläuterungen verwies Hans- elemente, Pinselduktus und die Kompo- sitionen, die durch geometrische strasse 47, bietet auch ein peter Zürcher unter anderem auf das sition der Farben, die GeGe so bemer- Elemente und flächigen Farbauftrag Programm an besonderen grosse Triptychon zwischen den kenswert wie evident beherrscht und strukturiert sind, offenbaren jederzeit Anlässen: Am Dienstag, 10. Mai, Kirchenfenstern, das 1956 letztmals damit Bilder von besonderem Charakter illustrative Souveränität. Für den 18 Uhr, gibt Katharina Gessler ausgestellt wurde: «Es ist Bewegung, hat und einer eigenen ätherischen Anmut Betrachter werden sie zur bezaubernden Einblicke ins Schaffen von GeGessSchwung und bringt Befreiung. Mit sei- erschaffen hat. Sie atmen eine ungeheu- Begegnung, und so hinterlassen sie ler. Am Dienstag, 24. Mai, 19.30 nem Farbenspiel regt es zum Zwie- re Emotionalität aus, bezaubern so sehr, entsprechend tiefe wie prächtige Uhr, tritt im Werktagsgottesdienst gespräch an und löst so aus der Starre dass meist zunächst nur Verwunderung Eindrücke. So gestaltet sich die Aus- (Pfr. Roland Wuillemin) der oder vom Schrecken des Krieges, wie da ist, die sich langsam sammeln muss, stellung «Leuchtkraft der Farben» zu Saxofonist Harry White musikalisch ihn GeGe im Bild ‹Prolog› im Eingangs- bis sie zu erkennen beginnt und zur einer strahlenden Reise durch Zeit und in den Dialog mit dem Werk von bereich zeigt, zu dem er durch den Bewunderung wird. Formen und Farben Raum, was sich auch in der stilistischen GeGe und am Freitag, 3. Juni, 18 Uhr, beschliesst die Finissage Ungarnaufstand von 1956 inspiriert geben GeGes Werken Seele, die – einmal Variabilität der Bilder ausdrückt. wurde. Den Fragen von Liebe und Tod, erkannt – ein Schlüssel wird zum künstMan sollte sich die grossartige die sehenswerte Ausstellung. (Red) von Krieg und Frieden, die uns alle vor lerischen Wesen dieses Mannes, zu Gelegenheit nicht entgehen lassen und

Trendfahrzeuge: Was ist erlaubt? Laufend gibt es neue Funund Trendfahrzeuge. Der Gesetzgeber reagiert darauf mit immer neuen Vorschriften. «Wer darf was wo?», fragen sich nun viele. Die Antworten auf diese Frage liefert die Stadtpolizei Affoltern heute Donnerstag, 21. April. Die Stadtpolizei Affoltern stellt in letzter Zeit eine Zunahme von sogenannten Fun- und Trendfahrzeugen auf öffentlichen Verkehrsflächen fest. In diesem Zusammenhang ergeben sich Fragen zur Ausrüstung, Sicherheit und zu den gesetzlichen Bestimmungen. Wo darf man ein Airwheel oder ein E-Trottinet benutzen? Brauche ich für ein E-Bike einen Führerausweis? Besteht beim Lenken eines Segways eine Helmtragpflicht? Ab wann dürfen Kinder mit dem Velo auf der Strasse fahren? Wann darf ich mit dem Velo das Trottoir benützen? Solche oder ähnliche Fragen beschäftigen die Bevölkerung. Heute Donnerstag, 21. April, beantwortet die Stadtpolizei Affoltern von 10 bis 14 Uhr auf dem Parkplatz bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) in Affoltern diese und weitere Fragen. Die Stadtpolizei Affoltern ist zuständig für über 31 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Sie erfüllt mit elf uniformierten Polizistinnen und Polizisten die polizeiliche Grundversorgung für die Stadt Affoltern und die Gemeinden Hausen, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden. Die Stadtpolizei Affoltern ist in der Regel von Montag bis Samstag, von 6.30 bis 23 Uhr, und am Sonntag, von 14 bis 23 Uhr im Einsatz – am Wochenende (Freitag- und Samstagnacht) zusätzlich bis 3.30 Uhr. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

Dorfkreuzung wird zum Kreisel Am 25. April 2022 startet das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt mit den Bauarbeiten in Merenschwand. Die Kantonstrasse wird saniert, der Knoten zu einem Kreisel umgebaut und der Dorfbach offen gelegt. Die Bauarbeiten sind in fünf Phasen eingeteilt und dauern voraussichtlich bis in den Sommer 2023. In einer ersten Phase wird der Verkehr einspurig mittels Lichtsignalanlage geregelt. Für die Hauptarbeiten an der Bremgartenstrasse und Luzernstrasse wird diese ab 23. Mai bis Mitte November 2022 für den Verkehr gesperrt. Umleitungen werden signalisiert. (red.)

ANZEIGE

TR ÄUMEN STO REN - BO U TI Q U E .C H 0800 88 00 66 ISEN B ERGST R A SSE 8 8913 OT TEN BAC H

STAUNEN S IN CE

SO N N EN - W E T TER R - SICHT SCH UT Z

7

1947


WAS? WER?

SPEZIALISTEN IN IHRER NÄHE AUF EIN

Den geschätzten Inserenten ein herzliches Dankeschön. Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 1 Sport & Fun

Homöopathie

Golf einmal ausprobieren? Gratis-Stunde für Nichtgolfer! Montag, 25. April – Freitag, 29. April 2022 jeden Abend von 17.00–18.00 und 18.00–19.00 Uhr Kommen Sie für eine Stunde vorbei und probieren Sie Golf mit einem unserer 5 Golflehrer aus. Montag, 25. April Dienstag, 26. April Mittwoch, 27. April Donnerstag, 28. April Freitag, 29. April

mit Lucky Suleiman mit Ole Pedersen mit Simon Grunwell mit Yves Nicollier mit Peter McVeigh

Golfschläger und Bälle stehen Ihnen vor Ort gratis zur Verfügung.

Keine Anmeldung erforderlich. Wir freuen uns auf Sie. Ihr Albis-Golf-Team

info@albis-golf.ch ¦ www.albis-golf.ch Moosstrasse 7 8907 Wettswill ¦ 044 700 02 89

Restaurant

Treuhand

Firmenessen, Geburtstagsfeier, Vereinsanlass?

Restaurant

Kurier & Take Away

Gutbürgerliche Schweizer Küche div.

Spezialitäten

ge Günsti enüs m s g Mitta

• Kalbssteak Armagnac • Propino-Spiess vom Grill • Surf & Turf • Exquisites Fleisch auf heissem Stein • Riesen-Wienerschnitzel • Schweinssteak Walliser Art • Lammrückenfilet in Rotweinjus • Rindsfilet Stroganoff • Feine Burgers • 30 versch. Pizzas usw. Beni & Team heissen Sie willkommen!

www.propinopizza.ch

Restaurant Propino Pizza ∙ Affolternstrasse 5 ∙ 8908 Hedingen Tel. Restaurant: 044 761 89 08 ∙ Tel. Take Away: 044 884 89 08

Schmetterlingsservice Wir sind für Sie da: Wegbegleitung/Haushaltshilfe

24h-Service

Unterstützung/Begleitung: • Arztbesuche • Behördengänge • Einkäufe / Fahrten • Haushaltshilfe • Kochen • Spaziergänge • Betreuung • Nachtwache (Sitzwache)

!mpuls Tre hand

Checkliste

Mitglied TREUHAND|SUISSE

Haben Sie genug vom Papierkrieg? Wir übernehmen für Sie die Erstellung Ihrer Steuererklärung, zeigen Ihnen Optimierungsmöglichkeiten auf und dies bereits ab CHF 180.00 inkl. 7.7% MWST. Auf Wunsch stellen wir Ihnen kostenlos einen persönlichen Cloud-Ordner zur Verfügung. So haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihre Steuerdaten und eine Papierablage erübrigt sich. Wir freuen uns auf Ihren Auftrag! Impuls Treuhand GmbH|Zürichstrasse 135|8910 Affoltern am Albis +41 44 515 77 00|www.impuls-treuhand.ch|info@impuls-treuhand.ch

Günstig werben? kaspar.koechli@chmedia.ch 058 200 57 14, 079 682 37 61

Zögern Sie nicht, rufen Sie uns einfach an: Telefon 043 466 80 71

Schmetterlings-Service • Bernadette Muff & Team Chamstrasse 15 • 8934 Knonau • schmetterlingsservice@gmail.com

Beleuchtungen

Blumen

Der Sommer kann kommen! Wir haben eine grosse Auswahl an wunderschönem Sommerflor

www.unverbluemt.ch Bahnhofstr. 12 · 8932 Mettmenstetten · Tel. 043 466 81 51 ww


R? WO? ?

INEN BLICK

am 13. Mai 2022. Interessiert?

Liegenschaftsverwaltung

Kaspar Köchli Copyright/Promotion/Verkauf/Layout Tel. 058 200 57 14, 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Coiffeur Optiker

h rem a J 7- biläu Ju

Ihr Spezialist in Affoltern, gerne sind wir für Sie da!

Tel. 043 817 14 15 | info@coiffeur-lilo.ch

Auf der Suche nach einer Verwaltung? Wir kümmern uns um Ihr Haus, mit viel Know-How, Leidenschaa und dem richhgen Fingerspitzengefühl. Stockwerkeigentum und Mietliegenschaaen.

Oder auch ohne Voranmeldung

(Preisanpassungen ab 1.4.22)

Coiffeur Lilo GmbH | Innere Grundstr. 3 | 8910 Affoltern a.A. | 043 817 14 15

Treuhand

Baltrusch Immobilien ist das kleine, aber feine Segelboot. Im Vergleich zum grossen Öltanker sind wir schnell, wendig und flexibel von A nach B unterwegs. Die Liegenschaasverwaltung in Ihrer Region. Chapfstrasse 10 8906 Bonsteeen Tel. 044 557 93 10 info@baltrusch.ch www.baltrusch.ch

Obere bahnhOfstrasse 5 POstfach 528 8910 affOltern am albis telefOn: 044 761 65 23 fax: 044 761 80 23 e-mail: mOser@treuhand-affOltern.ch Web: WWW.treuhand-affOltern.ch

Kanalunterhalt

RABATT

10% Rabatt

vom 1. bis 30. April 2022

Alle Korrekturbrillen

& Gläser %

OFF

Auch Gleitsicht!

Beim Kauf einer kompletten Brille!

Gilt nicht für Hugo Boss, Dior, Ray Ban, Evil Eye und Silhouette-Fassungen!

GRATIS!

+ Sonnenbrille

Beim Kauf einer kompletten Brille!

Affoltern am Albis Muri / AG Villmergen / Wohlen Web / E-Mail

Betpurstrasse 9 | Tel. 043 / 541 02 09 Bahnhofstrasse 10 | Tel. 056 / 664 53 66 Mitteldorfstrasse 2 | Tel. 056 / 610 78 88 www.myoptix.ch | info@myoptix.ch

Hausdienstleistungen

Fusspflegepraxis

Verkehrsschulung

VKU Kurse

Bevorstehende ehende Kurse Start Montag Start Montag

Motorradkurse Start Samstag Start Samstag Nothilfekurse

Start

25.04.2022 17:30 h 09.05.2022 19:15 h

23.04.2022 14.05.2022 29.04.2022 & 20.05.2022

Gratis : Gutscheine von CHF 150.00: Fahrlektion, VKUHefte, Theorie nach Abschluss des Nothilfekurses!!! Obstgartenstrasse 3 / 8910 Affoltern a. A. / 044 500 50 80 Weitere Kurse und Anmeldungen unter : www.learnpool.ch

Informationen über die einzelnen Mitglieder von Learnpool, finden Sie unter learnpool.ch / team

Der Frühling beschwingt unsere Herzen, lässt Kleider und Schuhe wieder bunter und leichter werden. Die Füsse wollen umsorgt werden. Warum sich jetzt nicht ein «Rund-um-Wohlfühlpaket» gönnen?

Kennen Sie meine Praxis an der Oberen Bahnhofstrasse 5 in Affoltern am Albis?

Wie könnte so eine Wohlfühlbehandlung aussehen? Lehnen Sie sich zurück und lassen sich verwöhnen in meiner Oase. Neben der Fusspflege gehören auch entspannende Fussreflexzonenmassagen, Maniküren, klassische Teil- und Ganzkörper-Massagen zu meinem Angebot. Darf ich mich vorstellen? Im Februar 2019 zog ich mit meiner Praxis nach Affoltern an Albis um und ich freue mich, Sie in den hell durchleuchteten, freundlichen Räumen behandeln zu dürfen. Ich übe meinen Beruf mit Herz und Seele aus und bin glücklich, wenn meine Kundinnen und Kunden die Praxis mit einem entspannten Lächeln verlassen. Ihr Wohlbefinden spielt bei mir eine wichtige Rolle. Wenn Ihnen Ihre Gesundheit und Entspannung ebenso kostbar sind vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter Tel. 079 485 01 05.

Neukundinnen und Neukunden, welche dieses Inserat in meine Praxis mitbringen, erhalten einen 10%-Rabatt!

Fusspflegepraxis Jeannette Pasinelli · Med. Fusspflegerin · Dipl. Fussreflexzonen-Therapeutin · Klassische Körper-Massage · Maniküre Obere Bahnhofstr. 5, 8910 Affoltern a.A. Tel. 079 485 01 05 www.fusspflegepraxis-knonaueramt.ch info@fusspflegepraxis-knonaueramt.ch

✂

Fahrschule

Ich lasse Ihre Füsse tanzen


10

Bezirk Affoltern

Donnerstag, 21. April 2022

«Viele Tiere sterben wegen des Kriegs» Victoria Kopelent-Zinyk hat ein Herz für Tiere – von der Schweiz aus koordiniert sie Hilfe Die in Affoltern lebende Ukrainerin Victoria KopelentZinyk setzt sich, zusammen mit der Tierschutzorganisation NetAP, für Tiere in ihrem Heimatland ein.

studium wollte ich aber die Welt entdecken und bin dann nach Barcelona gegangen. Auch dort habe ich mich für den Tierschutz eingesetzt. Im Gegensatz zur Schweiz gibt es in Spanien leider viele Strassenhunde. Als Kind habe ich auch mit dem Gedanken gespielt, Veterinärmedizin zu studieren, da ich ein sehr grosses Herz für Tiere habe.

«Anzeiger»: Frau Kopelent-Zinyk, Sie arbeiten in einem 50%-Bürojob und daneben engagieren Sie sich im Tierschutz. Wie viel Zeit nimmt das für Sie in Anspruch? Victoria Kopelent-Zinyk: Für NetAP koordiniere ich derzeit verschiedene Aufgaben, was die finanzielle Unterstützung von Tierheimen und Tierschützern in der Ukraine betrifft. Vor dem Krieg habe ich rund sieben Tage pro Halbjahr für die Organisation gearbeitet. Momentan sind es mehrere Stunden am Tag. Da ich sowohl Ukrainisch als auch Russisch spreche, habe ich die Möglichkeit, auch Hilfesuchende zu erreichen, die mangels Sprachkenntnissen kaum Hilfe aus dem Westen finden würden.

Welche Aufgaben übernehmen Sie bei NetAP? NetAP engagiert sich in der Schweiz vor allem gegen das Katzenelend. In den Wintermonaten gibt es jedes Wochenende Kastrationstage, an denen herrenlose Katzen und Katzen von Bauernhöfen kastriert werden. Es werden zwischen 50 und 100 Tiere an so einem Tag eingefangen, untersucht, geimpft, kastriert und markiert. An solchen Tagen helfe ich mit. In der Schweiz gibt es ein grosses Katzenelend, auch wenn nur die wenigsten Leute darüber Bescheid wissen. In Ihrem Heimatland herrscht seit mehr als einem Monat Krieg. Was bedeutet das für die Tiere? Es sterben leider viele Tiere wegen des Kriegs. Dazu kommt, dass es schwierig ist, Futter und Medikamente zu besorgen, da es in manchen Gebieten der Ukraine gefährlich ist, das Haus überhaupt zu verlassen.

Wie sind Sie zu NetAP gekommen? Ich bin 2017 in die Schweiz gekommen und arbeite seit 2020 als Freiwillige für NetAP. Damals habe ich nach etwas gesucht, wo ich mich ehrenamtlich einsetzen kann. Über eine Facebook-Gruppe bin ich dann auf NetAP gestossen und habe die Präsidentin und Gründerin Esther Geisser kontaktiert. So ist die Freiwilligenarbeit schliesslich entstanden. Wo haben Sie denn zuvor gelebt? Ursprünglich stamme ich aus der Westukraine. Nach meinem Geologie-

Der Kriegsausbruch muss ein grosser Schock gewesen sein für Sie. Ja, das war es. Nach dem Schock wurde mir aber klar, dass ich etwas machen muss, um irgendwie zu helfen.

Victoria Kopelent-Zinyk mit ihren beiden Katzen. (Bild zvg.)

ANZEIGE

BRING DEN FRÜHLING NACH AFFOLTERN.

0 v o r h e r 3 .5

0 v o r h e r 3 .5

1.95

2.

75

Universal-Blumenerde torffrei 40 l

Geranie

Stehend oder hängend, Topf Ø 12 cm. Art.-Nr. 3163482

Aff f oltern am Albis

OBI Bau- und Heimwerkermarkt

Art.-Nr. 5220363

Moosbachstrasse 13 8910 Afffoltern am Albis Telefon +41 (0)58 563 42 00 Montag–Freitag 9–20 Uhr Samstag 8–18 Uhr

Gültig: 21.04. – 30.04.2022 Angebot gültig solange Vorrat. Preise und technische Angaben vorbehältlich evtl. Druckfehler bzw. Irrtümer. Preise ohne Dekorationsmaterial. Selbstabholpreise inkl. MwSt. und vorgezogener Recyclinggebühr vRG.

OBI.ch

Auch um aus diesem Ohnmachtsgefühl herauszukommen. Wie können sich Freiwillige bei NetAP einsetzen? In der Schweiz sind wir vor allem gegen das Katzenelend im Einsatz. Dafür braucht es Freiwillige mit eigenem Auto, Geduld, Zeit und der Bereitschaft, sich an Vorgaben zu halten. Wir organisieren aber auch Einsätze auf Lebenshöfen und unterstützen solche bei Tätigkeiten, die im Alltag oft keinen Platz finden. Es gibt auch unzählige weitere Möglichkeiten zu helfen, mit Backen, Nähen oder bei Standaktionen mitwirken. Auf der Website findet man dazu ganz viele Infos. Interview Laura Hohler

ZUR SACHE Über die Organisation «NetAP» NetAP (Network for Animal Protection) ist eine international tätige Tierschutzorganisation, die vor allem durch die umfangreichen Kastrationsprogramme bekannt wurde. Momentan engagiert sich NetAP auch für Tiere in und aus der Ukraine und ist dafür auch mit einem Tierarzt an der Grenze in Siret, Rumänien, vertreten. Weitere Informationen auf www.netap.ch/de/.


Bezirk Affoltern GESUNDHEITS-KOMPASS

Carmen Kissling, Leiterin PalliativStation.

Patientenverfügung: Vorausplanung, die hilft In der nationalen Gesundheitspolitik und Förderung von Palliative Care ist vorausschauende Gesundheitsplanung ein wichtiges Element. So lassen sich selbstbestimmte Entscheidungen zu Notfällen und zum Lebensende verbindlich festhalten. Seit dem neuen Erwachsenenschutzrecht von 2013 sind Festlegungen in einer Patientenverfügung gesetzlich verankert und damit für Ärztinnen und Ärzte verbindlich. Eine Patientenverfügung (ACP) dient dazu, selbst über medizinische Behandlungen zu entscheiden und festzulegen, wie man betreut und begleitet werden möchte, wenn man sich dazu nicht äussern kann. Die Festlegungen gelten erst im Zustand der Urteilsunfähigkeit und nur so lange, bis man wieder selber entscheiden kann. Die Ärzteschaft nimmt nie auf Entscheidungen in einer Patientenverfügung Bezug, wenn die Patientin oder der Patient wach und entscheidungsfähig ist. Diese Patientenverfügung wird ausschliesslich in Kombination mit einer qualifizierten Beratung und Begleitung erstellt und abgegeben. Im Rahmen der Beratungsgespräche werden verfügende Personen darin unterstützt, ihre Wünsche, Erwartungen und Lebensziele zu beschreiben und die Wertvorstellungen in Worte zu fassen. Diese Beschreibungen helfen den Angehörigen im Falle einer Urteilsunfähigkeit, Entscheidungen im Sinne der Patientinnen und Patienten treffen zu können. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der eigenen Einstellung zu Leben und Tod erleben viele Menschen als sehr sinnstiftend. Die Patientenverfügung hilft, Wünsche für oder gegen eine Behandlung im Notfall und am Lebensende zu formulieren. In diesem Sinne vorgesorgt zu haben, reduziert den Stress aller Beteiligten erheblich, wenn eine kritische Situation eintritt. Die ACP-Beratung kann von Gesunden oder Erkrankten jeder Altersstufe in Anspruch genommen werden. Für Palliativpatientinnen und -patienten sind Notfallpläne besonders wichtig. Die meisten Notfallsituationen sind vorhersehbar. Deshalb wird für Patientinnen und Patienten, die zu Hause betreut werden, ein Notfallplan erstellt. Mit dem Notfallplan sind auch die Reservemedikamente zu Hause hinterlegt, damit es nicht zu einer Notfalleinweisung kommen muss, wenn keine Einweisung in ein Spital erwünscht ist. Bei aller Vorausschau bleibt zu beachten, dass Advanced Care Planning als langer Prozess gedacht ist. Dies trägt Veränderungen des Lebens Rechnung: Nicht nur unser Gesundheitszustand verändert sich, sondern auch die eigene Einstellung zu Einschränkungen und Belastungen. Schon einmal über eine Patientenverfügung nachgedacht? Im «Gesundheitskompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 0447142668 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

ANZEIGE

Da für alle.

Jetzt Gönner werden: rega.ch/goenner

Donnerstag, 21. April 2022

11

Hilfe und Informationen für ukrainische Flüchtlinge Anlaufstelle in der Region Säuliamt für die vom Krieg vertriebenen Familien Im Bezirk Affoltern sind inzwischen mindestens 155 ukrainische Geflüchtete gemeldet. Neben Hilfestellung bei Fragen benötigen sie auch Unterstützung bei alltäglichen Problemen. Der Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung und nicht zuletzt auch mit geflüchteten Mitbürgern wird sehr geschätzt. von martin mullis In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein «CommunityLinks Switzerland» und in Abstimmung mit «Integration Hedingen» organisiert das Familienzentrum Bezirk Affoltern nun eine regelmässige Gelegenheit für einen Austausch in einem ungezwungenen und gemütlichen Rahmen. Unverbindlich und kostenlos können Fragen gestellt und Probleme behandelt werden. So erhalten geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer auch die Möglichkeit, sich mit der einheimischen Bevölkerung auszutauschen. Ab dem 14. April wird das Familienzentrum an der Zürichstrasse 136 in Affoltern jeden Donnerstagmorgen von 9 bis 11 Uhr als Treffpunkt dienen. Mithilfe von Dolmetschenden und Fachleuten soll bei Kaffee und Kuchen die Vernetzung im Gastland gefördert werden. Am vergangenen Montagmorgen fand im zweiten Stock des Familienzentrums ein symbolischer Startschuss für das Hilfsprojekt statt. Anwesend waren Mitglieder des Vereins Familienzentrum, der «Integration Hedingen» sowie von «CommunityLinks Switzerland».

Im Austausch (von links): Michelle Furter, Betriebsleiterin des Familienzentrums, Rebekka Haller, «Integration Hedingen», Kelly G. Fitzgerald, «CommunityLinks», Vorstandsmitglied Familienzentrum, Maud Keller mit Sohn Yoann, Ruslana und ihre Mutter Tatjana sowie ihre Gastmutter Francesca. (Bild Martin Mullis) Tatjana: «In der Schweiz ist es sicher und sehr sauber» Auch Tatjana und ihre Tochter Ruslana, die ebenfalls aus der Ukraine in die Schweiz geflüchtet sind, sassen im Familienzentrum in Affoltern am Tisch. Sie leben seit dem 31. März bei einer Gastfamilie in Hedingen, welche sie über Facebook bereits seit einiger Zeit kannten. Beide Frauen fühlen sich sehr

wohl in der Schweiz und obwohl sie momentan nicht wissen, was in ihrer eigenen Heimat genau passiert, verspüren sie kein Heimweh. Mutter Tatjana versichert gegenüber dem «Anzeiger», dass sie seit jeher eine grosse Affinität zur deutschen Sprache und auch zur Schweiz verspüre. Hier empfinde sie aber auch Sicherheit. Ihr grösster Wunsch sei es nun, die deutsche Sprache noch besser zu

lernen, hier so bald wie möglich eine Stelle zu finden und damit in der Schweiz ein völlig neues Leben aufzubauen. Die beteiligten Personen der genannten Organisationen und Vereine hoffen, dass der wöchentliche Kaffeemorgen für ukrainische Flüchtlinge jeden Alters in Affoltern bald in der ganzen Region bekannt ist und rege genutzt wird.

«Grümpel und Gulasch» Erfolgreicher Aktionstag am Samstag, 9. April, in Stallikon Über 200 Personen – darunter etwa ein Drittel Schulkinder – beteiligten sich an der Stalliker «Flurputzete», die wieder unter dem Motto «Es suubers Dorf für alli» stand. Etwa 350 Kilogramm in der Natur liegen gebliebene Kleinabfälle konnten an diesem Tag eingesammelt und fachgerecht entsorgt werden. Der Sturm ist gerade erst und zum Glück noch rechtzeitig vorbeigezogen, als sich die Stallikerinnen und Stalliker am Samstagmorgen im Werkhof für die Teilnahme am Aktionstag «Grümpel & Gulasch» versammelten. Organisiert wurde der Anlass in diesem Jahr durch den Viehwirtschaftsverein Stallikon (Stalliker Landwirtinnen und Landwirte) sowie von der Gemeinde Stallikon. Bisher hatte der Gemeindeverein den Anlass jahrelang gemeinsam mit der Gemeinde erfolgreich durchgeführt und nun in neue Hände übergeben. Aufgeteilt in zehn Gruppen und ausgerüstet mit Leuchtweste und Abfallsack wurde das gesamte Gemeindegebiet durchstreift und von den herumliegenden Abfällen befreit. Der kurze Schneefall am Morgen früh sorgte für winterliche Bedingungen in den etwas höher gelegenen Rayons, was die Abfallsuche erschwerte. Doch dank der von den Stalliker Landwirtinnen und Landwirten frisch gestrichenen Sandwiches als Zwischenverpf legung, sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Elan und neuer Energie weiter. Spektakuläre Funde wie aufgebrochene

Tresore oder ganze Abfalldeponien blieben an dieser Aktion zum Glück aus. Erfreulicherweise war auch im Vergleich zur letzten Aktion die eingesammelte Abfallmenge erneut geringer. Wie von René Baumann, Präsident des Wirtschaftsvereins Stallikon, dargelegt, stellen weiterhin die entlang der Hauptstrasse weggeworfenen Abfälle ein grosses Problem dar. Diese landen vor allem auf Wiesen und Weiden und gelangen so in die Mägen der Nutztiere, wo sie erhebliche innere Verletzungen verursachen. Deshalb werden die Bewohnerinnen und Bewohner von Stallikon, aber auch die Pendler gebeten, den Abfall artgerecht zu entsorgen.

Wohlverdientes Gulasch Gegen Mittag versammelten sich die Akteure wieder im Werkhof zum Apéro und zum versprochenen, wohlverdienten Gulasch. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Trudy und Fredy Steck und ihre Küchen- und Servicecrew, die jahrelang für das leibliche Wohl der Teilnehmenden gesorgt haben. Nach dem Mittagessen dankten René Baumann sowie Valérie Battiston, Gemeinderätin und künftige Gemeindepräsidentin, allen Anwesenden für ihren Einsatz und den zahlreichen Sponsoren. Es war ein gelungener Anlass, der einmal mehr für eine saubere Umwelt, spannende Gespräche und neue Bekanntschaften gesorgt hat. Das OK freut sich auf das nächste «Grümpel und Gulasch» 2024 für «es suubers Stallikon». Cyrill Kaiser, Tiefbau-, Umwelt- und Werksekretär Stallikon

Kurze Begrüssung durch Gemeinderätin Valérie Battiston, bevor es losgeht.

Die Teilnehmenden beim verdienten Gulasch. (Bilder zvg.)


Zur Ergänzung unserer Teams suchen wir einen:

Wir suchen infolge Pensionierung des Stelleninhabers für unser Nutzfahrzeugwerkstatt:

Leiter Ersatzteillager m/w/d

100%

Mettmenstetten ZH liegt auf der Sonnenseite der Albiskette, ist zentral gelegen zwischen Zürich, Zug und Luzern und mit den ÖV gut erschlossen. In unserer attraktiven Gemeinde leben heute gut 5600 Menschen, die auf eine moderne Infrastruktur und ein aktives Vereinsleben zählen dürfen. Die Gemeindeverwaltung ist modern und kundenorientiert ausgerichtet. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab 1. August 2022 oder nach Vereinbarung eine engagierte und kommunikativ versierte Person, welche als

Sachbearbeiter/in Einwohnerkontrolle/Sekretariat (60 %)

Wir sind ein Familienunternehmen in der 3. Generation und führen die Markevertretungen von Scania, Renault-Trucks und Fiat Professional.

eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe in einem dynamischen Team übernehmen will.

Ihr Profil: - Eine techn. Ausbildung im Fahrzeuggewerbe mit kaufmännischem Sachverstand - Berufserfahrung in einem ET-Lager im Autogewerbe - Gute EDV-Kenntnisse, mit Vorteil auf Stieger- und Automaster-SW - Engagement und Freude am Umgang mit Kunden und Kollegen - Spass an selbständiger und verantwortungsbewusster Arbeit

Zu Ihren Hauptaufgaben gehören: • Fremdenpolizeiliche und melderechtliche Aufgaben • Selbständige Betreuung der Gemeindewebsite • Beratung der Kunden am Schalter und Telefon • Unterstützung bei der Vor- und Nachbearbeitung der Gemeinderatssitzungen • Unterstützung bei Wahlen und Abstimmungen • Diverse Kanzlei- und Sekretariatstätigkeiten • Spezial-/Zusatzaufgaben je nach Eignung und Absprache möglich

Wir bieten Ihnen: - Vielseitige Aufgaben in einem engagierten und jungen Team - Dauerstelle mit viel Eigenverantwortung - Mitarbeitervergünstigungen, gratis Parkplatz und tolle Team-Events - Offene Kommunikation und Entfaltungsmöglichkeiten Für weiter Informationen steht Ihnen Jonas Haab oder Robert Graf zur Verfügung. Bewerbungen bitte per Mail: jonas.haab@grafauto.ch

Karl Graf Automobile AG 8932 Mettmenstetten Tel. 043 466 70 00

Wir wünschen uns von Ihnen folgendes Profil: • Kaufmännische Ausbildung bei einer Gemeindeverwaltung mit Berufserfahrung im Fachbereich Einwohnerkontrolle • Vorzugsweise Erfahrung mit Verwaltungssoftware innosolv • Belastbare Persönlichkeit mit Durchsetzungsvermögen und Freude am Publikumskontakt • Rasche Auffassungsgabe und vernetztes Denken • Zuverlässige, selbständige und genaue Arbeitsweise • Gute Fremdsprachen- sowie EDV-Kenntnisse (Word, Excel) • Teamfähigkeit und Offenheit für unterschiedliche Gesprächskulturen Wir bieten Ihnen: • Eine interessante und vielseitige Tätigkeit • Einen Arbeitsplatz mit moderner Infrastruktur • Fortschrittliche Arbeitsbedingungen • Ein motiviertes Verwaltungsteam mit kundenorientierter Verwaltungskultur • Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten • Sehr gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichem Verkehr

Werkstattleiter 100 % Übernehmen Sie die Leitung eines motivierten Teams mit 10 Mitarbeitenden. Weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite. Wir freuen uns, Sie persönlich kennenzulernen! FOBA AG | Friedgrabenstasse 21 | 8907 Wettswil Tel. 044 701 90 00 | info@foba.ch | www.foba.ch

Buffet / Food Runner Wir suchen auf 1. Mai oder nach Vereinbarung über die Sommersaison bis Ende Oktober eine belastbare Persönlichkeit als Teammitarbeiter am Buffet w/m 100 % Kontakt: Klaus Imhof Restaurant Reussbrücke Muristrasse 32 8913 Ottenbach Telefon 044 760 11 61 info@reussbruecke.ch

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Freiwillige für den Betreuungsdienst in der Kinder-Reha Schweiz

Ihre elektronischen Bewerbungsunterlagen (maximal zwei PDF-Dokumente) schicken Sie bitte bis am 6. Mai 2022 der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten (gemeinde@mettmenstetten.ch). Der Abteilungsleiter Dienste, Dominik Pfefferli, steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung, 044 767 90 27. Unter www.mettmenstetten.ch finden Sie den Stellenbeschrieb und weitere Informationen zu unserer Gemeinde.

Erstelle kostenlos dein persönliches Bewerbungsvideo QR-Code scannen und loslegen

Familien entlasten, Auszeit schenken Schenken Sie Kindern unbeschwerte Stunden und entlasten Sie Familien in schwierigen Situationen. Wir suchen Freiwillige, die unsere kleinen und grossen Patienten:innen in der Kinder-Reha Schweiz in Affoltern am Albis besuchen. Mit gemeinsamen Spielen, Geschichten erzählen, nach draussen gehen oder einfach zusammen Zeit verbringen schenken die Freiwilligen den Kindern und Jugendlichen Aufmerksamkeit und unbeschwerte Stunden. Wohnen Sie in der Region und haben Zeit? Wir bieten eine sinnvolle Aufgabe inmitten eines pulsierenden und wertschätzenden Reha-Betriebes an schönster Lage. Eine gute Einführung in Ihre neue Aufgabe ist selbstverständlich. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Aladdin-Stiftung, Nathalie Beuttner und Karin Häberling, Pfingstweidstrasse 10, 8005 Zürich, T 044 350 44 34, aladdin@stiftung.ch, www.aladdin-stiftung.ch

Auf Beginn des Schuljahres 2022/2023 suchen wir an der Sekundarschule Affoltern a. A./Aeugst a. A. zwei motivierte Persönlichkeiten

Fachlehrperson Englisch (50 % – 100 %) an unseren BC2 Klassen und an der 3. Sek im Wahlfach. Pensum erweiterbar mit den Fächern RKE, WAH, BS, NT, MI und Gm.

Fachlehrperson Waldpädagogik (ab 35 %) für den Waldunterricht (10 Lektionen) in allen Abteilungen der 1. Sek. Pensum erweiterbar mit den Fächern NT, RKE, WAH, BS, MI und Gm in verschiedenen Jahrgängen. Das ausführliche Inserat ist unter www.osa.ch aufgeschaltet. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: Sekundarschule Affoltern a. A./Aeugst a. A.: schulverwaltung@osa.ch

Wir suchen für unsere Nutzfahrzeugwerkstatt:

Lastwagenmechaniker m/w/d

100%

Tag der offenen Türe

Wir sind ein Familienunternehmen in der 3. Generation und führen die Markenvertretungen von Scania, Renault-Trucks und Fiat Professional.

renoviertes Einfamilienhaus im Zentrum von Mettmenstetten

Ihr Profil: - Abgeschlossene Ausbildung als Lastwagen-, Baumaschinen- oder Landmaschinenmechaniker - Idealerweise Berufserfahrung auf unseren Hausmarken - Teamplayer mit Eigenverantwortung und Selbständigkeit - Führerausweis C und eventuell E

Auf vier Stockwerke verteilt bietet diese frisch renovierte Haushälfte ein loft-ähnliches Wohnen mit einem klar strukturierten Grundriss. Besichtigung: Samstag, 23. April, 10 – 13 Uhr Zürichstrasse 17, Mettmenstetten

Wir bieten Ihnen: - Vielseitige Tätigkeit in einem engagierten und jungen Team - Weiterbildungen und Besuche von Kursen - Mitarbeitervergünstigungen, gratis Parkplatz und tolle Team-Events - Offene Kommunikation und Entfaltungsmöglichkeiten Für weiter Informationen steht Ihnen Jonas Haab oder Robert Graf zur Verfügung. Bewerbungen bitte per Mail: jonas.haab@grafauto.ch

Karl Graf Automobile AG 8932 Mettmenstetten Tel. 043 466 70 00

Hegglin Group AG, Ruth Schmid sr@hegglingroup.ch, 076 442 95 87

Jetzt spenden! PK 80-8274-9

Hallööchen Wir sind Ihre Spezialisten für sämtliche sanitären Einrichtungen und installieren alles, was irgendwie mit Wasser in Verbindung kommt.

Zusätzliche

20% Rabatt auf die Nettopreise aller Geräte* W.R. Bernhard Wettswil AG

044 / 700 25 25 *exkl. High End Portfolio


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 21. April 2022

13

Die Gesichter der Welt Ausstellung von Porträts, gemalt von Nathania Krüsi Im Rahmen ihres Abschlussprojektes an der Sek Mettmenstetten malte Nathania Krüsi Porträts von Menschen aus aller Welt. Sie erzählen alle eine Geschichte, die Betrachtenden können sich diese Geschichten beim Besuch im Gasthaus zum weissen Rössli selbst ausdenken.

Für ihre Porträts liess sie sich von Menschen im Umfeld, beispielsweise von ihrem Grosi, aber auch von Fotos aus Magazinen inspirieren. Die Gesichter sind farbig, die grossen Bilder mit Acryl und Neocolor, die kleinen mit Filzund Farbstiften gemalt – und vor allem sind sie erstaunlich ausdrucksstark. «Jedes Gesicht hat eine eigene Geschichte», erklärt sie. «Was machte die Person, wer ist sie und warum fühlt sie sich so?»

von regula zellweger Nathania Krüsi ist 16 Jahre alt und sie weiss, was sie will. Sie wollte als Abschlussprojekt der 3. Sek Mettmenstetten zehn Bilder malen und sie öffentlich ausstellen – mit allem Drum und Dran: mit professionellen Flyern, festlicher Vernissage, gut besuchtem Ausstellungsort und einer Ausstellungsdauer von mehreren Wochen. Nathania Krüsi hat alle ihre Ziele erreicht. Dabei bekam sie viel Unterstützung. Die Basis ist ihr Elternhaus: Ihr Vater zeichnet professionell Comics und ihre Schwester hat ein Studium in Film-Animation abgeschlossen. Ihre Mutter bereitete den reichhaltigen Apéro für die Vernissage zu. Künstlerisch inspiriert und begleitet wurde sie durch René Sutter, dessen Porträts sie im vergangenen Herbst an einer Kunstausstellung in Zug entdeckt hatte. Von der Sek Mettmenstetten stand ihr die Fachlehrerin Elena Oswald zur Seite.

Klare Berufsziele

Am Anfang stand das Porträt der mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Dazu inspirieren liess sich Nathania Krüsi vom Schweizer Maler René Sutter. (Bild Regula Zellweger) Ausdrucksstarke Porträts Besonders dankbar ist Nathania Krüsi der Wirtin des Gasthauses zum weissen Rössli in Mettmenstetten, Vreni Spinner. Sie stellte die Wände der Rössli-Beiz unter folgenden Bedingungen zur Verfügung: Nathania musste

eine Kurzbiografie schreiben und diese zu den Porträtbildern aufhängen und anlässlich der Vernissage am 16. April eine Rede halten. Die Sek-Schülerin kann sich nicht nur gestalterisch, sondern auch mit Worten gut ausdrücken: «Ich zeichne schon, seit ich einen Stift halten kann. Mit der Zeit

habe ich gemerkt, dass es meine Art ist, wie ich mich ausdrücken kann.» Sie erzählt, dass sie sich seit Monaten intensiv mit dem menschlichen Gesicht befasse. Sie zitierte in ihrer Rede ihren Vater: «Wir brauchen keine Waffe. Wir haben Stift und Papier, um zu zeigen, wenn uns etwas nicht passt.»

Nathania Krüsi wurde gefragt, was «Kunst» für sie sei. Sie musste etwas nachdenken und sagte dann mit Bestimmtheit: «Kunst ist für mich Ausdruck, eine Möglichkeit, alles auszublenden und mich auf das, was vor mir liegt, zu konzentrieren.» Die Sek-Schülerin will in Zukunft auch beruflich gestalterisch arbeiten. Die äusserst anspruchsvolle Aufnahmeprüfung in den Vorkurs der Schule für Gestaltung hat sie nicht bestanden, nun probiert sie es noch an einer zweiten Kunstschule. Die dritte Lösung wäre ein gestalterisches 10. Schuljahr – danach wird sie das Aufnahmeverfahren bestimmt erfolgreich bestehen. Nathania bleibt an ihrem Berufsziel dran, denn sie weiss, was sie will. Die Gesichter der Welt – Kunstausstellung von Nathania Krüsi. Bis 30. April im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten.

FORUM

Projekt Dorfstrasse: Positive Signale

Autofreie Wege in Zwillikon, autofreies Wohnen in Affoltern

Die SP Obfelden hat die Vernehmlassungsantworten des Gemeinderates Obfelden zur Vorstudie Dorfstrasse aufmerksam und mit Interesse gelesen. Wir stellen fest, dass die zahlreichen Rückmeldungen sorgfältig begutachtet worden sind. Viele Anliegen werden jetzt bei den nächsten Arbeitsschritten mit berücksichtigt und noch eingehender geprüft, sei es Tempo30-Strecken oder ein LastwagenDurchfahrtsverbot. Die SP Obfelden bedankt sich beim Gemeinderat und allen Beteiligten für die grosse Arbeit, welche geleistet worden ist. Es ist uns bewusst, dass es nicht einfach ist, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Bei der geplanten Lösung für den Veloverkehr zweifelt die SP Obfelden zwar noch, ob alle Velofahrenden genügend geschützt werden, und ob es attraktiver wird, sich mit dem Velo oder zu Fuss im Dorf zu bewegen. Das jetzt auszuarbeitende Vorprojekt wird es zeigen, auch ob mit der zukünftigen Dorfstrasse die Lebens- und Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert werden kann.

Die Grünen danken dem Stadtrat von Affoltern, dass er ihr Anliegen aufgenommen hat und den Schleichweg von Zwillikon Richtung Ismatt mit einem Fahrverbot für Motorfahrzeuge versehen hat. Nun kann man auf diesen autofreien Wegen wieder angenehm spazieren oder Velo fahren. Vorbei die Zeit, wo man sich mit einem Sprung in den Strassengraben retten musste, wenn Autos – oft mit hoher Geschwindigkeit – vorbeibrausen. Auf dem «AVA Areal» (ehemals Druckerei Schönbächler) ist eine grössere Arealüberbauung mit Wohnungen geplant. Die Autoerschliessung soll über die Betpurstrasse erfolgen. Für den dadurch ausgelösten Mehrverkehr soll gemäss aktuellen Plänen die Betpurstrasse zwischen Betpurhöhe und Centralweg ausgebaut und mit einem Trottoir versehen werden. Wenn das so umgesetzt wird, verpasst man eine Chance. Das Gebiet mitten im Zentrum eignet sich für autoarmes oder auto-

Wir bedauern, dass es für die Anbindung des oberen Dorfteils mit dem Postareal zurzeit keine Lösungen gibt. Wie das Postareal in Zukunft seine angedachte Zentrumsfunktion übernehmen kann, ist noch nicht ersichtlich. Alternativ können wir uns ein Zentrum im Bereich der reformierten Kirche, des Gemeindehauses und dem Jugendtreff vorstellen. Alle Grundstücke in diesem Gebiet gehören der öffentlichen Hand. Dieses Filetstück der Dorfstrasse könnte bei der weiteren Planung der Dorfstrasse ausgeklammert werden, sodass ein Ort der Begegnung und Kultur zwischen Jung und Alt, Restaurant mit Aussenbereich und noch vielem mehr möglich würde. Dafür sollten wir uns Zeit lassen und alle gemeinsam nach guten Ideen suchen. Jetzt bietet sich diese einmalige Chance, welche sich für die meisten von uns Obfelderinnen und Obfeldern kaum ein zweites Mal ergeben wird. SP Obfelden

freies Wohnen in idealer Weise und ist in der Bau- und Zonenordnung BZO entsprechend ausgewiesen. Unsere Forderung: Die Zahl der Autoabstellplätze auf dem neu zu bebauenden AVA-Areal soll so weit begrenzt werden, dass ein Ausbau der Betpurstrasse nicht nötig ist. Hier im Zentrum sollen Leute wohnen, welche zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem ÖV unterwegs sind und keinen Autoverkehr auslösen. Wer ein Auto braucht, soll nicht mitten im Zentrum wohnen und parkieren dürfen. Der Ausbau der Betpurstrasse ist falsch. Sie soll keinen zusätzlichen Verkehr aufnehmen müssen. Sie soll auf dem heutigen Stand belassen, aufgewertet und als Begegnungszone signalisiert werden. Damit könnte die heute bestehende Begegnungszone auf das ganze innere Zentrum ausgeweitet werden. Wir hoffen, dass die Pläne noch nicht so rasch in Beton gegossen werden, neue Ideen noch aufgenommen

werden können und die Erschliessung ohne Strassenausbauten organisiert wird. Thomas Schweizer, Kantonsrat Grüne, Verkehrsplaner, Hedingen

2. Wahlgang am 15. Mai: Vorstellung der Kandidierenden Alle Personen, die anlässlich des zweiten Wahlgangs am 15. Mai für den Gemeinderat oder für das Schulpräsidium kandidieren, haben die Möglichkeit, sich der Wählerschaft im Forum des «Anzeigers» vorzustellen. Der Text (max. 1500 Zeichen, inkl. Leerzeichen) mit Foto kann bis spätestens am Sonntag, 24. April, an redaktion@affolteranzeiger.ch geschickt werden. Über das Publikationsdatum entscheidet die Redaktion. (red.)

ANZEIGE

Soll eine linksradikale Minderheit über uns bestimmen? Die Schweiz ist ein stabiles Land. Politische Extreme haben bei uns wenig Chancen. Deshalb wollen die Linken nun die demokratischen Regeln über den Haufen werfen. Die von den Medien aufgepeitschte «Klimajugend» soll das Zünglein an der Waage spielen. Eine linksradikale Gruppe von Minderjährigen soll mit dem Stimmrechtsalter 16 über den Kanton Zürich bestimmen. Das ist brandgefährlich für unsere Arbeitsplätze, unsere Sicherheit und unseren gesamten Wohlstand! Unehrlich: Die Linken tricksen. Nach dem Stimmrechtsalter 16 wird das Stimmrecht für Ausländer folgen. Dann werden wir bei wichtigen Abstimmungen zum Beispiel über komplexe Staatsverträge fremdbestimmt! Manipulativ: Minderjährige sind leichter beeinflussbar. Diese Beeinflussbarkeit von Jugendlichen wollen die Linken für ihre politische Agenda missbrauchen. Gefährlich: Durch das Stimmrechtsalter 16 könnten die Jugendlichen abstimmen, ohne Staatskunde als Schulstoff je behandelt zu haben. So sind die Minderjährigen anfällig für die Manipulationen der Linken. Das ist gefährlich für unsere Demokratie.

Manipulier Manipuliermasse für die Linken? Am 15. Mai:

Stimmrecht Stimmrechtsalter

16NEIN NEI stimmrechtsalter16 stimmrechtsalter16-nein.ch


14

Forum

Donnerstag, 21. April 2022

Nicht-Hauptverursacher des Artenschwundes Antwort auf den Leserbrief «Diskussion ist nicht absurd», «Anzeiger» vom 14. April. Ich muss Frau Oetiker völlig recht geben. Die biologische, aber auch die konventionelle Landwirtschaft sind nach wie vor auf Insekten angewiesen. Dass anscheinend weniger Insekten als vor Jahren ihre Autoscheiben oder die Scheinwerfergläser verschmieren, mag ebenfalls eine Tatsache sein. Bei doppelt so vielen Fahrzeugen auf den Strassen, irgendwie nachvollziehbar. Nicht nur die Landwirtschaft hat sich in den letzten 25 Jahren verändert, auch das Umfeld, in welchem wir Nahrungsmittel produzieren, ist nicht mehr dasselbe wie in der guten alten Zeit. Die Bauern haben ihren Pflanzenschutzmitteleinsatz in dieser Zeitspanne halbiert, und viele früher erlaubte kritische Substanzen sind seit Jahren in der Schweiz verboten. Die Tierbestände wurden gesenkt, dazu haben die Schweizer Bauern ihre Biodiversitätsförderflächen seit den 90er-Jahren auf über 17 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzflächen ausgedehnt. Übrigens, mehr als die Hälfte dieser Massnahmen auf völlig freiwilliger Basis.

Die Gesellschaft hat sich ebenfalls verändert. Die Einwohnerzahl in unserem Land hat sich in dieser Zeit um fast zwei Millionen erhöht. Die Mobilität des Einzelnen hat sich stark verändert und dies mit einer Verdoppelung der motorisierten Fahrzeuge. Mobilfunk hat flächendeckend Einzug gehalten und die Lichtverschmutzung hat ebenfalls stark zugenommen. In den Privatgärten sind nicht mehr eine vielfältige Blumenpracht und ein Gemüsegarten Hype, sondern Steingärten und englischer Rasen, welcher mit dem Mähroboter gepflegt wird. Man will seine Freizeit nicht mit Gartenarbeit verbringen, sondern zieht es vor, über die Osterferien im Gotthardstau oder in der Warteschlange des Flughafens zu stehen, um einige unbeschwerte Tage im Süden verbringen zu können, derweil die Bauern das Frühlingswetter nutzen, um die anstehenden Feldarbeiten zu erledigen. Liebe Frau Oetiker, sind Sie auch der Meinung, dass die Landwirtschaft und somit die Lebensmittelproduktion bei Weitem nicht der Hauptverursacher des Insektensterbens und somit des Artenschwundes in unserem Land ist? Martin Haab, Mettmenstetten

Sonnenuntergang, fotografiert am Ostersamstag, unter der Linde beim Wasserreservoir in Rifferswil. (Leserbild Jacqueline Ott)

Carl Lutz hat Flunkern nicht nötig «Ich hatte einen Schutzengel», «Anzeiger» vom 8. April. Die enormen Verdienste des mutigen Konsularbeamten Carl Lutz bei der Rettung von Tausenden von Budapester Juden 1944 dürfen nicht vergessen werden. Allerdings handelte Lutz keineswegs allein, sondern zusammen mit einer Gruppe Schweizer Diplomaten und Wirtschaftsvertretern. Die betagte Adoptivtochter von Lutz Agnes Hirschi ergreift verständlicherweise jede Gelegenheit, um ihren Vater nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, so auch in Mettmenstetten. Leider kolportiert Frau Hirschi immer wieder, Carl Lutz sei von Bundesbehörden aufgrund seiner Rettungsaktion gerügt worden und habe zu Lebzeiten keine Würdigung erfahren.

Beides stimmt nicht. Frau Hirschi weiss das auch, sie ist wiederholt darauf hingewiesen worden. Tatsächlich gab es 1945 in Bern eine Administrativuntersuchung über die Tätigkeit der Budapester Gesandtschaft, die ja nun wirklich ausserhalb der Beamtenroutine erfolgt war. Diese Untersuchung resultierte nicht nur in keiner Rüge, sondern in der Feststellung, Lutz und seine Mitarbeiter hätten in jeder Beziehung ehrenhaft gehandelt. Am 6. März 1958 würdigte BGB-Bundesrat Markus Feldmann, Vorsteher des EJPD, in einer Rede vor dem Ständerat die grossen Verdienste von Lutz und zitierte ausführlich aus dessen eigenem Bericht über die Rettungsaktion. In den letzten Jahren vor seiner Pensionierung 1961 leitete

Lutz auf eigenen Wunsch das kleine, heute längst geschlossene Konsulat in Bregenz, ganz in der Nähe seines Appenzeller Hauses. Die Eidgenossenschaft verlieh ihm aber im Sinn einer Ehrung, unser Land kennt ja keine Orden, den Titel eines Generalkonsuls, der sonst Chefs grösserer Vertretungen vorbehalten ist. Als einer, der fast 33 Jahre im diplomatischen Dienst unseres Landes zugebracht hat, kenne ich keinen einzigen anderen Fall, in dem ein Beamter derart geehrt worden wäre, und zwar zu Lebzeiten. Carl Lutz hat es wahrhaftig nicht nötig, dass man seine Biografie umschreibt.

Dr. David Vogelsanger, Botschafter a.D., Kappel

Schweizer Filmkultur wertvoll Als 24-Jähriger zähle ich zur grossen Mehrheit meiner Generation, die regelmässig Netflix konsumiert und lieber Serien und Filme online schaut, als den Fernseher einzuschalten. Ein breites Angebot, meist werbefrei und Verfügbarkeit zu jeder Zeit – es ist klar, weshalb StreamingPlattformen den Unterhaltungsmarkt revolutionierten. Unsere Abogebühren fliessen ins Ausland, werden investiert in amerikanische Serien und Filme, die sich weltweit ausstrahlen lassen. Gelegentlich gibt es erfolgreiche europäische oder asiatische Serien – häufig aus Ländern, die Streaming-Plattformen verpflichte-

Rolf Hurter (links) überreicht dem abtretenden Köbi Geissbühler zum Dank ein Präsent. (Bild zvg.)

25. Generalversammlung der SVP Sektion Rifferswil Am Mittwoch, 13. April, fand die Generalversammlung der Sektion Rifferswil, im Sternen Mettmenstetten statt. Eingeladen waren der Bezirkspräsident David Vogelsanger und Vizepräsident und Kantonsratsanwärter Marc Bochsler. Die Versammlung hatte ein Gründungsmitglied aus dem Vorstand zu verabschieden, das alle Ehren verdient. Köbi Geissbühler war 18 Jahre Präsident und sechs Jahre Kassier der SVP Rifferswil, nebenbei war er zwölf Jahre Gemeindepräsident und in verschiedenen anderen Vereinen aktiv. Der Präsident Rolf Hurter verabschie-

Ein Rotmilan mit Nistmaterial im Schnabel. (Leserbild Albert A. Stahel)

dete ihn mit einem herzlichen Dank für seine geleistete Arbeit, die Mitglieder dankten mit einem kräftigen Applaus. Auch zwei Revisoren, einer mit 14 Jahren, der andere mit 24 Jahren Tätigkeit, wurden mit grossem Applaus verabschiedet. Alle drei Ämter konnten neu besetzt werden, auch der amtierende Präsident Rolf Hurter wurde wiedergewählt. Nach einer Stunde und 15 Minuten konnten die Mitglieder und Gäste der Versammlung zum Apéro übergehen. Rolf Hurter, Präsident SVP Sektion Rifferswil

ten, einen Teil ihres Umsatzes lokal zu investieren. Schweizer Filme und Serien finden sich auf den grossen Plattformen kaum. Seit Kurzem habe ich «Der Bestatter» für mich entdeckt – die einzige (!) Schweizer Serie auf Netflix. Dabei habe ich gemerkt, es macht doch einen grossen Unterschied, ob die Handlung in New York oder im Aargau spielt. Schweizer Produktionen sind nahe an unserer Lebensrealität und stärken Identität und Verbundenheit mit der Schweiz. Ohne gesetzliche Vorgabe bleiben Investitionen in den Schweizer Filmsektor durch StreamingPlattformen aber leider aus. Das Parlament hat nun reagiert – was be-

reits beim TV gilt, soll (etwas abgeschwächt) auch fürs Streaming zählen: 30% europäische Inhalte im Angebot und 4% des Umsatzes für Investitionen in der Schweiz. Im Vergleich zum europäischen Ausland eine moderate Lösung zur Stärkung der heimischen Filmindustrie. Der Bund rechnet mit 18 Millionen Franken pro Jahr, die in der Schweiz bleiben würden. Mit dieser Investitionspflicht können Netflix und Co. sogar Gewinne erzielen – und die Schweizer Kundschaft würde es ihnen danken. Dominic Täubert, Affoltern Co-Präsident Junge EVP CH

Kaum jemand verzichtet auf Parteinahme Antwort auf diverse Leserbriefe zum Thema «Parteilose». Der Schreibende wurde schon oft als Parteisoldat bezeichnet. Interessant dabei ist, es waren immer Parteilose, Leute die gar nicht wissen können, wie eine politische Partei funktioniert. Der eine dieser Parteilosen schreibt im «Anzeiger» von Parteisoldaten, der andere von der Hauptsache, dass die Gremien funktionieren. Keiner weiss, wie es in den Parteien und in politischen Gremien funktioniert, weil sie nicht dazugehören. Eine reibungslose Zusammenarbeit in Exekutivbehörden hat mit teamfähigen Personen und nichts mit Parteizugehörigkeit zu tun. Es gibt wohl nur eine kleine Minderheit, die in ihrem Leben auf Parteinahme verzichten. Es sind Menschen, die um

sich herum nichts wahrnehmen können. Alle anderen ergreifen bei der geringsten Herausforderung Partei. Sie sind denn auch stimmberechtigt. Es ist darum erstaunlich, dass für politische Aufgaben auf kommunaler Ebene zunehmend Parteilose kandidieren. Haben sie keine Meinung? Warum kandidieren sie dann für ein politisches Amt, in dem man laufend gezwungen wird, sich politisch zu positionieren? Der Wähler möchte wissen, welcher politischen Richtung, ob Frau oder Mann, jemand angehört. Es mag in kleinen überschaubaren Gemeinden ohne politische Parteien kein Problem sein, weil man die Kandidierenden persönlich kennt und einordnen kann. Verachtet der Parteilose direkte Demokratie? Der eigentliche Parteisoldat ist wahrscheinlich der Parteilose. Er ist einziges Mitglied seiner politischen

Überzeugung, er wird als Behördenmitglied auch nicht gezwungen, interne politische Diskussionen neu zu führen, wie das in einer Partei geschieht. Er verachtet damit das Wesen direkter Demokratie. Selbstverständlich hat jede politische Partei eine schwergewichtige Ausrichtung. Als Mitglied einer Partei identifiziert man sich damit. Es gehört aber auch dazu, sich immer wieder um zukünftige, thematische Ausrichtungen, in Parteiversammlungen zusammenzuraufen. Vor allem aber auch den Kontakt mit den parteieigenen Behördenmitgliedern zu pflegen und sich mit ihrer Arbeit und den Abstimmungsvorlagen zu befassen. Parteien schweizerischer Prägung sind ein wesentlicher Teil der direkten Demokratie. Toni Bortoluzzi


Gewerbe

Donnerstag, 21. April 2022

15

VOM DORF ZU DE STADT

«Quintenphysiker»

Fünf jazzbegeisterte Herren treten als «Quintenphysiker» in der Kafimüli Stallikon auf. > Seite 20

Starker Auftritt

An den ZSV-Clubmeisterschaften überzeugte der Skiclub Hausen mit starken Leistungen. >Seite 21

Freizeitrapper

Daniel Fernandez Martinez macht in Albisbrunn eine Metallbaulehre. In der Freizeit rappt er. > Seite 27

In allen Vasen blüht es bunt Woher die Blumen in unseren Läden kommen Erdbeeren aus Spanien, Bananen aus Kolumbien, Salat aus der Schweiz: Bei Früchten und Gemüse muss die Herkunft im Laden für die Konsumentinnen und Konsumenten ersichtlich sein. Bei Blumen hingegen ist die Deklaration oft nicht ganz eindeutig, da Geschäfte ihre Blumen meist an Börsen kaufen und diese wiederum, je nach Konzept, die Ware aus aller Herren Ländern beziehen. von nepita Santiago Wer momentan über Land spaziert, sieht es allenthalben spriessen und blühen. Tulpen und Osterglocken auf Selbstpflückfeldern, Pfingstrosen, die mehr oder weniger zaghaft ihre noch eingerollten Blätter ans Licht recken und dort langsam entfalten, in Gärten, Ranunkeln in allen Farben in der Gärtnerei. Hier dräut es also saisonal und regional. Doch woher beziehen die Blumenläden ihre Pflanzen? Da sind die Konzepte sehr unterschiedlich. Den einen ist es wichtig, das ganze Jahr über ein möglichst grosses Schnittblumensortiment anbieten zu können, andere wiederum legen mehr Wert auf einheimische Produktion. Sabrina Schmid, Inhaberin von «Blumenwerk» in Riffers-

wil sagt: «Meine Blumen stammen zum grössten Teil aus Schweizer Produktion. Natürlich muss ich, je nach Saison, zwei, drei Sachen auch aus ausländischer Produktion dazukaufen.» Ihre Ware kauft Schmid an Blumenbörsen und sie begrüsst es sehr, dass das Inlandsortiment stetig zunimmt. Sie freut sich darüber, dass der Kauf mit einer netten Geste der Gärtnerei belohnt wird. Auf dem Einwickelpapier stehe: «Danke für den Kauf von Schweizer Blumen», dazu die Telefonnummer der anbauenden Gärtnerei. Den Kunden im Laden sei die Herkunft der Pflanzen mehr oder weniger wichtig, aber wenn sie unbedingt eine bestimmte Blume wollen, dann spielten weder Herkunft noch Saisonalität eine Rolle, beobachtet Schmid und auf Vorbestellung besorgt sie selbstverständlich alles, was das Blumenherz begehrt. Anina Caprez von himmelblau, blumen&meer aus Birmensdorf kauft täglich frühmorgens ihre Blumen an der Blumenbörse und bestellt aber auch im Webshop. «Gute Qualität, saisonales Angebot von Schweizer Produzenten und Fairtrade sind mir sehr wichtig.»

Aus Holland – und doch nicht aus Holland Mit dem Einkauf um fünf Uhr morgens ist es für die Geschäftsinhaberinnen natürlich noch nicht getan. Die florale Pracht will nun im Laden auch ansprechend präsentiert und zu Sträussen,

Wer ganz sicher Blumen aus saisonaler Schweizer Produktion will, kauft sie auf Selbstpflückfeldern oder im Blumengeschäft des Vertrauens. (Bild Nepita Santiago) Gestecken und Gebinden verarbeitet sein. Gefragt nach Lieblingsblumen der Kundinnen und Kunden, können beide Floristinnen keine eindeutige Antwort geben. Caprez und Schmid beobachten, dass momentan vorwiegend Frühlingshaftes gekauft und dass es natürlich auch eine Preisfrage ist, ob im Fachgeschäft oder beim Grossverteiler gekauft werde. Bis nun Blumen vom Feld oder Treibhaus bei der Kundschaft in der Vase stehen, gehen sie manchmal durch viele Hände und haben oft schon eine lange Reise hinter sich. Auch wenn eine Gärtnerei nur wenige Kilometer vom Blumengeschäft entfernt ist, liefert die

ihre Waren meist an eine Börse und nicht an einzelne Läden. Das wäre viel zu aufwendig. Und wer an der Börse einkauft, ersteht, je nach Ausrichtung der Börse, meist Blühendes aus Holland. Aber nicht alles, was aus Holland kommt, wird auch in Holland angebaut, sondern aus der ganzen Welt bezogen. So ist es für Konsumentinnen oder Konsumenten nicht immer ganz einfach, nachzuvollziehen, wo ihre Blume das Licht der Welt erblickte.

Nur jede zehnte Blume von hier Anders bei der Blumenbörse Schweiz: «Wir sind eine Genossenschaft von rund

70 Gärtnereien und knapp 80 Prozent des Saisonfloors und 30 bis 40 Prozent der Schnittblumen stammen aus einheimischer Produktion», sagt Pascal Speck, Leiter Verkauf/Marketing dieser Börse. Aber auch sie kaufen an der Börse in Holland dazu, achten dabei jedoch darauf, dass das meiste tatsächlich auch dort angebaut werde. Bei ihrer Kundschaft beobachtet Speck, dass die Herkunft der Pflanzen wichtiger geworden sei, ebenso wie die Nachhaltigkeit, dass also vermehrt in Bioqualität produziert und insektenfreundliche Pflanzen angebaut werden. Auch seien nicht mehr nur die eher steifen, klassischen Bouquets, sondern locker gesteckte, mit weniger Grün, mehr Blumen und natürlich Wirkendem wie Gräser, Ähren und Halme gefragt. Gesamtschweizerisch bewegt sich der Anteil der einheimisch produzierten Pflanzen im Fachhandel und beim Grossverteiler noch immer nur bei gut zehn Prozent. Da bestünde also noch Spielraum zu mehr Nachhaltigkeit – auch in der Blumenvase.

Serie Läden Im Säuliamt gibt es noch kleine, eigenständige Geschäfte. Doch woher beziehen sie die Waren? Ein nicht repräsentativer Blick hinter die Kulissen bei verschiedenen Branchen.

Wenn innere Widerstände blockieren Tendenz in der Ambivalenz Wir nennen uns «Homo sapiens», wissender Mensch – doch wissen tun wir nicht immer. Man fühlt sich oft als «Homo ambivalens», als widersprüchlicher Mensch. Das innere Hin- und Hergerissensein, Ambivalenzen, sind ein natürlicher Teil der psychischen Realität – und nicht immer angenehm. von regula zellweger Es ist selten still im Kopf. Innere Dialoge sind das permanente Betriebsgeräusch des Hirns. Man wird sie nicht los, die Widersprüchlichkeit der Gefühle, Gedanken und Wünsche – und das Ringen um eine klare Entscheidung. Es beginnt gleich beim Aufwachen. Man sortiert sich, handelt mit sich den Tagesablauf ab – und entscheidet sich laufend für dieses und jenes. Als ob dies leichtfallen würde. Wahrscheinlich muss man so viel mit sich selbst sprechen, weil – noch schlimmer als beim alten Goethe, der lediglich zwei Seelen in der Brust fühlte – sich oft mehrere um die Vorherrschaft streiten.

Oszillieren zwischen Extremen Wie würde es klingen, wenn man das Geschnatter im eigenen Kopf hörbar machen könnte? Ein glockenreiner Ton,

eine klare Melodie, angenehme Harmonien? Wahrscheinlich nicht. Es würde wohl eher wie ein Orchester beim Stimmen tönen. Man fühlt sich im Berufs- wie im Privatleben oft so, als würde man zwischen zwei Polen oszillieren und wie eine Kugel in einem Flipperkasten hin und her sausen. Sich grundsätzlich Gedanken zu machen zu Tendenzen in Ambivalenzen, hilft bei der Erhöhung der aktuellen Lebenszufriedenheit. Entscheidet man sich dafür, einzigartig zu sein, oder will man zur Masse gehören? Will man generell im zukünftigen Alltag Ruhe und Stille oder Action und Bewegung? Will man Einfachheit, Schlichtheit oder Besitz und Luxus? Will man Stabilität oder Wandel? Will man mehr Nähe zu Menschen oder mehr Distanz? Will man langfristige Sinnfindung oder kurzfristige Lustbefriedigung? Will man Dienst am Nächsten, für andere da sein – oder endlich für sich schauen? Will man Abhängigkeit und Geborgenheit oder Freiheit und Abenteuer? Meist möchte man beides, aber das geht manchmal nicht gleichzeitig.

Blockaden Geprägt hat den Begriff «Ambivalenz» 1910 der Schweizer Psychiater Eugen Bleuler, Direktor am Burghölzli. Er setzte das Kunstwort «Ambivalenz» aus dem lateinischen «ambo» für «beide» und

«valens» für «gelten» zusammen. Ambivalenzen kann man sich bildlich so vorstellen: Man hat das Gefühl, als würden am Körper befestigte Gummiseile einen in alle Richtungen gleichzeitig ziehen. Will man vorwärtsgehen, auf sein Ziel zu, braucht es viel Kraft – und immer wieder schnellt es einen zurück auf die Ausgangslage. Wohin soll man den ersten Schritt tun, wenn es einen in verschiedene Richtungen zieht? Es gibt meist unzählige Möglichkeiten und ein einziges Ja bedeutet hundert Nein. Da bleibt man einfach stehen – passiv, unzufrieden. Wenn man trotz mangelnder Klarheit aktiv in eine falsche Richtung losmarschiert, meldet sich Widerstand. Widerstand ist positiv, denn er regt zum Denken an und bringt wertvolle Informationen zur Kurskorrektur – und unterstützt eine bewusste Entscheidung.

Ja, aber, eigentlich Ambivalenzen kennen viele im Berufsleben – beginnend mit der Berufswahl bis zur Gestaltung des Austrittes aus dem Erwerbsleben. Beruflich mehr Verantwortung übernehmen oder dem Familienleben mehr Gewicht geben? Eine Weiterbildung anpacken und sich leicht überfordern oder keine Weiterbildung machen und beruflich stagnieren? Im Fluss des Arbeitslebens treibt man häufig rückwärts, wenn man sich nicht fortbildet. Ambivalenzen blockie-

ren. Wer dauernd «ja, aber» und «eigentlich …» sagt – deutliche Hinweise auf Ambivalenzen – kommt zu keinem Entscheid. Und vergisst, dass kein Entscheid auch ein Entscheid ist.

Umgang mit Ambivalenzen Zuerst gilt es zu realisieren, dass eine Ambivalenz bewusst oder halb bewusst das Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst. Die Kräfte, die auf unterschiedliche Gefühle, Ziele, Befindlichkeiten hindernd einwirken, sollen benannt werden. Beispielsweise der Teil, der mehr Sicherheit will, und der Teil, der mehr Veränderungen wünscht. Die Begriffe schreibt man auf ein Papier. In einem ersten Schritt wertschätzt man beide Teile. Der Teil «Sicherheit» will beispielsweise vor Überforderung oder einem Misserfolg schützen, der Teil «Veränderung» will die Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und zu einem bunteren Leben beitragen. Beide Teile wollen etwas für – und nicht gegen einen. Man legt die Blätter auf den Boden oder auf zwei Stühle. Nun stellt man sich abwechslungsweise auf ein Papier und argumentiert lösungsorientiert aus der Position des genannten Teils. Man verhandelt so lange, bis man einen Kompromiss gefunden hat, bei dem beide Teile berücksichtigt sind. Kompromisse sind meist unumgänglich. Ambivalenzen bieten Wahlmöglichkeiten. Wahlmöglichkeiten sind ein

Geschenk, das man wertschätzen soll – auch wenn Entscheiden anstrengend sein kann. Wer keine Wahlmöglichkeiten hat, steht unter Zwang – wer will das schon? Um bei Ambivalenzen mit sich ins Reine zu kommen, kann man zur Entscheidungsfindung auch das Gespräch mit Vertrauenspersonen suchen – soll sich den Entscheid aber nicht abnehmen lassen. Im Bereich der Laufbahngestaltung findet man beispielsweise unter viamia. ch für Personen über 40 die Möglichkeit einer unentgeltlichen Standortbestimmung. Das Projekt ist eine Initiative von Bund und Kantonen. Es lohnt sich, nicht in Ambivalenzen zu erstarren, sondern sie zu nutzen, um mehr über die eigenen Wünsche und Ziele zu erfahren.

Serie Arbeitswelt von Regula Zellweger, dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und Laufbahnberaterin, Buchautorin. Bisher: 2021: Arbeitszufriedenheit, 8.10.; PortfolioLebensstil, 15.10.; Burn-out vorbeugen, 19.10.; Übergänge, 2.11.; Resilienz, 16.11.; Entschieden, 26.11.; Krisenmanagement, 7.12.; Erwartungen, 21.12.; Fremdsprachen, 31.12.; 2022: Coping-Strategien, 7.1.; Berufliche Mission, 25.1.; Weiterbildung, 1.2.; Biografiearbeit, 8.2.; Yes-Butter – Why-Notter, 11.2.; Change Management, 18.2.; Neuerfindung der Unternehmenskultur, 11.3.; Demografie, 18.3.; Identifikation, 25.3.; Kompetenzen, 29.3.; Gehen oder bleiben, 8.4.


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Heilsarmee Affoltern a. A.

Sonntag, 24. April 9.30 Regional-Gottesdienst – Schlagergottesdienst in Rifferswil Für Mitfahrgelegenheit bitte melden bei Regula Tedaldi 079 632 23 04 (bis Samstagabend)

Samstag, 23. April 17.30 Gottesdienst

Wiesenstrasse 10 Sonntag, 24. April Kein Gottesdienst (Freier Sonntag)

Freitag, 29. April 14.30 Erzählcafé im Pfarrhaus Mettmenstetten Thema: «Als ich von zuhause auszog»

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Bonstetten

Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch

Sonntag, 24. April 10.00 Regional-Gottesdienst in Affoltern mit Pfr. Th. Müller. Anschl. Kirchenkaffee

Ref. Kirche Aeugst

www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 24. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfr. Thomas Müller 17.00 Sonntagsmusik mit Viswas Orler, Kirche Aeugst Mittwoch, 27. April 14.00 Botanik-Spaziergang mit Ruth Hess, Treffpunkt vis-à-vis Rest. Eichhörnchen, Picnic mitnehmen Donnerstag, 28. April 12.00 Mittagessen Generation 60+, es kochen Ruth Blaser und Trudy Baer Anmeldung bis am Montag bei claudia.tschuor@ ref-knonaueramt.ch, 079 543 09 39

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 24. April 9.30 Oberämtler Schlager-Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Christian Wermbter und dem «Duo Kiss».

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 24. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche

Ref. Kirche Affoltern am Albis Sonntag, 24. April 10.00 Gottesdienst Pfr. Thomas Müller Dienstag, 26. April 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal 14.30 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Wöschhüsli Mittwoch, 27. April 12.15 Oase – Besinnung über Mittag Pfrn. Bettina Bartels Freitag, 29. April 14.30 Erzählcafé «Kleider machen Leute» im Pfarrhauskeller Mettmenstetten

Sonntag, 24. April 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche «Imaginäre Volksmusik» Babinsky Wood Strings Vincent Millioud / Violine Ambrosius Huber / Cello Lenz Huber / Doublebass Martin Medimorec / Percussion, Marimba Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei. Kollekte. Donnerstag, 28. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 24. April Gottesdienstbesuch in einer anderen Kirchgemeinde

Freitag, 22. April 18.30 Phönix-Treff 19.00 concerto piccolo mit Orgel- und Klaviermusik in der Kirche Samstag, 23. April 17.00 Vesper mit Pfrn. Eva Eiderbrant in der Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 22. April 19.00 Gottesdienst am Freitagabend «Kirche Ottenbach lädt ein» Pfrn. Elisabeth Armingeon Gast Doris Habegger, Kirchenpflege www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 24. April 9.30 Schlager-Gottesdienst zum Thema «Freundschaft» mit den grössten Hits der Gruppe ABBA, Pfarrer Christian Wermbter, Schlagerduo Kiss

Sonntag, 24. April 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Mittwoch, 27. April 9.30 Baby/Kids-Song Donnerstag – 28. April 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. April 15.00 Novene mit Barmherzigkeitsrosenkranz Sonntag, 24. April 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe 15.00 Novene mit Barmherzigkeitsrosenkranz Dienstag, 26. April 19.30 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 23. April 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. April 9.30 Eucharistiefeier mit Generalvikar Luis Varandas Orgel: Roman Deuber Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 24. April 10.00 Gottesdienst «Hoffnungsvoll – weil er wieder kommt» Mehr unter www.sunntig.ch

Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten www.kirche-stallikon-wettswil.ch

FRISCHE BETTWAREN

Besuchen Sie unseren Bettwaren-Shop und profitieren Sie von hochwertigen Schweizer Bettwaren mit bis zu 60% Rabatt! Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich beraten.

Öffnungszeiten Mittwoch – Freitag 13 –18 Uhr Samstag 10 –16 Uhr

SO STREAMT DIE SCHWEIZ.

*Preis bezieht sich auf das Abomodell «Premium».

Donnerstag, 28. April 20.00 Gemeindeabend Thema: Vorsorgeauftrag/ Testament www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

11.10 Abendmahlsversammlung

Sonntag, 24. April 10.30 Eucharistiefeier

AKTUELL

Albis Bettwarenfabrik AG alte Obfelderstrasse 69 CH-8910 Affoltern am Albis www.albis.ch

Mittwoch, 27. April 13.30–Plauschnachmittag 17.00 in den für Jung und Alt, gemeinsames Basteln und Werken, Kaffee und Kuchen, mehr Infos auf der Homepage Anmelden bis 25. April 2022: plauschnammi@gmx.ch

10.00 Klassenzeit

www.kath-affoltern.ch

Donnerstag, 28. April 14.30 Kafi-Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Sonntag, 24. April 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht

Sonntagsgottesdienste

www.ref-knonaueramt.ch

Sonntag, 24. April 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfarrer Otto Kuttler Taufe von Leonie Bühl aus Stallikon Musik: Zhanel Messaadi

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Je t z t

5.90 CHF /

ab

Mt *


Veranstaltungen

Donnerstag, 21. April 2022

Eine Kultur des Velos etablieren

Die bunte Welt der Geschlechter

Ausstellungsbesuch im Stapferhaus Das Lenzburger Stapferhaus lädt mit der Ausstellung «Geschlecht jetzt entdecken» zu einer faszinierenden Erkundung ein.

Velofahrt Nr. 5 durch Hausen am 30. April Am Samstag, 30. April, ab 14 Uhr, findet in Hausen die nächste GrünFahrt statt. Kein Verkehrsmittel ist umweltfreundlicher als das Velo. Velofahren macht Spass und ist eine sehr gute Alternative zum Auto. Wäre, wenn die Velo-Infrastruktur im Säuliamt durchgehend, logisch, sicher und kindertauglich ausgebaut wäre. Um die Tauglichkeit, die Schönheiten und Merkwürdigkeiten des Velonetzes in Hausen zu erkunden, organisieren die Grünen des Bezirks Affoltern eine Velotour für Krethi und Plethi, Kind und Kegel, Alt und Jung, Alltags- und Sonntagsvelofahrerinnen und -velofahrer. In gemütlichem Tempo wird im Verbund gefahren. Unterwegs wird an verschiedenen Orten haltgemacht. Verkehrsplaner und Kantonsrat Thomas Schweizer liefert Hintergrundinformationen und stellt Verbesserungen und mögliche Massnahmen zur Diskussion. In Hausen werden exklusiv auch Fuss- und Schulwege unter die Lupe genommen. Herzlich eingeladen zu den Velotouren sind auch die zuständigen Behörden. Ihnen lassen die Grünen nach der Tour ein Schreiben zukommen, in dem Mängel benannt und Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden, mit der Aufforderung, die Lösungen zeitnah anzugehen. Mit guten Velowegen unterstützen die

In Hausen darf in Wohnquartieren immer noch 50 km/h gefahren werden wie hier auf dem Zugang zur Schule. (Bild zvg.) Behörden die Bevölkerung, selbst etwas zum Klimaschutz beizutragen. Die Route dauert rund zwei Stunden und führt vom Postplatz via Schule, Albisbrunn zum Weisbrod-Areal und zurück zum Postplatz und ist familientauglich. Unterwegs wird eine Erfrischung offeriert. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die GrünFahrt findet bei jeder Witterung statt, bitte entsprechend ausrüsten. Eine Überraschung aus dem Emmer-Laden wartet auf Teilnehmende. Die Fahrt soll auch ein klares Zeichen im Hinblick auf die Abstimmung

Babinsky Wood Strings in der Kappeler Klosterkirche «Imaginäre Volksmusik», so lautet der Titel des nächsten «Musik und Wort»-Anlasses im Kloster Kappel am 24. April. Streicher, die grooven, frei über Harmonien spielen und dabei den agilen klassischen Streichorchesterklang nicht aus den Augen verlieren. Das Quartett spielt hauptsächlich Eigenkompositionen, die das Spektrum zwischen auskomponiert und völlig frei improvisiert abdecken. Lenz Huber (Doublebass), Ambrosius Huber (Cello), Vincent Millioud (Violine) und Urs Wiesner (Perkussion, Marimba)

bedienen sich frei bei den Strömungen unserer Zeit: beim Jazz, bei der Volksmusik aus der Schweiz und ganz Europa, poppig rockigen Klängen und bei der zeitgenössischen Klassik. Dabei entsteht nachvollziehbare Musik mit Bauch, Kopf und Herz, die Traditionen kennt, sich aber nicht an sie gebunden fühlt. Lesungen von Pfr. Volker Bleil ergänzen und begleiten die Musik.

vom 15. Mai setzen. Mit der Verankerung des Klimaschutzes in der Zürcher Kantonsverfassung wird die Reduktion der Klimagase zu einer zentralen öffentlichen Aufgabe für Kanton und Gemeinden erklärt. Marina Gantert, Präsidentin Grüne Bezirk Affoltern GrünFahrt Nr. 5 durch Hausen am 30. April, 14 bis 16 Uhr, Treffpunkt Postplatz. Organisation: Grüne Partei Bezirk Affoltern. Infos auf: www.gruene-zh.ch/aktuell-1.

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, heisst es im ersten Schöpfungsbericht der Bibel. Aber nicht nur, wissen wir heute. Die Welt der Geschlechter ist bunter. Manch einem wird es da auch zu bunt, und manch eine verliert die Orientierung: Wie entsteht eigentlich Geschlecht und wie wird es gelebt? Was macht einen Menschen zur Frau, was zum Mann – und was führt darüber hinaus? Noch bis 22. Mai lädt die Ausstellung «Geschlecht jetzt entdecken» im Stapferhaus Lenzburg zu einer spannenden Entdeckungsreise in eine Welt ein, in der nicht alles rosarot ist und nicht alles hellblau. Für alle, die diese spannende Ausstellung noch nicht gesehen haben, organisiert die Reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt am Samstag, den 7. Mai, einen Ausstellungsbesuch mit dialogischem Rundgang. Auf dem 90-minütigen Rundgang werden die Teilnehmenden von einer Vermittlungsperson begleitet, die zu den Highlights der Ausstellung führt und zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema anregt. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, die Ausstellung noch einmal auf eigene Faust zu erkunden. Die Hinreise nach Lenzburg erfolgt individuell oder mit der Gruppe um 9.10 Uhr ab Bahnhof Affoltern. Treff-

Hereinspaziert in eine Ausstellung, die den Horizont zu Geschlechterfragen erweitert. (Bild Anita Affentranger) punkt beim Stapferhaus Lenzburg ist um 10 Uhr. Der Unkostenbeitrag für Eintritt und geführten Rundgang beträgt 15 Franken, reduziert 10 Franken. Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich bei Pfarrerin Bettina Bartels. Bettina Bartels Ausstellung Gechlecht – Samstag, 7. Mai, Treffpunkt: 9.00 Bahnhof Affoltern/10.00 Stapferhaus Lenzburg. Unkostenbeitrag, exkl. individuelle Fahrkosten: 15.–/10.– Anmeldung: bettina.bartels@refknonaueramt.ch/044 761 60 15.

ANZEIGE

Einladung zur Veranstaltung

Spital Affoltern – Quo vadis.

Kloster Kappel Die Veranstaltung beginnt am 24. April um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Weitere Informationen

2. Mai 2022, 19 Uhr, im Kasinosaal, Affoltern a. A.

unter www.klosterkappel.ch/Tel. 0447648810.

Wie weiter mit dem Spital Affoltern? Der Regierungsrat muss unserem Spital weiterhin eine Existenzgrundlage geben und unseren demokratisch geäusserten Willen respektieren! Es informieren: Stefan Gyseler, Verwaltungsratspräsident des Spitals Dr. Lukas Rist, Spitaldirektor Dr. med. David Koller, Präsident Verein «Ja zum Spital Bezirk Affoltern» Das Quartett Babinsky Wood Strings. (Bild zvg.)

Polit-Prominenz in Bonstetten Die SVP Bonstetten organisiert wieder ein hochkarätiges Polit-Podium. Am Dienstag, 26. April, werden Regierungsrätin Natalie Rickli, Nationalrätin Doris Fiala und Nationalrat Gregor Rutz um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten zu Besuch sein und den Besuchern Red und Antwort stehen. Natalie Rickli (SVP) wird über das Gesundheitswesen im Kanton Zürich informieren und über die bekannt gegebene Spitalliste Auskunft geben. Im Publikum wird Lukas Rist, Direktor des

Spitals Affoltern, über den aktuellen Stand der Verhandlungen berichten. Über das neue Gesetz der Organspenden, (Widerspruchslösung) wird in den Medien sehr emotional berichtet. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Doris Fiala (FDP), pro, und Gregor Rutz (SVP), kontra, die Klingen kreuzen. Nachdem beide Kontrahenten ihre Argumente dargelegt haben, hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Vorstand SVP Bonstetten

17

Im Anschluss werden die Fragen aus dem Publikum beantwortet. Bitte nehmen Sie an dieser Veranstaltung teil und bringen Sie weitere Interessierte mit! Ein voller Saal wird ein starkes Zeichen an die Gesundheitsdirektion senden. Für unsere Gesundheit – für ein starkes Säuliamt


18

MARKTPL ATZ

Donnerstag, 21. April 2022

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Bar betreiben anstatt «Lismer-Kurs» Am 29. April geht in Maschwanden die «Mugge-Bar» auf Die Betreiberinnen der «MuggeBar» in der Gerbi in Maschwanden versuchten sich zum ersten Mal am vergangenen Donnerstag, 14. April, im neu eingerichteten und leicht renovierten Lokal als Barfrauen. Sie hatten dazu als «Generalprobe» Nachbarn, Freunde, die am Umbau mitgeholfen hatten, und Behördenmitglieder eingeladen. Ruth, Caro und Judith sind seit vielen Jahren in lockeren Abständen immer wieder gerne zusammen unterwegs und treffen sich zu «Weiberabenden», wie sie es selbst formulieren. Alle drei sind kürzlich 50 Jahre alt geworden und an solchen «Weiberabenden» kam dies als Thema öfters zur Sprache. Eines Abends besuchten sie die einzige kleine Bar in Maschwanden, wo sie erfuhren, dass der Wirt aufhören wollte und Nachmieter suchte. «Plötzlich fiel bei uns der Räppler», erzählt Ruth frisch und aufgestellt. «Wir sahen uns an und fassten den Entschluss: Wenn andere sich für einen Lismer-Kurs entscheiden, eröffnen wir zusammen eine Bar. Wir sind selber gerne in Gesellschaft, sind offen, locker und cool – warum nicht für uns und andere einen solchen Treffpunkt schaffen?»

Gäste an der Bar viel gelacht und gespannt zugehört. «Unter anderem haben wir uns Gedanken gemacht, wie es wohl wirkt, wenn wir einen Cocktail mixen und den Becher dazu schütteln müssen», lacht Ruth laut heraus. «Wie wirken dabei wohl unsere Oberarme? Schwabbeln die? Oder fällt das niemandem auf?» Zu dritt prusten sie hell auf und die Gäste schmunzeln ebenfalls vergnügt.

«Unsere Gäste sollen locker, aufgestellt und cool wie wir sein»

Kein Strickkurs, sondern Treffpunkt für offene, lockere und coole Gäste – Ruth, Judith und Caro sind startbereit für die «Mugge-Bar» in Maschwanden. (Bild zvg.)

Damit waren die Würfel gefallen; der Mietvertrag mit der Gemeinde war bald unter Dach und Fach, das Mobiliar organisiert und die Umbauarbeiten bereits umrissen. Die Eröffnung war auf Anfang 2020 festgelegt. «Dann kam Corona und legte unsere Barbetreiberinnen-Träume erst mal auf Eis. Wir haben uns darum auch

etwas mehr Zeit für den Umbau gelassen und haben an der Barfachschule in Zürich zwei Kurse besucht. Die waren so spannend und lustig, wir haben viel gelacht, aber auch viel gelernt.» Ruth erzählt und zwinkert dabei, fragt immer mal wieder ihre beiden Mitinhaberinnen nach Details und auch in der Rückblende wird in der Runde der

Die «MuggeBar» befindet sich im Gerbi-Haus in Maschwanden im ehemaligen Keller der Gerberei. Dicke, unbehandelte Mauern und Fensterbogen zeugen noch davon. Nun sind sie mit weisser Farbe und Holzpaneelen versehen, indirekte Beleuchtung, eine geschmackvolle Dekoration und typische Barmöbel sorgen für das entsprechende Ambiente. Die «Mugge-Bar» wird immer und ausschliesslich Freitagabend von 19 bis 24 Uhr geöffnet sein. «Für uns ist alles hier Hobby und wir wünschen uns Gäste, die sind wie wir: Ab 40+, natürlich dürfen sie auch jünger sein, locker, aufgestellt und cool», führt Judith aus. «Wir werden immer mindestens zu zweit hier sein. Unsere Bar hat zwischen 25 und 30 Sitzplätze, so kommen

wir durch», meint sie abschliessend. «Oder wir planen um und passen uns an – wir funktionieren so und wir freuen uns auf unsere Herausforderungen» ergänzt Caro, macht runde Augen und zuckt vergnügt mit den Schultern.

Grosse Eröffnung am 29. April Am Freitag, 29. April, wird die «MuggeBar» ab 18.30 Uhr eröffnet. Das weibliche Dreiergespann hat an diesem Abend ein Fest geplant. Ein Zelt vor dem Eingang, der grosse Saal und ein Pizzastand sollen interessierten Gästen ermöglichen, einen Platz zu ergattern, sich hinsetzen zu können und auch etwas essen, falls ein kleiner Hunger aufkommt. Unterstützt werden die Frauen von Familienmitgliedern und guten Freunden. An einer Wand entdeckt man ein geflügeltes Wort als Dekoration. «Das grösste Glück steckt in den kleinen Dingen des Lebens.» Für die drei zukünftigen Barinhaberinnen scheint diese Weisheit sehr zuzutreffen. Mugge-Bar «Mugge-Bar», im Mehrzweckgebäude Gerbi, Dorfstrasse 24, Maschwanden. Eröffnungsfest, Freitag, 29. April, ab 18.30 Uhr. Sonstige Öffnungszeiten: jeweils freitags ab 19 bis 24 Uhr.

160 Jahre Brauerei Baar Tag der offenen Tür am 30. April in Baar Die Brauerei Baar feiert 160 Jahre Baarer Braukunst und öffnet nach dem Motto «Hereinspaziert» ihre Tore. Die Besucher erwartet ein unterhaltsames Rahmenprogramm rund ums Bier. «Wir sind stolz auf Baarer Brautradition und darauf, nach wie vor unabhängig zu sein», sagt Martin Uster, Geschäftsleiter der Brauerei Baar. Das diesjährige 160-Jahre-Jubiläum veranlasst ihn und sein Team, ihre Tore zu öffnen und die Bevölkerung in die Braustätte einzuladen. Und das ganz pünktlich zum alljährlich national zelebrierten «Tag des Schweizer Bieres» Ende April.

Vielseitiges Programm Am Samstag, 30. April, kann die Produktion der Brauerei Baar von 10 bis 17 Uhr auf eigene Faust erkundet werden (letzter Einlass Rundgang 15.30 Uhr). Heimatliche Braukunst wird präsentiert, so hat der Besucher Gelegenheit, im Sudhaus von der Würze zu kosten oder in laufender Abfüllerei zu

staunen, in welchem Tempo die Flaschen übers Band gehen. Und das Highlight für Kenner: Auch der Gärkeller mit offenen Bottichen ist zugänglich. Daneben gibt es eine Degustation, bei welcher unter fachkundiger Anleitung eines Biersommeliers die Basics des Food-Pairings kennengelernt werden können (Teilnehmerzahl limitiert) und es gibt Livemusik von der Red Garter Dixieland Band, den Dorfspatzen Oberägeri und der Guggenmusik Belcantos. Wurst, Brot und natürlich feines Baarer Bier darf ebenfalls verköstigt werden. Weitere Infos sind auf der Webseite der Brauerei Baar zu finden. Seit Anfang ihres Bestehens ist die Brauerei Baar stark in der hiesigen Bevölkerung verwurzelt. Deshalb schafft die Braui zum Jubiläum gleich zwei Orte, wo diese Verbundenheit sichtbar wird. Einerseits auf der Brauieigenen «Wall of Fame», wo bisher 30 Vereine/Institutionen ihr Bild eingereicht haben. Andererseits mit einer riesigen Jubiläumsfahne, auf welcher Besucher und Besucherinnen des Tags der offenen Tür mit ihrer Unterschrift ein Zeichen der Sympathie setzen

der der Brauerei, die Brüder Michael («Biermichel») und Karl Josef Schmid sowie Karl Martin Steiner taten. Martin Uster führt zusammen mit seinem Vater Kurt Uster das Unternehmen in der 4. beziehungsweise 5. Generation. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums erscheint pünktlich zum Tag der offenen Tür eine Publikation zum 160-jährigen Bestehen der Brauerei. Sie fasst Geschehnisse der letzten 160 Jahre zusammen und gibt einen kurzweiligen, spannenden Einblick in die Verbindung der Brauerei mit der Region. Brauerei Baar Braumeister Urs Rüegg in der Abfüllerei, die am Tag der offenen Tür ebenfalls laufen wird. (Bild zvg.)

Programm 30. April: 10–17 Uhr Brauereibesichtigung (letzter Einlass 15.30 Uhr), 13 Uhr Guggenmusik

können. Bereits getan hat dies Baars Gemeindepräsident Walter Lipp: «Wir sind äusserst stolz, in unserer Gemeinde ein Familienunternehmen zu haben, das derart in der Region verankert ist und seine gesellschaftliche Aufgabe mit viel Engagement wahrnimmt.» Die Fahne wird im Anschluss an den Event während des

gesamten Jubiläumsjahres auf dem Sudhaus der Brauerei über den Dächern von Baar wehen.

Belcantos, 13.30 Uhr Red Garter Dixieland Band, 15.30 Uhr Dorfspatzen Oberägeri. Festplatz mit Bierhumpenkegeln, Fotobox etc. Empfohlen ist die Anreise mit dem ÖV (Haltestelle Brauerei, Baar) oder

Generationenübergreifende Baarer Brautradition Heute wird noch an demselben Standort gebraut, wie es 1862 die Begrün-

die Nutzung der öffentlichen Parkplätze auf dem Spinnereiareal, dem Lättich (Schwimmbad) oder der Schützenstube Wishalde. Genügend Veloparkplätze auf dem Areal der Brauerei. www.brauereibaar.ch. Brauerei Baar, Langgasse 41, Baar.

Ansprechpartner für strategisches Empfehlungsmarketing Die BNI-Unternehmergruppe Albis in Uitikon-Waldegg hat turnusgemäss eine neue Leitung erhalten. Gleichzeitig wechselte die Gruppe ihre Location. Das Unternehmerteam Albis von Business Network International (BNI) ist der erste Ansprechpartner für strategisches Empfehlungsmarketing in der Region. Anzutreffen ist die Gruppe seit März 2022 immer donnerstags von 6.30 Uhr bis 8.30 Uhr im Landgasthof Leuen in Uitikon. Die Gruppe besteht derzeit aus 15 Unternehmerinnen und Unternehmern aus verschiedenen Fachgebieten, die sich wöchentlich treffen,

um nachhaltige Geschäftsbeziehungen zu pflegen. Das neue Führungsteam besteht aus Chapter-Direktor Michel Tschanz, Mitgliederkoordinator Florian Kamm und Schatzmeister Jörg Rothe. Ein Ziel der neuen Führung ist die Besetzung fehlender Fachgebiete innerhalb der Gruppe: So auch in den Bereichen Baumeister, Finanzen, Broker oder Immobilienverwaltung. Zu den Erfolgen des bisherigen Führungsteams unter Direktor Thomas Rüegg gehörten im vergangenen Jahr 65 854 Franken durchschnittlicher Umsatz pro Treffen, hochgerechnet ist somit jeder Platz in der Gruppe pro Jahr 201 266 Franken wert! War dieses Erfolgsergebnis mit viel Arbeit verbun-

den? Dazu sagt Michel Tschanz: «Wer sich bei BNI ambitioniert einbringt, steigert automatisch den eigenen Zuwachs an Kunden. Aktives Netzwerken ist sehr lohnend. Die Umsätze des eigenen Unternehmens werden damit erheblich gesteigert.» Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich gern selbst ein Bild vom Unternehmernetzwerk BNI machen. Sie sind herzlich willkommen im Chapter Albis! Business Network International, Chapter Albis Informationen sowie Meeting- und Anmeldedaten auf https://west.bni.swiss/albis/de-CH/index.

Das neue Führungsteam besteht aus Chapter-Direktor Michel Tschanz, Mitgliederkoordinator Florian Kamm und Schatzmeister Jörg Rothe. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Die nächsten Tage im LaMarotte Domenico Capezzuto Swiss Trio Domenico Capezzuto, Piano; Fridolin Berger, Bass; Hugo Battaglia, Schlagzeug Swing und Italianità: Der versierte Römer Pianist Domenico Capezzuto bietet mit seinem Trio beides zugleich. Das zeigt sich im ebenso subtilen wie temperamentvollen Spiel. Aber auch in der Gestaltung des Repertoires, das nebst Perlen aus dem American Songbook eigene Kompositionen und ausgewählte Canzoni aus unserem südlichen Nachbarland bringt.

Donnerstag, 21. April 2022

«Alice und Hugo – eine sehr gute Kombination!» Im «LaMarotte» gibt es morgen Freitag, 22. April, musikalische und kulinarische Häppchen Der Briefwechsel zwischen Alice Vollenweider und Hugo Loetscher rund ums Kochen und das Leben bringen Graziella Rossi, Helmut Vogel und Daniel Fueter auf die Bühne. Ein paar Fragen an den Musiker.

Musikalische und kulinarische Häppchen

Donnerstag, 21. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken. Reservierung: 044 760 52 62, www.lamarotte.ch.

Kulinaritäten, musikalische und kulinarische Häppchen Mit Daniel Fueter, Graziella Rossi und Helmut Vogel Aus dem Briefwechsel zwischen Alice Vollenweider (1927–2011) und Hugo Loetscher (1929–2009) Während eines Jahres – Mitte der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts – tauschten sich die Romanistin, die gleichzeitig für ihre Kochrezepte berühmt war, und der Romanautor und Essayist über die Kunst des Kochens aus. Im witzigen Dialog öffnet sich der Blick weit über den Tellerrand hinaus: Zahlreiche Verweise auf die Literatur und das gesellschaftliche Leben, Politik und allgemeine Geschichte werden einbezogen. Der Briefwechsel hat an Aktualität und Unterhaltungswert nichts eingebüsst. Graziella Rossi und Helmut Vogel lesen die oftmals angriffigen und immer – nicht nur was Kulinarisches angeht – überraschenden Texte. Die drei verbinden in ihrer Lesung Vortrag, Schlager, Songs, Chansons und Lieder, die mit dem Thema verknüpft sind. Das Spektrum der Komponisten reicht von Schumann über Kurt Weill bis Paul Burkhard. Zu den Textautorinnen gehören Hildegard Knef und Maja Stolle. Passend zu den Musiktiteln werden Häppchen von «La bella polenta» bis zur «Mehlspeis» serviert. Freitag, 22. April, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken. Reservierung: 044 760 52 62, www.lamarotte.ch.

Bringt das Klavier zum Singen: Adrian Frey. (Bild zvg.) Adrian Frey Trio Adrian Frey, Piano; Patrick Sommer, Bass; Tony Renold, Schlagzeug The Nearness Of Dreams: Die Quellen der Inspiration, aus denen die drei Musiker schöpfen, sind höchst unterschiedlicher Art: ein über 750 Jahre altes englisches Lied, ein Klavierstück von Béla Bartók, ein brasilianischer Song von Caetano Veloso, ein Chanson aus der Zeit der französischen Renaissance... Der Pianist Adrian Frey weiss, wie man ein Klavier zum Singen bringen kann. Dazu kommen Tony Renolds dynamische Grooves und sein melodisches Spiel, perfekt ergänzt durch Patrick Sommers warmen Kontrabassklang und seinen aussergewöhnlichen Sinn für Swing und Time. Zusammen erzeugen die drei einen aktuellen TrioSound, in Verbindung mit der JazzpianoTrio-Tradition, aber von heute und jetzt.

Urs Heinz Aerni: Daniel Fueter, Sie präsentieren in Wort und Ton kulinarischen Briefwechsel zweier Menschen, die prägende Spuren in der Schweizer Literaturgeschichte hinterlassen haben. Wie kam es dazu, diese mit Graziella Rossi und Helmut Vogel zusammen anzugehen? Daniel Fueter: Graziella Rossi und Helmut Vogel haben Dutzende von bedeutenden Paaren in Lesungen auf die Bühne gebracht, quer durch die Jahrhunderte literarische und historische Dokumente zum Leben erweckt. Da beide auch mit Chansons und Songs auf sehr gutem Fuss stehen, habe ich mehrere Projekte am Klavier schon begleitet ... Unter anderem über und von Walter Mehring, Klaus und Erika Mann. Wie kamen Sie auf dieses Programm? Als ich im Antiquariat von Othmar Ehrbar an der Universitätsstrasse in Zürich das Büchlein «Kulinaritäten» erstanden hatte, bin ich umgehend bei Graziella und Helmut vorstellig geworden: Sie waren für mich die Idealbesetzung für das Paar, das sich in Briefen zu Kunst und Kultur der Küche ausgetauscht haben. Der KulinaritätenBriefwechsel ist auch deshalb ein Genuss, da sowohl Hugo Loetscher als auch Alice Vollenweider einen sorgfältigen Umgang mit der Sprache pflegen. Die Texte stammen von Alice Vollenweider und Hugo Loetscher. Wie sind Ihre Erinnerungen an die beiden?

Sie regen im «LaMarotte» den geistigen Appetit an: Helmut Vogel (links), Graziella Rossi und Daniel Fueter. (Bild zvg.) Mit Hugo Loetscher war ich befreundet. Spätabends im Zürcher Odeon genoss ich wiederholt während mehrerer Schlummerbecher seinen Witz, sein kosmopolitisches Wissen, seine rhetorische Brillanz. Alice Vollenweider habe ich nie persönlich kennengelernt. Sie ist für mich zuerst die bedeutende Romanistin, die wunderbare Sammlungen italienischer Prosa vorgelegt hat, die als Übersetzerin für viele italienische Autorinnen und Autoren eine sensible, überzeugende Sprache fand. Und von ihren Kochbüchern? Vom Echo, das ihre berühmten Kochbücher ausgelöst haben, wusste ich lange Zeit nichts. Im KulinaritätenBriefwechsel wird klar, was für eine geistreiche und humorvolle Frau sie

war. Alice und Hugo: eine sehr gute Kombination! Die Musik zu diesen Texten deckt ein breites Spektrum ab. Wie darf man sich Ihr Auswahlverfahren für diesen Abend vorstellen? Wir haben versucht, Lieder aus möglichst verschiedenen Genres zu finden, die mit dem Text zu tun haben: Polenta und Spaghetti werden besungen, der Salat ebenso wie Süssigkeiten, in Hoch- und Schweizerdeutsch, Italienisch, Französisch, Englisch. Zwei Dutzend Volkslieder, Kunstlieder, Chansons, Schlager, Songs – mal nur kurz zitiert, mal in voller Länge, mal als Solo, mal duettierend. Wir hatten beim Einstudieren viel Spass.

Während eines Jahres – Mitte der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts – tauschten sich die Romanistin, die gleichzeitig für ihre Kochrezepte berühmt war, und der Romanautor und Essayist über die Kunst des Kochens aus. Im witzigen Dialog öffnet sich der Blick weit über den Tellerrand hinaus: Zahlreiche Verweise auf die Literatur und das gesellschaftliche Leben, Politik und allgemeine Geschichte werden einbezogen. Der Briefwechsel hat an Aktualität und Unterhaltungswert nichts eingebüsst. Graziella Rossi und Helmut Vogel lesen die oftmals angriffigen und immer – nicht nur was Kulinarisches angeht – überraschenden Texte. Die drei verbinden in ihrer Lesung Vortrag, Schlager, Songs, Chansons und Lieder, die mit dem Thema verknüpft sind. Das Spektrum der Komponisten reicht von Schumann über Kurt Weill bis Paul Burkhard. Zu den Textautorinnen gehören Hildegard Knef und Maja Stolle. Passend zu den Musiktiteln werden Häppchen von «Penne all arrabbiata» bis zur «Mehlspeis» serviert.

Kulinaritäten, musikalische und kulinarische Häppchen mit Daniel Fueter, Graziella Rossi und Helmut Vogel. Freitag, 22. April, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken. Reservierung per Telefon: 0447605262

Interview: Urs Heinz Aerni

oder auf www.lamarotte.ch.

Erlebnistage im Güetli

Filme zu spannenden Fragen

Am Wochenende lädt das Lebenshaus Güetli in Rossau zu Erlebnistagen ein.

Wie sehen Jugendliche die Welt und ihre Zukunft? Wie kann Schwarzarbeit in der Schweiz unterbunden werden? Und wie kann eine junge Frau den Todeswunsch ihres Vaters akzeptieren? Auf diese Fragen versuchen die drei nächsten Filme im Kino Mansarde eine Antwort zu finden.

Tomatenanzucht, Blumenpflege, Brotbäckerei, Angus-Mutterkuhhaltung, Raumpflege, Jüngerschaftsschule – das Güetli ist ein Lebenshaus, in dem Leben gehegt und gepflegt wird. Am kommenden Samstag, 23. April, sind die Türen weit geöffnet. Infoposten und Workshops vermitteln interessante Einblicke in Haus und Hof und auch in die Gemüseanpflanzung. Motto: «Wusstest du, dass im Güetli …?» Jung und älter ist die Güetli-Gemeinschaft – Jung und Älter kommen an diesem Tag auf die Rechnung: Sei es, um das Güetli zu entdecken oder um als Familie einen Tag auf dem Land zu verbringen. Für einen Einkauf stehen Blumen, Setzlinge oder BrockiFunde bereit. Für das kulinarische Wohl ist gesorgt, nicht zuletzt durch das tradi-

tionelle Garten-Kafi, das inmitten von Blumen ein besonderes Ambiente bietet. Am Sonntag, 24. April, findet nach einem feinen Buure-Zmorge ein Gottesdienst mit Festprogramm statt. Das Tagesmotto «Aufbruch im Umbruch» passt aktuell zur Lage des Lebenshauses: Generationenwechsel, Umdenken nach Corona, sich immer wieder neu definieren – das sind Themen direkt aus dem Alltag der Güetli-Crew. Bei entspannter Gemeinschaft und dem gemeinsamen Bräteln des mitgebrachten Zmittags wird der Frühlingssonntag auf dem Land ausklingen. Dorothea Keilt Lebenshaus Güetli, Baarerstrasse, Mettmenstetten, Samstag, 23. April, 10–16 Uhr, Tag der offenen Tür (Workshops, Miniflohmarkt, Kinderreiten, Streichelzoo, Hüpfburg, Gartenkafi). Sonntag, 24. April, ab 9.30 Uhr Buure-Zmorge, Festprogramm mit Musik und Gottesdienst zum Thema «Aufbruch im Umbruch». www.guetli-rossau.ch.

Donnerstag, 28. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Kollekte. Essen 18 Franken. Reservierung: 044 760 52 62, www.lamarotte.ch.

Hans-Ruedi Widmer, LaMarotte

19

Auf dem Bauernhof Güetli gibt es viel zu erleben. (Bild zvg.)

Mit «C’mon C’mon» zeigt Regisseur Mike Mills einen Film von tiefer Zartheit. Johnny (Joaquin Phoenix), ein 40-jähriger Radiojournalist, reist für eine Reportage durch die Städte der USA und befragt Jugendliche nach ihrer Sicht auf die Welt. Während seiner Arbeit bittet ihn seine Schwester Viv (Gaby Hoffmann), auf ihren kleinen Sohn Jesse (Woody Norman) aufzupassen, weil sie sich um ihren kranken Ex-Mann kümmern muss. Onkel und Neffe setzen die Radioreportage gemeinsam fort. Für Jessy ist ein Onkel zwar kein Ersatz für einen Vater und schon gar nicht für eine Mutter, doch im Laufe der Reise entsteht eine tiefe emotionale Verbindung zwischen den beiden und das Mikrofon wird dem Jungen zum Werkzeug, um die Welt zu begreifen. (Donnerstag, 28. April, 18 Uhr und Freitag, 29. April, 20.30 Uhr) Ulrich Grossenbacher zeigt in «Schwarzarbeit» Betrüger und Betrogene, Lohndumping und Schwarzarbeit. Immer wieder prellen clevere Unternehmer den Staat um Steuern und lassen Ausländer ungeschützt zu Dumpinglöhnen schuften. Wir sind unterwegs mit fünf Arbeitsmarktinspektoren und -inspektorinnen und verzweifeln mit ihnen an der fast unlösbaren Aufgabe,

«C‘mon C‘mon»: Hilft das Mikrofon dem kleinen Jungen, die Welt zu begreifen? (Bild zvg.) gesetzliche Mindeststandards in der Schweizer Arbeitswelt durchzusetzen. Denn die Europäische Union verlangt ultimativ weniger wirksame Lohnschutzmassnahmen in der Schweiz, während die Schweizer Gewerkschaften hart bleiben wollen. Im Kino zu Gast ist Arbeitsmarktinspektorin Barbara Bera. (Donnerstag, 28. April, 20.30 Uhr) In «Tout s’est bien passé» führt André (André Dussollier), ein ehemaliger Industrieller, ein erfülltes Leben, ist kunstbegeistert und launisch, bis er durch einen Schlaganfall ans Bett gefesselt wird. Er bittet seine Tochter Emmanuèle (Sophie Marceau), ihn von seinem Leiden zu erlösen. Gemeinsam mit ihrer Schwester steht die junge Frau vor einem grossen Dilemma, denn der assistierte Suizid ist in Frankreich illegal. Regisseur (François Ozon) stellt sowohl die Akzeptanz des Leidens als auch die Sterblichkeit infrage. (Freitag, 29. April, 18 Uhr). Kino Mansarde Kino Mansarde, Seetalstrasse 6, Muri. www.kinomansarde.ch.


20

Veranstaltungen

Donnerstag, 21. April 2022

AGENDA

Ausstellungen

Donnerstag, 21. April

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Affoltern am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

17.00–20.00: «Girls*only-Treff». Für alle Girls* von der 5. bis und mit 9. Klasse. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Domenico Capezzuto Swiss Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr, Kollekte. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Kappeler Bibel». Kostbare kalligrafische Abschrift der neuen Zürcher Bibel in vier Bänden mit 120 kunstvoll gestalteten Bildseiten. Seit 2012 haben rund 40 Kalligrafinnen und Kalligrafen bei der Abschrift geholfen. Täglich 8–22 Uhr. Bis 22. Mai.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ottenbach

09.03: OTTENBACH60+ Wandergruppe: Mit Bus 215 nach Affoltern und mit der S5 nach Uster. Wanderung vorbei am Römer Brünneli nach Wermatswil. Mittagessen im Restaurant Puurehuus, Wermatswil. Wanderzeit: ca. 3 Std. Billette: Bitte 9Uhr-Pass selber lösen. Ursula Hug, 044 761 21 46 oder ursula.hug@swissonline.ch Treffpunkt Postautohaltestelle.

Freitag, 22. April Affoltern am Albis

19.00: LaMarotte präsentiert: «Kulinaritäten» mit Daniel Fueter, Graziella Rossi und Helmut Vogel. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche. Leitung Pfarrerin Regula Eschle. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Obfelden

19.00: Concerto piccolo no. 3. «Hochzeitskonzert» auf zwei Tastaturen. Antonia Nardone, Orgel, Luigi Lore‘, Flügel. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 23. April

Fit für den Einsatz

«Die Quintenphysiker» (von links): Frank Roesler, Piano und Arrangements; Peter Egli, Bass; Edi Weber, Trompete und Flügelhorn; Dave Mikhail, Schlagzeug, und Cornel Studach, Tenorsaxofon. (Bild zvg.)

«Die Quintenphysiker» Jazzkonzert am Samstag, 30. April, in der Kafimüli Stallikon Die Kafimüli eröffnet den musikalischen Sommer nächste Woche mit einem Jazz-Quintett, das in dieser Formation erstmals zu hören ist. Freunde des Jazz dürfen sich auf einen feinen Abend freuen. Endlich kann es in der Kafimüli auch in Sachen Musik wieder richtig losgehen. «Wir freuen uns sehr über die Zusage der fünf musikbegeisterten Herren, die unter dem Namen Die Quintenphysiker auftreten», so Raphael de Riedmatten, Verantwortlicher für den Bereich Musik in der Kafimüli Stallikon. Die Mitglieder des

Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz. 09.00–16.00: Säuliämter Flohmarkt. Kunterbuntes, Altes, Neues, Gebrauchtes und manche Trouvaillen. Bei jedem Wetter. Kronenplatz.

Sonntag, 24. April Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort – Babinsky Wood Strings: «Imaginäre Volksmusik». Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Kollekte. Klosterkeller.

Dienstag, 26. April Bonstetten

19.30: Polit-Diskussion. Teil 1: Referat von Nathalie Rickli

über das Gesundheitswesen im Kanton Zürich. Teil 2: Podiumsdiskussion zur Organspende mit Doris Fiala (pro) und Gregor Rutz (kontra). Veranstalter SVP Bonstetten. Gemeindesaal, Am Rainli 4.

Mittwoch, 27. April Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

20.30: Black Patti - «Delta-Blues, Ragtime, Gospel». Essen um 19 Uhr, bitte reservieren 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli», Pöstliweg. 09.30–16.30: Velogruppe Pro Senectute Knonau. Velotour Knonau–Mettmenstetten–Ottenbach–Rottenschwil (Kaffeehalt)– Murimoos (Mittagessen)–Beinwil– Sins–Knonau. Distanz 50 km, 500 hm, Fahrzeit zirka 5 Std.

CH-Premiere

D 12 Fantastische Tierw The Lost City r esen D 12 Täglich (ausser So) 20.15 Täglich (ausser So) 20.00 So 19.30 So 19.45 Do Fr Sa So 17.00 Do Fr Sa So 16.30

Presque So Mo Di Mi

KW 17 | Donnerstag 21. bis Mittwoch 27. April

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

CH-Premiere

Hopper 17.45 Do Fr Sa 17.30 So 18.00 Mi F/d 12

D 8/6 The Bad Guys 3D 16.00 Do Fr So So Mi 3D 15.30 3D 14.00

D6

14.00

Der Schneeleopard D (10) The Reason I Jump Ov/d (8) Geschichten vom Franz D 6/4 14.00 11.30 Do Sa So 11.00 So 16.00 17.30 Mi Di 17.30 Di Mi

CH-Premiere

D 16 Paracelsus The Nort r hman Täglich (ausser So) 20.15 So So 20.00 Mo Mi

D 6/4 Sonic the Hedgehog 2 D 6 (8) CH 16 Die schwarze Spinne CH 12 (14) Die Häschenschule 14.00 Do Fr Sa So Mi 14.15 11.30 Mo 17.30 Fr So 13.30 17.30

Kafimüli Stallikon

Lucia Sidler

Jazzkonzert am Samstag, 30. April. Türöffnung und Barbetrieb um 19.30 Uhr, Konzert

Kursdaten: Mittwoch, 11. Mai, 18. Mai, 1. Juni und

ab 20.15 Uhr. Keine Reservierung, Eintritt gratis,

8. Juni, 19–21.30 Uhr im Chilehuus, Zürichstrasse 94,

Kollekte. Kafimüli c/o RgZ Wohnheim Loomatt,

Affoltern. Kursleiterinnen: Ursula Jarvis, Lucia Sidler,

Loomattstrasse 50, Stallikon (Ortsteil Sellenbüren).

Sozialdiakoninnen. Auskunft, Kosten und Anmel-

Postautohaltestelle Stallikon-Loomatt (zirka 5 Min.

dung: Lucia Sidler: lucia.sidler@ref-knonaueramt.ch,

zu Fuss), beschränkte Anzahl Parkplätze beim

Telefon 044 552 01 88. Für Teilnehmende, die in

Schulhaus Loomatt und an der Loomattstrasse.

einem Projekt mitarbeiten möchten, werden die

Weitere Infos: www.kafimueli.com.

Kurskosten von 200 Franken übernommen.

Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

Wettswil am Albis

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, Fr. 20.- Anmeldung: Brigitte Sandhofer, 044 761 48 00. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Adrian Frey Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr, Kollekte.

ANZEIGE

Knonau

die «Quintenphysiker» auch gerne Balladen und latinlastige Titel. Ein weiterer Abend in der Kafimüli in Stallikon, auf den sich Freunde des Jazz wahrlich freuen dürfen!

Infos und Anmeldung bis Dienstag, 26. April, 14 Uhr: 079 200 06 29 oder roland.heldner@bluewin.ch. Treffpunkt Stampfiplatz. 10.00–10.30: Buchstart-Treff. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Die «Gschichteziit» für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung folgt ebenfalls heute von 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr.

ANZEIGE

Kinoprogramm Sins

Quintetts sind erfahrene Bandmusiker, die sich unter anderem von Workshops oder vom Zusammenspielen in anderen Bands kennen. Dies führte zu einer spannenden Zusammensetzung. Es sind Edi Weber (Trompete und Flügelhorn); Cornel Studach (Tenorsaxofon), Frank Roesler (Piano und Arrangements), Dave Mikhail (Schlagzeug) und Peter Egli (Bass). Das Repertoire des Quintetts umfasst Kompositionen aus der HardBop-Zeit, in der viele namhafte Vertreter aus dieser ganz besonders vitalen JazzÄra hervorgingen, zum Beispiel Art Blakey, Hank Mobley, Dexter Gordon, Bobby Timmons oder Donald Bird und viele andere. Ausserdem interpretieren

Wer schon mit dem Gedanken gespielt hat, sich in sozialen Projekten für Mitmenschen im Knonauer Amt zu engagieren, der ist herzlich eingeladen zum Einführungskurs «Fit für den Einsatz». Teilnehmende erhalten vertieften Einblick in das Engagement sozialer Angebote im Knonauer Amt (Ämtler Tandem, Besuchsdienste, Jobwerkstatt und Familienbegleitung «mitenand») und lernen die Leiterinnen und Engagierte kennen. Der Kurs vermittelt das nötige Rüstzeug für einen möglichen Einsatz. An den vier Abenden wird über die eigene Motivation und die Rolle als freiwillig Engagierte nachgedacht: Die Teilnehmenden befassen sich mit der Kommunikation, mit dem Umgang von Nähe/Distanz und mit Leid.

Donnerstag, 28. April Affoltern am Albis

Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Hausen am Albis

20.00: «Colours» in Concert. Barbetrieb ab 20 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt, Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception.


Sport

Donnerstag, 21. April 2022

Cup-Aus für den FC Hausen

Hausen stärkster Verein

Nach den Frauen gelang den Herren des FC Hausen leider keine weitere Überraschung im Fussball-Cup. Die Oberämtler verloren gegen die Drittligisten aus Kloten mit 4:0.

Zum Saisonabschluss trumpft der Skiclub Hausen an den Meisterschaften des Zürcher Schneesportverbandes auf.

Die Oberämtler verloren gegen Kloten 4:0

Weil der Rasen im Jonentäli weiterhin nicht bespielbar ist, reisten die Hausemer am letzten Dienstagabend zum Gegner nach Kloten. Somit musste bei einem so wichtigen Match, das eigentlich einem Saison-Highlight gleichkommt, das Heimrecht abtreten werden. Anstatt viel Publikum im Jonentäli fanden nur rund ein halbes Dutzend Hausemer Fans den Weg nach Kloten, was einem ersten Gegentor für das topmotivierte Oberämtler Team bereits vor dem Anpfiff gleichkam. Trotzdem zeigte der Viertligist aus Hausen ein engagiertes Spiel und hielt gut mit. Erst nach 35 Minuten gelang

dem FC Kloten das erste Tor. Kurz vor der Pause erhöhten die Flughafenstädter den Spielstand auf 0:2. Die Hausemer liessen sich davon nicht entmutigen und kehrten nach der Pause motiviert auf den Platz zurück. Leider fiel der dritte Treffer gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Weil zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Wechsel vollzogen worden waren und ein Hausemer Spieler verletzt ausschied, standen die Oberämtler ab der 75. Minute mit einem Mann weniger auf dem Platz. Bis zum Schlusspfiff fiel dann noch ein Gegentor zum Schlussresultat von 4:0. Der FC Hausen zeigte trotz Niederlage eine starke Partie und viel Charakter. Der spielstarke Gegner liegt immerhin auf Platz 2 in seiner Drittliga-Gruppe. Jetzt gilt es, den Fokus wieder auf die Meisterschaft zu legen, um das Ziel Aufstieg zu realisieren. Marco Bisa und Martin Platter

21

ZSV-Clubmeisterschaften im Hoch-Ybrig

Zum Skisaison-Kehraus hatte der Winter nochmals seine ganze Kraft zusammengenommen. Nachdem sich Sturmtief Ortrud ausgetobt hatte, brachte der Samstagmorgen des 9. April dicke Schneeflocken und schlechte Sicht am bekannten Sternen in Hoch-Ybrig. Dem trotzten die Skivereine des Zürcher Schneesportverbandes, die ein letztes Mal zusammenkamen, um untereinander auszufahren, welcher Klub die stärksten Teams der Region hervorbrächte. Mit viel Engagement organisiert vom SC Egg, wurde über alle Altersklassen in Viererteams ein Parallelslalom durchgeführt. Das Team RG Albis Heros, bestehend aus Luc Weitering, Raphael Muntwyler und den beiden Hausemern Kai Wenk und Cedric Eschle, setzte sich mit über 3,5 Sekunden vor RichterswilSamstagern und Goldingen durch. Den zweiten Sieg konnten die Buben und Meitli U11 mit Severin Ramseier, Cyrill Rüegg, Lotta Hufnagel und Anna Escher feiern. Bei den 12- bis 16-jährigen JOs errangen Romina Burkhard aus Mettmenstetten zusammen mit Aline Benz, Ruben Staub und Fabian Wiest den drit-

Zuoberst Robert Muntwyler mit Mütze, daneben Cedric Eschle, davor Kai Wenk. Luc Weitering fehlt auf dem Bild. (Bild zvg.) ten Rang. Mit diesen zwei Siegen und dem dritten Platz setzte sich Hausen gegen Drusberg und Einsiedeln, mit jeweils einem ersten und einem zweiten Rang, durch – und dies ohne die grosse Abwesende, die aktuelle DamenVereinsmeisterin Janine Mächler, welche sich noch berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung in den Swiss Ski C-Kader machen darf.

Nicht ohne Stolz kann sich der SC Hausen rühmen, aus diesem Kräftemessen als stärkster Vertreter seiner Zunft im ZSV hervorgegangen zu sein. Auf den Lorbeeren ausruhen, ist allerdings keine Option: Nach Ostern rücken die Nachwuchstalente bereits zum Trainingslager in Engelberg ein. Dietmar Hinteregger, Skiclub Hausen

Blühende Kirschgärten am Rossberg Die Wanderung führte von Steinen via Wildspitz nach Sattel-Ägeri, mit einer traumhaften Aussicht auf den Schwyzer Talkessel mit Lauerzersee und die Berge und Alpen der Zentralschweiz.

Die jugendlichen Armbrustschützen von Zwillikon. (Bild zvg.)

Osterschiessen bei viel Wind Am vergangenen Ostersamstag haben die Armbrustschützen Zwillikon, eine Untersektion der FSG Zwillikon, das Osterschiessen bei windigem, aber schönem Wetter geschossen. Wie die letzten Jahre schon fand das Armbrustschiessen, im Freien auf dem Hof der Familie Frutiger, in Zwillikon statt. Geschossen wird in der Stellung kniend, auf eine Distanz von 13 Metern, und zwar zwei Probe- und zehn Einzelschüsse. Bei windigem Wetter sind in der Kategorie A fünf Jugendliche, in der Kategorie B 15 Kinder, zum Wettkampf angetreten. Die Armbrustschützen hatten beim diesjährigen Osterschiessen, speziell mit Windböen zu kämpfen. Zum konzent-

rierten Zielen und der Schussabgabe mussten sie die Windfahne im Auge behalten und zum geeigneten Zeitpunkt, also bei möglichst wenig Wind, den Schuss abgeben. Anschliessend an das Schiessen fand unter grosser Anspannung der Kinder die Rangverkündigung statt. Welcher Schoggi-Osterhase wird wohl meiner sein? Nach der Rangverkündigung konnten sich die Teilnehmenden und Eltern in der Festwirtschaft verpflegen und die Geselligkeit geniessen. Patrick Genkinger, FSG Zwillikon Auszug aus der Rangliste: Kategorie A (Max. 100 Punkte) 1. Genkinger Lea 91 Punkte, 2. Puprecht Linda 85, 3. Zimmermann Noah, 77. Kategorie B (Max. 100 Punkte) 1. Zimmermann Arina 77, 2. Nievergelt Flurin 73, 3. Suter Marvin 57. Siehe auch: www.zwillikon-fsg.ch

Zwischen Steinen und Lauerzersee gab es früher ein Meer von Obstbäumen. Doch Siedlungsbau und Viehwirtschaft haben die Bäume zum Verschwinden gebracht. So sind es heute nur noch einige Inseln, die im April weiss leuchten. Mit einem Aufstieg von 1140 Metern und einer Dauer von fünf Stunden war die Wanderung am Rossberg eher anspruchsvoll. Schon am Bahnhof Steinen konnte man auf der Ebene Kirsch- und Apfelbäume in voller Blüte bewundern. Bald ging es rechts in den Wald hinein und bergauf zur Sprachheilschule Steinen. Hier nahm man den zweiten Weg rechts und auf den nächsten Metern ging es nochmals rechts. Dann verliess man den Wald und wanderte zwischen blühenden Obstbäumen hindurch. Nach einem kurzen Strassenstück ging es auf einem Naturweg weiter aufwärts und bald unterquerte man eine Eisenbahnbrücke. Dann erreichte

Blütenreicher Aufstieg von Steinen zum Wildspitz. (Bild zvg.) man entlang von Wiesen und Wäldern die wunderschön gelegene Obhegkappelle. Mit einem letzten Anstieg stand man nach etwa drei Stunden Wanderzeit auf dem frei stehenden Gipfel des Wildspitz auf 1571 Meter, dem höchsten Punkt vom Kanton Zug. Die prächtige Rundsicht auf den Schwyzer Talkessel mit Lauerzersee, das Ägerital, den Ägerisee und Zugersee, das Reusstal und Seetal, den Baldeggersee und Zürichsee sowie auf die umliegenden Berge und Alpen der Zentralschweiz konnte man sich wegen des Nebels nur vorstellen.

Nach dem Picknick aus dem Rucksack und einer Pause im Berggasthaus führte der Abstieg auf einem Gratweg den markanten Mythen entgegen. Eine sehr schöne Grillstelle gab es bei der Langmatt und etwas weiter unten kehrte man in der Alpwirtschaft Halsegg ein. Dann ging ein Bergpfad etwas steil hinunter und man erreichte via Alp Schuelersstock und Riedmatt den Bahnhof von Sattel-Ägeri. Dölf Gabriel, Wanderleiter Infos auf www.miteinanderwandern.ch.

SportBox in Knonau steht bereit Im Dezember konnten sich Zürcher Gemeinden beim kantonalen Sportamt für eine von zehn Boxen mit Sportequipment bewerben. Diese besteht aus einem Steingehäuse, kann über eine kostenlose App reserviert und geöffnet werden

und enthält diverse Sportutensilien: so zum Beispiel Hanteln, Medizinbälle, Springseile, Bänder, Pylonen, Faszienrollen oder Yogamatten. Finanziert wird das Angebot über die ZKB-Jubiläumsdividende. Auch die Gemeinde Knonau

hat sich um eine dieser Boxen beworben – und hatte bei der Verlosung Glück (der «Anzeiger» hat berichtet). Die Box in Knonau steht seit vergangenem Mittwoch auf dem Sportplatz zur Nutzung bereit. (red.)

ANZEIGE

Keine Experimente mit unserer Sicherheit.

Am 15. Mai

Bewährtes Schengen. Sichere Schweiz.

Tiana Philipp Moser Kutter Nationalrätin glp Nationalrat Die Mitte

Barbara Regine Steinemann Sauter Nationalrätin FDP, Nationalrätin SVP Direktorin Zürcher Handelskammer

frontex-zh-ja.ch


Bonstetten

Obfelden

Affoltern a.A.

Markenvertre A–Z auf einen

Garage G. Bürgisser Stiegenackerstr. 2, 5634 Mer Tel. 056 675 10 60 www.buergisser-garage.ch

Sportcar Center AG, corvettte Rütistrasse 22 + 24, 8906 B Tel. 043 818 74 14 www.cadillactotal.ch/ww ww www.cor

RUN R RUND ND UMS UM MS Garage Arnold AG

Merenschwand Ein neues Zeitalter in der Automobilbranche In den letzten Jahren und Monaten wurde die Elektrotechnik in der Automobilbranche immer bedeutsamer. Dieser Trend hat unsere Marke nicht verschlafen. KIA hat in diesem Segment grosse Anstrengungen unternommen und ihre Flotte ausgebaut. Rein elektrisch haben wir drei verschiedene Modelle zur Auswahl. Diverse Modelle können auch als Hybrid- oder Plug-InHybrid bestellt werden. Das Auto des Jahres 2022 ist der KIA EV6. Mit seinem unverwechselbaren Äusseren, seinem innovativen Innendesign und seiner intuitiven und fortschrittlichen Technologie wurde der vollelektrische KIA EV6 dafür geschaffen, Sie auf jeder Fahrt zu inspirieren. «KIA – Movement that inspire» wird in diesem Auto zum Leben erweckt. Auch den KIA Sportage können Sie ebenfalls als Hybrid- und Plug-In-Hybrid kaufen. Wir bei KIA glauben, dass uns Verbindungen unbegrenzte Möglichkeiten eröffnen. Möglichkeiten,

die Sie dazu inspirieren, grossartige Ideen in die Tat umzusetzen. Im Auto, am Telefon, wo immer Sie gerade sind und wonach Sie auch suchen. Genau das bieten Ihnen die KIA Connect App und die Kia On-Board Services, mit denen Sie ihr Auto ständig überwachen können. Möchten Sie die neue Technik kennenlernen? Kommen Sie vorbei oder kontaktieren Sie uns. Josef Arnold und sein Team helfen Ihnen gerne.

Garage Arnold AG

Ernst Ruckstuhl AG Zürichstr. 29, 8910 Affoltern Tel. 044 762 17 17, Fax 04 www.ruckstuhlgaragen.ch

René Hächler AG Dorfstrasse 46, 8912 Obfe Tel. 044 762 60 80, Fax 04

Grunder Auto GmbH Birmensdorferstr. 28, 8142 Telefon 044 493 14 14

K. Graf Automobile AG Zürichstrasse, 8932 Mettme Telefon 043 466 70 00

Garage Arnold AG Zürichstrasse 39 5634 Merenschwand Telefon 056 664 16 58 www.garagearnold.ch

Garage Rüegg AG Albisstrasse 5 8915 Hausen am Albis Telefon 044 764 02 33 www.garage-rueeggag.ch

K. Graf Automobile AG Zürichstrasse, 8932 Mettm Telefon 043 466 70 00

Zürichstrasse 39, 5634 Merenschwand Telefon 056 664 16 58 info@garagearnold.ch, www.garagearnold.ch

Öffnungszeiten: Mo–Do 7.30–12, 13.30–17.30 Uhr Fr 7.30–12, 13.30–16.30 Uhr sowie Sa 8 bis 12 Uhr

Garage Müller Dorfstrasse 82, 8912 Obfe Tel. 044 761 41 74, Fax 0

Ernst Ruckstuhl AG Zürichstr. 29, 8910 Affolte Tel. 044 762 17 17, Fax 0 www.ruckstuhlgaragen.ch

Albis-Garage Schaub Industriestr. 20, 8910 Affo Tel. 044 761 48 48, Fax 04

René Hächler AG Dorfstrasse 46, 8912 Obfe Tel. 044 762 60 80

Garage Marco Perin Chalchofenstr. 13, 8910 Aff

Telefon 044 761 49 95, ww www.per

Josef Arnold (links, Geschäftsinhaber) und Andreas Haudenschild (Werkstattchef) vor dem Auto des Jahres, dem KIA EV6.

(Bild zvg.)

Ernst Ruckstuhl AG Zürichstr. 29, 8910 Affolte Tel. 044 762 17 17, Fax 0 www.ruckstuhlgaragen.ch

Affoltern a.A.

Affoltern a.A.

Garage Jlli AG Stallikonerstr. 85, 8903 Bir Tel. 044 737 24 77, Fax 04

auto-gretener ag Zürichstrasse 193 8910 Affoltern a.A. Telefon 043 322 70 41 www.auto-gretener.ch

Albin Herzog, Jonenstrasse 8913 Ottenbach Tel. 043 3


nvertreter von uf einen Blick

Birmensdorf

Garage Illi AG

Affoltern a.A.

Zürichstrasse 193 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 322 70 40 www.auto-gretener.ch

ser 2, 5634 Merenschwand 60 garage.ch

G, corvett t etotal.ch GmbH 24, 8906 Bonstett t en 14 ch/ww www.corvett t ecenter.ch

G 10 Affoltern a. A. 17, Fax 044 762 17 10 ragen.ch

8912 Obfelden 80, Fax 044 762 60 81

mbH . 28, 8142 Uitikon 14 14

le AG 932 Mettmenstetten 70 00

G

wand 16 58 ld.ch

G

m Albis 4 02 33 eggag.ch

Merenschwand

A TO AUTO O

fi

ENTDECKEN SIE DEN NEUEN TRANSIT CUSTOM NUGGET

ü

Ottenbach

Einladung zur Frühlingsausstellung Freitag, 6. Mai 14.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 7. Mai 9.00 bis 16.00 Uhr

AG 910 Affoltern a.A. 17, Fax 044 761 17 10 aragen.ch

haub 8910 Affoltern a. A. 48, Fax 044 761 91 77

95, ww www.peringarage.ch

AG 910 Affoltern a.A. 17, Fax 044 761 17 10 aragen.ch

5, 8903 Birmensdorf 77, Fax 044 737 24 82

3 A. 70 41 er.ch

nenstrasse 32, Tel. 043 322 66 00

fi

ü

8912 Obfelden 74, Fax 044 761 93 59

erin 3, 8910 Affoltern a.A.

ü

Obfelden

ile AG 932 Mettmenstetten 70 00

G 8912 Obfelden 80

Garage Arnold AG

Merenschwand

Platz für Ihre Werbung kaspar.koechli@chmedia.ch 058 200 57 14, 079 682 37 61

Den geschätzten Inserenten ein herzliches Dankeschön. Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 13. Mai. Interessiert? Copyright/Promotion/Verkauf/Layout

Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Jetzt Probe fahren

Garage G. Bürgisser Stiegenackerstrasse 2, 5634 Merenschwand Tel. 056 675 10 60, www.buergisser-garage.ch


FC WettswilH O PP Bonstetten

Übermorgen Samstag Heimspiel gegen den FC Linth 04 Nach den beiden Mittwochspielen gegen Uzwil (am 13.4., 2:0-Sieg) und Balzers (gestern, 20.4., nach Redaktionsschluss) kommt am Samstag der FC Linth 04 zu Besuch aufs Wettswiler Moos. Die Glarner sind gut ins neue Jahr gestartet und waren bis zuletzt ungeschlagen. In der Tabelle liegen sie drei Punkte hinter den Ämtlern und wollen natürlich zu diesen aufschliessen. Starke WB-Defensive Mit nur 20 Gegentoren stellt der FC Wettswil-Bonstetten die stärkste Abwehr der Gruppe 3 und auch in der gesamten ersten Liga ist dies ein hervorragender Wert. Allerdings hatte man in der Vorrunde gerade gegen Linth drei Treffer in einem Spiel hinnehmen müssen und verlor deutlich mit 0:3. Dafür will sich das Team um Trainer Mirzai revanchieren, denn auch in der Tabelle orientieren sich die Ämtler

Tabelle, 1. Liga, Gruppe 3 (Stand 19.4.2022) Spiele

Tore

Pkt.

1. Paradiso

19

35:21

43

2. Tuggen

19

38:26

38

3. Baden

19

38:27

35

4. Freienbach

20

35:29

33

5. St. Gallen II

20

45:29

30

6. Wettswil-Bonst.

19

27:20

29

7. Eschen/Mauren

18

27:23

27

8. Linth 04

19

33:32

26

9. Winterthur II

20

37:26

26

10. Uzwil

19

30:37

23

11. Thalwil

19

26:49

22

12. Gossau

19

27:44

18

13. Team Ticino U21

19

28:40

17

14. Balzers

19

27:50

13

Gegen den FC Linth 04 freut sich Gastgeber Wettswil-Bonstetten im heimischen Moos auf eine grosse Zuschauerkulisse.

nach vorne. Mit einem Heimsieg bleibt man im vorderen Mittelfeld und kann auch Linth auf Distanz halten.

Matchball-Spender ALAG Personalberatung AG, Zürich www.alag.ch XL Turf, Cham www.xlturf.ch Vielen Dank!

Aufholjagd von Linth 04 Vor der Saison hätte man wohl beide Teams weiter vorne in der Tabelle erwartet. In der ausgeglichenen Gruppe 3 waren aber auch dieses Jahr die Resultate knapp und die Aufsteiger Uzwil und Freienbach spielen munter mit. Linth 04 um Trainer Digenti hatte ähnlich wie Wettswil-Bonstetten einen Durchhänger vor der Winterpause. Sieben Spiele in Folge gingen die Glarner nicht als Sieger vom Platz, womit sich die Tabellenlage erklärt. Im neu-

KidsCamp nächste Woche

WB-Frühling in «neuer Normalität»

Vom nächsten Mittwoch bis Samstag, 27. bis 30. April, findet auf dem Wettswiler Moos bereits zum 16. Mal das KidsCamp statt. Begleitet vom Axpo-Fussball-Camp-Team und vielen Junioren-Trainern des FC Wettswil Bonstetten, werden interessierte Mädchen und Knaben ans Fussballspielen hingeführt. Ein toller Event, der im FCWB zur Tradition wurde und auch dieses Jahr seine Fortsetzung findet. (OHe)

Nachdem die Pandemie-Massnahmen aufgehoben wurden, kann der FCWB diesen Frühling verschiedene Anlässe wieder ohne Einschränkungen durchführen. Am Wochenende des 21./22. Mai ist eine Neuauflage des FCWB-Weekends geplant. Weitere Details folgen demnächst auf der Webseite. Und traditionell am Auffahrtsdonnerstag, dem 26. Mai, findet der Tury Cup statt. Es werden wieder viele Juniorenteams erwartet. Die Spieler der 3. Mannschaft stecken zudem in der Planung für

«s’Drü Grümpi», auch dieses soll in diesem Jahr wiederbelebt werden und ist auf den 1. bis 3. Juli geplant. Auf dem Moos ist also viel los und der FCWB freut sich darauf, die WB-Familie wieder öfter begrüssen zu können. (OHe)

FCWB 2 – FC United Zürich 1

a . Lig

Sonntag, 24. April 2022 2 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

(Bild Kaspar Köchli)

en Jahr stehen nun aber zwei Siege und drei Unentschieden zu Buche, das Team ist also noch ungeschlagen und entsprechend motiviert, diese Serie fortzusetzen. Anpfiff auf dem Moos ist übermorgen Samstag um 16.00 Uhr. (OHe)

FCWB 1 – FC Linth 04

iga

1. L Samstag, 23. April 2022 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Die WB-Spiele vom Weekend Sa, 23.4. FCWB 1 – FC Linth 04

16.00 Uhr

So, 24.4. FCWB 2 – FC United Zürich I FCWB 4 – FC Knonau-Mettmenst. 1 FCWB 3 – Racing Club ZH 2 Wollishofen – Jun. Ab Jun. Aa (YL) – Red Star ZH

10.15 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 15.00 Uhr

Die Teams freuen sich über zahlreiche Unterstützung

Alles über WB: www.fcwb.ch

Kyburz FeinmechaniK aG · Leimattenstrasse 8 · 8907 WettsWiL teL +41 (0)44 700 30 21 · WWW.KyburzaG.ch

Stiglenstrasse 39 · 8052 Zürich · T 044 300 25 85

Hauptsponsor

Ausrüster

Medizinischer Partner

Junioren Patronat

Premium Partner


Sport

Donnerstag, 21. April 2022

25

Deutsche Dominanz am GP Osterhas RRC-Amt-Fahrer Urs Huber wird nach starkem Auftakt Zwölfter Auch dieses Jahr haben deutsche Radsportler am Radkriterium Grand Prix Osterhas die ersten vier Plätze erobert. Als bester Schweizer landete Jan Stöckli auf dem fünften Platz. Am meisten Publikum wohnte jedoch den Nachwuchsrennen bei. Von Martin Platter Die deutsche Radsportmannschaft RSC Kempten hat auch in diesem Jahr den GP Osterhas geprägt. Bei der verregneten Austragung im Vorjahr stellte der mit 700 Mitgliedern (!) grösste Radsportverein Bayerns gleich sämtliche Podiumsfahrer und mit dem späteren deutschen Kriteriumsmeister Jonas Schmeiser auch den Sieger. Diesmal, bei trockenem Wetter aber kühler Bise, erwischte Schmeiser nicht seinen besten Tag. Zudem war der RSC Kempten heuer nur noch mit halber Mannschaftsstärke (vier Fahrer) angetreten. Schmiesers Teamkollegen schafften es dennoch, das Rennen unter Kontrolle zu halten. Allen voran der Vorjahreszweite Andreas Mayr, der vor Teamkollege Dario Raps gewann. Das Podium komplettierte Levi Messmer. Aus Veranstaltersicht erfreulich war, dass auch RRC-Amt-Leistungsträger Urs Huber zu Beginn des Rundstreckenrennens Akzente zu setzen vermochte.

Andreas Mayr freut sich über seinen ersten Sieg in der Schweiz am GP Osterhas. (Bilder Martin Platter)

Zusammen mit Dario Raps, Nico Tambarikas und Jeremias Jenelten war der Mettmenstetter Teil einer drei Mann starken Fluchtgruppe, die mit bis zu 20 Sekunden Vorsprung vor dem Feld herraste. Das Durchschnittstempo stieg dabei auf über 45 km/h. Doch die Gruppe harmonierte nicht perfekt, um dem Peloton auf Dauer die Stirn zu bieten und wurde nach etwa

15 von 100 Runden wieder eingeholt. Ärgerlich für Huber: Da es eine neun Mann starke Fluchtgruppe im Finale schaffte, das Feld zu überrunden, fiel der Säuliämtler vom neunten auf dem zwölften Rang zurück. Sein Kommentar: «Ich habe nach der ersten grossen Sprintwertung das Tempo durchgezogen. Tatsächlich bildete sich darauf eine Flucht-

RRC-Amt-Fahrer Urs Huber zeigte vor allem zu Beginn viel Einsatz im diesjährigen GP-Osterhas-Hauptrennen. gruppe. Leider harmonierten wir nicht besonders gut. Als Einzelkämpfer war es schwierig, gegen die Teams zu bestehen.»

Mayrs erster Sieg in der Schweiz Sieger Andreas Mayr war, wie schon im Vorjahr, begeistert vom GP Osterhas. Er sagte: «Unsere Taktik ist trotz halben

Wo der GP Osterhas seinen Ursprung hat Der ehemalige RRC-Amt-Präsident Hansruedi Stoller erinnert sich Unters zahlreich aufmarschierte Publikum mischte sich auch Hansruedi Stoller, der Mitbegründer des GP Osterhas. Der 84-Jährige wohnt seit vielen Jahren in Burgdorf und präsidierte den Radrennclub Amt von 1975 bis 1981. Am Rundkurs in der Affoltemer Industrie traf Stoller auf ehemalige Mitstreiter im Klub, zum Beispiel auf Adolf («Knorrli») Gut, langjähriger Festwirt und auch in anderen Bereichen fleissiger Helfer. In der Festwirtschaft folgten dann die «Weisst-du-noch?»-Geschichten, die es auch rund um den GP Osterhas zu erzählen gab. Erinnerungen wurden auch mit zahlreichen Fotos aus dem Archiv von Hansruedi Stoller geweckt. Auch aus den Anfängen des GP Osterhas. Dieser wurde im RRC-Amt-Stammlokal, dem Hotel Arche, aus der Taufe gehoben, zusammen mit Arthur Dahinden, Röbi Ochsner, Trainer Erich Sörensen und anderen – und erstmals 1978 durchgeführt. «Weil wir uns auf den Ostersamstag geeinigt hatten, schlug ich den Namen Osterhas vor und wurde vorerst ausgelacht», erinnert sich Hansruedi Stoller. Selbst der damalige SRBPräsident Louis Wermelinger fand kei-

In der Festwirtschaft mit Radsportfans Erinnerungen ausgetauscht, von rechts: Hansruedi Stoller, Adolf («Knorrli») Gut, Willi Bernhard, Erwin und Hansruedi Böhler sowie Hansruedi («Güx») Wettstein. (Bild Werner Schneiter) nen Gefallen an dieser Bezeichnung. Doch Stoller setzte sich durch – auch mit dem Ansinnen, die erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrer nicht mit dem sonst üblichen Blumenstrauss, sondern mit Schoggi-Osterhasen zu beglücken. Und das ist bis heute so. Vor Jahren

scheiterte auch ein Vorschlag, den GP Osterhas in «Lapin d’Or» umzutaufen.

Weg vom Ostersamstag? Möglich aber, dass an einer Tradition künftig nicht mehr festgehalten wird.

«Wir überlegen uns, das Rennen nicht mehr an Ostern auszutragen und auf einen Sonntag im Frühjahr zu verlegen – auch, weil es da ruhiger ist im Industriequartier», sagt OK-Präsident René Graf. Vorerst zeigt er sich erleichtert, dass die 41. Auflage dieses Radkriteriums nach Coronabeschränkungen wieder vor Publikum über die Bühne gehen konnte. Und das mit guter Unterstützung durch Sponsoren und ansässige Firmen, die ihre Tore aus Rücksicht auf die Rennen sogar schlossen. «Ein Dank gebührt auch den Behörden in Affoltern für das problemlose Bewilligungsverfahren», ergänzt der OK-Präsident, dessen drei Söhne und die Tochter in den Nachwuchskategorien auch um Punkte kämpften. Insgesamt gingen rund 240 Fahrerinnen und Fahrer an den Start, darunter zirka 70 in der Elitekategorie. In früheren Jahren waren pro Kategorie maximal 45 Fahrerinnen oder Fahrer zugelassen. «Diese Beschränkung gibt es zwar nicht mehr, aber am GP Osterhas lassen wir pro Kategorie maximal 80 starten», sagt René Graf. (-ter.)

Bestands an Teamfahrern auch diesmal wieder perfekt aufgegangen. Dario und ich haben sich die grossen Wertungen ersprintet; Jonas und Jan fuhren auf die kleinen. Das ist mein erster Sieg in der Schweiz!» Einfach sei das Rennen aber nicht gewesen, denn als deutscher Fahrer kenne man seine Schweizer Mitstreiter nicht. Deshalb habe man auf jeden Fluchtversuch reagieren müssen. Die Rennkonstellation habe jedoch einmal mehr gepasst. Für weitere Highlights aus Säuliämtler Sicht sorgten die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer: Francesco Caruso (5. U19), Cedric Graf (6. U17), Elia Felsberger (14. U17), Denis Flückiger (6. U15), Shana Huber (16. U15), Jan Graf (21. U15), Elio de Mey (5. U13), Raphael Baschung (7. U13), Lina Huber (12. U13), Nils Graf (14. U13), Aline Graf (15. U13), Fabio Baschung (4. U11) und Una Kerins (5. U11) zeigten tadellose Leistungen.

Die Grenzen der Digitalisierung Nicht auf Höhe war einzig die langsame und fehlerhafte Resultateauswertung. Sie führte nicht nur zu zahlreichen Reklamationen von Teilnehmern und Verzögerungen bei den Siegerehrungen. Da die Speaker im Unklaren gelassen wurden, wer im Rennen die Führung besass, blieb die Stimmung an der Strecke so kühl wie die unangenehm stark blasende Bise. Was wohl auch der Grund dafür war, weshalb nur wenige Hardcore-Fans bis zum Ende des Hauptrennens an der Strecke verweilten. Das war vor der Einführung von Chip-Zeitmessung und Zielfilm noch anders und zeigt die Grenzen der Digitalisierung bei einem anspruchsvollen Rundstreckenrennen wie dem GP Osterhas, wo es nach jeder Runde Punkte zu gewinnen gibt. Resultate und weitere Fotos: rrc-amt.ch.

Den Handballer-Leader geärgert

Saisonstart im TC Hausen

ständig angetreten sind und auf wichtige Torschützen verzichten mussten. Das Rückrundenspiel HSV Säuliamt – TV Thalwil findet am 23. April seine zweite Auflage. Das Spiel findet diesmal vor heimischem Publikum des TV Thalwil statt. Anspiel ist um 17 Uhr. Die Frage ist, können HSVler die gezeigte Leistung wiederholen oder kann der TV Thalwil eine Reaktion zeigen? Die Ausgangslage ist spannend und der Ausgang offen. Wer also wissen will, wer das packende Duell gewinnen wird, der muss am Spiel in der Sporthalle Sonnenberg in Thalwil dabei sein.

Die Vorfreude auf eine tolle Tennissaison ist bei den Mitgliedern des TC Hausen riesig. Nachdem die Plätze von Anlageverantwortlichen und mit Unterstützung von Freiwilligen bereitgestellt wurden, steht am 1. Mai mit dem Saisoneröffnungsbrunch das erste Highlight auf dem Programm. Und bereits eine Woche später startet die Wettkampfsaison mit dem Interclub, wo der TCH mit sieben Teams vertreten ist. Die Winterzeit wurde auch dazu genutzt, um dem Innern des Klubhauses einen erfrischenden Auftritt zu verpassen. Noch hat der familienfreundliche Tennisklub im Oberamt weitere Mitgliederkapazitäten. Interessenten verweist der Klub gerne auf seine Homepage www.tchausen.ch.

Urs Schneeberger, HSV Säuliamt

Chasper Weidli

HSV Säuliamt – TV Thalwil 34:23 (16:10) Am Dienstag vor Ostern mussten die Herren des HSV Säuliamtes gegen den Leader TV Thalwil antreten. Mit 34:23 konnten sie einen deutlichen Sieg erringen. Das Spiel fand vor heimischem Publikum statt. Die Ausgangslage war klar, der TV Thalwil hat diese Saison noch kein Spiel verloren und dominierte die Gruppe nach Belieben. Damit war der Gast aus Thalwil der klare Favorit. Ziel der Herren des HSV Säuliamt war, dass man es dem TV Thalwil so schwierig wie möglich machen wollte zu punkten. Das Spiel begann von beiden

Teams etwas verhalten, so gelang es dem HSV Säuliamt, in der 4. Minute das 1:0 zu erzielen. In der Folge gelang es dem Heimteam, die Führung kontinuierlich auszubauen. Der TV Thalwil hatte grosse Mühe, die gut stehende Verteidigung des Heimteams zu knacken. Auch dank der grossartigen Leistung der beiden Torhüter im Tor gelang es, die Führung bis zur Pause auf 16:10 auszubauen.

Phasenweise gelang alles In der Pause gab es nicht viel zu sagen. Es war jedem bewusst, dass es eine harte zweite Spielhälfte geben würde und man nicht nachlassen durfte. Hoch-

motiviert begann man die zweite Halbzeit. Kurzzeitig machten HSV-Spieler einige unnötige Fehler, da TV Thalwil die Verteidigung etwas umgestellt und den Rückstand auf drei Tore verkürzt hatte. Doch passte sich HSV Säuliamt den neuen Gegebenheiten an und erspielte sich den verlorenen Rückstand zurück. Dem TV Thalwil gelang es in der Folge nicht, aufzuholen. Hingegen gelang in dieser wichtigen Spielphase dem Heimteam alles und sie bauten so den Vorsprung kontinuierlich aus. HSV Säuliamt konnte das Spiel am Ende, etwas überraschend, aber verdient mit 34:23 gewinnen. Man muss aber erwähnen, dass die Thalwiler Handballer nicht voll-


TERNET ADRESSEN TE

Anzeiger www

.affolteranzeiger.ch

Werben Sie mit uns und publizieren Sie Ihre Web-Adresse auf dieser Seite. Information und Kontakt: inserat@weissmedien.ch

für die Wirtschaftsregion

Knonauer Amt

Augenoptiker

.B-O-A.ch

www

Karate/Selbstverteidigung

Saxophon-Lektionen

Optiker

.Karate-albis.ch

.myoptix.ch

www

www

.chrisoberli.ch

www

Wenns ums Auge geht!

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Für Erwachsene bis 99 Jahre. Christoph Oberli, Master of Arts in Music Pedagogy. Musikstudio Mettmenstetten, 079 276 51 34

Beratung, Lieferung, Montage

Kleinkind und Musik

Praxis für Quantenheilung

Spielgruppe

.hshop.ch

.evekay.com

www

www

.matrix-coaching.ch

.spiel-werkstatt.ch

www

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Musikalische Früherziehung. Fröhliches Eltern-Kind singen «Musig-Chäferli». Für Kleinkinder bis Kindergarteneintritt. 076 571 76 76, info@evekay.com

Lebensglück, Leichtigkeit und Freude am Sein! Ich freue mich auf Sie! Coaching-Termine buchbar: Telefon 079 438 43 57

Spielgruppe Spielwerkstatt für Kinder ab 2 Jahren, Robinsongruppen auf dem Bauspielplatz. info@spiel-werkstatt.ch

Coaching/Beratung

Kosmetik

Reptilien

Yogazentrum

.inmitten-dazwischen.ch

.toplines.ch

www

www

Coaching in Sellenbüren (auch in Englisch), systemische Strukturaufstellungen, Biografiearbeit, Entspannungstechniken

Natürlich gepflegt mit Permanent-Make-Up, Lippen, Augenbrauen, Eyeliner, Kopfhautpigmentation, Microblading, Plasma-Lifting

Coiffeur

Kunsttherapie, nat. Heilen

Kunsttherpie und nat. Heilen in Aeugst.

Fahrschule / Kurse / Shop

Lampenshop

.lichtbox.ch

www.CHRESTA.ch

www

Fahrschule aller Kategorien: Auto, Motorrad, Lastwagen, Car, Nothelfer, Verkehrskunde, CZV-Kurse. Telefon 044 761 59 58.

Grosse Auswahl – Leuchten aller Art: LED, modern, Design, Kristall... Bei uns werden Sie fündig!

Gesundheits-Trainingscenter

Mund-/Nasenschutzmasken

.rickli-training.ch

.gratec.ch

www

www

Für Gesundheit und Wohlbefinden, Herz, Gelenke, Rücken, Figur. Tel. Termine: Dr. Rickli Premiumtraining, 043 530 30 30

Sie benötigen Schutzmasken? Wir können liefern! Typ 1, 2 + 3. Mehr Infos und Bestellung unter gratec.ch oder 043 322 60 70

Gesundheitsmassagen

Nachhilfe

www.sunstar-thaimassage.ch

www

.nachhilfecoach.ch

In guten Händen – einfach wohlfühlen und entspannen! Mit einer wohltuenden Thai-Gesundheitsmassage. Tel. 079 812 59 29

Massgeschneiderte Lernbegleitung.

Gitarrenunterricht

Online Shop

.hs-trendshop.ch

www

Erwachsene, Kinder, Anfänger, Fortgeschrittene. Panos Batsilas, Master of Arts in Musikpädagogik, Hedingen, Tel. 079 357 56 66

Wir verkaufen Top-Artikel, die dem Trend der Zeit entsprechen.

Jassen lernen

Optiker

.jassenlernenzug.ch

www

Kurse und gesellige Jass-Treffs – Jass Grund-Kurs für AnfängerInnen – Jass Trainings Schieber + Coiffeur

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

www

Das Haar wird nicht mehr geschnitten sondern aufgebaut.

.pb-gitarrenunterricht.ch

Die grösste Auffangsstation für Reptilien in der Schweiz! Schildkröten ohne Dach über dem Kopf? Herrenloses Schlangenweibchen? Mit Ihrer Spende retten wir ausgesetzte Reptilien! Vielen Dank!

www.yogazentrum-am-weiher.ch

.thara.ch

.coiffeur-style-unico.ch

www

www

.swissreptilerescue.ch

www

.IhrOptiker.ch

www

Sichtbar anders!

Einsenden an: Weiss Medien, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a.A. Tel. 058 200 57 00, inserat@weissmedien.ch


Extra

Donnerstag, 21. April 2022

«Ich würde gerne ein richtiger Rapper werden» Menschen im Säuliamt: Daniel Fernandez Martinez wohnt und arbeitet im Albisbrunn Seit zwei Jahren lebt Daniel Fernandez Martinez in Hausen im Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn und absolviert seine Lehre als Metallbauer. In der Freizeit geht er mit Kollegen an den Zürichsee oder betätigt sich als Rapper. Zudem interessiert er sich für Schuhe.

27

HERKÖMMLICHES

Karnivoren Karnivoren sind Fleischfresser. Eine amerikanische Tierrechtsorganisation hält den Fleischkonsum für die eigentliche Ursache der Coronapandemie. Und begründet ihre These mit dem verdrehten Gleichklang von Coronaviren und Karnivoren. Witzig daran ist bestenfalls das Wortspiel. (ubo)

ACHILLES-VERSE

Fröhliches Rätseln Du Menschlein, Du kurliges Wesen. Bist schon immer gwundrig gewesen. Warst schon als kleines Kind beflissen, stets alles ganz genau zu wissen. Jetzt will ich dir ein Rätsel geben, ein Rätsel aus dem wahren Leben. Du sollst erraten, wer ich bin. Das wär doch was in deinem Sinn?

Mit Daniel FernanDez sprach Marianne Voss «Meine Mutter ist Dominikanerin, mein Vater Spanier. Aufgewachsen bin ich mit zwei viel älteren Brüdern in Pamplona», berichtet Daniel Fernandez in fast akzentfreiem Schweizerdeutsch. Seine Muttersprache sei Spanisch. «Meine Eltern trennten sich, und meine Mutter kam mit mir in die Schweiz, wo sie in der Reinigungsbranche und in der Gastronomie arbeitete.» Er war damals zehn Jahre alt. Nach einem Jahr im IntensivDeutschkurs konnte er die regulären Klassen bis in die Oberstufe besuchen. Als seine Mutter einen Schlaganfall erlitt und pflegebedürftig in die Dominikanische Republik zurückkehrte, war Daniel Fernandez als Minderjähriger plötzlich auf sich selbst gestellt. «Ich wohnte noch in unserer Wohnung und hatte eine Beiständin, die mich in eine Pflegefamilie geben wollte. Dagegen wehrte ich mich.» In der folgenden Zeit habe er sich durchgeschlagen, sei aber nicht mehr zur Schule gegangen und auch «ein bisschen abgestürzt». Er habe nie Drogen konsumiert und auch nie gestohlen. «Aber es gab andere Möglichkeiten, zu Geld zu kommen. Unter anderem habe ich auch auf dem Bau gearbeitet. Weil ich reif und selbstständig wirkte, glaubten mir die Arbeitgeber, dass ich schon volljährig bin.»

«Ich ziehe das durch» Natürlich flog irgendwann alles auf. Die Beiständin von Daniel Fernandez empfahl ihm, ins Albisbrunn einzutreten und eine Lehre zu absolvieren. Das war 2020, genau während des Shutdowns. Zuerst besuchte er das zehnte Schuljahr in der Trainings- und Orientierungswerkstatt. «Mein Berufswunsch war Automobilfachmann. Ich schrieb 30 Bewerbungen und erhielt drei Absagen.

Die Sprache sagt, ich wäre klein. Doch ob ich grob bin oder fein, ob jung, dynamisch oder alt, von schöner oder hässlicher Gestalt, darüber schweigt die alte Dame. Auch wenn Du fragst, wie ist mein Name, bekommst Du nichts von ihr zu hören. Höchstens das: Musst Du mich stören?

Daniel Fernandez Martinez wohnt im Albisbrunn, wo er auch seine Lehre absolviert. (Bild Marianne Voss) Auf die anderen Schreiben kam keine Reaktion. Das war ziemlich frustrierend.» Er habe sich dann entschlossen, hier intern die Lehre als Metallbauer zu beginnen. «Jetzt bin ich im zweiten Lehrjahr. Es ist nicht mein Wunschberuf, aber ich ziehe das jetzt durch.» Im Albisbrunn gehe es ihm gut. Er sei gerne für sich und könne sich gut von schwierigen Kollegen abgrenzen. «Ich bin nicht hier, um Kollegen zu machen. Da ich selbstständig und relativ reif bin, kann ich ein eigenes Studio bewohnen. Das gibt mir viel persönlichen Freiraum.» Am Wochenende gehe er oft nach Zürich, wo er einen Cousin und Freunde habe. «Wir gehen Basketball spielen oder setzen uns bei schönem Wetter an den Zürichsee. Wir kaufen alles selber ein und feiern draussen.»

Schuhe, Ohrringe und Handyhülle Daniel Fernandez pflegt verschiedene Liebhabereien. Da sind einmal die Schuhe. Er erklärt der Besucherin: «Gute

Kleidung ist mir wichtig, aber gute Schuhe gehören unbedingt dazu. Wenn ich mich anziehe, suche ich zuerst die Schuhe aus, dann die passenden Hosen und das Oberteil. Ebenso müssen die Handyhülle und die Ohrringe zu den Schuhen passen. Sehen Sie.» Er deutet auf seine blau gestreiften Schuhe und auf seine blauen Ohrringe. Eine andere Passion ist das Rappen, das Produzieren und Vortragen von Rapmusik mit dem rhythmischen, markanten Sprechgesang. «Alles, was Rap von spanischen Sängern ist, höre ich gerne. Ich erfinde mit dem Handy auch selbst Raps und ich würde gerne ein richtiger Rapper werden.»

Träume und Wünsche Das ist einer seiner Zukunftsträume. Er hat noch andere: «Nach der Lehre möchte ich zuerst Geld verdienen, vielleicht doch noch Automobilfachmann werden oder die BMS besuchen und mich in Richtung Architektur entwickeln.» Ganz klar sei für ihn, dass er in der Schweiz

bleiben möchte. Ein weiterer Wunsch sei das Gründen einer eigenen Familie. «Mit vielen Kindern. In meiner Familie ist es üblich, viele Kinder zu haben. Wir sind eine grosse Sippe.» Seine Mutter habe sechs Geschwister, sein Onkel elf Kinder. Jetzt erzählt er noch von seinen Ferien letzten Sommer in der Dominikanischen Republik, wo er seine Sippe besuchte. «Das waren die ersten Ferien, die ich mir selbst finanzieren konnte. Ich habe das extrem genossen. Diesen Sommer möchte ich wieder dort hinreisen.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

So ist es also meine Pflicht, dir höchst genau und möglichst dicht, von meinem Dasein zu erzählen, zuerst das Wichtigste zu wählen. Ich bin bescheiden, brauch kein Geld, werd kaum beachtet, bin kein Held, und doch kennt mich die ganze Welt. Mein Dienst wird überall bestellt. Ich bin stets jung und doch uralt, von unterschiedlicher Gestalt. In Herzform, Stift, auch oft in Zahlen. Man soll mich pflegen, schön bemalen. Ich bin empfindlich gegen Rost, arbeite gerne bei der Post. Ich geh auf Märkte, Wahlbüros, denn dort ist immer etwas los. Ich hab den Drang, mich zu bewegen. Viel Arbeit kommt mir sehr gelegen. Mit mir wird keinesfalls gelogen und keiner wird von mir betrogen. Der Wahrheit bin ich stets verpflichtet, bei mir wird haargenau gewichtet. Und kommt ein Fall zu den Gerichten, dann kann ich Streitigkeiten schlichten. Mein Charakter? Unverdorben! Ich wär sonst längstens schon gestorben. Viel mehr zu mir kann ich nicht sagen. Du hast nun keinen Grund zu klagen. So gib denn Antwort auf die Frage: Wer ich bin ...? egaaW red na nielgnüZ sad nib hci Robert Müller

WETTER

Hinaus in die weite Welt

Heute Basel 4° 17° Zürich 2° 17°

Affoltern

St.Gallen 3° 13°

4° 17°

Luzern 6° 17°

Neuchâtel 7° 17°

Bern 4° 16° Interlaken 6° 16°

Aussichten

min °C max °C

Alpennordseite Alpensüdseite

St.Moritz -1° 8°

Sion 8° 20°

Genève 8° 17°

Chur 5° 18°

Bellinzona 8° 15°

Freitag

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

5° 17°

8° 15°

7° 12°

6° 13°

5° 16°

9° 16°

10° 12°

8° 12°

8° 16°

9° 18°

LEBENSWEISHEIT «Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.» Sebastian Kneipp

Der Frühling ist für Singvögel eine umtriebige Zeit, da sie mit Nestbau, Brut und der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt sind. Und auch nachdem die Jungvögel das Nest verlassen haben, kümmern sich die Eltern noch um sie. Aufgefundene Jungvögel brauchen daher meist keine Hilfe, selbst wenn sie verlassen wirken. Derzeit sind viele Vögel mit Brüten oder der Versorgung ihrer Nestlinge beschäftigt. Mancherorts haben bereits die ersten Jungvögel das Nest verlassen. Bei einigen Vogelarten wie beispielsweise der Amsel wagen die Jungen den Sprung aus dem Nest noch bevor sie richtig fliegen können. Trotz dieser noch ungeschickten Flugversuche sind solche «Frühstarter» gut für das Überleben ausserhalb des Nests gerüstet. Sie tragen ein wärmendes Federkleid, können umherhüpfen und werden von ihren Eltern noch eini-

Die junge Amsel braucht keine Hilfe. (Bild Vogelwarte Sempach)

ge Zeit mit Nahrung versorgt. Jungvögel ausserhalb des Nests benötigen daher meist keine menschliche Hilfe. Es wäre sogar falsch, sie mitzunehmen, da selbst die kompetenteste Pflegeperson die

Aufzucht nie so geschickt meistert wie die Vogeleltern. Manchmal landen Jungvögel allerdings an einem unglücklichen Ort, beispielsweise auf einer Strasse oder in unmittelbarer Nähe einer Katze. Befindet sich ein Jungvogel in akuter Gefahr, so ist es sinnvoll, ihn in ein nahegelegenes Gebüsch zu setzen. Der Geruch des Menschen stört die Vogeleltern nicht, sie sorgen weiterhin für ihren Nachwuchs. Gelegentlich kommt es vor, dass Vogelkinder tatsächlich zu früh aus dem Nest fallen. Man erkennt sie daran, dass sie nicht herumhüpfen können und meist kaum befiedert sind. In solchen Fällen ist der Gang in eine Pflegestation angebracht. Auch verletzte Jungvögel gehören in die Hände von Fachpersonen. Einheimische Singvögel darf man nicht selbst pflegen oder aufziehen, denn ihre Haltung und Pflege erfordert viel Fachwissen sowie eine kantonale Bewilligung. Vogelwarte Sempach


BLACK PATTI «Blues & Gospel» 27. April 2022, 20.30 Uhr

Raphael Meyer Goldschmiede

PÖSCHTLI AEUGSTERTAL

Wir kaufen Ihren Goldschmuck, Zahngold, Goldmünzen, Golduhren usw., der nicht mehr getragen wird, nur in der Schublade liegt oder aus Erbschaften stammt.

Zurzeit sehr hoher Goldkurs! Wir beraten Sie in allen Schmuckfragen professionell – seriös – kompetent R. Meyer · Goldschmiede · Fischmarkt 5–7 6300 Zug · 041 710 17 17 · altgold-meyer.ch Do u. Fr. 9.30–12.00, 13.30–18.00, Sa. 9.30–14.00 Mittwoch auf Voranmeldung, Mo. u. Di. geschlossen

044 761 61 38

Samstag, 23. April 2022

grosser Flohmarkt in Wetzikon/ZH! Bei der Eishalle. Infos: www.flohmarkt-wetzikon.ch / Tel. 079 356 67 00

CONCERTO PICCOLO NO 3

Antonia Nardone (Orgel) und Luigi Lore’ rt» auf (Flügel) spielen ein «Hochzeitskonzert zwei Tastaturen

Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92, info@weingarten.ch, www.weingarten.ch

Freitag, 22. April 2022 19.00 -19.30 Uhr Ref. Kirche Obfelden Eintritt frei – Kollekte

Turnverein Mettmenstetten

Einladung zur

LandiTag! WIR SIND BEREIT FÜR DEN SOMMER! SIND SIE ES AUCH?

GENERALVERSAMMLUNG

Freitag, 6. Mai 2022, 20.00 Uhr Essen 19.00 Uhr im Eventlokal Grindel 6 8932 Mettmenstetten

Die Teilnahme an der Generalversammlung ist für Aktivmitglieder obligatorisch. Ehren-, Frei- und Passivmitglieder sowie neu eintretende Turnerinnen und Turner sind herzlich willkommen.

Sa 23.04.22, 8-16 Uhr gemütlich & fein:

Landi-Beizli mit Grill: Würzige Bratwurst für nur Fr. 3.-. ******

join in & win:

BEI SPITEX KNONAUERAMT ARBEITEN QUEREINSTIEG

WIEDEREINSTIEG

Mitmachen im Wettbewerb und gefüllten Einkaufskorb gewinnen.

Dein gewählter Beruf erfüllt dich nicht mehr? Du suchst eine neue Herausforderung, in einer neuen Branche, mit Wertschätzung und Sinnstiftung?

Nach einer längeren Pause möchtest du erneut in den Pflegeberuf einsteigen, hast aber das Gefühl fachlich nicht mehr auf dem neuesten Stand zu sein?

bequem & schön:

Mit dem zweiten Bildungsweg bieten wir dir verschiedene Möglichkeiten, von Pflegehelferin / Pflegehelfer über Fachfrau / Fachmann Gesundheit EFZ bis hin zu Pflegefachfrau / Pflegefachmann HF, inklusive massgeschneiderten Rahmenbedingungen.

Spitex Knonaueramt unterstützt dich wieder Sicherheit zu gewinnen. Neben professioneller Einführung und engem Begleiten, wird auch ein Refresh-Kurs beim SBK Zürich finanziell unterstützt. Mit einer Teilzeitanstellung kannst du Familie und Beruf gut vereinbaren.

******

Grosses Gartenmöbelsortiment, auch fürs kleine Budget. ******

tüchtig & kraftvoll:

Rasenmäher mit Elektro- oder Benzinmotor, oder als Roboter.

Du möchtest mehr über die Möglichkeit eines Quereinstiegs wissen? Dann melde dich jetzt zu unserem Info-Abend an.

INFO-ABEND Di., 10. Mai 22 18.30 Uhr

******

glühend & heiss:

Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills, Cheminées und Smoker.

Noch unsicher? Dann nutz die Gelegenheit mehr über den Wiedereinstieg zu erfahren und melde dich jetzt zu unserem Info-Abend an. Melde dich noch heute an unter bildung@spitexka.ch

ANMELDESCHLUSS ist der 5. Mai 2022

Spitex Knonaueramt, Werkstrasse 1, 8910 Affoltern a.A., www.spitexa.ch

******

blühend & duftend:

Güetli-Erlebnistage

Bunter Sommerflor, Geranien, Kräuterpflanzen und Setzlinge.

Begegnen Sie uns und lernen Sie unser Lebenshaus kennen!

Samstag, 23. April

******

10 – 16 Uhr Tag der offenen Tür Workshops – Mini-Flohmarkt – Kinderreiten – Streichelzoo – Hüpfburg – Gartenkafi

prächtig & wüchsig:

Exklusive Gehölze und Stauden.

Sonntag, 24. April

Ab 9.30 Uhr Buure-Zmorge Festprogramm mit Musik und Gottesdienst zum Thema «Aufbruch im Umbruch»

Infos: www. guetli-rossau.ch

Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

Wasserhund sucht für einen Tag/ Woche bewegungsfreudige liebe Betreuungsperson mit Hundeerfahrung. Tel. 079 262 74 08.

Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
031_2022 by AZ-Anzeiger - Issuu