Donnerstag, 13. Januar 2022
114. Jahrgang Nr. 2
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Testpflanzungen in Himmelried Im Schwarzbubenland wurde ein Forschungsprogramm mit 864 Pflanzungen gestartet. Ziel ist es, zukunftsfähigere Baumarten für unsere Breitengrade zu finden.
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Samstag, 15. Januar Nach Auflösung des Hochnebels bleibt es weiterhin sehr sonnig. -2 ºC 4 ºC
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Im Gebiet Grellingerberg in Himmelried hat der Forstbetrieb Schwarzbubenland in Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) dem Kanton Solothurn sowie der Gemeinde Himmelried acht verschiedene, zukunftsfähige Baumarten beziehungsweise 864 Pflanzungen gepflanzt. Mit dem zu erwartenden Temperaturanstieg wird am Ende des 21. Jahrhunderts in diesem Gebiet ein anderes Klima herrschen. Ziel ist es nun, herauszufinden, welche der Baumarten, die gegen Ende des Jahrhunderts auf diesem Standort als geeignet gelten, bereits heute vor Ort gedeihen können. Die Männer des Forstbetriebs haben auf einer 5000 Quadratmeter grossen Fläche die 864 Bäumchen gepflanzt. Zwei Forstwarte und drei Lehrlinge arbeiteten gut zwei Tage vor Ort, um im relativ steinigen Boden Tannen, Lärchen, Föhren, Traubeneichen, Baumhasel, Zerreichen, Stieleichen und Elsbeeren in den Boden zu bringen. Das Ganze sei harte Arbeit gewesen, sagt Revierförster Josef Borer, den das Wochenblatt vor Ort getroffen hat. Die nunmehr gepflanzten Jungbäume sind Teil eines Forschungsprojektes der WSL, in dem landesweit 59 Flächen eingerichtet werden. Drei davon befinden sich im Kanton Solothurn, zwei davon im Hoheitsgebiet des Forstbetriebs Schwarzbubenland. Die gepflanzten Baumarten stammen aus 32 verschiedenen Her-
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Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.
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Sonntag, 16. Januar Gegen Nachmittag ziehen mehr Wolken auf, die Sonne zeigt sich aber immer wieder.
Laufen
7 Endo Anaconda begeisterte letzten Samstag mit Stiller Has das Publikum im Alte Schlachthuus und riss dieses sogar zu stehenden Ovationen hin.
Umgeben von einem Zaun: Revierförster Josef Borer zeigt die Anlage am Grellingerberg, wo die jungen Bäume gepflanzt wurden. FOTO: WILLI WENGER kunftsorte. Die Hälfte habe, so Borer, eine schweizerische Abstammung, die andere Hälfte käme unter anderem aus Italien, Serbien, Ungarn, Bulgarien oder Polen. Das Pflanzgut lieferte letztlich die Baumschule Emme Forstbaumschulen AG aus Utzenstorf.
Beobachtungsdauer von 30 bis 50 Jahren
Das Projekt der Testpflanzung ist aufgebaut worden, um über eine Beobachtungsdauer von 30 bis 50 Jahren wichtige Fragestellungen zur Anpassung des Waldes an das künftige Klima zu untersuchen. Insbesondere sollen gemäss Borer Erkenntnisse aus dem Forschungsprogramm Wald und Klimawandel des WSL geprüft, Beiträge zu Baumartenempfeh-
lungen für die Praxis erarbeitet und eine langfristige Infrastruktur für die praxisnahe Forschung aufgebaut werden. «Ja, das Ganze ist ein spannendes Forschungsprojekt, aber kein Waldbau im engeren Sinne», sagt Borer, der mit seinem Personal in den kommenden Jahren vor Ort viel zu tun hat. «Wir müssen sicher ab dem zweiten Jahr die Bäumchen pflegen und sie vor der aufkommenden, umliegenden Vegetation schützen. Das Freilegen gehöre zu den zentralen Aufgaben, müssen doch beispielsweise Brombeeren entfernt werden, damit die Testpflanzungen gedeihen können und über das notwendige Licht verfügen. Die nach einem standardisierten Versuchsdesign angelegte Testpflanzung könne so optimal behandelt
und beobachtet werden, was eine aussagekräftige statistische Auswertung und wissenschaftliche Auswertung durch die WSL ermögliche, kommentiert Borer. Die Finanzierung des Ganzen stellen das Bundesamt für Umwelt, die WSL und der Kanton Solothurn sicher. Die Gemeinde Himmelried stellt als Grundbesitzerin die Waldfläche zur Verfügung. Damit die Versuchsfläche angelegt werden konnte, wurden vorgängig 120 Kubikmeter Holz durch den Forstbetrieb abgeräumt. Die Fläche ist von einem zwei Meter hohen Zaun umgeben. Dies deshalb, weil Borer damit rechnet, dass in fünf bis zehn Jahren der Hirsch im Gebiet ansässig sein werde. «Vor diesem und dem jetzigen Wild müssen die Bäumchen geschützt werden.»
Breitenbach
9 Solothurner Newcomer-Preis geht nach Breitenbach. Die Marry Jane AG steht für innovatives Unternehmertum und Exportwirtschaft mitten im Schwarz bubenland.
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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch
Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 21 267 Ex. (WEMF 2020)
Inseratetarife als PDF
Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch
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LAUFENTAL
Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
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L AUFEN
DUGGINGEN
Umbauarbeiten für Gesundheitszentrum stehen an
Lichtblicke ins noch junge Jahr
Das Baugesuch für das Nachfolgeprojekt des Spitals Laufen liegt auf. Das Zentrum wird verspätet in Betrieb gehen. Dimitri Hofer In leerstehenden Räumlichkeiten im Birs Center am Laufner Bahnhof wird in den kommenden Monaten gebaut. Das Kantonsspital Baselland (KSBL) richtet im Einkaufszentrum ein ambulantes Gesundheitszentrum ein. Nun ist klar, wie die Umgestaltungen aussehen werden und dass der Eröffnungstermin verschoben wird. Seit letztem Freitag liegt das Baugesuch für das Gesundheitszentrum, das als Nachfolgelösung für das geschlossene Spital Laufen gedacht ist, öffentlich auf. Darin heisst es, dass die Umbauarbeiten von der in Lenzburg beheimateten Praxisarchitekten AG verantwortet werden. KSBL-Sprecherin Anita Kuoni erklärt auf Anfrage, dass Flächen im 1. und 2. Obergeschoss für das Zentrum genutzt werden sollen, in denen sich früher die Direktion der Laufner Krankenkasse EGK befand. «Zudem konnten wir einige Leerstände übernehmen.» Seit dem Umzug der EGK in einen Neubau standen viele Räumlichkeiten leer.
Umbauphase von neun Monaten
Gestern Mittwoch (nach Redaktionsschluss) urteilte das Baselbieter Kantonsgericht, ob die Schliessung des Laufner Spitals rechtens ist. Elf Personen hatten Beschwerde gegen das Landratsdekret zum Aus des traditionsreichen Krankenhauses eingereicht. Sie sehen den Laufentalvertrag verletzt, in dem der Bestand des Spitals einst «dauernd gewährleistet» wurde. Trotz des ausstehenden Entscheids laufen beim KSBL die Planungen für das Gesundheitszentrum. Gemäss Kuoni komme es im Birs Center zu einem Umbau der Büroräumlichkeiten in Praxisräumlichkeiten wie Empfang und Sprechstundenzimmer. Für Röntgengeräte werde ein Strahlenschutz und für Lüftung und Kälte eine Dachzentrale eingebaut. Ab Baubeginn rechne man mit
einer Umbauphase von rund neun Monaten.
Nach Ausstieg von Medbase fand man andere Partner
Bisher hiess es beim KSBL, dass das Zentrum im Birs Center in diesem Jahr öffne. Sprecherin Anita Kuoni schreibt nun jedoch: «Der Eröffnungstermin ist abhängig vom weiteren Verlauf der Baubewilligung und der Umbauarbeiten. Stand heute planen wir auf das erste Quartal 2023.» Es sei geplant, das Angebot vom Spital ins Gesundheitszentrum zu transferieren und sukzessive weiterzuentwickeln. Seit dem Abzug des stationären Angebots befindet sich im Spital ein ambulantes Zentrum. «Wir bieten neben der 24/7-Notfallversorgung und einer Tagesklinik für Kleineingriffe und Kurzzeitüberwachung weiterhin modernste Diagnostik und eine breite Palette an Sprechstunden der KSBL-Kliniken an.» Das KSBL wollte das Zentrum mit der Gesundheitsdienstleisterin Medbase führen. Diese zog sich überraschend zurück. Nun berichtet Kuoni: «Wir freuen uns sehr, dass wir leistungsstarke Partnerinnen und Partner gewinnen konnten.» Mehr dazu werde man in den nächsten Wochen kommunizieren können.
Fünf Richter fällen Urteil
Seit 2021 existiert in Laufen kein Spital mehr. Am Standort an der Lochbruggstrasse befindet sich heute ein ambulantes Zentrum des Kantonsspitals Baselland. Dieses soll in diesem Jahr als Gesundheitszentrum ins Einkaufszentrum Birs Center beim Bahnhof gezügelt werden. Das KSBL vollzog die Transformation vor allem aus finanziellen Gründen. Im Herbst 2020 gab der Landrat dem Vorhaben mit einem Dekret einstimmig seinen Segen. Gegen das Dekret wurde anschliessend von elf Personen aus dem Umfeld des Vereins Pro Spital Laufen Beschwerde erhoben. Am Mittwoch urteilte ein Fünfergericht über den Fall. An der Parteiverhandlung nahmen der Rechtsdienst des Landrats sowie Vertreter des KSBL auf der einen sowie der Verein Pro Spital Laufen auf der anderen Seite teil. (Bericht folgt in der nächsten Ausgabe)
Musik in der Kirche: Gerhard Förster (E-Piano) und Annette Jakob (Bassflöte) spielen als Zugabe Edvard Griegs «Solveigs Lied». FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER
Am letzten Sonntag lud der Seelsorgeverband Angenstein traditionsgemäss zu einer musikalischen Meditation in die katholische Kirche von Duggingen. Eleonora Knöpfel und Felix Terrier lasen die Zwischentexte. Thomas Brunnschweiler Nach einem Vorspiel von Gerhard Förster auf dem Clavicytherium, einem kleinen feinen Tasteninstrument aus dem 15. Jahrhundert, zitierte die Seelsorgerin Eleonora Knöpfel den Theologen Fulbert Steffensky: «Wir stehen mitten im Anfang … das Jahr hat so schöne unabgelaufene Füsse». Die musikalische Besinnung sol-
le die Besucherinnen und Besucher mitnehmen ins neue Jahr und Impulse setzen, sagte Pfarrer Felix Terrier. Die Flötistin Annette Jakob und der Organist Förster begannen den Konzertteil mit einer Sonate des Engländers John Stanley. Auch die beiden anderen Stücke von Leonardo Vinci und eines Anonymus, der Variationen über Greensleeves komponierte, waren der Barockzeit gewidmet. Dazwischen und danach sprachen Eleonora Knöpfel und Felix Terrier über den Begriff «Neuanfang» und jenen «Weg, der unberührt vor uns liegt». Aus «Eines Nachts im Paradies» von Jürg Schubiger wurde die kauzig-hintersinnige Geschichte von Adam und Eva gelesen, eine Persiflage über den ersten Tag der Menschheit.
Vom Barock bis ins 20. Jahrhundert
Eine gelungene Textcollage eines Texts von Hanns-Dieter Hüsch und Psalm 126 gelang den beiden Vortragenden vor ei-
ner Einlage auf dem Clavicytherium, das kurz nachgestimmt werden musste. Es folgte das Stück «Walburgis» von Friedrich Göttsche, einer Fantasie für Altflöte und Klavier. Hier bewies Annette Jakob ihr ganzes Können: einen guten Ansatz, einen klaren Ton und eine formidable Technik mit Spezialeffekten. Berührend war «Après un rêve» des französischen Komponisten Gabriel Fauré. Eleonora Knöpfel stellte Mike aus Äthiopien vor, einen Geflüchteten, der nirgends willkommen ist. Er sagt: «Das Wichtigste ist die Vergebung, sonst werden alle Wege zu Sackgassen.» Nach ein Traditional aus Irland, einem Gedicht der Pfarrerin und Lyrikerin Ruth Näf Bernhard und den Variationen über ein Thema von Rossini von Chopin gaben die beiden Musizierenden als Zugabe «Solveigs Lied» von Edvard Grieg zum Besten, von Annette Jakob subtil interpretiert auf der Bassflöte. Eine gehaltvolle, musikalisch überzeugende Einstimmung ins neue Jahr. ANZEIGE
L AUFEN/ K T. BASELL AND
Solarstrom-Offensive auf kantonseigenen Dächern Der Kanton Basel-Landschaft hat zahlreiche kantonseigene Bauten mit Fotovoltaikanlagen aufgerüstet. Der zu erwartende Energieertrag liegt bei rund 800 000 kWh pro Jahr, was dem Stromverbrauch von rund 170 Einfamilienhäusern entspricht. Die Kosten für die Fotovoltaikanlagen wurden durch den Landrat im Rahmen der Baukredite und des Investitionsprogramms bewilligt. WoS. In den vergangenen zwei Jahren installierte das Hochbauamt des Kantons Basel-Landschaft auf Dächern von kantonseigenen Bauten knapp 3900 Quadratmeter Fotovoltaikanlagen. So wurden die Sekundarschulen Hinterzweien in Muttenz, Gerenmatt in Arlesheim, Laufental in Laufen, Lärchen in Münchenstein und Rheinpark in Birsfelden sowie der Werkhof Kreis 3 in Sissach und auch die neue Fachhochschule in Muttenz mit Total 2177 Solarmodulen ausgerüstet. Der zu erwartende Energieertrag liegt bei rund 800 000 kWh pro Jahr, teilt die Bau- und Umweltschutzkommission Basellandschaft in einer Medienmitteilung mit. Durch den selbst produzierten Strom kann der ganze Elektrizitätsbedarf des jeweiligen Anlagenstandorts abgedeckt werden.
Strombedarf an Schulen decken
Mit dieser Solar-Offensive folgt das Hochbauamt den Aufträgen des Landrats: Der Kanton soll einerseits ein Vorbild für
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Donnerstag, 13. Januar, 20.30 Uhr
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Samstag, 15. Januar, 20.00 Uhr
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Donnerstag, 20. Januar, 20.00 Uhr
Lyrikabend mit Halyna Petrosanyak AUSSTELLUNG
21. Januar – 6. Februar Vernissage: Freitag, 21. Januar, 19.00 Uhr
Peter Mösch & Peter Tschan DISCO
gt! Uh Freitag, 21. Januar, 21.00 Uhr bgesa
A Schlachthuus-Disco sc mit DJ Paddy Dach mit Solarmodulen: Die Sekundarschule Laufental in Laufen kann den eigenen Elektrizitätsbedarf selber abdecken. andere Investoren sein und andererseits auch mit möglichst viel selbst produziertem Solarstrom den wachsenden Bedarf an den Schulen und den weiteren Bauten decken. Die Kosten wurden durch den Landrat im Rahmen der Baukredite und des Investitionsprogramms bewilligt.
Weitere Fotovoltankianlagen sind in Planung
Bereits kurz vor der Ausführung steht die künftig grösste kantonseigene Fotovoltaikanlage auf dem Neubau des Sammlungszentrums Augusta Raurica in Augst. Mit den über 400 Modulen können zu-
KABARETT FOTO: ZVG
sätzlich 450 000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugt werden. In den kommenden Jahren sind weitere Anlagen auf den Sekundarschulen Tannenbrunn in Sissach und Frenke in Liestal sowie dem Massnahmezentrum Arxhof in Niederdorf geplant.
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Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Möge die Strasse uns zusammenführen Und der Wind in deinem Rücken sein; Sanft falle Regen auf deine Felder Und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein…
Die Sonne sank, bevor es Abend wurde.
Traurig und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von
Lydia Gartmann-Ammann
Irischer Reisesegen
Sonntag, 16. Januar, 10 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Regierungsrätin Dr. Tanja Soland, Basel. Pfarrer Michael Brunner, Pfarrer Günter Hulin, Reformierter Kirchenchor, Leitung: Jasmine Weber (2G-Regel plus Maskenpflicht)
20. 2. 1928 – 3. 1. 2022
In dankbarer Erinnerung:
Urs Josef Gschwind-Hofmann
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
DANKE allen,
Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind, steht im grossen Saal des Kirchgemeindehauses ein Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch.
die Urs in seinem langen Leben begleitet haben, die ihm mit Interesse und Freundschaft begegnet sind und ihn mit seinem Humor und Wissen geschätzt haben
www.ref-laufental.ch
Ausserdem danken wir Frau Dr. Lydia Dettwiler, der Spitex Solothurnisches Leimental, dem Pflegepersonal 8. OG und den Ärzten Dr. Ch. Rouden, Dr. G.W. Meier und Team des Kantonsspitals Liestal, Pater Armin Russi und Pfarrer G. Hulin, dem Kirchenchor Metzerlen und dem Organisten.
die unsere Familie mit Briefen, Karten, Nachrichten, Blumen, Spenden, Kerzen, Verständnis und Zeit unterstützt haben die mit uns Abschied genommen haben.
Laufen Donnerstag, 13. Januar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag in der reformierten Kirche Laufen. Nachmittag mit Märchen und Musik, die Märchenerzählerin Sylvia Biedert entführt uns in eine «andere Welt», zwischen den Märchen spielt Christa Metzger auf dem Keyboard. Zertifikatspflicht!
Gilt als Leidzirkular.
Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.
Metzerlen, im Januar 2022
Schweren Herzens, aber dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Schwiegervater, Opi und Freund. «Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne.»
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Antoine de Saint-Exupéry
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
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In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, unserem Omi und Uromi
Gottesdienste: Maskenpflicht! Donnerstag, 13. Januar, Gr. 1 um 14.30 Uhr; Gr. 2 um 15.30 Uhr: beide in der Aktivierung des AZBs, Breitenbach, reformierter Altersheimgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.
Stefanie Erzer-Walchensteiner
Werner Stöckli-Haberthür 18. 4. 1928 – 4. 1. 2022 Seine Liebe, Grosszügigkeit und Hilfsbereitschaft werden wir nie vergessen. In unseren Herzen wird er immer bei uns sein.
Marcel und Susi Stöckli-Liniger Marc Stöckli Patrick Stöckli und Kim Schaub Ursi und Ivo Meyer-Stöckli
26. Dezember 1932 – 28. Dezember 2021
Sonntag, 16. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr.
Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
Eva Erzer Sieglinde und Walter Jäggi-Erzer Nadia und Jan mit Mathéo Benjamin und Michael Caroline und Christoph Gubler-Erzer Anna und Katharina Verwandte und Freunde
Mittwoch, 19. Januar, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Pfr. Stéphane Barth und Helferinnenteam, Org.: Tobias Cramm, Thema: «Ich bin ein Tiger», mit Basteln und Take Away. Freitag, 21. Januar, 14.00 Uhr, Urnenbeisetzung von Frau Lydia GartmannAmmann (1928–2022) im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Himmelried.
Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt.
Samstag, 22. Januar, 10.00 Uhr, Kapelle v. Zentrum Passwang, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. St. Barth: Dieser Gottesdienst wird aufgrund der allg. Omikron-Situation dem ZEPA digital zugestellt.
Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50.
Traueradresse: Rolf Gartmann-Ammann, Kirchweg 282, 4204 Himmelried
Dreissigster: Samstag, 5. Februar 2022 um 18.00 Uhr in der Kirche St. Remigius Metzerlen
Samstag, 15. Januar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi.
Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00 – 19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 2 am Do., 13. Jan., Gr. 1 am Do., 20. Jan.
Die Urnenbestattung findet im engsten Familienkreis statt.
Die Trauerfamilien
Freitag, 14. Januar, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Zertifikatspflicht!
Sonntag, 23. Januar, 10.30 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Andreas Gschwind, Thema: «Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten» (zu Mt.-Ev. 2.2).
Rolf Gartmann-Ammann Jürg und Franziska Gartmann-Maurer Andreas Gartmann und Rebecca Page mit Timothy und Mia Christian Gartmann und Daniela Ismelli mit Benjamin und Theodor Trudy Meier- Ammann
12. Januar 1933 – 23. November 2021
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen sind Spenden an die Schweizer Berghilfe willkommen. IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Postkonto: 80-32443-2, Vermerk: Werner Stöckli. Traueradressen: Ursi Meyer, Im Gründli 1, 4244 Röschenz Marcel Stöckli, Rotberg 6, 4114 Hofstetten Gilt als Leidzirkular.
Traueradresse: Eva Erzer, Bretzwilerstrasse 11, 4206 Seewen
Menschen die wir lieben , bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen .
Danksagung Es ist schwer einen geliebten Menschen zu verlieren. Es ist tröstlich so viel Anteilnahme zu erfahren.
n namarie (Omi mi) Hal albei eisen-Bie ie n z Ann D.
für Wort, Schrift, Blumen und Spenden
A.
Hr. Pfarrer Sabo und Dominik für die würdevolle Trauerfeier
N.
Hr. Doktor Stäuble und Team
K.
Spitex Thierstein
E.
Physio Büsserach Medaktiv allen Verwandten, Freunde und Bekannte die Omi auf ihrem letzten Weg begleitet haben.
Wahlen, im Januar 2022
Eveline, Markus Fam. Fringeli
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Gotte
Hermance Neyerlin-Queloz 11. Oktober 1930 - 6. Januar 2021
Wir werden dich nie vergessen und immer in unseren Herzen behalten. Trauerfamilien: Liliane & Mario Gustinetti - Neyerlin Tanja Gustinetti & Michael Henz mit Nicolas, Lorina Marco & Kathrin Gustinetti - De Greiff Vanessa Gustinetti & Pascal Gunziger Fabienne & Markus Köhli - Neyerlin Michael & Florence Köhli - Frey mit Gabriel, Raphael, Maéva Sabrina & Sacha Fey - Köhli mit Samuel Jessica Schmidlin Ginette Marquis - Queloz Verwandte und Freunde Die Abdankung und Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Wir danken dem Pflege Team Zentrum Passwang für die liebevolle Betreuung und Allen, die Hermance im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Spenden zu Gunsten Lourdesgrotte Wahlen. Traueradresse: Liliane Gustinetti - Neyerlin, Schulstrasse 40, 4246 Wahlen
Dreissigster, im engsten Familienkreis: 16. Januar 2022, um 11 Uhr in der Kirche in Wahlen.
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Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
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Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 10. Januar 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Thomas Brogle, Bromberg 24, 4242 Laufen wurde bis zum Ende der Amtsperiode (31. Dezember 2024) zum Delegierten der Stadt Laufen in den Wasserverbund Birstal WVB gewählt. • Die Aufbahrungslösung im Kantonsspital Laufen kann um ein Jahr verlängert werden. Die Gemeinden Liesberg, Roggenburg, Wahlen und Kleinlützel wurden angefragt, ob sie sich wieder an dieser Lösung beteiligen. Ausser Liesberg möchten alle auch für das Jahr 2022 mitmachen. Mit diesen Gemeinden wird ein Untervertrag vereinbart.
• Die Arbeitsgruppe Jugendförderung hat die eingereichten Unterlagen der Vereine bereinigt und die massgeblichen Stunden erfasst. Gewisse Vereine konnten die Jugendarbeit wegen Corona nicht im gewünschten Rahmen durchführen, trotzdem wurden über 63‘000 Stunden geleistet. Die Arbeitsgruppe machte beliebt, für die Berechnung 2021 die geleisteten Stunden der letzten 3 Jahre als Basis zu nehmen und somit einen Durchschnittswert zu eruieren für eine faire Verteilung der Gelder. Die so berechnenden Förderbeiträge wurden vom Stadtrat beschlossen.
Baugesuche, Auflage vom 13. bis 24. Januar 2022 BG-Nr. 0079/2022. Bauherrschaft: Peter
Hengartner / Röschenzstrasse 49 / 4242 Laufen. Projekt: Wintergarten, Parz. 1100, Röschenzstrasse 49, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Heinz Stich dipl. Arch. ETH / Dorfstrasse 44b, 4245 Kleinlützel
Planauflage
Zonenplan, Mutation Gewässerraum Die Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2021 hat die Mutation Gewässerraum zum Zonenplan beschlossen. Die Planauflage gemäss § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes findet statt vom 13. Januar bis 11. Februar 2022 Die Unterlagen können während den Schalteröffnungszeiten in der Stadtverwaltung Laufen und auf der Homepage der Stadt Laufen (www.laufen-bl.ch) eingesehen werden. Einsprachen sind innert der Auflagefrist schriftlich und begründet dem Stadtrat Laufen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, einzureichen. Stadtrat Laufen
BG-Nr. 0135/2022. Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Pius Binkert, v.d. Binkert Bernhard / Bierkellerweg 14 / 4242 Laufen. Projekt: Erschliessungsstrasse, Parz. 2620, Obere Höhe, 4242 Laufen. Projektverfasser/ in: Sutter Ingenieur- und Planungsbüro, Rolf Schlumpf / Hauptstrasse 52, 4153 Reinach Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Fitpass – alle Vorteile auf einen Blick
Öffentliche Mitwirkung
Mutation Zonenplan Siedlung Parzelle 1224 Waldbaulinienplan Schlyffi-Neumatt
Gerade zu Beginn des Jahres erwacht bei Vielen der Wunsch, sich wieder mehr zu bewegen oder das eine oder andere Feiertagskilo loszuwerden. In der Region bieten sich viele Gelegenheiten, um diesen Vorsatz umzusetzen. Jetzt können einige davon mit ein und demselben Abo genutzt werden. Beim Fitpass handelt es sich um eine Art Generalabonnement für Fitness, Sport und Wellness. Der Fitpass bietet den Mitgliedern Zugang zu zahlreichen Sportanlagen in der Region und der ganzen Schweiz. Bedient werden kann er über die Fitpass-App auf dem Smartphone.
Laufen vertreten
Auch die Stadt Laufen ist Mitglied bei Fitpass und ermöglicht den Besitzerinnen und Besitzern der Abonnements freien Zugang in die Eissport- und Freizeithalle und in das Schwimmbad Nau. Die mit dem Fitpass getätigten Eintritte werden durch Fitpass an die Stadt Laufen zum normalen Eintrittspreis vergütet. Administration und Marketing werden dabei durch die Fitpass AG übernommen. Durch die Mitgliedschaft entstehen der Stadt kein Mehraufwand und keine Kosten. Durch das Gratismarketing kann die Bekanntheit der Badi und der Eishalle zum Nulltarif gesteigert werden, was sich bei den Besucherzahlen von Auswärtigen niederschlagen und dem Tourismus zu Aufschwung verhelfen könnte. Welche Anlagen in der Region und auch in der ganzen Schweiz genutzt werden können, kann auf der Homepage www.fitpass.ch nachgesehen werden. In und rund um Laufen bieten sich viele Gelegenheiten, um sich zu bewegen und
Gemäss § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes wird für die Mutation des Zonenplans bei der Parzelle 1224 sowie für den Waldbaulinienplan Schlyffi-Neumatt das Mitwirkungsverfahren eingeleitet. Der Bevölkerung wird Gelegenheit gegeben, innerhalb der Mitwirkungsfrist vom 13. Januar bis 31. Januar 2022 in die Unterlagen Einsicht zu nehmen, Einwendungen zu erheben oder Vorschläge zu unterbreiten. Die Auflage erfolgt während den ordentlichen Bürozeiten bei der Abteilung Bau und Planung der Stadtverwaltung Laufen. Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden: www.laufen-bl.ch Eingaben sind zu richten an die Stadtverwaltung Laufen, Bau und Planung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, oder an bau@laufen-bl.ch Abteilung Bau und Planung
Papiersammlung vom 22. Januar Eintritt mit dem Fitpass: Aktuell profitieren Besitzerinnen und Besitzer eines Fitpasses vom freien Eintritt in die Eissport- und Freizeithalle in Laufen. Im Sommer wird auch der Badieintritt dazukommen. FOTO: STL neue Sportarten zu entdecken. So können beispielsweise auch das BIG-Fitness oder das «Tennis an der Birs» in Aesch genutzt werden. Ebenfalls erwähnenswert ist die kostenlose Nutzung der Wasserfallenbahn, ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Die Stadt Laufen ist davon überzeugt, dass solchen Modellen die Zukunft gehört und freut sich, auf der Fitpass-Plattform vertreten zu sein.
Öffentliches Eislaufen
Das Schlittschuhlaufen in der Eissportund Freizeithalle Laufen ist immer noch topaktuell und passt zu den kühlen Temperaturen, die uns in den nächsten Tagen erwarten. Noch bis Mitte März hat die Eishalle für das breite Publikum geöffnet. Schulen bzw. Schulklassen und Freizeitgruppen können nach Voranmeldung eine sepa-
Mitteilung des Stadtrats an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Ersatzwahl eines Mitglieds der Schwimmbad-Kommission Infolge einer Vakanz in der Schwimmbadkommission, Familienvertretung, ruft der Stadtrat alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner Laufens auf, sich bei Interesse bei der Stadtverwaltung Laufen oder bei einer Ortspartei zu melden. Informa-
tionen und Auskünfte können bei der Stadtverwaltung eingeholt werden. Sie erreichen uns unter Telefon 061 766 33 33 oder info@laufen-bl.ch Wir freuen uns auf jede Anfrage und beantworten gerne Ihre Fragen.
rate Eisfläche mieten, um Eislaufen oder Eishockey zu üben. Schlittschuhverleih und -schleifen runden das Angebot der Eishalle ab. Erwachsene, Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren und Kinder von 7 bis 16 Jahren zahlen einen Eintrittspreis von 7, 5, bzw. 4 Franken. Der Eintritt für Kinder unter 7 Jahre ist kostenlos. Colour Key- und Fitpass-Inhaberinnen und -Inhaber sind ebenfalls kostenlos.
Familien-Eislauftag — ein Vergnügen für Gross und Klein
An den Familien-Eislauftagen kann die ganze Familie zum Preis von 20 Franken in die Eishalle. Die Miete für die Schlittschuhe ist im Preis inbegriffen. Die letzten beiden Familien-Eislauftage der Saison (jeweils an Samstagen) sind am 5. Februar und am 5. März. Für Personen ab 16 Jahren gelten Zertifikats- und Maskenpflicht. (stl)
Geschichtenzeit Am Mittwochnachmittag 19. Januar lädt die Stedtlibibliothek Laufen zu einer neuen Ausgabe der «Geschichtenzeit» ein. Kinder ab 4 Jahren sind dazu eingeladen, einer spannenden Geschichte zu lauschen. Der Anlass findet im Obergeschoss der Bibliothek statt und dauert von 14.00 bis 14.45 Uhr. (stl)
Wir, die Stadtmusik Laufen, werden am Samstag 22. Januar die Altpapiersammlung in Laufen durchführen dürfen. Dies tun wir mit tatkräftiger Unterstützung unserer zahlreichen Jungmusikanten. Auch der Erlös der Papiersammlung wird wie jedes Jahr vollumfänglich unseren Jungmusikanten und somit der Nach-
wuchsförderung der Stadtmusik Laufen zugutekommen. Da wir im letzten Jahr leider keine Papiersammlung durchführen konnten, sind wir nun erst recht auf Ihre Unterstützung in Form von möglichst viel Papier vor Ihren Häusern angewiesen. Ihre Stadtmusik Laufen
Geschwindigkeitskontrollen Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Dezember 2021 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Datum
Messort
7.12.2021 18.12.2021
Brislachstrasse Schliffweg
V max (km/h)
30 30
Kontrolle von – bis
13.30 – 15.00 13.30 – 15.00
Gemessene Fahrzeuge
82 67
Anzahl Übertretungen und in %
7 resp. 8.54% 21 resp. 31.34%
Stadtpolizei Laufen
6
Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Fehren
Zullwil
EINWOHNERGEMEINDE FEHREN
Einwohnergemeinde Zullwil
Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Fehren hat am 15. Dezember 2021 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Halten verboten (2.49), beidseitig, mit Anfangs- und Endetafeln (5.05/5.06)
Bärschwil
Baupublikation
Bauherr: Sandra und Thomas Plattner Kirchstrasse 3, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Guido Halbeisen, Haustechnik Consulting, Bifangweg 260, 4247 Grindel Bauobjekt: Ersatz bestehender Stützmauer Installation einer Wärmepumpe Bauplatz: Kirchstrasse 3 Bauparzelle GB Nr.: 1598 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. Januar 2022
Kirchstrasse, zwischen Hauptstrasse und Schimmelstrasse Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074/006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen. Der Gemeinderat
Rodersdorf BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Öffentliche Planauflage Gemeinde Rodersdorf
Baupublikation
Bauherr: Fritz Jeker, Bachstrasse 354, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Mons Solar AG Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Bauobjekt: Errichtung einer Solaranlage auf Dach, Installation einer Wärmepumpe Bauplatz: Bachstrasse 354 Bauparzelle: GB Nr. 1534 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. Januar 2022
Büren
Gestützt auf § 7 der kantonalen Lärmschutz-Verordnung (LSV-SO) vom 1. September 2002 wird das Strassenlärm-Sanierungsprojekt (Art. 24 LSV) über die Metzerlen-, Biederthal-, Leimen-, Kirch-, Grossbühlund Oltingerstrasse öffentlich aufgelegt. Das Lärmsanierungsprojekt (LSP) gibt Aufschluss über die Lärmbelastung sowie Art und Wirksamkeit der geplanten Sanierungsmassnahmen. Zudem enthält es Anträge um Erteilung von Erleichterungen nach Art. 14 der Lärmschutz-Verordnung des Bundes (LSV). Das LSP umfasst folgende Pläne: Bericht Lärmsanierungsprojekt (LSP)
Baupublikation
Bauherrschaft: Müller Sibylle und Alexander, Im Grund 2, 4413 Büren Projekt: Ersatz Heizung / Neue Wärmepumpe bereits erstellt Projektverfasser: Paul Weber AG, Lausenerstrasse 14, 4410 Liestal Bauplatz: Im Grund 2 Grundbuch Nr.: 548 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren Einsprachefrist: 28. Januar 2022
Baupublikation
Bauherrschaft: Erbengemeinschaft J. Huber selig, c/o Ralph Huber Eggfluhweg 30 4147 Aesch Projekt: Asphaltieren der Zufahrtsstrasse Projektverfasser: Erbengemeinschaft J. Huber selig, c/o Ralph Huber Eggfluhweg 30 4147 Aesch Bauplatz: Güggelhof 2 Grundbuch Nr.: 1480, 1479, 1478 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren Einsprachefrist: 28. Januar 2022
Auflagezeit:
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Urs und Marie-Line Haldemann, Oberdorfstrasse 43, 4227 Büsserach Bauobjekt: Sanierung best. Schopf Ausnahmebewilligung: Bauen über die Baulinie Standort: Oberdorfstrasse 45a Grundstück: GB 1228 Nutzungszone: OS Projektverfasser: Jermann Architekten und Raumplaner AG, Hintere Gasse 52, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 28. Januar 2022
Montag, 17. Januar 2022 bis Dienstag, 15. Februar 2022
Auflageorte: – Einwohnergemeinde Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf (während der Schalteröffnungszeiten) – Kreisbauamt lll, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) Einsprachen gegen das LSP sind innerhalb der Auflagefrist beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, 4509 Solothurn, schriftlich einzureichen. Die Einsprachen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Solothurn, 14. Januar 2022 mur/zea Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Witterswil
Einwohnergemeinde Witterswil
Verkehrspolizeiliche Massnahmen
Baupublikation
Bauherrschaft: Vogel Martin, Gempenstrasse 17, 4413 Büren Projekt: Abbruch Schopf / Neubau gedeckter Sitzplatz mit Sauna Projektverfasser: Kälin Lara, Oberwilerstrasse 56, 4102 Binningen Bauplatz: Gempenstrasse 17, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2586 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren Einsprachefrist: 28. Januar 2022
von Jauslin Stebler AG, Muttenz vom 23. August 2021
Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Witterswil hat am 16. 08. 2021 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Zonensignalisation: Beginn und Ende der Zone (2.59.1/2.59.2) / «Tempo 30» (2.30) Die Tempo-30-Zone umfasst folgende Quartiere: – – – – – – –
Quartier «Auf der Höhe» Quartier «Hinter den Gärten» Quartier «Ob den Reben» Quartier «Vor den Reben» Quartier «Oberdorf» Quartier «Strängen» Quartier «Im Kleeacker»
Innerhalb dieser Gebiete besteht Rechtsvortritt. Die Tempo-30-Zonen-Abgrenzungen der Quartiere und die genauen Standorte der Signale sind im Plan des Ingenieurbüros Pestalozzi & Stäheli GmbH, Basel, vom 30. März 2020, Plan-Nr. 1933/01, ersichtlich. Der Plan kann während der Beschwerdefrist während den Schalterstunden oder unter vorheriger telefonischer Anmeldung in der Gemeindeverwaltung Witterswil eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PK-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
Gerichtliches Verbot Auf Gesuch der Gemeinde Zullwil hat das Richteramt Dorneck-Thierstein am 21.12.2021 Folgendes erlassen: Unberechtigten wird richterlich untersagt, Fahrzeuge jeder Art auf dem Grundstück Grundbuch Zullwil Nr. 715 (Parkplätze Nr. 1 bis Nr. 4), abzustellen oder zu parkieren. Wer diesem Verbot zuwiderhandelt, wird mit einer Busse von CHF 50.00 bis CHF 2'000.00 bestraft. Rechtsbelehrung Gegen diesen Erlass kann innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung beim Richteramt Dorneck-Thierstein, Amthausstrasse 15, Postfach 125, 4143 Dornach 1, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten.
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Büneweg 2, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: architektur nussbaumer ag, Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen Bauobjekt: Schulraumcontainer mit Aussen-Wärmepumpe, Kindergarten Flüh Bauplatz: Bachweg 1, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 792 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 13.1.2022 – 26.1.2022
Baupublikation
Bauherr: Yogarajah Maya und Rajasekaran, Höhenweg 26, 4112 Flüh Projektverfasser: wilhelm + partner architekten, Im Hofacker 8, 4106 Therwil Bauobjekt: Umbau EFH mit Aufstockung Bauplatz: Höhenweg 26, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3630 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 13.1.2022 – 26.1.2022
Meltingen
Baupublikation
Bauherrschaft: Swisscom AG, A. Schneider, Froburgstrasse 17, 4600 Olten Bauobjekt: Tiefbauarbeiten Glasfaserverbindung Zullwil nach Beinwil Projektverfasser: bpm Waldmeier GmbH, 4132 Muttenz Bauplatz: Gemäss Pläne Parzelle / Zone: GB-Nr 1, 3 und 952 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. Januar 2022
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Davor Stojanov, Huggerwaldstrasse 11, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Umbau Scheune zu Wohnung Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Huggerwaldstrasse 217 Bauparzelle: 3889 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 13. Januar 2022 bis 28. Januar 2022
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: St. und U. Kanzok Landskronweg 5, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-48 Fassadenkamin und Cheminéeofen Projektverfasser: Everest Wohnbau GmbH Am Kägenrain 1–3, 4153 Reinach Bauplatz: Landskronweg 5 Bauparzelle: GB-Nr. 1664 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 27.01.2022
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Antonio und Maria Mele Metzerlenstrasse 58, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Sichtschutzzaun Bauort: Metzerlenstrasse 58 Bauparzelle: GB-Nr. 921, (W2a) Projektverfasser: Team Schaad AG Talstrasse 33, 4112 Flüh Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 27.1.2022
LAUFENTAL
Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
EIN LEBEN WIE VIELE, TEIL 1
L AUFEN
Enttäuschungen als gottgewollt angesehen
Poetisch-musikalische Naturgewalt
Nach mehreren Desillusionen glaubte meine Mutter nicht mehr daran, einen Mann zu finden. Dann heiratete sie ganz unerwartet. Benildis Bentolila Sieht sie nicht glücklich aus, meine Mutter Agnes? Sie ist 34 Jahre alt und hält ihr zweites Kind, ein Mädchen, im Arm. Wo ihr erstes ruht, weiss sie nicht. Das Mädchen kam 1943 im siebten Monat tot auf die Welt. Heutzutage wäre das wohl kein Problem. Aber Agnes war allein daheim auf dem abgelegenen Bauernhof. Ihr Mann Viktor, mein Vater, war im Militärsanatorium in Montana. Nach zwei Tagen kam er nach Hause. Wie er von der Geburt erfuhr, weiss ich nicht. Ein Telefon gab es weder in diesem Haus noch bei den Nachbarn. Ungetaufte Kinder galten als Heiden. Für sie gab es keinen Platz auf dem gesegneten Friedhof. Vater vergrub es, ohne Zeremonie, in der Nähe des Hauses; sagte aber seiner Frau ein Leben lang nicht wo. Welche Verlustgefühle mussten Mütter geplagt haben! Es gilt aber auch, an die Väter zu denken, die aus religiösen Gründen einer so abscheulichen Aufgabe nachkommen mussten, ihr Kind anonym zu verscharren. Ein gutes Jahr später gebar Agnes wieder ein Mädchen. Es war gesund und die Freude gross. Die Frau hatte sich, als sie gegen 30 ging, auf ein «Altjumpferleben» eingerichtet. Sie mietete zusammen mit ihrer älteren Schwester eine bescheidene Dachwohnung im Konsumgebäude der Gemeinde. Nach einer schweren Krankheit und drei grossen Enttäuschungen konnte sie sich nicht vorstellen, noch einen Mann zu finden — ein Freund wurde Priester, den zweiten schnappte ihr
eine andere Frau weg, und auch beim dritten hatte sie aus Unbeholfenheit zu wenig auf eine gemeinsame Zukunft gepocht. Aber da traf sie auf den sieben Jahre jüngeren Viktor, der wie sie in der Seidenweberei arbeitete. Er war ohne Mutter aufgewachsen und fühlte sich zu älteren Frauen hingezogen. Die beiden heirateten innert sieben Monaten. Agnes, Tochter eines Bankangestellten aus der Linthebene, zog mit ihrem Mann auf den Hof des Schwiegervaters. Dieser hatte nach dem frühen Tod seiner Frau nicht mehr geheiratet. Er handelte zwar mit Vieh, hielt aber selbst keines. Einzig ein paar Toggenburger Ziegen und das jährliche Mastschwein standen auf dem Heimet. Die Wiesen waren an einen Nachbarn verpachtet. Die beiden Männer freuten sich, dass eine Frau ins Haus zog und sich um den Haushalt kümmerte. Meine Mutter war glücklich, verheiratet zu sein, und erhoffte sich reichen Kindersegen. Nach der ersten grossen Enttäuschung, die sie als von Gott gewollt ohne Aufbegehren hinnahm, durfte sie nun ein Kind ihr eigen nennen. Ihre Augen strahlen, ihr Lächeln ist ungekünstelt, zufrieden sitzt sie im damals modernen Rattan-Lehnstuhl. Das Kind einerseits fest in ihren Händen, aber trotzdem lässt sie ihm Freiraum. Mir kommt es vor, als möchte sie es nicht zu stark an sich drücken, falls es ihr wieder genommen würde … Im letzten Jahr porträtierte das Wochenblatt unter der Serie «50 Jahre Frauenstimmrecht» verschiedene Persönlichkeiten. Unter der Rubrik «Ein Leben wie viele» beschreibt Benildis Bentolila in diesem Jahr monatlich, wie sie sich an die Lebensgeschichte ihrer Mutter erinnert. Ein Leben, wie es vielen Frauen ihrer Generation widerfuhr. Die 77-Jährige Autorin wuchs als Älteste von sieben Kindern in Amden SG auf. Sie schreibt seit über 20 Jahren als freie Journalistin fürs Wochenblatt und die BauernZeitung.
Zwischen stillen Tönen und Schreien: Endo Anaconda als genialer Performer.
Zum letzten Mal machte Stiller Has auf seiner Abschiedstournee Halt im Alte Schlachthuus in Laufen. Mit grandioser Performance und Bühnenpräsenz riss Endo Anaconda das Publikum zu stehenden Ovationen hin. Thomas Brunnschweiler
Glücklich: Mutter Agnes mit ihrer Zweitgeborenen.
FOTO: ZVG
Das Alte Schlachthuus war ausverkauft und gerammelt voll. Roman Wyss spielte mit majestätischen Klavierakkorden das Intro zu «Pirat», als Endo Anaconda unter Riesenapplaus die Bühne betrat und mit «Binere Nordmeerfahrt/Han i myni Hand verlore …» das bittersüsse Lied begann. Der 66-Jährige stammt aus einer schweizerisch-österreichischen Ehe und ist nicht nur Singer-Songwriter und Schriftsteller, sondern auch ein alter, weiser, seinen Bart streichelnder Mann mit der Power der jungen Patty Smith, eine sensible Rampensau. Das Vitale, Rebellische und Subversive ist ihm auch auf dem 12. Studioalbum von Stiller Has geblieben, stimmlich, sinnig und sinnlich gereift, noch subtiler als zuvor. Selbst die alte
Tante aus Zürich, die «Neue Zürcher Zeitung», musste zugeben: «Endo Anaconda beschreibt und besingt die Befindlichkeit in der Schweiz wie niemand sonst.»
Corona, Klimajugend, Kapitalismuskritik
Getragen wurde Endo von seiner erstklassigen Band. Bluesiges, Rockiges, Tango oder Westernstyle wechselten sich ab. Als ruhender Pol am Keyboard spielte Roman Wyss Klavier und Orgel. Boris Klečić brillierte an seinen Gitarren und am Banjo. Bruno Dietrich wirbelte auf Schlagzeug und Percussion den Rhythmus oder wirkte auf der Handorgel bei ruhigen Balladen mit. Über Corona plauderte Endo, ohne den Humor zu verlieren. Fast nur Büchsenfutter hab’s gegeben und dazu stapelweise Toilettenpapier. Selbst seinem Morgenstuhlgang habe er einen Namen gegeben: «Toni». «Ha im ‹Oltner Tagblatt› usgseh, als wär i grad usem Senioreheim gflüchtet», spottete er über sich selbst. Früher sei nicht alles besser, aber auch nicht alles schlechter gewesen. Was früher LSD war, sei heute LED und Weihnachtsbeleuchtung bis Ostern. Heute gebe es nicht mehr «Black Afghan», sondern den «Black Friday — Grömpu, wo kei Sou brucht». Und immer wieder dazwischen «Dancke Ricola!» Im Lied «Früecher» kritisierte Endo das brutale «Früecher, wo jetz neu-
7
FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER
me andersch» ist. In «Chräie» stellte er sich fatalistisch dem Schicksal, dass die Krähen immer nur auf sein Auto scheissen. Er trauerte um die in den Süden verzogene Liebe, sang zu einem Tango: «Wie gang i um mit de Balkongranium … mit em Universum.» Und der erste Teil ist um.
Zwei Seelen in seiner Brust
Nach der Pause sang Anaconda «St. Veit». Es geht um die zwei Herzen und Seelen in seiner Brust, und er sang auf Österreichisch: «Und weil i nirgends daham bin/Fahr i nach St. Veit an der Glan.» — Melancholie, Sehnsucht und Heimweh mischen sich. Nach einer Hommage auf Wallisellen und Luzern folgte ein Song über die unheile Schweiz und ihre grotesken Seiten: «Es git nüt Lächerlichers als e Lamborghini im Stau.» Auch im nächsten Lied erschien die Schweiz als Land der Gartenzwerge: «Adios Schneewittli, i has gsee.» Nach einem launischen Vergleich zwischen alten, weissen Männern und jungen, urbanen Frauen erklang «Piccolina pippistrella, dini Sunne isch dr Mond» mit fetzigen Skat-Einlagen, einem lautmalerischen freien Gesang. Bis zum Schluss steigerte sich die Band noch. In der zweiten Zugabe haute Endo die CS in die Pfanne: «Es isch alles nu e Flopp.» Stehender Applaus. Heitere Fahne, isch das ärdeguet gsi!
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THIERSTEIN
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Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
BREITENBACH
Solothurner Newcomer-Preis geht nach Breitenbach Beschlüsse Gemeinderat vom 10.01.2022 x
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Der Gemeinderat entschied aufgrund Corona, das öffentliche Mitwirkungsverfahren betreffend die Ortsplanrevision auf den Monat März zu verschieben. Damit soll eine große Beteiligung der EinwohnerInnen sichergestellt werden. Die neuen Daten: - Dauer der öffentlichen Mitwirkung: 14. März bis 18. April - Informationsveranstaltungen: 22. und 24. März, 19:30 Uhr - Individuelle Fragestunde: 29. März und 7. April, 18-21:00 Uhr - Mitwirkungseingaben schriftlich bis zum 18. April Aufgrund Corona wurde die Feuerwehrrekrutierung im vergangenen Jahr nur mittels eines Online-Formulars durchgeführt. Die daraus resultierenden Rekrutierungszahlen waren unbefriedigend. Der Rat hat daher auf Antrag der Feuerwehrkommission entschieden, die Jahrgänge 1998 und 2001 erneut obligatorisch für die Rekrutierung im laufenden Jahr aufzubieten. Der Rat verabschiedete ein Konzept zum Unterhalt der im vergangenen Jahr erweiterten Sportanlagen Grien.
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Die Marry Jane AG steht für innovatives Unternehmertum und Exportwirtschaft mitten im Schwarzbubenland. Bea Asper Aus einer kleinen Unternehmung ist in kurzer Zeit ein sehr grosser Produktionsbetrieb geworden. Mit einigen wenigen Pflanzen hatten die Gründer der Marry Jane AG, die in Breitenbach tätig ist, vor fünf Jahren ihre Geschäftstätigkeit der Hanfverarbeitung begonnen. Mit über 80 Mitarbeitenden und einer Produktionsfläche von über 15 000 Quadratmetern gehört die Marry Jane AG derzeit zu den grössten CBD-Produzenten in Europa. «Die Marry Jane AG arbeitet mit Leidenschaft daran, ihre Produkte ständig zu verbessern und ihre Prozesse mit neuen Technologien weiterzuentwickeln, um neue Möglichkeiten zu schaffen», warben die Firmenvertreter letzte Woche vor einem grossen Publikum. Die Solothurnische Handelskammer hatte zur alljährlichen Preisverleihung eingeladen und liess diese live übertragen. Es ging um den neu kreierten Newcomer-Preis, der mit 5000 Franken dotiert ist und die Leistungen von Jungunternehmern anerkennt. Die Wahl lag in den Händen der Zuschauer. Sie entschieden per Handy, ob der Preis an die Marry Jane AG aus dem Schwarzbubenland oder an Jungunternehmer aus Solothurn, also an die Eleven Dynamics GmbH oder an die Renkei AG, gehen sollte. Dass die Marry Jane AG mit einem kleinen Punktevorsprung das Rennen machte, sorgte im Schwarzbubenland für riesige Freude. «Die Marry Jane AG hat diese Wertschätzung mehr als verdient», sagte der regionale Wirtschaftsförderer Thomas Boillat. Dies alles zeige auch, wie gross das Entwicklungspotenzial der Region sei, so Boillat. Es gebe hier noch viele Unternehmungen, deren Leistung gewürdigt werden könnte. «Das Schwarzbubenland
Rundgang durch die Anlage: Wirtschaftsförderer Thomas Boillat (l.) und Breitenbachers Gemeindepräsident Dieter Künzli (r.) gratulieren Mischa Gribi, einem der Firmengründer, zum Erfolg. FOTO: BEA ASPER ist in den letzten Jahren bei kantonalen und nationalen Preisverleihungen zu kurz gekommen», sind sich Boillat und Breitenbachs Gemeindepräsident Dieter Künzli einig. Sie liessen es sich nicht nehmen, den Verantwortlichen der Marry Jane AG persönlich ihre Glückwünsche zu überbringen, und zeigten sich auf dem Rundgang durch die riesige Anlage tief beeindruckt. Aufwendig ist natürlich auch das Sicherheitskonzept, es besteht aus einer 24-Stunden-Überwachung durch Spezialisten, Dutzende VideoKameras und im Verdachtsfall einer automatischen Benachrichtigung der Polizei.
Grossteil geht ins Ausland
In den Hallen der früheren Isola werden spezielle Pflanzen-Kreuzungen (THC-Gehalt unter einem Prozent) gezüchtet und mit dem richtigen Klima zum Blühen gebracht, dann zu Produkten verarbeitet und bereit gemacht für die Reise. «Ein Grossteil der Produktion geht ins Ausland», bestätigt Mischa Gribi, einer der Firmengründer. «Die Exporttätigkeiten
hatten den Ausschlag gegeben, warum wir der Handelskammer beigetreten sind und man auf uns aufmerksam geworden ist.» Die Jungunternehmer hatten immer alles aus eigener Kraft geschafft. Die Verantwortlichen der Handelskammer und der Wirtschaftsförderung des Kantons Solothurn entschieden dann, die Marry Jane AG für den Newcomer-Preis vorzuschlagen. Im Gespräch mit Künzli und Boillat zeigte sich Gribi zufrieden mit Breitenbach als Wirtschaftsstandort. Zu den Vorteilen zählten die verfügbare Fläche und die Möglichkeit zur Ausdehnung zu vernünftigem Preis, doch auch die Betriebskosten. Die Strompreisentwicklung werde sicherlich einen grossen Einfluss haben auf die Zukunft der Unternehmung und des Wirtschaftsstandortes, meinte Gribi. Ob die Marry Jane AG in Zukunft auch Pflanzen mit einem höheren THCGehalt für den Medizinbereich züchten und verarbeiten will, sei derzeit noch offen. Es gebe aber durchaus Überlegungen für eine Expansion.
BREITENBACH
Spitalwärterhaus steht zum Verkauf Der Breitenbacher Gemeinderat verhandelt mit dem Zentrum Passwang über das 630 Quadratmeter grosse Areal an der Spitalstrasse. Bea Asper
Anlässe 15. Januar, 14-16h 15. Januar 17. Januar 21. Januar, 13h 31. Jan. - 4. Feb.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
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Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Aus dem Spitalwärterhaus könnte etwas Neues entstehen. Die Gemeinde Breitenbach nutzt die Liegenschaft als Unterkunft für Asylsuchende, ist nun aber offen für Verkaufsverhandlungen. Das Areal umfasst 630 Quadratmeter und liegt in der Zone für öffentliche Bauten. Der Gemeinderat war letzten Sommer in einer Grundsatzdiskussion zum Entscheid gekommen, das Spitalwärterhaus zu veräussern. Die Liegenschaft sei sanierungsbedürftig. Aus finanziellen Überlegungen möchte man die künftige Entwicklung dieses geschichtsträchtigen Ortes jemand anderem überlassen. Möglicher Verhandlungspartner ist das Zentrum Passwang. Die Verantwortlichen baten den Gemeinderat um einen Preisvorschlag. An der ersten Sitzung im neuen Jahr nahm sich der Gemeinderat der Frage des Preises an. Gemeindepräsident Dieter Künzli — er steht auch dem Zweckverband vom Zentrum Passwang vor — trat für die gesamte Diskussion in den Ausstand (verliess das Sitzungszimmer). Statthalter und Finanzchef Christian Thalmann übernahm den Lead und setzte sich im Verlauf der Debatte dafür ein, dass der Preis die 400 000 Franken Marke nicht unterschritt. Ob der Preis der Vorstellung des Zentrums Passwang ent-
Spitalwärterhaus: Das Zentrum Passwang ist an der Liegenschaft interessiert. spricht, wird sich weisen. Der Vorstand will das Thema an seiner nächsten Sitzung in zwei Wochen besprechen, hiess es. Dass die Liegenschaft an eine Privatperson verkauft werden könnte, schliesst der Gemeinderat grundsätzlich nicht aus. Das Haus befindet sie sich an bester Lage und bietet einen grosszügigen Garten. Da das Areal aber nicht in der Bauzone liegt, wäre eine Umzonung erforderlich — möglicherweise könnte man dies in das laufende Verfahren der Ortsplanrevision aufnehmen, stand im Rat zur Diskussion. Eine Umzonung wäre auch mit einem Teilzonenplanverfahren möglich, erklärte David Häner.
FOTO: BEA ASPER
Noch offen liess der Gemeinderat an seiner Sitzung vom Montag, wie er sich zur Durchführung der Fasnacht stellt. Die fleissigen Narren, die einen Wagen bauen, müssen sich noch etwas gedulden. Man müsse die Entscheidungen des Bundesrates abwarten, sagte Gemeindeverwalter Andreas Dürr. Je nach dem, ob die Corona-Massnahmen gelockert oder verschärft werden, dürfen sich die Breitenbacher auf eine grosse Fasnacht mit Umzug freuen oder auf eine kleine Ausgabe mit einer Wagen-Ausstellung in einem Bereich, der nur mit Zertifikat zugänglich wäre. Keine Fasnacht sei keine Option, stellte Willi Spaar klar.
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Wortspielereien von A bis Z
Ein Gemälde und seine Geschichte
In seinem neusten Buch schüttelt Thomas Brunnschweiler die Buchstaben und Wörter kräftig durcheinander. Er lässt neue Kreationen, witzige Wortspiele und Gedanken entstehen. Gaby Walther Im letzten Sommer erschien der Roman «Die Zwischengängerin» von Thomas Brunnschweiler. Nun gibt der Autor bereits ein weiteres Buch heraus — dieses ist jedoch von ganz anderer Art: «Hoppala, das Huppala» ist eine Sammlung von Anagrammen, Gedichten, Reimen, Limericks, Nonsenspoesie, Rätseln, Schüttelreimen und Ähnlichem. Seit seiner Jugendzeit erfindet der 68-Jährige wortspielerische und lyrische Texte. Im 176 Seiten dicken Buch präsentiert der in Breitenbach wohnende Autor nun aus seiner bisher unveröffentlichten Sammlung die besten Texte. «Pate für diese Analogie standen neben Christian Morgenstern, Ernst Jandl, Philipp Scharrenberg und Erich Kästner auch kubanische Zigarren, Jazztitel, Familienanekdoten und Philosophen», so Brunnschweiler. In alphabetischer, von A bis Z eingeteilter Rubrik befasst sich der studierte Germanist und Theologe in seinen Wortspielereien mit sich und seiner Umwelt:
Autoanagrammalyse
«Wer ist Mensch? Oh, Alb nur? Basler minus Wohnrecht, Urwohnmensch, blasiert, blamierter Wunschsohn, Scheinbarons Weltruhm, unsterblicher Showman, so — innerhalb Schwermut — Worts Mensch unheilbar: Thomas Brunnschweiler»
Aber auch topaktuelle Themen kommen im Buch auf ironische Weise zur Sprache:
Covid-19
«Eine Art schwererer Grippe und absolut kein Grund zur Sorge. Es gibt höchstens beim sensiblen Humankapital einige zu vernachlässigenden Kollateralschäden, von denen Sie, liebe Leserin und lieber Leser, selbstverständlich niemals betroffen sein werden.»
Lager für Flüchtlinge: Die «Rote Fabrik» in Büsserach, Ölgemälde, 1942, gemalt von Arno Stern.
Natürlich erklärt der Autor auch das Huppala: «Erinnern kann ich mich ja nicht, ein Foto ist geblieben, geknipst von meinen Lieben zu spätere Bericht. ... Ein Gängelwagen war es, fix, das flotte Huppala, ich flitzte damit, hoppala, erfand dabei auch Tricks. ...» Im Nachwort schreiben Salomé Jantz und David Bröckelmann dazu: «Dieses eigentümlich komische und amüsante Objekt benutzt Thomas Brunnschweiler gekonnt und zu Recht als Metapher für seine kreativen, spielerischen und scharf beobachteten Wort- und Buchstabenkreationen. Er verleit zum Nachdenken, Schmunzeln, Rätseln und Sich-selbstHinterfragen.» Thomas Brunnschweiler ist Denker, Philosoph und sehr belesen. Sein grosses literarisches Wissen kommt auch in diesem Werk zum Tragen. Wer Freude an der Sprache und an Wortspielen hat, wird auch Freude an diesem Buch haben. Es lässt sich nicht an einem Stück lesen, sondern lädt ein zum Stöbern und Sinnieren. Und vielleicht regt es auch an, seine eigene kreative Ader zu entdecken und Limericks, Anagramme und Stabreim zu erfinden.
Hoppala, das Huppala: Ein Buch zum Stöbern. FOTOS: ZVG
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Hoppala, das Huppala, Thomas Brunnschweiler, Verlag edition 8, ISBN: 978-3-85990-440-8
FOTO: NIKLAUS STARCK
Die «Rote Fabrik» in Büsserach wurde im Jahr 1942 vom damals internierten Juden Arno Stern in einem Ölgemälde festgehalten — eine bewegende Geschichte. Niklaus Starck Wenige Wochen nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 in Berlin fuhr der damals neunjährige Arno Stern in seinem kleinen roten Tretauto im Hinterhof eines Wohnhauses in Kassel seine Kreise, als ihn die Mutter rief: Er solle kommen, sofort! Es blieb nicht einmal mehr die Zeit, sein Auto ordentlich zu parken. Die Sterns waren Juden. Ihre zwölfjährige Flucht vor den Schergen des Naziregimes hatte in diesem Moment begonnen. Vater und Mutter Stern reisten mit ihrem Sohn Arno hastig nach Mulhouse im Elsass, ein Jahr später nach Montbéliard in der Nähe von Belfort. Der Vater arbeitete dort als Fensterputzer, Arno half ihm dabei. Nach Kriegsbeginn und der deutschen Westoffensive zogen die Sterns mit Millionen von anderen Flücht-
lingen nach Südfrankreich bis in die Gegend der Pyrenäen — sie waren heimatlose, entwurzelte und obdachlose Flüchtlinge geworden. Im Jahr 1942 begann in Frankreich die systematische Ausrottung der Juden, die Deportationen in die deutschen Vernichtungslager waren angeordnet worden. Die Sterns erfuhren in Valence im französischen Rhonetal vom Schicksal, das sie erwartete. Sie flüchteten umgehend zu Fuss in die Berge. Ausgerüstet mit falschen Pässen wagten sie den Marsch über den Dent d’Oche südlich des Genfersees in die Schweiz. Von der Schweizer Armee aufgegriffen, wurden sie getrennt. Die Mutter kam in ein Flüchtlingslager für Frauen bei Lausanne, später ins «Tivoli» nach Luzern. Vater und Sohn kamen nach Büsserach. Dort waren sie vom Herbst 1942 bis im Frühjahr 1943 in der «Roten Fabrik» interniert. Dort entstand Arnos erstes Ölgemälde. Er war damals 18 Jahre alt und schon fast zehn Jahre als Flüchtling unterwegs.
Pädagoge, Forscher und Maler
Nachdem das Lager in Büsserach geschlossen worden war, verbrachten Vater und Sohn die Jahre bis zum Kriegsende in den Lagern von Bonstetten und Hedigen. Dann zogen sie zurück nach Montbéliard, fern der Heimat, wo die Eltern
bis zu ihrem Tod als französische Staatsbürger lebten. Arno zog nach Paris, wo er sich ganz dem Malspiel verschrieb. Er machte sich als aussergewöhnlicher Pädagoge und Forscher international einen Namen und unterrichtet heute noch, mit 97 Jahren, in seinem «Closlieu», dem «Malort» an der Rue Falguière in Paris – aussergewöhnlich!
Seidenzwirnerei bis 1932
Die «Rote Fabrik» an der Breitenbachstrasse in Büsserach — sie hat ihren Namen von der roten Fassadenfarbe — wurde im Jahr 1861 als «Seidenzwirnerei Vischer & Co.» gebaut. Als Industriebau konzipiert, sind ihre Struktur und Statik sehr einfach gehalten. Die Geschosse mit einer lichten Höhe von gut drei Metern sind in der Mitte des Raumes jeweils nur durch eine Stützenreihe gegliedert. Ende des 19. Jahrhunderts arbeiteten dort 300 Personen, vorwiegend Frauen. Die Fabrik schloss ihren Betrieb im Jahr 1932 — das Gebäude blieb erhalten. Der Vorbau mit dem Kamin wurde 1934 abgerissen, die Kantonsstrasse hat ihren Platz eingenommen. Der Text basiert auf persönlichen Gesprächen mit Arno Stern. Niklaus Starck traf den Künstler einmal in Paris, 2014, das andere Mal in Mendrisio, 2015. Weitere Infos zu «Closlieu» auf Sterns Internetseite: arnostern.com.
HOFSTET TEN
Wahl der Baukommission mit Nebengeräusch Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh hat sich drei Tage nach seiner ersten Sitzung der neuen Legislatur noch einmal getroffen, um die Wahl der Baukommission zu vollenden. Bea Asper Das Gremium, das in Hofstetten-Flüh in Baufragen das Sagen hat, setzt sich nun wie folgt zusammen: Benjamin Haberthür (Hofstetten, FDP, bisher), Hans Schneiter (Hofstetten, CVP, neu), Timm Schwyn (Hofstetten, SVP, neu), StefanieDaniela Stöckli (Hofstetten, SP, neu) und Niklaus Stöcklin (Hofstetten, parteilos, aber portiert von SP, neu). Zu diesem Wahlergebnis kam der Gemeinderat letzANZEIGE
ten Freitag. Die Öffentlichkeit war zu dieser kurzfristigen Sitzung zugelassen, allerdings war sie zum üblichen Sitzungsort eingeladen worden, also in die Aula des Primarschulhauses. Der Gemeinderat traf sich aber im Foyer der Mehrzweckhalle Mammut. SVP-Gemeinderätin Andrea Meppiel rügte diesen Fauxpas in der Publikation, war sich mit ihren Ratskollegen aber einig, die Wahl der Baukommission nicht noch einmal zu vertagen, sondern zu vollziehen. Gemeindepräsident Felix Schenker wies darauf hin, dass Domenik Schuppli, der von der SVP vorgeschlagen, doch neu parteilos auftritt, auf der Wahlliste noch aufgeführt sei, doch offenbar nicht mehr zur Verfügung stehe. «Dies hat er mir am Telefon gesagt. Da mir diese Aussage aber nicht schriftlich vorliegt, habe ich ihn
nicht von der Liste gestrichen.» Schuppli wollte sich nicht auf eine Diskussion einlassen, er sagte zum Gemeinderat: «Kein Kommentar.» Meppiel meinte, das müsse wohl niemanden ernsthaft verwundern, «nachdem es an der letzten Sitzung zu einer Diskreditierung gekommen war». Für sie bestand offenbar noch immer Klärungsbedarf. Parteipolitische Überlegungen seien ja das eine, doch die Frage sei, warum man um eine einzige Person eine Diskussion vom Zaune reisse und erst noch zu einer geheimnisvollen Sache erkläre und damit einen seltsamen Eindruck erwecke — «und wie sich später herausstellte, aus rein subjektiven Gründen», während man über alle anderen Wahlvorschläge kein Wort verliere, obwohl es zum Beispiel gerade bei der FDP Kandidierende gab, die sogar parteiin-
tern umstritten seien. FDP-Gemeinderat Kurt Schwyzer hielt dagegen, dass er das Thema, welches an der letzten Sitzung im vertraulichen Teil besprochen worden sei, jetzt sicherlich nicht ausführen werde. Der Eindruck, dass die FDP Domenik Schuppli als umstritten bezeichnet haben soll, sei falsch. Und diese Aussage komme sowieso schon gar nicht von ihm persönlich. Vielmehr müsse er als neuer Ressortchef Hochbau und Raumplanung die Botschaft verkünden, die an ihn heran getragen worden sei. Der Rat entschied, das Wahlprozedere geheim durchzuführen, die Gemeinderäte erhoben nicht die Hände, sondern gaben ihre Stimme schriftlich ab. Bezüglich der Stimmrechtsbeschwerde zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung bestätigte Domenik Schuppli
auf Anfrage dieser Zeitung, dass es aus Kostengründen wohl zu keiner Rechtssprechung kommen werde. Solothurn habe von ihm als Privatperson für die Behandlung der Beschwerde einen Kostenvorschuss von 1200 Franken verlangt. Dies sei natürlich ein unverhältnismässig hoher Betrag, der von normal verdienenden Bürgern gar nicht aufgebracht werden könne. Zudem sei es im Verfahren dazu gekommen, dass sich die verfahrensleitende Instanz mit nur einer Partei des Verfahrens, sprich mit Gemeindepräsident Felix Schenker, über die Beschwerde und deren Inhalt ausgetauscht habe. Weiter habe der Gemeinderat die Stimmrechtsbeschwerde anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 3. Januar 2022 «vertraulich behandelt, anstatt offen zu kommunizieren.»
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FUSSBALL
Laufen bäckt wieder grössere Brötchen
15./16. Januar 2022 Erste Heimrunde zum Jahresauftakt ub. Am kommenden Samstag findet im Gymnasium Laufen die erste Heimrunde der Rückrunde statt. Neun Teams stellen sich ihren Gegnern. Zusätzlich kommt das Herren-Fanionteam am Sonntag in den Genuss, im Cupspiel eine Mannschaft aus der Nationalliga A im Serafin, Primarschule, zu empfangen. Damen 1 Die Damen befinden sich, trotz zwei Niederlagen in der Vorrunde, auf dem ersten Tabellenplatz mit 5 Punkten Vorsprung. Am Samstag treffen sie auf ihren direkten Verfolger Sm’Aesch Pfeffingen. Können die Damen ihre Leistung auch in den kommenden Spielen in der Rückrunde bestätigen, sollte der Qualifikation für die Aufstiegsspiele in die 1. Liga nichts im Weg stehen.
Am Sonntag im Serafin CH-Cupspiel 1/8 Final: 15.00 Herren 1 (2. Liga) – Chênois Genève Volleyball ( Nat. A.)
Gemäss BAG benötigen alle Besucher ab 16 Jahren für den Zutritt auf die Tribüne und zu den Hallen ein gültiges Covid-19-Zertifikat mit amtlichem Ausweis. Die Kontrolle erfolgt am Eingang zur Tribüne. Der VBC Laufen freut sich trotz Zertifikatspflicht und Maske auf Ihre Unterstützung!
Herren 1 David trifft auf Goliath Die Herren absolvieren von Donnerstag bis Sonntag gleich 3 Spiele, da sie noch nicht alle Matches von der Vorrunde ausgetragen haben. Trotz wenigen Spielen liegen sie momentan auf dem 3. Platz in der Meisterschaft. Doch liegt ihre Konzentration voll auf dem Cupspiel am Sonntag. Da möchten sie gegen den Zweitplatzierten in der Nationalliga A aus Genf nochmal alles geben und zeigen, was in ihnen steckt.
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Folgende Spiele finden am Samstag statt: 13.00 13.00 13.00 15.00 15.00 15.00 17.00 17.00 17.00
Damen U15 (3.) Damen 4 (6.) Damen 6 (8.) Damen 1 (1.) Damen 5 (3.) Damen U19 (7.) Damen 2 (6.) Damen 3 (6.) Herren 1 (3.)
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Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga werden beim FC Laufen wieder grössere Brötchen gebacken und das nicht nur in der Backstube von Roland Niederberger, dem Co-Geschäftsführer des FC Laufen. Edgar Hänggi Nachdem der gröbste Ärger über Abstieg und Nichtaufstieg verklungen war, sah man in Laufen ein, dass nicht nur alle und alles andere schuld an der Situation waren. Die Vereinsleitung um Niederberger legte den Vorwärtsgang ein. Mit Liridon Osmanaj, Florent Pepsi, Arthur Akong, Fabien Freiberger und Alex Rothen holte man Spieler mit Vergangenheit bei Concordia Basel, dazu auch Cédric Cueni, der vor seiner Pause in der interregionalen 2. Liga spielte. Einer, der seinen Teil zur Besserung beitrug, war Roland Niederberger. Der Bäckermeister ist weder aus dem Ort noch aus dem Verein wegzudenken: «Die 3. Liga kann nicht das Umfeld für unseren Verein sein.» Er nutzte die Möglichkeit seines Betriebes und holte mit Liridon Osmanaj den 2. Liga-Torschützenkönig der Saison 2018/19 nach Laufen. «Wir mussten reagieren. Entweder wir kehren sofort in die 2. Liga zurück oder wir werden über eine längere Zeit Mühe haben, zumal dann auch viele Spieler abwandern dürften», fasst Niederberger die Situation nach der Relegation zusammen. «Mit Geld hätte ich Osmanaj nicht überzeugen können.» Niederberger stellte den Slowenen und seine Frau in seinem Unternehmen ein. Osmanaj arbeitet im Moment 60 Prozent, steht frühmorgens in der Backstube, macht unter anderem Sandwiches. «Das ist schon eine grosse Umstellung für mich, aber ich habe mich daran gewöhnt», sagt der Slowene. Sein Chef lobt ihn. «Wenn Liridon so weiter macht, wird er noch mehr Arbeitszeit bekommen.» Die Familie ist erst kürzlich nach Laufen gezogen. «Wir fühlen uns hier extrem wohl. Die Menschen sind freundlich und gut zu uns und der Doppel-Chef ebenfalls», lacht Osmanaj. Niederberger gibt zu, dass die Anstellung auch damit zu tun hatte, dass er sich vom Stürmer viele Tore erhoffe. Und er macht sie — noch nicht so viele, wie er könnte, aber es komme schon noch besser, meint der Stürmer. «Ich wollte jetzt wieder etwas machen, denn ich habe anderthalb Jahre keinen Ball am Fuss gehabt.» Den Kontakt hatte Rishi Suhanthan — mittlerwei-
Sie verstehen ihr Handwerk: Liridon Osmanaj, Roland und Benjamin Niederberger, Timo Karrer (von links) kennen sich mit Broten und Bällen bestens aus. FOTO: EH-PRESSE le Cheftrainer in Laufen — hergestellt. Osmanaj wollte jedoch die Zukunft der Familie nicht an seiner Trefferquote festnageln. Er fragte Niederberger bei der Vertragsunterzeichnung, was sei, wenn er sich verletze oder weniger Tore erziele, als man sich vorstelle. «Für mich war die Antwort darauf einfach», erklärt Niederberger. «Ich bin in meinem Geschäft für viele Leute verantwortlich und werde daher auch keine fiktiven Anstellungen vornehmen. Ich muss überzeugt sein, dass mir Liridon etwas bringt als Mitarbeitender. Ich muss Fussball und Geschäft auseinanderhalten können. In der Backstube trifft man neben Osmanaj weitere Fussballer an. Da wäre Sohn Benjamin, Captain der zweiten Mannschaft. Der Vater ist erfreut, wie sich sein Sohn entwickelt. «Ich staune, wie schnell er ist. Aber mir ist auch wichtig, wie er sich hier in der Bäckerei macht.» Keine Frage, Benjamin wird dereinst das Geschäft übernehmen. Er weiss auch, dass dies kein Klacks ist, denn die Bäckerei Niederberger hat sich in Laufen und darüber hinaus einen Namen gemacht. «Wenn der Tag kommt, werde ich bereit sein, in die Fussstapfen meines Vaters zu treten.» Und auch Lehrling Timo Karrer figuriert im Kader der ersten Mannschaft. Er kam vom FC Röschenz. «Ich suche Lehrlinge nicht nur nach den fussballerischen
Möglichkeiten aus», lacht Niederberger. «Timo ist interessiert, macht seine Sache sehr gut.» Dass Karrer nach einem schlechten Spiel plötzlich nur noch die Backstube putzen muss, sei nicht der Fall, lacht er. «Klar reden wir über Fussball, am Montag sicher über die Spiele der Laufner Teams. Wenn die erste Mannschaft verliert, ist der Chef nicht so gut gelaunt wie sonst, aber es hält sich in Grenzen.» Karrer hat sich rasch integriert, musste wegen Verletzungen jedoch auch aussetzen. «Ich bin noch jung und habe alles vor mir.» Mit Remo Fink hat Niederberger einen weiteren Mitarbeitenden aus der Fussballbranche eingestellt. Fink ist B-Junioren-Trainer und Schiedsrichter beim FC Black Stars. Roland Niederberger sei ein menschlicher Chef, sagen Osmanaj und Karrer. Deswegen war es ihm auch nicht sonderlich wohl dabei, als die Vereinsleitung entschied, Trainer Sehid Sinani zu entlassen. In den vergangenen Jahren mussten einige Trainer gehen. «Ich entlasse niemanden gerne, auch im Geschäft nicht. Wichtig in solchen Fällen ist für mich stets, dass man einander danach noch in die Augen sehen kann.» Der FC Laufen führt bei Hälfte der Meisterschaft. Doch noch stehen viele Spiele auf dem Programm und es werden noch viele Brote gebacken …
werden, schildert Stöcklin. «Wir haben immer wieder Neuanmeldungen.» Die meisten kommen aus der nahen Region. Aber es habe auch viele aus dem Raum Basel, dem Jura, dem Elsass und der anderen Seite des Passwanges. Der Cup ist ebenfalls offen für Nordic Walking. Hier wird jedoch deutlich, dass der Boom, sich mit Stöcken durch die Natur zu bewegen, vorbei ist. Nur drei Personen absolvierten die Strecke mit Stöcken, darunter ein Walker mit stolzen 82 Jahren! Auch wenn die Festtage bei manchen Spuren hinterliessen, sei dieser Lauf keineswegs dazu da, überflüssige Pfunde loszuwerden. Stöcklin erklärt, dass «das Interesse am Sichbewegen, am Gesundleben der Hauptgrund für eine Teilnahme ist.» Spass mache es allen. «Natürlich spielt die Zeit eine Rolle», erklärt ein Läufer aus Brislach, nachdem er beim Zieleinlauf sofort auf seine Uhr geschaut hatte — wie viele andere auch. «Es geht aber nicht darum, wo ich klassiert bin, sondern ob ich mich zeitlich verbessert habe.» Bei den Kindern, die von ihren Eltern und Geschwistern angefeuert wurden, ist es einfach die Freude, sich zu messen oder wie es ein Mädchen sagt: «In unserer Familie laufen alle und wenn du an ein Rennen gehen kannst, ist das
doch spannend, oder nicht?» Zwei Läufer aus Allschwil genossen den Sonntagvormittag in Blauen sichtlich. «Ich spielte früher Fussball, jetzt mach ich Laufsport. Es ist gerade in der aktuellen Zeit toll, dass solche Läufe durchgeführt werden. Mit unserer Teilnahme möchten wir die Bemühungen irgendwie belohnen. Wir laufen zwar auch sonst, aber es macht klar mehr Spass, es an einem geordneten Lauf zu machen.» Bei den Aktiven ist Manuel Hügli fast immer der Schnellste. Auch in Blauen war er längst umgezogen, als viele noch einige Meter zu absolvieren hatten. Stöcklin wies nach der Verlosung auf den zweiten Lauf hin. «Der Chäsel-Berglauf in Erschwil ist anspruchsvoll. Da geht es nur bergauf, aber das kennt ihr ja. Wir freuen uns, euch dann in Erschwil zu sehen.» Der Finallauf wird in Zwingen ausgetragen. «Das Angebot ist vielfältig und unsere Region hat für Laufsport viel zu bieten. Wer übrigens auch unter der Woche laufen will, und das nicht alleine, kann jeweils am Dienstag um 19 Uhr zum Gymnasium kommen. Dann absolviert die LSG einen Trainingslauf, der auch für Nichtmitglieder offen ist», macht Stöcklin etwas Werbung für die Laufsportgruppe Laufen.
BL AUEN
Eine Krone für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Am Sonntag fand oberhalb von Blauen der erste Lauf des 26. Intersport-Corti-Laufcups statt. Den ersten von sechs Läufen bestritten bei idealen Bedingungen rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Edgar Hänggi Da der erste Lauf als «Dreikönigslauf» betitelt war, gab es auch einige gekrönte Häupter. Doch eine Krone haben sie alle verdient. Rolf Stöcklin von der Laufsportgruppe (LSG) Laufen, die den Corti-Cup organisiert und durchführt, betont, dass zwar eine Rangliste erstellt, aber grossen Wert darauf gelegt werde, dass nicht der Rang das Entscheidende sei. «Wir führen, nachdem der letzte Läufer oder die letzte Läuferin im Ziel ist, eine Verlosung von gesponserten Naturalpreisen durch. So hat jeder die Chance, etwas zu gewinnen.» Die Erwachsenen liefen 8,2 km mit 200 m Höhendifferenz. Die Kinder einen oder zwei Kilometer. In den vergangenen zwei Jahren konnten pandemiebedingt jeweils nur drei Läufe durchgeführt werden. Obwohl Laufsport in der Pandemie
Sport und Vergnügen: Diese beiden Läufer genossen den Dreikönigslauf in Blauen sichtlich. FOTO: EH-PRESSE der wohl beste Weg sein dürfte, sich zu bewegen, bestätigt der Organisator rund 30 Prozent weniger Teilnehmende. «Es ist schwierig, den Leuten klarzumachen,
dass sie beim Laufen durch die Natur keine Risiken eingehen. Viele haben dennoch Bedenken.» Die Anzahl könne jedoch auf dem aktuellen Niveau gehalten
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Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
Mittwoch, 19. Januar 2022 Treberwurstessen am Bielersee Carfahrt + ME
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Dienstag, 1. Februar 2022 10.00 Uhr Dienstag, 1. März 2022 10.00 Uhr Überraschungsfahrt 50+ Jahre Birseck-Reisen Carfahrt + ME Fr. 68.– Mittwoch, 9. Februar 2022 Raten – Gottschalkenberg – Zug Carfahrt + ME
10.00 Uhr Fr. 75.–
Mittwoch, 16. Februar 2022 10.00 Uhr Mittwoch, 16. März 2022 10.00 Uhr Forellenessen in der Tannenmühle Carfahrt Fr. 35.– Mittwoch, 23. Februar 2022 10.00 Uhr Emmental und Kambly-Erlebniswelt Carfahrt, Eintritt + ME Fr. 79.– Mittwoch, 9. März 2022 7.00 Uhr Wintererlebnis Oberalppass Mit RHB und MGB durch die Rheinschlucht und über den verschneiten Oberalppass. Carfahrt, Zugfahrt + ME Fr. 115.– 28.–31. März 2022 Saisoneröffnungsfahrt ins Tirol Carfahrt, 3x HP + vieles mehr 6.–8. April 2022 Mandelblütenzauber in der Pfalz Carfahrt, 2x HP + vieles mehr 14.–18. April 2022 Ostern am Gardasee Carfahrt, 4x HP + vieles mehr Wintersport
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Geschlossen bis ca. Ende März. Wir danken für Ihr Verständnis. Familie Vögtli
Bistro zur Glashütte Bärschwil ist wieder geöffnet. Montag und Dienstag: Ruhetag Mittwoch und Donnerstag: von 9.30 bis 18.00 Uhr Freitag und Samstag: von 9.30 bis 21.00 Uhr Reservationen unter 061 763 78 06 oder 079 417 58 99 Ich freue mich auf Ihren Besuch. Elvia Borer
5. Januar – 23. März 2022 6.45 Uhr NPV-Skiexpress Jeden Mittwoch fahren wir in ein anderes Skigebiet Carfahrt und Skipass ab Fr. 66.– Verlangen Sie unser Reiseprogramm. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. www.birseck-reisen.ch info@birseck-reisen.ch
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MOSAIK MUSIK-TIPP
Robert Plant & Alison Krauss
Das erste Studioalbum «Raising Sand» der Led Zeppelin-Legende Robert Plant und der zigfachen Grammy-Gewinnerin Alison Krauss war 2007 ein Riesenerfolg. «Raise The Roof» (Warner) ist 14 Jahre später das zweite Gemeinschaftswerk, erneut mit T Bone Burnett als Produzent und einer erstklassigen Musikercrew. Die 50-jährige Bluegrass-Spezialistin aus den USA und der 73-jährige britische Rock-Gigant harmonieren trotz ihres unterschiedlichen Musikspektrums wiederum bestens. Sie kredenzen uns 12 und auf der Deluxe-Edition des Albums 14 Songs: Ausser einer Eigenkompositionen von Plant & Burnett («High And Lonesome») sind es Coversongs zum Beispiel von Merle Haggard («Going Where The Lonely Go»), Betty Harris («Trouble With My Lover»), Hank Williams («My Heart Would Know») und Lucinda Williams («You Can‘t Rule Me»). Das ergibt insgesamt einen abwechslungs- und stimmungsreichen Mix aus Country, Blues, Folk-Rock und Soul. Benno Hueber
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50 Jahre Höhlenforschung WoS. Die Naturforschende Gesellschaft Baselland lädt im Rahmen des Winterprogramms 2022 am kommenden Dienstag zu einem Vortrag in Laufen ein. Der Bergkamm der Sieben Hengste nördlich von Interlaken besteht aus Kalkgestein und entstand aus Sedimentablagerungen der Kreidezeit (225–65 Mio. Jahre). Im Laufe der Erdgeschichte haben Wasser und Eis das Gestein verwittert und schufen unzählige Höhlen. Die Region zwischen Thunersee und Hohgant gehört deshalb sogar weltweit zu den bedeutendsten Höhlengebieten. Hier befinden sich mehrere grosse Höhlensysteme mit einer heute bekannten Ganglänge von insgesamt 340 Kilometer. Im Vortrag wird das Gebiet vom Hohgant bis zum Thunersee aus der Sicht von 50 Jahren Höhlenforschung vorgestellt. Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos. Er findet am Dienstag 18. Januar um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Laufen statt (2G-Covid-Zertifikat und Maskenpflicht).
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Feierliche Einsetzung ins Gemeindepfarramt
Auf der Suche nach der Nähe Schmendriks Reise in die naje Welt
WoS. Am Sonntag 16. Januar wird der bisherige Pfarrverweser der christkatholischen Kirchgemeinden Baselland und Laufen, Dr. theol. Simon Huber, vom Bischof des christkatholischen Bistums, Bischof Dr. theol. Harald Rein, feierlich in sein Amt als Gemeindepfarrer eingesetzt. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der St. Katharinenkirche Laufen und ist öffentlich. Es sind alle herzlich willkommen. Es gilt Zertifikatspflicht (2G).
SESSIONSBERICHT
Bericht aus dem Kantonsrat In den letzten beiden Sessionen stand das Budget 22 im Zentrum. Die Ratsmehrheit befand dieses mit einem Defizit von 8 Mio. Franken bei einem Umfang von ca. 2,45 Mrd. Franken als gut: Man habe Mass gehalten. Der Rat hat — das sei hier lobend angemerkt — auch bei einigen Posten nachgebessert und das Defizit um 8 Mio. reduziert. Trotz des scheinbar guten Resultates stellt sich die Frage, ob der Kanton finanzpolitisch auf dem richtigen Weg ist. Die Entwicklung des letzten Jahrzehnts lässt nämlich erahnen, dass die Kontrolle entglitten sein könnte. So sind die Bruttoausgaben seit dem Voranschlag 2011 von 1.86 Mrd. stetig auf 2,45 Mrd Franken gestiegen, was einer Zunahme von 590 Mio. Franken entspricht. Die Steuererträge sind in dieser Zeit aber nur um 50 Mio. Franken gewachsen. Dafür haben die direkten Bundesbeiträge um satte 350 Mio. Franken zugelegt und belaufen sich heute auf rund 650 Mio. Franken, womit wir einer der grössten Nettobezüger sind. Auf der Ausgabenseite liegen die massiven Steigerungen im Sozialdepartement (DDI, +430 Mio.) und die kleineren im Bau- und Justizdepartement (+50 Mio.) und im Volkswirtschaftsdepartement (+ 80 Mio.). Das Departement für Bildung und Kultur oder das Finanzdepartement blieben etwa gleich, die Investitionen sind sogar von 140 Mio. auf 110 Mio. Franken zurückgegangen. Der Kanton hat also in einer Phase der Hochkonjunktur — bei gleichbleibender Sozialquote, Vollbeschäftigung und niedriger Teuerung — die Sozialausgaben massiv gesteigert. Diese Kostenexplosion kann man zwar nicht erklären (auch nicht mit Covid). Sie hat vermutlich aber ähnliche Ursachen wie diejenige bei den Sozialregionen. Da die Bundesbeiträge in Zukunft nicht mehr derart wachsen und die privaten Steuerzahler schon jetzt zu stark belastet sind (hoher Steuerausschöpfungsindex), muss man sich gut überlegen, ob man immer noch mehr Geld für Soziales ausgeben will. Die beschlossene Dekarbonisierung des ÖV wird wohl nicht gratis zu haben sein und eine gute Bildung und Infrastruktur wohl auch nicht. Die Verteilung der knappen Mittel wird spannend werden. Dr. Thomas Giger Kantonsrat SVP, Nuglar – St. Pantaleon
WoS. Wie muss es sich anfühlen, fremd in fremden Ländern zu sein? Nie heimisch zu werden, weil man nicht erwünscht ist? Alle Türen verschlossen. Kein Zutritt für Unbefugte. Dieses Leben spielt sich heute im Flüchtlingslager, in Asylunterkünften, gestern in Ghettos, im Schtetl ab. Und auch mitten unter uns lässt es sich trefflich unheimisch und unheimlich sein. Immerhin: Die Musik stirbt zuletzt. Jahrhundertealte Ausgrenzung und Verfemung lässt zwar verzweifeln, schwitzt sich aber auch in wunderbar-traurigen und auch hoffnungsvollen Liedern aus. Und Hoffnung auf neues Leben in der Neuen Welt beflügelte viele Menschen, so auch den unverwüstlichen Träumer, Schmendrik, der Jiddelech. Das Pro-
gramm im Schlachthaus begleitet den Protagonisten musikalisch und exemplarisch auf seiner Reise voll Lieb’ und Leid von Basel a mym Rhy bis nach New York am Atlantik. Vom 13. März 1939 bis 24. Dezember 1942 — ein grosser, klingender Bogen durch Grauen und Freuden der Alten ins Wagnis der Neuen Welt — ein Klangtagebuch: Jiddisch-Sefardisches, Mahler, Poulenc, Piazolla. Gesungen und gespielt von Schmendriks Bande mit Maria Gessler, Gesang, Jürg Gutjahr, Klarinetten & Rudi Meier, Akkordeon, am 12. Januar um 20 Uhr im Kulturforum Laufen. Vorverkauf: Blütenwerkstatt, Delsbergerstrasse 14, 4242 Laufen oder online www.kfl.ch bei Eventfrog.
In Laufen zu Gast: Schmedriks Reise in die naje Welt.
FOTO: ZVG
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Lyrikabend mit Halyna Petrosanyak WoS. Halyna Petrosanyak liest am Donnerstag 20. Januar um 20 Uhr im grossen Saal des Alte Schlachthuus in Laufen aus ihren Werken. Die Ukrainerin wohnt in unserer Gegend und übersetzt Werke aus dem Deutschen ins Ukrainische und dichtet und publiziert Lyrikbände. Mehrere literarische Stipendien führten sie unter anderem nach Bayern und Österreich. Halyna Petrosanyak ist mehrfache Preisträgerin. Ihre Heimat würdigte ihr Schaffen auch mit dem Ivan-FrankoPreis. Der Lyrikband «Liebesbotanik» ist 2018 im Verlag Millefolium erschienen. Das feinfühlige Werk ist mit Blumenmotiven aus der Hand der Künstlerin Iryna Pohribna, ebenfalls Ukrainerin, bebildert. Petrosanyak wird neben dem erwähnten Werk noch weitere literarische Köstlichkeiten zum Besten geben.
Mehrfach ausgezeichnet: Die Schriftstellerin Halyna Petrosanyak. FOTO: ZVG
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Starkes Eigenkapital – gesunde Firmen – glückliche Mitarbeiter!
Andri Silberschmidt Nationalrat FDP
JA
Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
13. Februar
Änderung Stempelabgaben-Gesetz stempelabgabengesetz.ch
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» (neuer Name für «Dorfplatz» und «Dies und Das») gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
Die Basler Regierungsrätin Tanja Soland in Flüh
Zu Gast in Flüh: Die Basler Regierungsrätin Tanja Soland. FOTO: DOMINIK PLÜSS
WoS. Zum 48. Geburtstag der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz ist am Sonntag 16. Januar um 10 Uhr die Basler Regierungsrätin Tanja Soland in der Heiliggeistkirche Flüh zu Gast. Tanja Soland ist seit Februar 2020 Basler Regierungsrätin und Vorsteherin des Finanzdepartements. An diesem ökumenischen Sonntag wird sie zum Miteinander von Seelsorge und Gemeinwesen sprechen — ein Thema, zu dem sie auch ihre Erfahrungen aus ihrem ersten Beruf als Psychiatriepflegefachfrau mitbringt. Die Liturgie gestalten der reformierte Pfarrer Michael Brunner gemeinsam mit dem katholischen Priester Günter Hulin. Der Reformierte Kirchenchor wird dem Gottesdienst seinen besonderen Glanz verleihen. Alle Interessierten sind am Gottesdienst der Ökumene Solothurnisches Leimental herzlich willkommen. Es gilt die 2G-Regel plus Maskenpflicht.
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GEDANKENSTRICH
Slimer in der Küche
Melanie Brêchet
Die guten Vorsätze zum neuen Jahr ähneln sich ja immer ein bisschen: mehr Sport treiben, gesünder ernähren, ein paar Kilos purzeln lassen, nicht mehr rauchen, mehr Schlaf, weniger Alkohol trinken... Bestimmt erkennen Sie sich im einen oder anderen wieder. Falls nicht – herzliche Gratulation! Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, wieder etwas geplanter zu kochen und somit auch gesund, ausgewogen und vor allem abwechslungsreicher. Nicht, dass ich das bisher nie gemacht hätte. Die Fantasie hatte sich von meinem Menüplan aber diametral zum wachsenden Vorweihnachtsstress verabschiedet und ich erwischte mich dabei, immer wieder ganz ähnliche Gerichte zu kochen. Damit sollte jetzt Schluss sein! Ein Wochenplan sollte zukünftig die Pasta-Falle vermeiden. Kürzlich habe ich mich also daran gemacht, zum zweiten Mal Spinatknöpfli mit Ziegenkäse nach einem Rezept von Tanja Grandits zu kochen – oho! Am Stephanstag hatte ich dieses Rezept bereits schon einmal für Gäste gekocht und es schmeckte vortrefflich. Das würde doch auch an einem Arbeitstag im Homeoffice wunderbar klappen, der Teig könnte ruhen und die Knöpfli würden dann ja superschnell durch das Sieb gedrückt sein – voll easy! Kurz nachdem ich begonnen hatte, bemerkte ich, dass ich kein Knöpfli-, sondern nur noch Dinkelmehl zu Hause hatte. Das sollte ja kein Problem sein, habe ich auch schon gemacht, dachte ich. Nun war es aber so, dass das durchaus zu einem Problem wurde: Aus mir unerfindlichen Gründen bildete sich aus dem pürierten Spinat, den Eiern und dem Mehl ein zäher, ja fast schon gummiger Teig, mit dem ich hätte Fliesen kleben können. In Grün. Den Teig durch das Knöpflisieb zu drücken, gestaltete sich darum ausgesprochen schweisstreibend und mühsam. Dazu kam, dass der Teig kaum zu portionieren war, man konnte ihn auseinanderziehen wie Fondue – nur deutlich klebriger – irgendwie erinnerte er mich an das glibberige Zeug, das meine Tochter im Spielwarenladen kauft, und das wirklich überall kleben bleibt. Jedenfalls sah meine Küche am Ende aus, als wäre Slimer aus Ghostbusters höchstpersönlich durch meine Küche gefegt. Die Knöpfli waren dann aber trotzdem erneut sehr lecker. Ich muss Ihnen jedoch kaum erklären, wie lange der anschliessende Abwasch gedauert hat, denn vor Slimer kapituliert selbst das Intensivprogramm meiner Geschirrspülmaschine. Für meine zukünftigen Arbeitstage habe ich wieder Pasta eingeplant.
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Winterwanderung WoS. Die Wanderung der Naturfreunde Baselbiet führt am 23. Januar von Metzerlen nach Flüh. In gut zwei Stunden wird ab Metzerlen durchs Niederholz um den Landskronberg und nach Flüh gewandert. Die Strecke ist rund 7,5 Kilomter lang und es sind 126 Höhenmeter zu bewältigen. Treffpunkt ist in Basel um 10 Uhr bei der Haltestelle «Theater» des Trams Nr. 10. Die Verpflegung wird in einem Restaurant eingenommen. Achtung: Da auch durch Frankreich gewandert wird, muss die ID mitgeführt werden. Anmeldung bis Mittwoch 19. Januar bei Nelly Gasser unter Tel. 061 361 70 76 oder 079 153 52 06.
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MOSAIK
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Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
GESCHÄF TSWELT
LESERINNENBRIEF
EINGESANDT
Bike Shop in Laufen
Unverantwortlich
Die Spitex hat ihre Segel gehisst
PR. «Mit dem eigenen Bikeshop im Laufner Stedtli haben wir, Martin Breitenstein und meine Partnerin Myriam, unsere Leidenschaft zum Beruf gemacht. Wir bieten bei Breitenstein Bikes eine attraktive Auswahl an Zubehör, Test- und Mietbikes an.» Wer sich für Bikes interessiert, wird den Ausgang aus dem Laden Breitenstein Bikes nicht so schnell wieder finden. Im Ende Oktober neu eröffneten Bikeshop stechen nicht nur spektakuläre Velo-Neuheiten, Scooter und Trottinettes ins Auge, sondern auch eine bunte Auswahl an Zubehör und Accessoires rund ums Bike. «Wir optimieren Velos — mit oder ohne Elektromotor — mit viel Fingerspitzengefühl.» Das Label Commencal — bekannt aus dem Downhill- und Endurobereich — gibt es in der Schweiz abseits des Internets nur im Showroom von Breitenstein Bikes zu bestaunen.
Ebenso exklusiv ist die NordwestschweizVertretung von E-Bikes der Genfer Marke Miloo. «Was den Service betrifft, sind wir für alle Marken offen». Geführt wird Zubehör wie Helme, Pumpen, Griffe oder Reinigungsmaterialien, die man von der TV-Sendung «Höhle des Löwen» her kennt. Moustache Bikes, Commencal und Veo Bikes, wie auch mobile Sprungelemente der Marke MTB Hopper, sind auf der Webseite zu bestaunen. Attraktive Velotaschen von NewLooks, für die Breitenstein Bikes die offizielle schweizerische Vertretung übernommen hat, sind ebenso auf der Homepage zu sehen.» Wir bieten auf jeglichen Service 10 Prozent Rabatt auf die Arbeitszeit bis Ende März an. Breitenstein Bikes, Viehmarktgasse 39, Laufen, Telefon: 076 701 75 17, E-Mail: breitensteinbikes@gmail.com, www.breitensteinbikes.ch. Öffnungszeiten: Dienstag– Freitag 10–12 Uhr, 13.30–19 Uhr, Samstag 9–17 Uhr.
Am 06.01.2022 erschien im Wochenblatt die Baupublikation der Swisscom betreffs Aufbau einer Sendemastantenne. Standort Schulhaus, Kleinlützel. Der technisch veraltete Sendemast wird durch eine 25m hohe neue 5G/6Gfähige Funkantenne ausgetauscht. Ein pulsierender 5G/6G-Sendemast an einer Schule? 2019 wurden die Grenzwertregelungen für Mobilfunkantennen partiell gelockert und das bedeutet massive Strahlungsemissionen aufgrund bis zu zehnfacher Sendeleistung. In einer Zeit, in der wohl jeder Mensch um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen bemüht ist, soll nun eine Sendeantenne mit enormem Strahlenausstoss direkt über den Köpfen von Kindern, die sich körperlich sowie geistig noch in der Entwicklungsphase befinden, installiert werden. Welche Schäden richten diese elektromagnetischen
(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
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Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch
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sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
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Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.
Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
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tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch
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ten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch
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Marion Pfefferkorn Kleinlützel
LESERBRIEF
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
Strahlungen und Frequenzen in diesen jungen Körpern und Köpfen wohl an? Wir leben in einer digital durchstrukturierten Welt, wir benötigen Telefon, Internet und somit auch Mobilantennen. Aber es geht hier um den Standort. Was hat sich der Gemeinderat Kleinlützel bei der Wahl dieses Standortes gedacht? Ich appelliere nun an die Bürgerinnen und Bürger und Eltern der betroffenen Kinder, bis zum 21.01.2022 Einspruch gegen dieses Swisscom-Baugesuch zu erheben. Eine Sendemastantenne an diesem Standort ist betreffs der geistigen und körperlichen Gesundheit der Kinder absolut unverantwortlich. Die Kinder sind unsere Zukunft, also übernehmt bitte Verantwortung und werdet aktiv!
sene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.
Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
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Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomo-
tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.
Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditio-
neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
Judo Club Nunningen. Training Kinder und Jugend-
liche: Mo/Mi/Fr, 18.45–20.00; Training Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, 4208 Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com
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Breitenbach. Malkurse für Erwachsene, Workshops, Seminare. Info unter Tel. 079 704 89 70 oder E-Mail ehofmann@mal-werkstatt.ch, www. mal-werkstatt.ch
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das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana und Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch
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Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-
ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch
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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch
Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38,
4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.
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Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für
Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch
Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hil-
fe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.
SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pfle-
ge zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und
Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine
Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch
FAMILIEN Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19,
Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch
MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnort-
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt
Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch
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gemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
KINDERTAGESSTÄTTE Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242
CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch
«Bschissitis» Es dünkt mich, wenn bei SP-Leuten die Argumente fehlen, so schallt es sofort nach «Bschiss»! Die Abschaffung der Stempelsteuer (Emissionsabgabe auf Eigenkapital) sei ein «Steuer-Bschiss», so die simple Aussage der Linken. Wer eine Firma gründet oder erweitert, benötigt Kapital. Entweder eigenes (Eigenkapital) oder fremdes. Die erste Million ist befreit. Aktuell bestraft somit der Bund alle Gesellschaften, welche mehr Eigenkapital benötigen. So hat beispielsweise die Stahl Gerlafingen AG im November ihr nominelles Aktienkapital von 50 auf 60 Mio. erhöht, weil sie investiert und damit auch in Zukunft Wertschöpfung (Verdienst) erzielen möchte. Eventuell haben die Aktionäre noch ein Aufgeld bezahlt, (das heisst: zusätzliches Eigenkapital), welches auch der Stempelsteuer unterliegt. Der Bund belegt diese Erhöhung mit einer Abgabe von einem Prozent — ohne etwas dafür zu tun! Ein Relikt aus der Gründerzeit, welches abgeschafft gehört, weil es das Risiko bestraft und die Schuldenwirtschaft quasi belohnt! Deshalb ein Ja zur Abschaffung der Stempelsteuer. Christian Thalmann Buchhalter u. Kantonsrat FDP Breitenbach
LESERBRIEF
Werbeverbot Mit einer drastischen Kampagne wehrt sich die Tabaklobby gegen die Initiative «Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung», über die wir am 13. Februar abstimmen. Die Initiative solle gar den Weg für weitere Werbeverbote ebnen, zum Bespiel für Alkohol oder Fleisch. Doch wäre das denn so schlimm und verwerflich? Der Tabakkonsum fordert in unserem Land jährlich rund 9500 Todesopfer, und über 15 000 Menschen werden wegen Alkoholsucht stationär behandelt. Unser viel zu hoher Konsum von Tierprodukten fördert nachweislich kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebs und Diabetes, die mit Abstand häufigsten Todesursachen. Da wirkt es besonders absurd, wenn die Kampagne unter dem Slogan «abgesagt!» unterstellt, die Kulturbranche sei wegen der Initiative zum Untergang verurteilt. Die Kulturbranche leidet vor allem unter den Coronamassnahmen, liebe Tabaklobby. Und die haben wir, weil die Behörden eine Überlastung des Gesundheitssystems befürchten. Das Ziel von Werbung ist die Steigerung des Konsums, und dies würde zu einer unverantwortlichen Mehrbelastung unseres Gesundheitssystems führen und unsägliches Leid verursachen. Darum befürworte ich ein Werbeverbot für gesundheitsschädigende Produkte. Die Kulturbranche wird andere Sponsoren finden. Es gibt genügend innovative Firmen, die ihr Logo nicht neben einer Zigarettenwerbung sehen wollen. Und ich werde eure Werbung bestimmt nicht vermissen. Alexander Stebler Zullwil
Wenn die Spitäler voll sind, werden kranke Menschen nach Hause geschickt und die Spitex springt ein. Dies bekommen wir mit der «Omikron-Welle» erneut zu spüren. Als Spitex haben wir eine Versorgungspflicht. Das heisst, wir müssen, mit einigen Ausnahmen, alle Aufträge annehmen, die wir bekommen. Anders als in einem Spital oder einem Alterszentrum haben wir nicht eine gewisse Anzahl Betten, die die Kapazitätsgrenze bestimmt. Im Prinzip sind die Betten der Einwohnerinnen und Einwohner in unserem Versorgungsgebiet die Kapazitätsgrenze. Wie geht das? Geht das? Es ist ein Balanceakt, der eine grosse Spitex-Organisation wie wir unter normalen Umständen gut meistert. Nun bleiben jedoch auch unsere Mitarbeitenden trotz Impfung von Covid und anderen Krankheiten nicht verschont. Diejenigen, die noch gesund sind, haben mehr Arbeit. Dazu kommen die zusätzlichen Aufträge durch frühe Spitalentlassungen. Das zehrt an den Kräften und es ist noch kein Ende in Sicht. Trotzdem: Wenn die Spitäler voll sind, springt die Spitex ein. Wir tun unser Bestes, damit alle Menschen in unserem Versorgungsgebiet Hilfe bekommen. Es versteht sich von selbst, dass wir in einer solchen Ausnahmesituation nicht jeden Wunsch erfüllen können. Die Klientinnen und Klienten müssen sich damit abfinden, dass wir zu unterschiedlichen Zeiten eintreffen und dass wir nicht lebensnotwendige Verrichtungen unter Umständen sogar reduzieren müssen. Unsere Mitarbeitenden sind gewohnt professionell unterwegs. Sie sind freundlich und haben eine immense Geduld. Stellvertretend für alle Menschen, die wir pflegen, betreuen oder im Haushalt unterstützen, bedanke ich mich herzlich bei meinen Mitarbeitenden für ihre wertvolle Arbeit. Ihr habt es nicht leicht und trotzdem engagiert Ihr euch wie gewohnt. Ihr steckt ebenfalls zurück, arbeitet viel, verzichtet auf Freiwünsche, verschiebt Ferien usw. Danke herzlich für Euer Dasein und Euer Engagement. Den Menschen, denen es im Moment nicht gut geht, wünsche ich Zuversicht und alles Gute. Den Angehörigen, die mithelfen und ihre Mitmenschen und uns unterstützen danke ich ebenfalls sehr. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg
LESERINNENBRIEF
Corona und Klima Seit zwei Jahren beherrscht Corona die Medien und unser Denken. Das natürlich aus gutem Grund, denn wir wünschen uns nichts sehnlicher als das Verschwinden der Pandemie. Durch die Omnipräsenz der Pandemie ist die drohende Klimakatastrophe fast in Vergessenheit geraten. Corona wird irgendwann vorbei sein, aber die Klimakatastrophe droht die Erde für unsere Kinder und Enkel unbewohnbar zu machen. Falls Sie zu den Leugnern oder Ver armlosern der Klimakrise gehören — nach dem Motto: Veränderungen hat es schon immer gegeben oder sollen die Jungen halt dann die Suppe auslöffeln — möchte ich Sie inständigst bitten, sich bei den angefügten Links/Büchern zu informieren. Auch die Haltung: «Was soll ich als Einzelner schon dagegen tun?», zählt nicht. Jeder kann zuerst einmal «vor seiner eigenen Hütte kehren» und versuchen, seinen ökologischen Fussabdruck so klein wie möglich zu halten. Die Links zeigen auf, wer sich wo engagiert und wo man mitmachen kann: Berechnen des ökologischen Fussabdrucks: https://co2.myclimate.org; Scientists for future/Präsentationssammlung 01. / S4F und 24 Fakten; IPCC; Die Bücher sind alle in der Stebi Laufen ausleihbar: Dr. Eckhard von Hirschhausen: Mensch Erde; Frank Schätzing: Was wäre wenn wir einfach die Welt retten?; Prof. Dr. Maja Göpel: Die Welt neu denken
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Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
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Eine Hammersache! HB Montatech GmbH in Dittingen, Wechsel der Geschäftsleitung e.l.j. Pascal Buser, leidenschaftlicher Vater von drei Kindern und Firmeninhaber der HB MONTATECH GmbH, hat zum Jahresbeginn die Geschäftsleitung an Adrian Stegmüller abgetreten. «Es sei eine Hammersache, gleich auf zwei Ebenen», so Buser. Einerseits mit 52 Jahren einen Soll von über 100'000 Arbeitsstunden vorweisen zu können und somit etwas kürzer zu treten, andererseits einem langjährigen, treuen Mitarbeiter mit Weitsicht und Professionalität eine neue Chance anzuvertrauen. Buser war es ein grosses Anliegen sein erfolgreiches Unternehmen
rechtzeitig zu übergeben. So kann er einem jungen Nachfolger die Möglichkeit bieten, mit dem bereits erzielten Erfolg weiterzuarbeiten, diesen auszubauen und selbst daran zu wachsen. Die Synergien dabei optimal einzusetzen sei unabdingbar. Buser wird als VR-Präsident seine bald 23-jährige Firma und das hervorragende Team in vielen Belangen weiter unterstützen. Auch in Zukunft werde er immer wieder gerne in seine Arbeitskleidung steigen. Jedoch die Passion für den Stahlbau und die Rolle des Geschäftsmanns weitergeben zu können, erfülle ihn mit Stolz und Genugtuung. Auf die Frage, warum der Geschäftsinhaber so erfolgreich war, meinte er kurz und knapp: «Erfolg entsteht dann, wenn man mit Herzblut hart arbeitet, auch während andere ruhen.» Dass dies viel Durchhaltevermögen und Schweiss abverlangte, ist unbestritten.
Mit seinem persönlichen Beispiel möchte Buser alle motivierten Heranwachsenden, egal welcher Berufsgattung, ermutigen, selbst den Schritt zu wagen und niemals das Herzblut dabei zu vergessen. Weiter betont Buser, dass die Schweiz von KMU-Betrieben, wie seiner HB MONTATECH GmbH, lebt und es daher wichtig sei, dass auch in Zukunft die Initiative ergriffen würde. Pascal Buser, dem neuen Geschäftsführer Adrian Stegmüller und dem ganzen Team ist herzlich zu gratulieren und weiterhin Mut und Erfolg zu wünschen.
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Donnerstag, 13. Januar 2022 Nr. 2
K T. SOLOTHURN
FOTO DER WOCHE
Neue Website WoS. Schneller Informationen des Kantonsrats auffinden und einfacher auf Sitzungsunterlagen zugreifen: Mit diesem Ziel wurde die Website des Solothurner Kantonsrats überarbeitet und um vier übersichtliche Bereiche erweitert. So kann sich die Öffentlichkeit punkto Kantonsrat künftig smart auf dem Laufenden halten. Im Bereich «Sessionen» steht eine digitale Tagesordnung der jeweils laufenden Session bereit. Im Bereich «Ratsdokumente» sind zentral alle Unterlagen des Kantonsrats abgelegt. Der Bereich «Geschäfte» bietet – übersichtlich und tabellarisch zusammengestellt – Übersichten über alle hängigen Kantonsratsgeschäfte. Der neue Bereich «Aktuell» enthält in kompakter Form die jeweils neusten und aktuellsten Meldungen aus dem Parlament. Der Ausbau der Website stellt einen ersten Digitalisierungsschritt des Kantonsrats dar, mit welchem das in die Jahre gekommene Extranet abgelöst wird. Die Parlamentsdienste und die Spezialkommission «Digitalisierung Kantonsrat» mit Mitgliedern aus allen Fraktionen arbeiten bereits am nächsten Digitalisierungsschritt, der Einführung eines Ratsinformationssystems.
K T. SOLOTHURN
Arbeitslosenzahlen WoS. Im Dezember 2021 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 243 auf 4023 Personen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,5 auf 2,7 Prozent. Vor allem Personen aus dem Baugewerbe, welche sich zur Stellenvermittlung anmeldeten, sind für den starken saisonalen Anstieg verantwortlich. Die Quote im Schwarzbubenland ging von 3,3 auf 3,4 Prozent hinauf, dies bei 21 Stellensuchenden mehr.
Kurzarbeit
Die Welt steht Kopf: Das neuste Projekt des Bruuch- und Kulturvereins Brislach trifft den Nagel auf den Kopf. FOTO: NICOLE BERNASCONI
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Schwerer Unfall
BÄTTWIL. WoS. In Bättwil stürzte am letzten Freitagabend eine Frau bei der Tramhaltestelle Flüh und geriet unter ein losfahrendes Tram. Der Unfall passierte um zirka 18.10 Uhr. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen stürzte die 54-jährige Frau ohne Fremdeinwirkung. Nach der Erstversorgung vor Ort, wurde sie mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht.
Sicherheitsholzschlag
DUGGINGEN. WoS. Am 17. Januar beginnt an der Aeschstrasse in Duggingen ein Sicherheitsholzschlag entlang der Birs. Mehrere Bäume sind von der Eschenwelke (Pilz) befallen. Da die Gefahr besteht, dass erkrankte Bäume auf die Aeschstrasse stürzen, müssen sie aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Gleichzeitig wird das Gebiet ökologisch durchforstet, damit entlang der Birs ein abwechslungsreiches Ufergehölz entstehen kann. Die Arbeiten betreffen den Bereich Schloss Angenstein bis Duggingen Dorf. Während den Forstarbeiten ist die Aeschstrasse einspurig befahrbar. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis am Freitag 21. Januar.
Walk-in Angebot
LAUFEN. WoS. Im Impfzentrum West in Laufen werden auch Impfungen ohne vorherige Anmeldung (Walk-in) angeboten. Das betrifft sowohl Booster-Impfungen wie auch Grundimmunisierungen. Für Personen über 30 werden Impfungen mit dem Impfstoff «Spikevax» von Moderna vorgenommen. In absehbarer Zeit wird an zwei Tagen pro Woche auch der Impfstoff Comirnaty von Pfizer/Biontech zum Einsatz kommen, sodass dann auch Personen unter 30 Jahren in Laufen einen Booster erhalten können. In der Regel wird derselbe Impfstoff geimpft, der bei der Grundimmunisierung angewendet wurde. Impfen schützt zu einem hohen Prozentsatz vor einer Ansteckung, einer Erkrankung und einem schweren Verlauf bei einer Coronainfektion.
Wir empfehlen
Meditieren. Ruhe finden. Kraft schöpfen. Von Gabriela Baumgartner
Im neuen Jahr finden wir vielleicht etwas Zeit, uns selbst wieder einmal besser zuzuhören. Gemeinsam mit dem buddhistischen Mönch Lharampa Tenzin Kalden zeigt KassensturzRedaktorin Gabriela Baumgartner, wie das gehen kann. Kapitel für Kapitel führt sie in dieser gut verständlichen und sachlich gehaltenen Anleitung zur Meditation in das Thema ein. Neben Hintergrundinformationen und Interviews zeigt sie auch in Übungen wie zum Beispiel «Tausend Gedanken abschütteln», wie wir zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen können. Wer weitere Anregungen für stärkende Momente der Stille sucht, kann in unserem neu für Smartphones und Tablets optimierten Online-Katalog unter www. stebilaufen.ch jetzt noch einfacher in unserem reichhaltigen Medienangebot stöbern. Die Stedtlibibliothek ist wieder zu den regulären Zeiten geöffnet und auch unser Abholdienst ist wieder nutzbar. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch
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Für den Monat Oktober 2021 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 58 736 Ausfallstunden für 1051 betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 235 Betrieben ab. Im Dezember 2021 haben sich 213 Betriebe für Kurzarbeit vorangemeldet oder wollten die bestehende Bewilligung verlängern. Im Vormonat gab es 140 Anmeldungen. Betroffen sein könnten 2204 Arbeitsplätze.
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