018 2015

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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 18 I 169. Jahrgang I Freitag, 6. März 2015

«Gutes Angebot»

Leitsätze überarbeitet

Der Gemeinderat Bonstetten zum Fahrplan 2016 bis 2017. > Seite 3

Ein Arbeitspapier, das der Gemeinderat Affoltern Schritt für Schritt bearbeitet. > Seite 5

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Für alle Generationen

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Im Zentrum Kafimüli in Stallikon findet künftig auch die Jugend Raum. > Seite 9

Für Sachpolitik SP-Kantonsrat Moritz Spillmann will kein «ideologisches Geschwafel». > Seite 11

Das Erholungsgebiet Reuss erwacht aus dem Winterschlaf Mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit beleben sich die Reussufer Wenn die Natur erwacht, werden die Naherholungsgebiete sofort wieder viel stärker frequentiert. Die Ufer der Reuss und der Lorze sind bei Erholungssuchenden besonders beliebt. Die kantonalen Fachstellen für Natur und Landschaft in Zürich und Zug und auch die Landwirte reagieren auf die Besucherströme mit verschiedenen Massnahmen.

Die kantonale Fachstelle Naturschutz werde in den nächsten Wochen ebenfalls prüfen, ob sich die im Weiher der alten Kiesgrube in Maschwanden angesiedelten Amphibien wunschgemäss entwickeln, so Hanspeter Tschanz. Den Maschwander Landwirt Markus Bühlmann, trifft der «Anzeiger» beim Eisfeld in der Maschwander Allmend beim Ablassen des Wassers. Zwischen April und Mai wird der für die Allmend-Korporation Verantwortliche an der gleichen Stelle mit dem Niederwasserschieber das Wasser erneut für die sich vermehrenden Frösche stauen.

................................................... von martin mullis Die grosse Tafel der Baudirektion des Kantons Zürich, welche über das nächtliche Fahrverbot auf der Tambrigstrasse zwischen Maschwanden und Obfelden orientiert, ist ein untrügliches Zeichen, dass der Frühling vor der Türe steht. Ganz offensichtlich suchen jedoch auch die Menschen das Wasser, sobald die Temperaturen steigen. Die Ufer der Reuss und der Lorze sind insbesondere zu Frühlingsbeginn ein äusserst beliebtes Ziel für Spaziergänger, Wanderer, Biker, Verliebte und Hundehalter. So sind denn auch am sonnigen und doch schon fast zehn Grad warmen Dienstagnachmittag die Parkplätze bei den Reussbrücken in Ottenbach und Obfelden und bei der Maschwander Allmend schon ziemlich gut besetzt. Roman von Sury, Naturschutzbeauftragter des Zürcher Reussgebietes zwischen Knonau und Ottenbach, weiss, dass nicht nur die Temperaturen steigen, sondern auch die Konflikte zwischen Mensch und

Der Frühling ist zehn Tage im Verzug Das Streu muss in den nächsten Tagen geschnitten werden: Markus Bühlmann hat daneben das Wasser im Eisfeld geleert. (Bild Martin Mullis) Natur zunehmen. Mit den wärmeren Tagen endet die Ruhe der Winterstarre, es beginnt die Brutzeit der Vögel und die Laichwanderung der Amphibien. Zeitgleich aber erobern die Menschen ebenfalls die Erholungsgebiete. Diese Umstände verlangen viel Respekt und noch mehr Verständnis für Flora und Fauna. Ähnlich äussert sich auch Philipp Gieger, Projektleiter Naturschutz des Amtes für Raumplanung des Kantons Zug.

Nur Unbelehrbare werden gebüsst Er bezeichnet das totale Hundeverbot auf der Maschwander Allmend als wichtig. Diese Vorschriften sowie die

Einhaltung der vorgegebenen Wege würden auch durch Sicherheitsassistenten überwacht. Zwar würden Fehlbare meist nur gemahnt, immer wieder müssten aber auch einige Unbelehrbare gebüsst werden. Die Aufhebung einzelner Velofahrverbote auf dem Dammvorland der Reuss betreffend sei noch nichts entschieden, hält Hanspeter Tschanz von der Zürcher Fachstelle für Naturschutz fest. Zwar gebe es noch immer auch einige unklare Abschnitte, doch sei eine Durchsetzung des Verbotes schlicht nicht möglich. Der Kanton Zürich behalte die Situation jedoch im Auge und werde gewisse Verbesserungsmöglichkeiten überprüfen.

Bauer Bühlmann ist der Meinung, dass der Frühling dieses Jahr etwa zehn Tage im Verzug sei, glaubt jedoch, dass in den nächsten sieben Tagen die Natur endgültig erwache. Wegen der etwas verspäteten Vegetation hat der Kanton Zug das Ende des Streuschnitts auch um zehn Tage hinausgeschoben. In den letzten drei Jahren, seit die Besucherlenkungsmassnahmen in Kraft sind und regelmässige Kontrollen stattfinden, habe sich die Situation betreffend Naturschutz deutlich gebessert. Das Verhältnis zwischen den Landwirten und den kantonalen Amtsstellen bezüglich der Maschwander Allmend bezeichnet er als ausgezeichnet und fügt lachend bei, dass er mit den Zuger Behörden sogar noch besser wirtschafte als mit den zürcherischen Amtsstellen.

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Coop übernimmt Weiterhin Möglichkeit, im Reppisch-Märt in Stallikon einzukaufen. > Seite 15

Raubversuch in Mettmenstetten: Täter verhaftet Die Kantonspolizei Zürich hat gestern Donnerstagmorgen einen jungen Mann verhaftet, der verdächtigt wird, am Abend zuvor in Mettmenstetten einen Einkaufs-Shop überfallen zu haben. Die Angestellte des Einkaufs-Shops am Bahnhof Mettmenstetten meldete kurz nach 20.30 Uhr bei der Kantonspolizei Zürich, dass sie überfallen worden sei. Der Täter sei ohne Beute geflüchtet. Sofort wurden mehrere Patrouillen der Kantonspolizei sowie der Kommunalpolizei Affoltern aufgeboten, um die Fahndung und die Ermittlungen aufzunehmen. Die Fahndung in der Umgebung der Tat war vorerst erfolglos. Jedoch ermittelten die Polizisten einen dringend Tatverdächtigen. Er wurde am Donnerstagmorgen kurz vor 8 Uhr an seinem Wohnort verhaftet und der Staatsanwaltschaft zugeführt. Die Polizei fand auch die mutmassliche Tatwaffe und stellte sie sicher. Es handelt sich beim Verhafteten um einen 19-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Affoltern. (pd.) anzeigen

Kipplastwagen auf dem Dach gelandet Der 39-jährige Fahrer eines Kipplastwagens kam am Dienstagnachmittag in Stallikon von der Strasse ab. Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf einer tieferliegenden Feldstrasse zum Stillstand. Der Chauffeur wurde mittelschwer verletzt; er musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Auch Feuerwehren im Einsatz Die Kantonspolizei sucht Zeugen, die Angaben machen können zum Unfallhergang (Telefon 044 247 64 64). Nebst der Polizei standen auch der Rettungsdienst von Schutz und Rettung mit einem Notarzt sowie die Feuerwehren Unteramt, Affoltern und Birmensdorf im Einsatz. ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 10 Der Kipplastwagen kam auf einer tieferliegenden Strasse auf dem Dach zum Stillstand. (Bild zvg.)

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