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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 17 I 168. Jahrgang I Dienstag, 4. März 2014

Ohne Geräusche

Hohe Zufriedenheit

Bis auf die Mitglieder der ref. Kirchenpflege sind in Obfelden alle schon gewählt. > Seite 3

Repräsentative Umfrage der Gesundheitsdirektion zum Zürcher Gesundheitswesen. > Seite 3

Verzicht auf Teilnahme auf Glencore-Podium

Platzmangel an der Schule

Heiner Stolz, Mitinitiant der Solidaritäts-Initiativen im Säuliamt, und Jolanda Spiess-Hegglin, verzichten auf eine Teilnahme an der Glencore-Veranstaltung vom 6. Mai in Affoltern – aus unterschiedlichen Gründen. Weil Spielregeln und Zusammensetzung der Gesprächsrunde von Glencore in eigener Regie festgelegt worden sind, verzichtet der fürs Podium eingeladene Heiner Stolz aus Obfelden auf eine Teilnahme. «Glencore sucht nicht das Gespräch mit uns, sondern benutzt uns, um sich selbst zu profilieren», hält Stolz in einer Stellungnahme fest. Jolanda Spiess-Hegglin von der Alternative – die Grünen Kanton Zug wird dem Podium ebenfalls fernbleiben. Der Rohstoffmulti habe es geschafft, die Nichtregierungsorganisation MultiWatch in die Knie zu zwingen – mit der Androhung einer Klage für die Änderung des Titels eines Buches über GlencoreXstrata. So zeige der Konzern vermutlich sein wahres Gesicht, hält sie fest. (-ter.) ................................................... > Seite 6: Das sagt Heiner Stolz

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Erosionen stoppen Am Hedinger Weiher wird jetzt die Uferzone saniert. > Seite 5

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Porträts Gemeindewahlen: Parteien präsentieren ihre Kandidatinnen und Kandidaten. > Seiten 8/9

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Aufmunternd Jagdhornbläsergruppe «Züri-Falke» spielte am «Tag der Kranken» in Affoltern. > Seite 13

Die Primarschule Wettswil erstellt auf dem Schulareal Mettlen ein Provisorium Die Gemeinde Wettswil wächst kontinuierlich, und es gehen immer mehr Schülerinnen und Schüler in die Primarschule. Die Platzverhältnisse sind äusserst eng – und es wird immer enger. Die Primarschulpflege hat dieses Problem schon vor einiger Zeit erkannt und mit der Planung eines neuen Schulhauses begonnen. An der Gemeindeversammlung vom 16. September 2013 haben die Wettswiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den Projektierungskredit für ein neues Schulhaus mit Bibliothek und Mehrzwecksaal bei der Schulanlage Mettlen bewilligt. Unter der Federführung der Primarschulpflege ist die Planung entsprechend angelaufen und geht schon bald in eine erste entscheidende Phase. Im Frühjahr 2015 wird über den Baukredit abgestimmt und – wenn alles planmässig verläuft – kann das neue Schulhaus im Sommer 2017 bezogen werden. Wie sich gezeigt hat, reichen die heutigen Platzverhältnisse nicht aus, bis das neue Gebäude steht. Bereits ab

gewährleistet und die Installationskosten können tiefgehalten werden, da z.B. die sanitären Anlagen im Mettlen II benutzt werden können. Aufgrund der Bauweise wäre eine spätere Aufstockung, falls eine solche nötig werden würde, möglich. Der Aufbau des Provisoriums wird aus logistischen Gründen bereits im April, während der Frühlingsferien, stattfinden und nur wenige Tage beanspruchen. Hier entsteht das Provisorium auf dem Schulareal Mettlen in Wettswil. (Visualisierung zvg.) Die Schulpflege diesem Sommerferien wird eine Klas- beiführt. Sie hat daher ein entspre- wird zu gegebener Zeit weiter informieren. Allfällig Fragen zum Neubau se in einem Provisorium unterrichtet chendes Baugesuch eingereicht. werden müssen. Die Schulpflege hat Das Provisorium soll auf dem Pau- oder zum Provisorium werden von der unter verwalverschiedene Varianten geprüft und senplatz angrenzend ans Schulhaus Schulverwaltung ist letztlich zum Schluss gekommen, Mettlen II zu stehen kommen. Damit tung@schulewettswil.ch oder Telefon dass nichts an einem Provisorium vor- ist eine gute Anbindung an die Schule 0443 466 20 30 entgegengenommen. anzeigen

Mit Poesie und viel Wortwitz 110 Zuhörer am 6. Poetry Slam in Affoltern

Frauentag – international auch in Affoltern Acht Frauen aus sieben Ländern sprachen mit dem «Anzeiger» über Frauenrechte, Frauenfeste und Wünsche zum Tag der Frau, der auch in Affoltern am 8. März gefeiert wird. Ob Blumenfest oder Strassendemo, die Solidarität steht im Vordergrund und das Bewusstsein, unentbehrlich zu sein. Das bringt auch ein allen Frauen gewidmetes Gedicht zum Ausdruck, das die mexikanische Gesprächsteilnehmerin Edith Samano Cruz Käslin dem «Anzeiger» schenkte. Zum Fest mit Genuss und Tanz sind alle Frauen am Samstag im Kasinosaal Affoltern willkommen. (db.)

................................................... > Bericht/Interview auf Seite 13

Eisklettern: Petra Klingler weiter in der Weltspitze Moderator Simon Chen mit den Finalistinnen Hazel Brugger und Fatima Moumouni (vorne, von links). (Bild Thomas Stöckli) «Die letzten vier ‹Slams› wurden von Frauen gewonnen», verriet Moderator Simon Chen, bevor es losging. Diese Tradition setzte sich auch beim sechsten Affoltemer Poetry Slam fort. Seit der Premiere mit dabei ist «DJ Ironneck» Vincent Aeberhard. «Wir haben ganz klein angefangen», erinnert er sich. Mit dem steigenden Interesse kam der Umzug vom «LaMarotte» in

die Galerie Märtplatz – und diese war am Samstag mit 110 Personen gefüllt. «Mehr geht nicht», so Hermann Schneider von «Kultur in Affoltern». Die Zuhörer kamen in den Genuss von viel Poesie und Wortwitz. Mit «Virgin!» wurde Hugo Ramnek erstmals überhaupt auf einer PoetrySlam-Bühne begrüsst. Der «Austronaut» meisterte seine Premiere souve-

rän. «Houston, ich habe Husten» und «das All, es ist so kahl», reimte er. Für ein Weiterkommen sollte es allerdings nicht reichen. Von den vier Männern am Start schaffte es nur gerade einer ins Halbfinale. Im Finale massen sich dann mit Hazel Brugger und Fatima Moumouni zwei junge Frauen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Petra Klingler aus Bonstetten, Schweizer Meisterin im Eisklettern, behauptet sich weiter in der Weltspitze: Im russischen Ufa, 1500 km östlich von Moskau, zeigte sie eine hervorragende Qualifikation und einen ebenso herausragenden Halbfinal – und kam beide Male auf den dritten Zwischenrang. Im Final blieb dann aber der Exploit aus: Platz sechs.

................................................... > Bericht auf Seite 17

200 10 9 771661 391004


Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 Am Sonntag, 30. März 2014, finden in der Gemeinde Hedingen folgende erste Wahlgänge der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 statt: • Gemeinderat (4 Mitglieder und das Präsidium) • Schulpflege (7 Mitglieder und das Präsidium) • Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder und das Präsidium)

Hast stets geschafft, gar manchmal über Deine Kraft. Alles hast Du gern gegeben, Liebe, Arbeit war Dein Leben. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und unvergessen.

TODESANZEIGE Nach einem reichen und erfüllten Leben durfte mein liebster Ehemann, Papi, Schwiegervater, unser allerliebster Opi

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermutter, Grosmami, Urgrosmami, Schwester, Schwägerin, Gotti und Verwandten

Walter Furlan

Mirtha Streich-Aeberli

12. Juli 1931 – 2. März 2014

12. Juni 1931 – 20. Februar 2014

friedlich einschlafen. Wir sind traurig und vermissen Dein Lachen, aber dankbar für die schöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

• Baukommission (4 Mitglieder)

Maria Furlan-Lescher Esther und Peter Stüssi-Furlan Enkel Peter und Rolf Stüssi

• Reformierte Kirchenpflege (9 Mitglieder und das Präsidium) Die Wahlunterlagen werden allen Stimmberechtigten zugestellt. Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Wahlunterlagen vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (28. März 2014) mitteilen.

Myrtha und Josef Korpar-Streich Jeanine und Marcel, Roger und Petra Walter und Morena Streich-Weingart mit Alessia und Tim Fredy und Esther Streich-Frei Remo und Maja, Marco und Carole Martin Streich und Verena Kryenbühl mit Melanie, Simon, Corvin Berty und Henri Gallmann-Aeberli Heiri und Friedi Aeberli-Joss Tildy Schwarz Hans und Vreni Gallmann Arthur Frey

Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga des Kantons Zürich, 8044 Zürich, Postkonto 80-868-5 (Vermerk Walter Furlan). Traueradresse: Maria Furlan, Lenggenweg 11, 8907 Wettswil am Albis

«Und ich bleibe stets bei dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.»

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 7. März 2014, 13.30 Uhr, im engsten Familienkreis statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Abschiedsgottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis.

Psalm 73, 23

Gilt als Leidzirkular.

WIR DANKEN HERZLICH

Traueradresse: Myrtha Korpar-Streich, Baumgartenstr. 1, 8903 Birmensdorf ZH

für die grosse Anteilnahme beim Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Urgrossvater

Walter Leuthold-Kleiner Einen so geliebten und verehrten Menschen zu verlieren, ist sehr schwer. Jedoch zu wissen, wie viele ihn liebten und schätzten, sich getragen zu wissen von Menschen, die uns nahestehen, gibt unendlich viel Kraft und Trost. Danke.

Hedingen, 4. März 2014 Gemeinderat Hedingen

Bestattungen Hausen am Albis Am 20. Februar 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Streich geb. Aeberli, Mirtha geb. 12. Juni 1931, von Innertkirchen BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Urnenbeisetzung engsten Familienkreis.

Du konntest es kaum erwarten, hast immer nach Vati gerufen und nur 24 Tage nach ihm müssen wir Dich auch hergeben! Wir gönnen euch die ewige Ruhe, aber es tut so weh! Danke für alles, was ihr zwei so herzensguten Menschen uns fürs Leben mitgegeben habt!

Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 6. März 2014, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt.

Die Details bezüglich der Ausübung des Wahlrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, ist eine wunderbare Sache.

erfolgt

im

Die Abdankung findet am Freitag, 7. März 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Speziell danken wir: – Frau Pfarrerin Bettina Stephan für die schöne, würdevolle und feierliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes und allen anderen, die zu der Abdankung beigetragen haben – Enkelin Michèle Leuthold-Züger, Christian Stuckert sowie der Harmonie Affoltern für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes – für die vielen Beileidsbezeugungen, die Blumen und die zahlreichen Spenden jeglicher Art – allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die Walti zur letzten Ruhe begleitet haben – allen, die Walti in seinem Leben Gutes erwiesen haben und ihm wohlwollend begegnet sind Aeugst am Albis, im Februar 2014

Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 24. Februar 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Altherr-Homberger Dorothea Marguerite geb. 17. März 1917, von St. Gallen SG und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Chileweg 3; Witwe des Altherr-Homberger, David Franz. Urnenbeisetzung am Freitag, den 7. März 2014, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Bestattungen Wettswil am Albis Am 2. März 2014 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Furlan, Walter geb. 12. Juli 1931, Bürger von Zürich und Lengwil TG, Ehemann der Furlan geb. Lescher, Maria, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Lenggenweg 11. Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 6. März 2014, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Stallikon Am Donnerstag, 27. Februar 2014, ist in Stallikon ZH gestorben.

Schwaiger Franz Karl geboren am 17. Dezember 1932, von Österreich, verheiratet, wohnhaft gewesen Hofstetterweidweg 15, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 7. März 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Konrad, Zürich, statt. Bestattungsamt Stallikon

Die Trauerfamilien

Musikverein Ottenbach

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Ehrenmitgliedes

Heiri Hofstetter in Kenntnis zu setzen. Wir werden Heiri ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen der Trauerfamilie unser aufrichtiges Beileid aus. Beisetzung im engsten Familienkreis. Musikverein Ottenbach


Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. März 2014

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In Obfelden sind fast alle schon gewählt Nur die Kirchenpflegemitglieder müssen sich am 30. März der Urnenwahl stellen – und dort fehlen noch zwei Im Gegensatz zu früheren Jahren bieten die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden in Obfelden keinen Stoff für Geschichten. Mit Ausnahme der Mitglieder der reformierten Kirchenpflege sind alle Behördenvertreter bereits in stiller Wahl gewählt. Sie konnten am sonntäglichen Wahlapéro entspannt an den Gläsern nippen.

Ammann galt dann auch den abtretenden Behördenmitgliedern, aber auch der IPK. «Es ist ja nicht mehr selbstverständlich, für Behörden genügend Leute zu finden», fügt er bei. Damit meinte er wohl auch die reformierte Kirchenpflege, deren Mitglieder als einzige in Obfelden eine Urnenwahl zu bestehen haben. Und dort gibt es erst fünf Kandidierende, also noch zwei Vakanzen. Auch das Präsidium ist noch nicht besetzt.

................................................... von werner schneiter

Vom Autobahnzubringer bis zur Badibecken-Sanierung

In früheren Jahren gingen die Wogen bei Wahlen in Obfelden hoch. Die «Igor-Rotwasser»-Kampagne und der «Apfelfreund», der vor exakt 20 Jahren auch noch eine Wahlbeschwerde nach sich zog, sind aber längst Geschichte – und wohl nur noch älteren Semestern präsent. Wahlkampf findet zwar in einigen Ämtler Gemeinden statt. In Obfelden hat sich die Interparteiliche Konferenz (IPK) bei der Nomination von Kandidierenden offenkundig schnell gefunden. Dafür dankte Franz Leutert, zum letzten Mal IPK-Präsident, den involvierten Ortsparteien. «Ich hoffe, dass alle die kommenden vier Jahre durchstehen und keine Ersatzwahlen nötig sind», sagte er – auch mit Blick auf die kommenden Aufgaben, die namentlich im Verkehrsbereich, bei der Spitalzukunft oder etwa beim Schulraumbedarf Herausforderungen darstellen. Der Dank des Gemeindepräsidenten Thomas

Am Rande des Wahlapéros erläuterte Gemeindepräsident Thomas Ammann die wichtigsten Aufgaben, die in der Legislaturperiode 2014 bis 2018 in Obfelden warten. Dazu zählt natürlich der Autobahnzubringer, bei dem sich die Planauflage wegen zusätzlicher Abklärungen erheblich verzögert. Sie kann voraussichtlich erst im Herbst 2014 erfolgen. Damit verknüpft sind natürlich die flankierenden Massnahmen entlang der Dorfstrasse. Reif werden in der kommenden Legislatur der öffentliche Gestaltungsplan «Postareal», über den die Gemeindeversammlung beschliessen wird, die Umsetzung von Massnahmen des Altersleitbildes und die Revision der Gemeindeordnung, die auch ein neues Rechnungsmodell beinhaltet. Als weitere Themen nennt Thomas Ammann die Planung und Umsetzung des «Energiestadt»-Labels und die bevorstehenden Investitionen, von denen die Schulen mit 30 Mio. Franken

Gelöste Stimmung beim sonntäglich Wahlapéro der IPK in der Brunnmatt, von links: Gaby Wittwer, Kandidatin für die Kirchenpflege, Gemeindepräsident Thomas Ammann und Gesundheitsvorsteherin Franziska Marty. (Bild Werner Schneiter) den Löwenanteil beanspruchen. Im Investitionsbereich hat sich laut Ammann die Abstimmung zwischen den einzelnen Gütern sehr bewährt. Die Politische Gemeinde wird bis 2017 für die Sanierung von Gemeindestrassen rund 2 Mio. Franken aufwenden und im gleichen Finanzumfang auch das Becken der Badi sanieren müssen. Eine gute Million wird für Gewässersanierungen aufgewendet, vor allem in

den Lindenbach bei der Mehrzweckhalle Zendenfrei.

Gute Stimmung im Gemeinderat Thomas Ammann wurde 2001 in den Gemeinderat gewählt und 2010 zum Gemeindepräsidenten gekürt. Er amtet seit Beginn als Sozialvorstand – mit Freude, weil er als Präsident und Ressortvorsteher trotz aller Vorgaben Ge-

staltungsspielraum hat und immer auch sichtbar ist, was wo bewegt werden kann. Der direkte Kontakt zur Bevölkerung und die schnellen Feedbacks, die er erhält, hebt Ammann ebenfalls positiv hervor. Und dazu auch die ausgesprochene Kollegialität im Gemeinderat. «Jeder bringt sich ein und entwickelt Eigeninitiative. Den Karren muss ich nicht allein ziehen», fügt der Gemeindepräsident bei.

Hohe Zufriedenheit mit dem Zürcher Gesundheitswesen Repräsentative Umfrage bei 1600 im Kanton Zürich wohnhaften Personen im Auftrag der Gesundheitsdirektion Die Zürcher Bevölkerung gibt dem Gesundheitswesen im Kanton auch für das vergangene Jahr gute Noten. Dies geht aus der neusten Umfrage im Auftrag der Gesundheitsdirektion hervor. In einer repräsentativen Umfrage hat das Befragungsinstitut Link im November 2013 insgesamt 1600 im Kanton Zürich wohnhafte Personen interviewt. Gefragt wurden die Zürcherinnen und Zürcher, wie sie die Zugänglichkeit des Gesundheitswesens beurteilen, wie gut sie sich durch das Gesundheitswesen abgesichert fühlen und wie zufrieden sie damit sind. Die Befragung findet seit 2001 jährlich statt. Die Ergebnisse geben Aufschluss über längerfristige Veränderungen im Gesundheitswesen.

Einbezug der gesamten Bevölkerung In den bisherigen Befragungen wurden jeweils Personen interviewt, die über einen im Telefonbuch eingetragenen Festnetzanschluss erreichbar waren. Da aber immer mehr Personen zugunsten des Mobiltelefons auf einen Festnetzanschluss verzichten, konnte zuletzt rund ein Viertel der Zürcher Bevölkerung in der Befragung

nicht mehr berücksichtigt werden. Mit der Zielsetzung, die Meinung aller Zürcher Bevölkerungsgruppen zum Gesundheitswesen in Erfahrung zu bringen, liess die Gesundheitsdirektion die Befragung für das zu Ende gegangene Jahr mit einem neuartigen Stichprobendesign durchführen. So wurde der Abdeckungsgrad der Stichprobe von rund 75 auf 98 Prozent der Bevölkerung erhöht. Lediglich die 2 Prozent der Bevölkerung, die weder über einen Mobil- noch über einen Festnetztelefonanschluss verfügen, konnten nicht befragt werden. Interessanterweise äusserten sich die neu in die Befragung miteinbezogenen Personen ohne Festnetzanschluss kritischer zur aktuellen Situation im Gesundheitswesen, gleichzeitig sind sie aber optimistischer bezüglich der Zukunftsaussichten für das Gesundheitswesen. Aufgrund des neuen Stichprobendesigns fallen einzelne Zufriedenheitswerte zwar leicht niedriger aus als im Vorjahr, aber auch für das Jahr 2013 resultiert eine insgesamt positive Bilanz. Die Werte liegen durchwegs im Bereich von 2011 und den Vorjahren. So erhält das Gesundheitswesen des Kantons Zürich von den Einwohnerinnen und Einwohnern insgesamt sehr gute Noten. Die medizinischen Dienste werden grundsätz-

Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

lich als gut erreichbar und zugänglich beurteilt. Eine detaillierte, aufgeschlüsselte Betrachtung zeigt: Die Verfügbarkeit der Hausärzte, der Rettungsdienste, der Notaufnahmen und der Apotheken wird als hervorragend eingestuft. Die Verfügbarkeit der Spezialisten und der Spitex wird hingegen nur als genügend beurteilt. Die Bevölkerung fühlt sich vom Gesundheitswesen gut abgesichert und ist zufrieden mit der Art und Weise, wie es insgesamt funktioniert, sowie mit der Behandlungsqualität in den Spitälern. Jene Befragten, die 2013 stationär in Behandlung waren, äussern sich positiv über ihren Spitalaufenthalt.

Informationen rund um das neue Pflegegesetz zahlen sich aus Was die zukünftige Entwicklung des Gesundheitswesens im Kanton Zürich angeht, sind die Befragten optimistisch. Eine grosse Mehrheit ist der Meinung, dass die Gesundheitsversorgung auch in Zukunft sichergestellt ist. Die individuelle Finanzierbarkeit der Gesundheitsdienstleistungen bereitet grossmehrheitlich keine Sorgen. Im Bereich der Pflege (Spitex, Altersund Pflegeheime) bestehen hingegen, wie schon in den Vorjahren, gewisse Bedenken bezüglich der Finanzierbar-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

keit und Verfügbarkeit in der Zukunft. Allerdings haben sich die Umfragewerte in diesem Bereich als Folge der verstärkten Informationsmassnahmen der Gesundheitsdirektion zum Pflegegesetz verbessert. Die Beurteilung der Bevölkerung, dass sich die ärztliche Behandlung in erster Linie nach den gesundheitlichen Bedürfnissen und nicht nach den Kosten richtet, hat sich auch 2013 bestätigt. Insbesondere Frauen, über 50-Jährige, Personen mit Zusatzversicherung und Personen mit Festnetzanschluss sehen primär medizinische und nicht ökonomische Motive bei den Ärzten. Diese positive Wahrnehmung kontrastiert mit den mit dem Systemwechsel in der Spitalfinanzierung verbundenen Befürchtungen, dass sich das neue System nur noch an den Kosten und nicht an den gesundheitlichen Bedürfnissen orientieren werde. Seit zwei Jahren besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Grundversicherung nicht nur Zürcher Listenspitäler, sondern auch ausserkantonale Listenspitäler schweizweit frei zu wählen. Trotz dieser freien Spitalwahl entscheiden sich die Befragten primär für Zürcher Spitäler. Gemäss der Umfrage sind die Qualität des Spitals und die Empfehlungen der zuweisenden Ärzte am wichtigsten für die Wahl des Spi-

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

tals, gefolgt vom Standort des Spitals und den Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Die Grösse des Spitals und der Preis im Vergleich zu anderen Spitälern spielen weiterhin eine untergeordnete Rolle. (ki.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am 29. (!) Februar feierte Trudy Wyss in Hausen ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich zu diesem besonderen Anlass und wünschen ihr auch weiterhin gute Gesundheit und viel Freude. anzeige

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. März 2014

Hedinger Weiher: Sanierung der Uferzone Erosionen müssen durch bauliche Massnahmen gestoppt werden – Arbeiten von Mitte März bis Mitte April Erosionen müssen durch bauliche Massnahmen gestoppt werden. Sanierungsmassnahmen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), Fischereiaufseher und Fachspezialisten. Der Hedinger Weiher ist bekannt für seine Idylle und wird zu jeder Jahreszeit rege besucht. Es leben viele Tierarten im und um den Weiher. Das gesamte Areal wird durch den Werkhof Hedingen gepflegt und unterhalten. Jeweils in der späteren Winterzeit wird der Wasserpegel des Weihers abgelassen, sodass Reinigungs- und Instandstellungsarbeiten an der Uferzone ausgeführt werden können. Die Absenkung des Wasserspiegels gibt den Blick auf den Uferbereich frei, und die Erosionen beziehungsweise Ausuferungen werden sichtbar. Diese Erosionen sind durch bauliche Massnahmen zu stoppen. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), Fischereiaufseher und Fachspezialisten sind Sanierungsmassnahmen geplant, bewilligt und zur Ausführung erarbeitet worden. Die geplanten Massnahmen beinhalten in einem grösseren Teilbereich das Einsetzen von Röhrichtwalzen im Anrissbereich des Ufers. Die davor weggeschwemmten Teile werden mit Geröll und Steinen wieder zugeschüttet. Damit die Baggerarbeiten im

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Schrägbereich des Ufergrundes ausgeführt werden können, ist eine tiefere Absenkung des Weihers als üblich notwendig. Ein wichtiger Aspekt ist die Beachtung des ökologischen Bereiches, um einen möglichst schonenden Umgang mit der Natur und den Lebewesen zu erreichen. Durch die Projektbegleitung des kantonalen Fischereiaufsehers und den Fachspezialisten wird darauf geachtet, dass vor und während der Bauzeit die festgelegten Regeln eingehalten werden. Während der Bauzeit ist der Dammbereich nicht begehbar, und bestimmte Bereiche oder Zufahrtswege sind aufgrund von Bauinstallationen und Materialablageplätzen nicht benutzbar. Das Weiherareal wird ansonsten weiterhin zugänglich sein, und der Werkhof wird mit den Instandstellungsarbeiten des Badeareals für die bevorstehende Badesaison beginnen. Die abgesperrten Bereiche sind zu beachten. Der Baubeginn ist ab Mitte März 2014 angesetzt und wird voraussichtlich bis Mitte April andauern. Abhängig von den Witterungsverhältnissen ist auf eine speditive Bautätigkeit zu hoffen, sodass termingerecht der Badesaisonstart am Samstag, 10. Mai 2014, eingehalten werden kann. Bei Fragen gibt die Abteilung Tiefbau und Sicherheit der Gemeindeverwaltung Hedingen unter Telefon 044 762 25 66 gerne Auskunft. Abteilung Tiefbau und Sicherheit

Die geplanten Massnahmen beinhalten in einem grösseren Teilbereich das Einsetzen von Röhrichtwalzen im Anrissbereich des Ufers. (Bild zvg.)

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Wahlen 2014

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Dienstag, 4. März 2014

ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen am Albis)

Energieplanungsbericht 2013 und das Knonauer Amt Der Kantonsrat verfügt über zwölf Kommissionen, davon fünf Aufsichtsund sieben Sachkommissionen. Die Kommissionen sind proportional nach Fraktionsstärke zusammengesetzt und jeder Kantonsrat ist in der Regel Mitglied einer Kommission. Dabei ist es von grosser Bedeutung, in welcher Kommission ein Kantonsrat Einsitz nehmen kann. Jedes Jahr werden im Kantonsrat rund 200 Geschäfte behandelt. Es gibt unter anderem Einzelinitiativen, Motionen, Parlamentarische Initiativen, Verfassungs- und Gesetzesrevisionen, Kreditbeschlüsse und Berichte des Regierungsrates zu Postulaten. Alle diese Geschäfte werden in einer Kommission vorberaten. Konkret

bedeutet dies, dass man sich als Kantonsrat prioritär mit den Geschäften beschäftigt, die in «seiner» Kommission behandelt werden, da man vor allem diese Geschäfte beeinflussen kann und in der Regel auch nur zu diesen Geschäften im Kantonsrat spricht. Ich wurde am 3. März 2014 in die Kevu gewählt. Dies ist die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt. Es handelt sich dabei um eine Sachkommission und war meine Wunschkommission. In ihr werden u.a. folgende Geschäfte behandelt: Die kantonale Volksinitiative zum Erhalt der landwirtschaftlich und ökologisch wertvollen Flächen (Kulturlandinitiative), die Standesinitiative für den Gleichstand

der Untersuchungen von potenziellen Standorten für hoch radioaktiven Atommüll, emissionsarme Mobilfunkzonen, Realisierung Umfahrung Eglisau, Anreiz für Familien zum Umsteigen auf den ÖV, Staatsbeitrag an den Bau der Tramverbindung Hardbrücke in Zürich-West und der Energieplanungsbericht 2013. Der Energieplanungsbericht 2013 enthält eine Fülle von Informationen und gibt einen guten Überblick über die Herausforderungen, welche auf dem Weg in eine neue Energiezukunft bewältigt werden müssen. Zwei Herausforderungen seien an dieser Stelle erwähnt. Die erste betrifft die Gebäude. Rund 45% des gesamten Energiebedarfs entfallen auf

Flucht ins Präsidium? Baustelle? Ja! Leserbrief im «Anzeiger» vom 25. Februar. Mit einigem Erstaunen durften die eingeweihten Leser des «Anzeigers» vom 25. Februar zur Kenntnis nehmen, dass ein amtierender Gemeinderat, Sozialvorstand Hermann Brütsch, in seinem Ressort angeblich keinen Einfluss ausüben kann. Liegt dies dar-

an, dass die leitenden Angestellten der Abteilung Soziales den Rücken gekehrt haben und niemand mehr gewillt ist, die «direkte Kontaktarbeit» zu machen – oder fehlt es an den notwendigen Fähigkeiten des Leiters, der am liebsten ins Gemeinde-Präsidialamt flüchten möchte? Das Sozialhilfegesetz (SHG) des Kantons Zürich gibt den Gemeinden

Staat zirka 200 000 neue administrative Stellen geschaffen. Der Staat wächst und wächst, diese Beamten werkeln Tag für Tag an neuen Verordnungen. Fast nichts von dem brauchen wir. Wo ist die SVP-Initiative zur Begrenzung sinnlosen staatlichen Tuns? Niemand kontrolliert ob, es tatsächlich nötig ist, eine Hundekoje pedantischer zu regeln als ein Kinderzimmer. Während des Abstimmungskampfes kam auch das Thema «Zubetonierung» aufs Tapet. Das zieht und ist einsichtig. Nur, wo kam die Zweitwohnungsinitiative her? Von Herrn Weber und nicht von SVP! Also wiederum nichts!

Keine grenzenlose Freiheit Zum letzten meiner Punkte, nämlich der Freiheit. Das ist sozusagen die «heilige Kuh» der SVP und seiner Besitzer. Freiheit endet bekanntlich dort wo die der anderen anfängt. Man kann nicht so tun, als wäre Freiheit grenzenlos, als könnte ein Volk tun und lassen was es will. Ignoriert man diese Grenzen, wirds gefährlich. Das durften unsere Banken erfahren. Zu lange und zu dreist halfen diese zum Beispiel US-Steuerbürgern dem Fiskus zu entgehen. Es war ein Geschäftsmodell, das davon lebte, anderen Staaten die Steuereinkünfte zu schmälern, sie somit schädigte. Es war klar, dass sich diese Länder irgendwann zu wehren wüssten. Das ist normal, und man nennt das wohl Interessenpolitik. Doch der SVP-eigene Kettenhund (Auns) klagt lauthals, Zitat: «Der Bundesrat lässt es zu, dass die souveräne Schweiz mit ihrer direkten Demokratie einer imperialen Aggressionspolitik ausgesetzt wird!» Was für ein seltsames Verständnis der Freiheit und Souveränität! Wäre die SVP einer echten Ethik der Freiheit verpflichtet, würde sie sich von der Auns und derartigen Aussagen distanzieren. Leider machen es die an-

Eine zweite Herausforderung auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft ist der Verkehr: Rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs ent-

fällt auf diesen. Dabei verzeichnet der Bezirk Affoltern zusammen mit dem Furttal den höchsten Verbrauch mit 1,7 Tonnen pro Jahr CO2-Ausstoss pro Kopf in unserem Kanton. Dies ist deutlich mehr als der Durchschnitt in der Stadt Zürich mit 0,6 t/Jahr oder dem Bezirk Pfannenstil mit 1,2 Tonnen pro Jahr. Eine Möglichkeit, die für den Verkehr benötigte Energie zu reduzieren, bietet die Elektromobilität. Lassen Sie sich am ersten Elektromobilitätsevent der Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt vom 9./10. Mai 2014 im Areal der Ernst Schweizer AG, Hedingen, zeigen, was heute alles möglich ist.

Keine Beihilfe einige Handhabe im Umgang mit Sozialhilfefällen. Unter anderem können diese zur Arbeit angehalten werden, um nur einen Punkt zu nennen. Doch auch dies wäre mit Aufwand (Arbeit) verbunden und mit einem «sozialen» Kontakt, dem man im Präsidialamt natürlich entkommen kann … Jürg Wyttenbach, Affoltern

Hüten Sie sich vor bösen Gedanken – sie könnten wahr werden Laut eigenen Angaben, so der SVPMann Dr. Mörgeli, ist seine Partei, konservativ, demokratisch und freiheitsliebend. Auf dem Parteiprogramm ziert ein Dorfbrunnen vor Riegelhäusern die ersten Seiten, lieblich und ländlich. Und nirgends im Programm finden sich fremdenfeindliche Aussagen. Offenbar also arbeitet diese Partei zum Wohle der schweizerischen Bevölkerung. Aber was genau wollte die SVP mit ihrer Ausschaffungs-Initiative, die nun Teil der Verfassung geworden ist? Welche Probleme wollte die Initiative lösen und wie? Beginnen wir mit dem Grundproblem, dem Bedarf an Arbeitskräften. Laut SVP sind die Einwanderer der Grund allen Übels. Wer holt die Einwanderer? Allen voran natürlich die Wirtschaft. Die vielen neu eingewanderten Firmen zum Beispiel, die man mit niedrigen Steuern anlockt. Also sollte man die Unternehmungssteuern etwas anheben, das wirkt sofort – und nicht noch weiter senken. Wo sind die SVP-Initiativen dazu? Die Spurensuche fördert wenig Konkretes zutage. Ein weiterer Treiber der Einwanderung ist sicherlich das deutlich entgleiste Gesundheitswesen. Die Kosten wachsen ohne Begrenzung einfach munter weiter. Stark kostensenkend würde der Parallelimport wirken. Doch das will das Parlament ja nicht. Wo ist die SVP-Initiative dazu? Wieder nix – im Gegenteil! Ausserdem bilden wir viel zu wenige Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger aus. Es werden jährlich ca. 30 Prozent des Bedarfs einfach importiert! Ist halt billiger so. Also müssten wir mehr Geld ausgeben um mehr Nachwuchs auszubilden. Was unternimmt die SVP konkret dazu? Nichts zu sehen! Ausser Herrn Brunners Geistesblitz, dass Alte noch Ältere umhegen könnten. Gratis selbstverständlich und mit dem neu geschaffenen AfG-Diplom versehen (Alte für Greise). In den letzten Jahren (Quelle NZZamSonntag, B. Kappeler) hat der

die Gebäude. Vor allem bei Häusern, die vor 1980 gebaut wurden, besteht noch ein sehr grosses Energiesparpotenzial. Wenn Sie der Besitzer einer entsprechenden Liegenschaft sind: Nutzen Sie die regionale Energieberatung des Bezirks Affoltern (Anmeldung via der Koordinationsstelle Standortförderung Knonauer Amt: Telefon 043 333 55 66) und lassen Sie sich bei einem Gespräch aufzeigen, wie Sie Ihr Gebäude energetisch optimieren können.

dern Parteien der SVP sehr einfach. Wenn für Delinquenten wie Carlos Monat für Monat gegen 30 000 Franken locker gemacht werden, ist das einfach unverständlich, Ausländer hin oder her. Linke Gutmenschen sollten merken, wann sie der Rechten in die Hände spielen. Wenn der Luzerner Regierungsrat trotz drohender roter Zahlen die Unternehmungssteuern weiter senken will, ist das unverantwortlich. Wo ist da die Logik? Wem soll das dienen? Wenn auch nur ein wenig Land der Bauerei entzogen wird (neues Raumplanungsgesetz) ist das Klagen gross. Die Propheten des Untergangs hatten Hochkonjunktur. Nun, es wurde angenommen. Doch bis es wirken wird, verstreichen Jahre. Und bis dahin kann man fröhlich weiter betonieren – Unbehagen hin oder her. Unmut, Unverständnis, Unbehagen, Ängste und Frustrationen, die häufig berechtigt sind, nützt die Urschweizer-Partei geschickt aus, obwohl sie selbst nicht viel tut um Missliches zu bekämpfen. Sie münzt um, überzieht die Schweiz mit Zwist säenden Initiativen, fast ausnahmslos mit Scheinlösungen, die gegen die «andern» gerichtet sind, gegen Ausländer, Muslime, Schmarotzer und alles was ihrer Ansicht nach unschweizerisch ist, neuerdings auch Welsche. Ich denke, die meisten SVP-Mitglieder sind normale Bürger, konservativ und rechtschaffen, so vom Schlage eines Stadler-Rail-Chefs Peter Spuhler. Doch ich denke auch, dass es in der SVP im Kern eine egoistische Führungsclique gibt, die sich der SVP bedient, um ihre Ziele zu verfolgen; Ziele die sehr wohl in der Nähe von gefährlichem Chauvinismus beheimatet sind. Es lohnt sich, vor der nächsten SVP-Initiative, genauer hinzusehen, was darin verborgen ist. Und hüten Sie sich vor bösen Gedanken – sie könnten wahr werden. Ueli Graf, Mettmenstetten

Zum Versuch von Glencore, sich vom schlechten Ruf reinzuwaschen. Ich werde verwöhnt. Vor drei Monaten habe ich einen persönlichen Brief von Ivan Glasenberg, CEO von Glencore, erhalten. Allerdings war ich nicht der einzige Adressat, den gleichen Brief haben ein paar Dutzend weitere Personen bekommen. Die PR-Initiative von Glasenberg erwies sich als Flop. Sie hat mit dazu beigetragen, dass die Solidaritäts-Initiativen im Säuliamt weltweites Aufsehen erregten. Der TagesAnzeiger titelte: «Glencore-Chef läuft mit Imagekampagne im Säuliamt auf». Und nun werde ich auch noch eigeladen, am 6. Mai 2014 in Affoltern am Albis an einem von Glencore finanzierten Informationsabend an der Podiumsdiskussion teilzunehmen. Es wurden vor mir schon andere Leute angefragt. Sie haben abgesagt. Ich möchte kurz erklären, weshalb auch ich abgelehnt habe.

Nach den Spielregeln von Glencore Im Informationsteil wird Glencore sich ins beste Licht rücken und den düsteren Teil des Rohstoffgeschäfts wohl unter dem Teppich lassen. Die Spielregeln und die Zusammensetzung des nachfolgenden Podiums sind von Glencore in eigener Regie festgelegt worden, ohne Mitsprache von unserer Seite. Die Diskussion leitet der Ex-SonntagsBlick-Redaktor Hannes Britschgi. Auf dem Podium sitzt ferner Michael Fahrbach, der für Informationen zur Nachhaltigkeit von Glencore verantwortlich ist, sowie, man staune, Nationalrat Toni Bortoluzzi. Dieser hat sich mit «Anzeiger»-Beiträgen zu den Solidaritätsinitiativen im Wesentlichen darauf beschränkt, die Befürworter als Gutmenschen lächerlich zu machen und zu beschimpfen. Zu seinem Leidwesen sind die Initiativen an den Gemeindeversammlungen in Hedingen, Hausen, Mettmenstetten, Obfelden und Affoltern angenommen worden, in Hedingen sogar an der Urne. Mit dem Engagement von Bortoluzzi signalisiert Glencore: Kein Interesse an einem Dialog. In dieser schon festgelegten Runde wäre ich konfrontiert worden mit eingeübten Statements, Beteuerungen und Absichtserklärungen von Glencore, deren Wahrheitsgehalt ich in der Diskussion unmöglich hätte überprüfen können. Glencore sucht nicht das Gespräch mit uns, sondern benutzt uns, um sich selbst zu profilieren. Glencore organisiert den Anlass übrigens nicht selbst, sondern hat die Firma Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten, international tätig in den Bereichen Kommunikations- und Wirtschaftsberatung, mit der Durchfüh-

rung beauftragt. Die Firma beschreibt sich auf der eigenen Website als «Advokaten ihrer Klienten in allen Kommunikationsfragen». Es geht offensichtlich um Imagepflege. Die Konsulenten funktionieren als Weisswaschinstitut. Der Entscheid, an diesem so gestalteten Podiumsgespräch nicht teilzunehmen, soll nicht heissen, dass die Solidaritätsgruppen das Gespräch mit Glencore grundsätzlich verweigern. Wir stehen für einen konstruktiven Dialog gerne zur Verfügung. * PS: Abgesagt für das Podium hat auch die renommierte Erklärung von Bern (EvB), Herausgeberin des sorgfältig recherchierten Buches «Rohstoff – Das gefährlichste Geschäft der Schweiz», das auch zahlreiche Aktivitäten von Glencore durchleuchtet. Die Leute der EvB erklären ihre Absage mit deutlichen Worten. Für die EvB gehe es beim Rohstoffgeschäft um politische Fragen (Steuerstrategie, Standortfragen, Transparentregeln). Genau dazu aber verweigere Glencore das Gespräch. Zudem: Mit fachlich unbedarften Populisten wie Bortoluzzi über die komplexe Problematik unseres Rohstoffplatzes zu diskutieren, bringe nach Erkenntnis der EvB nichts. Sie hätten alternativ eine nationale Runde mit den Nationalräten Noser und Badran vorgeschlagen, leider ohne Erfolg. Glencore habe den im Rahmen des Verfahrens vor dem Nationalen Kontaktpunkt der OECDRichtlinien für multinationale Konzerne zugesagten Dialog mit der EvB bisher verweigert. «Wir haben vor über einem Jahr eine detaillierte Liste mit Fragen eingereicht und auch nach mehrfachem Nachfragen die versprochenen Antworten nie erhalten», schreibt die EvB. Heiner Stolz, Obfelden


Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. März 2014

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Karma und ausgekotzte Schmetterlinge Fatima Moumouni gewinnt den 6. Affoltemer Poetry Slam in der Galerie Märtplatz Volles Haus: Rund 110 Interessierte lauschten vergangenen Samstagabend in der Galerie Märtplatz den mehr oder weniger poetischen Vorträgen der acht Slammer. Wie in den Jahren zuvor dominierten die Frauen das Wortgefecht auf der Bühne. ................................................... von thomas stöckli Von einem «speziellen Line-Up» sprach Moderator Simon Chen vor dem 6. Affoltemer Poetry Slam. Speziell, weil sich Anfänger und alte Hasen die Bühne teilen sollten. Acht «Spoken-Word-Autoren» aus der Schweiz, aus Österreich und Deutschland waren angetreten, um sich den Siegerpreis – eine Flasche Single-Malt-Whisky – zu sichern. Sechs Minuten hatte jeder und jede Zeit, das Publikum mit selbst geschriebenem Text in irgendeiner Form zu begeistern. In der ersten Runde brachte Schweizer Meisterin Hazel Brugger den Zuhörern den Magenpförtner näher: «Dort, wo aus Essen Gaggi wird», verdeutlicht die Winterthurerin. Ihre verbale Magen-Darm-Spiegelung wird von den willkürlich ausgewählten Juroren mit 42 von möglichen 50 Punkten gewürdigt. Das reichte fürs Halbfinale. «Eins, zwei, Sperma, Kinder machen ärmer; drei, vier Eierstock, auf Kinder hab’ ich keinen Bock», zitierte sie dort aus einer imaginären Werbung für Verhütungsmittel – und sichert sich das Final-Ticket. anzeige

Ihre sechs Minuten sind vorüber, doch Hazel Brugger lässt sich durch Moderator Simon Chen nicht aus der Ruhe bringen. Im Hintergrund «DJ Ironneck» Vincent Aeberhard. «Hotline zur Hölle» und Emmental Mit ihrer «Hotline zur Hölle» war Judith Stadlin die grosse Abräumerin in der ersten Runde. Dabei schildert sie den Kampf mit einem Telefon-Automaten: «Wenn Sie Taste drei meinen, drücken Sie Taste eins», so eine der verwirrenden Anweisungen – sechssprachig vorgetragen notabene. Im Halbfinale kämpfte die Zugerin dann für eine Feminisierung der Sprache – und ersetzte kurzerhand «er» durch «sie». So entstanden Wort-Kreationen wie «Sieobsiesie» statt «Eroberer» oder «besiedigen» statt «beerdigen». Über eine entsprechend angepasste Wetterprognose wurde zwar viel gelacht, fürs Finale reichte es Judith Stadlin allerdings nicht. Dem Ämtler Publikum präsentiert sie sich allerdings bereits diese Woche wieder – am Freitag in

«Ich koche voll gut mit Whisky.» Siegerin Fatima Moumouni (vorne) lässt sich feiern. Es applaudieren Olga Lakritz (links), Judith Stadlin und Michael van Orsouw. (Bilder Thomas Stöckli)

der Bibliothek Wettswil und am Samstag im Kasinosaal Affoltern. Ebenfalls bis ins Halbfinale plauderte sich der mit Abstand älteste Slammer: In gemächlich-breitem Berndeutsch legte Emmentaler Hans Jürg Zingg los. Um den Ausdruck «gäggele» ging es in der ersten Runde, in deren Verlauf er immer mehr Tempo aufnahm um die Zuhörer schliesslich mit einer rhythmischen Auflistung von Dialektbegriffen zu überschwemmen. In der zweiten Runde griff er noch tiefer in seinen Wörtersack aus dem Emmental. Um Fäkalien, Nasenbohren und Seitensprünge ging es, doch fürs Finale sollte es nicht reichen. Mit Rhythmus überzeugte auch Fatima Moumouni, ursprünglich Münchnerin mit Vater aus Ghana, die aktuell in Wettingen lebt. «Ich bin ein Stadtkind, geboren im Smog», rappt sie in

Hochdeutsch und lobt die «Vorzüge» der Grossstadt: «Ich habe nie Sterne gebraucht, hier leuchten Wolkenkratzer.» Die alte Heimat preist sie in bayrischem Dialekt, das neue Zuhause auf Zeit später in Schweizerdeutsch – und setzt damit Akzente. In der zweiten Runde nahm Fatima Moumouni die Veganer als Pseudo-Weltenretter aufs Korn: «In gewaltfreiem Kampf sind zwar keine Fäuste im Spiel, aber es wir gekämpft», hielt sie fest und begründete ihre kämpferische Einstellung wiederholt: «Weil Karma nicht die Welt rettet.» Im Finale bekam es Fatima Moumouni mit der Schweizer Meisterin zu tun. «Ich wollte einen dummen Text schreiben, damit sich alle ärgern, dass sie mich ins Finale gewählt haben», drohte diese und nahm Moderator Simon Chen kurzerhand die Kuhglocke

ab, mit welcher der Moderator jeweils auf Zeitüberschreitungen aufmerksam machte. «Ich hätte gerne einen Penis.» Mit diesem Wunsch verblüffte Hazel Brugger die Zuhörer und führte detailliert die Folgen aus – erst geht es euphorisch um Seilspringen und Ballontiere knoten, dann immer mehr desillusioniert um die Aufmerksamkeit, die sich ausschliesslich auf ihren neuen Begleiter fokussiert. «So bleibe ich bei meinem konventionellen Wunsch», deshalb ihr Schluss: «eine richtig geile Brustvergrösserung.»

«Ich habe ‹survived›» Mit «der Tag nach dem Sturm» blueste Fatima Moumouni dagegen an: «KZ heisst die Sprache, die wir heute sprechen: Keine Zeit und keine Zukunft.» «Ausgekotzte Schmetterlinge» sind in ihrem finalen Text ebenso Thema wie «ausgeschwitzte Hoffnung». Doch auch ebendiese Hoffnung bekommt noch Raum: «Ich werd nur noch Freude fressen und Lichtblicke daten», verspricht sie sich selber und hält das Erfreuliche fest: «ich habe ‹survived› und das fühlt sich gut an.» Mehr als nur überlebt hat Fatima Moumouni in der Gunst des Publikums: Mit viel Applaus wurde ihre Leistung gewürdigt und schliesslich mit der begehrten Flasche Single Malt ausgezeichnet. Auf die Ehre des ersten Schlucks verzichtet die Siegerin allerdings: «Ich trinke nicht, aber ich koche voll gut mit Whisky.»


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Wahlen 2014

Dienstag, 4. März 2014

Die Wahlempfehlungen der SVP Affoltern Kandidatinnen und Kandidaten für die Behördenwahlen vom 30. März

Hans Finsler.

Susanne Leuenberger.

Esther Stöckli.

Claudia Spörri.

Beat Kalt. (Bilder zvg.)

Die SVP Affoltern und ihre Kandidatinnen und Kandidaten für Gemeinderat und Primarschulpflege laden ein zum Apéro am Freitag, 7. März, ab 18 Uhr im Café Casino in Afoltern. Nachstehend werden die Kandidierenden vorgestellt.

im Gemeinderat wie bisher auch darauf hinwirken, dass Affoltern durch eine geregelte und effiziente Funktion ihren Einwohnern nachhaltig gute Lebensbedingungen bieten kann. Dabei helfen ihm seine ausgeprägten Kenntnisse der verwaltungstechnischen Angelegenheiten und der Funktion der öffentlichen Strukturen. Zu seinen Stärken gehören u.a. auch die Wahrnehmung von mehrheitsfähigen Lösungen und die Umsetzung des vom Souverän erteilten Auftrages mit den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Hans Finsler ist ein Muss für einen funktionierenden Gemeinderat.

chen und menschlichen Erfahrungen in die Tätigkeit als Gemeinderat einzubringen und damit die Zukunft von Affoltern zu gestalten. Sie hat sich viel vorgenommen. Die Schulden will sie durch nachhaltige Finanzpolitik abbauen. Die Erhöhung des Selbstfinanzierungsgrades ist ebenso Ziel, wie die finanzielle Unabhängigkeit vom Kanton. Affoltern wird durch ihre Mitwirkung im Gemeinderat attraktiver werden und damit zusätzliche Wirtschaftsträger ins Dorf bringen. Für die Altersbetreuung strebt sie griffige Lösungen an. Dafür arbeitet Susanne Leuenberger hartnäckig und lösungsorientiert. Sie ist eine Schafferin, die auf ihre Worte Taten folgen lässt. Sie denkt analytisch und eigenständig. Ihre Kompetenz und Erfahrung im Finanzbereich, gepaart mit ihrer frischen Ausstrahlung und einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn machen sie im Gemeinderat unentbehrlich.

fällt ebenso in ihre Verantwortung wie die strategische Bauplanung und der Aufbau der Baukommission, in Zusammenarbeit mit dem Immobilienamt der Gemeinde. In der nächsten Amtszeit wird sie die Primarschule Affoltern als offene, innovative Schule weiterbringen; ICT- und Medienbildung werden stufengerecht umgesetzt werden und ausserdem werden adäquate Schulräume im Hinblick auf das neue VSG bereitgestellt. Esther Stöckli ist bereit, weiterhin überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz für die Erreichung ihrer Ziele und Visionen zu leisten. Ihre grosse Erfahrung als Familien- und Geschäftsfrau werden ihr dazu ebenso dienen wie ihre Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit. Ihre offene Kommunikationskultur darf in der Primarschule nicht fehlen!

jekte zu beenden und die Begeisterung für die Schule werden sie auch durch die nächste Amtszeit begleiten. Ihre Flexibilität und Belastbarkeit werden sie als eine sichere Stütze der Primarschule Affoltern auszeichnen. Dafür wird sie nebst den erforderlichen zeitlichen Ressourcen auch ihre sprichwörtliche Geduld und Loyalität einsetzen.

Hans Finsler, lic. iur. Rechtsanwalt Gemeinderat / Tiefbauvorstand Hans Finsler ist Rechtsanwalt und führt seit 2003 eine eigene Anwaltskanzlei in Affoltern. Seit 2010 ist er Gemeinderat in der Funktion als Tiefbauvorstand. In seiner ersten Amtsdauer wirkte er unter anderem bei der Erarbeitung des neuen Verkehrsrichtplans und bei den seit 2010 realisierten Revisionen der BZO mit. Massgeblich hat er beim Entscheid für eine neue Kläranlagen-Stufe mitgewirkt. Die Realisierung der Tempo-30-Zonen ist ebenfalls seiner Zuständigkeit zuzuordnen. Das Interesse am Aufbau und Funktionieren des Gemeinwesens in Verbindung mit der Freude an den vielseitigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Amt eines Gemeinderates, motivieren ihn, seine Schaffenskraft der Gemeinde Affoltern weiterhin zur Verfügung zu stellen. Er wird

Susanne Leuenberger, Betriebsökonom, Gemeinderat / Finanzvorstand Beruflich wirkt Susanne Leuenberger als selbstständige Unternehmensberaterin. Das Rüstzeug dazu hat sie sich durch das Studium der Betriebswirtschaft mit anschliessender Tätigkeit in der Privatwirtschaft, unter anderem als Mitglied einer Geschäftsleitung, erarbeitet. Als Gemeinderätin leitet sie seit dem 1. Januar 2013 das Ressort Finanzen. In dieser Funktion verfolgt sie eine konsequente Sparpolitik. Sie ist willens und in der Lage, ihre berufli-

Esther Stöckli, Schulpräsidentin Die aktive Geschäftsfrau ist seit 2006 Mitglied der Primarschulpflege, welcher sie seit 2010 als Präsidentin vorsteht. Die Einführung des Aufnahmeunterrichts Deutsch als Zweitsprache

Claudia Spörri, Mitglied der Primarschulpflege Seit 2010 leitet die Kauffrau und Dozentin das Ressort Schulentwicklung in der Primarschulpflege. In der Bauplanung der Schulliegenschaften hat sie sich genauso bewährt wie in der Erarbeitung eines Krisen- und Notfallkonzepts. Der Wille, angefangene Pro-

Beat Kalt, Mitglied der Schulpflege Der Kantonspolizist in leitender Funktion verstärkt die Primarschulpflege seit 2010 im Ressort Infrastruktur. Begonnenes fertigstellen und Neues an die Hand nehmen, damit ist der lebenserfahrene Familienvater in der nächsten Amtszeit in der Primarschulpflege ein sicherer Wert. Die Infrastruktur instand halten und wo nötig sanieren erfordert ein erhebliches Mass an Geduld und Erfahrung. Diese Fähigkeiten wird Beat Kalt der Primarschule weiterhin mit Überzeugung und Loyalität zur Verfügung stellen. Die SVP Affoltern und ihre Kandidatinnen und Kandidaten freuen sich auf regen Besuch im Café Casino. SVP Affoltern

Mit fünf kompetenten Kandidaten in die Erneuerungswahlen

Iris Geissbühler als Gemeindepräsidentin

Die SVP zu den Wahlen der Gemeindebehörden vom 30. März

Erneuerungswahlen in Stallikon

Am 30. März 2014 finden die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Wettswil für die Legislatur 2014 bis 2018 statt. Die SVP Wettswil ist stolz, vier neue, sowie einen bisherigen Kandidaten für die Gemeindebehörden zur Verfügung zu stellen. In einer Serie werden die einzelnen Persönlichkeiten porträtiert.

Rechnungsprüfungskommission Die SVP portiert zwei kompetente Kandidaten und kann somit die Parteikontinuität für dieses wichtige Gremium nach dem Rücktritt der bisherigen Vertreter sicherstellen: Kurt Wobmann. Der 50-jährige Kurt Wobmann ist verheiratet und Vater von zwei schulpflichtigen Töchtern sowie einer erwachsenen Tochter. Er ist eidg. dipl. Sanitärplaner und arbeitet als Selbstständigerwerbender bei einem Ingenieurbüro in Zürich. Ein gesundes Misstrauen gegenüber dem Staat und den Behörden, gepaart mit dem Willen, sich in Zukunft auch in der Gemeinde zu engagieren, machen ihn zur perfekten Ergänzung in der RPK. Mit seiner Zielstrebigkeit und Genauigkeit ist er die ideale Besetzung für dieses wichtige Amt. Der 45-jährige Markus Schneider ist ledig und selbstständigerwerbender eidg. dipl. Elektroinstallateur. Seit vier

Kurt Wobmann.

Markus Schneider. (Bilder zvg.)

Jahren betreibt er in Wettswil erfolgreich sein eigenes Unternehmen. Ihm sind gesunde Gemeindefinanzen genau so wichtig, wie eine steuerlich attraktive Gemeinde mit einem aktiven Dorfleben. Auch legt er grossen Wert darauf, dass die immer knapperen finanziellen Mittel in der Gemeinde haushälterisch und sinnvoll eingesetzt werden. Auf seine Stärken angesprochen, gibt Schneider sein Flair für Zahlen, sowie das genaue Arbeiten an; zwei sicher wichtige Punkte für ein zukünftiges Mitglied der RPK. Mit der Wahl von Kurt Wobmann und Markus Schneider am 30. März in die RPK Wettswil werden zwei selbstständige Unternehmer gewählt, die sich durch Bodenständigkeit, Genauigkeit, Pflichtgefühl und Fleiss auszeichnen. – Damit die Ausgaben in Wettswil in Zukunft nicht ins Uferlose wachsen. Man wähle am 30. März Kontinuität und Stabilität: Markus Schneider und Kurt Wobmann in die RPK, zusammen mit Angela Cavallo Dietrich (Fürsorgebehörde – neu), Hermann Baur (Bau- und Planungskommission – bisher) und Marianne Wolfsgruber (Sekundarschulpflege – neu) Ein Porträt von Angela Cavallo Dietrich (Fürsorgebehörde – neu) folgt. SVP Wettswil

In Abstimmungskämpfen ist häufig von hochgesteckten Zielen die Rede, die mehr mit Idealismus als mit der Realität zu tun haben. Kämpferische Parolen und Slogans, die kurz danach im Nichts verschwinden. Umso sympathischer finde ich das Wahlmotto von Iris Geissbühler, Gemeinderätin und Präsidentin der Schulpflege Stallikon. Sie kandidiert am 30. März für das Amt der Gemeindepräsidentin und wünscht sich einfach: «Stallikon – es Dihei für alli». Ihr nehme ich das ab. Warum? Weil ich diesen Gemeinschaftsgedanken über Jahre hinaus aus nächster Nähe miterleben durfte – als frühere Nachbarin. Iris Geissbühler machte sich stets für andere stark.

Power ... Nachbarschaftshilfe, die Organisation des Siedlungsfestes oder der Entwurf und die Umsetzung der Fasnachtskostüme für den Familienclub waren für sie selbstverständlich, ohne grosse Worte darüber zu verlieren. Das und ihre enorme Power haben mir damals Eindruck gemacht – und machen es mir heute noch. Als ihre Pilatesinstruktorin erlebe ich sie als sehr diszipliniert und pflichtbewusst und sie kann auch gut, wenn nötig, auf die Zähne beissen. Sie ist sich selbst treu geblieben – als Mensch und Politikerin. Wenn ich

zudem sehe, wie konsequent Frau Geissbühler die Schule weiterentwickelt, Schulraum geschaffen und sich in vielen Projekten der Gemeinde eingebracht hat, traue ich ihr auch zu, die Geschicke einer ganzen Gemeinde anzupacken und zu leiten. Den Spirit, den Drive und die Entschlossenheit dazu hat sie bestimmt. Darum: Nur wer stimmt, bestimmt! Meine Stimme hat Iris Geissbühler als Gemeindepräsidentin für Stallikon. Monica Rizzo, Stallikon

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Wahlen 2014

Dienstag, 4. März 2014

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Gemeindewahlen 2014: Kandidaten und gewählte Behördenmitglieder der FDP Bonstetten Am 30. März werden im ganzen Bezirk Affoltern die Gemeindebehörden neu gewählt. Die Neuerungen in den Wahlverfahren haben dazu geführt, dass in manchen Gemeinden bereits eine stille Wahl stattgefunden hat. So sind auch in Bonstetten der Gemeinderat und die Rech- Primarschulpflege Bonstetten: Ralph Bornhauser und Anna nungsprüfungsChristina Kamp. kommission gewählt, da sich genau so viele Kandida- schulpflege. Als Vater von vier Kinten beworben haben wie Sitze zur Ver- dern hat er eine breite Erfahrung in fügung stehen. Einzig für die Primar- allen schulischen Belangen. Schon an schulpflege dürfen die Stimmbürger seinem früheren Wohnort Illnau-Effrenoch eine Auswahl treffen, denn es tikon hat er sich für die Schule eingehaben sich sechs Kandidaten für die setzt. Durch seine langjährige beruflifünf Sitze beworben. che Laufbahn im Personalbereich ist Die FDP Bonstetten möchte es er es gewohnt, Lösungen konstruktiv aber dennoch nicht versäumen, neben zu finden. Kinder sind für ihn geboreden noch zu Wählenden auch alle be- ne Lerner mit vielen individuellen Tareits gewählten Amtsinhaber kurz vor- lenten, die es zu erkennen und zu entzustellen. wickeln gilt, damit sie diese für sich und unsere Gesellschaft umsetzen können. Aus Erfahrung weiss er, dass Primarschulpflege eine gute Schulpflege der Schulleitung Für die Primarschulpflege stellen sich und den Lehrpersonen den Rücken der bisherige Ralph Bornhauser für ei- freihalten kann, damit sich diese auf ne weitere Amtsperiode zur Verfü- ihre erzieherische und pädagogische gung, zusammen mit Anna Christina Arbeit fokussieren und so eine erfolgKamp, die erstmalig kandidiert. Mit reiche Schule gestalten können. Das Anna Christina Kamp bewirbt sich kei- positive Zusammenspiel von Schülern, ne Unbekannte. Sie lebt seit 20 Jahren Lehrpersonen und Eltern ist ihm ein in Bonstetten, wo auch ihre Kinder wesentliches Anliegen. Deshalb setzt aufgewachsen sind und zur Schule ge- er sich für eine Schulpflege Bonstetten hen. Nebst ihrer Tätigkeit im Personal- ein, die der Schulleitung und den wesen einer Bank hat sich Anna Chris- Lehrpersonen den Rücken freihält und tina Kamp im Elternrat und auch in stärkt, die dazu beiträgt, dass Eltern, Sportclubs und Vereinen in verschie- Kinder und Lehrpersonen am gleichen denen Chargen engagiert. Das ist für Strick ziehen, die mithilft, dass Schulsie als aktive Persönlichkeit selbstver- leitungen und Lehrpersonen gesellständlich. schaftliche Entwicklungen für das Nun, da ihre Kinder etwas älter Wohl der Kinder umsetzen können sind, kann sie sich voll in das an- und die auch einer gesunden Finanzspruchsvolle Amt eingeben. Es ist ihr politik einen hohen Stellenwert einwichtig, dass die stetigen Veränderun- räumt. Er sieht Bonstetten als ein Bigen im Schulsystem aktiv umgesetzt jou von einem Dorf, das sich durch ein werden, dass sich die Schule den Her- aktives Dorf- und Vereinsleben ausausforderungen des Wandels stellt zeichnet und in dem man sich noch und geeignete Lösungen für alle Betei- kennt und grüsst. Dies gelte es auch ligten gefunden werden. Die Schüler für die nächste Generation zu bewahsollen sich in der Schule wohlfühlen ren und auszubauen. und entfalten können, sodass sie mit einem gut gefüllten Rucksack die weiteren Ausbildungen angehen können. Gemeinderat Sie wünscht sich, dass Bonstetten wei- In den Gemeinderat wurden der bisheterhin ein familienfreundliches und rige Frank Rutishauser und neu aktives Dorf bleibt, in dem sich alle Patrick Vogel gewählt. Mit seinen 28 Jahren ist Patrick Vogel wahrscheinGenerationen wohlfühlen. Bereits seit 2013 ist Ralph Born- lich der jüngste Gemeinderat im Behauser gewähltes Mitglied der Primar- zirk und damit ein Vertreter auch für

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Gemeinderat Bonstetten: Frank Rutishauser (links) und Patrick Vogel die ganz jungen Stimmbürger. Dennoch hat er bereits sechs Jahre mit grossem Engagement in der Primarschulpflege politische Erfahrungen gesammelt. Beruflich ist Patrick Vogel seit 2013 Leiter der Geschäftsbereiche Personal und Informatik bei einer Personenversicherung. Er möchte sich neben seiner Tätigkeit in der Bildungslandschaft für lokalpolitische Themen einsetzen und diese aktiv mitgestalten. Sein Interesse gilt einem vielseitigen, eigenständigen Dorf mit einer hohen Lebensqualität. Er möchte sich als junger Gemeinderat für die Jugendarbeit, für Vereine sowie die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner von Bonstetten engagieren. Wo sinnvoll und auch möglich, ist er offen für eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden in der Umgebung. Ihm ist es wichtig, eine konstruktive, lösungsorientierte und vorausschauende Zusammenarbeit unter den Behörden und Kommissionen zu schaffen. Für ihn ist und bleibt Bonstetten ein attraktiver, lebendiger und zukunftsorientierter Wohn- und Arbeitsort für Jung und Alt in allen Lebensphasen. Er soll geprägt sein von Sicherheit, einer gut funktionierenden Infrastruktur und einer gesunden Gemeindekasse. Frank Rutishauser ist seit seiner glanzvollen Wahl 2013 Mitglied des Gemeinderates. Als Rechtsanwalt und diplomierter Steuerexperte ist er Inhaber einer Anwaltskanzlei in Zürich-Enge. Seine Klienten sind in der Schweiz ansässige Unternehmer und Unternehmen. Er berät diese in allen Steuer-, Vertrags- und Erbrechtsfragen. Seit zehn Jahren lebt er mit seiner Familie in Bonstetten wo er in verschiedenen Vereinen aktiv ist und seine vier Kinder alle in die Primarschule gehen. Er ist sich bewusst, dass sie in Bonstetten aufwachsen und hier vielleicht bald Arbeit suchen werden. Es ist ihm wichtig, das lebhafte Dorf, die exzellente Infrastruktur und den intakten

Rechnungsprüfungskommission Bonstetten: Thomas Fischer (links) und Peter Ehrler. (Bilder zvg.)

Lebens- und Erholungsraum zu erhalten und weiter zu entwickeln – dies bei einer tragbaren Verschuldung, welche den Kindern ihre Zukunft nicht verbaut. Seine Devise ist, ganz unverkrampft nach den besten Lösungen suchen. Ganz wichtig ist ihm deshalb ein funktionierendes Team. Alleine könne man nichts erreichen. Der Gemeinderat muss als politische Führung in Erscheinung treten und im steten Dialog mit den Kommissionen und der Verwaltung die besten Lösungen erarbeiten und umsetzen. Für ihn soll Bonstetten ein Dorf sein und bleiben, das hohe Lebensqualität und Arbeitsplätze bietet und dies mit einer nachhaltigen Finanzpolitik begleitet. In zwanzig Jahren will er sagen können: Hier möchte ich alt werden!

Rechnungsprüfungskommission In die Rechnungsprüfungskommission wurden der bisherige Peter Ehrler und neu Thomas Fischer als Mitglied gewählt. Thomas Fischer wohnt mit seiner Familie seit einigen Jahren glücklich in Bonstetten und hat ganz kürzlich Familienzuwachs bekommen. Als Wirtschaftsprüfer hat er sicher das nötige Rüstzeug für die neue Aufgabe. Auch in seiner beruflichen Tätigkeit hat er mit anspruchsvollen Finanzentscheiden zu tun. Mit all den neuen Herausforderungen und dem Nachwuchs wird er sicher ausgefüllt sein und seine Freizeitbeschäftigung Tennis, Langlauf und Sport etwas weniger aber dafür ganz bewusst geniessen. Als grosser Befürworter des Milizsystems leistet er gerne seinen Beitrag für die Gemeinde Bonstetten. Als Mitglied der RPK möchte er sich für einen effizienten und sparsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln einsetzen. Er strebt an, dass sein Dorf Bonstetten auch seinen und allen Kindern die Lebensqualität bietet, die heute allseits geschätzt wird.

Peter Ehrler ist bereits seit 12 Jahren Mitglied der Rechnungsprüfungskommission. Nun wird er die nächste Amtsperiode als Präsident in Angriff nehmen. Er ist seit 20 Jahren glücklich verheiratet und seit bald 30 Jahren in der Versicherungsindustrie in verschiedenen Funktionen erfolgreich tätig. Heute ist er als Leiter Brokermanagement bei der grössten Unfallversicherungsgesellschaft der Schweiz tätig und zusätzlich für das Thema öffentliche Verwaltungen (Fusionen, Reorganisationen) verantwortlich. Zu seinen Hobbys gehören Wandern in den Bergen mit seiner Frau und dem Labrador, im Winter auch Schneeschuhwandern und Langlauf. Getreu seinem Motto «Wo ich mich wohlfühle, da lasse ich mich nieder» hat er vor bald 17 Jahren das «Dorf» Bonstetten zum ständigen Wohnsitz gewählt. Aus dem einfachen Grund, dass das Leben nicht nur aus Nehmen bestehen kann, will er auch etwas geben – nämlich der Dorfgemeinschaft etwas zurückgeben. Deshalb hatte er sich damals entschieden, dies in Form von Behördenarbeit zu leisten. Die Möglichkeiten, die in einer Behörde geboten werden, das Dorfleben mitzugestalten und mitzuprägen, bilden die Basis seiner Motivation. In den heutigen nicht immer einfachen Zeiten ein verkraftbares Gleichgewicht und einen finanzierbaren Haushalt, in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat/ Finanzvorstand, zu erreichen – hier sieht er den Einsatz des Teams der RPK und seine Arbeit. Bonstetten ist für ihn eine attraktive und aufgeschlossene Dorfgemeinschaft. Sie vermag Mitmenschen jeder Couleur und damit auch ihre unterschiedlichen Interessen unter einem «Dach» zu vereinen, wie eingangs erwähnt: «Wo man sich wohl fühlt, da lässt man sich gerne nieder». Herbert Früh


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Gewerbe/Dienstleistungen

Grosses Krabbeln

Präsidium vakant

Der Veloclub Maschwanden lädt zum Maskenball in die Turnhalle. > Seite 15

Die GV des Turnvereins Wettswil ernennt Peter Neuschwander zum Ehrenmitglied. > Seite 16

Dienstag, 4. März 2014

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Steine stossen Schweizer Meisterschaft in Ottenbach: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. > Seite 17

«Die Kundschaft soll sich wohlfühlen bei uns» Umzug und Erweiterung: «Beauty Lounge» in Affoltern neu mit Coiffeuse Maria Gomez Vor einem Jahr haben sich Kosmetikerin Maria De Giuseppe und Naildesignerin Elena Fortino selbstständig gemacht. Die Coiffeuse Maria Gomez-Scinta komplettiert das Team der «Beauty Lounge». Am Samstag ist Eröffnung. An der Unteren Bahnhofstrasse 57 haben Elena Fortino und Maria De Giuseppe im Februar 2012 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Dass sie die Räumlichkeiten dort nicht ewig würden nutzen können, war ihnen klar, denn schon damals stand fest, dass das Haus in absehbarer Zukunft einem Neubau weichen muss. Frühzeitig haben sich die Kosmetikerin und die Naildesignerin deshalb nach einer neuen Lokalität umgesehen. Fündig wurden sie an der Betpurstrasse 1. Mit dem Umzug bekommt auch das Team Zuwachs: «Maria Gomez ist meine Coiffeuse», verrät Maria De Giuseppe, wie es zur Zusammenarbeit kam. Seit der Kindheit kennen sie sich, sind sie doch beide in Affoltern aufgewachsen.

«Die Kundschaft soll sich wohlfühlen bei uns», sind sich die drei kreativen Frauen von der «Beauty Lounge» einig. Maria De Giuseppe stellt ihre Behandlungen individuell auf die Bedürfnisse und den Hauttyp der Kundin zusammen. Elena Fortino gibt ihr Fachwissen neu auch in monatlichen Kursen weiter. Zu der offiziellen Eröffnung laden Maria De Giuseppe, Elena Fortino und Maria Gomez komEmpfangen ab dem 8. März an der Betpurstrasse 1 in Affoltern: Maria De Giuseppe (vorne), Elena menden Samstag Fortino (rechts) und Maria Gomez von der «Beauty Lounge». (Bild Thomas Stöckli) alle Interessierten Die Coiffeuse mit Meister-Prüfung sich, nun wieder mit vollem Elan in in die «Beauty Lounge». Ab 11 Uhr biewar selbstständig in Zürich tätig, ehe ihren Beruf einzusteigen. Individuali- tet sich Gelegenheit, die drei Frauen sie zugunsten ihrer Kinder zurück- tät ist Maria Gomez dabei besonders und ihre Angebote bei einem Apéro steckte. Dem Haareschneiden, Frisie- wichtig. Das betrifft auch ihre Arbeits- kennen zu lernen. (tst.) ren und Färben blieb sie allerdings im- zeiten, die sie nach den Bedürfnissen mer treu – und umso mehr freut sie der Kundschaft richtet. Infos: beautylounge-affoltern.ch.

Den Kochdunst an der Wurzel packen Küchenumbau-Tage bei Kilian in Cham

Mit anderen Frauen Entspannung, Bewegung und Stille geniessen. (Bild zvg.)

Yoga nur für Frauen Anlass zum Internationalen Frauentag Am 8. März lädt Mangalam Yoga und Ayurveda alle interessierten Frauen von 9 bis 10.30 Uhr zu einer «Yoga only Women»Yogastunde ein. Der Anlass ist gratis, die Platzzahl beschränkt. Yoga only Women ist eine sanfte Yoga-Lektion, die ganz auf die Bedürfnisse der Frau abgestimmt ist. Auch nach dem Internationalen Frauentag findet diese Lektion jeden Donnerstag von 9 bis 10.30 Uhr statt. Die erfahrene Yogalehrerin, Ayurveda Ernährungsberaterin und Doula/Geburtsbegleiterin Sabine Chandika Würmli freut sich, Frauen durch diese besondere YogaLektion zu begleiten. Zusammen lassen sich so Entspannung, Bewegung und Stille geniessen. Frauen sind etwas Besonderes. Sie machen sich Gedanken über ihren Körper und ihre Gefühle, die Mitmenschen und ihre Umwelt. Frauen sind sensibel und sensitiv und spüren vieles, was Männern oft verborgen bleibt. Die Lehren von Yoga und Ayurveda bieten Nahrung, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, energievoller

und ausgeglichener jeden neuen Tag als Geschenk zu erkennen. Um Yoga zu praktizieren, braucht es keine bestimmten Voraussetzungen oder Vorkenntnisse. Neugierde, Offenheit und die Bereitschaft, das Gelernte im Alltag umzusetzen, bilden eine ideale Ausgangslage. Das Team von Mangalam Yoga und Ayurveda bietet ein umfassendes Angebot an Hatha Yoga für alle Ansprüche, Kids- und Teenager-Yoga, Yoga in der Schwangerschaft, Yoga für Kerle, Yoga 50 plus, Ayurveda-Workshops, Ayurveda-Massagen und vieles mehr. Vom 18. April bis 3. oder 10. Mai finden wieder die beliebten Yoga- und Ayurveda-Ferien in Kerala (Südindien) statt. Ein neuer Yoga-Beginner-Workshop mit Sabine Würmli startet am Dienstag, 11. März, von 9 bis 10.30 Uhr. «Yoga only Women» am Samstag, 8. März. Anmeldung erforderlich. Spenden zugunsten des Projektes «Frauen-Werkstatt in Nepal» der Stiftung www.rokpa.org sind willkommen. Weitere Infos und Newsletter abonnieren unter www.mangalam.ch oder Telefon 044 760 36 88.

«Frühjahrsputz» für den Körper Der Frühling bringt Frische und Inspiration. Gleichzeitig verspürt man Lust, die eigenen vier Wände auf Hochglanz zu bringen. Aber kaum jemand denkt daran, dass der Körper einen Frühjahrsputz am dringendsten braucht. Da setzt der Kräuterkurs von Ernestine Astecker an. Umweltbelastungen aller Art, Genussgifte, ungesunde Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel, zu wenig Flüssigkeit führen dazu, dass sich Schlackenstoffe im Körper ablagern und wichtige Transportwege verstopfen, die die Schlacken wieder nach aussen bringen sollten. Ein Übermass an Säuren und Giften verätzt Zellen, Organe und Gelenke. Mögliche Folgen sind chronischen Krankheiten wie hoher Blutdruck, erhöhtes Cholesterin, Rheuma, Osteoporose.

Schlackenstoffe aus dem Körper schleusen

Den Dunst am Ort des Entstehens «anpacken» – das ermöglicht ein weltweit einmaliges Konzept. Anlässlich der Küchenumbau-Tage vom 8. und 9. März bei Kilian Küchen in Cham lässt sich die Faszination der neuesten Dunstabzugs-Lösung erleben. Der neue Dunstabzug liegt diskret eingebettet zwischen den Kochfeldern und nimmt Dunst dort auf, wo er entsteht. Besondere Erwähnung verdient die einfache Touch-Bedienung oder die problemlose Reinigung in der Spülmaschine. Der Dunstabzug steht für erstklassige Qualität, ausgereifte Technik und pure Gestaltungsfreiheit – und das alles zu einem ganz vernünftigen Preis. Mit diesen neuen Dunstabzügen lässt sich Liebe zum Kochen neu erleben. Sehr beliebt bei den Küchenumbau-Tagen sind auch die Steamer-Vorführungen von V-Zug. Aus erster Hand kann man sich informieren lassen, wie leicht und gesund mit Dampf leckere Speisen zubereitet werden können. Zu jeder vollen Stunde findet eine Koch-Demo statt. Die Ausstellung in Cham bietet ebenfalls zahlreiche Eindrücke und Ideen über zweckmässige Anordnungen und modernste Geräte, die sich im Küchenalltag bewährt haben. Die Besucher profitieren von der grossen Erfahrung und gehen bei all ihren Entscheidungen keine Risiken ein. Denn Kilian Küchen plant und realisiert seit 19 Jahren Küchen in der gesamten Zentralschweiz und hat sich einen

Ernestine Astecker ist Homöopathin und Apothekerin. (Bild zvg.)

Kilian Huwyler zeigt den Dunstabzug zwischen den Kochfeldern. (Bild zvg.) ausgezeichneten Ruf geschaffen, wenn es um die Erneuerung von Küchen geht. Ein Besuch in der Ausstellung visà-vis von Coop bau+hobby in Cham lohnt sich in jedem Fall, sei es an einem der kommenden Küchenumbau-Tage, wo man beim Gratis-Wettbewerb ein entspannendes WellnessWeekend gewinnen kann, oder zu einem anderen Zeitpunkt bei einem spontanen Vorbeikommen.

Kopfschmerzen, Schlafstörungen, (Frühjahrs-)Müdigkeit, Verdauungsstörungen, Hautprobleme, Neigung zu Allergien, übermässige Infektanfälligkeit, Haarausfall können Anzeichen einer Verschlackung sein. Doch wie entsteht Verschlackung? Wie funktioniert der Säure-Basen-Haushalt? Wie werden die Schlackenstoffe aus dem Körper geschleust? Welche begleitenden und unterstützenden Massnahmen sind bei einer Entschlackungskur zu empfehlen? Wie kann eine Entschlackungskur in den Alltag integriert werden? Antworten zu diesen Fragen und wertvolle Tipps für die erfolgreiche Durchführung einer Entschlackungskur gibt der Kräuterkurs. Denn Heilkräuter helfen, das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen und unterstützen den Stoffwechsel. Durch eine Entschlackungskur verbessern sich häufig auch Beschwerden wie Rheuma, Arthrose, Gicht, Allergien, Verpilzungen, depressive Verstimmungen. Die Befreiung des Körpers von Schlacken- und Giftstoffen schenkt mehr Gesundheit, Wohlbefinden, Vitalität und eine höhere Lebensqualität. Die Teilnehmenden lernen in diesem Kurs Heilkräuter, Wirkungen und Kräuter-Rezepturen zur Selbstanwendung kennen und stellen selber ein Kräuterprodukt her. Kräuterkurs am 22. März von 9 bis 12 Uhr, Gesund-

Küchenumbau-Tage am Samstag und Sonntag,

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8. und 9. März, jeweils 9 bis 17 Uhr.

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Vermischtes

Dienstag, 4. März 2014

«Ohne uns wäre die Welt langweilig!»

Mujer ...

Internationale Stimmen zum Frauentag, der auch in Affoltern am 8. März gefeiert wird Gleichberechtigung für Frauen bedeutet Entwicklung für alle. So lautet das diesjährige Motto für den Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden – kurz Internationaler Tag der Frau. In Affoltern wird am 8. März mit Tanz und Genuss gefeiert. Der «Anzeiger» sprach mit einer internationalen Gruppe von Frauen, die im Bezirk leben. ................................................... von denise bohnert Seit 1975 wird der Internationale Tag der Frau von den UN offiziell gefeiert, seine Geschichte erstreckt sich jedoch über mehr als 100 Jahre. Im Säuliamt ist es Tradition, dass Frauen einer Gemeinde im Turnus jeweils ein Fest organisieren, dieses Jahr trifft frau sich im Kasino Affoltern zu geistigem Futter der schrägen Art mit Judith Stadlin, asiatischen Nudeln und dem Frauentrio Weliona mit unwiderstehlicher osteuropäischer Tanzmusik. Miriam Halter vom Organisationskomitee des Frauenfestes und Frauen aus verschiedenen Ländern, die im Säuliamt wohnen, sprachen mit dem «Anzeiger» über ihre Ansichten und Erfahrungen – eine sehr angeregte, bunt gemischte Runde, die acht Frauen hätten noch lange Gesprächsstoff gehabt ... Was bedeutet für Sie der Frauentag, wie wird er in ihrem Herkunftsland gefeiert? Thea aus Georgien: «Da kommt mir meine Kindheit in den Sinn, bei uns wird der Tag der Frau sehr gross gefeiert. Alle Männer bringen ihren Frauen Blumen; die Kinder basteln Geschenke für ihre Mütter, man schreibt einander Kärtchen voller Liebe. Alle Frauen, Mütter, Schwestern, Grossmütter, Tanten werden gefeiert. Man könnte sagen, es ist Frauentag, Muttertag und Valentinstag in einem – überall sind Blumen, es ist ein wunderschönes Fest!» Magali: «In Brasilien gehen die Frauen auf die Strasse, um zu zeigen: Wir sind da und wir sind stark! Es ist eine revolutionäre Stimmung. Es geht um Feminismus und Emanzipation. Die Frauen versammeln sich, um ihre Kraft zu spüren, sie tauschen gute

Frauen in der Schweiz – aus Brasilien, Schweiz, Thailand, Mexiko, holländische Antillen, Georgien und Eritrea - trafen sich, um sich über den Internationalen Tag der Frau auszutauschen (zwei Frauen fehlen auf dem Bild.) (Bild D. Bohnert) Wünsche aus. Brasilien ist ein von Machismo geprägtes Land, die Männer machen Geschäfte – wir Frauen sind das Miteinander, wir machen das Leben schön.» In den holländischen Antillen der Karibik, erzählt Helen, gebe es grosse Frauenvereine, die an diesem wichtigen Tag die ganzen Familien einladen, um über politische und gesellschaftliche Themen wie etwa Familienplanung zu diskutieren. Dass Frauen in diesen Dingen noch bewusster würden, wünscht sie sich. Thailand kenne einen Muttertag, einen Vatertag und einen Tag der Kinder. Ein Frauentag in diesem Sinne sei ihnen nicht bekannt, meinen Jitra und Jirawan. Die Gleichberechtigung gehe in kleinen Schritten voran. Im Normalfall gehen die Männer zur Arbeit, die Frauen seien zu Hause mit den Kindern und der Mutter. Wie stark der Mann in der Familie der «Chef» ist, sei aber individuell. Komme es aber zu häuslicher Gewalt existieren Frauenhäuser, wo die Opfer Schutz finden. Die Ausbildungssituation der Frau bessere sich wohl und langsam nähmen die Frauen auch einen Platz in der Arbeitswelt ein, politische Ämter bekleideten sie aber noch kaum. Voller Stolz sind die beiden jedoch darüber, dass ihr Land zum ersten Mal in der Geschichte des Staates eine Frau an oberster politischer Stelle, eine Präsidentin, habe.

Eritrea war dreissig Jahre im Krieg mit Äthiopien. Männer sowie alle unverheirateten Frauen kämpfen an den Grenzen. Von grossen Heldinnen weiss Roma zu berichten: «Als einmal zwischen feindlichen Fronten eine Riesenschlange auftauchte, war es den Eritreern nicht möglich, diese zu erschiessen, da sie so ihren Standort verraten hätten. In dieser Situation hat sich eine Frau geopfert und liess sich bei lebendigem Leib von der Schlange fressen, um ihre Leute zu retten. Viele Frauen kämpften im Untergrund gegen Äthiopien. Eritreische Frauen haben vor dem Gesetz die gleichen Rechte wie die Männer, sind aber ebenso verpflichtet, solange kinderlos, in der Armee ein halbes Jahr zu dienen. Haben sie gute Noten, besteht die Möglichkeit, an die Uni zu gehen, sie bleiben aber im Dienst. Da im Militär keine Löhne bezahlt werden, müssen die Familienfrauen zu Hause ein Auskommen generieren; in Kollektiven betreiben sie beispielsweise Hühnerzucht. Liebesheiraten sind heutzutage möglich und Frauen ist es erlaubt, Ämter zu bekleiden. Der 8. März ist ein politisches Fest, der Frauenrechttag.» In Mexiko besitzen die Frauen seit 1953 das Stimmrecht, Mädchen besuchen die gleichen Schulen, haben die gleichen Berufschancen. «Die Mexikanerinnen sind stark», meint Edith, die Tradition der Kultur sei aber in der Praxis oft ein Hindernis, der Machis-

mo noch ausgeprägt. Je besser ausgebildet, desto bessere Chancen hätten die Frauen. Das Frauenfest werde von den Gemeinden als öffentliches Fest gross gefeiert, und sie schicke ihren Freundinnen Karten mit guten Wünschen zu diesem Anlass. Miriam erklärt, dass in der Schweiz der Tag der Frau als politisches Fest gefeiert werde. Viele Frauen könnten sich mit den «Emanzen» aber nicht identifizieren, obwohl natürlich alle von den Errungenschaften der Frauenbefreiung profitierten. Frauen organisieren Demos, gehen auf die Strasse, äussern ihre Forderungen – dieses Jahr beispielsweise für bessere, günstigere Kinderbetreuung, für mehr Möglichkeiten zu Teilzeitarbeit, auch für Männer, damit sich Eltern die Erwerbs- und die Familienarbeit teilen können. Gehört das auch zu Ihren Grundbedürfnissen als Frau? Zu diesem Thema entsteht eine angeregte Diskussion in der Runde. Absolut! Bezahlbare Kinderbetreuung sei das A und O, um als Frau auf einen grünen Zweig zu kommen, intensiv Deutsch zu lernen, eine Ausbildung zu machen, einen Beruf auszuüben und somit ihr Selbstvertrauen zu bewahren. «Wenn wir warten müssen, bis die Kinder gross sind, sind wir zu alt», meint Helen. «Wir sind die erste Generation hier – wir haben keine Grossmütter, die uns helfen können», bemerkt Roma. Eine gute Möglichkeit sei der Tausch von Deutschstunden gegen Arbeit im Familienzentrum – mit Kinderhüeti – gewesen; nun habe sie sich selbstständig machen können, so Edith. Magali schafft es mit Nachbarschaftshilfe. Miriam möchte am 8. März Solidarität feiern und Edith stimmt ein; «Wir sollten mehr miteinander sprechen, Frauen handeln mit Herz!» Das findet auch Magali und fügt hinzu: «Wir haben das Muttergefühl, ohne uns wäre die Welt langweilig!» Zum Schluss zieht Edith ein Blatt hervor, sie hat ein Gedicht geschrieben, das sie allen Frauen für den Frauentag schenken möchte, für ein gutes Gefühl als Frau und für ein schönes Fest (siehe Kasten). Frauentanzfest, 8. März, ab 18.30 Uhr, Kasinosaal Affoltern, Bar, Essen, Textcomedy, osteuropäische Tanzmusik, Eintritt Fr. 20, Vorverkauf und Reservie-

Ser mujer es abrazarse al significado de su origen ... Ser mujer te acerca al hilo mas sensible de la esencia humana Ser mujer significa estar presente: En todo lo que se mueve En todo lo que al taco se trata En todo lo que se respira En todo lo que emociona En todo lo que transmite: En su voz, pensamiento y calma… En todo lo que guarda En todo lo que adivina En todo lo que del corazón y vida se trata: Esposa, madre, abuela, hermana, tía, amiga, compañera ... Ser Mujer es abrazarse Y sentirse feliz con su explosión de hormonas ... Ser mujer significa Estar orgullosa de ser imprescindibie en este mundo En la maternidad En el hogar En el celibato En lo profesional Sin importar la carrera que emprenda Y alcanzar su objetivo por su capacidad como ser humano, Sin abandonar su origen, Voz, pensamiento y alma de mujer Von Edith Samano Cruz-Käslin Frau zu sein ist sich in der Bedeutung ihres Ursprungs zu umarmen Frau zu sein bringt dich in Verbindung mit dem empfindsamsten Faden der menschlichen Essenz Frau zu sein bedeutet präsent zu sein In allem was sich bewegt, sich berührt, was atmet und fühlt In allem, was sie vermittelt durch Stimme, Gedanken und in Stille… In allem, was sie bewahrt und erahnt In allem, was das Herz und das Leben betrifft: Als Ehefrau, Mutter, Grossmutter, Schwester, Tante, Freundin und Kollegin Frau zu sein bedeutet sich zu umarmen Und sich glücklich zu fühlen mit der Explosion ihrer Hormone Frau zu sein bedeutet stolz zu sein auf ihre Unentbehrlichkeit in dieser Welt In ihrer Mutterschaft, am Herd, in der Ehelosigkeit, im Beruf Und ungeachtet der Karriere, die sie verfolgt, ihr Ziel zu sehen in der Fähigkeit menschlich zu sein Ohne ihren Ursprung zu verlassen, Stimme, Gedanken und Seele der Frau.

rung fürs Essen Bücher Scheidegger, Affoltern.

Aufmunterndes Anblasen zum «Tag der Kranken» Für einmal verzichteten die Jäger auf Pirsch, Hochsitz und Flinte. Nur mit ihren Jagdhörnern «bewaffnet», gaben sie am letzten Sonntag – dem «Tag der Kranken» – Konzerte. Die Jagdhornbläsergruppe «Züri-Falke» bereitete mit ihren Instrumenten im Spital Affoltern und in den Pflegeheimen Seewadel und Sonnenberg kranken und pflegebedürftigen Menschen Freude. Ungewohnte Töne erklangen in Affoltern am Sonntag im Alters- und Pflegeheim Seewadel sowie im Haus Rigi im Sonnenberg. Die Jagdhornbläsergruppe «Züri-Falke» besuchte am «Tag der Kranken» benachteiligte Menschen und bereiteten ihnen mit ihren Hörnern einen eher ungewohnten Musikgenuss. Die Hubertus-Jünger in ihren grünen Kleidern hatten sich festlich herausgeputzt. Ihre Instrumente glänzten, wenn auch das trübe neblige Wetter Sonnenstrahlen verhinderte. Die Bläser zeigten mit ihren konzertanten Klängen ein beachtliches musikalisches Niveau. Das melodiöse

«Weidmannsheil» widerspiegelte wunderbar die Natur und versetzte die Zuhörer mit Leichtigkeit in die Welt des Waldes. Die Bläser verstanden es, den Instrumenten, die da «Fürst-Pless-Horn» und «Parforcehorn» heissen und eigentlich lediglich für die Signale der Jagd bestimmt sind, jedoch durchaus wunderbare Stücke zu entlocken. Verpackt in den schmissigen Stücken waren da vermutlich alle Signale wie: «Aufbruch zur Jagd», «Anblasen zum Treiben», «Bock tot» und «Weidmannsheil», wenn die Titel auch nicht immer jagdlich geprägt sind. Die Patienten und andere interessierte Zuhörer waren jedoch allesamt von den ausserhalb des Waldes seltenen Tönen begeistert. Die musikalischen Nimrode freuten sich über den freundlichen Applaus, und ein älterer und ganz offensichtlich erfahrener Jagdfachmann reichte einem der Jagdhornbläser die Hand und bedankte sich stilgerecht mit einem Weidmannsdank. (mm)

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Ungewohnte Töne im Pflegeheim Haus Rigi: Konzert der Jagdhornbläser «Züri-Falke». (Bild Martin Mullis)


AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

Öffentlicher Apéro (After-Work-Party)

Freitag, 7. März 2014, 18.00 Uhr Café Casino Obere Bahnhofstrasse 8, 8910 Affoltern a. A.

Behördenwahlen 2014 Affoltern am Albis

Kinofoyer Lux

www.kinolux.ch | info@kinolux.ch Postfach 406 | 8910 Affoltern a/A

Begegnung mit den Kandidatinnen und Kandidaten der SVP Affoltern am Albis für Gemeinderat und Primarschulpflege Die SVP Affoltern freut sich auf Ihren Besuch!


Veranstaltungen

«Ströme in der Wüste» Weltgebetstag 2014: Ägypten im Fokus

Dienstag, 4. März 2014

«Das grosse Krabbeln»

Ägypten steht seit drei Jahren immer wieder im Brennpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit. Aus Ägypten kommt denn auch die Liturgie für den Weltgebetstag vom Freitag, 7. März, der auch im Säuliamt zelebriert wird.

Der Veloclub Maschwanden lädt zum Maskenball

Nicht allein die 84,5 Millionen Ägypter und Ägypterinnen (UN 2010) bewegt, was seit dem 25. Januar 2011 auf dem Tahrirplatz in Kairo und an vielen anderen Orten in Ägypten geschah, wo Menschen Plätze und Strassen besetzten. Damals gingen Millionen auf die Strasse, um Würde, Brot und Freiheit für alle zu fordern. Was dort begann, ergoss sich wie eine Welle über die ganze Welt. Hoffnungen erwachten. Im Mai 2011, noch ganz in diesen Eindrücken verhaftet, setzten sich junge und ältere Vertreterinnen der verschiedenen ägyptischen Kirchen zusammen und gestalteten miteinander die Gebetstexte der Liturgie, die am Freitag, 7. März 2014, in über 170 Ländern rund um den Erdball gefeiert wird. Dass der Durst nach Würde, Brot und Freiheit gestillt wird, lässt sich wohl kaum besser versinnbildlichen als mit dem Traum von Wasserströmen in der Wüste. «Ströme in der Wüste» heisst das Thema, mit welchem das Internationale Weltgebetstagskomitee die ägyptischen Frauen beauftragte, eine Liturgie zu schreiben. In der Tat ein Thema, das Ägypterinnen auf den Leib geschneidert ist. Selbstbewusst bringen sie ihr grosses

Ab 20 Uhr startet in der Turnhalle der bekannte Maschwander Maskenball. Im grossen Saal wird auch dieses Jahr die Powerband «Alpenwind» für Stimmung sorgen. Zwischen Ameisen und Heuschrecken können die Besucher das Tanzbein schwingen, ob auf der Tanzfläche oder auf den Bänken. Wer vom Tanzen und Mitsingen Durst bekommen hat, lässt sich bequem ein Bier oder Mineral servieren. Guggen aus der Region lassen fasnächtliche Klänge ertönen. Spätestens dann werden alle mit dem Fasnachtsvirus infiziert sein. Ein Abstecher in die Bar lohnt sich auf jeden Fall. Sollte dann jemand den Hunger spüren, sorgt das eingespielte Küchenteam für Abhilfe. Auch ein Zwischenhalt in der Kafistube ist ein Muss. Ausser man leide an einer Spinnenphobie… Wobei die Ungeziefer in diesem Fall nicht allzu gruslig sind.

Mit dem diesjährigen Motto «Das grosse Krabbeln» steht am Samstag wieder der legendäre Maschwander Maskenball vor der Tür: Am 8. März.

Strom in der Wüste. (Bild zvg.) Traditionsbewusstsein in die Gebetstexte ein. Ihrem Willen wohnt die starke Kraft inne, etwas zum Guten verändern zu können. Diese Kraft wollen sie allen weitergeben. Die Teilnahme an den Weltgebetstagsfeiern eröffnet den Zugang zu Informationen aus authentischen Quellen über die Befindlichkeit der Frauen in Ägypten. Mit der Kollekte wird Frauen und Familien sichtbar geholfen, sowohl in Ägypten wie auch in benachteiligten Regionen auf der ganzen Welt. Der Weltgebetstag im Säuliamt: Am 7. März um 19 Uhr in der kath. Kirche Affoltern; um 19.30 Uhr in der kath. Kirche Bonstetten; um 19 Uhr in der ref. Kirche Rifferswil; um 19 Uhr in der ref. Kirche Maschwanden; um 19.30 Uhr in der ref. Kirche Obfelden sowie am 9. März um 10 Uhr in der ref. Kirche Hedingen.

Maskenprämierung um Mitternacht Vollmaskiert ist der Eintritt gratis. Zusätzlich besteht die Chance, an der Maskenprämierung um Mitternacht einen Zustupf fürs Portemonnaie zu holen. Halbmasken zahlen fünf, alle anderen zehn Franken Eintritt. Rein-

Tolle Stimmung garantiert am Maschwander Maskenball. (Archivbild) gelassen werden alle ab 16 Jahren (Ausweiskontrolle!). Auch die älteren Generationen fühlen sich in Maschwanden jeweils wohl und willkommen. Sei es in der gemütlichen Kafistube, wo man sich angenehm unterhalten kann, beim Tanz in der Halle oder in der Bar. Wer keine Schminke zu Hause hat, bekommt vom Schminkteam die passenden Farben ins Gesicht gezaubert. Natürlich geht es mit «Alpenwind» mit tanzen und feiern bis in die frü-

hen Morgenstunden weiter. Auch in der Kafistube wird noch lange gefestet. Und vor dem Nachhausegehen wird in der Bar nochmals vollgetankt. Wer sich dann gerne sicher nach Hause chauffieren lassen will, kann im Umkreis von zehn Kilometern vom Gratis-Heimbringservice Gebrauch machen. Fasnachts-OK Maskenball Maschwanden

Schwerpunkt Heckenpflege

Es geht nach Hawaii

Pflegetag des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern

Kinderfasnacht in Ottenbach am 12. März

Bereits sind schon wieder einige Amphibien unterwegs, die ersten Zugvögel streifen in der Region umher – der Frühling naht. Zum Abschluss der «kalten» Jahreszeit führt der Ämtler Natur- und Vogelschutzverein am 8. März einen Pflegetag zum Schwerpunkt «Heckenpflege» durch.

Piraten, Meerjungfrauen, HulaMädchen und Haifische – sie alle kommen auf die Insel. Im Gemeindesaal Ottenbach ist Kinderfasnacht mit dem Motto Hawaii.

Ob als Nistplatz für verschiedene Vogelarten, Lebensraum für Kleinsäugetiere oder auch als Windschutz, Feldhecken haben vielfältige Funktionen. Um die Funktionen langfristig zu erhalten, ist eine regelmässige Pflege Voraussetzung. Als Praxisbeispiel steht die Feldhecke im Bernhau, Affoltern , zur Verfügung. Gebraucht werden zahlreiche Hände, um das Astmaterial zusammenzutragen.

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Verpflegung wird offeriert Ob Vereinsmitglied oder nicht, Treffpunkt ist um 8 Uhr im Vereinslokal an der Giessenstrasse 18, Affoltern. Mittagsund Zwischenverpflegung werden vom Verein offeriert. Gutes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleider sollten selbst mitgebracht werden. Weitere Infos unter www.nvba.ch im

Mönchsgrasmücke, Freibrüterin in Hecken. (Bild Stefan Berndtsson)

Jahresprogramm.

Die Kinderfasnacht Ottenbach ist bekannt für ihre bombastische Stimmung und tolle Tanzmusik für Kinder. Nach der letztjährigen Safari im Dschungel geht es diesmal in die Südsee und unter Palmen, frei nach dem Motto «Mir gönd uf Hawaii». Natürlich mit allem, was zu einer tollen Fasnachts-Party gehört: fantasievolle, farbenprächtige Kostüme, und ein gigantischer Konfetti-Regen, bei dem zehn Kilogramm Konfetti vom Hawaii-Himmel fallen werden. Wer mag, kann sich auch gleich vor Ort gratis schminken lassen.

Wer vom vielen Tanzen müde ist, kann sich beim Päcklifischen oder Büchsenwerfen seine Beute holen. Nicht zu vergessen die tolle Kombüse, in der Kuchen, Hot-Dogs oder feine Getränke auf die Hawaiianer warten. Und für die grossen Korsarinnen und Freibeuter gibts Kaffee zum Kuchen. Also, es gilt Anker lichten, Segel setzen und Kurs nehmen auf die Chinderfasnacht Ottebach. Am Mittwoch, 12. März, um 14.30 Uhr gehts los im Gemeindesaal (Schulrain) in Ottenbach. Gefeiert wird bis ca. 17 Uhr. Parkplätze für die Landschiffe sind direkt beim Gemeindesaal vorhanden, die Postautoanlegestelle ist nur zwei Minuten entfernt. Alle kleinen und grossen Fasnachts-Abenteurer sind herzlich eingeladen. Das Fasnachts-OK des Elternrats Ottenbach freut sich auf einen rauschenden Partynachmittag.

zwischen-ruf

Rotkäppchen Rotes Röcklein, rote Mütze auf dem Kopf, leere Weinflasche im Korb, so spazierte ich, vier Jahre alt, im Fasnachtsumzug mit. Hildegard sollte auf mich aufpassen. Sie verlor mich und beichtete es meiner Mutter nach dem Umzug. Alle in heller Aufregung. Ich war inzwischen in der Bahnhofswirtschaft gelandet mit Leuten, die ich soeben kennengelernt hatte. Jemand sah mich da und erzählte es brühwarm meiner Mutter. «Euer Rotkäppchen sitzt in der Bahnhofswirtschaft und amüsiert sich.» Meine Mutter kam angelaufen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Wir stiessen gerade mit unseren Flaschen an. Ich musste es tun, musste mit dem bösen Wolf mitgehen. Ute Ruf

Kinesiologie für Mutter und Kind Am 18. März findet von 14.30 bis 16 Uhr im Familienzentrum Bezirk ein Vortrag mit Sandra Kunz (IKIntegrative Kinesiologie, Wohlum) zum Thema Kinesiologie statt. – Leistungsstress, Zeitdruck und Beweanzeige

gungsmangel belasten heute nicht nur die Erwachsenen, auch Kinder haben es oft schwer, die eigene Balance zu finden. Bewegungs- und Wahrnehmungsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite (ADS) und Lese-Rechtschreib-

Schwächen, Hyperaktivität (AHDS) und vieles mehr werden als besondere Zeichen unserer Zeit gewertet. Kinesiologische Übungen helfen, das empfindliche innere Gleichgewicht immer wieder ins Lot zu bringen, sie unter-

stützen Kinder dabei, mit Stressfaktoren umzugehen. Kinderhüeti. Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.chAnmelden bis Freitag. 7. März 2014. über die Homepage oder telefonisch, 044 760 21 13.


gewerbe

Mit den passenden Gartenmöbeln einen schönen Frühling erleben. (Bild zvg.)

So macht Frühling Spass Möbel Egger in Eschenbach zeigt, wie sich die blühende Jahreszeit am besten geniessen lässt. Bei Möbel Egger hat der Frühling Einzug gehalten. Die grösste Gartenmöbel-Ausstellung der Zentralschweiz beeindruckt auch diesmal durch ihre Vielfalt. Attraktive Neuheiten finden die Kunden bei den Tischen. Voll im Trend liegt dieses Jahr Keramik, ein Material, das nicht nur leichter ist als Stein, sondern auch robuster. Grosser Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die Tische aus Teakholz. Neu sind sie auch in den Varianten «recycled Teak» und mit «Patina», einem Extra-GrauTouch, erhältlich. Die Mehrzahl der Tische verfügt über ein raffiniertes Auszugssystem.

Wetterfeste Lounges Lust auf Frühling machen auch die Lounge-Variationen. Die Liegen und Stühle aus grob geflochtenem Kunststoff kommen beim Publikum ausgezeichnet an. Ein grosser Vorteil der

Allwetter-Gartenmöbel: Sie sind aus einem speziellen Sofort-TrockenSchaum gefertigt, absolut wasserdurchlässig und nach einem Regenschauer innert kurzer Zeit wieder benutzbar. Einen besonderen Blickfang stellen die trendigen Strandkörbe dar. Der wetterfeste Korb mit Stoffen in allen erdenklichen Farben und Mustern bietet einen windgeschützten Platz, an dem man bereits die ersten Sonnenstrahlen in vollen Zügen geniessen kann.

10% auf alle Gartenmöbel Ob Indoor- oder Outdoor-Möbel, ob grosses oder kleines Budget – bei Möbel Egger finden Gartenfreunde auf 1500 m², was das Herz begehrt. Und wer hier einkauft, muss sich nicht über lange Lieferfristen ärgern. «Wir haben praktisch alle Gartenmöbel an Lager», versichert Gartenmöbel-Fachmann Franco Lembo. «Und bis zum Sonntag, 30. März profitieren Sie erst noch von 10% Vorsaison-Rabatt auf das gesamte Gartenmöbel-Sortiment!» (pd.)

sport

Neues Ehrenmitglied und ohne Präsident GV des Turnvereins Wettswil In gewohnt aufgeräumter Stimmung fand Mitte Februar im Restaurant Hirschen mit einer stattlichen Zahl von Mitgliedern und im Beisein einer Delegation des Damenturnvereins die GV 2014 des TV Wettswil statt.

tend starke Beteiligung an den Turnabenden. Die Turnkollegen dankten den beiden Turnleitern Hans Brand (Aktive) und Peter Neuschwander (Senioren), mit einem kräftigen Applaus für ihren Einsatz und die immer kurzweiligen Lektionen.

Zu Beginn gedachten der abtretende Präsident Heinz Zeier mit ehrenden Worten und die Vereinsmitglieder mit einer Trauerminute der verstorbenen, langjährigen Mitglieder Fritz Thomi (Gründungsund Ehrenmitglied), Willy Plüss und Max Nabholz.

Änderungen im Vorstand

Rückblick auf ein gelungenes 2013 Die anwesenden Mitglieder hiessen in der Folge die regulären Traktanden oppositionslos gut. Die Rechnung schloss dank der erneuten Übernahme der Organisation des Gemeindebrunchs am 1. August mit einem markanten Vorschlag. Für 2014 hat Finanzchef Guido Bösch ein deutlich defizitäres Budget präsentiert. Da sich der Verein in einer durchaus positiven Vermögenslage befindet, werden die vergleichsweise tiefen Mitgliederbeiträge auch im laufenden Jahr nicht erhöht. Die Rechenschaftsberichte des Präsidenten und der beiden Turnleiter, die Reiseberichte zu den Turnfahrten der Senioren und Aktiven sowie der spontane, kurze Rückblick Gebi Hugs auf die 4-tägige, gemeinsame Reise des Turnvereins und des Damenturnvereins nach München dokumentieren die breiten Aktivitäten des Vereins. Der Präsident liess die geselligen und gut besuchten Anlässe 2013 Revue passieren und dankte den jeweiligen Organisatoren für ihre einwandfreie Arbeit. Erfreulich war auch die anhal-

Aus dem Vorstand treten mit Ende des Vereinsjahres der Präsident, Heinz Zeier, nach fünf Jahren und der Seniorenleiter, Peter Neuschwander, nach zehn Jahren erfolgreicher Tätigkeit zurück. Beiden dankten die Vereinsmitglieder für ihr grosses Engagement mit lang anhaltendem Applaus. Für diese beiden Funktionen konnten keine direkten Nachfolger rekrutiert werden. Während Neuschwander weiterhin als Bindeglied zu den Senioren im Vorstand verbleibt, wird der Vorstand die Aufgaben des Präsidenten unter sich aufteilen und als «Anlaufstelle» einen Präsidenten a.i. bestimmen. Erfreulicherweise stellt sich Mario de Vito als zusätzlicher Beisitzer für die Vorstandsarbeit zur Verfügung. Es versteht sich von selbst, dass seine Wahl einstimmig erfolgte. Peter Neuschwander wurde von den Vereinsmitgliedern als Dank für seinen Beitrag zum Auf- und Ausbau der Seniorenriege mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt.

Programmschwerpunkte 2014 Der Turnverein hat sich auch für 2014 ein breites und vielseitiges Programm gegeben. Fixpunkte sind dabei Skiweekend, Schiess- und Grillabend, Armbrustschiessen, Turnfahrten, die Teilnahme am Herbschtmäärt und der Chlausabend sowie natürlich die wöchentlichen Gymnastikabende. (EME)


Sport

Dienstag, 4. März 2014

Kampf um den Schweizer Meistertitel

Damit die Steine möglichst weit fliegen Schweizer Meisterschaft im Steinstossen: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Das OK der Schweizer Meisterschaft Steinstossen des Turnvereins Ottenbach, arbeitet mit Hochdruck. Der kleine Turnverein hat den Ehrgeiz, den nationalen Sportwettbewerb am 13. September 2014 perfekt durchzuführen. Trotz grossem Engagement sind die Organisatoren auf Hilfe angewiesen. Am 13. September 2014 sollen auf der Schulhausanlage Chappelistein in Ottenbach, die je nach Kategorie unterschiedlich schweren Steine möglichst weit durch die Luft katapultiert werden. Am nationalen Sportanlass messen sich die besten Athletinnen und Athleten der Schweiz beim urigen Wettkampf des Steinstossens. Ein derart grosser und anspruchsvoller Sportanlass mit über 150 Teilnehmern in verschiedenen Kategorien, verlangt eine durchdachte Organisation. Neben den technischen und administrativen Aufwendungen erfordert vor allem die für den Wettbewerb nötige Infrastruktur einiges an Mitteln. Für die Abstossbahnen muss der Schulhausplatz in eine Sportarena verwandelt werden. Sportler, Besucher und Ehrengäste müssen verpflegt wer-

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den. Ein Festzelt samt Festwirtschaft wird aufgebaut und selbstverständlich ist ein Büro für Ranglisten und Resultate einzurichten. Mit viel Kreativität wurde ein Logo entworfen, Konzepte erarbeitet und ein Budget erstellt. Der nationale Sportanlass würde ohne fremde Hilfe – hauptsächlich in finanzieller Hinsicht – die Möglichkeiten des Dorfvereins übersteigen. So hoffen die Turner und das Organisationskomitee auf die tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung. Ein auflagestarker Festführer Hoffen auf Unterstützung: Benny Kunz, Chef Sponsoring und OK-Präsident Pascal Weber. (Bild Martin Mullis) will mit Inseraten gefüllt sein und sportbegeisterte Inse- len Tafeln auf das Sportfest aufmerk- ren hoffen auch, dass möglichst viele renten und Gönner sind herzlich will- sam machen und Zuschauer herzlich Ottenbacher mithelfen, das Dorf zu kommen. An den Dorfeingängen sol- willkommen heissen. Die Organisato- beflaggen. (mm)

Die Damen des UHC Mettmenstetten stehen auch diese Saison im Playoff. Nun ist es verdiente Tatsache: Nach der Saison 2010/2011 und Saison 2012/2013 stehen auch dieses Jahr die Damen des UHC Mettmenstetten Unicorns wieder im Playoff und dürfen um den Schweizer Meistertitel im Unihockey Kleinfeld kämpfen. Mit einem doch sehenswerten Abstand zum zweitplatzierten Floorball Albis, haben die Unicorns Damen diese Saison dominiert wie kein anderes Team in dieser Gruppe. Mit einem Torverhältnis in 18 Spielen von 130 geschossenen, zu 53 kassierten ist auch zu sehen, dass offensiv sehr viele Bälle den Weg ins Tor gefunden haben und defensiv souverän gearbeitet wurde. In den Viertelfinals treffen die Einhörnerinnen nun auf die starken Red Devils March Höfen Altendorf. Es kommt zu einem Wiedersehen mit drei ehemaligen Unicorns-Spielerinnen, welche auf diese Saison zu den Red Devils transferiert wurden und dieses Team sichtlich gestärkt haben. Es wird sicherlich ein sehr hartumkämpftes Spiel geben, das beide Teams gewinnen wollen. Los geht die Best-of-3-Serie am Samstag, 8. März, in der Sporthalle Dorfmatt in Rotkreuz um 14 Uhr. Das Rückspiel findet dann am 9. März in Buttikon um 16 Uhr statt. Die Ämtlerinnen werden alles geben, um dem Schweizer Meistertitel etwas näherzukommen.

Drei Mal im Finale Eiskletter-EM: Petra Klingler in Weltspitze Im Russischen Ufa, 1500 Kilometer östlich von Moskau, wurde die Eisklettersaison 2014 mit einem weiteren Weltcup abgeschlossen. Dieser wurde gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet. Der letzte Eiskletter-Wettkampf fand im Russischen Ufa statt. Etwas überraschend wurde statt des erwarteten Lead-Wettkampfs ein Boulder-Wettkampf ausgetragen. Am Start waren beim Saisonfinale über 70 Athletinnen und Athleten. Aus der Schweiz reisten die amtierende Schweizer Meisterin anzeige

und Mitglied des SAC-Regionalzentrums Zürich, Petra Klingler aus Bonstetten, sowie Ron Koller (Adelboden) nach Russland. Klingler zeigte eine hervorragende Qualifikation und ein ebenso hervorragendes Halbfinale. Sie lag beide Male auf dem dritten Zwischenrang und qualifizierte sich so zum dritten Mal in Folge souverän für das Finale eines Eiskletter-Weltcups. Sie zeigte damit klar an, dass sie sich an internationalen Wettkämpfen am Podest orientiert. Im Final reichte es dann nicht mehr ganz für einen Exploit, doch auch der sechste Schlussrang ist in Anbetracht der internationalen Konkurrenz ein gutes Resultat.

Hausen U16 mit Pokal und Gold. Von links: Caroline (Coach), Sebastian, Cédric, Manuel; Severin und Ivo. (Bilder zvg.)

Tonangebend in der Innerschweiz Korbballteam Hausen: Innerschweizer U16-Meister Wie schon in den vergangenen zwei Jahren startet das Hausemer Korbball zusätzlich zu den Kantonalmeisterschaften in der Innerschweiz. Mit einem U16und einem U14-Team war man dieses Jahr in Luzern vertreten. ................................................... von caroline baumann Die erste Runde der Kategorie U16 war durchwegs erfolgreich, einzig gegen die Mannschaft aus Menznau mussten wir eine Niederlage hinnehmen. Dies, obwohl Hausen am Vorbereitungsturnier in Buochs die Menznauer klar besiegte. Für die zweite Runde war eine klare Steigerung notwendig. Mit einer ausgefeilten Defensivarbeit und herausragenden Angriffen waren die Ämtler an diesem Tag unschlagbar. Mit einem Punkt Vorsprung reiste man an die Finalrunde nach Luzern. Die Spiele gegen Küssnacht und Wikon waren für Hausen souveräne Pflichtsiege. Das alles entscheidende Spiel gegen Menznau wurde zu einer Zitterpartie. Bis zur Halbzeit spielten die Ämtler konsequent ihr Angriffspiel und konnten sich mit zwei Körben absetzen. Die Taktik für die zweiten zwölf Minuten war, lange und sichere Angriffe zu spielen. Doch mit zunehmender Dauer wurde das Spiel hektischer, es kam zu unnötigen Ballverlusten und unkonzentrierten Ab-

schlüssen. Menznau hingegen steigerte sich und konnte die Partie ausgleichen. In der Schlussphase verwarf der Gegner einen Strafwurf, während die Ämtler den letzten Angriff über die Zeit ausspielten. Das Unentschieden reichte zum verdienten Innerschweizer Meister in der Kategorie U16 – als erste Zürcher Mannschaft überhaupt! Ebenfalls holte sich das Team den Wintermeistertitel im Kanton Zürich. Die jüngere U14-Mannschaft mit vielen neuen und weniger erfahrenen Spielern zeigte eine hervorragende Leistung. Über alle vier Runden vermochte sich das junge Team zu steigern. Das Team stand sehr kompakt in der Verteidigung. Gegen den späteren

Titelgewinner verlor es nur mit zwei Treffern Rückstand. Den Spielfluss und Ablauf beherrschen die jungen Mädels und Burschen gut, einzig beim Abschluss muss noch etwas gefeilt werden. In der Endabrechnung reichte es zum guten 5. Schlussrang von sieben Teams. In der gleichen Mannschaftsaufstellung werden die Hausemer nächstes Jahr nochmals in der Kategorie U14 starten und bis dahin ernst zu nehmende Gegner sein. Die Hallensaison ist somit abgeschlossen und die Vorbereitung auf die Rasensaison beginnt. Auch in diesem Jahr will man sich für die Schweizer Meisterschaften im August qualifizieren.

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Veranstaltungen

Einladung zur

Generalversammlung Freitag, 14. M채rz 2014, 20.00 Uhr, Werkgeb채ude Hedingen Ehren- sowie Passivmitglieder und Freunde sind herzlich willkommen. F체r Aktivmitglieder obligatorisch. Der Vorstand

017 2014  
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