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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 8 I 168. Jahrgang I Dienstag, 29. Januar 2013

Neubau

Mehr Kapazität

Nationalmuseum will sämtliches Sammelgut im Sammlungszentrum unterbringen. > Seite 3

Der Ausbau der Kläranlage in Birmensdorf kostet 25,6 Mio. Franken. > Seite 3

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Feinfühlig Jaap Achterberg in Affoltern: Einmannstück um zwei Männer. > Seite 4

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Vielseitig Lukas Hartmann las in der Bibliothek Hausen aus zwei Büchern. > Seite 4

Verbesserte Wasserqualität auch im Türlersee Umfassende Analyse der Gewässer im Kanton Zürich zeigt gute Resultate Eine umfassende Analyse der Gewässer im Kanton Zürich durch das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) zeigt, dass sich die Wasserqualität in den letzten Jahren weiter verbessert hat – auch im Türlersee. Eine Anlage sorgt dafür, dass der See im Winter vollständig zirkuliert. Die Phosphorkonzentrationen und Algenmengen im Türlersee werden vom Awel heute als gut beurteilt. Die Zusammensetzung der Kieselalgengemeinschaft bestätigt, dass sich der Seezustand stark verbessert hat. Dennoch ist im Sommer ab sechs Meter Tiefe nicht mehr genügend Sauerstoff vorhanden. Der Türlersee wäre unter natürlichen Verhältnissen ein nährstoffarmer See mit geringem Algenwachstum. Aufgrund seiner windgeschützten Lage würde er unter natürlichen Verhältnissen höchstens alle paar Jahre im Winter vollständig zirkulieren. Da der See bis 1900 sehr geringe Phosphorkonzentrationen aufwies, reichte der vorhandene Sauerstoff trotz schwacher Mischung aus, um das absinkende organische Material abzubauen. Das Tiefenwasser des Sees dürfte ursprünglich immer knapp sauerstoffhaltig gewesen sein.

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Nase gebrochen Obergericht: Bedingte Geldstrafe für einen Clubbetreiber aus dem Säuliamt. > Seite 5

Zeitgemässes Lernen ermöglichen Nebst dem Bibliothek-Neubau entscheiden die Hedinger Stimmbürger am 3. März über ein weiteres Millionen-Projekt: Die 50-jährige Schulliegenschaft an der Schachenstrasse 7 hat eine energetische Sanierung dringend nötig und soll bei der Gelegenheit auch gleich den heutigen Lern-Bedürfnissen angepasst werden. Weiter ist anstelle des Pavillons ein Anbau geplant. Baustart wäre nach dem Umzug der Bibliothek. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Wegen seiner windgeschützten Lage würde das Türlerseewasser höchstens alle paar Jahre zirkulieren. Deshalb wird seit 1987 eine Zirkulationsanlage betrieben. (Archivbild vom letzten Herbst)

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) dreht sich ab 29. Januar wieder alles ums Thema Schlafen. Un-

Oberste sechs Meter wieder ganzjähriger Lebensraum für Fische Seit 1987 wird im See eine Anlage zur Unterstützung der Zirkulation betrieben, die im Winter dafür sorgt, dass der See vollständig zirkuliert. Eine Studie der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag) zeigt, dass auch bei vollständiger Zirkulation im Winter der vorhandene Sauerstoff

im See nicht ausreicht, das absinkende organische Material abzubauen. Allerdings ist die Algenmenge im See inzwischen so weit zurückgegangen, dass die obersten sechs Meter des Sees heute als Lebensraum für Fische wieder ganzjährig zur Verfügung stehen. Auch bei einer unvollständigen Zirkulation werden diese oberflächennahen Schichten jeden Winter vollständig gemischt und mit Sauerstoff angereichert. Ein weiterer Betrieb der Zirkula-

tionsanlage ist deshalb nicht mehr nötig, erhöht aber die Sauerstoffkonzentrationen im Tiefenwasser. Dort sind positive Sauerstoffkonzentrationen erst zu erwarten, wenn die Phosphorkonzentration im See längerfristig unter 0.01 mg Ptot/l liegt, wie dies um 1900 der Fall war. Dazu müsste der Phosphoreintrag in den See nochmals um zirka 40% reduziert werden, was in Anbetracht des bereits relativ guten Seezustandes, kaum umsetzbar ist.

sere 20-Prozent-Aktion gilt für eine äusserst attraktive Auswahl an Schlafzimmern, Einzelschränken und – aufgepasst – für alle Markenmatratzen. Abgerundet wird die Aktion durch die 20% Rabatt auf unser gesamtes Textil-Sortiment. Diese traumhaften Angebote sollten Sie auf keinen Fall verschlafen. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Unterhaltsame Nacht des Ämtler Sports Dank TV-Moderator und Komiker René Rindlisbacher gedieh die Preisverleihung des sechsten Säuliämtler Sports Awards am Freitagabend im Kasino Affoltern zum Unterhaltungsabend im Wortsinn. Schlagfertig prä-

sentierte der Affoltemer die lokale Sportprominenz. Wie zu erwarten war, stand Spitzenkletterin Petra Klingler in der Hauptkategorie am höchsten in der Publikumsgunst. Bei den Männern

setzte sich überraschend OL-Läufer Raffael Huber durch. Da beide abwesend waren, standen für einmal deren Mütter im Rampenlicht. Bei den Teams wiederholte der Reitverein Birkenhof seinen Vorjahressieg. Stefani

Liebhart und Sergio Grond heissen die beliebtesten Nachwuchssportler 2012. (map.) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 13

200 05 Der zweite SportsAward in Folge für den Reitverein Birkenhof Albis in der Teamwertung. (Bild Martin Platter)

9 771661 391004


Bestattungen Sei getreu bis in den Tod und ich will dir die Krone deines Lebens geben.

Kommunaler Urnengang Bonstetten In Bonstetten ist gestorben: vom 3. März 2013 Neben den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen und den Ersatzwahlen für den Bezirksrat kommen in der Gemeinde Hedingen folgende kommunalen Vorlagen zur Abstimmung:

Frei geb. Tschan, Gertrud

Vorlage 1:

Sie starb im Altersheim Seewadel, Affoltern a. A., am 27. Januar 2013.

Bewilligung eines Kredites in der Höhe von 2 492 000 Franken (inkl. 8 % MwSt.) für den Ersatzbau der Scheune am Trottenweg als Schul- und Gemeindebibliothek.

geboren am 10. Februar 1922, von Unterstammheim ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen Im Eiacher 9, Bonstetten.

Bestattungsamt Bonstetten

TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit nehme ich Abschied von meiner Lebenspartnerin

Ruth Friedrich 27. Juni 1945 – 21. Januar 2013

Nach kurzer, schwerer Krankheit wurde sie in die Ewigkeit abberufen.

Vorlage 2: Bewilligung eines Kredites in der Höhe von 2 434 500 Franken (inkl. 8 % MwSt.) für die Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7.

Ich werde Dich in guter Erinnerung behalten und danke Dir für die schöne gemeinsame Zeit. 8932 Mettmenstetten, 21. Januar 2013 Peter Mändli

Die Stimmzettel und die Weisung werden den Stimmberechtigten zusammen mit dem Unterlagen zu den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen sowie der Bezirksvorlage zugestellt.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 1. Februar 2013, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Traueradresse: Peter Mändli, Rossauerstrasse 4, 8932 Mettmenstetten

Hedingen, 29. Januar 2013 Gemeinderat Hedingen

Bestattungen Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Menschen.

Hausen am Albis Am 25. Januar 2013 ist in Hausen am Albis gestorben:

Schlegel, Gustav

TODESANZEIGE

geb. 12. Juli 1941, von Zürich, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Fassungslos nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Cousin

Die Beisetzung findet am Freitag, 1. Februar 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Gustav Schlegel-Pirovino 12. Juli 1941 – 25. Januar 2013

Sein plötzlicher Tod hat uns in eine grosse Fassungslosigkeit gestürzt. Wir danken dir innig für deine Liebe. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen In Ko Chang, Thailand, ist am 9. Januar 2013 gestorben

Wir vermissen dich sehr: Agnes Schlegel-Pirovino Silvia Schlegel und Erich Huwiler Geschwister und Anverwandte Freunde

Pisani Giuliano geboren am 13. November 1967, ledig, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Hedingen, Zürcherstrasse 20. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Freitag, 1. Februar 2013, 14.00 Uhr.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupéry)

Bestattungsamt Hedingen

Ottenbach

TODESANZEIGE

Am 24. Januar 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Grob geb. Bosch, Gertrud Verena geboren 3. Januar 1920, von Hirzel ZH, Witwe des Grob Eugen, wohnhaft gewesen Dorfplatz 2, 8913 Ottenbach. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 1. Februar 2013, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Ottenbach. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 24. Januar 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Landolt, Alois geboren 22. Dezember 1922, Bürger von Näfels GL, Ehemann der Landolt geb. Fink, Jolanda Verena, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 1. Februar 2013, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche Bonstetten statt. Der Friedhofvorsteher

Gertrud (Trudi) Grob-Bosch

Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Hausen am Albis findet am Freitag, 1. Februar 2013, um 13.45 Uhr im engsten Familienkreis statt. Trauerfeier anschliessend in der reformierten Kirche in Hausen am Albis. Anstelle Blumen zu spenden wird die Kollekte der Institution Albisbrunn Stiftung zu Gute kommen. Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Agnes Schlegel-Pirovino, Müseggweg 5, 8915 Hausen am Albis

3. Januar 1920 – 24. Januar 2013

Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie heute Morgen friedlich einschlafen. Wir vermissen Dich sehr. Regula und Willi Braun-Grob Myriam Eicher mit Max, Astrid, Leo Reto und Gisela Braun mit Ramona, Katja, Lisa Verena Sörensen-Grob und Robert Parker Britta Menegazzo mit Luca Sven Sörensen Krystyna Grob Philip Grob Robert und Violette Bosch Adrian Bosch Markus Bosch Verwandte und Freunde Trauerfeier: Freitag, 1. Februar 2013, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Ottenbach. Die Urnenbeisetzung findet zuvor im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Verena Sörensen, Hauptseestrasse 115, 6315 Morgarten

TODESANZEIGE Mit grosser Trauer und Betroffenheit teilen wir mit, dass unser ehemaliger Mitarbeiter

Giuliano Pisani am 9. Januar 2013 unerwartet verstorben ist. Herr Pisani stand über 16 Jahre im Dienste unseres Unternehmens. Wir werden Giuliano stets in dankbarer Erinnerung behalten. Angehörigen und Freunden entbieten wir unser tiefstes Beileid und unsere Anteilnahme. Mitarbeitende und Management Kolb Verwaltungsrat Kolb und KLK Die Trauerfeier findet am Freitag, 1. Februar 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen mit anschliessender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof statt.


Bezirk Affoltern

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Nationalmuseum zentralisiert Sammelgut Machbarkeitsstudie für Neubau am Standort des Sammlungszentrums in Affoltern Das Nationalmuseum will sämtliches Sammelgut am Standort des Sammlungszentrums zentralisieren. Dazu ist dort ein Neubau nötig. Die alten Zeughäuser werden aufgegeben. ................................................... von werner schneiter Im 2007 eröffneten Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums in Affoltern lagern derzeit rund 850 000 Objekte. Der Platz wird knapper. Bernard Schüle, Leiter des Objektzentrums, prognostiziert das Erreichen der Kapazitätsgrenze im Jahr 2020. «Wir planen die Zentralisierung im Jahr 2019. Das war schon immer unser Ziel, aber bei der Planung des Sammlungszentrums im Jahr 2002 aus finanziellen Gründen noch nicht möglich», sagte Markus Leuthard, Leiter des Sammlungszentrums, am Rande der Jahrespressekonferenz des Nationalmuseums in Zürich. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) werde derzeit an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet.

«Wir überprüfen, was auf der Freifläche südlich der bestehenden Gebäude, zwischen Autobahnzubringer und Zürichstrasse, möglich ist», so Leuthard. Danach wird ein Projektwettbewerb durchgeführt, ehe die zivile Baubotschaft dem Parlament in Bern unterbreitet wird. Die Kosten können noch nicht beziffert werden. Mit dem Neubau werden die vier alten Zeughäuser an der Zeughausstrasse in Affoltern aufgegeben werden. Dort lagern derzeit rund 40 000 Objekte. Ihr Umzug an den neuen Standort erfolgt nicht nur aus Kapazitätsgründen. Die Betreuung der wertvollen Objekte an einem Ort ist nicht nur effizienter, sondern auch in qualitativer und energetischer Hinsicht besser. Zu viele Transporte schaden dem Sammlungsgut. Laut Bernard Schüle sind neben dem neuen Lagerplatz auch neue technische Räume für die Bearbeitung der Objekte erforderlich.

2019 werden die alten Zeughäuser aufgegeben – ein Areal mit Entwicklungspotenzial. (Bild Werner Schneiter) Alte Zeughäuser: Ein interessanter Standort Was mit den alten, dereinst nicht mehr benötigten Zeughäusern pas-

siert, steht noch in den Sternen. Diese stammen aus den 30er-Jahren. Eine Einheit wurde im Jahr 1998 umgebaut. Über eine spätere Nutzung sei

man mit der Gemeinde Affoltern im Gespräch, erklärt Markus Leuthard. Es handle sich zweifellos um einen interessanten Standort. Diese Meinung

teilt Gemeindepräsident Robert Marty. «Eine gute Lage, nicht zu weit weg vom Bahnhof. Wir behalten ein Auge darauf», hält er fest.

ARA-Ausbau kostet 25,6 Millionen

Dachstockbrand in Maschwanden

Kläranlage Birmensdorf‹: Kapazität für 33 000 Personen

Beim Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus in Maschwanden ist am späten Mittwochabend ein Sachschaden von rund 45 000 Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Kurz vor Mitternacht wurde die Feuerwehr Knonaueramt Süd zu einem Dachstockbrand an die Dörflistrasse gerufen. Beim Eintreffen der Löschkräfte drangen bereits Flammen und dichter Rauch aus dem Dachstock. Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Bewohner konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei ergaben, dass eine technische Ursache an der Elektrik zum Brand im Holzschnitzellager geführt hatte.

Die Kläranlage Birmensdorf stösst wegen des starken Bevölkerungswachstums in der Region bald an ihre Grenzen. Damit sie die steigenden Abwassermengen bewältigen kann, soll sie für rund 25,6 Millionen Franken ausgebaut werden. ................................................... von florian niedermann Der Gemeinderat informierte die Bevölkerung der Zweckverbandsgemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Stallikon, Uitikon und Wettswil im Gemeindezentrum Brüelmatt über das Projekt. Rund 50 Personen fanden sich dort ein, um sich das Projekt erläutern zu lassen. Der Birmensdorfer Gesundheitsvorstand und Präsident des Zweckverbands ARA Birmensdorf, Ringo Keller (SVP), betonte, dass über die Notwendigkeit des Ausbaus kein Zweifel bestehe – auch aus ökologischen Gründen: «Das gereinigte Wasser aus der Kläranlage fliesst in die Reppisch. Mit der Erweiterung und der Modernisierung der Anlage sorgen wir dafür, dass das Gewässer trotz des Bevölkerungswachstums sauber gehalten werden kann.»

Zuwachsschätzungen als Basis Alex Benz vom Ingenieurbüro Hunziker Betatech AG skizzierte die Ausgangslage und den geplanten Ausbau. Man habe 2010 bei allen Verbandsgemeinden angefragt, wie stark ihre Bevölkerung in den nächsten 25 Jahren erwartungsgemäss wachsen werde. «Gemäss diesen Schätzungen wohnen 2035 rund 33 000 Einwohner im Ein-

Besichtigung der Pläne für den ARA-Ausbau. (Bild Florian Niedermann) zugsgebiet der Kläranlage», sagte er. Die Anlagen der biologischen Reinigung haben heute noch rund 5 Prozent zusätzliche Kapazität. Um ihr Volumen zu erhöhen, soll der Rand um die Klärbecken um einen Meter erhöht und ein neuer Leitungsgang erstellt werden. Gleichzeitig werden einzelne Bestandteile der Kläranlage verdoppelt, um den Betrieb auch bei Ausfall eines Teils jederzeit zu garantieren. Schliesslich sollen das vierzig Jahre alte Betriebsgebäude durch einen Neubau ersetzt und die gesamte Infrastruktur im Sinne der Effizienzsteigerung umstrukturiert werden. Durch die Umstrukturierungen entsteht anstelle des heutigen Betriebsgebäudes ein grosser Vorplatz, der Wendemanöver für Lastwagen erleichtert und Raum für Parkplätze bietet. Nicht vom Ausbau betroffen ist der Schlammbehandlungsbereich der Anlage: Dieser sei bereits zwischen 1999 und 2001 ausgebaut worden und verfüge über ausreichend zusätzliche Kapazität, sagte Benz. Das Publikum interessierten nach den Ausführungen insbesondere die

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Kosten des Ausbauprojekts. Eine Votantin wollte wissen, ob der Ausbau angesichts der Investitionssumme nicht etwas grosszügig geplant worden sei. «25,6 Millionen sind finanziell sicher ein grosser Brocken», erwiderte Keller. Die hohen Kosten seien auch dadurch bedingt, dass viele Gerätschaften und Bauteile nur in sehr kleinen Mengen produziert würden, oder gar Einzelanfertigungen seien. Auf die Frage, was es hiesse, wenn das Projekt an der Urne abgelehnt würde, gab Keller eine klare Antwort: «Das wäre das Worst-Case-Szenario. Die Folge wäre Pflästerlipolitik. Wir müssten unter Druck des Kantons laufend Teile der Anlage ausbauen.» Der Birmensdorfer Finanzvorstand Werner Haab (SVP) erläuterte den Finanzplan. Die Kosten sollen nicht über den Steuerhaushalt, sondern über die Abwassergebühren finanziert werden. Mittelfristig würden deshalb die Kosten für einen Kubikmeter Abwasser etwa um 1.26 Franken steigen, erklärte er. Ausserdem müsse zusätzlich ein Kredit über 18 Millionen Franken aufgenommen werden. «Innert 10

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Jahren nach Bauvollendung kann das zusätzlich aufgenommene Fremdkapital wieder zurückbezahlt werden», so Haab. Das Projekt ist organisatorisch eine grosse Herausforderung. Während der ganzen Bautätigkeit muss die Anlage in Betrieb bleiben. Deshalb erfolgt der Ausbau in vier Etappen: Bestandteile der Anlage, die ersetzt, verschoben oder ausgebaut werden müssen, reisst man erst dann ab, wenn die Ersatzinstallation fertiggestellt ist. Im Rahmen der vierten Etappe soll eine neue Anlage entstehen, die das Wasser von Mikroverunreinigungen wie Medikamentenrückständen reinigt. Allerdings will man damit auf eine Gesetzesverordnung des Bundes warten, um die derzeit gerungen wird. Das Teilprojekt ist deshalb im Kredit nicht enthalten. Allerdings schreibt die Vorlage die Freihaltung der benötigten Landreserve fest. Am 3. März befindet das Stimmvolk der Verbandsgemeinden in einer Urnenwahl über den Kredit für den Ausbau der Kläranlage.

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Giovanna und Giuseppe Vara-Collura dürfen am kommenden Donnerstag, 31. Januar, in Affoltern das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Wir gratulieren herzlich.

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Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. Januar 2013

Wie aus dem Schlaf gerissen Ein Einmannstück um zwei Männer – Jaap Achterberg in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Arno Geigers Erfolgsroman «Der alte König in seinem Exil» wurde in der Lagerhalle der Buchhandlung Scheidegger – wo kulturelle Highlights sich häufen – vergangenen Samstag als Erzähltheater aufgeführt. Der Schauspieler Jaap Achterberg setzte die Geschichte um einen altersdementen Mann und seinen Sohn feinfühlig in Szene. ................................................... von denise bohnert «Ich auch», gesteht die Frau ihrer Kollegin, die gerade etwas überschwänglich geäussert hat, dass sie diesen Mann einfach liebe. Er hat eine ganze Reihe Fans hier im Säuliamt – nicht nur Frauen. Ist es seine kraftvolle und doch so weiche Stimme? Sind es die Augen, die blitzen, schmunzeln und überaus mitfühlend blicken? Die Gestik seiner lebendigen Hände? Er ist Meister einer wunderbaren Erzählweise, die einen mitnimmt in einen Film mit mehr als drei Dimensionen: Jaap Achterberg. Martin Grob, Leiter der Buchhandlung Scheidegger, präsentiert zusammen mit «Kultur in Affoltern» das Erzähltheater vor vollen Zuschauerreihen und auf einer Bühne aus SBB-Paletten in neonbeleuchteter Lagerhalle. Diese ist aber vergessen, sobald das Licht ausgeht und nur noch die

schlichte Gartenbank vor schwarzem Grund beleuchtet ist.

Verwirrung, Hilflosigkeit – und Nähe In seinem Roman «Der alte König in seinem Exil» beschreibt der Österreicher Arno Geiger wie er seinen zunehmend dementen Vater und die daraus entstehenden Gefühlsdissonanzen erlebt. Jaap Achterberg liess die zwei Männer lebendig werden. Siebzig Minuten ohne Pause. Wie sie ringen um Würde, um eine gemeinsame Realität, um die Überbrückung von aufklaffenden Abgründen der Verwirrung. Der Vater will nach Hause, erkennt dieses aber nicht wieder, obwohl er seit Jahrzehnten darin wohnt – in seinem eigenen Heim plagt ihn das Heimweh. Einsam macht ihn die Krankheit, oft erkennt er seine Verwandten nicht. Für den Sohn ist die eigene Hilflosigkeit qualvoll. Und doch gibt es Momente, die wertvoller nicht sein könnten, wenn ihm der Vater mit dem Handrücken über die Wange streicht, ein Ausdruck von väterlicher Liebe und eine Geste, die im gesunden Zustand nicht möglich war, ein neues Anfreunden voller Unschuld.

Alter und Demenz als Kulturthemen Zurzeit wird das Alter rundum kulturell thematisiert. Filme, Bücher, Theaterstücke befassen sich auch mit Demenz und ihren Mysterien. «Der alte König in seinem Exil» ist mit 250 ver-

kauften Exemplaren das erfolgreichste Buch überhaupt in der Buchhandlung Scheidegger. Es wurde 2011 in Zürich mit dem Preis «Die zweite Realität» der Stiftung Sonnweid ausgezeichnet. Demenz sei ein Zustand wie wenn man aus dem Schlaf gerissen werde: Was ist? Wo bin ich? Der Sohn beginnt bestätigende Antworten zu geben statt immer nachzufragen, das beschämt den Vater weniger. Dieser verliert zusehends das Gefühl für Angemessenheit, die Geborgenheit, hat Angst im Dunkeln. «Seine Persönlichkeit sickert tropfenweise aus ihm heraus, unaufhaltsam. Die Krankheit frisst sich auch in mein Bild, das ich als Kind von meinem Vater hatte.» Singen scheint ihm gut zu tun, ein Zuhause ausserhalb der greifbaren Welt. Jaap Achterberg gibt jeder Figur ihre Stimme, der des Vaters etwas mehr Knorrigkeit. Er legt grosszügig und feinsinnig Gefühl in sein Schauspiel. Die Inszenierung berührt, man erkennt, dass Regisseur Klaus Henner Russius, selber nicht mehr der Jüngste, im Element war – Einmann- beziehungsweise Einfraustücke sind seine grosse Stärke. Achterberg betont seinen Respekt und bestätigt den Eindruck, dass sie in der Arbeit ein verschweisstes Duo sind. Weitere Lesungen Mittwoch, 20. März, Arno Camenisch «Bündner Trilogie» und Montag, 6. Mai, Galsan Tschinag «Gold und Staub» und «Kraft

der

Schamanen»,

siehe

auch

www.scheidegger-buecher.ch › Veranstaltungen.

Jaap Achterberg, Meister des Erzähltheaters. (Bild Denise Bohnert)

Räuberleben und Abschied von Sansibar Lukas Hartmann las in der Bibliothek Hausen aus zwei Büchern Am vergangenen Mittwoch bekamen zahlreiche Besucher der Bibliothek Hausen einen Einblick in Werk, Schaffen und Persönlichkeit von Lukas Hartmann. Viele hatten «Räuberleben» bereits gelesen, «Abschied von Sansibar» erscheint im Herbst 2013. ................................................... von regula zellweger Lesungen sind Anlässe, wo Literaturinteressierte einerseits Hintergrundinformationen zu Werken bekommen, die sie bereits gelesen haben, anderseits werden sie motiviert, neue Titel zu lesen – und auch zu kaufen. Um es gleich vorwegzunehmen: Lukas Hartmann erfüllte die Informationsbedürfnisse des interessierten Publikums op-

timal und weckte gleichzeitig die Lust, weitere Werke zu lesen.

Lesende emotional und intellektuell erreichen Lukas Hartmann ist ein vielschichtiger und vielseitiger Autor. Er ist einer der wenigen Schweizer Autoren, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene schreiben. Das Verfassen von Kinderliteratur erfordert eine sehr hohe Sprachkompetenz und psychologisches Denken. Denn anspruchsvolle Inhalte werden so formuliert und präsentiert, dass sie leicht verständlich sind und beim Lesenden sowohl auf intellektueller als auch auf emotionaler Ebene individuelle Prozesse auslösen. Dies bedeutet für einen Schreibenden, komplex, aber nicht kompliziert zu denken, fühlen und schrei-

ben. Diese komplexe Vielschichtigkeit gelingt Hartmann in allen seinen Texten sehr gut. Man kann auf einer oberen Schicht genussvoll einen unterhaltsamen, spannungsvollen Roman lesen. Wer Lust und das nötige Sensorium hat, kann auch in tiefere Schichten abtauchen und beispielsweise raffinierte sprachliche Formulierungen, spannende historische Fakten, bewegende gesellschaftliche und politische Aspekte oder berührende psychologische Zusammenhänge entdecken. Eine gute Stimmung bewirkte bereits Bibliotheksleiterin Susi Fischli, die nach einer Einführung in Person und Werk auflistete, was Lukas Hartmann mag und was nicht. Er mag beispielsweise alte Rosensorten, junge Elefanten, Bach, den schwedischen Schriftsteller Per Olov Enquist, Quitten und Kinderzeichnungen, weniger

mag er Begleitmusik, gekochte Randen und «hingeschluderte» Mails. Immer wieder ging ein Schmunzeln oder ein zustimmendes Raunen durch die Zuhörerschaft. Angesprochen auf die Menge der publizierten Werke meinte Hartmann, Disziplin sei unabdingbar. Bis zehn Stunden am Tag arbeitet er beispielsweise an einem Text, um die Anregungen seiner «übrigens sehr guten» Lektorin zu integrieren. Mit einem Lächeln setzte er zu einem Vergleich an: «Gotthelf war hauptamtlich Pfarrer und hat daneben drei Mal so viel publiziert wie ich.» Er erinnert sich, dass sich der Erfolg lange Zeit nicht einstellte und meinte nachdenklich: «Eigentlich absurd: Heute, im Pensionsalter, verdiene ich mehr als je zuvor in meinem Leben.»

Abschied von Sansibar

Lukas Hartmann inmitten des Teams der Bibliothek Hausen. (Bild Regula Zellweger)

Die eigentliche Lesung begann mit Texten aus «Abschied von Sansibar». Im März 1946 schaut ein alter Mann aus seinem Hotelzimmer in Luzern auf den See und lässt Bilder aus der Vergangenheit auftauchen, die sich zu einer Familiengeschichte verweben. Da ist die ältere Schwester, deren Todesnachricht er eben erhalten hat, die jüngere Schwester, der früh verstorbene Vater und die Mutter, die sich als Sultanstochter in einem Harem auf Sansibar in einen Geschäftsmann aus Hamburg verliebte und der es gelang, bereits schwanger mit dem Geliebten nach Deutschland zu fliehen. Der Sohn hat immer wieder versucht, mehr aus dem Leben seiner Mutter zu erfahren. Doch sie wahrte ihre Geheimnisse bis zu ihrem Tod. «Es ist eine verrückte Geschichte», erklärt Hartmann, «eine Geschichte zwischen Orient und Europa, zwischen Is-

lam und Christentum. Gespalten ist die Figur der Mutter, und sie überträgt diese Zwiespältigkeit auch auf ihre Kinder. Ein Thema, das Hartmann nahe geht.

Räuberleben Hartmann ist als Schriftsteller und als Historiker ein Meister der differenzierten, genauen Recherche. Er sucht minuziös historische Quellen und besucht Orte, an denen seine Romane spielen. So las er einen Bericht über die Verfolgung des Räubers Hannikel quer durch Süddeutschland in die Schweiz und über dessen Ergreifung bei Chur Ende des 18. Jahrhunderts. Hartmann: «Wenn mich ein Stoff elektrisiert, habe ich keine Abwehrmöglichkeit.» Gegenspieler von Hannikel ist der «Räuberjäger» Jacob Schäffer. Die emotionale Seite der Geschichte lebt Schreiber Wilhelm Grau, der alles protokollieren muss, und der sich für Dieterle, Hannikels Sohn einsetzt. In Grau erkennt man Werte und Wesenszüge des Erzählers. «Wir sind alle Mitläufer», sagt Hartmann, heute mit einer gewissen Milde, nicht mit Resignation oder anklagend. Um Mächtige, Mitläufer und Ausgegrenzte geht es, um das Recht, das es letztlich nicht gibt, und um die Palette der «Räuber» in den verschiedenen Ständen. Herzog Carl Eugen von Württemberg, der Hannikels Todesurteil unterschrieb, liess seine Bauern ausbluten, um seinen Luxus finanzieren zu können. Lukas Hartmann erzählt seine historischen Geschichten so, dass man nicht darum herumkommt, kritisch über die Gegenwart nachzudenken. Lukas Hartmann: Räuberleben. Roman. Diogenes-Verlag, Zürich 2012. 352 S., Fr. 38.90.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. Januar 2013

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«Vor allem eine energetische Sanierung» Hedinger Stimmbürger entscheiden an der Urne über die Zukunft des Mehrzweckgebäudes Schachen 7 Die 50-jährige Schulliegenschaft an der Schachenstrasse 7 soll den aktuellen Bedürfnissen angepasst und der als Provisorium erstellte Pavillon durch einen Anbau ersetzt werden – für insgesamt 2,435 Mio. Franken. ................................................... von thomas stöckli Die Schule Hedingen ist am Limit – zumindest was die Räume anbelangt. Mit bis zu 26 Schülern sind die Klassen teilweise sehr voll. Möglichkeiten, auszuweichen, gibt es nicht. Nicht mehr, denn der Pavillon beherbergt mittlerweile den Hort. Die altersdurchmischten Klassen federn an der Unter- und Oberstufe die Jahrgangs-Schwankungen zwar ab, die Schule habe etwas Spielraum aber dringend nötig, betont Primar-Schulleiter Ueli Trindler. Diesen Spielraum, dazu die noch fehlenden Gruppenräume, um jeder Klasse ein zeitgemässes Lernen zu ermöglichen, und etwas Platz für eine zusätzliche Hort-Gruppe, würde das Projekt «Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7» liefern, wenn die Bibliothek im Scheunen-Ersatzbau am Trottenweg (vgl. «Anzeiger» vom 22. Januar) unterkommt. Das und nicht mehr. Auch

Primar-Schulleiter Ueli Trindler vor dem Mehrzweckgebäude Schachen 7. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach soll nach der Sanierung wieder montiert werden. wenn der Schulleiter gerne mehr Platz zur Disposition hätte, so stellt er doch klar: «Wir sind nicht Bonstetten oder Knonau: Hedingen hat nicht so viel Bauland-Reserven.»

Den Pavillon endlich ersetzen Bereits im letzten Jahrzehnt ist die Entwicklung der Schülerzahlen abge-

«Energieschleuder» an der Peripherie Hedingens: Das bald 20-jährige «Provisorium» beherbergt mittlerweile den Hort. (Bilder Thomas Stöckli)

Mutmasslicher Einbrecher verhaftet Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagmorgen in Affoltern am Albis einen mutmasslichen Einbrecher festgenommen. Kurz nach 2 Uhr meldete der Betreiber eines Barbetriebes der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass Gäste vor Kurzem in einem Hinterraum des Lokals einen Einbrecher überrascht haben. Dieser habe dort deponierte Handtaschen durchsucht. Darauf flüchtete der Mann mit Diebesgut in Gesamtbetrag von wenigen Hundert Franken in unbekannte Richtung. Aufgrund der Signalementsangaben konnte im Zuge der sofort ausgelösten Fahndung der 21-jährige Mann aus dem Kosovo verhaftet werden. Beim Einbruch richtete er einen Sachschaden von rund 300 Franken an.

in kürze

Vernehmlassung. Nach dem Ja zur Kulturlandinitiative hat der Regierungsrat innert eines Jahres eine Umsetzungsvorlage auszuarbeiten. Der Entwurf der Vorlage geht nun in die Vernehmlassung. Er enthält Anpassungen des Planungs- und Baugesetzes. Am 17. Juni 2012 wurde die Kulturlandinitiative mit 54,5 Prozent Ja-Stimmen angenommen.

flacht. Die Prognosen fürs nächste Jahrzehnt gehen von einer Fortsetzung dieser Entwicklung aus. Entsprechend könne man mit konstanten oder leicht abnehmenden Schülerzahlen rechnen – dies obwohl unter den Neuzuzügern in jüngster Vergangenheit viele Familien mit kleinen Kindern waren. Der Raumbedarf ist das eine. Vor allem gehe es aber um eine energetische Sanierung, betont Ueli Trindlerund spricht Klartext: Der 1994 als Provisorium errichtete Pavillon sei «eine Energieschleuder». Mittlerweile wird hier der Hort betrieben. «Für die Kinder ist es wertvoll, dass der Hort so nahe bei der Schule ist», so Trindler. Entsprechend wird das Angebot auch immer besser genutzt: Über die Mittagszeit etwa kommen derzeit knapp 30 Kinder – Tendenz steigend. Das Projekt sieht deshalb vor, das Provisorium abzubrechen und stattdessen für 622 200 Franken einen Holzelement-Anbau ans Mehrzweck-

gebäude zu erstellen. Hier fände eine Hortgruppe Unterschlupf, eine zweite gleich daneben im – nach der Erweiterung im Güpf 1 nicht mehr benötigten – Kindergartenraum.

Wald-Kindergarten zur Überbrückung? Nicht viel besser steht es energietechnisch um das Mehrzweckgebäude Schachen 7: «Im Sommer wird es sehr heiss unter dem Dach», so der Schulleiter. Immerhin hat die Liegenschaft bereits ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel. Renoviert werden sollen primär Fenster, Wärmedämmung und Haustechnik. Rund 1,433 Mio. Franken sind dafür budgetiert. Die Umnutzung bestehender Räume dürfte weitere 380 000 Franken erfordern. In den früheren Wohnungen sind bereits heute Schulleitung und Schulverwaltung untergebracht. Wo aktuell die Bibliothek ist, sollen Fachzimmer für Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Logopädie und Psychomotorik unterkom-

men. «Die Psychomotorik vor Ort zu haben, das ist ein Riesengewinn», hält Ueli Trindler fest. Im Dachgeschoss bliebe ein Ausweichraum, etwa für den Fall, dass ein besonders geburtenreicher Jahrgang eine zusätzliche Klasse nötig machen sollte, aber auch für Lehrerversammlungen. Wie sähe denn der Zeitplan aus, falls die Stimmberechtigten dem Projekt am 3. März zustimmen? Nach dem Umzug der Bibliothek müsste das Gebäude Ende April 2014 geräumt werden. Die Schulverwaltung dürfte in bestehenden Räumlichkeiten unterkommen, für den Kindergarten wird für die Zeit bis zu den Sommerferien noch eine Lösung gesucht. «Vielleicht machen wir für acht Wochen einen Wald-Kindergarten», nennt Ueli Trindler eine mögliche Lösung. Nach den Sommerferien 2014 gibt es dann für ein Jahr nur noch drei KindergartenKlassen. Idealerweise rückt nämlich ein Jahrgang nach, der statt über 40 nur gerade 24 Kinder zählt …

Der Liebhaberin die Nase gebrochen Obergericht: Bedingte Geldstrafe für Clubbetreiber aus dem Bezirk Affoltern Ein Schweizer Clubbetreiber aus dem Bezirk Affoltern hat seiner Freundin mit einem Faustschlag die Nase gebrochen und ihr in Aussicht gestellt, intime Nacktbilder von ihr im Internet zu verbreiten. Mit einer bedingten Geldstrafe kam der Beschuldigte glimpflich davon. ................................................... von attila szenogrady Es war am 12. Dezember 2010, als der heute 48-jährige Beschuldigte aus Mettmenstetten mit seiner damals 23jährigen Freundin im Auto unterwegs war. Der verheiratete Familienvater mit bosnischen Wurzeln war genervt, da die heimliche Liebhaberin an ihm herumnörgelte. Laut Anklage ging der Beschuldigte plötzlich zum Angriff über. Dabei schlug er seine Faust ins Gesicht der Beifahrerin. So stark, dass er ihr die Nase brach und sie zu bluten begann. Als sie sich darüber beschwerte, führte er aus, dass sie den Schlag verdient hätte. Zudem weigerte er sich, sie in ein Spital zu fahren. Stattdessen suchte er seinen Club auf, wo er seine Part-

nerin anwies, im Auto zu warten. Er werde sie erst zu einem Arzt bringen, wenn sie behaupten würde, dass sie in seinem Club beim Putzen die Treppe hinuntergefallen sei, sagte er. Tatsächlich liess sich die Geschädigte einschüchtern und führte mehrere Stunden später im Bezirksspital Horgen aus, dass sie sich bei einem Treppensturz verletzt habe. Der zuständige, belogene Mediziner kaufte ihr die Geschichte zwar nicht ab, verzichtete aber auf eine Strafanzeige. Diese stellte wenige Tage später die Geschädigte, die endlich den Mut fand, gegen ihren gewaltbereiten Freund rechtlich vorzugehen. Allerdings krebste die Geschädigte schon bald zurück. So drohte der Beschuldigte, dass er intime Nacktfotos von ihr ins Internet stellen würde. Zudem werde er ihre Familie kaputt machen, kündigte er an. Allerdings ging die Rechnung des Horgener Clubbetreibers nicht auf. So wurde er auf Betreiben der Geschädigten im November 2011 von der Polizei festgenommen und sass danach 44 Tage in Untersuchungshaft. Am letzten Freitag stand der Beschuldigte vor dem Zürcher Obergericht und gab zu, dass er die Nase sei-

ner damaligen Freundin gebrochen habe. Allerdings nur aus Versehen, da er lediglich aus einem Reflex heraus gehandelt habe. Auch der Verteidiger sprach von einer fahrlässigen Körperverletzung. Allerdings ohne Erfolg. So gingen die Oberrichter von einer vorsätzlichen Tat aus. Sie sahen auch eine Nötigung sowie Anstiftung zur Irreführung der Rechtspflege als erwiesen an. Bei der Strafzumessung zeigte sich das Obergericht dagegen nachsichtig. anzeige

Während die Staatsanwältin eine teilbedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten gefordert hatte – sechs Monate davon unbedingt –, setzte es eine bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 30 Franken fest. Zudem wurde der verurteilte Schläger verpflichtet, seiner Ex-Partnerin ein Schmerzensgeld von 1500 Franken zu bezahlen. Damit bestätigten die Oberrichter im Wesentlichen ein erstinstanzliches Urteil des Bezirksgerichts Dietikon.


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Forum

Dienstag, 29. Januar 2013

Familienpolitik nach DDR-Vorbild

Abzocker liebt niemand

Nein zum neuen Familienartikel am 3. März.

Trotzdem bin ich gegen die Minder-Initiative und lege ein überzeugtes Nein in die Urne. Thomas Minder hat den Finger auf einen wunden Punkt gelegt. Seine Initiative geht jedoch zu weit. Die Minder-Initiative ist zu rigoros: Sie schränkt Unternehmen ein, bevormundet Aktionäre, schwächt unseren Wirtschaftsstandort. Gegen Abzockerei wirkt sie aber nicht. Zu bedenken ist auch, dass die Initiative teure und unsinnige Bürokratie für die Pensionskassen bringt. Dieses Geld fehlt dann bei den Renten, weil es die Verwaltungskosten noch mehr verteuert.

In der ehemaligen Ostzone Deutschlands, der DDR, hat sich der betreuende Staat durchgesetzt. Der betreuende Staat ist selbstverständlich ein guter Staat, weil er für seine Bürgerinnen und Bürger sorgt. Er strahlt angenehme Wärme aus und hat das Gemeinwohl im Auge. Wer das nicht wollte, wurde dazu gezwungen. Der neue Familienartikel, über den wir am 3. März in unserem Land abstimmen, unterscheidet sich von dieser Politik nur unwesentlich. Die Familie, die diese staatliche Abhängigkeit nicht will, untersteht zwar keinem Zwang wie in der ehemaligen DDR, sie wird einfach bewusst benachteiligt. Die Ablehnung staatlicher Einmischung in die Angelegenheiten der Familie unter Wahrnehmung von Eigenverantwortung und Freiheit wird damit bereits auch bei uns als dem Kinde wenig zuträglich bezeichnet und finanziell bestraft. Staatliche Abhängigkeit und Fürsorgebezug wird auch bei uns als etwas Gutes angesehen.

Föderalismus als Stärke Bisher waren es Kantone und Gemeinden, die vorwiegend bei materiellen Problemen in Familien oder bei offensichtlichen erzieherischen Missständen gefordert waren. Die Herausforderung dazu ist in ländlichen Regionen gegenüber Städten unterschiedlich. Es ist darum völlig unverständlich, warum man diese sozialpolitische Aufga-

Das Theater zum Doping von Armstrong ist ja nur lächerlich Typisch unsere scheinheilige Gesellschaft. Bei Armstrong wurden jahrelang so viele Dopingkontrollen durchgeführt, wie praktisch kein anderer Sportler der Welt über sich ergehen lassen musste! Dabei wurde nichts gefunden! Also war er halt geschickt genug und hatte genug Geld, um so zu richten! Genau wie die Privatwirtschaft funktioniert. (Herr Merz hat via Lüge ja viel mehr Schaden für die Allgemeinheit angerichtet, mit der Lüge von der Unternehmerbesteuerungssenkung!) In der Privatwirtschaft dopt sich fast jedermann, gemäss Dopingliste. Ein Schlafmittel am Abend, ein Pülverchen am Morgen oder viel Kaffee zum Aufwachen. Dann bei der Arbeit, vor allem die Manager, ein kleines Aufputschmittelchen um den langen Tag zu überstehen!? Gemäss Dopingliste darf nicht zu viel Coca-Cola und auch nicht Kaffee getrunken werden. Zeigt Koffein an! Es darf kein Hustenmittel, das den Kleinkindern eingegeben wird, eingenommen werden. Da ist Ephedrin darin! Da gibts noch viele Lebensmittel und «Normalmedikamente», die nicht eingenommen werden dürfen. Aber die Allgemeinheit nimmts selbstverständlich ein! Nein, sogar bei der IV zum Beispiel wird verlangt, dass man halt Schmerzmittel einnimmt, um Arbeiten zu können. Dass dabei der Körper geschädigt wird, ist ja egal. Die Begründung der gleichen Voraussetzungen und Gerechtigkeit ist ja sowieso scheinheilig. Wo gibts die denn? Kann jemand aus armen Verhältnissen Autorennfahrer, Tennisprofi oder Skirennfahrer werden? Nur schon die Matura machen? Diese Gerechtigkeit ist ja schon von Grund auf nicht gegeben! Also sollte man nicht im Nachhinein mit solchen Sachen kommen, wenn man zur gegebenen Zeit unfähig war, jemanden zu überführen! B. Pfister, Stallikon

be in Appenzell Innerroden und in Genf mit Bundesvorschriften harmonisieren soll. Wenn die Kantonsregierungen nicht abgeneigt sind, diese an sich absurde Kompetenzverschiebung zu schlucken, dann wohl nur mit der Hoffnung verbunden, dass es mit einer finanziellen Entlastung für die Kantone aus der Bundeskasse verbunden sein wird. Wenn man auf Bundesebene jedoch Grundsätze festlegt «über die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit oder Ausbildung», wie es im vorgeschlagenen Verfassungsartikel wörtlich heisst, dann kann und will man den unterschiedlichen Anforderungen offensichtlich nicht mehr entsprechen.

Staatskinder Es geht den Staatsfunktionären und der Parlamentsmehrheit nicht mehr um die soziale Notwendigkeit, sondern um eine bestimmte Form, der Familie zum Durchbruch zu verhelfen. In der Begründung zum Familienartikel im Abstimmungsbüchlein wird es wie folgt formuliert: «Denn unsere Wirtschaft braucht Fachkräfte und ist darauf angewiesen, dass möglichst viele Frauen und Männer erwerbstätig sind. Zudem fallen mit einer hohen Erwerbsbeteiligung mehr Steuererträge und mehr Beiträge an unsere Sozialversicherungen an». Die Interessen der Kinder, die ihre Eltern brauchen, bleiben damit auf der Strecke. Die Familie sollte eine private Angelegenheit bleiben und nur bei erzieherischen oder materiellen Missständen die Hilfe der staatlichen Stellen in

Anspruch nehmen. Der Verfassungsartikel jedoch geht davon aus, dass der Staat möglichst allen Familien Verantwortung abnehmen soll und die Kinder nach den Vorstellungen von Funktionären zu betreuen sind. Diese Verfassungsgrundlage für eine umfassende Familienpolitik ist eine am Zeitgeist orientierte Fehlleistung. Diese Art der Politik hat in einigen Staaten denn auch zum drohenden Bankrott geführt. Man stellt Leistungen in Aussicht, die weder notwendig, aber vor allem nicht finanziert sind. Wenn sie dann zur Auszahlung gelangen sollten und von der Bevölkerung erwartet werden, stellt man fest, dass die Mittel dazu nicht vorhanden sind. Auch bei uns hat diese Politik des «griechischen Geistes» vermehrt Einzug gehalten. Das hat dazu geführt, dass die Mehrwertsteuer und die Lohnabzüge in der Vergangenheit erhöht werden mussten. Wie abenteuerlich sich diese Vorlage präsentiert, zeigt sich an der Tatsache, dass die Kantonsregierungen vom Bund Geld erwarten, während der Bundesrat schreibt, dass der Bund nur Gesetzesgrundlagen liefere und die Kantone die Kostenfolge zu tragen hätten. Obwohl das Parlamentsgesetz vorschreibt, man müsse die finanziellen und personellen Konsequenzen einer Vorlage aufzeigen, fehlen sie bei diesem Familienartikel. Es braucht zum Wohle der Familie keinen umfassenden Familienartikel in der Bundesverfassung. Darum Nein zum Familienartikel.

Da er bereits als Gesetz umgesetzt ist, tritt er bei einem Nein zur Initiative nach Ablauf der Referendumsfrist sofort in Kraft; bei der Initiative drohen langjährige Ausführungsbestimmungen und Diskussionen im Parlament. Der Gegenvorschlag ist ausgereifter, denn er übernimmt die guten Vorsätze der Volksinitiative, aber ohne die schädlichen Übertreibungen. Deshalb: ein Nein zur Initiative ergibt automatisch ein Ja zum Gegenvorschlag! Hanni Stutz, Stallikon

Marktbeherrschung schamlos ausgenützt? Für die Periode 2007/2008 bezahlte ich den EKZ Fr. 2704.64 für 32 244 kWh, inklusiv Mehrwertsteuer. Für 2011/2012 Fr. 4271.34 für 32 392 kWh. Dies ergibt in fünf Jahren eine Teuerung von 58 Prozent. Wird hier die Marktbeherrschung schamlos ausgenützt oder ist dies eine Weisung des Bundes, um die Energiewende zu finanzieren?

Hochpreisinsel Schweiz lässt grüssen Für was ist der Preisüberwacher zuständig? Gibt es auch noch Politiker,

die sich für die Bürger einsetzen? In der gleichen Zeit erhöhte sich die AHV pro Monat von 2210 auf 2320 Franken, also um 5 Prozent. Zuerst war es das Baumsterben, dann Tschernobyl, dann Fukushima – und was braucht es noch, um den Entscheid zu rechtfertigen? Die Bäume leben noch, und Japan muss ein tragisches Erdbeben verkraften, aber viele Schweizerinnen und Schweizer müssen von der AHV leben. Josef Gehri, Wettswil

Toni Bortoluzzi, Affoltern

Keine schulfreundlichen Aussagen «Die Schulbaurichtlinien sind nicht sakrosankt», Interview im «Anzeiger» vom 25. Januar. Etwas verwundert reibt man sich die Augen beim Lesen des Interviews von Robert Marty über den Investitionsbedarf der Primarschule. Ist Affoltern am Albis jetzt eine Einheitsgemeinde, und wir haben es einfach noch nicht bemerkt? Es ist natürlich schön für Herrn Marty, dass er sich so prominent zu einem ihm nicht anvertrauten Gut äussern darf. Obwohl seine Aussagen alles andere als schulfreundlich daherkommen. Sonst würde er nicht so nonchalant die Primarschule gegen die Oberstufe ausspielen. Die Koordinationssitzungen zur Finanzplanung aller Güter gibt es schon seit Jahren. Sie funktioniert sehr gut und der Stimmbürger hat sowieso das letzte Wort. Schade, dass Herr Platter es verpasst hat, die wohl kompetenteste Person zu diesem Thema zum Interview zu bitten; nämlich die Primarschulpräsidentin Esther Stöckli. Von ihr hätte er ganz sicher sehr viele Details, die zu diesem hohen Investitionsbedarf geführt haben, erfahren. Zum Bei-

Der Gegenvorschlag wirkt schneller

Ich – Mitglied der FDP Hausen und Umgebung? Die Politik und ihre Parteien sind in schwierigen Zeiten, wie der aktuellen, stärker gefordert, als in einfacheren Zeiten. Die daraus entstehenden Herausforderungen nehmen auf allen politischen Ebenen zu, sodass zum Wohl aller Einwohner gemeinsam an Lösungen gearbeitet werden muss. Die FDP setzt sich stark für eine tolerante Gesellschaft, einen effizienten und bürgerfreundlichen Staat sowie eine nachhaltige Wirtschaftspolitik ein. Um ihr Engagement in Zukunft noch weiter zu verstärken, werden neue Mitglieder gesucht.

Informationsabend im «Löwen» in Hausen Grosser Sanierungsbedarf: Primarschul-Anlage Butzen in Affoltern. (Bild tst.) spiel, dass nach der Abstimmung zur Grundstufe jetzt endlich Planungssicherheit herrscht. Vielleicht sogar etwas zur Strategie, welche die Primarschule geplant hat. Ob es endlich eine Tagesschule gibt und noch vieles mehr. Doch leider beschränkt sich der Interviewer nur auf das Finanzielle, so

bleiben viele Fragen unbeantwortet. Und Gemeindepräsident Robert Marty hat es verpasst zu erwähnen, wie wichtig moderne Schulen, in nicht baufälligen Gebäuden, für die Standortförderung seiner Gemeinde sind.

Dazu macht die FDP Hausen und Umgebung am 4. Februar um 19.30 Uhr einen Informationsabend im Restaurant Löwen, Hausen. An diesem werden die Arbeit der FDP Hausen und Umgebung sowie der Bezirkspartei vorgestellt und Fragen zu einer Mitgliedschaft bei der FDP Hausen und Umgebung beantwortet.

Rosmarie Kälbling, Affoltern Im Namen des Vorstandes der FDP Hausen und Umgebung: Olivier Hofmann

Ein Lob auf den Besen Stille Nacht ...?! Leserbrief im «Anzeiger» vom 22. Januar. Gratulation, Herr Uebersax! Ich stimme mit Ihnen hundert Prozent überein. Obwohl ... ein paar gute Seiten dieser unsinnigsten aller Maschinen sollten doch einmal gewürdigt werden. Da wäre zum Ersten die Volksgesundheit. Wie konnten wir jemals überleben, als es noch nicht gelang, jedem noch so versteckten Zigarettenstummel einzeln den Garaus zu machen. Es ist fantastisch zuzusehen, mit welcher Hingabe auch der hinterletzte Stummel weggeblasen wird, währenddem schon der nächste Raucher seine Zigarette zu Ende geraucht hat. Ein

Lob auf den Lärm! Als nächstes käme mir die Schönheit der Natur in den Sinn. Wie hat doch der Wald an Schönheit gewonnen, seit dem auch Waldwege fein säuberlich von Laub befreit werden können (erlebt in Obfelden!). Wie haben doch Blumenrabatten und Rasenstücke an Schönheit gewonnen, seitdem die lästige Natur ihre Blätter nicht mehr einfach überall zerfallen lassen darf. Ein Lob auf den Lärm! Zuletzt darf der positive psychologische Effekt nicht ausser Acht gelassen werden. War es früher den Strassenarbeitern vorbehalten, mit dem Presslufthammer zwischen 7 und 7.30 Uhr der Nachbarschaft zu beweisen «hört, hört! Ich arbeite schon!», so

kann das nun endlich auch jeder Hauswart, Wegmacher oder ganz allgemein, jeder stolze Gebläsebesitzer tun. Und eines ist klar: Es kann nicht angehen, dass dem unsäglichen Dreck nicht gründlich, und zwar früh morgens, zu Leibe gerückt wird. Nach 8 Uhr könnte er sich ja verkrümeln. Ein Lob auf den Lärm! Wann immer das Management oder die Politik keine plausiblen Gründe vorzuweisen weiss, wird mit dem Kostenfaktor gedroht. Lasst den Stummel in der Ecke und der Besen reicht. Schschscht, schschscht, schschscht...! Ein Lob auf den Besen! Peter Hunkeler, Affoltern

Vorsicht: Gangster am Werk! Ähnlich, wie im letzten «Anzeiger» berichtet, wurde auch ich um 120 Franken erleichtert. Auf dem Parkplatz vor der Migros fragte mich ein gut gekleideter Mann, ob ich ihm einen Zweifränkler wechseln könne. Hilfsbereit zog ich mein Portemonnaie. Während ich nach zwei Einfränklern suchte, schnappte sich der Trickdieb ganz unbemerkt die Banknoten im anderen Fach. Die Polizei, der ich telefonierte, kennt den Trick und scheint hilflos. Darum, wenn schon Geldwechsel, dann nur auf genügend Distanz. Hans Wanner, Hausen


Gewerbe

Dienstag, 29. Januar 2013

Musikalische Woche

Viel Applaus

Das Affoltemer Kellertheater LaMarotte startet zur zweiten Hälfte der Spielzeit. > Seite 8

Der Theaterverein Bonstetten feierte Premiere mit dem Lustspiel «Natur pur». > Seite 9

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Bester Schweizer Platz sechs für Andreas Ott in der Mercedes-Classic – vor Olympiasieger Guerdat. > Seite 12

Hochwertige Produkte und ästhetische Lösungen für den minergietauglichen Bau Ernst Schweizer AG an der Minergie Expo Luzern Am Stand A38 in der Halle 2 präsentiert die Ernst Schweizer AG, Metallbau, vom 7. bis 10. März hochwertige und moderne Highlights aus den Geschäftsbereichen Holz/Metall- und Sonnenenergie-Systeme, die den Bau nach Minergie-Standard ermöglichen. Die antriebsfreie Schiebetür ST und die neue Schiebetür ST Drive sind Teil

des Holz/Metall-Systems HME-3, mit dem sich vollständige Fassaden bauen lassen. Dazu gehört auch eine bodenbündige, raumhohe Festverglasung. Das System HME-3 lässt sich boden-, decken-, und wandbündig ausführen und beliebig über Ecken kombinieren. Die Schiebetür ST ist vorzertifiziert für Minergie/Minergie-eco und für Minergie-P/Minergie-P-eco. Die Schiebetür ST Drive ist mit vollautomatischem Antrieb ausgestattet. Damit lassen sich die grossflächigen, schweren

Ästhetische Kombi-Indach-Anlage für solare Wärme und Strom

Aussen verschmilzt mit Innen: Maximale Glasfläche und Bedienungskomfort bietet die Schiebetüre mit vollautomatischem Antrieb von Schweizer. (Bilder zvg.)

Gut aufgestellt in die Strom-Zukunft Trotz einer Wachstumsverlangsamung konnten die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) im Geschäftsjahr 2011/12 ein ansprechendes Unternehmensergebnis ausweisen. Die EKZ haben im vergangenen Jahr kräftig in die Versorgungssicherheit investiert, neue Beratungsprodukte zur Steigerung der Energieeffizienz entwickelt sowie den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energiequellen im Strommix massiv erhöht. Der Stromabsatz im Versorgungsgebiet lag auf dem Niveau des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2011/12 der EKZ zeichneten sich gegenüber dem Vorjahr deutliche Spuren einer Wachstumsverlangsamung ab. Der Stromabsatz betrug nahezu unverändert rund 6140 Gigawattstunden (GWh). Aufgrund gestiegener Beschaffungspreise und entsprechender Tarifanpassungen stieg der Umsatz um 2,1 Prozent auf 942,1 Millionen Franken. Insgesamt ergab sich ein Unternehmensergebnis von 64,5 Millionen Franken gegenüber 37,7 Millionen im Vorjahr. Die EKZ beteiligen ihre Kunden wiederum am Geschäftserfolg und gewähren sowohl auf die Energielieferung als auch auf die Netznutzung einen Bonus von 6 Prozent. Die EKZ sind gut aufgestellt und bereit, die unternehmerischen Herausforderungen der Marktöffnung sowie die technischen Herausforderungen der Energiewende zu meistern – und auch weiterhin zu den günstigsten Anbietern von Strom in der Schweiz zu zählen. (pd.)

Das Kombi-Indach-System von Schweizer verbindet auf ideale und attraktive Weise die elektrische und thermische Nutzung der Sonnenenergie. Auf einem Dach sind beide Systeme harmonisch vereint und nutzergerecht kon-

fektioniert. Es ist sowohl für Neubauten als auch bei Sanierungen die ideale Lösung, vor allem auch, weil es sich mit jedem Heizsystem kombinieren lässt. Und es ist einfach zu montieren. Beim üblichen Unterdach, auf das in der Regel eine Konterlattung sowie eine Ziegellattung zu liegen kommt, passen die Module von Schweizer haargenau in diese Raster hinein – sowohl in der Bauteilebene als auch in der Bautiefe. Das Kombi-Indach-System ist geeignet für: Minergie, Minergie-Eco, -P, -P-Eco, Minergie-A und -AEco. Mit diesem System kann auch mehr Energie als der Jahresbedarf erzeugt werden. (pd.)

Den Garten jetzt planen und im Frühling geniessen Mit der Gartendsein GmbH zum passenden Aussenraum Die Gartendsein GmbH bietet seit letztem Jahr ein neuartiges unabhängiges Gartengestaltungs-Konzept an. Unter dem Motto «Begleitung zum schönen Garten» können Kunden aus verschiedenen Dienstleistungsmodulen auswählen. Nicht zufrieden mit der Terrasse oder fehlt dem Garten die entscheidende Idee? Soll beim Bau des neuen Zuhause auch gleich der passende Aussenraum entstehen? Brigitte Waterreus. Gemeinsam mit Gartendsein findet man Schritt für Schritt heraus, welcher Aussenraum zu einem passt. Darf es ein lauschiges Plätzchen zum Entspannen sein? Dürfen die Kinder auf einem Erlebnisplatz herumtollen? Wird eine ganz klare reduzierte Linienführung bevorzugt? Liegt einem eine naturnahe dynamische Lösung am Herzen? Gemeinsam wird die massgeschneiderte Lösung gefunden. Die Unabhängigkeit der Gartendsein GmbH ermöglicht es, dass man die Umsetzung selber vornehmen, den Gärtner seines Vertrauens damit beauftragen oder ein Team aus Fachkräften zusammenstellen lassen kann.

Wer jetzt plant, hat mehr vom Garten, wenn es wieder wärmer wird. (Bilder zvg.) Auch wenn man nicht den ganzen Garten neu gestalten, sondern die Bepflanzung optimieren oder in der Problemecke endlich mal was Blühendes haben will: Mit einer abgestimmten Bepflanzung kann an beinahe jedem Fleckchen ein schönes Beet entstehen. Auch hier werden Ort, Farbe und Stil berücksichtigt und eine Pflanzliste sowie ein Pflegeplan erstellt. Brigitte Waterreus aus Hedingen, Geschäftsführerin der Gartendsein GmbH, ist seit Jahren mit Leib und Seele dem Garten verfallen. Intensive Auseinandersetzung mit dem Garten, regelmässiger Austausch mit anderen Fachleuten und Gartenliebhabern so-

Plus bei Gewinn, Bilanzsumme und Eigenmitteln Die Clientis Sparcassa 1816 mit ihren fünf Geschäftsstellen am Zürichsee und im Knonauer Amt (Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten) hat im Geschäftsjahr 2012 erneut sehr erfolgreich gearbeitet – trotz anhaltend anspruchsvollem Umfeld.

Hier bilden die PV-Module den Rahmen für die Sonnenkollektoren. Glasschiebetüren kinderleicht bewegen. Die Vorteile dieser energetisch hochwertigen Produkte: hoher Glasanteil, sehr guter Wärmeschutz, konsequent dichte Bauweise mit allseitig zwei Dichtungen, sehr gute Leichtgängigkeit des Schiebeteils.

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wie die Gartengestaltungsausbildung an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil machen sie zur kompetenten Ansprechperson, wenn es darum geht, den Wohnraum nach draussen zu erweitern. Wer jetzt plant, hat im Frühling mehr vom Garten. Auch wenn die Natur noch im Tiefschlaf zu sein scheint. Schon bald erwachen die Pflanzen und spriessen und blühen um die Wette. (pd.) Inspiration und Infos unter www.gartendsein.ch

Die Bilanzsumme nahm um 0,6 % auf 1 221 Mio. Franken zu. Die Kundengelder stiegen um 0,9 % auf 971 Mio. Franken, was das grosse Vertrauen der Kundschaft in die Sparcassa unterstreicht. Die Kundenausleihungen beliefen sich praktisch unverändert auf 1022 Mio. Franken. Im Rahmen der umsichtigen Risikopolitik schenkte die Bank dabei der Qualität der Ausleihungen unverändert höchste Beachtung. Die vollumfänglich aus dem Bankbetrieb erwirtschafteten Eigenmittel erfüllen bereits heute die erhöhten Eigenmittelanforderungen von Basel III; der Eigenmittel-Deckungsgrad belief sich auf 263 %.

Stabil hoher Jahresgewinn Aufgrund der rekordtiefen Zinsen resultierte im Zinsengeschäft, der wichtigsten Ertragsquelle, erwartungsgemäss ein leicht tieferer Erfolg; er beträgt 15,1 Mio. Franken. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (u.a. Anlageberatung und Börsengeschäft für Kunden) trug 2,1 Mio. zum Erfolg bei. Hier profitieren die Kunden vom Wegfall der Depotgebühren für Sparcassa-Kassenobligationen. Dem Gesamtertrag von 20,5 Mio. Franken (Vorjahr CHF 21,2 Mio.) steht ein um 5,5% reduzierter Geschäftsaufwand von 10,8 Mio. gegenüber. Mit dem Bruttogewinn von 9,7 Mio. Franken konnte die Sparcassa auch 2012 weit mehr als die notwendigen Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen vornehmen. Nach Steuern von 1,1 Mio. verbleibt ein um 0,2% gesteigerter Jahresgewinn von 3,6 Mio. Franken. Damit kann die bereits äusserst starke Eigenmitteldecke – und gleichzeitig die Sicherheit der Kundengelder — um weitere 4,1% auf 97,4 Mio. aufgestockt werden. Zur Unterstützung sozialer und kultureller Einrichtungen in Geschäftsgebiet der Sparcassa sollen wiederum Vergabungen von über 200 000 Franken ausgerichtet werden.

Geschäftsstellen auch in Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten Die Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft mit Hauptsitz in Wädenswil und Geschäftsstellen in Richterswil, Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. Sie ist Mitglied der erfolgreichen Schweizer Regionalbankengruppe Clientis. Privatpersonen, KMU und Institutionen können auf Produkte und Dienstleistungen vertrauen, die ihre Bedürfnisse umfassend abdecken und ihnen optimal nützen. Sie profitieren von Kundennähe, Wirtschaftlichkeit und Kompetenz. (pd.)

oder bei Gartendsein GmbH, Brigitte Waterreus, Hedingen, Telefon 076 673 98 89.

Infos: www.spc.clientis.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 29. Januar 2013

Musikalischer Start zur zweiten Hälfte der Spielzeit 2012/13 Diese Woche im Kellertheater LaMarotte, Affoltern durch ihre Poesie und Eingängigkeit, stecken aber gleichzeitig voller Energie und Überraschungen. Die Arrangements lassen viel Freiraum und laden die Musiker zu solistischen Höhenflügen und virtuosen Improvisationen mit unglaublichen Effekten ein. Man wird Niegehörtes hören!

Die neuen Programmhefte sind verschickt und sämtliche Veranstaltungen bis Ende Mai 2013 unter www.lamarotte.ch aufgeschaltet.

«Jazz am Donnerstag» mit der Band «Tishomingo»

Maria De Giuseppe (links) und Elena Fortino richten ein. (Bild Thomas Stöckli)

Zwei Frauen – ein gemeinsamer Traum «Beauty & Nails»: Neueröffnung in Affoltern Hautpflege und Nägeldesign, das bieten Elena Fortino und Maria De Giuseppe neu an der Unteren Bahnhofstrasse 57 in Affoltern an. Am kommenden Samstag, 2. Februar, laden sie zur Eröffnung von «Beauty & Nails». Sie fanden zufällig zusammen, bemerkten, dass sie einen gemeinsamen Traum hatten und stiessen auf geeignete Räumlichkeiten – so schnell ist die Gründungsgeschichte von «Beauty & Nails» erzählt. Vor Weihnachten fiel der Entscheid, gemeinsam in die Selbstständigkeit zu starten und nun, einen guten Monat später, feiern Maria De Giuseppe und Elena Fortino Neueröffnung von «Beauty & Nails». Dass es in Affoltern bereits ein Studio mit fast demselben Namen gibt, das realisierten sie erst, als die Eröffnungs-Flugblätter bereits gedruckt waren. «Sie macht schöne Nägel, arbeitet professionell und ist als Person sehr angenehm», sagt Maria De Giuseppe über ihre junge Kollegin. Elena Fortino lebt in Affoltern, hat sich ihre Kenntnisse ab 2006 in verschiedenen Kursen angeeignet und bildet sich seither kontinuierlich weiter. Ihr Fachgebiet? «Alles, was mit Nägeln zu tun hat», so Elena Fortino: «Modellage, auffüllen, Permanent-Nagellack …» Ihren Kundinnen bietet sich die Wahl aus über 100 Farben. Während die klassische French-Maniküre kaum noch gefragt ist, sind nämlich verschiedene Farben und neue Muster im Trend. Auf Gesichtsbehandlungen, Fuss- und

Handpflege versteht sich Maria De Giuseppe besonders gut. Nach der Kosmetikerin-Lehre hat sie eine Weiterbildung zur Visagistin abgeschlossen und bringt mittlerweile 25 Jahre Berufserfahrung mit. Als Besonderheit bietet sie, die in Affoltern aufgewachsen ist aber nun schon seit 20 Jahren in Obfelden wohnt, Mikrodermabrasion an. Diese Methode basiert darauf, die Zellen der abgestorbenen obersten Hautschicht abzuschleifen. Als sichtbares Resultat werden Falten, Narben und Pigmentstörungen reduziert. Vom Alter her könnte Elena Fortino die Tochter von Maria De Giuseppe sein, doch das stört beide nicht: «Das ist eine gute Kombination», finden sie sogar. Gleiches gilt übrigens auch für ihre Angebote, welche sich gut ergänzen und nicht konkurrenzieren.

Faire Preise und Start-Rabatt Am 2. Februar laden Maria De Giuseppe und Elena Fortino nun zur Eröffnung in ihr kleines Reich an der Unteren Bahnhofstrasse 57 in Affoltern. Interessierte sind willkommen, reinzuschauen, die beiden Frauen kennen zu lernen und ihnen Fragen zu stellen. «Wir bieten faire Preise», betonen sie. Wer am Eröffnungstag einen Termin vereinbart, der erhält zudem 10% Rabatt. (tst.) Beauty & Nails, Untere Bahnhofstrasse 57, Affoltern. Neueröffnung am Samstag, 2. Februar, 10 bis 16 Uhr. Maria De Giuseppe, Telefon 076 579 29 98; Elena Fortino, Telefon 079 727 86 56.

Grosse Verdienste Sepp Steiger wird Ehrenveteran EJV Am Samstag, 19. Januar 2013 durfte Sepp Steiger, Ottenbach, an der Veteranenehrung des NOSIV-Jodlerverbandes in Bad Ragaz die Auszeichnung zum Ehrenveteranen des EJV entgegennehmen. 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im Jodlerverband, 50 Jahre Singen im JK Affoltern eine wahrlich stolze Leistung. Am 15. Februar 1963 trat Sepp Steiger dem JK Affoltern bei. Von 1970 bis 1990 – also während 20 Jahren – stand er dem Verein als Präsident vor. Für seine grossen Verdienste wurde Steiger im 1991 zum Ehrenpräsidenten ernannt. Noch heute singt er im 2. Bass mit. «Lieber Sepp, zu deiner grossen Ehrung gratulieren wir dir ganz herzlich, und wünschen dir für die Zukunft alles Gute und dass du noch viele schöne Stunden im Kreise der Jodler verbringen kannst», das geben ihm die Kolleginnen und Kollegen vom Jodlerklub Affoltern mit auf den Weg.

Die Tishomingo Jazz Band (TJB), das sind Hans Hafner, Max Sidler, Thomas Gilg, Hans Krauer, Berni Flammer, Rolf Winiger und Klaus Detering. Das Repertoire umfasst ausgewählte, teils selten gehörte Nummern des swingenden Dixieland- und Chicago-Stils – und natürlich den Tishomingo Blues. Donnerstag, 31. Januar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Sandro Schneebeli (Gitarre) Antonello Messina (Akkordeon) und Bruno Amstad

«Scala Nobile» Sandro Schneebeli ist einer der talentiertesten Gitarristen und Komponisten der Schweiz. Seit Jahren sorgt sei-

ne Band «Scala Nobile» für Furore, da es ihm spielend gelingt, gestandene Leaderpersönlichkeiten und ausgewiesene Instrumentalisten zusammenzubringen. Die Kompositionen berühren

(Gesang). Freitag, 1. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

«Motivation, Freude und vor allem Gesundheit fördern» Interview mit Unternehmer Martin Ruckstuhl zu Tremonte Nutrition reinvented. Damit man sich rundum wohlfühlen kann, hat Tremonte Ernährung neu definiert: Tremonte ist ein umfassendes, medizinisches Gesundheits- und Ernährungskonzept, das traditionelle Esskultur mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen verbindet. Tremonte stellt den Menschen ins Zentrum und versucht ihn in seiner Ganzheit von Körper, Seele und Geist und in den biochemischen (metabolischen) Abläufen zu erfassen. Schliesslich lässt sich Wohlgefühl nur individuell definieren. Martin Ruckstuhl, Firmenleiter Ruckstuhl Garagen, engagiert sich und fördert Motivation, Freude und vor allem Gesundheit seiner Mitarbeitenden. Mit ihm sprach Dominic Hoegger. Dominic Hoegger: Wie sind Sie auf Tremonte gestossen? Martin Ruckstuhl: Dr. Fischer (Tremonte-Facharzt) stellte bei meiner Tochter Eisenmangel fest. Durch diese Praxisbesuche und bedingt durch meine etwas erhöhten Zuckerwerte, sind wir ins Gespräch über meine Ernährung gekommen. Was hat Sie überzeugt, es damit zu probieren? Um meine Zuckerwerte ohne Insulinspritze in den Griff zu bekommen musste ich mein Gewicht reduzieren. Dieser Zusammenhang beeindruckte mich absolut. Zudem fühlt man sich mit weniger Gewicht einfach besser und hat mehr Freude am Leben und an der Bewegung. Also packte ich es an! Wie sind Sie mit Tremonte zufrieden? Es funktioniert, es braucht einfach diese absolute Disziplin. Weniger Kohlenhydrate waren machbar. Die Gewohnheitsänderung war aber nicht leicht. Dicke Morgenessen und Speisekarten von Restaurants sind schon verlockend, aber das macht einem nichts mehr aus. Was gefällt Ihnen an Tremonte? Man hat damit Erfolg. Und Erfolg macht einfach Freude und motiviert.

Sepp Steiger aus Ottenbach, neu Ehrenveteran EJV. (Bild zvg.)

«Scala Nobile», das sind von links: Sandro Schneebeli, Bruno Amstad und Antonello Messina. (Bild zvg.)

Was hat Sie bewogen, Tremonte als Unternehmer auch in Ihrer Geschäftsleitung zu lancieren? Die Kollegen gehörten wie ich auch aufgrund von Übergewicht und

als Team identifizieren, harmonieren und die Firma vorantreiben. Würden Sie es Ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen? Ja, natürlich. Gerade Business Lunches sind der passende Moment, um darüber zu reden.

Unternehmer Martin Ruckstuhl sind Risiken nicht egal. (Bild zvg.) Bauchumfang klar zu einer gewissen gesundheitlichen Risikogruppe. Und wer Menschen mag und ernst nimmt, dem können solche Risiken nicht egal sein. Ich will die Motivation, die Freude und vor allem die Gesundheit fördern, was mit Tremonte gelungen ist. Es macht Spass zu sehen wie wir uns anzeige

Wie würden Sie jemanden Dritten Tremonte vorstellen? Das Spezielle an Tremonte ist, dass man essen kann was einem Freude macht. Lokale und natürliche Nahrungsmittel sowie Mahlzeitenrhythmus und -frequenz wird dabei Beachtung geschenkt. Und es funktioniert wirklich! Weitere Infos: Tremonte Affoltern, Praxis Dr. med. H.R. Fischer, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 515 66 55, fischer@tremonte.ch, www.tremonte.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 29. Januar 2013

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Missverständnisse im Bonstetter Wald Lustspiel «Natur Pur»: Viel Applaus für den Theaterverein Bonstetten an der Premiere im Gemeindesaal Eine spannende Geschichte, hervorragend umgesetzt und mit viel Situationskomik – das Lustspiel «Natur Pur» ist auf jeden Fall einen Theaterbesuch wert. «Wie kann man nur auf die hirnrissige Idee kommen ...?!», echauffiert sich Lydia (Erika Umiker) und kämpft sich mit ihren Stöckelschuhen durch den Wald. Mit Gummihandschuhen und Desinfektionsspray versucht sie, die Natur auf Distanz zu halten. Camping, Grillwurst und Flaschenbier statt Champagner und Häppchen – nicht nur die Schwiegertochter hat Mühe mit der Art und Weise, wie Maria (Myrtha Aeberli) ihren 75. Geburtstag zu feiern gedenkt. Deren männerfeindlichen Tochter Martha (Marianne Koch) ist der ganze Aufwand zu teuer und dem Muttersöhnchen Ruedi (Kurt Good) das Campieren viel zu anstrengend. So freut sich eigentlich nur Enkelin Christine (Nadia Goedhart) auf die einfache Feier. Als die Sippe in Oma Marias Waldhütte noch einen wertvollen Fund macht, komplettieren Missverständnisse, Neid und Misstrauen das Chaos. Und plötzlich tauchen da noch einige unerwartete Besucher auf. Wer schliesslich wem und weshalb nach dem Leben trachtet oder wer mit wem im Zelt verschwindet, das sei an dieser Stelle nicht verraten. Der Theaterverein Bonstetten bietet mit seinem aktuellen Stück «Natur pur» einmal mehr beste Unterhaltung. Das wusste das Publikum vergangenen Samstag sichtlich zu schätzen. An die 200 Personen kamen zur Premiere in den Gemeindesaal Bonstetten. Sie hatten das ganze Stück über immer wieder viel zu lachen – und würdigten die Leistung der Darsteller und aller anderer Mitwirkender um Regisseurin Miranda Goedhart schliesslich mit lange anhaltendem Applaus. (tst.)

Was suchen Schwager Ruedi (Kurt Good) und Schwägerin Martha (Marianne Koch) unter dem Rock von Lydia (Erika Umiker)? Deren Mann Erich (Frank Kleiner), Schwiegermutter Maria (Myrtha Aeberli) und der gefesselte Schmetterlingsfänger Willi Würmli (Roger Seiler) schauen ganz genau hin. (Bilder Thomas Stöckli)

Weitere Vorstellungen am Freitag, 1., Samstag, 2., Freitag, 8. und Samstag, 9. Februar, jeweils 20 Uhr, sowie Sonntag, 10. Februar, 14 Uhr, im Gemeindesaal Bonstetten. Vorverkauf an allen SBB-Schaltern oder unter www.ticketino.ch.

Fassungslosigkeit und Entsetzen: Die Blicke der Darsteller sprechen Bände.

Premiere geglückt: Präsidentin Tamara Fakhreddine (rechts) überreicht Blumen.

Eine Stimme, die man so schnell nicht wieder vergisst «Dogs In Spirit»: Anna Aaron singt in Wettswil Die 26-jährige Basler Sängerin Anna Aaron hat die ausserordentliche Gabe, ganze Wellen von Emotionen an ihre Hörer rauszuschicken. Am 31. Januar ist sie live im Kirchgemeindesaal Wettswil zu hören. Selbst aus ihren ruhigsten Balladen strömt das Herbe, die Gewalt. Ihr glühendes Timbre hebt sich immer wieder von den Piano-Klängen ab, die das Feuer mal zu löschen versuchen, mal Öl reingiessen. Am 31. Januar gibt Anna Aaron im Kirchgemeindesaal Wettswil eine Kostprobe ihres Könnens. Man darf zu Recht gespannt sein auf dieses Konzert, bringt sie mit ihrem neuen Album «Dogs In Spirit» neue Lieder in stürmischem Rock mit, der stets zwischen Anpassung und Obsessionen, zwischen Vernunft und Unvernunft, sanftem Wahnsinn und trügerischen Träumereien hin und her wechselt.

Düstere Visionen neben Hoffnungsbotschaften Schon im einleitenden «Elijah’s Chant» zeigt Anna Aaron die verblüffende Vielseitigkeit ihres neuen Werks. Düsterer Sprechgesang, Chöre,

verzerrte Gitarren setzen erste Akzente. Zwischen mid-tempo Folk-Rock, belebtem Rock und äusserst melodischem Pop-Rock entflammen im Laufe der nachfolgenden 12 Songs düstere Visionen neben Hoffnungsbotschaften, die Hölle tut sich auf, unmittelbar danach ruft die verstohlene Atempause in himmlischeren Gefilden. In «Queen Of Sound» und «King Of The Dogs» fängt die Sängerin Feuer, das bedrohliche «In The Devil’s Camp» entlädt sich schliesslich im Crescendo des choralartigen «Fire Over The Forbidden Mountain». Im vorantreibenden «Sea Monsters» liefert sich Anna Aaron ein Kräftemessen mit dem peitschenden Piano, während sich im hauchfeinen «Siren» die volle Schönheit Anna Aarons Stimme entfaltet. Bei «The Drainout», einem berückenden Lied über die Geschichte von Samson und Delilah schmiegt sich ihre Stimme fast leicht besessen an Erik Truffaz’ Trompetenspiel. In den Mythen und Legenden besitzen Hunde nicht selten überirdische Attribute. So können sie dort Feuer speien oder führen die Seelen der Verstorbenen – in Anna Aarons Geist sind die Hunde auch ein Symbol von unterdrückten Leidenschaften. Während dem Songwriting und den Aufnah-

men, so sagt Anna Aaron selber, sei sie von Gefühlen wie Hilflosigkeit und Leiden angesichts der Begrenztheit des menschlichen Lebens getrieben worden. «Das Leiden liegt in der Unfähigkeit, die Dinge zu verstehen. Ich will symbolisch die unterdrückten Schmerzen, Spannungen und Ängste gegenüber der Welt hervorrufen. Alles in allem ist mein Gesang wohl eine Art psychologische Gewalt.» Eine Gewalt im Dienste der Befreiung von unterdrückten Gefühlen und Leidenschaften.

Ringen mit religiösen Vorstellungen und Traditionen Die ehemalige Philosophie- und Literatur-Studentin mag ein Interesse an Mythologie und Symbolen aufweisen, dennoch sind ihre Lieder keine Kopfgeburten. Sie entstammen vielmehr dem Zweifel und manchmal auch der Verzweiflung einer sensiblen jungen Frau gegenüber der Zukunft, der Liebe, des Lebens, des Tods. Ebenso ihrem Ringen mit religiösen Vorstellungen und Traditionen. Auffallend viele Bilder und Symbole sind so auch dem Alten Testament entlehnt. Wenn somit die Hölle, irgendwelche Monster oder biblische Referenzen in den Texten angedeutet

Die 26-jährige Basler Sängerin Anna Aaron. (Bild zvg.) werden, geschieht dies, um ein urmenschliches Gefühl von Ohnmacht oder Schrecken auszudrücken und zu verarbeiten. Ebenso erforscht Anna Aaron auf brillante Weise auch die tiefsten Strömungen der Seele, die

Wunden des Herzens, das leidenschaftliche Leiden. Konzert im Kirchgemeindesaal Wettswil am 31. Januar, 19.30 Uhr Open Mic, 20 Uhr Anna Aaron, Eintritt: 10 Franken.


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veranstaltungen

Rosemarie Ott-Leibundgut und Andreas Messerli beim vierhändigen Orgelspiel. (Bild zvg.)

Musik, wie man sie im Gottesdienst nie hört Orgelvesper in der kath. Kirche Affoltern «Der Glaube hat viele Gesichter», lautet das Jahresmotto der katholischen Kirche Affoltern. Wie viele Gesichter hat die Orgel? Man kennt sie im Gottesdienst, wo sie die liturgischen Handlungen unterstützt und den Gemeindegesang anführt. Aber dass sie ursprünglich im Zirkus, an Königshöfen und auf Mississipidampfern zur Unterhaltung diente, das wissen wohl die wenigsten. Entsprechend reich und verschiedenartig ist das Angebot an Musik. Über Jahrhunderte bis in die jüngsten Tage wurde und wird komponiert. Für die Orgel ist es undenkbar, dass sie je durch ein anderes Instru-

ment ersetzt oder verdrängt werden könnte. Etwas von dieser Vielfalt sollen die drei Freitagsvesper-Konzerte zeigen. Im ersten am 1. Februar darf man sich überraschen lassen von Musik, wie sie im Gottesdienst nie zu hören ist! Im zweiten, dann in Obfelden, gibt es Toggenburgertänze und Volksmusik, und schliesslich im Herbst: die Orgel als Konzertinstrument. Mögen sich an diesen Freitagabenden viele Gesichter erhellen, weil ein Funke der Begeisterung von der Organistin aufs Publikum übergesprungen ist. (ro.) Orgelvesper am Freitag, 1. Februar, um 19 Uhr in der kath. Kirche Affoltern.

Schweizerhits und andere Köstlichkeiten Konzerte des GemischtenChors Affoltern «Es Praliné», das verspricht der GemischteChor Affoltern. Seit mehr als drei Monaten sind die Sängerinnen und Sänger unter der kompetenten Leitung von Wolfram Scharf am Einstudieren des abwechslungsreichen Programmes. Beginnen werden die Aufführungen vom 25. und 26. Mai 2013 mit den schönsten Melodien aus «West Side Story» und «Phantom of the Opera». Die wunderschöne Stimme der Solistin Ronja Bosshard wird alle Zuhörer in der Aula begeistern. Ein Ad-hoc-Orchester macht sodann den Übergang zum eigentlichen Thema des Abends mit vielen bekannten Schweizer Hits der letzten Jahre:

Neben «Es Praliné» gibt es auch «En Kafi mit Schnaps», «Alperose», «Swiss Lady», «Ganz de Bappe» oder «Louenesee» zu geniessen. In abwechslungsreicher Folge werden die Konzertbesucher vom Chor, dem kleinen Chörli, der Solistin oder dem kleinen Orchester musikalisch verwöhnt. Wer den Dirigenten kennt, weiss, dass die Lieder mit viel Power vorgetragen werden und sicher das Programm ein «Ohrenschmaus» für alle Zuhörer wird. «Schweizerhits und andere Köstlichkeiten», Konzerte des GemischtenChors Affoltern, am 25. und 26. Mai, Aula Ennetgraben Affoltern.

Konfetti, Guggenmusik und kleine «Bööggen» Kinderfasnacht im MüZe, Affoltern Am Samstag, 2. Februar, ab 14 Uhr öffnet das Mütterzentrum Affoltern am Albis seine Türen einmal mehr für den Mini-Maskenball. Herzlich eingeladen sind kostümierte Kinder in Begleitung (kostümierter) Erwachsener. Eine Schmink-Bar und ein dekorierter Tanzsaal mit Musik sorgen für das

richtige Ambiente. Das MüZe-Kafi bietet passende Köstlichkeiten und Getränke. Um 16 Uhr beginnt die Konfettischlacht zur Guggenmusik der Säuligugger. Eintrittspreis 5 Franken pro Person. Weitere Infos: www.mueze-affoltern-am-albis.ch.


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Sport

Dienstag, 29. Januar 2013

Wettswil sucht das Tischtennis-Top-Talent Der Tischtennisclub lädt zum Schülerturnier in die Turnhalle Wolfetsloh Am Samstag, 2. Februar, ist es wieder einmal so weit: Der Tischtennisclub Wettswil veranstaltet ab 13.30 Uhr in der Turnhalle Wolfetsloh sein traditionelles Schülerturnier, d i e Gelegenheit für noch verborgene Talente, erstmals Turnierluft zu schnuppern und sich im schnellsten Rückschlagspiel der Welt zu messen. Auch und gerade Anfängerinnen und Anfänger sind herzlich willkommen. Und wer weiss, welche neuen Erfolgsgeschichten diesmal im Wolfetsloh ihren Anfang nehmen? Schliesslich hat sich der Wettswiler Ortsentscheid, an dem alle in Stallikon, Bonstetten und Wettswil wohnhaften Schülerinnen und Schüler teilnahmeberechtigt sind, in der Vergangenheit immer wieder als regelrechtes Katapult zu Höherem entpuppt. So haben in der jüngeren Vergangenheit einige Wettswiler Sieger später am kantonalen Endturnier den Sprung an den Schweizer Final des grössten Turniers für junge Tischtennisspieler geschafft. Vor drei Jahren erst gelang dies Marcel Bregenzer, der heutzutage in seiner Altersklasse bereits zur erweiterten nationalen Spitze gehört.

Nils Müller setzte sich im Vorjahr bei den unter 13-jährigen Jungen durch und möchte diesmal seinen Titel verteidigen. Talente im Rampenlicht Auch auf eidgenössischer Ebene ist mit den Wettswilern stets zu rechnen. So gewann etwa 2004 Thomas

Stauber am Schweizer Finalturnier die Silbermedaille. Eine schöne Tischtennisgeschichte, die der neue Leistungsträger im Wettswiler Fanionteam noch heute ständig um neue Ka-

Edison Qoraj gewann vor einem Jahr die grösste Konkurrenz, den Wettbewerb der unter 11-Jährigen. (Bilder Peter Weiss) pitel erweitert, nahm damit ihren Anfang. Und welches Tischtennistalent wird wohl an der 2013er-Ausgabe des Schülerturniers ins Rampenlicht treten? (pew)

Infos und Anmeldungen bis Donnerstag, 31. Januar, mit Angabe von Namen, Wohnort, Geburtstag und Telefonnummer, bei Peter Weiss, Nachwuchsverantwortlicher des TTC Wettswil, Telefon 044 240 25 46 oder E-Mail pe.weiss21@bluewin.ch.

Andreas Ott bester Schweizer Platz sechs in der Mercedes-Classic – vor Olympiasieger Guerdat Sein Ziel, einen Platz unter den ersten 10, hat er erreicht: Andreas Ott aus Rossau belegte am Mercedes-CSI in Zürich in der sonntäglichen Hauptprüfung, der Mercedes-Classic, den sechsten Rang – und wurde somit sogar bester Schweizer. Mit dem Hengst Loxy de la Réselle verpasste der 46-jährige Bauingenieur das Stechen nur ganz knapp. Er kam ohne Abwurf über den Parcours, musste aber wegen Zeitüberschreitung einen Strafpunkt hinnehmen. Das sei sein bisher grösster

Andreas Ott im Stall in Rossau. (Bild Werner Schneiter)

sportlicher Erfolg, liess Ott gegenüber verschiedenen Medien verlauten. Immerhin klassierte er sich vor Olympiasieger Steve Guerdat. Die Prüfung wurde von der für Portugal startenden Brasilianerin Luciana Diniz gewonnen.

Gold für Katharina Strahl Hedingerin gewinnt Schweizer Meisterschaft im Indoor-Rudern

Jori Villiger (Mitte) konnte erst im Finale gestoppt werden. (Bild zvg.)

Silbermedaille in Friedrichshafen Bonstetter Fechter erfolgreich Am Deutschen U17-Qualifikationsturnier in Friedrichshafen gewann der Bonstetter Jori Villiger sensationell Silber. Nach zwei Vorrunden wurde das Feld von 197 Fechtern auf deren 120 reduziert. Jori Villiger vom Zürcher Fechtclub belegt in der Zwischenrangliste mit einer knappen 4:5-Niederlage und 10 Siegen den 13. Platz. Nach klaren Siegen über Arved Dolling (Segeberg) und die beiden Bonner Fechter Leander Schmidt und Philipp Schäfer stand dem Bonstetter im Achtelfinale mit Silvio Baumann (Hardheim) ein unberechenbarer Gegner gegenüber. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bestimmte Villiger das Gefecht und gewann dieses dank seiner taktischen

Stärke klar mit 15:5. Im Viertelfinale folgte ein weiterer sicherer Sieg gegen den an diesem Tag überraschend starken Reutlinger Linus Pfander. Mit Marco Brinkmann (Leverkusen) wartete im Halbfinale der aktuell Zweitplatzierte der Deutschen Qualifikationsrangliste auf den Schweizer. In einem technisch hochstehenden Gefecht konnte Jori Villiger im dritten Gefechtsabschnitt den Siegtreffer zum 15:13 setzten. Das Gefecht um Gold gegen Lukas Root aus Böblingen wurde bereits in den ersten 20 Sekunden entschieden. Der Süddeutsche Fechter wollte das 35. Zeppelinturnier nach dem zweiten Rang im Vorjahr unbedingt gewinnen. Den 4-Punkte-Vorsprung lies sich der Deutsche nicht mehr nehmen und gewann das finale Gefecht verdient.

525 Ruderinnen und Ruderer bewerben sich insgesamt um die Meisterschaftsmedaillen. Für den Ruderclub Zürich (RCZ) holte Katharina Strahl Gold in der Kategorie U17. Sie legte die 1500 m in 5 Minuten und 27.4 Sekunden zurück. Rudern ist zwar eine Sommersportart, was aber noch lange nicht heisst, dass im Winter nicht gerudert wird. Der Ruder-Ergometer ersetzt im Winterhalbjahr einige Trainingseinheiten, die nicht auf dem See oder Fluss durchgeführt werden können. Auf dem Ruder-Ergometer werden wie zu Wasser Schweizer Meisterschaften ausgetragen. Die Swiss Rowing Indoors – oder eben «Schweizer Meisterschaften auf dem Ruder-Ergometer» – stellen den Traditionsevent für Ruderinnen und Ruderer im Winter dar.

Rennverlauf auf Grossleinwand Quasi im Vorprogramm zu den Meisterschaftsrennen der Frauen und Männer ruderten vergangenen Samstag in der Kantonsschule Zug auch die Juniorinnen und Junioren in den Altersklassen U19, U17 und U15 um die Medaillensätze. Aufgrund der hohen Meldezahlen wurden bis zu drei Serien gerudert – jeweils in Blöcken à bis zu 40 Teilnehmende. Die Ergometer waren miteinander verbunden und die Zu-

Die Konkurrenz distanziert: Katharina Strahl rudert vorneweg. (Bild zvg.) schauer konnten den Rennverlauf dank einer speziellen Software auf Grossleinwand mitverfolgen.

Konkurrenz um 30 Meter und mehr distanziert Durch gezielte Inszenierung des Sports sowie multimediale Effekte er-

lebten die Zuschauerinnen und Zuschauer die Höchstleistungen der Athletinnen und Athleten hautnah und bildschirmgerecht aufbereitet mit. So sahen sie, wie Katharina Strahl ihre 55 Konkurrentinnen um 30 Meter und mehr distanzierte. Clubkollegin Anna Rigling aus Hedingen ruderte derweil in der Kategorie U17 auf Rang 17.


Sport

Dienstag, 29. Januar 2013

13

kommentar

Für einmal waren Mütter die Stars Ein «Schmirinski» Stelldichein der Säuliämtler Sportprominenz an den 6. SportsAwards in Affoltern

kam zurück – und wie! von werner schneiter

I

Christian Gut (l.) und Walo Rüegg flankieren die Mutter von SportsAward-Sieger Raffael Huber, die den Preis für ihren abwesenden Sohn entgegennahm.

Andreas Tandler von der Hauptsponsorin ZKB übergibt den SportsAward der Mutter von Siegerin Petra Klingler, die wegen eines Weltcups abwesend war.

Was die Oscar-Verleihung für die Filmprominenz Hollywoods, sind die Säuliämtler SportsAwards für die Sportler aus der Region. Schweiztypisch bestimmte hauptsächlich das Stimmvolk den Wahlausgang – zugunsten von Petra Klingler und Raffael Huber, deren Mütter die Preise am Freitagabend im Kasino Affoltern entgegennahmen. ................................................... von martin platter Einen roten Teppich gab es zwar nicht. Dennoch bot auch die diesjährige Nacht des Sports am Freitag im Kasino Affoltern Glamourpotenzial. Das Säuliamt verfügt über einen beträchtlichen Fundus an international erfolgreichen Sportlern sowie über Clubs und Vereine, die auf nationaler Ebene in vordersten Positionen mitzuwirken vermögen. Um überhaupt für die SportsAwards nominiert zu werden, müssen Sportlerinnen und Sportler bereits auf regionaler Ebene über einen beachtlichen Leistungsausweis verfügen. Wie in einem richtigen Wettkampf gehört zudem ein Quäntchen Glück dazu, um es ganz an die Spitze zu schaffen.

SportsAward-Nachwuchssiegerin Stefanie Liebhart mit Sponsoren Thomas Gubler (l.) und Roland Beer (Garage Hächler).

Thomas Näf (die Mobiliar, r.) übergibt den SportsAward Nachwuchssieger Sergio Grond. Links Moderator Rindlisbacher.

Petra Klingler überragend Petra Klingler hat ein besonderes Faible dafür. Genau so behände, wie die U22-Weltmeisterin im Eisklettern Boulder-, Fels- und Eiswände hinaufstürmt – und dabei vor allem beim Speedklettern zuweilen an Spiderman erinnert – erobert sie auch die Publikumsgunst im Sturm. Die 20-jährige Bonstetterin, die bereits 2007, 2009, 2010 und 2011 Säuliämtler Nachwuchssportlerin geworden war, schwang auch in der Elitekategorie sofort wieder obenaus. Den weiteren Nominierten, Nicole Eisler (Racketlon) und Emma Pooley (Radsport) blieben die Ehrenplätze. Spannender war die Ausmarchung bei den Herren, wo der Ultrasportler und SportsAward-Sieger der beiden Vorjahre, Adrian Brennwald, neben OL-Langdistanz-Studentenweltmeister Raffael Huber und Kunstturnen-Nationalkadermitglied Michael Meier zur Auswahl stand. Diesmal schaffte es Huber, am meisten Stimmen auf sich zu vereinen. 60 Prozent zählten die Voten aus der Bevölkerung. 15 Prozent trug die fünfköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von «Anzeiger»-Chefredaktor Werner Schneiter bei. Weitere 25 Prozent Anteil am Wahlresultat hatten die Stimmenden im Kasinosaal anlässlich der Sportgala zur Preisverleihung. Klingler und Huber waren jedoch

Grosses Finale mit allen Nominierten auf der Bühne des Kasinosaals am Freitagabend in Affoltern. (Bilder Martin Platter) nicht persönlich anwesend. Während Klingler am Weltcup der Eiskletterer in Bozen teilnahm, weilte Huber in Neuseeland. Stattdessen wurden die Mütter auf die Bühne gebeten, die oft wesentliche Wegbereiter der Erfolge ihrer Kinder sind.

Schwungvoller Galaabend Moderationsprofi und Komiker René Rindlisbacher, der erstmals durch den Galaabend führte, schaffte es mit viel Witz und frechen Sprüchen, den ansonsten eher lauen Sportler- und Sponsorenpräsentationen Leben einzuhauchen. Noch nie zuvor wurde an den Sports Awards so viel gelacht. Besonderere Leckerbissen waren die Interviews und Preisverleihungen in den Nachwuchs- und Teamkategorien. «Bleibt ihr doch noch ein wenig auf der Bühne. Die Jungs des FCWB

können im Publikum kurz von ihren Plätzen aufstehen», frotzelte Rindlisbacher beispielsweise bei der Präsentation des erneuten Siegerteams, des Reitvereins Birkenhof Albis, der sich mehrheitlich aus jungen, hübschen Frauen und zwei Burschen zusammensetzt, die prompt ins Visier des Moderators gerieten.

Wieder der Reitverein Birkenhof Als die 1. Mannschaft des FCWB dann doch noch auf die Bühne gebeten wurde, ging Rindlisbacher auf Tuchfühlung. Spontan küsste er die Glatze von Nico Buchmann für das Tor, das der WB-Captain im Cupspiel gegen die Young Boys geschossen hatte. «Auf dem Spielfeld eine grosse Klappe, auf der Bühne ganz kleinlaut», «zeukelte» Rindlisbacher die Junioren des FC Affoltern und imitierte zur Gaudi des Pu-

blikums typische Fussballergesten. «Du bisch e Maschine», sagte er anerkennend zu Nachwuchssportler Sergio Grond, nachdem er das beachtliche Palmarès des Hedingers vorgelesen hatte. Der 19-Jährige Zehnkämpfer der LV Albis setzte sich gegen NachwuchsSpitzenfussballer Diego Zoller und Schweizer Supermotomeister Mike Zürcher durch. Bei den Nachwuchssportlerinnen erhielt Stefani Liebhart am meisten Zuspruch. Die U20-Fussballnationalspielerin setzte sich gegen Marija Shpakova (Squash) und Ursina Stamm (Tischtennis) durch. «Das Fussballtalent hast du aber nicht von deinem Vater geerbt!?» Feuerte Rindlisbacher die nächste Stichelei an die Adresse des früheren FC-Affoltern-Präsidenten Franz Liebhart ab und löste damit die nächste Lachsalve aus. Es sollte nicht die letzte sein.

m alten Kasinosaal in Affoltern begann beim Turnerchränzli vor vielen Jahren seine Karriere als Komiker und Kabarettist, zusammen mit Stephan Schmidlin als «Schmirinskis». Und nun kam er zurück in den neuen Kasinosaal, sozusagen an die Wiege seines Künstlerlebens: René Rindlisbacher moderierte am Freitagabend die Säuliämtler SportsAwards. Die verdienten Sportlerinnen und Sportler bildeten zwar die Stars des Abends, unweigerlich rückte aber auch der Moderator in den Mittelpunkt. Mit der Routine aus Hunderten von Auftritten auf der Bühne und im Fernsehen ausgestattet, führte Rindlisbacher in lockerer Manier durchs Programm, setzte zum richtigen Zeitpunkt Pointen und brachte damit die teils schüchtern-zurückhaltend wirkenden Kandidatinnen und Kandidaten wieder ins Spiel – ohne sie mit seinen träfen Sprüchen blosszustellen, im Wissen auch um deren Unerfahrenheit bei Interviews, weil sie ihre tollen Leistungen in der Regel abseits von internationalem Scheinwerferlicht erbringen. Mit seiner kumpelhaften Art vermochte er die Anspannung der Award-Anwärterinnen und -anwärter sichtlich zu lockern – und zeigte auch spontan, wo seine Wurzeln liegen: in Affoltern. «He, Elsbeth, was machsch mit dem Brot?», rief er von der Bühne der verblüfften Vertreterin des Frauenturnvereins zu, der den Gästen das Essen servierte. Viele kennt der bald 50-Jährige natürlich im Bezirkshauptort, auch aus seinen Zeiten im Turnverein. 2011 ging René Rindlisbacher mit Sven Furrer im Duo Edelmais mit dem Zirkus Knie auf Tournee. Ein Stück weit Zirkus hat er auch in Affoltern geboten und die Award-Verleihung mit seinem Auftritt wohltuend aufgelockert. Kaum einmal hat das Publikum so herzhaft lachen können wie am letzten Freitag. Zu hoffen bleibt, dass er das nächste Mal wieder dabei ist. Letztlich ist es aber wichtig, dass die Athletinnen und Athleten aus der Region einmal im Jahr einen grossen Auftritt erhalten. Wer deren Leistungen als Kriterien herbeizieht, kommt unweigerlich zum Schluss: Den haben sie sich redlich verdient. Nicht nur die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Kategorien.

René Rindlisbacher herzt FCWBCaptain Nico Buchmann für sein Tor im Cupspiel gegen YB.


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008_2013  
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