CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 6 I 176. Jahrgang I Freitag, 21. Januar 2022
Rekordsumme
Hagel und Hochwasser haben 2021 im Knonauer Amt Gebäudeschäden verursacht. > Seite 3
Kaum Ausfälle
In Ämtler Schulen findet der Unterricht trotz Pandemie regulär statt. > Seite 5
«Urzeit-Aliens»
Serie «Streifzüge»: Flusskrebse leben so heimlich, dass man ihnen kaum begegnet. > Seite 10
Zeitgemässes Märchen
«Verflixt und zugenäht»: Affoltemer Robert Müller hat sein zweites Buch herausgegeben. > Seite 11
Wo Natur und Kultur Spuren hinterlassen haben Inventar der einzigartigen und prägenden Landschaften im Kanton überarbeitet Das Knonauer Amt punktet mit seiner landschaftlichen Vielfalt. Einige besonders charakteristische, einzigartige und prägende Landschaften sind im kantonalen Schutzinventar erfasst. Dieses wurde nun nach 40 Jahren überarbeitet. von Thomas sTöckli Im Knonauer Amt hat insbesondere der Reussgletscher topografisch Spuren hinterlassen, die noch heute prägnant sind. Von der würmzeitlichen Endmoränenlandschaft Feldenmas/Schladhau im Unteramt bis zu den «Drumlins» – langgestreckte gerundete Schotterhügel – in Knonau, Mettmenstetten und Kappel. Selbst die Mulde des Türlersees geht auf den Gletscher zurück. Dass der See sich aufstauen konnte, ist Folge eines nacheiszeitlichen Bergsturzes. Nach der Eiszeit schuf die Reuss in Ottenbach, Obfelden und Maschwanden eine vielfältige Flusslandschaft mit einem Mosaik aus Auen- und Hangwäldern, Moorbiotopen und Altwassern, deren einstiger Verlauf teilweise noch erkennbar ist. Die Maschwander Allmend ist Teil einer Riedlandschaft sowie einer Moorlandschaft von nationaler Bedeutung, die in ihrer Ausdehnung schweizweit einzigartig ist.
Charakteristik erhalten Solche vielfältigen Landschaften sind Lebens-, Kultur- sowie Wirtschaftsraum und tragen zur Identität eines Ortes oder einer Region bei. Damit auch kommende Generationen qualitativ hochwertige Landschaften erleben können, sollen herausragende und prägende Räume in ihren Charakteristika erhalten bleiben. Das bisher geltende kantonale Inventar der Landschaftsschutzobjekte wurde 1980 festgesetzt. Die starke Bau-
Teil des kantonalen Landschaftsschutz-Inventars: Die Hochstamm-Obstbaumlandschaft Kappel. (Bild zvg.) tätigkeit der letzten 40 Jahre bewirkte, dass einige der bedeutenden Landschaftselemente und -formen sehr stark beeinträchtigt oder gar zerstört wurden. Deshalb fand eine grundlegende Überarbeitung und Neufestsetzung statt. «Es ist eine Bestandesaufnahme von potenziell schützenswerten Landschaften», teilt die Baudirektion mit. «Die Bezeichnung der potenziellen Schutzobjekte stellt sicher, dass bei späteren Entwicklungen, bei welchen diese Objekte tangiert werden, die verschiedenen öffentlichen und privaten Interessen frühzeitig aufeinander abgestimmt werden können.»
Aktuellem Landschaftsverständnis gerecht werden Das überarbeitete Inventar teilt die charakteristischen und prägenden Landschaftstypen – in Anlehnung an die Typisierung der Landschaften des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) – neu den beiden Kategorien «Naturlandschaften» und «Kulturlandschaften» zu. Als Bei-
spiel für letzteres sei das grösstenteils bewaldete Gebiet Allmend nordöstlich von Affoltern erwähnt. Hier haben sich verschiedene Relikte historischer Bewirtschaftung erhalten, darunter Hohlwege, Terrassierungen und Weidemauern, die für die Region charakteristisch sind. Ab der Jungsteinzeit (55002200 v. Chr.) liegen für das Knonauer Amt erste Hinweise auf eine permanente Besiedlung vor. Mit dieser Einteilung komme das Inventar dem aktuellen Landschaftsverständnis nach, dem sich die Schweiz unter anderem mit der Ratifizierung des europäischen Landschaftsübereinkommens angenommen habe, heisst es bei der Baudirektion. «Es fokussiert sich – im Unterschied zum bisher gültigen Inventar 80 – nicht nur vorwiegend auf geomorphologisch und geologisch geprägte Landschaften, sondern auf verschiedenste Landschaftstypen im Bereich von Natur- und Kulturlandschaften wie Gewässer- und Waldlandschaften, geologische Zeitzeugen, Agrar- und Kulturerbelandschaften, Hecken-, Reb-
oder Hochstammobstlandschaften.» Indem ganze zusammenhängende Landschaftsräume anstelle einzelner Objekte inventarisiert wurden, ist für besonders charakteristische Merkmale auch der Umgebungsschutz gewährleistet.
Transparenz und Planungssicherheit Das neue Inventar führt im Bezirk Affoltern 19 Objekte. Mit der Aufnahme wird dokumentiert, dass eine Schutzvermutung besteht. Sollte es zu einem konkreten Eingriff in eine potenziell schützenswerte Landschaft kommen, wird in einem weiteren Schritt der Schutz abgeklärt. «Ein definitiver Schutzentscheid wird erst getroffen, wenn aufgrund eines konkreten Bauprojekts oder anderer Umstände der mögliche Schutzzweck eines Objekts, wie er im Inventar festgelegt ist, beeinträchtigt werden könnte», heisst es beim Tiefbauamt. Zusammen mit anderen gesetzlichen Rahmenbedingungen sind die Inventare somit wichtige Arbeitsgrundlagen in Planungs- und Bauprojekten.
Indoor-Marihuana Stephan Schmidlin aus dem Unteramt und die Elemente
Erfolgreiche Ära geht zu Ende
Ein 48-jähriger Schweizer kassiert vom Bezirksgericht Affoltern 18 Monate auf Bewährung.
20 Objekte des Sculpteurs aus Affoltern sind im Riverside-Park in Glattfelden zu bestaunen.
Der FC Wettswil-Bonstetten und sein Trainer Jérôme Oswald trennen sich per Ende Sommer.
Knapp 130 kg Marihuana hätten sie liefern sollen, die 5197 Hanfpflanzen, die ein 48-jähriger Schweizer im Keller einer Liegenschaft im Unteramt kultiviert hat. Zur Ernte, die einen Erlös von knapp 650 000 Franken ergeben hätte, kam es nach der polizeilichen Intervention allerdings nicht mehr. Weil der Mann das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass akzeptierte, wurde er am Mittwoch im abgekürzten Verfahren verurteilt – zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten. (red.)
Er hat als Kunstturner, als Comedian «Schmirinski» Karriere gemacht und sich vor Jahren auch in der Kunstszene etabliert: Stephan Schmidlins Objekte sind überdimensioniert und aus Mammutholz. Ein gewichtiger Teil seiner Werke ist im Skulpturenpark Riverside in Glattfelden zu sehen. Die Ausstellung besteht aus 20 Objekten und trägt den Titel «Die 4 Elemente». Sie wurde von Riverside-Besitzer Hans Ulrich Lehmann erworben. Nun steht dort am 2. Februar ein Event an. (-ter.)
Mitte 2017 übernahm Jérôme Oswald beim Ämtler Erstligisten das Traineramt. Sein Team steigerte sich stetig. 2019 resultierte der vierte Rang und beim Abbruch der Saison 2020 war WB Zweiter. Höhepunkt bildete der letztjährige Gruppensieg – der Aufstieg wurde hauchdünn verpasst. Aktuell liegt WB in Lauerstellung auf Rang fünf, am 5. März erfolgt der Wiederanpfiff. Nun einigten sich die WB-Verantwortlichen und Oswald, nach Ende dieser Saison getrennte Wege zu gehen. (kakö)
> Bericht auf Seite 3
> Bericht auf Seite 5
Gross, gesellschaftskritisch, aber auch humorvoll: Stephan Schmidlin mit einem Objekt in seiner Werkhalle in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)
> Bericht auf Seite 21
Wohnen statt arbeiten Im Zentrum Oberdorf in Affoltern werden Büros zu Mietwohnungen umgebaut. > Seite 13
Verkehrswege von Schnee und Eis befreien Die Regiebetriebe in den Gemeinden des Knonauer Amtes werden beim Strassenunterhalt unterschiedlich gefordert. Während in den höheren Lagen noch immer Frau Holle regiert, sind die Wiesen in den tieferliegenden Dörfern an der Reuss längst wieder grün. Stallikon mit Buchenegg-, Grat- und Baldernstrasse weist eigentliche kurvige Bergstrassen auf, welche allein aus Sicherheitsgründen einen grösseren Unterhalt verlangen, anders als die Verkehrswege in tieferen Lagen. Mit über 880 Metern über Meer geniesst Aeugst fast den Status eines Winterkurortes. Auch hier muss ein erheblicher Aufwand für eine sichere Benützung der Strassen getrieben werden. Von den zeitintensiven winterlichen Unterhaltsarbeiten profitiert natürlich auch der öffentliche Verkehr. So schätzen die Chauffeusen und Chauffeure der Postautos die schnee- und eisfreien Strassen sehr. Mit der Schneeräumung der über 160 Kilometer Staatsstrassen, trägt auch das kantonale Tiefbauamt (TBA), entscheidend zum pünktlichen Fahrplan bei. Für die rund 20 Mitarbeiter des Unterhaltsbezirks 4 bedeutet der Winterdienst nicht nur Pikett, sondern vielfach auch Nachtarbeit. Der Regiebetrieb der Stadt Affoltern wiederum wird bei Schneefall oder Eisbildung vor allem auch mit der Räumung der Gehwege gefordert. Eine grosse Bedeutung erhält der Einsatz von Streusalz. Es wird streng darauf geachtet, dass so wenig wie möglich beziehungsweise nur so viel Salz wie nötig gestreut wird. Diesen Winter verbrauchte das TBA im Säuliamt bisher 630 Tonnen, 470 Tonnen weniger als in der gleichen Zeit im Vorjahr. (mm)
> Bericht auf Seite 9 ANZEIGEN
50003 9 771661 391004
Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Oskar Meier, geb. 13. Januar 1947, Bürgerort: Obfelden ZH, gest. 15. Oktober 2021, wohnhaft gewesen 8912 Obfelden ZH, mit Aufenthalt im Senevita Obstgarten, Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Datum der Konkurseröffnung: 23. Dezember 2021
Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch
Teil-Erneuerungswahl für ein Mitglied der Primarschulpflege Rifferswil für die Amtsdauer 2022–2026 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 15. Dezember 2021 ist für die TeilErneuerungswahl der Primarschulpflege Rifferswil für die Amtsdauer 2022 bis 2026 innert der festgesetzten Frist folgende Meldung zur Aufführung auf dem Beiblatt eingereicht worden: Erneuerungswahl 1 Mitglied der Primarschulpflege: Name, Vorname, Geschlecht
Geb. Jahr
Beruf
Adresse
Heimatort
bisher/ neu
Meier, Petra (w)
1980
Assistentin Verwaltungsrat
Albisstrasse 3a
Buchs (SG), Basel (BS)
neu
Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Rifferswil hat, auch wenn sie nicht auf dem Beiblatt aufgeführt ist. Rifferswil, 21.1.2022 Gemeinderat Rifferswil
Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 22. Februar 2022. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 21. Januar 2022. Affoltern am Albis, 21. Januar 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Nutzungsplanung: Quartierplan «Industrie Moosbach» Rechtskraft der Verfahrenseinleitung Betrifft 8910 Affoltern am Albis
Auflage des Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Erwin Oskar Haupt, geb. 2. Dezember 1939, von Boppelsen ZH und Zürich ZH, gest. zwischen 11. Dezember 2020 und 12. Dezember 2020, wohnhaft gewesen Grossmatt 1, 8910 Affoltern am Albis, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 21. Januar 2022 verwiesen. Affoltern am Albis, 21. Januar 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass des Frank Kalotschke, geb. 20. November 1964, Staatsangehörigkeit: Deutschland, wohnhaft gewesen in Knonau ZH, gestorben am 1. Februar 2019, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 12. Januar 2022 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 17. Januar 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Konkurspublikation/ Schuldenruf Schuldnerin: Nachlass von Maria Giuseppina Bolliger-Canuso, geb. 21. Oktober 1962, von Schmiedrued AG, gest. 6. Oktober 2021, wohnhaft gewesen in Hausen a. A. ZH Datum der Konkurseröffnung: 17. Dezember 2021
Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 21.02.2022 Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 21. Januar 2022 verwiesen. KONKURSAMT AFFOLTERN vertreten durch: Mobile Equipe+ Postfach, 8036 Zürich
Bekanntmachung des Inkrafttretens Gemäss Rechtskraftsbescheinigung des Baurekursgerichts vom 6. Januar 2022 ist die Verfahrenseinleitung des Quartierplans «Industrie Moosbach» rechtskräftig. Das Quartierplangebiet «Industrie Moosbach» wird gemäss Plan «Beizugsgebiet, Situation 1:1000, vom 4. Juni 2021» abgegrenzt. Rechtliche Hinweise Gestützt auf § 150 Planungs- und Baugesetz (PBG) dürfen an den Grundstücken des Beizugsgebietes ohne Bewilligung des Stadtrates tatsächliche noch rechtliche Änderungen vorgenommen werden. Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis
Strassenbau: Sanierung Untere Kirchfeldstrasse Betrifft 8910 Affoltern am Albis Öffentliche Planauflage Das genannte Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt. Untere Kirchfeldstrasse (Abschnitt Wolhausenstrasse bis Essbachweg): Belagssanierung, Aufwertung des Strassenraums, Verlängerung des Gehwegs und Erneuerung der Strassenbeleuchtung. Rechtliche Hinweise und Fristen Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von Freitag, 21. Januar 2022 an, bei der Stadtverwaltung Affoltern am Albis, Tiefbau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten und auf der Hompage der Stadt Affoltern am Albis zur Einsichtnahme auf. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis Abteilung Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7 8910 Affoltern am Albis
Strassenbau: Öffentliche Auflage eines Nationalstrassenprojekts (Baulinien) N14/72, N15/02, 04, 06, 08. Festsetzung Baulinien Kanton Zürich (NEB) Im Auftrag von Betrifft 8915 Hausen am Albis
Horgen, 11. Januar 2022 Ich habe gelernt, in jeder Lage mit dem Vorhandenen auszukommen. Ich weiss sowohl im Elend zu leben als auch in Überfluss, mit allem und jedem bin ich vertraut. Ich vermag alles, weil Christus mir die Kraft dazu gibt. Phil 4, 11-13 Vor zweieinhalb Jahren wurdest du plötzlich aus deinem aktiven und abwechslungsreichen Leben gerissen. Du hast dich zäh zurückgekämpft und zum Leben entschieden. Dann, ganz unerwartet, hast du dich in aller Stille zurückgezogen und bist friedlich in eine andere Welt hinübergeglitten. Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von
Ruth Helene Vock-Briner 28. Mai 1941 bis 11. Januar 2022
In liebevoller Erinnerung Ferdi Vock-Briner Ursula Vock und Ueli Fehlmann mit Anna Katharina Karin und Thierry Martinella-Vock mit Loïc, Camille und Laura Mirjam Vock und Stephan Sigrist mit Marta, Marwin, Paula und Aurel Therese und Hansueli Gerber-Briner Peter und Brigitte Briner-Weideli Martin und Cati Briner-Bolla Ruedi und Susi Vock Trauerfeier am Donnerstag, 3. Februar 2022 um 14:00 Uhr in der reformierten Kirche Uetikon am See. Urnenbeisetzung um 13:30 Uhr beim Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof. In der Kirche Covid Zertifikate vorweisen (2G und Maskenpflicht) Wir freuen uns über Spenden für Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz, 3000 Bern 14, PC 30-31935-2, IBAN CH20 0900 0000 3003 1935 2, Vermerk: Ruth Briner Traueradressen: Ferdi Vock, Altersheim Tabea, Schärbächlistrasse 2, 8810 Horgen Ursula Vock, Quartierweg 12, 5103 Möriken
Weitere Bekanntmachung zu Strassenbau Das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat gestützt auf Art. 27 bis 27b des Bundesgesetzes über die Nationalstrassen vom 8. März 1960 (NSG; SR 725.11) sowie auf Art. 12 der Verordnung über die Nationalstrassen vom 7. November 2007 (NSV; SR 725.111) das ordentliche Plangenehmigungsverfahren eingeleitet. Weitere Angaben zur Meldung
Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.
Ernst Willen
6. Juli 1940 bis 11. Januar 2022
Öffentliche Planauflage
ist nach kurzer Krankheit verstorben.
Das Projekt liegt während der Auflagefrist an folgenden Stellen während der Öffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme auf:
Infolge der Corona-Pandemie findet die Trauerfeier im engsten Familienkreis statt.
– Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Amt für Mobilität, Neumühlequai 10, 8090 Zürich, 3. Stock, Eingangsbereich – Gemeinde Bubikon, Tiefbau und Werke, Rutschbergstrasse 18, 8609 Bubikon – Gemeindeverwaltung Dürnten, Tiefbauabteilung, Rütistrasse 1, 8635 Dürnten – Gemeindeverwaltung Hausen a. A., Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen a. A. – Gemeindeverwaltung Hinwil, Abteilung Bau und Planung, Gemeindehausstrasse 2/Villa Meiligut, 8340 Hinwil – Gemeindeverwaltung Horgen, Abteilung Tiefbau, Bahnhofstrasse 10, 8810 Horgen – Gemeindeverwaltung Rüti, Bauamt, Breitenhofstrasse 30, 8630 Rüti ZH – Gemeindeverwaltung Seegräben, Bauamt, Rutschbergstrasse 10, 8607 Aathal-Seegräben – Stadt Uster, Abteilung Bau, Oberlandstrasse 82, 8610 Uster, 4. Stock – Gemeinde Volketswil, Abteilung Tiefbau und Werke, Zentralstrasse 21, 8604 Volketswil – Gemeindeverwaltung WangenBrüttisellen, Abteilung Tiefbau, Unterhalt und Sicherheit, Stationsstrasse 10, 8306 Brüttisellen, Büro 101 – Stadt Wädenswil, Planen und Bauen, Florhofstrasse 3, 8820 Wädenswil – Stadt Wetzikon, Abteilung Tiefbau, Bahnhofstrasse 167, 8620 Wetzikon Die Auflagefrist läuft von 24. Januar 2022 bis 22. Februar 2022. Anhörung betroffener Dritter; Wer nach den Vorschriften des Eidgenössischen Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (SR 172.021) Partei ist, kann gestützt auf Art. 27d ABs. 1 NSG während der Auflagenfrist gegen das Ausführungsprojekt beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Kochergasse 10, 3003 Bern, schriftlich mit Antrag und Begründung Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Gemeinden wahren ihre Interessen mit Einsprache.
Es werden keine Leidzirkulare versendet.
Bis bald Papi, Deine Familie
Affoltern am Albis, im Januar 2022 Wir nehmen Abschied von
Arno Ernst
18. Januar 1973 bis 14. Januar 2022 Mittwoch, 26. Januar 2022, 14.00 Uhr, Beisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis
Herzlichen Dank
für die überwältigende Anteilnahme beim Hinschied unserer lieben Mutter
Olga-Margrit Roth-Frei Wir danken im Speziellen - für die einfühlsamen, sehr passenden Worte am Grab - für die sehr kompetente, den Umständen entsprechend unkomplizierte, gute ärztliche Betreuung im Haus (Hausbesuche) - für die sehr persönliche Betreuung und vielen lieben Handreichungen (inkl. unglaublichen Frisuren) vom Pflege- und Kaffee-Team im Haus zum Seewadel - für die grosszügigen Spenden an das Kinderheim Paradies in Mettmenstetten - für die vielen Zeichen der Verbundenheit mit persönlichen Gesprächen, Telefonaten und in schriftlicher Form mit Karten - an ALLE, die im Leben unserer Mutter einen Teil des Weges mit ihr gegangen sind Wir haben beim Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Affoltern am Albis von unserer Mutter Abschied genommen. Die Trauerfamilien
Bezirk Affoltern
Maskenpflicht an Schulen verlängert Die Maskentragpflicht an den Schulen bleibt vorerst bis zum 27. Februar bestehen. Damit reagiert der Regierungsrat auf die epidemiologische Lage. Die Corona-Variante Omikron hat die Infektionszahlen stark ansteigen lassen. Um nach den Weihnachtsferien den Schulbetrieb möglichst sicher zu starten, hatte der Regierungsrat deshalb im Dezember 2021 beschlossen, die Maskentragpflicht ab dem 3. Januar 2022 auf Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Primarschulklassen auszuweiten – vorerst befristet bis zum 24. Januar. Der Regierungsrat geht davon aus, dass in den nächsten Wochen die Zahl der Neuinfektionen weiter ansteigen wird. Daher hat er die Verordnung für die im Schulfeld geltenden Schutzmassnahmen bis zum 27. Februar verlängert. Welche Massnahmen nach den Sportferien gelten, wird aufgrund der aktuellen Lageentwicklung zur gegebenen Zeit entschieden. Anpassungen seien auch vor dem 27. Februar möglich, wenn die epidemiologische Lage dies erlaube oder erfordere, teilt der Regierungsrat mit. Ziel aller Schutzmassnahmen im Bildungsbereich sei es, einen möglichst uneingeschränkten Schulbetrieb sicherzustellen und die Gesundheit aller Personen an den Schulen zu schützen. (red.)
WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Herzliche Gratulationen zum 80. Geburtstag dürfen wir zwei Menschen in Affoltern zukommen lassen. Heute Freitag, 21. Januar, feiert Maddalena Graziano und am Montag, 24. Januar, Vincenzo Guttaiano. Wir wünschen beiden einen tollen Festtag und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Freitag, 21. Januar 2022
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Die neue Gemeindeordnung ist in Kraft getreten
Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Die neue Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Wettswil wurde an die Mustergemeindeordnung des Kantonalen Gemeindeamtes angelehnt und unter Mitwirkung der Bevölkerung durch den Gemeinderat erarbeitet. Die totalrevidierte Gemeindeordnung wurde an der Urnenabstimmung vom 26. September 2021 vorgelegt. Die Wettswiler Stimmberechtigten haben die Vorlage mit 1569 Ja- zu 106 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Anschliessend wurde die totalrevidierte Gemeindeordnung dem Regierungsrat des Kantons Zürich zur Genehmigung eingereicht. Mit Regierungsratsbeschluss Nr. 1441 vom 8. Dezember 2021 wurde die Gemeindeordnung vorbehaltlos genehmigt. Sie trat somit auf den 1. Januar 2022 in Kraft. Der Gemeinderat bedankt sich bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für die Ausübung der politischen Rechte sowie für die Zustimmung zur totalrevidierten Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Wettswil am 26. September 2021. Die neue Gemeindeordnung ist auf der Website www.wettswil.ch in der systematischen Rechtssammlung aufgeschaltet.
Vereinbarung mit «egovpartner» erneuert Seit 2012 ist Wettswil Mitglied der egovpartner. Hierbei handelt es sich um ein partnerschaftliches Netzwerk der Gemeinden, der Städte sowie des Kantons.
Mit diesem wird die Entwicklung des digitalen Service Public im Kanton Zürich und die Zusammenarbeit von Gemeinden, Städten und Kanton in diesem Bereich gesteuert und koordiniert. Dadurch trägt egovpartner wesentlich zur Digitalisierung und zur digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltungen im Gebiet des Kantons Zürich bei. Die neue Zusammenarbeitsvereinbarung bedeutet mit der Mitfinanzierung der erweiterten Organisation und der Möglichkeit zur Verbindlichkeitserklärung von Digitalisierungs- und E-Government-Projekten auch für die Gemeinden und Städte eine stärkere Verbindlichkeit und ein höheres Finanzengagement. Dies bedingte für die Zusammenarbeitsorganisation eine neue Rechtsgrundlage, welche der Gemeinderat neu unterzeichnet hat.
Beat Trachsler geht in den wohlverdienten Ruhestand Nach knapp 22 Jahren beim Werkhof Wettswil geht Beat Trachsler per 31. Januar 2022 in den wohlverdienten Ruhestand. Beat Trachsler hat die Stelle am 1. Mai 2000, damals als Gemeindearbeiter, angetreten. Seit 1. Juli 2011 hat er den Bereichsleiter Werkbetriebe sowie den Brunnenmeister während deren Abwesenheiten vertreten. Zu seinen Aufgaben gehörten der Unterhalt in den Bereichen Friedhof, Strassen und Plätze, Gewässer, Kanalisation, der Winterdienst, Ausbildung der Lernenden und
vieles mehr. Beat Trachsler hat sich stets für das Erscheinungsbild der Gemeinde Wettswil eingesetzt und das Team des Werkbetriebes während seiner langjährigen Tätigkeit für die Gemeinde tatkräftig unterstützt. Der Gemeinderat und das Personal wünschen Beat Trachsler für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute und beste Gesundheit. Die Vakanz des Bereichsleiter-Stellvertreters wird intern mit Patrick Hofstetter besetzt. Er hat bereits 2013 bis 2016 seine Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ bei der Politischen Gemeinde absolviert, ist nach einem Wechsel zum kantonalen Tiefbauamt seit 1. April 2020 wieder für unsere Gemeinde tätig und hat sich seither auch stets weitergebildet. Er kennt unsere Gemeinde bestens und bringt die nötige Erfahrung mit, um dieser Funktion gerecht zu werden. Der Gemeinderat und das Personal wünschen Patrick Hofstetter viel Freude und Erfolg in seiner neuen Funktion.
Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • zu den Standards für Staatsstrassen der Baudirektion des Kantons Zürich Stellung genommen. Diese richten sich primär an das kantonale Tiefbauamt und legen einheitliche Grundsätze für den Bau, die Gestaltung und die Materialisierung von Staatsstrassen fest; • das Budget 2022 und den Finanz- und Aufgabenplan der Interkommunalen Anstalt Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde (Kesb) Bezirk Affoltern zur Kenntnis genommen. Auf die Gemeinde Wettswil entfällt im Jahr 2022 voraussichtlich ein Kostenanteil in der Höhe von 261 600 Franken; • dem Ernennungsreglement des Verwaltungsrates der Interkommunalen Anstalt Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Affoltern zugestimmt; • unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung André Matthias Podleisek (geb. 1977), deutscher Staatsangehöriger, sowie seine Tochter Lily Anna (geb. 2014), deutsche Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen; • Bianca und Ruedi Winzeler, Im Schürli 10, Kat.-Nr. 2427, die Baubewilligung für die Umgebungsgestaltung mit Schwimmbecken und die Sanierung und Fassaden-/Dachdämmung beim Einfamilienhaus, Vers-Nr. 900, sowie Rico Gockenbach, Ettenbergstrasse 73, Kat.Nr. 3900, die Baubewilligung für den Um- und Ausbau des bestehenden Wohnhauses mit Scheune und Anschluss an die Kanalisation beim Einfamilienhaus, Vers-Nr. 11, sowie Regina Buff, Stationsstrasse 12, Kat.Nr. 1871, 122 und 123, die Baubewilligung für die Unterteilung des Einfamilienhauses in zwei Wohneinheiten erteilt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin
Vor der Marihuana-Ernte verhaftet
Turbulentes Schadensjahr
Weil er im Unteramt in einer Indooranlage fast 5200 Drogenhanfpflanzen aufzog, kassierte ein 48-jähriger Schweizer vom Bezirksgericht Affoltern eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten.
Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) hat für 2021 ihre provisorische Schadensbilanz gezogen. Das Knonauer Amt sticht mit Elementarschäden von 41,4 Mio Franken heraus.
In einer Indooranlage fast 5200 Drogenpflanzen aufgezogen
Der Mann, Geschäftsführer und nicht im Säuliamt wohnhaft, akzeptierte das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass. Deshalb kam am Mittwoch vor Bezirksgericht das abgekürzte Verfahren zur Anwendung. Er mietete im August 2020 in einer Unterämtler Gemeinde ein Lager im Untergeschoss einer Liegenschaft. Dort baute er kurz nach Mietantritt für rund 8000 Franken eine Hanf-Indooranlage.
Mehr Einsätze für Schutz & Rettung
Laut Anklageschrift zog er dort bis zu seiner Verhaftung Mitte November 2020 «wissentlich und willentlich» 5197 Drogenhanfpflanzen auf. Das hätte bis zur Ernte eine Menge von knapp 130 kg Marihuana ergeben. Zu dieser Ernte, die einen Erlös von knapp 650 000 Franken ergeben hätte, kam es nach der polizeilichen Intervention nicht mehr. Ausserdem beschaffte sich der Beschuldigte vor seiner Verhaftung 5,05 Gramm Haschisch und brutto 9,5 Gramm Marihuana für den Eigenkonsum.
Hohe Räumungskosten Das Gericht folgte dem Vorschlag der Anklagebehörde vollumfänglich und verurteilte den nicht vorbestraften
Hanfpflanzer wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 18 Monaten Gefängnis auf Bewährung – dies bei der minimalen Probezeit von zwei Jahren. Zudem muss er eine Busse von 2000 Franken zahlen und die Verfahrens- und Räumungskosten von fast 23 000 Franken übernehmen, abzüglich 2600 Franken beschlagnahmte Barschaft. Allein die Räumungskosten belaufen sich auf 23 674 Franken. Die Anwaltskosten von 4234 Franken werden hingegen auf die Staatskasse genommen. «Wir haben keine Zweifel, dass Sie sich künftig wohlverhalten werden», sagte Gerichtspräsident Peter Frey bei der kurzen Urteilsbegründung. Unter dem Hinweis auf den Strafrahmen von 3 Tagen bis 3 Jahre hält er die 18 Monate «bedingt» für angemessen. (-ter.)
Mehrere Velos gestohlen
Die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) hatten 2021 mehr denn je zu tun – auch wegen der neuen Wache in Affoltern.
Weitere Einbrüche, Einbruchsversuche, ein Reitunfall und Lärm haben die Kantons- und die Stadtpolizei Affoltern ebenfalls beschäftigt.
Die Mitarbeitenden des Rettungs- und Verlegungsdiensts von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) rückten 2021 insgesamt 39 084 Mal aus und verzeichneten somit einen absoluten Höchstwert. Im Vergleich zum Vorjahr (35 266) entspricht dies einem Anstieg des Einsatzvolumens von fast 11 Prozent. Hierzu beigetragen habe unter anderem die Inbetriebnahme der neuen Wache in Affoltern ab Mai 2021, teilt SRZ mit. Neben den rettungsdienstlichen Einsätzen stieg auch die Zahl der Verlegungstransporte stark an, von 3741 auf 4514 (+ 21 %). Die Rettungskräfte transportierten insgesamt 1667 mögliche oder bestätigte Covid-19-Patientinnen und -Patienten – etwas mehr als 4 Prozent der Gesamteinsatzzahl. Für solche Transporte müssen aufwendige Schutzmassnahmen getroffen und oftmals weiter entfernte Spitäler angefahren werden, was die Mitarbeitenden und Rettungsfahrzeuge über längere Zeit bindet. (red.)
Wie am 18. Januar festgestellt, haben Einbrecher aus dem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in Ebertswil mehrere Velos von drei Besitzern gestohlen. Über deren Wert konnte die Polizei keine Angaben machen; der Sachschaden ist gering. Vom 12. auf den 13. Januar haben offenbar hungrige Einbrecher aus dem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Mettmenstetten diverse Esswaren gestohlen. Die Kapo in Affoltern beziffert deren Wert auf rund 350 Franken. Der durch das Aufbrechen einer Türe entstandene Sachschaden ist gering. 2000 Franken entstand hingegen bei einem Einbruchsversuch zwischen 9. und 12. Januar ins Kellerabteil eines Einfamilienhauses in Mettmenstetten. Die Täterschaft beschädigte dabei Eingangs- und Verbindungstüren, liess aber nichts mitlaufen. Beim Einbruchsversuch blieb es auch in Obfelden. Dort scheiterten
Unbekannte zwischen 14. und 16. Januar beim Versuch, ins Kellerabteil eines Einfamilienhauses einzudringen. Am Fenster entstand ein Schaden von etwa 200 Franken. Durch Herunterdrücken einer Seitenscheibe wurde in Affoltern versucht, ein Auto zu knacken. Möglicherweise aus Wut am Misslingen zerstach der Übeltäter noch einen Pneu, wie am 18. Januar festgestellt wurde. Weil das Pferd bei einem Ausritt am 15. Januar in Obfelden auf einer Eisplatte ausrutsche, fiel die Reiterin aus dem Sattel. Sie musste mit der Sanität ins Triemlispital verbracht werden. Arbeit gabs für Kantons- und Stadtpolizei Affoltern auch wegen Lärmbelästigungen. So rückte eine Patrouille am 14. Januar zum Bahnhof BonstettenWettswil aus, wo Jugendliche im Alter von 14 und 13 Jahren um 21.30 Uhr an einem Selecta-Automaten rüttelten und Lärm verursachten. Die Polizei forderte die Eltern auf, ihre Sprösslinge abzuholen. Partylärm zu nächtlicher Stunde am 15. und 16. Januar veranlasste in Affoltern und Obfelden Nachbarn, die Polizei zu rufen. Diese liess es bei Ermahnungen bewenden. (-ter.)
Insgesamt bearbeitete die GVZ mit 22 191 mehr als das Dreifache an Schadensfällen als noch im Vorjahr (7179), davon 1249 Feuer- und 20 942 Elementarschäden. Dabei wurden 191,3 Mio. (Vorjahr: 57,7 Mio.) Franken Gebäudeschäden verzeichnet. Nach einem vergleichsweise moderaten Schadensjahr 2020 und einem ruhigen ersten Quartal 2021 sind die Elementarschadenszahlen wegen der aussergewöhnlichen Wetterlage im Juni und Juli 2021 rapide angestiegen und haben sogar das «LotharSchadensjahr» 1999 markant übertroffen. Vor allem Hagel, aber auch Starkregen und Sturmwind sind verantwortlich für die beträchtlichen Gebäudeschäden und die höchste je erreichte Schadenssumme. Allein im Knonauer Amt resultierte bei 3996 Elementarschäden eine Schadenssumme von 41,4 Mio. Franken. Sowohl die Anzahl als auch die Summe sind höher als in allen anderen Bezirken. Dazu kommen Feuerschäden von 4,5 Mio. Franken, fast die Hälfte davon beim Brand eines Wohnhauses mit Werkstatt in Obfelden. Im ganzen Kanton beträgt die Summe der geschätzten Feuerschäden 57,3 Mio. (Vorjahr: 40,3 Mio.) Franken. Die definitiven Zahlen werden Anfang Mai publiziert. (tst.) ANZEIGE
TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG
Marie Odermatt-Dubs 16. 8. 1929 – 15. 1. 2022
Heute durfte unsere Mutter friedlich für immer einschlafen. Ihren Humor und ihre Schlagfertigkeit werden wir vermissen.
Erneuerungswahlen der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 bis 2026 – Definitive Wahlvorschläge – Wahlanordnung und Stille Wahl
Annemarie und Lido Galli-Odermatt mit Familie Viktor Odermatt und Susanne Bolinger Thomas Odermatt mit Familie Barbara und Beat Zürrer-Odermatt mit Familie Karl Odermatt und Sandy Bircher Verwandte und Freunde
Nach Ablauf der zweiten Frist liegen folgende definitiven Wahlvorschläge für die am Sonntag, 27. März 2022 (1. Wahlgang) stattfindenden Erneuerungswahlen der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 bis 2026 vor: 5 Mitglieder und Präsidium des Gemeinderates
Name, Vorname
Jahrgang
Beruf
Adresse in Stallikon
bisher/neu
Partei
Battiston Valérie
1970
Arztsekretärin/MPA
Hüttenrain 46
bisher
parteilos
Bernhard Reto
1966
Unternehmer
Loomattstrasse 18a
neu
parteilos
Ciganovic Nino
1973
Kaufmann
Im Junker 12
neu
FDP
Paluch Robert
1967
Angestellter
Püntenstrasse 19
neu
parteilos
Es werden keine Leidzirkulare versandt.
Rohr Monika
1952
Kauffrau
Büelstrasse 64a
bisher
parteilos
Zbinden Andreas
1988
Treuhänder
Rainstrasse 108
neu
SVP
Wir danken ganz herzlich: Dr. Baumann Walter, Hausarzt Spitex Knonaueramt / Obfelden
Zumsteg Mia
1976
Kauffrau
Hinterbuchenegg 10b
neu
Grüne
Wir verabschieden uns im engsten Familienkreis. Es findet keine Abdankung statt.
Die Schulpräsidentin ist das 6. Mitglied des Gemeinderates und wird im Rahmen der Wahl der Mitglieder der Schulpflege gewählt. Als Gemeindepräsidentin Name, Vorname
Jahrgang
Beruf
Adresse in Stallikon
bisher/neu
Partei
Battiston Valérie
1970
Arztsekretärin/MPA
Hüttenrain 46
neu
parteilos
Deine Fröhlichkeit und Neugier war ansteckend. Du bist für alle da gewesen. Mit offenem Herzen. Voller Tatendrang. Hast deine Ideen unermüdlich umgesetzt.
Wahlanordnung: Die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss Art. 7 Gemeindeordnung vom 13. Juni 2013 (GO) sowie § 54 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am Sonntag, 27. März 2022 (1. Wahlgang) durchgeführt. In Anwendung von Art. 7 GO und § 54 GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet und den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt. Gemäss § 31 Abs. 2 Verordnung über die politischen Rechte (VPR, LS 161.1) werden auf dem Beiblatt die nach Ablauf der zweiten Frist definitiv Vorgeschlagenen aufgeführt.
Ruth Baltisberger-Wenger
5 Mitglieder und Präsidium der Schulpflege
12. Oktober 1931 – 13. Januar 2022
Name, Vorname «Rufname»
Jahrgang
Beruf
Appenzeller John
1970
Transportunternehmer Püntenstrasse 7b
Adresse in Stallikon
bisher/neu
Partei
neu
parteilos
Kaister Mattias
1988
Zahntechniker
Massholderenstrasse 16 bisher
parteilos
Paluch Maria «Jimena»
1977
Kaufm. Angestellte
Püntenstrasse 8
bisher
parteilos
Spiess Ingrid
1956
Heimleiterin
Püntenstrasse 7a
bisher
parteilos
Name, Vorname
Jahrgang
Beruf
Adresse in Stallikon
bisher/neu
Partei
Spiess Ingrid
1956
Heimleiterin
Püntenstrasse 7a
bisher
parteilos
Wir freuen uns für dich, dass deine Seele nun einen neuen Weg gefunden hat und friedlich weitergezogen ist.
Als Schulpräsidentin
Die Schulpräsidentin ist das 6. Mitglied des Gemeinderates und wird im Rahmen der Wahl der Mitglieder der Schulpflege gewählt.
In Erinnerung:
Claudia Baltisberger und Andrea Testa mit Familie, Verwandten und Freunden
Urnenbeisetzung:
Donnerstag, 3. Februar 2022, 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albisanschliessend in der Friedhofskapelle im engen Familienkreis (30 Personen)
Kontakt:
Claudia Baltisberger, Eggstrasse 10B, 8134 Adliswil, cbaltisberger@hotmail.com
Wir danken ganz herzlich allen Beteiligten für ihre fürsorgliche Pflege und Unterstützung.
Stille Wahl und Wahlanordnung: Damit sind die Voraussetzungen gemäss Art. 7 Gemeindeordnung vom 13. Juni 2021 (GO) sowie § 54 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) für eine stille Wahl der vier definitiv vorgeschlagenen Mitglieder und der Präsidentin erfüllt. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind mit Beschluss vom 18. Januar 2022 durch den Gemeinderat in stiller Wahl als gewählt erklärt. Für das 5. Mitglied wird eine Urnenwahl am Sonntag, 27. März 2022 durchgeführt. In Anwendung von Art. 7 GO und § 54 GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. 4 Mitglieder der Baukommission Name, Vorname
Jahrgang
Beruf
Adresse in Stallikon
bisher/neu
Partei
Feuz Jürg
1979
Brunnenmeister
Obere Aegerten 10
neu
parteilos
Metzger Hans-Rudolf
1946
Architekt
Büelstrasse 42
bisher
parteilos
Osbahr Arthur
1965
Malermeister
Nusshof 3
bisher
SVP
Sidler Robert Jan
1993
Zimmermann
Hofstetterweidweg 33
neu
SVP
Stille Wahl: Damit sind die Voraussetzungen gemäss Art. 7 Gemeindeordnung vom 13. Juni 2021 (GO) sowie § 54 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) für eine stille Wahl erfüllt. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind mit Beschluss vom 18. Januar 2022 durch den Gemeinderat in stiller Wahl als gewählt erklärt. 5 Mitglieder und Präsidium der Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname
Jahrgang
Beruf
Adresse in Stallikon
bisher/neu
Partei
Bartesaghi Teresa
1963
Treuhänderin
Loomattstrasse 32d
bisher
FDP
Ochalek Krystyna
1959
Controllerin
Dorfstrasse 17
neu
FDP
Schrempp Thomas
1952
Rentner
Langfurenstrasse 12
bisher
parteilos
Trachsel Viviane
1972
Dozentin
Massholderenstrasse 20 bisher
parteilos
Als Präsidentin der Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname
Jahrgang
Beruf
Adresse in Stallikon
bisher/neu
Partei
Bartesaghi Teresa
1963
Treuhänderin
Loomattstrasse 32d
bisher
FDP
Stille Wahl und Wahlanordnung: Damit sind die Voraussetzungen gemäss Art. 7 Gemeindeordnung vom 13. Juni 2021 (GO) sowie § 54 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) für eine stille Wahl der vier definitiv vorgeschlagenen Mitglieder und der Präsidentin erfüllt. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind mit Beschluss vom 18. Januar 2022 durch den Gemeinderat in stiller Wahl als gewählt erklärt. Für das 5. Mitglied wird eine Urnenwahl am Sonntag, 27. März 2022 durchgeführt. In Anwendung von Art. 7 GO und § 54 GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung bzw. die Wahlbeschlüsse vom 18. Januar 2022 kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert fünf Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 21. Januar 2022 Gemeinderat Stallikon
Erneuerungswahl der Mitglieder inkl. des Präsidiums der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Knonau für die Amtsdauer 2022 - 2026 (Definitive Wahlvorschläge) Nach Ablauf der zweiten Frist, gestützt auf die Publikation vom 13. Januar 2022, liegen für die Erneuerungswahl der Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchenpflege folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Mitglieder evang.-ref. Kirchenpflege (5 Mitglieder inkl. Präsident/in) Name, Vorname
Geb. Jahr
Beruf
Adresse
bisher
Partei
1.
Dobler Fabienne
1983
Fachexpertin Intensivpflege
Uttenbergstrasse 29b, 8934 Knonau
Ja
–
2.
Gersbach Michaela
1985
Hotelfachassistentin
Weid 1, 8934 Knonau
Ja
–
3.
Hofmann Max-Ulrich
1941
Rektor
Dorfstrasse 1a, 8934 Knonau
Ja
–
4.
von Siebenthal Walter
1951
Kaufmann
Husrainstrasse 4, 8934 Knonau
Ja
–
5.
Präsident/in evang.-ref. Kirchenpflege Knonau
1.
Name, Vorname
Geb. Jahr
Beruf
Adresse
bisher
Partei
Hofmann Max-Ulrich
1941
Rektor
Dorfstrasse 1a, 8934 Knonau
Ja
–
Die Urnenwahl wird am 27. März 2022 durchgeführt. In Anwendung von Art. 6 der Kirchgemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die politischen Rechte wird ein amtlicher Wahlzettel verwendet, welcher die vorgeschlagenen Personen in alphabetischer Reihenfolge enthält. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 8934 Knonau, 21. Januar 2022 Gemeinderat Knonau (im Auftrag der reformierten Kirchenpflege)
Bezirk Affoltern
Freitag, 21. Januar 2022
5
Monumentale Objekte aus Mammutholz Der Affoltemer Bildhauer Stephan Schmidlin mit «Die 4 Elemente» in Glattbrugg Seine überdimensionierten Objekte entstehen aus Mammutholz, und sie werden – durch Sonneneinstrahlung und Wasser – zusehends dunkel: Der Affoltemer Sculpteur Stephan Schmidlin hat mit der Grossausstellung «Die 4 Elemente» im Riverside-Park in Glattfelden etwas Bleibendes geschaffen. Am 2. Februar lädt er dort zum Event. von Werner Schneiter Vom mehrfachen Schweizer Gerätemeister im Kunstturnen über den preisgekrönten Comedian zum erfolgreichen Sculpteur: Stephan Schmidlin hat auf verschiedenen Ebenen Karriere gemacht – als Künstler wird der 59-jährige Affoltemer weiterhin bedeutungsvolle Kapitel schreiben. Nach dem Jahr 2000, als er auf Einladung von Fürst Albert in Monaco seine Monumentalskulptur «Lothar» präsentierte und nach einer Ausstellung 2010 im Güterbahnhof Zürich hat «Schmidi» mit dem Skulpturenpark Riverside in Glattfelden etwas Bleibendes realisiert. Was erst als kleine Verkaufsausstellung gedacht war, geriet zu einer permanenten Grossausstellung mit 20 Werken, die unter dem Titel «Die 4 Elemente» daherkommen und allesamt vom Riverside-Park-Besitzer Hans Ulrich Lehmann erworben worden sind. «Ihn kenne ich schon lange, und schnell hat er mir mitgeteilt, dass er auf seinem Areal wieder etwas Grösseres realisieren will», sagt Stephan Schmidlin. Während zweier Jahre hat er intensiv an diesem Gesamtkonzept gearbeitet. In den fast durchwegs überdimensionierten Objekten ist Gesellschaftskritisches erkennbar, aber auch – manchmal versteckt – Humorvolles. «Da schimmert dann halt meine Karriere als Komiker durch», fügt der ehemalige «Schmirinski» und Bühnenpartner von René Rindlisbacher lachend bei. Das, was er zwischen 2000 und 2020 realisiert hat, hält er in einem Buch fest. Ein wichtiges Kapitel darin: «Die 4 Elemente» im Riverside-Park in Glattfelden. Dort stehen nach der Eröffnung im September 2020 wuchtige Figuren und markante Objekte: Familienmitglieder, die aufs Handy tippen und – im Gegensatz zum Hund – die ausgestellten Objekte gar nicht wahrnehmen. Oder beim Wasser: «Wir baden im Trinkwasser, andere lechzen danach. Wie bringt man
Sculpteur Stephan Schmidlin vor einem Werk an der Zürichstrasse in Affoltern, in unmittelbarer Nähe seiner Werkhalle. (Bild Werner Schneiter) das zusammen?» Da jongliert ein Junge mit dem Trinkwasservorrat unserer Welt. Eine andere Szene sagts mit Humor: Hier steht der beleibte Mann auf dem Wasserschlauch des Feuerwehrmannes. Und es gibt eine Wassersteuerung via Kinderwagen. Das kostspieligste Werk ist dem Element «Feuer» gewidmet: Vier Männer stehen um eine Feuerschale aus Bronze, bei der Affoltemer Künstler Serge Gabathuler die Gassteuerung konstruiert hat. Die 20 Werke im Riverside-Park richten sich nicht nur an Erwachsene. Sie erzählen Geschichten und regen zum Nachdenken an.
Mammutholz wird automatisch dunkel Wie entstehen seine Werke? «Auch während meiner Joggingrunden», sagt
Stephan Schmidlin. Er, der 1987 die Schule für Bildhauerei in Brienz absolvierte, hat Bilder oft und schnell im Kopf. Dann fertigt er erst Skizzen und dann ein Modell an, wie dasjenige für den Eidgenössischen Schwingverband. Es wuchs dann zum grossen Objekt und konnte 2019 am Eidgenössischen in Zug bestaunt werden. Fast ausschliesslich bearbeitet Stephan Schmidlin wetterfestes Mammutholz. Und da sind schon mal Baumstämme mit drei Meter Durchmesser dabei. Oft arbeitet er gleichzeitig an mehreren Objekten und hat wegen deren Grösse und Gewicht – der «FifaBaum» wiegt mehrere Tonnen – oft auch logistische Probleme zu lösen. Für den «Sihlbogen», den er in Zürich-Leimbach im Auftrag einer Baugenossenschaft realisiert hat, beschaffte sich Stephan Schmidlin zwei Bäume aus Köln; das
Gehört zu «Die 4 Elemente» im Riverside-Park in Glattfelden: Ein Junge, der mit dem Trinkwasservorrat unserer Welt jongliert. (Bild zvg.) Werk ist 18 Tonnen schwer. Geduld ist auch deshalb gefragt, weil die Werke während längerer Zeit trocknen müssen. Weil er immer wieder darauf angesprochen wird, ist es Stephan Schmidlin wichtig, darauf hinzuweisen, dass das Holz mit der Zeit dunkel, manchmal gar schwarz wird. «Sonne und Wasser tragen zur Verfärbung bei», erklärt er – vor allem jenen, die vielleicht gar mit rassistischen Gedanken spielen.
Gespannt, wie die Figur in voller Grösse aussieht In der Regel führt Stephan Schmidlin Aufträge aus; er «lebt» von grossen Skulpturen, an die sich viele Künstler erst gar nicht trauen. «Es ist faszinierend und spannend, mit einer Idee zu beginnen und gespannt sein, wie sich
Schulunterricht findet regulär statt
von livia häberling Mit den steigenden Fallzahlen sind zunehmend auch Lehrpersonen von positiven Corona-Testresultaten betroffen. An einer Primarschule in Dübendorf mussten am vergangenen Wochenende gleich sieben Lehrerinnen und Lehrer in Isolation; weil es der Schule nicht möglich war, so kurzfristig Ersatz zu organisieren, fiel am vergangenen Montag und Dienstag der Unterricht aus. Wie präsentiert sich die Situation im Säuliamt? An der Primarschule Affoltern nicht ganz so prekär, sagt Schulpräsidentin Claudia Spörri. «Auch bei uns fallen einzelne Lehrpersonen aus, doch der Unterricht konnte bisher regulär stattfinden.» Die entstehenden Vakanzen habe man gut abdecken kön-
nen, indem Teilzeit-Mitarbeitende kurzfristig eingesprungen seien, sagt sie. «Wir sind bisher mit einem dunkelblauen Auge davongekommen.» Ähnlich tönt es an der Primarschule Knonau. Zwar komme es coronabedingt zu mehr Ausfällen, sagt Co-Schulleiter Timo Gasser, durch Omikron habe sich die Situation seit den Weihnachtsferien aber nicht zusätzlich verschärft. Der Unterricht finde regulär statt. Auch Tamara Fakhreddine, Präsidentin der Sekundarschule Bonstetten, sagt, der Schulbetrieb funktioniere; dies insbesondere dank des grossen Einsatzes des ganzen Teams. Bisher sei es gelungen, die Vakanzen zu decken, Unterrichtsausfälle habe es bisher nicht gegeben. Dabei dürfte es den Schulen entgegenkommen, dass es die Bildungsdirektion vorübergehend auch erlaubt, Aushilfspersonen einzustellen, welche die üblichen Zulassungsbedingungen für den Unterricht nicht erfüllen. Dazu zählen Studierende der Pädagogischen Hochschule (PH), die das Basisstudium abgeschlossen haben oder PH-Studierende, die durch die Prüfungen gefallen sind.
Bis die Testresultate vorliegen, ist die Quarantäne abgelaufen Durch wöchentliche Pool-Tests können die Schulen verhindern, dass ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden, wenn mehrere Personen positiv getestet werden. Die Teilnahme an den wiederkehrenden Tests ist für Schulen im Kanton Zürich freiwillig, für Tamara Fakhreddine sind sie jedoch wichtig, weil sie einen guten Überblick über das Infektionsgeschehen an der Schule gäben. So sei es in den letzten Monaten auch möglich gewesen, den Klassen bei tiefen Fallzahlen wieder mehr Aktivitäten zu ermöglichen. Auch in Affoltern finden wöchentlich Pool-Tests statt. In den Kindergärten, wo die Zahl der Neuansteckungen jüngst höher war als in den Primarklassen, habe man nach den Weihnachtsferien sogar zweimal pro Woche getestet. Allerdings ist für Claudia Spörri zugleich klar: «Mit den Pool-Tests lässt sich die Pandemie momentan nicht mehr eindämmen.» Seit die Dauer der Quarantäne auf fünf Tage verkürzt wurde, sei diese meist schon
«Kunst im Skulpturenpark trifft Käse in der Riveralp», Event mit Führung im Riverside-Park Glattfelden, 2. Februar, anmelden unter www.riverside.ch.
KORREKT
Zwar fallen vermehrt Lehrkräfte aus, doch bisher konnten die Vakanzen besetzt werden Wie wirken sich die hohen Corona-Fallzahlen auf den Unterricht aus? Im Bezirk führen die Personalausfälle zu Mehraufwand, der Unterricht fand bisher jedoch regulär statt.
die Figur schliesslich in voller Grösse präsentiert», sagt der Künstler und räumt ein, deswegen auch schon mal schlecht geschlafen zu haben. Bisher gelang alles, und alles, was er schafft, ist etwas Bleibendes. «Eisskulpturen wären nicht mein Ding», fügt er bei. Seine Kunden und potenzielle Abnehmer – unter ihnen auch einige Prominente – lädt Stephan Schmidlin auch in seine Werkhalle nach Affoltern ein – ohne Beisein der Presse. Dort kann jeweils bei einem Glas Wein in lockerer Runde gefachsimpelt werden. Natürlich ist auch «Netzwerken» angesagt. An guten Beziehungen mangelt es dem schweizweit bekannten Künstler aus Affoltern nicht.
abgelaufen, bis ein definitives positives Testresultat vorliege. Alleine die Auswertung des Pool-Tests dauere manchmal zwei Tage, der folgende Einzeltest nehme noch einmal einige Zeit in Anspruch. Bis dahin nehmen die Kinder und Jugendlichen weiter am Unterricht teil. Um die Klassen von der Quarantäne-Pflicht zu befreien, werde man jedoch weiterhin testen, sagt Claudia Spörri. ANZEIGE
Dorfstrasse: VCS, nicht TCS Im Beitrag «Viele Wünsche und Anregungen zur Dorfstrasse» im «Anzeiger» vom 18. Januar hat sich im Zwischentitel ein Fehler eingeschlichen. Es war der VCS, der im Namen von 41 Anwohnenden Einsprache bei der Baudirektion eingelegt hat. Der Touring Club Schweiz (TCS) ist in diese Angelegenheit nicht involviert. (Red)
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Website
Maschwanden Am Samstag, 15. Januar 2022 ist in Maschwanden verstorben:
Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Affoltern am Albis Bauherrschaft: Ignaz Kohlbecker, Fridbachweg 9, 6300 Zug Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Zwischennutzung durch Aufstellen von zwei mobilen Containern: Verkaufscontainer / Mobiler Imbisswagen, Tiefkühlcontainer / Lager, Obfelderstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4382, Zone: Gewerbezone
Hausen am Albis Bauherrschaft: Baumschulen Reichenbach, Schonau 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Strüby Konzept AG, Steinbislin 2, 6423 Seewen / SZ Schweiz Projekt: Projektänderung zu Neubau Baumschulproduktionshalle: Lage 3.00 Meter nach Westen und neues Ausmass Mistplatz, Schonau 1, 8915 Hausen am Albis
Odermatt-Dubs ‹Marie› Esther geboren am 16. August 1929, von Dallenwil NW, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt.
Obfelden Am 18. Januar 2022 ist in Obfelden gestorben:
Hans Josef Facchini geboren am 30. Juni 1962, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden
Gemeinde Ottenbach Am 15. Januar 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Cigola, Valentino geboren am 13. Dezember 1941, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Beisetzung findet am Freitag, 21. Januar 2022, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach und anschliessend um 14.30 Uhr die Abdankung in der römisch-katholischen Kirche in Affoltern am Albis im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
Erneuerungswahlen der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 – 2026 Publikation vom Freitag, 21. Januar 2022 Aufgrund der Publikation der Wahlanordnung vom 19. November 2021 haben sich für die verschiedenen Behörden folgende Personen fristgerecht gemeldet und sind damit öffentlich zur Wahl vorgeschlagen: Mitglieder Gemeinderat (5 Mitglieder inkl. Präsident/in, exkl. Primarschulpräsident/in) Name, Vorname
Geb.-Jahr
Beruf
Adresse
bisher
Partei
1.
Beltrami Eduardo
1962
Verkäufer
2.
Bickel Christoph
1966
Techn. Kaufmann
Sagistrasse 1, 8934 Knonau
Nein
–
Dorfstrasse 1a, 8934 Knonau
Nein
–
3.
Bickel Claudia
1978
Kaufm. Angestellte
Schlossmattstrasse 20, 8934 Knonau
Ja
–
4.
Bosshart Marcel
1964
Projektleiter
Schlossmattstrasse 25, 8934 Knonau
Ja
–
5.
Breitenmoser Esther
1956
Mediothekarin
Schmiedgasse 5 8934 Knonau
Ja
–
6.
Trinkler Brigitta Ursula
1959
Erwachsenenbildnerin
Grundstrasse 15, 8934 Knonau
Nein
–
7.
Wenger Nathanaël
1971
Augenoptiker
Bahnhofweg 4, 8934 Knonau
Ja
–
Name, Vorname
Geb.-Jahr
Beruf
Adresse
bisher
Partei
1.
Beltrami Eduardo
1962
Verkäufer
Sagistrasse 1, 8934 Knonau
Nein
–
2.
Breitenmoser Esther
1956
Mediothekarin
Schmiedgasse 5, 8934 Knonau
Ja
–
Präsident/in Gemeinderat
Mitglieder Primarschulpflege (5 Mitglieder inkl. Präsident/in)
Die Friedhofvorsteherin
Name, Vorname
Geb.-Jahr
Beruf
Adresse
bisher
Partei
1.
Albrecht Christian
1967
Geschäftsführer
Möslistrasse 17, 8934 Knonau
Nein
–
2.
Hansen Karin
1985
Leiterin Business Transformation
Uttenbergstrasse 19c, 8934 Knonau
Nein
–
3.
Hochstrasser Nathalie Angela
1986
Wirtschaftspsychologin
Dorfstrasse 1d, 8934 Knonau
Nein
–
geb. 28. Mai 1941, wohnhaft gewesen in Wettswil a.A. mit Aufenthalt in Adliswil.
4.
Meienberg Marc
1981
Primarlehrer
Bergli 1b, 8934 Knonau
Nein
–
5.
Muschalik Jenny
1995
Sachbearbeiterin Treuhand
Möslistrasse 9, 8934 Knonau
Nein
–
Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 3. Februar 2022, 14.00 Uhr, in der Reformierten Kirche in Uetikon am See statt.
6.
Schega Gina Beatrice
1981
Finanzexpertin Reporting
Weidblick 1a, 8934 Knonau
Nein
–
7.
Zeberli Christoph
1977
Sekundarlehrer
Uttenbergstrasse 19a, 8934 Knonau Ja
–
Wettswil am Albis Am 11. Januar 2022 ist in Adliswil gestorben:
Vock geb. Briner, Ruth Helene
Bestattungsamt Wettswil am Albis
Präsident/in Primarschulpflege
1.
Name, Vorname
Geb. Jahr
Beruf
Adresse
bisher
Partei
Albrecht Christian
1967
Geschäftsführer
Möslistrasse 17, 8934 Knonau
Nein
–
Beruf
Adresse
bisher
Partei
Mitglieder Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder inkl. Präsident/in) Name, Vorname
Geb.-Jahr
Ottenbach
1.
Corbett, Paul Clarance
1955
Rentner
Schlossmattstrasse 26, 8934 Knonau Ja
–
Bauherrschaft: Barbara und Christian Bacher, Im Bründler 10, 8913 Ottenbach Projektverfasser: meile baumanagement, Mellingerstrasse 5, 5413 Birmenstorf Projekt: Erstellen Schwimmbad, zwei Stützmauern sowie Änderung Umgebungsgestaltung beim Gebäude Vers.-Nr. 115, Im Bründler 10, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 549, Zone: W2b
2.
Imhof Heinz
1963
Unternehmensberater
Grundstrasse 25e, 8934 Knonau
Ja
–
3.
Trachsel Doris
1961
Kaufm. Angestellte
Husrainstrasse 6, 8934 Knonau
Ja
–
Adresse
bisher
Partei
Wettswil a. A. Bauherrschaft: Willy Meienberg, Wolfetslohstrasse 1, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Berger AG, Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil a. A. Projekt: innenaufgestellte Luft-/WasserWärmepumpe beim EFH Vers.-Nr. 697, Wolfetslohstrasse 1, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2593, Zone: W1
Affoltern am Albis Am 14. Januar 2022 ist in Zürich ZH gestorben:
Manuel Cardenas Silvestre geboren am 2. Mai 1960, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 21. Januar 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis Am 13. Januar 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Ruth Baltisberger-Wenger geboren am 12. Oktober 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Donnerstag, 3. Februar 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH im engsten Familienkreis. 21. Januar 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Strassenbau: Zentrumsgestaltung Ottenbach Betrifft: 8913 Ottenbach Öffentliche Planauflage, Mitwirkung der Bevölkerung Im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG wird eine Planauflage des genannten Projekts durchgeführt. Zentrumsgestaltung Ottenbach Durchführende Stelle: Gemeinde Ottenbach Rechtliche Hinweise und Fristen
4. 5. Präsident/in Rechnungsprüfungskommission Name, Vorname
Geb.-Jahr
Beruf
1. Die Urnenwahl wird am 27. März 2022 durchgeführt. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen, in Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung (kein Vorverfahren) ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. 8934 Knonau, 21. Januar 2022 Gemeinderat Knonau
Bitte beachten Sie die reduzierten Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung für die Akteneinsicht. Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage der Gemeinde www.ottenbach.ch digital einsehbar: https://www.ottenbach.ch/topics/projekte/ zentrumsgestaltung Massgebend sind die konkret aufliegenden Unterlagen in Papierform. Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei der Kontaktstelle erhoben werden. Sofern allfällige Einwendungen gegen das Projekt nicht berücksichtigt werden können, wird dazu in einem schriftlichen Bericht gesamthaft Stellung genommen. Der Bericht wird während 60 Tagen öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegt (§ 13 Abs. 2 und 3 StrG) und öffentlich bekannt gemacht. Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen, bis spätestens am 21. Februar 2022 in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Ottenbach einzureichen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 21. Februar 2022 Strassenbau-Planauf lagen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Gemeinde Ottenbach Evelyne Abegglen Affolternstrasse 3 8913 Ottenbach
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Bezirk Affoltern GESUNDHEITS-KOMPASS
Dr. med. Nadja Lindenmann, Chefärztin Innere Medizin
Vom Blähbauch geplagt Bereits 1705, etwas mehr als 100 Jahre vor der Entdeckung des Stethoskops, beschrieb Robert Huck, dass es möglich sei, Bewegungen in den inneren Organen zu entdecken. 1905 – 200 Jahre später – schrieb Cannon ein erstes Schulwerk zum Thema «Darmgeräusche». Blähungen sind also ein uraltes Thema! Weitere Literatur ist dann allerdings rar. Wenige Studien prüften den Zusammenhang der Darmgeräusche und der Darmtätigkeit, wobei fast keine Abhängigkeiten entdeckt werden konnten. Auch ist es nicht möglich, Darmgeräusche einem bestimmten Ort im Bauch zuzuordnen. Grundsätzlich sind Blähungen und Darmgeräusche also ganz normal, es sei denn, sie bereiten Beschwerden! Der untersuchende Arzt kann anhand des Charakters der Darmgeräusche entscheiden, ob es sich um eine normale oder krankhafte Darmtätigkeit handelt. Wenn Blähungen zu Beschwerden führen, lässt sich das nicht einfach messen, denn Blähungen hängen nicht mit der tatsächlichen Darmgasmenge zusammen. Auch lassen sich Patienten nicht untereinander vergleichen. Blähungen sind häufig, treten im Intervall auf und sind vor allem bei jüngeren Menschen meist absolut harmlos. Die meisten Blähungen entstehen durch Luftschlucken, aber auch durch Gas, das vom Blut in den Darm wandert oder durch Darmbakterien, die Gase produzieren oder chemische Reaktionen auslösen. Darmgas, das aufgebaut wird, muss auch wieder abgebaut werden. Entsprechend kommt es zu Aufstossen, Windabgang und Rückfliessen vom Darmgas ins Blut. Bestimmte Bakterien bauen Gase wieder ab. Es werden knapp 0,5 bis zu 1,5 Liter Gas pro Tag über den Mastdarm ausgeschieden. Dies geschieht zirka zehnmal pro Tag! Es besteht kein Bezug zwischen Häufigkeit des Darmgasabganges zu Alter oder Geschlecht. Aber wir schlucken sehr viel Luft! Wenn wir während des Essens schwatzen, lachen oder sehr schnell essen, schlucken wir pro Deziliter Nahrung zusätzlich 1,7 dl Luft mit. Hinzu kommt, dass Nahrungsmittel wie z.B. Softeis, Schlagrahm, kohlensäurehaltige Getränke oder künstliche Zucker lufthaltig sein können, was vermehrt Blähungen verursacht. Aus all den vorgängig erwähnten Tatsachen leitet sich die Therapie ab. Wenn Sie von Blähungen geplagt sind, sollten Sie auf die Ernährung achten, gewisse Medikamente reduzieren und langsam essen. Nehmen Sie verdauungsunterstützende Nahrungsmittel wie z.B. Zimt, Nelke, Ingwer, Kümmel, Pfefferminz, Artischocken und Fenchel zu sich. Auch ein alkoholhaltiges Getränk zur Verdauung (Digestive) hat seinen Platz. Der Alkohol führt dazu, dass die Durchblutung des Darms gefördert wird und damit wieder mehr Darmgas ins Blut aufgenommen werden kann. Es gibt auch Medikamente, die helfen, die Luft abzubauen und die bedenkenlos eingesetzt werden können. Wenn zusätzliche Symptome und Warnsignale (z.B. Übelkeit und Erbrechen) hinzukommen, sollten Sie weitere Abklärungen treffen.
Freitag, 21. Januar 2022
Schneefall und Kälte verlangen vielfältige Einsätze Der winterliche Strassenunterhalt ist im Säuliamt bestens organisiert Obwohl die Gemeinden im Knonauer Amt nicht zu den Berggebieten zählen, befinden sich die Werkhöfe und Regiedienste in der kalten Jahreszeit meistens auf Vollbetrieb. Einsätze in der Nacht und am frühen Morgen gehören zum Alltag. von Martin Mullis Stefan Gygax, Leiter des Werkhofes in Stallikon, hat am frühen Dienstagmorgen alle Hände voll zu tun. Trotzdem nimmt sich der Chef von drei Mitarbeitern und einem Auszubildenden Zeit und schildert dem «Anzeiger» die speziellen Verhältnisse der Gemeinde am Fusse des Üetlibergs. Von den 40 Kilometern Gemeindestrassen, werden mindestens 30 Kilometer gesalzen oder gepfadet. Erschwerend wirkt der Umstand, dass Stallikon einige Kilometer steile Bergstrassen mit gefährlichen Kurven aufweist, welche sich auch ohne Schneebelag schon genügend unfallträchtig zeigen. Daneben verlangen natürlich auch die Trottoire, sowie besondere Orte wie zum Beispiel der Friedhof, eine entsprechende Behandlung, damit die Bevölkerung diese ohne grosse Anstrengungen benützen kann. Bereits 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee fordern einen Tageseinsatz von vier Arbeitskräften des Regiebetriebes und zusätzlichen vier Teilzeithelfern. Auch Patrick Bär, Chef des Werkdiensts in der höchstgelegenen Gemeinde des Säuliamts, muss sich meistens lange vor Ottenbach und Obfelden mit der Schneeräumung beschäftigen. Der gelernte Zimmermann arbeitet seit elf Jahren im Regiebetrieb des «Winterkurorts» Aeugst und kennt die Tücken des Wintereinsatzes bestens. «Ja, der Winterdienst ist strenger als die Arbeiten im Sommer», hält er fest. Doch er spüre es immer wieder, dass die Bevölkerung mehrheitlich zufrieden sei, erzählt er und bei diesen Worten hört man auch ein bisschen Stolz heraus. Wichtig ist dem Werkhofleiter aber auch, dass bei der Schnee- und Eisräumung so wenig Salz wie möglich eingesetzt wird.
160 Kilometer Staatsstrassen müssen gepfadet und gesalzen werden Mit zwar ähnlichen Problemen, wenn auch in völlig anderen Dimensionen, beschäftig sich Christian Küng. Dem Chef vom Werkhof des kantonalen Tiefbauamts (TBA) des Unterhaltsbezirkes 4 in Affoltern, stehen 20 Arbeitskräfte, sowie einige externe Firmen für die Räumung und den Unterhalt der rund 160 Kilometer Staatsstrassen und 40 Kilometer Radwege zur Verfügung. Bis zum 18. Januar wurden in dieser Wintersaison bereits zwölf Volleinsätze für das
Meterhohe Schneemaden auf der Buchenegg: Stefan Gygax, Leiter Werkhof Stallikon. (Bilder Martin Mullis) Pfaden und Salzen, sowie 17 nur fürs Salzen geleistet. Teileinsätze wurden im gleichen Zeitraum fünf, beziehungsweise sieben geleistet. Die Salzmaschine musste erstmals am 4. November und der Pfadschlitten am 28. November 2021 ausrücken. Wie unterschiedlich die Einsätze des Winterdienstes ausfallen, zeigt ein Vergleichsbeispiel eindrücklich. Während in der Saison 2020/21 bis Ende Januar 1100 Tonnen Salz gestreut wurde, benötigte der Winterdienst in der Saison 2021/22 lediglich 630 Tonnen.
tal sein Pausenbrot. Er hat grossen Respekt vor der Arbeit der Unterhaltsdienste und stellt fest, dass diese ihre Aufgaben sehr gut erfüllen. «Die haben die winterlichen Strassen im Griff», meint er zwischen zwei Bissen und nickt zufrieden. Für ihn bedeute dies aber auch, dass er seine Arbeit am Postautosteuer
im Winter ebenso gerne wie im Sommer erledigt. Nur die Fahrgäste seien ein wenig unfreundlicher als früher, meint er. Allerdings seien da nicht die Strassenverhältnisse schuld, sondern die unselige Corona-Situation, seufzt er und geniesst den letzten Schluck seines Znünikaffees.
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Belastende Nacht- und Piketteinsätze In der Stadt Affoltern sorgt der Chef des Werkdienstes, Bruno Petrig, zusammen mit zwölf Angestellten und einem Auszubildenden für apere Strassen und Fussgängerbereiche. Das Netz der Gemeindestrassen, Geh- und Radwege weist eine Länge von rund 55 Kilometern auf. Petrig weiss, dass die Arbeit in der kalten Jahreszeit für das Personal des Werkhofes anstrengend ist. Der Winterdienst wird mit einer gewissen Unsicherheit, wie Piketteinsätze und Nachtarbeit, als belastend empfunden. Sehr erfreulich jedoch sei, so Petrig, dass er immer wieder auch eine Zufriedenheit in der Bevölkerung wahrnehme. Bei den Recherchen über den Strassenunterhalt im Winter trifft der «Anzeiger» einen ebenfalls hochzufriedenen Benützer der Verkehrswege. Reinhard Schüssler weiss, wovon er spricht, immerhin ist er seit bereits zwölf Jahren Postautochauffeur im Säuliamt. Der freundliche Postautopilot geniesst im Aufenthaltsraum der Postautogarage von Rolf Stutz im Aeugster-
Im «Gesundheits-Kompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.
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Das Streusalz wird möglichst sparsam eingesetzt: Christian Küng, TBA-Betriebsleiter Unterhaltsbezirk 4.
AROIMAK, THAISTREETFOOD: Authentische Thaigerichte jeden Montag auf dem Kronenplatz food GmbH zaubert das Team von Montag – Freitag wöchentlich wechselnde, frische und authentische Thaigerichte von ihren Foodtrucks in die Take-Away Box. In Zusammenarbeit mit der Firma Recercle bieten sie auch ein System mit wiederverwendbaren Boxen an. Zudem kann man bequem Thailändisches Essen findet in der Schweiz mit allen gängigen Kreditkarten bezahlen. zahlreiche Liebhaber. Martin Keller, der bereits seit drei Jahrzehnten regelmässig nach Ab dem 24. Januar 2022 gibt es ihre GeThailand reist, kennt die kulinarischen Ge- richte jeden Montag von 11.30 – 13.30 nüsse bestens aus eigener Erfahrung. «Es Uhr auch auf dem Kronenplatz in Affoltern sind die vielfältigen und verführerischen am Albis zu geniessen. Das Team von Aom Düfte der verschiedenen Gewürze und freut sich sehr, euch die thailändischen GeZutaten, die mich ganz besonders begeis- richte im «Säuliamt» zu servieren. tern», hält Keller fest. Unter www.aroimak.ch/standorte/ sind Gemeinsam mit seiner Frau Aom, einer ihre Standorte in der Umgebung leicht zu gebürtigen Thailänderin, hat er die Thai- finden. Küche zum Konzept gemacht. Mit ihrem Kontakte: 079 839 84 19 Familienunternehmen Aroimak, Thaistreet- oder info@aroimak.ch Der gelernte Koch und gebürtige Affoltermer Martin Keller sowie seine Frau Aom, Betriebswirtschafterin, haben sich mit Aroimak und ihrem Thaistreetfood im Grossraum Zürich seit 2015 einen Namen gemacht.
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Bezirk Affoltern
Erste Haselpollen reizen die Nase
«Urzeit-Aliens» in Not
Der Winter hat die Schweiz vielerorts im Griff, dennoch klagen Heuschnupfengeplagte bereits über erste allergische Reaktionen. Tatsächlich blüht an sonnigen Stellen schon die Hasel. Pollenallergikerinnen und -allergiker haben es bemerkt: Hie und da sind schon Haselpollen in der Luft – auch wenn wieder winterliche Temperaturen herrschen. «Es erreichen uns Anfragen von erstaunten Betroffenen. Sie können kaum glauben, jetzt schon Heuschnupfen zu haben – und denken natürlich auch an eine Covid-19-Infektion», sagt Roxane Guillod, stellvertretende Leiterin Fachdienstleistungen von aha! Allergiezentrum Schweiz. Denn ein Schnupfen kann sowohl auf eine Pollenallergie als auch auf Covid-19 hinweisen. Andere Beschwerden sind jedoch für eine CovidErkrankung untypisch: «Niesattacken, juckende, tränende und gerötete Augen sowie auch Juckreiz in Gaumen, Nasen und Ohren deuten auf eine Allergie hin», so die Expertin. Wer dennoch unsicher ist, sollte besser den Arzt oder die Ärztin anrufen.
Grösseres Erwachen ab 7 Grad Die Hasel ist nicht sehr anspruchsvoll. Um zu blühen, reichen ihr etwas Sonne und Temperaturen über fünf Grad Celsius. Wetter-Voraussetzungen also, die in den nächsten Tagen durchaus erreicht werden: «An besonders sonnigen, windgeschützten Stellen im Flachland wird es genügend warm, so dass sich die Haselkätzchen öffnen», bestätigt Biometeorologin Regula Gehrig von MeteoSchweiz. «Es können also Haselpollen in der Luft sein, wenn auch noch nicht in grossen Mengen.» Tatsächlich haben die Messstationen der Alpennordseite Anfang Jahr bereits schwache bis mässige Hasel- und Erlenpollenkonzentrationen angezeigt. Dass die Hasel Anfang Januar schon blüht, ist früh, wird aber immer wieder mal registriert. Das grosse Erwachen der Hasel in der ganzen Schweiz wird aber vorerst durch die kühlen Temperaturen noch verhindert. «Erst wenn die Temperaturen bei Sonnenschein etwas höher sind, über rund 7 Grad, werden die Haselsträucher und die Erlen grössere Pollenmengen abgeben», so Regula Gehrig von MeteoSchweiz. Grundsätzlich gilt: Wer auf Pollen reagiert, sollte den Kontakt mit den Pollen möglichst vermeiden. Da helfen übrigens auch die Hygienemasken: «Selbst die kleinsten Pollenkörner können nicht durch die Textilschichten der Masken dringen», so Allergieexpertin Roxane Guillod. (red./aha!)
Zusätzliche Mittel für Frauenhäuser In der Pandemie übernehmen die Frauenhäuser eine wichtige Rolle. Dafür werden sie nun mit 300 000 Franken unterstützt. Während 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr bieten sie Schutz für gewaltbetroffene Frauen, die mit und ohne Kinder einen Zufluchtsort benötigen. Dabei ist die Corona-Pandemie auch für die Frauenhäuser eine ganz besondere Herausforderung. Im personellen und infrastrukturellen Bereich sind Sonderaufwendungen entstanden, etwa durch zusätzliche Schutzmassnahmen. Das Kantonale Sozialamt der Sicherheitsdirektion gewährt den drei Frauenhäusern im Kanton daher einen Ausgleich für die pandemiebezogenen Mehrkosten im 2021, insgesamt 300 000 Franken zusätzlich. «Die Frauenhäuser haben gerade in der Pandemie eine zentrale Rolle eingenommen», so Regierungsrat Mario Fehr. Sicherheitsdirektion ZH
Freitag, 21. Januar 2022
Streifzüge durch die Natur (9): Flusskrebse leben so heimlich, dass man ihnen kaum begegnet Urtiere mit Scheren und sechs Beinen bevölkern noch einige Gewässer des Säuliamtes. Doch die Lage der Flusskrebse ist prekär – im Anthropozän bleibt den einstigen Allerwelts-Arten nicht viel erspart.
Steinkrebse. Letztere kommen auch in kleinen Bächen zurecht. In einem Bachsystem zwischen Mettmenstetten und Obfelden findet sich sogar noch eine Dohlenkrebs-Population. Ihr ist besondere Sorge zu tragen. Das grösste Problem der Krebse in kleineren Gewässern ist die Gewässerqualität: Die Tiere reagieren empfindlich auf Gewässerverschmutzungen durch Pestizide, Gülle oder Mikroverunreinigungen. So wurde auch die Dohlenkrebs-Population kürzlich vergiftet und befindet sich im Wiederaufbau. Auch Bachverbauungen sind nichts für Krebse, denn die Tiere benötigen natürliche Verstecke und naturnahe Ufer, in denen sie ihre Höhlen bauen können. Erst in der Dämmerung kommen sie heraus und schreiten langsam über den Gewässerboden. Alles was sich bewegt, packen sie mit ihren Scheren: Sie sind Allesfresser – und wären somit eigentlich recht anspruchslos. Anspruchslos? Nun geht es also schon Allerwelts-Arten an den Kragen, die früher zu Tausenden in jedem Bach vorkamen. Umso mehr freue ich mich über die Entdeckung des Krebs-Skelettes in Arni. Es war wohl die Exuvie eines Steinkrebses, meint Rolf Schatz, der Experte.
von Stefan Bachmann Mit ihren Scheren, den vielen Beinen und den langen Antennen sehen sie aus wie eine Mischung aus Alien und Urzeittier. Von einem anderen Stern sind sie nicht – Urzeittiere hingegen durchaus, denn ihre Vorfahren bevölkerten die Welt schon vor beinahe 600 Millionen Jahren. Die Rede ist von den Flusskrebsen. Drei europäische Arten gibt es bei uns: den Edelkrebs und die kleineren Dohlen- und Steinkrebse. Hinzu kommen vier vom Menschen eingeschleppte Arten, die den einheimischen Krebsen das Leben schwer machen – sehr schwer sogar. Flusskrebse leben sowohl in Teichen und Seen als auch in Bächen. Sie kommen jedoch erst abends aus den Verstecken und leben dermassen heimlich, dass man ihnen als Mensch kaum begegnet. Und so fragte ich mich manchmal, ob es sie im Säuliamt und Umge-
Wie schützt man die Flusskrebse? Die Lage der Krebse ist in der ganzen Schweiz prekär. Um den Schutz zu verbessern, wurde 2011 ein nationaler Aktionsplan ins Leben gerufen. Überdies gibt es einen kantonalen Managementplan. Die Ausbreitung der exotischen Krebsarten, welche die einheimischen Arten verdrängen und die Krebspest verbreiten, ist allerdings sehr schwierig. «Wir bringen diese Arten nicht mehr weg», sagt Lukas Bammatter. Am wichtigsten sei es nun, die grössten noch bestehenden Populationen von Edel-, Dohlen- und Steinkrebs zu schützen, sei es mit Krebssperren, Abfischen von exotischen Arten oder Besatz von Gewässern mit Aalen, die liebend gerne Krebse fressen. In geeigneten, naturnahen Bächen wäre es auch möglich, einheimische Arten wieder einzusetzen.
Edelkrebse wie dieser haben es schwer: Ihre von Menschen eingeführten Konkurrenten sind grösser und gegen die Krebspest resistent. (Bild iStock) bung überhaupt noch gibt. Die Antwort kam von einem Bekannten aus Arni, der mir eines Tages ein Krebs-Skelett vor die Nase hielt. Er hatte es in einem kleinen Bach gefunden, der durch seinen Garten fliesst. Auch wenn ich keine Ahnung hatte, um was für eine Art es sich handelte, war meine Neugierde nun geweckt. Einige Male ging ich abends mit der Taschenlampe selber an Bächen auf die Suche, doch nie fand ich auch nur eine Scherenspitze oder eine Antenne eines dieser Urtiere.
Wenn die Krebspest einmal da ist ... Anruf beim Krebsspezialisten Rolf Schatz aus Langnau: Welche Flusskrebse leben noch im Säuliamt? Wie geht es ihnen? «Die Lage ist äusserst prekär», sagt Rolf Schatz. Bis 2014 habe es im Türlersee noch eine Edelkrebs-Population mit mehreren tausend Tieren gegeben, die grösste im Kanton. «Doch 2014 hat die Krebspest sämtliche Tiere ausgelöscht.» Die Krebspest ist eine Krankheit, die durch pilzähnliche Lebewesen hervorgerufen wird. Sie kam mit den vom Menschen eingeführten amerikanischen Krebsen in die Schweiz. Während diese gegen die Krebspest immun sind, sterben die einheimischen Arten. «Auch der Türlersee ist nun für die einheimischen Krebse verloren, wie viele andere Seen», sagt Rolf Schatz des-
illusioniert. «Wenn die Krebspest einmal in einem Gewässer ist, verschwindet sie nicht mehr.» Lange war nicht klar, wie die Krankheit in den Türlersee gelangt war. Später hat man einen amerikanischen Kamberkrebs gefangen. Lukas Bammatter, Adjunkt Fischerei des Kantons Zürich, ist nicht ganz so pessimistisch wie Rolf Schatz. Er erzählt, dass man im Oktober 2021 im Türlersee erneut einige gesunde Edelkrebse gefangen habe, jedoch auch Kamberkrebse. Das Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit bestätigte, dass die Tiere nicht an der Krebspest litten. Ist die Krankheit also doch verschwunden? So oder so ist anzunehmen, dass der Edelkrebs das Nachsehen hat, denn der Kamberkrebs verdrängt ihn. Und Letzteren in einem See auszurotten sei unmöglich, sagen beide Experten.
STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR Der Biologe und Journalist Stefan Bachmann schreibt über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es je nach Jahreszeit vor unserer Haustür zu entdecken gibt und welche spannenden und faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann arbeitet bei BirdLife Schweiz und ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch).
Empfindlich auf Gewässerverschmutzungen Ebenfalls von einer exotischen Art eingenommen worden sind die Ziegelweiher bei Wettswil: Hier haust nun der Galizierkrebs, der aus Osteuropa zu uns gebracht wurde. Er verdrängt die Edelkrebse, verbreitet aber immerhin die Krebspest nicht. Noch ein wenig besser sieht es in einigen Bächen des Säuliamtes aus. Im Einzugsgebiet der Jonen zum Beispiel leben noch Edelkrebsbestände sowie
Bereits erschienen: Nächtliche Begegnungen mit schlauen Kleptomanen, 26. Mai 2021; Die Abendserenade von Laubfrosch & Co., 22. Juni; Im Säuliamt hausen Gespenster, 20. Juli; Ein Hexenwald von grossem Wert, 24. August; Angriff aus dem Hinterhalt, 21. September; Nachtaktive Baumeister, 19. Oktober; Zu klein für den Winterschlaf, 19. November; Hübsche Schmarotzer, 24. Dezember.
Wettswiler Senioren im Schächental
«2x Weihnachten»: 25 Jahre Solidarität
Einige Senioren von Wettswil wanderten hoch über Bürglen und Altdorf in leichtem Auf und Ab von der Bergstation Ratzi nach Ruogig, mit herrlicher Aussicht.
Für armutsbetroffene Personen ein Paket mit Grundbedarfsartikeln zusammenstellen – darum geht es in der Aktion «2x Weihnachten». An der 25. Durchführung zeigten sich einmal mehr Zehntausende Menschen solidarisch. So wurden 53 600 Pakete im Gesamtwert von über 700 000 Franken gespendet. Rund 300 Tonnen Seife, Crèmes, Zahnbürsten, Windeln, Tee, Kaffee, Öl, Mehl, Reis sowie weitere Grundbedarfsartikel werden derzeit im Logistikzentrum des Schweizerischen Roten Kreuzes sortiert. Die Produkte gehen an mehr als 40 000 Menschen in der Schweiz, die in grosser Armut leben. Mit dem Erlös aus den Online-Paketen werden in Armenien, Bosnien und Herzegowina, Moldawien und Kirgistan Brennholz, warme Kleider und Lebensmittel gekauft. (red./srk)
Höhenwanderung mit herrlicher Aussicht in die Urner Berge
Der Schächentaler Höhenweg verbindet die Kantone Glarus und Uri und führt auf der Sonnenseite des Tales vom Klausenpass nach Eggbergen. Mit der Bahn fuhr man via Zug bis Altdorf und dem Postauto nach Spirigen, wo die Gondel in einer Sektion zur Bergstation Ratzi führte. Nun ging es auf einem schmalen Pfad aufwärts bis man den breit gewalzten Schächentaler Höhenweg erreichte. In leichtem Auf und Ab führte der Weg nach Weissenboden und im Bergrestaurant Edelweiss gab es ein feines haus-
Bergpanorama Richtung Klausenpass mit Clariden, Schärhorn und Gross Ruchen. (Bild zvg.)
gemachtes Schnitzelbrot mit Raclettekäse überbacken. Dann wanderte man abseits der Skipisten zur Bergstation Ruogig, wo man nochmals die atemberaubende Aussicht geniessen konnte, bevor die Gondel nach
Brügg hinunter führte. Dort ging es mit dem Postauto nach Altdorf und der Bahn wieder nach Hause ins Knonauer Amt. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.senioren-wandergruppe.ch.
Parolenspiegel Politische Parteien Bezirk Affoltern (IPK) Eidgenössische Abstimmung vom 13. Februar 2022
EDU
EVP
1 Volksinitiative «Ja zum Tier und Menschenversuchsverbot»
Nein
2 Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»
Nein Ja
Nein
Nein
Ja
3 Änderung des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben 4 Bundesgesetz über ein Massnahmenpaket zugunsten der Medien
FDP
GLP
Grüne Die Mitte
SP
SVP
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
X
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Bezirk Affoltern
Freitag, 21. Januar 2022
Mit Bauernschläue gegen ein Terror-Regime «Verflixt und zugenäht» – ein zeitgemässes Märchen für Erwachsene Der Affoltemer Robert Müller hat sein zweites Buch herausgegeben – acht weitere und ein Gedichtband sollen demnächst folgen. Es sind die Früchte einer lebenslangen Leidenschaft fürs Schreiben.
handhaben kann. Die szenische Umsetzung – falls es dazu kommt – dürfte die Schauspieler besonders fordern.
Weitere Texte liegen bereit
von Thomas sTöckli Als «zeitgemässes Märchen für Erwachsene» hat Robert Müller sein zweites Buch bezeichnet. Diese Erzählform habe er gewählt, weil sie ihm erlaube, Dinge geschehen zu lassen, die in unserer Realität unwahrscheinlich sind, erklärt der Affoltemer. Etwa, dass sich ein einfacher Bauer in einem Palast durch einen Sitzstreik Gehör verschafft: «Das kann nur im Märchen passieren», so der Autor. «Es war einmal», heisst es denn auch ganz märchentypisch zu Beginn der Geschichte. Es war einmal ein Land, in dem die Menschen zufrieden lebten. Das Land wurde von einem König regiert, der sein Volk liebte. Doch als der König starb, putschte sich ein Militär an die Macht. Dass abweichende Meinungen nun nicht mehr geduldet wurden, löste im Volk noch nichts aus. Nicht mal als eine Bande um den Sohn des Regenten die Bürger zu schikanieren begann. Erst die Bauernschläue eines alten Mannes bringt Bewegung in die Sache. Dieser wies den Regenten nämlich darauf hin, dass seine Untertanen statt zu arbeiten mit den Händen in den Hosentaschen herumstolzieren würden. Darauf erlässt der Herrscher ein «Hosensackgesetz», welches eine ganze Kaskade an Folgen nach sich ziehen wird – und
«Verflixt und zugenäht»: Robert Müller mit seinem zweiten Buch. (Bild Th. Stöckli) den Regenten viele Wahrheiten erfahren lässt.
Fantasievolle Ansätze Schon in der Schule hat Müller mit seinen fantasievollen Aufsätzen geglänzt. «Ich denke in Bildern», stellte er fest. Und seine Leidenschaft fürs Theater brachte ihn dazu, im Alter von 20 bis etwa 25 Jahren in der Freizeit erste
eigene Bühnenstücke zu verfassen. Später sollten Romane, Novellen und Kurzgeschichten folgen. Immer wieder geht es um Korruption und Machtmissbrauch – und um fantasievolle Ansätze. So begegnen in einem Bühnenstück die Leute einer Mäuseplage damit, dass sie sich mit Stelzen von den Nagern absetzen. Das verändert die Gesellschaftsordnung insofern, dass nun Karriere macht, wer die längsten Stelzen
Das aktuelle Buch ist nicht das letzte, das Robert Müller veröffentlichen will: Acht weitere sollen demnächst folgen. Besonders ans Herz gewachsen ist dem Autor seine Novelle «Die Elmerin», die im Glarnerland spielt. In einer anderen geht es um die Lebensgeschichte eines Mafiabosses und um einen Phantombildzeichner mit fotografischem Gedächtnis, der dem Mafioso auf die Spur kommt. Eher erscheinen dürfte allerdings eine Krimi-Komödie um sieben Frauen, die sich früher mit ihren Männern in einem Nobelhotel zu treffen pflegten und dann innert kurzer Zeit zu Witwen wurden ... Weiter ist ein Band mit Gedichten in der Pipeline. Die Initialzündung dazu sei von seinem Enkel gekommen, verrät Müller: im Sommer 2017 habe dieser, damals neunjährig, beim Kaffee in einem Hotel in Davos plötzlich in Versform zu sprechen begonnen. Der Funke sprang über und in den folgenden zwölf Monaten sollte der Affoltemer rund 70 Gedichte zu Papier bringen. Einige davon dürften den Lesern und Leserinnen bereits bekannt sein: Unter dem Rubriktitel «Achilles-Verse» lässt der «Anzeiger» sie seit anderthalb Jahren in unregelmässiger Folge auf der freitäglichen «Extra»-Seite erscheinen. Robert Müller: «Verflixt und zugenäht – ein zeitgemässes Märchen für Erwachsene», 2021, Taschenbuch, 400 Seiten, ISBN 978-3-7541-3789-5.
FORUM
Die Emissionsabgabe abschaffen
Nein zur Abschaffung der Stempelsteuer
Am 13. Februar entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die Änderung des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben. Dabei soll die Emmissionsabgabe auf Eigenkapital aufgehoben werden. Dieser «alte Zopf» gehört abgeschafft. Infolge des 1. Weltkriegs und seiner finanziellen Nachwirkungen mussten Bund und Kantone ihre Steuergesetzgebungen und ihre Steuersysteme tiefgreifend ändern. Zuvor hatten dem Bund die Zölle zur Deckung seiner Ausgaben genügt, aber gegen Ende des Kriegs kamen nun die Stempelabgaben dazu. Aus der Abschaffung der Abgabe werden dem Bund kurzfristig Mindereinnahmen von schätzungsweise 250 Millionen Franken pro Jahr entstehen, diese können aber ohne Probleme mit sinnvollen Kostensenkungen ausgeglichen werden. Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, das eine Emmissionsabgabe kennt. Diese Abgabe verteuert Investitionen und schwächt die Schweizer Wirtschaft. Gerade in der Coronakrise mussten viele KMU mehr Eigenkapital
Stempelabgaben besteuern Ausgabe und Handel von Wertschriften. Nur gerade vier Promille aller Unternehmen entrichten eine Stempelsteuer – alle anderen 588 000 KMU in der Schweiz profitieren nicht von dieser Abschaffung. Die Abschaffung der Stempelsteuer ist ein Steuergeschenk an Grosskonzerne. Die Bürgerlichen verfolgen eine Salamitaktik: Auf die Abschaffung der Stempelsteuer wird die Abschaffung der Industriezölle folgen und schliesslich soll auch die Verrechnungssteuer abgeschafft werden. Es ist kein Ende der Steuersenkungsgelüste für Grosskonzerne in Sicht. Darum haben die Grünen das Referendum ergriffen. Die Abschaffung der Stempelsteuer führt beim Bund zu Einbussen von 2 Milliarden. Es ist aber gerade jetzt wichtig, dass der Bund über genügend Mittel für eine ambitionierte Klimapolitik verfügt: Allein die Erträge aus der Emissionsabgabe – derjenige Teil der Stempelsteuer, der bei der Ausgabe von Wertpapieren anfällt – würden beispielsweise ausreichen, um jedes Jahr 16 000 Einfamilienhäuser mit einer Fotovoltaikanlage auszurüsten
aufnehmen, um ihre Arbeitsplätze und ihr Überleben zu sichern. Mit dieser sinnvollen Massnahme wurden viele Unternehmungen mit der Emmissionsabgabe bestraft, bevor sie nur einen Franken Gewinn erzielen konnten. Insbesondere junge, wachstumsstarke Start-ups, die in ihre Ideen investieren und Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen, werden mit der Emmissionsabgabe zusätzlich bestraft. Die vorgeschlagene Änderung der Stempelabgabe stärkt nicht nur die Unternehmungen, sondern sie schafft langfristig Arbeitsplätze, stärkt damit den Wohlstand und sichert die Steuereinnahmen. Mit der Abschaffung der Emmissionsabgabe auf Eigenkapital verbessern wir das Umfeld für unsere Unternehmungen und sorgen dafür, dass insbesondere unsere KMU morgen erfolgreich sind. Mit einem Ja zur Änderung der Stempelabgabe können Sie eine Investition in die Zukunft unserer Schweiz tätigen. Marc Bochsler, Wettswil
Massaker an Sträuchern
Massakriert statt geschnitten: Sträucher am Bachrand. (Bild zvg.)
Und wieder werden Sträucher an Waldund Bachrändern massakriert statt geschnitten. Warum nur dermassen lieblos?! Wer trägt die Verantwortung für solches Tun im öffentlichen Raum? Sind es die Gemeindearbeiter selber, oder werden solche Aufträge vergeben an Gärtnereien, Bauern? Dürfen Pflanzen derart verletzt werden? Solche Untaten sind weit weg von Landschaftspflege und Naturschutz. Das Resultat tut beim Anschauen weh und macht wütend, das Vorgehen bleibt unverständlich. Gerne würden wir uns als Freiwillige einen Nachmittag an einen Waldrand stellen und die Äste mit Sorgfalt von Hand schneiden. Bestimmt würden andere Menschen auf dieselbe schonungsvolle Art mithelfen. Wir bitten um Umdenken! Teresa Dawson und Olga Tucek, Knonau
und so zusätzliche 30 000 Haushalte mit erneuerbarem Strom zu versorgen. Ja sagen wir zur Medienförderung. Unabhängige und vielfältige Medien sind eine Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie: Sie garantieren Information aus verschiedenen Blickwinkeln und tragen zur Meinungsbildung bei. Auch bei der Aufdeckung von Missständen sind oft Medien beteiligt. Bei einem Nein würden von Firmen bezahlte Beiträge weiter zunehmen. Der professionelle und unabhängige Journalismus bleibt auf der Strecke. Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung: Jugendliche sollen von den Tabakkonzernen nicht zum Rauchen verführt werden. Nein zur Tierversuchsverbotsinitiative: Ein bedingungsloses Verbot von Tierversuchen sowie von Forschung am Menschen unabhängig vom Schweregrad ist auf den ersten Blick zwar unterstützenswert, doch schiesst die Initiative übers Ziel hinaus. Vorstand Grüne Partei Bezirk Affoltern
Spezieller Vogel An unserem Futterbrett vergnügt sich seit einigen Tagen ein sehr spezieller Gast. Da ich diesen nicht bestimmen konnte, schickte ich einige Fotos an die Vogelwarte Sempach, worauf ich die Information erhielt, dass es sich um ein Grünfinkenmännchen mit einer wohl genetisch bedingten Farbanomalie handelt. Dem abgebildeten Vogel fehlen nämlich in den meisten Federn die Pigmente, die für die Bildung bräunlicher und schwärzlicher Farben verantwortlich sind. Diese sorgen bei einem normal gefärbten Grünfinken in Mischung mit den Gelbtönen für das überwiegend grünliche Erscheinungsbild. Hier sind jedoch nur die gelben Farben übrig geblieben, denn diese werden durch Karotinoide gebildet, die von der Störung nicht betroffen sind. Hans Reifler, Ottenbach
Gesehen in Ottenbach: Grünfink mit Pigmentstörung. (Leserbild Hans Reifler)
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FORUM
Tempo 50 ist die richtige Wahl Viele Wünsche und Anliegen zur Dorfstrasse, «Anzeiger» vom 18. Januar. Der Redaktion ist in der Ausgabe vom Dienstag, 18. Januar, beim Titelsetzen ein Fehler unterlaufen, der TCS hätte Lärmklagen eingereicht. Auch wenn der TCS den Lärmschutz als eine wichtige Aufgabe sieht, ist dem nicht so. Mit der Umfahrung wird der Verkehr und damit auch der Strassenlärm im Zentrum von Obfelden sehr stark reduziert. Der TCS unterstützt den Gemeinderat, die Geschwindigkeit auch zukünftig bei 50 km/h zu belassen. Die in der Vorstudie beschriebenen baulichen Massnahmen werden den Verkehr in intensiven Phasen ausreichend beruhigen und bei wenig Verkehr einen guten Verkehrsfluss gewährleisten. Ein Ausbremsen der Fahrzeuge, die guten Grund haben nach Obfelden hinein und auch wieder herauszufahren ist unverhältnismässig und wäre auch von der Verkehrssicherheit her problematisch. Die Dorfstrasse zu einer Tempo30-Zone umzuwandeln ist für die Schulkinder keine gute Lösung. Auch wenn Ausnahmen möglich sind, werden in Tempo-30-Zone die Fussgängerstreifen flächendeckend aufgehoben. Fussgänger dürfen die Strasse zwar überall überqueren, die Fahrzeuge haben aber gegenüber Fussgängern Vortritt. Diese Regelung verunsichert vor allem Kinder und stellt damit eine grosse Gefahr für die kleinen Schützlinge dar. Sie lernen «Rad steht, Kind geht» als Grundsatz. Aber wie die Strasse überqueren, wenn die Autos nicht anhalten? Und wo, wenn es keine Fussgängerstreifen gibt? Zudem will die Schweizer Bevölkerung eine klare Strassenhierarchie beibehalten. Der TCS hat eine schweizweite, repräsentative Umfrage durchgeführt. 84 Prozent zeigen sich zufrieden mit dem heute geltenden Verkehrsregime innerorts, mit Tempo 50 auf Hauptstrassen und Tempo 30 in den Wohnquartieren. Obfelden ist mit dem vorgestellten Konzept auf dem richtigen Weg, eine Balance zwischen einer angemessenen Verkehrsberuhigung und einem hohen Verkehrsfluss zu finden. Tempo 50 ist auf der Dorfstrasse im Sinne aller Verkehrsteilnehmenden die richtige Wahl. Vorstand der TCS Gruppe Knonauer Amt
Zu milde Strafen Verbotene Filme und Bilder konsumiert und weitergeleitet, «Anzeiger» vom 14. Januar. Wird es nicht langsam Zeit, dass Menschen, die verbotene Bilder/Filme von Kindern besitzen und verschicken, höhere Strafen erhalten? Allgemein sind Strafen für diese Taten einfach zu mild. Worin besteht der Sinn, dass Menschen fürs zu schnell Fahren schlimmer bestraft werden als diese? Ja, auch die Raser gefährden Leben anderer Menschen. Ein Mensch, der die Bilder konsumiert, runterlädt, nimmt es in Kauf, die Leben dieser Kinder zu zerstören, er steuert sogar dazu bei. Die Kinder erleben grosses Leid, das sie ihr Leben lang begleitet, teilweise ums Leben bringt. Jeder, der das Material konsumiert, gefährdet auch anderer Menschen Leben. Die Strafen dafür sind lächerlich. Das System läuft falsch und es sollte endlich ein Umdenken stattfinden, den zahlreichen Opfern zuliebe. Auch ihnen tut es wahrscheinlich gut und hilft ihnen vielleicht ein wenig, wenn sie wissen, dass diese Menschen anständig bestraft werden – und zwar nicht nur mit einer Geldstrafe. Wie kann es sein, dass Täter ein normales Leben weiterführen dürfen und die Opfer das niemals mehr haben ...? Nadine Rother, Stallikon
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Gewerbe
«Primitivo»
Pedro Lenz kommt mit seinem neuen Roman in die Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. > Seite 15
Freitag, 21. Januar 2022
Klanggeflecht
Das Modus Quartet verknotet musikalische Stränge zu einem farbenfrohen Teppich. > Seite 17
Nicht geradlinig
«Menschen im Säuliamt»: Franziska Pfenninger liess sich immer wieder durch Impulse leiten. > Seite 23
Erfolgreiches Geschäftsjahr für die HEA Holzschnitzel AG Bestes Produktionsjahr und hohe Verkaufswerte Die HEA Holzenergie AG Affoltern blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Beim Wärmeverkauf und bei der Wärmeproduktion konnten Spitzenwerte erzielt werden. Die Generalversammlung musste auch in diesem Geschäftsjahr zum zweiten Mal infolge Corona-Pandemie schriftlich durchgeführt werden. Die Anträge des Verwaltungsrates wurden durch die Aktionäre alle angenommen. Die HEA AG versorgt zurzeit 347 Liegenschaften mit Wärme und leistet zum Beispiel Beiträge zur Waldpflege, zur Luftreinhaltung sowie zu den Energiezielen der Stadt Affoltern.
Bestes Produktionsjahr und hohe Verkaufswerte Die verschiedenen Kälteperioden waren von ergiebiger Dauer. So wurde gegenüber den Vorjahren eine höhere Anzahl an Heizgradtagen gezählt. Dadurch konnten Spitzenwerte für die Wärmeproduktion und den Wärmeverkauf er-
zielt werden, und dies bei gegenüber dem Vorjahr ungefähr gleichbleibender Anschlussleistung.
Beitrag zur Energiestadt Affoltern Der Stadtrat hat im Jahr 2020 formal beschlossen, dass das Label Energiestadt angestrebt werden soll. Bereits 2011 war eine erste Zustandsaufnahme betreffend Energie gemacht worden. Seither wurden wesentliche Anstrengungen unternommen, die Energieeffizienz zu steigern. Im Jahr 2020 wurde eine erneute Analyse über Werke und Gebäude vorgenommen und es wurde festgestellt, dass sich die Stadt von 30 Punkten auf 48 Punkte der Skala verbessert hat. Die HEA AG hat durch den Ausbau der Anlage und der Akquisition von Neukunden in der Zeitspanne 2011 bis 2021 die Wärmelieferungen mit erneuerbarer Energie um nahezu 50 % gesteigert. Im Bereich Wärmeverbund erreicht die Stadt damit die Höchstpunktzahl. Damit leisten die HEA AG und deren Wärmebezüger einen massgeblichen Beitrag an die Energieziele der Stadt Affoltern.
Wichtiges Projekt Haus zum Seewadel Die bereits im letzten Geschäftsjahr geplanten Anschlussänderungen im Perimeter «Haus zum Seewadel» mussten in Vorbereitung des Abbruchs des alten Pflegezentrums umgesetzt werden. Dies bedeutete die Verlegung von neuen Anschlussleitungen zu den Liegenschaften «Obere Seewadelstrasse 12 (Neues Pflegezentrum), Obere Seewadelstrasse 14 (Bibliothek) und Obere Seewadelstrasse 10 (Alterswohnungen Bawa)». Für die unterbruchfreie Wärmeversorgung während des Umschlusses von den alten auf die neuen Leitungen wurden zwei mobile Elektroheizungen eingesetzt. Die HEA AG ist bereit, für die kommende Bauaustrocknung des neuen Pflegezentrums die Wärme zu liefern.
Reglemente und Mitarbeitende Per 1. Januar 2021 hat die HEA Holzenergie AG ihre Technischen Weisungen überarbeitet und in Kraft gesetzt. Sie ersetzen alle bisherigen Technischen Weisungen. Dies war notwendig, um den technischen Fortschritt und dessen Anwendung in unseren
Unterlagen adäquat abzubilden. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr bewältigten die langjährigen Mitarbeiter wiederum vielfältige Aufgaben und Aufträge. So beispielsweise Planung und Durchführung von Wartung und Unterhalt an den Schnitzelöfen und weiteren produktionsnotwendigen Anlagen, Lecksuche und dessen Behebung bei Wasserverlust im Netz, Störungslokalisierung an Anlagen unserer Wärmekunden, korrekte Abrechnungen des Wärmbezugs an unsere Kunden sowie auch das Erstellen von Offerten für interessierte Neukunden wie auch das Ausführen von Neuanschlüssen. Wie in den bisherigen Geschäftsjahren will die HEA Holzenergie AG auch im laufenden Geschäftsjahr die hohe Versorgungssicherheit des einzelnen Wärmekunden erhalten und die Lieferbereitschaft jederzeit sicherstellen. Im Rahmen der noch verfügbaren Kapazitäten wird die Wirtschaftlichkeit durch gezielten Verkauf, das heisst durch Neuanschlüsse, weiter erhöht. HEA Holzenergie AG, Clemens Grötsch, Präsident des Verwaltungsrates
Landi-Sortiment neu online erhältlich Die Landi baut ihr digitales Angebot aus. Neu liefern die regionalen Landi-Läden das ganze Sortiment zu den Kundinnen und Kunden nach Hause. Neu kann das ganze Landi-Sortiment für die Heimlieferung bestellt werden. Damit vergrössern die Landi-Läden ihr Online-Angebot. Die Landi-Läden werden die Bestellungen vor Ort vorbereiten und Stückgut-, Sperrgut- sowie Pflanzen-Be-
stellungen selber zu den Kundinnen und Kunden nach Hause liefern. Pakete, Wein und Getränke in Kleingebinden werden durch den Logistikpartner Planzer geliefert. Rund 100 in der ganzen Schweiz verteilte Landi-Standorte stellen den Versand sicher. Die Kundschaft erhält dabei bei der Bestellung auf landi.ch den Ausliefertag angezeigt. Gleichzeitig können Produkte online reserviert und innerhalb zwei Stunden im Landi-Laden abgeholt werden. Damit bleibt das bestehende Click-und-Collect-Modell bestehen.
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Härtefälle: neue Zuteilungsrunde Unternehmen mit ungedeckten Kosten im zweiten Halbjahr 2021 können beim Härtefallprogramm nochmals ein Gesuch einreichen, sofern sie die Maximalbeiträge bisher nicht erreicht haben. Dies als Folge einer Rechtsänderung. Bislang wurden die Härtefallbeiträge anhand der ungedeckten Kosten im Zeitraum vom 1. März 2020 bis spätestens am 30. Juni 2021 bemessen. Mitte Dezember hat der Bundesrat festgelegt, dass unter der Covid-19-Härtefallverordnung neu bis zum 31. Dezember 2021 eingetretene ungedeckte Kosten berücksichtigt werden können. Dies ermöglicht es, auch auf kantonaler Ebene den Betrachtungszeitraum auszudehnen. So können ungedeckte Kosten nun vom 1. März 2020 bis längstens am 31. Dezember 2021 geltend gemacht werden. An den bisherigen Höchstgrenzen für Härtefallbeiträge, wie sie in der Covid-19-Härtefallverordnung festgelegt sind, ändert sich nichts. Zusätzliche Beiträge können somit nur für Unternehmen gesprochen werden, die das Maximum bisher nicht ausgeschöpft haben. Die Gesuchseingabe dauert von morgen Dienstag, 18. Januar, bis Sonntag, 30. Januar 2022. Informationen für die Unternehmen sind auf zh.ch/haertefall zu finden. Finanzdirektion
IN KÜRZE Elektrovelos brauchen Licht
Montage im Laden Der Auftritt des Online-Shops wurde modernisiert. So kann etwa der Bestand der Produkte im regionalen Landi-Laden abgefragt werden. Im gleichen Zuge wurde auch die Landi-App ausgebaut. Unter anderem sind detaillierte Produktinformationen neu jederzeit über einen integrierten EAN-Scanner abrufbar. Auf Wunsch der Kundinnen und Kunden werden ausgewählte Artikel gegen eine Entschädigung im Laden
montiert und gebrauchsfertig ausgeliefert. Auf diese Weise können Produkte wie Rasenmäher oder Grill nach dem Empfang zu Hause oder nach der Abholung im Landi-Laden sofort in Betrieb genommen werden. «Mit dem ausgebauten Online-Angebot erweitern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit auf Basis unserer Stärken», ist Ernst Hunkeler, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Landi Schweiz, überzeugt. Landi Schweiz
Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, braucht ab dem 1. April auch tagsüber Licht. Grundsätzlich reiche eine Aufsteck-Akkuleuchte vorne, teilt der Branchenverband Velosuisse mit. Das Licht sollte auf 100 Meter sichtbar sein und darf nicht blinken oder blenden. Die Lichtpflicht gilt für alle Typen von Elektrovelos und auf allen öffentlichen Verkehrsflächen, also auch auf Waldwegen oder Bike-Trails. (red.)
Aus leerstehenden Büros entsteht Wohnraum Im Zentrum Oberdorf, oberhalb der Migros, werden bald neun neue Wohnungen vermietet Die Gewerbeflächen im MigrosGebäude des Zentrums Oberdorf standen seit Längerem leer. Nun baut die neue Eigentümerin der Immobilie darin neue Wohnungen. Per April sind diese bezugsbereit. Wo früher ein grosser Parkplatz war, steht seit rund fünf Jahren das neue Migros-Gebäude des Zentrums Oberdorf. Im September 2016 feierte der Detailhandels-Riese ein paar Meter neben dem früheren Gebäude seine Wiedereröffnung, einige Monate später, im Frühling 2017 übernahm Lidl die ehemalige Migros-Verkaufsfläche. Mit dem Café «Stella» und dem Schuhladen Dosenbach sind seither einzelne neue Mieter hinzugekommen. Nun werden weitere folgen: Nicht Geschäftskunden,
Zu den bisherigen 33 Wohnungen in der Migros-Überbauung kommen per April neun weitere hinzu. (Bild Livia Häberling)
aber Privatpersonen. Denn die neue Eigentümerin der lachsfarbenen Liegenschaft, Swiss Prime Site AG, die das Gebäude im Jahr 2019 von der Migros Genossenschaft erworben hat, baut um. Seit Monaten sind die Lieferwagen der Handwerker rund um die Überbauung zu sehen. Im ersten Obergeschoss befanden sich seit der Eröffnung nicht nur 33 Wohnungen, sondern auch Gewerbeflächen, die allerdings seit Längerem leer standen. Deshalb entschied sich die Eigentümerin dazu, die ungenutzte Fläche in zusätzlichen Wohnraum zu verwandeln. Seit Mitte des vergangenen Jahres laufen die Bauarbeiten, insgesamt entstehen neun Wohnungen mit zwischen zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern. Die Wohnungen, sind voraussichtlich ab April bezugsbereit, wie der Website zu entnehmen ist. (lhä)
Kloster Kappel a. A.
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Kath. Kirche Obfelden
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche
Sonntag, 23. Januar 10.00 Kirche Wettswil, Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel
Sonntag, 23. Januar 10.30 Eucharistiefeier
Donnerstag, 27. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 23. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Beat Gossauer
Ref. Kirchgemeinden im Bezirk
Ref. Kirche Bonstetten
Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch
Samstag, 22. Januar 2022 19.00 Mitsing-Gospel-Gottesdienst zum Thema «Denn er hat seinen Engeln befohlen…» Mit Pfrn. Bettina Bartels (Affoltern a. A.) und dem Gospelchor Affoltern unter der Leitung von Annette Bodenhöfer (Hedingen). Maskenpflicht, 2G www.ref-knonaueramt.ch
Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 23. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfrn. Bettina Bartels, Sing & Pray mit dem Gospelchor Affoltern zum Mitsingen, unter der Leitung von Anette Bodenhöfer 17.00 Sonntagsmusik in der Kirche Aeugst, ein meditatives Format mit Viswas Orler, Orgel Donnerstag, 27. Januar 12.00 Abgesagt aus Pandemie-Gründen: Mittagessen Generation 60+, sowie das Ideen-Café im Anschluss – neuer Termin folgt!
Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 23. Januar 10.00 «Denn er hat seinen Engeln befohlen…» Mitsing-Gospel-Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Bartels und dem Gospelchor Affoltern (Zertifikat) Dienstag, 25. Januar 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal (Zertifikat) 14.30 Ökum. Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus Mittwoch, 26. Januar 12.15 Oase – Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli (Zertifikat) Freitag, 28. Januar 14.30 Erzählcafé im Chilehuus Rückblick auf meine Rolle als Frau, als Mann in meinem Leben (Zertifikat)
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 23. Januar 9.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrerin Irene Girardet. Montag, 24. Januar 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 28. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 23. Januar 15.00 Konzert mit dem Madera Fagottquartett Dauer 1 Stunde mit Covid-Zertifikat und Ausweis Kollekte 19.00 Abendgottesdienst mit KonfirmandInnen und Jugendlichen mit Pfr Ueli Flachsmann 18.00 Einsingen der Lieder mit Anette Bodenhöfer Es gilt eine Maskenpflicht.
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 23. Januar 9.30 Ökum. Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen in der ref. Kirche Hausen, Pfrn. Irene Giradet, Pfr. Matthias Kühle-Lemanski
19.00 Kontemplation im Raum «Giebel» des Klosters, Pfrn. Ilona Monz
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 23. Januar 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz Musik: Veronica Hvalic www.kirche-maschwanden.ch
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. Januar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfarrer Andreas Fritz www.ref-knonaueramt.ch
Ref. Kirche Obfelden Freitag, 21. Januar 18.30 Phönix-Treff Samstag, 22. Januar 09.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Flamme Sonntag, 23. Januar 09.45 Kolibri im Kirchgemeindehaus 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Claude Fuchs und Kornél Radics (Orgel)
Mittwoch, 26. Januar 14.00 Kolibri Stallikon, Thema: «Arche Noah» Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten. www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Januar 17.30 Gottesdienst Sonntag, 23. Januar 9.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa
Heilsarmee Affoltern a.A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit Schutzkonzept
Sonntag, 23. Januar 10.00 Gottesdienst Predigt: Res Dummermuth Kingskids und Kinderhüeti
Kath. Kirche Bonstetten
Donnerstag, 27. Januar 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch
Samstag, 22. Januar 17.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 23. Januar 8.00 Hl. Messe 10.00 Sonntagsmesse Dienstag, 25. Januar 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. Gebetsgruppe
Mittwoch, 26. Januar 12.00 Club 4
Donnerstag, 27. Januar 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe
Ref. Kirche Ottenbach
Kath. Kirche Hausen a. A.
Sonntag, 23. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Obfelden www.ref-knonaueramt.ch
Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:
Sonntag, 23. Januar 2022 9.30 reformierte Kirche Hausen, ökumenischer Gottesdienst zur Woche der Einheit der Christen, Pfrn. Irene Girardet, Diakon Matthias Kühle-Lemanski www.kircherifferswil.ch
Sonntag, 23. Januar 10.00 Gottesdienst und Livestream «Berufen – zum Leben» Mehr unter www.sunntig.ch
Mittwoch, 26. Januar 09.30 Baby/Kids-Song
Mittwoch, 26. Januar 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz
Ref. Kirche Rifferswil
Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24
www.kath-affoltern.ch
Dienstag, 25. Januar 15.45 Minichile, Gruppe Sonne 18.00 Konfirmandenunterricht
www.kircheobfelden.ch
www.kath-affoltern.ch
Pfingstgemeinde Affoltern a. A.
Alte Obfelderstrasse 55
Sonntag, 23. Januar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 23. Januar 10.30 Gottesdienst Kinderhüte, Sonntagsschulen, Unterricht Donnerstag, 27. Januar 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch
Samstag, 22. Januar 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, an der Orgel Martin Rabenstein
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Sonntag, 23. Januar 9.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen in der ref. Kirche mit Irene und Matthias
Sonntagsgottesdienste
Donnerstag, 27. Januar 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. Januar 9.30 Wortgottesdienst mit Pfarreikoordinator A. Bolkart Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi keine Zertifikatspflicht, mit Maskenpflicht Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung
Veranstaltungen
Freitag, 21. Januar 2022
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Zweisamkeit geniessen
«Play and Dine» geht in die nächste Runde
Am Freitag, 28. Januar, dürfen alle Eltern, die wieder einmal etwas Zweisamkeit spüren möchten, ihre Kinder ins Familienzentrum bringen und zu zweit einen stimmungsvollen Abend verbringen.
Der Schriftsteller Pedro Lenz (links) tritt mit Christian Brantschen in der Buchhandlung Scheidegger auf. (Bild zvg.)
Familienzentrum Bezirk Affoltern
Pedro Lenz und Christian Brantschen am 29. Januar in Affoltern
Charly, der Maurerstift, sieht, dass nur ein Bad in der Aare und eine Flasche Bacardi ihm helfen können. Umso mehr als Tage zuvor sein Freund Primitivo gestorben ist. Primitivo, «dä aut Philo-
soph», wie er auf der Baustelle genannt wird, geboren in Asturien, zeit seines Lebens Maurer. Liebevoll porträtiert Pedro Lenz die beiden, den Alten, der viel in der Welt herumgekommen ist, und den Jungen, der nicht viel weiter als bis zum Waldfest in Herzogenbuchsee fährt. Samstags sitzt Charly manchmal in Primitivos Zimmer und bei Forelle, Schinken, Käse, Weisswein reden sie nicht über «d Büez», sondern über Bücher. Weil Bücher, wie Primitivo sagt, «eim bim Nochedänke chöi häufe». Und Charly ergänzt: «I mir inne hocket es nöigierigs Tier, und das Tier het Hunger, vüu, vüu Hunger, es wott mit Buechstabe gfuete-
ret wärde.» Mit Pedro Lenz und Christian Brantschen (Tastenmann von «Patent Ochsner») haben sich zwei Bühnenkünstler gefunden, die sich hervorragend ergänzen. Durch ihre spielerische Leichtigkeit verführen sie das Publikum sowohl mit leisen Tönen als auch mit packender Spannung. KulturAffoltern Samstag, 29. Januar, 20 Uhr, Buchhandlung Scheidegger. Es gilt 2G und Maskenpflicht. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A, Telefon 044 762 42 42 Reservierung: www.kulturaffoltern.ch. Eintrittspreise: 35 Franken / 20 Franken.
Syrischer Kochkurs im Familienzentrum
Am Samstag, 29. Januar, um 10.30 Uhr In diesem zweieinhalbstündigen Kochkurs lernen die Teilnehmenden von der Kursleiterin Rima Nader, wie sie das orientalische Flair mit original syrischen Kochrezepten in die eigene Küche bringen. Die Küche des Orients und das Gefühl wie aus Tausendundeiner Nacht bedeuten, sich auf berauschende Düfte, prächtige Farben und exotische Gewürze einzulassen und sich wie auf Reisen zu fühlen. Wer mit orientalischen Gewürzen kocht, braucht nur die Augen zu schliessen, um sich innert Kürze wie inmitten eines Bazars
Einen entspannten Abend zu zweit geniessen. (Bild zvg.) Anmeldungen via Online-Formular auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, per Telefon 044 760 12 77 oder per Mail an hueeti@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmeldeschluss: Donnerstag, 16 Uhr. Informationen und komplettes Angebot auf
«Primitivo» In rhythmisierter und dennoch ungekünstelter Alltagssprache erzählt Pedro Lenz in seinem neuen Roman «Primitivo» vom Leben dieser Personen aus dem Mittelland, welche auch in jede andere Region der Schweiz passen würden. Kommende Woche im «Scheidegger».
Nach den schönen, aber häufig anspruchsvollen und familienreichen Weihnachtstagen möchte das eine oder andere Paar vielleicht wieder einmal einen Abend zu zweit geniessen – ohne für das Essen selbst sorgen zu müssen, ohne den lästigen Abwasch, dafür mit angenehmen, tiefgründigen Gesprächen, begleitet durch den Service des Restaurants Weingarten in Affoltern. Es lohnt sich, bald anzurufen und zu reservieren. Das Angebot «Play and Dine» findet jeweils von 17.30 bis 21 Uhr statt, und zwar am 28. Januar, 14. Februar, 25. März, 15. April, 27. Mai und 24. Juni. Die Kosten für die Betreuung der Kinder im Familienzentrum beträgt 12 Franken pro Stunde. Inbegriffen ist ein kindgerechtes Abendessen.
zu fühlen. Dieses Erlebnis möchte der syrische Kochkurs am Samstag, 29. Januar, von 10.30 bis 13 Uhr mit der Köchin Rima Nader vermitteln. Derweil geht es auch darum, sich kulinarisch neu inspirieren zu lassen, neue Gewürze und Kochtechniken kennenzulernen und dabei zu entdecken, dass die orientalische Küche weit mehr bietet als nur Falafel und Kebab. Familienzentrum Bezirk Affoltern
Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch
Hier spielt die Musik, dort die Leidenschaft
Reiches Kinoprogramm in der «Mansarde»
Das Kino Mansarde in Muri führt sein Publikum mit «Black Box» auf die Suche nach der Wahrheit hinter einem mysteriösen Flugzeugabsturz, mit der Neuverfilmung des Musicals «West Side Story» zurück ins New York der 50er-Jahre und zudem nach Bosnien auf die riskante Reise eines Violinenbauers. Im Filmthriller «Black Box – Gefährliche Wahrheit» stürzt ein neues Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Paris ab – mit tödlichen Folgen. Der Techniker Matthieu Vasseur wird damit beauftragt, die Ursache für das Unglück herauszufinden. Liegt technisches oder menschliches Versagen vor oder ein Terroranschlag? Bei seinen Analysen stösst er je länger desto mehr auf Unstimmigkeiten, die ihn an eine Verschwörung glauben lassen. Wem kann er noch vertrauen? Bei diesem erfolgreichen französischen Thriller ist subtile Spannung bis zum Schluss garantiert.
Tragisch wie Romeo und Julia
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Die syrische Esskultur bietet eine grosse Vielfalt. (Bild zvg.)
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Steven Spielberg – einer der ganz grossen Kinoregisseure – inszeniert den Musicalklassiker «West Side Story» neu und schafft dabei ein gelungenes Update für die ganz grosse Leinwand: Zwei rivalisierende Strassengangs im New
York der 50er-Jahre, die weissen Jets und die puertoricanischen Sharks, bekämpfen sich regelmässig. Als sich der USAmerikaner Tony (Ansel Elgort) jedoch in die Puertoricanerin Maria verliebt, droht die Lage zu eskalieren … Die Kompositionen von Leonard Bernstein verstärken die mitreissende Dynamik, aufgeladen mit Gesellschaftskritik, und lassen das Publikum mit den beiden Liebenden mitfiebern.
Leidenschaft als Triebfeder Der Profi-Geigenbauer Gaspar Bochardt ist bereit, alles für das Auffinden von absolut idealem und einmaligem Klangholz zu unternehmen. Für die niederländische Starviolinistin Janine Jansen möchte er ein Meisterstück schaffen und begibt sich deshalb auf eine gefährliche Reise in die bosnischen Wälder. Dort bekommt er es mit Minen aus dem Krieg, dubiosen Holzfällern und auch mit dem Gesetz zu tun. Das Abenteuer wird vom norwegischen Regisseur Lukas Hansen auf dramatische Weise dokumentiert, das fasziniert und für überraschende Momente sorgt. Kino Mansarde «Black Box – Gefährliche Wahrheit», Donnerstag, 27. Januar, 18 Uhr und Freitag, 28. Januar, 20.30 Uhr. «West Side Story», Donnerstag. 27. Januar, 20.30 Uhr. «The Quest for Tonewood», Freitag, 28. Januar, 18 Uhr. Reservierungen via Website auf www.kinomansarde.
Umgang mit AD(H)S in der Familie Neue Gesprächsgruppe am März
Der Schulpsychologische Dienst des Bezirks Affoltern lanciert ein neues Angebot für Eltern mit AD(H)S-betroffenen Kindern im Primarschulalter. Der Kurs umfasst fünf Montagabende. Die Begleitung und Erziehung eines Kindes stellen Eltern immer wieder vor Herausforderungen, die Verunsicherung und Fragen mit sich bringen können. Eltern mit Kindern, die Schwierigkeiten im Bereich der Selbststeuerung haben – oftmals im Zusammenhang mit einer ADHS/ADS-Diagnose – sind besonders gefordert. So fällt es ihrem Kind mögli-
cherweise schwer, zur Ruhe zu kommen, sich an Regeln oder Abmachungen zu halten und Geduld zu haben. Es hat vielleicht vermehrt Mühe, seine Gefühle zu kontrollieren und ist schnell frustriert, was zu Wutausbrüchen führen kann. Oftmals leidet auch ihre Beziehung zum Kind, weil es im Familienalltag und beim Lernen, insbesondere während den Hausaufgaben, zu Konflikten kommt.
Erfahrungsaustausch Der Schulpsychologische Dienst bietet ab kommendem März eine Gesprächsgruppe für Eltern an. Es werden gemeinsam Lösungsideen für beschriebene Ver-
haltensweisen erarbeitet und aus fachlicher Sicht ergänzt. Es hat sich gezeigt, dass der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern, die ähnliche Herausforderungen zu meistern haben, als hilfreich und entlastend erlebt wird. Ziel ist es, neue Lösungswege zu entdecken, welche zu einem entspannteren Familien- und Erziehungsalltag beitragen können. Schulpsychologischer Dienst Der Kurs findet an 5 Abenden, jeweils montags von 19.30 bis 21.30 Uhr, in Affoltern statt. Anmeldung: bis 28. Februar an den Schulpsychologischen Dienst (sekretariat@spd-bezirk-affoltern.ch). Weitere Infos unter: www.spd-bezirk-affoltern.ch, Aktuelles.
«West Side Story» reloaded von Steven Spielberg: Wenn Südamerikaner tanzen, dann kann niemand wegschauen! (Bild zvg.)
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Veranstaltungen
Freitag, 21. Januar 2022
AGENDA
Donnerstag, 27. Januar
Freitag, 21. Januar
Affoltern am Albis
11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Monatlicher Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, Fr. 20.-. Anmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18. Zertifikats- und Maskenpflicht. Restaurant Rosengarten. 17.00–20.00: «Girls*only-Treff». Schutzkonzept gemäss kantonalen und nationalen Vorgaben. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Roberto Bossard New Group». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Besucherzahl beschränkt. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.
Aeugst am Albis
19.00: Vernissage: «Voll verwachst». Die Technik Enkaustik ist wieder populär und kein heisses Eisen für Ruth Zimmermann. Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22.
Affoltern am Albis
19.00–22.00: «Mittelstufendisco». Offen für alle Jugendlichen der 4. bis 6. Klasse von Affoltern und Zwillikon. Veranstalter Jugendarbeit JA-AAA. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 20.15: Kinofoyer Lux zeigt: «Schwesterlein». Spielfilm von Stephanie Chuat und Veronique Reymond mit Nina Hoss, Lars Eidinger, Marthe Keller u. a. CH 2020, 99 Min. D. Kasse ab 19.45 Uhr, ohne Barbetrieb und Pause. Mehr unter www.kinofoyerlux.ch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben. 20.15: LaMarotte präsentiert: «Modus Quartet» Jazz und orientalische Musik. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Mehr unter www. lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.
Stallikon
09.15–09.45: Leseanimatorin Sandra Franzen-Müller erzählt Versli, Reime und Geschichten mittels Krabbel-, Finger- und Wortspielen. Für Kleinkinder zwischen 1 bis 3½ Jahren mit Eltern und Grosseltern oder weitere Bezugspersonen. Bibliothek Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1.
Samstag, 22. Januar Affoltern am Albis
14.00, 15.30, 17.00: Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt. Klavierschülerinnen und -schüler musizieren in der Öffentlichkeit. Eintritt frei. Detailprogramm: www.mska.ch. Aula Schulhaus Ennetgraben.
Sonntag, 23. Januar Affoltern am Albis
14.00, 15.30: Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt. Klavierschülerinnen und -schüler musizieren in der Öffentlichkeit. Eintritt frei. Detailprogramm: www.mska.ch. Aula Ennetgraben.
Kappel am Albis
13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5. Das Modus Quartet verknotet musikalische Stränge zu einem farbenfrohen Klangteppich. (Bild zvg.)
Ein buntes Klanggeflecht Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte Modus Quartet Houry Dora Apartian, Gesang; Park Stickney, Harfe; Lorenz Beyeler, Bass; Omri Hason, Perkussion, Hang. Die Musik von «Modus» ist ein buntes Geflecht von Fäden verschiedener Traditionen. Sie verknotet mediterranen Geist und überliefertes Liedgut aus Armenien mit Jazz und Eigenkompositionen der Bandmitglieder zu einem farbenfrohen Teppich. Treibende Rhythmen, berührende Melodien und der Einfluss verschiedener Kulturen prägen die Musik von «Modus»: Die syrisch-armenische Sängerin Houry Dora Apartian baut mit ihrer Stimme eine Brücke zwischen Jazz und orientalischer Musik. Der New Yorker Jazzharfenist Park Stickney erweitert den Sound der Band mit seinen zauberhaften Klängen. Der Kontrabassist Lorenz Beyeler und der in Israel geborene Perkussionist Omri Hason bilden den Kern des Quartetts. Freitag, 21. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.
Roberto Bossard New Group
Hedingen
15.00–16.00: Von Barock bis Swing und Jazz: das Madera Fagottquartett spielt aus verschiedenen Epochen. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.
Roberto Bossard, Gitarre; Toni Bechtold, Tenorsax; Lukas Gernet, Piano; Raffaele Bossard, Bass; Dominic Egli, Schlagzeug.
Mittwoch, 26. Januar
Rund 20 Jahre hat Roberto Bossard gebraucht, um nach Auflösung seiner ersten «Group» den Faden wieder aufzunehmen. Ein glücklicher Entscheid, der nun von fünf versierten, hochkarätigen Protagonisten schlicht wunderschön, prall gefüllt mit Musikalität und Kreativität und mit viel Schwung in die Tat umgesetzt wird. In einem vielseitigen Repertoire bringt ein jeder von ihnen seine individuellen Qualitäten mit Brio, Feingefühl und auf Augenhöhe in einen abgerundeten, harmonischen Band-Sound ein, der unwiderstehlich swingt und mitreissende Atmosphären und Momente zu bieten hat. Ein spezieller Genuss ist der warme, volle Klang von Roberto Bossards Gibson ES 5 aus dem Jahre 1949, die nichts von ihrem Zauber eingebüsst hat. Donnerstag, 27. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken.
Ennio & Io Luciano Biondini, Akkordeon; Kompositionen von Ennio Morricone und Luciano Biondini. Im vorletzten Sommer verstarb Ennio Morricone 92-jährig in Rom. In mehr als vierzig Jahren künstlerischen Schaffens schrieb Morricone über
500 Filmmusiken und arbeitete dabei mit namhaften italienischen und internationalen Regisseuren zusammen. Er dirigierte eine grosse Anzahl von Orchestern und gab 2007 mit dem Roma Sinfonietta Orchestra ein Ehrenkonzert zum Amtsantritt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon. Weniger bekannt ist Ennio Morricones Schaffen als Komponist für Kammermusik, Kantaten und Messen. Luciano Biondini, auch er Italiener, gehört zu den weltweit besten und virtuosesten Akkordeonisten. Er spielt eine Melange aus introvertierter Kammermusik, zeitgenössischem Jazz, italienischer Folklore und argentinischem Tango. Auf seinen musikalischen Exkursionen setzt sich Luciano Biondini seit jeher mit der Filmmusik des «Cinema Italiano» im Allgemeinen und den Werken Ennio Morricones im Speziellen auseinander. Dieses besondere Programm ist eine Würdigung des grossen Komponisten. Freitag, 28. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.
Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte»
Ausstellungen Aeugst am Albis
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Voll verwachst». Enkaustik – Wachsmalerei von Ruth Zimmermann. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 17. April.
Aeugstertal (Aeugst Am Albis)
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.
Kappel am Albis
Kloster, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Wenn ich male, bete ich.» Farb-Ikonen und Farbtafeln von Matthias Müller Kuhn zur Bilderdecke von Zillis. Täglich 8-22 Uhr. Bis 23. Januar.
KORREKT Stadtspaziergang morgen Samstag Im Veranstaltungshinweis zum Stadtspaziergang der EVP Affoltern (im «Anzeiger» vom 18. Januar) waren falsche Daten aufgeführt: Der erste Termin ist morgen Samstag, 22. Januar, der zweite Stadtspaziergang ist für den 19. Februar geplant. (red.)
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Agenda-Einträge
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Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich in der Agenda des «Anzeigers». Die Angaben sind jeweils bis am Mittwoch, um 10 Uhr, per E-Mail an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)
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10.00–10.30: Buchstart-Treff. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung und: 14.30–15.00: Die «Gschichteziit» für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.
1. Woche
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2. Woche
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The King’s Man 20.00 Täglich
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D 16 Madres Paralelas 20.15 Fr Mo
House of Gucci Sa So Mo Di Mi
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KW 04 | Donnerstag 20. bis Mittwoch 26. Januar
Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00
Spider-Man 20.15 Do Fr Sa So
Singg 2 20.15 Sa So Mi 17.00
Spencer 17.30 Do Fr Di
17.30
D 16
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D6
Clifford der grosse rote Hund 14.15 Sa So Mi 14.30 D6
QR Codde Kinoprogramm Aline Do Mo
17.30
The Last Bus Mo Di Mi
17.30
F/d 16 Laura’s Stern 17.30 So 11.30
D (10)
Der Wolf und der Löwe D 6 Sa So 16.30
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Mitarbeiter/in Empfang & Auftragsadministration (60 - 100%) Was sind Ihre Aufgaben? • Entgegennahme und Verteilung eingehender Telefonanrufe • Empfang von Besucherinnen und Besuchern • Bearbeitung von Bestellungen, Erstellen von Offerten und allgemeine Büroarbeiten • Sicherstellung einer einwandfreien Erscheinung der Küchen- & Badausstellung Was bringen Sie mit? • Kaufmännische Grundausbildung oder Schreinerausbildung mit kaufmännischer Erfahrung • Freude am Telefonieren und am Umgang mit Kunden und Partnern • Stilsicheres Deutsch, weitere Sprachen von Vorteil • Gute MS-Office Kenntnisse (Word, Excel, Outlook) • Kundenorientiertes Denken und Handeln, selbständige, zuverlässige & exakte Arbeitsweise Was bieten wir Ihnen? • eine abwechslungsreiche und vielseitige Stelle • zeitgemässe Arbeitsbedingungen • kollegiales Arbeitsklima mit erfahrenen und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Stellenantritt ab 01.04.2022 oder nach Vereinbarung
Das ehemalige Zisterzienserkloster mit seiner gotischen Kirche ist ein beliebtes Seminarhotel und Ausflugsziel mit Panoramaterrasse. Es wird von der evang.-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich getragen. Zentral gelegen zwischen Zürich-Zug-Luzern ist das Kloster Kappel gut zu erreichen. Die inspirierende Umgebung mit herrlichem Blick in die Alpen sowie die historischen und zeitgemässen Räume bieten den idealen Rahmen für Seminare und Bankette. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per 1. März 2022 oder nach Vereinbarung eine(n) fachlich fundierte(n), kommunikative(n) und verkaufsorientierte(n)
Réceptionist/-in 60 – 80 % Ihr Aufgabengebiet: Sie übernehmen das umfassende Aufgabengebiet des Tagesgeschäfts unserer Réception vom Checkin bis zum Check-out und sind zuständig für den herzlichen Empfang und die kompetente Betreuung unserer Gäste. Sie bewirtschaften Hotelbuchungsplattformen, führen die Kasse und erstellen Seminarrechnungen. Ihr Profil: Sie sind ausgebildete/r Réceptionist/-in oder Hotelfachfrau/-mann. Sie sind dienstleistungsorientiert und sprachgewandt (Deutsch & Englisch fliessend, mündlich & schriftlich sowie Französischkenntnisse), überzeugen durch ein sicheres und zuvorkommendes Auftreten, verfügen über fundierte EDVKenntnisse (Fidelio V8 von Vorteil). Gleichzeitig haben Sie ein Flair für Zahlen. Sie führen die Ihnen zugeteilte Schicht an der Réception selbständig, arbeiten genau, sind flexibel und bewahren in Spitzenzeiten die nötige Ruhe. Sie schätzen die Vorteile unregelmässig sowie auch abends und am Wochenende zu arbeiten (monatlicher Einsatzplan ohne fixe Tage, Frühdienst von 7- 16 Uhr sowie Spätdienst von 13-22 Uhr, 365 Tage im Jahr). Es erwartet Sie ein vielseitiges Aufgabengebiet in einem spannenden und dynamischen Umfeld.
Zu weiteren Fragen gibt Ihnen Philip Schaefer gerne Auskunft (Tel. 043 322 66 99). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail: jobs@girardi.ch Arthur Girardi AG Maienbrunnenstrasse 5 8908 Hedingen
Seminarhotel und Bildungshaus
Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto per Email an: karin.engeli@klosterkappel.ch
www.girardi.ch
Die römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten mit ihren rund 3800 Mitgliedern umfasst das Gebiet der politischen Gemeinden Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil. Die bestehende, sehr positive Teamkultur ist unser Juwel. In diesem Umfeld einer gelebten «Füreinander-Mentalität» bieten wir einer engagierten und vernetzt denkenden Persönlichkeit per 1. März 2022 oder nach Vereinbarung eine vielseitige und herausfordernde Stelle als
Pfarreisekretärin/Pfarreisekretär 80% auch als «Job Sharing 40% und 40% oder 50% und 30%» möglich
Ihr Aufgabengebiet umfasst • Führung des Sekretariats (inkl. Erledigung der Sekretariatsarbeiten wie Korrespondenz, Versand, Ablage etc.) • Kontierung von Rechnungen und Erstellen des Budgets in Zusammenarbeit mit dem Pfarreikoordinator • Mithilfe bei der Organisation von Pfarreianlässen, -reisen, Wallfahrten usw. • Mitarbeit bei der Erstellung der Pläne für Gottesdienste, Lektoren, Ministranten, Organisten, Kommunionhelfer, Katechesen Wir wünschen uns: • Eine aufgeschlossene und teamorientierte Persönlichkeit • Kaufmännische Ausbildung • Sehr gute EDV-Kenntnisse (Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Internet) • Rasche Auffassungsgabe, eigenverantwortliche und zielorientierte Arbeitsweise • Fliessende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, Fremdsprachen von Vorteil • Kurs Pfarreisekretariate absolviert oder Bereitschaft, diesen zu besuchen Wir bieten Ihnen: • Eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe in einem sehr positiven Umfeld in der Pfarrei St. Burkard in Mettmenstetten (Nähe Bahnhof) • Selbstständigkeit und Verantwortung • Moderner, heller Arbeitsplatz Die fortschrittlichen Anstellungsbedingungen richten sich nach der Anstellungsordnung der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich.
Der «Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern» ist mit Gründungsjahr 1847 eine der ältesten zürcherischen Landzeitungen. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte und bedient im Knonauer Amt zweimal wöchentlich sämtliche Haushalte.
Redaktor 80-100% (a) Ihre Aufgaben
Ihr Profil
• Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Raum Affoltern am Albis ist Ihre Welt. • Sie berichten über Neuigkeiten, welche die Menschen in der Region bewegen. • Sie pflegen Kontakt zu relevanten Ansprechpartnern. • Sie liefern redaktionelle Inputs und helfen mit bei der Planung. • Sie redigieren eingesandte Texte, layouten und übernehmen auch administrative Aufgaben.
• Sie verfügen über Erfahrung im Lokaljournalismus sowie über ein breit gefächertes journalistisches Interesse. • Sie besitzen ein gutes Netzwerk in der Region • Sie haben die Fähigkeit, die Themen lesernah aufzuarbeiten. • Ein hohes Mass an Eigeninitiative ist für Sie selbstverständlich. • Zeitliche Flexibilität - auch für Wochenend- und Abendeinsätze-, Freude am Neuen sowie Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab.
Warum bei uns ein (a) im Stellentitel steht? Weil bei uns die Bewerbungen aller Menschen willkommen sind, die Lust darauf haben, uns mit ihren vielfältigen Talenten weiterzubringen. Das allein zählt – und nicht Alter oder Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung.
Arbeitsort Obere Bahnhofstrasse 5, Affoltern am Albis, Schweiz
Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre OnlineBewerbung unter www.chmedia.ch/jobs
Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freut sich Sabrina Muster, Präsidentin/Personalverantwortliche, auf Ihre vollständige Bewerbung via E-Mail an: sabrina.muster@kath-hausen-mettmenstetten.ch
Für fachliche Fragen steht Ihnen Thomas Stöckli, Redaktionsleiter, unter T: +41 58 200 57 05, gerne zur Verfügung.
Bei Fragen steht Ihnen der Pfarreikoordinator Andreas Bolkart von Montag–Mittwoch gerne telefonisch unter der Nummer 079 416 56 25 zur Verfügung.
Alle offenen Stellen und Online-Bewerbung auf: chmedia.ch/jobs
Wir freuen uns schon darauf, Sie bald kennen zu lernen. Weitere Auskünfte auf unserer Homepage www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Journalismus, der orientiert. Unterhaltung, die bewegt. Medien, die verbinden.
Sport
Freitag, 21. Januar 2022
FCWB stellt Weichen für die Zukunft Die Wege des FC Wettswil-Bonstetten und Trainer Jérôme Oswald trennen sich im Sommer Der FC Wettswil-Bonstetten und Trainer Jérôme Oswald werden nach der laufenden Saison getrennte Wege gehen. In gegenseitigem Einvernehmen wurde die Trennung per Sommer 2022 beschlossen.
Punkte weniger hatte als die anderen beiden Gruppensieger, wurde es nichts mit dem Aufstieg.
Laufende Saison durchzogen Nach einem starken Start in die neue Spielzeit folgte im letzten Herbst eine Durststrecke – zumindest für die gewachsenen Ansprüche der Ämtler. Man überwintert im gesicherten Mittelfeld auf Rang fünf. Der Rückstand auf die Spitzenplätze beträgt sieben Punkte und es wird eine starke Rückrunde benötigt, um nochmals den Anschluss zu finden.
Mit einem Paukenschlag hat Oswald das Ämtler Team im Sommer 2017 übernommen. Im Cup stand man zum vierten Mal in der ersten Hauptrunde und der Gegner war niemand Geringerer als der FC Basel. Eine Rekordkulisse von 5000 Zuschauern bevölkerte das Moos und mit 0:2 verkaufte sich der FCWB sehr gut. Es folgte eine erste Saison, in der sich das Team und der neue Trainer finden mussten und in einem Herzschlagfinale erreichte man zwar den vermeintlich sicheren achten Rang, jedoch nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz.
Voller Angriff im Frühling
Erfolgreiche Jahre Darauf folgten erfolgreiche Jahre für den FCWB und seinen Trainer. Mit 51 Punkten hätte man im Sommer 2019 in den anderen beiden 1.-Liga-Gruppen den zweiten Platz belegt, welcher direkt für die Aufstiegsspiele berechtigt. In der Gruppe drei reichte das aber nur für Rang vier und somit keine Aufstiegschance. Die Saison 2020 wurde bekanntlich ohne Wertung abgebrochen, WB stand
Jérôme Oswald ist nach erfolgreichen Jahren nur noch bis Ende Saison WB-Trainer. (Bild Kaspar Köchli) zu diesem Zeitpunkt auf Platz zwei und die reduzierte Saison 2021 beendete man erstmals in der Vereinsgeschichte
als Gruppensieger in der 1. Liga. Da diesmal aber keine Aufstiegsspiele angesetzt waren und man einen, respektive zwei
Trainer Oswald hat derweil angekündigt, dass er nochmals voll angreifen will und die Aufholjagd mit dem ersten Spiel im März gestartet wird. Im Sommer werden es fünf Jahre sein, in welchen er beim FCWB erfolgreich gewirkt hat. Eine gute Zeit geht dem Ende entgegen und neue Impulse sind gefragt. Die Evaluation für einen Nachfolger wird in den nächsten Wochen gestartet und die Verantwortlichen im FCWB haben dafür ein klares Anforderungsprofil erstellt. Man darf also gespannt sein – einerseits auf die Auf holjagd der Oswald-Elf, andererseits auf die Ankündigung seines Nachfolgers. Oliver Hedinger
Aerials-Athleten selektioniert Die Selektionskommission von Swiss Olympic hat erste Athleten und Athletinnen von Swiss-Ski fix für die Olympischen Spiele in Peking selektioniert. Darunter erwartungsgemäss die drei Top-Skiakrobaten der FC Jumpin. 1998, 2002, 2006, 2010, 2014, 2018 und jetzt 2022: Skispringer Simon Ammann wird nach der Selektion durch Swiss Olympic in Peking seine siebten Olympischen Spiele bestreiten – Rekord! 2002 in Salt Lake City und 2010 in Vancouver gewann der mittlerweile 40-jährige Toggenburger jeweils zwei Mal die Goldmedaille, auf der Normal- und auf der Grossschanze. «Simon Ammann ist eine Ausnahmeerscheinung im Schweizer Sport, und wir freuen uns sehr, ihn zum siebten Mal im SwissOlympic-Team willkommen zu heissen», sagt Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic. Die gleiche Wertschätzung hält Stöckli auch für Dario Cologna bereit: Der vierfache Olympiasieger im Langlauf wird in Peking seine vierten Olympischen Spiele bestreiten. Das Aerials-Aufgebot umfasst bisher – zweiter Selektionstermin ist am 24. Januar – Noé Roth, 21, Baar (ZG), Pirmin Werner, 22, Alten (ZH) und Nicolas Gygax, 25, Islisberg (AG). Alle drei sind Mitglieder des Mettmenstetter Vereins Freestyle Company Jumpin. Im Ski Alpin werden die Nominationen in den nächsten Tagen kommuniziert. Mit Abfahrer Niels Hintermann hat da der Skiclub Hausen ein heisses Eisen im Feuer. (red.)
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Eventsponsor:
Sonntag, 6. Februar 2022 Kasinosaal Affoltern am Albis
16.30 Uhr
Beginn Ehrungen mit Sportlerpräsentationen und Ehrungen Moderation Philippe Bandi
ca. 17.30 Uhr Pause mit Apéro 19.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Eintritt Der Eintritt ist frei
Kategoriensponsoren Baucal AG, Affoltern am Albis Gubler-Sport, Sport & Mode, Affoltern am Albis Gesundheitszentrum Gut AG, Mettmenstetten Fredy Rüegg Velo Sport AG, Affoltern am Albis Dienstleistungssponsoren Messe Agentur Eichmann AG, Zürich AVIVOX, Affoltern am Albis Livemotion GmbH, Adliswil
Die Nominierten im Überblick Kategorie Newcomer Frauen Larissa Kurmann, Mettmenstetten, Trampolin Shana Huber, RRC Amt, Mountainbike Cross Country Sophia Sindersberger, Mettmenstetten, Golf
Das Programm (sofern es die Pandemiebestimmung erlaubt):
Hauptsponsoren:
Kategorie Newcomer Männer Andri Moser, Bonstetten, Ski Alpin Timo Müller, Mettmenstetten, Mountainbike Cross Country Alain Schad, Modellfluggruppe Affoltern, Modellflugsport Kategorie Mannschaften FC Affoltern, 1. Mannschaft Frauen, Fussball Maja Kucharczky/Davide Corrodi, Tanzsport TC Hausen am Albis Damen 30+, Tennis Kategorie Frauen Elin Ott, Mettmenstetten, Springreiten Jacqueline Schneebeli, Hauptikon, Mountainbike Cross Country Alina Sönning, Aeugst am Albis, Leichtathletik Kategorie Männer Urs Müller, Stallikon, Triathlon/Radsport Noé Roth, Jumpin Mettmenstetten, Ski Aerials Mario Sidler, Ottenbach, Kart/Motorsport Weitere Infos zu den Nominierten unter www.ssa-affoltern.ch Ab 7. Januar 2022 kann gewählt werden. h/ So gehts: www.ssa-affoltern.ch, Wahlbutton anklicken. Pro Person eine Stimme für jede Kategorie.
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Kanton Zürich Baudirektion Tiefbauamt
Facharbeiter/-in Strassenunterhalt 100%
Wir bauen und unterhalten die Strassen, damit sie morgen intakt sind. Der Unterhaltsbezirk 4 in Affoltern am Albis mit seinen 20 Mitarbeitenden ist verantwortlich für den Unterhalt von Staatsstrassen, Wanderwegen, Grünflächen, Strassenentwässerung und Winterdienst. Für unsere 6-köpfige Unterhaltsgruppe suchen wir Sie per 1. April 2022 oder nach Vereinbarung. Als Facharbeiter/-in Strassenunterhalt kümmern Sie sich in erster Linie um Reparaturarbeiten am Strassenbelag, Randabschlüssen und die Strassenentwässerung. Ebenfalls zu Ihren Aufgaben gehören Signalisationen, Reinigung sowie vereinzelt Arbeiten in der Grünpflege. Als gelernte/-r Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ, Strassenbauer/-in EFZ oder Gärtner/-in EFZ oder mit einer anderen handwerklichen Ausbildung stört es Sie nicht, bei jedem Wetter draussen zu arbeiten und Winterdienst zu leisten. Es macht Ihnen nichts aus, während der Winterzeit zu verschobenen Arbeitszeiten und teilweise an Wochenenden zu arbeiten. Sie sind körperlich fit und besitzen den Führerausweis Kategorie C oder sind bereit diesen nachzuholen. Um die Strassen im Winter rechtzeitig von Schnee und Glatteis frei zu halten und den Pikettdienst zu gewährleisten, erreichen Sie den Werkhof Affoltern am Albis innerhalb von 30 Minuten. Wollen Sie sich mit uns dafür einsetzen, dass es den Bürgerinnen und Bürgern im Kanton Zürich heute und morgen gut geht? Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Aufgabengebiet an. Christian Küng ist Betriebsleiter und vielleicht Ihr künftiger Chef. Er ist für Ihre konkreten Fragen da: 043 257 92 21. Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter www.zh.ch/jobs. Ihr neues Umfeld: www.zh.ch/tba. projektieren - bauen - erhalten
Wir sind ein Grosshandelsunternehmen, welches Sackverpackungen, natürliche Gewebe und Werbetragtaschen, vorwiegend aus dem asiatischen Raum und Südeuropa, importiert und über unser eigenes Verkaufsnetz in der ganzen Schweiz anbietet: Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine(n)
Teamleiter(in) Verkaufsinnendienst (100%) • Führung und Organisation des Verkaufsteams (5 Personen) • Verantwortlich für eine hochstehende Dienstleistungsabteilung • Koordination und Organisation Importlogistik Europa • Telefonische Kundenbetreuung und Beratung • Mitarbeit in der Verkaufsabwicklung • Warendisposition bei Lieferanten • Pflege der Basisdaten (Preislisten, Stammdaten, Checklisten etc.) • Implementation von Verkaufsförderungsmassnahmen im Team Wir wenden uns an eine unkomplizierte, zupackende, kommunikative, präzise arbeitende Persönlichkeit, mit einer abgeschlossenen kaufmännischen Grundausbildung (E-Profil) oder gleichwertigem, sowie einer Weiterbildung im Verkauf/ Marketing und/oder Import/Export, mit Führungserfahrung. Sie behalten in hektischen Zeiten den Überblick und einen kühlen Kopf, können entsprechend Prioritäten setzen und besitzen eine hohe Servicebereitschaft. Neben Ihrer deutschen Muttersprache sind Sie auch in Englisch mündlich und schriftlich versiert, und haben idealerweise Grundkenntnisse in Französisch und/oder Italienisch. Sie haben Freude an einer abwechslungsreichen Arbeit, sind belastbar und flexibel, und wollen in einem kunden- und dienstleistungsorientierten Unternehmen vor Ort (kein Home-Office) etwas bewegen. Ein kleines, dynamisches Team freut sich auf Ihre Bewerbung. Senden Sie uns noch heute Ihre Unterlagen an bewerbungen@relianz.ch. Relianz AG Stationsstrasse 43 8906 Bonstetten Tel. 044 701 82 82 www.säcke.ch
GEMEINDE HAUSEN AM ALBIS
Wir suchen per 1. März 2022 (oder nach Vereinbarung) eine/n
Leiter/in Schulverwaltung (80%) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Nähere Details zur ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter www.hausen.ch.
Wir sind ein mittelgrosser, moderner Betrieb mit Schwerpunkt auf den Marken VW, Audi, Seat und Skoda. Als stop+go Partner arbeiten wir mit der Amag zusammen und sind dennoch markenunabhängig. Im Bereich Optimierungen sind wir als APR-Händler ebenfalls gut aufgestellt. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung
Automechatroniker (m/w) Für unsere Filiale im Coopark in Affoltern am Albis suchen wir per sofort eine
Verkaufsberaterin Detailhandel 40% Ihre Aufgaben: • Kundenberatung und Verkauf im Bereich Nähen, Overlocken, Sticken inklusive Ergänzungssortiment wie Stoffe und Mercerie • Umsetzen der Aktivitäten gemäss Verkaufsplan • Waren- und Lagerkontrolle • Erteilen von Instruktionen an Nähmaschinenkunden • Warenpräsentation und Warenpflege Ihr Profil: • Ausbildung im Detailhandel, dem Textilfach oder in der Bekleidungsgestaltung • Mehrjährige Erfahrung in der Verkaufsberatung • Versiert im Umgang mit MS-Office-Produkten • Sehr gute Deutschkenntnisse, Englischkenntnisse von Vorteil • Hohe Eigenverantwortung und Selbständigkeit • Ausgeprägte Team und Kommunikationsfähigkeit • Zuverlässige, exakte und speditive Arbeitsweise Das Angebot: • Sie schätzen ein topmotiviertes Team, das eine gute Zusammenarbeit pflegt • Eine Firmenkultur, in der Ihre Ideen und Bedürfnisse gefördert werden (inkl. Weiterbildung) • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Salär Sie sind jemand, der nähbegeistert ist und diese Begeisterung gerne mit anderen teilt? Dann freuen wir uns auf Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen per E-Mail an info@berninazug.ch, Sarah Staubli, Gubelstrasse 17, 6300 Zug. näh und stoff center Das Nähparadies in Ihrer Nähe
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Mit dieser Stelle sprechen wir ausgebildete Automechaniker / Automechatroniker (m/w) an, die sich mit VW, Audi, Seat und Skoda identifizieren können. Wenn Sie die Berufslehre erfolgreich abgeschlossen haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Berufserfahrung (idealerweise auf VW, Audi, Seat oder Skoda) ist willkommen aber nicht zwingend erforderlich. Kontaktperson Adrian Schweizer | sportgarage schweizer ag Telefon 044 700 32 31 | Schulstrasse 1-3 | 8907 Wettswil | www.sportgarage.ch
Lehrstelleninserat Die Firma ANTA SWISS AG ist ein mittelgrosser Betrieb mit 40 Mitarbeitern mit Sitz in Knonau ZH. Wir stellen qualitativ hochwertige sowie nachhaltige Produkte wie z.B. unsere Abfallhai-Kollektion her und verkaufen sie im In- und Ausland. Wer bei der ANTA SWISS AG arbeitet, trägt immer ein Lächeln auf den Lippen. Egal, ob im Büro oder in der Werkstatt: Jede Tätigkeit ist wichtig für den Erfolg des Endprodukts. (Siehe auch das Lehrlingsvideo auf unserer Homepage www.antaswiss.ch) Ab Sommer (August) 2022 bieten wir folgende interessante und abwechslungsreiche Lehrstelle an: – Produktionsmechaniker EFZ
Anforderungsprofil: – Selbstständige, systematische Arbeitsweise – Methodisches Denken – Kontaktfreudigkeit und Spass am Umgang mit Menschen – Flexibilität – Guter Sek B-Schüler Unser Angebot: – Vielseitige und anspruchsvolle Grundausbildung – Enge Betreuung durch gute Berufsbildner – Abwechslungsreiche und selbstständige Aufgaben – Angenehmes Arbeitsklima Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Fotos und Zeugniskopien via E-Mail an markus.schnyder@antaswiss.ch oder via Post an: ANTA SWISS AG Hasentalstrasse 3 8934 Knonau Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Markus Schnyder, Tel. +41 44 818 84 34, gerne zur Verfügung.
Sportferienkurse für Kids auf Ponyhof Baar/ZG. Alles an der frischen Luft! - Halbtageskurse – - Ausritt in den Wald - MuKi VaKi Reiten – - und vieles mehr Daten/Info: www.kitihof-online.ch Tel. 078 866 16 42
Extra ACHILLES-VERSE
Freiheitssuche Eines Tages, ich hatte gerade wenig zu tun, da fand ich, anstatt einfach auszuruhn und gelangweilt zu Hause herumzustehn, könnte ich schnell mal meine Freiheit suchen gehn.
Freitag, 21. Januar 2022
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«Immer wieder von neuen Impulsen geleitet» Menschen im Säuliamt: Franziska Pfenninger möchte so unterrichten, dass Lernen Spass macht
Kaum war ich ein paar Schritte auf dem Wege gegangen, da packte mich plötzlich ein heftig Verlangen. Ein Mann stand vor mir, mit tiefroter Nase. «Deine Freiheit», rief er, «die liegt in dem Glase, das ich in meinen Händen halte. Und in dem Fässchen da, das ich verwalte, liegt ein feiner Rebensaft, für viel Freiheit und noch mehr Lebenskraft! Komm, Bruder, setz dich zu mir und nimm einen Schluck Der gibt deinem Leben den nötigen Ruck!»
1984 kam Franziska Pfenninger nach Mettmenstetten. Seither hat sie an vielen Schulen im Bezirk Englisch oder Schwimmen unterrichtet. Aufgewachsen ist sie in den USA und absolvierte im Laufe ihres Lebens zahlreiche Aus- und Weiterbildungen.
Noch jung war ich damals. Ich durft’ es kaum wagen, den Alten nach seinem Namen zu fragen. Denn – ganz im Geheimen – ich traute ihm nicht. Wars wirklich die Nase in seinem Gesicht, die mir so missfiel und die mich so störte und die nicht zu seinem Wesen gehörte? «Mein Name ist Bacchus, Du kennst mich doch auch. Bei fröhlichen Festen ist es Sitte und Brauch, da werd ich geladen, da bin ich dabei. Mit mir wird man lustig, mit mir wird man frei!» So bin ich geblieben. Bei Bacchus am Tische, tief unten im Keller. Im Schutz einer Nische, da hatt’ ich gehofft, meine Freiheit zu finden. Statt dessen begannen die Sinne zu schwinden. Und als ich erwachte, in stockfinsterer Nacht, stand Bacchus daneben. Er hatte gelacht und sprach was von Schwächling, von Dummkopf und so! Mich packte das Grauen. Zum Schluss war ich froh, den Ausgang ins Freie gefunden zu haben. Da draussen, da hockten drei pechschwarze Raben. Erschreckt flogen sie aufgeregt krächzend von dannen. Lang hat es gedauert, die Bilder aus meinen Gedanken zu bannen. Robert Müller
HERKÖMMLICHES
Einkaufen (coronamässig) Anstehen mit Anstand und Abstand. Der Zusammenhang und die Herkunft mancher Worte erklären sich von selbst. Zu gegebener Zeit. (Ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
Auslandschweizer sind sehr stark schweizerisch und verteidigen innerlich das Vaterland. Das ging mir auch so. Daher entschied ich mich, Militär zu machen und diese relativ kurze Ausbildung zu absolvieren.» Als sie in Mettmenstetten Gemeinderätin wurde, war somit das Ressort gesetzt: Sie übernahm Spitex, Militär und Polizei. «Ich kam vermutlich zu diesem Amt, weil ich an den Gemeindeversammlungen oft Fragen gestellt hatte.» Sie lacht. «Es war eine spannende Zeit, und ich konnte etwas bewirken, unter anderem die Digitalisierung für die Rapporte der Spitex.»
Mit Franziska PFenninger sPrach Marianne Voss Sie empfängt den Besuch im Unterrichtszimmer in ihrer Wohnung in Mettmenstetten, wo sie nach wie vor Privatstunden in Englisch erteilt. Sie unterrichtet Kinder und auch Erwachsene. «Das macht mir unglaublich Spass, denn ich freue mich grundsätzlich über jede Begegnung mit anderen Menschen», schwärmt sie. «Wenn ich erlebe, dass meine Schülerin oder mein Schüler entspannt ans Erlernen der Sprache gehen kann, wenn sie oder er lacht und Erfolg hat, dann ist das für mich eine grosse Bereicherung.» Mit dem Privatunterricht habe sie schon vor vielen Jahren begonnen. Sie zeigt einige ihrer didaktischen Hilfsmittel wie Plüschtiere oder Kieselsteine. «Die Kinder lieben diese Dinge. We have fun.» Franziska Pfenninger spricht einwandfreies Schwyzerdütsch, nur das weiche R verrät, dass ihre Muttersprache Englisch ist. Im Bücherregal hinter ihr sind die Englisch-Lehrmittel aller Schulstufen eingereiht, aber auch Diktionäre und die gesammelten Werke von Harry Potter auf Englisch. «Ich bin Potter-Fan und brauche die Bücher im Unterricht, denn die Autorin, J. K. Rowling, pflegt bei ihren Beschreibungen eine sehr differenzierte Wortwahl.» Um das Interview zu vereinfachen, hat Franziska Pfenninger eine zweiseitige Zusammenstellung ihrer beruflichen Laufbahn vorbereitet. Über 30 Ausund Weiterbildungen sind aufgelistet, wie zum Beispiel Diplom Chefsekretärinnenkurs, Eidgenössischer Turnlehrerkurs, Diplom Air Hostess Swissair, Uni Zürich Fachlehrerausbildung Englisch, RS Dübendorf (FHD), Pro Senectute Grundkurs, CPR Grundkurs oder Aqua-Power-Leiterin. Entsprechend viele Tätigkeiten sind aufgeführt, wobei in den letzten 30 Jahren das Unterrichten von Englisch und Badewachen im Säuliamt überwiegten.
Neuer Lebensabschnitt
Franziska Pfenninger im Unterrichtszimmer in ihrer Wohnung, auf dem Schoss ein Pop-up-Book. (Bild Marianne Voss) Jeder ein Genie Auf die Bemerkung, dass in dem Porträt unmöglich alle diese Erfahrungen Platz haben, lacht sie nur und meint: «Das ist auch nicht meine Idee.» Sie habe nur aufzeigen wollen, wie ihr Leben abgelaufen sei. «Nicht geradlinig, nichts auf dem ordentlichen Weg, sondern immer wieder von neuen Impulsen geleitet.» Sie nimmt ein Buch zur Hand, das ihr Vater, ein Astrophysiker, geschrieben hatte. Der Titel lautet: «Jeder ein Genie». Die Botschaft dieses Werkes habe sie durchs Leben begleitet. «Jeder Mensch soll den Mut haben, das anzupacken, was sie oder ihn fasziniert. Wir dürfen nicht im Alten verharren aus Angst, wegen Verlust des Ansehens oder wegen des Geldes. Jede und jeder trägt ein Genie in sich und kann das entfalten.» Nun berichtet sie von ihrer Kindheit und Jugend. «Ich bin in den USA aufgewachsen. Meine Eltern waren Schweizer, lebten aber wegen der Anstellung meines Vaters in Kalifornien.» Für das Absolvieren des Gymnasiums seien sie
und ihre Schwester in die Schweiz geschickt worden. «Sechs Jahre verbrachten wir im hochalpinen Töchterinstitut Ftan. Es gab Leute, die fanden, wir hätten Rabeneltern. Doch das war nicht so. Sie bereiteten uns gut aufs Leben vor.» Es sei eine streng geführte Schule gewesen. «Für die Schulleitung war das ein anspruchsvoller Job mit Mädchen aus der ganzen Welt im Pubertätsalter! Das war nicht ohne.» Bis heute sei das Unterengadin ihre zweite Heimat. «Ich habe inzwischen in Scuol eine eigene kleine Wohnung.» Die erste Wegetappe nach dem Gymnasium war das Handelsdiplom, dann folgte die Turnlehrerausbildung. «In Magglingen lernte ich meinen Mann kennen. Er war Arzt, und wegen seiner Stelle am Spital Affoltern kamen wir nach Mettmenstetten.» Franziska Pfenninger wurde Mutter von zwei Kindern, doch sie blieb weiter in Schwung, unterrichtete oder bildete sich weiter. Eine spezielle «Weiterbildung» war ihre militärische Karriere bis zum Fourier. Dazu erklärt sie: «Viele
Vor zehn Jahren starb nach längerer Krankheit der Mann von Franziska Pfenninger. Sie hat sich aber nicht unterkriegen lassen, sondern immer wieder das Positive gesehen und nach vorne geschaut. Das inzwischen in die Jahre gekommene Haus liess sie abbrechen und baute zusammen mit ihren Kindern eine Liegenschaft mit mehreren Wohnungen. «Der Abbruch war für mich zugleich auch der endgültige Abschluss eines Lebensabschnitts. Das tat weh, war aber auch gut so.» Jetzt leben ihre Kinder und die zwei Enkel im gleichen Haus. «Klar, ich hüte die Enkel, aber ich verpflichte mich nicht für regelmässige Tage.» Sie gärtnere auch gerne, und pflege die Obstspaliere und die Zierpflanzen. Zudem habe sie eine Liebhaberei. «Ich sammle Pop-up-Books.» Sie holt aus dem Regal ein dickes Buch und öffnet die erste Seite. Sogleich entfaltet sich das ganze Hogwarts Castle. Mit jeder weiteren Seite klappt eine Stadt oder eine Landschaft auf, wie eine Theaterkulisse. «Diese Bücher sind richtige Kunstwerke. Ich liebe sie und brauche sie natürlich auch gerne für die Kommunikation beim Unterrichten.»
Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.
WETTER
Wertvolles Kleinod oder Trödelkram?
Heute Basel -2° 2° Zürich -3° 2°
Affoltern
Das Museum Burg Zug lädt zum «Bestimmungstag»
St.Gallen -4° -2°
-2° 1°
Neuchâtel -1° 3°
Luzern -1° 2°
Bern -3° 1°
Interlaken -2° 1°
Aussichten
min °C max °C
Alpennordseite Alpensüdseite
St.Moritz -13°-7°
Sion -3° 4°
Genève -1° 4°
Chur -2° 2°
Bellinzona 1° 10°
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
-4° 2°
-2° 3°
-3° 3°
-3° 3°
-2° 4°
4° 8°
2° 8°
1° 7°
2° 9°
3° 11°
LEBENSWEISHEIT «Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.» Thomas Alva Edison
Wo kommt sie eigentlich her, die geerbte Taschenuhr vom Urgrosi? Oder wie viel ist der alte Säbel vom Grossvater wert? Antworten auf solche Fragen bietet das Museum Burg Zug am 29. Januar. Alte Kostbarkeiten stehen auch am Samstagnachmittag, 29. Januar, im Mittelpunkt des Museums Burg Zug, für einmal allerdings nicht die Museumsobjekte, sondern Schätze der Bevölkerung. Interessierte können ihre Erbstücke oder sonstige Kleinode nämlich ins Museum bringen, um vor Ort durch Experten eine Ersteinschätzung zu Alter, geografischer Herkunft, Materialien und – wenn möglich – zum monetären Wert vornehmen zu lassen. Pro Person dürfen zwei Objekte mitgebracht werden. Die Experten sind Spezialisten aus den Bereichen Kunsthandwerk, Gemälde und Drucke, Archäologie, Schmuck und Uhren, Handwerk und
Technikbestimmung eines Faksimiles am Bestimmungstag 2019. (Bild zvg.)
deshalb, keine Objekte aus anderen Sparten vorbeizubringen. Der dritte Bestimmungstag des Museums Burg Zug knöpft an die Ausgaben von 2017 und 2019 an. Diese fanden grossen Anklang und die Experten hatten alle Hände voll zu tun. 2019 fand als Highlight des Tages eine wertvolle Statue Gottvaters den Weg ins Museum. Noch bedeutender als der monetäre Wert der Statue waren jedoch die Geschichten dahinter. So auch bei einem Elfenbeintürmchen, das die Grosseltern des Besitzers von einer Asienreise mit nach Hause brachten. Das Türmchen wurde sehr wahrscheinlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus Elfenbeinresten hergestellt. Es stellte sich heraus, dass das Wertvollste am Objekt die Erinnerungen der Besitzerfamilie an die Grosseltern waren. Museum Burg Zug Bestimmungstag im Museum Burg Zug am Samstag,
Haushalt, Gewerbe und Militaria. Das Museum Burg Zug bittet Interessierte
29. Januar, 14 bis 17 Uhr. Eintritt gratis, Maskensowie 2G-Zertifikatspflicht. Burgbar in Betrieb.
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Musikschule Knonauer Amt
«Weesch globe, me wöörid nüd om e Töbeli nebedem veroote, wie all die Sotte vo ösm Gäässechääs entstönd. Gad afl: E Guets get e Guets!»
Klavierfestival 22. und 23. Januar 2022 Konzerte am Samstag 14.00, 15.30 und 17.00 Uhr
Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.
Konzerte am Sonntag 14.00 und 15.30 Uhr
Motto: Tea Time
berghilfe.ch
Aula Schulhaus Ennetgraben Zwillikerstrasse 16, Affoltern am Albis Es spielen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen der Musikschule Knonauer Amt Der Eintritt ist frei - Kollekte
Zuhause alt werden. Wir unterstützen Sie.
Weitere Informationen unter: www.mska.ch Schutzkonzept gemäss Vorgaben BAG
prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7
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