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05-06/2014

So optimieren Sie Ihre Fuhrparkverwaltung ab Seite 28

Mitspielen & gewinnen

eCall: Bitte warten!

Mercedes Actros im Test

Wellnessweekend in Loipersdorf

Das Notrufsystem in der Warteschleife

Umweltfreundlich und fahraktiv

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Weniger Verbrauch Moderne Triebwerke fordern das Motoröl mehr als je zuvor. Die TITANIUM-FSTTM-Technologie von Castrol verhilft zu maximaler Leistungsausbeute und Reduzierung des Spritverbrauchs.

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inmal mehr setzt Castrol neue Maßstäbe bei Leistung und Dauerhaltbarkeit. Dank einzigartiger Zusätze von TITANIUM FSTtm ist es gelungen, die Ölfilmstärke zu verdoppeln. Dadurch wird die Reibung zwischen den Metalloberflächen im Motor deutlich reduziert, was der Haltbarkeit und natürlich auch der maximalen Leistungsausbeute zugute kommt. Die Ingenieure haben dabei nicht weniger als 2.400 verschiedene Schmierstoff-Kompositionen entworfen, getestet und Motorentests über mehr als 3 Millionen Kilometer durchgeführt, was in etwa 75 Erdumrundungen entspricht.

Weniger Verbrauch – weniger Emissionen Doch nicht nur die maximale Leistung, auch die Reduzierung des Verbrauchs und die damit einhergehende Senkung der Emissionen sind das Ergebnis der intensiven Entwicklungsarbeit. Gerade im Fuhrpark- und Flottenbereich macht der Einsatz dieses hochwertigen Motorenöls Sinn, je höher die

Kilometerleistung und die Anzahl der Fahrzeuge, desto höher auch das Einsparungspotenzial. Moderne Motoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung haben die Drücke im Motor nahezu verdoppelt. Die Dauerhaltbarkeit ist dabei ein wichtiges Thema, gerade beim gewerblichen Einsatz der Fahrzeuge kostet jeder Ausfall bares Geld. 12 Automobilhersteller empfehlen die Marke Castrol und explizit den Einsatz von Castrol EDGE Professional: Audi, BMW, Ford, Honda, Jaguar, Land Rover, MAN, Mini, Seat, Skoda, Volkswagen und Volvo. Aber auch in Sachen Nachhaltigkeit zählt Castrol zu den Vorreitern der Branche. Castrol EDGE Professional ist das erste CO2-neutrale Motorenöl – und das über den gesamten Lebenszyklus hinweg, vom Rohstoff bis zur Entsorgung. Jene Emissionen, die nicht reduziert werden können, werden neutralisiert. Ziel ist die Neutralisierung von 500.000 Tonnen CO2 weltweit.

Castrol EDGE Professional boosted with TITANIUM FSTTM verhilft zu maximaler Leistungsausbeute und vermindert Verbrauch und Schadstoffausstoß


Editorial

Flotte Worte

Bild des Monats: Die Zukunft der urbanen Mobilität? Prototyp eines kompakt faltbaren, lediglich 7,5 kg leichten E-Bikes

Sind Sie am Songcontest-Abend auch bis zum Schluss vor dem Fernseher gesessen? Spätestens beim Voting ist den Österreichern dann das Herz aufgegangen, mit einem solch fulminanten Sieg durch Conchita Wurst war nicht zu rechnen. Seither gilt Österreich als Toleranz-Vorreiter und Vorbild in Europa. Toleranz sollte aber nicht nur ein Schlagwort bleiben, sondern auch gelebt werden. Und das nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im beruflichen Umfeld. Erst recht, wenn es sich dabei um eine lächerliche Portion Staubzucker handelt ... Natürlich darf die Toleranz nicht zu weit führen, schließlich müssen Sie mit Ihrem Business auch Geld verdienen. Und da sollte man gerade im Bereich der Firmenautos nicht tolerieren, dass das Fuhrparkmanagement vernachlässigt oder schlimmstenfalls vergessen wird, auch bei einem kleinen Fuhrpark. Kaufen Sie Ihre Firmenfahrzeuge nicht wie Privatautos und lassen Sie das Geld im wahrsten Sinn des Wortes nicht auf der Straße liegen. Nun können gerade KMUs oftmals keinen eigenen Fuhrparkmanager installieren, aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten. Haben Sie schon einmal daran gedacht, die Verwaltung Ihres Fuhrparks außer Haus zu geben? Fuhrparkmanagement-Profis werfen laufend einen Blick auf die Kosten, optimieren die Fahrzeuganschaffung im Hinblick auf die Total Cost of Ownership, also die gesamten Kosten, die ein Fahrzeug vom Kauf bis zum Ausscheiden aus dem Fuhrpark verursacht. Sie können natürlich auch selbst Optimierungen vornehmen. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie in unserem großen Fuhrpark-Schwerpunkt ab Seite 26. Bei manchen Dingen werden Sie überrascht sein, welches Potenzial Sie bisher ungenutzt verstreichen haben lassen. Abschließend möchte ich der Siegerin unseres Gewinnspiels gratulieren, Frau Anna Gastberger aus Oberösterreich wird mit Continental eine Reise zur FIFA Fussball-WeltmeisterschaftTM nach Rio de Janeiro antreten! All jene, denen das Glück in der vergangenen Ausgabe nicht hold war, haben dieses Mal die Chance auf ein Wellnesswochenende im Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf, mitspielen auf Seite 67. Stefan Schmudermaier Chefredakteur

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Auf www.flotteundwirtschaft.at finden Sie topaktuelle News rund um Ihren Fuhrpark sowie die Anmeldung zum kosten­ losen Newsletter


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Inhalt Verzögerung für den automatischen Notruf eCall

Mazda 3 Spo große rt im n Flot tench eck

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Erste Ausfahrt mit der Mercedes V-Klasse

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Schwerpunkt Fuhrparkmanagement: So optimieren Sie Ihren Fuhrpark

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Das ReifendruckKontrollsystem RDKS wird 2014 zur Pflichtausstattung

News Aktuelles Thema eCall: Warten auf den europäischen Notruf Alcar RDKS Das Reifendruck-Kontrollsystem wird Pflicht Renault Trafic & Opel Vivaro Erster Kontakt mit der neuen Generation Kommentar Subventionieren die Europäer die US-Autos? Das Auto von Morgen Wie die europäischen Käufer in Zukunft fahren Fiat Ducato, Citroën Jumper & Peugeot Boxer Die neuen Nutzfahrzeug-Drillinge sind da

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Service Opel Nutzfahrzeuge mit Blaulicht Spezialumbauten für Freund & Helfer Wiener Städtische Donau Leasing Fuhrparkmanagement für KMUs Mazda3 Sport im Flottencheck Restwerte und Servicekosten im Vergleich Denzelcare Unbürokratische und schnelle Hilfe für alle Marken Kia schult Fuhrparkmanager Großkunden zu Gast im Kia-Hauptquartier Schwerpunkt Fuhrparkmanagement Tipps und Tricks zum Kostensparen

Die Fuhrparkmanagement-Anbieter im Vergleich Was beim Auslagern zu beachten ist Kolumne Fuhrpark Die Transparenz von Leasing steckt im Detail ALD Automotive Individuelle Leistungen und ein großes Servicenetz Serie: Gesund unterwegs Fitness-Schulungen und Übungen für Autofahrer Kolumne Recht Kaskoversicherung, Speicheltest und Vignette

Auto 20 21 22 26 27 28

Mercedes V-Klasse Der Luxusliner unter den großen Vans VW Polo Facelift für den Kleinwagen-Bestseller Peugeot 308 SW Hilft der Kombi den Franzosen bei der Wende? VW Golf Sportsvan Aus dem biederen Golf Plus wird ein schicker Minivan Renault Mégane Überarbeitung der gesamten Modellfamilie Ford Transit Courier Wendiger Transporter auf Fiesta-Basis

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Gewinnen Sie ein Verwöhn­ wochenende in Loipersdor f

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Elektro-Kleinsttransporter: Renault Twizy Cargo

Ford Transit Courier: Kompakt und wendig

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Der Mercedes Actros im Test

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Traumauto: Aston Martin Vanquish Volante

Umwelt Fiat Ducato Erste Ausfahrt mit dem neuen Italo-Lieferwagen Mitsubishi L200 Pickup Doppelkabine mit großer Ladefläche Audi A3 Limousine Vor allem der Antrieb überzeugt auf ganzer Linie Suzuki SX4 S-Cross Zwischenbericht des Dauertest-Kandidaten Hyundai i10 Der kleine Koreaner weiß zu gefallen

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Lkw Mercedes Actros Auf Testfahrt mit dem großen Stern IFAT München 2014 Zu Gast auf der Weltmesse für Umwelttechnologien Mercedes Truck Store Gebrauchte Lkws von 7,5 bis 40 Tonnen in Laakirchen Danube Truck Pappas-Tochter übernimmt DAF Franz Hahn

Renault Twizy Cargo Der pfiffige Elektro-Franzose als Kleinsttransporter E-Bike-Dauertest Das KTM Macina Cross im Redaktionseinsatz Smatrics Die Ladeinfrastruktur wächst weiter Zitate zum Elektroauto Die besten Sager aus über 100 Jahren E-Mobilität Kolumne Technik Aktuelle Trends vom Wiener Motorensymposium

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Freizeit 50 52 54 54

Firmenautos im Rückspiegel Der Volvo 740 ÖAMTC Motorradkurse Sicher in die Saison starten Aston Martin Vanquish Volante Testfahrt mit dem über 370.000 Euro teuren Sportler Gewinnspiel Ein Genusswochenende im Thermhotel Stoiser Cartoon & Impressum

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Aktuelles thema

eCall – europäischer Notruf – bitte warten? Der automatische Notruf soll in Europa pro Jahr rund 2.500 Menschenleben retten. Noch ist allerdings offen, wann die Technik eingeführt wird und was mit den Daten passiert. Von Dr. Kurt Holzbauer

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as genau ist „eCall“ eigentlich? „Es ist ein von einem bordeigenen System ausgehender Notruf an die Rufnummer 112, der entweder automatisch von im Fahrzeug eingebauten Sensoren oder manuell ausgelöst wird und durch den über öffentliche Mobilfunknetze ein genormter Mindestdatensatz übermittelt und eine Tonverbindung zwischen dem Fahrzeug und der eCall-Notrufabfragestelle hergestellt wird.“ So definiert zumindest die offizielle Richtlinie EU VO Nr. 305/2013 den automatischen Notruf in perfektem Beamtendeutsch.

Umsetzung technisch aufwendig Die Funktionsweise hingegen ist relativ einfach erklärt, auch wenn technisch einiger Aufwand betrieben werden muss: Ist ein Fahrzeug in einen Unfall verwickelt, wird dies durch eingebaute Sensoren u. a. in den Airbags registriert. Dadurch wird ein automatischer Notruf an die jeweilige Notrufleitstelle abgesetzt. Diese wiederum alarmiert die Rettungskräfte, die über die automatisch mitgesendeten Daten (Geschwindigkeit vor dem Unfall, Aufprallwucht etc.) über die Schwere des Crashs informiert werden. Über Satellit wird auch die Position des verunfallten Fahrzeugs ermittelt. Im Grunde also eine durchaus sinnvolle Einrichtung, die über die Nutzung dieser Daten auch andere nützliche Zusatzdienste ins

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„eCall kommt fix, nur wann ist offen.“

Fahrzeug bringt. An dieser Stelle erheben sich allerdings noch einige offene Fragen. So ist etwa noch gänzlich ungeklärt, wem diese Daten gehören und wie trotz fortschreitender Vernetzung die Privatsphäre des Individuums geschützt werden kann. Ebenso ist es nicht eindeutig, wie weit die Vorbereitungen zur Implementierung des eCall-Systems auf EU-Ebene und in Österreich gediehen sind und wann eCall tatsächlich eingeführt wird.

28.000 Verkehrstote Tatsache ist, dass in Europa pro Jahr 28.000 Menschen im Straßenverkehr tödlich verunfallen. Die eCall-Technologie soll dies um 2.500 Personen reduzieren. In Österreich allein sollten so rund 50 Menschenleben pro Jahr gerettet werden. Weil aber noch so viele Fragen rund ums Thema


Aktuelles thema

Aktu ell:

E-Call notruf system -

offen sind, diskutierten im Rahmen des Forums der Österreichischen Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesens Martin Grzebellus (NavCert), Dipl.-Ing. Helge Molin (BMVIT), Dr. Othmar Thann (KfV) und MMag. Bernd Wiesinger (ÖAMTC) sowie Raimund Wagner (AMV Networks) über die Chancen und Widrigkeiten. So sind sich Wagner und Wiesinger einig, dass „die europäische Autoindustrie über die Verzögerungen nicht unglücklich“ ist. Das gebe ihr die Gelegenheit, „zusätzliche Serviceleistungen zu entwickeln“ und diese „noch vor dem Start“ des „verordneten“ eCall-Systems auf Markt zu bringen.

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Chancen und Widrigkeiten Thann bedauert hingegen die Verzögerungen, schließlich liege „eCall die Idee zugrunde, die Verkehrssicherheit in Europa zu erhöhen“. Als Nebenprodukt erwarte er sich außerdem wichtige Impulse für die Unfallursachenforschung. Grzebellus wies auf die unterschiedlichen Zeitvorstellungen zwischen Kommission und Rat hin: So drängt das Parlament auf einen raschen Start, wenn möglich 2015. Die Kommission unterstützt diesen Vorschlag. Einige Mitgliedstaaten halten jedoch einen Start vor 2017 für nicht realistisch. Faktum ist, dass ein Beschluss erst für Ende 2014 zu erwarten ist. Molin strich heraus, dass es der EU bei der Regelung „nur um den Notruf, nicht um etwaige Serviceangebote der Autohersteller (Third Party Services) geht“. Zur Zeit „spieße es sich vor allem bei der Frage des Datenschutzes, der aber aus österreichischer Sicht gut geregelt sei“. •

„Die große Frage ist: Wem ge­ hören die Daten?“

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News

Alcar RDKS Renault Trafic & Opel Vivaro Kommentar Auto der Zukunft Fiat Ducato, Citroën Jumper & Peugeot Boxer

Hersteller fahren Google davon V or knapp vier Jahren schreckte Google die Autoindustrie mit seinen selbstfahrenden Autos. Inzwischen haben die Hersteller in puncto autonomer Fahrzeuge stark aufgeholt. Zahlreiche Hersteller arbeiten mit Zulieferern an Sensoren, die permanent die Umgebung abtasten, und leistungsstarker Elektronik, die diese Datenflut verarbeiten kann. Derzeit hält sich in der Branche die Idee, dass Autos schrittweise die Kontrolle übernehmen sollen. Und teilweise ist das bereits Realität: So sind heute etwa viele Assistenzsysteme, die beispielsweise selbstständig bremsen und die Spur oder den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten, erhältlich. Doch auch der Internet-Konzern forschte weiter. Mit scheinbar mäßigem Erfolg, denn nun teilte Chris Urmson, Projektleiter bei Google, dem Wall Street Journal mit, dass der Konzern „noch nicht entschieden habe, ob er in Eigenregie ein autonom fahrendes Fahrzeug auf den Markt brin-

Verliert Google seine Vorreiter­ rolle bei autonom fahrenden Fahrzeugen an die Hersteller?

gen wolle oder seine Technologie traditionellen Herstellern zugänglich mache“. Die Frage ist nun, ob die das überhaupt brauchen? Schließlich fuhr bereits im vergangenen Sommer ein Forschungsfahrzeug auf Basis der Mercedes S-Klasse vollkommen autonom von Mannheim nach Pforzheim. Und das eben mithilfe jener seriennahen Technik, die in ähnlicher Form bereits heute zum Einsatz kommt.

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Mehr Leistung fürs Volk Die Vorstellung des 300 PS starken Golf R ist noch kaum ein halbes Jahr vorbei und dennoch reicht VW bereits jetzt eine noch stärkere Variante des Kompakt-Bestsellers nach, der die Grenzen des sportlich machbaren der Klasse auszuloten versucht. Und sein Name ist Programm: So leistet der Golf R400 sagenhafte 400 PS (450 Newtonmeter Drehmoment) und beschleunigt dank Allradantrieb in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Gibt man dem stärksten Serien-Golf aller Zeiten die Sporen, dann soll er eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h erreichen. Abgeregelt versteht sich. Laut VW-Technik-Vorstand HeinzJakob Neußer soll der Überdrüber-Golf in Serie gehen.

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Smartes SUV Land Rovers jüngstes „Discovery Vision Concept“ verfügt über eine „durchsichtige Motorhaube“, die über zahlreiche Kameras und ein Head-Up-Display das Fahren im Gelände erleichtern soll.

Wird Alfa eigenständig? Wie zahlreiche Medien in den vergangenen Wochen berichteten, will Fiat-Chef Sergio Marchionne Alfa Romeo als eigenständige Marke im Sinne von Maserati und Ferrari positionieren. Durch die Neuausrichtung soll Alfa in Zukunft mit den deutschen Premium-Herstellern Audi, BMW und Mercedes konkurrieren. Dafür seien sechs komplett neue Fahrzeuge in Planung, deren Top-Modelle mit Ferrari-Motoren ausgerüstet werden sollen. Der angeschlagenen Marke täte es gut, dümpelt sie derzeit doch in finanziellen Schwierigkeiten und hat derzeit nur drei Modelle im Angebot.

Sportive Mixtur Was BMW mit dem Coupé-SUV X6 vorgemacht hat, soll nun auch bei Mercedes funktionieren. Das allradgetriebene „Concept Coupé SUV“ basiert auf der Mercedes M-Klasse, hat optisch aber nur mehr die Außenmaße mit dem Geländewagen gemeinsam. Stattdessen vermittelt es mit einem markanten Kühlergrill, gestreckter Seitenlinie, zahlreichen Chrom-Details und einem knackigen Heck sportliche Ambitionen.

Car2go auch im Ausland nutzbar Seit dem 5. Mai können Wiener Car2Go-Kunden nicht mehr nur die Autos an ihrem Heimat-Standort benutzen, sondern unter anderem auch in Amsterdam, Mailand, London oder Hamburg. Um das Angebot nutzen zu können, muss lediglich das Benutzerkonto per Online-Upgrade kostenlos in ein sogenanntes Moovel-Konto umgewandelt werden. Dabei werden die Daten des Benutzers an Moovel, der auch Buchung und Abrechnung in den fremden Städten übernimmt, weitergegeben. Wichtig: Der Umstieg ist nicht verpflichtend, wer sein bestehendes Konto behalten will, kann Car2Go in seiner Heimatstadt weiterhin wie bisher nutzen.

Mehr Luxus fürs Volk

Zum Doc in der Tankstelle

In Mailand, genauer gesagt auf der Salone del Mobile, hat Ford das neue S-Max Vignale Concept vorgestellt. Die luxuriöse Studie vereine laut dem Hersteller „erstklassige Materialauswahl mit besonders edlen Designlösungen mit einer Verarbeitungsqualität auf höchstem Niveau“ und passe deshalb bestens zu den Mailänder Mode- und Möbeltrends. Bereits auf der IAA in Frankfurt hatte der Autobauer das Mondeo Vignale Concept vorgestellt, dessen Serienversion ab 2015 erhältlich sein soll und gestiegene Kundenanfragen „nach einem exklusiveren und höherklassigen Fahrzeug“ erfüllen soll.

Im 19. Wiener Gemeindebezirk hat der erste „Drive-in-Doktor“ seine Ordination eröffnet. Dr. Dieter Zakel verspricht dabei „Arztbesuche, so schnell und einfach wie Volltanken“. Der Allgemeinmediziner ordiniert täglich von 6 bis 22 Uhr, wobei pro Termin pauschal 50 Euro in Rechnung gestellt werden. Entgegen anders lautender Berichte steht die Ärztekammer nicht kritisch zur „dr.ive in“-Ordination – solange die Bestimmungen eingehalten werden.

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News

RDKS – die große Unbekannte Noch können viele Fuhrparkverantwortliche mit dem Kürzel RDKS nicht viel anfangen. Spätestens im Herbst wird das Reifendruck-Kontroll-System aber in aller Munde sein. Von Dr. Nikolaus Engel und Stefan Schmudermaier

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ereits seit 1. November 2012 müssen neu homologierte Fahrzeuge in der EU mit einem Reifendruck-Kontroll-System – kurz RDKS – ausgestattet sein. Mit 1. November 2014 endet die Übergangsfrist und RDKS ist dann für sämtliche Neuwagen erforderlich. Ziel der ECE-Richtlinie R64 ist es, die Fahrsicherheit zu erhöhen und Unfälle, die durch falschen Reifendruck entstehen, zu verhindern. Ist der Druckverlust im Reifen größer als 20 Prozent, wird dies dem Fahrer angezeigt.

Unterschiedliche RDKS-Systeme Grundsätzlich kommen zwei unterschiedliche RDKS-Systeme zum Einsatz, direkte und indirekte. Während das direkte mittels Datensensoren Informationen ans Fahrzeug übermittelt, errechnet das indirekte System etwaige Druckverluste durch einen geänderten Umfang des Reifens über vorhandene ESP- bzw. ABS-Sensoren.

Der kleine, rote Alcar-T-ProRDKS-Sensor übermittelt den Reifendruck an die Bordelektronik des Fahrzeuges und warnt vor Druckverlust

Verzögerungen beim Reifenwechsel sind vorprogrammiert Christian Thaller, Geschäftsführer der Alcar Heringrad GmbH in Hirten­berg, warnt bereits jetzt vor Verzögerungen beim Reifenwechsel im Herbst: „Gerade im Flottenbereich mit einem hohen Anteil an Neufahrzeugen ist das RDKS ein großes Thema. Die Fuhrparkbetreiber sollten sich daher rechtzeitig informieren, um lange Wartezeiten und unnötige Standzeiten der Fahrzeuge zu vermeiden.“

Konzentration auf direkt messende Sensoren „Wir rechnen damit, dass rund zwei Drittel der Fahrzeuge werkseitig mit direkt messenden Systemen ausgestattet sein werden“, sagt Thaller. Auf diese konzentriert sich das Angebot von Alcar. Das „T-Pro“ genannte RDKS-Sensorventil hat eine für praktisch alle Alcar-Leichtmetall- und Stahlräder passende Außenkontur und ist damit universell verwendbar. Der Unterschied liegt nur in der Programmierung.

Alcar „T-Pro“: zwei Sensortypen für alle Räder Die Alcar-„T-Pro“-Sensoren gibt es lediglich in zwei Varianten: mit Metall- oder Gummiventil. Bei den Alcar-Ventilen mit RDKS lassen sich, verglichen mit geklebten Sensoren, zwei Arbeitsschritte in einem erledigen. Alle wesentlichen Informationen dazu finden sich ab August auf der Alcar-Homepage www.alcar.at im Alcar-Webshop. Da im Bereich von Flotten- und Firmenfahrzeugen eine hohe Preissensibilität vorherrscht, kann Alcar mit dem günstigen „T-Pro“-Sensor auch hier punkten.

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Alcar-Geschäftsführer Christian Thaller rät Flottenbetreibern, sich rechtzeitig um das Thema RDKS zu kümmern

Kein Tausch der Räder Wer den Reifenwechsel bislang selbst durchgeführt hat, muss sich bei Fahrzeugen mit direkt messenden Systemen künftig an den Fachhandel wenden, auch hier rät Thaller, sich rechtzeitig zu informieren und Wechseltermine zu vereinbaren. Ebenfalls ohne Neuprogrammierung der Sensoren nicht mehr möglich ist das Durchtauschen stärkerer und weniger abgefahrener Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse, da sich der Sensor immer an der gleichen Position befinden muss und es bei Nichtbeachtung Fehlermeldungen im Bordcomputer gibt.

RDKS-Kompetenz im Handel „Wir wollen sicherstellen, dass der Fachhandel seinem Kunden auf jeden Fall eine Lösung anbieten kann“, so Thaller abschließend. Die Kompetenz des Handels zu heben, sei daher Ziel des Komplettangebots von Alcar Heringrad. •


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News

Zweieiige Zwillinge Unterschiedliche Gesichter, gleiche Technik, bessere Materialien, pfiffige Details – die neuen Baukasten-Zwillinge Renault Trafic und Opel Vivaro rollen im September zu den Händlern. Von Pascal Sperger

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Schmucke Sonderlösungen

eder kennt das Red-Bull-Formel-1-Team und weiß, dass es die letzten vier Weltmeisterschaftstitel für sich entscheiden konnte. Aber nur wenige wissen, dass die Bullen ihre Siegesserie mit einem Renault-Motor eingefahren haben. Ähnlich verhält es sich auch beim krassen Gegenteil, den Kastenwägen: Was nämlich ebenfalls kaum einer weiß, der Renault Kangoo läuft auch als Mercedes-Benz Citan und der Renault Master als Opel Movaro vom Band. Und auch den taufrischen Renault Trafic wirds in Zukunft wieder als Opel Vivaro geben, ist er laut Charles Klein, leitender Ingenieur bei General Motors, doch „der Kern von Opels leichter Nutzfahrzeugpalette“. Wenn die Deutschen also 600.000 verkaufte Vivaro und zehn Prozent Marktanteil feiern, dann ist das – wie in der Formel 1 – auch Renaults Erfolg.

Zwei mal zwei

Pfiffig: praktischer Gerätehalter & Weitwinkel-Rückspiegel

Im September kommt die neue Trafic/Vivaro-Generation auf den Markt. Optisch unterscheiden sich die beiden Modelle wie die Vorgänger deutlich voneinander. Während Renault das neue Markengesicht mit großem Rhombus und bulliger Front in die Nutzfahrzeugsparte transferiert, manifestieren sich im Gesicht des Vivaro eindeutige Anleihen an die Optik des Insignia. Unterm Blech sind die beiden Fahrzeuge jedoch ident und in 2 Radständen (3,1 bis 3,5 Meter), 2 Längen (5,0 und 5,4 Meter) und 2 Laderaumhöhen (1,4 und 1,9 Meter) erhältlich.

Lange Wartungsintervalle Beide Fahrzeuge bieten als zwei- bzw. dreisitzige Kastenwägen ein Ladevolumen zwischen 5,2 und 8,6 Kubikmeter. Darüber hinaus gibts die Schwestermodelle mit Doppelkabine, als Plattformgestell und Pkw-Kombi-Variante. Motortechnisch konzentriert sich alles

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auf einen 1,6-Liter-Diesel, der in 4 Leistungsstufen (90 bis 140 PS, 5,9 bis 6,5 Liter Normverbrauch) erhältlich ist und nur alle 40.000 Kilometer gewartet werden muss.

Sowohl in Trafic (l.) und Vivaro passen dank Durchreiche bis zu 4,15 Meter lange Gegenstände

Interessant: Obwohl schon im kurzen Radstand 3 Europaletten und dank Durchreiche in den Beifahrerfußraum bis zu 4,15 Meter lange Gegenstände Platz finden, blieb die Architektur des Laderaums unangetastet. Der Vorteil: Kunden können ihre Einbaulösungen ohne Adaptierung im neuen Fahrzeug weiterverwenden. Übrigens: Preise haben beide Hersteller bisher nicht verraten. Angesichts des starken Konkurrenzdrucks in der Klasse dürfte sich erwartungsgemäß wenig bis überhaupt nichts ändern. •


kommentar

Zahlen wir die Zeche? VW soll den Golf VII GTI in den USA für umgerechnet 17.519 Euro anbieten. Die Österreicher zahlen fast 15.000 mehr. Von Pascal Sperger

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ir Österreicher sind es gewohnt, dass wir beim Autokauf tendenziell tiefer in die Taschen greifen müssen als unsere Nachbarn. De facto nehmen wir mittlerweile selbst große Preisunterschiede apathisch zur Kenntnis. Auch wenn sich dafür ein Zweitwagen ausgehen würde. So ist es zumindest beim Chevrolet Camaro, der in Deutschland mit 39.990 Euro exakt 12.822 Knöpfe günstiger ist als hierzulande. Doch was VW in den USA mit dem neuen GTI aufführt, lässt dann selbst dem geduldigsten Ösi zum Bösi werden. Wie das stets bestens informierte Online-Portal autoblog.com weiß, soll der neue „7erGTI“ ab Juni nämlich für umgerechnet 17.519 Euro (24.395 US-Dollar) angeboten werden. Kurz: Um sagenhafte 14.902 Euro weniger, als wir hier im Alpenland blechen dürfen – und immerhin noch 11.156 Euro weniger, als die Deutschen für den Kompaktsportler überweisen müssen. Gut und Recht, VW will bis 2018 der größte Autobauer der Welt sein. Okay, dafür verschleudern sie ihr rassiges

Der Ami zahlt für den neuen VW Golf GTI umgerechnet 17.519 Euro, der Österreicher blecht 32.420 Euro; Finanzieren wir Europäer die Schleuderpreise in den USA, fragt sich Pascal Sperger Bestseller-Herz in den Staaten zu Spottpreisen, um Marktanteile zugewinnen. Es wird aber doch wohl nicht so sein, dass wir hier in Europa die Dumpingpreise in Übersee mit überteuerten Raten querfinanzieren. Ein Schelm, wer nun Böses denkt. •


News

Alles nur Science-Fiction? Was sich die Österreicher und andere Europäer vom Auto von morgen erwarten und was ihnen besonders wichtig ist. Von Pascal Sperger

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or einem Vierteljahrhundert wären uns die heute gängigen Optionen der Sonderausstattungslisten vorgekommen wie Extras für Fahrzeuge in Science-Fiction-Romanen. So hätten wir damals einem radargestützten Abstandstempomaten oder intelligenten Spurhalte-Assistenten wahrscheinlich die gleichen Umsetzungschancen zugetraut wie dem Fluxkompensator von Doc-Browns-DeLorean-Zeitmaschine. Trotzdem sind solche Systeme heute Bestandteil des automobilen Alltags.

besonders wichtig ist, kostengünstig von A nach B zu kommen. Interessant: Für Frauen spielt das Geld eine größere Rolle als für Männer (91,6 zu 87,2 Prozent). Hoher Komfort wird von den Befragten mit 86,4 Prozent übrigens in etwa gleich wichtig eingestuft wie die Umweltverträglichkeit (86,4 Prozent).

Was bringen die nächsten 25 Jahre? Ebenso dürfte es sich mit zahlreichen Eigenschaften verhalten, die 8.800 Teilnehmer im Alter von 18 bis 65 Jahren aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich und Spanien bei der AutoScout24-Umfrage „Auto von morgen 2013/14“ benannt haben. Der europaweit größte Online-Autohändler hat nämlich bereits zum dritten Mal in einer repräsentativen Studie erfragt, was „Kunden von heute vom Auto von morgen erwarten“. Wobei die Ergebnisse „als Fundgrube von Fakten und Visionen“ und als „Orientierung für alle in der Branche tätigen“ dienen sollen. Fest steht: Obwohl das Auto heute zu unrecht als Klimakiller verschrien ist, wird es auch in 25 Jahren für Fortschritt und Entwicklung stehen. Und es wird den Spagat zwischen emotionalem Produkt und seiner banalen Alltagsfunktion weiterhin erfüllen.

Sicherheit wichtiger als Kosten und Komfort Wie im Vorjahr steht für die Europäer Sicherheit an erster Stelle: Für 92,8 Prozent ist sie sehr wichtig. Und das, obwohl die Unfall- und Opferzahlen seit Jahren abnehmen und Systeme zur aktiven und passiven Sicherheit auch in Mittelklasse-Fahrzeugen und Kleinwagen längst Standard sind. Im Vergleich zeigen sich besonders die Österreicher (97 Prozent) als sicherheitsbewusst, gefolgt von den Franzosen (94,1 Prozent), Belgiern und Spaniern (jeweils 93,8 Prozent). Besonders oft gewünscht: Selbstständige Gefahrenerkennung, eCall, Stauvermeidung sowie Lösungsvorschläge im Fall einer Panne. Platz zwei belegt der Wunsch nach kostengünstiger Mobilität. Wobei es Italienern, Franzosen und Spaniern mit 92,1, 91,5 bzw. 91 Prozent demnach

60,2 Prozent meinen: Das Auto-Design soll sich der Antriebstechnologie unterordnen

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Spannungsfeld Statussymbol

Übers Internet vernetzte Fahrzeuge sind den Europäern vor allem in Bezug auf Komfort und Sicherheit sehr wichtig

Außerdem lässt sich feststellen: Jungen Europäern ist das Auto als Statussymbol wichtiger als älteren. Im internationalen Vergleich ist das vor allem den Italienern wichtig (50,8 Prozent), den Österreichern am wenigsten (18,2 Prozent). •


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Wirtschaftlichste Neuheit 2013

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Fürs Sparen ausgezeichnet Der SX4 S-Cross ist nicht nur ein echtes Crossover-Highlight sondern seit Neuestem auch Preisträger. Der kraftvolle C-Revoluzzer wurde für seinen sparsamen Charakter vom ÖAMTC mit einem Marcus-Award ausgezeichnet.

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eine umjubelten Auftritte am Genfer Automobilsalon und an der Vienna Autoshow haben gezeigt: Das Jahr 2014 gehört ganz dem SX4 S-Cross. Und das mit gutem Grund, schließlich vereint der moderne Crossover die Eigenschaften von gleich vier verschiedenen Autos in seinem aerodynamischen Design: Er ist sportlich und kraftvoll wie ein Freizeitauto, sicher und geräumig wie ein Familienauto, geländegängig wie ein Geländeauto und genauso solide und sparsam wie ein Firmenauto.

Ein Marcus in Ehren Genau diese Sparsamkeit – und die grundsätzliche Wirtschaftlichkeit des SX4 S-Cross – hat ihn jetzt zum Preisträger gemacht. Ausgehend von einer Haltedauer von fünf Jahren und umfangreichen Ausgaben wie jährlich zurückgelegten Kilometern, Versicherungssteuer, Kraftstoff, Service und vielem mehr, errechneten die Technik-Experten des ÖAMTC die Wirtschaftlichkeit von 58 Fahrzeug-Modellen. Das

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Vom Feldweg bis zur City: Der Crossover ist enorm vielseitig.

Resultat: In der Kategorie „SUV und Geländewagen“ gewinnt der SX4 S-Cross 1.6 Diesel clear den „ÖAMTC Marcus“ – und ist damit die beste Wahl fürs Geldbörserl, die auch auf lange Sicht viel Fahrfreude bringt. Apropos Börserl: Wer jetzt bis zum 30. Juni einen SX4 S-Cross kauft, profitiert von bis zu sensationellen € 2.000,- SuzuperBONUS. (Mehr Informationen dazu gibt es auf cross.suzuki.at und beim Suzuki Händler Ihres Vertrauens.)

Innere Werte Besonders sparsam machen den SX4 S-Cross die neu entwickelten 1.6-Liter-Benzin- und -Dieselmotoren und seine Aerodynamik. Zur Wahl stehen Modelle mit Frontantrieb oder dem innovativen ALLGRIP Allradantrieb mit vier verschiedenen Modi für jeden Untergrund. Das genaue Gegenteil von Sparsamkeit erlebt der Fahrer beim Raumangebot. Mit 430 Litern Volumen bietet der SX4 S-Cross beispielsweise den größten Kofferraum im C-Segment. Erwähnenswert ist auch der verstellbare Ladeboden, durch den man eine ebene Ladefläche zum einfacheren Be- und Entladen erhält. Und das weltweit größte Glaspanorama-Schiebedach unterstreicht das luftige Gefühl von Freiheit. •

Advertorial

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News

Raum

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Fiat erneuert das Raumwunder Ducato, Peugeot und Citroën frischen ihre Lademeister Boxer und Jumper auf. Die Technikdrillinge stehen ab Juni beim Händler. Von Pascal Sperger

O

ffiziell vorgestellt wurde der Ducato im Mai auf Fiat‘s Testgelände in Balocco. Selbstverständlich war FLOTTE & Wirtschaft vor Ort und hat mit dem italienischen Raumwunder einige längere Proberunden gedreht. Wie sich die mittlerweile sechste Generation des Ducato fährt, welcher Motor die beste Wahl ist, welche Qualitäten die verbauten Materialien aufweisen, welche zusätzlichen Sicherheitsassistenten nun an Bord sind und was er genau kosten wird, das lesen Sie im entsprechenden Fahrbericht auf Seite 45. Was der neue Ducato sonst noch kann und was ihn von seinen Technikbrüdern Peugeot Boxer und Citroën Jumper unterscheidet, lesen Sie hier.

Neue optische Akzente Der neue Ducato unterscheidet sich vom Vorgänger unter anderem durch unterschiedliche Farben für den Kühlergrill, einen Unterfahrschutz, neugestaltete 16-Zoll-Leichtmetallräder, LED-Scheinwerfer sowie einen neuen, dreiteiligen vorderen Stoßfänger, der günstiger zu reparieren sein soll. Fiat folgt damit – wie auch Peugeot mit dem Boxer und Citroën mit dem Jumper – dem Trend und lässt sich beim Design des Nutzfahrzeugs von der aktuellen Pkw-Modellpalette inspirieren. Der Vorteil: Die Lastenesel wirken deutlich dynamischer. Höherwertiger soll auch das Interieur ausfallen, wobei der Innenraum nun in den drei Designstufen Classic, Techno und Lounge angeboten wird und die Sitze nun deutlich komfortabler sein sollen.

115 bis 180 PS starke Dieselmotoren Beim Antrieb setzt Fiat auf ein Quartett von Vierzylinder-Turbo­ diesel-Motoren, wobei der Basis-Selbstzünder 115 PS leistet und nur mit einem 5-Gang-Getriebe zu haben ist. Das 2,3-MultiJet-Aggregat wird mit 130 PS (320 Nm) und 150 PS (350 Nm) angeboten. Stärkster Motor ist das 3,0-Liter-Aggregat mit 180 PS und 400 Nm. Im Gegensatz zum schwächsten Motor übertragen die stärkeren Triebwerke ihre Kraft serienmäßig mittels eines manuellen Sechsganggetriebes auf die Vorderachse. Optional stehen für die 150- und 180-PS-Varianten ein automatisiertes Getriebe und ein elektronisches Sperrdifferenzial zur Verfügung. Gut fürs grüne Gewissen: Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 5+.

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Auch das Cockpit des französischen Fiat-Ducato-Pendants Peugeot Boxer wirkt hochwertiger als bisher

Auch beim baugleichen Citroën Jumper und Peugeot Boxer wurden das Design und das Motorenprogramm erneuert. Die Franzosen offerieren für Boxer und Jumper drei 2.2-Liter-HDi-FAP-Aggregate mit 110, 130 oder 150 PS sowie einen 3.0-Liter-HDi-FAP-Motor mit 180 PS. Dank Steuerkette müssen sie nur alle 48.000 Kilometer bzw. 24 Monate gewartet werden. •


Opel Einsatzfahrzeuge WSD-Leasing Flottencheck Denzelcare Kia Schwerpunkt Fuhrparkmanagement ALD Sicher unterwegs Kolumne Recht

Service

Erhöhtes Risiko L

aut einer Studie des Sunnybrook Health Sciences Center (Kanada) steigt im zweiten Schwangerschaftsdrittel die Anzahl der Unfälle, bei denen eine Notversorgung erforderlich ist, um die Hälfte an. Die Forscher führen das erhöhte Risiko auf Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Zerstreutheit zurück. Laut dem Autor der Studie, Donald Redelmeier, treten diese Einschränkungen vor allem zur Mitte der Schwangerschaft auf, wenn noch kaum körperliche Veränderungen spürbar seien. Es könne daher passieren, dass sich die Schwangeren selbst überschätzen, wie Redelmeier und seine Kollegen vermuten. Die Wissenschafter haben für die Studie die Daten von insgesamt mehr als 500.000 Frauen untersucht und unterstreichen, dass das absolute Unfallrisko von Schwangeren immer noch geringer ist als das von Männern.

Warnwesten-Pflicht Aus Gründen der Sicherheit gilt ab Juni 2014 auch in Deutschland das Tragen einer Warnweste in gelber oder oranger Tagesleuchtfarbe im Fall einer Panne auf Landstraßen oder Autobahnen als verpflichtend. Wichtig: Für jeden Insassen muss eine eigene Warnweste im Fahrzeug mitgeführt werden. Von der Bestimmung ausgenommen sind Motorräder und Roller.

MenschMaschine Preisschere Der Preisunterschied zwischen Diesel und Benzin hat sich laut ÖAMTC in den vergangenen vier Wochen stetig vergrößert. Ein voller Tank (60 Liter) Benzin kostete im April im Schnitt um 2,60 Euro mehr als die gleiche Menge Diesel.

Drei Jahre lang haben deutsche Autohersteller, Zulieferspezialisten und Institute im Projekt „automotiveHMI“ versucht, durch die Standardisierung von Sprachen, Modellen und Schnittstellen den Entwicklungsprozess von Mensch-Maschine-Schnittstellen zu optimieren. Das Ziel: Wettbewerbsvorteile durch schnellere Marktreife. Ab sofort ist die Entwicklung von „Human-Machine-Interfaces“ – wie beispielsweise das Touchpad der neuen Mercedes C-Klasse (siehe oben) – in dem Format „Infotainment Specification Format“ (ISF) geregelt.

Speedindex In Italien dürfen seit 15. Mai am Fahrzeug keine Reifen mehr montiert sein, deren Geschwindigkeitsindex unter der Bauartgeschwindigkeit des Autos liegt. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 1.682 Euro.

Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

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SERVICE

Neben historischen sowie aktuellen Feuerwehr- und Polizeiautos präsentierte Opel erstmals eine „First Responder“Ausführung des Adam

Für Freund und Helfer Vergangenes Jahr konnte Opel so viele Nutzfahrzeuge wie noch nie zuvor verkaufen. Und auch das Geschäft mit den Blaulichtorganisationen und öffentlichen Einrichtungen lief gut. Von Pascal Sperger

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013 war ein sehr gutes Jahr für Opel. Das lag jedoch keineswegs nur am neuen Flaggschiff Insignia und dem beliebten Kleinwagen Adam, sondern vor allem am guten Absatz der Nutzfahrzeuge, die mittlerweile 25 Prozent aller Opel-Verkäufe ausmachen. „Insgesamt konnten wir 2013 in Österreich 2.405 leichte Nutzfahrzeuge verkaufen, was einer deutlichen Steigerung gegenüber den 2.054 Vorjahres-Verkäufen entspricht. Das macht 2013 zum erfolgreichsten Jahr in der Geschichte der Marke“, fasst Dietmar Rath, Leiter des Geschäfts- und Behördenkundenverkaufs, den Markterfolg von Opels leichten Nutzfahrzeugen zusammen.

Umbauten nach Maß Wie Rath im oberösterreichischen Wels bekannt gab, läuft derzeit „auch das Behördengeschäft sehr gut“. Wobei dies laut Mag. Alexander Struckl, Geschäftsführer von GM Österreich an „der Bandbreite von Opels Einsatzfahrzeugen“ liegt, „die von diversen Feuerwehrautos bis zu speziell umgebauten Polizei- und Sonderfahrzeugen“ reicht. Laut Rath punkte Opel bei den Gemeinden und öffentlichen Organisationen neben der Individualisierbarkeit zudem „vor allem über den Preis“ und das „One-Shop-Stopp“-Konzept. Bei insgesamt 38 heimischen Nutzfahrzeug-Händlern können die Kunden einen Vivaro, Movano oder Combo inklusive Innenraumausbau, Funk- und Signalanlagen konfigurieren, wobei der

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Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

Vom Polizei-Insignia bis zum voll ausgestatteten Movano für die Feuerwehr reicht das Blaulicht-Angebot von Opel

Händler dann sämtliche Maßnahmen mit dem Umbau-Partner Hödlmayr im Hintergrund abwickelt. Dem Kunden werden dadurch lästige Zusatztermine erspart. Weiteres Service-Plus: Hödlmayr stellt nach dem Umbau, der etwa bei Feuerwehrautos im Schnitt 7 bis 14 Tage dauert, dem Kunden das Auto vor die Tür.

Zuverlässigkeit ist Trumpf Neben Fahrzeugen für die Blaulichtorganisationen von Polizei-, Feuerwehr- und Rettung können bei Opel in Zusammenarbeit mit Hödlmayr auch behindertengerechte Umbauten in Auftrag gegeben werden. Neben Hödlmayr kooperiert Opel auch mit Oberaigner Automotive, die auf Wunsch die hinterradgetriebenen Movano-Varianten auf 4WD-Antrieb umrüsten. „Es ist erfreulich, dass der Markt wieder Fahrt aufnimmt, am Ende des Tages zählt bei Einsatzfahrzeugen aber vor allem die Zuverlässigkeit“, wie Franz Huber von der Feuerwehr Wels erklärt. „Das ist überlebenswichtig, weil die Fahrzeuge im Rettungseinsatz einfach funktionieren müssen.“ •


SERVICE

Kostenkontrolle und Transparenz Professionelles Flottenmanagement ist längst nicht nur für große Fuhrparks sinnvoll, die Wiener Städtische Donau Leasing bietet auch für kleinere Fahrzeugflotten maßgeschneiderte Angebote.

G

erade Klein- und Mittelunternehmen haben bei ihrem Fuhrpark oftmals höhere Aufwendungen als eigentlich notwendig. Dabei kann es auch mit lediglich ein paar Firmenautos Sinn machen, das Flottenmanagement an Profis auszulagern und die firmeninternen Ressourcen für betrieblich wichtige Arbeiten zu nutzen. Die Wiener Städtische Donau Leasing bietet aber deutlich mehr als die reine Verwaltung der Fahrzeuge. Die Betreuung beginnt bereits beim Einkauf und zwar markenunabhängig. Das geeignete Finanzierungsmodell sowie die passende Versicherung sind weitere Bausteine. Aber auch bei einer allfälligen Schadensabwicklung greift die Wiener Städtische Donau Leasing den Kunden unter die Arme, ebenso wie bei der Wartung oder dem Reifenmanagement.

Transparenz ohne Kostenfallen Der Vorteil liegt dabei auf der Hand. „Während beim selbstverwaltenden Fuhrpark gleich mehrere unerwartete Kostenfallen lauern, bietet ein professionelles Flottenmanagement eine absolute Planungssicherheit. Die Kunden bekommen monatlich eine genaue Kostenaufstellung und Abrechnung, dadurch ist absolute Transpa-

Andre Löhlein, Geschäftsführer der Wiener Städtische Donau Leasing

renz gewährleistet“, so Andre Löhlein, Geschäftsführer der Wiener Städtische Donau Leasing. Welche Bereiche der Kunde auslagern möchte, bleibt ihm dabei selbst überlassen, der Leistungsumfang der Wiener Städtische Donau Leasing wird individuell zusammengestellt und damit auch für KMU durchaus sinnvoll und vor allem auch rentabel. • (STS)


service

Für Rechner und Genießer

Serie : Flotten Check -

Mit lediglich einem, noch dazu 150 PS starken Turbodiesel hat es der neue Mazda3 im Firmen- und Flottenbereich nicht leicht. Der Japaner überzeugt dennoch mit fairen Preisen, kompletter Ausstattung sowie guten Restwerten. Und schließlich ist Fahrspaß auch ein Beweggrund. Von Stefan Schmudermaier

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Mazd a3 Sp ort CD15 0


service

W

as mit dem CX-5 begonnen hat und mit dem Mazda6 fortgesetzt wurde, hat nun auch die Kompaktklasse erreicht. Die Rede ist von einer wahren Designrevolution im Hause Mazda. Der neue 3er macht da keine Ausnahme, der markante Kühlergrill, die sportive Flanke und das knackige Heck machen den Japaner zur echten Alternative für designorientierte Firmenkunden. Wir haben das Fahrzeug daher im Flottencheck auf der übernächsten Seite auch nicht mit den üblichen Verdächtigen der Kompaktklasse, sondern vielmehr mit Autos verglichen, die etwas abseits des Mainstreams unterwegs sind.

„Revolution top“ bringt dann aber so gut wie alles mit, was Autofahrerherzen höher schlagen lässt. Ein Navigationssystem ist ebenso serienmäßig wie Ledersitze, fesche 18-Zoll-Alufelgen, ein radargesteuerter Tempomat, Xenon-Scheinwerfer, Headup-Display und vieles mehr. Einzig verbleibendes Extra ist die Metalliclackierung. Nicht nur die Ausstattung, auch die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Die Spaltmaße passen, die verwendeten Materialien im Innenraum sind ebenfalls durchwegs ansehnlich.

Rightsizing statt Downsizing Lediglich ein Turbodiesel mit 150 PS verfügbar Abseits des Mainstreams ist der Mazda3 aber nicht nur wegen seiner Optik, sondern auch aufgrund seiner Motorisierung unterwegs. Während es bei den Benzinmotoren die Wahl zwischen 100, 120 und 165 PS gibt, findet sich in der Preisliste aktuell lediglich ein einziger Turbodiesel mit 150 PS. Eine 120-PS-Variante soll zwar nachgereicht werden, wann, ist aber noch offen. Preislich bleibt der starke Selbstzünder im Rahmen, ab 24.590 Euro gehts in der Ausstattungsstufe „Challenge“ los. 30.590 Euro sind für das von uns getestete Fahrzeug fällig, der

Was die Technik betrifft, so hat Mazda traditionell andere Ansätze gesucht als der Mitbewerb. Während dort oftmals sowohl Benziner wie auch Turbodiesel auf Teufel komm raus gedownsized und hubraumreduziert werden, bleibt der neue Mazda3 beim Turbodiesel mit 2,2 Liter Hubraum. Dies wirkt sich zunächst sehr positiv aus, das Drehmoment von 380 Nm kann sich sehen lassen und verhilft dem Fünftürer zu ausreichend Power bei nahezu jeder Drehzahl. Während anderswo häufig im Getriebe gerührt werden muss, kommen schaltfaule Fahrer im Mazda3 voll auf ihre Kosten. Und wer gar nicht schalten möchte, für

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service

Unbestritten ist das sehr niedrige Geräuschniveau an Bord des Mazda3, man wähnt sich in einem deutlich größeren Fahrzeug einer höheren Klasse. Der Turbodiesel ist akustisch gut gedämmt und bleibt zumeist dezent im Hintergrund, auch die Start-Stopp-Automatik gehört mit zu den besten bei Dieselmotoren. Ganz nach dem Geschmack des Fuhrparkverantwortlichen ist der Verbrauch. 5,7 Liter sind in Anbetracht der gebotenen Leistung ein feiner Wert. Was das Platzangebot betrifft, so sind Fond und Kofferraum guter Durchschnitt, der Kofferraum schluckt zwischen 364 und 1.263 Liter. Schade: Wer damit nicht das Auslangen findet, für den scheidet der Mazda3 aus, denn Kombi gibt es leider keinen.

Armaturenbrett und lässt sich nicht nur mittels Fingertip, sondern auch mit einem zentralen Joystick in der Mittelkonsole steuern. Die Sprachsteuerung funktioniert ohne Fehl und Tadel, leider sind nicht alle Smartphones voll kompatibel, um alle Funktionen nutzen zu können. So hat in unserem Fall das Ab- bzw. Vorlesen von SMS und E-Mail in Kombination mit einem iPhone 5S nicht funktioniert. Der Sicherheit förderlich ist das Headup-Display, das Infos zu Geschwindigkeit und Navigation auf eine kleine Scheibe projiziert, die direkt im Sichtfeld des Fahrers ist.

Ergonomie wird groß geschrieben

Flottencheck-Vergleich

den hat Mazda auch ein Automatikgetriebe im Angebot. Handgeschaltet erreicht man nach nur 8,1 Sekunden 100 km/h, die Spitze liegt bei 210 km/h. Das Fahrwerk ist durchaus straff abgestimmt, in Kombination mit den 18-Zoll-Rädern in manchen Situationen vielleicht sogar eine Spur zu straff, das bleibt freilich Geschmackssache.

Leise und sparsam

Kommen wir zur Bedienung. Ergonomisch leistet sich der Mazda3 so gut wie keine Schwächen. Sitz- und Lenkradeinstellung sind schnell gefunden, jene Bedienelemente, die man öfter benötigt, hat Mazda dankenswerterweise nicht in die Untiefen des Touchscreens versenkt. Apropos Touchscreen. Der thront stolz und nicht unelegant auf dem

2

1

4 3 1 Ergonomisch vorbildliches und nicht mit Knöpfen überfrachtetes Cockpit 2 Das 7-Zoll-Display lässt sich mittels Toucheingabe oder mit dem 3 zentralen Controller steuern 4 Leder ist im Topmodell Serie

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Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

Fond- und Kofferraumgröße des Mazda3 sind durchschnittlich, das Navi gefällt mit einfacher Bedienung und feiner Grafik

Wie sich der Mazda3 CD150 im Kosten-Vergleich mit Alfa Romeo Giulietta, Citroën C4 und Seat Leon geschlagen hat, entnehmen Sie dem Infoblatt rechts. •

Mazda3 Sport

Grundmodell: G100 Emotion

Testmodell: CD150 Revolution Top

Hubraum | Zylinder

1.496 cm3 | 4

2.191 cm3 | 4

Leistung

100 PS (74 kW) bei 6.000/min

150 PS (110 kW) bei 4.500/min

Drehmoment

150 Nm bei 4.000/min

380 Nm bei 1.800/min

Beschleunigung | Vmax 10,8 s | 182 km/h

8,1 s | 210 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,1 l Super | 119 g/km

4,1 l Diesel | 107 g/km

Kofferraum | Zuladung 364–1.263 l | 535 kg

364–1.263 l | 515 kg

Basispreis | NoVA

30.590 € (inkl.) | 3 %

16.990 € (inkl.) | 6 %

Das gefällt uns: sparsamer Motor, niedriger Verbrauch, leiser Innenraum Das vermissen wir: eine Kombivariante und einen kleineren Diesel Die Alternativen: VW Golf, Opel Astra, Ford Focus, Renault Mégane etc.


service

Der Mazda3 Sport und seine Herausforderer im FLOTTEN-Check Serie:

Flotten Check port azda3 S M

CD150

Mazda3 Sport CD150 Challenge

Alfa Romeo Giulietta Distinctive 2.0 JTDm

Citroën C4 HDi 150 Seduction

Seat Leon Style TDI

Hubraum | Zylinder

2.191 cm3 | 4

1.956 cm3 | 4

1.997 cm3 | 4

1.968 cm3 | 4

Leistung

150 PS (110 kW) bei 4.500/min

150 PS (110 kW) bei 3.750/min

150 PS (110 kW) bei 3.750/min

150 PS (110 kW) bei 3.500/min

Drehmoment

380 Nm bei 1.800/min

380 Nm bei 1.750/min

340 Nm bei 2.000/min

320 Nm bei 1.750–3.000/min

Beschleunigung | Vmax

8,1 s | 210 km/h

8,8 s | 210 km/h

8,6 s | 207 km/h

8,4 s | 215 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

4,1 l Diesel | 107 g/km

4,2 l Diesel | 110 g/km

4,9 l Diesel | 127 g/km

4,1 l Diesel | 106 g/km

Kofferraum | Zuladung

364–1.263 l | 515 kg

350–1.045 l | 430 kg

408–1.183 l | 459 kg

380-1.120 l | 495 kg

Ausstattung und Preise in Euro Klimaanlage | -automatik Automatikgetriebe

-|•

-|•

1.900 (ab Attraction)

-

• | 541,20

• | 338,22

-

2.050 (DSG)

Tempomat | radargesteuert

•|-

•|-

•|-

•|-

Navigationssystem

500

1.290

1.358,90

731,97

Einparkwarner hinten | vo & hi

-|-

• | 590

Freisprecheinrichtung BT Basispreis | NoVA

444,50 | -

348,31 | 550,24

298,45

24.590 € (inkl.) | 3 %

28.160 € (inkl.) | 4 %

23.340 € (inkl.) | 7 %

24.733 € (inkl.) | 3 % (• Serie / - nicht verfügbar) Werksangaben

Wartungs- und Verschleißkosten in Euro Kilometer/Monate

120.000/36

100.000/60

120.000/36

100.000/60

120.000/36

100.000/60

120.000/36

Servicekosten

1.379,88

1.033,90

985,24

1.157,75

1.141,57

1.255,03

761,52

100.000/60 742,25

Verschleißkosten

1.622,24

1.576,71

2.073,26

2.247,19

2.013,85

1.805,25

1.749,10

1.261,04

Gesamtkosten

3.002,12

2.630,61

3.058,50

3.404,94

3.155,42

3.060,28

2.510,62

2.003,29

Kosten pro Kilometer

0,0250

0,0263

0,0255

0,0340

0,0263

0,0306

0,0209

0,0200

Kosten pro Monat

83,39

43,84

84,96

56,75

87,65

51,00

69,74

33,39 Quelle:

Seat Leon 2.0 TDI Style

Mazda3 Sport CD150 Challenge

Alfa Giulietta Distinctive 2.0 JTDm

Mazda3 Sport CD150 TX Plus

Alfa Giulietta Distinctive 2.0 JTD

Citroën C4 HDi 150 Seduction

Seat Leon 1.9 TDI Style

Quelle:

Mazda3 Sport CD150 TX Plus

Alfa Giulietta Distinctive 2.0 JTD

Citroën C4 HDi 150 Seduction

58,70

46,30

35,00

25,30

35,90

37,10 keine Daten vorhanden

90 80 70 60 50 40 30 20 10

36,80

36M/25TKM 48M/40TKM

Restwert in Prozent Händlereinkauf

27,60

18.700

16.370

20.820 16.090

18.970

16.290

14.000

17.330 keine Daten vorhanden

20.000

Restwert in Prozent Vorgängermodelle

39,00

36M/25TKM 48M/40TKM

22.000

16.000

31,90

45,50

Quelle:

Wertverlust in Euro Vorgängermodelle

18.000

Seat Leon 2.0 TDI Style

Citroën C4 HDi 150 Seduction

Quelle:

Wertverlust in Euro (inkl.) Händlereinkauf

25,50

33,80

21,40

57,80

35,00

46,30

20.504

19.570 12.435

20.866

Citroën C4 HDi 150 Seduction

16.168

22.014 15.264

22.105

Alfa Giulietta Distinctive 2.0 JTDm

12M/40TKM 36M/40TKM

23,50

Mazda3 Sport CD150 Challenge

18.541

14.351

18.770

18.262

19.662 11.746

8.000

15.517

12.000

22.819

20.000

90 80 70 60 50 40 30 20 10

36M/20TKM 60M/20TKM

32,90

24.000

Restwert in Prozent Händlereinkauf

59,20

12M/40TKM 36M/40TKM

34,80

36M/20TKM 60M/20TKM

46,10

Wertverlust in Euro (inkl.) Händlereinkauf

16.000

Die FLOTTEN-Check-Bilanz

Restwert in Prozent

31,70

Wertverlust in Euro

Seat Leon 1.9 TDI Style

Größtes Problem des Mazda3 Sport ist der (noch) fehlende, kleinere Dieselmotor. In der 150-PS-Liga muss er sich aber keinesfalls verstecken. Der Japaner punktet nicht nur mit niedrigem Verbrauch und flotter Beschleunigung, sondern auch mit guter Verarbeitung und akzeptablen Wartungs- und Verschleißkosten. Beim Restwert liegt er auf dem guten Niveau des Seat Leon. Der Alfa Romeo Giulietta ist zwar in diesem Quartett das exotischste Modell, schlägt sich aber bei Kosten und Restwert durchaus wacker und ist im Mittelfeld zu finden. Beim Basispreis kann der Giulietta allerdings nicht mithalten, der absolute Wertverlust ist am höchsten. Der Citroën C4 kann sich beim Kaufpreis leicht absetzen, allerdings bei Weitem nicht so weit, um die im Vergleich eher bescheidenen Restwertprognosen zu kompensieren. Als kleines Trostpflaster bleibt der größte Kofferraum. Wenig überraschend schneidet der Seat Leon aus dem VW-Konzern beim Restwert deutlich besser ab, er liegt hier und auch preislich auf dem Niveau des Mazda. Bei den Wartungsund Verschleißkosten setzt sich der Leon deutlich von den anderen 3 Fahrzeugen ab.

Quelle:

Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

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service

Schnelle Hilfe ist doppelte Hilfe Der Totalausfall eines Firmenautos kann sich zum finanziellen Supergau entwickeln. Denzelcare kümmert sich darum, dass nicht nur das Fahrzeug wieder flott gemacht wird, sondern auch die Mobilität gewährleistet bleibt. Von Stefan Schmudermaier

Z

eit ist bekanntlich Geld. Und gerade im Bereich des Firmenfuhrparks trifft dieser Satz besonders zu. Hunderttausende Mitarbeiter sind österreichweit auf ihr Fahrzeug angewiesen, eine Panne oder ein Unfall wirkt sich oft unmittelbar auf das Geschäft aus. Steht das Fahrzeug, kann der Mitarbeiter seinen Job nicht erledigen und in Folge auch kein Geschäft für die Firma abwickeln. Denzelcare sorgt dafür, dass die Ausfallzeit des Autos – und zwar egal, ob Pkw oder leichtes Nutzfahrzeug – so kurz wie möglich bleibt. Dazu gehört auch eine rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, erreichbare Servicehotline. Der besondere Clou: Wählt man 0820 200 500, muss man kein Denzelcare-Vertragskunde sein, um die vielfältigen Serviceleistungen in Anspruch nehmen zu können.

Österreichweites Servicenetz Hannes Bauer, Leiter von Denzelcare, weiß aus langjähriger Erfahrung, worauf es ankommt: „Wir helfen rasch, professionell und unbürokratisch. Oberste Priorität ist es für uns zunächst, die Mobilität sicherzustellen. Wir bieten nicht nur die Rückholung des Fahrzeuges in einen unserer 14 Denzel-eigenen Betriebe, sondern können auch auf ein Netz von österreichweit 40 Partnerwerkstätten zurückgreifen.“ Mit der Abschleppung des liegengebliebenen Fahrzeuges ist es aber längst nicht getan: „Wir verfügen über eine große Palette an Ersatzfahrzeugen und richten uns dabei ganz nach den Bedürfnissen der Kunden. Das reicht von Mittelklasse- und Premium-Modellen bis hin zu leichten Nutzfahrzeugen.“ Denn schließlich hat ein Handwerker andere Bedürfnisse an sein Fahrzeug als ein Außendienstmitarbeiter.

Service für Fahrzeuge aller Marken Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Auch wenn Denzelcare klarerweise ein Produkt von Denzel ist, sämtliche Services werden für Fahrer aller Automarken angeboten. Das Angebot geht aber noch weit über die klassische Mobilität hinaus. Denzelcare bietet neben einer fachmännischen Reparatur aller Marken nach Herstellervorgaben auch

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Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

weitere Services, die dem Fuhrparkleiter oder dem Mitarbeiter das Leben erleichtern. So kann im Falle einer Reparatur bei Bedarf auch gleich das Service in einer Markenwerkstätte durchgeführt und dadurch gleich doppelt Zeit gespart werden.

Leasingfahrzeug-Rückgabe

Hannes Bauer, Leiter Denzelcare, sichert österreichweit die Mobilität von Firmenkunden und hilft dadurch, Zeit und Geld zu sparen

Zusätzlich greift Denzelcare bei Bedarf auch bei der Rückgabe eines Leasingfahrzeuges unter die Arme. Auf Wunsch wird das Fahrzeug nicht nur aufbereitet, sondern auch gleich zu den jeweiligen Leasingfirmen zurückgebracht. Unterm Strich sparen sich Unternehmen und Mitarbeiter auch dadurch wertvolle Zeit. Aber auch bei Kleinschäden, Hagel-Dellen u. v. m. punktet Denzelcare mit der Abholung des Autos und gleichzeitiger Zustellung eines Ersatzfahrzeuges für die Dauer der Reparatur. • INFO: www.denzelcare.at


Service

Umfassende Flotten-Betreuung Im Zuge einer Fuhrparkmanager-Schulung zeigte Kia die Vorzüge der Marke, von der 7-jährigen Garantie bis zu niedrigen Unterhalts- und Servicekosten.

S

eit 19 Jahren ist Kia in Österreich tätig, in dieser Zeit ist viel passiert. Anfangs noch belächelt, hat sich die koreanische Marke fest auf dem heimischen Markt etabliert und zählt mittlerweile auch viele Firmen zu ihren Kunden. Grund genug, die sechs größten Flottenkunden von Kia – u. a. ALD Automotive, Raiffeisen Leasing, Wiener Städtische und UniCredit Leasing – in die Zentrale einzuladen und über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. „Es geht uns nicht nur ums Verkaufen, sondern auch darum, unsere Partner umfassend zu betreuen“, so Richard Doleys, Fleet und Remarketing Manager von Kia Austria.

7-jähriges, kostenloses Karten­ update. Unterm Strich alles Dinge, die sich positiv auf den Wiederverkaufswert auswirken.

Niedrige Gesamtkosten

Sieben Jahre Garantie & Navi-Kartenupdate Neben geschichtlichen Hintergründen wurden die Fuhrparkmanager natürlich auch über das Modellangebot sowie die Technik von Kia informiert. Ein wichtiger Punkt war neben den Umfängen der 7-Jahres-Garantie auch die Beleuchtung wirtschaftlicher Aspekte der Marke. Ein Großteil der in Österreich verkauften Fahrzeuge verfügt über ein Service-Intervall von zwei Jahren oder 30.000 Kilometern. Seit März 2013 bietet Kia Neuwagenkäufern mit fest installiertem Navi ein

Richard Doleys, Fleet und Remarketing Manager Kia Austria

„Wir sind davon überzeugt, mit diesem Event unter Beweis gestellt zu haben, dass bei Kia die Gesamtkosten über die Laufzeit für unsere Kunden um einiges billiger sind als beim Mitbewerb“, so Doleys. Die insgesamt 16 Teilnehmer hatten natürlich auch die Möglichkeit, die verschiedenen Fahrzeuge ausgiebig Probe zu fahren. • (STS)


service

Automobile Verwaltungsreform Aufwand reduzieren und Geld sparen: Das hausinterne Fuhrparkmanagement lässt sich durch viele Kleinigkeiten optimieren. FLOTTE & Wirtschaft verrät Ihnen, an welchen Stellschrauben Sie drehen müssen, um Kosten und Aufwand der eigenen Flottenverwaltung möglichst gering zu halten. Von Pascal Sperger

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as typische österreichische Firmenauto ist ein Mittelklasse-Kombi mit Dieselmotor, der pro Jahr um die 35.000 Kilometer gefahren, einmal jährlich beschädigt und um rund 1.000 Euro repariert wird. Im Schnitt kostet ein solches Fahrzeug dem Unternehmen 10.000 Euro pro Jahr. Auf die durchschnittliche Nutzungsdauer von 48 Monaten hochgerechnet, löhnt die Firma also circa 40 Tausender. Eine Stange Geld. Doch was sind die wirklichen Kostentreiber, wo lässt sich tatsächlich am meisten einsparen, welche Prozesse sollten keinesfalls vernachlässigt werden und welche Rolle nimmt der Fahrer ein? Auf den folgenden Seiten klären wir Sie auf.

Welche Kosten lassen sich beeinflussen? „Nur wenn ich weiß, wo die Kosten entstehen, kann ich gezielt optimieren“, sagt Henning Heise, Inhaber des international tätigen Fuhrparkberatungsunternehmens heise fleetconsulting GmbH. Und verrät: „Die Fahrzeug-Finanzierung, Versicherung, internen Kosten und der Treibstoff sind die größten Brocken in der Gesamtrechnung.

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97% aller Dienstautos in Österreich fahren mit Diesel, das ist Weltrekord

Zusammen machen sie mehr als 68 Prozent aller Aufwände aus und eröffnen 95 Prozent des Optimierungspotenzials.“ Der ernüchternde Subtext dieses Umstands: „Fuhrparkmanager kontrollieren unnötigerweise sehr häufig die sonstigen Kosten für Waschen, Parken und Reinigungsmittel – dabei wären diese Ausgaben mit 1,8 Prozent eigentlich vernachlässigbare Peanuts. Dazu kommt, dass sich die Kosten Instandhaltung, Reifen, Zinsen und Ersatzfahrzeuge, die rund ein Drittel ausmachen, nur minimal beeinflussen lassen.“


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Schwe rpunkt : fuhrpark management Wiederverkaufswert wichtiger als Rabatt Salopp gesagt, ist es beim Fuhrparkmanagement wie in der Landwirtschaft: Auf den großen Äckern liegt die Marie begraben. Und das Einsparen beginnt beim Fahrzeugkauf. Generell setzen sich die Finanzierungskosten aus der Abschreibung (beim Kauf ) oder Tilgung (bei Leasing), den gesetzlichen Abgaben (Steuern und NoVA) sowie den Zinsen zusammen. Wobei ersteres bei einem durchschnittlichen Mittelklassewagen rund 23 Prozent ausmacht und auch durch den Einkaufspreis und den Wiederverkaufswert beeinflusst wird. „Viele feilschen beim Kauf um jedes Prozent. Im Endeffekt schaut dann aber bei den monatlichen Kosten eine Ersparnis von 5 Euro raus. Viel mehr Potenzial liegt im Wiederverkaufswert“, beschreibt Heise, der regelmäßig Fachvorträge am ÖPWZ hält, einen häufig angenommenen Trugschluss. Aufgrund eines exotischen Fahrzeugtyps, einer ungewöhnlichen Lackierung, der falschen

„Salopp gesagt, ist es beim Fuhrparkmanagement wie in der Landwirtschaft: Auf den großen Äckern liegt die Marie begraben.“

Motorenwahl oder zu langer bzw. kurzer Nutzungsdauer und mickriger Ausstattung kann der Wiederverkaufswert um 10 bis 15 Prozent sinken. Heise: „In der Realität sind das bei einem Mittelklassewagen im Schnitt zwischen 900 und 1.500 Euro.“ Auch die Reifendimension hat direkten Einfluss auf die monatlichen Betriebskosten: Wer nämlich anstelle von 16 Zoll großen Reifen schickere 17-Zöller verwendet, belastet laut Heise die monatlichen Betriebskosten im Schnitt um 30 Euro.

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Plankosten-Vergleich ist Pflicht

Technik vermeidet Schäden

Stehen bei der Fahrzeuganschaffung mehrere Modelle zur Auswahl, ist ein Vergleich der monatlichen Plankosten außerdem ein ab­ solutes Muss. In diesem Punkt trennt sich nämlich der Geldfresser vom Sparwunder. Nirgendwo sonst zeigt sich deutlicher, welches Fahrzeug bei Anschaffung und Restwert, Servicekosten und Treibstoffverbrauch, Haftpflicht-Versicherung und motorbezogener Versicherungssteuer gut oder schlecht abschneidet. „Vielfach überzeugen bei solchen Vergleichen jene Fahrzeuge, die in keinem Punkt besonders hervorstechen, aber in allen Punkten sehr gut abschneiden“, fasst Heise zusammen (siehe auch Tabelle unten).

Bis zur Rückgabe sollten die Fahrzeuge schonend behandelt werden, denn einerseits mindern Bagatellschäden den Restwert, andererseits sind Unternehmensfahrzeuge auch eine Art Visitenkarte der Firma. „Wer mit einem zerbeulten oder dreckigen Auto beim Kunden vorfährt, der hinterlässt sicherlich nicht den optimalen Eindruck“, sagt Nikolaus Engleitner, Experte für Fuhrparkmanagement und ebenfalls bei heise fleetconsulting tätig. Wie Engleitner feststellt, ließen sich jedoch fast alle Kleinschäden wie Dellen oder Kratzer in der Karosserie vermeiden: „Parksensoren kosten heute um die 150 Euro Aufpreis, eine Stoßstange auszutauschen, schlägt mit 500 Euro

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Rückgabe? In puncto Nutzungsdauer gibt es laut Heise keine allgemeingültigen Aussagen, aber zwei Orientierungsmarken: „Nach 48 Monaten oder 120.000 Kilometern – je nachdem, was zuerst eintritt – sollte das Auto an die Leasinggesellschaft zurückgegeben werden. Dadurch lassen sich die Kosten besser kalkulieren, weil böse Überraschungen in Form von Motor- oder Getriebeschäden ausbleiben. Außerdem ist ein früher Tausch günstiger, weil er planbar ist. Das heißt: Ich vermeide Wartezeiten und teure Kompromisse bei der Fahrzeugwahl.“

Vielfach unterschätzt: Die hausinterne Bearbeitung eines Belegs kostet laut einer PWC-Studie zwischen 13 und 22 Euro

Plankostenvergleich macht laufende Fahrzeugkosten transparent Fahrzeug A

Fahrzeug B

Fahrzeug C

Fahrzeug D

Laufzeit (Monate)

48

48

48

48

Km-Laufleistung

120.000

120.000

120.000

120.000

Anschaffung

24.619,01

28.735,26

24.975,37

24.415,54

Restwert

10.216,37

12.453,28

10.428,77

9.983,02

Leasingentgeld/Monat

374,25

426,85

378,45

373,97

Service

171,37

160,90

188,32

209,29

Treibstoff

276,36

268,80

309,87

298,67

Servicerate/Monat

447,73

429,70

498,19

507,96

Haftpflicht/Monat

31,54

31,54

31,54

31,54

motorbez. Vers.-Steuer

45,98

47,80

47,80

47,80

Kasko/Monat

64,95

64,95

64,95

64,95

Versicherung/Monat

142,47

144,29

144,29

144,29

Plankosten/Monat

964,45

1.000,84

1.020,93

1.026,22

Plankosten/Kilometer

0,2893

0,3003

0,3063

0,3079

100,00%

103,77%

105,86%

106,40%

Fahrzeug A geht zwar in keiner Kategorie als Sieger hervor, schneidet aber auch nirgends schlecht ab. Unterm Strich ist es laut Gesamtkostenrechnung das günstigste Fahrzeug im Vergleich.

Fahrzeug B verfügt nach 48 Monaten über den höchsten Restwert und die geringsten Serviceund Treibstoffkosten. Über die Laufzeit kann es die hohen Anschaffungskosten dennoch nicht kompensieren.

Wie Fahrzeug A gewinnt auch Fahrzeug C in keiner Kategorie, schneidet im Gegensatz zu diesem aber in allen Punkten deutlich schlechter ab. Service- und Treibstoffkosten machen den Unterschied.

Fahrzeug D punktet mit dem geringsten Anschaffungspreis und der niedrigsten Leasingrate. Der geringe Restwert und die im Vergleich höheren Service- und Treibstoffkosten lassen nur Platz 4 zu.

Das Fazit:

nkt: erpu w h c S

fuhrpark management

Werksangaben

Quelle: heise fleetconsulting

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Menschlicher Kostentreiber Außerdem sei zu beobachten, „dass Fahrzeuge von Unternehmen, die wirtschaftlich auf soliden Beinen stehen und ihre Mitarbeiter fair bezahlen, bei der Übergabe in deutlich besserem Zustand sind, als Autos von Betrieben, die kurz vor der Insolvenz stehen.“ Heise ergänzt: „Auch wenn es die Mitarbeiter nicht gern hören und es ihnen vielfach nicht bewusst ist, der Fahrer ist der größte Kostenbeeinflusser.“ Kurz: Kümmert sich das Unternehmen um die Wünsche der Mitarbeiter, macht ihnen die Kosten für Schäden bewusst und bindet sie in die Problemlösung ein, geht der Fahrer deutlich sorgsamer mit dem Fahrzeug um. In weiterer Folge ergibt sich daraus eine spürbare Kostenminderung. Denn weniger Unfälle bedeuten weniger Schäden sowie Reparatur- und Ausfallzeiten. Und das wiederum bedeutet: „Der versicherungsbezogene Schadensverlauf ist positiv, die Prämien und Selbstbehalte bleiben niedrig und indirekte Kosten durch Arbeitszeit- oder Kundenverlust werden vermieden“, erklärt Engleitner die Kostenkette.

Gesamtkosten eines Mittelklasse-Pkw bei Eigenverwaltung Finanzierung/ Abschreibung 22,5 %

interne Kosten 8,1 %

Belegwesen 7,1 % Ersatzfahrzeuge 1 % Instandhaltung inkl. Reifen 13,8 %

„Der Fahrer ist der größte Kostenbe­ einflusser.“

Kontrolle und Trainings Je mehr Fahrzeuge ein Fuhrpark umfasst, desto wichtiger wird ein proaktives Schadensmanagement, das sich laut Heise auch dadurch charakterisiert, dass „beschädigte Fahrzeuge in zertifizierten Werkstätten so weit wie möglich mit alternativen und günstigeren Reparaturmethoden – Stichwort: Smartrepair – wieder flott gemacht werden.“ Außerdem können die Fahrer mittels regelmäßiger Reportings hinsichtlich ihrer Schadensanzahl, Treibstoffausgaben und sonstiger Kosten überwacht werden. „Wenn ein Fahrer in einem Punkt öfters negativ auffällt, dann kann er auch durch Pönalisierungen oder Fahrsicherheits- bzw. Spritspartrainings zur Besserung motiviert werden“, so Heise.

Eigen- oder Fremdverwaltung Vor allem die Verwaltung eines größeren Fuhrparks ist ein Vollzeitjob, lässt sich nicht nebenbei bewerkstelligen und erfordert ausreichend interne Ressourcen, fachkundige Mitarbeiter mit breitem Automobilwissen und Entscheidungsbefugnis. Heise: „Als Hausnummer gilt: Pro 100 Fahrzeugen im Fuhrpark braucht es einen eigenen Mitarbeiter für die Administration.“ Nicht jede Firma verfügt über die finanziellen und personellen Ressourcen, um sich einen selbstverwalteten Fuhrpark leisten zu können und greift deshalb auf professionelle Dienstleister zurück. Aus gutem Grund: Outsourcing reduziert den internen administrativen Aufwand, steigert die Effizienz, ermöglicht Kostentransparenz, professionelle Gebrauchtwagenvermarktung und wälzt das größte Risiko aus dem Haus. Summa summarum ergibt sich unterm Strich auch hierbei eine Kostenreduktion. Welche Services die heimischen Dienstleister anbieten, lesen Sie auf der nächsten Seite. •

„Nur wenn ich weiß, wo die Kosten entstehen, kann ich gezielt optimieren.“

sonstige Kosten (Waschen, Parken etc.) 1,8 %

Steuern/ NoVA 13,2 %

Zinsen 2,4 %

Kraftstoff 14,1 %

Versicherung inkl. motorbez. Vers.-Steuer 16,2 %

10.000 Euro kostet der Firma ein typischer Mittelklasse-Pkw im Schnitt pro Jahr.

Welche Fahrzeugklassen sind bei Firmen besonders beliebt?

SUV 14,1 %

Kompaktklasse 32,6 %

KompaktVans 8,7 %

Oberklasse 3,3 %

Quelle: heise fleetconsulting (2)

zu Buche. Bei durchschnittlich einem Blechschaden pro Fahrzeug und Jahr ist klar, dass dies eine sinnvolle Investition ist.“

Mittelklasse 41,3 %

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Externe Experten

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Professionelle Fuhrparkmanagement-Dienstleister sind vor allem für Firmen, die über ungenügend hausinterne Ressourcen für die Verwaltung verfügen, interessant. Doch auch nach der Auslagerung sollten einige Kompetenzen im Haus bleiben. Von Pascal Sperger

erade für junge Unternehmen, die eine hausinterne Fuhrparkverwaltung erst aufbauen müssten oder für Firmen, die im Zuge des Wachstums recht plötzlich über einen großen Fuhrpark verfügen, stellt die Auslagerung – und damit die Bündelung der Maßnahmen vom Einkauf bis zum Gebrauchtwagenverkauf – der Firmenautoverwaltung eine interessante Möglichkeit dar. „Generell bietet sich die Eigenverwaltung von Fuhrparks für Unternehmen an, die mehrere hundert Fahrzeuge und eine bestehende Software-Lösung besitzen sowie bereits eine interne Abteilung dafür eingerichtet haben. Solch große Fuhrparks sind in Österreich jedoch eine Seltenheit. Outsourcing bietet sich also vor allem deshalb an, weil die Schaffung und anschließende Finanzierung dieser Ressourcen teuer sind“, erklärt Mag. Nikolaus Engleitner, Experte für Fuhrparkmanagement bei heise fleetconsulting.

Was bieten die heimischen Fuhrparkmanagement-Anbieter im Detail?

aldautomotive.at

alphabet.at

arval.at

leaseplan.at

flotten management.at

raiffeisen-leasing.at

s-leasing.at wsd-leasing.at

mobilityconsulting.com

unicredit leasing.at

Ist-KostenAbrechnung

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RestwertLeasing

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OperatingLeasing

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4

4

4

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24-h-Hotline

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AuslieferService

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AusreißerService

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Ersatzfahrzeuge

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4

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FahrzeugBeratung

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FahrzeugBeschaffung

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4

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Fixer Ansprechpartner

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InterimsFahrzeuge

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Online-AutoKonfigurator

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Online-Schadensmeldung

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OnlineReports

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Kosten­ optimierung

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Länderübergreif. Service

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Quartals­ berichte

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Schadens­ management

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Soll-IstTreibstoff

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Soll-IstKilometer

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Soll-IstKosten

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Versicherungsabwicklung

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Webseite

4 Quelle: heise fleetconsulting

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Finanzierung über Einsparung Vorteile können sich allerdings auch in Unternehmen ergeben, die etwa ihren 50 bis 70 Fahrzeug starken Fuhrpark bisher selbst verwaltet haben. Engleitner: „Einsparungen bei den administrativen Vorgängen rund um die Verrechnung, also beim Beleg­ wesen, geben meistens schon einen großen Teil des finanziellen Spielraums frei, der für die Fremdverwaltung des Fuhrparks nötig wäre.“ Das Einsparungspotenzial in puncto Verrechnung verdeutlicht das Ergebnis einer Studie von PWC, laut der die Bearbeitung eines Belegs zwischen 13 und 22 Euro kostet. Beispiel: Für einen Fuhrpark mit 20 Fahrzeugen und vier Belegen pro Monat und Auto kostet die interne Belegverarbeitung im günstigsten Fall pro Jahr um die 12.500 Euro.

Vereinheitlichte Ausschreibung an mehrere Anbieter Doch auch für eine Auslagerung des Fuhrparkmanagements ist laut Engleitner eine „genaue Kenntnis der einzelnen Services und Fuhrparkmanagementlösungen des Marktes und dessen Anbieter“ nötig. Das bedeutet: Selbst wenn ein Unternehmen die Fuhrparkverwaltung auslagert, sollte die Strategie für die Firmenautos weiterhin im Haus gestaltet werden. Idealerweise erstellt das Unternehmen ein Muster eines „Service Level Agreements“, in dem unter anderem Kommunikationswege, Angebotslegung, Versicherungsabwicklung, Widerspruchsrechte und die Auditierung definiert sind und arbeitet im Rahmen eines sogenannten Multibidding-Systems mit zwei bis drei Leasinggesellschaften zusammen, wobei jeweils der Bestbieter den Zuschlag erhält. Engleitner: „Je nach Fuhrparkgröße kann sich so im Schnitt ein jährliches Einsparungspotenzial zwischen 12 und 20 Prozent ergeben.“

20% Einsparungspotenzial pro Jahr sind durch die Aus­ lagerung der Fuhrparkverwaltung möglich.

Abhängigkeiten vermeiden Einsparungspotenzial ergibt sich aber auch für Firmen, die bereits ausgelagert haben. Dann können etwa bereits bestehende Verträge entbündelt und Leistungen an günstigere Dritte übergeben werden. Welche Services die wichtigsten österreichischen Fuhrpark-Dienstleister im Programm haben, sehen Sie in der Tabelle links. •


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Henning Heise ist Geschäftsführer der fleetconsulting GmbH und unabhängiger Fachmann im Flotten- und Fuhrparkbereich. Er steht vielen Firmen beratend zur Seite.

Operating- vs. Restwertleasing O peratinglease in Österreich wird als „Geschlossene Abrechnung“ bezeichnet. Es werden hierbei in der Regel nur die monatlichen Kosten für die Finanzierung und Instandhaltung aufgeführt, nicht aber Details (Restwert, Zinssatz u. a.) ausgewiesen. Während der Laufzeit gibt es nur Auswertungen über die geplante und tatsächlich gefahrene Kilometerleistung, nicht aber über die Kostenentwicklung der Fahrzeuge. Am Ende des Leasingvertrages erfolgt dann nur die Abrechnung der Mehr- oder Minderkilometer sowie eine Nachbelastung, sollte der Allgemeinzustand des Fahrzeugs eine übergebührliche Abnutzung aufweisen.

Abweichungen aufzeigen. Auf Basis der Auswertungen kann das Unternehmen und der externe Fuhrparkmanager über gemeinsame Maßnahmen zur möglichen Kostenoptimierung beraten. Am Ende der Vertragslaufzeit werden die Ergebnisse jedes Fahrzeugs (erzielter Verkaufserlös – Restwert und geplante Instandhaltungskosten – Aufwendungen) auf ein Abrechnungskonto gestellt, das einmal im Jahr auf glatt gestellt wird. Weist dieses Konto einen positiven Saldo auf, so wird dieser, meistens im Verhältnis 50:50, zwischen dem Fuhrparkmanager und dem Kunden geteilt.

Gedeckelte Kosten Hohe Nachverrechnungen drohen Der Zustand des Fahrzeugs am Ende des Vertrags wird in den Verträgen der Leasinggesellschaften geregelt und basiert meist auf der Ö-Norm V 5080 Zustandsklasse 2. Diese Zustandsklasse entspricht einem Gebrauchtwagen in gutem Zustand, aber in seltensten Fällen einem gewerblich genutzten Fahrzeug mit hoher Kilometerleistung. Da sie auch keine „laufleistungsanaloge“ Abnützung berücksichtigt, werden stets die Kosten für die volle Instandsetzung der Schäden errechnet. Dies ist für ein Fahrzeug in dem Alter und der Kilometerleistung nicht praxisgerecht. Daher kommt es bei der Abrechnung sehr oft zu mitunter hohen Nachverrechnungen. Dann wird aus dem vermeintlich günstigen Angebot eine teure Angelegenheit. Einige Fuhrparkmanager gehen langsam dazu über, Schadenskataloge zu erstellen, in denen die tolerierte Abnutzung beschrieben und mit Bildern illustriert wird. Dies ist prinzipiell zu begrüßen, solange aber in den AGBs auf die Ö-Norm Bezug genommen wird, sind diese Schadenskataloge mehr Goodwill und stellen keine rechtswirksame Vereinbarung dar.

Kein Steuervorteil bei geschlossenen Verträgen Bei geschlossenen Verträgen liegt sowohl der Gewinn als auch der Verlust am Ende des Einzelvertrages bei der Leasinggesellschaft. Ein von den Leasingfirmen gern angeführtes Argument des steuerlichen Vorteils der geschlossenen Form ist tatsächlich nicht gegeben. Beim geschlossenen System können die Kosten für das Fahrzeug gänzlich als Aufwand verbucht werden, wogegen bei anderen Leasingformen ein Aktivposten zu bilden ist. Da dieser Aktivposten am Ende des Vertrages aufgelöst wird, ist der Aufwand in der Gesamtbetrachtung gleich wie bei den geschlossenen Verträgen. Es kommt nur zu einer zeitlichen Verschiebung des Aufwandes und somit zu einem Zinsverlust. Am Beispiel des Fahrzeugs mit einem Anschaffungswert von 25.000 Euro und einer Nutzungsdauer von 48 Monaten, würde dieser Zinsverlust – der Habenzins wurde mit drei Prozent angenommen – 15,71 Euro pro Jahr betragen.

Restwertleasing mit Gewinnbeteiligung Nach internationaler Definition ist diese Form ebenso als Operatinglease anzusehen. Beim Restwertleasing mit Gewinnbeteiligung werden zu Beginn alle Vertragsparameter (Anschaffungswert, Restwert, Zinssatz etc.) offen dargelegt. Während der Laufzeit gibt es regelmäßige Auswertungen, die nicht nur über die Kilometerleistung, sondern auch über die Kostenentwicklung in den verschiedenen Bereichen (Wartung, Reparaturen und Reifen) berichten und

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Ist das Konto negativ, so ist der Verlust zur Gänze vom Fuhrparkmanagementunternehmen zu tragen. Für den Leasingnehmer sind die Kosten somit gedeckelt, bei positiver Entwicklung können sie sich verringern. Für den Leasingnehmer stellt dies eine Absicherung dar. Die Mindestanzahl von Fahrzeugabrechnungen, die auf das Abrechnungskonto während eines Jahres fließen müssen, ist bei den Anbietern verschieden und beträgt in der Regel zwischen fünf und zehn Fahrzeugen. Durch die Gewinnteilung ergibt sich für beide Parteien ein gemeinsames Ziel, was zu einer stärkeren und partnerschaftlicheren Zusammenarbeit führt. Dieser Form des Leasings/Fuhrparkmanagements ist gegenüber der „Geschlossenen Abrechnung“ der Vorzug zu geben.

Fazit Fuhrparkmanagement und Operatinglease sind sehr gute Dienstleistungen, vorausgesetzt es wird das richtige Verwaltungssystem gewählt. Beim falschen System kann es teuer werden, das bekommt man aber erst am Ende des Vertrags mit und dann ist es zu spät. •


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Individuell und aus einer Hand ALD Automotive bietet für große und kleine Fuhrparks ein breites Spektrum an unterschiedlichen Serviceleistungen sowie ein österreichweites Netz an Partnerfirmen.

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it über einer Million Fahrzeugen zählt ALD Automotive zu den größten Fuhrparkmanagement- und Full-Service-Anbietern weltweit. Die 100-Prozent-Tochter der Société Générale Bank verfügt über Niederlassungen in 37 Ländern und kann eine über 40-jährige Erfahrung vorweisen. Seit 2004 ist ALD Automotive auch in Österreich tätig und betreut neben internationalen Großkonzernen auch Klein- und Mittelbetriebe.

Maßgeschneidert auf die Kundenbedürfnisse „Unsere Kunden haben verschiedenste Anforderungen und Bedürfnisse. Bei internationalen Konzernen ist die geografische Abdeckung ein wesentliches Entscheidungskriterium, lokale Firmen setzen verstärkt auf Markenunabhängigkeit und Kostentransparenz“, weiß Mag. Michael König, Niederlassungsleiter von ALD Automotive in Österreich. Das Spektrum ist groß, von der Car-Policy-Beratung über die Wahl des geeigneten Fahrzeuges über Tank-, Reifen- und Technik-Service bis hin zur optimalen Versicherung und der Verwertung der Fahrzeuge am Ende der Laufzeit reicht das Angebot. Mit maßgeschneiderten Reportings wird nicht nur der Fuhrparkverantwortli-

Mag. Michael König, Niederlassungsleiter von ALD Automotive Österreich

che entlastet, das Unternehmen behält auch den Überblick und die volle Kostenkontrolle über den Fuhrpark. Bei den Servicearbeiten im Bereich Reifen und Karosserie setzt ALD Automotive auf Qualität und langfristige Partnerschaften und eine österreichweite Abdeckung. 62 Karossiere- und 250 Reifenpartner sorgen landesweit für die Mobilität der Kunden. • (STS) INFO: www.aldautomotive.at


service

Investitionen, die Geld sparen Die ÖAMTC Fahrtechnik hat mit „fit & drive“ ein neues Produkt in ihr Portfolio aufgenommen. Es ist eine Kombination aus einem kompakten FahrtechnikTraining und einem Fitness-Programm mit dem Uniqa VitalCoach. Von Dr. Kurt Holzbauer

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iel des Programms ist es, einerseits die fahrtechnische Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu steigern; Sicherheit, Reduktion von Schadensfällen und wirtschaftliche Fahrweise stehen im Fokus des kompakten Trainings. Der Uniqa VitalCoach vermittelt andererseits Übungen, die im Alltag leicht und ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Damit werden Beschwerden des Bewegungs- und Stützapparats gelindert und vermieden. Gleichzeitig wird ein Ausgleich zu der vermehrt sitzenden Tätigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirkt.

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erie: gesund unter wegs -

Coaching im Unternehmen

Durch fit & drive sollen die fahrtechnische Kompetenz gesteigert, beziehungsweise Übungen zur Linderung oder Vermeidung von Beschwerden des Bewegungsapparats vermittelt werden

„Bewegung als Ausgleich zu einer vermehrt sitzenden Tätigkeit“ 36

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Verschiedene Module Gewählt werden kann zwischen zwei Möglichkeiten. Variante A findet in einem der ÖAMTC Fahrtechnik-Zentren statt. Inkludiert sind drei Einheiten Fahrtechnik zu jeweils 50 Minuten mit Briefing (inklusive Sitzposition, Lenkradhaltung und Slalom aktiv), Bremsen & Ausweichen oder Kurven­ dynamik, Stabilisierungsabläufen sowie zwei Einheiten Uniqa VitalCoach.

Beitrag zur Gesundheitsvorsorge Michael Fehlmann, Projektleitung ÖAMTC Fahrtechnik fit & drive: „Die Reduktion von Unfällen und Schadensfällen ist ein wesentlicher Faktor zur Kostensenkung und Vermeidung von Krankenständen. Die Kombination mit dem Uniqa VitalCoach erhöht die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist somit ein wichtiger Beitrag zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge.“ Filip Kisiel, Projektleitung Uniqa fit & drive: „Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, muss nicht nur auf Ausnahmesituationen reagieren können, sondern sollte auch wissen, mit welchen Übungen man sich auf langen Strecken ent-

spannen oder die Konzentration wieder erhöhen kann.“

Variante B wird im jeweiligen Unternehmen abgehalten. Diese besteht aus Defensive Driving durch die ÖAMTC Fahrtechnik mit Briefing (inklusive Gefahrenwahrnehmung, Fahrzeugsicherheit, Driving Plan etc.), Praxisfahrt (inklusive Analyse & Coaching) und zwei Einheiten Uniqa VitalCoach. Bei letzterem kann zwischen fünf Modulen gewählt werden. Dazu zählen „Vitale Pause auf Reisen“, „Fit for Drive“, „Relax after Drive“, „Fit im Stau“ und „Keep Cool“. Der Preis liegt jeweils bei 1.380 Euro exklusive Mehrwertsteuer und gilt für eine Gruppe bis 10 Personen. Informationen und Buchung bei der ÖAMTC Fahrtechnik oder auf der Website. • www.oeamtc.at/fitanddrive.


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Gesundheitsexperte Günther Denk gibt Fitness-Tipps für Autofahrer

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ange Autofahrten machen müde, auch die Aktivität der Beine wird etwa durch den Einsatz des Tempomaten beinahe außer Kraft gesetzt, was zur Versteifung der Gelenke führt. „Der Verlust der Körperspannung setzt sich über das Becken bis zur Wirbelsäule fort“, sagt Günther Denk, Geschäftsführer der Denk Vital GmbH in Melk sowie Dipl. Rehabilitations- und Präventions- sowie Fitnessund Gesundheitstrainer. „Die Feinmuskulatur in der Wirbelsäule verliert dadurch ebenfalls Aktivität und erschlafft, was zu Rückenschmerzen führt“, so Denk. Im Gegenzug werden aber Schulter- und Nackenbereich durch die Lenkradhaltung sehr stark gefordert. Im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Melk/Wachauring bietet Denk eine Kombination von Fahrtraining und Tipps und Tricks, wie sich Vielfahrer gesund und sicher auf den Straßen bewegen können. Gezeigt werden auch vier Übungen, die in den Pausen sitzend oder stehend durchgeführt werden können.

Klassische Kniebeuge Dazu zählt die klassische Kniebeuge. Kniebeugen beanspruchen eine große Anzahl von Gelenken und Muskeln, rasch wird auch viel Sauerstoff über die Blutbahn in die jeweiligen Körperzellen transportiert. Wichtig bei dieser Übung ist: tief Atmen, bis zu 15 Wiederholungen und zwei Durchgänge machen.

Balancieren erhöht die Reaktionsfähigkeit Für Koordination und Gleichgewicht empfiehlt sich das Balancieren. „Dabei sucht man sich beispielsweise eine Gehsteigkante und versucht, unter Aktivierung aller Muskel mit möglichst hoher Gesamtkörperspannung darauf zu balancieren“, so Denk. Körper und Geist sind gefordert, diese Übung verlangt volle Konzentration, alle Sensoren werden aktiviert und die Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und Konzentration wieder gestärkt.

„Beckenkippen“ mobilisiert die Wirbelsäule Als Übung im (stehenden) Fahrzeug empfiehlt Denk das „Becken­ kippen“. Dabei wird der Bauchnabel durch Anspannung der Bauchmuskeln Richtung Becken gezogen. Die Spannung wird gehalten

und das Becken ganz leicht und langsam nach vorn und zurück bewegt, wobei das Ganze bei ruhigem und gleichmäßigem Atmen zwei Mal mit 10 bis 15 Wiederholungen mit einer Pause von 30 bis 60 Sekunden durchgeführt werden sollte. „Durch die Bewegungen wird die Lendenwirbelsäule mobilisiert und die Muskulatur aktiviert und schützt die Wirbelsäule vor kleinen Vibrationen bei langen Autofahrten.“

Verspannungen vorbeugen Eine Ausgleichsübung (bei stehendem Fahrzeug) für die statische Lenkradhaltung wirkt auftretenden Muskelverkürzungen und daraus resultierenden Verspannungen entgegen. Dabei werden die Schulterblätter im Sitzen nach hinten zusammengezogen und fünf Sekunden gehalten. Danach werden aus dieser Stellung die Schulterblätter langsam entlang der Schulter nach unten gezogen. Wichtig ist dabei das Halten der gesamten Muskelspannung während der ganzen Übung, die zwei Mal mit 10 bis 15 Wiederholungen mit einer Pause von 30 bis 60 Sekunden durchgeführt wird. • (DSC) INFO: www.denkvital.at

Flotte Flotte & Wirtschaft & Wirtschaft 05-06/2014 04/2014

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Dr. Monika Krause ist Rechtsanwältin bei der Wiener Kanzlei Metz & Krause. Sie verfügt über besonders große Erfahrung im Verkehrsrecht vor allem in Bezug auf Schadenersatzansprüche aus Verkehrsunfällen.

Kasko, Speicheltest & Vignette R echtsanwältin Dr. Monika Krause wirft einen Blick auf die neue Judikatur von Oberstem Gerichtshof, Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof.

Beweislastverteilung bei Verletzung der Anzeigenobliegenheit in der Kaskoversicherung (OGH 21. November 2013, 1 Ob 197/13x) In dieser Entscheidung stellte der OGH klar, dass bei Verletzung einer im Kaskoversicherungsvertrag vereinbarten Anzeigeobliegenheit des Unfalls bei der Polizeidienststelle der Versicherer nur die objektive Obliegenheitsverletzung beweisen muss. Der Versicherer muss keinen konkreten Verdacht in eine bestimmte Richtung behaupten und beweisen. Der OGH stellte in seiner Entscheidung klar, dass nach ständiger Rechtsprechung und Lehre nach den Versicherungsbedingungen bei unterlassener Verständigung der Polizeidienststelle zwischen der Anzeigeobliegenheit und der Aufklärungsobliegenheit zu unterscheiden ist. Ist die Anzeigepflicht im Versicherungsvertrag ausdrücklich vereinbart, muss der Versicherer die objektive Verletzungsobliegenheit durch den Versicherungsnehmer nachweisen. Die Unterlassung der polizeilichen Anzeige ist daher jedenfalls eine Obliegenheitsverletzung. Ist zusätzlich zur Anzeigepflicht auch eine Aufklärungsobliegenheit vertraglich vereinbart, verletzt der Versicherungsnehmer seine Aufklärungspflicht dann, wenn er einen von ihm verursachten Verkehrsunfall der nächsten Polizeidienststelle verspätet oder gar nicht meldet, sofern er zu sofortiger Anzeigeerstattung vertraglich verpflichtet ist und im konkreten Fall etwas versäumt wurde, das zur Aufklärung des Sachverhalts dienlich gewesen wäre. Die Übertretung des § 4 Abs 5 StVO, jeden Unfall sofort der nächsten Polizeidienststelle zu melden, ist für sich allein nicht bereits eine Verletzung der Aufklärungspflicht. Durch die unterlassene oder verspätete Anzeige muss ein Beweismittel vernichtet oder unbenutzbar geworden sein. Diesen konkreten Verdacht hat der Versicherer zu behaupten und auch zu beweisen, um leistungsfrei zu sein (Anm.: Jeden Schaden unverzüglich der nächsten Polizeidienststelle und auch dem Versicherer melden, damit die in der Entscheidung aufgezeigten Probleme gar nicht erst entstehen!)

Verweigerung des Speichelvortests erhärtet die Vermutung der Suchtgiftbeeinträchtigung (VWGH 25. Oktober 2013, 2013/02/0003) Gegen den Beschwerdeführer lag aufgrund kriminalpolizeilicher Überwachung die Vermutung vor, er konsumiere Cannabis, weshalb er zu einer polizeilichen Einvernahme vorgeladen wurde. Im Rahmen der Einvernahme teilte der Beschwerdeführer mit, er sei mit einem Kfz zur Einvernahme gekommen. Von Seiten der belangten Behörde wurde daher vermutet, er habe ein Kfz in einem durch Sucht-

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Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

gift beeinträchtigten Zustand gelenkt. Er wurde zum Speichelvortest aufgefordert und verweigerte diesen. Aufgrund der Verweigerung des Drogentests stellte die belangte Behörde im Bescheid fest, dass der Beschwerdeführer ein Kfz in einem durch Suchtgift beeinträchtigten Zustand gelenkt habe. Dieser Bescheid wurde vom Beschwerdeführer bekämpft. Der Verwaltungsgerichtshof folgte allerdings den Ausführungen der belangten Behörde und führte in seinem Erkenntnis aus, dass das Eingeständnis des Beschwerdeführers, schon einmal einen Joint geraucht zu haben (ohne jedoch den Zeitpunkt zu konkretisieren), allgemeines hektisches und aufgebrachtes Verhalten und die Weigerung der Durchführung eines Drogenvortests in Summe schlüssig die begründete Vermutung nahelege, der Beschwerdeführer habe sich beim Lenken des Kfz in einem durch Suchtgift beeinträchtigten Zustand befunden. Der Beschwerdeführer blitzte daher mit seiner Beschwerde ab (Anm.: Die Verweigerung von Alkohol- und Drogenvortests ist aufgrund der verständlicherweise strengen Judikatur des Verwaltungsgerichtshofs in keiner Situation zu empfehlen.)

Automationsunterstützte Überwachung der Vignettenpflicht ist verfassungsrechtlich unbedenklich und somit zulässig (VfGH 13. September 2013, B 795/2013) Der Verfassungsgerichtshof stellte in seinem Erkenntnis fest, dass – anders als die videogestützte „Geschwindigkeits- und Abstandsmessung“ – das auf eine punktuelle Überwachung ausgerichtete System der automatischen Vignettenkontrolle verfassungsrechtlich unbedenklich und somit zulässig ist. Auslöser dieses Leitsatzes war ein Instanzenzug, den ein wegen Übertretung der Vignettenpflicht bestrafter Pkw-Lenker beschritt. •


Mercedes V-Klasse VW Polo Peugeot 308 SW VW Golf Sportsvan Renault Mégane Ford Transit Courier Fiat Ducato Mitsubishi L200 Audi A3 Limousine Suzuki SX4 S-Cross Hyundai i10

Auto

1.964

Exemplare des „Mustang 50 Year Limited Edition“ wurden als Hommage an das Geburtsjahr des Klassikers gebaut

D

er Mustang feiert den 50. Geburtstag. Und zu Ehren des legendärsten Muscle Car legt Ford eine auf 1.964 Stück limitierte „50 Year Limited Edition“ auf. Die Produktionsanzahl ist eine Hommage an das erste Produktionsjahr. Wohl ebenso wie die Karosserieform und der Motor, denn die Jubiläumsedition ist standesgemäß als Fastback-Coupé und ausschließlich mit einem 420 PS starken 5,0-Liter-V8-Motor erhältlich. Weiters gehören Details wie die „Wimbledon White“-Lackierung des Ur-Mustang zur Serienausstattung der Sonderauflage. Die zahlreichen Chrom-Blenden, der Kühlergrill und die Heckleuchten kommen besonders in Kombination mit der dunklen „Kona Blue“-Lackfarbe zur Geltung. Die schlechte Nachricht: Ford bietet die „50 Year“-Edition lediglich in Nordamerika an.

Quereinsteiger fahren quer Mazda sucht Motorsport-Quereinsteiger für die Mazda Drift Challenge. Bis zum 8. Juni können sich sowohl weibliche als auch männliche Motorsporttalente auf mazda.at/driftchallenge bewerben und im besten Fall im September in einem 160 PS starken MX-5 beim Finallauf der Drift Challenge auf dem Wachauring an den Start gehen.

Audi-Life-Ball-Sondermodell

Toledo Style mit scharf! Seat bietet den Toledo ab sofort als „ChiliTech“-Sondermodell an. Ausstattungsmäßig basiert die Edition auf der „Style“-Ausführung und ist serienmäßig unter anderem mit Parksensoren hinten, abgedunkelten Scheiben, Klimaautomatik, USB-Anschluss, beheizbaren Alcantara-Sitzen und 16-Zoll-Alufelgen ausgestattet. Damit beträgt der Preisvorteil rund 2.400 Euro. Wer bis 30. Juni zuschlägt, kassiert als Privatperson zudem 2.000 Euro Jubiläumsbonus.

Audi ist neuer Hauptsponsor des Life Balls. Zugunsten des größten europäischen Benefiz-Events legt der Hersteller eine auf 200 Stück limitierte Sonderserie des A1 auf. Dabei fließen pro Fahrzeug 200 Euro in Hilfsprojekte zur Vermeidung von MutterKind-Infektionen des HI-Virus.

Darfs ein bisserl mehr sein? 60 Prozent der Amarok-Käufer wählen die Topausstattung „Highline“ oder entscheiden sich für ähnlich ausgestattete Sondermodelle wie den „Canyon“. VW legt bei der Ausstattung noch ein Schäuferl drauf und bündelt die gefragtesten Extras (Rückfahrkamera, Navigation, anklappbare Außenspiegel etc.) in den neuen „Exklusiv“-Paketen. Preisvorteil: bis zu 30 Prozent.

Cult-Modell vom Kultauto Der Fiat 500 bekommt ein neues Topmodell. Passend zur Beliebtheit des Kleinwagens trägt die Version den Beinamen „Cult“. Serienmäßig sind etwa Ledersitze, ein 7-Zoll-Monitor und eine Klimaautomatik an Bord. Außerdem spendieren die Italiener der Baureihe einen neuen Motor: Der überarbeitete TwinAir leistet 105 PS und treibt den Winzling auf bis zu 188 km/h. Wer es langsamer angeht, der schafft laut Norm mit 4,2 Liter Super 100 Kilometer.

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AUTO • schon gefahren

Sternbild großer Wagen Was der Mercedes Sprinter für den Handwerker ist, war der Viano bisher für Taxi- und Fuhrparkunternehmer. Mit der V-Klasse setzt sich Mercedes nun an die Spitze des Segments. Von Stefan Schmudermaier

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er im gewerblichen Personentransport tätig ist oder für den Fuhrpark eines Hotels, der kommt an ihnen nicht vorbei. Die Rede ist von den Personentransportern. Die Ausprägungen und Ansprüche sind dabei vielschichtig, von preiswerten und dafür aber schlicht eingerichteten Modellen bis hin zu echten Luxuslinern reicht das Angebot. Den Ton gab bisher VW mit dem Multivan an. Was die Zulassungen betrifft, so wird sich der Wolfsburger auch künftig das Zepter nicht so leicht aus der Hand nehmen lassen. In Sachen Komfort und Sicherheitsfeatures ist aber Mercedes mit der neuen V-Klasse drauf und dran den Dauerbrenner zu überflügeln.

Oberklasse-Van auf neuem Niveau Damit kein Missverständnis aufkommt, die V-Klasse ist nicht etwa ein auf Pkw umgemodelter Sprinter, sondern absolut dem Pkw-Segment zuzuschreiben. Und zwar dem gehobenen. Bereits bei der ersten Sitzprobe ist klar, dieses Auto hat mit abgespeckten Lieferwägen rein gar nichts am Hut. Das Cockpit erinnert an die neue S-Klasse, im Fond fühlt sich auch ein Vorstandsdirektor wohl. Und das mitsamt seiner Vorstandskollegen, finden doch bis zu 8 Personen Platz im großen Stern. Der Luxus hört aber hinterm Volant nicht auf, wer hier arbeiten darf, der kann sich freuen. Eine Sitzposition wie im Pkw, garniert mit (zumeist aufpreispflichtigen) Annehmlichkeiten aus der Oberklasse sorgen für Freude, drei Dieselmotoren für Fahrspaß. 2 1

3

Das Cockpit zitiert die Oberklasse-Pkw-Modelle von Mercedes Freistehender Navi-Bildschirm mit großer Diagonale 3 Der Controller ermöglicht auch Touch-Eingaben mit Schrifterkennung 1 2

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Optional lässt sich die Heckscheibe auch separat öffnen, der Gestaltung des Innenraums sind lediglich finanzielle Grenzen gesetzt

Nur Vierzylinder-Diesel Kleines Manko: Im Gegensatz zum Viano gibt es in der V-Klasse zumindest in Europa weder Benzinmotor noch Sechszylinder-Triebwerk. Und sei der Luxus an Bord noch so groß, akustisch bleibt ein Vierzylinder-Diesel eben ein Vierzylinder-Diesel. Wenig überraschend bietet das mit 190 PS stärkste Triebwerk des V 250 Bluetec auch den größten Fahrspaß. Nach nur 9,1 Sekunden zeigt der Tacho 100 km/h, der Normverbrauch von 6 Litern kann sich sehen lassen. Darunter gibts den V 220 CDI mit 163 und den V 200 CDI mit 136 PS, beide optional auch mit 7-Gang-Automatik zu haben, beim 250er ist sie Serie. Die Markteinführung erfolgt am 20. Juni 2014, die Preisliste startet bei 36.100 Euro (exkl.). Die Individualisierungsmöglichkeiten bieten großen Spielraum, ein kürzerer und ein längerer Radstand folgen später. •

Mercedes V-Klasse

Grundmodell: V 200 CDI lang

Topmodell: V 250 Bluetec lang

Hubraum | Zylinder

2.143 cm3 | 4

2.143 cm3 | 4

Leistung

136 PS (100 kW) bei 3.800/min 190 PS (140 kW) bei 3.800/min

Drehmoment

330 Nm bei 1.200–2.400/min

440 Nm bei 1.400–2.400/min

Beschleunigung | Vmax 13,8 s | 183 km/h

9,1 s | 206 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Hinterrad

7-Gang aut. | Hinterrad

Ø-Verbrauch | CO2

6,1 l Diesel | 159 g/km

6,0 l Diesel | 157 g/km

Kofferraum | Zuladung 1.030–4.630 l | 725–975 kg

1.030–4.630 l | 655–905 kg

Basispreis | NoVA

40.780 € (exkl.) | 13 %

36.100 € (exkl.) | 14 %

Das gefällt uns: das Oberklasse-Niveau an Bord Das vermissen wir: Benzin- und Sechszylinder-Triebwerke Die Alternativen: VW Multivan, Ford Tourneo Custom


AUTO • schon gefahren

Der Polo spielt Golf

Lader leben länger

Seit Kurzem steht der VW Polo mit neuen Sicherheitsund Komfortfeatures, feiner Multimediatechnik und aufgefrischter Optik beim Händler.

Nach Jahren mit ständig sinkenden Verkaufszahlen will Peugeot mit dem 308 SW wieder durchstarten. Dies könnte durchaus gelingen, wie die erste Ausfahrt zeigt.

D

ie Demokratisierung der Technik“, nennt Martina Biene, Leiterin der Polo-Produktlinie, die Tatsache, dass im aufgefrischten Polo nun viele Assistenzsysteme aus dem Golf, wie die Multikollisionsbremse, der Müdigkeitswarner, Front Assist mit Notbremsfunktion und die automatische Distanzregelung Einzug halten. Darüber hinaus ist der Polo der erste VW, der über die Mirror-Link-Technologie verfügt. Über die neue Schnittstelle lassen sich per USB-Kabel und Touchscreen Inhalte und Funktionen des Android-Smartphones im Fahrzeug nutzen. Zudem lässt sich der Kleinwagen erstmals auch mit einer Rückfahrkamera ausrüsten.

Keine NoVA beim Diesel

Der Cross-Polo sieht schick aus, bietet aber keinen Mehrwert; aufgewertetes Cockpit

Alle angebotenen Motoren sind als sparsamere BlueMotion-Ausführungen erhältlich und verbrauchen bis zu 21 Prozent weniger Sprit als die Vorgänger. Ein Umstand, der vor allem hierzulande freut, denn für die beliebten 75 und 90 PS starken Diesel wird somit keine Normverbrauchsabgabe fällig.

Besonders Benziner überzeugt Auf der ersten Testfahrt machte der 1,2-Liter-Turbobenziner den besten Eindruck. Seine 90 PS passen nämlich hervorragend zur direkten Lenkung, dem komfortablen straffen Fahrwerk und dem passend abgestuften Getriebe. Unterm Strich wirkt der Polo erwachsener denn je – noch nie kam ein Kleinwagen so nah an den Golf heran. • (PSP)

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er kürzere Bruder hat es schon zum „Auto des Jahres 2014“ geschafft, nun soll die Kombivariante SW an den Erfolg des klassischen 308 anschließen. Dafür haben sich die Franzosen auch kräftig ins Zeug gelegt. Beim ersten Anblick gefällt die Form des Kombis. Elegant und trotzdem mit dem nötigen sportlichen Touch ausgestattet, könnte er sich gegen den etwas biederen Branchenprimus Golf behaupten können.

Neue Antriebsvarianten Auch in Sachen Technik hat Peugeot aufgeholt. So stehen bei Markteinführung neben den Euro-5-Motoren, auch neue Benzin- und DieUmständlich: Selbst die selmotoren nach Euro-6-Norm zur Steuerung der Heizung ist im Verfügung (Benzin mit 110, 130 und Touchscreen untergebracht 155 PS, Diesel mit 92, 115 und 150 PS). Die über weite Strecken mit dem VW DSG vergleichbare Automatikversion wird vorerst nur mit dem 150-PS-Selbstzünder angeboten.

Anders und doch normal Das i-Cockpit genannte, bereits aus der Limousine bekannte Konzept, mit den über dem Lenkrad liegenden Instrumenten, ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig. In Kombination mit den hochwertigen Materialien stellt sich aber bald das wichtige „Passtschon-so-Gefühl“ ein. Nur kleinere Personen blicken etwas schwierig übers Lenkrad. Gut aussehen hat seinen Preis: Basismodell ab 19.900 Euro. Der 308 SW ist ab 5. Juni 2014 erhältlich. • (MKR)

VW Polo

Grundmodell Benzin: 1.0 Trendline

Grundmodell Diesel: 1.4 TDI Trendline

Peugeot 308 SW

Grundmodell Benzin: 1.2 e-THP 110 Access

Grundmodell Diesel: 1.6 HDI 92 Access

Hubraum | Zylinder

999 cm3 | 3

1.422 cm3 | 3

Hubraum | Zylinder

1.199 cm3 | 3

1.560 cm3 | 4

Leistung

60 PS (44 kW) bei 5.000/min

75 PS (55 kW) bei 3.000/min

Leistung

110 PS (81 kW) bei 5.500/min

92 PS (68 kW) bei 3.100/min

Drehmoment

95 Nm bei 3.000–4.300/min

210 Nm bei 1.500–2.000/min

Drehmoment

205 Nm bei 1.500/min

230 Nm bei 1.750/min

Beschleunigung | Vmax 15,5 s | 161 km/h

12,9 s | 173 km/h

Beschleunigung | Vmax 13,0 s | 188 km/h

13,7 s | 183 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

5-Gang man. | Vorderrad

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

5-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,0 l Super | 114 g/km

4,7 l Super | 109 g/km

3,8 l Diesel | 99 g/km

3,4 l Diesel | 88 g/km

Ø-Verbrauch | CO2

Kofferraum | Zuladung 280–952 l | 520 kg

280–952 l | 498 kg

Kofferraum | Zuladung 660–1.425 l | 635 kg

660–1.425 l | 495 kg

Basispreis | NoVA

16.490 € (inkl.) | 0 %

Basispreis | NoVA

20.350 € (inkl.) | 2 %

13.390 € (inkl.) | 5 %

Das gefällt uns: wie nah der Polo in der Neuauflage an den Golf heranrückt Das vermissen wir: etwas günstigere Einstiegspreise Die Alternativen: Skoda Fabia, Nissan Note, Mini One, Hyundai i20, Kia Soul

19.900 € (inkl.) | 4 %

Das gefällt uns: sportlich-elegantes Design, sparsame Motoren Das vermissen wir: übersichtlichere Menüführung des Touchscreens Die Alternativen: VW Golf Variant, Opel Astra Sports Tourer, Ford Focus Traveller

Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

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AUTO • schon gefahren

Das Plus wird sportlich Der etwas biedere Golf Plus ist Geschichte, der Nachfolger hört auf den Namen Golf Sportsvan. Mit knackigerer Optik, verbesserter Variabilität und den bekannten VW-Tugenden könnte sich der Minivan als Alternative zum Variant etablieren. Von Stefan Schmudermaier

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npraktisch war der Golf Plus sicher nicht, cool war die Hochdach-Variante allerdings auch nicht. Auch wenn die Marketing-Abteilungen der Autohersteller gern junge Familien mit Kindern in diesen Fahrzeugen sehen, gerade beim Golf Plus waren es die Senioren, die für Umsatz sorgten. Das Design des neuen Golf Sportsvan wurde nun so kräftig entstaubt, dass man sich als jüngerer Fahrer nicht genieren muss, im Gegenteil. Die klaren Linien des Golf VII wurden auch auf den Minivan übertragen, die Heckpartie wirkt sehr harmonisch.

BlueMotion-Variante

Die goldene Mitte Nicht minder wichtig ist in dieser Fahrzeugklasse – laut VW sind Ford C-MAX, Renault Scénic und Citroën C4 Picasso die direkten Gegner – natürlich das Raumangebot. Der Sportsvan liegt nicht nur längenmäßig zwischen Fünftürer und Kombi, sondern auch beim Kofferraumvolumen. 590 bis 1.520 Liter werden bei ganz nach vorn geschobener Rücksitzbank geschluckt, beim klassischen Golf sind es zwischen 380 und 1.270, beim Variant 605 bis 1.620 Liter. Eine dritte Sitzreihe gibt es übrigens nicht, da muss man zum Touran greifen.

Agiles Fahrwerk, kein Allrad verfügbar Fahrdynamisch wirkt sich der im Vergleich zum klassischen Golf knapp 13 cm höhere Aufbau kaum aus. Das Fahrwerk ist agil abge-

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4

Die Golf-typisch perfekte Ergonomie findet sich auch im Sportsvan wieder 2 Hervorragendes großes Navi für rund 2.100 Euro Aufpreis 3 Top-Verarbeitung 4 DSG ist für fast alle Motoren zu haben 1

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Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

stimmt, in Verbindung mit den sehr schicken 18-Zoll-Alufelgen durchaus sportlich. Die Motorenpalette ist nicht ganz so üppig wie bei Fünftürer und Kombi. Mit drei Benzinern (85, 110, 125 PS) und zwei Turbodieseln (110 und 150 PS) findet man aber dennoch das Auslangen. Aus der Wunschliste fällt der Sportsvan allerdings bei jenen Kunden, die auf Allradantrieb vertrauen, den gibts hier nämlich nicht.

Dank verschiebbarer Rücksitzbank fasst der Kofferraum zwischen 590 und 1.520 Liter

Dafür hat VW für Firmenkunden ein sehr interessantes Spritsparmodell im Angebot. Der VW Golf Sportsvan 1.6 TDI BlueMotion genehmigt sich lediglich 3,6 Liter Diesel auf 100 km, dank des niedrigen CO2-Ausstoßes von nur 95 g wird nur ein Prozent NoVA aufgeschlagen. Der Einstiegspreis für den kleinen Benziner liegt bei exakt 21.000 Euro, die erwähnte BlueMotion-Variante ist ab 25.570 Euro zu haben. Das Topmodell 2.0 TDI Sky kommt samt DSG-Getriebe auf 35.150 Euro, Marktstart ist am 13. Juni. •

VW Golf Sportsvan

Grundmodell Benzin: 1.2 TSI Trendline

Grundmodell Diesel: 1.6 TDI Trendline

Hubraum | Zylinder

1.197 cm3 | 4

1.598 cm3 | 4

Leistung

85 PS (63 kW) bei 4.300/min

110 PS (81 kW) bei 3.200/min

Drehmoment

160 Nm bei 1.400–3.500/min

250 Nm bei 1.500–3.000/min

Beschleunigung | Vmax 13,2 s | 177 km/h

11,3 s | 192 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

5-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

4,9 l Super | 114 g/km

3,9 l Diesel | 101 g/km

Kofferraum | Zuladung 590–1.520 | 588 kg

590–1.520 | 575 kg

Basispreis | NoVA

25.140 € (inkl.) | 2 %

21.000 € (inkl.) | 5 %

Das gefällt uns: das niedrige Geräuschniveau, das Platzangebot Das vermissen wir: den 90-PS-TDI-Motor, Allradantrieb Die Alternativen: Ford C-MAX, Renault Scénic, Citroën C4 Picasso


AUTO • schon gefahren

Aus einem Guß Mit der Überarbeitung des Coupé-Cabrios und der Einführung eines neuen Benzinmotors ist die Überarbeitung der RenaultMégane-Familie vollendet. Von Pascal Sperger

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eue LED-Tagfahrlichter, ein größerer Renault-Rhombus, der sich steiler in den Wind stellt und mehr als 50 erhältliche Apps für das R-Link-Multimedia-System – bereits seit Anfang des Jahres sind der Renault-Mégane-Fünftürer und der Kombi optisch aufgefrischt auf Österreichs Straßen unterwegs. Neben den optischen Retuschen und dem größeren Softwareangebot gefällt am Mégane-Facelift aber vor allem die neue Technik unterm Blech.

Das Panorama-Glasdach des Coupé-Cabrios faltet sich in 21 Sekunden zusammen – leider nur bei Stillstand oder langsamer Fahrt Renault Mégane 5-Türer

Grundmodell Benzin: ENERGY TCe 115 Tonic

Grundmodell Diesel: dCi 95 Tonic

Hubraum | Zylinder

1.198 cm3 | 4

1.461 cm3 | 4

Leistung

115 PS (85 kW) bei 4.500/min

95 PS (70 kW) bei 4.000/min

Drehmoment

190 Nm bei 2.000/min

240 Nm bei 1.750/min

Beschleunigung | Vmax 10,7 s | 185 km/h

12,3 s | 190 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,3 l Super | 119 g/km

4,1 l Diesel | 106 g/km

Kofferraum | Zuladung 524–1.600 l | 507 kg

524–1.600 l | 472 kg

Turbobenziner nun auch mit EDC erhältlich

Basispreis | NoVA

20.190 € (inkl.) | 3 %.

Der neue Turbobenziner TCe 130 überzeugt vor allem mit einer kräftigen und linearen Beschleunigung (0–100 km/h in 9,7 Sekunden) sowie geringem Spritverbrauch. Laut Norm begnügt er sich auf 100 Kilometer mit bloß 5,6 Liter Super. Und auch das in Kombination mit dem neuen Ottomotor erhältliche Doppelkupplungsgetriebe (EDC) gefällt mit schneller, weicher und meist richtiger Schaltweise. Preis? 23.690 Euro. Positiv: Auch der günstigste Benziner (ab 22.890 Euro) und der Einstiegsdiesel (ab 25.190 Euro) wirken beim Fahren nicht zugeschnürt und gefallen mit Normverbräuchen, die sich noch im akzeptablen Rahmen befinden.

Das gefällt uns: der neue Turbobenziner in Kombination mit dem EDC Das vermissen wir: etwas mehr Knie- und Kopffreiheit auf der Rückbank Die Alternativen: VW Golf, Peugeot 308, Kia Ceed, Hyundai i30, Seat Leon

18.990 € (inkl.) | 6 %

Aufgefrischter Openair-Spaß Optisch und technisch aufgefrischt wurde auch das Coupé-Cabriolet. Damit ist nun auch das letzte Modell der Baureihe up to date. Serienmäßig ist es unter anderem mit einer Start-Stopp-Automatik, Klima­ automatik, einem Windreflektor, der den Sturm im Cockpit bändigt, und 17-Zoll-Alurädern ausgestattet. Neben der üppigen Serienausstattung imponiert die Tatsache, dass Renault im Zuge der Überarbeitung des Coupé-Cabrios das Panorama-Glasdach nicht wegrationalisiert hat. Preislich startet die Openair-Saison 2014 ab 29.690 Euro – das neue Cabrio kostet also exakt 200 Euro mehr als der Vorgänger. •

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1 1 Bequeme Sitze mit etwas wenig Seitenhalt 2 Für das R-Link-Mulitmediasystem sind nun mehr als 50 Apps erhältlich 3 Die Instrumente sind gut ablesbar 4 Die Materialanmut im Cockpit ist hochwertiger

Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

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AUTO • schon gefahren

Klein, aber oho!

die Geräuschkulisse überzeugt auf ganzer Linie. Optional gibt es sogar Features wie Navi oder Freisprecheinrichtung sowie einen besonders durchdachten Handy-Universalhalter in der Mittelkonsole. Die Sitze sind sehr ordentlich, das Lenkrad griffig und die Bedienung ergonomisch.

Das Kaufverhalten vieler Leute hat sich verändert, Internet-Shopping nimmt stetig zu. Der neue Ford Transit Courier bringt die bestellte Ware flott und wendig zu den Kunden. Von Stefan Schmudermaier

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ord gibt seit Monaten so richtig Gas im Nutzfahrzeugsektor. Nie zuvor in der Geschichte des traditionsreichen Herstellers gab es eine derartige Nutzfahrzeugoffensive, vom großen Transit bis zum nunmehr kleinsten Modell, dem Transit Courier, wurde die komplette Palette erneuert. Dass die neuen Bezeichnungen für etwas Verwirrung sorgen, ist verständlich, wer sich einmal kurz damit beschäftigt, kennt sich aber aus. So werden die Nutzfahrzeuge mit dem Zusatz „Transit“ versehen, die Pkw-Varianten mit „Tourneo“. Zurück zum Kleinsten. So klein, wie man vielleicht vermuten möchte, ist der Transit Courier übrigens gar nicht. Zwar basiert er auf dem Fiesta, dennoch ist das Laderaumvolumen mit mindestens 1,9 m3 überraschend groß. Wer sich für die Gittertrennwand mit vorklappbarem Beifahrersitz entscheidet, bringt sogar stolze 2,4 m3 unter. Der nächstgrößere Transit Connect bringt es im Minimum übrigens auf 2,6 m3.

Drei Motoren zur Wahl

Front im Fiesta-Style, bis zu 2,4 m3 Laderaum und ein pfiffiger Universalhalter für Handys

Cockpit auf hohem Pkw-Niveau Das Cockpit zeigt sich sehr ansehnlich und ist nahezu ident mit dem Ford Fiesta. Nicht nur die saubere Verarbeitung weiß zu gefallen, auch

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Gefälliges Cockpit auf Pkw-Niveau samt griffigem Lenkrad Optional gibt es Freisprecheinrichtung und Navigationssystem 3 Die Sitze sind komfortabel, das Platzangebot ist in Ordnung 1

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Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

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Zwei Turbodiesel mit 75 und 95 sowie ein Dreizylinder-Turbobenziner mit 100 PS stehen zur Wahl. Bei der ersten Ausfahrt konnten wir dem stärkeren Selbstzünder auf den Zahn fühlen, der nicht so schnell ins Schwitzen kommt. Das Fahrwerk – eine Ford-Domäne – ist auch beim Transit Courier sauber abgestimmt und bietet dank des serienmäßigen ESP auch im Grenzbereich genügend Sicherheitsreserven. Der Marktstart erfolgt im Juni, das Sondermodell „Startup“ gibt es bereits ab netto 9.790 Euro. •

Ford Transit Courier

Grundmodell Benzin: 1,0 Ecoboost Ambiente

Grundmodell Diesel: 1,5 TDCi Ambiente

Hubraum | Zylinder

998 cm3 | 3

1.499 cm3 | 4

Leistung

100 PS (74 kW) bei 6.000/min

75 PS (55 kW) bei 3.750/min

Drehmoment

170 Nm bei 1.400–4.000/min

190 Nm bei 1.700–2.000/min

Beschleunigung | Vmax 12,3 s | 173 km/h

16,0 s | 157 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

5-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,4 l Super | 124 g/km

4,1 l Diesel | 108 g/km

Laderaum | Nutzlast

1,9–2,4 m3 | 575 kg

1,9–2,4 m3 | 585 kg

Basispreis

11.450 € (exkl.)

12.250 € (exkl.)

Das gefällt uns: Wendigkeit, Geräuschniveau, Handyhalter Das vermissen wir: Totwinkel-Assistent Die Alternativen: Dacia Dokker, Fiat Fiorino, Nissan NV200, Citroën Nemo


AUTO • schon gefahren

Frisch gemacht Fiat Nutzfahrzeuge spricht von der sechsten Generation des Erfolgsmodells Ducato, wir von einem spürbar modernisierten, sehr erfolgreichen Transporter. Von Johannes Mautner Markhof

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m 200-Seelen-Dorf Balocco zwischen Mailand und Turin liegt das 350 Hektar große Test- und Entwicklungszentrum von Fiat. Vom Kleinwagen bis zum Supersportler wird dort geprüft, geschraubt und optimiert. Der neue Fiat Ducato (Vorstellung mit den baugleichen Modellen Peugeot Boxer und Citroën Jumper auf Seite 16) hat dieses Prozedere längst hinter sich, was Fiat jedoch nicht davon abhielt, das Testgelände für die dynamische Präsentation des neuen Ducato zu nutzen. Er ist mit rund 19 Prozent Marktanteil die Nummer zwei am europäischen Markt, wurde im letzten Jahr 133.000 Mal gebaut und jetzt um 700 Millionen Euro modernisiert.

Spielerisch und leichtfüßig Sichtbar wird diese Investition durch eine geschärfte Optik und den deutlich frischeren Innenraum. Rund 30 Fahrzeuge boten in Balocco einen repräsentativen Querschnitt aus den insgesamt lieferbaren 10.000 Konfigurationen. Um zu bemerken, dass auch in die Technik viel Geld geflossen ist, muss man den Ducato allerdings fahren. Hinsichtlich des Handlings ist er aller Professionalität zum Trotz noch etwas spielerischer und leichtfüßiger zu bewegen als seine Konkurrenten.

Fiat Ducato

Grundmodell Diesel: Kasten L1H1 115 Mulitjet II

Topmodell Diesel: Kasten L1H1 180 Mulitjet II

Hubraum | Zylinder

1.956 cm3 | 4

2.999 cm3 | 4

Leistung

115 PS (85 kW) bei 3.700/min

177 PS (130 kW) bei 3.500/min

Drehmoment

280 Nm bei 1.500/min

400 Nm bei 1.400/min

Beschleunigung | Vmax k.A. | 148 km/h

k.A. | 171 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

6,3 l Diesel | 165 g/km

7,7 l Diesel | 203 g/km

Laderaum | Nutzlast

8 m3 | 1.155 kg

8 m3 | 1.060 kg

Basispreis

24.150 € (exkl.)

noch offen

Das gefällt uns: einfaches Handling, gepaart mit einem Schuss Italien Das vermissen wir: nur Dinge, die der Wirtschaftlichkeit im Weg stehen Die Alternativen: Renault Master, Opel Movano, Citroën Jumper

Zwischen 115 und 180 PS An der Spitze der wie seine schwächeren Brüder auf Verbrauchseffizienz getrimmte 180 PS starke Dreiliter-Diesel. Im Durchschnittsverbrauch seinem Vorgänger um 0,4 Liter überlegen, schiebt der den Ducato fast sportlich vorwärts. Wer ständig mit hoher Beladung unterwegs ist und den Ducato auch als Zugfahrzeug nutzt, ist hier richtig. Für alle anderen Aufgabengebiete reichen die 2,3-Liter-Motorisierungen mit 130 bzw. 150 PS völlig aus, während sich das Einstiegsmodell mit 115 PS in erster Linie für den innerstädtischen Einsatz eignet. Einen großen Sprung hat der Ducato auch in puncto Materialqualität gemacht, die neue Mittelkonsole gefällt mit ihrem Touchscreen und hinsichtlich der Optionen muss der Italiener keinen Vergleich zum deutschen Mitbewerb scheuen. • 3

4

2

1

1 Der straffe Sitzbezug sollte viele Jahre halten 2 Ablagen gibt es im Cockpit reichlich 3 Das Lenkrad fühlt sich beinahe schon sportlich an 4 Die Mittelkonsole samt Touchscreen ist völlig neu

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AUTO • TEST

Kabinen-Party Mitsubishi L200 Klubkabine Style Edition: Der fesche Hackler, der locker eine Waschmaschine stemmt, aber leider dauernd Durst hat.

hältnissen und der unmöglichen Sitzposition jedoch niemandem zumuten. Optisch macht der L200 als „Style Edition“ mit den verchromten Trittbrettern und Außenspiegeln im Alltag jedenfalls eine gute Figur. Pickup-typisch das Fahrver­ halten des L200: Unbeladen hoppelt das Auto mit der hinteren Starrachse über Kanaldeckel, langgezogene Sutten werden jedoch sanft ausgefedert.

Von Pascal Sperger

F

ast jeder hat ein solches Exemplar im Freundeskreis: Den drahtigen Kraftlackel, der ohne Zögern anpackt, wenn man Hilfe beim Keller entrümpeln, Zaun aufstellen oder Baum fällen braucht. Und der das sperrige Gerümpel scheinbar mühelos aus dem letzten Loch in die Schuttgrube schleudern, die Pfähle mit dem schwieligen Daumen in die ausgetrocknete Erde drücken und dem knorrigen Apfel­ baum mit der eisernen Handkante eine Kerbe verpassen könnte.

Kraft en masse Der Mitsubishi L200 ist genau so ein Charaktertyp, in dessen 1,8 Meter langer Ladefläche problemlos die über die Jahre angestaubten Keller-Innereien zum Mistplatz und das Baumaterial nach Hause transportiert werden kann. Oder der dank 314 Newtonmeter Drehmoment, zuschaltbarem Allradantrieb, hundertprozentiger Hinterachs-Differenzialsperre und einer Anhängelast von 2,7 Tonnen locker den morschen Baum aus der Erde reißen könnte.

Tank Fuffies in den Klub

Der Notsitz ist kein Sitz, selbst auf kurzen Strecken ist es auf den klappbaren Stühlen im Fond nicht bequem

Langstrecken-Lader Lederlenkrad, Klimaanlage mit Staub- und Pollenfilter, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, E-Fensterheber und die höhenverstellbaren, gepolsterten Fahrersitze nehmen zudem langen Strecken weiteren Schrecken. Die Reise auf der Rückbank, wo in der Klubkabinen-Version zwei hochklappbare Notsitze verschraubt sind, möchte man wegen dem schwierigen Einstieg, den beengten Platzver-

2

4

1

Zuschaltbarer Allradantrieb mit fixer Sperre Was aussieht wie ein Bildschirm, ist eine Ablage mit Klappe 3 Bluetooth ist nicht erhältlich 4 Ansprechender Kunststoff, aber etwas farbloses Gesamtkonzept

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Mitsubishi L200

Grundmodell: Testmodell: 2,5 DI-D Einzelkabine Inform 2,5 DI-D Klubkabine Style E.

Hubraum | Zylinder

2.477 cm3 | 4

2

2.477 cm3 | 4

Leistung

136 PS (100 kW) bei 4.000/min 136 PS (100 kW) bei 4.000/min

Drehmoment

314 Nm bei 2.000/min

Beschleunigung | Vmax k. A. | 167 km/h 3

1

Für Unternehmer sind Pickups per se besonders attraktiv, weil sie vorsteuerabzugsfähig sind und beim Kauf keine NoVA fällig wird. So ist der Testwagen schon ab 21.542 Euro zu haben. Ein durchaus fairer Deal, der nur durch den übermäßigen Durst des Dieselmotors getrübt wird. Unter 10 Liter haben wir nämlich selten 100 Kilometer geschafft. Beim Tanken schmeißt man also wortwörtlich öfters 50er in den „Klub“. •

314 Nm bei 2.000/min k. A. | 167 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Allrad

5-Gang man. | Allrad

Ø-Verbrauch | CO2

7,5 l Diesel | 199 g/km

7,5 l Diesel | 199 g/km

Ladefläche | Zuladung 2,20 x 1,09 m | 1.070 kg

1,81 x 1,09 m | 1.050 kg

Basispreis | NoVA

21.542 € (exkl.) | k.A.

19.417 € (exkl.) | 0 %

Das gefällt uns: der elastische Motor, der Allradantrieb und der Komfort Das vermissen wir: einen niedrigeren Alltagsverbrauch Die Alternativen: VW Amarok, Nissan Navara, Toyota Hilux, Ford Ranger


AUTO • Test

Mal abschalten Auf der Reise Verbrauchsrekorde konnten wir zwar trotz Zylinderab­ schaltung keine erzielen, die Geschmeidigkeit von Motor und Getriebe überzeugt dennoch auf der ganzen Linie.

Z

ugegeben, hätten wir nicht gewusst, dass das 140 PS starke Turbo­benzin-Triebwerk im A3 über eine selektive Zylinderabschaltung verfügt, gemerkt hätten wir davon nichts. Das ist einerseits positiv, da kein störendes Umschalten zu merken ist, andererseits nicht ganz so toll, da sich die aufwendige Technik auch nicht groß auf den Testverbrauch niedergeschlagen hat. Rund 6 Liter sind zwar in Ordnung, in Anbetracht der Werksangabe von 4,7 Liter hatten wir aber etwas weniger erwartet.

Fesche Heckpartie und ein Interieur im gewohnt hochwertigen Audi-Stil

Bis jetzt konnte der Suzuki SX-4 S-Cross mit seinem harmonischen und ausbalancierten Charakter überzeugen. Auf der Autobahn kann der Japaner aber durchaus laut werden.

S

alzburg – Wien, Wien – Kärnten, Kärnten – Vorarlberg: Unser Dauertester hat in den vergangenen Wochen viel von Österreich gesehen. Und dabei hunderte Kilometer auf Autobahnen und Bundesstraßen abgespult. Dank der bequemen Sitze und des angenehm großzügigen Raumgefühls reist es sich im SX-4 S-Cross erfreulich komfortabel.

Antrieb vom Feinsten

Fehlender sechster Gang

Vielleicht lag es ja auch am Fahrspaß, denn der ist groß. Die 7-GangS tronic erweist sich als kongenialer Partner des 1,4-Liter-Motors. Das Triebwerk hängt toll am Gas und erfreut im Stillstand mit einer nahezu perfekten Start-Stopp-Automatik. 8,4 Sekunden vergehen beim klassischen 100-km/h-Sprint, das Fahrwerk zeigt sich sportlich aber nicht gänzlich komfortbefreit.

Noch angenehmer wären lange Etappen allerdings, wenn der Japaner einen sechsten Gang oder einen besser gedämmten Motorraum hätte. Ab Tempo 120 steigt leider der Lärmpegel im Innenraum. Umso erfreulicher, dass sich der Alltagsverbrauch des 120 PS starken Benziners bei 6,6 Liter pro 100 Kilometer eingependelt hat.

Verarbeitungs-Check auf Pflastersteinen. Ergebnis: sehr gut; Cockpit: angenehmes Ambiente, viele Ablagen

Wendig und praktisch Kein Sonderangebot

Das Platzangebot ist zwar vor allem im Fond nicht wirklich üppig, immerhin hat die A3-Limousine bereits die Abmessungen früherer A4-Modelle erreicht. Der Kofferraum kann sich mit 425 Litern sehen lassen, leider ist auch die Preisliste nicht von schlechten Eltern. Preistreiber ist vor allem das Navi, unterm Strich stehen beim Testauto knapp 40.000 Euro. • (STS)

In der Stadt schätzen wir bisher vor allem die gute Rundumsicht. Und die Fondtüren öffnen so weit, dass sich selbst größere Kindersitze ohne ungesunde Verrenkungen montieren lassen. Zu einer der ersten Anekdoten zählt auch der erste planmäßige Werkstattbesuch. Im Zuge des Wechsels von Winter- auf Sommerreifen wurde auch der Bordelektronik ein Software-Update verpasst. Der Grund: Die Uhr des Japaners ging etwas zu schnell, unser Suzuki ist der Zeit eben voraus. • (PSP)

Audi A3 Limousine

Grundmodell: 1.4 TFSI Attraction

Testmodell: 1.4 TFSI S tronic daylight

Suzuki SX4 S-Cross

Topmodell: 1.6 DDiS ALLGRIP flash

Dauertestmodell: 1.6 shine

Hubraum | Zylinder

1.395 cm3 | 4

1.395 cm3 | 4

Hubraum | Zylinder

1.598 cm3 | 4

1.586 cm3 | 4

Leistung

125 PS (92 kW) bei 5.000/min

140 PS (103 kW) bei 5.000/min

Leistung

120 PS (88 kW) bei 3.600/min

120 PS (88 kW) bei 6.000/min

Drehmoment

200 Nm bei 1.400–4.000/min

250 Nm bei 1.500–3.500/min

Drehmoment

320 Nm bei 1.750/min

156 Nm bei 4.400/min

Beschleunigung | Vmax 9,4 s | 212 km/h

8,4 s | 217 km/h

Beschleunigung | Vmax 13,0 s | 175 km/h

11,0 s | 180 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

7-Gang aut. | Vorderrad

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Allrad

5-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,1 l Super | 119 g/km

4,4 l Diesel | 114 g/km

5,0 l Super | 124 g/km

4,7 l Super | 109 g/km

Ø-Verbrauch | CO2

Kofferraum | Zuladung 425 l | 475 kg

425 l | 475 kg

Kofferraum | Zuladung 430–1.269 l | 565 kg

430–1.269 l | 645 kg

Basispreis | NoVA

32.310 € (inkl.) | 4 %

Basispreis | NoVA

21.790 € (inkl.) | 7 %

26.250 € (inkl.) | 6 %

Das gefällt uns: die geschmeidige Motor-Getriebe-Kombination Das vermissen wir: humanere (Auf-)Preise, bessere Übersicht nach hinten Die Alternativen: Mercedes CLA, Mazda3 Limousine, Opel Astra Limousine

29.890 € (inkl.) | 5 %

Das gefällt uns: Reisekomfort und Alltagsverbrauch Das vermissen wir: einen sechsten Gang Die Alternativen: Skoda Yeti, Opel Mokka, Chevrolet Trax

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AUTO • TEST

Mächtig aufgemöbelt Die Städte wachsen weltweit, kleine, günstige und universal einsetzbare City-Flitzer erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Doch um bei Kunden erfolgreich punkten zu können, benötigen diese Autos das gewisse Etwas, das der Hyundai i10 zweifellos mitbringt. Von Dieter Scheuch

K

leinwagen gab es praktisch seit Anbeginn des Automobilbaus – viele wurden zu Bestsellern, manche scheiterten kläglich. Das wird der neue Hyundai i10 ganz sicher nicht, denn die Koreaner haben ihr kleinstes Modell mächtig aufgemöbelt. Der Kleinste aus dem Hause Hyundai ist erwachsen geworden. Nicht nur durch sein durch und durch gelungenes kantiges Äußeres, das die derzeit angesagte Hyundai-Optik widerspiegelt, überzeugt der asiatische Winzling, vor allem die Ausstattung sucht in dieser Fahrzeugklasse ihresgleichen.

Viel Platz, akzeptabler Durst

Umfangreiche Serienmitgift Bereits an Bord sind im „Comfort“ Klimaanlage, Bordcomputer, ESP 6 Airbags, 4 elektrische Fensterheber, CD-Radio samt USB- und iPod-Anschluss, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel und vieles mehr – zu haben für wohlfeile 10.990 Euro. Der 67 PS starke Dreizylinder-Benziner erweist sich vom Start weg als flinker City-Flitzer. Flott und leichtfüßig lässt sich der nur 3,67 Meter lange i10 durch die Stadt bewegen und in Parklücken unterbringen,

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3 1

Über das beheizbare Lenkrad lassen sich Radio, Tempomat, Bordcomputer und Freisprecheinrichtung steuern 2 Trotz des Einsatzes von hartem Plastik wirkt das Cockpit schick 3 Klimaanlage darf auch nicht fehlen 1

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wo Fahrzeuge der Kompaktklasse w. o. geben müssen. Auch auf der Autobahn macht der Koreaner gute Figur: Dank großzügiger Dämmmaßnahmen können auch längere Strecken stressfrei bewältigt werden. Kleiner Wermutstropfen: Die etwas schwammige Lenkung, die die Fahrfreude gelegentlich ein wenig trübt.

Der Winzling glänzt durch Größe im Inneren, das Design wurde der aktuellen Hyundai-Optik angepasst

Tadellos sind dagegen die Platzverhältnisse: Auch Großgewachsene finden hinter dem Lederlenkrad ausreichend Platz und Mitfahrer steigen in den Fünftürer deutlich bequemer ein als bei der Konkurrenz. Falls einmal etwas mehr transportiert werden muss: Der Gepäckraum fasst 252 bis 1.046 Liter. Beim Verbrauch hält sich der Hyundai i10 zurück, rund 5 Liter/100 km genehmigte er sich bei unserem Test, der auch zahlreiche Stadtfahrten beinhaltete. •

Hunydai i10

Grundmodell: 1,0 Life

Testmodell: 1,0 Comfort

Hubraum | Zylinder

998 cm3 | 3

998 cm3 | 3

Leistung

66 PS (48,5 kW) bei 5.500/min 66 PS (48,5 kW) bei 5.500/min

Drehmoment

95 Nm bei 3.500/min

95 Nm bei 3.500/min

Beschleunigung | Vmax 11,1 s | 100 km/h

11,1 s | 100 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

5-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

4,7 l Super | 108 g/km

4,7 l Super | 108 g/km

Kofferraum | Zuladung 252–1.046 l

252–1.046 l

Basispreis | NoVA

10.990 € (inkl.) | 4 %

9.490 € (inkl.) | 4 %

Das gefällt uns: hochwertige Materialien und Verarbeitung, gute Ausstattung Das vermissen wir: eine etwas direktere Lenkung Die Alternativen: VW up!, Ford Ka, Fiat 500, Kia Picanto, Mitsubishi Space Star


Mercedes-Benz Actros im Test IFAT 2014 München Danube Truck übernimmt Franz Hahn Mercedes Truck Store

Lkw

Markenvielfalt

D

ie IAA Nutzfahrzeuge, die größte Messe der Welt rund um das Thema Lkw, läuft heuer unter dem Motto „Zukunft bewegen“. Konkret soll die IAA die strategischen Aufgaben des Nutzfahrzeuges unterstreichen, indem sie einerseits die Innovationskraft und andererseits den Beitrag der Branche hinsichtlich Transport und Logistik hervorhebt. Waren es in der Vergangenheit die großen Lkw-Modelle, die in Hannover den Ton angaben, so spielen 2014 auch die Transporter eine nochmals stärkere Rolle. Sie sind es, die im boomenden Online-Zustellgeschäft die Basis für einen schnellen und sicheren Transport schaffen. Alle Informationen zur 65. IAA Nutzfahrzeuge sind ab sofort auch unter www.iaa.de abrufbar.

Flüssig-Erdgas ÖAMTC-Truck Mit verflüssigtem Erdgas (LNG) sind ab sofort fünf Fahrzeuge der italienischen Firma LC3 unterwegs. Parallel zur Übernahme der Iveco-Modelle hat das auf temperaturgeführten Güter- und Containertransport spezialisierte Unternehmen auch die erste LNG-Tankstelle in Betrieb genommen.

Mit der Übernahme einer Iveco-Sattelzugmaschine erweitert die Berufskraftfahrer-Akademie des ÖAMTC ihren Fuhrpark. Franz Schönbauer, Geschäftsleiter der ÖAMTC Fahrtechnik, übernahm den Euro-6-Truck von Bernd Höllerer, Key Account Manager bei Iveco.

Hoch hinaus Überaus erfolgreich verlief die achte Feuerwehr-Objektiv-Fachtagung in Klosterneuburg. Veranstalter Jörg Würzelberger konnte dabei nicht nur mehr als 500 Teilnehmer begrüßen, sondern diesen auch 32 verschiedene Fahrzeuge vor Ort präsentieren. Ein Hauptthema der diesjährigen Tagung, die eine Vielzahl an Referenten zu allen Feuerwehrthemen bot, war die Höhenrettung, die auch in der Praxis gezeigt wurde.

5.000 Stück Anfang April lief bei Leyland Trucks bereits der fünftausendste DAF-LF-Verteiler-Lkw vom Band. Das Besondere dabei ist, dass alle Fahrzeuge bereits mit montiertem Aufbau gefertigt werden, wodurch der Kunde das Komplettfahrzeug nicht nur aus einer Hand beim zuständigen DAF Händler, sondern auch von einem Band bekommt. Das Jubiläumsmodell wurde bereits an die Royal Mail, die insgesamt mehr als 700 DAF-Modelle mit Paccar-Aufbau einsetzt, übergeben.

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Lkw

Doppelt gemoppelt

nur bei der internationalen Vorstellung in München, sondern auch auf heimischen Straßen. Mercedes-Benz hat zu diesem Zweck einen Actros in einer gängigen Flottenausstattung mit 449 PS und dem 2,3 Meter breiten LS-Fahrerhaus geschickt. Mit dabei auch der topografisch bestens bewanderte Tempomat namens Predictive Powertrain Control, das automatisierte 12-Gang-Getriebe und der in der jüngsten Actros-Generation mit Wasser und nicht wie bisher mit Öl arbeitende Retarder. Dieses Paket erlaubt es, sich als Fahrer im Prinzip ausschließlich auf das Lenken zu konzentrieren.

Topografischer Tempomat Auch in Zeiten von maximalem Konkurrenzdenken kann es gelingen, mit nur einer guten Idee den Mitbewerb zweimal zu überholen. Von Johannes Mautner Markhof

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ie ab Ende des zweiten Quartals 2008 über Europa hereinbrechende Wirtschaftskrise stellte Mercedes-Benz vor die Wahl zwischen Vollbremsung und Vollgas. Die Damen und Herren vom Stern entschieden sich für Zweiteres, spekulierten auf einen baldigen Aufschwung und stürmten mit Euro-5-Modellen auf den Markt, als andere Marken darüber noch nicht einmal nachgedacht hatten. Die Spekulation, dass die Firmen, die sogar in der Krise Geld für neue Lastwagen haben, auf neueste Abgastechnologie setzen würden, erwies sich als richtig. Der Erfolg gab Mercedes-Benz recht und weil der Abstand zum Mitbewerb gehalten werden sollte, übernahm man auch beim Thema Euro 6 und der damit verbundenen Notwendigkeit völlig neuer Modelle die Vorreiterrolle.

Euro-6-Vorreiter Anfangs erneut vom Mitbewerb belächelt, war Mercedes-Benz bereits im Sommer 2012 in der Lage, die Fernverkehrsmodelle des Euro-6-Actros zu liefern. Die Kunden nahmen das Angebot trotz der hohen Preise erneut an, war es Mercedes-Benz doch gelungen, all die mit Euro 6 einhergehenden Nachteile nicht nur zu verringern, sondern sogar einen Verbrauchsvorteil von einigen Prozentpunkten in unabhängigen Tests einzufahren. Testen durften auch wir und zwar nicht

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Wo gerade keiner sitzt, wird auch nur ein Minimum an Platz verbraucht. Damit fällt auch der Ausstieg auf der rechten Seite leichter als sonst

Egal, ob steiler Anstieg oder ebene Strecke, der Tempomat hält im Rahmen seiner Möglichkeiten das voreingestellte Tempo und das stets mit Blick auf eine maximale Treibstoffeffizienz. Dass das Wissen über die topografischen Gegebenheiten der Strecke wirklich viel Treibstoff spart, zeigt die große Nachfrage der Kunden nach dieser Option. Nur wegen der harmonischeren Gangart wird wohl kaum jemand diese Mehrausgabe tätigen. Manuelle Eingriffe sind dennoch immer möglich, aber nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Von Wien bis zum Knoten Seebenstein oft im Rollmodus, bleibt der neue Actros bis hinauf zum Semmering stets auf Zug, schaltet dabei auffallend weich und generiert durch den geringen Lärmpegel in der mit fast zwei Meter Innenhöhe recht luftigen Kabine maximalen Komfort.


LKW

Ergonomischer Arbeitsplatz Betrachtet man den Mitbewerb, gibt es Anbieter, deren Kabine deutlich kuscheliger ausfällt als die Arbeits- und Wohnstätte im Actros. Hier ist es serienmäßig recht kühl, das mag man oder man mag es eben nicht. Keine Diskussion gibt es dafür bei den Themen Sitzposition, Lenkradverstellung und Bedienung. Das passt so wie es ist, für nahezu jede Statur und auch bei der Zahl der nutzbaren Ablagen leistet sich der Actros keine Schwächen. Die schon bei der internationalen Vorstellung gemachte Feststellung, dass sich die neue Actros-Generation agiler fährt als das Vorgängermodell, bestätigt sich spätestens dann, wenn die Autobahn verlassen und der Semmering auf der alten Bundesstraße bezwungen wird. Das spielerische Handling und die perfekte Rundumsicht hat im Test zu einer fast sportlichen Fahrweise geführt, auch wenn diese natürlich nicht gerade ökonomisch ist, und hat uns auch die Möglichkeit gegeben, die auf der Autobahn selten zum Einsatz kommenden Bremsen zu

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Die Bedienung ist selbsterklärend Das Navigationssystem hat die Topografie der wichtigsten Strecken inkludiert 3 Die Hände können dank der Multifunktionstasten fast immer am Lenkrad bleiben 1

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Ein Blick zurück muss auch als Auflieger-Design möglich sein. Vollverkleidete Reifen sind zumeist den Testaufliegern vorbehalten, in der Praxis sind sie kaum zu finden

Mercedes-Benz Actros

1845 LS 4x2

Hubraum | Zylinder

12.800 cm3 | 6

testen, die dem 40-Tonner in allen Lebenslagen gewachsen sind. Dieser Umstand ist es aber auch, der verrät, welch großen Sprung Mercedes-Benz mit dem neuen Actros gemacht hat. Gut war er schon bisher, jetzt ist er noch besser, umweltfreundlicher und erstmals auch fahraktiv. •

Leistung

449 PS (330 kW) bei 1.800/min

Drehmoment

2.200 Nm bei 1.100/min

Tanks Diesel | AdBlue

390 Liter | 60 Liter

Getriebe | Antrieb

Automatisiertes 12-Gang-Getriebe | Hinterrad

Bereifung

315/70 R 22,5 TL

Fahrerhaus

L-Stream Fahrerhaus, 2,3 Meter breit mit ebenem Boden

Sonderaussst. auszugsw.

Sekundär Wasser Retarder, Economy Pack

Das gefällt uns: Hier sitzt man nicht mehr am Truck, sondern im Truck Das vermissen wir: eine Spur Heimeligkeit im Innenraum Die Alternativen: alle Mitbewerber oder auch keiner von denen


Lkw

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1. Low-Entry-Kabine von Scania 2. Volvo für den Kommunaleinsatz 3. Renault-Premiere in der 7,5-Tonnen-Klasse 4. Der Iveco als Winterdienstfahrzeug mit einem österreichischen Kahlbacher-Pflug 5. Allrad für den Nissan-Cabstar bzw. den technisch identen Renault liefert eine französische Spezialfirma 6. Die Weltpremiere für den LowEntry-Volvo bot die Möglichkeit, kurz Platz zu nehmen 7. Mit Multihog kommt ein irisches, unter dem Unimog angesiedeltes Spezialfahrzeug nach Österreich, 8. Singlebereifter Kommunal-MAN

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LKW

Leistungsschau der Branchen-Spezialisten Die IFAT 2014 in München, die weltweit wichtigste Messe für Wasser, Abwasser, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, bot auch den Nutzfahrzeugherstellern eine wichtige Bühne. Von Johannes Mautner Markhof

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ehr als 3.000 Aussteller sorgten schon lange vor Ende der Anmeldefrist für ausverkaufte Hallen und eine lange Warteliste. Wer es dennoch geschafft hat, war nach zwei sonnigen Anfangstagen froh, den verspäteten Wintereinbruch in einer trockenen Halle und nicht im ebenfalls ausverkauften Freigelände zu erleben. Im Transportgewerbe geht es fast immer um Preis und Verbrauch. Nicht, dass diese Werte im Kommunalbereich keine Rolle spielen würden, aber dennoch rücken sie sehr zur Freude der Hersteller hier ein wenig in den Hintergrund. Stattdessen geht es um praktische Lösungen, maximale Flexibilität für die Aufbauer und qualitativ besonders hochwertige Produkte.

hen Stufen zur Kabine, erhielten wir am Stand nur die lapidare Antwort: „Wir müssen die Standardkabine als Basis nutzen, da kann man nichts machen“.

Scania-Neuheitenfeuerwerk

Das freut und motiviert die Hersteller und daran können auch die insgesamt verhältnismäßig geringen Stückzahlen, die in diesem Segment verkauft werden, nur wenig ändern. In München galt es für die Hausherren Daimler und MAN, Flagge zu zeigen, was sie auch in gewohnter Intensität taten. Ebenfalls auf der IFAT vertreten waren heuer auch Iveco, Renault, Volvo und Scania, während Modelle aus dem Hause DAF nur sehr vereinzelt auf Ständen der Aufbauer zu sehen waren. Dass es dennoch nur zu einer einzigen Weltpremiere von Volvo und einer Deutschland-Premiere von Renault (D 2 als 7,5-Tonner) gereicht hat, erklärt sich durch die Neuheitenflut, die im letzten Jahr den Markt überschwemmt hat. Galt es doch für alle Hersteller, das Thema Euro 6 abzuhaken, was auch ausnahmslos gelungen ist.

Deutlich überzeugter vom eigenen Produkt zeigte sich die durch mehrere Spezialisten vertretene österreichische Scania-Mannschaft, hat man doch gerade erst eine Ausschreibung der Linz AG gewonnen. Acht neue Scania Kommunal-Modelle umfasst das oberösterreichische Paket, darunter drei Niederflur-Fahrzeuge. Hinsichtlich des Aufbaus setzt man bei diesen Fahrzeugen auf die Zusammenarbeit mit dem heimischen Spezialisten für Müllpresser, der Firma M.U.T., dessen Produkte natürlich auch in München zu sehen waren.

Übersichtlichkeit als großes Thema

Newcomer Multihog

Eine Welt- und eine Deutschland-Premiere

Dass im Kommunalbereich eigene Gesetze herrschen, erklärt sich durch die baulichen Gegebenheiten im urbanen Bereich. Enge Straßen und viel Verkehr auf der einen Seite und der Wunsch nach einer möglichst hohen Zuladung auf der anderen Seite verlangen im Kommunalbereich nach technischen Meisterleistungen der Lkw-Hersteller. Wichtig sind auch eine maximale Übersichtlichkeit, um weder Fußgänger noch Radfahrer zu gefährden und die Möglichkeit, der Besatzung das ständige Ein- und Aussteigen so leicht wie möglich zu machen.

Tiefergelegtes Fahrerhaus Auch wenn das vor Jahren angekündigte Gesetz, das eine Mitfahrt am Heck (Stichwort Abfallsammlung) verbieten sollte, immer noch auf sich warten lässt, ist dies in vielen Städten längst ein Thema. Ein Zustieg, wie er bei Bussen längst Standard ist, wird zwar unter anderem von MAN und Mercedes-Benz angeboten, ist aber unverändert recht teuer. Das erklärt, warum Volvo und Scania auf der IFAT auf die Idee eines tiefergelegten Fahrerhauses gesetzt haben. Dass diese Maßnahmen mitunter optische Defizite hervorrufen, muss man ignorieren, hier steht der Nutzwert im Vordergrund. Was dabei überrascht, ist, dass die Niederflurlösung von Volvo (Weltpremiere) nicht von Volvo selbst gebaut wird. Angesprochen auf die doch recht ho-

Auch etliche Exponate der 3,5-Tonnen-Klasse waren auf der IFAT in München zu sehen

Weitere Highlights, die die Besucher der IFAT live erleben durften, waren neben zahlreichen Unimog-Modellen auch ein allradgetriebener Nissan Cabstar, das komplette Angebot des noch recht jungen irischen Sonderfahrzeugbauers Multihog oder zum Winterdienstfahrzeug umgerüstete VW-Amarok- und Isuzu D-Max-Modelle. Da machte es dann auch nichts, dass die Themen Elektro und Hybrid auch auf der IFAT nur am Rande angesprochen wurden. Insgesamt 135.000 Besucher aus 170 Ländern haben die Relevanz der IFAT eindrucksvoll unterstrichen. Das nächste Mal findet sie vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2016 statt. •

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Lkw

Riesige Auswahl Europas größter Gebraucht-Lkw-Händler eröffnete Mitte Mai mit dem TruckStore einen neuen Standort in Laakirchen. Von Matthias Kreutzer

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om rund 20.000 m2 großen Areal leuchten Gold-, Silber- und Bronze-Lkws direkt auf die A1. Das Konzept rund um den Verkauf von gebrauchten Lkws (7,5 bis 40 Tonner) von Mercedes-Benz umfasst alle Marken und hört auf den Namen TruckStore. Aktuell wurde mit dem Standort Laakirchen direkt an der Autobahn A1 ein, für das Unternehmen, wichtiger Standort eröffnet. Die Stellfläche umfasst rund 19.500 m2, auf der jederzeit rund 100 gebrauchte Lkws aller Marken zur Ansicht und Probefahrt zur Verfügung stehen sollen. Das besondere am TruckStore-Konzept ist die Kategorisierung der Gebrauchtfahrzeuge in Gold, Silber und Bronze.

Jungfahrzeuge mit Garantie „Gold-Fahrzeuge verstehen sich als Jungfahrzeuge und werden generell mit Garantie verkauft“, erklärt Falko Elias, Leiter TruckStore von Mercedes-Benz Österreich und ergänzt: „Silber-Fahrzeuge sind in ähnlich gutem Zustand, die Garantie ist jedoch eine Erweiterungsoption für den Kunden.“ Diese Garantien beinhalten den kompletten Antriebsstrang und gelten in allen Ländern der EU bis zu einem Alter von sechs Jahren. Entsprechend der Qualität werden Bronze-Lkws bzw. Fahrzeuge ohne Kategorie unter Silber und Gold angesiedelt. Auf der Website www.truckstore.at findet man rund 4.000 gebrauchte

Ralph Plavac, Bereichsleiter Strategie und Vertriebsstrategie Lkw Gebrauchtfahrzeuge, Falko Elias, Leitung TruckStore Voralpenkreuz und Dirk Schmelzer, Leitung Nutzfahrzeuge MercedesBenz Österreich (v. l.)

Alles Pappas, oder was? Der Trend hin zum Komplettanbieter in allen Preis- und Leistungsklassen ist jetzt auch bei den Lkw-Händlern angekommen. Wie professionell die Umsetzung aussehen kann, zeigt DanubeTruck, die soeben die Firma Franz Hahn übernommen hat.

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Das Schöne an dieser Übernahme ist, dass bei dieser Übernahme kein einziger der 120 Mitarbeiter seinen Job verliert und auch an allen Standorten festgehalten wird. Neu ist auf den ersten Blick nur der Geschäftsführer. Mit Björn Speer ist es der DanubeTruck gelungen, einen echten Vollprofi an Bord zu holen, der seit 1999 fixer Bestandteil der heimischen Lkw-Branche ist, zuletzt als Geschäftsführer von Scania Österreich. Entsprechend groß sind auch die Ziele, die in den nächsten drei Jahren erreicht werden sollen. Speer will den Umsatz von

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derzeit 60 Millionen Euro auf rund 75 Millionen Euro wachsen lassen und dabei auch in Österreich den seitens DAF in Europa gehaltenen Marktanteil von 16 Prozent erreichen.

DanubeTruck-Sondermodell

enn ein Pressetext die Worte „vorbehaltlich durch die Genehmigung der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde“ beinhaltet, ist klar, dass ein Großer etwas Großes gekauft hat. In diesem Fall geht es um die Übernahme des größten heimischen DAF-Händlers, die Firma Franz Hahn, durch die Firma DanubeTruck, die wiederum der Familie Pappas zuzuordnen ist. Die Firma Franz Hahn war in der Vergangenheit Teil der Wiesenthal-Gruppe, die sich künftig noch mehr auf das Pkw-Geschäft konzentrieren wird. Auf die anderen Lkw-Aktivitäten der Wiesenthal-Gruppe im Handel und Servicebereich hat der Verkauf des DAF-Vertriebs jedoch keine Auswirkungen, so Dr. Alexander Martinowsky (Vorstand der Wiesenthal-Gruppe) in seinen Ausführungen.

Kein Abbau der Mitarbeiter

Lkws zur Auswahl, die bei Kaufentscheid alle über den lokalen TruckStore ausgeliefert werden. Hier sieht Elias den großen Vorteil der Kategorie-Standards: „Der Kunde weiß, dass das Fahrzeug vor dem Angebot auf seinen Zustand geprüft wurde und mit der Kategorisierung dann hält, was es verspricht.“ Im österreichischen TruckStore werden vor allem Zugmaschinen angeboten, da die Nachfrage hier besonders groß ist, heißt es seitens des Unternehmens. „Wer bei uns in Laakirchen nicht findet, was er braucht, wird im umfassenden Angebot unserer Website sicher fündig“, schließt Elias. •

Überzeugt von seinem neuen Aufgabengebiet: DanubeTruck Geschäftsführer Björn Speer

Am Beginn dieser Bestrebung steht ein Sondermodell, das noch im September präsentiert und hinsichtlich des Nutzwerts das Standardangebot deutlich überflügeln soll. Die Idee, das Sondermodell ausschließlich in den Farben von Danube Truck (blau/orange) zu lackieren, wird sich vermutlich nicht durchsetzen, wohl aber ein blau-oranges Band, das die First Edition von Danube Truck hervorhebt. Minuten nach der Pressekonferenz folgte die Information, dass DAF ab sofort über vier neue Service-Standorte in Österreich verfügt. Es handelt sich dabei in allen Fällen um Betriebe der Pappas-Gruppe, die in Ungarn bereits seit Längerem als DAF-Servicepartner fungiert. • (JMM)


Renault Twizy KTM E-Bike-Test Smatrics Die besten Sager zum E-Auto Kolumne Geringer

Umwelt

23.000 Euro kostet die günstigere Version des 15 PS starken und 120 km/h schnellen Elektromotorrads Johammer J1

Der eilige Stuhl J

ohammer J1 heißt dieses Gefährt. Und mit Verlaub, das Motorbike mit Elektroantrieb ist das ungewöhnlichste Teil auf zwei Rädern der vergangenen Jahre. Und das hat mehrere Gründe. Besonderheit Nr. 1: Es handelt sich hierbei um keine Schnickschnack-Studie, sondern um ein fixfertiges Serienmodell. Besonderheit Nr. 2: Der J1 wird in Österreich von der Firma Hammerschmid Maschinenbau gefertigt. Besonderheit Nr. 3: Es wird in zwei Varianten angeboten, die beide 120 km/h Höchstgeschwindigkeit schaffen, aber über unterschiedliche Akkus und Reichweiten (150 oder 200 Kilometer) verfügen. Besonderheit Nr. 4: Der Hersteller gibt auf den Antrieb eine Garantie von 200.000 Kilometern. Besonderheit Nr. 5: Der Johammer hat kein Cockpit, aber vier Scheinwerfer. Besonderheit Nr. 6: 23.000 Euro Basispreis wirken angesichts dieser Tatsachen fast fair.

Gratis Strom

Schneller rein

Wer sich jetzt einen Renault Zoe kauft, „tankt“ ein Jahr kostenlos Energie an allen öffentlichen Smatrics-Ladestationen in ganz Österreich. Das Besondere: Im Schnitt befindet sich im Umkreis von 60 Kilometern eine Ladestation, die den Zoe-Akku im Idealfall in einer Stunde auflädt. Die Aktion läuft bis Ende 2014.

Nach Ansicht der Europäischen Umweltagentur (EEA) nähern sich die Autohersteller in gutem Tempo den neuen Klimaauflagen. So hätten sie bereits zwei Jahre früher die für 2015 gesteckten Ziele erreicht. Im Schnitt stieß ein 2013 gekaufter Neuwagen 127 Gramm aus – drei Gramm weniger als vorgeschrieben war.

Ikea baut nun auch E-Bikes „Folkvänlig“ heißen die beiden neuen E-Bikes von Ikea, die es seit dem 12. Mai in beiden Wiener Einrichtungshäusern für 749 Euro (649 Euro für Ikea-Family-Mitglieder) zu kaufen gibt. Im Preis enthalten ist außerdem ein Ersatz-Akku. Die 25 Kilogramm schweren Damen- und Herren-Fahrräder verfügen über einen 36-Volt-Motor, Alu-Rahmen, eine Shimano-Schaltung und sollen mit einer Akkuladung (Dauer: 5–6 Stunden) eine Reichweite von 60 bis 70 Kilometer schaffen. Ikea gibt auf alle Teile (außer auf normale Verschleißteile wie Reifen, Ketten, Bremsklötze etc.) eine Garantie von 2 Jahren.

1.000 Kilometer

Reichweite Hybrid-Linien Mitsubishi-Chef Osamu Masuko hat eine kühne Vision: Er glaubt, dass in den nächsten zehn Jahren normale Pkws mit Verbrennungsmotor nicht mehr mit Elektroautos konkurrieren werden können. Die Begründung: Die Akkupreise werden fallen und damit die Reichweiten von E-Autos auf rund 1.000 Kilometer steigen.

Die Wiener Linien testen seit Anfang Mai sechs Hybrid-Busse (Volvo 7900) im Alltagseinsatz auf ihre Belastbarkeit. Durch die kombinierte Antriebsform erwartet sich der Öffi-Betreiber Kraftstoffeinparungen von rund 15 Prozent. Bis 2016 soll zudem die derzeit 500 Stück starke Flüssiggas-Busflotte halbiert werden.

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umwelt

Blitzlieferung Er ist aufs Wesentliche reduziert, sieht niedlich aus und ist trotzdem nichts für Weicheier: Renaults Elektrozwerg Twizy macht auch als Mini-Laster „Cargo“ eine gute Figur. Von Dieter Scheuch

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ine Fahrt durch die Wiener Cottages haben wir schon anders erlebt: Trafen uns ob des Schießens sich entzündender Benzinreste in der vierflutigen Auspuffanlage eines von uns getesteten PS-Monsters tötende Blicke von besorgten, ihre Kinderwagen vor sich herschiebenden Jungmüttern, erweist sich der Twizy als echter Charmeur. Er zaubert Lächeln in die Gesichter der Passanten jeden Alters, egal, ob männlich oder weiblich. Und am allerliebsten haben ihn die Kleinen, die sein freundlich-futuristisches Gesicht und seine Mini-Proportionen besonders schätzen und ihn am liebsten knuddeln würden.

Purismus pur Renault setzt mit dem Twizy – der im Herbst an der Seite von Oscarpreisträger Christoph Waltz in dem düsteren Zukunftsspektakel „zero theorem“ von Regisseur Terry Gilliam auf den heimischen Kinoleinwänden zu bewundern sein wird – auf totalen Purismus: Er kommt fensterlos daher, hat keine Heizung und seine Konstrukteure verzichteten auch auf elektronische Helfer wie ABS und ESP, obendrein kosten seine Flügeltüren extra.

Dem Wetter entsprechende Kleidung empfohlen Bei Sturm und Regen trifft den Fahrer da schon der eine oder andere eisige Windstoß oder Tropfen, was aber den Fahrspaß nicht trübt: Es gibt kein schlechtes Wetter für Twizy-Fahrer, sondern nur die falsche Kleidung! Erst einmal an die mittige Sitzposition gewöhnt, macht der Elektrozwerg in der Stadt gute Figur. Er beschleunigt nicht nur ordentlich, seine Dimensionen ermöglichen auch, dem etwa von einem Müllwagen ausgelösten Stau mühelos zu entrinnen, während „normale“ Autos warten müssen. Dem Modell „Cargo“ fiel der Beifahrer-

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Ein Strom-Laster für alle Fälle: der Renault Twizy Cargo

Renault Twizy

sitz des Twizy – normalerweise sitzt man hintereinander – zum Opfer, dafür bietet er einen passablen Laderaum von 180 l (75 kg Maximallast). Das reicht locker für zwei Kisten Bier und obendrauf noch jede Menge Sixpacks. Damit eignet er sich ideal für den Transport-Einsatz und für Unternehmen, gleichzeitig auch als sympathischer Werbeträger in der City, denn das Parken ist mit dem kleinen Stromer ein Klacks. Wem je nach Fahrweise bis zu 80 Kilometer Reichweite genügen, der ist mit Renaults Elektrobaby, das sich in rund 3,5 Stunden am Haushaltsstecker aufladen lässt, bestens bedient. Mit einkalkulieren muss man allerdings eine monatliche Batteriemiete ab 50 Euro (inkl.), die je nach Fahrleistung variiert. Ganz ohne Aufpreis gibts ein gutes Gewissen und Frischluft in Hülle und Fülle. •

Grundmodell: Twizy Urban 45

Testmodell: Twizy Cargo 80

Leistung

5,5 PS (4 kW)

18 PS (13 kW)

Drehmoment

33 Nm von 0–2.050 U/min

57 Nm von 0–2.100 U/min

Beschleunigung | Vmax 9,9 s 0–45 Km/h | 45 km/h

8,1 s 0–60 Km/h | 80 km/h

Getriebe | Antrieb

1-Gang aut. | Hinterrad

1-Gang aut. | Hinterrad

Reichweite (max.)

120 km

100 km

Verbrauch

5,8 kWh/100 km

6,1 kWh/100 km

Kofferraum | Zuladung 5 l | 239 kg

180 l | 216 kg

Basispreis | NoVA

8.860 € (inkl.) | 0 %

7.150 € (inkl.) | 0 %

Das gefällt uns: das sympathische Wesen, die Abmessungen Das vermissen wir: Seitenscheiben, wenns stürmt und regnet Die Alternativen: aktuell ist der Twizy allein auf weiter Flur


umwelt

Unser neues Dienstfahrrad Seit Kurzem befindet sich neben Autos auch ein E-Bike von KTM in unserem Testfuhrpark. Bis September werden wir über die gesammelten Erfahrungen berichten.

W

as um alles in der Welt wollen die Motor-Redakteure mit einem Fahrrad, hat sich so mancher Verlagsmitarbeiter beim Anblick unseres zweirädrigen Dauertest-Kandidaten wohl gedacht. Nun, zum einen wird ein wenig Bewegung uns Schreibtischhengsten nicht schaden, zum anderen möchten wir herausfinden, wie sehr sich so ein E-Bike in der Praxis bewährt. Die Wahl fiel auf ein KTM Macina Cross 8-300, eine gute Mischung zwischen Straßen- und Geländerad. Nicht zuletzt aufgrund des Akkupacks ist das E-Bike mit 20,8 kg kein Leichtgewicht, so lang die Batterie voll ist, macht das aber wenig.

Bis zu 130 Kilometer Unterstützung Wie beim Elektroauto, so ist man auch beim E-Bike Herr über die Reichweite seines Fahrzeuges. Beim Macina Cross liefert Bosch die Elektro-Komponenten, egal, ob Antriebseinheit, Akkupack oder das Display, alles wirkt sehr solide. Am beleuchteten Bordcomputer lassen sich nicht nur der Akkustand, sondern auch die Reichweite in den unterschiedlichen Programmen (Eco, Tour, Sport und Turbo) ablesen. Frisch geladen schafft man zwischen 50 und 130 Kilometer, wohlgemerkt, aber nur wenn man in die Pedale tritt. Denn der Elektro­motor

Der Bordcomputer gibt Infos zu Reichweite und Akkuladung, der absperrbare Akkupack ist zum Laden leicht zu entnehmen

Österreichweites Ladenetz

Erstes Zoe-Treffen

Seit Kurzem gibt es die Smatrics-Ladestation in allen neun Bundesländern, damit ist das flächendeckende Laden von Elektroautos nun Realität.

N

ach wie vor ist die Reichweiten- und Ladeproblematik der wohl größte Hemmschuh der Elektromobilität. Lange Zeit war die Ladeinfrastruktur in Österreich eher dürftig, langsam kommt aber Bewegung in die Angelegenheit. Smatrics – ein Joint Venture von Siemens und Verbund – hat vor Kurzem in Bregenz eine Ladestation eröffnet und ist somit in allen neun Bundesländern vertreten. Der Netzausbau ist damit aber noch lang nicht abgeschlossen, bis Mitte 2014 möchte Smatrics die nächste Ausbaustufe zünden, so Geschäftsführer Michael-Viktor Fischer: „Wir werden dann im Umkreis von 60 Kilometern mindestens eine Ladestation haben. Einer vollelektrischen und nachhaltigen Mobilität vom Neusiedler- bis zum Bodensee steht dann nichts mehr im Weg.“

unterstützt den Fahrer bloß, kann also nicht alleine aktiviert werden. Das ist aber auch nicht nötig, bereits im Eco- oder Tour-Modus fühlen sich die Wadeln kräftiger an, im Turbomodus fühlt man sich bereit für die Bezwingung des Großglockners. Betriebe profitieren nicht nur von gesünderen Mitarbeitern, sondern auch von attraktiven Förderungen. Das KTM Macina Cross 8-300 wird im Fachhandel für rund 2.000 Euro angeboten. Ein ausführlicher Zwischenbericht folgt in der kommenden Ausgabe. • (STS)

42 Elektromobilisten nahmen am 1. Österreichischen Zoe-Treffen teil

Anfang Mai ging ein Autotreffen der ganz besonderen Art über die Bühne. In Graz trafen sich 42 Teilnehmer des 1. Österreichischen Zoe-Treffens, die teilweise sogar aus Deutschland und Italien angereist kamen. Da passt es gut, dass Smatrics und Renault erst vor Kurzem eine Kooperation bekannt gaben, die es allen Zoe-Käufern erlaubt, ein Jahr lang gratis alle Smatrics-Ladestationen zu nutzen, mit Strom aus Wasserkraft. • (STS)

Schnellladen an der Autobahn Forciert wird aber auch der Ausbau an hochfrequentierten Standorten wie etwa entlang der Autobahnen. Dort kommen auch Schnellladestationen zum Einsatz, die Autos wie den Nissan Leaf oder Mitsubishi Outlander PHEV in nur 30 Minuten wieder voll aufladen.

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umwelt

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ie ersten Autos fuhren mit Strom. Doch dann verdrängten der Otto- und Dieselmotor den E-Antrieb. In den vergangenen Jahren nehmen die Stromer wieder Fahrt auf. Und werden gleichsam als Heilsbringer und Schnapsidee verschrien. Wir haben die kontroversesten Zitate aus über 120 Jahren Elektro­mobilität gesammelt. Von Pascal Sperger

Fußball ist Ding, Dang, Dong – nicht nur Ding. Genauso ist es bei der Elektromobilität. Daimler-Chef Dieter Zetsche

In den kommenden Jahren werden wir alle Fahrzeug­ klassen elektrifizieren und der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen.

Der Steckdose ist es völlig wurscht, was am Anfang hineingeschoben wird. Also kann ich dort auch regenerative Energie hineinschieben und damit null CO2-Emission im Antriebssystem darstellen. Wolfgang Steiger, Leiter der Zukunftstechnologien bei Volkswagen, im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Thema Elektromobilität in Hannover, 2014

VW-Konzernlenker Martin Winterkorn, 2013

Die einen brennen, die anderen fahren nicht weit. ebenfalls Winterkorn über E-Autos am Genfer Automobilsalon zu Helmut Zwickl, 2014

berichtet www.greencarreports.com

Spritsparen wird salonfähig. Der erste Porsche Panamera Plug-in-Hybrid fährt wie die Hölle und spart wie die Sau. Prof. Hannes Brachat, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, 2013

Wussten Sie: Der erste Strafzettel, der für zu schnelles Fahren verteilt wurde, ausgerechnet an einen Elektroauto-­ Fahrer verteilt wurde? Am 20. Mai 1899 wurde der Taxifahrer Jacob German in Manhattan/USA in seinem elektrisch betriebenen Taxi beim „Rasen“ erwischt – mit 6 km/h zu viel.

Wir warten weder auf die Superbatterie, noch wollen wir singulär auf Reichweite oder Performance setzen. Matthias Ullrich, Leiter für die Entwicklung von Batteriesystemen bei Volkswagen, setzt lieber auf Batterien mit Allrounder-Qualitäten, 2013

Es gibt schon Elektroautos mit einer Reichweite von 450 Kilometern und sie sehen längst nicht mehr wie umgebaute Joghurtbecher aus. Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender der österreichischen Verbund AG, 2014

Im Vergleich zum privaten Automobil sind gewerblich genutzte Fahrzeuge bereits heute sehr interessant für den Einsatz von E-Mobilen. Professor Martin Wietschel vom Fraunhofer ISI, 2013

„Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung 58

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Kaiser Wilhelm II, in dessen 15 Auto starken Fuhrpark sich auch drei mit Elektroantrieb befanden, um 1900


umwelt

Es gibt Inseln, für die ist Elektromobilität schon jetzt günstiger, als Öl auf die Insel zu karren. Bernhard Grünewald, Leiter der Berlin-Repräsentanz von Toyota Motor Europe, 2011

Elektroautos müssen sexy sein. Einen anderen Anreiz können wir den Kunden nicht bieten. Tesla-Mitbegründer und CTO Jeffrey Straubel, 2013

Man sollte dem Kunden ins Gesicht sagen, dass ein Elektroauto einen ganz anderen Nutzwert als ein Wagen mit Verbrennungs­­ motor hat. Es ist nicht dazu da, um damit von Hamburg nach München zu fahren. Basta. Daniel Goeudevert, seines Zeichens ehemaliger Top-Manager bei Citroën, Renault, Ford und VW, 2014

Wenn jeder um 18 Uhr nach Hause kommt und sein Auto an die heimische Steckdose anstöpselt, fliegen die Sicherungen raus und neun Monate später gibts überall kleine Kinder, weil auch der Fernseher nicht funktioniert. Deswegen brauchen wir durchdachte Lade­infrastrukturlösungen für Zuhause. René Caplan, Leiter Business Development B2C E-Mobility bei RWE Effizienz GmbH, 2011

Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität sind als kurzfristige Klimaschutzstrategie ungeeignet.

Ich kann Ihnen heute nicht sagen, wie groß deren Marktanteil 2020 sein wird. Aber die Elektrifizierung des Autos ist nicht mehr aufzuhalten. Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn, 2013

aus dem „Positionspapier zum Elektroantrieb in PKW“ von Greenpeace, 2009

Elektroautos sind leise und damit eine potenzielle Gefahr für Fußgänger, Radfahrer und Handicap-Gruppen wie Blinde oder Alte. aus einem Vorwort der Fachzeitschrift Internationales Verkehrswesen in der Ausgabe 5/2011

Die Elektrizität wird im kommenden Jahrhundert die bewegende Kraft sein für elegante Fiaker und für Luxuswagen in Städten, der Benzinwagen hingegen ist prädestiniert für schnelle Fahrten, große Reisen und weite Ausflüge über Land. schrieb die Zeitschrift DER MOTORWAGEN im Jahr 1898

Solange ich Vorsitzender bin, werden wir niemals ein Elektroauto bauen. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, 2013 Flotte & Wirtschaft 05-06/2014

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umwelt

Prof. Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Geringer ist Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU Wien. Er gilt international als einer der renommiertesten Experten für Fahrzeug- und Motorentechnik.

Zukünftige Antriebsvielfalt

D

as traditionelle Internationale Wiener Motorensymposium brachte auch diesmal wieder den weltweit aktuellsten Einblick in die kommende Motoren- und Antriebstechnik. Mit Blickrichtung 2020 und der sehr strengen CO2-Gesetzgebung in Europa sowie zeitlich folgend in Japan, USA und der restlichen Welt, war es spannend, zu erfahren, wie wir künftig mit weniger als 4 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer auskommen können. Man will es nicht glauben, aber es ist möglich: Das „4-Liter-Auto“ wird bald Realität. Und dies vorrangig mit Verbrennungsmotoren der neuen Generation.

Der Dreizylinder wird zum Breitenmotor Durch konsequente Detailoptimierung aller verbrauchsrelevanten Motor- aber auch Fahrzeugkomponenten wie Reibung, Gewicht, Hubraumverkleinerung und verbesserter Aufladung gelingen Fahrverbräuche im Bereich von weniger als 4 Liter/100 km oder 95 g CO2/km für die kleinen und mittleren Fahrzeugklassen. Durch die gleichzeitige Explosion der hubraumbezogenen Leistung wird der Dreizylindermotor zum Breitenmotor – was noch vor Kurzem undenkbar war. Gleichzeitig erreicht der Vierzylindermotor mit 2-Liter-Hubraum astronomische 400 PS für die Golfklasse: Rennmotorendaten für die Straße.

Erdgasantrieb als große Chance Trotz gleichzeitig strengster Emissionsvorschriften kann der Verbrennungsmotor weiter seine ungebrochene Eignung durch die extreme Flexibilität für die Zukunft zeigen. Besonders interessant wird dies auch in Verbindung mit Erdgas als Treibstoff: Weitere 25 Prozent an CO2 können auf einem Schlag damit eingespart werden, eine neue Generation an modernen Erdgasmotoren soll diesen Vorteil auch auf die Straße bringen. Vor allem der VW-Konzern forciert diese Strategie und unterstreicht dies mit der begleitenden CO2-freien Erdgasherstellung aus überschüssigem Windstrom. So kann der Autofahrer absolut CO2-frei fahren.

Plug-in und Range-Extender als Alternative Es werden weitere 15 bis 20 Prozent an Verbrauchseinsparung für die konventionelle Antriebstechnik bis 2020 vorausgesagt: Dies ist gut für das breite Fahrzeugmodellangebot, für die Oberklasse reicht dies aber nicht, ebenso wenig für emissionsbeschränkte Innenstadtzonen, die in einigen Problemstädten zu erwarten sind. Dafür stehen die neu entwickelten und verfügbaren Plug-in-Antriebe sowie die Elektrofahrzeuge mit Reichweiten-Verlängerern bereit. In der Stadt und dem urbanen Umland kann allein mit Strom aus der Steckdose gefahren werden, was Emissionen, Lärm und Brieftasche sehr schont. Sobald Langstrecken (ab etwa 50 km) anstehen, spielt der Plug-in oder der Range Extender seine Stärke aus und greift auf den zusätzlichen Verbrennungsmotor zurück.

Fahrspaß wird mit Ökologie kombiniert Zwar sind diese kombinierten Antriebsformen wegen des Gesamtaufwandes noch teuer, Skaleneffekte werden aber helfen, Kosten zu senken und über die verstärkte Fahremotion gerade in der Oberklasse dazu dienen, diese Antriebsform interessant zu machen: „Fahrspaß ohne

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Reue“ sozusagen. Wofür wird das in der Öffentlichkeit viel diskutierte und mit vielen Lorbeeren ausgezeichnete reine Elektrofahrzeug dann gebraucht? Seine Stärke ist der Stadtverkehr: Leise, emissionsfrei und mit höchster Energieeffizienz kann der typische Stadtfahrbetrieb erfüllt werden.

Jede Technik hat Stärken und Schwächen Der künftige individuelle Personentransport wird somit wesentlich breiter in den verwendeten Energieformen und damit Antriebslösungen: Es kommt ein starkes Nebeneinander der verschiedenen technischen Möglichkeiten. Jede für sich hat ihre Stärke, aber auch Schwäche. Die Kunst wird es sowohl für die Fahrzeughersteller als auch die Energieanbieter sein, die jeweils für den Anwendungsfall optimale Variante anzubieten und seitens der Nutzer die Bereitschaft, diese dann auch auszuwählen und zu nutzen. Dies gelingt aber sicherlich nur dann, wenn sowohl Funktionalität, Kosten, aber auch Fahrspaß und Emotion mit den klassischen Lösungen konkurrieren können.

Das Fazit Die neuen gesetzlichen Anforderungen an den Verbrauch zeigen enorme Verbesserungen bei den konventionellen Antrieben. Damit werden für die untere Fahrzeugklasse die neuen Gesetzesvorgaben ab 2020 erfüllbar. Schwerere Fahrzeuge verlangen aber nach zusätzlichen alternativen Antriebsformen – wobei Strom aus der Steckdose hinzukommen muss. Dies wird im ersten Schritt zwar merkbar teurer, über Skaleneffekte und erhöhten Fahrspaß ist aber trotzdem ein wirtschaftlicher Erfolg zu erwarten. Reine Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstoffbetrieb werden erst als längerfristige Lösung ab rund 2025 gesehen. •


Rückblick Volvo V70 Sicher am Bike Harley Davidson Aston Martin Vanquish Volante Gewinnspiel Cartoon

Freizeit

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Tausender kostet das Vulkanstein-KarbonSofa „Onyx“ von Peugeot

P

feffermühlen, Fahrräder, Werkzeuge, Motorräder und Autos: Peugeot hat in der über 200 Jahre alten Firmengeschichte schon viele Gegenstände produziert. Dieser breiten Produktionspalette fügt der französische Konzern mit dem Sofa „Onyx“ eine weitere Facette hinzu. Das drei Meter lange, schwarz-graue Sitzmöbel besteht aus Karbon und Vulkangestein. Peugeot will mit dieser Materialmischung zeigen, dass Fortschritt und Naturmaterialien hervorragend zusammenpassen. Im Automobil- wie Möbelbau, denn Inspiration für das Sofa lieferte das Konzept-Fahrzeug „Onyx“, das aus einer ähnlichen Hightech-Natur-Materialmischung (Papier vs. Karbon) besteht. Und was kostet die luxuriöse Sitzgelegenheit? Schlanke 135.000 Euro.

Oldschool David Brown Automotive heißt eine englische Automarke, die trotz aller Ähnlichkeit zu klassischen Aston-Martin-Modellen nichts mit deren Gründer David Brown oder der David Brown Group gemeinsam hat. Ihr erstes Modell: Der Speedback GT mit einem fünf Liter großen und 510 PS starken V8-Kompressor-Motor. Schick!

Lauter Lacher

Oben ohne

Diddl-Hybrid

Foot Khana

Vom 21. bis zum 26. Juli heißt es wieder Bühne frei für die Hyundai-Kabarett-Abende. Größen wie Viktor Gernot, Andreas Vitasek oder die Comedy Hirten begeistern mit Highlights aus ihren neuesten Programmen und maßgeschneiderten Stücken an lauen Sommerabenden.

Frauen sind Helmmuffel. Das ergab zumindest die Studie „Radfahren in Deutschland“, laut deren Ergebnisse nur 34 Prozent der Radlerinnen einen Helm tragen. Bei den Männern sind es immerhin 41 Prozent. Beunruhigend, ist damit doch mehr als die Hälfte oben ohne unterwegs.

Thomas Diethart, Sieger der Vierschanzen-Tournee, testete mit großem Spaß einen Mitsubishi Outlander PHEV. Besondere Freude machte es dem 22-Jährigen, rein elektrisch 120 km/h zu fahren: „Ein sensationelles Gefühl und eine positive Überraschung für ein großes SUV.“

Neymar da Silva Santos Júnior, Fußball-Profi beim FC Barcelona, matcht sich in einem neuen Video mit Ken Block, bekannter Rallyefahrer und Macher der Gymkhana-Videos. Soviel sei verraten: Beide be­ nutzen ihre Füße. Wo anschauen? www.castrol.com/footkhana

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freizeit

Fir

men auto R ückspiegel s im Präg

Image-prägende Kanten

ende s Mo d der neue ell mit T ra V70 Kom dition: bi

Als in den 1980er-Jahren die kantige 700er-Serie den 240er-Typen zur Seite gestellt wurde, wirkten sie größer als ihre Vorgänger – waren es aber nicht. Von Dr. Nikolaus Engel

B

leibende Werte signalisierte Volvo stets: Schwedenstahl, Sicherheitsdetails und ein Hauch von Öko prägten das Bild von Volvo bei Kunden, die auch die konstante Modellpolitik schätzten. Dass der Volvo 740 Estate (wie Volvo den Kombi nannte) eine Vernunftentscheidung mit wirtschaftlich realem Hintergrund war, bestätigt auch das österreichische Testjahrbuch „Autotests, die nichts verschweigen 1988“: Gemessen an Fahrleistung, Ladevermögen (1,11 bzw. 2,12 Kubikmeter) und Ausstattung im Konkurrenzvergleich günstiger Anschaffungspreis (Turbo-D mit 107 PS: 385.110 Schilling). Nicht nur, dass der als Groß-Kombi eingestufte 740 als Turbo-Diesel ein weiteres Wirtschaftlichkeitsargument mitbrachte, das auch Fahrspaß brachte. Die Maschine stammte übrigens aus dem VW-Konzern und tat, wenn auch nicht immer besonders lang, noch im Leichttransporter LT Dienst.

So stellte man sich das vor: unzerstörbare Volvo-Fahrgastzelle beim Crashtest

Kleiner Wendekreis und kleiner Durst Die leichte Manövrierbarkeit, der Wendekreis des 4,79-Meter-Kombis war nur 9,9 Meter groß, neutrale Fahreigenschaften und der mit 8 bis 13,3 Litern vergleichsweise geringe Dieseldurst bei Automatikbetrieb machte den 740 beliebt, in Österreich vor allem an der Spitze der Firmenwagenhierarchie. Die repräsentative Größe des Volvo 740 war allerdings im Vergleich zum 240er eine optische Täuschung. Tatsächlich waren beide gleich groß, der 740 aber innen größer. Wie die

Einladend: geräumiges Volvo740-Interieur in beigem Velours

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Papierform vermuten lässt, war der Volvo keine Rakete: „Vollbeladen ist das Leistungsangebot knapp ausreichend“, urteilten die Tester. „Solide, langlebige Technik, hohe Lebensdauer“. Dass die „Sicherheitsbemühungen“, wie Volvo formulierte, ein Spezifikum der Schweden waren, zu dem auch spezielle Sicherheitseinrichtungen für Kinder gehörten, kann man im Prospekt von 1985 nachlesen. Dass Volvo die amerikanischen Normen zweieinhalbfach übererfüllte (der Blinkerhebel wurde nicht bloß 100.000 Mal in jede Richtung geprüft, sondern 250.000 Mal) hatten wir uns eigentlich immer schon gedacht. •


freizeit

Non Scholae, Sed Vitae Discimus Übersetzt heißt der lateinische geflügelte Satz: „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“. Ummünzen kann man ihn durchaus auch auf Motorrad-Trainings.

E

s vergeht leider kaum eine Woche, in der nicht über Zweiradunfälle mit fatalem Ausgang berichtet wird. Aus diesem Grund sollte besonders zu Beginn der Motorradsaison die Schulbank gedrückt werden. Die Spezialisten der ÖAMTC Fahrtechnik haben ein Trainingsprogramm maßgeschneidert, mit dem man sich optimal vorbereiten kann.

Zuerst zum Warm-up, dann auf die Piste Das Programm besteht aus: Gefahren erkennen und richtig reagieren, bewegliches Motorrad, Kurventechnik, enge Kurvenkombinationen, der Bremsmeter zählt sowie Handlingparcours. Georg Scheiblauer, Motorrad Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik: „Wir geben Tipps und verraten Techniken, wie man nach der längeren Pause wieder in Form kommt. Das Warm-up-Training dauert einen halben Tag und eignet sich für Profis sowie Wiedereinsteiger

Die ÖAMTC Fahrtechnik gibt professionelle Tipps, um sicherer auf dem Zweirad unterwegs zu sein

Donnerbolzen aus Milwaukee

leistet, sorgt dafür, dass es mit dem leichtgewichtigsten Tourenmotorrad im Harley-Davidson-Programm entsprechend flott zur Sache geht.

Gleich drei neue Modelle warten heuer auf die Fans der US-Kultmarke Harley-Davidson.

Unverfälschter Charakter

M

it der Vorstellung der „Low Rider“, der „SuperLow 1200T“ und der limitierten „Street Bob Special Edition“ schließt Harley-Davidson die größte Produktoffensive in der 111-jährigen Geschichte der Marke ab. Diese Modelle entstanden im neuen Produktentwicklungsverfahren des Unternehmens, das sich stärker denn je an den Wünschen der Kunden orientiert.

Die Low Rider kehrt zurück

gleichermaßen. Es wird auf das Können jedes einzelnen Teilnehmers individuell zugeschnitten.“ Sicher ist auch, dass man mit geschärften Reflexen besser vorbereitet in die neue Zweiradsaison geht. Das BMVIT und einige Bundesländer haben für Motorradfahrer attraktive Förderungen bereitgestellt, um einen zusätzlichen Anreiz für ein Motorradtraining zu schaffen. Eine Auflistung gibt es auf oeamtc.at/fahrtechnik. • (DKH)

Neu im Programm: Street Bob Special Edition (g. o.), Low Rider (o.) und SuperLow 1200 T

Als Custombike mit dem reduzierten und unverfälschten Charakter präsentiert sich die Street Bob Special Edition (ab 17.190 Euro). Ein kraftvoller 1.690 Kubikzentimeter großer V-Twin mit 76 PS versieht hier seinen Dienst, Gussräder mit fünf Doppelspeichen und eine Two-Tone-Lackierung sorgen für Aufsehen. • (DSC)

Bereits 1977 stellten die Motorradbauer aus Milwaukee die Custom-Fahrmaschine Low Rider vor. Nun kehrt die Maschine (ab 18.595 Euro) zurück, es entstand ein Modell, das den Look vergangener Zeit mit der Performance unserer Ära verbindet. Der kraftvolle Twin Cam 103 Motor (1.690 ccm) mit 76 PS sorgt für druckvollen Vortrieb, die Doppelscheibe am Vorderrad verzögert das Bike nachdrücklich. Dank des umfangreichen Angebots an Genuine Parts and Accessories sind der Fantasie des Besitzers keine Grenzen dabei gesetzt, aus der Low Rider ein Custombike zu kreieren, das seinem ureigenen Charakter entspricht.

Neue SuperLow für Reisefreudige Für alle reisefreudigen Fahrer, die ein Motorrad mit entsprechendem Handling und sinnvollem Touring-Equipment suchen, stellt Harley-Davidson die neue SuperLow 1200T (ab 14.580 Euro) vor. Der 1.200 Kubikzentimeter große Evolution V-Twin, der 68 PS

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freizeit

Mein Name ist Volante, Vanquish Volante Nicht erst seit den Zeiten von James Bond gilt Aston Martin als Inbegriff von sportlichem Luxus. Jetzt wurde das Modellprogramm um den Vanquish Volante ergänzt. Das nötige Kleingeld sollte man aber mitbringen, wenn man das Cabrio mit stolzen 573 PS fahren will. Von Mag. Heinz Müller

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ormalerweise ist man Kaiser, wenn man bei einem kleinen Heurigen in Niederösterreich mit einem Audi R8 vorfährt. Denn die paar VW, Opel, Ford oder Honda auf dem dortigen Parkplatz kosten gemeinsam weniger als der Sportler aus Ingolstadt. Doch der Fahrer des R8 ist sichtlich verärgert, als wir an diesem schönen Tag im Mai mit dem Aston Martin vorfahren. Plötzlich steht nicht mehr sein R8 im Fokus der örtlichen Jugend, sondern der Vanquish Volante. Kein Wunder, ist doch die britische Marke in Österreich noch immer kaum im Straßenbild zu sehen. Das ist schade, sehr schade sogar. Denn Aston Martin hat sich nach den turbulenten Zeiten am Ende des zweiten Jahrtausends unter der Führung von Ulrich Bez zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für andere britische Nobelmarken (Bentley, Rolls Royce, Jaguar), das oberste Ende der deutschen Premiumhersteller und/oder Maserati gewandelt.

In 4,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 Sehr umfangreich ist auch die Modellpalette: Jüngster Neuzugang ist der Vanquish Volante. Er wirkt auf den ersten Blick nicht allzu groß, ist aber stolze 4,69 Meter lang und 1,91 Meter breit. Hingegen ragt er vom Asphalt nur 1,29 Meter in die Höhe. Die opulenten Maße schaffen aber auf den Plätzen in Reihe 2 nur äußerst bescheidenen Platz. Erwachsene kommen hier gar nicht unter und selbst Volksschüler tun sich beim Einfädeln schwer und stoßen mit den Köpfen an die harten Kanten, da die Polsterung nicht weit nach oben reicht. Doch das ist einer der wenigen Kritikpunkte und für das Fahren zu viert ist der Vanquish Volante ohnehin nicht wirklich gedacht.

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Knapp 6 Liter Hubraum, 12 Zylinder: Der Motor stammt noch aus der Zeit, als Aston Martin zu Ford gehörte

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Tausender kostet der Aston Martin Vanquish Volante und 2 Hunderter noch dazu

Der Sechsliter-Benziner stammt noch aus jenen Zeiten, als Aston Martin zur noblen Division von Ford gehörte (wie Jaguar, Land Rover und Volvo auch), wurde aber seither immer wieder den neuen Bedürfnissen angepasst. 12 Zylinder verrichten unter der Motorhaube ihre Arbeit, unterstützt von einer Pferdeschar, die einer Kavallerie zur Ehre gereichen würde: 573 PS sind es ganz genau.

Vroooooooom ... Diese Pferderln sind munter, putzmunter sogar, wenn man sie lässt: In 4,1 Sekunden spurtet der Vanquish Volante aus dem Stand auf Tempo 100; erst bei 295 km/h ist Schluss mit lustig. Natürlich kann man derlei Dinge bei uns nur auf Rennstrecken ausprobieren und dennoch macht der Aston Martin im Alltag Spaß. Jeder Druck aufs Gaspedal lässt das Auto nach


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vorne schnellen. So richtig „bärig“, um Hansi Hinterseer zu zitieren, wird es, wenn man die rote S-Taste am Lenkrad drückt. Dann röhrt der Auspuff aus voller Kehle und sorgt für Gänsehaut bei den Passagieren. Klar, dass derlei Kraftentfaltung nicht spurlos am Benzinverbrauch vorübergeht. Der Hersteller gibt 14,4 Liter feinstes Super plus als Referenz an, in Wirklichkeit waren es bei unseren Fahrten aber rund 20 Liter. Die aus dem Normverbrauch resultierenden 335 g CO2/km lassen den Finanzminister jubeln, schließlich wird damit die maximale NoVA von 32 Prozent fällig ...

Ein Auto um den Preis eines Einfamilienhauses

20-Zoll-Räder mit PirelliP-Zero-Bereifung, 255/35 vorn und 305/30 hinten

Wer sich dieses Fahrzeug leisten kann, dem sind derlei Zahlen relativ egal. Denn er hat zuvor ohnedies bereits mindestens 371.200 Euro abgelegt (und da ist noch kein einziges Kreuzerl bei der Optionenliste gemacht). Jetzt lässt sich trefflich darüber streiten, ob ein Auto so viel Geld wert ist, schließlich bekommt man um diese Summe ja schon ein Einfamilienhaus. Doch man muss neidlos anerkennen, dass es Aston Martin gelungen ist, ein kleines Gesamtkunstwerk auf die vier 20-Zöller (255/35 vorn und sogar 305/30 hinten) zu stellen. Die Verarbeitung ist wirklich top. Schade nur, dass beim Navigationssystem Karten installiert

3

2

1 1 Feine Ledersitze mit viel Seitenhalt in schnellen Kurven 2 Gute Verarbeitung bis in die kleinsten Fugen 3 Übersichtliche Instrumente; am Lenkrad ist der rote Knopf für besondere Performance

sind, in denen selbst fünf Jahre alte Straßen am Stadtrand von Wien noch nicht verzeichnet sind. Dass – typisch britisch – auch die ein oder andere Eigen­ art in das Auto verpackt wurde, ist geradezu liebenswürdig. So ist die Handbremse auf der linken Seite des Fahrers (ja, das gilt für die in Österreich verkauften Linkslenker). Und die Türen schwenken beim Öffnen einige Zentimeter nach oben, was den Einstieg erleichtert, aber nicht so protzig wirkt wie bei anderen Sportwagen. Ob auch die Produzenten des neuesten James-Bond-Films bereits ihre Fühler ausgestreckt haben? Der nächste Streifen wirds uns zeigen. •

Aston Martin Vanquish Volante

Testmodell: Aston Martin Vanquish Volante

Hubraum | Zylinder

5.935 cm3 | 12

Leistung

573 PS (421 kW) bei 6.750/min

Drehmoment

620 Nm bei 5.500/min

Beschleunigung | Vmax

4,1 s | 295 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang-Automatik | Hinterrad

Ø-Verbrauch | CO2

14,4 l Super plus | 335 g/km

Kofferraum | Zuladung

358 l | k.A.

Basispreis | NoVA

371.200 € (inkl.) | 32 %

Das gefällt uns: fahren wie James Bond – sogar mit Frau und Kindern Das vermissen wir: mehr Platz in Reihe 2, ein aktuelleres Navi-System Die Alternativen: andere noble Briten, Deutsche und Italiener

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Wellness mit Wiederkehr Nicht nur ein Auto muss regelmäßig aufgetankt werden, auch der Körper möchte von Zeit zu Zeit mit neuer Lebenskraft gefüllt werden. Das Thermenhotel Stoiser ****Superior in Loipersdorf erlaubt es, so richtig abzuschalten und mit der Seele zu baumeln. Aber auch Aktivurlauber kommen hier voll auf ihre Rechnung, zum Beispiel beim Golfspielen.

per, Geist und Seele und ein aufmerksamer Gastgeber, das ist die Passion für meine Mitarbeiter und mich.“

Von Stefan Schmudermaier

Kulinarik vom Feinsten

A

Ganz egal, ob man den Tag in der angrenzenden Therme, auf dem Golfplatz oder bei Beauty-Behandlungen verbringt, spätestens am Abend wartet dann Kulinarik auf höchstem Niveau auf die Gäste des Thermenhotel Stoiser. Die abwechslungsreiche Küche vergisst dabei nicht auf die steirischen Einflüsse und lokale Zutaten. Die passende Weinbegleitung macht das Ganze dann zu einem wahren Highlight, das auch anspruchsvolle Gaumen zufrieden stellt.

ls man im Jahr 1972 bei einer Erdölbohrung in 1.100 Meter Tiefe auf 62 Grad heißes Wasser stößt, ahnt wohl noch niemand, welche Auswirkung dies auf die weitere Geschichte von Loipersdorf nehmen wird. Sechs Jahre später startete der provisorische Betrieb des Schaffelbades, 1981 wird das erste Thermenbad eröffnet und bereits ein Jahr später konnte man den einmillionsten Gast begrüßen. Ebenfalls 1981 wurde als erster großer Beherbergungsbetrieb das Thermenhotel Stoiser eröffnet. Im Laufe der Jahre wurde die Therme Loipersdorf immer wieder erweitert und ausgebaut und erfreut sich größerer Beliebtheit denn je.

Ruhe oder Action, alles ist möglich Nicht minder beliebt ist das direkt mit der Therme verbundene Thermenhotel Stoiser, das zur ****Superior-Kategorie zählt. Die moderne Ausstattung des Thermenhotels zieht sich durch das ganze Haus, von der Eingangshalle über die Zimmer bis hin zum Palmencafe und dem hauseigenen „SaunaReich“. Je nach Geschmack haben die Gäste die Wahl zwischen Klassik- oder trendigen Designzimmern. Die Möglichkeiten, zu innerer Ruhe und Entspannung zu kommen, sind vielfältig, aber auch für aktive Urlauber wird einiges geboten. Schließlich liegt zum Beispiel der 27-Loch-Golfplatz um die Ecke, Gäste des Thermenhotels Stoiser kommen hier in den Genuss einer 20-prozentigen Greenfee-Ermäßigung. Ihnen steht der Sinn eher nach Wellness und Beauty? Auch hier können Sie aus dem Vollen schöpfen, wie wäre es etwa mit einer Stoiser Spezialmassage im „GesundheitsReich“? Für Hotelier Gerald Stoiser ist es wichtig, dass sich die Gäste sofort nach der Ankunft wohlfühlen: „Das perfekte Zusammenspiel vieler Kleinigkeiten machen ein gelungenes Ganzes aus. Ein umfangreiches Angebot für Kör-

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Von Gästen ausgezeichnet

Ob im hoteleigenen SaunaReich oder der Therme Loipersdorf, Wasserspaß und Entspannung kommen nicht zu kurz

Dass die Gäste immer wieder in das erste Haus am Platz zurückkommen, bestätigt die Anstrengungen von Hotelier Stoiser und seinem Team. Und so braucht man sich auch nicht vor den Hotelbewertungen zu fürchten, ganz im Gegenteil. Auf der Website www.stoiser.com weist man stolz auf das gute Feedback der Gäste hin, etwa bei holidaycheck.de. Dank der guten Ergebnisse wurde das Hotel mit dem Holidaycheck Award 2014 ausgezeichnet.


freizeit

gewinn­ spiel

lt ntha Aufe inen usive e ie kl l nS en in hote inne Gew 2 Person hermen T r für im io n r e io *Sup pens Halb oiser *** sdorf r St e ip o in L

Kennenlern-Pauschale Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und sich auch gern im Thermenhotel Stoiser nach Strich und Faden verwöhnen lassen möchte, der kann die Kennenlern-Pauschale buchen. Inkludiert sind zwei Übernachtungen für zwei Personen inkl. Halbpension sowie aller Stoiser All-Inclusive-Leistungen. Darüber hinaus warten zwei Morgentarifkarten für die Therme, eine 30-minütige Massage oder ein Ganztages-Thermeneintritt sowie der Besuch des HimalayaSalzTepidariums auf die Gäste. Das Package ist ab 269 Euro pro Person zu buchen. Vielleicht ist Ihnen aber auch das Glück hold und Sie gewinnen einen Aufenthalt für zwei Personen inkl. Halbpension im Zuge unseres traditionellen Gewinnspiels! •

Thermenhotel Stoiser ****Superior A-8282 Loipersdorf 153 T: 03382 8212 thermenhotel@stoiser.com www.stoiser.com

Die Designzimmer verbinden höchsten Komfort mit einer modernen Note

Fragebogen ausfüllen und gewinnen! Gewinnen Sie einen Gutschein für einen Aufenthalt im Thermenhotel Stoiser ****Superior für 2 Nächte/2 Personen inkl. Halbpension. Termin nach Absprache mit dem Hotel. Formular vollständig ausfüllen und bis spätestens 23.06.2014 einschicken, faxen oder mailen. Post: A&W Verlag GmbH, Inkustraße 16, 3400 Klosterneuburg; Fax: 02243 36840-593, E-Mail: redaktion@flotteundwirtschaft.at

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Steuer & Recht

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Der Gewinner wird telefonisch verständigt und gibt seine Zustimmung zur Veröffentlichung in der nächsten Ausgabe. Die Teilnahme ist nur gültig, wenn alle Felder ausgefüllt sind. Dem Empfang des FLOTTE-&-Wirtschaft E-Mail-Newsletters (jederzeit kündbar) wird zugestimmt. Keine Barablöse. Der Gewinn kann nicht auf Zweite übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Illustration: Thomas Kriebaum

Freizeit

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Auflagenkontrolle

Durchschnittliche Druckauflage pro Ausgabe 2013: 24.079

Impressum: MEDIENINHABER, VERLEGER UND ANZEIGENVERWALTUNG A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, T: +43 2243 36840-0, E: redaktion@flotteundwirtschaft.at, I: www.flotteundwirtschaft.at; Geschäftsführer und Herausgeber: Gerhard Lustig, M: +43 664 8229485, E: lustig.gerhard@flotteundwirtschaft.at; Chefredakteur: Stefan Schmudermaier, M: +43 664 2359053, E: schmudermaier.stefan@flotteundwirtschaft.at; Redaktion: Dr. Nikolaus Engel, Dr. Bernhard Geringer, Henning Heise, Dr. Kurt Holzbauer, Dr. Monika Krause, Matthias Kreutzer, Johannes Mautner Markhof, Dieter Scheuch, Pascal Sperger; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Eigentümervertreter: Peter Affolter, E: paf@auto-wirtschaft.ch; Fotos: Stefan Schmudermaier; Anzeigenmarketing: Stefan Binder (Leitung), T: +43 2243 36840-522, M: +43 664 5285661, E: binder.stefan@flotteundwirtschaft.at, Xaver Ziggerhofer, T: +43 2243 36840-0, M: +43 664 2359051, E: ziggerhofer.xaver@flotteundwirtschaft.at; Grafik: graphics – A. Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, E: office@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (8 Aus­ gaben), Inland: € 64,– inkl. Steuern und Porto; Gerichtsstand: LG Korneuburg; Verbreitete Auflage: 23.542 Stück; Erscheinungsweise: Jänner/Februar, März, April, Mai/Juni, Juli/August, September, Oktober, November/Dezember mit Supplements laut Mediadaten 2014; Grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für österreichische Firmenwagenbetreiber; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt.

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