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FIRMENAUTOS UND FUHRPARKMANAGEMENT

Nr. 05/2025 September–Oktober

INTERVIEW JOZEF KABAŇ

Emotionale Verbindung, kulturelle Vielfalt und KI

22–23

GARAGENKONZEPTE

Grosse Übersicht über Schweizer Anbieter

48–53

aboutfleet.ch

RECHTSFRAGE

Umtriebsentschädigung bei Falschparkieren

60–61

Steigen Sie ein in die Audi Business Class

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Fit für jede Saison – Erfolgsfaktoren im Flottenmanagement

Effizientes Flottenmanagement endet nicht bei der Wahl der Fahrzeuge – es beginnt im Alltag. Wer seine Betriebskosten im Griff behalten will, sollte auf ein durchdachtes Garagenkonzept setzen. Zentrale Partnergaragen mit Mehrmarkenkompetenz ermöglichen kurze Standzeiten, transparente Kosten und einheitliche Serviceprozesse. Das spart Zeit, reduziert Administrationsaufwand und hält Fahrzeuge schneller einsatzbereit.

Ebenso entscheidend ist aber ebenfalls ein strukturiertes Schadenmanagement. Unfälle oder kleine Blechschäden lassen sich nicht vermeiden, wohl aber unnötige Kosten und Ausfalltage. Digitale Schadenmeldungen, klare Prozesse mit Versicherern und verlässliche Werkstattnetzwerke sorgen dafür, dass Reparaturen zügig und

qualitätsgesichert erfolgen – und die Mobilität der Flotte nicht leidet.

Mit Blick auf die kalte Jahreszeit wird ein weiterer Punkt relevant: Winterreifen. Rechtlich vorgeschrieben oder nicht – sie sind ein Sicherheitsfaktor, der sich direkt auf Haftung, Unfallquote und Fahrzeuginstandhaltung auswirkt. Frühzeitige Umrüstungen, idealerweise zentral koordiniert, verhindern Engpässe und garantieren, dass jedes Fahrzeug optimal für winterliche Strassenverhältnisse gerüstet ist.

Wer diese drei Bereiche konsequent optimiert, schafft die Grundlage für eine zuverlässige, sichere und kosteneffiziente Flotte – mehr dazu und Spannendes zu weiteren Themen lesen Sie in dieser Ausgabe.

Michael Lusk Chefredaktor

INHALT Heft 05/2025

FLEET NEWS

06 Gastkolumne Auto­Schweiz

08 Nach dem Jubiläum ist vor der Zukunft

08 News

10 Neuer Audi Q3

12 CAS Flotten­ & Mobilitätsmanagement

14 Partnerschaft von Panasonic Schweiz und Volvo

30 Total Cost of Ownership: Warum der Kaufpreis nicht alles ist

GREEN FLEET

16 News

18 Flexibel, effizient, zukunftssicher – Flottenlösungen mit Movon

20 Hochvoltbatterien

22 «Ein gutes Design spiegelt den Menschen wider»

PRÄSENTATIONEN

24 DS N°8

25 Opel Grandland

26 Lexus RZ

27 Mazda 6e

28 Renault Symbioz & Espace

29 Volvo XC60 & EX30 CC

CAS Flotten- & Mobilitätsmanagement

Die betriebliche Mobilität verändert sich rasant: Elektromobilität, alternative Antriebe, Digitalisierung, neue Mobilitätsformen und Nachhaltigkeitsanforderungen stellen Unternehmen vor komplexe Herausforderungen – und eröffnen Chancen.

Schadenmanagement in Firmenflotten

In der Welt des Flottenmanagements steht jeder gefahrene Kilometer für Effizienz –doch wenn ein Fahrzeug beschädigt wird, geht die Auswirkung weit über die reine Reparatur hinaus.

Geschäftsführer Giuseppe Cucchiara gcu@awverlag.ch

Ein Unternehmen der ZT Medien AG

Herausgeber/Verlag

A&W Verlag AG

Riedstrasse 10

CH ­ 8953 Dietikon

Telefon 043 499 18 60

info@awverlag.ch

www.aboutfleet.ch www.awverlag.ch

Mitglied der Geschäftsleitung Jasmin Eichner je@awverlag.ch

Chefredaktor Michael Lusk (ml) ml@awverlag.ch

Redaktion Mario Borri (mb) Isabelle Riederer (ir) Giuseppe Loffredo (glo) Fabio Simeon (fs) Daniel Meyer, Lektorat

Leiterin Marketing & Events

Arzu Cucchiara ac@awverlag.ch

Assistentin der Geschäftsleitung

Amra Putinja ap@awverlag.ch

Sachbearbeiterin Administration/ Berufsbildnerin

Suemi Spica ss@awverlag.ch

Berufslernende

Adam Akra, Alain Fontana

Layout Skender Hajdari

Abo-Service info@awverlag.ch

Preis Jahresabonnement: CHF 39.–(6 Ausgaben plus Transporter Guide, Fleet Guide und electric WOW)

Druck Printi Pronto AG Riedstrasse 10 CH–8953 Dietikon

aboutFLEET –die Schweizer Fachzeitschrift für Firmenfahrzeuge und Fuhrparkmanagement. 21. Jahrgang © 2025 A&W Verlag AG. Alle EigentumsVerlags­ und Nachdruckrechte bei A&W Verlag AG. Der Vertrieb sowie die Wiederverwendung des Inhalts sind nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen.

Offizielles Mitteilungsorgan des Gründer Helmuth H. Lederer (2004 – 2014, 2014)

«Ein gutes Design spiegelt den Menschen wider»

Jozef Kabaň, Designchef von MG Motor und Vice President von SAIC Design, spricht im Interview über emotionale Verbindung, kulturelle Vielfalt – und die Frage, ob künstliche Intelligenz jemals ein echtes ikonisches Design schaffen kann.

AUTOTEST

32 BMW 540d Touring

33 Opel Astra ST GSE

34 Citroën C3 Aircross

35 Honda CR­V

36 Hyundai Santa Fe

37 KGM Actyon

38 Leapmotor C10

39 Mercedes­Benz S580 e

40 Renault Rafale

TRANSPORTER

44 Opel: Miele fährt elektrisch

46 Maxus: Post setzt auf eDeliver 7

47 Bott: Neue Schwerlastdachträger

FLEET MANAGEMENT

48 Flottengeschäft für Garagisten

Winterreifen: Die Wissenschaft hinter ihrer Leistungsfähigkeit Fällt das Thermometer, unterscheiden sich Sommerund Winterreifen nur in unsichtbaren Details: in der Zusammensetzung der Gummimischung und ihrer Reaktion auf Kälte.

50 Übersichtstabelle Garagenkonzepte

52 Eurorepar Car Service: Neues Mehrmarkenkonzept

54 Schadenmanagement

56 Winterreifen

60 Rechtsfrage

SFFV

66 Verbandsnachrichten

Leapmotor C10
Mercedes­Benz S580 e
Renault Rafale

THOMAS RÜCKER, DIREKTOR AUTO-SCHWEIZ, VEREINIGUNG SCHWEIZER AUTOMOBIL-IMPORTEURE

Einmal

laden, bitte!

Unter dieser Rubrik äussert sich Thomas Rücker, Direktor Auto ­Schweiz, Vereinigung

Schweizer AutomobilImporteure.

Laut einer Studie von AXA Schweiz aus dem Jahr 2024 kann sich eine klare Mehrheit der potenziellen Autokäufer ein Elektroauto als nächstes Auto vorstellen. Auf die Frage, was sie von einem Kauf abhält, nannten die Befragten zuvorderst Angst vor einer begrenzten Reichweite und die unzureichende Ladeinfrastruktur in der Schweiz. Bei der Reichweite konnten die Autohersteller zuletzt grosse Fortschritte verzeichnen; viele E ­ Autos erreichen heute 300–400 km; einige Modelle kommen sogar doppelt so weit. Die Verbesserung der Ladeinfrastruktur erfolgt hingegen im Schneckentempo: Öffentliche Ladestationen bleiben auch im urbanen Raum Mangelware, und ihr Handling ist kompliziert.

Kein Wunder, bemängelt in der Studie mehr als die Hälfte der Elektroautofahrer die Nutzerfreundlichkeit der öffentlichen Lademöglichkeiten. Und anders als an der Tankstelle, wo der aktuelle Spritpreis auf der Anzeigetafel bereits von weitem zu sehen ist, erfahren Elek­

troautofahrer an öffentlichen Ladesäulen ihren Ladetarif oft erst hinterher.

Intransparente Preise und Tarifdschungel

In der Schweiz stellt eine Vielzahl von Regionalversorgern das Stromnetz bereit, aus dem es für Privatkunden kein Entrinnen gibt. Daher haben sich in der E ­ Mobilität Roaming ­ Hubs etabliert. Die Betreiber der Ladestation (CPO) schliessen Verträge mit Mobilitätsdienstleistern (EMP) ab, welche die Vertrags ­ und Abrechnungsabwicklung übernehmen. Der Kunde freut sich über die grössere Auswahl an Ladestationen, zahlt dafür aber höhere Ladepreise. Dabei legt der CPO einen Basispreis fest, der im europäischen Vergleich hoch ist, und der Mobilitätsdienstleister addiert Aufschläge oder Paketpreise (Abos) für den Endkunden. Diese Preisunterschiede zwischen «direkt beim CPO laden» und «über EMP laden» können deutlich ausfallen. Während beim Laden zu Hause nur rund 30 Rappen pro kWh fällig werden, können die Kosten beim öffentlichen Laden – laut Ladepreiskarte von Swiss eMobility –auf über 1 Franken pro kWh steigen. Die Folge von Preisintransparenz und Tarifdschungel: Unterwegs lädt nur, wer muss.

Jüngste Entwicklungen gehen in die richtige Richtung: Einzelne Hersteller gehen Kooperationen für ihre Kunden ein, damit diese bei Anbietern wie Ionity oder GOFAST zum ermässigten Tarif laden können. Oder die BKW, die gemeinsam mit Cornerbank die «Swiss Greencard» lanciert hat: Die Karte verspricht, die Vorteile traditioneller Ladekarten mit Kreditkartenfunktionen zu verbinden.

Wenn die Wende zum emissionsfreien Autofahren gelingen soll, muss Laden so einfach werden wie Tanken. Auto ­Schweiz fordert daher in ihrem 10 ­ Punkte ­ Plan zum Gelingen der E ­ Mobilität die vollständige Liberalisierung des Strommarkts sowie Preistransparenz beim öffentlichen Laden. Statt den Individualverkehr ideologisch zu bekämpfen, gilt es, endlich die Hindernisse der Elektromobilität aus dem Weg zu räumen – so lassen sich ambitionierte Klimaziele erreichen, ohne die individuelle Mobilität einzuschränken. ■

Von Thomas Rücker, Direktor Auto ­Schweiz, Vereinigung Schweizer Automobil ­ Importeure.

Nach dem Jubiläum ist vor der Zukunft

Was für ein Fest! Unser 50 ­Jahre ­Jubiläum war ein voller Erfolg – und ein starkes Zeichen für das Engagement in der Schweizer Flotten ­ und Mobilitätsbranche. Ein Moment zum Feiern – und zum Innehalten.

Stillstand liegt nicht in unserer DNA. Die Aufgabe ist klar: Weiterentwicklung vorantreiben, ohne unsere Wurzeln zu vergessen. Unsere Werte bleiben das Fundament, auf dem wir mutig Neues gestalten. Mit frischen Formaten wollen wir unsere Mitglieder künftig noch gezielter unterstützen – mit Schwerpunkten auf Digitalisierung, Weiterbildung und Vernetzung im Flotten ­ und Mobilitätsmanagement.

Wir blicken zuversichtlich nach vorne und packen gemeinsam die nächsten 50 Jahre an. Auf die Zukunft – und unser gemeinsames Morgen in der Mobilität! ■

TCS testet 40 Parkhäuser für E-Autos

Ein Test des TCS zeigt, wie gut Parkhäuser für E­ Autos ausgelegt sind – sowohl unter den Städten als auch zwischen den Parkhäusern in den Städten.

Wer mit dem Elektroauto in ein Parkhaus fährt, möchte sein Fahrzeug nach Möglichkeit während der Parkzeit gleich auch laden. Die Voraussetzungen für dieses Unterfangen sind aber längst nicht überall gleich gut. Der TCS hat einen umfangreichen Test durchgeführt und 40 Parkhäuser in den 8 grössten Schweizer Städten unter die Lupe genommen.

Zürich vor Luzern und Bern Im Städteranking zeigt sich mit Zürich eine klare Siegerin. Die getesteten Parkhäuser erreichten einen Schnitt von 73,32 Punkten. So erstaunt es nicht, dass die Parkings Hohe Promenade, Urania und Opéra im Gesamtranking ein rein zürcherisches Podest bilden. Sie bieten ausreichend Ladeplätze, eine verständliche Wegführung und zugängliche Ladelösungen. Positiv ist, dass die Ladestationen über Ladekabel verfügen. Insgesamt bieten 10 der 40 getesteten Parkings diesen Mehrwert.

Auch in Luzern überzeugt die Ladeinfrastruktur in den Parkhäusern. Die 6 getesteten Parkhäuser holen im Schnitt knapp 70 Punkte – ebenfalls Prädikat «sehr empfehlenswert».

An dritter Stelle klassiert sich Bern mit knapp 60 Punkten. Die Ladeinfrastruktur in der Bundesstadt ist eigentlich gut, allerdings zieht das Parking City West den Schnitt arg runter. Das Parkhaus in Bahnhofsnähe rangiert auf dem letzten Platz des Rankings. Nur gerade eine Ladestation wird im Internet angekündigt, beim Test war sie allerdings nicht auffindbar – Prädikat «nicht empfehlenswert».

Das Schlusslicht der acht getesteten Städte belegt St. Gallen. In der Ostschweizer Metropole überzeugt einzig das Parking Neumarkt. Bei den anderen getesteten Parkhäusern hat es nicht mehr als 2 oder 4 Ladeplätze, was kaum der Nachfrage entspricht. Dazu kommt, dass mehrere Parkhäuser in St. Gallen gar keine Ladeplätze zur Verfügung stellen. (pd/ml) ■

Patrick Bünzli Präsident sffv

Energieetikette:

Das ändert sich ab 2026

Flottenbetreiber, die ab dem 1. Januar 2026 ein neues Auto kaufen wollen, sollten bei der Energieetikette genauer hinschauen: Das Bundesamt für Energie verschärft die Einstufung.

Das UVEK hat die Einteilung der Energieeffizienz­ Kategorien auf Grundlage der Energieeffizienzverordnung (EnEV) überarbeitet, wie die Pressestelle des Bundesamtes für Energie (BFE) mitteilt. Der Grund liegt in den neuen CO₂­Zielwerten für Neuwagen. Diese sind per 1. Januar 2025 tiefer. Darauf basierend hat das Bundesamt für Energie (BFE) auf Anfang 2025 die Einteilung der Effizienzkategorien angepasst. Neu gilt: Ein Fahrzeug muss nicht nur wenig verbrauchen. Es muss auch im

Vergleich zur Konkurrenz besonders effizient sein, um in den oberen Kategorien zu landen. Die Berechnung der Kategorien basiert weiterhin auf sogenannten  Primärenergie ­ Benzinäquivalenten, um alle Antriebstechnologien vergleichbar zu machen. Damit spielt es keine Rolle, ob Benziner, Diesel, Elektro oder Hybrid miteinander verglichen werden. Zahlreiche Modelle werden dadurch neu eingestuft: Was vorher noch ein A war, könnte ab 2026 nur noch ein B sein.

Seit 2020 wird der Durchschnitt der CO₂­ Emissionen nicht mehr auf der Etikette selbst gezeigt, sondern in Preislisten und Online ­ Konfiguratoren. Der Referenzwert sinkt für 2026 auf 111 g/ km CO₂ (WLTP). Dies wegen des steigenden Anteils elektrifizierter Fahrzeuge. Ein Online ­Tool zur Erstellung der neuen Energieetiketten ist bereits auf der Website des Bundesamts für Energie (BFE) verfügbar. Händler und Importeure können damit die aktualisierten Werte für 2025 und 2026 berechnen und korrekt auszeichnen. (pd/ml) ■

DKV Mobility erweitert Ladeangebot in der Schweiz mit Move Mobility

DKV Mobility hat sein Ladenetz in der Schweiz erweitert: Ab sofort haben Kunden des Mobilitätsdienstleisters Zugang zu 2200 Ladepunkten von Move Mobility.

Der Grossteil dieser Ladepunkte – etwa 2000 – sind Schnell ­ oder Ultraschnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 150 kW. Mit der Anbindung des Move ­ Mobility­ Ladenetzes stärkt DKV Mobility seine Präsenz im Schweizer Markt und bietet seinen Kunden eine noch grössere Ladeabdeckung entlang wichtiger Verkehrsachsen. Die Ladestationen können über die DKV Card +Charge oder über die DKV­ Mobility­App genutzt werden.

«Die Kooperation mit Move Mobility ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, Elektromobilität für unsere Kunden europaweit einfach und effizient zugänglich zu machen», sagt Sven Mehringer, Managing Director bei DKV Mobility, verantwortlich für die Bereiche Energy & Vehicle Services. «Insbesondere die hohe Dichte an Schnellladepunkten im Move ­ Mobility­ Netz ist ein echter Mehrwert für alle, die auf schnelle Ladezeiten angewiesen sind.»

Die Ladeinfrastruktur von Move Mobility ist mithilfe von GreenFlux, einer Tochtergesellschaft von DKV Mobility, in das Akzeptanznetz von DKV Mobility integriert. Der in Amsterdam ansässige Charge ­ Point­ Management­System (CPMS) ­ Anbieter betreibt die Plattform, über die DKV­ Mobility­ Kunden ihre Elektrofahrzeuge laden können. GreenFlux hat kürzlich eine Kooperationsvereinbarung mit Move Mobility unterzeichnet. (pd/ml) ■

Neuer Audi Q3 – Fortschritt für die Kompaktklasse

Mit der dritten Generation des Audi Q3 bringt die Marke mit den vier Ringen ein Fahrzeug auf den Markt, das nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern auch technisch neue Massstäbe setzt. Besonders für den professionellen Fuhrpark bietet der neue Audi Q3 intelligente Lösungen in puncto Effizienz, Sicherheit und Alltagstauglichkeit.

Der neue Audi Q3 ist die moderne Antwort auf die wachsenden Anforderungen im KompaktSUV­Segment. Für Unternehmen, die auf durchdachte Mobilitätslösungen setzen, liefert er ein überzeugendes Gesamtpaket: effizient, digital vernetzt und funktional – ohne auf Fahrkomfort oder Design zu verzichten.

Die jüngste Generation zeigt sich mit einem geschärften Auftritt: muskulöse Proportionen, ein markanter Singleframe ­ Grill und erstmals im Q3 eingesetzte digitale Matrix­ LED ­Scheinwerfer mit Mikro ­ LED ­Technologie. Sie sorgen nicht nur für bessere Sicht, sondern

auch für erhöhte Verkehrssicherheit durch adaptive Lichtfunktionen, die mit Assistenzsystemen vernetzt sind.

Effiziente Antriebe für den modernen Arbeitsalltag

Ein zentraler Aspekt für betriebliche Mobilitätsentscheider ist die Vielfalt im Antriebskonzept. Das neue Kompakt­SUV startet als Audi Q3 TFSI 110 kW mit einem effizienten Vierzylinder­Benziner mit Mildhybrid­Technologie, gefolgt vom leistungsstarken Audi Q3 e­hybrid 200 kW, einem Plug­in­Hybrid, der bis zu 120 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann – ideal für den urbanen Einsatz oder die tägliche Pendelstrecke. Die DC­Ladeleistung von bis zu 50 kW ermöglicht zudem kurze Ladepausen.

Auch in Sachen Fahrwerk hat Audi nachgelegt. Ein neues Dämpfersystem mit optionaler Zweiventilregelung sorgt für einen spürbaren Komfortgewinn, insbesondere auf längeren Strecken. Die adaptive Fahrwerksregelung erlaubt einen präzisen Wechsel zwischen sportlichem Handling und entspannter Reise – ein Vorteil, wenn Fahrzeuge

unterschiedlichen Einsatzzwecken gerecht werden müssen.

Im Innenraum wird der Q3 seinem Premiumanspruch gerecht. Die neue Lenkradbedieneinheit schafft mehr Freiraum in der Mittelkonsole, während die digitale Instrumentierung und das Infotainmentsystem aus der Oberklasse stammen. Für längere Autobahnfahrten sorgt optional bestellbare Akustikverglasung für ein angenehmes Geräuschniveau. Das Ladevolumen von bis zu 1386 Litern bei umgeklappter Rückbank und eine Anhängelast von 2100 Kilogramm machen den Q3 zudem erstaunlich variabel.

Digitale Assistenz auf Premiumniveau

Die Assistenzsysteme reichen vom adaptiven Fahrassistenten plus über einen Müdigkeitswarner bis hin zum trainierbaren Parkassistenten. Diese Funktionen unterstützen nicht nur die Person am Steuer, sondern verbessern auch die betriebliche Sicherheit und Effizienz – ein Pluspunkt für jedes Unternehmen mit klaren Standards bei der Fahrzeugnutzung.

Der neue Audi Q3 ist ab sofort bestellbar, die Markteinführung beginnt im Oktober. Der Audi Q3 TFSI 110 kW ist ab 49 200 Franken erhältlich, die Plug ­inHybrid ­Variante Audi Q3 e ­ Hybrid 200 kW startet bei 55 300 Franken. Beide Versionen bieten unterschiedliche Stärken – ob für den täglichen Stadtverkehr oder längere Strecken mit elektrischer Unterstützung. ■

Sicher?

CAS Flotten- & Mobilitätsmanagement –Kompetenz für die Mobilität von morgen

Die betriebliche Mobilität verändert sich rasant: Elektromobilität, alternative Antriebe, Digitalisierung, neue Mobilitätsformen und Nachhaltigkeitsanforderungen stellen Unternehmen vor komplexe Herausforderungen –und eröffnen Chancen. Text: Ralf Käser

Wer Flotten und Unternehmensmobilität verantwortet, braucht heute mehr als reines Fahrzeugwissen: Strategisches Denken, wirtschaftliche Weitsicht und ein tiefes Verständnis für neue Technologien sind gefragt. Genau hier setzt der CAS Flotten ­ & Mobilitätsmanagement an, den der Schweizer Mobilitätsverband sffv gemeinsam mit der OST –Ostschweizer Fachhochschule seit mehreren Jahren erfolgreich durchführt. Der nächste Lehrgang startet im Oktober 2025.

Praxisnah, aktuell, vernetzt

Der CAS richtet sich an Flottenmanagerinnen und ­ manager, Mobilitätsverantwortliche, Einkäufer, HR­ oder Infrastruk­

turverantwortliche sowie Fachpersonen aus der Automobil ­, Leasing ­ oder Energiebranche. Er vermittelt praxisorientiertes Wissen, das sich unmittelbar im Berufsalltag einsetzen lässt.

Die Inhalte decken alle relevanten Handlungsfelder ab:

• Strategisches Flottenmanagement –von der Bedarfsanalyse über Beschaffung bis Ausmusterung

• Nachhaltigkeit & CO₂­ Reduktion –Klimaziele in die Mobilitätsstrategie integrieren

• Elektromobilität & Ladeinfrastruktur – technische, organisatorische, wirtschaftliche Aspekte

• Total Cost of Ownership (TCO) –

Kostenmodelle, Optimierung, Controlling

• Digitalisierung & Datenmanagement –Chancen und Risiken intelligenter Flottensteuerung

• Recht & Compliance – Vertragsgestaltung, Haftung, Datenschutz

Lernen von und mit den Besten Der CAS kombiniert fundierte Theorie mit Best Practices aus der Branche. Dozierende sind ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis – darunter erfahrene Flottenmanager, Nachhaltigkeitsspezialisten, Juristen, Mobilitätsberater und Technologiefachleute. Ein besonderes Merkmal ist die hohe Interaktivität: Fallstudien, Gruppenarbeiten und Diskussionen fördern den Erfahrungsaustausch. Teilnehmende profitieren vom Netzwerk des sffv, das Kontakte zu Branchenführern, Anbietern und anderen Entscheidungsträgern ermöglicht.

Berufsbegleitend und modular

Der CAS lässt sich mit einer beruflichen Tätigkeit vereinbaren. Die Module finden in der Regel an Freitagen und Samstagen statt, teils auch online. Insgesamt umfasst der Lehrgang 15 ECTS ­ Punkte und dauert rund ein halbes Jahr. Die Abschlussarbeit bietet die

Möglichkeit, ein eigenes Praxisprojekt zu bearbeiten – etwa die Elektrifizierung einer Flotte, die Einführung eines Carsharing ­ Modells oder die Entwicklung einer nachhaltigen Beschaffungsstrategie.

Warum sich die Teilnahme lohnt Absolventinnen und Absolventen berichten, dass sie nicht nur fachlich enorm profitieren, sondern auch strategisch gestärkt in ihre Organisation zurückkehren. Viele setzen unmittelbar nach dem Lehrgang Projekte um, die Einsparungen erzielen, Prozesse vereinfachen oder Nachhaltigkeitsziele voranbringen.

Darüber hinaus ist der CAS ein starkes Karriereinstrument: Die Kombination aus Fachwissen, Branchenvernetzung und Hochschulabschluss eröffnet neue berufliche Perspektiven – intern wie extern.

Nächster Start: Oktober 2025

Die Anmeldung für den nächsten CAS Flotten ­ & Mobilitätsmanagement ist geöffnet. Wer früh bucht, sichert sich einen Platz und profitiert von längerer

Stimmen aus der Praxis

«Der CAS hat mir nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern auch den Mut gegeben, neue Mobilitätslösungen im Unternehmen voranzutreiben.»

Absolventin 22/23

«Besonders wertvoll war der Austausch mit anderen Teilnehmenden – wir haben voneinander gelernt und bleiben auch nach dem Abschluss in Kontakt.»

Absolvent 2024

Planungszeit. Die Mobilität von morgen erfordert neues Denken, fundiertes Wissen und praxisorientierte Lösungen. Der CAS Flotten ­ & Mobilitätsmanagement bietet genau das – und mehr: ein starkes Netzwerk, konkrete Handlungskompetenz und den strategischen Weitblick, um Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Wer Verantwortung im Flotten ­ oder Mobilitätsmanagement trägt, sollte diese Weiterbildung nicht verpassen. ■

IMMER WEITER MIT DEM

CAS FLOTTENUND MOBILITÄTSMANAGEMENT

Partnerschaft von Panasonic Schweiz und Volvo geht in die nächste Runde

Mit der Auslieferung von 11 Volvo V60 T6 Plug ­ in ­ Hybrid modernisiert Panasonic Schweiz seinen Volvo ­ Fuhrpark – und setzt dabei auf die bewährte Partnerschaft mit der Imholz Autohaus AG.

Die 11 Fahrzeuge wurden von Volvo und Ayvens kürzlich an Panasonic übergeben.

Panasonic Schweiz, Anbieter von Elektroniklösungen der Marken Panasonic, Technics und Lumix sowie von professionellen IT­ und Wärmetechnikanwendungen, modernisiert seinen Fuhrpark konsequent weiter: 11 neue Volvo V60 T6 Recharge Plug ­ in ­ Hybrid wurden kürzlich an den Vertriebsstandort übergeben – im Rahmen des Volvo ­ Car­ Full ­Service ­ Leasing mit der Imholz Autohaus AG. Damit ersetzt Panasonic 10 bestehende Volvo V60, die nach 5 Jahren aus dem Dienst genommen wurden.

Tiefer CO 2 -Ausstoss ausschlaggebend «Für uns zählt der tiefe CO₂­ Ausstoss genauso wie die sehr tiefen TCO, die wir mit diesen Fahrzeugen realisieren können», sagt Philipp Maurer, Country Manager DACH bei Panasonic. Die Fir­

menwagen werden ausschliesslich im Vertrieb eingesetzt und jährlich rund 30 000 Kilometer bewegt. Dabei spiele nicht nur die Effizienz eine Rolle: «Wir erreichen mit dieser Konfiguration einen sehr hohen Level an Sicherheit und Komfort für unsere Mitarbeiter.»

Die Entscheidung für Volvo war bei der jüngsten Beschaffung schnell gefallen – auch, weil sich die einheitliche V60 ­ Flotte bereits in der Vergangenheit bewährt hat. «Seit wir von einer gemischten Flotte auf ein Modell umgestiegen sind, gibt es keine Diskussionen mehr im Betrieb. Der Fahrzeugwechsel bei Neueintritten ist zudem einfach zu bewerkstelligen», so Maurer.

Nachhaltigkeit zentral für Panasonic

Die Anforderungen an ein Firmenfahrzeug sind bei Panasonic klar definiert:

«Dieser muss sicher sein, unter 100 g CO₂ haben, Kombi statt SUV, Understatement und motivierend für die Mitarbeiter sein.» Auch das Thema Nachhaltigkeit sei zentral – mit einer klaren CO₂­ Obergrenze von 100 g/km. Die Wahl fiel daher erneut auf den V60 T6 mit umfangreicher Sicherheits ­ und Komfortausstattung, darunter ein 360°­ Kamerasystem, Head ­ up ­ Display und aktiver Spurhalteassistent. Abgewickelt wurde die gesamte Beschaffung erneut über die Imholz Autohaus AG, die bereits seit fünf Jahren als verlässlicher Partner für Unterhalt, Schadenmanagement und Halterwechsel fungiert. «Für uns ist es wichtig, nur einen Ansprechpartner zu haben. Dank des Volvo ­ Car­ Full ­Service ­ Leasing erfolgt die Abwicklung bequem über Imholz – dieser Partner hat sich mit einem Dienstleistungsverhalten, das weit über dem Durchschnitt liegt, bewährt», so Maurer.

Hervorragende Betreuung

Die Flotte wird auch weiterhin über Volvo ­ Car­ Full ­Service ­ Leasing, ein Produkt in Kooperation mit Ayvens Switzerland AG, betreut – mit einer Laufzeit von 5 Jahren und kostenlosem Service. Ein gelungenes Beispiel, wie Flottenmanagement mit Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterorientierung Hand in Hand gehen. (pd/ml) ■

Volvo V60 T6 Plug ­ in ­ Hybrid.

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MG HS HEV Comfort, 1.5 VTI-tech Hybrid 165 kW (224 PS), Benzinmotor, 2-GangAutomatik– Energieverbrauch kombiniert (Benzin / Elektrisch) : 5.5 l/100 km; CO2-Emissionen: 126 g/km; CO2-Klasse: D. Full Service Leasing für Ihr Unternehmen ohne Anzahlung. Sie zahlen eine fixe monatliche Rate für Ihr neues Auto, (Leasingbeispiel: 48 Mt./10 000 km pro Jahr) – ohne Zusatzkosten. Im Angebot inklusive: Fahrzeugnutzung, Versicherung, Wartung und Reparaturen, Ersatzfahrzeug, Reifen, MG Assistance, Fahrzeugsteuer (ZH), Zulassung. Unverbindliche Nettopreisempfehlung (inkl. MwSt. und exkl. Treibstoffkosten). Alle Angebote von MG All Inclusive Pro in Zusammenarbeit mit Arval (Schweiz) AG. Abbildung: Symbolbild. Es besteht keine Haftung für Fehler und/oder mögliche Auslassungen.

The icon is back.

Erster Schweizer Autovermieter bringt den Microlino auf die Strasse

Der grösste Autovermieter der Schweiz erweitert die Elektroflotte um den Microlino. Ab sofort können Europcar­ Kunden die E­ Leichtfahrzeuge in den urbanen Zentren Zürich und Bern mieten.

Europcar Schweiz freut sich, die Aufnahme des Microlino in ihre Flotte bekannt zu geben. Ab sofort stehen die kleinen, wendigen Elektrofahrzeuge im Europcar­ Design an den Stationen Stadtzentrum in Zürich und Bern zur Verfügung. Der Mietpreis beträgt CHF 39.90 pro Tag, inklusive Strom und unlimitierter Kilometer. Der Microlino ergänzt die bestehende E ­ Flotte von Europcar Schweiz perfekt und ist eine perfekte Lösung für urbane

Zentren. «Wir freuen uns sehr über diesen Flottenzuwachs – und dass wir der erste Autovermieter mit diesem Angebot sind», sagt Hendrik Lütjens, Managing Director von Europcar Schweiz. «Mit dem Microlino schaffen wir für unsere Kunden in den Städten eine neue, attraktive und nachhaltige Mobilitätslösung.»

Auch Microlino ­ Fahrzeughalterinnen und ­ Fahrzeughalter profitieren von der Zusammenarbeit: Europcar Schweiz

Avia Volt geht eine

ABB und Etrel ein

Avia Volt, ABB E­ mobility und Etrel kooperieren, um ihr Angebot im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter auszubauen. Ziel ist die Elektrifizierung des Schwerverkehrs sowie die flächendeckende Versorgung mit intelligenten AC­ Ladelösungen für Privat­ und Geschäftskunden in der Schweiz.

Avia Volt erweitert im Zuge der Übernahme des Schweizer Ladeanbieters PLUG N’ROLL ihr bestehendes Ladeportfolio um mehrere leistungsstarke Ladelösungen der Marken ABB und Etrel. Einerseits, um der zunehmenden Elektrifizierung des Schwerverkehrs gerecht zu werden, andererseits, um das Ladenetz weiter auszubauen. Beides erfordert robuste und effiziente Systeme, die sich für grosse Flotten und schwere Nutzfahrzeuge sowie PWs eignen. Um den An ­

bietet ihnen einen Rabatt auf weltweite Automieten bei Europcar, um ihre Mo

bilitätsbedürfnisse abseits des Alltagsbedarfs abzudecken. Diego Pugliese, Country Manager Microlino Schweiz, zeigt sich begeistert: «Wir freuen uns sehr, den Microlino gemeinsam mit Europcar Schweiz im Mietwagengeschäft zu lancieren. Durch den attraktiven Rabatt für unsere Microlino ­ Kunden entsteht eine echte Win ­ win ­Situation.» (pd/ml) ■

Partnerschaft mit

forderungen des Marktes und den Bedürfnissen der verschiedenen Kundengruppen gerecht zu werden, hat Avia Volt die Ladelösungen von ABB E ­ mobility und Etrel in ihr Portfolio aufgenommen.

Leistungsfähige Ladestationen

Die Ladestation A400 von ABB bietet bis zu 400 Kilowatt Ladeleistung und ermöglicht dank intelligenter Leistungsverteilung das gleichzeitige Laden von zwei Elektro ­Lkw ohne Einbussen bei der La­

deleistung. Ihr modularer Aufbau reduziert die Anzahl der Bauteile und erleichtert Wartung und Instandhaltung. Für zuverlässigen Betrieb sorgt eine patentierte zweiphasige Kühlung, die hohe Ströme bis 600 Ampere unterstützt. Ausgezeichnet mit dem Red Dot Design Award und dem iF Gold Award verbindet die A400 zukunftssichere Technik mit prämiertem Design. Neben der A400 integriert Avia Volt künftig zudem auch die Ladesysteme HVC200, 300 und 360 in ihre Ladeinfrastruktur. (pd/ml) ■

Die Groupe E verkauft Move Mobility an Energie 360°

Mit dem Verkauf von Move Mobility an Energie 360° trägt

Groupe E zur Schaffung des grössten Ladenetzes der Schweiz bei und richtet ihre Aktivitäten wieder auf ihr Kerngeschäft aus.

Die Groupe E, Wegbereiterin seit 2011, schuf mit Move Mobility das erste öffentliche Ladenetz für Elektrofahrzeuge in der Schweiz. Damit leistete sie einen Beitrag zum Aufbau der für den Aufschwung der Elektromobilität im Land erforderlichen Infrastruktur. Mit der anschliessenden Öffnung des Aktienkapitals für Primeo Energie und ewb im Jahr 2017 konnte

sich Move Mobility zu einem unverzichtbaren Akteur im Bereich E ­ Laden entwickeln.

Im Bereich Elektromobilität konzentriert sich Groupe E mit den Kompetenzen ihrer Direktion Technik und Infrastrukturen (DTI) künftig auf die Beratung

sowie auf die Installation und den Betrieb von Ladelösungen für Unternehmen und Mehrfamilienhäuser. Das Unternehmen bekräftigt damit seinen Willen, ein kundennaher Partner zu bleiben, der sich für die Energiewende und die Dekarbonisierung der Mobilität einsetzt. (pd/ml) ■

Toyota wird neuer Mobility Partner der Swiss Football League

Toyota Schweiz ist neu offizieller Mobility Partner der Swiss Football League (SFL). Die Übergabe der neuen Fahrzeugflotte an die LigaVerantwortlichen fand am 1. Juli 2025 in Safenwil statt.

Toyota stellt der SFL eine moderne Fahrzeugflotte zur Verfügung, die künftig sämtliche Transportbedürfnisse abdeckt. Die Partnerschaft umfasst neben der Verwendung von vollelektrischen Toyota bZ4X auch begleitende Kommunikations­ und Aktivierungsmassnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität. Die Übergabe der Fahrzeuge erfolgte durch Christian Künstler, CEO von Toyota Schweiz, an Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League. «Toyota steht für verlässliche, innovative und nachhaltige Mobilität», sagt Claudius Schäfer. «Wir sind stolz, mit Toyota einen

Partner an unserer Seite zu wissen, der unsere Werte teilt und gleichzeitig mit seiner technologischen Kompetenz unsere tägliche Arbeit unterstützt.»

Auch Christian Künstler freut sich über die neue Partnerschaft: «Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der SFL – einem starken Partner, mit dem uns viele Werte verbinden. Gemeinsam verfolgen wir eine Vision für eine nachhaltige und inklusive Zukunft. Die Verbindung von Spitzenfussball mit

Claudius Schäfer, CEO Swiss Football League, und (rechts) Christian Künstler, CEO Toyota Schweiz.

innovativen, umweltfreundlichen Mobilitätslösungen steht dabei im Zentrum unserer Zusammenarbeit.»

Als offizieller Mobility Partner profitiert Toyota von einer breit abgestützten Präsenz im professionellen Schweizer Klubfussball. Sichtbarkeiten und Aktivierungen erfolgen sowohl im Business ­ als auch im Fanumfeld – mit einem klaren Fokus auf innovative Mobilitätslösungen, Energieeffizienz und Verlässlichkeit. (pd/ml) ■

Flexibel, effizient, zukunftssicher –Flottenlösungen mit Movon

Moderne Unternehmen profitieren heutzutage von einer Flottenstrategie, die sowohl flexibel als auch nachhaltig und wirtschaftlich ist. Genau das bietet die Movon AG – jetzt auch mit kurzen Mietzeiten.

Als markenunabhängiger Flottenpartner stellt die Movon AG individuelle Mobilitätslösungen für Unternehmen bereit – vom Full ­Service ­ Leasing über mittelfristige Fahrzeugmiete bis hin zu innovativen E ­ Ladelösungen und Konzepten für geteilte Mobilität. Ein besonderes Highlight: Movon Go Flex – das clevere Mietmodell für temporäre Fahrzeugbedarfe. Darauf setzen Unternehmen, für die schnelle Verfügbarkeit der Fahrzeuge,

unkomplizierte Prozesse und maximale Flexibilität zählen.

Unternehmen entwickeln sich dynamisch: neue Projekte, wechselnde Anforderungen, neue Mitarbeitende. Genau hier spielt Movon Go Flex seine Stärken aus – mit Fahrzeugmieten von 1 bis 24 Monaten, kurzfristig verfügbar und inklusive umfassender Services. Dazu zählen Wartung, Verschleiss und Reparatur, Reifen inklusive Einlagerung, Schadenmanagement, Versicherung

und mehr. Klar kalkuliert, effizient organisiert und sofort einsatzbereit – ohne Wartezeiten oder bürokratischen Aufwand.

Die Flotte der Zukunft –Movon denkt weiter Über Fahrzeugleasing und ­ miete hinaus setzt das Unternehmen auf zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte. Seine Geschäftskunden unterstützt Movon beim Umstieg auf E ­ Mobilität

Erfolgreich

im Einsatz bei MAN Truck & Bus Schweiz AG

Seit 2008 vertraut MAN in der Schweiz auf das FlottenKnow ­ how der Movon AG, damals noch unter dem Namen AMAG Leasing Flottenmanagement. Die langjährige Partnerschaft hat sich bewährt. Seit Kurzem ergänzt die MAN ihren Fuhrpark gezielt mit Movon Go Flex, um flexibel auf Personalentwicklungen reagieren zu können. Wir haben mit Thomas Jost, Flottenmanager bei MAN Truck & Bus Schweiz AG, über die erfolgreiche Zusammenarbeit gesprochen.

Wie sind Sie auf Movon aufmerksam geworden?

Mehr unter:

Jost: Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Movon zusammen – seit 2008, um genau zu sein. Als wir vor einigen Monaten von Movon Go Flex hörten, war für uns schnell klar: Das passt perfekt zu unserem dynamischen Umfeld.

Was hat Ihren Entscheid für Movon Go Flex beeinflusst?

Jost: Wenn neue Mitarbeitende anfangen, möchten wir nicht sofort ein Fahrzeug leasen, sondern die Probezeit abwarten. Movon Go Flex ermöglicht uns eine unkomplizierte und schnelle Überbrückung – genau das, was wir brauchen.

Was schätzen Sie besonders an diesem Modell?

Jost: Die Einfachheit. Die Prozesse sind reibungslos. Wir konnten sogar erste Elektrofahrzeuge testen, um unseren Aussendienst mit der neuen Technologie vertraut zu machen. Ein idealer Einstieg in die E ­ Mobilität.

mit durchdachten Ladelösungen für Elektrofahrzeuge – inklusive Beratung, Infrastruktur und Betrieb. Für Unternehmen mit Bedarf an Shared Mobility bietet Movon zudem eine moderne digitale Flottenplattform. Diese gibt Mitarbeitenden einfachen, schlüssellosen Zugang zu verschiedenen Mobilitätsformen, von E ­ Autos über E ­ Bikes bis hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Ziel: ein wirtschaftlicher, nachhaltiger Fuhrpark, der flexibel bleibt – und immer zu Ihrer Strategie passt. Mit seinem ganzheitlichen Ansatz bietet Movon Unternehmen ab einem Fuhrpark von vier Fahrzeugen individuelle Lösungen für eine moderne, nachhaltige und wirtschaftliche Flotte. ■

Ein Wissenschaftler macht die Abschlusskontrolle.

Elektroauto ­ Chassis mit eingebauter Hochvoltbatterie.

Zwischen Fortschritt und disruptiven Entwicklungen

Lithium ­ Ionen ­ Batterien sind das Herzstück der Elektromobilität – haben sich aber erst in den letzten zwanzig Jahren etabliert. Der Durchbruch kam 2008 mit dem Tesla Roadster, dank deutlich höherer Energiedichte als bei Blei ­ oder Nickel ­ Metallhydrid ­ Batterien.

Text: Giuseppe Loffredo

Unter Lithium ­ Ionen fällt eine ganze Familie an Zellchemien. Die Anode besteht meist aus Graphit, teilweise mit Silizium. Die Kathode kombiniert Lithium mit Nickel, Mangan und Kobalt (NMC). Aktuell dominiert NMC 811 – mit weniger Kobalt und höherer spezifischer Energie. Parallel dazu verbreiten sich LFP­ Batterien (Lithium ­ Eisenphosphat): günstiger, sicherer, thermisch stabil. Sie wurden zuerst in China eingesetzt, gewinnen aber seit dem Auslaufen zentraler Patente auch in Europa und Nordamerika an Bedeutung. Zusammen machen NMC und LFP heute rund 94 % der EV­ Batterien aus. LFP eignet sich besonders für kompakte Stadtfahrzeuge: tiefere Kosten, solide Sicherheit – aber geringere Energiedichte, was grössere Batteriepacks erfordert.

Neue Optionen: Natrium-Ionen- und Festkörperbatterien

Mit dem verlangsamten EV­Wachstum rücken zwei neue Technologien in den Fokus: Natrium ­ Ionen ­ (SIB) und Festkör­

perbatterien (SSB). SIB basieren auf günstigeren, reichlich verfügbaren Rohstoffen. Ihre Energiedichte liegt bei 160 Wh/kg (gegenüber 200 bei LFP). Die Materialkosten sind rund 30 % tiefer. Produktion und Zellaufbau ähneln dem von Lithium ­Zellen – ein Vorteil für bestehende Hersteller. SIB sind thermisch stabil und weniger anfällig für Dendriten, ideal für Einstiegsmodelle oder leichte Nutzfahrzeuge. SSB bieten mehr: bis zu 80 % höhere Energiedichte, mehr Sicherheit und lange Lebensdauer. Die Herausforderungen: hohe Kosten und fehlende Produktionskapazitäten. Zunächst bleibt diese Technik dem Premiumsegment vorbehalten.

Toyota bringt Tempo in die Entwicklung

Toyota hat für 2027 eine neue Festkörperbatteriegeneration angekündigt. Es sollen Reichweiten bis zu 1200 km und Ladezeiten unter 10 Minuten möglich sein – ein grosser Sprung nach Jahren mit zurückhaltender EV­Strategie. Neben Leistung zählt die Lebensdauer:

Über 8000 Ladezyklen sind geplant –verglichen mit 1500 bis 2000 bei heutigen Lithium ­ Ionen ­Zellen. Studien von Harvard deuten auf bis zu 30 Jahre Haltbarkeit hin, mit Ladezeiten ähnlich wie beim Tanken. Werden diese Ziele erreicht, könnte das Elektroauto eine neue Reifephase erreichen.

Trotz technischer Fortschritte bleibt der Batteriepreis der zentrale Faktor –für Hersteller und Kundschaft. Lange galt: Erst bei Parität mit dem Verbrenner wird sich die Elektromobilität wirklich durchsetzen. Dieses Ziel rückt näher – zumindest in Teilen des Marktes. Gelingt es Toyota, Festkörperbatterien wettbewerbsfähig zu machen, könnte die nächste grosse Wende schon bald kommen.

Europa steht vor der doppelten Aufgabe, die Mobilität zu dekarbonisieren und unabhängige Batterie ­ Lieferketten aufzubauen. Batterietechnologie ist heute nicht nur eine technische Frage, sondern strategisch entscheidend für die Zukunft der Automobil ­ und Energiebranche. ■

Industrieroboter setzen Lithium ­ Ionen ­ Batterien zusammen.

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«Ein

gutes Design spiegelt den Menschen wider»

Jozef Kabaň, Designchef von MG Motor und Vice President von SAIC Design, spricht im Interview über emotionale Verbindung, kulturelle Vielfalt – und die Frage, ob künstliche Intelligenz jemals ein echtes ikonisches Design schaffen kann. Mit über 30 Jahren Erfahrung und Stationen bei VW, Bugatti, Audi, BMW und Rolls­ Royce weiss er: Gutes Design ist mehr als nur Oberfläche. Interview: Isabelle Riederer / Bilder: Philipp Aeberli

aboutFLEET: Herr Kabaň, was macht für Sie ein Design ikonisch?

Jozef Kabaň: Die Menschen entscheiden, was ein Design ikonisch macht –nicht der Designer selbst. Man kann etwas gestalten, das für einen selbst grossartig ist – und es wird nie ein Klassiker. Und dann macht man etwas ganz Banales, Praktisches – und es wird zur Ikone. Es gibt dafür keine feste Formel. Und das ist auch gut so.

Gibt es ein Designprinzip, das Sie nie brechen würden?

Gute Frage! Natürlich versucht jeder Künstler, jeder Designer, so originell wie möglich zu sein. Dabei ist es wichtig, dass man seiner eigenen Haltung treu bleibt. Ich persönlich habe nie an einem Projekt gearbeitet, bei dem ich mich innerlich nicht verbunden gefühlt habe. Wenn mir jemand ein Designprojekt gibt, das mich emotional oder

intellektuell überhaupt nicht anspricht – dann würde ich sagen: Gib das besser jemand anderem. Wenn ich mich auf etwas einlasse, dann mit ganzem Herzen.

Können Sie das an einem aktuellen Design festmachen?

Ich bin ja noch ziemlich am Anfang meiner Reise bei MG – seit gut einem Jahr. Die Marke MG sollte etwas Besonderes ausstrahlen – ein Gefühl, das man schon beim Öffnen der Tür spürt. Wir versuchen, so gut es geht, das umzusetzen. Es klappt vielleicht nicht immer für jeden, aber die Haltung im Team ist durchwegs positiv. Ein gutes Design spiegelt den Kunden wider. Wenn der Kunde das Gefühl hat, in Verbindung mit dem Produkt zu stehen, kann eine tiefere Bindung entstehen. Bei einem sehr emotionalen Fahrzeug wie dem MG Cyberster ist das natürlich

leichter – der wurde genau zu diesem Zweck geschaffen: Spass am Fahren. Modelle wie der MG HS oder der MG ZS hingegen sind Alltagsautos – da geht es auch um Verantwortung.

Wie planen Sie, das MG-Design weiterzuentwickeln?

Ich habe mittlerweile über 30, vielleicht 32 Jahre Erfahrung in der Automobilbranche. Ich war bei etwa sieben Marken – immer in führenden Positionen. Für mich war es eine tolle Chance, viel zu lernen – über die Marken, über Prozesse, Technologien und auch über mich selbst. Dabei habe ich festgestellt: Es gibt eine gemeinsame Grundlage. Ob britische Marke oder chinesische Innovation – der Kontakt mit den Menschen ist entscheidend. Es ist eine besondere und herausfordernde Erfahrung, zwei starke Sichtweisen auf Mobilität miteinander zu verbinden und

Redaktorin Isabelle Riederer und MG ­ Designchef Jozef Kabaň mit dem MG Cyberster am Goodwood Festival of Speed 2025. Die Modelle von MG sind dank Importeur Astara seit über einem Jahr in der Schweiz erhältlich.

gemeinsam noch besser zu werden. Es ist also viel Strategiearbeit, aber auch viel Exploration.

Gibt es ein Designelement, das bei MG nie fehlen darf?

Wenn ich ein Element nennen müsste –vielleicht wäre es «Geduld». Aber wenn du ein konkretes Detail meinst – wie etwa einen Kreis oder das Logo –, dann wird das schwer. Das Markenlogo ist weitgehend beständig geblieben, auch wenn viele neue Leute natürlich den Impuls haben, es anzufassen oder zu verändern. Aber grundsätzlich geht es uns immer um ein Gleichgewicht zwischen Funktionalität und Emotion. Unser Traum ist es, etwas zu schaffen, das Menschen verbindet – über Altersgruppen und soziale Schichten hinweg. Man soll einen MG nicht nur kaufen, weil er gut aussieht. Vielleicht könnte man sich ein viel teureres Auto leisten – aber man entscheidet sich trotzdem für diesen MG, weil er eine bestimmte Wirkung hat.

Hat künstliche Intelligenz Einfluss auf den Designprozess bei MG?

Ich war neulich in Coventry an der Universität – eine sehr renommierte Ausbildungsstätte für Designer. Wir haben dort mit Studierenden über Wettbewerbe gesprochen. Einige nutzen KI, um ihre Ideen umzusetzen – und dann fragt man sich: Soll das erlaubt sein oder nicht? Meine Meinung ist ganz klar: Nutzt es! So oft und so intensiv ihr könnt. KI wird ein Teil unseres Lebens –sie ist es ja schon. Und morgen noch mehr. Wenn ich bei uns in eine Präsentation gehe, sehe ich die KI schon als

selbstverständlichen Teilnehmer. Sie arbeitet über Nacht und sie liefert ihre besten Ideen. Wir müssen lernen, diese Technologie zu verstehen – und richtig zu nutzen.

Nutzen Sie persönlich künstliche Intelligenz?

(Lacht) Ja, ich erzähle Ihnen ein lustiges Beispiel vom letzten Wochenende: Ich wollte den Rasen mähen – habe aber vergessen, den Akku des Rasenmähers zu laden. Also dachte ich: Kein Problem, ich habe ja noch einen Benzinmäher. Der sah super aus – aber er sprang nicht an. Ich wusste nicht weiter und habe einfach ChatGPT gefragt: «Wie starte ich den Mäher?» Und er hat mir genau gesagt, was zu tun ist. Ich hab’s gemacht – und der Mäher lief! In der Zwischenzeit war sogar der Akku schon fast wieder

geladen. Das zeigt, wie nützlich KI auch im Alltag ist – selbst für Fragen, die einem fast peinlich sind. Es geht nicht darum, alles blind zu glauben – aber es ist ein mächtiges Werkzeug, wenn man weiss, wie man damit umgeht.

Glauben Sie, dass KI in Zukunft ein ganzes Auto designen kann?

Theoretisch: ja – das wird möglich sein. Die Fähigkeiten von KI werden enorm sein. Die Frage ist: Wird der Mensch dann noch gebraucht? Ich denke: ja. Besonders im Design. Denn manchmal bringt ein Mensch etwas mit ein, das mehr ist als nur Form – vielleicht eine Geschichte, eine Emotion. Dieser magische Moment, wenn ein Mensch etwas mit Herzblut schafft – das kann KI nicht simulieren. Deshalb glaube ich: Die Zukunft hat Platz für beides. ■

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Jozef Kabaň (l.) und Carl Gotham, Design Direktor des SAIC Design Studio in London, mit dem neuen MG Cyber X Concept.

Elektro-Göttin für stilbewusste Flotten

Der neue DS N°8 verbindet hohe elektrische Reichweite mit französischem Komfort und markantem Design –eine stilvolle und effiziente Option für anspruchsvolle

Firmenflotten. aboutFLEET ist «die neue Elektro ­ Göttin» schon gefahren. Text: Michael Lusk

Stil und Komfort hat bei DS eine lange Tradition. Seit der legendären Déesse von Citroën stehen die Franzosen für Savoir­vivre beim Fahren. Dieses Erbe trägt jetzt der neue DS N°8 weiter. Das Elektro ­ Flaggschiff der mittlerweile eigenständigen Marke DS positioniert sich als elegante und alltagstaugliche Alternative zu den etablierten deutschen Premium ­ Elektromodellen – und das mit typisch französischem Komfortverständnis. Davon, dass der DS N°8 dieses Versprechen hält, konnten wir uns auf einer ersten Testfahrt überzeugen.

Bis zu 749 Kilometer Reichweite Je nach Fahrweise bietet der DS N°8 eine Reichweite von bis zu 749 Kilometern (in der Long ­ Range ­Version mit 97­ kWh ­ Batterie). So viel haben wir auf einer ersten ausgiebigen Ausfahrt im Jura zwar nicht geschafft. Aber auch bei durchaus zügiger Fahrweise waren es problemlos über 500 Kilometer. Damit empfiehlt sich der DS N°8 besonders für Unternehmensflotten, die auf Fahrkomfort, Effizienz und Markenimage gleichermassen Wert legen.

Mit Allrad und in der Topversion mit 350 PS Leistung redet er zudem auch

im User­ Chooser­Segment ein gewichtiges Wort mit. Diese liefert sportliche Fahrwerte (0–100 km/h in 5,4 s) bei rund 660 Kilometern Reichweite. An der Schnellladesäule lädt der Stromer mit bis zu 160 kW, was in rund 10 Minuten über 200 Kilometer nachlädt. Wechselstromseitig sind 11 kW Standard, 22 kW optional verfügbar – relevant für Unternehmen mit eigener Ladeinfrastruktur.

Französisches Flair im Interieur Innen spielt DS mit französischem Savoir­vivre, hebt sich deutlich von seinen Mitbewerbern ab: Edle Materialien wie Nappaleder und Alcantara, eine hervorragende Soundanlage und raffinierte Designdetails setzen klare Premiumakzente. Eine kameragesteuerte Federung gleicht Bodenunebenheiten effektiv aus – ein echter Komfortgewinn auf schlechten Landstrassen. Die Preise für den DS N°8 starten in der Schweiz bei 49 900 Franken, die Long ­ Range ­Version liegt bei 58 900 Franken. Wer sich für die Topversion mit Allrad entscheidet, muss mindestens 64 500 Franken investieren. ■

Der DS N°8 ist das neue Flaggschiff der Franzosen.
Das Interieur versprüht französisches Savoir­ vivre.
Bis zu 749 Kilometer sind möglich.

Opel setzt den Grandland unter Strom

Opel hat seine Grandland ­ Familie um zwei vollelektrische Varianten erweitert. aboutFLEET hatte bereits Gelegenheit, die Version mit und ohne Allrad zu fahren – und gleich noch den teilelektrischen Plug ­ in ­ Hybrid als Vergleich dazu. Text: Michael Lusk

Der Opel Grandland spielt im Firmenwagengeschäft eine wichtige Rolle für die Marke mit dem Blitz. Und weil im Flottenbereich Elektro ­SUV immer mehr auf dem Vormarsch sind, hat Opel das Angebot seines Mittelklasse ­ Bestsellers jetzt deutlich erweitert. Der Grandland wird per sofort in drei technisch klar unterscheidbaren Varianten angeboten –Frontantrieb, Plug ­ in ­ Hybrid und Allrad. aboutFLEET hatte bereits die Möglichkeit, alle drei rund um das Werk in Rüsselsheim selbst zu fahren.

Drei Optionen

Man muss kein Prophet sein, um die Prognose zu wagen, dass vor allem die 325 PS starke Topversion mit Allrad hierzulande einen Grossteil der Verkäufe ausmachen wird. Diese überzeugte auf der ersten Fahrt am meisten. Zwar zeigte sich auch der frontgetriebene Grandland, mit dem wir als Erste eine grössere Testrunde drehten, als effizient und solide, er punktet mit ansprechender Reichweite und angenehm niedrigem Verbrauch. Der Plug ­ in ­ Hybrid wiederum überzeugt mit seiner Vielseitigkeit – rein elektrisch pendeln und bei Bedarf doch weiterfahren. Wer sich jetzt schon konsequent auf eine elektrische Zukunft ausrichtet, wird am Grandland Electric AWD kaum vorbeikommen.

Allrad und 325 PS

Der Grandland mit Allradantrieb fährt sich spürbar kraftvoller, ohne dabei an Komfort einzubüssen. Die 325 PS starke Systemleistung und die nahezu lautlose Beschleunigung machen ihn zum idealen Begleiter im geschäftlichen Alltag. Besonders auf kurvigen Landstrassen vermittelt der elektrische Allradantrieb ein hohes Mass an Sicherheit und Kontrolle. Vier verschiedene Fahrmodi lassen sich je nach Einsatzzweck wählen, vom effizienzorientierten Eco bis zum traktionsstarken 4WD ­ Modus. Der intel ­

ligente Wechsel zwischen den Antrieben passiert dabei unmerklich. Im Schnitt kamen wir mit rund 18 kWh/100 Kilometer aus. Umgerechnet liegt die reale Reichweite damit knapp über 400 Kilometer, auf dem Papier sogar bei über 500 Kilometern. Dank 160 ­kW­Schnellladung ist auch der Ladehalt in durchschnittlichen Pausen kein Problem. Preislich beginnt es bei 45 190 Franken für die Plug ­in ­Version. Der Grandland electric mit Frontantrieb kostet mindestens 42 890 Franken, die vollelektrische Allradversion ab 46 990 Franken. ■

Den Opel Grandland gibt es jetzt auch elektrisch und mit Allrad.

Mehr Power, mehr Reichweite, mehr Hightech

Lexus hat sein Elektro ­SUV RZ grundlegend überarbeitet – mit mehr Leistung, höherer Effizienz und neuer Technik wie dem Steer­ by­Wire ­ Lenksystem. Erste Ausfahrt. Text: Mario Borri

Die Steer­by­Wire­Technologie ist noch selten. Nach dem Infiniti Q50 (2013) und Teslas Cybertruck setzt nun auch Lexus im neuen RZ auf diese elektrische Lenkung ohne mechanische Verbindung. Für Patrick Scheelen, PR­Verantwortlicher bei Lexus Europa, ist klar: «Je stärker Elektroautos werden, desto mehr Lenkkräfte entstehen – das wird auf Dauer mit klassischer Mechanik nicht mehr funktionieren.»

So fährt sichs ohne Lenkstange Im RZ ersetzt ein futuristisch geformter Steuerknüppel das gewohnte Lenkrad. Die Rückmeldung fühlt sich

Steuerknüppel anstatt Lenkrad: Cool, aber gewöhnungsbedürftig.

überraschend natürlich an – ohne Vibrationen, aber mit feinem Feedback vom Asphalt. Die variable Lenkübersetzung reagiert extrem direkt –das Lenken funktioniert mit kleinsten Bewegungen, ein Übergreifen ist nicht mehr nötig. Besonders auf kurvigen Bergstrassen, wie an der Algarve in Portugal, wo die Fahrvorstellung stattfand, sorgt das für echten Fahrspass. Beim Einparken oder Rangieren ist das System ebenfalls praktisch. Nachteil: Die Handposition bleibt fix – entspannt mit einer Hand cruisen ist nicht möglich.

Drei Versionen, mehr Reichweite

Der RZ ist künftig in drei Varianten erhältlich: RZ 350e (224 PS, Frontantrieb), RZ 500e (380 PS, Allrad) und RZ 550e F Sport (408 PS, Allrad). Alle Modelle nutzen die neue 77­ kWh ­ Batterie und kommen auf bis zu 570 km WLTP­ Reichweite – etwa 100 km mehr als bisher. Dank 22­ kW­ AC­ Lader und Batterievorkonditionierung lässt sich der Akku schneller aufladen – in unter 4 Stunden oder mit DC­ Boost auf 80 % in kurzer Zeit.

Fahrdynamik und Komfort optimiert

Der weiterentwickelte Direct­ 4 ­Allradantrieb verbessert Traktion und Stabilität. Dazu gibts ein feinfühlig abgestimmtes Fahrwerk, zusätzliche Karosserieversteifungen und eine bessere Geräuschdämmung – alles mit dem Ziel, Komfort und Fahrverhalten weiter zu schärfen. Auch die Anhängelast steigt deutlich: Allradmodelle dürfen jetzt bis zu 1500 kg gebremst ziehen.

F Sport mit virtuellem Schaltgefühl

Die Topversion RZ 550e F Sport bietet nicht nur sportliche Optik, sondern auch das exklusive System «Interactive Manual Drive». Über Schaltwippen kann der Fahrer 8 virtuelle Gänge durchklicken – samt Soundeffekten und Feedback am Pedal. Natürlich wird dabei nicht wirklich geschaltet, aber das Fahrgefühl wird dadurch spürbar emotionaler.

Der neue Lexus RZ kommt im Herbst auf den Markt. Die Preise sind noch nicht bekannt. ■

Die Zweifarben ­ Lackierung gibt es nur beim Topmodell Lexus RZ 550e F Sport.
Dank Steer by Wire macht der neue Lexus RZ auf kurvigen Strassen Laune.

Limousine unter Strom

Seit über 20 Jahren ist der Mazda6 eine feste Grösse in der Mittelklasse. Nun startet er als vollelektrische Limousine neu durch –mit neuem Bedienkonzept, viel Stil, aber auch mit Schattenseiten.

Text: Mario Borri

Seit 2002 ist der Mazda 6 auf europäischen Strassen unterwegs, fast 175 000 ­ mal wurde er hier verkauft. Jetzt legt Mazda die Mittelklasse ­ Limousine radikal neu auf – als vollelektrischen Mazda 6e. Mit 4,92 m Länge, 1,89 m Breite und 2,90 m Radstand bringt die E ­ Limousine stattliches Format mit – und wirkt dank Kodo ­ Design dennoch schnittig und elegant. Optische Highlights sind versenkte Türgriffe, markante LED ­ Leuchten und ein automatischer Heckspoiler.

Fortschritt mit Haken

Innen zeigt der Mazda 6e viel Neues. Besonders auffällig: Der bisher geschätzte Dreh ­ Drück­Steller zur Menüführung ist Geschichte. Stattdessen übernimmt ein 14,6 ­Zoll ­Touchscreen die Steuerung fast aller Funktionen. Zwar ist das Display modern gestaltet und grosszügig dimensioniert, doch in der Praxis ist das ein Rückschritt.

Platz da? Nicht ganz

Das Raumangebot vorn ist üppig, hinten hingegen gibt es Einschränkungen. Der Akku im Boden und die flache Karosserie verhindern, dass man die Füsse unter die Vordersitze schieben

kann. Grossgewachsene sitzen deshalb weniger bequem, auch wenn Schulterund Kniefreiheit solide ausfallen. Positiv: Der Kofferraum fasst 466 Liter, die Rücksitzlehnen lassen sich umklappen, und unter der Haube wartet ein 72­ Liter­ Frunk für Kabel und Co.

Fahren mit guter Balance

Mazda bietet zwei Antriebsvarianten an: den EV 245 Long Range mit 245 PS, 80 ­ kWh ­ Akku und 552 km WLTP­ Reichweite sowie den EV 258 mit 258 PS, 68,8 ­ kWh ­ Batterie und 479 km theoretischem Range. Letzterer stand für die

Volldigitales

Der Spoiler am Fliessheck fährt bei 90 km/h automatisch aus.

erste Probefahrt am Mazda Europahauptsitz in Leverkusen (D) bereit. Die Fahrleistungen sind standesgemäss: 0–100 km/h in 7,6 Sekunden, abgeregelt bei 175 km/h. Dabei wirkt der 6e souverän und ausgewogen – weniger spektakulär als bei anderen E ­ Modellen, aber angenehmer im Alltag. Auch das Fahrwerk überzeugt mit guter Balance. Die Lenkung fühlt sich trotz Hinterradantrieb nicht ganz sauber abgestimmt an. Das liegt vermutlich daran, dass es sich bei den Testwagen um Vorserienmodelle handelte. Die Reichweite von knapp 480 km scheint bei warmen Temperaturen durchaus realistisch. Geladen wird der EV 258 mit bis 165 kW in 24 Minuten von 10 auf 80 %. Die Long ­ Range ­Version braucht mit maximal 90 kW Ladeleistung fast doppelt so lange (47 Minuten) – trotz nur rund 70 km mehr Reichweite.

Start im September

Der Mazda 6e kommt im September in die Schweiz. Die Preise starten bei 43 600 Franken. Zwei Ausstattungslinien stehen zur Wahl: Takumi und Takumi Plus – beide mit reichhaltiger Serienausstattung.

Cockpit mit 14,6 ­Zoll ­Touchscreen und 10,2­Zoll ­ Kombiinstrument.
Die 4. Generation des Mazda 6 ist auf über 4,9 Meter Länge angewachsen.

Renaults Vollhybride werden noch effizienter

Neben reinem E­ Antrieb und Plug ­ in ­ Hybrid setzt Renault weiterhin auf die Vollhybrid ­Technik. Jetzt haben die Franzosen die zweite Generation des Spar­ Antriebs lanciert –mit 160 und 200 PS.

Text: Mario Borri

Renault setzt seit 2020 auf die Full ­ Hybrid ­Technik. Mit wachsendem Erfolg, lag der interne Hybrid ­ Anteil 2021 noch bei gut 10 %, waren es 2024 bereits knapp 45 %. Mittlerweile sind fast eine Million Renault­ Full ­ Hybride auf Europas Strassen unterwegs. Jetzt legt der französische Hersteller nach und präsentiert die 2. Full ­ Hybrid ­ Generation – noch effizienter und vorerst im Kompakt­SUV Symbioz und im facegelifteten Familienwagen Espace erhältlich.

Renault Symbioz

Full Hybrid E-Tech 160

Im Symbioz löst der Full Hybrid E­Tech 160 den E­Tech 145 ab. Dabei kommt ein komplett neuer Verbrenner zum Einsatz, ein 1,8­Liter­ 4 ­Zylinder­Atkinson­Sauger (vorher 1,6 ­ Liter­Turbo), der durch eine verlängerte Expansionsphase einen besseren thermischen Wirkungsgrad aufweist. Dank grösserem Hubraum sowie 15 Mehr­PS und zwei neuen Elektromoto ­

ren wirkt der Symbioz auf der ersten Probefahrt nördlich von Paris spritziger. Auch auf dem Papier: Der Sprint von 0 auf Tempo 100 dauert 9,1 Sekunden –zuvor waren es 10,6. Gleichzeitig ist das Ansprechverhalten direkter, die Beschleunigung linearer. War der Gummibandeffekt schon vorher fast nicht spürbar, ist er jetzt ganz verschwunden. Trotz mehr Power sinkt der WLTP­Verbrauch von 4,8 auf 4,7 l/100 km, auch dank einer neuen 1,4 ­kWh­Batterie. Mit einer Tankfüllung sind bis zu 1000 Kilometer Reichweite möglich. Der Renault Symbioz Full Hybrid E­Tech 160 ist ab sofort für ab 32 200 Franken erhältlich.

Renault Espace Full Hybrid E-Tech 200 Der Vollhybrid des grossen Familien ­ Crossovers Espace erhält ein technisches Upgrade. Der neue E ­Tech 200 basiert weiterhin auf einem 1,2­ Liter­3 ­Zylinder­Turbobenziner, wurde aber in entscheidenden Punkten überarbeitet. Eine neue Software für das

Multi ­ Mode ­ Getriebe sorgt für sanftere und zugleich zügigere Gangwechsel. Auch das Batteriepaket wurde optimiert, es fasst jetzt 2 kWh Strom. Zwar bleibt die Systemleistung mit 200 PS im Vergleich zum Vorgänger unverändert, doch die Energieausbeute ist höher –das bedeutet weniger Verbrauch (5,0 l/100 km) bei spürbar mehr Kraft und über 1100 km Reichweite. Auf der ersten Probefahrt überzeugte der neue Espace mit gelassener Souveränität. Besonders angenehm: die verbesserte Geräuschdämmung und die neuen Sitze mit mehr Seitenhalt. Optisch ist der Espace dezent aufgefrischt. Frontund Heckpartie wurden neu gezeichnet, neue LED ­ Lichtsignaturen und neue Farben wie «Gris Baltique» bringen frische Präsenz. Erstmals ist beim Espace auch das dimmbare Solarbay­ Glasdach bestellbar (1500 Franken extra). Der sofort lieferbare neue Renault Espace Full Hybrid E ­Tech 200 kostet mindestens 43 100 Franken. ■

Renault Symbioz:
Von aussen ist dem Kompakt­SUV der neue Antrieb nicht anzusehen.
Renault Espace: Neuer Kühlergrill, neue Lichtsignatur, weiterhin 5 oder 7 Sitze.

Feinschliff für Volvos

neue Nummer eins

Der XC60 hat den 240 entthront – und ist mit über 2,7 Mio. Einheiten nun der meistverkaufte Volvo aller Zeiten. Passend gibts jetzt ein umfassendes Update. Wir sind das Mittelklasse­SUV in Schweden Probe gefahren. Text: Mario Borri

Auf den schmalen Küstenstrassen nördlich von Göteborg, wo Schäreninseln, Granitfelsen und schwedische Sommeridylle den Takt vorgeben, zeigt der überarbeitete Volvo XC60 seine Komfort­ DNA. Besonders in der von uns gefahrenen Topversion T8 Recharge mit adaptivem Luftfahrwerk gleitet das SUV gelassen über jede Unebenheit – ruhig und souverän.

Starker Plug-in mit grosser Reichweite

Im T8 arbeitet ein 2,0 ­ Liter­Vierzylinder­Turbo mit einem E ­ Motor an der

Hinterachse zusammen. Die Systemleistung: 455 PS, das Drehmoment: 709 Nm. Damit sprintet der Allradler in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 – auf Wunsch auch rein elektrisch, bei voller Batterie bis zu 81 km weit (WLTP). Der Normverbrauch liegt bei 0,8 l/100 km.

Mehr Technik, weniger Ablenkung

Das neue, Android ­ basierte Infotainmentsystem bringt deutlich mehr Tempo, schärfere Grafik und ein vereinfachtes Bedienkonzept. Der zentrale 11,2­Zoll ­Touchscreen reagiert prompt, Google ­ Dienste sind tief integriert. Dank Over­ the ­ Air­ Updates bleibt das

System stets auf dem aktuellen Stand.

Skandinavisch aufgewertet

Optisch bleibt sich der XC60 treu, zeigt aber mit neuen Farben, dezent geänderten Leuchten und frischen Felgendesigns einen modernen Auftritt. Innen sorgen neue, hochwertige Materialien für ein stilvolles Ambiente – ergänzt um praktische Details wie eine verbesserte Smartphone ­ Ablage mit stärkerem Ladepad mit Kühlfunktion.

Ab sofort erhältlich

Der modellgepflegte Volvo XC60 ist ab sofort bestellbar. Die Preise starten bei 66 700 Franken für den Mildhybrid B5 mit 250 PS, der T8 Recharge beginnt bei 79 900 Franken. ■

Volvo EX30 Cross Country: Elektrisch ins Abenteuer

Der Volvo EX30 Cross Country verfügt über 19 cm Bodenfreiheit (+2,5 cm), was sich beim Fahren in einer höheren Sitzposition und besserer Übersicht manifestiert. Ein Unterfahrschutz, rundum mattschwarze Schürzen sowie verbreiterte Radhäuser verleihen dem Mini ­ E ­SUV einen robusten Look. Den EX30 Cross Country gibt es ausschliesslich als Twin Motor mit Allradantrieb und 428 PS. Die Reichweite ist mit 425 km etwas geringer als beim normalen Modell. Die Abenteuer­Version Volvo EX30 kostet mindestens 53 850 Franken und ist ab sofort erhältlich.

Der neue Volvo XC60 ist am Kühlergrill mit den verschieden diagonal angeordneten Streben zu erkennen.
Am Cockpit kommen neue Materialien und neue Technik zum Einsatz.
Der neue Volvo EX30 Cross Country.

Total Cost of Ownership: Warum der Kaufpreis nicht alles ist

Beim Autokauf stehen der Kaufpreis oder die monatliche Leasingrate im Zentrum. Dabei müsste es eigentlich um die sogenannten Total Cost of Ownership, kurz TCO, gehen. Und die sprechen klar für ein Elektroauto.

Was kostet ein Auto? Listenpreis oder allenfalls die monatliche Leasingrate, oder? So einfach ist es aber nicht. Vom ersten Meter nach dem Kauf bis zum Wiederverkauf fallen laufend Kosten an. Und diese gilt es miteinzubeziehen.

Was gehört alles zu den TCO?

Eine fundierte TCO ­ Betrachtung umfasst nebst dem Anschaffungs ­ und Finanzierungsaufwand auch die folgenden Kosten:

Energiekosten

Jedes Auto braucht Energie – in Form von Strom, Benzin oder Diesel. In einer TCO ­ Analyse wird in der Regel mit

Durchschnittspreisen gerechnet, da sich die Energiepreise je nach Zeitraum, Energieträger und Ort stark unterscheiden. Gerade bei E ­ Autos fällt stark ins Gewicht, wann und wo geladen wird. Dienste wie MB.CHARGE Public können diese Rechnung vereinfachen: Hier können Kunden mit einheitlichen Preisen pro Ladeart rechnen.

Steuern

Die jährliche Motorfahrzeugsteuer ist bei einer mehrjährigen Haltedauer ein beträchtlicher Kostenpunkt. In einigen Kantonen profitieren E ­ Autos derzeit noch von einer deutlichen Vergünstigung oder sind gar komplett von der Abgabe befreit.

Unterhalt

Reifen, Wartung, Reparaturen sowie Versicherungen und weitere Nebenkosten, wie zum Beispiel die Autobahnvignette, gehören zu den Unterhaltskosten.

Wertverlust

Bis auf ein paar exklusive Sammlerstücke verliert ein Auto mit jedem Kilometer und Tag an Wert. Ein Faktor, der ebenfalls in die Gesamtkostenrechnung einfliesst.

E-Auto oder Verbrenner – wer fährt wirklich günstiger?

Der Kaufpreis eines Autos ist also nur ein Teil der gesamten Kosten. Eine Analyse von EnergieSchweiz zeigt, dass Elektroautos in der Gesamtbetrachtung oft günstiger sind als vergleichbare Verbrenner – und zwar auch dann noch, wenn der Kaufpreis des E ­ Autos höher liegt als der eines vergleichbaren Verbrenners. Denn in der Rechnung der Gesamtkosten erweisen sich vor allem die laufenden Kosten als entscheidend. Je länger man das Auto fährt, desto vorteilhafter fällt die Rechnung zugunsten des E ­ Antriebs aus.

Praxisbeispiel: TCO-Vergleich Mercedes-Benz EQA (Elektro) vs. GLA (Diesel)

Ein konkretes Beispiel liefert der TCO ­Vergleich durch den Touring ­ Club Schweiz (TCS) zwischen dem vollelektrischen Mercedes ­ Benz EQA 250+ Excellence Edition Progressive und dem Dieselmodell Mercedes ­ Benz GLA 220 d Swiss Star 4MATIC 8G ­ DCT (beide 140 kW / 190 PS):

• Der EQA verursacht niedrigere Energiekosten, keine Motorfahrzeugsteuer (hier am Beispiel Kanton Zürich) und günstigere Wartungskosten.

• Der GLA hingegen verursacht höhere Service ­, Treibstoff­ und Versicherungskosten.

• Bei der Amortisation schneiden beide Modelle ähnlich ab, wobei der Wertverlust beim EQA aufgrund des tieferen Anschaffungspreises etwas niedriger ausfällt.

• Insgesamt ist der EQA über die gesamte Nutzungsdauer hinweg wirtschaftlicher.

• Bei 15 000 km Jahreslaufleistung und einer Haltedauer von 10 Jahren fallen die Kilometerkosten mit CHF 0.69/km um 21 Rappen pro Kilometer tiefer aus. Die Zahlen basieren auf den folgenden Annahmen: 10 Jahre Nutzungsdauer, Laufleistung von 15 000 km/Jahr, Ener­

giekosten: Diesel: CHF 1.90/Liter (Ø 2024 Schweiz), Strom: CHF 0.29/kWh (Ø 2025 Schweiz) plus Abschreibung Ladestation, aktuelle Motorfahrzeugsteuer Kanton Zürich.

Faktor Klimabilanz

Auch der Klimabilanz sollte beim Kauf Beachtung geschenkt werden. Den CO 2 ­ Fussabdruck vergleichen wir ebenfalls über die zu erwartende Lebensdauer des Fahrzeugs. Hier startet der elektrische EQA 250+ konzeptbedingt mit einem leichten Nachteil: Die Produktion des Stromspeichers schlägt mit 6,1 Tonnen CO 2 zu Buche. Über die Lebensdauer kann die Version mit E ­ Antrieb diesen Nachteil aber kompensieren, da keine direkten Emissionen anfallen. So resultiert nach 10 Jahren und 150 000 Kilometern ein Vorteil von fast 26 Tonnen CO 2 zugunsten des Elektroautos.

Für die Schätzung des CO 2 ­ Fussabdrucks von Fahrzeugen wird die Methode der Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA) angewendet. Diese berücksichtigt alle Treibhausgasemissionen (THG ­ Emissionen) von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling oder zur Entsorgung bestimmter Fahrzeugkomponenten. Emissionen im Zusammenhang mit dem Bau und der Instandhaltung von Strassen sowie der Produktion von Treibstoff und Strom werden ebenfalls berücksichtigt.

Unser Modell schätzt den CO2 ­ Fussabdruck von Fahrzeugen auf der Grund ­

lage von Daten wie Gewicht, Batteriegrösse und anderen technischen Parametern. Es liegen jedoch keine Informationen zu spezifischen Lieferketten, Produktionsstandorten oder Energiequellen in Fabriken vor. Um diese Unbekannten zu berücksichtigen, wird auf allgemeine globale Lieferketten für Fahrzeugkomponenten zurückgegriffen. Derselbe Modellierungsansatz findet dabei auf alle Fahrzeuge Anwendung, wobei lediglich fahrzeugspezifische Parameter angepasst werden.

Autos mit elektrischem Antrieb, wie der neue verbrauchsarme CLA, haben einen echten Vorteil. Je nach Fahrzeugsegment sind E ­ Autos schon günstiger in der Anschaffung als vergleichbare Verbrenner. Zur Kostenrechnung müssen unbedingt auch Wertminderung und Amortisation gehören. Ein Fahrzeug mit einem höheren Wiederverkaufswert ist schlussendlich günstiger. Daher lohnt es sich auch finanziell, in gute Pflege und eine sinnvolle Ausstattung zu investieren. ■

Der Langstreckenkönig

Es muss nicht immer Elektro sein: Mit dem BMW 540d xDrive Touring beweisen die Bayern, dass der Diesel für lange Strecken immer noch die ideale Wahl ist. aboutFLEET hat deshalb den Business­ Kombi auf der Langstrecke auf seine Effizienz und seinen Komfort getestet. Text: Michael Lusk

Noch vor wenigen Jahren galt ein grosser Kombi mit einem potenten 6 ­Zylinder­ Diesel als das Nonplusultra für Aussendienstler und User­ Chooser. Heute geht der Trend immer mehr Richtung Elektro ­SUV. Dass aber Selbstzünder immer noch eine hervorragende Wahl sind, beweist der neue BMW 540d xDrive Touring. Dieser ist mit seinem 303 PS starken, aber trotzdem effizienten Antrieb wie geschaffen für Flottenkunden, Vielfahrer und User­ Chooser mit gehobenen Ansprüchen.

Viel Durchzug, wenig Verbrauch Angetrieben wird der BMW 540d xDrive Touring von einem Reihensechszylinder­ Diesel mit 48 ­Volt­ Mildhyb ­

rid ­Technologie. Die Systemleistung liegt bei 303 PS, das maximale Drehmoment bei satten 670 Nm. Damit beschleunigt der Kombi in nur 5,4 Sekunden auf 100 km/h. Für einen Dienstwagen dieser Klasse ebenso relevant: die hohe Durchzugskraft bei niedrigem Verbrauch. Auf dem Papier weisen die Bayern gerade mal 6,1 Liter aus. In der Praxis waren es knapp unter 7 Litern, was für einen Kombi dieser Grösse ein sehr guter Wert ist. Dabei hilft auch das 48 ­Volt­System. Damit kann der Touring kurzzeitig elektrisch rollen und unterstützt den Verbrenner mit bis zu 13 kW Zusatzleistung – das senkt den Verbrauch im Alltag und sorgt für spürbare Laufruhe. Auf der Langstrecke überzeugt der 540d mit hoher akustischer Entkopplung, stabilem Geradeauslauf und exzellentem Federungskomfort, unterstützt von optionaler Luftfederung und adaptiven Dämpfern.

Viel Platz für Gepäck und Passagiere

Der Laderaum bietet 570 bis 1700 Liter Volumen – ideal für dienstliche Nutzung. Die niedrige Ladekante, eine

breite Öffnung und praktische Ablagefächer erhöhen den Nutzwert. Im Innenraum überzeugt der Touring mit hochwertigen Materialien, dem BMW Curved Display sowie modernem iDrive ­System. Die digitale Ausstattung lässt sich über OTA ­ Updates aktuell halten, zahlreiche Fahrerassistenzsysteme sorgen für Sicherheit und Entlastung im Alltag.

Mit einem Basispreis von 87 500 Franken positioniert sich der BMW 540d xDrive Touring klar im oberen Flottensegment, spricht in erster Linie User Chooser an. Für Flottenmanager bietet er Effizienz und Planungssicherheit, für Firmenwagenfahrer Komfort, Dynamik und Repräsentanz. Ein rundum stimmiges Gesamtpaket für den geschäftlichen Alltag – und darüber hinaus. ■

Bei 30 000 km/Jahr und 36 Mt. Vertragsdauer; inkl. 3 Reifen­Sätze. Diesel: Fr 1.90 /l, Benzin: Fr. 1.80/l, Erdgas: Fr. 1.30/kg; Strom: Fr. 0.22/kWh; Versicherung: SB Vollkasko Fr. 1000.–; MFZ­Steuer gem. Kt. ZH; Fahrzeugpreis inkl. Automatik (wenn verfügbar) zzgl. Metallic­Lackierung. Alle TCO ­Ergebnisse inkl. MwSt.

Der BMW 540d xDrive Touring ist der ideale Langstreckenkombi.
Länge läuft: Der BMW hat 303 PS Systemleistung.
Der Kofferraum bietet 570 bis 1700 Liter Volumen.

Schnittiger Flotten-Kombi

Rund zwei Monate stand der Opel

Astra Sports Tourer GSe bei aboutFLEET im Einsatz. Auf mehr als 3000 Kilometern überzeugte er dabei als zuverlässiger und effizienter Alltagsbegleiter.

Text: Michael Lusk

Manchmal vergeht die Zeit wie im Flug. Gefühlt kaum als 2­ monatiger Dauertester in der Redaktion von aboutFLEET eingetroffen, hat uns der Opel Astra Sports Tourer GSe schon wieder verlassen, wenn Sie dieses Heft in der Hand halten. Schade, denn der Kombi hat in dieser Zeit seine Sache richtig gut gemacht. Auf über 3000 Kilometern hat der 225 PS starke Astra GSe gezeigt, dass er mehr ist als ein sportlicher Ableger des bekannten Kompakt­ Kombis. Schon optisch sticht er mit seiner tiefen Front, den schwarzen Akzenten und der klaren Linienführung aus der Masse. Er wirkt modern und dynamisch, ohne laut zu werden –genau die Mischung, die auch im Business ­ Umfeld überzeugt.

Souveräne Fahrleistungen

Beim Fahren präsentiert er sich als echter Alleskönner. Der Plug ­ in ­ Hybrid mit 225 PS bietet genug Kraftreserven, um Überholmanöver souverän zu absolvieren. Im Stadtverkehr gleitet er oft rein elektrisch dahin, auf Landstrassen und Autobahnen zeigt er sich präzise und agil. Wer regelmässig lädt, kann einen grossen Teil seiner Strecken

emissionsfrei zurücklegen – unser Testverbrauch mit vielen Langstrecken lag bei knapp über 5 l/100 km über die gesamte Dauer.

Das Fahrwerk ist straff, aber nicht unkomfortabel, die Lenkung direkt und verbindlich. Kurven nimmt der Sports Tourer mit einer Leichtigkeit, die man einem Kombi dieser Grösse nicht unbedingt zutraut. Gleichzeitig bleibt er auf langen Etappen ruhig und entspannt –eine Kombination, die ihn zum idealen Begleiter für Vielfahrer macht.

Modernes Interieur Innen gibt sich der Astra modern. Die Displays sind klar ablesbar, die wichtigsten Funktionen lassen sich über echte Tasten steuern. Das schafft Übersicht. Das Platzangebot ist ebenfalls gut: Der Kofferraum bietet genug Raum für eine umfangreiche Business ­ Ausrüstung. Wer die Rückbank umklappt, erhält eine nahezu ebene Ladefläche, die auch sperriges Transportgut aufnimmt. In Kombination mit der flachen

Ladekante und der grossen Heckklappe wird Beladen zur Nebensache. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der Gesamteindruck, den der GSe hinterlässt: Er ist leise, solide und wertig. Seine sportliche Optik sorgt für einen Hauch Exklusivität, ohne aufdringlich zu wirken. Das macht ihn nicht nur für Privatkunden, sondern auch für Flottenbetreiber interessant, die Wert auf ein repräsentatives, zugleich effizientes Fahrzeug legen. ■

Der Opel Astra Sports Tourer GSe konnte im aboutFLEET­ Dauertest überzeugen.
Das Interieur

Kompakt, komfortabel – und clever

Der Citroën C3 Aircross verbindet einen sparsamen Mildhybrid ­

Antrieb mit viel Komfort und Platz. Ein kompaktes SUV, das im Alltag wie im dezenten Flotteneinsatz überzeugt. Text: Isabelle Riederer

Mit dem neuen Citroën C3 Aircross Mildhybrid 145 zeigt die Marke, dass Effizienz und Komfort auch im kompakten SUV­ Format bestens zusammenpassen. Das knapp 4,40 Meter lange Modell bleibt im dichten Stadtverkehr wendig und leicht zu manövrieren, bietet gleichzeitig aber ein erstaunlich grosszügiges Raumgefühl. Für Flottenkunden – und alle, die im Alltag oft zwischen Stadt und Überland pendeln – ist das eine besonders reizvolle Kombination.

Unter der Haube arbeitet ein 1,2­ Liter­ Dreizylinder­Turbo aus der PureTech ­ Baureihe, kombiniert mit einem 48 ­Volt­ Mildhybrid ­System. Gemeinsam liefern Verbrenner und Elektromotor eine Systemleistung von 145 PS (107 kW) und ein maximales Drehmoment von 230 Newtonmetern. Die Kraftübertragung übernimmt ein sanft schaltendes 6 ­ Gang ­ Doppelkupplungsgetriebe (e ­ DSC), das den Übergang zwischen den Antriebsquellen unmerklich gestaltet. So sprintet der C3 Aircross in rund 8,8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 201 km/h – Werte, die in diesem Segment respektabel sind, ohne den Verbrauch aus dem Ruder laufen zu lassen.

Sparsam und lautlos

Gerade hier punktet das Mildhybrid ­ Konzept: Im WLTP­Zyklus liegt der kombinierte Verbrauch bei 5,6 Litern auf 100 Kilometern, die CO₂­ Emissionen bewegen sich zwischen 120 und 123 Gramm pro Kilometer. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert zusätzlich von der Möglichkeit, kurze

Klare Linien und praktische

Heckklappe – der C3 Aircross zeigt auch von hinten seinen alltagstauglichen Charakter.

Strecken bei niedriger Geschwindigkeit rein elektrisch zu fahren, etwa beim Rangieren oder Anrollen an der Ampel. Der elektrische Unterstützungsmotor reduziert dabei nicht nur den Treibstoffbedarf, sondern auch die Geräuschkulisse – ein nicht zu unterschätzender Komfortgewinn, besonders bei häufigem Stop and Go.

Auch beim Thema Nutzwert zeigt der C3 Aircross Stärke. Das Kofferraumvolumen von 460 Litern lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 1600 Liter erweitern. Die Ladekante ist niedrig, der Innenraum flexibel nutzbar – ob für Geschäftsunterlagen, Messe ­ Equipment oder den Wochenendeinkauf.

Auf der Strasse überzeugt der Citroën mit einem ausgewogenen Fahrwerk, das Unebenheiten souverän wegfiltert und auch auf längeren Strecken ermüdungsfreies Fahren ermöglicht. Die erhöhte Sitzposition sorgt für gute Übersicht, die Lenkung reagiert leichtgängig, ohne an Präzision einzubüssen. Im Zusammenspiel mit den komfortbetonten Sitzen wird der C3 Aircross zu einem Fahrzeug, das nicht nur rational, sondern auch emotional

überzeugt – ein Argument, das in der Flottenwelt gerne unterschätzt wird.

Mit dem C3 Aircross Mildhybrid 145 liefert Citroën ein kompaktes SUV, das sich unaufgeregt in den Alltag einfügt und dabei moderne Hybridtechnik mit einem durchdachten Raumkonzept verbindet. Es zeigt, dass Effizienz und Komfort keine Gegensätze sein müssen –und dass auch im dichten Stadtverkehr noch Platz für Fahrfreude bleibt. ■

Übersichtliches Cockpit mit modernen Anzeigen und komfortabler Sitzposition für lange wie kurze Strecken.

Daten/TCO

Die markante Front des Citroën C3 Aircross verbindet SUV­ Präsenz mit kompakten Proportionen.

Auto.

Komfortabler Sparer für Langstrecke und Alltag

Seit ein paar Monaten steht die sechste Generation des Honda CR­V bei den Schweizer Händlern – technisch aufgerüstet und optisch gereift. Im aboutFLEET­Test: die Vollhybridversion e:HEV. Text: Mario Borri

Honda gehört neben Toyota zu den Pionieren bei den Hybriden. Aktuellstes Doppelherz­ Modell ist der neue CR­V. Die Besonderheit: Das Verhältnis von Haupt­ und Nebenantrieb wurde umgedreht – nicht der kleine Elektromotor hilft dem Verbrenner, im CR­V e:HEV leistet die E ­ Maschine mit 135 kW/184 PS deutlich mehr als der Benziner (107 kW/146 PS). Die Idee dahinter: Der Elektromotor soll für den Antrieb der Räder zuständig sein, der Verbrenner für die Bereitstellung der benötigten Energie.

In der Praxis funktioniert das gut – zumindest im Stadtverkehr, wo der CR­V lautlos und geschmeidig unterwegs ist. Auf der Landstrasse und Autobahn wird

es lauter, wenn der Benziner anspringt, aber der Schub ist kräftig und das Geräuschniveau bleibt im Alltag akzeptabel. Und auch der Verbrauch kann sich sehen lassen: Auf einer Reise ins Ruhrgebiet lag der Gesamtverbrauch trotz viel flotten Autobahnkilometern bei rund 6,9 Litern – ein ordentlicher Wert für ein 1,9 ­Tonnen ­SUV mit Allrad.

Komfortabler, geräumiger Reisebegleiter

Der Honda CR­V glänzt auf langen Strecken. Die Sitze sind bequem und die Fahrwerksabstimmung komfortabel. Der 587 Liter grosse Kofferraum und die üppige Beinfreiheit im Fond ermöglichen entspanntes Reisen selbst mit vier Erwachsenen samt Gepäck. Ein kleines Manko: Die Anhängelast des Vollhybrids ist mit nur 750 kg sehr gering.

Übermässig fürsorgliche Fahrassistenten

Mit «Sensing 360» liefert Honda ein komplettes Assistenzpaket serienmässig – vom Auspark­ Assistent bis zur Verkehrszeichenerkennung. So weit, so lobenswert. Leider zeigt sich hier, wie bei allen Honda ­ Modellen, eine über­

Der zentrale Touchscreen ist etwas klein geraten, aber einfach zu bedienen.

mässige Fürsorglichkeit: Das System zur Tempolimit­ Erkennung lässt sich nur mit mehreren Tastendrücken deaktivieren – und auch nur im Stand. Wer sich vom ständigen Piepsen nicht bevormunden lassen möchte, hat keine Optionen. In einem ansonsten sehr benutzerfreundlichen Fahrzeug ist das eine unnötige Einschränkung.

Das Cockpit des neuen CR ­V wirkt aufgeräumt und solide verarbeitet. Weniger überzeugend ist das Infotainment: Der kleine 9 ­Zoll ­Touchscreen wirkt nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, überzeugt aber durch einfache Bedienung und kabelloses Apple CarPlay. ■

Technische Daten/TCO

Technische Daten durch Touring Club Schweiz

Honda CR-V 2.0 i-MMD e:HEV Advance Style AWD Hubraum 1993

Leistung PS 184

Treibstoffverbrauch l/100 km 6,7 Stromverbrauch kWh/100 kmListenpreis (Preis inkl. MwSt.) 54 620 TCO pro Jahr 19 000 pro Monat 1583 pro km (in Franken) CHF 0.63 Bei 30 000 km/Jahr und 36 Mt. Vertragsdauer; inkl. 3 Reifen­Sätze. Diesel: Fr 1.90 /l, Benzin: Fr. 1.80/l, Erdgas: Fr. 1.30/kg; Strom: Fr. 0.22/kWh; Versicherung: SB Vollkasko Fr. 1000.–; MFZ­Steuer gem. Kt. ZH; Fahrzeugpreis inkl. Automatik (wenn verfügbar) zzgl. Metallic­Lackierung. Alle TCO ­Ergebnisse inkl. MwSt.

Im hohen SUV­ Heck gibt es einen geräumigen Kofferraum.
Der neue Honda CR­V ist gefällig gestylt und mit 4,71 m ein stattliches

Tagfahrlichter: H wie Hyundai.

Der kantige Cowboy mit dem sanften Herzen

Der aktuelle Santa Fe ist die fünfte Generation des nach der Westernstadt benannten Hyundai­SUV. Kantiger, grösser und – dank Plug ­ in ­ Hybrid ­ Antrieb – effizienter als seine Vorgänger. Text: Mario Borri

Seit ziemlich genau einem Jahr ist der neue Hyundai Santa Fe nun schon in der Schweiz erhältlich. Auf den hiesigen Strassen sieht man das auffällige SUV aber selten. So wurden in den ersten sieben Monaten 2025 gemäss Auto ­Schweiz gerade mal 344 Santa Fe neu immatrikuliert – nur noch der Kleinwagen Bayon, der Van Staria und die E­Limousine Ioniq 6 schnitten bei den Koreanern schlechter ab.

Die inneren Werte zählen Grund für den Fehlstart? Schwierig zu sagen, vielleicht die spezielle Optik. Aber Design ist Geschmackssache und der neue Hyundai Santa Fe glänzt viel mehr mit inneren Werten. Das Interieur

des 4,83 m langen, 1,90 m breiten und 1,77 m hohen Geländewagens ist sehr geräumig und hochwertig verarbeitet. Hübsches Detail: Die Holz­Zierleiste an der Armaturentafel – sie ist zwar nicht echt, sieht aber wirklich so aus. In der zweiten Reihe reisen Passagiere ausgesprochen bequem, mit viel Beinfreiheit und guter Übersicht. Der Kofferraum fasst gigantische 704 bis 2032 Liter.

Nicht immer logisch, aber clever

Das Cockpit wird von einem breiten Display dominiert, das viele Informationen liefert. Allerdings ist die Bedienlogik nicht immer nachvollziehbar – das Deaktivieren der zahlreichen Warnsysteme braucht Geduld. Toll sind hingegen die physischen Knöpfe für Klimaanlage und Radio sowie der Gangwählhebel am Lenkrad. Dieser macht einer ausladender Mittelkonsole mit grosser Ablagefläche und Aufbewahrungsbox Platz, Letztere lässt sich clevererweise auch von den hinteren Sitzen aus öffnen.

Sanfte Kraft aus zwei Quellen

Der Plug ­ in ­ Hybrid besteht aus einem 1,6 ­ Liter­Turbobenziner und einem Elektromotor. Zusammen liefern sie

253 PS und 370 Nm Drehmoment –genug, um das 2,2 Tonnen schwere SUV souverän zu bewegen. Der Wechsel zwischen Elektro ­ und Benzinbetrieb erfolgt nahezu unmerklich, die Geräuschkulisse bleibt stets angenehm zurückhaltend. In der Praxis erreichten wir knapp 50 km rein elektrische Reichweite – ein realistischer Wert nahe der Herstellerangabe von 54 km. Auch den Normverbrauch von 1,7 l/100 km haben wir fast erreicht – bei uns waren es gut 2 Liter, aber nur, weil wir den Akku vor jeder Fahrt geladen haben.

Fahrkomfort im Fokus

Auch auf der Strasse zeigt sich der Santa Fe von seiner sanften Seite. Das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt und bügelt Bodenunebenheiten souverän aus. Diverse Fahrassistenten sorgen für entspanntes Reisen. Und dank dem serienmässigen Allradantrieb fährt der neue Hyundai Santa Fe auch bei schwierigen Strassenverhältnissen sicher. ■

Heck à la Landrover Defender. Technische Daten/TCO

und 36 Mt. Vertragsdauer; inkl. 3 Reifen­Sätze. Diesel: Fr 1.90 /l, Benzin: Fr. 1.80/l, Erdgas: Fr. 1.30/kg; Strom: Fr. 0.22/kWh; Versicherung: SB Vollkasko Fr. 1000.–; MFZ­Steuer gem. Kt. ZH; Fahrzeugpreis inkl. Automatik (wenn verfügbar) zzgl. Metallic­Lackierung. Alle TCO ­Ergebnisse inkl. MwSt.

Grosser Touchscreen, edle Materialien.
Kantiges

Klare Kante aus Korea

Aussen kantig, innen gediegen: Der neue KGM Actyon ist Koreas Antwort auf den Range Rover – und das für weniger als 50 000 Franken. Im aboutFLEET­Test die «First Edition» mit Allradantrieb. Text: Mario Borri

KGM – ist das wieder ein neuer Chinese? Nein, KGM kommt aus Südkorea und hiess bis vor Kurzem SsangYong. Die in der Schweiz durchaus beliebte Marke ist nach einigen Turbulenzen unter das Dach des koreanischen Stahl ­ und Chemieriesen KG Group geschlüpft ­ KGM steht für KG Mobility.

Viel Platz und echtes Leder

Der KGM Actyon ist mit 4,74 m Länge und 1,91 m Breite ein stattlicher Wagen

mit grosszügigem Platzangebot. Die Sitzposition ist SUV­ typisch hoch, die Rundumsicht gut. Auch im Fond reisen Grossgewachsene bequem mit, der Kofferraum fasst geräumige 668 bis 1568 Liter. Türen und Armaturenbrett sind mit edel wirkenden Stoffen bezogen – was sie beim Anfassen nicht wirklich sind –, das Leder der Sitzbezüge ist aber echt.

Das Cockpit ist volldigital, bestehend aus einem grossen Touchscreen und einem Infodisplay hinter dem Lenkrad. Dieses lässt sich leider nur in der Höhe verstellen. Auch dass man Smartphones nur per Kabel mit dem Infotainment verbinden kann, ist nicht auf der Höhe der Zeit. Modern dagegen die Bedienung, sie erfolgt grösstenteils über Touchscreen, Tasten gibt es nur am Lenkrad. Einmal eingeprägt, ist die Bedienung aber simpel.

Kernig und recht durstig Unter der Haube steckt ein 1,5 ­ Liter­Turbobenziner mit 163 PS. Der Vierzylinder liefert ausreichend Leistung für alle Alltagssituationen. Nur beim plötzlichen Beschleunigungswunsch zögern Motor und 6 ­Stufen ­ Automatik, bevor

es von kernigem Auspuffsound begleitet vorwärtsgeht. Der Verbrenner muss komplett ohne Elektrifizierung auskommen, weshalb der Actyon trotz nur 1745 kg Leergewicht vergleichsweise durstig ist. Auf die Werksangabe von 9,0 l/100 km kam im Test nochmals ein ganzer Liter drauf.

Das Fahrwerk ist auf Komfort ausgelegt. Auch auf schlechteren Strassen bleibt der Federungskomfort gut. Die Lenkung ist leichtgängig, aber nicht schwammig. Der Allradantrieb vermittelt Sicherheit, die zahlreichen Fahrassistenten wie Spur­ und Abstandshalter erleichtern das Autobahnfahren.

Viel Auto fürs Geld

Das Preis ­ Leistungs ­Verhältnis des KGM Actyon 1.5 T­ GDi 4WD «First Edition» kann sich sehen lassen. Für 46 900 Franken gibt es viel Platz, top Komfort, einen Hauch Luxus und einen kräftigen, wenn auch etwas durstigen Motor. ■

Touring Club

Bei 30 000 km/Jahr und 36 Mt. Vertragsdauer; inkl. 3 Reifen­Sätze. Diesel: Fr 1.90 /l, Benzin: Fr. 1.80/l, Erdgas: Fr. 1.30/kg; Strom: Fr. 0.22/kWh; Versicherung: SB Vollkasko Fr. 1000.–; MFZ­Steuer gem. Kt. ZH; Fahrzeugpreis inkl. Automatik (wenn verfügbar) zzgl. Metallic­Lackierung. Alle TCO ­Ergebnisse inkl. MwSt.

Der kantige KGM Actyon fällt auf im Strassenbild – nicht nur wegen der Farbe «Royal Copper».

Der grosse Unbekannte zum kleinen Preis

Der Leapmotor C10 aus China überrascht: Gross wie ein Audi Q5, gut ausgestattet, effizient angetrieben und solide verarbeitet – und in der Schweiz für ab nur 35 900 Franken erhältlich. Text: Mario Borri

Leapmotor? Noch nie gehört. Die chinesische Marke ist in Europa ein Neuling – aber einer mit Rückenwind. Hinter dem Vorstoss in den Westen steht niemand Geringeres als Stellantis, der Konzern hinter Marken wie Peugeot, Citroën, Fiat, Alfa Romeo, Opel oder Jeep. Nach dem Kleinwagen T03 kommt jetzt das SUV C10.

Wenig Charme, aber viel Hightech und Platz

Mit 4,74 Metern Länge spielt der Leapmotor C10 in der Liga von Audi Q5 & Co. – optisch allerdings ohne viel

Charme. Die Front mit schmalen LED ­Scheinwerfern und das durchgehende Lichtband am Heck folgen dem typischen Look vieler E ­SUV: funktional, gefällig, aber charakterlos.

Der Innenraum setzt auf Reduktion. Dominant ist der grosse 14,6 ­Zoll ­Touchscreen, das Cockpit wirkt modern und aufgeräumt. Die Materialwahl sieht hochwertig aus, fühlt sich aber nicht durchgängig so an. Das Innenleben verspricht visuell mehr, als es haptisch hält.

Platz gibt es dafür reichlich – vor allem hinten. Drei Erwachsene reisen bequem, die Beinfreiheit im Fond fällt grosszügig aus. Der Kofferraum mit 435 Litern ist für den Alltag ausreichend, liegt aber unter dem Klassenschnitt. Bei umgelegten Sitzen stehen maximal 1410 Liter zur Verfügung.

Ausreichend Power, guter Federungskomfort

Angetrieben wird der Leapmotor C10 von einem 160 kW (218 PS) starken Elektromotor, der 320 Nm an die Hinterachse liefert. Der Sprint auf 100 km/h gelingt so in 7,5 Sekunden – kein Topwert, aber ausreichend. Die knapp

70 kWh grosse Batterie ermöglicht eine reale Reichweite von guten 400 Kilometern. Die DC­ Ladeleistung von 84 kW ist etwas mager, eine halbe Stunde von 30 auf 80 % SoC ist viel. Der Leapmotor C10 überrascht mit angenehmem Federungskomfort und ausgewogenem Fahrverhalten. Der E ­ Antrieb läuft kultiviert, der Lenkwiderstand ist zwar verstellbar, in allen Modi aber zu indirekt. Und die Bremsen sind etwas schlecht dosierbar. Beide Probleme, wie auch der zu früh eingreifende Spurassistent (ist noch auf breite chinesische Strassen abgestimmt), sollen demnächst per Software ­ Update behoben werden.

Preis-Leistung: Eine echte Ansage Mit einem Basispreis von 35 900 Franken ist der Leapmotor C10 in der Schweiz eine echte Ansage – besonders, weil nahezu alles serienmässig ist: LED ­ Licht, Wärmepumpe, 360°­ Kamera, Online ­ Navi, Parksensoren und eine Armada an Fahrassistenten. Die Aussenwirkung stimmt: Freunde und Bekannte schätzten den C10 deutlich teurer – zwischen 65 000 und 70 000 Franken. Der echte Preis sorgte für kollektives Staunen. ■

und

Ein Gesicht unter Tausenden: Der Leapmotor C10 sieht aus wie viele E ­SUV.
Der 14,6 ­Zoll ­Touchscreen

Repräsentative Chef- und Chauffeurlimousine

Der Mercedes­ Benz S 580 e verbindet souveränen Luxus mit effizienter Plug ­ in ­ Hybrid ­Technik – ideal für UserChooser, die Chauffeurkomfort und Elektromobilität vereinen wollen. Und die Wahl, ob sie selber fahren oder sich chauffieren lassen. aboutFLEET hat die SternLimousine getestet. Text: Michael Lusk

User­ Chooser oder Firmenchefs

stehen oft vor der Frage, ob sie selber zu Geschäftsterminen fahren oder die Reisezeit fürs Arbeiten investieren wollen. Erst recht, wenn die Wahl auf den Mercedes ­ Benz S 580 e fällt. Denn dieser bietet sowohl dem Fahrer als auch im Fond exzellente Verarbeitung, wertige Materialien und komfortable Ausstattung – beispielsweise mit Massage ­, Klima ­ und Loungefunktionen. Und aufgrund immer strengerer Policies einen weiteren Pluspunkt: eine beeindruckende rein elektrische Reichweite von über 100 Kilometern. Damit lassen sich viele Geschäftsfahrten tatsächlich emissionsfrei zurücklegen.

Technische Daten/TCO

Technische Daten durch Touring Club Schweiz

Mercedes-Benz S-Klasse S 580

Hubraum 2999

Leistung PS 510

Treibstoffverbrauch l/100 km 0,7

Stromverbrauch kWh/100 km 22,7

Listenpreis (Preis inkl. MwSt.) 155 185

TCO pro Jahr 37 465 pro Monat 3122 pro km (in Franken) CHF 1.25

Bei 30 000 km/Jahr und 36 Mt. Vertragsdauer; inkl. 3 Reifen­Sätze. Diesel: Fr 1.90 /l, Benzin: Fr. 1.80/l, Erdgas: Fr. 1.30/kg; Strom: Fr. 0.22/kWh; Versicherung: SB Vollkasko Fr. 1000.–; MFZ­Steuer gem. Kt. ZH; Fahrzeugpreis inkl. Automatik (wenn verfügbar) zzgl. Metallic­Lackierung. Alle TCO ­Ergebnisse inkl. MwSt.

Fliegender Teppich

Und zwar komfortabel, aber durchaus agil. Die 510 PS bieten User­ Choosern, die selbst das Lenkrad übernehmen, viel Laufruhe, Fahrwerk und hintere Lenkachsentechnik ermöglichen eine für die Fahrzeugklasse bemerkenswerte Wendigkeit – wenn es mal auf kurvige oder Bergstrecken geht. Wer meist kurze und mittlere Strecken fährt, schafft sogar den WLTP­Wert von einem Liter pro 100 km. In der Praxis waren es bei uns knapp über 5 Liter, da wir auch längere Etappen absolviert haben und selbst der 28,6 kWh grosse Akku dann irgendwann leer ist.

Dafür ist der Kofferraum etwas kleiner, rund 350 Liter reichen aber immer noch locker für klassisches Business ­ Gepäck. Manager, die sich im Mercedes ­ Benz S 580 e lieber chauffieren lassen, sind mit diesem Luxus ­Stromer ebenfalls gut bedient: Der verlängerte Radstand bringt zusätzliche Beinfreiheit im Fond – ideal für Kadermitarbeitende, die während der Fahrt arbeiten oder entspannen möchten.

Effizienz und Prestige vereint

Der Mercedes ­ Benz S 580 e eignet sich somit hervorragend für den Einsatz als

repräsentative Limousine im Topmanagement. Er bietet alle relevanten Innovationen – vom MBUX­ Bediensystem über digitale Lichttechnik bis zur aktiven Geräuschunterdrückung – und erfüllt gleichzeitig die wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit im Fuhrpark. Wer im Rahmen seiner Car­ Policy Wert auf Komfort, emissionsarmes Fahren und Prestige legt, findet im S 580 e eine ausgewogene Lösung mit echtem Praxisnutzen. ■

Im Fond hat es Platz ohne Ende – unter anderem zum Arbeiten für Manager.
Der Mercedes ­ Benz S 580 e ist sowohl Fahr­ als auch Chauffeurlimousine.

Komfortabler Kraftprotz mit Köpfchen

Der Renault Rafale Hyper Hybrid 4×4 beweist eindrucksvoll, dass Dynamik, Effizienz und Komfort kein Widerspruch sind. Auf 2000 Testkilometern zeigte sich das SUV­ Coupé als verlässlicher und sparsamer Alleskönner. Text: Mario Borri

Bereits im Stand macht der Renault Rafale in seinem matten Hellblau («Satin Blue») eine exzellente Figur. Die flache Dachlinie, muskulöse Proportionen, 21 Zoll Räder und die markante Front mit Matrix­ LED ­Scheinwerfern vermitteln Souveränität und moderne Sportlichkeit.

Innen trifft Hightech auf Komfortzone: Das digitale Cockpit mit Google ­ Integration, klaren Grafiken und durchdachter Bedienlogik macht sofort Freude. Die Sitze sind sehr bequem und perfekt langstreckentauglich, bei der Hitze hätte man sich eine Sitzkühlung gewünscht, die ist aber leider nicht erhältlich. Die Verarbeitung und die Materialien – alles auf hohem Niveau. Der 469 bis 1541 Liter fassende Kofferraum schluckt mühelos Reisegepäck und überzeugt mit praktischen Details wie einem doppelten Laderaumboden.

Komfortable Reisebegleitung

Auf den langen Etappen – unter anderem quer durch Frankreich, von der Schweiz in die Region Paris und retour ins Burgund und über Genf nach Hause – zeigte er sich stets von seiner entspannten Seite. Dank adaptivem

Fahrwerk und guter Dämmung gleitet man sänftengleich und fast lautlos dahin – Letzteres aber nur, solange genügend Strom im Akku steckt. Ist die Batterie leer, muss der kleine Dreizylinder mehr leisten und die Harmonie des Antriebs wirkt dann mitunter etwas angestrengt. Die zuvor samtige Kraftentfaltung wird ruppiger, das Ansprechverhalten weniger geschmeidig. In der Stadt ist der immerhin 4,71 m lange Rafale dank Allradlenkung wendig wie ein Kompaktwagen.

Vier Motoren, ein Ziel: Effizienz Herzstück des Renault Rafale ist sein innovativer Plug ­ in ­ Hybrid ­ Antrieb mit gleich vier Motoren: einem 1,2­ LiterDreizylinder, zwei Elektromotoren sowie einem Startergenerator. Gemeinsam liefern sie 300 PS und ermöglichen

elektrische Allrad ­Traktion. Die Kraftverteilung erfolgt intelligent und nahezu unmerklich. Vor allem im Sportmodus zeigt der Rafale beeindruckenden Punch – Überholvorgänge werden zum Kinderspiel. Trotz seiner Power zeigte der Franzose einen bemerkenswert niedrigen Testverbrauch: nur 5,6 Liter Benzin auf 100 km über die gesamte Strecke.

Elektropower nach Wunsch Im EV­ Modus fährt der Rafale leise und lokal emissionsfrei. Der 22­ kWh ­Akku verspricht bis zu 105 Kilometer Reichweite, im Testalltag erwies sich eine rein elektrische Nutzung im urbanen Umfeld als absolut realistisch. Geladen wird serienmässig mit einem 7,4 ­ kW­ Onboard ­ Lader, der an der Wallbox in rund drei Stunden für frischen Strom sorgt. ■

und 36 Mt. Vertragsdauer; inkl. 3 Reifen­Sätze. Diesel: Fr 1.90 /l, Benzin: Fr. 1.80/l, Erdgas: Fr. 1.30/kg; Strom: Fr. 0.22/kWh; Versicherung: SB Vollkasko Fr. 1000.–; MFZ­Steuer gem. Kt. ZH; Fahrzeugpreis inkl. Automatik (wenn verfügbar) zzgl. Metallic­Lackierung. Alle TCO ­Ergebnisse inkl. MwSt.

Der Renault Rafale an der Saône im Burgund, im Hintergrund die Abtei von Tournus (F).

Schadenabwicklung und Zahlung m it Vollgas: Quality1

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Weltneuheit: Multiadaptiver Gurt debütiert im Volvo EX60

Volvo lanciert mit dem multiadaptiven Sicherheitsgurt eine neue Ära der Fahrzeugsicherheit– erstmals im vollelektrischen Volvo EX60 ab 2026.

Volvo Cars hebt die Fahrzeugsicherheit auf ein neues Niveau: Der schwedische Premiumhersteller präsentiert den weltweit ersten multiadaptiven Sicherheitsgurt. Erstmals kommt die Technologie 2026 im vollelektrischen Volvo EX60 zum Einsatz. Der Gurt nutzt Echtzeitdaten verschiedener Fahrzeugsensoren und passt sich individuell an Insassen sowie Verkehrssituationen an – abgestimmt auf Grösse, Gewicht, Körperform, Sitzposition und Unfallschwere.

Herzstück der Innovation ist die Erhöhung sogenannter Gurtkraftbegrenzungsprofile – von bisher drei auf elf. So kann die Rückhalteleistung optimal auf jede Person und jede Situation abgestimmt werden. Bei grösseren Insas ­

oder leichten Unfällen wird sie reduziert, um Rippenbrüche zu vermeiden. Das System analysiert in Sekundenbruchteilen unfallrelevante Daten – darunter Richtung, Geschwindigkeit und Körperhaltung – mithilfe von Aussen, Innen ­ und Crashsensoren. Anhand dieser Informationen wird die ideale Gurtkraft automatisch gewählt. Der Gurt agiert dabei nicht isoliert: Er ist Teil ei ­

nes umfassenden Sicherheitsökosystems, das auch Airbags, Insassenerkennung und Assistenzsysteme einbindet.

Datengestützte Sicherheit mit System

Die Funktion des Gurts wird durch drahtlose Over­ the ­ Air­ Updates kontinuierlich verbessert. Je mehr Daten Volvo Cars aus realen Fahrsituationen gewinnt, desto präziser können zukünftige Verkehrsszenarien erkannt und adressiert werden. «Der multiadaptive Sicherheitsgurt ist ein Meilenstein in der Fahrzeugsicherheit – und ein weiteres Beispiel, wie wir Daten nutzen, um Leben zu retten», erklärt Åsa Haglund, Leiterin des Volvo Cars Safety Centre. Die neue Technologie steht in der Tradition bahnbrechender Volvo ­ Innovationen. Bereits 1959 entwickelte das Unternehmen den modernen Dreipunktgurt – ein System, das laut Schätzungen über eine Million Leben gerettet hat. Grundlage heutiger Entwicklungen ist eine interne Datenbank mit Informationen von mehr als 80 000 realen Fahrzeuginsassen. Sie ermöglicht es, Schutzsysteme für unterschiedlichste Menschen und Unfallarten zu konzipieren.

Getestet wurde der neue Sicherheitsgurt im Volvo Cars Safety Centre, das 2025 sein 25 ­ jähriges Bestehen feiert. In dem Hightech ­ Crash ­ Labor simulieren Ingenieurteams reale Unfälle, um Schutzsysteme zu entwickeln, die weit über gesetzliche Anforderungen hinausgehen. Mit dem neuen Gurt stärkt Volvo einmal mehr seine Position als führender Anbieter aktiver und passiver Fahrzeugsicherheit.

www.volvocars.ch/safety

Flottenlösung mit Zukunft: Miele fährt elektrisch

Wer eine zukunftsfähige Flotte plant, setzt auf Elektromobilität und Wirtschaftlichkeit. Opel bietet Unternehmen ein umfassendes Angebot an vollelektrischen Nutzfahrzeugen – effizient, alltagstauglich und umweltschonend. Ein Kunde ist Miele Schweiz: Das Traditionsunternehmen setzt mit dem Opel Vivaro Electric auf eine moderne und nachhaltige Flottenlösung.

Auf alle Opel ­ Nutzfahrzeuge. Zusätzlich auf be ste hende Flottenkondi tionen, bis 30. September 2025.

Die Anforderungen im Flotteneinsatz sind so unterschiedlich wie die Branchen selbst. Deshalb müssen Fahrzeuge nicht nur funktional, sondern exakt auf den jeweiligen Arbeitsalltag zugeschnitten sein. Dabei ist entscheidend, was zuverlässig und wirtschaftlich funktioniert.

Genau hier setzt Opel an: Mit vollelektrischen Modellen wie dem Combo Electric, dem Vivaro Electric und dem Movano Electric entwickelt der Hersteller Lösungen, die sich flexibel an verschiedenste Einsatzbereiche anpassen lassen. Denn Opel versteht Elektromobilität als ganzheitliche Systemlösung, die vom Fahrzeug über die Ladeinfrastruktur nahtlos in den betrieblichen Ablauf integriert ist.

Best Practice Miele: Nachhaltigkeit beginnt im Fuhrpark

Auch Miele denkt die Unternehmensflotte konsequent nachhaltig. Mit rund 280 Fahrzeugen setzt das Traditionsunternehmen auf Effizienz, Servicequalität und zunehmend auf elektrische Antriebe.

«Elektromobilität ist längst nicht mehr nur ein Trend, sondern ein zentraler Baustein moderner Unternehmensstrategien», sagt Suharjan Sutharsan, Flottenmanager bei Miele.

Nachhaltigkeit hat für das Unternehmen einen hohen Stellenwert und die CO2 ­ Bilanz der Flotte soll langfristig sinken. Gerade bei Unternehmen mit klar definierten Einsatzprofilen bieten elektrische Fahrzeuge ein hohes Mass an Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Zwei Kriterien, die auch für Miele bei der Wahl ihres Partners entscheidend waren. «Elektromobilität bringt nur dann echten Nutzen, wenn sie im Arbeitsprozess reibungslos funktioniert», so Suharjan Sutharsan. «Deshalb hat uns das Gesamtpaket von Opel und dem Umbaupartner überzeugt.»

Massgeschneidert für jedes Einsatzprofil

Opel begleitet den Umstieg auf Elektromobilität nicht nur mit dem passenden Fahrzeug, sondern mit einem umfassenden Servicepaket. Gemeinsam mit dem

Elektromobilität, die passt –Flottenlösung von Opel

Übersichtlich und komfortabel: Digitales Cockpit und zentrale Bedienung für den Arbeitsalltag.

Emil Frey Carrosseriewerk Safenwil wurden der Laderaumausbau und die technische Ausstattung der Opel ­Vivaro ­ Electric­ Modelle exakt auf die Anforderungen von Miele zugeschnitten. Bereits heute bewähren sich die Fahrzeuge mit Tagesetappen von bis zu 250 Kilometern im urbanen Kundendienst. Die Rückmeldungen aus dem Team sind eindeutig: «Unsere Techniker schätzen besonders das ruhige Fahrgefühl», sagt Suharjan Sutharsan. Weiter behält Opel auch die Wirtschaftlichkeit im Blick: Der Automobilhersteller unterstützt Unternehmen dabei, die Total Cost of Ownership transparent zu analysieren – von Energie und Versicherung über Unterhalt und Steuern bis hin zur Verwaltung. So lassen sich versteckte Kosten vermeiden und die Flotte lässt sich effizient betreiben. Suharjan Sutharsan: «Dank der lösungsorientierten Zusammenarbeit und der klaren Kommunikation sind wir heute so unterwegs, wie es sich für ein zeitgemässes Unternehmen gehört.»

Attraktive Konditionen – jetzt umsteigen

Opel bietet Flottenkunden aktuell besonders attraktive Konditionen für den Umstieg auf vollelektrische Modelle. Neben Sondernettopreisen auf ausgewählte Fahrzeuge profitieren Unternehmen von einem Elektrobonus von bis zu CHF 5000.– sowie 8 Jahren Garantie auf die Antriebsbatterie – ein starkes Zeichen für langfristige Qualität und Vertrauen.

Mit dem Vivaro Electric bringt Opel Alltagstauglichkeit, Effizienz und Komfort auf die Strasse. Ab CHF 32 816.–. Jetzt von Top-Konditionen profitieren – und bis zu CHF 5000.– Bonus auf alle vollelektrischen Nutzfahrzeuge sichern!

Aktuelle Konditionen beim Opel ­ Partner anfragen

kWh ­ Batterie, 100 kW (136 PS). Barkaufpreis: CHF 32 816.– (Fahrzeugwert: 44 490.–abzüglich Flottenrabatt CHF 6674.–, abzüglich Elektrobonus CHF 5000.–). Stromverbrauch (kombiniert) : 22,4–26,7 kWh/100 km (Benzinäquivalent: 2,5–2,9 l/100 km), CO 2 ­ Emission (kombiniert) : 0 g/km.

Maxus

eDeliver

7 AWD: Kraftvoll, leise und elektrisch im Einsatz für die Post

Astara beliefert die Post mit 20 vollelektrischen Maxus eDeliver 7 AWD. Die ersten Fahrzeuge wurden kürzlich in Betrieb genommen und sind bereits landesweit unterwegs.

Der Maxus eDeliver 7 AWD überzeugt durch seinen Allradantrieb für maximale Traktion auf jedem Terrain, 299 PS Leistung, 6,7 m³ Ladevolumen, 2000 kg gebremste Anhängelast und die kombinierte WLTP­ Reichweite von 335 km. Damit bietet der E­Transporter eine ideale Kombination aus Performance, Effizienz und Umweltfreundlichkeit – optimal zugeschnitten auf die vielfältigen Anforderungen im Schweizer Flotten­ und Zustellverkehr.

Flottenlösung mit Zukunft

Beate Martin, Director B2B & Fleet bei Astara Switzerland, betont: «Der Maxus eDeliver 7 AWD ist wie gemacht für die

Anforderungen der Post: leistungsstark, effizient und vielseitig einsetzbar – selbst unter anspruchsvollen Bedingungen. Mit seinem Allradantrieb, der hohen Anhängelast und dem grosszügigen Ladevolumen erfüllt er alle Anforderungen einer zukunftsfähigen Flotte.» Martin Weltrich, Brand Director Maxus Switzerland bei Astara, ergänzt: «Der Maxus eDeliver 7 AWD vereint kraftvolle Performance mit moderner Elektromobilität und verkörpert die nächste Generation nachhaltiger Nutzfahrzeuge – emissionsfrei, effizient und vielseitig einsetzbar.»

Garantie und Alltagstauglichkeit

Die Fahrzeuge wurden speziell für den

Einsatz im urbanen wie auch im alpinen Raum konzipiert. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfassendes Garantiepaket, bestehend aus 5 Jahren/100 000 km Herstellergarantie, 5 Jahren Mobilitätsgarantie und 8 Jahren/250 000 km Garantie auf die Hochvoltbatterie. Diese Kombination aus technischer Stärke und langfristiger Absicherung macht den Maxus eDeliver 7 AWD zu einer attraktiven Lösung für Flottenkunden, die auf zukunftsfähige Mobilität setzen.

Ein starkes Zeichen für die Zukunft

Die Kooperation zwischen Maxus und der Post zeigt eindrucksvoll, wie moderne Elektromobilität bereits heute die Anforderungen grosser Flottenkunden erfüllt. Mit dem eDeliver 7 AWD wird nicht nur ein leistungsstarkes und vielseitiges Nutzfahrzeug bereitgestellt, sondern auch ein konkreter Beitrag zur Reduktion von CO₂­ Emissionen geleistet. ■

Weitere Informationen und Kontakt:

Bott Schweiz entwickelt Schwerlastdachträger für VW Transporter und Ford Transit Custom

Die Bott Schweiz AG hat ihr Sortiment erweitert: Ab sofort sind neue Schwerlastdachträger für den VW Transporter sowie den Ford Transit Custom erhältlich.

Die neuen Trägersysteme der Bott Schweiz AG wurden speziell für den professionellen Einsatz entwickelt – robust, 100 % passgenau und auf eine Traglast von beeindruckenden 340 kg geprüft. Zertifiziert mit dem renommierten DTC­ Gutachten, erfüllen die Dachträger nicht nur höchste Sicherheitsstandards, sondern sind auch offiziell für den Strassenverkehr zugelassen – ein wichtiges Plus für Handwerker, Bauunternehmen und Service­Dienstleister, die täglich schweres Gerät, Leitern oder Rohmaterial transportieren müssen.

«Unsere Kunden brauchen Lösungen, die im Alltag funktionieren – egal bei welchem Wetter, auf welcher Baustelle oder mit welcher Zuladung. Mit dem neuen Schwerlastdachträger können wir eine weitere Neuerung bieten», sagt Bott Schweiz. Die Trägersysteme lassen sich unkompliziert montieren, sind mit gängigen Zubehörteilen kompatibel und wur­

den so konstruiert, dass sie aerodynamisch optimiert sind –weniger Windgeräusche und weniger Verbrauch, dafür mehr Effizienz. ■

Flottenunterhalt – einfach gemacht

Unterschiedliche Standorte, diverse Automarken, verschiedene Service-Partner – als Flottenverantwortlicher ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten und effizient zu arbeiten. Das geht jetzt auch einfacher:

FleetPoint ist ein zentral geführtes Garagen-Netzwerk für alle Marken, mit nationaler Abdeckung und einheitlichen, attraktiven Konditionen.

Jetzt mehr erfahren und einen unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren: fleetpoint.ch

Der neue Dachträger von Bott Schweiz ist die ideale Lösung für alle, die mehr laden, sicherer fahren und langlebig investieren wollen.

Das Werkstattmodul FLEET1 ermöglicht es Derendinger­ Konzeptpartnern, sich vollumfänglich um die Bedürfnisse von Flotten zu kümmern.

FLEET1: Wie Derendinger Garagisten den Weg ins Flottengeschäft ebnet

Mit dem Werkstattmodul FLEET1 bietet Derendinger seinen Konzeptpartnern einen gezielten Zugang zum wachsenden Flottenmarkt. Im Interview erklärt Romain Wyssen, Head of Garage Franchises Switzerland Derendinger, wie FLEET1 funktioniert und wie Garagisten konkret profitieren können. Interview: Isabelle Riederer

aboutFLEET: Herr Wyssen, welche Garagenkonzepte bietet Derendinger an?

Romain Wyssen: Wir bieten unseren Partnern aktuell sechs verschiedene Werkstattkonzepte. Diese sechs Konzepte haben wir in drei Segmente unterteilt, die Einteilung ist dabei nicht hierarchisch, sondern flach. Wir bieten mit carXpert und Garage plus zwei Premium ­Werkstattkonzepte an, AutoCoach und Unicar sind unsere Mainstream ­Werkstattkonzepte. Paral ­

lel dazu bieten wir mit unseren Karosserie ­ Konzepten Carrosserie Plus und CarXpert Carrosserie die Pendants für den Karosseriebereich an. Hinzu kommen unsere Werkstattkodule ev­Service und FLEET1.

Das Werkstattmodul FLEET 1 soll gezielt Flotten zu Ihren Werkstattpartnern bringen. Aber was ist FLEET1 genau, und welche konkreten Herausforderungen von Garagisten adressiert das Modul?

FLEET1 ist ein exklusives Marketing ­ und Kompetenzmodul für Partnerwerkstätten innerhalb der Derendinger­Werkstattkonzepte. Es ist vollständig in das Guido ­ Ökosystem integriert – eine digitale Plattform, die Flottenkunden und Werkstätten effizient miteinander verbindet. FLEET 1 bringt unseren Partnern zusätzliche Flottenkunden und sorgt für eine höhere Werkstattauslastung. Attraktive Ersatzteilpreise und standardisierte Arbeitskosten helfen zusätzlich, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, um auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Zudem unterstützen wir FLEET1 ­ Partner bei der administrativen Entlastung zum Beispiel durch automatisierte Rechnungsbearbeitung, und wir erleichtern ihnen den Zugang zum wachsenden Flottenfahrzeugmarkt.

Welche Leistungen und Services sind im FLEET1-Modul enthalten? Gibt es auch digitale Komponenten oder Tools?

FLEET1 ­ Partner profitieren über die Guido ­ Plattform von einem kostenlosen Zugang zum Flottengeschäft sowie von Kommissionen oder Fixbeiträgen auf Ersatzteile und Dienstleistungen. Standardisierte Prozesse sowie eine zentrale Rechnungsstellung über das Guido ­ System erleichtern zusätzlich den administrativen Aufwand. Natürlich haben unsere FLEET1 ­ Partner Zugang zu technischen Datenbanken via HaynesPro und können über die digitale Plattform auf zahlreiche Funktionen wie Reparaturfreigaben, Rechnungsbearbeitung und Kommunikationsunterstützung zugreifen. Des Weiteren profitieren sie von einer Zahlungssicherheit und einer vielseitigen Marketingunterstützung mit interaktiven Formularen, kostenlosen Alutafeln, mehrsprachigen Inhalten sowie einer geplanten Website.

Welche Voraussetzungen müssen, Garagisten erfüllen, um FLEET1 nutzen zu können?

Um FLEET1 einsetzen zu dürfen, müssen Werkstätten folgende Kriterien erfüllen. Sie müssen Mitglied in einem Derendinger­Werkstattkonzept sein, z. B. Garage plus oder carXpert. Zukünftige FLEET1 ­ Partner müssen eine separate Vereinbarung unterzeichnen und sich an ein spezifisches Anforderungsprofil halten. Sie müssen die Richtlinien zur Rechnungsstellung an Guido befolgen und über eine angemessene Kapazität zur Kundenaufnahme verfügen. Zudem sollten sie eine Prozess ­ und Digitalisierungsbereitschaft, inklusive Einhaltung von OEM ­Vorgaben, haben.

Wie unterstützt FLEET1 Garagisten konkret im Alltag – z. B. bei der Kommunikation oder Organisation? Unsere zentrale Plattform Guido übernimmt die komplette Kundenkommunikation. Dank unseren digitalen Tools zur Reparaturfreigabe, Abrechnung und

Ihr

Schadenmanager

Prozesssteuerung wird der manuelle Aufwand in der Werkstatt erheblich reduziert. Ein direkter Support durch Guido via Mail oder über die Website www.guido ­mobility.ch hilft bei Fragen im Berufsalltag. Eine effiziente Auftragserfassung durch standardisierte Formulare sorgt für zusätzliche Erleichterung und Testzugänge ermöglichen ein risikofreies Kennenlernen der Plattform.

Wie wird FLEET1 weiterentwickelt?

Gibt es Pläne für zusätzliche Module oder Funktionen?

Neue Flottenkunden und Leasingpartner mit einem hohem Wachstumspotenzial sind in Planung. Hinzu kommt, dass die Corporate Identity bereits dreisprachig verfügbar ist (D, F, I). Wir fokussieren uns stark auf den Ausbau des digitalen Angebots und die Erweiterung des Kundenportfolios. Und zu guter Letzt befinden wir uns mitten im Aufbau einer eigenen Website unter www. fleet1.ch.

Wie sieht das Schulungs- und Supportangebot für Garagisten aus, die FLEET1 einführen möchten?

Einerseits bieten wir einen persönlicher Support durch das Team der Derendinger Werkstattkonzepte, andererseits gibt es die Möglichkeit einer direkten Kontaktaufnahme über Guido Mobility per Mail oder telefonisch. Zusätzlich bieten wir detaillierte Dokumentationen zu Prozessen, wie zum Beispiel für die Rechnungsstellung oder die Auftragsabwicklung.

www.derendinger.ch

Bild: Romain Wyssen, Head of Garage Franchises Switzerland Derendinger.

Die Schweizer Werkstattkonzepte im Überblick

Anbieter

Gründungsjahr

Initialkosten (Fr.) Je nach Umfang der Beschriftung Je nach Umfang der Beschriftung Je nach Umfang der Beschriftung Je nach Umfang der Beschriftung

Kosten pro Jahr (Fr.)

Abnahmeverpflichtungen

CI Kostenberechnung nach Mindestanforderungen (3 Elemente). Ab ca. 3500.–.

(190.– pro Monat)

Werkstattausrüstung Anforderungsprofil Anforderungsprofil Anforderungsprofil Anforderungsprofil Anforderungsprofil Anforderungsprofil Werkstattausrüstung und Multimarken-Diagnosegerät

Schulung/ Weiterbildung Empfohlen bei Derendinger AG Empfohlen bei Derendinger AG Empfohlen bei Derendinger AG Empfohlen bei Derendinger AG Anforderungsprofil Ja, Hochvoltkurse Ja, via Emil Frey Training Center

Finanzierung Individuell Diverse Möglichkeiten für die Beschriftung Diverse Möglichkeiten für die Beschriftung

Individuell Keine Keine In Ausarbeitung

Bonusprogramm Individuell Individuell Individuell Individuell Individuell Individuell Ja Technische Hotline Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Mobilitätsgarantien Ja Ja Ja Ja Ja Ja In Planung

Werbung Ja, traditionelle Medien, digitale Medien, B2C und B2B

Ja, traditionelle Medien, digitale Medien, B2C und B2B

Ja, traditionelle Medien, digitale Medien, B2C und B2B

Ja, traditionelle Medien, digitale Medien, B2C und B2B

Ja, traditionelle Medien, digitale Medien, B2C und B2B

Ja, traditionelle Medien, digitale Medien, B2C und B2B

Ja, 360° Werbung –B2B & B2C auf allen Kanälen, kostenlos für die Händler

POS-Material Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja, inkl. Marketing- und Werbematerialien, Drucksachen (nicht verpflichtend)

Arbeitskleidung Ja Ja Ja Ja Nein Nein Ja (nicht verpflichtend)

Beschriftung

Sonstiges/ Besonderheiten

Kontakt Romain Wyssen Head of Garage

Franchises Switzerland

Derendinger AG

M: +41 79 525 30 24

T: +41 31 379 82 45 romain.wyssen@ www.derendinger.ch

Romain Wyssen Head of Garage

Franchises Switzerland

Derendinger AG

M: +41 79 525 30 24

T: +41 31 379 82 45 romain.wyssen@ www.derendinger.ch

Romain Wyssen Head of Garage

Franchises Switzerland

Derendinger AG

M: +41 79 525 30 24

T: +41 31 379 82 45 romain.wyssen@ www.derendinger.ch

Romain Wyssen Head of Garage

Franchises Switzerland

Derendinger AG

M: +41 79 525 30 24

T: +41 31 379 82 45 romain.wyssen@ www.derendinger.ch

Kompetenzmodul, ausschliesslich für bestehende Konzeptpartner Derendinger AG

Romain Wyssen Head of Garage

Franchises Switzerland

Derendinger AG

M: +41 79 525 30 24

T: +41 31 379 82 45 romain.wyssen@ www.derendinger.ch

Kompetenzmodul, ausschliesslich für bestehende Konzeptpartner Derendinger AG

Romain Wyssen Head of Garage

Franchises Switzerland

Derendinger AG

M: +41 79 525 30 24

T: +41 31 379 82 45 romain.wyssen@ www.derendinger.ch

Ja

Vertraglich keine Exklusivbindung. Zugang zu monatlich wechselnden Aktionen. Kommunikationsplattform mit dem Anbieter. Teilnahme an Events und weitere Vorteilen. Logistikdienstleistungen durch die Emil Frey Betriebs AG. Persönliche Betreuung durch Innen- und Aussendienst.

Zlatko Gojevic Eurorepar Car Service Manager Schweiz zlatko.gojevic@psa-import.ch ercs@psa-import.ch

Anforderungsprofil Anforderungsprofil Anforderungsprofil Werkstattausrüstung und Diagnosetechnik Technischer Support, Diagnosetechnik, Werkstattausrüstung

Remote-DiagnoseGerät kostenfrei in Lizenzgebühr inbegriffen

Geräte, Einrichtungen und Werkzeuge für Elektrofahrzeuge

Anforderungsprofil Anforderungsprofil

esa-campus.ch esa-campus.ch esa-campus.ch Ja, durch Amag Academy Ja, bosch-training.ch Ja, kostenfrei in Lizenzgebühr inbegriffen Ja, kostenfrei in Lizenzgebühr inbegriffen Ja, kostenfrei in Lizenzgebühr inbegriffen (je nach Modul) Ja

Konzept-Deal Konzept-Deal Konzept-Deal Ja Ja Ja Ja Ja Keine

Ja Ja Ja Ja Ja Ja – Ja Keine

Nein Nein Nein Ja, kostenlos Ja, kostenlos Ja Ja Ja, nach Modul Ja

Ja Nein Ja Ja Ja Ja – Ja, nach Modul Keine

Ja Ja Ja Ja Nationale und internationale Marketingkampagnen, personalisierte Werbung in der Region

Ja Ja Ja Ja Ja

Nationale und regionale Werbung

Nationale und regionale Werbung Ja, nach Modul Ja

Diverses Material (POS, Kommunikation, Give-aways etc.) POS, Kommunikationsmittel Ja, nach Modul Ja

Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Ja, nach Modul Keine

Ja Ja Ja Gemäss CI/CD Gemäss CI

Nur für ESAMitinhaber Nur für ESAMitinhaber Nur für ESAMitinhaber

Christian Galli Vertriebsleiter Garagenkonzepte christian.galli@ esa.ch

Christian Galli Vertriebsleiter Garagenkonzepte christian.galli@ esa.ch

Christian Galli Vertriebsleiter Garagenkonzepte christian.galli@ esa.ch

Zugang zur kompletten Amag-Logistik und deren Dienstleistungen

Hanspeter Wetli Manager Sales Channel stop+go 079 212 53 08 hanspeter.wetli@ stopgo.ch

Garagisten profitieren von einem starken Markenauftritt, Unterstützung bei Mitarbeitergewinnung und -bindung, Flottengeschäft mit Bosch-Fuhrpark, Leasinggesellschaften, Elektroherstellern uvm.

Hans-Peter Saar Leiter Garagenkonzepte hans-peter.saar@ bosch.com

Obligatorisch mit definierter CI Optional erhältlich gemäss CI Optional erhältlich gemäss CI Keine

Das All-inclusive-Konzept für Multimarkenbetrieb mit umfassendem Support bei Technik, Betriebswirtschaft und Marketing inklusive eigenem Stellenportal und Benefits für Mitarbeiter

Claudia Schlatterer Leiterin Werkstattkonzepte 041 926 62 38 claudia.schlatterer@ autotechnik.ch

Das erste Werkstattkonzept für Elektro-Spezialisten mit umfassender Ausbildung und spezifischen Zusatzleistungen. Neu: TeslaPoint für Service und Unterhalt von Tesla durch freie Garagen

Claudia Schlatterer Leiterin Werkstattkonzepte 041 926 62 38 claudia.schlatterer@ autotechnik.ch

Modulares Werkstattkonzept, auf den Kunden abgestimmt

Dieses Konzept bündelt die Kompetenz unabhängiger Garagen zu einem nationalen Netzwerk und macht dieses überregionalen Flotten zugänglich

Claudia Schlatterer Leiterin Werkstattkonzepte 041 926 62 38 claudia.schlatterer@ autotechnik.ch

Claudia Schlatterer Leiterin Werkstattkonzepte 041 926 62 38 claudia.schlatterer@ autotechnik.ch

Eurorepar Car Service: Neues Mehrmarkenkonzept für Garagen und Flotten

Für Flottenbetreiber ist die kontinuierliche Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge entscheidend. Wartung, Reparatur und Teileversorgung müssen reibungslos funktionieren – idealerweise markenübergreifend, effizient und mit hoher Qualität. Genau hier setzt Eurorepar Car Service an, ein europaweit etabliertes Werkstattkonzept, das seit 2023 auch in der Schweiz aktiv ist.

In Frankreich, Deutschland, Italien oder Spanien ist Eurorepar seit über 20 Jahren präsent. Hinter dem Konzept steht die Stellantis ­ Gruppe, die es 2003 – damals noch als PSA – ins Leben rief, um neue Marktanteile im Aftermarket zu gewinnen. Herzstück ist ein Mehrmarkenangebot für Wartung und Reparatur sämtlicher Fahrzeughersteller, ergänzt durch ein Ersatzteilsortiment in OEM ­ Qualität zu attraktivem Preis ­ Leistungs ­Verhältnis. Seit 2023 wird das Konzept in der Schweiz von der Emil ­ Frey­ Gruppe vertreten.

Markt mit grossem Potenzial

Der Schweizer Markt bietet grosses Potenzial: Über drei Millionen Fahrzeuge im Alter zwischen 4 und 15 Jahren

und mehr als 6000 freie Werkstätten bilden die Basis. Eurorepar Car Service kombiniert technische Kompetenz mit umfassendem Support für Partner. «Unser Ziel ist es, unseren Händlern die Möglichkeit zu geben, Reparaturen und Unterhalt aller Marken anbieten zu können – mit technischem Support, leistungsfähiger Ersatzteilversorgung und passender Logistik», sagt Zlatko Gojevic, Eurorepar Car Service Manager Schweiz. Das Konzept ist international einheitlich, wird hierzulande jedoch mit eigenen B2B ­ und B2C­ Marketingstrategien, lokal entwickelten Aktionen und der Unterstützung der Emil Frey AG ergänzt. Ein Fokus liegt auf Marketingunterstützung, Social ­ Media ­ Präsenz und saisonalen Kampagnen.

Wachsendes Schweizer Netzwerk

Aktuell zählt das Netzwerk rund 40 Partner, bis Ende 2025 sollen es 50 sein. Die Betreuung erfolgt durch Innen ­ und Aussendienst, digitale Werkzeuge wie Teilekatalog, technische Datenbanken und Online ­Terminbuchungen erleichtern den Alltag. Für Flottenbetreiber bringt das markenübergreifende Konzept gebündelte Wartungsintervalle, reduzierte Standzeiten und optimierte Kosten. Eurorepar Car Service will sich in der Schweiz als feste Grösse etablieren – für Werkstätten, die wachsen wollen, und Flottenkunden, die auf Effizienz, Qualität und zentrale Betreuung setzen. «Wir bieten alles aus einer Hand an und unterstützen unsere Partner dabei, erfolgreich zu wachsen», so Gojevic. ■

Von links: Zlatko Gojevic, Eurorepar Car Service Manager, und David Bercy, European Importers Marketing Manager.
Bisher gibt es in der Schweiz rund 40 Eurorepar Car Service Partner.

Kostenkontrolle leicht gemacht dank Herstellerdaten

Für Flottenbetreiber hat die Optimierung der Werkstattkosten höchste Priorität. Firmenkunden profitieren besonders, wenn sichergestellt ist, dass bei Wartung und Reparaturen wirklich nur die notwendigen Aufwände berechnet werden. Der Anbieter FleetPoint hat Zugriff auf technische Reparaturverfahren, Schaltpläne, Diagnosefehlercodes, Servicepläne und Arbeitsvoranschläge.

Jeder Arbeitsvorgang, wie beispielsweise ein Bremsscheibenwechsel inklusive Bremsklötzen, ist mit genauen Zeitvorgaben hinterlegt. Für einen typischen Wechsel an einer Achse erlaubt das System beispielsweise einen festen Arbeitswert von 1,1 Stunden – es dürfen keine unnötigen Zusatzzeiten berechnet werden. Wird auf der Rechnung mehr ausgewiesen, reklamiert das System automatisch, sodass die Kunden nur den marktüblichen Betrag zahlen. Dies spart dem Flottenmanager Zeit, Nerven und Geld. Besonders kundenfreundlich: In der gesamten Schweiz gelten lediglich zwei klar definierte Stundensätze, Stadt und Land. Über 220 qualifizierte Werkstätten: FleetPoint kennt jede davon und arbeitet sehr eng mit freien, inhabergeführten Garagen in der Schweiz. Hier können Arbeiten markenunabhängig und mit Ersatzteilen in original Erstausrüster­ Qualität durchgeführt werden. Transparente Prozesse, effiziente systemseitige Kontrolle, keine vertragliche Bindung über Monate, keine versteckten Kosten und Gebühren. Ein Anbieter, der persönlich dahintersteht. Der Vorteil: Der Kunde zahlt nie mehr als nötig, bei voller Wartungssicherheit! Ein Rechnungsvergleich unter www.fleetpoint.ch zeigt das jeweilige Potenzial auf. ■

Schadenmanagement in Firmenflotten: Die neue Wettbewerbsfront im

TCO

In der Welt des Flottenmanagements steht jeder gefahrene Kilometer für Effizienz – doch wenn ein Fahrzeug beschädigt wird, geht die Auswirkung weit über die reine Reparatur hinaus: Es bedeutet Serviceunterbruch, Zusatzkosten, Standzeiten und letztlich einen Rückgang von Produktivität und Marge. Text: Giuseppe Loffredo

Lange Zeit wurde diese Realität als unvermeidbares Übel hingenommen. Heute ist sie eines der vielversprechendsten Felder, um die Total Cost of Ownership (TCO) zu optimieren – insbesondere bei mittleren und grossen Flotten. Ein erster entscheidender Punkt ist die Versicherung: Gut strukturierte Unternehmen begnügen sich nicht mit Einzelpolicen, sondern setzen auf massgeschneiderte Kollektivlösungen, oft in Zusammenarbeit mit spezialisierten Versicherern oder Maklern. Einige wählen Modelle der Selbstversicherung, übernehmen also einen

Teil des Risikos selbst, um Prämien zu senken und mehr Kontrolle über die Prozesse zu gewinnen. Das ist die Logik einer hohen Selbstbeteiligung: tiefere Jahresprämien zahlen, kleinere Schäden selbst tragen – und dafür Entscheidungsfreiheit sowie die Möglichkeit gewinnen, Abläufe und Reaktionszeiten zu optimieren.

Mobile Labors

Ergänzt wird diese Strategie durch Prävention, ermöglicht durch vernetzte und technologisch fortschrittliche Flotten. Moderne Fahrzeuge sind wahre «mobile Labors»: Dank Telematik liefern sie in Echtzeit Daten zu Fahrverhalten und Nutzung. Was früher als reines Kontrollinstrument galt, ist heute ein Hebel zur Verantwortungsübernahme. Unternehmen können so für jeden Fahrer individuelle Risikoprofile erstellen, riskante Verhaltensweisen erkennen und eingreifen, bevor ein Schaden entsteht. Viele Flottenbetreiber setzen mittlerweile auf kontinuierliche Schulungen, Fahrsicherheitstrainings und

auf die gesammelten Daten abgestimmte, individuelle Coachings. Das ist kein bevormundender Ansatz, sondern aktive Sicherheit: Jeder verhinderte Unfall bedeutet direkte Kosteneinsparung, eingehaltene Liefertermine und zufriedene Kunden. Damit entwickelt sich die Rolle des Fahrers vom reinen Nutzer hin zum aktiven Mitgestalter der Risikoreduktion. Kommt es dennoch zu einem Schaden, werden Geschwindigkeit und Präzision in der Abwicklung zum entscheidenden Faktor. Effiziente Unternehmen arbeiten mit Netzwerken von Partnerwerkstätten, die in digitale Plattformen eingebunden sind, auf denen jeder Schritt – von der Schadenmeldung über die Begutachtung bis zur Freigabe – in Echtzeit nachvollziehbar ist. Ziel ist es, den Stillstand auf ein Minimum zu reduzieren. Smart­ Repair­Technologien, Schnellreparaturen und Ersatzfahrzeuge, die bereits im Servicevertrag enthalten sind, werden zunehmend zum Standard. Doch Geschwindigkeit allein genügt nicht: Die Nachfrage nach Transparenz wächst.

Flottenmanager wollen wissen, wie viel ein Schaden kostet, warum er passiert ist und wie er sich auf den Lebenszyklus des Fahrzeugs auswirkt. Sie fordern Berichte, Grafiken und Jahresvergleiche, um das Schadenmanagement von einer reaktiven Tätigkeit zu einem strategischen Optimierungsinstrument zu entwickeln.

Paradigmenwechsel

Dieser Paradigmenwechsel wird durch die Digitalisierung möglich. Heute kann ein Schadenfall digital eröffnet, mit Fotos dokumentiert, lokalisiert, der nächstgelegenen Werkstatt zugewiesen, kalkuliert und freigegeben werden – ganz ohne E ­ Mail ­ Pingpong, mit laufender Statuskontrolle der Reparatur. Das System reduziert Wartezeiten und Bürokratie, minimiert Telefonate und menschliche Fehler. Technologie ist zudem ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen Betrug: Durch den Abgleich telematischer Daten mit Fahrerangaben lassen sich Schadenshergänge präzise rekonstruieren und Unstimmigkeiten aufdecken. Manche Unternehmen und Versicherer setzen

Schadenmanagement

auf prädiktive Algorithmen, um Auffälligkeiten zu melden, während die historische Schadenanalyse pro Fahrer wiederkehrende Muster aufzeigt und gezielte Massnahmen ermöglicht.

Präventionskultur

Und doch reicht Technologie allein nicht aus. Die erfolgreichsten Unternehmen etablieren eine gelebte Unternehmenskultur der Prävention, in der Fahrer aktiv eingebunden und in die Verantwortung genommen werden. In solchen Organisationen gilt ein Unfall nicht als lästige Formalität, sondern als Ereignis mit Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen. Fahrverhalten wird als Bestandteil der beruflichen Leistung betrachtet, Prävention als gemeinsamer Wert – fest verankert in den Unternehmensprozessen, gleichberechtigt mit Wartung oder Arbeitssicherheit.

Ein Schaden ist heute nicht mehr nur eine unvermeidbare Ausgabe, sondern eine Kennzahl – vergleichbar mit Verbrauch, Restkilometer oder Auslastungsgrad der Flotte. Seine Bearbeitung misst die Qualität der Fahrzeuge,

die Güte der Fahrerauswahl und die Wirksamkeit der vorbeugenden Wartung. Schadenmanagement betrifft nicht mehr nur Werkstätten und Versicherer, sondern auch Operations, HR, IT und Finance – und wird so zu einem Indikator für die Reife einer Organisation. Im Flottenbereich zählt jedes Detail, und die Art, wie ein Unternehmen Schäden managt, sagt viel über seine operative Gesundheit und seine langfristige Vision aus. Denn heute ist ein Schaden mehr denn je nicht nur eine verbeulte Karosserie – sondern eine Chance, besser zu werden, weniger auszugeben und wettbewerbsfähiger zu sein. ■

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Winterreifen: Die Wissenschaft hinter ihrer Leistungsfähigkeit

Wenn das Thermometer fällt, entscheidet sich der Unterschied zwischen Sommer­ und Winterreifen in unsichtbaren Details: in der Zusammensetzung der Gummimischung und ihrer Reaktion auf Kälte.

Text: Giuseppe Loffredo

Über 7 °C bleibt ein Sommer­ oder Ganzjahresreifen geschmeidig, passt sich der Strasse an und sorgt für guten Grip. Doch wenn die Temperaturen gegen 0 °C sinken, beginnt der Gummi von Standardreifen hart zu werden, was die Haftung vor allem auf kalten und feuchten Oberflächen verringert. Unter dem Gefrierpunkt verstärkt sich dieser Effekt: Winterreifen haben dank ihrer flexiblen Mischung klar die Nase vorn, sie beissen sich in den Schnee und haften besser auf Eis. Sinkt das Thermometer unter –6 °C, wird der Unterschied noch deutlicher: Standardreifen verhalten sich fast wie harter Kunststoff und verlieren nahezu jede Elastizität, während Winterreifen ihre Flexibilität behalten und so optimalen Strassenkontakt gewährleisten. Diese Leistungsfähigkeit

ist kein Zufall. Winterreifen bestehen aus speziellen Mischungen – Naturkautschuk, Silica und spezielle Öle –, die ein Aushärten des Gummis verhindern. Diese Rezeptur sichert konstanten Grip, selbst unter extremsten Bedingungen.

Profil entscheidend

Auch das Profil spielt eine entscheidende Rolle. Breite Rillen leiten Schneematsch schnell ab und verringern die Aquaplaning ­ Gefahr, während zahlreiche feine Lamellen in den Profilblöcken zusätzliche Griffkanten schaffen. Auf Eis erzeugen diese Mikro ­ Kanten zusätzliche Traktionspunkte, die das Risiko des Wegrutschens reduzieren. Die Kombination aus einer passenden Gummimischung und einem speziellen Profil verbessert nicht nur die Traktion.

Sie optimiert auch das Bremsverhalten – insbesondere in Notsituationen, in denen wenige Meter über einen Unfall entscheiden können. Zudem steigert sie die Fahrstabilität: Winterreifen reagieren präziser auf Lenkbefehle auf vereister Fahrbahn und bieten mehr Kontrolle in Kurven und bei Manövern. Der richtige Zeitpunkt für den Wechsel ist leicht zu bestimmen: Sobald die Durchschnittstemperaturen dauerhaft unter 7 °C sinken – auch ohne Schneefall –, ist es Zeit für Winterreifen. In Regionen mit strengen Wintern empfiehlt es sich, diese bereits im Herbst vor den ersten Frostnächten zu montieren. Kurz gesagt: Winterreifen sind das Ergebnis fortschrittlicher Materialtechnologie und eines Designs, das auf Sicherheit ausgerichtet ist. Ihre Vorteile gehen weit über verschneite Landschaften hinaus: Sobald der Winter Einzug hält, gewährleisten sie optimalen Strassenkontakt und bieten genau jene Sicherheitsreserve, die im Ernstfall entscheidend ist. ■

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Für den Winter bereit!

Auch wenn die aktuellen Temperaturen etwas anderes sagen, ist es für Flottenverantwortliche jetzt im September wieder Zeit, die Weichen zu stellen, um den Fuhrpark für die Wintersaison fit zu machen. Wir haben die relevanten Winterreifen verschiedener Anbieter zusammengestellt.

Text: Michael Lusk

Bridgestone

Blizzak

6

Nasse, verschneite oder vereiste Strassen erfordern maximale Kontrolle. Genau dafür wurde der neue Bridgestone Blizzak 6 entwickelt, er überzeugt mit starker Nasshaftung für kurze Bremswege, zuverlässiger Schneeperformance dank optimiertem Profil und innovativer Gummimischung, verlängerter Laufleistung gegenüber dem vielfachen Testsieger Bridgestone Blizzak LM005 und reduziertem Rollwiderstand durch EnlitenTechnologien – ideal für alle Antriebsarten.

ESA+Tecar

Super Grip Pro2

Pünktlich auf den Winter 2025 bringt die ESA die neueste Generation des beliebten ESA+Tecar, den Super Grip Pro 2, auf den Markt. Der neue Winterreifen überzeugt mit optimalem Grip auf feuchten und nassen Strassen, kurzen Bremswegen sowie einem unschlagbaren Preis­ LeistungsVerhältnis. Dank modernster Technologie und innovativem Design bietet der Super Grip Pro 2 Schweizer Garagisten eine exzellente Lösung, um ihren Kunden höchste Sicherheit und Effizienz zu garantieren.

Continental WinterContact TS 870

Für Fahrzeuge von der Minibis zur Mittelklasse und für sportliche Kompaktwagen ist der WinterContact TS 870 seit Jahren ein überzeugender Reifen und vielfacher Testsieger. Bei eisigen Bedingungen überzeugt er durch hohe Winterperformance sowie durch beständige Kontrolle und kurze Bremswege. Bei nassen Verhältnissen oder Aquaplaning bietet er eine ausgezeichnete Nässeperformance. Die gute Laufleistung, der geringe Kraftstoffverbrauch und ein Sortiment, das alle wichtigen Dimensionen umfasst und schnell verfügbar ist, sind weitere Gründe für seine Beliebtheit in der Flottenbereifung.

Hankook iON Winter

Der Hankook iON Winter wurde speziell für Elektrofahrzeuge konzipiert. Highlights sind ein reduzierter Rollwiderstand, ein besonders geräuscharmes Abrollverhalten und eine hohe Belastbarkeit. Im Vergleich zu konventionellen Bereifungen bedeutet dies für den E­Autofahrer: mehr Reichweite pro Batterieladung und ein besseres Fahrgefühl.

Michelin Alpin 7

Der neue Michelin Alpin 7 bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger kürzere Bremswege und einen geringeren Rollwiderstand. Seine robuste Bauweise, hohe Laufleistung sowie der starke Grip machen ihn zur idealen Wahl für Flotten. Dank neuen Gummimischungen und einem laufrichtungsgebundenen Profil eignet er sich für alle Antriebsarten. Seine progressiven Lamellen sorgen zudem für hohe Zuverlässigkeit bis zum Erreichen der gesetzlichen Mindestprofiltiefe.

Pirelli Cinturato Winter 3

Pirelli präsentiert den neuen Cinturato Winter 3: speziell entwickelt, um Limousinen und Crossover maximale Sicherheit unter winterlichen Bedingungen zu bieten. Der brandneue Cinturato Winter 3 überzeugt durch kompromisslose Sicherheit und Kontrolle bei winterlichen Verhältnissen. Er bietet herausragende Leistung auf Schnee, mit Bestwerten beim Bremsen im Schnee, bestätigt durch Tests von Dekra und TÜV, sowie exzellenter Traktion und Fahrstabilität auf Schnee, zertifiziert mit dem TÜV­ PremiumQualitätssiegel.

Nokian Tyres

Snowproof 2

Der neue Nokian Tyres Snowproof 2 ist ein sicherer Premium ­Winterreifen. Das wichtigste Feature ist seine hervorragende Performance bei Schnee, Schneematsch und Regen. Das Winterreifensortiment beinhaltet ebenfalls den Nokian Tyres Snowproof 2 SUV. Er bietet mehr Stabilität und Haltbarkeit für schwere Fahrzeuge. Einige ausgewählte Reifengrössen des Nokian Tyres Snowproof 2 SUV sind mit der «Silent­ Drive ­Technologie für Elektrofahrzeuge und Plug ­in ­ Hybride» ausgestattet.

Yokohama

Advan Winter V907

Der Advan Winter V907 ist der Ultra ­ High ­ PerformanceWinterreifen im Programm von Yokohama. Das markante Profildesign, die optimierte SilicaMischung und die innovative A.R.T Mixing Technology sorgen für überragende Kontrolle, präzise Lenkreaktionen und ausgezeichnete Haftung auf Schnee, Matsch und nasser Fahrbahn. Das Grössenspektrum in der Schweiz reicht von 225/40R19 93W bis zu 315/40R21 115W und deckt damit leistungsstarke Autos im UHP­ Bereich perfekt ab.

Ausgezeichnete Leistung

Muss ich eine Umtriebsentschädigung für Falschparkieren bezahlen?

Mitarbeiter A parkiert sein Firmenfahrzeug auf einem privaten Parkplatz, auf dem eine Parkverbotstafel aufgestellt ist. Als er zum Fahrzeug zurückkehrt, stellt er unter dem Scheibenwischer einen Zettel fest. Darin wird eine Umtriebsentschädigung von CHF 50 verlangt. Bei Nichtbezahlung wird eine Verzeigung beim Statthalteramt und eine Busse angedroht. Mitarbeiter A fragt sich, ob er diese Umtriebsentschädigung bezahlen muss.

1. Audienzrichterliches Verbot

Grundeigentümer haben die Möglichkeit, ihre privaten Grundstücke durch richterliche Verbote von unbefugter Benutzung zu schützen. Solche Verbote sind weit verbreitet und dienen dazu, Nutzungen entweder generell zu verbieten (z. B. generelles Fahrverbot oder Parkverbot) oder nur einer eingeschränkten Nutzergruppe zu erlauben (z. B. Parkieren nur gestattet für Mitarbeiter, Restaurantgäste, Besucher eines Altersheims etc.). Auch zeitliche Beschränkungen, z. B. Parkverbote von/bis oder erlaubte Parkzeit maximal zwei Stunden, sind möglich.

Sogenannte audienzrichterliche Verbote können auf Antrag des Grundeigentümers gestützt auf Art. 258 der Zivilprozessordnung (ZPO) angeordnet werden. Zuwiderhandlungen können anschliessend auf Antrag mit einer Busse bis zu CHF 2000 geahndet werden. Im Widerhandlungsfall fallen zusätzlich zur eigentlichen Busse weitere Verfahrenskosten an. Für die Bezahlung der Busse und der Verfahrenskosten haftet der fehlbare Fahrzeuglenker, sofern dieser im Strafverfahren eruiert bzw. vom Fahrzeughalter bezeichnet werden kann.

2. Ausschilderung

Der Grundeigentümer muss auf dem Grundstück an gut sichtbarer Stelle eine behördliche Verbotstafel anbringen (Art. 259 ZPO), um auf das audienzrichterliche Verbot sowie auf die Busse hinzuweisen. Gültig sind nur amtliche Verbotstafeln mit Hinweis auf die erlas ­

sende Amtsstelle. Privat angebrachte Park­ oder Fahrverbotstafeln haben dagegen keinerlei Rechtswirkung und sind unbeachtlich. Aus der Verbotstafel muss sich der erlaubte Nutzerkreis (bzw. die erlaubte oder verbotene Nutzung) und gegebenenfalls die örtliche und zeitliche Beschränkung eindeutig ergeben. Befinden sich neben einem privaten Parkplatz z. B. öffentliche Parkplätze, müssen die privaten Parkplätze auf der Verbotstafel selbst oder durch Anbringung von Markierungen, Ketten, Pollern etc. klar bezeichnet und von den öffentlichen Parkfeldern abgegrenzt werden. Ebenso sind erlaubte oder verbotene Parkzeiten klar auszuschildern.

3. Erhebung von Parkgebühren Falls der Parkplatz kommerziell genutzt wird und eine Parkgebühr erhoben wird, was grundsätzlich zulässig ist, muss die Gebührenpflicht auf der behördlichen Verbotstafel selbst ausgeschildert sein («Benutzung kostenpflichtig»). Ausserdem muss auf dem Grundstück gut sichtbar eine Gebührenordnung angebracht werden (z. B. eine separate Parkgebührentafel oder ein Hinweis auf einen Parkautomaten). Falls Gebühren über eine App bezahlt werden müssen, ist auch hierfür auf einer Gebührentafel eindeutig hinzuweisen.

Alternativ kann der Parkplatz aber auch durch Anbringen einer Parkschranke und eines Ticketsystems räumlich abgegrenzt werden, sodass sich die kostenpflichtige Nutzung ohne Weiteres

Haben Sie als Leser eine aktuelle Rechtsfrage?

Senden Sie uns diese an: ergibt. Wer die Parkschranke ohne Zahlvorgang passiert, verstösst gegen das audienzrichterliche Verbot und kann gebüsst werden. In diesem Fall kann der Hinweis auf die kostenpflichtige Nutzung auf der behördlichen Verbotstafel ausnahmsweise unterbleiben.

mlusk@awverlag.ch

Fehlt der Hinweis auf die Gebührenpflicht, ist die Parkgebühr nicht hinreichend ausgeschildert oder durch Abschrankung gesichert, liegt in der Nichtbezahlung der Parkgebühr kein Verstoss gegen das audienzrichterliche Verbot und ist deshalb eine Bestrafung mittels Busse unzulässig.

4. Umtriebsentschädigung im Widerhandlungsfall

Im Falle einer Verzeigung beim Statthalteramt oder Gemeindeammann fliessen Bussgelder und Verfahrenskosten in die Staatskasse, nicht an den Grundeigentümer. Weder erhält der Grundeigentümer dadurch einen Schadenersatz für die unberechtigte Benutzung, noch werden ihm seine Umtriebe erstattet.

Anstelle einer Anzeige fordern Grundeigentümer deshalb vom fehlbaren Fahrzeuglenker oftmals die Zahlung einer Umtriebsentschädigung für ihre Kontrollaufwendungen. Teilweise werden diese Kontroll ­ und Inkassotätigkeiten auch an spezialisierte Unternehmen ausgelagert, was ebenfalls zulässig ist. Durch diese Umtriebsentschädigung kann der Grundeigentümer somit per definitionem seine Umtriebe decken. In Tat und Wahrheit erzielen jedoch gerade professionelle Park­

platzbewirtschafter durch solche Umtriebsentschädigungen, verbunden mit effizienten Inkassomassnahmen, ihre Profite. Dies ist nicht Sinn und Zweck der Umtriebsentschädigung und kommt einer fragwürdigen Wegelagerei gleich. Gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts sind Umtriebsentschädigungen unter gewissen Voraussetzungen zulässig (BGer 6S.77/2003 vom 06.01.2004; BGer 6B_192/2014 vom 13.11.2014). Dem berechtigten Grundeigentümer sind dabei aber nur diejenigen Umtriebe zu erstatten, welche ihm durch das Falschparkieren tatsächlich entstanden sind. Dazu gehören laut Bundesgericht der für Kontrolle und Inkasso erforderliche Personalaufwand (Fotografieren, Abklären der Adresse des Fahrzeughalters, Ausfüllen von Formularen und Einzahlungsscheinen), Auslagen für Kopien, Papier, Porto sowie die Kosten für das Führen einer einfachen Buchhaltung mit Inkassokontrolle. Hingegen dürfen mit der Umtriebsentschädigung keine allgemeinen Auslagen für Überwachung und Sicherung des Parkplatzes eingefordert werden, welche keinen direkten Zusammenhang mit dem Fehlverhalten des Fahrzeuglenkers haben (z. B. Kosten für Erwerb und Betrieb einer Videoüberwachungsanlage, Parkschranken, Markierungen, Poller etc.).

Da diese Aufwendungen mit vernünftigem Aufwand nicht in jedem Einzelfall exakt bestimmt werden können, lässt das Bundesgericht eine Pauschalierung der Aufwendungen zu. In seinem Entscheid aus dem Jahr 2014 (BGer 6B_192/2014) hat das Bundesgericht eine Umtriebsentschädigung in Höhe von CHF 52 als nicht übersetzt beurteilt und geschützt. Zu einem ähnlichen Schluss ist auch das Zürcher Obergericht in einem Entscheid aus dem Jahr 2024 gelangt und schützte eine Umtriebsentschädigung von CHF 50 (OGer ZH, UE230060 vom 27.05.2024). Diese Rechtsprechung ist bis heute unverändert gültig. Da der bundesgerichtliche Entscheid jedoch bereits einige Jahre zurückliegt und aufgrund der seither eingetretenen Teuerung und Inflation ist davon auszugehen, dass heute auch eine leicht höhere Umtriebsentschädigung von CHF 55–60 vermutlich gerade noch zulässig wäre.

Der Grundeigentümer hat somit die Wahl, ob er seine Kosten über eine Umtriebsentschädigung einfordern oder den Fahrzeuglenker bei der zuständigen Behörde zur Anzeige bringen will. Möglich wäre auch beides, wird in der Praxis aber nicht gemacht, sofern die

Umtriebsentschädigung rechtzeitig bezahlt wird.

5. Übersetzte

Umtriebsentschädigungen Vorsicht ist geboten, falls eine Umtriebsentschädigung von deutlich über CHF 52 gefordert wird. Versucht der Grundeigentümer, oder an seiner Stelle ein Inkassounternehmen, eine übersetzte Umtriebsentschädigung oder weitere Gebühren einzufordern und wird diese Forderung gleichzeitig mit der Androhung verbunden, dass im Falle der Nichtbezahlung eine Anzeige an die zuständige Behörde erfolgt, macht sich der Grundeigentümer unter Umständen wegen Nötigung oder sogar wegen Erpressung strafbar. Eine Nötigung ist zu bejahen, wenn mit der Androhung einer Strafanzeige eine ungerechtfertigte Zuwendung zu erlangen versucht wird. Kommt zusätzlich eine Bereicherungsabsicht hinzu, liegt eine Erpressung vor. Ob ein strafbares Verhalten vorliegt, entscheidet sich damit im Wesentlichen aufgrund der Höhe der geforderten Umtriebsentschädigung bzw. ob diese angemessen oder übersetzt ist (BGer 6S.77/2003, Erw. 4.1).

6. Empfehlungen

Falls ein Fahrzeuglenker an seinem Fahrzeug eine «private Parkbusse» (Umtriebsentschädigung) feststellt, empfiehlt es sich, zunächst den Sachverhalt genau festzuhalten und zu dokumentieren. Zeit, Ort und Parksituation sollten fotografisch festgehalten werden. Wurde das Fahrzeug tatsächlich im verbotenen Bereich parkiert? Ist das Parkverbot vorschriftsgemäss ausgeschildert und ist das Verbot genügend konkret formuliert (Fotografie der Verbotstafel machen)?

Ist dies der Fall, sollte eine Umtriebsentschädigung bis maximal ca. CHF 60 rechtzeitig bezahlt werden, um eine Verzeigung beim Statthalteramt oder Gemeindeammann und eine damit verbundene Busse sowie Verfahrenskosten möglichst abzuwenden. Auch wenn die Busse im Regelfall im Bereich normaler Parkbussen liegt, belaufen sich die Verfahrenskosten rasch auf mehrere hundert Franken. Ausserdem sind weitere Inkassogebühren und Betreibungskosten zu erwarten, insbesondere, wenn ein Parkunternehmen die Parkplatzbewirtschaftung und das Inkasso für den Grundeigentümer übernimmt. In diesem Bereich ist in den letzten Jahren leider ein eigentli ­

BÜHLMANN KOENIG & PARTNER ist eine auf Wirtschaftsrecht spezialisierte Anwaltskanzlei mitten in Zürich. Klienten sind vornehmlich Unternehmen aus dem Finanzdienstleistungs, Industrie ­ und Konsumgütersektor. Die Kanzlei ist vorwiegend im Vertrags ­, Finanz­ und Gesellschaftsrecht tätig, sowohl beratend als auch prozessual.

BÜHLMANN KOENIG & PARTNER legt grossen Wert auf hochstehende Dienstleistungen zu fairen Preisen. Die Kanzlei ist stark international ausgerichtet und Mitglied von Lexlink, einem internationalen Verbund von kleineren wirtschaftsrechtlich fokussierten Anwaltskanzleien.

BÜHLMANN KOENIG & PARTNER AG

Alfred ­ Escher­Str. 17 • CH ­ 8002 Zürich

Telefon +41 43 499 77 88 E-Mail info@bkp ­ legal.ch Website www.bkp ­ legal.ch

cher Industriezweig entstanden und sind diverse Anbieter solcher Dienstleistungen mit teils aggressiven und aufdringlichen Inkassopraktiken tätig. Innerhalb des vorgenannten Rahmens ist eine solche Inkassotätigkeit jedoch erlaubt.

Liegt die Umtriebsentschädigung hingegen über CHF 60 oder werden anderweitige Kosten und Gebühren geltend gemacht und wird im Unterlassungsfall mit einer Verzeigung bei der zuständigen Behörde gedroht, ist von der Bezahlung abzuraten. Stattdessen sollte der Forderungssteller bei der zuständigen Polizeibehörde oder Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf versuchte Nötigung oder versuchte Erpressung zur Anzeige gebracht werden. Ausserdem sollte die Forderung mit einem Schreiben an den Aussteller formell bestritten werden. Der Fahrzeuglenker muss sich dabei aber bewusst sein, dass ein solches Vorgehen insbesondere einen professionellen Parkplatzbewirtschafter vermutlich nicht von einer behördlichen Anzeige, einer Betreibung und nötigenfalls einem Zivilprozess abhalten wird. Jeder Betroffene muss für sich selbst abschätzen, ob er solcherlei Praktiken akzeptieren oder dagegen vorgehen möchte und ob er die damit verbundenen Kosten und Mühen auf sich neh

men will. ■

Philipp Brunner, Rechtsanwalt | LL.M. Partner.

Goldene Zeiten für alle

Loyalitätsprogramme gibt es viele. Doch bei den wenigsten profitieren Unternehmen und ihre Arbeitnehmenden gemeinsam. Eine der goldenen Ausnahmen heisst Hertz Gold Plus Rewards.

Manchmal ist es nicht nötig, zwischen privat und geschäftlich zu unterscheiden. Nämlich dann, wenn es ums Profitieren geht. Das findet zumindest der Autovermieter Hertz. Er hat mit seinem Loyalitätsprogramm Gold Plus Rewards ein Angebot geschaffen, das sich sowohl an Business ­ als auch Privatkunden richtet. Die Mitgliedschaft ist nicht nur für alle kostenlos, sie bringt ausserdem für alle wertvolle Zeit­ und Geldeinsparungen mit sich – und zwar überall auf der Welt.

Zeit sparen

Wer regelmässig verreist und dabei einen Mietwagen braucht, weiss, wie viel Zeit die Abholung in Anspruch nehmen kann – ganz besonders an Flughäfen. Je nachdem, wie viele Flüge gerade gelandet sind, kann der Ansturm auf die Mietwagenschalter sehr gross sein und es bilden sich mitunter lange War­

teschlangen. Mitglieder von Hertz Gold Plus Rewards müssen aber nicht in eine dieser Schlangen stehen – sie gehen einfach an ihnen vorbei zum speziellen Goldschalter, an dem alles viel schneller geht.

An einigen Flughäfen stehen sogar separate Gold ­ Plus ­ Mietwagenstellplätze zur Verfügung, wo das reservierte Auto auf direktestem Weg in Empfang genommen werden kann. Einfach den Ausweis vorzeigen, einsteigen und losfahren.

Schon vor der Reise kann viel Zeit gespart werden. Weil die persönlichen Daten im Gold ­ Plus ­ Rewards ­ Profil nach der einmaligen Registrierung bereits hinterlegt wird, erfolgt auch die Buchung des Mietwagens denkbar rasch und unkompliziert. Und wenn sich die Reise dann dem Ende zuneigt, kommt der nächste Tempovorteil zum Zug: Dank «Instant Return» verliert bei

der Rückgabe niemand wertvolle Zeit für langwierige Formalitäten, sondern es wird noch beim Fahrzeug die Schlussrechnung ausgestellt.

Geld sparen

Diese Rechnung fällt durch die Mitgliedschaft bei Hertz Gold Plus Rewards übrigens merklich tiefer aus. Denn bei allen Anmietungen über das hinterlegte Profil kommen günstigere Miettarife zur Anwendung. Und nicht nur das: Extraleistungen wie beispielsweise die Registrierung eines Zusatzfahrers oder die Ausleihe von Zubehör sind entweder kostenlos oder deutlich günstiger. Alle genannten Vorteile gelten natürlich auch, wenn Mitarbeitende über ihr Gold ­ Plus ­ Rewards ­ Profil privat ein Auto bei Hertz mieten. Und es kommt noch ein grosser Pluspunkt dazu: Mit jeder einzelnen Anmietung – ganz egal, ob geschäftlich oder privat –sammeln sie automatisch Gold ­ PlusRewards ­ Punkte. Diese können zum Beispiel für kostenlose Miettage oder Upgrades eingelöst werden. Also gleich anmelden und profitieren – sowohl auf Unternehmens ­ als auch auf Mitarbeiterseite.

www.hertz.ch/gold

Zeit und Geld sparen bei Hertz.

Der

KI-Assistent von Alphabet: Operative Exzellenz im Fuhrparkmanagement neu definiert

Alphabet präsentiert den Alphabet­ KI ­ Assistenten, der vollständig in das Fleet­ Reporting integriert ist. Dieses geniale, KI ­ gestützte Tool verbessert die Flottenberichterstattung und ermöglicht es Flottenentscheidern, so schnell und einfach wie nie zuvor Flottendaten abzurufen, zu durchsuchen und zu analysieren.

Der Alphabet­ KI ­ Assistent revolutioniert das Flottenmanagement, indem er das Potenzial von mehr als 800 einzelnen Datenfeldern nutzbar macht und Flottenmanagern nahezu grenzenlose Möglichkeiten zur Kombination und Auswertung der Daten bietet. Mit diesem hochmodernen Tool positioniert sich Alphabet als Branchenvorreiter, der als Erster eine KI ­ Lösung in sein Fleet­ Reporting ­ System einbindet.

Die durch den Alphabet­ KI ­Assistenten ermöglichte enorme Datenintegration vereinfacht die Verwaltung komplexer Flottendatenbestände erheblich. Dank der intelligenten, automatisierten und datenschutzkonformen Verarbeitung verwandelt das Tool Rohdaten im Nu in intuitive Grafiken und Diagramme und verbessert so die Visualisierung von Erkenntnissen. Mit dieser Funktion können Flottenmanager mühelos ihre Daten abfragen und Erkenntnisse daraus ableiten. Damit gehören Probleme mit der komplizierten Extraktion und Interpretation von Daten der Vergangenheit an und die strategische Entscheidungsfindung erfolgt fundierter und datengestützt.

Alleinstellungsmerkmale

• Einfacherer und schnellerer Zugriff auf Informationen

• Flexiblerer Ansatz bei der Datenextraktion

• Schnellerer Erkenntnisgewinn für strategische Entscheidungen

• Prägnante Darstellung der Daten

Flottenmanager haben oft Mühe, Informationen aus riesigen Datenmengen zu extrahieren. Mit dem Alphabet­KI ­Assistenten ändert sich das – er liefert Antworten auf ihre Fragen. Markus Lerch, Chief Sales Officer von Alphabet Schweiz: «Die richtigen Fragen zu stellen ist insbesondere in der heutigen Zeit eine wichtige Kompetenz. Genau dabei unterstützen wir unsere Kunden, indem mit unserem KI ­Assistenten intuitiv und speditiv Abfragen durchgeführt werden können, welche bisher nicht möglich waren.»

Komplettlösung aus einer Hand

Der Alphabet­ KI ­Assistent ist jetzt als Bestandteil von Fleet­ Reporting verfügbar, auf welches über das 360 ­ Fleet­ Portal von Alphabet zugegriffen werden kann. Mit einem Log ­in und einem individualisierbaren Dashboard revolutio ­

niert die Plattform bereits heute das Flottenmanagement, indem sie die Komplexität der Verwaltung vereinfacht und die Produktivität steigert.

Das 360-Fleet-Portal von Alphabet

Mit innovativen Lösungen für ein intuitiveres und effizienteres Flottenmanagement setzt Alphabet immer wieder neue Massstäbe im Bereich der digitalen Transformation. Die Integration des Alphabet­KI­Assistenten in das Fleet­Reporting ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Alphabet den Kunden modernste Tools für das dynamische Geschäftsumfeld von heute zur Verfügung stellt. Über das 360 ­Fleet­Portal können Nutzer auf alle Lösungen und Service­Seiten zugreifen – vom Alphabet Carbon Manager über das Fleet­Reporting bis hin zu weiteren Services. Das spart Zeit und reduziert die Komplexität von Verwaltungsvorgängen. ■

Zum AlphabetKI ­ Assistenten und zum Fleet­ Reporting.

Erfolgreiches Flotten- und Privatkundengeschäft im Juli

Im Juli 2025 ist der Schweizer Personenwagenmarkt zum ersten Mal seit April 2024 wieder gewachsen: 18 406 Neuimmatrikulationen entsprechen einer Steigerung von 1,1 % zum Vorjahresmonat.

Das positive Ergebnis ist jedoch vor allem den schwachen Vorjahreszahlen geschuldet. Der SAAR­Wert, der monatliche Verkaufszahlen saisonal und arbeitstäglich bereinigt aufs Jahr hochrechnet, zeigt eine schwache Performance von nur 213 000 (2024 Gesamtjahr 240 000). Der Blick auf die Verkaufskanäle lässt das Ergebnis jedoch freundlicher erscheinen. Die PW­ Nachfrage durch Privat(+8,4 %) und Firmenkunden (+7,8 %) hat kräftig angezogen, während Autovermieter (–9,7 %) ihre Eigenzulassungen zurückfuhren. Überdeutlich war die Entwicklung bei Handel und Importeuren: Diese stellten sich rund ein Viertel weniger Eigenzulassungen auf die Höfe.

Importeure im Aufschwung

Von dem Aufschwung im Flottenmarkt konnten 13 der Top ­20 ­ Importeure profitieren. Die grossen drei wuchsen alle zweistellig, wobei sich VW mit einem Wachstum von 30 % nochmals absetzen konnte. Die Elektromodelle der Marke legten sogar um 63 % zu, aber auch Tayron (neu), Tiguan (+32 %) und Golf (+38 %) setzten Wachstumsimpulse. Ein gutes Juliergebnis erreichten auch die Marken Toyota (+31 %), Renault (+66 %) und Dacia (97 %). Hyundai (–54 %), Volvo (–26 %) und Mercedes (–11 %) mussten hingegen erhebliche Volumenverluste hinnehmen. Bei Hyundai und Volvo stellt dies teilweise eine Normalisierung nach sehr starken Vorjahreszahlen dar, Mercedes wird hingegen mit dem kommenden neuen GLC und dem CLA neue Modellimpulse setzen müssen, um den Rückstand auf BMW zu verkürzen. Im Modellranking fällt auf, dass die Fuhrpark­

Das Unternehmen Dataforce –der Flottenmarkt im Fokus Mit Wissen, Informationen und der langjährigen Erfahrung von Dataforce erfolgreich auf dem Automobil ­ und Flottenmarkt agieren – das ist die Maxime des führenden Marktforschungs ­ und Beratungsinstituts für den deutschen und internationalen Flottenmarkt. Neben umfassenden Informationen zur Vertriebsunterstützung bietet Dataforce ein umfassendes Portfolio an Informations ­, Marktforschungs ­ und Beratungsdienstleis tungen.

Christian Spahn

Dataforce Verlagsgesellschaft für Business Informationen mbH

Hamburger Allee 14

60486 Frankfurt am Main

Telefon: +49 69 95930 ­265

Telefax: +49 69 95930 ­333

E­ Mail: christian.spahn@dataforce.de www.dataforce.de

VW legte auch dank des neuen Tayron deutlich zu.

verantwortlichen einige PW ­Versionen von Transportern beschafft haben: Renault Trafic (108 Flottenimmatrikulationen), VW Transporter (75) und Ford Transit Custom (64) werden an Firmenkunden normalerweise vor allem als Nutzfahrzeug ausgeliefert. ■

Leichtes Wachstum bei Nutzfahrzeugen

Der Schweizer Markt für leichte NfZ ist unter Druck. Im Juli wurden 4,8 % weniger Fahrzeuge immatrikuliert als im Vorjahresmonat.

Neben der schwachen Wirtschaftsentwicklung tragen auch die CO 2 ­Sanktionen zum Rückgang der Nutzfahrzeugverkäufe bei. Für 2024 mussten die Importeure und Händler bereits Bussen in Höhe von 22,3 Millionen Franken leisten. Angesichts der verschärften Grenzwerte wird sich dieser Betrag 2025 stark erhöhen. Erhebliche Unterschiede gab es bei der Entwicklung nach Verkaufskanälen. Während der Juli im Retailgeschäft mit einem Minus von 17,6 % endete und Importeure sowie Handel ihre Immatrikulationen um 25,4 % reduzierten, legten die Stückzahlen im Flottenbereich um 1,0 % zu.

Fortschritte bei der Elektrifizierung

Im Vergleich zum Zeitraum Januar bis Mai konnten die Importeure und ihre Händler in den letzten 2 Monaten mehr Fuhrparkverantwortliche von E ­Transportern überzeugen. Statt rund 160 Einheiten wurden etwa 240 Fahrzeuge pro Monat verkauft. Der Marktanteil von E ­Transportern in Schweizer Flotten steigt damit auf rund 12 % . Interessanterweise geht das vor allem auf Kosten von Benzinern, während der Dieselanteil bei knapp unter 80 % verharrt. Die Flottenemissionen konnten so auf rund 192 g/km gedrückt werden. Zwischen den Marken geht bei den Nutzfahrzeugen die Schere auseinander: VW Nutzfahrzeuge und Ford Pro steigerten im Juli ihre Auslieferungen um 22 respektive 12 % . Auch Toyota konnte sich mit einem Plus von 8 % im schwierigen Marktumfeld behaupten. Dagegen schrumpfte der Absatz bei Mercedes um 11 % , bei Iveco um 8 % und bei Citroën und Opel um 8 sowie 21 % . Mit einem Minus von 26 % musste Renault die grössten Verluste verkraften. Allerdings wurden mehr Master und Trafic durch Renault Trucks ausgeliefert und gleichzeitig verzeichnete die

nate wurden insgesamt schon 142 Nutzfahrzeuge zugelassen. Auf Modellebene konnten vor allem die kleineren Fahrzeuge, allen voran der VW Caddy, punkten (+130 %), grössere Modelle bleiben unter Druck. Das spürt vor allem Mercedes mit dem ■

Ihre Flotte sollte wenig Ihrer wertvollen Zeit Sie kümmern sich

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sffv Verbandsnachrichten

Gemeinsam Mobilität gestalten

Der Schweizer Mobilitätsverband sffv bietet ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm für Fach ­ und Führungskräfte in der betrieblichen Mobilität – praxisnah, aktuell und direkt aus der Branche.

Text: Ralf Käser, Vorstand, Schweizer Mobilitätsverband sffv

Mit der MobilitätsWerkstatt hat der sffv ein neues Kurzformat entwickelt: ein ­ bis dreistündige Seminare – online oder vor Ort – zu spezifischen Mobilitätsthemen. Die MobilitätsWerkstatt vermittelt in kurzer Zeit das Wesentliche, inspiriert und liefert konkrete Handlungsideen für den Arbeitsalltag.

Electrify-now – E-Mobilität im Unternehmen umsetzen

Für alle, die tiefer in die Flottenelektrifizierung einsteigen wollen, bietet der sffv das eigene Seminarformat electrify­now an. In mehreren Modulen werden praxisrelevante Aspekte der Flottenelektrifizierung beleuchtet: von der Fahrzeugauswahl über Ladeinfrastruktur und Energieversorgung bis hin zu Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Die nächste Durchführung startet im Oktober 2025. Ziel ist es, Unternehmen den Übergang zur Elektromobilität strategisch, wirtschaftlich und nachhaltig zu gestalten.

CAS Flotten- & Mobilitätsmanagement (OST) –die Königsdisziplin Als umfassendste Weiterbildung empfiehlt sich der CAS Flotten ­ & Mobilitätsmanagement an der OST – Ostschwei­

zer Fachhochschule, den der sffv inhaltlich und organisatorisch mitgestaltet. Der berufsbegleitende Studiengang vermittelt tiefgehendes Fachwissen zu strategischem Flottenmanagement, nachhaltiger Mobilität, Kostenoptimierung und Digitalisierung. Der nächste Start ist im Herbst 2025, eine weitere Durchführung folgt im Frühling 2026.

CAS Smart Mobility Management (HSG) – strategische Perspektiven Wer Mobilität nicht nur aus Flotten, sondern auch aus gesamtunternehmerischer und gesellschaftlicher Perspektive entwickeln möchte, dem empfiehlt der sffv den CAS Smart Mobility Management an der Universität St. Gallen (HSG). Dieser Studiengang beleuchtet strategische, wirtschaftliche und regulatorische Dimensionen smarter Mobilität und adressiert Entscheidungsträgerinnen und ­träger, die die Transformation aktiv gestalten wollen.

Swiss Fleet Forum 2025 – Wissen, Praxis & Networking für Flottenprofis Der Höhepunkt im sffv­ Eventkalender ist das Swiss Fleet Forum 2025 am Donnerstag, 25. September 2025. Gemeinsam mit CarNet Management und TCS als Location ­ Partner bringt der sffv

Entscheiderinnen und Entscheider aus Flotten ­, HR­, Einkaufs ­ und Infrastrukturverantwortung zusammen. Themenschwerpunkt ist die Entwicklung im Fuhrparkwesen, praxisnah beleuchtet am Beispiel der Reifenindustrie. Ergänzt wird das Programm durch Fachinputs zu Wertentwicklung von Fahrzeugen und Infrastruktur sowie zur Datenentwicklung im Flottenbereich. Neben Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreicher Innen ­ und Aussenbereich mit Fahrzeugpräsentationen, Ständen und fahraktiven Schulungen.

www.mobilitaetsverband.ch

sffv-Anlässe 2025

Aktuelle Events, Seminare, Round ­Table und Quick­ Info unter www.mobilitaetsverband.ch

03.09.25 electrify ­ now! – Online ­ Infoveranstaltung 09.09.25 CAS Flotten ­ und Mobilitätsmanagement ­ Online – Info Veranstaltung 11.09.25 MobilitätsWerkstatt – Praxis. Know ­ how. Zukunft.

25.09.25 Mobility Stammtisch, Baden 25.09.26 Swiss Fleet Forum 06.10.25 electrify ­ now! ­ Lehrgangsstart 16.10.25 MobilitätsWerkstatt – Praxis. Know ­ how. Zukunft.

30.10.25 Mobility Stammtisch, Baden

24.10.25 CAS Flotten ­ & Mobilitätsmanagement, St. Gallen

04.11.25 electrify ­ now! – Online ­ Infoveranstaltung 12.11.25 CAS Flotten ­ und Mobilitätsmanagement ­ Online – Info Veranstaltung

27.11.25 Mobility Stammtisch, Baden 02.12.25 electrify ­ now! – Online ­ Infoveranstaltung 04.12.25 Weihnachts ­ Überraschung

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