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Leistungsprüfung mit Bravur bestanden Wie in den letzten Wochen von anderen Wehren im Landkreis so wurde auch nun bei der Freiwilligen Feuerwehr Penzenried-Aschenau die Leistungsprüfung für den

und beide Löschgruppen unter bestanden die Prüfungen mit Bravur. Das Abzeichen in Silber (Stufe II) ging an Jürgen Holmer, Maximilian Rainer, Thomas Stockner, Stephan

dankte der Ortsfeuerwehr für die Bemühungen und lobte die gute aktive Vereinsarbeit. Lob und anerkennende Worte gab es auch von Offenbergs Vize-Bürgermeister Karl

Freuen sich über die bestandene Leistungsprüfung: (v.l.) KBM Bernd Abb, KBI Bernhard Süß, Christian Holmer, Anna-Katharina Mühlbauer, Jürgen Holmer, Max Gilch jun., Stephan Kress, Franziska Stockner, Maximilian Rainer, Christina Staudinger, Thomas Stockner, Manuela Gilch, Florian Gilch, stellv. Kdt. Ferdinand Bock, Martin Stockner, Kdt. Wolfgang Kammerl, Vize-Bürgermeister Karl Mühlbauer, stellv. Vorsitzender Michael Veitl und Vorsitzender Josef Kress.

Löschangriff abgelegt. Kommandant Wolfgang Kammerl führte zwei Löschgruppen ans Ziel. Nach mehrwöchiger Vorbereitung mit mehreren Übungseinheiten und Theoriestunden traten die 12 Teilnehmer bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen in voller Montur vor das Prüferteam. Neben Kreisbrandinspektor Bernhard Süss fungierten noch Kreisbrandmeister Bernd Abb (FF Deggendorf) und Anna-Katharina Mühlbauer (FF Neuhausen) als Schiedsrichter. Neben dem Löschangriff mussten die zwei Löschgruppen noch Saugschläuche kuppeln. Des Weiteren mussten die jungen Wehrler, je nach Stufe, Zusatzaufgaben wie etwa Testfragebögen beantworten oder diverse Knoten an Gerätschaften oder Feuerwehrleuten anlegen. Die Schiedsrichter zeigten sich äußerst zufrieden Ausgabe 09/2017 | 23.06.2017

Kress, Franziska Stockner und Christina Staudinger. In Stufe III (Gold) stellte sich Jugendwart Florian Gilch den Prüfern. Stufe V (Gold-Grün) erreichten Schatzmeisterin Manuela Gilch, Max Gilch jun., Gerätewart Martin Stockner und Christian Holmer. Stellvertretender Kommandant Ferdinand Bock jun. wurde in Stufe VI (Gold-Rot) erfolgreich geprüft. Nach getaner Arbeit traf man sich noch im Aschenauer Spritzenhaus zum gemütlichen Beisammensein. Hierbei wurden die Auszeichnungen verliehen. Kommandant Wolfgang Kammerl dankte den Schiedsrichtern sowie allen Teilnehmern. Sein Dank ging auch an Alfred Stockner, Vorsitzenden Josef Kress, stellvertretenden Vorsitzenden Michael Veitl und Ludwig Gilch, welche bei der Vorbereitungsarbeit unterstützend beteiligt waren. Kreisbrandinspektor Süß

Mühlbauer, der die Abnahme mitverfolgte und die Prüflinge beglückwünschte. In diesem Jahr musste man wegen den Bauarbeiten am Aschenauer Dorfplatz ausweichen. Als Prüfungsort stellte die Aschenauer Kirchenverwaltung den kirchlichen Parkplatz zur Verfügung, der ideal mit der angrenzenden Grünfläche für die Prüfungssituation benutzt werden konnte.

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Termine 23.06.2017 Sonnwendfeuer der Preller Atlschützen ab 19.00 Uhr im Gewerbegebiet Neuhausen 30.06. - 02.07.2017 40jähriges Gründungsfest des SKC Neuhausen 01.-02.07.2017 Preller Schützen - Besuch der Hubertusschützen Dutenhofen 08.07.2017 Jahrtag Preller Schützen - Kirche Abendmesse 15.07.2017 Kirchenverwaltung Buchberg - 150 Jahrfeier Kapelle Finsing ab 08.00 Uhr Kapelle Finsing 22.07.2017 Sommerfest des TC Neuhausen ab 18.00 Uhr am Tennisplatz Neuhausen

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Jedes Jahr ein Wiedersehen Alljährlich macht sich am Freitag vor Pfingsten eine stabile Gruppe von Pilgern aus Metten und Umgebung auf, um nach Altötting zur schwarzen Madonna zu pilgern. Seit einigen Jahren nun obliegt die Aufgabe des Pilgerführers

lassen sich zum Treffpunkt an die Isarbrücke nach Plattling bringen. In diesem Jahr wurden die Wallfahrer mit einer kleinen Überraschung am Beginn der Wallfahrt beschenkt. Godehardt Wallner, Pfarrer von Edenstetten und

Eichendorft. Über Fluren, durch Dörfer und Marktflecken und auch auf den örtlichen Straßen bewegte sich der Wallfahrtszug betend und

Wallfahrergruppe auf dem Kapellplatz. Man kaufte Kerzen, kleine Andenken, besuchte die Schwarze Madonna, den Heiligen Bruder Konrad und

Am Ziel der Wallfahrt angelangt: Die Schwarze Madonna von Altötting.

Pfarrer Godehardt Wallner erteilte den Wallfahrern den Pilgersegen

Sepp Eidenschink aus Buchberg. Mit einem geschmückten Kreuz und einer bestickten Fahne machen sich die knapp 40 Wallfahrer in den frühen Morgenstunden des Freitags auf den Weg. Manche gehen von der heimischen Haustür bereits einige Stunden früher weg andere

Bernried, wartete bei der Isarbrücke bereits auf die Pilger. Nach einer herzlichen Begrüßung erteilte er ihnen den Pilger- und Reisesegen. Natürlich sparte der Geistliche beim Entsenden der Wallfahrer nicht mit dem Weihwasser. Die Pilgergruppe machte sich auf dem Weg in Richtung

singend in Richtung Altötting. Das Nachtquartier bezog man am Freitagabend in der Nähe von Eggenfelden, ehe es am frühen Samstagmorgen weiterging. Nach einer Rast in Reischach, hier halten viele Pilgergruppen noch einmal zur Pause, führte der Weg weiter, teilweise den Inn entlang, bis nach Neuöttung und schließlich bis zum Gnadenort. Prächtiges Glockengeläut, Klänge von Blasmusik, Marienlieder und eine herzliche Stimmung begleiteten die Wallfahrer aus Niederbayern zur Gnadenkapelle. Nach dem Pilgergebet, das kniend vor dem Heiligtum gesprochen wird, verstreute sich die

schaute beim Tod von Eding vorbei. Nach einer kräftigen Stärkung in einem der umliegenden Biergärten wurde beseelt der Heimweg angetreten. Die Wallfahrer wurden von Werner Raab, Wolfgang Kammerl und Andrea Huber begleitet, sodass Verkehrsabsicherung, Fahrdienst und die Versorgung kleiner Blessuren gewährleistet war. Beim Abschiednehmen verabredete man sich bereits für nächstes Jahr zur Wallfahrt am Freitag vor Pfingsten nach Altötting.

Mostprobe für Vereinsmitglieder Nach Jahren der „Enthaltsamkeit“ wurde in diesem Jahr wieder gemostet. Am Pfingstmontag waren die Vereinsmitglieder zu einer Mostprobe auf die Streuobstwiese in Neuhausen eingeladen. Der Verein bot dazu Schmalz-, Butter- und Obatztenbrote an. Für die Kinder gab es selbst gepressten Apfelsaft und Marmeladenbrote. Diese tollten und spielten ausgiebig auf unserer Wiese. Für Most und Saft wurden ausschließlich Früchte von unseren Bäumen verwendet. Der süffige Most, von Gustav und Franz angesetzt, wurde von allen Anwesenden sehr gelobt. Der frühere langjährige „Moster“,

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Meinzinger Ludwig, stand den beiden hilfreich mit Rat und Tat zur Seite- unseren herzlichen Dank an dieser Stelle! Ebenfalls möchten wir

Mostes zur Verfügung stellen. Unter den Gästen befanden sich auch Vertreter der Nachbargartenbauvereine. Die Verköstigung war unent-

uns genauso bei Hans Kronschnabl und Hermann Ebentheuer bedanken, die uns die „Räumlichkeiten“ zum Ansetzen und zur Lagerung des

geltlich, jedoch wurde zur Deckung der Unkosten (unter anderem für die Miete einer Toilette) um Spenden gebeten.

Aufgrund der durchaus zahlreichen Teilnahme und der positiven Resonanzen ist geplant die Mostprobe für Mitglieder des Vereins ins Jahresprogramm fest zu integrieren. Für alle, die am Pfingstmontag keine Zeit fanden um zur Streuobstwiese zu kommen, gibt es noch die Möglichkeit Kostproben zu erwerben! Kosten für Mitglieder: 1 Liter Most 2,00 Euro; für Nicht-Mitglieder: 1 Liter Most 3,00 Euro Mostbestellungen unter: 0170/4463673 da der Most erst abgefüllt werden muss. Es bedankt sich die Vorstandschaft des VGL Ausgabe 09/2017 | 23.06.2017


40 Jahre SKC 77 Neuhausen Info an alle Teilnehmenden Ortsvereine

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Einholung der Vereine am Sonntag 02.07.2017 um 08:00 Uhr am Rathaus. Ab 08:30 Uhr findet dann der gemeinsame Weißwurstfrühschoppen statt, im Anschluss Aufstellung zum Kirchenzug. Die gesamte Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

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14.07.2017 (10/2017) Dienstag, 04.07.2017

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(100 %), z. B. 15 Tropfen Lavendelöl und 15 Tropfen Eukalyptusöl • Zinkoxidpulver je nach gewünschtem LSF Zubereitung: Liebe Leserinnen und Leser, mögen Sie den Sommer auch so gern? Aber verabscheuen Sie die Chemikalien in vielen herkömmlichen Sonnenschutzmitteln? Sonnencreme wird im Sommer mehrmals täglich auf den gesamten Körper aufgetragen. Es ist daher wichtig, eine unbedenkliche und giftfreie Sonnencreme zu benutzen. Leider enthält fast jede käufliche Sonnencreme irgendeinen Stoff, den man nicht so gerne auf seiner Haut haben möchte. Die Lösung ist einfach: Machen Sie Ihre Sonnencreme selbst! Sonnenschutz muss nicht immer sein. Die Vitamin-D-Bildung in der Haut ist nur ohne Sonnencreme ungestört möglich. Doch die Zeit, um ausreichend Vitamin D zu bilden, ist kurz. Im Sommer genügen bereits 15 bis 30 Minuten, je nach Sonnenstand und Hautfarbe. Doch übertreiben sollte man es auf keinen Fall und rechtzeitig für Sonnenschutz sorgen. Andernfalls drohen Sonnenbrand und gestresste Haut, die schneller altert. Meiden Sie die pralle Mittagssonne und bleiben zu dieser Tageszeit an einem schattigen Plätzchen oder im Haus. Die Sonnencreme verlängert lediglich den hauteigenen Sonnenbrandschutz um den angegebenen Lichtschutzfaktor. Ein Beispiel: Ohne Sonnenschutz bekommen Sie nach 15 Minuten eine rote Haut. Wenn Sie eine Sonnencreme mit LSF 10 verwenden, verlängert sich die Zeit ohne Sonnenbrand um das 10- fache. Danach müssen Sie in den Schatten um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Auch das wiederholte Nachcremen bringt keine Verlängerung des

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Sonnenschutzes. Dazu müssten Sie einen höheren LSF auftragen. Gehen Sie dennoch um die Mittagszeit in die Sonne, tragen Sie helle, weite und luftige Kleidung, die den Großteil Ihrer Haut bedeckt sowie einen breitkrempigen Hut und cremen unbedeckte Hautzonen mit Ihrer selbstgemachten Sonnencreme ein. Wie erreicht man einen hohen Lichtschutzfaktor? Es gibt sehr viele Öle und Fette, die natürlichen Sonnenschutz versprechen. Doch meist ist ihr Lichtschutzfaktor sehr gering. Oft schützen sie zwar vor der rötenden UVB-Strahlung, nicht aber vor UVA-Strahlung, die der Haut schwer zusetzt, sie schnell altern lässt und Hautkrebs verursachen kann. Allerdings schützen auch viele herkömmliche Sonnencremes nicht zuverlässig vor der gefährlichen UVA-Strahlung. Für Ihre selbstgemachte Sonnencreme verwenden Sie einen zusätzlichen Lichtschutzfaktor in Form von einem mineralischem UV-Blocker, dem Zinkoxid. Dieses wird je nach erwünschtem Lichtschutzfaktor dosiert. Angenommen Sie haben 60 g Sonnencreme gerührt (mit der Küchenwaage abwiegen) und möchten ihr nun einen Lichtschutzfaktor von 10 geben, dann geben Sie gemäß untenstehender Tabelle 10 Prozent des Cremegewichts, also etwa 6 Gramm an Zinkoxid dazu. Auf diese Weise können Sie auch eine normale selbst gemachte Haut- oder Gesichtscreme oder Bodylotion mit einem Lichtschutzfaktor versehen. Wie viel Zinkoxid für welchen Lichtschutzfaktor?

Für LSF 2-5 Für LSF 6-11 Für LSF 12-19 Für LSF >=20

5 % Zinkoxid 10 % Zinkoxid 15 % Zinkoxid 20 % Zinkoxid

Die Zutaten: Kokosöl hat einen natürlichen LSF von 7. Gleichzeitig schützt es die Haut vor Bakterien, Pilzen und bis zu einem gewissen Grad auch vor Ungeziefer wie Zecken und Mücken. Sheabutter hat einen natürlichem LSF von 4. Jojobaöl pflegt und nährt die Haut. Ätherische Öle verleihen Ihrer Sonnencreme einen guten Duft. Die Zugabe von ätherischen Ölen kann außerdem den Sonnenschutz noch zusätzlich leicht unterstützen. So liefert Eukalyptusöl einen LSF von 2,5 und Lavendelöl einen LSF von 5,5. Doch sind die zugegebenen Mengen der ätherischen Öle natürlich sehr gering, weshalb auch die Wirkung nicht überragend ist. Verwenden Sie keinesfalls Zitrusöle für Ihre Sonnencreme, da diese die Sonnenempfindlichkeit der Haut verstärken! Vitamin-E-Öl nährt die Haut, schenkt ihr Feuchtigkeit und glättet kleine Fältchen. Gleichzeitig wirkt Vitamin E als natürliches Konservierungsmittel, damit Ihre selbst gemachte Sonnencreme nicht zu schnell verdirbt. Das Rezept: Für Ihre selbst gemachte Sonnencreme benötigen Sie die folgenden Mengen sowie einen Mund-Nasen-Schutz (Staubmaske aus Papier) aus dem Baumarkt: • 30 g Kokosöl • 24 g Sheabutter • 3 g Jojobaöl • 3 g Vitamin-E-Öl • 30 Tropfen ätherische Öle

Geben Sie Kokosöl, Sheabutter und Jojobaöl ins warme Wasserbad. Erhitzen Sie das Wasser vorsichtig, bis Kokosöl und Sheabutter geschmolzen sind und nehmen Sie die Öle aus dem Wasserbad. Lassen Sie die Öle etwas abkühlen. Legen Sie die Staubmaske an, um den Zinkoxidstaub nicht einzuatmen, messen Sie das Zinkoxid ab und geben Sie es gemeinsam mit dem Vitamin-E-Öl und den ätherischen Ölen zum Ölmix. Rühren Sie alles gut unter, füllen Sie Ihre Sonnenschutzlotion in ein Dunkelglasgefäß oder einen Cremetiegel und lagern Sie sie im Kühlschrank. Die Sonnencreme hält etwa 6 Monate, wenn sie kühl und dunkel gelagert wird. Einen fröhlichen Sommer und schönen Urlaub wünscht Ihnen Ihre Claudia Lipp

Claudia Lipp

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Ausgabe 09/2017 | 23.06.2017


SKC 77 Neuhausen feiert vom 29.06. bis 01.07.2017 seinen 40. Geburtstag – Festschrift wird verkauft Mittlerweile ein Traditionsverein geworden, bietet der SKC 77 Neuhausen ein ansprechendes sportliches Angebot rund ums Kegeln. Die Damen- und Herrenmannschaften sowie die Gemischte haben jeweils gute und solide Tabellenplätze in den einzelnen Ligen und die Kegelbahn in Neuhausen war auch schon Schauplatz für so manche spannende Partie auf Landes- oder Europaebene. Heuer werden es nun 40 Jahre sein, seit dem Verein gegründet wurde. Damals wurde noch auf den alten Bahnen im Gasthaus von Rudolf und Mechthilde Zenger in Neuhausens Ortsmitte gekegelt. Vor gut 20 Jahren konnte der Verein mit Unterstützung der Gastwirtsleute auf dem Areal der Familie Zenger eine moderne, ansprechende und freundlich eingerichtete Kegelbahn errichten. Die zeitgemäße Ausstattung bietet auch heute noch einen angenehmen Eindruck. Zwischenzeitlich wechselte das alte Zengerwirtshaus im Herzen von Neuhausen den Besitzer und präsentiert sich in neuem Glanz. Auch die Kegelbahnen wurden in den Gaststättenbetrieb von Markus und Lisa Schweizer integriert. Der Zenger Dorfwirt bietet auch

weiterhin dem SKC 77 Neuhausen eine sportliche und gesellschaftliche Heimat. Der Verein müht sich nicht nur um sportliche Erfolge und Spaß am Spiel. Auch was die Geselligkeit anbetrifft, ist der Verein eine wichtige Stütze im Dorfleben. Gartenfest,

Xaver Schwab mit der Organisation und Gestaltung des Festwochenendes. Ein Termin steht schon fest. Gefeiert wird das Jubiläum von Freitag, 30. Juni bis einschließlich Sonntag, 2. Juli. In dieser Zeit verwandelt sich die Schulturnhalle in Neuhausen

Die Festschrift blickt auf 40 Jahre Vereinsgeschichte zurück: (v.l.) Festleiter Xaver Schwab, Richard Feige und Vorsitzender Sebastian Schwab.

Schafkopf, Beteiligungen am Vereinsleben im Ort und die Aktion „Sport nach 1“ in Verbindung mit der Grundschule zeichnen den Verein aus und bestätigen ein großes gesellschaftliches wie auch soziales Engagement der Ehrenamtlichen. Gründe zum Feiern des 40-jährigen Vereinsjubiläums gibt es daher genug und man kann dankbar auf die zurückliegenden vier Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurückblicken. Dieser Tage beschäftigt sich der Festausschuss um

zum Feststadel. Den Auftakt des Gründungsfestes bildet ein Jubiläums-Schafkopf am Festfreitag ab 19.30 Uhr. Einschreiben ist bereits ab 18.00 Uhr möglich. Bei einem Startgeld von 15 Euro pro Teilnehmer gibt es tolle Preise zu gewinnen. Am Samstag beginnt um 18 Uhr ein Festabend, der als Tag der Dorfgemeinschaft, Vereine und Kegelkameraden gestaltet wird. Nach dem Bieranstich durch Bürgermeister und Schirmherrn Hans-Jürgen Fischer sorgt die Stimmungs-

kapelle „Lederwixxa“ für musikalische Unterhaltung. Der Haupttag des Festwochenendes ist der Sonntag. Ab 8.30 Uhr werden die Orts- und Gastvereine empfangen unt mit einem Weißwurstfrühschoppen bewirtet. Ab 9.45 Uhr folgt die Aufstellung zum Kirchenzug. Um 10.15 Uhr beginnt der Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Vitus. Daran schließt sich der gemeinsame Rückmarsch zum Festplatz und die Einnahme des Mittagessens. Ab 12 Uhr bietet der Kreisjugendring ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm und ab 16 Uhr beginnt ein gemütlicher Festausklang. Für das Fest wurde auch eine bebilderte und informative Festschrift erarbeitet. Das 52 Seiten umfassende Werk stammt aus der Feder von Richard Feige. Neben den Grußworten werden sportliche Ergebnisse, der Rückblick auf gesellschaftliche Ereignisse und ein Überblick über die Vereinsgeschichte enthalten sein. Festleiter Xaver Schwab, der Festausschuss und die Vorstandschaft des Kegelvereins freuten sich, als dieser Tage das Werk vorgestellt und der Druck beauftragt werden konnte. (Holmer)

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für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Lernanfängerstrategien 1. und 2. Klasse Das Talent in Bildern zu denken wird benutzt, um die Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen zu beseitigen. Besonders wichtig ist mir die Entfaltung der Persönlichkeit und die Stärkung des Selbstvertrauens. Ausgabe 09/2017 | 23.06.2017

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Auftakt zur Einweihungsfeier des neuen Vereinsheims beschert volles Festzelt Bei Bilderbuchwetter und mit einem vollen Festzelt ist der SV Neuhausen-Offenberg in das Festwochenende zur Einweihung des neuen

Verweilen am Rathausplatz formierte sich unter Zugführer Karl (Charl) Schwab der Rückzug zum Festzelt. Das Festzelt füllte sich schnell und

ter der Leitung von Reinhold Schwab und den Vorstandskollegen für die Vorbereitung der Festtage. Er freute sich, dass so viele sportbegeister-

ling, SV Deggenau, SV Bernried, TSV Metten und TSV Aschenau-Breitenhausen. Als Schiedsrichter fungierten Otto Kufner und Thomas An-

Das Standkonzert spielte der Musikverein Neuhausen mit Dirigent Andreas Stich

Der Festausschuss stellt sich zusammen mit Fahnenmutter Resi Knogl sowie mit Schirmherrn und Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer einem Erinnerungsfoto

Vereinsheims gestartet. Den Auftakt bildete ein Standkonzert auf dem Rathausplatz in der Mitte von Neuhausen. Der SV Neuhausen-Offenberg mit Vorsitzenden Norbert Kroker, dem Festausschuss und einer Abordnung der Jugendabteilung bewegte sich vom Festgelände beim Sportplatz unter den Klängen des Musikvereins Neuhausen zum Rathaus. Dort wurde der Festverein von Fahnenmutter und Ehrenmitglied Resi Knogl sowie von Schirmherrn und Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer empfangen. In seinem kurzen Grußwort brachte Fischer seine Freude zum Ausdruck, dass nach den Monaten anstrengender Arbeit nun das Ergebnis präsentiert und das neue Vereinsheim, ein Schmuckstück am Sportplatz, in Betrieb genommen werden kann. Mit erfrischenden Getränken hieß der Schirmherr den Festverein willkommen. Das Standkonzert oblag dem Musikverein Neuhausen unter der Leitung von Vorsitzenden Karl Hacker und Dirigent Andreas Stich. Auch aus der Bevölkerung fanden sich viele ein, die der Abendmusik lauschten und den Verein beglückwünschten. Nach dem

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auch im Außenbereich waren zahlreiche Sitzgelegenheiten bereits am frühen Abend besetzt. Der Bieranstich gelang Schirmherrn Hans-Jürgen Fischer mit zwei gekonnten Schlägen. Nach dem Grußwort des Schirmherrn oblag dem Vorsitzenden Norbert Kroker die Begrüßung. Besonders freute ihn, dass Fahnenmutter Resi Knogl sowie die Ehrenmitglieder Heinz Hofmarksrichter und „Legende“ sowie Ehrenmitglied Josef Knogl und Altbürgermeister und Ehrenbürger Ludwig Kandler zum ersten Festabend gekommen waren. Auch die beiden Offenberger Vize-Bürgermeister Karl Mühlbauer und Christian Holmer, eine stattliche Abordnung des Gemeinderats sowie viele Ortsvereine und örtliche Firmen waren zum ersten Festabend, der im Zeichen der Dorfgemeinschaft, der Vereine und Betriebe stand, gekommen. „Der Auftakt zu unserem Festwochenende ist überwältigend“, freute sich Kroker ob des Besucherandrangs. Das vom Verein gestellte Personal lief im Ausschank und in der Küche zu Hochtouren auf. Kroker dankte dem eigens gebildeten Festausschuss un-

te Gemeindebürger und Musikfreunde aus Nah und Fern zum Festgelände gekommen waren. Parallel zum Standkonzert fand ein Turnier der Alten Herren auf dem Sportplatz

zinger. Jede Mannschaft erhielt neuen Ball als Geschenk. Unterstützt wurde das Turnier durch Ludwig Heigl vom Autohaus Leebmann in Passau. Insgesamt präsentierte

„Auf ein gelungenes Festwochenende“: (v.l.) Schirmherr Hans-Jürgen Fischer, Vorsitzender Norbert Kroker, Moderator Wiggerl Heigl und Festleiter Reinhold Schwab probieren die erste Maß Festbier.

statt. Matthias Daffner, Leiter der AH-Abteilung des SV Neuhausen-Offenberg, hatte die Organisation des Spielverlaufes in Händen. Acht Mannschaften beteiligten sich am kurzweiligen Turnier, dessen Siegerehrung im Rahmen des ersten Festabends stattfand. Als verdienter Sieger ging die Mannschaft des FC Deggendorf hervor. Zweit- und Drittplatzierte sind die Teams des FC Edenstetten und des SV Neuhausen-Offenberg. Auf den Rängen vier bis acht landeten die Gäste vom SV Lal-

sich der SV Neuhausen-Offenberg mit dem gelungenen ersten Festtag von seiner besten Seite. Die fleißigen Helferinnen und Helfer wurden in passende T-Shirts gekleidet und Hand in Hand gestaltete sich ein reibungsloser Ablauf im Festbetrieb. (Holmer)

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Musikgruppen aus der Ferienregion Hirschenstein beim SV Neuhausen-Offenberg

Die beteiligten Musikgruppen stellten sich nach den gemeinsamen Musikstücken einem Erinnerungsfoto im Festzelt.

Ein echt gelungener Abend war das Musikantentreffen im Rahmen des Festwochenendes anlässlich der Einweihung des neuen Vereinsheims des SV Neuhausen-Offenberg. Der Festverein hatte

Moderator und Musikant aus Leidenschaft, Wiggerl Heigl, führte gekonnt durchs Programm.

zusammen mit Schirmherrn und Offenbergs Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer die Musikgruppen aus der Ferienregion Hirschenstein zum gemütlichen Musikantentreffen geladen. Die Musiker ließen sich nicht lange bitten und so fanden sich die Weibinger Dorfmusik (Gemeinde Bernried), die Zuagroastn (Gemeinde Mariaposching), die Bernrieder Vier (Gemeinden Bernried und Grafling), der Musikverein Neuhausen mit den Quereinsteigern (Gemeinde Offenberg) sowie Fabian Bolbinski (Markt Metten) im Festzelt auf dem Sportgelände in Neuhausen ein. Fabian Bolbinski, erst 14-jährig, Ausgabe 09/2017 | 23.06.2017

brillierte mit seiner Ziehharmonika und brachte altbewährte aber auch moderne Klänge. Durch den Abend führte Wiggerl Heigl. Der gebürtige Buchberger, heute in Aschenau zu Hause, musiziert bereits seit seinem achten Lebensjahr. Sein Opa, ein Mitglied der damals weitum bekannten Blaskapelle Heigl, brachte dem Wiggerl die Liebe zur Musik näher. Nach Stationen bei der Stadtkapelle Deggendorf, bei der Niederalteicher Klarinettenmusi führte ihn der Weg zu den Wolfsteiner Musikanten und seit 2014 unterstützt er auch die Festspielblaskapelle in Neukirchen bei Bogen. Heigl führte mit Humor, dem nötigen Fachwissen um Komponisten und bayerisch-böhmisches Liedgut sowie einigen Hintergrundinformationen zu den einzelnen Musikdarbietungen gekonnt durchs Programm. Das Festzelt bot über 700 Besuchern Platz und war mit dem gut gemischten Publikum aus Jung und Alt bestens besetzt. Schirmherr und Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer freute sich, dass aus der Ferienregion die Bürgermeister Kollegen Erhard Radlmaier (Markt Metten), Georg Edbauer (Markt Schwarzach), Johann Tremmel (Gde. Mariaposching) und Stefan Achatz (Gde. Bernried) jeweils mit eigenen Abordnungen aus Gemeinderat und Bevölkerung gekommen waren. Auch Vize-Landrat Eugen Gegenfurtner besuchte den Festauftakt und lauschte den Klängen der lokalen Musikgruppen. Mit

Witz und Wort führte Ludwig Heigl durchs Programm, der auch den Unterschied zwischen Musikant und Musiker erklärte. „Ein Musikant lebt für die Musik, ein Musiker von der Musik“, schmunzelte Wig-

und seiner deutlich erkennbaren Leidenschaft einmal zum Beruf zu machen. „Und wenn’s nicht klappt, dann möchte ich Lehrer werden um mein Wissen und Können an andere weiterzugeben“,

Höhepunkt des Abends waren die Auftritte von Fabian Bolbinski (M.). Norbert Kroker und Reinhold Schwab (r.) gratulierten zum musikalischen Erfolg.

gerl Heigl und stellte zugleich fest, dass die Musik eine gute Abwechslung zu so manchem Beruf sein kann. Alle Gruppen hatten schöne Lieder im Repertoire, die von Heigl kurz vorgestellt wurden. Als besonderer Hörgenuss entpuppte sich Fabian Bolbinski. Der junge Mann musiziert bereits seit knapp 10 Jahren und ist durch die Musikakademie Stern in Deggendorf gefördert worden. „Ich habe bisher immer gute Lehrer gehabt“, berichtet der 14-jährige, „und spiele heute überall, egal ob im Bierzelt oder auf Familienfeiern“. Nicht nur seine Tastengriffe brachten auch alte Hasen im Musikgeschäft zum Staunen, auch seine Stimme überzeugte. Der Schüler hat sich zum Ziel gesetzt, aus seinem Hobby

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philosophiert Fabian. Den grandiosen Abschluss und zugleich ein unerwartetes Finale bot sich, als alle Gruppen vereint zwei Musikstücke am Ende des Treffens zum Besten gaben. Aus vollem Rohr erklangen alle Instrumente und bildeten einen Hörgenuss der Extraklasse. Das Musikantentreffen der Ferienregion Hirschenstein gibt es in seiner heutigen Form seit über 10 Jahren und kann damit auf eine gute Tradition zurückblicken. Es zeigt damit, dass die Kultur und insbesondere die Musik in der Ferienregion einen wichtigen Stellenwert hat und sich die Menschen dadurch begeistern lassen und zusammenfinden. (Holmer)

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SV Neuhausen-Offenberg feiert mit Orts- und Gastvereinen die Einweihung des neuen Vereinsheims Ganz Neuhausen war auf den Beinen, als sich am Sonntagvormittag ein stattlicher Festzug durch das Dorf bewegte. Es gab allen Grund zu feiern: Der SV Neuhausen-Offenberg hat nach mehrmonatiger Bauzeit das neue Vereinsheim am Sportgelände der Öffentlichkeit übergeben und mit einem dreitägigen Fest Sport und Geselligkeit gebührend gepflegt. Der Sonntag stand ganz im Zeichen des neuen Schmuckstücks am Sportplatz. Nachdem die Orts- und Gastvereine vom Festverein

„Wir sagen oft, ‚Gott hat seine Hand im Spiel‘ und stellen immer wieder fest, dass das ganze Leben ein großes Spiel ist.“ Mit Blick auf den Dreifaltigkeitssonntag stellte der Ortspfarrer fest, dass uns Gott in der Schöpfung auf mehrfache Weise begegnet. „Das Bild der Dreifaltigkeit Gottes kann mit einem Fußballspiel verglichen werden.“ Man brauche einen Platz, ein Vereinsheim. Da gebe es keinen Zufall. Zusammenarbeit und ein Plan sind erforderlich. „Auch beim Hausbau. Da

Der Mannschaftsgeist gibt immer wieder den nötigen Input und der Geist ist zugleich der Schiedsrichter, der beobachtet, ob die Regeln eingehalten werden. Im Rahmen der kirchlichen Segnung für das neue Vereinsgebäude wünschte Pfarrer Zeindlmeier dem Verein eine gute Gemeinschaft und den Mannschaften stets friedliche und faire Spiele. Bürgermeister und Schirmherr Hans-Jürgen Fischer stellte zufrieden fest, dass ein langersehnter Wunsch des Vereins in Erfül-

an die Gemeinde Offenberg veräußerte. Für diesen Dank gab es großen Applaus von der Festversammlung. „Wir wissen um unsere Vereine“, so Fischer im Blick auf das gelungene Gemeinschaftswerk des SV Neuhausen-Offenberg. „Jeder hat hier beim Bau seine Talente eingebracht. Zum Neubau beglückwünsche ich euch alle und wünsche euch nicht nur Erfolg, sondern vor allem Kameradschaft.“ Vize-Landrat Roman Fischer überbrachte die Grüße und Glückwün-

Neuhausens Pfarrer Heiner Zeindlmeier zelebrierte den Festgottesdienst und segnete die neuen Räume des SV Neuhausen-Offenberg.

Pfarrer Heiner Zeindlmeier rief Gottes Segen auf das neue Vereinsheim des SV herab.

unter den Klängen des Musikvereins Neuhausen zum Festzelt geleitet wurden und man sich mit einem herzhaften Weißwurstfrühschoppen stärkte, formierte sich ein stattlicher Kirchenzug mit über 30 Vereinen. Der Freilichtgottesdienst wurde bei herrlichem Sommerwetter im Schatten des neuen Vereinsheims gefeiert und von den Wolfsteiner Musikanten mit festlichem Liedgut umrahmt. Ortspfarrer Heiner Zeindlmeier verstand es, gekonnt das christliche Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes mit den wichtigsten Voraussetzungen für ein Gelingen in Verein und auf dem Fußballfeld miteinander zu verknüpfen. „Es ist heute ein überaus glücklicher Tag nach jahrelangem Planen und Ringen“, so der Geistliche in seiner Predigt und seinem formulierten Glückwünsch an die Adresse des Festvereins.

lung gegangen sei und nun erfolgreich in die Tat umgesetzt werden konnte. „Die Zeiten des Hin- und Herfahrens zwischen Platz und Umkleidekabine sind nun ein für

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braucht es fleißige Maurer. Von selber wird nichts.“ Pfarrer Zeindlmeier formulierte, dass Gott-Vater durch seine 10 Gebote die Regeln für das Leben gebe, so wie es für den Ballsport auch Regeln gebe. Im Blick auf die Person Jesu Christi als Sohn Gottes wusste der Pfarrer den Vergleich mit einem Team. „Jesus und seine Mannschaft, die antritt im Kampf um Gut und Böse und sich so wie die Menschen stets neuen Herausforderungen stellen muss.“ Mit Blick auf die nötigen Spieler lobte der Prediger die Nachwuchsarbeit der Vereine und brachte aber auch zum Ausdruck, dass sonntags Gottesdienst und manche Sportveranstaltung am Morgen schon mal kollidieren. Mit Blick auf den Geist Gottes brachte er den Trainer ins Spiel. Dieser habe eine wichtige Rolle und müsse bei großen Vereinen häufig als erster seinen Hut nehmen.

sche des Landkreises und stellte in seinem Grußwort fest, dass die Einweihung des neuen Vereinsheims ein guter Grund zum Feiern ist. „Die Vereine sind wichtig für

Die Ehrengäste fanden sich zum Festgottesdienst ein.

alle Mal vorbei.“ Fischer ging auf die zurückliegenden Jahre ein und ließ die Verhandlungen um den Grundstückskauf durch die Gemeinde Revue passieren lassen. Hier dankte er nochmals der Familie Zenger, die das Sportgelände

unser Gemeinschaftsgefühl“. Etwas humorvoll blickte Fischer auf die Bauphase des Gebäudes zurück und schloss abschließend mit einem bekannten Fußballschlager sein Grußwort. Staatssekretär Bernd Sibler erinnerte an Ausgabe 09/2017 | 23.06.2017


das Fußballspiel des Bayerischen Landtags gegen eine Auswahl des Landkreises vor mehreren Jahren in Neuhau-

Grüße des Fußballverbandes. Vereinsvorsitzender Norbert Kroker dankte vor allem der „Generation Ü60“, welche

Kleinen des Vereins bewiesen ihr Können beim Schauturnen. Der letzte Festtag kling in gemütlicher Runde aus

Die Legendenmannschaften stellten sich vor Spielbeginn einem Erinnerungsfoto

sen. Damals haben, so Sibler, die Münchner Gäste immer wieder gefragt, wo man sich denn umziehen könne. Dies sei nun Geschichte, so Sibler und lobte, den ehrenamtli-

durch tatkräftigen Einsatz über 8.000 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit geleistet hat. „Mit Kameradschaft, Fleiß und Ausdauer haben wir dieses Vereinsheim als

und wurde von Dorfmusiker Heiko Wensauer umrahmt. Der zweite Festtag stand ganz im Zeichen des runden Leders. Bereits ab dem Vormittag zeigte eine Auswahl

Art für so manchen Lacher am Rande des Spielfeldes. Am frühen Abend dann gab es eine legendäre Begegnung zwischen der Meistermannschaft des SV Neuhausen-Offenberg mit dem damaligen Trainer Erhard Mittermeier aus der Saison 2006/2007 gegen die ehemaligen Bayernliga-Spieler aus Plattling. Der zweite Festabend wurde sehr fetzig von der Stimmungsband „Bergratzn“ gestaltet. An allen drei Tagen herrschte eine frohe und ausgelassene Stimmung. Insgesamt stellte der SV Neuhausen-Offenberg wiederum unter Beweis, dass das gesellschaftliche Miteinander großgeschrieben wird. Ehrengäste: Am Sonntag des Festwochenendes wurden als Ehrengäste neben Staatssekretär Bernd Sibler auch Vize-Landrat Roman Fischer, Schirmherr und Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer, auch dessen Stellver-

Die besten Mannschaften wurden ermittelt: (v.l.) Vorsitzender Norbert Kroker, Josef Herfort (FC Edenstetten), Michael Semmer (SV Neuhausen-Offenberg), AH-Leiter Matthias Daffner, Franz Dan (FC Deggendorf) und Festleiter Reinhold Schwab.

chen Einsatz der vielen freiwilligen Helfer und Bauleute. „Sowas findst halt nur no am Dorf“, stellte Sibler respektvoll fest und sicherte dem Verein zu, dass er für das erste Heimspiel in der neuen Saison einen neuen Spielerball beisteuern werde. Walter Kammerer, Ehrenamtsbeauftragter der Kreisgruppe Deggendorf lobte das gelungene Gemeinschaftswerk und dankte dem Sportverein wie auch der Gemeinde Offenberg für die gute Zusammenarbeit bei der Ausführung des neuen Gebäudes. Kammerer lobte den Zusammenhalt des Vereins und überbrachte die Ausgabe 09/2017 | 23.06.2017

historisches Bauwerk in der knapp 70-jährigen Vereinsgeschichte aus 10.000 Steinen errichtet.“ Kroker lobte das gute Miteinander und freute sich ob des gelungenen Festwochenendes. Beim dritten Festtag legte sich der SV Neuhausen-Offenberg nochmal mächtig ins Zeug. Die Bewirtung der Festgäste oblag den Mitgliedern an allen Tagen. Am Sonntag gab es noch Unterstützung von professionellen Kräften aus der Gastronomie und der Metzgerfamilie Fischer. Die Wolfsteiner Musikanten gestalteten den Festtag mit zünftiger Blasmusik und die

Die Bergratzn heizten den Besuchern am zweiten Festabend kräftig ein.

aus dem jungen Kader des SV Neuhausen-Offenberg ihr Können. Am Nachmittag gab es viele frohe Stunden für die Lachmuskeln. Beim Elf-Meter-Turnier konnten sich viele Freizeitsportler unter Beweis stellen. An die 30 Teams, jeweils fünf Spieler, zeigten ihre Schusskraft. In sechs Gruppen setzte sich schließlich das Team „Meine Lieblingsmannschaft“ durch. Stadionsprecher Armin Egginger sorgte mit lockeren Sprüchen und seiner typisch humorvollen

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treter Karl Mühlbauer und Christian Holmer, die Offenberger Gemeinderäte sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Ludwig Kandler, Fahnenmutter und Ehrenmitglied Resi Knogl und die Ehrenmitglieder Josef Knogl und Heinz Hofmarksrichter begrüßt. Auch Walter Kammerer vom Fußballkreis Deggendorf und Obmann Matthias Braun von der Schiedsrichtergruppe Deggendorf waren gekommen. (Holmer)

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SV Neuhausen-Offenberg hat jetzt drei neue Ehrenmitglieder Drei Tage lang hat der SV Neuhausen-Offenberg das neue Vereinsheim auf dem Sportgelände gefeiert. Neben sportlichen Ereignissen kam auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz. Zum Festausklang am Sonntagabend präsentierte Dorfmusiker Heiko Wensauer Oldies und Hits aus früheren Tagen und der neuen Zeit. Vereinsvorsitzender Norbert Kroker konnte vor schöner Kulisse im Festzelt auch Bürgermeister und Schirmherrn Hans-Jürgen Fischer sowie Fahnenmutter Resi Knogl begrüßen. Neben den Ehrenmitgliedern Heinz Hofmarksrichter und Josef Knogl waren auch Christian Engel, der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Fußballverbandes sowie der stellvertretende BLSV-Kreisvorsitzende Josef Froschauer ins Festzelt gekommen. Kroker dankte am Ende des Festes dem gesamten Helferteam, welches an den drei Tagen hervorragend zusammengearbeitet hat. Der Verein stellte selbst das Personal für den Ausschank, die Bewirtung sowie für die Organisation der Festabläufe. Ein schönes äußeres Zeichen war, dass die ehrenamtlichen Arbeitskräfte in einheitlicher Vereinsklei-

dung, die eigens zum Fest angeschafft wurde, aufgetreten sind. Im Rahmen des Festausklangs wurden von Vorsitzenden Norbert Kroker verdiente Vereinsmitglieder sowie Architekt Stefan Klostermann mit der Vereinsnadel in Sil-

ber ausgezeichnet. Im Einzelnen erhielten neben Martin Schwarzensteiner auch Simon Schwarzmüller, David Dallmeier, Uwe Meinzinger, Bernhard Beutel, Felix Schmid, Paul Mayer, Thomas Frank, Heinrich Hauser, Matthias Daffner, Heinz Falter, Manfred Kufner sen., Hans Garham-

Statistisch gesehen wird jeder Fünfte berufsunfähig. Die Folgen können Ihr ganzes Leben verändern. Sichern Sie sich deshalb rechtzeitig ab. Sprechen Sie mit mir! Ich berate Sie gern.

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haftigkeit, sein Bemühen um ein kollegiales Miteinander und sein zukunftsorientiertes Handeln um den Verein verdient gemacht. Auch Stefan Stockinger hat den Verein über 20 Jahre in verantwortlicher Position begleitet. Er

Ein Erinnerungsfoto mit den bisherigen und neuen Ehrenmitgliedern: (v.l.) Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer, Josef Knogl, Heinz Hofmarksrichter, Fritz Schwarzmüller, Fahnenmutter Resi Knogl, Stefan Stockinger, Reinhold Schwab und Vorsitzender Norbert Kroker.

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen.

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mer sen., Siegfried Holmer, Max Holmer, Thorsten Führmann, Josef Peschl, Manfred Dallmeier, Josef Lipp, Rudolf Groitl und Reinhold Praml jun. die silberne Verdienstnadel. Die Vereinsnadel in Gold erhielten die Gebrüder Erich

und Karl Schwab sowie Josef Grotzer für ihre Verdienste um das Vereinsheim. Als Höhepunkt des Abends konnte Kroker drei verdienten Sportkameraden die Ehrenmitgliedschaft aussprechen. „Zum letzten Höhepunkt des Festwochenendes“, so Kroker, „möchte sich der SV Neuhausen-Offenberg bei drei Mitgliedern für ihre besonderen Verdienste und lanjährigen Tätigkeiten im Ehrenamt bedanken und mit der höchsten Auszeichnung würdigen“. Reinhold Schwab gehört dem SV seit 1983 an und hat über 20 Jahre Verantwortung in führender Position übernommen. Er besetzte mehrere Posten in der Vorstandschaft und fungierte von 2004 bis 2008 als Vereinsvorsitzender. Zudem übernahm er 2017 und in diesem Jahr den Vorsitz im Festausschuss. „Man kann sagen, er hat dem Verein in den vergangenen zwei Jahrzehnten seinen Stempel aufgedrückt“, lobte Kroker. Reinhold Schwab hat sich vor allem durch seine Gewissen-

fungierte als Mannschaftsbetreuer, Abteilungsleiter für die AH-Mannschaft, als Trainer im Nachwuchsbereich und war insgesamt 10 Jahre als stellvertretender Vereinsvorsitzender an der Spitze des Vereins. Zudem engagierte auch er sich in den beiden Festausschüssen im Jahr 2010 und 2017. Seit 50 Jahren ist Fritz Schwarzmüller Mitglied beim SV Neuhausen-Offenberg. Er bot stets seine helfende Hand und stand auch als Beisitzer im Vorstand zur Verfügung. Über mehrere Jahre fungierte Schwarzmüller als Jugendtrainer bei den A-, B- und F-Junioren. Fritz Schwarzmüller sorgte sich auch um den Neubau des Vereinsheims und stand mit seinem Fachwissen gewissermaßen als Bauleiter während der arbeitsreichen Monate durchgehend zur Verfügung. Kroker dankte dem Dreigestirn für ihre Unterstützung beim Vereinsheimbau und bei der Organisation des Festwochenendes.

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40 J[hr_ SKC 77 N_uh[us_n 30.06.2017

19:30 Uhr Jubiläums Schafkopf 1.Preis 500€, 2. Preis 200€, 3. Preis 100€ Einschreibung ab 18:00 Uhr 01.07.2017

Ab 18:00 Uhr Festabend – Tag der Dorfgemeinschaft, Betriebe und Kegelkameraden Bieranstich durch den 1. Bürgermeister und Schirmherrn Hans-Jürgen Fischer Musikalische Unterhaltung mit den „Lederwixxa“ Barbetrieb

02.07.2017

Ab 8:30Uhr Festtag 8:30 Uhr Empfang der Gastvereine mit Weißwurstfrühschoppen 9:45 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug 10:15 Uhr Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Vitus, im Anschluss Festzug und gemeinsames Mittagessen Ab 12:00 Uhr Kinderprogramm mit dem KJR Deggendorf Ab 16:00 Uhr Festausklang Ausgabe 09/2017 | 23.06.2017

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40 Jahre SKC 77 Neuhausen am Freitag, 30.06.2017 um 19.30 Uhr (Einschreibung ab 18 Uhr)

Turnhalle der Grundschule Neuhausen (Schulstr. 5, 94560 Offenberg)

STARTGELD 15,- €

1. Preis 500,- € 2.

Preis 200,- €

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Preis 100,- € und viele weitere Sachpreise

Gespielt werden 2 x 32 Spiele nach den Regeln des Bayerischen Schafkopfverbandes Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Die gesamte Bevölkerung und alle Kartenspieler sind herzlich eingeladen.

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UnsaGmoa 09/2017  

Offenberger Infoblatt "UnsaGmoa" Ausgabe 09/2017 - 23.06.2017