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DieBremer Bremer Heimstiftung Heimstiftung im im Internet: Internet: www.bremer-heimstiftung.de www.bremer-heimstiftung.de Die

Bremer Heimstiftung

Wohnen · Pflege · Begegnen

Wohnen

Serviceleistungen

Residenz-Wohnappartements

ambulante PFLEGE Bremer Heimstiftung Im Hollergrund 3 28357 Bremen Tel. 3016100

Wohnappartements Wohnen mit Service Wohnrechtserwerb

Pflege

I // 2016 – Juni Nr. II 2019 April August – November

aktuell

Bremer Dienstleistungs-Service Ambulante Pflege Oberneulander Landstraße 70 28355 Bremen Tel. 22320

Ambulante Pflege

Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege

Mobile Reha Bremen Ellener Dorfstraße 9 28325 Bremen Tel. 69667444

Langzeitpflege

Aus- und Weiterbildung

Wohnpflege

Schule für Altenpflege Standort Bremen-Mitte Fedelhören 78 28203 Bremen Tel. 2434410

Tagespflege

Pflege-Wohngemeinschaft Domizil Pflege im Wohnappartement

Begegnen Nachbarschaftstreff Kindertagesstätte

KundenCentrum Marcusallee 39, 28359 Bremen Tel. 2434-0, Fax -189 info@bremer-heimstiftung.de www.bremer-heimstiftung.de facebook.com/BremerHS

Portrait Elisabeth „Elli“ Beck: Geschätzter Gast im Stadtteilhaus Kattenturm

Standort Bremen-Ost im Stiftungsdorf Ellener Hof Tel. 2434410

Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen Standort Bremen-NordProbetag! im Stiftungsdorf Blumenkamp Tel. 6268506 Tel. 2468-0 Erwin-Stauss-Institut Fedelhören 78 28203 Bremen Tel. 3387923

Dabeisein, mitmachen…

Öffnungszeiten: montags – sonntags wo undUhr warum in der Bremer Heimstiftung Integration großgeschrieben wird 8:00Wie, – 16:00

Stiftungsresidenz Landhaus Horn www.bremer-heimstiftung.de

täglich geöffnet von 8:30 – 16:30 Uhr Schwachhauser Heerstr. 264 Tel. (0421) 2468-0 www.bremer-heimstiftung.de

Mit erweitertem Blick im Einsatz Was Demenzexpertinnen und -experten leisten


Wohnen · Pflege · Begegnen

Ut ole Tieden Lohnendes Ausflugsziel: Stadtbereich Mitmach-Museum Köksch un Mitte Qualm in Bremen-Burgdamm Seite 10 Stadtteilhaus St. Remberti Hoppenbank 2/3 28203 Bremen Tel. 36 02-0, Fax -119 Mehr als Viertel grün: Gärten der Haus im Bremer Heimstiftung Auf der Kuhlen 1b Einblicke in drei blühende 28203 Bremen besonderen Oasen Tel. 33 der 49-0, Fax -119 Art Seite 16 Stiftungsresidenz Marcusallee mit Villa am Deliusweg Marcusallee 39 28359 Bremen Tel. 23 85-0, Fax -619

Willkommen zum »Tag der offenen Tür« Stiftungsdorf EllenerDomizil Hof

Marcusallee jeden Dienstag, 15–17 Uhr Marcusalleejeden 39 letzten Dienstag im Monat außer im Stadtteilhaus St. Remberti Juli und Dezember, jeweils von 15-17 Uhr 28359 Bremen Tel. 23 85-0jeden ersten Samstag im Monat, 14-17 Uhr Stiftungsdorf Rönnebeck S amstag, 27. Juli & Samstag, 26. Oktober, jeweils 15-17 Uhr Stiftungsresidenz Landhaus Horn Schwachhauser Heerstraße 26411-15 Uhr Samstag, Stiftungsresidenz Marcusallee 21. September, 28213 Bremen Stiftungsdorf Arberger Mühle Dienstag, 8. Oktober, 15-17 Uhr Tel. 24 68-0, Fax -119

Stiftungsresidenz St. Ilsabeen

Stiftungsresidenz Ichon-Park

Dienstag, 15. Oktober, 14-18 Uhr

Stiftungsresidenz Luisental

Samstag, 19. Oktober, 13-17 Uhr

Stiftungsresidenz Luisental S onntag, 27. Oktober, mit Hobbymarkt und Brucknerstraße 15 Tanztee, 15-17 Uhr 28359 Bremen Haus Vier Deichgrafen Samstag, 2. November, 15-18 Uhr Tel. 23 82-0, Fax -119 Stiftungsresidenz Riensberg

Stadtteilhaus Kattenesch

Mittwoch, 6. November, 10-17 Uhr

Stiftungsdorf Borgfeld

Samstag, 16. November, 10-16 Uhr

Stiftungsdorf Osterholz

S onntag, 17. November, mit Herbstmarkt,

Stiftungsdorf Hemelingen

Aus dem Inhalt Titelthema Stadtbereich Mitte 4  Aus Sierra Leone an die Weser Yanah Sesay, Mitarbeiterin Riensberg in der StifStiftungsresidenz tungsresidenz Riensberg, erzählt von Riekestraße 2 ihrem Weg in die Altenpflege und in die 28359 Bremen Bremer Heimstiftung Tel. 23 86-0, Fax -119 Gesundheit 9 Das AlterLür sorgsam planen Oltmann Domizil Diplom-Psychologin Riekestraße 2Dr. Gabriele Junkers gibt Tipps zur Vorbereitung auf die dritte 28359 Bremen Lebensphase Tel. 30 16-0 Aus der Stiftung 17 W Beruf zur Herzensangelegen enn der Stadtbereich Ost heit wird Im Stadtteilhaus Huchting führte ein Stiftungsresidenz Ichon-Park Praktikum zwei Frauen zusammen, Oberneulander Landstraße die 70 sich sonst vielleicht nie kennengelernt 28355 Bremen hätten Tel. 25 77-0, Fax -119 Rückblick Emma Holler Domizil Haus 20 Kunst außer Oberneulander Landstraße 70 Werke von Hans-Jürgen 28355 Bremen Etzold erfreuen im Garten LandTel.der 30 Stiftungsresidenz 16-0 haus Horn Stiftungsdorf Hollergrund Im Hollergrund 61 28357 Bremen ImpressumTel. 27 85-0, Fax -119 Herausgeber Bremer Heimstiftung, Marcusallee 39, 28359 Bremen, Tel. 0421 2434-0

Wohnen · Pflege · Begegnen

Stadtbezirk Ost

Stadtbezirk West

Stadtbezirk Süd

Stadtbezirk Nord

Stiftungsdorf Osterholz Ellener Dorfstraße 3 28325 Bremen Tel. 4288-0, Fax -119

Stiftungsdorf Walle Karl-Peters-Straße 76 28217 Bremen Tel. 33637-0, Fax -119

Stiftungsdorf Rablinghausen Rablinghauser Landstraße 51 a–e 28197 Bremen Tel. 5207-0, Fax -119

Stiftungsresidenz St. Ilsabeen Billungstraße 31–33 28759 Bremen Tel. 6264-0, Fax -119

Stiftungsdorf Gröpelingen Elbinger Straße 6 28237 Bremen Tel. 3804-0, Fax -119

Haus in der Neustadt Hermannstraße 37–41 28201 Bremen Tel. 2445-0, Fax -119

Stiftungsdorf Blumenkamp Billungstraße 21 28759 Bremen Tel. 6268-0, Fax -119

Stadtteilhaus Kattenesch Alfred-Faust-Straße 115 28277 Bremen Tel. 8402-0, Fax -119

Stiftungsdorf Fichtenhof Schönebecker Kirchweg 33 28757 Bremen Tel. 6269-0, Fax -119

Stadtteilhaus Kattenturm Robert-Koch-Straße 70 28277 Bremen Tel. 5634-2398, Fax -2438 Pflege-Wohngemeinschaft Theodor-Billroth-Straße 21 28277 Bremen Tel. 69661433

Stiftungsdorf Rönnebeck Dillener Straße 69–71 28777 Bremen Tel. 6094-0, Fax -119

Stiftungsdorf Hemelingen mit Wohn-Gemeinschaft Hillel und Bibliothekspunkt Diedrich-Wilkens-Straße 18 28309 Bremen Tel. 4104-0, Fax -119 Stiftungsdorf Arberger Mühle Vor dem Esch 7, 28307 Bremen Tel. 696959-99, Fax -98 und Pflege-Wohngemeinschaft Arberger Heerstraße 90 a 28307 Bremen Tel. 325550 Stadtteilhaus Blockdiek Mülheimer Straße 1-3 28327 Bremen Tel. 4379088

 Stiftungsresidenzen Stiftungsdorf Ellener Hof Ludwig-Roselius-Allee 181 28327 Bremen Tel. 4074-51, Fax -60

Stiftungsdorf Borgfeld

ViSdP André Vater, Bremer Heimstiftung Daniel-Jacobs-Allee 1 Text + Redaktion Schnaars, kontext kommunikation 28357Kerstin Bremen www.kontext-kommunikation.com

Tel. 69 62 46-94, Fax -95

Sandra Wagner, PR Partner, www.pr-partner-etc.de Fotos bras e. V., Bremer Heimstiftung, Rainer Geue, Martin Rospek, Robert Stümpke Anzeigen Antje Sörensen, Bremer Heimstiftung Tel. 0421 2434-181

14-17 Uhr

Produktion Ulrich Kellner, Bremer Heimstiftung

S onntag, 24. November, 15-18 Uhr

Erscheinungsweise + Auflage 3x jährl., 10.000 Exemplare

Stadtteilhaus OTe Ludwigshafener Straße 6 28325 Bremen Tel. 6961-250, Fax -251

 Stadtteilhäuser  Stiftungsdörfer

Wir bauen für Sie!

Wenn Sie erfahren möchten, welche Projekte die Bremer Heimstiftung gerade realisiert, wenden Sie sich gern an unser KundenCentrum oder besuchen Sie uns im Internet: www.bremer-heimstiftung.de

Stadtteilhaus Huchting Tegeler Plate 23 28259 Bremen Tel. 5722-0, Fax -119

Haus Stadtwerder Tanzwerder 22 28199 Bremen Tel. 5634-2398, Fax -2438

Haus Vier Deichgrafen Zum Alten Speicher 6 28759 Bremen Tel. 4095-0, Fax -119 Stadtteilhaus Marßel Helsingborger Straße 2 28719 Bremen Tel. 696796-90, Fax -89 Stadtteilhaus Cigarrenmanufactur Stader Landstraße 46 28719 Bremen Tel. 6268-0, Fax -119


Editorial

In eigener Sache

Brand im Stadtteilhaus Huchting

Sommer, Sonne, Radtour, Urlaub – das sind Themen, die Sie in dieser Jahreszeit doch sicher besonders beschäftigen, oder? Aber wie ergeht es Mitmenschen unter uns, die vielleicht nicht so ohne Weiteres an entsprechenden Freizeitaktivitäten oder überhaupt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können? Ihnen und ihrer Situation haben wir in dieser Ausgabe unserer Bremer Heimstiftung aktuell das Titelthema gewidmet. »Integration« lautet das Schlagwort. Diese umzusetzen ist uns in der Bremer Heimstiftung ein tägliches Anliegen. Deshalb möchten wir Ihnen Kolleginnen und Kollegen, Bewohnerinnen und Bewohner, Gäste oder auch freiwillig Engagierte vorstellen, von denen einige nicht nur selbst betroffen sind und unterstützt werden, sondern die zugleich auch daran arbeiten, dass andere »dabei sein« können. Aber keine Angst – den Sommer haben wir darüber natürlich nicht vergessen! Schauen Sie auf Seite 16 doch einfach mal in den blühenden Gärten der Bremer Heimstiftung vorbei.

Am späten Nachmittag des 18. Juni war sie plötzlich da, die Ausnahmesituation, die sich keiner wünscht. Der Dachstuhl des Haupthauses im Stadtteilhaus Huchting stand in Flammen. Es galt, Bewohnerinnen und Bewohner zu evakuieren. Was dann geschah, war in vielerlei Hinsicht vorbildlich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter packten an, Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen waren direkt zur Stelle. Und so griffen vor Ort zahlreiche helfende Hände ineinander. Es war beeindruckend zu sehen, wie umsichtig und professionell das ablief. Großes Glück im Unglück: Niemand wurde ernsthaft verletzt. Schon kurz nach Mitternacht hatten alle Seniorinnen und Senioren wieder ein Dach über dem Kopf. Den Helferinnen und Helfern in Huchting und auch den Bürgerinnen und Bürgern, Institutionen oder Einrichtungen aus Bremen und dem Umland, die in den Folgetagen Unterstützung anboten, gilt besonderer Dank! Zeigt es doch, dass man hier zusammenhält, wenn es drauf ankommt. Was aber bleibt, ist der Schreck für alle Beteiligten. Seien Sie versichert, dass die Kolleginnen und Kollegen der Bremer Heimstiftung derzeit auf allen Ebenen daran arbeiten, diese Menschen zu begleiten und Lösungen zu finden – für Wohnung oder Arbeitsplatz, die gewechselt werden müssen, genauso wie für weitere Anliegen, die geklärt werden wollen. Ihnen allen wünschen wir viel Kraft!

Viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe wünscht Ihnen

Im Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsrates der Bremer Heimstiftung

Ihr

Ihre

André Vater Vorstandsvorsitzender Bremer Heimstiftung

Anja Stahmann Stiftungsratsvorsitzende Bremer Heimstiftung

Liebe Leserinnen und Leser,

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Titelthema

Dabei sein, mitmachen,… …einen Beitrag leisten. Für einen Großteil von uns klingt das ganz selbstverständlich. Doch einige Menschen begegnen besonderen Herausforderungen, wenn sie am Alltagsleben teilhaben möchten. Deshalb setzt sich die Bremer Heimstiftung auf unterschiedlichen Ebenen dafür ein, dass genau das trotzdem klappt. Im Zentrum dieses Engagements stehen auch – aber nicht nur – Senioren. Denn Integration wird in den Häusern der Bremer Heimstiftung auf vielen Ebenen angestrebt, geübt oder gelebt. Das zeigt sich bereits im Aufbau und in der Struktur ihrer Standorte: Jedes der Häuser ist individuell gestaltet und steht im Herzen eines Bremer Quartiers. Unter ihren Dächern finden sich nicht nur unterschiedliche Wohn- und Pflegeformen für ältere Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Kindergärten, Restaurants, die Bremer Bäder, die Stadtbibliothek, die Volkshochschule und anderes mehr. »Es sind die Nähe und die Zusammenarbeit mit Partnern wie diesen, die viele Begegnungen und Projekte nicht nur möglich, sondern auch unkompliziert machen«, erklärt André Vater. Mit diesem Konzept im Rücken falle es Hausleitung, Mitarbeitern und Bewohnern der Häuser leichter, Türen zu öffnen, Nachbarschaft zu pflegen sowie sich an Aktionen im Stadtteil zu beteiligen, findet der Vorstandsvorsitzende der Bremer Heimstiftung. Ob Nachbarschaftsfest, Gemeinschaftsgarten, ein Sprachcafé für geflüchtete Menschen, Hausaufgabenhilfe oder anderes – die Vielfalt ist groß. Doch das ist nicht alles. Ein Blick in die Trägerkonzeption offenbart zudem, dass die Häuser der Bremer Heimstiftung zum Beispiel auch verschiedenen Religionen offenstehen. Ob eine Pflege-Wohngemeinschaft für Menschen jüdischen Glaubens im Stiftungsdorf Hemelingen, Räume für die Buddhistische

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Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai International im Haus im Viertel oder ein neuer Tempel für eine Bremer Hindu-Gemeinde im Stiftungsdorf Ellener Hof: »So etwas ist mit uns nicht nur möglich, sondern bereits umgesetzt oder in Arbeit«, betont André Vater. Darüber hinaus unterstützt die Bremer Heimstiftung neben der Ausbildung und Beschäftigung professioneller Kräfte aus Pflege, Hauswirtschaft, Ergo- und Physiotherapie auch das freiwillige Engagement. »Wir freuen uns, dass rund 600 Freiwillige das Leben in unseren Häusern bereichern«, erklärt der Vorstandsvorsitzende. »Sie leisten wertvolle Beiträge, begleiten etwa auf Ausflüge und zum Arzt, tragen dafür Sorge, dass ein Theaterbesuch möglich oder ein Minigolf-Turnier gewonnen wird und arbeiten im Computerkurs mit Senioren daran, digitale Hürden abzubauen.« Zugleich biete das freiwillige Engagement denen, die es ausüben beispielsweise die Möglichkeit, auch nach der Erwerbstätigkeit sinnstiftend aktiv zu sein. Wie aber erleben eigentlich die Menschen, für die dieses vielschichtige Engagement im Hinblick auf Integration gedacht ist, den Alltag in und mit der Bremer Heimstiftung? Das Redaktionsteam der Bremer Heimstiftung aktuell hat einige von ihnen besucht: Aus Sierra Leone an die Weser So lautet in Kürze der Weg, den Yanah Sesay zurückgelegt hat, bevor sie ihr neues Leben in


Titelthema

In einem Fall habe es aber anfangs auch Schwierigkeiten gegeben. »Wegen der Hautfarbe.« Dem Engagement der Pflegehelferin aus Sierra Leone tat dieses Erlebnis jedoch keinen Abbruch: »Wenn ich zu viel darüber nachdenke, was andere über mich denken, komme ich nicht weiter«, findet Yanah Sesay.

Bremen beginnen konnte. Als Flüchtling kam die inzwischen zweifache alleinerziehende Mutter 2003 nach Deutschland. Stationen in einschlägigen Camps in Trier und Montabaur folgten. Eine schwierige erste Zeit, in der Yanah Sesay zwar begann, Deutsch zu lernen, aber: »Arbeiten konnten wir nicht«, sagt die heute 34-Jährige. Doch genau das wollte sie – und entdeckte die Pflegebranche. Ein Sprachkurs, eine Basisqualifikation Pflege und später eine einjährige Ausbildung zur Pflegehelferin in der Schule für Altenpflege der Bremer Heimstiftung ebneten den Weg. Heute ist Yanah Sesay Teil des Pflegeteams in der Stiftungsresidenz Riensberg. »Es ist mein erster Arbeitsplatz in Deutschland, und ich fühle mich wohl hier, wie in einer Familie«, sagt sie, auch wenn ihr Alltag nach wie vor nicht immer einfach ist. So kann sie mit Blick auf ihre Kinder zwar ausschließlich in der Frühschicht arbeiten, für ihren 13-jährigen Sohn bedeutet dies aber dennoch, die kleine Schwester morgens allein zu wecken und in den Kindergarten zu bringen. Gute Vorbereitung am Abend und ein Anruf von Mama am Morgen sorgen dafür, dass alles läuft und niemand verschläft. Bewohner im Haus begegnen Yanah Sesay in der Regel mit Interesse: »Sie möchten viel von mir wissen«, sagt sie.

Gekonnt zubereitet Für Frühstück oder Abendbrot, das Petra Laser regelmäßig in der Stiftungsresidenz IchonPark auf die Teller bringt, gilt das auf jeden Fall. Die 49-Jährige ist Hauswirtschaftshelferin und zählt seit 2015 zum Küchenteam des Hauses. Doch bevor es soweit war, war die Bremerin mit einer Sehbehinderung und geistiger Einschränkung viel unterwegs. In der Tagesstätte Wichernhaus, im Guttemplerhaus Bremen oder im Café Blau – hier und auch anderswo arbeitete Petra Laser und sammelte Erfahrungen in der Küche, am Tresen sowie im Service. Ein Praktikum führte sie schließlich in die Küche der Stiftungsresidenz Ichon-Park. »Hier konnte ich mich gleich zurechtfinden, schon in den ersten Tagen«, erzählt die Hauswirtschaftshelferin. Morgens Gemüse oder Obst putzen, schneiden und anrichten, Joghurt auffüllen, Getränke bereitstellen oder auch die Spülküche betreuen und Abendbrot für Bewohner vorbereiten, die in ihren Appartements essen – das sind nur einige der Aufgaben, die Petra Laser seither übernimmt. Schichtdienst und Wochenendarbeit sind

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Titelthema Rubrik

dabei für sie kein Problem. »Es macht mir großen Spaß und die Kollegen sind alle nett«, sagt sie. Zuneigung, die auf Gegenseitigkeit beruht, denn auf Petra Laser möchten Küchenchef Ulf Alberts und die weiteren Mitglieder des Küchenteams in der Stiftungsresidenz Ichon-Park auf keinen Fall verzichten. Ihr Vertrag wurde inzwischen entfristet. Engagement mit Leidenschaft »Oma Hanna, kommst Du? Bitte dieses Buch…« Wenn Hanna Scholz mittwochs die Kinder der Kindertagesstätte Fliegenpilz in der Stiftungsresidenz St. Ilsabeen besucht, können die Kleinen es kaum erwarten. Seit etwa anderthalb Jahren wohnt die 81-Jährige dort und schaut einmal pro Woche jeweils für ein Stündchen in der Einrichtung des Familienbündnisses, einem Verein getragen von Sparkasse Bremen und Bremer Heimstiftung, vorbei. Zeit, in der Dinge wie vorlesen, puzzeln oder spielen auf dem Programm stehen. Und kaum hat Oma Hanna im Gruppenraum Platz genommen, ist sie auch schon von jungen Fans umringt. Einige erobern im Handumdrehen ihren Schoß. »Kinder sind was Großartiges«, sagt sie, »meine sind ja schon groß.« Drei eigene Kinder und

fünf Enkelkinder zählt die Seniorin. Und dennoch: Als Hausleitung Sylvia Hoven sie fragte, ob sie sich vorstellen könne, die kleinen »Fliegenpilze« zu begleiten, überlegte sie nicht lange. »Klar, manchmal bin ich anschließend ganz schön kaputt, das ist ja auch anstrengend«, räumt sie ein. Aber die Vorteile überwiegen. »Es ist einfach toll, die Fröhlichkeit und die Zuwendung der Kinder zu erleben«, betont Hanna Scholz. Im Einsatz für Fotobuch und Co. Im Juni feierten Organisatoren und freiwillig Engagierte sein 20-jähriges Bestehen: Schon seit 1999 bietet der Computer-Treff der Bremer Heimstiftung interessierten Senioren die Möglichkeit, in die Welt von Hardware, Software und Internet einzutauchen. Bewohner sind dabei ebenso willkommen wie Nachbarn aus dem Stadtteil. »Als ich 2008 in die Stiftungsresidenz Riensberg kam, brachten viele ältere Menschen ihren PC oder einen Laptop mit. Heute sind es Tablet und Smartphone und

Kollegin oder Kollege gesucht! Sie haben Interesse daran, das Team des Computer-Treffs zu unterstützen? Dann wenden Sie sich an Amelie Krüger, Stadtteilhaus St. Remberti, Tel. 3602-140. Das Programm des Computer-Treffs finden Sie im Internet unter: www.bremer-heimstiftung.de/kundencentrum/termine

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Rubrik Titelthema

eine der ersten Fragen vor Einzug ist oft die nach W-LAN-Zugang«, beschreibt Hausleiterin Barbara Tebruck (5. v. r.). Veränderungen wie diese sind für die rund zehn freiwillig Engagierten, die Senioren im Rahmen des Computer-Treffs verschiedene Angebote machen, kein Problem. Und so können neben Kursen rund um die Nutzung von Mobiltelefon oder Tablet-PC auch solche zur digitalen Fotografie oder zum Thema Fotobuch belegt werden. »Insbesondere letztere werden gut nachgefragt«, erklärt Antje Lehmann (r.). Seit 19 Jahren koordiniert und begleitet sie im Auftrag der Bremer Heimstiftung die freiwillig Engagierten des Computer-Treffs. Etwa 600 Senioren haben ihr zufolge bereits an deren Kursen teilgenommen. Einer von ihnen ist Hans-Henning Wirtjes (2. v. r.). Ihm hat es vor allem die digitale Fotografie angetan: »Ich finde es immer spannend, wie die Metamorphose vom Digitalen ins Analoge gelingt und mache jedes Jahr ein bis zwei Kurse«, sagt er. Aber auch Anfänger liegen mit dem Computer-Treff richtig. Denn in derzeit sechs Häusern bieten die freiwillig Engagierten – sieben Herren und zwei Damen – gemeinsam mit Antje Lehmann ein- oder zweimal pro Woche

auch »offene Treffs« an. »Hierher kommen die Menschen mit ganz konkreten Fragen, die von ‚wie mache ich den Computer an?‘ bis zu fortgeschrittenen Anliegen reichen«, sagt die Koordinatorin. Sie freut sich, dass viele der Teilnehmer die Angebote des Computer-Treffs regelmäßig besuchen. Den Grund dafür hat sie schnell erklärt: In den Veranstaltungen gehe es eben nicht nur um die Technik, sondern auch um das Miteinander – Kaffee inklusive. Wenn Gefühle doppelt zählen »Super – hast Du ihn drin?«, schallt es um kurz nach zehn ebenso munter wie lautstark über den Minigolf-Platz vor dem Stiftungsdorf Blumenkamp. Der Anlass ist rasch ausgemacht. Hier läuft »Minigolf am Vormittag«, eine Veranstaltung aus dem Projekt »Emmas Quartier«, das sich vor allem an Menschen mit Demenz und deren Angehörige richtet.

A kt iv mit Demenz

Guck mal! Mach mit!

Ein gemeinsames Projekt mit den Museen Böttcherstraße und der Bremer Volkshochschule für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter. Informationen unter: Museen Böttcherstraße | Telefon: 0421 33 88 222 Bremer Heimstiftung | Telefon: 0421 24 34 149

Museumsbesuch, immer mittwochs, 16.30 – 17.30 Uhr 14. August, 11. September, 9. Oktober, 20. November 2019

Kreativwerkstatt, immer mittwochs, 15.00 – 16.30 Uhr 21. August, 18. September, 16. Oktober, 27. November 2019

Bremer Volkshochschule

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Rubrik Titelthema

welches dieses Jahr bereits 10-jähriges BesteEtwa 15 Teilnehmer sind heute da, darunter hen feiert und für das die Sparkassenstiftung Bewohner des Hauses aber auch Gäste von außerhalb. Begleitet werden sie von freiwillig Bremer Sparer-Dank und die Bremer HeimEngagierten, Mitarbeitern aus dem Sozialstiftung verantwortlich zeichnen, ist es das zweite Programm für die Bremer Heimstiftung, dienst des Hauses oder von ihrem Partner. dessen Veranstaltungen auf die Bedürfnisse Gemeinsam ist man gerade dabei, sich Bahn von Menschen mit Demenz ausgerichtet sind. für Bahn zu erobern. Viele der Spieler haben den Schläger das erste Mal in der Hand, doch Im Rahmen von »Emmas Quartier« in Bremendas spielt keine Rolle. »Sport macht mir Spaß. Nord engagieren sich darüber hinaus auch die Ich habe früher Handball gespielt«, erklärt Bremer Volkshochschule, die Stadtbibliothek die 88-jährige Bewohnerin Hermanda Horn. Bremen und das Overbeck-Museum. DiesjähAuch Edith Mennen, Gast aus der Tagespflege, riger Schwerpunkt der Partner ist Marte Meo, Zentrum eineuns gelunprobiert sich aus. Bereits nach den ersten eine Methode, in deren Angehörigengruppe Emmas Quartier Wir engagieren für für Menschen mit Demenz Runden ist sie sicher: »Das ist besser alsEmma – die erstegene Kommunikation zwischen mit dementiell Gräfin Bremerin, die der Menschen Demenz in St. Magnus Überlieferung nach vor rund tausend Jahren drinnen sitzen!« Dörte Fiedler, Organisatorin Erkrankten und ihrem Umfeld steht und die in St. Magnus lebte und nach ihrem Tod als Die offene Selbsthilfegruppe der Bremer Heilige verehrt wurde, ist nun Namensgean jedem dritten und Heimstiftung Leiterin trifft dessichWohnen mit Service im dazu beitragen soll, das Selbstwertgefühl soberin für ein Stadtteilprojekt für Menschen Dienstag im Monat von 15 Uhr bis 17 Uhr mit Demenz. in der Anna-Stiegler-Stube im Stiftungs-hört’s und freut Blumenkamp, Stiftungsdorf wie die SelbstbestimDer Legende nach ist sie vor allem für ihre dorf Blumenkamp. Mildtätigkeit für das Allgesich Angesprochen über die sind gute Laune, die sich unter denund ihr Wirken mung von betrofpflegende Angehörige meinwohl bekannt. Daran knüpfen die Initiaund Personen, die pflegebedürftige MenTeilnehmern verbreitet. Seit 2015 gibt fenen Senioren toren es von „Emmas Quartier“ in St. Magnus schen unterstützen. und Lesum an. Um diese ständige Herausforderung zu Demenz«, »Emmas Quartier«. Nach »Aktiv mit Die zu stärken.  • Veranstaltungen richten sich an Menmeistern, kann der Austausch mit anderen Betroffenen sehr hilfreich sein und dem Gefühl, alleine vor der Aufgabe zu stehen, entgegenwirken.

schen mit Demenz und ihre Angehörige. Sie sind inhaltlich auf die Bedürfnisse dementiell erkrankter Menschen zugeschnitten.

Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Initiatoren

Hier geht’s zu »Emmas Quartier«

Minigolf am Vormittag Bremer Heimstiftung Informationen zu der Gruppe erhalten Sie 22. August, 10 bis 12 Uhr, Stiftungsdorf Blumenkamp Stiftungsresidenz St. Ilsabeen von Dörte Fiedler, Tel. (0421) 6268-140

Emmas Quartier

Stiftungsdorf Blumenkamp

Informationsveranstaltung »Marte Meo« Bremer Volkshochschule Nord Meo-Institut stellt eine Kommunikations- und InBirgit Ulma vom Norddeutschen VHS Marte Stadtbibliothek Bremen teraktionsmethode vor, die Menschen mit Demenz mehr Selbstwirksamkeit und UnabhänStadtbibliothek Bremen-Lesum gigkeit ermöglicht sowie Pflege- oder Betreuungskräfte und Angehörige entlasten kann. 7. September, 14:30 bis 16:30 Uhr, Stadtbibliothek Vegesack

Stiftungsdorf Blumenkamp Billungstraße 21-23 28759 Bremen-St. Magnus

BREMER HEIMSTIFTUNG

Seminar »Marte Meo« Layout und Gestaltung Dieses Angebot richtet sich an Interessierte, die Menschen mit Demenz privat begleiten Peter Gedaschke, Lesumer Bote oder pflegen. Sabine Grupe, Gesundheitswissenschaftlerin und Marte Meo-Supervisorin der Bremer Heimstiftung, vermittelt Teilnehmenden die Grundlagen der Kommunikationsund Interaktionsmethode Marte Meo. Ziel ist es, ihnen einen positiven, unterstützenden Kontakt mit Betroffenen zu ermöglichen. Das Seminar wird in Kooperation mit der AOK Bremen/Bremerhaven durchgeführt und ist daher kostenfrei. 26. Oktober und 9. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr, Stiftungsresidenz St. Ilsabeen, Anmeldung unter Tel. 6264-140 Ihr Weg zu »Aktiv mit Demenz« Diese Initiative von Sparkassenstiftung Bremer Sparer-Dank und Bremer Heimstiftung bietet ebenfalls Veranstaltungen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Das aktuelle Programm finden Sie hier: www.bremer-heimstiftung.de/aktiv-mit-demenz

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Rubrik Gesundheit

Das Alter sorgsam planen Diplom-Psychologin Dr. Gabriele Junkers ist darauf spezialisiert, seelische Probleme zu ergründen, die erst im Alter auftreten. Aus langjähriger Erfahrung weiß sie: Der Prozess des Älterwerdens kann belastend sein. Aber nicht selten verursachen auch körperliche Leiden seelisch empfundene Probleme. Deshalb rät die Spezialistin im Coaching für zufriedenes Älterwerden, sich frühzeitig vorzubereiten. Frau Dr. Junkers, warum ist diese Vorbereitung wichtig? Diejenigen, die dem Alter passiv begegnen und unter Umständen sogar Anzeichen des Krank- oder Älterwerdens verleugnen, geben ein wichtiges Gut aus der Hand: die Selbstbestimmung. Indem sie es passieren lassen, willigen sie ein, dass andere über sie verfügen – etwa im schweren Krankheitsfall, wenn aufgrund einer chronischen Behinderung andere einen Heimplatz für sie suchen müssen. Dann ist es zu spät, Wünsche zu äußern. Das kann Depressionen auslösen. Warum wird das Thema Ihrer Meinung nach oft vernachlässigt? Die meiste Zeit in unserem Leben sind wir auf die Zukunft ausgerichtet: Wir schaffen uns ein Zuhause, die Kinder sollen es mal besser haben… In einem Alter, in dem die Vergänglichkeit und Endlichkeit ins Blickfeld gerät, nimmt diese Zukunftsbereitschaft plötzlich ab: »Nein, an Krankheit und den Tod möchte ich nicht denken; ich lasse die Dinge einfach auf mich zukommen!« Aber auch das Alter,

die Phase im Leben, die an die Berufstätigkeit anschließt, will sorgsam geplant sein. Wie gelingt das und in welchem Lebensalter sollte man damit beginnen? Ich rate, bereits Jahre vor dem Ruhestand innerlich mit der »persönlichen« Vorsorge zu beginnen: Traue ich mich, Endlichkeit zu denken? Kann ich mich möglicherweise sogar auf den Ruhestand freuen und Pläne machen, wie ich ihn leben möchte? Ist es mir möglich, meine nachlassenden Kräfte oder auch Eventualitäten wie Behinderungen gedanklich vorwegzunehmen? Bin ich gewillt, dafür Maßnahmen zu ergreifen? Wer diese Fragen erst selbst und dann vielleicht mit gleichaltrigen Freunden beantwortet hat, sollte mit der Planung beginnen und – wenn vorhanden – die Kinder dabei einbeziehen. Anregungen gibt zum Beispiel das von der Stiftung Warentest herausgegebene Heft »Nachlass-Set«. Dort ist vieles zu finden, woran man selbst noch nie gedacht hat. Vielen Dank für das Gespräch!

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Bremen Rubrik

Ut ole Tieden Wer Freude daran hat, in die Welt des 19. Jahrhunderts einzutauchen, sollte dem Mitmach-Museum »Köksch un Qualm« in Burgdamm einen Besuch abstatten. Denn hier, in den Räumlichkeiten des Stadtteilhauses Cigarrenmanufactur, einer alten Zigarrenfabrik an der Stader Landstraße, wird jeden Donnerstag der Haushalt der Unternehmerfamilie Richtering zum Leben erweckt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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schlüpfen dazu in die Rollen von »Köksch« – Köchin – Martha oder Knecht Hannes. Sie begrüßen die Gäste, führen durch die Ausstellung und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen. Auch Heinrich Wilhelm Richtering, seines Zeichens Tabakfabrikant und ab 1898 alleiniger Inhaber der Fabrik, oder Waschfrau Sophie gehören ins Repertoire. Während Ersterer gelegentlich sein Zigarrenkabinett in der ersten Etage des Hauses öffnet und von den Herausforderungen des Tabakhandels vor rund 120 Jahren zu berichten weiß, lädt Letztere in Küche oder Garten ganz handfest ans Waschbrett ein und lässt Besucherinnen und Besucher auch schon mal ordentlich schrubben. Anfassen und mitmachen, das sei im »Köksch un Qualm« ausdrücklich erwünscht, sagt Annika Kelm. Seit November 2018 leitet die 32-Jährige das Projekt der beiden Beschäftigungsträger bras e. V. und Förderwerk Bremen GmbH. Das Besondere: Die Menschen, die hier das Programm bestreiten, sind ausnahmslos ehemalige Langzeitarbeitslose. »Unser Ziel ist es, sie auf einen Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten«, erklärt Annika

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Rubrik Bremen

Kelm. Und so lernen die Mitglieder ihres rund zehnköpfigen Teams nicht nur, unter fachkundiger Anleitung einer Theaterpädagogin historische Inhalte lebendig zu präsentieren, sondern auch, Aufgaben aus dem Veranstaltungsmanagement und aus dem Gästeservice zu übernehmen. Beides sind wichtige Aspekte für den erfolgreichen Betrieb des Hauses. Neben der historischen Ausstellung zu der – zusammengefasst in einem Saal – eine Küche und eine Waschküche, eine Nähstube und ein Salon in Ausstattung des ausgehenden 19. Jahrhunderts gehören, bietet die Einrichtung nämlich auch zahlreiche Veranstaltungen sowie die Gelegenheit, zu frühstücken oder zu Kaffee und selbst gebackenen Waffeln einzukehren. »Bei der Auswahl unseres Programms achten wir darauf, dass die Angebote inhaltlich in die Zeit passen, um die es bei uns geht«, betont Annika Kelm. Doch mehr noch: Ob Lesungen, ein Nachmittag mit Spielen aus Urgroßmutters Zeiten, eine Verköstigung von Bremer Birnenpudding mit Speck, Vorträge oder anderes – die Veranstaltungen sowie Führungen und Aktionen in der Ausstellung werden verschiedenen Generationen gerecht und können teilweise auch für Feiern oder Ausflugsfahrten zu individuellen Terminen gebucht werden.  •

Köksch und Qualm Stadtteilhaus Cigarrenmanufactur Stader Landstraße 46, 28719 Bremen Tel. 636958-66 zigarrenfabrik@bras-bremen.de Öffnungszeiten: donnerstags von 14–18 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung www.koeksch-un-qualm.de Aus dem Programm (Anmeldung erbeten) 25. Juli, 15 Uhr Märchen-Mal-Nachmittag für Groß und Klein. Intuitives Malen zu Märchengeschichten. 8. August, 14–17 Uhr Museumsflohmarkt. Unser Museum mistet aus! Nützliches, antike Schätze und Raritäten. 15. August, 15:30 Uhr Szenische Reise in das Jahr 1898. Die Welt Heinrich Wilhelm Richterings und seines Dienstpersonals. 19. September, 15:30 Uhr Lesung: Die umsichtige Hausfrau – Ideen, Rat und Lebenshilfe. Unterhaltsamer Streifzug durch verschiedene Ratgeber. 26. September, 15 Uhr Bremen kocht! Birnenpudding wie zu Uromas Zeit. Rezepte und Verköstigung.

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Kein anderes Stück passt dazu so gut wie »Happy Birthday to You«. Das mehr als 100 Jahre alte Lied ist auch heute noch eines der bekanntesten und meistgesungenen weltweit. Was viele nicht wissen: Komponiert wurde es von Mildren und Patty Hill als Begrüßungshymne für ihren Kindergarten. Der Titel lautete »Good Morning to All«. Robert H. Coleman hat die zweite Strophe zum heutigen Glückwunschlied umgetextet und ohne Einwilligung der Autorinnen 1924 veröffentlicht. Das brachte ihm eine Klage ein und machte einen Musikverlag, der die Urheberechte der Schwestern erwarb, sehr vermögend. Allein 1996 spielte der Geburtstagssong umgerechnet 704.000 Euro ein! Aber wir und Sie wissen: Ein gesegnetes Alter kann man nicht kaufen. Sie haben es erreicht und sind reich an Erinnerungen – was viel mehr wert ist. Gleiches gilt natürlich für unsere Ehe-Jubilare, denen wir hier ebenfalls herzlich gratulieren! Ihr

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Anna-Maria Poggenburg Stiftungsresidenz Luisental, 8. Juli

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Marie-Luise Hutschenreiter Stiftungsdorf Fichtenhof, 2. Oktober

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Dorothea Seidel Stadtteilhaus Huchting, 12. Oktober

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Hildegard Redlich Stiftungsresidenz St. Ilsabeen, 16. Juli Ursula Schulze-Förster Stiftungsresidenz Landhaus Horn, 19. September

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Albin Heitmann Stadtteilhaus Kattenesch, 9. Juli Hildegard Frenzel Stiftungsresidenz St. Ilsabeen, 12. Juli Gerhard Riehl Stiftungsdorf Osterholz, 3. August

65 Irene & Klaus-Peter Springer Stiftungsresidenz Riensberg, 28. August

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Charlotte Naumann Stiftungsresidenz Ichon-Park, 27. August Ursula Harmuth Stadtteilhaus Huchting, 13. Oktober


Tipps und Termine

Vortragsreihe Gesundheit Herzlich willkommen in den Stiftungsresidenzen der Bremer Heimstiftung – hier erwartet Sie Wissenswertes rund um Ihr Wohlbefinden. Der Eintritt ist frei!

Montag, 7. Oktober, 15:30 Uhr

Donnerstag, 17. Oktober, 15 Uhr

Osteoporose – Entstehung, Diagnose, Therapie. Joachim Schimanski, Vorstand Selbsthilfegruppe Osteoporose e. V. Stiftungsresidenz Landhaus Horn

Wenn man nichts mehr muss, aber noch vieles kann und will! Über das Müssen, Sollen, Können, Wollen und Dürfen im Alter. Prof. Dr. Annelie Keil, Gesundheitswissenschaftlerin Stiftungsresidenz St. Ilsabeen

Donnerstag, 10. Oktober, 15:45 Uhr Wenn die Muskeln im Alter abbauen – wie wichtig ist eine ausreichende Eiweißzufuhr im Alter? Christin Schomakers, Ökotrophologin Stiftungsresidenz Riensberg

Montag, 21. Oktober, 15 Uhr

Mittwoch, 16. Oktober, 16:30 Uhr

Dienstag, 29. Oktober, 15:30 Uhr

Den täglichen Trost suchen und finden. Getröstet werden und trösten – ein Dialog. Prof. Dr. Annelie Keil, Gesundheitswissenschaftlerin Stiftungsresidenz Marcusallee

Schmerz: Nicht nur ein Thema der Medizin. Prof. Dr. Rainer Müller, Leiter der Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen Stiftungsresidenz Ichon-Park

Mediation bei Erbstreitigkeiten. Ulrike Lüdemann, Diplom-Sozialwirtin & Supervisorin, zertifizierte Mediatorin Stiftungsresidenz Luisental

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BHS inside Rubrik

Ein Traum wird wahr Agnieszka Krol kam, blieb und bereichert jetzt das Springerteam der Bremer Heimstiftung. Ihr weiterer Plan: eine Ausbildung zur Pflegefachkraft. Es ist eine verrückte Geschichte mit »Happy End«: Vor gar nicht langer Zeit hat Agnieszka Krol in ihrer Heimat Polen noch Hochzeiten organisiert. »Doch ich wollte Neues in der Welt erleben.« Deutschland war das Ziel der Mutter zweier erwachsener Kinder. »Ohne ihre Zustimmung wäre ich nie gefahren. Sie haben mich aber ermutigt, meinen Traum wahr werden zu lassen und in die Pflege zu wechseln«, erklärt sie. In Bonn sammelte die 42-Jährige erste Erfahrungen. Sie absolvierte einen Pfleghelferinnenkurs und betreute anschließend privat einen Schlaganfall-Patienten. Daraus sollte mehr werden. Im Internet recherchierte die Polin nach Pflegeeinrichtungen, die ihr gefielen. Im Bremer Norden wurde sie fündig: Im März 2019 stand Agnieszka Krol (l.) ohne Termin vor der Tür der Stiftungsresidenz St. Ilsabeen, um ihre Arbeitskraft anzubieten. Hausleiterin Sylvia Hoven (r.) hatte spontan ein offenes

Ohr, schenkte ihr Vertrauen und versprach zu helfen. Patrycja Kniejska, die für die Bremer Heimstiftung tätige Mitarbeiter aus dem Ausland unterstützt, wurde eingeschaltet. »Sie hat alles für mich organisiert und ist mir noch immer eine wichtige Bezugsperson«, so Agnieszka Krol, die heute im Springerteam des Unternehmens wirkt und in ihrem Lieblingshaus St. Ilsabeen wohnt. »Noch staune ich, dass sich alles so gut gefügt hat und bin sehr glücklich darüber«, betont sie und verrät weitere Pläne: »Ich will die Ausbildung zur Pflegefachkraft machen!« Apropos… Zu Polen pflegt die Bremer Heimstiftung eine besondere Verbindung. »Über Kooperationen mit dortigen Hochschulen und Universitäten können deren Studierende der Krankenpflege in unseren Häusern ein mehrwöchiges Praktikum absolvieren. Das wird gut angenommen«, erläutert Patrycja Kniejska. Ihnen wie anderen Interessenten aus dem Nachbarland werden Türen für ein Anerkennungsjahr geöffnet. Auch Pflegefachkräfte und Altenpflegehelfer aus Polen sind herzlich willkommen. Patrycja Kniejska: »Wir helfen ihnen bei der Anerkennung ihres Berufes und der persönlichen wie fachlichen Weiterentwicklung – mit Sprachkursen und Ausbildungsplätzen.«  •

Auch hierzulande geht die Bremer Heimstiftung auf Nachwuchssuche: Freitag, 6. September 9–15 Uhr & Samstag, 7. September, 10–15 Uhr job4u – Die Jugendmesse, Weser-Stadion, Bremen Samstag, 14. September & Sonntag, 15. September, jeweils 11–17 Uhr Jobmesse Nord 2019, Schuppen Eins, Konsul-Smidt-Straße 20–26, 28217 Bremen

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BHS inside

Mit erweitertem Blick im Einsatz Für Sina Witt, Pflegeassistenz im Stadtteilhaus Huchting, hat sich das Lernen neben der Arbeit gelohnt: Im März schloss sie die Zusatzqualifizierung »Demenzexperte im Sozial- und Gesundheitswesen« am Erwin-Stauss-Institut der Bremer Heimstiftung ab. Ihre Vorgesetzte hatte gefragt, ob sie den Schritt machen möchte. »Ich musste nicht lange überlegen, weil es mir ein Anliegen war, mein Grundwissen zum Thema Demenz noch zu vertiefen«, so die 40-Jährige. Nun liegen 160 Unterrichtseinheiten in vier Seminarwochen und rund 40 Stunden Selbstlernzeit inklusive einer Hospitation in der Geriatrie hinter ihr. »Ich nehme ganz viel daraus mit und habe gelernt, im Pflegealltag noch einfühlsamer auf Betroffene einzugehen oder Situationen besser einzuschätzen, indem ich Dinge hinterfrage«, erklärt Sina Witt und nennt ein Beispiel: »Wenn ein an Demenz erkrankter Mensch ständig ruft, dann steckt ein Bedürfnis dahinter und ich gehe innerlich eine Checkliste durch. Hat er vielleicht Hunger oder Durst? Ist ihm zu warm oder kalt?« Manchmal müsse man aber auch weitläufiger denken: »Möglicherweise tritt das Verhalten zu einer bestimmten Uhrzeit auf – etwa am späten Nachmittag, als zuhause früher die Vorbereitungen für das Abendessen begannen. Da kann es helfen, den Betroffenen in die Küche mitzunehmen und in die Zubereitung

des Essens einzubeziehen.« Wichtig sei es, mit erweitertem Blick auf den Einzelnen zu schauen. »Was dem einen gut tut, muss dem anderen nicht unbedingt helfen«, betont die frisch gebackene Demenzexpertin. Über die Fortbildung habe sie Rüstzeug an die Hand bekommen, individuelle Lösungen für Demenzkranke zu finden, die Sicherheit geben. Ihr erworbenes Wissen stellt Sina Witt zur Verfügung: »Meine Kollegen können mich jederzeit hinzuziehen und ich biete bald interne Schulungen an.« Informationen zur Zusatzqualifizierung unter Tel. 3387923 oder E-Mail info@esi-bremen.de  •

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Aus der Stiftung

Mehr als grün: Gärten der Bremer Heimstiftung Ort der Begegnungen Eine grüne Oase im Stiftungsdorf Hemelingen – die haben Auszubildende der Grone-Bildungszentren Bremen GmbH mit Mitarbeitern und Mietern des Hauses auf einer 1.400 Quadratmeter großen Fläche Wildnis geschaffen. Was für die einen wertvolle Übungsfläche für den Abschluss im Bereich Gartenbau ist, bietet den anderen Raum für das Hobbygärtnern. Erst jüngst wurden Hochbeete angelegt. Die erste Ernte ist bereits eingefahren: Petersilie, Bärlauch und Radieschen. Weitere Kräuter und Gemüsepflanzen wachsen und gedeihen. Ihre Zöglinge wollen Renate Hartendorf (M.) und Waltraud Fischer, Seniorinnen im Stiftungsdorf, nicht für sich allein behalten. »Wer uns fragt, bekommt auch was!« Das freut Mieter Peter Müller (r.), der die Pflanzkästen angestrichen hat. Innenhof mit Sinnesreizen Wer dieses geschützte Geviert im Stadtteilhaus Kattenesch betritt, kann nachvollziehen, warum sich die Bewohner der Pflege-Wohngemeinschaften für Menschen mit einer schweren Demenz hier so gerne aufhalten. Geschlängelte Wege laden

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zu Spaziergängen ein; Sitzbänke und ein Strandkorb geben den Blick frei auf ein Farbenmeer. In den Beeten wurden heimische Blumen, Stauden und Kräuter angepflanzt. »Viele davon wecken bei unseren Senioren Erinnerungen – insbesondere dann, wenn wir Minze, Vergissmeinnicht & Co. mit allen Sinnen entdecken«, sagt Heike Anhalt (r.), Pflegeschülerin im Haus. Die Gartengestaltung sei aber noch nicht abgeschlossen: »Eine Klangschale und ein Wasserspiel machen unseren ‚Erlebnispark‘ demnächst komplett.« Lebensraum für Bienen und Insekten Früher? Da hatte es unzählige Insekten an der Windschutzscheibe. Heute nicht mehr, sagen Dörte Laschinsky (l.) und Brigitte KüperSchmidt (M.), Mieterinnen im Haus im Viertel. Beide setzen sich deshalb für biologische Vielfalt ein. Erstere gab den Anstoß, vor ihrer Wohnung ein bienenfreundliches Beet anpflanzen zu lassen. Letztere legte mit Mitgliedern der Gartengruppe im Innenhof des Hauses selbst Hand an. Hier wurden Blumen und Kräuter für Flügelträger gezogen sowie ein Insektenhotel errichtet. »An milden Tagen summt und brummt es bei uns«, so Brigitte Küper-Schmidt. Dass sie nun mehr Flug- und Krabbeltiere in ihren vier Wänden antrifft, stört Dörte Laschinsky nicht: »Das ist schließlich ein Zeichen von Leben!«  •


Aus der Stiftung

Wenn der Beruf zur Herzensangelegenheit wird Im Stadtteilhaus Huchting haben sich zwei Frauen gefunden, die sich ohne Praktikum vielleicht gar nicht kennengelernt hätten. Eine von ihnen ist die angehende Heilpädagogin Bettina Jacobs. Hört man die 35-Jährige von ihrer »Klientin« sprechen, leuchten ihre Augen. »Sie ist ein wundervoller Mensch mit ganz viel Persönlichkeit und Lebensfreude – trotz ihrer Erkrankung. Das imponiert mir«, sagt Bettina Jacobs und beschreibt damit Elke Wilkening, Bewohnerin im Stadtteilhaus Huchting. Seit fast einem Jahr besucht die angehende Heilpädagogin die an Demenz erkrankte Seniorin im Rahmen ihrer berufsbegleitenden Ausbildung. »Meinen ersten Praxiseinsatz habe ich in einem Kindergarten absolviert und ein Gruppenprojekt durchgeführt. Im zweiten Ausbildungsjahr stand nun Einzelbetreuung

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im Lehrplan. Da wollte ich einen mir bislang unbekannten Bereich kennenlernen und mit alten Menschen arbeiten«, sagt die Erzieherin. Ihr derzeitiger Arbeitsplatz, die DietrichBonhoeffer-Kita, führte sie ins Stadtteilhaus Huchting. »Es liegt in der Nachbarschaft und ich habe mich und mein Anliegen dort einfach mal vorgestellt«, so Bettina Jacobs, die mit ihrer gewinnenden Art offene Türen einrannte. Schnell war Elke Wilkening gefunden, die sich auf Treffen mit der gebürtigen Bremerin freute. Jeden Besuch bereitet Bettina Jacobs gewissenhaft vor. »Es geht mir darum, die Alltagskompetenzen meiner Klientin so gut wie möglich zu erhalten«, erklärt sie. Die Basis dafür bilde der Beziehungsaufbau. Über eine Umfeldanalyse, Gespräche mit der Familie und Biographiearbeit hat die junge Frau von den Interessen, Vorlieben und Meilensteinen im Leben der Seniorin erfahren und richtet ihr Angebot darauf aus. »Sie ist ein Familienmensch und liebt die Natur. Da machen wir das, was ihr früher Spaß bereitete: etwa Backen und Gärtnern«, gibt Bettina Jacobs Einblick. Bald läuft ihr Projekt aus. Elke Wilkening möchte sie weiterhin besuchen. »Das ist für mich eine Herzensangelegenheit!«  •

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Aus der Stiftung

Der Mix macht’s Elisabeth »Elli« Beck ist im Stadtteilhaus Kattenturm eine feste Größe. Dank eines vielfältigen Hilfemixes meistert sie ihren Alltag trotz geistiger Einschränkungen weitestgehend selbstständig und ist überall ein gern gesehener Gast – ob in der Tagespflege, bei Veranstaltungen oder zu Ausflügen. Möglich macht dieses Mittendrin vor allem die geübte und enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure in Kattenturm, die sich rund um den Sonnenplatz für das Quartier und die Menschen vor Ort engagieren. Da ist zum Beispiel der Martinsclub e. V., mit dessen Hilfe Elli und ihre Mitbewohnerin aus einer stationären Einrichtung in eine eigene Wohngemeinschaft umziehen konnten. »Toll«, findet das die 69-Jährige. Heute wohnt sie in einer von rund 60 Wohnungen, die die Brebau dem Martinsclub und auch der Bremer Heimstiftung im Stadtteilhaus und »umzu« zur Verfügung stellt, um Menschen mit einer Behinderung oder älteren Menschen betreutes Wohnen anzubieten. Viel Zeit verbringt die 69-Jährige jedoch nicht in ihren vier Wänden. »Sie ist sehr selbstständig und häufig unterwegs«, sagt Burkhard Lemke. Er ist pädagogischer Betreuer des Martinsclub e. V. und erster Ansprechpartner für Elli, wenn Unterstützung benötigt wird. »Morgens bin ich immer in der Tagespflege im Stadtteilhaus«, gibt diese ein Beispiel. Dort startet die Rentnerin mit einem Frühstück in den Tag und anschließend zu einem ihrer zahlreichen

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Termine – darunter Massage, Tanzen oder Kegeln, Kirchenbesuche, Ausflüge in das Einkaufszentrum Weserpark und mehr. Die Tagespflege sei wichtig, um Ellis Tag Struktur zu geben, erklärt Birgit Riekens-Avci, Hausleiterin im Stadtteilhaus Kattenturm. Für das Mittagessen habe sie sich allerdings einen anderen Anlaufpunkt erobert. »Ich esse mittags immer gern im Rotheo«, bekräftigt Elli. Gemeint ist ein Bistro und Integrationsbetrieb des Martinsclub e. V. nebenan. Dort arbeiten Menschen mit geistigen Einschränkungen und beliefern unter anderem die Tagespflege des Stadtteilhauses mit Essen. Es wird deutlich: die Grenzen sind fließend, nicht nur hier. Veranstaltungen aber auch neue Projekte wie etwa Strandkörbe für die Wiese auf dem Sonnenplatz vorm Stadtteilhaus planen die Kooperationspartner oft gemeinsam und für alle Menschen im Quartier. Elli ist eine von ihnen. »Für uns und auch die anderen Gäste der Tagespflege gehört Elli ganz selbstverständlich dazu«, betont Birgit Riekens-Avci.  •


Aus der Stiftung

Wie Kunst verbindet Tandem I Haifa – Bremen: So heißt eine Ausstellung in der Städtischen Galerie, die Senioren aus der Stiftungsresidenz Landhaus Horn am 26. Mai besuchten. Dabei kamen Erinnerungen an Begegnungen auf. »Einige von diesen Skulpturen hat Doron Elia doch bei uns im Hof angefertigt«, entfuhr es Gisela Walther, Bewohnerin des Hauses, als sie die Arbeiten des israelischen Künstlers in der Werkschau entdeckte. Nur zu gerne hätte sie den Künstler gesprochen, handelte es sich bei ihm doch um ein bekanntes Gesicht. Doron Elia aus Israel hatte 2015 im Rahmen des Bremer Kunstipendiums, das die Bremische Bürgerschaft gemeinsam mit der Bremer Heimstiftung vergibt, drei Monate lang in der Stiftungsresidenz Landhaus Horn gearbeitet und gewohnt. Dabei kam er mit vielen Menschen vor Ort in Kontakt. »Wir haben mit ihm seinen 60. Geburtstag gefeiert und sind unter seiner Anleitung in einem Workshop selbst kreativ geworden. Ein besonderes Erlebnis, das ich nicht vergessen werde«, so Gisela Walther. Fast wäre es ihr tatsächlich möglich gewesen, den Israeli nach vier Jahren wiederzutreffen, denn: Einige ehemalige Kunststipendiaten aus Haifa haben nicht nur ausgewählte Werke für die Tandem-Ausstellung mit befreundeten Kollegen aus der Hansestadt ausgestellt, sondern nahmen höchstpersönlich an der Eröffnung teil. Darunter war zum Beispiel Netalie Zohar. Sie begleitete die Gruppe aus dem Landhaus Horn bei ihrem Rundgang durch die Städtische Galerie und suchte das Gespräch über Kunst. »Die Möglichkeit des Austausches mit Künstlern ist – dank der Einrichtung des Kunststipendiums in unserem Haus – einfach fabelhaft«, betonte Erika Kufner. Noch heute erhalte sie von dem einen oder anderen Stipendiaten Geburtstags- oder Weihnachts-

grüße, mitunter in einem »drolligen Deutsch« via Handyübersetzer. »Die Kommunikation hat aber eigentlich immer gut geklappt, manchmal halt mit Händen und Füßen«, erinnert sich die 90-Jährige. Übrigens: Interessierte können sich die Ausstellung Tandem I Haifa – Bremen noch bis zum 28. Juli 2019 ansehen.  • Informationen und Öffnungszeiten: www.staedtischegalerie-bremen.de

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Rubrik Rückblick

Stiftungsresidenz Marcusallee Alles frisch im Haus Geschafft! Die Sanierung und Modernisierung des Wohnbereiches samt Flur und Restaurant im Erdgeschoss der Stiftungsresidenz Marcusallee ist nach acht Monaten abgeschlossen. Am 28. Mai wurden die neu gestalteten Räumlichkeiten mit einem Fest eingeweiht. »Sie werden gut angenommen«, sagt Hausleiterin Meike Fiorucci und denkt dabei insbesondere an das Entrée zum Speisesaal: »Hier trifft sich eine Bewohnergruppe regelmäßig nach dem Essen auf einen Kaffee. Das ist ihnen ein wichtiges Ritual geworden.« Ebenfalls ein Gewinn: Küchenchef Kai Peruzzo und sein Team zaubern jetzt an einem »Front Cooking-Tresen«. Das heißt: Sie bereiten die Mahlzeiten frisch vor den Augen der Gäste zu und können so direkt auf individuelle Wünsche eingehen.  •

Stiftungsresidenz Landhaus Horn Kunst außer Haus Da staunten Bewohner und Besucher des Hauses nicht schlecht: Ende Mai wurden Arbeiten des Bewohners Hans-Jürgen Etzold an prägnanten Stellen des Gartens rund um das Haus aufgestellt. Unterstützung bekam der 77-Jährige, der vier seiner Werke stiftete, von Steinmetzen der Firma Werth. Sie befestigten die Skulpturen mit Stelen oder auf Sockeln,

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während der frühere Bildhauer für die Ausrichtung zuständig war. Das Ergebnis der Teamarbeit: Jetzt begrüßen »Zwei Kinder« aus rotem Mainsandstein, »Nymphen« aus Keramik sowie eine »Frau mit Katze« – ein an Paula Modersohn-Beckers Kunst erinnernder Betonguss – Bewohner und Gäste des Landhauses. Eine ungegenständliche, aus kubischen Elementen bestehende Skulptur weist den Weg zum weitläufigen Focke-Park. Herrn HansJürgen Etzold sei herzlich gedankt!  •

Bildungszentrum »Es muss was passieren!« So lautete die Forderung der Altenpflegeschülerinnen und -schüler aus der Schule für Altenpflege der Bremer Heimstiftung, die am 23. April im Bildungszentrum mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik diskutierten. Was genau sie sich wünschten: Mehr Gehalt als ausgebildete Pflegefachkraft, bessere Arbeitsbedingungen und weniger


Rubrik Rückblick

Stiftungsdorf Ellener Hof Belastung. Zum Austausch eingeladen hatte die Techniker Krankenkasse gemeinsam mit der Bremer Heimstiftung. Deutlich heraus kam aber auch, dass der Nachwuchs den Beruf dennoch gerne und mit Herzblut ausübt. »Man bekommt viel zurück von den Menschen, für die wir da sind. Deswegen möchte ich auch nichts anderes machen«, betonte Pflegeschülerin Thaira Petz (r.).  •

Bremer Heimstiftung Neues Ehrenamt für den Vorstand Es ist eine wichtige Aufgabe und große Ehre für den Vorstandsvorsitzenden der Bremer Heimstiftung, André Vater: Er wurde im Mai in das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V. berufen – und zwar von keinem geringeren als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Schirmherr des Vereins. Das Kuratorium verfolgt das Ziel, die Gesellschaft so mitzugestalten, dass ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben im Alter möglich ist. Dafür versammeln seine Mitglieder Ideengeber und Vorreiter, die innovative Lösungsansätze dazu einbringen. André Vater: »Ich freue mich, mitwirken zu können. Die Berufung ist eine schöne Bestätigung der Arbeit unserer Beschäftigten. Sie setzen die Konzepte der Bremer Heimstiftung mit viel Menschlichkeit um. Das findet bundesweit Beachtung und Anerkennung.«  •

Schritt für Schritt… …geht es voran im Stiftungsdorf Ellener Hof: Der Grundstein für das erste neue Gebäude – ein Wohnheim für Studierende – ist gelegt. Die Entwürfe der Architekturbüros, die an der »Ideenwerkstatt Neues Bremer Haus« teilgenommen haben, liegen vor und auch einige Bauwillige sind schon gefunden, die nach einem dieser Pläne ihr Eigenheim vor Ort realisieren möchten. Ein wichtiger Meilenstein dazu, dass diese Häuser künftig auf ökologische Weise mit Wärme versorgt werden, ist ebenfalls erreicht. Der Bremer Energiedienstleister swb sowie die Bremer Kontor GmbH, Tochter der Bremer Heimstiftung, schlossen einen entsprechenden Vertrag. Im Rahmen dessen ermöglicht ein mit Biomethan betriebenes Blockheizkraftwerk in Kombination mit Fernwärme ein in der Stadt bisher einzigartiges Nahversorgungsnetz auf dem Gelände, über das umweltfreundliche Wärme in die Neubauten des Stiftungsdorfes verteilt wird. Daran beteiligt, dass der CO2-Fußabdruck im Ellener Hof kleiner wird, sind in diesem Fall (v. l. n. r.): André Vater, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung, Egon Krieger und Stefan Pawlowski, beide Geschäftsführer der Bremer Kontor GmbH sowie Nils Schmidt, Leiter des Projektes bei der swb AG, und Dr. Torsten Köhne, Vorstandsvorsitzender der swb AG.  •

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Rubrik · Pflege · Begegnen Wohnen

Stadtbezirk Mitte

Stadtbezirk Ost

Stadtteilhaus St. Remberti Hoppenbank 2/3 28203 Bremen Tel. 3602-0, Fax -119

Stiftungsresidenz Riensberg Riekestraße 2 28359 Bremen Tel. 2386-0, Fax -119

Stadtbezirk Ost Haus im Viertel Auf der Kuhlen 1 b 28203 Bremen Tel. 3349-0, Fax -119 Stiftungsresidenz Marcusallee mit Villa am Deliusweg Marcusallee 39 28359 Bremen Tel. 2385-0, Fax -619 Domizil Marcusallee Marcusallee 39 28359 Bremen Tel. 23850 Stiftungsresidenz Landhaus Horn Schwachhauser Heerstraße 264 28213 Bremen Tel. 2468-0, Fax -119 Stiftungsresidenz Luisental Brucknerstraße 15 28359 Bremen Tel. 2382-0, Fax -119

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Lür Oltmann Domizil Riekestraße 2 28359 Bremen Tel. 2386807 Stiftungsresidenz Ichon-Park Oberneulander Landstraße 70 28355 Bremen Tel. 2577-0, Fax -119

Emma Holler Domizil Oberneulander Landstraße 70 28355 Bremen Tel. 2577-110 Stiftungsdorf Hollergrund Im Hollergrund 61 28357 Bremen Tel. 2785-0, Fax -119

Stiftungsdorf Borgfeld Daniel-Jacobs-Allee 1 28357 Bremen Tel. 696246-94, Fax -95


Wohnen · Pflege · Begegnen

Ut ole Tieden Lohnendes Ausflugsziel: Stadtbereich Mitmach-Museum Köksch un Mitte Qualm in Bremen-Burgdamm Seite 10 Stadtteilhaus St. Remberti Hoppenbank 2/3 28203 Bremen Tel. 36 02-0, Fax -119 Mehr als Viertel grün: Gärten der Haus im Bremer Heimstiftung Auf der Kuhlen 1b Einblicke in drei blühende 28203 Bremen besonderen Oasen Tel. 33 der 49-0, Fax -119 Art Seite 16 Stiftungsresidenz Marcusallee mit Villa am Deliusweg Marcusallee 39 28359 Bremen Tel. 23 85-0, Fax -619

Willkommen zum »Tag der offenen Tür« Stiftungsdorf EllenerDomizil Hof

Marcusallee jeden Dienstag, 15–17 Uhr Marcusalleejeden 39 letzten Dienstag im Monat außer im Stadtteilhaus St. Remberti Juli und Dezember, jeweils von 15-17 Uhr 28359 Bremen Tel. 23 85-0jeden ersten Samstag im Monat, 14-17 Uhr Stiftungsdorf Rönnebeck S amstag, 27. Juli & Samstag, 26. Oktober, jeweils 15-17 Uhr Stiftungsresidenz Landhaus Horn Schwachhauser Heerstraße 26411-15 Uhr Samstag, Stiftungsresidenz Marcusallee 21. September, 28213 Bremen Stiftungsdorf Arberger Mühle Dienstag, 8. Oktober, 15-17 Uhr Tel. 24 68-0, Fax -119

Stiftungsresidenz St. Ilsabeen

Stiftungsresidenz Ichon-Park

Dienstag, 15. Oktober, 14-18 Uhr

Stiftungsresidenz Luisental

Samstag, 19. Oktober, 13-17 Uhr

Stiftungsresidenz Luisental S onntag, 27. Oktober, mit Hobbymarkt und Brucknerstraße 15 Tanztee, 15-17 Uhr 28359 Bremen Haus Vier Deichgrafen Samstag, 2. November, 15-18 Uhr Tel. 23 82-0, Fax -119 Stiftungsresidenz Riensberg

Stadtteilhaus Kattenesch

Mittwoch, 6. November, 10-17 Uhr

Stiftungsdorf Borgfeld

Samstag, 16. November, 10-16 Uhr

Stiftungsdorf Osterholz

S onntag, 17. November, mit Herbstmarkt,

Stiftungsdorf Hemelingen

Aus dem Inhalt Titelthema Stadtbereich Mitte 4  Aus Sierra Leone an die Weser Yanah Sesay, Mitarbeiterin Riensberg in der StifStiftungsresidenz tungsresidenz Riensberg, erzählt von Riekestraße 2 ihrem Weg in die Altenpflege und in die 28359 Bremen Bremer Heimstiftung Tel. 23 86-0, Fax -119 Gesundheit 9 Das AlterLür sorgsam planen Oltmann Domizil Diplom-Psychologin Riekestraße 2Dr. Gabriele Junkers gibt Tipps zur Vorbereitung auf die dritte 28359 Bremen Lebensphase Tel. 30 16-0 Aus der Stiftung 17 W Beruf zur Herzensangelegen enn der Stadtbereich Ost heit wird Im Stadtteilhaus Huchting führte ein Stiftungsresidenz Ichon-Park Praktikum zwei Frauen zusammen, Oberneulander Landstraße die 70 sich sonst vielleicht nie kennengelernt 28355 Bremen hätten Tel. 25 77-0, Fax -119 Rückblick Emma Holler Domizil Haus 20 Kunst außer Oberneulander Landstraße 70 Werke von Hans-Jürgen 28355 Bremen Etzold erfreuen im Garten LandTel.der 30 Stiftungsresidenz 16-0 haus Horn Stiftungsdorf Hollergrund Im Hollergrund 61 28357 Bremen ImpressumTel. 27 85-0, Fax -119 Herausgeber Bremer Heimstiftung, Marcusallee 39, 28359 Bremen, Tel. 0421 2434-0

Wohnen · Pflege · Begegnen

Stadtbezirk Ost

Stadtbezirk West

Stadtbezirk Süd

Stadtbezirk Nord

Stiftungsdorf Osterholz Ellener Dorfstraße 3 28325 Bremen Tel. 4288-0, Fax -119

Stiftungsdorf Walle Karl-Peters-Straße 76 28217 Bremen Tel. 33637-0, Fax -119

Stiftungsdorf Rablinghausen Rablinghauser Landstraße 51 a–e 28197 Bremen Tel. 5207-0, Fax -119

Stiftungsresidenz St. Ilsabeen Billungstraße 31–33 28759 Bremen Tel. 6264-0, Fax -119

Stiftungsdorf Gröpelingen Elbinger Straße 6 28237 Bremen Tel. 3804-0, Fax -119

Haus in der Neustadt Hermannstraße 37–41 28201 Bremen Tel. 2445-0, Fax -119

Stiftungsdorf Blumenkamp Billungstraße 21 28759 Bremen Tel. 6268-0, Fax -119

Stadtteilhaus Kattenesch Alfred-Faust-Straße 115 28277 Bremen Tel. 8402-0, Fax -119

Stiftungsdorf Fichtenhof Schönebecker Kirchweg 33 28757 Bremen Tel. 6269-0, Fax -119

Stadtteilhaus Kattenturm Robert-Koch-Straße 70 28277 Bremen Tel. 5634-2398, Fax -2438 Pflege-Wohngemeinschaft Theodor-Billroth-Straße 21 28277 Bremen Tel. 69661433

Stiftungsdorf Rönnebeck Dillener Straße 69–71 28777 Bremen Tel. 6094-0, Fax -119

Stiftungsdorf Hemelingen mit Wohn-Gemeinschaft Hillel und Bibliothekspunkt Diedrich-Wilkens-Straße 18 28309 Bremen Tel. 4104-0, Fax -119 Stiftungsdorf Arberger Mühle Vor dem Esch 7, 28307 Bremen Tel. 696959-99, Fax -98 und Pflege-Wohngemeinschaft Arberger Heerstraße 90 a 28307 Bremen Tel. 325550 Stadtteilhaus Blockdiek Mülheimer Straße 1-3 28327 Bremen Tel. 4379088

 Stiftungsresidenzen Stiftungsdorf Ellener Hof Ludwig-Roselius-Allee 181 28327 Bremen Tel. 4074-51, Fax -60

Stiftungsdorf Borgfeld

ViSdP André Vater, Bremer Heimstiftung Daniel-Jacobs-Allee 1 Text + Redaktion Schnaars, kontext kommunikation 28357Kerstin Bremen www.kontext-kommunikation.com

Tel. 69 62 46-94, Fax -95

Sandra Wagner, PR Partner, www.pr-partner-etc.de Fotos bras e. V., Bremer Heimstiftung, Rainer Geue, Martin Rospek, Robert Stümpke Anzeigen Antje Sörensen, Bremer Heimstiftung Tel. 0421 2434-181

14-17 Uhr

Produktion Ulrich Kellner, Bremer Heimstiftung

S onntag, 24. November, 15-18 Uhr

Erscheinungsweise + Auflage 3x jährl., 10.000 Exemplare

Stadtteilhaus OTe Ludwigshafener Straße 6 28325 Bremen Tel. 6961-250, Fax -251

 Stadtteilhäuser  Stiftungsdörfer

Wir bauen für Sie!

Wenn Sie erfahren möchten, welche Projekte die Bremer Heimstiftung gerade realisiert, wenden Sie sich gern an unser KundenCentrum oder besuchen Sie uns im Internet: www.bremer-heimstiftung.de

Stadtteilhaus Huchting Tegeler Plate 23 28259 Bremen Tel. 5722-0, Fax -119

Haus Stadtwerder Tanzwerder 22 28199 Bremen Tel. 5634-2398, Fax -2438

Haus Vier Deichgrafen Zum Alten Speicher 6 28759 Bremen Tel. 4095-0, Fax -119 Stadtteilhaus Marßel Helsingborger Straße 2 28719 Bremen Tel. 696796-90, Fax -89 Stadtteilhaus Cigarrenmanufactur Stader Landstraße 46 28719 Bremen Tel. 6268-0, Fax -119


Wohnen · Pflege · Begegnen

Ut ole Tieden Lohnendes Ausflugsziel: Stadtbereich Mitmach-Museum Köksch un Mitte Qualm in Bremen-Burgdamm Seite 10 Stadtteilhaus St. Remberti Hoppenbank 2/3 28203 Bremen Tel. 36 02-0, Fax -119 Mehr als Viertel grün: Gärten der Haus im Bremer Heimstiftung Auf der Kuhlen 1b Einblicke in drei blühende 28203 Bremen besonderen Oasen Tel. 33 der 49-0, Fax -119 Art Seite 16 Stiftungsresidenz Marcusallee mit Villa am Deliusweg Marcusallee 39 28359 Bremen Tel. 23 85-0, Fax -619

Willkommen zum »Tag der offenen Tür« Stiftungsdorf EllenerDomizil Hof

Marcusallee jeden Dienstag, 15–17 Uhr Marcusalleejeden 39 letzten Dienstag im Monat außer im Stadtteilhaus St. Remberti Juli und Dezember, jeweils von 15-17 Uhr 28359 Bremen Tel. 23 85-0jeden ersten Samstag im Monat, 14-17 Uhr Stiftungsdorf Rönnebeck S amstag, 27. Juli & Samstag, 26. Oktober, jeweils 15-17 Uhr Stiftungsresidenz Landhaus Horn Schwachhauser Heerstraße 26411-15 Uhr Samstag, Stiftungsresidenz Marcusallee 21. September, 28213 Bremen Stiftungsdorf Arberger Mühle Dienstag, 8. Oktober, 15-17 Uhr Tel. 24 68-0, Fax -119

Stiftungsresidenz St. Ilsabeen

Stiftungsresidenz Ichon-Park

Dienstag, 15. Oktober, 14-18 Uhr

Stiftungsresidenz Luisental

Samstag, 19. Oktober, 13-17 Uhr

Stiftungsresidenz Luisental S onntag, 27. Oktober, mit Hobbymarkt und Brucknerstraße 15 Tanztee, 15-17 Uhr 28359 Bremen Haus Vier Deichgrafen Samstag, 2. November, 15-18 Uhr Tel. 23 82-0, Fax -119 Stiftungsresidenz Riensberg

Stadtteilhaus Kattenesch

Mittwoch, 6. November, 10-17 Uhr

Stiftungsdorf Borgfeld

Samstag, 16. November, 10-16 Uhr

Stiftungsdorf Osterholz

S onntag, 17. November, mit Herbstmarkt,

Stiftungsdorf Hemelingen

Aus dem Inhalt Titelthema Stadtbereich Mitte 4  Aus Sierra Leone an die Weser Yanah Sesay, Mitarbeiterin Riensberg in der StifStiftungsresidenz tungsresidenz Riensberg, erzählt von Riekestraße 2 ihrem Weg in die Altenpflege und in die 28359 Bremen Bremer Heimstiftung Tel. 23 86-0, Fax -119 Gesundheit 9 Das AlterLür sorgsam planen Oltmann Domizil Diplom-Psychologin Riekestraße 2Dr. Gabriele Junkers gibt Tipps zur Vorbereitung auf die dritte 28359 Bremen Lebensphase Tel. 30 16-0 Aus der Stiftung 17 W Beruf zur Herzensangelegen enn der Stadtbereich Ost heit wird Im Stadtteilhaus Huchting führte ein Stiftungsresidenz Ichon-Park Praktikum zwei Frauen zusammen, Oberneulander Landstraße die 70 sich sonst vielleicht nie kennengelernt 28355 Bremen hätten Tel. 25 77-0, Fax -119 Rückblick Emma Holler Domizil Haus 20 Kunst außer Oberneulander Landstraße 70 Werke von Hans-Jürgen 28355 Bremen Etzold erfreuen im Garten LandTel.der 30 Stiftungsresidenz 16-0 haus Horn Stiftungsdorf Hollergrund Im Hollergrund 61 28357 Bremen ImpressumTel. 27 85-0, Fax -119 Herausgeber Bremer Heimstiftung, Marcusallee 39, 28359 Bremen, Tel. 0421 2434-0

Wohnen · Pflege · Begegnen

Stadtbezirk Ost

Stadtbezirk West

Stadtbezirk Süd

Stadtbezirk Nord

Stiftungsdorf Osterholz Ellener Dorfstraße 3 28325 Bremen Tel. 4288-0, Fax -119

Stiftungsdorf Walle Karl-Peters-Straße 76 28217 Bremen Tel. 33637-0, Fax -119

Stiftungsdorf Rablinghausen Rablinghauser Landstraße 51 a–e 28197 Bremen Tel. 5207-0, Fax -119

Stiftungsresidenz St. Ilsabeen Billungstraße 31–33 28759 Bremen Tel. 6264-0, Fax -119

Stiftungsdorf Gröpelingen Elbinger Straße 6 28237 Bremen Tel. 3804-0, Fax -119

Haus in der Neustadt Hermannstraße 37–41 28201 Bremen Tel. 2445-0, Fax -119

Stiftungsdorf Blumenkamp Billungstraße 21 28759 Bremen Tel. 6268-0, Fax -119

Stadtteilhaus Kattenesch Alfred-Faust-Straße 115 28277 Bremen Tel. 8402-0, Fax -119

Stiftungsdorf Fichtenhof Schönebecker Kirchweg 33 28757 Bremen Tel. 6269-0, Fax -119

Stadtteilhaus Kattenturm Robert-Koch-Straße 70 28277 Bremen Tel. 5634-2398, Fax -2438 Pflege-Wohngemeinschaft Theodor-Billroth-Straße 21 28277 Bremen Tel. 69661433

Stiftungsdorf Rönnebeck Dillener Straße 69–71 28777 Bremen Tel. 6094-0, Fax -119

Stiftungsdorf Hemelingen mit Wohn-Gemeinschaft Hillel und Bibliothekspunkt Diedrich-Wilkens-Straße 18 28309 Bremen Tel. 4104-0, Fax -119 Stiftungsdorf Arberger Mühle Vor dem Esch 7, 28307 Bremen Tel. 696959-99, Fax -98 und Pflege-Wohngemeinschaft Arberger Heerstraße 90 a 28307 Bremen Tel. 325550 Stadtteilhaus Blockdiek Mülheimer Straße 1-3 28327 Bremen Tel. 4379088

 Stiftungsresidenzen Stiftungsdorf Ellener Hof Ludwig-Roselius-Allee 181 28327 Bremen Tel. 4074-51, Fax -60

Stiftungsdorf Borgfeld

ViSdP André Vater, Bremer Heimstiftung Daniel-Jacobs-Allee 1 Text + Redaktion Schnaars, kontext kommunikation 28357Kerstin Bremen www.kontext-kommunikation.com

Tel. 69 62 46-94, Fax -95

Sandra Wagner, PR Partner, www.pr-partner-etc.de Fotos bras e. V., Bremer Heimstiftung, Rainer Geue, Martin Rospek, Robert Stümpke Anzeigen Antje Sörensen, Bremer Heimstiftung Tel. 0421 2434-181

14-17 Uhr

Produktion Ulrich Kellner, Bremer Heimstiftung

S onntag, 24. November, 15-18 Uhr

Erscheinungsweise + Auflage 3x jährl., 10.000 Exemplare

Stadtteilhaus OTe Ludwigshafener Straße 6 28325 Bremen Tel. 6961-250, Fax -251

 Stadtteilhäuser  Stiftungsdörfer

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Haus Vier Deichgrafen Zum Alten Speicher 6 28759 Bremen Tel. 4095-0, Fax -119 Stadtteilhaus Marßel Helsingborger Straße 2 28719 Bremen Tel. 696796-90, Fax -89 Stadtteilhaus Cigarrenmanufactur Stader Landstraße 46 28719 Bremen Tel. 6268-0, Fax -119


DieBremer Bremer Heimstiftung Heimstiftung im im Internet: Internet: www.bremer-heimstiftung.de www.bremer-heimstiftung.de Die

Bremer Heimstiftung

Wohnen · Pflege · Begegnen

Wohnen

Serviceleistungen

Residenz-Wohnappartements

ambulante PFLEGE Bremer Heimstiftung Im Hollergrund 3 28357 Bremen Tel. 3016100

Wohnappartements Wohnen mit Service Wohnrechtserwerb

Pflege

I // 2016 – Juni Nr. II 2019 April August – November

aktuell

Bremer Dienstleistungs-Service Ambulante Pflege Oberneulander Landstraße 70 28355 Bremen Tel. 22320

Ambulante Pflege

Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege

Mobile Reha Bremen Ellener Dorfstraße 9 28325 Bremen Tel. 69667444

Langzeitpflege

Aus- und Weiterbildung

Wohnpflege

Schule für Altenpflege Standort Bremen-Mitte Fedelhören 78 28203 Bremen Tel. 2434410

Tagespflege

Pflege-Wohngemeinschaft Domizil Pflege im Wohnappartement

Begegnen Nachbarschaftstreff Kindertagesstätte

KundenCentrum Marcusallee 39, 28359 Bremen Tel. 2434-0, Fax -189 info@bremer-heimstiftung.de www.bremer-heimstiftung.de facebook.com/BremerHS

Portrait Elisabeth „Elli“ Beck: Geschätzter Gast im Stadtteilhaus Kattenturm

Standort Bremen-Ost im Stiftungsdorf Ellener Hof Tel. 2434410

Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen Standort Bremen-NordProbetag! im Stiftungsdorf Blumenkamp Tel. 6268506 Tel. 2468-0 Erwin-Stauss-Institut Fedelhören 78 28203 Bremen Tel. 3387923

Dabeisein, mitmachen…

Öffnungszeiten: montags – sonntags wo undUhr warum in der Bremer Heimstiftung Integration großgeschrieben wird 8:00Wie, – 16:00

Stiftungsresidenz Landhaus Horn www.bremer-heimstiftung.de

täglich geöffnet von 8:30 – 16:30 Uhr Schwachhauser Heerstr. 264 Tel. (0421) 2468-0 www.bremer-heimstiftung.de

Mit erweitertem Blick im Einsatz Was Demenzexpertinnen und -experten leisten


DieBremer Bremer Heimstiftung Heimstiftung im im Internet: Internet: www.bremer-heimstiftung.de www.bremer-heimstiftung.de Die

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Tagespflege

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Bremer Heimstiftung aktuell II 2019  

Nachrichten, Wissenswertes und Termine aus der Stiftung, aus Bremen und rund um die Themen Leben und Wohnen im Alter liefert Ihnen die Breme...

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