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blitz

die Fachzeitschrift des AMIV an der ETH

Uhren

07 46. Jahrgang 4. M채rz 2013


Wer heute Raum und Zeit revolutionieren möchte, startet seine Karriere bei Sensirion.

Und wird Teil der Sensirion-Story: Sie freuen sich auf Herausforderungen, bei denen Sie Ihr ganzes Wissen und Ihre ganze Persönlichkeit einbringen können. Dann heissen wir Sie herzlich willkommen bei Sensirion. Sensirion ist das weltweit führende und mehrfach preisgekrönte Hightech-Unternehmen auf dem Gebiet der Feuchtesensoren und Durchflusssensoren – mit Niederlassungen in Übersee und im Fernen Osten. Dank unserer einzigartigen CMOSens® Tech-

nologie vereinen wir das Sensorelement mit der digitalen Auswerteelektronik auf einem winzigen Siliziumchip. Damit verschieben wir die Grenzen des Messbaren ins schier Unermessliche. Schreiben Sie Ihre eigenen Kapitel der SensirionErfolgsgeschichte und übernehmen Sie Verantwortung in internationalen Projekten. Schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen und stimmen Sie sich auf www.sensirion.com/jobs auf eine vielversprechende Zukunft ein.


blitz

Inhaltsverzeichnis Editorial

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AMIV Upcoming Events Präsikolumne

Der blitz ist die Fachzeitschrift des AMIV an der ETH und hat eine Leserschaft von gut 3000 zukünftigen Ingenieuren. Er erscheint jeden zweiten Montag. Autoren können ihre Artikel bis zum vorangehenden Mittwoch um 20.00 Uhr per artikel@blitz.ethz.ch einreichen. Der AMIV ist der Fachverein der Studenten der Departemente Maschinenbau und Verfahrenstechnik (D-MAVT) sowie Informationstechnologie und Elektrotechnik (D-ITET) an der ETH Zürich.

amiv Der AMIV gehört zum VSETH, dem Verband der Studierenden an der ETH.

Auflage: 1100 http://www.blitz.ethz.ch/ Twitter: @AMIVblitz

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Weihnachtsmorgenessen LIMES Schülerinnentag ETZetera

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Studienunterlagen & Prüfungsprotokolle16

Uhren Die Ankerhemmung Ablaufdatum

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Die Geschichte der Uhr

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Mystérieuse und Perpetuum Mobile Random Shots

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Studium Prüfungsstatistiken D-ITET

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Prüfungsstatistiken D-MAVT

Leserbrief Skandal im ML!

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Unterhaltung Bimaru 34 Sudoku 35 Suriza 36 Lösungen 38

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Editorial

Editorial Petros Papadopoulos


Editorial Die Zeit vergeht wie im Flug. Die Prßfungsphase ist noch keine Woche vorbei, schon steht das neue Semester vor der Tßr. Das ewige Leid der Wintersession. Grund genug fßr den blitz, den Uhren dieser Welt, die viel zu schnell voranschreiten, ein eigenes Thema zu widmen. Laura geht auf Exkursion den geschichtlichen Geheimnissen der Uhr auf die Schliche. Neben der grÜssten Schweizer Erfindung kommt auch etwas Geschichte mit ins Spiel. Sogar die Hauptsätze der Thermodynamik werden in einem Artikel auf die Probe gestellt. Daneben beschreibt Samuel, wie die Uhrzeit unseren gesamten Alltag prägt. Lukas hat zum Thema Uhr den ein oder anderen Random Shot hinterlegt. Wen das Thema Uhr nicht wirklich interessiert, findet trotzdem einige wichtige Informationen in dieser Ausgabe. Die lang ersehnten Prßfunsstatistiken sind endlich da, die AMIV GV findet bald statt und das Kultur Team sucht Verstärkung. Das Kultur Team war aber auch fleissig und hat mit der Frauenkommission Berichte aus den letztsemestrigen Events geschrieben. Leider hatte ich selbst nicht viel Zeit zum Schreiben, deshalb hier noch ein interessantes Gedankenexperiment: Wir messen die kontinuierliche Zeit mit einem diskreten Messgerät, der Uhr. In den Naturwissenschaften trifft man häufig auf diskrete Effekte, wie das Schwingen der Atome oder der Aufnahmefrequenz des Auges. Kann es also sein, dass unsere Vorstellung von Kontinuität nur ein Trugschluss unseres Verstandes ist und demzufolge gar nicht existiert? Ich wßnsche euch viel Spass beim DurchstÜbern der Ausgabe. Damit wird die Zeit bis zur nächsten Ausgabe wie im Flug vergehen. Oder wie auf einem Schreibtisch stand: Time passes when you're not looking at it ↯ Petros hat den blitz verraten und einen eigenen Artikel bei der Konkurrenz eingereicht.  praesident@blitz.ethz.ch

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AMIV

Upcoming Events Kultur Team

Kulturteam-Sitzung

Was macht dir Spass? Partys? Jassturnier? Paintball? Backen? Skibzw. Snowboardfahren? Essen? Tolle Leute treffen? Spass mit Anderen teilen? Dafür hast du vielleicht letztes Semester an einem AMIV Event teilgenommen, z.B. das Erstsemesterwochenende, die Hertz, das Jassturnier, das Weinachtsmorgenessen… Hattest du dabei Spass gehabt? Dann ist das Kulturteam deine Berufung!!! Wir müssen noch alle unsere Events von diesem Semester verteilen, und für das brauchen wir motivierte und sympathische junge Elektro- bzw. Maschinenbauingenieure/-innen, also DICH! Interessiert? Lust auf mehr Infos? Dann komm doch an unser Informationstreffen am 5. März um 18 Uhr im Aufenthaltsraum! Wir werden unsere Arbeit kurz vorstellen, natürlich mit Bier und Essen! Komm vorbei! Wir brauchen DICH fürs Kulturteam! Wann: 5. März 2013, 18.00 Uhr Wo: AMIV Aufenthaltsraum Kosten: keine Anmeldung: keine


AMIV

Generalversammlung

Die allsemesterliche Generalversammlung (GV) steht an! Am Mittwoch, 13.03.2013 um 13.03 Uhr‌ OK nein, um 17.00 Uhr geht es los. DU bist AMIV, rede deshalb mit, stimme ab, wähle oder werde gewählt, lass die Stimmung umschwenken bei wichtigen Beschlßssen oder äussere Pauschalkritik. Willst du noch weiter gehen und den AMIV revolutionieren? Fßr grÜssere Änderungswßnsche musst du den Vorstand auch vorwarnen, deshalb: Auf amiv.ethz.ch/verein/statuten steht das Kleingedruckte. Einige wichtige Punkte daraus: • Jedes Mitglied (also DU) kann Anträge stellen. • Anträge ßber mehr als CHF 1000.- mßssen 10 Tage vor der GV schriftlich begrßndet an den Vorstand gerichtet werden. • Die Traktandenliste verschicken wir 7 Tage vor der GV. Falls dich Machtspiele nicht interessieren sollten, kannst du trotzdem vorbeikommen. Geniesse ein fantastisches Gratisnachtessen, erfreue dich des einen oder anderen Bieres, verbringe einen geselligen Abend, und erfahre gleichzeitig auch, was letztes Jahr alles so gelaufen ist und dieses Jahr laufen wird! Wann: 13. März 2013, 17.00 Uhr Wo: Stuz² Kosten: keine Anmeldung: keine

 kultur@amiv.ethz.ch

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Kennst Du PLECS?

Vollversion f端r Studierende der ETH gratis: www.plexim.com/ethz


AMIV

Präsikolumne Alex Popert Gehen wir mit der Zeit? Im Land der Uhren scheinen die Uhren manchmal stehenzubleiben, wenn es um technologische Revolutionen geht. Während bei unseren amerikanischen Kollegen nämlich alles frischerfunden und fancy klingt, haftet demselben Kram hier ein leicht stiefmßtterlicher Touch an. Gut, vielleicht ist es einfach ein kleiner Unterschied in der Art wie kommuniziert wird, aber keinem App-Progrmmierer hier wßrde es einfallen, das gesamte Leben eines jeden vereinfachen zu kÜnnen (Dropbox), keine Website masst sich an die hÜhere Bildung von den Grenzen von Zeit, Raum und Geld zu befreien (Coursera). Genau letzteres ist aber bei den MOOCs (sprich mu:ks) die Idee. In Massive Open Online Lectures kann sich einschreiben wer will, alles wird online erklärt mittels Videos, Quizzes, Programmieraufgaben und Foren. Ist es nicht extrem unfair, dass ich an einer Topuniversität studieren kann, während andere bßffeln wie blÜd und einfach nie an eine solch gute Institution gelangen werden? Die Gewissensbisse, die bestimmt jeden ETH Studenten plagen, wßrden ßberflßssig. Von den gut 150000 Anmeldungen schlossen zwar nur 5800 den Kurs Circuit Design & Analysis von MITx ab, trotzdem hatte jeder seine Chance, und eigentlich ist 5800 ja immer noch ziemlich viel. Deshalb mÜchte die ETH nun auch etwas mit dem Strom schwimmen (bleibt ja nicht viel anderes ßbrig, wenn die Welt wieder mal am hypen ist), und lanciert etwas zaghaft seine ersten MOOC-Versuche. Leider verkennen viele dabei das Potential jener Kurse, bedeuten sie doch die ultimative

Freiheit fßr jeden Studierenden, sich den Stoff auf seine Art anzueignen, während die kostbare Zeit mit dem Dozenten fßr den viel spannenderen Teil der Lehrveranstaltung genutzt werden kÜnnen: Vertiefungsfragen, Problembesprechung etc. Während am ersten MOOC Workshop hier an der ETH, den ich mit Angela vom VCS besuchte, hagelte es kritische Bemerkungen von Seiten Referenten und Teilnehmern. Ich hoffe trotzdem, dass die MÜglichkeiten, die sich mit MOOC-Konstrukten ergeben, den einen oder anderen Dozenten inspirieren, und frischen Wind in so manche Vorlesung bringen. ↯  praesident@amiv.ethz.ch

Humor

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MASTER

Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik Department of Mechanical and Process Engineering

Presentations of Tutors

MSc in Mechanical Engineering MSc in Process Engineering Thursday, March 19 and 20, 2013 ML D 28, 13:00 - 18:00 hrs


MASTER

Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik Department of Mechanical and Process Engineering

Presentations of Master’s programs 2013 MSc in Micro and Nanosystems Tuesday, March 12, 2013 ML E 12, 12:15 - 13:00 hrs Followed by a lunch snack offered by D-MAVT


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AMIV

Weihnachtsmorgenessen Stephanie Amrein

Das traditionelle Weihnachtsmorgenessen fand auch diesen Dezember wieder in der Gloriabar und in der CLA Mensa statt. Mit frischem Zopf, Aufschnitt, Mßsli, Orangensaft und Kaffee läuteten wir friedlich das Herbstsemester aus. Die Highlights des Semesters wurden nochmals in Erinnerung gerufen, ßber die neusten Gerßchte getrascht oder die Ferienpläne ausgetauscht. Zufriedene Gesichter verliessen die Mensen richtung letze Vorlesungen und Ferien. Nun sind wir wieder alle mit frischer Energie vollgetankt ins Semester gestartet. Das Kulturteam wßnscht in diesem Sinne ein gutes neues Semester. ↯

 kultur@amiv.ethz.ch


AMIV

LIMES Schßlerinnentag 16.01.13 Kerstin Cramer Wer am 16.01. um die Mittagszeit durch die ML-Halle gelaufen ist, der musste schon zweimal schauen, um seinen Augen zu trauen. LIMES hatte an diesem Tag Gymnasiastinnen eingeladen, einen Nachmittag lang die spannende Welt der Elektrotechnik und des Maschinenbaus kennenzulernen. Insgesamt fanden 70 Schßlerinnen aus verschiedenen Kantonsschulen den Weg an die ETH – eine Anzahl, mit der wir von LIMES nie gerechnet hätten. Nach der Begrßssung und einem leckeren Lunch vom ETZetera gab es eine Vorfßhrung von tanzenden und Ball spielenden Quadrocoptern. Im Anschluss waren die Schßlerinnen gefragt, ihre bisherigen Vorstellungen von Ingenieurinnen in einem Ice-Breaker-Spiel zu sammeln und vorzustellen. Spätestens an dieser Stelle merkte man deutlich, dass auch bei technikbegeisterten Mädchen – und bei allen anderen sowieso – Informationsbedarf bezßglich Ingenieurstudiengängen besteht. Der Nachmittag bestand weiterhin aus spannenden Vorträgen von Studentinnen ßber das Studium an der ETH. Prof. Kristina Shea (MAVT) und Prof. Vanessa Wood (ITET) präsentierten ihrerseits die Berufs-

perspektiven der jeweiligen Studienrichtungen sowie ihren persÜnlichen Werdegang. Danach starteten die Schßlerinnen in Gruppen zu den Laborfßhrungen. Dabei bekamen sie einen Einblick in die Biomechanik bei Prof. Mazza und lernten bei Prof. Shea die Lampe Gertie, die an Pixar angelehnt ihre Gefßhle darstellen kann, kennen. Beim ITET sahen sie die Forschung an Solarzellen von Prof. Wood sowie als krÜnenden Abschluss einen Blitz im Hochspannungslabor. Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem ApÊro im ETZ-Foyer, bei dem die Schßlerinnen noch einmal die MÜglichkeit hatten, mit Studentinnen oder Professorinnen in Kontakt zu treten. Dabei war das Feedback durchweg positiv. Bei den meisten Mädchen hatte sich, wie erhofft, die Einstellung zu Ingenieurberufen verbessert, fßr viele war ein Maschinenbauoder Elektrotechnikstudium wahrscheinlich geworden. Insgesamt war es fßr alle ein spannender und lehrreicher Nachmittag, den es im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder geben wird. ↯

 limes@amiv.ethz.ch

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Energie. erzeuge

Ich

Von Windpark bis Fitnesscenter: Als Mitarbeitende/r der BKW-Gruppe fliesst Ihre Energie an vielen Orten. Und mit klimafreundlichem Strom aus Wasser, Wind, Sonne, Kernkraft und Biomasse lassen Sie täglich mehr als eine Million Menschen daran teilhaben – unterstützt von 2’800 kompetenten Kolleginnen und Kollegen. Wir entwickeln und realisieren die Energieinfrastruktur von heute und morgen. Bei Ihrem Berufseinstieg in der BKW entdecken Sie Ihr eigenes Energiepotenzial und werden zum Fachspezialisten und Projektprofi, zum Beispiel als Teil unseres Engagements in der Windkraft. Für junge Ingenieurinnen und Ingenieure gibt es bei uns viel zu tun! Bewerben Sie sich jetzt – Informationen und Einstiegsmöglichkeiten finden Sie auf der zentralen Stellenbörse unserer Webseite:

www.bkw-fmb.ch/karriere


AMIV

Get your Nom on! John Montagu, 4th Earl of Sandwich Das neue Semester bringt viele aufregende Neuigkeiten, auch bei eurem Lieblings-Sandwichprovider, dem ETZetera. Mit vielen spannenden Ă„nderungen starten wir mit erfrischendem Elan ins neue Semester. Neue Ă–ffnungszeiten Ab diesem Semester bringen wir euch eure Lieblingssandwiches neu von Montag bis Freitag, zwischen 11.45 und 13.15 Uhr. Ihr habt richtig verstanden: Unter der Woche sind wir JEDEN Tag fĂźr euch da, damit ihr nicht wie letztes Semester zweimal pro Woche verhungern mĂźsst. Neues Angebot Lukas, unser Chef de Sandwich, bereitet jede Woche fĂźr euch ein einzigartiges Angebot. Das bedeutet eine breitere Auswahl und eine Chance euren kulinarischen Horizont zu erweitern. Ăœber das wĂśchentliche Angebot haltet ihr euch auf dem Laufenden, indem ihr regelmässig unsere Facebook-Page [1] besucht oder auf unsere Website [2] schaut. Neue Helfer Soviel sich auch ändert, soviel bleibt manchmal aber auch gleich. Bei den Helfern ist das Ăźberhaupt nicht anders: Wir brauchen EUCH! Ob Ăźber den Mittag mal kurz die Kasse bedienen oder die Sandwiches herausgeben, jedes kleine bisschen hilft. Zu diesem Zweck wurde das dumme alte Anmeldetool Ăźberarbeitet. Also schaut vorbei und meldet euch mal an [3]. Schon einmal helfen lohnt sich, denn ihr bekommt einmal ein gratis Sandwich und danach bist du offizieller ETZetera-Helfer

(komplett mit LAMINIERTER Bescheinigung), was mit grosszßgigen Rabatten sowieso schon genial ist, nicht zu schweigen vom Prestige, das dieses Prädikat mit sich bringt!

Neues Team Das bestehende ETZetera-Team kann auch nicht fßr immer so bleiben‌ leider! Wenn nur Helfer sein euch zu wenig ist oder ihr euch gerne mehr im ETZetera (oder im AMIV allgemein) beteiligen wollt, dann hat es definitiv Platz fßr euch im ETZetera-Team! Wie? Nichts einfacher als das: Sprecht jemanden aus dem Team an (z. B. an der GV am 13. März) oder schreibt uns eine Mail [4]! Auch neue Ideen sind herzlich willkommen. Wir freuen uns jetzt schon auf euren Besuch! ↯ [1] www.facebook.com/ETZetera.ch [2] www.etzetera.ch/ [3] people.ee.ethz.ch/~etzetera/ oder helfer@etzetera.ch [4] team@etzetera.ch John Montagu war der vierte Earl of Sandwich und ist neben dem Erfinder des Sandwiches auch das offizielle ETZetera-Maskottchen.  team@etzetera.ch

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AMIV

Studienunterlagen & PrĂźfungsprotokolle HoPo Die PrĂźfungen sind vorbei, die Ferien ebenso und das erste Feierabendbier des neuen Semesters hat man sich auch schon genehmigt. Das neue Semester bringt viele neue Fächer mit sich und man ordnet die alten Unterlagen ein, um fĂźr die neuen Platz zu schaffen. Doch was mach ich nur mit meiner tollen Formelsammlung fĂźr die PrĂźfung und mit der elektronischen Sammlung aller Ăœbungen und MusterlĂśsungen des vergangenen Semesters? Der AMIV bietet hier eine LĂśsung, mit der ihr eure Festplatte schont und die schicke Formelsammlung vor einem tristen Leben in einem Ordner bewahrt: Das AMIV-Filecenter [1]. Dieses gibt euch die MĂśglichkeit, eure gesammelten Unterlagen oder Formelsammlungen anderen Studierenden unkompliziert und gesichert zur VerfĂźgung zu stellen. Damit hilfst du ihnen bei ihrem Studium massiv und sicher warst du selbst einmal froh Ăźber Unterlagen von frĂźheren Semestern. Des Weiteren baut der AMIV zur Zeit eine Sammlung von Protokollen von mĂźndlichen PrĂźfungen [2] auf. Diese Protokolle sollen euch dabei helfen, sich auf mĂźndliche PrĂźfungen vorzubereiten, indem ihr

schon im Voraus einen Einblick in den Modus und die Eigenheiten einer Prßfung erhaltet. Wir mÜchten euch darum bitten, eure mßndlichen Prßfungen der vergangenen Prßfungssession kurz zu protokollieren, indem ihr notiert wie die Prßfung aufgebaut war, welche Arten von Fragen gestellt wurden und welche weiteren Tipps hilfreich wären. Diese Angaben verseht ihr dann noch mit dem Vermerk Winter 2013 und dem Namen des Fachs sowie des Prßfenden. Die fertigen Protokolle sendet ihr an pruefungen@amiv.ethz.ch. Damit sich das fßr euch auch lohnt, mÜchten wir euch fßr ein Protokoll einen AMIV-Block und fßr zwei oder mehr Protokolle eine AMIV-Tasse anbieten, welche ihr danach im AMIVBßro im CAB E 37 abholen kÜnnt. ↯ [1] www.amiv.ch/unterlagen [2] https://www.amiv.ethz.ch/ studium/muendliche-pruefungen

 hopo@amiv.ethz.ch


Weltenretter? Zugegeben die Welt konnten wir bis dato nicht retten, wohl aber verbessern und zwar im Bereich unseres Fachwissens, der Computertechnologie. Hier sind wir zuhause und verändern dank innovativem Querdenken festgefahrene Strukturen, loten das Spektrum der Möglichkeiten aus und mischen Innovation und Technologie zu neuen marktfähigen Produkten. Wenn du Innovation als Herausforderung und Leidenschaft definierst, dann bieten wir dir bei uns im Team tolle Einstiegsmöglichkeiten. Willkommen in der Welt des innovativen Querdenkens und der professionellen Umsetzung.

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Uhren

Die Ankerhemmung Uhrentechnik aus dem Musée International d’Horlogerie Laura Pérez Um den wissbegierigen AMIVlern etwas bieten zu können, wird in diesem Artikel, eine etwas altertümliche, aber in der Geschichte der Uhr sehr wichtige Erfindung vorgestellt. Die Ankerhemmung wurde im Jahre 1715 von George Graham, einem englischen Uhrenmacher, entwickelt. Die Grahamsche Ankerhemmung wird auch ruhende Ankerhemmung genannt, weil sie fix mit einem Pendel verbunden ist. Aus der Grahamschen Ankerhemmung entstand unter anderen die Schweizer Ankerhemmung. Im Gegensatz zur Ankerhemmung von Graham, ist der Anker der Schweizer Ankerhemmung nicht mit einem sich bewegenden Teil (hier eine Unruh) verbunden. Die Unruh ist ein Schwungrad, das der Gangregelung einer Uhr dient und oft mit einer Spiralfeder, genannt Unruhspirale, verbunden ist. Der Anker ist also nicht am Schwungrad befestigt. Eine Unruh bringt das Problem mit sich, dass sie sich wegen der Spiralfeder in zwei Richtungen drehen kann. Da die Zeiger ei-

ner Uhr aber bekanntlich nur in eine Richtung laufen (sollten), muss die Bewegung der Unruh also an ein Zahnrad weitergegeben werden, das nur in eine Richtung dreht. Ein kleiner, an der Unruhwelle befestigter Keil, auch Hebelstein genannt, bewegt den Anker in ungefähr zeitgleichen Abständen. Der Anker wiederum lässt das Ankerrad dadurch um einen Zahn weiterrücken. Die Schweizer Ankerhemmung ist die am meisten verwendete Hemmung in Kleinuhren. ↯


Uhren Quelle Bilder: Graham Hemmung: www.schmuckunduhren.de Schweizer Ankerhemmungen: Wikipedia, www.uhrenklinik-berlin.de

 laura@blitz.ethz.ch

Ablaufdatum Samuel Gyger Wann hast du das letzte Mal auf die Uhr geschaut? Unser ganzes Leben ist vom konstanten Vorwärtsschreiten der Zeit geprägt. Unsere Uhren simulieren uns einen linearen Ablauf der Zeit. Ein kontinuierliches Ablaufen unserer restlichen Stunden. Doch wer einmal in einer wunderbaren GESSVorlesung gesessen hat, weiss, dass sie langsamer vergehen kann als eine hektische Stunde Analysis. Die 45 Minuten meiner Lieblingsserie vergehen viel schneller als das Warten auf einen gerade abgefahrenen Zug nach Bern. Ein kenianischer Philosoph teilt das ÂŤAfrikanischeÂť [1] Zeitempfinden in drei Stadien ein. Die Vergangenheit, die regelmässigen Ereignisse der Natur und die Gegenwart. Kein Platz fĂźr die lineare Zukunft, sondern eine Besinnung auf die Gegenwart und das Ăœberblicken der vergangenen Zeit. KĂśnnte es sein, dass Zeit nicht linear ist? Die Ă„gypter haben, als sie die Sonne bändigten und uns eine geordnete Zeitmessung schenkten, ein Unding erschaffen. Seitdem verrinnt die Zeit. Eine

verschwendete Stunde kann genau festgehalten werden. Die Uhr fßhrt uns ständig vor Augen, wie unsere Zeit abläuft. Steve Jobs sagte einmal, in einer allseits bekannten Rede, man solle jeden Tag so leben als wäre es sein letzter. Wenn dein Tag mit Dingen gefßllt ist, fßr die du gerne Zeit investierst, dann hast du am Ende nicht zu wenig Zeit. Du hast deine Zeit gut genutzt. Denn die Uhr des Universums tickt weiter. Weltregierungen vergehen. Neue Länder entstehen. Geschichte wird geschrieben. Die Uhr tickt weiter. [1] Man entschuldige das Generalisierende, aber fßr eine Differenzierung ist in einem Artikel des blitz kein Platz. Um sich der Problematik allerdings bewusst zu werden: Afrika ist dreimal so gross wie Europa, von Sevilla (Spanien) nach Moskau sind es etwa 4000 km, von Gibraltar nach Port Elizabeth sind es 8500 km. Kein Platz um hier von einem Afrika zu sprechen. ↯

 samuel@blitz.ethz.ch

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Uhren

Die Geschichte der Uhr Ein Besuch im Musée International d’Horlogerie Laura Pérez Eines verschneiten Wintermorgens in La Chaux de Fonds: Zwei putzmuntere Maschinenbaustudenten sind auf der Suche nach zeitmessenden Maschinen und deren Geschichte. Fündig werden sie im Internationalen Uhrenmuseum. Ein Leben ohne Uhren ist heutzutage kaum vorstellbar. Fast jeder trägt am Handgelenk eine Armbanduhr, in Bahnhöfen reihen sich die Uhren aneinander und jeder Computer, jedes Handy und jeder mp3-Player besitzt eine Zeitanzeige. Unser Alltag ist geprägt von der Uhrzeit, doch das war nicht immer so. Die Zeitmessung stellte vor einigen Jahrtausenden noch ein grosses Problem dar. Um der Geschichte der Uhren auf die Schliche zu kommen, begaben wir uns ins internationale Uhrenmuseum in La Chaux de Fonds. Hier eine kurze Zusammenfassung. Die ersten Uhren waren Elementaruhren, zu denen Sonnen-, Stern-, Wasser-, Feuer- und Sanduhren gehören. Wollte man eine Sonnenuhr bauen, rammte man irgendwo einen Stab in den Boden und machte Markierungen um diesen herum. Bereits jetzt stösst man auf Probleme. In welchem Abstand werden die Markierungen gesetzt? Dieses Problem lässt sich mit anderen zeitmessenden Instrumenten lösen. Denn dass sich die Zeit mit eigentlich jedem Prozess messen

lässt, merkte der Mensch relativ früh. Mit Sand-, Kerzen- oder Wasseruhren lassen sich auch kürzere Zeitintervalle als mit der Sonne (von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang) bestimmen. Sonnenuhren haben aber noch andere Schwachstellen: Im Winter scheint die Sonne kürzer als im Sommer. Und was, wenn es regnet oder es gerade Nacht ist? Genauere und zuverlässigere Uhren mussten also her!

Mechanische Uhren wurden entwickelt, die neben der Uhrzeit und dem Datum auch den gerade aktuellen Schutzheiligen des Tages, die Positionen der Sonne, des Mondes und der damals bekannten Planeten von der Erde aus gesehen anzeigen konnten. Doch auch solche Uhren waren nicht perfekt und mussten mindestens einmal täglich neu geeicht werden.


Uhren

Erst mit der Erfindung der Hemmung begannen mechanische Uhren ßber mehrere Tage zuverlässig zu funktionieren (fßr mehr Informationen zur Ankerhemmung siehe Artikel Ankerhemmung). Hemmungen unterteilen die Drehung des Antriebs in ungefähr zeitgleiche Intervalle und sind meistens mit Federn oder Pendeln gekoppelt. Somit waren die Pendeluhren geboren, die vielleicht noch im Wohnzimmer der Grosseltern einiger Studenten stehen. Pendeluhren sind gross und haben Gewichte und Pendel, was sie sehr schlecht portabel macht (man stelle sich eine Pendeluhr am Handgelenk vor). Einiges portabler waren die Taschenuhren, die meist reich verziert aufkamen. Nach dem ersten Weltkrieg beschwerten sich die Soldaten, dass sie während des Krieges nie wussten, welche Zeit es gerade war, weil die Taschenuhren immer zuunterst in die Tasche gerutscht waren und sie deshalb nicht in nßtzlicher Frist gezßckt werden konnten. Als LÜsung die-

ses Problems steckte man die Taschenuhren in Lederarmbänder. Im Laufe der Jahre wurde die Uhr fix mit dem Gehäuse und dem Band verbunden. Die Armbanduhr war geboren. In neuerer Zeit kam man mit den Quarzund Atomuhren, die keine beweglichen Teile im Uhrwerk mehr besitzen, wieder von den mechanischen Uhren ab. Bemerkenswert sind die Ganggenauigkeiten dieser Uhren: Eine Quarzuhr läuft in einem Monat zwischen 10 und 30 Sekunden falsch, eine Atomuhr läuft in 20 Millionen Jahren nur eine Sekunde falsch. ↯

 laura@blitz.ethz.ch

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Uhren

Mystérieuse und Perpetu

Spezielle Uhren aus dem Musée Internatio Laura Pérez Da der Umfang des blitz beschränkt ist, ist es mir leider nicht möglich, jede Uhr des Uhrenmuseums zu beschreiben. Wer zu jeder dieser Uhren Informationen und Bilder in HD-Qualität haben möchte, begebe sich bitte nach La Chaux-de-Fonds. Als kleiner Vorgeschmack berichte ich hier über zwei besonders interessante Uhren.

Mystérieuse Ihr Zeiger bewegt sich. Schliesslich zeigt die Uhr die richtige Uhrzeit an. Doch warum? Der Zeiger befindet sich auf einem goldumrahmten, durchsichtigen Zifferblatt aus Glas, welches von zwei goldenen Greifen getragen wird. Die Greifen stehen auf einer durchsichtigen runden Säule, die auf einem Sockel steht. Na? Durchblickt ein AMIVler die Funktionsweise der «Mystérieuse» des Uhrenmachers Robert-Houdin?

Hier die Auflösung: Das gläserne Zifferblatt ist fix mit dem ihn umgebenden goldenen Ring verbunden. Der Zeiger der Uhr befindet sich auf einer weiteren, aber drehbaren Glasscheibe, die über dem Zifferblatt liegt. Diese Glasscheibe ist eigentlich ein Zahnrad, dessen Zähne jedoch vom goldenen Ring versteckt werden. Eine weitere Täuschung ist die durchsichtige Säule. In ihr befindet sich eine zweite durchsichtige Glassäule, die sich dreht. Diese innere Glassäule überträgt unbemerkt die Drehung aus dem Uhrwerk, welches im unscheinbaren Sockel der Uhr versteckt ist, über die Greifen an das im goldenen Ring versteckte Zahnrad. Die «Mystérieuse» läuft also doch nicht von selbst. Das tut allerdings eine andere Uhr.


Uhren

uum Mobile

onal d‘Horlogerie

Perpetuum Mobile Et pourtant elle tourne steht in Zierschrift auf einer weissen Plakette in dem ebenfalls weissen Emaillezifferblatt einer grossen goldigen Uhr. Diese Inschrift bezieht sich weniger auf Galileo Galilei, sondern auf die Uhr selbst. Ihre Hersteller behaupteten nämlich, dass die Uhr nie aufhÜre, sich zu drehen. Dass die Uhrmacher ein Perpetuum Mobile entwickelt haben, ist kaum wahrscheinlich. Die Funktionsweise der Uhr ist relativ einfach: Auf dem grossen äusseren Ring, der die Uhr umgibt, sitzen viele kleine Zahnräder, die mit jeweils einem Gewicht gekoppelt sind. Befindet sich ein solches Gewicht am obersten oder untersten Punkt des Ringes, steht es senkrecht nach oben und fällt entweder nach links oder nach rechts herunter. Diese Bewegung treibt die Uhr an. Die Uhr wurde an vielen Anlässen von ihren Herstellern angepriesen und sorgte deshalb fßr grosses Aufsehen.

Der Grund, wieso wir unseren Strom heute noch aus Kraftwerken beziehen und nicht aus immerdrehenden Uhren, ist lei-

der der, dass die Uhr ein Fake war. Heimlich zogen ihre Uhrmacher nachts die Uhr an einer kleinen Feder wieder auf. Auch hierbei handelt es sich leider nicht um Magie‌ ↯

Quelle Bilder: MystĂŠrieuse: www.hjalmar.fr

 laura@blitz.ethz.ch

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MASTER

Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik Department of Mechanical and Process Engineering

Presentations of Masters programs 2013 MSc in Nuclear Engineering Wednesday, March 13, 2013 ML H 43, 12:15 - 13:00 hrs Followed by a lunch snack offered by D-MAVT


MASTER

Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik Department of Mechanical and Process Engineering

Presentations of Master’s programs 2013 MSc in Robotics, Systems and Control Thursday, March 14, 2013 ML E 12, 12:15 - 13:00 hrs Followed by a lunch snack offered by D-MAVT


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Uhren

Random Shots Lukas Gratwohl Wir schreiben viele seriöse, gut recherchierte, intellektuelle und gewichtige Artikel. Dieser ist keiner davon. Ich missbrauche diese Seite, um meine überladene mentale Harddisk (oder je nach Situation auch mal SSD) zu defragmentieren und zu entrümpeln. Hoffentlich bringt euch der eine oder andere Gedankengang zum Schmunzeln oder Nachdenken. Ich hoffe, dass für euch der Prüfungsplan ein wenig gnädiger ausgefallen ist als für mich und ihr euch alle gut erholt habt. Falls ihr einmal in meine Situation kommt und knapp ein Wochenende «Ferien» zugeteilt bekommt, rate ich euch einen Ultra-Kurztrip in eine coole Stadt zu machen (also eigentlich alle nicht-französischen Städte). Schnappt euch ein paar Studienkollegen und bucht über airbnb.com ein nettes Apartment in Kombination mit irgendwelchen Billigflügen. Ich war dieses Jahr in Berlin und genoss diesen Szenenwechsel-Effekt in vollen Zügen. Zurück in Zürich beginnt nun wieder der Ernst des Lebens. Dazu gehört auch die Einhaltung diverser Abgabetermine und pünktliches Erscheinen. Mit dieser genial sanften Überleitung sind wir mitten im Thema Uhren. Beim googlen für diesen Artikel bin ich über dieses coole Zifferblatt gestolpert. Eigentlich sollte sich der AMIV solch eine Uhr anschaffen. Kann jemand einen Antrag an der GV stellen?

Wie bei jedem Random Shots Artikel darf natürlich ein Fail zum Thema nicht fehlen. Manchmal frage ich mich, wofür QualityManager eigentlich bezahlt werden. Aber scheinbar sind die Briten (dieser Rotary Club of Manningtree Stour Valley) derart stolz auf ihr Design, dass sie sogar T-Shirts drucken liessen. Lustige Briten.


Uhren Hier noch ein Fail im Nachtrag auf die Abstimmung vom 3. März. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels habe ich mich noch nicht entschieden, was ich in die Urne legen sollte. Auf der einen Seite wäre es natßrlich toll, wenn jede Familie fßr sich entscheiden kÜnnte, wie sie die Aufteilung der Betreuung der Kinder organisieren will. Gemäss neuem Gesetz ganz ohne finanzielle Sorgen. Aber auf der anderen Seite befßrchte ich durch die schwammige Formulierung des Gesetzestextes einen zu hohen Kostenanstieg bei den Kantonen. Kann es nicht einen dritten Weg geben? Ich weiss von ABB, dass sie Kinderhorte als Service fßr Mitarbeiter anbieten. Dadurch wird doch ABB automatisch attraktiver als Arbeitgeber und kann einen Wissensabfluss durch weibliche Mitarbeiterinnen eindämmen. Falls das Bedßrfnis nach gut ausgebildeten Frauen in der Wirtschaft vorhanden ist, sollte man Ihnen doch attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Wenn Subventionierung, dann doch eher eine familienfreundliche Arbeitswelt mitgestalten.

Ich mÜchte allerdings nicht mit einem politischen Thema abschliessen. Also habe ich noch in meinem Ordner to good to delete gewßhlt und dieses Meisterstßck herausgezaubert. Wer bis nächste Ausgabe diese abartig coole Szene am besten nachstellen kann, bekommt von mir einen Pitcher im BQM gesponsert. Beweisfotos an meine E-Mailadresse mit Betreff BeerEngineer. ↯

 lukas@blitz.ethz.ch

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«Spannende technische Projekte» Nora Kleisli, Wirtschaftsinformatik, Business Engineer

Angenommen, dein Badezimmerspiegel sagt dir, wo und wann es heute regnen wird. Schon weisst du – bevor du richtig wach bist – welche Kleider du am besten anziehst. Noch kann das dein Spiegel nicht, aber vielleicht schon bald. Gestalte mit uns die Zukunft und entwickle innovative Lösungen, die unsere Kunden begeistern! Informationen zu Trainee-Programm, Praktika und Stellen: www.swisscom.ch/students


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Studium

Prüfungsstatistiken D-ITET bestanden 1. Versuch

Basisprüfung (R2012)

2

bestanden 2. Versuch

nicht bestanden 1. Versuch

5

nicht bestanden 2. Versuch

4

8

96

Block 1 (R2012)

0

5

Block 2 (R2004)

7

5

Block 3 (R2004)

0%

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1

30%

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3 60%

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0

3

20 20%

23

80%

% bestanden Standardabweichung ▼ Notendurchschnitt ▼ Basisprüfung (R2012) (19 Studenten) 3.78 0.83 Technische Mechanik 4.03 1.35 Netzwerke und Schaltungen I/II 3.67 0.79 Digitaltechnik 4.23 0.65 Informatik I/II 3.88 0.66 Lineare Algebra 4.00 1.20 Analysis I/II 3.03 1.36 Komplexe Analysis 3.98 0.67 Physik I 4.50 0.82

90%

▼ 36.8%

Prüfungsblock 1 (R2012) (119 Studenten) Technische Informatik I Signal- und Systemtheorie I Analysis III Physik II

4.48 4.56 4.37 4.14 4.66

0.65 0.76 1.04 0.90 0.72

80.7%

Prüfungsblock 2 (R2004) (16 Studenten) Technische Informatik I/II Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik Numerische Methoden

4.01 3.86 4.09 4.22

0.39 0.43 0.92 0.52

75.0%

Prüfungsblock 3 (R2004) (30 Studenten) Signal and System Theory II Felder und Komponenten I/II Halbleiterbauelemente

4.51 4.47 4.58 4.37

0.59 0.69 0.82 0.69

83.3%

2 100%


30

Studium

Prüfungsstatistiken D-MAVT bestanden 1. Versuch

bestanden 2. Versuch

2 0

3

12

0

Block 2 (R2010)

14 96

37

247

Block 1 (R2010)

nicht bestanden 2. Versuch

7

29

3

Basisprüfung…

nicht bestanden 1. Versuch

050

236

Block 3 (R2010) Block 1 (R2002)

0

1

Block 2 (R2002)

0

1

1 5

53

Block 4 (R2002)

0%

10%

20%

30%

40%

1

1

6

1

Block 3 (R2002)

0

1 0

50%

60%

70%

80%

% bestanden Standardabweichung ▼ Notendurchschnitt ▼ Basisprüfung (Regl. 2010) (53 Studenten) 3.95 0.62 Maschinenelemente/Innovationsprozess 4.18 0.50 Mechanik I/II 4.16 1.02 Werkstoffe und Fertigung I/II 4.33 0.68 Informatik I 3.93 0.61 Lineare Algebra I/II 4.12 0.88 Analysis I/II 3.40 0.95 Chemie 4.34 0.78

90%

▼ 60.4%

Prüfungsblock 1 (Regl. 2010) (382 Studenten) Thermodynamik I Dimensionieren I Mechanik III Regelungstechnik I Analysis III

4.33 4.19 4.32 4.45 4.28 4.29

0.69 0.82 0.86 0.80 0.93 0.91

74.3%

Prüfungsblock 2 (Regl. 2010) (15 Studenten) Thermodynamik II Fluiddynamik I Elektrotechnik I Physik I/II

4.4 4.29 4.3 4.71 4.45

0.49 0.67 0.60 0.48 0.46

80.0%

Prüfungsblock 3 (Regl. 2010) (241 Studenten) Fluiddynamik II Thermodynamik III

4.83 4.95 4.7

0.5 0.55 0.59

97.9%

Prüfungsblock 1 (Regl. 2002) (2 Studenten) Dimensionieren I

4.08 4

0.83 0.75

50.0%

4

0 100%


Prüfungsblock 3 (Regl. 2010) (241 Studenten) Fluiddynamik II Thermodynamik III

4.83 4.95 4.7

0.5 0.55 0.59

Prüfungsblock 1 (Regl. 2002) (2 Studenten) Dimensionieren I Mechanik III Elektrotechnik I Analysis III

4.08 4 4 4.38 4

0.83 0.75 0.75 1.13 0.75

50.0%

Prüfungsblock 2 (Regl. 2002) (2 Studenten) Thermodynamik I Regelungstechnik I Physik I

4.16 4.13 3.88 4.38

0.51 0.38 0.63 0.88

50.0%

Prüfungsblock 3 (Regl. 2002) (9 Studenten) Thermodynamik II Fluiddynamik I Physik II

4.46 4.29 4.64 4.44

0.41 0.39 0.48 0.77

77.8%

Prüfungsblock 4 (Regl. 2002) (62 Studenten) Fluiddynamik II Thermodynamik III

4.51 4.51 4.51

0.38 0.47 0.44

93.5%

Humor

97.9%

Studium

31


32

Leserbrief

Skandal im ML! Leserbrief

Liebe Schulleitung Zugegeben, das Merchandising an der ETH steckte während langer Zeit in Kinderschuhen. Wir verstehen auch, dass die ETH, die als Flaggschiff der technischen Universitätslandschaft auf dem europäischen Kontinent bis anhin als einzige Hochschule keine Werbeartikel mit dem ETH Brand anbot, dies zu ändern versuchte. Uns als Studenten erfßllt es auch mit Stolz, wenn auf unserem Boden Leute erhobenen Hauptes die ETH im Herzen oder in diesem Fall eher auf der Brust tragen. Dennoch bin ich der Meinung, dass die vorgeschlagene LÜsung verkorkster nicht hätte ablaufen kÜnnen. Der ETH Flagship Store ist seit Anfang des Jahres jedem Studenten ein Begriff, der auch nur im Entferntesten mit dem ML zu tun hat. Der Grund liegt nicht in der vorbildlichen Kommunikation von Seiten der ETH, sondern viel mehr am gewählten Standort. Wie sollte es auch nicht auffallen, wenn während der Lernphase im Winter, die sowieso viel zu kurz ausfällt, im ML 50 Studienarbeitsplätze vernichtet werden? Dazu kommt noch, dass die eigentlichen Arbeiten erst während der Session angelaufen sind, der Platz also während drei Wochen brach lag! Die KrÜnung ist noch das Versprechen, dass nach den Bauarbeiten auf halbem Raum wieder gleich viele Arbeitsplätze entstehen werden, den Studenten wird demzufolge kein Leid angetan. Gemäss dieser Aussage wäre vor den Umbauten Platz fßr doppelt so viele Lernplätze verfßgbar gewesen, der ßber Jahre hinweg nicht genutzt wurde. Zwar lässt sich ßber Geschmack nicht streiten, aber ich bin der Meinung, dass die ETH zu mehr im Stande ist, als zu einem MIT-Abklatsch-Pullover in einem farblichen Augenkrebs-Kontrast, der als Erkennungssymbol fßr die ETH stehen soll. Ist das wirklich das Beste, was diese technische Eliteschule zustande bringt? Und das fßr einen gesalzenen Preis von 79 Franken? Um der mangelnden Kommunikation der Studenten Rechnung zu tragen, fordere ich sämtliche AMIV-Mitglieder dazu auf, den ETH-Store zu meiden. Fßr unser Recht auf Arbeitsplätze während der Lernphase, fßr unser Recht auf vernßnftige Merchandising Artikel zu einem bezahlbaren Preis.  artikel@blitz.ethz.ch


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34

Unterhaltung

Bimaru Lucas Eicher Löse das vorgegebene Bimaru unter folgenden Voraussetzungen: • Die Nummer am Ende jeder Zeile oder Spalte zeigt an, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. • Schiffe dürfen sich nicht berühren, weder horizontal oder vertikal, noch diagonal. Das heisst, jedes Schiff ist vollständig von Wasser umgeben – es sei denn, es liegt am Rand.

Mittel

Schwer


Unterhaltung

Sudoku Lucas Eicher

In einigen Feldern sind schon zu Beginn Ziffern (1 bis 9) eingetragen. Das Puzzle muss nun so vervollst채ndigt werden, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem der neun Unterquadrate jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

Mittel Mittel Mittel

Schwer Schwer Schwer

44 11

22

55

33 55 88

77 11

11 99 66

77 22 88

22 77 44

11

11 99

66

99 66

88 22 55 44

99 77

22 44

33

55 66

11

77 11

11 33

88

44

11 99

55 88

88 44

99

35


36

Unterhaltung

Suriza Lucas Eicher Verbinde die Punkte mit einer geschlossenen Linie unter folgenden Voraussetzungen: • Es gibt keine Kreuzungen, Verzweigungen oder freie Enden. • Jede Zahl bestimmt die genaue Anzahl der Linien um das entsprechende Quadrätchen herum. Es gibt keine Einschränkungen für die Quadrätchen ohne Zahlen. • Es müssen nicht alle Punkte Teil der geschlossenen Linie sein.

Humor


37

blitz Redaktionsleitung Petros Papadopoulos

Redakteure

Arnab Das Samuel Gyger Laura Pérez Felicitas Pfann Roger Wallimann Christoph Weber

Lektoren

Sandro Gähler Lukas Gratwohl Andreas Ritter Maria Schneider Ronny Steinhaus

Impressum Quästor

Frank Grossenbacher

n&m's (Comics)

Nik Ritzman & Michael Grob

Druck

Schellenberg Druck AG Schützenhausstrasse 5 CH-8330 Pfäffikon ZH

Herausgeber

AMIV an der ETH Universitätsstrasse 6, CAB E37 8092 Zürich

Redaktion

Layout

AMIV blitz Redaktion Universitätsstrasse 6, CAB E37 8092 Zürich

Fotografie

044 632 49 42 info@blitz.ethz.ch 80-57456-8 (PC)

Alen Mujkanović Deniz Esen Andreas Kurth

Bildernachweis

Cover: Andreas Kurth Seiten 4-5: Andreas Kurth Seite 36: Melissa Evans (Blatt Papier) - sycha.com n&m's (Comics): Nik Ritzman & Michael Grob


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Unterhaltung

Lรถsungen Lucas Eicher Bimaru Mittel

Schwer

Suriza

 lucas@blitz.ethz.ch


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