Alpenpost 24/2025

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Ausgabe Nr. 24

27. November 2025

49. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Kümmere dich darum, was andere denken und du wirst immer ihr Gefangener sein. Lao Tzu

Das Ausseerland empörte sich ...

... und wird sich auch weiter über den „Plan B“ empören. Im Rahmen der Bürgerversammlung wurden weitere Maßnahmen beschlossen – unter anderem eine Großdemonstration, die am 16. Dezember in Graz stattfinden wird.

Bürgerversammlung zum LKH Bad Aussee

Der 20. November war ein besonderer Tag. Nicht nur, dass sich an diesem Tag über 400 besorgte Bürger bei der Bürgerversammlung für das LKH Bad Aussee im Ausseer Kur- und Congresshaus einfanden und weitere einhundert Personen online dabei waren, so zeigte auch just an jenem Tag der Winter erstmals, was in ihm steckt. Am Nachmittag wurde aufgrund dichten Schneefalls die Koppentalstraße gesperrt, wie auch die B 145 zwischen Bad Goisern und Bad Ischl aufgrund eines Unfalles nahe Lauffen nicht passierbar war – das LKH Bad Ischl war somit unerreichbar. Zu allem Überfluss war der Notarzt mit einem akuten Notfall am Weg nach Rottenmann und alle Rot-Kreuz-Fahrzeuge – bis auf eines – unterwegs.

Selbstredend lässt sich daraus nicht ableiten, dass es permanent Ausnahmesituationen im Ausseerland gibt, aber es bewies eindrücklich, wie volatil die Kessellage im Ausseerland im Winter sein kann. Nur weil die letzten Winter so mild waren, heißt das noch lange nicht, dass Pötschen und Klachau zukünftig nicht gesperrt werden, wie es uns von den mit den Gesundheitsagenden betrauten Landespolitikern weis gemacht werden will.

Übervolles Kur- und Congresshaus Im Ausseer Kur- und Congresshaus, welches dankenswerterweise von Bgm. Thomas Schönauer und sei-

nem Team mit Silvia Rastl und Markus Grabner für die Bürgerversammlung zur Verfügung gestellt wurde, platzte aus allen Nähten. Einige mussten sogar mit Stehplätzen Vorlieb nehmen – über 400 Interessierte waren gekommen. Der Sprecher des Forums „Pro LKH Bad Aussee“, Herbert Angerer, konnte neben dem SPÖ-Landesvorsitzenden Max Lercher unter anderem die Bürgermeister Thomas Schönauer, Herbert Hansmann, Gerald Loitzl und Franz Steinegger begrüßen. Herbert Angerer richtete seinen Anfangsappell umgehend an Landeshauptmann Mario Kunasek: „Herr Landeshauptmann, lassen Sie

Fröhliche Weihnacht – Ausseer Advent

Am Sonntag, 30. November, um 17 Uhr wird zum traditionellen Adventsingen in das Kur- und Congresshaus Bad Aussee geladen. Es singen und spielen der MGV Liedertafel, der Frauenchor Bad Aussee, die jungen Hirtenbläser, Sophie Wimmer an der Harfe sowie die „Kreuzsaitenmusi“ unter der Gesamtleitung von Hans Jandl. Erzähler ist Peter Grill. Einlass ab 16 Uhr mit Punsch und Keksverkauf.

Buchpräsentation von Fritz Zauner

Anlässlich des 40-jährigen Bestandsjubiläums des Volkhilfe Bezirksvereins Ausseerland-Salzkammergut wird am Donnerstag, 27. November, um 18.30 Uhr zur Buchpräsentation „Durch’s Ausseer Joahr – wunderboar“ von Fritz Zauner in die Buchhandlung „Buch& Boot“ in Altaussee geladen.

Empöre Dich!

das Ausseerland nicht im Stich! Was mit ‚Plan B‘ angedacht ist, ist keine Weiterentwicklung, sondern eine absolute Demontage unseres Hauses! Damals im Wahlkampf haben Sie vom Plakat gestrahlt mit dem Slogan: ‚Euer Wille – mein Auftrag‘. Unseren Willen haben wir laut genug kundgetan und somit dürfen wir bitten, unseren Willen aufzunehmen und entsprechend zu entscheiden. Oder wollen Sie als Totengräber eines neuen Spitals, modernst eingerichtet, in die Geschichte eingehen?“

Fortsetzung auf Seite 10

So wie es jetzt aussieht, wird am 16. Dezember in Graz die „Party des Jahrhunderts“ steigen. Aus allen Regionen der Steiermark, in welchen man mit der Umsetzung des „Plans B“ massive Einschnitte in der Versorgung mit medizinischer Hilfe befürchtet, werden unzählige, ziemlich enttäuschte Steirer in Graz ihren Unmut kundtun. Aus dem Ausseerland werden mehrere (kostenlose) Busse entsandt und es ist wirklich jeder dazu aufgerufen, sich bei dem Großprotest in Graz zu beteiligen. Es gilt jetzt das (abgewandelte) Zitat von John F. Kennedy: „Frage nicht, was das LKH Bad Aussee für Dich tun kann, sondern was Du jetzt für das LKH Bad Aussee tun kannst!“ Vom Baby bis zum Greis sollten sich nun wirklich alle empören und dies jenen Politikern, die glauben, uns das Schlechteste für das Beste verkaufen zu können, unmissverständlich näherbringen. Es geht jetzt wirklich ums Ganze – mach also unbedingt mit und sei dabei! EGO

Die „Seite 2”

Herr Bürgermeister, die letzten drei Gesundheitslandesräte haben uns bis vor Kurzem erklärt, dass ein Leitspital in Stainach „alternativlos“ sei. Mit dem Wechsel der Verhältnisse im Landtag wurde nun genau dieses Leitspital begraben, ein „Plan B“ entwickelt und plötzlich kommt man im Ausseerland dahinter, dass man über Jahre getäuscht wurde, weil das Projekt in Stainach-Pürgg mit viel zu wenig Energie vorangetrieben wurde, um auch noch nach den Landtagswahlen abgesichert zu sein. Wie fühlt man sich als Bürgermeister dabei, wenn man so hinters Licht geführt wurde?

Bgm. Franz Steinegger: „Das Projekt Leitspital wurde vom damaligen Gesundheitslandesrat Drexler ins Leben gerufen. In unseren bisherigen Amtszeiten waren wir in regelmäßigem Austausch mit den zuständigen Stellen im Land Steiermark. Die Bürgermeister der Gemeinden Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee haben sich damals nach gründlicher Abwägung aller Für und Wider, ebenso wie das Forum „Pro LKH Bad Aussee“, zu einem Leitspital im Bereich Stainach bekannt. Der Standort Stainach, zentral im Bezirk gelegen, wurde rein aufgrund unserer Interventionen ausgewählt. Die Prämisse in allen Verhandlungen war, eine entsprechende weiterführende Nachnutzung für das fast neue LKH Bad Aussee auszuverhandeln. Mit der Volksabstimmung im Jahr 2019 bei dem sich fast 90 % der Bevölkerung des Ausseerlandes und 67 % des Bezirks Liezen gegen ein Leitspital ausgesprochen haben, ist das Projekt klarerweise ins Stocken geraten. Trotz allem war es weiterhin die Expertenmeinung, dass die beste Lösung für den Bezirk Liezen ein neues, zentral gelegenes Leitspital sei. Mit der Landtagswahl 2024 haben sich die Mehrheiten zur FPÖ verschoben, mehr als 42 % haben im Bezirk Liezen blau gewählt (Altaussee 31 %, Grundlsee 31 %, Bad Aussee 34 % und Bad Mitterndorf 42 %) und das Leitspital in Stainach wurde von der FPÖ abgedreht und der uns vorliegende ‚Plan B‘ erarbeitet. Hier von einem ‚hinters Licht‘ führen zu sprechen, entspricht nicht den Fakten.“ In der freien Wirtschaft ist es fraglich, wie lange man als Manager seinen Job noch hat, wenn man bei einem Projekt über 25 Millionen Euro in den Sand setzt. Karlheinz Kornhäusl ist dies mit dem Leitspital gelungen und beruft sich darauf, dass es eben „andere Mehrheiten hat, die man zu akzeptieren hat“. Mit diesem Betrag hätte

„Die Schuld sollte woanders gesucht werden ...“

Das Ringen um das LKH Bad Aussee hält die gesamte Region in Atem. Wie die Bürgerversammlung gezeigt hat, sind die Einwohner des Ausseerlandes höchst motiviert, gegen den „Plan B“ anzukämpfen. Mittendrin sind die Ausseerland-Bürgermeister, die sehr lange auf Verhandlungen gesetzt haben und nun vor den Kopf gestoßen wurden. Die politischen Auswirkungen der sturen Einstellung der FPÖ-ÖVP-Landesregierung auf die kommenden Wahlen kann man nur vermuten, aber sie wird nicht gerade euphorisch sein. Bgm. Franz Steinegger nahm im Namen – und nach Absprache – aller vier Ausseerland-Bürgermeister zu den wichtigsten Fragen Stellung.

Das gegenwärtige Verhalten der FPÖ-ÖVP-Landesregierung in Hinblick auf den „Plan B“ hat eine gewaltige politische Dimension angenommen, die die Nerven –auch der heimischen Kommunalpolitiker – blank liegen lässt. Mario Kunasek sorgt als Landeshauptmann dafür, dass sich die FPÖ-Wähler vor den Kopf gestoßen fühlen und sich von den „Blauen“ abwenden, Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl betreibt für die ÖVP erfolgreich eine aktive Wählervergrämung. Die kommunalen Politiker stecken zwischen ihren Wählern und den Landeschefs fest und können nur hoffen, dass sich der Zorn des Wahlvolkes nicht auf sie entlädt.

man das LKH Bad Aussee viele Jahre betreiben können. Wie geht es Ihnen damit, wenn Geld in dieser Höhe und auf diese Weise verbrannt wird?

Bgm. Franz Steinegger: „Dass bei einem Fall des geplanten Leitspitales Planungs- und Aufschließungskosten in großer Höhe verloren gehen, war bereits vor der Landtagswahl klar und eindeutig. Keine der im Landtag vertretenen Parteien, außer der ÖVP, hat auf diesen Umstand hingewiesen. Ohne den Gesundheitslandesrat verteidigen zu wollen, sollte hier wohl die Schuld woanders gesucht werden. Als Verantwortliche unserer Gemeinden aber auch als Wähler ist diese Vorgehensweise absolut nicht zu vertreten. Alle gewählten politischen Vertreter sind kraft Gesetzes zu einer wirtschaftlichen und sparsamen Arbeitsweise angehalten. Dass jetzt 25 Millionen in den Sand gesetzt werden, ist volkswirtschaftlich eine Katastrophe.“ Mit Stainach-Pürggs ÖVP-Bürgermeister Roland Raninger und dessen Vize Johann Gasteiner sind zwei prominente Befürworter des Leitspitals „schwer enttäuscht“ zurückgetreten. Ist die Leidensfähigkeit im Ausseerland höher, als dass man – ohne großen Widerstand – die Schrumpfung des LKH Bad Aussee hinnimmt?

Bgm. Franz Steinegger: „Die Vorgangsweise, die Kollege Raninger gewählt hat, ist seine eigene und persönliche Entscheidung, die wir nicht zu kommentieren haben. Klarzustellen ist aber eines: Die Schrumpfung des LKH liegt im ‚Plan B‘ begraben. Der ‚Plan B’

kam nur deswegen, weil die FPÖ die Landtagswahl gewonnen hat. Wir haben davor gewarnt und wir kämpfen seit Jahren um die jeweils beste Lösung. Und für alle jene, die glauben, wir brauchen nur pfeifen und es geschieht, sei gesagt: Es gibt in der Steiermark 285 Gemeinden und Bürgermeister. Jeder Bürgermeister hat eine Meinung zur Gesundheitsversorgung in seinem Ort, die er auch beim Land vertreten will. Man darf nicht glauben, dass sich vier von 285 Bürgermeistern mehr behaupten können als die anderen. Wir nehmen weder die Schrumpfung des LKH Bad Aussee widerstandslos hin noch versuchen wir, die Dinge unseres Amtes zu persönlich zu nehmen. Die Leidensfähigkeit von uns als Bürgermeister könnte man in vielen Themenfeldern diskutieren. Es ist unsere Aufgabe, Verhandlungen zu führen und leider auch teilweise Rückschläge hinnehmen zu müssen. Das Amt des Bürgermeisters ist ein Amt mit immenser Verantwortung, dies ist uns bewusst und dementsprechend nehmen wir diese Verantwortung wahr.“

Der Schwenk des Gesundheitslandesrats und sein Unvermögen, beim „Plan B“ gemeinsam mit dem Koalitionspartner FPÖ doch noch eine für das Ausseerland akzeptable Ausstattung des LKH Bad Aussee zu erarbeiten, wird wohl seinen Niederschlag bei den nächsten Wahlen finden. Neben der gebrochenen Wahlversprechen der FPÖ ist der Schaden für die ÖVP –vor allem kommunal – vorprogrammiert. Ist Karlheinz Kornhäusl als

Gesundheitslandesrat für Sie noch tragbar?

Bgm. Franz Steinegger: „Ob und inwieweit das Agieren des Landeshauptmannes und des Gesundheitslandesrates bei Wahlen ihren Niederschlag finden, hat der Wähler zu entscheiden. Fakt ist, dass wir mit dem Agieren der Landesregierung nicht einverstanden sind und dies von allen Bürgermeistern medial und persönlich so kundgetan wurde. Es ist nicht unsere Aufgabe, den Rücktritt von Personen zu fordern, es ist aber unsere Aufgabe, auf Fehler aufmerksam zu machen, und dieser Aufgabe kommen wir nach. Die gesamte Region muss jetzt schauen, dass der vermeintliche Schaden kein Schaden bleibt. Wir müssen Ideen und Systeme entwickeln und fordern, die der Gesundheitsregion Ausseerland guttun und sie entwickeln und wachsen lassen. Dazu braucht es die Bevölkerung genauso wie die Wirtschaft und den Tourismus.“

Dieser Tage stehen die Budgetverhandlungen der Ausseerlandgemeinden mit dem Land Steiermark an. Inwieweit haben diese Einfluss darauf, wie sehr man sich hinter das LKH Bad Aussee stellt? Bgm. Franz Steinegger: „Verhandlungen über die Zuweisung von Bedarfszuweisungsmitteln waren bisher immer projektbezogen. Wir gehen davon aus, dass dies auch weiterhin der Fall ist. Ob wir eine Straße bauen müssen, Zuschüsse zu Bauprojekten brauchen oder ohnehin sparen müssen aufgrund der budgetären Lage, hat nichts mit unseren Einstellungen und unseren Bemühungen rund um die Gesundheitsversorgung der Region zu tun. Das Land weiß, dass wir unzufrieden sind und auch den aktuellen ‚Plan B‘ nicht befürworten. Wir haben unsere Forderungen gemeinsam mit den Ärzten und dem Forum schriftlich deponiert.“ Was gedenken Sie zu tun, um die derzeit wohl schlechteste aller Optionen für die Ausseer Bevölkerung zu verhindern, denn die gewählte Strategie, „auf Verhandlungen auf Augenhöhe zu setzen“, war augenscheinlich nicht die beste? Bgm. Franz Steinegger: „Als Bürgermeister sind wir dazu verpflichtet, Verhandlungen zu führen. Das wird von der Bevölkerung verlangt und dafür wurden wir gewählt. Gemeinsam mit dem „Forum Pro LKH“, den Ärzten, dem Roten Kreuz und vor allem mit der Bevölkerung können wir unseren Forderungen maximalen Druck geben und diese auch in Graz bei der Demonstration kundtun. Volle Kraft und Konzentration auf die positive Weiterentwicklung unserer Gesundheitsversorgung im Ausseerland!“

Vollversammlung des Tourismusverbandes Ausseerland Salzkammergut

Am 18. November folgten sehr viele heimische Touristiker der Einladung des Tourismusverbandes zur Vollversammlung im Aldiana Club Salzkammergut in Bad Mittendorf, bei der unter anderem auch der „Tourismuskompass“ präsentiert wurde.

Der Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut behandelte in der letzten Vollversammlung nicht nur die Kennzahlen des abgelaufenen Jahres, sondern auch die kürzlich verliehene Zertifizierung „Österreichisches Umweltzeichen”.

Zu Beginn des Abends wurde über die im Rahmen der Vollversammlung zu beschließenden Interessenten-Beiträge für die Beitragsjahre 2026, 2027 und 2028 informiert. „Das Ausseerland hat eine hundertprozentige Erhöhung des Basis-IBeitrages, was bedeutet, dass die Beiträge so bleiben wie zuvor“, wie Pamela Binder informiert. Weiters wurde Erich Diechtl in die Tourismuskommission gewählt. Finanzreferentin Karin Wilpernig konnte von einer erfreulichen Entwicklung der Finanzen berichten, da die Kontostände in der Höhe von € 1,726 Millionen liegen, im Gegensatz dazu die „offenen Posten“ bei nur € 2.961,38. Besuch nach Nationen Bei den Ankünften und Übernachtungen konnten nur vorläufige Statistiken angeführt werden, da von allen Gemeinden noch Nachmeldungen erwartet werden. In der Nationenwertung haben die inländischen Gäste mit 61 % den Löwenanteil bei den Ankünften, gefolgt von Deutschland (17 %), Tschechien (7 %), Ungarn (2 %) den Niederlanden (1 %) und anderen Nationen (12 %). Österreichisches Umweltzeichen Ein großer Themenschwerpunkt war auch das „Österreichische Umweltzeichen“, welches am 28. Oktober 2025 verliehen wurde. Geschäftsführerin Pamela Binder informierte dabei über die Evolution, die im Oktober 2023 mit einigen Pionierbetrieben begann und nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Präsentation

„Tourismuskompass“ Ausseerland

Durch das bekannte Beratungsunternehmen Kohl & Partner wurde 2024/25 ein „Tourismuskompass“ für das Ausseerland erstellt, welcher durch Werner Taurer und Stephanie Zorn vorgestellt wurde. Darin fanden sich einige interessante Kennzahlen für den Tourismus im Ausseerland wieder. So konnten 2023/24 über 1,159 Millionen Übernachtungen bei 318.556 Ankünften gezählt werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 3,6 Tagen, der Bettenzuwachs bei 16 % bei einem Stand von 10.531 Betten (September 2025). Der Tourismus bringt rund € 522 Millionen an Wertschöfpung in der Region und beansprucht rund 3.000 Arbeitsplätze für sich. Als Besonderheiten des Ausseerlandes wurden von der Agentur im Sommer das vielfältige gastronomische Angebot, die touristische Infrastruktur und die gelebte Nachhaltigkeit definiert. Im Winter ist das Ausseerland als „weiße Enklave“ in den Köpfen der Besucher, als Naturschneeparadies. Hervorgehoben wurde das hervorragende Wintersportangebot mit den Skigebieten und den Langlaufmöglichkeiten sowie der Kulm. Auch die Nebelfreiheit und Sonnenscheindauer wurden –wie die Sicherheit – erwähnt. Neben den Stärken wurden aber auch Schwächen aufgezeigt. So zum Beispiel der Rückgang der Gastronomiebetriebe, die eingeschränkten

Öffnungszeiten, die Leerstände in den Ortskernen sowie generell ein nicht durchdachtes Mobilitätskonzept. Das Schlechtwetterangebot wurde für Sommer und Winter bemängelt wie auch teils zu wenig gepflegte Ortsbilder mit leeren oder verbarrikadierten Auslagen im Leerstand.

Doch aus allen diesen Rahmenbedingungen ergeben sich Chancen, die der „Tourismuskompass“ aufzeigte und die die Gemeinden auch für sich nutzen können – wenn sie wollen. So sollte man auf Sport, Gesundheit und Natur setzen, da dafür das Ausseerland prädestiniert ist. Eine Saisonverlängerung mit Ganzjahrestourismus sollte forciert werden und über neue Vertriebswege und Handelsmodelle neue Zielgruppen erschlossen werden.

Zu den Risiken zählen laut Kohl & Partner die abnehmende Schneesicherheit am Berg und im Tal, der Mitarbeitermangel, sterbende Geschäfte sowie ein Ausverkauf der Heimat mit Abwanderung. Auch eine fehlende übergreifende Standort- und Infrastrukturentwicklung und der Verlust der kleinstrukturierten Landwirtschaft wurden als Risiko bewertet wie auch die Großraubtiere in Verbindung mit Weidehaltung und Wegerecht. Ein „Ausruhen und Stehenbleiben“ wäre nun der falsche Weg.

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Um bis 2030 das Ausseerland weiterzuentwickeln, präsentierten die zwei TourismusExperten einen bunten Strauß an Möglichkeiten, die man umsetzen könnte. Doch dafür sind nun die Gemeinden und jeder einzelne Tourismusbetrieb verantwortlich. Cool, sicher, praktisch – das kann die

Advent im Dorf in Tauplitz

Der bereits zur Tradition gewordene Adventmarkt am Montag, 8. Dezember, in Tauplitz findet heuer bereits zum 20. Mal statt und lädt ab 15 Uhr zum Besuch ein. Heimische Künstler präsentieren selbst gestaltete Weihnachtsgeschenke in einer gemütlichen Atmosphäre. Dazu gibt es eine große Auswahl an warmen und kalten Getränken sowie Maroni, Kekse und weitere Leckereien. Umrahmt wird der Adventmarkt von besinnlichen Liedern der Weisenbläser. Die Kinder der Volksschule Tauplitz und die Jungmusikanten der Trachtenkapelle sorgen mit einem eigenen Programm für festliche Stimmung. Im Anschluss verteilt das Christkind mit Unterstützung des Weihnachtsmannes liebevoll verpackte Geschenke. Die lebensgroße Krippe auf dem Dorfplatz steigert die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

BenefizAdventsingen

Am Sonntag, 7. Dezember, um 18 Uhr findet das alljährliche BenefizAdventsingen in der Wallfahrtskirche Maria Kumitz statt. Alle gesammelten Spenden kommen der LeTheWoKlasse/Lerntherapie und Wohlfühlklasse, einer Sonderklasse der Volksschule Bad Aussee, zugute.

Emanzen-Alarm in Gößl

Die Theatergruppe Gößl brachte in den letzten Tagen das Stück „Das Inserat“ im Gasthof Veit auf die Bühne und sorgte damit erneut für Lacherfolge vor ausverkauften Rängen. Das Stück in drei Akten

Der Grund für die plötzliche Wandlung ist Ottilie (Ida Seiberl-Scheutz), die als dreifache Witwe nicht nur so lange Haare an den Zähnen hat, dass sie schon Zöpfchen flechten kann, sondern ihren Männerhass auch noch auf die drei Damen Hermine (Elisabeth Klanner), Aloisia (Heidi Rastl) und Rosa (Sarah Lechner) überträgt.

Postoberof fi zial Leopold (Karl Schmied), der Panzer-Vizeleutnant Maximilian (Johann Stöckl) und der

Erste Geiger Viktor (Johannes Kamp) finden sich binnen kürzester Zeit in einer Situation wieder, die sich nur mit reichlich Schnaps ertragen lässt. Die Damen blasen ihnen nämlich gehörig den Marsch und degradieren sie – an- und aufgestachelt durch Ottilie – binnen kürzester Zeit zu Pantoffelhelden der besonders unterwürfigen Art. Der Mitarbeiter eines Meinungsumfrageinstituts namens Gustav Gscheid (Oliver Schwarzmüller) scheint sich dieser Herausforderung gewachsen zu fühlen, lebt dabei nicht nur seinen verbalen Tick aus, sondern überredet die zutiefst leidenden Ehemänner dazu, in einem unparfümierten Magazin ein Inserat

aufzugeben, um den sich immer mehr zu Xanthippen wandelnden Ehefrauen in die Parade zu fahren. Wie es der Teufel haben will, findet Ottilie genau jenes Inserat mit der Einladung zu einem abenteuerlichen Wochenende als Verpackungsmaterial wieder und hat nun ihrerseits die Idee, die Ehefrauen auf die vielversprechenden Männer des Inserats loszulassen ...

Die heurigen Probenarbeiten gestalteten sich insoferne herausfordernd, als dass Alexander Ebner – er hätte den Geiger Viktor gespielt – sich bei einem Forstunfall verletzte und somit ausfiel. Kurzerhand sprang Johannes Kamp ein, der somit erstmals Theaterluft schnupperte.

Adventzauber und Wurstschmaus in der Blaa-Alm

Nach knapp einem Monat Ruhepause treten Ulrike Moser und ihr Team wieder voll motiviert den Dienst im Restaurant BlaaAlm an und laden zu einem besinnlichen ersten Adventwochenende ein.

Ein kleiner Adventmarkt und eine Krippenausstellung von heimischen Krippenbauern sorgen am ersten Adventwochende im ersten Stock der Blaa-Alm für Adventstimmung. Foto: Privat

Der schon zur Tradition gewordene Adventmarkt und die zauberhafte Krippenausstellung heimischer Krippenbauer stimmen am 29. und 30. November so richtig auf die kommenden Weihnachtsfeiertage ein. Gleichzeitig können sich die Besucher von der hervorragenden Blaa-Alm-Küche kulinarisch verwöhnen lassen. Freunde traditioneller

Wurstspezialitäten, wie Brat-, Leberund Blutwürste, kommen an diesem Wochenende besonders auf ihre Rechnung, denn der traditionelle „Blaa-Alm-Wurstschmaus“ ist angesagt – Adventstimmung inklusive! Liebhaber echter Hausmannskost sollten sich diesen Termin keinesfalls entgehen lassen. Info und Reservierung unter 03622/71102. ß

Das Gößler Theaterensemble (v. l.): Souffleuse Regina Gindl, Bettina Scheck, Elisabeth Klanner, Karl Schmied, Sarah Lechner, Johannes Kamp, Ida Seiberl-Scheutz, Oliver Schwarzlmüller, Heidi Rastl und Johann Stöckl beim verdienten Schlussapplaus.

Von behaubten Köchen und echter Nachhaltigkeit

Bei der letzten „Haubenverleihung“ des „Gault&Millau“-Guide gingen gleich 16 Hauben ins Ausseerland Salzkammergut. Die Haubendichte ist zwischen Loser und Grimming außergewöhnlich und die Gäste dürfen sich auf kulinarischen Hochgenuss aus Seen, Wäldern und Wiesen –von Wirtshauskultur bis „Fine Dine“ – freuen. Zustätzlich gibt es noch Betriebe, die sich die vielzitierte Nachhaltigkeit wirklich auf die Fahnen heften können. Ein Schnitt quer der Faser.

Das Ausseerland Salzkammergut bestätigt mit einer sehr hohen Haubenbewertung seinen Ruf als spannende Genussregion. Insgesamt 16 (!) Hauben wurden an sieben Betriebe im Ausseerland vergeben – vom ehrlichen Wirtshaus bis zum exklusiven Dinner-Erlebnis überzeugen die Restaurants mit regionalen Spitzenprodukten, präzisem Handwerk und authentischer Gastfreundschaft.

Regionale Produkte genießen einen hohen Stellenwert in der Ausseerland-Küche. Nachhaltig gefangener Saibling, Wild aus den umliegenden Wäldern, frische Kräuter sowie Zutaten von Wald und Wiese, die anderswo kaum zu bekommen sind, kommen auf den Teller. Wo Produktqualität auf handwerkliches Können und kreative Köpfe trifft, entstehen Spitzenleistungen. Bei Chefs wie Dominik Utassy von der Geiger Alm, erneut mit vier Hauben ausgezeichnet, und Stefan Haas – Fine Dine, mit drei Hauben prämiert, wird kulinarischer Genuss wahlweise in

der alpinen Stube oder im modernen Top-Lokal serviert. Ebenfalls drei Hauben erhielt das Gourmet-Restaurant Wassermann im MondiResort Grundlsee.

Qualität mit kurzen Wegen Seit 2025 trägt das Ausseerland das „Österreichische Umweltzeichen“. Diese gelebte Verantwortung zeigt sich auch in der Kulinarik: Regionalität und kurze Wege prägen die Küchenphilosophie. Um diese zu stärken, werden frische Ernten seit Kurzem direkt zwischen den Betrieben über eine Dialoggruppe vermittelt. „Damit verbessern wir für die Betriebe den Zugang zu frischen, regionalen und nachhaltigen Produkten – eine Qualität, die heute nicht mehr selbstverständlich ist und die wir bieten können“, wie Pamela Binder, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Ausseerland Salzkammergut, festhielt.

Bio-Gastbetriebe und ihr gewisses „Extra“ Neben den verdienten Haubenprämierungen und der Zertifizierung

Aus blau-gelb wird rot: „Unimärkte“ werden zu „Spar“

des Ausseerlandes mit dem „Österreichischen Umweltzeichen“ gibt es von heimischen Betrieben noch weitere Anstrengungen, den oft hohen Kundenanforderungen Rechnung zu tragen. Oftmals wird die „Nachhaltigkeit“ nur als schickes Marketingwort bemüht, um den Kunden ein gutes Gewissen zu vermitteln. Neben sehr vielen Landwirten und Veredelungsbetrieben im gesamten Ausseerland sind zum Beispiel auch die „Wasnerin“ in Bad Aussee und die „Knödl-Alm“ in Kainisch mit den höchsten Zerti fi katen in dieser Hinsicht versehen. Wer Interesse hat, die Zertifizierungen der heimischen Betriebe zu recherchieren, kann dies über die Plattform www.easy-cert.com machen.

Adventmarkt der FF Obersdorf

Am Sonntag, 7. Dezember, ab 15 Uhr veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Obersdorf ihren Adventmarkt mit heimischen Handwerksausstellern, musikalischer Umrahmung und Christbaumverkauf. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die FF Obersdorf freut sich auf Ihren Besuch.

Weihnachtsmarkt im Woferlstall

Zum traditionellen Weihnachtsmarkt im Woferlstall in Bad Mitterndorf wird heuer am Freitag, 12. Dezember, und Samstag, 13. Dezember, jeweils von 10 bis 18 Uhr geladen. Die Vernissage der Ausstellung findet am Donnerstag, 11. Dezember, um 18 Uhr statt. Für musikalische Unterhaltung und Getränke ist gesorgt. Die Aussteller freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Die Nachricht, dass alle Unimärkte geschlossen oder verkauft werden, schlug im Oktober ein wie eine Bombe. Im Ausseerland wechseln nun die drei „Unimärkte“ die Farbe und werden – sehr zur Freude der Kunden – zu „Spar“-Märkten. Am 20. November wurde bekannt, dass ein Teil der bestehenden „Unimärkte“ in „Spar“-Märkte umgewandelt wird, darunter auch die Standorte in Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee. Die Arbeitsplätze bleiben zur Gänze erhalten. Geschäftsführer Johannes Neumayer zeigte sich hocherfreut, „Spar“ als neuen Handelspartner gewonnen zu haben:

„Es war mir sehr wichtig, dass meine drei Märkte so erhalten bleiben, wie sie sind. Das Produktsortiment von Spar wird unsere Kunden begeistern. Nach Vorliegen der Genehmigung der Kartellbehörde kann die Adaptierung der Geschäftsstandorte beginnen. Die gesamte Umsetzung ist im ersten Quartal 2026 geplant“, so Johannes Neumayer abschließend.

Die Haubendichte ist im Ausseerland sehr hoch: 16 Hauben wurden kürzlich an die heimischen Chefs vergeben. Foto: B. Resch

Groß war die Überraschung kürzlich am Hof von Bgm. a. D. Franz Frosch, als einige dunkel angezogene Personen sich anschickten, eine Tafel mitten am Feld aufzustellen. Nach einer kurzen Inspektion durch Franz Frosch schlug die Verwunderung in Freude um, da ihm die Mitglieder der Ausseer Volkspartei als besonderes Zeichen des Dankes und zu Ehren seines 40jährigen Einsatzes für Bad Aussee eine 40er-Tafel mit „Danke! – Gilt für immer!“ aufstellten.

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Bgm. a. D. Franz Frosch freute sich riesig über das „Verkehrsschild“ für seinen 40-jährigen Einsatz für die Ausseer ÖVP.

Ein Altausseer Wintermärchen

Am Sonntag, 7. Dezember, um 17 Uhr veranstaltet die Salinenmusikkapelle Altaussee eine szenische Aufführung der Kinderoper „Als Lisa ihr Lächeln wiederfand“ im Altausseer Kurpark. Dafür wurde von Michael Pinnisch ein eigenes Libretto verfasst. Lisa, ein Mädchen aus dem schönen Ort Altaussee, lebt glücklich mit ihrer Familie in der beschaulichen Loser-Gemeinde. Durch verschiedenste Umstände ist Lisa die meiste Zeit allein zu Hause und so verschwindet ihr Lächeln und sie wird sehr traurig. Eines Tages erscheint ihr die gute Fee „Symphonia aus dem

Melodienwald“ und nimmt Lisa mit auf eine Reise durch den Wald und das Dorf, um gemeinsam Lisas Lächeln wiederzufinden. So treffen sie Tiere im Wald, Zwerge und Feen, aber auch die Spinnradrunde im Gasthof Berndl oder die Bergknappen. Erzähler dieser Geschichte ist Hans Loitzl, der Nachtwächter wird von Franz Grieshofer gemimt. Die Texte stammen von Julia Gaiswinkler. Musikalisch umgesetzt wird diese szenische Aufführung von der Salinenmusik Altaussee unter der Leitung von Andreas Langanger, welcher die Musik für dieses Werk

eigens komponiert hat. Weitere Mitwirkende sind die Schülerinnen der Ballettschule Tanzatelier Ausseerland, Schülerinnen und Schüler der Volksschule Altaussee, Mitglieder der Bühne Altaussee, die Knappentänzer des Salzbergbaues Altaussee, die Spinnradrunde Altaussee sowie der Wigelbeyer Dreigesang und Eva Fischer. Diese rund 100 Akteure werden das knapp 70 Minuten dauernde Stück zum Leben erwecken. Eintritt: freiwillige Spende. Ausweichtermin bei Schlechtwetter: Samstag, 13. Dezember.

Die „Såttler-Pass“: Seit hundert Jahren Krampusgebrüll

Im Grundlseer Ortsteil Mosern wird der 5. Dezember wohl ganz besonders gefeiert werden, feiert doch die „Såttler-Pass“ ihr hundertjähriges Jubiläum.

Im Jahre 1925 wurde die Pass das erste Mal schriftlich erwähnt und es lässt sich auch nachvollziehen, dass die Mitglieder der Pass seit damals bei jeder Witterung vom Tressensattel über Mosern von Haus zu Haus zogen – nur während des Zweiten Weltkriegs wurde pausiert; auch wenn sich schnell einige Frauen fanden, die diesen Brauch fortführten.

Nach dem Weltkrieg formierte sich eine Gruppe rund um den bekannten Autor und Baumeister Franz Stadler, der auch seine Holzmasken zur Verfügung stellte, die noch heute in Verwendung sind. Die damals noch gebräuchliche Benennung „StadlerPass“ wich im Laufe der Zeit der „Såttler-Pass“. Angezogen und weggegangen wurde alternierend vom Haus Hillbrand vlg. Såttler und vom Gasthaus Trisselwand vlg. Kaunzn. Die Pass war ein gerne gesehener Gast bei diversen Krampuskränzchen, Weihnachtsmärkten, Umzügen und in Geschäften. Zum 90jährigen Bestandsjubiläum gestaltete der ARF einen Beitrag.

Die „Såttler-Pass“ feiert dieser Tage ihr hundertjähriges Gründungsjubiläum.

2017 erfolgte einen Einladung nach Eisenerz, wo die „Såttler-Pass“ gemeinsam mit der Ausseer „Traninger-Pass“ das Ausseerland repräsentierte. Die Gruppe, die aus einem Bischof, einem Migloweibl, einer Håberngoaß, einem Grassteufel, zwei Gang-

gerln sowie mehreren Pelzteufeln besteht, findet sich nach ihrem Gang durch die Grundlseer Orsteile meist in der „Ausseer Stube“ ein, wo von mehrern Bischöfen der Umgebung alljährlich am 5. Dezember ein „Konzil“ abgehalten wird.

Adventzauber im Podenhaus

An zwei Abenden im Advent öffnet das historische Podenhaus in Bad Aussee seine Pforten für verzaubernde Stunden voller Genuss in einzigartiger Atmosphäre. Am Samstag, 6. und 20. Dezember, jeweils ab 17 Uhr, lädt Familie Paradeiser zu einem kleinen, feinen Weihnachtsmarkt im gediegenen Ambiente des Patrizierhauses aus dem 14./15. Jahrhundert ein. Abseits des üblichen Weihnachtstrubels erwartet die Besucher eine stimmungsvolle Zeit mit zahlreichen hausgemachten Köstlichkeiten und Kunstwerken zum Genießen, Verweilen und Verschenken. Die Paradeisers freuen sich auf gute Gespräche, Begegnungen und echten Adventgenuss mit Euch!

Podenhaus

Kirchengasse 28, 8990 Bad Aussee, Tel.: +43 677 64804534

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Liebe Gäste und Freunde!

Wir haben am Sonntag, 7., und Montag, 8. Dezember, ab 12 Uhr ofenfrischen Schweinsbraten.

Bitte um Reservierung unter 03622 55368!

Gerne richten wir auch Feste und Weihnachtsfeiern aus!

Euer „Mostschänke Sarsteinrast“-Team

Adventmarkt im Volkshilfe

Seniorenzentrum

Am Freitag, 28. November, findet ab 10 Uhr der Adventmarkt im Volkshilfe Seniorenzentrum Bad Aussee statt. Adventkränze, Kekse, Geschenke und vieles mehr können erworben werden. Der Erlös kommt zur Gänze den Bewohnern zugute.

Rauhnacht-Konzert

Am Montag, 29. Dezember, findet um 19.30 Uhr ein Konzert der heimischen Gruppe „Rauhnacht“ im Pfarrhof auf der Pürgg statt. Eine Kartenreservierung ist möglich unter +43 664 384 62 17 oder per Mail an veranstaltung@vereinpuergg.at. Nähere Informationen unter www.vereinpuergg.at.

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15. Suchtsymposium im Ausseerland

Das von der gebürtigen Ausseer Suchtexpertin Gabriele Fischer organisierte Suchtsymposium, bei dem jährlich über hundert Spezialisten aus dem Gesundheitsbereich ins Ausseerland kommen, wurde heuer erstmals in der „Zloam“ durchgeführt. Nicht nur das Ambiente gefiel den Teilnehmenden gut, sondern speziell die Wissensvermittlung in der Breite der Suchterkrankungen – von Alkohol über Kokain bis hin zur Computer- und Esssucht, wo ein spezieller Fokus auf junge Erwachsene gerichtet wurde. Neben den psychiatrischen Zusatzerkrankungen wurden natürgemäß die körperlichen Schäden diskutiert. Leider konnten keine Mediziner der Gegend für die Teilnahme gewonnen werden –gerade jetzt, wo die Krankheitsversorgung im Zentrum der öffentlichen Diskussion steht, aber 2026 besteht eine neuerliche Möglichkeit.

Immer einen Klick wert: www.alpenpost.at

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Eröffnet wurde das Symposium von Vertretern des Gesundheitsministerium, Alice Schogger und Franz Pietsch, dem Präsidenten der Fachgesellschaft für Psychiatrie, Christian Korbel, sowie den Veranstaltern, der Ausseerin Gabriele Fischer (MedUni Wien) und Norbert Jachimowicz (Österr. Ärztekammer).

Nikolospiele im Hinterbergtal

Schon seit einigen Wochen schnalzen von Kainisch bis Tauplitz die „Goassln“ und die Krampusfelle werden aufgebürstet, denn der 5. Dezember, der „große Tag“, steht vor der Tür. An drei Standorten wird heuer wieder zu Nikolospielen geladen.

Nun sind die Nikolospiele im Hinterbergtal nicht nur schaurigschöne Aufführungen, sondern auch – der Legende nach – der Ursprung von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“, welchen er für die „Salzburger Festspiele“ schrieb. Das seit 2020 als „immaterielles Kulturerbe der UNESCO“ geführte Spiel in Bad Mitterndorf wird an folgenden Orten aufgeführt:

17.00 Uhr – Stoffbauer-Tenne Krungl

18.15 Uhr – Gasthof „Zauchenwirt“

19.00 Uhr – Parkplatz Tauplitzalm

20.00 Uhr – Hotel Grimmingblick

21.00 Uhr – Hauptplatz Ortszentrum Das „Vorhergehen“ wird am Mittwoch, 3. Dezember, im Ortszentrum von Bad Mitterndorf stattfinden.

Neuerungen in Tauplitz In Tauplitz wird das Spiel um 18 Uhr

im Gasthof Moser in Klachau gezeigt und um 19.30 Uhr am Dorfplatz. Nach 40 (!) Jahren in dieser Rolle gab Altbürgermeister Peter Schweiger den „Pfarrer“ an seinen Neffen Thomas Schweiger weiter. Peter Schweiger fehlte übrigens kein einziges Mal. Für Tauplitz ist es erst der dritte Pfarrer seit dem Zweiten Weltkrieg in dieser Rolle, während in dieser Zeit in Rom bereits acht Päpste ihren Dienst versahen. Am 1. und 3. Dezember sind die Krampusse und Schab bei Hausbesuchen unterwegs, am Mittwoch, 3. Dezember, wird ein „Vorlauf“ am Dorfplatz stattfinden.

Krampusspiel der Nikologruppe Kumitz

Die Nikologruppe Kumitz wird ihr traditionelles Krampusspiel – natürlich auch am Freitag, 5. Dezember – zu

folgenden Zeiten aufführen: 17 Uhr – Obersdorf, Dorfplatz 19.30 Uhr – Pichl, Dorfplatz 20.30 Uhr – Kainisch, Stücklschweiger.

Im Hinterbergtal sind die Teufel (und Schab) los. Am 5. Dezember wird es in Kainisch, Bad Mitterndorf und Tauplitz wieder die Nikolospiele zu bewundern geben.

Notrufe

Gesundheitstelefon % 0316/ 1450

Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144

24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933

Urlaubsankündigung

Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee

Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr.

Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3018 (Mo–Fr, 8–13 Uhr).

Notfall-Ambulanz: täglich 0–24 Uhr. Medizinische Abteilung:

Allgemeine Ambulanz: Mo–Fr, 8–12 Uhr; Notfallambulanz: 0–24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter % 03622/525553036, Fax: DW 3072.

Apothekendienst

Medizinische Versorgung

zung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist vom 8. bis 12. Dezember geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 15. Dezember.

Die Ordination von Dr. Martina Rauscher ist vom 24. bis 30. November geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 1. Dezember.

Die Ordination von Dr. Thomas Preimesberger ist vom 1. bis 10. Dezember geschlossen. Nächste Ordination ist Donnerstag, 11. Dezember.

Familiennachrichten

Sterbefälle:

Susanne Mayer, Altaussee (72); Gerd Schönauer, Bad Aussee (83); Edda Syen, Bad Aussee (85); Friederike Mayerl, Tauplitz (87);

ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost ÄRZTEDIENST

erscheint am Do.,11.12.2025

Redaktionsschluss: Donnerstag, 4.12.2025

Das passende Geschenk immer zur Hand: Ein AlpenpostAbonnement

macht Freude. Erhältlich unter www.alpenpost.at

Kumitzer Hirtenspiel

Am Samstag, 20. Dezember, findet das Kumitzer Hirtenspiel „Die Wunder-Rumpl“ mit Adventmarkt in der Mehrzweckhalle Knoppen statt. Die Aufführungen starten um 15 und 19 Uhr, der Adventmarkt ab 13 Uhr.

Bad Aussee Kurapotheke: vom 8. bis 14. Dezember. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: bis 30. November. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.

Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 1. bis 7. Dezember. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364. Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 29.–30. November: Dr. Pavlina Todorova, Trieben, % 03615/ 20009. Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch

Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.

Zeitpolster Ausseerland

Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unter stüt-

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen:

2. Dezember:

Angerer-Harreiter RAe OG

9. Dezember:

Petritsch Berger Lasser, RA OG

Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at. Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 9. Dezember, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

Nächster Sprechtag Freitag, 5.

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte

Dr. Ondusko, % 03623/2310

Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Dezember, von 8 bis 13 Uhr im RehaZentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee

Bahnhofstraße 132, 8990 Bad Aussee, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36. (Mo, Di, Do, Fr 9–16 Uhr, Mi 8–18 Uhr)

Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 03612 / 2802 - 386.

Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.

Tagesmütter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885. Regionale Elternberatung

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.

Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

Therapeutisches Angebot und

MobeespineWirbelsäulenanalyse

Erik Stix, % 0676/7400207 Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Orthofit GmbH Bad Aussee

Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.sandra-leitner.at

Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at

Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141 Shiatsu

Johanna Erhart, % 0664/88455 380 Romana Glaser, % 0664/9167221 Osteopathie – Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272

Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177

Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049

Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at

Elisabeth Stögner, % 0699/ 12 38 26 63 Psychologische Beratungspraxis

Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493. Coaching & Kinesiologie

Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at

Bürgerversammlung zum LKH Bad Aussee

An Landesrat Kornhäusl gerichtet meinte Herbert Angerer: „Sie haben schon eine 180-Grad-Drehung machen müssen. Wir bitten Sie eindringlich: Setzen Sie sich für unser Haus ein und setzen Sie sich für die Interne und Chirurgische Abteilung ein und dafür, dass wir von der KAGes nicht mehr stiefmütterlich behandelt werden“ und weiter: „Wir fühlen uns in Graz bei dieser Landesregierung nicht mehr gut aufgehoben und es wäre für uns eine Option, den Vorschlag von Salzburgs Landeshauptfrau Edtstadler, die Gesundheitsagenden an den Bund abzugeben, als für uns bessere Lösung anzustreben.“ Sich schämende Landespolitiker?

Bgm. Gerald Loitzl zeigte sich vom enormen Interesse der Bevölkerung tief beeidruckt: „Alle Aussagen, dass

tet, sondern nur, dass der ‚Plan B‘ kommen wird. Wir haben ein großartiges Haus, ein modernes Spital mit hoch motivierten Mitarbeitern, auf die man nicht vergessen darf. Diese Mitarbeiter hängen in der Luft und jeder Landespolitiker sollte sich schämen, wenn er es nicht zusammenbringt, ihnen zu sagen: Eure Arbeitsplätze sind gesichert, macht das, was ihr am besten könnt. Wir Bürgermeister werden auch weiterhin mit dem ‚Forum Pro LKH Bad Aussee‘ darum kämpfen, dass wir unser Spital aufwerten und es so, wie es jetzt läuft, noch besser ausstatten. Natürlich sind viele von uns in letzter Zeit nach Bad Ischl gefahren, aber das resultierte daraus, dass – und das unterstelle ich jetzt – Kapazitäten in Aussee bewusst heruntergefahren wurden. Das Haus

das Thema LKH nur mehr dahinköchelt, werden durch diesen Zuspruch Lügen gestraft. Ich habe nicht geglaubt, dass wir nochmals so eine Veranstaltung brauchen, um unsere Forderungen durchzusetzen. Im Juni saßen wir mit der Landesspitze zusammen und deponierten dort unsere Vorstellungen. Dort haben wir uns geeinigt, eine Win-Win-Situation zu schaffen, bei der die Bevölkerung was davon hat und auch der Landeshauptmann und der Gesundheitslandesrat ihr Gesicht nicht verlieren. Dann kam der Expertenrat, bei dem man schon vorher wusste, welche Lösung angestrebt wird. Als Politiker kennen wir uns bei den Gesundheitsagenden nicht ganz so aus, aber augenscheinlich die Experten auch nicht, denn vor ein paar Jahren sagten sie uns noch, dass der ‚Plan A‘ der beste wäre, nun aber der ‚Plan B‘. So wie es nun geplant ist, ist es für uns und für die Bevölkerung nicht akzeptabel und das wurde auch in Graz deponiert. Anfang Oktober kam ein Anruf und es wurde ein Treffen für Bad Aussee vereinbart, welches kurzfristig nach Rottenmann verlegt wurde mit der Aussage, dass etwas ‚Positives‘ zu berichten sei. Dort wurde der Delegation aus dem Ausseerland nichts Positives berich-

gehört ordentlich bespielt, vielleicht mit neuen Ideen. Die Bevölkerung soll die Gesundheitsversorgung bekommen, die sie verdient, und dafür stellen wir uns auf die Beine.“

Gebrochene Versprechen von Mario Kunasek

Der SPÖ-Landesparteivorsitzende Max Lercher ortete gebrochene Wahlversprechen: „Kunasek hat die Wahl mit einem eindeutigen Versprechen gewonnen, nämlich dass jeder Krankenhausstandort in der Steiermark erhalten bleibt und weiterentwickelt wird. Mit dem vorliegenden Plan bleiben zwar die Gebäude, sonst aber in weiten Teilen nichts. Das ist kein fairer Umgang mit den Wählern der Freiheitlichen, die sich auf das Versprechen verlassen haben. Der Plan nun bedeutet das Schlechteste für Bad Aussee, auch in Schladming wird es spannend und ob die Investitionen in Rottenmann genau so kommen, kann ich nicht unterschreiben, es hieß nämlich: 40 bis 80 Millionen – ‚wenn das Geld dafür da ist‘. Und wir wissen, wie es derzeit um die Liquidität der öffentlichen Hand bestellt ist. Gesundheitslandesrat Kornhäusl hat gesagt, dass die Gesundheitsversorgung dann in anderen Bundesländern mitübernommen wird. Ich habe noch niemanden getroffen, der gesagt hat,

wir hätten lange darauf gewartet, die Steirer mitzuversorgen. Dazu gibt es noch keinerlei Versorungsverträge und nur mündliche Zusagen. Ich halte es für sehr zynisch, jetzt davon zu sprechen, dass wir mitversorgt werden. Schon nächste Woche werden wir im Rahmen der nächsten Landtagsdebatte die dringlichsten Fragen an Gesundheitslandesrat Kornhäusl stellen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob wir Antworten bekommen, denn es war schon vorher klar, wohin die Reise geht. Ich bin sehr skeptisch, wenn der Bund die Gesundheitskompetenz bekommt – das haben wir schon bei anderen Aufträgen gesehen, dass es nicht so gut ausgeht. Jetzt geht es darum, den Landeshauptmann an jenen Punkten festzumachen, die er versprochen hat. Kämpfen wir für eine wohnortnahe Versorgung, denn das ist kein Luxus, das ist das, was der Staat und das Land liefern muss. Dafür werde ich gerne mit euch kämpfen.“

Im Anschluss berichtete der Allgemeinmediziner a. D. Detlef Mager von einem Fall, bei dem eine ältere Dame ein Problem mit der Hüfte hatte. „Sie wurde ins das LKH Bad Aussee geliefert, es wurde ihr eine Infusion angehängt und nach dieser ‚Versorgung’ kam die Rettung und lieferte sie wieder nach Hause. Das ist, das, was uns jetzt erwartet. Nichts mit 24/7-Versorgung. Schwere Fälle werden sicherlich weitergeleitet, aber was ist mit den mittelschweren Fällen? Früher haben Hausärzte viel abgefangen, aber die können das heute nicht mehr, weil sie dies nicht verrechnen können, das wurde wegrationalisiert. Die Versorgung im Spitalsbereich ist massiv gefährdet, das ist das, was uns blüht“, wie Detlef Mager ein drastisches Bild zeichnete. Sein Kollege, Hans Petritsch, schlug in dieselbe Kerbe. Er ging auf das Statement von Max Lercher ein. „Man muss bei der Medizin groß denken. Ich wundere mich, dass man nicht schon vor Jahrzehnten die föderale Gesundheitsversorgung auf den Kopf gestellt und neu aufgestellt hat. Verbände, wie

nach Ischl oder Schwarzach, liegen seit Jahrzehnten auf der Hand, wurden aber nie forciert. Auch der ‚Plan A’, der von Kornhäusl einmal gutgeheißen wurde, heißt für mich groß denken. Die Übergabe der Gesundheitsagenden an den Bund sollte offen diskutiert werden. Was die KAGes anbelagt, so wissen wir, wie schnell eine kritische Äußerung dazu geführt hat, dass der Zeigefinger erhoben wurde mit dem Hinweis, dass man nur Ruhe geben solle. Seit 2003 beschäftigt uns das neue LKH. Damals kämpften wir ‚nur‘ um die Chirurgie, jetzt kämpfen wir um das gesamte Haus. Als der ‚Plan A’ noch am Tapet war, hätten wir uns fügen können, aber mit dem ‚Plan B’ wird die gesamte Gesundheitsversorgung im gesamten Bezirk an die Wand gefahren. Die politischen Umbrüche durch die letzte Wahl sind für die Menschen und die Bediensteten am LKH eine Katastrophe. Die Politik ist der Totengräber der Spitäle – dieser Spruch stammt übrigens vom ehemaligen Primar Dr. Jelinek“, wie Hans Petritsch anmerkte. Auch er schilderte einen möglichen Fall: „Ich bin auch ein älterer Herr und was ist, wenn ich ein Prostataproblem mit einer Harnverhaltung habe? Früher war ein Oberarzt da, der einen Katheter gesetzt hat. Heute komme ich mit einer vollen Blase nach Vöcklabruck, Bruck an der Mur oder sonst wohin. Das sind banale Dinge, aber wenn solche ‚Kleinigkeiten‘ nicht abgedeckt sind, brauchen wir über eine ‚Plan B’ gar nicht sprechen. Deshalb ist es umso verständlicher, dass Aktivisten wie das Forum und alle, die hier im Kurhaus sind, für ihr Krankenhaus kämpfen. Wichtig ist, dass es eine breite Bewegung ist, mit dem niedergelassenen Bereich. Es muss ein wirklich sinnvolles Angebot am LKH Bad Aussee für uns geboten werden. Dafür müssen wir kämpfen und arbeiten.“

Was kommt weg? Zentralbetriebsrat Gerhard Wechtitsch, der kürzlich in der KAGes-Zentrale eine „kostenlose,

Bgm. Gerald Loitzl aus Altaussee übernahm die Rolle des Sprechers der vier Ausseerland-Bürgermeister.
Der Vorsitzende der steirischen SPÖ, Max Lercher, sagte seine Mithilfe zu und wurde für seine Ansprache mit viel Applaus bedacht.

eineinhalbstündige Vollmassage bekam“, berichtete, auf was Bad Aussee hinkünftig verzichten wird müssen:

„Auf die gesamte Überwachungseinheit, den OP, das Labor, das Röntgen nur mit eingeschränkten Betriebszeiten und es soll nur eine Station mit ca. 23 Betten zur Remobilisation eingerichtet werden. Wir sind derzeit rund 170 Dienstnehmer, wenn der Plan so kommt, sind wir deutlich unter hundert. Da kann sich jeder Bürgermeister schon jetzt Gedanken machen, wie man diese Arbeitsplätze ersetzen oder kompensieren kann. Somit ein Aufruf an die Politiker: Es kann nicht sein, dass dort Manager fuhrwerken, die Mitarbeiter mundtot machen und einschüchtern! Schon unter Primar Jelinek gab es diese Einschüchterungen, deshalb bitte ich um einen Schulterschluss der Politik, dass man dies so nicht mehr zulässt. Was die Bürgermeister betrifft, so verstehe ich den Druck. Sie haben jetzt alle Budgetverhandlungen mit dem Land und müssen aufpassen, wie weit sie sich wagen. Halten wir zusammen und kämpfen wir – jeder mit seinen Möglichkeiten – für unser Haus und für die Mitarbeiter, die massiv leiden.“

Einhellig beschlossener

„Zug nach Graz“ Um auch ein Mandat für eine Großdemonstration, der sich aus heutiger Sicht auch jede Menge sehr unzufriedene, enttäuschte und zornige Menschen aus der Region Bad Radkersburg, dem Murtal, Stainach und Schladming anschließen werden,

zu haben, ließ Forum-Sprecher

Herbert Angerer per Applaus darüber abstimmen, ob man am 16. Dezember einem „Sturm auf Graz“ zustimmen würde. Tosender Applaus war die Folge.

Allgemeine Diskussion

Im Rahmen der allgemeinen Diskussion wurden auch Positionen der Bewegung „Pro Klinikum Stainach“ dargebracht, gehört und festgehalten, dass man die Abneigung gegenüber des „Plans B“ als Gemeinsamkeit trägt. Wilhelm Pintar, Allgemeinmediziner aus Stainach, merkte an, „dass uns die Politik ganz massiv im Stich gelassen hat und die FPÖ uns mit dem Schmäh genommen und damit die Landtagswahl gewonnen hat – mit dem Versprechen, das Leitspital abzuwürgen und die drei anderen Standorte weiterzuentwickeln. Vor der Wahl war es so, nun ist es ganz anders. Wir sind alle konsterniert, was nun passiert. Die aktuelle Politik der FPÖ und ÖVP muss in die Schranken gewiesen werden und man kann uns nicht einfach was draufdrücken. Wenn sich die Politik wieder in Richtung ‚Plan A’ bewegen würde, könnten wir vielleicht alle gemeinsam dafür kämpfen und in den bisherigen Häusern eine sinnvolle Zusatzversorgung einrichten.“ Der Ausseer Mediziner Diether Ribitsch dazu: „Die Landesregierung versucht uns gegeneinander aufzuwiegeln. Wir müssen nun alle zusammenhelfen, mit Schladming, mit Stainach und auch mit Rottenmann, um unsere Ziele zu erreichen. Eine

Geriatrie ist eine gute Einrichtung, aber wollen wir wirklich alle alten Menschen von Trieben bis Öblarn hier in Aussee haben? Die sollen wohnortnahe verorgt werden!“

Hans Martin Rastl konnte seine Enttäuschung nicht verbergen: „Man bekommt den Eindruck, dass alle verantwortlichen Politiker nur Günstlinge sind, die in der Pension dann auf einen fetten Versorungsposten spekulieren. Wenn ich im KAGes-Management sitzen würde und mir eine Statistik ansähe, wie lange man auf Operationen warten muss, würde ich in Aussee operieren lassen, um die Wartezeiten zu verkürzen“.

Berzi Seiberl grub ein altes, aber scharfes „Kriegsbeil“ wieder aus und schlug vor, dass man sich wieder Oberösterreich zuwenden solle, wenn man von Graz so stiefmütterlich behandelt werde. Auch Schladming solle sich Gedanken machen, sich Salzburg zuzuwenden, wo man – als blühende Tourismusregion mit enorm hohen Abgaben, die nach Graz gehen – sicherlich mit offenen Armen empfangen werden würde.

Werner Egger fühlte sich und seine Mitmenschen „von der Politik nach Strich und Faden belogen.“

Weitere Wortmeldungen mahnten die extrem weiten Distanzen im Bezirk Liezen, der ja bekanntlich größer als das Bundesland Vorarlberg ist, ein. Weiteres Vorgehen

Das Forum „Pro LKH Bad Aussee’ wird nun – neben der Organisation der Großdemonstration in Graz – den

„RSG 2030“ in einem Brief bemängeln und rechtliche Wege prüfen, die Landespolitiker für die geplante mangelnde Gesundheitsversorgung juristisch zu belangen. Sprecher Herbert Angerer bedankte sich bei allen Interessierten und appellierte an die gesamte Bevölkerung, am 16. Dezember beim Großprotest in Graz dabei zu sein.

Alle Kräfte werden gebraucht! In einem flammenden Appell motivierte Herbert Angerer alle Einwohner des Ausseerlandes sowie Ausseer und Herzensausseer, die in Graz und Umgebung wohnen, sich beim Protest am Dienstag, 16. Dezember, gegen 10.30 Uhr bei der Oper einzufinden. Aktuell werden Busse zur Anreise organisiert, für die noch Sponsoren gesucht werden. Ein Bus kostet rund € 1.000,– für die Hin- und Rückfahrt. Wenn jemand einen Bus sponsern möchte (was schon einige getan haben), bitte bei der „Alpenpost“ melden. Tagesaktuelle organisatorische Meldungen erhält man über den untenstehenden „WhatsApp“-Link. Auf Facebook ist die steiermarkweite Bewegung unter „gesundesteiermark“ zu finden auf Instragramm unter #unser.spital_unsere.gesundheit. „Für diese ‚letzte Schlacht’ brauchen wir wirklich jede Kraft, die uns dabei begleiten kann“, wie Herbert Angerer abschließend festhielt.

Anmeldung für die Busfahrt

Ja, bin ich dabei und unterstützte den Erhalt unseres Spitals!

Name: Tel.:

Anzahl Sitzplätze:

Zustiegsort:

Altaussee Volkshaus

Grundlsee Pavillon

Bad Aussee FF Unterkainisch

Kainisch Mehrzweckhalle

Bad Mitterndorf Grimminghalle

Tauplitz Dorfplatz

Diese verbindliche Anmeldung für einen Sitzplatz im Bus zur Demonstration am 16. Dezember nach Graz kann auf dem Postamt in Bad Aussee oder in der Redaktion der „Alpenpost“ abgegeben oder in deren Postkasten geworfen werden. Ebenso ist die Anmeldung per E-Mail an prolkh.badaussee@gmx.at oder per Telefon unter 03622/53118 möglich. Bitte nur eine Anmeldeart wählen, um Doppelanmeldungen zu vermeiden.

Abfahrt ca. 8 Uhr – Rückfahrt am Nachmittag nach der Demonstration ✓

Schnell informiert

l Das Team des Kammerhofmuseums in Bad Aussee begab sich am 10. November auf einen „Betriebsausflug“ in das Altausseer Literaturmuseum, wo eine hochinteressante und bildungsreiche Führung durch Hermann Schröttenhamer alle Teilnehmer begeisterte. Sie waren beeindruckt von der neuen Museumsgestaltung und von den sehr inhaltsreichen Erzählungen und Präsentationen wie „Biografie-Bilderbüchern“ an der Wand, einem „Hör-Fauteuil“, der sprechen kann und Literaten zu Wort kommen lässt, Videoberichten, historischen „Puppenfiguren“, Filmen etc. Alle 15 Teilnehmer hatten ihr Freude und der Besuch ließ die Kooperation zwischen den beiden Museen für die Zukunft weiter wachsen.

Das „Kammerhofteam“ mit Hermann Schröttenhamer (3. v. r.). Foto/Text: DoBi

l Im Rahmen eines „Vorlesetages“, der jeden ersten Freitag im Monat in der Seniorenresidenz der Volkshilfe stattfindet, lesen Peter Musek, Christine Weiss und Doris Bittmann den Bewohnern Geschichten, Sagen, Lebensweisheiten, Gedichte und humorige Anekdoten vor. Manch Erinnerung bringt alle Beteiligten zum Schmunzeln, der Humor ist die größte „Überlebenshilfe“ und befreit bzw. lässt manch‘ Traurigkeit für kurze Zeit in Vergessenheit geraten. Am Krampustag (5. Dezember) gibt es den nächsten „Vorlesetag“.

Die drei „Vorleser“ mit ihren Zuhörern.

Foto/Text: DoBi

l Eine Grundlseerin begeistert im Vulkanland. Unter dem Titel „Zwischen zwei Welten“ wird bis 20. Dezember im „Langen Keller“ des Weinguts Winkler-Hermaden (Schloss Kapfenstein) ein Querschnitt der vielen Werke von Edith Kramer (1916–2014) präsentiert. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt ihrer Arbeit: schnelle Zeichnungen, die in der U-Bahn entstanden, kräftige Ölbilder vom Grundlsee und aus Amerika und lebendige Keramikszenen. Die erfolgreiche, steirische Künstlerin Elisabeth Saurugg bereichert die Ausstellung mit ihren außergewöhnlichen Objekten. Die Ausstellung ist von Montag bis Samstag jeweils von 10–12 und 13–18 Uhr geöffnet.

Die Kuratorinnen Elfie Klier und Astrid Schoiswohl, die Keramikerin Elisabeth Saurugg und die Gastgeberin Margot Winkler-Hermaden freuten sich über die gelungene Ausstellung. Im Hintergrund ein Bild von Edith Kramer mit dem Titel „Kürbisse in Amerika“. Foto: Kommhaus, Maria Höpler-Schoiswohl

Adventmarkt im „Kaiserlichen Stall“

Die „Kulturelle ARGE Grundlsee“ lädt am Samstag, 29., und Sonntag, 30. November, jeweils von 10 bis 17 Uhr zu einem Adventmarkt.

Das Angebot umfasst neben adventlichen Gestecken Besonderheiten aus traditionellen und neuen Kunsthandwerkstätten: Lenas und Anikós Keramik, liebevoll gestaltete Krippen aus Altaussee und Gößl, Adventkränze, Holzwaren, Christbaumschmuck, Lampenschirme, Mappen und bedruckte Regenschirme, fantastische Verpackungen, Schmuck, Klosterarbeiten und eine große Auswahl an Handarbeiten – Genähtes,

Besticktes, Gestricktes, Bedrucktes und vieles mehr. Kulinarische Schmankerln gibt‘s von unseren Bauern und Köstlichkeiten aus den Küchen und Backstuben der Hausfrauen – Kekse, Pralinen, Kuchen, Kletzenbrot, Bauernbrot und Butter, Schnäpse … und natürlich Glühwein zum Aufwärmen! Der Reingewinn des Glühweinstandes geht heuer an die Grundlseer Bergrettung und den Landschaftspflegefonds Grundlsee.

Bayrisch-steirisches Adventsingen

Am dritten Adventssonntag, 14. Dezember, um 17 Uhr, singen und spielen Musik- und Gesangsgruppen aus Oberbayern, dem Salzburger Land und der Steiermark aus dem reichen Schatz überlieferter Volkslieder. Sie erzählen von der Verkündigung des Engels an Maria, der Herbergsuche, den lustigen Hirten und der Geburt Jesu. Die besinnlichen Texte laden ein, sich von der vertrauten Weihnachtsgeschichte und der Menschwerdung Gottes neu berühren zu lassen. In der Stille des schönen Kirchenraums können die

Besucher bei wunderbarer Musik zur Ruhe kommen, die Kraft der volkstümlichen Lieder geht direkt zu Herzen. Mitwirkende sind der St. Johanner Viergesang, die Salzburger Holzbläser, das Harfenduo Aicher/ Wimmer, die Flossinger Sängerinnen, die Strummen Bläser, der Salettl Singkreis Ausseerland unter Leitung von Monika Baumgartner sowie Nora Schönfellinger als Sprecherin. Der Erlös der freiwilligen Spenden geht an die Friedhofskapelle Altaussee.

Schneebären-Skipässe

Alle Schneebären-Skipässe sind weiterhin zum Fixpreis erhältlich.

Freuen Sie sich auch schon wieder auf die ersten Schwünge im Schnee?

Bald ist es so weit: Die Tauplitz und Riesneralm starten am 29. November in die Wintersaison, Loser und Planneralm folgen am 5. Dezember und die Kaiserau rechtzeitig vor Weihnachten am 20. Dezember. Besonders erfreulich: Alle Skipässe sind weiterhin zum Fixpreis erhältlich. Im gesamten Tarifverbund Schneebären Card bleibt man beim Preis fair und transparent – auf sogenanntes Dynamic Pricing

Danksagung

(Frühbucherbonus etc.) wird verzichtet. Jetzt im Vorverkauf bis 15. Dezember zusätzlich sparen: Schneebären Vielfahrer Card für Kids € 199, Jugendliche € 299, attraktive Angebote für U25, Studenten, Familien und (Ehe-)Partner.

Tarifverbund Schneebärenland ARGE Schneebären Card, Tauplitz 71, 8982 Bad Mitterndorf, www.schneebärencard.com

Für die überaus große und herzliche Anteilnahme zum Ableben von unserem

Sigi Kalas

möchten wir uns auf diesem Weg sehr herzlich bedanken.

Unser besonderer Dank gilt Dr. Gerhard Schultes, Dr. Thomas Schaffler, der Mobilen Volkshilfe Bad Aussee und dem Mobilen Palliativteam Liezen, die uns in den letzten Stunden zur Seite standen.

Bedanken möchten wir uns auch bei Diakon Franz Mandl für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier, der Bestattung Schlömicher, dem Kirchenchor Kumitz, der Musikkapelle Kumitz, der Feuerwehr Obersdorf, dem Fischerverein Ödensee und allen Freunden, Verwandten und Bekannten, die unseren lieben Sigi auf seinem letzten Weg begleitet und uns in dieser schweren Zeit unterstützt haben.

Ein herzliches Vergelt´s Gott für alle Geld-, Blumen- und Kerzenspenden. Die Trauerfamilie

l Die in die Jahre gekommene Kapelle in Krungl, die – nahe der Bundesstraße (Krungler Kreuzung) hinter der Bushaltestelle stand –, wurde 2024 abgetragen und 2025 in Krungl bei Familie Schlömmer vlg. Jodelbauer wieder aufgestellt. Dabei machten sich Manfred Kleewein, Martin Schlömmer, Franz Schretthauser sen. und die Mitarbeiter der Tauplitzalm Alpenstraße sehr verdient. Zusätzlich dazu restaurierte Karl Egger die Kapelle, die Bilder wurden von Erni Egger gemalt. Ein Dank gilt an dieser Stelle allen, die bei diesem Projekt mithalfen, sodass das Marterl am 6. November von Pfarrer Michael Unger neu eingeweiht werden konnte.

l Die Mitglieder des Tauplitzer Nikolospiels wurden kürzlich mit neuen Jacken eingekleidet. Ein Dank gilt an dieser Stelle „Sport Spanner“ sowie „Tassiworks“ für das Besticken.

l Seit Anfang Herbst treffen sich die „Nähdamen“ wieder jeden Dienstagnachmittag, um gemeinsam Taschen aus gespendeten Textilien zu nähen. Mit viel Liebe entstehen dabei einzigartige Einkaufstaschen, die in heimischen Geschäften gegen eine freiwillige Spende angeboten werden. Der Erlös kommt dem Projekt „Schulen für Afrika“ zugute, konkret der Finanzierung von Stipendien für Schülerinnen und Schüler in Tansania. Neu in diesem Jahr: Am Weihnachtsmarktstand im Kurpark sind besondere Geschenkverpackungstaschen aus Samt und Satin sowie in Gold, Silber und im klassischen Landhausstil erhältlich. Wer Interesse hat, beim „Taschennähen“ mitzumachen, wird gebeten, sich bei Helga König unter Tel.: 0676-9531325 zu melden.

Ehrenamtliche Helfer für „Essen auf Rädern“ gesucht

Seit März 2025 sind in der Stadtgemeinde Bad Aussee zwei „Essen auf Rädern“-Fahrzeuge unterwegs, um Menschen, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind, das Leben zu erleichtern und täglich mit einem warmen Mittagessen zu versorgen. Eine der Fahrten wird bereits mit großem Engagement von ehrenamtlichen Fahrern übernommen.

Derzeit übernehmen Mitarbeiter des Wirtschaftshofes die zweite Tour. Damit sie sich wieder stärker ihren eigentlichen Aufgaben widmen können – vor allem jetzt, wo der Winterdienst vor der Tür steht –, werden engagierte, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Unterstützung gesucht.

Wenn Sie Freude am Kontakt mit Menschen haben, zuverlässig sind und sich gerne für andere einsetzen, dann machen Sie mit! Die Stadtgemeinde freut sich über alle, die

bereit sind, im zweiwöchigen Rhythmus an zwei Tagen die Auslieferung zu übernehmen. Möchten Sie dabei sein? Dann melden Sie sich bitte im Sozialreferat der Stadtgemeinde Bad Aussee bei Frau Mag. (FH) Bettina Moser, Tel: 03622/52511328 oder per Mail unter soziales@badaussee.at. Gemeinsam kann dafür gesorgt werden, dass täglich ein warmes Essen und ein freundliches Lächeln ankommen!

Ausseer Jagdkurs: Es sind noch Plätze frei!

Am Freitag, 9. Jänner, beginnt der Jagdkurs für die Prüfung im Mai 2026. Es sind noch Restplätze frei!

In der heutigen Zeit ändern sich von Jahr zu Jahr die Rahmenbedingungen für wichtige Prüfungen – und sie werden nicht einfacher. Sollten Sie sich schon länger mit dem Gedanken tragen, die Jagdprüfung zu machen, gibt es die passende

Gelegenheit. Am Freitag, 9. Jänner, ab 19 Uhr im Schützenheim der Unterkainischer Stahelschützen. Auch für den „Jagdkurs light“ gibt es noch Restplätze. Weitere Informationen unter Tel.: 0664-1574741 oder ausseerjagdkurs@gmail.com.

Herzlichen Dank

für die Anteilnahme zum Abschied unserer geliebten Mutter und Oma, Frau

Christine Tuppinger.

1933–2025

Du bleibst in unseren Herzen. Die Trauerfamilie Tuppinger

Am 6. November konnte das Marterl neu eingeweiht werden.
Die Mitglieder der Tauplitzer Nikologruppe wurden neu eingekleidet.
Die „Nähdamen“ treffen sich jeden Dienstagnachmittag bei Helga König.
Für den Dienst „Essen auf Rädern“ werden ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht.

130-jähriges Gründungsjubiläum bei der heimischen Volksbank

Während manche Bindungen eher flüchtig und nur von kurzer Dauer sind, gibt es Beziehungen, die ein Leben lang halten –Kindergarten- und Volksschulfreundschaften, Jahrgangskollegen oder auch jene Geschäftsbeziehungen mit „seiner“ Bank. Das heimische Geldinstitut der „Volksbank“ genoss und genießt dieses vertrauensvolle Lebensverhältnis mit vielen Einwohnern und Gästen des Ausseerlandes und zeigt sich seit 130 Jahren als verlässlicher Partner bei allen Finanzierungs-, Spar- und Anlegeagenden.

Was hat der 1808 in Potsdam geborene Sozialreformer, Jurist und Politiker Hermann Schulze-Delitzsch mit dem Ausseerland zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten Blick jedoch fußt die Gründung der heimischen Volksbank im Jahr 1895 auf seiner Genossenschaftsidee mit einer Solidarhaftung, dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen, der Beschränkung aller Leistungen auf die Genossen und der Ablehnung direkter Unterstützung durch den Staat. Geldgeschäfte im Wandel der Zeit: Von Privat hin zur Genossenschaft Das Bankwesen lag im Mittelalter meist in privater Hand, das schwäbische Kaufmannsgeschlecht der Fugger, die ab dem 14. Jahrhundert tätig waren, sei an dieser Stelle exemplarisch genannt. 1703 wurde nach italienischem Vorbild der „Banco del Giro“ die „Wiener Stadtbank“ gegründet, das Vorgängerinstitut der Volksbank Wien im Jahr 1873. Die Idee einer genossenschaftlich geführ-

Die damalige Sparbüchse des „Spar- und Vorschuss-Vereins für Bad Aussee und Umgebung“ aus dem Jahr 1896.

ten Volksbank wurde am 23. Juni 1895 unter dem Titel „Spar- und Vorschussverein“ in Bad Aussee umgesetzt. Nähere Informationen zur Chronik lesen Sie gegenüberliegend. Marktführer im Ausseerland

Die heimische Volksbank entwickelte sich bald zum Marktführer im Ausseerland, auch wenn es schwierige Situationen zu umschiffen galt, denn man musste – in den frühen 1980er Jahren – mehrere Konkursfälle verkraften. Doch auch diese konnten das Geldinstitut nicht in Bedrängnis bringen. Dafür sorgten damals die Direktoren Herbert Randacher und Alfred Pfandlsteiner, die die heimische Volksbank bis zum Ende der 1990er Jahre zu einer Vorzeigebank im österreichischen VolksbankenVerbund machten, die hinsichtlich des Eigenkapitals, der Risikosituation und der Ertragskraft ein Jahrzehnt unter den besten drei Banken rangier-

Die Umstellung von Kronen auf Schilling und dann auf Reichsmark war sicherlich eine ähnliche logistische Herausforderung wie die Umstellung von Schilling auf Euro.

te. In dieses Jahrzehnt fiel auch die Gründung der „Alpenpost“, die – von Peter Grill im Rahmen eines Wettbewerbes ersonnen – als Neuauflage der 1885 gegründeten „Steierischen Alpen-Post“ 1976 unter Herbert Seiberl und Redakteur Peter Musek mit Volksbank-Beteiligung wieder aufgelegt wurde. 1992 erfolgte dann die Gründung des Tourismusverbandes – ebenfalls durch maßgebliche Mithilfe von Berzi Seiberl. Tourismusmotor Viele regionale Engagements, von denen unsere Tourismusregion heute noch profitiert, fanden in den 1990er Jahren ihren Ausgang, welche dann unter den Direktoren Herbert Angerer, Gotthard Gassner und Helmut Bauer an Fahrt gewannen. Zu den wichtigsten Projekten ab der Jahrtausendwende zählen das Kooperateure-Modell, die Liftprojekte auf der Tauplitzalm und am Loser,

der Seehotel-Umbau im Rahmen der Landesausstellung in Grundlsee und der Bau der GrimmingTherme. Die Region wurde – unter der Mithilfe der heimischen Bank – in Hinblick auf die Infrastruktur weiterentwickelt und damit der Wohlstand gesichert. Auch in diese Zeit fällt die MarketingKooperation mit den österreichischen „Adlern“, den Skispringern, die im Rahmen eines Skifliegens am Kulm ersonnen wurde. Seit damals sind die Skiflug-Athleten und ihre herausragenden sportlichen Leistungen unmittelbar mit der Volksbank verbunden –der Spruch „Mit V wie Flügel“ war und ist ein buchstäblich „geflügeltes Wort“.

Fusion mit Salzburg

Die weltweite Wirtschafts- und Bankenkrise, die 2008 ihren Anfang hatte, bescherte allen Banken ein Jahrzehnt der „Nullzinspolitik“, was einem epochalen Ereignis für die

Die Ansicht des Geschäftslokals der Volksbank in den 1950er Jahren.
Der Modetrend der späten 1970er Jahre fand auch seinen Niederschlag in der 1980 generalsanierten Zentrale in Bad Aussee.

Geldinstitute gleichkam. In dieser schwierigen Situation beschloss man innerhalb des Volksbanken-Verbundes, sich zu Bundesländerbanken zu fusionieren, um einer überbordenden Regulatorik – die dem Gründungsgedanken von Hermann SchulzeDelitzsch überhaupt nicht gerecht wurde – entgegenzuwirken. 2017 erfolgte aus diesem Grund die Fusion der Volksbank Steirisches Salzkammergut, die mit 8.000 bei 13.000 Einwohnern den mit Abstand höchsten Marktanteil im Ausseerland innehatte, mit der Volksbank Salzburg, weil man sich mit der Mentalität des Ausseerlandes und dem ähnlich aufgestellten Kreditportfolio in Salzburg besser aufgehoben fühlte als in der Steiermark.

Durch diese Verbindung können nun – mit einer Bilanzsumme von rund drei Milliarden Euro – sämtliche Finanzierungen in der Region gestemmt werden. Als Regionalbank waren die Mittel mit einem Investitionsdeckel von 2,5 Millionen Euro pro Projekt doch begrenzt.

Modern und trotzdem nah am Kunden

Der aktuelle Trend – hin zur Digitalisierung – macht auch vor der heimischen Volksbank nicht Halt.

„Aber wir wollen diese Änderung trotzdem persönlich für unsere Kunden gestalten. Wir gehen mit der Zeit und werden für unsere treuen Kunden greifbar sein“, wie Regionaldirektor Gotthard Gassner und Filialleiter Robert Leu festhielten und weiter: „Durch unsere starke Verankerung in der Region haben wir eine wirtschaftliche Verantwortung für die Region, der wir nachkommen. Kommerzgeschäft, Wohnbaubereich, Privatkundengeschäft, Unterstützung des Vereinswesens – dafür stehen wir. Unsere treuen Kunden sind für unser Jubiläum hauptverantwortlich. Wir bitten weiterhin um ihr Vertrauen, damit wir auch künftig Motor der heimischen Wirtschaft sein können, damit den Arbeitsmarkt stabilisieren und den Wohlstand im Ausseerland

absichern.“

Um das 130-jährige Gründungsjubiläum gebührend zu feiern, wird am Freitag, 28. November, um 18.30 Uhr zu einem großen Gala-Abend unter dem Motto „130 Jahre Volksbank im Ausseerland“ und „Nacht der Vereine“ in das Ausseer Kur- und

Congresshaus geladen. Die Moderation des Abends obliegt dem ehemaligen „Superadler“ Andreas Goldberger, den musikalischen Part übernehmen die Grundlseer Geigenmusi und „The FreeMenSingers“.

Chronik

Unter dem Firmenwortlaut „Spar- und Vorschussverein“ wurde am 23. Juni 1895 die Volksbank im „Konsum“ (Bahnhofstraße) gegründet. Als Direktor wird Hr. Haim genannt, als Kassier Friedrich Desoyer und als Kontrolleur Hans Pressl. Die Eintragung ins Firmenbuch erfolgte am 12. November 1896 1925 wurde in Österreich der „Schilling“ eingeführt. Am 31. Dezember 1928 betrugen bei den Bilanzdaten die Spareinlagen 174.000,–Schilling, die Kredite 108.000,–Schilling, die Geschäftseinrichtung 1,–Schilling und der Gebarungsüberschuss 5.877,– Schilling. 1938 wurde Friedrich Desoyer zum Direktor, ein Jahr später Sepp Haim. Am 1. April 1938 wurde der „Schilling“ durch „Reichsmark“ ersetzt. Am 4. Juni 1939 erfolgte die Änderung des Firmenwortlautes auf „Volksbank für Bad Aussee und Umgebung“. Bei 746 Mitgliedern betrug die Bilanzsumme im Jahr 1940 300.000,– Reichsmark. Am 8. Juni 1941 wurde erstmals ein „bargeldloser Zahlungsverkehr“ erwähnt. Am 11. Juli 1942 erfolgte eine Umfirmierung in „Volksbank für Bad Aussee und Umgebung, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung“. 1943 wurden zum ersten Mal hauptamtliche Mitarbeiter für die Volksbank eingestellt. Bisher erfolgten die anfallenden Arbeiten durch ehrenamtliche Mitarbeiter. Ab 1945 kam wieder der „Schilling“ als Währung. 1946 erfolgte die Aufnahme des unbaren Zahlungsverkehrs. Als Direktor fungierte Hans Bänder, als Kontrollor Gustav Lewandofsky. 1948 betrug die Bilanzsumme knapp unter eine Million Schilling. 1949 wurde als neues Geschäftslokal das ehemalige Büro der „Volkszeitung“, im ersten Stock des Café Vesko, in Erwägung gezogen, 1951 entschied man sich für den Ankauf eines Teiles des Hotels „Erzherzog Johann“ für die Geschäftsräumlichkeiten und es starteten große Umbauarbeiten. 1952 entstanden erste Pläne für eine Filiale in Altaussee, 1955 erfolgte die Eröffnung einer Filiale in Bad Mitterndorf und einer Wechselstube in Grundlsee, 1959 erfolgte lgte eine in Tauplitz. 1957 wurde eine sich bietende Gelegenheit genutzt und das Hotel „Erzherzog Johann“ von Baumeister Frosch gesamt erworben. 1972 erfolgte die Eröffnung der Volksbank Bad Mitterndorf, 1976 jene von Tauplitz und Altaussee. 1979 erfolgte die Eröffnung der Filiale in Grundlsee. 1980 fanden Umbau und Eröffnung der Volksbank Bad Aussee statt; 10. Skimeisterschaften. 1995 – zum hundertjährigen Jubiläum wurde der Umbau der Ausseer Zentrale fertiggestellt. 2001 wurden die 30. Skimeisterschaften der Volksbank durchgeführt, wie auch die Filiale in Bad Mittendorf eröffnet wurde; Einführung des „Euro“. 2002 erfolgte die Eröffnung der neu adaptierten Filiale in Grundlsee. 2011 lud man zu den 40. Skimeisterschaften. Am 10. Mai 2017 erfolgte die Verschmelzung mit der Volksbank Salzburg eG.

Die Filiale in Bad Mitterndorf wurde 1955 eröffnet.
Die 10. Volksbank-Skimeisterschaften fanden am Loser statt.

l Die Entscheidungsträger der SPÖ

Steiermark sprachen sich kürzlich gegen den „Plan B“ aus. Der steirische SPÖ-Chef Max Lercher und Klubobmann Hannes Schwarz tauschten sich bei einem Treffen mit regionalen Vertretern der steirischen Sozialdemokratie in Bad Aussee aus und machten einmal mehr auf die Verschlechterungen aufmerksam, die der „Plan B“ für die Region mit sich bringt. „Die Ausseerinnen und Ausseer sind die großen Verlierer der blau-schwarzen Spitalspläne, denn durch die Maßnahmen verschlechtert sich ihre Lebensrealität drastisch. Das nehmen wir nicht hin. Die Notfallversorgung komplett herunterzufahren ist völlig unverantwortlich. Keine Steirerin und kein Steirer soll sich Sorgen machen müssen, ob sie im Notfall noch rechtzeitig Hilfe bekommen“, so Lercher, der erneut eine echte Kehrtwende in der Gesundheitspolitik fordert. „Die Steirerinnen und Steirer finanzieren mit ihren hohen Beiträgen das öffentliche Gesundheitssystem, daher haben sie ein Recht auf die beste Versorgung. Mario Kunasek muss seine Verantwortung wahrnehmen und endlich handeln. Bisher entsteht allerdings der Eindruck, dass die Landesregierung im Gesundheitsbereich schon dabei ist, ihr Sparpaket durchzudrücken. Wir blicken daher sehr besorgt in Richtung Landesbudget 2026, denn ein Sparkurs in der Gesundheitsversorgung wäre eine Katastrophe für die Steierinnen und Steirer“, betont Lercher.

Auch SPÖ-Klubobmann Hannes Schwarz kritisiert den „Plan B“: „Das B in diesem Plan steht maximal für bescheiden, denn die Maßnahmen bringen fast ausschließlich Verschlechterungen – insbesondere auch für die Ausseerinnen und Ausseer. Die Basis für die beste wohnortnahe Gesundheitsversorgung müssen zumindest stationäre Akutambulanzen an allen drei derzeitigen Standorten sein. Dafür fordern wir eine Garantie. Außerdem braucht es jeweils eine Kinder-Jugend-Akutambulanz und eine Neurologie inklusive Stroke-Unit im Bezirk.“

Die Landesspitze der SPÖ mit den heimischen Fraktionsvorsitzenden.

Danke, Herbert Stocker!

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des „Medienförderungsvereins Ausseerland“, jenes Vereins, der die „Alpenpost“ herausgibt, legte „Alpenpost“-Urgestein Herbert Stocker sein Mandat im Verein nieder.

(V. l.): Redakteur a. D. Peter Musek, Medienförderungsverein-Obmann Helmut Bauer und Berzi Seiberl dankten im Namen des gesamten Vereins für die jahrzehntelange Tätigkeit von Herbert Stocker (2. v. l.).

Die Jahreshauptversammlung hatte für die Teilnehmenden eine erfreuliche und eine doch etwas traurige Note. Einerseits entwickelt sich das heimische Medium „Alpenpost“ weiter sehr gut, zum Ende der Versammlung verkündete jedoch Herbert Stocker seinen Rückzug aus dem Gremium. Er war der „Alpenpost“ seit ihrer Neugründung 1976 sehr zugeneigt und führte viele Jahre als Co-Geschäftsführer die Agenden des Mediums.

Emanuel Hiro, Beiname: Der Eilige

Am 7. November hatte es der kleine Emanuel Hiro aus Bad Aussee ganz besonders eilig, auf die Welt zu kommen, denn er machte schon im „RTW 2410“ des Roten Kreuzes Ausseerland seinen ersten Schrei.

Klaus Seebacher fertigte eine neue Kupferkassette für das Gipfelkreuz am Kampl an.

l Am Kampl (1.685 m) installierte der geschickte Dachdeckermeister Klaus Seebacher aus Obersdorf am 2. November eine neue Kupferkassette für das Gipfelbuch, welche er selbst angefertigt hatte. Herzlichen Dank dafür! l Bereits zum 8. Mal wurde kürzlich am Obertrauner Gemeindevorplatz zu einem Krampusspektakel geladen. Elf Gruppen mit über 200 Kramperln waren mit dabei und sorgten für Gänsehaut. Am 5. Dezember werden dann die „Krippenstoana Bergteifön“ mit ihrem Nikolaus von Haus zu Haus ziehen. Anmeldungen für Eltern bei Obmann Leo Putz bis 4. Dezember, 20 Uhr. Ab ca. 20.30 Uhr werden sich alle Obertrauner Krampusse dann am Gemeindeplatz einfinden, wo es auch ein Tee- und Punschstandl geben wird. Es ist auch wieder eine „schlagfreie Zone“ eingerichtet.

Lieber Franz!

70 Jahre sind vollbracht, in denen du hast viel geschafft. Recht viel Glück auf allen Wegen, Gesundheit und ein langes Leben.

Das wünschen dir, lieber „Dad“, deine Kinder Nicole, Pamela und Karin mit Familie

Da der kleine Ausseer nicht mehr auf die herbeigerufene Notärztin warten und justament im Rettungswagen vor dem elterlichen Haus auf die Welt kommen wollte, übernahm Notfallsanitäterin Steffi Almer die Geburt. Unterstützt durch Judith Mayer war für die beiden schnell klar: „Dann bringen wir jetzt ein Baby auf die Welt!“ Dem großartigen Team des Roten Kreuzes Ausseerland gelang auch diese außergewöhnliche Aktion perfekt und der kleine Emanuel Hiro konnte bald in

die Arme der glücklichen Mama Naghisa gelegt werden. Besonders stolz war der Papa im Anschluss auf den Geburtsort: „A wåschechter Ausseer!“ Das kurz darauf eintreffende NEF-Team mit Daniela Dimkova und Hannes Haslauer blieb nur mehr die schöne Aufgabe, den Eltern zum gesunden Jungen zu gratulieren. So eilig hatte es übrigens das letzte Mal ein Baby vor 15 Jahren, welches ebenfalls im Rettungsauto zur Welt kommen wollte.

Foto: W. König
(V. l.): Hannes Haslauer, Papa Gabriel Türkis und mit dem großen Bruder Matheus, Mama Naghisa, Steffi Almer mit Emanuel Hiro und Judith Mayer.

Großes Bauvorhaben in Bad Mitterndorf stößt auf Widerstand

Unter dem Tagesordnungspunkt 4, „Beschluss des Bebauungsplanes B24-00 Rödschitz I“, der letzten Gemeinderatssitzung in Bad Mitterndorf wurde ein Projekt der „Grimming Projektentwicklungs GmbH“, zu der sich Hubert Neuper mit Philipp Saßmann und Daniela Walten-Saßmann zusammengeschlossen hat, um auf rund 6.500 Quadratmetern im Ortsteil Rödschitz ein Bauprojekt mit 30 Wohneinheiten – zumindest per Skizze – zu verwirklichen, besprochen.

Das Grundstück mit der EZ 3646 gegenüber der Selbstbedienungstankstelle ist per Flächenwidmungsplan als „Bauland Wohnen allgemein“ ausgewiesen. „Diese Widmung besteht seit mehreren Jahren und wurde nicht im Zuge des aktuellen Bebauungsplanverfahrens geändert“, wie Bgm. Herbert Hansmann auf Nachfrage mitteilte. Laut ihm plant die Bauwerberin dort ein Wohnbauprojekt. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde nun der Bebauungsplan beschlossen, der die notwendigen Rahmenbedingungen für das Projekt festlegte. „Die geplante Nutzung bewegt sich damit im rechtlich vorgegebenen Rahmen“, so Bgm. Herbert Hansmann, der sich von dem Projekt „einen geordneten und qualitätsvollen Beitrag zum leistbaren Wohnen in Bad Mitterndorf“ erwartet. Das gesamte Verfahren wurde bereits in der vorherigen Gemeinderatsperiode vorbereitet und lag in der ersten Sitzung der neuen Periode am 8. Mai 2025 zur Beschlussfassung vor. „Wir haben damals jedoch den Tagesordnungspunkt bewusst abgesetzt, um das Verfahren transparent

weiterzuführen und eine offene Diskussion zu ermöglichen. Als neues Instrument wurde eine Anrainerinfor mationsveranstaltung eingeführt, die gesetzlich nicht vorgesehen ist, aber von der Gemeinde bewusst eingesetzt wird, um Fragen und Anliegen der Bevölkerung einzubinden. Die Entscheidung basiert nun auf einer fachlich geprüften, vollständig überarbeiteten und transparent kommunizierten Grundlage“, so der Ortschef. Mehrere Anrainer sehen die Sachlage anders. Sie plädieren für eine Nachdenkpause seitens der Gemeindeführung zu diesem Projekt, da sie ein „Betongold“Projekt, über welches Spekulationsgewinne lukriert werden können, vermuten. Sie sprechen sich eindeutig gegen ein Chaletprojekt oder Lodges aus und warfen die Frage auf, ob im „allgemeinen Wohngebiet“ eine mögliche touristische Nutzung überhaupt möglich sei. Dazu sehen sie die Oberflächenentwässerung als problematisch und noch nicht ausreichend gelöst oder „überarbeitet“ an.

Der Mehrheitseigentümer der Grimming Projektentwicklungs

Bgm. Herbert Hansmann zum Projekt

Herr Bürgermeister, haben die von der Oppo sition und den Anrainern angesproch enen Zweifel am Ober fl ä chenentwässerungskonzept ihre Richtigkeit?

Bgm. Herbert Hansmann: „Die Oberflächenentwässerung wurde umfassend geprüft. Das Entwässerungskonzept wurde von einem Ziviltechniker erstellt und durch Schürfungen und Bodenuntersuchungen untermauert. Die Zweifel, die bei der Anrainerinformationsveranstaltung angesprochen wurden, wurden ernst genommen und an den Projektwerber weitergegeben. Alle zuständigen Fachabteilungen haben zum Bebauungsplanverfahren keine Einwände erhoben. Aus fachlicher Sicht ist die Frage der Entwässerung im Bebauungsplan geklärt. Weitergehende technische Details werden wie vorgesehen im Bauverfahren behandelt.“

Wie steht das Projekt im Verhältnis zum Masterplan Bad Mitterndorf 2030?

Bgm. Herbert Hansmann: „Der Masterplan ist eine strategische Leitlinie und legt Schwerpunkte wie die Stärkung des Ortskerns fest. Er schließt neue Wohnentwicklungen jedoch nicht aus, wenn bestehende Widmungen vorliegen und der Wohnbedarf gedeckt werden muss.

GmbH, Hubert Neuper, dazu: „Das Projekt steht ganz am Beginn und man kann heute überhaupt nicht sagen, was dann wirklich entstehen wird. Die Palette ist breit aufgestellt – von sozialem Wohnbau bis hin zu einem touristischen Projekt. Es kann durchaus sein, dass auch nicht

unsere Gesellschaft dort engagiert, sondern dass ein anderer Bauträger ein Projekt verwirklicht. Wir planen nun seit vier Jahren und wollen dann, wenn wir wirklich wissen, was gemacht wird, sowohl auf die Öffentlichkeit, als auch die Anrainer zugehen und die Pläne vorstellen.“

Das Grundstück nordöstlich der Selbstbedienungstankstelle (in rot) soll entwickelt werden. Was genau kommt, darüber hüllen sich die Projektanten noch in Schweigen, von sozialem Wohnbau bis zu einem Tourismusprojekt ist alles möglich.

Damit steht das Projekt nicht im Widerspruch zum Masterplan, sondern entspricht den Grundsätzen einer geordneten und bedarfsorientierten Siedlungsentwicklung.“ Entspricht es der Richtigkeit, dass Anrainer nicht eingebunden wurden und zugesagte Gespräche nicht stattgefunden haben?

Bgm. Herbert Hansmann: „Die Gemeinde war während des gesamten Verfahrens für Gespräche offen. Es gab bereits im Vorfeld Kontakte und Informationsgespräche. Gleichzeitig ist richtig, dass einzelne Termine nicht zustande gekommen sind. Das lag nicht an fehlender Gesprächsbereitschaft, sondern an der parallelen Vorbereitung des umfangreichen Verfahrens und an zeitlichen Überschneidungen. Um größtmögliche Transparenz zu schaffen, wurde von der neuen Gemeindeführung ein zusätzliches Beteiligungsformat geschaffen, das gesetzlich nicht vorgesehen ist. Bei der offenen Anrainerinformationsveranstaltung hatten alle Anrainer die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt zu äußern und Fragen an die Planerin, die Fachleute und die Gemeinde zu richten. Diese Rückmeldungen wurden dokumentiert und in den weiteren Prozess eingearbeitet. Auch im Bauverfahren ist ein laufender Austausch vorgesehen. Die Gemeinde bleibt hier verlässlich ansprechbar.“

Danke für das Gespräch!

Foto: GIS Stmk

Die stade Zeit im Ausseerland

Wenn sich der Advent im Ausseerland ankündigt, geschieht das leise. Die ersten Schneeflocken tanzen zwischen den Dächern, die Seen liegen still und die Berge strahlen jene Ruhe aus, die man nur hier so spüren kann. Es beginnt die „stade Zeit“. Wer einmal im Ausseerland im Advent auf Urlaub oder zu Besuch war oder hier lebt, weiß, dass das viel mehr bedeutet, als das Warten auf die Weihnachtstage. Es ist ein ganz besonderes Gefühl. In dieser besonderen Zeit rücken Tradition, gelebtes Brauchtum, Gemeinschaft und Achtsamkeit in den Mittelpunkt. Auf den Märkten duftet es nach Bienenwachs und Punsch, die Bläser spielen Weisen, die seit Generationen vertraut sind, und die Gespräche werden ein wenig wärmer, ein wenig langsamer. Das Ausseerland hat eine seltene Gabe: Es nimmt der Vorweihnachtszeit die Hektik und schenkt ihr dafür Tiefe. Ein fixer Bestandteil dieser besonderen Wochen sind mittlerweile auch zwei kleine Begleiter, die viele Menschen im Ausseerland durch den Advent führen. Der Adventkalender, der wie jedes Jahr an alle Haushalte per Post zugestellt wird, bringt mit seinen zahlreichen Benefits Tag für Tag kleine Freuden. Und im Onlineshop auf ausseerland.at wartet die Adventbox – voller regionaler Kostbarkeiten, liebevoll zusammengestellt, um die stade Zeit auch zuhause spürbar zu machen. Auch die „Handwerk & Kunst“-Landkarte zeigt uns die Vielfalt unserer Manufakturen auf. All das sind Angebote, die genau das einfangen, was Advent im Ausseerland ausmacht: Wertschätzung für das Echte, das Handgemachte, das Verbindende. Vielleicht ist es gerade in unserer schnellen Zeit wichtig, solche Momente bewusst zu pflegen. Sich eine Pause zu gönnen. Am Abend eine Kerze anzuzünden. Einen Spaziergang im Schnee zu machen. Und sich daran zu erinnern, wie gut es tut, wenn die Welt für einen Augenblick stiller wird. Holen Sie sich Anregungen für ihren „Adventmoment“ auf unserer Homepage ausseerland.at oder kommen Sie in eines unserer Tourismusbüros.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete, warme und wahrhaft „stade“ Adventzeit im Ausseerland.

Herzlichst,

Jahreshauptversammlung des WSC Bad Mittendorf

Am 14. November fand in Bad Mitterndorf die Jahreshauptversammlung des Wintersportclubs statt.

Der Vorstand mit den Ehrengästen.

Im Beisein von ASVÖ-Präsident Christian Purrer und Vizepräsidentin Sonja Hierzegger sowie dem Bad Mitterndorfer „Hausherrn“, Bgm. Herbert Hansmann, wurde die Sitzung in der „Hubertusalm“ durchgeführt. Nach interessanten Berichten aus dem Vereinsleben wurde der Vereinsvorstand, der teilweise neu besetzt wurde, vorgestellt und im Anschluss einstimmig gewählt. Ein gemeinsames, großes Ziel ist die Umsetzung eines neuen Vereinsgebäudes im Langlauf- und Sprungstadion sowie die Realisierung der geplanten Kunstschneeloipe.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Helmut Fuchs (Obmann), Stefan Spielbüchler (Obmann-Stv.), Sabrina Reiter (Kassierin), Michael Trieb (Kassierin-Stv.), Verena Hübl (Schriftführerin),

„Die

Tourismusverband

Ausseerland

Salzkammergut

im Gasthof Staud’nwirt

Bad Aussee an der Straße zum Grundlsee

6. bis 8. Dezember täglich von 12 bis 20 Uhr

Auf Ihren Besuch freuen sich Familie Wilpernig und Team!

Tischreservierung erbeten unter 03622-54565 oder office@staudnwirt.at

Foto: WSC BM

Bianca Gassenbauer (Schriftführerin-Stv.), Heinz Schnupp (Sportwart Langlauf), Boy van Baarle (Sportwart Sprunglauf/NK) und Harald Reiter (Beirat).

Wir gratulieren

Carina Rossi –Bachelor in BWL

Glückwunsch!

Carina Rossi aus Altaussee hat kürzlich ihr Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Graz erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen

Am Samstag, 6. Dezember, starten der Grafenwiesenlift und die Skihütte Grafenwiese in Tauplitz in die Wintersaison. Die Nachtrodelbahn ist ab 25. Dezember, dienstags und samstags von 17.30 bis 20.30 Uhr in Betrieb, in den Weihnachtsferien und im Februar zusätzlich auch donnerstags. Der Schlepplift zieht die Rodler auf einer der 90 Leihrodeln gemütlich hoch, die Rodelbahn (WassertalPiste) schickt sie rasant wieder runter – inklusive Geschwindigkeitsmessung für den extra Adrenalinkick. Dank zertifiziertem Bremssystem können sogar die Kleinsten sicher mit. Und danach? Ab in die Skihütte zu richtig guten Rindfleischspezialitäten aus eigener Landwirtschaft.

Udo Jürgens Story“ mit mitreißenden Songs im Kur- & Congresshaus Bad Aussee

Einer der Höhepunkte der vorweihnachtlichen Zeit im Kur- & Congresshaus Bad Aussee ist „Die Udo Jürgens Story“, bei der sein Leben, seine Liebe und seine Musik zum Besten gegeben werden.

Bei der „Die Udo Jürgens Story“ werden Leben, Liebe und Musik des Grandseigneurs der deutschen Unterhaltungsmusik zum Besten gegeben.

BEZAHLTE ANZEIGE

Foto: beneschfurrer.com

„Die Udo Jürgens Story“ begeisterte bisher 250.000 Zuschauer und ist aktuell auf großer Deutschland-, Schweiz- und Österreich-Tournee. Am Sonntag, 7. Dezember, macht „Die Udo Jürgens Story“ im Kur- & Congresshaus Bad Aussee Station. Die erfolgreiche Tribute-Show ist eine einfühlsame und mitreißende Hommage an den Grandseigneur der deutschen Unterhaltungsmusik – mit den großen Hits und einigen unbekannteren musikalischen Juwelen sowie spannenden Geschichten rund um das Leben der Musiklegende. Die mehrfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspielerin Gabriela Benesch und Alex Parker, der wohl beste und bekannteste Udo-Jürgens-Interpret, führen die

Zuschauerinnen auf eine musikalische Zeitreise mit Evergreens wie unter anderem „Merci, Chérie“, „Griechischer Wein“, „Mit 66 Jahren“ und „Ein ehrenwertes Haus“. Das brillante Duo sorgt unter der Regie von Erich Furrer für einen Abend voller Erinnerungen und Überraschungen und lässt das Herz jedes Udo-JürgensFans höherschlagen. Die Aufführung beginnt um 17 Uhr. Karten sind um 40 bzw. 35 Euro pro Person in den Informationsbüros des Tourismusverbands Ausseerland Salzkammergut, telefonisch unter +43 (0) 676 83622546 oder online unter kultur.ausseerland.at erhältlich. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent.

„Jahrtausend“-Tisch zu ersteigern

Bei der sowohl bekannten als auch beliebten Versteigerungsplattform „Aurena“ kommt am 14. Dezember im Rahmen der „Licht ins Dunkel 2025“-Versteigerung ein ganz besonderer Tisch unter den Hammer: Ein aus einer der 1.400 Jahre alten Tannen im Altausseersee gefertigtes Möbel wartet auf einen Kenner, der so altes Holz zu schätzen weiß. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bietet sich so eine Gelegenheit nie wieder.

Die Schüler der HTL Hallstatt fertigten aus der 1.400 Jahre alten Tanne ein einzigartiges Möbelstück, welches nun für „Licht ins Dunkel“ versteigert wird.

Im Sommer 2022 wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts der Österreichischen Bundesforste, der BOKU Wien und der Walter-MunkStiftung eine 1.400 Jahre alte Tanne aus dem Altausseersee geborgen. Die Weiß-Tanne gehörte zu einem Unterwasserwald, der über den kompletten See verteilt ist. Sie weist 247 Jahresringe auf und ab 859 nach Christus abgestorben. Einen

Teil des Holzes, das von unschätzbarem Wert ist, stellten die Bundesforste der HTL Hallstatt zur Verfügung. Die Schüler schufen daraus einen einzigartigen Tisch (110 cm x 110 cm und 77 cm) mit höchster handwerklicher Präzision – ein Symbol für regionale Identität, Beständigkeit und gelebte Verantwortung. Ein Möbelstück, welches man so ziemlich sicher nur einmal bekommt.

Heimische BORG-Schüler mit NASA-Projekt

bei ibobb-Fachtagung

Im Rahmen der bundesweiten Tagung für Bildungs- und Berufsorientierung durften die Schüler des BORG Bad Aussee in Salzburg ihr erfolgreiches Moonshot-Projekt vorstellen – ein österreichisches Schulprogramm des BMBWF in Kooperation mit der NASA.

Physiklehrer Stefan Welzl präsentierte dabei gemeinsam mit den drei teilnehmenden Schülern Alycia Elser, Maria Berger und Frederik Köberl zentrale Ergebnisse des Projekts: Raketenbau, Mondbeobachtungen und wissenschaftliche Experimente zu realen Raumfahrt-Themen wie Surface Operations, Health & Safety und Mobility.

Die Jugendlichen schilderten eindrucksvoll, wie sehr sie dabei Kom-

petenzen wie Teamarbeit, Selbstorganisation, Problemlösen und technisches Verständnis stärken konnten. Besonders sichtbar wurde dabei die hohe Motivation, die projektorientiertes Arbeiten auslöst.

Als erfreuliches Signal für den MINTSchwerpunkt der Schule startet heuer wieder eine neue Moonshot-Gruppe am BORG Bad Aussee – ein attraktives Zusatzangebot für die Schüler des naturwissenschaftlichen Zweigs.

Die drei heimischen BORG-Schüler präsentierten ihr Projekt in Salzburg.

Leserbriefe

Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

Der schweigsame Schwimmer Letzte Woche kamen wir bei einer Wanderung am Ödensee vorbei. Am Badesteg, wo im Sommer der Zugang zu den Umkleidemöglichkeiten ist, ist jetzt eine verschlossene Tür. Davor steht eine schöne Bank. Wir fanden sie perfekt für unsere Jause. Hingesetzt, ausgepackt, die Landschaft genossen. Plötzlich kam ein älterer Herr, befestigte einen Kleiderhaken an der Türe genau über uns und schon hing ein Rucksack zwischen unseren Köpfen. Wir waren verblüfft. Zwei Minuten später baumelte eine muffige Hose vor meinem Gesicht. Jetzt fragte mein Lebensgefährte etwas irritiert, ob denn die Bank dem älteren Herrn gehöre. „Die hat die Gemeinde für uns Schwimmer aufgestellt“, war die Antwort. Leider hat die Gemeinde vergessen, die Bank entsprechend zu kennzeichnen. Und man hätte uns sicher charmanter darauf hinweisen können, dass wir dort unerwünscht sind. Für uns stellt sich jetzt die Frage, wenn wir im Sommer als Badegäste an den Ödensee kommen, dürfen wir dann als „Schwimmer“ die Bänke entlang der Wanderwege benutzen, oder haben wir dann auch mit schrulligen Typen zu rechnen, die uns vertreiben, weil nur ihre Rucksäcke die Bänke benutzen dürfen? Respekt und Toleranz sind ja offensichtlich völlige Ausnahmeerscheinungen, ein Benehmen, als sei man allein auf der Welt, setzt sich immer mehr durch.

Renate Schneider, Bad Mitterndorf

Offener Brief an den Gesundheitslandesrat

Sehr geehrter Herr Dr. Kornhäusl, kein vernünftig denkender Mensch kann die derzeitige Sichtweise der Politik verstehen noch nachvollziehen. Wenn Sie, Herr Dr. Kornhäusl, öffentlich und mehrmals erklären, dass im Fall Leitspital Stainach/ Rottenmann faktisch und nach Ihrer Expertise eine falsche Entscheidung getroffen wird. Dass Sie trotzdem und deshalb den falschen Weg mitgehen, „weil sich politische Mehrheiten verschoben haben“?! Dass diese, Ihre Aussage, der vom ORF selbsternannte „Star-Reporter“ Armin Wolf in einem Interview mit Ihnen einfach so stehen lässt? Dass Politiker vor der Wahl rechts blinken und nach der Wahl links abbiegen? Dazu ein Vergleich: Es war einmal ein Architekt und ein Bauherr, die ein schönes Gebäude für die Öffentlichkeit errichten wollten. Die Pläne waren schon ausgearbeitet, es fehlte nur noch die Genehmigung des Statikers. Dieser hatte festgestellt, dass das schöne Gebäude spätes-

tens bei einem kleinen Unwetter einstürzen werde. Weil aber der Bauherr und der Architekt das Projekt unbedingt umsetzen wollten, stimmte der Statiker der Mehrheit zu! Das ist in einem zivilrechtlichen Normfall kaum möglich, weil der Statiker zur Verantwortung gezogen wird. Wenn ich ein Familienmitglied dieses Statikers wäre, würde ich mich für ihn schämen.

Nur haben Politiker scheinbar keine Verantwortung zu tragen? Eine starke Persönlichkeit zeigt Verantwortung! Dr. Franz Harnoncourt von der OÖG, ironischerweise mit Wurzeln und Bezug zum Ausseerland, gab mit seinem Rücktritt den Weg für eine Weiterentwicklung frei. Wellen werden langsam zu Wogen. Manfred Weinhandl, Bad Aussee

Offener Brief an die steirische FPÖ

Ich möchte an dieser Stelle meine deutliche Missgunst über die Pläne der Landesregierung in Form des „Plans B“ mitteilen. Dieser Plan wird als „perfekt“ verkauft, weil man das Leitspital in Stainach-Pürgg verhindert hat und stattdessen auf eine Auslagerung in Nachbarländer wie Oberösterreich setzt. Diese Darstellung empfinde ich als vollkommen realitätsfern und als Missachtung jener Bevölkerung, die auf eine funktionierende medizinische Versorgung angewiesen ist. Mit dem, was hier politisch vertreten und umgesetzt wird, hat die FPÖ sämtliche zentralen Wahlversprechen gebrochen und viele ihrer treuesten, tiefblauen Wähler vor den Kopf gestoßen. Die gesamte FPÖ verliert gerade massiv an Rückhalt – und das nicht aus irgendeiner Laune heraus, sondern weil die Menschen schlicht erkennen, dass sie etwas anderes gewählt haben. Ich lade Herrn Kunasek und Herrn Triller gemeinsam mit Herrn Kornhäusl ein, nach Bad Aussee zu kommen. Dort wird Ihnen ein sehr scharfer Wind entgegenschlagen. Im gesamten Salzkammergut wird die FPÖ in dieser Form massiv verlieren, weil die Bevölkerung sich nicht ignorieren lässt. Niemand hat eine Geriatrie in Bad Aussee gewählt – man hat eine verlässliche, erreichbare medizinische Akutversorgung gewählt. Und jeder, der die Region kennt, weiß: Wenn Schnee fällt, geht gar nichts mehr. Weder über den Pötschen nach Bad Ischl (wo dieselben Probleme herrschen: Ärztemangel, Wartezeiten ohne Ende) noch nach Rottenmann noch über den Grimming. Vom Grundlsee aus ist ein Spital unter winterlichen Bedingungen praktisch nicht erreichbar. Das ist Realität – und diese Realität ignorieren Sie. Ich sage es offen: Schämen Sie sich. Für diese Politik wurden Sie nicht gewählt. Die FPÖ wurde durch ihre Wähler legitimiert, nicht umgekehrt!

Markus Baier, Bad Goisern/Ramsau

Barbara-Frischmuth-Park eröffnet

Der „Grand Dame“ der steirischen Literatur, Barbara Frischmuth, wurde in Graz ein Park gewidmet. Barbara Frischmuth war bekannt für ihre Liebe zu ihrem Garten. Sie hegte und pflegte ihr kleines Paradies und schrieb zahlreiche Gartenbücher. Ihr zu Ehren wurde nun ein Park beim Literaturhaus in Graz neu bepflanzt und nach ihr benannt. Der Park ist ab sofort begehbar. Vielleicht wird dies ja zum Anlass genommen, der Schriftstellerin auch in Altaussee eine ensprechende Würdigung angedeihen zu lassen?

Das im Literaturhaus Graz beheimatete „Franz-Nabl-Institut“ der Uni Graz beherbergt übrigens ein noch reiches, unbekanntes literarisches Erbe von Barbara Frischmuth. Rund 200 Kartons sind mit Manuskripten und Fotos der Schriftstellerin befüllt und werden aufgearbeitet.

la(n)ftern – anpatzen, verschütten lau’n – schmollen in’ Leahåscht – die Gegend rund um die Leonhardkirche

Leh(n)tåtz – kraftloser Mensch, zu weich geratener Teig Leiterl – Fräulein letz – schlecht beisammen sein, kränklich

Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Alois Schwarzl aus Bad Aussee. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

Barbara Frischmuth wurde ein Park in Graz gewidmet. Foto: S. Kumric

„Kulturnomaden“ – Schonungslose Dokumentation über die „Kulturhauptstadt 2024“

Hans Fuchs und Jörg Zimmermann hbegaben sich gemeinsam auf Spurensuche, die „Kulturhauptstadt“ umfassend nachzuzeichnen. Vor allem die Frage „Cui bono?“ – „Wer profitiert?“ wird dabei detailliert umrissen. Entscheidungsprozesse wurden hinterfragt, Künstler und verantwortliche Politiker kamen dabei zu Wort. Am Donnerstag, 4. Dezember, um 21.15 Uhr im Sender Servus-TV.

Auch ein Blick auf die anfängliche Euphorie und die darauffolgende Ernüchterung sowie die Frage, was von der großen Vision „Salzkammergut 2024“ und rund 30 Millionen Euro öffentlichen Fördergeldern bleibt, wird gewagt. Das Salzkammergut sollte 2024 Europas große Bühne sein – 23 Gemeinden und ein stolzes Motto: „Kultur ist das neue Salz!“ Doch was als Jahrhundertprojekt begann, könnte als Fiasko zu enden. Nach Graz und Linz wollte das Salzkammergut zeigen, wie Regionalentwicklung, Nachhaltigkeit und Kreativität Hand in Hand gehen können. Millionenförderungen, große Pläne, strahlende Politiker – und dann: Streit, Chaos, Enttäuschung. In der Sendung „Blickwechsel Spezial: Kulturnomaden“ geht man nun der großen Frage nach, wie ein Projekt, das Kunst, Tourismus und Europa verbinden sollte, anscheinend in politische Intrigen und organisatorische Wirren abrutschen konnte.

Ist der „Pudertanz“ von Doris Uhlich, die – ebenso wie Intendantin Elisabeth Schweeger – vom Kulturministerium unter Vizekanzler Andreas Babler für ihre Arbeit hoch dekoriert wurde, wirklich das Einzige, was von der „Kulturhauptstadt“ bleibt?

Der heiligen Barbara zu Ehr’

Der Nikolaus kommt über den Hallstättersee!

Auch heuer kommt der Nikolaus mit der Fuhr nach Obertraun über den Hallstättersee angerudert. Am Sonntag, 30. November, wird der Nikolaus an Land von leuchtenden Kinderaugen erwartet und viele Gaben an die Kinder verteilen. Unterstützung bekommt er dabei vom braven Knecht Ruprecht, der den schweren Gabensack schleppen wird, und den Obertrauner Weisenbläsern. Bevor der Nikolaus das Ufer des Hallstättersees erreicht, laden die Obertrauner Kinderfreunde gemeinsam mit einigen Ausstellern ab 14.30 Uhr wieder zu einem kleinen, aber feinen Adventmarkt im Obertrauner Strandbad ein. Kleine kulinarische Köstlichkeiten, Handwerkskunst und allerlei Selbstgebasteltes dürfen dabei nicht fehlen. Zum Verkürzen der Wartezeit spielen am Ufer die Flötenkinder der Landesmusikschule sowie Obertrauner Musikanten, ehe mit der Dämmerung der Nikolaus eintreffen wird. Der Krampus bleibt an diesem Tag zu Hause!

Musikalische Barbarafeier in den Salzwelten Altaussee

Die Salzwelten Altaussee laden herzlich zur traditionellen Barbarafeier am Donnerstag, 4. Dezember, ein. Treffpunkt ist um 18:30 Uhr bei den Salzwelten.

Den feierlichen Auftakt bildet eine Andacht in der Barbarakapelle, die von der barocken Salinenorgel und dem Vokalensembles MAJA 4Xang aus Bad Ischl umrahmt wird. Anschließend erwartet die Besucherinnen und Besucher auf der Seebühne die Aufführung des Knappentanzes – ein lebendiges Stück Bergmannstradition aus Altaussee. Für warme Hände und gute Stimmung sorgen heißer Punsch und Kekse im Vorfeld. Die Teilnahme ist kostenfrei, freiwillige Spenden werden für einen guten Zweck in der Region gesammelt. Als Erinnerung werden geweihte Barbarazweige an alle Gäste verteilt. Aufgrund begrenzter Plätze wird um Anmeldung unter info@salzwelten.at gebeten. Aktuell kommt Altaussee eine besondere Rolle zu: Wegen des Neubaus der Standseilbahn ist auch das Bergwerk in Hallstatt bis zur Eröffnung der modernsten Standseilbahn der Welt im Juni 2026 geschlossen. Bis 6. Jänner 2025 werden daher in Altaussee stündliche Führungen angeboten, zusätzlich jeden Freitag um 16 Uhr die Sonderführung „Bomben auf Michelangelo“. In den Weihnachtsferien wartet ein erweitertes Programm mit weiteren Führungen und extra Sally-Kinderführungen auf Familien. Für alle Führungen gilt: Bitte im Voraus online anmelden.

Die musikalische Barbaraführung findet am 4. Dezember um 18.30 Uhr

Irmi Möstl Heilmasseurin & Gewerbliche Masseurin

Heilmoorpackung

Heilmoor enthält wertvolle Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und vor allem Huminsäure. Die Huminsäure ist eine der wichtigsten Bestandteile des Moors, da sie stark entzündungshemmend wirkt. Zudem enthält Moor eine weitere Fülle an konzentrierten natürlichen Inhaltsstoffen wie z. B. Eisen, Schwefel, u. a. Normalerweise werden Moorpackungen als Wärmebehandlung eingesetzt, können aber auch kalt angewendet werden.

Anwendungsgebiete: Schmerzzustände in der Muskulatur und den Gelenken, chronisch rheumatische Erkrankungen des Bewegungsapparates, chronische Arthritis, degenerative Gelenkserkrankungen z. B.: Arthrose, Weichteilrheuma, Folgezustände nach: Prellungen, Luxationen, allgemeine Verspannungszustände der Muskulatur, Wechseljahrsbeschwerden, u. v. m.

Gerne berate ich in einem persönlichen Gespräch näher über dieses Thema.

Therapie- und Heilmassagepraxis

Körperklang

Sattelweg 162

8990 Bad Aussee

Tel: 0664 – 160 7764

E-Mail: info@koerperklang.at

Kino im Kurhaus

Monsieur Aznavour. Musikfilm, Hommage an einen genialen Künstler, F, 2025, 128 Min. Regie: Mehdi Idir, Grand Corps Malade – mit: Tahar Rahmin, Bastien Bouillon, MarieJulie Baup.

Mit weit mehr als tausend Liedern, die in unzähligen Sprachen interpretiert wurden, begeisterte Charles Aznavour Generationen. Tahar Rahim verkörpert den legendären Chansonnier in diesem beeindruckenden Biopic intensiv und authentisch mit all seinen Facetten..

Montag, 15. Dezember, 20 Uhr. Eintritt: € 8,–. Reservierungen nicht erforderlich.

Modegeschäft „Anna“ eröffnete in Bad Aussee

Seit 1. September gibt es am Meranplatz in Bad Aussee (ehem. Geschäftslokal „Traninger“) mit dem „Anna“ ein neues Modegeschäft. Am 22. November wurde es nun offiziell eröffnet.

Die sehr launische Eröffnungsrede hielt Johannes Meran, der mit Unterstützung seiner Familie diese Gelegenheit nutzte, der Geschäftsführerin Doris Elisabeth Lindner zur Eröffnung zu ihrem „kaufmännischen Mut“ zu gratulieren. 42 Jahre war die Firma Traninger in diesem Geschäftslokal glücklich und aktiv tätig und das wünschte er der neuen Geschäftsinhaberin von Herzen auch. Doris Lindner stammt aus Mainburg und betreibt in Landshut (Bayern) ein Trachten- und Modegeschäft. Ihre Eltern hatten bereits vor 30 Jahren einen Zweitwohnsitz in Tauplitz. So verliebte sie sich in diese Gegend, lebte lange – auch als Hotelbetreiberin – dort, wechselte zum Unternehmen „Gössl“ und machte sich 2020 selbständig. Die Sehnsucht nach dem Ausseerland, der schönen Landschaft, der Tracht und der Menschen vor Ort gaben ihr die Kraft und den Mut, auch hier ein Geschäft mit dem Schwerpunkt Tracht und Mode aufzumachen.

Die Namenspatin, Anna Plochl, hätte sicher ihre Freude über diese qualitätsvolle Schlichtheit der Ware und unaufgeregte, persönliche Beratung durch die charmante Inhaberin der Räume im ehrwürdigen Haus Meran gehabt. Bei der Eröffnung wurde musikalisch durch einen DJ aus Kitzbühel und mit einem Catering der Nachbarn vom „Kleinen Café“ und dem Segen von Pfarrer Michael Unger würdig gefeiert und die neue Nachbarin, Doris Lindner, durch die Nachbarschaftsunternehmer herzlich willkommen geheißen.

Neuer ApothekenTurnus

Der Bereitschaftsdienst der Apotheken im Bereich Bad Aussee – Bad Mitterndorf – Stainach wird ab 29. Dezember 2025 von einem 3er- auf einen 4er-Turnus umgestellt. Neu im Turnus ist die Panther- Apotheke in Stainach. Der wöchentliche Wechsel bleibt weiterhin jeweils von Montag (8 Uhr) bis Montag (8 Uhr) bestehen. Bei Bereitschaftsdienst der PantherApotheke Stainach (Gruppe 1) ist zusätzlich eine Apotheke in Bad Aussee (Kurapotheke oder Narzissenapotheke) für Notfälle auf Abruf verfügbar. Am selben Tag ausgestellte Rezepte – etwa nach Abendordinationen oder aus dem Krankenhaus –können daher auch in Bad Aussee eingelöst werden. Hat die Kurapotheke Bad Mitterndorf (Gruppe 3) Bereitschaft, werden alle Rezepte ausschließlich dort eingelöst. Neu sind außerdem die Bereitschaftszeiten an Sonn- und Feiertagen: Die Bezirkshauptmannschaft Liezen führte eine Pause von 12 bis 16 Uhr ein. In dieser Zeit ist die diensthabende Apotheke nicht besetz, wie auch die Mittagsbereitschaft in der Dienstwoche wegfällt.

(V. l.): Johannes Meran, Doris Lindner, Franz Meran und Pfarrer Michael Unger bei der Eröffnung des Geschäfts „Anna“ am Meranplatz. Foto/Text: DoBi

Fotokalender von Herfried Marek

Der begeisterte Fotograf präsentierte auch für das Jahr 2026 einen Fotokalender mit vielen Bildern aus der Umgebung.

Der Bildkalender kostet € 21,90 und ist im guten Fachhandel sowie in den Buchhandlungen Ribitsch-Solar in

Bad Aussee und bei Buch& Boot in Altaussee erhältlich.

Vortrag im Woferlstall

Am Freitag, 28. November, wird um 18 Uhr zu einem poetischen Dialog mit Karl Christian Filip unter dem Titel „Tiefsinnig“ in das Bad Mitterndorfer Kulturzentrum „Woferlstall“ geladen. Dabei wird den Teilnehmern offeriert, sich mittels vorgetragener Gedichte und der Mög-

lichkeit des ergänzenden Dialogs mit dem Referenten in die tieferen „Sinnräume des Lebens“ entführen zu lassen. Diese Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich – freiwillige Herzensspenden werden gerne angenommen.

Ausseer Advent 2025

Weihnachten rückt immer näher – und mit ihm das wunderschöne Gefühl der Vorfreude!

Nach einem lebendigen Sommer und farbenfrohen Herbst kehrt nun die kühle Jahreszeit ein, in der Wärme und Gemütlichkeit ins Zuhause zurückkehren. Kerzenlicht, duftende Leckereien und festliche Momente machen die Wochen vor Weihnachten besonders.

Die Ausseer Kaufleute heißen Sie herzlich willkommen! In stimmungsvoll geschmückten Geschäften finden Sie persönliche Beratung und liebevoll ausgewählte Geschenkideen. Genießen Sie eine Auszeit in den gemütlichen Kaffeehäusern und Gastronomiebetrieben.

Neu am Christkindlmarkt:

Die Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule Bad Aussee gestalteten heuer eine beeindruckende, lebensgroße Holzkrippe, die im Kurpark zum Staunen einlädt. Dazu gibt es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen.

Die Stadtmarketing Bad Aussee –Adventveranstaltungen im Überblick:

Freitag, 28. November, 18 Uhr –Eröffnung des Christkindlmarkts:

Den feierlichen Auftakt zur Adventzeit gestaltet die Jugend Combo. Mit festlichen Klängen eröffnen sie den Christkindlmarkt und sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre im Herzen von Bad Aussee.

Samstag, 29. November, 18 Uhr – „Miglo Brauch“: Ein echter Höhepunkt erwartet Sie am Kurhausplatz: Die Krampusse aus Bad Aussee ziehen mit viel Brauchtum und Tradition durch den Ort. Auch der Nikolaus schaut vorbei und beschenkt jedes Kind mit einem liebevoll gefüllten Sackerl.

Freitag, 12. Dezember, 18 Uhr –Familienshow „Adylins Abenteuer:“ Im Kur- und Congresshaus Bad Aussee geht es auf eine fantasievolle Reise: Die Kinder- und Familienshow „Adylins Abenteuer“ entführt große und kleine Besucher in die geheimnisvolle Welt der Waldelfe Adylin – eine Geschichte über Mut, Freundschaft und das Entdecken des Unbekannten, voller Magie und Humor. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind willkommen.

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200 Literarische Momente: Jubiläum bei der „Wasnerin“

An einem Or, an dem die Literatur zuhause ist – im wahrsten Sinn: Mit der 200. Lesung mit Eva Schmidt, blickt „Die Wasnerin“ auf eine lange Reihe besonderer „Literarischer Momente“ zurück, die das Haus am Reiterer Plateau geprägt und ausgezeichnet haben. Mit drei außergewöhnlichen Abenden ging und geht es nun weiter und wird das Jubiläum gebührend gefeiert.

Seit 13 Jahren lädt „Die Wasnerin“ Autoren ein, schafft Begegnungen in der eigenen „Wortart“ – oft auch an ungewöhnlichen Schauplätzen. Das alles in einer Atmosphäre der Ruhe, Achtsamkeit und Inspiration. Es sind erlesene Momente, die nachklingen: Lesungen mit großartigen Autoren der europäischen Literaturwelt. Viele, außergewöhnliche Gespräche über alle Formen der Literatur im Anblick des großartigen Bergpanoramas zwischen Dachstein und Loser. Innen oder außen, Lesungen beim unterirdi-

schen Salzsee, im Schnee, am Dachstein-Gletscher, im Dunel der Nacht, an Mordsschauplätzen. Immer geprägt von höchster Wortkunst, unendlicher Gedankenvielfalt und großzügiger Resonanz. Darunter waren viele – mehrfach ausgezeichnete – Wortkünstler wie Barbara Frischmuth, Doris Knecht, Robert Seethaler, Bernhard Aichner, Martin Walser, Michael Köhlmeier, Arno Geiger, Monika Helfer, franzobel, Martin Walker, Petros Markaris um nur einige zu nennen, aber auch

Eröffnung

junge Wortakrobaten wie beispielsweise Elias Hirschl, Anna Weidenholzer, Susanne Gregor und viele andere mehr. Sie alle brachten ihre Perspektiven, Geschichten und Werke mit und prägten damit die besondere literarische Atmosphäre, für die „Die Wasnerin“ heute steht. Literaturwinter in der „Wasnerin“ Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, war kürzlich Erika Pluhar zu Gast, die im Rahmen der „Servus Literatur Akademie 2025“ ein berührendes Zusammenspiel aus Literatur und Musik kredenzte.

Am Samstag, 13. Dezember, gibt es ab 20.30 Uhr eine exklusive Vorlesestunde mit Günther Eisenhuber. Mit seinem Programm „Lametta“ sorgt er für eine etwas andere Form der Weihnachtsstimmung: hinterhältige Weihnachtsgeschichten rund um bunt verpackte Fehltritte, wundersame Nervenzusammenbrüche und windschiefe Tannen.

Am Samstag, 17. Jänner, wird Bestsellerautorin Vea Kaiser mit ihrem neuen Roman „Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels“ die Besucher in die funkelnde, komplexe Welt eines Grand Hotels – und mitten hinein in das Leben einer jungen Buchhalterin.

Tickets unter Tel.: 03622-52108.

der „GHIRA“-Akademie für ganzheitliche Heilimpulse

Auf Einladung von Monika Baumgartner kamen kürzlich 25 Interessierte zur Eröffnung ihrer Heiler-Akademie in Kainisch.

Die Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm von Workshops und Vorträgen der sechs Gäste, die zusammen mit Monika Baumgartner ein gesundes Leben von unterschiedlichen Blickwinkeln aus beleuchteten. Die Arbeitsweisen der Referenten waren recht unterschiedlich: Ob energetische Heilung, Osteopathie, Mentaltrainig, Atem und Yoga, Reconnective Healing, ganzheitliche Medizin und Meridiangymnastik, immer standen körperliche, mentale, seelische oder geistigspirituelle Ansätze im Vordergrund. Bei allen wurde das Streben nach einem harmonischen Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele spürbar. Nur damit kann umfassendes Wohlbefinden möglich werden. Eines der besonderen Erlebnisse war das „Mantra“-Healing, bei dem Monika Baumgartner sowohl für die

Gruppe als auch einzeln für die Teilnehmer heilsame Töne sang, eine effektive Methode der Frequenzmedizin.

Die Besucher waren sehr offen und ließen sich tief berühren von den einzelnen Themen, sie fühlten sich sichtlich wohl in den Räumlichkeiten

der Akademie. Obwohl die meisten sich vorher fremd waren, entstand ein lebendiges, freudiges und inspirierendes Miteinander, das noch über den Tag hinaus wirkte. Weitere Informationen oder Terminvereinbarungen bei Monika Baumgartner, Tel.: 0677-63420834.

Die Teilnehmer bei der Eröffnung der „Heiler“-Akademie in Kainisch.

Wildtage auf der Blaa-Alm

Zu den wohl bekanntesten Spezialitäten der Blaa-Alm-Küche zählen die Wild- und Fischspezialitäten aus der Region. Von Samstag, 6., bis Sonntag, 14. Dezember, (bis Mittag), gibt es im Rahmen der „Wildtage“ regionale Wildspezialitäten aus den heimischen Wäldern und den glasklaren Gewässern des Ausseerlandes. Ulrike Moser und das Blaa-Alm-Team freuen sich auf Ihren Besuch. Info und Reservierung unter 03622/71102. ß

Bauernmärkte

Altaussee

Selbstbedienungsladen am • Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.

Bad Aussee

Marions Dorfladen, Reitern 12

• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen • mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf

Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit • Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.

Selbstbedienungsladen mit Milch-

• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.

• Mitterndorf 22.

Milchautomat beim Kanzlerhof,

Selbstbedienungshofladen „Am

• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw

Grundlsee

Hofladen Elisabeth Klanner vlg.

• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Tel.: 0664-9270492.

Reisebeschreibung des Ausseerlandes eines städtischen Beamten aus Graz

Wie wird das Ausseerland von einem Reisenden gesehen? Diese Frage sollte man sich öfters stellen. Dem ehemaligen Bad Mitterndorfer Gemeindebediensteten Engelbert Marl wurde ein Text einer Reise im Jahre 1904 von Graz nach Aussee zugespielt, den er aus der Kurrentschrift transkribierte. Dabei beschreibt der ab 1930 provisorische Leiter der Politischen Expositur Bad Aussee sowie spätere Bezirkshauptmann von Leibnitz (1936–1950) und ab 1950 zum Hofrat der Steiermärkischen Landesregierung ernannte Max Steffan seine Reise als Schüler mit dem „Verein der städtischen Beamten Graz“. Ein Dokument, welches so noch nie veröffentlich wurde und einen unverfälschten Blick auf die Gewohnheiten und Ansichten vor über 120 Jahren gewährt.

TRANSKRIBIERT VON ENGELBERT MARL

„Was soll ich Nachmittag für eine Hose anziehen?“ Mit diesen Worten eröffnete ich Samstag, den 4. Juni 1904, das Gespräch beim Mittagessen. Nach einer kleinen Debatte wurde mit einer Stimme Majorität die graue Unaussprechliche zur Reisebegleiterin gewählt. Nachdem also diese wichtige Frage gelöst war, konnte ich mich nun beruhigt den Vorbereitungen an Seele und Leib widmen.

Mein ganzes Sinnen und Trachten war in dieser Woche auf die Reise gegangen, wachend und träumend sah ich den Dachstein, sah ich Felsen von Schnee bedeckt. Die letzten Tage waren so unter beständiger Steigerung der Erwartungen und unter ängstlichen Wetterprognosen verstrichen. Prachtvoll, doch verdächtig warm, breitete sich am Samstag der

Diese Frage wurde übrigens noch tausendmal aufgeworfen und später von mir geschickt als Verlegenheitsmittel verwendet, wenn ich mich einem Herrn vorstellen musste und dann nach den nicht weniger als geistreichen Worten „Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle, mein Name ist Steffan“ doch nicht wie ein Stockfisch dastehen mochte.

Wir zwei waren die ersten am Bahnhofe, Papa als Obmann des Vereines und des Vergnügungsausschusses, überhaupt als Leiter des ganzen Ausfluges und ich als der berühmte Sohn des noch berühmteren und gefürchteten Kassenvorstandes Steffan.

Ich wandelte anfangs in der Halle wie eine aufgezogene Puppe umher, in beständiger Angst, einem lästig zu fallen und irgendjemand von interessanten Diskursen mit schon lange nicht mehr gesehenen Freunden abzuhalten. Ich war ja doch, mit Ausnahme

Morgen über Graz. Nach der Schule, in der ich nebenbei gesagt nur mit dem Körper, nicht aber mit dem Geiste war, eilte ich um ein Uhr nach Hause und präparierte die Lateinlektion für Montag, was aber nur mit übermenschlicher Anstrengung geschehen konnte, denn ewig verwandelte sich Äneas in einen Steirerbuben und die ehernen Helme der Trojaner in Ausseerhüte. Doch endlich war auch das getan, ich stürzte mich in meine Hochlandsmontur und um ¾ 4 Uhr konnte ich an den Abschied denken. Nachdem auch das glücklich überstanden war, eilte ich mit Papa zur Tramwayhaltestelle.

Und immer geht es um das Wetter Das Fahren begann, das ich an diesem und dem folgenden Tage noch in den verschiedensten Vehikeln fortsetzen sollte. Im Tramwaywagen trafen wir schon einen Herrn vom Vereine, der in der selben Absicht wie wir auf den Bahnhof wollte und der sofort von Papa um seine Ansicht über das Wetter befragt wurde.

von zwei Damen, der einzige Nichtvereinler. Auch hatte ich das Gefühl, als ob ich plötzlich durch eine unliebsame Notwendigkeit würde gezwungen werden, zu schreien: „Jessas, jetzt hab ich was vergessen.“ Gott sei Dank, es blieb beim bloßen Gefühl.

Spitze Gipfel und spielende Gams

Endlich rückte man scharenweise auf den Perron aus. Der Zug fuhr in den Bahnhof ein, wir in die Coupés. Kaum hatten wir uns gierig – nach einem kühlen Lüftchen schnappend – niedergelassen und zwar in ziemlich beengter Weise, so stellte auch schon Papa ein Tarokquartett zusammen. Die vier Herren legten sich einen Wettermantel als improvisierten Spieltisch über die Knie und begann zu „tappen“; unterdessen richtete ich es mir – soweit es die engen Verhältnisse zuließen – möglichst bequem ein und vertiefte mich in den „Führer durchs Salzkammergut“. In Bruck wurden wir endlich von unse-

rem Dampfbade erlöst, denn wir mussten umsteigen. Auf der äußerst reizvollen Strecke Bruck–Leoben wäre ich bald eingeschlafen; von St. Michael an aber begann die Gegend interessant zu werden, bald tauchte hier, bald dort eine Felsenspitze hinter dem dicht mit Nadelholz bedeckten Bergen auf. Herr Schwarz und Herr Sorger machten die Erklärer, oft musste ich abwechselnd von einem Fenster zum anderen springen, um ja alle Schönheiten genießen zu können. Herr Sorger nützte die Pausen mit munteren Histörchen, wobei er es aber mit der Wahrheit nicht immer sehr genau nahm. Ich fiel denn auch einmal beinahe in ein solches Loch, denn Herr Sorger wusste die Fabel so überzeugend zu erzählen, dass ich nahe daran war, sie zu glauben: „Die Gamslern sind verflucht gescheite Viecher: Sie spielen oft wie kleine Kinder. Da steigen sie zum Beispiel auf ein Schneefeld, halten die Haxeln steif und rutschen hinunter, dann steigen sie wieder hinauf und so geht’s dann fort“. Eine andere Geschichte war auch sehr gelungen, aber die verschweige ich, denn da bin ich wirklich hineingefallen.

Unfreiwillig „verloren gegangen“ In Stainach-Irdning spielte sich ein kleines Intermezzo ab: Während ich in dem dicht gefüllten Coupé eines Korridorwagens saß und Herr Krames erwärmte, dessen Verdauungsorgane gerade damals etwas leidend waren und der diesen für eine Reise sehr unangenehmen Zustand als ein unbehagliches Frösteln empfand, lief Papa draußen verzweifelt von einem Coupé zum andern, mich zu suchen, blickte auch mein Kammerl hinein, sah mich aber wunderbarerweise nicht (bin ich denn noch kleiner, als ich glaube?). Als er mich nun nirgends fand, glaubte er, ich sei in Selzthal zurückgeblieben. Sein Entschluss war, nach Selzthal zurückzufahren, obwohl ihn einige Herren mit allerhand Möglichkeiten zu trösten versuchten. Nun, im letzten Augenblick wurde noch Papa, der bereits ausgestiegen war, von meiner Anwesenheit benachrichtigt und so konnte dieses Zwischenspiel unterbleiben.

Ankunft in Aussee Unterdessen war es aber schon stockfinster geworden, also von einer Aussicht war keine Rede mehr und so

Eine (nachkolorierte) zeitgenössische Ansicht des Marktes Aussee vom Jahr 1902.

setzte ich mich zu einigen Herren. Da versuchten wir nun mit unseren Lachen und Schwatzen heiseren Stimmen unterstützt von Herrn Hofstätters dröhnendem Bass-Tenor, das Gerassel des Zuges in KoschatQuartetten zu überbrüllen.

Endlich fuhren wir mit einer halbstündigen Verspätung um ½ 11 Uhr in Aussee ein. Aus den Zug heraus und in den Hotelomnibus hinein, war das Werk einiger Augenblicke, während welcher ich nur Laternen und Nebel sah. Nun polterten wir in langsamen

Frage an Papa, der mich nur mit Mühe den Armen des Schlafgottes entreißen konnte, ob schönes Wetter sei. Antwort: „Herrlich!“ – Da war ich aber auch schon aus dem Bett heraußen. Anziehen, Frühstück, „Guten Morgen“, „Guten Morgen“, das waren die Eindrücke der nächsten Viertelstunde. „Einsteigen, einsteigen, der Omnibus geht zum Bahnhof ab.“ Wir kraxelten in den scheppernden Kasten und fuhren zur Bahn. Während der kurzen Wagenfahrt nun, will ich erzählen, was wir eigentlich beabsichtigten. Ein

Trab in den Ort hinein, der ungefähr 20 Minuten vom Bahnhofe entfernt war. Endlich hielt der Kasten vor einem langgestreckten Hause, Begrüßung von Seiten des Hoteliers Hackinger (Anm. d. Red.: späteres „Kaiser von Österreich“, heute „Billa“, „Kaiserbar“ und „Ausseer Stube“ an der Ausseer Hauptstraße) und seiner ihn neugierig umstehenden frackgeschwänzten Kellnerschar. Wir schauten uns sofort um unser Schlafgemach um, welches sich als zweibettiges, ganz niedlich möbliertes Zimmer präsentiert. Nach einer zu unser Zufriedenheit ausgefallenen Besichtigung der Lokalitäten, begaben wir uns in den Speisesaal, wo nach Eintreffen der ganzen 60 Köpfe starken Gesellschaft bei den Klängen eines Schrammelseptettes das ausgezeichnet zubereitete Mahl serviert wurde. Von diesem Souper will ich nur erwähnen, dass ich zwischen den Herrn Krames und Gatti saß und dass nach einer Dankrede des Herrn Marktvorstandes Neeb an den Vergnügungsausschuss Papa das Programm für den folgenden Tag eröffnete. Als schon der größte Teil der Herren sich den Federbetten anvertraut hatte, lenkte auch ich meine Tritte (es war ½ 2 Uhr nachts) in den ersten Stock in das Zimmer Nr. 11. Hier hörte ich, als ich schon im Begriffe war mich in das Reich der Träume zu begeben, Herrn Hofstätter, der in Gesellschaft Papas und einiger anderer Herren sich nicht vom Gläschen trennen konnte, mit voller Stimme singen. Doch bald kam Papa herauf und ich konnte den unterbrochenen Marsch ins Traumland wieder fortsetzen.

Abstecher nach Hallstatt Nächsten Morgen war meine erste

ist ein Gottesdienst. Wir begaben uns über den Kirchhof in das Beinhaus. Hier starrten uns tausende von Totenschädeln aus hohlen Augen an: Schon seit dem Mittelalter sollen hier die Köpfe der in diesem Orte begrabenen Leute aufgestellt sein; denn da der Friedhof so klein ist, muss alle zehn Jahre das Grab geöffnet und für den nächsten Toten Platz gemacht werden, dessen Gebeine nach zehnjähriger Ruhe in dem stillen Häuschen aufbewahrt werden.

Wir wandten der traurigen Stätte den Rücken und stiegen durch die engen Gässchen und die in den Felsen gehauenen Stufen von dem hochgelegenen Kirchhof herab und gingen zu den Salinen. Hier sahen wir in die dampfenden Salzpfannen und ließen uns von dem Vorarbeiter die Einrichtungen erklären. Eigentümlich berührte mich der Anblick der Arbeiter. Trotz der starken Muskeln, die sie an den Armen hatten, waren sie am Kopf bis zum Skelett abgemagert; schwerfälligen Schrittes gingen sie an die Arbeit, die Menge der winzigen Salzkristalle mit langen Schaufeln aus den großen Pfannen zu ziehen; schneeig weiß lag das Salz da.

ziemlicher Teil der Gesellschaft , wo auch wir zwei darunter waren, ging von den Worten aus: „So viel als möglich sehen; wer weiß, wann und wo man wieder herkommt“. Das erste Ziel dieser Truppe war Hallstatt. Als wir den Zug bestiegen hatten, hieß es wieder: „Gegend anschauen!“ Sie war es aber auch wert, betrachtet zu werden. Wir näherten uns schon unserem Ziele, da tönte plötzlich der Ruf im Coupé: „Der See! Hallstatt!“ Mit einem Satze war ich beim Fenster: „Ah, fein!“ Mehr konnte ich momentan nicht herausbringen, da war es aber auch schon wieder weg.

Doch bald blieb der Zug stehen und wir hatten wieder den See vor uns. Man stieg aus und ging von dem hochgelegenen Bahnhäuschen zum nahen Ufer hinab, wo bereits der Dampfer auf die Passagiere wartete. Während der zehn Minuten langen Fahrt stand ich hoch am Verdeck und schaute und schaute. Ich wusste nur nicht, wo zuerst hinblicken; am meisten fesselte mich der reizende Anblick von Hallstatt, das am steilen Hang erbaut mit seinen lichten Häuschen an der Bergwand emporklettert und nach abwärts sich in den dunklen See taucht.

Wir landeten, stiegen aus und eilten sofort zur Kirche, um das berühmte Beinhaus zu besichtigen. Aus der freien Natur, aus dem Herrlichen aller traten wir in die altertümliche Kirche, wo uns mächtiger Orgelklang und der Gesang andächtiger Bürger entgegenschallte. Doch konnten wir nicht lange beim Sonntagsgottesdienst verweilen, denn es mussten die fünf Viertelstunden, die uns bis zur Abfahrt des Dampfers gegönnt waren, gehörig ausgenützt werden. Auch die Betrachtung und Anbetung der Natur

Man verließ die Salinen und eilte an der „Villa Gottinger“ vorbei zum Landungsplatz, bestieg den Dampfer und ließ sich wieder zur Haltestelle des Zuges am jenseitigen Ufer zurückführen. Von dort sandten wir noch einen letzten Blick auf Hallstatt, das sich uns zuletzt noch in seiner ganzen Lieblichkeit zeigte. Die in der Sonne leuchtenden Häuser spiegelte sich in dem licht glitzernden See und blendeten das staunende Auge. Auf der nun folgenden Rückfahrt konnten wir eigentlich erst ordentlich

Kürze selber das „Quintett“ nennen.) Denn letzteren bestieg der Rest der Herren, die mit uns nach Hallstatt gefahren waren. Wir fuhren zum Grundlsee. Unser Viersitzer ließ bald den schwarzen Gesellschaftswagen zurück. Als wir nun durch den Kurort Aussee fuhren, konnte ich mir endlich einmal den Ort selbst besehen, was umso leichter war, weil ich hoch am Kutscherbock thronte. Von den verschiedenen Einzelheiten fiel mir der Umstand auf, dass alle Häuser grüne Jalousien hatten – eine Spezialität Aussees. Nachdem wir den Ort verlassen hatten, fuhren wir eine Zeit lang durch Wiesen und Felder. Ich ließ mir von meinem Nachbar, einem Obersteirer, die höchsten Spitzen nennen, die sich stolz aus den Gebirgsketten am Horizont erheben. Ein herrlicher Morgen spannte sein luftiges Gewölbe über uns. Hie und da begegneten wir einem einsamen Kirchengänger. Da lenkte die Straße in einen kleinen Fichtenwald, in dem wir eine Weile, von angenehmer Kühle umgeben, dahinfuhren. Plötzlich traf mich ein frischer Luftzug, von eigenartigem Duft durchdrungen, die Bäume traten auseinander und mein Auge fiel auf eine weithin glitzernde Wasserfläche. Über sie hin erblickte ich mächtig ragende, schneebedeckte Felsenhäupter und rechts und links in anmutigem Kontraste sanft aufsteigend dicht bewaldete Höhen, im Saume ihres grünen Kleides, wie Perlen hingestreut, reizende, türmchenbesetzte Landhäuser tragend. Vom Ufer stießen einige Kähne ab, gefüllt mit Gebirgsbewohnern, die zum Gottesdienste fuhren. Gleichmäßig schlugen sie mit den großen Steuerrudern in das tiefgrün

die Schönheit der Gegend genießen, denn auf der Hinfahrt waren noch die meisten Bergesspitzen in Nebelkappen gefüllt. Besonders großartig wirkte der Anblick des massigen Sarstein, an dessen Fuß wir im Halbkreis herumfuhren in einer tiefen Schlucht, der nur mit Mühe der Raum für den Bahndamm abgerungen war, welcher sich hoch über einem in der Tiefe wühlenden Sturzbach an der Bergwand hinzog.

Drei-Seen-Tour schon damals

In der Station Aussee erwartete uns ein Landauer und eine Break. Den ersteren bestiegen die Herren Schwarz, Sorger, Hofstätter und wir zwei. (Uns fünf will ich von nun an der

leuchtende Wasser. Wir fuhren am Ufer hin und hielten beim „Schraml“, einem Gasthof, der hoch an der Berglehne am nordwestlichen Teile des Sees erbaut ist und von dessen Garten man einen herrlichen Fernblick genießt. Hier nahmen wir etwas zu Gunsten der knurrenden Mägen zu uns, worauf uns das ganze landschaftliche Bild nocheinmal so schön vorkam.

Nachdem die materiellen Sorgen erledigt waren, setzte das Quintett seine Fahrt längs des nördlichen Ufers des Grundlsees fort. Der Kutscher musste mir wieder den Erklärer spielen. Er zeigte mir die Villa des Grafen Clary Aldringen, die des Grafen von Meran und so weiter. Lauter Grafen-,

So sahen die Reisenden die Ausseer Hauptstraße. Rechts hinten das „Hotel Hackinger“ – damals das erste Hotel vor Ort.
Die Speisesääle waren damals großzügig dimensioniert und sauber eingedeckt.

Baronen- und Millionärsvillen. Endlich gelangten wir nach Gößl, das am Ostende des Sees, umgeben steilen Felswänden liegt. Hier stiegen wir aus und gingen durch einen tiefen Talgrund, an dessen Seiten sich zerklüftete Kalkfelsen erhoben, zum Toplitzsee.

Am Ufer des dunklen Sees angelangt, lagerten wir uns am Waldessaume nahe den kleinen Fährhütten und warteten, bis die Kähne vom jenseitigen Ufer mit ihren Passagieren zurückkämen. Hart am See stand eine Bank, daneben eine kurze, rohbehauene Steinsäule und eine Gedenktafel, auf der zu lesen war, dass sich hier Erzherzog Johann und die Postmeisterstochter Anna Plochl das erstemal getroffen hätten.

Als das erste Schiffchen gelandet war, stiegen wir ein und ließen uns über den See führen, durch die großartige Stille, die nur von dem fröhlichen Jauchzen unterbrochen wurde, das aus den uns begegnenden Kähnen schallte. Sie waren von anderen Herrn des Vereines besetzt, die bereits die Rückkehr nach Aussee begonnen hatten.

Ringsum ist der See von dunkelbewipfelten Bergen eingeschlossen, welche sich steil zum Seegrund senken und ihre von schäumenden Wasserfällen benetzten Felsen, die aus dem grün der Fichten leuchten, in dem klaren Wasser spiegeln. Zwei Bauern, in ihre Gebirgstracht gekleidet, führten die Ruder, die sich mit leisem Plätschern hoben und senkten. Wir landeten am Ostufer, stiegen aus und gingen über einen kleinen, niederen, aber steilen Sattel zum Kammersee hinüber, der unterirdisch mit dem Toplitzsee verbunden, mit diesem höherem Stande durch einen tiefen Felsenkanal, der schon im Mittelalter ausgehauen worden sein soll, seine Wasser tauscht. Wir standen auf dem steinigen Ufer in Betrachtung versunken. Der Kammersee ist zwar kleiner als der Toplitzsee, doch blickt er, von allen Seiten eng von schroffen Felswänden eingeschlossen, romantisch mit seinem blauen Auge zum Himmel auf, der die leichten Wolken über die Bergeskämme sendet, von denen die Gehänge steil zum See abfallen. Hoch oben springt ein Quell aus dem Innern des Bergkolosses und hüpft über Kanten und Zacken, fließt durch die steinerne Rinne und stürzt sich, wo jene aufhört, in seinem Schleier herab auf die schräge, ausgewaschene Felsplatte, alles umher mit leichtem Tropfen bestäubend.

Auf nach Altaussee Nun traten wir den Rückweg an, fuhren wieder über den Toplitzsee, alles mit Abschiedsblicken grüßend, gingen nach Gößl und stiegen dort in den Wagen, der auf unsere Rückkehr gewartet hatte, und ließen uns nach Aussee fahren, sehnsüchtig an Hackingers volle Schüssel denkend. Man muss eben auch in die Gedanken Abwechslung bringen und hin und wieder auch etwas realistisch Materialistisches aufgreifen. An alles

hab ich hier in der wirklichen Natur gedacht, nur nicht an mystisch pietistisch kabbalistische Ideen.

In Aussee gaben wir uns ganz dem Essen hin, das, nebenbei gesagt, ausgezeichnet war, und dem Ansichtskartenschreiben. Nach dem Speisen besuchte ich die alte Spitalkirche, die reich an schönen Fresken ist, und betrachtete mir das Haus, wo jene Posthalterstochter und nachmalige Gräfin Meran lebte.

Das Quintett – es war eigentlich ein Quartett, da Herr Sorger fehlte, er war schon voraus – bestieg den Wagen. Nun gings – es war 3 Uhr nachmittags – durch in der ungewöhnlich heißen Junisonne leuchtenden Häuserzeilen zum Ort hinaus, durch sonnige Felder, durch schattige Wäldchen auf der schöngepflegten Straße, vorbei an niedlichen Villen, alle im selben Stil und doch in mannigfacher abwechselnder Ausschmückung, die eine sich weit vorschiebend, nur durch ein grünes Drahtgitter von der Straße getrennt, die andern hinter dunklen Fichten und rauschenden Buchen sich duckend, ganz umschlossen von flimmerndem Blätterwerk. Nur hie und da guckte eine grüne Jalousie oder ein blinkendes Fensterchen und ragten über den Wipfeln spitze Türmchen hervor.

Bald hielt der Wagen in Altaussee. Wir besahen uns die alte Kirche und den kleinen Ort.

In dem Gasthause am See suchten wir die Veranda auf, von der man eine entzückende Aussicht genießt. Zu unseren Füßen der dunkelblaue, an den Ufern, wo sich das Laubwerk spiegelt, der grünschimmernde See, links im Nordwesten, der schroffe Loser, vor uns dunkle Wälder und rechts nahe dem Ufer die dunkelroten und grauen Dächer der Ortschaft Altaussee. Von da nach rückwärts auf sanft ansteigenden im ersten Frühlingsgrün prangenden Gehängen hingestreut zwischen dunklen Wäldchen, blühenden Obstgärten und leuchtenden Wiesen, eine Menge von kleinen Landhäusern, viele darunter der höchsten Aristokraten angehörend. Von diesem sonnigen Landschaftsbild meine Augen losreißend, blickte ich im Hintergrunde auf dunkle Waldberge. Darüber glitzerte in der Ferne der Dachsteingletscher, von dem sich etwas dunkler, doch durchsichtig klar die Felsenzacken abhoben. Auch hier machte sich die Anziehung des Wassers geltend, die Goethe in seinem „Fischer“ so schön besingt, doch zwang es uns nicht zu einem Bade, sondern zu einer Kahnfahrt, die denn auch von den Herren Krames und Hofstätter und meiner Person in Szene gesetzt wurde. Die erste Kahnfahrt – selbst gerudert – welche inhaltsschweren Worte! Weit hinaus fuhren wir über die geheimnisvollen Tiefen auf dem dunklen Wasser. Das war einer der schönsten Momente der ganzen Partie, nicht satt konnte ich mich sehen, immer wieder kehrte mein Blick zu den weißen Schneefeldern des Dachstein zurück, immer wieder schweifte er an der nahen, schroffen Felswand des

Loser aufwärts.

Doch bald wurde zum Rückzug geblasen, ich stärkte mich noch schnell mit einem kleinen Imbiss und fort gings wieder, zurück nach Aussee. Hier besuchte ich die Anlagen des Kurhauses, wog mich auf einer falsch zeigenden Waage, führte philosophische Gespräche, nahm noch einmal eine Jause, sandte den Bergen noch einen wehmütigen Blick zu und fuhr auf den Bahnhof.„Einsteigen!“

Am Grimming vorbei Richtung Graz

Wieder gruppierten sich die bergeskundigen Herren. Ich gesellte mich zu ihnen, um auch etwas von ihrer Weisheit zu profitieren. Es galt jetzt die Gegend zu besichtigen, die wir beim Herauffahren wegen der Dunkelheit nicht mehr hatten sehen können. Besonders interessant war die Fahrt um den Grimming, wobei wir den mächtigen Koloss von allen Seiten besehen konnten.

In Stainach-Irdning gab es eine kleine Unterbrechung in der Fahrt, die einige Herren benützten, um ihre Mägen etwas zu füllen. Ich besorgte das erst in Selzthal, wo ich mehr Muße dazu hatte.

Von da an konnte ich dazu schauen, mir im Waggon ein bequemes Plätzchen zu erobern, denn es war nunmehr so dunkel geworden, dass man die Gegend, durch die man fuhr, nicht mehr auf ihre landschaftlichen Reize prüfen konnte. Ich legte mich hin und schlief. Erwachte, baumelte

wie trunken umher, schlief wieder ein, schrak bei der nächsten Station wieder empor, ärgerte mich über die lange Fahrt, hörte einmal hier, einmal dort dem Gespräche der Mitfahrenden zu und streckte mich dann endlich auf die Bank hin und duselte. Wie lange ich so halb träumte und halb wachte, weiß ich nicht. In St. Michael stieg man aus, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Dann gings wieder weiter. Endlich Bruck! Ich begann, die Stationen und die Minuten zu zählen. „Judendorf–Gösting–Graz! Ah, Gott sei Dank!“ Mir war von dem ewigen Fahren schon ganz übel geworden und in der Magengegend hatte sich bereits ein verdächtiges Gefühl breit gemacht. Nun, jetzt fühlte ich wieder festen Boden. Nocheinmal zwar musste ich auf ein paar Minuten ein Vehikel besteigen, doch es war wenigstens keine Eisenbahn, sondern ein offener Wagen, der uns nach Hause brachte. Zu Hause – es war 2 Uhr nachts – schlichen wir uns auf den Zehenspitzen ins Schlafzimmer Mama war noch wach und wie erzählten ihr im Flüstertone in aller Eile und Kürze den ganzen Ausflug.

Hinweis: Der Artikel wurde – soweit möglich – in Originalschreibweise abgedruckt. Ein Dank gilt an dieser Stelle Engelbert Marl aus Bad Mitterndorf, der die Reiseaufzeichnungen in Kurrentschrift transkribierte.

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73. Jahreshauptversammlung des WSV Altaussee

Bei der 73. Jahreshauptversammlung des WSV Altaussee konnte Obmann Christoph Kubisch zahlreiche Mitglieder, Funktionäre und Ehrengäste begrüßen

Unter ihnen waren Bgm. Gerald Loitzl, Gemeindekassier Stefan Pucher, ASVÖ-Ehrenmitglied Hans Hörzer, der Obmann des Zweigvereins Stocksport Hans Kainzinger, Vertreter der Salinenmusik Altaussee, Hannes Gaiswinkler, von der Feuerwehr Altaussee ABI Christian Fischer sowie von der Bergrettung Ausseerland Stefan Simentschitsch. Totengedenken Zu Beginn der Versammlung wurde der verstorbenen Vereinsmitglieder Eusebius „Sewi“ Wimmer, Tom Simentschitsch sen. und Willfried Köberl gedacht. Es zeigte sich einmal mehr, wie breit der Verein aufgestellt ist und wie viel ehrenamtliche Arbeit das ganze Jahr über geleistet wird. Erfolgreiches Jahr im Kinder- und Jugendsport

Die Wintersaison 2024/25 erwies sich für die Kinder- und Jugendabteilung des WSV Altaussee als äußerst erfolgreich. Rund 60 Kinder trainierten regelmäßig – sowohl samstags als auch unter der Woche – und absolvierten insgesamt 40 Schneetrainings sowie 23 Einheiten in der Turnhalle. Die jungen Athleten nahmen an 14 Rennen teil und sammelten dabei beeindruckende 138 Podestplätze. Im Salzkammergut- und Bezirkscup konnten zahlreiche Siege und Klassenerfolge gefeiert werden. Hervorgehoben wurden die Klassensiege von Maila Welzl, Valentin Kadar, Sarah Hameter und Jordi

Köberl. Zudem gewann der WSV die Vereinswertung des Skibezirkscups mit großem Vorsprung. Aufgrund des enormen Andrangs im Kinderbereich müssen derzeit sogar neue Anfragen abgelehnt werden. Ein besonderer Dank galt allen Trainern, die Woche für Woche ehrenamtlich im Einsatz stehen.

Finanzen und Ausblick Nach einem finanziell erfolgreichen Jahr stehen 2025 mehrere größere Investitionen bevor. Dazu zählen ein neues Dach für das Zielhaus, moderne Technik für die Zeitnehmung sowie notwendige Verbesserungen auf den Pisten. Trotz dieser Ausgaben geht der Verein von einem ausgeglichenen Ergebnis im kommenden Jahr aus. Für die kommende Wintersaison sind erneut alle Trainingsgruppen geplant.

Ergänzend wird ein neues Angebot für die jüngsten Kinder geschaffen. Die wichtigsten Renn- und Veranstaltungstermine sind bereits fixiert.

Zweigverein Stocksport Zweigvereins-Obmann Hans Kainzinger berichtete von einem äußerst erfolgreichen Jahr im Stocksport. Der Start erfolgte am 16. November in der Eishalle Vöcklabruck mit dem „Schrottshammer-Cup“. Noch vor Beginn der Sommersaison wurde die Flutlichtanlage modernisiert, um optimale Trainings- und Spielbedingungen auf den Asphaltbahnen zu gewährleisten. Im gesamten Jahr wurden 828 Stocksportler auf Eis- und Asphaltbahnen gezählt – eine eindrucksvolle Bilanz.

Hans Kainzinger bedankte sich bei seinem gesamten Team, insbesonde-

2. „Hoamhauser“-Gedenkschießen

Im Anschluss an den sportlich ansprechenden und fair geführten Bewerb fand im Gasthaus Wies’n die Siegerehrung statt. Der Verein bedankt sich herzlich für die hervorragende Bewirtung, die Gastfreundschaft und die Spende eines Sachpreises. Ein besonderer Dank gilt zudem Christian Stöckl, der auch

re bei Kassier Andreas Grill, Schriftführer Matthias Machherndl, dem Hütten- und Platzteam rund um Johannes Schröttenhammer, Florian Muß, Mario Krexhammer, Martin Kain und Patrick Binna sowie bei Waltraud Schröttenhammer für die ausgezeichnete Bewirtschaftung der Stockhütte. Ein besonderer Dank galt auch dem Stammverein für die hervorragende und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Kassier Andreas Grill präsentierte zudem einen sehr positiven Kassenbericht. Obmann Christoph Kubisch gratulierte dem Stocksportteam zu den erbrachten Leistungen und freute sich auf weitere gemeinsame Erfolge.

Ehrungen

Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere Mitglieder für runde Geburtstage und ihre langjährige Verbundenheit zum Verein ausgezeichnet. Besondere Auszeichnungen erhielten Birgit Kubisch-Fischer und Wolfgang Gasperl (ASVÖ-Verdienstmedaille in Silber) sowie Ludwig Fischer (ASVÖ-Verdienstmedaille in Gold). Außerdem wurde Paul König anlässlich seines runden Geburtstages zum Ehrenmitglied des WSV Altaussee ernannt.

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Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

heuer wieder den Wanderpokal zur Verfügung stellte. Mit dem Turnier wurde die Eisstocksaison 2025/26 of fi ziell eröffnet. Im Anschluss besuchten einige Teilnehmer noch die Jahreshauptversammlung des Stammvereins, bei der Obmann Hans Kainzinger über das erfolgreiche vergangene Vereinsjahr berichtete.

Am 2. November wurde in der REVA-Eishalle in Vöcklabruck das bereits zweite Gedenkschießen zu Ehren des verstorbenen Ehrenmitglieds Hans Stöckl vlg. Hoamhauser veranstaltet, welchem 78 Schützinnen und Schützen in 13 Mannschaften beiwohnten. Schon zu Beginn zeigte sich, dass die erst am Morgen zusammengelosten Mannschaften der „Schießstätte“ an diesem Tag besonders stark auftreten würden. Vor allem „Schießstätte 2“ erwischte einen nahezu perfekten Bewerb und präsentierte sich in beeindruckender Form. Mit nur einem Unentschieden und sämtlichen weiteren Siegen setzte sich das Team rund um Christoph Moser klar an die Spitze und feierte einen souveränen Tagessieg. Komplettiert wurde die Siegermannschaft durch Machherndl M., Köberl H., Grill H., Kain M. und Köberl Chr. Den zweiten Platz sicherte sich „Schießstätte 1“ mit Freismuth B., Krexhammer M., Jauk A., Budemayr L., Binna P. und Muss F., die mit konstanten Leistungen ebenfalls zu überzeugen wussten. Auf Rang drei folgte der „WSV Altaussee“, vertreten durch Wimmer H., Voith J., Kalss St., Moser H., Bauer A. und Syen M. Die weiteren Platzierungen lauteten: 4. „Augstbach“, 5. „ATSV Bad Aussee“, 6. „Fuchsbauer“, 7. „Zomgwiäu fi t“, 8. „FCA 1“, 9. „Hoamhauser“, 10. „Altaussee 1998“, 11. „Obertressen“, 12. „FCA 2“, 13. „Bachmühle“.

Die siegreiche Mannschaft „Schießstätte 2“.

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Obmann Christoph Kubisch mit den Ehrengästen und den Geehrten.

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