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Alpenpost_18_2025

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Ausgabe Nr. 18

4. September 2025

49. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14-tĂ€gig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Wer lernen möchte, den Menschen die Wahrheit zu sagen, muss lernen, sie sich selbst zu sagen.

Nach getanem Tagwerk ...

L. Tolstoi

Mozart-Requiem in Bad Aussee

Am Samstag, 13. September, lĂ€dt das „Beethoven plus Festival“ um 19.30 Uhr in der Ausseer Stadtpfarrkirche zu einem außergewöhnlichen Chor- und Orchesterkonzert. NĂ€here Informationen auf Seite 13.

... ist der Feierabend umso mehr verdient. Konrad Mautner untertitelte das Foto, welches er von der Holzknechtpartie am Weg nach Hause anfertigte, mit „Die Evenpass macht Feierabend“.

Foto: K. Mautner

20. Kommunale SommergesprÀche in Bad Aussee

Bachmann vom Österreichischen Bundesheer. Zugrunde liegt dem Treffen die Idee, die kommunalen EntscheidungstrĂ€ger mit jenen der Bundespolitik sowie der Wirtschaft zusammenzubringen, um daraus „wie bei zwei fruchtbaren Meeresströmungen, wo die reichsten FischgrĂŒnde sind“, wie es GemeindebundprĂ€sident Johannes Pressl ausdrĂŒckte, „eine fruchtbare Basis fĂŒr das Miteinander zu schaffen.“ Der erste Tag war geprĂ€gt von mehreren ImpulsvortrĂ€gen und Diskussionen, die sich von der Finanzierung der Infrastruktur und der Rolle des Staates dabei bis zur „grĂŒnen Transformation“ als Reindustrialisierung

Europas unter besonderer BerĂŒcksichtigung des privaten Kapitals und der Rolle der demokratischen Gesellschaft dabei erstreckten. Am Abend wurde dann zu einem Empfang in die „Blaa-Alm“ geladen, die bei den Teilnehmern als fast schon „legendĂ€r“ wahrgenommen wird. „Egal wie es uns dann morgen geht, wir machen im Programm weiter“, umriss Moderator Meinrad Knapp den Fahrplan. Die ImpulsvortrĂ€ge wurden dann durch Diskussionen am Podium dahingehend ergĂ€nzt, dass vertiefend auf verschiedene Themenkomplexe eingegangen wurde.

Fortsetzung auf Seite 3

Unter dem Titel „Zukunft gestalten: Wie der demograïŹsche Umbruch die Gemeinden und Infrastruktur von morgen prĂ€gt“ trafen vom 28. bis 29. August renommierte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und weiteren Sparten der Gesellschaft im Ausseerland zusammen, um die verschiedenen Problemstellungen und Herausforderungen zu diskutieren und auf kommunaler Ebene LösungsansĂ€tze zu ïŹnden. Vor mehr als 20 Jahren wurde die Idee zu diesem Format auf der LoserhĂŒtte geboren. Der Österreichische Gemeindebund und die „Kommunalkredit“ lassen es sich jedes Jahr aufs Neue wirklich eine Stange Geld kosten, das mittlerweile schon internationale Treffen im Ausseerland durchzufĂŒhren. Unter den Referenten waren ehemalige Minister von Deutschland, KarlTheodor zu Guttenberg und Christian Lindner, ebenso wie StaatssekretĂ€r Alexander Pröll, der bekannte Politologe Peter Filzmaier, Gerhard Christiner von der Austrian Power Grid, der Bischof von Innsbruck, Hermann Glettler, und Oberst Lukas

Vom Elefanten im Raum Über 300 Demonstrierende bei einem Stelldichein der Landeshauptleute von Salzburg und der Steiermark Ende Juni in Grundlsee, aber Landeshauptmann Mario Kunasek rĂŒhrt „kein Ohrwaschl“ und lĂ€sst durch seinen Protokollchef ausrichten, dass man sich „diesen Feiertag mit dem Thema nicht verleiden lassen will“. Eine „Nah-am-Menschen“-Tour von Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, die kĂŒrzlich zwar viele Betriebe und Institutionen im Bezirk besuchte und sich mit BĂŒrgermeistern traf, aber um das LKH Bad Aussee einen großen Bogen machte.

Es tut mir leid, aber ich nehme Euch das „Nah-am-Menschen“ und „Steirer-wieder-im-Mittelpunkt“Blabla nicht mehr ab, wenn Ihr die grĂ¶ĂŸten Ängste der hiesigen Bevölkerung nicht wahrnehmen wollt. Ein kurzer Auftritt mit ein paar ermunternden Worten in Grundlsee, ein Besuch – auch am LKH Bad Aussee – wĂ€re ein klares Signal gewesen, dass man die Sorgen der Bevölkerung wirklich ernst nimmt. Aber lieber irrlichtert man rund um den „Elefanten im Raum“ herum und versucht, diesen zwanghaft zu ignorieren. EGO

Die „Seite 2”

Florian Seiberl von

Herr Hon.-Prof. Prof. Dr. Walter Pöltner, als Spitzenbeamter und ehemaliger Bundesminister kennen Sie das Spannungsfeld zwischen dem „Diktat leerer Kassen“ und einer gesetzlichen Verpflichtung, fĂŒr eine entsprechende Versorgung der Bevölkerung zu sorgen. Wie nehmen Sie die PlĂ€ne rund um das LKH Bad Aussee wahr?

Walter Pöltner: „Das Recht auf Leben ergibt sich aus dem zweiten Artikel der EuropĂ€ischen Menschenrechtskonvention und ist Voraussetzung fĂŒr alle anderen Grundrechte. Aus jĂŒngeren Entscheidungen der EuropĂ€ischen Menschenrechtskonvention ergibt sich, dass dem Recht auf Leben auch die Schutzpflicht des Staates auf die bestmögliche Erhaltung der Gesundheit inhĂ€rent ist. Bei der EuropĂ€ischen Sozialcharta (ESC) handelt es sich um ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen, dem Österreich 1969 beigetreten ist. Artikel 11 der ESC normiert das Recht auf Schutz der Gesundheit. Die Vertragsstaaten haben sich dazu verpflichtet, zu diesem Zweck geeignete Maßnahmen zu ergreifen.“

Das LKH Bad Aussee wird seit jeher ĂŒber die „Fallzahlen“ schlechtgeredet. Dem „Plan B“ folgend hat die Ausseerland-Bevölkerung nun ein um zehn Prozent erhöhtes Risiko, nach einem Herzinfarkt im Spital zu sterben. Entspricht dies dem Gleichheitsgrundsatz nach Artikel 7 des Bundes-Verfassungsgesetzes?

Walter Pöltner: „Der ‚Österreichische Strukturplan Gesundheit‘ (ÖSG) enthĂ€lt Planungsaussagen fĂŒr ausgewĂ€hlte Bereiche der ambulanten und der akutstationĂ€ren Versorgung, fĂŒr die ambulante und stationĂ€re Rehabilitation und fĂŒr medizinisch-technische GroßgerĂ€te. Die QualitĂ€tskriterien im ÖSG zielen darauf ab, in den verschiedenen Versorgungsstrukturen österreichweit gleiche Versorgungsstandards zu erreichen. Mit dem ÖSG wird sichergestellt, dass Gesundheitsversorgung in ganz Österreich ausgewogen verteilt und gut erreichbar ist und in vergleichbarer QualitĂ€t auf hohem Niveau angeboten wird. Dazu gehört die medizinische Versorgung und Patientensicherheit mit einer wohnortnahen Akutversorgung. FĂŒr die Bevölkerung im Ausseerland und in den angrenzenden Regionen bedeutet das Krankenhaus schnelle Hilfe in NotfĂ€llen –Minuten können dabei ĂŒber Leben und Tod entscheiden. Besonders bei Ă€lteren Menschen sind viele Patienten mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkt. Lange Anfahrtswege wĂŒrden die Behandlung erschweren oder verzögern.

„Der ‚Plan B’ wĂŒrde ein gefĂ€hrliches Versorgungsloch reißen!“

WĂ€hrend sich die Arbeitsgruppe rund um das LKH Bad Aussee hinter den Kulissen trifft, um eine möglichst sinnvolle Lösung fĂŒr das Haus zu finden, erntet der „Plan B“ immer mehr Kritik. Unter den Kritikern ist auch der ehemalige Bundesminister fĂŒr Gesundheit, Walter Pöltner, der sich in einem Interview bereit erklĂ€rte, seine Sicht auf die Dinge darzulegen.

Bundesminister a. D. Walter Pöltner sieht beim derzeitigen „Plan B“ ein gefĂ€hrliches Versorgungsloch fĂŒr die Bewohner und GĂ€ste des Ausseerlandes.

DarĂŒber hinaus ist Bad Aussee ein stark frequentiertes Urlaubsgebiet –die Versorgung von Touristen erfordert ein regionales Krankenhaus. Auch arbeitsrechtlich ist bei Bereitschaft des Personals von einer Erreichbarkeit bis zu maximal einer halben Stunde auszugehen. Durch die Kessellage mitten im Toten Gebirge können Straßen im Winter oder bei UnfĂ€llen gesperrt sein, was eine schnelle Verlegung in andere Kliniken erschwert. Die nĂ€chstgrĂ¶ĂŸeren SpitĂ€ler in Rottenmann oder Bad Ischl sind deutlich weiter entfernt. Eine Umsetzung des ‚Plan B‘ wĂŒrde ein gefĂ€hrliches Versorgungsloch reißen.“

Das LKH Bad Aussee ist einer der grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber der Region. Es wird befĂŒrchtet, dass durch den „Plan B“ viele ArbeitsplĂ€tze verloren gehen. Wie sehen Sie dieses Szenario?

Walter Pöltner: „Das LKH Bad Aussee ist von großer gesellschaftlicher und regionaler Bedeutung. Das Haus ist ein wichtiger Arbeitgeber und sichert zahlreiche Jobs in Medizin, Pflege, Verwaltung und Technik. Eine funktionierende Gesundheitsversorgung stĂ€rkt die Region und macht sie attraktiver fĂŒr junge Familien sowie Mediziner und PflegekrĂ€fte. Der Anteil Ă€lterer Menschen im Ausseerland – ob nun Einheimische oder GĂ€ste – ist ĂŒberdurchschnittlich hoch und diese brauchen mehr medizinische Betreuung vor Ort. Eine Geriatrie mit Remob-Abteilung kann dabei nur ein Zusatzaspekt sein, eine interne und eine chirurgische Abteilung sind essenziell. Die Gesundheit der Bevölkerung ist eine staatliche Grundaufgabe – gerade in peripheren Regionen muss die Basisversorgung gesichert bleiben.“

Im „Plan B“ gibt es die Idee, lĂ€nderĂŒbergreifend zusammenzuarbeiten. Wie sehen Sie diese Möglichkeit?

Walter Pöltner: „Der Ansatz ist richtig, wenn das LKH Bad Aussee

bestehen bleibt, denn regionale HĂ€user können eine Überlastung in ZentralspitĂ€lern abfedern. Oftmals ist es nicht notwendig, dass Patienten in den zentralen HĂ€usern der Spitzenmedizin gesund gepflegt werden –das können sie auch wohnortnahe. Noch dazu haben es dann ihre Familien und Freunde nicht so weit, wenn sie Besuche wĂŒnschen. Eine Zusammenarbeit mit dem LKH Bad Ischl, mit Gmunden und Vöcklabruck wie auch Schwarzach wĂ€re dringend an der Zeit und wĂ€re zu fördern.“

Die Argumentation der BefĂŒrworter des „Plans B“ lĂ€uft meist darauf hinaus, dass das LKH Bad Aussee nicht finanzierbar wĂ€re. Verstehen Sie diese?

Walter Pöltner: „Ein Krankenhaus kann niemals wirtschaftlich gefĂŒhrt werden, ist aber eine der vielen Pflichten des Landes oder Staates. Ein Krankenhaus vor Ort ist im Falle von Naturereignissen wie Lawinen, Muren oder Schneechaos unverzichtbar. Gerade in einer bekannten Kurund Gesundheitsregion wie dem Ausseerland erwarten sich GĂ€ste eine verlĂ€ssliche medizinische Versorgung. Kurze Wege fĂŒr Patienten und frĂŒhzeitige Behandlungen verhindern Komplikationen und teure Folgekosten. Leider ist das Thema PrĂ€vention noch nicht in der Politik angekommen. Dazu kommt, dass dezentrale Strukturen das Gesundheitssystem widerstandsfĂ€higer gegenĂŒber Krisen machen. Wir haben bei der Pandemie gesehen, wie schnell die SpitĂ€ler unter Druck gekommen sind. Daraus sollten die EntscheidungstrĂ€ger ihre SchĂŒsse ziehen.“

Wenn Sie nun die Möglichkeit hĂ€tten, der KAGes, Gesundheitslandesrat Karlheinz KornhĂ€usl und –in weiterer Instanz – Landeshauptmann Mario Kunasek in Kurzform ins Stammbuch zu schreiben, was wĂ€re dies?

Walter Pöltner: „Abgesehen davon, dass ich niemandem ins Stammbuch

schreiben werde, gibt es doch Argumente, die fĂŒr den Erhalt und Ausbau des LKH Bad Aussee sprechen: Eine schnelle Hilfe rettet Leben. Eine wohnortnahe Akutversorgung sollte im Vergleich zu langen, lebensbedrohlichen Anfahrten bevorzugt werden. Gesundheit darf nicht von der Postleitzahl abhĂ€ngen. Ein funktionierendes Spital macht die Region attraktiv und lebenswert. Wenn sich herumspricht, dass das LKH Bad Aussee neu aufgestellt wird, lösen sich auch – zu großen Teilen –die Personalprobleme. Ohne ein Krankenhaus verliert die Region an ZukunftsfĂ€higkeit. Als Lösung sollte ein Hybridmodell entwickelt werden, dass unter UmstĂ€nden sogar ein Private-Public-Partnership beinhaltet, aber die PatientennĂ€he sollte gesundheitspolitisch ein primĂ€res Ziel sein – mag dies auch gesundheitsökonomisch teurer sein. Im Umkehrschluss wird der wirtschaftliche Abstieg des Ausseerlandes mit einer Reduktion auf eine Geriatrie und eine Remob-Abteilung unumkehrbar eingelĂ€utet. Besonders in schwierigen verkehrstechnischen und wirtschaftlich profitablen Regionen hat die regionale Gesundheitsversorgung eine herausragende Bedeutung. Zu bedenken ist auch, dass ein erheblicher Teil der Gesundheitsausgaben direkt und indirekt an Einkommen von im Gesundheitswesen BeschĂ€ftigte gezahlt wird und damit in hohem Maße als Einkommensteuer und Mehrwertsteuer wieder an den Staat zurĂŒckfließt. Das Krankenhaus in Bad Aussee ist nicht nur ein medizinischer, sondern auch ein sozialer und wirtschaftlicher Ankerpunkt der gesamten Region. Sein Erhalt ist entscheidend fĂŒr Versorgungssicherheit, LebensqualitĂ€t und ZukunftsfĂ€higkeit des Ausseerlands. Es sollten jene, die ĂŒber das Haus entscheiden, wirklich gut nachdenken, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen auf die Bevölkerung und in weiterer Folge auch auf ihren politischen Fortbestand haben.“

Vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch!

Walter Pöltner (Jhg. 1952) ist ein österreichischer Jurist, Spitzen beamter und Po litiker (ehemals SPÖ). Er war – wĂ€hrend der „Bierlein-Regierung“ – österreichischer Bundesminister fĂŒr Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.

Foto: Parlamentsdirektion/ J. Zinner
Foto: Craiyon

20. Kommunale SommergesprÀche in Bad Aussee

Thomas Schönauer (l.) begrĂŒĂŸte die Teilnehmer zum ersten Mal in seiner Funktion als Ausseer BĂŒrgermeister. Ihm zur Seite standen Gemeindebund-PrĂ€sident Johannes Pressl, Interim-CEO Kommunalkredit Sebastian Firlinger, Moderator Meinrad Knapp sowie Gemeindebund-Steiermark-PrĂ€sident Erwin Dirnberger (v. l.).

(V. l.): Politologe Peter Filzmaier, Michael Santer (Kommunalkredit), Gemeindebund-PrÀsident Johannes Pressl, Moderator und Autor Felix Lill, Winfried Pinggera (Generaldirektor Pensionsversicherungsanstalt) und Hans Aubauer (Leiter Krankenversicherung UNIQA) im GesprÀch.

Am zweiten Tag eröffnete Innsbrucks Bischof Hermann Glettler das Programm, indem er die Rolle der Kirche unter dem Titel „Kooperation statt Leerstand“ – Ă€hnlich wie Kardinal Christoph Schönborn im Vorjahr –umriss. Auf die Geistlichkeit folgte mit Oberst Lukas Bachmann ein militĂ€rischer Beitrag, der die Rolle der österreichischen StreitkrĂ€fte in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen rĂŒckte. Der ehemalige Minister von Deutschland, Karl-Theodor zu Guttenberg, erlĂ€uterte dann, warum strategische Resilienz vor Ort beginnen sollte. Die Politologin Kathrin Stainer-HĂ€mmerle referierte im

Politologe Peter Filzmaier beleuchtete die demograïŹsche Entwicklung Österreichs.

Innsbrucks Bischof Hermann Glettler plĂ€dierte fĂŒr Kooperationen.

Anschluss ĂŒber das Thema „Innovation statt Überregulierung. Wie Europa seine Zukunft von innen heraus gestalten kann“, wie eine abschließende Diskussion zu den europĂ€ischen Tugenden und einem PlĂ€doyer fĂŒr eine neue Innovationspolitik das zweitĂ€gige Treffen in Bad Aussee ausklingen ließ.

AussprĂŒche

„Ich werde meine Beispiele bei der Gesundheitspolitik sicher nicht am Beispiel LKH Bad Aussee festmachen – ich bin ja nicht lebensmĂŒde ...“

Politologe Peter Filzmaier augenzwinkernd vor dem Auditorium.

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Anna Hinterschweiger aus Bad Mitterndorf hat kĂŒrzlich das Bachelorstudium im Bereich Molekulare Biowissenschaften erfolgreich abgelegt und trĂ€gt nun den Titel „Bachelor of Science“. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Marvin Kupnick –LAP bestanden

Marvin Kupnick aus Lupitsch, beschĂ€ftigt bei der Tischlerei Amon in Grundlsee, hat kĂŒrzlich seine Lehrabschluss prĂŒfung zum Tischler erfolgreich bestanden. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Zwergerl-Treffen

Die nÀchsten Zwergerl-Treffen finden am 8. und 22. September jeweils von 9 bis 11 Uhr im Pfarrhof Bad Aussee statt. Geeignet vom Baby- bis zum Kindergartenalter. ZusÀtzlich findet am 8. September von 9 bis 11 Uhr ein Workshop mit Tamara Kaltenegger statt. Info unter: 0660 171 56 58.

63. Bierzelt mit KiritÄg in Altaussee

Von Samstag, 6., bis Montag, 8. September, wird die Losergemeinde wieder aus allen NĂ€hten platzen, wenn zum Bierzelt der FF Altaussee und der FF Lupitsch sowie in weiterer Folge zum KiritĂ„g entlang der Straße geladen wird.

Was ist es wohl, was die Faszination des Altausseer Bierzeltes, welches oft kopiert, jedoch nie erreicht wurde, ausmacht? Sind es die knusprig-saftigen Brathendln, die gerĂ€ucherten Saiblinge, die bernsteinfarbene Halbe Bier, die bodenstĂ€ndige Blasmusik, der unverkennbare Duft nach frisch gemĂ€htem „Åmmerl“, der in der Luft liegt, das fröhlich-ausgelassene Lachen und Scherzen der Kinder und Jugendlichen beim VergnĂŒgungspark, die unparfĂŒmierten Witze der Sprecher, die Aussicht am MĂ€nner-Pissoir auf „König Dachstein“, die alten Bekannten, die man seit einem Jahr nicht mehr gesehen hat, die heimischen Standler mit ihren innovativen Ideen, die Armbrust-Herausforderung im Lupitscher-Zelt, die blaue Stunde, wenn Loser und Trisselwand noch im Abendrot glĂŒhen, beim Bierzelt aber schon die Lichterketten heimelig leuchten, oder die sich die Backen fast blutig

spielenden Musikanten? Es ist wohl eine Mischung aus allen diesen EindrĂŒcken, die Jahr fĂŒr Jahr tausende Besucher nach Altaussee lockt. Auch wenn es mittlerweile kein Saisonabschluss mehr ist, ist es eine mehr als lieb gewonnene Gelegenheit, die Sorgen des Alltags, Ängste und Überlegungen fĂŒr drei Tage zu vergessen und das Leben so zu genießen, wie es gerade ist.

Die Kameraden der FF Altaussee und der FF Lupitsch haben mit unzĂ€hligen Freiwilligen nicht nur die zwei Holzstangenzelte auf den Fischerer Feldern aufgestellt, sondern sich auf alle kulinarischen EventualitĂ€ten vorbereitet, um den hungrigen und durstigen GĂ€sten ihre WĂŒnsche zu erfĂŒllen. Sie freuen sich ĂŒber jeden einzelnen Besucher.

Äußerst erfolgreicher „Enten-Grand-Prix von Aussee“

Die Mitarbeiter der Rot-Kreuz-Dienststelle Bad Aussee haben mit dem Entenrennen in der Altausseertraun vor einigen Jahren einen gesellschaftlichen Jackpot ins Leben gerufen. Aufgrund des riesigen Interesses waren heuer 5.000 Enten am Start.

Eigentlich hĂ€tten die 5.000 gelben Enten ja schon im Rahmen der Sommernacht am 5. August in ihr natĂŒrliches Habitat entlassen werden sollen. Aufgrund des Hochwassers und der damit verbundenen Aquaplaninggefahr entschieden sich die Verantwortlichen, das Rennen auf den 19. August zu verschieben. Der Wasserstand war perfekt und der Kurpark von einer schier unzĂ€hlbaren Menge an daumendrĂŒckenden und aufgeregten Personen bevölkert, die von den Moderatoren Philipp Winkler und Martin Mayer in DoppelconfĂ©rence begrĂŒĂŸt und unterhalten wurden. Um die Sache noch etwas spannender zu gestalten, wurden einige Schikanen im Flusslauf der Altausseertraun eingebaut, schlussendlich schafften es aber alle Enten ins Ziel. Die Hauptpreise, darunter ein Ruefa-Reisegutschein im Wert von € 4.500,–, gingen nach Bad Goisern, Bad Mitterndorf und Bad Aussee. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Vernissage von Bruni Neuper

Am Donnerstag, 25. September, wird um 19 Uhr in der Volksbank Bad Mitterndorf eine Vernissage mit Bildern in Aquarell und Acryl unter dem Titel „Unsere schöne Hoamat“ von Bruni Neuper ĂŒber die BĂŒhne gehen. FĂŒr das leibliche Wohl ist gesorgt, die musikalische Umrahmung liegt in den profunden HĂ€nden des „Kumitzberg Musi-G’sĂ„ng“. Die KĂŒnstlerin freut sich ĂŒber regen Besuch.

Gespanntes Warten auf die gelben Enten, die beim „Grand-Prix du Canard“ ihren „Besitzern“ wunderbare Preise einbrachten.

Danksagung

FĂŒr die herzliche Anteilnahme, die Zeichen der Freundschaft und Spenden zum Verlust meines Gatten, Vaters, Schwiegervaters und Opas, Herrn Toni Schraml

möchten wir uns bedanken.

Unser besonderer Dank gilt Elisabeth und Heinz, Christa und Lois, Dr. Thomas Preimesberger mit Sonja, Dr. Thomas Fitz, dem Ärzte- und Pflegeteam der Intensivstation des LKH Bad Aussee sowie Heli von der Bestattung Haider. Ein großes Danke an alle Freunde und Bekannte, welche uns wĂ€hrend der langen Krankheit beigestanden sind. Die Trauerfamilie

©eva.trifft
Das Altausseer Bierzelt öffnet am Samstag seine Tore.

Großer Bierempfang in der Losergemeinde

Endlich war es wieder so weit: Am 22. August wurde vor dem Feuerwehrhaus in Altaussee das heißersehnte Gösser-KiritĂ„gbier (gebraut in der kleinen Brauerei Falkenstein in Osttirol) empfangen.

Die Salinenmusikkappelle mit ihrem StabfĂŒhrer Hannes Gaiswinkler geleitete die mit den 700 kostbaren BierfĂ€ssern beladenen Sattelschlepper zusammen mit einem HLF1-Fahrzeug der FF Altaussee mit Blaulicht und Folgetonhorn vor das RĂŒsthaus. Es war wie immer ein Spektakel der besonderen Art, denn kurz darauf krachten lautstark die Böller der 15 Ebenseer PrangerschĂŒtzen zu Ehren des Bieres. Dann wurde schon das erste abgeladene (Holz-)Fass von Heinz Schrottshammer und HBI Christian Fischer umarmt, gekĂŒsst und liebkost. Die zahlreichen GĂ€ste strömten ins prĂ€chtig geschmĂŒckte Feuerwehrhaus. Die Moderation auf der BĂŒhne gestalteten Franz Pichler und Reinhard Muss souverĂ€n. Christian Fischer begrĂŒĂŸte das Publikum im Saal – darunter zahlreiche ReprĂ€sentanten aus Politik und Wirtschaft (u. a. Gesundheitslandesrat Karlheinz KornhĂ€usl von der ÖVP, NR Abg. Albert Royer von der FPÖ, Max Lercher von der SPÖ, Pamela Binder (Tourismusche ïŹ n Ausseerland), Rudolf Huber (Loser Bergbahnen), Thomas Schönauer (Bgm. Bad Aussee) und natĂŒrlich die Narzissenhoheiten Magdalena Egger und Johanna Murauer. Die ĂŒberaus wichtige Aufgabe des Bieranstichs wurde – unter dem wachsamen Auge von Harald Green (Betriebsleiter der Brauerei Falken-

stein) – von ABI Werner Fischer professionell durchgefĂŒhrt und der begehrte Gerstensaft nahm seinen Lauf aus dem Fass in die ersten BierkrĂŒge. Oliver Plieschnig (Verkaufsdirektor der Brauunion Österreich) spendete einige launig erklĂ€rende Worte zum Bier – danach ging es richtig los und es konnten sich die GĂ€ste im Saal von der QualitĂ€t des sĂŒfïŹgen KiritĂ„gbiers persönlich ĂŒberzeugen – breits an diesem Abend wurden 24 FĂ€sser geleert. Kapellmeister Andreas Langanger dirigierte wie immer sehr engagiert die großartig aufspielende Salinen-

Nena und „Edmund“: Erstmals

Sommerkonzerte am Kulm

Das Kulm-GelĂ€nde in Bad Mitterndorf wird im Juli 2026 erstmals zur BĂŒhne fĂŒr hochkarĂ€tige Open-Air-Konzerte. Den Auftakt macht Edmund am 17. Juli 2026, gefolgt von einem absoluten Highlight: Nena live am 18. Juli 2026.

Der Superstar Nena wird nÀchsten Sommer am Kulm auftreten ...

Der Vorverkauf fĂŒr Nena lĂ€uft bereits und sorgt fĂŒr Rekorde: Es ist der stĂ€rkste Vorverkaufsstart der KĂŒnstlerin in Österreich in den letzten Jahren.

Der Vorverkaufsstart fĂŒr Edmund folgt am 5. September 2025. Damit beginnt eine neue Tradition am Kulm, der bisher vor allem als

legendĂ€re Skiflug-Arena internationale Bekanntheit erlangte. Mit den Sommerkonzerten wird das GelĂ€nde nun auch musikalisch zum Treffpunkt fĂŒr tausende Fans. Tickets unter www.fairticket.at.

... einen Tag zuvor wird die AustropopBand „Edmund“ am Kulm zu Gast sein.

musikkapelle – sehr zur Freude des Publikums, das eifrig Applaus spendete. Danach ging es heiter weiter –auch auf den Geburtstag von Marianne Goertz (Hotel „Villa Salis“) wurde nicht vergessen. Sie wurde mit einem Blumenstrauß und einem StĂ€ndchen beglĂŒckt. Die Stimmung beim Bierempfang lĂ€sst erahnen, wie es beim bereits freudig erwarteten KiritĂ„g (6.–8. September) auf den Fischerer Feldern zugehen wird.

Dorfnachmittag in GĂ¶ĂŸl

Am Samstag, 20. September, wird ab 14 Uhr wieder zu einem Dorfnachmittag in GĂ¶ĂŸl am Grundlsee geladen. Ein kleiner Bauernmarkt wird dabei ebenso geboten, wie kulinarische SpezialitĂ€ten zum Verweilen einladen. Die Veranstaltung findet bei trockenem Wetter statt.

17. BierzeltWarm-Up

Alle FeierwĂŒtigen sind am Freitag, 5. September, ab 20 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee dazu geladen, sich fĂŒr das Altausseer Bierzelt psychisch und physisch vorzubereiten.

Danke

Ich möchte mich bei allen EinsatzkrĂ€ften der Bergrettung, des ÖAMTC mit der FlugĂ€rztin, der Alpinpolizei, des Roten Kreuzes und der Feuerwehr, die mich unter Einsatz ihres eigenen Lebens vom Berg geborgen haben, aufs Innigste bedanken. Wenn die Rettungskette nicht so prompt und effektiv funktioniert hĂ€tte, wĂ€re ich heute nicht mehr am Leben. Danke! Marielli Huber

Heuer oblag es dem „Alt-Bierzeltchef“, ABI Werner Fischer, gemeinsam mit Betriebsleiter Harald Green, das Bier anzuschlagen. Foto: E. Kainzinger/Text: E. Enzelberger

Schnell informiert

l Der WSV Altaussee wurde kĂŒrzlich mit einem seltenen und wertvollen Geschenk von Werner Fischer ĂŒberrascht. Er konnte eine große Sammlung an alten Medaillen aus den 1950er-Jahren kĂ€uïŹ‚ich erwerben und ĂŒbergab diese unwiederbringliche Sammlung dem Obmann des WSV, Christoph Kubisch, zur weiteren Verwendung. Der Vorstand des WSV Altaussee bedankt sich auf diesem Wege noch einmal herzlich fĂŒr die seltene und wunderbare Spende.

l Die Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP) war am 25. August im Bezirk Liezen unterwegs, um mit Bezirksparteiobmann und LAbg. Armin Forstner verschiedenste Einrichtungen und Institutionen zu besuchen. Unter anderem besuchte die Delegation die Kneitz GmbH in Bad Mitterndorf, wo seit 1969 Textilien fĂŒr den Verkehrssektor produziert werden. Manuela Khom dankte GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marco Kröll fĂŒr seinen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region. Auch das „Narzissendorf Zloam“, welches mit großer UnterstĂŒtzung des Landes errichtet wurde, wurde besucht. In Bad Aussee wiederum besuchte LH-Stv. Manuela Khom am Abend eine Musikprobe der Stadtkapelle und inspizierte die ProbenrĂ€umlichkeiten. Neben GesprĂ€chen mit zahlreichen BĂŒrgern des Bezirks blieb auch Zeit fĂŒr ausfĂŒhrliche GesprĂ€che mit den kommunalpolitischen Verantwortlichen im Bezirk. So traf sie etwa die BĂŒrgermeister des Ausseerlandes, BĂŒrgermeister Herbert Hansmann und den Gemeinderat von Bad Mitterndorf, BĂŒrgermeister Franz Steinegger in Grundlsee sowie BĂŒrgermeister Thomas Schönauer in Bad Aussee.

l Nach einem Jahrzehnt (!) Verhandlungen wurde kĂŒrzlich die Novelle der steirischen Gemeindearzt-Entgeltverordnung beschlossen. Zentrale Tarife, wie jene fĂŒr schulĂ€rztliche Untersuchungen, SachverstĂ€ndigentĂ€tigkeit und Totenbeschau, werden spĂŒrbar erhöht. Erstmals seit 2004 werden somit die Tarife angepasst. So steigt das Honorar fĂŒr schulĂ€rztliche Untersuchungen von bisher € 9,– auf € 22,– Euro pro Kind. Auch die Entlohnung fĂŒr SachverstĂ€ndigentĂ€tigkeit wird auf € 125,– Euro pro angefangene halbe Stunde angehoben. FĂŒr die Totenbeschau, deren Honorar 2014 angepasst wurde, wird mit der Novelle ein automatisierter Valorisierungsmechanismus eingefĂŒhrt. Die Novelle der Gemeindearzt-Entgeltverordnung ist das Ergebnis eines langjĂ€hrigen Prozesses und intensiver Abstimmung zwischen den maßgeblichen Partnern wie Land, Gemeinde- und StĂ€dtebund sowie der Ärztekammer.

OsteoCare & MELLGreens Naturkosmetikmanufaktur

Mein Name ist Lisa Schweitzer. Ich habe in Deutschland Osteopathie und Pharmazie studiert, die staatliche HeilpraktikerprĂŒfung abgelegt und bin als Osteopathin, Heilpraktikerin und Apothekerin im Gesundheits- und PrĂ€ventionsbereich tĂ€tig. Mit OsteoCare biete ich eine ganzheitliche, manuelle Körperarbeit, die auf den Prinzipien der Osteopathie basiert und durch energetische AnsĂ€tze ergĂ€nzt wird. Ziel meiner TĂ€tigkeit ist es, mit achtsamer manueller Arbeit, Blockaden zu lösen, die natĂŒrlichen SelbstheilungskrĂ€fte zu aktivieren und zu unterstĂŒtzen und die Beweglichkeit des Körpers zu fördern. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Mensch als Ganzes – mit Körper, Geist, Seele und seiner individuellen Lebensgeschichte. Alle Anwendungen erfolgen im Rahmen des freien Energetikergewerbes – respektvoll,

achtsam und stets darauf ausgerichtet, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. ErgĂ€nzend dazu habe ich die MELLGreens Naturkosmetikmanufaktur gegrĂŒndet. Hier entstehen handgefertigte, hochwertige PïŹ‚egeprodukte – von Roll-Ons ĂŒber Tinkturen bis hin zu Salben – hergestellt aus heimischen PïŹ‚anzen wie Melisse, Spitzwegerich und dem Harz aus Kiefer und Fichte. Die MELLGreens-Naturkosmetikmanufaktur steht fĂŒr Klarheit und QualitĂ€t: natĂŒrliche Inhaltsstoffe, sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlt, selbst geerntet und in handwerklicher Arbeit verarbeitet. Reduziert auf das Wesentliche, frei von ÜberïŹ‚ĂŒssigem – ehrlich und transparent in der Herstellung. So entstehen Produkte, die im Alltag wertvolle Begleiter sind und die Verbindung zur Natur auf authentische Weise erlebbar machen. Mit OsteoCare & MELLGreens möchte ich einen Ort schaffen, an dem sich Menschen willkommen, wahrgenommen und gestĂ€rkt fĂŒhlen – sei es in einer individuellen Anwendung oder beim Entdecken meiner Naturprodukte.

Adresse: Puchen 251, 8992 Altaussee Web: www.osteocare-schweitzer.eu E-Mail OsteoCare: osteocare@mellfour.de E-Mail MELLGreens: pharma@mellfour.de Das Ausseerland steht fĂŒr UrsprĂŒnglichkeit und Naturverbundenheit –Werte, die ich mit meinem Angebot aufgreife und weitertrage: fachlich fundiert, achtsam und authentisch.

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fĂŒnferln – mit einwĂ€rts gerichteten Fußspitzen gehen Gaderl – GartentĂŒr, TĂŒr im Zaun Gamitz – steiles StraßenstĂŒck zwischen Kainisch und dem Prietal Glanggerl – unzuverlĂ€ssiger

Lebemann goaffn – auseinanderklaffen ga(h)n – funken (fliegen) goamitzn – unterdrĂŒckt gĂ€hnen graupert – zerzaust, verwildert

Die heutigen DialektausdrĂŒcke stammen von Alois Schwarzl aus Bad Aussee. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

Danksagung

fĂŒr die Anteilnahme zum Abschied meines lieben Mannes, Vaters und Opas, Herrn Waldemar Millim.

Vor allem danken wir Dr. Gerlinde Lindner und Dr. Thomas Preimesberger, die ihn ĂŒber all die Jahre fĂŒrsorglich betreut haben. Unser Dank gilt auch dem Pflegeteam der Volkshilfe, vor allem Gerti und Barbara, die sich um ihn liebevoll bemĂŒht haben. Des Weiteren danken wir Diakon Franz Mandl fĂŒr die wĂŒrdevolle Gestaltung des Abschieds.

Allen Verwandten, Nachbarn und Bekannten danken wir fĂŒr die Verbundenheit mit meinem lieben Mann. Wir sagen allen Dank fĂŒr die Blumen- und Geldspenden.

Anneliese und Christian mit Familie

WSV-Obmann Christoph Kubisch und der Spender, Werner Fischer (r.).
Manuela Khom mit GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marco Kröll bei der Besichtigung der Firma Kneitz. Foto: STVP/Gasser

LEADER-Region Ennstal-Ausseerland sucht innovative Projekte

Team mit Barbara Schiefer und Brigitte Schierhuber freut sich auf interessante neue Projekte, beantwortet alle Fragen dazu gerne per-

sönlich und unterstĂŒtzt bei der Einreichung. Kontaktdaten und weitere Informationen auf www.ennstalausseerland.at.

neue

Die LEADER-Region Ennstal-Ausseerland lĂ€dt zur Einreichung von neuen Projektideen ein: Bis 10. Oktober 2025 können fĂŒr innovative Projektideen mit Mehrwert fĂŒr die Region FörderantrĂ€ge gestellt werden. Auf der Website www.ennstal-ausseerland.at gibt es alle wichtigen Informationen dazu. „Wir haben die aktuelle Förderperiode von 2023 bis 2027 mit 30 neuen Projekten bereits erfolgreich gestartet“, informierte BĂŒrgermeister Herbert Gugganig, Obmann der LEADER-Region Ennstal-Ausseerland. „Das Wichtigste bleibt weiterhin gleich: LEADER-Projekte kommen aus der Region, sind innovativ, auf eine Art und Weise einzigartig und haben einen Nutzen fĂŒr möglichst viele Menschen in der Region. So wie unser Leitsatz sagt – aus der Region, fĂŒr die Region.“ Die möglichen Themen reichen dabei von Wertschöpfung (Tourismus, Wirtschaft, Energie etc.) ĂŒber Naturschutz und Kultur bis zum Gemeinwohl (Bildung, Generationen, Ortszentren, Ehrenamt etc.). Aktuell sind besonders Projekte gefragt, die sich mit der regionalen Wertschöpfung sowie den Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung beschĂ€ftigen. Bis 10. Oktober lĂ€uft dieser Förderaufruf und neue Projektideen können eingereicht werden. Die LEADER-Region EnnstalAusseerland umfasst 17 Gemeinden von Schladming bis Aigen und Wörschach sowie die Gemeinden des Ausseerlands. Das LEADER-

WaldspaziergĂ€nge zum hundertjĂ€hrigen JubilĂ€um der Österreichischen Bundesforste

aussee entlang der Seeuferpromenade (Beginn 14 Uhr) stellt den Wald als BiodiversitĂ€ts- und Wasserspeicher in den Fokus. Gemeinsam werden die WaldbestĂ€nde entlang der Seeuferpromenade erkundet und aktuelle Entwicklungen diskutiert: vom Einfluss steigender Temperaturen ĂŒber BorkenkĂ€ferbefall bis hin zu naturnahen Bewirtschaftungsformen. Wichtig: Eine Online-Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Alle Informationen zur FĂŒhrung und das Anmeldeformular sind unter www.wald-derzukunft.at zu finden.

Die Teilnehmer erwarten spannende FĂŒhrungen durch die WĂ€lder.

Die Bundesforste feiern dieses Jahr 100-jĂ€hriges JubilĂ€um und werden passend dazu wieder in allen Forstbetrieben kostenlose SpezialfĂŒhrungen anbieten, bei denen man einen Blick in den „Wald der Zukunft“ werfen kann. Am Freitag, 5. September, wird um 9 Uhr in Kainisch und um 14 Uhr in Altaussee zu einer FĂŒhrung durch den Wald geladen. Wie verĂ€ndert der Klimawandel unsere WĂ€lder – und wie bereitet man sie am besten auf die Zukunft vor? Unter dem Motto „In der Zukunft verwurzelt“ feiern die Österreichischen Bundesforste 2025 ihr 100-jĂ€hriges Bestehen. Im JubilĂ€umsjahr geben Förster und NaturfĂŒhrer bei kostenlosen FĂŒhrungen in ganz Österreich spannende Einblicke in den „Wald der Zukunft“. Ende August und Anfang September öffnen alle Forstbetriebe ihre Tore und laden Groß und Klein zu rund dreistĂŒndigen Touren ein. FĂŒhrungen in Kainisch und Altaussee am 5. September Auch im Steirischen Salzkammergut finden zwei Touren mit ÖBf-Experten statt: Im Europaschutzgebiet rund um den Ödensee bei Kainisch dreht sich am Freitag, 5. September (Beginn 9 Uhr), alles um die Funktion des Moores als CO ₂-Speicher. Die Teilnehmer erfahren, wie Renaturierungsmaßnahmen zum Klimaschutz beitragen und tauchen auf dem Weg zum See in die umliegenden WĂ€lder ein. Dort erfahren sie Spannendes zu NaturverjĂŒngung und klimafitten MischwĂ€ldern. Die FĂŒhrung in Alt-

Das Team der LEADER-Region Ennstal-Ausseerland freut sich auf
Projekte. (V. l.): Brigitte Schierhuber, Obmann-Stv. Bgm. Thomas Schönauer, Obmann Bgm. Herbert Gugganig, Obmann-Stv. Fritz Zefferer, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Barbara Schiefer.
Foto: H. Steiner

ALPENPOST-LESERSERVICE

Notrufe

Gesundheitstelefon % 0316/ 1450

Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nÀchsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144

24-Stunden-Notfall-Hotline fĂŒr psychosoziale KrisenfĂ€lle % 0800/449933

ÄRZTEDIENST

UrlaubsankĂŒndigung

Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist am 10. und 15. September geschlossen.

Die Ordination von Dr. Gerlinde Lindner ist noch bis 8. September geschlossen.

Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist noch bis 7. September geschlossen. NĂ€chste Ordination ist Montag, 8. September.

Die Ordination von Dr. Gerhard Schultes ist vom 1. bis 16. September geschlossen. NĂ€chste Ordination ist Mittwoch, 17. September.

Die Ordination von Dr. Martina Rauscher ist vom 22. bis 28. September geschlossen. NĂ€chste Ordination ist Montag, 29. September.

Blutspenden in Bad Aussee

Am Mittwoch, 10. September, findet von 12 bis 13.30 und 14.30 bis 18.30 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee eine Blutspendeaktion statt.

Familiennachrichten

SterbefÀlle:

Helmut Meierl, Bad Mitterndorf (101); Josef Pliem, Bad Mitterndorf (79); Angela Glawogger, Pichl-Kainisch (87); Erika Schwaighofer, Grundlsee (94); Frieda Preßl, Bad Aussee (88); Werner August Gottschmann, Bad Aussee (95).

ACHTUNG: Die nÀchste

Alpenpost

erscheint am Do.,18.9.2025

Redaktionsschluss: Donnerstag, 11.9.2025

Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee

Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr.

Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3018 (Mo–Fr, 8–13 Uhr).

Notfall-Ambulanz: tĂ€glich 0–24 Uhr.

Medizinische Abteilung:

Allgemeine Ambulanz: Mo–Fr, 8–12 Uhr; Notfallambulanz: 0–24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter % 03622/525553036, Fax: DW 3072. Apothekendienst

Bad Aussee Kurapotheke: vom 15. bis 21. September. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: bis 7. September. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr,

Medizinische Versorgung

Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671. Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 8. bis 14. September. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364. ZahnĂ€rztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 6.–7. September: Dr. Sigrun Sulzer, Kapfenberg, % 03862/26600. 13.–14. September: Dr. Manfred Pichler, St. Lorenzen/MĂŒrztal, % 03864/3062.

Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Anlaufstelle fĂŒr Ă€ltere, pflegebedĂŒrftige Menschen und ihre Angehörigen, BĂŒrozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch tĂ€glich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch

Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information fĂŒr pflegende Angehörige in der AlmhĂŒtte des Volkshilfe-

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung fĂŒr die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, fĂŒr die nĂ€chsten Wochen: 9. September: Angerer Harreiter RAe OG 16. September: Petritsch Berger Lasser RAe OG Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.

Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Sprechtag fĂŒr Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 9. September, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der SelbststÀndigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

NĂ€chster Sprechtag Freitag, 5.

Seniorenzentrums. % 0664/88455 380. Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, BotengĂ€nge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, UnterstĂŒtzung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760. Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland

Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. FĂŒr persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden fĂŒr pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. TierĂ€rzte

Dipl.-Tzt. Schartel, % 03622/52495 Dr. Ondusko, % 03623/2310

Therapeutisches

Angebot und Energetiker

September, von 8 bis 13 Uhr im RehaZentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee

Bahnhofstraße 132, 8990 Bad Aussee, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36. (Mo, Di, Do, Fr 9–16 Uhr, Mi 8–18 Uhr)

Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 03612 / 2802 - 386.

Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.

TagesmĂŒtter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.

Regionale Elternberatung

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus fĂŒr Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jĂ€hrigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.

Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenĂŒber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

MobeespineWirbelsÀulenanalyse

Erik Stix, % 0676/7400207 Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Orthofit GmbH Bad Aussee Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.sandra-leitner.at

Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at

Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at

Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141 Shiatsu

Johanna Erhart, % 0664/88455 380 Romana Glaser, % 0664/9167221

Osteopathie – Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272

Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177

Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049

Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at

Elisabeth Stögner, % 0699/ 12 38 26 63

Psychologische Beratungspraxis

Manuela Irene Koller. Terminvereinbarung: 0664/ 58 77 493 Coaching & Kinesiologie

Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at

Was die Gemeinde zum KammerhofplatzUrteil des OGH sagt

Die unleidige Causa Kammerhofplatz droht zu einer „never ending story“ zu werden.

Seit 2019 ist die Frage des Eigentums am Kammerhofplatz zwischen der Narzissen Bad Aussee Betriebs GmbH („Narzisse“) und der MBBA (Familienunternehmen rund um den Grazer GeschĂ€ftsmann Bernhard Lanz) strittig. Die „Narzisse“ hat im Schiedsverfahren ihr Wiederkaufsrecht zur Wiedererlangung des Eigentums im Grundbuch durchgesetzt. Die MBBA verweigerte allerdings die Annahme der Gegenleistung, um die EigentumsĂŒbertragung im Grundbuch zu verankern.

Das Bezirksgericht Liezen hatte die EigentumsĂŒbertragung im Zuge der Zwangsvollstreckung bewilligt, diese wurde vom Landesgericht Leoben jedoch wieder aufgehoben. Der OGH hat diese Aufhebung nun bestĂ€tigt, weil er verlangt, dass die „Narzisse“ die RechtmĂ€ĂŸigkeit des Gerichtserlages in einem gesonderten Verfahren feststellen lĂ€sst. Damit hat der OGH das gerichtliche Erlagsverfahren und die Umsetzung des Schiedsspruches im Grundbuch zu Gunsten der MBBA weiter verzögert.

Diese Entscheidung des OGH ist aus Sicht der Gemeinde unverstĂ€ndlich und fĂŒr die allermeisten Bewohnerinnen und Bewohner von Bad Aussee nicht nachvollziehbar. Wir verstehen nicht, warum der OGH jemanden unterstĂŒtzt, der seit Jahren das Wiederverkaufsrecht am Kammerhofplatz durch die Narzissen Bad Aussee Betriebs GmbH nicht anerkennen will und sich damit gegen den ursprĂŒnglichen Vertrag und die Entscheidung des Schiedsgerichts stellt. Die Gemeinde hat in diesem Rechtsstreit keine Stellung als Verfahrenspartei, hin-

sichtlich der Eigentumsfrage hat sie daher kein Recht auf Mitgestaltung. Die maßgeblichen Verfahren dazu hat die Gemeinde bislang gewonnen.

Die Gemeinde hat aber das große Interesse, dass der Streit um das Eigentum endlich beigelegt werden kann und der Kammerhofplatz an einem der zentralen Orte der Stadt Bad Aussee wieder attraktiv fĂŒr seine BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gestaltet werden kann. DafĂŒr ist Voraussetzung, dass die Narzissengesellschaft wieder ins Grundbuch kommt. Das gelingt nur, wenn die „Narzisse“ als KĂ€uferin und EigentĂŒmerin auch rechtlich außer Streit steht und durch Grundbucheintrag auch fĂŒr Dritte rechtlich anerkannt wird. Damit wĂŒrde die MBBA ihre Besitzrechte am Kammerhofplatz verlieren, mit denen sie im Zuge einer „Parkplatzfalle“ Kapital schlagen will. Denn das Gesetz schĂŒtzt in Fragen des

Besitzes auch den, der den Besitz unrechtmĂ€ĂŸig ausĂŒbt. Die Rechtsstreitigkeiten um das Eigentum am Kammerhofplatz dauern schon viel zu lange und die rein formalrechtlichen Feststellungen und Bescheide der Gerichte haben bisher bedauerlicherweise keinen Fortschritt, geschweige denn ein Ergebnis gebracht. Es geht hier vor allem um juristische Finessen und Verzögerungstaktiken, die unnötig viel Geld kosten und keinerlei echte Bewegung ermöglichen.

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs muss man zur Kenntnis nehmen, auch wenn es angesichts des Verhaltens der MBBA nicht gerecht erscheint. Es hat einer Lösung der langwierigen Sache jedenfalls nicht gedient und die BemĂŒhungen hinsichtlich einer Streitbeilegung wieder zurĂŒckgeworfen. Die MBBA hat das Schiedsverfahren verloren, ist aber nicht bereit, den Schiedsspruch zu

akzeptieren.

Wir erwarten uns nun von der „Narzisse“ das rasche Einbringen einer Feststellungsklage, die endgĂŒltig klĂ€rt, ob das bisherige Vorgehen der „Narzisse“ rechtlich korrekt und die rechtskrĂ€ftig vom Gericht bestĂ€tigte Hinterlegung der Zahlung aus dem Schiedsverfahren rechtskonform waren.

Die seit sechs Jahren (!) laufende Auseinandersetzung um den Kammerhofplatz ist ein immenser Schaden fĂŒr die gesamte Ortsentwicklung. Die Gemeinde kann nur dann die Liegenschaft im Sinne ihrer BĂŒrger entwickeln, wenn die „Narzisse“ wieder EigentĂŒmerin ist und die Liegenschaft an die Gemeinde gemĂ€ĂŸ der bestehenden Vereinbarung ĂŒbergibt. Informationen finden Sie auch auf: www.badaussee.at. Ihr BĂŒrgermeister Thomas Schönauer BEZAHLTE ANZEIGE

Schnell informiert

l Bei den HechtfĂ€ngen im Grundlsee der letzten Wochen konnte auch der junge RaubïŹsch-Experte Laurens Gindl begeistern, der kĂŒrzlich ein 107 Zentimeter langes und 13 Kilogramm schweres Exemplar aus dem Wasser zog.

l Pfarrer Kneipp machte die Menschen

schon frĂŒhzeitig darauf aufmerksam, dass es nur ganz wenige Mittel zum „Gesund-Bleiben im Leben“, nĂ€mlich Wasser, Bewegung, gesunde ErnĂ€hrung, HeilpïŹ‚anzen und eine Lebensbalance – was man eine „naturnahe Lebensweise“ nennt – braucht. So ist das Hospizverein-Mitglied Christine Dillinger –neben Franz Gepp und Luis Placencia – ehrenamtliche Initiatorin des „Barfußparks“ in Bad Mitterndorf, der 2012 durch die sehr bemĂŒhte Gemeinde Bad Mitterndorf und zwei ehrenwerte Landwirte, die die GrundstĂŒcke zur VerfĂŒgung stellten, 2014 durch einen „Baumlehrpfad“ erweitert und 2016 mit einer „Kneippanlage“ (Wasserbecken) optimiert, entstand. Die beiden HospizTeams Gröbming und Ausseerland-Hinterberg statteten dieser wunderbaren Einrichtung am 19. August einen Besuch ab. Es war diese einstĂŒndige Lehrpfadwanderung sehr lehrreich und gemeinschaftsfördernd.

Die Mitglieder der Hospizvereine Gröbming und Ausseerland-Hinterberg bei der Exkursion zum Barfußpark in Bad Mitterndorf. Foto/Text: DoBi

l Einen musikalisch-verzaubernden

Abend gestalteten am 21. August vier Musikanten im Rahmen des Konzertes „Saitenspiel am Simalhof“, bei dem sie mit neuen Facetten der Zithermusik und in unterschiedlichsten Besetzungen begeisterten. Das komplett ausverkaufte Konzert stand in memoriam Adolf Marchner, welcher mit StĂŒcken aus seiner Feder und Anekdoten gewĂŒrdigt wurde. Als besonderen Höhepunkt gab es ein von der Gruppe kreiertes Biergelee zu verkosten, welches im HoïŹ‚aden des Simalhofes zu erwerben ist.

Die vier Musikanten gestalteten nicht nur einen spannenden Zither-Abend, sondern brachten auch ein selbst entwickeltes Biergelee zur Verkostung.

Einladung zum Tag der offenen TĂŒr

Am Samstag, 13. September, ïŹndet von 14 bis 18 Uhr der Tag der offenen TĂŒr bei Psychotherapie & Paartherapie Ausseerland in 8983 Bad Mitterndorf 32/1 (ehem. „Immobil-Kreuzung“) statt.

Mit großer Freude möchte ich darĂŒber informieren, dass ich meine Psychotherapiepraxis von meinem langjĂ€hrigen Standort in Bad Aussee (Ischler Straße) nun ins Ortszentrum von Bad Mitterndorf (mit barrierefreiem Zugang) ĂŒbersiede lt habe. Ich lade alle Interessierten herzlich zu meinem Tag der offenen TĂŒr ein – fĂŒr persönliche Begegnungen, ein nettes Kennenlernen und einen offenen Austausch. Ob aus dem Sozialbereich, Kolleg:innen, Vernetzungspartner:innen, Freund:innen, Nachbar:innen oder einfach Neugierige und Interessierte aller Altersgruppen.

ALLE sind herzlich willkommen!

Wer mich noch nicht kennt: Ich bin Psychotherapeutin mit langjÀhriger Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Paaren. Themen einer Psychotherapie können u. a. psychosoziale Krisen, traumatische Erfahrungen, Trennung und Verlust, Beziehungsthemen, aber auch psychische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Angststörungen oder posttraumatische Belastungsstörungen betreffen. Psychotherapie dient ebenso der Persönlichkeitsentwicklung. Es geht darum, Wunden zu heilen und persönlich zu wachsen.

Sandra Leitner, BA MSc Psychotherapeutin – Humanistische Therapie (Psychodrama) Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Paartherapie und Traumatherapie, Coaching & Supervision 0664 / 475 65 19 praxis@sandra-leitner.at www.psychotherapie-ausseerland.at www.paartherapie-ausseerland.at

„Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfĂ€ngt ihn zu gehen 
“ (Paulo Coelho)

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VorankĂŒndigung:

„Ois oa Ding“-FilmprĂ€sentation

Unter dem Titel „Ois oa Ding“ prĂ€sentiert auf Einladung der „Kulturellen ARGE Grundlsee“ am Samstag, 18. Oktober, um 19 Uhr im Gasthof Veit Dokumentarfilmerin Margot Unger einen interessanten zeitgeschichtlichen Beitrag, bei dem zwei Landwirte und zwei Landwirtinnen aus Grundlsee ĂŒber die Ver-

Ànderungen in ihrem bÀuerlichen Alltag und den Verlust der kleinstrukturierten Landwirtschaft nachdenken. Sie geben einen Einblick in ihr Leben am See, auf der Alm, mit dem Vieh, dem Holz, dem Wetter und stellen sich den Herausforderungen einer verschwindenden Welt. Eintritt: freiwillige Spende.

Danke

Wir möchten uns im Namen des Fremdenverkehrsvereines Altaussee fĂŒr Eure Mitarbeit und große UnterstĂŒtzung recht herzlich bedanken! Ohne Euch wĂ€re dieses große Fest „Berge in Flammen + Mystic Alpin“ nicht möglich gewesen! Besonderer Dank an die Bergrettung Ausseerland, Freiwillige Feuerwehr und Wasserwehr Altaussee mit ihrem Kommandanten HBI Christian Fischer, den GrundstĂŒckseigentĂŒmern, welche die ParkplĂ€tze ermöglichten, der Gemeinde Altaussee, dem Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut, den Salinen Austria fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung, Fred Jaklitsch und seinem großartigen kĂŒnstlerischen Team, der Altausseer Bierzeltmusi, dem Team der Seeuferbeleuchtung, Organisation des Kinderprogrammes, Drachenflieger- und Paragleiterclub Ausseerland, der Alpenpost und dem ARF, den vielen fleißigen freiwilligen Mitarbeitern, den Betreibern der BewirtungsstĂ€nde, die ebenfalls hervorragende Arbeit leisteten und natĂŒrlich allen Besuchern der Veranstaltung. Es war ein mutiger und erfolgreicher Schritt, die Bengalbeleuchtung der Berge in den Programmablauf von „Mystic Alpin“ einzubauen. Der neue Veranstaltungsort „Brunnerplatz“ bot eine große BĂŒhne fĂŒr das Fest.

Mit der Bitte um Eure Mithilfe im nÀchsten Jahr! Fremdenverkehrsverein Altaussee Marianne Goertz, Markus Raich, Werner Egger

Laurens Gindl mit seinem Hecht, den er nach dem Foto wieder zurĂŒcksetzte.

JubilĂ€um beim „MurbodenhĂŒttl“

AnlĂ€sslich des 30-jĂ€hrigen Bestehens des traditionsreichen Betriebs „MurbodenhĂŒttl“ in GĂ¶ĂŸl wurden Peter Prommer und seine Frau Veronika Rastl feierlich mit einer JubilĂ€umsurkunde ausgezeichnet. Die Überreichung erfolgte im Rahmen eines persönlichen Besuchs durch Egon Hierzegger, Regionalstellenobmann Ennstal/Salzkammergut, sowie Christian Hollinger, Regionalstellenleiter Ennstal/Salzkammergut.

Der Betrieb wurde am 29. Juli 1994 ursprĂŒnglich als Badebuffet am Grundlsee eröffnet. Bereits 1997 erfolgte die Umwandlung zur Jausenstation, um dem wachsenden Besucheraufkommen und dem Bedarf an regionaler Kulinarik gerecht zu werden. Im Jahr 2009 wurde die Betriebsart schließlich auf Gasthaus geĂ€ndert, womit das „MurbodenhĂŒttl“ seinen heutigen Charakter erhielt – ein beliebter Treffpunkt fĂŒr Einheimische wie GĂ€ste, der fĂŒr bodenstĂ€ndige KĂŒche, gemĂŒtliche AtmosphĂ€re und familiĂ€re FĂŒhrung bekannt ist. GefĂŒhrt wird das Unternehmen von Peter Prommer gemeinsam mit seiner Frau Veronika Rastl. Beide legen seit Jahrzehnten Wert auf QualitĂ€t, RegionalitĂ€t und persönliche Gastfreundschaft. Aktuell beschĂ€ftigt der Betrieb vier Mitarbeiter und ist ganzjĂ€hrig ein wichtiger Bestandteil des gastronomischen Angebots im Ausseerland-Salzkammergut. Mit der Überreichung der Urkunde wurde nicht nur die langjĂ€hrige unternehmerische TĂ€tigkeit gewĂŒrdigt, sondern auch der Beitrag des Betriebs zur touristischen Entwicklung der Region betont. Die Ehrung stellt eine sichtbare Anerkennung fĂŒr 30 Jahre unternehmerisches Engagement im Gastgewerbe dar „Das MurbodenhĂŒttl ist seit drei

Jahrzehnten ein lebendiges Beispiel dafĂŒr, wie unternehmerisches Engagement, regionale Verbundenheit und herzliche Gastfreundschaft eine Region prĂ€gen und bereichern können. Peter Prommer und Veronika Rastl haben mit viel Einsatz, BestĂ€ndigkeit und GespĂŒr fĂŒr QualitĂ€t ein Haus geschaffen, das weit ĂŒber

die Gemeinde hinausstrahlt und fĂŒr viele Menschen ein StĂŒck Heimat geworden ist. Solche Betriebe sind das RĂŒckgrat unserer regionalen Wirtschaft und tragen wesentlich dazu bei, das Ausseerland-Salzkammergut fĂŒr GĂ€ste wie Einheimische gleichermaßen attraktiv zu machen“, so Christian Hollinger.

(V. l.): Christian Hollinger, Peter Prommer, Veronika Rastl und Egon Hierzegger. Foto: WKO Rgst. Ennstal/Skgt.

Geschichtsaufarbeitung einmal anders

Im Rahmen des „EuropĂ€ischen Forums fĂŒr Zeitgeschichte und Kultur“ lud der Altausseer Hans Fuchs zu einer Veranstaltungsreihe in das Ausseer Kammerhofmuseum, bei dem nun mit der „Weg Kaltenbrunners zum Wildensee“ und „Endspiel“ die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges im Ausseerland der verschiedensten Blickwinkeln betrachtet wurden. Das Kammerhofmuseum platzte am 21. August erneut aus allen NĂ€hten, als die literarische Aufarbeitung der Flucht von Ernst Kaltenbrunner nach einer Textcollage von Hans Fuchs – er ist auch einer der vier Kuratoren der laufenden Sonderausstellung zum Kriegsende 1945 – im Rahmen einer unter die Haut gehenden Meisterleistung der zwei Schauspieler Adelheid Picha und Franz Robert Wagner zu Gehör gebracht wurde. Die Besucher waren „mitgenommen“ – im wahrsten Sinne des Wortes –; sie waren mitten im damaligen Geschehen, Denken, Handeln und man zeigte das „Unfassbare“ – auch in Bezug auf heutige KriegszustĂ€nde – und zutiefst Schreckliche bzw. MenschenherabwĂŒrdigende auf. Adelheid Picha las wesentliche, aber reduzierte bzw. dem Publikum zumutbare Passagen aus dem Buch „Der Weg zum Ödensee“ von Franz Kain, dem Goiserer Schriftsteller, Journalisten und KPÖ-Politiker und Franz Robert Wagner las aus dem Protokoll des CIC (amerikanischen Geheimdienst) von GeheimdienstofïŹzier Robert Matteson zu den Ereignissen der Verhaftungstage vor. Im „GepĂ€ck“ zur geplanten Verhaftung hatte Matteson damals einen Brief von Gisela von Westarp, Kalten-

brunners Geliebten, die in Altaussee zu dieser Zeit gemeinsam mit ihrer Freundin Iris Scheidler, Ehefrau von Kaltenbrunners Adjutanten weilte, in dem sie ihm schrieb, dass es besser sei, von Amerikanern verhaftet zu werden als von den Russen. Spannender als ein Krimi waren die Schilderungen, als die wahren IdentitĂ€ten der vier MĂ€nner in der JagdhĂŒtte Wildensee geklĂ€rt wurden. Die Verhaftung bei acht Meter Schnee im Toten Gebirge wĂ€re ohne die Altausseer UnterstĂŒtzer Karl Moser, Hans Wimmer, Johann Frosch und Willi Pucher wohl nicht so „kampïŹ‚os“ möglich gewesen; die ÜbeltĂ€ter wurden nĂ€mlich aus dem Schlaf gerissen. Ernst Kaltenbrunner war ein eiskalter Karrieremann. Grausamkeit, Erniedrigung und Vernichtungstod waren seine Charaktereigenschaften. Im NĂŒrnberger Prozess wollte er sich als „BefehlsempfĂ€nger von Hitler und Himmler“ darstellen. Abgemagerte Zeugen aus dem Konzentrationslager Mauthausen berichteten aber, dass er mit „Cognac und Prost“ die GasofentĂŒren bewachte und schlechte „Vollstrecker“ als „Hosenscheißer“ bezeichnete. Ernst Kaltenbrunner sah sich selbst als eine der SchlĂŒsselpersonen fĂŒr eine Nachkriegsregierung

Fröhlich Zauberfestival bringt ComedyZauberstar Ingo Oschmann erstmals nach Österreich

Am Samstag, 13. September, um 20 Uhr verwandelt sich das Kurund Congresshaus Bad Aussee in eine BĂŒhne fĂŒr Magie, Witz und verblĂŒffende Unterhaltung: Das Fröhlich Zauberfestival 2025 prĂ€sentiert mit Ingo Oschmann einen der bekanntesten Comedy-ZauberkĂŒnstler Deutschlands – erstmals live in Österreich mit seinem Erfolgsprogramm „Scherztherapie“.

Ingo Oschmann ist aus dem deutschen Fernsehen nicht wegzudenken. Bekannt wurde er durch TVFormate wie „Star Search“, „Quatsch Comedy Club“ oder „Verstehen Sie Spaß?“. Mit ĂŒber 30 Jahren BĂŒhnenerfahrung, jĂ€hrlich ĂŒber 100 Shows und Auszeichnungen wie dem Swiss Comedy Award, verbindet er Magie, Improvisation und Comedy zu einem einzigartigen Live-Erlebnis. Dem PrĂ€sidenten des „Magischer Ring Austria“, Hanno Rhomberg, ist es nun gelungen, den Comedy-ZauberkĂŒnstler fĂŒr einen Exklusivauftritt zu verpflichten, ĂŒber den die Kritiker wie folgt schreiben:

„Ein Abend mit Ingo Oschmann ist die beste Medizin – Lachen und Staunen garantiert.“ (WDR)

„Hier wird nicht nur gezaubert – hier bleibt kein Auge trocken.“ (NZZ)

„Ein Muss fĂŒr Fans von intelligenter Comedy und verblĂŒïŹ€ender Magie.“ (FAZ)

Die Premiere in Österreich verspricht eine Show voller Überraschungen, Wortwitz und erstaunlicher Effekte –geeignet fĂŒr die ganze Familie.

Foto: robertmaschke

Erstmals wird Ingo Oschmann mit seinem Programm live in Österreich zu sehen sein – und das in Bad Aussee.

Die ukrainische Pianistin Olga Balabon, die ein neues Zuhause mit ihrer Tochter in Österreich gefunden hat, verzaubert den Abend und das Publikum am FlĂŒgel. Tickets unter kultur.ausseerland.at, in allen TourismusbĂŒros oder per Telefon: +43 5354 56304.

und wollte – gemeinsam mit den EnglĂ€ndern und Amerikanern – den Bolschewismus bekĂ€mpfen. Er wurde im NĂŒrnberger Prozess zum Tode verurteilt und in der Nacht vom 15. zum 16. Oktober 1946 durch den Strang hingerichtet.

Interessantes Referat zum „Endspiel“ von Historiker Ulrich Schlie Am 23. August und somit dem letzten Abend der Veranstaltungsreihe begrĂŒĂŸten Obfrau Sieglinde Köberl und Hans Fuchs die Besucher im vollbesetzen Kaisersaal. „Es gibt wohl keine Gegend in Europa, wo auf so engem Raum so viel Zeitgeschichte geschrieben wurde“, wie Hans Fuchs zur BegrĂŒĂŸung festhielt. Vorangegangen war dem Abend eine Wanderung ĂŒber die Blaa-Alm, bei der mehrere Historiker – Michael Roithner, Wolfgang Eckel, Stephanie Salzmann und Ulrich Schlie – mit dabei waren. „Es ist wunderbar, dass das Wissen dieser Kapazunder dem Kammerhofmuseum kostenlos zur VerfĂŒgung gestellt wird“, bedankte sich Hans Fuchs. Ulrich Schlie, einer der bedeutendsten Historiker Deutschlands mit Spezialgebiet Zweiter Weltkrieg, war schon 2013 als Kurator im Kammerhofmuseum tĂ€tig und gestaltete nun im Rahmen der Veranstaltungsserie von Hans Fuchs diesen Abend zu Tagen im Mai 1945. Er ging in seinen AusfĂŒhrungen auf die Frage ein, warum ausgerechnet im Ausseerland so viel passiert ist und wie die Relationen und Verbindungen der Gegend zum Dritten Reich funktionierten. „Im Oktober 1941 gab der Pressechef der Deutschen schon die Nachricht raus, dass der Krieg gewonnen sei. Dann blieb Hitler im Schlamm von Russland stecken. Schon 1942 Ă€ußerte Hitler gegenĂŒber einem japanischen Diplomaten, dass er nicht wisse, wie der Krieg ausginge. Am 19. MĂ€rz 1945 hielt er fest, dass sich das deutsche Volk als nicht fĂŒr den Sieg geeignet erwiesen habe, man jedoch die ganze Welt mitnehme, was den Nero-Befehl in diesen Tagen widerspiegelte“, wie

Ulrich Schlie festhielt. Die Maxime war, dass man erst „fĂŒnf Minuten nach zwölf“ mit dem KĂ€mpfen aufhören und sich mit den EnglĂ€ndern und den Amerikanern gemeinsam gegen die Russen stellen wĂŒrde. Die „Alpenfestung“ war fĂŒr sich immer eine ChimĂ€re – zwar angedacht, aber nie umgesetzt. Es gab zwar einen Befehl, ein „Bollwerk“ zu schaffen, welcher aber erst in den letzten Kriegsmonaten erging. „Ende April 1945 war noch das gesamte Gebiet Österreichs unter Kontrolle der Wehrmacht, wĂ€hrend rundherum schon die Alliierten das Sagen hatten. ZusĂ€tzlich dazu war das Ausseerland auch strategisch von Wichtigkeit. Die Marineversuchsstation am Toplitzsee und auch die zahlreichen Kommandozentralen, die hier waren, taten ihr Übriges. Otto Skorzeny (‚Partisanen-Napoleon‘ –wie ihn Ernst Kaltenbrunner nannte) wurde von der NS-Propaganda zum Wundermann des Abwehrkampfes stilisiert und zum Leiter des Alpenschutzkorps ernannt – das waren am Ende maximal 350 Soldaten. Die Bezeichnung ‚Alpenschutzkorps‘ ist daher irrefĂŒhrend. Mit Zelten waren sie nahe der Ödernalm wie auch am Ödensee prĂ€sent. Es war befohlen, ein „Schreckensregiment“, auch bei der Bevölkerung, aufzubauen. Ernst Kaltenbrunner war mit der Region sehr eng verbunden und zum Ende des Krieges immer im Ausseerland, am Attersee und Berchtesgaden prĂ€sent. Ulrich Schlie ging dann noch auf Wilhelm Höttl ein, den er persönlich kannte. Höttl und Kaltenbrunner hatten eine gute Verbindung, wĂ€hrend Wilhelm Höttl – er war sowohl fĂŒr die Amerikaner, als auch fĂŒr die Russen als Agent tĂ€tig – bei anderen Teilen der NS-Spitze nicht sonderlich beliebt war. Kaltenbrunner verfolgte in den letzten Kriegstagen eigene PlĂ€ne, weil er wirklich meinte, eine Nachkriegsregierung anfĂŒhren zu können und mit den US-StreitkrĂ€ften gemeinsam gegen die Kommunisten vorzurĂŒcken“, wie der Historiker die damaligen UmstĂ€nde umriss.

Initiator Hans Fuchs (M.) mit Adelheid Picha und Franz Robert Wagner. Foto/Text: DoBi

NatĂŒrlich streifte Ulrich Schlie auch die Ende April 1945 erfolgte Versenkungsaktion im Toplitzsee. „Da waren nicht nur gefĂ€lschte Pfundnoten drinnen, sondern auch Geheimdokumente und sicherlich auch ein Teil der SchĂ€tze der NS-Granden.“

Hohe GĂ€stefrequenz im „Seehotel“ Im Seehotel Altaussee war laut dem Historiker so viel los, dass man sich das heute nicht vorstellen kann. Von Johannes Heesters bis zu NaziBonzen waren sehr viele GĂ€ste gelistet. Adolf Eichmann, einer der Hauptverantwortlichen fĂŒr den Holocaust, der „Spediteur zum Tode“ (Zitat: Wilhelm Höttl, Anm.), musste im „Parkhotel“ schlafen, da das Seehotel ĂŒberfĂŒllt war.

Kapitulation dauerte in Bad Mitterndorf am lÀngsten Die bedingungslose Kapitulation am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde am lÀngsten in Bad Mitterndorf nicht eingehalten, denn die Gruppe rund um Skorzeny wollte sich nicht ergeben. Einer Verhaftung durch die Gendarmen von Bad Mitterndorf entzogen sie sich.

Die Mitterndorferin Lydia Starl, spĂ€ter Marl, ĂŒberbrachte als „EmissĂ€rin“ die Kapitulationsbedingungen zur

„AlbrechtshĂŒtte“. Da sich die Gruppe in der Ödernalm so renitent zeigte, gab es sogar PlĂ€ne des Oberkommandos der Luftwaffe der Allierten, mit einem Bombardement den Widerstand zu brechen. Das blieb Bad Mitterndorf erspart.

Die zum Schluss nur mehr 30 bis 40 Soldaten – ein zusammengewĂŒrfelter Haufen aus verschiedensten Einheiten aus ganz Europa – ergaben sich

schlussendlich dann am Ausseer Bahnhof. Zuvor gab es aber rund um die „AlbrechtshĂŒtte’ noch ein furchtbares Gelage, bei dem sogar zwei Tote gemeldet wurden. Bis vor einigen Jahren gab es auch noch ein Treffen von Mitgliedern dieser VerbĂ€nde in Bad Mitterndorf. Der Abend ging mit einer spannenden Diskussionsrunde – unter Einbeziehung der Besucher – zu Ende.

Dem Unterholz entïŹ‚eucht

Auf Einladung des Kulturvereins „TraungeïŹ‚ĂŒster“ von Barbara StĂŒger und Peter Schönauer entrissen sich am 20. August Toni Burger und Franz Thalhammer dem Unterholz, um von dort ihre Lieder darzubieten. Im vollbesetzten Saal des Gasthofs Veit in GĂ¶ĂŸl wurden die beiden „Unterholzler“ stĂŒrmisch gefeiert. Das Unterholz ist ein Habitat fĂŒr vielerlei Getier. Nicht nur der Igel, der Dachs oder Marder fĂŒhlen sich im „Moas“ –JĂ€ger sprechen auch von der „grĂŒnen Hölle“ – pudelwohl, sondern auch leichtbeinige Rehe und raubeinige Musiker. Anscheinend, denn Toni Burger und Franz Thalhammer bringen von dort immer wieder ihre Lieder mit, seit sie vor zwei Jahren zusammengefunden haben und gemeinsam ihre StĂ€rken ausspielen: Toni an der Geige und Mandoline, Franz an der Gitarre, Mundharmonika und am Mundwerk.

Nun nimmt man den beiden zwar den „Unterholzknecht“ als Profession nicht vom Fleck weg ab, aber wenn sie eine Coverversion (im Dialekt) von Bob Dylan wiedergeben, bei der festgehalten wird, dass man ein „rinnertes Wasser nicht aufhalten kann“, oder das Leben, die Liebe, den Lauf der Dinge –nicht nur im Unterholz – besingen, wĂŒrde man ihnen schon Sappel und ZugsĂ€ge ĂŒberantworten. Kurzfristig, denn die KĂŒnstlerïŹnger sollten sich nicht in diesem Umfeld klobig und ungelenk machen. Gut ist es, dass sie bei ihren Leisten bleiben, denn Ă€hnlich der „Rauhnacht“-Konzerte im JĂ€nner erfreuen sich auch die melodiösen GrĂŒĂŸe aus dem Unterholz einer stetig wachsenden Beliebtheit. Die Lieder und die ErklĂ€rungen dazu von Franz, die durchaus Exkursionscharakter haben, begeisterten die vielen Unterholzliebhaber sehr. Wie gut, dass dieses – schneller als man glaubt – Neues hervorbringt.

(V. l:): Toni Burger, Franz Thalhammer, vlg. Reisenauer, und Peter Schönauer (Kulturverein „TraungeïŹ‚ĂŒster“) bei der BegrĂŒĂŸung.

Mozart-Requiem in Bad Aussee

Das „Beethoven plus Festival“ 2025 bindet erneut Musiker und SĂ€nger aus der Region in das BĂŒhnengeschehen ein. Am Samstag, 13. September, wird um 19.30 Uhr das Requiem von W. A. Mozart in der Pfarrkirche St. Paul Bad Aussee mit auf dem Programm stehen.

Freuen Sie sich auf diese Entdeckungsreise zu den Höhen und Tiefen des emotionalen Spektrums und ein mitreißendes Chor- und Orchesterkonzert mit dem auf ĂŒber 40 SĂ€ngerinnen und SĂ€nger angewachsenen Festivalchor Musikfreunde Inneres Salzkammergut, den Salzburger Orchester Solisten und international erfolgreichen Solisten unter der

Leitung des Ausseer Dirigenten David Holzinger – alles in der einzigartigen AtmosphĂ€re der Region Ausseerland. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets fĂŒr das Abschlusskonzert der diesjĂ€hrigen Saison. Tickets und Informationen per Telefon: +43 676 3467863, im Internet unter www.musikkammergut.at oder info@musikkammergut.at.

Kino im Kurhaus

Am Stein. – In Gedenken an Bodo Hell. Der Filmemacher Othmar Schmiderer begleitete den österreichischen Schriftsteller Bodo Hell in die Welt des Dachstein-Gebirges. „Wir tauchen ein in das Reich des außergewöhnlichen Literaten und Autors Bodo Hell, der dieses Hochplateau als Hirte der Ramsauer Bauern seit ĂŒber 45 Jahren betreut, erkundet, erforscht und beschrieben hat“, schrieb Regisseur Othmar Schmiderer ĂŒber seinen Freund Bodo Hell. „Diesen Film hatte uns Bodo Hell fĂŒr unser Kino im Kurhaus wĂ€rmstens empfohlen. Wir möchten diesen nun in Gedanken an ihn zeigen und wir freuen uns, dass Toni Burger diesen Abend musikalisch einleiten wird“, so Initiatorin Eva Ribitsch-Solar. Montag, 15. September, 20 Uhr. Eintritt: € 8,–. Reservierungen nicht erforderlich.

Rote Nasen Lauf

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr geht der Bad Mitterndorfer Rote Nasen Lauf in die nĂ€chste Runde. Am Sonntag, 21. September, von 11 bis 13 Uhr heißt es wieder „Laufen fĂŒr den guten Zweck“ auf dem KulmgelĂ€nde in Bad Mitterndorf. TIPP: Am besten gleich online anmelden unter: rotenasenlauf.at

Historiker Ulrich Schlie (l.) und Veranstalter Hans Fuchs im GesprÀch. Foto/Text: F. Seiberl

Leserbriefe

Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu Ă€ußern (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

So ein nettes Fest!

Das heurige Seefest in Grundlsee fand unter besten Bedingungen statt. Nicht nur das Wetter spielte mit, die Anzahl der Angebote war besonders toll: Ponyreiten, Kinderschminken, PlĂ€ttenfahren lernen, PĂ„schen und Jodeln und dann noch ein Wettrennen zwischen der „MS Rudolf“ und dem Ruderclub. Wir durften die Ruderer von der „MS Rudolf“ aus anfeuern – und sie haben gewonnen. Das Essensangebot war umfangreich, fĂŒr jeden was dabei. Kurzum – ein gelungenes Fest. Danke den Organisatoren und den freiwilligen Helfern.

Martina Lessing, Grundlsee/Wien

Grundlseer Seefest

Vielen Dank fĂŒr den ausfĂŒhrlichen Bericht zum wirklich gelungenen Seefest Grundlsee. Als Mitglied des Kirchenchors und Teil des Teams beim Seefest ïŹnde ich es allerdings befremdlich, dass alle Vereine im Bericht erwĂ€hnt wurden außer dem Kirchenchor. Der Redakteurin oder dem Redakteur dĂŒrfte die lange Menschenschlange vor unserem Verkaufsstand nicht aufgefallen sein. Wir haben steirischen Wein und RĂ€ucherïŹschbrote verkauft. Überdies wurden diese Brote von einem ProïŹ liebevoll belegt und waren auf dem Fest ein Verkaufshit. Gegen Ende waren wir restlos ausverkauft.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Sollte es irgendwelche Querelen mit dem Kirchenchor oder Mitgliedern davon geben, möge sich die betreffende Redakteurin oder der Redakteur bei mir melden. Ansonsten feiern wir am 19. Oktober in der Kirche Grundlsee unser 70-jÀhriges JubilÀum und ich möchte die betreffende Person gerne dazu einladen.

Petra Burg, Grundlsee

Wo die wilden Menschen wohnen – Geschichten vom Bauernhof (Antwort auf den Leserbrief in der Ausgabe Nr. 17/2025) Ja, so stellen sich also Frau Wienerin oder Herr Wiener aus der großen Stadt gemeinhin das lĂ€ndliche Leben vor: Gastfreundschaft mit selbstverstĂ€ndlichem 5-Sterne-Komfort, (lila) KĂŒhe auf der Weide, Ruhe, weites GrĂŒn und Natur (zu der sie natĂŒrlich zurĂŒckkommen wollen, aber nur nicht zu Fuß ...). Wehe aber, wenn die Idylle durch die (manchmal durchaus raue) lĂ€ndliche Wirklichkeit gestört wird und sich

eine Landwirtin oder ein Landwirt tatsĂ€chlich ohne Voranmeldung erlauben, GĂŒlle auszufĂŒhren. Dann ist Zetern und Wehleiden angesagt. Und hier treten dann plötzlich die eklatanten Unterschiede von Lebenswelten zu Tage. Nun, ein landwirtschaftlicher Betrieb lĂ€sst sich nicht immer nach touristischen Vorstellungswelten leiten. Zumindest ein GrundverstĂ€ndnis dafĂŒr, dass das lĂ€ndliche Leben, vor allen Dingen die landwirtschaftliche Bewirtschaftung, wenig mit stĂ€dtischen Komfortzonen-Vorstellungen zu tun hat, wĂ€re durchaus hilfreich.

Peter Schwarz, Wien

Antwort auf den Leserbrief in der Ausgabe Nr. 17/2025

Liebe Frau Kepreda! Ich bedauere sehr, dass es Ihnen nicht gelungen ist, einen Tisch bei uns zu reservieren. NatĂŒrlich werden bei uns Reservierungen am Telefon entgegengenommen, vorausgesetzt wir sind nicht gerade am Feld, bei unseren Tieren oder anderen Erledigungen. FĂŒr diese Situationen haben wir zusĂ€tzlich ein Reservierungssystem ĂŒber Mail oder Homepage eingerichtet. Vielleicht ist es Ihnen nicht bekannt, dass die „Knödl-Alm“ von nur zwei Personen betrieben wird. In Ihrem Fall hatten sie angeblich bereits jemanden beauftragt, per E-Mail zu reservieren und dieses wurde auch von uns beantwortet. Dass der gewĂŒnschte Termin nicht mehr verfĂŒgbar war und sie mit unseren angebotenen Alternativen offenbar nicht zufrieden waren, bedauere ich ebenfalls sehr. Unser daraufhin stattgefundenes Telefonat (sie erreichten uns per Rufumleitung am Feld) endete ĂŒbrigens nicht wie von Ihnen zitiert. Im Übrigen bin auch ich Ihrer Meinung, dass Ă€ltere Menschen nicht diskriminiert werden sollten. Ich zĂ€hle mich selbst dazu, nachdem ich bereits seit drei Jahren in Pension bin. UnzĂ€hlige GĂ€ste können bestĂ€tigen, dass gerade Ă€ltere Generationen auf der Knödl-Alm viele schöne Stunden erlebt haben. Dies auch deshalb, weil wir gehbehinderten GĂ€sten stets behilïŹ‚ich sind, auch Kleinstportionen anbieten, Bargeld akzeptieren und vieles mehr. In diesem Geiste werden meine Frau und ich die „Knödl-Alm“ so lange weiterbetreiben, so lange wir Freude dabei haben und unsere Gastfreundschaft und unsere Produkte geschĂ€tzt werden. Ich habe ĂŒbrigens versucht, ĂŒber die „Alpenpost“ mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, um Obiges persönlich zu besprechen. Leider waren sie nur per E-Mail zu erreichen und es durfte mir die Adresse von der Redaktion nicht weitergegeben werden 
 Alfred Pohn, Bad Mitterndorf

Zur „weißen Stunde“ in der Wasnerin

Dass auch Krimi-Autoren witzig sein können, bewies kĂŒrzlich Daniela Larcher (Alex Beer), die ihren sechsten Krimi in der „Wasnerin“ vorstellte und fĂŒr einige Lacher sorgte.

Im Buch „Die weiße Stunde“ aus ihrer Serie mit CheïŹnspektor August Emmerich und seinem Assistenten Ferdinand Winter wird wieder voll ins „Kriminalnest gestoßen“. Was ihr persönlicher beruïŹ‚icher Werdegang war und welche Intentionen sie „beïŹ‚ĂŒgeln“, solche Kriminalromane zu schreiben, erzĂ€hlte sie dank des Moderators Gernot Reiter an diesem Abend im bis auf den letzten Sitzplatz besetzten Lese-Loungeraum der Wasnerin sehr lebensnah, authentisch und amĂŒsant. Die PreistrĂ€gerin mehrerer österreichischer KrimiPreise ist eine Meisterin des Nervenkitzels und der atmosphĂ€rischen ErzĂ€hlung. Sie bringt die „Gegen-

sĂ€tze“ von Bevölkerungsschichten großartig auf den Punkt und zeichnet plausibel nach, dass das Suchen nach kurzer GlĂŒckseligkeit einen Menschen auf abwegige Ideen und zu seltsamen Handlungen fĂŒhren kann. Ihre StĂ€rke ist die Recherche in historischen Zeitungen, BĂŒchern und StadtplĂ€nen. Sie hat u. a. ArchĂ€ologie studiert und diese „Forscherbegabung“ und „WĂŒhlmauseigenschaft“ macht ihre Geschichten unverwechselbar. Das siebte Buch der Serie mit Emmerich und Winter ist ĂŒbrigens bereits in Arbeit. Alle BĂŒcher erschienen im „Limes Verlag“ und sind in den Buchhandlungen des Ausseerlandes zu erwerben.

In Goisern wird wieder Obst gepresst

Der Auftakt zur Obstpress-Saison 2025 fand Mitte August am

Bei der Familie Pramesberger wird wieder Obst gepresst.

Der Ablauf bleibt wie gewohnt: Die Obstbaumbesitzer vereinbaren per Telefon einen Termin und können dann direkt vor Ort sehen, wie ihre FrĂŒchte veredelt werden, um dann den frisch gepressten Saft gleich mit nach Hause zu nehmen. Die Mindestmenge an Äpfeln oder Birnen betrĂ€gt 40 kg. AbgefĂŒllt wird in Flaschen oder 5- bzw. 10-Liter-Tetrapacks.

Anrufe zur Terminvereinbarung werden gerne unter der Nummer 0664/9979641 entgegengenommen. Weitere Informationen sind außerdem unter www.obstveredelungpramesberger.at zu ïŹ nden. Der Google-Maps-Standpunkt ist auf der Homepage zu ïŹnden: Die Adresse lautet Weißenbach 9, 4822 Bad Goisern.

Die erfolgreiche Autorin Daniela Larcher mit dem Moderator und Ideengeber zu „Literasee“, Gernot Reiter.
Foto/Text: DoBi

Herbstzauber und Entschleunigung pur auf dem Altausseersee

Mit Österreichs erstem Solarschiff und traditionellen PlĂ€ttenfahrten durch den goldenen Herbst.

Gönn dir eine Auszeit umgeben von den bunten Herbstfarben: Steig ein und brems di ein – bei einer unvergesslichen Fahrt ĂŒber den Altausseersee. An Bord von Österreichs erstem Solarschiff „Altaussee“ gleitest du lautlos durch eine der schönsten Naturkulissen des Salzkammerguts –mit atemberaubendem Blick auf den Dachsteingletscher und die malerische Seewiese, bekannt als Filmschauplatz von James Bond –Spectre.

Ob entspannte Rundfahrt, bequemer Transfer zur Seewiese oder eine exklusive PlĂ€ttenfahrt bei Sonnenuntergang – unser vielfĂ€ltiges Angebot verspricht unvergessliche Momente fĂŒr Groß und Klein.

Feste feiern an Bord

Hole deine Mitarbeiter, Kunden, Partner, Familie und Freunde im wahrsten Sinne des Wortes „ins Boot“. An Bord von Österreichs erstem Solarschiff „Altaussee“ erhalten private oder geschĂ€ftliche Events eine ganz besondere Note. Ob im

gemĂŒtlichen Salon oder am Freideck: Es gib keinen schöneren Ort, um inmitten der unberĂŒhrten Natur nach Herzenslust zu feiern – nicht nur bei Schönwetter.

Romantik & Genuss auf der PlÀtte

Erlebe das Ausseerland wie frĂŒher –traditionell und entschleunigt. Unsere PlĂ€ttenpicknicks, FrĂŒhstĂŒcksfahrten oder romantischen Sternenhimmelfahrten bieten ein einzigartiges Naturerlebnis am Wasser. Auf Wunsch mit individuell zusammengestelltem GetrĂ€nkekorb.

Gutscheine in der Flaschenpost Verschenke Erinnerungen, keine Dinge! Unsere Gutscheine lassen sich ganz einfach online kaufen, zu Hause ausdrucken und liebevoll in einer Flaschenpost verschenken. Ideal fĂŒr persönliche Botschaften, kleine Geschenke oder kreative Überraschungen – jede Flasche wird zum handgemachten Unikat.

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Sichere dir deine PlĂ€tze ganz einfach im Online-Shop oder direkt an Bord. Tipp: Gruppen ab 15 Personen erhalten 15 % ErmĂ€ĂŸigung!

Altausseer Schifffahrt – wir bewegen Menschen.

Mit der Kraft der Sonne. Mit Herz. Mit Blick auf das Wesentliche.

Kontakt

©SternSchifffahrtGmbH

www.altausseeschifffahrt.at

Wo das Herz der Gemeinschaft schlÀgt

Wenn im Ausseerland die Bierzelte ihre Tore öffnen, ist das weit mehr als nur eine Gelegenheit zum Feiern. Es ist ein StĂŒck gelebte Kultur, ein Treffpunkt fĂŒr alle Generationen, ein Ort, an dem Gemeinschaft spĂŒrbar wird. Das Bierzelt gehört zu den Sommermonaten im Ausseerland, wie das „G’wĂ„nd“ zu unseren Festtagen unverzichtbar und vertraut ist. Ein besonderes Fundament dieser Tradition bilden unsere Freiwilligen Feuerwehren im Ausseerland. Mit großem Engagement stemmen sie die Organisation vieler Bierzeltfeste und sichern sich damit die so wichtigen Einnahmen fĂŒr AusrĂŒstung und Einsatzbereitschaft. Jedes Glas, das ausgeschenkt wird, jeder Besuch im Zelt trĂ€gt somit auch dazu bei, die Sicherheit in unseren Orten zu gewĂ€hrleisten. Feiern und Gemeinsinn greifen hier ineinander. Heuer begann die Bierzelt-Saison mit einem JubilĂ€um: Das Zauchner Waldfest feierte sein rundes Bestehen und zeigte einmal mehr, wie stark diese Feste in unserer Region verwurzelt sind. Von dort spannte sich der Bogen ĂŒber zahlreiche Veranstaltungen, bei denen Vereine, Musikkapellen und die Feuerwehren fĂŒr Stimmung sorgten. Danke! Nun steht das 63. Altausseer KiritĂ„g-Bierzelt bevor. Ein legendĂ€rer Klassiker, der weit ĂŒber die Orts- und Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Hier treffen sich Jung und Alt, Einheimische und GĂ€ste, um gemeinsam zu feiern und die besondere Geselligkeit unserer Region zu erleben. Seinen krönenden Abschluss ïŹndet die Bierzelt-Saison schließlich mit dem Strassner Bierzelt –ein wĂŒrdiges Finale, bei dem sich der Sommer verabschiedet und der Herbst bereits leise anklopft. Die Bierzelttradition im Ausseerland ist damit ein Spiegel unserer Lebenskultur: nahbar, herzlich, bodenstĂ€ndig und jedes Jahr aufs Neue ein Versprechen, dass das, was uns hier verbindet, nicht aus der Mode kommt oder einem Zeitgeist unterliegt.

In diesem Sinne ein herzliches „zum Wohle“!

Ihre Pamela Binder

Tourismusverband

Ausseerland

Salzkammergut

Simone Kopmajer in der „Wasnerin“

(V. l.): Vater Milan Kopmajer (Sound), Paul

gerin, die Terry Myers von ihren USAufenthalten kennt, gehört seit Jahrzehnten zu den herausragenden Jazzstimmen in Österreich. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, ihrer stilistischen Offenheit, ihrer großen Ausdruckskraft und ihrem stimmgewaltigen Umsetzen von Improvisation gestaltete sich dieser Abend zum faszinierenden Zuhören. Sie verlieh jedem StĂŒck ihre persönlichen Note,

sie zog das Publikum in ihren Bann und ihre natĂŒrliche Eleganz samt emotionaler PrĂ€senz machte ein Konzert dieser Art zu einem unvergesslichen Abend im Ausseer Kultursommer. So konnte man – mit der erklatschten Zugabe – bis knapp vor Mitternacht – Jazz vom Feinsten und den Sound der charmanten Musiker mit ihrer swingenden VirtuositĂ€t genießen.

KĂŒrzlich ergaben solistische jazzige „ZwiegesprĂ€che“ zwischen den Instrumenten und der SĂ€ngerin Simone Kopmajer ein einzigartiges Konzert. Wenn eine amerikanische Jazzlegende namens Terry Myers und eine österreichische Grande Dame des Jazz namens Simone Kopmajer zusammen auftreten, dann kann das nur ein musikalisch unvergesslicher Kulturabend werden. Es ist nebensĂ€chlich, wer an diesem Abend von den Bandmitgliedern – jeder fĂŒr sich ein Star – den anderen mehr inspirierte oder angefeuerte, denn es war ein wahrhaftig energiegeladenes und feuriges Jazzband-Ereignis. Der Auftritt dieser „Kultband“ samt StarsĂ€ngerin bot an diesem Abend, was man sich ĂŒberhaupt im „Wasnerin-Jazz-Club“ wĂŒnschen konnte – gefĂŒhlvolle Songs neben coolem Soul, wunderbare Ohrwurmklassiker wie „Baby I’m a Fool“ von Melody Gardot neben neu arrangierten Welthits wie „What a Diff'rence a Day makes“ von Dinah Washington oder „Georgia on My Mind“ von Ray Charles. Auch Eigenkompositionen von Terry Myers und Simone Kopmajer durften dabei nicht fehlen. Wunderbare Klassiker, aber auch Neues – aus dem neu aufgelegten Album „Hope“ – ein eleganter jazziger Sound der Vielfalt und Besonderheit. Die heimische SĂ€n-

Akustikmessung im neuen Veranstaltungssaal in Altaussee

Am Abend des 28. August wurden sĂ€mtliche KrĂ€fte in der Losergemeinde aufgewandt, um den neuen Veranstaltungssaal einer Akustikmessung zu unterziehen. Selbstredend konnte dies nicht ohne die Salinenmusikkapelle Altaussee ĂŒber die BĂŒhne gehen, die dies im Rahmen einer Probe erledigte. Der neue Veranstaltungssaal der Gemeinde Altaussee nimmt nun auch akustisch Gestalt an. Begleitet wurde der Bauprozess von der Fachplanung des IngenieurbĂŒros „Rohde Acoustics“, das sich auf Raum- und Bauakustik, Beschallungs- und Medientechnik sowie LĂ€rmvermeidung spezialisiert hat.

Am besagten Tag fanden die ïŹnalen Schallmessungen im neuen Mehrzwecksaal statt. Die Ergebnisse sind durchwegs positiv und bestĂ€tigen die geplanten akustischen Werte (Innen- und Außenbereich). Damit ist der Saal bestens gerĂŒstet fĂŒr eine vielfĂ€ltige Nutzung – von Konzerten ĂŒber Veranstaltungen bis hin zu kulturellen Begegnungen. Ein besonderes Ereignis stellte die erste musikalische Nutzung des Saals dar, indem die Salinenmusik

Das neue Veranstaltungszentrum in Altaussee wurde kĂŒrzlich einer Akustikprobe unterzogen. SelbstverstĂ€ndlich mit Festbeleuchtung. Fotos: B. Haim

Altaussee im Rahmen einer Probe erstmals den Raum mit Klang erfĂŒllte. Dabei wurde nicht nur aufmerk-

Die Salinenmusikkapelle Altaussee ließ sich nicht lange bitten und verlegte die Probenarbeiten kurzfristig in den Veranstaltungssaal.

sam zugehört, sondern auch die Akustik gemessen. Florian Mayerhoffer von „Rohde Acoustics“ zeigte sich erfreut und bestĂ€tigte, dass der Saal in akustischer Hinsicht als „betriebsfertig“ gilt. Mit dem neuen Veranstaltungssaal verfolgt die Gemeinde Altaussee das Ziel, ein Zentrum der Begegnung zu schaffen – einen Ort, an dem Kultur, Gemeinschaft und Tradition lebendig bleiben und Erinnerungen entstehen. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle der Salinenmusik Altaussee, die mit ihrer Probe einen gelungenen Auftakt fĂŒr die Nutzung des neuen Saales setzte. Besser kann man einen Saal nicht einweihen.

Urbanek am Klavier, Jazz-Diva Simone Kopmajer, Reinhardt Winkler am Schlagzeug, Karl Sayer am Bass und der legendÀre Terry Myers (Jahrgang 1940) am Saxophon. Foto/Text: DoBi

SpektakulĂ€res „Nachbarschaftskonzert“ im Kammerhofmuseum

Am Freitag, 12. September, wird um 19.30 Uhr im Ausseer Kammerhofmuseum zu einem sensationellen Konzert geladen: „BartolomeyBittmann“ geben sich als Nachbarn die Ehre und werden die RĂ€umlichkeiten zum Beben bringen.

Die Konzerte des Duos sind ein Erlebnis. Matthias Bartolomey (Cello) und Klemens Bittmann (Violine und Mandola) faszinieren mit virtuosem Spiel auf ihren alten, in der klassischen Musiktradition verankerten Instrumenten Cello, Geige und Mandola, denen sie eine unglaubliche Vielfalt an Klangfarben entlocken. Seit 13 Jahren komponieren die beiden Musiker ein eigenes Repertoire voll fesselnder Rhythmik und wechselnden Klangbildern, die durch eine unbĂ€ndige Freude an Improvisation und am gemeinsamen Erschaffen ergĂ€nzt wird. Viele Kompositionen des Duos „BartolomeyBittmann“ entstanden am ChlumeckĂœplatz in Bad Aussee – in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Salzamt – dem idealen Ort fĂŒr ein spektakulĂ€res Konzert. Achtung: In der Ausgabe Nr. 17 wurde aufgrund einer fehlerhaften Übermittlung ein falsches Datum angegeben. Es gilt der 12. September. Eintritt: € 25,–. Um Anmeldung wird gebeten (0676/83622520 oder info@kammerhofmuseum.at).

Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann werden ein Konzert im altehrwĂŒrdigen Kammerhofmuseum gestalten. Viele ihrer Werke entstanden mit Blick auf das Steinhaus. Foto: Stephan Doleschal

Drei Damen trafen ihre(n) Wa(h)l

Irmi Möstl Heilmasseurin & Gewerbliche Masseurin

Heilmassage und ihre Wirkungen

Heilmassage ist eine individuelle, dem Beschwerdebild angepasste Kombination aus speziellen manuellen Techniken. Die Heilmassage wirkt auf Haut, Muskulatur, Gelenke, das Herz-Kreislauf-System und das Lymphsystem. Sie verbessert den Stoffwechsel und die Durchblutung in allen Strukturen, erhöht die zellulĂ€re Sauerstoffversorgung, lindert Belastungen und Schmerzen am gesamten Bewegungsapparat, verbessert die Beweglichkeit, erhöht den Abtransport von Schlacken aus Geweben, beugt SehnenverkĂŒrzungen vor, begĂŒnstigt die Versorgung des Nervensystems, stĂ€rkt das Immunsystem und fördert das physische und psychische Wohlbefinden.

Mit Ă€rztlicher Verordnung kann eine TeilkostenrĂŒckerstattung bei der Krankenkasse beantragt werden.

(V. l.): Katrin Unterlercher, Renate Linortner und Christina Fischbacher in ihrem Element: Ob nun an den Instrumenten oder in Vokalbesetzung gaben sie zwei beeindruckende Konzerte in der Ausseer Spitalkirche.

Eigenkompositionen mit nordischen KlĂ€ngen oder einer Reminiszenz an die Menschlichkeit auf dieser Erde, bei der man an Bedƙich Smetanas „Die Moldau“ erinnert wurde, begeisterten restlos. Beim Lied „A Sprung ĂŒbers Wasserl“ schien der oberhalb der Musikerinnen seit 1560 durchgehend den Jona verspeisende WalïŹsch vor RĂŒhrung an seine ïŹ‚ossentragenden Freunde eine TrĂ€ne zu verlieren.

Im Rahmen des Konzerts stellte sich jede der Musikerinnen symphatisch und gewinnend persönlich vor und es wurde von den Probenarbeiten, die „Àhnlich wie eine Strickrunde nur

mit Instrumenten ablaufen“, wie Renate Linortner schmunzelnd festhielt, berichtet. Die drei Damen treffen sich abwechselnd in ihren HĂ€usern, wobei es dabei recht humorvoll und wertschĂ€tzend zugeht. Als spannende Hörpremiere bot Renate Linortner den „Bunzerer“ in einer Art Oberton-Gesang mit ihrer Bass ïŹ‚ öte dar. Ein fĂŒr alle Besucher wahrscheinlich vorher noch nie gehörter Hörgenuss. Der tosende Schlussapplaus des Publikums ließ darauf schließen, dass die drei Damen und ihr(e) Wa(h)l wohl demnĂ€chst wieder in der Ausseer Spitalkirche auftreten werden.

Im Rahmen von gleich zwei Konzerten, die in der Ausseer Spitalkirche auf Einladung des Kulturvereins „TraungeïŹ‚ĂŒster“ ausgerichtet wurden, konnten am 29. August die zahlreichen Besucher berĂŒhrende und intensive GefĂŒhle – sensibel in Musik ausgedrĂŒckt – erleben. Es war fĂŒr alle Besucher bemerkenswert, mit welchem Verve die drei Vollblutmusikerinnen von „Damenwahl“ die altehrwĂŒrdigen GemĂ€uer der Spiralkirche „entstaubten“ und auf Einladung des Kulturvereins „TraungeïŹ‚ĂŒster“ gleich zwei Mal fĂŒr Staunen in der gut besuchten Kirche sorgten. Eingeleitet von der Stimme des Dramaturgen und Musikwissenschafters Christoph WagnerTrenkwitz (vom Band) eroberten die drei Musikerinnen Renate Linortner, Christina Fischbacher und Katrin Unterlercher im Sturm die Herzen und Ohren der Besucher. Zu Beginn gab es sĂŒdamerikanische KlĂ€nge, die die Besucher begeisterten. Renate Linortner fĂŒhrte eloquent, humorvoll und mit umfangreichem Detailwissen durch das Programm. Ein Menuett aus einem Flötenkonzert Mozarts wurde von ihr kurzerhand in einen Landler transkribiert und ihre zwei kongenialen Feundinnen stimmten freudig mit ein. Dabei zeugte nicht nur ein dreistimmiger Jodler von der außergewöhnlichen MusikalitĂ€t der drei Damen, waren doch auch sekundenschnelle Instrumentenwechsel –unter anderem von der Bassgeige zur Klarinette oder Gitarre – mehr FingerĂŒbung als Herausforderung. Strauß’sche Operettenmelodien wurden kurzerhand auf die drei Instrumente umdisponiert, wie auch die OuvertĂŒre aus „Carmen“ entsprechend arrangiert wurde, um die Beine der Besucher nicht zur Ruhe kommen zu lassen.

Gerne berate ich in einem persönlichen GesprĂ€ch nĂ€her ĂŒber spezielle Therapiemöglichkeiten.

Therapie- und Heilmassagepraxis

Körperklang

Sattelweg 162

8990 Bad Aussee

Tel: 0664 – 160 7764

E-Mail: info@koerperklang.at

Ein herzliches

an Zahnarzt Dr. Franz Kalhs, der mich kĂŒrzlich – trotz seines Urlaubes – aufgrund eines gebrochenen Zahnes behandelt hat. Diese Hilfsbereitschaft war großartig!

Achtung, Jahrgang 1959!

Der Jahrgangsausflug der 1959er findet am Freitag, 19. September, statt. Anmeldungen noch möglich unter: Tel.: 0664 20 34 927 oder per E-Mail: reini.kefa@gmail.com. Die Organisatoren freuen sich auf rege Teilnahme.

Erfolgreiches

BeneïŹzkonzert

in Grundlsee

Musik, Medizin und Bergrettung – was haben diese drei „lebenserhaltenden Institutionen“ miteinander zu tun? Viel, denn klassische Musik hat – nachgewiesenermaßen – positive Auswirkungen auf die Herzfrequenz, reduziert Stresshormone und senkt den Blutdruck. Die Kardiologie bzw. Medizin unterstĂŒtzt die positiven Gesundheitsbedingungen und die Bergrettung rettet ehrenamtlich Leben in den Bergen. Alles zusammen eine Mischung, die ein perfektes BeneïŹzkonzert in Grundlsee ergab.

(V. l.): Christian und Andrea Wiesinger (Initiatoren) Franz Kalss (BergrettungEinsatzleiter Grundlsee), Gernot Fresacher (Klarinette), Werner Karlinger (Harfe) und Bgm. Franz Steinegger freuten sich ĂŒber das gelungene Konzert. Foto/Text: DoBi

Auf Einladung und Organisation des Kardiologen Christian Wiesinger und seiner Gattin Andrea brillierte dabei das „Duo Fresacher“ mit Gernot Fresacher an der Klarinette und Werner Karlinger an der Harfe. Ein Duo, das in einer seltenen und wohl sehr ungewöhnlichen – daher auch so interessanten – Besetzung konzertierte. Es gibt kaum Literatur fĂŒr Klarinette und Harfe – bis auf Ausnahme: Franz Poenitz (1850– 1912), selbst ausgezeichneter Harfenist, schrieb eine Originalbesetzung: Das Capriccio fĂŒr Klarinette und Harfe op. 73 (1905). An diesem Abend war es einfach umwerfend klangvoll schön und fast betörend. Alle anderen StĂŒcke des Abends, von Rossini, ĂŒber Pleyel, Bassi, Mozart, Carl Maria von Weber, Johann Strauss Sohn bis zu Monti, transkribierten und arrangierten die beiden ausgezeichneten Musiker des Bruckner Orchesters Linz selbst.

Entweder war die Klarinette die Solostimme und die Harfe das „Orchester“ oder umgekehrt. So spielte zum Beispiel die Klarinette alle Rollen der Oper „Rigoletto“ in der Konzertfantasie von Luigi Bassi –einfach grandios.

Bei Johann Strauss‘ „KĂŒnstlerleben“ demonstrierte wiederum die Harfe, wie ein Instrument ein ganzes Orchester voluminös musikalisch ersetzen kann. Es war wohl mehr als ein gesundheitsfördernder musikalischer Spaziergang, wie es im Programm angemerkt war; es war ein Erlebnis.

Im Anschluss lud die Bergrettung noch zu einem kleinen Umtrunk mit Jause, um mit den KĂŒnstlern ins GesprĂ€ch kommen zu können. Ein lauer, unvergesslicher Sommerabend, am Ende eines klangvollen Kultursommers, hoch ĂŒber dem glitzernden Grundlsee, beeindruckte das zahlreiche Konzertpublikum.

Musikalische Herbstwanderung um den Altausseersee

Zum Herbstauftakt wird am Sonntag, 21. September, ab 13 Uhr zur beliebten „musikalischen Herbstwanderung“ in Altaussee geladen.

Eine besondere Stimmung der SpĂ€tsommertage, echte Volksmusik mit Leidenschaft in den Gastbetrieben am See und den Altausseer DorfwirtshĂ€usern. Kulinarische Schmankerln, herrliche steirische Weine, geselliges Beisammensein mit Freunden und die grandiose AtmosphĂ€re von Loser, Trisselwand und Altausseersee machen den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Aufgespielt wird bei der „Jausensta-

tion Kahlseneck“, beim „Jagdhaus Seewiese“, in der „Jausenstation Seewiese“, bei der LechthĂŒtte, im StrandcafĂ©, der Seevilla, der „Seelounge Schiffsstation Madlmaier“, im „Refugium am See“ sowie auf einer PlĂ€tte am See. Nach dem Spaziergang wird in der „Wirtschaft“, im Gasthof „Berndl“ sowie im Gasthaus „Schneiderwirt“ zu einem DĂ€mmerschoppen geladen.

Ein Genuss fĂŒr alle Sinne: Weisenblasen am Ödensee

Die Kombination an sich ist kaum zu ĂŒbertreffen – das Ambiente, das Glitzern und die Spiegelungen am See, der dunkelgrĂŒne Wald im Hintergrund und das gemĂŒtliche Verweilen am Ufer des Ödensees oder in der „KohlröserlhĂŒtte“ ist wirklich ein „Genuss am See“.

Zum 27. Mal veranstaltete Fritz Winkler mit seinem Team am 31. August diese wunderbare Traditionsveranstaltung. Nach einem zĂŒnftigen FrĂŒhschoppen meinte der Wettergott es gut mit den Veranstaltern: Sonnenstrahlen auf allen Instrumenten und Gesichtern. Das wunderbare Wetter und das hörenswerte Musikangebot lockten viele Besucher an den See. Nach der Mittagspause wurde zu Land und zu Wasser musiziert: Die „Gallhofkogel WeisenblĂ€ser“ (Strassen), die „Grundlseer BlĂ€ser“ und die „Strummenmusi“ musizierten von Booten aus, die „Hollerschnapszuzler“ blieben bei der „KohlröserlhĂŒtte“ und gaben von dort aus ihr Freiluftkonzert. Ab 16 Uhr gab es

„Freies-miteinander-Musizieren“ bis zum Sonnenuntergang. Diese wunderbaren KonzertplĂ€tze sind unverwechselbar schön und musikalisch einzigartig, auch fĂŒr das Salzkammergut, in der Gott sei Dank noch mit viel Engagement und mit Freude musiziert wird. Der landschaftliche Rahmen des Ödensees gibt der Veranstaltung jedes Mal einen besonderen Flair. Der Zauber der Musik verbindet die Mystik der Landschaft mit dem Genießen an diesem Kraftplatz der Seelen. Ein großer Dank gilt allen Helfern, Teilnehmern und UnterstĂŒtzern der Veranstaltung. Alle Musikanten musizierten uneigennĂŒtzig und „ehrenamtlich“ fĂŒr diesen wohlklingenden Tag.

„Holz & Salz“-Ausstellung im Kaiserlichen Stall in Grundlsee

Die Ausstellung „Holz und Salz vom Ausseerland und Hinterberger Tal“, die bereits im Juni von vielen Einheimischen und GĂ€sten besucht wurde, geht in die VerlĂ€ngerung.

Der Kaiserliche Stall öffnet fĂŒr diese interessante Ausstellung vom 8. bis 18. September 2025 tĂ€glich von 17 bis 19 Uhr seine Pforten. Die zwölf Bildtafeln und etliche Anschauungsobjekte bringen den Besuchern Salzund Forstgeschichte des Ausseerlandes nĂ€her. Andreas Holzinger, Monika Gaiswinkler und Katharina

Frosch werden die Ausstellung wieder fachkundig erlĂ€utern. FĂŒr interessierte Gruppen und Schulklassen werden FĂŒhrungen auch außerhalb der Öffnungszeiten angeboten – bitte unbedingt eine Woche vorher anmelden. E-Mail: info@kult-arge-grundlsee.at oder Tel. 0664-4201547. Eintritt: freiwillige Spende.

Von mehreren Booten erklangen schönste BlĂ€serweisen ĂŒber den funkelnden See. Foto/Text: DoBi
Die „Hollerschnapszuzler-Musi“ spielte mit dem „Hochalmquartett“ ïŹ‚ott auf.

50 Jahre Christoph PĂŒrcher GmbH –

Ehrenurkunde der Wirtschaftskammer ĂŒberreicht

AnlĂ€sslich des 50-jĂ€hrigen Bestehens der Christoph PĂŒrcher GmbH wurde dem Unternehmer kĂŒrzlich eine Ehrenurkunde der Wirtschaftskammer verliehen.

Die feierliche Übergabe erfolgte persönlich durch Egon Hierzegger, Regionalstellenobmann, und Christian Hollinger, Regionalstellenleiter, im Rahmen eines Besuchs direkt vor Ort in Bad Mitterndorf.

Das Unternehmen wurde vor 50 Jahren von Malermeister Alfred PĂŒrcher gegrĂŒndet und hat sich seitdem als verlĂ€sslicher Partner im Maler- und Anstreichergewerbe etabliert. Heute fĂŒhrt Christoph PĂŒrcher den Betrieb, der mit sechs Mitarbeitern und einer weiteren BetriebsstĂ€tte auf der Tauplitzalm fest in der Region verwurzelt ist.

Bereits im Jahr 2020 wurde die Firma von der Innung fĂŒr das 25jĂ€hrige Bestehen geehrt. Die aktuelle Auszeichnung wĂŒrdigt nun die lange Erfolgsgeschichte und das nachhaltige Engagement der Christoph PĂŒrcher GmbH. Mit hoher fachlicher Kompetenz, QualitĂ€t und KundennĂ€he hat sich das Unternehmen eine treue Kundschaft aufgebaut und ist ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Die Ehrung unterstreicht die wichtige Rolle des Betriebs in der regionalen Wirtschaft und seine langjĂ€hrige Tradition.

ErgÀnzend zur TÀtigkeit im Malerund Anstreichergewerbe betreibt

BauernmÀrkte

Altaussee

(V. l.): Christian Holinger, Christoph PĂŒrcher und Egon Hierzegger bei der Übergabe der Urkunde zum 50-jĂ€hrigen FirmenjubilĂ€um.

Christoph PĂŒrcher in den Wintermonaten auch einen Skiverleih und Skishop, was seine vielseitige unternehmerische TĂ€tigkeit zusĂ€tzlich unterstreicht und einen wertvollen Beitrag zur regionalen Tourismuswirtschaft leistet.

„Dass Christoph PĂŒrcher auch erfolgreich einen Skiverleih betreibt, beweist Unternehmergeist, FlexibilitĂ€t und eine klare Ausrichtung auf

die BedĂŒrfnisse der Region. Diese Kombination aus traditionellem Handwerk und touristischer Dienstleistung stĂ€rkt nicht nur den eigenen Betrieb, sondern bereichert auch die gesamte Region wirtschaftlich und touristisch. Solche vielseitigen Unternehmen sind fĂŒr unsere Region von unschĂ€tzbarem Wert“, so Christian Hollinger abschließend bei der Gratulation.

Informationen zur Wandersaison

Die heimische Berg- und Naturwacht macht zu Beginn der Wandersaison auf die wichtigsten Regeln fĂŒr die Bergwelt aufmerksam.

Selbstbedienungsladen am

‱ Waldhauser-Biohof, tĂ€glich geöffnet.

Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.

Wochenmarkt im Kurpark Alt-

‱ aussee, jeden Samstag von 8 bis 12 Uhr.

Bad Aussee

Wochenmarkt am ChlumeckĂœplatz,

‱ jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr.

Bei Feiertag mittwochs.

Es ist wichtig, dass man die Wanderroute genau plant und auch Dritte ĂŒber etwaige Ziele informiert sind. Auch ein entsprechender Eintrag ĂŒber weitere PlĂ€ne im Gipfel- oder HĂŒttenbuch sind im Notfall wertvoll. Bei der Planung ist auf das Wetter (entsprechende Bekleitung) zu achten, wie auch ausreichend VerpïŹ‚e-

gung und FlĂŒssigkeit mitgenommen werden sollten. Ist man in einer Gruppe unterwegs, sollte man das Tempo dem schwĂ€chsten Mitglied anpassen. Wenn ein Hund dabei ist, sind Leine und Beißkorb mitzufĂŒhren – auch in Hinblick auf HĂŒttenbesuche.

Respektiere Grenzen

Marions DorïŹ‚aden, Reitern 12

‱ (vis-a-vis s’HĂŒttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr.

Biohof Thomanhansla – HoïŹ‚aden

‱ mit GemĂŒse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf

Knödl-Alm Bio-SpezialitÀten mit

‱ SchnĂ€psen, AnsĂ€tzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.

Selbstbedienungsladen mit Milch-

‱ produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.

‱ Mitterndorf 22.

Milchautomat beim Kanzlerhof,

SelbstbedienungshoïŹ‚aden „Am

‱ Seebacherhof” mit GemĂŒse, Tee, KrĂ€utersalzen usw Grundlsee

HoïŹ‚aden Elisabeth Klanner vlg.

‱ Butterer: Dienstag und Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Tel.: 0664-9270492.

Respektiere die Grenzen – auch beim Wandern.

Das Tote Gebirge liegt im „Natura2000-Schutzgebiet“, das heißt, dass hier wildes Campieren oder Feuermachen strengstens verboten sind. Die Mitglieder der Berg- und Naturwacht sind als Kontrollorgan der Be-

zirksverwaltungsbehörde fĂŒr die Kontrolle der Einhaltung der Bestimmungen bestellt. Deren Anordnungen ist Folge zu leisten. Die Aufgaben sind großteils die AufklĂ€rung und Information ĂŒber das Wegenetz sowie ĂŒber die vielfĂ€ltige und wunderschöne AlpenïŹ‚ora. Es ergeht an dieser Stelle auch das Ersuchen an alle Wanderer, die markierten Wege und Steige nicht zu verlassen. Allen Wanderern seien wunderbare Erlebnisse auf den umliegenen Bergen gewĂŒnscht – mit einer gesunden RĂŒckkehr ins Tal.

Wir sind auf der Suche nach einem „PlĂ€tten-Einstellplatz“ am Grundlsee. Thomas u. Johanna Scheck –Gasthaus Rostiger Anker, Tel: 0680 1261196.

Heilmassage

Bei RĂŒcken- und Gelenksbeschwerden HAUSBESUCHE

Bahnhofstraße 132 8990 Bad Aussee Tel. 0676/ 74 00 207

Mobeespine –WirbelsĂ€ulenanalyse

Alle Kassen nach Wahlarztprinzip

Alpenpost

Zeitung des Steirischen Salzkammergutes Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227.

Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577

email: redaktion@alpenpost.at FĂŒr den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tĂ€gig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewĂ€hlt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behĂ€lt sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kĂŒrzen und ĂŒbernimmt keine Haftung fĂŒr den Inhalt kostenloser AnkĂŒndigungen. Alle Rechte vorbehalten.

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Leserbriefe

Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu Ă€ußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

BeneïŹzkonzert „Herztöne“ Schade, dass so wenige Einheimische kĂŒrzlich den Weg in die Grundlseer Kirche zum Bene ïŹ zkonzert fĂŒr die Bergrettung gefunden haben. Schade, dass so vielen ein musikalisches Schmankerl der Extraklasse entgangen ist; fĂŒr mich war es der Höhepunkt dieses Sommers. Beinahe unglaublich, welche KlĂ€nge die beiden Musiker mit Klarinette und Harfe in die Kirche gezaubert haben. Herzlichen Dank dafĂŒr. Und doppelt schade, dass es den vielen Bergsteigern und -wanderern in unserer Heimat scheinbar

nichts wert ist, die Bergrettung auf so unterhaltsame Art und Weise zu unterstĂŒtzen. Hoffentlich gibt es im nĂ€chsten Jahr wieder so ein tolles Konzert und mehr Besucher.

Hansirgl Hecker, Grundlsee

Sichtbares Zeichen fĂŒr den Widerstand ZusĂ€tzlich zur sehr verdienstvollen historischen Aufarbeitung der dunkelsten Zeit im Ausseerland (also zu Beginn, wĂ€hrend und nach der NSDiktatur) stellt sich doch die berechtigte Frage, warum all den mutigen Frauen und MĂ€nnern, die unter Einsatz ihres Lebens dem NSTerrorregime direkt oder indirekt Widerstand geleistet haben, bislang noch kein sichtbares und bleibendes Denkmal gesetzt wurde? Dies wĂ€re doch eine lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Geste des Dankes und der Erinnerung.

Joachim Gruber, Graz

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Namen gesucht

Dem Ausseer Kammerhofmuseum wurden aus dem Nachlass des bekannten Fotografen Herbert Pirker viele Fotos zur VerfĂŒgung gestellt, auf welchen Personen abgebildet sind, die nicht zuordenbar sind. Aus diesem Grund wurde die Redaktion der „Alpenpost“ gebeten, die Fotos zu publizieren, in der Hoffnung, dass jemand die Abgebildeten erkennt und benennen kann.

Kann jemand die abgebildeten jungen Herren benennen?

FĂŒr Heimatforscher sind Fotos umso wertvoller, wenn die Namen der Abgebildeten vermerkt sind. Leider fehlen diese Aufzeichnungen jedoch meist. Das Team des Kammerhofmuseums hofft nun auf die „Schwarmintelligenz“, indem darum gebeten wird, die Namen jener, die

man sicher erkennt, per E-Mail an redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118 zu melden. Es werden in den kommenden Ausgaben in unregelmĂ€ĂŸiger Reihenfolge weitere Fotos publiziert werden, verbunden mit der Bitte, sich zu melden, wenn man jemanden erkennt. 21

Salzbergbahn Hallstatt wird generalsaniert

Rund 200 geladene GĂ€ste nahmen am 31. August an der feierlichen Schlussfahrt der seit 45 Jahren sich im Dienst beïŹndlichen Salzbergbahn Hallstatt teil. Seit 1980 wurden mit der Standseilbahn weit ĂŒber zehn Millionen GĂ€ste sicher auf den HallstĂ€tter Salzberg befördert. Die Bahn wird nun generalsaniert. Seit 1. September haben nun sowohl die Salzbergbahn als auch das Salzbergwerk Hallstatt fĂŒr die Zeit des Neubaus geschlossen. Die Öffnungszeiten der SalzweltenStandorte Hallein und Altaussee werden wĂ€hrend des Umbaus erweitert. Ebenfalls gibt es tĂ€glich ein Shuttleservice von Hallstatt zu den Salzwelten Altaussee. Bei der Abschlussfahrt mit Spatenstich blickte man auf die bewegte Geschichte der Bahn zurĂŒck: Von der Materialseilbahn in den 1940erJahren ĂŒber die Pendelbahn der 1950er bis hin zur Standseilbahn von 1980, die heute als HerzstĂŒck der touristischen Erschließung des HallstĂ€tter Salzbergs gilt.

Nun beginnt jedoch ein neues Kapitel: Bis Juni 2026 entsteht in Hallstatt die modernste Standseilbahn der Welt. Ein ambitionierter Zeitplan, den die Projektpartner der Doppelmayr-Gruppe und zahlreiche regionale Unternehmen gemeinsam mit den Salzwelten umsetzen wollen. Ein symbolischer Höhepunkt auf diesem Weg war der of ïŹ zielle Spatenstich, der im Rahmen der Veranstaltung begangen wurde. Mit vereinten KrĂ€ften griffen Vertreter aus Politik, Tourismus und Wirtschaft zum Spaten – ein sichtbares Zeichen fĂŒr den Aufbruch in eine neue Ära am HallstĂ€tter Salzberg. „Die Salzbergbahn ist fĂŒr Hallstatt weit mehr als ein Verkehrsmittel –

Sport in KĂŒrze

l Beim zweiten Landescup im Sommer-GP-Skispringen und der Nordischen Kombination in Ramsau am Dachstein konnte Korbinian Hansmann bei seinem WettkampfdebĂŒt gleich einen Doppelsieg feiern. Seinen Vorsprung nach dem Springen konnte Korbinian sehr gut ins Ziel bringen. Kilian van Baarle wurde in seiner Klasse Zweiter im Sprunglauf. Nach einem spannenden Laufrennen wurde es letztlich Rang drei in der Kombination.

Hansmann feierte sein WettkampfdebĂŒt mit einem Doppelsieg.

l Der Ausseer Leichtathlet

Theodor Binna (Jhg. 1956) vom ATSV Bad Aussee Volksbank konnte beim 12. LeichtathletikMasters-LĂ€nderkampf der Nationen (AUT-CRO-CZE-HUN-SLOSVK) in Zalaegerszeg/Ungarn mit dem 600-g-Speer mit 38,85 m eine neue Saisonbestleistung feiern. Diese Leistung entspricht in der allgemeinen Klasse (age graded) 63,27 m und auch einem neuen persönlichen Rekord. Mit dieser Weite landete er unter zwölf Athleten (jeweils zwei je Nation waren startberechtigt) sensationell auf Platz sechs. Österreich gewann diesen LĂ€nderkampf bereits zum zehnten Mal.

bei seinem Rekordwurf.

l Der erfolgreiche Ausseer PistolenschĂŒtze Franz Seebacher – er schießt fĂŒr den Priv. SchĂŒtzenverein Bad Ischl – belegte bei der Bezirksmeisterschaft Salzkammergut und Traunviertel, die vom 22. bis 30. August stattfand, mit 568 Kreisen (150+20) bei 293 Kreisen (Ges. 150) sowie 275 Kreisen (Ges. 20) den hervorragenden dritten Platz in der Klasse „Senioren I MĂ€nner“.

sie ist das Tor zum Ă€ltesten Salzbergwerk der Welt und damit ein Symbol fĂŒr Tradition und Innovation gleichermaßen“, betonten Barbara Winklelbauer und Torsten Pedit, die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Salzwelten, im Rahmen der Feier.

Mit dem Neubau setzt man in Hallstatt auf Zukunft: barrierefrei, energieefïŹzient und technisch am neuesten Stand. Damit bleibt der Weg in das Herz des Ă€ltesten Salzbergwerks der Welt auch fĂŒr kommende Generationen gesichert.

zum

Aktive Kainischer SchĂŒtzen

Auch im Sommer waren die Kainischer SchĂŒtzen hochmotiviert unterwegs und erzielten mit dem Kleinkalibergewehr gute Erfolge.

Bei der Landesmeisterschaft in Stainz am 19. Juli, bei der auf hundert Meter stehend und sitzend aufgelegt geschossen wurde, zeigten die heimischen Teilnehmer großartige Leistungen. Rudolf Preßl erreichte stehend aufgelegt den zweiten Platz, Fritz Schachner holte Platz vier. Bei den Damen sicherte sich Irmgard Schachner den dritten Platz. In der Mannschaftswertung holten Rudolf Preßl, Fritz Schachner und Helmut Rainer sitzend aufgelegt Rang drei. Am 27. Juli fanden – ebenfalls in Stainz – die Landesmeisterschaften fĂŒr die „Stehend-frei-SchĂŒtzen“ und „Senioren 2“ in der Disziplin „stehend aufgelegt“ statt. Elias Kreuzer sicherte sich stehend frei in der Juniorenklasse souverĂ€n den dritten Platz, Daniel Illmayr verpasste das Podest nur knapp und erreichte mit

drei Ringen RĂŒckstand den vierten Rang in der Herrenklasse. Wilhelm Schrempf holte sich bei den Senioren den starken dritten Platz. Mit einer sensationellen Leistung in der Klasse „Senioren 2 stehend aufgelegt“ ließ Rudolf Preßl die Konkurrenz hinter sich und kĂŒrte sich mit 386 Ringen zum steirischen Meister. Wilhelm Schrempf konnte mit viel Kampfgeist bei Jahrzehnter erfolgreicher Teilnahme bei den österreichischen Meisterschaften in Innsbruck (Hall) vom 19. bis 24. September in der Disziplin Kleinkaliber 50 Meter 2x30 Schuss (liegend, stehend) wieder aufzeigen und erreichte die Silbermedaille. Der SV Kainisch kann stolz auf seine Mitglieder sein. Mit Disziplin, Teamgeist und Leidenschaft wurden auch in diesem Sommer zahlreiche Erfolge gefeiert.

Korbinian
Theodor Binna
(V. l.): Manfred Glockengießer, Veronika Gugler, Rudolf Preßl, Arnold Hansmann Arnold und Heinz Gugler beim Siegesfoto. Foto: Privat
Spatenstich
Neubau der Standseilbahn in Hallstatt. Foto: H. Pernkopf

Fleißige Karateka des Sui Shin Kan Salzkammergut

Bei dem mittlerweile alljĂ€hrlich gut besuchten Sommertrainingslager versammelten sich wieder an die 200 karatebegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus zahlreichen Vereinen der S.K.I.A.F. (Shotokan KarateDo International Austrian Federation) vom 10. bis 13. Juli in Oberwart, um dort das traditionelle „Gasshuku“ zu besuchen. Darunter fanden sich natĂŒrlich auch die Trainer und einige Oberstufenkarateka des Sui Shin Kan Salzkammergut – Bad Aussee zum gemeinsamen Trainieren ein.

In den sechs Lehrgangseinheiten mit technisch und konditionell anspruchsvollen Trainingsstunden wurden die Teilnehmer heuer durch die eher angenehmen Witterungsbedingungen von den sonst ĂŒblichen Hochsommertemperaturen verschont. Geist und Körper wurden trotzdem nach dem jeweiligen AufwĂ€rmtraining bereits beim Kihon mit schnellen Übungsfolgen der Grundtechniken und Techniken insbesondere zur Verbesserung der StabilitĂ€t und Gleichgewichtskontrolle stark beansprucht.

SĂ€mtliche Übungen leiteten dabei die aus der Schweiz und Japan angereisten Instruktoren Shihan Rikuta Koga (9. Dan/Bundestrainer Schweiz) und Sensei Fumitoshi Kanazawa (6. Dan/Honbu-Dojo Japan), wobei durch die Übungsleiter beim Kumiteund Katatraining fĂŒr alle Graduierungen von Weiß- bis Schwarzgurt großer Wert auf die prĂ€zise AusfĂŒhrung verschiedenster Abwehrund Kontertechniken gelegt wurde. Das heimische Trainerteam mit Doris Gepp (3. Dan) und Ferdinand Hrabovszky (2. Dan) proïŹtierte insbesondere beim sogenannten „JiyuKumite-Training“ (Freikampf) und bei der AusfĂŒhrung mehrerer „Dan-

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Katas“, welche von Fumitoshi Kanazawa zur Anwendung in zahlreiche Einzelsequenzen zerlegt und bis zur Perfektion wiederholt wurden, um so die Techniken zu verfeinern.

Im Anschluss an die letzte Trainingseinheit absolvierte die bereits seit 1998 dem Verein angehörende Karatekameradin Inge Ott erfolgreich die PrĂŒfung zum 1. Kyu (hochrangigster der Braungurte).

Der Saisonstart im Dojo Bad Aussee erfolgt nach Schulbeginn am Mittwoch, 10. September, im Turnsaal der Volksschule Bad Aussee. Informationen zum Training und Kontakt können gerne auf der Homepage www.karate.at/salzkammergut abgerufen werden.

Salzkammergut Trophy unterstĂŒtzt

„Schmetterlingskinder“

Bei der Salzkammergut Trophy 2025 fand zugunsten der „Schmetterlingskinder“ und des Vereins DEBRA Austria wieder eine großartige Spendenaktion statt. Mit 4.100 Anmeldungen aus 38 Nationen war das Salzkammergut am zweiten Juli-Wochenende das Mekka der Mountainbike-Szene.

Viele Rennteilnehmer beteiligten sich wieder an der BeneïŹzaktion zugunsten der Schmetterlingskinder und des Vereins DEBRA Austria. Jede Starter konnte bereits bei der Anmeldung einen Betrag an DEBRA Austria spenden. Vom Trophy-Team wiederum wurde von jedem verkauften Trikot aus der vielfĂ€ltigen Trophy-Kollektion € 5,– an die Spendenaktion weitergegeben. So konnte kĂŒrzlich Gregor Lindpointner, Obmann des MTB Club Salzkammergut, am Abend der Salz-

kammergut Trophy an Britta Schwarz von DEBRA Austria einen Betrag von € 4.066,– ĂŒberreichen. Soziales Engagement seit 2008

Seit der ersten Spendenaktion bei der Trophy 2008 wurde von den Trophy-Organisatoren mittlerweile ein beeindruckender Betrag von ĂŒber € 65.000,– an DEBRA Austria weitergegeben.

NĂ€chste Trophy-Veranstaltung: Loser Bergzeitfahren am 27. September

Die Trophy 2025 ging zwar erst vor ein paar Wochen ĂŒber die BĂŒhne, mit dem Loser Bergzeitfahren steht aber fĂŒr die Trophy-Organisatoren schon die nĂ€chste Veranstaltung vor

der TĂŒr, denn am Samstag, 27. September, ïŹndet das EinzelBergzeitfahren auf den Loser, den Hausberg des Ausseerlandes, statt. Man kann mit dem Rennrad oder dem Mountainbike an den Start gehen; die 15 Kehren der LoserPanoramastraße sorgen fĂŒr eine gleichmĂ€ĂŸige Steigung. WĂ€hrend der Auffahrt warten auf die Teilnehmer atemberaubende Ausblicke auf den Altausseersee, das Tote Gebirge und „König“ Dachstein. Alle Infos und Anmeldung auf der Homepage der Salzkammergut Trophy unter www.salzkammerguttrophy.at/bergzeitfahren.

Turnstunden fĂŒr das Turnjahr 2025/26 des ÖTB Turnvereines Ausseerland

Der ÖTB Turnverein Ausseerland lĂ€dt seine Mitglieder sowie die Bevölkerung des Ausseerlandes herzlich ein, sich bei nachstehenden Sportangeboten wieder körperlich fit zu halten.

NEU! Bitte um Anmeldung ab 22.9.2025 auf der Homepage: www.oetb-ausseerland.at

FĂŒr Mitglieder, die bereits im vergangenen Jahr angemeldet waren, ist eine Weitermeldung online trotzdem erforderlich! Mitgliedsbeitrag: Kinder € 40,–, Erwachsene € 80,–. Neue Anmeldungen fĂŒr Schulkinder 6–12 Jahre, nur nach Absprache in der 1. Turnstunde am 18.9.25 in der Zeit von 17.30 bis 19 Uhr im Turnsaal der Mittelschule Bad Aussee!

Turnstunden im Turnsaal der Mittelschule Bad Aussee

Montag: ab 22. September 16.30 bis 17.15 Uhr

Turnminis 3 bis 4 Jahre; Leitung: Magdalena Schanzl, Marion Angerer 17.15 bis 18.00 Uhr Erlebniszwerge 5 bis 6 Jahre; Leitung: Magdalena Schanzl, Marion Angerer

Montag: ab 22. September 19.00 bis 20.15 Uhr

Mittwoch: ab 24. September 20.00 bis 21.30 Uhr

Donnerstag: ab 18. September 17.30 bis 19.00 Uhr

Body-Workout fĂŒr Frauen; Leitung: Brigitte Baumgartner

Fitness-Remix fĂŒr Erwachsene; Leitung: Brigitte Baumgartner

Kinder-GerÀteturnen 6 bis 12 Jahre; Leitung: Almut Bauer, Sandra Laimer und Greti Stern

Helfer u. VorturnerInnen dringend gesucht! Wer hat Interesse und Lust, mit Kindern oder Erwachsenen zu turnen? Bitte um Kontaktaufnahme mit Obmann Wolfhart Hofer Tel.-Nr.: 0664-4308555 oder Turnwart Brigitte Baumgartner, Tel.-Nr.: 0664-1658250.

Die heimischen Karateka mit ihren erfahrenen Trainern.

Bad Mitterndorf und der FC Ausseerland punkten spÀrlich

In der Oberliga und in der Gebietsliga lĂ€uft es fĂŒr die beiden Teams noch nicht nach Plan. Beide befinden sich nach einigen Runden auf dem elften Tabellenplatz. Besser machten es der FC Tauplitz und die FC Ausseerland Juniors. Beide Mannschaften der 1. Klasse Enns sind noch ohne Gegentreffer und bleiben auf Schlagdistanz zur TabellenfĂŒhrung.

Oberliga Nord

ASV Bad Mitterndorf –MĂŒrzzuschlag 2:2 (1:0)

Nach der Derbypleite in Liezen prÀsentierte sich die Ziller-Elf zumindest eine Stunde lang richtig stark. Das Spiel startete mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten, vorerst aber noch ohne Torerfolge. Nach 34 Minuten durchbrach aber Michael Neuper die Torsperre. Nach einem stark gespielten Eckball stieg der Verteidiger am höchsten und traf per Kopf zum 1:0. Nach knapp einer Stunde erhöhte Jovan Vlacic auf 2:0. Gegen Spielende wurden die GÀster aber offensiv durchschlagskrÀftiger. Nach einem Eckball gelang ihnen in Minute 78 der Anschlusstreffer zum 2:1. Und in der hektischen Schlussphase fiel in der zweiten Minute der Nachspielzeit sogar noch der Ausgleichstreffer. ASV: Wieser, Stadler, Damis, Schachner, C. Gassner, Kraft, M. Neuper, M. Brtan, Schnupp, T. Pliem (45., Grgic), Vlacic (85., Schnepfleitner).

SC Liezen – ASV

Bad Mitterndorf 4:1 (1:0)

Offener, als das Ergebnis vermuten lÀsst, verlief das erste Oberliga-

FC Ausseerland –

SV Pruggern 4:5 (1:2)

Gleich neun Tore sahen die knapp 200 Fans im Panoramastadion beim ersten Heimspiel der neuen Saison. Und sie sahen einen TabellenfĂŒhrer aus dem Ennstal, der von den offensiven Ausseern von Beginn an ĂŒberrascht wurde. Das 1:0 fĂŒr den FCA durch Tamas Lazok in Minute 9 war kein Zufall. Doch nach dem Treffer waren die jungen Ausseer unaufmerksam und fingen sich praktisch im Gegenzug den Ausgleich ein. Kurz vor der Pause erhöhten die GĂ€ste noch auf 1:2, fĂŒnf Minuten nach Wiederbeginn sogar auf 1:3. Alexander Pomberger verkĂŒrzte kurz darauf auf 2:3. Es dauerte allerdings keine zehn Minuten, ehe die GĂ€ste auf 2:4 stellten und das 2:5 in Minute 72 drauflegten. Doch die FCA-Kicker gaben nicht auf. Patrick KĂ€fmĂŒller verkĂŒrzte nach 74 Minuten auf 3:5 und in der starken Schlussphase der Gastgeber gelang Janos Kanalas sogar noch das 4:5. Punkte gab es fĂŒr den FCA gegen einen starken Absteiger aus der Unterliga aber keine.

FCA: D. Stöckl, Freismuth, Grubesa, (75., Machherndl), Lazok (60., KĂ€fmĂŒller), Pinkney, Grill (86., Tadic), Eder (60., Kanalas), Wimmer, Pomberger, Syen, Stögner (86., W. Marl).

Derby der Saison. Beide Teams fanden gute Möglichkeiten vor, die Effizienz war aber auf Seiten der Gastgeber wesentlich höher. Nach einer halben Stunde ging der SC in FĂŒhrung. Danach vergab der ASV einige Möglichkeiten zum Ausgleich. Nach dem 2:0 in Minute 81 gelang Christoph Gassner das 2:1 kurz darauf. Erst in der Nachspielzeit traf der SC zum 3:1 bzw. 4:1. ASV: Wieser, Stadler, Damis, Schachner, Schrottshammer (29., N. Gassner), C. Gassner, Kraft (59., Schönwetter), M. Neuper, Schnupp, T. Pliem, Vlacic (91., M. Brtan)

NĂ€chste Spiele:

Kindberg – ASV, 6.9., 16.30 Uhr ASV – St. Peter, Fr., 14.9, 16 Uhr

1. Klasse Enns

FC Tauplitz –Eisenerz/Radmer 2:1 (1:1)

Auf das Auftakt-Remis folgte ein knapper Sieg gegen Eisenerz. Tobias Kreiter stellte in der 22. Minute auf 1:0. Kurz danach gelang den GĂ€sten der Ausgleich. Acht Minuten nach der Pause traf Kevin Klettner zum 2:1-Siegestreffer.

Tauplitz: Grassecker, Kolb, Klettner (93., Reisenbichler), F. Beutelbeck, Mlinar, Kreiter, Berger (40., L. Lorbek), D. Beutelbeck, Perstling, P. Tassatti, S. Bindlechner (65., FrĂŒhwirth).

SV Admont/Hall –

FCA Juniors 2:4 (1:2)

Nachdem die Juniors in der ersten Runde spielfrei hatten, zeigten sie beim Fusionsklub eine starke Leistung. Andreas Pehringer traf nach 20 Minuten zur FĂŒhrung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich egalisierten die Gastgeber per Eigentor zum 1:2 selbst. Das 1:3 gelang Mathias Schneider kurz nach der Pause. Johannes Raaijmann stellte in Minute 58 den Endstand her. Juniors: Köberl, Pehringer, Schneider, Brandauer (57., L. Stöckl), Simentschitsch (66., Mayerl), Raaijmann, N. Tassatti (66., D.

Gebietsliga Enns

SV St. Gallen – ASV Bad Mitterndorf II 1:2 (1:0)

Die Gastgeber gingen nach 25 Minuten in FĂŒhrung. Der ASV bleib im Gegenzug aber stets gefĂ€hrlich. Per Doppelschlag von Armin Schrottshammer (52., 66.) drehte die Edelmaier-Elf das Spiel noch zu ihren Gunsten. Ein wichtiger Sieg in einer extrem ausgeglichenen Liga. ASV II: Schretthauser, Leitinger, Pichler, LĂ€mmereiner (94., Heiss), Schönwetter (61., Ebner), Perner (92., P. Pliem), S. Seebacher, PĂŒrcher, N. Gassner, Schrottshammer, Gaiswinkler.

ASV Bad Mitterndorf

II –FC Ausseerland 1:1 (0:1)

Im ersten Derby standen sich beide Teams sehr engagiert gegenĂŒber. Den Beginn prĂ€gte der FC Ausseerland, der in Minute 13 auch mit 0:1 in FĂŒhrung ging. Der starke ASV-Keeper Armin Schretthauser wurde dabei von Alexander Pomberger zu einem Eigentor gedrĂ€ngt. Dem offenen Schlagabtausch tat dies aber keinen Abbruch. Sehr wohl gab es aber ob der teilweise Ă€ußert brutalen Vorgehensweise der Gastgeber einige Unterbrechungen. Beide Mannschaften fanden eine Vielzahl an Chancen vor, die aber zumeist in den HĂ€nden der beiden

Martinovic), Perstl, A. Bernhardt (85., L. David), J. Kogler (85., Horvath), W. Marl. FC Tauplitz – Kalwang 1:1 (1:0)

Zum Saisonauftakt brachte Kevin Klettner Tauplitz frĂŒh in FĂŒhrung. Danah agierte Tauplitz gut, ohne gefĂ€hrlich zu werden. Der Ausgleich der GĂ€ste fiel erst kurz vor Spielende.

Tauplitz: Mösselberger, Kolb, Klettner, F. Beutelbeck. Mlinar, Kreiter, Berger (60., Troby), FrĂŒhwirth (68., H. Bliem), D. Beutelbeck, Perstling, Altenburger.

NĂ€chste Spiele: Juniors – Ardning, 5.9., 16 Uhr (in Bad Aussee)

Rottenmann – Tauplitz, 7.9., 15 Uhr Irdning II – Juniors, 14.9., 14 Uhr Tauplitz – St. Martin/Gr., 14.9., 16 Uhr

TorhĂŒter landetet. Nach einer Serie von Großchancen auf das 0:2, die der FC Ausseerland nach etwa einer Stunde vergab, strafte ASV-Routinier Matthias Perner den FCA mit dem letztlich finalen Ausgleich (66.). Dabei blieb es dann auch.

ASV II: A. Schretthauser, Leitinger, Pichler, LĂ€mmereiner, Stadler (88., D. Schlömmer), Perner, Rainer (63., Ebner), PĂŒrcher (94., P. Pliem), S. Seebacher, Schrottshammer, Gaiswinkler.

FCA: D. Stöckl, Freismuth, Lazok (63., Machherndl), Pinkney, Tadic (45., Kanalas), Grill (55., Eder), Wimmer, Pomberger, Syen, Stögner, KĂ€fmĂŒller (55. W. Marl).

NĂ€chste Spiele:

Ausseerland – St. Gallen, 6.9., 16 Uhr (in Altaussee, „KiritĂ„g-Warmup“) ASV II – Ramsau, 7.9., 17 Uhr Ramsau – Ausseeland, 13.9., 16 Uhr Öblarn – ASV II, 13.9., 16 Uhr

1. Pruggern 3 3 0 0 8:5 9 2. Gröbming 3 1 1 1 5:4 4 3. Aigen 3 1 1 1 4:4 4 4. Stainach 3 1 1 1 6:6 4 5. Stein/Enns 3 1 1 1 4:4 4 6. Mitterndorf II 3 1 1 1 3:3 4

7. St. Gallen 2 1 0 1 3:3 3 8. Ramsau 2 1 0 1 2:2 3 9. Schladming II 3 1 0 2 5:6 3 10. Öblarn 3 0 2 1 5:7 2

11. Ausseerland 2 0 1 1 5:6 1

Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

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