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Ä r zteblatt Baden-Württemberg

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Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 75. Jahrgang | Gentner Verlag

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Geschichte(n) der Medizin, BAND 3 O. Erens – A. Otte (Hrsg.) Nach dem großen Erfolg der beiden ersten Bände liegt jetzt der Abschluss der Trilogie vor. Renommierte Autorinnen und Autoren erzählen einmal mehr lebendige und mitreißende Geschichte(n) der Medizin über Krankheiten, Ärzte und Forscher. Wie kam es beispielsweise zur Entdeckung der „Perkussion“? Wer war Avicenna? Warum wurde der Name Goldberg so berühmt? Welchen Einfluss nahm deutsche Medizin auf den Fernen Osten? Die populärwissenschaftlich aufbereitete Welt der Medizingeschichte(n) fasziniert nicht nur, sie sorgt auch immer wieder für überraschende Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse. Das Buch richtet sich daher gleichermaßen an medizinische Laien wie Fachleute. Pressestimmen „Eine bunte Sammlung von unterhaltsamen und populärwissenschaftlichen Aufsätzen. Beim Lesen hat man das Gefühl, als google man sich durch die Medizingeschichte.“ Stuttgarter Nachrichten

„Im Kopf des Lesers entsteht ein ‚Big Picture‘.“

1. Auflage 2017, ISBN 978-3-87247-773-6 Gebunden, 208 Seiten, Preis € 38,–

Deutsches Ärzteblatt

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Ja, bitte senden Sie mir ............. Exemplar(e) von O. Erens • A. Otte (Hrsg.), GdM_Band_3_Umschlag.indd „Geschichte(n) der Medizin“, Bd. 31(Best.-Nr. 77300)

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Inhalt

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@AerzteblattBW

Editorial Affront gegenüber Ärzten und Patienten

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Figurine des Bes Einlage aus Glaspaste für Wand oder Möbelstück, Assur (Irak), um 700 – 650 v. Chr. In der Medizin des Alten Ägyptens spielten magische und religiöse Vorstellungen eine wichtige Rolle. So gab es eine Vielzahl an Gottheiten, von denen man glaubte, dass sie sowohl Krankheit als auch Heilung bringen konnten. Zu den beliebtesten Göttern zählte der zwergenhafte Gott Bes. Mit seiner hässlichen Gestalt und seinem fratzenhaften Gesicht galt er generell als Unheil abwehrend. Als guter Geist wachte er über das häusliche Leben. Eine besondere Schutzfunktion hatte er für Mütter im Kindbett. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg präsentiert in diesem Jahr auf seinen Titelseiten einige der schönsten Exponate der Ausstellung „Medicus“ des Historischen Museums Pfalz in Speyer (museum.speyer.de), die wir im Kontext von Wartebereichen aus Praxis und Klinik zeigen. Ermöglicht wird dies durch die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente
Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten.
Die BW-Bank ist mit 26 Heilberufe-Standorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heil­ berufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.

Medizinische Sachverständige im Fokus

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Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung

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ZEIT für neue Ärzte

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Pakt für Substitution

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Fortbildung beim Ärztekongress

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eHealth Forum Freiburg

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Vergütung der ärztlichen Leichenschau

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Interkulturelles Patienten-Gespräch

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Radon: Patienten fragen – Ärzte antworten

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Sektorengrenzen überwinden

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Zukunftssicherung Gesundheit

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Ärzte-Seminare Karlsruhe

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Neue Bedarfsplanung

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Foto: Messe Stuttgart

Kammern und KV

Fortbildung beim Ärztekongress

Digitalisierung der Gesundheitsversorgung

Wirtschaft Neues aus der Finanzwelt

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Ethik Digitalisierung der Gesundheitsversorgung

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Vermischtes Namen und Nachrichten

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Wechselwirkungen von Arzneimitteln

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Ghost – Das Musical

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Interview: „Tonnenideologie kein Maßstab für Gesundheitswesen“

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Nachwuchswerbung Allgemeinmedizin Neuer Facharztvertrag Diabetes Erst Weiterbildung, dann MVZ-Gesellschafterin

„Tonnenideologie kein Maßstab für Gesundheitswesen“

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Veranstaltungsübersicht26 Bekanntmachungen29 Impressum51 Dieser Ausgabe liegen Prospekte der Landesmesse Stuttgart GmbH und der Privatärztlichen Verrechnungsstelle Baden-Württemberg e. V., Stuttgart, bei.

Erst Weiterbildung, dann MVZ-Gesellschafterin

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Editorial Darf die KVBW künftig keine förderungswürdigen Leistungen mehr ausbezahlen?

Affront gegenüber Ärzten und Patienten

D Dr. Norbert Metke

as alte Jahr endete mit großem Ärger mit dem Bundesversicherungsamt (BVA), das für die Berechnung des Morbi-Risikostrukturausgleiches zuständig ist. Und es übt auch die Rechtsaufsicht über die bundesweit tätigen Krankenkassen aus. Was war passiert? – Als Kassenärztliche Vereinigung BadenWürttemberg haben wir den Auftrag des Gesetzgebers, gemeinsam mit den Krankenkassen für gute Ver­ sorgungsstrukturen vor Ort zu ­sorgen. Dazu schließen wir Verträge ab, unter anderem auch in Bezug auf das Honorar. Genau das haben wir auch für 2020 gemacht. Schon vor Wochen haben wir uns völlig geräuschlos mit den Krankenkassen auf einen Honorarvertrag geeinigt. Der sieht, wie in

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Heidelberger Ärzteorchester Die Ärzteschaft Heidelberg (www.aerztekammer-bw.de/heidelberg) lädt ein zu ihrem

Winterkonzert 2020

(77. Konzert) Termin: Freitag, 14. Februar 2020, 20.00 Uhr Programm: Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 4 D-Dur BWV 1069 Ouverture – Burree I und II – Gavotte – Menuette I und II – Rejouissance Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Allegro – Adagio – Rondo Allegro Klarinette: cand. med. Alexander Haas Pause Antonin Dvorak: Symphonie Nr. 9 (Aus der Neuen Welt) Adagio/Allegro molto – Largo – Scherzo/Molto vivace – Allegro con fuoco Leitung: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Michael Steinhausen Ort: Peterskirche, Plöck, 69117 Heidelberg Eintritt: frei Am Ausgang erfolgt eine Spenden-Sammlung für einen karitativen Zweck. Terminvormerkungen: Vorkonzert: Sonntag, 9. Februar 2020, 17.00 Uhr Augustinum, Jaspersstr. 2, 69126 Heidelberg-Emmertsgrund Sommer-Konzert 2020: Freitag, 3. Juli 2020, 20.00 Uhr, Peterskirche

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all den Jahren vorher, Regelungen über den Orientierungspunktwert usw. vor. Und dann vereinbaren wir regionale Förderzuschläge, um auf besondere Versorgungssituationen reagieren zu können. So machen wir das seit Jahren. Wir haben immer die Genehmigung unserer Aufsicht im Sozialministerium bekommen. Und noch nie vor 2018 hat das Bundesversicherungsamt etwas dagegen gehabt. – Bis auf dieses Mal. Denn auf einmal grätschte das Bundesversicherungsamt dazwischen und hat einer bundesweiten Krankenkasse signalisiert, dass sie den Honorarvertrag beanstanden wird. Die Kasse kann dann schlecht den Vertrag unterzeichnen. Das Gesundheitssystem ist an Absurditäten nicht arm. Aber was da ablief, ist schon bemerkenswert. Denn wir haben das Schiedsamt angerufen, anrufen müssen. Der Termin war noch vor Weihnachten (aber weit nach Redaktionsschluss der vorliegenden Ausgabe). Bemerkenswert war jedoch, dass beide Kontrahenten vor dem Schiedsamt vorhersehbar gleich plädieren würden. Denn: Wir waren uns ja einig. Wir gehen daher davon aus, dass wir das Schiedsamt gewinnen. Das Bundesversicherungsamt wird dann aber aller Voraussicht nach den Schiedsamtsspruch beanstanden. Das jedoch würde gravierende Folgen haben. Denn das hieße, dass wir ab Januar keine förderungswürdigen Leistungen mehr ausbezahlen dürften, also keine Förderung für Drogensubstitution, Pflegeheimbesuche, Geriatrie, Nichtärztliche Praxisassistentin NäPa, Chroniker usw. Das sind immerhin über 70 Millionen Euro. Das würde die Praxen nicht finanziell in den Ruin treiben. Aber schon heute ist es ein Affront gegenüber den Ärzten, den Patienten und den Beteiligten in der Selbstverwaltung. Und es widerspricht allen unseren Bemühungen um die Versorgung. Wie soll die Kassenärztliche Vereinigung denn auf die Ärzte zugehen und sie anbetteln, doch ein paar Drogenpatienten anzunehmen,

wenn ihnen gleichzeitig die Botschaft übermittelt wird, dass es aber natürlich keinen Zuschlag auf das Honorar gibt? Und die Praxen, die wir dazu bewegen können, „freuen“ sich, wenn sie jetzt weniger Geld dafür bekommen. Mit den Pflegeheimbesuchen ist es das Gleiche. Es ist doch nicht zu vermitteln, erst den Praxen zu signalisieren, dass der Mehraufwand belohnt wird, dann nehmen sie die Patienten an, und dann wird das wieder gestrichen. So können und so wollen wir nicht arbeiten! Wie sollen wir denn auf regionale Versorgungssituationen reagieren, wenn wir keine Möglichkeit haben, gemeinsam mit den Krankenkassen auch eine höhere Vergütung für einzelne Leistungen vorzusehen? Das Bundesversicherungsamt überschreitet aus unserer Sicht seine Kompetenzen. Womit das ein Fall für dessen Aufsicht wird. Das Bundesversicherungsamt ist eine normale Behörde, die der Rechtsaufsicht des zuständigen Ministeriums unterliegt. Zuständig ist das Bundesgesundheitsministerium und damit Minister Jens Spahn. Ihn bitten wir, dass er eingreift und seine Aufgabe als Rechtsaufsicht wahrnimmt. Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundes­ vereinigung hat diesbezüglich eine Resolution verabschiedet, sodass die Haltung der Ärzteschaft klar ist. Bei allem Ärger ist es erfreulich, dass es auch gute Nachrichten gibt. Eine davon ist die Entlastung bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung bei den Arzneimittelverordnungen. Gemeinsam mit den Krankenkassen haben wir 2017 eine neue Systematik erarbeitet, mit der den Ärzten die wirtschaftliche Verordnung erleichtert wird. Selbstverwaltung funktioniert in BadenWürttemberg ausgesprochen gut. Der Erfolg gibt uns recht: Wenn das kein gutes Signal an die jungen Ärztinnen und Ärzte ist! Dr. Norbert Metke Vorstandsvorsitzender Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg


Kammern und KV Rahmenbedingungen für ärztliche Sachverständigengutachten

Medizinische Sachverständige im Fokus

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m Jahr 2012 wurde von der Bayerischen Landesärztekammer und der Landesärztekammer BadenWürttemberg die Idee geboren, eine gemeinsame Fortbildungsreihe ihrer Gutachterstellen beziehungsweise -Kommissionen mit alternierend in München und Stuttgart durchgeführten Veranstaltungen ins Leben zu rufen. Die fünfte Auflage dieser Fortbildungen fand im Herbst statt. Zum ersten Mal beteiligte sich in diesem Jahr auch die Gutachterstelle für Arzthaftungsfragen bei der Sächsischen Landesärztekammer. Im Zentrum der diesjährigen Veranstaltung standen die medizinischen Sachverständigen und damit auch die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen ärztliche Sachverständigengutachten heute erstellt werden. Dr. Wolfgang Rechl, Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer, und Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, konnten mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in München begrüßen, darunter überwiegend ärztliche Sachverständige, aber auch Patientenvertreter, Repräsentanten von Haftpflichtversicherungen sowie Mitarbeiter weiterer Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen. Der erste Impulsvortrag von Dr. Jörg Schlachter, Vorsitzender der Gutachterkommission bei der Bezirksärztekammer Nordbaden, beschrieb die große Bedeutung ärzt­ licher Gutachten in den vielfältigen Lebens­bereichen. Sie seien von zentraler Bedeutung bei allen Arzthaftungs­fragen, aber auch im Sozialrecht, in Betreuungs- und Unterbringungsverfahren oder in der Forensik. Professor Dr. Ekkehard Pratschke, Vorsitzender der Gutachterstelle für Arzthaftungsfragen bei der Bayerischen Landesärztekammer, skizzierte anschließend die Rahmenbedingungen, in denen die ärztliche Berufsausübung heute stattfinde und wie sich Zeitmangel sowie die Notwendigkeit zur wirtschaftlichen Leistungserbringung nicht nur auf die Versorgung von Patienten, sondern auch auf die Bereitschaft, Gutachten zu erstellen, auswirke.

Er machte deutlich, wie wertvoll eine qualitativ hochwertige Gutachtenerstellung nicht nur für den Auftraggeber, sondern auch für den Arzt, der ein Gutachten erstellt, sei beziehungsweise sein könne. Ein Arzthaftungsgutachten biete zum Beispiel – bei entsprechender Aufbereitung – in Fallkonferenzen die einmalige und oft zu wenig genutzte Gelegenheit, aus „fremden“ Fehlern für den eigenen Klinikalltag zu lernen.

Leiteten und moderierten die traditionsreiche Veranstaltung: Dr. W. Miller und Dr. W. Rechl

verzichtbaren fachlichen medizinischen Expertise auch ein juristisches Verständnis und gutachterliches „handwerkliches Können“ gefordert seien. Um ein „gutes Gutachten“ abfassen zu können, müssten auch dessen formale Anforderungen bekannt sein. Abschließend stellte Professor Dr. Heinrich Stiegler anhand konkreter Fallbeispiele aus seiner Tätigkeit als beratender Arzt einer Haftpflichtversicherung dar, welche ungünstigen Auswirkungen inhaltlich oder formal schlechte Gutachten haben können und wie schwierig es in manchen Situationen für den Gutachter sein könne, den einzuhaltenden ärztlichen Standard zu beschreiben. Insbesondere ging er hierbei auf unpräzise sprachliche Formulierungen ein, die zu Fehlinterpretationen von gutachterlichen Ergebnissen durch Juristen führen könnten. Dass sich im Anschluss an die Impulsvorträge eine konstruktive und intensive Diskussion von annähernd einer Stunde entwickelte, konnte Dr. Miller als Beleg dafür werten, dass man mit dem Thema der Veranstaltung „ins Schwarze“ getroffen habe und dass es wichtig sei, die besondere Tätigkeit als medizinischer Sachverständiger weiterhin in den Fokus zu nehmen.

Das Symposium „Der medizinische Sachverständige im Fokus“ fand großen Anklang bei den Teilnehmern.

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer:

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Dr. Rainer Kluge, Vorsitzender der Gutachterstelle für Arzthaftungs­ fragen bei der Sächsischen Landes­ ärztekammer, beschrieb in seinem Vortrag, was ein aus der Perspektive des Auftraggebers „gutes Gutachten“ aus seiner Sicht ausmache. Es wurde deutlich, dass neben der un-

Dr. Christian Schlesiger und Alban Braun

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Kammern und KV Hochgradige Gefährung der Patientenversorgung

Vertreterversammlung der KVBW

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Dr. N. Metke

Dr. J. Fechner

or „hochgradiger Gefährung“ des baden-württembergischen Modells einer optimierten Patientenversorgung warnte Dr. Norbert Metke, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung BadenWürttemberg (KVBW), Anfang Dezember bei der turnusmäßigen Vertreterversammlung. Grund für den kämpferischen Auftritt des KVBW-Chefs war eine vom Bundesversicherungsamt (BVA) vorgenommene Vorprüfung eines zwischen den Krankenkassen und der KVBW konsentierten Honorarvertrages zur Versorgungsverbesserung. Die Behörde hatte daraufhin angekündigt, bereits 2020 die einvernehmlich vereinbarten Zusatzleistungen in Höhe von 73,8 Millionen Euro zu beanstanden. Diese Zusatzleistungen, beispielsweise die Chronikerpauschale für Hausärzte, seien seit Jahren vereinbart und hätten dem BVA seither vorgelegen, betonte Dr. Metke vor den Delegierten. Die Rechtsbedenken des BVA seien daher völlig unverständlich und die Behörde zudem gar nicht zuständig. Eine Krankenkasse habe daraufhin den ausgehandelten Vertrag nicht unterzeichnet, wodurch für 2020 kein gültiger Honorarvertrag existiere. Das baden-württembergische Sozialministerium hatte die Zusatzleistungen unterstützt, wofür sich Dr. Metke ausdrücklich bedankte. Das in dieser Sache angerufene Schiedsamt sollte noch vor Weihnachten entscheiden; Dr. Metke war optimistisch und ging davon aus, gemeinsam mit den Krankenkassen zu gewinnen und die Förderung in Baden-Württemberg fortsetzen zu können. Er warnte jedoch: „Beanstandet das BVA den

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Hinweis zur MEDIZIN 2020 Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) ist vom 7. 2. bis 9. 2. 2020 auf der MEDIZIN vertreten: Messe Stuttgart Halle 4, Stand 4B69 Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Die MEDIZIN ist eine der wichtigsten Fach- und Fortbildungs­ veranstaltungen der Gesundheitsbranche.

Schiedsspruch, werden wir wahrscheinlich die 73,8 Millionen Euro ab Januar 2020 nicht mehr ausbezahlen. Die Versorgung in nicht mehr geförderten Bereichen wird kollabieren, und die Ärztinnen und Ärzte werden zugunsten der Kranken protestieren.“ Zur Linie seines Hauses sagte der KVBW-Chef: „Wir lehnen eine alle Prinzipien des Föderalismus mit den Füßen tretende Einheitsversorgung auf niedrigstem qualitativen Niveau mit einem Benchmark nach unten ab. Wir lassen uns durch ein BVA die Scheinheiligkeit einer staatlich vorgegebenen Doppelmoral nicht mehr bieten.“ Zum Beifall der Delegierten, betonte er: „Ja, wir haben den ethischen Auftrag der Hilfe. Wer uns aber das Werkzeug hierzu nimmt, macht sich ethisch an den Kranken schuldig. An der medizinischen Ethik vergeht sich nicht der, der die Ethik täglich leistet, sondern der, der uns die Mittel hierfür nimmt.“ Nach Dr. Metkes Überzeugung werden die kollektiv und selektiv tätigen Ärztinnen und Ärzte in BadenWürttemberg sich nicht das kaputtmachen lassen, was in den letzten Jahren für eine bessere Versorgung aufgebaut worden sei. Die KVBW werde informieren, wenn vitale Leistungen nicht mehr gefördert werden, mit der Frage, ob sie mengenmäßig wie bisher stattfinden werden oder nicht. „Unser Nein wird hör- und spürbar sein“, prophezeite er. Das ÄBW wird in den kommenden Ausgaben weiter berichten. KVBW-Vize Dr. Johannes Fechner ging in seinem aktuellen Bericht unter anderem darauf ein, dass sich in BadenWürttemberg bislang rund 70 Prozent der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen haben. Zur Sicherheitsdebatte verwies er auf die Aussagen der Gematik, wonach die überwiegende Mehrheit der Arztpraxen bereits vor der Konnektor-Installation einen Zugang zum Internet hatte. Ein zusätzlich parallel installierter Konnektor ändere nichts am Schutzniveau des bestehenden Internetzugangs. Aber auch ein „in Reihe“ installierter Konnektor ersetze keine der üblichen Maßnahmen, die jeder Internetnutzer selbst

ergreifen müsse, um sich sicher im Internet zu bewegen. Ein weiteres, besonders wichtiges Thema von Dr. Fechner war die Einführung von Physician Assistants als nichtärztlicher Assistenzberuf. Er berichtete von zahlreichen politischen Initiativen zur akademischen Weiterentwicklung solcher und anderer nichtärztlicher Gesundheitsberufe. Mit einer bislang überwiegend kritischen beziehungsweise ablehnenden Positionierung verhindere die Ärzteschaft eine aktive und konstruktive Beteiligung an dieser Entwicklung. Man müsse sich jedoch vor Augen halten, dass die Physician Assistants bereits am Markt seien und für die Ärzteschaft auch eine große Chance darstellten, denn sie könnten in ärztlich geleiteten Teams dazu beitragen, den Ärztemangel zu mildern. Dabei war Dr. Fechner die Unterscheidung zwischen Delegation und Substitution sehr wichtig: Bei der Delegation behalte der Arzt die Handlungsverantwortung und delegiere ärztliche Teilleistungen an geeignetes und qualifiziertes Personal. Es erfolge hierbei keine direkte oder unmittelbare Leistungserbringung und -abrechnung bei Diagnose und Indikationsstellung, bei therapieleitenden Entscheidungen und bei Arzneimittelverordnungen. Ganz im Gegensatz zur Substitution, bei der Leistungen von nichtärztlichen Heilberufen direkt am Patienten erbracht, verantwortet und abgerechnet werden. Der Arzt sei dann für die Behandlung weder zuständig noch verantwortlich. Für Dr. Fechner war klar, dass die Substitution komplett abzulehnen ist, zumal sie sich in ärztlich geleiteten Teams ohnehin erübrige. Die Ärzteschaft müsse daher die Einführung von gezielt delegierten Physician Assistants in die Versorgung konstruktiv mitgestalten, beispielsweise durch Ausarbeitung von Curricula und Mitwirkung an der Lehre. Sowohl die KVBW als auch die Landesärztekammer unterstützten daher das neue Berufsbild des Phyisician Assistant, so der KVBW-Vize. OE


Kammern und KV Fotos: Andreas Henn für DIE ZEIT

Landesärztekammer bot informative Workshops

ZEIT für neue Ärzte

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er Karrieretag „ZEIT für neue Ärzte“ für junge Medizinerinnen und Mediziner bringt den medizinischen Nachwuchs mit Fach-, Ober- und Chefärztinnen und -ärzten der Region und renommierten Institutionen ins Gespräch. Im November gastierte die Veranstaltung einen Tag lang im Universitätsklinikum Tübingen. Auch dieses Mal waren die baden-württembergischen ärztlichen Körperschaften wieder mit dabei: Die Kassenärztliche Vereinigung sowie die Landesärztekammer und die Bezirksärztekammer Südwürttemberg boten Studierenden und Absolventen am Gemeinschaftsstand umfassende Informationen über Karriere- und Weiterbildungsplanung. So

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informierte beispielsweise Frank Portenhauser von der Kassenärztlichen Vereinigung unter anderem über Fördermöglichkeiten und Verbundweiterbildung für angehende Allgemeinmediziner. Viel Zuspruch erfuhren zudem die beiden Workshops der Landesärztekammer. Bei „Approbation – und dann?“ gaben Dr. Martina Hoeft als berufspolitische Nachwuchsbeauftragte und Ulrike Hespeler als Weiterbildungsexpertin viele praxisnahe Tipps und beantworteten Fragen der jungen Kolleginnen und Kollegen. Im Workshop „Traumberuf Hausarzt – vielseitig, interessant und abwechslungsreich“ informierte Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttem-

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Der Ärztekongress der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg bietet für mehr als 1.000 Teilnehmer aus Klinik und Praxis die Möglichkeit, sich interdisziplinär fortzubilden. Es erwarten Sie rund 90 Seminare mit über 200 Referenten. Profitieren Sie von einem breiten Angebot aus der Inneren Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, Psychosomatik und anderen Bereichen! Tauschen Sie sich mit Kollegen fachübergreifend aus und sammeln Sie nebenbei bis zu 22 Fortbildungspunkte! Das Programm richtet sich an Ärzte aus der Praxis sowie der Klinik und an Mitarbeiter des Gesundheitswesens.

Messe Stuttgart

Am Stand der Landes­ ärztekammer: Dr. M. Hoeft, K. Kocher, Dr. R. Kiesecker und Dr. S. Blankenhorn

berg, kurzweilig über ihren Berufsalltag. Sie war auch Teilnehmerin einer vielbeachteten Podiumsdiskussion mit Titel „Willkommen in der Realität: Wenn man schon beim Berufseinstieg ärztliche Verantwortung und wirtschaftliche Zwänge vereinen muss“.

7.–9. Februar 2020 | Freitag–Sonntag

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#Medizin20

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Kammern und KV Substitutionsgipfel machte auf drohende Versorgungslücken aufmerksam

Pakt für Substitution

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Der „Pakt für Substitution“ zum Nachlesen

Zahlen für BadenWürttemberg Substituierte Patientinnen und Patien­ ten: zirka 10.570 Niedergelassene Ärztinnen/Ärzte: aktiv substituierend 204, aktiv im Rahmen des Konsiliarverfahrens 104, Durchschnittsalter rund 60 Jahre

icht nur in Baden-Württemberg gehen immer mehr Substitutionsärztinnen und -ärzte in den Ruhestand. Nachwuchskräfte sind schwer zu gewinnen. Es wird zunehmend schwieriger, eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen. „Wenn wir nicht gegensteuern, droht in den nächsten Jahren in allen Stadt- und Landkreisen eine Unterversorgung substituierter Patientinnen und Patienten“, warnte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha anlässlich des „Substitutionsgipfels“ Mitte November. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung von Sozialministerium und Kassenärztlicher Vereinigung BadenWürttemberg war es, die Aufmerksamkeit auf das brisante Thema zu richten und gemeinsam mit den zuständigen Akteurinnen und Akteuren der Substitutionsversorgung Lösungswege aufzuzeigen. Die für die Substitutionsversorgung verantwortlichen Institutionen haben daher gemeinsam einen „Pakt für Substitution“ verabschiedet: Darin kommen sie überein, in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen alle Anstrengungen zu unternehmen, damit Schwierigkeiten bei der Organisation der Substitutionsbehandlung vor Ort überwunden werden

Die Partner des „Pakt für Substitution“ können. Außerdem wollen sie dafür sorgen, die Rahmenbedingungen für eine gute Substitutionsversorgung weiter zu verbessern. Ziel des Pakts ist die zeitnahe Stabilisierung und Verbesserung der Substitutionsversorgung vor Ort. Partner des Pakts für Substitution sind das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, die Kassenärztliche Vereinigung (vertreten durch Dr. Johannes Fechner), die Landesärztekammer (vertreten durch Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller und die Vorsitzende des Ausschusses

„Suchtmedizin“ Dr. Paula HezlerRusch), die Krankenkassen, die Kommunale Ebene vertreten durch den Landkreistag und den Städtetag, die Landesstelle für Suchtfragen, die Landesapothekerkammer und die Deutsche Rentenversicherung BadenWürttemberg. Das Land beteiligt sich durch die Förderung der psychosozialen Behandlungs- und Beratungsstellen und der Kommunalen Suchtbeauftragten an der Sicherung der strukturellen Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige, teilhabeorientierte Substitutionsbehandlung.

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management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Inneren Medizin, Chirurgie, Orthopädie und weitere Fachgebiete

Fortbildung beim Ärztekongress

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er 55. Ärztekongress der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg von Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Februar 2020 widmet sich im Rahmen der Messe MEDIZIN den Neuerungen im Bereich der Herzinsuffizienztherapie, der arteriellen Hypertonie, der Fettstoffwechselstörung und der Diabetologie. Weitere Vorträge zur Kardiologie, aber auch zur Inneren Medizin allgemein, zur Chirurgie und Orthopädie und zu weiteren Fachgebieten runden das Angebot ab. Stellvertretend für das breite Fortbildungsangebot soll nachfolgend auf das Thema „Herzinsuffizienz – verschiedene Wege für ein gutes und langes Leben“ eingegangen werden. Für unser Gesundheitssystem ist die Herzinsuffizienz von großer Bedeutung, so ist sie eine der häufigsten Ursachen für eine stationäre Krankenhausaufnahme. Eine Vielzahl von Herzund Organerkrankungen können zu einer Herzinsuffizienz führen, welche dann zu einer ungenügenden Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Organsysteme führt. In den letzten Jahren wurde daher ein besonderes Augenmerk auf diese Folgeerkrankung gerichtet, mit umfangreichen Leitlinien der nationalen und internationalen Fachgesellschaften (www.escardio.org/guidelines). Die Therapieschemata werden stetig der wissenschaftlichen Evidenz angepasst, immer mit dem Ziel, die Prognose der Patienten zu verbessern. Dies hat zu verstärkten Initiativen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung geführt, mit der Etablierung von dezidierten Herzinsuffizienznetzwerken nach sektorenübergreifender Zertifizierung geeigneter Krankenhäuser und Arztpraxen (hfu.dgk.org). Ziel ist hierbei die Erreichung einer möglichst einheitlichen Struktur-, Prozessund Behandlungsqualität in der Diagnostik und Behandlung der Herzinsuffizienz, um die Morbidität und auch die Mortalität zu verringern.

Die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten der Herzinsuffizienz wurden in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt, mit neuen Wirkstoffen, beispielsweise den Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren („ARNI“) und zuletzt auch den SGLT-2-Inhibitoren, an sich in der Diabetologie durch eine vermehrte Glukoseausscheidung zur Optimierung der Blutzuckerwerte eingeführt, konnte gezeigt werden, dass ihr Einsatz auch zu einer signifikanten Verbesserung von Herzinsuffizienzendpunkten führen kann. Neben der koronaren Herzerkrankung ist eine der häufigsten Ursachen der Herzinsuffizienz die, nicht selten erst recht spät erkannte, arterielle Hypertonie. Daher ist von besonderer Bedeutung, dass die Patienten und insbesondere auch diejenigen, die es noch nicht sind, frühzeitig zu Blutdruckselbstkontrollen motiviert und angehalten werden, durch Gelegenheitsmessungen rechtzeitig eine krankhafte Entwicklung zu detektieren. Im Hinblick auf die medikamentöse Blutdruckeinstellung wurden durch aktualisierte Leitlinien ebenfalls neue Maßstäbe gesetzt: So werden nunmehr bereits frühzeitig Wirkstoffkombinationen in einer einzigen Tablette empfohlen, auch um eine zuverlässigere Medikamenteneinnahme und dadurch eine verbesserte Blutdruckeinstellung zu erreichen. Zudem wurden die Empfehlungen angepasst, so wird aktuell die Kombination aus ACE-Hemmer/Angiotensin Rezeptorblocker mit Kalziumantagonisten als Erstlinientherapie in vielen Indikationen gesehen, oder auch der Einsatz von Spironolacton bei schwer einstellbarer arterieller Hypertonie propagiert. Parallel zum 55. Ärztekongress findet die Fachmesse MEDIZIN statt, auf der die Landesärztekammer mit ihren vier Bezirksärztekammern vertreten ist. Lassen Sie sich zu den

Veranstaltungshinweis Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung für Mediziner ein.. Veranstaltungstitel: Praxis sucht Nachfolger Ziele: Sie denken kurz- oder mittelfristig an eine Übergabe Ihrer Praxis? Dann sollten die Weichen für eine reibungslose Praxisnachfolge jetzt richtig gestellt werden. Vom optimalen Abgabezeitpunkt über die Wahl des Nachfolgers bis hin zur Gestaltung der Praxisübertragung gibt es viel zu regeln. In diesem Seminar verdeut­ lichen wir, wie zukünftige Praxisabgeber ihre berechtigten ­Interessen als Unternehmer wahren können. Wir zeigen auf, was Sie beachten müssen, damit eine reibungslose Praxis­ übergabe zulassungs- und privatrechtlich gelingen kann. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: • Iris Bauer, Diplom-Betriebswirtin (BA), KV Baden-Württemberg • Matthias Engelter, Betriebswirt (VWA), KV Baden-Württemberg • Julia Schenk, Betriebswirtin (DHBW), KV Baden-Württemberg Termin und Veranstaltungsort: • 22. Februar 2020 (10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr), • KVBW Stuttgart, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 69,– Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke) Fortbildungspunkte: 4 Anzeige

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Ärztekongress im Rahmen der Fachmesse MEDIZIN vom 5. bis 7. Februar 2021

Call for Abstracts – Tagungsleiter gesucht!

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ie ärztliche Fortbildung ist für Sie ein essentieller Bestandteil Ihres Berufes und Sie möchten Ihren Beitrag dazu leisten? Sie möchten den 56. Ärztekongress im kommenden Jahr mitgestalten und ein Thema für einen Vortragsblock einreichen? Bewerben Sie sich als Tagungsleiter bei der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg! Weitere Informationen und das Formular zur Einreichung von Themenvorschlägen finden Sie unter www.baek-nw.de e Fortbildungen und Kongresse e Ärztekongress 2021 „Call for Abstracts“ (oder über die Eingabe des Webcodes 9504 auf www.aerztekammer-bw.de). Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Fachbereich Fortbildung, Telefon (07 11) 7 69 81-211, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de


Kammern und KV Hochkarätige Vorträge zum Stand der Digitalisierung

eHealth Forum Freiburg

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eit jeher geht es in der Medizin um Visionen, die helfen, die Menschen gesünder zu machen. Einfach ein Organ in einem 3-D-Drucker herstellen zu können, das wäre eine solche. Am 28. März 2020 beschäftigt sich die die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) mit digitalen Visionen – beim eHealth Forum Freiburg. Eingeladen sind hochkarätige Referenten mit aktuellen Themen rund um die Digitalisierung in der Medizin. Über die äußerst vielversprechende wissenschaftliche Entwicklung beim 3D-Druck von Organen referiert Prof. Dr. Ute Schepers vom Karlsruher Institut für Technologie. Dreidimensionale Organe wie etwa Leber, Darm, Haut oder Lunge werden mithilfe von 3D Laserdruckern auf ein künstliches Blutgefäßsystem gedruckt und naturgetreu in miniaturisierter Form nachgebildet. Mit dem Health Innovation Hub (HIB) hat Jens Spahn ein zwölfköpfiges Expertenteam beauftragt, Ideen und Wege für digitale Gesundheitslösungen zu finden. Mit Phillipp Stachwitz wird einer dieser Fachleute beim eHealth Forum die Visionen des HIB

für das Gesundheitswesen der Zukunft präsentieren. Mit hoher Taktfrequenz legt das Bundesgesundheitsministerium immer neue Gesetzentwürfe vor. Ein Schwerpunkt lautet: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen voran­ zubringen und Anwendungen wie beispielsweise die elektronische Patientenakte zu realisieren. Ab 1. Januar 2021 sind die Krankenkassen verpflichtet, eine von der gematik zu­ gelassene elektronische Patientenakte anzubieten. Wie werden Datenschutz und Informationssicherheit gewährleistet? Dazu spricht Holm Diening, Leiter Datenschutz und Informationssicherheit bei der gematik in Berlin. Am Nachmittag können die Besucher zwischen zwei Themenblöcken wählen: Digitale Angebote der Krankenkassen oder Telemedizin in der Praxis. Fachleute von AOK, Barmer, DAK und Techniker Krankenkasse präsentieren ihre Ideen und digitalen Angebote für die Versicherten in Baden-Württemberg. In der Telemedizin-Runde werden die Projekte eRezept, OhneArztPraxis, interaktiver Telefonassistent und digitalgestützte Psychotherapie vorgestellt.

Wie ist der aktuelle Stand der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen? Welche Heraus­ forderungen und Potenziale bringt der digitale Wandel mit sich? Diese Fragen beantworten rund 15 Experten auf dem eHealth Forum am 28. März 2020 in Freiburg. Hier werden Trends und Zukunftsvisionen ebenso präsentiert, wie praxisrelevante digitale Versorgungsangebote und konkrete Anwendungen. Das eHealth Forum Freiburg bietet seit zehn Jahren eine Plattform für Information, Diskussion und Meinungsaustausch zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die Veranstaltung dauert von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr und ist gebührenfrei, allerdings sind die Plätze aus Kapazitätsgründen limitiert, weswegen eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Für die Teilnahme erhalten Ärztinnen und Ärzte fünf Fortbildungspunkte. Weitere Informationen:

www.e-health-forum.de

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Fünfte Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Ärzte in Kraft getreten

Vergütung der ärztlichen Leichenschau

DÄ: Fünfte Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Ärzte

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Foto: Erens

DÄ: Vergütung der ärztlichen Leichenschau neu geregelt

eit 1. Januar 2020 ist die Fünfte GOÄ-Änderungsverordnung in Kraft, die neue Gebührenhöhen für die ärztliche Leichenschau enthält, die betriebswirtschaftlich ermittelt wurden. Für eine eingehende Leichenschau können demnach 165,77 Euro berechnet werden, eine vorläufige Leichenschau wird mit 110,51 Euro vergütet. Intensiv hatte sich Landesärztekammer-Präsident Dr. Wolfgang Miller seit seinem Amtsantritt Ende Februar 2019 dafür eingesetzt, dass die Vergütung der Ärztlichen Leichenschau endlich den tatsächlichen aktuellen Gegebenheiten angepasst wird. Unter anderem hatte er

Kammerpräsident Dr. W. Miller und Bundesgesundheitsminister J. Spahn

in einem ausführlichen und prägnanten Schreiben an den Bundesgesundheitsminister diese langjährige Forderung der Ärzteschaft untermauert. Bei einer persönlichen Begegnung versprach der Minister ihm in die Hand, dass er sich um die Vergütung der Leichenschau kümmern werde. „Der Minister hat Wort gehalten!“, freut sich Dr. Miller. Die „Fünfte Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Ärzte“ wurde im Deutschen Ärzteblatt (DÄ) in Ausgabe 46/2019 veröffentlicht, dazu ein ausführlicher Beitrag mit weiteren Details und Hinweisen, siehe nebenstehende QR-Codes.


Kammern und KV Kultursensible Sprachassistenz für Medizinische Fachangestellte

Interkulturelles Patienten-Gespräch

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ei einer Feierstunde hat Prof. Dr. Dr. Christof Hofele, Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden, in Anwesenheit von Ministerialrat Ansgar Lottermann vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg die Abschlusszertifikate an die erfolgreichen Teilnehmerinnen der Fortbildung „Kultursensible Sprachassistenz“ übergeben. Die von der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden als erstes Pilotprojekt dieser Art in Deutschland aufgelegte Fortbildungsmaßnahme für Medizinische Fachangestellte mit Migrationshintergrund soll die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten mit eingeschränkten Deutschkenntnissen in der medizinischen Versorgung verbessern. Mit der Fortbildung „Kultursen­ sible Sprachassistenz“ (KSSA) wurde erstmalig in Deutschland eine spe­ zifische Bildungsmaßnahme für Medizinische Fachangestellte mit Migrationshintergrund aufgelegt, die vorhandene Sprach- und Kulturkenntnisse vertiefen soll und die Fähigkeit vermittelt, diese Kenntnisse professionell einzusetzen. Ziel

Die erfolgreichen Teilnehmerinnen der Fortbildung „Kultursensible Sprachassistenz“ dieser Fortbildung ist es, die Medizinischen Fachangestellten in der Arztpraxis dazu zu befähigen, sich selbstkritisch mit ihrer Sprachassistenztätigkeit auseinanderzusetzen und sich Strategien anzueignen, um die Motivation und Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund besser einschätzen zu können. Wissenschaftliche Grundlage dieses Bildungsangebotes sind Forschungsergebnisse des Fachbereiches Translations-, Sprach- und

Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim. Das Pilotprojekt, das sich speziell an Medizinische Fach­ angestellte mit Herkunftssprache Türkisch richtet, wird vom Ministe­ rium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert und vom Mannheimer Institut für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin der medizinischen Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg wissenschaftlich begleitet und eva­ luiert.

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Kammern und KV Größter natürlicher Anteil der mittleren jährlichen Strahlenbelastung

Radon: Patienten fragen – Ärzte antworten

D Foto: iStock / Getty Images – Francesco Scatena

as baden-württembergische Umweltministerium und die Landesanstalt für Umwelt haben eine Öffentlichkeitskampagne „Von Grund auf sicher – radonsicher leben“ gestartet. Radon macht neben der medizinischen und technischen Nutzung der ionisierenden Strahlen mit 28 Prozent der mittleren jährlichen Strahlenbelastung in Deutschland den größten natürlichen Anteil aus. Radon ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für das Lungenkarzinom. Bei 10.000 Nichtrauchern steigt bei einer mittleren Radonbelastung von 100 Bq/m3 die Zahl von tödlichen Lungenkarzinomen von 41 auf 47, bei 10.000 Rauchern von 1010 auf 1160. Scheinbar linear wächst das Lungenkar­ zinomrisiko pro 100 Bq/m3 um 16 Prozent. Wie im medizinischen Bereich und der Nutzung der Kernenergie gibt es keinen Schwellenwert, unter dem auch im Niedrigstrahlenbereich

eine Radonbelastung medizinisch unbedenklich wäre. Der Ausschuss „Prävention und Umwelt“ der Lan­ desärztekammer sieht daher einen Beratungsbedarf für Patienten zu den Risiken der Niedrigstrahlung dieses Gases auf Ärztinnen und Ärzte zukommen. Das Radon kann aus der Erde durch Bodenritzen und defekte Bodenplatten in Keller und Wohnungen eindringen. Wer Klarheit über die eigene bauliche Situation haben möchte, kann zum Preis von etwa 30 bis 50 Euro Radonmessungen vornehmen. Die typische Radonkonzentration liegt im Freien in Deutschland bei 5 bis 30 Bq/m3. In einzelnen Regionen und Kellern kann sie allerdings sehr viel höher liegen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 100 Bq/m3 als Referenzwert zum Schutz vor Radon in Aufenthaltsräumen und an Arbeitsplätzen. Das neue Strahlenschutzgesetz in Deutschland legt hingegen einen Referenzwert für Radon in der Luft

von 300 Bq/m3 im Jahresmittel fest. Der Landesärztekammer-Ausschuss geht daher der Frage nach, ob die neuen offiziellen Radonreferenzwerte aus gesundheitlicher Sicht schon jetzt zu niedrig sein könnten. Es gibt bislang noch recht ungenaue Daten der regionalen Verteilung der Radonbelastung in Deutschland und insbesondere in Wohn- und Arbeitsstätten. Das neue Strahlenschutzgesetz fordert nun erstmalig von den Bundesländern die Aus­ weisung von sogenannten „Radonvorsorgebieten“, Regionen mit besonders hoher Radonkonzentrationen, in denen zukünftig Messpflichten an allen Arbeitsstätten im Keller und Erdgeschoss eingeführt werden müssen und zusätzliche bauliche Anforderungen an die Errichtung neuer Gebäude verpflichtend gestellt werden. Weitere Informationen:

www.radon-lubw.de und www.bfs.de

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Positionspapier zur stärkeren Vernetzung bei Versorgung und Pflege

Sektorengrenzen überwinden

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ie Landesärztekammer BadenWürttemberg und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg haben sich einem Positionspapier der Landesregierung angeschlossen, dessen Ziel es ist, die sektorenübergreifende Versorgung entschieden voranzubringen und damit die Betreuung und Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in BadenWürttemberg für die Zukunft optimal aufzustellen. Weitere Beteiligte am Positionspapier sind die BadenWürttembergische Krankenhausgesellschaft, die Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, die kommunalen Landesverbände in Baden-Württemberg, der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg sowie zahlreiche Krankenkassen. Um die angestrebte sektorenübergreifende Versorgung zu erreichen,

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sollen Gesundheitsförderung und Prävention, Rehabilitation, Pflege und Palliativbetreuung sowie medizinische Versorgung in den Praxen und den Kliniken eng miteinander verzahnt werden, damit die Bürgerinnen und Bürger zur richtigen Zeit am richtigen Ort bestmöglich behandelt, betreut und gepflegt werden können. Die Unterzeichner des Positionspapiers haben sich unter anderem auf folgende Hauptziele geeinigt: Eine gesicherte ambulante, insbesondere auch hausärztliche Grundversorgung, stationäre Versorgung (auch im ländlichen Raum) sowie spezialisierte Versorgungsangebote für komplexe Behandlungen in vertretbarer Erreichbarkeit; die digitale Unterstützung aller Versorgungsbereiche; multiprofessionelle Teams rund um die Patientinnen und Patienten, die sektorenübergreifend zusammenarbeiten; eine Stärkung der Patientensou-

veränität sowie engagierte Kommunen, die unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger die Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung mitgestalten. Die Akteure verständigten sich auf die Erarbeitung sektorenübergreifender Modellprojekte, die gemeinsam umgesetzt werden sollen. Diese Modellprojekte sollen neue Versorgungsformen entwickeln, die an die bundesrechtlich zu erwartenden Änderungen angepasst werden können beziehungsweise für diese offen sind. Gemeinsam setzen sich die Akteure dafür ein, dass der Bundesgesetzgeber die notwendigen rechtlichen Anpassungen vornimmt. Die Akteure wollen zudem auch eigene Vorschläge für Gesetzesformulierungen zur Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Versorgung erarbeiten. Weitere Informationen:

www.gesundheitsdialog-bw.de

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Kammern und KV Beim 5. Landeskongress Gesundheit mit Gesundheitsexperten ins Gespräch kommen

Zukunftssicherung Gesundheit sundheit Baden-Württemberg. Zu den Hauptreferenten, die das Thema „Zukunftssicherung Gesundheit“ gemeinsam diskutieren werden, gehören Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach (Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen) und Prof. Dr. rer. pol. Boris Augurzky (Leiter des Kompetenzbereichs „Gesundheit“ am RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung). Beide gehören zu den wohl profiliertesten Gesundheitsexperten in Deutschland, die mit ihren Analysen die politische Diskussion regelmäßig prägen und mit neuen Impulsen anregen. Versierte aber nicht immer unumstrittene Ein- wie Ausblicke auf die Großwetterlage in der Gesundheitspolitik liefert Prof. Dr. med. Karl Lauterbach MdB als Keynote-Speaker, der bis zu seiner Kandidatur um den SPD-Vorsitz das Gesundheitssystem mit Bundesgesundheitsminister Jens

Spahn im Eiltempo umgebaut hat. Das Design des Kongresses ermöglicht es, mit den Referenten per App zu interagieren und die Diskussionen durch Fragen und Kommentare aktiv mitzugestalten. In den World Café-Foren am Nachmittag können die Teilnehmer zudem wichtige politische Weichenstellungen und konkrete medizinische, technische und gesellschaftliche Fragestellungen selbst interdisziplinär diskutieren und mit Gesundheitsexperten und Verantwortungsträgern der Selbstverwaltung, Kassen, der Verbände und der Politik ins Gespräch kommen. Der Landeskongress Gesundheit Baden-Württemberg findet parallel zum Ärztekongress und zur Fachmesse MEDIZIN am Freitag, den 7. Februar 2020 auf dem Messegelände Stuttgart statt. Weitere Informationen:

www.lk-gesundheit.de

Prof. Dr. B. Augurzky

Prof. Dr. K. Lauterbach MdB Foto: Stiftung Gesundheitswissen

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ie rasanten medizinischen wie technologischen Veränderungen im Gesundheitswesen haben weitreichende gesellschaftliche und politische Folgen, die oft erst in Ansätzen erkennbar sind. Umgekehrt setzen der demografische Wandel und soziokulturelle Umwälzungen das Gesundheitssystem in seiner bestehenden Konstruktion selbst massiv unter Druck. Symptomatisch zeigt sich dieser Stresstest im Versorgungsalltag anhand teils eklatanter Über- wie Unterversorgungsphänomene in und zwischen den Sektoren, aber auch zwischen den für Baden-Württemberg gleichermaßen charakteristischen Metropolregionen und Schwarzwald-Dörfern. Wie eine bedarfsgerechte und nachhaltige Steuerung von Angebot und Nachfrage unter diesen Vorzeichen auch zukünftig gesichert werden kann, steht deshalb im Mittelpunkt des 5. Landeskongresses Ge-

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Intensives Fortbildungsprogramm für in Karlsruhe

Ärzte-Seminare Karlsruhe

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und 400 Mediziner und Hebammen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzten die zweitägige Fortbildungsreihe ÄrzteSeminare Karlsruhe Ende November in der Messe Karlsruhe, um sich kompakt und spezifisch fortzubilden. Die Messe kooperiert dabei mit der Bezirksärztekammer Nordbaden, dem Städtischen Klinikum Karlsruhe sowie dem Hebammenverband BadenWürttemberg. In praxisnahen Vorträgen und Workshops vermittelten 51 Referenten aus Deutschland, Österreich,

der Schweiz und Großbritannien neueste Forschungserkenntnisse und anwendungsbezogenes Wissen in den drei parallel stattfindenden Intensivkursen Neurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Hausarzt-Spezial. Intensive Diskussionsrunden und eine begleitende Fachausstellung mit Firmen der Pharmaund Medizintechnikindustrie gaben Raum für den Erfahrungsaustausch und das Netzwerken mit Kollegen. Der Spezialkurs für Hausärzte fokussierte in diesem Jahr die Themen Rheumatologie und Nephrologie

Prof. Dr. F. M. Gerlach

und war bereits Wochen vor der Veranstaltung ausgebucht. Auch die Intensivkurse Neurologie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe stießen bei den Teilnehmern auf großes Interesse. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg vergab für die Teilnahme 14 bzw. 15 Fortbildungspunkte. Auch in diesem Jahr finden die Ärzte-Seminare Karlsruhe wieder statt; diesmal am 27. und 28. November in der Messe Karlsruhe. Weitere Informationen:

www.aerzte-seminare-karlsruhe.de

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Medizin 2020 Halle 4 Stand 4B10 Messe Stuttgart 07. - 09.02.

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Kammern und KV Berechnungsänderung ergibt zusätzliche Sitze für Ärzte und Psychotherapeuten

Neue Bedarfsplanung

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Bedarfsplan auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

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ür die ambulante Versorgung in Baden-Württemberg werden zusätzliche Sitze ausgewiesen. Damit werden sich vor allem mehr Kinder- und Jugendärzte, Nervenärzte, Psychotherapeuten und in der Arztgruppe der Fachinternisten mehr Rheumatologen im Land niederlassen dürfen. Das ergibt sich aus der reformierten Bedarfsplanung für das Land. Die Bedarfsplanung legt fest, wie viele Ärzte oder Psychotherapeuten einer Arztgruppe sich in einem bestimmten Gebiet niederlassen dürfen. Sie folgt einer bundesweiten Regelung, die im Sommer dieses Jahres neu festgelegt wurde und nun in Baden-Württemberg Anwendung findet. Die Zahl der Sitze ergibt sich aus einem Arzt-Einwohner-Verhältnis, das durch einen Morbiditätsfaktor angepasst wird. Neben der Altersstruktur und dem Geschlecht wird zusätzlich die Morbidität, also die Erkrankungen der Bevölkerung, mit eingerechnet. Das Ergebnis ist eine regionale Ver-

hältniszahl, die anzeigt, wie viele Ärzte oder Psychotherapeuten einer Arztgruppe pro Einwohner in einer Region für eine ausreichende Versorgung erforderlich sind. Überschreitet die Anzahl der Ärzte und Psychotherapeuten die berechnete Vollversorgung um 10 Prozent, gilt der Bereich für die entsprechende Arztgruppe als rechnerisch überversorgt und wird für Neuzulassungen gesperrt. Die veränderte Berechnung hat auf das Land deutliche Auswirkungen. So werden für Baden-Württemberg zusätzlich 55,5 Sitze für Nervenärzte, 233,5 Sitze für Psychotherapeuten, 46,5 Sitze für Kinder- und Jugendärzte und 18,5 Sitze in der Arztgruppe der Fachinternisten für Rheumatologie ausgewiesen. Teilweise ist aber nur die bisher schon bestehende rechnerische Überversorgung verringert worden. Die Planungsblätter des Bedarfsplans sind auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-

Württemberg veröffentlicht. Dort ist dargestellt, wie hoch die Versorgungsgrade der Arztgruppen in den jeweiligen Planungsbereichen und wie viele Sitze derzeit unbesetzt sind beziehungsweise mit wie vielen Sitzen ein Bereich überversorgt ist. Die Planungsblätter der Bedarfsplanung werden drei Mal jährlich durch die Kassenärztliche Vereinigung fortgeschrieben. Zuständig für die hierauf basierenden Beschlüsse ist der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg, der zu gleichen Teilen aus Vertretern der Ärzteschaft und der Krankenkassen besteht. Die Kassenärztliche Vereinigung weist darauf hin, dass zusätzliche Arztsitze nicht bedeuten, dass vor Ort dann auch ein Arzt oder ein Psychotherapeut tätig wird. Es handelt sich nur um eine Niederlassungsmöglichkeit. Auch bisher schon gab es freie Arztsitze in fast allen Arztgruppen, die aber aufgrund des Ärztemangels nicht besetzt werden konnten.

Save the Date Foto: Massimo Crivellari

Foto: Katja Möhrle

52. Internationaler Seminarkongress

Foto: Katja Möhrle

www.laekh.de/seminarkongress-in-grado

Veranstalter: Landesärztekammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts

CMIG e.V.

Foto: Fabio Parenzan

23.08. - 28.08.2020 in Grado/Italien


Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank

Neues aus der Finanzwelt

Die Megatrends der Automobilindustrie (Quelle: LBBW Research)

Megatrends in der Automobilbranche: CASE – Connected, Autonomous, Shared, Electric

Mobilität der Zukunft E-Motor

1898 fand in New York die erste Internationale Stadtplanungskonferenz statt. Bestimmendes Thema damals: Wie begegnet man der steigenden Anzahl von Pferden und den damit verbundenen Umwelt- und Hygieneproblemen? Heute bestimmen Autos das Stadtbild, aber die Probleme der Städte sind ähnlich. Stau, Verkehrschaos und Schadstoffe bestimmen die tägliche Diskussion. In Zeiten des Dieselskandals und entsprechender Fahrverbote spielt die Dekarbonisierung des Verkehrs eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Zum einen geht es um die weltweite Regulierung des Ausstoßes an Kohlendioxid und anderer Schadstoffe. Vor allem in den vom Verkehr verstopften Innenstädten weltweit kommt der Verbrennungsmotor unter Druck. Daneben treiben steigende Mobilitätsansprüche und eine zunehmende Individualisierung die Entwicklungen im Mobilitätssektor voran. Speziell junge Menschen erwarten in ihrer individuellen Fortbewegung hohe Flexibilität, ohne dabei ein eigenes Auto ihr Eigen nennen zu müssen. Das Auto verliert als Statussymbol an Bedeutung und soll stattdessen als erweiterter Lebens- und Arbeitsraum dienen. Zusätzlich erfordern eine zunehmende Verstädterung und damit einhergehende Herausforderungen wie Platzmangel und Umweltverschmutzung neue Mobilitätskonzepte. Die Mobilität der Zukunft wird deshalb nicht nur flexibel, sondern auch ökologisch und ökonomisch sein müssen. Momentan setzen alle Autohersteller auf die Einführung neuer Elektrofahrzeuge – entweder als rein batteriegetriebene Fahrzeuge wie Tesla oder als Plug-in-Hybride, einer Kombination aus Verbrenner und Elektroantrieb. Zwar befindet sich die E-Mobilität noch in ihrer Anfangsphase, doch schon ab 2021 ist eine stark wachsende Marktdurchdringung möglich. Aktuell stellen eine unzureichende Ladeinfrastruktur, eine ungenügende Reichweite der verfügbaren

Status Quo

ElektroMobilität Konnektivität

Verbrenner Mensch Besitzen

Computer, Maschine

Autonomes, automatisiertes Fahren Gerhard Wolf, Leiter der Gruppe Corporates im Research der LBBW

Mieten, Teilen

Neue Mobilitätskonzepte 14.11.2019

Private Banking Tagung Düsseldorf - Mobilität der Zukunft - LBBW Research

Batterien sowie die Gewinnung der Rohstoffe wie Lithium, Nickel oder Kobalt Hindernisse dar. Hinzu kommt, dass E-Fahrzeuge bei Betrachtung des gesamten Produktlebenszyklus zum Teil mehr CO2-Emissionen generieren als der Verbrenner. Der Druck ist jedoch hoch, da ab 2021 verschärfte Grenzwerte für die Autohersteller gelten, die sich 2025 und 2030 weiter verschärfen und ohne E-Mobilität nicht zu erreichen sein werden. Es drohen hohe Strafzahlungen. Der Verbrenner dürfte nicht sofort verschwinden. Angesichts der momentanen Unsicherheit und der technologischen Entwicklungen dürfte der Antriebsmix der Zukunft deutlich vielfältiger als heute sein. Die dafür notwendigen Rohstoffe und Vorprodukte eröffnen vielen Unternehmen aus anderen Branchen neue Potenziale. So richten sich Rohstoff- und Chemieunternehmen auf dieses Geschäft ein. Sollte sich die Brennstoffzelle auf der Langstrecke, im LKW oder im ÖPNV bei Bussen durchsetzen, können Wasserstoffproduzenten wie Air Liquide und Linde langfristig profitieren. Experten sehen hier perspektivisch weiterhin eine Chance. Autonomes Fahren, aber auch die Vernetzung und das Teilen von Mobilität mittels App, erfordert eine hohe technologische Infrastruktur und Ausstattung. Hinzu kommt die Datenauswertung für neue Geschäftsmodelle. Benötigt werden daher hochleistungsfähige Chips und Sensoren. Die Automobilindustrie befindet sich in einem radikalen Wandel. Dies

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führt zu hohem Anpassungsdruck, der die Hersteller und Zulieferer viel Geld kostet. Zudem ist die Unsicherheit hoch, welche Technologie sich zu welchem Zeitpunkt durchsetzen wird. Gleichzeitig entstehen neue Chancen für Unternehmen aus dem Technologie- und Telekommunikationsbereich, aus der Chemie- und Rohstoffindustrie, für Industrieausrüster und Komponentenzulieferer. Diese investieren jetzt und rechnen mit neuen Geschäftsmöglichkeiten. Nüchtern kalkulierende Anleger mit langem Horizont sollten diesem Trend folgen. Anzeige

Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Stuttgart ­veranstaltet ein Fachseminar für niederlassungswillige Mediziner. Titel: Existenzgründer-Seminar für Heilberufler. Inhalte: • Neugründung oder Übernahme • Kooperationsformen • Praxiswertermittlung • Investitions- und Kostenplanung •  Finanzierung/Öffentliche Fördermittel Veranstaltungsort und -termin: 4. März 2020 (18.00 Uhr) in Stuttgart Information und Anmeldung: BW Bank Stuttgart, Carola Armborst, Telefon (07 11) 1 24-4 28 12, E-Mail: carola.armborst@bw-bank.de Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Ethik Chancen und Risiken aus ethischer Sicht

Digitalisierung der Gesundheitsversorgung

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Dr. G. Rubeis

Redaktion: Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Prof. Dr. phil. Hans-Jörg Ehni und Dr. phil. Robert Ranisch Universität Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Gartenstraße 47 72074 Tübingen www.iegm.uni-tuebingen.de

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it der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung werden große Erwartungen verknüpft. So ist in den einschlägigen Debatten etwa von Revolution oder schöpferischer Zerstörung der bisherigen klinischen Praxis die Rede [1, 2]. Manche Kommentatoren erwarten nicht einfach eine partielle Verbesserung der Versorgung durch einen effizienteren Umgang mit Daten oder den Einsatz von Gesundheitsapps, sondern eine völlig neue Medizin [3]. Auch in den deutschen Debatten werden diese Erwartungen sichtbar. Manche Autoren sehen in der Digitalisierung einen Paradigmenwechsel in der Medizin [4]. Durch die erwarteten Umwälzungen erhofft man sich die Umsetzung der sogenannten „4p-medicine“ [5]. Dabei stehen die vier „p“ für prädiktiv, personalisiert, präventiv und partizipatorisch. Die 4p-medicine soll patientenorientiert gestaltet sein, eine in höherem Maß individualisierte Behandlung mit sich bringen, neben kurativen Zielen auch präventive Ziele verfolgen und den Patienten stärker in den Behandlungsprozess einbinden [6]. Eine stärker digitalisierte klinische Praxis soll diese patientenorientierte Medizin einerseits durch einen effektiveren Umgang mit patientenbezogenen Daten ermöglichen. Dazu sollen Anwendungen implementiert werden, die diese Daten optimal erheben, verknüpfen und analysieren. Andererseits sollen durch die Implementierung von Systemen künstlicher Intelligenz (KI) diagnostische Prozesse optimiert und somit neue Perspektiven einer patientenorientierten Versorgung ermöglicht werden. Des Weiteren werden telemedizinische Lösungen, besonders in Form mobiler Anwendungen, als Möglichkeit gesehen, Patienten stärker in den Behandlungsprozess einzubinden. Gerade in dieser Hinsicht spielt der präventive Aspekt eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund wird erwartet, dass die Digitalisierung in der Medizin zu einer Dynamisierung starrer Versorgungsstrukturen und somit zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität führt [7]. In diesen Debatten werden oftmals vorhandene Möglichkeiten mit bloßen Zukunftsperspektiven vermengt. Dieser Aspekt sowie die manchmal unkoordinierte, stückweise Implementierung bestimmter digitaler Anwendungen, hat zu einem Nebeneinander von Erwartung und tatsächlicher Praxis sowie von Möglichkeit und Machbarkeit geführt. Strukturen und Regulative des Gesundheitssystems hinken vielfach dem Angebot von Entwicklerseite und der Nachfrage seitens der Patienten hinterher. Die Verabschiedung des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) durch den Bundestag am 7. November 2019 markiert in diesem Zusammenhang einen Wendepunkt im Deutschen Gesundheitssystem [8]. Das Gesetz enthält zum einen längst überfällige Regelungen für den Umgang mit digitalen Anwendungen. So ist vorgesehen, dass gesetzlich Versicherte Gesundheitsapps auf Rezept erhalten können, sofern deren Qualität und Datensicherheit zuvor vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geprüft wurde. Zum anderen jedoch enthält das Gesetz auch konkrete Vorgaben für die klinische

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Praxis. Demnach sind Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte künftig verpflichtet, sich an die Telematik Infrastruktur (TI) anzuschließen. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgabe droht Ärzten ein Honorarabzug von 2,5 Prozent. Kontrovers diskutiert wird die gesetzliche Vorgabe, pseudonymisierte gesundheitsbezogene Daten von Patienten in einem Forschungsdatenzentrum zu sammeln. Diese Daten sollen dann in anonymisierter Form der Forschung zur Verfügung gestellt werden. Die Kontroverse ergibt sich hierbei daraus, dass Patienten keine Möglichkeit haben, die Verwendung ihrer Daten abzulehnen. Medizinethiker und Vertreter medizinischer Fachverbände fordern eine Widerspruchsmöglichkeit, um die Datensouveränität von Patienten zu wahren [9]. Betrachtet man diese Implikationen des DVG, sind große Umwälzungen für das ärztliche Handeln zu erwarten. Damit gehen auch ethische Fragen einher, die sich hinsichtlich einer zunehmend digitalisierten Praxis ergeben. Diese Fragen stellen sich auf unterschiedlichen Ebenen ärztlichen Handelns.

Big Data in der Medizin: Eine Herausforderung für die Datensouveränität Big Data ist ein Sammelbegriff für die Speicherung, Strukturierung und Auswertung großer Datenmengen. Oft wird Big Data anhand von fünf Aspekten definiert, die man als „fünf Vs“ bezeichnen kann [10]: Dazu gehören volume (Datenmenge), velocity (Geschwindigkeit der Datenübertragung), variety (Heterogenität der Daten), veracity (Wahrhaftigkeit der Daten) und value (materieller Wert der Daten). Im Bereich der Gesundheitsversorgung bezieht sich Big Data auf Gesundheitsdaten, das heißt auf alle medizinisch relevanten Informationen einer individuellen Person. Diese Daten umfassen unter anderem Krankengeschichten, Diagnosen, genetische Informationen sowie Labor- und Bildbefunde [11]. Mithilfe neuerer Technologien der Datenauswertung (data mining) lassen sich personenbezogene Gesundheitsdaten aus unterschiedlichen Quellen extrahieren, in ein einheitliches Format transformieren und durch entsprechende Software-Anwendungen analysieren. Dadurch sind diese Daten in immer höherem Umfang verfügbar, lassen sich immer


Ethik leichter verknüpfen und erlauben immer bessere Rückschlüsse auf individuelles Verhalten. Dekontextualisierung und Rekontextualisierung von Gesundheitsdaten sind hierbei von zentraler Bedeutung [11]. Das bedeutet, dass Daten aus unterschiedlichen Quellen geclustert und daraus Muster gebildet werden können, die sich etwa für die Zuordnung zu Risikogruppen nutzen lassen. Dabei wird der klassische Rahmen gesundheitsbezogener Daten durchbrochen. Nicht allein genuin medizinische Daten wie Anamnesen oder Laborwerte, sondern auch Daten hinsichtlich des Konsumverhaltens oder der Freizeitgestaltung lassen sich integrieren, die auf die Gesundheit einer individuellen Person bezogen werden können. Die Chancen von Big Data liegen zum einen im verbesserten Wissensmanagement in der biomedizinischen Forschung, beispielsweise in der Wirksamkeitsforschung oder in der Genetik. In der Genforschung etwa werden deep learning-Systeme eingesetzt, um mittels adaptiver evolutionärer Algorithmen Einzelnukleotid-Polymorphismen (SNPs) als Indikatoren pathogener Merkmale zu identifizieren [12]. Zum anderen soll Big Data zu einer verbesserten Versorgung beitragen. Patientenbezogene Daten aus unterschiedlichen Quellen können zusammengeführt und für die Behandlung nutzbar gemacht werden. Ein Beispiel hierfür ist die Verwaltung von Notfalldaten. Dabei werden Daten zu Vorerkrankungen, Blutgruppe, Einnahme von Medikamenten oder Allergien zentral gespeichert und können im Notfall abgerufen werden [7]. Durch die zunehmende Verknüpfung von Daten aus unterschiedlichen Quellen soll die Versorgung des Patienten optimiert werden. Neben diesen Chancen bringt Big Data aber auch Risiken für die informationelle Selbstbestimmung von Patienten mit sich. Die besondere Herausforderung besteht darin, dass durch die neuen Möglichkeiten der Dekontextualisierung und Rekontextualisierung der Grad an Sensibilität von Daten nicht mehr eindeutig festgelegt werden kann. Wie sensibel gesundheitsbezogene Daten sind, hängt vom Verwendungskontext und Verwendungszweck ab. Daten über das Konsumverhalten einer Person sind an sich minder sensibel. Werden sie jedoch mit gesundheitsbezogenen Daten verknüpft, um Ernährungs- oder Trinkverhalten zu rekonstruieren und eine Person dadurch in eine Risikogruppe einzuordnen, erweisen sie sich als hochsensibel. Auch können anonymisierte Daten in manchen Fällen durch eine Rekontextualiserung wieder einer bestimmten Person zugeordnet werden. Der Deutsche Ethikrat hat diesen Aspekt unter dem Schlagwort Datensouveränität ausführlich diskutiert [11]. Datensouveränität bezeichnet dabei einen verantwortungsbewussten Umgang mit Daten, der zu einer informationellen Freiheitsgestaltung beitragen soll. Dabei soll dem bislang als negatives Abwehrrecht verstandenen Prinzip der informationellen Selbstbestimmung eine aktive Komponente hinzugefügt werden. Patienten sollen selbst in der Lage sein, kontextadäquat und situationsspezifisch über die Freigabe ihrer gesundheitsbezogenen Daten entscheiden zu dürfen. In der individuellen Behandlungssituation gibt das dem Patienten die Möglichkeit, die Grenzen seiner Privatheit selbst zu bestimmen. Freilich unterminiert das DVG durch die Zwangsspeicherung gesundheitsbezogener Daten das Prinzip der Datensouveränität, statt es zu verwirklichen.

Mit Apps zur Autonomie? Auswirkungen von Gesundheitsapps auf die Arzt-Patienten-Beziehung Mit der Festlegung, dass Gesundheitsapps künftig auf Rezept erhältlich sein und deren Kosten durch die Gesetzliche Krankenversicherung gedeckt werden sollen, reagiert das DVG auf eine Entwicklung, die sich bereits seit Jahren manifestiert. Im Rahmen von mobile health (mHealth) spielen Gesundheitsapps eine zentrale Rolle. Kombiniert mit mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder smart wearable sensors (beispielsweise EKGSensoren oder Fitness Tracking-Armbändern), erlauben diese Apps die Ermittlung und den Transfer individueller Gesundheitsdaten durch den Nutzer. Die Daten lassen sich für Diagnose, Therapie, Prävention und Rückfallprophylaxe nutzen. Zu den häufigsten Therapiefeldern, bei welchen mHealth-Lösungen angewendet werden, gehören Diabetes, Adipositas, Depression und kardiovaskuläre Erkrankungen. Neben einer erwarteten Steigerung der Versorgungsqualität wird die Nutzung von Gesundheitsapps auch als eine Demokratisierung der Medizin gesehen [2, 5]. Die leichte Zugänglichkeit der eigenen Gesundheitsdaten erlaubt dem Patienten die Verfügung über dieselben. Somit liegt das Wissensmonopol nicht mehr bei den Ärztinnen und Ärzten. Zudem erlauben es diese Apps, medizinische Maßnahmen wie etwa die Messung von Vitalfunktionen in der eigenen Häuslichkeit durchzuführen. Dadurch entziehen sich die Nutzer der klinischen Umgebung und somit der ärztlichen Machtsphäre. Der „smart patient“ [2] ist nach diesem Verständnis ein Datensammler, der sich als emanzipierter Konsument vom ärztlichen Paternalismus befreit. Seine aktive Partizipation am Behandlungsprozess oder zu präventiven Zwecken wird als Empowerment, als Steigerung der Patientenautonomie verstanden. Damit soll das Ideal einer „bottom up medicine“ verwirklicht werden, bei welcher der Patient vom minimal informierten Empfänger von Anweisungen zum aktiven Partner im Behandlungsprozess aufsteigt. Durch diesen Prozess, so die Hoffnung, soll die Arzt-Patienten-Beziehung grundlegend reformiert werden. Allerdings kann der großflächige Einsatz von Gesundheitsapps gerade aus der Perspektive der Patientenautonomie auch kritisch gesehen werden. Das zunehmende Monitoring von Daten kann schnell in eine Überwachung von gesundheitsrelevantem Verhalten ausschlagen [6, 13]. Wird der Lifestyle ins Visier genommen, erlaubt das eine leichtere Identifikation und Kategorisierung von Risikofaktoren und Risikogruppen. Dadurch lassen sich gezielte Maßnahmen in Form von Belohnung be­ ziehungsweise Sanktionierung setzen, um einen gewünschten Lifestyle zu erreichen. Zudem ist nicht ersichtlich, dass der bloße Zugang zu gesundheitsbezogenen Daten bereits eine Steigerung der Autonomie mit sich bringt. Die Kontextualisierung dieser Daten und deren patientengerechte Darstellung sind zentrale Aufgaben des Arztes. Ohne diese ärztliche Vermittlung besteht die Gefahr, dass Patienten sich selbst im Umgang mit ihren Daten sowie die Leitungsfähigkeit von Anwendungen überschätzen. Auch für Ärztinnen und Ärzte ergeben sich hieraus Risiken. Das Marktvolumen von Gesundheitsapps wird

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MedizinethikBibliothek Die Landesärzte­ kammer besitzt eine umfangreiche Medi­ zinethik-Bibliothek, die allen Kammermitgliedern offen steht. Untergebracht ist die Bibliothek im Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der ­Universität Tübingen, Gartenstraße 47, 72074 Tübingen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr.

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Ethik auf 28,32 Mrd. US-Dollar geschätzt [14]. Es gibt also starke ökonomische Interessen, die Implementierung dieser Apps voranzutreiben. Daraus kann leicht ein Druck zur Anwendung von Gesundheitsapps entstehen, ohne dass die tatsächlichen Bedarfe von Patienten hierbei beachtet werden. Hinzu kommt, dass es für den indivi­ duellen Arzt nicht mehr zu bewältigen ist, den Überblick über das Angebot an Gesundheitsapps zu bewahren. Das ist besonders hinsichtlich der stark variierenden Qualität und Sicherheit der Anwendungen problematisch. Das DVG strebt zwar eine Entschärfung dieses Aspekts an, doch besteht weiterhin die Gefahr einer Überforderung von Ärztinnen und Ärzten durch diese Aufgabe. Auch gibt es nach wie vor rechtliche Unklarheiten sowie Unsicherheiten bezüglich der ärztlichen Verantwortung hinsichtlich einer fehlerhaften Nutzung von Apps durch den Patienten. Hier besteht auch weiterhin Klärungs­ bedarf.

Künstliche Intelligenz und der standardisierte Patient

Über den Autor Dr. Giovanni Rubeis ist wissenschaftlicher Mit­ arbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Heidelberg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den ethischen Fragen der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung mit besonderem Fokus auf Mental HealthAnwendungen. Dr. Rubeis ist Mitbegründer und ­Koordinator der AG Digitalisierung und Gesundheit in der Akademie für Ethik in der Medizin.

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Unter Künstlicher Intelligenz (KI) versteht man Systeme, die Lernprozesse mittels selbstadaptiver Algorithmen und Clustering-Methoden vollziehen. Anhand dieser Systeme lassen sich präzise Prognosen auf der Grundlage einer umfassenden Datenanalyse erstellen. Dabei können nicht nur numerische Daten, sondern auch natürliche Sprache prozessiert werden. Somit lassen sich diese Anwendungen dazu verwenden, Patientenakten hinsichtlich behandlungsrelevanter Faktoren auszuwerten. Ein weiterer Anwendungsbereich liegt in der schnellen Analyse wissenschaftlicher Publikationen wie etwa Meta-Analysen oder Randomisierter Kontrollstudien (RCTs). Dadurch lassen sich diese Anwendungen als Diagnoseinstrumente im therapeutischen Einzelfall einsetzen. Darüber hinaus bietet KI eine breite Palette an Anwendungen in der pflegerischen Versorgung [15, 16]. Neuere Systeme des Ambient Assisted Living (AAL) verbinden Assistenzsysteme, Smart Home-Anwendungen und Telecare-Technologien. Dazu gehören Sensornetzwerke zum Aktivitätsmonitoring, zum Monitoring des Gesundheitsstatus und zur Sicherheit in und um die Wohnung. Dafür werden unter anderem Videoüberwachung, integrierte Sensorsysteme (Sensormatten und -matratzen, Türsensoren), Tracking-Anwendungen (Bewegungsdetektoren) physiologische Sensoren (Wearables zur Messung von Vitalfunktionen), Smart Interfaces, die Hilfe und Unterstützung in alltäglichen Verrichtung leisten (unter anderem beim Management von chronischen Erkrankungen) sowie Kommunikationsmöglichkeiten mit Hausärzten und sozialen Diensten miteinander verbunden. Die Verknüpfung von Überwachungstechnologien, Aktivitätsmonitoring und ubiquitous computing basiert auf der permanenten Sammlung von Echtzeit-Daten. KI wird hierbei genutzt, um Aktivitätsprofile zu erstellen und Abweichungen vom gewöhnlichen Bewegungsverhalten zu ermitteln. KI-basierte Assistenzsysteme sind in der häuslichen Umgebung wie auch in Pflegeheimen einsetzbar. Sie können entweder zum längeren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit oder zur Entlastung von Pflegekräften genutzt werden. Darüber hinaus können besonders Telecare-Anwendungen zur Früherkennung und Prävention beitragen und so zu einer Verringerung des Pflege- und

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Versorgungsaufwands führen. Zudem soll es Gepflegten ermöglicht werden, ein selbstbestimmtes Leben mit pflegerischer Unterstützung zu führen. Die leistungsstärkere Verarbeitung von Patienten- und Forschungsdaten und die dadurch zu erwartende Verbesserung der Versorgung ist sicherlich zu begrüßen. Auch sind der Erhalt von Selbstständigkeit und Lebensqualität von Personen durch KI-gestützte Assistenzsysteme erstrebenswerte Ziele. Es lassen sich jedoch auch Bedenken formulieren, wonach der Einsatz von KI zu einer zunehmenden Standardisierung in der Versorgung führt [17]. Das beginnt bereits bei der sprachlich-terminologischen Vereinheitlichung von Patientenakten und Pflegedokumentation, umfasst die Anpassung von Arbeits- und Verwaltungsprozessen und reicht bis zur Normierung von Verhalten. Die spezifische Wissensgenerierung digitaler Systeme führt dazu, dass das Individuum auf Daten reduziert wird, aus denen standardisierte Muster abgeleitet werden, etwa Bewegungsprofile oder Schlafrhythmen. KI-basierte Systeme könnten somit ein algorithmengestütztes „normales“ Verhalten von Patienten definieren, wobei jede Abweichung als korrekturbedürftig interpretiert würde. Hinzu kommt eine mögliche Entpersonalisierung der Arzt-Patienten-Beziehung durch diese Form der datengestützten Standardisierung. Durch algorithmenbasierte Standards wird der Kontext individueller Lebensbedingungen von Patienten ebenso vernachlässigt wie kommunikative und psychosoziale Aspekte in der Begegnung von Arzt und Patient. Eine zunehmende Standardisierung könnte dazu führen, dass individuelle Bedürfnisse von Patienten und die persönliche Beziehung zu Behandelnden vernachlässigt werden.

Digitalisierung und ärztliches Handeln: Die Politik ist gefragt Ob die Digitalisierung tatsächlich einen Paradigmenwechsel in der Medizin oder gar eine Revolution bedeutet, wird die nahe Zukunft zeigen. Es ist jedoch bereits heute absehbar, dass mit der Digitalisierung umfassende Transformationsprozesse verbunden sind. Das betrifft den gesamten Gesundheitsbereich und in besonderem Maße auch die niedergelassenen Ärzte. Zunächst ist und bleibt der Hausarzt die zentrale medizinische Bezugsperson für den Patienten. Digitale Anwendungen, etwa in Form von Apps, machen den Patienten keineswegs von selbst autonom. Ein sinnvoller Einsatz von Gesundheitsapps kann nur gelingen, wenn die entsprechende Hilfestellung seitens des Hausarztes geleistet wird. Es bedarf der umfassenden Aufklärung über Leistungsvermögen und Leistungsgrenzen der Anwendungen. Die aktivere Beteiligung des Patienten am Behandlungsprozess kann zur Entlastung von Ärzten führen, entbindet diese allerdings nicht von ihrer Verantwortung für die Behandlung. Es sollte auch nicht außer Acht gelassen werden, dass der erleichterte Zugang des Patienten zu seinen gesundheitsbezogenen Daten ihn noch nicht zum Umgang mit diesen Daten befähigt. Hier besteht die Gefahr von angemaßtem Wissen, das der Patient in den Behandlungsprozess einzubringen versucht. Bereits jetzt spüren Ärzte die Konsequenzen der leichten Verfügbarkeit medizinischen Wissens unterschiedlicher Güte im Internet. Immer häufiger stellen Patienten


Ethik sich selbst eine Diagnose, basierend auf fragwürdigen Informationen, und treten dem Arzt mit einer vorgefertigten Erwartungshaltung gegenüber. Dieser Effekt kann sich durch die stärkere Anwendung von Gesundheitsapps noch verstärken, wenn keine Einordnung durch den Hausarzt erfolgt. Neben Information und Aufklärung ist Vertrauen ein zentraler Aspekt der Arzt-Patienten-Beziehung in einer digitalisierten Medizin. Die umfangreiche Erhebung und KI-gestützte Prozessierung gesundheitsbezogener Daten stellt einen massiven Eingriff in die Privatheit des Patienten dar. Auch hier kommt dem Hausarzt eine wichtige Gatekeeper-Funktion zu, indem er nach dem Prinzip der Datenausterität verfährt: Zu erheben und verwenden sind nur diejenigen Daten, die für die Behandlung erforderlich sind. Über den Umgang mit den Patientendaten sollte umfassend aufgeklärt werden und vor allem dessen Relevanz klargestellt werden. Durch diese Transparenz sowie die Sicherstellung des Datenschutzes kann das nötige Vertrauen erreicht werden. Schließlich bietet die Arzt-Patienten-Beziehung die Möglichkeit, der Entindividualisierung von Patienten durch die fortschreitende algorithmengestützte Standardisierung vorzubeugen. Individuelle Bedarfe und Ressourcen zu erfassen, die nicht in vordefinierte Schemata passen, gehört jetzt schon zu den grundlegenden Kompetenzen von Allgemeinmedizinern. Diese Kompetenz wird gerade durch die zu erwartenden Standardisierungsprozesse auch weiterhin von zentraler Bedeutung für die Wahrung des Patientenwohls sein. Somit haben niedergelassene Ärzte einen gewissen Gestaltungsspielraum, um in der Arzt-PatientenBeziehung in einer digitalisierten Medizin die Risiken für Patienten abzufedern. Jedoch gibt es eine Reihe an Herausforderungen, die vom einzelnen Arzt alleine nicht bewältigt werden können. Das Vorhandensein einer verbindlichen Telematikinfrastruktur garantiert noch keine reibungslosen administrativen Abläufe. Fraglich bleibt die Interoperabilität, das heißt inwieweit Datenformate und Systeme kompatibel sind, um Informationen auszutauschen. Ist beispielsweise gewährleistet, dass die DiabetesApp des Patienten dessen Daten in das Informationssystems der Hausarztpraxis übertragen kann? Den bisher vorhandenen Wildwuchs an Insellösungen in ein standardisiertes System zu überführen, erweist sich als enorme Herausforderung [18]. Zudem ist festzustellen, dass viele digitale Innovationen im Gesundheitsbereich vorrangig entwicklergetrieben sind. Inwieweit individuelle Patientenbedarfe in die Entwicklung einfließen, ist oftmals unklar. Daraus kann eine Situation entstehen, in der die Implementierung digitaler Anwendungen nicht primär von der Steigerung der Versorgungsqualität motiviert ist, sondern auf ökonomischen Interessen beruht. Hier bedarf es einer verstärkten Einbindung von Nutzern bereits in den Entwicklungsprozess. Ökonomische Interessen kommen auch hinsichtlich der oftmals angepriesenen Perspektive der Kostenersparnis zum Tragen. Wenn Leistungsträger im Gesundheitswesen die breite Implementierung von beispielsweise Gesundheitsapps oder KI-basierten Assistenzsystemen mit dem Argument propagieren, damit könnten Kosten eingespart werden, so darf das nicht zulasten der Versorgungsqualität geschehen. Auch hier ist die Anwendung

einer digitalen Lösung vor dem Hintergrund der je individuellen Bedarfe und Ressourcen zu prüfen. Angesichts dieser strukturellen Herausforderungen bleibt zu hoffen, dass die politischen Entscheider ihrer Verantwortung gerecht werden und die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. Das DVG kann als wichtiger Schritt betrachtet werden, ein digitalisiertes Gesundheitswesen in Deutschland zu implementieren. Es bedarf jedoch noch vieler weiterer Schritte, um die digitalisierte Medizin so zu gestalten, dass sie mit den ethischen Herausforderungen fertig werden kann. Giovanni Rubeis

Literatur   [1] Topol, E. (2012), The Creative Destruction of Medicine: How the Digital Revolution Will Create Better Health Care. New York: Basic Books.   [2] Topol, E. (2015), The patient will see you now: The future of medicine is in your hands. New York: Basic Books.   [3] Thuemmler, C. (2017), The Case for Health 4.0, in: Thuemmler C., Bai C. (Hg.), Health 4.0: How Virtualization and Big Data are Revolutionizing Healthcare. Cham: Springer, S. 1–22.   [4] Timm, J. (2016), Digitalisierung und Big Data in der Medizin. Daten in der medizinischen Forschung, in: Medizinrecht 34, S. 681–686.   [5] Swan, M. (2012), Health 2050: The realization of personalized medicine through crowdsourcing, the quantified self, and the participatory biocitizen, in: Journal of Personalized Medicine 2 (3), S. 93–118.  [6] Sharon, T. (2017), Self-tracking for health and the quantified self: Re-articulating autonomy, solidarity, and authenticity in an age of personalized healthcare, in: Philosophy and Technology 30(1), S. 93–121.   [7] Altpeter, B. (2017), E-Health als Bestandteil ganzheitlicher Therapieoptimierung, in: Diabetologe 2017 13, S. 29–37.   [8] Ärzteblatt (2019a), Bundestag beschließt Digitalisierungs­gesetz für das Gesundheitswesen. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ 107225/Bundestag-beschliesst-Digitalisierungsgesetz-fuer-dasGesundheitswesen (Zugriff 03.12.2019).  [9]  Ärzteblatt (2019b), Digitalgesetz: Datenschützer warnen vor Datenweitergabe für die Forschung. https://www.aerzteblatt.de/ nachrichten/107143/Digitalgesetz-Datenschuetzer-warnen-vorDatenweitergabe-fuer-die-Forschung (Zugriff 03.12.2019). [10] Antes, G., Labonté, V., Puhl, A. (2017), Chancen und Risiken der Digitalisierung aus der Perspektive „Evidenzbasierter Medizin“, in: Rebscher, H., Kaufmann, S. (Hrsg.), Digitalisierungsmanagement in Gesundheitssystemen. Heidelberg: medhochzwei, S. 29–45. [11] Deutscher Ethikrat (2017), Big Data und Gesundheit–Datensouveränität als informationelle Freiheitsgestaltung. Berlin. [12] Hamet, P., Tremblay, J. (2017). Artificial intelligence in medicine, in: Metabolism: clinical and experimental 69 (2017), S. 36–40. [13] Lupton, D. (2013), The digitally engaged patient: Self-monitoring and self-care in the digital health era, in: Social Theory & Health 11(3), S. 256–270. [14]  Research2Guidance (2018), mHealth Economics 2017 – Current Status and Future Trends in Mobile Health. https://research2 guidance.com/product/mhealth-economics-2017-current-statusand-future-trends-in-mobile-health/ (Zugriff 03.12.2019). [15] Manzeschke, A., Assadi, G., Viehöver, W. (2016) The Role of Big Data in Ambient Assisted Living, in: International Review of Information Ethics 24, S. 22–31. [16] Mortenson, WB., Sixsmith A., Woolrych, R. (2015) The power(s) of observation: theoretical perspectives on surveillance technologies and older people, in: Ageing & Society 35(3), S. 512–530. [17] Remmers, H. (2019), Pflege und Technik. Stand der Diskussion und zentrale ethische Fragen, in: Ethik in der Medizin 31(4), S. 407–430. [18] Caumanns, J. (2019), Zur Diskussion: Stand der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen, in: Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen 143, S. 22–29.

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Vermischtes Hohes Amt für Dr. Mosthaf

Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Namen und Nachrichten Große Ehre für Prof. Schönberg Professor Dr. Stefan Schönberg, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin an der Universitätsmedizin Mannheim, erhielt die Ehrenmitgliedschaft der Chinesischen Röntgengesellschaft aus der Hand des Präsidenten, Professor Zheng-Yu Jin. Die chinesische Röntgengesellschaft ist eine der sich am stärksten entwickelnden radiologischen Fachvereinigungen weltweit. Nahezu jede zweite wissenschaftliche Veröffentlichung in führenden internationalen Journalen der Radiologie stammt heute aus der Volksrepublik China. Prof. Z.-Y. Jin und Prof. Dr. S. Schönberg

100 Jahre Praxis Dr. Huber Im Dezember 1919 ist Dr. Fritz Huber auf einem Schimmel und mit einer Satteltasche voll chirurgischer Instrumente nach Echterdingen gekommen, hat sich beim Bürgermeister vorgestellt und wurde daraufhin vom Gemeinderat als Orts- und Armenarzt angenommen. Er hat sich im altehrwürdigen Gasthof Hirsch einquartiert und im Gebäude am Schafrain eine Praxis mit Geburtshilfe eröffnet. Die Praxis Dr. Huber feierte daher im Dezember 2019 ihr hundertjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.

Junior-Fellowship für Dr. Eichinger

Dr. F. A. Mosthaf

Für sein Projekt „Klimakrise und Gesundheit: Medizinische Hochschullehre für die Große Transformation“ erhielt Dr. Michael Eichinger eines von vier Junior-Fellowships für „Innovationen in der Hochschullehre“. Das mit 15.000 Euro dotierte Fellowship gehört zu einem Paket von insgesamt 18 beispielgebenden Konzepten zur zukunftsorientierten Gestaltung und Optimierung der Hochschullehre, die die Baden-Württemberg Stiftung und der Stifterverband fördern. Dr. Eichinger arbeitet an der Universitätsmedizin Mannheim als Arzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und als Wissenschaftler am Mannheimer Institut für Public Health. Ziel seines Projektes ist die Entwicklung eines Wahlfachs zum Themenbereich Klimakrise und Gesundheit.

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Auszeichnungen für Mannheimer Pathologie Gleich drei wissenschaftliche Arbeiten, die am Institut für Pathologie der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) erstellt und hochrangig publiziert wurden, sind ausgezeichnet worden. Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie hat Dr. Daniela Hirsch für ihre Forschungsarbeit über Genomveränderungen bei der Morbus Crohn-assoziierten Entwicklung von Darmkrebs mit dem mit 5.000 Euro dotierten Rudolf-Virchow-Preis ausgezeichnet. Der Onkologische Arbeitskreis am Interdisziplinären Tumorzentrum Mannheim hat die Doktorarbeit von David Fiedler mit dem Promotionspreis 2019 ausgezeichnet. Und in der von Dr. sc. hum. David Fiedler und Prof. Dr. Timo Gaiser im International Journal of Cancer publizierten Arbeit konnten die Wissenschaftler auf der Basis der Einzelzellanalyse genetische Muster und Einzelmarker identifizieren, welche die Entstehung von Polypen im Darm beschreiben.

ROBO-Robotics Anfang Dezember fand in Stuttgart das erste internationale Treffen zur roboterassistierten Chirurgie in Deutschland statt. Experten aus aller Welt und verschiedenen Fachbereichen debattierten im Robert-BoschKrankenhaus über aktuelle und künftige Entwicklungen. Es war die erste interdisziplinäre und gleichzeitig internationale Veranstaltung zur Zukunft der Roboterchirurgie deutschlandweit. Ziel war es, den wissenschaftlichen Austausch über zukunftsweisende Technologien wie der computergestützten Chirurgie in der Region zu fördern.

Erster Verein für ambulante Ethikberatung

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Der Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Internistischen Onkologen, Landesverband Baden-Württemberg, hat im November turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Im Amt bestätigt wurden der Vorsitzende Dr. Franz A. Mosthaf aus Karlsruhe und sein Stellvertreter Dr. Andreas Karcher aus Heidelberg. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Dr. Robert Eckert aus Esslingen und Dr. Jan Knoblich aus Lörrach. Aktuell sind bundesweit 590 niedergelassene Fachärzte der Inneren Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie beziehungsweise mit vergleichbarer hauptamtlicher onkologischer Tätigkeit im Berufsverband Mitglied.

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Während Strukturen der Ethikberatung in Kliniken seit Jahren etabliert sind, fehlten bislang adäquate Angebote auf ambulanter Ebene – und dies, obwohl der Bedarf bei Betroffenen, Angehörigen, Hausärzten und Mitarbeitern von ambulanten und stationären Altenhilfeeinrichtungen groß ist. Vor diesem Hintergrund wurde Anfang November in Freudenstadt der landesweit erste Verein zur Förderung ambulanter Ethikberatung gegründet. Ziel ist es, gerade bei schwierigen Situationen am Lebensende durch sorgfältige gemeinsame Entscheidungsfindung im Rahmen einer Ethikberatung die große Belastung einzelner Beteiligter zu reduzieren. Der Verein wird sich dafür einsetzen, dass auch im ambulanten Bereich Ethikberatungen in der Region angeboten und in Anspruch genommen werden können. Neben der Kreisärzteschaft sind unter anderem auch Landkreis, DRK, Politik, Kirche und weitere Institutionen beteiligt.


Vermischtes Melden von Nebenwirkungen ist wichtig für die Arzneimittelsicherheit

Wechselwirkungen von Arzneimitteln

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eltweit fordern Arzneimittelbehörden in einer gemeinsamen Kampagne dazu auf, ihnen Verdachtsfälle von Nebenwirkungen über die behördlichen Meldewege mitzuteilen. Der Fokus liegt in diesem Jahr thematisch auf der sogenannten Polypharmazie. Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie medizinisches Fachpersonal sollen sensibilisiert werden, dass eine gleichzeitige Behandlung mit mehreren verschiedenen Arzneimitteln möglicherweise auch zu unerwünschten Reaktionen führen kann. Für ein Höchstmaß an Arzneimittelsicherheit ist es wichtig, alle vermuteten Nebenwirkungen behördlich zu melden. In Deutschland nehmen diese Meldungen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie das Paul-EhrlichInstitut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, entgegen.

Die Kampagne findet bereits zum vierten Mal in Folge statt. Insgesamt nehmen weltweit 57 Arzneimittelbehörden teil. Es sind Staaten aller Kontinente vertreten. Die Weltgesundheitsorganisation, die Europäische Kommission sowie die Europäische Arzneimittel-Agentur unterstützen die Kampagne. Erfahrungsgemäß werden nicht alle Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen gemeldet, weil Betroffene oder deren Angehörige die beobachteten Reaktionen nach der Einnahme von Medikamenten nur der Grunderkrankung zuschreiben und daher nicht melden. Aber auch in diesen Fällen sollte direkt eine Benachrichtigung an das BfArM oder Paul-Ehrlich-Institut erfolgen. Auf jeden Fall sollten Betroffene die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt informieren. Auch für das medizinische Fachpersonal gilt, dass Arzneimittelrisiken nur dann schnell zu identifizieren sind, wenn sie Verdachtsfälle an die Behörden melden.

BfArM und Paul-Ehrlich-Institut sind auf belastbare Daten aus der Praxis angewiesen, um mögliche Risikosignale, beispielsweise für bisher unbekannte Nebenwirkungen, bei einem Arzneimittel zu identifizieren. Sie stellen dazu unter www.nebenwirkungen. pei.de ein modernes und barrierefreies Meldeportal bereit. Die Verdachtsfälle erreichen dort schnell, direkt und sicher die Expertinnen und Experten für die Arzneimittelsicherheit. Die Meldungen gelangen in die zentrale „Europäische Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen“. Mit dieser Datenbank steht ein umfangreicher Datenpool zur Verfügung, der es erlaubt, Arzneimittelrisiken EU-weit zu überwachen. Anzeige

Frühjahrsangebot mit 25 Prozent Preisvorteil für ÄBW-Leser

Ghost – Das Musical

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b sofort erhalten ÄBW-Leser 25 Prozent Ermäßigung auf Tickets für „Ghost – das Musical“ für ausgewählte Shows bis 22. März. So erleben sie im Stage Palladium Theater des Stuttgarter SIZentrums Spannung pur: Die Show handelt von einem hinterhältigen Mord und der Kraft der wahren Liebe. Molly und Sam sind glücklich und unsterblich ineinander verliebt, als eines Tages das Unvorstellbare passiert: Sam wird bei einem Raubüberfall vor den Augen seiner Freundin erschossen. Während Molly um ihre große Liebe trauert, wandert Sam als guter Geist umher und findet die wahren Hintergründe seines Todes heraus und dass auch Molly in Lebensgefahr schwebt. Sam setzt alles daran, seine Geliebte zu retten, stößt dabei allerdings auf große Probleme, denn als Geist wird er weder von den Lebenden gesehen noch kann er in das Geschehen eingreifen. In dem Medium Oda Mae sieht er schließlich seine Chance, sich dem Schicksal in den Weg zu stellen, und Molly bekommt Nachrichten von Sam. Das Angebot ist ab sofort bis 15. Februar 2020 buchbar und gilt nach Verfügbarkeit für Vorstellungen bis 22. März 2020. Die Buchung erfolgt entweder online unter www.musicals.de/aerzteblatt oder telefonisch mit dem Stichwort „Ärzteblatt“ unter (0 18 05) 11 41 13 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dem Mobilfunknetz). Alle Karten sind von der Rücknahme sowie Umtausch ausgeschlossen. Keine Addition von Ermäßigungen möglich. Preise zuzüglich 15 Prozent Vorverkaufs-, 5 Euro ticketbezogen System- und 2 Euro Buchungsgebühr. Bei telefonischer oder Online-Buchung fallen zusätzlich 4,90 Euro Versand- bzw. 2,90 Euro Hinterlegungsgebühr an, die Zustellung per ticketdirect oder Mobile Ticket ist gebührenfrei. Änderungen vorbehalten! Kein Einlass für Kinder unter drei Jahren. – Wichtige Information: Bitte beachten Sie, dass für epilepsieanfällige Besucher durch bestimmte Lichteffekte eine mögliche Gefährdung besteht.

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Vermischtes Interview · Dr. Hermann verabschiedet sich aus der AOK-Führung

„Tonnenideologie kein Maßstab für Gesundheitswesen“

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eit dem Jahr 2000 ist Dr. Christopher Hermann im Vorstand der AOK Baden-Württemberg, seit 2011 Vorstandsvorsitzender. Zuvor war er unter anderem im Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags sowie im Sozial- und Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalens tätig. In diesen Tagen verabschiedet sich Dr. Hermann aus der AOK-Führung; aus diesem Anlass sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens mit dem Juristen.

In ihrer Freizeit sind Sie passionierter Marathonläufer, konnten Sie Fähigkeiten und Erfahrungen aus dieser Sportart auch im ­Gesundheitswesen einsetzen? Dr. Hermann: Aber sicher – Ausdauer und Durchhaltewillen sind natürlich nicht nur beim Marathon wichtig. Sie helfen auch im Gesundheitswesen überhaupt etwas voran zu bringen. 2008 standen wir beispielsweise bei den Arzneimittelrabattverträgen nach dem Stopp der Gesamtausschreibung durch das Landessozialgericht vor dem Aus, aber mit Beharrlichkeit haben wir schließlich doch das Ziel erreicht. Damit haben wir verhindert, dass die Pharmaindustrie mit ihren irren Gewinnmargen einfach so weitermachen konnte. Im Anzeige

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Jahr 2018 hat die Solidargemeinschaft dadurch 4,5 Milliarden Euro sparen können. Und wir als AOK BadenWürttemberg investieren viel von unserem Anteil daran in unsere Alternative Regelversorgung – zum Nutzen aller Beteiligten. Übrigens: Gehen Sie nicht der Pharmalobby auf den Leim, Arzneimittelrabattverträge steigern die Liefersicherheit! Das belegt aktuell die neue Analyse des WIdO. Zugleich nahm die Konzentration im deutschen Generikamarkt seit Start der Vergabeverfahren um 40 Prozent ab. Das nennt man gesunden Wettbewerb! Wenigstens noch ein Bereich, wo wir von der Planwirtschaft im Gesundheitswesen weg sind.

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Sie haben in den letzten Jahren mit der Alternativen Regelversorgung bundesweit und sogar außerhalb Deutschlands Beachtung bekommen – wo sehen Sie die Hausarzt­ zentrierte Versorgung (HZV) in der Zukunft? Dr. Hermann: Der Erfolg der HZV findet in der Tat nicht nur bundesweit, sondern auch in anderen europäischen Ländern Beach-

tung – zurecht, denn die mehrfach wissenschaftlich belegten Erfolge sprechen für sich. Von der strukturierten Versorgung mit intensiverer Betreuung profitieren vor allem chronisch kranke Menschen, die mit 60 Prozent das Gros der 1,7 Millionen unserer Versicherten in der HZV stellen. Die Evaluation belegt, dass pro Jahr allein 1,2 Millionen unkoordinierte Facharztkontakte entfallen. Herzpatienten bleiben jährlich rund 46.000 Krankenhaustage erspart. Diabetiker werden in sechs Jahren vor zirka 4.000 schweren Komplikationen wie Amputationen oder Schlaganfällen bewahrt. Auch die jüngste Evaluation des Kardiologievertrags zeigt für einen Zeitraum von zwei Jahren signifikant höhere Überlebensraten für Patientinnen und Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz oder koronarer Herzkrankheit. Mit der Nephrologie ab 1. April 2020, Pneumologie und HNO kommen weitere Facharztverträge alsbald hinzu, und wir bringen Zusammenarbeit und Verknüpfung mit der elektronischen Ärztevernetzung entscheidend voran. Mit dem eArztbrief, der seit Herbst am Netz ist, erreicht der Austausch zwischen Hausund Fachärzten eine völlig neue Qualitätsstufe. Damit kommt die Digitalisierung endlich auch gewinnbringend in den Praxen an.


Vermischtes

Dr. Hermann: Die Qualitätssicherung in den baden-württembergischen Krankenhäusern entwickelt sich erfolgreich, das zeigt die aktuelle Mindestmengen-Transparenzliste. Im Land führen grundsätzlich nur diejenigen Kliniken bestimmte Operationen durch, die die entsprechende Mindestmenge bringen und dadurch die notwendige Praxis und Qualität besitzen. Interessant ist, wie wir aus externer Befragung wissen, dass fast alle Baden-Württemberger und BadenWürttembergerinnen den Wunsch äußern, ihre Krankenkasse soll die Zusammenarbeit zwischen Ärzten verschiedener Fachrichtungen organisieren und bessere Vernetzung zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Reha-Kliniken herstellen. Das hat uns bestätigt, Ende 2019 mit Qualitätsverträgen zur Optimierung der Hüft-Endoprothetikversorgung in Kliniken in die Öffentlichkeit zu gehen. Damit gehen wir in der sektorenübergreifenden Versorgung konsequent voran und übertragen die erfolgreiche Strukturierung der Alternativen Regelversorgung in den akutstationären Bereich. Durch die Verzahnung der Qualitätsverträge mit dem Facharztvertrag Orthopädie sowie unserem erfolgreichen Programm AOK proReha nach Hüft- und KnieEndoprothetik wird der Versorgungspfad für unsere Versicherten über alle Sektoren endlich geschlossen.

Wie bewerten Sie die aktuellen Gesetzesvorgaben aus Berlin? Dr. Hermann: Ich bin einigermaßen perplex, dass sich jemand damit brüstet, dass er seit seiner Amtsübernahme jeden Monat ein neues Gesetz macht. Tonnenideologie und Aktionismus dürfen nicht Maßstab für Handeln und angeblichen Erfolg in unserem Gesundheitswesen sein. Was ist mit der Reflexion im Hinblick auf die qualitativ bestmögliche Versorgung der Menschen durch gesetzgeberisches Tun? Gleichmacherei und Zentralisierung ziehen sich als roter Faden durch die Gesetzentwürfe aus dem BMG, das macht die Suppe nur noch unge-

nießbarer. Gewinnbringendes Zusammenspiel zwischen Ärzten, Krankenhäusern, Therapeuten und Patienten findet nur regional statt und nur so kann Gesundheitsversorgung auch erfolgreich gestaltet werden. Das gelingt, wenn die unmittelbar Beteiligten, wie im Südwesten, gemeinsam vorangehen und etwa eine Haus- und Facharztversorgung gestalten, die den Menschen im Ländle zugutekommt. Nur wer in der Region ist, kennt Bedürfnisse und Bedarfe der Menschen vor Ort und kann auf dieser Grundlage zielgenau gestalten.

Wagen wir einen Blick in die ­Zukunft – wie sieht das Gesundheitswesen in zehn Jahren aus und hat die baden-württembergische Ärzteschaft eine ­Führungsrolle? Dr. Hermann: Mit der elektronischen Arztvernetzung legen Hausärzteverband, MEDI und AOK BadenWürttemberg den Grundstein, dass die Ärzte im Südwesten weiterhin die Nase vorn haben können. Die eAU, der elektronische Arztbrief und die hausärztlich kontrollierte medikamentöse Therapie – Stichwort „HAUSKOMET“ –, der 2020 ans Netz geht, sind Leuchttürme in der Republik, wie die Vertragspartner gemeinsam die Weichen für die Zukunft stellen.

Foto: Dr. Karsten Braun

Sehen Sie Chancen, die Verträge der HZV auch in die stationäre Versorgung zu übertragen und Qualitätsverträge mit Krankenhäusern zu schließen?

fen wir ein Gesundheitswesen der Zukunft, in dem sich zu Leben und zu Arbeiten wirklich lohnt, dann wenn Vertrauen, Handlungsautonomie und Kompetenzen deutlich mehr in die Hände der unmittelbaren Akteure gelegt werden. Einheitsvorgaben sind kein Zukunftsmodell für das 21. Jahrhundert.

Dr. C. Hermann im engen Austausch mit der Ärzteschaft: BVOU-Präsident Dr. J. Flechtenmacher, KVBW-Chef Dr. N. Metke, Kammerpräsident Dr. W. Miller und Dr. H.-P. Frenzel Anzeige

Wo sehen Sie weitere ­Herausforderungen im Gesundheitswesen? Dr. Hermann: Die demografische Entwicklung und die alternde Gesellschaft sind sicher zwei zentrale Herausforderungen auch und gerade im Gesundheitswesen. Die Digitalisierung von Abläufen und Zusammenarbeit helfen eine strukturierte, aufeinander abgestimmte und qualitätsorientierte Versorgung für alle Patientinnen und Patienten bezahlbar zu sichern. Und sie ist ein Beitrag zur Bewältigung des zunehmenden Ärztemangels, übrigens auch ein Ausfluss der Kurzatmigkeit politischen Handelns schon in der Vergangenheit. Insgesamt schaf-

„Die Lage ist hervorragend, man ist überall schnell.” Dr. med. Mark Hartmann

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Vermischtes Hausärzteverband fördert Medizinstudierende und Ärzte in Weiterbildung

Nachwuchswerbung Allgemeinmedizin Foto: iStock / Getty Images – edhar

U

nter dem Motto „LAND ARZT LEBEN LIEBEN“ bietet der Hausärzteverband BadenWürttemberg eine Veranstaltungsreihe für Medizinstudierende in den klinischen Semestern oder dem PJ und für Ärzte in Weiterbildung. Gemeinsam mit über 1.000 Gemeinden im Ländle zeigen die Veranstalter ihrer Zielgruppe ein Wochenende lang, warum sich Allgemeinmedizin „fernab vom Großstadtdschungel“ lohnt. Gemeinsam werden zwei Landarztpraxen mit unterschiedlichen Praxismodellen besucht und erfahrene Hausärzte alles gefragt, was der ärztliche Nachwuchs über den modernen Hausarztberuf und die Arbeit in einer Hausarztpraxis wissen will. Außerdem erfahren die angehenden Ärztinnen und Ärzte, was es bedeutet, sein eigener Chef zu sein und lernen das Land, die Leute, die Küche und die Highlights vor Ort kennen. Die Veranstaltungsreihe startete 2018 mit einer ersten Besuchergruppe im Landkreis Lörrach, im Frühjahr 2019 war der Landkreis Zollernalb dran, und im Oktober 2019 wurde der Landkreis Schwäbisch Hall erkundet. Die nächste Veranstaltung findet im Frühjahr 2020 statt. Die Kampagne ist eine Veranstaltung der Perspektive Hausarzt Baden-

Württemberg im Hausärzteverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Landkreistag Baden-Württemberg, dem Städtetag Baden-Württemberg und dem Gemeindetag BadenWürttemberg. Das Land unterstützt die Veranstaltungsreihe aus Mitteln des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum als wichtigen Baustein zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung durch gezielte Nachwuchsgewinnung im Ländlichen Raum. Ein weiteres Angebot ist die „Schwarzwälder Winterschool Allgemeinmedizin“: Jedes Jahr im März bietet der Verband 24 Medizinstudierenden aus ganz Deutschland eine Reise nach Hinterzarten, wo die Teilnehmer gemeinsam mit dem Lehrbereich Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Freiburg fit für die Arbeit in der Hausarztpraxis werden.

Die Experten feilen mit den angehenden Ärztinnen und Ärzten an deren Allgemeinmedizin-Skills in Blickdiagnostik und in allgemeinmedizinischen Fallseminaren, sie testen das Wissen über akute Beratungsanlässe und vermitteln alles Wichtige über Gesprächsführung. Die wichtigsten Untersuchungsmethoden werden im voll ausgestatteten SkillsLab der Uni Freiburg trainiert – nützliche Tipps und Tricks zum Hausarztberuf, der Weiterbildung Allgemeinmedizin und der Niederlassung inklusive. Eine Winterschool ist selbstverständlich keine Winterschool ohne Skier und Snowboard. Während die Langläufer ihr Können auf den Loipen rund um Hinterzarten unter Beweis stellen, machen die Alpiner die vielen Abfahrten am rund 1.500 Meter hohen Feldberg unsicher. Die Winterschool ist ein gemeinsames Projekt des Lehrbereichs Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Freiburg, der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg und der Stiftung Perspektive Hausarzt in Zusammenarbeit mit vielen Hausärzten und Experten aus dem Gesundheitswesen. Sie findet seit 2013 statt. Weitere Informationen:

www.perspektive-hausarzt-bw.de

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Bessere Versorgung von tausenden Betroffenen im Südwesten

Neuer Facharztvertrag Diabetes

D

ie DAK-Gesundheit und der Ärzteverband MEDI BadenWürttemberg wollen die Versorgung von Diabetikern in BadenWürttemberg verbessern und damit auf den alarmierenden Anstieg von Diabetes-Neuerkrankungen und Folgeerkrankungen wie Amputationen reagieren. Dafür haben sie einen neuen Facharztvertrag nach § 140a SGB V geschlossen. Kooperationspartner sind niedergelassene Diabetologen im Südwesten; Patienten können seit dem 1. Januar 2020 über den Vertrag behandelt werden.

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Die besondere ambulante Versorgung umfasst eine lückenlose, patientenorientierte Behandlung. Wartezeiten werden reduziert und der Erstkontakt zu einem Facharzt innerhalb von zwei Wochen nach Anmeldung vertraglich zugesichert. Dabei sollen auch stationäre Behandlungen vermieden werden. Die Vertragspartner betonen, dass durch eine zielgenaue Leistungssteuerung die Patientenzufriedenheit steige und die Wirtschaftlichkeit der Versorgung erhöht werde. Um schwerwiegende Krankheitsstadien und Chronifizie-

rungen zu vermeiden, soll das neue Versorgungsangebot es ermöglichen, dass negative Begleiterscheinungen der Krankheit frühzeitig erkannt werden können. Die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte erhalten für ihre Leistungen eine deutlich bessere Vergütung als im Kollektivvertrag. Damit werden die unverzichtbaren Schulungen, in denen Diabetiker den Umgang mit Gewebezuckermessgeräten erlernen, und der dadurch erhöhte Aufwand für eine individuelle, patientenorientierte Betreuung bezahlt.


Angestellte Hausärztin profitiert von attraktiven Arbeitsbedingungen

Erst Weiterbildung, dann MVZ-Gesellschafterin

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s ist nur eine kleine Änderung am Sozialgesetzbuch V. Doch für Elena Klippstein eröffnet sie neue Berufsperspektiven: Die Ärztin in Weiterbildung arbeitet im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) „Ärzte am Reichenbach“ im idyllischen Baiersbronn. „Mir ist das Angebot gemacht worden, dass ich 2020 nach dem Ende meiner Weiterbildung als Gesellschafterin in das MVZ einsteigen kann“, berichtet die 36-Jährige. Seit April vergangenen Jahres arbeitet Klippstein im Medi-MVZ – und ist mit der Arbeit und ihren Arbeitsbedingungen mehr als zufrieden. Dass die angehende Fachärztin für Allgemeinmedizin MVZ-Gesellschafterin werden kann, macht ein geänderter Spiegelstrich im Paragrafen 95 Absatz 6 SGB V möglich. Der Medi-Verbund hatte bei den Beratungen über das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) massiv dafür geworben, dass auch angestellte Ärzte die Gründungsberechtigung für ein MVZ in bestimmten Fällen erwerben können, die auf ihre Zulassung zugunsten der Anstellung in einem MVZ verzichtet haben. Das war zuvor nicht möglich. Nach ihrem Einstieg als Gesellschafterin im kommenden Jahr „stelle ich mich dann selber an“, sagt Klippstein. Für sie habe sich im Laufe von Aus- und Weiterbildung rasch abgezeichnet, was sie beruflich anstrebt. „Die klassische Niederlassung in eigener Praxis habe ich zu keinem Zeitpunkt in Betracht gezogen“, resümiert sie. Im Rahmen der Weiterbildung hat sie vier Jahre in einen einem kleineren Krankenhaus in Speyer gearbeitet und wechselte dann ans Helios-Klinikum nach Pforzheim. Die Arbeit sei von wirtschaftlichem Druck und hoher Arbeitsbelastung gekennzeichnet gewesen, berichtet sie. „Das war eine Art von Hamsterrad. Von daher war klar, dass ich in der ambulanten Versorgung arbeiten möchte.“ In der Gemeinde Baiersbronn verteilen sich rund 15.000 Einwohner auf neun Ortsteile, die sich über zwanzig Kilometer im oberen Murgtal erstrecken. Mit dem Slogan „Mehr Schwarzwald gibt‘s nirgends“ wird in

der Region um Touristen geworben – 80 Prozent der Fläche ist bewaldet. Klippstein stammt selber aus dem Nordschwarzwald. „Ich wusste, welche Vor- und Nachteile mit der Arbeit im Murgtal verbunden sind.“ Als ihr Partner seinen Job in der Gegend fand, war die Ortswahl beschlossene Sache. Und die Arbeitsbedingungen im MVZ? Klippstein arbeitet rund 40 Stunden pro Woche – „mit nur geringen Ausschlägen nach oben“. In Absprache mit ihren Kollegen – vier Allgemeinärzten und einer weiteren Kollegin in Weiterbildung – beginnt sie täglich um 8.30 Uhr mit der Arbeit, obwohl das MVZ um 8.00 Uhr öffnet. Das habe mit der Zugverbindung zu tun – „auch für diese kleine Flexibilität ist hier Platz“. Zeitliche Flexibilität und gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf – und zwar nicht nur für Ärztinnen, betont Klippstein – seien die Vorteile der Arbeit im MVZ. Hinzu kommt im Fall des MVZ in Baiersbronn: Durch einen Geschäftsbesorgungsvertrag mit dem Medi-Verbund wird das Personal vor Ort von vielen administrativen Aufgaben entlastet. Als Geschäftsführer steuert Wolfgang Fink aus Stuttgart viele Prozesse – von der Abrechnung, über Qualitätsmanagement, Controlling und Personalwesen bis hin zum Schriftverkehr mit Behörden, Kommunen oder KV. „Ich kann mich sehr stark auf das ärztliche Arbeiten konzentrieren“, so Klippstein. Die oft gehörte Vermutung, in einem MVZ gebe es keine persönliche Arzt-Patienten-Beziehung treffe in Baiersbronn nicht zu, stellt sie klar. „Ich habe einen eigenen Patientenstamm und begleite seit einigen Jahren auch Familienmitglieder aus verschiedenen Generationen.“ Daran werde sich auch nach dem Einstieg als Gesellschafterin nicht viel ändern. „Aber natürlich wächst mit diesem neuen Status meine Bindung an das MVZ – und auch meine Einbindung in künftige wirtschaftliche Entscheidungen“, vermutet sie. Als weiteres Plus der Arbeit im Versorgungszentrum, das im dritten Quartal 2019 rund 4.000 „Scheine“

verzeichnete, sieht Klippstein den guten fachlichen Austausch mit ihren Kollegen. „Es ist ein flexibles Arbeiten in einer familiären Atmosphäre und in einem Team, das vom Alter her gemischt ist“, berichtet sie. Bis vor Kurzem war auch eine Dermatologin im MVZ tätig, die aus persönlichen Gründen das Haus verlassen hat. Schade, findet Klippstein. Sie würde es begrüßen, wenn ein Kollege oder eine Kollegin aus einem anderen Fachgebiet ins Boot kommen würde. „Die Patienten haben davon profitiert – denn der Bedarf an wohnortnaher fachärztlicher Versorgung ist groß. Und wir als Ärztinnen und Ärzte haben dieses fachübergreifende Arbeiten auch wertgeschätzt“. Der eigene Ausbildungsweg habe sie keineswegs schnurstracks zur Allgemeinmedizin geführt, sagt Klippstein. Von den meisten Kommilitonen sei Allgemeinmedizin nicht als Fach angesehen worden, „mit dem Karrierechancen verbunden sind“ erinnert sie sich. Die Entscheidung für das Fach habe „viel mit persönlichen Kontakten und Prägungen in der Klinik zu tun“, berichtet sie. In der Klinikambulanz habe sie auch vieles gelernt – so etwa die Ersteinschätzung von Patienten – „was mir in der Allgemeinmedizin heute zu Gute kommt.

Foto: Florian Staeck, Ärzte Zeitung

Vermischtes

E. Klippstein, noch Ärztin in Weiterbildung, vor dem MVZ „Ärzte am Reichenbach“.

Dr. Florian Staeck Nachdruck aus der Ärzte Zeitung, mit freundlicher Genehmigung.

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Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs PD Dr. Uwe Ross Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs Dr. med. Charlotte Wirl, Wien Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Zusatzweiterbildung Psychotherapie fachgebunden 2020 – 2021 8 Blöcke Zusatzweiterbildung Psychotherapie fachgebunden 2020 – 2021 8 Blöcke Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dr. med. Charlotte Wirl, Wien Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint

ORT Freiburg i. Brsg. 1200,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

VERANSTALTER AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50

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260,– € für Nichtmitglieder 220,– € für Mitglieder der DBG u. DGPM 50,– € für Studierende Freiburg i. Brsg. 1200,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

Die Deutsche Balintgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem AK PSM e. V. und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikum Freiburg

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Fortbildung, Seminare & Kongresse

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TERMIN Kurs 1: 07. – 09. 02. 2020 Kurs 2: 06. – 08. 03. 2020 Kurs 3: 24. – 26. 04. 2020 Kurs 4: 15. – 17. 05. 2020

THEMA Psychosomatische Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelent­spannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung

ORT 69115 Heidelberg

VERANSTALTER Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de

29. 02. 2020

Tübinger Fortbildung für Dermatologie – 16. Symposium Praktische Allergologie –

Crona Kliniken Tübingen Hörsaal 210, Ebene 4 Hoppe-Seyler-Str. 3 72076 Tübingen

14. 03. 2020 9.00 – 13.00 Uhr

15. Esslinger Ärztetag Die Kunst ein guter Arzt zu sein – Wenn Medizin krank macht Sportmedizin Gardasee 2020

Altes Rathaus Esslingen Rathausplatz 1 73728 Esslingen Riva del Garda, Italien Hotel Du Lac et du Parc

Universitäts-Hautklinik Tübingen Ansprechpartner: Dr. med. Jörg Fischer Prof. Dr. med. Martin Schaller Veranstaltungssekretariat: Brigitte Frey Tel. (0 70 71) 29-8 51 19 Fax (0 70 71) 29-41 17 brigitte.frey@med.uni-tuebingen.de • Fortbildungspunkte werden beantragt • Anmeldung nicht erforderlich • Teilnahme kostenlos Fortbildungsverein der Kreisärzteschaft Esslingen e. V.

06. 09. – 11. 09. 2020

Ärztliche Fortbildung (48 Punkte LÄK BW) Weiterbildung Sportmedizin DGSP (Zweitageskurse -ZTK 5, 13 und 15)

PD Dr. med. Erhan Basad Kongressbüro Sportmedizin ATOS-Klinik Heidelberg Anmeldung und Infos: Tel. (0 62 21) 98 31 40 www.sportmedizin-gardasee.de

Nutzen Sie diese Rubrik im Format 1: 4-spaltig / 20 mm € 150,00 Format 2: 4-spaltig / 40 mm € 250,00 Größere Formate werden nach mm abgerechnet (eine mm Zeile € 6,10) z. B.: 4-spaltig / 50 mm € 305,00 z. B.: 4-spaltig / 55 mm € 335,50 z. B.: 4-spaltig / 60 mm € 366,00 Alle Anzeigenpreise zuzüglich MwSt. Das ÄBW erscheint zum 15. eines Monats, Anzeigenschluss am Ende des Vormonats.

Ihr Kontakt zur Anzeigenabteilung Herr Axel Hollenbach Telefon 0711/63672-827 Fax 0711/63672-760 hollenbach@gentner.de

Herr Rudolf Beck Telefon 0711/63672-861 Fax 0711/63672-760 beck@gentner.de

Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststr. 131 Postfach 10 17 42 70193 Stuttgart 70015 Stuttgart


Zum Gedenken Dr. med. Awni El-Musa, Mühlacker Dr. med. Dieter Schmerbauch, Künzelsau Wolfram Moh, Gerlingen Dr. med. Rosemarie Beckmann, Rastatt Dr. med. Hildegard Geiger, Offenburg Ute Krappmann, Heidenheim Prof. Dr. med. Gerolf Kissling, Tübingen Dr. med. Wolfgang Metz, Heidelberg Anita Bernhard, Wangen Dr. med. Walter Hauk, Freiburg Dr. med. Gernot Pillat, Fahrenbach Helmut Otto, Dachsberg Dr. med. Kurt Kaiser, Merzhausen Dr. med. Frank Birnbaum, Freiburg Prof. Dr. med. Hellmut Hille, Freiburg Dr. med. Bakr Kassim, Leimen Dr. med. Ingeborg Sacker, Freiburg

Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74

Beschlüsse des Landesausschusses Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat nach Maß­gabe der vom gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Bedarfsplanungs-Richtlinie im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen den Bedarfsplan über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung aufgestellt. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg nach § 90 SGB V (Landesausschuss) beschließt auf der Grundlage des Bedarfsplans über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung. Er ordnet unter anderem Zulassungsbeschränkungen an oder hebt diese auf.

Bekanntmachungen

Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen * * * * * * * * * * * * * * * * *

12. 09. 1938 02. 01. 1939 15. 05. 1935 10. 03. 1921 20. 12. 1922 07. 02. 1929 10. 03. 1938 01. 08. 1950 28. 07. 1924 29. 10. 1946 04. 08. 1930 26. 03. 1938 08. 12. 1919 27. 09. 1939 25. 05. 1924 02. 04. 1933 20. 05. 1931

† † † † † † † † † † † † † † † † †

22. 03. 2010 17. 10. 2019 24. 10. 2019 27. 10. 2019 31. 10. 2019 02. 11. 2019 06. 11. 2019 08. 11. 2019 11. 11. 2019 11. 11. 2019 11. 11. 2019 14. 11. 2019 17. 11. 2019 18. 11. 2019 19. 11. 2019 20. 11. 2019 26. 11. 2019

Die Beschlüsse der Sitzung des Landesausschusses vom 12. Februar 2020 werden nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums umgehend auf der Homepage der Kassen­ ärztlichen Vereinigung BadenWürttemberg amtlich bekanntgegeben unter www.kvbawue.de/praxis/ vertraege-recht/ bekanntmachungen/ landesausschuss/ Im Rahmen einer Berichterstattung werden Sie diese zudem voraussichtlich im Märzheft des Ärzteblatts Baden-Württemberg finden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass es sich bei der Veröffent­lichung im Ärzteblatt Baden-Württemberg ausschließlich um e­ ine Bericht­ erstattung handelt, weshalb es vorkommen kann, dass die Bewerbungsfristen kurze Zeit nach Erscheinen des Ärzteblatts ablaufen. Wir verweisen daher auf unsere oben ­genannte Homepage, wo die amtliche Bekanntmachung der Beschlüsse des Landes­ ausschusses umgehend nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums erfolgt. Bitte beachten Sie, dass ausschließlich die Fristen aus der ­Bekanntmachung auf unserer Homepage maßgeblich sind.

Erläuterung zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2018

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Gemäß § 11 Abs. 3 Satz 1 der Satzung wurde der Jahresabschluss 2018 der Landesärztekammer Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2019 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bansbach GmbH aus Stuttgart, geprüft. Die Vertreterversammlung hat den Jahresabschluss am 23. November 2019 abgenommen und dem Vorstand der ­Landesärztekammer Entlastung erteilt.

Jahresergebnis der Landesärztekammer Baden-Württemberg 2018 Aufwendungen Personalkosten Reisekosten und Entschädigungen Betriebs- und Sachkosten Bankgebühren und Versicherungen Repräsentationskosten Beiträge an die Bundes­ärztekammer Gebäudekosten und Abschreibungen Erträge Kammerbeiträge Geldbußen und Berufsgerichtsbarkeit Weiterbildung, Fortbildung, Akademie Ethikkommission Ärztliche Stelle Sonstige Gebühreneinnahmen Ausbildungsgebühren Sonstige Erträge Eigeneinrichtungen

Jahresergebnis

2017

13.550.072,16 €

12.462.650,34 €

6.128.579,00 €

5.794.043,96 €

4.396.409,24 €

3.456.826,56 €

446.037,87 € 1.038.648,04 €

451.381,86 € 1.142.498,66 €

2.151.662,60 €

2.155.676,37 €

3.106.466,96 €

2.691.329,23 €

30.817.875,87 €

28.154.406,98 €

24.485.312,88 €

23.681.189,11 €

99.023,65 €

55.338,30 €

1.791.828,74 € 774.962,00 € 741.360,00 €

1.758.276,87 € 770.903,00 € 758.975,00 €

1.034.495,40€ 537.683,58 € 931.931,55 € 11.790,08 €

859.757,97 € 495.889,04 € 897.052,30 € 12.451,77 €

30.408.387,88 €

29.289.833,36 €

– 409.487,99 €

1.135.426,38 €

ÄBW 01 | 2020

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Bekanntmachungen Symposium „Medizinische Folgen des Klimawandels – Ursachen, Medizinische Auswirkungen, Anpassungs­ strategien und Handlungsoptionen“ eine Veranstaltung des Ausschusses „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 4. April 2019 9.00–16.00 Uhr Veranstaltungsort: In den Räumen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart-Degerloch Die Auswirkungen des Klima­ wandels auf Gesundheit und Krankheit werden zunehmend wichtiger. Der Weltärztebund hat deshalb 2017 die „Declaration On Health and Climate Change“ verabschiedet und dabei die nationalen Ärzteverbände aufgerufen Klimawandel und Gesundheit als prioritäre Aufgabe auf ihre Agenda zu setzen. Für Deutschland wurden im November 2019 mit Unterstützung der Ärztekammern erstmals sogenannte „Policy Briefs“ der Lancet Countdown Comission veröffentlicht, die auf der Grundlage von Klimadaten Handlungsempfehlungen für das Gesundheitswesen in Deutschland ausgesprochen haben. In diesem Sinne hat die Vertreter­ versammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg beschlossen, dem Thema durch ein Symposium zu mehr Beachtung zu verhelfen. Mit der Vorbereitung wurde der Ausschuss „Prävention und Umwelt“ beauftragt. Dieser hat für die Veranstaltung folgende Themenblöcke vorgesehen: – Medizinische Folgen des Klimawandels – Anpassungsstrategien – Handlungsfelder im Gesundheitswesen Die Teilnahme ist für alle interessierten Ärztinnen und Ärzte offen.

30

Programm: 9.00–9.15 Begrüßung und Einführung 9.15–11.15 Medizinische Folgen des Klimawandels 11.15–11.30 Kaffeepause 11.30–13.00 Anpassungsstrategien 13.00–13.30 Mittagspause 13.30–15.00 Handlungsfelder im Gesundheitswesen 15.00–16.00 Resümee und Ausblick Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung ∙ Qualitätssicherung ∙ Telemedizin, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: sonja.hagdorn@laek-bw.de

Aktualisierungskurs nach § 48 der StrlSchV und Inhalten nach § 18 RöV und/oder § 30 StrlSchV (alt) Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisch-technische Angestellte, deren berufliches Betätigungsfeld im Umgang mit Röntgenstrahlen liegt. Termin: Dienstag, 7. April 2020 11.00 Uhr s. t. bis ca. 19.00 Uhr. Kursort: Landesärztekammer Baden-Württemberg, großer Sitzungssaal. Seminarziel: Bescheinigung zum Erhalt der Fachkunde. Der Kurs ist von der Zentralen Stelle für die Vollzugsunterstützung beim Regierungspräsidium Tübingen als zuständiger Stelle anerkannt.

ÄBW 01 | 2020

Kursinhalte: – Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Normen – Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Anforderungen, Gonadenschutz, Einstelltechniken – Konstanzprüfungen: Filmverarbeitung, Prüfkörper, Mammographie – Anwendung ionisierender Strahlung, Röntgenverordnung, Diagnostische Referenzwerte – Physikalische Grundlagen (Dosisbegriffe, Dosisgrenzwerte, Dosis-CT): Äquivalentdosis, CTDI, DLP, Rechtfertigung – Leitlinien der Bundesärzte­ kammer: Film-Foliensysteme, Einblendung, Bildqualität – Was ist neu in der digitalen Welt – Aktuelle Rechtsvorschriften: Die neue Röntgenverordnung – Repetitorium – Abschlusstestat für RöV Kursleitung: PD Dr. Hans Hawighorst Veranstaltungsort: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstraße 38a, 70597 Stuttgart-Degerloch, großer Sitzungssaal Teilnahmegebühr: 100 Euro; Gebühreneinzug erfolgt vor Ort in bar. Kursrücktritt: Bei einer Stornierung bis drei Wochen vor Kurs­ beginn in schriftlicher Form wird eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro berechnet. Bei Abmeldungen danach und bei Nichterscheinen wird die volle Seminargebühr erhoben. Der Veranstalter hat das Recht, bei nicht ausreichender Beteiligung die Veranstaltung abzu­ sagen. Weitergehende Ansprüche hat der Teilnehmer nicht. Anmeldung: Eine schriftliche Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse, Wohnort, Tel./Fax oder E-Mail bei Frau Gabriele Fehrs, Ärztliche Stelle, Telefon (07 11) 7 69 89 67, Fax (07 11) 7 69 89 75, E-Mail: gabriele.fehrs@laek-bw.de ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem Curriculum „Verkehrsmedizinische Fortbildung“ der Bundesärzte­ kammer, 2. Auflage vom 4. 11. 2016, und Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Termin: eLearning-Modul: 4.–25. März 2020 Präsenzphase: 27.–29. März 2020 Anmeldeschluss: 3. März 2020 Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gutachten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahr­ sicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue medi­ zinische Erkenntnisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV). Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut: − Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. − Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifika­ tion nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. − Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-ToxikologischenUntersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren.


Bekanntmachungen (Das Modul II „Regelwerke für die verkehrsmedizinische Beratung“, wird als eLearning-Modul angeboten.) Curriculum Verkehrsmedizinische Begutachtung (26 h) h = Unterrichtseinheiten (UE) á 45 Minuten Modul I (4 h) Basiswissen Verkehrsmedizin – Patientenaufklärung und Beratung Modul II (2 h) Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizinische Begutachtung (eLearning mit Lernerfolgskontrolle) Modul III (6 h) Verkehrsmedizinische Begutachtung Modul IV (12 h) Spezielle Erkrankungen und Funktionsstörungen sowie Kompensationsmöglichkeiten Modul I–IV (24 h) Verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemischtoxikologische Analytik, Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgastbeförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahr­ erlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden. Veranstalter: Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Ort: In den Räumen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart-Degerloch Kosten: Das Kursentgelt ist abhängig vom gebuchten ModulPaket und beinhaltet Kurskosten, Unterlagen und Verpflegung.

Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt, Anzahl je nach gewählten Modulen. Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de; www.aerztekammer-bw.de (WebCode:1511)

Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs I Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psycho­ therapeutischen Dialogs. Nach den Richtlinien der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg sind theoretische und praktische Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie sowie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Psychotherapie erforderlich. Hierfür wird 2020 der Kurs I von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themen­ bereiche erwarten Sie unter ­anderem: – Entwicklungspsychologie – Abwehrmechanismen – Grundlagen der Verhaltenstherapie – Grundzüge der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik – Wirkfaktoren in der Psychotherapie

Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

– Unbewusstes und Traumdeutung – Übertragung/ Gegenübertragung Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie Theorieseminaren mit praktischem Charakter. Termin: 11.–16. Oktober 2020 Sonntag bis Freitag, ganztags Veranstaltungsort: Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Altheim Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie

Satzung zur Festsetzung des Beitragsfaktors vom 18. Dezember 2019 Aufgrund von § 9 Abs. 1 des Heilberufe-Kammergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Dezember 2015 (GBl. S. 1234) hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 23. November 2019 folgende Satzung beschlossen: §1 Der Beitragsfaktor nach § 3 Abs. 1 der Beitragsordnung beträgt 0,44 % vom Hundert. §2 Inkrafttreten Diese Satzung tritt am 01. 01. 2020 in Kraft. Gleichzeitig wird die Satzung zur Festsetzung des Beitragsfaktors vom 16. 12. 2009 (ÄBW 2010 S. 22) aufgehoben Die vorstehende Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Änderung der Festsetzung des Beitragsfaktors wird nach Geneh­ migung mit Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 17. Dezember 2019, Az.: 31-5415.2-006/1, hiermit ausgefertigt und bekannt gemacht. Stuttgart, den 18. Dezember 2019 Dr. med. W. O Miller Dr. med. Robin T. Maitra Präsident Schriftführer

ÄBW 01 | 2020

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Bekanntmachungen Anmeldung und weitere Informationen unter: www.aerztekongress-stuttgart.de Veranstaltungsort: Messe Stuttgart, ICS Internationales Congress Center, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

LNA-Refresher-Kurs

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg MEDIZIN 2020 und 55. Ärztekongress Termin: Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Februar 2020 Alle Vorträge sind CME zertifiziert. Sichern Sie sich bis zu 22 Fortbildungspunkte! Freuen Sie sich unter anderem auf folgende Inhalte: • Notfallmedizin • Innere Medizin • Infektiologie • Psychosomatik • Sonographie mit praktischen Übungen • Homöopathie • Pädiatrie • Orthopädie • Chirurgie Auch im Jahr 2020 wird Ihnen eine Plattform geboten, um sich interdisziplinär auszutauschen und Ihre Kenntnisse zu erweitern. Profitieren Sie von unserem breitgefächerten Angebot von rund 80 Seminaren mit mehr als 200 Referenten. Besuchen Sie uns auch auf unserem Messestand. Das Team der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg und ihrer Bezirksärztekammern steht Ihnen bei Anliegen wie zum Beispiel der Beantragung eines neuen Arztausweises, der Aus- und Fortbildung Medizinischer Fachangestellter oder weiterbildungsrelevanter Themen gerne zur Verfügung. Kongressorganisator ist die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. Begleitend findet die MEDIZIN-Messe unter Organisation der Messe Stuttgart statt.

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Einsätze als Leitender Notarzt stellen immer eine große Herausforderung dar und gehen über die Grenzen des rettungsdienstlichen Routinegeschäfts. In der Einsatzleitung werden Leitende Notärzte (LNA) und Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) in den seltenen aber anspruchsvollen Einsatz­ situationen mit einem breiten Spektrum notfallmedizinischer Lagen konfrontiert. Um neben der einmal erworbenen Qualifikation auch eine kontinuierliche Auffrischung des dafür notwendigen Wissens zu gewährleisten, ist seitens der Bundesärztekammer die regelmäßige Teilnahme an einem Aufbauseminar für den LNA vorgesehen. OrgL und LNA arbeiten in der Einsatzleitung eng und vertrauensvoll zusammen, daher sollte auch die Fortbildung gemeinsam besucht werden. Wir haben Ihnen eine Bandbreite an theoretischen Beiträgen, Erfahrungen aus Realereignissen sowie ein umfassendes Update inklusive aller Neuerungen zusammen­ gestellt. Neben diesen Inhalten bietet die Veranstaltung auch Raum für den kollegialen Austausch. Ziel ist es, Sie optimal für die komplexen Aufgaben bei der Bewältigung eines größeren Notfallereignisses vorzubereiten. Termin: Samstag, 25. Januar 2020 9.00–17.00 Uhr

ÄBW 01 | 2020

Zielgruppe: Leitende Notärzte, OrgL Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 80,– Euro inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605/ -607, Fax (07 11) 7 69 81-500, Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung Frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. In Notfällen ist schnelles und sicheres Handeln gefragt. Erlernen Sie eine einfache und strukturierte Vorgehensweise zur Versorgung vitalbedrohter Patienten und gewinnen Sie Sicherheit bei der Behandlung von Notfällen. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Mit denen im Seminar erlernten neuesten Kenntnissen und Empfehlungen versorgen Sie vitalbedrohte Patienten, lernen neue Geräte kennen und testen den Umgang damit, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen aus über Ihre Erfahrungen. Wichtig! Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Terminauswahl: Mittwoch, 22. Januar 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 25. April 2020 9.00–13.00 Uhr Freitag, 26. Juni 2020 18.00–22.00 Uhr Mittwoch, 16. September 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 28. November 2020 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen Überprüfen Sie Ihre Notfallkenntnisse und üben Sie anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanimationspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfall­ versorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Bekanntmachungen Terminauswahl: Mittwoch, 19. Februar 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 25. April 2020 14.00–18.00 Uhr Mittwoch, 30. September 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 28. November 2020 14.00–18.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Anästhesiologie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Bisher bekannt als „Weiter­ bildungsinitiative Anästhe­ siologie“ wird die bewährte Veranstaltung ab 2020 im erweiterten Format angeboten. Das Seminar richtet sich im Besonderen an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Anästhesiologie befinden sowie an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf­ frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus Anästhesie und Intensivmedizin nutzen möchten. Namhafte Referenten der Weiterbildungsinitiative Anästhesiologie präsentieren vier relevante Themenbereiche mittels inter­ aktiver Vorträge. Falldiskussionen am Nachmittag runden das Angebot ab.

Um Sie ideal auf Ihre Facharztprüfung vorzubereiten, finden parallel zu den Vorträgen simulierte Facharztgespräche zur Prüfungsvorbereitung statt. (Hierfür ist eine gesonderte Anmeldung vorab erforderlich) Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit den Fachgesellschaften statt. Termin: Samstag, 7. März 2020 9.00–14.30 Uhr Zielgruppe: Facharztanwärter/innen in der Anästhesiologie, Fachärzte der Anästhesiologie, Interessierte Ärzte Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Weiterbildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich tätig und möchten die relevanten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Orthopädie/Unfall­ chirurgie befinden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auffrischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen möchten.

Namhafte Referenten präsentieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvorbereitung beschäftigen, in den weiteren Gruppen werden Fallbeispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxisalltag besprochen und diskutiert. Termin: Samstag, 16. Mai 2020 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Facharztanwärter/innen in der Orthopädie/ Unfallchirurgie, Fachärzte, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 6981-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Degerlocher Ethikgespräche Stehen auch Sie oft vor wichtigen Entscheidungen in der Praxis oder im Krankenhaus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berücksichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei Sicherheit zu erlangen. Zusammen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungs- und Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das allgemeine Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet.

Das Tagesthema am Mittwoch, den 11. März 2020 ist Schwangerschaftsabbruch – Menschenrecht und Tabu. Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch mit Ihnen durch spannende Fragestellungen. Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–21.45 Uhr 11. März 2020 24. Juni 2020 21. Oktober 2020 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen/Angehörige von Gesundheitsfachberufen/Seelsorger Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: F achbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsübergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Bei der Teilnahme am Notfalldienst werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Diese Fortbildung bietet Ihnen daher einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche:

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Bekanntmachungen – Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) – Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) – Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) – HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) – Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) – Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) – Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall­ beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg geklärt.

Rechtliche Fragen in der Arztpraxis

Termine: jeweils Freitagnachmittag bis Sonntagmittag 13.–15. März 2020 oder 6.–8. November 2020

Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 3 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 28 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E -Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

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Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Am Mittwoch, den 18. März 2020 beantworten Ihnen die Experten Ihre Fragen zum Thema Praxis­ abgabe, Praxisnachfolge, Praxis­ übernahme. Hochkarätige Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestellungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–20.30 Uhr 18. März 2020 17. Juni 2020 und 14. Oktober 2020

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Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte

Grundlagen der Privatabrechnung (GOÄ) für Ärzte

Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen zum Beispiel Hepatitis, invasive Meningo­ kokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieberimpfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reise­ impfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in BadenWürttemberg bereits als Gelb­ fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fach­richtungen. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt BadenWürttemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt.

– Privatabrechnung – wie funktioniert sie? – Worauf muss ich achten? – Wie arbeite ich mit der GOÄ? – Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen einen Einstieg oder eine Auf­ frischung der Grundlagen der Gebührenordnung für Ärzte. Gemeinsam werden wir alle Ihre offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den recht­ lichen Rahmen, die Anforde­ rungen der Dokumentation, ­sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet. Inhalte: – Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen der privatärztlichen Abrechnung – Aufbau der Gebührenordnung – Unterschiede zwischen EBM und GOÄ – Klärung und Anwendung wichtiger Begriffe – Arbeit mit der Gebühren­ ordnung – Fallbeispiele Lehrgangsmaterialien: – Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) – Seminarskript Terminauswahl: jeweils Mittwoch, 15.00–19.00 Uhr Mittwoch, 25. März 2020 oder Mittwoch, 23. September 2020 Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fach­ richtungen, insbesondere Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 5 Punkte

Termin: Samstag, 21. März 2020 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.


Bekanntmachungen Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de, www.pvs-akademie.de Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Heraus­ forderungen dar: – Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? – Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? – Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? – Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr be­ antworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: jeweils Mittwoch, 18.00–22.00 Uhr 1. April 2020 22. Juli 2020 14. Oktober 2020 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 6 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation und Selbst­ verteidigung im Berufsalltag Die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt scheint immer weiter zu sinken. Dies kann in Verbindung mit einem scheinbar immer höheren Anspruch an eine sofortige und umfassende Versorgung in medizinischen Einrichtungen zu Konfliktsituationen zwischen Personal und Patienten führen. In diesen Konfliktsitu­ ationen ist ruhiges und kontrolliertes Handeln erforderlich. Aber wie können Sie und Ihr Personal angemessen reagieren? In unserer Veranstaltung „Deeskalation und Selbstverteidigung im Berufsalltag“ lernen Sie Möglichkeiten kennen, wie Sie und Ihr Personal auf solche Situationen deeskalierend einwirken können. Neben theoretischen Inhalten lernen Sie anhand von praktischen Übungen einfache Selbstverteidigungstechniken kennen und wie sie als letzte Alternative anzuwenden sind. Abschließend wird das Thema „Notwehr und deren Grenzen aus juristischer Sicht“ erläutert und bewertet. Aufgrund der praktischen Übungen empfehlen wir das Tragen bequemer/sportlicher Kleidung! Termin: Freitag, 27. Mai 2020 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen mit Patientenkontakt Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 5 Punkte

Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfallsituationen direkt vor Ort. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr Personal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfallpatienten bis zur Übergabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das Erlernte gefestigt. Termin: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 4 Stunden Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Praxisteam Veranstaltungsort: in Ihrer Praxis Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern (größere Gruppen auf Anfrage) belaufen sich auf 220,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation in Ihrer Arztpraxis (Seminar für alle nieder­ gelassenen Ärzte inklusive ihrem Praxisteam) Reagieren Sie sicher und schützen Sie sich und ihr Team bei verbaler und körperlicher Gewalt! Ein gesteigertes Anspruchsdenken von Patienten an eine sofortige Versorgung in medizinischen Einrichtungen führt unter anderem immer häufiger zu Konflikt­ situationen zwischen Personal und Patienten. Ärztinnen und Ärzte sind Retter und Helfer. Sie verdienen für ihre Arbeit Respekt, Unterstützung und vor allem Schutz vor jeglicher Form verbaler und körperlicher Gewalt.“ (Resolution des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 24. 08. 2018) Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg bietet Ihnen ein dafür speziell konzipiertes Training in Ihrer Arztpraxis. Sie lernen, auf aggressive Patienten deeskalierend einzuwirken und die Situation zu entschärfen. Neben dem theoretischen Handwerkszeug für die verbale Deeskalation lernen Sie zudem in Rollenspielen, die räumlichen Gegebenheiten Ihrer Praxis zu nutzen, Fallen zu vermeiden und sich anhand weniger und leicht zu erlernenden Techniken verteidigen zu können. Zudem erfahren Sie einige juristische Hintergründe, die in diesem Zusammenhang wichtig sind. Termine: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 3 Stunden Zielgruppe: das komplette Praxisteam Veranstaltungsort: Ihre Praxis Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Training in Ihrer Praxis belaufen sich auf 180 Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bekanntmachungen 13. Nordwürttemberger Impftag

Update Innere Medizin

EKG-Basiskurs

Als feste Größe in unserem Fortbildungsangebot liefert Ihnen der Nordwürttemberger Impftag seit nunmehr 13 Jahren nicht nur Antworten und Hilfestellungen in Fragen rund ums Impfen, sondern Sie erfahren hier mehr über das breite Spektrum unterschiedlicher Impfungen und wie Sie Ihre Patienten von notwendigen Impfungen überzeugen können. Aktuelle Empfehlungen der STIKO sind ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin Sie können einen großen Beitrag leisten, den Kollektivschutz der Bevölkerung weiter zu sichern! In Zusammenarbeit mit dem Landesgesundheitsamt BadenWürttemberg und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt.

Sie wünschen sich einen um­ fassenden Überblick über Neues aus der Inneren Medizin? Das Update Innere Medizin bietet Ihnen aktuelle Leitlinien, hoch­ karätige Referenten und um­ fassende Informationen. Sie erhalten breitgefächertes Wissen aus den verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin und hilfreiche Tipps für die Praxis. Der Kurs ist konzipiert für Ärzte aller Fachrichtungen und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für beginnende Ärzte. Folgende Inhalte erwarten Sie: • Kardiologie • Hypertonie • Rheumatologie • Gastroenterologie • Neues aus der Intensivund Notfallmedizin • Endokrinologie • Hämatologie • Onkologie • Pneumologie • Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg statt.

Gewinnen Sie Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung und werden Sie selbst aktiv. Dieses Seminar zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren HerzrhythmusStörungen vorzubereiten. Inhalte: – typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung – Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung – Definition des ST-Hebungs­ infarktes – Stadieneinteilung des Myokardinfarkt-EKGs – Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen Sie erlernen diese wichtigen EKG-Bilder anhand von BeispielEKGs, die Sie selbstständig unter Anleitung auswerten. In einem abschließenden Workshop testen Sie ihr neu erlerntes Wissen. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin­ studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert.

Termin: Samstag, 11. Juli 2020 9.00–12.15 Uhr

Termin: jeweils 9.00–18.15 Uhr Montag, 13. Juli 2020 und Dienstag, 14. Juli 2020

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

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Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen, 160,– Euro (Mitglieder der S üdwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V.) Fortbildungspunkte: 19 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

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Termin: Montag, 20. Juli 2020 9.00–16.00 Uhr und Dienstag, 21. Juli 2020 9.00–15.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 16 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.

Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Deeskalationstraining für ­Arztpraxis und Notfallambulanz Aggressives Verhalten bis hin zur Gewalt gehört in Arztpraxen und Notfallambulanzen inzwischen leider zum Alltag. Die Ursachen hierfür mögen vielfältig sein, entscheidend ist für Ärztinnen und Ärzte sowie für sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Praxen und Ambulanzen, auch aggressiveren Patienten oder deren Familienangehörigen ruhig und souverän gegenüber treten zu können – und natürlich auch sich selbst zu schützen. Theoretisches Lernziel des Seminars ist es, die Entstehung von Gefahrensituationen erfassen zu können und die gesetzlichen Hintergründe zu kennen. Darauf aufbauend erlernen Sie ganz praktisch die verbale Deeskala­


Bekanntmachungen tion in Form von Rollenspielen sowie wirksame Verteidigungstechniken für den Notfall. Es wird Ihnen vermittelt, wie Sie Konfrontationssituationen möglichst adäquat und deeskalierend meistern können. Um bequeme Kleidung wird gebeten. Termin: Samstag, 25. Januar 2020 9.00–ca. 13.30 Uhr Referenten: Denise Dauer, Dennis Hoffmann und Thomas Ganter vom Führungs- und Einsatzstab, Zentrale Dienste/ Einsatztraining, Polizeipräsidium Karlsruhe Direktor des Amtsgerichts a. D. Reinhold Buhr, Kammeranwalt der Bezirksärztekammer Nordbaden Leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Gremmelmaier, Stellv. Kammeranwalt der Bezirksärztekammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Braun, Vorsitzender der Ärzteschaft Mannheim, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapeutische Medizin Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte Gebühr: 35,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal ent-

scheidender als die Sachkompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert.

Update Kardiovaskuläre Medizin

Termine: Freitag, 31. Januar 2020 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 1. Februar 2020 9.00–13.30 Uhr

Referenten: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Jacobshagen, Ltd. Oberarzt und Stellv. Klinikdirektor der Klinik für Kardiologie und Pneumologie, Herzzentrum Göttingen Prof. Dr. med. Matthias Kerl, niedergelassener Facharzt für Radiologie, Radiologie Darmstadt Prof. Dr. med. Matthias Leschke Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie, Klinikum Esslingen Prof. Dr. med. Theano Papavassiliu, Funktionsoberärztin, I. Medizinische Klinik der Universitätsmedizin Mannheim Prof. Dr. med. Matthias Pauschinger, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 8, Schwerpunkt Kardiologie, Klinikum Nürnberg Dr. med. Ksenija Stach-Jablonski, Leiterin der Lipidambulanz, Universitätsmedizin Mannheim

Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen beschränkt!

Unsere hochkarätige UpdateFortbildungsveranstaltung lädt Sie in diesem Jahr ein, sich einen Überblick über den aktuellsten Stand der Kardiologie zu verschaffen. Zusätzlich werden auch Schnittstellen- und flankierende Themen vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung ist in drei Sessions gegliedert: 1. Myokarditis und Synkopen 2. Moderne Klappentherapie und KHK 3. Lipidstoffwechsel Die thematisch breit aufgestellte Fortbildung richtet sich an interessierte Kollegen jeder Fachrichtung aus Klinik und Niederlassung. Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie unter www.baek-nb.de e Fortbildungen. Termin: Samstag, 1. Februar 2020 9.00–15.30 Uhr

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, Stellv. Vorsitzender der Akademie für Ärztliche Fortbildung, Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Henrik Michaely, Vorstandsmitglied der Akademie für Ärztliche Fortbildung, niedergelassener Facharzt für Radiologie, Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 65,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 6 Punkte beantragt Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de

Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“) Erstmalig bietet die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden in Kooperation mit der DRKMedizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundesärzteordnung (BÄO) offen, die sich im zweiten Jahr der Weiterbildung befinden. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz BadenWürttemberg anerkannte

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Bekanntmachungen Bildungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in Baden-Württemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung bis 20. 01. 2020 zwingend notwendig ist, wenn Sie an der Besichtigung der Luftrettungsstation Karlsruhe teilnehmen möchten.

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin erlangen möchten und sich im zweiten Jahr der Weiterbildung befinden Gebühr: 990,- Euro, inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Der Kurs ist ausgebucht! Aktuell nur noch Warteliste.

Termin: 8.–15. Februar 2020 Samstag–Samstag, ganztägig

Fortbildungsseminar „Wiedereinstieg in den Arztberuf“

Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensiv­ medizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe

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Die Akademie für Ärztliche Fortbildung und der Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden veranstalten gemeinsam dieses fachüber­ greifende Refresher-Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzten bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch ein breit gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissens­ lücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medizinischen Neuerungen der letzten 10 Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Über das fachliche Update hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Ergänzend zu den Theorieeinheiten wird eine Hospitation empfohlen, um eine enge Verknüpfung zu den täglichen Aufgaben und praxisbezogenen Herausforderungen des Berufes herzustellen.

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Als Referentinnen und Referenten stehen ausgewählte Experten zur Verfügung. Die Fortbildung gliedert sich in zwei Blöcke, die auf Wunsch auch unabhängig voneinander gebucht werden können. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist seit 7. 2. 2017 eine nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Es besteht die Möglichkeit zur (Teil-)Erstattung der Teilnahmekosten durch die KV BadenWürttemberg, wenn Sie innerhalb eines Zeitraumes von 36 Monaten nach Absolvierung des Seminars in der vertragsärztlichen Versorgung tätig werden. Für TeilnehmerInnen aus BadenWürttemberg ist eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfond (ESF) beantragt.

Die Ärztliche Leichenschau – praktische Ausgestaltung und Zusammenarbeit mit der Polizei

Termine: Block 1: 9.–20. März 2020 Block 2: 22. Juni–3. Juli 2020 Montag–Freitag, i. d. R. 9.00–14.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die in den vergangenen Jahren keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt haben. Gebühr: 520,– Euro pro Block, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 60 Punkte pro Block Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal

Referenten: Prof. Dr. med. univ. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitäts­ klinikum Heidelberg EKHK Michael Schimmel, Leiter des Dezernats für Kapital- und Branddelikte, Polizeipräsidium Karlsruhe KHK Michael Tyrtania, Dezernat für Kapital- und Branddelikte, Polizeipräsidium Karlsruhe Dr. med. Ulrich Wagner, Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz, Dezernat IV, Gesundheitsamt, Landratsamt Karlsruhe Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte

Die Ärztliche Leichenschau ist der letzte Dienst am Patienten. Neben der Feststellung des Todes, die durch einen Arzt erfolgen muss, dient die Leichenschau der Klärung der Todes­ ursache und der genaueren Umstände. Die Feststellung der Todesart steht für Mediziner und Polizei im Vordergrund. Ziele der Fortbildung sind Sicherheit bei der korrekten Durch­ führung einer Leichenschau und die einwandfreie Ausstellung der Todesbescheinigung, außerdem die zielgerichtete und positiv ausgestaltete Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Polizei. Die Grundlage hierfür bilden ein gegenseitiges Verständnis berufsbedingter Fragestellungen, Aufgaben und Zwänge sowie die praxisgerechte Handhabung und Umsetzung rechtlicher Vorgaben. Termin: Mittwoch, 25. März 2020 19.00–ca. 22.00 Uhr


Bekanntmachungen Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal

Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, neben­ wirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sono­ graphischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Casuistiken vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegenseitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben. Termine: jeweils Mittwoch, 16.00–ca. 20.00 Uhr 29. April 2020 „Appendicitis, Ileocoecitis und Divertikulitis“ 14. Oktober 2020 „Abdominelle Schmerzen“: sonographischer Beitrag zur Diagnostik – von der Mesente­ rialischämie bis zum verlorenen Gallenstein 18. November 2020 „Beiträge der Sonographie zur Hypertoniediagnostik“: Farbduplexsonographie von Nierenarterienstenosen und deren Verlaufskontrolle nach Intervention, Darstellung von Nebennieren und Paraganglien

Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: In klinischer Ausbildung befindliche Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezialisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und niedergelassene Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Gebühr: 55,– Euro für Weiterbildungsassistenten/ 65,– Euro für Fachärzte inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Curriculare Fortbildung Krankenhaushygiene für hygienebeauftragte Ärztinnen/Ärzte Die 40-stündige Fortbildung wird vom Städtischen Klinikum Karlsruhe in Kooperation mit der Bezirksärztekammer Nordbaden angeboten und durchgeführt. Die Teilnahmebescheinigungen für den Fortbildungskurs erteilt die Ärztekammer. Nach der Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) vom 20. Juli 2012 sind Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, sowie Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, verpflichtet, hygienebeauftragte Ärztinnen oder Ärzte zu bestellen. Als hygienebeauftragte Ärztin oder hygienebeauftragter Arzt darf nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und an einer Fortbildung zum Erwerb der Qualifikation hygienebeauf-

tragte Ärztin, hygienebeauftragter Arzt nach dem Curriculum der Bundesärztekammer mit Erfolg teilgenommen hat. Termin: 4.–8. Mai 2020 (Mo–Fr) Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Eberhard Kniehl, Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Städtisches Klinikum Karlsruhe Haus F, 1. OG, BBZ Seminarraum 2, Moltkestr. 90, 76133 Karlsruhe Gebühr: 550,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 40 Punkte Auskunft und Anmeldung: Fachlicher Ansprechpartner: Dr. Eberhard Kniehl, Telefon (07 21) 9 74-18 01, E-Mail: eberhard.kniehl@ klinikum-karlsruhe.de Anmeldung und Organisation: Geschäftsstelle BBz, Telefon (07 21) 9 74-75 40, E-Mail: bbz@klinikum-karlsruhe.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Die beiden Termine werden unabhängig voneinander buchbar sein. Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie in Kürze unter www.baek-nb.de Termine: 11. Juli 2020 und 26. September 2020 jeweils Samstag, vorauss. je 9.00–17.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ.Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen Anmeldung: In Kürze online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal

Vorankündigung: Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder Angesichts der neuen Weiter­ bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an ­Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums­ erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten.

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.

Eröffnungsveranstaltung Leitung: Frau Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden Thema: Impfen Notwendigkeit – Wirksamkeit – Risiken Termin: Mittwoch, 25. März 2020 Zeit: 18.30s.t.–ca. 21.00 Uhr Ort: Hörsaal der Frauenklinik des Universitätsklinikums, Hugstetter Str. 55, 79106 Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich! Fortbildungspunkte: 3 Die Veranstaltung ist auch für Nichtärzte offen. Ausführliche Informationen finden Sie Anfang 2020 auf unserer Homepage unter www.baek-sb.de/akademie

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Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio­ tika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene­ beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen ­Ansprechpartners wahrnehmen.

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Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended-Learning Kurs mit 20 E-Learning-Einheiten und 20 Lerneinheiten an 2 Präsenz­ tagen durchgeführt. Die E-Learning Einheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termin: E-Learning: ab 2. Juni 2020 Präsenztermine: 24./25. September 2020 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein­ haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended-Learning-Kurs mit einer verkürzen Anzahl von Präsenz­ tagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internetbasierten 20 Kurseinheiten stehen ab 2. März 2020 zur Verfügung. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages Kurs vorgestellt.

Die E-Learning Einheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Die Präsenzveranstaltung findet am 18./19. Juni 2020 im Haus der Ärzte in Freiburg statt. Termine: Online-Phase ab 2. März 2020 Präsenztage: 18./19. Juni 2020 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürliche – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spe­ zieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs­ zuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen.


Bekanntmachungen Termine: Samstag, 14. März 2020 Samstag, 26. September 2020 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind.

Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termine: Samstag, 22. Februar 2020 Samstag, 9. Mai 2020 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler, B. A., DRK BW

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Termin: 23. November– 1. Dezember 2020 (ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „ Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Dr. Sabine Merz, Zentrale Notaufnahme, Schwarzwald-Baar Klinikum VillingenSchwenningen, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Bildungseinrichtung Villingen-Schwenningen Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 9. Mai–16. Mai 2020 (ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erwor-

ben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall­ medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: – Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanima­ tion, Atemwegssicherung) – Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie – Kindernotfälle – besondere Notfälle – Traumaversorgung – Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Die Tage sind einzeln buchbar. Wir empfehlen Ihnen jedoch alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Termine: Freitag, 26. Juni 2020 Samstag, 27. Juni 2020 Freitag, 17. Juli 2020 Samstag, 18. Juli 2020 Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr

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Bekanntmachungen Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termin: Samstag, 9. Mai 2020 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall­ versorgung – strukturierte Untersuchung des Traumapatienten – Traumamechanismen – typische Verletzungsmuster – Erst­ versorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 7. März 2020

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Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Herz­ rhythmusstörungen – Herzinfarkt – akute Herzinsuffizienz – hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 28. März 2020 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen

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Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind – Besonderheiten des kindlichen Organismus – typische Krankheitsbilder und Notfälle – typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern – Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 11. Juli 2020 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall­ management Bitte beachten Sie: Jeder Teil­ nehmer (Arzt & MFA) muss sich separat anmelden und dabei persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen.

Termine: Mittwoch, 19. Februar 2020 Zeit: 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: jeweils 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: jeweils 7

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Tobias Reiber, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung • Facharztanerkennung • 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin • Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd­ baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge­ wogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein.


Bekanntmachungen Voraussetzung für die Durchführung des Seminars ist eine Mindestteilnehmerzahl von 22 Personen. Termine: 16./17. Oktober und 13./14. November und 11./12. Dezember 2020 Zeit: freitags: 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags: 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung • Facharztanerkennung • 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin • Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation

Termin: 20.–24. Januar 2020 – Warteliste Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach­ gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin

Psychosomatische Grundversorgung

Termine: Modul 1: 4.–8. Mai 2020 Modul 2: 15.–19. Juni 2020 Modul 3: 16.–20. November 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Prüfer*innen in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken, als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­ gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: • Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden • Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum • Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 30. Mai 2020 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 17.40 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet dreimal pro Jahr in der RehaKlinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums, bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Termine: Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 25. Januar 2020 Psychische Erkrankungen im höheren Lebensalter 15. Februar 2020 Vor der Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer validen Diagnosenstellung 21. März 2020 Chronische Schmerzen 25. Juli 2020 Motivierende Gesprächsführung

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Bekanntmachungen Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termin: 3.–7. Februar 2020 4.–8. Mai 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Rehaklinik Glotterbad, Glottertal Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem MultipleChoice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „ReiseGesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheits­ beratung“ wird außerdem

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für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 10./11. Januar 2020 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Termin: Teil 2: 6./7. März 2020 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Glashaus, K.I.O.S.K. auf dem Rieselfeld e. V. Maria-von-Rudloff-Platz 2, 79111 Freiburg Entgelt: 400,– Euro Fortbildungspunkte: 32

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institu­ tionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reise­ medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates, 32 Stunden sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten:

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1:  Geomedizinische Länder­ kunde/Schlangen und Gifttiere 2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6:  Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7:  Risikogruppen und Reisen 8:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13:  Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termin: Modul 13: 28. März 2020 Ort: Glashaus, K.I.O.S.K. auf dem Rieselfeld e. V. Maria-von-Rudloff-Platz 2, 79111 Freiburg Termine: Module 3 und 5: 26./27. Juni 2020 Module 1 und 2: 23./24. Oktober 2020 Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende, 100,– Euro Modul 13 Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 6 und 12)

Reisemedizin Refresherseminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir ein RefresherSeminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird über die aktuelle Weltseuchenlage berichtet und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Abschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre reisemedizinischen Kenntnisse anhand einiger durch die Dozenten vorgestellten Kasuistiken zu testen sowie eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin des Deutschen Fachverbands Reisemedizin (DFR) und das DTGZertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropen­ medizin und Inter­nationale Gesundheit sind 3 Jahre gültig und können durch den Besuch eines Refresher-Seminars für weitere 3 Jahre erneuert werden. Dieses Refresher-Seminar wird für die Verlängerung des Basiszertifikats anerkannt. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten Fortbildungspunkte mit diesem Seminar erwerben. Seminarinhalt: • Aktuelle Weltseuchenlage • Aktuelle Malariasituation und -Empfehlungen, • Aktuelle Impfempfehlungen – Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 8. Februar 2020 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10


Bekanntmachungen Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgiek, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten.

Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 geplant Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 geplant Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen.

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe

Termin: 9.–13. März 2020 12.–16. Oktober 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 2019: 550,– Euro/ ab 2020: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50

Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen

Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, so dass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: geplant 2020 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkohol­ abhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamenten­ abhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­ einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag/Samstag Teil 2: 31. Januar/1. Februar 2020 Teil 3: 28./29. Februar 2020 Teil 4: 13./14. März 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

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Bekanntmachungen Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unter­ stützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder*innen Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Kursinhalte: – WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden – Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg – WB in der BÄK: WBmed, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirks­ ärztekammer Südbaden – Arzt als Ausbilder: Voraussetzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

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– Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 29. Mai 2020 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6 Ausführliche Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Änderungen vorbehalten. Ansprechpartner: Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39/47 51, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt.

Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“ Zu der kontrovers diskutierten Problematik der seit Jahren zurückgehenden Organspenden in Deutschland und BadenWürttemberg bietet die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg eine Fortbildungs-Doppel-DVD an. Sie enthält die Aufzeichnung einer Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Universitäts­ klinik für Allgemeine, Viszeralund Transplantationschirurgie ­Tübingen durchgeführt wurde. Die Beiträge befassen sich mit dem komplexen Prozess der Organspende, den Allokations­ kriterien von Notfall- und Warteliste, den sehr unterschiedlichen Zeitfenstern für die Transplanta­ tion der Organe, dem Ablauf bzw. der Logistik der notwendigen Kontrollen, den rechtlichen Rahmenbedingungen und den finanziellen Aspekten der GKV. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.


Bekanntmachungen Psychoonkologie 2020: „Breaking Bad News“ oder „wie überlebt der Patient die Diagnosemitteilung?“ In der medizinischen Patientenversorgung bestimmen technische und ökonomische Aspekte sowohl im ambulanten wie im stationären Sektor immer mehr den Alltagsablauf und geben einen Zeittakt vor. Arzt-PatientenGespräche müssen in diesem Räderwerk irgendwo eingeschoben werden und die Vorbereitung schwieriger Gespräche – wie zum Beispiel Mitteilung einer Krebsdiagnose – bzgl. Zeit, Ort und Rahmenbedingungen bleiben oft auf der Strecke. Die Folge: Die Patienten erleben statt einem einfühlsamen partnerschaftlichen Gespräch in geschützter Umgebung eher das Szenario einer gnadenlosen Urteilsverkündung zwischen „Tür und Angel“. Dieser problematischen Entwicklung ist die Fortbildung „Psychoonkologie 2020“ gewidmet, mit der Frage nach den ethischen Standards in diesem Zusammenhang. Mit anschaulichen Kasuistiken von verschiedenen Methoden gelungener oder missglückter Übermittlung einer Erstdiagnose „Krebserkrankung“ oder einer Befundverschlechterung mit Änderung des Therapiezieles berichten davon eine Betroffene und ein Supervisor. Die Ergebnisse eines wissenschaftlichen Projektes stellt die Leiterin aus dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg vor. Termin: Samstag, 11. Januar 2020 9.00–14.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Programm: 9.00–9.15 Uhr Begrüßung der Teilnehmer 9.15–10.45 Uhr Die geschenkten Jahre: Erfahrungen einer Betroffenen Evi Clus: Leiterin mehrerer Selbsthilfegruppen und eines Arbeitskreises Selbsthilfegruppen, Gründerin der Angelo-Stiftung, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2018)

10.45–11.45 Uhr Menschenrechte und Menschenwürde in der Onkologie Dr. Peter Weyland, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Schwerpunkt Psychoonkologie, Facharzt für Allgemeinmedizin, Ingoldingen 11.45–12.00 Uhr Kaffeepause 12.00–13.30 Uhr Kommunikation des Komplexen – Struktureller Plan mit Offenheit für das Unerwartete – Dr. med. Lena Woydack, Nationales Centrum für Tumor­ erkrankungen Heidelberg, Schwerpunkt Kommunikation mit onkologischen Patienten 13.30–14.00 Uhr Diskussion mit den Referenten Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 6 Die Anerkennung als Fortbildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs wird bei der KV Baden-Württemberg beantragt. Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Seminar Allgemeinmedizin Seit einigen Jahren ist die Entwicklung der hausärztlichen Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten bekanntermaßen besorgniserregend. Um Ärztinnen und Ärzte zu motivieren, sich für die Allgemeinmedizin zu interessieren, wurde auf verschiedenen Ebenen und durch verschiedene Institutionen eine Reihe von Projekten durchgeführt. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat in diesem Zusammenhang beschlossen, allen interessierten Ärztinnen und Ärzten ein Seminarprogramm Allgemeinmedizin anzubieten,

welches in 15 Themenblöcke gegliedert ist und an vier bis fünf Fortbildungstagen pro Jahr durchgeführt wird (ca. eine Fortbildung pro Quartal). Die Teilnahme an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist auch Wiedereinsteigern, Refreshern und Kammermitgliedern in Vorbereitung auf den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst möglich. Termine: Samstag, 18. Januar 2020 Palliativmedizin/Rehabilitation 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 13/2020) Samstag, 21. März 2020 Spezielle Aspekte der hausärztlichen Tätigkeit 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 14/2020) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 25,– Euro Punkte: 9 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 18. Januar 2020 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 31/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Erste ärztliche Hilfe bei Notfallpatienten – Allgemeine Grundlagen

In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschiedlichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen. Termin: Samstag, 8. Februar 2020 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 33/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7

Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochen­ enden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis.

Megacode-Training

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Bekanntmachungen Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt in den einzelnen Fortbildungsveranstaltungen sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient ausreichend behandelt und der Notfall unter Kontrolle ist. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht wird, welches die personellen und technischen Voraussetzungen für alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bietet. Die Referenten sind überwiegend Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst, die das Leitsymptom ihres Themas in einem 30-minütigen Referat mit den Erstmaßnahmen an Diagnostik und Therapie darstellen und anschließend ca. 15 Minuten mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen diskutieren. Einige fachspezifische Notfallsituationen werden von den jeweiligen Fachärzten vorgetragen.

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Termin: jeweils Mittwoch, 16.30–18.50 Uhr 12. Februar 2020 Leitsymptome: Bauchschmerzen und akutes Abdomen – Neurologische Notfälle – Patient im Koma (Anmeldungs-Nr. 21/2020) 13. Mai 2020 Leitsymptome: Traumatologische Notfälle auf der Straße – Traumato­ logische Notfälle im Haus – Leichenschau oder der unbekannte Tote (Anmeldungs-Nr. 22/2020) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 20,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: je 3 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Strukturierte curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ Der medizinischen Begutachtung kommt in allen Fachgebieten eine zunehmende Relevanz zu. Dies gilt vor allem in BadenWürttemberg, da sich hier durch das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz – ÖGDG) vom 17. Dezember 2015 Aufgaben im Bereich der Begutachtung von den Gesundheitsämtern auf Ärzte und Einrichtungen außerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verschoben haben. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen derzeit spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Akademie für ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer

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Südwürttemberg seit September 2016 die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculäre Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ an. Dieses Fortbildungscurriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinisch fachlichen Qualifikationen ihre Kenntnisse in der Gutachtenerstellung zu erhalten und zu vertiefen. Neben Grundlagen und fach­ übergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse vermittelt. Das Curriculum umfasst insgesamt 64 Stunden und besteht aus drei Modulen, die je nach Interesse und Fortbildungsbedarf in beliebiger Reihenfolge und einzeln absolviert werden können. Voraussetzungen für die Erlangung der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: • abgeschlossene Facharztweiterbildung • Absolvieren aller Module einschl. Nachweis jeweils eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens • Bestehen der Lernerfolgs­ kontrolle Termine: jeweils Samstag–Sonntag Teil II 15.–16. Februar 2020 9.–10. Mai 2020 (Anmeldungs-Nr. 11/2020) Leitung: Dr. med. Jörg Rether, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Konsiliararzt Begutachtung, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 440,– Euro Punkte: 35 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Seminar „Train the Trainer“ und die neue WBO 2020: Was wird neu? Was bleibt? Bereits 2011 hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg beschlossen, allen Weiterbildungsbefugten ein Seminar zur Vermittlung medizindidaktischer Kenntnisse anzubieten, um ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten zu erleichtern: In diesem Jahr stehen die Veränderungen durch die neue WBO im Mittelpunkt. Lange hat die Ärzteschaft darüber diskutiert und nun tritt sie 2020 auch in der Landesärztekammer Baden-Württemberg in Kraft. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen. Termin: Samstag, 22. Februar 2020 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2020) Leitung: Dr. med. Hans-Otto Bürger, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Vogt, Mitglied des Vorstands der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Programm: 9.00–9.15 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. Hans-Otto Bürger 9.15–10.45 Uhr Die neue Weiterbildungs­ ordnung im Überblick Referentin: Ulrike Hespeler, Juristische Geschäftsführerin, Landesärztekammer Baden-Württemberg, Stuttgart 10.45–11.00 Uhr Kaffeepause 11.00–11.45 Uhr „Kompetenz“-Erwerb – was heißt das? Referentin: Dr. med. Sylvia Wagner, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Mitglied im Ausschuss „Ärztliche Weiterbildung“, Blaustein


Bekanntmachungen 11.45–12.30 Uhr Von Übergangsregelungen bis neue WBO – Herausforderung für Ärzte und Selbstverwaltung Referentin: Katja Kocher, Leiterin des Sachgebietes Weiterbildung, Bezirksärzte­ kammer Südwürttemberg 12.30–13.00 Uhr Mittagspause 13.00–14.30 Uhr Feedback als Kernelement in der WBO 2020 Referent: Dr. med. Roland Koch, stellv. ärztlicher Direktor, Leiter des Bereichs Lehre am Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Tübingen (angefragt) 14.30–14.45 Uhr Kaffeepause 14.45–16.15 Uhr Kompetenzbezogene Lehr- und Lernmethoden Referentin: Dr. med. Maria Lammerding-Köppel, Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in Medizin, Universitätsklinik Tübingen (angefragt) 16.15–17.15 Uhr Änderungen der aktuellen WBO Allgemeinmedizin Referent: Dr. med. Hans-Otto Bürger Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro Punkte: beantragt Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

die Bundesärztekammer ein Curriculum festgelegt hat. Dieser Kurs ist auch ein Angebot an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Fachwissen über Palliativmedizin erweitern und ihre Patienten im Rahmen der AAPV gem. § 87 Abs. 1b SGB V palliativ­ medizinisch versorgen möchten. Termine: Freitag, 6. März 2020 14.00–18.00 Uhr Samstag, 7. März 2020 9.00–17.15 Uhr Sonntag, 8. März 2020 9.00–14.30 Uhr Freitag, 27. März 2020 14.00–18.00 Uhr Samstag, 28. März 2020 9.00–16.15/17.15 Uhr Sonntag, 29. März 2020 9.00–14.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 2/2020) Leitung: Frau Dr. Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin – Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen Gebühr: 490,– Euro Punkte: 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen

Die zunehmende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind unbestritten. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat entschieden, seinen Mitgliedern eine Fortbildungsveranstaltung über eine Therapiemethode zur

Stressbewältigung anzubieten, welche wissenschaftlich erforscht und durch Studien untersucht wird. Damit haben die Teilnehmer nicht nur für sich selbst einen Benefit, sondern sie lernen ein Behandlungskonzept kennen, welches auch für Patienten in Frage kommen kann. Das Programm dieser Fortbildung besteht aus Vorträgen und praktischen Übungen. Termin: Samstag, 7. März 2020 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 19/2020) Leitung: Markus Zeh, DiplomPädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Verpflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Allgemeinarztpraxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKGBilder bei chron. Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 14. März 2020 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 27/2020) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro Punkte: 11

Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Fallseminare „Palliativmedizin“ Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ ist unter anderem der Nachweis einer zwölfmonatigen Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten erforderlich oder 120 Stunden Fallseminare einschließlich Supervision. Für diejenigen Ärztinnen und Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entscheiden, werden die hierfür notwendigen Module I bis III angeboten. Termine: Modul I: 27.–30. Juni 2020 (Sa–Di) Modul II: 1.–4. Juli 2020 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 5/2020) Gebühr Module I und II zusammen: 890,– Euro Modul III: 18.–21. März 2020 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 4/2020) Modul III: 23.–26. September 2020 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 6/2020) Gebühr Modul III: je 440,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Teilnehmerzahl: je 18 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen

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Bekanntmachungen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Hygiene-Update für Hygienebeauftragte Ärzte (gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg von 2012) Nach der Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) vom 20. 07. 2012 sind verschiedene medizinische Einrichtungen gem. § 1 Abs. 2 MedHygVO verpflichtet, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Um diese Funktion erfüllen zu können, ist eine Qualifikation erforderlich, die mit der erfolgreichen Absolvierung eines 40-Stunden Kurses „Hygienebeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer „Krankenhaushygiene“ Modul I erworben werden kann. Nach § 9 Abs. 1 und 2 dieser Verordnung ist darüber hinaus das gesamte Hygienefach­ personal verpflichtet, mindestens im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungsveranstaltungen zu Hygiene- und Infektionspräven­ tion teilzunehmen. Die Leitungen der betreffenden Einrichtungen haben sicherzustellen, dass das Personal an Fortbildungs­ veranstaltungen zu Hygiene- und Infektionsprävention teilnehmen kann. Termin: Samstag, 21. März 2020 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 8/2020) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8

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Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

50 Stunden Kurs-Weiterbildung Suchtmedizin (gem. § 4 Abs. 8 in Suchtmedizin) Termin: 30. März–3. April 2020 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 37/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 800,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

23. Gesundheitsforum Südwürttemberg 2020: Medizin zwischen Ökonomie und Profitorientierung Verschiedene Faktoren aus diversen Bereichen unserer Gesellschaft haben seit einigen Jahren im deutschen Gesundheitswesen eine Entwicklung ausgelöst, die von den meisten Beteiligten als besorgniserregend wahrgenommen wird. Inzwischen gibt es einige Stellen im ersten Gesundheitsmarkt mit dringendem Handlungsbedarf für eine Richtungskorrektur, um einer weiteren Fehlentwicklung entgegenzuwirken. Aus den zahlreichen Problemfeldern hat der Vorstand der Bezirksärztekammer

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Südwürttemberg die Auswirkungen des freien Spiels der Kräfte unserer Marktwirtschaft innerhalb des ersten Gesundheitsmarktes ausgewählt und das 23. Gesundheitsforum 2020 dem Thema „Medizin zwischen Ökonomie und Profitorientierung“ gewidmet. Termin: Samstag, 25. April 2020 10.00–15.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Programm: 10.00–10.15 Uhr Begrüßung der Teilnehmer Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Reutlingen 10.15–10.45 Uhr Der Einfluss zunehmender Kapitalisierung auf das Berufsbild Arzt Referent: Prof. Dr. med. Giovanni Maio, Universitätsprofessor für Bioethik und Geschichte der Medizin, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Freiburg 10.45–11.15 Uhr Gesundheitspolitik und Krankenversorgung = Patientenorientierung im Mittelpunkt Referent: Manne Lucha, MdL, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Stuttgart 11.15–11.45 Uhr Das Krankenhaus – von der Krankenversorgung zum Marktplatz Referentin: Prof. Dr. med. Doris Henne-Bruns, Ärztliche Direktorin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Ulm 11.45–12.15 Uhr Probleme der DRG-Finanzierung am Beispiel Kinderund Jugendmedizin Referentin: Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann, em. Ärztliche Direktorin, Abteilung III, Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie, Sozialpädiatrie, Universitätsklinik für Kinderund Jugendmedizin Tübingen 12.15–12.45 Uhr Mittagspause

12.45–13.10 Uhr Die Auswirkung der Kommerzialisierung in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung Referent: Dr. med. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender Marburger Bund 13.10–13.35 Uhr Der niedergelassene Arzt 2019: Immer mehr Betriebswirtschaft und weniger Medizin? Referent: Dr. med. Norbert Metke, Vorsitzender der KV Baden-Württemberg 13.35–14.05 Uhr Bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung – mögliche Lösungsansätze Referent: Prof. Dr. med. Ulrich Hildebrandt, Facharzt für Chirurgie, Sachbuch-Autor, Berlin (angefragt) 14.05–14.30 Uhr Der Arzt als Ökonom Referentin: Dr. med. Alexandra Weizel, Ärztliche Geschäftsführerin, St. Katharinen-Krankenhaus GmbH, Frankfurt 14.30–15.00 Uhr Diskussion mit den Referenten Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke Ort: Neue Aula, Universität Tübingen Gebühr: kostenfrei Punkte: 6

Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren Termin: Samstag, 9. Mai 2020 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 44/20) Leitung: Ursel Bachmann, Managementtraining und Coaching, Ulm Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 8 Gebühr: 120,– Euro Punkte: beantragt Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.


Impressum Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs I Für die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie sind nach den Richtlinien der Landesärztekammern theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dabei werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder Borkum angeboten werden. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Universitäts­ klinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Die Weiterbildungsangebote umfassen Theoriekurse, Entspannungsverfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt­ linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Termin: 17.–23. Mai 2020 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 35/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 690,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt

Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

40-Stunden-Grundkurs zum Erwerb der Qualifikation „Hygienebeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer „Krankenhaushygiene“ – Modul I Das Sozialministerium BadenWürttemberg hat am 20. Juli 2012 eine Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) erlassen, die am 31. 07. 2012 in Kraft getreten ist und die unter anderem vorsieht, dass zur Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen, die Leiter von Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken verpflichtet sind, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Ab dem 01. 01. 2020 müssen alle Ärztinnen und Ärzte, die die Funktion des Hygienebeauftragten Arztes ausüben wollen, diese Qualifikation nachweisen können. Für die Qualifikation ist eine mindestens zweijährige Berufs­ erfahrung sowie der erfolgreiche Besuch eines 40-stündigen Grundkurses erforderlich, den die Bezirksärztekammer Südwürttemberg im Ärztehaus Reutlingen anbietet. Termin: jeweils Freitag–Sonntag 15.–17. Mai und 19.–21. Juni 2020 (Anmeldungs-Nr. 9/2020)

Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch; Dr. med. Jan Liese, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 30 Gebühr: 600,– Euro Punkte: 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis – individuell – nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) – individuell – nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 Telefax +49 (0) 711 / 7 69 89-8 59 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 63 vom 1. 1. 2020 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489

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Folgender Text  soll ____mal  unter oben angekreuzter Rubrik erscheinen (bitte deutlich in Blockschrift/Schreibmaschine ausfüllen):

Kontakt:  Telefon (07 11) 6 36 72-8 27 und -8 61  ·  Telefax (07 11) 6 36 72-7 60 · E-Mail beck@gentner.de

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STELLENANGEBOTE

WIR gehen in Führung, um das LEBEN am Arbeitsplatz zu verbesserun und die GESUNDHEIT von Menschen zu stärken. BEREICHSLEITER ARBEITSMEDIZIN

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(Kirchheim/Teck | Göppingen | Karlsruhe | Radolfzell | Albstadt | Villingen-Schwenningen | Friedrichshafen) Starten Sie mit uns durch in eine gesunde Zukunft! Wir sind Vordenker, Marktführer und europaweit mit über 4.500 Fachkräften in der Arbeitsmedizin, in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsmanagement im Einsatz. Mit einem jährlichen Wachstum von über 200 Mitarbeitenden unterstützen und beraten wir unsere Kunden bei der Gestaltung gesunder und sicherer Arbeitsplätze. Unser Antrieb: Wir fördern und leben Gesundheit – auf allen Ebenen. WIR BIETEN MEHR  Sie gestalten unsere „Gesunde Führung“ von Anfang an mit  SiegenießeneineguteWork-Life-Balancemitflexiblen Arbeitszeitmodellen  Sie erhalten eine attraktive Vergütung und zahlreiche Benefits  SieprofitierenvonunseremindividuellenPersonalentwicklungsprogramm LEBEN UND ARBEITEN  Sie tragen Verantwortung für die fachliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung der Sparte Arbeitsmedizin  SieführendieExpertenIhresÄrzteteamsfachlichund disziplinarisch  SieverantwortendieinternePersonal-und Ressourcenplanung  Sie arbeiten neue Mitarbeiter ein und organisieren die fachlicheAus-,Fort-undWeiterbildungIhresTeams  SieberatenUnternehmenbeispezifischenFragestellungenimKontextderArbeitsmedizin  SieerstellenkundenspezifischeKonzepteundsetzen diese beim Kunden um

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STELLENANGEBOTE

Wir suchen zur Erweiterung unseres Dozententeams an der Physiotherapieschule Ortenau gGmbH in Willstätt-Eckartsweier:

1 Facharzt (m/w/div) für Neurologie evtl. auch Weiterbildungsassistenten bzw. Ärzte im Ruhestand auf Honorarbasis (Stundenumfang nach Absprache) zur Lehrtätigkeit im Bereich der Neurologie (Neuroanatomie, -physiologie, Motorik, Senso­ motorik, motorisches Lernen und Pathologie). Der/die Bewerber/in sollte über gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift verfügen. Unter­ richtserfahrung ist erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Sie geben Ihr Wissen und Ihre Erfahrung gerne an junge motivierte ­Physiotherapieschüler weiter? Dann freuen wir uns auf Sie. Wir bieten Ihnen einen modernen Arbeitsplatz mit allen erforderlichen Einrichtun­ gen für den Unterricht. Sie arbeiten in einem hoch qualifizierten Team aus Ärzten, Psychologen, Juristen und Physiotherapeuten.

Falls Sie mehr über uns erfahren wollen besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.pso-physiotherapie.eu oder besser setzen Sie sich gleich mit uns in Verbindung. In einem persönlichen Gespräch können wir Ihnen weitere Informationen geben. Bewerbungen an: Physiotherapieschule Ortenau gGmbH Frank Pahle M. Sc. (Stellv. Schulleiter) Birkenstr. 5, 77731 Willstätt-Eckartsweier Tel.: 07854/9829412, Fax: 07854/599 Email: frank.pahle@pso-physiotherapie.eu

STELLENGESUCHE FÄ Gyn sucht TZ-Anstellg. in Gyn-Praxis in GP (+ ca.25km) Mail: gyn2020@gmx.net

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Etablierte Hausarztpraxis in Neckarsulm sucht engagierte/n FA/FÄ für Allgemeinmedizin/ Innere in Anstellung (auch TZ) oder als Gesellschafter/in. Kontakt: E-Mail: drmkarle@web.de oder Tel.: 0177 5006326

Hausärzte am Burgbergring

Dr. med. Rainer Röver & Kollegen Fachärzte für Innere- und Allgemeinmedizin Wir suchen zur Erweiterung unserer modernen und etablierten Hausarztpraxis in Überlingen am Bodensee:

FA/FÄ Innere Medizin oder Allgemeinmedizin Weiterbildungsassistent/in Allgemeinmedizin Wir bieten flexible, familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Zunächst zur Anstellung, spätere Kooperation / Partnerschaft möglich und erwünscht. Tel.: (0 75 51) 57 44 E-Mail: post@praxisroever.de

Weiterbildungsstelle (WB 2 J) u./o. Assistentenstelle Allgemeinmedizin (VZ/TZ) bei Ratatt/Baden-Baden Verbundweiterbildung plus KWBW www.Hausarzt- Kratzer.de dr.h.kratzer@t-online.de Karlsruhe/Ettlingen/Rastatt Wir bieten FA/WBA (m,w,d) Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Diabetologie flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle im Ärzteteam. in Teil- oder Vollzeit. admin@patricia-kappler.de

Für unsere NeurologischFür unsere Psychiatrische Neurologisch- Praxis im Bereich MannheimPsychiatrische Praxis Heidelberg im Bereich Mannheimsuchen wir Heidelberg baldmöglichst eine suchen wir Fachärztin/-arzt baldmöglichst eine (Psychiatrie, Neurologie Fachärztin/-arzt oder beides) (Psychiatrie, Neurologie in Teilod. Vollzeit. oder beides) Tel. (0151 0151 in Teil-- 22951962 od. 22951962) Vollzeit. Tel. (0151 22951962)


Facharzt für Arbeitsmedizin (m/w/d) als Weiterbildungsverantwortlicher am Standort Filderstadt oder Ulm ab sofort, unbefristet in Voll- oder Teilzeit

WER SIND WIR? Die ias-Gruppe zählt mit rund 130 Standorten und 1.300 Mitarbeitern bundesweit zu den führenden Anbietern im Betrieblichen Gesundheits- und Leistungsfähigkeitsmanagement. Seit 40 Jahren beraten wir Unternehmen zu Themen rund um die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Wir entwickeln individuelle und ganzheitliche Konzepte zur präventiven und nachhaltigen Förderung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit in der modernen Arbeitswelt. Auf diesem Kurs wachsen wir erfolgreich weiter und suchen für die ias health & safety GmbH ärztliche Mitarbeiter (m/w/d) für eine langfristige Zusammenarbeit.

WAS SIE ERWARTET:

– Moderne Arbeitsmedizin: Vielseitige Aufgaben bei der Betreuung von Kunden verschiedenster Branchen und Größen – Flexible Arbeitszeiten: Teil- oder Vollzeit ohne Wochenenddienste,mit 30 Urlaubstagen und einem unbefristeten Arbeitsverhältnis – Starke Teams: Vernetzte Zusammenarbeit mit erfahrenden Kollegen aus den Fachgebieten Arbeitssicherheit, Psychologie, betriebliche Sozialberatung und Unternehmensberatung – Ankommen und Weiterentwickeln: Ausführliche Einführung in die Strukturen und Leistungen der ias-Gruppe sowie umfassende Angebote zur individuellen Weiter- und Fortbildung (z. B. Fachlaufbahn für Ärzte) – Gesundheitsförderung: Gesundheits-Check-Ups und Sportevents Weitere Informationen zu den vielen Vorteilen der ias-Gruppe oder zu Hospitationsmöglichkeiten in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.ias-gruppe.de/karriere/arbeitsmedizin

WEN WIR SUCHEN:

– Sie sind Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin oder tragen die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin – Sie besitzen ein gutes Zeitmanagement, um Ihre Termine im Team und mit unseren Kunden zu koordinieren – Zudem besitzen Sie die Weiterbildungsermächtigung oder die Bereitschaft, diese zu erlangen

IHRE TÄTIGKEIT:

– Als Arbeitsmediziner (m/w/d) bei der ias sind Sie ausschließlich präventiv tätig – Sie führen Untersuchungen von Mitarbeitern in unserem arbeitsmedizinischen Zentrum durch und beraten zusätzlich im Außendienst Ihre Kunden umfassend zu arbeitsmedizinischen Fragestellungen sowie in der betrieblichen Gesundheitsförderung und der Prävention – Dabei arbeiten Sie mit einem interdisziplinären Expertenteam bestehend aus Arbeitspsychologen, Sicherheitsingenieuren, BGM-Beratern und weiteren zusammen

Werden Sie ein Teil unseres Teams und bewerben Sie sich unter: www.ias-gruppe.de/Karriere

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STELLENANGEBOTE

Die Schussental Klinik sucht für das Psychosomatische Fachkrankenhaus

JUSTIZVOLLZUGSANSTALT OFFENBURG

Die Justizvollzugsanstalt Offenburg sucht für die ärztliche Versorgung der Gefangenen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Anstaltsärztin / Anstaltsarzt (w/m/d) FACHÄRZTIN/FACHARZT (w/m/d) FÜR PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN Leitung eines therapeutischen Schwerpunkts unbefristet, Stellenumfang mindestens 80 %, zum nächstmöglichen Zeitpunkt Ihre Aufgaben — fachärztliche Versorung unserer Patientinnen und Patienten — fachliche Leitung der zugeordneten multiprofessionellen Teams — Weiterentwicklung unserer therapeutischen Konzepte — Mitarbeit in Leitungsgremien und bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung Ihr Profil — Fachärztin/Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie — oder Ärztin/Arzt in fortgeschrittener Weiterbildung Das dürfen Sie von uns erwarten Anspruchsvolle Tätigkeit, vielseitige Chancen der beruflichen Weiterentwicklung, überdurchschnittliche Vergütung entsprechend dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken. Bei Fragen steht Ihnen Frau Prof. Dr. Albani, Medizinische Geschäftsführerin unter 07525 93-2666 zur Verfügung. Weitere Informationen und Online-Bewerbung .de www.schussental-klinik

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an Schussental Klinik gGmbH Personalabteilung | Safranmoosstraße 5 | 88326 Aulendorf Für unsere Praxis Gut strukturierte, hausärztliche GemeinFÄ/FA für Allgemeinmed. od. schaftspraxis in Weilheim / Teck sucht Innere Med. Weiterbildungsassistent / in. Weiterbilab sofort gesucht. z-1906 SINOVA Schussental Ärztin Arzt V rot 18122019 RZ.indd 1 dungsermächtigung für 24 Monate 18.12.19 liegt Bewerbungen erbeten an: vor. Unser breit gefächertes LeistungsanDr. Icli, Holzstr. 8, 74072 Heilbronn Tel.: 07131/81503 od. 620403 gebot entnehmen Sie bitte unseer Home-

AUGEN Facharzt (m/w/d) für Region Alpenland (Allgäu). Im Team oder eigenständig. TZ möglich. Bewerbung bitte an bewerbung@ augenklinik-kempten.de

IMMOBILIEN Als Allgemeinmedizinerin suche ich einen Praxisraum für Ästhetik und Akupunktur in Stuttgart. Tel:0176/24368686

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Für unsere Gynäkologische Praxis im Main-Tauber-Kreis suchen wir einen Facharzt/In zum nächstmöglichen Termin. gynpraxisjl@web.de

mit besonderem Interesse an einer abwechslungsreichen und von großer ärztlicher Selbständigkeit geprägten Tätigkeit, die Sie im Team mit einem weiteren Anstaltsarzt wahrnehmen. Eine fachärztliche Qualifikation im Bereich Allgemeinmedizin oder Innere Medizin ist vorteilhaft, jedoch nicht Voraussetzung. Wir bieten: – eine attraktive Vergütung nach dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) mit der Möglichkeit der Zulagengewährung – auf Wunsch bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen die Übernahme in das Beamtenverhältnis – eine ärztliche Tätigkeit außerhalb kassenärztlicher Abrechnungszwänge – Teamarbeit mit interessanter interdisziplinärer Zusammenarbeit – familienfreundliche Arbeitszeiten ohne Nacht- und Wochenenddienst – die Möglichkeit zu Nebentätigkeiten (z. B. Gutachten) Gerne können Sie zur Vorbereitung Ihrer Entscheidung bei uns hospitieren. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.jva-offenburg.de Teilzeitarbeit ist möglich. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne auch die Verwaltungsleiterin Frau Herzog (Tel.: 0781 96930-2000) zur Verfügung. Ihre Bewerbung können Sie uns per Post an Justizvollzugsanstalt Offenburg, Personalabteilung, Postfach 25 66, 77615 Offenburg oder auch per E-Mail an poststelle@jvaoffenburg.justiz.bwl.de übersenden.

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Facharzt- / in fürTelefonist/-in Allgemeinmedizin / Innere Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in Tel.Tel. 0172-715 29/ robix40@web.de robix40@web.de 0172 715 85 85 29 Telefonist/-in Tel. 0172 715 85 29 / robix40@web.de


STELLENANGEBOTE

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