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Clubmagazin ACS Sektion Thurgau

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Ausgabe 06/2024

SEKTION ACS THURGAU SAG MIR, WAS FÜR EINE AUTOMARKE DU FÄHRST, UND ICH SAG DIR, WER DU BIST Das war einmal! – Waren Autos früher reine Transportmittel, so sind sie in den letzten Jahren immer mehr zur Projektion von Träumen und teilweise zum rollenden Wohnzimmer geworden.

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nsbesondere die chinesischen Automobilisten nutzen ihr Auto – nicht nur im Stau – vermehrt als Wohnraum, weshalb für China produzierte Autos viel häufiger als in Europa auch riesige TV-Bildschirme, Computerspiele-Konsolen, drehbare Sitze mit Massagefunktion etc. eingebaut haben. Ein neues Auto muss heute also je nach den Bedürfnissen der Käufer ganz unterschiedliche Kriterien erfüllen; die Zeiten, als die einzige Aufgabe des Autos darin bestand, den Fahrer von A nach B zu bringen, sind also definitiv vorbei. Und damit wird es für uns Konsumenten auch immer anspruchsvoller, das für uns passende Auto zu finden. Der Kauf eines Autos wurde in den letzten Jahren für uns Automobilisten nur schon, was die Wahl des passenden Motors angeht, immer schwieriger: Früher war klar, es gibt Motoren, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden und fertig. Heute gibt es aber zusätzlich reine Elektrofahrzeuge, Benzin-Hybridmotoren oder Diesel-Hybridmotoren (beides als Plug-in oder normale Hybridfahrzeuge), Autos mit Brennstoffzellen (Wasserstoff betrieben) oder Autos, die mit Erdgas betrieben wer-

den können. Je nach Einsatz des Autos drängt sich der eine oder andere Motor auf: Nutzt man ein Auto täglich für weite Autobahnfahrten, so ist nach wie vor der Diesel- oder Benzinmotor die beste Wahl, wird das Auto jedoch primär innerstädtisch benutzt, so drängt es sich geradezu auf, ein Elektroauto zu kaufen (bei kurzen Fahrten erreicht ein Verbrenner gar nicht erst die optimale Betriebstemperatur, was dem Motor und der Umwelt schadet und zu Mehrverbrauch führt). Aber auch die Wahl des Karosseriekonzepts ist heute viel schwieriger als früher: Früher gab es Limousinen, Kombis, Pick­ ups, Coupés, Cabriolets und Busse und fertig. Dann wurden u. a. dank Rover die Geländefahrzeuge bzw. neudeutsch die Sport Utility Vehicels (SUV) zu einer extrem beliebten Karosserievariante (in der Schweiz waren SUVs im ersten Halbjahr 2024 die meist verkauften Autos). Und zwischenzeitlich gibt es zu diesen Grundformen alle nur erdenklichen Mischformen wie – um nur einige zu nennen – SUV-

Coupés, SUV-Cabriolets, Hochdachkombis, Mikro- oder Kleinfahrzeuge, Vans, Minibusse etc. Unter anderem das individuelle Platzbedürfnis ist dafür entscheidend, ob man beim Autokauf die eine oder andere Karosserievariante bevorzugt. Aber kann man sich als Konsument denn wenigstens noch darauf verlassen, dass die Lieblingsmarke auch nur die bevorzugten Karosseriekonzepte anbieten? Leider nein. Früher war klar: Wer eine Luxuslimousine will, kauft einen Rolls Royce, Jaguar, BMW oder Mercedes und wer ein Sportauto will, kauft einen Ferrari, Porsche oder Lamborghini. Aber heute verkaufen die zuletzt erwähnten Marken auch grosse und kleine Geländefahrzeuge und bei BMW und Mercedes findet man neben den klassischen Limousinen, Coupés und Cabriolets auch grosse und kleine SUVs, Busse, Minibusse, Hochdachkombis etc. Und damit nicht genug, um bei Mercedes zu bleiben: Die meisten dieser Karosseriekonzepte bietet Mercedes in der A-Klasse, der B-Klasse, der C-Klasse, der E-Klasse und der S-Klasse an (zusätzlich bietet die Mercedes

«KEINE LÜCKE ZU KLEIN, UM NICHT ­GEFÜLLT ZU SEIN!»

-> Fortsetzung Seite 3


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