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03 / 2019

mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

Basel-Stadt setzt auf die Rote Welle

Neu: MFK-Check für ACS-Mitglieder

Ikonen und Boliden mit 11'700 PS

Die Zeche dafür müssen Umwelt und Nachbarn bezahlen | Seite 7

Für nur 50 Franken sein Auto auf Herz und Nieren prüfen lassen | Seite 8

Die Faszination der 24. Ausstellung im Pantheon in Muttenz | Seite 13


Clubmagazin ACS beider Basel | 03-2019

Verkehrspolitik

Strassenverkehrsunfälle in der Schweiz:

Leichte Zunahme der Verkehrsopfer 2018 Auf Schweizer Strassen verloren im vergangenen Jahr 233 Menschen ihr Leben – 3 mehr als 2017. Die Zahl Schwerverletzter stieg um 219 auf 3’873. 2018 wurden im Schweizer Strassenverkehr 233 Personen getötet. 79 Menschen starben bei einem Unfall mit einem Per­ sonenwagen, 42 mit dem Motor­ rad, 27 mit dem Fahrrad, 12 bei einem Unfall mit einem E­Bike. Bei den Fussgängerinnen und Fussgängern verunglückten 43 Menschen tödlich. Die Zahl der schwerverletzten Personen stieg um 6 Prozent auf 3873 Personen an. Aufgeschlüsselt auf die un­ terschiedlichen Bereiche ergibt sich folgendes Bild: PW-Insassen: 2018 starb 1 Per­ son mehr als im Vorjahr. Insge­ samt wurden 79 Personen als

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Die Entwicklung der im Schweizer Strassenverkehr getöteten Personen über die letzten 5 Jahre ist rückläufig. Grafik: ASTRA 2019

Insassen eines Personenwagens getötet. Schwer verletzt wurden 797. Das sind rund 2 Prozent mehr als im Vorjahr mit 781 Schwerverletzten. Getötete auf Nationalstrassen: Auf Schweizer Autobahnen oder Autostrassen wurden im letzten Jahr 23 Personen getötet – 9 weniger als im Vorjahr.

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Fussgänger: Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der auf einem Fussgängerstreifen töd­ lich verunglückten Personen zurück. Der Anteil Seniorinnen und Senioren an den Unfallop­ fern sank deutlich. Abseits eines Fussgängerstreifens wurden hin­ gegen wieder mehr Personen getötet (+ 9). 537 Fussgängerin­

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nen und Fussgänger wurden schwer verletzt, 1 Person mehr als im Vorjahr. Mehr tödliche E-Bike-Unfälle: Bei den Zweiradunfällen schlug eine erhebliche Zunahme der E­Bike­Unfälle zu Buche. 12 Personen – 5 mehr als im Vor­ jahr – starben. Schwer verletzt wurden 309 Menschen am E­ Bike­Lenker, 38 Prozent mehr als 2017. Der Anstieg zeigt sich gemäss Bundesamt für Strassen (ASTRA) auch in der Zahl der mit dem E­Bike schwer Ver­ unfallten. Hier ergab sich ein Höchststand mit 236 Unfällen. Bei den getöteten Motorrad­ oder Velofahrenden zeigte sich im Gegensatz zum E­Bike ein Rück­ gang. Mit dem Töff starben 42 Personen und damit 9 weniger als im Vorjahr. Auf dem Velo kamen 27 Menschen um, ein Rückgang um 3 Opfer.

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Editorial

Verteilkämpfe als Ablenkungsmanöver von der Wirklichkeit?

Titelfoto: ASTRA

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Schänzli-Sanierung Halbzeit vorbei. Warum die erwarteten grossen Staus ausgeblieben sind.

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Nicht DAHEIM daheim Was die Jubiläums­Aus­ stellung des Waisenhauses mit dem ACS zu tun hat

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ACS-MFK-Check Details zur neuen Kooperation mit der Pantheon Classic Garage

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Classic-Gruppe Berichte über attraktive Anlässe der ACS­Oldti­ mer­Liebhaber

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Ikonen & Boliden Design­Klassiker und ihre zeitgenössischen Pendants im Pantheon­Museum

Zusammen mit dem Bundesamt für Raumplanung haben der Verband öffentlicher Verkehr und der ÖV-Informationsdienst Litra eine Studie in Auftrag gegeben. Sie haben untersuchen lassen, wie sich der sogenannte Modalsplit, also die Verkehrsmittelwahl, respektive der Marktanteil der einzelnen Verkehrsträger, in den letzten fünfzehn Jahren entwickelt hat. Im März dieses Jahres wurden die Ergebnisse publiziert. Die Forscher halten im Fazit fest, dass die Verkehrsleistung im öffentlichen Verkehr in den Jahren 2005 bis 2015 um 24 Prozent angewachsen sei. Im gleichen Zeitraum habe der Motorisierte Individualverkehr lediglich um 18 zugenommen. Trotz dieser unterschiedlicher Wachstumsraten blieb der Modalsplit basierend auf den Kilometerleistungen aber praktisch unverändert. Im 2005 erbrachte der Motorisierte Individualverkehr (MotIV) 74,8 Prozent der Verkehrsleistung – und der öffentliche Verkehr (ÖV) trug 18,6 Prozent dazu bei. Die verbleibenden 6,6 Prozent wurden vom Langsamverkehr (LV), also Velo- und Fussverkehr, erbracht. Trotz Milliardeninvestitionen in den öffentlichen Verkehr betrug das Verhältnis im 2015 praktisch unverändert 74,5 Prozent MotIV, 19,4 Prozent ÖV und 6,1 Prozent LV. Dieses Quasi-Nullwachstum wollten die genannten Organisationen nicht akzeptieren. Vielmehr hätten

sie die Vision vor Augen, den Marktanteil des ÖVs über das in den Verkehrsperspektiven des Bundes bis 2040 definierten Ziels von 23 Prozent zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind offenbar alle Mittel recht. So halten die Studienautoren fest, es gäbe stets zwei mögliche Ansätze: Einerseits die Voraussetzung für das förderungswürdige Verkehrsmittel, also den ÖV, zu verbessern, anderseits die Bedingungen für das konkurrierende Verkehrsmittel, also das Auto, zu verschlechtern, um so die Nutzer zum Umsteigen zu bewegen. Als mögliche Massnahmen zieht die Studie unter anderem höhere Treibstoffpreise und Parkierungskosten in Betracht, aber auch eine Verminderung von Parkplätzen oder Tempolimiten. In meinen Augen sind bei dieser Studie und den daraus resultierenden Forderungen vor allem drei Aspekte irritierend und bedenklich:

1. Die Vertreter des öffentlichen Verkehrs ziehen doch tatsächlich eine Verschlechterung der Bedingungen für die Strasse in Betracht. Dies obschon 70 Prozent des öffentlichen Verkehrs über die Strasse abgewickelt wird. 2. Noch bedenklicher: Ein Bundesamt, das die Verkehrsträger gegeneinander ausspielt. Dies obschon die freie Wahl des Verkehrsmittels nicht nur im Landverkehrsabkommen mit der EU, sondern auch im Sachplan Verkehr des Bundes verankert ist. 3. Vor allem aber: Wo kommen wir hin, wenn sich Behörden und Verbände um sinnlose Verteilkämpfe kümmern? Dies obschon Gesellschaft und Wirtschaft kontinuierlich weiter wachsen und die Bewältigung der damit verbundenen Verkehrsnachfrage die wirkliche Problemstellung ist. Diese verkehrlichen Herausforderungen der Zukunft werden sich nur gemeinsam mit allen Verkehrsträgern bewältigen lassen – und ganz gewiss auch wird die Strasse dabei nach wie vor mit grossem Abstand die wichtigste Rolle spielen. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Frühling. Herzlich, Ihr

Christian Greif Geschäftsführer

Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Sektion beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch www.acsbs.ch

Redaktion Christian Greif ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 christian.greif@acsbs.ch

Inserate Sylvia Fäh ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 sylvia.faeh@acsbs.ch

Druck KROMER PRINT AG Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 Fax +41 62 886 33 34


Clubmagazin ACS beider Basel | 03-2019

Verkehrspolitik

Regionales Nationalstrassennetz:

Halbzeit beim Erhaltungsprojekt Schänzli Das mit fünf Jahren Bauzeit veranschlagte Erhaltungsprojekt Schänzli startete Anfang 2017. Die befürchteten Me­ga-Staus sind bisher ausgeblieben. «ACS mobil!» hat Richard Kocherhans, Leiter der ASTRA-Infrastrukturfiliale Zofingen, nach den Gründen befragt – und welche Arbeiten anstehen. ACS: Herr Kocherhans, wo liegen die Schwerpunkte beim Erhaltungsprojekt Schänzli? Richard Kocherhans: Im Vorder­ grund steht die Werterhaltung der Infrastruktur und die Erhö­ hung der Verkehrssicherheit. Da­ für wird unter anderem der Tun­ nel Hagnau abgebrochen und neu gebaut, der Schänzlitunnel saniert und die Verzweigung Hag­ nau umgestaltet. Neben der In­ standsetzung von rund 10 Kilo­ metern Trassee werden 30 Brü­ cken (Unter- und Überführun­ gen), 26 Stützbauwerke (Stütz­ mauern, Grundwasserschutz­ mauern), 15 Spezialbauwerke (Ölabscheider, Lärm­schutz­wän­ de usw.) instandgesetzt, bei der Verzweigung Hagnau eine neue Brücke gebaut und die Betriebsund Sicherheitsausrüstungen wer­den erneuert. Der Tunnel Hagnau wurde bereits letzten November abgebrochen. Warum eigentlich?

Der Raum, der dem Verkehr in diesem Tunnel zur Verfügung stand, entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen und Normen. Künftig wird es drei statt bisher zwei Fahrstreifen in Richtung Delémont geben. Dank dieser zusätzlichen Fahrspur als Ausfahrtsstreifen für Muttenz Nord wird es möglich sein, die­ sen bisherigen Unfallschwer­ punkt zu entschärfen und da­ durch die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der neue Tunnel Hagnau wird voraussichtlich im Frühling 2020 dem Verkehr über­ geben werden.

Warum muss der Tunnel überhaupt saniert werden? Nach über 40-jähriger intensiver Beanspruchung ist es normal, dass ein Bauwerk instandgesetzt werden muss. Nach Ab­ schluss der baulichen Massnah­ men im Tunnel in Fahrtrichtung Basel wurden Ende Juli des letz­ ten Jahres die Sanierungsarbei­ ten in der Tunnelröhre Fahrtrichtung Delémont aufgenom­ men. Die Instandsetzungen um­ fassen verschiedene Arbeiten, wie die Erneuerung der Lösch­ wasserleitungen, den Einbau ei­ nes zusätzlichen Fluchtweges, die Gesamterneuerung der Be­ triebs- und Sicherheitsausrüs­ tungen, grossflächige Betonin­ standsetzungen, Erneuerung der Bankette und des Fahrbahnbela­ ges sowie das Aufbringen des Oberflächenschutzes.

Wie geht es mit der Sanierung des Schänzlitunnels vorwärts. Sind Sie da auf Kurs? Ja, es läuft mit der Instand­ setzung des Tunnels alles nach Plan. Voraussichtlich ab Anfang 2021 wird der Schänzli-Tunnel wieder in beiden Richtungen oh­ ne Einschränkungen befahrbar sein.

Um was geht es bei der neuen Verkehrsführung bei der Verzweigung Hagnau? Der Verkehr aus Birsfelden, in Fahrtrichtung Delémont, wird künftig vor dem Hagnautunnel über eine neue Brücke geführt. Damit wird die Spuranordnung neu geregelt. Die Bauarbeiten haben im August 2018 begon­

nen. Voraussichtlich Mitte 2020 wird die neue Zufahrt zum Tun­ nel Hagnau dem Verkehr über­ geben werden können.

Richard Kocherhans ist Leiter der ASTRA-Infrastrukturfiliale Zofingen. Foto: zVg

Die Befürchtungen waren gross, dass es regelmässig zu massiven Staus kommen würde. Das ist aber fast nie der Fall. Warum? Um die Verkehrskapazität wäh­ rend den komplexen Instandset­ zungsarbeiten aufrechterhalten zu können, wurde eine Umlei­ tung über Hilfsbrücken einge­ richtet. Diese Massnahme hat sich von Anfang an bewährt. Welche bedeutend­en Behinderungen werden in der nächsten Zeit auf uns zukommen? Voraussichtlich ab Juni 2019 bis Mitte Dezember 2019 wird die Ausfahrt Muttenz Nord, Fahrt­ richtung Delémont gesperrt blei­ ben. Wie bisher werden weiter­ hin einzelne Arbeiten dazu füh­ ren, dass Sperrungen von Teilab­ schnitten unumgänglich sein werden. Um die Verkehrsbehin­ derungen so gering wie möglich zu halten, werden jedoch Arbei­ ten, die Sperrungen nach sich ziehen, nachts ausgeführt.

Der A-Rex M9300 ist mit 300 Tonnen und 757 PS europaweit der grösste Rückbaubagger.

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Foto: zVg

Herr Kocherhans, wir danken Ihnen für diese Informationen.


Clubmagazin ACS beider Basel | 03-2019

Erlebniswelt

350 Jahre Basler Waisenhaus:

... als Autofahren noch etwas Besonderes war Das Bürgerliche Waisenhaus feiert 2019 seinen 350. Geburtstag. Die Ausstellung «nicht DAHEIM daheim» bietet spannende Einblicke in den Alltag eines Kinder- und Jugendheims, bei dem einst auch der ACS beider Basel eine Rolle spielte. Erstmals 1903 und fortan mit wenigen Unterbrüchen bis 1983 organisierte der ACS beider Ba­ sel insgesamt 75 VergnügungsAusfahrten für Waisenkinder. Die Clubmitglieder waren aufge­ rufen, mit ihren Autos die Kin­ der am Rheinweg abzuholen. Diese konnten das Zeichen der Erzieherin nach dem Mittages­ sen kaum abwarten und spurte­ ten los, um einen Platz in den begehrtesten Autos zu ergattern. Ein Cabriolet war das höchste der Gefühle. Die Ausflüge führ­ ten einmal nach Rheinfelden, ein andermal nach Rickenbach. Dort gab es einen Imbiss und ein kleines Geschenk. In Schönen­ werd erhielt jedes Kind von Bally ein Paar Gummischlappen. Da­ nach präsentierten abwechs­ lungsweise die Kinder des Bür­ gerlichen und diejenigen des Katholischen Waisenhauses ei­ nen Sketch oder sangen einige Lieder. Quelle: Ausstellung Bilder: Archiv ACS beider Basel

Emil Ulli, Direktor des ACS beider Basel in den Jahren 1950 bis 1985, verteilt Fähnchen für die Waisenkinderfahrt 1960. Foto: Peter Armbruster

Am Oberen Rheinweg besammelten sich Dutzende von Autos für die Waisenkinderfahrt 1962. Foto: Peter Armbruster

Der seinerzeitige Waisenhausvater und spätere FDPRegierungsrat Arnold Schneider begleitet Kinder und Jugendliche 1964 zum Autocorso des ACS beider Basel. Foto: Peter Armbruster

Nicht DAHEIM daheim Die Ausstellung vom 5. April bis zum 31. Oktober 2019 auf dem Gelände des Bürgerlichen Waisenhauses erlaubt einen spannenden Blick hinter die Mauern des weitläufigen Areals. Geschichten, Bilder, Fakten, Filmausschnitte und Statements verweben sich zu einem vielschichtigen Mosaik und nehmen die Besucherinnen und Besucher mit auf eine eindrückliche Reise durch den Heimalltag. Eintritt frei. Weitere Infos: www.waisenhaus-basel.ch

An der 57. WaisenkinderAusfahrt des ACS beider Basel beteiligten sich 68 Mitglieder mit ihren Autos. Begleitet von motorisierten Polizisten fuhren sie Richtung Rheinfelden, wo den Kindern ein Zvieri offeriert wurde. Foto: Emil Ulli

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Clubmagazin ACS beider Basel | 03-2019

Verkehrspolitik

Baselstädtische Verkehrsschikanen:

Rote Welle zu Lasten der Umwelt und Nachbarn Basel-Stadt hat den Klimanotstand ausgerufen. Der Regierungsrat plant hingegen eine «städtische Verkehrslenkung» mit sogenannten «Dosier-Anlagen». Der motorisierte Verkehr soll an neuralgischen Punkten künstlich mit Rotlicht gestaut werden, angeblich, um ihn flüssiger zu machen. Die Anfang April verschickte Me­ dienmitteilung klang vielverspre­ chend. Die Regierung wolle den Verkehrsfluss verbessern; Auto­ mobilisten sollen weniger im Stau stehen und auf Hauptverkehrs­ achsen zügiger vorankommen. Wohnquartiere würden dadurch vom Durchgangsverkehr entlas­ tet und die Lebensqualität er­ höht. Erreicht würden diese Zie­ le mit dem «städtischen Ver­ kehrslenkungskonzept» und neu­ en Dosier­Anlagen. Diese sollen

den motorisierten Verkehr an neuralgischen Kreuzungen (siehe Grafik) durch verlängerte Rot­ lichtphasen stauen, allerdings in «wenig sensiblen Strassenräu­ men», wie das Com muniqué festhält. Weder der Verkehrsab­ lauf an benachbarten Knoten noch der öffentliche Verkehr würden durch solche Anlagen behindert, wie der angeblich er­ folgreiche Pilotversuch an der Kreuzung Elsässer­/Hüninger­ strasse gezeigt habe.

Mit weiteren Massnahmen solle die Situation zudem verbessert werden. Hierzu gehöre eine op­ timierte Wegweisung, die mit den Herstellern von Navigations­ geräten zu koordinieren sei. Da­ mit werde das Risiko sinken,

Fakten statt Floskeln Dosieranlagen, Abbiege- und Durchfahrtsverbote bringen nicht flüssigeren Verkehr, sondern mehr Stau und längere Wege. Jedes Kind weiss: Das ist ein ökonomischer und ökologischer Unsinn. Die behördlichen Beteuerungen sind reine Augenwischerei. Ihr tatsächliches Ziel ist es, den Motorisierten Verkehr weiter zu behindern und aus der Stadt zu drängen. Die einzig richtige Antwort auf diese Schikanen wäre das Referendum. Aber mit einem kleinen Trick haben die Behörden dafür gesorgt, dass die referendumsfähige Grenze gerade nicht erreicht wird. Christian Greif

Dosierstelle Elsässerstrasse: Angeblich zur Verbesserung des Verkehrsflusses am Voltaplatz.

Dosierstelle Luzernerringbrücke: Auch zur Abschottung des Voltaplatzes. Alle Fotos: Google Maps

dass Ortsunkundige aus Verse­ hen durch Quartiere fahren wür­ den. Ausserdem sollen die Quar­ tiere mittels zusätzlicher Abbie­ geverbote und Einbahnstrassen vom Durchgangsverkehr entlas­ tet werden.

Dosierstellen an den beiden Brückenköpfen der Johanniterbrücke: Kunst-Stau auf dem Inneren Ring.

Dosierstelle Dreispitz: Mit Rotlicht statt Stadtmauern die Einfahrt in die Stadt behindern.

Dosierstelle Dornacherstrasse: Für jene, die trotz Dosierstelle Dreispitz noch immer in die Stadt wollen.

Dosierstelle St. Jakobs-Strasse: Rote Welle für alle Motorisierten Fahrzeuge.

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Mehrwerte

Neue Mehrwertleistung:

MFK-Check bei der Pantheon Classic Garage Ist Ihr Auto noch fit? Lassen Sie es von einem Profi auf Herz und Nieren durchchecken, damit Sie wissen, welche Mängel behoben werden müssen. Motorräder und Personenwagen müssen üblicherweise nach vier Jah­ren Nutzung erstmals zur Mo­ torfahrzeugkontrolle, dann ein zweites Mal nach drei Jahren – und ab dann im Zweijahres­ rhythmus. Auch ist es möglich, sich zu einer freiwilligen Fahr­ zeugprüfung anzumelden. Bei einer periodischen Prüfung konzentrieren sich die Experten der Motorfahrzeug-Prüfstation beider Basel in Münchenstein insbesondere auf folgende drei Aspekte: Ist das Fahrzeug ver­ kehrssicher, vorschriftskonform und umweltverträglich. Im De­ tail werden die Beleuchtung, die elektrische Anlage, die Ausrüs­ tung, Fahrgestell, Rahmen und Aufbau, die Räder, Reifen, Lager und Aufhängung, die Lenkung, der Motor und Kraftübertra­

gung, die Betriebs- sowie die Hilfs- und Stellbremse geprüft. Die Ergebnisse dieser Untersu­ chungen werden in einem Prüf­ bericht fest­gehalten. ACS-MFK-Check Es gibt verschiedene Gründe, wa­ rum es sich lohnen kann, allfällig vorhandene Mängel bereits vor dem Prüftermin zu kennen: Ei­ nerseits kann durch eine vorzeiti­ ge Behebung der Mängel eine kos­ ­tenpflichtige Nachkontrolle durch die Behörden vermieden werden. Anderseits gibt eine solche frei­ willige Prüfung im positiven Fall die Gewissheit, mit einem ver­ kehrssicheren Fahrzeug unter­ wegs zu sein. Neue Kooperation Per 1. Mai 2019 ist der ACS bei­ der Basel neu eine Kooperation mit der direkt neben der ACSGeschäftsstelle liegenden Panthe­ on Classic Garage eingegangen. Im Rahmen dieser Kooperation erhalten Mitglieder die Möglich­ keit, zum äusserst attraktiven

Beim ACS-Partner Pantheon Classic Garage erhalten Mitglieder einen neutralen Bericht über den Zustand ihres Fahrzeugs. Fotos: Sylvia Fäh

Preis von nur 50 Franken ihr Fahr­zeug prüfen zu lassen. Nebst der Inspektion an sich ist ein um­ fassender Prüfbericht im Preis inbegriffen, der detaillierte Aus­ kunft über die eruierten Mängel gibt. Zum ACS-MFK-Check müssen Sie den Fahrzeugausweis sowie all­fällige Anhänge mitbringen. Die Prüfung dauert rund 30 Mi­ nuten.

Nebst der erwähnten ACS-MFKVorprüfung steht die Pantheon Classic Garage gerne auch für weitere Dienstleistungen, wie Oc­ casions-Tests, fachmännische Be­ hebung der bei einem Check fest­ gestellten Män­gel oder aber auch das Vorführen des Fahrzeugs bei der MFK zur Verfügung. Diese Leistungen sind aber direkt mit der Garage zu vereinbaren und nicht Teil des MFK-Checks.

MFK-Check: So geht's Im Rahmen eines ACS-MKF-Checks in der Pan­theon Classic Garage wird Folgendes geprüft: • Fahrgestell, Aufbau • Räder, Aufhängung, Lenkung • Motor, Kraftübertragung, Auspuff • Ausrüstung • Bremsen • Elektrische Anlage, Beleuchtung • Fahrzeug-Identifikation (Dokumente, Kennzeichen, Technische Änderungen) Ein ACS-MFK-Check kostet für ACSMitglieder CHF 50.--. Nichtmitglieder bezahlen dafür CHF 100.--.

Ähnlich wie bei der Prüfung bei den Experten der Motorfahrzeug-Prüfstation in Münchenstein untersuchen die Spezialisten der Pantheon Classic Garage beim ACS-MFK-Check das Fahrzeug auf Herz und Nieren.

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Interessiert? Gerne vereinbaren wir für Sie einen Ihnen passenden Termin. Anruf unter 061 465 40 40 Fax an 061 465 40 41 Mail an info@acsbs.ch


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News

Gelesen...

Verkehrskosten innert fünf Jahren um 4% gestiegen Der Verkehr in der Schweiz verursachte 2015 volkswirtschaftliche Kosten von rund 90 Milliarden Franken. Dies sind 4 Prozent mehr als noch im Jahr 2010. Die grössten Zunahmen verzeichneten die Luftfahrt (+14%) und der Schie nenverkehr (+12%). Vergleichsweise stabil blieben dagegen die Kosten des motorisierten Strassenverkehrs (+2%). Dieser ist für vier Fünftel der gesamten Verkehrskosten verantwortlich. Keine der verschiedenen Nutzergruppen des Verkehrs hat die von ihr verursachten Kosten vollumfänglich selbst getragen, wobei der Strassenverkehr diesem Ziel am nächsten ist. Dies zeigen die neusten Zahlen zu den Kosten und zur Finanzierung des Verkehrs des Bundesamtes für Statistik (BFS).

68% des Stroms stammt aus erneuerbaren Energien Wie das Bundesamt für Energie (BFE) Anfang April mitteilte, stammte 2017 der Strom aus Schweizer

Schienenlose, autonom fahrende Pneutrams bieten gegenüber herkömmlichen Schienenfahrzeugen erhebliche Vorteile. Foto: CRRC Zhuzhou

Sind Pneutrams die Zukunft? Der chinesische Zughersteller CRRC produziert in Zhuzhou in der südöstlichen Provinz Hunan seit ein paar Jahren eine Strassenbahn, die auf Gummireifen fährt – und ohne herkömmliche Geleise auskommt. Das sechsachsige Gefährt ist gemäss Her stellerangaben völlig autonom unterwegs: Der Chauffeur muss nur noch im Notfall eingreifen und das Steuer übernehmen. Das 32 Meter lange Tram wird elektrisch angetrieben und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde. Die Kosten für das neue Transportsystem sollen im Vergleich

zu herkömmlichen Trams fast 80 Prozent günstiger sein. SVP-Grossrat Alexander Gröflin hat deshalb im Basler Grossen Rat einen Anzug eingereicht. Er ersucht die Regierung, zu prüfen und berichten, ob nicht mit einem Partner aus der Schweizer Wirtschaft ein schienenloses Tram beschafft und in Basel getestet werden könnte. Dieses neue Transportsystem weise zwar alle Vorzüge eines Trams auf, käme aber dennoch ohne dessen Nachteile aus (Lärm, Schieneninfrastruktur notwendig, hohe Kosten, fehlende Flexibilität).

basel-unterwegs.ch heisst die Webseite des Basler Amtes für Mobiliät, das sich angeblich für eine «umweltfreundliche Mobilität» einsetzt. Weil eine «grüne Welle» für ÖV und Auto keine Seltenheit und «ideal natürlich freie Fahrt» sei, realisierte das Amt am Steinenring flugs die erste grüne Velo-Welle Basels. Seither wird der Veloverkehr vom Schützenhaus in Richtung Bahnhof SBB so geregelt, dass möglichst ohne Halt an der nächsten Ampel durchgefahren werden kann.

... Gedacht Ja: «Grüne Welle» und «freie Fahrt» machen tatsächlich für alle Verkehrsträger Sinn. Nicht nur wegen der Zeitersparnis. Beim Velofahren schont das die Muskelkraft, beim Tram-, Bus- und Autoverkehr die Energiebilanz, respektive die Umwelt. Trotzdem will dasselbe Amt nun auf breiter Front in Basel die «rote Welle» für den motorisierten Verkehr einführen und ihn an verschiedenen Orten künstlich stauen. Wenn es um das verhasste Auto geht, spielt «umweltfreundliche Mobilität» offenbar plötlich keine Rolle mehr. Autofahrende sind für diese Behörde ganz offensichtlich ein «rotes Tuch».

A22-Tunnel endlich mit DAB+-Empfang

Foto: Pixabay Steckdosen zu rund 68% (2016: 62%) aus erneuerbaren Energien: zu 60% aus Grosswasserkraft und zu rund 7% aus Photovoltaik, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse. 15% stammten aus Kernenergie und etwa ein Prozent aus Abfällen und fossilen Energieträgern. Für 16% des gelieferten Stroms sind Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar. Dies hätten die Daten zur Stromkennzeichnung 2017 gezeigt.

Seit Anfang April können im 2013 eröffneten A22-Tunnel zwischen Hülftenschanz und Liestal neu auch DAB+Kanäle empfangen werden. Foto: C. Greif; Grafik: Pixabay

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Clubmagazin ACS beider Basel | 03-2019

Classic-Gruppe

Classic-Event vom 30. März 2019

Wer auf dem Schlauch steht, kommt zu spät Am 30. März 2019 wollten es rund 20 «angefressene» Classic-Mitglieder wissen und haben sich dem Zweikampf mit der Zeit gestellt. Bei strahlendem Sonnenschein bauten Kommissionspräsident Reto Schmid und ZeitnehmerProfi Matthias Killer auf dem Magnet-Areal in Pratteln einen Dreifach-Schlauch mit unter­ schiedlichen Abständen auf. Für die Teilnehmenden eine ideale Her­ausforderung, um das eigene Können auf den Prüfstein zu le­ gen. Im Zielbereich wurden die effektiv gefahrenen Zeiten auf einem grossen Display angezeigt und regelmässig mit freu­d igen oder manchmal auch eher verär­ gerten Äusserungen quittiert.

Faszinierend zu sehen waren die unterschiedlichen Techniken und Tricks, mit denen versucht wur­ de, in exakt der vorgegebenen Zeit über die Schläuche zu fah­ ren. Eine allgemein gültige Regel war nicht aus­zumachen, wie man die Zeit am genauesten trifft. Die einen griffen zu modernsten Gad­ gets, andere setzten auf den assi­ stierenden Beifahrer und dritte verliessen sich auf Fingerspitzen­ gefühl und Intuition. Auch Alt­ bewährtes, wie Hinauslehnen, um einen besseren Überblick zu haben oder im richtigen Takt die Sekunden zählen, kam zum Ein­ satz, um Glanzzeiten im Hun­ dertstelbereich zu erzielen. Nach ein paar Runden voller An­ spannung und Konzentration war die Kaffee-Pause mit Gipfeli

Experten munkeln, dank der berühmt-berüchtigten Flügel-Türen-Technik liessen sich ein paar Hundertstel wett machen.  Foto: R. Schmid

sehr willkommen. Beim Aus­ tausch der erzielten Zeiten sowie von Tipps und Tricks, kam der Puls wieder in Normaltakt, um danach gestärkt in die zweite Runde zu starten. Der Morgen

verging wie im Fluge – und mit dem gemeinsamen Mittagessen im Pantheon in Muttenz endete ein sehr gefreuter und spannen­ der Classic-Anlass. Sylvia Fäh

Techniktag in der Motorfahrzeug-Prüfstation Am 6. April 2019 fanden sich über 40 Interessierte bei der Motorfahrzeug-Prüfstation beider Basel in Münchenstein ein, um die Gelegenheit zu nutzen, alles über die OldtimerFahrzeugprüfung zu erfahren. Nach der Begrüssung im «Café Mobil» fanden in drei Gruppen Postenarbeiten in den Prüfhallen statt. Im theoretischen Teil wur­

den die Aufgaben der MFP sowie der Prozessablauf bei der Vetera­ nenprüfung erläutert. Im Beson­ deren gingen die Experten der

Die Experten der Motorfahrzeugprüfstation beider Basel boten sehr interessante Einblicke in ihre Arbeit.

Prüfstation auf die Kriterien ein, die Voraussetzung für den Vete­ ranenstatus sind. Anhand von Beispielen wurde aufgezeigt, welche Fahrzeuge veteranenwür­ dig sind und welche diesen Sta­ tus nicht erhalten würden. Die aufgebockten Fahrzeuge boten spannenden Diskussionsstoff.

Zum Abschluss ein gemütliches Zusammensein in der «Kestenholz Home of Classic». Fotos: R. Schmid

Pünktlich um 12 Uhr wurde von Münchenstein nach Pratteln in die heiligen Hallen von «Kesten­ holz Home of Classic» verscho­ ben. Stilvoll zwischen schönen Oldtimern wurde das Mittages­ sen durch «Koche an dr Strooss» serviert, einem Basler Caterer, der kulinarisch zu verwöhnen weiss. Ein herzliches Merci an die Mo­ torfahrzeug-Prüfstation für den spendierten Begrüssungskaffee. Einen ganz speziellen Dank für die sehr interessanten Informa­ tionen geht an die Herren der Prüf­station: Herrn Roger Sterki, Geschäftsführer der MFP, Herrn Fotos oben und Mitte: Urs Müller Guido Aregger, Chefexperte Tech­nik sowie die Herren Exper­ ten Dominique Rudin und Lars Weisskopf. Ein besonderer Dank gebührt auch den Herren Ste­ phan Kestenholz und Hanspeter Schiess von der «Kestenholz Home of Classic» für ihre Unter­ stützung – einmal mehr.  Sylvia Fäh

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Classic-Cars

24. Sonderausstellung:

Ikonen und Boliden im Pantheon in Muttenz

Vom 14. April bis am 13. Oktober 2019 werden im Pantheon in Muttenz die «Ikonen und Boliden» der Automobilgeschichte zu besichtigen sein. «ACS mobil!» hat dazu den Inhaber des Pantheon Museums und Kurator der Ausstellung, Stephan Musfeld, befragt. ACS mobil!: Herr Musfeld. Jetzt ist sie eröffnet, die 24. Sonderausstellung «Ikonen und Boliden». Sind Sie zufrieden? Ja, jetzt ist es wieder mal ge­ schafft, stehen 28 begeisternde Fahrzeuge bereit, um vom Publi­ kum bestaunt zu werden. Es ist in der Tat jedes Mal aufs Neue eine grosse Herausforderung, aus den vielen Optionen, die sich einem

Stefan Musfeld hat seit 2008 schon mehrere hundert Auto-Raritäten ins Pantheon gebracht. Foto: zVg

im Verlauf der Auseinanderset­ zung mit einem Thema eröffnen, eine passende Auswahl zu treffen. Eine noch grössere Herausforde­ rung ist es, sicherzustellen, dass diese Fahrzeuge dann bis zum Eröffnungstermin auch tatsäch­ lich im Haus parat stehen. Das ist

immer ein Spiel mit der Zeit. So ist das letzte Fahrzeug für die jet­ zige Ausstellung erst im allerletz­ ten Moment eingetroffen. Wie lange im Voraus planen Sie eine Ausstellung – und wie kommen Sie auf immer neue Ideen? Manchmal kommen mir die Ideen einfach über Nacht, ein anderes Mal braucht es viel länger, bis sich aus einer vagen Vorstellung ein konkretes Projekt entwickelt hat. Dann kommt der schwierigste Teil: Auskundschaften, wo dieses oder jenes Exponat zu finden ist – und dann die Inhaber auch noch davon zu überzeugen, dass sie es uns während rund sechs Monaten für die Ausstellung überlassen und auf die Nutzung verzichten. Das fällt den meisten, vor allem im Sommer, gar nicht leicht. Aber irgendwie hat es bisher noch im­

mer geklappt. Oft darf ich dabei auf die aktive Hilfe meiner Freun­ de und Bekannten, aber auch der Markenhersteller zählen. Der Titel der Ausstellung lautet «Ikonen und Boliden». Was ist damit gemeint?

mit Flügeltüren, bei Jaguar der E­ Type oder bei Aston Martin der DB5, das legendäre Fahrzeug von James Bond, 007, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Einfach die Kultobjekte. Die Boliden hinge­ gen sind das Pendant in der heu­ tigen Zeit, die aktuellen Fahrzeug

Der Sportwagenhersteller Aston Martin brilliert mit seinem DB5 (rechts), dem Auto von James Bond 007, und dem DB 11. Foto: Urs Gautschi

Die Ikonen sind in der Fahrzeug­ geschichte einer Marke jene Mo­ delle, die etwas ganz Spezielles, die herausragendsten Autos sind. Bei Mercedes ist das der 300 SL

Ikonen & Boliden: 11'700 PS auf engstem Raum Die Ausstellung im Pantheon in Muttenz, Hofackerstrasse 72, ist täglich geöffnet: Montag bis Freitag 10 bis 17:30 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 16:30 Uhr. Eintritt: Erwachsene 10 Franken, Kinder zwischen 6 und 18 Jahren, Studenten und Rentner 7 Franken. Der Zutritt mit Tieren ist nicht gestattet. Die Exponate sind: Aston Martin: DB 5 – DB 11; Audi: Quattro Sport – R8; Bentley: 3L Le Mans – 3L Continental Speed; BMW: 507 – i8; Bugatti: Typ 55 – Veyron; Chevrolet: Corvette C1 Convertible – Z06 3LZ; Ford: Mustang Shelby GT 350 – Mustang Shelby GT 500; Jaguar: E-Type S1 Coupé – F-Type; Lamborghini: Miuara P 400 S – Aventador; Maserati: 3500 GT Spider Vignale – Gran Turismo; Mercedes: 300 SL Coupé – AMG GT C Coupé; Porsche: 911 Carrera 2.7 RS – GT 3; Alfa Romeo: 1750 Spider Zagato – 4C; Ferrari: 512 BB – 488 GTB.

der jeweiligen Marke. Es ist ins­ besondere dieser Gegensatz zwi­ schen einst und heute, die den besonderen Reiz der aktuellen Ausstellung ausmacht. Machen Sie das alles alleine? Nein. Die ganze Ausstellung, der umfassende Katalog, die Broschü­ re und Webseite wären ohne die tolle Zusammenarbeit mit mei­ nem Grafiker, Fotografen und dem Team der Pantheon Garage nicht möglich. Ihnen und all je­ nen, die ebenfalls zum Zustande­ kommen der Ausstellung beige­ tragen haben, bin ich sehr dank­ bar.

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DRESDEN

DIE PERLE UM DIE SEMPEROPER Geführte Traumreise 13. bis 17. September 2019 Gerne entführen wir Sie vom 13. bis 17. September 2019 auf eine Traumreise in eine der schönsten Städte Deutschlands. Freitag, 13. September 2019 • Carfahrt von Basel nach Dresden • in Nürnberg machen wir einen kurzen Stadtbummel bevor wir zum Mittagessen schreiten. • Nach dem Essen Weiterfahrt nach Dresden wo wir gegen Abend eintreffen Samstag, 14. September 2019 • Heute steht ein Altstadtbummel begleitet durch unsere lokale Reiseleiterin auf dem Programm Sonntag, 15. September 2019 • Wir besuchen heute die Porzellanmanufaktur Maissen und anschliessend geht es zum Schloss Moritzburg • Mittagessen inkl. Montag, 16. September 2019 • Frühstück im Hotel • Tag zur freien Verfügung • Fakultativer Ausflug ins Erzgebirge und die sächsische Schweiz • Am Abend Apéro im Hotel und anschliessend Besuch der Semperoper: † Philharmonisches Konzert † Camille Saint-Saëns † Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 † Gustav Mahler † Symphonie Nr. 5 cis-Moll Dienstag, 17. September 2019 • Frühstück im Hotel • Auf unserer Rückfahrt nach Basel machen wir zum Mittagessen in Bamberg halt.

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• Auch hier werden wir einen kurzen Altstadtbummel machen • Gegen Abend treffen wir in Basel ein. Preis im Doppelzimmer pro Person: CHF 1 550.00 (Zuschlag Einzelzimmer: CHF 360.00) (zuzüglich Dossiergebühr CHF 30.00 pro Auftrag) Leistungen inklusive: • Carfahrt in modernem 5* Bus • Stadtbummel und Mittagessen in Nürnberg • 4 Übernachtungen in 4*-Hotel mit Frühstück • Tagesausflug Maissen und Schloss Moritzburg nkl. Mittagessen • Apéro im Hotel vor dem Opernbesuch • Eintrittskarten Semperoper Kat.1 • Stadtbummel und Mittagessen in Bamberg • Reisebegleitung ab/bis Basel • Ausführliche Reisedokumenation Leistungen nicht inklusive: • Persönliche Auslagen • Reiseversicherung CHF 52.00 • Auftragspauschale CHF 30.00 Wichtige Informationen: • Min. 20 Personen, Max. 35 Personen nformation & Buchung: Information Online, per Telefon oder persönlich Sattelgasse 4, Postfach, CH-4001 Basel Tel. +41 (0)61 264 55 55 www.frossard-reisen.ch info@frossard-reisen.ch


Clubmagazin ACS beider Basel | 03-2019

News

CH-Kleber bald Vergangenheit?

Seit 40 Jahren ist ersichtlich, wo dereinst das Einfahrtsportal zum Muggenbergtunnel realisiert werden soll. Foto: Google Maps

Muggenbergtunnel im Fokus Seit den 1970er-Jahren bestehen Pläne für einen rund 800 Meter langen Muggenbergtunnel. Dieser soll die kantonale Hochleistungsstrasse H18 bei Aesch mit dem Eggfluetunnel verbinden und das stau- und unfallträchtige Nadelöhr Angenstein entlasten. Im März hat der Nationalrat den Einzelantrag des Solothurner SVP-Nationalrates Chris-

tian Imark gutgeheissen und das mit 150 Millionen veranschlagte Projekt im Nationalstrassen-Ausbau-Programm des Bundes aufgenommen. 2020 wird die A18 und somit das Muggenberg-Projekt an den Bund übergehen. Bis dahin will BaselLandschaft ein generelles Projekt

Die unlängst lancierte KontrollschildInitiative hat das Ziel, den CH-Kleber überflüssig zu machen und das Landeskennzeichen ins Kontrollschild zu integrieren. Wer heute im Ausland ohne Hinweis auf die «Confoederatio Helvetica» erwischt wird, muss eine happige Busse zahlen. Aus dieser Perspektive könnte sich die Integration ins Kontrollschild auszahlen. Anderseits muss

davon ausgegangen werden, dass die Zeche für die neuen Kontrollschilder von den Fahrzeuginhabern bezahlt werden muss. Das wäre viel Aufwand für wenig Nutzen. Vielleicht macht aber auch ein typisch schweizerischer Kompromiss das Rennen und sind während einer Übergangsfrist beide Lösungen möglich. www.kontrollschildinitiative.ch

erarbeiten, sodass der Bund mit dem Bau dann starten könnte.

Parking Kunstmuseum: Baustart endlich erfolgt Im 2018 mussten 80’077 Fahrzeuglenkerinnen oder -lenker ihren Schweizer Führerausweis oder andere Ausweise wie den Lernfahrausweis abgeben. Das sind knapp 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Quelle: ASTRA

Ohne Chauffeur zum Rheinfall Seit Ende März 2018 verkehrt in Neuhausen am Rheinfall versuchsweise ein selbstfahrender Bus, der in den Linienbetrieb integriert ist. Er ist bereits das sechste automatisierte Fahrzeug, das mit einer Versuchsbewilligung des Bundes unterwegs ist. Auf dem Gebiet des Personentransports mit selbstfahrenden Bussen gehört die Schweiz damit weltweit zu den führenden Ländern. Foto: Swiss Trans Lab

Langmattstrasse: Referendum Seit Oktober 2018 laufen die Vorarbeiten für den Bau des Parkings Kunstmuseum. Am 28. März 2019 war offizieller Baustart. Die Bauzeit beträgt rund zweieinhalb Jahre. Das unterirdische Parkhaus wird 350 Abstellplätze in unmittelbarer Nähe zu den wichtigen Kulturinstitutionen und der bekannten Basler Einkaufsmeile Freie Strasse bieten. In Abstimmung mit dem Bau des Parkhauses erneuern der Kanton Basel-Stadt, die BVB und IWB ab 2019 den St. Alban-Graben inklusive Tramgleise.

Gegen den Ausbau der Langmattstrasse in Oberwil kam das Referendum zustande. Die 260 Meter lange Querverbindung (gelb) soll den Verkehr im Leimental kanalisieren und zur Staureduktion insbesondere in den Gemeinden Oberwil und Therwil beitragen. (Grafik: Google Maps) Quelle: ARE 2018

Flugreisen für die Freizeit haben massiv zugenommen Freizeitverkehr macht in der Schweiz 40 Prozent der Tagesdistanz aus. Im 2015 wurden pro Person 15’295 Kilometer zurückgelegt, davon gut ein Drittel (5’671 km) im Flugzeug. Gegenüber 2005 entspricht dies einer Zunahme von 123 Prozent. Ein wichtiger Grund dafür sei das grosse Angebot an Billigflügen.

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FÜR IHR Für AUTO Mitglieder:

Ist Ihr Auto noch fit? Lassen Sie es von einem Profi auf Herz und Nieren prüfen. In Kooperation mit der Pantheon Classic Garage in Muttenz bietet der ACS seinen Mitgliedern für nur 50 Franken einen MFK-Check samt ausführlichem Prüfbericht an. Anmeldung per Telefon oder Email während der Geschäftszeiten. Wir freuen uns auf Sie!

ACS beider Basel Hofackerstr. 72 Telefon 061 465 40 40 Email an info@acsbs.ch

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Ausgabe 03/2019

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