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ACS Jahresbericht 2019

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Jahresbericht 2019


Auf dem Umschlag abgebildet:

La Jamais Contente Das torpedoförmige Gefährt «La Jamais Contente», ein Elektroauto, wurde vom belgischen Rennfahrer und Ingenieur Camille Jenatzy entwickelt. Mit seiner unglaublichen Rekordgeschwindigkeit von 100 km / h im Jahr 1899 stellte es alle anderen Autos jener Zeit in den Schatten.

Pop.Up Next Die Präsentation von Pop.Up Next war eines der Highlights des Genfer Automobilsalons 2018. Das Flugtaxi-Konzept wurde von Italdesign in Zusammen­ arbeit mit Audi und Airbus entwickelt. Das AutoDrohnen-System wurde sowohl für den Boden- als auch für den Lufteinsatz in Grossstädten konzipiert und soll die Verkehrsüberlastung in den überfüllten Innenstädten lindern.


Inhaltsverzeichnis

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Vorwort 04 Direktions­komitee

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Jahresrückblick 06 Technologie im Wandel 08 Porträt 10 Mobilität der Zukunft 12 Motorradrennsport 13 Forschung 14 Engagement 16 Sektionen 18 Verkehrspolitik 22 Verkehrssicherheit 24 GIMS 26 Motorsport 28 Produktentwicklung 30 Oldtimer 32 Antriebssysteme 34 Caravaning 36 Zahlen und Fakten 38 Partner und Dienstleistungen 40 Statistiken 2019 42

Seite 04 Verkehrspolitische Herausforderungen Seite 06 Highlights 2019 Seite 12 Transformation zur emissionsfreien Mobilität Seite 18 Nähe zu den Clubmitgliedern Seite 26 GIMS: Eine wichtige Plattform Seite 30 Neue Wege in der Produktentwicklung


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Der ACS – am Puls der technologischen Entwicklung Der ACS befasst sich laufend mit den neusten technologischen Entwicklungen. Für unseren Club ist Technologieoffenheit ein Schlüsselfaktor, damit in der Zukunft sichergestellt werden kann, dass für jedes Mobilitätsbedürfnis die geeignete Antriebsform zur Verfügung steht.


Vorwort

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Verkehrspolitische Herausforderungen 2019 war für den ACS ein spannendes und herausforderndes Jahr. Vor allem auf verkehrspolitischer Ebene beschäftigten uns wegweisende Themen, welche die Zukunft des motorisierten Individualverkehrs stark beeinflussen werden. Der ACS ist der einzige Verband, der sich rundum für die Interessen der Automobilisten engagiert.

Verkehrspolitisch standen für den ACS 2019 die Mobilität der Zukunft, inkl. der Elektromobilität, die Genehmigung der Kredite für die Fertigstellung des Nationalstrassennetzes und für das Agglomerationsprogramm sowie die Totalrevision des CO2-Gesetzes und die Thematik rund um Tempo 30 im Zentrum. Ein wichtiges Thema waren auch die Wahlen in die eidgenössischen Räte, mit denen die politischen Weichen für die nächsten vier Jahre gestellt worden sind. Es wird sich zeigen, ob die neuen Mitglieder bereit sein werden, Verkehrsthemen möglichst im Interesse der gesamten Bevölkerung zu betrachten. Das verkehrspolitische Umfeld wird sicher massiv herausfordernder werden. Anstelle einer Klimapolitik über zusätzliche Abgaben (ohne Wirkung) ist jetzt eine sachliche Diskussion darüber gefragt, ob und wo überhaupt Massnahmen benötigt werden. Schluss­ endlich werden einzig neue Innovationen dazu führen, dass wir auch in Zukunft eine erfolgreiche Mobilität haben. Der ACS wird verkehrspolitisch also noch mehr gefordert sein. Das ist Ansporn für uns, uns auch weiterhin für die Sicherstellung des Verkehrsflusses und die freie Wahl des Verkehrsmittels einzusetzen. Dieses Engagement zugunsten des motorisierten Individualverkehrs und der Interessen unserer Mitglieder liegt in der DNA unseres Clubs und ist uns ein besonderes Bedürfnis.

Thomas Hurter, Zentralpräsident

Vergessen wir nicht, dass unsere wachsende Mobilität ein Zeichen eines gesunden wirtschaftlichen Umfelds ist, dem wir unseren Wohlstand zu verdanken haben. Deshalb dürfen wir neben der ganzen Klimadiskussion nicht die anderen wichtigen Themen aus den Augen verlieren, die für unsere Zukunft eine ebenso grosse Bedeutung haben. Unsere umfassende Mobilität ist ein Faktor, der die Schweiz im internationalen Umfeld konkurrenzfähig macht. Das dürfen wir nicht aufs Spiel setzen, denn davon hängen auch Arbeitsplätze ab.

Thomas Hurter, Zentralpräsident


Direktionskomitee

V.l.n.r.: Julien Broquet, René Desbaillets, Peter Hirn, Thomas Hurter, Ruth Enzler, Beat Studer, Daniel Seiler, Simone Gianini

Der ACS wird zukünftig verkehrspolitisch noch mehr gefordert sein. Das ist Ansporn für uns, uns auch weiterhin für die Sicherstellung des Verkehrsflusses und die freie Wahl des Verkehrsmittels einzusetzen. Dieses Engagement zugunsten des motorisierten Individualverkehrs liegt in der DNA unseres Clubs.

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Jahresrückblick

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Highlights 2019 Das ACS Jahr 2019 war spannend und facettenreich. Unvergessliche Veranstaltungen bildeten die Höhepunkte im Clubleben. Die verkehrspolitische Agenda wurde bestimmt von interessanten Herausforderungen, die uns teilweise auch 2020 beschäftigen werden. Im Zentrum aller Aktivitäten standen die Mitglieder. Um für sie stets noch attraktiver zu werden, richtet der ACS seinen Blick laufend auch in die Zukunft.


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Assistance

Verkehrspolitik

Auch 2019 kamen die ACS Mitglieder in den Genuss der qualitativ hochstehenden Assistance-Dienstleistungen unseres Partners Allianz Global Assistance. Neben dem effizienten und zuverlässigen Pannendienst und der wert­ vollen Reise-Assistance profitierten die Mitglieder von der kostenlosen ACS Medical Hotline sowie attraktiven Konditionen für Versicherungen bei Allianz Schweiz und CAP.

Für den ACS war das Jahr 2019 verkehrspolitisch durch drei Hauptthemen geprägt: die Revision des CO 2 -Gesetzes, die Finanzierung der Fertigstellung des Nationalstrassennetzes sowie der Engpassbeseitigung in den Agglomerationen und Tempo 30. Der ACS hat sich bei all diesen Themen aktiv für die Interessen seiner Mitglieder eingesetzt. Gleichzeitig war er in diversen nationalen Arbeitsgruppen tätig.

Produktentwicklung

Verkehrssicherheit

Damit der ACS für die langfristige Zukunft gerüstet ist, braucht es Innovation. Die Zentralverwaltung arbeitet zusammen mit den Sektionen und Partnern intensiv daran, neue, zukunftstaugliche Produkte und Dienstleistungen für die Mitglieder zu entwickeln. Unter anderem hat dazu im September 2019 in Luzern ein dreitägiger Workshop stattgefunden, der zu ganz neuen Denkanstössen geführt hat.

Nicht nur auf dem Schulweg wie beispielsweise beim Über­queren einer Fahrbahn lauern Gefahren für die Kinder. Aus Sicht des ACS haben deshalb der Verkehrsunterricht und das Üben draussen auf der Strasse erste Priorität. Der Weisse Rabe des ACS setzt genau dort an. Mit Unterstützung des Verkehrsinstruktors üben die Kinder das Verhalten im Strassenverkehr nachhaltig und erwerben so die entsprechenden Kompetenzen.

Motorsport

Jugendfahrlager

Der Motorsport und der ACS sind seit jeher eng verbunden. Wenn es um grosse und bekannte Automobilrennsportver­ anstaltungen in der Schweiz geht, ist der ACS meist mit von der Partie. Sei es als Veranstalter, Co-Veranstalter oder Sponsor. Diverse ACS Sektionen sind in diesem Bereich besonders aktiv. Dies zur Freude der Mitglieder sowohl aus ihren eigenen Reihen als auch aus anderen Sektionen.

Sommerferienzeit ist seit mittlerweile rund 50 Jahren Zeit für das Jugendfahrlager (JUFALA) des ACS. Dabei wurde das Programm des traditionellen JUFALA im Laufe der Jahrzehnte stetig aktualisiert und erweitert. Heute steht den Jugendlichen beispielsweise offen, am Ende des Lagers die Theorieprüfung abzulegen. 2019 konnten die Teilnehmenden erstmals Fahrerfahrungen in Elektrofahrzeugen sammeln.


JahresrĂźckblick

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Technologisch am Puls der Zeit Wir leben in bewegten Zeiten, was vor allem auch durch den rasanten technologischen Wandel deutlich wird. Für den ACS sind natürlich die neusten Entwicklungen in den Bereichen Automobil und Mobilität der Zukunft von besonderem Interesse. Unsere Experten sind hier am Puls des Geschehens, damit wir unsere Mitglieder über die neusten Innovationen informieren können.


Technologie im Wandel – Porträt

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Der ACS und die Technologie im Wandel Der ACS verfolgt technologische Neuentwicklungen im Automobilbereich und analysiert diese zusammen mit ausgewiesenen Experten. So kann er seinen Mitgliedern laufend aktuelle Informationen zu neuen Technologien und Trends zur Verfügung stellen und ihnen eine Grundlage geben, damit sie sich eine eigene Meinung bilden können.

Unsere Zeit ist geprägt vom Wandel, insbesondere vom technologischen Wandel. Dies wird vor allem auch in der Automobilbranche sichtbar. Der ACS unterstützt die Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien, denn dank ihnen verursachen Autos immer weniger Emissionen. Nur wenige Branchen investieren derart viel in die Forschung und Entwicklung von neuen, umweltschonenden Systemen. Technologieoffenheit als Schlüsselfaktor Wenn es um neue Technologien geht, ist der ACS am Puls des Geschehens. Wir verfolgen die Innovationen rund ums Automobil und um die Mobilität der Zukunft laufend und analysieren diese zusammen mit ausgewiesenen Experten. In diesem Zusammenhang ist uns die Technologieoffenheit und -vielfalt besonders wichtig. Denn wir sind überzeugt, dass wir zukünftig einen gesunden Mix aus verschiedenen Antrieben benötigen, um unseren Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Selbstverständlich unterstützen wir die Elektromobilität. CO2 -arm ist hier aber das Zauberwort, und dies sowohl bei der Herstellung und der Entsorgung der Elektrofahrzeuge inklusive der Batterien als auch bei der Produktion des benötigten Stroms für den Betrieb dieser Fahrzeuge. Leider ist das heute noch nicht gewährleistet. Ganz generell ist es aus unserer Sicht so oder so unerlässlich, dass die Entwicklung und die Förderung anderer Antriebssysteme nicht vernachlässigt werden. Verschiedene Antriebssysteme im JUFALA Die Technologieoffenheit spiegelt sich neu auch im Programm des traditionellen Jugendfahrlagers (JUFALA) des ACS wider. Die Jugendlichen, die am JUFALA teilnehmen, erhalten die Möglichkeit, auf einem abgesperrten Gelände unter Aufsicht erfahrener Fahrlehrer

und Instruktoren erste Fahrpraxis in topmodernen Autos zu erlangen. Dabei können sie Erfahrungen in Fahrzeugen mit Handschaltung oder Automatikgetriebe machen. 2019 bot der ACS ihnen zudem die Gelegenheit, Autos mit verschiedenen Antriebssystemen kennenzulernen. So standen den Teenagern nebst Benzinern und Dieselfahrzeugen erstmals auch Elek­ trofahrzeuge zur Verfügung, um Fahrerfahrungen zu sammeln. Leidenschaft fürs Automobil bewahren Für den ACS stehen die Leidenschaft für das Automobil, die Freude am Autofahren und die individuelle Freiheit bei der Wahl des Verkehrsmittels im Zentrum seines Wirkens. Selbstverständlich gilt es dabei auch Rücksicht auf unsere Umwelt und unsere Ressourcen zu nehmen. Auch deswegen ist Offenheit gegenüber neuen Technologien wichtig. Der ACS engagiert sich deshalb unter anderem im Projekt «Roadmap Elektromobilität 2022», einem Zusammenschluss von rund 50 Organisationen. Diese haben sich verpflichtet, dazu beizutragen, dass bei Neuzulassungen bis im Jahr 2022 die Steckerfahrzeuge mit Elektro- und Hybdridantrieb einen Anteil von 15 Prozent ausmachen. Trotz des technologischen Wandels soll die Leidenschaft für das Automobil bewahrt werden. Wer Auto fährt, sollte kein schlechtes Gewissen haben müssen, und dies unabhängig von der Antriebsart seines Gefährts. Dafür wird sich der ACS auch zukünftig einsetzen.


Technologie im Wandel – Struktur

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19 selbstständige Sektionen

Delegiertenversammlung*

Direktionskomitee (CD)

Präsidentenkonferenzen

Geschäftsführerkonferenzen

Zentralverwaltung

*ein Delegierter pro 1 000 Mitglieder je Sektion

Gremien ab 22. Juni 2019 Direktionskomitee

Juristische Kommission

Zentralpräsident: – Thomas Hurter, Schaffhausen SH

Präsident: – Laurent Gilliard, Yverdon-les-Bains VD

Vize-Zentralpräsident: – Julien Broquet, Hauterive NE

Mitglieder: – Gianmarco Balemi, Contra TI – Dr. Caterina Nägeli, Zürich ZH – Bruno Nüssli, Dornach SO – Thomas Stadelmann, St. Gallen SG

Mitglieder: – René Desbaillets, Satigny GE – Dr. Ruth Enzler, Zollikon ZH – Simone Gianini, Lugano TI – Peter Hirn, Appenzell AI / AR – Daniel Seiler, Basel BS – Beat Studer, Arth SZ

Zentralverwaltung Generalsekretär: – Fabien Produit, Leytron VS

Nationale Verkehrskommission

Geschäftsprüfungsstelle

Mitglieder: – Gianmarco Balemi, Contra TI – Xavier de Haller, Lausanne VD – Christian Greif, Muttenz BL – Walter Wobmann, Gretzenbach SO

Mitglieder: – Anton Bächler, Corpataux-Magnedens FR – Alex Gajic, Luzern LU Ersatzmitglieder: – Rémy-Pierre de Blonay, Nyon VD – Olivier Hertzeisen, Courroux JU


Technologie im Wandel – Mobilität der Zukunft

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Transformation zur emissionsfreien Mobilität Renata Jungo Brüngger ist in Fribourg geboren und aufgewachsen. Heute pendelt sie zwischen Zürich und Stuttgart, denn die Schweizer Anwältin ist Vorstandsmitglied bei der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG. Trotz ihres vollen Terminkalenders hat sie sich Zeit genommen, dem ACS ein paar Fragen zur Mobilität der Zukunft zu beantworten.

Frau Jungo Brüngger, Sie sind seit 2011 bei Daimler tätig und seit 2016 im Vorstand des Automobilkonzerns. Haben Sie eine spezielle Affinität zu Autos, dass Sie sich damals entschieden haben, in der Auto­mobil­branche tätig zu werden? Zugegeben, die Faszination für Autos, innovative Technik und schönes Design war sicherlich nicht der einzige Grund für meinen Wechsel zu Daimler. Aber die Begeisterung und die Liebe zum Detail, mit der hier seit mehr als 130 Jahren am Automobil gearbeitet wird, haben mich vom ersten Tag an beeindruckt. Und dieser Eindruck und die Faszination sind geblieben. Renata Jungo Brüngger steuert die konzernweite Rechts- und ComplianceOrganisation und ver­antwortet die nachhaltige Verankerung einer integren Unternehmenskultur bei Daimler. Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility und Datenschutz sind weitere Themenfelder ihres Ressorts.

Die Mobilität der Zukunft ist ein Thema, mit dem Sie sich als Juristin intensiv auseinandersetzen. Haben aus Ihrer Sicht Autos im Mobilitätsmodell der Zukunft noch einen Platz? Ich bin überzeugt davon, dass es auch in Zukunft eine Nachfrage nach individueller Mobilität geben wird. Das Auto steht für Komfort, Flexibilität und Unabhängigkeit – mal abgesehen davon, dass viele Menschen in ländlichen Regionen schlichtweg darauf angewiesen sind. Und auch in Ländern ausserhalb Europas ist das eigene Fahrzeug immer noch ein Traum, auf den viele hin­ arbeiten. Mit Blick in die Zukunft ist aber wichtig: Individuelle Mobilität muss nachhaltig sein. Im Zuge der Klimadebatte gelten Elektrofahrzeuge mehr denn je als die Heilsbringer. Alles soll elektrisch werden. Wie sehen Sie das? Ist eine rein elektrische Mobilität die Lösung? Wir arbeiten bei Daimler sehr intensiv an der Transfor-

mation zur emissionsfreien Mobilität. Mit der «Ambition 2039» streben wir eine CO2-neutrale Pkw-Neuwagenflotte bis zum Jahr 2039 an. Das ist quasi übermorgen, wenn man sich die Produktentwicklungszyklen unserer Industrie ansieht. Elektromobilität wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Heute kann aber niemand mit absoluter Sicherheit sagen, welcher Antriebsmix in 20 Jahren die Kundenbedürfnisse am besten abdeckt. Wir gestalten diesen Weg daher bewusst technologie­ offen. Nur so können wir flexibel auf die individuellen Wünsche und technischen Entwicklungen reagieren. Bis spätestens 2050 soll die Schweiz CO2-neutral sein. Was ist Ihre Vision unserer Mobilität 2050? Werden bis dahin alle in autonomen Fahrzeugen sitzen? Wo ist die Glaskugel? (lacht) Spass beiseite, unsere Mobilität wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten sicherlich sehr viel vernetzter. Unsere Fahrzeuge werden noch mehr als heute miteinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren. Ich bin überzeugt, dass Komfort und Sicherheit dadurch steigen. Auch Assistenzsysteme werden den Fahrer weiter entlasten. Ob das bis zum autonomen Individualverkehr führt, wird sich zeigen. Das wichtigste Merkmal der zukünftigen Mobilität ist für mich aber eine ganzheitlich gedachte Nachhaltigkeit. Sie reicht vom emissionsfreien Fahren über den verantwortungsvollen Umgang mit Daten bis hin zur Achtung von Menschenrechten in Lieferketten. Eine echte Herausforderung, die wir jetzt schon an­­ packen!


Technologie im Wandel – Motorradrennsport

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Technologiewandel – die grosse Challenge Der ACS ist stolz, dass sein Botschafter, Tom Lüthi, die Moto2-Weltmeisterschaft 2019 auf dem 3. Platz beendet hat. Der technologische Wandel macht auch vor dem Motorradrennsport nicht halt. Durch Tom Lüthi ist unser Club hier nah am Geschehen und erfährt aus erster Hand, was sich in diesem Bereich tut, wie das folgende Interview zeigt.

Tom Lüthi ist seit 2018 ACS Botschafter.

Tom Lüthi, herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz in der Moto2Weltmeisterschaft 2019! Wie haben Sie die Rückkehr in die Moto2-Klasse erlebt? Vielen Dank. Ja, 2019 war tatsächlich nicht schlecht. Wir haben als Team sehr gut gearbeitet. Ich war über die gesamte Saison hinweg fit, und wir konnten konstant vorne mithalten, abgesehen vom Durchhänger in der Mitte der Saison, bei dem wir mit den neuen Reifen einige Probleme hatten. Für mich persönlich war es eine Challenge, mich nach dem Jahr in der MotoGP wieder auf die Moto2 einzulassen. Dass die Klasse 2019 mit komplett neuer Technik ausgestattet wurde, half mir aber sehr. Dadurch war es für mich vielmehr ein Schritt hin zu etwas Neuem. Das war einfacher, als wenn ich zur «alten» Moto2-Klasse von 2017 zurückgekehrt wäre. Was hat sich in der Moto2-Klasse in technischer Hinsicht verändert? Konnten Sie von Ihren Erfahrungen aus der MotoGP profitieren? Die Moto2-Klasse wurde fast komplett neu aufgestellt. Da wir seit 2019 auf 765-ccm-Triumphmotoren anstatt auf 600-ccm-Hondamotoren fahren, mussten auch die gesamte Technik rund um den Motor sowie die Chassis angepasst werden. Die Triumphmaschinen haben circa

140 PS und viel mehr Elektronik als die alten Moto2Maschinen. Das ist zwar noch lange nicht mit der MotoGP vergleichbar, dennoch konnte ich vielleicht schon davon profitieren, dass ich in der MotoGP einige Erfahrungen mit der Elektronik und den verschiedenen Settings gemacht hatte. Dieser kleine Vorsprung war aber spätestens nach den ersten Tests und Rennweek­ ends weg, als die anderen Teams auch mit der neuen Technik arbeiteten. Im Motorradrennsport ist der technologische Wandel allgegenwärtig. Welche Herausforderungen stellen sich damit für Sie und Ihr Team? Ja, ich würde sagen, dass der technologische Wandel eine der grössten Challenges ist, weil man sich dadurch laufend an neue Umstände anpassen muss. Neue Teile am Motorrad, andere Reifen, neue Vorschriften und auch immer wieder andere Streckenverhältnisse – neuer Asphalt, unvorhersehbare Wetterbedingungen etc. Wir haben nicht nur von Jahr zu Jahr, sondern viel eher von Rennwochenende zu Rennwochenende mit solchen Veränderungen zu tun. Darum ist es wichtig, ein stabiles Team um sich herum zu haben, mit dem man sich diesen Herausforderungen stellen und gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten kann. Die Erfahrungen aus dem Rennsport fliessen bei den Motorradherstellern ja auch in die Serienproduktion ein. Was denken Sie, welche neuen Antriebs­ formen sich langfristig durchsetzen werden? Wenn sich im Rennsport neue Erkenntnisse ergeben, fliessen diese in der Tat meistens auch in die Serienproduktionen der Hersteller mit ein. Das bedeutet, dass im Rennsport viel getestet wird, das teilweise noch mitten in der Entwicklungsphase steckt. Dies ist bei den An-­ triebsformen der Fall, wie wir seit neustem auch in der MotoE sehen. Die Elektromotoren sind seit 2019 Teil der Meisterschaft, und man sieht, dass die Technik zwar noch nicht ausgereift ist, aber der Rennsporteinsatz dazu beiträgt, die Entwicklung voranzutreiben. Wo die ganze Reise hingeht, ist schwierig zu sagen. Sicherlich wird es alternative Antriebsformen geben – ob das der Elektromotor ist oder ganz andere Antriebsarten, wird die Zukunft zeigen.


Technologie im Wandel – Forschung

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Technologieoffenheit als oberstes Ziel Lino Guzzella ist seit 1999 ordentlicher Professor für Thermotronik an der ETH Zürich und war von Januar 2015 bis Dezember 2018 deren Präsident. Mit seiner Forschergruppe konzentriert er sich auf neue Ansätze in der Systemdynamik und in der Regelung von Energie­ wandlungssystemen.

Herr Professor Guzzella, Sie leiten das Institut für dynamische Systeme und Regeltechnik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Reduktion des Verbrauchs und der Schadstoffemissionen von Antriebssystemen. Woran arbeiten Sie momentan? Wir forschen an Diversem im Zusammenhang mit Verbrennungsmotoren wie der Senkung des Treibstoff­ verbrauchs oder des Ausstosses von Stickoxiden bei Dieselmotoren. Hier ist die Technologie heute schon so weit, dass man Dieselmotoren bauen kann, die sechsmal weniger Stickoxide ausstossen, als die heute gültige Euronorm 6 es vorschreibt, und das auch im realen Betrieb. Des Weiteren forschen wir an alternativen Antriebssystemen wie Brennstoffzellen, Erdgas- oder

Prof. Dr. Lino Guzzella wurde am 13. Oktober 1957 in Zürich geboren. 1986 promovierte er in Maschinen­ ingenieurwesen an der ETH Zürich. Danach arbeitete er zuerst in der Konzernforschung der Firma Sulzer und übernahm anschliessend die Leitung der Entwicklungsabteilung für Mechatronik der Firma Hilti. 1993 wurde er als Assistenzprofessor ans Departement für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich berufen. Im Laufe seiner Karriere wurde er mit diversen internationalen Preisen ausgezeichnet und hat über hundert Forschungsartikel sowie zwei Bücher veröffentlicht.

Hybridmotoren sowie an synthetischen Treibstoffen. Das Interesse an der Brennstoffzelle hat in letzter Zeit wieder stark angezogen. Erdgas ist vor allem ein Thema für grosse Motoren wie zum Beispiel für Lastwagen oder Schiffe, wo eine Elektrifizierung schwierig ist. Ein weiteres Forschungsgebiet ist, wie erwähnt, der Bereich der synthetischen Treibstoffe, also die Stichworte Power-to-Gas und Power-to-Liquid. Dabei handelt es sich um Systeme, bei denen mithilfe von CO2-freiem Strom zuerst Wasserstoff und dann Methan bzw. Methanol erzeugt wird. Im Rahmen der Revision des CO2-Gesetzes steht in der Schweiz ein Verbot für Verbrennungsmotoren im Raum. Wie stehen Sie dazu? Das Ziel ist, weniger CO2 auszustossen, und dies sollte ökonomisch möglichst effizient erreicht werden. Ein staatliches Verbot von bestimmten Antriebsarten ist dabei nicht zielführend. Einerseits würde dies zu einer starken Verteuerung der Mobilität führen, andererseits würde es einen massiven Eingriff in unsere Wirtschaft bedeuten. Zudem würde ein Verbot die Entwicklung neuer Technologien behindern oder gar unterbinden. Die Schweiz würde damit eine Chance verpassen, in diesem Forschungsbereich international mitzuwirken. Aus meiner Sicht sollten anstelle von Technologie­ verboten Voraussetzungen und Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit neue Denkansätze und wirklich wirksame Innovationen möglich werden. Gibt es aus Ihrer Sicht eine Motorentechnologie, welche die Verbrennungsmotoren in puncto Effizienz, Reichweite etc. zukünftig ersetzen kann? Verbrennungsmotoren sind langsam am technischen Optimum bezüglich ihres Wirkungsgrads angekommen, werden aber noch lange eine wichtige Rolle spielen.


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1 Prof. Dr. Lino Guzzella im Gespräch mit seinem Forschungsteam.

Ergänzend werden verschiedene Technologien für unterschiedliche Verwendungen Einsatz finden. Elektroautos mit Batterien sind für kurze und mittlere Strecken geeignet, solche mit Wasserstoff-Brennstoff-Zellen für lange Strecken. Wasserstoffspeicher haben gegenüber den Batterien den Vorteil, dass sie mehr Energie pro Gewicht speichern können und vor allem, dass sie gleich schnell wie Benzintanks betankt werden können. Hocheffizient sind auch Erdgasmotoren, die einen geringen CO2-Ausstoss aufweisen. Wichtig bei allen Überlegungen ist es, eine ganzheitliche Sicht einzunehmen. Elektrofahrzeuge, deren Batterien mit Strom aus Kohlekraftwerken geladen werden, stossen für die gleiche Strecke mehr CO2 aus als Verbrennungsmotoren. Bis spätestens 2050 soll die Schweiz CO2-neutral sein. Wie wird aus Ihrer Sicht dann unsere Mobilität aussehen? Haben Autos im Mobilitätsmodell der Zukunft noch einen Platz? Es ist praktisch unmöglich zu prognostizieren, wo wir in 30 Jahren bezüglich Technologie etc. stehen werden. Wenn Sie 30 Jahre zurückdenken, wer hätte sich damals vorstellen können, dass wir je so etwas wie Internet und Smartphones haben würden? Technologien, die aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Daher ist eben die oben erwähnte Technologieoffenheit so wichtig.

Eine Mobilität ohne Autos kann ich mir nicht vorstellen. Aber es steht für mich fest, dass Mobilität teurer wird. In den letzten Jahren haben wir uns daran gewöhnt, dass sie immer billiger wird. Es galt: mehr, weiter und vor allem billiger. Die heutigen Autos z. B. sind viel besser als früher, kosten aber weniger. Wenn wir die Klimaveränderung ernst nehmen wollen, müssen wir dem Ausstoss von CO2 in die Atmosphäre einen Preis geben, und das wird eben etwas kosten. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass der Anteil der Schweiz am weltweiten CO2-Austoss lediglich 0,3 Prozent beträgt. Der gesamte jährliche Energieumsatz der Schweiz beträgt gerade einmal ein Viertel von dem, was China 2018 zusätzlich an fossilen Energien verbraucht hat. All diese Beispiele zeigen, dass unser Handlungsspielraum eng ist. Der grösste Hebel gegen den Klimawandel, den wir haben, ist die Erforschung und Entwicklung von klimaschonenden Systemen und Prozessen. Eine effizientere Maschine spart eben nicht nur in der Schweiz Energie, sondern hat eine weltweite Wirkung. Diese Forschungsanstren­ gungen gilt es, wo immer möglich, zu fördern und zu unterstützen.


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Facettenreiches Clubleben Beim ACS stehen die Mitglieder im Zentrum des Wirkens. Deshalb liegt ihm ein aktives Clubleben mit einer abwechslungsreichen Palette an Aktivitäten besonders am Herzen – seien es Classic Cars Events , Motorsportveranstaltungen, Ausflüge oder vieles mehr. Eine weitere Priorität unseres Clubs ist das Engagement in den Bereichen Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit.


Engagement – Sektionen

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Nähe zu den Clubmitgliedern Die tragenden Säulen des ACS sind seine 19 Sektionen. Mit ihren viel­ seitigen Aktivitäten und ihrem grossen Engagement verankern sie unseren Club in der Schweizer Bevölkerung und machen ihn für die Mitglieder in ihrer Region erleb- und sichtbar. In dieser lokalen Verankerung liegt die Stärke des ACS.

Sektion Glarus

Sektion beider Basel

Die Formel 1 hautnah erleben Eines der Highlights unserer Sektion war die Reise vom 8. September an den Formel-1-Grand-Prix nach Monza. 50 Sektionsmitglieder liessen sich die Gelegenheit nicht entgehen, Formel-1Luft zu schnuppern und ein Rennen hautnah zu erleben. Ein rundum gelungener Tag und ein unvergessliches Erlebnis.

Erstes ACS «Verkehrs-Forum» Am 4. September 2019 fand im Bottminger Weiherschloss zum ersten Mal das ACS «Verkehrs-Forum» der Sektion beider Basel statt. Das brillante Referat von ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger stiess bei den 80 teilnehmenden Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien auf reges Interesse.

Willi Leuzinger, Präsident

Christian Greif, Geschäftsführer

Sektion Liechtenstein

Sektion Tessin

Trackday auf dem Salzburgring Über 70 Sektionsmitglieder nahmen im Oktober am Trackday auf dem Salzburgring teil. Zunächst unter Anleitung erfahrener Instruktoren und danach auf eigene Faust drehten sie ihre Runden auf der 4,2 Kilometer langen Rennstrecke. Das Bistro-Café in der Boxengasse, wo auch die Allianz Schweiz präsent war, lud zum gemütlichen Beisammensein ein.

Die Highlights 2019 2019 konzentrierten sich unsere Aktivitäten auf die Verkehrssicherheit und die Ausbildung, mit der Eröffnung der neuen Fahrschule im Büro Lugano, auf die Unterstützung des Motorsports mit der Mitwirkung an der Rally del Ticino und auf die Förderung von Veranstaltungen wie dem Treffen von Vorkriegsfahrzeugen Cyclecars und Grand Sport.

Heinz Felder, Präsident

Gianmarco Balemi, Geschäftsführer


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Sektion Les Rangiers

«Photobooth» im Look eines Piloten verewigen. Die Besucher werden unseren Stand in bester Erinnerung behalten.

Politisches Engagement 2019 haben wir uns Catherine Locca, Generalsekretärin für die Volksinitiative «JU trop cher, Sektion Freiburg le Jura à côté de la Grosse Präsenz im plaque!» engagiert, um uns gegen den ganzen Jahr ungerechtfertigten Preis der NummernUnsere Aktivitäten schilder einzusetzen. Das Initiativkomiwaren 2019 sehr tee, dem der ACS angehört, musste in vielfältig: vom einem Jahr 2 000 Unterschriften sammeln. Stand am OTM über Ergebnis: über 8 000 Unterschriften in die Generalversammlung im Mai in den weniger als drei Monaten! Laure Hertzeisen, Direktorin Räumlichkeiten der Garage R. Nicoli, die Präsenz an der 4. Swiss Automotive Show im Forum Fribourg bis hin zur Sektion Graubünden Vernehmlassung des neuen kantonalen Eine breite VeranGesetzes zur Fahrzeugbesteuerung. André von der Weid, Mitglied des Vorstands staltungspalette Auch 2019 hat die Sektion GraubünSektion Wallis den ihren MitglieZurück zu den dern neben der Wurzeln des Clubs Generalversammlung eine breite Palette 2019 stellte der an Veranstaltungen rund ums Automobil ACS Wallis die geboten. Vom ACS Kart Cup über den Leidenschaft fürs Friday Cup in Anneau du Rhin und den Automobil in den ACS Giro nach Bologna bis hin zur MoonVordergrund. Daher bot die Sektion mit walk Trophy, die in diesem Jahr bereits der Beteiligung an verschiedenen Veranzum 20. Mal stattfand. Flavia Buchli, Geschäftsführerin staltungen wie dem Oldtimer-Meeting Wallis oder der Rallye International du Valais «Erholsames und Spektakuläres». Sektion Genf Ausserdem wurde ein unvergesslicher Fantastisches Wochen­ Ausflug zum Circuit de Bresse organisiert. ende am SUPERCROSS im Johann Fumeaux, Präsident Palexpo! Zusammen mit der Generalagentur Jacques Raemy der Allianz Petit-Lancy hatten wir einen Stand am SUPERCROSS vom 6. und 7. Dezember 2019 im Palexpo! Über 400 Personen liessen sich dank unserer


Engagement – Sektionen

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Bergrennens Oberhallau sowie der 20 Jahre AutoBesuch der «Autobau Erlebniswelt» in Renntage Romanshorn. Andreas Berner, Präsident Frauenfeld Ende April lud der ACS Thurgau MotorSektion Bern sportbegeisterte Fahrkurse à bereits zum 20. Mal an die Auto-Renntage discrétion Frauenfeld ein. Ein gross­artiges Jubiläum Die Sektion Bern und ein voller Erfolg! Ein weiteres Highbot 2019 mit dem light war Mitte November das ACS Podium Sportfahrerkurs in zum Thema «automobil und autonom, Interlaken, dem komplex und kontrovers» mit 160 Gästen. Christof Papadopoulos, Geschäftsführer Fahrtraining in Dijon, dem Lizenzkurs in Hockenheim und dem Winterfahrtraining in Saanen für jeden etwas. Mit einem Sektion Zürich gemeinsamen Stand des ACS und der Schwimmende Allianz Schweiz an drei Messen konnten Autos auf dem den Besuchern die Vorteile dieser PartZürichsee nerschaft aufgezeigt werden. Thomas Nyffenegger, Geschäftsführer Die ACS Sektion Zürich hat während des dreitägigen Sektion St. Gallen-Appenzell ZüriFäscht 2019 Schwimmautos präsenGeneralversammtiert und Publikums- sowie Showfahrten lung im Bergwerk angeboten. Da Schwimmautos ohne Höhepunkt 2019 Sondergenehmigung sonst auf Schweizer war die 115. GeneGewässern nicht zugelassen sind, waren ralversammlung die Amphibienfahrzeuge ein besonderer der Sektion Publikumsmagnet. Lorenz Knecht, Geschäftsführer St. Gallen-Appenzell im Bergwerk Gonzen bei Sargans. Die Attraktivität des Versammlungsortes hat die Mitglieder in Sektion Schaffhausen grosser Zahl an die Exkursion im BergTraditionelle werk gelockt. Dieser Grossaufmarsch Anlässe war beeindruckend, die Themen zur VerUnser Clubleben sammlung aktuell und brisant. Oskar Gabler, Geschäftsführer basiert mit der Generalversammlung, dem Herrenabend und unserem Damenanlass auf traditionellen Veranstaltungen. Es wird regel­mässig mit Tagesausflügen ergänzt. Zu den Höhepunkten im Jahr 2019 zählten der ACS Frühschoppen anlässlich des Sektion Thurgau


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Sektion Waadt

Aktivitäten in allen Bereichen 2019 unterstützte der ACS Waadt den Automobilsport (Slalom de Bière, ACS Fahrzeug und Ari Vatanen an der Rallye du Chablais) und aussergewöhnliche Autos (Concours d’Elégance und Swiss Classic British Car Meeting); darüber hinaus organisierte er einen Ausflug auf eine Rennstrecke und setzte sich im Bereich der Verkehrspolitik für die Automobilisten ein. Rémy-Pierre de Blonay, stellvertretender Generalsekretär

Sektion Schwyz-Uri

Abwechslungs­ reiches Clubleben Traditionell ging es mit dem Sportfahrkurs in Anneau du Rhin los, gefolgt von der glamourösen GV im Waldstätterhof. Weitere Highlights waren der GolfSchnupperkurs und der Wurst-Grill auf dem Klausenpass. Der krönende Abschluss war der After-Work-Event bei Foitek mit leckerem Apéro und den neusten Modellen von Ferrari und Maserati.

Fortbildungskurs für Strassenrennen, Präsenz des ACS Ferraris auf den Pisten von Verbier und Teilnahme von drei Vorstandsmitgliedern an der Rallye International du Valais. Carole Perinetti, Generalsekretärin

Sektion Mitte

Motorsport – echte Emotionen 2019 war wiederum geprägt vom Motor­ sport, gegenüber dem die Widerstände momentan Gott sei Dank noch gering sind. Kommt bald der grosse E-Boom? Wohl eher nicht, noch lebt der Motorsport von den echten Emotionen. Bei den Old­ timeranlässen herrscht jeweils grosse Begeisterung für das Kulturgut aus über 100 Jahren. Thomas Kohler, Geschäftsführer

Sektion Luzern, Ob- und Nidwalden

Freude herrschte – 111 Jahre ACS LU/OW/NW Im Spätsommer feierte unsere Sektion auf dem Bürgenstock mit 111 Adrian Müller, Geschäftsführer Mitgliedern ihren Geburtstag, darunter auch der ACS Zentralpräsident, Nationalrat Thomas Hurter. Exzellente Stimmung, Sektion Neuenburg ausreichend Gesprächsstoff sowie der Förderung des Auftritt von Politsatiriker Andreas Thiel Automobilsports Hier unsere Palette rundeten den erfolgreichen Jubiläumsanlass ab. an sportlichen Marcel Omlin, Präsident Aktivitäten 2019: Präsenz unseres Präsidenten und seines Ferraris am ACS Stand an der GIMS, Training in der Formel Renault und fürs Fahren auf Schnee,


Engagement – Verkehrspolitik

Das verkehrspolitische Wirken des ACS Das intensive Engagement des ACS und seiner 19 Sektionen macht den Club zu einem starken und geschätzten Partner in der schweizerischen Verkehrspolitik. Der ACS gestaltet nicht nur die nationale, regionale und lokale Verkehrspolitik mit, sondern arbeitet auch aktiv in diversen nationalen Arbeitsgruppen.

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Der ACS wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass weder bei der Förderung von Antriebssystemen noch von Energieformen eine einseitige Bevor­zugung stattfindet.

Totalrevision CO2-Gesetz Die Totalrevision des CO2-Gesetzes war neben der Frage «Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?» 2019 das verkehrspolitisch bedeutendste und meistdiskutierte Thema. Dies wird sich auch 2020 nicht ändern. Aufgrund der neuen Zusammensetzung des Nationalrats wird diese Gesetzesrevision noch härter umkämpft sein als bisher. Sie tangiert den motorisierten Individualverkehr massgeblich, vor allem aufgrund der geforderten CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe, die in einer massiven Erhöhung des Preises für Benzin und Diesel münden könnte. Statt auf Innovation zu setzen, werden höhere Abgaben gefordert. Der ACS wird sich, zusammen mit «strasseschweiz», weiterhin dafür einsetzen, dass im revidierten Gesetz eine Deckelung der Erhöhung des Benzin- und Dieselpreises definitiv verankert wird. Auch kämpfen wir nach wie vor für eine für die Bevölkerung und Wirtschaft tragbare Erhöhung. Ausbau des Nationalstrassennetzes zur Staureduktion In der Frühjahrsession 2019 verabschiedete der Nationalrat die Verpflichtungskredite zur Erweiterung respektive Fertigstellung des Nationalstrassennetzes. Gleichzeitig gab er grünes Licht für die Finanzierung des Ausbauprogramms für die städtischen Agglomerationen. Damit ist der Weg frei für die dringend notwendige Engpassbeseitigung. Diese wird wesentlich zur Verbesserung der Stausituation rund um die grossen Städte beitragen. Bis 2030 werden 13,5 Milliarden Franken ins Schweizer Strassennetz investiert. Dabei wird der Schwerpunkt des Ausbaus auf die Realisierung dringlicher und bereits weit fortgeschrittener Projekte aus allen Landesregionen gelegt. Der ACS hat zusammen mit den Partnerverbänden bei «strasseschweiz» entsprechende Lobbyingarbeit im Vorfeld der Debatte geleistet, die sich ausgezahlt hat. Der ACS wird sich dafür einsetzen, dass diese Strassenbauvor­ haben planmässig umgesetzt werden.

Gegen Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen Der ACS lehnt Tempo 30 nicht generell ab, befürwortet dieses aber nur, wenn es zur Verkehrsberuhigung in Wohnquartieren dient. Auf Hauptverkehrsachsen, die als übergeordnete Strassen leistungsfähig bleiben müssen, lehnt er Tempo 30 strikt ab. Denn im Hinblick auf die zunehmende Verkehrsbelastung muss der Verkehrsfluss in den Städten und Gemeinden gewährleistet bleiben. Die parlamentarische Initiative «Verkehrsfluss auf Hauptverkehrsachsen nicht verunmöglichen» von Nationalrat Gregor Rutz hatte zum Ziel, Tempo 50 auf Hauptverkehrsachsen auf Bundesebene gesetzlich zu verankern, verbunden mit der Präzisierung, dass dieser Grundsatz nur aus Gründen der Sicherheit und insbesondere nicht aus Lärmschutzgründen um­ gangen werden kann. Damit hätte der willkürlichen Einführung von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen Einhalt geboten werden können. Nach intensivem Lobbying durch die Mitglieder von «strasseschweiz» und des ACS wurde der parlamentarischen Initiative im Nationalrat Folge geleistet. Leider schaffte sie, trotz grossem Engagement seitens der Strassenverbände im Vorfeld der Debatte, den Durchbruch im Ständerat nicht. Nationale verkehrspolitische Arbeitsgruppen Verkehrspolitisch war der ACS 2019 auch durch seine Mitarbeit in verschiedenen nationalen Arbeitsgruppen sehr aktiv. Die Frage nach den zukünftigen Mobilitätsformen wird uns weiterhin stark beschäftigen, aber auch neue interessante Bereiche eröffnen. Die Zusammenarbeit im Rahmen dieser Arbeitsgruppen mit den starken Partnern des Bundesamtes für Strassen ASTRA, des Bundesamtes für Energie BFE, von «strasseschweiz» und weiteren Verkehrsverbänden verleiht dem verkehrspolitischen Engagement des Clubs noch mehr Gewicht.


Engagement – Verkehrssicherheit

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Schulen im Wandel der Zeit Der Unterricht an den Schweizer Schulen hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Mit der Annahme der Harmonisierung des Schulsystems (HarmoS) durch das Schweizer Stimmvolk im Jahr 2006 wurde der Wandel in den Schulzimmern eingeläutet. Zunächst letzte Etappe dieser Entwicklung war die Einführung des Lehrplans 21 im Sommer 2019, welcher der erste gemeinsame Lehrplan für die deutschund mehrsprachigen Kantone der Schweiz ist. Das hat auch Auswir­ kungen darauf, wie wir den Verkehrsunterricht für Schülerinnen und Schüler in Zukunft gestalten.

Kompetenzorientierung Wissen erwerben und auch anwenden können. Das versteht der neue Lehrplan unter «Kompetenz­ orientierung». War der Unterricht bisher stark auf die Wissensvermittlung ausgerichtet, so soll dieser neu mit viel Aktivzeiten und anderen Methoden gestaltet werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zusammen mit den Lehrpersonen das Wissen und wenden es dann im praktischen Unterricht gleich an. Der ACS übernimmt hier aktiv eine wichtige Rolle, indem er seine Lektionen und Lernmodule den neuen Anforderungen anpasst und weiterentwickelt.

eigens für Lehrpersonen entwickelt worden, die das Thema Verkehrssicherheit im Unterricht auf spannende und kompetenzorientierte Art und Weise unterrichten möchten. Für die Schülerinnen und Schüler des 3. Zyklus (9.–11. Klasse HarmoS, bisher die 7.–9. Klasse) existiert beispielsweise ein solches Lernmodul, welches durch die Lehrperson wahlweise im Fach Physik oder Mathematik eingesetzt werden kann und das Thema Bremsweg bearbeitet. Der Verkehrsinstruktor kann so bei seinem Besuch an das bereits erworbene Wissen anknüpfen und eine erste Reflexion mit den Schülerinnen und Schülern durchlaufen.

Digitalisierung Viele Schulzimmer sind bereits mit digitalen Arbeitsplätzen, mobilen Tablets oder interaktiven Wand-­ tafeln ausgerüstet. Diese bilden die Grundlage, um den Unterricht mit neuen Medien gestalten zu können. Die Jungs und Mädchen, die heute zur Schule gehen, gehören zur Generation Z. Sie sind es gewohnt, mit Computer, Tablets und Smartphones umzugehen, und benutzen diese nicht nur zum Kommunizieren mit ihren Kollegen und Freunden. Sie nutzen die neuen Medien eben auch im Unterricht – für Recherchen, Onlineübungen und zum Erstellen ihrer Arbeiten wie z. B. eines Referats, welches mit Fotos und Videos ergänzt und dadurch viel spannender aufgebaut wird. Die Lernmodule des Weissen Raben des ACS unterstützen diese neue Form des Lernens. Sie sind

Explorativer Unterricht Der ACS ist sich sicher: Der Verkehrsunterricht und das Üben draussen auf der Strasse haben immer erste Priorität. Denn die Gefahren für die Kinder lauern auf dem Schulweg, beim Überqueren einer Fahrbahn, auf dem Weg zum Sport nach der Schule und wenn sie etwas grösser sind auch als Mitfahrende im Auto. Hier kann auch das Smartphone keine wirkungsvolle Aufgabe übernehmen. Das Erleben und das gemeinsame Entwickeln von richtigem Verhalten mit dem Verkehrs­ instruktor sind elementar. Er baut auf dem Wissen auf, welches die Kinder im Klassenzimmer bereits erworben haben. Er stellt die schwierigen Fragen, auf welche es nicht nur Antworten, sondern auch gleich Taten gibt. Zum Beispiel: «Wann darf ein Kind die Strasse überqueren?» Die Antwort ist einfach: «Dann, wenn ein


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nahendes Auto ganz angehalten hat.» Aber wie weiss ein Drittklässler, wann ein Auto ganz angehalten hat? Dies festzustellen, ist eine schwierige Aufgabe für ein kleines Kind. Zusammen mit dem Verkehrsinstruktor und dem Fahrzeug des Weissen Raben des ACS entdecken und üben die Kinder viele Male, wann ein Auto stillsteht und wie sie richtig über die Strasse gehen. Die Unterrichtslektion des Weissen Raben des ACS ist so aufgebaut, dass die Kinder genügend Zeit haben, die wesentlichen Kompetenzen mit Unterstützung des Verkehrsinstruktors zu erwerben. 1 Die Lernmodule des Weissen Raben des ACS werden auf Tablets spielerisch angewendet. 2 Mithilfe des Verkehrs­ instruktors üben die Kinder richtiges Verhalten im Strassenverkehr.

Spass am Unterricht Es ist dem ACS wichtig, dass Schülerinnen und Schüler jeden Alters Spass am Verkehrsunterricht haben. Und dazu gehört eben auch, Lektionen anzubieten, die aktuell sind und mit der Entwicklung der technischen Möglichkeiten Schritt halten. Das ermöglicht es uns, zusammen mit den Verkehrsinstruktoren der Polizei einen nachhaltigen und erlebnisreichen Unterricht zu gestalten. 1

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Engagement – GIMS

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GIMS: Eine wichtige Plattform Der Genfer Automobilsalon ist für den ACS eine wichtige Plattform. Neben der Präsenz dient er als Treffpunkt für seine Partner und Mitglieder. Das Interesse aller Gruppierungen war auch 2019 riesig.

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Sowohl an den Presse- als auch an den Publikumstagen war der in den Clubfarben gehaltene, sich modern und edel präsentierende Stand des ACS am 89. Internationalen Genfer Automobilsalon GIMS (Geneva International Motor Show) ein beliebter Treffpunkt für die Partnervertreter und seine Mitglieder. Erstmals setzte der ACS rund um und am Stand in schwarz-gelbe Rennoveralls gekleidete Promotoren ein. Das sorgte für Aufsehen und viele Publikums­ kontakte. Sowohl für das Standdesign als auch für den Auftritt und die Betreuung erhielt der ACS grosses Lob und Anerkennung.

Eine Reise nach Genf hat sich im März 2019 aber nicht nur wegen des ACS Standes gelohnt. Obschon einige grosse Hersteller wie Opel, Ford oder Hyundai fehlten, hat die GIMS einen wichtigen Beweis angetreten: Automessen sind noch lange nicht am Ende! Trotz der Absenzen präsentierten sich im Genfer Palexpo rund 180 Aussteller aus 30 Ländern. Sie zeigten gegen 900 Automodelle und weit über 100 Neuheiten aus den Bereichen Technologie, Design, Sicherheit und Komfort. Dabei wurde den Besucherinnen und Besuchern eindrücklich vor Augen geführt, wie stark sich die Auto­ branche im Wandel befindet.


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1 Die ACS Promotoren in ihrem neuen MesseOutfit. 2 Rund 180 Aussteller zeigten an der GIMS 2019 ihre Neuheiten.

Nie zuvor wurden Tradition, Leidenschaft und Innovation mit so vielen Zukunftsideen zu einem inte­ ressanten Mix angereichert. Dank der Lockerung der GIMS-Reglemente konnten sich neue Akteure aus allen Bereichen der Mobilität der Weltpresse und dem Publikum präsentieren. Spannende Themen wie Elektrifizierung und vernetzte Mobilität, automatisiertes Fahren, digitale Servicepakete und Mobilität als Dienstleistung waren im Palexpo omnipräsent. Der scheidende Generaldirektor André Hefti unterstrich das Ziel der GIMSFührung, die Ausstellung modern und zukunftsorientiert zu präsentieren, ohne jedoch ihre fast 100-jährige Geschichte aus den Augen zu verlieren. Der Genfer Automobilsalon zählt zu den wichtigsten fünf Automessen der Welt. Dazu ist er der einzige in Europa, der jedes Jahr stattfindet. Im Vergleich mit den anderen beiden grossen Messen auf europäischem Boden, der IAA in Frankfurt und der Mondial de l’Automobile in Paris, traut man der GIMS auch längerfristig eine erfolgreiche Zukunft zu. Das hat einerseits mit dem Zeitpunkt der Ausstellung Anfang März und andererseits mit der Tatsache zu tun, dass sie auf neutralem Terrain stattfindet. Während auf dem Pariser Messegelände Porte de Versailles die französischen und in der

Die GIMS beabsichtigt, ihre Position unter den fünf wichtigsten Automessen der Welt weiter zu festigen.

Frankfurter Messe jeweils die deutschen Hersteller dominieren, ist im Palexpo eine gewisse Gleichberechtigung und Ausgewogenheit garantiert. Alleine schon aus Platzgründen konnte Genf dem Gigantismus der beiden anderen Messen nicht nacheifern. Dies scheint sich nun auszuzahlen. Während Paris und Frankfurt, die sich jedes Jahr abwechseln, ihre riesigen Hallenkapazitäten nicht mehr voll ausnutzen können, durfte sich die GIMS auch 2019 über eine hervorragende Auslastung freuen.


Engagement – Motorsport

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Nationale Events – nah beim Publikum Nationale Motorsportevents bleiben ein Anziehungspunkt. Auch 2019 verfolgten jeweils Tausende von Zuschauern entlang der Rennstrecken ihre Asphalthelden. Dabei feierte das Bergrennen Gurnigel ein Jubiläum.

Welche Gegensätze! Die traditionellen Formel-1-Rennen kämpfen gegen das sinkende Publikumsinteresse – sowohl an den Renn­ strecken als auch im Fernsehen. Zu monoton sind die Rennen geworden. Die Sieger fahren in einem silbernen Mercedes-AMG, einem roten Ferrari oder einem dunkelblauen Red Bull-Honda. Und die Sieger hiessen in der Saison 2019 immer Lewis Hamilton (11-mal), Valtteri Bottas (4-mal), Max Verstappen (3-mal), Charles Leclerc (2-mal) und Sebastian Vettel (1-mal). Viel zu selten bleibt ein Rennen bis ganz zum Schluss spannend. Auch die WM-Gesamtwertung 2019 war bei den Fahrern (zum 6. Mal Hamilton) und bei den Teams (Mercedes-AMG) schon vor dem Saisonfinale am 1. Dezember in Abu Dhabi entschieden. Für 2021 werden umfassende Änderungen im sportlichen, technischen und finanziellen Bereich umgesetzt. Bereits heute fragen sich aber nicht wenige Experten, ob diese Änderungen das Feld tatsächlich näher zusammenrücken lassen und so wieder mehr Spannung in die Rennen und den Titelkampf bringen. Auch wenn die Formel E, die am 22. Juni 2019 erstmals in Bern gastierte, weiter an Zu­schauerinteresse und Fernsehpräsenz gewonnen hat – so richtig ist der Funken auf die Motorsportfans immer noch nicht übergesprungen. Zwar gehen die Rennen jeweils mitten in der Stadt über die Bühne, doch nicht selten sind die Strecken für die Zuschauer schwer einseh- und überschaubar. Der weltweit renommierteste Wettkampf für ElektroRennautos steckt in vielen Bereichen immer noch in den Kinder­ schuhen. Die Präsenz grosser Hersteller wie BMW, Mercedes-Benz, Porsche, Audi, Jaguar oder Nissan verleihen der Serie immerhin eine gewisse Relevanz. Deshalb ist es irgendwie schade, dass die FormelE-Boliden zumindest in der WM-Saison 2019 / 2020 nicht wieder auf Schweizer Boden auf Punktejagd gehen werden. Sowohl das erste Rennen in Zürich (2018) als auch das zweite in Bern waren ein grosser Publikumsmagnet mit jeweils über 100 000 Zuschauern.

Definitiv kein Problem mit spannendem Rennsport-Spektakel und dem Zuschauerinteresse haben die nationalen Veranstaltungen, bei denen die ACS Sektionen eine tragende Rolle spielen. Dort erleben die Fans noch bodenständigen Motorsport ganz aus der Nähe. Neben den ebenfalls attraktiven Rennen in Reitnau und in Frauenfeld stach im 2019 das Bergrennen am Gurnigel besonders hervor. Der traditions­ reiche Event vor den Toren Berns fand unter dem Motto «50 Jahre Bergrennen Gurnigel» am 7. und 8. September statt. Dieses Rennen widerspiegelt die Motorsport-DNA des ACS in perfekter Art. Zwar wurde 2019 das 50-Jahr-Jubiläum gefeiert, tatsächlich ist die Veranstaltung aber schon über 100 Jahre alt. Bereits im Jahre 1910 wurde zwischen Dürrbach und dem damals weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Gurnigelbad ein Geschwindigkeitswettbewerb ausgeschrieben. Bis 1930 fand dieses Rennen noch viermal statt, bevor die Motoren auf dieser Strecke für fast 40 Jahre verstummten. Als dann Ende der 60er-Jahre der Berner Lauf von Mitholz nach Kandersteg wegen des neuen Autoverlads am Lötschberg gestrichen werden musste, erinnerte man sich an die Strecke im Gantrischgebiet, die erst gerade asphaltiert worden war. Nach zwei Generalproben mit ACS Sektionsrennen 1968 und 1969 wurde ein Jahr später das 1. Nationale Bergrennen am Gurnigel ausgetragen. Bis heute findet seither das Rennen alljährlich statt, weshalb 2019 das Jubiläum «50 Jahre in der Schweizer Meisterschaft» gefeiert werden durfte. Dominiert wurde das Jubiläums­ rennen von Thomas Amweg (Seengen), der in die Fussstapfen seines Vaters Fredy Amweg (20-facher Sieger) trat.

Der ACS ist erfreut über den anhaltenden Erfolg der nationalen Rennsportveranstaltungen. Er ist aber auch davon überzeugt, dass sowohl die Formel 1 als wertvoller Technologie­inkubator als auch die Formel E zukünftig eine wichtige Rolle spielen werden.


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3 1 Im Opel Kadett C GT / E am Steuer: Fritz Erb. 2 Thomas Amweg gewinnt das Bergrennen am Gurnigel. 3 Der spätere Sieger in voller Fahrt. 4 René Faigle in seinem VW Scirocco, 16 V STW.

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Engagement – Produktentwicklung

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Neue Wege in der Produktentwicklung Der Markt, in dem wir uns bewegen, befindet sich in einem stetigen und raschen Wandel. Deshalb ist es für den ACS unerlässlich, seine Produkt- und Dienstleistungspalette laufend anzupassen und zu erweitern. Nur so bleibt unser Club fit für die Zukunft. 2019 ist der ACS hier ganz neue Wege gegangen.

1 Ein aussergewöhnlicher Ort für den ACS Workshop: ein stillgelegtes Hallenbad. 2 / 3 / 4 Die WorkshopTeilnehmenden im intensiven Austausch und beim spannenden Brainstorming.

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In einem sich ständig wandelnden Marktumfeld muss auch ein Club wie der ACS seine Produkte und Dienstleistungen laufend anpassen, um am Markt erfolgreich zu bleiben. Grundsätzlich sind wir mit unseren qualitativ hochwertigen Assistance-Dienstleistungen sehr gut aufgestellt. Dies unter anderem, weil eine Mitgliedschaft in unserem Club zusätzlich eine grosse Palette an verlockenden Vergünstigungen bei unseren Partnern sowie diverse attraktive Zusatzdienstleistungen beinhaltet. Damit unser Club aber auch für die längerfristige Zukunft gerüstet ist, wird sich der ACS neu ausrichten müssen. Hier ist Innovation gefragt. Die Zentralverwaltung arbeitet zusammen mit den Sektionen und

unseren Partnern intensiv daran, neue, zukunftstaugliche Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. 2019 sind sie hier einen Schritt weitergegangen. Mit der Firma BrainStore, einem internationalen Netzwerk von Innovationsunternehmerinnen und -unternehmern, konnte der ACS dafür einen innovativen Partner gewinnen, der bei solchen Entwicklungsprozessen ganz neue Wege geht. Ziel dabei ist es, aus der eigenen Komfortzone rauszukommen und neue Denkanstösse zu erhalten. Kreativ-Workshop im stillgelegten Hallenbad Mitte September 2019 veranstaltete der ACS unter der Leitung von Markus Mettler und Florence Croizier von BrainStore in Luzern einen dreitägigen Workshop

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der ganz speziellen Art. Dieser fand in einem stillgelegten Hallenbad statt. «Es gehört unter anderem zu unserem Konzept, dass an aussergewöhnlichen Orten gearbeitet wird», sagt Markus Mettler. «Um frei Ideen entwickeln zu können, ist es wichtig, sich ausserhalb der gewohnten Umgebung zu bewegen.» Zum Workshop eingeladen waren 42 Personen im Alter zwischen zehn und achtzig Jahren. Neben ein paar ACS Mitgliedern, den Geschäftsführerinnen und -führern der 19 ACS Sektionen und den Marketingmitarbeitenden der Zentralverwaltung war die Gruppe bunt durchmischt mit externen Personen, die vorher noch nie etwas vom ACS gehört hatten. «Für den kreativen Prozess sind unterschiedliche Blickwinkel unerlässlich. Deshalb haben wir Personen zum Kreativ-Workshop eingeladen, die eine Aussen­­optik einbringen», erklärt Markus Mettler.

Ein Brainstorming mit 1 788 Ideen in einem stillgelegten Hallenbad in Luzern. Das war ein Kreativ-Workshop im wahrsten Sinne des Wortes. Dieser ganz neue Ansatz in der Produktentwicklung war aus Sicht des ACS ein voller Erfolg.

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Zeitung mit 1788 Inspirationen Der Workshop war in diverse Stufen gegliedert. Nachdem am ersten Tag in einer kleineren Gruppe die Ziele und der gemeinsame Zweck des ACS erarbeitet worden waren, startete am zweiten Tag, im grossen Gremium, der intensive Kreativprozess. Die Teilnehmenden wurden in Gruppen eingeteilt, um im Rahmen eines Brainstormings Ideen zu generieren. Die daraus resultierenden fast 1 800 Inputs wurden zusammengetragen und in einer eigenen Zeitung festgehalten. Die Vielzahl an Inspirationen wurde danach in einem mehrstufigen Prozess zunehmend verdichtet, sodass am Ende des dritten Tages 15 Ideenansätze übrig blieben, die von der gesamten Gruppe als Top-Ideen identifiziert wurden. «Get. It. Done»-Mindset «Wir möchten unsere Kunden dazu führen, dass sie aktiv werden. Wir stellen oft fest, dass in solchen Prozessen sehr viel diskutiert, aber wenig umgesetzt wird», erläutert Markus Mettler. «Mit unserem innovativen Konzept, dem «Get. It. Done»-Mindeset, gehen wir neue Wege und können so einen Prozess anstossen, den unsere Kunden danach selbstständig weiterführen.» Für den ACS heisst das, dass 15 erarbeitete TopIdeen nun weiterentwickelt werden. Dabei stehen die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse unserer Mitglieder immer im Zentrum. Er bleibt also spannend, unser neuer Weg in der Produktentwicklung.


Engagement – Oldtimer

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Kulturgut Oldtimer schützen und fördern Der ACS sieht sich zusammen mit seinen engagierten Sektionen in der wichtigen Rolle des Beschützers und Förderers der automobilen Tradi­ tionen. Insbesondere die Veteranenfahrzeuge sind ein Kulturgut auf Rädern, zu dem Sorge zu tragen ist. In diesem Kontext wurde 2019 eine wegweisende Petition eingereicht.


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Ende 2008 erliess das Bundesamt für Strassen die «Weisungen für Veteranenfahrzeuge». Darin werden der Begriff und die Bedingungen für den Verkehr mit diesen Fahrzeugen definiert. Als Veteranenfahrzeuge gelten Motorfahrzeuge, deren erste Inverkehrssetzung vor mehr als 30 Jahren erfolgte und die nur für den privaten Zweck verwendet werden. Dazu dürfen sie nicht regelmässig in Betrieb stehen; die jährliche Fahrleistung ist auf durchschnittlich 2 000 bis 3 000 Kilometer bzw. rund 50 bis 60 Betriebsstunden beschränkt. Sie müssen der ursprünglichen Ausführung entsprechen und optisch wie technisch in einwandfreiem Zustand sein. Als Kompensation für diese strikte Handhabung müssen die Veteranenfahrzeuge in der Regel nur alle sechs Jahre bei den Strassenverkehrsämtern nachgeprüft werden. Auch können Wechselschilder für mehr als zwei Veteranenfahrzeuge erteilt werden. So weit, so gut. Nicht in allen Bereichen ist der ACS allerdings mit der Behandlung der Veteranenfahrzeuge einverstanden. Dies bewog die ACS Sektion Thurgau Ende Mai 2019 dazu, bei der kantonalen Regierung eine Petition einzureichen. Sie erachtet es als ungerechtfertigt, dass die Veteranenfahrzeuge bei der Erhebung der Motorfahrzeugsteuer nach den gleichen Grundsätzen eingestuft werden wie alle anderen Motorfahrzeuge, obwohl ihre Nutzung durch die Kilometerbeschränkung erheblich eingeschränkt ist und sie dadurch den Verkehr und die Verkehrsinfrastruktur weit weniger belasten. Dazu fallen vergleichsweise hohe Strassenverkehrssteuern an, da Veteranenfahrzeuge häufig ein höheres Gewicht und einen grösseren Hubraum aufweisen. Diese unterschiedslose Besteuerung sei nicht sachgerecht, argumentieren die Vertreter des ACS und fordern deshalb eine um 50 Prozent tiefere Strassenverkehrssteuer für Veteranenfahrzeuge. Innert kürzester Zeit sammelte der ACS Thurgau fast 2 000 Unterschriften, womit das Ziel von 1 000 Unterschriften bei weitem übertroffen wurde. Flankiert von einem perfekt restaurierten Lagonda V12 Special, überreichte Sektionspräsident Dr. Felix Müller die Petition der Thurgauer Regierungspräsidentin Cornelia Komposch und zeigte damit, dass der ACS gewillt ist, sich auf allen Ebenen entschlossen für die verkehrspolitischen Anliegen der Automobilisten einzusetzen. Und es warten weitere Herausforderungen! Umweltzonen, wie sie schon in über 50 deutschen Städten existieren, oder ähnliche Massnahmen drohen leider auch in der Schweiz. In diversen grossen Schweizer Städten bestehen bereits Studien zu entsprechenden Projekten. Im abgelaufenen Clubjahr 2019 engagierten sich verschiedenste ACS Sektionen ebenso mit sehr viel Herzblut bei Oldtimer-Events. Zu ihren attraktiven Anlässen kamen insgesamt mehrere Hundert Piloten von Veteranenfahrzeugen und mehrere Tausend Schaulustige. Die An­ ziehungskraft solcher Veranstaltungen ist immer noch enorm. Weil Veteranenfahrzeuge und Youngtimer für den ACS eine Herzensangelegenheit sind, hat er seine Dienstleistungen auch in zusätzlichen Bereichen weiter ausgebaut. So organisiert der ACS neu auch auf nationaler Ebene mehrtägige attraktive Oldtimer-Ausflüge, bei denen sich Gleichgesinnte treffen und tolle Stunden miteinander verbringen. Neben dem Automobil nehmen bei diesen Classic Cars Events gerade auch die Kameradschaft, die Kultur und die Kulinarik ganz zentrale Rollen ein. Diese Ausflüge waren jeweils innert kurzer Zeit ausgebucht. Auch im ACS Magazin Auto wurden die Themenbereiche Classic Cars und Old- & Youngtimer noch einmal aufgewertet. Neu werden wertvolle Vergleichstests oder Kaufempfehlungen publiziert.


Engagement – Antriebssysteme

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Wie sieht der Antrieb der Zukunft aus? Wer ein umweltfreundliches Auto kaufen möchte, steht vor der Wahl: Soll es batteriebetrieben sein? Oder setzt sich die Brennstoffzelle durch? Oder ist vielleicht doch ein Hybrid der Antrieb der Zukunft?

Auf diese Fragen erhält man von Experten ganz viele unterschiedliche Antworten. Dabei taucht auch immer wieder eine Lösungsmöglichkeit auf, die für die Autohersteller geradezu ein Lotto-Sechser wäre: synthetische Kraftstoffe namens E-Fuels. Diese stossen bei der Verbrennung nicht mehr CO2 aus, als bei deren Produktion verbraucht wurde. Das wäre eine elegante Lösung, weil dann Verbrennungsmotoren immer noch gebraucht würden. Die Infrastruktur – sprich Tankstellen – wäre bereits vorhanden, und so müsste sich praktisch nichts ändern. Der «Wunderdiesel» würde idealerweise aus erneuerbarem Strom hergestellt und eine

weitere Option für eine klimaneutrale Mobilität der Zukunft darstellen. Deshalb forschen die Autohersteller mit Hochdruck an E-Fuels. Leider hat die E-Fuels-Technologie aber auch Schönheitsfehler: Die Herstellung ist derzeit noch viel zu teuer und CO2-neutral sind E-Fuels nur dann, wenn der zur Produktion eingesetzte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Und würden E-Fuels tatsächlich in grösseren Mengen hergestellt, wären sie einer der grössten Stromverbraucher. Laut einer Studie würde der Bedarf an erneuerbarem Strom für den gesamten EU-Raum im Jahr 2050 dann etwa

1 Der Skoda Citigo iV mit Elektromotor. 1

2 Elektromobilität als wegweisende Lösung?


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dem Sieben- bis Zehnfachen der aktuellen jährlichen Stromproduktion aus erneuerbaren Energien entsprechen. Experten sehen die E-Fuels deshalb erst als übernächsten Schritt in die Zukunft und eher im Bereich des Flugverkehrs und von Strassen-Langstreckentransporten. Gut zu wissen: Die beste Treibhausgasbilanz der konventionellen Antriebe weist unter heutigen Bedingungen das Erdgasauto auf. Vieles spricht also für einen vorläufigen Siegeszug der batterieelektrischen Fahrzeuge. Die Autohersteller sind in diesem Bereich geradezu zum Erfolg verdammt, denn jeder von ihnen hat in den letzten Jahren Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe getätigt und muss weiter in grossem Stil investieren. Volkswagen beispielsweise hat angekündigt, bis 2024 insgesamt 33 Milliarden Euro allein in die E-Mobilität zu investieren. Gleichzeitig wurde die Planung für die nächsten zehn Jahre angepasst: Bis 2029 plant der Konzern, fast 75 reine Elektroautos auf den Markt zu bringen. Branchen­experten sagen deshalb klipp und klar, dass das E-Auto mit Batterie nicht mehr aufzuhalten ist. In ein paar Jahren werden auch grosse Akkus, die eine entsprechende Reichweite ermöglichen, für deutlich weniger Geld als heute zu haben sein. Nur hat der Anspruch vieler Konsumenten nach einer grossen Reichweite einen ganz wesentlichen Nachteil: Immer grössere und schwerere Akkus drohen den ökologischen Vorteil von Elektroautos an die Wand zu fahren. Dies bedeutet, dass kleinere Elektroautos besser sind für die Umwelt als grössere. Ein Tesla S verbraucht pro Kilometer rund eineinhalb Mal so viel Strom wie ein Nissan Leaf. Entscheidend für die gesamte Ökobilanz ist, dass neben der Batterieaufladung auch die Herstellung der Fahrzeuge und Akkus mit möglichst viel erneuerbarer Energie erfolgt. Eine Autobatterie heute mit dem Strommix aus China, Polen oder Indien herzustellen, belastet die Umwelt massiv stärker, als wenn die Akkus in von Wasserkraft dominierten Ländern wie Schweden, Norwegen oder auch der Schweiz entstehen. In Polen

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beispielsweise fällt die CO2-Bilanz für Batterien um den Faktor 24 schlechter aus als in Schweden. In Indien sogar um den Faktor 32. Aber ist die Brennstoffzelle nicht doch der bessere Antrieb für die Zukunft? Sie ist leise, stösst keine Abgase aus, ist nach ein paar Minuten wieder vollgetankt und schafft eine Reichweite wie ein Diesel. Tönt perfekt, doch leider hat diese Technik gravierende Nachteile: einerseits das Tankstellennetz, andererseits der hohe Kaufpreis der Wasserstoffautos, der hohe Strombedarf für die Herstellung des Wasserstoffs und die Tatsache, dass nur 25 Prozent der ursprünglichen Energie zur Fortbewegung führen, der Rest geht ver­ loren. Bei einem Elektroauto liegt der Wirkungsgrad fast dreimal höher. Im Vergleich liegen die Kosten pro 100 Fahrkilometer bei einem Wasserstoff-Pkw beinahe doppelt so hoch wie bei einem Stromer. Immerhin ist zumindest in der Schweiz etwas Bewegung erkennbar. Allerdings nur bei Lastwagen. Für den Einsatz in Pkws ist die Brennstoffzelle vorerst noch viel zu teuer. Das könnte sich allerdings ändern, denn die Chinesen schwenken bereits um auf die Brennstoffzelle und alternative Kraftstoffe. Schon ab 2020 stoppen sie deshalb alle Subventionen fürs Batterieauto. Offenbar ist für sie die Lithium-Ionen-Batterie als Stromquelle eben doch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Zukünftig braucht es für jede Mobilitätsform den spezifischen Antrieb, der die Ansprüche bezüglich der zu fahrenden Strecke erfüllt. Deshalb müssen auch weiterhin verschiedene Antriebsformen erforscht und entwickelt werden.


Engagement – Caravaning

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Campen – die grosse Freiheit beim Reisen Das Camping erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Viele Menschen wollen weniger weit und weniger lang verreisen, dafür häufiger und spontaner. Vor allem die alltags­tauglichen Campervans boomen deshalb.

1 Selbst in den alltags­ tauglichen Campervans muss man nicht auf Komfort in Form einer funktionalen Küchenzeile verzichten. 2 Werden immer beliebter: sogenannte Campervans wie der VW California 6.1.

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Ob VW T6 California, Ford Transit Nugget, Mercedes V-Klasse Marco Polo oder Fiat Ducato – lifestylige, kompakte Reisemobile sind im Trend. Das bestätigt auch Fabien Produit, Generalsekretär des ACS und Vorstandsmitglied des Camping-Weltverbandes F.I.C.C.: «Im ersten Halbjahr 2019 sind die Neuzulassungen bei Wohnmobilen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent gestiegen.» Die Campervans, die viel zum Aufschwung beitragen, bewegen sich beim Anschaffungspreis, auch für Familien, in einem er­ schwinglichen Rahmen. Äusserlich sehen sie aus wie kleine Lieferwagen oder normale Vans. Dadurch werden das Manövrieren und das Parkieren in der Stadt einfacher, was wichtige Entscheidungsgrundlagen sind.

Campen trifft definitiv den Nerv der Zeit: Viele Menschen wohnen heute in Städten, wo das Leben meist hektisch ist. Deshalb zieht es sie in den Ferien immer häufiger hinaus in die Natur. Während vor 30 Jahren noch mehr Wohnwagen verkauft wurden, haben heute Wohnmobile / Campervans die Nase ganz klar vorne. «Der Trend geht ganz klar hin zum Reisemobil», bestätigen Experten. Die grosse Nachfrage bei Campervans und anderen Einstiegsvarianten zeigt, dass Campen gerade bei jüngeren Zielgruppen angesagt ist. Mal schnell übers Wochenende in die Berge, an den See oder in den sonnigen Süden. Mit einem Campervan ist das kein Problem. Auf vier Rädern ist man bei der Wahl des Kurzurlaubsziels maximal flexibel und kann auch ganz spontan auf Basis der aktuellen Wettervorhersage entscheiden, wohin die Reise geht. Die klassischen Käufer von Reisemobilen sind dagegen immer noch über 50 Jahre alt. Nachdem die Kinder ausgeflogen sind, haben die «Best Ager» wieder mehr Zeit, sie sind fit und wollen noch etwas erleben. Viele Campingeinsteiger sagen: Ich habe in den vergangenen Jahren die ganze Welt bereist, war schon in Asien, Afrika und in der Karibik, aber das eigene Land kenne ich kaum. Der Trend geht deshalb weg von Pauschalreisen hin zum Caravaning. Ebenfalls ein gewichtiges Argument für den Kauf eines Reisemobils ist der vergleichsweise niedrige Wertverlust. Dabei müssen die Campingfreunde in den neuen Fahrzeugen nicht mehr auf Komfort und Ausstattung verzichten: Sogar die Einstiegsversionen sind nicht nur mit bequemen Betten ausgerüstet, sondern meistens auch mit einer Küchenzeile und einem Kühlschrank. Bei grösseren Campervans gibt es sogar eine ausziehbare Dusche. Stichwort Konnektivität: Für viele Wohnmobile


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gibt es mittlerweile passende Apps, mit deren Hilfe etwa der Stand der Gasflasche oder die Batterie kontrolliert werden können. «Smart Caravan» nennen die grossen Hersteller diesen Trend, bei dem mit dem Smartphone sämtliche Geräte im Fahrzeug bedient werden können.

Der ACS ist gerade auch für Camping­urlauber ein wertvoller Partner. Mit der exklusiven ACS Camping Card profitieren die Besitzer von Taxermässigungen auf vielen Campingplätzen im In- und Ausland. Inbegriffen ist ebenso eine Haftpflichtversicherung.

Die Branche boomt allerdings nicht nur bei den Neufahrzeugen, auch Mietfahrzeuge und gebrauchte Fahrzeuge werden stark nachgefragt. Je jünger die Zielgruppe, desto eher wird gemietet oder ein gebrauchtes Fahrzeug angeschafft. Das macht der Branche Hoffnung für die Zukunft, denn die Mieter von heute sind oftmals die Käufer von morgen. Fachleute rechnen auch für 2020 mit weiter steigenden Verkaufszahlen. Beim Antrieb dominieren für Campervans zumindest kurz- und mittelfristig weiterhin die Verbrennungsmotoren. Ein reiner Elektromotor ist aufgrund des grossen Gewichts der Batterien, deren Kosten und der beschränkten Reichweite vorläufig kein grosses Thema. Dagegen könnte schon bald einmal die Brennstoffzelle eine CO2-freundliche Alternative darstellen. Verschiedene Hersteller arbeiten daran.


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Zahlen und Fakten 2019 Mit dem entsprechenden Dienst­ leistungspaket des ACS sind unsere knapp 100 000 Mitglieder auf der sicheren Seite. Dies beweisen die Zahlen 2019. Im Laufe des Jahres haben die ACS Mitglieder den Pannendienst mehr als 15 900 Mal genutzt. Ebenso wurden die Annullierungskostenversicherung und die Rückvergütung des Selbstbehalts bei Mietwagen rege in Anspruch genommen.


Zahlen und Fakten – Partner und Dienstleistungen

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Unsere Partnerschaften und Kooperationen Der ACS bietet seinen Mitgliedern beste Assistance-Dienstleistungen und dank seinen Partnern zusätzlich viele exklusive Clubleistungen.

Eine breite Palette an Partnerschaften – vielfältige Clubleistungen Die ACS Mitglieder profitieren dank einer breiten Palette an Partnerschaften von zahlreichen Vorteilen und Vergünstigungen. 2019 waren die folgenden Firmen Partner des ACS: Versicherungen – Allianz: Jederzeit bestens gesichert. 10 % Rabatt auf Auto- und Hausratversicherungen – Allianz Global Assistance: 10 % Rabatt auf Secure CyberVersicherung – CAP Rechtsschutz: 10 % Rabatt auf Rechtsschutzversicherung privaLex® und firmaLex® – Helsana: 15 % Rabatt auf den meisten Zusatzversicherungen – UBS: ACS Visa Card Classic kostenlos und ACS Visa Card Gold im ersten Jahr kostenlos, danach CHF 100.– pro Jahr Treibstoff und Fahrzeugpflege – Bosch Car Services: Verschiedene Vorteile für ACS Mitglieder. – Eni: Mit der ACS AgipPLUS-Karte tanken und von 4,5 Rp./l Rabatt profitieren. Spesen und Karte gratis – Migrol: Bis zu 4 Rp./l günstiger tanken. 8 % Rabatt auf Autowäsche. Kostenlose Karte – Pirelli: CHF 80.– Benzingutschein beim Kauf von 4 Pirelli-Reifen Unser Botschafter – Tom Lüthi: 15 % Rabatt auf dem Fanshop; www.tomluethi-shop.ch

Rund ums Auto – AREA: Beim Badge «topEurop» entfallen die Verwaltungsgebühren für Frankreich im ersten Jahr. – ASSR: CHF 60.– Rabatt auf allen ASSR Tageskursen in der Schweiz – «AUTOMOBIL REVUE»: 20 % Rabatt auf das Jahresabonnement – Cruise & Ferry Center: Attraktive Vergünstigungen auf gewissen Fährstrecken – Driving Center: CHF 30.– Rabatt auf WAB-Kursen und CHF 60.– Rabatt auf freiwilligen Kursen – GVA Park: Bis zu 10 % Rabatt auf Parkgebühren – «Moto Sport Schweiz»: 20 % Rabatt auf das Jahresabonnement – Sixt: Bis zu 20 % Rabatt auf Mietwagen – Sixt ride: 10 % Rabatt auf internationalem Transferservice – Speedparking: 10 % Rabatt auf den offiziellen Parkplatztarifen – Sunny Cars: 5 % Rabatt auf Mietwagen mit Rundum-sorglosGarantie, und das weltweit Lifestyle – Optic 2000: 50 % Rabatt auf den Sehtest für den Führerausweis und 15 % Rabatt auf den Kauf einer Polarisationsbrille – The Originals Human Hotels & Resorts: 12 % Ermässigung auf den Zimmerpreis in 500 privat geführten Hotels in Europa und Kanada

Ein ACS Mitglied kann unter folgenden Mitgliedschaften sein passendes Dienstleistungspaket wählen: Leistung

ACS Light

ACS Classic*

ACS Travel*

ACS Classic & Travel*

Clubleistungen ACS Medical Hotline Pannenhilfe Europa Reiseschutz Welt Annullierungskosten Welt Verkehrsrechtsschutz Welt Benützung Mietfahrzeuge Selbst-­ behalts-Ausschluss-Versicherung Lenken fremder Motorfahrzeuge * Versicherungsträger: AWP P&C SA, Wallisellen ** Versicherungsträger: AWP P&C SA, Wallisellen, Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft, Wallisellen und CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG, Wallisellen

ACS Premium**

ACS Firmen­ mitgliedschaft*


41

Premium-Partner

Partner


Zahlen und Fakten – Statistiken 2019

42

Weiterhin hohe Servicequalität und sehr zufriedene Mitglieder Ende Dezember 2019 weist der ACS einen Mitgliederbestand von 95 646 Mitgliedern aus. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 2,7 %, welcher sowohl mit der veränderten Marktsituation als auch der Aufbauphase des Vertriebsnetzes zu erklären ist. Der Pannendienst des ACS verzeichnet 2019 mit 15 942 Pannenfällen eine signifikante Abnahme von 19 % gegenüber 2018. 88 % der Pannenfälle ereigneten sich in der Schweiz, 12 % im europäischen Ausland, was ungefähr den Zahlen des Vorjahres entspricht. Damit beweist der ACS einmal mehr, wie viel er für seine Mitglieder leistet. Diese schätzen die kurzen Wartezeiten und die hohe Servicequalität ausserordentlich.

Zufriedenheit und Wartezeit ACS Pannendienst Anzahl befragte Kunden

Nutzung ACS Dienstleistungspakete

1 661

1 477

Pannenfälle und übrige Fälle Europa 12 % Pannenfälle und übrige Fälle Schweiz 88 %

Abschleppen 33 % Pannenbehebung vor Ort 67 %

751 820

Übrige Fälle* 969

sehr zufrieden zufrieden

Pannenhilfe Europa 1981

neutral weniger zufrieden

Pannenhilfe Schweiz 13 961

nicht zufrieden Wartezeit in Minuten

< 20

20 – 30

30 – 40

> 40

Medizinische Assistancefälle Schweiz 43 Medizinische Assistancefälle weltweit 280

* Annullationskosten-, Selbstbehaltsrückvergütung bei Mietwagen und Lenken fremder Fahrzeuge


43 Mitgliederbestand ACS Sektionen, 31.12.2019 Ein Club mit politischem Gewicht und lokaler Verankerung

0–5 000

Schaffhausen

5 001–10 000

Thurgau

10 001–20 000 20 001–25 000

beider Basel

St. Gallen-Appenzell

Zürich Glarus

Mitte

Les Rangiers

Liechtenstein

Schwyz-Uri Neuenburg

Bern

Luzern, Ob- und Nidwalden

Freiburg

Graubünden

Waadt

Tessin Wallis

Genf

Gründe für Pannenfälle 2019 Insgesamt 15 942 Pannenfälle, wovon 5 867 auf Batterieprobleme und 2 242 unter die Kategorie «Rad /Reifen» fallen.

Batterieprobleme 5 867

Diverse* 1 830

Rad / Reifen 2 242

Abgasanlage / Turbolader 1 141

Unfall 922

* wie z. B. Marderschäden, Feuer- und Hagelschäden, Katalysator, Scheiben, Automatik, Diebstahl usw.

Falsches Benzin /  Tank leer 669 Kupplung 686

Anlasser 433

Benzinpumpe /  Leitung 501

Pannen insgesamt 15 942

Elektronik 371

Motor 375

Schlüsselpanne 287

Alternator 337

Bremsen 281


44

Adressen sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der ACS Sektionen beider Basel* Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Christian Greif Tel. +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch

Graubünden Masanserstrasse 35 Postfach 414 CH-7001 Chur Flavia Buchli Tel. +41 81 252 90 50 Fax +41 81 257 03 89 info@acs-gr.ch

Neuenburg Avenue de la Gare 2 CH-2013 Colombier Carole Perinetti Tel. +41 32 725 81 22 Fax +41 32 725 81 21 acs.neuchatel@acs.ch

Tessin* Via Trevani 5 Postfach 564 CH-6600 Locarno Gianmarco Balemi Tel. +41 91 751 46 71 Fax +41 91 751 80 68 locarno@acsti.ch

Bern Helvetiastrasse 7 CH-3005 Bern Thomas Nyffenegger Tel. +41 31 311 38 13 Fax +41 31 311 26 37 info@acsbe.ch

Les Rangiers Avenue de la Gare 50 CH-2800 Delémont Laure Hertzeisen Tel. +41 32 422 33 22 Fax +41 32 423 01 09 acs.lesrangiers@acs.ch

Schaffhausen c/o Allianz Suisse Schützengraben 24 CH-8200 Schaffhausen Tel. +41 52 625 61 81 info@acs-sh.ch

Wallis* Rue du Scex 33 CH-1950 Sitten Marie-Christine Gillioz Tel. +41 27 322 11 15 Fax +41 27 322 33 21 acsvalais@acs.ch

Freiburg* Postfach 105 CH-1701 Freiburg Pierre Piccand Tel. +41 26 341 80 20 Fax +41 26 347 15 25 acs.fribourg@acs.ch

Liechtenstein Bangarten 10 Postfach 548 FL-9490 Vaduz Tel. +423 237 67 67 Fax +423 233 30 50 info@acfl.li

Schwyz-Uri* Waldstätterquai 2 CH-6440 Brunnen Adrian Müller Tel. +41 41 822 06 07 Fax +41 41 822 06 09 acs.schwyz@acs.ch

Waadt Chemin des Gavardes 7 CH-1073 Savigny Xavier de Haller Tel. +41 21 331 27 22 Fax +41 21 331 27 29 acs.vaud@acs.ch

Genf Ch. du Clos de la Fonderie 19 Postfach 1205 CH-1227 Carouge Catherine Locca Tel. +41 22 342 22 33 Fax +41 22 301 37 11 acs.geneve@acs.ch

Luzern, Ob- und Nidwalden Fadenbrücke 10 CH-6374 Buochs Alex Gajic Tel. +41 41 531 30 29 luzern@acs.ch

St. Gallen-Appenzell* Sonnenstrasse 6 Spelteriniplatz CH-9004 St. Gallen Oskar Gabler Tel. +41 71 244 63 24 Fax +41 71 244 52 54 acs@acsreisen.ch

Zürich* Forchstrasse 95 Postfach 2022 CH-8032 Zürich Lorenz Knecht Tel. +41 44 387 75 00 Fax +41 44 387 75 09 info@acszh.ch

Glarus Gemeindehausplatz 3 CH-8750 Glarus Tel. +41 71 244 63 24 Fax +41 71 244 52 54 acs.glarus@acs.ch

Mitte*/** Tellistrasse 55 CH-5000 Aarau Thomas Kohler Tel. +41 62 836 04 04 Fax +41 62 836 04 05 info@acs-mitte.ch

Thurgau Hauptstrasse 1a Postfach 1041 CH-8280 Kreuzlingen Christof Papadopoulos Tel. +41 71 677 38 38 Fax +41 71 677 38 35 info@acs-tg.ch

Zentralverwaltung Wasserwerkgasse 39 CH-3000 Bern 13 Fabien Produit Tel. +41 31 328 31 11 Fax +41 31 311 03 10 info@acs.ch

* mit Reisebüro

** Aargau, Solothurn und Zug


Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Wasserwerkgasse 39 CH-3000 Bern 13 Tel. +41 31 328 31 11 Fax +41 31 311 03 10 info@acs.ch www.acs.ch Text und Redaktion Automobil Club der Schweiz ACS, Bern Carolin Kiefer Markus Rutishauser Sektionen des ACS Fotografie Cover S. 4 / 5 S. 8 / 16 / 22 S. 12 S. 13 S. 14 / 15 S. 18 – 21 S. 25 S. 26 / 27 S. 29 S. 30 / 31 S. 32 / 33 S. 38

Italdesign, Turin Remo Ubezio unsplash.com Daimler AG / Michael Dannenmann Mario Gaccioli IDSC-ETH ACS Sektionen Claudio Gygax Clément Maignant Ramon Hänggi, Menzi Motorsportfotos Clément Maignant  /  Raphaël Surmont Swiss Car Register Oliver Oettli

Konzeption und Gestaltung Bloom Identity GmbH, Bern Lithografie / Druck Ast & Fischer AG, Wabern


Ich lebe mobil.


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ACS Jahresbericht 2019 by ACS Automobil Club der Schweiz - Issuu