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73. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 8. März 2019 · Nr. 10

FINKENBERGER URGESTEIN

Habeler, Fankhauser und der Finkenberger Kirchturm Seite 23 DIESE WOCHE

GEMEINDERATSSITZUNG IN MAYRHOFEN

STRASS: "HOFFNUNG SCHENKEN IN MOSSUL"

am 14. März um 18.00 Uhr

Einzelhelfer Joe Höllwarth erzählt

Seite 15

Seite 19

SCHWERPUNKGT FINKENBE8R

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

Seite 20-2

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


SEITENBLICKE

Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Die Zillertaler Heimatstimme gratuliert dem zweifachen Vizeweltmeister Philipp Aschenwald. Der Zillertaler holte Silber im Team-Bewerb in Innsbruck sowie im Mixed-Team-Bewerb in Seefeld. Auf Seite 15

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Titelbild:

© Thomas Pfister

www.Photography-by-Thomas-Pfister.com

10 | 2019 Foto: GEPA WSV Seefeld 2019

IMPRESSUM

Hollenzer Faschingsumzug Viel "Narren" säumten den Weg vom GH Eckartauerhof bis zur ErlebnisSennerei Zillertal. Auf Seite 18

Herzliche Gratulation an den Lions Club Zillertal! Beeindruckender Vortrag in Zell zum Thema Populismus. Im Bild: Annelies Brugger, Referent Prof. Anton Pelinka, Bgm. Monika Wechselberger, Carolin Steiner, Guntram Hofer (v. l.) ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Fotos: Hubert Aschenwald

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AUFBLATTL´T

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Mit Bildern sprechen bedeutet, Leben in Bildern zu sehen

Ranggeln und Tanz - zwei traditionelle Begegnungen beim Gauder Fest 2019

Mit Bildern sprechen bedeutet, Leben in Bildern zu sehen. Das Leben in Mellers Sujet für das Gauder Fest 2019 sind die Ernsthaftigkeit des Wettkampfes beim Ranggeln, einer ausschließlichen Männerdomäne, und die Leichtigkeit, das Beschwingte des Tanzes. Beide Bewegungsabläufe, die des Ranggelns und die des Tanzes, stehen in einer augenfälligen Beziehung zueinander. Das zähe Ringen um den alljährlichen Titel des Hogmoars, des Stärksten am Platz, wird mit einer leichtfüßigen, frühlingsfreudigen Tanzchoreografie geheiligt; zwei Ebenen des Sujets, die künstlerischer Ausdruck sind und als solche gesehen und verstanden werden dürfen. Der Betrachter darf spüren und sich mit seinem Auge auf das Bild einlassen. Einlassen und auslassen dürfen sich auch heuer wieder Besucher aus nah und fern beim größten Frühlings- und

Foto: Zillertal Bier

Die ernsthaften, stillen Bewegungen beim Ranggeln sind Motiv für die Künstlerin Milena Meller gewesen, die das diesjährige Sujet für das Gauder Fest geschaffen hat. Das Gauder Fest selbst lebt seit jeher von Tradition, Tracht und Geselligkeit. Als Künstlerin spricht Milena Meller mit der Leinwand, erzählt Geschichten von Menschen. Von den Menschen und den Begegnungen beim bunten, gesellschaftlichen Treiben rund um das Gauder Fest. Ihre zahlreichen fotografisch festgehalten Augenblicke vom Zillertaler Frühlingsund Trachtenfest bilden die Basis für das Kunstwerk von Milena Meller.

(v.l.) Martin Lechner (Geschäftsführer von Zillertal Bier) und Milena Meller (Künstlerin) enthüllten das Gauder Fest Sujet 2019 in der Neuen Galerie des Ferdinandeums.

Trachtenfest Österreichs, dem Gauder Fest 2019, das in seiner nunmehrigen 591. Auflage zahlreiche Besucher in das Zillertal locken wird. Traditionell untrennbar mit der ältesten Privatbrauerei Zillertal Bier verbunden, eine liebgewordene Großveranstaltung. Das Sujet Milena Mellers ziert deshalb ebenso die Magnum-Flaschen des „Gauder Steinbocks“, dem Festbier, das als Marke seit jeher zum Gauder Fest gehört, so sicher wie das Amen im Gebet. Das imaginäre Tanzpaar, das leichtfüßig in nachvollziehbaren Schritten der Welt des kraftgewaltigen Männersports, dem Ranggeln, eine intime Begegnung gibt, steht symbolisch als Einladung zum diesjährigen Gauderfest

in Zell am Ziller, das von 2. bis 5. Mai dem Zillertal eine besondere Präsenz in der Szene geben wird. Bieranstich, Gambrinus-Rede, tollkühne Fahrgeschäfte, Tierausstellung, Miss Gauder, Gauder-Sechskampf um die Traditionen von Landwirtschaft und Brauerei, Tag der Trachtler-Jugend, Auftanz der Trachtengruppen und der legendäre Fest-Umzug sind nur einige Highlights, die dem festlichen Beisammensein beim Gauder Fest, das mittlerweile zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO zählt, ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal verleihen wird. Anfang Mai gilt deshalb: „Ring frei, auf zum Tanz und ein Prost auf das Gauder Fest 2019!“

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Lesen Sie zu diesem Thema mehr auf Seite 11.

© T. Anzenberger

10 | 2019

Gerda Gratz Chefredaktion


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

10 | 2019

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 9.3.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Anna Telsnig-Jäger STUMM Ahrnbachstraße 1 05283 28874 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 16.00 bis 18.00

So 10.3.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Alois Dengg Hollenzen 100 05285 62992 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. dent. Anna Telsnig-Jäger STUMM Ahrnbachstraße 1 05283 28874 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die St. Pankraz Apotheke in Fügen von Sa., 9.3., bis Fr., 15.3., für Notfälle erreichbar.

NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf

112

(im Ausland und vom Handy) Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122

Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141

SOZIALSPRENGEL: MO-FR

BKH Schwaz 05242 600 Vorbestellung Krankentransport 14844 Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Telefon-Seelsorge 142 Opfer-Notruf: 0800 112112 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)

Frauen-Notruf

01 717 19

Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418 Sozialsprengel Stumm (Mo bis Fr) 05283 2020 Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Ordination Dr. Markus Wegscheider

Rosengartenweg 9 | Zell am Ziller

Von Montag, 11. bis Freitag, 15. März, bleibt die Ordination GESCHLOSSEN. Erste Ordination wieder am Montag, 18. März.

BILD DER WOCHE

Für den Sonnenskilauf im Zillertal ist alles vorbereitet ZILLERTALER HEIMATSTIMME

© Paul, paul.wechselberger@aon.at


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Kabarettistischer "Speck mit Schmorrn"

SEELSORGERAUM DORNAUBERG-HIPPACH-ASCHAU

Luis aus Südtirol im Europahaus

Früher oder später musste es ja so weit kommen: In diesem Programm kommt nicht nur Luis aus Südtirol zu Wort, sondern auch Manfred Zöschg, Erfinder und Darsteller der Südtiroler Kultfigur: Luis bittet den Manfred, ihm beim Schreiben eines neuen Bühnenprogramms behilflich zu sein. Während Manfred also in der Garderobe fieberhaft am Text für das neue Programm arbeitet, läuft der Luis kurzerhand auf die Bühne und erzählt frei von der Leber weg, was ihn derzeit so bewegt. Im Sprichwort „Liebe geht durch den Magen“ sind Luis‘ Leidenschaften in wenigen Worten zusammengefasst: die Liebe und das Essen. Er erzählt von

der Entwicklung vom „Fensterln“ hin zum Online-Dating. Zum Thema Essen hat der Luis natürlich jede Menge zu sagen, vor allem aber eines: Seit sich der Mensch aussuchen kann, was er isst, will er nichts mehr essen. Schlankheitswahn, Etikettenschwindel, schädliche Inhaltsstoffe und Unverträglichkeiten lassen einem den Appetit vergehen, doch mit einem guten Stück Speck ist für Luis die Welt wieder in Ordnung. Was sonst noch geschieht, wenn sich ein Nord- und ein Südtiroler die Bühne teilen müssen, und ob sie es am Ende nun schaffen, ein abendfüllendes Programm auf die Beine zu stellen, soll nicht verraten werden. Ein etwas anderer Tiroler Abend. Luis aus Südtirol mit „Speck mit Schmorrn“ am Do., 14. März, 20.30 Uhr im Europahaus Mayrhofen. Karten gibt's an allen Öticket-Vorverkaufsstellen, darunter auch direkt beim Schalter des TVBs Mayrhofen-Hippach im Europahaus.

„Wütend, weil ...“

Vortrag von Gerhard Egger Gerhard Egger, auch bekannt aus der ORF-TV-Show „Dancing Stars“, will aufzeigen, wie wichtig eine achtsame Grundhaltung im täglichen Umgang mit sich selbst und anderen Menschen ist. Er arbeitet als Erziehungswissenschaftler, Kommunikationstrainer, in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung, Tänzer und Coach, vereint seine vielseitigen Arbeitsbereiche zu

einem ganzheitlichen Konzept und gibt es in den Vorträgen und Seminaren weiter. Am Montag, 18. März, 19.30 Uhr, referiert Gerhard Egger in der Aula der Neuen Mittelschule Zell am Ziller, Unkostenbeitrag € 10,-. Anmeldung unter: 0650/3925041, 0664/9351849 oder es-zell@tsn.at

Einladung zur Filmabend-Reihe: „Die Zukunft, die wir wollen!“ Foto: shutterstock

Foto: Naima Indigo Photography

10 | 2019

Unsere Ressourcen halten nicht ewig. Für die Zukunft müssen wir umdenken. Das Gute ist: Jeder kann Teil der Lösung sein. Wie, das erfährst du bei unseren Filmabenden. POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion 21. März im Begegnungszentrum Aschauer Widum POWER TO CHANGE zeigt die Notwendigkeit, Möglichkeiten und Vorteile der nachhaltigen Energiegewinnung mithilfe von Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Der Film erzählt mitreißende Geschichten von Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie Du und Ich und macht Mut auf eine Zukunft mit erneuerbaren Energien. Das Wunder von Mals 28. März im Mehrzwecksaal in Ginzling DAS WUNDER VON MALS berichtet, wie sich eine Handvoll Malser engagiert und erfindungsreich gegen die landwirtschaftliche Apfel-Monokultur und den Einsatz von Pestiziden zur Wehr setzen. Der Film zeigt, wie wir Ohnmacht und Lethargie überwinden können und macht Lust auf Veränderung. Zeit für Utopien - Wir machen es anders 4. April im Kultursaal in der Volksschule Hippach ZEIT FÜR UTOPIEN rückt Menschen und Initiativen in den Fokus, die sich entschlossen haben, Wege jenseits von Gier und Profitstreben einzuschlagen. Der Film zeigt uns anhand hoffnungsvoller Beispiele, was mit Ideen und Gemeinschaftssinn alles erreicht werden kann. Und jetzt?–Gesprächsabend 11. April im Widum Hippach Die Filme haben dich bewegt? Es sind viele Fragen offen geblieben? Du möchtest gerne etwas tun und bist auf der Suche nach Ideen oder Verbündeten? Dann bist du an diesem Abend genau richtig. In gemütlicher Atmosphäre, tauschen wir uns über das, was uns bewegt und inspiriert hat, aus und entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten. Moderation: Maria Habernig-Fecht, Welthaus Innsbruck. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr! Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Du kannst einen oder alle Filmabende besuchen.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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VERANSTALTUNGSÜBERSICHT

10 | 2019

FREITAG, 08.03.

VORSCHAU

TUX Bergschaf-Gebietsausstellung Tux-Finkenberg, Rieplerfeld Vorderlanersbach, ab 9.00 Uhr

ROHRBERG, Sonntag, 17.03. „Jux Zipfelbobrennen“, Ried (ehem. Himmellifte), 12.00 Uhr, Anmeldung: 0664 / 1357560, für jedes teilnehmende Kind gibt es eine kleine Überraschung, eigenen Zipfelbob mitnehmen (begrenzte Stückzahl zum Ausleihen)

STUMM „Arsen und Spitzenhäubchen“, Kriminalkomödie, Theatersaal Tipotsch, 20.15 Uhr, 8., 9. März, Reservierungen: TVB-Büro Kaltenbach 05283 / 2218 FÜGEN Dorf- und Bauernmarkt beim Friedhofparkplatz ab 8.00 Uhr SCHWAZ Jazzkaffee präsentiert „3 STEIN“, Galerie Unterlechner, ab 20.00 Uhr

SONNTAG, 10.03. ZELL/ZILLER „Fun Run Battle“ im Actionpark Kreuzwiese, Anm. vor Ort ab 9.30 Uhr, Rennstart: 11.00 Uhr

DONNERSTAG, 14.03. MAYRHOFEN Speck mit Schmorrn“ – Kabarett mit „Luis aus Südtirol“, Europahaus, 20.30 Uhr, Kontakt: office@europahaus.at, Infos: https:// goo.gl/whLkh3 FÜGEN „Trotzphase“ – Kabarett mit Tanja Ghetta, FeuerWerk/Binderholz, 20.30 Uhr STRASS „Hoffnung schenken für Mossul“, Vortrag von Joe Höllwarth, Gemeindesaal, 19.30 Uhr

FREITAG, 15.03. TUX „Tuxer Måcht“ im Mehlerhaus Madseit mit heimischen Produkten, 15.00 bis 17.00 Uhr, das Museum hat an diesem Tag von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet FINKENBERG „Der Prinz der Provinz“, Solokabarett mit Gabriel Castañeda, Volksschule, 20.00 Uhr, Tickets: 05287 / 8506, info@tux.at BUCH IN TIROL "Moment mal! ... Löcher auf Reisen gibt es nicht." eine literarisch-musikalische Reise mit Susanne Schartner und Carlos Martin y sus Caballeros, Kultur am Land St. Margarethen, 20.30 Uhr, Res.: 0680 / 3057247

SCHWAZ, Montag, 18.03. Vortrag von Dr. Michael Spitzbart zum Thema „Fit und belastbar auch in turbulenten Zeiten“, Wirtschaftskammer, 19.30 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung: 0590905-3710 MAYRHOFEN, Dienstag, 19.03. 24. Zillertaler Altherren-Skirennen, Ahorn, ab 10.00 Uhr TUX, Donnerstag, 21.03. „DJ Ötzi Gipfeltour 2019“, Dorfplatz Lanersbach, 19.30 Uhr Warm-up mit DJ Realize, 20.30 Uhr DJ Happy, ab 21.30 Uhr DJ Ötzi, Eintritt frei

FÜGEN Schaukäserei Fügen, Mo. Fr. 8.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 14.00 Uhr, Führungen Mo. - Fr. 10.00 u. 11.00 Uhr mit Käseverkostung, Gruppen auf Vorbestellung TUX Sagenstunde, Jöchlhaus/Madseit, jeden Do. 16.30 Uhr; Führungen durch die Ausstellung mittwochs 15.00 Uhr, donnerstags 10.30 Uhr, spontane Führungen: 05287 / 87668 ZELL/ZILLER Kurs "Fit und gesund durchs ganze Jahr mit dem Dyna-Band, VS, jeden Montag 19.00 Uhr FÜGEN Schneeschuhwanderung Montag, Mittwoch und Freitag bis 30.04., jeweils 9.00 Uhr ab Spieljochbahn, Anm.: 0650 / 930323 ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Gruppenführungen - Tel.: 0664 / 1313787 od. 05282 / 4408

TÄGLICH

KALTENBACH Nachtskilauf auf der Stephan-Eberharter-Goldpiste (Skigebiet Hochzillertal), jeden Freitag bis 22.03., 19.00 Uhr

MAYRHOFEN Besichtigung ErlebnisSennerei Zillertal und SchauBauernhof von 9.00 – 17.00 Uhr

TUX Sportschießen am Schießstand der Schützengilde, jeden Mo., VS Lanersbach, 19.00 Uhr

GINZLING „Gletscher.Welten“, Naturparkhaus, Ausstellung wird auf Anfrage geöffnet, 05286 / 5218-1

ZELL/ZILLER Computeria - jeden Donerstag im Wohn- und Pflegeheim von 15.00 bis 17.00 Uhr

HINTERTUX Führung durch den „Natur Eis Palast“ mit Bootsfahrt, Infos unter Tel: 0676 / 30 70 000

TUX "The colour of snow" – Skishow jeden Montag bis 11.03. in der Hinteranger-Arena Lanersbach, Beginn: 21.15 Uhr, Nightliner: 20.35 Uhr ab Finkenberg, 20.50 Uhr ab Tux-Vorderlanersbach, 20.50 und 21.00 Uhr ab Hintertux

WÖCHENTLICH MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, jeden Montag ab 20.30 Uhr FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr HIPPACH Heimatmuseum „Strasserhäusl", Geburtshaus der "Geschwister Strasser", Anmeldung: 0676 / 3225522 TUX "Holz schnitzen" – Bildhauer Leonhard Tipotsch zusehen, Lanersbach vis-à-vis Musikpavillon, Mo. 10.00 – 11.00 Uhr, Fr. 16.00 – 17.00 Uhr

UDERNS EKiZ-Café für Eltern mit ihren Kindern (0 – 4 Jahre) jeden 1. und 3. Dienstag im Monat bis 18. Juni (Ausnahme: Feiertage und Schulferien), Caritas-Zentrum Zillertal, weitere Infos: ekiz.zillertal@dibk.at oder 05288 / 63848 UDERNS "Stilltreff" jeden ersten Donnerstag bis 18. Juni von 14.00 bis 16.00 Uhr im Caritas-Zentrum Zillertal FÜGEN Eisdisco, jeden Freitag bis 29.03. am Eislaufplatz bei der Therme, 17.00 bis 20.00 Uhr

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX Heimatmuseum, Ausstellung „150 Jahre Erstbesteigung Olperer“, Dauerausstellung „Magnesitwerk Tux“, Tux früher und heute, Mehlerhaus Madseit, jeden Freitag bis 26.04. von 13.00 bis 18.00 Uhr; jeden 1. und 3. Freitag „Tuxer Måcht“ 15.00 bis 17.00 Uhr GERLOS Arena-Skishow, jeden Sonntag bis 10.03., Skiwiese im Ortszentrum, 20.30 Uhr, Eintritt frei TUX Langlauf-Schnupperkurs für Anfänger, jeden Montag, Treffpunkt: Sport Nenner Outdoor Lanersbach, Anmeldung bis spätestens Sonntag, 17.00 Uhr, 05287 / 86112 FÜGEN Ausstellungen, Museum in der Widumspfiste, Mo. 18.00 - 21.00 Uhr, Mi. 9.00 – 12.00 Uhr, Fr. 16.00 – 19.00 Uhr (letzte Einlässe 45 min. vor Öffnungsende), Voranmeldung: 0650 / 2448028, TVB 05288 / 62262 TUX Spaß pur in der Playarena, jeden Samstag bis 26.04. von 13.00 bis 18.00 Uhr, Indoor-Hochseilgarten, Kletterwand, Softplayanlage, riesenrutschen, Trampolinpark, Kreativzone mit Billard, Tischfußball, Tischtennis und Airhockey, Chill- & Ruhezone, Kino FÜGENBERG „Fire meets Snow“Show, „Hochfügennacht“ mit Helikopter-Kunstflügen, Skiakrobatik der Freestyler und Formationsfahrten, begleitet von Licht- und Feuereffekten, jeden Donnerstag bis 14.03., Lamarklifte Hochfügen, 21.00 Uhr, Eintritt frei, Shuttle-Dienst ab Bahnhof Fügen 20.00 Uhr

Kino Mayrhofen aktuelles Kinoprogramm unter: www.movie-mayrhofen.at

Zillertal TV TV-PROGRAMM 08.03. - 14.03.2019 Zillertal Aktuell Pfarrkirche Zell am Ziller Wochenmagazin Schotta Riss


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

EINLADUNG: Am Donnerstag, den 14. März, findet um 17.00 Uhr im Mehrzwecksaal in Ginzling die diesjährige Jahreshauptversammlung des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen statt. Dazu wollen wir alle Mitglieder, Unterstützer, Freunde und Interessierte ganz herzlich einladen. Neben einem Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2018 gibt es auch einen Ausblick auf alle wichtigen Entwicklungen und Projekte für das Jahr 2019.

Das gesamte Team des Hochgebirgs-Naturparks freut sich auf euer Kommen! Tagesordnung: 1) Begrüßung durch den Obmann 2) Jahresbericht 2018 3) Haushalt 2018 und Bericht der Kassaprüfer 4) Entlastung der Geschäftsführung 6) Voranschlag des Haushalts 2019 7) Ausblick auf die Vorhaben 2019 8) Allfälliges

Kontaktoffensive für AK Mitglieder im Bezirk Schwaz

Neue AK-Comedy-Show „Songcontest“: Markus Linder & Hubert Trenkwalder gastieren am Mittwoch, 27. März, im SZentrum in Schwaz Die beiden Vollblutmusiker und Entertainer Markus Linder und Hubert Trenkwalder begeistern mit dem neuen Programm „Songcontest“. Beginn: 21.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei – inkl. Würstljause und Getränken.

© AlpEvents

Jahreshauptversammlung 2019

Ihr Ziel ist klar: Die beiden Tasten-Virtuosen und Entertainer möchten den Eurovision Song Contest 2019 gewinnen und wieder nach Österreich holen. Aber auch Andorra, San Marino und der Vatikan bemühen sich um das Duo, dem realistische Chancen auf den Sieg im Rennen um die begehrte Songwriter-Trophäe eingeräumt werden. Freuen Sie sich auf ein Feuerwerk an Hits & Pointen und erleben Sie live, wie viele Song-Contest-Siegertitel ursprünglich aus Tirol und Vorarlberg stammen, wie eine Komposition über die Zukunft eines ganzen Landes entscheiden kann, und wie schlussendlich mit einem Welthit alles gut wird! Anmeldung: 0800/22 55 10, Infos: ak-tirol.com

Obst- und Gartenbauverein Mayrhofen

Diätberatung am 11. März Am Montag, den 11. März, findet im Sprechzimmer der Marktgemeinde Zell am Ziller von 8.00 bis 11.00 Uhr die nächste Ernährungs- und Diätberatung des Sozial- und Gesundheitssprengels Zell am Ziller und Umgebung statt. Zur Beratung wird eine Vertreterin des Arbeitskreises für Vorsorgemedizin in Tirol (kurz: Avomed) anwesend sein. Eine telefonische Terminvereinbarung ist hiezu erforderlich und kann unter 05282/2222-20 (Frau Hauser) vorgenommen werden.

106. Jahreshauptversammlung Am Freitag, 5. April, findet um 20 Uhr im Pfarrhaus Mayrhofen die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Mayrhofen statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die „Abstimmung über die Neufassung der Vereinsstatuten“ (diese liegen im Vereinsheim Obstpresse in Stockach auf und können freitags von 17 bis 20 Uhr eingesehen werden) sowie die „Neuwahlen des Vorstandes“ (zur Wahl stehende Personen müssen dem Obmann fünf Tage vor der Wahl schriftlich bekanntgegeben werden).

Erwachsenenschule Zell am Ziller

"GOOD MORNING SKIING" IM MÄRZ

„Der Spaß an der Linie“ Zeichenkurs für Anfänger und Fortgeschrittene Termin: Donnerstag, 14., 21., 28. März, 19.00 – 21.30 Uhr Ort: NMS Zell am Ziller Leitung: Carolin Steiner, Kunstpädagogin Kursgebühr: € 90.Anmeldungen & Info unter: www.erwachsenenschulen.at/Zell-am-Ziller E-Mail: es-zell@tsn.at oder Tel. 0650/3925041 oder 0664/9351849

© Zillertal Arena

10 | 2019

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Im März können Sie in Zell, Gerlos und Königsleiten schon ab 6.55 Uhr Ihre Schwünge in die frisch präparierte Piste ziehen - und das jeden Donnerstag und Sonntag!


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GLAUBENSNACHRICHTEN

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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 08.03. – 17.03.2019 Freitag, 08.03. Herz Jesu 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Familie Geisler – Roscher/f. Theresia u Georg Kröll/f. Alexandra Nothegger/f. Johann u. Jakob Steger/f. Franz Rieser Samstag, 09.03. 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Elmar Tipotsch/f. Theresia u. Johann Eberl/f. Hansjörg Rieser/ f. Hansal u. Gretl Eberharter, Eberharter/f. Friedrich Geisler/ für alle armen Seelen Sonntag, 10.03. - 1. Fasten-Sonntag 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 11.03. 19.00 Uhr Kreuzwegandacht 19.30 Uhr Abendmesse f. Hermann u. Helmut Kröll/f. Verst. vom Dörndler Dienstag,12.03. 10.30 Uhr Messe im Sozialzentrum f. Josef Dornauer Mittwoch, 13.03. 7.00 Uhr Frühmesse Seniorenraschtl im Pfarrzentrum Freitag, 15.03. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Vesper mit Segen 19.30 Uhr Abendmesse (Stundgebet) – mit GR Mag. Tobias Giglmayr, Regens Priesterseminiar f. Verst. der Fam. Eberharter, Larcher/f. Johann u. Juliane Geisler, Kasseler/f. Martin Hundsbichlert/f. Karl u. Rosa Schlapp/f. Gottfried Schiestl/f. Bartl Ehrensberger/f. Verst. der Fam. Schneeberger, Hollenzen Samstag, 16.03. 15.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung Zeit Hausnummer 15.00 – 16.00 Uhr 1 - 300 16.00 – 17.00 Uhr 301 - 649 17.00 – 18.00 Uhr 650 799 18.00 – 19.00 Uhr 800- 936, Steglach u. Pignellen 18.00 Uhr Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Vesper mit Segen 19.30 Uhr Vorabendmesse (Stundgebet) - mit GR Mag. Tobias Giglmayr, Regens Priesterseminar, Gestg. MGV f. Anna und Anton Eberharter/f. Trude und Hans Eder u. Ang/f. Sepp u. Flora Bacher/f. Josef Schiestl, Durst/f. Georg u. Maria Hotter/f. Roland Schneidinger/f. Anton Konold/f. Gretl Wegscheider/f. Marion Sporer u. Rita Flieder Sonntag, 17.03. - 2. Fasten-Sonntag 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst mit feierlichen Te Deum und Segen zum Stundgebetsschluss – Gestg.: Kirchenchor mit GR Mag. Tobias Giglmayr, Regens Priesterseminar, anschließend Fastensuppenessen im Pfarrzentum www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SELLSORGERAUM ZELL/ZILLER – 08.03. – 10.03.2019 Freitag, 08.03. 15.00 Uhr Kinderkreuzweg nach Maria Rast – Treffpunkt: Waldheim 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit 18.30 Uhr Kreuzwegandacht in der Pfarrkirche 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 09.03. 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 10.03. - 1. Fastensonntag 8.00 Uhr Beichtgelegenheit 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau 19.00 Uhr Abendmesse

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 09.03. – 15.03.2019 Samstag, 09.03. 19.30 Uhr Vorabendmesse (Familienmusik Hanser) Sonntag, 10.03. - 1. Fastensonntag Hart: 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst/Vorstellgottesdienst EK-Kinder 19.30 Uhr Hl. Messe (Orgel Alois Eberharter) Stumm: 10.00 Uhr Hl. Amt/Vorstellgottesdienst EK-Kinder Das ewige Licht brennt in Hart f. Peter Gschöser in Stumm f. Max Laimböck Dienstag, 12.03. 18.30 – 19.30 Uhr Anbetung/Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 13.03. 14.00 Uhr Seniorenmesse Hotel „Hoppet“ Donnerstag, 14.03. 18.30 – 19.30 Uhr Anbetung/19.30 Uhr Hl. Messe 20.00 Uhr Pfarrhof: Exerzitien im Alltag/fünf Abende mit Diakon Dr. Anton Angerer Freitag, 15.03. Familienfasttag „Teilen spendet Zukunft“ Tansania Hart: 7.30 Uhr Rosenkranz, 8.00 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 08.03. – 14.03.2019 Freitag, 08.03. 10.45 Uhr Schulmesse der VS Ried in der Pfarrkirche mit Aschenkreuzauflegung Samstag, 09.03. 17.00 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche Sonntag, 10.03., 1. Fastensonntag 8.30 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen von 10.00 – 13.00 Uhr Fastensupenaktion unseres Seelsorgeraums im Pfarrheim Ried 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde, Gestaltung: „Schlitterer Sänger“ Das ewige Licht brennt von 10.03. –16.03. in Ried f. Josef Mair/f. Rudi Landegger /f. Lisa Dellacher/f. Johann und Maria Kostenzer/f. Franz und Friedrich Höllwarth/f. Josef Schmid in Kaltenbach f. Rosina, Johann und Franz Wegscheider/f. Franz und Aloisia Leo und Kinder und Familie Geisler Donnerstag, 14.03. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligesten und Anbetung 19.30 Uhr Heilige Messe für die armen Seelen Gottesdienste im Seelsorgeraum Ried: SO 8.30 und 19.00 Uhr RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS, 08.03. – 14.03.2019 Freitag, 08.03. 18:30 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche Gestaltung: Ortsbäuerinnen Uderns Samstag, 09.03. 18.30 Uhr Heilige Messe für die Pfarrgemeinde Sonntag, 10.03. - 1. Fastensonntag 10.00 Uhr Hl. Messe zu Ehren des Heiligen Herzen Jesu, der Gottesmutter Maria und des seligen Pater Freinademetz in einem besonderen Anliegen als Dank und Bitte von 10.00-13.00 Uhr, Fastensuppenaktion unseres Seelsorgeraums im Pfarrheim Ried Das ewige Licht brennt v. 10.03. - 16.03. f. Werner Rehrl/ Theresia Klausner/f. Hans und Andrea Giehl/f. Franz und Siegfried Mair u. verstorbene Verwandtschaft /f. Agnes Raffeiner, Amalia und Franz Lederer Dienstag, 12.03. 18.30 Uhr Heilige Messe für die heurigen Erstkommunikanten, anschließend Elternabend der Erstkommunionvorbereitung

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GLAUBENSNACHRICHTEN

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Ein Gedanke zur ersten Fastenwoche

Donnerstag, 14.03. 18.30 Uhr Rosenkranz Gottesdienste im Seelsorgeraum Uderns: SA 18.30 und SO 10.00 Uhr www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 09.03. – 13.03.2019 Hauskrankenkommunion am 25.04., bitte um Anmeldung im Pfarramt Samstag, 09.03. 19.30 Uhr Hl. Amt Sonntag, 10.03. - 1. Fastensonntag 10.00 Uhr Hl. Amt 9.00 – 13.00 Uhr Fastensuppe für den Seelsorgeraum im Pfarrheim Ried Mittwoch, 13.03. 16.00 Uhr Hl. Messe im Franziskusheim Gottesdienste im Seelsorgeraum Fügen: SA 19.30 und SO 10.00 Uhr www.seelsorgeraum.uderns.at/kirche-fuegen/ EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, am Sonntag, 10.03. um 10.00 Uhr zum Gottesdienst in der Christuskirche in Wattens CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. 
 SONNTAG: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. Aktuelle Informationen auf www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Sonntag, 31.03. um 9.30 Uhr im Europahaus in Mayrhofen JEHOVAS ZEUGEN Biblischer Vortrag am Sonntag, 18.00 Uhr "Der Gerichtstag Gottes - ein Anlass zur Furcht oder zur Hoffnung?" Königreichssaal Uderns, Dorfstraße 20 Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. E-Mail: max.tinello@gmx.at, www.jw.org

"Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen." Matthäus 5,7

Aus der kargen, grauen, leichten Asche entsteht Neues

Fast möchte man meinen, dass das ganze Jahr über Fastenzeit ist. Aber nur, wenn man vom Wort „Fasten“ allein und ohne religiösen Zugang einen schnellen Gedanken dazu fasst. Nahezu jeder kennt den Begriff des Fastens. Allerdings ist er heute zuallererst mit dem Schlankwerden verbunden, mit strengen Diäten, die sich modebewusste oder gesundheitsfanatische Leute auferlegen. Das war nicht immer so ... Zum Christsein gehört der Fastengedanke seit jeher dazu. Der Jahresfestkreis erinnert uns daran, und der Faschingsdienstag mit dem darauffolgenden Aschermittwoch machen uns besonders aufmerksam, dass der üppigen, ausschweifenden Zeit eine magere, kargere folgen soll. Nehmen wir doch wieder bewusster die kommenden Wochen in den Blick. Es ist eine Zeitspanne, die uns wieder intensiver einlädt, zu überlegen, die es einem wieder ermöglicht, das uneingeschränkte Konsumverhalten zu überdenken. Schritt für Schritt, Woche für Woche sollen sich wieder Praktiken des Fastens einschleichen, die dem Menschen guttun, die den sonst so fleißigen Zillertalern die Möglichkeit

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geben, etwas für sich und für seine Seele zu tun. Wir müssen es nur probieren. Wer sich echte Augenblicke für sich selbst nimmt, wer sich auf das Wesentliche konzentriert, wird feststellen, dass man empfindsamer gegenüber dem Wichtigen wird. Dass man sensibel auf kleinere Dinge reagieren kann. Dass man sorgfältiger über viele Begegnungen nachdenkt. Man erhält eine neue Art der Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit für sich selbst, für das eigene Innere. Und das tut gut, darüber nachzusinnen, wofür man die eigene Energie einsetzt. Einen guten bewussten Start in die Fastenzeit und gutes Gelingen im Einteilen der eigenen Kräfte! M.M.

Wir gedenken unserer Verstorbenen Elisabeth Rauch geb. Klocker „Lehen Lisl“ 2. März 2019 78. Lj. Ried im Zillertal


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Gemeinsam stark!

Blaulichtorganisationen üben gemeinsam für den Ernstfall

Gemütlichkeit und Wohlbefinden

Handgewebte Schafwollteppiche für Ihr Zuhause skandinavischen Design. Je nach Farbkombination wirken Modelle in dieser Webart schlicht und edel oder modern und erfrischend. In jedem Fall verleihen sie Ihrem Zuhause das gewisse Etwas!

Am Freitag, den 15. Februar, fand von 19 bis 23 Uhr eine gemeinsame Übung bei der Firma Verbund statt. Im Kraftwerk Häusling (Zillergrund) trafen sich Mitglieder der FF Brandberg, FF Mayrhofen, Bergrettung Mayrhofen, Betriebsfeuerwehr VHP Gerlos und der Betriebsfeuerwehr VHP Mayrhofen. Unter Atemschutz galt es zusammenzuarbeiten, um im 5. Untergeschoss des Kraftwerkes zwei verletzte Personen zu bergen. Gleichzeitig kämpfte sich ein weiterer Atemschutztrupp zum imaginären Brandherd vor, um diesen zu löschen. Die Bergrettung übernahm die Verletzten im 1. Unterge-

schoss, versorgte diese sofort medizinisch und übernahm die weitere Bergung. Alle beteiligten Feuerwehren stellten einen Atemschutztrupp, wobei der Atemschutztrupp der Betriebsfeuerwehr VHP Mayrhofen als „ortskundige Feuerwehr“ mit einem drei Mann starken Lotsentrupp vertreten war. Das Krafthaus mit seinen sieben Untergeschossen und einem Obergeschoss besitzt viele verwinkelte Gänge und Räume. Aufgrund der Größe und der unterschiedlichsten Gefahrenpotenziale ist es für uns als Betriebsfeuerwehr wichtig, dass man gemeinsam mit den Nachbarfeuerwehren und den anderen Blaulichtorganisationen den Ernstfall übt und die Zusammenarbeit vertieft. Bei der anschließenden Jause im Gasthaus Häusling konnte dann auch noch die Kameradschaft ausgiebig gepflegt werden.

In der Handweberei der Familie Waldner wird jeder Teppich individuell in traditioneller Handarbeit gefertigt. Jedes Stück ist ein Unikat – ein Hingucker für Ihre Wohnräume. Teppiche nach Ihren persönlichen Wünschen Ob traditionell oder modern, bunt oder schlicht – hier entsteht für jedes Zuhause das passende Wunschmodell. Entscheiden Sie sich für die geeigneten Maße und wählen Sie aus einer Vielzahl an Farben und Webarten! Neue Designs Die Auswahl an Webarten wird laufend erweitert. Zu den neuesten Modellen gehören Angela und Tux: hochwertige Schafwollteppiche im

Die Betriebsfeuerwehr Verbund Hydro Power Mayrhofen bedankt sich bei allen Mitwirkenden recht herzlich für die gute Zusammenarbeit sowie die gelebte Kameradschaft. Schriftführer OV Josef Gänsluckner

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Für Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit Als Rohmaterial verwendet die Handweberei echte Schafschurwolle von höchster Qualität. Kein anderes Material ist besser geeignet, um Wärme und Behaglichkeit in Ihre Wohnräume zu bringen. Denn Schafwolle wärmt und isoliert durch ihre Beschaffenheit auf natürliche Weise. Auch auf Ihre Gesundheit wirkt sich Schafwolle positiv aus, denn sie ist ein wahrer Schadstoffkiller. Sie bindet Schadstoffe dauerhaft an sich und entgiftet die Raumluft! Mit all ihren Vorteilen ist Schafwolle außerdem sehr pflegeleicht. Sie verfügt über einen natürlichen Selbstreinigungseffekt und nimmt nur schwer Gerüche an. So bereitet Ihnen Ihr Teppich viele Jahre Freude! PR

Fotos: ungerank.com

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Vorstellung des Werkes von Milena Meller im Ferdinandeum Innsbruck

Tanz der Ranggler auf dem Gauder-Fest-Sujet 2019

In ihrem Sujet bringt Milena Meller den Ernst des Wettkampfes mit der Leichtigkeit des Tanzes in Beziehung.

Traditionelle und neue Aspekte vereint das Gauder-Fest-Sujet der Tiroler Künstlerin Milena Meller. Eine Tradition ist das Ranggeln, das, so wie das Gauder Fest selbst oder die Privatbrauerei Zillertal Bier, schon seit Jahrhunderten existiert. Ein neuer Aspekt ist das Sujet selbst – seit drei Jahren schmückt ein jährlich wechselndes Künstlermotiv die Werbemittel rund um das größte Frühlings- und Trachtenfest des Alpenraums. Das Sujet ist am Mittwoch, 27. Februar, in der Neuen Galerie des Tiroler Landesmuseums präsentiert worden. Von 2. bis 5. Mai findet das diesjährige Gauder Fest, Österreichs größtes Frühlingsund Trachtenfest, in Zell am Ziller statt. Bereits zum 591. Mal lockt es Besucher aus dem gesamten Alpenraum ins Zillertal. Traditionell ist das Fest untrennbar mit Tirols ältester Privatbrauerei, Zillertal Bier, verbunden. „Das Gauder Fest lebt seit jeher von Tradition, Tracht und Geselligkeit, die nun spannend von Tiroler Künstlern interpretiert werden. Seit 2014 zählt das Fest zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Diesem kulturellen Anspruch wird mit dem jährlich wechseln-

den Sujet Rechnung getragen. Das Sujet ziert übrigens nicht nur die Plakate des Gauder Fests, sondern auch die auf den Tischen eingedeckten Magnum-Flaschen des Gauder-Steinbocks, der speziell für das Fest gebraut wurde“, so Martin Lechner, Geschäftsführer von Zillertal Bier. Das diesjährige Sujet ist aus der Fotografie Milena Mellers bei einem Besuch des Gauder Fests entstanden. „Die Künstlerin entwickelt ihre Bilder entlang eigener Fotografien, die sie in Malerei überträgt. In ihrem Sujet bringt sie den Ernst des Wettkampfes mit der Leichtigkeit des Tanzes in Beziehung. Geht es beim ersten um das Prinzip Sieg oder Niederlage, ist letzter eine Form der sozialen Interaktion, aber auch Ausdruck des Gefühls“, beschreibt Kurator Dr. Günther Dankl das Werk Milena Mellers.

Dass die Künstlerin als Motiv die Ranggler gewählt hat, wundert nicht – gibt es doch so viel, das Milena Meller an dieser Traditionssportart schon seit jeher fasziniert hat: „Die Bestimmtheit, mit dem die Bewerbe ausgetragen werden. Die Bewegungsabläufe. Das ernsthafte, stille Ringen im Rahmen eines strengen Reglements. Wie rasch ein Kampf bei den Kleinsten zu Ende ist und wie beharrlich und zäh ein Kampf bei den Älteren sich abspielen kann.“ Als weitere Ebene bringt sie die des Tanzes ins Bild, die sie über das Ranggeln legt. Zum einen erinnern die Fußbewegungen der Ranggler teilweise an Tanzschritte, zum anderen ist Tanz und Unterhaltung fester Bestandteil jedes Gauder Fests. „Dass auch der Tanz Platz im Sujet des diesjährigen Gauder Fests gefunden hat, freut mich sehr. Traditionell zählt der 'Tag der Trachtler Jugend', wenn die

Jungtrachtlern vom Bahnhof durch das Zeller Ortszentrum bis zum Zillertal-Bier-Festzelt einziehen und dort mit alpenländischen Tanzeinlagen begeistern, zu den Höhepunkten am Gauder-Samstag“, erklärt Landestrachtenverbands-Obmann Oswald Gredler. Wer selbst das Gauder Fest besuchen möchte und zudem eine Unterkunft in Zell am Ziller benötigt, sollte sich beeilen, denn das Traditionsfest sorgt jährlich für volle Betten im Zillertal. „Letztes Jahr konnten wir im Rahmen des Gauder Fests rund 6.000 Nächtigungen verbuchen. Insgesamt besuchten rund 30.000 Personen das Fest. Die Tickets sind bereits heiß begehrt – vor allem für Freitag, wo das Gauder Fest mit dem Bieranstich durch unseren Landeshauptmann Günther Platter offiziell eröffnet wird“, berichtet Robert Pramstrahler, Bürgermeister von Zell am Ziller. Fotos: Zillertal Bier

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Robert Pramstrahler (Bürgermeister von Zell am Ziller), Oswald Gredler (Obmann Landestrachtenverband), Anton Wurm (Obmann Rangglerverein Zillertal), Milena Meller (Künstlerin), Martin Lechner (Geschäftsführer von Zillertal Bier) und Kurator Dr. Günther Dankl (v. l.) enthüllten das Gauder-Fest-Sujet 2019 in der "Neuen Galerie" des Ferdinandeums

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Volksbank

Aufgeig’n wie früher 2018

Die Volksbank Tirol läutete heuer wieder die Bausaison mit ihren traditionellen Bau- & Wohn-Foren für Tirols Häuslbauer in Innsbruck, Schwaz, Landeck und Kufstein ein.

Bereits zum 22. Mal fand am 14. Oktober 2018 bei traumhaftem Wetter das "Aufgeig’n wie früher" im Hotel Waldfriede am Fügenberg statt.

Die Referenten beim Bau- & Wohn-Forum in Schwaz: Architekt DI Mag. (FH) Christian Melichar (Energie Tirol), Gerhard Krug und Willi Hörtnagl (beide Amt der Tiroler Landesregierung), Angelika Linter (Volksbank-Wohnbau-Expertin), Josef Tratter (Volksbank-Regionaldirektor für Schwaz und das Zillertal) und Stefan Knapp (Leiter der Volksbank-Hauptgeschäftsstelle Schwaz) (v. l.)

Der Traum von den eigenen vier Wänden lebt, und der Trend zum Immobilienerwerb, Bauen und Sanieren steht anhaltend hoch im Kurs. Viele Tiroler haben bereits konkrete Pläne und Absichten, um vermutlich das größte Finanzierungsvorhaben in ihrem Leben zu verwirklichen. Das bewies auch der große Andrang zu den Bau- & Wohn-Foren der Volksbank Tirol mit insgesamt 500 Teilnehmern. Zum Einstieg in die Veranstaltungsabende präsentierten Experten der Landesregierung verschiedene Fördermöglichkeiten in Form von Krediten, Zuschüssen und Beihilfen im Bereich Neubau und Sanierung, um das Grundbedürfnis Wohnen für die Tiroler Bevölkerung leistbarer und leichter zu machen. Die Wohnbauexperten der Volksbank Tirol ga-

ben in Folge praktische Tipps für eine perfekte Wohnbau-Finanzierung sowie einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz. Mit der Volksbank als Wohnbau-Bank können sich künftige Bauherren mit dem derzeit anhaltend niedrigen Zinsniveau einen langfristigen Fixzinssatz und eine gleichbleibende Ratenbelastung sichern. DI Mag. (FH) Christian Melichar definierte in seinem Vortrag Zielsetzungen für eine perfekte Planung – dabei soll der Fokus auf die Behaglichkeit der Bewohner nicht verloren gehen. Auch die Mythen zum Thema Lüftung, Dämmung und Energieausweis wurden von ihm richtiggestellt. Zum Abschluss wurden jeweils drei Finanzierungsgutscheine im Gesamtwert von 1.000 Euro unter den anwesenden Teilnehmern verlost. PR

Wie jedes Jahr war es wiederum ein großes Stelldichein von Musikern, welche alle imstande waren „ohne Strom und ohne Computer-Unterstützung“ zu musizieren. Natürlich konnte – aufgrund der vielen Zuhörer – nicht gänzlich auf Mikrofone verzichtet werden, aber dennoch tat es der Veranstaltung sichtlich gut, Musik in ihrer natürlichsten Form zu hören. Mit dabei waren: Almrauschklang, Orig. Ziller Musig, Zillertal Power, die Ausholter, Quintett 2000, die Schlossberger, die Granitstürmer (aus OÖ), das Schneiderwirt-Trio (aus der Stmk.), der singende Musikantenwirt und Robert Eid (aus dem bayrischen Wald) sowie die Bahnhöfler aus Uderns. Für die Moderation konnten Clara Ploder (von FolxTV) und Martin Pecar (ehemals Local Sound) gewonnen werden. Urgestein und Humorist Charly Kaar (bereits seit über 20 Jahren mit dabei), durfte natürlich auch heuer wieder nicht fehlen.

An dieser Stelle möchten wir uns auf das Allerherzlichste bei sämtlichen Sponsoren, welche sich immer wieder bereit erklären, uns finanziell zu unterstützen, bedanken. Ebenfalls ein ganz großer Dank gilt den Musikern, welche sich Jahr für Jahr in den Dienst dieser Benefizveranstaltung stellen und diese zu einem fixen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Ersten Ferienregion machen. Der größte Dank aber gilt den zahlreichen Besuchern, welche sich mit freiwilligen Spenden bedankt und herzlich amüsiert haben. Der Reinerlös von 3.000 Euro ist nach Beratung mit den Bürgermeistern der Gemeinden Fügen und Fügenberg der Institution „Zillertal helfen Zillertalern“ zugewiesen worden, damit in Not geratenen Familien unbürokratisch geholfen werden kann. Wir freuen uns schon auf die nächste Auflage dieses Musikantentreffens am 13. Oktober.

Foto: ZHZ/Theresia Rauch

Foto: Volksbank Schwaz

Erfolgreiche Bau- & WohnReinerlös für Foren der Volksbank Tirol „Zillertaler helfen Zillertalern“

Freuen sich über den hohen Spendenerlös: Bgm. Josef Fankhauser (Fügenberg), TVB-Obmann Ernst Erlebach, Bgm. Dominik Mainusch (v. l.)

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KOPF INSERATE DER WOCHE

UNSER NACHWUCHS

GARTENTIPP

Der grüne Tipp rund um Haus und Garten von Schülerinnen der Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltmanagement Rotholz

Tipps für einen wachsenden Erfolg dem Substrat befüllt werden. Mit dem Holzbrett die Fläche leicht glattdrücken – auf keinen Fall hart „betonieren“! Danach das Saatgut gleichmäßig aussäen. Dazu das Säckchen zwischen Daumen und Mittelfinger halten und leicht mit Zeigefinger auf das Samentütchen klopfen. Nicht zu dicht säen!

Ab März können wir mit den Aussaaten beginnen. Vorher gibt es noch nicht das nötige Licht für die Aufzucht der Pflanzen. Beginnen wir zu früh mit der Aussaat der jungen Sämlinge bilden die Pflanzen lange dünne Triebe, die in der Gartenfachsprache als Vergeilung bezeichnet wird. Ein heller Platz auf einer Fensterbank eignet sich für die Kinderstube der Keimlinge am besten. Saatkistchen in unterschiedlicher Ausführung gibt es dazu im Handel zu kaufen. Wichtig ist, dass die Breite der Saatgefäße auf Ihre Fensterbank passt. Ein durchsichtiger Deckel zum Abdecken, um ein Austrocknen des Saatguts zu verhindern, ist ideal. Anzuchtsubstrat ist im Handel ab Ende Februar überall zu erwerben. Diese Anzuchterden sind nährstoffärmer und somit für die Aussaaten geeignet. Zum Aussäen brauchen Sie außerdem eine Beschriftungsetikette, ein Holzbrettchen zum Andrücken der Samenkörner und ein feines Sieb zum Abdecken der Saatkörner nach der Aussaat. Das Sieb finden Sie vielleicht auch in der Sandkiste Ihrer Kinder. Eine Gießkanne mit feiner Brause benötigen Sie zum Überbrausen und Feuchthalten der Erde. Wie wird ausgesät? Füllen Sie das Anzuchtsubstrat in das Kistchen ein. Achten Sie dabei, dass die Ecken gut mit

Anschließend werden die Samen mit dem Brettchen leicht angedrückt. Nun mit dem Sieb die Samenkörner leicht mit Erde abdecken. Lichtkeimer nicht abdecken! Mit feiner Brause das Saatkistchen anfeuchten. Dabei außerhalb des Kistchens beginnen und schlangenförmig über die gesamte Kistchenbreite gießen. Die Etikette mit Datum und Pflanzenname sowie Sorte beschriften. Den Deckel der Keimbox schließen und an einem warmen und hellen Ort aufstellen. Die Keimung erfolgt in ein paar Tagen. Während dieser Zeit darf die Aussaat nie austrocken. Sobald sich kleine Sämlinge zeigen, täglich den Deckel für ein paar Stunden abnehmen. Hat sich unter den Keimblättern das erste Laubblatt gebildet wird pikiert. Darunter verstehen wir das Vereinzeln der Keimlinge. Wenn Sie darüber mehr wissen wollen, lesen Sie auf der Homepage der Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement Rotholz www.rotholz.at unter Praxistagebuch – Aufzeichnung Seite 15 - nach. Viel Erfolg bei Ihren Aussaaten.

BUCHTIPP:

DANIEL RIEDER HAINZENBERG geboren am 17.02.2019 um 08.19 Uhr, 3180g/52cm Manuela Rieder und Franz Josef Wechselberger

ALOIS EBERHARTER HART IM ZILLERTAL geboren am 19.02.2019 um 06.57 Uhr, 2820g/50cm Sabrina Schiestl und Hannes Eberharter

PAUL HINTNER BRANDENBERG geboren am 12.02.2019 um 15.15 Uhr, 3860g/55cm Doris Hintner und Hermann Hintringer

Wolfgang und Marco Kawollek, 2016:

Alles über Pflanzenvermehrung. Vegetative Vermehrung und Samenanzucht. 362 S., 871 Farbfotos, 32 Zeichnungen, geb. ISBN 978-3-8001-1294-4. € 29,90

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JOHANNES HUNDSBICHLER MAYRHOFEN geboren am 20.02.2019 um 13.03 Uhr, 3215g/48cm Melanie Hundsbichler und Dominik Bliem

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EIN WIENER IN TYROL

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Leben ist lebensgefährlich

Für mehr Sensibilität im Bewegungsraum Natur Es ist wieder mal Zeit, dass sich der Wiener nach Tyrol meldet. Der Anlass ist nicht erfreulich, zumal mit einem Todesfall verbunden. Die Medien sind voll davon, die Wogen darum gehen hoch. Eine Touristin wurde von einer Kuh getötet. Nach einem langen Rechtsstreit wird der Besitzer der Kuh mit einer schweren Strafe belegt. Die Geschichte ist tragisch. Ein Mensch verliert sein Leben, für die Hinterbliebenen bedeutet das Schmerz, Verzweiflung und Unverständnis, wie es zu diesem Unglück hat kommen können. Dem verurteilten Bergbauern kostet es vielleicht seine wirtschaftliche Existenz, wenn nicht sogar noch mehr als diese.

Alle Gefahren der Berge in einem Bild: Gletscherspalten, Steinschlag, ein aufziehendes Gewitter und Tiroler Kühe

Mit meinem Vater habe ich über das Ereignis gesprochen. Er erinnert sich, wie wir auf dem Weg zur Berliner Hütte eine Alm passiert haben. Da waren auch ein paar junge „Stierln“. Ich selbst kann mich an diese Begegnung nicht mehr so genau erinnern, aber Papa beschreibt sehr bildlich, wie uns die Jungstiere quer über die Alm begleitet haben und dass es da auch zu einem Rempler gekommen ist. „Glück auch, dass wir keine roten Stutzen anhatten, sonst hätt’s einen Stierkampf gegeben“. Wir lachen über unser Erlebnis mit den Stieren, aber im nächsten Moment sind wir stumm und werden nachdenklich darüber, wie es anders hätte ausgehen können. Sicher wäre unser Stierkampf auch vor fünfzig Jahren durch die Zeitungen gegangen. Schadenersatz hätte es damals aber sehr wahrscheinlich keinen gegeben, einfach nach dem Motto, „sollen die Wiener doch bleiben, wo sie hergekommen sind ...“

Manche gehen hinaus in die Natur, so als wäre das die Fußgängerzone in der Wiener Innenstadt. Nur wenigen Asphaltcowboys und -girls ist bewusst, dass sie sich da draußen in den Bergen auf Gefahren einlassen, die ihnen in der U-Bahn sicher nicht begegnen werden. Dafür kann man da schon andere Sachen erleben. Auch in Wien, am Stammtisch beim Wirt’n, wird die Tragödie auf der Alm diskutiert. Alle stellen sich Fragen, „Was passiert als Nächstes? Wieso ist bei uns immer wer schuld? Wie kommt es zu diesem Urteil?“ Mit meinem Vater philosophiere ich über den Hergang dieses tragischen Ereignisses. Seine Erklärungen über die Auswirkungen sind nüchtern und klar. Wir leben nun Mal in einem Rechtsstaat. Alles muss seine Ordnung haben. Das beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod und den damit verbundenen Ansprüchen von Angehörigen. Die Auszahlungen von Versicherungen werden fällig. Man will sich an

Foto: Thomas Hoflacher

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Verursachern schadlos halten. Das Rechtskarussell beginnt sich zu drehen. Der Unkundige hat manchmal den Eindruck, dass es da wohl wie beim Roulette zugeht. Das Urteil lautet diesmal: Der Bauer ist schuld. Zyniker melden hier an, dass er seine Kühe hätte besser dressieren sollen. Auf keinen Fall dürfen sie Touristen mit Hund angreifen. Ach ja, da kommen wir wieder mal auf den Hund, den treuesten Freund des Menschen. Darüber wird ja auch manchmal berichtet. Die Statistik Austria registriert täglich über zehn Hundebisse, die eine medizinische Behandlung erfordern. 2017 waren es dreitausendsiebenhundert Attacken. Insgesamt geht die Zahl der Hundebisse in die Zehntausende. Die Unverständlichkeit unseres Rechtssystems zeigt sich in einem Fall, der Jahre zurückliegt (Quelle „Die Presse“). Der Zusteller eines Paketdienstes wird von einem Hund ins Gesäß gebissen. Mit der

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Begründung, dass der Hund bis zu seiner ersten Bissattacke nicht auffällig war, bekommt das Opfer keine Entschädigung und kein Schmerzensgeld zugesprochen. Am Wirtshaustisch bilden sich zwei Fronten. Die Linie ist klar. Auf der einen Seite die mit Hund, „er hat noch nie was gemacht“, auf der anderen die Hundelosen „irgendwann ist immer das erste Mal“. Vergleicht man die beiden Ereignisse, bleibt man ratlos. Die Kühe auf der Alm waren den Berichten zu Folge bis zu diesem tragischen Ereignis auch nicht verhaltensauffällig. Offenbar wird von Bundesland zu Bundesland verschieden Recht gesprochen. Ich kann Tobias Moretti, der nicht nur einer unserer besten Schauspieler ist, sondern selbst eine Landwirtschaft betreibt, nur recht geben, wenn er sagt, dass dieses Urteil weltfremd ist. Wer hinaus in die Natur geht, sollte sich unbedingt einen Spruch von Erich Kästner in den Rucksack packen „... Leben ist und bleibt lebensgefährlich ...“ GN


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Ski-Club Mayrhofen

GEMEINDERATSSITZUNG IN MAYRHOFEN

Gratulation dem Vizeweltmeister vierter Platz mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Bronze im Einzelbewerb auf der Schanze in Seefeld.

Es ist kaum zu glauben, was da in den letzten zwei Wochen passiert ist. Eine Heim-Weltmeisterschaft in Seefeld mit zwei Silbermedaillen im Team-Bewerb in Innsbruck und im Mixed-Team-Bewerb in Seefeld, und dann noch ein

Nach einem schwierigen Start in den Winter und nicht konstanten Leistungen ging es ab dem Skifliegen in Obersdorf rasant bergauf und gipfelte fast wie in einem Märchen mit zwei Silbermedaillen bei der WM in Seefeld.

Foto: Stefanie Oberhauser

Der Ski-Club Mayrhofen ist stolz auf seinen zweifachen Vizeweltmeister Philipp Aschenwald.

EINLADUNG zur 35. Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag, 14. März 2019 um 18.00 Uhr im Gemeindesitzungssaal

Tagesordnung: 1.

Eröffnung der Sitzung, Begrüßung durch die Bürgermeisterin, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit

2. Genehmigung Protokoll 34. Gemeinderatssitzung vom 13. Februar 3. Erlassung eines Bebauungsplanes im Bereich Waldfeld - Kröll Rudi; gem. Entwurf GZ. 2018-12; 4. Erlassung eines Bebauungsplanes im Bereich Fischerstraße/ Hauptstraße; gem. Entwurf GZ. 2017-06; Behandlung eingegangener Stellungnahmen – neuerliche Auflage 5. Erlassung eines Bebauungsplanes im Bereich Dornau - Schmidt Anna und Kathrin; gem. Entwurf GZ. 2019-04; 6. Genehmigung Protokoll 21. Sitzung Ausschuss für Dorfentwicklung und Raumordnung vom 20.02.2019 7.

Beschlussfassung neue Feuerwehr-Tarifordnung gemäß Vorlage Österr. Bundesfeuerwehrverband

8. Beratung/Beschlussfassung Anhebung Organstrafen Gemeindepolizei bei Kurzparkzonen 9. Genehmigung Protokoll 20. Sitzung des Kulturausschusses vom 20. Februar 2019 Der stolze Vater Hansjörg mit dem „silbernen Sohn“ Philipp Aschenwald und einem sichtlich glücklichen nordischen Chef des Ski-Clubs Mayrhofen, Martin Kröll

10. Genehmigung Protokoll 7. Sitzung des Sportausschusses vom 25. Februar 2019 11. Beratung/Beschlussfassung über Anstellung 3. Gemeindepolizist

Ein ausgesprochenes Talent!

12. Genehmigung Protokoll Gemeindeverband Sanitätssprengel vom 6. März 2019 (Überprüfung Jahresrechnung 2018)

Großer Applaus! Zu einem wahren Festtag gestaltete sich jener Nachmittag, an dem sich ein junger Zillertaler aus der Gemeinde Ramsau zusammen mit seiner Gruppe beim Skispringen einen Namen machte. Die „Zillertaler Heimatstimme“ gratuliert dem Aushängeschild Philipp Aschenwald herzlich zu den beiden Silbermedaillen, die er bei den nordischen Weltmeisterschaften im Mannschaftsspringen und im Teambewerb geholt hat! Gerne werden sich die Zillertaler der aufregenden sportlichen Augenblicke in Seefeld erin-

13. Genehmigung Protokoll Standes- und Staatsbürgerschaftsverband vom 6. März 2019 (Überprüfung Jahresrechnung 2018) nern und all die spannenden Momente, die zwischen Gold und Silber entschieden haben, bleiben sicher unvergessen. Lieber Philipp, alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel sportlichen Erfolg! Neben den Glückwünschen sprechen wir auch dem Ski-Club Mayrhofen und allen Helfern ein großes Dankeschön aus. Ihr alle seid es, die den Namen unseres schönen Zillertals in die Welt hinaustragt und Botschafter für eine atemberaubende Region seid.

14. Genehmigung Protokoll 13. Sitzung des Überprüfungsausschusses vom 4. März 2019 15. Beratung/Beschlussfassung über die Jahresrechnung 2018 16. Berichte Bürgermeisterin, Anträge, Anfragen, Allfälliges (§ 35/4 TGO)

Vertraulicher Teil: 17. Genehmigung Protokoll "Vertraulicher Teil" 34. Gemeinderatssitzung vom 13. Februar 2019 18. Genehmigung Protokoll 33. Gemeindevorstandssitzung vom 18. Februar 2019

Die Redaktion

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

MMag. Monika Wechselberger Bürgermeisterin


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Mit SPAR um nur vier Euro in den Alpenzoo:

Wichtige Bestäuber für reiches Wachstum

Foto: SPAR

SPAR und Alpenzoo starten Ein Garten gegen Familien-Aktion 2019 das Insektensterben Ein Thema dominiert derzeit die Nachrichten: Insekten verschwinden zusehends aus unserer Landschaft! Aber was kann man als Einzelner dagegen machen?

Alpenzoo-Direktor Dipl.-Biol. André Stadler freut sich auf viele Gäste von SPAR

Seit Jahren verbindet SPAR und den Alpenzoo Innsbruck eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit: Neben der Patenschaft für das Gämsengehege „Martinswand“ gibt es jedes Jahr eine große Familien-Aktion mit der Ausgabe von aktuell 200.000 Ermäßigungsgutscheinen. Noch bis Samstag, den 9. März, wird in allen SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten in Tirol bei jedem Einkauf ein Gutschein für den ermäßigten Besuch im Alpenzoo Innsbruck ausgegeben. „Der Alpenzoo Innsbruck war einer unserer ersten Kooperationspartner, und diese Aktion hat von Jahr zu Jahr noch mehr Anhänger gefunden“, erzählt Dr. Christof Rissbacher, Geschäftsführer von SPAR Tirol & Salzburg. Die Gutscheine können bis 30. Juni und von 1. Nov. bis 31. Dez. eingelöst werden. Auch im Alpenzoo Innsbruck freut man sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit: Die Patenschaft für das Gämsengehege, das von Gamsbock Martin und seinem Gefolge bewohnt wird, hat SPAR mit einer Summe von 10.000 Euro verlängert. „Es ist schön, dass heimische Unternehmen unse-

re wichtige Aufgabe des Tierund Artenschutzes erkennen und unsere Arbeit unterstützen. Der Alpenzoo Innsbruck ist sehr aktiv im Bereich Forschung und Lehre sowie in Bildung und Information über unsere eigene Zooschule. Gerade bei Gämsen wird intensiv Biologieunterricht im Zoo betrieben“, berichtet Dipl.-Biol. André Stadler, Direktor des Alpenzoos Innsbruck. „Mit der neuen Aktion spart ein Erwachsener sieben Euro im Vergleich zum regulären Eintritt", erklärt Dr. Christof Rissbacher. Martin und seine Gämsen Im 650 m² großen Gämsengehege „Martinswand“ leben aktuell der 18 Jahre alte Gamsbock Martin mit seinen drei Geißen (+ drei Jungen vom Vorjahr). „In den vergangen Jahren hatten wir regelmäßig Nachwuchs“, erläutert Direktor Stadler. „Die Junggämsen sind an andere Zoos weitergegeben worden und erfüllen damit ihre Rolle als Botschafter des Alpenzoos in ganz Europa.“ Mehr als 300.000 Besucher kommen jährlich in den Alpenzoo. Jedes Jahr werden ebenso Tiere wieder in ihrem natürlichen Lebensraum angesiedelt.

Insekten sind die Basis unserer Natur. Für uns Menschen sind vor allem bestäubende Insekten wichtig, damit unsere Obstbäume und Gemüsepflanzen Früchte tragen. Neben der Honigbiene sind viele andere Insekten, vor allem Wildbienen, wichtige Bestäuber. Wie kann man diese Insekten nun fördern? Durch blühende Pflanzen im Garten und auf dem Balkon! Exotische Pflanzen wie Echinacea, Bartblume, Zinnien oder Duftnessel stammen zwar nicht aus Tirol, bieten aber Honigbienen und anderen nicht spezialisierten Insekten Nektar und Pollen. Aber Vorsicht: Zuchtsorten haben oft gefüllte Blüten. Die Blüte wirkt zwar größer, aber bietet keine Pollen und keinen Nektar für Insekten. Die Forsythie ist ebenso eine Pflanze, die keine Pollen oder keinen Nektar produziert – die Blüten sind trocken. Als Ersatz wäre hier die Kornelkirsche, der

PR

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Dirndlstrauch, geeignet, der ebenso im Frühling gelb blüht. Wer der heimischen Tierwelt etwas Gutes tun möchte, sollte im Garten vermehrt auf heimische Blütenstauden und Sträucher zurückgreifen. Über 50 % der Insekten sind auf heimische Pflanzen spezialisiert. Gewöhnlicher Natternkopf und heimische Glockenblumen sind wahre Wildbienenmagnete. Der Schlehdorn ist DER Schmetterlingsstrauch in Tirol, da zahlreiche Schmetterlinge, wie der Segelfalter, hier ihre Eier ablegen. Grundsätzlich gilt: Mehr Mut zur Natur im Garten. Die Initiative „Natur im Garten“ des Tiroler Bildungsforums berät Privatpersonen und Gemeinden zur ökologischen Pflege und naturnahen Gestaltung. Werden auch Sie Teil von „Natur im Garten“. Informationen zur Natur im Garten Plakette, Vernetzungstreffen und Fortbildungen für Gemeindemitarbeiter/-innen erhalten Sie im Tiroler Bildungsforum unter 0512 581465 und auf: www.tiroler-bildungsforum.at Mit Unterstützung von Land Tirol und Europäischer Union


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BUCHTIPP

G'FREIDIG G'SUND

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Inge Welzig

MEINE SIEBEN LEBEN Menschliche Begegnungen und tierische Erlebnisse Tyrolia Verlag, € 19,95 304 Seiten

Bohnen-Kaffee Schritt für Schritt entwöhnen Der Schmerzspezialist Dr. Göbel aus Kiel spricht beim Kaffee von einer legalen Droge. Denn bei regelmäßigem Verzehr erzielt das beliebte Getränk eine richtige Abhängigkeit. Koffein täuscht dem Gehirn Aktivität und Energie vor. Natürlich kommt es zu keiner Abhängigkeit, wenn wir Kaffee nur gelegentlich zu uns nehmen. Wenn wir müde sind, sollten wir idealerweise eine Pause machen. Viele trinken dann aber Kaffee. Mehrmals täglich. So überziehen sie ständig ihr Leistungskonto. Burnout-Patienten sind oft starke Kaffeetrinker. Wäre es nicht wunderbar, auch ohne Kaffee morgens fit und gut drauf zu sein und am Nachmittag kein Leistungstief zu haben? Kaffee-Entwöhnung ist nicht so einfach Bei regelmäßigen Kaffeetrinkern können sich Kopfschmerzen einstellen, wenn der gewohnte Kaffee einmal ausfällt. Ein „Kalt-Entzug“, also ein abruptes Beenden des Kaffeegenusses kann auch die Verdauung verschlechtern, Gereiztheit oder Grippe-Symptome hervorrufen sowie Schlafprobleme verursachen. Koffein langsam aus dem Körper ausschleichen 1.) Informiere dein Umfeld von deinem Vorhaben. 2.) Setze dir eine Ziel – die Fastenzeit wäre ein guter Start 3.) Mische dein Kaffeepulver mit Lupinenkaffee. Gib zuerst nur so viel Lupine dazu, dass es dir noch schmeckt. Jede Woche erhöhst du den Lupinenanteil. Ersatz-Getränke für die Zukunft: Getreidekaffee, Grüntee, Ingwertee, heiße Zitrone, Kräutertees usw. 4.) Meide Snacks aus Zucker oder Weißmehl, die du gewohnheitsmäßig mit dem Kaffee genossen hast. Steig besser auf Obst, Nüsse, Vollkorn, Gemüsesticks etc. um. 5.) Regelmäßige Bewegung reduziert deine Kaffee-Sucht. 6.) Starte eine Ginseng-Kur = natürliche Leistungssteigerung, Energie-Booster und Kraftspender.

Amüsantes und Ernstes von Mensch und Tier Die „Grand Dame des Tierschutzes“ erzählt aus ihrem ereignisreichen Leben

Sie ist sozusagen das Aushängeschild des Tierschutzes in Tirol - und auch darüber hinaus bekannt. Seit Jahrzehnten prägt sie in Wort und Tat öffentliche Diskussionen und private Initiativen rund um das Tierwohl, stand 23 Jahre lang dem Tiroler Tierschutzverein vor und erhielt für ihr Lebenswerk den Ehrenring des Landes Tirol. Inge Welzig war nie ein Weg zu weit oder zu steinig, wenn es darum ging, Tiere in Not zu retten oder ihnen beizustehen, davon wissen auch ihre Freunde, Helfer und Mitarbeiter ein Lied zu singen. Nun blickt sie erstmals auf ihr bewegtes Leben zurück, in dem Tiere immer eine große Rolle spielten, das aber noch mit einer unglaublichen Fülle an anderen Interessen, Leidenschaften und Abenteuern aufwarten kann. So berichtet sie etwa von ihrer Nachkriegskindheit in Salzburg als Tochter einer Kriegswitwe. Sie erinnert sich u. a. an die ihre Streiche als Ski- und Segellehrerin, an die Olympischen Spiele 1976 und die „Haller Trampel“ in Innsbruck. Und schließlich landet sie bei ihrem Engagement für den Tierschutz, ihrem Einsatz etwa für Katzenkastration und gegen das volkstümliche Widderstoßen, ihrer Sorge um Fohlentransporte oder Tierheimbauten uvm. Mit dem ihr eigenen Witz, großem Optimismus und einer gehörigen Portion Selbstironie geht Inge Welzig auf schwierige Lebensphasen ebenso ein wie auf heitere Ereignisse in ihrem Privat- wie Berufsleben. Und liefert damit die kurzweilige Lebensschilderung einer vielseitigen, tatkräftigen und mutigen Frau mit viel Herz – nicht nur für Tiere.

BAUERNWEISHEITEN

Du findest sicher deine passende Kombination und Vorgehensweise, um dir den Kaffee abzugewöhnen oder ihn wenigsten zu reduzieren. Viel Erfolg dabei! Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, www.genussvollgesund.com, 0664 – 249 28 29 Quelle: Schmerzklink.de; Zentrum-der-Gesundheit.de

Ein heiterer März erfreut des Bauern Herz ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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Fotos: Hubert Aschenwald

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AKTUELL IM ZILLERTAL

GESUNDHEIT

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Zillertaler schenkt Hoffnung in Krisengebieten

Im Einsatz für mehr Menschlichkeit Er macht Urlaub der besonderen, einer ganz anderen Art: Franz-Josef Höllwarth fährt in Destinationen, wo sich nicht viele freiwillig hinwagen würden – in Gebiete, in denen Menschen Hilfe brauchen. Vom Einsatz im irakischen Mossul erzählt der Zillertaler am 14. März in Strass. Vom Gattererberg (Gemeinde Stummerberg) stammt er, der Joe Höllwarth, wie ihn alle nennen, in Münster lebt er, in Kolsass arbeitet er als Pflasterer. 2015 sieht er Bilder von in Kartons schlafenden Kinder am Grenzübergang Spielfeld, und diese Schicksale lassen ihn nicht mehr los. Er fährt hin, im Gepäck Kinderbekleidung, hilft und knüpft Kontakte. Diese führen ihn nach Idomeni in Griechenland, wo er in Flüchtlingslagern tatkräftig mithilft und mit weiteren Helfern das DocMobile ins Leben ruft. Auch diese Bilder des Elends setzen sich in ihm fest. Nächste Station ist der Nordirak mit den zerbombten Städten Mossul und Sinjar. Er lernt noch mehr unfassbare Not kennen und arbeitet mit anderen Freiwilligen sowie heimischen Ärzten gegen die Hoffnungslosigkeit. Leistet Hilfe vor Ort in Mossul und in den Flüchtlingslagern der vergessenen Jesiden. Organisiert medizinische Hilfstransporte, Essenspakete, lebensnotwendige Medikamente und Operationen für die Ärmsten der Armen.

um Mossul. Ebenso berichtet Achmed Faisal über sein Leben als Helfer in der Not. Als Flüchtling ist er einst ins Land gekommen und auf seiner Reise von Syrien nach Österreich als Flüchtlingshelfer für UNHCR tätig gewesen. Selbst noch Asylwerber, hat er bereits anderen als Flüchtlingsbetreuer in Salzburg und Tirol geholfen. Achmed Faisal hat bleiben dürfen und absolviert zurzeit sein freiwilliges Integrationsjahr beim Roten Kreuz, Landesstelle Rum. Der Eintritt zu der gemein-

samen Veranstaltung des "Freundeskreis Flüchtlingsheim Landhaus" und "Roten Kreuz Tirol" ist frei. Freiwillige Spenden gehen zugunsten von Joe Höllwarths Hilfsprojekte im Irak, die er ebenfalls im Vortrag den Zuhörern näherbringen wird. Zum Beispiel für den medizinischen Hilfsgütertransport, der in Kürze in den Irak geht. Oder für die Augenoperation eines Kindes, das bei einem Bombenangriff schwer verletzt worden ist. Oder ...

Engagement mit Herz Am Donnerstag, 14. März, 19.30 Uhr, erzählt Joe Höllwarth im Gemeindesaal in Strass von seinen Eindrücken und Erfahrungen als Einzelhelfer in den Gebieten rund

gm

Fotos: Franz Josef Höllwarth

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Foto: Istock

Roter Reis: Geheimtipp zur Cholesterin-Senkung Hohe Cholesterinwerte treten in unserer heutigen Gesellschaft sehr häufig auf. Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die vom Körper gebildet und zusätzlich auch durch die Nahrung aufgenommen wird. Eine falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und genetische Faktoren können den Cholesterinspiegel ungünstig beeinflussen. Die Essgewohnheiten vieler Menschen beinhalten eine Vielzahl an Produkten, die in hohem Maße gesättigte Fettsäuren enthalten. Dieses aufgenommene Fett stellt eine große Belastung für den Organismus dar und treibt den Cholesterinspiegel nach oben. Roter Hefereis bietet eine pflanzliche Alternative zur Aufrechterhaltung eines gesunden Cholesterinspiegels. In klinischen Studien wurde bestätigt, dass die tägliche Einnahme von 10 mg Monacolin K aus rotem Hefereis einen Beitrag zum Erhalt eines normalen Cholesterinspiegels im Blut leistet. Ein Beispiel für Rote-Reis-Kapseln ist „Monamed®“, besonders geeignet für Menschen, die ihre Blutfettwerte positiv beeinflussen wollen oder bereits an Gefäßerkrankungen leiden, Raucher oder Personen mit einem erhöhten Homocysteinspiegel im Blut. Roter Reis ist ein natürliches Nahrungsmittel mit hocheffektiver Wirkung! www.rieser-malzer.at facebook.com/RieserMalzer


FINKENBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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FINKENBERG in Zahlen 171,53 km2

Foto: Thomas Pfister - www.Photography-by-Thomas-Pfister.com

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umfasst die Gemeindefläche von Finkenberg.

839 m. ü. A. liegt die Ortschaft.

Viertgrößte Gemeinde im Bezirk Schwaz.

12 Ortsteile Astegg, Au, Brunnhaus, Dorf, Dornau, Gstan, Hochsteg, Innerberg, Penken, Persal, Stein, Dornauberg-Ginzling (es gehören 60 % zur Gemeinde Finkenberg mit der Bezeichnung Dornauberg, 40 % zur Gemeinde Mayrhofen mit der Bezeichnung Ginzling)

im Vollerwerb, 34 im Nebenerwerb.

3509 m ü. A. Der Hochfeiler auf Finkenberger Gemeindegebiet ist höchster Punkt am Hauptkamm der Zillertaler Alpen.

1.426 Einwohner mit Hauptwohnsitz 699 Frauen und 727 Männer

365 Einwohner mit Nebenwohnsitz

20 Landwirtschaftsbetriebe 2.426 Gästebetten

421.042 Jahresnächtigungen (2018)

25 Gaststätten/Hotels

155 Frauen und 210 Männer

8 Nachbargemeinden

310 Haushalte

Mayrhofen, Schwendau, Tux, Schmirn, Vals, Ahrntal, Mühlwald, Pfitsch

28 Gasthäuser, 7 Hotels, 5 Gasthöfe, 11 Restaurants/ Skihütten, 5 Cafés und Aprés-Ski-Bars.

18 Vereine

1 Erbhof

Vom Bergschafzuchtverein Finkenberg über den Finkenchor, Modell-Racing-Club bis hin zur Volksbühne Finkenberg ist das Vereinsleben ein sehr vielseitiges.

aus 1640

10 über 90-jährige 6 Männer und 4 Frauen, Finkenberg, ein Sonnenhang für ein langes Leben.

1980 Abfahrtsgold bei den Olympischen Winterspielen. Der Finkenberger Leonhard Stock im Skiweltcupzirkus 25-mal am Stockerlplatz. ZILLERTALER HEIMATSTIMME


FINKENBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Fotos: Gemeinde Finkenberg

Anno dazumal

Die Geschichte Finkenbergs Aus dem Hinteren Zillertal liegen bisher keine vor- oder frühgeschichtlichen Funde vor, dennoch lassen die Ortsnamen auf eine vorchristliche Besiedelung schließen. Recht zahlreich sind die von den Rätoromanern geprägten Ortsnamen, sie haben schon in vorgeschichtlicher Zeit ihre Viehherden von Süden her über das Pfitscher Joch auf die Almen der Zillergründe und des Tuxertals getrieben.

wurde in Finkenberg Kupferund Silberbergbau betrieben. Bis ins 19. Jahrhundert war es eine Bauerngemeinde, erst mit dem einsetzenden Tourismus änderte sich die Situation. (Quelle: Wikipedia)

Mit dem Eindringen der Bajuwaren begann eine rege Rodungstätigkeit, die eine dichtere Besiedlung des Gebiets zur Folge hatte. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Finkenberg „Vinkenperg“ war im Jahre 1389. Im 15. Jahrhundert

Gemeindeagenda Finkenberg 2019 • Fertigstellung des Tennisplatzes im Mai • Planung eines Musikpavillons mit Adaptierung und Auflassung des alten Friedhofs • Sanierung der Brunnhausstraße • Zufahrt und Erschließung des Gewerbegebietes NEU in Hochsteg • Breitbandausbau • Bauvorhaben Tuxbachüberleitung Stillup mit voraussichtlicher Fertigstellung 2021 • Auflassung und Rekultivierung des alten Kraftwerkes Untergroßdornau aus 1924

Anno dazumal: Bericht vom 30.3.1969 in der Zillertaler Heimatstimme

KÜCHE 6,95 m 2

2

CLUBLOKAL 36,62 m

LAGER 5,43 m 2

WC-H 6,86 m

WC-D 8,82 m

2

WC-B 4,62 m

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WINDFANG 11,00 m

2

2

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GARDEROBE 1 16,24 m 2

NASSRAUM 1 14,85 m 2

NASSRAUM 2 14,85 m

projektskizze

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GARDEROBE 2 16,24 m

gemeinde finkenberg tenniszentrum

tennisanlage geländeplan grundriss profilschnitte gez. hola maßstab 1:200 plannr. 180130-finkenberg_tennis_übersicht datum 30-01-2018 planung

Veranschaulichung des neuen Musikpavillons

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Projektskizze des neuen Tennisplatzes

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FINKENBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Das ist es, das Miteinander in Finkenberg

Zu Besuch in der Glasmalerwerkstatt

Finkenberger Vereinsleben, Peter Sporer – Pinsel trifft Glas vielseitig und verbindend ...

und Markengläser sind teuer. Billige Massenware verdrängt zusehends das hochwertige Markenglas.“ Nicht, dass es keine Nachfrage mehr für das Qualitätsglas und echte Handarbeit gibt, die Kundschaft ist schon noch vorhanden, jedoch nicht mehr so zahlreich. Ein Spezifikum, so erklärt Peter, sind eingeborte Stöpsel bei Glasflaschen, individuell gefertigte Flaschenverschlüsse, die heutzutage kaum mehr einer macht. Selbst die Formen gehen immer mehr verloren. Aktuell gestaltet Peter Sporer für eine Kapelle in Mandarfen im Pitztal sechs Fenster. Im Zillertal finden sich z. B. seine Werke in der Totenkapelle Finkenberg und in der Aufbahrungskapelle in Hippach. Was macht der Peter in der Freizeit? Gerne in der Natur ist er unterwegs, und das Singen und Theaterspielen sind sein großes Steckenpferd. So singt er im Kirchenchor Finkenberg und ist bei der Volksbühne als Spielleiter aktiv. Peter Sporer lebt seine kreative Leidenschaft in vielerlei Hinsicht. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Freude mit seinen Pinselstrichen!

Fotos: Gemeinde Finkenberg

Foto: Zillertaler Heimatstimme

Es wird schaugespielt, gesungen, musiziert, Fußball und Tennis gespielt, der Durst gelöscht bei der Feuerwehr, Gras ausgeläutet, es werden Schafe geschoren, Bienen gezüchtet, Frauenausflüge gemacht und vieles mehr ...

Es muss die wahre Liebe zum Werkstoff Glas sein – eine über Jahrzehnte gewachsene Leidenschaft – der, der Finkenberger Glasmaler Peter Sporer, mit Pinsel und Farbe Ausdruck verleiht. Aber nicht nur das Glas bildet die Basis für sein unermüdliches Schaffen, sondern auch andere Materialien. So gestaltet Peter Sporer auch Hausfassaden, Bilderbücher und vieles mehr! „Nichts ist sicher vor mir“, so sein Zitat, und dabei hat Peter ein gewinnendes Lächeln im Gesicht. Der ehemalige Glasfachschüler, Designer, Vorsitzende der Prüfungskommission für die Meisterprüfung für das Hohlglasveredelungsgewerbe-Glasmalerei, Glasrestaurator, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Die Kreativität wurde Peter in die Wiege gelegt, sein Großvater Johann war ein begnadeter Bildhauer in Ramsau, und sein Vater Josef ein leidenschaftlicher Schnitzer. Selbst sieht er sich als einen „Dinosaurier“ unter den Glasmalern; das Glasmalen sei ein aussterbendes Handwerk, so Sporer. „Es gibt kaum mehr Glashütten,

Peter Sporer und der Heilige Franziskus für Mandarfen

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FINKENBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Eine lebenslange Freundschaft am Seil der Bergkameradschaft

Peter Habeler und Horst Fankhauser – Finkenberger Urgestein

Der Kirchturm von Finkenberg steht symbolisch für eine mehr als gewachsene Bergkameradschaft zweier Finkenberger. „Über den eigenen Kirchturm blicken“ heißt es. Aber, was hat das steile Turmdach des Gotteshauses mit den Namen Habeler und Fankhauser gemein? Früh übt sich, wer ein guter Kletterer in Fels und Eis werden möchte? Es führen viele Wege zu Gott, einer führt über die Berge, so ein Zitat von Altbischof Stecher. Es führen viele Wege auf die Gipfel, ein Weg allerdings führt über den Finkenberger Kirchturm. Sepp Mayerl, vulgo Sepp Blasl war ein Osttiroler Dachdecker, Lehrmeister und Vaterfigur für die großen Bergsteiger des Landes. Sepp Blasl hatte sich als Kletterer auf Kirchtürme spezialisiert und erneuerte in den frühen 60ern das Dach des Kirchturmes in Finkenberg. Der Sepp, eine Ikone für Namen wie Messner, Habeler, Nairz, Fankhauser und viele andere. Seine Leidenschaft galt neben seinem Brotberuf als Dachdecker, den Bergen. Der Finkenberger Kirchturm war es also, der den Sepp mit Habeler und Fankhauser zusammenbrachte. War doch der Sepp stets darauf bedacht, neue Bergkameraden kennenzulernen, so wie 1963 bei seiner Arbeit in Finkenberg.

Peter Habeler kommt ins Schwärmen, wenn er von seinem Freund Horst spricht, der, wie Habeler meint, viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen habe, bergsteigerisch wohlbemerkt. Verbandelt mit der Franz-Senn-Hütte, ein Familienmensch par excellance und ein leidenschaftlicher Hüttenwirt, war es für Horst schwierig, für die „Leidenschaft Berg“ so richtig Zeit zu haben. Zeit stehlen für das Bergsteigen war und ist eine Möglichkeit Fankhausers, um dem Pächteralltag ein wenig zu entkommen, um Zeit für sich selbst zu haben, für die eigenen Sehnsüchte, die Sehnsüchte und Erlebnisse in Fels und Eis sind. Das junge Bergführerdasein als zusätzliches berufliches Standbein brachte Horst Fankhauser und Peter Habeler auf unzählige gemeinsame Touren in deren Jugendzeit. Verbindende Bergführererlebnisse und die ein oder andere Anekdote, erzählt von einem Ausrutscher, wie beispielsweise mit dem Puch-Motorrad von Horsts Vater Max. Welches es den jungen Burschen

ermöglichte, zu ihren Ausgangspunkten für deren Touren zu gelangen, sind selbst heute noch Erinnerungen, die nicht Fleischbankverschneidung, Bauernpredigtstuhl, Buhlverschneidung oder auch Herzogkante heißen. Schlichtweg ein gemeiner Kuhfladen bei Strass im Zillertal war es, der Habeler, das Motorrad von Horsts Vater lenkend, von der Straße in den Graben beförderte. Zum Amüsement von Horst, der auf einem anderen Motorrad mitgefahren war. Ein einschneidendes Bergerlebnis hingegen, die Winterbegehung des Tofanapfeilers in den Dolomiten und das erste Aufeinandertreffen von Habeler und Reinhold Messner Mitte der 1960er-Jahre. Die voraussteigende Seilschaft Sepp Mayerl/ Reinhold Messner, die nachfolgende Peter Habeler und Horst Fankhauser. Das Ziel: Der Winterdurchstieg des Dolomitenpfeilers. Den äußerst leistungsfähigen Finkenbergern gelang es. die Seilschaft Mayerl/Messner zu überholen und als Erste am Gipfel der Tofana zu stehen. Übrigens, das war die allererste Begegnung zwischen Messner und Habeler bei der Begehung des

Tofanapfeilers. Wilde Hunde waren sie, der Peter und der Horst, mit einem unheimlichen Biss und einer starken Leistungsbereitschaft. Ehrgeizig und im alpinen Tatendrang aufgestachelt! Mayerl und Messner mussten in der Wand biwakieren, während Peter und Horst die beiden überholt und die Wand bereits durchstiegen hatten. Das ist nur ein gemeinsames Erlebnis aus längst vergangener Zeit, Erinnerungen, die bleiben, und einmal mehr das Seil der ewigen Freundschaft und Bergkameradschaft stärken. So wie heute, wo beide Finkenberger wieder mehr zueinandergefunden haben und als junggebliebene Akteure, leidenschaftliche Bergflüsterer, sich an gemeinsamen Touren und Gipfelzielen erfreuen. Sei es auf Klettertouren in Kreta oder in Arco. Auf die Freundschaft von Habeler und Fankhauser ist hundertprozentig Verlass, eine Finkenberger Freundschaft, die in Stein gemeißelt ist. Die Autorin wünscht den Finkenberger Urgesteinen Peter Habeler und Horst Fankhauser weiterhin beste Gesundheit und verbindende Erlebnisse in Fels GG und Eis. Foto: Peter Habeler

Alte Ansicht der Kirche in Finkenberg

Finkenberg steht untrennbar mit den Namen Peter Habeler und Horst Fankhauser in Verbindung. Peter und Horst verbindet seit jeher das Seil der Freundschaft. Horst Fankhauser verschlug es ins Stubai, wo er mit seiner Frau Klara und seinem Sohn Thomas, dem ältesten von drei Söhnen, seit Jahrzehnten die Franz-SennHütte – das Aushängeschild des Österreichischen Alpenvereins Innsbruck – als Pächter der Hütte bewirtschaftet. Die heimische Bergwelt, allen voran die Zillertaler und die Stubaier, als Ausgangspunkt unzähliger schwieriger und exponierter Touren in den Ost- bzw. Westalpen und im Himalaya.

Freunde fürs Leben, Peter Habeler, Anderl Aschenwald und Horst Fankhauser

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Hörst du auch das Gras wachsen?

Die Grasausläuter, der grüne Weckruf für den Frühling Ich habe den Obmann Mathias Sporer von der Landjugend Finkenberg gefragt, warum das Grasausläuten nach wie vor ein so gelebtes Brauchtum ist. Das Grasausläuten ist vor allem ein Brauchtum, das für die Kleinen, die Jüngsten unter den Bauern, ein großes Thema ist. Wieviele zählt ihr, und wann seid ihr unterwegs? Gehen die Großen auch? Oder sind es überwiegend Kindergruppen? Wie tretet ihr auf? Grasausläuten ist bei uns im hinteren Zillertal mit viel Tradition verbunden. Für uns als Landjugend und Jungbauernschaft ist es deshalb besonders wichtig, solche Bräuche zu pflegen und weiterzuführen. Beim Grasausläuten selbst besteht die Gruppe aus ca. zehn bis 15 Personen und das Alter der Grasausläuter reicht von 18 bis 30 Jahre. Das Geläut der Glocken soll das Gras aus seinem Winterschlaf wecken. Welche Glocken sind bei euch in Verwendung, und wer darf welche tragen? Als Glocken verwenden wir Kuhglocken verschiedenster Größen, bereitgestellt von lokalen Landwirten. Die stärksten

tragen natürlich große, schwere Glocken, welche im Gegensatz zu den kleinen, einen tiefen Klang erzeugen. Der Lohn der Arbeit, Süßigkeiten und Spenden, ein Anreiz für die Jugend, die Vereinskasse ein wenig aufzufüllen? Eingeladen mitzugehen ist natürlich jeder, aber das Alter sollte zumindest ausreichen, um ein kleines Stamperl Schnaps bei jedem Bauern zu trinken, damit das Gras der künftigen Ernte gut wächst und gedeiht. Sind die Jungen noch weiterhin interessiert, dieses Erbe, dieses Brauchtum weiterzupflegen? Wie bei jedem Brauchtumsverein haben wir als Landjugend natürlich auch das Problem, dass es immer schwieriger wird, neue junge und vor allem motivierte Leute zu gewinnen. Wir versuchen deshalb, die Mitgliederschaft durch diverse Veranstaltungen den jungen Finkenbergern schmackhaft zu machen. Vielen Dank für das Interview! Gerda Gratz Chefredaktion Zillertaler Heimatstimme

Das Grasausläuten Als Grasausläuten werden als Brauchtum betriebene Lärmumzüge mit Glocken, Schellen und Peitschenknallen in der Zeit des Viehauftriebs und Weidebeginns rund um den Georgstag (23. April) in Tirol genannt. Grasausläuten, bei welchem Kinder im Frühjahr in Lärmumzügen mit Glocken und Schellen symbolisch einen Winter austreiben, ist als Brauchtum bis heute im Zentralraum Tirol bekannt. Im Bezirk Schwaz wird das Grasausläuten noch gepflegt wie es früher war. In Schwaz selbst rücken Mitglieder der Schützen und der Jungbauern als Grasausläuter aus.

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Fotos: Mathias Sporer

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Ihr Kind in guten Händen

liebevoll | professionell flexibel Ab Anfang März ist die stundenweise, Ganztages- und Ganzjahresbetreuung durch Christina Eberharter auch in Finkenberg möglich. Sie garantiert für berufstätige Eltern ein hohes Maß an Flexibilität. Auch in den Ferienzeiten kümmert sie sich liebevoll um die ihr anvertrauten Kinder vom Babyalter bis 14 Jahren. Je nach freien Betreuungsplätzen können diese auch von Kindern der umliegenden Gemeinden in Anspruch genommen werden. In einer familienähnlichen Situation von max. vier Kindern

Teufelsbrücke Persal

Die Sage von der Teufelsbrücke

und in kinderfreundlicher Umgebung achtet die Tagesmutter auf individuelle Betreuung und Förderung jedes einzelnen Kindes. Mit den "Geschwistern auf Zeit" kann das Kind nach Herzenslust spielen, herumtollen, essen, schlafen und vieles mehr. Christina in Finkenberg wurde gezielt ausgewählt, qualifiziert ausgebildet und garantiert damit eine liebevolle und pädagogische Betreuung der Kinder. Flexible, hochwertige Betreuung Die Tagesmutter orientiert sich an der Arbeitszeit der Eltern. Sie betreut deren Kinder für einige Tage pro Woche, ganztägig oder in Teilzeit, ganzjährig oder als Ferienbetreuung. Vor tatsächlichem Betreuungsbeginn findet eine Phase des Kennenlernens statt, in der sich die Kinder an ihre neuen Spielgefährten, die Tagesmutter und an die neue Umgebung gewöhnen können.

ten die Bauern von Finkenberg über die tiefe Schlucht beim Dornau Hof einen Steg bauen, wussten aber nicht recht wie. Sie riefen schließlich den Teufel an, der sich sogleich bereit erklärte, den Steg zu bauen, aber das erste Lebewesen, das die neue Brücke betrete, müsse zum Lohn ihm gehören.

Ein seltenes Beispiel für Tiroler Holzbautechnik ist die 1876 erbaute Teufelsbrücke. Sie überspannt die tief eingeschnittene Klamm, durch die schäumend und tosend der wilde Tuxer Bach fließt. Schlau sind die Zillertaler von jeher gewesen, dass sie selbst den Teufel ein Schnippchen schlagen konnten. Einst woll-

Die Finkenberger waren einverstanden, und der Teufel erbaute in stürmischer Nacht einen Steg über den wildbrausenden Tuxer Bach. Als der Bau vollendet war, setzte sich der Satan mitten auf den Steg, um auf sein Opfer zu lauern. Da jagten die schlauen Bauern einen Geißbock über die Brücke, der überlistete Satan packte unter Wutgeheul das Tier bei den Hörnern und ritt mit dem Bock durch die Lüfte, vom schallenden Gelächter der Finkenberger Bauern begleitet.

Informationen zu freien Plätzen bei Tagesmüttern/ -vätern erhalten Sie unter 0512/587608 und online: info@fib.at, www.fib.at

Fotos: Maren Krings

Foto: privat

Tagesmutter in Finkenberg

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Anno dazumal: Grasausläuter in Finkenberg

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


FINKENBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Eines der ältesten Bauerngüter im Zillertal

Seit dem Jahre 1931 werden in Tirol Bauernhöfe mit dem Prädikat „Erbhof “ ausgezeichnet. Um diesen Titel zu erhalten, müssen nach dem Tiroler Erbhofgesetz folgende Bedingungen erfüllt werden: Der Hof muss eine mit einem Wohnhaus versehene landwirtschaftliche Besitzung aufweisen, die für den Unterhalt einer Familie ausreicht und vom Eigentümer selbst bewohnt und bewirtschaftet wird; zudem muss sich der Hof seit mindestens 200 Jahren im Besitz ein und derselben Familie befinden, wobei eine Vererbung lediglich in gerader Linie oder in Seitenlinie bis zum zweiten Grad, Vererbung unter Geschwistern, zugelassen ist. Siehe auch: https:// www.tirol.gv.at/tirol-europa/ protokoll/erbhoefe/ In der Gemeinde Finkenberg besteht ein Erbhof, nämlich der Hof „Obergroßdornau“ in Dornau Nr. 308. Diesem Hof, der sich durch mehr als drei Jahrhunderte im Besitz derselben Familie befindet, ist im Jahre 1977 das Prädikat „Erbhof “ verliehen worden. Das Alter dieses Bauerngutes ist jedoch noch wesentlich höher als 300 Jahre; mit großer Wahrscheinlichkeit ist es zu jenen 24 Schwaighöfen des Zillertals gezählt worden, die bereits im ältesten salzburgischen Urbar von ca. 1200 genannt werden und alljährlich 300 Stück Käse an den Grundherrn gezinst haben. Das Urbar von 1607 berichtet: „Zu dem von der Familie Wexlberger bewirtschafteten Hof zählten zwei Wohnhäuser, Hütten, zwei Getreidekästen und ein Kuchlgartl. Auf den Asten Saustein und Schranbach standen Käserhütten und ein Rinderstall; zahlreiche Weiderechte und auf den umliegenden Almen gehörten ebenso zum Hof wie eine eigene Hausmühle.“

Foto: Andreas Kröll

Der Erbhof Obergroßdornau in Finkenberg

Heute umfasst der Hof Obergroßdornau rund 52 Hektar an landwirtschaftlicher Nutzfläche samt Waldflächen. 1675 hat Jakob Wexlberger den Hof wegen Überschuldung an seinen Schwager Jakob Kröll von Brandberg und an dessen Sohn Blasius verkaufen müssen. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich der Hof zu Obergroßdornau ununterbrochen im Besitz der Familie Kröll, bei neun Besitzübergaben, das heißt, dass im Durchschnitt jeder Bauer den Hof durch 40 Jahre bewirtschaftet hat.

weckt. Er bestimmte, wann die Arbeit begonnen und beendet wurde, auch wenn der Bauer selbst mitarbeitete. Im Winter war die Großmagd die Verantwortliche für das Aufstehen des ganzen Gesindes. So hatte auch in der Stube alles seinen bestimmten Platz, damit es kein Verwechseln gab. Kam es zu Liebesverhältnissen unter den zahlreichen Dienstboten, man

Am Erbhof selbst herrschten Gesetze. Eine Menge Dienstboten waren immer beschäftigt, ungefähr sieben Knechte, fünf Mägde, zwei bis drei Melker, ein Ziegenhirt und ein Schafhirte. Eine ehrenvolle Aufgabe für viele Dienende, besonders für den Großknecht, ein verantwortungsvoller Posten. Im Sommer verantwortlich für das rechtzeitige Aufstehen der Dienstboten, selbst der Bauer wurde vom Großknecht geZILLERTALER HEIMATSTIMME

bezeichnete dies als „Hausbrot“, und wurde der Bauer auf ein solches Verhältnis aufmerksam, so musste der Knecht, im anderen Fall die Magd, sofern noch kein Nachwuchs zu erwarten war, den Posten aufgeben. Das „Hausbrot“, eine gerne vernaschte, heimliche Zillertaler Begehrlichkeit. Quelle: Gemeindechronik Finkenberg

Foto: Gemeindechronik Finkenberg

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FINKENBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Aus der Chronik der Finkenberger Almbahnen

Am 17. Mai 1968 wurde der Grundstein für die Erschließung des Penkenjochs per Seilbahn von Finkenberg aus gelegt. Die Finkenberger Almbahnen GmbH wurde gegründet. Ein Doppelsessellift vom Ortskern in Finkenberg bis zum Bereich der heutigen Mittelstation wurde in nur wenigen Monaten errichtet und im August 1968 in Betrieb genommen. Ein zweiter Doppelsessellift von der Mittelstation zum Penkenjoch auf 2.095 m wurde knapp 1,5 Jahre später zu Beginn der Wintersaison 1969/70 fertiggestellt. Ein Schlepplift sowie ein Babylift rundeten das Skiangebot am Penkenjoch ab. Diese Erschließung war ein Meilenstein in der Tourismusgeschichte von Finkenberg. 1972 wurde ein weiterer Schlepplift gebaut. Die Nordseite des Skigebiets wurde im Jahr 1976 um den Doppelsessellift Nordhang erweitert. Weitere fünf Jahre später wurde pünktlich zur Wintersaison 1981/82 der 2er Katzenmoos eröffnet. Seither ist auch die Südseite des Penkenjoch per Ski befahrbar. Nach längerer Verhandlungsphase konnte 1987 der 2er-Sessellift der 1. Sektion durch eine 4er-Gondelbahn ersetzt werden. Die Förderleistung des Doppelsessellifts der 2. Sektion wurde im selben Jahr ebenfalls erhöht. Das Jahr 1991 war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Finkenberger Almbahnen. Es wurde eine Beschneiungsanlage errichtet. Schneearme Winter sollten somit der Vergangenheit angehören. 1995 wurden auf der Nordseite eine neue Skiabfahrt sowie der Schlepplift Gspielkopf errichtet. Im selben Jahr wurde der 1976 errichtete 2er-Nordhang durch

Fotos: Finkenberger Almbahnen

Vom einfachen Doppelsessellift zur modernen 10er-Einseilumlaufbahn

eine neue kuppelbare 4er-Sesselbahn mit Witterungsschutzhaube ersetzt. Im Jahr 2001 konnte die Zillertaler Gletscherbahn GmbH & CO KG die Geschäftsanteile der Gemeinde Finkenberg sowie des Tourismusverbandes Finkenberg übernehmen. Stete Weiterentwicklung Mit Beginn der Wintersaison 2001/02 wurde eine neue Ära eingeleitet. Dank der damals größten Pendelbahn Österreichs, der 150er Tux, konnte der Skigebietszusammenschluss des Großraumskigebiets Finkenberg/Mayrhofen, Rastkogel und Eggalm zur Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 verwirklicht werden. Der Doppelsessel der 2. Sektion aus dem Jahr 1968 wurde zum Start der Wintersaison 2003/04 durch eine neue 8er-Einseilumlaufbahn ersetzt. Im Herbst 2004 wurde am Penkenjoch ein Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von 70.000 Kubikmeter errichtet. Die naturnahe Bauweise machte den

Teich zu einem lohnenden Ziel für Besucher im Sommer. 2011 wurde der Doppelsessellift 2er Katzenmoos durch die 6er-Sesselbahn Katzenmoos mit Sitzheizung und Wetterschutzhaube ersetzt. Im Herbst 2013 konnte ein besonderes Juwel am Penkenjoch fertiggestellt werden. Die Grundbesitzerfamilie Brindlinger verwirklichte mit dem berühmten Architekten Mario Botta die Granatkapelle auf 2.095 m. An der Bergstation der Finkenberger Almbahnen entstand im Sommer 2017 ein neues Kinderparadies. Im neuen „Pepis Kinderland“ begrüßt der 8 m hohe bespielbare „Penken-Pepi“ aus Holz die kleinen und großen Besucher. Das Innere des „Riesenpepi“ ist der ultimative Spielplatz für alle kleinen Entdecker. Rund um den „Penkenpepi“ warten noch weitere Spielstation darauf, entdeckt zu werden. Im Jahr 2018 wurden noch zwei Riesenrutschen sowie ein Niedrigseilgarten installiert.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Mit dem Start der Wintersaison 2017/18 wurde gleichfalls die erste Sektion der Finkenberger Almbahnen erneuert. Die 4er-Kabinenbahn aus dem Jahr 1987 wurde durch eine neue 10er-Einseilumlaufbahn ersetzt. Die Förderleistung wurde, im Vergleich zur alten Bahn, mit 2.400 Personen pro Stunde mehr als verdoppelt. Wartezeiten gehören somit der Vergangenheit an.


FINKENBERG – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Von der Erschließung bis zur 3S-Bahn

Wandern, Klettern und Erleben

Nach der Gründerversammlung am 10. Mai 1953 wurden vom damaligen Aufsichtsrat der Mayrhofner Bergbahnen die vorbereitenden Baumaßnahmen für die erste Penkenbahn getroffen. Im Herbst wurde der Bau in Angriff genommen.

Die Schlegeis-Alpenstraße führt in eine atemberaubende Hochgebirgswelt. Auf der 13,3 km langen Strecke warten Wasserfälle, Natursteintunnel und vieles mehr. Für echte Biker ist der Weg bereits das Ziel, alle anderen können sich am Ende auf den smaragdgrünen Stausee und ein pures Bergerlebnis freuen.

Schlegeis - Alpenstraße & Stausee

Foto: Verbund

Foto: Dominic Ebenbichler - Archiv TVB Mayrhofen

Entwicklung der Penkenbahn

Mit der Errichtung der Penkenbahn wurde der Grundstein für die Entwicklung des Wintertourismus’ in Mayrhofen gelegt. Aufgrund des steigenden Interesses am Wintersport – ursprünglich war hauptsächlich mit Einnahmen aus dem Sommerfremdenverkehr gerechnet worden wurde schon nach dem ersten Betriebsjahr an einen Ausbau zum Skigebiet gedacht. Durch die Errichtung des Penkenlifts aufs Penkenjoch zeigte sich bis zum Jahr 1958 bereits eine Steigerung der Gesamteinnahmen um 70 % und der Wintereinnahmen um 300 %. Um- und Neubauten Durch die vielen Neubauten am Penken ergaben sich Herausforderungen aufgrund der geringen Förderleistung. Der Umbau 1972 ermöglichte durch eine Umsteigestation

den Vier-Wagen-Betrieb ermöglicht. Bis 1987 folgten die Bauten weiterer Bahnen, zur Wintersaison 1986/87 wurde das Tappenalmgebiet erschlossen. Der Neubau der Penkenbahn 1994 am alten Talstations-Standort wies als Weltneuheit eine Abwinkelung von 7° bei der Mittelstütze auf, um die Gäste direkt ins Skigebiet zu bringen. Im Jahr 2000 stand der Neubau der Horbergbahn im Vordergrund, zudem wurden die 6er-Sesselbahnen Schneekar und Unterbergalm errichtet. Beim Bau der Kombibahn Penken wurden zwei Systeme miteinander verbunden, der Achtersessel-Komfortlift und die Zehnerkabine. 2015 starteten die Bauarbeiten für einen weiteren Neubau, die Inbetriebnahme der neuen Penkenbahn fand am 19. Dezember desselben Jahres statt. Die neue 3S-Penkenbahn basierte nun auf modernster Technik und einem zukunftsweisenden Mobilitätskonzept. Das Konzept der neuen Penkenbahn stellte vor allem sicher, dass bei einem Stillstand der Anlage zwei unabhängige Notantriebe den Betrieb weiter übernehmen können. In der Sommersaison 2018 er-

Der Uferweg entlang des Sees bietet einen wunderbaren Blick auf das Schlegeiskees und den höchsten Berg in den Zillertaler Alpen, den Hochfeiler mit 3.509 m Höhe. Rund um den Schlegeis laden Einkehrmöglichkeiten zum Verweilen ein. Über Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gelangt man zu den umliegenden Schutzhütten wie das Friesenberghaus, die Olpererhütte, Pfitscherjoch-Haus und Furtschaglhaus. Die Schlegeissperre spannt sich elegant zwischen die Flanken des Hochgebirges und weist dabei gewaltige Dimensionen auf: 131 m Höhe, eine Länge von 725 m und eine maximale Breite von 34 m. Damit ist sie die längste Staumauer von VERBUND. Bei einer der täg-

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

lich stattfindenden Staumauerführungen gelangen Besucher mit einem Guide in das Innere der Sperre. Dort erfahren sie Wissenswertes über das Zusammenspiel von Natur und Technik, die Besonderheiten des Bauwerkes und so manche Anekdote rund um den Schlegeisspeicher. An der einzigartigen Schlegeis-Staumauer wird Action und Abenteuer für Groß und Klein geboten. Highlights wie der Staumauer-Klettersteig, eine 131 m hohe Abseilstation oder der Kinder-Kletterparcour sind für Erwachsene und Kinder eine echtes Erlebnis. Der absolute Adrenalinkick kann mit dem atemraubenden Flying Fox erlebt werden, der in luftiger Höhe 600 m entlang der Schlegeissperre über das Schlegeistal schweben lässt. Die Schlegeis-Alpenstraße sowie der Stausee sind von Ende Mai bis Ende Oktober für Besucher geöffnet. Diese können so die Mischung aus Natur und Technik rund um den Schlegeisstausee mitten in der Zillertaler Bergwelt erleben. Mehr Informationen unter www.verbund.com/schlegeis


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GRATULATION

ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

Schützengilde Tux

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Paul Steger feierte seinen 70. Geburtstag

Foto: Schützengilde Tux

Top-Erfolge bei Die Marktgemeinde Bezirksmeisterschaften Mayrhofen gratuliert

Bezirksmeister Sen 1 Anand Vanniar

Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften im Sportschießen konnten die Mitglieder der Schützengilde Tux ausgezeichnete Erfolge erzielen.

Bei der Bezirksmeisterschaft der Sportschützen in Fügenberg nahmen von uns drei Schützen teil. Dabei erzielte Leopold Ortner den 2. Rang in der Klasse Sen 1. Sieben Schützen fuhren diesmal nach Weer und nahmen bei der Bezirksmeisterschaft der „sitzend frei“-Schützen teil. Unser Schütze Premanandan Vanniar (kurz: Anand) wurde Bezirksmeister in der Klasse Sen 1, und unsere Schützin Margareth Ortner erzielte den 3. Rang in der Klasse Sen 1 w. Auch alle anderen Schützen belegten Top-Platzierungen, und teilweise fehlten nur Zehntelringe zu einer Medaille. Die Schützengilde gratuliert allen Preisträgern sowie Teilnehmern und wünscht weiterhin "Gut Schuss" sowie viel Freude bei der Ausübung dieses tollen Sportes.

„Alles Gute zum Geburtstag, lieber Paul“, hieß es letzten Dienstag mehrmals. Unzählige Bergfreunde, Familienmitglieder, Bekannte aus Pfarre und Gemeinde kamen, um Herrn Paul Steger zu seinem 70er das Allerbeste zu wünschen. Paul, der über 40 Jahre Mitarbeiter der Marktgemeinde gewesen ist, Jahrzehnte lang für den Kirchenrat tätig war, aktives Mitglied im Kirchenchor und liebevoller Familienvater ist, auch vom Alpenverein Zillertal ist er nicht wegzudenken ... Ein rund um aktiver 70er. Lieber Paul, als Bürgermeisterin danke ich dir herzlich für deinen rastlosen unermüdlichen Einsatz im sportlichen,

pfarrlichen und naturschutzrechtlichen Bereich. Deine vielfältigen Tätigkeiten zeugen von Leidenschaft und von einem zeitlich sehr hohen Aufwand. "Vergelt's Gott" dafür! Die vielen guten Wünsche zu deinem Geburtstag möchte ich hier auch noch einmal wiederholen – alles Gute! – und zugleich anmerken, dass deine Feier noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird. Allein schon durch die musikalischen Beiträge oder durch das Vorbringen von „Paul-Zitaten“, die Hans Knauer zusammengetragen und vorgelesen hat. Eine wirklich nette unvergessliche Feier. Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

PV- Ortsgruppe Mayrhofen

Anmeldefrist verpasst?

Für unsere Frühjahrsreise „Rheingau-Mosel“ von Dienstag, 7. bis Freitag, 10. Mai sind noch Plätze frei! Nähere Auskünfte bei Obfrau Erika Gredler, Tel. 0650 / 44 22 762. Tochter Elisabeth liest Selbstgereimtes

Das nächste

Seniorenraschtl findet am 13. März im Widum Mayrhofen statt. Thema: Heiter und knifflig! Nehmt euch Zeit! Maria mit Team

Fredi Müller, Geburtstagskind Paul Steger & Franz Josef Eder

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Bergsteigerfreunde legten sich ins Zeug und brachten fast kabarettartige Geburtstagswünsche


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GRATULATIONEN

ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

TAFEL MAYRHOFEN

DIE SCHÜTZENKOMPANIE MAYRHOFEN GRATULIERT

Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr

Am 26. Februar konnte Fähnrich Franz Pfister seinen 70. Geburtstag feiern. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörte auch der Ausschuss der Schützenkompanie Mayrhofen. Hauptmann Gerhard Biller und Obmann Wilhelm Rauch bedankten sich beim Jubilar fürs Hendlgrillen beim Waldfest und seine Treue und seinen Einsatz in der Kompanie. Wir bedanken uns bei Pfister Franz für die Einladung und wünschen uns noch viele gemeinsame Ausrückungen.

im „Alten Schulhaus“, 1. Stock, in Mayrhofen. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. Informationen unter: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch   0664 2141984

Der Ausschuss

SCHWENDAU GRATULIERT Am 25. Februar konnte Herr Johann Tipotsch, Dorf 180, im Kreise seiner Familie seinen 75. Geburtstag feiern. Vizebürgermeisterin Theresia Rauch und Seniorenclubobmann Thomas Monai überbrachten dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Schwendau.

Endlich ist es wieder so weit!

Neueröffnung der Fundgrube Ab 13. März werden wir die Fundgrube Schwendau jeden 2. Mittwoch im Monat von 15.00 17.00 Uhr geöffnet haben. Weitere Öffnungszeiten: 10. April, 8. Mai, 12. Juni. Ebenso durfte Herr Josef Geisler, Schormis 115, am 27. Februar die Vollendung seines 80. Lebensjahres feiern. Als Gratulanten stellten sich Vizebürgermeisterin Theresia Rauch und Seniorenclubobmann-Stellvertreterin Monika Wanker ein und überbrachten die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Schwendau.

Wir möchten weiterhin versuchen, mit dem Erlös des Sozialfonds unseren eigenen Mitmenschen, vielleicht direkten Nachbarn, zu helfen, wenn dies nötig ist. Das ist leider mit den sozialen Medien (z. B. Shpock oder Zillertaler Facebook Flohmarkt) nicht möglich. Deshalb würden wir uns freuen, wenn der Grundgedanke der Fundgrube, d. h. 25 % des

Auf diesem Wege noch einmal alles Gute, Gesundheit und weiterhin Gottes Segen.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Reinerlöses weiterhin dem Sozialfond der Gemeinde Schwendau zur Verfügung zu stellen, erhalten bleibt. Zum Schluss möchten wir noch darauf hinweisen, dass wir zukünftig nur noch Sachen annehmen, die sich in einem makellosen, neuwertigen Zustand (d. h. sauber, komplett und gewaschen) befinden. Alle anderen Waren können zukünftig nicht mehr angenommen werden. „Kemmts vorbei, ba ins geits a an Kaffee, ba ins kinnts an Huagachta tua!“ Alexanda, Gitti und Regina

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GRATULATIONEN

ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

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Karwendelerlebnis und Frühlingsorakel

RAMSAU GRATULIERT Moser Margarethe - 90 Bei bester Gesundheit konnte Frau Moser Margarethe ihren 90. Geburtstag feiern. Bgm. Steiner Friedrich überbrachte der Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde.

DANKE! Die Ministranten Ramsau danken für den tollen Ausflug! Einen wunderschönen Ausflug mit Übernachtung haben die Ramsauer Ministranten kürzlich genießen dürfen. Dafür möchten sie auf diesem Weg allen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die Mithilfe sagen, besonders den Gerloser Bergbahnen für die Gratis-Skipässe.

PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 25. Februar konnten Obmann Platzer Karl und Vereinsmitglied Eberharter Margit Frau Lechner Sigrid, Rosengarten Zell, welche am 24. Februar nach überstandener Krankheit ihren 70. Geburtstag feierte, herzlich gratulieren und ihr noch viele schöne und besonders gesunde Jahre wünschen.

Winterwanderung der Zeller Seniorinnen und Senioren

Am 25. Feber machte sich eine große Gruppe junggebliebener und sportlicher Senioren auf zur Winterwanderung ins Karwendl. Nach der Anreise mit dem Bus marschierten wir bei herrlichem Winterwetter von Pertisau zur Falzturnalm. Langläufer zogen an uns vorbei, und so manch sportaktiver Wanderer unter uns bereute es bald, die Langlaufski nicht mitgenommen zu haben. Bei dieser Wanderung erlebten wir noch einmal die gewaltigen Schneemassen des heurigen Winters. Der imposante Blick ins tief verschneite Karwendlgebirge, auf die Lamsenspitze und das Sonnjoch ließen uns den warmen Ofen daheim schnell

vergessen. Nach einem stärkenden Mittagessen genossen wir noch ausgiebig die schon wärmende Wintersonne und den glitzernden Schnee. Nun wird es aber wohl bald Frühling werden, denn in Anspielung auf die weltbekannte Frühlingsprognose durch das Murmeltier Phil in Amerika, verkündet das Zeller Seniorenfrühlingsorakel für unsere Breiten: „Sehen die Zeller Senioren bei ihrer Winterwanderung ihren Schatten, kommt bald der Frühling!“ Und weil‘s so war: Winter ade! Wir danken Anton für die Planung dieser Wanderung und Hannes für die sichere Fahrt. Nun freuen wir uns auf schöne Frühlingsaktivitäten! Hermann Hörhager

GERLOSBERG GRATULIERT Frau Elise Hauser „Moikl Lisl“, wohnhaft in Gerlosberg Nr. 40, feierte am 2. März ihren 97. Geburtstag. Die Gemeinde Gerlosberg wünscht der Geburtstagsjubilarin auf diesem Wege alles Gute und viel Gesundheit.

SPRUCH DER WOCHE

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus. Obmann Platzer Karl, Jubilarin Lechner Sigrid, Vereinsmitglied und Schwester Eberharter Margit (v. l.)

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Marie von Ebner-Eschenbach östr. Schriftstellerin


ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS

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Hainzenberg

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Kaltenbach

Im Gedenken an Wilfried Binder Bundesverteidigungsminister Mario Kunasek besuchte EMPL

Am 23. Februar verstarb unser Altbürgermeister Wilfried Binder im Alter von 86 Jahren. Mit seinem Ableben hat sich für ihn der Kreis des Lebens in ganz besonders schicksalhafter Weise geschlossen. Ging für Wilfried nach einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt doch sein großer Wunsch in Erfüllung, die letzten Wochen seines Lebens im Kreise seiner Familie auf seinem über alles geliebten Gerlosstein verbringen zu dürfen, wo er auch aufgewachsen war. Trotzdem fällt das Abschiednehmen schwer. So wie Wilfried stets für seine Familie und seine Betriebe Berggasthof Gerlosstein, Hainzenbergerhof und Dörflwirt da war, so engagierte er sich auch bei seinen vielfältigen Tätigkeiten für die Allgemeinheit. Egal, ob als Bürgermeister (30 Jahre), als Obmann des Fachschulverbandes Zillertal (16 Jahre) oder bei seinen unzähligen weiteren Funktionen in Vereinen, Verbänden und Ausschüssen. Er gab ständig sein Bestes und hatte dadurch viele Vorhaben und Projekte letztlich mit Leben erfüllt. Besondere Wertschätzung für seine Leistungen erfuhr Wilfried durch zahlreiche Auszeichnungen. Er war unter anderem Träger der Verdienstmedaille und des Verdienstkreuzes des Landes Tirol, des Ehrenzeichens des Tiroler Gemeindeverbandes und des Goldenen Ver-

Wichtiger als Auszeichnungen war Wilfried aber stets, etwas zu bewegen und die Dinge positiv zu gestalten. In seinen 42 Jahren als Gemeinderat und Bürgermeister ist ihm das hervorragend gelungen. Seine Verdienste sind sichtbar und wirken noch immer nach. Auch nach seinem Ausscheiden aus der Gemeindepolitik im Jahr 2004 war dem Tourismuspionier die Entwicklung der Gemeinde und vor allem der Fortbestand des Skigebietes Gerlosstein weiterhin ein großes Anliegen. Wilfried wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung am 25. Februar auf dem Friedhof Zell am Ziller würdevoll verabschiedet. Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr, des Hobbyclubs, der Bergrettung, der Bruderschaft und der Schützen erwiesen ihm ebenso die letzte Ehre wie die Gemeinderäte, viele Bürgermeister des Bezirkes sowie zahlreiche Freunde und Weggefährten seines arbeitsreichen Lebens. Nationalrat Franz Hörl und Bürgermeister Georg Wartelsteiner würdigten seine Verdienste in ihren Reden am offenen Grab.

Am 21. Februar wurde EMPL mit dem Besuch von Verteidigungsminister Mario Kunasek und einer hochrangigen Delegation beehrt. Der Bundesminister überzeugte sich persönlich von der Qualität der von EMPL an das ÖBH auszuliefernden Fahrzeuge und zeigte sich beeindruckt von der Produktvielfalt. Das Österreichische Bundesheer verlässt sich seit vielen Jahren auf Qualitätsprodukte aus dem Hause EMPL. Mehr als 2.000 Aufbauten wurden von EMPL bereits an die Truppe übergeben. Neubeschaffungen Aufgrund der Ausmusterung einer Vielzahl von Fahrzeugen sowie Anhängern wurde im August 2018 von der Bundesregierung das „Mobilitätspaket“ beschlossen. Die Neuanschaffung von geländegängigen Lastkraftwagen, Funktionsfahrzeugen, Zugmaschinen und diversen Tiefladeanhängern stellt eine Maßnahme von höchster Priorität dar. EMPL bemüht sich, auch dafür attraktive Lösungen vorzuschlagen, um das Bundesheer abermals mit innovativen Aufbauten beliefern zu dürfen. Grund genug für Verteidigungsminister Mario Kunasek, dem Zillertaler Leitbetrieb persön-

lich einen Besuch abzustatten. Senior-Chef Herbert Empl und Produktionsleiter Dr. Thomas Lanner führten den Bundesminister mit einer hochrangigen Delegation des Verteidigungsministeriums und des ÖBHs mit dem Leiter Direktion für Rüstung und Beschaffung, Generalmajor MMag. Norbert Huber, und Landesmilitärkommandant Generalmajor Mag. Herbert Bauer durch das Unternehmen. Derzeit werden bei EMPL für das ÖBH Schwere Bergefahrzeuge, Mobile Werkstatt-Aufbauten für den DINGO sowie Fahrschulfahrzeuge mit Wechselaufbauten gefertigt. Auch neuartige Fahrzeugkonzepte wie etwa ein Mittleres Bergefahrzeug mit Tiefladeanhänger wurden präsentiert. Die Bereitschaft, finanzielle Mittel für die Landesverteidigung aufgrund veränderter Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, ist weltweit gestiegen. „Es wäre ein Wunsch der Österreichischen Verteidigungsindustrie, wenn auch in Österreich die Mittel dem Europäischen Niveau angepasst würden!“, so Herbert Empl in seiner Funktion als Vizepräsident der Österreichischen Verteidigungswirtschaft in der WKO. Der Jahresumsatz von EMPL belief sich 2018 auf rund 135 Mio. Euro. PR

Wilfried, du wirst uns immer in lieber Erinnerung bleiben. Du hast das Gemeindeleben positiv geprägt. Der Familie und den Hinterbliebenen unseres geschätzten Altbürgermeisters gilt das ganze Mitgefühl und unsere Anteilnahme. Die Gemeinde Hainzenberg

Foto: EMPL

Foto: Gemeinde Hainzenberg

dienstzeichens der Gemeinde Hainzenberg. Die Freiwillige Feuerwehr, an deren Gründung Wilfried maßgeblich beteiligt war, würdigte seine Arbeit mit der höchsten Auszeichnung, die eine Feuerwehr vergeben kann, mit der Ehrenmitgliedschaft.

Generalmajor Mag. Herbert Bauer, Militärkommandant Tirol, Herbert Empl, GF EMPL Fahrzeugwerk GmbH, BM Mario Kunasek, Generalmajor MMag. Norbert Huber, Leiter Direktion Rüstung und Beschaffung

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GRATULATION

ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

Kaltenbach

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Schützenkompanie/Landsturmgruppe

Kommunalpolitik auf ca. 2.000 m Jahreshauptversammlung mit Ehrungen in Hart Am 24. Februar fand im Gasthof Hamberg in Hart die 60. Jahreshauptversamlung der Schützenkompanie/Landsturmgruppe Hart statt. Der Ausschuss wurde wiedergewählt und somit für die gute Arbeit bestätigt.

Bürgermeister Peter Müller aus der Kaltenbacher Partnerstadt Zahna-Elster an der Elbe in Sachsen-Anhalt (BRD), weilt zurzeit mit seiner Familie auf Skiurlaub im Hotel Post in Kaltenbach. Der Sonntag wurde zum gemeinsamen Skifahren genützt und dabei natürlich auch über Kommunalpolitik in beider

Kommunen diskutiert; ein "Gipfeltreffen" auf 2.000 Höhenmetern. Eine herrliche Jause servierte Hüttenwirt Stefan Schweiberer von der Kaltenbacher Skihütte, und ein Schnapsl oben auf. „Europa lebt vom Austausch unter den Gemeinden, denn dort wird das Leben der Menschen organisiert!“, so Bgm. Klaus Gasteiger.

Funktionen Schützenkompanie und Landsturm: • Hauptmann Christian Kreidl „Holzegger“ • Obmann Helmut Schiestl • Schriftführer Lukas Kreidl • Kassier Huber Andreas • Hauptmann-Stv. Alois Hörhager • Obmann-Stv. Christian Eberharter • Schriftführer-Stv. Rudolf Hörhager • Kassier-Stv. Christian Kreidl „Kölbl“ • Fähnriche Michael Kalan und Marcus Heim • Fähnriche-Stv. Alois Widner und Markus Gschösser Funktionen Schützengilde: • Oberschützenmeister Egon Schiestl • Oberschützenmeister-Stv. Markus Gschössser • Waffenwart Otto Aigner • Schriftführer Gilde Erich Kreidl • Kassier Gilde Michael Schiestl

KALTENBACH GRATULIERT Foto: Schützenkompanie/Landsturmgruppe Hart

Die Gemeinde Kaltenbach gratuliert Herrn Josef Heim zum 85. Geburtstag! Unser Gemeindebürger Josef Heim feierte am 1. März seinen 85. Geburtstag. Bgm. Klaus Gasteiger gratulierte im Namen des Gemeinderates herzlich und wünschte dem Jubilar noch gute Jahre in Gesundheit und Harmonie! © Gemeinde Kaltenbach

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Ehrungen: Johann Als, Günther Widner, Bürgermeister Hart Hans Flörl, Hans-Peter Rieder, Erich Kreidl, Stefan Thanner (vorne v. l.) Obmann Unterinntaler Trachtenverband Walter Gasser, Bataillonskommandant Stv. vorderes Zillertal Josef Steinberger, Schützenehrenkurat Mag. Ernst Ellinger, Hauptmann Hart Christian Kreidl, Obmann Hart Helmut Schiestl, Obmann Landestrachtenverband Oswald Gredler (hinten v. l.)

TAFEL UDERNS Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr Tafel Uderns im Caritas-Zentrum Zillertal Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

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SPORT

KOPF GUAT,z INSERATE DER ESSEN WOCHE AUS DEM ZILLERTAL

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Tuxer Meisterschaft Alpin 2019

Die Tuxer Meister 2019 – Mader Martina und Geisler Andi

LatschenkieferBitterschokolade-Mousse Zutaten: (8 Personen) • 100 g Obers • 150 g Bitterschokolade 65 % • 2 Eigelb • 5 ml Latschenkieferöl • 10 ml Fichtengelee • 3 Blatt Gelatine • 4 Eiweiß • 40 g Zucker Zubereitung: Das Obers kurz aufkochen mit dem Latschenkieferöl und dem Fichtengelee, dann die Bitterschokolade darin auflösen und mit dem Eigelb binden, zum Schluss die eingeweichte Gelatine einrühren. Das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und unter die Schokolademasse heben. Anschließend in die gewünschten Formen füllen und für vier Stunden kalt stellen. Am besten mit frischen Moosbeeren ausgarnieren. Wir wünschen gutes Gelingen und guten Appetit! www.guatzessen.at

Bei absolutem Traumwetter waren bei der diesjährigen Tuxer Meisterschaft nicht weniger als 140 Teilnehmer am Start – absoluter Rekord! Das Rennen begann mit einer leicht verkürzten Strecke für die Zwergerlklassen, ehe das Rennen dann auf der FIS-Strecke „Lattenalm“ so richtig losging. Auf der perfekt präparierten Strecke zeigten Jung und Alt spitzenmäßige Leistungen, alle waren mit Freude und Spaß dabei. Tuxer Meister wurden auch dieses Jahr wieder Mader Martina und Geisler Andi. Herzliche Gratulation! Im Anschluss an die Preisverteilung fand dann die Verlosung der Tombolapreise für die mehr

als 50 Familienteams statt. Danke den Tuxer Sportgeschäften Insider, Intersport, Sport Nenner und Tuxer Sporthaus sowie den Gastronomiebetrieben Hintertuxerhof, Gasthof Jäger, Hotel Bergland, Berggasthaus Eggalm und Pizzeria Platz‘l für ihre Großzügigkeit. Großes Dankeschön auch der Zillertaler Gletscherbahn/ Eggalmbahnen für ihre Unterstützung sowie die perfekte Präparierung der Rennpiste. "Vergelt’s Gott" natürlich auch allen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass die Tuxer Meisterschaft 2018 so perfekt abgelaufen war. Berichte, Ergebnisse und Fotos gibt’s wie immer unter: www.wsvtux.at

Tennis mit Reini und Daniel

Tuxer Kinderskitag 2019

Auch in dieser Wintersaison nützten viele fleißige TennisKids die Möglichkeit eines Hallentrainings.

70 begeisterte Kinder nahmen beim Tuxer Kinderskitag 2019, welcher der 3. Bewerb des Tuxer Kidscup war, teil.

Die Trainer Reini Mitterer und Daniel Stiegler bedanken sich bei den Vereinen TC Zell am Ziller, TC Fügen und TC Ried-Kaltenbach, den Eltern und natürlich bei den zahlreichen Kindern für die gute Zusammenarbeit. Die Jugend zeigte viel Fleiß, Elan und Ehrgeiz. Anfang April endet die Wintersaison mit dem bereits traditionellen Abschlussgrillen, bevor dann die mit Freude erwartete Sommersaison Anfang Mai wieder beginnt.

Bei Sonnenschein zeigten alle Kinder bei diesem Bewerb, welcher in zwei Durchgängen (Slalom, Riesentorlauf) durchgeführt worden war, tolle Leistungen, Natürlich konnte nicht jedes Kind den ersten Platz belegen, eine Tafel Schokolade ließ so manche Enttäuschung jedoch schnell wieder vergessen. Vielen Dank unserem SPAR-Joachim für diese tolle

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Spende. Bei der Preisverteilung leuchteten dann alle Kinderaugen, gab es doch für jeden Teilnehmer einen Pokal. So war es am Ende dann gar nicht mehr so wichtig, wer Erster oder Letzter wurde. Danke allen, die diese Veranstaltung überhaupt möglich gemacht haben. Gratulation noch einmal allen Kindern, es war eine Freude, euch zuzusehen. Seid weiter mit solcher Begeisterung dem Skisport treu. Ski heil! Alle Ergebnisse und Rennfotos unter: www.wsvtux.at


SPORT

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21. Ulli’s Skirallye und Sparkassen-Bezirkscup Minicross

Am 1. März war es so weit. Nach mehrtägiger Vorbereitung der Rennstrecke beim Filzenlift durch Mitarbeiter der Mayrhofner Bergbahnen, erwartete die Rennläufer ein ganz besonderer Lauf: Nach einigen Slalomtoren im Steilhang ging es in die eigens aufgeschüttete Spirale mit Tunnelausgang, weiter über Kamelbuckel in einen Riesentorlauf, dann noch über eine Schanze und zuletzt durch eine Steilkurve hinter der Zeitnehmungshütte ins Ziel. Hier konnten sich die Kinder mehr als austoben. Die schnellsten Zeiten hatten Sarah Hofer bei den Mädels und Luis Wechselberger bei den Knaben. Nach der Generalprobe mit „Ulli’s Skirallye“ freute sich der SCM, am 2. März beim Sparkassen-Bezirkscup Minicross die Rennstrecke den Kindern aus dem Bezirk Schwaz präsentieren zu können. Voller

Begeisterung zeigten 122 Rennläuferinnen und Rennläufer ihr Können. Besonders erfreulich war dabei das Abschneiden der SCM-Kinder im bezirksweiten Vergleich: Rang 1: Luis Wechselberger, U8; Lea Tasser, U9; David Hotter, U12 Rang 2: Simon Hotter, U8; Emma Spieß, U9; Kilian Thaler, U9; Georgi Keskinov, U11; Sarah Hotter, U12 Rang 3: Maria Hofer, U10; Matthäus Hochmuth, U11 Rang 4: Julia Siller, U8; Vincent Hochmuth, U9 Rang 5: Emilia Spieß, U9 Als Tagessieger setzten sich Milena Komutzki vom WSV Hippach und David Hotter vom Ski-Club Mayrhofen durch. Herzliche Gratulation zu den gezeigten Leistungen und noch einmal ein besonderes „Vergelt’s Gott“ den Mayrhofner Bergbahnen und ihren Mitarbeitern für die vielen Stunden an Vorbereitungsarbeit.

Fotos: Ski-Club Mayrhofen

Erfolgreiche AlpinKids

Tagessieger Sarah und Luis mit Uli

Luis mit Papa Joe Wechselberger

Die Tagessieger des Sparkassen-Bezirkscup Minicross - Milena und David

Tiroler Meisterschaften

Jack Irving auf Siegeszug Nach seinem ÖSV-Testrennen-Sieg im Riesentorlauf in Petzen/Kärtnen und zwei Siegen im Tiroler Landescup, gewann Jack Irving vom WSV Hippach vergangenes Wochenende, trotz schwieriger Verhältnisse, auch bei den Tiroler Meisterschaften in Inneralpbach den Slalom und Riesentorlauf. Jack Irving krönte sich damit zum Tiroler Meister in beiden Disziplinen, im Slalom sogar mit einem Zwei-Sekunden-Vorsprung. Weiter geht es nun mit den österreichischen Meisterschaften in Maria Zell in der Steiermark.

Fotos: Privat

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SPORT

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Skitourenwettkampf wurde wieder erfolgreich durchgeführt

2. Freikopfen Zillertaler Ski Trophy am 23. Februar Herren 1 (1975-2019): 1.Wildauer Daniel Mountainshop Hörhager 1:04:28,2 2. Egger Georg Mountainshop Hörhager 1:06:52,71 3. Rauch Lukas Mountainshop Hörhager 1:07:41,02

Auch die 2. Auflage des Freikopfens war wieder ein voller Erfolg. Durchgeführt unter der Patronanz der OEAV-Sektion Zillertal und unter Mithilfe zahlreicher Helfer, beaufsichtigt durch die Bergrettung Zell am Ziller, “gestoppt“ durch den WSV Hippach und unterstützt durch zahlreiche Sponsoren konnte dieser Skitourenwettkampf wieder durchgeführt werden. Ein großes Dankeschön an alle!

Herren 2 (1919-1974): 1. Holzer Manfred Mountainshop Hörhager 1:08:23,78 2. Koller Thomas Martini Speed Team 1:10:29,97 3. Zimmermann Günther Mountainshop Hörhager 1:15:18,54

Ein besonderer Dank gilt natürlich unseren Mitveranstaltern, dem Team der Gerlossteinbahn-Zillertal Arena, sowie Gerdas Sonnenstüberl Arbiskogel. Die Vorbereitungsarbeiten fanden heuer unter arktischen Bedingungen statt, nichtsdestotrotz konnte die Strecke bereits am Freitag rennfertig gestaltet werden. Am eigentlichen Renntag war uns dann der Wettergott wohlgesonnen, somit konnte das Rennen bei besten Verhältnissen abgewickelt werden. Die Zeiten wurden abermals getoppt, schnellste Zeiten: Damen: Gabriela Erharter 1:18:34,03 Herren: Daniel Wildauer 1:04:28,2

Damen (1919-2019): 1. Erharter Gabriela 1:18:34,03 2. Kröll Stefanie Mountainshop Hörhager 1:24:09,15 3. Gruber Katrin 1:31:59,73 Nähere Infos unter: https://freikopfen.jimdofree.com, www.facbook.com/FreikopfenSkiTrophy

Die Siegerehrung

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SPORT

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ÖM-Erfolge auf den kurzen Brettern

Carver des WSV Fügen vorne dabei Schon zahlreiche Siege feierten die Kurzskispezialisten aus Fügen im bisherigen Saisonverlauf

Nachdem Andreas Steiner in den Austria-Cup-Bewerben von Gaschurn (V) und Ellmau ebenfalls auf dem obersten Treppchen stand, konnte der Nachwuchscarver schon vor

dem Finale den Gesamtsieg in der U16 und damit die begehrte Glaskugel fixieren.

Foto: Gugi

Bei den österreichischen Shortcarver-Meisterschaften in Imst konnte Andreas Steiner (WSV Fügen) in der Klasse U16 den Riesenslalom und die Kombination klar für sich entscheiden, im Slalom kam immerhin noch Silber dazu. Sein Vater Arnold Steiner räumte auf den Meter-Skiern wieder einmal ÖSV-Gold in allen drei Disziplinen ab (AK III).

Mit Lena Rösner (1.) und Maria-Sophie Geisler (2.) schafften beim Vielseitigkeitsbewerb in Ellmau auch noch zwei U10-Läuferinnen vom WSV Fügen den Sprung auf das Podest. Im März stehen nun die Firngleiter-ÖM in Vorarlberg und die EM im Salzkammergut auf dem Programm, bevor die Saison Anfang April mit den Tiroler Meisterschaften in Jerzens abgeschlossen wird.

Zweifacher „Österreichischer Schülermeister“: Andreas Steiner (l.) vom WSV Fügen

KULTUR UND MUSIK

Uderner Vereins-Skimeisterschaften Alpin

Groß und Klein aktiv dabei

am Riesentorlauf teil. Der Internationale Skiareatest überreichte die Sieger-Awards der neuen Skiareatest-Kollektion 2020 aus dem Hause Kisslinger Kristall-Glas. Mit strahlenden Gesichtern und großer Freude nahmen die Starter ihre Preise in Empfang.

Foto: Skiareatest

Vergangenen Sonntag fanden in Hochfügen bei herrlichem Wetter und besten Pistenverhältnissen die traditionellen Vereins-Skimeisterschaften der Sportvereinigung Uderns statt. 70 Starter in den verschiedenen Kategorien von Kindern bis Senioren nahmen

Bürgermeister Josef Bucher, Skiareatest-Präsident Klaus Hönigsberger, Vereinsmeisterin Laura Van der Linden, Vereinsmeister Thomas Buttenhauser und Obmann Peter Ebster (v. l.)

Bücherei Finkenberg präsentiert:

Gabriel Castañeda Der Prinz der Provinz! Aufregung in Hinterschlapfing: Der ORF dreht eine Folge „Vormittags in Österreich“ und alle Hinterschlapfinger/-innen wollen sich dabei von ihrer „besten“ Seite zeigen. Austromexikaner Gabriel Castañeda schlüpft in seinem 2. Soloprogramm in die Rollen der Einwohner/-innen von Hinterschlapfing und zeigt dabei die schrulligen, kuriosen aber vor allem witzigen Eigenheiten der Landbevölkerung. So erfahren wir, warum der Bürgermeister einen Kaugummiautomaten eröffnet, der Pfarrer eine Motorsense segnet, der Polizist einen Ministranten verhaftet, es einen Integrationskurs für Deutsche gibt und warum die Bushalte-

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

stelle unter Naturschutz steht. All das und noch viel mehr erklärt Gabriel Castañeda in einem zweistündigen Gagfeuerwerk Dabei beweist der Frontmann der „Tyrol Inn Stones“, dass er auch ohne seine Freunde singen und blödeln kann. Ein witziger Abend für all jene, die am Land leben, und für alle anderen sowieso. Ähnlichkeiten mit existierenden Gemeinden sind absolut zufällig aber durchaus gewollt. Besuchen Sie den Mexikaner aus Grins, den „Prinz in der Provinz“am Freitag, 15. März, 20 Uhr, in der Aula der Volksschule Finkenberg. KVV: TVB Tux-Finkenberg, Infos: www.castaneda.tv


KULTUR UND MUSIK

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Jazzige Klänge in der Galerie Unterlechner

Konzertgenuss mit "3 STEIN" Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

den Drums, präsentieren Eigenkompositionen ebenso wie neu interpretierte Jazz-Standards in den Genren Jazz-Rock, Funk, Fusion und Progressive. In der Pause wird um freiwillige Spenden für die Musiker gebeten.

Galerist Hansjörg Unterlechner mit der Schwazer Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey

Der Verein Jazzkaffee Schwaz lädt am Freitag, 8. März, 20 Uhr, in der Galerie Unterlechner zum Konzert mit der Formation "3 STEIN". Die drei Musiker aus dem Unterinntal, Gitarrist Max Dornauer, Bassist Peter Pitterl und Christoph Weiss an

Zu sehen in der Schwazer Galerie Unterlechner ist außerdem die laufende, außergewöhnliche Ausstellung "POLITIK & GESELLSCHAFT im Spiegel der Kunst". Die Schau von 30 bildenden Künstlern mit über 70 Exponaten versucht, bewegende und berührende Aspekte aus Politik und Gesellschaftspolitik durch bildende Kunst sichtbar zu machen. Anmeldungen: info@galerieunterlechner.at

Hörspiel des Jahres 2018

Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

„Märzengrund“ an der Spitze

Aus 23 Neuproduktionen wählten Ö1-Hörerinnen und Hörer „Märzengrund“ von Felix Mitterer zum „Hörspiel des Jahres“. Die Ehrung der Sieger dieser bereits zum 26. Mal durchgeführten Publikumswahl wurde im ORF-RadioKulturhaus Wien durchgeführt. Basierend auf einer wahren Geschichte, wurde „Märzengrund

von Theater-, Hörbuch- und Drehbuchautor Felix Mitterer als Theaterstück im Auftrag des Kulturfestivals „stummer schrei“ verfasst und während der Festivalzeit im Sommer 2016 und 2017 in Stumm aufgeführt. Aufgrund des großen Erfolges produzierte der ORF - Landesstudio Tirol unter Regisseur Martin Sailer ein Hörspiel, aufgenommen im Landesstudio sowie an Originalschauplätzen. Die Hauptdarsteller des Theaterstücks wirkten ebenfalls in der Hörspielfassung mit: Heinz Tipotsch (Elias), Bernhard Eberharter (junger Elias), Martha Brugger (Mutter), Magdalena Wurm (Schwester), Gebhard Eberhart (Jäger), Elisabeth Angerer (Salige). Die Musik zum Hörspiel komponierte und spielte die Tiroler Künstlerin Maria Ma. Im ORF-RadioKulturhaus Wien. Quelle: APA-OTS

„200 Jahre Stille Nacht“

ARTE-Produktion zum Jubiläumsjahr-Abschluss

Die „Strasser“ mit dem Fernseh-Team: Kameramann Phillip aus den Pyrenäen, die „Zillertaler Lerchen-Strasser" Katharina, Paul, Michaela und Simone, Gesamtorganisator u. Moderator Hannes Pramstraller, ARTE-Regisseur Heinz Cadera aus Paris (v. l.)

Zur Freude der Veranstalter, unter der Gesamtleitung von Hannes Pramstraller, wurden das erwartete nationale und internationale Medienecho sowie der erwartete Besuch der neun Ausstellungen zum Jubiläum „200 Jahre Stille Nacht“ überregional – von Oberösterreich über Salzburg bis Tirol – übertroffen.

den weiteren STN-Orten überschreiten eine Auflage von 100 Millionen. Im Zillertal fand nun bei herrlichem Sonnenschein der krönende Abschluss durch die Aufzeichnung der ARTE-Produkton "Stadt-LandKunst", die zu Weihnachten in deutscher und französischer Sprache europaweit ausgestrahlt werden wird, statt.

Allein im Zillertal wurden mehr als 20 Fernseh- und Filmproduktionen von in- und ausländischen Anstalten gedreht und in aller Welt ausgestrahlt. Die nationalen und internationalen Zeitungsberichte von Fügen und Laimach/Hippach sowie

Gedreht wurde im und um das Barockschloss Fügen, im Museum in der Widumspfiste und im Regionalmuseum Zillertal sowie live mit den Stassersänger/-innen im Strasserhäusl in Laimach/Hippach bei Rosi Kraft. Fotos: Veranstalter

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Die „Geschwister Strasser“ im Strasserhäusl

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10 | 2019

KULTUR UND MUSIK

BLECHLAWINE 2019

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Trotz – nur eine Phase oder Lebenseinstellung?

Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

Tanja Ghetta gibt sich trotzig-frech

1. Open Air der Blasmusik im Zillertal:

BLECHLAWINE 2019 Wenn Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Musik- und Himmelsrichtungen zusammenkommen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft, der Blasmusik, zu frönen, dann werden diese Tage von 30. Mai bis 2. Juni für jeden Besucher zum absoluten Highlight. Hier erfolgt die nächste Vorstellung einer Gruppe, die beim Blasmusik-Festival 2019 dabei sein wird:

Vor zwei Jahren gab sich Tanja Ghetta im "frei raum" Jenbach ihrem "Höhenrausch" hin und führte auf so manchem Gipfel ihre Gespräche mit "Gott", heuer im FeuerWerk begegnet sie diesem eher trotzig

Ob sie mit einem "SchleuderTreama" zu kämpfen, "Eingefädelt" hat oder gerade einen "Höhenrausch" durchlebt – wenn Tanja Ghetta die Bühne betritt, ist Lachen vorprogrammiert. In ihrem vierten Soloprogramm, unter der Regie von Gerhard Walter, begibt sich die Tiroler Kabarettistin in eine "Trotzphase", denn sie will nochmal einfach Kind sein und losbrüllen! Nicht immer "Ja und Amen" sagen, sondern lieber "Nein, Himmelherrschaftszeiten verdammt noch einmal!" brüllen. Einmal so richtig die Sau rauslassen, als ob es kein Morgen gebe. Wurscht, ob es einen Grund dafür gibt oder nicht. Hauptsache laut und dagegen. Bei Rot über die Straße gehen, im Regen grillen und ohne Zähneputzen ins Bett gehen. Jawohl! Warum? Weil, sie es kann! Gescheit ist es nicht, aber cool. Tanja trotzt. Auf Diplomatie wird gepfiffen. Raus mit der Wahrheit. Frech, frei und laut!

"Viele Themen, die bewegen und aufregen, sei es der kindliche Trotz, der Starrsinn von Weltpolitikern oder das Leben in einer Beziehung. Zum Glück habe ich 'göttlichen' Beistand in Form einer Handpuppe, die mir stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Also, lassen WIR gemeinsam den Trotz raus!", erklärt die Künstlerin schelmisch. Auf den "Highway to Hell" mit "Copilot Gott" begibt sich Tanja Ghetta auch am Donnerstag, 14. März, im FeuerWerk Binderholz in Fügen. "Nicht anschnallen und los geht's" um 20 Uhr.

5ER BLECH Sie sind die Spezialisten für angewandte Blasmusik und sorgen mit einem riesigen Repertoire an klassischer und moderner Blasmusik für eine super Stimmung und unvergessliche Abende! 5er Blech spielt beim 1. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Samstag, den 1. Juni um 14.30 Uhr.

ACHTUNG! Beschränkte Besucheranzahl. Jetzt gleich Tickets für die Blechlawine sichern! Vorverkauf: bei allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen, in den Büros des Tourismusverbandes Mayrhofen und Hippach sowie online unter Ö-Ticket!

Landesmusikschule Zillertal

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 12/2019 - 22.03.

SCHWERPUNKT

Einladung zum Preisträgerkonzert der Teilnehmer vom diesjährigen Landeswettbewerb "prima la musica" in Meran/Südtirol: Mo., 11. März, im FeuerWerk/Binderholz in Fügen ab 19 Uhr

RIED

Es musizieren Preisträger der Landesmusikschulen Schwaz, Jenbach, Kramsach und Zillertal.

Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch!

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INSERATE

1001+02 | 2019

Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden.

GEBORGEN An deiner Hand Gott, gehe ich durch mein Leben. Wenn ich traurig bin, tröstest du mich. Wenn ich fröhlich bin, lächelst auch du mir zu. Wenn ich müde geworden bin, vom vielen Wandern, richtest du mich auf.

(Cicero)

Wilfried Binder

An deiner Hand Gott, gehe ich dem Licht entgegen. Mit der Leichtigkeit eines Vogels. Und irgendwann erhebe ich mich in die Lüfte, breite meine Flügel aus und fliege dir entgegen.

Wirt vom Gerlosstein Altbürgermeister von Hainzenberg Träger der Verdienstmedaille des Landes Tirol * 11. August 1932 † 23. Februar 2019

Ein herzliches “Vergelt’s Gott”: - für die fürsorgliche Pflege und Betreuung von unserem lieben Wilfried - für die tröstlichen Beweise der Anteilnahme in Wort und Schrift - für die zahlreichen Blumen-, Kranz-, Kerzen-, Geld- und Messspenden - für das Entzünden der Gedenkkerzen -für das ehrenvolle Geleit auf seinem letzten Weg

In ein Reich, das man Himmel nennt. Maria Fankhauser

Maria Dornauer

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INSERATE

geb. Fleidl „Schmolza Midl“, * 11. Mai 1937 † 16. Februar 2019 Ein herzliches „Vergelt´s Gott“! Wir bedanken uns bei den Vorbetern Johanna und Sepp (Finkenberg). Die Trauerfamilien

DIE FREIZEIT

BETRIEBE IN DER FERIENREGIO

All dies war uns ein großer Trost in den schweren Stunden des Abschieds! Die Trauerfamilien Februar 2019

N M AY R H O F E N - H I P PA C H S U C H E N V E R S

Die Erlebnisbad Mayrhofen GesmbH

sucht ab Frühjahr

Haustechniker (m/w) Ihr Profil: • abgeschlossene handwerkliche Ausbildung (bevorzugt Installateur oder Elektriker) • mehrjährige Berufserfahrung von Vorteil • Genauigkeit und Zuverlässigkeit

TÄ R K U N G

Die Sport- und Freizeitanlagen Hippach-Ramsau-Schwendau GmbH

sucht für die Sommersaison 2019

Mitarbeiter (m/w)

zur Wartung und Pflege der Sport- und Freizeitanlagen Technische und handwerkliche Fähigkeiten erforderlich bei Interesse ist die Ausbildung zum Bademeister möglich männliche Bewerber nur mit abgeleistetem Präsenzdienst Entlohnung nach Vereinbarung, Jahresstelle möglich

Sie haben Interesse an neuen Aufgaben wie: • Wartungs- und Servicearbeiten an der gesamten Anlage (Schwimmbadtechnik, Wasseraufbereitung, etc.) Dann bieten wir: • Abwechslungsreiche Jahresstelle in einem motivierten Team • Bezahlung lt KV (Überzahlung bei entsprechender Qualifikation) • Verantwortungsvolle Aufgaben und Tätigkeiten Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis 18. März an: Erlebnisbad Mayrhofen Ges.m.b.H., Waldbadstraße 539, 6290 Mayrhofen z.Hd. Johannes Valentin · info@erlebnisbad-mayrhofen.at · T 05285/62559

Schriftliche Bewerbung bis Montag, 18. März an: Sport- und Freizeitanlagen Hippach-Ramsau Schwendau GmbH Lindenstraße 36, 6283 Schwendau, z.Hd. Josef Fankhauser sommerwelt.hippach@gmail.com

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diepraxis, Fotos: TVB Mayrhofen/Dominic Ebenbichler, pixabay

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01+02


INSERATE

10 | 2019 2018

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INSERATE

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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 10 2019  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 10 2019

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