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Ausgabe 8 | Oktober 2019

IN TIROL

Die Lehre: nicht zu toppen!

Seite 24

Gelebte Berufspraxis in Verbindung mit fundiertem Fachwissen macht die Lehre zu einer einzigartigen Ausbildung.

Ausgezeichnet …

Seite 34

… ist seit letztem Jahr die Lehrlingsausbildung der Wellnessresidenz Alpenrose.

Auslandsaufenthalt

Seite 42

Armin Rofner durfte einen Teil seiner Handelslehre im Ausland absolvieren.

Im Autohaus Unterberger Denzel in Innsbruck absolvieren Eva und Marina ihre Lehre zu KFZ-Technikerinnen – eine vermeintliche Männerdomäne.

Weitere Informationen … … zur Lehre in Tirol finden Sie unter www.wirtschaft.tirol/lehre-in-tirol


Mehr Zukunft. Mehr Sicherheit. Meine Perspektive.

Du suchst einen Lehrbetrieb? Und wir suchen dich! Starte bei uns einen der folgenden Lehrberufe: ƒ Elektrotechniker/in – Anlagen- und Betriebstechnik ƒ Metalltechniker/in – Maschinenbau ƒ Holztechniker/in – Werkstoffproduktion ƒ Bürokaufmann/-frau ƒ Prozesstechniker/in

Noch nicht genug an Infos? Willst du mehr über uns erfahren – schau gerne auf vorbei oder komm‘ zum Schnuppern zu uns ins Werk. Wir freuen uns auf dich.

Oder nutze die Chance für einen Lehrberuf, den wir dieses Jahr noch zusätzlich ausbilden werden: ƒ Land-und Baumaschinentechniker/in – Schwerpunkt Baumaschinen ƒ Informationstechnologe/in – Schwerpunkt Systemtechnik ƒ Betriebslogistikkaufmann/-frau

Dein Ansprechpartner für St. Johann in Tirol ist: Susanne Wallner t +43 50 600 10156 · susanne.wallner@egger.com

Die Bezahlung beträgt je nach Lehrberuf im 1. Lehrjahr zwischen € 700,– und € 900,–.

Gemeinsam. Mehr. Perspektiven.

www.egger.com/lehre

Dein Ansprechpartner für Wörgl ist: Barbara Wäger t +43 50 600 13022 · barbara.waeger@egger.com


© Die Fotografen

Editorial

Die erste Wahl in Sachen Berufsausbildung In kaum einem anderen Land Europas ist die Jugendarbeitslosenquote so niedrig wie bei uns in Österreich. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit das Erfolgsmodell Lehre. Diese duale Ausbildung im Betrieb und in den Berufsschulen verbindet Theorie und Praxis auf einzigartige Weise und macht junge Menschen zu qualifizierten Fachkräften, die am Arbeitsmarkt überaus gefragt sind.

Darüber hinaus werden attraktive Lehrbetriebe aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft vorgestellt, und anhand von individuellen Erfolgsgeschichten wird aufgezeigt, wieso die Lehre die erste Wahl in Sachen Berufsausbildung ist. Es gibt also viel zu entdecken – ich wünsche viel Spaß dabei!

Erfreulicherweise erkennen Eltern wie Jugendliche wieder vermehrt den Wert einer Lehre als hervorragende Basis für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Die Lehrlingszahlen steigen wieder, nachdem sie zuvor über viele Jahre gesunken sind. Diesen positiven Trend wollen wir als Wirtschaftskammer verstärken. Einerseits indem wir stetig an der Modernisierung und Weiterentwicklung der Lehre arbeiten. Andererseits indem wir nützliche Orientierungshilfen bei der Suche nach dem passenden Lehrberuf geben – unter anderem mit diesem Magazin.

Herzlichst

Ihr Christoph Walser Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer

„Lehre in Tirol“ gibt einen Überblick über das umfassende Informationsangebot der Wirtschaftskammer zur dualen Berufsausbildung.

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dein herz schlägt für brillante technik? JETZT BEWERBEN: LEHRE.SWAROVSKI.COM


© Max Topchii/Fotolia, Daniel Zangerl, Axel Springer (2)

Inhaltsverzeichnis 34

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6 Entscheidungshilfen  Die wichtigsten Informationen für Eltern und Jugendliche 

26 Tiroler Fachberufsschulen  Die Schulen als wichtige Säule der

42 Lehre mit Auslandsaufenthalt Armin Rofner durfte für seine Aus-

Lehrausbildung

10 Der Weg zum Traumberuf  Verschiedene Möglichkeiten nach der

bildung auch ins Ausland

50 Praktische Ausbildung trotz

Matura  Die Lehre nach der Matura bietet

8. Schulstufe

Vorzüge

12 Ausbildungswege erarbeiten

52 Doppelt geschult  L ehre und Matura schließen sich

 Das Bildungsconsulting der WK Tirol

14 Unterstützung annehmen  Vielfältige Angebote der Tiroler

nicht gegenseitig aus

56 Lehre für alle  Eine Ausbildung mit sanftem

Wirtschaftskammer

Einstieg

60 „Mittelpunkt der Wirtschaft“  WK-Präsident Christoph Walser im 28 Ausbildung mit Herz und Hirn

 Julia Konvicka als diplomierte Lehrlingsausbilderin

34 Der richtige Weg 18 berufsreise.at

Die praktische Onlineplattform für die Berufsorientierung

20 Vorbereitung auf den Beruf

 Basis für die Zukunft: Die polytechnische Schule

24 Die Lehre: nicht zu toppen!

Unschlagbare Verbindung von Theorie und Praxis

Die Alpenrose in Maurach ist ein „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“

38 Die Schrauberinnen

 Eva und Marina werden KFZTechnikerinnen

Interview

62 Digitales Bauen Wie Computer die Baulehre verändern

72 Bewerben – einfach erklärt  Drei wichtige Tipps für die erfolgreiche Bewerbung

84 Alle Lehrberufe in Tirol

Berufsmöglichkeiten im Überblick

Impressum: Informationsmagazin der Tiroler Wirtschaftskammer

Herausgeber: Wirtschaftskammer Tirol, Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020-2801, office@target-group.at, www.target-group.at Gesamtverkaufsleitung: Wolfgang Mayr Fotos: falls nicht anders angegeben Wirtschaftskammer Tirol, Shutterstock.com, Coverfoto: Axel Springer Hersteller: Intergraphik GmbH, Innsbruck Sofern in diesem Magazin personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

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Entscheidungshilfen

Den richtigen Weg einschlagen Die folgenden Seiten bieten hilfreiche Tipps für Jugendliche und Eltern und beantworten Fragen zur Ausbildung nach der Schulpflicht. Die verschiedenen Unterstützungsangebote helfen zusätzlich bei der Entscheidung.

W

ie soll es weitergehen? Weiter die Schulbank drücken oder mit einer praktischen Berufsausbildung durchstarten? Welcher Schulabschluss verspricht Erfolg? Welche Lehrausbildung ist erfolgsversprechend und passt zu mir? Matura? Studium? Hinter solchen Fragen stehen bei den Jugendlichen und ihren Eltern dieselben Gedanken: Die Ausbildung soll zukunftssicher sein, Spaß machen und Karrierechancen bieten. Das Allerwichtigste aber ist, einen Beruf bzw. eine Ausbildung zu wählen, die zu den eigenen Interessen, Talenten und Fähigkeiten passt. Wie sagte schon Konfuzius: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag mehr in deinem Leben zu arbeiten.“ Doch wie und wo soll man anfangen?

Die Rolle der Eltern Sich zu orientieren ist schon allein wegen des großen Ausbildungsangebotes wichtig. In Tirol gibt es mehr als 150 verschiedene Lehrberufe und rund 60 allgemeinbildende und

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Die passende Ausbildungswahl hängt von mehreren Faktoren ab. Persönliche Faktoren Interessen Stärken Talente

Erwartungen

Externe Faktoren Möglichkeiten Angebote

berufsbildende Schulen mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten und Fachrichtungen. Schulbehörden, Bildungsanbieter und das Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer bieten umfassende Informationen als Unterstützung für die Berufswahl (mehr dazu finden Sie auf den folgenden Seiten). Den Eltern kommt eine besondere Rolle bei der Ausbildungswahl ihrer Kinder zu. Sie können helfen, indem sie z. B. frühzeitig Gespräche über Berufe führen. Darüber etwa, welche Berufe es in der Familie, im Bekannten- und Freundeskreis gibt, welche Tätigkeiten diese Berufe oder Ausbildungen beinhalten und wie der Arbeitsalltag im jeweiligen Beruf aussehen kann. Darüber hinaus können Eltern ihre Kinder unterstützen, indem sie gemeinsam das Angebot einer Berufsberatung nutzen, beim Finden von Schnupperplätzen helfen und die Tage der offenen Tür in Schulen gemeinsam planen. Besonders wichtig ist es, frühzeitig mit der Berufsorientierung zu beginnen. Mit dem Halbjahreszeugnis der 8. Schulstufe sollte der weitere Ausbildungsweg bereits entschieden sein!


Entscheidungshilfen

Fragen, die bei der Entscheidung helfen: Was interessiert mich? Was kann ich besonders gut? Was tue ich gern?

 ast du ein Hobby, das du gerne zum H Beruf machen möchtest? Was sind deine Lieblingsfächer? Was sind deine Stärken? Schreibe dir eine Liste und frage Eltern und Freunde, was sie zu deinen Stärken sagen. Was kannst du noch nicht so gut? Deine Schwächen! Mache auch hier eine Liste und hol dir Rat von Familie und Freunden. Welche deiner Stärken können später im Beruf nützlich sein? Wie kannst du an deinen Schwächen arbeiten und dich verbessern?

Was erwarte ich von meinem Beruf?

 elche Tätigkeiten gefallen dir und W möchtest du auch später im Beruf ausüben? Arbeitest du gerne im Team oder alleine? Möchtest du mit Kunden arbeiten?

Und jetzt?

 rbeitest du gerne im Freien oder lieber A im Büro? Möchtest du gerne mit verschiedenen Materialien arbeiten? Bist du Frühaufsteher? Welche Erwartungen hast du hinsichtlich der Arbeitszeit? Es gibt verschiedene Modelle (fixe Arbeitszeit, Gleitzeit, Blockdienste am Wochenende ...).

Passt der Beruf zu mir?

 elche Tätigkeiten werden ausgeübt? W Wo und wie wird gearbeitet? Passen die Anforderungen zu deinen Stärken, Talenten und Interessen?

Informationen zu allen Berufen und zu den Angeboten bei dir im Bezirk findest du auf verschiedenen Seiten im Internet – die besten Linktipps dazu findest du hier im Heft auf Seite 86. 

Deine nächsten Schritte: Schau dir verschiedene Berufsbil­ der an, etwa online auf berufsrei­ se.at. Nutze Schnuppertage, um dir Unternehmen, Schulen und die Berufe direkt vor Ort anzuschauen. Vervollständige deine Bewerbungs­ unterlagen (Anschreiben, Lebens­ lauf inkl. Foto, Zeugniskopien) – einen Leitfaden dazu findest du z. B. auf bildungsconsulting.at zum Download. Bereite dich auch auf Vorstel­ lungsgespräche vor! Über was wird gesprochen? Kleidung, Unterlagen etc. Übe mit Familie und/oder Freunden mittels Rollenspiel. Was machst du, wenn du keine Lehrstelle findest? Hast du einen Plan B? Du brauchst noch mehr Unterstüt­ zung und hast noch offene Fragen zu Berufen und Ausbildungsmög­ lichkeiten? Eine Berufsberatung kann dir weiterhelfen und dich auch bei Fragen zu deinen Fähigkeiten und Stärken unterstützen. Informa­ tionen dazu findest du ab Seite 14.

Mit einer Lehre in der Gastronomie kannst Du alles erreichen! Die Türen stehen Dir national und international offen. Du suchst eine erstklassige Lehre mit folgenden Vorteilen: interne & externe Weiterbildungsmöglichkeiten die Chance international erfolgreich zu sein Option nach der Lehre übernommen zu werden Unterstützung Karriere zu machen Vergünstigungen auf Freizeitangebote der Region einem tollem Team & super Arbeitsklima sehr guter Verpflegung

Wir bilden folgende Lehrberufe aus:

Jetzt bewerben und voll durchstarten Willkommen im Hotel & Wirtshaus Post!

Wir freuen uns über Deine Bewerbung

HGA - ASSISTENT/IN HOTEL & GASTGEWERBE GASTRONOMIEFACHFRAU/ -MANN HOTELKAUFFRAU / - MANN KOCH / KÖCHIN KOCH & KELLNER (W/M)

Sigrid und Maximilian Blumschein

Hotel Wirtshaus Post | Speckbacherstrasse 1 | 6380 St.Johann in Tirol | +43 5352 63643 E-Mail: maxblumschein@dashotelpost.at | Web: www.dashotelpost.at

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Novartis

Werde ein Teil von uns Zusammen können wir neue Wege finden, um Menschen zu einem besseren und längeren Leben zu verhelfen. Als Teil der weltweiten Novartis Gruppe sind wir am Standort Kundl/Schaftenau auf die Entwicklung und Produktion von Antibiotika und Biologika spezialisiert. Wir sind ein vom Land Tirol ausgezeichneter Lehrbetrieb. Aktuell suchen wir Lehrlinge in folgenden Berufen: · Pharmatechnologie · Chemieverfahrenstechnik · Labortechnik (Hauptmodul Chemie) · Elektrotechnik (Hauptmodule Anlagen-und Betriebstechnik sowie Automatisierungs- und Prozessleittechnik) · Mechatronik (Hauptmodul Automatisierungstechnik sowie Robotik) Die monatliche Lehrlingsentschädigung (Brutto, 14-mal pro Jahr) beträgt lt. Kollektivvertrag 05/2019 im 1. Lehrjahr 927,– Euro, im 2. Lehrjahr 1.158,50 Euro, im 3. Lehrjahr 1.390,– Euro und im 4. Lehrjahr 1.622,– Euro. Lehrlinge mit Matura erhalten zusätzlich 100,– Euro monatlich (Brutto, 14-mal pro Jahr).

Mehr Informationen über die einzelnen Lehrberufe und eine Lehre in Kundl oder Schaftenau findest du im Internet unter www.novartis.at/karriere. Dort kannst du dich auch online bewerben. Sandoz GmbH, Biochemiestrasse 10, 6250 Kundl, Österreich


© Rudi Wyhlidal (3)

Unternehmensinfo

Lehre im Skigebiet Das Ötztaler Unternehmen ist ein gefragter Arbeitgeber. Besonders auf Lehrlinge warten viele verschiedene Karrierechancen und ein spektakulärer Arbeitsplatz.

ie Liftgesellschaft Obergurgl wurde 1949 gegründet. Das Unternehmen wuchs stetig und ist heute fester Bestandteil des Skigebiets im Ötztal: Neben 14 Liften, zwei Hotels und zwei Hütten sind 40 Mitarbeiter ganzjährig bei der Firma beschäftigt und während der Wintersaison sogar bis zu 180.

Ausbildung bei der Liftgesellschaft

Als Lehrling bei der Liftgesellschaft Obergurgl kann man sich auf die bestmögliche Ausbildung und Betreuung freuen. Lehrlinge werden laufend individuell betreut und erhalten Aufgaben, die sie fordern und fördern. Nach der Grundausbildung als Seilbahntechniker, die man parallel zur Berufsschule absolviert, kann man zwischen verschiedenen Karrieremöglichkeiten wählen und sich spezialisieren. Zurzeit ist das Unternehmen besonders an Lehrlingen für die Bereiche Elektrotechnik und Seilbahntechnik interessiert.

Verantwortung und Verlässlichkeit

„Unsere Angestellten helfen dem Unternehmen, jeden Tag ein Stück vorwärtszukommen“, erklärt Geschäftsführer Werner Hanselitsch. Dabei sei nicht nur die Wirtschaftlichkeit wichtig, sondern auch Werte wie Nachhaltigkeit, Teamgeist und gemeinsame Weiterentwicklung. Auch der Arbeitsplatz im spektakulären Naturgebiet ist in vielerlei Hinsicht besonders: Neben der Höhenlage (zum Teil über 3.000 Meter Seehöhe) stellen auch andere Faktoren tägliche Herausforderungen dar. Daher wird von allen Mitarbeitern ein Höchstmaß an Verlässlichkeit und gegenseitigem Vertrauen gefordert. Genau diese Kompetenzen soll man als Lehrling im Betrieb auch erlernen. Die Vielseitigkeit und Einzigartigkeit des Betriebs machen ihn zu einem idealen Ausbildungsort für Lehrlinge aller Art. Das Unternehmen freut sich auf neue Ge-

sichter und Mitarbeiter, die ihnen helfen, ein Stück weiterzugeben.

Unsere angebotenen Lehrberufe • Elektrotechnik • Seilbahntechnik

Information Liftgesellschaft Obergurgl Gurglerstraße 93 6456 Obergurgl T 05256 6260 E bergbahnen@obergurgl.com ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

D

Liftgesellschaft Obergurgl

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Nach der 8. Schulstufe

Auf dem Weg zum Traumberuf Um den gewünschten Beruf eines Tages auszuüben, muss man nicht einen bestimmten Weg einschlagen – sondern kann zwischen mehreren wählen.

Polytechnische Schule Mit der einjährigen polytechnischen Schule kannst du dich gezielt auf deinen künftigen Beruf vorbereiten. Zu Beginn des Jahres lernst du in der Orientierungsphase Unternehmen kennen und kannst in unterschiedlichen Berufsbereichen schnuppern gehen. Weitere Infos auf Seite 20.

Lehre (und Matura) Damit du mit einer Lehre starten kannst, musst du neun Pflichtschuljahre beendet haben. Die Lehre ist eine praktische Berufsausbildung und reicht von traditionsreichen Lehrberufen bis hin zu modernen Hightechberufen. Die Ausbildung dauert zwei bis vier Jahre und schließt mit der Lehrabschlussprüfung ab. Weitere Infos auf Seite 24. Als spezielle Ausbildungsform kannst du auch mit Lehre und Matura durchstarten. Alle Infos dazu findest du auf Seite 52.

Berufsbildende mittlere Schulen An berufsbildenden mittleren Schulen werden grundlegendes fachliches Wissen und Können für deinen späteren Beruf vermittelt. Die Schwerpunkte reichen von Mode und Bekleidung über Tourismus und Wirtschaft bis zum Gesundheitsbereich. Die Aus-

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bildung dauert zwei bis vier Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung.

Berufsbildende höhere Schulen Die berufsbildenden höheren Schulen vermitteln eine höhere allgemeine und fachliche Bildung, die dir eine Ausübung in gehobenen Berufen in unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen ermöglicht. Diese reichen von Berufen aus dem wirtschaftlichen Bereich über technische und landwirtschaftliche Tätigkeiten bis hin zu Tourismusberufen. Die Ausbildung schließt nach fünf Jahren mit einer Diplomprüfung und der Matura ab und berechtigt somit zu einem Studium an einer Universität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule.

AHS-Oberstufe (Gymnasium) Möchtest du an einer Universität oder Hochschule studieren, bietet sich die Oberstufe einer allgemeinbildenden höheren Schule an. Diese baut auf der AHS-Unterstufe auf, bei einem Realgymnasium kann jedoch auch nach der Neuen Mittelschule in die AHS-Oberstufe gewechselt werden. Allgemeinbildende höhere Schulen vermitteln eine umfassende und vertiefte Allge­ mein­bildung und führen zugleich zur Matura.

Auch Sonderformen mit Schwerpunkten wie Musik oder Sport sind möglich – eine Berufsausbildung wird allerdings nicht er­worben. Die Besuchsdauer liegt bei vier bis fünf Jahren und endet mit der Matura.

Kontakt Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 116, WIFI Campus A 6020 Innsbruck Für Jugendliche: Gerda Pittl T 05 90 90 5-7244 E gerda.pittl@wktirol.at Für Erwachsene und Unternehmen: Andrea Haun T 05 90 90 5-7291 E andrea.haun@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at


Schema des österreichischen Bildungssystems Phd Master Meister

Bachelor

Berufliche Weiterbildung 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

Matura

Lehre

BHS

AHS Oberstufe

Polytechnische Schule

Neue Mittelschule / AHS-Unterstufe Volksschule

Schulstufen

EHRE L T I M RE KARRIE

uni

check dir le Ausbildung als » Gärtner/in deine coo d n u d sek th hniker/in un -, Biblio

» Archiv sassistent/in Information rau/mann » Bürokauff d » Finanz- un t/in esenassisten sw g Rechnun

» IT-Tec er/in IT-Informatik niker/in » Labortech istrator/in » Sportadmin

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Entdecke mit dem Bildungsconsulting deine Möglichkeiten und triff die richtige Berufswahl.

Die passenden Ausbildungswege erarbeiten Markus Abart ist Leiter des Bereichs Berufsorientierung im Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Wahl der Ausbildung ankommt, welche Unterstützungsangebote Eltern in Anspruch nehmen können und welche Faktoren die zukünftige Arbeitswelt der Jugendlichen beeinflussen.

W

ann sollten sich Jugendliche für ihren späteren Beruf

entscheiden? MARKUS ABART: Die Wahl der späteren Ausbildung ist ein Prozess, für den es keinen fixen Start- und Endzeitpunkt gibt. Das passiert nicht von heute auf morgen und ist dann in Stein gemeißelt. Bereits im Kindergarten und in der Volksschule lernen Kinder Berufe auf spielerische Art und Weise kennen – richtig „ernst“ wird es dann im Alter von 13 Jahren, wenn auch in den Schulen der Berufsorientierungsunterricht startet und die erste Richtung eingeschlagen werden muss. Eltern, aber auch die Peergroup und Medien spielen eine zentrale Rolle, da sie – bewusst oder unbewusst – die Entscheidung der Jugendlichen maßgeblich mitbeeinflussen.

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Wie können Eltern ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen? Ich finde es wichtig, den Eltern und speziell auch den Jugendlichen den Druck und die Angst vor der ersten beruflichen Weichenstellung zu nehmen. Der Arbeitsmarkt ändert sich momentan rasant aufgrund des technologischen Fortschritts und der zunehmenden Automatisierung und Globalisierung. Viele der Berufe, die die Jugendlichen in zehn Jahren machen werden, kennen wir heute noch gar nicht. Auch Jobwechsel werden immer häufiger. Die klassische Karriere, nach dem Berufseinstieg bei einem Arbeitgeber zu bleiben, gibt es fast gar nicht mehr. Die ersten Schritte auf dem Weg zum späteren Beruf sind wichtig, aber es werden in den meisten Fällen noch Kurven und Richtungswechsel im Arbeitsleben der Jugendlichen folgen. Auf die-

se Richtungsänderungen gilt es vorbereitet zu sein. Damit die prinzipielle Richtung stimmt, gilt es für Eltern, auf die Wünsche und Fähigkeiten der Kinder zu achten. Welche Fähigkeiten sind in Zukunft besonders gefragt? Neben den fachlichen Fähigkeiten, die sich die Jugendlichen in ihrer gewählten Ausbildung wie der Lehre oder im Schulunterricht bzw. Studium aneignen, gibt es noch einige Schlüsselfähigkeiten, die aus heutiger Sicht wichtig sein werden. Trotz oder gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung und dem Einsatz von Computersystemen werden soziale Fähigkeiten wie der Umgang mit anderen Menschen und Kulturen sowie das Arbeiten im Team stärker in den Fokus rücken. Auch Kreativität,


Interview Bildungsconsulting Tirol

Fantasie und das Finden neuartiger Lösungen sind aus aktueller Sicht Fähigkeiten, die auch in Zukunft gefragt sein werden. Der Umgang mit Computern und digitalen Medien und Tools sowie ein grundlegendes Verständnis in Sachen Datensicherheit und Datenschutz sind wichtig, egal ob im Tourismus, Handel, der Industrie oder im Gesundheitssektor. Hier gilt es auf aktuellem Stand zu bleiben und sich ständig weiterzuentwickeln. Das Bildungsconsulting hat dazu gemeinsam mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft zahlreiche Studienergebnisse zu den Fähigkeiten der Zukunft ausgewertet, deren Ergebnisse auch in unsere Angebote in der Berufsorientierung und Berufsberatung einfließen. Was erwartet Jugendliche und Eltern bei einer Berufsberatung im Bildungs­consulting? Nach einem Erstgespräch zur aktuellen Ausbildung, beruflichen Vorstellungen und Wünschen der Jugendlichen bearbeiten sie in einem eigenen Testcenter verschiedene Aufgaben, schriftlich und am Computer. Dazu zählen unter anderem Aufgaben zum logisch-analytischen Denken, mathematische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen sowie Persönlichkeits- und Interessentests. Mit den da-

raus gewonnenen Ergebnissen geht es dann in ein persönliches Beratungsgespräch mit unseren geschulten Berufsberatern. Bei diesem Gespräch sind die Eltern selbstverständlich mit dabei. Wir legen, neben den wissenschaftlichen Testverfahren, auf diese persönliche Beratung sehr viel Wert, da hier auch immer wieder neue Aspekte für die Entscheidungsfindung auftauchen, die berücksichtigt werden können. Die Ergebnisse der Testaufgaben und die Zusammenfassung der in der Beratung ausgearbeiteten Berufs- und Ausbildungsvorschläge bekommen die Jugendlichen und Eltern dann in Form der Talent-Card mit nach Hause. Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Mag. Markus Abart T 05 90 90 5-7248 E markus.abart@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at

„Die Berufswahl ist ein Prozess, der bereits recht früh beginnt bzw. gestartet werden sollte. Das ist nichts, was von heute auf morgen passiert.“ Markus Abart, Bereichsleitung Jugend

Wir bieten dir eine Fachausbildung auf höchstem Niveau. Auf unserem Karriereportal erfährst du mehr über die ausgezeichnete Lehre bei Felder, deine Lehrlingsentschädigung und du hast die Möglichkeit dich gleich online zu bewerben: karriere.felder-group.com

Lehrberufe 2020  Metalltechnik - Maschinenbautechniker/in  Einzelhandelskaufmann/frau

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Unterstützungsangebote

Kennenlernen, fragen, probieren, machen! Bei den vielfältigen Angeboten des Bildungsconsultings der Tiroler Wirtschaftskammer ist sicher auch was für dich dabei.

Berufsberatung Das Bildungsconsulting ist aufgrund seiner Erfahrung und der Nähe zur Tiroler Wirtschaft die erste Adresse in der Schülerberatung. In Beratungsgesprächen werden jungen Menschen berufliche Möglichkeiten aufgezeigt und Wege zur Realisierung besprochen. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig. Das bedeutet, dass die Interessen und Stärken der Jugendlichen und deren Entfaltung im Mittelpunkt stehen. Dauer: 1 Stunde Kosten: Kostenlos (mit Tiroler Familienpass) Kontakt: Gerda Pittl, T 05 90 90 5-7244 www.bildungsconsulting.at/berufsberatung

Berufs-Safari®

Berufs-Festivals und Informationsabende für Eltern Bei den Berufs-Festivals gibt es „Berufe zum Anfassen“: Regionale Unternehmen stellen ihre Lehrberufe sehr praxisbezogen vor und bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, durch praktische Tätigkeiten die verschiedenen Berufe kennenzulernen und mehr über das Lehrangebot im jeweiligen Bezirk zu erfahren. Auch Eltern finden hier Rat: Unternehmer und Experten des Bildungs­ consultings informieren an speziellen Elternabenden zu Ausbildungsmöglichkeiten und Unterstützungsangeboten. Dauer: 2–3 Stunden Kosten: Kostenlos Anmeldung: Im Rahmen des Schulbetriebs

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Die Berufs-Safari macht Jugendlichen in sechs Stationen die Welt der Berufe erlebbar und begreifbar – eine unterhaltsame Entdeckungsjagd mit wertvollen Erfahrungen. Die Palette der dargestellten Berufe umfasst die Bereiche „Tourismus und Lebensmittel“, „Handel und Büro“, „Medien und Technologie“, „Bauen und Wohnen“, „Metall und Elektro“ sowie „Gesundheit und Beauty“. Dauer: 5 Stunden Kosten: Kostenlos Anmeldung: Im Rahmen des Schulbetriebs Kontakt: Gerda Pittl, T 05 90 90 5-7244 www.bildungsconsulting.at/ berufs-safari


Unterstützungsangebote

Informationsabende für Eltern an Schulen Gerne unterstützen wir auch Schulen bei der Durchführung von Informationsabenden zur Berufsorientierung für Eltern. Dort informieren wir Eltern über die Wichtigkeit des Berufswahlprozesses, präsentieren aktuelle Zahlen, Daten und Fakten aus der Berufswelt und zeigen Unterstützungsmöglichkeiten auf der Suche nach dem passenden Beruf auf.

© Die Fotografen

Dauer: Ca. 20–40 Minuten Kosten: Kostenlos Kontakt: Tanja Köhler, E tanja.koehler@wktirol.at

Junior-Company: Das erste Unternehmen gründen Die Junior-Company bietet Schulklassen die Chance, das Abenteuer Selbstständigkeit und Unternehmertum ganz konkret zu erleben. Die Schüler entwickeln eine eigene Geschäftsidee und gründen ein JuniorUnternehmen für die maximale Dauer eines Schuljahres. Die Jugendlichen entdecken ihre unternehmerischen Potenziale und trainieren ihre sozialen Kompetenzen bei der Teamarbeit an den Aufgaben und Herausforderungen der Unternehmenswelt. Dauer: 1 Monat bis 1 Schuljahr möglich Kosten: Kostenlos Anmeldung: Erfolgt im Rahmen des Schulbetriebs Kontakt: Mag. Magdalena Wasilewski, T 05 90 90 5-7209 www.junior.cc

Der diesjährige Junior-Landeswettbewerb Tirol war für alle Beteiligten ein großer Erfolg.

Als größtes Energieunternehmen Tirols ist die TIWAG für die Stromversorgung in ganz Tirol verantwortlich.

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Wir fürfür Herbst 20202019 Wirsuchen suchen Herbst

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3. Lehrjahr 1.204,23719,36 Euro Euro 1. Lehrjahr 3. Lehrjahr 1.127,51 Euro 4. Lehrjahr 1.590,14920,45 Euro Euro 2. Lehrjahr

4. Lehrjahr 1.524,22 Euro Metalltechniker/in (Maschinenbau) ■■ Informationstechnologe/in (Systemtechnik) 3. Lehrjahr 1.204,23 Euro

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Technische/r Zeichner/in (Maschinenbau) ■■ Metalltechniker/in Lehrzeit jeweils 3,5 bzw. 4 Jahre

Lehrzeit jeweils 3, 5 Jahre ■ Technische/r Zeichner/in

Lehrzeit jeweils 3,5 bzw. 4 Jahre

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4. Lehrjahr 1.590,14 Euro

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Unterstützungsangebote

Talent-Card® Die Talent-Card gibt Antworten auf folgende zentrale Fragen: Welche schulischen und beruflichen Neigungen und Interessen bestehen? Welche Begabungen, Stärken und Fähigkeiten liegen vor? Welche weiterführende Schule oder welcher Lehrberuf passt am besten? Was sind die nächsten konkreten Schritte? Mithilfe wissenschaftlicher Testverfahren werden die Stärken und Talente im Detail ermittelt sowie konkrete Ausbildungswege und Berufe vorgeschlagen. Damit gewinnen Jugendliche und Eltern Klarheit und Sicherheit beim ersten beruflichen Schritt.

Bewerbungsworkshops Die Workshops werden gemeinsam mit Vertretern aus Unternehmen angeboten – das sorgt für maximale Nähe zum Berufsleben und bringt den Jugendlichen wertvolle Praxistipps. Im Zuge der Workshops werden auch die Anforderungen an die Mitarbeiter von morgen dargestellt – das bringt wichtige Inputs für die Wahl der passenden Aus- und Weiterbildung.

Kontakt: Gerda Pittl, T 05 90 90 5-7244 www.bildungsconsulting.at/talent-card

Dauer: 2 Unterrichtseinheiten Kosten: Kostenlos Anmeldung: Erfolgt im Rahmen des Schulbetriebs Kontakt: Tanja Köhler, E tanja.koehler@wktirol.at www.bildungsconsulting.at

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IVB-Lehre

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Entgeltliche Einschaltung

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Talent-Card®

Entdecke deine Talente! Martin Hofer, Berufsberater im Bildungsconsulting der WK-Tirol, beantwortet fünf Fragen zur Talent-Card.

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Für wen ist die Talent-Card? Für Jugendliche und ihre Eltern, die sich bei der ersten großen Ausbildungsentscheidung Unterstützung holen möchten.

Wann ist der optimale Zeitpunkt für die Talent-Card? Zu Beginn der 8. Schulstufe (Sep­ tember–Dezember) oder in den Sommerferien davor.

Wie läuft die Talent-Card ab? Im Rahmen zweier Termine: Der erste Termin umfasst ein 3-stündiges Durchleuchten der Fähigkeiten und Talente des Jugendlichen in unserem Testcenter. Der zweite Termin ist ein 1-stündiges Beratungsgespräch gemeinsam mit den Eltern.

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Was kommt bei der Talent-Card heraus? Die Talent-Card zeigt die Fähigkeiten und Stärken des Jugendlichen deutlich auf. In der Beratung zeigen wir ihm passende Ausbildungswege. So bekommt er die Sicherheit, den für ihn richtigen Weg zu wählen!

Wie viel kostet die Talent-Card? Die Talent-Card kostet 98 Euro. Zusätzliche Förderungen sind möglich.

ZUKUNFTSPLAN

Lehre WIR BILDEN AUS m/w :

Maurer • Tiefbauer Maurer-Schalungsbauer Tiefbauer-Schalungsbauer Betonfertigungstechniker technischer zeichner zimmerer WIR BIETEN: • Abwechslungsreiche Ausbildung • Bestens geschulte Lehrlingsausbildner • Transfer zur Arbeitsstelle (Werksverkehr) • Sichere Arbeitsumgebung • Weiterbildung: Vom Facharbeiter bis zum Baumeister WIR ERWARTEN: • handwerkliches Geschick • Freude am Lernen und der Arbeit im Freien • technisches Verständnis • Kraft und Ausdauer • Teamfähigkeit und Einsatzfreude KONTAKT:

© Die Fotografen

Werde Teil unseres Teams und schicke deine Bewerbung mit Lebenslauf, Foto und deinem letzten Zeugnis an: Ing. Hans Bodner Bauges.m.b.H. & Co. KG, 6330 Kufstein, Salurnerstr. 57, z.H. Personalbüro, karriere@bodner-bau.at • bodner-bau.at

Kontakt „Die Talent-Card ist eine ideale Ergänzung in der Berufsorientierung auf dem Weg zur passenden Ausbildung.“

Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Gerda Pittl T 05 90 90 5-7244 E gerda.pittl@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at/talent-card

Martin Hofer

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© Max Topchii/Fotolia

berufsreise.at

Mit berufsreise.at die Berufsorientierung gestalten berufsreise.at ist eine gemeinsame Initiative von Land Tirol, Bildungsdirektion Tirol, Arbeiterkammer Tirol, Industriellenvereinigung Tirol und der Tiroler Wirtschaftskammer.

berufsreise.at auf einen Blick: • 2.000 Berufsbilder mit Informationen, Anforderungen, Ausbildungs- und Verdienstmöglichkeiten • über 40 Video-Tagesabläufe von Tiroler Lehrlingen • rund 40 Beratungseinrichtungen mit breitgefächertem Informations- und Beratungsangebot • fast 6.000 Lehrbetriebe mit Informationen zum Betrieb, zu ihren Lehrberufen und freien Lehrstellen • mehr als 100 weiterführende Schulen mit Informationen rund um deren Ausbildungsangebot

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nternehmen, Beratungseinrichtungen und weiterführende Schulen haben auf der Plattform die Möglichkeit, kostenlos Profile und Angebote in der Berufsorientierung zu erstellen und sich so bei Schülerinnen und Schülern zu präsentieren. Dadurch können rasch und unkompliziert Angebote wie Tage der offenen Tür in weiterführenden Schulen, berufspraktische Tage

oder Betriebsbesichtigungen in Unternehmen sowie Beratungstermine oder Informationsveranstaltungen für Schulklassen online gebucht werden. Durch den Einsatz der Plattform im Berufsorientierungsunterricht werden Lehrpersonen dabei unterstützt, einen Überblick über die Angebote für Schulklassen in den unterschiedlichsten Bereichen zu bekommen.


berufsreise.at

Durch die Onlinebuchungsmöglichkeit können schnell und unkompliziert Angebote für ganze Schulklassen bei Unternehmen und Beratungseinrichtungen gebucht werden. Auch Unternehmen und weiterführenden Schulen wird auf diese Weise der Kontakt zu Schulleitungen, Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler erleichtert, indem sie ihre Ansprechpersonen und konkrete Angebote ihres Unternehmens bzw. ihrer Schule einfach und kostenlos präsentieren können. Seit Herbst 2019 haben Schulklassen und ihre Lehrpersonen jedes Schuljahr die Möglichkeit, mit Buchungen von Angeboten auf berufsreise.at bzw. durch Nutzung der Gamification-Inhalte Punkte zu sammeln und gemeinsam an einem tirolweiten Gewinnspiel teilzunehmen.

Dez 2018 – Dez 2019

Zu den spielbaren Inhalten zählen beispielsweise das Erstellen von Bewerbungsunterlagen, die Beantwortung von Fragen zu Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten oder das Bearbeiten von Vorbereitungs- und Feedbackfragen zu besuchten Veranstaltungen in der Berufsorientierung. Die besten drei Schulkassen werden pro Schuljahr mit attraktiven Geldpreisen für die Klassenkassa prämiert. Außerdem finden Lehrpersonen und Unternehmer auf berufsreise.at Informationsbereiche mit zahlreichen Tipps und Unterlagen zum Thema Berufsorientierung. Dazu zählen Unterrichtsideen, weiterführende Links, Termine, Fortbildungen, Unterlagen und Formulare zur Gestaltung von Betriebserkundungen, Tage der offenen Tür u. v. m.

Kontakt Sie haben Fragen oder möchten weitere Informationen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir freuen uns! T 05 90 90 5-7744 E info@berufsreise.at W www.berufsreise.at

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Die polytechnische Schule

Die Polytechnische Schule Schwaz

Weichenstellung für das Berufsleben Um den Einstieg in die Berufswelt zu schaffen, ist die praxisnahe und fundierte Vorbereitung an einer modernen polytechnischen Schule unabdingbar.

Welche konkreten Vorteile bietet die PTS den Schülerinnen und Schülern? • Prozessorientierte Berufsorientierung • Größere Motivation, weil sie in der Schule genau das lernen, was für ihren zukünftigen Beruf wichtig ist • Sammeln von Berufserfahrung vor Lehrbeginn • Bereits absolvierte Berufsgrundbildung bei Antritt der Lehre • Dadurch leichterer Einstieg in den Lehrberuf • Kennenlernen von verschiedensten Branchen • Hineinschnuppern in unterschiedliche Berufsalltage • Finden einer Lehrstelle über einen Schnupperplatz Welche konkreten Vorteile bietet die PTS den Unternehmern? • Lehrlingsauswahl über die Schnupperlehre • Motivierte Lehrlinge • Den „richtigen“ Lehrling am „richtigen“ Arbeitsplatz

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ie polytechnische Schule bietet den Jugendlichen eine ideale Möglichkeit, die eigenen Talente, Interessen und Fähigkeiten noch besser kennen zu lernen bzw. zu vertiefen. Eine ideale Basis für den Einstieg in die Berufswelt. Die wichtigsten Bildungsziele der polytechnischen Schule (PTS) im Überblick: • Intensive Berufsorientierung • Unterstützung bei der Berufsentscheidung • Kennenlernen der modernen Arbeitswelt • Viele Schnuppermöglichkeiten •Q  ualifizierte Vorbereitung auf die Berufswelt • Qualifizierte Vorbereitung auf die Berufsschule und auf weiterführende Schulen • Vertiefung der Allgemeinbildung • Förderung der Persönlichkeitsbildung Neben der weiterführenden Allgemeinbildung wird in vier verschiedenen Fachbereichen das berufliche Grundwissen an die Schülerinnen und Schüler vermittelt. Die Jugendlichen entscheiden sich für ihren Fachbereich und lernen somit direkt nach ihrem Interessengebiet. • Im technischen Bereich erhalten die Jugendlichen die Vorbildung für Lehrberufe, die zu den Gruppen Metall, Elektro, Elektrotechnik und EDV-Technik gehören.

• Im Bereich Handwerk werden die Wissensinhalte auf die Berufsgruppen-Bereiche Holz und Bau abgestimmt. • Im Bereich Dienstleistung und Handel und Büro werden die Grundlagen für die Berufsgruppen aus dem kaufmännischen Bereich sowie aus der Schönheitspflege und den kreativ-produzierenden Berufen vermittelt. • Der Fachbereich Tourismus widmet sich den Berufsgruppen der Hotellerie, Gastronomie und Freizeitwirtschaft.

Die offene Atmosphäre der poytechnischen Schule in Schwaz bereitet bestmöglich aufs Berufsleben vor.


© Axel Springer (2)

Die polytechnische Schule

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Welche Kompetenzen erwerben die Schüler in der polytechnischen Schule, die sie später in der Arbeitswelt gut umsetzen können? Bei uns erhalten die Schüler eine umfangreiche Grundbildung. Mit gewissen Tätigkeiten, Maschinen und Werkzeugen kommen einige zum ersten Mal in Berührung. Außerdem lernen sie, sich bei Unternehmen zu präsentieren, im Rahmen eines umfangreichen Bewerbungstrainings. Dafür laden wir auch Personalmanager aus Betrieben ein, die ihnen Feedback aus erster Hand geben können. Außerdem werden bei uns auch Softskills wie Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Selbstbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, analytisches Denken, Selbstbeherrschung oder Konfliktfähigkeit trainiert.

Fragen an Heiko Kromp, Schulleiter der Polytechnischen Schule Schwaz

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Ergänzt wird der Unterricht in den Fachbereichen durch das Hineinschnuppern in die Lehrberufe. Insgesamt werden drei berufspraktische Wochen angeboten. Diese intensiven Kontakte zu den Betrieben eröffnen den Jugendlichen sehr gute Chancen auf eine Lehrstelle: 80 Prozent der Betriebe suchen ihre zukünftigen Lehrlinge mit Hilfe der Schnupperlehre aus. 

Wie wichtig ist die Ausbildung an der polytechnischen Schule für den zukünftigen Karriereweg? Die Ausbildung an der polytechnischen Schule ist enorm wichtig. Es kann als ein Sprungbrett zur Lehre gesehen werden, da hier der Konnex zwischen Ausbildung und Berufswelt geschaffen wird. Viele Firmen halten beispielsweise an unserer Schule ihre Berufspräsentationen ab, bei denen einige Schüler zum ersten Mal sehen, wie ein Unternehmen intern funktioniert. Wichtig ist auch, dass die Schüler, von der polytechnischen Schule betreut, Unternehmen besuchen und vor Ort Einblicke in deren Arbeitsweise bekommen. In drei berufspraktischen Wochen bekommen die Schülerinnen und Schüler wertvolle Einblicke in ihre Wunschberufe und erhalten wertvolles Feedback. Auf diese Weise können sie ihren Karriereweg sehr genau planen.

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Welche Services bieten Sie für angehende Lehrlinge an? Da wir eine relativ kleine Schule sind, ist bei uns das persönliche Arbeiten von zentraler Bedeutung. Unsere Schüler erhalten Feedback auf vielen verschiedenen Ebenen, und die Lehrer sind auch in der Kommunikation zwischen Schülern, Unternehmen und Eltern sehr engagiert. Zudem bieten wir den Schülern eine moderne Infrastruktur: Seien es CNC-Maschinen, Laser-Cutter, UV- oder 3D-Drucker oder Office-Programme für Bewerbungsschreiben. Auf die Berufswelt können sich die Schüler bei uns bestens vorbereiten. 

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© STIHL Tirol

Aktuelles aus dem Land Unternehmensinfo

Bei STIHL Tirol warten moderne Einrichtungen auf dich.

Der Hightechgartengeräte-Hersteller STIHL Tirol ist ein mehrfach ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb und bildet junge Fachkräfte in den Bereichen Metalltechnik, Mechatronik, Elektrotechnik, IT, Betriebslogistik und Industriekauf aus.

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TIHL Tirol entwickelt hochwertige Gartengeräte wie Rasenmäher, Mähroboter oder Rasentraktoren. Am Firmensitz in Langkampfen arbeiten über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch 15 Lehrlinge. Mit einer Lehre bei STIHL Tirol legst du den idealen Grundstein für deine Berufslaufbahn und bist nach erfolgreichem Lehrabschluss als Fachkraft gefragt. Wir ermöglichen dir eine umfassende betriebliche Ausbildung, u. a. mit speziellen Lehrlingstrainings oder einer eigenen Lehrwerkstatt. Auch Lehre mit Matura ist bei uns möglich. Darüber hinaus bieten wir einige attraktive Zusatzleistungen an, u. a. gemeinsame Lehrlingsausflüge oder Zeugnisprä-

mien bei entsprechendem schulischem Erfolg. Unser Ziel ist es, alle Lehrlinge nach der positiv abgeschlossenen Lehrzeit zu übernehmen und eine Perspektive im Unternehmen zu geben. Das hört sich gut für dich an? Dann bewirb dich am besten gleich online für deine berufspraktischen Tage bei STIHL Tirol. So kannst du deinen Lehrberuf, das Unternehmen und deine zukünftigen KollegInnen bereits kennenlernen.

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Unternehmensinfo

dm bildet neue Lehrlinge aus © Daniel Gebhart de Koekkoek

Es werden wieder neue Talente gesucht, die das Unternehmen mit ihren individuellen Fähigkeiten mitgestalten möchten. Ob als Drogist, Friseur oder Kosmetiker & Fußpfleger –  die dm Lehrlinge werden zu echten Experten in Sachen Schönheit und Gesundheit ausgebildet.

dm beschäftigt in Österreich mehr als 6.800 Mitarbeiter in 389 Filialen, 172 dm friseurund 111 dm kosmetikstudios sowie im Verteilzentrum in Enns und der Zentrale in Wals bei Salzburg. Offene Lehrstellen und weitere Informationen unter: www.dm-lehre.at

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Karriere machen bei dm

„Durch den häufigen Kontakt mit Kunden bin ich viel selbstbewusster geworden. Früher war ich immer sehr schüchtern. Mittlerweile gehe ich schon ganz anders auf die Leute zu. Mein Auftreten hat sich stark verbessert – das merke ich auch an den Reaktionen der Menschen, mit denen ich zusammenarbeite.“ Sarah Fuchs, 3. Lehrjahr, Drogistin

Ausgezeichnete Ausbildung

Lehrlinge bei dm machen das Unternehmen mit ihren individuellen Stärken erst zu dem, was es ist. Jugendliche, die Freude daran haben, mit Menschen zusammenzuarbeiten und andere zu begeistern, sind hier goldrichtig und fühlen sich wohl im Unternehmen: Eine Mitarbeiterbefragung hat ergeben, dass 92 Prozent der Lehrlinge dm als sehr guten Arbeitge-

ber ansehen. Ob Akademien für Friseure und Kosmetiker & Fußpfleger oder Drogistentage für angehende Drogisten – bei dm werden Jugendliche in ihrer Lehrzeit zu echten Experten in Sachen Schönheit und Gesundheit ausgebildet und lernen alles, was später im Beruf wichtig ist.

Rund 85 Prozent der dm Lehrlinge werden nach ihrem Lehrabschluss dauerhaft in ihrem Beruf und Wunschgebiet übernommen. „Wer nach der Lehre Karriere bei dm machen möchte, dem stehen alle Türen offen: Vom Filialund Studioleiter bis hin zum Gebietsmanager – unsere Auszubildenden dürfen sich auf eine aufregende Zeit und vielfältige Aufstiegschancen freuen“, sagt dm Geschäftsführerin Petra Mathi-Kogelnik. Und das ist keine leere Floskel: Denn jeder dritte Filialleiter sowie jeder vierte Studioleiter bei dm hat seinen Weg als Lehrling im Unternehmen begonnen.

Information Mehr über die Berufswelt und Onlinebewerbung unter: W www.dm-lehre.at T 0800 3658633 www.facebook.com/dmoesterreich www.meindm.at/ youtube-arbeiten-bei-dm

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ie werden vom ersten Tag an durch individuelle Einschulungen gefördert: Die Lehrlinge bei dm drogerie markt. Das Unternehmen sucht ab sofort wieder junge Talente, die sich entwickeln und verwirklichen möchten. Ob Drogist, Friseur oder Kosmetiker & Fußpfleger – geboten werden ein sicherer Job in einem tollen Team mit spannenden Weiterbildungen sowie vielfältigen Aufstiegschancen. Neben der fachlichen Ausbildung spielt bei dm auch die persönliche Entwicklung eine große Rolle. Ein umfangreiches Angebot an Kursen bietet viel Raum für die eigene Entfaltung. Die Chance, über sich hinauszuwachsen, erhalten Lehrlinge bei dm unter anderem durch die Teilnahme an bundesweiten Wettbewerben oder in internen Lehrlingsworkshops. Auch die Lehre mit Matura, Auslandspraktika und ein Filialtausch tragen zu einer abwechslungsreichen Lehrzeit bei.

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Lehrausbildung

Warum die Lehre nicht zu toppen ist Die Lehre ist eine Ausbildung mit langer Tradition, trotzdem ist sie nach wie vor modern und praxisnah, auch weil die Berufsbilder laufend an den neuesten Stand der Technik angepasst werden.

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it knapp 11.000 Lehrlingen ist die Lehre die beliebteste Aus­bildung. Eine breite Palette von insgesamt 147 EinzelLehrberufen steht in Tirol zur Auswahl.

die dem modernsten Stand der eingesetzten Technik entsprechen. Der ausgebildete Lehrling kann anschließend als Fachkraft sofort eine qualifizierte berufliche Tätigkeit ausüben.

Dual ist echt optimal!

Lernen in der Fachberufsschule

Die Lehre wird als duale Ausbildung bezeichnet, weil die Ausbildung an zwei Lernorten – einerseits im Lehrbetrieb und andererseits in der Fachberufsschule – stattfindet.

In der Lehrausbildung begleitet die Fachberufsschule die betriebliche Ausbildung. Der Lehrling ist zum Besuch der Berufsschule verpflichtet.

Lernen im Betrieb

Die Vorteile der dualen Ausbildung

Der Lehrling lernt die praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse hauptsächlich im Ausbildungsbetrieb. Die Berufsausbildung im Betrieb findet unter den Bedingungen des Arbeitslebens an Maschinen, Geräten und Einrichtungen statt,

• Kombination der Vorteile einer praxisbezogenen Ausbildung im Lehrbetrieb mit den Vorteilen einer schulischen Ausbildung (vertiefende Fachtheorie, Allgemeinbildung und Fremdsprachen) • Förderung von sozialen Kompetenzen durch den Umgang mit Kunden und Arbeitskollegen • Ein sicherer Arbeitsplatz • Mehr Unabhängigkeit durch eigenes Einkommen • Praxisnähe durch eine Ausbildung am neuesten Stand der Technik

Lehrausbildung = duale Ausbildung Ausbildung im Betrieb • Lernen der neuesten Techniken durch eigenes Tun • Ausübung einer qualifizierten Tätigkeit sofort nach der Lehre • Lernen bei produktiver Arbeit • Lernen mit anderen gemeinsam Unterricht in der Fachberufsschule • Fachtheoretische Förderung und Ergän­ zung der betrieblichen Ausbildung durch berufsorientierten Fachunterricht • Vertiefung der Allgemeinbildung • Fachorientierte Fremdsprachen­ ausbildung

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Gute Verdienstmöglichkeiten Lehrlinge profitieren im Vergleich zu anderen Ausbildungswegen von einem Einkommensvorsprung bis zu zehn Jahren. Und auch danach sind sie als begehrte Fachkräfte am Arbeitsmarkt besonders gefragt und in vielen Berufen auch entsprechend gut entlohnt.

Die Einmaligkeit der dualen Ausbildung Von sehr vielen Ländern weltweit wird Österreich um das duale Ausbildungssystem beneidet. Durch die Lehre sind die Fachkräfte sehr praxisnah und den Erfordernissen der Wirtschaft entsprechend ausgebildet. Übrigens ist bei uns aufgrund der Lehre auch die Jugendarbeitslosigkeit im Europa­ vergleich besonders niedrig.

Besonderheiten einer Lehre • Doppellehre – eine spezielle Chance für das Berufsleben Die Doppellehre bietet die Möglichkeit, gleich­zeitig zwei Lehrberufe zu erlernen. Im Betrieb muss dafür die Ausbildung in beiden Berufen möglich sein. Eine Doppellehre dauert höchstens vier Jahre. Der Berufsschulbesuch ist bei Doppellehrverhältnissen unterschiedlich geregelt. Häufig vorkommende Kombinationen von Doppellehren sind zum Beispiel Bäcker/in und Konditor/in, Dachdecker/in und Spengler/in oder Bürokaufmann/frau und Einzelhandelskaufmann/frau. • Lehrlingsentschädigung – Verdienst während der Ausbildung Die Lehrlingsentschädigung ist in Österreich kollektivvertraglich geregelt, die Höhe der Entschädigung ist abhängig von der Branchenzugehörigkeit des Lehrbetriebes und vom Lehrjahr. Während der Lehrzeit gibt es einen umfassenden Versicherungsschutz (Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit und Pension).

Rechte und Pflichten in einem Lehrverhältnis Durch den Lehrvertragsabschluss übernehmen sowohl der Lehrberechtigte als auch der Lehrling gewisse Rechte und Pflichten, die im Berufsausbildungsgesetz (BAG) festgelegt sind.


Lehrausbildung

Mädchen in anspruchsvollen technischen Berufen: mit der Lehre kein Problem!

Was sind die wichtigsten Pflichten des Lehrlings? • Der Lehrling muss sich bemühen, die Fertigkeiten und Kenntnisse seines Lehrberufes zu erlernen. • Übertragene Aufgaben sind ordnungsgemäß durchzuführen. • Mit dem Verhalten ist der Eigenart des Betriebes Rechnung zu tragen. • Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sind zu wahren. • Mit Werkzeug und Material muss sorgsam umgegangen werden. • Bei Krankheit oder sonstiger Verhinderung ist der Lehrberechtigte oder der/die Ausbilder/in sofort zu verständigen. • Zeugnisse der Berufsschule sind nach deren Erhalt unverzüglich dem Lehrberechtigten  vorzulegen, Schulhefte auf dessen Verlangen. Was sind die wichtigsten Pflichten des Lehrberechtigten? • Fertigkeiten und Kenntnisse des Lehrberufes sind selbst oder durch eine/n Ausbilder/ in zu vermitteln. • Dem Lehrling dürfen keine berufsfremden Arbeiten bzw. Arbeiten, die seine Kräfte übersteigen, zugeteilt werden. • Der Lehrling darf nicht körperlich gezüchtigt werden; er ist auch vor Misshandlungen durch Betriebs- und Haushaltsangehörige zu schützen. • Eltern und Erziehungsberechtigte sind von wichtigen Vorkommnissen zu verständigen.

• Für den Berufsschulbesuch ist dem Lehrling die erforderliche Zeit freizugeben. • Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung im Berufsschulinternat sind vom Lehrberechtigten zu tragen. Auch die Kosten für ein allfälliges Ersatzquartier sind zu tragen, allerdings nur bis zur Höhe der Kosten im Internat. • Für die Ablegung der Lehrabschlussprüfung ist die dafür erforderliche Zeit freizugeben. • Während der Lehrzeit bzw. der Behaltezeit müssen dem Lehrling beim erstmaligen Prüfungsantritt die Prüfungstaxe und allfällige Materialkosten ersetzt werden. Weitere Infos zu allen Lehrberufen unter www.bic.at.

Wir suchen Lehrlinge in den Bereichen:

Küche Service Rezeption Freie Kost und Logis an sieben Tagen der Woche. Entlohnung erfolgt nach dem Tiroler Kollektivvertrag für das Gastgewerbe. Betriebsinterne Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten werden geboten. Bewerbungen an:

Wolfgang J.A. Hagsteiner info@furtherwirt.at www.furtherwirt.at +43/5352/63150

Kontakt

Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 90 5-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at W www.tirol-bildung.at

Landgut & Familotel Furtherwirt Familie Hagsteiner Innsbruckerstraße 62 6382 Kirchdorf in Tirol T: +43 5352 63150, F: DW-15 info@furtherwirt.at www.furtherwirt.at

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© Tiroler Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei (2)

Tiroler Fachberufsschulen

Für die Zukunft gewappnet Die Tiroler Fachberufsschulen verbinden fundierte Theorie mit praktischer Ausbildung. Fundierte Theorie in Verbindung mit praktischer Ausbildung machen die Fachberufsschulen zu einer wichtigen Säule des heimischen Bildungssystems.

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an bezeichnet die Lehre deshalb als duale Ausbildung, weil die Lehrlinge an zwei Lernorten – einerseits im Betrieb und andererseits in der Berufsschu­ le – ausgebildet werden. Im Betrieb steht das „Learning by doing“ im Vordergrund. Der Schwerpunkt in der Berufsschule liegt beim be­ rufsorientierten Fachunterricht, aber natürlich ist auch die Vermittlung von Allgemeinbildung ein wichtiger Teil. Damit erwirbt der Lehrling den für die Ausübung des Berufes notwendigen theoretischen Hintergrund und erweitert das Allgemeinwissen. Für jeden Lehrberuf gibt es einen eigenen Lehrplan. Im Rahmen des Fachunterrichts wer­ den die Lehrlinge auch praktisch in Werkstät­ ten oder Labors ausgebildet. Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen haben selbst eine Berufsausbildung in dem jeweiligen Beruf ab­ solviert, verfügen über mehrjährige praktische Erfahrungen und sind fundiert pädagogisch ausgebildet. Der Besuch der Berufsschule ist für alle Lehrlinge verpflichtend. Die Berufsschulpflicht beginnt mit dem Eintritt in ein Lehrverhältnis und dauert bis zu dessen Ende.

Berufsschulen werden in unterschiedlichen Organisationsformen geführt • Als ganzjährige Berufsschule mit mindestens einem vollen Schultag pro Woche

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Tiroler Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei in Absam

• Als lehrgangsmäßige Berufsschule mit einem durchgehenden Unterricht von mindestens 9,33 Wochen pro Lehrjahr. Sollte die Berufs­ schule nicht in Tirol sein, sind die Lehrlinge im Internat untergebracht. Die Berufsschule wird in Klassen geführt. Ein Beispiel: Bei einem dreijährigen Lehrberuf sind drei Klassen Berufsschule zu absolvie­

ren. Der Lehrling besucht die Berufsschule des Schulsprengels, in dem sich der Lehr­ betrieb befindet. Bei Lehrberufen mit weni­ gen Lehrlingen befindet sich diese Berufs­ schule unter Umständen in einem anderen Bundesland. Weitere Infos zu den Tiroler Fachberufs­ schulen finden sich unter: www.lehre.top


Tag der Lehre

Tag der Lehre Lehre zum Anfassen Bereits zum fünften Mal findet im Jänner 2020 der Tag der Lehre statt. Bei dieser Leistungsschau der Tiroler Fachberufsschulen werden über 30 Lehrberufe auf 5.500 m2 in der Innsbrucker Messe präsentiert. Die zukünftigen Fachkräfte geben anhand praktischer Arbeiten konkrete Einblicke in die Tätigkeiten der jeweiligen Lehrberufe und stellen ihr Können unter Beweis. Die Besucherinnen und Besucher können den Lehrlingen bei der Arbeit zusehen und sich auch aktiv daran beteiligen. Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung, des Arbeitsmarktservice, der Arbeiterkammer und des Landes Tirol informieren über Lehrberufe, besondere Ausbildungsmodelle sowie über Lehrstellen und Lehrlingsförderungen.

Die polytechnische Schule informiert über die umfassende Berufsvorbereitung. Der Tag der Lehre, gemeinschaftlich veranstaltet von der Fachkräfteplattform Tirol, soll die Besucherinnen und Besucher ermutigen, selbst in die Rolle eines Professionisten zu schlüpfen und ihr handwerkliches Geschick auszuprobieren. Die Stärke der dualen Ausbildung – die Fachkompetenz gepaart mit der praktischen Arbeit – ist also das Erfolgsrezept dieser Veranstaltung. Über 5.000 Besucherinnen und Besucher werden wieder erwartet. Tag der Lehre 2020 Donnerstag, 23. Jänner 2020, 9 bis 16 Uhr Messe Innsbruck / Halle A Anmeldung: www.berufsreise.at/angebote/tdl

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Diplomierte Lehrlingsausbilderin

Ausbildung mit Herz und Hirn Die Schulung zur diplomierten Lehrlingsausbilderin ist keine Pflicht, doch für Julia Konvicka war es die richtige Entscheidung. Neben ihrem Beruf als Physiklaborantin betreut sie auch Lehrlinge und meint, es sei eine Herausforderung, aber auch eine Freude.

© Axel Springer (3)

Text: Haris Kovacevic

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ls Julia Konvicka 2012 ihre Lehre zur Physiklaborantin abschloss, stellte sie sich die Frage, wie es weitergehen soll. Natürlich konnte sie nach abgeschlossener Ausbildung bei Tyrolit ihrer Arbeit nachgehen, doch das war der ehrgeizigen Reitherin zu wenig. Sie merkte, dass sie zu den Lehrlingen einen guten Draht hat und diese immer öfter mit fachlichen, aber auch privaten Fragen zu ihr kamen. Julia entschied aus mehreren Gründen, eine Ausbildung zur diplomierten Lehrlingsausbilderin zu machen. Erstens wollte sie die Aufgabe fachlich kompetent erledigen können und in dieser Hinsicht mehr Verantwortung im Unternehmen übernehmen. Dies sollte sie aber nicht daran hindern, ihrem erlernten Beruf nachzugehen. So landete sie 2015 wieder auf der Schulbank und begann die Ausbildung beim Ausbilderforum Tirol, die sie 2018 erfolgreich beenden konnte. Sie ist verantwortlich für die fachliche Ausbildung des Lehrberufs Physiklaborantin und eine von sechs diplomierten Lehrlingsausbildern bei Tyrolit.

Verantwortung tragen

„Sowohl die Einstellung des Jugendlichen als auch jene seiner Eltern sind wichtig.“ Julia Konvicka, diplomierte Lehrlingsausbilderin

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Die Schulung zur diplomierten Lehrlingsausbilderin ist in viele Teilbereiche gegliedert und deckt das gesamte Spektrum der Lehre ab. „Vor allem freut es mich, dass ich eine Art Führung erlernen konnte“, meint Konvicka. Die Lehrlinge seien nämlich gleichzeitig auch


Diplomierte Lehrlingsausbilderin

„Man bekommt als Ausbilderin die gesamte Jugendzeit der Lehrlinge mit.“ Julia Konvicka Lehre bei einer diplomierten Ausbilderin: Julia Konvicka bildet Emanuela Firtea zur Physiklaborantin aus.

Ausbilderforum Tirol ihre Arbeitskollegen, daher könne die Gren- cher. Außerdem müsse das Unternehmen Staze zwischen Lehrling, Ausbilder und Freund bilität und Verständnis bieten. Bei Tyrolit sei etwas verschwimmen. „Seit meiner Ausbil- dies definitiv der Fall: „Das tolle Teamgefühl, dung kann ich besser einschätzen, wo hier die das unter unseren 35 Lehrlingen im Betrieb beGrenzen zu setzen sind“, steht, unterstützt hiererklärt Konvicka. bei das herrschende gute „Seit meiner Ausbildung Auch in den Bereichen Arbeitsklima.“ kann ich besser einschätKommunikation und Um Grundvoraussetzen, wo hier die Grenzen gang mit Jugendlichen zung für eine erfolgreizu setzen sind.“ konnte sich die Physiklache Lehre ist auch die Julia Konvicka borantin verbessern. „Man Kompetenz der Ausbilbekommt als Ausbilderin der. „Doch neben dieser die gesamte Jugendzeit der sind Freude und LeidenLehrlinge mit: vom ersten Freund über den schaft bei der Arbeit mindestens ebenso wichFührerschein bis zum Abschluss der Ausbil- tig“, weiß Julia Konvicka.  dung.“ Man müsse sich immer wieder vergegenwärtigen, welche Verantwortung man trägt, meint Konvicka. Die Schulung zur diplomierten Ausbilderin habe sie zusätzlich für dieses Thema sensibilisiert.

Richtige Koordinaten Für eine gelungene Lehre sei aber nicht bloß sie als Ausbilderin verantwortlich. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. „Die Jugendlichen sollten sich für die richtige Lehre entscheiden, und das ist nicht ganz einfach“, meint Julia Konvicka. Zudem müssen nach dem Antritt der Lehre viele Dinge zusammenspielen, damit die Ausbildung richtig gelingt: „Sowohl die Einstellung des Jugendlichen als auch jene seiner Eltern ist wichtig“, ist sich Julia Konvicka si-

Information Ausbilderforum – amg-tirol Wilhelm-Greil-Straße 15 6020 Innsbruck T 0512 56 27 91-24 E ausbilderforum@amg-tirol.at W www.ausbilderforum.at W www.facebook.com/ausbilderforum

Eine Initiative zur Weiterbildung und Vernetzung von Tiroler LehrlingsausbilderInnen Organisation: •E  ine Kooperation des Landes Tirol und der Tiroler Sozialpartner •T  iroler Arbeitsmarktförderungsgesellschaft m.b.H (amg-tirol) als Geschäftsstelle 1. Weiterbildung von LehrlingsausbilderInnen • J ährliches Weiterbildungsprogramm •M  aßgeschneiderte branchen- oder betriebsspezifische Schulungen •B  ildungsnachweis im Rahmen des Weiterbildungspasses für LehrlingsausbilderInnen •A  uszeichnung zur/zum „Diplomierten LehrlingsausbilderIn“ 2. Vernetzung von LehrlingsausbilderInnen • J ährlicher Tiroler LehrlingsausbilderInnen-Kongress •R  egionale AusbilderInnenStammtische • Informationsplattformen www.ausbilderforum.at und www.facebook.com/ausbilderforum

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Ausgezeichnete

TIROLER LEHRBETRIEBE 2019

Das Land Tirol hat auf Vorschlag einer Jury aus Vertretern der Landesregierung, der Arbeiterkammer Tirol und der Wirtschaftskammer Tirol das Prädikat Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb an diese 181 Betriebe verliehen: Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG, Schwaz Alber-Hotel Post GmbH, St. Anton a. A. Almhof-Kammerlander Hotel GmbH & Co KG, Gerlos Alois Mayr Bauwaren GmbH, Wörgl Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co KG, Längenfeld ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH, Innsbruck Auer Gastronomie GmbH & Co KG, Naturhotel Waldklause, Längenfeld Auto Meisinger GmbH, Völs Autohaus W. Haidacher KG, Zell a. Z. BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG, Innsbruck Bayerische Motorenwerke AG, Alpenhotel Ammerwald, Reutte Berger Logistik GmbH, Wörgl Besi Austria GmbH, Radfeld Binderholz GmbH, Fügen Color Kneringer GmbH, Prutz D. Swarovski KG, Wattens „Dänisches Bettenlager“ HandelsgmbH, Wörgl Das Posthotel GmbH, Zell a. Z. Degler Werner, Friseur, Innsbruck Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH, Erpfendorf Dinkhauser Kartonagen GmbH, Hall i. T. Dipl. Ing. Kern GmbH, Bauunternehmen, Breitenbach dm drogerie markt GmbH, Kufstein E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH, Heinfels EAE Stöckl Elektroanlagen-ElektrifizierungsgmbH, Innsbruck

Egger Siegfried, Alpenresidenz Adler, Kirchberg i. T. Eglo Leuchten GmbH, Pill Electro Terminal GmbH & Co KG, Innsbruck Elektrizitätswerke Reutte AG, Reutte Elektro Müller GmbH & Co KG, Landeck Elektro Rohner GmbH, Innsbruck Elektro Volland GmbH, Kramsach Empl Fahrzeugwerk GmbH, Kaltenbach Exenberger Elektro-Technik GmbH, Kitzbühel Falkner & Riml GmbH, Längenfeld Felder KG, Hall i. T. Fiegl & Spielberger GmbH, Innsbruck Finanzämter in Tirol, Innsbruck Franz Bouvier Installationen GmbH & Co KG, Zams Frauenthal Handel GmbH, ÖAG und Kontinentale, Kematen „Fred‘s“ Malerei GmbH, Erpfendorf Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co KG, Kufstein Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH, Innsbruck Fritz Egger GmbH & Co OG, St. Johann i. T. Fröschl AG & Co KG, Hall i. T. G.H. Betriebs GmbH, Das Kronthaler, Achenkirch Ganner MaschinenproduktionsgmbH, Telfs GE Jenbacher GmbH & Co OG, Jenbach Gebrüder Weiss GmbH, Hall i. T. Grissemann GmbH, Zams Gründler Armin, Hotel Alpin, Achenkirch H. Ultsch – Hotel Schwarzer Adler KG, Innsbruck Hacker GmbH, Café-Konditorei, Rattenberg Hackl Gastronomie GmbH, Hotel Restaurant Goldener Adler, Innsbruck Handl Tyrol GmbH, Pians

Hans Hauser Bauunternehmen GmbH & Co KG, Hall i. T. Hilti & Jehle GmbH, Ried i. O. Hofer KG, Rietz hollu Systemhygiene GmbH, Zirl Holzbau Lengauer-Stockner GmbH, Schwoich Hornstein & Co.KG Malerei – Vergoldung, Reutte Hotel Adler‘s GmbH, Innsbruck Hotel Eden BetriebsgmbH & Co KG, Seefeld Hotel Hochfilzer GmbH, Ellmau Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG, Tannheim Hotel Kitzhof GmbH, Kitzbühel Hotel Linde, Rietzler GmbH & Co KG, Ried i. O. Hotel Tirol GmbH, Ischgl Hotel Trofana Royal GmbH, Ischgl Huber Josef, Martlingmetzger e.U., Oberndorf Hypo Tirol Bank AG, Innsbruck IKEA Möbelvertrieb OHG, Innsbruck Ing. B.u.J. Hussl Gartengestaltungs- und Landschaftsbau GmbH & Co KG, Brixlegg Ing. Berger & Brunner Baugesellschaft m.b.H., Inzing Ing. Hans Bodner BaugmbH & Co KG, Kufstein Ing. Hans Lang GmbH, Terfens Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, Innsbruck Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH, Innsbruck Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck, Innsbruck INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH, Telfs Intercoiffeur Pfister eU, Ramsau i. Z. J. Zimmer Maschinenbau GmbH, Kufstein Jäger Direkt GmbH, Schwaz


I E R F T R A T S hre

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planlicht GmbH & Co KG, Schwaz/Vomp Plansee SE, Breitenwang Pletzer Anton GmbH, Hopfgarten Private Krankenanstalt GmbH, Innsbruck Raiffeisen Regionalbank Hall in Tirol eGen, Hall i. T. Raiffeisenbank Reutte reg.Gen.m.b.H., Reutte Raiffeisenbank Silz-Haiming und Umgebung eGen, Silz Raiffeisenbank Telfs-Mieming eGen, Telfs Raiffeisenbank Wipptal eGen, Steinach a. Br. Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, Innsbruck Rathgeber GmbH, Innsbruck Raubinger Rudolf, Malerei, Kössen REKU Produktion & Entwicklung GmbH, Kundl Rieder BaugmbH & Co KG, Schwoich Rieder GmbH & Co KG, Ried i. Z. Riedhart HandelsgmbH, Wörgl Riedle Installationen GmbH, Innsbruck Romantikhotel Böglerhof GmbH, Alpbach Sandoz GmbH, Kundl Schenker & Co AG, Innsbruck Schlosshotel Fiss GmbH, Fiss Schretter & Cie GmbH & Co KG, Vils Siemens Aktiengesellschaft Österreich, Innsbruck Sinnesberger GmbH, Kirchdorf i. T. Sistro Präzisionsmechanik GmbH, Hall i. T. SPAR Österreichische Warenhandels AG, Wörgl Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH, Maurach Stadtmagistrat Innsbruck, Innsbruck Stadtwerke Kufstein GmbH, Kufstein Stanglwirt GmbH, Going STASTO Automation KG, Innsbruck Steinbacher Dämmstoff GmbH, Erpfendorf STIHL Tirol GmbH, Langkampfen Stock GmbH, Finkenberg STRABAG AG, Zirl STUBAI KSHB GmbH, Fulpmes Swarovski-Optik KG, Absam Thöni Industriebetriebe GmbH, Telfs Tiroler Rohre GmbH, Hall i. T. Tischlerei Decker GmbH, Itter Tischlerei Hofer Sepp GmbH, Oberndorf TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, Innsbruck Traktorenwerk Lindner GmbH, Kundl Trinkl Erich, Schlosserei – Metallbau, Mayrhofen Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski KG, Schwaz Unterluggauer Holzbau GmbH, Lienz Veitsch-Radex GmbH & Co OG, Hochfilzen Weisses Rössl Plank KG, Innsbruck Werkzeugbau Wörgartner GmbH, Oberndorf Wetscher GmbH, Fügen Wieser Friedrich, Tischlerei, Strassen Windisch HotelgmbH, Hotel „Der Bär“, Ellmau WohlfühlHotel Schiestl KG, Fügenberg Würth Hochenburger GmbH, Innsbruck

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Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb/Schnupperlehre

Der richtige Weg

Die Schnupperlehre im Überblick

In der Wellnessresidenz Alpenrose ist die Lehrausbildung seit geraumer Zeit ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens. Personalmanager Arthur Fankhauser sieht für den „Ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieb“ trotz großer Erfolge immer noch Luft nach oben.

Diese Möglichkeiten gibt es, eine Schnupperlehre durchzuführen:

Schnupperlehre als individuelle Berufsorientierung (während der Unterrichtszeit) • Für alle SchülerInnen ab der 8. Schul­ stufe allgemeinbildender sowie berufsbildender mittlerer und höherer Schulen • Individuell möglich • Initiative geht von den Eltern aus • Bis zu 5 Tage unterrichtsfrei • Erlaubnis dazu erteilt der Klassenvorstand Schnupperlehre als individuelle Berufsorientierung (in den Ferien) • Für alle SchülerInnen ab der 8. Schulstufe • An bis zu 15 Tagen in den Ferien möglich • SchülerInnen sind über die Schule unfallversichert • Eltern müssen zustimmen • Im Betrieb muss eine geeignete Aufsichtsperson sein Dauer und Ausmaß der Schnupperlehre Die Zeiten zum Schnuppern werden individuell vereinbart. Normalerweise dauert sie fünf Tage und wird zu typischen Unterrichtszeiten durchgeführt (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr). Maximal 8 Stunden täglich. Schnupperplätze finden Unter www.wko.at/lehrbetriebsuebersicht findet man alle Ausbildungsbetriebe. Betriebe, die besonders offen für Schnupperlehrlinge sind, sind rechts mit einem roten Häuschen gekennzeichnet. Auch unter www.berufsreise.at bieten Betriebe Schnupperplätze und Schnupper­tage an.

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Text: Haris Kovacevic

© Axel Springer (4)

Schnupperlehre als Schulveranstaltung • Für SchülerInnen im 8., 9. und 10. Schulbesuchsjahr • Alle SchülerInnen einer Klasse gehen gleichzeitig schnuppern • SchülerInnen finden ihre Schnupper­ betriebe selbst

Die Wellnessresidenz Alpenrose ist ein „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“.

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eit bereits fünf Jahren ist Arthur Wellnessresidenz Alpenrose wollte er daher Fankhauser verantwortlich für das zum Wohle des Unternehmens und der LehrPersonalmanagement in der Wellnessresidenz linge eine Lehre auf die Beine stellen, die sich Alpenrose in Maurach: Er sehen lässt. 2018 gelang ihm führt Bewerbungsgespräein beachtlicher Erfolg: das che, ist Ansprechpartner für Gütesiegel „Ausgezeichneter „Wir sind das gesamte Personal, führt Tiroler Lehrbetrieb“. auf dem absolut die Kommunikation zu den richtigen Weg.“ Der ganze Betrieb Abteilungsleitern und vieles Arthur Fankhauser Laut dem Personalmanamehr. Zu seinen Aufgaben ger sei einer der wichtigsten gehört zudem die GestalGründe für die Auszeichnung tung der Lehrausbildung. „Es ist uns schon seit Jahren wichtig, un- das richtige Augenmaß und Urteilsvermögen sere Lehrlinge gut auszubilden“, erklärt Fank- der Geschäftsführung: „Die Kapazitäten des hauser, „schließlich sollte man wissen, dass die Betriebs dürfen nicht überfordert werden.“ In Lehrlinge eine solide Grundausbildung in un- der Wellnessresidenz Alpenrose werden zurserem Haus erhalten haben, sollten sie später zeit elf Lehrlinge in sechs Bereichen ausgebilauch in anderen Betrieben anheuern.“ In der det. Der Betrieb solle die Lehrlinge in jedem


Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb/Schnupperlehre

Franziska Mauracher genießt ihre Lehre zur Restaurantfachfrau in der Wellnessresidenz Alpenrose in Maurach.

„Es ist uns schon seit Jahren wichtig, unsere Lehrlinge gut auszubilden.“

Lehre hat Qualität Mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ können Lehrbetriebe ihre sehr gute und strukturierte Lehrlingsausbildung unter Beweis stellen. Die Auszeichnung wird vom Land Tirol in Zusammenarbeit mit Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer an Tiroler Ausbildungsbetriebe vergeben. Dieses Prädikat erhalten nur Betriebe, die auf eine hohe Qualität in der Lehrlingsausbildung wertlegen.

Arthur Fankhauser

Bereich bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützen, hierbei ist ein selbstsicherer Auftritt vor dem Gast von großer Bedeutung. Abgesehen davon müsse man seine eigenen Möglichkeiten zu nutzen wissen. „Da in unserem Betrieb mehr als 200 Menschen arbeiten, haben wir besonders viel Expertenwissen unter einem Dach.“ Es wäre eine Verschwendung, nicht aus dem Vollen zu schöpfen und den Lehrling in vielen Bereichen auszubilden. „Nicht nur die Ausbilder sind für die Lehre verantwortlich, sondern der ganze Betrieb“, ist sich Fankhauser sicher. Entlang dieser Koordinaten hat der Lehrbeauftragte auch die Ausbildung in seinem Betrieb ausgerichtet.

Ausgezeichnet Individualität auf mindestens zwei Ebenen kennenzulernen sei enorm wichtig. Nicht nur muss das Ausbildungsprogramm auf den Lehrling zugeschnitten sein, sondern auch der Lehrling auf den Betrieb. Daher sind ein bis zwei Schnuppertage vor Beginn der Lehre im Hotel verpflichtend. „Nach dem Schnuppern führen wir ein intensives Gespräch sowohl mit dem Lehrling als auch mit den Eltern“, erklärt Fankhauser, der sich sicher ist,

„Nicht nur die Ausbilder sind für die Lehre verantwortlich, sondern der ganze Betrieb.“ Arthur Fankhauser, Personalmanager im Wellnessressort Alpenrose in Maurach

dass eine offene und gelungene Kommunikation entscheidend für den Erfolg der Lehre ist. Durch die klare Struktur in der Wellnessresidenz Alpenrose werde diese gewährleistet. Das Gütesiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ sei eine große Ehre, für den Personalmanager aber nur ein Teilerfolg: „Sind wir auf dem Niveau, auf dem wir sein wollen? Sicher nicht“, gibt sich Fankhauser selbstkritisch, „wir sind aber auf dem absolut richtigen Weg.“ Schließlich sei immer Luft nach oben und man müsse dem Fortschritt immer voraus sein, damit man auch in Zukunft ausgezeichnet bleibe. 

Seit Jänner 2019 dürfen wieder viele neue Betriebe das Gütesiegel tragen. Alle zertifizierten Betriebe sind auch im Internet unter www.tirol-bildung.at zu finden. Engagierte Betriebe haben jedes Jahr die Möglichkeit, den Antrag auf Verleihung des Prädikates von Jänner bis Anfang April einzureichen.

Information Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Bettina Leidlmair T 05 90 90 5-7302 E bettina.leidlmair@wktirol.at W www.tirol-bildung.at

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Unternehmensinfo

„I hob’s begriffen, dass i viel wert bin“ © Karo Pernegger

Wenn es Jugendlichen an Selbstvertrauen und zudem an einer Wohnung fehlt, dann ist guter Rat teuer. Bei Lehre statt Leere gibt es die Beratung kostenlos und in Form eines persönlichen Coachings.

Lehre statt Leere Ziel ist es, durch Lehrlings- und Lehrbetriebscoachings Ausbildungsabbrüchen entgegenzuwirken und die hohe Ausbildungsqualität am Standort Österreich zu sichern. Das Programm folgt dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Form von Prozessbegleitung als Einzeloder Gruppencoaching. Das Angebot richtet sich an Lehrlinge und Ausbilder/ innen. Lehre statt Leere ist schnell, lokal und kostenfrei verfügbar. Simon Pfister (Mitte) bei einem Coaching-Gespräch mit Ausbilder und Lehrling

imon Pfister, Lehrlingscoach im Programm „Lehre statt Leere“, erinnert sich noch genau an seine erste Begegnung mit Mario (Name geändert). Er hatte eine Lehre begonnen und stand kurz vor Eintritt in die Berufsschule. „Da kam ein ziemlich verunsicherter Junge zu mir. Mario hatte bisher keine positive Schulerfahrung, ein negatives Zeugnis für die 3. Hauptschulklasse und war überzeugt davon, die Berufsschule nicht zu schaffen. Und in Wohnungsnot war er auch noch.“

Stärken herausarbeiten

Für den Lehrlingscoach war es zunächst wichtig, die Situation zu analysieren, die den Jungen vor scheinbar unüberwindbare Hindernisse stellte. Deswegen begann die Arbeit mit seiner Person und seiner inneren Einstellung. „Schule war für ihn total negativ besetzt. Es war wichtig, Schritt für Schritt seine Stärken herauszuarbeiten und so Selbstbewusstsein aufzubauen“, so der Coach. Dies war vor allem durch seine Arbeit im Betrieb möglich, wo Mario große Arbeitsmoral und Können bewies. Die ehrliche Anerkennung der Verantwortlichen im Betrieb und ein neuer Freundeskreis ermutigten Mario, sich seinen Schwierigkeiten zu stellen.

Coachings zeigen Wirkung

So stieg auch die Motivation, als schließlich die Berufsschule begann. „Woche für Woche war ich vor Ort an der Schule, um ihn in der Planung des Lernens zu unterstützen. Trotz der zusätzlichen Wohnungsprobleme war ich überzeugt davon, dass er es schaffen würde, da sein Beruf absolut seinen Interessen und seinem Können entsprach“, so Pfister. „Langsam spürte man, wie er seine Angst vor der Schule verlor und viele positive Erlebnisse verbuchen konnte.“ Und die Coachings – egal ob im Büro der Lehrlingsberatung, am Bahnhof nach der Schule oder einfach auf der Parkbank, wenn es schön war – zeigten Wirkung: Mario schloss die 1. Klasse der Berufsschule mit gutem Erfolg ab!

Die Bedeutung von Lehre statt Leere

Ein wenig Stolz, aber vor allem viel Freude schwingt bei Simon Pfister mit, wenn er über seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Jugendlichen spricht. Auch wenn das Wohnungsproblem leider erst viel später mit Hilfe anderer Organisationen gelöst werden konnte, so war es doch eine Freude zu sehen, wie positiv sich Mario entwickelte.

„Er war völlig verändert und strotzte vor Motivation und Selbstvertrauen. Als er dann zu mir kam und sagte, dass er begriffen hätte, dass er viel wert sei, wurde mir wieder einmal klar, welch Bedeutung Lehre statt Leere für einen Jugendlichen haben kann“, resümiert der Coach.

Kontakt Simon Pfister, Lehrlingscoach T 0664 53 56 803 E lehrlingscoaching.tirol@ibisacam.at Oder einfach reinklicken auf W www.lehre-statt-leere.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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LEHRLINGS+ LEHRBETRIEBS COACHING

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© BMW Unterberger-Denzel Innsbruck, Axel Springer (5)

Mädchen in Männerberufen

Eva (18) und Marina (20) bringen kaputte Autos wieder auf den Asphalt.

Die Schrauberinnen Autowerkstätten sind laut Klischee die Männerdomäne schlechthin. Zwei junge Frauen krempeln dies um und lassen sich in einem Innsbrucker Betrieb zu KFZ-Technikerinnen ausbilden. Text: Theresa Kirchmair

„Warum sollte eine Frau das nicht gleich gut können?“ Marina Zumtobel

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enzingeruch, schmierige Hände und Motorendröhnen sind nicht jedermanns Sache, für Eva Böhmer und Marina Zumtobel dagegen Teil ihres Wunschberufes. Die beiden haben sich nämlich dazu entschieden, im Autohaus Unterberger-Denzel in Innsbruck eine Lehre zur KFZ-Technikerin und Systemelektronikerin zu machen. „Man muss die dreckige Arbeit schon mögen“, lacht Marina. Während der vierjährigen Lehrzeit lernen die beiden alles vom Motorentausch bis hin zur Erneuerung des Pickerls.

Werkbank statt Schulbank „Ich war schon immer begeistert von Technik“, erzählt die 18-jährige Eva. Beide Lehrmädchen konnten schon als Kinder viel mit Werken und Basteln anfangen. Die 20-jährige Marina machte ihre ersten Erfahrungen in der Werkstatt früh: „Mein Vater arbeitet auch hier im Betrieb und hat mich überallhin mitgenommen.“ Sie entschied sich zunächst aber dafür, die fünfjährige Ferrarischule zu absolvieren, Matura inklusive. Nach drei Jahren war klar, dass Stillsitzen nicht das Richtige für


Mädchen in Männerberufen

„Ich war schon immer begeistert von Technik.“ Eva Böhmer

sie war – sie brach die Schule ab. Umsonst war die Zeit nicht, denn heute holt sie ihre Matura mit dem integrierten Modell des WiFi nach. Eva ging nach der Mittelschule direkt auf die polytechnische Schule und zog aktives Arbeiten der ständigen Theorie vor. Dort hatte sie auch die Chance, in Betrieben zu schnuppern. Zusätzliche Orientierungshilfe in Sachen Lehre gab es für Marina auf der Messe.

Autobegeisterte in ihrem Element. Zehn Wochen Berufsschule im Jahr sind da kein Hindernis.

Ein langer Weg Per Knopfdruck senkt Eva das Auto, an dem sie gerade arbeitet, von Kopfhöhe auf den Boden herab. Sie öffnet die Motorhaube, gemeinsam mit Marina inspiziert sie den Innenraum. Daran, dass sie Technikerinnen werden könnten, hatten die beiden jungen Frauen keinen Zweifel. „Mir war bewusst, dass es eher ein Männerberuf ist. Aber wir haben das 21. Jahrhundert, warum sollte eine Frau das nicht gleich gut können?“, fragt Marina.

Bei Marinas integrierter Matura wird sie für die Kurse während der Arbeitszeit freigestellt.

Die Lehrmädchen strahlen Selbstbewusstsein aus – notwendig bei der schwierigen Suche nach einer Lehrstelle. Kein Unternehmen nannte ihr Geschlecht offen als Ausschlusskriterium, doch es kamen lange nur Absagen und Vertröstungen. Dabei erzählen die Mädchen, dass KFZ-Technikerinnen gerade wegen ihrer oft ruhigeren Art gut bei den Kunden ankommen.

In der Werkstatt angekommen Bei Unterberger-Denzel fand die Suche schließlich ein Ende. „Ich halte es für wichtig, dass Frauen als KFZ-Technikerinnen arbeiten. Dadurch, dass sie sich durchsetzen müssen, leisten sie sogar mehr als nur die eigentliche Arbeit“, erklärt Betriebsleiter Giovanni Di Valentino. Nach der Ausbildung von Lehrmädchen in der Spenglerei und der Lackiererei ist Eva im 4. Lehrjahr nun die erste bei den Technikern. Sie und Marina, die seit zwei Jahren dabei ist, fühlen sich nicht anders behandelt als ihre männlichen Kollegen. Was wohl zum Teil auch daran liegt, dass sie bereit waren, sich an den Umgang in der Werkstatt anzupassen. Der größere Unterschied besteht tatsächlich zwischen den Mechanikergenerationen. Die jungen Mitarbeiter können im Bereich Elektronik ihren älteren Kollegen helfen, während diese bei betagteren Autos über mehr Wissen verfügen.

„Ich halte es für wichtig, dass Frauen als KFZ-Technikerinnen arbeiten. Dadurch, dass sie sich durchsetzen müssen, leisten sie sogar mehr als nur die eigentliche Arbeit.“ Giovanni Di Valentino, Betriebsleiter

Mädchen im Betrieb Getrennte Toiletten müssen laut Gesetzgeber erst errichtet werden, wenn fünf männliche Arbeitnehmer und fünf weibliche Arbeitnehmerinnen im Betrieb darauf angewiesen sind.

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Begeisterung wecken © Betten Eberharter GmbH, IQ-TEC Mühlthaler GmbH&CoKg (2)

Christian Mühlthaler ist seit über 30 Jahren erfolgreich selbstständig. Seine Karriere begann mit einer Lehre. Heute möchte er junge Menschen für diesen Bildungsweg begeistern und erläutert die unschlagbaren Vorteile der dualen Ausbildung.

„Junge Menschen sollten ihren Fokus auf das richten, was sie interessiert, und daraus die richtige Berufswahl treffen.“ Christian Mühlthaler, Obmann des Landesgremiums Elektro- und Einrichtungsfachhandel

In Zukunft wird kompetente Beratung beim Einkauf von Elektrogeräten immer wichtiger werden.

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err Mühlthaler, wie sind Sie Unternehmer geworden? CHRISTIAN MÜHLTHALER: Nach wenig erfolgreichen fünf Jahren Gymnasium entschloss ich mich, eine Lehre als Radio- und Fernsehtechniker zu machen. Musik und Sound begeisterten mich. Da ich aber in Innsbruck keinen Platz fand, musste ich nach Neustift im Stubaital ausweichen. Die Verbindung war schlecht und ich reiste oft mit Autostopp. Ich fing an, kaputte Röhrenradios aus dem Sperrmüll zu retten, zu reparieren und um einige Schilling zu verkaufen. Bald wurde mir klar, dass ich Unternehmer werden möchte. Alles begann also mit der Lehre. Ist Ihnen diese Ausbildungsform deswegen so wichtig? So ist es! Während meiner 30-jährigen Selbst-

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ständigkeit wurden in meinem Betrieb etwa 30 Lehrlinge ausgebildet. Drei davon sind heute Unternehmer, zwei weitere in leitenden Positionen im Handel tätig. Auch meine beiden Söhne, einer Elektrotechnikmeister, der andere Elektroniker, sind Geschäftsführer in unserem Unternehmen – und zwar sehr erfolgreich. Der Erfolg gibt der Lehre also recht! Welche Herausforderungen müssen junge Menschen heute meistern? Die größte Herausforderung heutzutage liegt in der Begeisterung der jungen Menschen. Diese muss geweckt werden. Denn Begeisterung ist der Motor zum Erfolg. Junge Menschen sollten ihren Fokus auf das richten, was sie interessiert, und daraus die richtige Berufswahl treffen. Damit das richtige Talent und

Interessen gefunden werden, bietet beispielsweise das Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer ein professionelles und vielfältiges Service in der Berufsorientierung an. Was für Leute braucht unsere Gesellschaft Ihrer Meinung nach? Unsere Gesellschaft brauchte schon immer Leute, die einfach etwas schaffen können – vom exzellenten Verkäufer, der Kunden begeistert, bis zum geschickten Maurer, der Wohnraum schafft, oder dem gewissenhaften Elektriker, Installateur oder Tischler. Zukünftig wird sich viel verändern und mit solchen Leuten sind wir bestens für die Zukunft gewappnet. Vielen Dank für das Gespräch!


Unternehmensinfo

Lehrberufe mit Zukunft Die Lehre im Elektro- und Einrichtungsfachhandel sind herausfordernd und zukunftssicher zugleich.

Die Lehrzeit beträgt drei Jahre

Lehre im Elektrofachhandel Elektro- und Elektronikgeräte begleiten und begeistern uns rund um die Uhr. Hierzu gehören beispielsweise nicht nur Handys oder Tablets, sondern auch Fernseher oder Küchengroßgeräte. Bei diesem Lehrberuf kannst du dir ein Fachwissen über diese faszinierenden Produkte und Features anlernen. Die Vielfalt und technische Innovation sind enorm. Damit Kundinnen und Kunden das passende Gerät finden, brauchen Sie einen ausgebildeten Elektrohandelsprofi. Auch in Zukunft steht kompetenter Beratung ein zeitloser gesellschaftlicher Bedarf gegenüber. Die erfolgreich abgeschlossene Lehre ist nur der erste Schritt nach oben auf der Karriereleiter. Viele Spitzenkräfte haben ihre berufliche Laufbahn mit einer Lehre gestartet. Eine Karriere als Teamleiter, Abteilungsleiter

oder Geschäftsführer in dieser weltoffenen und interessanten Branche ist genau das Richtige für engagierte und motivierte Menschen.

Für alle, die weiterkommen wollen: Wer besser informiert ist, tut sich bei der Arbeit und Jobsuche leichter. Aus diesem Grund wurde von der Wirtschaftskammer eine eigene Website geschaffen, auf der sich Lehrlinge sowie an Weiterbildung interessierte Personen zu allen wichtigen Bereichen ihres Berufes informieren können. Mehr Informationen unter: www.elektrohandelsprofi.at

Du möchtest neben der Lehre die Matura machen? Auch dies ist kein Problem. Lehre mit Matura verbindet das Beste aus zwei Welten. Durch die Lehre erhältst du eine erstklassige Berufsausbildung und verdienst bereits während der Ausbildung dein eigenes Geld. Gleichzeitig kannst du dir die Matura erarbeiten und erhältst hierdurch eine gute Allgemeinbildung sowie Zugang zu einem Studium. Es werden somit deine Berufsaussichten und Aufstiegschancen im Job gestärkt. Im Wesentlichen gibt es zwei Varianten, mit denen du Lehre und Matura gestalten kannst. Lehre mit Matura kann entweder begleitend zur Lehre oder integriert in dieselbe absolviert werden.

Lehre im Einrichtungsfachhandel

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Roman Eberharter, Obmann-Stv. des Landesgremiums Elektro- und Einrichtungsfachhandel

Das Berufsfeld des Einrichtungs- und Möbelfachhandels ist breit gefächert: Verkaufspersönlichkeiten sind dabei ebenso gefragt wie Dienstleister oder Handwerker! Smarte Wohnlösungen, coole neue Features und ein kreatives Umfeld machen die verschiedenen Berufe dieser Branche besonders spannend für junge und dynamische Menschen. Sei es ein einzelnes Möbelstück, ein Raum, sei es eine gesamte Wohnung – als Einrichtungsberater entwickelst du maßgeschneiderte Lösungen für Kunden. Der Einrichtungsberater sorgt dafür, dass sich der Kunde in seiner Wohnung wohlfühlt. Bei der Planung von Wohnräumen hinterlässt du

deine Spuren mit perfekter Farben- und Formenlehre, optimaler Raumlösung und unterschiedlichen Materialien. „Die Lehrbetriebe des österreichischen Einrichtungs- und Möbelfachhandels sind weltweit für Topqualität bekannt“, erklärt Roman Eberharter, Ob-

Das Lerntool für den Einrichtungshandel Einrichtungsberaterinnen und -berater benötigen eine Menge an Fachwissen, um maßgeschneiderte Wohnlösungen für jeden einzelnen Kunden zu entwickeln. Damit junge Fachkräfte immer am neusten Stand bleiben, wurde EBA, die Einrichtungsberater-APP, entwickelt. Das Lerntool bietet Kurse, in denen die verschiedenen Fachgebiete erarbeitet, vertieft und nach Abschluss eines Kapitels abgeprüft werden können. Mehr dazu unter: www.lehrlingsapp.at

mann-Stv. des Landesgremiums Elektro- und Einrichtungsfachhandel.

Die Lehrzeit beträgt drei Jahre

Kontakt Für Infos zu Lehrvertrag und Ausbildungsberatung kontaktieren Sie: Lehrvertragsservice Tirol Michael Schrantz Wirtschaftskammer Tirol Bildungsabteilung Egger-Lienz-Straße 118 6020 Innsbruck T 05 90 905-7305 www.tirol-bildung.at

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Auslandsaufenthalt während der Lehre

Arbeitest du noch oder erlebst du schon? Ein Auslandsaufenthalt während der Lehre bereichert beruflich wie persönlich. Bei Ikea ist die Auslandserfahrung fixer Bestandteil des Lehrlingskonzeptes. Armin Rofner hat sich getraut – und blickt heute stolz auf diesen Schritt zurück. Text: Katharina Wildauer

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uslandserfahrung mit Erasmus – das gibt es nicht nur für die Studienzeit, sondern auch für die Berufsausbildung. Erasmus+ heißt das EU-weite Programm, das Aufenthalte im europäischen Ausland ermöglicht. Diese Chance hat Armin Rofner genutzt. Der Haller ist gerade im 4. Lehrjahr in der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann mit Schwerpunkt Einrichtungsberatung bei Ikea. Im Frühling war der 20-Jährige für drei Wochen auf Auslandspraktikum in Hamburg. „Es war eine tolle Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde“, blickt Armin heute stolz zurück.

Hej Ausland! In seiner Ausbildung ist Lehrling Armin Rofner viel in direktem Kundenkontakt.

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Beim schwedischen Möbelproduzenten sind Aufenthalte im Ausland schon während der Lehre fixer Bestandteil des Ausbildungskonzeptes, wie Lisa Gabriel, Lehrlingsbeauftragte bei Ikea Innsbruck, erklärt: „Jedes Jahr hat ein Lehrling aus dem 3. Lehrjahr die Chance, einen Monat im Ausland zu arbeiten.“ Möglich ist ein Praktikum für die Dauer von drei Wochen in einem Ikea-Store in Deutschland und Irland. Wer Interesse daran hat, durchläuft einen internen Bewerbungsprozess bestehend aus einem Motivationsschreiben und einem Gespräch mit der Lehrlingsbeauftragten. „Wir wollen erfahren, was die Motivation und das gewünschte Ziel ist und welche Erwartungen die Lehrlinge an ihre Zeit im Ausland haben“, berichtet Gabriel. Auch die Leistungen in Berufsschule und Betrieb fließen in die Entscheidung ein.

„Man wird mutiger, selbstsicherer und selbstbewusster.“ Armin Rofner, Lehrling bei Ikea

Moin Hamburg Armin hatte bis zuletzt nicht damit gerechnet, den begehrten Platz für das Auslandspraktikum zu bekommen. „Bis spät in den Nachmittag habe ich mit meinem Lehrlingsbuddy das Schreiben aufgesetzt und auch versucht, ein bisschen Humor reinzubringen“, erinnert er sich.

Erasmus+ Berufsbildung Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes zwischen 2 Wochen und 12 Monaten Monatliche Förderung je nach Gastland und Dauer des Praktikums Weitere Informationen unter: www.bildung.erasmusplus.at


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Auslandsaufenthalt während der Lehre

Internationaler Fachkräfteaustausch IFA und xchange Das Sammeln von Auslandserfahrungen wird immer wichtiger. Ein Praktikum im Ausland ist für die persönliche und berufliche Entwicklung von großem Nutzen. IFA Lehrlinge machen wichtige Erfahrungen in einer neuen Umgebung, lernen andere Länder, Leute und Kulturen kennen und können sich neue Arbeitsmethoden und -techniken aneignen. Für Lehrlinge organisiert IFA in Zusammenarbeit mit dem Lehrbetrieb zu festgelegten Terminen mehrwöchige Auslandspraktika in europäischen Ländern. IFA berät auch Unternehmen und Schulen bei der Planung, Abwicklung und Administration von Projekten im Ausland. Weitere Infos unter: www.ifa.or.at xchange Mit xchange gehen Lernende für vier Wochen in ein Unternehmen im angrenzenden Ausland. Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Liechtenstein und das Elsass beteiligen sich an xchange. Weitere Infos unter: www.xchange-info.net

Als es im April dann losging, war die Aufregung groß, denn für Armin war es der erste Flug. Bei der Organisation von An- und Abreise sowie Unterkunft unterstützt Ikea seine Lehrlinge. Für ihre Zeit im Ausland bekommen sie auch immer ein kleines Projekt, das sie in den drei Wochen ausarbeiten und zurück in Innsbruck vor den Kollegen präsentieren. „Ich war in Hamburg in einem City-Ikea und habe meine Erfahrung mit dem neuen Konzept zu Hause dann vorgestellt“, erzählt Armin.

Hallo zu neuem Selbstvertrauen Für die Lehrlingsbeauftragte Lisa Gabriel ist klar: „Die Lehrlinge sammeln im Ausland ganz neue Erfahrungen, lernen neue Konzepte kennen und wachsen über sich hinaus.“ Doch vor allem auf der persönlichen Ebene würden sich die Lehrlinge weiterentwickeln, schließlich seien sie vor Ort auf sich alleine gestellt und müssen sich selbst organisieren. Das bestätigt auch Armin: „Man wird mutiger, selbstsicherer und selbstbewusster.“ 

„Die Lehrlinge sammeln im Ausland ganz neue Erfahrungen, lernen neue Konzepte kennen und wachsen über sich hinaus.“ Lisa Gabriel, Lehrlingsbeauftragte bei Ikea

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UND DANN INS


Neue Baulehrberufe ab 2020 Martina Spornberger, Lehrlingsexpertin der BAUAkademie Tirol, im Interview über Neuerungen in der Baubranche

Martina Spornberger, Lehrlingsexpertin der BAUAkademie Tirol

kaderlehre. Sie wurde als Anreiz für geeignete Lehrlingskandidaten geschaffen, um sie auf eine Karriere als Bauführungskraft vorzubereiten. Als Antwort auf die Nachfrage nach bautechnisch geschultem Personal im Bereich Baustellenadministration und -organisation gibt es außerdem den neuen Lehrberuf Bautechnische Assistenz.

Handwerkliches Geschick, technisches Interesse und Einsatzbereitschaft: Mit diesen Eigenschaften sind junge Menschen bestens für das Baugewerbe gerüstet.

F

rau Spornberger, worin liegen die Stärken in der Ausbildung von Baulehrlingen in Tirol? MARTINA SPORNBERGER: Die Stärken unserer Ausbildung liegen erstens im trialen Ausbildungssystem der Baubranche, bei dem die Lehrlinge – neben den üblichen Ausbildungsorten Berufsschule und Lehrbetrieb – auch noch in der BAUAkademie Tirol geschult werden. Im internationalen Vergleich hat sich diese triale Ausbildung als wahres Erfolgsrezept bewiesen. Zweitens liegt die Stärke unserer Lehrausbildung in der Bereitschaft der Baubranche und ihrer Betriebe, bei aktuellen Entwicklungen der Berufswelt stets vorne mit dabei zu sein. Zum Beispiel? Die Techniken am Bau haben sich in den letzten Jahren sehr verändert und die Baustellen

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wurden digitaler. Die Baubranche ist führend darin, ihre Lehrausbildungen den aktuellen Verhältnissen anzupassen. So gibt es ab 1.1.2020 neue und aktualisierte Lehrberufe und ab dem 2. Lehrjahr für jeden Lehrling ein Tablet. Welche Änderungen der Lehrberufe kommen auf uns zu? Die bisherigen Baulehrberufe erhalten neue Bezeichnungen. Maurer/in wird zu Hochbau, Schalungsbau zu Betonbau und Tiefbauer/in zu Tiefbau. Mit den neuen Namen kommen aber auch neue Ausbildungsinhalte: Innovative Arbeitstechniken wie digitale Vermessung oder elektronisches Datenmanagement gehören ab jetzt genauso auf den Stundenplan wie Mauern, Schalen oder Verputzen. Einen Meilenstein im Bereich der Lehrausbildung bildet außerdem die neue vierjährige Bau-

Wie sind die Aussichten einer Lehre in der Bauwirtschaft? Am Bau stehen Lehrlingen alle Wege offen. Neben der ausgezeichneten Entlohnung können die Lehrlinge sich nach der LAP auch über die Stufen Facharbeiter/ in, Vorarbeiter/ in, Polier/in, Bauleiter/in bis zum Baumeister/ zur Baumeisterin hocharbeiten. „Karriere mit Lehre“ ist bei uns eine Tatsache. Zu guter Letzt: Welche Anreize gibt es für Baufirmen, Lehrlinge auszubilden? Die Landesinnung Bau unterstützt jede Firma mit einer Lehrlingsprämie von 2.000 Euro pro Lehrling und Lehrplatz. Zusätzlich gibt es Förderungen für überbetriebliche Weiterbildungen und die Gewissheit, die eigenen Fachkräfte von morgen bestmöglich auszubilden. Vielen Dank für das Gespräch!


Unternehmensinfo

Die Baulehre wird digital und zukunftsfit Im Tiroler Baugewerbe bekommen junge Menschen nicht nur eine hervorragende Ausbildung, sondern auch tolle Zukunftsperspektiven.

I

n der Baubranche sind junge Menschen sehr gefragt. Wer geschickt, teamfähig und ausdauernd ist, ist ein guter Kandidat/eine gute Kandidatin für eine Lehre am Bau. Die Lehrberufe Hochbau (vorher: Maurer/in), Betonbau (vorher: Schalungsbau) und Tiefbau mit je drei Jahren Lehrzeit bieten Jugendlichen neben vielfältigen Karrierechancen auch einen guten Verdienst und eine Ausbildung auf dem neuesten Stand. Auch für bauinteressierte Jugendliche, die lieber im Büro arbeiten, sind Berufe dabei: Bautechnischer Zeichner/Bautechnische Zeichnerin und Bautechnische Assistenz.

Große Neuerungen in der Lehrlingsausbildung Die Lehrlingsausbildung am Bau nimmt in Österreich seit jeher eine Vorreiterstellung ein. Durch die dreiteilige, „triale“, Lehre, die neben den üblichen Ausbildungsstationen Lehrbetrieb und Berufsschule auch die BAUAkademie Tirol umfasst, wird bereits seit Jahren ein hochwertiges Ausbildungsprogramm geboten. Ab dem 1. 1. 2020 legt die Baubranche nach: Mit der „Baulehre 2020“ kommt es zu großen Neuerungen im Baulehrlingswesen. Die Ausbildung der Baulehrlinge wird neu ausgerichtet

und damit an das digitale Zeitalter angepasst. Damit bleibt die österreichische Baubranche wettbewerbsfähig und kann ihren Lehrlingen die bestmögliche Ausbildung bieten. Konkret bedeutet das: Die bisherigen, dreijährigen Lehrberufe Maurer/in, Schalungsbauer/in und Tiefbauer/in bekommen nicht nur aktuelle Berufsbezeichnungen (Hochbau, Betonbau und Tiefbau), sondern auch neue, innovative Ausbildungsinhalte, wie z. B. Baudokumentation, digitale Vermessung oder Sanierung. Eine weitere Neuerung ist außerdem die vierjährige Baukaderlehre, deren Ziel es ist, geeignete Lehrlingskandidaten auf eine Karriere als Bau-Führungskraft vorzubereiten. Auch im Bereich Baustellenadministration und -organisation ändert sich etwas: Hier gibt es von nun an den neuen Lehrberuf Bautechnische Assistenz. Um diese neuen Entwicklungen gut mitmachen zu können, bekommen alle Baulehrlinge im 2. Lehrjahr ein Tablet zur Verfügung gestellt.

Gute Aussichten und beste Bezahlung Die Baulehrberufe gehören mit einem Gehalt von 995 Euro brutto im 1. Lehrjahr zu

Die Baustelle wird digital: Alle Lehrlinge ab dem 2. Lehrjahr erhalten ein Tablet, um auf die Berufswelt vorbereitet zu sein.

den bestbezahlten Lehrberufen in Österreich. Durch das bewährte triale Ausbildungssystem und die neuen und aktualisierten Baulehrberufe werden die Tiroler Baulehrlinge außerdem optimal auf künftige Herausforderungen vorbereitet. Wer nach der Lehre ehrgeizig ist und sich fortbilden will, kann die Karriereleiter steil nach oben klettern. Der Weg von der Lehre zum Polier/zur Polierin, zum Bauleiter/ zur Bauleiterin oder sogar zum Baumeister/ zur Baumeisterin ist in der Tiroler Bauwirtschaft gelebte Realität.

Kontakt Lehrlingsexpertin für Tirol BauAkademie/Lehrbauhof Tirol

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Matura und Lehre

Lebenslanges Lernen Eine Lehre nach der Matura zu beginnen, wird weithin als ungewöhnliche Entscheidung gesehen. Annina Ecker weiß aber die praktischen Vorzüge der Lehre zu schätzen. Text: Haris Kovacevic

„Wenn Leute von der Uni kommen und während des Studiums nicht gearbeitet haben, brauchen sie ein halbes bis ganzes Jahr Eingewöhnungszeit.“ Markus Gwiggner, Geschäftsführer von Styleflasher

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achdem Annina Ecker die Matura gemacht hatte, begann sie ein Chemiestudium. Dieses brach sie ab, weil ihr die Ausbildung zu theoretisch war. Eine Lehre in einem großen Pharmakonzern konnte sie auch nicht begeistern, da sie sich in der Branche in Zukunft nicht wiederentdecken konnte. Die praktische Ausbildung zur Webentwicklerin und Coderin bei Styleflasher in Wörgl erwies sich aber als „absolut richtige Entscheidung“, wie die Kufsteinerin heute meint.

Den Nagel auf den Kopf Styleflasher ist eines der ersten Tiroler Webentwicklungs-Unternehmen überhaupt. Schon Anfang der Nullerjahre gründete Markus Gwiggner zusammen mit seinem Ge-

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schäftspartner Andreas Adelsberger die Firma in Wörgl, die fortan Websites und Onlineshops erstellen sollte. An einem der acht Arbeitsplätze im Büro sitzt heute Annina Ecker. Sie ist, so erklärt Markus Gwiggner, bereits der fünfte auszubildende Lehrling im Unternehmen. Lange Zeit gab es keinen passenden Namen für den Beruf: Was zuerst die Mediendesign-Lehre war, wurde zur Informatik-Lehre, und heute „trifft die Bezeichnung Applikationsentwicklung und Coding den Nagel auf den Kopf“, erklärt Gwiggner.

Die Henne im Korb Annina ist die erste vollzeitangestellte Frau im Unternehmen. „Die IT-Branche ist sehr männerlastig“, erklärt Gwiggner. Mädchen sollten

unbedingt ermutigt werden, vermeintliche Männerberufe in Betracht zu ziehen. Dafür müsste sich bereits in der Grundschulbildung viel tun. Die Klassenzimmer sollten allgemein digitaler und ein sinnvoller Umgang mit Medien gelehrt werden, meint der Geschäftsführer von Styleflasher. Annina fügt hinzu, dass viele Mädchen abgeschreckt sind, da sie Coding als viel zu mathematisch sehen: „Der Beruf ist aber so vielfältig und es gibt sehr viele Zugänge zum Codieren, dass das niemanden abschrecken sollte“, versichert Annina. Im Grunde sei sie eine Bastlerin, und ihr Job sei es, kreativ zu sein: „Es hat im Grunde mehr mit ästhetischem Empfinden und Problemlösen zu tun, als mit Mathematik“, erklärt Annina.


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Matura und Lehre

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Foto: Tanja Cammerlander

Annina Ecker lässt sich seit September 2019 bei Styleflasher in Wörgl zur Webentwicklerin und Coderin ausbilden.

Dass sie heute eine Lehre bei Styleflasher macht, sieht Gwiggner in mehrerlei Hinsicht positiv: „Wenn Leute von der Uni kommen und während des Studiums nicht gearbeitet haben, brauchen sie ein halbes bis ganzes Jahr Eingewöhnungszeit. Ein auszubildender Lehrling jedoch bekommt die Praxis von Anfang an mit.“ Annina Eckers Lehre dauert in der Regel vier Jahre. Da sie aber bereits die Matura gemacht hat, wurde individuell vereinbart, ihre Lehrzeit auf drei Jahre zu verkürzen. Sie ist mit ihrer Entscheidung mehr als nur zufrieden. Dass die Lehre aber in der Gesellschaft weiterhin einen schlechten Ruf genießt, ärgert die Kufsteinerin: „Das muss sich unbedingt ändern.“ Während ihrer kurzen Lehrzeit habe sie sehr viel gelernt. Die wichtigste Lektion aber sei die Gewissheit, dass sie nicht studieren muss, um eine Expertin auf einem Gebiet zu sein. Sie müsse einfach nur bereit sein, immer weiter zu lernen. Ein Leben lang. 

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Lehre und Matura

Die doppelte Schule Mit „Lehre und Matura“ das Beste aus zwei Ausbildungswelten verbinden

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Donnerstag am Abend

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1. Maturajahr

1. Abschnitt

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ehre und Matura (LEMA) ist ein Bildungsmodell für Gewinner. Es vereint die handfesten Vorteile eines Lehrberufs mit den Chancen, die eine Matura eröffnet. Damit lassen sich Lehrlingsentschädigung, Fachausbildung, Berufserfahrung und Aufstiegschancen unter einen Hut bringen. Lehre und Matura ist somit der perfekte Ausgangspunkt für die unterschiedlichsten Karrierewege. Das WIFI Tirol ist dabei ein verlässlicher Begleiter für die Jugendlichen und bringt sie Schritt für Schritt zu ihren persönlichen Zielen.

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2. Maturajahr

3. Maturajahr

4. Maturajahr

Fachbereich Englisch

Deutsch

Mathematik Englisch Thementraining

E

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Lernstudio Matura

Lernstudio Matura

Lernstudio Matura

2. Abschnitt

Los geht’s, Matura machen! Der erste LEMA-Abschnitt sind die Basiskurse, in denen die Jugendlichen die Grundlagen der Allgemeinbildung in Deutsch, Mathematik und Englisch erlernen. Weiters erfahren sie alles über das Lehre-und-Matura-System, und gleichzeitig wird der optimale Ausbildungsweg für jeden Kandidaten entwickelt. Nach dem positiven Abschluss des 1. Ausbildungsabschnitts und der Abgabe der Bewerbungsunterlagen führt der 2. Ausbildungsabschnitt die Teilnehmer zur Matura. Durch die optimale Staffelung

dieser Kurse ist ein Einstieg jederzeit möglich – ohne lange Vorplanung, ohne Wartezeiten und ohne Stress.

Erfreuliche Erfolgsquote Die Lehrlinge werden bestens unterstützt: Versäumte Stunden lassen sich einfach nachholen. Vor der Matura wird intensiv geschult und der Unterrichtsstoff in den „Lernstudios Matura“ wiederholt. Die Teilnehmer werden während der gesamten Ausbildung von speziell ausgebildeten Coaches betreut und die


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Praktisch fundiert, mit Theorie gestützt.

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Zusatzkurs ist der Einstieg in die Lehre und Matura auch noch ein Jahr vor dem Lehrzeitende möglich. Das WIFI Tirol ist der kompetente Begleiter auf diesem optimierten Ausbildungspfad und bietet den Lehrlingen vom Start bis zum erfolgreichen Maturaabschluss kompetente Unterstützung an. 

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Die Lehre-und-Matura-Ausbildung kann berufsintegriert oder berufsbegleitend besucht werden. Beim integrierten Modell wird man für den Besuch der Maturakurse freigestellt und die Sollarbeitszeit wird reduziert. Somit ist der Kursbesuch während der Arbeitszeit, und das Lernen fällt in die Freizeit. Beim begleitenden Modell wird die Matura unabhängig vom Lehrbetrieb absolviert. Der Unterricht und das Lernen fallen in die Freizeit.

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Information und Anmeldung Lehre und Matura WIFI Tirol Diana Vidolman, MSc T 05 90 90 5-7259 E diana.vidolman@wktirol.at WhatsAppChat: 0676/88 531 72 69

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Bei Unterzeichnung des Lehrvertrages erhält der Lehrling die LehrLingscard von holzbau erler.

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Mit dieser Lehrlingscard sind folgende Leistungen für die oder den Auszubildenden verbunden:

• Bei erfolgreicher Lehrabschlussprüfung bekommt der Lehrling den Führerschein der KLasse B bezahlt. • üBerzahLUng des Stundenlohns um 1,50 Euro / Stunde • zUsatzLeistUngen nach Beendigung der Berufsschule: „Guten Erfolg“: einen Urlaubstag zusätzlich „Ausgezeichneten Erfolg“: drei Urlaubstage zusätzlich

Über

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• Es besteht für alle Lehrlinge die Möglichkeit, sich bei VeranstaLtUngen in den Netzwerken der htt15 und dem Netzwerk Passivhaus weiterzubilden. In diesen Vereinen ist Holzbau Erler als aktives Mitglied tätig. • Volle Unterstützung seitens der Firma Holzbau Erler bei der BErUFSwELt-MEIStErScHAFt. • Die Arbeitszeit wird an den ÖFFentLichen VerKehr im Zillertal angepasst. Dienstbeginn und Dienstende richten sich nach den Fahrmöglichkeiten in der Früh bzw. Abends. • Der Lehrling erhält jährlich das LEHrPLUS-tIckEt. • Es besteht auch die Möglichkeit, morgens und abends in der region Zillertal mit dem FIrMENFAHrZEUG abgeholt bzw. nach hause gebracht zu werden.

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Teilqualifikation

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Ausbildung und habe alles gelernt, was für mich möglich war.“ Lucas Gastl

Ausbildung für alle Teilqualifizierungen und Lehrverträge mit verlängerter Lehrzeit ermöglichen auch Jugendlichen mit Benachteiligungen die Absolvierung einer dualen Ausbildung.

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ucas Gastl hat eine Lernschwäche, die ihm eine klassische Lehre unmöglich macht. Trotzdem hat er gerade erfolgreich seine Berufsausbildung zum Landschaftsgärtner beim Maschinenring Imst abgeschlossen – und zwar in Teilqualifikation. Das bedeutet, dass der Lehrling nur bestimmte Teile des Lehrberufes erlernt. Die Ausbildungsdauer variiert abhängig von den vereinbarten Inhalten zwischen einem und drei Jahren. Für Lucas war das die perfekte Lösung: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Ausbildung und habe alles gelernt, was für mich möglich war.“ Für seinen Chef Gottfried Gabl ist die Teilqualifikation eine tolle Alternative zur klassischen Lehre: „Man kann die Ausbildung auf den Auszubildenden zuschneiden. Die Berufsausbildungsassistenz der Arbeitsassistenz unterstützt den Lehrling, organisiert Lernhilfen und alles andere Notwendige und steht als Ansprechperson für den Betrieb und den Jugendlichen sowie die Eltern zur Verfügung.“ Das ermögliche es, motivierten Jugendlichen wie Lucas eine Chance zu geben.

Voraussetzungen und Möglichkeiten

Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren, die • einen sonderpädagogischen Förderbedarf, • einen negativen oder fehlenden Abschluss der Pflichtschule, • eine Beeinträchtigung oder • aus unterschiedlichen Gründen Unterstützung während der Lehre brauchen, haben die Möglichkeit, verlängerte Lehrzeiten oder eine Ausbildung in Teilqualifikation zu vereinbaren.

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Kontakt Beratung Wer sich für verlängerte Lehrzeiten und Teilqualifizierung interessiert, bekommt im Bereich Berufsausbildungsassistenz der arbas Informationen, Beratung und umfassende Unterstützung. Diese Dienstleistung wird vom Sozialministerium Tirol und dem ESF gefördert.

„Man kann die Ausbildung auf den Auszubildenden zuschneiden. Die Berufsausbildungsassistenz der Arbeitsassistenz unterstützt den Lehrling, organisiert Lernhilfen und alles andere Notwendige.“ Gottfried Gabl, Geschäftsführer Maschinenring Imst

Steht fest, dass ein Jugendlicher eine Lehre sehr wahrscheinlich abschließen kann, sofern er mehr Zeit dafür hat, eine Lehrzeitverlängerung um bis zu zwei Jahre vereinbart werden. Ist ein erfolgreicher Lehrabschluss generell unwahrscheinlich, hat man die Möglichkeit, die Lehre wie Lucas Gastl in Teilqualifikation zu absolvieren.

Arbas Arbeitsassistenz Tirol Fachbereich Berufsausbildungsassistenz Fürstenweg 80, 6020 Innsbruck Evelina Haspinger Mag. FH Verena Schaubmeir MSc T 059 969 9100 E office@arbas.at W www.arbas.at Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 90 5-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at W www.tirol-bildung.at


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„Die Lehre in den Mittelpunkt der Wirtschaft rücken“ Christoph Walser ist Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer und hat selbst die Lehre zum Speditionskaufmann absolviert. Mit Lehre in Tirol spricht er über seine Pläne für die Aufwertung der Lehre und warum Spaß die Grundlage für die Karriereentscheidung sein soll. Das Interview führte Daniel Schreier.

„Wir appellieren an die Eltern, die Talente und Veranlagungen ihres Kindes ins Zentrum der Entscheidung über den Karriereweg zu stellen.“ Christoph Walser, Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer

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ie haben selbst eine Lehre als Speditionskaufmann gemacht. Würden Sie sich heute wieder für diesen Weg entscheiden? Christoph Walser: Ja, auf jeden Fall. Ich hätte, wie meine älteren Geschwister, die Matura machen sollen. Ich bin zwei Jahre ins BORG Volders gegangen und habe die Schule dann abgebrochen. Ich wollte etwas Praktisches machen und habe mich dann für die Lehre zum Speditionskaufmann entschieden. Ich war vom ersten Tag an glücklich. Mir hat dieser Beruf so gut gefallen. Ich war begeistert, den ganzen Tag im Betrieb gefordert zu werden. Auch die Ausbildung an der Berufsschule fand ich super. Ich würde es wieder gleich machen.

Wie kann es gelingen, die Lehre als Karriereweg zu stärken und als gleichwertige Alternative zum Schulsystem zu etablieren? Seit meinem Amtsantritt als Wirtschaftskammerpräsident habe ich versucht, die Lehre wieder in den Mittelpunkt der Wirtschaft zu rücken. Die Kampagnen der Kammern wie „Mei Madl, mei Bua“ und des Landes fruchten mittlerweile. Die Lehrlingszahlen steigen wieder und es ist auch in der Gesellschaft angekommen, dass es etwas Tolles ist, eine Lehre zu machen. Es braucht aber noch einige Reformen, um diesen Trend langfristig zu festigen und zu gewährleisten, dass man auch mit der Lehre die Möglichkeit hat, in höhere Qualifikationsstufen zu kommen, die ein


Karriere mit Lehre

„Jugendliche sollen selbst entscheiden, was sie für ein Typ sind und wo sie hinwollen.“ Christoph Walser

Studium ermöglichen und den akademischen Abschlüssen gleichgestellt ist. Das noch Wichtigere ist aber, dass es zwischen beiden Systemen eine Durchlässigkeit gibt. Wenn jemand die Qualifikation des Baumeisters hat, dann soll er auch die Möglichkeit haben, Architektur zu studieren. Es soll keinen Unterschied machen, ob ich mich mit 14 für die Schule oder die Lehre entscheide. Es muss über beide Wege möglich sein, langfristig erfolgreich zu sein. Wie kann sichergestellt werden, dass dies auch in den Köpfen der Eltern und Auszubildenden ankommt? Es muss in den Köpfen der Eltern verankert werden, dass eine gute Lehrausbildung etwas Cooles und Erstrebenswertes ist. Unser Ziel ist, dass, wenn jemand einen Beruf oder ein Handwerk erlernt, Lehrling und Eltern stolz darauf sind. Wir versuchen ganz stark in den Schulen aktiv zu sein und sie zu überzeugen, dass dies ihr Lebensweg sein kann, und appellieren auch an die Eltern, die Talente und Veranlagungen ihres Kindes ins Zentrum der Entscheidung zu stellen. Haben Sie das bei Ihren eigenen Kindern auch so gehandhabt? Ja, absolut. Mein ältester Sohn wird jetzt bald 18. Er war immer mehr der Praktiker und hat

Christoph Walser beim Besuch des Lehrbetriebs seines Sohns Daniel

auch von Anfang an gesagt, dass er lieber arbeiten gehen will. Er macht die Ausbildung zum Kraftfahrzeugtechniker. Unser zweiter Sohn ist mehr der Typ für die Schule und geht jetzt HTL. Wir haben gemeinsam mit unseren Kindern entschieden und ihrer Veranlagung entsprechend. Es muss zum Kind passen und ihm Spaß und Freude machen. Was raten Sie jungen Menschen, die sich gerade entscheiden, ob sie eine Lehre machen oder weiter in die Schule gehen wollen? Ich würde ihnen raten, darüber nachzudenken, was sie lieber machen wollen, was ihnen besser liegt und wo sie mehr Spaß haben. Wenn jemand ungerne arbeiten geht oder

„Die Entscheidung Lehre oder Schule muss zum Kind passen und ihm Spaß und Freude machen.“ Christoph Walser

ungerne in der Schule sitzt, dann bringt das nichts und war die falsche Entscheidung. Es ist schrecklich, einen Beruf zu lernen, der einem keine Freude macht, es ist aber gleich schlimm, in der Schule zu sitzen, wenn man sich dort nicht wohl fühlt. Sie sollen selbst entscheiden, was für ein Typ sie sind und wo sie hinwollen. Vielen Dank für das Gespräch.

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h a l d e n s e e – N a t u r e r l e b n i s u n d We l l n e s s h ote l Haller 27 || 6672 Nesselwängle || Tannheimer Tal

Michaela Barbist 02.10.19 10:12

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Digitalisierung

Bauen mit Bits Computergestützte Arbeitstechniken werden in der heimischen Baubranche immer wichtiger. Dadurch nimmt ihr Stellenwert auch in der Baulehre zu, in der digitale Inhalte verstärkt in den Fokus rücken. Text: Simon Leitner

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Mehr als nur Handwerk: Auch am Bau kommen Tablet, Laptop und Co. zunehmend häufiger zum Einsatz.

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ie Digitalisierung hat auch vor der Baubranche nicht Halt gemacht. Computergestützte Verfahren und Methoden finden zunehmend Verwendung in verschiedenen Bereichen am Bau, von elektronischer Datenverarbeitung bis hin zu digitaler Vermessung. Das hat nicht zuletzt Auswirkungen auf die Baulehre, die dieser Entwicklung bzw. dem modernen Bau schrittweise angepasst wird – sowohl im Hinblick auf die Wissensvermittlung wie auch bezüglich der Inhalte. Abgesehen von der verstärkten Fokussierung auf E-Learning und Onlinetraining, die auch in anderen Sparten zu beobachten ist, müssen Baulehrlinge nun nämlich ebenso den Umgang mit den technischen Hilfsmitteln und der dazugehörigen Software erlernen. „Digitale Arbeitstechniken am Bau liegen im Trend und sind künftig unumgänglich“, ist Bauunternehmer Anton Rieder überzeugt. „Deshalb muss auch die Lehrlingsausbildung entsprechend adaptiert werden.“


© Riederbau, Axel Springer (3)

Digitalisierung

Der Polier zeigt’s vor: Stefan Standl erklärt Baulehrling Alexander Gruber den Umgang mit den digitalen Arbeitsgeräten.

Digitaler Vorreiter

hautnah mit der Technologie Wie der Digitalisierung in in Kontakt kommen.“ der Baulehre Rechnung getragen werden kann, zeigt „Digitale Arbeitstech- Lehre attraktiver Rieder mit seinem Unterniken am Bau liegen machen Damit die angehenden Fachnehmen Riederbau selbst vor. im Trend und sind kräfte auch vollen Nutzen aus Der Schwoicher Betrieb hat künftig unumgängden neuen digitalen Möglichbereits früh die vielfältigen lich. Deshalb muss keiten am Bau ziehen können, Möglichkeiten erkannt, die die digitale Entwicklung der auch die Lehrlingsaus- werden im Rahmen der bunBaubranche eröffnet: „Wir bildung entsprechend desweiten Initiative „Baulehre 2020“ allen Baulehrlingen leben die Digitalisierung des adaptiert werden.“ im 2. Ausbildungsjahr kostenBauhandwerks schon seit JahAnton Rieder, los Tablets ausgehändigt, die ren vor und gehören in dieser Geschäftsführer Riederbau in der Berufsschule und am Hinsicht zu den Vorreitern in Lehrbauhof sowie auf BauTirol“, erzählt Rieder. Schon seit 2011 setze man sich mit entsprechenden stellen eingesetzt werden können. Die Geräte Methoden auseinander, die hierzulande zu verfügen über Internetzugang und vorinstaljener Zeit nicht mal allen Bauunternehmern lierte E-Learning-Apps, deren Themen von Baustellendokumentation bis zur Sicherheit bekannt gewesen sein dürften. Dazu gehört etwa die computergestützte am Arbeitsplatz reichen, und sollen so gut Gebäudeverwaltung (CAFM) oder die Bau- wie möglich in die EDV-Struktur des jeweiwerksdatenmodellierung (BIM), die eine ligen ausbildenden Unternehmens integriert dreidimensionale Darstellung von Gebäuden werden. samt aller Systeme, Leitungen und Rohre Anton Rieder sieht diese verstärkte Beermöglicht und Rieder zufolge auch in der rücksichtigung digitaler Inhalte und Techniheimischen Bauwirtschaft in Zukunft zum ken in der Baulehre nicht nur als notwendig Standard werden dürfte. „Unsere Poliere sind an, sondern auch als eine Chance, die Ausallesamt mit Laptops und Tablets ausgestattet bildung attraktiver zu machen. „Ab 2020 gibt und bekommen mittlerweile sämtliche Bau- es in der Baubranche neue Lehrberufe, deren pläne über BIM in 3D dargestellt“, berichtet Inhalte stark an die digitale Welt angepasst der Bauunternehmer. „Davon profitieren in wurden“, erklärt Rieder. „Ich hoffe, dass wir weiterer Folge ebenso unsere Lehrlinge, die als Baubranche dadurch die Lehre und die von den Polieren betreut und so direkt und praktische Ausbildung stärken können.“

Digitale Lehre Der Trend zur Digitalisierung in der Ausbildung setzt sich fort. •N  eue, eigens geschaffene Lehrberufe mit digitalem Schwerpunkt (E-Commerce-Kaufmann/frau, Medienfachmann/frau, Applikationsentwicklung – Coding) • Unterstützung in vielen Lehrberufen durch digitale „Werkzeuge“ (Tablets, CAD-Programme, CNC-Maschinen) •D  igitale Lernunterlagen bis hin zu virtuellen Werkstätten •D  igitale Ausbildungsplanung Neuordnung der Bauberufe Die drei bestehenden Lehrberufe Maurer/in, Tiefbauer/in und Schalungsbau wurden im Hinblick auf die technische Entwicklung, insbesondere die Digitalisierung überarbeitet und neu bezeichnet: Hochbau statt Maurer/in, Tiefbau statt Tiefbauer/in, Betonbau statt Schalungsbau. Diese Lehrberufe wurden als Grundberufe definiert, auf welchen jeweils branchenspezifisch spezialisierte neue vierjährige Lehrberufe aufbauen sollen: • Hochbauspezialist/in mit den zwei Schwerpunkten Neubau und Sanierung • Tiefbauspezialist/in mit den drei Schwerpunkten Verkehrswegebau, Siedlungswasserbau und Baumaschinenbetrieb • Betonbauspezialist/in mit den zwei Schwerpunkten Konstruktiver Betonbau und Stahlbetonhochbau Die Berufsbilder sind so konzipiert, dass sich die ersten zwei Lehrjahre von Grund- und Erweiterungslehrberuf im Wesentlichen entsprechen und die Schwerpunkte ab dem 3. Lehrjahr zum Tragen kommen. Die Baubranche unterstützt die Implementierung der neuen Ausbildungsordnungen durch die Zur-Verfügung-Stellung von Tablets mit vorinstallierten Bau-Apps für alle Lehrlinge im 2. Lehrjahr. Bis Ende 2022 kann auch nach der geltenden Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Maurer/in ausgebildet werden.

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Lehrlingsförderungen

Förderungen für Lehrlinge Lehrjahre sind bekanntlich keine Herrenjahre. Daher bieten die WK Tirol, das Land Tirol und die Arbeiterkammer Tirol zahlreiche Förderungen für Lehrlinge an. Wirtschaftskammer Tirol Vorbereitungskurs auf die Lehrabschlussprüfung Gegenstand dieser Maßnahme ist die Bereitstellung qualitätsgesicherter Kurse zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung. Der Bund übernimmt bis zu 100 Prozent der Kurskosten pro Kursteilnahme. Dieser Antrag kann nur von Lehrlingen gestellt werden! Kostenfreier wiederholter Antritt zur Lehrabschlussprüfung Nun gibt es die Möglichkeit eines kostenfreien zweiten und dritten Antritts zur Lehrabschlussprüfung (derzeit 103 Euro pro Prüfung zuzüglich eventueller Materialkosten). Coaching für Lehrlinge Du hast das Gefühl, dass alles nervt, und du weißt nicht weiter. Oft führen Stress mit den Eltern, Schwierigkeiten in der Schule und Ärger mit den Kollegen dazu. Du merkst, dass dir die Arbeit immer schwerer fällt? Dann wende dich an das Förderservice der Tiroler Wirtschaftskammer, Telefon: 05 90 90 5-7303. Weiterführende Informationen zu den Lehrlingsförderungen erhalten Sie ebenfalls unter der Telefonnummer 05 90 90 5-7303.

Land Tirol Ausbildungsbeihilfe für Lehrlinge Durch die Vergabe von Ausbildungsbeihilfen für Lehrlinge als Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten soll ein Anreiz zur Lehr- und damit zur Fachkräfteausbildung geleistet werden. Die Ausbildungsbeihilfe für Lehrlinge ist einkommensabhängig und beträgt 100 Euro pro Monat. FördernehmerInnen sind Personen in einem aufrechten Lehrverhältnis bzw.

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Auszubildende in einer überbetrieblichen Ausbildungseinrichtung oder im Rahmen der verlängerten Lehrzeit oder Teilqualifikation. Begabtenförderung für Lehrlinge Die Begabtenförderung ist eine Prämie für besondere Leistungen von Lehrlingen während der Berufsausbildung, die sich aus einem Basisbetrag von 100 Euro für den schulischen Erfolg und einem Zusatzbetrag von 50 bis 240 Euro zusammensetzt. Die Zusatzförderung kann für eine positive Leistungsbeurteilung durch den Lehrbetrieb, eine Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung und/ oder das Goldene Leistungsabzeichen beim Lehrlingswettbewerb gewährt werden. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Arbeitsmarktförderung des Landes Tirol, Telefon: 0512 508 807804.

Bildungsbeihilfe für Lehrlinge – Arbeiterkammer Tirol Die Beihilfe ist für Lehrlinge, die eine Lehre in Österreich oder eine gleichartige ausländische duale Ausbildung im EWR-Raum oder in der Schweiz machen, sowie für Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmter AMS-Lehrgänge. Die Höhe der Beihilfe liegt zwischen 300 und 690 Euro pro Ausbildungsjahr. Der Antrag kann zwischen 1. September und 31. August des betreffenden Ausbildungsjahres bei der AK Tirol eingereicht werden. Informationen zu den genauen Kriterien erhalten Sie bei der Bildungspolitischen Abteilung der AK, Telefon: 0800 225522–1515.


Karriere mit Ehre

Das Image der Lehre hat sich in den letzten Jahren wieder stark verbessert.

Franz Jirka, Spartenobmann Gewerbe und Handwerk

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Wie lässt sich die duale Ausbildung in zwei Sätzen charakterisieren? Eine Lehre vermittelt sowohl praktisch als auch theoretisch ein solides Fundament, das jungen Menschen alle beruflichen Möglichkeiten eröffnet. Sie hilft dabei, geerdet und mit beiden Beinen voll im Leben zu stehen.

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Kontakt

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Wirtschaftskammer Tirol Sparte Gewerbe und Handwerk Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck T 05 90 905-1273 E gewerbe@wktirol.at W www.wko.at/tirol/gewerbe

Wie bewerten Sie die Zukunftsaussichten für Absolventen einer Lehre? Es gibt eine enorme Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften – sei es als Mitarbeiter oder auf selbstständiger Basis. Ich kenne keinen einzigen arbeitslosen Meister. Das trifft bei anderen Ausbildungen leider nicht zu. Karriere mit Lehre – stimmt dieser bekannte Slogan auch heute noch? Auf jeden Fall! Wer praktisch veranlagt ist, kann mit einer Lehre seinen Traum leben. Gerade die Arbeit im Handwerk und Gewerbe verschafft hohe Arbeitszufriedenheit – weil

WKO.at/tirol/gewerbe

HRE E L E DEIN NDWERK IM HA EWERBE. UND G

DEINE ZUKUNFT IN DEINER HAND. Viele Unternehmer starteten mit einer Handwerkslehre. Es gibt in Tirol über 100 verschiedene Handwerksberufe. Mach Karriere, denn gute Handwerker sind immer gefragt.

INFORMIERE DICH JETZT! AZ_Gewerbe-Handwerk_196x135mm_032019.indd 1

fachliche Qualifikation und Handschlagqualität von den Kunden geschätzt werden. In den letzten Jahren hat das Image der Lehre sehr gewonnen – man kann mit Fug und Recht auch „Karriere mit Ehre“ sagen. 

Sparte Gewerbe und Handwerk Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7 | 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-1273 | E gewerbe@wktirol.at W WKO.at/tirol/gewerbe

Bildungsconsulting Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 116 | 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-7244 | E bildungsconsulting@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at 15.10.2019 10:11:39

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© WKT

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Fragen an

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Unternehmensinfo

Mit Volldampf ins (Händler-)Leben © WK Tirol/Patrick Saringer

Eine Lehre im Lebensmittelbereich ist vielseitig und attraktiv.

Innen werden immer häufiger. Auch der Umgang mit Reklamationen und dessen professionelle Abwicklung gehören zum Arbeitsalltag.

Von Computerwissen bis zur Ladendekoration

Vielfältig und facettenreich – die Lehre zum/zur Einzelhandelskaufmann/frau

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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ufgeweckte, kommunikative und fröhliche junge Menschen, die Spaß am Umgang mit Menschen und an der Dienstleistung haben, erfüllen grundsätzlich schon einmal die besten Voraussetzungen für eine Lehre im Handel. Wenn dann noch die Lust auf Beraten und Verkaufen dazukommt – bingo! Lehrlinge sind früher selbstständig und unabhängig, sie verdienen ihr eigenes Geld und sind eher in der Lage, selber zu entscheiden, wie und wohin das Leben führen soll. Zu der Entscheidung, eine Lehre im Lebensmittelhandel zu absolvieren, kann man nur gratulieren. Ein Job im Handel zählt nach wie vor zu den krisensichersten in Österreich. „Die Tätigkeitsbereiche sind vielfältig, die Arbeitszeiten flexibel. Dazu bietet diese Ausbildung im Anschluss viele verschiedene Möglichkeiten, die Karriereleiter erfolgreich zu erklimmen. Bis dahin, einmal sein eigener Chef zu sein“, betont Mag. Stefan Mair, Gremialobmann des Tiroler Lebensmittelhandels in der WK Tirol. „Nicht zu vergessen ist, dass

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ausgebildete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt dringend gesuchte Mitarbeiter mit besten Verdienstaussichten sind.“

Doch das ist nur eine Facette des breit gefächerten Arbeitsbereiches. Einzelhandelskaufleute bestellen Waren und kontrollieren den entsprechenden Wareneingang, übernehmen Lieferungen und achten auf fachgerechte Lagerung hinsichtlich der Hygienevorschriften. Natürlich spielt auch der Umgang mit Zahlen im Handel eine große Rolle. Im Verkauf der Waren muss der gesamte Zahlungsverkehr korrekt abgewickelt werden. Für diese be-triebswirtschaftlichen Tätigkeiten ist es ganz wichtig, den Umgang mit dem Computer zu beherrschen. Dazu kommt, dass man meist viele KollegInnen hat, und daher ist es besonders wichtig, ein guter Teamplayer zu sein. Last, not least kommt auch die Kreativität nicht zu kurz: Lebensmittel und Feinkost mögen entsprechend präsentiert werden. Hier ist die verkaufsfördernde Dekoration im Laden genauso angesagt wie die passende Dekoration zur entsprechenden Jahreszeit.

Abwechslungsreiche Aufgaben

Die Warengruppen im Lebensmitteleinzelhandel sind umfangreich und umfassen beispielsweise Wurst- und Fleischwaren, Molkereierzeugnisse, Obst und Gemüse und das ganze Trockensortiment. Die Hauptaufgabe der Einzelhandelskaufleute im Bereich Lebensmittelhandel ist die individuelle Beratung ihrer KundInnen und der entsprechende Verkauf. Sie sind der qualifizierte Ansprechpartner, wenn es um das Sortiment und die Auswahl geht, um Qualität und Unterschiede, Alternativen und Preise. „Gerne holen sich Kundschaften sogar Rezept- und Serviervorschläge vom Lebensmittelhändler ihres Vertrauens ab“, weiß Stefan Mair um die Vielseitigkeit der Tätigkeit. Auch das Wissen um die Inhaltsstoffe ist ein wichtiges Thema: Fragen nach Allergenen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten der Kund-

Kontakt Wirtschaftskammer Tirol Sparte Handel Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck T 05 90 905 1298 E handel@wktirol.at W wko.at/tirol/handel


Unternehmensinfo

Digitale Welt des Verkaufs Der Onlinehandel boomt. Um dieser Marktentwicklung gerecht zu werden, wird in Tirol seit Juni letzten Jahres der Lehrberuf zum/zur E-Commerce-Kaufmann/frau angeboten – ein attraktiver und zeitgemäßer Beruf mit großer Zukunft.

as Internet ist eine wichtige Verkaufsplattform: Waren und Dienstleistungen werden bequem von zu Hause oder unterwegs am Computer oder per Smartphone bestellt und bezahlt. Überall dort, wo Produkte oder Dienstleistungen online vertrieben werden sind E-Commerce-Kaufleute gefragt, und zwar in unterschiedlichsten Bereichen von Einzel- und Großhandelsunternehmen. E-Commerce-Kaufleute sind Experten dafür, Onlineshops einzurichten, zu optimieren und zu betreuen (Bestellungen aufnehmen, die zeitgerechte Auslieferung veranlassen, Livechats betreuen, Artikel bewerben, aktualisieren usw.). Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Social Media und Onlineaktivitäten ist E-Commerce-Kaufmann/frau ein Beruf mit großer Zukunft.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung ist als klassische Lehre festgelegt, die über drei Jahre sowohl theoretischen Unterricht in der Berufsschule als auch Praxis in Lehrbetrieben vorsieht. Ausbildungsinhalte sind unter anderem die Vermittlung von klassischen Kenntnissen in Einkauf und Verkauf, Betriebswirtschaft, betriebliche Produkt- und Warenkunde, Kundenservice, Beratung, Verkauf, Marketing, Werbung, Vertrieb, Qualitätsmanagement und Umgang mit Reklamation.

© WK Tirol (2)

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„Eine blühende Wirtschaft setzt Berufe und Ausbildungen voraus, die mit der Zeit gehen – wie die neue Lehre zu E-Commerce-Kaufleuten!“ Mag. Simon Franzoi, Sparte Handel Wirtschaftskammer Tirol

Hinzu kommen onlinespezifische Kenntnisse wie Betreuung der Onlineverkaufsplattformen, Erstellen und Verwalten von Social-Media-Seiten, Anwendung unterschiedlicher Werbeformen im Display-Marketing sowie Vermittlung von EDV/IT/Web-Kenntnissen.

READY

FOR FUTURE

Ausbildungsleitfaden

Um sich in der neuen Ausbildung zu E-Commerce-Kaufleuten zurechtzufinden, hat das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort zusammen mit der Wirtschaftskammer Österreich einen Ausbildungsleitfaden herausgebracht. 

EHRE L E U NE ERCAEU M M O C E- ANN/-FR KAUFM

Kontakt

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

„Der neue Lehrberuf E-Commerce bietet ein topmodernes Lehrangebot für zukünftige Fachkräfte im Onlinehandel – ein Beruf mit Zukunft!“

Wirtschaftskammer Tirol Sparte Handel Wilhelm-Greil-Straße 7 6020 Innsbruck Mag. Simon Franzoi T 05 90 905-1295 E simon.franzoi@wktirol.at W WKO.at/tirol/handel

MMag. (FH) Barbara Thaler, Vizepräsidentin Wirtschaftskammer Tirol

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Neue Lehrberufe

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NEUE

Lehrberufe 2019

Mit dem Lehrberufspaket 2019 wurden neue Lehrberufe als Ausbildungsversuche eingerichtet. Bei einigen Lehrberufen wurden die Ausbildungen neu geregelt. Bei allen Berufsbildern fließen Inhalte aus dem Bereich der Digitalisierung ein.

Neue Lehrberufe

Backtechnologie

(Lehrzeit: 3,5 Jahre) Die Entwicklungen der technologischen Ausstattung der Bäckereibetriebe, insbesondere infolge der Digitalisierung, sollen durch die Ausbildung im neuen Lehrberuf „Backtechnologie“ abgebildet werden. Ausbildungsschwerpunkte: Vertiefte Kenntnisse über Teige und moderne Teigführung, Backeigenschaften im Labor, Führung von (digital gesteuerten) Anlagen.

Bauwerksabdichtungstechnik

(Lehrzeit: 3 Jahre) Dieser neue Lehrberuf wird in Betrieben des Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzes sowie in Unternehmen des Dachdeckergewerbes ausgebildet. Ausbildungsschwerpunkte: Verarbeiten von Abdichtungs- und Dämmstoffen, Abdichten gegen Bodenfeuchtigkeit, Abdichten von Dächern und Verkehrsflächen usw.

Fahrradmechatronik

(Lehrzeit: 3 Jahre) Eine signifikante Dynamik gibt es in den letzten Jahren bei den verkauften E-Bikes. Dies bedingt eine deutliche Verbreiterung der für Verkauf und Service erforderlichen Kompe-

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tenzen. Neben feinmechanischen Bauteilen kommen zunehmend hydraulische, hydropneumatische und elektronische Komponenten sowie eine größere Vielzahl von Werkstoffen zum Einsatz. Ausbildungsschwerpunkte: Instandhalten und Warten von Fahrrädern und ähnlichen Fahrgeräten (z. B. Scooter, E-Scooter, Longboards, Hover-Boards, Segways).

Sportgerätefachkraft

(Lehrzeit: 3 Jahre) Mit dem Lehrberuf „Sportgerätefachkraft“ sollen qualifizierte Fachkräfte für Montage, Wartung, Reparatur und Beratung in den Sportbereichen Fitnesssport, Racketsport, Klettern, Schi alpin, Schi nordisch, Tourensport, Fahrrad, Laufsport sowie weiteren Bereichen ausgebildet werden.

Nah- und Distributionslogistik

(Lehrzeit: 3 Jahre) Mit der Ausbildung zum/zur Nah- und Distributionslogistiker/in können Distributionsunternehmen im Bereich der Post- und Paketdienstleistungen, bei denen es sich bisher ausschließlich um ungelernte Tätigkeiten gehandelt hat, die Lücke in der Qualifikation von Facharbeitern schließen. Durch Einbeziehung von Inhalten aus dem Berufsbild „Bürokaufmann/frau“ wird eine Durchlässigkeit zu den kaufmännischen Berufen erreicht werden.


Neue Lehrberufe

Gib deiner Zukunft Energie. #FolgeDeinem Antrieb

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Und ein wenig aufgefrischt Friseur/in (Stylist/in)

(Lehrzeit: 3 Jahre) Tätigkeiten wie Perückenmachen u. a. wurden aus dem Berufsbild als Fertigkeiten herausgenommen und sind nur mehr als Kenntnispositionen angeführt. Dafür steht den Lehrbetrieben und Berufsschulen mehr Ausbildungszeit für die Kerntätigkeiten des Berufes zur Verfügung.

Prozesstechnik

(Lehrzeit: 3,5 Jahre) Aufgrund der raschen technischen Entwicklung in Richtung Vollautomatisierung war eine Weiterentwicklung des Berufsbildes erforderlich. Neue Elemente betreffen insbesondere die betriebsspezifische Informations- und Kommunikationstechnik. Wegen der Heterogenität der ausbildenden Unternehmen ist das Berufsbild branchenneutral formuliert.

Gastronomielehrberufe

• Koch/Köchin (Lehrzeit: 3 Jahre) • Gastronomiefachmann/frau (Lehrzeit: 4 Jahre) • Restaurationsfachmann/frau (Lehrzeit: 3 Jahre) Ziel war die Anpassung an branchenspezifische Entwicklungen und Umsetzung eines neuen kompetenzorientiert ausgerichteten Modells zur Gestaltung von Berufsprofil, Berufsbild und Prüfungsordnung. Durch Festlegung von lernergebnisorientiert formulierten Berufsbildpositionen in Kompetenzbereichen sind sowohl die berufserforderlichen Kompetenzen am

Ende der Ausbildung als auch der Lernfortschritt während der Ausbildung leichter mess- und überprüfbar.

Bäckerei

(Lehrzeit: 3 Jahre) Das Sortiment in den Bäckereiunternehmen hat sich in den letzten Jahren rasch weiterentwickelt. Im neuen Berufsbild wurden insbesondere das Rüsten, An- und Ausfahren und Bedienen der betriebsspezifischen Produktionsanlagen neu formuliert und ergänzt.

Dachdecker/in

(Lehrzeit: 3 Jahre) Die derzeit geltende Ausbildungsordnung datiert aus dem Jahr 1980. Daher wurde es erforderlich, die Beschreibung der Arbeitsvorgänge und der Arbeitsmittel zu aktualisieren und die berufsbezogenen Kompetenzen nach aktuellen Standards zu formulieren.

Spengler/in

(Lehrzeit: 3 Jahre) Auch beim Lehrberuf Spengler war es erforderlich, die Beschreibung der Arbeitsvorgänge und der Arbeitsmittel zu aktualisieren und die berufsbezogenen Kompetenzen nach aktuellen Standards zu formulieren.

Mechatronik

(Lehrzeit: 3,5 – 4 Jahre) Aufgrund neuerer Entwicklungen der Branche sollen weitere Kombinationsmöglichkeiten von Haupt- und Spezialmodulen möglich werden: Darüber hinaus wurden die Berufsbezeichnungen aktualisiert.

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Lehre bei Lang WAS steckt in dir?

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Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb seit 2007

Die Ing. Hans Lang GmbH ist seit über einem Jahrzehnt ein Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb und bietet interessierten Jugendlichen verschiedenste Lehrberufe und die Möglichkeit, in den Wunschberuf zu schnuppern.

Was steckt in dir?

Die „Langeler“

Das Tiroler Bauunternehmen hat ein großes Ziel: „Die Jugendlichen sollen beim Schnuppern entdecken, was in ihnen steckt, welche Arbeit ihnen Freude macht, wo ihre Stärken liegen und dann den für sie passenden Beruf erlernen“, so die Lang-Lehrlingsbeauftragte Martina Kowar. Für jemanden, der schon als Kind gerne Kartenhäuser oder Sandburgen gebaut hat, wären zum Beispiel Schnuppertage im Lehrberuf Hochbauer/in (ehemals Maurer/in) interessant.

Das Besondere am Familienunternehmen ist, dass es mit rund 420 Mitarbeitern zwar zu den großen Schwazer Firmen gehört, die persönliche und familiäre Zusammenarbeit jedoch im Mittelpunkt steht. „Wir legen großen Wert auf ein respektvolles Miteinander und sind stolz auf das sehr gute Arbeitsklima im Hause Lang.“ Die große Zahl der langjährigen Mitarbeiter, die sich selbst als „Langeler“ bezeichnet, spricht für sich.

Karriere bei Lang

Der Ausgezeichnete Tiroler Lehrbetrieb steht für eine intensive, interne Lehrlingsausbildung mit hoher Qualität und individueller Begleitung. Außerdem bietet Lang vielfältige Benefits, die zur Verbesserung des Arbeitsalltages und persönlichen Wohlbefindens beitragen: Lehrlingstrainings, Zeugnisprämien, Zuzahlung für das Fitnessstudio, Mitarbeiterrabatte, ermäßigte Schipässe in den firmeneigenen Schigebieten und vieles mehr.

„Unser Ziel ist es, die Lehrlinge nach dem Lehrabschluss langfristig zu binden und sie zu weiteren Ausbildungen zu motivieren“, so Geschäftsführer Hannes Kronthaler. Ein Großteil der bisher 320 ausgebildeten Lehrlinge bereichert das Familienunternehmen noch heute als Facharbeiter oder ist in Führungspositionen tätig. „Vom Lehrling zur Führungskraft“ ist bei Lang kein Märchen.

Arbeiten bei Lang

Kontakt

Ing. Hans Lang GmbH Vomperbach-Alte Landstraße 44 6123 Terfens Lehrlingsbeauftragte Martina Kowar 05242 / 6905-110 lehre@langbau.at

www.langbau.at/lehre

Finde den Beruf, der dir Freude macht!


Bewerbung

Der Weg zur richtigen Bewerbung Um erfolgreich ins Berufsleben zu starten, bedarf es einer guten und sauberen Bewerbung. Sie ist der erste und wichtigste Schritt. Nachfolgend sind die drei wichtigsten Punkte dafür in Kürze zusammengestellt.

1 Die Bewerbungsunterlagen Die wichtigsten Unterlagen sind Anschreiben, Lebenslauf und Kopien von Zeugnissen und gegebenenfalls von Praktikumsbestätigungen. Wenn du eine klassische Bewerbungsmappe zum Gespräch mitnimmst oder verschickst, kannst du mit einem Deckblatt deine Unterlagen vervollständigen. Anschreiben • Aufbau und formale Richtlinien beachten, nicht länger als eine DIN A4 Seite • Keine Standard-Bewerbungsfloskeln oder Vordrucke aus dem Internet verwenden (gilt auch für Lebenslauf) • Achte auf korrekte Anschrift und Kontaktperson • Wichtig: Zentrale Fragen beantworten: Warum ich? Warum dieser Beruf? Warum dieses Unternehmen?

Kontakt Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 116, WIFI Campus A, 6020 Innsbruck Für Jugendliche: Gerda Pittl T 05 90 90 5-7244 E gerda.pittl@wktirol.at Für Erwachsene: Andrea Haun T 05 90 90 5-7291 E andrea.haun@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at

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Lebenslauf • Übersichtlich strukturiert, nicht länger als DIN A4 • Persönliche Daten, Schulbildung, praktische Erfahrungen (Schnupperstellen etc.), besondere Kenntnisse, passende Hobbys/Interessen, Datum und Unterschrift • Foto: Aktuelles und professionelles Porträt (oben rechts auf dem Lebenslauf) Form • Am PC geschrieben • Gut lesbare Schrift – gleiche Schriftart verwenden • Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik Zeugnis(se) • Kopie des aktuellen, letzten Zeugnisses • Kopien von zusätzlichen Ausbildungen (z. B. ECDL) oder Bestätigungen von Praktika etc.


Bewerbung

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Der Versand Wie verschicke ich meine Unterlagen? Hat das Unternehmen diesbezüglich einen Wunsch? Die klassische Variante Bei der „klassischen Bewerbung“ verschickst du deine vollständige Bewerbungsmappe ohne Knicke und Flecken in einer Bewerbungsmappe per Post. Die E-Mail-Bewerbung Die Bewerbung per E-Mail löst die klassische Variante zunehmend ab. Folgendes solltest du beachten • Eindeutiger Betreff • Die Unterlagen verschicken, die gewünscht sind • Der E-Mail-Text ersetzt nicht das Anschreiben • Alle Anhänge/Unterlagen in einer Datei zusammenfassen, benennen (z. B. Bewerbung_Name) und als PDF-Datei verschicken

• Seriöse E-Mail-Adresse (z. B. Name. Vorname@...) Die Onlinebewerbung Bei einigen Unternehmen kann man sich online bewerben. • Dort können persönliche Daten und weitere Angaben aus dem Lebenslauf direkt eingetragen werden. • Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Zeugnisse und Praktikumsbestätigungen direkt im System hochzuladen (achte auf Dateigröße und Format – kein Word). • Lade alle erforderlichen Unterlagen hoch und trage alle gewünschten Daten ein. • Die eigene Persönlichkeit bleibt hier ein wenig auf der Strecke.

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Wenn alles klappt, steht nach der erfolgreichen Bewerbung das Vorstellungsgespräch an. Mit einer guten Vorbereitung ist die Kür im Gespräch kein Problem.

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Hier ein paar Tipps für die Vorbereitung • Informationen zu Unternehmen, Stelle, Beruf einholen • Ansprechpersonen kennen (Name, Abteilung) • Anfahrt planen – pünktlich ca. 10 Min. vor Termin • Passende Kleidung zum gewählten Beruf • Angemessene Körperpflege, nicht übertreiben • Eigene Stärken kennen (auch Schwächen) • Evtl. das Gespräch vorher einmal üben • Eigene Fragen vorbereiten

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Unternehmensinfo

LEHRE IM TOURISMUS © WK Tirol/Blickfang Photographie

Arbeitszeiten, Umgangston, Stress und Bezahlung – viele Jugendliche haben keine Lust aufs Arbeiten in der Gastro. Aber: Schon einmal überlegt, dass eine Lehre im Tourismus besser sein könnte, als man denkt?

Kontakt Wirtschaftskammer Tirol Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft T 05 90 90 5-1220 E tourismus@wktirol.at W WKO.at/tirol/tourismus W www.besseralsdudenkst.at

Alois Rainer (Fachgruppe Gastronomie) und Mario Gerber (Fachgruppe Hotellerie) krempeln die Ärmel hoch.

ir wollen auch nicht alles schönreden. Klar, wenn das Essen warm beim Gast sein soll, ist es in der Küche hektisch. Und wenn eine große Gruppe gleichzeitig Getränke bestellt, heißt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Dem einen Gast ist das Kissen zu hart, dem nächsten zu weich und trotzdem ist Lächeln angesagt. Das alles gehört zum Arbeiten im Tourismus.

Jetzt kommt das große Aber

Nachdem alle Essen draußen sind, hast du Zeit für ein paar Späße oder kannst dem Chef deine kreativen Ideen fürs nächste Gericht präsentieren. Und eines ist sicher: Nirgendwo triffst du so viele unterschiedliche Menschen – ob Kollegen oder Gäste. Nicht zu vergessen, mit einer Tourismuslehre in der Tasche hast du die Wahl, denn einen Job bekommst du garantiert. Und das Coolste ist, du bekommst sofort

Feedback für deine Arbeit. Das kann das Kompliment des Gastes an die Küche sein oder nach der stressigen Schicht ein anerkennender Schulterklopfer des Chefs. Ein aufmerksamer und fleißiger Servicemitarbeiter kann sich vor „Dankeschöns“ kaum retten. „Genau das sind die Momente, die dir täglich zeigen, dass du einen guten Job machst“, weiß Alois Rainer vom Gasthof Post in Strass. Auch das gehört zum Arbeiten im Tourismus.

Es tut sich was

Frischen Wind in die Gastro bringen bereits viele Tiroler Betriebe. Sie bieten individuelle Arbeitszeiten – das heißt, Lehrlinge haben zum Beispiel auch einmal ein freies Wochenende. Zudem bieten sie ihren Mitarbeitern verschiedene Goodies wie neue Mitarbeiterhäuser, Saisonkarten oder Freizeitaktivitäten an. Natürlich ist es abhängig von Job und Un-

ternehmen, aber diese Beispiele zeigen auch, dass sich einiges tut im Tourismus.

Frischer Wind

Auch die beiden Obmänner der gastgewerblichen Fachgruppen der WK Tirol Alois Rainer (Fachgruppe Gastronomie) und Mario Gerber (Fachgruppe Hotellerie) krempeln ihre Ärmel hoch. Die Touristiker kommen selbst aus Familienbetrieben und wissen, wie der Hase läuft. „Wir sind beide mit dem Tourismus aufgewachsen und haben selbst erlebt, wie es ist, in diesem Bereich zu arbeiten. Heute haben Jugendliche andere Vorstellungen wie wir damals – das sehen wir an unseren Lehrlingen und bei unseren eigenen Kindern. Daher setzen wir uns für ein Umdenken in der Branche ein“, erklärt Mario Gerber von den Gerber Hotels im Kühtai. Unter ihren Fittichen startet im Herbst die neue Kampagne. Ihr dürft also gespannt sein!

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

W


WorldSkills

Die Besten der Besten – Vizeweltmeister Martin Straif mit den weiteren Medaillengewinnern

Auf höchstem Niveau Mit zwölf Medaillen bei den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills beweist Österreich wieder einmal, dass die Fachkräfteausbildung in der Alpenrepublik zu den besten der Welt gehört.

Ö

sterreichs junge Fachkräfte sicherten sich bei den WorldSkills im russischen Kazan gleich in sechs Bewerben den Berufsweltmeistertitel. Sechs Silber- und eine Bronzemedaille rundeten das beste Ergebnis seit 1983 ab. Österreich krönte sich damit nicht nur zur erfolgreichsten Teilnehmernation aus der Europäischen Union, sondern erreichte auch im Länderranking den siebten Platz. Dieses hervorragende Ergebnis unterstreicht einmal mehr das hohe Niveau der Ausbildung von Lehrlingen in österreichischen Betrieben und den Fachberufsschulen des Landes.

Exzellente Botschafter WKÖ-Präsident Harald Mahrer, der die erfolgreichen Teilnehmer am Flughafen Wien-

78

Schwechat nach ihrer Heimkehr in Empfang nahm, zeigte sich begeistert von der Leistung des Teams Austria: „Österreich ist dank dieser zwölf Medaillen wieder unter den Top-10-Nationen der Welt und darüber hinaus beste EUNation. Wir freuen uns mit unseren Fachkräften, die sich als exzellente Botschafter unserer Betriebe, unseres Wirtschaftsstandortes und unseres beruflichen Bildungssystems erwiesen haben.“

Tiroler Spitzenleistung Auch in Tirol darf man sich über eine Spitzenleistung freuen. Einer der fünf Tiroler Teilnehmer, Martin Straif, konnte durch seine starke Perfomance in Russland die Jury überzeugen und den Vizeweltmeistertitel im


© WorldSkills, Die Fotografen

TyrolSkills

Auch in Tirol wurden dieses Jahr bereits die besten Lehrlinge gekürt. Hier die Gewinnerinnen beim Bewerb der Friseurinnen.

Bewerb der Grafikdesigner für den Bezirk Innsbruck-Land nach Hause holen. Straif lebt in Kössen im Tiroler Unterland und arbeitet bei der Kreativagentur nordlight in Ampass.

Bundesländerbewerbe Jeder Teilnehmer der WorldSkills musste sich zuerst beim Lehrlingswettbewerb im eigenen Bundesland qualifizieren. Bei den TyrolSkills nahmen im Wettbewerbsjahr 2018/2019 3.276 Mädchen und Burschen an 222 Wettbewerben teil und zeigten in 58 verschiedenen Berufen ihr Können. Die Sieger der Bundesländerbewerbe treten bei den AustriaSkills an und können sich in weiterer Folge für EuroSkills und WorldSkills qualifizieren.

Euro Skills

Auf vollen Touren Die Vorbereitungen für die nächsten Berufseuropameisterschaften, die EuroSkills, die alle zwei Jahre im Wechsel mit den WorldSkills stattfinden, laufen schon auf Hochtouren. Im nächsten September erwartet die steirische Hauptstadt Graz rund 600 Teilnehmer aus ganz Europa, die in über 40 Wettbewerbsberufen um Medaillen kämpfen werden.

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Die Qualitäten unseres Hauses werden durch das gediegene Ambiente, den aufmerksamen Service, die wohlschmeckende Küche und den edlen Tropfen aus dem Weinkeller abgerundet. Unsere persönliche Betreuung gibt unseren Gästen die Garantie für einen erholsamen und schönen Urlaub zu jeder der 4 Jahreszeiten. EinE LEhrE im hEimischEn Tourismus punktet nicht nur mit einer weltweit angesehenen sowie fundierten Ausbildung, sondern auch mit der Möglichkeit, sich umfassend weiterzubilden und neue Erfahrungen im In- und Ausland zu sammeln. Familie Hundsbichler | Edenlehen 676 | A-6290 Mayrhofen | Tel.: 0043 5285 62300 | www.edenlehen.com

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2020

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Der Lehrberuf Steuerassistenz ist die maßgeschneiderte Ausbildung für „Kopfwerker/ innen”: Wenn es Dir Spaß macht, knifflige Aufgabenstellungen zu lösen, Du an wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhängen interessiert bist und Dich gerne mit Zahlen beschäftigst, sind das genau die richtigen Voraussetzungen um diesen Lehrberuf zu ergreifen.


Die häufigsten Lehrberufe in Tirol

Informationen Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 90 5-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at W www.tirol-bildung.at

In Tirol werden momentan 147 Lehrberufe ausgebildet. Viele lassen sich auch als Doppellehre absolvieren. Bereits zum zw Mal in Folge fin eiten de mit der Metallte t sich rin ein eher un chnikety Frauenberuf un pischer zehn häufigsten ter den Le rufen der Mäd hrbechen.

Mädchen

Wie in den vergangenen Jahren ist die Situation bei den Burschen etwas günstiger. Mit 33,8 % bei den ersten drei Lehrberufen bzw. 65,3 % bei den Top Ten ist die Konzentration geringer als bei den Mädchen.

44,3 % der Mädchen werden in nur drei Lehrberufen ausgebildet. 67,6 % der Mädchen erlernen die Top Ten der Lehrberufe. Gesamt

1.

Einzelhandelskauffrau

2.

Bürokauffrau

3.

Friseurin (Stylistin)

4.

Hotel- und Gastgewerbeassistentin

5.

Restaurantfachfrau

6.

849 389 341

Burschen

Anteil in %

Gesamt

910

23,8

1.

Metalltechniker

10,9

2.

Elektrotechniker

9,6

3.

Kraftfahrzeugtechniker

895

212 122

5,9

4.

Einzelhandelskaufmann

3,4

5.

Installationsund Gebäudetechniker

Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin

119

3,3

6.

Maurer

7.

Köchin

116

3,3

7.

8.

Konditorin (Zuckerbäckerin)

92

2,6

9.

Metalltechnikerin

90 79

10. Kosmetikerin & Fußpflegerin

Anteil in %

12,5 12,3

659

9,0

524 434

5,9

340

4,7

Koch

331

4,5

8.

Zimmerer

273

3,7

2,5

9.

Tischler

238

3,3

2,2

10. Mechatroniker

170

2,3

7,2

Kommt zu uns in eines der renommiertesten Wellness Hotels Österreichs. Dass du dich nach getaner Arbeit auch in deiner Freizeit entspannen kannst und bei uns wohlfühlen, ist uns wichtig. Im Tannheimer Tal gibt es traumhafte Ski- und Wintersportmöglichkeiten, herrliche Badeseen, sanfte Wiesenhänge und spektakuläre Berggipfel Wir bilden dich in folgenden Bereichen aus: • Ausbildung zum Koch/in • Ausbildung zum Restaurantfachmann/frau • Ausbildung zum Hotel- und Gastgewerbeassistent/in • Ausbildung zum Masseur/in

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• • • • •

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Service


Unternehmensinfo

Unterberger Automobile lässt seine Lehrlinge durchstarten

© Unterberger

Mit rund 650 Mitarbeitern zählt Unterberger Automobile zu den größten Arbeitgebern in Westösterreichs und Südbayerns Automobilbranche. Als traditionsreicher Lehrlingsausbilder sorgt man für qualifizierten Nachwuchs, der im Familienunternehmen alle Aufstiegschancen hat. Regelmäßig wird ein abwechslungsreicher Lehrlingstag veranstaltet.

D

#lenkedeinekarriere: Vom Lehrling zum Betriebsleiter

„Unsere Mitarbeiter sehen wir als Botschafter, sie sind unser größtes Kapital. So gesehen verkörpern unsere Lehrlinge die Zukunft unseres Unternehmens“, erklären die geschäftsführenden Gesellschafter. Die Ausbildung bei Unterberger Automobile steht ganz unter dem Motto „fordern und fördern“. Schulische Leistungen etwa werden prämiert und es gibt regelmäßig Motivationsveranstaltungen. Die Wichtigkeit seiner Ausbildungsschiene betont Unterberger Automobile auch in seiner Lehrlingsinitiative „#lenkedeinekarriere“. „Damit möchten wir zum Ausdruck bringen, dass junge, motivierte Menschen ihre Karriere bei uns selbst in der Hand haben und es ganz nach oben schaffen können. Wir haben viele erfreuliche Beispiele, wo ehemalige Lehrlinge Führungspositionen bekleiden, sei es als Verkaufs-, Bereichs- oder Betriebsleiter“, betonen die Brüder Gerald, Dieter und Fritz Unterberger.

Unterberger lud seine Lehrlinge zum Motivationstag in die BMW-Welt München.

Einer der erfolgreichsten Automobilhändler in Westösterreich und Südbayern

Das Familienunternehmen hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der größten Automobilhändler der Region – mit Standorten in Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Südbayern und Baden-Württemberg – entwickelt. 1976 wurde das erste Autohaus in Kufstein eröffnet. 43 Jahre später verkauft das Traditionsunternehmen mit nunmehr 16 Standorten jährlich mehr als 8.000 Neu- und Gebrauchtwagen. Auch 43 Jahre nach dem Start befindet sich das Unternehmen zu 100 Prozent in Familienbesitz. Die Söhne Gerald, Dieter und Fritz Unterberger zeichnen als geschäftsführende Gesellschafter gemeinsam mit Geschäftsführer Josef Gruber für die Automobilsparte verantwortlich. „Der starke familiäre Zusammenhalt und der enge Kontakt zu den Kunden zählen neben dem fortschreitenden Modernisierungswillen sicherlich zu unseren Erfolgsgeheimnissen“, sind sich die Söhne bewusst. Das Tätigkeits-

feld umfasst heute über den Automobilbereich hinaus auch einen Immobilien-, Leasing- und Beteiligungsbereich. Diesen führt KR Fritz Unterberger zusammen mit Florian Unterberger und den beiden Geschäftsführern Josef Gruber und Josef Feichtner.

Kontakt Unterberger Beteiligungs GmbH Salurner Straße 38 6330 Kufstein T +43 5372 64 500-0 E office@unterberger-gruppe.cc W www.unterberger.cc

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ie Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein Erfolgsgarant der 43-jährigen Unternehmensgeschichte des Familienunternehmens. Derzeit werden rund 110 Lehrlinge als KFZ-Mechatroniker/in, Karosserietechniker/ in, Teilelogistiker/in und in Kaufmännischen Berufen ausgebildet. „Bei 16 Standorten ist es nicht einfach, dass die Lehrlinge das ganze Unternehmen und sich untereinander kennen. Deshalb veranstalten wir regelmäßig einen gemeinsamen Lehrlingstag, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt“, erklären die geschäftsführenden Gesellschafter Gerald, Dieter und Fritz jun. Unterberger.

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Lehrberufe in Tirol Zurzeit können in Tirol ca. 150 gewerbliche Lehrberufe erlernt werden.

A Lehrjahre Applikationsentwicklung – Coding 4 Archiv-, Bibliotheks- und InformationsassistentIn3 Augenoptik3,5 B BäckerIn3 Bankkaufmann/-frau3 Bautechnische Assistenz 3 Bautechnischer Zeichner/Bautechnische Zeichnerin3 Bekleidungsgestaltung  (Modullehrberuf*) BerufsfotografIn3,5 BerufskraftfahrerIn3 Beschriftungsdesign und Werbetechnik 3 Betonfertigungstechnik3 Betriebslogistikkaufmann/-frau3 Blechblasinstrumentenerzeugung3 BodenlegerIn3 Brau- und Getränketechnik 3 Buch- u. Medienwirtschaft – Buch- u. Musikalienhandel3 Buch- u. Medienwirtschaft – Verlag 3 BuchbinderIn3 BüchsenmacherIn3 Bürokaufmann/-frau3 C Chemieverfahrenstechnik3,5

Elektronik(Modullehrberuf*) Elektrotechnik(Modullehrberuf*) F Feinoptik3,5 Finanz- und Rechnungswesenassistenz 3 Finanzdienstleistungskaufmann/-frau3 Fitnessbetreuung3 Fleischverarbeitung3 Fleischverkauf3 FloristIn3 Forsttechnik3 Foto- und Multimediakaufmann/-frau 3 FriseurIn (StylistIn) 3 FußpflegerIn2 G Garten- und Grünflächengestaltung 3 Gastronomiefachmann/-frau4 Geoinformationstechnik3 Gießereitechnik4 Glasbautechnik(Modullehrberuf*) GlasbläserIn und GlasinstrumentenerzeugerIn3 Gold- und SilberschmiedIn und JuwelierIn3,5 Großhandelskaufmann/-frau3

D DachdeckerIn3 DestillateurIn3 DrogistIn3 Drucktechnik3,5 Druckvorstufentechnik3,5

H HafnerIn3 HohlglasveredlerIn – Kugeln 3 Holzblasinstrumentenerzeugung3 Holztechnik(Modullehrberuf*) HörgeräteakustikerIn3 Hotel- und GastgewerbeassistentIn 3 Hotelkaufmann/-frau  3

E E-Commerce-Kaufmann/-frau  3 EDV-Kaufmann/-frau3 EinkäuferIn3 Einzelhandel3

I Immobilienkaufmann/-frau3 Industriekaufmann/-frau3 Informationstechnologie – Betriebstechnik4

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Informationstechnologie – Systemtechnik4 Installations- und Gebäudetechnik(Modullehrberuf*) K Kälteanlagentechnik3,5 Karosseriebautechnik3,5 Klavierbau3,5 Koch/Köchin3 KonditorIn (ZuckerbäckerIn) 3 KonstrukteurIn4 KosmetikerIn2 Kraftfahrzeugtechnik(Modullehrberuf*) Kunststoffformgebung3 Kunststofftechnik4 KupferschmiedIn3 L Labortechnik(Modullehrberuf*) Lackiertechnik3 Land- und Baumaschinentechnik – Schwerpunkt Baumaschinen 3,5 Land- und Baumaschinentechnik – Schwerpunkt Landmaschinen 3,5 Lebensmitteltechnik3,5 M MalerIn und BeschichtungstechnikerIn 3 MaskenbildnerIn3 MasseurIn2 MaurerIn3 Mechatronik(Modullehrberuf*) Medienfachmann/-frau3 Metallbearbeitung3 Metalldesign3 Metalltechnik(Modullehrberuf*) Milchtechnologie3 Mobilitätsservice3 O Oberflächentechnik3,5


Lehrberufe Lehrberufe in Tirol

Ofenbau- und Verlegetechnik 4 Orgelbau3,5 OrthopädieschuhmacherIn3,5 Orthopädietechnik3,5 P Papiertechnik3,5 Pflasterer/Pflasterin3 Pharmatechnologie3,5 Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz3 PhysiklaborantIn3,5 Platten- und FliesenlegerIn 3 Polsterer/Polsterin3 Prozesstechnik3,5 R RauchfangkehrerIn3 RechtskanzleiassistentIn3 Reinigungstechnik3 ReisebüroassistentIn3 Restaurantfachmann/-frau3 S Schalungsbau3 Seilbahntechnik3,5 Sonnenschutztechnik3,5 Speditionskaufmann/-frau3 Speditionslogistik3 SpenglerIn3 Sportadministration3 SteinmetzIn3 Steinmetztechnik4 Steuerassistenz3 Straßenerhaltungsfachmann/-frau3 StuckateurIn und TrockenausbauerIn 3 Systemgastronomiefachmann/-frau3 T TapeziererIn und DekorateurIn 3 Technischer Zeichner/Technische Zeichnerin3,5

Textilchemie3,5 Textilgestaltung – Schwerpunkt Strickwaren3 TiefbauerIn3 Tierärztliche Ordinationsassistenz  3 TierpflegerIn3 Tischlerei3 Tischlereitechnik4 Transportbetontechnik3 U UhrmacherIn – ZeitmesstechnikerIn

3,5

V Veranstaltungstechnik3,5 VergolderIn und StaffiererIn 3 VermessungstechnikerIn3,5 Verpackungstechnik3,5 Versicherungskaufmann/-frau3 VerwaltungsassistentIn3 W WaffenmechanikerIn3 Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutztechnik3 Werkstofftechnik(Modullehrberuf*) Z Zahnärztliche Fachassistenz 3 Zahntechnik4 Zahntechnische Fachassistenz  3 Zimmerei3 Zimmereitechnik4 * Modullehrberufe teilen sich wie folgt ein: ein- bis zweijähriges Grundmodul, ein darauf aufbauendes Hauptmodul sowie daran anschließende, nicht verpflichtende Spezialmodule.

Informationen zu allen Lehrberufen und zu 1.500 weiteren Berufen unter: www.bic.at

Darüber hinaus gibt es folgende landwirtschaftliche Lehrberufe:

FacharbeiterIn Bienenwirtschaft 3 FacharbeiterIn Biomasseproduktion und land- und forstwirtschaftliche Bioenergiegewinnung3 FacharbeiterIn Feldgemüsebau 3 FacharbeiterIn Fischereiwirtschaft 3 FacharbeiterIn Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft3 FacharbeiterIn Forstwirtschaft 3 FacharbeiterIn Gartenbau 3 FacharbeiterIn Geflügelwirtschaft 3 FacharbeiterIn ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement3 FacharbeiterIn Landwirtschaft 3 FacharbeiterIn landwirtschaftliche Lagerhaltung3 FacharbeiterIn Molkerei- und Käsereiwirtschaft3 FacharbeiterIn Obst- und Obstverwertung3 FacharbeiterIn Pferdewirtschaft 3 FacharbeiterIn Weinbau- und Kellerwirtschaft3

Information und Kontakt Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-7302 E bildung@wktirol.at W www.tirol-bildung.at

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Infos und Kontakte

Webadressen Allgemeine Informationen

Informationen zu Schulen

Onlineplattform berufsreise.at W www.berufsreise.at F www.facebook.com/berufsreise

Datenbank aller Tiroler Schulen W www.tibs.at

Berufs-Informations-Computer (BIC) W tirol.bic.at Berufsvideos W www.karrierevideos.at Berufssuche W www.whatchado.com

Informationen zur Lehre Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer W www.tirol-bildung.at Lehrbetriebsübersicht W www.wko.at/lehrbetriebsuebersicht Tyrolskills – Lehrlingswettbewerbe der Tiroler Wirtschaftskammer W www.lehrlingswettbewerb.at Tiroler Fachberufsschulen W www.lehre.top Lehrlingsstelle für land- und forstwirtschaftliche Lehrberufe W www.lehrlingsstelle.at Lehre und Matura W www.tirol.wifi.at/lema W www.lehremitmatura-tirol.at Lehrberufe im Tourismus W www.wko.at/bstf Lehrberufe im Handel W www.berufschance-handel.at W www.elektrohandelsprofi.at Auslandspraktikum für Lehrlinge W www.xchange-info.net W www.ifa.or.at Offene Lehrstellen in ganz Österreich W www.ams.at/lehrstellen

Berufsbildende Schulen in Österreich W www.abc.berufsbildendeschulen.at Bildungsdirektion für Tirol W www.bildung-tirol.gv.at Schulpsychologischer Dienst W www.schulpsychologie.tsn.at

Weiterbildungseinrichtungen WIFI Tirol W www.tirol.wifi.at bfi Tirol W www.bfi-tirol.at Volkshochschule Tirol W www.vhs-tirol.at

Kontaktadressen Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 116, WIFI Campus A, 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-7244 E bildungsconsulting@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-7302 E bildung@wktirol.at W www.tirol-bildung.at Bildungsdirektion für Tirol Heiliggeiststraße 7, 6020 Innsbruck T 0512 9012-0 E office@bildungsdirektion-tirol.gv.at W www.bildung-tirol.gv.at Arbeitsmarktservice Tirol Schöpfstraße 5, 6010 Innsbruck T 0512 5903 E ams.innsbruck@ams.at W www.ams.at/tirol infoeck – Jugendinfo Tirol Kaiser-Josef-Straße 1, 6020 Innsbruck T 0512 571799 E info@infoeck.at W www.mei-infoeck.at

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Lehre in Tirol (Oktober 2019)  

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