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Ausgabe 5 | Oktober 2016

IN TIROL

Die Lehre: praktisch unschlagbar! 

Seite 24

In der Lehre verbinden sich handwerkliche Tradition, fundierte Theorie und gelebte Berufs-Praxis zu einer einzigartigen Ausbildung.

Der richtige Weg  Entscheidungshilfen fĂźr die weitere Ausbildung nach der Pflichtschule

www.wko.at

Seite 6

Karriere mit Lehre Der Tiroler Modedesigner Markus Spatzier im Interview

Seite 42

Bildungsmodell fĂźr Gewinner Seite 48 Mit Lehre und Matura stehen Jugendlichen beruflich alle Wege offen.


Editorial

Ausbildung mit Qualität als Erfolgsgarant Für Jugendliche wie für Unternehmen ist die Lehre eine Ausbildung nach Maß. Österreich ist ein absoluter Vorreiter, wenn es um die so genannte duale Ausbildung geht. Dieses ausgeklügelte System der Lehrausbildung in Berufsschulen und Lehrbetrieben wird international hochgeschätzt und immer wieder kopiert. Vor dem Hintergrund, dass sich gerade im Fachkräftebereich für die Zukunft ein Mangel abzeichnet, haben Jugendliche beste Chancen, mit dem Erlernen eines interessanten und lukrativen Berufs eine erfolgreiche berufliche Laufbahn zu starten. Aber nicht nur Jugendliche profitieren von dieser Ausbildungsform. Unternehmer können über die Lehre ihren eigenen Fachkräftenachwuchs ausbilden und die Ausbildung genau auf die Bedürfnisse des Betriebes abstimmen. Die Lehre ist also eine Ausbildung nach Maß, für beide Seiten. In rund 3.500 Tiroler Unternehmen werden derzeit fast 11.000 Jugendliche zu Fachkräften ausgebildet. Größter Lehrlingsausbilder ist dabei mit ca. 5.400 Lehrlingen das Gewerbe & Handwerk, gefolgt vom Handel mit ca. 1.800 Lehrlingen und dem Tourismus und der Industrie mit jeweils rund 1.200 Lehrlingen. Die Wirtschaftskammer Tirol setzt sich seit Jahren mit viel Energie für die duale Ausbildung ein. Dabei wurde die Lehre in den letzten Jahren stark modernisiert. Es kommen auch immer wieder neue Berufsbilder dazu, Seilbahntechnik oder Pharmatechnologie wären hier zwei zu nennende Beispiele. Insgesamt können in Tirol beinahe 180 Lehrberufe

und Lehrkombinationen erlernt werden: Jugendlichen mit unterschiedlichsten Talenten stehen so über die Lehre alle Wege offen. Besonderes Augenmerk wird auf die Qualität der Ausbildung gelegt. Spezielle Kursangebote für Lehrlinge über den Ausbildungsverbund Tirol, die Zertifizierung von Ausbildern über das Ausbilderforum, Coachings für Lehrlinge und Betriebe, die regelmäßig stattfindenden Lehrlingswettbewerbe sowie die Verleihung des Prädikats „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ sind nur einige der Qualitätsmaßnahmen. Dazu gibt es auch immer mehr Unternehmen, die ihren Lehrlingen Auslandspraktika anbieten. Die duale Ausbildung ist also zweifellos ein Modell der Zukunft. Dieses Magazin soll einen Überblick über die enorme Vielfalt der Lehre in Tirol geben und gleichzeitig attraktive Lehrbetriebe vorstellen. In diesem Sinne wünsche ich eine spannende und interessante Lektüre, die vielleicht den Grundstein für eine erfolgreiche und erfüllte berufliche Laufbahn legen kann.

Herzlichst,

Dr. Jürgen Bodenseer Präsident der Wirtschaftskammer Tirol

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r i W hen c u s ich d deine Zukunft mit sandoZ Die Sandoz GmbH mit Sitz in Kundl ist Österreichs größter Pharmaproduzent und -exporteur sowie der größte Ausbildungsbetrieb in Tirols Industrie. Ein hochmodernes Unternehmen mit vielen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Matura und Lehre“ oder „Lehre mit Matura“, wir bieten beides. Pro Jahr suchen wir rund 50 Lehrlinge. PHARMATECHNOLOGIE Auf dem Gebiet der pharmazeutischen Produktion überwachst und steuerst du die Produktionsprozesse unter Einsatz modernster Techniken zur Herstellung vieler wichtiger Medikamente. LABORTECHNIK mit Schwerpunkt Chemie Du bist für chemische Untersuchungen und Versuche an Rohmaterialien und Produkten sowie die Dokumentation der Ergebnisse verantwortlich. Dein Arbeitsplatz ist das Labor, die Forschung und Entwicklung oder die Qualitätssicherung. CHEMIEVERFAHRENSTECHNIK Du überwachst die Abläufe zur Herstellung unserer Wirkstoffe, erfasst technische Daten und die Ergebnisse. Dein Arbeitsplatz befindet sich in den Sandoz Versuchsanlagen und in der Produktion.

ELEKTROTECHNIK mit Schwerpunkt Anlagen- und Betriebstechnik sowie Automatisierungs- und Prozessleittechnik Du programmierst und betreust die elektrischen Anlagen in den verschiedenen Bereichen in unserem Betrieb und führst sicherheitstechnische Kontrollen durch. METALLTECHNIK mit Schwerpunkt Maschinenbautechnik Du betreust mechanische Anlagen und CNC-Werkzeugmaschinen in den unterschiedlichen Produktionsbereichen. MECHATRONIK Du wartest und reparierst Maschinen und Anlagen aus mechanischen und elektrischen Elementen und stellst die Komponenten/Steuerungen her. Außerdem installierst du elektrische Bauteile, schweißt Werkstoffe und programmierst Anlagen.

Die aktuelle, monatliche Lehrlingsentschädigung (Brutto, 14-mal pro Jahr) beträgt im 1. Lehrjahr 881,50 Euro, im 2. Lehrjahr 1.102,– Euro, im 3. Lehrjahr 1.322,– Euro und im 4. Lehrjahr 1.542,50 Euro. Lehrlinge mit Matura erhalten zusätzlich 100,– Euro monatlich (Brutto,14-mal pro Jahr).

Siehst du deine Zukunft bei Sandoz? Dann sende deine Bewerbung an lehre.karriere@sandoz.com

Dein Weg zu mehr Informationen über Lehrberufe und Lehre bei Sandoz in Kundl oder Schaftenau: sandoz.at/karriere/lehre/index.shtml


Inhaltsverzeichnis Entscheidungshilfen

Berufsinformation für Jugendliche und Eltern

Viele Wege zum Traumberuf Möglichkeiten nach der 8. Schulstufe

Berufsorientierungsprozess Mag. Markus Abart im Interview

Übersicht im Berufsorientierungs-Dschungel Die Plattform berufsreise.at hilft

Erstklassige Berufsvorbereitung Die moderne Polytechnische Schule kann sich sehen lassen

Die Lehrausbildung: praktisch unschlagbar! Die beliebteste Ausbildung in Tirol im Detail

Bestens vorbereitet Die Tiroler Fachberufsschulen verbinden Theorie und Praxis

Bei den Besten lernen Der Ausgezeichnete Lehrbetrieb UPC Tirol

Drum prüfe, wer sich ewig bindet Per Schnupperlehre die geeignete Lehrstelle finden

Diplomierte Ausbilder Die Malermeister Achleitner Josef GmbH in Kundl

Lernen im Ausland Eine tolle Möglichkeit für Lehrlinge

Karriere mit Lehre Der Modedesigner Markus Spatzier erzählt

Lehre nach der Matura Es muss nicht immer ein Studium sein

Ausbildung für Gewinner Lehre und Matura gemeinsam absolvieren

Raus aus der Uni … ... rein in den Lehrberuf. Ein Interview

Das 1x1 der richtigen Bewerbung Darauf sollte man achten

Die gab’s noch nicht! Brandneue Lehrberufe

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uf Mit dem Ber T E CH N I K SE I L B A H N f steil bergau

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Seilbahnbetriebe findest du unter www.seilbahnen.at

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Landesberufsschule Hallein Weisslhofweg 5 | 5400 Hallein

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Informationen und Kontakte unter www.karriereamberg.at

Impressum: Informationsmagazin der Tiroler Wirtschaftskammer Auflage: 112.000 Stück Herausgeber: Wirtschaftskammer Tirol, Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck Tel. 0512/58 6020-2801, office@target-group.at, www.target-group.at Fotos: falls nicht anders angegeben Wirtschaftskammer Tirol, Shutterstock.com Hersteller: Intergraphik GmbH, Innsbruck Sofern in diesem Magazin personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

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Entscheidungshilfe nach der Pflichtschule

Mein Weg in die passende Ausbildung 5. bis 8. Schulstufe: • Ich verschaffe mir einen Überblick über die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten. • Ich überlege mir, wo meine Stärken, Interessen und Talente sind und welche Ziele ich habe. • Ich hole mir gegebenenfalls Unterstützung bei meinen Lehrpersonen oder bei Beratungseinrichtungen wie dem WIFI, AMS etc. • Ich rede mit meinen Eltern, Freunden und Bekannten über deren Berufe und Ausbildungen. • Ich gehe in Betriebe und Schulen schnuppern. Halbjahreszeugnis 8. Schulstufe: • Ich melde mich mit dem Halbjahreszeugnis der 8. Schulstufe für eine weiterführende Ausbildung an.

14 Jahre, was nun? Wie soll es nach der Schulpflicht weitergehen? Auf den nächsten Seiten finden Jugendliche und Eltern hilfreiche Informationen und Unterstützungsangebote, damit sie diese erste, wichtige Berufs-Entscheidung richtig treffen können.

W

ie soll es weitergehen? Weiter die Schulbank drücken oder mit einer praktischen Berufsausbildung durchstarten? Welcher Schulabschluss verspricht Erfolg? Welche Lehrausbildung ist zukunftsträchtig und passt zu mir? Matura? Studium? Hinter solchen Fragen stehen bei den Jugendlichen und vor allem ihren Eltern dieselben Gedanken: Die Ausbildung soll zukunftssicher sein, Spaß machen, Karrierechancen bieten und möglicherweise sollen es die Kinder auch besser und leichter haben, als

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man es selbst gehabt hat. Das Allerwichtigste aber ist, einen Beruf bzw. eine Ausbildung zu wählen, die zu den Interessen, Talenten und Fähigkeiten der Jugendlichen passt. Der Erfolg und die Karriere kommen dann von ganz alleine! Doch wo soll man anfangen?

Orientierung unumgänglich Sich zu orientieren ist schon allein wegen des großen Ausbildungsangebotes unumgänglich. In Tirol kann aus rund  verschiedenen Lehrberufen gewählt werden. Darüber hin-

aus bilden rund  allgemeinbildende- und berufsbildende höhere Schulen Jugendliche in den unterschiedlichsten Schwerpunkten und Fachrichtungen aus. Schulbehörden, Bildungsanbieter, die Wirtschaftskammer und das WIFI bieten den Jugendlichen umfassende Informationen als Unterstützung für die Berufswahl (mehr dazu finden Sie auf den nächsten Seiten). Aber auch den Eltern kommt eine besondere Rolle bei der Ausbildungswahl ihrer Kinder zu. Sie können helfen, indem sie z. B. frühzeitig


Entscheidungshilfe nach der Pflichtschule

Interessen Stärken Neigungen Talente Begabungen

Persönliche Faktoren

Die passende Ausbildungswahl hängt von mehreren Faktoren ab.

Externe Faktoren Möglichkeiten Angebote Angebote

Erwartungen

Gespräche über Berufe führen. Darüber etwa, welche Berufe es in der Familie, im Bekannten- und Freundeskreis gibt, welche Tätigkeitsschwerpunkte diese Berufe oder Ausbildungen beinhalten und wie ein Arbeitsalltag im speziellen Beruf aussehen kann. Zum elterlichen Unterstützungsangebot gehören auch der gemeinsame Besuch von Beratungseinrichtungen, die Hilfe beim Suchen von Schnupperplätzen, der Besuch von Tagen der offenen Tür in Schulen und Informationsmessen oder die Informationsbeschaffung im Internet. Besonders wichtig ist es aber, frühzeitig mit der Ausbildungs- bzw. Berufsorientierung zu beginnen. Mit dem Halbjahreszeugnis der 8. Schulstufe sollte der weitere Ausbildungsweg bereits entschieden sein!

… DEIN MOTTO FÜR DIE ZUKUNFT? DANN BIST DU BEI UNS RICHTIG MIT EINER LEHRE ALS METALLTECHNIKER! Interesse? Dann melde dich bei: Karin Platter 05442/62673-33 oder k.platter@platter.at Wir freuen uns auf deine Bewerbung mit Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, dem Zeugnis der 8. Schulstufe und deinem aktuellen Halbjahreszeugnis. Nähere Informationen zu unserem Betrieb und zur Lehrstelle findest du auf unserer Webseite.

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Entscheidungshilfe nach der Pflichtschule

Folgende Überlegungen können dir bei deiner Berufs- und Ausbildungswahl helfen: Besorge dir, z. B. im WIFI Berufs- und Bildungsconsulting oder im Internet, Informationen (Links findest du auf Seite 78) über Berufe und deren Anforderungen, sprich mit deinen Eltern, mit Experten, die diese Berufe ausüben, oder mit einem Berufsberater. Wenn du möchtest, kannst du im WIFI Berufs- und Bildungsconsulting auch verschiedene Tests machen, die dir deine Fähigkeiten und Talente genau aufzeigen. Nähere Informationen gibt es ebenfalls auf Seite 78.

Was mache ich gerne? Was interessiert mich? Was machst du in deiner Freizeit besonders gerne? Hast du ein ganz bestimmtes Hobby, das du gerne auch einmal in deinem späteren Beruf umsetzen möchtest? Was sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Schreibe auch auf, wo du noch etwas Luft nach oben hast. Diese Eigenschaften und Fähigkeiten kannst du durch Schulungen und Übung verbessern. Frage auch einen guten Freund, die beste Freundin oder deine Eltern, welche Eigenschaften dich auszeichnen. Das Feedback von außen kann dir weiterhelfen, deine Schwächen auszubügeln.

Wo will ich hin? Was erwarte ich mir von meinem Beruf? Welche Tätigkeiten möchtest du ausüben (handwerkliches Arbeiten, körperlich arbeiten, gestalterisch tätig sein … etc.)? Womit möchtest du gerne arbeiten (Holz, mit Tieren, mit Pflanzen, mit Metall, am PC etc.)? Welche Kontakte möchtest du bei deiner Arbeit haben (Zusammenarbeit im Team oder lieber alleine, Kundenkontakt mit Beratung, Verkauf, Bedienung etc.)? Wie stellst du dir deinen Arbeitsplatz vor (im Freien, in einem Büro, einer Werkstatt etc.)? Welche Erwartungen hast du hinsichtlich der Arbeitszeit (fixe Arbeitszeiten, tagsüber, auch am Wochenende oder abends)?

Passt der Beruf zu mir? Was muss ich dort können? Du solltest genau überlegen, ob die Anforderungen des Berufes, den du ins Auge fasst, mit deinen Talenten und Fähigkeiten übereinstimmen.

Was kann ich besonders gut? Wo kann ich mich noch verbessern? Denke über deine Eigenschaften und Fähigkeiten nach und schreibe auf, was du besonders gut kannst. Das sind deine Stärken, die du ausbauen und im Beruf einsetzen kannst.

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Ich habe noch Fragen – woher bekomme ich zusätzliche Informationen? Sprich mit deinen Eltern, Verwandten, Freunden über deine Berufswünsche. Die Berufsberater des Berufs- und Bildungsconsultings im WIFI sind ausgebildete Profis und haben die neuesten Informationen. Schülerberater und Berufsorientierungslehrer geben dir Auskunft über Berufe, die dich interessieren und über die verschiedenen Ausbildungswege. Nutze Betriebserkundungen und berufspraktische Tage („Schnupperlehre“), um selbst Einblick in die verschiedenen Berufe zu bekommen. Nutze das Internet, um Informationen über deinen Traumberuf zu finden. Auf der BeSt 3 (19. bis 21. Oktober, Messehalle Innsbruck) hast du die Möglichkeit, mit Vertretern von Schulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu sprechen und dich umfassend zu informieren.

Wie geht’s jetzt weiter? Nun bist du mit deinen Überlegungen schon recht weit, dennoch: Deine Berufsorientierung ist ein Prozess, der Zeit braucht, und nicht von heute auf morgen passiert. Wenn du dich darauf einlässt, wirst du die für dich optimale Entscheidung treffen können! Denk aber immer auch an Alternativen! Deine nächsten Schritte: Vollständige Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf inklusive Foto, Zeugnissen vorbereiten Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch (inhaltlich, aber auch das Verhalten in dieser Situation z. B. durch Rollenspiele mit Eltern, Verwandten, Freunden üben) Hast du alle Dokumente gesammelt (Personaldokumente, Zeugnisse, Bestätigungen)? Was ist zu tun, wenn du keine passende Lehrstelle findest oder wenn es mit der Aufnahme in die Schule nicht klappt? Hast du einen Plan B?


 &  ...

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Freude am Fahren

Motorräder


Nach der 8. Schulstufe

Vielfältige Wege zum Traumberuf Deinen zukünftigen Traumberuf kannst du auf vielen Ausbildungs- und Schulwegen erreichen.

Polytechnische Schule Die einjährige Polytechnische Schule hilft dir bei der gezielten Orientierung und Vorbereitung für deinen künftigen Beruf. Vor allem zu Beginn des Jahres liegt der Schwerpunkt auf dem Ausprobieren unterschiedlicher Berufe und dem Schnuppern in Unternehmen. Weitere Infos auf Seite .

Lehre (und Matura) Damit du mit einer Lehre starten kannst, musst du neun Pflichtschuljahre besucht haben. Die Lehre ist eine praktische Berufsausbildung und reicht von traditionsreichen Lehrberufen bis hin zu modernen High-TechBerufen. Die Ausbildung dauert zwischen  bis  Jahre und schließt mit der Lehrabschlussprüfung ab. Weitere Infos auf Seite . Als spezielle Ausbildungsform kannst du auch mit Lehre und Matura durchstarten. Alle Infos dazu findest du auf Seite .

Berufsbildende mittlere Schulen Die berufsbildenden mittleren Schulen vermitteln grundlegendes fachliches Wissen und Können im jeweiligen Schulschwerpunkt, das unmittelbar zur Ausübung des Berufes befähigt.

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Die Schwerpunkte reichen von Mode und Bekleidung über Tourismus und Wirtschaft bis zum Gesundheitsbereich. Die Ausbildung dauert zwischen  und  Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung.

Berufsbildende höhere Schulen Die berufsbildenden höheren Schulen vermitteln eine höhere allgemeine und fachliche Bildung, die zur Ausübung eines gehobenen Berufes in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen befähigt. Diese reichen von Berufen aus dem wirtschaftlichen Bereich über technische und landwirtschaftliche Tätigkeiten bis hin zu gehobenen Tourismusberufen. Die Ausbildung schließt nach fünf Jahren mit einer Diplomprüfung und der Matura ab und berechtigt somit zu einem Studium an einer Universität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule.

AHS-Oberstufe (Gymnasium) Möchtest du an einer Universität oder Hochschule studieren, bietet sich eine AHS-Oberstufenform an. Diese baut auf der AHS-Unterstufe auf, bei einem Realgymnasium kann jedoch auch nach der Neuen Mittelschule in die AHS-Oberstufe gewechselt werden.

Allgemeinbildende Höhere Schulen vermitteln eine umfassende und vertiefte Allgemeinbildung und führen zugleich zur Hochschulreife. Auch Sonderformen mit Schwerpunkten wie Musik oder Sport sind möglich – eine Berufsausbildung wird allerdings nicht erworben. Die Besuchsdauer liegt zwischen  bis  Jahre und schließt mit der Matura ab.

Kontakt WIFI Berufs- und Bildungsconsulting Egger-Lienz-Straße 116, 6020 Innsbruck Für Jugendliche: T 05 90 905-7248 E gerda.pittl@wktirol.at Für Erwachsene und Unternehmen: T 05 90 905-7291 E christine.coassin@wktirol.at


Das österreichische Bildungssystem Schulstufe

Alter

Kindergarten

1

6

2

7

3

Sonderschule

Volksschule

4 5 6 7

Allgemein bildende höhere Schule Unterstufe

Neue Mittelschule

8

11

Allgemein bildende höhere Schule Oberstufe

12 13

9 10 11 12 13

Polytechnische Schule

9 10

8

Berufsbildende höhere Schule

Reife- (und Diplom)prüfung (Matura)

Berufsbildende mittlere Schule

Lehre (Berufsschule)

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Berufsreifeprüfung/

Studienberechtigungsprüfung

Universität

Pädagogische Hochschule

Kolleg

Fachhochschule

nach der 8. Schulstufe

Neue Mittelschule

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Polytechnische Schule

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Lehre (und Matura)

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Möglichkeiten

Berufsbildende mittlere Schulen Berufsbildende höhere Schulen AHS-Oberstufe (Gymnasium)

Beruf

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Das Berufs- und Bildungsconsulting befindet sich im WIFI Innsbruck in der Egger-Lienz-Straße 116.

Die WK Tirol hilft, den richtigen Beruf zu finden Mag. Markus Abart ist Leiter des Bereichs „Jugend und Berufsorientierung“ des WIFI Berufs- und Bildungsconsultings. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Berufswahl ankommt und welche Unterstützungsangebote es seitens der Wirtschaftskammer Tirol gibt.

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orauf sollten Jugendliche bei der Wahl des richtigen Be-

rufs achten? Markus Abart: Die Wahl der weiteren Ausbildung ist nichts, was von heute auf morgen passiert. Die wenigsten Jugendlichen haben realistische Vorstellungen, was sie später einmal machen möchten. Deshalb ist es wichtig, dass sie sich frühzeitig mit diesem Thema beschäftigen und der EntscheidungsfindungsProzess auch durch das Umfeld – im Speziellen durch Eltern und Schule – geleitet wird. In erster Linie geht es natürlich um die Vorstellungen, Ideen und Vorlieben des Jugendlichen – beeinflusst wird er bei seinem Weg aber von vielen Seiten. Können Sie die Rolle, die das soziale Umfeld spielt, näher ausführen? Die Nähe zum Ausbildungs- oder Schul­ standort, die Wünsche der Eltern, Interessen

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der Freunde, falsche bzw. idealisierte Vorstellungen über Berufe oder mediale Berichte können die Berufswahl beeinflussen. So kann es passieren, dass Jugendliche nach kurzer Zeit die gewählte Ausbildung abbrechen, da sie aus dieser Beeinflussung heraus getroffen wurde und eigentlich nicht zu ihren Neigungen passt. Das ist unter Umständen sehr frustrierend. Deshalb macht es Sinn, sich frühzeitig zu überlegen, wo tatsächlich die eigenen Stärken und Interessen liegen. Wie findet man diese Stärken und Interessen? Als Einstieg eignen sich sicherlich Tests im Internet. Durch das Beantworten der Fragen können erste Überlegungen selbst getroffen werden. Zentral ist allerdings ein neutraler Blick von außen und eine Beratung durch geschulte Experten. Wir beraten sowohl Jugendliche als auch Erwachsene bei Fragen zur passenden Ausbildungswahl bzw. zum richti-

gen Beruf. Das Kernstück unserer Beratung ist die Potenzialanalyse. Ein mehrstündiges Testverfahren bringt die Stärken, Potenziale und Neigungen zum Vorschein. Im Beratungsgespräch werden dann gemeinsam mit den Eltern die Ergebnisse besprochen und die passenden Berufe und Ausbildungen gefunden. Welche Schritte führen beim weiteren Berufsorientierungsprozess zum Ziel? In einem weiteren Schritt ist es wichtig, einen Überblick über Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten zu bekommen. Beispielsweise gibt es in Tirol knapp 180 Lehrberufe. Dennoch entscheidet sich die Mehrheit der Jugendlichen für einige wenige Lehrausbildungen. Neben den klassischen Lehrberufen gibt es aber eine ganze Reihe spannender Ausbildungsmöglichkeiten, die Zukunft haben. Ich denke hier beispielsweise an den Gesundheitsbereich und an die Berufe der Augenop-


Interview Berufs- und Bildungsconsulting

tik und Hörgeräteakustik. Dann gilt es, die individuellen Begabungen und Talente herauszufinden. Der eine arbeitet gerne mit verschiedenen Materialien wie Holz oder Metall – die andere ist kreativ und arbeitet gerne am Computer. Hier sollte man aber ehrlich und realistisch zu sich selbst sein. Nur weil ich gerne auf der Konsole spiele oder mich gut am Smartphone auskenne, heißt das nicht, dass ich auch für eine entsprechende Ausbildung geeignet bin. Ein weiterer Schritt ist, sich die Berufe selbst anzuschauen und sie auszuprobieren – also hinaus in die reale Wirtschaft zu gehen. Dies kann im Rahmen von Exkursionen oder den berufspraktischen Tagen passieren. Diesen Schritt halte ich persönlich für sehr wichtig. Nur wer den angestrebten Beruf selbst ausprobiert, kann eine gute Entscheidung treffen. Und genau bei diesem Praxisbezug setzen unsere Angebote an. Welche Angebote sind das konkret? Auf der einen Seite suchen Unternehmen motivierte und engagierte Mitarbeiter, die Spaß am Beruf haben; auf der anderen Seite sind Jugendliche auf der Suche nach ihrem

Traumberuf und wissen vielleicht nicht, welche Möglichkeiten in den Betrieben auf sie warten. Wir nehmen hier eine Vermittlerrolle zwischen beiden Gruppen ein und bringen sie mit unseren Angeboten zusammen. Mit den Berufs-Festivals bieten wir Unternehmen eine Plattform, um sich zu präsentieren. Das Unternehmen zeigt sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb – der Jugendliche kann die Berufe ausprobieren und eine überlegte Entscheidung treffen. Eine Win-win-Situation. Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt Mag. Markus Abart Bereichsleitung Jugend T 05 90 905-7248 F 05 90 905-57248 E markus.abart@wktirol.at

„Es macht Sinn, sich frühzeitig zu überlegen, wo tatsächlich die eigenen Stärken und Interessen liegen.“ Mag. Markus Abart, Bereichsleitung Jugend

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Unterstützungsangebote

Probieren, Orientieren, Kennenlernen Die Angebote des Berufs- und Bildungsconsultings und der Wirtschaftskammer Tirol in der Berufsorientierung

Beratungsgespräch für Bildung und Beruf Das kostenlose Beratungsgespräch bietet die Möglichkeit, sämtliche offene Fragen im Zusammenhang mit der Berufswahl bzw. der Berufsorientierung mit einer Expertin zu besprechen. Seien es fehlende Informationen zu Berufs- und Ausbildungswegen, Fragen zu Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Unklarheiten bei den Bewerbungsunterlagen oder auch nur die Ergänzung durch eine neutrale Sicht der Expertin – das kostenlose Beratungsgespräch bietet eine wichtige Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung. Dauer: Kosten: Kontakt:

 Stunde Kostenlos (mit Tiroler Familienpass) Gerda Pittl, Tel.   - www.tirol.wifi.at/berufsberatung

Lehre – Karriere – Zukunft

Wir suchen Dich für 2017! Technologie der Zukunft Ausbildung von Heute

MechatronikerIn

(Schwerpunkt Automatisierungstechnik) Die Lehrlingsentschädigung 2016 beträgt € 568,52 brutto. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Human Resources, apprenticeship@besi.com, www.besi.com/careers/apprenticeship

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Besi Austria GmbH Innstraße 16, 6241 Radfeld, Austria T: +43 5337 600 0, F: +43 5337 600 660


Unterstützungsangebote

Berufs-Safari® Die Berufs-Safari® am WIFI in Innsbruck gibt Jugendlichen der 7. und 8. Schulstufe einen kompakten und vor allem praxisnahen Überblick über die breite Palette an Berufen. In sechs verschiedenen Stationen können die Schüler berufstypische Tätigkeiten aus dem Tourismus, dem Büround Medienbereich bis hin zu technischen Berufen und dem Gesundheitsbereich ausprobieren. Ergänzend zu diesem praktischen Teil, werden die Jugendlichen von speziell geschulten Berufs-Safari® Guides auf ihrer Reise durch den Berufe-Dschungel unterstützt. Ein perfekter Einstieg in die Berufsorientierung! Dauer:  Stunden Kosten: Kostenlos Anmeldung: Im Rahmen des Schulbetriebs oder individuell auf www.berufs-orientierung.at Kontakt: Gerda Pittl, Tel.   -

Karriere e mit Lehr an der Med-Uni

n: Lehrstelle gienstechnolo Informatio nik Tech ie nik Chem Labortech rIn

Tierpflege

Uni Die Medir: bietet m Matura Lehre mit gen n Fortbildu prämien Leistungs Elterninformationsabende an Schulen Gerne unterstützen wir auch Schulen bei der Durchführung von Elterninformationsabenden im Bereich der Berufsorientierung. Dort informieren wir Eltern über die Wichtigkeit des Berufswahlprozesses, präsentieren aktuelle Zahlen, Daten und Fakten aus der Berufswelt und zeigen Unterstützungsmöglichkeiten auf der Suche nach dem passenden Beruf auf. Dauer: Kosten: Kontakt:

Ca. – Minuten Kostenlos Gerda Pittl, Tel.   -

rstelle? Freie Leh Siehe gsblatt Mitteilun Uni auf der Meded.ac.at www.i-m

Infos: www.i-med.ac.at/ betriebsrat2/lehrling.html 15


Unterstützungsangebote

Talent-Card® – die Potenzialanalyse für Jugendliche Die Potenzialanalyse für Jugendliche richtet sich an alle, die vor ihrer ersten großen Berufs- und Ausbildungsentscheidung stehen. Mit Hilfe von wissenschaftlichen Testverfahren werden die Jugendlichen der 8. und 9. Schulstufe beim Finden und Bestätigen ihrer Talente, Stärken und Begabungen unterstützt und sie gewinnen so an Sicherheit für ihre Entscheidung. Im Rahmen der Nachbesprechung werden gemeinsam mit den Eltern die konkreten Schritte in die berufliche Zukunft geplant. Zum Abschluss erhalten die Jugendlichen die Talent-Card® – die Zusammenfassung ihrer Interessen, Talente und Stärken, die für Bewerbungen bei Unternehmen oder Schulen verwendet werden kann. Die Kosten werden von der Wirtschaftskammer Tirol zu  % gefördert. Kontakt:

Gerda Pittl, Tel.   - www.tirol.wifi.at/berufsberatung

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Bewerbungs-Workshops

INFORMATIONEN: Tiroler Innung Metalltechnik 6020 Innsbruck | Wilhelm-Greil-Str. 7 Tel.: 05 90 90 5-1450 | Fax: 05 90 90 5-11450 E-Mail: metalltechnik@wktirol.at

www.zukunft-metall.at

Im Rahmen von Bewerbungs-Workshops an Tiroler Schulen haben Schüler der 8. Schulstufe die Möglichkeit, erste Bewerbungsgespräche mit WIFI-Experten und regionalen Unternehmen zu führen. Die Jugendlichen bereiten außerdem ihre Bewerbungsunterlagen für die Gespräche vor und bekommen wertvolle Tipps und Tricks, wie sie sich am besten präsentieren und wie sie mögliche Stolpersteine auf dem Weg zu ihren Traumberufen vermeiden können. Dauer: Kosten: Anmeldung: Kontakt:

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Ca. - Stunden Kostenlos Erfolgt im Rahmen des Schulbetriebs Mag. Markus Abart, Tel.   - www.berufs-orientierung.at


Unternehmensinfo

Ohne Matura viel erreichen!

Berufs-Festivals und Elterninformationsabende Bei den Berufs-Festivals in den Tiroler Bezirken haben Schüler der 7. Schulstufe die Möglichkeit, regionale Unternehmen unter dem Motto „Berufe zum Anfassen“ kennenzulernen. Auch hier steht das Ausprobieren berufstypischer Tätigkeiten im Vordergrund. Die Jugendlichen lernen die regionalen Ausbildungsmöglichkeiten und Betriebe kennen und können bereits erste Kontakte für zukünftige Schnupperplätze oder auch Lehrstellen knüpfen. Im Rahmen der Veranstaltungen finden zusätzlich Elterninformationsabende statt. Dabei werden Eltern über die verschiedenen Möglichkeiten nach der Schulpflicht ihrer Kinder informiert und bekommen wichtige Informationen zu den Unterstützungsangeboten bei dieser ersten wichtigen beruflichen Weichenstellung. Dauer: - Stunden Kosten: Kostenlos Anmeldung: Im Rahmen des Schulbetriebs

W

ir suchen junge, interessierte Menschen und bieten spannende Berufs- und Jobchancen mit Zukunft. Bei uns im Wellnesshotel Cervosa ***** können junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ohne Matura sehr viel erreichen. Die Ausbildungsqualität stimmt, wir haben fast 60 Jahre Berufserfahrung und sind seit 30 Jahren ein 5-Sterne-Betrieb. Folgende Lehrberufe bieten wir an: • HGA-Lehre zum Hotel-Profi • Kochlehre zum Gourmetprofi & Food-Designer • Lehre zum/zur Restaurantfachmann/Frau Unsere Leistungen: • Familiäres Arbeits- und Betriebsklima • Geregelte Arbeitszeit, Freizeit, wenn andere arbeiten müssen! • Freie Kost und Logis • Benützung der Hotel-Infrastruktur (Wellness & Fitness) • Viele Sport- & Freizeitmöglichkeiten • Zwischenbetriebliche Aus- und Weiterbildungen, sowie Incentives

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Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung

BeSt3 – Die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung

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n drei Tagen – vom 19. 10. bis 21. 10. 2016 von 9 bis 17 Uhr – können Interessierte im Messezentrum Innsbruck alle Antworten auf ihre Fragen rund ums Thema Aus- und Weiterbildung finden. Mit über 180 Ausstellern aus dem In- und Ausland wird hier eine einzigartige Plattform geboten, um sich ein umfassendes, objektives und aus erster Hand geliefertes Bild machen zu können. Durch die Aufteilung in verschiedene Themenbereiche fällt es leicht, sich zu orientieren und die gewünschten Informationen zu erhalten. Auch das WIFI Tirol präsentiert sich

heuer wieder mit einem abwechslungsreichen Programm auf der BeSt3. Mit Hilfe von kurzen Interessentests können Jugendliche, aber auch Erwachsene vor Ort einen Einblick in ihr Interessenprofil bekommen. Erfahrene Berufsberater stehen für die Auswertung und Erklärung der Profile zur Verfügung und helfen bei der Interpretation. Experten informieren auch zu Lehre und Matura, den Potenzialanalysen und dem Angebot an Aus- und Weiterbildungskursen vor Ort. Zusätzlich warten beim WIFI-Glücksrad attraktive Preise auf die Messebesucher.

© SoWi-Holding

Jahr für Jahr stehen tausende Jugendliche vor der Herausforderung, ihre Bildungs- und Berufslaufbahn zu planen. Bei kostenlosem Eintritt bietet die BeSt³ – die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung – eine erste Anlaufstelle für Hilfesuchende.

Kontakt Weitere Informationen zur BeSt³ gibt es unter: www.best-innsbruck.at

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Erschaffe die Welt von morgen! Im Tiroler Baugewerbe finden junge Menschen nicht nur eine hervorragende Ausbildung, sondern auch tolle Zukunftsperspektiven.

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m Bau sind junge Menschen sehr gefragt, hier einige Beispiele: Eine Lehre als Maurer, Schalungsbauer oder Tiefbauer (mit jeweils dreijähriger Lehrzeit) bietet Jugendlichen nicht nur einen guten Verdienst, sondern auch vielfältige Karrierechancen. Die Voraussetzungen, die man für diese Berufe mitbringen sollte, sind gutes handwerkliches Geschick, technisches Interesse und eine entsprechende Einsatzbereitschaft. In allen drei Lehrberufen hat man es mit vielen spannenden Aufgaben zu tun: Energieeffizientes Bauen und Sanieren und barrierefreies Wohnen sind einige davon.

Breites Tätigkeitsfeld und große Abwechslung

Maurer errichten Bauwerke aus den verschiedensten Baumaterialien wie Ziegel und Beton und führen auch Reparatur-, Restaurierungsund Umbauarbeiten an Bauwerken durch. Nach technischen Unterlagen wie Plänen und

Skizzen errichten sie Gebäude, und über Mischmaschinen stellen sie benötigte Baustoffe wie Mörtel oder Zement selbst her. Eine Lehre am Bau garantiert also ein breites Tätigkeitsfeld und große Abwechslung.

Gute Aussichten am Arbeitsmarkt

Mit dem bewährten Ausbildungssystem werden die Lehrlinge optimal auf künftige Herausforderungen vorbereitet. Vor allem die Bauakademie Tirol (www.tirol.bauakademie.at) – die Aus- und Weiterbildungsstätte der heimischen Bauwirtschaft – punktet in der Lehrlingsausbildung in Innsbruck mit Qualität statt Quantität. Sie ist Garant für die Sicherstellung des Berufsnachwuchses und die Imageverbesserung des Lehrberufes Maurer durch zeitgemäße Lehrlingsausbildung. Wer nach der Lehre ehrgeizig ist und sich fortbilden will, der kann die Karriereleiter steil nach oben klettern. Besonders gute Aussichten haben Bauspezialisten, die gleich mehrere Qualifikationen nachweisen können.

Information Lehrlingsexpertin für Tirol BAUAkademie/Lehrbauhof Tirol Kristina Trupp, BA Egger-Lienz-Straße 132 6020 Innsbruck T 0512/57862416 F 0512/57862424 E kristina.trupp@tirol.bauakademie.at F www.facebook.com/ LehrlingsexpertinTirol

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berufsreise.at

Mit berufsreise.at zum Traumjob In der 7. Schulstufe gilt es, erste Entscheidungen für den Ausbildungsweg zu treffen. Weiterführende Schule oder doch eine Lehre? Seit 2016 gibt es die Plattform berufsreise.at, die Jugendliche auf ihrem Weg zum Traumjob begleitet.

B

erufsreise.at ist eine neue innovative Plattform, um Berufsorientierung zu erleichtern: Auf dieser Seite ist alles rund um die Berufsorientierung gelistet. Schüler finden alle Lehrbetriebe, Weiterführenden Schulen und Berufsorientierungs-Institutionen. Sie können auf dieser Plattform auch Berufsorientierungs-Angebote buchen und sich Berufsbeschreibungen von über 1.500 Berufen anschauen.

Ziel ist die Vernetzung Ziel ist es, Schüler, Erziehungsberechtigte und Lehrpersonen mit Berufsorientierungs-Insti-

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tutionen, Weiterführenden Schulen und Ausbildungsbetrieben zu vernetzen. Jugendliche können sich auf der Plattform spielerisch mit dem Thema Berufsorientierung auseinandersetzen: mit den Berufsreise-Spielen, mit eigenem Punktekonto und vielem mehr.

Gemeinsam aktiv werden Auch Erziehungsberechtigte haben die Möglichkeit, sich auf berufsreise.at zu registrieren, da sie eine wichtige Rolle in der Ausbildungsentscheidung ihrer Kinder spielen. So können Eltern und Kinder gemeinsam aktiv werden, um das entsprechende Angebot in

Anspruch zu nehmen und die richtige Schule oder den passenden Lehrberuf zu finden. Berufsorientierung selbst ist ein wichtiger Bestandteil jeder schulischen Ausbildung. Sie ermöglicht es Jugendlichen, sich über die verschiedensten Ausbildungswege zu informieren, die Berufsvielfalt kennen zu lernen und sich in diversen Berufen auszuprobieren. So können Jugendliche in verschiedene Berufe schnuppern, sich erkundigen und schlussendlich den passenden Ausbildungsweg einschlagen. Getragen von den Sozialpartnern – Arbeiterkammer Tirol, Industriellenvereinigung, Land Tirol, WIFI, Wirtschaftskammer Tirol – und dem Landesschulrat stellt berufsreise.at einen verlässlichen Begleiter in Sachen Berufsorientierung dar.


WIR SIND ALLES, VON

WARMHERZIG FLO Kosmetiklehrling

NADJA Drogistenlehrling

BIS

KOPFÜBER. KEVIN Friseurlehrling

Wir Lehrlinge bei dm sind alle verschieden. Aber mit unseren Talenten und Fähigkeiten haben wir ein gemeinsames Ziel: Wir gestalten dm – und das mit Herz und Kopf.


Die Polytechnische Schule

Drei Fragen an Paul Hofbauer Direktor der Polytechnischen Schule in Innsbruck

Wo sehen Sie die Stärke des Schultyps Polytechnische Schule? Die Stärke der PTS liegt in der Möglichkeit der Schülerinnen und Schüler, Fachbereiche (Technisch, Kaufmännisch, Dienstleistungen) zu wählen. So erfolgt der Hauptanteil des Unterrichtes nach den persönlichen Stärken der Schüler, eine optimale Vorbereitung auf die Berufswelt ist gegeben. Wie lässt sich dieses Schuljahr am besten nützen? Indem die Schülerinnen und Schüler Kontakte zur Arbeitswelt herstellen. Betriebe stellen sich in der Schule vor, es lässt sich der Kontakt zum AMS knüpfen, zudem wird die Schnupperlehre als Möglichkeit präsentiert. Die PTS hilft auch, die eigenen Kenntnisse in Deutsch, Mathematik und Englisch zu verbessern. Gerade wurde der Schulstandort in das Schulzentrum Lohbach verlegt. Wie profitieren Schülerinnen und Schüler von der neuen Polytechnischen Schule? Eine deutliche Verbesserung wurde bei den Werkstätten erzielt: Es gibt jetzt für die Bereiche Metall – Elektro – EDV – Holz/Bau jeweils eine eigene Werkstatt: Mir mehr Platz, modernen Maschinen und Arbeitsgeräten bekommen die Schülerinnen und Schülern bereits echtes „Berufsflair“ vermittelt. Auch die Neuanschaffung von Computern und den damit verbundenen neuen Programmen hilft zur Ausbildung der Jugendlichen auf hohem Niveau.

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Die neue Polytechnische Schule im Schulzentrum Lohbach bringt deutliche Verbesserungen mit ihren eigenen Werkstätten in den Bereiche Metall – Elektro – EDV – Holz/Bau.

Erstklassige Berufsvorbereitung

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Die moderne Polytechnische Schule kann sich sehen lassen: Keine andere Schule bietet eine derart fundierte und praxisnahe Vorbereitung für den Einstieg in die Berufswelt.

chülerinnen und Schüler haben in dieser Schule die Möglichkeit, mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung neben dem regulären Unterricht die eigenen Neigungen und Interessen kennen zu lernen, die Begabungen und Fähigkeiten auszubauen und zu vertiefen. Somit gelingt den Jugendlichen ein qualifizierter Übertritt in die Arbeitswelt am besten. Die wichtigsten Bildungsziele der Polytechnischen Schule (PTS) im Überblick: • Intensive Berufsorientierung • Unterstützung bei der Berufsentscheidung • Kennenlernen der modernen Arbeitswelt • Viele Schnuppermöglichkeiten • Qualifizierte Vorbereitung auf die Berufswelt

• Qualifizierte Vorbereitung auf die Berufsschule und auf weiterführende Schulen • Förderung der Persönlichkeitsbildung Der Lehrplan der PTS ist so gestaltet, dass die Unterrichtsinhalte auf die beruflichen Interessen von Jugendlichen flexibel abgestimmt werden. Die Ausbildung in der Polytechnischen Schule beinhaltet neben der Allgemeinbildung auch eine berufliche Grundbildung. Die Schüler werden bestens auf die Anforderungen der Arbeits- und Wirtschaftswelt vorbereitet. Um der intensiven Berufsorientierung und der beruflichen Grundbildung Rechnung tragen zu können, haben die Schüler drei Fachbereiche im Ausmaß von 14 Wochenstunden zur Auswahl.


© Franz Oss (5)

Die Polytechnische Schule

• Im technischen Bereich erhalten die Schüler eine Vorbildung für Lehrberufe, die zu den Gruppen Metall, Elektro, Holz, Bau, Elektronik und EDV-Technik zählen. • Im kaufmännischen Bereich werden Inhalte vermittelt, die für eine Lehre im Bereich Handel und Büro hilfreich sein könnten. • Im Bereich Dienstleistungen und Tourismus werden Grundlagen unterrichtet, die zu den Berufsgruppen des Nahrungsmittelgewerbes, der Schönheitspflege und sämtlichen kreativ-produzierenden Berufen gehören. Ergänzt wird der Unterricht in den Fachbereichen durch das Hineinschnuppern in die Lehrberufe. Insgesamt werden drei berufspraktische Wochen angeboten. Diese intensiven Kontakte zu den Betrieben eröffnen den Jugendlichen sehr gute Chancen auf eine Lehrstelle: 80 Prozent der Betriebe suchen ihre zukünftigen Lehrlinge mit Hilfe der Schnupperlehre aus.

Welche konkreten Vorteile bietet die PTS den Schülerinnen und Schülern? • Prozessorientierte Berufsorientierung • Größere Motivation, weil sie in der Schule genau das lernen, was für ihren zukünftigen Beruf wichtig ist • Sammeln von Berufserfahrung vor Lehrbeginn • Bereits absolvierte Berufsgrundbildung bei Antritt der Lehre • Dadurch leichterer Einstieg in den Lehrberuf • Kennenlernen von verschiedensten Branchen • Hineinschnuppern in unterschiedliche Berufsalltage • Finden einer Lehrstelle über einen Schnupperplatz

Welche konkreten Vorteile bietet die PTS den Unternehmern? • Lehrlingsauswahl über die Schnuppelehre • Besser vorbereitete Jugendliche • Motivierte Lehrlinge • Den „richtigen“ Lehrling am „richtigen“ Arbeitsplatz

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Lehrausbildung

Die Lehrausbildung – praktisch unschlagbar Die Lehre ist eine Ausbildung mit einer langen Tradition, die Theorie und Praxis einzigartig miteinander verbindet.

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n Tirol entscheiden sich jährlich fast  Prozent der Pflichtschulabgänger für eine Lehre. Mit rund . Lehrlingen ist die Lehre die beliebteste Ausbildung. Eine breite Palette von insgesamt  Einzel-Lehrberufen steht in Tirol zur Auswahl.

Dual ist optimal Die Lehre wird als duale Ausbildung bezeichnet, weil die Ausbildung an zwei Lernorten – einerseits im Lehrbetrieb und andererseits in der Fachberufsschule – stattfindet.

Lernen im Betrieb …

Lehrausbildung = Duale Ausbildung Ausbildung im Betrieb • Lernen der neuesten Techniken durch eigenes Tun • Ausübung einer qualifizierten Tätigkeit sofort nach der Lehre • Lernen bei produktiver Arbeit • Lernen mit anderen gemeinsam Unterricht in der Fachberufsschule • Fachtheoretische Förderung und Ergänzung der betrieblichen Ausbildung durch berufsorientierten Fachunterricht • Vertiefung der Allgemeinbildung • Fachorientierte Fremdsprachenausbildung

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Der Lehrling lernt die praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse hauptsächlich im Ausbildungsbetrieb. Die Berufsausbildung im Betrieb findet unter den Bedingungen des Arbeitslebens an Maschinen, Geräten und Einrichtungen statt, die dem modernsten Stand der eingesetzten Technik entsprechen. Der ausgebildete Lehrling kann anschließend als Fachkraft sofort eine qualifizierte berufliche Tätigkeit ausüben.

… lernen in der Fachberufsschule In der Lehrausbildung begleitet die Fachberufsschule die betriebliche Ausbildung. Der Lehrling ist zum Besuch der Berufsschule verpflichtet.

Die Vorteile der dualen Ausbildung • Kombination der Vorteile einer praxisbezogenen Ausbildung im Lehrbetrieb mit den Vorteilen einer schulischen Ausbildung (vertiefende Fachtheorie, Allgemeinbildung und Fremdsprachen)

• Förderung von sozialen Kompetenzen durch den Umgang mit Kunden und Arbeitskollegen • Ein sicherer Arbeitsplatz • Mehr Unabhängigkeit durch eigenes Einkommen • Praxisnähe durch eine Ausbildung am neuesten Stand der Technik

Die Einmaligkeit der dualen Ausbildung Von sehr vielen Ländern weltweit wird Österreich um das duale Ausbildungssystem beneidet. Durch die Lehre sind die Fachkräfte sehr praxisnah und den Erfordernissen der Wirtschaft entsprechend ausgebildet. Übrigens ist bei uns aufgrund der Lehre auch die Jugendarbeitslosigkeit im Europavergleich besonders niedrig.

Besonderheiten bei einer Lehre • Doppellehre – eine spezielle Chance für das Berufsleben Die Doppellehre bietet die Möglichkeit, gleichzeitig zwei Lehrberufe zu erlernen. Im Betrieb muss dafür die Ausbildung in beiden Berufen möglich sein. Eine Doppellehre dauert höchstens vier Jahre. Der Berufsschulbesuch ist bei Doppellehrverhältnissen unterschiedlich geregelt. Häufig vorkommende Kombinationen von Doppellehren sind zum Beispiel Bäcker/in und Konditor/in, Dachdecker/in und Spengler/in oder Bürokaufmann/ frau und Einzelhandelskaufmann/-frau.


Lehrausbildung

Kontakt

Mädchen in spannenden technischen Berufen: Die Lehre macht’s möglich.

bauen, werden die Ausbildungsinhalte regelmäßig den aktuellen wirtschaftlichen Strukturen angepasst. Damit diese Anpassung noch besser funktioniert, werden Lehrberufsinhalte jetzt neu auch in modularisierter Form angeboten.

• Modularisierung der Lehrberufe – neueste Entwicklungen Um die Attraktivität der Lehre weiter auszu-

• Installations- und Gebäudetechnik • Werkstofftechnik • Kraftfahrzeugtechnik

www.rotschopf.at

• Lehrlingsentschädigung – Verdienst während der Ausbildung Die Lehrlingsentschädigung ist in Österreich kollektivvertraglich geregelt, die Höhe der Entschädigung ist abhängig von Beruf und Lehrjahr. Während der Lehrzeit gibt es einen umfassenden Versicherungsschutz (Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit und Pension).

Folgende Berufe sind Modullehrberufe:

Lehrvertragsservice der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 905-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at I www.tirol-bildung.at

• Holztechnik • Elektrotechnik • Bekleidungsgestaltung • Glasbautechnik • Elektronik • Metalltechnik • Labortechnik • Mechatronik Weitere Infos zu den modularisierten und allen anderen Lehrberufen unter www.bic.at.

En tschei de auch du dich für ein e Lehr e mit Zu kunf t ... < Beruf mit Tradition & Hightech £ mit sicheren Berufschancen å Top Verdienstmöglichkeiten

Infos unte r ... 25


© Dominique Huter

Tiroler Fachberufsschulen

Bestens vorbereitet Die Tiroler Fachberufsschulen verbinden die praktische Ausbildung in den Betrieben mit fundierter Theorie.

M

an bezeichnet die Lehre deshalb als duale Ausbildung, weil die Lehrlinge an zwei Lernorten – einerseits im Betrieb und andererseits in der Berufschule – ausgebildet werden. Im Betrieb steht das „Learning by doing“ im Vordergrund. Der Schwerpunkt in der Berufsschule liegt beim berufsorientierten Fachunterricht, aber natürlich ist auch die Vermittlung von Allgemeinbildung ein wichtiger Teil. Damit erwirbt der Lehrling den für die Ausübung des Berufes notwendigen theoretischen Hintergrund und erweitert das Allgemeinwissen. Für jeden Lehrberuf gibt es einen eigenen Lehrplan. Im Rahmen des Fachunterrichts werden die Lehrlinge auch praktisch in Werkstätten oder Labors ausgebildet. Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen haben

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Die Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode in Hall

selbst eine Berufsausbildung in dem jeweiligen Beruf absolviert, verfügen über mehrjährige praktische Erfahrungen und sind fundiert pädagogisch ausgebildet. Der Besuch der Berufsschule ist für alle Lehrlinge verpflichtend. Die Berufsschulpflicht beginnt mit dem Eintritt in ein Lehrverhältnis und dauert bis zu dessen Ende.

Berufsschulen werden in unterschiedlichen Organisationsformen geführt: • Als ganzjährige Berufsschule mit mindestens einem vollen Schultag oder mindestens zwei halben Schultagen pro Woche

• Als lehrgangsmäßige Berufsschule mit einem durchgehenden Unterricht von mindestens acht Wochen pro Jahr. Sollte die Berufsschule hier nicht in Tirol sein, sind die Lehrlinge im Internat untergebracht. Die Berufsschule wird in Klassen geführt. Ein Beispiel: Bei einem dreijährigen Lehrberuf sind drei Klassen Berufsschule zu absolvieren. Der Lehrling besucht die Berufsschule des Schulsprengels, in dem sich der Lehrbetrieb befindet. Bei Lehrberufen mit wenigen Lehrlingen befindet sich diese Berufsschule unter Umständen in einem anderen Bundesland.


Tiroler Fachberufsschulen

ET RIERETICK MEIN KAR NFT IN DIE ZUKU

.at karriere.oebb

Wir sind eines der größten Unternehmen Österreichs – mit einer langen Lehrlingstradition. Wir nehmen jährlich rund 500 engagierte Lehrlinge auf, die aus einer Vielfalt an Berufen wählen können. Wir bewegen Güter und Menschen von A nach B. Das bedeutet eine große Verantwortung. Ob in der Werkstatt, auf der Strecke entlang der Gleise oder im Büro – der kleinste Handgriff kann Großes auslösen. Wir verbinden Leistung mit Leidenschaft für unsere Kundinnen und Kunden.

Information

Das sind alle Tiroler Fachberufsschulen: Fachberufsschule D. Swarovski KG in Wattens Fachberufsschule Plansee in Reutte Tiroler Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei in Absam Tiroler Fachberufsschule für Elektrotechnik, Kommunikation und Elektronik in Innsbruck Tiroler Fachberufsschule für Fotografie, Optik und Hörakustik in Hall Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode in Innsbruck Tiroler Fachberufsschule für Glastechnik in Kramsach Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro in Imst Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro in Innsbruck Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro in Kitzbühel Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro in Reutte Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro in Schwaz Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik in Absam Tiroler Fachberufsschule für Installation und Blechtechnik in Innsbruck Tiroler Fachberufsschule für Kraftfahrzeugtechnik in Innsbruck Tiroler Fachberufsschule für Metalltechnik in Innsbruck Tiroler Fachberufsschule für Schönheitsberufe in Innsbruck Tiroler Fachberufsschule für Tourismus in Absam Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel in Landeck Tiroler Fachberufsschule für Wirtschaft und Technik Kufstein-Rotholz in Kufstein Tiroler Fachberufsschule in Lienz Tiroler Fachberufsschule St. Nikolaus in Innsbruck Weitere Infos zu den Tiroler Fachberufsschulen finden sich unter: www.tiroler-fachberufsschulen.at

Willst auch du ein Mitglied unseres Teams werden, so starte mit einer Lehre bei uns durch.

ÖBB-Lehrwerkstätte Innsbruck Lehrberufe: • Elektrotechnik – Anlagen- und Betriebstechnik • Metalltechnik – Maschinenbautechnik • Gleisbautechnik TAG DER TÜR • Elektronik – Angewandte Elektronik O FFE N E N • Mechatronik – Automatisierungstechnik und 28.10.2016 • Bürokaufmann/-frau 2017 Kontaktdaten: Markus Heim, 6020 Innsbruck, Wiltenberg 1a Tel. +43 512/93000-5424 lehrwerkstaette.innsbruck@oebb.at

03.02. jeweils von 0 Uhr 9:00 – 16:0

Wie du dir dein Karriereticket in die Zukunft schnappst: • Informiere dich im Internet unter karriere.oebb.at/lehrberufe und schicke deine vollständig ausgefüllten Bewerbungsunterlagen an die angegebene Kontaktadresse. • Du bestehst weitere Auswahlverfahren und absolvierst eine berufsspezifische Eignungsuntersuchung. • Du überzeugst uns in einem Vorstellungsgespräch. • Du unterschreibst den Lehrvertrag. Du hast Fragen zum Bewerbungsprozess? Kontaktiere uns: Christian Svoboda, Tel. +43 1 93000-34648 (08:00 bis 13:00 Uhr) lehrlingsbewerbung@oebb.at Bewirb dich jetzt für eine Lehrstelle im September 2017!

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© Dominique Huter (2)

Bei UPC Tirol unterstützt das ganze Team die Lehrlinge (v. li.): Oliver Schuchter, Sabine Rohregger, Raul Gasser, Kurt Plangger, Michael Mösl und Christian Spirk.

Qualität triff t Kompetenz UPC Tirol zählt zu den „Ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieben“. Das Unternehmen überzeugt mit seinem umfassenden Ausbildungsangebot. Text: Eva-Maria Hotter

Lehre hat Qualität Mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ können Lehrbetriebe ihre sehr gute und fundierte Lehrlingsausbildung unter Beweis stellen. Die Auszeichnung wird vom Land Tirol in Zusammenarbeit mit Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer an Tiroler Ausbildungsbetriebe vergeben. Dieses Prädikat erhalten nur Betriebe, die auf eine hohe Qualität in der Lehrlingsausbildung wertlegen. Ab Jänner 2017 dürfen wieder viele neue Betriebe das Gütesiegel tragen. Alle zertifizierten Betriebe sind auch im Internet unter www.tirol-bildung.at zu finden. Engagierte Betriebe haben jedes Jahr die Möglichkeit den Antrag auf Verleihung des Prädikates von Jänner bis Anfang April einzureichen.

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isher haben sich 166 heimische Unternehmen als „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ qualifiziert. Zu diesen zählt seit 2014 auch UPC Tirol. UPC ist einer der führenden Telekommunikations- und Medienanbieter in Österreich. In Tirol beschäftigt der weltweit tätige Konzern etwa 50 Mitarbeiter. Derzeit absolvieren vier Lehrlinge ihre drei- bis vierjährigen Lehren in den Bereichen Einzelhandel mit dem Schwerpunkt Telekommunikation und IT-Technik.

Hoher Qualitätsanspruch „Durch das Gütesiegel ,Ausgezeichneter Lehrbetrieb‘ hat sich UPC Tirol die Qualität seines Ausbildungsangebots bestätigen lassen“, sagt Kurt Plangger, Prokurist UPC Tirol und Vorarlberg. „Unser Ziel ist, den Lehrlingen eine fundierte Ausbildung für ihren weiteren beruflichen Weg mitzugeben.“ Um das Gütesiegel zu erhalten, muss eine hohe Qualität der Ausbildung nachgewiesen werden. Eine Fachjury bewertet die Lehrbetriebe nach verschiedenen Kriterien. Das Zertifikat ist für drei Jahre gültig, bis es wieder beantragt werden muss.

So bleibt gesichert, dass sich die Qualität der Ausbildung stetig auf einem hohen Niveau befindet und weiterentwickelt. Ausschlaggebend für die Bewertung ist unter anderem, dass bereits längere Zeit erfolgreich ausgebildet wurde. Ebenso werden Bonifikationssysteme für besondere Schulleistungen und die regelmäßige Evaluierung der Lehrlingsausbildung berücksichtigt. Kurt Plangger: „Der Lehrplan und die individuellen Arbeitsschritte werden laufend dokumentiert. Um alle Lehrziele abzudecken, braucht es aber in jedem Fall ein verlässliches, eigenständig arbeitendes Team.“

Abgestimmtes Teamwork Neben Kurt Plangger unterstützt bei UPC Tirol das ganze Team die Lehrlinge mit Rat und Tat – insbesondere der vor kurzem ausgelernte IT-Techniker Michael Mösl, Shopleiterin Tirol Sabine Rohregger und Teamleiter THD (Technical Helpdesk und Partner Networks) Christian Spirk. „Unser Ausbildungsansatz ist ganzheitlich, jeder im Team hat seinen Anteil an der Ausbildung der Lehrlinge“, betont Plangger.


Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Die Lehrlinge starten im Unternehmen grundsätzlich immer am Helpdesk. Dort kommen sie zum ersten Mal mit dem ganzen UPC-Angebot und den Kunden in Berührung. Dazu IT-Technik-Lehrling Raul Gasser: „Als Lehrling begleitet man die Kunden an der Telefonhotline und das Technikteam zu den Haushalten. So entsteht ein noch besseres Verständnis davon, wie beide Bereiche zusammenhängen.“

International vernetzt Für den jungen Tiroler Oliver Schuchter war unter anderem der gute Ruf des Unternehmens ausschlaggebend, weshalb er sich für UPC als Lehrbetrieb entschieden hat. „UPC kennt man einfach. Wir hatten zu Hause auch UPC, als ich nach einem großen Arbeitgeber in Innsbruck gesucht habe. Mich hat Technik seit jeher interessiert, genauso wie der Verkauf.“ Aktuell befindet sich Schuchter im dritten Lehrjahr zum Einzelhandelskaufmann mit Schwerpunkt Telekommunikation. Auch Michael Mösl hat seine Lehre bei UPC Tirol abgeschlossen, inzwischen ist er ausgelernter IT-Techniker: „Ich habe mich für UPC entschieden, weil es ein international tätiges Unternehmen ist.“ So konnte er in seinem dritten

Lehrjahr auch einen Auslandsaufenthalt bei UPC in Amsterdam absolvieren.

Lehre als Grundstock Nach einer abgeschlossenen Lehre sollte man sich laut Kurt Plangger im Laufe des Berufslebens jedenfalls mit Schulungen oder Fortbildungen spezialisieren. Das können allgemeine Kurse, Sprach- oder Fachkurse sein. Auch die Lehrlinge bei UPC Tirol besuchen Kurse, die sie auf das spätere Berufsleben vorbereiten sollen. Kurzpräsentationen im kleinen Rahmen und dann im großen vor dem gesamten Team helfen zusätzlich, das Gelernte zu verinnerlichen. „Ich konnte sogar Vorträge über Internetsicherheit in Volkschulklassen halten – das war eine tolle Erfahrung. Schließlich ist es etwas ganz anderes, wenn die Kinder das von mir erfahren als von ihren Eltern“, berichtet Lehrling Oliver Schuchter. „Mir liegt die Lehrlingsausbildung besonders am Herzen. Ich selbst habe ebenfalls mit einer Lehre begonnen. Natürlich kann die Lehre nur als solider Grundstock dienen, auf den man weiter aufbaut“, so Kurt Plangger abschließend. Vielen sei dennoch zu wenig bewusst, dass eine Lehre ein hohes technisches Verständnis und den täglichen Umgang mit Kunden und Mitarbeitern voraussetzt.

Alle Lehrlinge starten am Helpdesk und sammeln dort erste Erfahrungen.

Information und Kontakt Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Bettina Leidlmair T 05 90 905-7302 E bettina.leidlmair@wktirol.at I www.tirol-bildung.at

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Ausgezeichnete

TIROLER LEHRBETRIEBE 2016

Das Land Tirol hat auf Vorschlag einer Jury aus Vertretern der Landesregierung, der Arbeiterkammer Tirol und der Wirtschaftskammer Tirol das Prädikat AUSGEZEICHNETER TIROLER LEHRBETRIEB an diese 166 Betriebe verliehen: Achleitner Josef GmbH, Kundl Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG, Schwaz AL-KO Kober GmbH, Zellberg Almhof-Kammerlander Hotel GmbH & Co KG, Gerlos Alois Mayr Bauwaren GmbH, Wörgl Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co KG, Längenfeld ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH, Innsbruck Auer Gastronomie GmbH & Co KG, Naturhotel Waldklause, Längenfeld Auto Meisinger GmbH, Völs Autohaus Lüftner GmbH & Co KG, Innsbruck/Rum BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG, Innsbruck Berger Logistik GmbH, Radfeld Besi Austria GmbH, Radfeld Binderholz GmbH, Fügen Cammerlander s GmbH, Innsbruck Color Kneringer GmbH, Prutz Cordial HotelbetriebsgmbH, Kitzbühel D. Swarovski KG, Wattens Degler Werner, Friseur, Innsbruck Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH, Erpfendorf Dinkhauser Kartonagen GmbH, Hall i. T. Doppelhammer Vera, Trafik, Niederndorf E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH, Heinfels EAE Stöckl Elektroanlagen-

ElektrifizierungsgmbH, Innsbruck Ebster Johann, Landgasthof Linde, Stumm Egger Siegfried, Alpenresidenz Adler, Kirchberg i. T. EGLO Leuchten GmbH, Pill Electro Terminal GmbH & Co KG, Innsbruck Elektrizitätswerke Reutte AG, Reutte Elektro Rohner GmbH, Innsbruck Empl Fahrzeugwerk GmbH, Kaltenbach EWR HandelsgmbH, Reutte Felder KG, Hall i. T. Fiegl & Spielberger GmbH, Innsbruck Franz Bouvier Installationen GmbH & Co KG, Zams Fred’s Malerei GmbH, Erpfendorf Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co KG, Kufstein Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH, Innsbruck Fritz Egger GmbH & Co OG, St. Johann i. T. Ganner Maschinenproduktionsgesellschaft m.b.H., Telfs GE Jenbacher GmbH & Co OG, Jenbach Gebrüder Weiss GmbH, Hall i. T. Grand Tirolia Kitzbühel Betriebs GmbH, Kitzbühel Grander Thomas, Grander-Restaurant, Wattens Grissemann GmbH, Zams Gründler Armin, Hotel Alpin, Achenkirch H. Ultsch – Hotel Schwarzer Adler KG, Innsbruck Hacker GmbH, Café Konditorei, Rattenberg Hackl Josef, Hotel Restaurant Goldener Adler, Innsbruck

Handl Tyrol GmbH, Pians Hilti & Jehle GmbH, Ried i. O. Hofer KG, Rietz Holzbau Lengauer-Stockner GmbH, Schwoich Hotel Hochfilzer GmbH, Ellmau Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG, Tannheim Hotel Kaiserhof GmbH, Ellmau Hotel Kitzhof GmbH, Kitzbühel Hotel Linde, Rietzler GmbH & Co KG, Ried im Oberinntal Hotel Mildererhof Schwab GmbH, Neustift Hotel Schwarzbrunn GmbH, Stans Hotel Theresa GmbH, Zell a. Z. Huber Josef, Metzgerei, Oberndorf Hypo Tirol Bank AG, Innsbruck IKEA Möbelvertrieb OHG, Innsbruck Ing. B.u.J. Hussl Gartengestaltungs- und Landschaftsbau GmbH & Co KG, Brixlegg Ing. Hans Lang GmbH, Terfens Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, Innsbruck Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH, Innsbruck Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck, Innsbruck Intercoiffeur Pfister eU, Ramsau INTERSPAR Gesellschaft m.b.H., Rum J. Zimmer Maschinenbau GmbH, Kufstein Jäger Direkt GmbH, Schwaz


Johann Huter & Söhne, Innsbruck Kahlbacher Machinery GmbH, Kitzbühel Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH, Achenkirch Kathrein Austria GmbH, Niederndorf kdg mediatech GmbH, Elbigenalp Klafs GmbH, Sauna und Spa, Hopfgarten Kordula Schwarzer KG, Friseur, Silz Kracher Installationen & Haustechnik GmbH, Kirchdorf Kreiser Elektrotechnik GmbH & Co KG, Zirl KUFGEM-EDV-Gesellschaft m.b.H., Kufstein Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Fakultäten Servicestelle-Prüfungsreferat, Innsbruck Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Innsbruck Lidl Österreich GmbH, Völs liebes Rot-Flüh Hotelbetriebs GmbH & Co KG, Grän Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH, Zams Markus Paradisch KG, Friseur, Landeck Maschinenbau Grissemann GmbH, Kufstein Media Markt Imst TV-Hifi-Elektro GmbH, Imst Metall Kofler GmbH, Fulpmes Metalltechnik Vils GmbH, Vils Metro Cash & Carry Österreich GmbH, Rum Miller Optik GmbH, Innsbruck Mode von Feucht GmbH, Hall i. T. MPREIS Warenvertriebs GmbH, Völs Multivac Maschinenbau GmbH & Co KG, Lechaschau Neuner GmbH & Co KG, Hotel Central & St. Johanner Hof, St. Johann i. T. ÖAG AG, Haustechnik, Kematen ÖBB-Infrastruktur AG, Innsbruck OBI Bau- und Heimwerkermärkte Systemzentrale GmbH, Innsbruck Opbacher Installationen GmbH, Fügen OSPA Verein zur Förderung und Durchführung von Osttiroler Sozialprojekten für Arbeitssuchende, Lienz Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co KG, Kufstein Ötztal Bäck GmbH, Sölden Penzinghof Lindner e.U., Oberndorf Pirktl Holiday GmbH & Co KG, Mieming planlicht GmbH & Co KG, Schwaz/Vomp Plansee SE, Breitenwang Pletzer Anton GmbH, Hopfgarten i. Br. Private Krankenanstalt GmbH, Innsbruck Raiffeisen RegionalBank Fieberbrunn – St. Johann in Tirol eGen, St. Johann in Tirol Raiffeisen Regionalbank Hall in Tirol eGen, Hall i. T. Raiffeisenbank Reutte reg.Gen.mbH, Reutte Raiffeisenbank Silz-Haiming und Umgebung eGen, Silz

Raiffeisenbank Wipptal eGen, Steinach a. Br. Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, Innsbruck Raiffeisen-Regionalbank Telfs eGen, Telfs Rathgeber GmbH, Innsbruck Raubinger Rudolf, Malerei, Kössen REKU Produktion & Entwicklung GmbH, Kundl Rieder BaugmbH & Co KG, Schwoich Rieder GmbH & Co KG, Ried im Zillertal Riedhart Handels GmbH, Wörgl Romantikhotel Böglerhof GmbH, Alpbach Sandoz GmbH, Kundl Schenker & Co AG, Innsbruck Schlosshotel Fiss GmbH, Fiss Schretter & Cie GmbH & Co KG, Vils Schwemberger Hans, Weererwirt, Weer SIEMENS AG Österreich, Innsbruck Sinnesberger GmbH, Kirchdorf i. T. Sistro Präzisionsmechanik GmbH, Hall i. T. SOFA Soziale Osttiroler Frauenprojekte für Arbeitssuchende, Lienz SPAR Österreichische Warenhandels AG, Wörgl Sport- und Wellnesshotel Bichlhof GmbH, Kitzbühel Sport Vital Hotel Central OG, Tux SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co KG, Kufstein Stadtmagistrat Innsbruck, Innsbruck Stadtwerke Kufstein GmbH, Kufstein Stanglwirt GmbH, Going STASTO Ing. Stocker KG, Innsbruck STRABAG AG, Innsbruck STUBAI KSHB GmbH, Fulpmes Stummer Franz, Friseur, Innsbruck Swarovski – Optik KG, Absam Tertius Hotel Betriebs GmbH, Hotel Kaiserhof, Kitzbühel Thöni Industriebetriebe GmbH, Telfs Tischlerei Decker GmbH, Itter TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, Innsbruck Traktorenwerk Lindner GmbH, Kundl Trinkl Erich, Schlosserei – Metallbau, Mayrhofen Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski KG, Schwaz UPC Austria Services GmbH, Innsbruck Valenta Metall GmbH, Fieberbrunn Veitsch-Radex GmbH & Co OG, Hochfilzen VIKING GmbH, Langkampfen Vital-Landhotel Schermer GmbH & Co KG, Westendorf Weisses Rössl Plank KG, Innsbruck Werkzeugbau Wörgartner GmbH, Oberndorf Wetscher GmbH, Fügen Wieser Friedrich, Tischlerei, Strassen Windisch HotelgmbH, Hotel „Der Bär”, Ellmau WohlfühlHotel Schiestl KG, Fügenberg Würth Hochenburger GmbH, Innsbruck

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Information Ihre Ansprechpartner: Mag. Michael Enders T 05242/6922-704 E michael.enders@adler-lacke.com

Labor ist cool – Verena, David und Matthias sind schon durchgestartet.

S

eit 2015 gibt es den modularen Lehrberuf „Labortechniker“ mit Möglichkeit zur Vertiefung in Lacktechnologie. Die ADLERWerk Lackfabrik in Schwaz ist der einzige Tiroler Betrieb, der diese Ausbildung anbietet. Das Coole daran: Du machst eine Lehre und bekommst zwei Abschlüsse – in Chemie und in Lack- und Anstrichmitteltechnik. Eine bun-

te Karriere gibt es auch dazu! Das als „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ zertifizierte ADLER-Werk bietet nach Lehrabschluss einen guten Arbeitsplatz. „Die Ausbildung in Labortechnik eröffnet einen spannenden Beruf mit guten Chancen“, sagt Dr. Albert Rössler, Leiter Forschung & Entwicklung bei ADLER. Die Ausbildung dauert vier

© ADLER

Angelika Gögl T 05242/6922-740 E angelika.goegl@adler-lacke.com

Jahre und besteht aus dem Grundmodul Labortechnik und den Hauptmodulen Chemie sowie Lack- und Anstrichmitteltechnik, die ADLER kombiniert anbietet. Junge Nachwuchstüftler sind 2017 wieder gefragt: „Wir freuen uns auf viele motivierte Bewerberinnen und Bewerber, die Begeisterung für Naturwissenschaften mitbringen“, sagt Dr. Rössler.

Wir sind ein familiengeführtes Industrieunternehmen und Österreichs Marktführer im Bereich der professionellen Oberflächenbeschichtung. Innovationen, Qualität und kundengerechte Service- und Dienstleistungen machen uns zu einem attraktiven Partner des holzverarbeitenden Gewerbes, der Möbel-, Parkett- und Holzfensterindustrie sowie des Farbenhandels in Europa. Die langfristige Sicherung qualifizierter Mitarbeiter bedeutet auch in die Ausbildung von Lehrlingen zu investieren. Wir besetzen ab September 2017 mehrere

Lehrstellen Labortechniker (m/w) Als Lehrling für Labortechnik lernen Sie bei uns im Rahmen der 4-jährigen Ausbildung (2 Jahre Basismodul Chemie, 2 Jahre für 2 Hauptmodule Chemie bzw. Lack- und Anstrichmittel) alle Bereiche der Farben und Lacktechnologie kennen. Die zukünftigen Einsatzgebiete sind die Forschung und Entwicklung, die Qualitätssicherung und die Anwendungstechnik.

Lehrstellen Chemieverfahrenstechniker (m/w) Als Chemieverfahrenstechniker lernen Sie bei uns im Rahmen der 3 ½-jährigen Ausbildung alle Bereiche des Produktionsverfahrens und der Qualitätssicherung kennen. Die zukünftigen Einsatzgebiete sind die Verfahrenstechnik, die Produktion und die Qualitätssicherung. Voraussetzungen sind großes Interesse an Physik und Chemie, gute Kenntnisse in Mathematik, handwerkliches Geschick, logisches Denken und technisches Verständnis. Auf Ihre Bewerbung mit handgeschriebenem Lebenslauf, Lichtbild, einer Kopie des Hauptschulzeugnisses und des aktuellen Halbjahreszeugnisses freuen wir uns. Die Lehrlingsentschädigung erfolgt nach Kollektivvertrag und beträgt im 1. Lehrjahr € 881,50 brutto/Monat.

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Schnupperlehre

Die Schnupperlehre im Überblick Diese Möglichkeiten gibt es, eine Schnupperlehre durchzuführen: Schnupperlehre als Schulveranstaltung • Für SchülerInnen in der 8. und 9. Schulstufe • Alle SchülerInnen einer Klasse gehen gleichzeitig schnuppern • SchülerInnen finden ihre Schnupperbetriebe selbst Schnupperlehre als individuelle Berufsorientierung (während der Unterrichtszeit) • Für alle Schüler der 8. Klasse Volksschule, 4. Klasse Hauptschule/Neue Mittelschule und AHS, 8. und 9. Klasse Sonderschule sowie Polytechnische Schule • Individuell möglich • Initiative geht von den Eltern aus • Bis zu 5 Tage unterrichtsfrei • Erlaubnis dazu erteilt der Klassenvorstand Schnupperlehre als individuelle Berufsorientierung (in den Ferien) • Für alle SchülerInnen ab der 8. Schulstufe • An bis zu 15 Tagen in den Ferien möglich • SchülerInnen sind über die Schule unfallversichert • Eltern müssen zustimmen • Im Betrieb muss eine geeignete Aufsichtsperson sein Dauer und Ausmaß der Schnupperlehre Die Zeiten zum Schnuppern werden individuell vereinbart. Normalerweise dauert sie fünf Tage und wird zu typischen Unterrichtszeiten durchgeführt (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr). Maximal 8 Stunden täglich. Schnupperplätze finden Unter www.wko.at/lehrbetriebsuebersicht findet man alle Ausbildungsbetriebe. Betriebe, die besonders offen für Schnupperlehrlinge sind, sind rechts mit einem roten Häuschen gekennzeichnet. Auch unter www.berufsreise. at bieten Betriebe Schnupperplätze und Schnuppertage an.

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Begrüßen die Schnupperlehre: Karl Brüggemann (Geschäftsführer) und Annemarie Allinger-Csollich (Personalleitung) vom Interalpen-Hotel Tyrol

Gut informiert, richtig entscheiden Die Schnupperlehre ermöglicht es Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, einen Lehrberuf kennenzulernen. Zwei junge Menschen haben diese Chance im Interalpen-Hotel Tyrol genutzt und sind ihrem Traumberuf nähergekommen.

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Text: Eva Schwienbacher

lemens Zingerle ist ein Feinschmecker. Seine Vorliebe gilt Süßspeisen. Doch nicht nur das Essen bereitet dem 15-Jährigen Freude, auch die Lebensmittelverarbeitung begeistert ihn. „Schon als Kind hat mich das Kochen interessiert“, erzählt der Telfer, „daher habe ich beschlossen, Koch zu werden.“ Seinen Traumberuf lernt Clemens im Fünf-Sterne-Superior Interalpen-Hotel Tyrol. Er befindet sich im ersten Lehrjahr. Seinen Anfang in diesem Luxushotel bei Seefeld hat er als Schnupperlehrling gemacht. „Während meiner fünftägigen Schnupperlehre durfte ich einfache Arbeiten in der Küche übernehmen und konnte mir eine erste Orientierung verschaffen“, erzählt Clemens. „Ich hatte die Gelegenheit, mich mit Menschen zu unterhalten, die den Kochberuf tatsächlich ausüben. Zudem lernte ich den Betrieb

kennen.“ Die Entscheidung, in der GourmetKüche eines Luxushotels zu schnuppern, hat Clemens bewusst getroffen. Es fasziniert ihn, Gerichte für interessante Persönlichkeiten aus aller Welt zu zaubern.

Spannende Einblicke Die Schnupperlehre ist ein kurzfristiges Beobachten und Verrichten einzelner Tätigkeiten in einem Betrieb durch Schülerinnen und Schüler. Das Zuschauen, Ausprobieren und Fragen hilft Jugendlichen dabei, ihren Wunschberuf auszuloten. „Viele junge Menschen, die von einer Karriere in der Spitzenhotellerie träumen, wissen, dass sie hier interessante Leute treffen, nicht aber, dass die Branche auch große Kompromissbereitschaft erfordert“, sagt Geschäftsführer des Interalpen-Hotel Tyrol Karl Brüggemann. „Die Schnupperlehre bietet ihnen die


© Franz Oss (3)

Schnupperlehre

Information Berufs- und Bildungsconsulting der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 116, 6020 Innsbruck T 05 90 905-7244 I www.berufs-orientierung.at

Die Schnupperlehrlinge Clemens Zingerle und Agnieszka Florczak

Tipps für die Schnupperlehre: • In Berufe schnuppern, die einen wirklich interessieren • Verschiedene Berufe schnuppern, um vergleichen zu können • So viele Tätigkeiten wie möglich ausprobieren

Chance, herauszufinden, ob ihre Vorstellung der Realität entspricht.“ Gleichzeitig ist sie eine Unterstützung für Betriebe in der Lehrlingssuche. „Die fünftägige Schnupperlehre ist für uns wichtig, um festzustellen, ob jemand motiviert ist und das notwendige Talent mitbringt, aber auch um neue, gute Mitarbeiter zu finden.“ Denn nicht selten erhalten Lehrlinge nach Abschluss ihrer Ausbildung eine Fixanstellung.

Lehrreicher Testlauf Die Schnupperlehre ist im Interalpen-Hotel Tyrol Teil des Bewerbungsverfahrens. Dabei können Jugendliche nicht nur ihre Interessen abtasten, sondern auch ihre Motivation und

Lernbereitschaft unter Beweis stellen. Auch Agnieszka Florczak konnte sich während der Schnupperlehre im Servicebereich des FünfSterne-Hauses Anfang September bewähren und wurde direkt übernommen. Mittlerweile hat die 17-jährige Polin erfolgreich mit ihrer Lehrausbildung zur Restaurantfachfrau begonnen. „Der gute Ruf der dualen Ausbildung hat mich nach Tirol verschlagen“, erzählt Agniezcka, die vor neun Monaten ins Land zog. „Was die berufliche Ausbildung anbelangt, kann Tirol anderen Ländern mit Sicherheit ein Vorbild sein.“ An der Arbeit als Restaurantfachfrau schätzt Agniezcka besonders den Kontakt mit internationalen Gästen. „Für mich war die Schnupperlehre ein Testlauf: Ich konnte mich vergewissern, ob eine Zukunft im Tourismus das Richtige für mich ist.“ Bereits in den ersten Tagen hat Agniezcka allerhand gelernt. Und in den kommenden drei Jahren wird sie sich einen noch größeren Wissens- und Erfahrungsschatz aufbauen.

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Ausbildungsqualität großgeschrieben!

Weiterbildung für Lehrlingsausbilder Die Rahmenbedingungen der Wirtschafts- und Arbeitswelt verändern sich immer schneller. Die Rollenvielfalt der Ausbilder zwischen Fachkraft und Berufspädagoge verlangt nach ständiger Weiterbildung. Das Ausbilderforum der amg-tirol, eine Kooperation von Land Tirol, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und ÖGB, steht seit fast 20 Jahren im Dienste der Weiterbildung und Vernetzung von Lehrlingsausbildern. Das Ausbilderforum ist seit 2005 auch Zertifizierungsstelle für den Weiterbildungspass für Lehrlingsausbilder des Landes Tirol. Der Weiterbildungspass gliedert sich in drei Qualifikationsstufen. Pro Qualifikationsstufe werden Bildungspunkte vergeben. Für die Qualifikationsstufen 2 und 3 ist zusätzlich zu den jeweils erforderlichen Bildungspunkten die Ausarbeitung einer zehn- bis 20-seitigen Projektarbeit erforderlich.

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© Franz Oss

Genießen die beste Ausbildung: Die Lehrlinge Sebastian Hager, Katharina Friedrich, Niklas Astner mit Ausbilder Alois Danzl (v. li.).

Alois Danzl ist Lehrlingsausbilder in der Malermeister Achleitner Josef GmbH in Kundl. Um im Betrieb einen möglichst hohen Ausbildungsstandard zu garantieren, lässt er sich derzeit zum diplomierten Lehrlingsausbilder schulen.

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Text: Klaus Erler

ie Malermeister Josef Achleitner GmbH in Kundl beschäftigt 45 Mitarbeiter, die Aufträge im privaten und industriellen Bereich umsetzen. Derzeit werden im Betrieb acht Lehrlinge beschäftigt, ihr Ausbildungs- und Tätigkeitsschwerpunkt liegt bei der Funktionsbeschichtung, jenen Tätigkeiten also, die man landläufig mit dem klassischen Malereigewerbe in Verbindung bringt.

Sich attraktiv präsentieren Alois Danzl ist Malermeister und im Kundler Malerei-Betrieb seit drei Jahren als Lehrlingsausbilder für den Malernachwuchs zuständig.

Die aktuelle Einstellungssituation für Lehrlinge beschreibt er als sehr positiv: „Derzeit nehmen wir alle Lehrlinge auf, die sich bewerben und die unseren Anforderungen entsprechen. Das einzige Problem: Es ist gar nicht so leicht, genug geeignete Lehrlinge zu finden.“ Potentielle Lehrlinge würden oft die großen Unternehmen bevorzugen, da diese nicht nur mit intensiven Werbekampagnen auf sich aufmerksam machen, sondern auch mehr Lehrlings-Bonifikationen bieten. Um dieser negativen Dynamik entgegenzuwirken, müsse man sich laut Danzl als kleiner Betrieb nicht nur als Handwerks-, sondern


Diplomierte Lehrlingsausbilder

vor allem auch als Lehrbetrieb möglichst attraktiv präsentieren.

Ausbildung als Qualitätsgarant Dazu gehöre auch, dass die Lehrlingsausbilder über eine profunde Ausbildung verfügen. Aus diesem Grund lässt sich Alois Danzl seit 2015 zum diplomierten Lehrlingsausbilder schulen. Die Vorteile liegen für ihn auf der Hand: „Kein Lehrling gleicht dem anderen. Um allen gerecht zu werden und jeden so zu unterstützen, dass er möglichst viel von der Lehrausbildung mitnimmt, braucht es pädagogische Fähigkeiten und Fertigkeiten. Beides lerne ich in meiner Diplom-Ausbildung und das kommt dann direkt unserem Malernachwuchs zu Gute.“ Eine besonders wichtige Erkenntnis aus der laufenden Ausbildung ist für Danzl auch, zu verstehen, dass Ausbildung immer in beide Richtungen geht: „Natürlich lernt der Lehrling hauptsächlich vom Ausbilder. Aber auch der Ausbilder kann was vom Lehrling lernen, da dieser in der Berufsschule mit neuestem Fach-Wissen in Kontakt kommt. Wer das als

Lehrlingsausbilder annimmt und sich so auch nicht als allwissend und fehlerfrei präsentiert, nimmt viel Druck aus der Ausbildung und macht sie so entspannter und effektiver.“

Facharbeitermangel entgegentreten Höchstes Ausbildungsziel sei es, aus dem Lehrling einen fähigen Facharbeiter zu machen. Damit würde man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen hätte man dann Berufs-Profis, die mit ihrem Fachwissen überall auf der Welt am Arbeitsmarkt bestehen könnten. Zum anderen erlebt Danzl tagtäglich, „dass wir in Tirol nicht nur einen Lehrlings-, sondern auch einen Facharbeitermangel haben. Als Betrieb zu warten, bis der gute Facharbeiter an die Tür klopft, bringt gar nichts! Deshalb bilden wir selber auf hohem Niveau aus und übernehmen nach der Lehrzeit auch alle Lehrlinge, die bei uns im Betrieb bleiben wollen!“ Gute Firma, gute Ausbildung, guter Job: So schaut für Alois Danzl schließlich eine Win-win-Situation aus, zu der ein diplomierter Lehrlingsausbilder viel beitragen kann.

Kontakt Ausbilderforum Gaby Hotter-Rechfelden T 0512/562791-23 E Gaby.hotter-rechfelden@amg-tirol.at I www.ausbilderforum.at

„Als kleinere Firma muss man sich nicht nur als Handwerksbetrieb, sondern auch als Lehrbetrieb möglichst attraktiv präsentieren.“ Alois Danzl, Lehrlingsausbilder in der Malermeister Achleitner Josef GmbH, in Kundl

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Lehrlingscoaching der besonderen Art Eine Lehre verläuft nicht immer reibungslos und stellt Lehrling und Lehrbetrieb manchmal vor Herausforderungen. In diesen Fällen gibt es ein Angebot: Lehrlingscoaches unterstützen, damit die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen werden kann.

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In der Praxis hat sich das Modell bestens bewährt. Durch Besuche in den Berufsschulen sind die Coaches bekannt, Lehrlinge können

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© Shutterstock.com

anche Probleme kann man selber lösen, manchmal braucht es Hilfe von außen. „Ob in der Lehre, in der Familie oder in der Schule – wir unterstützen die Lehrlinge anonym und kostenlos. Denn in dieser Lebensphase können sich z. B. private Herausforderungen schnell auf die berufliche Leistung auswirken“, erklärt Lehrlingscoach Felix Roling. In einem persönlichen Erstgespräch wird die Situation analysiert, in Einzelcoachings werden Fähigkeiten zur Problemlösung vermittelt und am Ende kann eine freiwillige Nachbetreuung durchgeführt werden. Ziel ist es, Lehrlinge und Lehrbetriebe in ganz Tirol zu unterstützen, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

rasch und unkompliziert Hilfe in Anspruch nehmen. Ebenso begeistert zeigt sich Barbara LillRastern, Lehrberechtigte von der Ideenweberei. „Das Coaching hat mir geholfen, die Ausbildung unserer Lehrlinge erfolgreich fortzusetzen.“

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TIWAG-Lehre: Mit Energie beruflich durchstarten! Als „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ sowie „Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ bietet die TIWAG jungen Menschen die Chance, eine solide Berufsausbildung in zukunftsorientierten Berufen zu erlangen.

Was die TIWAG ihren Lehrlingen bietet: • Umfassende und zertifizierte Ausbildung • Engagierte und kompetente Ausbilder • Prämien bei guten Erfolgen (Berufsschule, Wettbewerben, Lehrabschlussprüfungen etc.) • Chance auf einen krisensicheren Arbeitsplatz und eine spätere Karriere im Unternehmen Wir suchen für Herbst 2017: (Lehrzeit jeweils 3,5 Jahre) • Elektrotechniker/in (Energietechnik) in Prutz, Oetz, Innsbruck, Thaur, Jenbach, Zell, Brixlegg und Kirchbichl • Metalltechniker/in (Maschinenbautechnik) in Imst • Informationstechnologe/in (Technik) in Innsbruck

TIWAG-Lehrlingstag 2016

© TIWAG (3)

Lehrlingsvergütung (brutto): 1. Lehrjahr 594,17 € 2. Lehrjahr 796,15 € 3. Lehrjahr 1.077,96 € 4. Lehrjahr 1.457,24 €

Information

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ls größtes Energieunternehmen des Bundeslandes Tirol ist die TIWAG für die Stromversorgung in Nord- und Osttirol verantwortlich. Mit rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einem Jahresumsatz von rund 950 Mio. Euro (2015) zählt die TIWAG zu einem der wichtigsten Arbeitgeber in Tirol. Personalchef Andreas Falkner: „Uns ist bewusst, dass wir den Unternehmenserfolg der TIWAG zu einem großen Teil unseren fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verdanken – viele davon sind ehemalige Lehrlinge.

Wir sind daher laufend auf der Suche nach engagierten jungen Leuten, die bei uns eine Berufsausbildung mit guten Aussichten für eine erfolgreiche Zukunft absolvieren möchten!“ Als traditionsreiches und zugleich zukunftsorientiertes Wasserkraftunternehmen steht die TIWAG seit Jahrzehnten für die nachhaltige und sichere Stromversorgung aus heimischen erneuerbaren Ressourcen und trägt damit wesentlich zur Sicherung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen der Tiroler Bevölkerung bei.

Weitere Infos zur Lehre bei der TIWAG: www.tiwag.at/ ueber-die-tiwag/karriere/lehre/ Bewerbung an lehre@tiwag.at

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David Sikan beim Zusammenbau revisierter Jenbacher Gasmotor von GE.

Als Junger die Berufswelt erleben Eine Lehrausbildung kann richtig spannend sein, umso mehr, wenn sie den Lehrling ins Ausland führt. Dort lassen sich in neuer und inspirierender Berufsumgebung wichtige persönliche und fachliche Fähigkeiten erwerben. Text: Klaus Erler

Internationaler Fachkräfteaustausch IFA Das Sammeln von Auslandserfahrungen wird immer wichtiger. Ein Praktikum im Ausland ist für die persönliche und berufliche Entwicklung von großem Nutzen. Lehrlinge machen wichtige Erfahrungen in einer neuen Umgebung, lernen andere Länder, Leute und Kulturen kennen und können sich neue Arbeitsmethoden und -techniken aneignen. Für Lehrlinge organisiert IFA in Zusammenarbeit mit dem Lehrbetrieb zu festgelegten Terminen mehrwöchige Auslandspraktika in europäischen Ländern. IFA berät auch Unternehmen und Schulen bei der Planung, Abwicklung und Administration von Projekten im Ausland. Weitere Infos unter: www.ifa.or.at

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ass Ortswechsel und Wanderschaft für den angehenden Handwerker inspirierend sein können und ihm zu neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten verhelfen, wusste man schon im Spätmittelalter. Jahrhundertelang war eine als „Walz“ bezeichnete Reise sogar Voraussetzung dafür, später einmal Meister werden zu können. Inzwischen sind solche Wanderzeiten längst nicht mehr verpflichtend. Um als Lehrling das eigene Berufsumfeld besser einschätzen zu lernen und viel Erfahrung in wenig Zeit zu sammeln, hilft es aber noch immer, die eigenen vier (Firmen-)Wände zu verlassen, um ins Ausland zu gehen.

Vorteil Auslandsaufenthalt Immer mehr Unternehmen ermöglichen ihren Lehrlingen deshalb auf freiwilliger Basis einen bis zu sechswöchigen Auslandsaufenthalt. Eines dieser Unternehmen ist Jenbacher Gasmotoren von GE, das am Tiroler Standort Gasmotoren für die stationäre Energieerzeugung produziert. Aktuell sind im Jenbacher Werk des Weltkonzerns GE mehr als 1.500 Mitarbeiter beschäftigt, 104 davon sind Lehrlinge. Für diese Lehrlinge ist Ausbildungsleiter Eugen Hotarek zuständig. Ihm fallen

gleich mehrere gute Gründe ein, die für den Auslandsaufenthalt von Lehrlingen sprechen: „Zunächst einmal kann diese Berufsreise eine Belohnung für denjenigen sein, der sich das ganze Jahr über besonders um seine eigene Ausbildung bemüht hat. Ein weiterer wichtiger Gedanke von Seiten des Betriebs ist es, die Selbstständigkeit des Lehrlings zu fördern und ihm zu helfen, im sozialen Bereich neue Erfahrungen zu machen.“ Auch die Entwicklung der Fremdsprachenkenntnisse seiner Lehrlinge ist Ausbildungsleiter Hotarek ein Anliegen, deshalb schickt er sie vorzugsweise ins englischsprachige Ausland.

Kosten werden übernommen Hotarek erklärt den Ablauf im Detail: „Zunächst muss ein Lehrling im dritten Lehrjahr von sich aus mit dem Wunsch, ins Ausland zu gehen, auf uns zugehen. Wenn wir seine Eignung bestätigen können, ermöglichen wir den Auslandsaufenthalt vorzugsweise im englischsprachigen Ausland. Dabei sind wir bemüht, in Zusammenarbeit mit der IFA (Anm.: siehe Factbox) unsere Lehrlinge in branchennahen Betrieben – wenn möglich mit sozialem Back-


© Dominique Huter (2)

Auslandsaufenthalt während der Lehre

es notwendig sein. Alle Reisekosten, die nicht von einer EU-Förderung abgedeckt sind, werden vom Unternehmen getragen.

Bestens organisiert

David Sikan (li.) und Ausbildungsleiter Eugen Hotarek sind von der Sinnhaftigkeit eines Auslandsaufenthaltes während der Lehre überzeugt.

ground – unterzubringen. Die Aufenthaltsdauer in einem solchen Betrieb kann dabei zwischen vier und sechs Wochen betragen.“ Die Reiseorganisation und Antragsabwicklung samt Motivationsschreiben übernimmt bei GE in Jenbach der Lehrling selbst, Ausbildungsleiter Eugen Hotarek hilft jedoch jederzeit, sollte

David Sikan ist seit März 2016 ausgelernter Maschinenbautechniker und ehemaliger Lehrling bei GE in Jenbach. Ihm wurde 2015 vom Unternehmen ein Lehrlings-Auslandsaufenthalt in Schleswig-Holstein ermöglicht. David Sikan: „Ich unternahm die Reise gemeinsam mit mehreren österreichischen Lehrlingen aus allen Berufsschichten. Der Flug von Wien nach Hamburg und die Weiterfahrt mit dem Auto war bestens organisiert. In Deutschland waren wir gemütlich in einem Internat untergebracht und trafen uns jeden Tag. Meine Arbeit führte mich täglich in die Schleswiger Werkstätten, einen großen Betrieb, der Menschen mit Behinderung anstellt. Dort konnte ich nicht nur neue Menschen, sondern auch eine neue Betriebskultur kennenlernen. Ich arbeitete an einer CNCFräsmaschine und erklärte den Angestellten die Bedienung samt damit in Verbindung stehenden Aufgabegebieten. Sie waren happy über ihre Aufgabe, mich hat die Arbeit mit den Menschen mit Handicap total gefreut, es war insgesamt eine tolle Erfahrung.“

„Ich lernte nicht nur neue Menschen, sondern auch eine neue Betriebskultur kennen: eine tolle Erfahrung!“ David Sikan, Maschinenbautechniker bei GE in Jenbach

Bei der Frage, was ihm der Auslandsaufenthalt schlussendlich gebracht hat, muss David Sikan nicht lange überlegen: „Das Selbstbewusstsein, mit meinem Wissen und Können überall einsetzbar zu sein, und die Erfahrung, wie bereichernd die Arbeit in einer Geschützen Werkstätte ist. Was am Anfang recht kompliziert ausgesehen hat – von der Reise über das Kennenlernen der neuen Firma bis hin zum Bedienen neuer Maschinen –, stellte sich gleich als halb so schlimm heraus!“

Neue Kompetenz Von Unternehmensseite kann Eugen Hotarek hier noch hinzufügen: „Wir schätzen junge Mitarbeiter, die gelernt haben, mit komplexeren Problemstellungen umzugehen. Diese Eigenschaften zeichneten David schon zuvor aus und wurden mit seinem Auslandsaufenthalt noch weiter gestärkt, genauso wie seine soziale Kompetenz. 

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© Emanuel Kaser

Markus Spatzier wusste früh, dass er selbstständiger Mode-Designer sein wollte. Heute hat der 27-Jährige ein erfolgreiches Label und bildet in seinem Schwazer Betrieb selbst Lehrlinge aus.

Karriere nach Maß Mode-Designer Markus Spatzier erzählt im Interview, welche Tipps er jungen Menschen in puncto Ausbildung geben würde, was er von seinen eigenen Lehrlingen erwartet und warum es wichtig ist, sich auszuprobieren.

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Interview: Rebecca Müller

err Spatzier, warum haben Sie sich für eine Lehre als Damen- und Herrenschneider entschieden? Markus Spatzier: Das war keine schwere Entscheidung. Ich war nicht besonders gut in der Schule und bin auch nicht gerne hingegangen. Vor allem habe ich die Aussicht, zu arbeiten und damit bald selbstständig sein zu können, interessant gefunden. Also habe ich erst einmal geschnuppert – unter anderem in der Küche – und dann ist glücklicherweise eine Lehrstelle als Damen- und Herrenschneider frei geworden. Woher kam die Leidenschaft für Mode? Das Interesse für Mode war immer schon da. Bereits in der Hauptschule hatte ich meinen

Zur Person Markus Spatzier ist seit Oktober 2010 selbstständiger Herren- und Damenschneidermeister und Designer. Unter seinem Label Manufaktur Herzblut entwirft er Kleider, Accessoires, Stoffe und Schmuck.

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eigenen Stil, nicht um anders zu sein oder um aufzufallen, sondern einfach, weil ich mich in ausgefallenen Klamotten wohlgefühlt habe.

Deshalb verlange ich von meinen Lehrlingen und Praktikanten auch, dass sie zuhause für sich nähen und üben, üben, üben.

Waren der Meisterbrief und die Selbstständigkeit auch logische Ziele für Sie? Ja, definitiv. Mir war schon sehr früh bewusst, dass ich unbedingt selbstständig sein wollte. Das war und ist mir sehr wichtig. Also war den Meister zu machen ein notwendiger Schritt – auch weil ich Lehrlinge ausbilden wollte. In Tirol gibt es nicht viele Lehrstellen für Damen- und Herrenschneider, deshalb wollte ich später selbst welche schaffen.

Sie haben an mehreren Lehrlingswettbewerben teilgenommen und gewonnen. War es für Ihre berufliche Entwicklung wichtig, sich mit anderen zu messen? Es war mir schon wichtig, ja. Aber ich habe an den Wettbewerben auch gewissermaßen für meinen Vater teilgenommen. Was ich mache, war sehr abstrakt und ungewöhnlich für ihn. Dass ich aber gut war und das mit der erfolgreichen Teilnahme an den Lehrlingswettbewerben beweisen konnte, war eine Art Legitimation für ihn. Diese Bestätigung war wichtig für uns beide.

Haben Sie immer daran geglaubt, dass man es als Modeschöpfer auch in Tirol schaffen kann, oder hatten Sie Ambitionen, ins Ausland zu gehen? Ich wollte und will bewusst in Tirol bleiben. Hätte ich ein Praktikum bei Vivienne Westwood gemacht, wäre ich vielleicht in der Branche sozusagen „mehr wert“, aber ich glaube, man kann auch über den Tellerrand hinausblicken, ohne zwangsläufig ins Ausland gehen zu müssen. Wichtig ist allerdings, dass man sich immer weiterbildet und neugierig bleibt.

Menschen wie Sie beweisen immer wieder, dass es keinen Hochschulabschluss braucht, um Erfolg zu haben. Welche Eigenschaften sind stattdessen entscheidend? Hausverstand und Qualitätsbewusstsein. Letzteres ist gerade in meinem Beruf sehr wichtig, aber ich denke, auch in jedem anderen. Ich habe Kundinnen, die sich von meinen ausgefallenen Kreationen angesprochen füh-


Bundeslehrlingswettbewerb

Hatten Sie einen Plan B, wenn es zum Beispiel nach der Lehre mit dem eigenen Label nicht geklappt hätte? Dann wäre ich heute wahrscheinlich ModeVerkäufer und würde trotzdem versuchen, meine Kreativität irgendwie auszuleben. Damit hätte ich kein Problem gehabt, auch wenn sich das jetzt leicht sagt. Welche Tipps möchten Sie jungen Menschen, die sich für eine Lehre interessieren, mitgeben? Unbedingt so viel wie möglich in Betrieben schnuppern – ich habe diese Möglichkeiten auch ausgereizt – man muss sich ausprobieren, um zu erkennen, was man tatsächlich mag und was nicht. Und auch wenn ich es sehr wichtig finde, dass man Angefangenes abschließt, muss man auch den Mut haben, eine Lehre abzubrechen, wenn man merkt, dass der angestrebte Beruf nicht zu einem passt. Noch drei gute Tipps: einen Bausparer anlegen, immer auf eine gepflegte Erscheinung achten und nie mit dem Rauchen anfangen – alle drei Dinge erleichtern Vieles.

Kleider machen Leute Tirolerinnen holen Doppelsieg beim Bundeslehrlingswettbewerb der Damenkleidermacher. © Bundesinnung Mode- und Bekleidungstechnik

len, und andere, die einfach die Qualität der Kleidung zu schätzen wissen. Gute Arbeit zu leisten, ist entscheidend.

Freuten sich über das Ergebnis: Silvia Abendstein, Sarah Wograndl (2. Platz), Barbara Pfister (1. Platz) und Innungsmeisterin Brigitte Huditz (v. li.).

B

eim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb der Damenkleidermacher, der am 2. und 3. September 2016 in Kuchl stattfand, bewiesen die NachwuchsKleidermacher, wie man Kreativität und technisches Know-how gekonnt miteinander verbindet. Aus Tiroler Sicht verlief

der Wettbewerb äußerst erfolgreich: Die ersten beiden Ränge belegten zwei Tirolerinnen. Platz 1 ging an Barbara Pfister vom Lehrbetrieb Sportalm in Kitzbühel. Die Silbermedaille holte Sarah Wograndl von den beiden Lehrbetrieben Kerstin Radnetter und Silvia Abendstein.

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Unternehmensinfo

Die Zukunft bei DB Schenker gehört dem Nachwuchs Fit for the future! Bewege mit uns gemeinsam die Welt. Ein Berufsbild mit Zukunft

Die Tätigkeit als Speditionskaufmann/frau gewinnt immer mehr an Bedeutung und wird auch in Zukunft einen wesentlichen Platz in der Wirtschafts- und Arbeitswelt haben. Wir bilden die besten Mitarbeiter aus! Als Nummer 1 in Österreich und weltweit führender Anbieter von integrierten LogistikDienstleistungen bewegt DB Schenker die Welt! Wir bieten der Industrie und dem Handel alle Dienstleistungen aus einer Hand: Landverkehr mit Lkw und Bahn, Luft- und Seefracht sowie komplexe Logistiklösungen. Mit Know-how und durchdachter Logistik sorgen über 65.000 DB-Schenker-Mitarbeiter an 2.000 Standorten dafür, dass die Produkte unserer Kunden zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Viele unserer Führungskräfte begleiten unser Unternehmen schon seit Jahrzehnten und haben oft als Lehrling bei DB Schenker begonnen. Werde auch du ein Manager des Verkehrs und der Warenströme und bewege mit uns die Welt! www.dbschenker.com/at

Information

„Als Leitbetrieb in der Logistikbranche sind uns die Lehrlingsausbildung und die berufliche Qualifikation ganz besonders wichtige Anliegen. Denn in den Nachwuchstalenten liegt die Zukunft.“

Schenker & Co AG Sankt Bartlmä 6, 6020 Innsbruck E karriere@dbschenker.com I www.dbschenker.com/at

Manfred Zaletel Geschäftsleiter DB Schenker Innsbruck

Jetzt bewerben: Speditionskaufmann/frau

Ein/e Spediteur/in wickelt Transporte für seine Kunden ab. Dazu setzt er weltweit unterschiedliche Verkehrsträger wie Lkw, Frachtflugzeuge, Schiffe und die Bahn ein. Du bist damit als Manager für die gesamte Organisation rund um den Globus für Kunden in aller Welt verantwortlich.

Betriebslogistikkaufmann/frau

Ein/e Betriebslogistikkaufmann/frau spielt eine zentrale Rolle im Warenfluss zwischen Versender und Empfänger. Du bist eine Informationsdrehscheibe zu Kunden, Lieferanten, Speditionen, Mitarbeitern, dem zentralen Rechnungswe-

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young.stars-academy in Schladming

sen, der Verwaltung, der Produktion, des Lagers und zum Fuhrpark.

möglichkeiten und bist für die Lagerbewirtschaftung zuständig.

Speditionslogistiker/in

Wir bieten:

Ein/e Speditionslogistiker/in ist verantwortlich für die Gütertransporte und die Zwischenlagerung von Gütern auf dem Transportweg. Du erarbeitest Logistikkonzepte, suchst Zwischenlagerungs-

• Bezahlung der Internatskosten • Prämiensystem für Jahresund Lehrabschlussprüfungszeugnis • Unterstützung bei der Lehre und Matura • DB Schenker young.stars academy


Unternehmensinfo

Lehre bei Goidinger Bau GmbH

Information Wir suchen Lehrlinge für den Lehrberuf Maurer! Du möchtest in unser tolles Team? Dann schick uns deine Bewerbung an:

© Shutterstock.com

Goidinger Bau GmbH Hinterfeldweg 10, 6511 Zams oder E office@goidingerbau.at I www.goidingerbau.at

G

oidinger Bau sucht Arbeitnehmer und speziell Lehrlinge, egal ob mit Pflichtschulabschluss oder sogenannte Schulabbrecher der Höher Bildenden Schulen, die das Maurerhandwerk in einem technisch versierten Umfeld vom Grund auf erlernen wollen. Der Ausbildungsweg für die Lehrlinge endet

nicht mit der Lehrabschlussprüfung. Die Firma Goidinger Bau GmbH steht voll hinter dem Leitspruch „Karriere mit Lehre“. Die Lehrlinge der Goidinger Bau GmbH werden zusätzlich zur Ausbildung auf den Baustellen, der Berufsschulen und dem Lehrbauhof auch firmenintern im Rahmen der PORR-Academy bestens geschult.

In den letzten Jahren erhielten einige der Lehrlinge mehrfach Auszeichnungen bei den diversen Landes- und Bundeswettbewerben und der Tiroler Landesregierung. Die Weiterentwicklung von Lehrlingen über den Abschluss der Polierschule bis hin zum Bauleiter wurde von zwei der ehemaligen Lehrlinge bereits absolviert.

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Matura und Lehre

Mit Schulerfahrung in die Lehrausbildung Nach der Matura ist für viele eine universitäre Ausbildung das große Ziel. Doch das Studium ist nicht für jeden das Richtige. Von einer abgeschlossenen Reifeprüfung kann man auch bei der Lehrausbildung profitieren.

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ls Christoph Sieberer seine Matura in der Tasche hatte, war für ihn eigentlich klar, wie es weitergehen sollte: Der IT-interessierte junge Mann aus Fritzens immatrikulierte an der Universität Innsbruck, um Informatik zu studieren. „Am Anfang war ich auch mit vollem Eifer und Enthusiasmus bei der Sache“, erzählt er. Doch bald begann das Studium von Semester zu Semester schleppender zu verlaufen. Die Zahl der absolvierten Kurse sank, ebenso wie der Notenschnitt. „Irgendwie hat sich das Studium einfach totgelaufen. Ich habe mehr und mehr das Interesse und den Antrieb verloren. Und die Aussicht, mein berufliches Leben vor einem Bildschirm zu verbringen, hat auch nicht geholfen.“

Ein neuer Weg Nach acht Semestern beschloss er, die Reißleine zu ziehen und der Akademikerlaufbahn den Rücken zu kehren. Ein Beratungsgespräch bei der Arbeiterkammer half dem desillusionierten Studenten, sich neu zu

Stefan Picker und Christoph Sieberer bei der Montage von Sonnenschutzlösungen.

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orientieren. Und so entstand der Kontakt zu Jannach & Picker. Der Anbieter von Sonnenschutzlösungen gab Sieberer die Chance, beim Probearbeiten am Standort Vomp ein wenig in den Betrieb zu schnuppern. Daraus wurde schnell mehr: Der ehemalige Student ist inzwischen im ersten Lehrjahr in der Ausbildung zum Sonnenschutztechniker – und mit vollem Eifer dabei. „Die Lehre ist für mich die ideale Kombination“, erzählt er. „Sonnenschutzlösungen sind hochtechnisiert und auch häufig automatisiert. Da kann ich mich hervorragend einbringen und weiterbilden.“ Zugleich erfordert der Beruf Körpereinsatz und manuelles Geschick, ist nur mit wenig Zeit am Schreibtisch verbunden und bietet auch persönlichen Kundenkontakt. „Also die perfekte Balance für mich“, meint Sieberer.

Vorsprung Zumindest einen Teil der Zeit, die er im Studium „verloren“ hat, kann er dank der verkürzten Lehrzeit wieder wettmachen. Anstatt der bislang drei Lehrjahre wird er seine Ausbildung nach nur zwei Jahren abschließen. Das ist allerdings bei Weitem nicht der einzige Vorteil, den ihm die Matura und auch die Studienerfahrung bringen. Vor allem die vier Jahre zusätzliche Sprachausbildung fallen in dem zunehmend Technik-affineren Beruf sehr ins Gewicht, bestätigt Juniorchef Stefan Picker: „Wir haben mit englischen Handbüchern, Anleitungen und englischsprachigen Händlern zu tun“, erklärt er. „Eine zweite Sprache auf gutem Niveau ist da sehr viel wert.“ Und auch das Plus an technischem Verständnis, das Sieberer von Anfang an mitgebracht hat, weiß man bei Jannach & Picker zu schätzen. Denn Sonnenschutztechnik ist ein

© Emanuel Kaser (3)

Text: Daniel Feichtner

sehr breit gefächerter Beruf, der bereits in der Ausbildung hohe Ansprüche stellt. „Wir haben es nicht nur mit viel Technik und Elektronik, sondern auch mit verschiedensten Materialien von Textilien über Holz und Metall bis hin zu Beton zu tun“, meint Picker. „Dementsprechend fordernd ist die Berufsschule. MaturaAbsolventen tun sich da erfahrungsgemäß leichter, wie Christoph beweist.“ So kommt Maturanten ihre fundierte schulische Ausbildung in der Lehre merklich zugute.

Reife-Prüfung Auch abseits davon kann von verlorener Zeit bei einem späteren Antritt der Lehre eigentlich nicht die Rede sein. Denn meistens bringen Maturanten auch einen gewissen Reife-Bonus mit, der ihnen einen Vorsprung verschafft, ist der Juniorchef sicher: „Das mögen oft nur ein paar Jahre sein. Aber die können einen merklichen Unterschied machen.“ Das zeige sich schon anhand des generell höheren Verantwortungsbewusstseins. „Dazu kommen mehr Selbstvertrauen beim Kundenkontakt und der Blick dafür, was es gerade zu tun gibt. Jemand, der ein wenig älter ist, arbeitet in vielen Fällen einfach selbstständiger.“ Das macht ihn auch


Matura und Lehre

„Die Lehre ist für mich die ideale Kombination. Sonnenschutzlösungen sind hochtechnisiert und auch häufig automatisiert. Da kann ich mich hervorragend einbringen und weiterbilden.“ Christoph Sieberer, Sonnenschutztechnik-Lehrling, 1. Lehrjahr

Christoph Sieberer (li.) hat sich nach seinem abgebrochenen Informatik-Studium umorientiert. Bei Jannach & Picker lässt er sich unter anderem von Juniorchef Stefan Picker (re.) zum Sonnenschutztechniker ausbilden.

schon in der Ausbildung zu einem besonders wertvollen Mitarbeiter. Christoph Sieberer sieht das ähnlich: „Mit 15 wäre ich sicher nicht so motiviert gewesen, wie ich das heute bin.“ Mit der Lehrstelle hat er eine Berufsausbildung gefunden, die seinen Interessen gerecht wird und ihm breit gefächerte Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Denn im Bereich Sonnenschutz sind Automatisierung

und Programmierbarkeit zunehmend zentrale Inhalte, auf die auch Jannach & Picker baut. Und dementsprechend werden Spezialisten benötigt, die mit der Technologie von heute und von morgen vertraut sind. Dank seines Informatik-Hintergrunds bringt Christoph bereits in der Ausbildung Know-how mit, das nicht nur ihm die Arbeit erleichtert, sondern auch dem Betrieb zugutekommen kann.

Information und Ausbildungsberatung Lehrlingsstelle Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 905-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at I www.tirol-bildung.at

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Lehre und Matura

Doppelt ausgebildet Das Ausbildungsmodell „Lehre und Matura“ präsentiert sich 2016 noch attraktiver.

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ehre und Matura am WIFI Tirol ist seit 2016 noch kompakter, noch flexibler und noch individueller. Damit ist dieses Modell die erste Wahl für alle, die eine praxisorientierte Fachausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen. Lehre und Matura (LEMA) ist ein Bildungsmodell für Gewinner. Es vereint die handfesten Vorteile eines Lehrberufs mit den Chancen, die eine Matura eröffnet. Damit lassen sich Lehrlingsentschädigung, Fachausbildung, Berufserfahrung und Aufstiegschancen unter einen Hut bringen. Lehre und Matura ist somit der perfekte Ausgangspunkt für die unterschiedlichsten Karrierewege. Das WIFI Tirol ist dabei ein verlässlicher Begleiter für die Jugendlichen und bringt sie Schritt für Schritt zu ihren persönlichen Zielen.

Einsteigen, ausprobieren, Matura machen! Der erste LEMA-Abschnitt ersetzt den bisherigen Aufnahmetest. In diesem Basiskurs erlernen die Jugendlichen die Grundlagen der Allgemeinbildung in Deutsch, Mathematik und Englisch, erfahren alles über das Lehre-und-MaturaSystem und werden zu ihrem optimalen Ausbildungsweg beraten. Nach dem positiven Abschluss des 1. Abschnitts und Abgabe der Bewerbungsunterlagen führt der 2. Ausbildungsabschnitt die Teilnehmer zur Matura. Durch die optimale Staffelung dieser Kurse ist ein Einstieg nun jederzeit möglich – ohne lange Vorplanung, ohne Wartezeiten und ohne Stress.

Hohe Erfolgsquote Es gibt noch weitere Neuheiten bei LEMA: Versäumte Stunden lassen sich einfach nachholen. Vor der Matura wird intensiver geschult und der Unterrichtsstoff in den neu geschaffenen ‚Lernstudios Matura‘ wiederholt. Die indi-

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Lehre und Matura

Lehre und Matura – Ausbildungsmodell Donnerstag am Abend Freitagvormitttag oder -nachmittag oder Mo, Di, Mi am Abend Samstag oder abends

DME Lernstudio Basis

BEWERBUNGSVERFAHREN

1. Maturajahr

2. Maturajahr

3. Maturajahr

4. Maturajahr

Fachbereich Englisch

Deutsch

Mathematik Lernstudio Englischthemen

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M

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Lernstudio Matura

Lernstudio Matura

Lernstudio Matura

viduelle Betreuung während der vierjährigen Ausbildung wird verbessert, die Lernfortschritte werden kontinuierlich dokumentiert. Und für die Matura selbst sind insgesamt vier Antritte möglich – die aber zumeist gar nicht nötig sind, weil die Erfolgsquote beim Erstantritt bei 85 Prozent liegt.

das erste Maturafach bestehen. Das WIFI Tirol ist der kompetente Begleiter auf diesem optimierten Ausbildungspfad und bietet den Lehrlingen vom Start bis hin zum erfolgreichen Matura-Abschluss kompetente Unterstützung an.

Kompetent und kostenlos Top Referenten, gute Vorbereitung und ein stimmiges Konzept bedeuten für die LEMA-Absolventen: professionelle und praxisnahe Vorbereitung, individuelles Timing und persönliche Betreuung. Und das auch noch kostenlos: Lehre und Matura wird vom Staat Österreich, vom Land Tirol und von der Tiroler Wirtschaft finanziert. Das WIFI hilft auch jenen, die sich sehr spät in der Lehrzeit für Lehre und Matura entscheiden. Mit dem ‚Lernstudio Englisch Thementraining‘ können Jugendliche in nur einem Jahr

Information und Anmeldung T 05 90 905-7259 E lisa.ringler@wktirol.at WhatsAppChat: 0676/88 531 72 69

Unternehmensinfo

Karriere mit Lehre bei einem Weltkonzern Siemens steht seit über 90 Jahren für beste Ausbildung und langfristige Perspektiven.

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ls internationales Unternehmen bietet Siemens seinen Lehrlingen einen guten Start ins Berufsleben. Siemens Innsbruck erhielt vom Land Tirol den Titel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ und ist unter anderem im Ausbildungsverbund Tirol verankert. Eine Lehre bei Siemens bedeutet: Mit neuesten Technologien zu arbeiten, eine höchst qualitative Ausbildung zu erhalten und in einem Team integriert zu sein, dessen oberstes Ziel es ist, jungen engagierten Menschen eine optimale Zukunftsperspektive durch eine innovative und verantwortungsvolle Ausbildung zu ermöglichen.

– oder eine Lehre zur Bürokauffrau bzw. zum Bürokaufmann machen.

Attraktive Extras für Lehrlinge

Siemens bietet neben der ausgezeichneten Ausbildung viele zusätzliche Leistungen, die weit über den Standard hinausreichen: Einführungsseminar, Sportwoche, eine Lehrabschlussreise und vieles mehr.

Information

Im technischen Bereich kann man bei Siemens in Innsbruck den Beruf Elektrotechniker/-in in den Hauptmodulen Anlagen-Betriebstechnik/ Automatisierungs-Prozessleittechnik erlernen

© Thinkstock/iStock

Lehrberufe

Chance nützen und bewerben Wer sich für eine Lehre bei Siemens interessiert, findet die aktuellsten Infos im Internet unter www.siemens.at/lehre. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an lehre-innsbruck.at@siemens.com.

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Top-Five-Lehrberufe

Die beliebtesten Lehrberufe in Tirol In Tirol werden momentan 153 Lehrberufe ausgebildet. In 26 Berufen lassen sich auch Doppellehren absolvieren. Trotz der großen Auswahl gibt es sowohl für die Mädchen als auch für die Burschen ganz klare Favoriten.

Die Top-Five-Lehrberufe der Mädchen 48,8 % der Mädchen werden in nur drei Lehrberufen ausgebildet. 1. Einzelhandelskauffrau

Gesamt

Anteil in %

992

26,8

2. Friseurin und Perückenmacherin (Stylistin)

410

11,1

3. Bürokauffrau

405

10,9

4. Hotel- und Gastgewerbeassistentin

244

6,6

5. Restaurantfachfrau

167

4,5

Die Top-Five-Lehrberufe der Burschen

Informationen zu allen Lehrberufen

Mit 34,2 % bei den ersten drei Lehrberufen ist die Konzentration wesentlich geringer als bei den Mädchen.

Lehrvertragsservice der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 905-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at I www.tirol-bildung.at

Gesamt

Anteil in %

1. Metalltechniker*

984

13,6

2. Elektrotechniker*

869

12,0

3. Kraftfahrzeugtechniker

623

8,6

4. Einzelhandelskaufmann

585

8,1

5. Installations- und Gebäudetechniker

452

6,2

* modularer Lehrberuf inklusive aller Hauptmodule

Dieser Job ist auch morgen nicht von gestern! Ein Job wie jeder andere? Mitnichten. Als Speditionskaufmann/frau, SpeditionslogistikerIn steht dir die Welt offen. Zu Wasser, Luft und ebener Erde, Hochgeschwindigkeitszüge, Ozeandampfer, Flugzeuge, LKW-Flotten.

DU STEUERST DIE WELT DER MOBILITÄT.

SPEDITIONSKAUFMANN/-FRAU SPEDITIONSLOGISTIKERIN

UNGSECHSL W B A DIE UND STEN REICH NDSTEN E SPANN RUFE, E B R RLEH DIR VO ST! U D N DIE N A EN K STELL Allgemeine Informationen über Lehrplan, Lehrzeit und Doppellehre bekommst du bei: Mag. Patrick Friedrich Fachgruppengeschäftsführer Sparte Transport und Verkehr | Wirtschaftskammer Tirol T 05 90 90 5-1256 | 05 90 90 5-51256 E patrick.friedrich@wktirol.at | W WKO.at/tirol/verkehr

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Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 116 | 6021 Innsbruck T 05 90 90 5-7305 | F 05 90 90 5-57305 E bildung@wktirol.at | W www.tirol-lehrling.at


„Auch ohne Studium kann man Karr­ iere machen, wenn man die nötige Einsatz­ und Lernbereitschaft mitbringt. Unser Studium ist die gelebte tägliche Praxis und das Lernen des sozialen Verhaltens im permanenten Umgang mit Menschen.“

„Karriere mit Lehre ist bei Gebrüder Weiss Tirol ge­ lebte Praxis und somit rekrutiert sich fast die gesamte Führungs­ mannschaft aus selbst ausgebildeten Mitarbeitern“

IERE R M R

L

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HR

„Wenn man den richtigen Beruf für sich gefunden hat gibt es nichts Bes­ seres als eine Lehre. Denn nur so erlernt man seinen Traumberuf von der Pike auf und wird zum wahren Experten in seinem Fach. Ich würde auch heute wieder die Lehre zum Spedit­ ionskaufmann absolvieren, nur die Möglichkeit der Lehre mit Matura hat zu meiner Zeit noch gefehlt!“ Andreas Auckenthaler Filialleiter Gebrüder Weiss Wörgl

Gebrüder Weiss GmbH. Gabriele Chromy Löfflerweg 35, 6060 Hall in Tirol T +43.5223.206.6002 gabriele.chromy@gw-world.com www.gw-world.com

Günter Schmarl Bereichsleiter Internationale Landverkehre

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Hannes Mayr Niederlassungsleiter von Gebrüder Weiss Tirol

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W

„Es ist wichtig, dass sich junge Menschen individuell entwickeln können. Der Trend zu Matura und Studium ist nicht für jeden gleichermaßen geeignet und wird oftmals vom Elternhaus vorgeschrieben. Junge Men­ schen in diese Richtung zu ordern, nur weil laut ge­ sellschaftspolitischer Wahrnehmung dies im Moment unausweichlich ist um erfolgreich zu werden, halte ich für eine kurzsichtige Denk­ und Vorgehensweise. Mit der Ausbildung zum Speditionskaumann/­frau erhält man eine solide Ausbildung mit breitem Basiswissen mit der man in der Wirtschaft absolut konkurrenzfähig sein kann. Ich habe selbst meine Lehre bei Gebrüder Weiss gemacht und kann heu­ te mit Stolz auf viele interessante und erfolgreiche Jahre zurückblicken. Am Ende des Tages steht aber immer der persönliche Wille sich Herausforderungen zu stellen um seine Ziele zu erreichen. Ein akademischer Titel ohne Berufserfahrung als Referenz reicht schon lange nicht mehr aus.“ Alexander Eberharter Bereichsleiter Logistiklösungen


Hilfe bei der Stellensuche

So findet man die richtige Lehrstelle Wichtig bei der Lehrstellensuche ist vor allem, früh genug damit zu beginnen. Mit dem Halbjahreszeugnis der Polytechnischen Schule oder dem Halbjahreszeugnis der 4. Klasse der Neuen Mittelschule (wenn es bereits das 9. Schuljahr ist) kann man sich bei Betrieben bewerben.

1.

Das Internet nutzen Alle Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, finden sich unter: www.wko.at/lehrbetriebsuebersicht. Hier gewinnt man einen sehr guten Überblick darüber, welche Betriebe in welchen Berufen Lehrlinge ausbilden. Natürlich kann man diesen Betrieben eine Initiativbewerbung schicken.

Wichtige Tipps

4.

2.

Das WIFI Berufs- und Bildungsconsulting (BBC) besuchen Im BBC bekommt man Auskunft, welche Betriebe Lehrlinge ausbilden und jede Menge Tipps zur Lehrstellensuche. Infos unter: www.berufs-orientierung.at

6.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) kontaktieren Hier gibt es ein Verzeichnis der offenen Lehrstellen. Allerdings gilt es dabei zu bedenken, dass nicht alle Unternehmen die freien Lehrstellen auch dem AMS melden. Alle freien Lehrstellen, die dem AMS gemeldet werden, sind im Internet unter: www.wko.at/lehrstellenboerse

5.

Zeitungsannoncen studieren In Tageszeitungen, Bezirksblättern, Regionalzeitungen oder Stadtmagazinen befinden sich oft Anzeigen über freie Lehrstellen.

Mit Verwandten, Bekannten und Freunden reden Oft ist es auch möglich, durch Mundpropaganda eine freie Lehrstelle zu bekommen.

3.

Direkt bei den Betrieben nachfragen Einfach bei Betrieben nachfragen, ob es freie Lehrstellen gibt, auf die man sich bewerben kann. Dadurch zeigt man Selbstständigkeit und somit auch die Eignung für eine berufliche Ausbildung.

7.

Die Berufspraktischen Tage/Wochen nutzen Das ist bestimmt die beste Möglichkeit, sich eine freie Lehrstelle zu sichern. Eine Umfrage hat gezeigt, dass der Großteil der Unternehmer die künftigen Lehrlinge mit Hilfe der Schnupperlehre auswählen.

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Alle Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten unter: www.merkurmarkt.at/lehrling

SO MACHT MAN SICH FREUNDE. 52Lehrling_Image_TirolTageszeitung_190x77_abf

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27.09.16 09:50


Unternehmensinfo

Besuch in den BIZen des AMS Tirol © Paul Weber

Wer sich über seine Potenziale Klarheit verschaffen will, kann dies auch während des ganzen Jahres tun. „Die BIZen des AMS Tirol bieten professionelle Infos, einen Interessentest sowie Bildungs- und Berufsberatung an. In der Jugendberatung können die Infos gemeinsam mit Eltern und Jugendlichen zu einer Entscheidung gebündelt werden. Kommen Sie auch zur BeSt³ und besuchen Sie den Stand des AMS Tirol“, lädt Mag. Sabine PlatzerWerlberger zu einem Besuch ein.

Kids fragen, Profis antworten Berufswahl – keine einfache Wahl. Keine einfache Entscheidung. Welcher Beruf passt zu mir, welcher bietet Perspektiven? Das AMS Tirol gibt Antworten auf jede noch so knifflige Frage.

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Bezahltes Inserat

as mache ich nach der Pflichtschule? Soll ich mich für eine berufsbildende mittlere oder höhere Schule oder doch für einen handwerklich-technischen Beruf entscheiden, soll ich später eine Fachhochschule oder Uni besuchen? Die Berufwahl ist eine der schwierigsten Entscheidungen im Leben, ist eine erfüllte Tätigkeit doch entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Umfassende Infos sind dabei zentrale Voraussetzung, um die richtige Schul-, Ausbil-

dungs-, Studien- oder Berufswahl zu treffen und Sackgassen zu vermeiden. Die BeSt³ – die größte Bildungsmesse in Österreich – unterstützt junge, aber auch erwachsene Menschen bei der Beantwortung dieser Schlüsselfragen mit ihrem umfangreichen Informations- und Beratungsangebot. Vom 19. bis 21. Oktober 2016 macht die BeSt³ Halt in Innsbruck und bietet Interessierten einen breiten Überblick rund um das Thema Beruf und Bildung.

Information Infos erteilen die MitarbeiterInnen in den BIZen und der Jugendberatung beim AMS Tirol. Besuchen Sie auch unsere Homepages www.ams.at/tirol und www.arbeitszimmer.cc oder kontaktieren Sie die AMS-ServiceLine unter 0512/58 19 99.

Karoline, 21, hat die Lehre zur Gärtnerin abgeschlossen und macht nun die Zusatzlehre zur Floristin. Den Kontakt mit KundInnen und die Möglichkeit kreativ zu sein liebt sie besonders an ihrer Arbeit.

lehre-in-tirol.at

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Dorothea Hoffmann bei der Arbeit im Hotel Stock resort. Die 23-Jährige studierte ein Jahr lang Chemie und sechs Semester Medizin, ehe sie beschloss, Köchin zu werden.

Küche statt Klinik Dorothea Hoffmann aus Absam macht eine Lehre im Fünf-Sterne-Hotel Stock resort im Zillertal. Die 23-Jährige hat ihr Medizinstudium abgebrochen, um das zu lernen, was ihr wirklich am Herzen liegt: das Kochen.

D

Interview: Eva Schwienbacher

orothea, warum hast du mit dem Studieren begonnen? Dorothea Hoffmann: Bereits als Kind wollte ich Ärztin werden. Da ich nach der Matura für den Medizin-Aufnahmetest zu spät dran war, begann ich mit dem Bachelorstudium Chemie. Ein Jahr später klappte es dann mit dem Medizinstudium. Was wurde dann aus deinem Traumberuf? Im sechsten Semester begann ich zu zweifeln. Die Fächer waren interessant und ich war auch gut, doch etwas fehlte mir. Ich beriet mich mit meiner Mutter, die Ärztin ist und

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mich schließlich fragte, welche Aktivität mir wirklich Herzklopfen bereite. Und das war eindeutig das Kochen. Fiel dir die Entscheidung, die Uni zu verlassen, schwer? Ja, insbesondere weil ich schon so weit mit meinem Studium war. Ich wollte auch niemanden enttäuschen. Zudem hat eine akademische Ausbildung bei vielen in meinem Bekanntenkreis einen besseren Ruf. Dabei ist die Lehre besonders für handwerklich Begabte eine tolle Option. Bereut habe ich meine Entscheidung nie.

Welche Fragen musstest du für dich vor deinem Abbruch klären? In erster Linie, was ich beruflich wirklich machen möchte. Ich wollte keine Zeit verlieren, daher habe ich mir ein neues Ziel gesucht und einen Weg, dorthin zu gelangen. Wie bist du zu deiner jetzigen Lehrstelle gekommen? Ich habe mich bei zehn Lehrstellen beworben. Im Hotel Stock resort im Zillertal durfte ich dann probearbeiten und wurde gleich genommen. Nun befinde ich mich in meinem zweiten Lehrjahr.


© Franz Oss (2)

Lehre statt Studium

Information und Ausbildungsberatung Lehrlingsstelle Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 905-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at I www.tirol-bildung.at

Wo hast du dich über den Lehrberuf „Köchin“ informiert? Online sowie über Info-Broschüren der Wirtschaftskammer. Worin liegen aus deiner Sicht die Vorteile einer praktischen Ausbildung? Ein Plus ist, dass man arbeiten lernt, bevor man in das Berufsleben eintritt. Die Dienstgeber in den meisten Bereichen verlangen Arbeitserfahrung und damit kann man nach Abschluss der Lehre sicher punkten. Zudem ermöglicht es mir mein Lehrbetrieb, Fortbildungen wie Zeitmanagement- oder Rhetorikkurse zu besuchen. An der Kochlehre mag ich vor allem den geregelten Ablauf. Am Ende des Tages habe ich etwas gemacht, bin müde und glücklich.

„Die Lehre ist für handwerklich Begabte eine tolle Option.“ Dorothea Hoffmann

Was ist für dich das Faszinierende am Kochen? Ich liebe die kreative Arbeit. Kochen verbindet Menschen – von der gemeinsamen Auswahl des Gerichts bis zum gemeinsamen Essen. Und natürlich esse ich total gerne und wenn etwas gut riecht und schmeckt, geht für mich die Sonne auf. Was sind deine Pläne für die Zukunft? Ich kann mir gut vorstellen, mir im Ausland ein internationales Küchen-Repertoire anzueignen, zum Beispiel in Japan bei einem Sushi-Meister. Das ist jedoch auch eine Geldfrage. Zudem träume ich von einem eigenen Betrieb, weshalb ich über ein Fernstudium in BWL nachdenke.

zukunftsplan

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Lehre WIR SUCHEN:

Maurer m/w Maurer-Schalungsbauer m/w Betonfertigungstechniker m/w Tiefbauer m/w Tiefbauer-Schalungsbauer m/w WIR BIETEN:

WIR ERWARTEN:

• Abwechslungsreiche Ausbildung

• handwerkliches Geschick

• Sichere Arbeitsumgebung

• Freude am Lernen und der Arbeit im Freien

• Bestens geschulte Lehrlingsausbildner • Weiterbildung: Vom Facharbeiter bis zum Baumeister

• technisches Verständnis

• Kraft und Ausdauer • Teamfähigkeit und Einsatzfreude

• Transfer zur Arbeitsstelle (Werksverkehr)

KONTAKT: Werde Teil unseres Teams und schicke deine Bewerbung mit Lebenslauf, Foto und deinem letzten Zeugnis an:

Ing. Hans Bodner Bauges.m.b.H. & Co. KG 6330 Kufstein, Salurnerstraße 57, z.H. Personalbüro

www.bodner-bau.at

karriere@bodner-bau.at

Vielen Dank für das Gespräch.

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Teilqualifikation

Behutsamer Einstieg in die Berufsausbildung Ausbildungen in Teilqualifikationen oder verlängerte Lehrverträge bieten die Möglichkeit, auf persönliche Bedürfnisse einzugehen.

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ie Lehre ist auch eine Ausbildungsmöglichkeit für Jugendliche, die • am Ende der Pflichtschule einen sonderpädagogischen Förderbedarf hatten • keinen positiven Hauptschulabschluss bzw. Abschluss einer Neuen Mittelschule haben • Behinderungen im Sinnes des Behinderteneinstellungsgesetzes aufweisen • aus sonstigen, in der Qualifikation des Jugendlichen liegenden Gründen bei der Lehrplatzsuche erfolglos blieben. Für sie können verlängerbare Lehrverträge oder Ausbildungen in Teilqualifikationen vereinbart werden.

Verlängerbare Lehrverträge Hier erfolgt eine Lehrzeitverlängerung bis zu höchstens zwei Jahre. So haben die Jugendlichen etwas mehr Zeit für das Absolvieren eines vollständigen Lehrabschlusses.

Teilqualifikationen Hier werden Ausbildungsverträge abgeschlossen, bei welchen bestimmte Teilqualifizierungen vereinbart werden. Das heißt, der Jugendliche erlernt nur bestimmte Teile eines Lehrberufes. Die Dauer der Ausbildung kann je nach Inhalten bei ein bis drei Jahren liegen.

„Beide Ausbildungsmodelle werden von den Tiroler Betrieben sehr gut angenommen. Etwa 500 Jugendliche finden derzeit mit Unterstützung der Berufsausbildungsassistenz ihren individuellen Weg ins Berufsleben.“ Helmut Wittmer, Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Tirol

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Kontakt Arbas Arbeitsassistenz Tirol Fachbereich Berufsausbildungsassistenz Fürstenweg 80, 6020 Innsbruck Evelina Haspinger T 0560/5672247 E evelina.haspinger@arbas.at I www.arbas.at Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 905-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at I www.tirol-bildung.at

Die Berufsausbildungsassistenz Tirol Die Berufsausbildungsassistenz Tirol steht dem Lehrling als starker Partner bei der Ausbildung in allen Ausbildungsfragen mit Rat und Tat zur Seite. Die Formalitäten für den Ausbildungs- oder Lehrvertrag werden von der Berufsausbildungsassistenz ebenso erledigt wie individuelle Lern- und Unterstützungsangebote organisiert. Die Berufsausbildungsassistenz arbeitet mit allen relevanten Personen rund um die Ausbildung der Jugendlichen zusammen. Sie bildet somit ein stabiles Netzwerk, um den Jugendlichen einen positiven Abschluss ihrer Berufsausbildung zu ermöglichen.


Unternehmensinfo

„Rein in die Zukunft“ – mit einer Lehre bei Gebro Der Firmenname Gebro Pharma GmbH steht schon seit Jahrzehnten für die Produktion von Arzneimitteln. Am Standort in Fieberbrunn werden bereits seit 1947 in eigener Produktion Arzneimittel hergestellt.

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werden? Dann schicken Sie uns einfach Ihre Bewerbungsunterlagen bestehend aus Motivationsschreiben, Lebenslauf und Kopien der wichtigsten Zeugnisse an Gebro Pharma GmbH, Personalabteilung, 6391 Fieberbrunn.

Information Gebro Pharma GmbH Bahnhofbichl 13 6391 Fieberbrunn E verena.soellner@gebro.com I www.gebro.com

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Starte deine Karriere bei Tirols größter und erfolgreichster Bankengruppe. Auf dich wartet ein interessanter und abwechslungsreicher Job mit tollen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Attraktive Sozialleistungen inklusive. Jetzt bewerben unter: www.raiffeisen-tirol.at/karriere

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© Gebro Pharma

eführt von der Familie Broschek hat sich die Gebro bis heute ihre Unabhängigkeit und Selbstständigkeit bewahrt. Lehrlinge sind eines unserer größten Kapitale im Unternehmen – deshalb suchen wir genau Sie für eine Ausbildung bei Gebro. Im Lehrberuf des Labortechnikers mit Hauptmodul Chemie befassen wir uns mit der Analyse und dem Messen der verschiedenen Flüssigkeiten, Salben, Stoffe etc. Die Ausbildung des Pharmatechnologen hingegen findet vorwiegend in der Produktion, also direkt an der herstellenden Maschine statt. Wir suchen auch für 2017 wieder engagierte Lehrlinge, die die Abläufe in einem Labor sowie in der Produktion kennen lernen möchten und chemische Vorgänge sowie physikalische Gegebenheiten genauer erforschen wollen. Wollen Sie Teil unserer großen „Pharma-Familie“

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Fachausbildung Maschinenbautechnik/Labortechnik

Hörsaal einmal anders Ein neues Projekt der Wirtschaftskammer Tirol in Zusammenarbeit mit der Tiroler Industrie ermöglicht es Jugendlichen mit einer AHS-Matura, eine fundierte Fachausbildung in den Berufen Metalltechnik – Schwerpunkt: Maschinenbautechnik und Labortechnik zu absolvieren.

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u möchtest nach deiner AHS-Matura deinen ganz individuellen Karriereweg starten? Ein Weg, bei dem du nicht eine/einer unter Hunderten bist, sondern deine persönliche Berufsausbildung abseits des Mainstream machst? Mit der beruflichen Fachausbildung Maschinenbautechnik oder Labortechnik hast du die Chance, in eine fundierte und praxisorientierte berufliche Laufbahn mit hervorragenden Zukunftsaussichten zu starten! Dabei bietet deine umfassende Allgemeinbildung eine tolle Basis für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben!

Wenn du folgende Fragen mit einem JA beantwortest, dann bist du hier richtig!

• Du kannst komplexe Zusammenhänge rasch erkennen? • Du arbeitest gerne an den modernsten technischen Geräten? • Du bist kommunikativ und teamorientiert?

Hard Facts zur Ausbildung: • Praxisorientierte Ausbildung • Verkürzte Lehrzeit von 2,5 Jahren • Auslandspraktikum während der Ausbildung • Diverse Zusatzausbildungen (soziale Kompetenzen, Kommunikation) • Vielfältige Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten

• Dein logisch analytisches Denken ist ausgeprägt?

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Grafiker, Texter, Kundenberater, Konzeptionist, PR-Berater, Social Media-Agent ...: In der klassischen und digitalen Kommunikation gibt es viele interessante Berufe und ganz spezifische AusbildungsChancen. Dabei lernst Du das Handwerk, unterschiedliche Kunden und eine der spannendsten Branchen unserer Zeit kennen. Mehr Informationen findest Du unter: www.bic.at


Fachausbildung Maschinenbautechnik/Labortechnik

Du hast Interesse? Folgende Betriebe bieten die Fachausbildung Metalltechnik - Maschinenbautechnik an: Binderholz GmbH Alois Gruber E alois.gruber@binderholz.com I www.binderholz.com

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Fritz Egger GmbH & Co OG Thomas Pointner E thomas.pointner@egger.com I www.egger.com

D. Swarovski KG Claus Haaser E claus.haaser@swarovski.com I www.swarovskigroup.com

GE Jenbacher Eugen Hotarek E eugen.hotarek@ge.com I www.jenbacher.com

Thöni Industriebetriebe GmbH Anton Mederle E anton.mederle@thoeni.com I www.thoeni.com

Multivac Maschinenbau GmbH &Co KG Matthias Kirchmayr E matthias.kirchmayr@multivac.at I www.multivac.at

Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski KG Paul Gürtler E paul.guertler@tyrolit.com I www.tyrolit.com

Holz Pfeifer GmbH & Co KG Sarah Kathrein E sarah.kathrein@pfeifergroup.com I www.pfeifergroup.com

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Fachausbildung Maschinenbautechnik/Labortechnik

Folgende Betriebe bieten die Fachausbildung Labortechnik an: Adler Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG Michael Enders E michael.enders@adler-lacke.com I www.adler-lacke.com Papierfabrik Wattens GmbH & Co KG Tanja Karbl E Recruiting.pfw@delfortgroup.com I www.delfortgroup.com

D. Swarovski KG Claus Haaser E claus.haaser@swarovski.com I www.swarovskigroup.com Universität Innsbruck Medizinische Universität Innsbruck Alexandra Brunner-Schwaiger E alexandra.brunner-schwaiger@uibk.ac.at I www.uibk.ac.at

Sandoz GmbH Michael Öfner E michael.oefner@sandoz.com I www.sandoz.com

Informationen Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Tirol Helmut Wittmer Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck T 05 90 905-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at

Bitte schicke deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf und Foto im Jänner deines Maturajahres an die Betriebe deiner Wahl. Nach einem Auswahlverfahren ist der 1. September nach deiner bestandenen Matura der Ausbildungsstart.

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Tourismus setzt auf Ausbildungsqualität! Zusatzqualifikationen sind ein Schlüssel zum Erklimmen der Karriereleiter. Im Tiroler Hotel- und Gastgewerbe ist es jetzt für Lehrlinge möglich, folgende wertvolle und zertifizierte Ausbildungen zu erlangen: Jungsommelier und Barista für den Lehrberuf Restaurantfachfrau/Restaurantfachmann Küchentrends (Food Design) und Käsekennerin/Käsekenner für den Lehrberuf Köchin/Koch Fachspezifische Kundinnen-/Kundenorientierung für den Lehrberuf Hotel- und Gastgewerbeassistent/in Lehrlinge des Lehrberufes Gastronomiefachfrau/Gastronomiefachmann können zwischen der Zusatzausbildung für den Lehrberuf Köchin/Koch und Restaurantfachfrau/Restaurantfachmann wählen.

Auf Initiative der Wirtschaftskammer und der Österreichischen Hoteliervereinigung ist es in enger Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesschulrat gelungen, bei einer freiwilligen Verlängerung der jährlichen Berufsschulzeit von 8 auf 9,33 Wochen, diese Zusatzausbildungen in den Berufsschulen kostenlos anzubieten. Die Lehrzeit verlängert sich dadurch nicht! Nähere Infos zu den Möglichkeiten, die der Tourismus bietet, und alle offenen Lehrstellen findest du unter www.glücksbringer.cc


Bewerbung

Das 1x1 der richtigen Bewerbung Der erste und wichtigste Schritt ins erfolgreiche Berufsleben ist die Bewerbung – da heißt es Werbung in eigener Sache zu machen. Worauf bei der schriftlichen Bewerbung und im Vorstellungsgespräch zu achten ist, findest du auf den folgenden Seiten.

Üblicherweise gibt es drei Arten der schriftlichen Bewerbung:

1 Online-Formular auf einer Firmen-Homepage Vor allem größere Unternehmen mit mehreren Standorten setzen zunehmend auf Online-Bewerbungen. Dazu gibt es auf den Firmen-Homepages eigene Karriere-Bereiche. Dort können • persönliche Daten (Name, Geburtsdatum, Wohnort etc.) • der bisherige schulische Werdegang und schulische Leistungen • Interessen • praktische Erfahrungen etc. eingetragen und verarbeitet werden. Die eigene Persönlichkeit bleibt hier ein wenig auf der Strecke – für das Unternehmen ist es allerdings einfacher, die Daten rasch und effizient mittels Datenbanken weiterzuverarbeiten.

BEWIRB DICH JETZT BEI UNS! LEHRLING ALS EINZELHANDELSKAUFFRAU/-MANN BÜROKAUFFRAU/-MANN Die Ausbildung der Lehrlinge liegt uns am Herzen, denn sie sind die Zukunft. Deshalb ist es unser Ziel ihnen eine hervorragende Ausbildung und exzellente Zukunftsperspektiven zu bieten. Seit 2009 bieten wir unter dem Motto „doppelt hält besser“ Lehre mit Matura an. Dies ist der kürzeste Weg zur Matura und ermöglicht gleiche Studien- und Karrierechancen wie AHS- und BHS-Absolventen. Mit internen und externen Schulungen und Workshops wirst Du perfekt auf das Berufsleben vorbereitet und gefördert. Wenn Du Dich für Mode begeistern kannst, mach Dein Hobby zum Beruf und bewirb Dich bei dem von der Tiroler Landesregierung zum fünften Mal in Folge „Ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieb“ für den Ausbildungsstart im August: Mode von Feucht GmbH, Schergentorgasse 1, 6060 Hall in Tirol, oder via E-Mail an bewerbung@feucht.co.at Lehrlingsentschädigung: 526 € Einstiegsgehalt zzgl. Verkaufsprovison ab 1. Lehrjahr

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Bewerbung

2 E-Mail-Bewerbung Die Bewerbung per E-Mail löst die klassische Bewerbungsmappe zunehmend ab. Der Hauptgrund ist klar – die Bewerbung ist schneller und einfacher beim Unternehmen. Damit die Bewerbung auch gut und erfolgreich ankommt, gibt es auch hier einige Details zu beachten: • Konkreten Betreff verwenden – ein allgemeines „Bewerbung“ vermeiden • Keine Massen-E-Mails senden – individuell formulieren • Der Anhang (Lebenslauf, Zeugnisse) sollte eine Größe von  MB nicht überschreiten • Auf die eigene E-Mail-Adresse achten (kein prinzessin@..., checker@, …) • Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik • Formales und Inhalte wie bei der „klassischen Bewerbung“

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Intelligentes Bauen braucht neugierige Einsteiger. Du bist auf der Suche nach einer spannenden und abwechslungs­ reichen Ausbildung zum/r Maurer/in, Tiefbauer/in oder Schalungs­ bauer/in in einem Top­Unternehmen? Dann bewirb dich jetzt bei der PORR und gestalte mit uns die Welt von morgen. porr-group.com Bewerbungen bitte an PORR Bau GmbH . Niederlassung Tirol Porr­Straße 1, 6175 Kematen filiale.tirol@porr.at

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Folgende Unterlagen müssen in jedem Fall dabei sein: Anschreiben • Zentrale Fragen beantworten: Warum ich? Warum dieser Beruf? Warum dieses Unternehmen? • Formale Richtlinien einhalten (DIN Norm 00) • Keine Standard-Bewerbungsfloskeln am Beginn („Mit großem Interesse …“, „Hiermit bewerbe ich mich …“) – Persönlichkeit einbringen! • Kompakt, nicht länger als 1 DIN-A-Seite • Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik Lebenslauf • Übersichtlich, nicht länger als DIN-A-Seite • Persönliche Daten, Schulbildung, Praktische Erfahrungen, Schnupperstellen-Praktika, (passende) Hobbys, besondere Kenntnisse • Foto: Aktuelles, professionelles Portrait, kein Selfie, kein Urlaubsfoto Zeugnis(se) • Kopie des aktuellen, letzten Zeugnisses • Zusätzliche Ausbildungen (z. B. ECDL-Führerschein) oder Bestätigungen von Praktika etc. Wichtig ist bereits in der Stellenanzeige darauf zu achten, wie die Bewerbung an das Unternehmen geschickt werden soll (E-Mail, postalisch, Online-Formular) und diesen Weg auch einzuhalten.

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Bewerbung

Kontakt WIFI Berufs- und Bildungsconsulting Egger-Lienz-Straße 116, 6020 Innsbruck Für Jugendliche: Gerda Pittl T 05 90 905-7244 E gerda.pittl@wktirol.at Für Erwachsene: Christine Coassin T 05 90 905-7291 E christine.coassin@wktirol.at

Wenn alles geklappt hat, steht als Nächstes das Vorstellungsgespräch an. Auch hier kann einiges vorbereitet werden, um das Gegenüber optimal von sich und seinen Fähigkeiten zu überzeugen.

zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen motivierten Tischlerlehrling oder Tischlereitechniker- Lehrling

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch • Informationen zu Unternehmen, Stelle, Beruf einholen • Korrekten Ansprechpartner kennen (Name, Abteilung) • Anfahrt planen, pünktlich sein • Angemessene Kleidung – zum Beruf passend tragen • Angemessene Körperpflege, nicht übertreiben • Handy ausschalten • Kein Kaugummi • Eigene Stärken und Entwicklungspotenziale kennen • Eventuell das Vorstellungsgespräch durchspielen • Eigene Fragen vorbereiten

Im Vorstellungsgespräch • Freundliche Begrüßung, fester Händedruck – kein „toter Fisch“ in der Hand • Man selbst sein – nicht verstellen • Nervosität ist normal • Höflich, freundlich und vor allem ehrlich sein • Aufrechte, offene Körperhaltung • Blickkontakt • Lächeln, Humor ist erlaubt und erwünscht • Motiviert sein und ehrliches Interesse an der Stelle zeigen • Eigene Fragen stellen • Für das Gespräch bedanken Für weitere Informationen sowie Tipps und Tricks zum Finden von offenen Stellen, zum Erstellen von Bewerbungsunterlagen, zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch und zum Feststellen der eigenen Stärken und Entwicklungspotenziale etc. steht das WIFI Berufs- und Bildungsconsulting gerne zur Verfügung.

entlohnung lt. KV 590,- Brutto wir freuen uns schon auf deine aussagekräftige Bewerbung!

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Unternehmensinfo

300 neue Lehrlinge gesucht dm bietet Lehre mit #herzundkopf. er Leitspruch „Hier bin ich Mensch“ gilt bei dm drogerie markt nicht nur für die Kunden, sondern besonders auch für seine Mitarbeiter. Mit rund 800 Lehrlingen ist dm hierzulande einer der größten Lehrlingsausbilder – und

freut sich schon jetzt auf 300 neue Auszubildende mit #herzundkopf, die ihre Lehre 2017 starten wollen. Bewerbungen für die Kernberufe Drogist, Friseur sowie Kosmetiker & Fußpfleger sind jederzeit herzlich willkommen.

„Am Anfang war ich schüchtern, aber das Team hat mich sofort gut aufgenommen und mir geholfen, selbstbewusster zu werden. Ich fühle mich in meiner Filiale sehr wohl und bekomme oft tolles Feedback.“ Nadja, Drogistenlehrling aus Tirol

© Daniel Gebhart de Koekkoek

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Information In Österreich beschäftigt dm mehr als 6.300 Mitarbeiter in seinen 388 Filialen, 183 dm friseur- und 112 dm kosmetikstudios sowie im Verteilzentrum in Enns und der Konzernzentrale in Wals. Jeden Sommer starten 300 Jugendliche ihre Lehre bei dm. Mehr Informationen finden Interessierte unter www.dm-lehre.at

Du suchst einen Lehrberuf, der dir richtig Spaß macht? Weil deine Talente und Persönlichkeit gefragt sind? Mit engagierten Ausbildern wirst du bei uns als Lehrling optimal als zukünftige Fachkraft ausgebildet.

Was VIKING als Lehrbetrieb auszeichnet: n Berufspraktische Tage n Zeugnisprämie n Fahrtkosten- und Kantinenzuschuss n Familiäres Betriebsklima n Lehre mit Matura Folgende Berufe bilden wir aus: n MechatronikerIn Als Premium-Marke für Rasenmäher produzieren und entwickeln wir Geräte, die mit Spitzentechnik und Komfort die Rasenpflege effizienter machen. Füllen Sie gemeinsam mit rund 400 MitarbeiterInnen unseren Leitspruch „Aus Freude am Rasen“ mit Leben.

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n MetalltechnikerIn n IT-TechnikerIn n Betriebslogistikkaufmann/-frau n Industriekaufmann/-frau VIKING GmbH - Personalmanagement Hans Peter Stihl-Str. 5, 6336 Langkampfen/Kufstein Bewirb dich unter jobs.viking.at VIKING – Ein Unternehmen der STIHL Gruppe.

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POTENZIALANALYSE Lehrlinge

Fähigkeiten erkennen Die POTENZIALANALYSE Lehrlinge ist ein Gewinn für Unternehmen und Jugendliche.

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Diese POTENZIALANALYSE Lehrlinge gibt es für folgende Branchen: • Technik • Kaufmännische Berufe • Laborberufe • Dienstleistung

Von der POTENZIALANALYSE profitieren sowohl der Betrieb als auch die teilnehmenden Jugendlichen: • Eine Firma kann die für die jeweiligen Lehrstellen geeigneten Bewerber auswählen. • Lehrlinge können individuell gefördert und begleitet werden. • Die tatsächlichen Interessen und Fähigkeiten der Lehrlinge werden erhoben, ihre Stärken und möglichen Entwicklungsfelder erkannt. • Die Berufswahl wird für Betrieb und Jugendliche abgesichert.

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Die Bezahlung erfolgt nach Kollektivvertrag und beträgt brutto EUR 563,68 /Monat im 1. Lehrjahr. Swarovski bietet dir außerdem vielseitige Sozialleistungen.

in Ausbildungsbetrieb will sichergehen, dass interessierte Jugendliche für den angebotenen Lehrberuf geeignet sind; eine Firma hat zu wenige Bewerber oder Bewerberinnen und möchte wissen, wie sie jene Lehrlinge, die sie ausbildet, gezielt fördern und begleiten kann. Ein geeignetes Instrument, um diese Wünsche umzusetzen, ist die POTENZIALANALYSE Lehrlinge, die vom WIFI Berufsund Bildungsconsulting der Wirtschaftskammer Tirol angeboten wird.

Kontakt Information und Anmeldung: WIFI Berufs- und Bildungsconsulting der Wirtschaftskammer Tirol MMag. Christine Coassin T 05 90 905-7291 E christine.coassin@wktirol.at I www.tirol.wifi.at/bbc

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Wichtige persönliche Eigenschaften

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Eine starke Persönlichkeit Die folgenden Punkte erläutern aus der Sicht der Wirtschaft und der Praxis, was man unter Schlüsselqualifikationen versteht, und geben damit Hilfestellung und Orientierung bei der Berufswahl.

Ein eigenes Gehalt und dann noch mit Prämien was dazuverdienen? Darf’s ein bisschen mehr sein?

Konfliktfähigkeit Probleme offen und sachlich ansprechen, die Positionen anderer berücksichtigen und ernst nehmen und mit eigenen Vorschlägen zur Konsensfindung beitragen, sind wichtige Voraussetzungen für ein positives Arbeitsklima.

Für unsere Standorte in Tirol suchen wir

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Organisation und Durchführung einer Arbeitsaufgabe

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Genauigkeit, systematisches Vorgehen, Organisations- und Koordinationsvermögen sind für die Bewältigung einer Aufgabe erforderlich.

Ein toller Start Wir sind der größte private österreichische Arbeitgeber. Und wir sind der größte Lehrlingsausbildner im Land. Damit können wir dir eine Lehrstelle bieten, die sicher ist, Zukunft hat und die sich für dich so richtig auszahlt. Mit außergewöhnlicher Leistung bis hin zum GRATIS Führerschein Bei SPAR hast du echte Chancen dir deinen individuellen Karriereweg zu gestalten, begleitet von tollen Cash-Pramien für gute Leistungen, sowie Unterstützung auf dem Weg zu deiner Matura. Für besonders Engagierte gibt‘s sogar noch den B-Führerschein GRATIS obendrein! Bereit, ein bisschen mehr dazuzuverdienen? Deine Lehrlingsentschädigung beträgt im ersten Lehrjahr 526 Euro* brutto pro Monat. Während der drei Jahre Lehrzeit kannst du dir durch Prämien zusätzlich mehr als 4.500 Euro** dazuverdienen. *Gültig seit 1.1.2016 für alle Bundesländer außer Vorarlberg und Salzburg. **Gültig für Eigenfilialen der SPAR-AG und bei ausgewählten SPAR-Kaufleuten. Wenn’s in deinem Job ein bisschen mehr sein darf, freuen wir uns auf deine Bewerbung: SPAR Österreichische Warenhandels AG, Frau Anna Unterberger, SPAR-Straße 1, 6300 Wörgl oder per E-Mail an: anna.unterberger@spar.at.

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Kreativität und Flexibilität Besondere Wertschätzung werden Mitarbeiter erfahren, die eigene Ideen entwickeln und umsetzen können, aber auch an der Gestaltung ihrer Arbeitsplätze mitwirken und sich aktiv in neue Aufgabenbereiche einarbeiten.

Ausdauer und Belastbarkeit Noch mehr werden die Ausdauer bei der Lösung einer Aufgabe, die Konzentrationsfähigkeit, aber auch die Frustrationstoleranz bei Misserfolgen und die Bereitschaft zu einem neuen Versuch vorausgesetzt.


Wichtige persönliche Eigenschaften

Kommunikation und Kooperation Kundenorientiertes Verhalten und die Fähigkeit, sich selbst mitzuteilen, werden immer wichtiger. Dazu gehören auch die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Teamarbeit.

Selbstständigkeit und Verantwortung Zuverlässigkeit und umsichtiges Handeln sind ebenso wichtig wie Selbstkritik und daraus resultierend die eigene Kontrolle des Arbeitsverlaufes und -ergebnisses.

Lernfähigkeit und Lernbereitschaft Mit der Schule hört das Lernen nicht auf. Im Gegenteil, es fängt erst richtig an. Jeder Berufstätige muss heute während seiner Berufslaufbahn häufig Weiterbildungsmaßnahmen besuchen. Nur so kann man den Entwicklungen am Arbeitsplatz oder an neuen Arbeitsplätzen folgen und ihnen voranschreiten.

Sprach-Kompetenz in Fremdsprachen Von Mitarbeitern auf allen Ebenen werden wegen der stärkeren internationalen Wirtschaftsverflechtung zunehmend Fremdsprachenkenntnisse verlangt. Im Vordergrund steht dabei die verbale Kommunikation mit den Gesprächspartnern.

Problemlösungsund Entscheidungskompetenzen Verfahren zur Strukturierung eines Problems, die Darstellung möglicher Lösungsansätze und selbstständige Entscheidungen werden von Mitarbeitern in stärkerem Umfang als bisher verlangt.

Sicherheit in den Kulturtechniken Kundenorientiertes Verhalten verlangt schnelle, selbstständige Auskunft auf Fragen und eigenständiges Arbeiten. Dazu sind Lesen, Rechnen und Schreiben unerlässlich.

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Chancen mit einer Lehre

Selbstständigkeit Facheinschlägige Fachhochschulstudien

im System Arbeitsmarkt verankert

Meisterprüfung

Abschluss weiterer Lehrabschluss­prüfungen in verwandten Berufen

Mit einer Lehre ist alles drin! Eine Lehre bietet zahlreiche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Meisterprüfung, Selbstständigkeit und zahl­reiche andere Wege stehen offen.

Aufgaben im mittleren Management

Lehre und Matura

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Ausübung einer qualifizierten Tätigkeit unmittelbar nach der Ausbildung

Volt ihr die beste Lehre? Wir freuen uns auf deine Bewerbung für eine Lehre als ElektroinstallationstechnikerIn unter: +43(0)512-3333 oder unter jobs@fiegl.co.at Die kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigung für diesen Lehrberuf beträgt brutto € 568,52 pro Monat.

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Unternehmensinfo Aus dem Inhalt

Karriere bei Hörtnagl

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örtnagl zählt zu Österreichs führenden Qualitätsproduzenten von Fleisch- und Wurstspezialitäten – und das seit über 150 Jahren, in denen das Tiroler Traditionsunternehmen immer wieder für Meilensteine gesorgt hat. Die wertvollen „Zutaten“ für diese Erfolgsgeschichte liefern die über 200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, deren Fachkompetenz, Motivation und Engagement durch ein innerbetriebliches Ausbildungsprogramm, Seminare und Weiterbildungsmöglichkeiten gefördert werden.

schnitt in den Berufsschulen. Für ihre hervorragenden Leistungen im Schulzeugnis werden die ausgezeichneten Lehrlinge bei Hörtnagl jedes Jahr mit einer Prämie belohnt. „Uns liegt viel daran, unsere Lehrlinge langfristig an das Unternehmen zu binden, zumal wir unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auch attraktive Chancen bieten“, betont die Hauptgesellschafterin Doris Daum-Hörtnagl.

Lehrlinge im Fokus

Ein besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auch auf die gute Ausbildung von Lehrlingen. Jahr für Jahr gehen aus den HörtnaglBetrieben bestens ausgebildete Fachkräfte hervor. Dass Hörtnagl sehr viel in die Lehrlinge investiert, zeigt der exzellente Notendurch-

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EuroSkills 2016

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Die österreichischen Teilnehmer der EuroSkills 2016 in Göteborg

Berufseuropameisterschaften EuroSkills 2016 n& e r e , rn r o , .f Jetzt .,n n bewerbe Komm zum Weltmarktführer für starke Metalle! langfristige Perspektiven. In Reutte und auf der ganzen Welt. Als Facharbeiter in den Ausbildungsberufen • Metalltechniker • Chemielabortechniker

35 österreichische Fachkräfte gehen in Schweden an den Start.

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n insgesamt 29 unterschiedlichen Einzel- und Teamberufen tritt Österreich bei den Berufseuropameisterschaften vom 0. November bis . Dezember 2016 in Schweden an. Unser Team besteht aus neun Damen und 26 Herren aus acht Bundesländern.

Wettbewerb auf 40.000 Quadratmetern Die österreichischen Teilnehmer gehen im Dezember in Göteborg in 29 unterschiedlichen Fachdisziplinen – angefangen von Sanitär- und Heizungsinstallation über Web Design bis hin zu Floristik – an den Start. Ausgewählt wurden die Teilnehmer in den letzten Monaten durch die Staatsmeisterschaften im jeweiligen Beruf. Die Berufseuropameisterschaften EuroSkills finden heuer erstmals in Skandinavien statt, wo auf dem über 40.000 Quadratmeter großen Messegelände rund 500 Teilnehmer aus 26 verschiedenen Ländern ihre beruflichen Fertigkeiten unter Beweis stellen werden.

• Elektrotechniker • Prozesstechniker Alle Infos und Details zur Bewerbung findest du auf facebook.com/berufsausbildungplansee.

Information I www.skillsaustria.at

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TyrolSkills 2016

Kampf der Besten Mit den von der Wirtschaftskammer Tirol organisierten TyrolSkills soll den Lehrlingen die Gelegenheit geboten werden, Berufskenntnisse und Fähigkeiten mit ihren Berufskollegen schon während der Lehre unter Beweis zu stellen.

Willkommen im Erfolgsteam. Lehre bei Liebherr Ein guter Start ist entscheidend, ganz besonders bei deinem Einstieg in den Beruf. Ein starker Partner ist daher unverzichtbar. Ganz gleich, ob du dich für einen technischen oder kaufmännischen Beruf interessierst: Die Liebherr-Werk Telfs GmbH bietet dir hierzu bei optimalen Lern- und Arbeitsbedingungen interessante Möglichkeiten:

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eitere wichtige Aufgaben von TyrolSkills sind Imageaufwertung der Lehrberufe, Fachkräftesicherung sowie die Stärkung der Lehre. Im Besonderen bietet der Wettbewerb allen Lehrlingen beachtliche Vorteile als Training auf die Lehrabschlussprüfung: Das Selbstvertrauen wird gefestigt. Der Wettbewerbsteilnehmer wird zur Lehrabschlussprüfung mit größerer Erfahrung und Sicherheit antreten. Erfolge sind auch eine hervorragende Referenz in jedem Lebenslauf.

Vorteil auch für Ausbildungsbetrieb Der Nutzen für Tiroler Betriebe besteht in der Qualitätsfeststellung der betrieblichen Ausbildung noch vor der Lehrabschlussprüfung. Die Positionierung als engagierter Ausbildungsbetrieb bietet den Unternehmen beachtliche Vorteile bei der Bewerbung von Lehrstellen. Was spricht schließlich mehr für einen Betrieb, als einen Landessieger

Lehrberufe: © Die Fotografen

Die TyrolSkills-Gewinner 2016 (v. l.): Katharina Winner (Horngacher), Lukas Herzog (Hervis) und Hannah Krausmann (Spar), alle Lehrlinge im Einzelhandel

Bürokaufmann (m /w) Metalltechniker (m /w) – Maschinenbautechnik Baumaschinentechniker (m/w) Bewirb dich jetzt und starte in deine Zukunft!

ausgebildet zu haben? Im Wettbewerbsjahr 2015/2016 nahmen in Tirol 3.658 Mädchen und Burschen des 2, 3. und 4. Lehrjahres an den rund 300 Wettbewerben teil und zeigten in 64 verschiedenen Berufen ihr Können. Die Erfolge der Jugendlichen bei den vielen Wettbewerben sind ein deutlicher Hinweis auf die hohe Ausbildungsqualität in den Tiroler Lehrbetrieben.

Die Liebherr-Werk Telfs GmbH gehört zur internationalen Firmengruppe Liebherr und produziert ein breitgefächertes Programm von Planier- und Laderaupen, Rohrlegern sowie Teleskopladern. Liebherr-Werk Telfs GmbH Hans-Liebherr-Straße 35 6410 Telfs Ansprechpartner: Robert Folie Personalreferent Tel.: +43 50809 6-1348

Information und Kontakt TyrolSkills der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118 6020 Innsbruck David Narr T 05 90 905-7313 E david.narr@wktirol.at I www.lehrlingswettbewerb.at

Weitere Informationen zur Lehre an den verschiedenen Liebherr-Standorten findest du unter: www.liebherr.com/Karriere oder www.facebook.com/LiebherrKarriere

Die Firmengruppe

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Neue Lehrberufe

Neuigkeiten in der Lehre Die Wirtschaft entwickelt sich weiter. So werden auch Lehrberufe ständig erneuert und aktualisiert. Neue Berufe werden geschaffen.

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it erstem Juni 2016 hat sich Folgendes bei den Lehrberufen geändert:

Neuer Lehrberuf: Forststechnik

Mit der Lehre zum Forsttechniker kann seit 1. Juni 2016 begonnen werden. Der Lehrberuf ist als Ausbildungsversuch eingerichtet. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Forsttechniker forsten Waldbestände auf, pflegen diese Bestände und führen die Holz­ ernte durch. Sie sorgen dafür, dass das geerntete Holz abtransportiert und sachgerecht gelagert wird. Außerdem reparieren und warten sie die Arbeitsgeräte, halten Wald- und Forst-

straßen und andere forstliche und jagdliche Einrichtungen wie Hochstände oder Futterkrippen instand. Bei der Holzernte tragen sie spezielle Schutzkleidung, arbeiten mit Motorsägen und anderen Handgeräten, aber auch mit schweren Holzerntemaschinen (z. B. Harvester). Beim Transport des Holzes setzen sie Seilzüge und Spezialschlepper ein. Forsttechniker arbeiten immer im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen und haben Kontakt zu Fachkräften aus dem Bereich Land- und Forstwirtschaft und der Holztechnik. Sie halten sich bei ihrer Arbeit vorwiegend im Freien (im Wald) auf.

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Neue Lehrberufe

Überarbeitungen und Aktualisierungen Überleitung in einen Regellehrberuf: • Gleisbautechnik Folgende Berufsbilder wurden überarbeitet und aktualisiert: • Bankkaufmann/Bankkauffrau • Beschriftungsdesign und Werbetechnik • Florist/Floristin • Klavierbau • Labortechnik • Luftfahrzeugtechnik • Milchtechnologie • Skibautechnik

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Informationen zu diesen Lehrberufen und zu 1.500 anderen Berufen unter: www.bic.at

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Lehrberufe in Tirol Zurzeit werden in Tirol 153 Einzellehrberufe ausgebildet. A Archiv-, Bibliotheksund Informationsassistent/in Augenoptiker/in

Lehrjahre 3 3,5

B Bäcker/in 3 Bankkaufmann/frau 3 Baumaschinentechniker/in 3,5 Bautechnische(r) Zeichner/in 3 Bekleidungsgestaltung (Modullehrberuf*) Berufsfotograf/in 3,5 Betonfertigungstechnik 3 Betriebsdienstleistung 3 Betriebslogistikkaufmann/frau 3 Bildhauerei 3 Binnenschifffahrt 3 Blechblasinstrumentenerzeuger/-in 3 Blumenbinder/-in und -händler/-in (Florist/-in) 3 Bodenleger/-in 3 Brau- und Getränketechnik 3 Buchbinder/in 3 Buch- und Medienwirtschaft – Buch- und Musikalienhandel 3 Buch- und Medienwirtschaft – Verlag 3 Büchsenmacher/in 3 Bürokaufmann/frau 3

C Chemielabortechniker/in Chemieverfahrenstechniker/in

3,5 3,5

D Dachdecker/in Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger/in Dreher Drogist/in Drucktechniker – Bogenflachdruck Drucktechnik – Rollenrotationsdruck Drucktechniker – Siebdruck Druckvorstufentechniker

3 2,5 3 3 3,5 3,5 3,5 3,5

E EDV-Kaufmann/frau EDV-Systemtechniker/in Einkäufer/in Einzelhandelskaufmann/frau – Allgemeiner Einzelhandel Einzelhandel – Baustoffhandel Einzelhandel – Einrichtungsberatung Einzelhandel – Eisen- und Hartwaren Einzelhandel – Elektro-Elektronikberatung Einzelhandel – Feinkostfachverkauf Einzelhandel – Gartencenter Einzelhandel – KFZ und Ersatzteile Einzelhandel – Lebensmittelhandel

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3 3,5 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3

Einzelhandel – Parfümerie 3 Einzelhandel – Schuhe 3 Einzelhandel – Sportartikel 3 Einzelhandel – Telekommunikation 3 Einzelhandel – Textilhandel 3 Einzelhandel – Uhren- und Juwelenberatung 3 Entsorgungs- und Recyclingfachmann/frau – Abfall 3 Elektronik (Modullehrberuf*) Elektrotechnik (Modullehrberuf*) F Feinoptik Finanz- und Rechnungswesenassistenz Finanzdienstleistungskaufmann/frau Fitnessbetreuung Fleischverarbeitung Fleischverkauf Foto- und Multimediakaufmann/frau Friseur/in und Perückenmacher/in (Stylist/in) Fußpfleger/in

3,5 3 3 3 3 3 3 3 2

G Garten- und Grünflächengestaltung – Greenkeeping Garten- und Grünflächengestaltung – Landschaftsgärtnerei Gastronomiefachmann/frau Gerberei

3 3 4 3


Lehrberufe

Gießereitechnik – Nichteisenmetallguss 4 Glasbautechnik (Modullehrberuf*) Gold- und Silberschmied/in und Juwelier/in 3 Großhandelskaufmann/frau 3 H Hafner/in 3 Holzblasinstrumentenerzeuger/in 3 Holztechnik (Modullehrberuf*) Hörgeräteakustiker/in 3 Hotel- und Gastgewerbeassistent/in 3 Hotelkaufmann/frau 3 Hufschmied/in 3 I Immobilienkaufmann/frau 3 Industriekaufmann/frau 3 Informationstechnologie –Informatik 3,5 Informationstechnologie – Technik 3,5 Installations- und Gebäudetechnik (Modullehrberuf*) Isoliermonteur/in 3 K Kälteanlagentechnik 3,5 Karosseriebautechnik 3,5 Kartonagenwarenerzeuger/in 3 Klavierbau 3 Koch/Köchin 3 Konditor/in (Zuckerbäcker/in) 3 Konstrukteur/in – Installationsund Gebäudetechnik 4 Konstrukteur/in – Maschinenbautechnik 4 Konstrukteur/in – Metallbautechnik 4 Kosmetiker/in 2 Kraftfahrzeugtechnik (Modullehrberuf*) Kunststoffformgeber/in 3 Kunststofftechniker/in 4 Kupferschmied/in 3 L Labortechnik (Modullehrberuf) Lackiertechnik 3 Lagerlogistiker/-in 3 Land- und Baumaschinentechnik – Baumaschinen 3,5 Land- und Baumaschinentechnik – Landmaschinen 3,5 Lebensmitteltechnik 3,5 M Maler/in und Beschichtungstechniker/in 3 Masseur/in 2 Maurer/in 3 Mechatronik 3,5 Medienfachmann/frau – Marktkommunikation und Werbung 3,5 Medienfachmann/frau – Mediendesign 3,5 Medienfachmann/frau – Medientechnik 3,5 Metalldesign – Gravur 3 Metallbearbeitung 3 Metalltechnik (Modullehrberuf*) Mobilitätsservice 3 Modellbauer/in 3 Molkereifachmann/frau 3

O Oberflächentechniker/in – Galvanik Orthopädieschuhmacher/in Ofenbau- und Verlegetechnik Orthopadieschuhmacher/in Orthopädietechnik – Orthesentechnik

3,5 3,5 4 3,5 3,5

P Papiertechnik Pflasterer/in Pharmatechnologie Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz Physiklaborant/in Platten- und Fliesenleger/in Polsterer/Polsterin Produktionstechniker/in Prozesstechnik

3,5 3 3,5 3 3,5 3 3 3,5 3,5

R Rauchfangkehrer/in Rechtskanzleiassistent/in Reinigungstechnik Reisebüroassistent/in Restaurantfachmann/frau S Schalungsbau Schilderherstellung Schuhmacher/in Seilbahntechniker Sonnenschutztechnik Speditionskaufmann/frau Speditionslogistik Spengler/in Sportadministration Steinmetz/in Steuerassistenz Stoffdrucker/in Streich- und Saiteninstrumentebau – Streichinstrumente Stukkateur/in und Trockenausbauer/in Systemgastronomiefachmann/frau

3 3 3 3 3 3 3 3 3,5 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3

T Tapezierer/in und Dekorateur/in Technische(r) Zeichner/in Textilchemie Tiefbauer/in Tierpfleger/in Tischlerei Tischlereitechnik – Planung Tischlereitechnik – Produktion

3 3,5 3,5 3 3 3 4 4

U Uhrmacher/in – Zeitmesstechniker/in

3,5

V Veranstaltungstechnik Vergolder/-in und Staffierer/in Vermessungstechniker/in Verpackungstechnik Versicherungskaufmann/frau Verwaltungsassistent/in Vulkanisierung

3,5 3 3,5 3,5 3 3 3

W Waffen- und Munitionshändler/in 3 Werkstofftechnik (Modullehrberuf*) Werkzeugbautechnik 3,5 Z Zahnärztliche Fachassistenz Zahntechniker/in Zimmerei Zimmereitechnik

3 4 3 4

* Modullehrberufe teilen sich wie folgt ein: ein bis zweijähriges Grundmodul, ein darauf aufbauendes Hauptmodul sowie daran anschließende, nicht verpflichtende Spezialmodule.

Folgende Lehrberufe werden über die Landwirtschaftskammer angeboten: Facharbeiter/in Bienenwirtschaft Facharbeiter/in Biomasseproduktion und landund frostwirtschaftl. Bioenergiegewinnung Facharbeiter/in Feldgemüsebau Facharbeiter/in Fischereiwirtschaft Facharbeiter/in Forstgartenund Forstpflegewirtschaft Facharbeiter/in Fortwirtschaft Facharbeiter/in Gartenbau Facharbeiter/in Geflügelwirtschaft Facharbeiter/in ländliches Betriebsund Haushaltsmanagement Facharbeiter/in Landwirtschaft Facharbeiter/in landwirtschaftliche Lagerhaltung Facharbeiter/in Molkerei- und Käsereiwirtschaft Facharbeiter/in Obst- und Obstverwertung Facharbeiter/in Pferdewirtschaft Facharbeiter/in Weinbau- und Kellerwirtschaft

3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3

Informationen zu allen Lehrberufen und zu 1.500 weiteren Berufen unter: www.bic.at

Information und Kontakt Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-7302 E lehrling@wktirol.at I www.tirol-bildung.at

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Infos und Kontakt

Kontaktadressen

Internetadressen Allgemeine Informationen Berufsorientierung der Wirtschaftskammer Tirol I www.berufs-orientierung.at F www.facebook.com/bowktirol Berufsreise I www.berufsreise.at F www.facebook.com/berufsreise

WIFI Berufs- und Bildungsconsulting der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 116, 6020 Innsbruck T 05 90 905-7244 E bildungsconsulting@wktirol.at I www.tirol.wifi.at/bildungsberatung I www.berufs-orientierung.at

Lehre und Matura I www.lehreundmatura.at Lehrberufe im Tourismus I www.gluecksbringer.cc Lehrberufe im Handel I www.berufschance-handel.at I www.elektrohandelsprofi.at

Berufs-Informations-Computer (BIC) I www.bic.at

Auslandspraktikum für Lehrlinge I www.xchange-info.net I www.ifa.or.at

Berufsvideos I www.karrierevideos.at

Offene Lehrstellen in ganz Österreich I www.ams.at/lehrstellen

Berufssuche I www.whatchado.com

Informationen zu Schulen

Ferialstellen- und Praktikumsbörse I www.jobscope.at

Datenbank aller Tiroler Schulen I www.tibs.at

Informationen zur Lehre

Berufsbildende Schulen in Österreich I www.abc.berufsbildendeschulen.at

Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Tirol I www.tirol-bildung.at Lehrbetriebsübersicht I www.wko.at/lehrbetriebsuebersicht Tyrolskills – Lehrlingswettbewerbe der Wirtschaftskammer Tirol I www.lehrlingswettbewerb.at Tiroler Fachberufsschulen I www.tiroler-fachberufsschulen.at Lehrlingsstelle für land- und forstwirtschaftliche Lehrberufe I www.lehrlingsstelle.at

Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck T 05 90 905-7302 E bildung@wktirol.at I www.tirol-bildung.at Landesschulrat Tirol Innrain 1, Andechshof, 6020 Innsbruck T 0512/52033 E office@lsr-t.gv.at I www.lsr-t.gv.at

Landesschulrat für Tirol I www.lsr-t.gv.at Schulpsychologischer Dienst I www.schulpsychologie.tsn.at

Weiterbildungseinrichtungen WIFI Tirol I www.tirol.wifi.at

Arbeitsmarktservice Tirol Andreas-Hofer-Straße 44, 6020 Innsbruck T 0512/584664 E ams.tirol@ams.at I www.ams.at/tirol infoeck – Jugendinfo Tirol Kaiser-Josef-Straße 1, 6020 Innsbruck T 0512/571799 E info@infoeck.at I www.mei-infoeck.at

bfi Tirol I www.bfi-tirol.at Volkshochschule Tirol I www.vhs-tirol.at

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