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2017

BILDUNG &

KARRIERE IN TIROL

TIR LEHR OLER B STEL ETRIEBE LEN S I VOR CH

„Macht Bildung glücklich?“ Designer und Auslandsösterreicher des Jahres Stefan Sagmeister im Interview

Neues an den Hochschulen Top­Ausbildungen im Tourismus Wie wichtig sind digitale Netzwerke?


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Bildung & Karriere in Tirol | Inhalt

Bildung

Karriere

36

6

40

6 Unternehmen gründen: jetzt oder nie?

8 Karrierebetriebe stellen sich vor

14 Professionell vernetzt: Xing, LinkedIn und Co

59

16  Frauen im Boysclub:

Interview mit der Unternehmensberaterin Marion Knaths

18 Aufsteigen oder sitzenbleiben: Karrieretipps

36 Interview Stefan

Sagmeister: Macht Bildung glücklich?

40  Bildungsförderungen

Lehre

25

20 Karriere mit Lehre 24 Neue Lehrberufe 25  Lehre für AHS-Maturanten 26 Heimische Lehrbetriebe

49 Neues an den Hochschulen

56 Arbeitsvertrag:

So muss er aussehen

59 Ausbildungen

im Tourismusbereich

66 Mal kurz innehalten: Gap-Year nach der Matura

stellen sich vor

32 Alles richtig gemacht? Promis im Interview

Impressum Bildung & Karriere in Tirol. Beilage der „Tiroler Tageszeitung“ Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH • Redaktion: Klaus Erler, Daniel Feichtner, Rebecca Müller, Eva Schwienbacher, Eva-Maria Hotter, Barbara Wohlsein, Hannelore Wimmer, Kathrin Fenkiw Grafik: Thomas Bucher • Anzeigenverkauf: Wolfgang Mayr • Anschrift für alle: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020, office@target-group.at, www.target-group.at • Coverfoto: Shutterstock.com • Druck: Intergraphik GmbH, Innsbruck

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Bildung & Karriere in Tirol

Ein guter Start Je nach Qualifikation, Aufgabenbereich und Branche variieren die Einstiegsgehälter stark. Die AMS-Statistik zeigt, mit welcher Ausbildung man in welchen Berufen den finanziell besten Start hinlegt.

Monatliche Brutto-Durchschnittslöhne PflastererIn

E 2.340

Lehre

E 2.600

Brunnen- und GrundbauerIn, FertigteilhausbauerIn, GleisbautechnikerIn, SchalungsbauerIn

E 2.200

E 2.470

IC-TechnikerIn

E 2.710

Schule

E 3.010

ProjektberaterIn, BetriebsberaterIn im Bereich Projektmanagement, Risk-TechnikerIn, Riskmanagement AssistentIn, UnternehmensberaterIn

E 2.690

E 2.980 Multimedia-­ProjektmanagerIn

E 2.780

Universität

E 4.070

BaubiologIn, BauingenieurIn für Kraftwerksbau, BauingenieurIn für Spezialtiefbau, BaustatikerIn

E 3.400

E 3.770

PharmareferentIn

E 2.430

Sonstige Ausbildungen

E 2.700

NationalparkrangerIn (NationalparkbetreuerIn)

E 2.560

E 2.840 FluglehrerIn, PilotIn, HubschrauberpilotIn

E 3.830 E 1.000

E 2.000

E 3.000

E 4.260

E 4.000

E 5.000

QUELLE: AMS: Gehaltskompass.at

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© SHUTTERSTOCK.COM

Karriere

Unternehmen gründen: Was muss man beachten

6

Karrierebetriebe stellen sich vor

8

Das Sales-Traineeprogramm der Moser Holding AG

10

Erfolgreich verhandeln beim Bewerbungsgespräch

13

Digitale Karrierenetzwerke: So wichtig sind sie für die Eigenpräsentation

14

Aufstieg in den Boysclub: Unternehmensberaterin Marion Knaths im Interview

16

Zeit für einen Jobwechsel? Karrierecoach Sonja Rieder gibt Tipps

18


Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

Gründen: Jetzt oder nie?

Jeder Lebensabschnitt bringt Vor- und Nachteile mit sich, was die Unternehmensgründung betrifft. Wichtig ist es, nach Abwägung der Chancen und Risiken, den Schritt überhaupt zu wagen.

TEXT: EVA SCHWIENBACHER

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Früher oder später In jeder Lebensphase lassen sich Gründe finden, die für und gegen den Schritt ins Unternehmertum sprechen. „Vor allem als junger Mensch hat man wenig zu verlieren und viel zu gewinnen, speziell an Erfahrung“, sagt Plank. So ist man im Alter zwischen 20 und 35 Jahren in der Regel flexibler, hat weniger finanzielle Verpflichtungen und meist einen niedrigeren Lebensstandard. Gründungsinteressierte ab 35 Jahren würden zwar über mehr Lebens- und Berufserfahrung verfügen, müssten sich aber häufig um den Erhalt einer Familie oder des Eigentums kümmern. Das würde es zusätzlich erschweren, sich gegen ein sicheres Angestelltenverhältnis zu entscheiden. Zudem könnte man als junger Mensch den Man-

gel an Lebenserfahrung durch Praktika, Arbeit und Einsatzbereitschaft kompensieren.

Feedback einholen Um herauszufinden, ob man für die Selbstständigkeit geeignet ist und ob die Idee Potenzial hat, ist der Austausch mit anderen Unternehmern unabdingbar. „Das allerwichtigste ist, offen zu sein und mit anderen über die eigene Idee zu sprechen. Dabei können entscheidende Fragen auftauchen, an die man selbst nicht gedacht hätte. In Europa ist man in diesem Zusammenhang viel vorsichtiger als etwa in Amerika. Durch diese Zurückhaltung geht leider oft wertvolles Feedback verloren.“ Geheimhaltung würde nur dann sinnvoll sein, wenn man eine Patentanmeldung plant, da diese

© SHUTTERSTOCK.COM, WK TIROL

W

ie weiß man, ob man im richtigen Alter ist, die eigene Idee in die Tat umzusetzen? Gibt es überhaupt den idealen Zeitpunkt zum Gründen? Und wie findet man heraus, ob man auch wirklich für die Selbstständigkeit geeignet ist? Clemens Plank, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol, berät Jungunternehmer bzw. Unternehmensgründer. Er sagt, dass jeder für sich entscheiden muss, ob es der richtige Moment ist, sein eigener Chef zu werden. Grundsätzlich bedarf es aber der richtigen inneren Einstellung: „Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Allgemein gilt aber, dass man im Kopf bereit für die Selbstständigkeit sein sollte.“


Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

die Nicht-Veröffentlichung der Idee voraussetzt. Für alle anderen gilt: „Je häufiger man über die Geschäftsidee spricht, desto mehr Erkenntnisse kann man gewinnen“, so Plank. Darüber hinaus sollte man sich gründlich darüber informieren, welche Eigenschaften die Branche erfordert, in der man Fuß fassen möchte. „Die branchenbedingten Erfordernisse sollte man sehr gut bis perfekt beherrschen“, weiß Plank. Was aber unabhängig von der Sparte essenziell ist, ist ein grundsätzliches kaufmännisches Verständnis. „Am Ende des Tages müssen die Zahlen stimmen. Das entsprechende buchhalterische Wissen kann man sich über Weiterbildungen aneignen. Blickt man gar nicht durch, besteht immer noch die Möglichkeit, sich Unterstützung bei externen Ansprechpartnern zu holen“, sagt der Experte.

zum Beispiel über normale Arbeitszeiten hinaus dem Unternehmen zu widmen? Und wie schaut die Finanzierung aus?“ Prinzipiell sollte man jedoch nicht versuchen, alles bis ins kleinste Detail zu planen. „Die unternehmerische Selbstständigkeit bringt immer Überraschungen mit sich, auf die man vielleicht nicht vorbereitet ist. Damit aus Angst vor dem Scheitern Ideen nicht nur Gedankenspiele bleiben, lautet mein Rat: „Probieren geht über Studieren.“ Denn wenn es nicht mit der ersten Idee klappt, kann es mit der nächsten klappen. Und am Ende bleibt dann immer noch die Möglichkeit einer fixen Anstellung. 

Überlegungen vor der Gründung Die eigene Geschäftsidee einem Realitätscheck zu unterziehen, ist im Vorfeld der Gründung wichtig. Weitere Fragen, die in der Planungsphase helfen können, sind laut Plank: „Ist meine Idee überhaupt marktfähig? Was ist das Worst-Case-Szenario und wie gehe ich damit um, wenn es nicht klappt? Bin ich dazu bereit, die Extrameile zu gehen, mich

Tiroler Gründer sind im Durchschnitt

39 Jahre alt.

„Damit aus Angst vor dem Scheitern Ideen nicht nur Gedankenspiele bleiben, lautet mein Rat: ,Probieren geht über Studieren.‘“ Clemens Plank, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol

Alles zum Thema Gründung erfahren Sie hier: Gründerservice der Wirtschaftskammer Tirol 05 90 90 5-2222 gruenderservice@wktirol.at

Quelle: Unternehmensneugründungen Tirol 2015, WK Tirol

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Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

Start in die Karriere

Luisa Fath

Beatrix Gröschl

Team- und Mitarbeiterentwicklung Posthotel Achenkirch GmbH

Leiterin Personalentwicklung und Recruiting Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski K.G.

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit Mitarbeiter? Wir suchen Mitarbeiter im Bereich Küche und Service, einen Restaurantleiter (m/w), Chef de Rang (m/w), Commis de Rang (m/w) und Chef de Partie (m/w).

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit Mitarbeiter? Wir suchen derzeit Facharbeiter im produktiven Bereich (CNC-Dreher und Presser) und im administrativen Bereich Mitarbeiter für unsere Buchhaltungsabteilung.

Wie viele Bewerbungen haben Sie circa pro Jahr? Im Jahr 2016 haben es bis jetzt ca. 300 Bewerbungen in die erste Runde des Bewerbungsprozesses geschafft.

Wie viele Bewerbungen haben Sie circa pro Jahr? Wir erhalten im Jahr ca. 500 bis 600 Bewerbungen (inkl. Lehrlinge, exkl. Ferialarbeits- und Praktikastellen).

Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Ein aussagekräftiges Foto ist sehr wichtig, zudem sollte der Lebenslauf vollständig und fehlerfrei sein, beginnend mit dem letzten Arbeitsplatz. Die letzten beiden Zeugnisse sind für uns ausreichend. Am besten sendet man seine Bewerbung als PDF-Datei per Mail.

Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Wichtig ist uns in erster Linie die Vollständigkeit (Motivationsschreiben, Lebenslauf und Abschluss, alle Dienstzeugnisse aus früheren Arbeitsverhältnissen bzw. möglicherweise vorhandene Seminarbestätigungen), weiters auch, dass die Unterlagen fehlerfrei sind.

Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Ein gepflegtes Auftreten und eine gute Vorbereitung. Der Bewerber muss die Eckdaten des Hauses wissen, Interesse zeigen und Fragen stellen. Die Persönlichkeit und das Zwischenmenschliche hat eine starke Gewichtung.

Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Ehrlichkeit, Offenheit, Natürlichkeit, Höflichkeit und Interesse an der Stelle sowie unserem Unternehmen. Wir freuen uns über Bewerber, die sich gut auf das Gespräch vorbereiten und sich sowohl über das Unternehmen als auch die zu besetzende Stelle informiert haben.

Gibt es eine Präferenz in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Nein. Bei uns sind eine praktische Berufsausbildung und Erfahrung im jeweiligen Bereich erforderlich.

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Gibt es eine Präferenz in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Nein, unsere vielfältigen Jobangebote bieten für alle Abgänger von Schulen und Universitäten passende Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

© POSTHOTEL ACHENKIRCH, TYROLIT – SCHLEIFMITTELWERKE SWAROVSKI, ERNST DERFESER, LIEBHERR-WERK TELFS, UNIVERSITÄT INNSBRUCK

Bildung & Karriere in Tirol hat bei großen Tiroler Unternehmen nachgefragt: Wie stehen momentan die Chancen auf eine Anstellung, was wird erwartet, welche Eigenschaften sollte man mitbringen und worauf wird bei der Bewerbung wert gelegt?


Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit Mitarbeiter? Aktuell suchen wir Maschinisten für unsere Baumaschinen, einen Abrechnungstechniker mit Ausbildung HTL Hoch-/Tiefbau und Lehrlinge für den Beruf Tiefbauer/in.

Alois Muglach Kaufmännische Leitung bei Ernst Derfeser GmbH

Robert Folie Personalreferent bei Liebherr-Werk Telfs GmbH

Alexandra Brunner-Schwaiger Lehrlingsbeauftragte in der Personalentwicklung Universität Innsbruck

Wie viele Bewerbungen haben Sie circa pro Jahr? Pro Jahr erhalten wir ca. 150 bis 200 Bewerbungen. Diese reichen vom Telefonanruf bis hin zur klassischen Initiativbewerbung per Mail. Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Die Bewerbungsunterlagen sollten ein stimmiges und ehrliches Bild des Bewerbers widergeben. Besonders wichtig ist, dass sämtliche Unterlagen (z. B. Zeugnisse, Dienstzeugnisse, Ausbildungs-bestätigungen) dem Schreiben beiliegen und der Lebenslauf keine Lücken aufweist.

Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Der Kandidat sollte sich schon im Vorfeld über das Unternehmen informieren (Produkte, Dienstleistungen). Außerdem sollte auch sein äußeres Erscheinungsbild der Stelle angepasst sein. Wir legen vor allem sehr viel Wert auf eine rege und offene Diskussion, um zu erkennen, ob die Stelle tatsächlich das Richtige für den Bewerber ist. Schlussendlich soll ihm die Arbeit ja Freude bereiten und er seine persönliche Entwicklung im Unternehmen sehen. Gibt es eine Präferenz in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Nein. Die Person in Summe zählt – von den Ausbildungen über die beruflichen und privaten Erfahrungen bis hin zum persönlichen Eindruck.

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit Mitarbeiter? Aufgrund der guten Auftragslage wird die Zahl der Beschäftigten an unserem Standort weiter steigen. Dies betrifft sämtliche Bereiche unseres Unternehmens, wobei ein technischer Hintergrund für uns sicher immer interessant ist. Aktuell sind Facharbeitskräfte für den Produktionsbereich, insbesondere in der Montage, besonders gefragt. Voraussetzung dafür ist eine abgeschlossene Lehre KFZ-Technik, Metalltechnik oder Ähnliches.

Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Bewerbungen sollten vollständig (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) und übersichtlich sein. Wir bevorzugen Online- Bewerbungen über unser Jobportal unter www.liebherr.com/karriere.

Wie viele Bewerbungen haben Sie circa pro Jahr? Pro Jahr erhalten wir alleine an unserem Standort in Telfs ca. 1.200 Bewerbungen.

Gibt es eine Präferenz in puncto FH-oder Universitätsabschluss? Hierbei gibt es für uns keine Präferenz.

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit Mitarbeiter? Die Universität nimmt elf Lehrlinge im Herbst 2017 in den Lehrberufen Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistent/in, Bürokauffrau/mann, Elektroniker/in, Finanz- und Rechnungswesenassistent/in, Gärtner/in, IT-Techniker/ in und Labortechniker/in auf.

ohne Standardfloskeln sowie mit der Präsentation von Stärken, die sich auf die gewünschten Anforderungen beziehen.

Wie viele Bewerbungen haben Sie circa pro Jahr? 2016 erhielten wir 224 Bewerbungen für neun Lehrstellen. Trotz demografischer Entwicklung und Trend zur Höherqualifizierung bleibt die Universität ein attraktiver Ausbildungsbetrieb. Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Bewerbungsunterlagen fallen auf, wenn sie strukturiert, ordentlich und vollständig sind. Zusätzliche Pluspunkte sammeln die BewerberInnen mit selbst formulierten Motivationsschreiben

Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Wichtig ist, dass der Bewerber natürlich bleibt und ehrlich auf die gestellten Fragen antwortet. Die Bereitschaft, etwas von sich selbst preiszugeben, ermöglicht ein offenes Gespräch.

Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Überzeugendes Auftreten ist die Eintrittskarte ins Gespräch. Besonders punkten KandidatInnen, die ihr Interesse für den Lehrberuf glaubhaft präsentieren können und auch selbst Fragen stellen. Gibt es eine Präferenz in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Grundsätzlich sind die Türen offen für motivierte und interessierte BewerberInnen. Dazu zählen neben den AbsolventInnen der neunjährigen Schulpflicht auch MaturantInnen, SchulabrecherInnen sowie Jugendliche, die eine verlängerte Lehre oder Teilqualifizierung absolvieren möchten.

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Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

Carina Gfall, Medienberaterin der Tiroler Tageszeitung

Learning by Doing Ein Trainee-Programm bietet für Berufsein- und -umsteiger die Möglichkeit, Ausbildung und angewandte Berufs-Praxis miteinander zu verbinden. Carina Gfall absolvierte das Sales-Traineeprogramm bei der Moser Holding und ist inzwischen erfolgreiche Medienberaterin bei der Tiroler Tageszeitung.

INTERVIEW: KLAUS ERLER

Warum haben Sie sich für das Sales-Traineeprogramm entschieden? Ich bin ein sehr kommunikationsfreudiger Mensch, das kam mir schon in meinen zwei abgeschlossenen

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Lehrberufen im Gastgewerbe zugute. Nach mehreren Jahren angewandter touristischer Praxis wollte ich mich beruflich verändern. Die Möglichkeit, ein modernes, großes Medienunternehmen von innen kennenzulernen, war da besonders attraktiv. Zudem gibt es wohl nur wenige Jobs, die so sehr auf guten Kommunikationsfähigkeiten aufbauen wie der Job einer Medienberaterin. Wie sah Ihre Ausbildung aus? In den ersten Monaten lernte ich die Verkaufsabteilungen aller Tiroler Medienunternehmen der Moser Holding kennen und sah, wie die interne Vernetzung eines großen Unternehmens funktioniert. Dann war ich fix in der Verkaufsabteilung der Tiroler

Tageszeitung beschäftigt und konnte mir dort das Verkäuferhandwerk „Learning by Doing“ aneignen. Wo sehen Sie die Vorzüge einer Berufsausbildung, die Lernen und angewandte Praxis miteinander verbindet? Man erkennt rasch, ob man für den Job wirklich geeignet ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass alles Gelernte sofort in die Praxis umsetzbar ist: die Erkenntnis etwa, dass in der Werbebranche sanfte Beharrlichkeit oft zum Ziel führt, oder dass man in diesem Beruf sehr viel Eigeninitiative zeigen muss. Und zudem bietet das Sales-Traineeprogramm die Möglichkeit, schon während der Ausbildung Geld zu verdienen. 

© DOMINIQUE HUTER, MOSER HOLDING

W

as sind die Aufgaben einer Medienberaterin der Tiroler Tageszeitung? CARINA GFALL: Ich bin im Außendienst tätig und besuche und berate bestehende Werbekunden der Tiroler Tageszeitung vor Ort. Zudem bin ich immer auf der Suche nach Neukunden, die von mir detaillierte Angebote zu den Werbemöglichkeiten in der Tiroler Tageszeitung, den rund 300 jährlichen TT-Sonderpublikationen und TT-Online bekommen.


Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

Drei Fragen an Marielle Filler, Personalmanagerin Moser Holding AG

1. Welche persönlichen Eigenschaften

aufbauen. In der zweiten Phase wird das Gesehene, Gehörte und Gelernte bereits im Arbeitsalltag vertieft. Während des gesamten Programms lernen die Trainees über eigenverantwortliche Projektarbeiten auch andere Schwerpunkte kennen. Die erarbeiteten Ergebnisse präsentieren sie vor Spezialisten der jeweiligen Bereiche. Selbstverständlich werden immer wieder externe Trainings angeboten, um die Trainees fachlich auf den Verkaufsberuf vorzubereiten und ihnen das richtige Werkzeug an die Hand zu geben. Die Trainees arbeiten von Beginn an eigenverantwortlich mit.

sollte ein Bewerber/eine Bewerberin für das Sales Trainee-Programm mitbringen? Junge Verkaufstalente sind aufgeschlossene und kommunikative Persönlichkeiten. Sie gehen gerne aktiv auf Menschen zu und überzeugen mit ihrer Begeisterung für Medien und ihre Produkte. Freude am Lernen sowie Engagement und eine selbstständige Arbeitsweise machen unsere Bewerber zu erfolgreichen Kandidaten.

2. Wie ist das Sales-Traineeprogramm

aufgebaut? Das Programm dauert insgesamt sechs Monate und setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Die erste Phase dient dem Kennenlernen der gesamten Moser Holding – hier können sich die Trainees ein gutes Netzwerk

3. Und wie wird man Sales Trainee?

Um beim Traineeprogramm dabei zu sein, braucht man eine abgeschlossene

Berufsausbildung und/oder Schulausbildung auf Maturaniveau sowie einen B-Führerschein. Erste Berufserfahrung ist ebenso eine Voraussetzung. Eine aussagekräftige Bewerbung mit vollständigem Lebenslauf können Interessierte ab sofort bis zum 31. März 2017 an trainee@moserholding.com schicken. Die besten Bewerber qualifizieren sich für das im April stattfindende Assessment Center. Am 1. Juli 2017 startet das Traineeprogramm. Neben einer hochwertigen Ausbildung winken 1.700 € brutto pro Monat für die Dauer des Programms. Weitere Infos zum Programm auf trainee.moserholding.com

Du suchst einen Lehrberuf, der dir richtig Spaß macht? Weil deine Talente und Persönlichkeit gefragt sind? Mit engagierten Ausbildern wirst du bei uns als Lehrling optimal als zukünftige Fachkraft ausgebildet.

Folgende Lehrstellen sind ab September 2017 zu besetzen: n Mechatroniker/in n Elektrotechniker/in n IT-Techniker/in n Betriebslogistikkaufmann/-frau n Industriekaufmann/-frau Was VIKING als Lehrbetrieb auszeichnet: n Berufspraktische Tage Als Premium-Marke für Rasenmäher produzieren und entwickeln wir Geräte, die mit Spitzentechnik und Komfort die Rasenpflege effizienter machen. Füll gemeinsam mit rund 450 MitarbeiterInnen unseren Leitspruch „Aus Freude am Rasen“ mit Leben.

FÜR JEDE PERSÖNLICHKEIT DER PASSENDE JOB

n Zeugnisprämie n Fahrtkosten- und Kantinenzuschuss n Familiäres Betriebsklima n Lehre mit Matura Bezahlung 1. Lehrjahr lt. KV: € 590,98 brutto/Monat VIKING GmbH - Personalmanagement Hans Peter Stihl-Str. 5, 6336 Langkampfen Bewirb dich unter jobs.viking.at VIKING – Ein Unternehmen der STIHL Gruppe.

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Bildung & Karriere in Tirol | Entgeltliche Einschaltung

BIZ – Alle Berufe unter einem Dach

E

in BIZ-Besuch lohnt sich. „Zunächst sollte sich der junge Mensch über eigene Fähigkeiten und Interessen im Klaren sein. Sonst ist es schwierig, einen passenden Beruf oder die richtige Schule herauszufinden“, weiß Mag. Sabine Platzer-Werlberger vom AMS Tirol. In jedem Fall lohnt sich der Gang in das Berufsinfozentrum (BIZ) des AMS Tirol. Dort sind Infos über verschiedenste Berufe verfügbar und können selbstständig eingesehen werden. Wer noch gar keine Vorstellung hat, welche Richtung man in Zukunft einschlagen könnte, sollte einen Termin bei der Jugendberatung vereinbaren und die persönlichen Möglichkeiten durchsprechen. Sind schon Berufsausbildungen in die engere Wahl gekommen, hilft die Berufsberatung auch bei der Vermittlung einer Lehrstelle.

© PAUL WEBER

Eine Ausbildung machen? Studieren? Oder doch lieber ein Jahr ins Ausland gehen? In den Berufsinfozentren (BIZen) des AMS Tirol haben Interessierte die Möglichkeit, sich mit den eigenen Fähigkeiten sowie beruflichen Anforderungen auseinanderzusetzen.

derungen, Weiterbildung und Arbeitsmarkt-Entwicklungen“, lädt Platzer-Werlberger zu einem Besuch der BIZen ein. Computerstationen mit Internetzugang, Datenbanken zu freien Arbeitsund Lehrstellen sowie zu Weiterbildungen sind verfügbar. Während der Öffnungszeiten steht Fachpersonal für berufliche Auskünfte bereit, sie helfen bei konkreten Fragen weiter. Eine Anmeldung ist für Schulklassen und Gruppenbesuche nötig, auch für ein Beratungsgespräch.

AMS Tirol

Infos zu Aus- und Weiterbildung „Für alle, die vor einer beruflichen Entscheidung stehen, ist das BIZ eine wichtige Anlaufstation. Hier findet man Infos zu Ausbildung, Schule und Studium. Aber auch zu Berufsbildern und Anfor-

Infos erhalten Sie in allen Geschäftsstellen des AMS Tirol. Besuchen Sie auch unsere Homepage: www.ams.at/tirol und www.arbeitszimmer.cc.

WKO.at/tirol/gewerbe

HRE E L E DEIN NDWERK IM HA EWERBE. UND G

DEINE ZUKUNFT IN DEINER HAND. Viele Unternehmer starteten mit einer Handwerkslehre. Es gibt in Tirol über 100 verschiedene Handwerksberufe. Mach Karriere, denn gute Handwerker sind immer gefragt.

INFORMIERE DICH JETZT! 12

Sparte Gewerbe und Handwerk Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7 | 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-1273 | E gewerbe@wktirol.at W WKO.at/tirol/gewerbe WIFI Berufs- und Bildungsconsulting der Wirtschaftskammer Tirol Egger-Lienz-Straße 116 | 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-7244 | E bildungsconsulting@wktirol.at W www.tirol.wifi.at/berufsberatung


Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

Erfolgreich verhandeln beim Bewerbungsgespräch Zittrige Hände und ein Schweißtropfen auf der Stirn – beim ersten Gespräch mit dem potenziellen Arbeitgeber ist etwas Nervosität ganz normal. Wie man trotzdem souverän auftritt und seine Interessen kommuniziert, weiß Manfred Meyer, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Recht am BFI Tirol. TEXT: KATHRIN FENKIW

1.

5.

Stärken kennen

Man sollte sich seiner eigenen Fachkenntnisse und vor allem der persönlichen Stärken bewusst sein und diese auch erklären können. Dabei sind besonders jene Fähigkeiten wichtig, durch die man aus der Masse hervorsticht und sich von den übrigen Bewerbern unterscheidet.

Während dem Gespräch

Auf vollständige Sätze und adäquate Formulierungen zu achten, ist ein weiterer wichtiger Punkt. Außerdem sollte man sich nicht davor scheuen, bei Unklarheiten nachzufragen. Das signalisiert dem Gesprächspartner Interesse und gleichzeitig verschafft man sich Zeit, um über die Antwort nachzudenken.

6.

2.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Um sicherzugehen, dass die eigenen Vorstellungen bezüglich der zukünftigen Arbeitsverhältnisse realistisch sind, hilft es, sich ausreichend über die gängigen Standards des Unternehmens bzw. der Branche zu informieren. Zum Beispiel durch eine Internetrecherche oder auch Gespräche mit ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern. Besonders bezüglich dem Gehalt ist eine solche Vorbereitung wichtig: Einerseits möchte man sich nicht unter seinem Wert verkaufen, andererseits aber auch nicht unverschämt wirken. Selbstbewusst, aber realistisch fordern – so lautet das Motto.

© ANTON DIPPEL, BFI TIROL

3.

Gesamterscheinung anpassen

Alternativen überlegen

4.

Sich vorstellen

Ein souveräner Gesprächsstart wird die anfängliche Anspannung schnell mildern. Deshalb ist es hilfreich, eine kurze Vorstellung der eigenen Person vorzubereiten und diese vor dem Gespräch einige Male laut durchzusprechen.

Beim richtigen Outfit für das Bewerbungsgespräch sind zwei Dinge zu beachten: In erster Linie sollte man sich darin wohlfühlen. Gleichzeitig sollte es aber auch zum Unternehmen und der ausgeschriebenen Position passen. Ist ein sportlicher Stil angemessen, oder doch eher formelle Kleidung? „Zeigen Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber, dass Sie in der Lage sind, sein Unternehmen bestens zu repräsentieren“, empfiehlt Manfred Meyer.

Wenn der Gesprächspartner mit einem oder mehreren Punkten nicht einverstanden ist, kann man ihm mit Alternativen die Chance geben, diese Lücke anderweitig zu schließen – zum Beispiel mit flexibleren Arbeitszeiten, Extraurlaub oder Fortbildungen. „Wichtig ist, dass beide Seiten das Gefühl haben, zumindest in einigen Aspekten ein Zugeständnis zu bekommen. Das Ziel ist eine Win-winSituation“, rät Manfred Meyer.

„Authentizität ist die Grund­lage jeder erfolg­ reichen Zusammenarbeit.“ Manfred Meyer, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Recht am BFI Tirol

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Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

über

467 Mio.

10,4 Mio.

User weltweit

Benutzer im deutschsprachigen Raum

Professionell vernetzt

Online präsent zu sein gehört zum Alltag. Die eigene Darstellung im Internet betrifft aber nicht nur das Privatleben. Auch was die Karriere angeht, gehört sie mittlerweile zum guten Ton – und kann Fluch wie Segen sein.

TEXT: DANIEL FEICHTNER

W

eltweit tummeln sich über 467 Millionen User im Karriere-Netzwerk LinkedIn – mehr als neun Millionen davon im deutschsprachigen Raum. Und auch die in Deutschland gegründete Plattform Xing kann sich sehen lassen. 8,8 Millionen Benutzer aus der Bundesrepublik sind dort angemeldet. Dazu kommen mehr als 800.000 Österreicher. Solche KarriereNetzwerke sind also lange kein rein amerikanisches Phänomen mehr, auch wenn sie ihre Anfänge im Silicon Valley genommen haben. Auch hierzulande gilt: Wer seine Karriere planen oder vorantreiben möchte, sollte auf die Möglichkeiten, die solche „virtuellen Bewerbungsmappen“ bietet, nicht verzichten.

Lern- und Karriere-Plattform Academy Cube. So hat er Einblick in die vielen Facetten der fortschreitenden Digitalisierung und nicht zuletzt in ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt. „Jede Personalabteilung wird auch die Online-Präsenz von Bewerbern unter die Lupe nehmen. Und dort hat man große Chancen, zu punkten, kann aber auch große Fehler machen.“

„Man muss sich über­ legen, welche Informa­ tionen für potenzielle Arbeitgeber relevant sind, und diese möglichst lückenlos und auf den Zweckgebunden Punkt gebracht Grundsätzlich gelte es, sich im Klaren präsentieren.“ darüber zu sein, dass Karriere-Platt-

„Googlen“ ist Standard „Wer sich für eine Stelle bewirbt, kann davon ausgehen, dass es nicht nur auf die Informationen in der Bewerbung ankommt“, meint Dietmar Kilian. Er lehrt Prozessmanagement und Unternehmensnetzwerke am MCI, leitet das ConsultingUnternehmen PDAgroup und ist Aufsichtsratsmitglied der

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formen anders als Facebook und Co. einem spezifischen Zweck dienen. „Man muss sich überlegen, welche Informationen für potenzielle Arbeitgeber relevant sind, und diese möglichst lückenlos und auf den Punkt gebracht zu zeigen“, rät Kilian. „Dabei hat man eine hervorragende Chance, Weiterbildungen und Zusatzausbildungen zu präsentieren, mit denen man sich von Mitbewerbern abheben kann.“ Ist das Profil einmal befüllt, muss es, so wie jede andere Form von Social Media, regelmäßig gepflegt und saubergehalten werden. Da es zweckgebunden ist, nimmt das aber deutlich weniger Zeit

Dietmar Kilian, MCI-Professor für Prozessmanagement und Unternehmensnetzwerke


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Entgeltliche Einschaltung

Die richtige Wahl Neben der Profil-Hygiene zählt auch Deckungsgleichheit. Denn stimmen die Angaben über eine Person auf zwei Plattformen nicht überein, kann das schnell zur roten Flagge werden. „Daher sollte man sich auch nicht wahllos anmelden und keine Accounts verwaisen lassen“, sagt Kilian. „Stattdessen ist es ratsam, die Plattformen, die man braucht, zu nutzen – und das richtig.“ Für welches Netzwerk man sich entscheidet, ist dabei nicht zuletzt branchen- und lokationsabhängig. So ist LinkedIn international und deckt nahezu alle Bereiche ab. Xing wird vor allem im deutschsprachigen Raum und im IT-Bereich genutzt. Und Plattformen wie Researchgate sind für Wissenschaftler maßgeschneidert und bringen nicht nur Menschen zusammen, sondern erfüllen auch Zusatzfunktionen wie aktiven Austausch.

„Jede Personal­abteilung wird auch die Online-Präsenz von Bewerbern unter die Lupe nehmen. Und dort hat man große Chancen, zu punkten, kann aber auch große Fehler machen.“ Privatsphäre schützen Zusätzliche Vorsicht gilt, was „reguläre“ Social-Media-Profile betrifft. Besonders ein Blick auf den Facebook-Account eines Bewerbers ist für die meisten Personalbeauftragten Standard, weiß Kilian. „Dabei geht es vor allem darum zu sehen, wie sich die Person präsentiert.“ Dementsprechend ist auch dort ein professioneller Auftritt enorm wichtig. Egal ob politische Affiliationen, Urlaubsfotos oder Informationen aus dem Privatleben: Alles, was nicht ins Berufsleben gehört, sollte auch auf Facebook nicht öffentlich präsentiert werden. „Was aber nicht bedeutet, dass man dort keine Urlaubsfotos mehr teilen darf. Allerdings sollte man von Filtern und Privatsphäre-Einstellungen Gebrauch machen, damit nur die sie zu Gesicht bekommen, für die sie auch gedacht sind.“

© PDAGROUP

Verweigerung hat keine Zukunft All das ist mit Aufwand verbunden, der allerdings überschaubar ist. Schon deshalb ist es wenig ratsam, nur weil man Fehler vermeiden möchte, auf die Nutzung von Karriere-Plattformen zu verzichten. „In einer Zeit, in der Digitalisierung DAS Schlagwort ist, würde man sich damit große Chancen vergeben“, ist sich Kilian sicher. „In keinem Bereich des Arbeitsmarktes hat man einen Nachteil, wenn man Kompetenz im Umgang mit neuen Technologien und Sozialen Medien beweist. Und ein gut gewartetes Profil zeigt nicht nur Kompetenz, sondern auch Initiative und ist eine hervorragende Ergänzung zu einer klassischen Bewerbung.“

© UNIVERSITÄT INNSBRUCK

Offene Türen für Lehrlinge

als beispielsweise ein Twitter-Account in Anspruch. „In der Regel genügt es, dafür zu sorgen, dass die Informationen monatsaktuell sind“, rät der Experte.

A

n der Universität Innsbruck lernen 28.000 Studierende und mit ihnen auch 24 Jugendliche in acht Lehrberufen. Schriftlich fundierte Ausbildungspläne, mehrwöchige Rotationsprogramme und die Möglichkeit, sich mit anderen Lehrlingen bei den internen Fortbildungen zu vernetzen, zeichnen die vielfältige Ausbildung aus. Das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ unterstreicht das 30-jährige Engagement zusätzlich. Unterschiedliche Ausbildungswege finden Jugendliche, die sich für eine Lehre entschieden haben. Gerne öffnet die Universität die Türen für MaturantInnen, SchulabbrecherInnen sowie Jugendliche mit Behinderung und/oder chroni­ scher Erkrankung. Einen einfachen Zugang finden alle, die zusätzlich zur Lehre auch die Matura abschließen möchten. Förderliche Rahmenbedingungen, z. B. angepasste Arbeitszeitmodelle unterstützen dieses ambitionierte Fortbildungsvorhaben. Auch jene, die Auslandsluft schnuppern wollen, rennen offene Türen ein. Das Ticket ins Ausland nutzten in den letzten drei Jahren fünf Jugendliche, die in Irland, Spanien und Norwegen mehrere Wochen arbeiteten. Über das Onlineportal www.uibk.ac.at/ personalentwicklung/lehrlinge finden Interessierte weitere spannende Informationen zur Lehrlingsausbildung an der Universität Innsbruck.

Universität Innsbruck Mag. Alexandra Brunner-Schwaiger Personalentwicklung

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Bildung & Karriere in Tirol | Karriere

Schwerer Aufstieg in den Boysclub Marion Knaths unterstützt als Gründerin der deutschen Beratungsagentur „sheboss“ Unternehmen darin, mehr Frauen in Führung, Management und Top-Management zu bringen. Im Interview erklärt sie, warum weibliche Karrieren immer noch anders funktionieren.

INTERVIEW: BARBARA WOHLSEIN

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Können Sie uns ein Beispiel nennen, das zeigt, wie unterschiedlich Männer und Frauen im Job kommunizieren und welchen Effekt diese Unterschiede haben? Eine typische Situation ist, dass Frauen dazu neigen, bei Meetings in die Runde zu sprechen. Das kann dazu führen, dass wichtige Beiträge nicht bewusst mit der Autorin dieser Beiträge in Verbindung gebracht werden. Männliche Kollegen greifen solche Inhalte dann oftmals gerne auf und adressieren damit die ranghöchste Person – und werden gehört. Mein Tipp an Frauen: Mit den eigenen Ideen immer direkt die zuständige Nummer 1 im Unternehmen ansprechen, dann werde ich auch als Frau gehört. Besonders in der Körpersprache und der Art der Stimmführung können zudem bereits kleine Änderungen dazu führen, dass ich als Frau erheblich kompetenter wahrgenommen werde. Daher sind Trainings, die Frauen helfen, über Mimik und Gestik ihren Leistungen zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen, besonders wertvoll. Wenn man Lebensläufe vergleicht: Auf welchen Wegen kommen Männer und Frauen in TopPositionen und gibt es typische Muster – wer steigt schneller auf, wer stagniert wann, wo hakt es? Auf den unteren Management-Ebenen ist der Unterschied nicht so groß, aber je weiter es nach oben geht, desto geringer ist der Anteil an Frauen. Da spielen verschiedene Faktoren eine Rol-

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sehr überrascht, dass die Berufswelt, wenn es um weibliche Karrieren geht, noch immer anders funktioniert: Dabei ist es auch egal, ob man als Frau in Wirtschafts-Unternehmen arbeitet oder in der Wissenschaft.

„Junge Frauen sind oft überrascht, dass die Berufswelt, wenn es um weibliche Karrieren geht, noch immer anders funktioniert.“ Marion Knaths Beratungsagentur „sheboss“

le. Zum einen wird das weibliche Potential von der meist männlichen Führungsspitze oft unterschätzt, zum zweiten ist der Aufstieg in den „Boysclub“ für manch eine Frau regelrecht abschreckend. Hinzu kommt, dass auch im privaten Leben eine hoch dotierte Position für Frauen nicht dieselben Vorteile mit sich bringt wie für Männer. Ist die Geschäftswelt von heute immer noch von männlichen Seilschaften geprägt? Ja. Dass muss man so sagen. Muss man Berufseinsteigerinnen heute andere Tipps geben als noch vor fünf, zehn oder 20 Jahren? Früher war jungen Frauen bewusst, dass es ungerecht zugeht. Der Unterschied zu heute ist, dass junge Frauen bis zum Schul- oder Studienabschluss eine für sie gleichberechtigte Welt erleben – was gut ist. Aber viele sind dann später

Sie betonen, dass Sie die Geschlechter nicht umpolen wollen und sich vielmehr als Brückenbauerin sehen. Haben Sie trotzdem das Gefühl, dass Männer manchmal Angst vor Ihnen und Ihren Strategien haben? Einige finden es sehr gut und unterstützen es. Anderen ist es suspekt. Mir geht es tatsächlich immer um ein besseres, erfolgreicheres Miteinander, das nicht zu Lasten der Frauen geht. Dass damit aus Sicht jüngerer Männer allerdings zusätzliche Konkurrenz entsteht – das stimmt. Aber darum genau geht es ja: dass sich der tatsächlich für die Position geeignetere Mensch empfiehlt, unabhängig vom Geschlecht. Auch wenn es Ihr Job ist: Glauben Sie, dass das gezielte Karrierecoaching von Frauen irgendwann nicht mehr notwendig sein wird? Als ich vor elf Jahren damit begann, war genau dies meine Hoffnung. Inzwischen denke ich allerdings, dass ich noch einige Jahre in diesem Feld tätig sein werde.

Vielen Dank für das Gespräch.

Marion Knaths, Spiele mit der Macht Wie Frauen sich durchsetzen, Piper, 2009

© SHEBOSS

orauf müssen Frauen gezielt achten, um Karriere zu machen? MARION KNATHS: Sie müssen Lust haben, verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen, und bereit sein, die Spielregeln des jeweiligen Umfelds zu erlernen. Dann kann frau sie auch mal gezielt brechen, um den eigenen Weg zu gehen.


Bildung & Karriere in Tirol | Entgeltliche Einschaltung

Mit Style ins Berufsleben Trendig, abwechslungsreich, zukunftsträchtig – das und noch vieles mehr ist ein Beruf im Modehandel. Mit einer Lehre zum/zur Einzelhandelskaufmann/frau im Textilhandel stehen jungen Menschen alle Türen offen: vom Beratungsprofi bis zum Modemanager. genau das Richtige. Durch die vollwertige Berufsreifeprüfung und dreieinhalb Jahre Erfahrung in der Wirtschaft steht einem Wirtschaftsoder Modestudium nichts im Wege. Deshalb steht für Wolfgang Feucht fest: „Eine Ausbildung im Modehandel ist trendig, flexibel und eine herausragende Grundlage für den modernen Arbeitsmarkt. Fleißige, kreative, selbstbewusste Menschen mit Berufserfahrung sind in der Welt des Handels gefragt wie nie.“

© WKO

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in Auge für modische Trends, ein Händchen für einen stylischen Auftritt und ein offenes Ohr für die Wünsche der Kunden – das sind wichtige Voraussetzungen, die Lehrlinge im Textilhandel mitbringen müssen. Die dreijährige Ausbildung macht junge Leute zu Modeprofis und bietet ihnen zugleich die beste Basis für eine Karriere in der Welt des Handels. Vom ausgefallenen Kleidungsstück über den trendigen Schnitt bis zur Farbe der Saison: Sich in der abwechslungsreichen, spannenden Welt der Mode zurechtzufinden, ist alles andere als leicht. „Viele Menschen sind dankbar für Unterstützung in Mode- und Stilfragen. Umso wichtiger ist es, dass sie im Tiroler Modehandel bestens beraten werden. Unsere Lehrlinge lernen, diese Aufgabe selbstbewusst und kompetent zu meistern. Das lohnt sich nicht zuletzt deshalb, weil es ein gutes Gefühl ist, wenn der Kunde das Geschäft nicht

nur modisch gekleidet, sondern auch mit einem Lächeln auf den Lippen verlässt“, erklärt Wolfgang Feucht, Bildungsbeauftragter der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Tirol.

Chancen durch Lehre mit Matura Wer vom Modeprofi mit Sinn für Fashion noch weiter hinaus will, für den ist die Lehre mit Matura

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Aufsteigen oder sitzenbleiben?

1.

Wann ist es Zeit für einen Jobwechsel? Wann versucht man stattdessen besser, das Vorhandene zu optimieren? Der Wiener Karrierecoach Sonja Rieder gibt Tipps. INTERVIEW: EVA-MARIA HOTTER

3.

Gibt es Warnsignale, die eine Änderung des Arbeitsverhältnisses nahelegen? Ein klassisches Warnsignal ist das Gefühl der Sinnlosigkeit in der Arbeit, begleitet vom Gefühl, daran nichts ändern zu können. Ein Praxisfall ist, dass zum Beispiel ein Projekt eigentlich weiterzuentwickeln wäre, es aber Widerstand der Geschäftsführung gibt. Eine derartige Pattsituation kann auf Dauer für Frustration sorgen. Grundsätzlich sollte man hier auch auf körperliche Anzeichen achten, wie Schlafstörungen. Vielfach sendet der Körper damit Signale aus. Oft ist es auch hilfreich, auf Hinweise aus dem persönlichen Umfeld zu achten, beispielsweise wenn der Lebenspartner anspricht, dass man unzufrieden wirkt.

2.

„Ist der ,Point of no Return‘ allerdings einmal erreicht, ist es gefährlich, noch allzu lang zu bleiben.“ Sonja Rieder, Karrierecoach

Was können Gründe für einen Jobwechsel sein? Fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten, eine zu geringe Entlohnung oder eine festgefahrene berufliche Situation, die keinen Aufstieg mehr zulässt. Mangelnde Anerkennung muss hier ebenfalls genannt werden. Denn vielen fehlt, dass ihre Arbeit geschätzt wird. In Berufen mit Kundenkontakt holen sich Arbeitnehmer diese Bestätigung dann oft extern. Auch wenn man merkt, dass die berufliche Anerkennung zwar gegeben ist, das eigene Gehalt aber dem der Arbeitskollegen hinterherhinkt. Gerade Frauen laufen Gefahr, sich zu lange mit immaterieller Wertschätzung zu begnügen, während sie von männlichen Kollegen finanziell überholt werden. Geld ist sozusagen Anerkennung zum Angreifen, sprich die Leistung muss sich im Gehalt widerspiegeln.

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Was können Gründe sein, die gegen einen neuen Job sprechen? Pauschale Regeln, wie lange man in einem Job bleiben soll, gibt es keine. Ist der „Point of no Return“ allerdings einmal erreicht, ist es gefährlich, noch allzu lang zu bleiben. Dann besteht nicht nur die Gefahr, depressiv zu werden, es beginnt zudem eine berufliche Abwärtsspirale: Man ist nicht mehr so leistungsfähig, weil man nicht mehr so motiviert ist. So passieren Fehler, diese haben dann eine negative Auswirkung auf das Selbstbewusstsein. Ein angeschlagenes Selbstbewusstsein wiederum erschwert den eigentlich notwendigen Jobwechsel zusätzlich. Ist man in seinem Beruf unzufrieden, sollte man zunächst versuchen, die eigene Situation über Gespräche mit den Vorgesetzten zu lösen – Stichwort Wechsel in eine andere Abteilung. Diese Möglichkeit wird oft nicht ausreichend genutzt. Ich rate auch dazu, sich zu trauen, im Gespräch zu sagen, was man braucht, um produktiv und befriedigend zu arbeiten. Kündigen kann man im schlimmsten Fall immer noch.

FINKENBERGER KIRCHENSTUHL, REPLIKA SCHÖSSER LANERSBACH, © FRANZ OSS, PAUL PÖLLERITZER

Bildung & Karriere in Tirol | Karriere


Š SHUTTERSTOCK.COM

Lehre Darum lohnt sich die Lehre

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Expertenmeinung

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Neue und aktualisierte Lehrberufe

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Lehre nach der AHS-Matura

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Lehrbetriebe stellen sich vor

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Alles richtig gemacht? Prominente blicken auf ihren beruflichen Werdegang zurĂźck

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Bildung & Karriere in Tirol | Lehre

Die Lehre lohnt sich!

In Tirol werden insgesamt 153 Einzel-Lehrberufe angeboten. In weiteren 26 Berufen kann eine Doppellehre, also die gleichzeitige Ausbildung in zwei Lehrberufen, gemacht werden. Damit lässt sich eine solide Basis für eine erfolgreiche Karriere legen.

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nsgesamt stehen den Jugendlichen nach der Schulpflicht rund 180 Möglichkeiten einer praktischen Berufsausbildung offen. Die meisten Lehrausbildungen schließen nach drei Jahren mit der Lehrabschlussprüfung ab. Danach können die Jugendlichen sofort als qualifizierte Fachkräfte in ihrem erlernten Berufsbereich tätig werden. Den Großteil der Ausbildungszeit verbringen die Jugendlichen im Betrieb und erlernen dort ihren Traumberuf unter „realen“ Bedingungen an Maschinen, Geräten und mit Kundenkontakt mit ihren Lehrlingsausbildern und Kolleginnen und Kollegen. Ergänzt wird das durch den verpflichtenden Unterricht in einer Fachberufsschule. Dieser Unterricht findet, je nach Lehrberuf, geblockt über mehrere Wochen oder an einem Tag in der Woche statt. Während der Ausbildung verdienen die Jugendlichen, im Gegensatz zur Schule, bereits ihr erstes eigenes Geld. Die Lehrlingsentschädigung ist österreichweit kollektivvertraglich geregelt, die Höhe ist abhängig von Beruf und Lehrjahr.

Großer Vorteil Praxisbezug Die Vorteile einer Lehrausbildung liegen somit auf der Hand. Die Jugendlichen erlernen ihren Traumberuf mit einer Kombination aus praxisbezogener Ausbildung im Lehrbetrieb und den Vorteilen einer schulischen Ausbildung in der Berufsschule. Bereits frühzeitig werden soziale Kompetenzen durch den Umgang mit Kunden und Arbeitskollegen geschult und verbessert und die Jugendlichen in ihrer Eigenständigkeit gestärkt.

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Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Lehrausbildung stehen den qualifizierten Fachkräften alle Türen offen.

Lehre und Matura Wer sich die beste Ausgangsposition für seine berufliche Karriere sichern will, macht die Lehre und Matura. Zweigleisig zu fahren hat den großen Vorteil, sich mit zwei fertigen Ausbildungen alle Möglichkeiten zu eröffnen. Denn für die Karriere im Betrieb zählen die Praxiserfahrung und die absolvierten Ausbildungen. Die beste Praxis bringt der Lehrberuf, und die hochwertigsten Ausbildungen kommen von der Uni oder der Fachhochschule. Und dazu braucht man auf jeden Fall die Reifeprüfung. Die neue Struktur der „Lehre und Matura“ am WIFI ebnet den direkten Weg zur Reifeprüfung: Die kostenlose Ausbildung ist in zwei Abschnitte gegliedert und startet monatlich. Der erste Abschnitt sichert ein einheitliches Niveau für alle Einsteiger. Nach dem erfolgreichen ersten Abschnitt führt der zweite Abschnitt direkt zur Matura, in Innsbruck und in allen Bezirken Tirols. Bei der Ausbildung unterscheidet man zwei Modelle. Beim „integrierten Modell“ findet die Maturavorbereitung während der Arbeitszeit statt. Der Lehrling wird einen halben Tag pro Woche von der Arbeit freigestellt, um die Maturakurse zu besuchen. Dabei ist die Zustimmung des Ausbildungsbetriebs Voraussetzung. Es gibt auch ein „begleitendes Modell“: Dabei besucht der Lehrling die Maturakurse ausschließlich in der Freizeit. 


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Lehre: Karrieresprungbrett ohne berufliche Grenzen Clemens Happ

Landesinnungsmeister und Bundesinnungsmeister-Stellvertreter

Die Lehre – ein Weg ohne berufliche Grenzen!

© DIE FOTOGRAFEN, MARKUS GORFER

Als ich die Friseurlehre mit 22 Jahren begonnen habe, war mir gar nicht bewusst, welche Türen sich mir durch einen Lehrberuf öffnen würden. Wer Engagement und Leidenschaft mitbringt, findet in der Lehre eine tolle Chance, seine Träume zu verwirklichen und erfolgreich zu werden. Dabei ist alles möglich: exzellenter Mitarbeiter zu sein, Friseurmeister, Salonleiter, Friseurtrainer, Fachtrainer oder sogar Friseurunternehmer. Wir Unternehmer müssen den jungen Menschen und auch deren Eltern klarmachen, dass es mit einer Lehre keine beruflichen Grenzen mehr gibt. Ein Indiz dafür ist, dass inzwischen immer mehr Fachkräfte auch in Führungspositionen zu finden sind. Zahlreiche Beispiele belegen, dass der Slogan „Karriere mit Lehre“ schon Wirklichkeit ist.

Sprungbrett für globale Karrieren Wer sich für einen Beruf im Tiroler Tourismus entscheidet, öffnet damit eine Tür in die Welt der Gastlichkeit und startet eine Ausbildung, die weltweit anerkannt und geschätzt wird. Tirol ist ein Land der Gastgeber. Daher ist es besonders wichtig, perfekt ausgebildet und vorbereitet auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu sein. Gemeinsam mit ihren vielen tausend Mitarbeitern schafft es die Tiroler Tourismuswirtschaft, höchste Qualität, höchste Sicherheit und damit beste Gastfreundschaft anzubieten. Unsere qualifizierten Lehrbetriebe und modernen Berufsschulen bieten eine umfassende Ausbildung im Rahmen unserer bewährten dualen Ausbildung! Eine Lehre in der Tiroler Tourismuswirtschaft wird so zum Sprungbrett für globale Karrieren.

Franz Hörl

Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol

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Die triale Ausbildung als Erfolgsrezept Kristina Trupp, Lehrlingsexpertin in der BAUAkademie Tirol, im Interview über die Karrierechancen in der Bauwirtschaft und das triale Lehrlingsausbildungssystem.

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rau Trupp, was sind aktuell die Anforderungen der Baubranche an die Fachkräfte von morgen? KRISTINA TRUPP: Die Baubranche stellt verschiedene Anforderungen an die Fachkräfte. Dazu gehören z. B. Geschicklichkeit, Genauigkeit, Teamfähigkeit, Kraft und Hausverstand. Wir suchen nur die Besten für den Bau, die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Denn wir bauen die Welt von morgen. Wie steht es um die Karrieremöglichkeiten in der Bauwirtschaft? Es gibt viele Karrieremöglichkeiten am Bau. Man kann mit der Lehre starten und sich dann über den Facharbeiter, Vorarbeiter, Polier, Bauleiter bis hin zum Baumeister hocharbeiten. Worin liegen aus Ihrer Sicht die Stärken der Ausbildung von Lehrlingen für die Baubranche

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Kristina Trupp, BA

in Tirol? Die Stärken der Ausbildung der Lehrlinge liegen im trialen System. Neben der Berufsschule und dem Lehrbetrieb wird der Lehrling während seiner Lehre von der BAUAkademie begleitet. Hier bekommen seine Fertigkeiten und sein Wissen den letzten Feinschliff. Im internationalen Vergleich hat sich das triale Ausbildungssystem als wahres Erfolgsrezept bewährt.

Welche Fertigkeiten können Lehrlinge über das triale Lehrlingsausbildungssystem der Bauakademie erwerben? Es werden viele Fertigkeiten im trialen Ausbildungssystem vermittelt. In jedem Lehrjahr kommt der Lehrling zwei Wochen an die BAUAkademie und lernt beispielsweise das Herstellen von verschiedenen Baukörpern mit verschiedenartigen Ziegelmaterialien und -größen, die anschließend grob und fein verputzt werden. Im dritten Lehrjahr werden die Lehrlinge bestmöglich auf ihre Lehrabschlussprüfung vorbereitet. Welche Anreize gibt es für Baufirmen, die Lehrlinge ausbilden? Die Landesinnung Bau unterstützt jede Firma mit einer Lehrlingsprämie von 1.650 Euro pro Lehrling und Lehrplatz. Zusätzlich gibt es Förderungen für überbetriebliche Weiterbildungen.

Vielen Dank für das Gespräch.


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Handwerkliches Geschick, technisches Interesse und Einsatzbereitschaft: Mit diesen Eigenschaften sind junge Menschen bestens für das Baugewerbe gerüstet.

Erschaffe die Welt von morgen! Im Tiroler Baugewerbe finden junge Menschen nicht nur eine hervorragende Ausbildung, sondern auch tolle Zukunftsperspektiven.

© FRANZ OSS, SHUTTERSTOCK.COM (3)

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m Bau sind junge Menschen sehr gefragt, hier einige Beispiele: Eine Lehre als Maurer, Schalungsbauer oder Tiefbauer (mit jeweils dreijähriger Lehrzeit) bietet Jugendlichen nicht nur einen guten Verdienst, sondern auch vielfältige Karrierechancen. Die Voraussetzungen, die man für diese Berufe mitbringen sollte, sind gutes handwerkliches Geschick, technisches Interesse und eine entsprechende Einsatzbereitschaft. In allen drei Lehrberufen hat man es mit vielen spannenden Aufgaben zu tun: Energieeffizientes Bauen und Sanieren und barrierefreies Wohnen sind einige davon.

Breites Tätigkeitsfeld und große Abwechslung Maurer errichten Bauwerke aus den verschiedensten Baumaterialien wie Ziegel und Beton und führen auch Reparatur-, Restaurierungs- und

Umbauarbeiten an Bauwerken durch. Nach technischen Unterlagen wie Plänen und Skizzen errichten sie Gebäude, und über Mischmaschinen stellen sie benötigte Baustoffe wie Mörtel oder Zement selbst her. Eine Lehre am Bau garantiert also ein breites Tätigkeitsfeld und große Abwechslung.

Gute Aussichten am Arbeitsmarkt Mit dem bewährten Ausbildungssystem werden die Lehrlinge optimal auf künftige Herausforderungen vorbereitet. Vor allem die Bauakademie Tirol (www.tirol.bauakademie.at) – die Aus- und Weiterbildungsstätte der heimischen Bauwirtschaft – punktet in der Lehrlingsausbildung in Innsbruck mit Qualität statt Quantität. Sie ist Garant für die Sicherstellung des Berufsnachwuchses und die Imageverbesserung des Lehrberufes Maurer
durch zeitgemäße Lehrlingsausbildung. Wer nach der Lehre ehrgeizig ist und

sich fortbilden will, der kann die Karriereleiter steil nach oben klettern. Besonders gute Aussichten haben Bauspezialisten, die gleich mehrere Qualifikationen nachweisen können. 

Lehrlingsexpertin für Tirol BauAkademie/Lehrbauhof Tirol Kristina Trupp, BA Egger-Lienz-Straße 132 6020 Innsbruck Tel. 0512/57 86 24 16 Fax 0512/57 86 24 24 kristina.trupp@tirol.bauakademie.at www.facebook.com/ LehrlingsexpertinTirol

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Neue und aktualisierte Lehrberufe Jedes Jahr werden neue Lehrberufe geschaffen, bestehende Ausbildungsordnungen werden an die sich ändernden Gegebenheiten und Anforderungen seitens der Wirtschaft angepasst und somit auf aktuellstem Stand gehalten.

Seit 1. Juni 2016 lässt sich folgender Lehrberuf neu erlernen:

Forsttechnik

ForsttechnikerInnen forsten Waldbestände auf, pflegen diese und führen die Holzernte durch. Sie sorgen dafür, dass das geerntete Holz abtransportiert und sachgerecht gelagert wird. Außerdem reparieren und warten sie die Arbeitsgeräte, halten Wald- und Forststraßen und andere forstliche und jagdliche Einrichtungen wie Hochstände oder Futterkrippen instand. Die Ausbildungsordnungen folgender, bereits bestehender Lehrberufe wurden modernisiert und an die veränderten Anforderungen angepasst: Bankkaufmann / Bankkauffrau

LEHR Z

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Beschriftungsdesign und Werbe­ technik (bisher: „Schilderherstellung“) Florist/in Klavierbau Luftfahrzeugtechnik Milchtechnologie (bisher: „Molkereifachmann/frau“) Skibautechnik (bisher: „Skierzeuger/in) Labortechnik

3 JAH IT: RE

Darüber hinaus wurde der bisher als Ausbildungsversuch geführte Lehrberuf „Gleisbautechnik“ in einen regulären Lehrberuf übergeleitet.

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Bildung & Karriere in Tirol | Lehre

Lehre nach der AHS-Matura Es muss nicht immer das Studium sein: Wer mit einer AHS-Matura einen individuellen Karriereweg starten will, hat auch die Möglichkeit, die beruflichen Fachausbildungen Maschinenbautechnik oder Labortechnik zu absolvieren.

M

it dieser Ausbildung wird der Grundstein für eine sichere berufliche Laufbahn gelegt. Die praxisorientierte Ausbildung besitzt eine verkürzte Lehrzeit von zweieinhalb Jahren, beinhaltet ein Auslandspraktikum und diverse Zusatzausbildungen, die unter anderem soziale Kompetenzen und die Kommunikationsfähigkeit stärken. Unter www.tirol-bildung.at finden sich die heimischen Betriebe, die eine Fachausbildung für Maturanten anbieten.

Matura und Lehre

© SHUTTERSTOCK.COM

„Raus aus der Theorie – rein in die Praxis!“ Diesem Motto folgt das Konzept: Matura und Lehre. Der Bildungsweg bietet eine praxisorientierte Ausbildung mit sehr guten Zukunftsaussichten. Eine Verkürzung der Lehrzeit für Maturanten ist auch in allen anderen, zumindest dreijährigen Lehrberufen, möglich.

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Auf dem Gebiet des Textil- und Teppichdruckmaschinenbaus nehmen wir eine führende Stellung am Weltmarkt ein. Unser Erfolg beruht nicht nur auf unserer Top-Technologie, sondern auch auf der hohen Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter, die sich stolz mit unseren Produkten identifizieren! Solltest Du dich für einen der Lehrberufe (Beschreibung dazu findest Du auf unserer Homepage) interessieren und Du in einem dynamischen Unternehmen deine Zukunftsperspektiven siehst, dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung und wir zeigen Dir deinen neuen Job!

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Bildung & Karriere in Tirol | Lehre

Einer von vielen ambitionierten Lehrausbildungsbetrieben in Tirol: die Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG in Schwaz

Lehrbetriebe stellen sich vor Ausbildner im Fokus

Verena Söllner

Lehrlingsausbildung, Personalentwicklung und Lohnverrechnung bei Gebro Pharma GmbH A  usbildungsmöglichkeiten: Labortechnik mit Hauptmodul Chemie, Pharmatechnologie, Elektrobetriebstechnik mit Schwerpunkt Prozessleittechnik, Bürokauffrau/mann, Betriebslogistikkauffrau/mann N  euaufnahmen pro Jahr: zwei bis vier Übernahmen nach Ende der Ausbildung erwünscht W  as Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Die Gebro Pharma GmbH ist ein Familienunternehmen. Als solches bieten wir unseren Lehrlingen eine fundierte Ausbildung im jeweiligen Lehrberuf. Durch geschulte Ausbildner möchten wir beste Praxis und Theorie vermitteln. Dafür erwarten wir von unseren Lehrlingen Fleiß, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Gute Noten in der Schule, aber auch Eigenständigkeit zählen für uns ebenfalls. Lehrlinge sehen wir als einen wichtigen Bestandteil unserer Zukunft.

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Michael Enders Ausbildungsleiter, Zentrale Forschung & Entwicklung bei Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG

A  usbildungsmöglichkeiten: LabortechnikerIn in den Hauptmodulen Chemie und Lack/Anstrichmittel, ChemieverfahrenstechnikerIn Neuaufnahmen pro Jahr: 3 Ü  bernahme nach Ende der Ausbildung: ausdrücklich erwünscht W  as Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Bei Adler feilen Lehrlinge an neuen Rezepten, erarbeiten Verfahren und innovative Beschichtungslösungen bzw. überprüfen die Qualität von Farben und Lacken. Wir erwarten Engagement, Begeisterung, Ehrgeiz, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und ein hohes Maß an Verantwortungs­ bewusstsein.


Bildung & Karriere in Tirol | Lehre

Armin Löschnig Leiter Personalentwicklung bei Fiegl & Spielberger GmbH

Ausbildungsmöglichkeiten: ElektrotechnikerIn mit Bus-und Prozessleittechnik, ElektronikerIn, InformationstechnologIn Technik Neuaufnahmen pro Jahr: 10 bis 15 Übernahmen nach Ende der Ausbildung: sehr erwünscht Was Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Lehre mit Karriere ist in unserem Unternehmen keine leere Floskel, sondern gelebter Alltag. In unserem Lehrlingsübungsraum werden die Lehrlinge, neben der Praxis und der Berufsschule, spezifisch trainiert und auf die Lehrlingsabschlussprüfung vorbereitet. Gute Lehrlinge haben die Möglichkeit, sich zum Obermonteur oder Projektleiter zu entwickeln, oder auch fachübergreifend. Wir ermöglichen gerne die Lehre mit Matura und haben ein hauseigenes Fitnessstudio. Wir erwarten von unseren Lehrlingen Engagement, Leistungsbereitschaft sowie Begeisterung für die Arbeit und Technik. Besonderheiten: eigener Lehrlingsübungsraum, Teambuilding für Lehrlinge, Exkursionen

Wir sind eines der größten Unternehmen Österreichs – mit einer langen Lehrlingstradition. Wir nehmen jährlich rund 500 engagierte Lehrlinge auf, die aus einer Vielfalt an Berufen wählen können.

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Josef Mietschnig

Lehrlingsausbildungsbeauftragter bei Bodner Bau

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Ausbildungsmöglichkeiten: MaurerIn, TiefbauerIn, Doppellehre MaurerIn-SchalungsbauerIn, Doppellehre TiefbauerIn-SchalungsbauerIn, BetonfertigungstechnikerIn, Technische/r ZeichnerIn, Land-und BaumaschinenmechanikerIn

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Neuaufnahmen pro Jahr: 12 bis 20 Übernahmen nach Ende der Ausbildung: Es werden sämtliche Lehrlinge gerne übernommen. Was Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Die Arbeit am Bau ist hart. Einsatz und Mühe werden belohnt: mit einem überdurchschnittlichen Verdienst, abwechslungsreicher Tätigkeit, körperlicher Fitness, gelebtem Teamgeist und attraktiven Berufschancen – vom Facharbeiter bis zum Baumeister. Wir erwarten handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, Freude am Lernen und der Arbeit im Freien, Flexibilität im Hinblick auf Arbeitsort und -zeit, Kraft und Ausdauer. Besonderheiten: Die verschiedenen Niederlassungen und Arbeitsfelder sind sehr abwechslungsreich.

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Bildung & Karriere in Tirol | Lehre

Günther Helm Sprecher der Geschäftsleitung und Hofer-Generaldirektor

A  usbildungsmöglichkeiten: Einzelhandelskaufmann/frau

Willkommen im Erfolgsteam.

N  euaufnahmen pro Jahr: ca. 150 Ü  bernahmen nach Ende der Ausbildung: 90 % W  as Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Hofer sucht laufend qualifizierte Jugendliche, die Begeisterungsfähigkeit, Lernbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist mitbringen. Ein individuelles Ausbildungsprogramm garantiert die passende Unterstützung für jeden Lehrling. Um höchste Qualität in der Lehrlingsausbildung sicherzustellen, beschäftigt Hofer pro Filiale maximal zwei Lehrlinge, wodurch eine intensive Betreuung gewährleistet werden kann. Das Ende der Lehre ist bei Hofer somit erst der Beginn einer abwechslungsreichen Karriere, wie zum Beispiel als Filialleiter aufzusteigen und ein eigenes Team mit bis zu 30 MitarbeiterInnen zu führen.

Lehre bei Liebherr Ein guter Start ist entscheidend, ganz besonders bei deinem Einstieg in den Beruf. Ein starker Partner in der Lehre ist daher unverzichtbar. Ganz gleich, ob du dich für einen technischen oder kaufmännischen Beruf interessierst: Die Liebherr-Werk Telfs GmbH bietet dir hierzu bei optimalen Lern- und Arbeitsbedingungen interessante Möglichkeiten.

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Lehrberufe: Bürokaufmann (m /w) Metalltechniker (m /w) – Maschinenbautechnik Baumaschinentechniker (m/w) Bewirb dich jetzt und starte in deine Zukunft! Die Liebherr-Werk Telfs GmbH entwickelt und stellt ein breitgefächertes Programm von hydrostatisch angetriebenen Planier- und Laderaupen, Teleskopladern sowie Spezialmaschinen für die Pipelineindustrie her.

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Liebherr-Werk Telfs GmbH Hans-Liebherr-Straße 35 6410 Telfs Ansprechpartner: Robert Folie Personalreferent Tel.: +43 50809 6-1348

A  usbildungsmöglichkeiten: IT-Lehrling, Großhandelskaufmann/frau, FleischverarbeiterIn, FeinkostfachverkäuferIn Neuaufnahmen pro Jahr: 1 bis 5

W  as Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Unsere Lehrlinge erhalten bei uns eine sehr gute, umfangreiche Ausbildung. Wir belohnen sie für gute schulische Leistungen mit Prämien oder Gutscheinen. Dafür erwarten wir von unseren jungen MitarbeiterInnen, dass sie sich mit dem Unternehmen identifizieren und Begeisterungsfähigkeit, Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist mitbringen.

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Bildung & Karriere in Tirol | Lehre

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A  usbildungsmöglichkeiten: Einzelhandelskauffrau/mann, Feinkostfachverkäufer/in, Bürokauffrau/mann, Fleischverarbeiter/in, Bäcker/in, Konditor/in Neuaufnahmen pro Jahr: 80 Übernahme nach Ende der Ausbildung: grundsätzlich 100 % W  as Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: MPreis bietet eine fundierte Ausbildung mit Rotation durch alle Abteilungen, Gehaltsprämien und Auslandsaufenthalte. Wir erwarten uns ein freundliches und höfliches Auftreten, Interesse an Lebensmitteln und Freude am Umgang mit Kunden. MPreis-Lehrlinge können E-Learning-Kurse zu aktuellen Ausbildungsinhalten direkt am Handy absolvieren. Aufgrund des dichten Filialnetzes befindet sich der Ausbildungsort meist in unmittelbarer Nähe des Wohnorts. Die Karrieremöglichkeiten nach dem Lehrabschluss sind sehr gut: Führungspositionen werden bevorzugt aus den eigenen Reihen nachbesetzt. B  esonderheiten: Geldprämien, Auslandsaufenthalte, E-Learning, Karrieremöglichkeiten direkt nach der Lehre, „Karriere mit Lehre“

Wolfgang Feucht Vertrieb, Mitarbeiterentwicklung bei Mode von Feucht

A  usbildungsmöglichkeiten: Einzelhandelskauffrau/mann, Bürokauffrau/mann mit und ohne Matura Neuaufnahmen pro Jahr: 10 bis 12 Ü  bernahmen nach Ende der Ausbildung: Ca. 90 % werden übernommen und langfristig zu Führungskräften aufgebaut. W  as Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Wir bieten eine außergewöhnliche Ausbildung, in der Jugendliche, anhand eines ausgeklügelten Ausbildungsplanes und mithilfe eines eigenen Paten, zu Top-ModeberaterInnen ausgebildet werden. Für gute schulische Leistungen gibt es Prämien und eine Entlohnung über den Kollektivvertrag hinaus. Wir freuen uns auf Jugendliche mit einem fröhlichen Wesen, die unsere Kunden liebevoll betreuen und ihnen ein unvergessliches Einkaufserlebnis ermöglichen wollen. B  esonderheiten: Wir bieten im Rahmen der Ausbildung Wochenseminare von Schauspielunterricht, Farb- und Stillehre, Styling-Day beim Promifriseur über professionelle Styling-Beratung bis hin zum Erste-Hilfe-Kurs und Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung.

Farb.Familie. Wir sind ein eigentümergeführtes Familienunternehmen. Farb.Stark gehen wir seit jeher unseren Weg und sind in ganz Europa erfolgreich. Farb.Treu stehen unsere Mitarbeiter/-innen dabei hinter uns – und wir hinter ihnen. Farb.Vertiefend suchen wir nun Verstärkung: Farb.Echte Profis, die zu uns passen!

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Lehrstellen Labortechniker (m/w) Ihre Aufgaben: • Farben und Lacke entwickeln und herstellen • Farben und Lacke verarbeiten • Physikalische Messungen • Messdaten auswerten • Analysen • Physikalische und chemische Prüfverfahren (lackspezifische Anwendungen) • Produktionskontrolle und Qualitätssicherung • Mögliche Arbeitsbereiche: Entwicklungslabor, Prüflabor, Wareneingangskontrolle, Anwendungstechnik, Außendienst Ihr Profil: • Großes Interesse an Chemie und Physik • Gute Kenntnisse in Mathematik • Besonderes naturwissenschaftliches Verständnis • Handwerkliches Geschick • Logisches Denken • Technisches Verständnis • Selbstständigkeit, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit • Hohes Verantwortungsbewusstsein Wir bieten: • 4-jährige Ausbildung (2 Jahre Basismodul Chemie, 2 Jahre für 2 Hauptmodule Chemie bzw. Lack- und Anstrichmittel) • Schulunterstützender Unterricht als Ergänzung • Attraktives Unternehmensumfeld • Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten • Freiwillige Sozialleistungen Begeistert Sie diese Herausforderung? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung inklusive Foto, Lebenslauf, Zeugniskopien und Referenzen! Die Lehrlingsentschädigung erfolgt nach Kollektivvertrag und beträgt im 1. Lehrjahr € 881,50 brutto/Monat.

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Bildung & Karriere in Tirol | Lehre

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Neuaufnahmen pro Jahr: 3 in der RLB Tirol AG, 10 in der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol Übernahmen nach Ende der Ausbildung: 100 % Was Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Jugendliche, die Freude am Umgang mit Menschen haben, erwartet eine abwechslungsreiche und praxisnahe Ausbildung. Die Übernahme der Ausbildungskosten wie etwa für Berufsschule und Internat, Bustickets zum Arbeitsplatz bzw. zur Berufsschule, sowie weitere interessante Sozialleistungen sind bei Raiffeisen selbstverständlich. Besonderheiten: Tirols Raiffeisenbanken sind die größte heimische Bankengruppe und Arbeitgeber für rund 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach der Lehre gibt es viele tolle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Karrierechancen in klassischen Bankbereichen, im Marketing, im Personalmanagement oder in der IT.

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16.05.17 | 30.05.17 20.06.17 | 04.07.17 jeweils ab 08.30

Ausbildungsmöglichkeiten: Labortechnik-Chemie, Chemieverfahrenstechnik, Pharmatechnologie, Elektrotechnik-Anlagen und Betriebstechnik sowie Automatisierungs- und Prozessleittechnik, Metalltechnik-Maschinenbautechnik, Mechatronik-Automatisierungstechnik sowie Robotik

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Übernahmen nach Ende der Ausbildung: 100 % Was Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere Erwartungen: Die Sandoz GmbH ist der größte Ausbildungsbetrieb mit eigenem Training Center in der Tiroler Industrie. Neben der klassischen Lehre bietet Sandoz seinen Lehrlingen umfangreiche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Seit 2015 bieten wir auch „Matura und Lehre“ für den Beruf Labortechnik mit Schwerpunkt Chemie an. Dazu kommt ein attraktives Angebot an Sozialleistungen. Wir erwarten von unseren Lehrlingen einen herausragenden Einsatz sowie Eigenmotivation. Die Sandoz GmbH ist ein weltweit führendes Pharmaunternehmen. Dadurch bietet sich nicht nur die Möglichkeit, durch Praktika Auslandserfahrungen zu sammeln, sondern auch nach Abschluss der Lehre eine Karriere im Ausland zu starten. Besonderheiten: Teilnahme am Europäischen Lehrlingsaustausch, Selbstverteidigungskurse, Events wie Besuch des Technischen Museums in München, Ausflüge in die Area 47 und vieles mehr.

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Jetzt informieren und Ausbildungsplatz sichern: Gabriela Hauser t: 05 90 90 5-7273 e: gabriela.hauser@wktirol.at


ak. bk h s.ibk hak.i k ha .ibk h k .i b .ib has b k ha .ibk i . k a Bildung & Karriere in Tirol | Lehre k s a h b s a h k bk .i s.i a h i k b . k a h i k b . k a h .ib has bk h k.ibk .ib s.i k ha .ibk k s a a a h i .ib hak bk h s. k h k.ibk has. bk ha .ibk s b a i i . k a as bk h k.ibk has.i k ha .ibk h as.ibk hak. bk ha s h k k .i .i k a h Bundeshandelsakademie ib h k b b . s k a h ha i i k b . . s a a Hanspeter Marmsoler i k k b . k s a h h i k b ha .ibk Human kbeihThönis.ib Bundeshandelsschule s.i Leiter ak. bk ha s.ibk hak.ib k has hakRessources b a h i k . k a h Innsbruck Industriebetriebe .ib .ib ha akGmbHbk h s.ibk hak.i k ha .ibk ha .ibk s k h a a i k .ib has bk h k.ibk International k hak .ibk h as.ib hak. bk ha s.ibkHAK a hFremdsprachen-Schwerpunkt k mit .i Mechata Ausbildungsmöglichkeiten: MaschinenbautechnikerIn, h ibk has.i k ha .ibk h k b . k h i k b . k a hak . ronikerIn, i ib ElektroanlagenbetriebstechnikerIn, k .ib hak bk h as bk h kZerspanungstechhaMultimedia ibk has. HAK b . k s h i k . a a nikerIn, AutomatisierungstechnikerIn i k k . .i k a h hMedienibmit Schwerpunkt k b auf & b . s k a h i i k b . . s a a h i k b . k s a hpro Jahr: ca..i10,bplus 25 am Technischen euaufnahmen h k Kommunikationsanwendungen bk .i k Gymnasium a h i k k b . k a ha NÜbernahme h i k b b . s k a h i . a der Ausbildung: nach h k 100 % k.ib has HAK hEnde CWS ibk has.i k ha .ibk k b . i k b . k a ha k i k Was . Lehrlinge unsa erwarten s dürfen hunsere Erwartungen Schwerpunkt ib beih k Controlling, ha .ibauf k und .ib has.mit kLehrlinge: s.ib k hak .ibk k b Thöni bietet technisch begabten und leistungswilk a Wirtschaftspraxis & Steuerrecht i k b . k a haan h .i sThöni Akademie heine Ausbildung .ibMenschen .ib hak b a ligen jungen in der ha .ibk ibk hasHAK k . k s h k b k a a i FIRI k . Ausbildung .i k a an modernstenk hauf Top-Niveau. h ib bkNeben derafachlichen b . s k a h i i k b . . s a h mit Schwerpunkt Banken, i k b . k wir viel Wert .i Finanzpraxis a in derbeigenen as bk h k.i k hLehrwerkstätte bk .iblegen kund ak auf bk haVersicherungen hAnlagen h i . s a die persönliche und soziale Entwicklung unsererh Lehrlinge. Wir i k . s a h k Feedback .i k Leistungsziele a hund geben.iregelmäßig ib has.i k ha . k b . k h setzen k b k a haklare i HAK Business b .iEntwicklungsstand. .ib hak s. asUnseren ha .ibk Ausibk hKlassische zum jeweiligen Lehrlingen k h bieten . k s a h kaufmännische k b k a a i k b . k a h wirh vielfältige Möglichkeiten, an herausfordernden Aufgaben b bk .i mit zwei s aFremdsprachen h zu.ibk bildung i i k . . s a ak h k b k s a h h i wachsen:a etwa bei der Durchführung von Projekten oder bei der k b . k a h i . im Teamh k a h h k .ib haPraxis-HAS ibk hasArbeit ibk hak Teilnahme an Leistungswettbewerben. und ein k b . . s i k b . k s a i k k ib h wertschätzender selbstverständlich. Lehre k. amit ha Umgang ha .ibk ib hHandelsschule k h s.3-jährige s.exzellente aLerncoaching ibksind dabei k b . a i k Matura, Weiterbildungsmöglichkeiten und Berufschanb . k s a mit h ha i k b . k a a h i k k b . k a h h i cen sprechen für eine.Lehre a ib bei Thöni. k .ib h as bk h k.ibk has. hSport-HAS b k s h i k . a a i k Besonderheiten: In Kooperation mit dem BORG Telfs bilden wir k . k a h h ib Handelsschule k b . s 4-jährige a h ibGymnasiums i k b . . s a h i k 90 Schüler des Technischen zu Facharbeitern in b . k s a a ibAHS-Matura k h aus. .Die ak bk hfür LeistungssportlerInnen ibk hak.i k ha .ibk h b Mechatronikh oder Automatisierungstechnik . s h i . s a i .ib has bk akin einembtechnischen plus ein Lehrabschluss eröffnen ha .ibk ibkdenhak. k h Beruf . k h Anmeldezeitraum k s a i i b . a Absolventen vielfältige k Karrieremöglichkeiten. i k k h k.ibk has. bk has -.i03.03.2017 13.02. b ha .ibk h as.ib hak. bk a s hdes i k . k a (Öffnungszeiten h ibk has.i k b . k a h i k b . k a h i k Sekretariats k .ib .ib s. lt. Homepage) as ha ib kh hak .ibk h as.ib hak. bk ha s.ibk hak.ib k has .ib i k hak .ibk h as.ib hak. bk ha s.ibk hak.ib k has .i .i h bk k ha .ibk i k . k.ib k has . a hak Scheumann k Heike b s a h i b . s a HAK/HAS Innsbruck h h .ib has k.i k ha .ibk ak Lehrlingsausbildung Außerfachliche i&bk haKarl-Schönherr-Straße k . k h 2 b s a i .Personalmanagement a Mitarbeiterin ib h k as bk h k.ibk has Innsbruck bei Viking hak .ibk h as.ib hak. 6020 k b 0512/581007 s.i k ha .ibk i k . k Telefon a h b k a h k .i aMail b h ha ib hak k b . h i hak-ibk@tsn.at Ausbildungsmöglichkeiten: MechatronikerIn, Metalltech-as k . s i .ib ha k h s.ibk hak. bk ha .ibk nikerIn, ElektrotechnikerIn, IT-TechnikerIn, k hak .Betriebslogisb a i s a tik- und Industriekaufleute ak bk h s.ibk hak.i k ha .ibk h ak.ibk h h Neuaufnahmen pro Jahr: 3 bis 5 k .i s a h ib k k a h 100 .%,ibk h as.ib hak. bk ha s.ibk hak.ib k h Übernahmen nach Ende der Ausbildung: i k sehr erwünscht hak .ibk h as.ib hak. bk ha s.ibk hak.ib k Was Lehrlinge bei uns erwarten dürfen und unsere .ib ak istEr-besk h s.ibk hak.i k ha .ibk k wartungen: Als ausgezeichneter Tirolerh Lehrbetrieb i a . a k .ib has bk h k.ibk uns ein Anliegen, dass unsere Lehrlinge sowohl fachlich als k h b k ak i . a h h ib has auch persönlich optimal zu zukünftigen Fachkräften . ausgeibk has.i k ha .ib k . k b k a i bildet werden. Dementsprechend erwartenh wir uns von un.ib hak b ha .ibk ibk has. . s k seren Lehrlingen nicht nur die Bereitschaft zur fachlichen, k a b a k .i ak bk h s.ibk hak.i b s sondern auch zur persönlichen Entwicklung. h Dafür werden h i . a ak bk h s.ibk hak.i k ha .ibk u. a. außerfachliche Veranstaltungen, Lehrlingsausflüge k.i h a b s a sowie Zeugnisprämien angeboten. Zudem unterstützenk.i h i k .ib hak. bk ha s.ibk ha .ibk h www.hak-ibk.tsn.at wir auch Lehre mit Matura. s ak a h i k . k a h k b k a h h .ib hak ibk has.i k ha .ibk . s k a .ib hak31 bk h s.ibk ha .ibk s a ha k .i k a h k b k h i k b . a ha k b .i s a


Bildung & Karriere in Tirol

Alles richtig gemacht? Bildung & Karriere in Tirol hat Tiroler Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Bildung gebeten, ihre Ausbildungszeit Revue passieren zu lassen. Ob sie sich heute wieder für diesen Weg entscheiden würden, gibt es hier zu erfahren. TEXT: REBECCA MÜLLER

Autor, Fotograf

„Es geht darum, mit Liebe und Fleiß das zu tun, was man gerne tut. Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen sind entscheidend.“

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I

Werdegang: Abbruch des Gymnasiums mit 17 Jahren Vier Jahre Arbeit in einem Fotolabor 1992 Matura am Gymnasium für Berufstätige Studium der Germanistik Pressefotograf, Wechsel in die Werbebranche Autor

© FOTOWERK-AICHNER.AT, H&M, GERHARD BERGER

Bernhard Aichner

ch bin Fotograf und Schriftsteller. Ich habe in den letzten zwanzig Jahren also an zwei Karrieren gearbeitet, die Ausbildungswege waren unterschiedlich. Was die Autorenkarriere betrifft, habe ich ein Germanistik-Studium absolviert, das Geheimnis des Erfolges liegt aber hierbei nicht am Studium, sondern an der Praxis. Üben, üben, üben. Die beste Ausbildung macht aus einem Menschen noch lange keinen Shootingstar, kein Meister fällt vom Himmel. Es geht darum, mit Liebe und Fleiß das zu tun, was man gerne tut. Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen sind entscheidend. Es gefällt wahrscheinlich nicht jedem, nach einem Zehnstundentag noch an einem Roman zu schreiben, der Weg zu meinem beruflichen Erfolg war oft mühsam, aber absolut wunderschön. Ich würde also nichts anders machen, die fotografische als auch die schriftstellerische Arbeit haben mich reifen lassen, das Schreiben hat die Fotografie beeinflusst und umgekehrt. Ich bin glücklich mit meinem Weg, und ich weiß, dass er noch lange nicht zu Ende ist. Es geht im Leben darum, dass man seine Berufung findet. Und dass man Freude an der Arbeit hat.“


Bildung & Karriere in Tirol

Claudia Oszwald

H&M-Country Managerin für Österreich, Tschechische Republik, Slowenien, Ungarn und der Slowakei

„Natürlich war uns Amerika voraus, aber das konnte im Rahmen des Postdoc-Aufenthaltes leicht wettgemacht werden.“

„Es war und ist mir immer von besonderer Bedeutung gewesen, im Beruf zu wachsen, gefordert und gefördert zu werden und stets Neues zu erlernen.“

N

ach meiner Matura habe ich einige Semester Medizin studiert und die Pharmareferentenprüfung absolviert. Meine Ausbildung abseits der klassischen Schul- oder Universitätslehre habe ich jedoch ‚on the job‘ bei H&M gemacht. Ich habe 1987 bei H&M in Zürich begonnen. Im Jahr 1994 wurde ich mit der Leitung der ersten H&M-Filiale in Österreich beauftragt. 1996 folgte der Schritt zur Area Managerin für Ost-Österreich, und drei Jahre später wurde ich zur Country Managerin für Österreich ernannt. Im Zeitraum 2003 bis 2006 kam es zur Erweiterung der Geschäftsführung um die Tschechische Republik, Slowenien, Ungarn und der Slowakei. In dieser Zeitspanne habe ich die Schweiz ebenfalls für circa ein Jahr mitbetreut. Seit 2013 bin ich als Country Managerin für H&M Österreich, Slowenien, Kroatien und Serbien tätig. Dieses Jahr, 2017, freue mich bereits auf die nächste Herausforderung – wir werden Georgien als neuen H&M-Markt betreuen. Es war und ist mir immer von besonderer Bedeutung gewesen, im Beruf zu wachsen, gefordert und gefördert zu werden und stets Neues zu erlernen. Dies ist bei H&M gelebte Praxis und daher würde ich rückblickend denselben Weg nochmals beschreiten.“

Werdegang: Matura Pharmareferentenprüfung 1987 Start bei H&M 1994 Filialleiterin H&M, 1996 Area Managerin für Ost-Österreich 1999 Country Managerin Österreich

Tilmann Märk

Rektor Leopold Franzens Universität (LFU) Innsbruck

A

n sich wollte ich damals Technik studieren, dazu hätte ich nach Graz wechseln müssen, das war aber aus finanziellen Gründen nicht möglich. So ist es Physik geworden, und ich konnte gleich nach Doktoratsabschluss bei meinem ersten Aufenthalt als postdoc in den USA feststellen, dass unsere Grundausbildung in Innsbruck trotz der schwierigen Nachkriegssituation doch sehr ordentlich war. Natürlich war uns Amerika voraus, aber das konnte im Rahmen des Postdoc-Aufenthaltes leicht wettgemacht werden. Auslandsaufenthalte sind auch heute noch zu empfehlen. Ich habe damals aus Interesse nicht nur Physik studiert, sondern im Rahmen eines Studium irregulare auch noch Medizin angefangen und habe mein Physikrigorosum mit dem Nebenfach Physiologie abgeschlossen. Dadurch hatte ich einen guten Einblick in die medizinischen Grundlagen und habe im Laufe meiner Wissenschaftslaufbahn immer wieder Fragestellungen aus der Medizin als Physiker aufgegriffen. Arbeiten im interdisziplinären Raum sind immer besonders spannend und ermöglichen das Betreten von Neuland, insofern bedauere ich es immer noch außerordentlich, dass die medizinische Fakultät 2004 von der Stammuniversität abgetrennt wurde.“ 

Werdegang: Studium der Physik und Physiologie an der LFU Innsbruck, zum Dr. phil. promoviert Arbeits- und Forschungsaufenthalte in den USA Habilitation im Fach Experimentelle Physik Universitätsprofessor am Institut für Ionenphysik in Innsbruck, Leiter des Instituts von 1993 bis 2006 Rektor der LFU Innsbruck seit 2011

seit 2013 Country Managerin für Österreich, Slowenien, Kroatien und Serbien

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Bildung & Karriere in Tirol | Entgeltliche Einschaltung

Karriere mit Kamm & Schere bei KLIPP Frisör

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u interessierst dich für Mode, Styling und Frisuren und suchst eine Herausforderung mit Aufstiegschancen? Dann bist du bei KLIPP absolut richtig. In den österreichweit 186 KLIPP Salons beraten und verwöhnen die über 1.300 Mitarbeiter jährlich rund 1,7 Millionen zufriedene Kunden.

immer im Vordergrund. Darüber hinaus liegt dem Unternehmen aber auch besonders ein wertschätzendes Miteinander sowie eine gute Teamarbeit sowohl im Rahmen der Ausbildung als auch später im Berufsalltag besonders am Herzen. Für ihren Einsatz und für schulische Erfolge erhalten die Lehrlinge bei KLIPP Bei KLIPP schneidest du tolle Goodies wie zum Beispiel besser ab. Kinogutscheine. Die Erstattung Im Rahmen der sechsstufigen, von Fahrtkosten mit öffentmodernen und vielseitigen Auslichen Verkehrsmitteln zum/ bildung durch die eigene KLIPP vom Arbeitsplatz, monatliche Akademie werden die angehenEssensmarken und diverse Verden FrisörInnen in die wichtigsten günstigungen bei Partnerfirmen Aspekte des Handwerks eingesind ebenfalls Benefits, die das führt: Neben Kundenbetreuung, Unternehmen seinen MitarbeiHaarpflege, Haareschneiden und tern bietet. Bewirb dich jetzt vielem mehr, steht dabei aber vor und werde Teil der großen KLIPP allem das praktische Arbeiten Familie!

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© SHUTTERSTOCK.COM

Bildung Designer Stefan Sagmeister im Interview

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Bildungsgeld: Förderungen im Überblick

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Bildungskarenz erklärt

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Die drei großen Erwachsenenbildungseinrichtungen stellen sich vor

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Neues an den Hochschulen

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Arbeitsrechtsexperte Thomas Radner erklärt den Arbeitsvertrag

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Jobbewerbungen im Internet

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Gast im Zentrum: Hochqualitative Tourismusausbildung in Tirol

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Gap Year nach der Matura: Darum kann es Sinn machen

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

„Macht Bildung glücklich?“

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© DOMINIQUE HUTER

Stefan Sagmeister ist einer der Großen im internationalen Grafik- und Designgewerbe und wurde zum Auslandsösterreicher des Jahres gewählt. Zu seinen Kunden zählen unter anderem BMW, Red Bull, HBO, Levi’s und Adobe. Im „Bildung & Karriere“-Interview erklärt er, wie Bildung seiner Meinung nach am besten funktioniert.


Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

INTERVIEW: KLAUS ERLER

I

n Ihrem gerade in den österreichischen Kinos angelaufenen „The Happy Film“ fahnden Sie nach möglichen Wegen zum Glück. Ist der richtige Beruf ein möglicher Weg dorthin? STEFAN SAGMEISTER: Ich glaube, dass der Weg zum Glück über drei Ebenen führt: Zuerst gilt es, die Beziehungen zur Familie, zu engen Freunden, aber auch zu Bekannten derart konstruktiv zu gestalten, dass es möglich ist, dass sich Glück hie und da zeigen kann. Der zweite Teil wäre dann der Aufbau einer Beziehung zur Arbeit, die ebenfalls den Boden für wiederkehrende Glücksmomente bereitstellt. Dabei wird es darum gehen, jene berufliche Aufgabe zu finden, in der man gut sein kann. Der dritte Teil wäre dann, sich in etwas zu involvieren, das größer ist als man selbst, Spiritualität etwa oder Projekte mit Gemeinnutzen.

lernte leider sehr viele Kunstlehrer kennen, die gerne Kunstgeschichte vermittelten und in mir den Eindruck erweckten, dass Kunst darüber hinaus in ihrem Leben keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Welche Lehrmethode halten Sie für die sinnvollste? Das Lernen mit Gleichaltrigen, die zuvor von den Lehrern instruiert wurden. Ein 16-Jähriger, der etwas verstanden hat, kann einem anderen 16-Jährigen auch komplexe Zusammenhänge meist viel besser erklären als ein 40-jähriger.

„90 Prozent der gymnasialen Lehrinhalte konnte ich später nicht verwerten, Englisch und etwas Darstellende Geometrie ausgenommen.“

Braucht man Bildung (oder Ausbildung), um erfolgreich zu werden? Ich kenne in meinem Beruf beides: Mein großes Vorbild Tibor Kalman hatte überhaupt keine Designausbildung und war trotzdem einer der besten Designer Amerikas. James Victore, ein guter Freund von mir, ist mit einer Ausbildung, die nur ein halbes Jahr gedauert hat, dennoch zum ausgezeichneten Designer geworden. Ich selbst bin Absolvent der Universität für Angewandte Kunst in Wien, habe später noch einen Postgraduate-Master absolviert und habe die universitäre Design-Ausbildung geliebt. Es gibt also auf keinen Fall den einen Weg zum Erfolg.

Was haben Sie im österreichischen Bildungssystem gelernt, das Sie später nie gebraucht haben? 90 Prozent der gymnasialen Lehrinhalte konnte ich später nicht verwerten, Englisch und etwas Darstellende Geometrie ausgenommen. Zudem war vieles von dem, was ich gelernt habe, schon zum damaligen Zeitpunkt irrelevant. Ich spreche mich aber nicht grundsätzlich gegen die Stefan Sagmeister, Designer Vermittlung von Allgemeinwissen aus. Allerdings ging es zu meiner Zeit viel Was sind erfolgsversprechende zu sehr in die Tiefe zulasten anderer Bildungsfaktoren? Im Design geht es Inhalte mit aktuellem und persönlichem im Wesentlichen um den Willen, gut zu werden. Gesunder Realitätsbezug. Eine wichtige Lernmethode war dabei das Hausverstand ist dann eine weitere erfolgsversprechende Auswendiglernen, das meiner Meinung nach nur dann richtig persönliche Eigenschaft. Und schließlich geht es auch um funktionieren kann, wenn das Erlernte sofort in eine sinnvoleine gewisse Frustrationsresistenz, die es ermöglicht, sich le Praxis umgesetzt wird. Das habe ich in meiner Schulausbildung kaum erlebt. Stattdessen übte ich mich im meist zusam- über Versuch und Irrtum an die immer bessere Form heranzutasten. menhangslosen Lernen für eine Prüfung, das fast sofortige Vergessen danach war damit leider vorprogrammiert. Muss Bildung und Ausbildung Freude machen? Ich glaube, dass man dazu eine mögliche Antwort findet, wenn man sich Was haben Sie nicht gelernt, das Sie später dringend die Evolution anschaut. Was für die Weiterentwicklung einer gebraucht hätten? Französisch und eventuell eine weitere Spezies wichtig ist, macht Freude, Stichwort Fortpflanzung. Fremdsprache. Was ich für das spätere Leben aber vor allem Ich selbst habe echte Bildungsfreude erst nach meinem nicht gelernt habe, ist ein „How to“. Auch wenn es zunächst Wechsel vom Gymnasium auf die Hochschule erfahren, weil etwas unkonventionell klingen mag, finde ich, dass unter anderem folgende Fragen schon in der Schule eingehend und ich mich da mit etwas beschäftigen konnte, was mich wirklich interessiert hat. Das „Müssen“ funktionierte bei Weitem nicht in der Tiefe behandelt gehören. „Wie gehe ich mit Trauer um, so gut wie das Wollen. Und so sind mir die meisten Sachen, wie mit Trennung? Wie kann ich möglichst sinnvolle Beziedie ich auf der Angewandten gelernt habe, auch geblieben, im hungen zu anderen leben? Warum sollte ich mich mit Kunst Gegensatz zum Wissen aus der Gymnasialzeit.  beschäftigen, was bringt sie mir für mein Leben? Gerade die Kunst kann ja erst dann das Leben der Schüler verbessern, Vielen Dank für das Gespräch. wenn sie das Leben der Lehrer bereits verbessert hat. Ich

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Bildung & Karriere in Tirol | Entgeltliche Einschaltung

Vielseitige Kompetenz für eine vielversprechende Zukunft Die Handelsakademien und Handelsschulen in Tirol – innovativ, praxisorientiert, persönlichkeitsbildend

breiten Horizont in den neuen Medien hinaus wird an unseren Schulen großes Augenmerk auf eine ausgeprägte Kommunikations- sowie Sozialkompetenz gelegt. Das fördert das Selbstvertrauen der Jugendlichen ebenso wie ein freundliches Schulklima und erfüllt zugleich zentrale Anforderungen. Wir hören oft, dass sich unsere Schüler­ Innen hinsichtlich Präsentationen, Auftreten und Redegewandtheit hervortun.

Durch Stärkung der privaten sowie beruflichen Entscheidungs- und Handlungskompetenz sind die SchülerInnen auf den Berufseinstieg bestens vorbereitet.

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ie Handelsakademien und Han-

delsschulen Tirols vermitteln jene Stärken, auf die es in der dynamischen Berufs- und Lebenswelt von morgen ankommt. Wir verschaffen den jungen Menschen Schlüsselqualifikationen, die ihre persönlichen Zukunftschancen deutlich steigern. Einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung und den vielfältigen Kompetenzen und vielversprechenden Erfolgsaussichten der SchülerInnen gilt unser ganzes Engagement.

Zukunftsorientiert, vielfältig und erfolgreich Unsere Schultypen ernten europaweit große Anerkennung und die AbsolventInnen finden sich aufgrund ihrer umfassenden Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Berufen. Mit dem Schwerpunkt in der Wirtschaft – in all ihren Facetten – und der Welt der neuen Medien sind sie auch überall dort besonders gefragt, wo eigenverantwortliches Handeln und das Denken in größeren Zusammenhängen geschätzt wird. Das gilt fürs Studium ebenso wie im Job. Berufs- und Persönlichkeitsbildend unter dem Gesichtspunkt der Kompetenz für Wirtschaft sowie Gesellschaft und mit Blick auf deren Dynamik setzen die HAK und HAS auf permanente Schulentwicklung, um

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© HAK/HAS REUTTE

Innovativ und lebensnah Zu unserem Erfolgsmodell gehört das vernetzte

stets am Puls der Zeit – oder ihr auch voraus – zu sein. So genießen unsere SchülerInnen neben der bekanntermaßen weitreichenden Wirtschaftsund Gesellschaftskompetenz auch bezüglich ihrer IT-Kompetenz einen Vorsprung. Zudem erwerben sie eine fundierte Allgemeinbildung.

Kompetent, exzellent und Kommunikativ Über das wirtschaftliche Know-how und einen

Lernen wie auch das Fördern von Selbstständigkeit und Stärken. Unsere Schulen setzen auf modernste Ausstattung und engagierte, teamorientierte LehrerInnen, viele mit einschlägiger Praxis. Bestens bewährt haben sich die Übungsfirmen, mit denen unsere SchülerInnen die zentralen Geschäftsbereiche eines Unternehmens realistisch erproben. Durch Praktika und Kooperationen mit Wirtschaftsbetrieben gestaltet sich der Unterricht überaus berufs- und lebensnah.

Ideenreich, vernetzt, praxiserprobt Neben dem Einsatz innovativer methodisch-didaktischer Instrumente ist die Grundlage unseres Erfolgsmodells der ganzheitliche Ansatz, sprich das vernetzte und angewandte Lernen. Die Aus-

BHAK/BHAS Schwaz

BHAK/BHAS/AUL Telfs

Johannes-Messner-Weg 14 6130 Schwaz Tel. 05242/62 79 8 Fax 05242/62 79 8-31 E-Mail: hak-schwaz@tsn.at www.hak-schwaz.tsn.at/neu/

Weißenbachgasse 37 6410 Telfs Tel. 05262/626 89-21 Fax 05262/626 89-26 E-Mail: eco-telfs@tsn.at www.eco-telfs.at

BHAK/BHAS Wörgl

BHAK/BHAS Hall i. T.

Innsbrucker Straße 34 6300 Wörgl Tel. 05332/725 64 Fax 05332/725 64-12 E-Mail: sekretariat@hak-woergl.at www.hak-woergl.tsn.at

Kaiser-Max-Straße 13 6060 Hall in Tirol Tel. 050/902 822 100 Fax 050/902 822 900 E-Mail: hak-hall@tsn.at www.hak-hall.at


Bildung & Karriere in Tirol | Entgeltliche Einschaltung

Die Handelsakademien und Handelsschulen Tirols vermitteln jene Stärken, auf die es in der dynamischen Berufs- und Lebenswelt von morgen ankommt.

© HAK/HAS WÖRGL

bildungsinhalte sind stets an deren Umsetzung, an der Praxis orientiert. So auch im Fremdsprachenunterricht, wo bereits darauf hingearbeitet wird, diesen komplett in der Zielsprache abzuhalten und auch andere Fächer zum Teil in Englisch zu unterrichten.

Umfassend und vertiefend Zu unseren Zielen zählt die Befähigung der SchülerInnen, sich auch selbstständig Wissen, Lernmethoden und Kompetenzen anzueignen – was eine Voraussetzung, zumindest ein großer Vorteil für ein Studium oder auch die unabdingbare Weiterbildung im Berufsleben ist. Sehr förderlich hat sich diesbezüglich das freiwillige betreute Lernen erwiesen, wie es bereits an allen HAK und HAS angeboten wird und nicht zuletzt den Eltern Zeit und Kosten erspart.

Selbstständig, universell und stark Indem wir die private sowie berufliche Entscheidungs- und Handlungskompetenz unserer SchülerInnen nachhaltig stärken, sind sie auf den Berufseinstieg wie auch auf weiterführende Bildungswege bestens vorbereitet. Zudem ermöglichen die diversen Schwerpunktsetzungen eine vertiefende Berufsorientierung, entsprechend individueller Talente und Neigungen. Die Vielfalt der

Zukunftsperspektiven unserer AbsolventInnen ist geradezu einzigartig. Die Handelsakademien bieten eine fünfjährige Ausbildung mit abschließender Matura – teils mit inkludiertem Lehrabschluss für Bürokaufmann/frau sowie Buchhalter/ in und Unternehmerprüfung. Die HAK-Matura eignet sich sowohl für den direkten Einstieg in verschiedenste Berufe – mit Schwerpunkt Wirtschaft und IT – als auch für ein anschließendes Studium. Die diversen Schwerpunktsetzungen der Schulen fördern eine vertiefte Berufsorientierung, entsprechend den individuellen Talenten und Interessen. Die Handelsschulen bieten eine dreijährige Ausbildung mit Abschlussprüfung und führen zu beruflichen Qualifikationen, die zur unmittelbaren Ausübung von einschlägigen beruflichen Tätigkeiten befähigen sowie den Zugang zu verschiedenen Berufen eröffnen.

Die Tiroler Handelsakademien bieten standortabhängig folgende Spezialisierungen/Vertiefungen an:

Ausbildungsschwerpunkte • Controlling, Wirtschaftspraxis, Steuern • Entrepreneurship und Management • Finanz- und Risikomanagement • Fremdsprachen • Gesundheits- und Sozialmanagement • Jahresabschluss und Controlling • Marketing und internationale Geschäftstätigkeit • Multimedia und Webdesign • Sport- und Eventmanagement

Innovative Neuerungen

• Wirtschaftsinformatik - Digital Business • Kommunikation und Medieninformatik

BHAK/BHAS Landeck

BHAK/BHAS Innsbruck

BHAK/BHAS Kitzbühel

Kreuzgasse 9a 6500 Landeck Tel. 050/902 832 Fax 050/902 832 900 E-Mail: hak-hlw-landeck@tsn.at www.eco-landeck.at/

Karl-Schönherr-Straße 2 6020 Innsbruck Tel. 0512/58 10 07 Fax 0512/58 10 07 30 E-Mail: hak-ibk@tsn.at www.hak-ibk.tsn.at/hakhas

Traunsteinerweg 11 6370 Kitzbühel Tel. 05356/6 44 12 Fax 05356/6 44 12-16 E-Mail: info@hak-kitz.at www.hak-kitz.at

BHAK/S Imst

BHAK/BHAS Lienz

BHAK/BHAS Reutte

Landesrat-Gebhart-Straße 2 6460 Imst Tel. 05412/66 525 Fax 05412/66 525 20 E-Mail: office@hak-imst.ac.at www.hak-imst.ac.at

Weidengasse 1 9900 Lienz Tel. 04852/63 17 5 Fax 04852/63 17 5-22 E-Mail: kontakt@hak-lienz.at www.hak-lienz.at/index.php

Gymnasiumstraße 8 6600 Reutte Tel. 05672/627 21 Fax 05672/627 21-75 E-Mail: hak-hlw-reutte@tsn.at www.hak-reutte.ac.at

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Bildungsgeld Der Wert von Aus- und Weiterbildung wird allseits betont. Doch wer hilft, die entstehenden Kosten zu tragen? Ernst Haunholter, Leiter der Bildungsabteilung AK Tirol, erklärt, welche Aus- und Weiterbildungen gefördert werden.

E

rnst Haunholter, AK Tirol: „Bildung wird seit einiger Zeit politisch als Lösung für alle möglichen Herausforderungen gesehen: ob bei Wirtschaftskrise oder Fachkräftemangel, für Industrie 4.0 oder als Zukunft unseres Landes. Als Bildungsexperten freuen wir uns über diese Priorität, doch bleibt es auf der Kostenseite leider oft bei Lippenbekenntnissen. Förderungen und Beihilfen sind dünn gesät und oftmals mit vielen Voraussetzungen verbunden.“ Wenn man sich auf die Suche nach dem richtigen Bildungsangebot macht, sollte auch immer gleichzeitig nach möglichen finanziellen Unterstützungen

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Ausschau gehalten werden. Dies geht direkt bei den Bildungs-Anbietern, über Bildungsdatenbanken, über die Förderstellen oder in persönlichen Beratungsgesprächen zum Beispiel bei der AK. Manche Förder-Geldleistungen wie z. B. die Bildungskarenz, die Studienbeihilfe und jetzt auch wieder das Fachkräftestipendium unterstützen bei den Lebenshaltungskosten während der Ausbildung. Andere tragen zur Deckung der Kurskosten bei. Hier sind die vier gängigsten Fördergeber der Arbeitgeber, das Land Tirol, das AMS und auch die Arbeiterkammer Tirol. Der wichtigste Fördergeber bei den Lebenshaltungskosten ist der Bund.


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„Wenn man sich auf die Suche nach dem richtigen Bildungsangebot macht, sollte dennoch auch immer gleichzeitig nach möglichen finanziellen Unterstützungen Ausschau gehalten werden.“ Ernst Haunholter, Leiter der Bildungsabteilung AK Tirol

Beispiele zu förderbaren

Aus- und Weiterbildungen Beispiel

1

2

Der Lehrabschluss soll nachgeholt werden:

Ausbildung zum Werkmeister:

Eine angelernte Verkäuferin einer großen Apotheke möchte gerne den Lehrabschluss der Pharmazeutisch-kaufmännischen Assistentin (PKA) nachmachen. Allein mit ihrer erworbenen Praxis wird sie die Lehrabschlussprüfung bei der Wirtschaftskammer nur sehr schwer bestehen und deshalb besucht sie um einen berufsbegleitenden Vorbereitungskurs beim BFI oder WIFI. Dafür fallen rund 1.100 Euro an Kosten. 30 Prozent dieser Summe fördert das Land Tirol im Rahmen der Update-Förderung, zusätzliche 20 Prozent werden bei positiv abgeschlossener Prüfung ausbezahlt. Die AK empfiehlt hier, die genauen Richtlinien, Förderkriterien und Fristen direkt beim Land Tirol zu klären. Wird die Lehrabschluss-Prüfung positiv abgeschlossen, kann bei der AK eine zusätzliche Förderung in Höhe von 30 Prozent der Kurskosten beantragt werden.

Ein Elektrotechniker bei einem großen Industriebetrieb möchte sich in seinem Fach weiterbilden und firmenintern den nächsten Karriereschritt machen. Deshalb beschließt er, die viersemestrige Werkmeisterschule für Elektrotechnik zu besuchen. Diese berufsbegleitende Ausbildung wird in Tirol an mehreren Standorten angeboten. Die Ausbildungskosten betragen rund 5.300 Euro. Davon kann der angehende Werkmeister beim Land Tirol über das Sonderprogramm um die Schulkostenförderung für Werkmeisterschulen ansuchen und kann bis zu 50 Prozent ersetzt bekommen. Auch bei der AK Tirol kann er zusätzlich um eine Förderung ansuchen.

Beispiel

Beispiel

Eine HAK-Absolventin arbeitete seit über vier Jahren bei einer Bank und möchte nun an einer anerkannten Hochschule Jus studieren. Um Förderungen zu beziehen, klärt sie zunächst auf der Bundes-Stipendienstelle, ob die Voraussetzungen für ein SelbsterhalterStipendium gegeben sind. Hierzu muss die Antragstellerin nachweisen, dass sie angestellt oder selbstständig ein jährliches Einkommen von mindestens 7.272 Euro brutto über insgesamt mindestens 48 Monate erwirtschaftet hat. Mit längerer Dauer der Selbsterhaltung

3

Ausbildung zum Pflegefachassistenten – Fachkräftestipendium: Ein 44-jähriger Mann ist in der Betreuung behinderter Menschen tätig und muss aufgrund von Personalabbau des derzeitigen Dienstgebers seine Berufssituation überdenken. Er interessiert sich für die zweijährige Ausbildung zum Pflegefachassistenten. Diese findet sich in der Liste der anerkannten Ausbildungen und durch seinen Start im Frühjahr 2017 steht ihm grundsätzlich wieder das Fachkräftestipendium zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten offen. Er klärt mit dem AMS die genauen Voraussetzungen ab und bekommt für die Dauer der Teilnahme an der Ausbildung aufgrund seines berechneten Arbeitslosengeldes etwas mehr als den Mindestsatz von 28,20 Euro täglich. Da die Ausbildung kostenlos angeboten wird, ist für ihn die „Fachkräfteförderung des Landes Tirol“ nicht relevant.

4

Der erstmalige Beginn eines Studiums:

© DOMINIQUE HUTER

Beispiel

steigt das mögliche Studien-Einstiegsalter bis zum Höchstalter von 35 Jahren. Die Anspruchsdauer beschränkt sich in der Regel auf die gesetzlich vorgesehene Mindeststudienzeit plus ein weiteres Semester, bis zu 10.000 Euro dürfen im Jahr dazuverdient werden. Die Antragstellerin kann zusätzlich noch um die Bildungskarenz für ein Jahr ansuchen und sich dadurch Vorteile bei der Versicherungsleistung sichern. Zudem hat ein Bezieher des Selbsterhalter-Stipendiums auch die Möglichkeit, bei der AK um eine Förderung von bis zu 690 Euro jährlich anzusuchen.

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Beispiel

5

Ausbildung zur Medizinischen Masseurin: Eine Assistentin in einer Arztpraxis möchte die Ausbildung zur Medizinischen Masseurin machen. Sie überlegt die berufsbegleitende Version, damit sie ihre Lebenshaltungskosten selbst bestreiten kann. Für die Ausbildungskosten von ca. 5.500 Euro kann sie beim Land Tirol einen Antrag stellen. Aufgrund der hohen Summe und des Ausbildungsumfanges muss sie als Voraussetzung für die Landesförderung unbedingt vor dem Kursbeginn bei einer anerkannten Stelle für die Bildungsund Berufsberatung ein Beratungsgespräch absolvieren. Die Ausbildung wurde in der Datenbank extra mit dem Hinweis „Beratungsgespräch“ markiert, die dafür in Frage kommenden Beratungseinrichtungen sind auf der Homepage des Landes Tirol angeführt.

Beispiel

6

Berufsreifeprüfung als allgemeine Weiterentwicklung: Ein Versicherungskaufmann denkt über seinen zukünftigen beruflichen Werdegang nach. Da die speziellen Berufs-Angebote für ihn derzeit nicht passen, möchte er als Weiterentwicklung die Berufsreifeprüfung absolvieren. Hier hat er in Tirol zwei Möglichkeiten: die Tagesvariante oder die berufsbegleitende Abendvariante. Das Land Tirol fördert die Kurskosten in Höhe von rund 4.500 Euro im Rahmen der Update-Förderung zu 30 Prozent. Weitere 20 Prozent werden bei positiv abgeschlossener Prüfung ausbezahlt. Die AK fördert bei positiv abgeschlossener Prüfung noch einmal 30 Prozent der Kurskosten. So ergeben sich in Summe bis zu 80 Prozent geförderte Kurskosten, allerdings müssen dabei die Richtlinien des Landes Tirol sehr genau eingehalten werden. Sollte der Kurs zur Berufsreifeprüfung in der Tagesvariante gemacht werden (die ebenso wie

die Abendvariante am BFI, WIFI oder auch im Haus der Begegnung angeboten wird), macht nach Möglichkeit eine einjährige Bildungskarenz Sinn. Während dieser Zeit bekommt er monatlich ein Bildungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes ausbezahlt. Eine weitere Fördermöglichkeit bei der Tagesvariante ist die Ausbildungsbeihilfe des Landes Tirol. Die Bildungskarenz ist nur mit der Zustimmung des Arbeitgebers möglich, für den dabei keine Kosten anfallen. Damit eine Bildungskarenz in Anspruch genommen werden kann, müssen die Arbeitslosen-Auflagen erfüllt sein. Das Bildungsgeld wird für maximal ein Jahr ausbezahlt, Voraussetzung ist eine Ausbildung, die mindestens 20 Wochenstunden umfasst. Die Bildungskarenz kann auch als Bildungs-Teilzeit beantragt werden, der Bezieher reduziert seine Arbeitszeit dabei um ein Viertel bis zur Hälfte. (Siehe auch detaillierte Infos zur Bildungskarenz Seite 44f.)

BILDUNG. FREUDE INKLUSIVE.

AUSWAHL AKTUELLER SEMINARE

mm Kursprogra 17 Frühjahr 20 oder llen Jetzt beste ttern! lä b e onlin

Matura in einem Jahr - NEU: Vormittags- und Nachmittagsvariante in Innsbruck Start am 20. Februar 2017

Fachlehrgang „Webdesign II“ mit Iso-Zertifikat Start am 2. März 2017

B2 CILS Italienisch - Zertifikatslehrgang mit Prüfungsvorbereitung Start am 4. März 2017

Diplomlehrgang Mediation und Konfliktmanagement Start am 24. Februar 2017

Nordic Walking Übungsleiter Start am 22. April 2017

Lehrgang Bürokaufmann/-frau oder Einzelhandelskaufmann/-frau Vorbereitung Lehrabschlussprüfung Start am 20. Februar 2017

Elektrotechnik-Tag 2017 Start am 23. März 2017

BFI Tirol, Ing.-Etzel-Straße 7, 6010 Innsbruck, Tel. 0512/59 6 60, info@bfi-tirol.at, www.bfi.tirol

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Fachkräfte­ stipendium 2017 Seit 1. Jänner 2017 kann das Fachkräftestipendium wieder in Anspruch genommen werden. Förderbar sind Ausbildungen gemäß der Bundesrichtlinie Fachkräftestipendium, die in den Jahren 2017 und 2018 begonnen oder wiederaufgenommen und zur Gänze in Österreich absolviert werden.

Weitere Informationen Land Tirol – Arbeitsmarktförderung: www.tirol.gv.at/arbeitsmarktförderung

Das Fachkräftestipendium sichert die materielle Existenz und gebührt für die Dauer der Teilnahme an der Ausbildung bis zu längstens drei Jahren. Die Unterstützung beträgt täglich mindestens 28,20 Euro bzw. die Höhe des berechneten Arbeitslosengeldes. Mehr über die Voraussetzungen und weitere Details erfahren Sie in der Bildungsberatung, in der AK-Broschüre „Mehr Zeit für Weiterbildung“ bzw. direkt beim AMS.

Studienbeihilfenstelle: www.stipendium.at AMS Tirol: www.ams.at/tirol

Tiroler Bildungskatalog: www.tiroler-bildungskatalog.at Sammlung von Fördergebern: www.tirol.gv.at/foeam Tiroler Bildungsgeld-Update: www.mein-update.at

© EMANUEL KASER

AK Tirol: www.ak-tirol.com Broschüre zur Bildungskarenz, Bildungsteilzeit und Fachkräftestipendium: tirol.arbeiterkammer.at/service/ broschuerenundratgeber/Bildung

Datenbank der Bildungsförderungen: www.kursförderung.at

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Bildungs-Auszeit Sabine Platzer-Werlberger, Stv. Landesgeschäftsführerin des AMS Tirol, erklärt, wie „Bildungskarenz“ funktioniert.

TEXT: KLAUS ERLER

S

abine Platzer-Werlberger: „Die Bildungskarenz ist nur mit der Zustimmung des Arbeitgebers möglich, für den dabei keine Kosten anfallen. Es besteht allerdings während der Bildungskarenz kein besonderer Kündigungsschutz – man kann also auch während dieser Zeit gekündigt werden. Der Arbeitnehmer ist während der Bildungskarenz über das AMS versichert und erhält eine finanzielle Unterstützung. Dazu ist ein Antrag auf Weiterbildungsgeld beim AMS zu stellen. Damit dieses in Anspruch genommen werden kann, muss grundsätzlich ein Anspruch auf Arbeitslosengeld bestehen – und der Antragsteller muss vor der Bildungskarenz mindestens ein halbes Jahr im gleichen Betrieb gearbeitet haben. Grundsätzlich muss man in den letzten zwei Jahren ein ganzes Jahr versicherungspflichtig gearbeitet haben, um sich einen ersten Anspruch auf Arbeitslosengeld zu schaffen.

pro Semester – nachzuweisen. Die Bildungskarenz lässt sich alle vier Jahre wiederholen, das heißt, auf ein Jahr Bildungskarenz müssen drei Jahre Wartezeit folgen. Es ist auch möglich, die zwölf Monate Weiterbildungsgeld auf vier Jahre aufzuteilen. Jeder einzelne Teil muss aber zumindest zwei Monate andauern.

Für SaisonarbeiterInnen zum Beispiel im Tourismus oder im Baugewerbe gelten Sonderregelungen: Sie müssen in den letzten vier Jahren sechs Monate beim gleichen Dienstgeber und direkt vor Antritt der Bildungskarenz drei Monate durchgehend gearbeitet haben. Der Antrag kann allerdings auch nur aus einem aufrechten Dienstverhältnis heraus gestellt werden – und es muss ein Anspruch auf Arbeitslosengeld vorhanden sein. Das Weiterbildungsgeld wird für maximal ein Jahr ausbezahlt, sollte aber nicht mit einem bezahlten Sabbatical verwechselt werden: Seit 2008 muss als Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Bildungskarenz eine Ausbildung nachgewiesen werden, die mindestens 20 Wochenstunden umfasst. Ab Juli 2013 ist dem AMS bei einem Studium ein Erfolgsnachweis – 8 ECTS-Punkte

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Die Bildungskarenz kann auch als Bildungsteilzeit beantragt werden, der Bezieher reduziert seine Arbeitszeit dabei um mindestens ein Viertel bis höchstens zur Hälfte und bekommt vom AMS pro reduzierter Stunde 0,79 Euro gutgeschrieben. Bei einer Reduktion von 40 auf 20 Stunden würde es zu einer Auszahlung von rund 470 Euro im Monat (30 Tage) kommen. In Bildungsteilzeit kann man für maximal 24 Monate innerhalb von vier Jahren gehen – und sich die Teilzeitphasen selbst einteilen. Oder auch einmalig mit Vollzeit-Bildungskarenz kombinieren. Es erfolgt eine Anrechnung der beiden Leistungen aufeinander. Ausbildungen im Ausland sind grundsätzlich weltweit möglich. Voraussetzung ist die Bestätigung einer Ausbildungseinrichtung oder eines Instituts, dass eine Ausbildung im Umfang von zwanzig Wochenstunden

© DIE FOTOGRAFEN, SHUTTERSTOCK.COM

Auch Teilzeit- und Auslandsausbildung möglich Bildungsnachweis notwendig


Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Sabine Platzer-Werlberger

Stv. Landesgeschäftsführerin des AMS Tirol

„Die Bildungskarenz ist ein komplexes Thema. Ungeachtet aller Informationen, die man zu diesem Thema vorab geben kann, sollte man sich unbedingt rechtzeitig mit den Expertinnen und Experten des AMS zusammensetzen. So lässt sich die individuelle Situation im Detail abklären und durchrechnen. Dabei kann jederzeit auf die AMS-Berater in der jeweiligen Geschäftsstelle zugegangen werden, man muss dazu auch keinen eigenen Termin vereinbaren.“

absolviert wird. Diese Bestätigung muss verständlich und plausibel sein, im Zweifelsfall erfolgt eine Überprüfung zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck oder über die Homepage der Bildungseinrichtung. Das berühmte Beispiel, Yogakurs im Ashram‘ ist dementsprechend keine Ausbildung mit der Möglichkeit, Weiterbildungsgeld zu beziehen, eine Yogalehrerausbildung in einer renommierten Ausbildungseinrichtung mit Bestätigung jedoch sehr wohl.“

Höhe des Weiterbildungsgeldes Als Weiterbildungsgeld werden 55 Prozent vom durchschnittlichen Nettolohn des vergangenen Jahres ausbezahlt, wobei 13. und 14. Monatsgehalt anteilsmäßig eingerechnet werden. Bei einem Netto-Monatslohn in Höhe von 1.500 Euro ergäbe das ein Weiterbildungsgeld in Höhe von rund 960 Euro netto im Monat für ein Jahr. Wird der Antrag im 1. Halbjahr 2017 gestellt, dann berechnet sich die Höhe des Arbeitslosengeldes (ALG) und damit des Weiterbildungsgeldes aus den Beitragsmonaten des vorletzten Jahres, in unserem Beispiel 2015. Wird der Antrag im 2. Halbjahr 2017 gestellt, bezieht sich die Berechnung der Höhe des ALG auf die Beitragsmonate des letzten Jahres, in diesem Beispiel auf 2016. Das ist vor allem dann relevant, wenn zum Beispiel 2015 in Teilzeit gearbeitet wurde und erst im Jahr 2016 in Vollzeit. Je nach Familiensituation gibt es auch Zuschläge zum Bildungskarenzgeld. Online-Berechnung unter: www.ams.at/ratgeber-arbeitsuchende/ weiterbildung-teilzeit

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Man hört nie auf zu lernen Die drei großen Tiroler Erwachsenenbildungseinrichtungen stellen sich vor.

Welche Fortbildungsinhalte, die Sie anbieten, werden momentan am Arbeitsmarkt besonders nachgefragt? Besonders formale Abschlüsse sind gefragt, wie z. B. Vorbereitungskurse für die Lehrabschlussprüfung oder die Werkmeisterschule. Ausbildungen im technischen Bereich haben aufgrund der hohen Veränderungsdynamik in der Arbeitswelt große Bedeutung. Darüber hinaus brauchen Arbeitskräfte vermehrt Zusatzqualifikationen, z. B. im Bereich der Sprachen.

2.

In welchen FortbildungsBereichen der Erwachsenenbildung nehmen Sie im Moment die größte Nachfrage wahr? Vor allem beim Nachholen von Bildungsabschlüssen. 170.000 Tirolerinnen und Tiroler verfügen lediglich über einen Pflichtschulabschluss. Der zweite Bildungsweg bietet enorme Chancen, um erfolgreiche Bildungs- und Berufskarrieren zu starten.

1.

Karin Klocker

Geschäftsführerin BFI Tirol

In welchen Fortbildungs-Bereichen der ErwachsenenBildung nehmen Sie im Moment die größte Nachfrage wahr? In der allgemeinen Erwachsenenbildung sind nach wie vor Sprachkurse, Kurse aus dem Bereich Gesundheit und Bewegung sowie Kurse zur bildenden und angewandten Kunst die gefragtesten. Aber auch Vorträge, Exkursionen und Kurse zu speziellen Wissensthemen stoßen auf Interesse.

1.

Welche Fortbildungsinhalte, die Sie anbieten, werden momentan am Arbeitsmarkt besonders nachgefragt? Generell soll die Nutzung des Bildungsprogramms der Volkshochschule zur Entwicklung und Stärkung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten beitragen und so generell zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Konkret sind derzeit natürlich Sprachkenntnisse – auch Deutschkenntnisse – wichtig. Ebenso gesicherte Lese- und Schreibfähigkeit, wie man sie in der Grundbildung erwerben kann. Aber natürlich auch Soft-Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Kreativitätstraining oder EDV-Kenntnisse.

Auf welche neuen Bildungsinhalte sind Sie 2017 besonders stolz? Wir konnten innovative Konzepte in unser Weiterbildungsportfolio aufnehmen: für die Gastronomie etwa oder bei IT-Themen mit neuen Angeboten für Programmierung und Webdesign. Darüber hinaus bieten wir zahlreiche Seminare zum Thema „Führung und Persönlichkeit“ an. Neben dem Diplomlehrgang „Kommunikation“ startet im kommenden Frühjahr der Lehrgang „Mediation & Konfliktmanagement“, der erstmals mit einem weiterführenden Studium an der UMIT mit einem Master abgeschlossen werden kann.

3.

VHS Tirol

2.

46

Ronald Zecha

Direktor der VHS Tirol

Auf welche neuen Bildungsinhalte sind Sie 2017 besonders stolz? Die Tiroler Kunstakademie der VHS hat 2016 den ersten viersemestrigen Jahrgang abgeschlossen und kann bereits vier beeindruckende Ausstellungen – unter anderem auf Schloss Ambras, in der Galerie Notburga und im Zeughaus – vorweisen. Dies zeigt, dass die höhere Bildung in der bildenden Kunst gut ankommt. Stolz ist die VHS aber auch, dass sie im vergangenen Jahr mit etlichen Bildungsinhalten, die sie für die Tiroler Bevölkerung entwickelt hat, auch jugendlichen Flüchtlingen bei ihrem Weg in ihre neue Zukunft helfen konnte, indem sie ihnen in einem tagesdurchgängigen Unterricht die ersten, wichtigsten Bildungsinhalte wie Lesen, Schreiben, Rechnen, EDV, musisch-kreative Bildung und natürlich Leben und Lernen lernen beibringen konnte.

3.

© BFI, EMANUEL KASER, WIFI

BFI


Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

In welchen FortbildungsBereichen der ErwachsenenBildung nehmen Sie im Moment die größte Nachfrage wahr? Im WIFI Tirol sind derzeit technische Fachausbildungen sehr gefragt. Diese reichen von Metall, Holz, KFZ hin bis zu branchenspezifischen Expertenqualifikationen. Weiters können mit Managementprogrammen und Jungunternehmer-Ausbildungen die Führungskräfte und Nachwuchs-Führungskräfte sehr gut angesprochen werden. Einen Boom gibt es bei den Tourismus- und Küchenausbildungen sowie bei der Persönlichkeitsbildung und bei den Gesundheitsberufen inkl. der Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater. Auch Maturaprogramme kommen in Innsbruck und den Bezirken bei jungen Menschen und Lehrlingen sehr gut an.

1.

WIFI Tirol

Wolfgang Sparer

Geschäftsführer WIFI Tirol

3.

Auf welche neuen Bildungsinhalte sind Sie 2017 besonders stolz? Für die Tiroler Wirtschaft war die Gründung des Startup-Centers InnCubator besonders wichtig wie auch die Neugestaltung der Beratungsberufe, die Topausbildung im Bereich Küche auf Olympia-Goldniveau sowie die Masterprogramme Management, IT und Handel. Das Thema Berufsorientierung hat mit der Plattform berufsreise.at neue Impulse gebracht.

Welche Fortbildungsinhalte die Sie anbieten werden momentan am Arbeitsmarkt besonders nachgefragt? Besonders nachgefragt werden Berufsabschlüsse im Bereich Technik, Bauhaupt- und Nebengewerbe sowie IT und Informatik. Wichtig für die Tiroler Wirtschaft ist auch die Meisterqualifikation und ein Abschluss im Rahmen einer Befähigungsprüfung. Firmenintern sind besonders Führungskräftetrainings und persönlichkeitsbildende Seminare nachgefragt.

2.

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

n e d n a s e u Ne

n e l u h c s h Hoc Die Leiter der akademischen Bildungseinrichtungen stellen neue Ausbildungsinhalte vor.

Universität Innsbruck

© SHUTTERSTOCK.COM, UNIVERSITÄT INNSBRUCK

Praxisnahe Vermittlung von aktuellen Forschungen Über 28.000 Studierende besuchen derzeit Lehrveranstaltungen aus dem breiten Angebot an 170 Studienmöglichkeiten an der Uni Innsbruck. Anfang Oktober fiel der Startschuss für das neue, gemeinsame Lehramtsstudium für den Bereich der Sekundarstufe der Hochschulen in Tirol und Vorarlberg. Neben den regulären Studien nimmt auch die Weiterbildung einen wichtigen Stellenwert an der Uni ein. Berufsbegleitend werden Lehrgänge, Kurse und Seminare angeboten, mit dem Ziel, den Teilnehmenden fachspezifische Vertiefungen zu vermitteln. Dabei wird besonders Wert auf die praxisnahe Vermittlung von aktuellen Forschungen im jeweiligen Bereich gelegt. Weiters sind Internationalität und Regionalität zwei Stichworte, die derzeit Forschung und Lehre an der Uni Innsbruck prägen. Einerseits ist es unser Bestreben, die Universität in der Region zu verankern, wie es bereits in Landeck und seit diesem Wintersemester auch in Lienz geschehen ist. Andererseits ist die Universität Innsbruck Treffpunkt von Menschen aus aller Welt. Diese Entwicklung unterstützt die Uni mit zahllosen Maßnahmen, um die internationale Positionierung zu stärken. Univ.-Prof. Bernhard Fügenschuh Vizerektor für Lehre und Studierende, Universität Innsbruck

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fh gesundheit Interprofessionelle Master-Programme und MBA Die fh gesundheit bietet ein breit gefächertes Angebot an Studiengängen und Lehrgängen im Bereich der Gesundheitsberufe. Im Studienjahr 2017/18 wollen wir mit fünf neuen Master-Lehrgängen in Tirol und über die Grenzen hinaus punkten. Ich persönlich freue mich sehr über den Lehrgang Master of Business Administration im Gesundheitswesen, den wir in Kooperation mit der UMIT erstmalig ab September 2017 anbieten werden. Mit dem MBA wollen wir primär MedizinerInnen und Angehörige der Sozial- und Gesundheitsberufe auf Management- bzw. Führungsaufgaben vorbereiten und so die Lücke zwischen fachlicher Ausbildung und den beruflichen Anforderungen schließen. Mit den interprofessionellen Studienprogrammen Kunsttherapie, Suchtarbeit und Suizidologie setzen wir zusätzliche Impulse für den gesamten Sozial- und Gesundheitsbereich. Im kommenden Jahr werden wir auch unsere Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut zur Weiterbildung für Technologen/innen und Analytiker/innen in der Medizin e. V. (DIW-MTA) verstärken. Zum bereits laufenden Master-Lehrgang Biomedical Sciences wollen wir die Master-Lehrgänge in Radiological Technologies und in Pädagogik in Gesundheitsberufen in Berlin anbieten. Für den Master-Lehrgang Osteopathie ist Wien als neuer Studienort geplant. Walter Draxl Geschäftsführer und Kollegiumsleiter, fh gesundheit

FH Kufstein Tirol Der neue Master-Studiengang an der Fachhochschule Kufstein Tirol heißt Smart Products & Solutions. Vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria kombiniert er ab dem Wintersemester 2017/18 in berufsbegleitender Form traditionelle Technikdisziplinen mit IT und Wirtschaft. Damit schließt er eine heute vorhandene Kompetenzlücke in Unternehmen. An Ideen für smarte Produkte und Lösungen mangelt es nicht, der Industrie fehlen aber kompetente MitarbeiterInnen, die diese Ideen umsetzen können. Mit Schwerpunkten vor allem in der Entstehung smarter Produkte und Lösungen, der Wertgenerierung aus Daten und der digitalen Transformation von Unternehmen möchten wir diese Lücke schließen. Dadurch ergeben sich vielseitige neue Möglichkeiten in Entwicklung, Produktion, Betrieb und Wartung von Produkten. Denkbar sind auch neue Geschäftsmodelle. Als Beispiel könnte ein Hersteller von Gabelstaplern nicht mehr klassisch das Produkt Gabelstapler, sondern die Dienstleistung Transport verkaufen und dann nach transportiertem Gewicht berechnen. Prof. (FH) PD Mario Döller Rektor, FH Kufstein Tirol

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© GÜNTHER WETT, FH KUFSTEIN, KPH

Digitalisierung und Technik


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KPH Kirchliche Pädagogische Hochschule – Edith Stein Individuelle Schwerpunktsetzungen Die Kirchliche Pädagogische Hochschule – Edith Stein bietet im laufenden Studienjahr im Sinne der PädagogInnenausbildung Neu in der Ausbildung zur PrimarstufenLehrperson (Altersbereich 6–10 Jahre) auch individuelle Schwerpunktsetzungen an, die für konkrete Aufgabenbereiche qualifizieren: Inklusive Pädagogik, Religionspädagogik oder LebensART-Pädagogik (verschränkte Ganztagsschule). Im Masterstudium ist eine Erweiterung für den Altersbereich 10–14 Jahre möglich. Seit dem Studienjahr 2016/17 wird ein Lehramtsstudium für alle SekundarstufenLehrpersonen (Altersbereich 10–19 Jahre) im Studienverbund West (Kirchliche Pädagogische Hochschule – Edith Stein, Mozarteum Salzburg, Pädagogische Hochschule Feldkirch, Pädagogische Hochschule Tirol, Universität Innsbruck) angeboten. Dabei ist die Ausbildung für alle Unterrichtsfächer der Allgemeinbildung, aber auch für eine Pädagogische Spezialisierung (z. B. Inklusive Pädagogik) möglich. Regina Brandl Rektorin, Kirchliche Pädagogische Hochschule – Edith Stein

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GEM

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

MCI, Die Unternehmerische Hochschule Globaler Anspruch

Prof. Andreas Altmann Rektor, MCI Die Unternehmerische Hochschule

Bildungscampus Ferrarischule le: chu Uhr S 5 en en | 9-1 ff o 7 r de 201 Tag eber F 7.

Anmeldung 2017/18: 13. 02. — 03. 03. 2017

Wirtschaftsferrari

Fachschule

Multi-Mediendesignferrari

Aufbaulehrgang

Modeferrari

Medienkolleg

Human | Sprachen | Kreativ 5 Jahre - Matura Spezialzweig 5 Jahre - Matura

Grafik und Design 5 Jahre - Matura

Gesundheit und Sozialmanagement 3 Jahre - Abschlussprüfung Gesundheits Know How, Maturatraining 3 Jahre - Matura Kurzstudium 4 Sem. - Diplomprüfung

Weinhartstraße 4 | 6020 Innsbruck | www.ferrarischule.at

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© FRANZ OSS (2)

Staatspräsidenten, EU-Kommissare, Minister, Vorstandsvorsitzende, Unternehmer, Champions: Im atemberaubenden Wochentakt treffen auch 2017 Studierende, Absolventen, Dozenten und Partner am MCI auf hochkarätige Entscheidungsträger aus aller Welt. In abwechslungsreichen Vorträgen, Diskussionen, Best Practice Workshops und Fallstudien profitieren sie von hervorragender Expertise, wertvollen Impulsen und unschätzbaren Erfahrungen, lernen sich in internationalem Umfeld zu bewegen, bauen berufliche Netzwerke und entwickeln freundschaftliche Beziehungen. Neben attraktiven Bachelor- und Masterstudien bietet das MCI flexible Möglichkeiten zur berufsbegleitenden Karriereentwicklung. Im Fokus stehen richtungsweisende Mobile-Learning-Formate wie ein internationales Online-MBA-Studium oder praxisnahe Weiterbildungslehrgänge zu topaktuellen Themen. Neu im Programm ist beispielsweise das innovative „Women’s Leadership Program“, ein interaktiver Lehrgang, der mit nur sechs Präsenztagen für optimale Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie sorgt. Oder „Family Business“, ein praxisorientierter Lehrgang, der sich mit Führung, Dynamik sowie der Sicherung von Familienunternehmen befasst. Dass dem MCI im Herbst 2016 als einer von nur wenigen Hochschulen im deutschsprachigen Raum die renommierte globale AACSB-Akkreditierung verliehen wurde, bestätigt die hohe Qualität und internationale Akzeptanz der Unternehmerischen Hochschule in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.


Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Medizinische Universität Innsbruck Blick auf die Molekulare Ebene Das Studium der Molekularen Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck ist einzigartig in Österreich und wurde 2011 eingeführt. Das Studium stellt eine wissenschaftlich fundierte und anwendungsorientierte Ausbildung für Studierende dar, die ihre Zukunft in der Aufklärung der molekularen Grundlagen von Gesundheit und Krankheit sehen. Die Methoden der Molekularbiologie und Zellbiologie sind stark verankert, haben dabei aber immer die humanmedizinische Forschung im Fokus. Es ist damit eine der wichtigsten Brücken zwischen Grundlagenwissenschaften und Praxis. Durch die Verbindung des naturwissenschaftlichen Wissens verschiedener Disziplinen mit den aktuellen Erkenntnissen der Humanmedizin bilden wir ExpertInnen aus, welche die Kenntnisse von medizinischen ExpertInnen und MolekularbiologInnen vereinen. Das Studium stellt eine zukunftsorientierte Alternative zu klassischen Grundstudien der Biologie, Chemie oder Pharmazie dar und konzentriert sich inhaltlich vor allem auf molekulare Aspekte im medizinischen Kontext. Univ.-Prof. Peter Loidl Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Medizinische Universität Innsbruck

SOZIAL | OFFEN | BEWUSST

Fach-SozialbetreuerIn | Diplom-Sozialbetreuerin: P BEHINDERTENBEGLEITUNG (inklusive Pädagogik, Vollform oder berufsbegleitend)

„Mitten im Leben wahrnehmen, was Menschen brauchen, ihnen individuelle Begleitung und Unterstützung anbieten und mit ihnen ihren Alltag gestalten – das ist der Kern unserer Ausbildung.“ Mag.a Birgit Zauchner, Direktorin

P ALTENARBEIT (mit integrierter Pflegeassistenz, Vollform oder berufsbegleitend)

TAG DER OFFENEN TÜR: Donnerstag, 23. Februar 2017 | 10 –15 Uhr

P BEHINDERTENARBEIT (mit integrierter Pflegeassistenz, Vollform)

INFORMATIONSABEND: Mittwoch, 15. März 2017 | 18 Uhr

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Anmeldeschluss: 31. März 2017 Aufnahmeverfahren: 27. / 28. April 2017

Maximilianstraße 41-43 | 6020 Innsbruck | www.sob-triol.tsn.at | 0512 58 28 56 | sob@tsn.at

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Pädagogische Hochschule Tirol Vollakademisierung des LehrerInnenberufs Nach der erfolgreich umgesetzten Reform der Lehrämter für die Primarstufe (Volksschule) und Sekundarstufe Allgemeinbildung (Neue Mittelschule und Gymnasium) werden an der Pädagogischen Hochschule Tirol nun auch die Studien im Bereich der Berufsschulpädagogik in erneuerter Form angeboten. Somit ist die PHT die Hochschule für pädagogische Berufe und bietet Lehramtsstudien für beinahe alle Schularten an. Die Reform der PädagogInnenbildung mit Bachelor und Master wird zwar für viele Studierende eine Verlängerung ihrer Ausbildung bewirken, ermöglicht aber individuelle Schwerpunktsetzungen, wie z. B. Inklusive Pädagogik. So können sich die Studierenden nun noch deutlicher ihren Interessen und Kompetenzen entsprechend auf ihre künftigen Aufgaben bei den SchülerInnen vorbereiten. Die jetzt startende Vollakademisierung des LehrerInnenberufs und die attraktiven Einstiegsgehälter des neuen Dienstrechts ab 2019 werden dazu beitragen, den in den kommenden Jahren steigenden Bedarf an BerufsanfängerInnen zu decken.  An der PHT wird derzeit mit Hochdruck an der Vorbereitung eines großen Bauvorhabens (ca. 50 Millionen Euro) gearbeitet. Am bestehenden Standort im Süden Wiltens wird in den kommenden Jahren ein moderner Hochschulcampus entstehen. Prof. Thomas Schöpf Rektor, Pädagogische Hochschule Tirol

UMIT, Private Universität

für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik Neue Universitätslehrgänge

Univ.-Prof. Sabine Schindler Rektorin, UMIT

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© FRANZ OSS, PH TIROL

An der Tiroler Privatuniversität UMIT werden derzeit diverse Lehrgänge vorbereitet, die das Ausbildungsportfolio der Universität in Hall ab Herbst 2017 abrunden sollen. Der Universitätslehrgang Health Information Management soll dem Mangel an Fachkräften im Bereich moderner Informationssysteme im Gesundheitswesen entgegenwirken. Der Universitätslehrgang für Mediation und Konfliktmanagement befindet sich derzeit in der Akkreditierungsphase und soll im Herbst 2017 starten. Die Ausbildung zum akademischen Begleitexperten für Menschen mit Autismus-Spektrum-Lebensbedingungen wird die Absolventen für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit autistischen Lebensbedingungen vorbereiten.


Bildung & Karriere in Tirol | Entgeltliche Einschaltung

WIFI Campus: Die neue Atmosphäre des Lernens © WIFI

Lernen am WIFI Tirol war gestern. Lernen am neuen WIFI Campus ist heute.

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as WIFI Tirol ist zum Campus geworden. Damit unterstreicht die Nummer 1 in der beruflichen Erwachsenenbildung seinen Führungsanspruch. „Inspirierendes Lernen braucht eine inspirierende Umgebung“, erklärt WK-Präsident Jürgen Bodenseer. An der WIFI-Zentrale in Innsbruck sind rund um einen für Teilnehmer/innen und Gäste geöffneten Campus-Garten moderne Seminarräume, die neu gestalteten Multifunktionswerkstätte, Übernachtungsmöglichkeiten für Trainer/innen im WIFI Home, die Gastro-Erlebnismeile Soulkitchen und das Veranstaltungszentrum WIFI Event entstanden. Weiters sind im WIFI Campus das Unternehmerzentrum, die Bauakademie und das nagelneue Startup-Center InnCubator integriert.

WIFI Campus Infos erhalten Sie auf tirol.wifi.at/campus

Der neue WIFI Campus schafft Räume der Begegnung und des Lernens. Der Campus-Garten ist das Herz des neuen Konzeptes und lässt sich für Outdoor-Lerneinheiten nutzen.

Maßgeschneiderte Bildungswege als Erfolgsrezept

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Ferrarischule bietet individuelle Bildungswege nach Begabungen und Interessen. ihrer Bildungswege individuell zusammenstellen. „Das findet viel Zuspruch“, freut sich Direktor Manfred Jordan und erkennt folManfred Jordan genden Trend: „Individuell gestaltDirektor bare Bildungskonzepte gewinnen Ferrarischule an Bedeutung, sind freudvoller und selbstmotivierender.“ ber 200 Tiroler PersonalUmgesetzt wird all das im chefs stellen dem gefragten attraktiven Angebot des BildungsBildungscampus „Ferrarischule“ ein campus in den Bereichen Mode, hervorragendes Qualitätszeugnis Multi-Mediendesign, Wirtschaft aus und reihen die Schule an die und Sprachen. Interessante Top-Position der humanberuflichen Module für Gesundheit, Pflege, Schulen Tirols. Unter anderem Umwelt, Begabungsentfaltung, deswegen, weil die Ferrarischule Kreativität und Persönlichkeitsinnovative Wege beim Angebot management ergänzen das und Konzept für Bildung geht. moderne Angebot. Näheres: Jugendliche können dort Teile www.ferrarischule.at

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ssekundarstufe bberufsbildung (bmHs)

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Gutes Vertragen Bildung & Karriere hat bei AK-Arbeitsrechtsexperte Thomas Radner nachgefragt, wie ein Arbeitsvertrag aussehen muss und worauf Arbeitnehmer achten sollten.

INTERVIEW: HANNELORE WIMMER

W

elche Form sollte ein Arbeitsvertrag haben? THOMAS RADNER: Der Arbeitsvertrag ist an keine Formschrift gebunden, er kann schriftlich oder auch mündlich vereinbart werden. Gibt es keinen schriftlichen Vertrag oder dauert das Dienstverhältnis länger als einen Monat, muss der Arbeitgeber dem Dienstnehmer einen Dienstzettel aushändigen. Der Dienstzettel ist eine schriftliche Aufzeichnung über die wesentlichen Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag.

Deshalb sollte man Arbeitsverträge im Vorhinein immer von einem Experten prüfen lassen.

Beim Eintritt in ein neues Unternehmen ist eine Probezeit üblich. Wie lange darf Sie dauern? Man muss zwischen dem Arbeitsverhältnis auf Probe und dem Arbeitsverhältnis zur Probe unterscheiden. Das Arbeitsverhältnis auf Probe muss vereinbart werden oder im Kollektivvertrag stehen. Es kann nur am Beginn des Arbeitsverhältnisses für maximal einen Monat vereinbart werden. Während des ersten Monats kann es von beiden Seiten ohne Frist und ohne Grund einfach beendet werden. Nach dem ersten Monat geht es grundsätzlich in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Das Arbeitsverhältnis Thomas Radner zur Probe ist eigentlich ein befristeAK-Arbeitsrechtsexperte tes Arbeitsverhältnis, das Motiv ist die Erprobung.

Was sind die wesentlichen Merkmale eines Arbeitsvertrages? Der Arbeitnehmer ist persönlich abhängig, das heißt: Er ist grundsätzlich gebunden an Arbeitsort, -zeit und ein arbeitsbezogenes Verhalten. Er unterliegt der Weisung und der Kontrolle des Arbeitgebers und hat eine persönliche Arbeitspflicht. Damit ein Arbeitsverhältnis vorliegt, müssen aber nicht alle genannten Kriterien vorliegen, einzelne können fehlen und durch andere ersetzt werden. Worauf sollte man achten, bevor man einen Arbeitsvertrag unterschreibt? Besonders wichtig ist es, dass man darauf achtet, was in den Tätigkeitsbereich fällt, ob der Vertrag Punkte, die einem unklar sind, oder besondere Vertragsklauseln enthält. Oft finden sich in Verträgen Inhalte, die zulässigerweise, manchmal aber auch rechtswidrig zum Nachteil des Arbeitnehmers von gesetzlichen Regelungen abweichen.

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Welche Regeln gelten bei befristeten Stellen? Die erste Befristung benötigt keine sachliche Rechtfertigung. Ab der zweiten Befristung muss aber eine sachliche Rechtfertigung vorliegen, wie zum Beispiel ausdrücklicher Wunsch des Arbeitnehmers, Karenzvertretung, Saisonarbeit. Theoretisch kann man Arbeitsverträge immer wieder befristen, wenn dafür eine sachliche Rechtfertigung vorliegt. Was ist vertraglich bei der Kündigungsfrist zu beachten? Die grundsätzliche gesetzliche Regelung sieht bei einer Arbeitge-

© DOMINIQUE HUTER, SHUTTERSTOCK.COM

„Ein und derselbe Mensch ist als Arbeitnehmer vor intransparenten Arbeitsvertragsklauseln weit weniger geschützt, als er es als Konsument ist.“


Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

ber-Kündigung des Arbeitgebers durch Entgelt. Auch Überstunbei einem Angestellten als Termin denpauschalen werden oft verimmer das Quartalsende, unter einbart. Bei diesen ist es wichtig, Einhaltung einer mindestens dass der Arbeitnehmer weiß, sechswöchigen Frist, vor. Die wie viele Überstunden mit der einzuhaltende Frist steigt mit der Pauschale tatsächlich abgegolten Dauer des Dienstverhältnisses an. sind. Ein All-inclusive-Gehalt ist Thomas Radner, AK-Arbeitsrechtsexperten Das Gesetz lässt aber zu, dass man im Grunde genommen nichts eine vertragliche Vereinbarung anderes wie eine verkehrte Übertrifft, welche die Endtermine auf stundenpauschale, nur fällt hier jeden 15. und Monatsletzten festlegt. So werden aus vier Termi- die Aufschlüsselung weg, weshalb das tatsächliche Gehalt nen insgesamt 24. Bei Arbeitern muss man vor allem die ganz für den Arbeitnehmer oft nicht erkennbar ist. Deshalb muss unterschiedlichen Fristen in den Kollektivverträgen prüfen. bei allen ab 1. Jänner 2016 abgeschlossenen All-inklusiveVerträgen der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den NormalWas für zulässige, aber unvorteilhafte Vertragspunkte aus stundenlohn mitteilen. Arbeitnehmersicht gibt es? Vor allem Konkurrenzklauseln, Ausbildungskostenrückersatz, Versetzungsmöglichkeiten, Wie kann man ein Arbeitsverhältnis beenden? Allgemeine oder auch Verfallsklauseln. Beendigungsarten sind: Kündigung, Fristablauf, einvernehmliche Beendigung, vorzeitige Auflösung aus wichtigem Grund Worauf sollte man beim Gehalt achten und muss ich unbe- oder durch Tod des Arbeitnehmers. Keine automatische zahlt Überstunden machen? Jede Stunde die man leistet, ist Beendigung liegt bei Pensionierung, Insolvenz oder Tod des in irgendeiner Form abzugelten, ob durch Zeitausgleich oder Arbeitgebers vor.

BEWIRB DICH JETZT BEI UNS! LEHRLING ALS EINZELHANDELSKAUFFRAU/-MANN Die Ausbildung der Lehrlinge liegt uns am Herzen, denn sie sind die Zukunft. Deshalb ist es unser Ziel ihnen eine hervorragende Ausbildung und exzellente Zukunftsperspektiven zu bieten. Seit 2009 bieten wir unter dem Motto „doppelt hält besser“ auch Lehre mit Matura an. Dies ist der kürzeste Weg zur Matura und ermöglicht Dir gleiche Studien- und Karrierechancen wie AHS- und BHS-Absolventen. Wenn Du Dich für Mode begeistern kannst, mach Dein Hobby zum Beruf und bewirb Dich bei dem von der Tiroler Landesregierung zum fünften Mal in Folge „Ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieb“ für den Ausbildungsstart im August: Mode von Feucht GmbH, Schergentorgasse 1, 6060 Hall in Tirol, oder via E-Mail an bewerbung@feucht.co.at

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Karriere-Klick Jobbewerbungen laufen inzwischen oft über das Internet. Das hilft den Betrieben beim effizienten Verarbeiten, unvorsichtigen Bewerbern droht allerdings das frühzeitige Aus.

TEXT: KLAUS ERLER

V

or allem Großkonzerne werden oft mit Bewerbungen überhäuft, daher sind sie auf eine Vereinfachung des Bewerbungsprozesses angewiesen. Online-Formulare helfen, das tägliche Papierbombardement auf den Unternehmensschreibtischen zu reduzieren, zudem werden die Bewerbungen automatisch gesichtet.

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Duden Ratgeber – Onlinebewerbung kompakt

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Auf den Punkt kommen Daher sollte darauf geachtet werden, dem Anforderungsprofil zu entsprechen und beim Ausfüllen auf den Punkt zu kommen: Zwischen Begrüßung und Schlussformel ist Informationsdichte gefragt. Der Bewerber muss sich als idealer Kandidat für den Job präsentieren und auf Umschreibungen verzichten. Wenn Teamfähigkeit verlangt wird, sollte das Wort „Team“ auch im Text vorkommen.

Digitale Vorsortierung Was den Prozess für den Arbeitgeber vereinfacht, erschwert ihn für Bewerber, denn ausgefüllte Formulare werden oftmals von einem digitalen System vorsortiert. Wer nicht mindestens 75 Prozent der Anforderungen erfüllt, wird gleich aus dem Pool entfernt, und das ohne dass jemals ein menschlicher Mitarbeiter die Bewerbung gesehen hat.

Nachfragen schadet nicht Alle Unterlagen lädt man am besten im PDF-Format hoch. Dabei gilt es, die vorgegebene Maximalgröße des Uploads zu beachten, sonst kann es passieren, dass wichtige Dokumente fehlen. Sollte man nach dem Einreichen nicht direkt ein Bestätigungsmail bekommen, lohnt es sich, nach einer Woche telefonisch nachzufragen, ob die Bewerbung angekommen ist.

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Bestens ausgebildet

Der Tiroler Tourismus ist ein wesentlicher Wirtschaftsmotor des Landes und eine Branche mit Zukunft. Der Fremdenverkehr bietet nicht nur als Arbeitgeber große Chancen, sondern auch eine Vielzahl hochqualitativer Ausbildungen mit unterschiedlichsten Schwerpunkten.

Tourismusschulen Am Wilden Kaiser

1.

2.

An wen richtet sich das Ausbildungsangebot? An AbsolventInnen von Hauptschulen/NMS/Unterstufe AHS, die eine Ausbildung in Fremdsprachen und Wirtschaft mit touristisch-gastronomischer Praxis verbinden wollen.

3.

Welche Abschlüsse können erworben werden? Oben genannte und zusätzlich: ReiseleiterIn, Jungsommelier/e, JungbarkeeperIn, KäsekennerIn, Internationale Fremdsprachenzertifikate in Englisch, Italienisch und Französisch. Der neue Ausbildungsschwerpunkt „Bar hoch 4“ bietet weiters die Möglichkeit, Zertifikatsprüfungen für Barista, Edelbrand-Experte/in u. a. abzulegen.

© ARCHITEKTURBÜRO WIESFLECKER

Welche Tourismusberufe werden 2017 ausgebildet? In der fünfjährigen Höheren Lehranstalt und dem dreijährigen Aufbaulehrgang Touristikkaufleute mit Matura, in der dreijährigen Hotelfachschule Hotelkaufleute. Die Ausbildung ersetzt Lehren für Hotel- und GastgewerbeassistentIn, Koch/Köchin, Restaurantfachleute und Bürokaufleute sowie die Unternehmerprüfung, befähigt für Reisebüroassistenz und berechtigt zum Studium.

4.

Wie werden die Berufschancen in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Sehr hoch, da sich der Schultyp flexibel an die Erfordernisse und Erwartungen der Wirtschaft anpassen kann und das Ausbildungsspektrum entsprechend breit ist. Außerdem sind unsere Absolventen/ innen international als Fachkräfte anerkannt und gesucht, durch die breite Fremdsprachenausbildung auch interkulturell einsetzbar.

5.

Wann beginnen die Ausbildungen? Höhere Lehranstalt und Hotelfachschule nach der 8. Schulstufe, Aufbaulehrgang nach Abschluss einer Hotel-, Gastgewerbe-, Tourismus- oder Wirtschaftsfachschule, Handels- oder Landwirtschaftsschule (jeweils dreijährig) oder nach Abschluss einer Lehre im Tourismus.

Weitere Informationen Tourismusschulen Am Wilden Kaiser Neubauweg 9, 6380 St. Johann i. T. Tel. 05352/6 33 38-0, Fax -33 info@tourismusschulen.at www.tourismusschulen.at

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

ulen

Zillertaler Tourismussch Welche Tourismusberufe werden 2017 ausgebildet? Je nach Schultyp und dazugehörigem Ausbildungsschwerpunkt sind Absolventen/ innen der ZTS in touristischen Tätigkeitsfeldern sowie auf kaufmännischer und administrativer Ebene tätig, z. B. als Hotel-/Gastgewerbeassistent/ in, Großküchenleiter/in, Produktentwickler/in im Tourismusbereich, Fachkraft für Küche und Service, Gastgewerbeeinkäufer/in, Hotelkaufmann/-frau, Büroangestellte/r, Kundenbetreuer/in, Rezeptionist/ in, in der Reisewirtschaft bei Reiseveranstaltern oder Reisevermittlern, bei Airlines oder Reservierungssystemen und Buchungsportalen.

3.

An wen richtet sich das Ausbildungsangebot? Das Angebot der fünfjährigen Höheren Lehranstalt für Tourismus bzw. der dreijährigen Hotelfachund Tourismusfachschule richtet sich an interessierte Hauptschul-, NMS- und AHS-Unterstufe-Absolventen/innen, welche neben einer fundierten Allgemeinbildung eine touristische, gastronomische und kaufmännische Ausbildung anstreben. Der Besuch des Aufbaulehrganges für Tourismus bietet Absolventen/innen einer dreijährigen Fachschule den Erwerb der Reife- und Diplomprüfung.

Welche Abschlüsse können erworben werden? Je nach Schultyp erwerben die Absolventen/innen an den ZTS eine abgeschlossene Berufsausbildung mit dazugehörigem Berufstitel: „Touristikkaufmann/frau“ (HLT, ALT), „Hotelkauffrau/mann“ (HFS), „Tourismuskauffrau/mann“ (TFS). Dies ermöglicht den direkten Einstieg ins Berufsleben und bietet beste Voraussetzungen zur Gründung eines Unternehmens in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Zudem berechtigt der Abschluss der Reife- und Diplomprüfung den Zugang zu Fachhochschulen und Universitäten.

5. © PRO.MEDIA

1.

2.

Wann beginnen die Ausbildungen? Ausbildungsstart für das Schuljahr 2017/18 ist Anfang September 2017.

4.

Wie werden die aktuellen Berufschancen in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Die Zukunftsperspektiven in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sind hervorragend. Die Möglichkeiten für junge interessierte Menschen, eine touristische Karriere zu verfolgen und Top-Positionen einzunehmen, sind in dieser vielfältigen Branche kaum zu toppen.

Weitere Informationen Unter der Telefonnummer 05282/3157 sowie unter www.zillertaler-tourismusschulen.at

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

ruck

© TOURISMUS KOLLEG INNSBRUCK

Tourismus Kolleg Innsb

1.

Welche Tourismusberufe werden 2017 ausgebildet? Wir bilden mit einer breitgefächerten touristischen Ausbildung zu einem touristischen Grundverständnis aus, das sich in allen Bereichen anwenden lässt. Der fachspezifische Unterricht geht dabei in viele verschiedene Richtungen. Ob die Absolventen dann in der Küche, im Service, im Reisebüro, an der Rezeption, im Marketing, in den Tourismusverbänden oder im Management arbeiten, hängt vor allem von den individuellen Interessen ab.

2.

An wen richtet sich das Ausbildungsangebot? An alle touristisch Interessierten mit Matura oder Abitur.

3.

Welche Abschlüsse können erworben werden? Man schließt das Kolleg als diplomierte Tourismuskauffrau oder als diplomierter Tourismuskaufmann ab. Zusätzlich ist es möglich, den Jungsommelier Österreich, den Jungbarkeeper Österreich und die Front-Office-ManagementAusbildung zu erwerben.

4.

5.

Wann beginnen die Ausbildungen? Die Ausbildung beginnt jährlich im September. Generell ist das Kolleg semestral geführt.

Wie werden die aktuellen Berufschancen in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Qualifizierte Führungskräfte sind im Tourismus immer gesucht und dank der sprachlich fundierten Ausbildung sind der Berufswahl kaum Grenzen gesetzt.

Weitere Informationen Auf www.tourismuskolleg.tsn.at und jederzeit telefonisch unter 0512/58 1000 oder persönlich am Kolleg. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Kollegbetrieb während der StudentsInfoDays am 21. 2., 8. 3. und 6. 4. 2017 zu erleben.

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

MCI Tourismus

1.

Welche Tourismusberufe werden 2017 ausgebildet? Am MCI Tourismus werden das Bachelorstudium „Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ sowie das Masterstudium „Entrepreneurship & Tourismus“ mit zwei Studienzweigen angeboten. Beide haben das Ziel, Führungskräfte für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft auszubilden.

2.

Welche Abschlüsse können erworben werden? Das Bachelorstudium wird mit dem akademischen Grad B.A. (Bachelor of Arts) abgeschlossen und ermöglicht den Absolventen, ein aufbauendes Masterstudium im In- und Ausland zu absolvieren. Das Masterstudium wird mit dem akademischen Grad M.A. (Master of Arts) abgeschlossen und befähigt zum einschlägigen Doktoratsstudium.

5.

Wann beginnen die Ausbildungen? Die Ausbildungen starten jeweils im Wintersemester, aktuell also im September 2017. Die dazugehörigen Aufnahmeverfahren starten bereits im Februar 2017.

4.

Wie werden die aktuellen Berufschancen in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Die angesprochenen Chancen dürfen als gut bis sehr gut eingeschätzt werden. 90 Prozent der Absolventen des MCI Tourismus finden innerhalb von sechs Monaten nach Studienabschluss einen Job.

Weitere Informationen unter www.mci.edu. Anfragen können gerne an tourismus@mci.edu gestellt werden. Die „open houses“ des MCI finden am 28. 1. 2017 und 18. 3. 2017 statt.

© FRANZ OSS

An wen richtet sich das Ausbildungsangebot? Das Angebot richtet sich an Personen mit Hochschulreife, an angehende Führungskräfte für die Tourismus- & Freizeitwirtschaft oder zum Beispiel an Personen, die das Familienunternehmen übernehmen wollen.

3.

fh gesundheit wir bilden die zukunft Die fh gesundheit bietet FH-Bachelor-Studiengänge für die gehobenen medizinischtechnischen Dienste und Hebammen sowie Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten für Angehörige der Gesundheitsberufe mit international anerkannten akademischen Abschlüssen. PPFH-Bachelor-Studiengänge ■ Biomedizinische Analytik ■ Diaetologie ■ Ergotherapie ■ Logopädie ■ Physiotherapie ■ Radiologietechnologie

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PPFH-Master-Studiengang ■ Qualitäts- und Prozessmanagement im Gesundheitswesen PPAkademische Lehrgänge ■ Atempädagogik ■ Cancer Nursing ■ Intensivpflege ■ Kinder- und Jugendlichenpflege ■ OP-Pflege ■ Psychiatrische Pflege

PPMaster-Lehrgänge ■ Ergotherapie ■ Kunsttherapie NEU ■ MBA im Gesundheitswesen NEU ■ Osteopathie ■ Pädagogik in Gesundheitsberufen ■ Radiological Technologies NEU ■ Suizidologie NEU ■ Suchtarbeit NEU www.fhg-tirol.ac.at

11.01.17 10:05


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nzensUMIT und Leopold-Fra Universität Innsbruck

1.

Welche Tourismusberufe werden 2017 ausgebildet? Das Bachelorstudium Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus wird am Standort Landeck gelehrt. Das Studium bietet eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung mit Schwerpunkt in alpiner Freizeit und Gesundheitstourismus und bereitet auf leitende, planende und beratende Tätigkeiten in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft vor.

2.

An wen richtet sich das Ausbildungsangebot? Das Studium wendet sich an Personen, die ihre berufliche Zukunft in der alpinen Tourismus-, Gesundheits- und Freizeitwirtschaft sehen, sowohl an MaturantInnen als auch an Personen mit Hochschulreife, die bereits in diesem Bereich tätig sind.

3.

© UNIVERSITÄT INNSBRUCK, FRANZ OSS

Welche Abschlüsse können erworben werden? Nach Abschluss des Studiums wird der Bachelor of Science (BSc.) verliehen. Dieser befähigt zur Aufnahme eines wirtschafts- oder gesundheits-wissenschaftlichen Masterstudiums.

4.

Wie werden die aktuellen Berufschancen in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Den AbsolventInnen des Bachelorstudiums Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus stehen zwei Möglichkeiten offen: der Einstieg ins Berufsfeld der touristischen oder gesundheitsbezogenen Unternehmens- bzw. Destinationsentwicklung mit einer akademischen Qualifikation oder die Fortsetzung der akademischen Ausbildung mit einem Masterstudium.

5.

Wann beginnen die Ausbildungen? Start des Studiums Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus ist jeweils im Wintersemester (Okt.).

Weitere Informationen www.umit.at/wirtschaft-tourismus www.uibk.ac.at oder unter lehre@umit.at

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Tourismusschulen ck VILLA BLANKA Innsbru

Weitere Informationen www.villablanka.com, bei Schnuppertagen oder individuell vereinbarten Schulführungen

1.

Welche Tourismusberufe werden 2016 ausgebildet? Die Tourismusschule Villa Blanka bietet Ausbildungen für alle Bereiche der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Gleichzeitig mit dem Schulabschluss werden mehrere Lehrberufe angerechnet, die Unternehmerprüfung und die Lehrlingsausbilderprüfung sind ebenfalls im Ausbildungspaket integriert. Nach der fünfjährigen Höheren Lehranstalt stehen auch Universitäten und Fachhochschulen offen.

2.

An wen richtet sich das Ausbildungsangebot? Zielgruppe der dreijährigen Hotelfachschule und Höheren Lehranstalt sind Absolventen von Pflichtschulen nach dem 8. oder 9. Schuljahr, die eine mittlere (dreijährige) oder höhere (fünfjährige) Ausbildung anstreben. Der drei jährige Aufbaulehrgang richtet sich an Absolventen einer dreijährigen Fachschule, die ihren Bildungsweg bis zur Matura fortsetzen möchten.

3.

Welche Abschlüsse können erworben werden? Die dreijährige Hotelfachschule wird als Hotelkaufmann/frau abgeschlossen. Am Ende der fünfjährigen Höheren Lehranstalt und des drei jährigen Aufbaulehrgangs stehen die Matura und der Titel Touristikkaufmann/frau. Zusatzausbildungen ermöglichen die Zertifizierung als Jungbarkeeper/in, Jungsommelier/e, Käsekenner/in etc. Internationale Sprachzertifikate ergänzen das gesamte Bildungsangebot.

4.

Wie werden die aktuellen Berufschancen in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Absolventinnen und Absolventen sind weltweit gefragt, die Berufsaussichten in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sind daher bestens.

5.

Wann beginnen die Ausbildungen? Die Lehrgänge starten jeweils im September.

Lehre zum/zur Hotelkaufmann/-frau

Tourismus setzt auf Ausbildungsqualität! Zusatzqualifikationen sind ein Schlüssel zum Erklimmen der Karriereleiter. Im Tiroler Hotel- und Gastgewerbe ist es jetzt für Lehrlinge möglich, solche wertvollen und zertifizierten Ausbildungen wie Jungsommelier, Käsekenner u.v.m. zu erlangen. Auf Initiative der Wirtschaftskammer und der Österreichischen Hoteliervereinigung ist es in enger Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesschulrat gelungen, bei einer freiwilligen Verlängerung der jährlichen Berufsschulzeit von 8 auf 9,33 Wochen, diese Zusatzausbildungen in den Berufsschulen kostenlos anzubieten. Die Lehrzeit verlängert sich dadurch nicht! Nähere Infos zu den Möglichkeiten, die der Tourismus bietet, und alle offenen Lehrstellen findest du unter www.glücksbringer.cc

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

WIFI

1.

Welche Tourismusberufe werden 2017 ausgebildet? Das WIFI bietet die Diplomlehrgänge Küchenmeister, Sommelier, F&B-Management, Rezeption und Hotelmanagement an. Neu ist der Lehrgang Frontoffice Management. Auch Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung können am WIFI absolviert werden.

5.

Wann beginnen die Ausbildungen? Die Kurse können während des ganzen Jahres begonnen werden. Schwerpunkte werden allerdings jeweils im Herbst und im Frühjahr gesetzt.

4.

Wie werden die aktuellen Berufschancen in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Top ausgebildete Fachkräfte sind besonders gefragt und haben ganz speziell im Tourismus die besten Chancen, eine geeignete Stelle zu finden.

© FRANZ OSS (2)

2.

An wen richtet sich das Ausbildungsangebot? Prinzipiell richtet sich das Weiterbildungsangebot an Fachkräfte im Tourismus. Die Zielgruppe z. B. für den Diplomlehrgang sind (Jung-)Unternehmer, Betriebsübernehmer, Abteilungsleiter und Stellvertreter aus der Hotellerie und Gastronomie sowie aufstiegswillige Absolventen von Tourismus- und Hotelfachschulen mit einschlägiger Berufspraxis.

3.

Welche Abschlüsse können erworben werden? Die Lehrgänge werden mit Diplom abgeschlossen. Seit dem Herbst 2016 ist es auch möglich, akademische Abschlüsse am WIFI zu erlangen.

Weitere Informationen Alle Infos zum Angebot findet man im Kursbuch, natürlich online unter tirol.wifi.at, über persönliche Beratung oder auch unter der Tel.: 05 90 90 5-7000.

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Mal kurz innehalten

LEHRLINGS+ LEHRBETRIEBS COACHING

... weil ein guter Coach nicht nur im Sport wichtig ist! Eine Lehre verläuft nicht immer reibungslos und stellt Lehrling, Lehrbetrieb und Ausbilder manchmal vor Herausforderungen. Unser Coach hilft, wenn es nicht mehr weitergeht: • bei Themen rund um die Lehrausbildung – sei es im Ausbildungsalltag oder in der Berufsschule • mit Gesprächen, bei denen vertraulich und kostenfrei persönliche Sorgen geäußert werden können Noch Fragen? www.lehre-statt-leere.at > Coachfinder

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Wenn junge Menschen nach ihrem Schulabschluss keine Entscheidung für die Zukunft treffen können oder wollen, kann es Sinn machen, eine Orientierungspause in Form eines so genannten Gap Years einzulegen. Worauf es dabei ankommt erklärt Business Coach Judith Heizer.

TEXT: HANNELORE WIMMER

W

as will ich machen? Wo will ich hin? Dieses Ziel gilt es zu klären: Ein Gap Year kann helfen, neue Perspektiven zu gewinnen, sich für die Zukunft wichtige Fähigkeiten wie Fremdsprachenkenntnisse anzueignen und wichtige Entscheidungen für den weiteren Lebensweg besser durchzudenken. Auch wenn man schon weiß, in welche berufliche Richtung man sich entwickeln möchte, kann es sinnvoll sein, verschiedene Praktika während des Gap Years zu absolvieren. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, verschiedene Berufsbilder kennen zu lernen, und man kann sich absichern, ob das angedachte Berufsziel auch wirklich zu einem passt, bevor man in eine Ausbildung investiert.


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Schritt 1

MASTERSTUDIUM Wirtschaft & Gesellschaft Entrepreneurship & Tourismus European Master in Health Economics & Mgmt. International Business & Management International Health & Social Management

Früh das Ziel erkennen Herauszufinden wer man wirklich ist und was man wirklich will ist ein kreativer Prozess, für den man sich öffnen muss. Es gibt während eines Gap Years die Möglichkeit, Tests, Berufsberatungen oder auch ein Orientierungscoaching in Anspruch zu nehmen. Ganz wichtig ist es auch, sich selbst zu beobachten: Welche Tätigkeit mache ich gerne? Welche Arbeiten hinterlassen in mir ein zufriedenes Gefühl? Arbeite ich besser alleine oder mit anderen zusammen? Mit solchen inneren Bestandsaufnahmen lässt sich Druck abbauen, die eigenen Ressourcen werden bewusst: Welche Talente, Stärken, Interessen und Erfahrungen bringe ich schon mit? Wo müsste ich noch nachbessern? Nach der Erforschung des Inneren folgt die Erforschung des Äußeren: Welche beruflichen Möglichkeiten bieten sich mir in meiner Umgebung, kann ich hier überhaupt meinen Berufswunsch umsetzen?

Management, Communication & IT Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -management

Strategic Management & Law

Technologie & Life Sciences Biotechnologie Lebensmitteltechnologie & Ernährung Mechatronik & Smart Technologies Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik* NEU Wirtschaftsingenieurwesen

EXECUTIVE MASTERSTUDIUM General Management Executive MBA International Business MBA

Management & Leadership MSc Internationales Wirtschafts- & Steuerrecht LL.M.

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Schritt 2 Träume umsetzen

Europäischer Freiwilligendienst Aupair Praktikum im Ausland Sprachreisen Work and Travel WWOOFEN * Alle Infos findest du unter www.mei-infoeck.at.

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Die Bezahlung erfolgt nach Kollektivvertrag und beträgt brutto EUR 563,68 /Monat im 1. Lehrjahr. Swarovski bietet dir außerdem vielseitige Sozialleistungen.

Möglichkeiten für ein Gap Year:*

Normalerweise wissen wir genau, was uns Spaß macht, nur glauben wir oft, dass Spaß und Beruf nicht wirklich zusammengehen können. Hier gibt es innere Wächter, die uns blockieren und so Mut und Offenheit verhindern. Dabei braucht es genau diese Eigenschaften, um unseren Weg zu finden. Zu experimentieren, neue Erfahrungen zu sammeln, statt der bereits hundertfach vorgelebten „best practice“ zu folgen. Gerade während eines Gap Years hat man dazu die Möglichkeit. Wer hier seiner Intuition folgt, ist nicht naiv, auch wenn das oft so dargestellt wird. Natürlich kann man aus jeder Erfahrung etwas für die berufliche Zukunft mitnehmen, es macht aber unbedingt Sinn, den eigenen Interessen den Vorzug zu geben. „Raus aus der Komfortzone“ sollte als übergeordnetes Motto des Gap Years dienen.

Wertvolle Tipps Zeit lassen Nicht unter Druck setzen lassen Selbstbeobachtung Eigenen Interessen den Vorzug geben Neue Erfahrungen sammeln Mut, Offenheit, Inspiration

FIT FÜR DIE ZUKUNF T? Du hast die Schulpflicht erfüllt, eine höhere Schule besucht – mit oder ohne Abschluss – oder eine AHS - Matura? DANN SUC HEN WIR DIC H!

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Schritt 3 Mit Möglichkeiten umgehen

© EMANUEL KASER

Für junge Menschen gab es noch nie so viele berufliche Möglichkeiten und so viel Entscheidungs-Freiheit wie heute: Das ist Lust und Last zugleich, da die Berufswahl aufgrund des Überangebots sehr schnell zur Herausforderung werden kann. Alleine in Österreich gibt es 50 Studienrichtungen, 2.200 Studiengänge, 70 FHs und Unis. Deswegen ist Informieren das A und O. Ob im Internet, in Beratungsstellen, Infobroschüren oder durch Gespräche mit Leuten, die im eigenen Traumberuf arbeiten: Nur mit dem entsprechenden Wissen finde ich den für mich persönlich geeigneten Startpunkt auf dem spannenden Weg ins Berufsleben!

Judith Heizer ist Coach & Unternehmensberaterin, Trainerin und Speaker. Als promovierte Bildungswissenschaftlerin und Theologin sowie langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin an mehreren österreichischen Fakultäten kennt sie die Herausforderung des Uni-Lebens von beiden Seiten. Heute ist sie als Coach, Lektorin an der Uni Innsbruck und HochschulDozentin in Wien tätig. Sie berät auch Studierende oder die, die es werden wollen, in Bezug auf Ihre Studien- oder Berufswahl.

Karriere mit Lehre bei Porsche! Ihr Sohn/Ihre Tochter ist auf der Suche nach einer Top-Lehrstelle und interessiert sich für starke Autos sowie innovative Technologien? Dann ist er/sie bei uns genau richtig. Jetzt online bewerben bei Porsche Inter Auto – Österreichs größter Automobil-Einzelhandelskette. • KFZ-Techniker/in • Karosseriebautechniker/in • KFZ-Lackierer/in Kollektivvertragliches Mindestentgelt (KV Gewerbe) Lehrlingsentschädigung 1. LJ: 576,65

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Bildung & Karriere in Tirol

Am richtigen Weg? Zum einen ist bei der Wahl einer Ausbildung oder Karriere Selbstreflexion gefragt. Seine eigenen Talente und Interessen zu kennen, ist unerlässlich. Zugleich zählt aber auch der Blick nach außen: Welche Branchen haben Zukunft? Wo werden bald Fachkräfte benötigt?

Fachkräfte Stellen

-/+

Bedarf

+2,9 % +2,3 % +2,3 %

Der Fachkräftemangel ist in vielen Bereichen spürbar – aber nicht in allen. In welchen Branchen zunehmend Profis gebraucht werden und wo der Arbeitsmarkt bereits gesättigt ist, zeigt die Prognose bis 2020. * Errechnet und prognostiziert anhand von Daten von 2015 und dem ersten Quartal 2016

2016*

Quelle: Fachkräftemonitor AMS Tirol: fkm-tirol.at

2018

2020

Handel

+2,9 %

2016*

+5,7 % +8 %

2018

2020

Sonstige Dienstleistungen +1,3 % -0,4 % -1,5 %

2016*

2018

2020

+1,4 %

2016*

+2,2 % +3 %

2018

2020

+4,9 % +8,5 %

+10,7 %

2016*

2020

2018

Information & Consulting

Tourismus & Freizeitwirtschaft

-2,3 % -0,5 % +2,7 %

-1,2 %

2016*

Industrie, Gewerbe & Handwerk

2018

2020

2016*

Transport & Verkehr

-2,5 % -2,5 %

2018

2020

Bank & Versicherung

Bildung zählt Wer in der Lage sein möchte, sich seinen zukünftigen Arbeitgeber auszusuchen, sollte auf möglichst gründliche Ausbildung bauen. Denn je höher qualifiziert Fachkräfte sind, desto mehr freie Stellen erwarten sie am Arbeitsmarkt – sowohl heute als auch in nächster Zukunft.

Bildungsstufe Schulpflicht erfüllt

Lehre

Weiterführende Schul­bildung (BMS, AHS, BHS)

Tertiäre Ausbildung Akademische Bildungsgänge

2016*

2017

2018

2019

2020

Fachkräfte

64.600

64.400

63.900

63.300

62.600

freie Stellen

62.400

62.500

62.300

62.100

61.800

Fachkräfte

122.000

123.000

123.000

123.000

122.000

freie Stellen

126.000

127.000

128.000

128.000

128.000

Fachkräfte

101.000

101.000

99.900

99.200

98.400

freie Stellen

102.000

102.000

102.000

102.000

102.000

Fachkräfte

35.900

36.900

37.600

38.300

39.000

freie Stellen

40.300

41.400

42.500

43.500

44.400

* Errechnet und prognostiziert anhand von Daten von 2015 und dem ersten Quartal 2016 QUELLE: Fachkräftemonitor AMS Tirol: fkm-tirol.at

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Vielfalt in Lehre und Forschung Die Universität Innsbruck ist der Standort für Hochschulbildung im Westen Österreichs. Als Volluniversität bietet sie ein vielfältiges Studien- und Weiterbildungsangebot.

S

tudierende können an den 16 Fakultäten aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Studien wählen. Das Angebot umfasst über 125 verschiedene Studienmöglichkeiten sowie über 50 Zusatzqualifikationen im Rahmen der universitären Weiterbildung. Darüber hinaus profitieren Studierende in allen Ausbildungsphasen von der forschungsgeleiteten Lehre an der Uni Innsbruck. Durch den Unterricht von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fließen die neuesten Forschungsergebnisse direkt in die Lehre ein. Die Weiterbildungsformate werden entlang der Bedürfnisse der Gesellschaft ausgerichtet. Interessierte können auch hier aus einem breiten Angebot aus allen an der Universität vertretenen Forschungsbereichen wählen.

Regional- und Nachwuchsförderung Neben Landeck ist die Uni Innsbruck gemeinsam mit der Privatuniversität UMIT nun auch in Lienz vertreten. Seit diesem Wintersemester können Studierende dort ein Mechatronik-Studium absolvieren, das erstmals Maturantinnen und Maturanten aus Osttirol eine regionale Ausbildung auf universitärem Niveau ermöglicht. Die Studierenden profitieren neben der didaktischen Qualität und der Expertise der an der Uni tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch von der hochmodernen Infrastruktur, dem bereits etablierten Studienaufbau des einzigen universitären MechatronikStudiums in Westösterreich und der Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Region. Neben der regionalen

Verankerung legt die Uni Innsbruck auch großen Wert auf die Nachwuchsförderung. Im Rahmen des seit zehn Jahren bestehenden, überaus erfolgreichen Forschungsschwerpunktprogramms hat die Universität nun mit der Einrichtung von eigenen Doktoratskollegs begonnen. Mit der finanziellen Unterstützung durch den Förderkreis „1669 – Wissenschafft Gesellschaft“ ist es der Universität möglich, diese Strategie weiter voranzutreiben.

Registrieren nicht vergessen! Auch im Studienjahr 2017/2018 können einige Studien nur nach vorheriger Registrierung begonnen werden. Näheres zu den Aufnahmemodalitäten unter: www.uibk.ac.at/studium

Universität Innsbruck Studieren an der Universität Innsbruck ist geprägt von der

Vielseitigkeit des Angebotes. An 16 Fakultäten wählen Studierende aus den Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften, Rechtswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Theologie, Architektur und Technik. Neben Bachelor-, Diplom-, Lehramts- und Masterstudien werden auch entsprechende PhD-Studien angeboten. Damit ergeben sich für fast

30.000 Studierende über 125 Möglichkeiten für wissenschaftliche Ausbildung auf höchstem Niveau. Am 1. März beginnt die

Anmeldung für einige Studien.

Alle Informationen zur Zulassung werden auf der Homepage zur Verfügung gestellt. www.uibk.ac.at/studium/anmeldung-zulassung

Wir bauen Brücken in die Zukunft

www.uibk.ac.at


r r i i W W h n n e e h c h ssuuc h c c i i dd deine deine Zukunft Zukunft mit mit sandoZ sandoZ Die DieSandoz SandozGmbH GmbHmitmitSitz SitzininKundl KundlististÖsterreichs Österreichsgrößter größterPharmaproduzent Pharmaproduzentund und-exporteur -exporteursowie sowieder dergrößte größteAusbildungsbetrieb AusbildungsbetriebininTirols Tirols Die Sandoz GmbH mit Sitz in Kundl ist Österreichs größter Pharmaproduzent und -exporteur sowie der größte Ausbildungsbetrieb in Tirols Industrie. Industrie.Ein Einhochmodernes hochmodernesUnternehmen Unternehmenmitmitvielen vielenWeiterbildungsWeiterbildungs-und undEntwicklungsmöglichkeiten. Entwicklungsmöglichkeiten. Industrie. Ein hochmodernes Unternehmen mit vielen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Matura „Maturaund undLehre“ Lehre“oder oder„Lehre „Lehremit mitMatura“, Matura“,wir wirbieten bietenbeides. beides.Pro ProJahr Jahrsuchen suchenwir wirrund rund50 50Lehrlinge. Lehrlinge. „Matura und Lehre“ oder „Lehre mit Matura“, wir bieten beides. Pro Jahr suchen wir rund 50 Lehrlinge. PHARMATECHNOLOGIE PHARMATECHNOLOGIE PHARMATECHNOLOGIE Auf Aufdem demGebiet Gebietder derpharmazeutischen pharmazeutischenProduktion Produktionüberwachst überwachstund und Auf dem Gebiet der pharmazeutischen Produktion überwachst und steuerst steuerstdududie dieProduktionsprozesse Produktionsprozesseunter unterEinsatz Einsatzmodernster modernsterTechniTechnisteuerst du die Produktionsprozesse unter Einsatz modernster Techniken kenzur zurHerstellung Herstellungvieler vielerwichtiger wichtigerMedikamente. Medikamente. ken zur Herstellung vieler wichtiger Medikamente.

ELEKTROTECHNIK ELEKTROTECHNIK– –mitmitSchwerpunkt SchwerpunktAnlagenAnlagen-und undBetriebstechnik Betriebstechnik ELEKTROTECHNIK – mit Schwerpunkt Anlagen- und Betriebstechnik sowie sowieAutomatisierungsAutomatisierungs-und undProzessleittechnik Prozessleittechnik sowie Automatisierungs- und Prozessleittechnik DuDuprogrammierst programmierstund undbetreust betreustdie dieelektrischen elektrischenAnlagen Anlagenininden den Du programmierst und betreust die elektrischen Anlagen in den verschiedenen verschiedenenBereichen Bereichenininunserem unseremBetrieb Betriebund undführst führstsicherheitstechsicherheitstechverschiedenen Bereichen in unserem Betrieb und führst sicherheitstechnische nischeKontrollen Kontrollendurch. durch. nische Kontrollen durch.

LABORTECHNIK LABORTECHNIK– –mitmitSchwerpunkt SchwerpunktChemie Chemie LABORTECHNIK – mit Schwerpunkt Chemie METALLTECHNIK– –mitmitSchwerpunkt SchwerpunktMaschinenbautechnik Maschinenbautechnik DuDubist bistfürfürchemische chemischeUntersuchungen Untersuchungenund undVersuche VersucheananRohmaterialien Rohmaterialien METALLTECHNIK Du bist für chemische Untersuchungen und Versuche an Rohmaterialien METALLTECHNIK – mit Schwerpunkt Maschinenbautechnik betreustmechanische mechanischeAnlagen Anlagenund undCNC-Werkzeugmaschinen CNC-Werkzeugmaschineninin und undProdukten Produktensowie sowiedie dieDokumentation Dokumentationder derErgebnisse Ergebnisseverantwortlich. verantwortlich. DuDubetreust und Produkten sowie die Dokumentation der Ergebnisse verantwortlich. Du betreust mechanische Anlagen und CNC-Werkzeugmaschinen in Dein DeinArbeitsplatz Arbeitsplatzististdas dasLabor, Labor,die dieForschung Forschungund undEntwicklung Entwicklungoder oderdie die den denunterschiedlichen unterschiedlichenProduktionsbereichen. Produktionsbereichen. Dein Arbeitsplatz ist das Labor, die Forschung und Entwicklung oder die den unterschiedlichen Produktionsbereichen. Qualitätssicherung. Qualitätssicherung. Qualitätssicherung. MECHATRONIK MECHATRONIK MECHATRONIK mitmitdem demSchwerpunkt SchwerpunktAutomatisierungstechnik Automatisierungstechniksowie sowieRobotik Robotik CHEMIEVERFAHRENSTECHNIK CHEMIEVERFAHRENSTECHNIK CHEMIEVERFAHRENSTECHNIK mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik sowie Robotik DuDuüberwachst überwachstdie dieAbläufe Abläufezur zurHerstellung Herstellungunserer unsererWirkstoffe, Wirkstoffe,erfasst erfasst DuDuwartest wartestund undreparierst reparierstMaschinen Maschinenund undAnlagen Anlagenaus ausmechanischen mechanischen Du überwachst die Abläufe zur Herstellung unserer Wirkstoffe, erfasst Du wartest und reparierst Maschinen und Anlagen aus mechanischen undelektrischen elektrischenElementen Elementenund undstellst stellstdie dieKomponenten/Steuerungen Komponenten/Steuerungen technische technischeDaten Datenund unddie dieErgebnisse. Ergebnisse.Dein DeinArbeitsplatz Arbeitsplatzbefindet befindetsich sich und technische Daten und die Ergebnisse. Dein Arbeitsplatz befindet sich und elektrischen Elementen und stellst die Komponenten/Steuerungen ininden denSandoz SandozVersuchsanlagen Versuchsanlagenund undininder derProduktion. Produktion. her. her.Außerdem Außerdeminstallierst installierstduduelektrische elektrischeBauteile, Bauteile,schweißt schweißtWerkstoffe Werkstoffe her. Außerdem installierst du elektrische Bauteile, schweißt Werkstoffe in den Sandoz Versuchsanlagen und in der Produktion. und undprogrammierst programmierstAnlagen. Anlagen. und programmierst Anlagen. Die Die aktuelle, aktuelle, monatliche monatliche Lehrlingsentschädigung Lehrlingsentschädigung (Brutto, (Brutto, 14-mal 14-mal pro pro Jahr) Jahr) beträgt beträgt imim 1.1. Lehrjahr Lehrjahr 881,50 881,50 Euro, Euro, imim 2.2. Lehrjahr Lehrjahr 1.102,– 1.102,– Euro, Euro, imim 3.3. Lehrjahr Lehrjahr 1.322,– 1.322,– Euro Euro und und Die aktuelle, monatliche Lehrlingsentschädigung (Brutto, 14-mal pro Jahr) beträgt im 1. Lehrjahr 881,50 Euro, im 2. Lehrjahr 1.102,– Euro, im 3. Lehrjahr 1.322,– Euro und imim 4.4. Lehrjahr Lehrjahr 1.542,50 1.542,50 Euro. Euro. Lehrlinge Lehrlinge mitmit Matura Matura erhalten erhalten zusätzlich zusätzlich 100,– 100,– Euro Euro monatlich monatlich (Brutto,14-mal (Brutto,14-mal pro pro Jahr). Jahr). im 4. Lehrjahr 1.542,50 Euro. Lehrlinge mit Matura erhalten zusätzlich 100,– Euro monatlich (Brutto,14-mal pro Jahr).

Dein DeinWeg Wegzuzumehr mehrInformationen Informationen Dein Weg zu mehr Informationen über überLehrberufe Lehrberufeund undLehre Lehrebei bei über Lehrberufe und Lehre bei Sandoz SandozininKundl Kundloder oderSchaftenau: Schaftenau: Sandoz in Kundl oder Schaftenau: sandoz.at/karriere/lehre/index.shtml sandoz.at/karriere/lehre/index.shtml sandoz.at/karriere/lehre/index.shtml

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