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2020

BILDUNG &

KARRIERE IN TIROL

Das volle Potenzial entfalten Autor und Coach Lars Amend erkl채rt, wie man Ziele erreicht und Tr채ume realisiert.

Tirols Top-Ausbildner im Portr채t Der Botschafter der Digitalen Generation: Philipp Riederle im Gespr채ch


Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH Archenweg 40 | 6020 Innsbruck www.metalldeutsch.com

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams

Lehrlinge (Option Lehre mit Matura)

Mechatronik | Maschinenbautechniker/in Werkzeugbautechniker/in DEINE LEISTUNG WIRD BELOHNT: • Im ersten Lehrjahr erwartet dich eine kollektivvertragliche Lehrlingsentschädigung von 691,88 Euro brutto pro Monat (KV Stand 2020). • 2. Lehrjahr 871,25 Euro brutto p.M. • 3. Lehrjahr 1.148,00 Euro brutto p.M. • 4. Lehrjahr 1.527,25 Euro brutto p.M. • Ein Lehrbetrieb mit beruflicher Perspektive! • Bei einer Lehrabschlussprüfung mit „Sehr gutem Erfolg“ bezahlen wir dir den FÜHRERSCHEIN B!

„Unsere Welt ist die Welt unserer Kunden.”

Bist du interessiert und motiviert? Dann freuen wir uns auf deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) unter unten angeführter E-Mail-Adresse: Herrn Mag. (FH) Michael Andres m.andres@metalldeutsch.com


Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

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ebenslanges Lernen ist heute wichtiger denn je, um in der sich schnell verändernden Arbeitswelt nicht den Anschluss zu verlieren; egal für welchen Ausbildungs- und Karriereweg man sich entscheidet. Die neue Ausgabe der Bildung & Karriere in Tirol soll ein Kompass für Ihre Karriere im digitalen Zeitalter sein: Wir präsentieren Ihnen zentrale Schlüsselqualifikationen, um in der Zeit der digitalen Transformation erfolgreich zu sein, stellen zwölf innovative Tiroler Lehrbetriebe vor, präsentieren die besten Ausbildungsprogramme im Bereich des Tourismus und geben Tipps, wie man sein volles berufliches und persönliches Potenzial entfalten kann. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und viel Erfolg für Ihre berufliche Zukunft.

Karriere

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6 Zeit der Gründerinnen: Zwei

Unternehmerinnen erzählen

10 Karrierestart: Tipps von fünf Personalverantwortlichen

14 Digitalisierungsexperte

Philipp Riederle im Interview

20 Erfolg auf den ersten Blick

Die Redaktion

Bildung Lehre

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26 Neue Lehrberufe für den Bau 32 Tiroler Lehrbetriebe stellen

48 48 Bildungsgeld:

Förderungen im Überblick

54 Man lernt nie aus: Erwach-

senenbildungseinrichtungen stellen sich vor

sich vor

40  Alles richtig gemacht?

Tiroler Persönlichkeiten blicken zurück

42  Mit Lehre aufs Podest:

Tirols Lehrlingskoordinator im Gespräch

56 Neues an den Hochschulen in Tirol

66 Coach Lars Amend:

Wie man Ziele steckt und sie erreicht

70 Digitale Lernhelfer:

Internetplattformen im Überblick

76 Zukunftsbranche

Impressum Bildung & Karriere in Tirol. Beilage der „Tiroler Tageszeitung“ • Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH • Redaktion: Daniel Feichtner, Jakob Häusle, Haris Kovacevic, Daniel Schreier (Ltg.), Eva Schwienbacher, Lisa Schwarzenauer, Katharina Wildauer (Ltg.) • Grafik: Lisa Untermarzoner, Sebastian Platzer Gesamtverkaufsleitung: Wolfgang Mayr • Anzeigenverkauf: Walter Mair • Anschrift für alle: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020, office@target-group.at, www.target-group.at • Fotos sofern nicht anders gekennzeichnet: shutterstock.com • Coverfoto: shutterstock.com • Druck: Intergraphik GmbH, Innsbruck

Tourismus: Ausbildungen mit Potenzial

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Bildung & Karriere in Tirol

Startklar Um im Lohn-Dschungel den Überblick zu behalten, veröffentlicht das AMS regelmäßig seinen Gehaltskompass. Darin findet sich eine Auflistung des durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalts für (fast) alle Berufe. Ein kurzer Auszug. Ausbildungsform

Lehre

Monatliche Brutto-Durchschnittslöhne

E 1.990

Applikationsentwickler

E 2.130

E 2.070

Augenoptiker

E 2.130

E 2.390

Tiefbauer

E 2.210

Zimmerer

E 2.400

Schule Bautechniker – Ökotechnik

E 2.010

E 2.400

Datentechniker

E 2.040

E 2.450

E 2.190

Krisenberater

E 2.270

Unternehmer

E 2.410 E 2.340

Universität

E 2.040

Journalist

E 2.090

E 2.100

Jurist

E 2.880 E 2.960

E 2.440

Pädagoge

E 3.900

Apotheker

Orchideenjobs

E 1.300

E 1.960

E 1.760

Komponist

E 2.620

E 1.820

Kameramann

E 4.330

E 2.070

Tibetologe

E 2.960 E 2.790

Astronom

E 1.000

4

E 2.000

E 3.170 E 3.000

E 4.000

E 5.000

QUELLE: AMS, gehaltskompass.at

Yoga–Lehrer


Karriere | xxxxx

Karriere

Zeit der Gründerinnen: Zwei Unternehmerinnen erzählen 

6

Karrierestart: Tipps von fünf Personalverantwortlichen 

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Digitalisierungsexperte Philipp Riederle im Interview 

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Erfolg auf den ersten Blick 

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Karriere | Gründerinnen

Zeit der Gründerinnen 2018 waren Frauen in Tirol für 52,3 Prozent aller Neugründungen verantwortlich. Zwei Gründerinnen erzählen, warum sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben – und warum es ihnen noch mehr Frauen gleichtuen sollen.

Melanie Reich zusammen mit ihrem Vater Manfred Reich bei der Studioeröffnung.

TEXT: LISA SCHWARZENAUER

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© AXEL SPRINGER (4)

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er Weg in die Selbstständigkeit sieht bei jedem ein wenig anders aus: Manche träumen seit der Kindheit vom eigenen Unternehmen und arbeiten gezielt darauf hin, andere entdecken ihren Unternehmergeist eher zufällig im Laufe ihres (Arbeits-)Lebens. Melanie Reich gehört in die erste Gruppe: Die mit 21 Jahren jüngste Piercerin Österreichs wusste schon als Kind, dass sie ein eigenes Piercing-Studio eröffnen will und hat sich diesen Traum 2019 unter dem Namen Freigeist mit einer Location in der Innsbrucker Bürgerstraße erfüllt. „Ich habe das Unternehmertum schon ein bisschen in die Wiege gelegt bekommen, bei uns in der Familie sind eigentlich alles nur Selbstständige“, erzählt sie. Außerdem habe sie sich mit dem Piercen eine Branche ausgesucht, in der man sich im Prinzip fast selbstständig machen müsse: „Da gibt es nur ganz wenige Angestellte, und das war auch ein Grund, warum ich von Anfang an gesagt habe, ich will ein eigenes Studio.“


Karriere | Gründerinnen

„Ich hatte immer das Ziel vor Augen“ Melanie Reich, Gründerin des Tattoostudios Freigeist Tattoo & Piercing

Das Studio ist minimalistisch und modern gehalten, um mit gängigen Klischees von Piercern aufzuräumen.

Hilfe suchen und finden Die junge Unternehmerin hat mit 19 ihre Ausbildung zur Piercerin am Wifi in Wien abgeschlossen und sich dann bereits einen kleinen Raum als Studio gemietet, bevor sie sich an ein größeres Studio gewagt hat. „Am Anfang waren vor allem die Kosten eine Herausforderung, und mir war auch nicht zu 100 Prozent klar, was ich alles brauche und machen muss“, erinnert sie sich. Daran gezweifelt, ob es der richtige Weg für sie ist, habe sie aber nie: „Ich hatte immer das Ziel vor Augen und hätte neben Ausbildung, Praxis und Kellnern – irgendwo musste neben den ganzen Ausgaben ja auch noch ein bisschen Geld reinkommen – gar nicht die Zeit für Zweifel und Durchhänger gehabt.“ Unternehmerische Grundkenntnisse waren nicht Teil der Ausbildung, deshalb absolvierte Reich zusätzlich ein Programm für Jungunternehmer am AMS, in dem Bereiche wie Buchhaltung, Verkauf und Marketing abgedeckt wurden. Weitere Unterstützung fand sie schließlich beim

Mit dem Standort in der Innsbrucker Innenstadt hat sich Melanie Reich einen lange gehegten Traum erfüllt.

Gründerservice der Wirtschaftskammer und Vertretern der Innung der Kosmetiker. Ihre Erfahrung: „Die Hilfe ist da, aber man muss selber aufstehen und schauen, wie man sie bekommt. Man muss die Leute finden und kennenlernen und auch ansprechen, wo man Hilfe braucht.“

Gründerinnen als Gestalterinnen Während für die meisten die mit der Selbstständigkeit verbundene Unabhängigkeit und die

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Karriere | Gründerinnen

Claudia Kogler hat mit ihrem Restaurant Die Wilderin frischen Wind in die Innsbrucker Gastro-Szene gebracht.

Claudia Kogler, Gründerin und Geschäfts­führerin des Restaurants Die Wilderin

höhere Flexibilität in der Zeit- und Lebensgestaltung eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielen, liegt für Claudia Kogler, Gründerin und Geschäftsführerin des Restaurants Die Wilderin in der Innsbrucker Altstadt, der Reiz der Selbst­ ständigkeit vor allem in der Chance, selbst gestalten und wirken zu können. Kogler hat nach dem Studium mehrere Jahre in England und München verbracht, bevor sie 2010 mit dem Wunsch, etwas Eigenes zu gründen, nach Innsbruck gezogen ist: „Ich bin nach Innsbruck zurückgekommen, weil ich mir irgendwann gedacht habe, wir müssen die Welt ein bisschen verändern – es kann nicht sein, dass wir immer gleich weitermachen, wie es gerade ist.“ Umgelegt auf Die Wilderin bedeutet das ein radikales Bekenntnis zu Regionalität, Saisonali-

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tät und Nachhaltigkeit: Es werden ausschließlich Produkte von Bauern und kleinstrukturierten landwirtschaftlichen Direktvermarktern verarbeitet, die gerade in Tirol Saison haben oder in den Vorsaisonen eingekocht wurden, das Fleisch kommt direkt von alpinen Bauern und die Tiere werden komplett verarbeitet, bevor neu bestellt wird.

Mehr trauen Von der ersten Idee bis zur Umsetzung hat es rund zwei Jahre gedauert. „Ich habe erst mal geschaut, welche Lokale es gibt und was überhaupt möglich ist“, erzählt sie. „Das wirst du dann wieder abgelenkt und denkst dir, ich find eh nichts, wie bei einer Wohnungssuche. Und dann ist es plötzlich Schlag auf Schlag gegangen.“ Die

Schlüssel für die Location bekam sie im Februar 2012, aufgesperrt wurde im März. „Ich war zwar vorher schon selbstständig und habe kleinere Sachen im Event-Bereich gemacht, aber das Gründen habe ich irrsinnig überfordernd gefunden,“ berichtet die Gastronomin. „Man hat natürlich Anknüpfungspunkte wie die WKO, aber ich hatte keine Ahnung, wie ich das mit dem Gewerbeschein mache und was man sonst noch alles machen muss.“ Herausfordernd war für sie damals vor allem, Selbstzweifel und mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu überwinden. „Wir Frauen trauen uns generell einfach zu wenig, glaube ich. Mehr, als auf die Nase zu fallen, kann ja nicht passieren – wie vielen Männern ist das schon passiert, und da hat niemand ein Problem damit, oder? Aber wir haben, glaube ich, immer noch ein bisschen Angst davor, etwas nicht gut genug zu machen.“ Wenn man das überwunden habe, gehe alles gleich viel besser.

Selbstständig aus Überzeugung Obwohl das Gründen und die Selbstständigkeit gerade am Anfang sehr arbeitsintensiv und oft auch herausfordernd seien, würden sowohl Melanie Reich als auch Claudia Kogler es immer wieder machen. „Wenn jemand überlegt, ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist mein Rat: Mach es auf jeden Fall“, meint Reich. Wichtig sei es aber, sich genau zu überlegen, was man machen will. „Man muss das verkörpern, was man macht. Das kann die Bomben-Geschäftsidee

© AXEL SPRINGER (1), ARCHIEV 6020 (2)

„Wenn du eine Idee hast, es dein Ding ist und du daran glaubst, dann mach genau das und lass dich von niemandem davon abbringen.“


Karriere | xxxxx

Nachhaltig, regional, saisonal: Auf den Tisch kommen nur Produkte, die direkt aus der Region bezogen werden können.

sein, aber wenn man das nicht lebt und komplett dahintersteht, kann das nichts werden“, ist sie überzeugt. Das sieht Kogler ähnlich: „Wenn du eine Idee hast, es dein Ding ist und du daran glaubst, dann mach genau das und lass dich von niemandem davon abbringen.“ Selbstständig zu sein

bedeutet viel Verantwortung und harte Arbeit, deshalb brauche es neben Visionen, Empathie und Kompromissfähigkeit vor allem ein gutes Bauchgefühl und Freude an dem, was man macht. Wenn die Idee steht, sollte man gleich einen Businessplan machen und überlegen, was man alles für die Umsetzung braucht. Wichtig sei außerdem, immer einen finanziellen Puffer zu haben, weil es einfach Jahre gebe, in denen es eng wird. Ihr Tipp an angehende Gründerinnen: „Bau dir ein gutes Netzwerk auf, nimm Leute mit an Bord, Freunde, Bekannte, aber bleib immer du und bei dir selbst – mach immer das, was sich für dich richtig anfühlt, dann geht es dir einfach viel leichter von der Hand.“

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Als Spezialist für hochwertige Metallverpackungen und Laminattuben zählt die Pirlo Gruppe zu den führenden Verpackungsherstellern in Europa mit Standorten in Österreich und Polen. Wir sind ein Traditionsunternehmen in Familienhand, das von seinen Kunden für seine Qualität, Flexibilität und Verlässlichkeit geschätzt wird.

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Karriere | Bei Personalern nachgefragt

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Karriere | Bei Personalern nachgefragt

Start in die Karriere

Bildung & Karriere in Tirol hat bei den Personalabteilungen großer Tiroler Unternehmen nachgefragt: Wie stehen momentan die Chancen auf eine Anstellung, was wird erwartet, welche Eigenschaften sollte man mitbringen und worauf wird bei der Bewerbung Wert gelegt?

Martin Reiter Leitung Unternehmens­dienstleistungen Tirol Werbung GmbH

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit Mitarbeiter? Um unser Team zu verstärken, suchen wir begeisterte Botschafter Tirols. Als Kommunikationsunternehmen bieten wir eine Fülle unterschiedlicher Tätigkeiten vom Social Media Manager über Grafiker bis zur Markt­ betreuung. Derzeit haben wir keine offenen Stellen, freuen uns aber immer über Initiativ­ bewerbungen. Wie viele Bewerbungen haben Sie circa im Jahr? Im Jahr 2019 erhielten wir ca. 600 Bewerbungen.

Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Wir nehmen uns Zeit, den Bewerber persönlich in einem konstruktiven Gespräch kennenzulernen. Wichtig ist uns, herauszufinden, ob auch das „Herz für TIROL“ schlägt und unsere Werte der Unternehmenskultur mit jenen des Bewerbers übereinstimmen. Gibt es eine Präferenz in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Nein. Wir freuen uns über alle BewerberInnen, die für die Market Tirol tätig sein wollen, unabhängig vom Ausbildungsgrad.

© TIROL WERBUNG

Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Ein aussagekräftiges Motivationsschreiben ist uns wichtig – ebenso sollte ein vollständiger

Lebenslauf dabei sein. Gerne lesen wir auch, wie die Bewerber mit der Marke TIROL bisher in Berührung kamen.

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Karriere | Bei Personalern nachgefragt

Head of Group Human Resources BE-terna Gruppe

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit nach neuen Mitarbeitern? Wir suchen gezielt nach neuen Kolleginnen und Kollegen, die sich im Bereich moderner Softwarelösungen bewegen wollen. Da sind spannende Aufgabenstellungen aus den Bereichen Supply Chain Management bis hin zu IoT-Lösungen dabei. Außerdem engagieren wir gerne motivierte Leute aus der Praxis, die sich den Herausforderungen der Beratungsbranche stellen wollen, sowie junge IT-Experten, die unsere Kunden bei deren Digitalisierungsprojekten unterstützen. Wie viele Bewerbungen haben Sie circa im Jahr? Im (gesamten) deutschsprachigen Raum unserer Unternehmensgruppe erhielten wir im Geschäftsjahr 2019 ca. 1.400 Bewerbungen. Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Es soll keinesfalls den Charakter eines Prüfungsgesprächs haben, sondern auf Augenhöhe stattfinden. In kollegialer Atmosphäre geht es uns darum, dass die KandidatInnen eine klare Vorstellung unserer Firma und über die konkreten Jobanforderungen gewinnen. Wir geben Einblicke in unser Tagesgeschäft und wie die umfangreiche Onboardingphase inkl. Mentoring bei uns funktioniert. Bonuspunkte gibt es für KandidatInnen, die sich vorab über unsere Zielbranchen, unser Produktportfolio sowie die Marktsituation informiert haben. Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Kurz und knapp, jedoch informativ – ein gut strukturierter Lebenslauf ist ausschlaggebend für den ersten Eindruck. Danach legen wir Wert auf ein schnelles persönliches Kennenlernen und einen transparenten Bewerbungsprozess. Gibt es Präferenzen in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Unser Fokus liegt auf einschlägigen Studienrichtungen aus den Bereichen Wirtschaft, Management und Wirtschaftsinformatik. Als langjähriger Kooperationspartner des MCIs legen wir besonders Augenmerk auf den Studiengang „Management, Communication & IT“.

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Wie viele Bewerbungen haben Sie circa pro Jahr? Wir erhalten ca. 3.700 Bewerbungen pro Jahr. Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Für uns ist ein strukturierter Lebenslauf, aus dem Bildungsabschlüsse, Berufserfahrungen, ggf. im Ausland erworbene Erfahrungen und Interessensschwerpunkte hervorgehen inkl. der Zeugnisse am wichtigsten. Ein Anschreiben verlangen wir als Erleichterung für unsere Bewerberinnen und Bewerber nicht mehr. Wir bevorzugen eine Bewerbung über unser Jobportal https://www.innio.com/en/careers, auf dem auch alle offenen Stellen zu finden sind. Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Wir wünschen uns von unseren Bewerbern und Bewerberinnen, dass sie sich mit den Inhalten und Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle beschäftigt haben und Fragen als eine Diskussionsbasis zum Vorstellungsgespräch mitbringen. Eine gute Selbsteinschätzung der eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten ist ebenfalls entscheidend. Gibt es Präferenzen in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Diesbezüglich gibt es unsererseits keine Präferenz.

Christine Zotz Personalleiterin INNIO Jenbacher GmbH & Co OG

© THOMAS STEINLECHNER, INNIO JENBACHER, TIROLER VERSICHERUNG, AXEL SPRINGER

Armin Außerhofer

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit Mitarbeiter? Unser Standort von INNIO in Jenbach beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedensten Unternehmensbereichen. Im Bereich Produktion suchen wir derzeit Fachkräfte mit einer Ausbildung in Elektrotechnik, Metallbearbeitung, Mechatronik und Mechanik. Zudem haben wir offene Positionen in den sich am Standort befindlichen Abteilungen, wie zum Beispiel Service, Sales oder Finanz. Jedes Jahr bilden wir auch Lehrlinge in technischen Berufen aus.


Karriere | Bei Personalern nachgefragt

Miriam Hasibeder Leiterin HR-Management Moser Holding AG

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit nach neuen Mitarbeitern? Wir suchen laufend nach neuen Mitarbeitern in den verschiedensten Bereichen und freuen uns immer über gute Bewerbungen. Insbesondere in den Bereichen Verkauf, Web Development sowie Redaktion (Magazin, Zeitung, Online) und Administration (Controlling, Personal, Buchhaltung) haben wir immer wieder freie Stellen. Dabei suchen wir Menschen, die sich weiterentwickeln möchten und sich gerne Herausforderungen stellen. Wie viele Bewerbungen haben Sie circa im Jahr? Pro Jahr erreichen uns ca. 1.200 Bewerbungen. Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Beim Bewerbungsgespräch ist ein authentisches, offenes und ehrliches Gespräch wichtig. Das Wissen über die eigenen Stärken und auch die

In welchen Bereichen suchen Sie derzeit nach neuen Mitarbeitern? Bei über 100 Berufsbildern sind die Karrieremöglichkeiten bei der TIROLER sehr vielfältig. Neben klassischen Versicherungsberufen bieten wir eine bunte Palette an spannenden Tätigkeiten und tollen Entwicklungsmöglichkeiten an. Ob IT, Mathematik, Marketing, Vermögensverwaltung, Personal oder Immobilien – Persönlichkeiten, die unser Unternehmen mitgestalten wollen und denen Regionalität und Nachhaltigkeit wichtig sind, sind bei uns richtig. Wie viele Bewerbungen haben Sie circa im Jahr? 2019 haben wir 31 Stellen ausgeschrieben und 523 Bewerbungen erhalten. Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Wir nehmen uns sehr viel Zeit für das gegenseitige Kennenlernen. Ehrlich und auf Augen-

Schwächen sind zentral. Im Vorfeld sollten sich Kandidaten anhand der Stellenausschreibung überlegen, welchen Beitrag sie einbringen können und wo es Entwicklungspotentiale gibt. Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Vollständige Bewerbungsunterlagen sind wichtig. Besonderes Augenmerk legen wir auf einen gut strukturierten und aussagekräftigen Lebenslauf sowie fehlerfreie, kurze Anschreiben. Zeugnisse und Ausbildungsnachweise vervollständigen die Unterlagen. Gibt es Präferenzen in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Aufgrund der Vielfältigkeit unserer Berufsbilder gibt es hier keine Präferenzen. Wichtiger ist uns die Erfahrung und die Motivation der Kandidaten.

höhe. Eine Frage der Wertschätzung und die beste Basis für eine langfristige Zusammenarbeit. Für beide Seiten. Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Wir schätzen eine übersichtliche und vollständige Bewerbung mit einem aussagekräftigen Motivationsschreiben. Individuell und mit erkennbarem Interesse für die ausgeschriebene Stelle und die TIROLER.

Jane Platter Personalmarketing & BMG Tiroler Versicherung

Gibt es Präferenzen in puncto FH- oder Universitätsabschluss? Nein. Wir brauchen motivierte Persönlichkeiten – gerne auch Quereinsteiger*innen –, die sich ganz bewusst für die TIROLER entscheiden. Die offen für Neues sind, eine sinnvolle Tätigkeit schätzen, die Verantwortung übernehmen wollen und denen die Menschen und die Region, in der sie leben, wichtig sind.

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Karriere | Versicherung

37 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärken seit 2019 unser TIROLER ProfiTeam. Wir bauen auf die Besten, spürbar nach innen und nach außen - spürbar am Service für unsere Kundinnen und Kunden in unserer Heimat. Die 2019 erhaltenen Auszeichnungen als hervorragende Arbeitgeberin belegen, dass wir unseren Beschäftigten ein lebenswertes Arbeitsumfeld bieten: sinnstiftende Tätigkeit mit großem Gestaltungsspielraum und Eigenverantwortung, Aus- und Weiterbildung, zeitliche Flexibilität und Teilzeitmodelle für Ausgewogenheit zwischen Berufs- und Privatleben, betriebliche Gesundheitsförderung und das alles in unserer Region. Die tägliche Bewegungspause sehen wir hier weit wertvoller als die breit etablierte Kaffeepause! Herausforderungen erkennen mit dem Blick auf Lösungen und Verbesserungen – dieser Zugang zeichnet uns als Dienstleister aus. Unsere TIROLER Profis sind leistungsbereit, top ausgebildet, verantwortungsbewusst und die besten Dienstleister. Das führt zu ausgezeichneten Arbeitsergebnissen. Wir fordern und fördern diese gesunde Denkweise für unsere Mitarbeiter*innen, Kund*innen und für jeden persönlich. Nachhaltig in der Region seit Generationen für Generationen – TIROLERisch versichert! Mag. Isolde Stieg Direktorin TIROLER VERSICHERUNG

Die TIROLER stellt Weichen für die Zukunft Der Aufsichtsrat der TIROLER VERSICHERUNG hat wichtige personelle Entscheidungen getroffen.

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r. Walter Schieferer und Mag. Franz Mair wurden bereits zum fünften Mal als Vorstände der T­ IROLER VERSICHERUNG bestellt. Damit sind sie das längst dienende Vorstandsduo in Österreichs Versicherungslandschaft. Walter Schieferer (63) gab allerdings bekannt, dass er im Jahr 2022 in den Ruhestand treten und somit nicht mehr die gesamte Funktionsperiode zur Verfügung stehen wird. Vorausschauend regelte der Aufsichtsrat deshalb bereits jetzt die Nachfolge von Schieferer. Mag. Isolde Stieg aus Pettnau wird mit sofortiger Wirkung in die erweiterte Geschäftsleitung einziehen und ab 1. September 2021 ihr Vorstandsmandat übernehmen. Von September 2021 bis 31. Mai 2022 wird der TIROLER Vorstand dann zur Sicherstellung eines fließenden Übergangs aus drei Vorstandsmitgliedern bestehen. Ab 1. Juni 2022 bilden Isolde Stieg als Vorstandsdirektorin und Franz Mair als Vorstandsvorsitzender das neue Vorstandsduo. Isolde Stieg verantwortet in der TIROLER seit 2011 das Ressort Finanzen und hat dieses zu

© TIROLER VERSICHERUNG

Wir bauen auf die Besten!

Dr. Walter Schieferer, Mag. Isolde Stieg und Mag. Franz Mair bilden bis 2022 ein Vorstandstrio.

einem Vorzeigebereich entwickelt. Die studierte Wirtschaftspädagogin verfügt über hervorragendes operatives Fachwissen und Leitungserfahrung aus ihrer Tätigkeit in namhaften nationalen und internationalen Unternehmen.

TIROLER VERSICHERUNG ist beste Arbeitgebermarke 2019 Employer Branding Award ging nur einmal nach Tirol

© MONI FELLNER

A Jane Platter und Franz Mair freuen sich über die Auszeichnung der TIROLER als „Beste Arbeitgebermarke 2019“.

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m 3. Dezember wurden in Wien die besten Arbeitgebermarken 2019 gekürt. Unter den Ausgezeichneten findet sich auch ein Tiroler Unternehmen: die TIROLER. Vorstand Mag. Franz Mair und Personalmarketerin Mag. Jane Platter konnten die silberne Trophäe in der Kategorie „Hidden Champions“ entgegennehmen. Bewertet wurden Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitgebermarke. In der Jurybegründung heißt es: „Die TIROLER VERSICHERUNG hat ein klares Ziel: die attraktivste Arbeitgeberin für die absolut Besten in der Europaregion Tirol/ Südtirol/Trentino zu sein. Die Veränderungen der Arbeitswelt begreift sie als Chance und das TIROLER Employer Branding wird zur Trägerrakete – intern und extern. Die TIROLER positioniert sich als Vorzeigeunternehmen – regional, nachhaltig, chancengerecht und spürbar anders.“


Karriere | Versicherung

Jetzt durchstarten bei TOP-Arbeitgeberin in Tirol

© HOHLRIEDER/TIROLER VERSICHERUNG

Mit über 100 verschiedenen Berufsbildern bietet die TIROLER VERSICHERUNG vielfältige Karrierechancen in der Region

Fünf TIROLER Mitarbeiterinnen, fünf Berufsbilder: Magdalena Schöffthaler (IT/EDV), Verena Knapp (Vertriebsmarketing), Petra Wunderer (Interne Verwaltung), MMag. Julia Auckenthaler (Veranlagung), Mag. Jane Platter (Personalmarketing & BGM).

Gütesiegel für Gesundheitsförderung 2019 wurde die ­TIROLER mit dem Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Und es überrascht wenig, dass das Wirtschaftsmagazin „Trend“ die T­ IROLER unter die Top-5-Arbeitgeber in Tirol reiht.

37 neue Mitarbeiter*innen Nicht weniger als 37 neue Mitarbeiter*innen

Verstärken Sie unser Team in Teil- oder Vollzeit • Allrounder*in im Kundenservice-Team Innsbruck

haben sich im Vorjahr entschieden, die Chance zu ergreifen – und auch im Jahr 2020 heißt es für viele weitere Engagierte wieder „Herzlich willkommen“ bei der einzigen heimischen Versicherung. Neugierig geworden? Schauen Sie sich die aktuellen Stellenangebote an. Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage oder auf dem ­TIROLER YouTube-Kanal. Wir freuen uns auf Sie!

TIROLER VERSICHERUNG V.a.G. Wilhelm-Greil-Straße 10 6020 Innsbruck Tel. 0512/53 13-0 E-Mail: mail@tiroler.at Entgeltliche Einschaltung

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ypisch Versicherung? Die T­ IROLER ist anders! „Jobs, bunt wie das Leben“ heißt hier die Devise. Über 100 verschiedene Berufsbilder werden angeboten – ob Handwerker*in, Mathematiker*in, Veranlagungs-Spezialist*in oder Marketing-Profi, ob Buchhalter*in oder Schadenreferent*in, spannende TraineeProgramme sowie jede Menge Praktika: Das gibt es in der Versicherungsbranche in Tirol nur bei der ­TIROLER. Einzigartig hierbei: Alle Stellen werden sowohl in Voll- als auch in Teilzeit ausgeschrieben. Wer in der T­ IROLER etwas bewegen will, findet zahlreiche Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und beste Rahmenbedingungen vor. „Um so erfolgreich zu sein und zu bleiben, brauchen wir die besten Mitarbeiter*innen. Persönlichkeiten, die sich fachlich und persönlich weiterentwickeln wollen und auch mal mutig neue Wege gehen“, ist Mag. Jane Platter, welche für das Personalmarketing im Unternehmen verantwortlich zeichnet, überzeugt. „Im Gegenzug bieten wir sehr viel.“

• IT-Support in Innsbruck • Kundenberater*in in Matrei in Osttirol • Kundenberater*in in Schwaz • Kundenberater*in in Telfs • Marketingmanager*in in Innsbruck • Schadenreferent*in in Innsbruck

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Karriere | Interview

„Ich will ein Bild meiner Generation zeichnen.“ © ANDREAS TILLMANNS

Im Gespräch mit Bildung & Karriere in Tirol spricht der Digitalisierungsexperte Philipp Riederle über die Ziele und Werte der digitalen Generation, Schlüsselqualifikationen im Zeitalter der digitalen Transformation und wie Führungskräfte die Angehörigen der Generation X und Y für die Arbeit in ihrem Unternehmen begeistern können.

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Karriere | Interview

„Man kommt nicht mehr darum herum, lebenslang zu lernen und immer up to date zu bleiben.“ Philipp Riederle, Digitalisierungsexperte

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Karriere | Interview

Philipp Riederle bei einem Vortrag im Rahmen des 3. Tiroler Adlerforums

M

it nur 25 Jahren hast du bereits zwei Bücher geschrieben, mehr als 450 Unternehmen in ihrer digitalen Strategie beraten und Vorträge vor tausenden von Führungskräften gehalten. Wäre so ein Erfolg vor dem Aufkommen digitaler Technologien möglich gewesen?PHILIPP RIEDERLE: Mein beruflicher Werdegang hängt schon sehr eng mit digitalen Technologien zusammen. Nicht nur, dass ich über diese Technologien berichte, auch, dass ich überhaupt bekannt wurde und Gehör gefunden habe, hängt stark mit dem Digitalen zusammen. Ich habe 2008 meinen Podcast gestartet, der überraschend schnell Tausende Menschen erreichte. Dank dieses Podcasts kam bald auch die öffentliche Aufmerksamkeit, die es mir in weiterer Folge erlaubt hat, als Redner, Berater und Autor aktiv zu werden. In deinen Vorträgen erklärst du Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft, wie die Generationen, die nach 1981 geboren wurden, ticken. Was sind für dich die wichtigsten Merkmale der, wie du sie nennst, digitalen Generation? Die Mitglieder der digitalen Generation sind nicht alle gleich, wie es bei anderen Generationen auch schon war. Aber es

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Philipp Riederle

gibt große Veränderungstreiber, die alle Teile der Generation betreffen. Diese drei Veränderungstreiber sind: der digitale Wandel. Wir sind die erste Generation, die die Welt nie anders kannte als digital. Der demographische Wandel. Derzeit kommen nur halb so viele Kinder zur Welt wie 1960. Das führt zu dem Fachkräftemangel, den wir derzeit erleben. Und gleichzeitig findet auch ein Wertewandel statt. Einen solchen gibt es zwar immer zwischen den Generationen, doch bei der digitalen Generation nimmt er teilweise kuriose und unerwartete Auswirkungen an. Uns sind zum Beispiel persönliche Bindungen und Heimat extrem wichtig. Siehst du dich selbst als typischen Vertreter deiner Generation? Ich als Person bin nicht der Durchschnitt, dass muss man sich eingestehen. Nicht jeder 25-Jährige hat sein eigenes Unternehmen und ist seit seinem 13. Lebensjahr

berufstätig, obwohl das Internet immer mehr Menschen solche Karrierewege eröffnet. In meiner Arbeit geht es nicht darum, über mich selbst, meine Erlebnisse und meine Lebenswelt zu sprechen. Mein Anspruch ist, repräsentativ über meine Generation zu berichten. Ich vermittle, was in der Fachliteratur und in Studien über uns gesagt wird und will ein Bild meiner Generation zeichnen. Dies wird natürlich auch durch meinen persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse ergänzt, die ich in den letzten zehn Jahren durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen machen durfte. In vielen Gesellschaftsteilen herrscht eine diffuse Angst vor einer digitalen und automatisierten Arbeitswelt und den damit verbundenen Auswirkungen auf unser Leben. Teilst du diese Angst? Ja und Nein. Ich bin davon überzeugt, dass in den nächsten Jahren viele Berufe wegfallen werden. Es werden auch neue Berufe entstehen, wahrscheinlich mindestens genau so viele. Dazu kommt, dass sich beim größten Teil der Tätigkeiten der Inhalt und die Aufgaben total verändern werden. Der Beruf wird vielleicht noch gleich heißen, aber die Aufgaben werden völlig andere sein. Dass solche Veränderungen passieren, gab es schon

© GERHARD BERGER, VERLAGSGRUPPE DROEMER KNAUR (2)

INTERVIEW: DANIEL SCHREIER

„Die Herausforderung ist, die Menschen, deren Beruf sich verändert oder wegfällt, weiter zu qualifizieren und sie im Arbeitsmarkt zu halten.“


Karriere | Interview

immer, aber noch nie in dieser Geschwindigkeit. Während aller großer Technologiesprünge hatte die Menschheit Angst, dass sie keine Arbeit mehr haben wird. Das war in der Industriellen Revolution oder während des großen Automatisierungsschubs in den 1970ern nicht anders. Das Resultat war jedoch immer: mehr Wohlstand und mehr Menschen in Lohn und Brot. Die Herausforderung ist, die Menschen, deren Beruf sich verändert oder wegfällt, weiter zu qualifizieren und sie im Arbeitsmarkt zu halten. Hier sind die Bemühungen noch nicht erkennbar. Die entscheidende Frage ist, ob wir die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so setzen, dass der Fortschritt und die damit verbundene Wohlstandssteigerung bei allen ankommt. Laut einiger Aufsätze und Studien werden sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren 40 bis 60 Prozent der Tätigkeiten verändern, wegfallen oder komplett neu entstehen. Wie können sich junge Menschen auf diese radikalen Veränderungen in der Arbeitswelt vorbereiten? Die Arbeitswelt wird sich immer verändern, das ist nichts Einmaliges. Die Floskel des „lebenslangen Lernens“, die seit Jahrzehnten herumgeis-

In seinen beiden Büchern erklärt Riederle wie die digitale Generation tickt und was sie sich von ihrem Arbeitgeber erwartet.

tert, greift jetzt zum ersten Mal ernsthaft. Man kommt nicht mehr darum herum, lebenslang zu lernen und immer up to date zu bleiben. Deshalb ist es so wichtig wie noch nie, einen Beruf zu wählen, den ich mit Leidenschaft ausübe und für den ich brenne. Denn nur so kann ich aus mir selbst heraus die Energie entwickeln, ständig am Ball zu bleiben und mich weiterzubilden. Wenn man seinen Job nicht interessant findet, wird es zur Qual, sich während seiner gesamten Karriere und auch danach weiterzubilden und immer auf dem neusten Stand zu bleiben. Bleibt man aber

dran, kann man nicht vom Fortschritt abgehängt werden. Gibt es für dich Ausbildungswege, die sich besonders für eine Karriere im Zeitalter der digitalen Transformationen anbieten? Man sollte überlegen: welche Fähigkeiten hat der Computer bzw. die Maschine und welche Fähigkeiten haben wir als Menschen, die Maschinen nie haben werden? Hier sprechen wir von Fertigkeiten wie Kreativität, Empathie, Führungsqualität, handwerklichem Geschick und so weiter – also Dinge,

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Karriere | Interview

„Wir können uns nicht als mündige Bürger verstehen, wenn wir nicht zumindest ein grundlegendes Verständnis davon haben, wie Computer denken und Daten verarbeiten.“ Philipp Riederle

die Computer niemals können werden. Wichtig ist etwas zu finden, wofür ich Leidenschaft empfinde und in dem ich der Beste sein will. Dann werde ich unersetzlich sein, egal welche Veränderungen in Zukunft kommen. Deswegen kann ich auch nicht jedem empfehlen, eine Ausbildung im Bereich IT zu machen. Wenn man keine Leidenschaft für diesen Bereich hat, wird man auch nicht gut darin werden. Inzwischen gibt es auch schon Algorithmen, die automatisiert Software programmiert. Deiner Meinung nach entspricht das Schulsystem nicht der aktuellen Lebensrealität in einem digitalen Zeitalter. Was läuft hier falsch? In unserem Schulsystem finden Themen, wie Computer, Internet, Digitales, Algorithmen einfach überhaupt keinen Platz. Es mag vielleicht einen Informatikunterricht geben, der aber in den wenigsten Fällen die Themen abdeckt, die wirklich wichtig sind. Das kann nicht sein. Wir befinden uns heute schon in einer Welt, in der unser gesamtes Zusammenleben, wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch, von Algorithmen und IT-Systemen mitgesteuert wird. Die zentralen Entscheidungen unserer Zeit werden von Algorithmen beeinflusst. Wir können uns nicht als mündige Bürger verstehen, wenn wir nicht zumindest ein grundlegendes Verständnis davon haben, wie Computer denken und Daten verarbeiten. Das ist für mich ein Totalversagen des Schulsystems.

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Wie können Unternehmen Angehörige der digitalen Generation begeistern, für sie zu arbeiten, ihre beste Leistung abzuliefern und länger als ein Jahr im Unternehmen zu bleiben? Ein Unternehmen muss uns die Rahmenbedingungen bieten, die wir erwarten. Es muss sichergestellt werden, dass wir in unserer Tätigkeit Sinn finden, wir die Möglichkeit auf Selbstverwirklichung haben und wir ein adäquates Arbeitsumfeld vorfinden. Gerade beim letzten Punkt geht es darum zu fragen, ob ich ein Arbeitsumfeld bieten kann, dass es meinen Mitarbeitern ermöglicht, effektiv an den aktuellen Themen und Fragestellungen arbeiten zu können, oder versuche ich die heutigen Herausforderungen mit den Lösungswegen des vergangenen Jahrtausends zu bewältigen. Wie sieht für dich die ideale Führungskraft der Zukunft aus? Welche Fähigkeiten muss sie mitbringen, um junge Menschen motivieren zu können? Ein Paradoxon dieser Zeit ist, dass auch wenn alles technologischer und abstrakter wird, der Mensch und seine Fähigkeiten nicht weniger Bedeutung bekommt und es nur noch technologische Fachidioten braucht. Das Paradoxe ist, dass gerade weil alles abstrakter und technischer wird, die sogenannten Softskills ungleich wichtiger werden. Wenn alles so abstrakt ist, muss ich sicher sein können, dass die beteiligten Akteure nicht aneinander vorbei reden und

Zur Person Im Alter von nur dreizehn Jahren startete Philipp Riederle seinen Podcast „Mein IPhone und ich ...“, in dem der Technologiebegeisterte Teenager über die technischen Möglichkeiten und Anwendungsgebiete des ersten Smartphones berichtete. Der Podcast wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem riesigen Erfolg und sicherte ihm die Aufmerksamkeit großer deutscher Unternehmen und Medien. Mit 15 Jahren spricht er zum ersten Mal vor Führungskräften aus Wirtschaft und Politik und wird durch seinen einzigartigen Stil zwischen Provokation und Aufklärung zu einem der jüngsten Redner und Unternehmensberater Deutschlands. Er versteht sich als Botschafter der digitalen Generation, über deren Wesensmerkmale und Ziele er zwei Bestseller geschrieben hat.

wirklich über dasselbe Thema sprechen. Die Führungskraft der Zukunft braucht weniger die absolute Kompetenz in einem Fachgebiet. Er oder sie muss hervorragende soziale Fähigkeiten haben, ein glaubwürdiger Mentor und Coach sein, ein hohes Niveau von Empathie mitbringen, die Fähigkeit haben, Leute zu begeistern und Visionen entwickeln können und so ein Team zusammenhalten. Meine Generation sagt gerne: „Nicht wir arbeiten für unseren Chef, sondern er für uns.“ Vielen Dank für das Gespräch.


Bildung | Lehre in Tirol

Lehre bringt’s

© LAND TIROL/BERGER

Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen

Lehrlinge im Mittelpunkt Mit der Verleihung von Auszeichnungen des Landes Tirol werden immer wieder gezielt die Leistungen von Lehrlingen, Unternehmen und Lehrlingsausbilder/innen sichtbar gemacht und in den Mittelpunkt gestellt. Dazu zählen die Auszeichnung zum „Lehrling des Monats“ oder die „Galanacht der Lehrlinge“ genauso wie die Prädikatsverleihung „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ oder die Begabtenförderungsfeiern in allen Bezirken.

Bildungsgeld Update ergänzen das LehrlingsPortfolio des Landes Tirol. Mit dem Weiterbildungspass für Lehrlingsausbilder/innen wird die Motivation für eine qualitativ hochwertige Ausbildung gefördert und auf bestem Niveau gefestigt.

Tag der Lehre am 23. Jänner Auch Informationsveranstaltungen wie Berufsmessen oder Vernetzungsangebote gehören zu den Leistungen des Landes Tirol. Einen Jahreshöhepunkt stellt dabei immer der „Tag der Lehre“ dar, auf dem man sich umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten einer Lehrausbildung informieren kann. Auch heuer werden wieder zahlreiche Lehrlinge und ihre Ausbilder/innen beim Tag der Lehre sein, um ihre Berufe vorzustellen. Von der Tischlerei über Schönheitsberufe bis hin zur Gastronomie kann an den unterschiedlichen Stationen probiert, gewerkelt und fachgesimpelt werden. Der Tag der Lehre findet am 23. Jänner 2020 in der Messe Innsbruck statt.

Fleiß wird belohnt

International anerkannt: die duale Ausbildung

Förderungen in Form der Ausbildungsbeihilfe und Begabtenförderung für Lehrlinge sowie das

Die duale Ausbildung bestehend aus der Ausbildung im Lehrbetrieb und dem Unterricht in

der Berufsschule gilt als ein weit über unsere Landesgrenzen hinaus anerkanntes Erfolgsmodell. 560 qualifizierte Lehrpersonen unterrichten in den 22 Fachberufsschulen im ganzen Land und geben den Lehrlingen das Rüstzeug für die Zukunft mit. Egal ob klassische Lehrausbildung, Lehre mit Matura oder auch Lehre nach der Matura – eines ist sicher: Mit dem Wissen und den Fähigkeiten, die während einer Lehrausbildung erlangt werden, steht einer erfolgreichen Karriere nichts mehr im Weg! 

Mehr Informationen zur Lehre in Tirol finden Sie unter: www.lehre.top ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

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pplikationsentwickler/in, Dachdecker/in, Großhandelskaufmann/frau, Veranstaltungstechniker/in und vieles mehr: 150 Lehrberufe in den unterschiedlichsten Branchen können derzeit in Tirol erlernt werden. Den derzeit 10.871 Lehrlingen, die in knapp 4.000 Betrieben ausgebildet werden, stehen künftig alle Türen offen, denn gut ausgebildete Fachkräfte sind am Arbeitsmarkt sehr gefragt und bilden das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft.

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Karriere | Bewerbungsgespräch

Erfolg auf den ersten Blick „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“: Das trifft wohl kaum auf etwas besser zu als auf ein Bewerbungsgespräch. Die Vorstellungen an das optimale Auftreten unterscheiden sich mitunter in verschiedenen Branchen – ein Überblick. INTERVIEW: KATHARINA WILDAUER

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as ziehe ich bloß an?“ Eine zentrale Frage besonders vor einem Vorstellungsgespräch. Wer die erste Hürde des Bewerbungsprozesses geschafft hat und zu einem persönlichen Kennenlernen eingeladen wird, will einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dabei sind Anzug und Kostüm heute nicht mehr das Maß aller Dinge. Vielmehr sollte das Erscheinungsbild den persönlichen Charakter und den künftigen Arbeitsbereich widerspiegeln. Welches Outfit das richtige ist, ist branchenabhängig.

BRANCHE

Technik, Industrie und Handwerk Für Daniel Binder, Ingenieur bei der Felder Gruppe, einem internationalen Unternehmen für Holzbearbeitungsmaschinen, ist klar: „Pünktlichkeit, Höflichkeit und ein freundliches, motiviertes Auftreten sind die Basis beim Bewerbungsgespräch.“ Gerade in technischen Branchen zähle weniger die konkrete Kleiderwahl, sondern mehr der Gesamteindruck. „Mit Jeans, T-Shirt oder Pullover macht man als Jugendlicher nichts falsch“, so Binder. Zu einem guten Eindruck gehört für ihn aufrichtiges Interesse am Beruf und dem Betrieb. Punkten kann, wer sich vorab über das Unternehmen und die zugehörigen Produkte, Dienstleistungen und Märkte informiert. Das lässt sich im digitalen Zeitalter auch einfach über Homepages und Social Media recherchieren.

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Karriere | Bewerbungsgespräch

BRANCHE

Wirtschaft und Finanzen Das Outfit des Bewerbers darf ruhig dessen Persönlichkeit unterstreichen – auch in der Bank- und Finanzbranche. Dieser Meinung ist Ursula Randolf, Bereichsleiterin Personalmanagement der Bankengruppe BTV: „Für einen überzeugenden Auftritt sollte man auf einen guten Schnitt und typgerechte Farben Wert legen.“ Laut der HR-Expertin gehört dazu ein gepflegtes und altersgerechtes Äußeres – wie etwa Frisur, Make-up oder Schmuck. Auch absolute No-Gos erlebt Randolf eher beim Auftritt als bei der Kleiderwahl: „Mit dem Gesprächspartner sofort per Du zu sein, dessen Namen nicht parat zu haben oder Unpünktlichkeit gehören sich für mich nicht bei einem Bewerbungsgespräch.“ Deshalb sollte man bei der Terminvereinbarung gleich Ort, Zeit und den Namen des Gesprächspartners vermerken. Für ein gelungenes Kennenlernen ist es ratsam, sich zu notieren, was man transportieren und welche Fragen man stellen möchte.

BRANCHE

Kreative Dienstleistung In kreativen Branchen darf das Outfit auch die Persönlichkeit und den eigenen Stil zeigen, erzählt Birgit Happ, Inhaberin des Friseursalons Happ in Hall: „Ein modischer Beruf verlangt auch nach entsprechendem Auftreten.“ Von Bewerbern wird also Sinn für Styling und persönlichen Stil verlangt. Selbstverständnis ist eine gutsitzende Frisur sowie typgerechtes Make-up. „Inakzeptable sind in unserer Branche natürlich ungepflegte Haare und fehlende Manieren“, so Happ.

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Karriere | Bewerbungsgespräch

BRANCHE

IT und Informatik „Ein Bewerber sollte sich nicht verkleiden oder over the top anziehen für das Gespräch“, sagt Markus Reitshammer, Gründer des IT-Unternehmens Re-Systems. Die IT-Branche verlange nicht nach traditionell-klassischem Anzug, denn so würde man schließlich später auch nicht zur Arbeit kommen. „Natürlich sollte man sich Mühe geben und in ordentlicher, schöner Kleidung zum Kennenlernen kommen. Das zeugt von Respekt“, so Reitshammer. Konkret heißt das für ihn: Chinohosen oder dunkle Jeans mit Hemd oder Bluse, Sakko oder Blazer sind kein Muss. Weniger angebracht findet der IT-Experte dagegen legere Kapuzenpullover, T-Shirts, kurze Hosen oder gar Flipflops. Wichtig: „Brillenträger sollte auf saubere Gläser achten – als Gegenüber ist es unangenehm, in verschmierte, dreckige Gläser zu schauen“, rät Reitshammer.

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Bildung & Karriere in Tirol | Bildung

Lehre

Neue Lehrberufe für den Bau 

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Tiroler Lehrbetriebe stellen sich vor 

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Alles richtig gemacht? Tiroler Persönlichkeiten blicken zurück 

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Mit Lehre aufs Podest: Tirols Lehrlingskoordinator im Gespräch 

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Lehre | Bauwirtschaft

Neue Lehrberufe für den Bau Die Baulehre wird attraktiviert und zukunftsfit gemacht: mit Jänner 2020 ist das neue Lehrberufspaket II in Kraft.

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© OFP KOMMUNIKATION

ie hochwertige Ausbildung von Fachkräften ist der Schlüssel für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Bauunternehmen. Um die Baulehre zukunftsfit zu machen, wurde in den vergangenen Jahren ein ganzheitliches Konzept erarbeitet: Dabei wurden unter anderem die Bau-Lehrberufe und ihre Inhalte strategisch neu ausgerichtet und eine Bau-Kaderlehre entwickelt. Anhand der Ergebnisse dieses Konzepts wurden die Ausbildungsordnungen neu erstellt und als sogenanntes Lehrberufspaket II beschlossen. Dieses tritt mit 1. Jänner 2020 in Kraft.

In der BAUAkademie Tirol werden die Lehrlinge im Umgang mit den neuen Bau-Tablets geschult.

Bau-Kaderlehre Neugliederung der Bau-Lehrberufe im Überblick Die bisherigen Bau-Lehrberufe erhalten neue Bezeichnungen: •  Hochbau (bisher: Maurer) •  Betonbau (bisher: Schalungsbau) •  Tiefbau (bisher: Tiefbauer) Die neuen Berufsbilder tragen dem zunehmenden Einsatz von digitalen Geräten auf der Baustelle und den modernen Bautechniken Rechnung. Insbesondere fließen neue Arbeitstechniken – digitale Vermessung, elektronisches Datenmanagement oder das Prüfen von Vorleistungen – in die Ausbildungspläne mit ein.

Einen Meilenstein im Bereich der Lehrausbildung bildet die neue vierjährige Bau-Kaderlehre. Sie wurde als Anreiz für besonders geeignete Lehrlingskandidaten geschaffen, die eine Karriere als Bau-Führungskraft anstreben. Die Bau-Kaderlehrberufe beinhalten: • die Grundlagen von zwei Bau-Lehrberufen, • eine vertiefte baubetriebswirtschaftliche Ausbildung sowie • einen (frei wählbaren) technischen Schwerpunkt.

Lehrbetriebs ausgerichtete Zusatzausbildung, mit den folgenden Schwer­punkten: • Hochbauspezialist: Lehrberufe Hochbau und Betonbau, Schwerpunkte Neubau oder Sanierung; • Betonbauspezialist: Lehrberufe Betonbau und Hochbau, Schwerpunkte Stahlbeton-Hochbau oder konstruktiver Betonbau; • Tiefbauspezialist: Lehrberufe Tiefbau und Hochbau, Schwerpunkte Verkehrswegebau oder Siedlungswasserbau oder Baumaschinenbetrieb.

Spezialisierung

Digitalisierung der Ausbildung

Die neue Bau-Kaderlehre ermöglicht Lehrlingen eine auf die spezifischen Anforderungen ihres

Um Auszubildende in den Bauberufen auf ihre berufliche Zukunft in einer sich schnell wandelnden Branche vorzubereiten, stellt die Bundesinnung Bau und der Fachverband der Bauindustrie Lehrlingen im 2. Lehrjahr kostenlos Tablets zur Verfügung, die die zukünftigen Facharbeiter in der Ausbildung unterstützen und sie auf die rapiden technischen Fortschritte ihres Berufszweigs vorbereiten sollen.

Attraktive Entlohnung und Aufstiegschancen Baulehre 2020: Neben der Einfachlehre gibt es ab 1. Jänner auch die Kaderlehre mit verschiede nen Spezialisierugen.

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Eine Lehre in den drei Bau-Berufen bietet nicht nur Jobsicherheit und enorme Aufstiegschancen, sie ist auch finanziell äußerst attraktiv. Kein anderer Lehrberuf in Österreich wird besser entlohnt als eine Lehre am Bau: • 1. Lehrjahr: 995 Euro (brutto) • 2. Lehrjahr: 1.493 Euro (brutto) • 3. Lehrjahr: 1.990 Euro (brutto) • 4. Lehrjahr: 2.239 Euro (brutto)


© SHUTTERSTOCK.COM

Lehre | Bauwirtschaft

„Baulehre 2020“: kostenlose Tablets für die Tiroler Baulehrlinge

Modernisierte Berufsbilder Im Zuge der Neuausrichtung wurden auch die Namen der Berufsbilder modernisiert: Der Maurer heißt künftig Hochbauer und bildet damit das begriffliche Pendant zum Tiefbauer. Der bisherige Schalungsbauer wird zum Betonbauer.

Starker Fokus auf den Bereich „E-learning“ Um die Wissensvermittlung zu optimieren, erhalten alle Lehrlinge im 2. Lehrjahr ab sofort ein kostenloses Tablet, das sowohl im Rahmen der Ausbildung als auch auf der Baustelle genutzt werden kann. Neben der Vermittlung neuer Arbeitstechniken, wie der digitalen Vermessung, wird somit auch ein starker Fokus auf den Bereich „E-learning“ gesetzt.

Baulehre wird digital und zukunftsfit Das Tablet bietet zahlreiche Tools, um den Lernund Arbeitsprozess zu optimieren. Neben den 20 wichtigsten Bau-Normen können die Lehrlinge schnell und einfach eine Sicherheits-Baumappe abrufen. Mit der BauMaster Education App wird die Ausbildung zudem dokumentiert und an den jeweiligen Lehrbetrieb übermittelt. Highlight des Tablets ist ohne Zweifel die integrierte Wissensplattform: Onlinekurse und YouTube-Videos präsentieren den Auszubildenden auf anschauliche Art und Weise handwerkliche Fertigkeiten.

BAUAkademie/Lehrbauhof Tirol Martina Spornberger , MA Lehrlingsexpertin Egger-Lienz-Straße 132 6020 Innsbruck Tel. 0512/57 86 24-16 E-Mail: martina.spornberger@tirol. bauakademie.at www.tirol.bauakademie.at

Die Tiroler Baulehrlinge üben bereits fleißig den Umgang mit den neuen Technologien auf den Baustellen der Zukunft.

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ie Baubranche ist im Wandel. Innovative Technologien rund um die Digitalisierung und die dynamische Marktentwicklung stellen neue Anforderungen an die Fachkräfte. Damit die Lehrlinge optimal auf die moderne Berufswelt vorbereitet werden, wurde die Ausbildung unter dem Titel „Baulehre 2020“ umfassend reformiert.

© WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL

Die „Baulehre 2020“ führt die Ausbildung am Bau in das digitale Zeitalter. Als Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung und Praxis erhalten Lehrlinge ein kostenloses Tablet im 2. Lehrjahr. In der BAUAkademie Tirol wurden die ersten Geräte verteilt.

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Lehre | xxxx www.liferadio.tirol

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*Quelle: Radiotest 2018/2019, Erhebungszeitraum Juli 18 – Juni 19, Tagesreichweite in % für Tirol, 14 – 49 Jahre, Mo – Fr, die angegebenen Reichweiten unterliegen einer stat. Schwankungsbreite

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Lehre | Elektrobranche

Strom ist unsere Leidenschaft! Fiegl+Spielberger ist das größte private Elektrounternehmen Westösterreichs und hat sich seit seiner Gründung auf die Planung, den Verkauf, die Installation und die Wartung von Anlagen der Stark- und Schwachstromtechnik spezialisiert.

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Lehre | Beratung in der Lehre

Die ehrgeizige Genussmanagerin Nach ihrer Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin hatte Melanie noch nicht genug. Sie macht jetzt auch die Lehre zur Köchin und sagt: „In unserer Branche findest du weltweit einen Job – immer.“ Stimmt.

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rausgehen, ist das einfach etwas Schönes“, sagt Melanie.

Sehen Sie die Geschichte von Melanie und anderen Tiroler Lehrlingen unter www.meimadl-meibua.at © MARIA KIRCHNER

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organisiert. Wir sind vor vollendeten Tatsachen gestanden, aber das hat gepasst“, sagt die Mutter. Melanie beschreibt ihr Jobprofil gerne als „Genussmanagerin“. „Wenn die Gäste mit einem Lachen kommen und mit einem Strahlen

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enn Melanie davon erzählt, wie toll es ist, in der Küche Verantwortung übertragen zu bekommen oder davon, wie super es ist, wenn sie mit einem Kompliment an die Küche bedacht wird, wird ihre Begeisterung ansteckend. Dass sie erwachsener geworden ist und seit der Lehre regelrecht aufblüht, stellt Melanies Mutter Myriam fest. „Schon die erste Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin war eine gute Entscheidung und das Kochen ist die noch bessere“, sagt Myriam nicht ohne Stolz und muss im Rückblick schmunzeln. Als sich Melanie dazu entschlossen hatte, die Schule zu verlassen und eine Lehre zu beginnen, waren ihre Eltern im Urlaub gewesen. Dort erhielten sie den Anruf ihrer Tochter, in der sie ihnen kurzerhand mitteilte, dass sie nun eine Lehre machen würde. „Sie hatte schon alles

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Lehre | Tiroler Betriebe im Portrait

Lehrbetriebe stellen sich vor

Daniel Rusch,

3con Anlagenbau GmbH A  usbildungsmöglichkeiten: • Metalltechnik (Maschinenbau- und Konstruktionstechnik) • Elektrotechnik (Anlagen- und Betriebstechnik) • Mechatronik (Automatisierungstechnik) Neuaufnahmen pro Jahr: 9 Lehrlinge Ü  bernahmen nach dem Ende der Ausbildung: Seit Jahren setzt die Firma 3CON intensiv auf die Ausbildung ihrer jungen Techniker/innen. Das Ziel ist es, jeden Lehrling nach dem Ende der Ausbildung zu übernehmen. Aktuell liegt die Quote bei 97 Prozent. W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwartungen an sie: Lehrlinge erwartet bei uns eine umfangreiche und zeitgemäße Ausbildung in einer großen, mit Trainingsstationen bestückten Lehrwerkstatt. Hier können sie mit

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Lehrlingsausbildner

wöchentlichen Theorieeinheiten, abwechslungsreichen Arbeitsbereichen, Zusatzschulungen u. v. m. ihr Wissen forcieren und sich für eine Stelle als Facharbeiter mit Aufstiegschancen vorbereiten. Der Lehrbetrieb erwartet sich, dass die Lehrlinge stets ihr Bestes geben, um ein bestens ausgebildetes Mitglied in der Familie 3CON zu werden. B  esonderheiten: Im ausgezeichneten Lehrbetrieb 3CON wird die Ausbildung für die angehenden Jungtechniker/innen individuell angepasst, sodass diese sich bestmöglich entfalten können. Als Mitglied eines jungen und dynamischen Lehrlingsteams bieten wir unseren jüngsten Mitarbeitern zahlreiche Leistungsprämien, Exkursionen, Teambuildingausflüge, Social-Skills-Trainings, interne- sowie externe Weiterbildungsmöglichkeiten, ein firmeneigenes Restaurant und noch vieles mehr.

© 3CON ANLAGENBAU GMBH, FRANZ ACHLEITNER FAHRZEUGBAU UND REIFENZENTRUM GMBH, BIO METZGEREI JUFFINGER, STIHL TIROL

Bildung und Karriere in Tirol präsentiert zwölf innovative Tiroler Unternehmen, in denen Lehrlinge die besten Startbedingungen für eine erfolgreiche Karriere vorfinden.


Lehre | Tiroler Betriebe im Portrait

Franz Achleitner Fahrzeugbau & Reifenzentrum GMBH

Franz Achleitner, Geschäftsführer Fahrzeugbau

A  usbildungsmöglichkeiten: Fahrzeugbautechniker/in, Elektrotechniker/in, Betriebslogistiker/in, Konstrukteur/in, Metallbau- und Blechtechniker/in Neuaufnahmen pro Jahr: ca. 6 Lehrlinge Ü  bernahme nach Ende der Ausbildung: Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen. Im Durchschnitt bleiben 98 Prozent der Lehrlinge in unserem Betrieb.

W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwar­tungen an sie: • Exzellente Ausbildung in einem erfolgreichen Tiroler Familienunternehmen • Engagierte Ausbildner und persönliche Betreuung • Neueste Technologien auf modernsten Anlagen in unterschiedlichen Bereichen (Konstruktion, Produk­ tion, Qualitätsmanagement etc.) • Möglichkeit der Lehre mit Matura bei entsprechender Motivation und Begabung • Exkursion zu anderen Betrieben • Schulungen zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung • Wertschätzender und respektvoller Umgang • Anerkennung und Prämien für gute Leistungen Handwerkliches Geschick und Interesse an den Bereichen Fahrzeugbau sowie verantwortungsvolles und zuverlässiges „Learning-by-Doing“. B  esonderheiten: Jede/r in unserem Team ist wichtig. Unsere Lehrlinge werden intensiv und individuell von unseren Ausbildnern betreut. Neben der optimalen fachlichen Ausbildung versuchen wir immer, unsere Lehrlinge für das Thema Fahrzeugbautechnik zu faszinieren und zu motivieren. Betriebsbesichtigungen oder gemeinsame Ausflüge machen Spaß und stärken den Zusammenhalt.

Juffinger Bio-Metzgerei

Anton Juffinger, Geschäftsführer

A  usbildungsmöglichkeiten: Fleischverarbeitung Lehr­beruf – Spezialisierung BIO-Metzger inkl. Schlachtung N  euaufnahmen pro Jahr: max. 3 Lehrlinge – Schnuppertage und Lehrbeginn jederzeit möglich Ü  bernahmen nach Ende der Ausbildung: Nach Ausbildung in allen Abteilungen der Firma steht div. Aufstiegsmöglichkeiten nichts im Wege. Vom Vorarbeiter über Abteilungsleiter bis hin zum Produktionsleiter ist alles möglich! (Verdienstmöglichkeiten als PRL bei entsprechender Qualifikation ab 5.000,– Euro brutto/Monat). W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwartungen an sie: Wir behandeln all unsere Mitarbeiter fair, ehrlich, familiär und offen – ohne großartige Hierarchie. Sämtliches Essen – vom Frühstück bis zum Mittagessen – ist für unsere Lehrlinge kostenlos. Ebenso ein „Wurstpaket“, das du wöchentlich kostenlos mit nach Hause nehmen darfst. Für deine Grillpartys bekommst du unsere Ware natürlich stark vergünstigt zu Mitarbeiterpreisen. Als Highlight winkt dir – bei erfolgreich abgelegter LAP – sogar der Führerschein der Klasse B! Alle unsere MitarbeiterInnen zeichnen sich durch Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und selbstständiges Arbeiten aus. Für die Arbeit als Lehrling sind außerdem Sauberkeit und Pünktlichkeit besonders wichtig. Immerhin produzieren wir hochwertigste BIO-Lebensmittel, die sogar David Alaba vom FC Bayern isst. B  esonderheiten: Der BIO-Metzger – aber auch die BIOMetzgerin – ist ein starker, fleißiger Typ mit Power! Sie/ Er schätzt Lebewesen, geht respektvoll mit ihnen um und ist stolz auf ihr/sein Handwerk – schließlich sorgt sie/er dafür, dass anspruchsvolle Menschen beste Lebensmittel mit höchstem Qualitätsanspruch bekommen! Stars wie die Klitschko-Brüder im Stanglwirt oder Fußballgötter beim FC Bayern lassen sich unsere Steaks schmecken!

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Lehre | Tiroler Betriebe im Portrait

Michael Vötter, Personalleiter

A  usbildungsmöglichkeiten: Metalltechniker/in – Maschinenbautechnik; Baumaschinentechniker/in; Elektrotechniker/in – Anlagen- und Betriebstechnik; Informationstechnologe/in – Systemtechnik; Betriebslogistikkaufmann/-frau; Bürokaufmann/-frau Neuaufnahmen pro Jahr: ca. 10–15 Lehrlinge Ü  bernahme nach Ende der Ausbildung: Unser Ziel ist es, 100 Prozent der Lehrlinge zu übernehmen. W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwar­tungen an sie: Eine Lehre bei uns bedeutet vor allem Vielfalt. Unser erstklassiges Ausbildungsprogramm umfasst 6 Lehrberufe, die man mit einem Maturaabschluss und zum Teil auch mit Spezialisierungsmodulen (bspw. Konstruktion oder Automatisierungstechnik) kombinieren kann. Einen besonderen Stellenwert legen wir auf den hohen Praxisbezug und die Möglichkeit in mehreren Abteilungen Erfahrungen sammeln zu können. Besonderheiten: Wir sind bereits seit mehreren Jahren staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb und Ende 2019 wurden wir auch mit dem Zertifikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ ausgezeichnet. Dies unterstreicht unseren hohen Qualitätsanspruch an uns selbst und unsere Ausbildung. Gute Leistungen unserer Lehrlinge werden mit Prämien belohnt und um den Spaß außerhalb der Ausbildung nicht zu kurz kommen zu lassen, organisieren wir immer wieder Teamevents und Exkursionen. Ebenso kommen unsere Lehrlinge in den Genuss vieler Zusatzleistungen wie unser betriebsinternes Betriebsrestaurant oder unseren eigenen Werksverkehr der zwischen Imst – Telfs – Innsbruck verkehrt.

Universität Innsbruck

Alexandra Brunner-Schwaiger,

Lehrlingskoordinatorin

A  usbildungsmöglichkeiten: • Bibliotheksassistent/in • Bürokauffrau/mann • Gärtner/in auch in Teilqualifizierung • IT-Techniker/in • Labortechniker/in Weitere Berufe, die wir ausbilden, sind Finanz- und Rechnungswesenassistent/in, Sportadministrator/in und IT-Informatiker/in. Neuaufnahmen pro Jahr: 8–10 Lehrlinge Ü  bernahmen nach Ende der Ausbildung: Zahlreiche Karrieremöglichkeiten bieten wir als eine der größten Arbeitgeberinnen Tirols mit 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus aller Welt an. W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwartungen an sie: Wir suchen Menschen, die sich bewusst für eine praktische Ausbildung entschieden haben und bieten unterschiedliche Ausbildungsvarianten auch für Maturanteninnen und Maturanten, Schulabbrecher/innen sowie Jugendliche mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung an. Vom 20. Jänner bis 17. Feber 2020 können Interessierte ihre Bewerbung auf www.uibk.ac.at/karriere online abgeben. B  esonderheiten: Mach Uni_karriere mit Lehre ist das Motto, das sich wie ein roter Faden durch unsere coole Ausbildung zieht. Eine mehrfach ausgezeichnete Fachausbildung, offene Türen zur Lehre mit Matura und zum Auslandspraktikum, Weiterbildung mit Pep sowie coole Events sind die Stärken unseres Lehrlingsprogramms. Weitere spannende Geschichten zu unserer Erfolgsgeschichte finden Sie auf der Lehrlingsseite www.uibk.ac.at/personalentwicklung/lehrlinge

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© ÖSTERREICHISCHE BLECHWARENFABRIK PIRLO GMBH & CO KG, LIEBHERR-WERK TELFS, UNIVERSITÄT INNSBRUCK

Liebherr Werk-Telfs GmbH


Lehre | Tiroler Betriebe im Portrait

Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co KG A  usbildungsmöglichkeiten: • IT-Systemtechniker/in • IT-Betriebstechniker/in • Mechatroniker/in • Metalltechniker/in • Bürokaufmann/Bürokauffrau N  euaufnahmen pro Jahr: ca. 5 Lehrlinge. Jeweils eine/n Bürokaufmann/Bürokauffrau, Mechatroniker/in, IT-Systemtechniker/in oder IT-Betriebstechniker/in und zwei Metalltechniker/innen Ü  bernahme nach Ende der Ausbildung: Wir bilden unsere Lehrlinge nach einem hohen Standard aus. Nach dem Lehrabschluss entschieden sich alle jungen Facharbeiter, weiter in unserem Betrieb zu bleiben und übernehmen aufgrund der Qualifikation verantwortungsvolle Positionen. Selbstverständlich wollen wir diesen Weg fortsetzen und auch in Zukunft 100 Prozent der in unserem Betrieb Ausgebildeten übernehmen, da diese bereits wertvolle innerbetriebliche Erfahrungen gesammelt haben.

Petra Payr-Schindler,

Leitung Personal/Recht

W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwar­tungen an sie: Du suchst einen spannenden Lehrplatz in einem dynamischen Team? Wir suchen junge, motivierte Menschen, die uns helfen, unsere Produkte weiterzuentwickeln. Ob klassische Lehre, zweiter Bildungsweg oder Lehre mit Matura – wir bieten für jeden die passende Ausbildung. Dabei begleiten unsere Ausbilder Lehrlinge durch ihren gesamten Weg und sind dafür geschult, nicht nur bestes Fachwissen zu übermitteln, sondern auch auf die persönliche Weiterentwicklung zu achten! B  esonderheiten: Je nach persönlichen Interessen und Talenten bieten wir, als staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb, Möglichkeiten zur Weiterbildung. Im Pirlo-Team legen wir aber nicht nur Wert auf eine gute, fundierte Ausbildung, sondern auch auf ein gutes Miteinander! Gemeinsame Aktivitäten, wie Lehrlingstage oder Sportevents, stärken uns als Team und sorgen für ein gutes Arbeitsklima. Wir wollen ein Zusammenarbeiten auf Augenhöhe!

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21.11.2019 15:52:12


Lehre | Tiroler Betriebe im Portrait

Julia Reschreiter,

Porsche Inter Auto GmbH & Co KG A  usbildungsmöglichkeiten: KFZ-Technik, Karosseriebautechnik, KFZ-Lackierer/in, Einzelhandel mit Schwerpunkt Ersatzteile, Automobilkaufverkauf N  euaufnahmen pro Jahr: Rund 200 Lehrlinge in ganz Österreich, 25 davon in Tirol Übernahmen nach Ende der Ausbildung: 95 Prozent W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwartungen an sie: Mit über 600 Lehrlingen ist Porsche der größte Lehrlingsausbilder in der Automobilbranche in Österreich. Neben der Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule bieten wir auch laufend Weiterbildungen in unseren eigenen TechnikSchulungszentren sowie Persönlichkeitsschulungen an. Der Slogan „Karriere bei Porsche“ ist für uns keine leere Floskel. Eine Karriere vom Lehrling zum Service-Profi oder

Personalentwicklung und Personalmarketing

zum Diagnosetechniker, aber auch bis zum Serviceleiter oder Geschäftsführer eines Autohauses ist bei uns möglich. Willst auch du teilhaben am Porsche-Feeling? Interessierst du dich für starke Autos und innovative Technologien? Bist du ein Teamplayer und willst deine Zukunft selbst gestalten? Dann bewirb dich jetzt – wir freuen uns auf dich! B  esonderheiten: Engagement und Leistung während der Berufsausbildung werden bei uns belohnt. Die besten 15 Lehrlinge je Lehrjahr werden in unseren Best-of-Club aufgenommen. Auf die Best-of-Club-Lehrlinge warten jedes Jahr tolle Auszeichnungen und Preise. Gemeinsam machen wir uns auf die Reise und besuchen verschiedene Werke unserer Konzernmarken. Damit in Verbindung steht auch in jedem Lehrjahr ein tolles Rahmenprogramm in den umliegenden Städten.

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Lehre | Tiroler Betriebe im Portrait

Tina Reisch,

SPAR Österreichische Warenhandels AG A  usbildungsmöglichkeiten: • Einzelhandelskaufmann/-frau mit Schwerpunkt Lebensmittel • Einzelhandelskaufmann/-frau mit Schwerpunkt Feinkostverkauf • Bürokaufmann/-frau • Großhandelskaufmann/-frau • Lebensmitteltechniker/in • Fleischverarbeiter/in • Betriebslogistiker/in • Betriebselektriker/in • Medienfachmann/-frau Neuaufnahmen pro Jahr: ca. 70 Lehrlinge in Tirol Ü  bernahmen nach Ende der Ausbildung: Unser Ziel ist es, alle unsere Lehrlinge nach Ende ihrer Lehrzeit langfristig bei uns zu halten.

W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwartungen an sie: • Eigens geschulte und LL-AusbilderInnen • Spannende und abwechslungsreiche Ausbildung

Lehrlingsverantwortliche für Tirol und Salzburg

• Rotationsplan •M  onatliche Prämien bei besonders guten Leistungen • I nterne Weiterbildungsmöglichkeiten (fachliche und persönliche Schulungen/Kurse etc.) •D  iverse Lehrlingsveranstaltungen •E  in Arbeitsplatz in deiner Nähe • S icherer Arbeitsplatz • S paß im Umgang mit Lebensmitteln •A  nforderungsprofil: kontaktfreudig, fleißig, wissbegierig, Lust auf Neues, teamfähig

B  esonderheiten: •E  igene SPAR-Akademie-Klassen in Kufstein • F ührerschein-Prämie bei ausgezeichneten Leistungen • F lexible Arbeitszeiten – Vereinbarkeit von Familie/Freunde und Beruf • L ehre mit Matura

Auswahl aktueller Seminare Konflikte und Krisen in der Arbeit mit Gruppen

Berufsreifeprüfung Tagesvariante

Ausbildungslehrgang zum/zur zertifizierten Schriftdolmetscher/-in

Eventorganisation und Eventmarketing

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Ausbildung zum/zur Datenanalyst/-in

Start am 7. Februar 2020

Start am 6. März 2020

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Kursprogramm 2019/2020

Start am 2. März 2020

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Lehre | Tiroler Betriebe im Portrait

Personalmanagement

STIHL Tirol GmbH

A  usbildungsmöglichkeiten: Metallbau- und Blechtechniker/in N  euaufnahmen pro Jahr: ca. 5 Lehrlinge – Schnuppertage und Lehrbeginn jederzeit möglich, insgesamt beschäftigen wir zurzeit 14 Lehrlinge

A  usbildungsmöglichkeiten: Mechatroniker/in, Elektrotechniker/in, Metalltechniker/in, IT-Techniker/in, Betriebslogistikkaufmann/-frau, Industriekaufmann/-frau

Ü  bernahmen nach Ende der Ausbildung: Sehr gerne, denn unsere Lehrlinge sind die Basis für die Facharbeiter der Zukunft!

Neuaufnahmen pro Jahr: ca. 2–5 Lehrlinge Ü  bernahmen nach Ende der Ausbildung: Generell übernehmen wir unsere Lehrlinge sehr gerne nach Lehrabschluss in unserem Unternehmen und bieten auch nach der Ausbildung interessante Perspektiven. Voraussetzung dafür ist eine erfolgreiche Lehrzeit. W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwartungen an sie: Neben der fachlichen Ausbildung achten wir auch auf die persönliche Weiterentwicklung. So bieten wir z. B. spezielle Lehrlingstrainings an. Auch Lehre mit Matura ist bei uns möglich. Und natürlich das Wichtigste: Auch nach der Lehre hat man bei STIHL Tirol eine Perspektive und ist als Fachkraft gefragt. Von unseren Lehrlingen erwarten wir insbesondere Bereitschaft zur Weiterentwicklung, Engagement und Kollegialität. B  esonderheiten: Bei uns können Lehrlinge während der Ausbildung auch in anderen Abteilungen schnuppern. Ein angenehmes Betriebsklima, Lehrlingsausflüge und andere Events sorgen dafür, dass die Ausbildung Spaß macht und sich unsere Lehrlinge bei uns wohl fühlen. Außerdem prämieren wir gerne gute Leistungen in der Berufsschule oder bei Lehrlingswettbewerben.

Fiegl & Spielberger A  usbildungsmöglichkeiten: Elektrotechniker/in mit Prozess- und Busleittechnik, Elektroniker/in, Informationstechnolog/in Technik Neuaufnahmen pro Jahr: ca. 15 Lehrlinge Ü  bernahme nach Ende der Ausbildung: sehr erwünscht, ca. 95 Prozent W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwar­tungen an sie: Lehrlinge bei Fiegl & Spielberger werden vom ersten Tag an direkt bei unseren Projekten ausgebildet. Wir haben einen sehr hohen Praxisbezug und unsere Lehrlinge werden regelmäßig im eigens dafür errichteten Lehrlingsübungsraum geschult und

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Helmut Mayr,

Lehrlingsausbilder

W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwartungen an sie: Schweiß Dir Deine Lehre! Wenn Du Interesse an Metallbe- und -verarbeitung hast, finden wir gemeinsam den richtigen Weg: • v erkürzte Lehrzeit bei bereits abgeschlossenem Beruf oder für Maturanten und Schulabgänger mit Abschluss • v erlängerte Lehrzeit bei Bedarf des Lehrlings •B  egleitung und Unterstützung auch während der Berufsschule und zur Vorbereitung auf die LAP • S eminare und Schulungen zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung •p  raxisnahe Ausbildung vom 1. Tag direkt für unsere Kunden

B  esonderheiten: •A  usgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb seit 2019

•A  usbildungsplan mit laufender Dokumentation vom 1. Tag •E  insatz in der Werkstatt und auf Montage •E  xkursionen zu anderen Betrieben • Lehrlingsausflüge •P  rämien bei guten schulischen Leistungen

Armin Löschnig, Leiter Personalentwicklung

trainiert. Die beste Voraussetzung für eine Lehre bei uns ist das Interesse des Lehrlings. Die Entwicklung unserer Lehrlinge ist uns sehr wichtig, aber auch die Entwicklung nach der erfolgreich absolvierten Lehrabschlussprüfung. Schon zahlreiche Lehrlinge sind in leitende Positionen aufgestiegen und haben bei Fiegl & Spielberger Karriere gemacht. B  esonderheiten: Outdoor Team-Building für Lehrlinge, Exkursionen zu Partnerbetrieben, Lehre mit Matura, ein hauseigenes Fitnessstudio und zahlreiche Firmenevents sprechen für eine Ausbildung bei Fiegl & Spielberger. Gute Leistungen in Berufsschule und bei den Lehrabschlussprüfungen werden mit Prämien und Gutscheinen belohnt.

© STIHL TIROL, WK TIROL, FIEGL & SPIELBERGER, NOCKER METALLBAU GMBH

Claudia Bergmann,

Nocker Metallbau GmbH


Lehre | Tiroler Betriebe im Portrait

Unterberger Beteiligungs GmbH A  usbildungsmöglichkeiten: • KFZ-Mechaniker/in/Mechatroniker/in • Karosserieinstandsetzer/in (Spengler/Lackierer) • Bürokaufmann/-frau • Ersatzteillogistiker/in • Automobilkaufmann/-frau N  euaufnahmen pro Jahr: Insgesamt bildet die Unterberger Gruppe an allen Standorten ca. 100 Lehrlinge aus. Jedes Jahr nehmen wir ca. 35 neue Lehrlinge auf, Tendenz steigend. Ü  bernahmen nach dem Ende der Ausbildung: Wir setzen seit der Firmengründung 1976 massiv auf Lehrlingsausbildung. Unser Hauptziel in der Lehrlingsausbildung war es seit jeher, optimal ausgebildete, auf unser Unternehmen abgestimmte Mitarbeiter zu gewinnen. Wir beginnen daher jedes Lehrverhältnis mit dem Ziel der Übernahme nach dem Ende der Ausbildung. W  as Lehrlinge bei uns erwartet und unsere Erwartungen an sie: Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir für

Dieter Unterberger,

Geschäftsführender Gesellschafter

Jugendliche in dieser wichtigen Phase ihres Erwachsenwerdens übernehmen. Unsere Aufgabe ist es, sie fachlich optimal auf ihren Beruf vorzubereiten. Weiters versuchen wir auch, sie perfekt ins Unternehmen zu integrieren, sodass sie sich auch wohl und wertgeschätzt fühlen. Gegenseitiger Respekt ist die Grundvoraussetzung für eine befruchtende Zusammenarbeit. Wir erwarten uns daher die richtige Einstellung zum unmittelbaren Vorgesetzten sowie den Kollegen, ebenso wie zu den Kunden und zu Sauberkeit und Ordnung. B  esonderheiten: Neben der optimalen fachlichen Ausbildung versuchen wir die Jugendlichen durch gemeinsame Unternehmungen für das Thema Automobil zu faszinieren. So fahren wir mit jedem Lehrling einen Tag in die BMW Welt nach München. Ebenso verbringt die komplette Geschäftsführung der Unterberger-Gruppe einen Tag mit den Lehrlingen in Form eines Lehrlingstages. Weiters veranstalten wir laufend Elternabende, um den Eltern den Betrieb vorzustellen.

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Lehre | Persönlichkeiten im Gespräch

Alles richtig gemacht? Drei Tiroler Persönlichkeiten, die beweisen, dass die Lehre ein Karrieresprungbrett sein kann, erzählen von ihrem beruflichen Werdegang sowie Schlüsselmomenten und geben jungen Menschen Tipps für die Berufsentscheidung. TEXT: EVA SCHWIENBACHER

Unternehmer und Politiker

Anton Mattle

„Wer mit dreißig nichts ist, ist auch mit vierzig nichts.“

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M

eine Lehrer rieten meinen Eltern, mich an eine weiterführende Schule zu schicken. Ich aber wollte wie mein Nachbar Elektriker werden. So machte ich die Ausbildung zum Elektroinstallateur. Ich wurde Landessieger beim Lehrlingswettbewerb und gewann Gutscheine, die mich anspornten, die Konzessionsausbildung für das Elektroinstallationsgewerbe anzugehen. In weiterer Folge machte ich die Lehrabschluss- und Meisterprüfung für Radio- und Fernsehtechniker. 1991 gründete ich meine Firma – ich bin nach wie vor ein leidenschaftlicher Techniker. Was meine politische Geschichte betrifft, so denke ich, dass einem das Politiker-Sein in die Wiege gelegt ist. Ich war Klassensprecher und Schulsprecher. Nach der Ausbildung kehrte ich in meine Heimatgemeinde zurück und nahm mir vor, mich zu engagieren. Mit 22 kandidierte ich das erste Mal für den Gemeinderat in Galtür, mit 23 wurde ich Vizebürgermeister, sechs Jahre später Bürgermeister. Seit 2003 bin ich im Tiroler Landtag. Eine Schlüsselrolle in meiner Karriere als Elektrotechniker spielte mein Erfolg beim Lehrlingswettbewerb – so konnte ich mir die Werkmeisterschule für Elektrotechnik in Innsbruck gut leisten. Was die Politik betrifft, so hatte eine Aussage meines Amtsvorgängers Adolf Türtscher Einfluss auf mich. Ich war mir damals zu jung, Bürgermeister zu werden, hatte mich gerade selbstständig gemacht und meine Kinder waren noch klein. Türtscher sagte: „Wer mit dreißig nichts ist, ist auch mit vierzig nichts.“ Jungen Menschen möchte ich mitgeben, dass sie keine Angst vor der Zukunft haben sollen. Sie sollen es selbst in die Hand nehmen, aus ihrem Leben etwas zu machen. So gute Voraussetzungen, seine Lebensziele zu erreichen wie heute, hat es noch nie gegeben.

Zur Person Anton Mattle (56) gelernter Elektroinstallateur, ist seit 1992 Bürgermeister in Galtür, seit 2003 Landtagsabgeordneter und seit 2013 erster Landtagsvizepräsident. Mattle machte nach der Pflichtschule eine Lehre als Elektroinstallateur, die er 1982 mit der Lehrabschlussprüfung beendete. Nach der Werkmeisterschule für Elektrotechnik und einer Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker absolvierte er zusätzlich die Meisterprüfung für diesen Berufszweig. Zwischen 1985 und 1991 war Mattle als Meister der Elektrotechnik tätig und gründete 1991 die Firma Elektro Mattle. Er beschäftigt acht Mitarbeiter.

© TANJA CAMMERLANDER, STEFAN EDER, HOLLU SYSTEMHYGIENE GMBH

Anton Mattle


Lehre | Persönlichkeiten im Gespräch

Eveline Wild

Simon Meinschad

Konditorin und TV-Köchin

Industriekaufmann

„Ich kann eine Lehre nur wärmstens empfehlen, denn sie ermöglicht jeglichen Weg, den man verfolgen will.“ Eveline Wild

I

ch war eine gute Schülerin und meine Entscheidung für eine Lehre stieß bei vielen auf Unverständnis. Doch ich wollte etwas Kreatives und Praktisches machen – was genau, war zweitrangig. Unterstützung in meinen Anfangsjahren erfuhr ich hauptsächlich durch meine Familie, ohne die ich es nie so weit geschafft hätte. Sie ermöglichte mir die Teilnahme an Wettbewerben, die mein Selbstbewusstsein stärkten. Ich war ehrgeizig, aber nicht verbissen und habe es auch nicht angestrebt, ins Fernsehen zu kommen. Ich habe jedoch die Chance genutzt, als es mir angeboten wurde. Die Förderung durch Freunde, Eltern oder einfach Personen, die an einen glauben, spielt eine wesentliche Rolle im beruflichen Werdegang eines jungen Menschen. Rückblickend wäre es für mich anmaßend, etwas anders machen zu wollen – ich habe viele Erfolge erzielt und einen Beruf gewählt, der mir langfristig so viel Freude bereitet. Aber auch der Erfolg hat seinen Preis: Freunde und Familie mussten zurückstecken und meine anderen kreativen Leidenschaften, wie das Musizieren oder Malen, blieben auf der Strecke. Das würde ich vielleicht nicht ganz so außer Acht lassen. Bei dem heutigen Überangebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, rate ich jungen Menschen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und zu entwickeln. Sie sollen sich nichts einreden lassen, sondern sich darauf konzentrieren, was sie besonders gut können oder besonders gerne machen. Man sollte nicht Berufe anstreben, die in der Gesellschaft als Nonplusultra gelten, sondern etwas, das einen auf Dauer erfüllt.“

Zur Person Eveline Wild (39) aus Inzing ist vielen als Fernsehköchin und -pâtissière bekannt. Die Karriere der Konditormeisterin begann mit einer Lehre in der Konditorei Valier in Innsbruck, die sie wie auch die Meisterprüfung (2003) mit „ausgezeichnetem Erfolg“ abschloss. Wild hat mehrere Wettbewerbe gewonnen, darunter die Berufsweltmeisterschaften in Seoul/Südkorea (2001) und ihre eigene Marke namens „Eveline Wild Chocolatier“ gegründet. Derzeit arbeitet sie im Wohlfühl- und Wellnesshotel Eder in der Steiermark, wo sie unter anderem selbst Lehrlinge ausbildet.

Simon Meinschad

I

ch hatte schon früh den Wunsch zu arbeiten und mir selber etwas zu schaffen. So stieg ich nach der Pflichtschule und einem Jahr im Sportgymnasium direkt über eine Lehre ins Berufsleben ein. Beim Liebherr-Werk in Telfs absolvierte ich die Lehre zum Industriekaufmann. Nach dem Bundesheer war ich mehrere Jahre bei der Unternehmensgruppe Höpperger in Rietz tätig und konnte dort wertvolle Erfahrungen sammeln. Im Jahr 2000 wechselte ich zu Hollu, durchlief dort mehrere Stationen und bin seit 2011 mit der Geschäftsführung des Familienunternehmens betraut. Schon in meiner Lehre habe ich festgestellt, was mir Spaß macht: Ich arbeite gerne mit Menschen, gerne mit Zahlen und ich liebe es, mich in komplexe Themen zu vertiefen und neuen Herausforderungen zu stellen. Daher entschloss ich mich auch noch zum zweiten Bildungsweg am Wifi, um mich in den Fachgebieten Bilanzierung, Kostenrechnung und Controlling weiterzubilden. Schlüsselmomente meiner Karriere sind jene, in denen mir Menschen ihr Vertrauen geschenkt und Verantwortung übertragen haben. Es erfüllt mich mit Demut, wie viel Vertrauen mir in meiner gesamten Laufbahn entgegengebracht wurde. Ich kann eine Lehre nur wärmstens empfehlen, denn sie ermöglicht jeglichen Weg, den man verfolgen will. Man bekommt dadurch Einblicke ins Arbeitsleben sowie praktisches Know-how. Und in Kombination mit der Matura hält man sich alle Möglichkeiten für die Zukunft offen. Mit Einsatz, Herzblut, harter Arbeit und dem Glauben an sich selbst kann man alles schaffen.“

Zur Person Simon Meinschad (45) arbeitete nach seiner Lehrausbildung zum Industriekaufmann beim Liebherr-Werk Telfs zuerst einige Jahre beim Tiroler Abfallverwertungsunternehmen Höpperger und wechselte im Jahr 2000 als Controller zu Hollu Systemhygiene. Innerhalb weniger Jahre stieg er dort zum Geschäftsführer auf.

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Lehre | Im Gespräch

Mit der Lehre auf dem Podest

© DIE FOTOGRAFEN

David Narr ist Prokurist bei Holly Kaffeesysteme und seit Kurzem auch Lehrlingskoordinator der Tiroler Wirtschaftskammer – eine neugeschaffene Funktion, einzigartig in Österreich. Was seine Aufgaben sind und wie die Lehre in Zukunft seiner Meinung nach aussehen sollte, erzählt er im Interview.

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Lehre | Im Gespräch

„Ich möchte alle, die mit der Lehre zu tun haben, an Bord holen.“ David Narr, Prokurist bei Holly Kaffeesysteme und Lehrlingskoordinator der Tiroler Wirtschaftskammer

David Narr, Lehrlingskoordinator der Tiroler Wirtschaftskammer

Lehre im Wettbewerb

INTERVIEW: HARIS KOVACEVIC

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ie sind der erste Lehrlingskoordinator der Tiroler Wirtschaftskammer. Was genau ist Ihre Aufgabe? DAVID NARR: Immer wieder gibt es von vielen Seiten gute Ideen, wie die Lehre verbessert werden könnte. Leider laufen viele davon in verschiedene Richtungen oder müssen sich ihre Wege mühsam selbst ebnen. In diesem Zusammenspiel aller Beteiligten bedarf es zunehmend einer entsprechenden Koordination und damit verbunden eines Botschafters, der diese und andere Themen rund um die Lehre kommuniziert. Ich freue mich, die Aufgabe übernehmen zu dürfen. Wie gehen Sie nun vor? Ich möchte alle, die mit der Lehre zu tun haben, an Bord holen: Schließlich betrifft die Ausbildungsform nicht bloß die Lehrlinge selbst, sondern auch ihre Eltern, ihre Ausbildungsbetriebe , die Ausbilder und nicht zuletzt die Berufsschulen. Wenn alle Initiativen gebündelt werden, kann sich die Lehre noch besser entwickeln. Jungen Menschen muss zudem eine noch bessere Orientierungshilfe in ihrer Berufswahl zukommen.

Welche Entwicklung soll das sein? Die Lehre steht auf jeden Fall für eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Tirol hat hier österreichweit Vorbildfunktion, da in den meisten Betrieben sehr gut ausgebildet wird. Das Potential ist aber unerschöpflich – niemand hindert uns daran noch besser zu werden. Auch die Ausbildung in den Fachberufsschulen kann sich stetig weiter entwickeln. Wir wollen Betriebe und Schulen gezielt bei der Entwicklung ihrer Ausbildung unterstützen. Ein weiteres Ziel ist es, dem Ansehen der Lehre endlich den Wert zukommen zu lassen, der ihr schon lange zusteht. Eine praktische Lehrausbildung steht einer rein theoretischen Schulausbildung in nichts nach. Das muss jedem klar sein.

Neben seinem Beruf als Prokurist bei Holly Kaffeesysteme organisierte David Narr von 2011 bis 2016 die TirolSkills. Der angesehene Landeslehrlingswettbewerb existiert seit 1950, wird mittlerweile in 64 Berufen ausgetragen und mehr als die Hälfte aller Lehrlinge im Land nimmt daran teil. Erfolg beim Landeswettbewerb führt zu den Bundesmeisterschaften. In weiterer Folge können die Lehrlinge auch an die Euro- und sogar die WorldSkills gelangen. Die Europameisterschaften, EuroSkills, finden 2020 übrigens zum ersten Mal in Österreich statt. Im September erwartet Graz etwa 100.000 Zuschauer. Wettbewerbe ziehen offenbar an. Das weiß auch Lehrlingskoordinator David Narr: „Lehrlingswettbewerbe haben Vorbildleistung und Strahlkraft, um die Jugend und die Menschen in unserem Land zu begeistern und zu zeigen, wie weit man es mit einer Lehre schaffen kann.“

Wie kann das Ansehen der Lehre gehoben werden? Die Lehre ist eine vielseitige, flexible, praktische, fordernde Ausbildungsform. Trotzdem glauben immer noch viele, dass sie nur ein Ausweg für Jugendliche ist, die in der Schule wenig Perspektive für sich sehen. Vermutlich liegen die Gründe in irreführenden Prestige-Fantasien, wonach ein Studium ein Leben in Glitzer und

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Lehre | Im Gespräch

Glamour ermöglicht, wohingegen die Lehre dumpfes Arbeiten sei. Natürlich entspricht weder das eine noch das andere auch nur annähernd der Wahrheit. Es ist unsere Aufgabe, das jedem klar zu machen. Eine vollschulische oder universitäre Ausbildung hat ihre Berechtigung. Wir brauchen Architekten, Ärzte und Manager. Wir brauchen aber auch Leute, die Ideen umsetzen können – wir brauchen die vielzitierten Fachkräfte. Sind konkrete Schritte bereits angedacht? Die Errichtung der Stelle des Lehrlingskoordinators ist bereits ein erster Schritt. Die Tiroler Wirtschaftskammer ist damit Vorreiter – nur wir haben eine Stelle, die sich ausschließlich mit Fragen der Lehrlingskoordination beschäftigt. Der nächste Schritt ist die Errichtung eines Lehrlingsrats. Dieser wird sich aus den Vertretern der verschiedenen Wirtschaftssparten zusammensetzen und als einheitliches Sprachrohr der Kammer in Sachen Lehre fungieren. Hier werden auch die Forderungen an die anderen Beteiligten klar definiert. Vor den Betrieben selbst wollen wir noch aktiver mit un-

seren Ausbildungsberatern vor Ort auftreten: Wie kann man richtig ausbilden? Wie genau erhalte ich Förderungen und wo kann ich weitere Lehrlinge rekrutieren? Das sind beispielsweise Fragen, die dabei konkret geklärt werden können.

die sie umsetzen können. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass die Lehre heute nötiger denn je ist. Noch nie gab es so viele Menschen mit guten Ideen und so wenige, die imstande sind, sie umzusetzen.

„Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass die Lehre heute nötiger denn je ist.“ David Narr Wieso ist Ihrer Meinung nach die Lehre als Ausbildungsform besonders wichtig? Wir leben in einer turbulenten Zeit. Veränderungen sind an der Tagesordnung. Internet, Handys, Computer und Roboter erleichtern tagtäglich unser Leben. Ständig werden wir mit neuen Erfindungen konfrontiert. Die Welt der Ideen scheint unerschöpflich zu sein. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es neben guten Ideen auch Menschen braucht,

Welchen Stellenwert sollte die Lehre also haben? Dieter Unterberger meinte einmal, dass in seinem Betrieb die Lehre Chefsache sei. Auch mein Vorgesetzter, Herr Bernhard Peskoller, der selbst als Maurerlehrling begonnen hat, bläst ins selbe Horn. Es ist also nicht bloß eine Nebenerscheinung, der man wenig Beachtung schenkt, sondern eine zentrale Zukunftsfrage eines jeden Betriebs. Auch WK-Präsident

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Lehre | Im Gespräch

Christoph Walser betonte schon mehrmals, die Lehre in den Mittelpunkt der Wirtschaft rücken zu wollen. Wir müssen unsere Handlungen mehr an den Anforderungen und Bedürfnissen der Lehrlingsausbildung orientieren, nur so ist die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes nachhaltig gesichert. Wieso setzen Sie sich so vehement für die Lehre ein? Ich durfte selbst diese Ausbildung genießen. Ich bin gelernter Installateur, musste aber meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen wechseln. Heute bin ich Prokurist bei Holly Kaffee­systeme. Die Lehre brachte mir die wichtigsten Fähigkeiten bei: Das merkte ich gerade dann, als ich meinen Beruf nicht mehr ausüben konnte und alles neu erlernen musste. Egal wie schwer es war, ich blieb dran und zog es durch. Fragt mich heute jemand, wer ich bin, sage ich als allererstes, dass ich Installateur bin. Darauf bin ich sehr stolz und möchte auch andere dazu ermutigen, es zu sein. Die Lehre hat sich außerdem gewandelt und ist eine moderne und vielseitige

Ausbildungsform geworden. Diese Ausbildungsform sollte aufs Podest gestellt werden.

könnte. Davon ließen sie sich nicht verunsichern – zum Glück!

Wie kann das gelingen? Neben allen möglichen Faktoren, wie Sozialpartnern, Ausbildern und Lehrern sehe ich auch die Lehrlinge selbst in der Verantwortung. Es ist wichtig, dass sie ihren eigenen Beruf auch wertschätzen, sonst können sie das von anderen auch nicht erwarten.

Wie würden Sie es bei Ihren Kindern handhaben? Wichtig ist es meiner Meinung nach, Kinder zu nichts zu drängen. Grundlegend stellt sich nämlich die Frage, welche Interessen das Kind hat, welche Talente und welche Fähigkeiten in ihm stecken. Es ist wichtig, mit den Kindern über ihre Zukunft zu reden, ihnen aber nichts einzureden. Die Kinder müssen selbst entscheiden, welcher Weg für sie der richtige ist. Nur so können sie zu glücklichen Menschen heranwachsen.

Wieso haben Sie sich damals für die Lehre entschieden? Eine Schulkarriere kam für mich nicht in Frage. Ich war einfach kein Mensch, der sich für das Theoretische begeistern konnte. Nachdem ich kurz überlegt habe, eine Schauspielschule zu besuchen, entschied ich mich dennoch für die Lehre zum Installateur und habe es nie bereut. Wie haben Ihre Eltern darauf reagiert? Sie haben mich dabei unterstützt. Sie fanden es super, dass ich Freude in einem Beruf fand. Aber auch sie mussten sich damals von Bekannten anhören, dass das doch nicht wirklich mein Wunsch sein

Wie sieht Ihrer Meinung nach die Zukunft der Lehre aus? Eine Kristallkugel habe ich natürlich nicht. Menschen, die zum Beispiel unsere Gäste in Tirol im Urlaub bekochen, unsere Haare schneiden, unsere Häuser bauen und unsere Autos reparieren, wird es aber – so glaube ich – immer brauchen. Vielen Dank für das Gespräch.

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Bildung | xxxxx

Bildung

Bildungsgeld: Förderungen im Überblick 

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Man lernt nie aus: Erwachsenenbildungseinrichtungen stellen sich vor 

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Neues an den Hochschulen in Tirol 

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Coach Lars Amend: Wie man Ziele steckt und sie erreicht 

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Digitale Lernhelfer: Internetplattformen im Überblick 

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Zukunftsbranche Tourismus: Ausbildungen mit Potenzial 

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Bildung | Förderungen

Bildungs­ förderung Der Wert von Aus- und Weiterbildung wird allseits betont. Doch wer hilft, die entstehenden Kosten zu tragen? Ernst Haunholter, Leiter der Bildungspolitik AK Tirol zeigt, welche Aus- und Weiterbildungen gefördert werden. TEXT: HARIS KOVACEVIC

Ernst Haunholter rät Interessierten, sich bei der AK, dem AMS oder beim Land Tirol zu erkundigen.

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Bildung | Förderungen

„Auch Arbeitgeber honorieren in der Regel Bildungsengagement und tragen eventuell zur Finanzierung bei.“ Ernst Haunholter, Leiter der Bildungsabteilung AK Tirol

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© DOMINIQUE HUTER

aum sind die niedrigen Arbeitslosenzahlen veröffentlicht, da wird schon wieder über die unterschiedlichen Konjunkturprognosen diskutiert“, meint Ernst Haunholter, Leiter der Bildungspolitik AK Tirol, „aber auf jeden Fall bleibt der Ruf nach Fachkräften erhalten.“ Diesem dynamischen Arbeitsmarkt begegne man am besten mit einem persönlichen Bildungsplan. „Auch Arbeitgeber honorieren in der Regel Bildungsengagement und tragen eventuell zur Finanzierung bei“, so Haunholter. Fortbildungen kosten nämlich viel Geld, weshalb man stets Ausschau nach Unterstützungen und Förderungen halten sollte. Die richtigen Adressen sind Bildungsanbieter, Förderstellen oder auch persönliche Berater in verschiedenen Institutionen, wie zum Beispiel die Arbeiterkammer. Die Unterstützung deckt entweder die Kurskosten – Land Tirol, AMS, AK Tirol oder der eigene Arbeitgeber sind hier die wichtigsten Fördergeber – oder unterstützt bei Lebenshaltungskosten, wie es bei Bildungskarenz, Studienbeihilfe, beim Fachkräftestipendium oder der Ausbildungsbeihilfe vom Land Tirol der Fall ist.

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Bildung | Förderungen

Beispiele zu förderbaren

Aus- und Weiterbildungen Beispiel 1

Weiterbildungsbonus Das Land Tirol fördert zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) Weiterbildungsmaßnahmen. So können erwerbstätige Personen, die maximal über einen Pflichtschulabschluss oder den Abschluss einer polytechnischen Schule ohne weiterführende Ausbildung verfügen, den Weiterbildungsbonus in Anspruch nehmen. Alle Maßnahmen, die der Aus- und Weiterbildung dienen oder zur Anerkennung von Berufsabschlüssen führen, werden damit gefördert. Interessierte müssen sich zwölf Wochen vor Kursbeginn bei einer anerkannten Bildungsberatungsstelle (zum Beispiel AK Tirol, Bildungsinfo, Bildungsconsulting) melden und dort einen Bildungsplan erstellen. Pro Fördernehmer werden maximal 90 Prozent der Kurskosten in Höhe von höchstens 3.000 Euro übernommen.

Der Lehrabschluss soll nachgeholt werden Ein junger Mann hatte vor einigen Jahren seine Lehre bei einer Drogeriekette abgebrochen. Nun bot sich die Chance eines Neustarts in einer großen Apotheke und er möchte unbedingt den Lehrabschluss des Pharmazeutisch-kaufmännischen Assistenten (PKA) nachmachen. Mit der geringen bisherigen Praxis wird er die Lehrabschlussprüfung bei der Wirtschaftskammer nur sehr schwer bestehen und deshalb sucht er nach einem berufsbegleitenden Vorbereitungskurs beim BFI oder WIFI. Dafür fallen etwa 1.200 Euro an Kosten an. 30 Prozent dieser Summe fördert das Land Tirol im Rahmen der Update-Förderung, zusätzliche 20 Prozent werden bei positiv abgeschlossener Prüfung ausbezahlt. Die AK empfiehlt hier die genauen Richtlinien, Förderkriterien und Fristen direkt beim Land Tirol zu klären. Wird die LehrabschlussPrüfung abgeschlossen, kann bei der AK eine zusätzliche Förderung in Höhe von 30 Prozent der Kurskosten beantragt werden.

Beispiel 2 Hilfe beim Wiedereinstieg für Mütter

https://www.tirol.gv.at/ arbeit-wirtschaft/arbeit/ arbeitsmarktfoerderung/ sonderprogrammweiterbildungsbonus-tirol/

AK Wiederein­steigerinnenProgramm Der Berufseinstieg nach der Kinderpause gestaltet sich oftmals schwierig. Jede Kursauffrischung und Weiterbildung kann hier helfen. Seit Jänner 2019 gibt es speziell für Frauen, die nach der Babypause beruflich einsteigen wollen, ein spezielles Beratungs- und Bildungsprogramm für Wiedereinsteigerinnen von der AK Tirol. Mit der passenden Weiterbildung am BFI Tirol wird die Rückkehr ins Berufsleben erleichtert, bei Bedarf auch eine Kinderbetreuung angeboten. Die Kosten werden zur Gänze von der AK Tirol übernommen. Wer dieses Angebot als AK Mitglied nutzen möchte, erhält nähere Infos unter: www.wiedereinstieg.tirol.

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Der Berufseinstieg gestaltete sich für eine Büroangestellte nach ihrer Kinderpause als Hindernislauf. Wegen der eingeschränkten Zeiten kann sie zu ihrem alten Arbeitgeber nicht mehr zurückkehren und muss sich für eine neue Stelle bewerben. Zum Glück erfuhr sie vom WiedereinsteigerinnenProgramm der AK Tirol. Im Beratungsgespräch wurden ihre bisherigen Kompetenzen erfasst und sie frischt nun im Kurs „Professionelle Basis für die Büroarbeit I“ ihre Kenntnisse wieder auf und im Kurs „Ihre Visiten­ karte – die Bewerbung“ bringt sie ihre Unterlagen auf den neuesten Stand. Die Kurse werden tagsüber angeboten und sind für sie nur möglich, da das Wiedereinsteigerinnen-Programm auch eine Betreuung für ihre kleine Tochter vorsieht. Die Kosten der Kurse und der Kinderbetreuung werden zur Gänze von der AK Tirol übernommen. In der Beratung stellt sich auch heraus, dass eine Höherqualifizierung sinnvoll wäre. Als Büroangestellte musste sie unter anderem Rechnungsein- und -ausgänge abwickeln, hat aber nur rudimentäre Kenntnisse. Da sie von ihrem Mann unterstützt wird, ist es ihr auch möglich, einen Grundlagenkurs für Buchhaltung am Abend zu besuchen. Auch hierfür übernimmt die AK Tirol die Kosten, damit für sie ein bestmöglicher Berufseinstieg erfolgen kann.


Bildung | Förderungen

Beispiel 3 Berufsreifeprüfung als allgemeine Weiterentwicklung Ein Versicherungskaufmann denkt über seinen zukünftigen beruflichen Werdegang nach. Da die speziellen Angebote für ihn derzeit nicht passen, möchte er als Weiterentwicklung die Berufsreifeprüfung absolvieren. Hier hat er in Tirol zwei Möglichkeiten: die Tagesvariante oder die berufsbegleitende Abendvariante. Das Land Tirol fördert die Kurskosten in Höhe von rund 4.500 Euro im Rahmen der Update-Förderung zu 30 Prozent. Weitere 20 Prozent werden bei positiv abgeschlossener Prüfung ausbezahlt. Die AK fördert bei abgeschlossener Prüfung noch einmal 30 Prozent der Kurskosten. So ergeben sich in Summe bis zu 80 Prozent geförderte Kurskosten, allerdings müssen dabei die Richtlinien des Landes Tirol sehr genau eingehalten werden. Sollte er sich dazu entschließen, den Kurs zur Berufsreifeprüfung in der Tagesvariante zu machen (die ebenso wie die Abendvariante am BFI, WIFI oder auch im Haus der Begegnung angeboten wird) wählt er nach Möglichkeit eine einjährige Bildungskarenz. Während dieser Zeit bekommt er monatlich ein Bildungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes ausbezahlt. Und eine weitere Fördermöglichkeit bei der Tagesvariante kann für ihn die Ausbildungsbeihilfe des Landes Tirol sein.

Update-Förderung Diese Kurskostenförderung ist einkommensunabhängig und unterstützt bei der Teilnahme an Kursen anerkannter Bildungsträger. Der Katalog der geförderten Kurse ist unter der Datenbank www.tiroler-bildungskatalog.at einsehbar.

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Bildung | Förderungen

Beispiel 4 Der erstmalige Beginn eines Studiums Eine HTL-Absolventin arbeitete über vier Jahre bei einem Planungsbüro und möchte nun in Innsbruck Architektur studieren. Um Förderungen zu beziehen, klärt sie zunächst auf der BundesStipendienstelle, ob die Voraussetzungen für ein Selbsterhalter-­ Stipendium gegeben sind. Hierzu muss die Antragstellerin nachweisen, dass sie angestellt oder selbstständig ein jährliches Einkommen von mindestens 8.580 Euro brutto über insgesamt mindestens 48 Monate erwirtschaftet hat. Mit längerer Dauer der Selbsterhaltung steigt das mögliche Studien-Einstiegsalter bis zum Höchstalter von 35 Jahren. Die Anspruchsdauer beschränkt sich in der Regel auf die gesetzlich vorgesehene Mindeststudienzeit plus ein weiteres Semester. Bis zu 10.000 Euro dürfen im Jahr dazuverdient werden (auf Monate aliquotiert). Die Antragstellerin kann zusätzlich noch um die Bildungskarenz für ein Jahr ansuchen und sich dadurch Vorteile bei der Versicherungsleistung sichern. Zudem hat die Bezieherin des Selbsterhalter-Stipendiums auch die Möglichkeit, bei der AK um eine Förderung von bis zu 690 Euro jährlich anzusuchen.

Beispiel 5 Ausbildung zum Pflegefach­ assistenten – Fachkräftestipendium Ein 44-jähriger Mann war in der Betreuung behinderter Menschen tätig und ist derzeit arbeitslos. Er interessiert sich für die zweijährige Ausbildung zum Pflegefachassistenten. Diese findet sich in der Liste der anerkannten Ausbildungen und durch seinen Start im Frühjahr 2020 steht ihm grundsätzlich wieder das Fachkräftestipendium zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten offen. Er klärt mit dem AMS die genauen Voraussetzungen ab und bekommt für die Dauer der Teilnahme an der Ausbildung aufgrund seines berechneten Arbeitslosengeldes etwas mehr als den Mindestsatz von 30,60 Euro täglich. Da die Ausbildung kostenlos angeboten wird, ist für ihn die „Fachkräfteförderung des Landes Tirol“ nicht relevant.

Verlängerung des Fachkräftestipendiums Dank des Einsatzes der AK-Vertreter bleibt das Fachkräftestipendium noch für das Jahr 2020 erhalten. Voraussetzung ist eine zumindest vierjährige arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigung innerhalb der letzten 15 Jahre. Damit werden Fortbildungen und Umschulungen in Mangelberufen unterstützt – Liste der Berufe und Ausbildungsstätten online einsehbar unter tirol.arbeiterkammer. at/service/broschuerenundratgeber/Bildung/ Bildung.html Das Fachkräftestipendium wird für die Dauer der Ausbildung ausbezahlt, längstens jedoch für drei Jahre. Die Unterstützung beträgt täglich mindestens 30,60 Euro bzw. die Höhe des berechneten Arbeitslosengeldes. Weitere Informationen erhalten Sie in der AK-Bildungsberatung, in der Broschüre „Mehr Zeit für Weiterbildung“ bzw. direkt beim AMS.

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Bildung | Förderungen

Weitere Informationen Land Tirol – Arbeitsmarktförderung: www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/ arbeit/arbeitsmarktfoerderung/unsereleistungen-im-ueberblick/ Studienbeihilfenstelle: www.stipendium.at Online-Datenbank für Studierende: www.grants.at Schülerbeihilfenstelle: www.lsr-t.gv.at/de/content/beihilfenund-stipendien-service AMS Tirol: www.ams.at/tirol AK Tirol: www.ak-tirol.com Tiroler Bildungskatalog: www.tiroler-bildungskatalog.at Sammlung von Fördergebern: www.tirol.gv.at/foeam Datenbank der Bildungsförderungen: www.kursförderung.at

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Bildung | Erwachsenenbildungseinrichtungen

Man lernt nie aus Die drei großen Tiroler Bildungseinrichtungen für Erwachsene stellen sich vor.

3. BFI

1.

In welchen Bereichen der Erwachsenenbildung nehmen Sie derzeit die größte Nachfrage wahr? In den vergangenen Monaten registrierten wir besonders in den Bereichen Gesundheit und bei digitalen Kompetenzen eine steigende Nachfrage. Die zunehmende Digitalisierung in allen Branchen erfordert neue Qualifikationen. Auch wirtschaftliche Aus- und Weiterbildungen sowie Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung erfreuen sich aktuell großem Interesse.

Othmar Tamerl

Geschäftsführer BFI Tirol

2.

Welche der angebotenen Fortbildungsinhalte werden momentan vermehrt am Arbeitsmarkt nachgefragt? Neben EDV-Angeboten wie unsere Programmierakademie werden diverse Blended-Learning-Kurse, als Kombination von Präsenzunterricht mit E-Learning, vermehrt angenommen. Themen wie IT oder Sprachen eignen sich dabei besonders gut für digitale Lehrmethoden. Auch Lehrgänge für soziale Themen und Ausbildungen am 2. Bildungsweg gewinnen an Bedeutung. Das Nachholen von Abschlüssen ebnet oft den Weg für berufliche Karrieren. Unser neues Sprachenzentrum mit über 30 Fremdsprachen findet ebenfalls gute Resonanz.

VHS

1.

Birgit Brandauer

2.

Welche der angebotenen Fortbildungsinhalte werden momentan vermehrt am Arbeitsmarkt nachgefragt? Für ArbeitgeberInnen sind nach wie vor Kurse zu digitalen Themen sehr interessant, vor allem Fortbildungen in den Bereichen Social Media, Fotografie und Grafikbearbeitung. Immer häufiger fragen Firmen bei uns zudem maßgeschneiderte Sport- oder Entspannungskurse nach. Ein solches Angebot macht nicht nur eine Arbeitsstelle attraktiver, sondern fördert auch die Ausgeglichenheit der MitarbeiterInnen. Durch unsere neue Akkreditierung für den SVA-Gesundheitshunderter können außerdem noch mehr Menschen unsere Bewegungskurse kostengünstig nutzen.

Geschäftsführerin VHS

3.

Auf welche Bildungsinhalte sind Sie 2020 besonders stolz? Seit Kurzem bieten wir ein vielfältiges Bildungsprogramm via Livestream an. „vhs. wissen live“ bietet kostenlose Vorträge von renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Medien, die Veranstaltungen werden live aus der Volkshochschule München/Erding übertragen. Eine kurze Online-Anmeldung genügt und schon kommt die Volkshochschule ins eigene Wohnzimmer. Eine zweite Neuerung ist der Mini-Lehrgang für GesundheitsbotschafterInnen: Dieses Programm unterstützt Interessierte dabei, einen gesunden Lebensstil im eigenen Umfeld, privat und beruflich, zu fördern.

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© BFI, VHS, WIFI/ANDRE SCHÖNHERR

In welchen Bereichen der Erwachsenenbildung nehmen Sie derzeit die größte Nachfrage wahr? Das Interesse am Thema Nachhaltigkeit ist derzeit deutlich spürbar, und zwar quer durch unser vielfältiges Bildungsangebot: das reicht von Vorträgen zum Thema Umweltschutz über Upcycling-­Workshops bis hin zum Herstellen von Naturprodukten und zu Wissen rund um Garten, Handwerk und Lebensmittelkonservierung. Der Trend hin zum Selbermachen ist unübersehbar.

Auf welche Bildungsinhalte sind Sie 2020 besonders stolz? Als Besonderheit sind einerseits neue Formate im Bereich Elementarpädagogik zu nennen. Andererseits beschäftigen wir uns im Zeichen der Digitalisierung vermehrt mit Themen wie E-Mobilität und E-Commerce. Auch die Ausbildung zum Datenanalysten widmet sich digitalen Anforderungen der Wirtschaft. Data Science ist eine noch junge Disziplin, bietet aber viele Chancen, daher wird die Nachfrage nach Data-Spezialisten steigen. Jedes Semester nehmen wir kurzzeitig neue, selten unterrichtete Fremdsprachen in unser Portfolio auf, um Lust auf mehr zu machen. Erste Angebote zeigen, dass das auf großes Interesse stößt.


Bildung | Erwachsenenbildungseinrichtungen

WIFI

2.

Welche der angebotenen Fortbildungsinhalte werden momentan vermehrt am Arbeitsmarkt nachgefragt? Der Mangel an Fachkräften nimmt weiter zu. Berufliche Aus- und Weiterbildung ist beste Voraussetzung dafür, mit den heutigen und zukünftigen beruflichen Herausforderungen Schritt zu halten. Am WIFI Tirol bieten wir aufbauende Bildungsangebote für alle Branchen bis hin zu ganzen Bildungslaufbahnen an, von denen alle Seiten profitieren: die MitarbeiterInnen können sich laufend weiterentwickeln, mit den zukünftigen Anforderungen wachsen und Karriere machen und die Tiroler Unternehmen können ihren Bedarf an qualifizierten Fachkräften abdecken und im Wettbewerb und den laufenden Veränderungen mithalten.

Paul Vyskovsky

Geschäftsführer/Institutsleiter WIFI Tirol

1.

In welchen Bereichen der Erwachsenenbildung nehmen Sie derzeit die größte Nachfrage wahr? Wir verzeichnen in allen Weiterbildungsbereichen eine deutlich erhöhte Nachfrage. Besonders gefragt sind momentan unsere Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung, u. a. in den Bereichen Augenoptik oder Karosseriebau. Auch unsere akademischen Lehrgänge in den Bereichen Management, Human Resources oder Buchhaltung werden gut angenommen. Und nicht zuletzt boomen technische Ausbildungen, z. B. E-Mobilität oder Robotik, in unseren neu erweiterten KompetenzCentern mit topaktueller technischer Ausstattung und engagierten FachtrainerInnen.

3.

Auf welche Bildungsinhalte sind Sie 2020 besonders stolz? Im vergangenen Jahr haben wir unseren WIFI-Campus als größtes und umfassendstes berufliches Bildungszentrum Westösterreichs erneuert, erweitert und auf den aktuellsten Stand gebracht. Unsere KursteilnehmerInnen profitieren von unseren erweiterten State-of-the-art-Kompetenzcentern mit überregionaler Bedeutung, u. a. in den Bereichen Augenoptik, Hörakustik, E-Mobilität, Tourismus, Robotik, Küche, Automatisierungstechnik, sowie von zahlreichen neuen Kursangeboten in ganz Tirol. Dadurch bietet das WIFI die besten Voraussetzungen für effizientes Lernen und einen nachhaltigen Lernerfolg.

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Bildung | Hochschulen

Neues an den Hochschulen

© FH GESUNDHEIT/GERHARD BERGER, FH GESUNDHEIT, VANESSA WEINGARTNER-RACHLÉ, KPH EDITH STEIN

Die Leiter der akademischen Bildungseinrichtungen stellen neue Ausbildungsinhalte vor.

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Bildung | Hochschulen

KPH Kirchliche Pädagogische Hochschule – Edith Stein Lehrer*in werden und Lehrer*in sein Die Private Pädagogische Hochschule Edith Stein ist ständig in Bewegung. Nur so kann gewährleistet werden, dass die pädagogischen Studienangebote der Hochschule am Puls der Zeit sind. Die KPH Edith Stein beabsichtigte in der Entwicklung des neuen Corporate Designs mit dem Slogan Lehrer*in werden und Lehrer*in sein diese kontinuierliche Dynamik zum Ausdruck zu bringen und umfasst im Weiteren damit zwei Säulen der Hochschule, die forschungsgeleitete Ausbildung wie auch die Fort- und Weiterbildung für Pädagog*innen. Das Studienprogramm der Hochschule weitet sich mit dem Bachelorstudium Sozialpädagogik aus. Angesprochen sind insbesondere Absolvent*innen einer sozialpädagogischen Ausbildung, die Interesse an einer tertiären Höherqualifizierung mit akademischem Abschluss haben. Geplanter Start ist Herbst 2020 am Hochschulstandort Stams. Im Jahr 2021 folgt als weiteres neues Studium das Bachelorstudium Elementarpädagogik. Die klassischen Lehramtsstudien Primarstufe (ehemals Volksschule) und Sekundarstufe, welche die Lehrer*innenausbildung für die Mittelschule, die AHS und alle Mittleren und Höheren Schulen bedeutet, werden in gewohnter Qualität durchgeführt. Studiert wird an den vier Hochschulstandorten Stams, Innsbruck, Feldkirch und Salzburg.

Peter Trojer

Rektor, KPH – Edith Stein

fh gesundheit Bachelor-Studiengang in Gebärdensprachdolmetschen und spezieller Master für die Pflege Die fh gesundheit bietet ein breit gefächertes Angebot an praxisorientierten Studiengängen und Lehrgängen im Bereich der Gesundheitsberufe an. Aktuell können wir uns über rund 1.300 Studierende freuen. Im Oktober 2020 wird sich die Anzahl der Studierenden weiter erhöhen, denn derzeit befinden wir uns im Akkreditierungsverfahren für den Bachelor-Studiengang in Gebärdensprachdolmetschen. Erstmals würde dadurch in Österreich dem Mangel an GebärdensprachdolmetscherInnen auf Hochschulniveau entgegengewirkt werden. Auch auf Master-Ebene gibt es einige Neuigkeiten: Ein wirklich bahnbrechendes Master-Programm haben wir für die Berufsangehörigen der Pflege mit Hochschulreife entwickelt. Unter Anrechnung bereits absolvierter Spezialausbildungen wie bspw. Anästhesiepflege, Intensivpflege, Kinder- und Jugendlichenpflege oder in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege – um nur einige zu nennen – haben diese ab 2020 die Möglichkeit, in nur drei Semestern zum Master of Science als Clinical Nurse Specialist zu kommen. Darüber hinaus wurde das Curriculum des Master of Business Administration im Gesundheitswesen überarbeitet und wird im kommenden Studienjahr erstmals in dieser Form angeboten. Walter Draxl

Geschäftsführer und Kollegiumsleiter, FH Gesundheit

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Bildung | Hochschulen

FH Kufstein Tirol Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement* Die Folgen der Erderwärmung sind spürbar. Die „Fridays4Future“-Bewegung fordert einen generationenübergreifenden Systemerhalt, also Nachhaltigkeit – über Staatsgrenzen und Kontinente hinweg. Nachhaltigkeit ist ein Fachgebiet, dass immer bedeutsamer wird. Der neue, zukunftsorientierte Studiengang* setzt Energiewende und Nachhaltigkeit in den Fokus. Der Bachelorstudiengang Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement* richtet sich an engagierte Interessierte, die Klimaschutz mitgestalten wollen. Nachhaltigkeits- und Mobilitäts-Konzepte, aber auch die Digitalisierung für Energie & Nachhaltigkeit spielen dabei eine bedeutende Rolle. Das Studium ist eine praxisorientierte Kombination aus Technik, Betriebswirtschaft und Management, dauert sechs Semester und wird in Vollzeit-Form angeboten. Die Studierenden erhalten ein Verständnis für die ressourcenoptimierte Erzeugung von Energie sowie die Marktmechanismen im Handel. Sie werden Fachkräfte für Umweltzertifizierungen und setzen regionale Energiekonzepte um. Auslandssemester, integrierte Praxisprojekte und Berufspraktikum runden das Studium ab – eine umfassende und zukunftsfähige Ausbildung, die im Markt dringend benötigt wird. * vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

Mario Döller

Rektor, FH Kufstein Tirol

Dez 2018 – Dez 2019

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Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler.

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© FH KUFSTEIN TIROL (2), CHRISTIAN FLATSCHER, FLORIAN LECHNER

viel Spaß & Abwec


Bildung | Hochschulen

Medizinische Universität Innsbruck Bolognakonforme Studien der Molekularen Medizin

Peter Loidl

Vizerektor für Lehre und Studien­ angelegenheiten, Medizinische Universität Innsbruck

Neben den beiden klassischen Studien der Human- bzw. Zahnmedizin und weiterführender Doktoratsstudien bietet die Medizinische Universität Innsbruck die in Österreich einzigartigen bolognakonformen (Bachelorund Master-) Studien der Molekularen Medizin an. Diese Studien stellen wissenschaftlich fundierte und anwendungsorientierte Ausbildungen für Studierende dar, die ihre Zukunft in der Aufklärung der molekularen Grundlagen von Gesundheit und Krankheit sehen. Die Methoden der Molekularbiologie und Zellbiologie sind stark verankert, haben aber immer die humanmedizinische Forschung im Fokus. Das Studium ist damit eine der wichtigsten Brücken zwischen Grundlagenwissenschaften und Praxis. Durch die Verbindung des naturwissenschaftlichen Wissens verschiedener Disziplinen mit den aktuellen Erkenntnissen der Humanmedizin bildet die Medizinische Universität Innsbruck Experten aus, welche die Kenntnisse von medizinischen Experten und Molekularbiologen vereinen. Das Studium stellt eine zukunftsorientierte Alternative zu klassischen Grundstudien der Biologie, Chemie oder Pharmazie dar und konzentriert sich inhaltlich vor allem auf molekulare Aspekte im medizinischen Kontext.

Aufbruch in neue Bildungswelten

Schnupperstudium am 28. März 2020

Mode, Medien, Marketing, Mensch und Multisprachen

Zukunftsorient ier te Bachelor-Studien

BW L IM GESU N DH E IT SW ESE N

M EC HATRON IK *

Ü

ber 200 Firmenpersonalchefs reihen den gefragten Bildungscampus „Ferrarischule“ in die Top Position der humanberuflichen Schulen Tirols. Unter anderem deswegen, weil die Ferrarischule innovative Wege geht. Jugendliche können ihre Bildungswege individuell zusammenstellen. „Individuell gestaltbare Bildungskonzepte gewinnen an Bedeutung, weil sie selbst motivierender sind“, weiß Ferraridirektor Manfred Jordan. Umgesetzt wird all das im attraktiven Angebot des Bildungs-

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in Kooperation mit der Universität Innsbruck

Heute studieren, was morgen gefragt ist ... an der Tiroler Privatuniversität UMIT in Hall. Infos und Anmeldung zum Schnupperstudium unter www.umit.at/schnupper

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campus in den Bereichen Mode, Multi-Mediendesign, Wirtschaft und Sprachen. Module für Gesundheit, Pflege, Umwelt und Kreativität ergänzen das innovative Angebot. Die erneuerte Schule und die moderne mediale Ausstattung schaffen dafür und für den Einstieg in digitale Bildung eine perfekte Lernumgebung. Näheres: www.ferrarischule.tsn.at, Anmeldungen noch bis 29. Februar 2020.

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Bildung | Hochschulen

Pädagogische Hochschule Tirol Neue Masterstudien für Primarstufe und Berufsausbildung

Thomas Schöpf

Rektor, Pädagogische Hochschule Tirol

Das Studienjahr 2019/2020 ist für die Pädagogische Hochschule Tirol ein historisches: Erstmalig werden im Rahmen der neuen Lehramtsstudien an Pädagogischen Hochschulen Masterstudien im Bereich Primarstufe und in der Berufsausbildung angeboten. Überaus erfreulich sind die aktuellen Studierendenzahlen der PHT, die einen Höchststand erreicht haben. Über 1000 Studierende in den Lehramtsstudien erlangen eine hochwertige akademische Qualifizierung. Diese Studierenden haben während der Ausbildung lange Praxisphasen, so werden zum Beispiel die angehenden Volksschulehrer*innen im Rahmen der Praktika Schulen bei der Einschulung der „Erstklässler“ unterstützen und damit wertvolle Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben sammeln. Die Bautätigkeiten zum neuen, modernen Bildungscampus schreiten zeitgerecht voran und so darf im Feber 2020 bereits die Praxismittelschule (PMS) ihren Unterricht im neuen Gebäude beginnen. Die Eröffnungsfeier der PMS findet am 21. Feber 2020 statt. Über die Studienangebote der PHT kann man sich am derzeitigen Standort auf Schloss Mentlberg an den folgenden Tagen informieren: Infotag am 29. Jänner 2020 von 17 bis 19 Uhr sowie am Tag der offenen Tür am 11. März 2020 von 13 bis 17 Uhr. Frist für die Registrierung zum Aufnahmeverfahren für alle Schularten ist von 2. März bis 15. Mai 2020. Infos unter: www.zulassunglehramt.at

fh gesundheit wir bilden die zukunft P FH-Bachelor-Studiengänge ■ Augenoptik* ■ Biomedizinische Analytik ■ Ergotherapie ■ Gebärdensprachdolmetschen* ■ Gesundheits- und Krankenpflege ■ Hebamme ■ Physiotherapie ■ Radiologietechnologie * vorbehaltlich der Akkreditierung fhg-bildung-karriere-190x77.indd 1

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P Master-Programme ■ Ergotherapie und Handlungswissenschaft ■ Ernährungskommunikation ■ Handlungswissenschaft ■ Klinische Diaetologie ■ MBA im Gesundheitswesen ■ Radiological Technologies

P Akademische Lehrgänge ■ Anästhesiepflege ■ Intensivpflege ■ Kinderintensivpflege ■ Kinder- und Jugendlichenpflege ■ OP-Pflege ■ Psychiatrische Gesundheitsund Krankenpflege

Programm 2020

www.fhg-tirol.ac.at

02.12.19 13:06

© PHT (2), DANIEL ZANGERL/UMIT, UMIT

Die fh gesundheit bietet Ihnen FH-Bachelor-Studiengänge sowie Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten für Gesundheitsberufe mit international anerkannten akademischen Abschlüssen.


Bildung | Hochschulen

Privatuniversität UMIT Hall in Tirol Neue Masterstudiengänge Sabine Schindler

Rektorin, UMIT

Nach einem aufwändigen Akkreditierungsverfahren – durch die für die Qualitätssicherung an Hochschulen zuständige AQ Austria – starteten an der Privatuniversität UMIT mit Beginn des Studienjahres 2019/20 erstmals die fünf neue MasterStudien Advanced Nursing Practice (ANP), Pflege- und Gesundheitsmanagement, Pflege- und Gesundheitspädagogik, Public Health und Nachhaltige Regional- und Destinationsentwicklung (gemeinsam mit der Universität Innsbruck). Damit bietet die Privatuniversität UMIT aktuell 21 hochwertige Bachelor, Master- und Doktorats-Studien, sieben Universitätslehrgänge, zehn Universitätskurse und weitere neun Zertifikatskurse an. Auch in Zukunft will die Privatuniversität UMIT das Studienangebot weiter ausbauen. So soll heuer – aufbauend auf das Bachelor-Studium Elektrotechnik – ein Master-Studium Elektrotechnik, das gemeinsam mit der Universität Innsbruck geplant wird, zur Genehmigung bei der Akkreditierungsbehörde AQ Austria eingereicht werden. Weiters wird ein Master-Studium in Medizinischer Informatik vorbereitet. Mit Beginn des Studienjahres 2019/20 wurde an der Universität UMIT eine Stabstelle Veterinärmedizin eingerichtet. Diese Stabstelle hat in den kommenden Monaten im Auftrag des Landes Tirol die Machbarkeit eines VeterinärmedizinStudiums in Tirol zu prüfen. Infos unter www.umit.at/studien

Bildungscampus Ferrarischule Classic-Ferrari

Fachschule

Multi-Mediendesignferrari

Aufbaulehrgang

Modeferrari

Medienkolleg

Human | Sprachen | Kreativ 5 Jahre - Matura Tag der offenen Schule: 1. Feber 2020| 9-15 Uhr

Anmeldung 2020/21: 10. 02. – 29.02.2020

Spezialzweig 5 Jahre - Matura

Grafik und Design 5 Jahre - Matura

Gesundheit und Sozialmanagement 3 Jahre - Abschlussprüfung Gesundheits Know How, Maturatraining 3 Jahre - Matura Kurzstudium 4 Sem. - Diplomprüfung

Weinhartstraße 4 | 6020 Innsbruck | www.ferrarischule.at | hlw-innsbruck@tsn.at

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Bildung | Hochschulen

Universität Innsbruck International exzellent vernetzt Die Universität Innsbruck ist vor Kurzem dem Universitätsnetzwerk AURORA beigetreten und arbeitet in Zukunft verstärkt mit acht weiteren Universitäten in ganz Europa – von Reykjavik bis Neapel – zusammen. Wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlichem Engagement und mit gesellschaftlicher Relevanz verbinden, ist das Leitmotiv von AURORA und dieser Anspruch findet in insgesamt sechs Themenschwerpunkten seinen Niederschlag: Diversität und Inklusion, Beitrag der eigenen Forschung zur Weiterentwicklung der Gesellschaft und die damit verbundenen sozialen Auswirkungen, Neuausrichtung der Lehre mit digitalen Werkzeugen, die verbesserte Interaktion mit den Studierenden sowie die verstärkte Internationalisierung und die Schaffung einer nachhaltigen Forschungs-, Lehr- und Lerninfrastruktur. Die Stärke des Netzwerks liegt in der Auswahl der Projekte in Lehre, Forschung und Verwaltung, die angelegt sind, den großen gesellschaftlichen Herausforderungen multidisziplinär, bereichsübergreifend und problemorientiert zu begegnen. Ein weiteres großes Ziel für AURORA ist es, eines der von der Europäischen Union geförderten Netzwerke im Rahmen der „European Universities“-Initiative zu werden.

Tilmann Märk

Rektor, Universität Innsbruck

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© GERHARD BERGER, UNIVERSITÄT INNSBRUCK

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Bildung | Tourismusschule

TOURISMUS­ AUSBILDUNG ÜBER DEN DÄCHERN INNSBRUCKS

Höhere Lehranstalt für Tourismus mit drei Ausbildungszweigen

Die unternehmerische Schule VILLA BLANKA vereint Exzellenz in den Bereichen Ausbildung, Wohnen und Freizeit.

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© DIE FOTOGRAFEN

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VILLA BLANKA office digital

Direkt an der Schule steht den SchülerInnen ein neuer Wohncampus zur Verfügung.

Mit einer Ausbildung an der VILLA BLANKA stehen den Jugendlichen alle Türen in die Welt und in diversen Berufssparten offen. Die fünfjährige Höhere Lehranstalt für Tourismus vermittelt SchülerInnen eine höhere fachliche Bildung und schließt mit insgesamt vier Lehrabschlüssen inklusive Matura ab. Es besteht zudem die Möglichkeit, sich für den internationalen Zweig zu entscheiden oder sich auf office digital sowie touristal zu spezialisieren. Dank modernstem Frontoffice-Unterricht und neuer Rezeption werden die Jugendlichen bestens für die Praxis vorbereitet. Alternativ steht den SchülerInnen mit der Kulinarischen Meisterklasse eine dreijährige Hotelfachschule zur Auswahl. Der Schulzweig schließt mit der Prüfung zur/m Hotelkauffrau/-mann ab sowie mit drei Lehrabschlüssen.

Wohncampus mit Hotelkomponente Direkt an der Schule steht den SchülerInnen ein neuer Wohncam-

pus mitsamt modernen Zimmern, PädagogInnen-Team und umfassenden Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung. Die kostenlose Lernunterstützung verbessert den Lernerfolg, während die neue Villa Vital mit Fitnessclub und Schülerlounge jede Menge Freizeitspaß bietet. Ein gesundes dreigängiges Mittagessen ist für jeden inklusive und eine optimale Verkehrsanbindung und kurze Heimfahrt ab Freitag mittags sind garantiert.

Praxisfachschule Kulinarische Meisterklasse In 3 Jahren zur/zum Hotelkauffrau/-mann und 3 Lehrabschlüsse Koch/Köchin Hotel- und Gastgewerbeassistent/in Restaurantfachkraft

Tourismusschulen VILLA BLANKA Weiherburggasse 31 6020 Innsbruck Tel. 0512/29 24 13 E-Mail: office@villablanka.com www.villablanka.com

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Bildung | Technologiebranche

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abgeschlossenen Lehrzeit zu übernehmen und ihnen eine Perspektive im Unternehmen zu geben. Das hört sich gut für dich an? Dann bewirb dich am besten gleich online für deine berufspraktischen Tage bei STIHL Tirol. So kannst du deinen Lehrberuf, das Unternehmen und deine zukünftigen KollegInnen bereits kennenlernen. Mehr Infos findest du unter jobs.stihl.at.

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S

THL Tirol produziert und entwickelt gemeinsam mit dem STIHL Stammhaus hochwertige Gartengeräte wie Rasenmäher, Mähroboter oder Rasentraktoren. Am Firmensitz in Langkampfen arbeiten über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch 15 Lehrlinge. Mit einer Lehre bei STIHL Tirol legst du den idealen Grundstein für deine Berufslaufbahn und bist nach erfolgreichem Lehrabschluss als Fachkraft gefragt. Wir ermöglichen dir eine umfassende betriebliche Ausbildung, u. a. mit speziellen Lehrlingstrainings oder einer eigenen Lehrwerkstatt. Auch Lehre mit Matura ist bei uns möglich. Darüber hinaus bieten wir einige attraktive Zusatzleistungen an, u. a. gemeinsame Lehrlingsausflüge oder Zeugnisprämien bei entsprechendem schulischem Erfolg. Unser Ziel ist es, alle Lehrlinge nach der positiv


Bildung | Baubranche

Fröschl – mehr als eine Lehre

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ine Lehre bei Fröschl ist eben mehr als nur eine Lehre! Neben einer fundierten fachlichen Ausbildung erhalten die jungen Menschen in der Lehrlingsakademie die Möglichkeit, soziale und digitale Kompetenzen weiter auszubauen. Auch ein eigenes Karriereprogramm bietet den Jugendlichen die Chance, heute schon ihre Zukunft zu gestalten. Ganz individuell werden hier berufliche Perspektiven erarbeitet und vorbereitet. Die Teilnahme an speziellen Kursen

wird ermöglicht. Kompetente und umfassend ausgebildete Fachkräfte sind unsere Zukunft. Unser Engagement wurde im Herbst 2019 mit den Auszeichnungen „Staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb“ und „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ honoriert. Neugierig geworden? Wir freuen uns auf jede Bewerbung. Auch Schnuppern ist jederzeit bei uns möglich. Nähere Infos unter: www.froeschl.at/karriere

Fröschl Vorteile im Überblick • Überdurchschnittlicher Verdienst und Prämien für besondere Leistungen • Erfahrene und motivierte Lehrlings­ ausbilder • Fröschl Lehrlingsakademie • Fröschl Karriereprogramm • Arbeiten in einer starken Mannschaft

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© FRÖSCHL AG & CO KG

Eine fundierte Ausbildung inklusive zahlreicher Events während der Lehrzeit und die aktive Unterstützung stellen unser Erfolgsrezept dar. Mit insgesamt 22 neuen Lehrlingen war die Lehrlingssuche noch nie so erfolgreich wie im Jahr 2019.


© MELANIE-KORAVITSCH.COM

Bildung | Interview

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Bildung | Interview

Motivations­ bombe In seinem Buch „Why Not?“ gibt Bestsellerautor und Coach Lars Amend Praxistipps für ein Leben ohne Wenn und Aber. Im Interview erzählt er, warum man sich Ziele stecken sollte, wie man sie erreicht und sich dabei nicht unterkriegen lässt.

„Einen Traum zu haben, bedeutet nicht jeden Tag wie ein Glücksflummi durch die Welt zu hüpfen.“

INTERVIEW: KATHARINA WILDAUER

L

ars, heute bist du erfolgreicher Autor und Lebenscoach. Was wolltest du als Kind einmal werden? LARS AMEND: Als Kind wollte ich immer DJ werden. Ich war auch gar nicht so untalentiert und hab mich sehr für die Welt der Musik interessiert. Später habe ich auch für einen Radiosender gearbeitet. Aber letztlich war mir dieser Berufswunsch nicht wichtig genug, denn ich habe nicht ausreichend geübt, um wirklich ein guter DJ zu werden. Ich glaube vor allem junge Menschen sehen oft bei ihren Idolen oder Vorbildern nicht, wie viele Stunden über Stunden man üben und trainieren muss, um dieses eine Ziel zu erreichen. Denkst du, es ist wichtig, sich selbst konkrete Ziele zu stecken? Stell dir vor, du willst ein Haus bauen und arbeitest immer nur dran, wenn du gut drauf und motiviert bist. Dann wird dieses Haus nie fertig. Genauso ist es mit Träumen und Zielen im Leben. Man wird nicht jeden Tag Lust

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Bildung | Interview

Positiv denken

Lars Amends fünf Erinnerungen für den Alltagstrubel.

1. S  ei stolz auf dich und alles, was du geleistet hast. 2. Nutze dein Angst als Treibstoff, nicht als Bremse. 3. V  erwende in Gesprächen immer jene Worte, die du selbst gerne hören würdest. 4. V  erbringe mehr Zeit mit den Menschen, die du wirklich liebst. 5. Wenn du nicht fragst, heißt die Antwort immer Nein.

Lars Amend wurde mit seiner Bushido-Biographie zum Bestsellerautor. Gemeinsam mit dem herzkranken Daniel Meyer schrieb er „Dieses bescheuerte Herz“, das 2017 mit Elyas M’Barek in der Hauptrolle verfilmt wurde. Vor Kurzem erschien Amends zweiter Ratgeber und Spiegel-Bestseller „It’s all good“, in dem er dazu aufruft, seine Träume zu verfolgen. Der Lebenscoach und Autor lebt und arbeitet in Berlin.

Der Uni hast du nach nur einem Tag den Rücken gekehrt, du hast einige Zeit in London gelebt, später beim Radio gearbeitet und dann begonnen, Bücher zu schreiben. Hattest du manchmal Zweifel, ob dein Weg der richtige ist? Eine gewisse Unsicherheit war natürlich da. Aber mir war immer klar: der von der Gesellschaft als normal erachtete Weg ist nichts für mich. Für meinen Vater bin ich also einen Tag zur Uni, wusste aber gleich, dass ein Studium nicht das Richtige für mich ist. Es ist wichtig herauszufinden, was der persönliche Weg ist. Ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als ein falsches Leben

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zu führen: zu studieren, weil es die Eltern wollen. Einen Beruf ausüben, weil man viel verdient. Wir haben nur dieses eine Leben, das sollten wir mit einem Beruf verbringen, der uns ein gewisses Maß an Spaß und Freude bereitet. Was würdest du jungen Menschen empfehlen, die gerade ihren Weg suchen? Ich finde, man muss in seinen 20er Jahren erstmal gar nichts erreichen. Da bin ich viel radikaler als andere. Ich bin überzeugt, dass man als so junger Mensch keine Erfolge braucht. Was man aber machen sollte: Reisen, die Welt entdecken, andere Kulturen kennenlernen, tausend Dinge probieren und auch mal auf die Schnauze fallen – du musst herausfinden, wer du bist. Wenn wir aus der Schule kommen, sollen wir auf einmal wissen, was wir mit unserem Leben machen wollen – dabei wissen wir gar nicht, welche Möglichkeiten wir haben. Deshalb: Schreib eine Liste mit Berufen und Ausbildungen, die du dir vorstellen kannst zu machen. Und dann probiere einfach aus! Besonders das Reisen ist so wichtig, weil man dadurch eine neue Perspektive auf das Leben bekommt. Jugendliche sind oft überfordert mit der Vielzahl an Möglichkeiten, die wir in Deutschland oder Österreich haben. Wenn man von einer Reise in fremde Kulturen zurück-

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Zur Person

haben, dafür zu arbeiten. Einen Traum zu haben, bedeutet nicht jeden Tag wie ein Glücksflummi durch die Welt zu hüpfen. Für mich persönlich ist Durchhaltevermögen der wichtigste Faktor für Erfolg und Zufriedenheit im Leben. Das ist der Unterschied bei den Menschen, die etwas erreicht haben. Es sind nicht immer die Besten und Talentiertesten in den Charts, auf Bestsellerlisten oder unter Firmengründern. Wenn du etwas erreichen und Erfolg haben willst, musst du auch mal was durchziehen und schwierige Zeiten durchstehen. Es macht nicht immer Spaß, aber am Ende lohnt es sich und man ist stolz, wenn man zurückblickt.


Bildung | Interview

Lern, wie genial medial sein kann.

Buchtipp Lars Amend: „Why Not? Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber”. GU, 272 Seiten

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kommt, empfindet man mehr Dankbarkeit dieser Auswahl gegenüber. Dann ist eine Lehre zum Tischler plötzlich gar nicht mehr so schlecht. Dein Buch soll inspirieren, seine Träume zu verwirklichen. Was sind deine Tipps für den Anfang und die ersten Schritte hin zum Ziel? Punkt eins: Hab keine Angst, am Anfang richtig zu scheitern. Viele Menschen haben Angst, anfangs alles falsch zu machen und sich zu blamieren – und das blockiert! Aber jeder Profi war mal Amateur. Jeder hat klein angefangen und den ersten Schritt gemacht. Punkt zwei: Stell so viele Fragen wie möglich. Rede mit den Menschen, die den Weg, den du gehen möchtest, schon gegangen sind. Ich würde mir also einen Mentor suchen und viele Menschen kontaktieren und um ein kurzes Gespräch bitten. Wenn du Arzt werden möchtest, dann schreibe an zehn Chefärzte – irgendwann wird sich jemand Zeit nehmen und deine Fragen beantworten. Hab keine Angst und stell viele Fragen, das würde ich jungen Menschen auf den Weg geben. In deinem Buch plädierst du für 30-TageChallenges. Wie kann das helfen? Egal, wie alt du bist und was du in deinem Leben machst: du kannst etwas Neues anfangen, dafür ist es

nie zu spät. Die 30 Tage sind ein absehbarer Zeitraum und perfekt, um etwas anzufangen und auszuprobieren: Du kannst einen Monat kein Fleisch essen, keinen Alkohol trinken, eine Sprache lernen oder mit Malerei anfangen. Nach einem Monat sieht man schon Erfolge, man fühlt sich besser und trickst sich dadurch selbst aus. Die 30-Tage-Challenges bringen neue Energie ins Leben und können ein super Anstoß sein. Hast du Tipps, um motiviert zu bleiben und positiv zu denken? Es gibt in meinem Leben zwei Routinen: Morgens trinke ich immer einen Espresso. Und dann meditiere ich nach dem Aufstehen für 20 Minuten. Das hilft mir, morgens gut in den Tag zu starten. Oft stehen wir auf, werden nicht richtig wach und hetzen dann in die Arbeit oder Schule. Durch die Meditation bringt man eine kleine Struktur in den Tag und hat einen Puffer, bis das Leben beginnt. Von vielen Profisportlern oder Topmanagern weiß man, dass sie meditieren. Das hat nichts mit Esoterik oder Räucherstäbchen zu tun. Meditation ist eine Technik, um Klarheit und Gelassenheit zu bekommen und ruhiger zu werden. Deshalb mache ich immer Werbung dafür und möchte, dass viel mehr Menschen zu meditieren beginnen. Vielen Dank für das Gespräch.

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Bildung | Onlineplattformen

Digitale Lernhelfer

Egal ob Mathe-Nachhilfe, Excel-Schulung oder kompletter Universitätslehrgang: Lernplattformen im Internet bieten Kurse zu nahezu allen Themen an, die dazu einladen, sich bequem von zuhause aus weiterzubilden. Fünf davon, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten, stellen wir vor. TEXT: DANIEL FEICHTNER

D

as Internet ist ein mächtiges Werkzeug: Heute trennen uns nur wenige Mausklicks oder Swipes von Informationen zu nahezu allen erdenklichen Themen. Was früher oft mühsam recherchiert werden musste – wenn es überhaupt zu finden war –, steht heute meist in mehrfacher Ausführung aus verschiedenen Quellen zur Verfügung. Doch Information ist nicht gleich Wissen. Um Neues zu lernen, sich fortzubilden und seine Kompetenzen zu erweitern, ist die Aufbereitung genauso wichtig wie der Inhalt selbst. Das haben viele Anbieter im Internet erkannt. Und so gibt es mittlerweile eine breite Auswahl an Plattformen, die sich an Wissbegierige richten – von Schülern, die den Lern-

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stoff besser verstehen, über Berufstätige, die zusätzliche Skills erlernen oder ihr Können vertiefen, bis hin zu denen, die einen Blick in einen völlig anderen Bereich werfen wollen. Große Auswahl Neben kostenpflichtigen und Abo-Angeboten finden sich auch viele Gratis-Kurse und -Fortbildungen. Für welchen Dienst man sich entscheiden sollte, hängt neben dem Inhalt auch davon ab, ob man sich „nur“ praktisches Wissen aneignen will, oder auch ein Zertifikat benötigt, das oft nur bei BezahlAnbietern erhältlich ist.


Bildung | Onlineplattformen

Nachhilfe mit Duden Das deutsche Portal Learnattack wird von der DudenRedaktion gemeinsam mit Lehrkräften entwickelt und richtet sich spezifisch an Schüler. Insgesamt finden sich dort Lern-Videos zu neun Schulfächern. In AbonnementModellen mit einer Mindest-Laufzeit von sechs Monaten werden außerdem Zusatzdienste wie Lernpakete, Statistiken und mehr angeboten. Inhalt: Lernvideos, Unterlagen und Hilfestellungen zu neun Schulfächern

Website: www.Learnattack.de

Sprache: Deutsch Kosten: Gratis Basis-Angebot, mit zwei Abonnement-Optionen

Kurs-Amazon Udemy ermöglicht es allen, die besondere Kompetenzen mitbringen, Lehrer zu werden: Die Plattform stellt Tools zur Entwicklung von Lehrvideos, Präsentationen, Unterlagen und mehr zur Verfügung. Die damit erstellten Kurse werden von den Lehrenden dann zum selbst bestimmten Preis angeboten. Sternebewertungen helfen Interessierten dabei, die besten Kurse zu finden. Mittlerweile umfasst das Angebot von Udemy mehr als 130.000 Kurse, die auch viele praktische Fähigkeiten vermitteln. Inhalt: Lernunterlagen, Videos, Online Discussion Boards, App zu nahezu allen Themen Sprachen: Englisch, Deutsch, weitere

Website: www.Udemy.com

Kosten: Preis wird vom Unterrichtenden festgelegt

Freies Wissen für alle Ursprünglich war die Khan Academy auch ein reines Nachhilfe-Portal. Inzwischen ist das Angebot aber weit darüber hinausgewachsen. Inhalte zu verschiedensten Themen – von Naturwissenschaften über IT und Technologie bis hin zu Wirtschaft und Geschichte – werden kostenlos in Videos, Lerntools und einer eigenen App präsentiert. So eignet sich die Academy sowohl als Lern-Unterstützung als auch zur persönlichen Fort-und Weiterbildung für Nutzer aller Level. Inhalt: Lernvideos, Unterlagen, Apps zu verschiedensten Themen

Website: de.khanacademy.org

Sprache: Deutsch, Englisch, weitere Kosten: Gratis

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Bildung | Onlineplattformen

Vorzeige-Kompetenzen Die Karriere-Plattform LinkedIn hat auch Onlinekurse im Angebot. Mittlerweile finden sich dort mehr als 15.000 Schulungen, oft auch zum praktischen Einsatz von Software wie Excel, Power­Point, InDesign und mehr. Zusätzlich sind viele der Kurse mit einem Achievement-System ausgestattet: Wer eine Schulung erfolgreich absolviert, kann die Bestätigung dafür mit seinem LinkedIn-Profil verknüpfen und hat so einen Beleg für seine neu erworbenen Kompetenzen. Anstatt pro Kurs zu bezahlen, sind alle Angebote von LinkedIn Learning via Abo zugänglich. Inhalt: Videos, Wissenstests, Aufgaben, Diskussionsforen, Abschlussprüfungen zu Business, Kreativität und Design, Technik und IT – auch maßgeschneidert auf spezifische Software

Website: www.linkedin.com

Sprachen: Deutsch, Englisch Kosten: monatliches Abonnement

Kooperation auf hohem Niveau Bei der Entwicklung von Onlinekursen arbeitet Coursera eng mit Universitäten, Hochschulen und Unternehmen zusammen. Dadurch soll das Angebot der Plattform sowohl qualitativ hochwertig als auch praxisbezogen sein. Die Kurse behandeln natur-, sozial- und geisteswissenschaftliche Themen ebenso wie Technik, IT und mehr. Neben Fort- und Weiterbildungen können auch Universitätslehrgänge absolviert werden, die in manchen Studien angerechnet werden können.

Besseres Studium, bessere Chancen.

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„Heute studieren was morgen gefragt ist“, ist das Motto der Tiroler Privatuniversität UMIT in Hall. Qualitativ hochwertige, zukunftsorientierte universitäre Studien, innovative Lehr- und Lernkonzepte und persönliche Betreuung sichern den Studienerfolg und den Zugang zu attraktiven Berufsfeldern. Infos unter: www.umit.at/studien

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Bildung | Tourismus

Lehre im Tourismus Arbeitszeiten, Umgangston und Bezahlung – viele Jugendliche haben keine Lust auf‘s Arbeiten inder Gastro. Aber: Schon einmal überlegt, dass eine Lehre im Tourismus besser sein könnte, als man denkt?

Nicht zu vergessen, mit einer Tourismuslehre hast du die Wahl, denn ein Job ist garantiert. Und das Coolste ist, du bekommst sofort Feedback. Das kann das Kompliment des Gastes sein oder nach der stressigen Schicht ein anerkennender Schulterklopfer des Chefs.

Es tut sich was Jetzt kommt das große Aber Nachdem alle Essen draußen sind, hast du Zeit für ein paar Späße oder kannst dem Chef deine kreativen Ideen fürs nächste Gericht präsentieren. Und eines ist sicher: ein aufmerksamer Servicemitarbeiter kann sich vor „Dankeschöns“ kaum retten. Nirgendwo triffst du so viele unterschiedliche Menschen – ob Kollegen oder Gäste.

Viele Tiroler Betriebe haben individuelle Arbeitszeiten – das heißt, Lehrlinge haben auch einmal ein freies Wochenende. Zudem bieten sie verschiedene Goodies wie Mitarbeiterhäuser, Saisonkarten oder Freizeitaktivitäten an. Natürlich ist es abhängig von Job und Unternehmen, aber es zeigt auch, dass sich einiges tut im Tourismus.

Wirtschaftskammer Tirol Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Tel. 05 90 90 5-1220 E-Mail: tourismus@wktirol.at Und neugierig? Dann informier dich unter www.besseralsdudenkst.at ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

W

ir wollen nicht alles schönreden. Klar, wenn das Essen warm beim Gast sein soll, ist es in der Küche hektisch. Und wenn eine große Gruppe gleichzeitig bestellt, heißt es einen kühlen Kopf bewahren. Das alles gehört zum Arbeiten im Tourismus.

LEHRE IM TOURISMUS w w w.besseralsdudenkst.at

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Bildung | Berufsbildende höhere Schulen

Vielseitige Kompetenz für eine vielversprechende Zukunft Die Handelsakademien und Handelsschulen in Tirol – innovativ, praxisorientiert, persönlichkeitsbildend

wird an unseren Schulen großes Augenmerk auf eine ausgeprägte Kommunikations- sowie Sozialkompetenz gelegt. Das fördert das Selbstvertrauen der Jugendlichen ebenso wie ein freundliches Schulklima und erfüllt zugleich zentrale Anforderungen. Wir hören oft, dass sich unsere Schüler­Innen hinsichtlich Präsentationen, Auftreten und Redegewandtheit hervortun.

Durch Stärkung der privaten sowie beruflichen Entscheidungs- und Handlungskompetenz sind die SchülerInnen auf den Berufseinstieg bestens vorbereitet.

D

ie Handelsakademien und Handelsschulen Tirols vermitteln jene Stärken, auf die es in der dynamischen Berufs- und Lebenswelt von morgen ankommt. Wir verschaffen den jungen Menschen Schlüsselqualifikationen, die ihre persönlichen Zukunftschancen deutlich steigern. Einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung und den vielfältigen Kompetenzen und vielversprechenden Erfolgsaussichten der SchülerInnen gilt unser ganzes Engagement. Zukunftsorientiert, vielfältig und erfolgreich

Unsere Schultypen ernten europaweit große Anerkennung und die AbsolventInnen finden sich aufgrund ihrer umfassenden Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Berufen. Mit dem Schwerpunkt in der Wirtschaft – in all ihren Facetten – und der Welt der neuen Medien sind sie auch überall dort besonders gefragt, wo eigenverantwortliches Handeln und das Denken in größeren Zusammenhängen geschätzt wird. Das gilt fürs Studium ebenso wie im Job. Berufs- und Persönlichkeitsbildend unter dem Gesichtspunkt der Kompetenz für Wirtschaft sowie Gesellschaft und mit Blick auf deren Dynamik setzen die HAK und HAS auf permanente Schulentwicklung, um stets am Puls der Zeit – oder ihr auch

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© HAK/HAS REUTTE

Innovativ und lebensnah Zu unserem Erfolgsmodell gehört das vernetzte

voraus – zu sein. So genießen unsere SchülerInnen neben der bekanntermaßen weitreichenden Wirtschafts- und Gesellschaftskompetenz auch bezüglich ihrer IT-Kompetenz einen Vorsprung. Zudem erwerben sie eine fundierte Allgemeinbildung.

Kompetent, exzellent und Kommunikativ Über das wirtschaftliche Know-how und einen breiten Horizont in den neuen Medien hinaus

Lernen wie auch das Fördern von Selbstständigkeit und Stärken. Unsere Schulen setzen auf modernste Ausstattung und engagierte, teamorientierte LehrerInnen, viele mit einschlägiger Praxis. Bestens bewährt haben sich die Übungsfirmen, mit denen unsere SchülerInnen die zentralen Geschäftsbereiche eines Unternehmens realistisch erproben. Durch Praktika und Kooperationen mit Wirtschaftsbetrieben gestaltet sich der Unterricht überaus berufsund lebensnah.

Ideenreich, vernetzt, praxiserprobt Neben dem Einsatz innovativer methodischdidaktischer Instrumente ist die Grundlage unseres Erfolgsmodells der ganzheitliche Ansatz, sprich das vernetzte und angewandte Lernen. Die Ausbildungsinhalte sind stets an deren

BHAK/BHAS Schwaz

BHAK/BHAS/AUL Telfs

Johannes-Messner-Weg 14 6130 Schwaz Tel. 05242/62 79 8 Fax 05242/62 79 8 31 E-Mail: hak-schwaz@tsn.at www.hak-schwaz.tsn.at/neu

Weißenbachgasse 37 6410 Telfs Tel. 050/902 821 E-Mail: eco-telfs@tsn.at www.eco-telfs.at

BHAK/BHAS Wörgl

BHAK/BHAS Hall i. T.

Innsbrucker Straße 34 6300 Wörgl Tel. 05332/725 64 Fax 05332/725 64 12 E-Mail: sekretariat@hak-woergl.at www.hak-woergl.at

Kaiser-Max-Straße 13 6060 Hall in Tirol Tel. 050/902 822 Fax 050/902 822 900 E-Mail: hak-hall@tsn.at www.hak-hall.at


Bildung | Berufsbildende höhere Schulen

Die Handelsakademien und Handelsschulen Tirols vermitteln jene Stärken, auf die es in der dynamischen Berufs- und Lebenswelt von morgen ankommt.

© HAK/HAS WÖRGL

Umsetzung, an der Praxis orientiert. So auch im Fremdsprachenunterricht, wo bereits darauf hingearbeitet wird, diesen komplett in der Zielsprache abzuhalten und auch andere Fächer zum Teil in Englisch zu unterrichten.

Umfassend und vertiefend

Selbstständig, universell und stark Indem wir die private sowie berufliche Entscheidungs- und Handlungskompetenz unserer SchülerInnen nachhaltig stärken, sind sie auf den Berufseinstieg wie auch auf weiterführende Bildungswege bestens vorbereitet. Zudem ermöglichen die diversen Schwerpunktsetzungen eine vertiefende Berufsorientierung, entsprechend individueller Talente und Neigungen. Die Vielfalt der Zukunftsperspektiven unserer

AbsolventInnen ist geradezu einzigartig. Die Handelsakademien bieten eine fünfjährige Ausbildung mit abschließender Matura – teils mit inkludiertem Lehrabschluss für Bürokaufmann/ frau sowie Buchhalter/in und Unternehmerprüfung. Die HAK-Matura eignet sich sowohl für den direkten Einstieg in verschiedenste Berufe – mit Schwerpunkt Wirtschaft und IT – als auch für ein anschließendes Studium. Die diversen Schwerpunktsetzungen der Schulen fördern eine vertiefte Berufsorientierung, entsprechend den individuellen Talenten und Interessen. Die Handelsschulen bieten eine dreijährige Ausbildung mit Abschlussprüfung und führen zu beruflichen Qualifikationen, die zur unmittelbaren Ausübung von einschlägigen beruflichen Tätigkeiten befähigen sowie den Zugang zu verschiedenen Berufen eröffnen.

Die Tiroler Handelsakademien bieten standortabhängig folgende Speziali­sie­ rungen/Vertiefungen an:

Ausbildungsschwerpunkte • Controlling, Wirtschaftspraxis, Steuern • Entrepreneurship und Management • Finanz- und Risikomanagement • Fremdsprachen • Gesundheits- und Sozialmanagement • Jahresabschluss und Controlling • Marketing und internationale Geschäftstätigkeit • Multimedia und Webdesign • Sport- und Eventmanagement

Innovative Neuerungen

• Wirtschaftsinformatik - Digital Business • Kommunikation und Medieninformatik

BHAK/BHAS Landeck

BHAK/BHAS Innsbruck

BHAK/BHAS Kitzbühel

Kreuzgasse 9a 6500 Landeck Tel. 050/902 832 Fax 050/902 832 900 E-Mail: hak-hlw-landeck@tsn.at www.eco-landeck.at

Karl-Schönherr-Straße 2 6020 Innsbruck Tel. 0512/58 10 07 Fax 0512/58 10 07 30 E-Mail: hak-ibk@tsn.at www.hak-ibk.at

Traunsteinerweg 11 6370 Kitzbühel Tel. 050/902 824 Fax 050/902 900 E-Mail: info@hak-kitz.at www.hak-kitz.at

BHAK/BHAS Imst

BHAK/BHAS Lienz

BHAK/BHAS Reutte

Landesrat-Gebhart-Straße 2 6460 Imst Tel. 05412/66 525 Fax 05412/66 525 20 E-Mail: office@hak-imst.ac.at www.hak-imst.ac.at

Weidengasse 1 9900 Lienz Tel. 050/902 836 E-Mail: kontakt@hak-lienz.at www.hak-lienz.at

Gymnasiumstraße 8 6600 Reutte Tel. 05672/627 21 Fax 05672/627 21 75 E-Mail: hak-hlw-reutte@tsn.at www.hak-reutte.ac.at

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Zu unseren Zielen zählt die Befähigung der Schüler­Innen, sich auch selbstständig Wissen, Lernmethoden und Kompetenzen anzueignen – was eine Voraussetzung, zumindest ein großer Vorteil für ein Studium oder auch die unabdingbare Weiterbildung im Berufsleben ist. Sehr förderlich hat sich diesbezüglich das freiwillige betreute Lernen erwiesen, wie es bereits an allen HAK und HAS angeboten wird und nicht zuletzt den Eltern Zeit und Kosten erspart.


Bildung | Tourismusschulen

Ausbildung mit Zukunft Tourismusschulen am Wilden Kaiser

5.

 ann beginnen die Ausbildungen? W Höhere Lehranstalt und Hotelfachschule nach der 8. Schulstufe, Aufbaulehrgang nach Abschluss einer Hotel-, Gastgewerbe-, Tourismus- oder Wirtschaftsfachschule, Handels- oder Landwirtschaftsschule (jeweils dreijährig) oder nach Abschluss einer Lehre im Tourismus.

6.

 elche Besonderheiten bietet W Ihre Schule? Äußerlich am markantesten ist sicher unser Neubau, der im September 2017 fertig gestellt wurde und uns zu einer der schönsten und räumlich exklusivsten berufsbildenden Schulen Österreichs machte. Wesentlich ist jedoch die hervorragende Ausbildung sowohl in den praktischen als auch theoretischen Fächern, Vermittlung von Sozialkompetenz, Benimm-Coaching, Fremdsprachen und Wirtschafts-Know-how und Teamfähigkeit. In zahlreichen Wettbewerben stellen wir unsere Kompetenzen mit herausragenden Leistungen unter Beweis, absolvieren Berufspraktika im In- und Ausland und nehmen auch seit Jahren am Erasmus+ Programm der EU teil.

Mag. Anita Aufschnaiter, Direktorin Tourismusschulen am Wilder Kaiser

1.

 elche Tourismusberufe werden 2020 W ausgebildet? In der fünfjährigen Höheren Lehranstalt und dem dreijährigen Aufbaulehrgang Touristikkaufleute mit Matura, in der dreijährigen Hotelfachschule Hotelkauf­leute. Die Ausbildung ersetzt Lehren für Hotel- und GastgewerbeassistentIn, Koch/ Köchin, Restaurantfachleute und Bürokaufleute sowie die Unternehmerprüfung, befähigt für Reisebüroassistenz und berechtigt zum Studium an allen Fachhochschulen und Universitäten.

2.

 n wen richtet sich das Bildungsangebot? A AbsolventInnen einer NMS oder AHSUnterstufe besuchen die dreijährige Hotelfachschule oder Höhere Tourismus (mit Matura), erhalten so eine Ausbildung in drei Fremdsprachen und Wirtschaft in Kombination mit touristisch-gastronomischer Praxis. Den Aufbaulehrgang, der neben der Spezialisierung rund um die Bar alle wichtigen Grundlagen für die erfolgreiche Ablegung der Reifeprüfung bietet, besuchen Absolventinnen von Fachschulen.

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3.

 elche Abschlüsse können erworben W werden? Oben genannte und zusätzlich: Reiseleiter/in, Jungsommelier/e, Jungbarkeeper/in, Käsekenner/in, Incoming-Zertifikat, Internationale Fremdsprachenzertifikate in Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch. Der neue Ausbildungsschwerpunkt „Bar hoch 4“ bietet weiters die Möglichkeit, Zertifikatsprüfungen für Barista, Edelbrand-Experte/Expertin u. a. abzulegen.

4.

 ie werden die aktuellen Berufschancen in W den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Sehr hoch, da sich der Schultyp flexibel an die Erfordernisse und Erwartungen der Wirtschaft anpassen kann und das Ausbildungsspektrum entsprechend breit ist. Außerdem sind unsere AbsolventInnen international als Fachkräfte anerkannt und gesucht, durch die breite Fremdsprachenausbildung auch international erfolgreich und bestens für ein Studium an der Universität oder Fachhochschule vor­ bereitet.

Tourismusschulen am Wilden Kaiser Neubauweg 9, 6380 St. Johann in Tirol Tel. 050/902 825 E-Mail: info@tourismusschulen.at www.tourismusschulen.at Schnuppertage und Schulbesichtigungen gerne nach telefonischer Vereinbarung!

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Der heimische Tourismus ist nicht nur wichtiger Wirtschaftsfaktor im Land, sondern auch eine Arbeitsbranche mit Potenzial. Die Tiroler Tourismusschulen bieten eine Vielzahl fachlich hochwertiger und abwechslungsreicher Ausbildungen. Absolventen erwartet eine beruflich aussichtsreiche Zukunft.


Bildung | Tourismusschulen

MCI Prof.(FH) Hubert J. Siller, Leiter des MCI Tourismus

1.

 elche Tourismusberufe werden 2020 W ausgebildet? Am MCI Tourismus werden das Bachelorstudium „Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ sowie das Masterstudium „Entrepreneurship & Tourismus“ mit den zwei Studienzweigen „Marketing Management & Tourism“ (rein englischsprachig) und „Strategisches Management & Tourismus“ angeboten. Beide haben das Ziel, Führungskräfte für die alpine und internationale Tourismusund Freizeitwirtschaft auszubilden.

2.

 n wen richtet sich das Ausbildungs­ A angebot? Das Angebot richtet sich an Personen mit Hochschulreife, an angehende Führungskräfte für die Tourismus- & Freizeitwirtschaft oder auch an Personen, die das Familienunternehmen übernehmen wollen.

3.

 elche Abschlüsse können W erworben werden? Das Bachelorstudium wird mit dem akademischen Grad B.A. (Bachelor of Arts) abgeschlossen und ermöglicht den AbsolventInnen, ein aufbauendes Masterstudium im In- und Ausland zu absolvieren. Das Masterstudium wird mit dem akademischen Grad M.A. (Master of Arts) abgeschlossen und befähigt zum einschlägigen Doktoratsstudium.

4.

 ie werden die aktuellen Berufs­W chancen in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Die angesprochenen Chancen dürfen als sehr gut eingeschätzt werden. 95 Prozent der Absolventen des MCI Tourismus finden innerhalb von sechs Monaten nach Studienabschluss einen Job.

5.

 ann beginnen die Ausbildungen? W Die Ausbildungen starten jeweils im Wintersemester, das nächste Mal also im September 2020. Die dazugehörigen Aufnahmeverfahren werden laufend bis Ende Juni 2020 durchgeführt.

Weitere Informationen unter www.mci.edu. Anfragen können gerne an tourismus@mci.edu gestellt werden.

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Bildung | Tourismusschulen

Tourismuskolleg Innsbruck Prof. Mag. Christian Oskar Grote, Direktor am Kolleg für Tourismus und Freizeitwirtschaft

1.

2.

 elche Tourismusberufe werden 2020 W ausgebildet? Unsere breitgefächerte Ausbildung schafft ein touristisches Grundverständnis, das sich in allen Bereichen der Tourismuswirtschaft anwenden lässt. Wo die Absolventen arbeiten, hängt vor allem von den individuellen Interessen ab. Getreu dem Slogan „Customize your TKI“ bieten wir deshalb die Vertiefungsmodule „Internationale Reisewirtschaft und E-Tourism“ bzw. „Sport und Event Tourism“ an.  n wen richtet sich das Ausbildungs­ A angebot? An alle touristisch Interessierten mit Matura oder Abitur.

3.

 elche Abschlüsse können W erworben werden? Man schließt das Kolleg als diplomierte Tourismuskauffrau oder als diplomierter Tourismuskaufmann ab. Zusätzlich ist es möglich, den Jungsommelier Österreich, den Jungbarkeeper Österreich und die Front-Office-Management-Ausbildung zu erlangen.

4.

 ie werden die aktuellen Berufschancen W in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Die Tourismuswirtschaft ist international. Die österreichische Ausbildung weltweit anerkannt. Qualifizierte Führungskräfte sind im Tourismus immer gesucht und dank der sprachlich fundierten Ausbildung (Französisch, Spanisch, Italienisch und Englisch) sind der Berufswahl weltweit kaum Grenzen gesetzt.

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Bildung | Tourismusschulen

5.

 ann beginnen die Ausbildungen? W Die Ausbildung beginnt jährlich im September. Das Kolleg dauert vier Semester bzw. berufsbegleitend sechs Semester. Quereinstieg möglich.

Weitere Informationen Auf www.tourismuskolleg.tsn.at und jederzeit telefonisch unter 0512/58 1000 oder persönlich am Kolleg. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Tourismuskolleg während der StudentsInfoDays am 24. Feber, 11. März und 2. April 2020 live zu erleben.

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Science & Intelligent Analytics (bb)

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Marketing (vz, bb)

> ERP-Systeme > Europäische > Facility-

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& Immobilienmanagement (bb)

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3.

*Start vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria vz=Vollzeit; bb=Berufsbegleitend

www.fh-kufstein.ac.at

fhkufstein_target_bildungkarriere_60x240_20200119.indd 1

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11.12.2019 15:24:50

 elche Tourismusberufe werden 2020 W ausgebildet? In der fünfjährigen höheren Lehranstalt wird die/der Touristikkauffrau/-mann mit Matura und gleichzeitig vier Lehrabschlüssen (Koch/Köchin, Restaurantfachfrau/mann, Hotel- und Gastgewerbeassistent/in, Reisebüroassistent/in mit Studienberechtigung sowie Lehrlingsausbilderprüfung und Unternehmerprüfung ausgebildet. In der dreijährigen Praxisfachschule bilden wir in der „Kulinarischen Meisterklasse“ die/den Hotelkauffrau/-mann und gleichzeitig drei Lehrabschlüssen (Koch/ Köchin, Restaurantfachfrau/-mann, Hotelund Gastgewerbeassistent/in) aus.  n wen richtet sich das Bildungsangebot? A AbsolventInnen der 8. Schulstufe (NMS/ Unterstufe), aber auch internationale AbsolventInnen mit Mittlerer Reife oder nach dem Biennium in Südtirol sind herzlich willkommen. Wir sind für alle da, die eine breit gefächerte allgemeine, sprachliche und wirtschaftliche Ausbildung mit Praxisbezug zum Tourismus mit Jobgarantie weltweit schätzen. Zudem sehen wir uns auch als Unternehmerschule.  elche Abschlüsse können erworben W werden? Zusätzlich zu oben genannten: Jungsommelier/e, Jungbarkeeper/in, Käsekenner/in, Patisserie, Culinary Arts, Barista, Internationale Fremdsprachenzertifikate, Gesellschaftszertifikat – Businessbehaviour und Bankett- und Veranstaltungsmanager.

4.

 ie werden die aktuellen Berufschancen W in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Unsere AbsolventInnen finden jederzeit weltweit einen Job mit ausgezeichneten Karrierechancen in vielen Branchen.

5.

 ann beginnen die Ausbildungen? W Nach der 8. Schulstufe, auch spätere Übertritte und Quereinsteiger sind möglich bzw. willkommen.

6.

 elche Besonderheit bietet Ihre W Einrichtung? Wir sind eine unternehmerische Schule über den Dächern von Innsbruck mit bester Verkehrsanbindung. Hier erhalten SchülerInnen in einem umsorgten Umfeld eine internationale und zeitgemäß digitale touristische Ausbildung.

Weitere Informationen unter www.villablanka.com Der Tag der offenen Tür findet am 30. Jänner 2020 von 10 bis 16 Uhr statt. Schnuppertage sind auf Anfrage außerdem täglich von Montag bis Donnerstag möglich.

© P8/STEINDL, WK-TIROL, STEPHAN ELSLER, FRANZ OSS

UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES


Bildung | Tourismusschulen

Tourismusausbildungen in Tirol – Wifi Mag. Norbert Schöpf, Referatsleiter WIFI/Tourismus

1.

 elche Tourismusberufe werden 2020 W ausgebildet? In unseren Premiumlehrgängen bilden wir Hotelmanager, Food & Beverage Manager, Küchenmeister und Diplomsommeliers aus. Uns ist es ein besonderes Anliegen, einen Beitrag gegen den Fach- und Arbeitskräftemangel im Tourismus zu leisten. Daher haben wir gemeinsam mit den Fachgruppen Hotellerie und Gastronomie ein völlig neues Produkt auf den Markt gebracht. Im Rahmen des Programms „Talents for Tourism“ werden Quereinsteiger in den Tourismus in 18 Monaten bei voller Bezahlung in den Partnerbetrieben und am WIFI auf den staatlich anerkannten Lehrabschluss am zweiten Bildungsweg vorbereitet. Zur Verfügung stehen die Berufsbilder Koch, Restaurantfach und Hotelkauffrau.

2.

 n wen richtet sich das Bildungsangebot? A Wir richten uns an Fachkräfte im Tourismus, UnternehmerInnen, BetriebsübernehmerInnen, AbteilungsleiterInnen und StellvertreterInnen aus der Hotellerie und Gastronomie sowie ambitionierte AbsolventInnen von Tourismus- und Hotelfachschulen mit einschlägiger Berufspraxis.

3.

 elche Abschlüsse können erworben W werden? Die Lehrgänge schließen mit einem WIFI-Diplom bzw. mit einer staatlichen Prüfung der Meisterprüfungsstelle ab. Am WIFI werden auch akademische Abschlüsse angeboten.

4.

 ann beginnen die Ausbildungen? W Unsere Lehrgänge können während des gesamten Jahres begonnen werden. Schwerpunkte liegen naturgemäß in den touristischen Zwischensaisonen. Mehr und mehr versuchen wir, über E-learning-Strecken Learning on Demand möglich zu machen.

5.

 ie werden die aktuellen Berufschancen W in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Ausgezeichnet: Fachkräfte, Führungskräfte und BetriebsübernehmerInnen haben die besten Chancen, eine geeignete Stelle oder einen passenden Betrieb zu finden.

Weitere Informationen unter tirol.wifi.at/tourismus Persönliche Beratung 0590/905 72 74 E-Mail: norbert.schoepf@wktirol.at

AL. SPEZI NG ERU FÖRD tzt Je ieren! inform

Talents for Tourism: Topjob – Academy – staatlicher Berufsabschluss In den Tourismus mit Jobgarantie und bei voller Bezahlung in 18 Monaten zum staatlich anerkannten Berufsabschluss.

Talents for Tourism Berufsbild Restaurantfach

Talents for Tourism Berufsbild Koch

Talents for Tourism Berufsbild Hotelkauffrau

16.03.20-25.06.21, Mo-Fr 09.00-17.00

16.03.20-25.06.21, Mo-Fr 09.00-17.00

23.04.20-02.08.21, Mo-Fr 09.00-17.00

Information und Anmeldung: Mandy Engelhardt | t: 05 90 90 5-7467 | e: mandy.engelhardt@wktirol.at | www.tirol.wifi.at/tft

81


Bildung | Tourismusschulen

100 % Karriere in 3 Schritten

BAU AUF LEHRE Einzelhandelskaufmann/-frau

mit Schwerpunkt Baustoffhandel oder Gartencenter

Lehre

3 in 1 Einzelhandelskaufmann/-frau mit Schwerpunkt Baustoffhandel & Großhandel inkl. Büro

Zillertaler Tourismusschulen

1 DEINE AUSBILDUNG

So macht Lehre Spaß : Umfangreiche Aus- un d Weiterbildungen im Bereich Materialkunde, Persö nlichkeitsbildung un d Verkauf WH-Lehrlingscollege Abwechslungsreiche Exkursionen Extra Lehrlingspräm ien für außergewöhnliche Lei stungen Wirtschaftliche Zusammenhänge im Unternehmen durch Planspiele kennenler nen Unvergessliche Erinnerungen bei ein em möglichen Auslandspraktikum sammeln

1.

 elche Tourismusberufe werden 2020 W ausgebildet? Je nach Schultyp und dazugehörigem Ausbildungsschwerpunkt sind AbsolventInnen der Zillertaler Tourismusschulen in touristischen Tätigkeitsfeldern sowie auf kaufmännischer und administrativer Ebene tätig, z. B. als Hotel-/Gastgewerbeassistent/in, Großküchenleiter/in, Produktentwickler/in im Tourismusbereich, Fachkraft für Küche und Service, Gastgewerbeeinkäufer/in, Hotelkaufmann/-frau, Büro­­ angestellte/r, Kundenbetreuer/in, Rezeptionist/in, in der Reisewirtschaft bei Reiseveranstaltern oder Reisevermittlern, bei Airlines oder Reservierungssystemen und Buchungsportalen.

2.

 n wen richtet sich das Bildungsangebot? A Das Angebot der fünfjährigen Höheren Lehranstalt für Tourismus bzw. der dreijährigen Hotelfachschule richtet sich an interessierte NMS- und AHS-UnterstufeAbsolventInnen, welche neben einer fundierten Allgemeinbildung eine touristische, gastronomische und kaufmännische Ausbildung anstreben. Der Besuch des Aufbaulehrganges für Tourismus bietet AbsolventInnen einer dreijährigen Fachschule den Erwerb der Reife- und Diplomprüfung.

2 DEINE

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MELDE DICH unter: bewerbung@wuerth-hochenburger.at

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FachverkäuferIn VertriebsmitarbeiterIn für Gewerbekunden AbteilungsleiterIn NiederlassungsleiterIn

Alles ist möglich!

Die Lehrlingsentschädigung im 1. Lehrjahr beträgt 700,- € brutto/Monat.

MELDE DICH - WIR SUCHEN LEHRLINGE AN FOLGENDEN STANDORTEN: BAUSTOFFE 6122 Fritzens 6372 Oberndorf 6464 Tarrenz BAUMÄRKTE 6600 Reutte 6020 Innsbruck 6300 Wörgl

Weitere Infos findest du unter: www.wuerth-hochenburger.at Bestens beraten, wenn‘s ums Bauen geht.

Ins_TT Bildung & Karriere Lehre Tirol 88x240_1219.indd 1

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11.12.2019 15:24:54

© ZILLERTALER TOURISMUSSCHULEN (2)

Mag. Bernhard Wildauer, Direktor


Bildung | Tourismusschulen

3.

 elche Abschlüsse können erworben W werden? Je nach Schultyp erwerben die AbsolventInnen an den Zillertaler Tourismusschulen eine abgeschlossene Berufsausbildung mit dazugehörigem Berufstitel: „Touristikkaufmann/-frau“ (HLT, ALT) oder „Hotelkauffrau/-mann“ (HFS). Dies ermöglicht den direkten Einstieg ins Berufsleben und bietet beste Voraussetzungen zur Gründung eines Unternehmens in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Zudem berechtigt der Abschluss der Reife- und Diplomprüfung den Zugang zu Fachhochschulen und Universitäten.

4.

 ie werden die aktuellen Berufschancen W in den ausgebildeten Berufen eingeschätzt? Die Zukunftsperspektiven in der Tourismusund Freizeitwirtschaft sind hervorragend. Die Möglichkeiten für junge interessierte Menschen, eine touristische Karriere zu verfolgen und Top-Positionen einzunehmen, sind in dieser vielfältigen Branche kaum zu toppen.

5.

 ann beginnen die Ausbildungen? W Ausbildungsstart für das Schuljahr 2020/21 ist der 14. September 2020. Anmeldefrist: 10. bis 28. Feber 2020.

6.

 elche Besonderheit bietet Ihre W Einrichtung? Neben der sehr effizienten, kompetenzorientierten und praxisnahen Ausbildung sind die Zillertaler Tourismusschulen für ihre lebendige und dynamische Schulpartnerschaft sowie für die enge Zusammenarbeit mit touristischen Leistungsträgern und Institutionen bekannt. Stets werden aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft wahrgenommen und in das laufende Ausbildungsangebot integriert.

Zillertaler Tourismusschulen Schwimmbadweg 3, 6280 Zell am Ziller Tel. 05282/31 57 Fax: 05282/31 57 70 E-Mail: info@zillertaler-tourismusschulen.at www.zillertaler-tourismusschulen.at Tag der offenen Tür: 22. Jänner 2020 von 9 bis 17 Uhr

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Bildung | Sozialpädagogik

Vielfältige Berufsmöglichkeiten SozialpädagogInnen setzen dort an, wo der Einzelne in seinem Alltag überfordert ist.

Am Institut für Sozialpädagogik in Stams werden vielfältige Methoden praxisnah vermittelt und im Rahmen von Praktika bzw. in der beruflichen Tätigkeit umgesetzt. Die Studierenden haben im Rahmen der Ausbildung die Möglichkeit, ihre

unterschiedlichen individuellen Lebens- und Berufserfahrungen einzubringen und gemeinsam zu reflektieren. Durch heterogene Lehrgangsgruppen wird ermöglicht, auch voneinander zu lernen. Das Kolleg kann in zwei Formen absolviert werden: als Tageskolleg für die Dauer von vier Semestern oder berufsbegleitend für sechs Semester. 

Institut für Sozialpädagogik Stiftshof 1, 6422 Stams E-Mail: sozialpaedagogik.stams@tsn.at www.sozialpaedagogik-stams.at

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Pädagogische Ausbildung mit hohem Praxisbezug

© ISTOCK.COM

D

ie sozialpädagogische Arbeit erfordert eine breit gefächerte Qualifikation, damit Menschen entsprechend ihren unterschiedlichen Bedürfnissen begleitet werden können. SozialpädagogInnen arbeiten mit unterschiedlichen Zielgruppen wie z. B. Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Behinderung. Sie begleiten Menschen in unterschiedlichen, auch herausfordernden Situationen.


Bildung | Einzelhandel

Voller Perspektiven. Die Lehrausbildung bei BILLA.

D

ie Lehre bei BILLA hat einiges zu bieten. „Das Coolste an meiner Lehre ist, dass ich ständig mit Menschen arbeite“, erzählt Julia. Die 17-Jährige ist eine von 1.000 Lehrlingen, die aktuell ihre Ausbildung bei BILLA absolvieren. Als einer der größten Arbeitgeber Österreichs bietet der Nahversorger

spannende Berufe mit tollen Karrierechancen in über 1.100 Filialen. Als Einzelhandelskauffrau/-kaufmann mit Schwerpunkt Lebensmittel durchläuft man alle wichtigen Stationen – von der Obst- und Gemüseabteilung bis zur Feinkost und der Kassa. Wer mehr erreichen will, macht gleich die Lehre mit Matura – so wie Markus: „Das dauert nur ein Jahr länger und ich habe damit die Hochschulreife in der Tasche.“ Allen Lehrlingen winken attraktive Entschädigungen: Im ersten Jahr 770 Euro, im zweiten 1.030 Euro und im dritten 1.320 Euro.

internationale Praktika und viele Weiterbildungen. Wer nach der Lehre hoch hinaus will, absolviert die BILLA Meisterklasse. Hier lernen die jungen Mitarbeitenden alles, was man als Führungskraft wissen muss. „Mein Ziel ist, bald selbst eine Filiale zu führen“, sagt Andreana.

Weitere Informationen: karriere.billa.at

Eine Lehre mit vielen Vorteilen Zudem profitiert man als Lehrling von tollen Boni – dazu zählen Prämien bis zu 5.000 Euro,

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

© BILLA/CHRISTIAN DUSEK

Spannende Lehrberufe, attraktive Prämien und Top-Weiterbildungen am Puls der Zeit


Bildung | Zukunftschancen

Am richtigen Weg? Fachkräfte sind gefragter als jemals zuvor. Der Fachkräftemonitor Tirol gibt detailliert Auskunft über aktuelle und zukünftige Verhältnisse am Arbeitsmarkt. Wer sich heute für eine Ausbildung in einer der nachfragenstärksten Branchen entscheidet, muss sich morgen nicht um eine feste Anstellung Sorgen.

Handel Fachkräfte

Industrie, Gewerbe und Handwerk

+1,4 %

+1,2 %

+2,1 %

-2,0 %

-2,1 %

-2,2 %

2020

2021

20231)

2020

2021

20232)

Stellen

-/+

Bedarf

Tourismus und Freizeitwirtschaft

Information und Consulting

+9,6 % +11,5 % +13,9 %

2020

2021

+5,8 % +5,7 %

20233)

2020

2021

Transport und Verkehr

+7,4 %

+1,8 %

+3,1 % +5,8 %

2020

20234)

2021

20235)

800 Stellen frei , 2) 1.900 Stellen fehlen, 3) 6.700 Stellen frei, 4) 1.500 Stellen frei, 5) 1.300 Stellen frei

1) 

Bildung zählt Wer in der Lage sein möchte, sich seinen zukünftigen Arbeitgeber auszusuchen, sollte auf möglichst gründliche Ausbildung bauen. Denn je qualifizierter Fachkräfte sind, desto mehr freie Stellen erwarten sie am Arbeitsmarkt – sowohl heute, als auch in Zukunft.

Bildungsstufe Schulpflicht erfüllt

Lehre

Weiterführende Schul­bildung (BMS, AHS, BHS)

Tertiäre Ausbildung Akademische Bildungsgänge

2020

2021

2022

2023

2024

Fachkräfte

62.000

61.200

60.400

59.400

57.400

freie Stellen

59.500

59.300

58.900

58.400

57.700

Fachkräfte

119.000

119.000

118.000

117.000

115.000

freie Stellen

125.000

125.000

125.000

125.000

125.000

Fachkräfte

96.500

95.600

94.700

93.500

91.000

freie Stellen

98.100

97.900

97.600

97.100

96.400

Fachkräfte

34.400

35.100

35.700

36.400

36.600

freie Stellen

41.500

42.500

43.400

44.100

44.900

Berechnungsstand: Juli 2019 – Datenquellen: u. a. AMS 2018, Statistik Austria 2018, Landesstatistik Tirol 2018, WKO 2018 Quelle: Fachkräftemonitor Tirol (AMS und Land Tirol) / fkm-tirol.at

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Bildung und Karriere 2020  

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