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Plus.Zeitung 13Z039759 P

NOV AUSGABE 169

13. JAHRGANG IMMER GRATIS. NIE UMSONST.

ROTUNDE WIE ES NUN WEITERGEHT

ZU LAUT? VERANSTALTER VS. ANRAINER

PARK D ICH ARM ABZOCKE ODER ENTLASTUNG?

INTERNET TARIFE IM VERGLEICH

MAKE MY DAY WIR SUCHEN NETTIGKEITEN

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NOVEMBER 2013

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E D I TOR I A L

Ü B E R DI E KLE I N STE G ROSSSTA DT DE R WE LT von Michael Steinlechner

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m Herbst spürt man es besonders stark. Die Lokale sind voll, die Stadt wimmelt vor jungen Gesichtern und die kollektive Vorfreude auf die bevorstehende Wintersaison lässt sich nicht mehr wegdiskutieren. Innsbruck ist eindeutig mehr als eine kleine Stadt in den Alpen, und nicht nur deshalb, weil ich hier wohne und mir das wünsche. Jede Marke, die etwas auf sich hält, kommt früher oder später hierher (Hugo Boss, Primark, Cos, Kiehl’s, Blue Tomato etc.), gefühlt jedes zweite Innnenstadt-Gebäude wurde in den letzten Jahren erneuert oder gleich neu gebaut und wer in Innsbruck ausgehen oder essen gehen möchte, kann das eigentlich die ganze Woche tun und dabei trotzdem auf Abwechslung hoffen. // Erklären lässt sich das durch die Wechselwirkung zwischen der einmaligen Lage wie Erreichbarkeit und den Scharen an Studierenden, die Innsbruck heimsuchen. Die Nähe zum Berg macht es attraktiv, nach Innsbruck zu ziehen. Die jungen Menschen schaffen es umgekehrt, die Stadt trendy zu machen und ihr einen internationalen Touch von Großstadt zu verleihen. Wer in das Innsbrucker Nachtleben eintaucht, hier auf Shopping setzt oder von der Nordkette über die Stadt blickt, wird Innsbruck wohl kaum als kleines Städtchen inmitten des ländlichen Tirols kategorisieren – was es auf Zahlen- und Faktenbasis sicherlich ist. // Doch der Kleinstadt-Wolf im Großstadt-Pelz bringt nicht nur Gutes mit sich. Wenn man in Innsbruck über eine Erweiterung und Kostenerhöhung der Kurzparkzonen (Coverstory Seite 22) spricht, stößt man kaum auf verständnisvolle Ohren. Groß sind die Preise im kleinen Inns-

bruck generell. Der Wohnungskauf ist den Vermögenden vorbehalten, das Mieten in Zentrumsnähe den Wohlhabenden und Wohnungsteilenden. Ein Latte Macchiato kann im Touristengebiet durchaus knapp vier Euro kosten, ein kleiner Eisbecher zum Mitnehmen dasselbe und bei einer Hauptspeise landet man fast immer im zweistelligen Bereich, jeweils ohne Qualitäts- und Geschmackgarantie wohlgemerkt.

DA UN D DO RT L ÄSST DI E STADT DAN N DOC H I H RE N PROVI NZI E LLE N URSPRUN G DU RC H B LI C KE N . // Wo Licht ist, ist auch Schatten und so kommt auch die kleine Großstadt Innsbruck nicht ohne Macken daher und lässt da und dort ihren provinziellen Ursprung durchblicken, besonders im Veranstaltungsbereich. Große Konzertveranstalter meiden Innsbruck wie der Teufel das Weihwasser, weil die Stadt immer noch auf hohe Vergnügungssteuern und Sonderabgaben besteht. Doch auch sonst macht man es Kulturtreibenden nicht immer leicht. Das Afterstash-Festival wurde einfach frühzeitig abgebrochen (Story Seite 18), um die Innenstadtbewohner vor der Lärmbelästigung zu schützen. Besteuerung auf das kulturelle Vergnügen und Anrainerschutz passen nicht besonders gut zum urbanen Flair der kleinen Großstadt Innsbruck. Für die Erdung sind diese kleinen Rückschläge aber nicht so schlecht, sonst könnte man ja wirklich noch meinen, es gäbe keinen besseren Platz auf der Welt. m.steinlechner@6020stadtmagazin.at

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Wir empfehlen:

„EBAY-SHOPS“ IN INNSBRUCK Seite 14 MAKE MY DAY: TIROL SNOWCARD GEWINNEN Seite 30 FOLK’N’ROLL: JO STÖCKHOLZER Seite 54 DIE BESTEN TERMINE DES MONATS Seite 74


n OV e M B e r 2 0 1 3

6020 ZIN STADTMAGA

nov auSGaBe 169

12. JAHrgAng

AM CoVer

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PA R K D I C H A R M Die neue Parkraumverordnung sorgt für Unmut – dabei sollen die Innsbrucker eigentlich davon profitieren.

ab Seite 22

serien Zu LAut? VERANSTALTER VS. ANRAINER Seite 18

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rotuNDe Wie geht es weiter, was sind die Optionen?

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FoLK’N’roLL Singer-Songwriter Jo Stöckholzer im Porträt

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BiN iCH SCHoN DriN? Innsbrucks Internet-Anbieter im Tarif-Vergleich

sTADTTeIL-PORTRÄT Hötting, Höttinger Au und Hötting-West

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Michael Steinlechner kleine grossstadt Essay.

Peter Plaikner leid und lust der liberalen Kolumne.

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Am Stadtrand von Innsbruck entsteht die Wohnanlage »Kranebitterbodenweg 4«.

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Baustart bereits erfolgt. Impressum Herausgeber: Michael Steinlechner Medieninhaber & Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH Chefredaktion: Barbara Wohlsein Grafik: Marco Lösch, Angi Reisinger Mitarbeiter dieser Ausgabe: Sylvia Ainetter, Jan Hetfleisch, Lisa-Maria Insam, Jane Kathrein, Willi Kozanek, Walter Mair, Johannes F. Park, Peter Plaikner, Peter Sandner, Max Schnabl, Flo Seidl, Verena Zankl (Korrektur) Fotos: Gerhard Berger, Emanuel Kaser, Franz Oss Anzeigenverkauf: Carmen Larch, Nina Plattner (verkauf@6020stadtmagazin.at) Anschrift, alle: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck Telefon: 0512/58 6020, Fax: DW -20 E-Mail: redaktion@6020stadtmagazin.at Geschäftsführung Verlag: Andreas Eisendle und Michael Steinlechner Druck Niederösterreichisches Pressehaus Hinweis: Für eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.target-group.at/offenlegungen abgerufen werden.

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Am 15. November startet die ChristkindlmarktSaison, bis dahin warten die weihnachtlichen Häuschen am Gelände der Firma Katzenberger in der Herbstsonne auf ihren Einsatz.

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ROTUN D E

V I E LE I D E E N , W E N I G M Ö G LI C H . Ke i n e s d e r v o r g e s c h l a g e n e n P r o j e k t e i s t 1:1 u m s e t z b a r.

N IX IS FIX Was passiert mit der Rotunde? Keines der Projekte aus der Ideenwerkstatt könne 1:1 umgesetzt werden, resümiert Gerhard Fritz, Stadtrat für Stadtentwicklung und Stadtplanung – bis auf jenes der begehbaren Hungerburgbahn-Brücke. Eine Bestandaufnahme. Text: Jane Kathrein

D E R D E N KMALSC HUTZ MAC HT DE N IDEEN EIN E N STR I C H DU RC H D I E RECHNUNG.

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as geschieht mit der Rotunde? Die einzigartige Raumdimension und die Dachkonstruktion des Gebäudes sollen erlebbar bleiben – darin sind sich Experten und Bürger einig. Zwei Varianten wurden in der Machbarkeitsstudie des Architekturbüros nonconform ausgearbeitet, beide sehen eine Generalsanierung des Gebäudes vor. Variante 1 schlägt einen Veranstaltungsraum mit Podesten und Projektionen vor, Variante 2 einen Ausstellungsraum mit Rampen. Da die Rotunde denkmalgeschützt ist, könnte es jedoch schwierig werden, bauliche Veränderungen durchzusetzen, so Benedikt Erhard von der Kulturabteilung des Landes Tirol. Was wird aus der Talstation der Hungerburgbahn? Wenn es nach der Machbarkeitsstudie und städtebaulichen Überlegungen geht, soll die Talstation abgerissen werden, dort könnte ab 2017 ein neues Veranstaltungsgebäude mit Raum für Gemeinschaftsbüros entstehen – geschätzte Kosten: 3,6 Mio. Euro. Bürgermeisterin Christine

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// Foto: Gerhard Berger

Oppitz-Plörer schließt jedoch einen Abriss aus und spricht von einer Sanierung. Eine Zwischennutzung könnte so aussehen: Das Haus wird für die Jugend und die Kreativen geöffnet. Darüber will der Stadtsenat in seiner nächsten Sitzung entscheiden. Parallel wird an der Lösung für eine endgültige Nutzung weitergearbeitet, die bis 2017 realisiert werden soll. Was geschieht mit der alten Hungerburgbahnbrücke? In diesem Punkt sind sich Machbarkeitsstudie und Politik einig: Die denkmalgeschützte Brücke soll begehbar werden. Wann werden die Gebäude wieder genutzt? So schnell als möglich, geht es nach dem Willen von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Um einen Stillstand zu vermeiden, soll während der Sanierungsarbeiten eines der Gebäude nutzbar bleiben. Ob es, wie von den Architekten vorgeschlagen, einen eigenen Entwicklungsbeauftragten für das Rotunden-Areal geben wird, wird noch entschieden.


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S H OP P I NG

WA S D U W I LL S T. D i e „ S c h a t z i n s e l“ verkauft, was die Menschen bringen.

M E I NS WI RD DE I NS Das Konzept „eBay im Geschäft“ ist in Innsbruck angekommen. In den letzten Monaten haben gleich zwei Shops dieser Sorte eröffnet. Text: Lisa-Maria Insam

// Fotos: 6020/Gerhard Berger

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igentlich ist das Prinzip ganz einfach: Ein Geschäft, in das jeder seine Sachen bringen kann, dort eine Verkaufsfläche mietet und die Preise für die Ware selbst festlegt. Provision wird keine verlangt, die Kunden bezahlen lediglich für die Benutzung der Präsentationsfläche – die Preise beginnen bei einem Euro pro Woche für einen Kleiderbügel. Egal ob Schraubschlüssel, Pelzmantel oder Playstation-Spiel, verkaufen kann man prinzipiell alles. Einzige Vorraussetzung ist, dass die Ware neu, in neuwertigem oder zumindest gutem Zustand ist. Auch Restposten aus Geschäften und Selbstgemachtes findet man beim Durchstöbern der Regale. DOPPELPACK. Anfang Oktober hat Svetlana Ecker gemeinsam mit ihrem Mann Michael die „Schatzinsel“ eröffnet. Das Geschäft befindet sich in der Maximilianstraße, gegenüber der

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alten Hauptpost. Der Blick ins Schaufenster verrät, dass die „Schatzinsel“ ihrem Namen durchaus gerecht wird. Besonders exotisch: Safran aus dem Iran zu sensationell günstigen Preisen. // Bereits seit Juni betreibt Markus Fehringer sein „inn’s fachl“ in der Hunoldstraße. Auch bei ihm findet man Neues, Gebrauchtes und Handwerkliches. Nach dem Einkauf können die Kunden im Garten vor dem Geschäft noch einen Kaffee trinken, wenn sie wollen. Erklärtes Ziel von „inn’s fachl“ ist es, einen Gegentrend zur Wegwerfgesellschaft zu setzen. Wer eine lokale Alternative zu eBay sucht, ist in beiden Shops gut aufgehoben. Ein Blick in andere Städte zeigt: Dieser Ein- und Verkaufstrend ist gekommen, um zu bleiben. www.facebook.com/InnsFachl oder www.dein-mietregal.at www.facebook.com/groups/ SchatzinselInnsbruck


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D E I N M I E TR E G A L . D a s „ i n n‘ s f a c h l“ i n d e r Hunoldstraße gibt es seit Juni.

AUCH NOCH NEU ... NOWHERE In der Franz-Fischer-Straße 5 (ehemalige Postfiliale) wird am 29. November der „Nowhere Store“ eröffnet. Hier soll es neben Designs des Hauslabels Nowhere (in Innsbruck bedruckt und zu 100 Prozent aus Bio-Baumwolle) auch internationale Marken wie American Apparel und Boy London sowie Vintage-Klamotten geben. Außerdem sind Instore-Partys geplant – mit einer solchen geht es am 29. November auch gleich los: Es gibt DJ-Sets, einen Auftritt von Joyce Muniz und Eröffnungsangebote. KONTAKTIL Die T-Shirts („Tiroler Prachtstück“, „Schneehase“) und Babybodys („Tiroler Frischling“) von Kontaktil kennt man schon länger, nun gibt es ein eigenes Geschäft in der Wilhelm-Greil-Straße 12. Sollte man sich für den Weihnachtseinkauf vormerken.

L A B E L M IT S H O P. N o w h e r e g i b t ’s ab 29. November in Wilten.

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V ERK E H R

WA S W U R D E AUS ...

DE R G RÜ N E N WE LLE ? 2009 hat die Stadt für 1,5 Millionen Euro einen neuen Verkehrsrechner angeschaff t. Dieser sollte den Verkehr besser regeln und Staus verringern. Viele Autofahrer haben aber das Gefühl, nur noch im Stau zu stehen. 6020 hat nachgefragt. Interview: Jan Hetfleisch

D E R TR AU M . E i n e grüne Ampel folgt der n ä c h s t e n – s c h ö n w ä r ’s .

© 6020/RATHMAYR

6020

ZUR PERSON Sonja Pitscheider (Grüne) ist Verkehrsstadträtin und Vizebürgermeisterin der Stadt Innsbruck.

: Frau Verkehrsstadtschlossen. Das sind die Siegmairstraße/Kranerätin, wo hakt es bei der „Grünen witterstraße und die Philippine-Welser-Straße/ Welle“? Sonja Pitscheider: Den Traum der Wallpachgasse. Beide werden 2013 noch „Grünen Welle“ muss ich leider erschüttern. angeschlossen. Heuer gab es bereits einige Dieses Thema wurde von den Vorgängern Baustellen wegen des Verkehrsrechners, zum immer falsch kommuniziert. Wenn jemand Beispiel in der Andechsstraße, wo wir die Amvon A nach B möchte, gibt es pelanlagen erneuern mussten, den Wunsch, überall bei Grün damit sie auch ins neue System durchfahren zu können. Diesen „ DI E SI LLGASSE integriert werden können. Wunsch haben aber auch alle WI RD I M anderen, die im Querverkehr N OVE M B E R WI E - Wie geht’s weiter? Die daherkommen. Der neue Sillgasse wird im November DE R GEÖFFN ET, wieder geöffnet, dort sollte Verkehrsrechner läuft auf DAS B RI N GT Hochtouren, kann aber nicht sich bald eine Entlastung alle individuellen WunschE NTL ASTUN G .“ ergeben. Ansonsten gilt: Wer Ampeln auf Grün schalten. Das ampelfrei fahren will, kann auf SONJA PITSCHEIDER wäre auch gar nicht möglich. die Autobahn ausweichen. Im Außerdem wird der öffentliche Stadtgebiet werden wir immer Verkehr bevorzugt. querenden Verkehr haben, der ebenfalls über die Kreuzung möchte. Die beste Möglichkeit Wie viele Ampelanlangen werden ist der öffentliche Verkehr, der in der Innenbereits vom Computer geregelt? stadt bevorzugt die Ampeln passieren darf. Von den 120 Verkehrslichtsignalanlagen sind zwei noch nicht am Verkehrsrechner angeVielen Dank für das Gespräch.

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sta dtg e sc heh en

aBr UPTeS en de. Das „After stash“ wur de von der Polizei abgebr ochen.

LAUTE TÖNE Wie viel Trubel ist den Bewohnern der Innsbrucker Innenstadt zumutbar? Darüber zerbrechen sich die „Afterstash“-Veranstalter den Kopf, nachdem ihr Fest Ende September am Marktplatz vorzeitig beendet worden ist. Aber nicht nur sie. Text: Jan Hetfleisch

Was (v)erträgt die Stadt?

Man könnte es fast weise Vorausahnung nennen: Bereits Ende Mai luden Moustache und Aftershave zu einer „leisen“ Protestkundgebung zum Thema „Was (v)erträgt die Stadt?“. Mit einem Kopfhörerkonzert und einem Silent-DJ-Set wurde auf das Problem „Veranstalter vs. Anrainer“ aufmerksam gemacht.

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// Fotos: Afterstash, Jan Hetfleisch

ine Veranstaltung ist so durchzuführen, dass es keine Beschwerden gibt.“ So steht es – vereinfacht ausgedrückt – in dem Bescheid, der Veranstaltungen im Innsbrucker Stadtgebiet regelt. Doch wie überall ist es auch hier Auslegungssache, wie Regeln zur Anwendung kommen. Und genau über diese Auslegung wird derzeit heftig debattiert – und das nicht zum ersten Mal. // „Soweit mir die Fakten bekannt sind, grenzt das, was beim ‚Afterstash’ passiert ist, an Willkür. So etwas darf es nicht geben“, bringt Christoph Kaufmann, Vizebürgermeister der Stadt Innsbruck, die Situation auf den Punkt. Und auch Matthias Pöschl, Bezirksstellen-Leiter bei der Wirtschaftskammer Tirol, beklagt die immer wieder zu unklare Auslegung des Bescheids: „Unter solchen Rahmenbedingungen kann man keine einzige Veranstaltung durchführen. Da kommt es zwangsläufig zu Problemen und Meinungsverschiedenheiten.“

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streitfrage. Anlass für die Aufregung war der Abbruch des „Afterstash“ Ende September am Marktplatz. Trotz Genehmigung bis 22 Uhr wurde das Fest durch die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) der Stadt Innsbruck und die Polizei eine Stunde vor dem geplanten Ende beendet. „Es gab zahlreiche Beschwerden. Auch aus der Dr.-Stumpf-Straße, die zwei Kilometer Luftlinie entfernt ist“, rechtfertigt Elmar Rizzoli, in der Stadt für die „Allgemeine Sicherheit“ und speziell auch für Veranstaltungen zuständig, den Schritt. „Von zu laut kann keine Rede sein“, ärgert sich Karim Ayoub, Betreiber der Altstadtlokale Moustache und Aftershave und Organisator des Fests. Eine Unterhaltung direkt vor den Lautsprecherboxen sei problemlos möglich gewesen. Keine einWÄnde. 30.000 Euro haben sich die Veranstalter das zweitägige Fest kosten lassen, von den Gäs-


forde rn k lar e r egeln . K a ri m Ay ou b (re.) und Ur ban He l b ok (M oustache und After shave)

ten wurde kein Eintritt verlangt. „Anfangs war das ‚Afterstash’ als Dankeschön an unsere Gäste gedacht“, erklärt Ayoub. „Wir haben uns aber dann überlegt, dass wir die restlichen Innsbrucker einbinden wollen, und haben daraus ein kleines Familien-Fest für alle gemacht.“ // „Das Gesamtkonzept der Veranstaltung war gut abgestimmt und es gab auch im Vorfeld keine Einwände“, sagt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Selbst die Auswahl der Bands war auf eine Reduzierung der Lärmbelastung ausgelegt. Acts, von denen man wusste, dass diese sehr „basslastig“ sein würden, wurden erst gar nicht in das Line-up aufgenommen. Warum es dennoch zum Abbruch kam, gibt den Beteiligten Rätsel auf. Kaufmann: „Es gibt kaum eine Veranstaltung, bei der sich keine Anrainer an mich wenden. Beim ‚Afterstash’ habe ich keine Klagen gehört.“ Was passiert ist. Was ist am 27. September konkret geschehen? Gegen 20.40 Uhr tauchte die MÜG auf dem Marktplatz auf und forderte, dass die Musik leiser gedreht werden müsse, da es Beschwerden gäbe. Dieser Forderung kam der Veranstalter sofort nach. Dennoch kehrte die MÜG kurz nach 21 Uhr wieder zurück – nur dieses Mal mit Verstärkung der Polizei. „Von Anfang an war klar, dass es zu keinem Konsens kommen würde. Sie ließen nicht mit sich reden“, erinnert sich Karim Ayoub an die Situation. Nach einer kurzen, aussichtslosen Diskussion musste die Veranstaltung abgebrochen werden. „Es war nicht die MÜG, die die Veranstaltung beendete, sondern die Polizei“, kommentiert Elmar Rizzoli das Geschehen. Fakt ist: Die MÜG ist nicht befugt, Veranstaltungen zu beenden, sondern muss dafür die Polizei zu Hilfe ziehen. Wem das Fest tatsächlich ein Dorn im Auge war, bleibt unklar. Die Beschwerdeführer bleiben in der Regel anonym. // „Plötzlich war es still, wir wussten nicht was los war“, erzählt eine Besucherin. Zu allem Überfluss endete die „Amtshandlung“ nicht mit dem Abdrehen der Musik: Auch die Gastronomie-Stände mussten dicht machen, was bei den Gästen nur noch für Kopfschütteln sorgte. Kurz nach 21 Uhr war das Fest endgültig beendet.

Klare Regeln gefordert. „Uns geht es nicht darum, dass jetzt ausgerechnet unsere Veranstaltung abgebrochen wurde, auch wenn wir einen gewissen finanziellen Schaden davongetragen haben“, sagt Karim Ayoub. Viel mehr geht es dem Clubbetreiber um eine Auseinandersetzung mit dem Thema Veranstaltungen an öffentlichen Plätzen in Innsbruck. „Es gibt keine klaren Richtlinien, was ,zu laut‘ bedeutet. Unter diesen Umständen wird sich jeder Veranstalter, aber auch jede Behörde hart tun – mit Ausnahme von Veranstaltungen der Stadt selbst“, gibt er zu bedenken. Dezibelgrenzwerte seien kein Allheilmittel. Die Veranstalter bräuchten klare Regeln, um planen zu können und auch das Risiko eines willkürlichen Abbruchs zu reduzieren. Immerhin werde viel Zeit, aber auch Geld investiert, so Ayoub.

„ S ow e i t m i r di e Fa kt e n b e k a n n t s i n d, g r e n z t das , was b e im ‚ Aft e rstas h ’ passi e rt ist, a n W ill kü r . S o e t was da r f es n ic h t g e be n .“ C hristoph Kauf mann, Vi z ebü r ger mei ster

Runder Tisch. Immerhin hat sich seit Abbruch des „Afterstash“ etwas getan. Mitte Oktober fand ein runder Tisch mit Wirtschaftskammer, Vizebürgermeister, Sicherheits-Beauftragtem und den Veranstaltern statt. Konkretes wurde bei dem Treffen nicht entschieden, auch wenn alle Beteiligten von „sehr konstruktiven Gesprächen“ berichten. „Die Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern, der Stadt und den Behörden soll verbessert werden“, lautet der gemeinsame Tenor nach dem runden Tisch. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Wie das in Zukunft aussehen wird, kann ich noch nicht sagen. Aber es war sicher nicht das letzte Gespräch in dieser Sache.“

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TEST

B I N ICH SCHON DRI N? Drei Internetanbieter buhlen in Innsbruck um Kunden. Im Dickicht aus Sondertarifen und Sparangeboten den Überblick zu bewahren, scheint nahezu unmöglich. Deswegen hat 6020 den Vergleich gewagt. Text: Daniel Feichtner

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m den Vergleich fair zu gestalten, wurden die Preise für ZwölfMonats-Verträge für Flatrates verglichen. Die Kosten bleiben also gleich, egal wie viel Datenverkehr entsteht. Bei einer Bindung von 24 Monaten bieten alle drei Provider günstigere Einstiegskonditionen. Aufgrund der dauernd wechselnden Paketangebote, Sondertarife und Zusatzangebote ist ein direkter Vergleich bei den einzelnen Anbietern vor Vertragsabschluss immer ratsam.

UPC:

• Berechnet keine separaten Service-Pauschalen. • Herstellungsgebühr: 49 €, entfällt bei 24-MonatsVertragsbindung.

• Nutzt ein eigenes Breitbandnetzwerk. Kunden werden dabei über Koaxialkabel an den Verteiler im Haus angeschlossen, von dort weg wird sowohl Koaxial- als auch Glasfasertechnologie benutzt. • Angegebene Bandbreiten sind eine Maximalleistung, die abhängig von anderen Benutzern im Haus niedriger sein kann. • Berechnet jährlich 15 € Servicepauschale. • Die Aktivierungsgebühr von 29,90 € wird OnlineBestellern erlassen. • Bietet optional eine Installation durch einen Techniker um 69,90 € an (nicht im errechneten Preis inkludiert).

A1: • Berechnet eine jährliche Servicepauschale von 15 €. • Bietet zusätzlich zu jedem Paket mobiles Internet für 5,90 € pro Gigabyte und eine jährliche SIM-Gebühr von 19,90 € an. • Bindet Kunden über die hauseigenen Kupferleitungen an das Glasfasernetz an. Abhängig von verschiedenen Faktoren können die angegebenen Geschwindigkeiten sowohl etwas unter- als auch überschritten werden. • Kunden der Power-Pakete bezahlen keine 29,90 € Aktivierungsgebühr. • Bietet optional Installation durch Techniker vor Ort für 131 € inklusive der Aktivierungsgebühr an (nicht im errechneten Preis inkludiert).

IKBnet: • Bietet direkte Glasfaser-Anschlüsse bis in die Wohnung. Benutzer müssen sich die Leitungen daher nicht mit anderen im Haus teilen.

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C ove r sto ry

DEMNÄCHST: LUNG? RATENZAH EXTRA-KNOPF

PA rK DI C H A rM Die Stadt sagt den Dauerparkern den Kampf an. Die Kernzone mit einer maximalen Parkdauer von 90 Minuten wird ausgedehnt, neue Kurzparkzonen und -straßen kommen dazu. Die Proteste sind nicht unerwartet. Aber ist die Aufregung berechtigt? Text: Jan Hetfleisch

// Fotos: 6020/Emanuel Kaser

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as neue Parkraumkonzept beschäftigt seit Wochen die Stadt. „Autofahrer, Gastronomen und Kaufleute zahlen wie immer drauf“, lautet der Tenor. Anfang Oktober präsentierte Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (Grüne) ihre Pläne – und stieß auf wenig Gegenliebe. Das Konzept sieht eine Ausdehnung der Kernzone, eine massive Erweiterung der Parkzonen auf das gesamte Stadtgebiet und die Verlängerung der

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Die Fakten Die DreiZonen-Stadt: 90 Minuten Höchstparkdauer, Montag bis Freitag von 9 bis 21 Uhr, Samstag bis 13 Uhr

Einfac h e r wird i n Zukunft z umind est das Lösen eines Parktic ket s – das e-Tic ket kom m t.

180 Minuten Höchstparkdauer, Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr, Samstag bis 13 Uhr Parkstraßen: Montag bis Freitag (bzw. Montag bis Sonntag) von 9 bis 20 Uhr für 7 Euro/Tag unbegrenzt Parkraumkonzept: Ausdehnung der Kernzone mit der maximalen Parkzeit von 90 Minuten

Gebührenpflicht bis 21 Uhr vor. Auch die Anhebung der Grundgebühr um 20 Cent für eine halbe Stunde Parken wird allgemein als „Abzocke“ wahrgenommen. Innenstadtkaufleute und die Gastronomie fürchten um Umsätze, weil Kunden wegen der höheren Gebühren nicht mehr in die Innenstadt kommen könnten. Anrainer sollen profitieren. Sonja Pitscheider selbst sieht die Sache natürlich etwas differenzierter: „Die Innsbrucker haben ein Anrecht auf genügend Parkmöglichkeiten. Darum werden in Zukunft auch in den Randgebieten Parkstraßen eingerichtet. Die Ausdehnung der Gebührenpflicht bis 21 Uhr soll vor allem den Anrainern in der Innenstadt zu Gute kommen, die es derzeit nach der Arbeit schwer haben, einen freien Parkplatz zu finden.“ Das Gesamtpaket ziele darauf ab, die Frequenz auf den Parkplätzen zu erhöhen, wodurch sich für Anrainer (mit Wohnparkkarte) die Chancen erhöhen, auch tatsächlich einen Parkplatz zu finden.

Gegen die Faulheit. „Das Auto ist eine praktische Erfindung. Aber man muss auch diese Erfindung bewusst nutzen und flexibel einsetzen“, appelliert Sonja Pitscheider. Und will damit auch auf die Gemütlichkeit aufmerksam machen, die sich unter den Autofahrern breit gemacht hat: Bloß keinen Schritt zu viel zu Fuß gehen und schon gar nicht auf ein öffentliches Verkehrsmittel umsteigen, wenn man mit dem Auto direkt vor dem Arbeitsplatz und dem Lieblingsgeschäft in der Innenstadt parken kann. Das Problem: Es gibt einfach zu wenige Parkmöglichkeiten in Innsbruck, der Raum ist knapp. „Wir wollen nicht die Autofahrer aus der Stadt drängen, wie so manche böse Zungen behaupten. Wir wollen eine belebte Innenstadt haben und ich glaube, dass wir das auch mit dem neuen Parkraumkonzept schaffen“, bekräftigt die Vizebürgermeisterin ihr Vorhaben. Dauerparker und Pendler. Ein weiteres bekanntes Problem der Stadt sind Pendler, die in den Rand-

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Parkstraßen auch bis zum Stadtrand Anhebung der Gebühr auf 70 Cent pro 30 Minuten Tarifreform bei den öffentlichen Verkehrsmitteln Ausbau des Park&Ride Ausbau des Radwegenetzes


C ove r sto ry

D i e G e bühr e n p f l i c ht b i s 21 Uhr s oll v o r all em d e n Anrainern in d e r Inn e nsta dt zu Gu te komm en.

gebieten die Parkplätze ganztags blockieren. „Das ist vor allem im Westen Innsbrucks der Fall. Diese Pkw-Besitzer nehmen den Anrainern den Parkraum weg – das kann nicht sein“, schildert die Verkehrsstadträtin die Situation. Ähnlich ärgern sich die Anrainer über die Dauerparker im Umkreis des Flughafens. Das Parkhaus ist teuer, im Gebiet um den Flughafen ist das Abstellen des Autos aber noch gratis. Diesem Wildwuchsparken der Urlauber will die Stadt mit der Einführung der Parkstraßen ein Ende setzen. // Allen, die länger in der Stadt zu tun haben, bleiben die Parkhäuser in der Innenstadt oder die Park&RideMöglichkeiten am Innsbrucker Hafen und rund um die Olympiaworld. Sonja Pitscheider: „Wir wissen, dass hier eine Informationslücke besteht. Viele wissen nicht, dass es in den meisten Parkhäusern günstige 24-Stundenoder Nachttarife gibt. Oder dass es bei den Park&Rides das Öffi-Ticket günstig dazu gibt. Daran müssen wir intensiv arbeiten.“ Eine Lücke im Gesamtkonzept ist auch die Tatsache, dass das Öffi-Netz in der Stadt und im Umland zwar gut ausgebaut ist, es aber bis heute keine Kombinationstickets für VVT und IVB gibt.

Das e-Ticket kommt. Einfacher wird in Zukunft zumindest das Lösen eines Parktickets sein. „Das Bezahlen mit dem Handy kommt auf jeden Fall“, bestätigt die Vizebürgermeisterin. Termin gibt es noch keinen, aber es soll 2014 eingeführt werden. „Wir kennen noch nicht alle Rahmenbedingungen. Wenn diese geklärt sind, wird es eine Ausschreibung für das System geben“, kündigt Pitscheider an. Was bis jetzt bekannt ist: Jeder Mobiltelefon-Besitzer soll in Zukunft über eine App per SMS die Gebühr bezahlen können. Für Benutzer der Parkstraßen eine sehr angenehme Sache. Denn hier gibt es keine maximale Parkdauer. So kann nicht nur die Parkdauer um ein, zwei Stunden, sondern auch gleich um mehrere Tage verlängert werden. In der Kernzone bleibt es bei der maximalen Parkdauer von 90 Minuten – auch wenn man mit dem Handy ein Ticket gelöst hat. Satte Einnahmen. Finanziell lohnt sich das Parkraumkonzept für die Stadt Innsbruck auf jeden Fall: Durch die Verkürzung der maximalen Parkdauer in der Kernzone, die Erhöhung der Gebühr um 20 Cent für eine halbe Stunde, die Ausdehnung der gebührenpflichtigen Stadtgebiete und

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? r e n g e G Und die Protest

Kein Protest ohne zugehörige FacebookGruppe: Die Seite „Gegen das neue Parkraumkonzept in Innsbruck“ konnte innerhalb von drei Wochen über 3.200 Fans lukrieren. Dass hinter der Aktion die Innsbrucker Volkspartei steckt, dürfte den meisten FB-Usern egal sein. Zusätzlich wurde von der Stadt-VP die Website www.innsbruckparken.at eingerichtet.

die Möglichkeit, mit nur wenigen Klicks die Parkgebühr zu bezahlen, kann schon sehr bald mit satten Einnahmen gerechnet werden. Geht der Plan auf, so wird auch die Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel gesteigert – womit weitere Einnahmen lukriert werden sollen. Parkkonzept hin oder her: Fakt ist, dass in Zukunft alle bezahlen müssen – egal ob autofahrende Pendler oder die Innsbrucker. Es heißt schließlich „Parkraumbewirtschaftung“ und nicht „ich schenk‘ dir einen Parkplatz“.

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Rel i G i On

K INO AM SONNTAG . I m R a hme n von „K i rc he i m K i no“ wi r d d a s Me tropol zu m spi ri tu e l l e n Tre f f punk t.

KIRCHE OHNE POPCORN Über den Programmpunkt „Kirche im Kino“ hat sich im Metropol-Kino schon mancher gewundert. 6020 hat sich angesehen, wer sich hier jeden Sonntag trifft, um zuzuhören und zu singen. Text: Jane Kathrein

Missionierung:

Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen internationale Missionsgesellschaften in Österreich freikirchliche Gemeinden zu gründen, die meist in enger Verbindung mit einer Mission standen. 1992 schloss sich ein Teil dieser Gemeinden zum „Bund Evangelikaler Gemeinden in Österreich“ zusammen.

A

ndreas Eyl hat eine Vision. Die Kirche braucht mehr junge Leute. Die Nicht-ganz-so-Jungen sitzen an diesem Sonntagvormittag in bequemen Kinostühlen. Seit seinem Sabbatical in England hat der Pastor eine konkrete Idee davon, wie eine Kirche aussehen könnte. Lebendig. In England schlängeln sich die Gläubigen um Häuserblöcke, um in den Gottesdienst zu gelangen. Die rund 50 Besucher an diesem Sonntag lässt er in einem Videoclip an seiner Vision teilhaben. Singende Menschen mit strahlenden Gesichtern sieht man darin.

// Fotos: 6020/Franz Oss

ein junger Mann, der Schlagzeuger fehlt heute. Andreas Eyl strahlt in weißem Hemd und Jeans. Greift nach dem Mikrofon und predigt. Simultanübersetzungen auf Englisch, Französisch und Italienisch sind möglich, wirbt die „Kirche im Kino“ – kurz KIK – auf ihrer Internetseite. Jene, die das in Anspruch nehmen, erkennt man an den Kopfhörern.

bOOm DeR fReiKiRchen. Die evangelikalen Freikirchen erleben weltweit Zuwächse. In Österreich sei dieser Boom jedoch überschaubar, stellt Olivier Dantine, Superintendent der Evangelischen Kirche für Tirol und Salzburg fest. Gefragt PReDiGt, simultanÜbeRsetZt. nach den beiden evangelischen Gemeinden „Kirche im Kino“ ist eine von vier evangelika- in Innsbruck, versichert er, dass es keinen len Gemeinden in Innsbruck. Seit acht Jahren Mitgliederschwund in Richtung Freikirchen lädt sie ihre Mitglieder sonntags zum Gottes- gäbe. „Freundschaftlich“, so bezeichnet dienst ins Metropol-Kino. Am Keyboard sitzt Olivier Dantine das Verhältnis zwischen den Andreas’ Tochter, hinter der türkisen Gitarre Glaubensgemeinschaften.

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„W ir s in d konse rvat iv, aber n ic h t funda me n talistis c h .“ An d r e as e yl

// Mitmachen ist in beiden Lagern möglich, auch aus ideologischer Sicht. Während die evangelikalen Freikirchen die Bibel wörtlich nehmen und in ihren Gottesdiensten das Ausleben von Emotionen ermöglichen, gäbe es in der evangelischen Kirche mehr Interpretationsspielraum und mehr Ruhe, so der Superintendent. Andreas Eyl sieht das etwas anders. Die Bibel und ihre Interpretation werde auch in den freien Kirchen viel diskutiert. „Wir sind konservativ, aber nicht fundamentalistisch“, stellt er fest. KIK sei für alle offen. Kurz vor Beginn des Gottesdienstes huscht ein katholischer Priester in den Kinosaal. Glaubensgemeinschaft. Andreas Eyl erzählt von einer besonderen Entwicklung. Freie Christengemeinde, evangelikale Gemeinde, Baptistengemeinde, Elaia Christengemeinde und die Mennonitische Freikirche haben sich zu einer Kirche zusammengeschlossen und wurden in Österreich als Religionsgemeinschaft anerkannt. Die Glaubensgemeinschaft hat damit das Recht auf einen Religionsunterricht, der mit dem Schuljahr 2014/2015 umgesetzt werden soll. Selbst Kardinal Christoph Schönborn habe die Anerkennung befürwortet. // Die Freikirchen sind stark im sozial-karitativen Bereich tätig. Das starke Engagement in der Flüchtlingshilfe, gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel wird auch im Kino immer wieder angesprochen. Gegen Ende des Gottesdiensts wird ein Korb durch die Stuhlreihen gereicht. Das, was wir haben, sollen wir mit anderen teilen, erklärt Andreas Eyl. Im Idealfall den zehnten Teil dessen, was man verdient. 


OrtSt e r m i N

NI C H T E R S C H R E CK E N. M it k ü n s t l ic h e n B ra nd wu nd e n a m O be rk ö rp e r w a rt e t e i n Fi g u ra nt a u f d e n Üb u n g s b e g i nn.

DIE WUNDENBASTLER Sie sorgen dafür, dass Sanitäter und Feuerwehrleute möglichst nahe an der Realität üben können: Unfalldarsteller. Ihre Arbeit reicht von der Planung einer Übung bis zum Nachbilden von Verletzungen. Mit Gummimilch, Kunstblut und viel Kreativität. Text: Max Schnabl

W Der Experte:

Seit über zehn Jahren „Schminker“: Hans-Peter Winterle aus Völs

o gibt es denn hier eine Toilette?“, fragt ein blasses Mädchen im Volksschulalter. Aus ihrem Arm ragt ein Knochensplitter. „Gleich da drüben“, hilft Unfalldarsteller Hans-Peter Winterle, 56, weiter. Er war es auch, der kurz zuvor den offenen Knochenbruch der jungen Figurantin geschminkt hat. Ebenso ihre Blässe. Mit der Bezeichnung „Schminker“ hat der kaufmännische Angestellte aus Innsbruck kein Problem. „Man darf dabei allerdings nicht vergessen, dass das Schminken von Verletzungen nur einen Teil der Arbeit der Unfalldarsteller ausmacht. Wie die Person sich benimmt, ist mindestens genauso wichtig wie das Aussehen der Verletzungen“, erklärt er. Konzentriert, die Lesebrille auf der Nase, befestigt Winterle mit einem speziellen Klebstoff Watte auf der Stirn. Diese drückt er mit einem Schwämmchen, das in FlüssigLatex getaucht wurde, fest an. Nach kurzem

// Fotos: 6020/Franz Oss

Trocknen entsteht so eine zweite, künstliche Haut, in die nun verschiedene Wunden geschnitten werden können. hAArgeL uNd hÜhNerkNOcheN. In den Räumlichkeiten der Volksschule Sistrans herrscht hektisches Treiben. Es gibt viel zu tun, ein Großunfall wird inszeniert. Alle Schüler sollen evakuiert, medizinisch versorgt und psychologisch betreut werden. An den niedrigen Schreibtischen sitzen etwa zehn Unfalldarsteller, die über 50 Figuranten schminken und instruieren, bevor die Einsatzkräfte anrücken. // Mit herkömmlichem Faschings-Makeup haben die verwendeten Materialien wenig zu tun. Brandblasen können mit einer Mischung aus Haargel und einer Alkohollösung nachgebildet werden, für Darmschlingen bei offenen Bauchverletzungen wird ein Präservativ mit Watte und Kunstblut gefüllt.


„Die meisten Unfalldarsteller haben zwar eine kurze Ausbildung erhalten, vieles eignet man sich aber im Laufe der Tätigkeit selbst an. Ich entdecke immer wieder neue Möglichkeiten, Verletzungen noch realistischer zu gestalten“, sagt Hans-Peter Winterle, „früher habe ich Knochensplitter mit Holzstücken dargestellt, heute verwende ich dafür ausgekochte Hühnerknochen.“ Auch bei ausgeschlagenen Zähnen sei er mittlerweile auf echte Exemplare umgestiegen. Gerade diese Kreativität macht für den erfahrenen Unfalldarsteller den Reiz an der ehrenamtlichen Tätigkeit aus.

der Familie – schließlich trägt ihr Vater Wolfgang Egger die Bezeichnung „Landeschefschminker“. Ernster Hintergrund. Kurz vor Übungsbeginn macht sich Hans-Peter Winterle an das „Auslegen“ der Figuranten, wie er es nennt. Nachdem die Unfallopfer ihre Positionen eingenommen haben, kümmert er sich um die Feinabstimmung. Über die Wunden wird Kunstblut geträufelt, Schwerverletzte werden mit Wasser besprüht, um Kaltschweißigkeit zu fingieren. Wenn die Einsatzkräfte anrücken, ist seine Arbeit nicht vorü-

„ Ic h e n t de c ke i m m e r w i e de r n e u e M ö g l ic h ke i t e n , V e rl e t z u n g e n n o c h r e a l i sti s c h e r z u g e sta lt e n .“ Hans - P eter W i nter l e

Nicht nur Schminken. Schon während des Schminkens wird den späteren „Unfallopfern“ ihre Rolle im Szenario erklärt. Sie erfahren, wie sich ihre Verletzung körperlich und psychisch auswirken kann und wie sie sich gegenüber den Einsatzkräften verhalten sollen. Streng nach Drehbuch. Besonders bei Leichtverletzten ist es wichtig, wie diese mit den Rettern kommunizieren. // Meistens handelt es sich bei den Schauspielern um Jugendliche. „Das ist nicht immer optimal“, merkt Hans-Peter Winterle an, „manchmal muss man einen 14-Jährigen als LKW-Fahrer oder Herzinfarktpatienten einsetzen – so etwas ist nicht sehr realistisch. Allerdings ist es oft sehr schwierig, ältere Menschen als Mimen zu gewinnen“. Das Alter der Schminker selbst ist nicht entscheidend, wie Katharina Egger, 12, beweist. Routiniert modelliert sie mit einer Nagelfeile die Ränder einer Rissquetschwunde: „Diese Art von Verletzungen schminke ich am liebsten. Und Verbrennungen.“ Das Interesse an künstlichen Wunden und abgetrennten Plastikfingern liegt in

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ber: „Als Unfalldarsteller bin ich auch zuständig für die Sicherheit und das Befinden der Figuranten.“ Außerdem gebe es ein spezielles Code-Wort, damit die Helfer tatsächliche Notfälle von gespielten unterscheiden können. // Dass er außerdem gerne dabei zuschaut, wie die fingierten Verletzungen die Sanitäter ins Schwitzen bringen, kann Winterle nicht verhehlen. Schadenfreude empfinde er keine, er freue sich aber darüber, die Einsatzkräfte zu fordern. „Eine Übung ist für mich dann erfolgreich, wenn jeder Teilnehmer etwas gelernt hat. Natürlich können Fehler passieren, aber gerade davon profitiert man.“ Den Stresspegel und die Konzentration schätzt er durchaus ähnlich ein wie bei einem Realeinsatz. „Am Anfang werden Übungen mitunter ein bisschen belächelt. Unsere Aufgabe ist es, den Sanitätern dieses Lächeln möglichst schnell vergehen zu lassen“, meint auch Wolfgang Egger. Die ersten Einsatzfahrzeuge halten mit Blaulicht vor der Volksschule. „Jetzt geht’s los“, freut sich Hans-Peter Winterle, während er mit einem Tuch seine Finger vom Kunstblut reinigt. 


60 2 0–A KT I ON

Wir suchen kleine Nettigkeiten, die den Alltag schĂśner machen. Schick uns deine Geschichte!

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D

er Unbekannte, der dir einen Euro fürs Parken schenkt, weil du die Geldtasche vergessen hast. Der Nachbar, der spontan beim Möbeltragen mitanpackt. Der Wanderer, der dir am Berg das aufgeschürfte Knie verbindet. Es sind diese kleinen Gesten, die einen Tag zu einem guten Tag machen. // Wir suchen eure Geschichten von netten Innsbruckern und netten Gesten, die es verdient haben,

gehört zu werden. Weil die Welt nicht nur schlecht und böse ist. Bis . November ist Zeit, die „Make my day“-Geschichten an uns zu schicken – ein paar Sätze reichen. Wir sammeln die besten Geschichten und veröffentlichen sie zwischen . und . Dezember in Form eines Adventkalenders auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/ 6020magazin

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ES SAY

VON LE I D UN D LUST DE R LI B E R ALE N von Peter Plaikner

Pink ist das neue Hellblau. Frust ist das neue Gelb. Während in Österreich NEOS und LIF von der Wahlplattform zur Parteifusion schreiten, fliegt in Deutschland die FDP erst aus dem Landtag in München und dann aus dem Bundestag in Berlin. Dort scheitert das ehemals lustvolle Erfolgsprojekt der Freidemokraten, hier schaffen die leidgeprüften Liberalen den Wiedereinzug in den Nationalrat. Existenzen an der Parlamentsschwelle gehorchen keinem Trend, doch erblühen unter Engagement.

Z

IB 2, Morgenjournal, Pressestunde – Matthias Strolz ist der neue politische Lieblingsgast des ORF. Während sich Frank Stronach im weiten Kanada vom Kleingeist jenes Österreich erholt, das sich von ihm partout nicht wie seine Firma führen lassen will, setzt das öffentlich-rechtliche Leitmedium auf liberal statt Magnat. Unterdessen lecken die Grünen ihre pinken Wunden, entschließen sich aber endlich zur Wortwahl Oligarch für die sicherlich skurrilste Figur des Wahlkampfs, die wochenlang ausgerechnet dem vielleicht schillerndsten Listen-Ersten den Weg zum Rampenlicht blockiert hat. // Wohl kaum zuvor hat der ORF vor einer Nationalratswahl derart mitgespielt wie 2013. Das ist einerseits dem Umbruch zur wettbewerbstauglichen Multimediamaschine geschuldet, andererseits der Verfassung unter dem politisch besetzten Stiftungsrat. Gezwungen zu einer Entscheidung, wählte der Öffi also eine gleichermaßen einschaltquotentaugliche wie großkoalitionär verträgliche Variante:

Stronach darf in die Konfrontationen, Strolz nicht. Das entsprach nicht dem Wahlergebnis von 2008, aber dem Status Quo des Parlaments 2013. Dass Frank, der Milliardär, eine Zuschauer-Zugnummer ist, war dabei aber ebenso ausschlaggebend wie die Tatsache, dass er vor allem Heinz-Christian Strache Stimmen kosten sollte. So zumindest lauteten ein Jahr lang die Prognosen der politischen Marktforscher. Sie trauten Strolz – wenn überhaupt – erst ganz knapp vor der Wahl jene Überraschung zu, die seiner liberalen Plattform NEOS dann geradezu souverän gelungen ist. NEOS, LIBERALE UND DAS NEOLIBERALE. Viel Einleitung für die Feststellung, dass nach 14 Jahren Pause erstmals wieder ein deklariert liberales Projekt im Nationalrat vertreten ist. Doch dieser Prolog soll unterstreichen, dass die aktuelle Leistung der Plattform von NEOS, LIF und JuLis vielleicht noch mehr zählt als jene des Forums unter Heide Schmid. Sie hatte von 1994 bis 1999 für die bisher einzige

„ li be r Al“ un D„ n eO“ – HAsswÖrte r de r krise 32


rade wegen ihres Wahlerfolgs. Denn aus der Plattform liberale Fraktion im österreichischen Parlament von drei Listen – der namensgebenden sowie dem gesorgt. Ganz im Unterschied zu Deutschland, wo keine Partei seit Kriegsende so lange Regierungsver- Liberalen Forum und den Jungen Liberalen – soll nun antwortung getragen hat wie die FDP – insgesamt 42 eine Partei werden. Das will auch Bauunternehmer Hans-Peter Haselsteiner, der als Geldgeber und MinisJahre als Juniorpartner. Dennoch flog sie just eine terkandidat als Einziger die ansonsten disziplinierte Woche vor der Austro-Wahl erstmals seit 1949 aus Konzentration auf den Spitdem Bundestag. Aus de r pl attfo rm von zenkandidaten Matthias Strolz // Schlechter konnten die Vorzeichen für NEOS, Das dre i liste n soll nun e i n e durchbrach. Mit der Fusion aber nicht nur weitere Neue Österreich, kaum sein. parte i we rde n . das wi ll werden führende Köpfe von der KärntErst München, dann Berlin – auc h han s- pete r hase l- ner Slowenin Angelika Mlinar keine Freidemokraten mehr ste i n e r, ge ldge b e r un d über den früheren Präsidenten in den Volksvertretungen der Hoteliervereinigung Sepp von Land und Bund. Dazu m i n iste rk an di dat. Schellhorn bis zum Initiator des der Begriff „liberal“ global beschädigt – ausgerechnet durch die Vorsilbe „neo“. Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien Niko Alm sichtbarer – sondern auch ihre Bandbreite oder gar Ein Hasswort in Zeiten der Krise, unterfüttert durch Diskreditierung jener Eigenverantwortung, die zwar Gegensätze. // Die größte Gefahr für die neuen Liberalen neoliberales Dogma, aber als Kern des Liberalen bzw. NEOS liegt in den fünf Jahren der kommenden keine asoziale Ansage ist. Der Widerstreit zwischen Legislaturperiode weniger in den externen Auseinsozial- und wirtschaftsliberal, das Auspendeln von andersetzungen mit den politischen Mitbewerbern, links und rechts wirkt geradezu konstitutiv für eine sondern besteht aus der internen Zerreißprobe. Sie politische Bewegung, deren Wurzeln bereits vor zu bewältigen, das ist mehr noch als eine Aufgabe rund 350 Jahren in der britischen Glorious Revolufür das Innere eine Herausforderung an das Äußere. tion wie in der französischen Aufklärung zu finden Denn nur durch den Ausgleich der gesellschafts- und sind. Die namensgebende Prägung jedoch darf uns wirtschaftsliberalen Interessen kann das zarte neue spanisch vorkommen – dank der Verfassung von Cadiz von 1812, noch bevor in Wien der Kongress zu Parteipflänzchen zu einem Baum heranreifen, dessen Laub oder Nadeln klar erkennbar und gut zu untertanzen begann. scheiden sind. So wie es eigentlich selbstverständlich sein sollte für jene politische Bewegung, die neben SPAGAT VON WIRTSCHAFT ZU SOZIALEM. Genau diese Auseinandersetzung zwischen den inter- dem Sozialismus und dem Konservatismus als dritte große politische Ideologie zumindest zwei europänen Lagern, die bei den Freidemokraten in Deutschische Jahrhunderte mitgeprägt hat – ohne aber in land auch schon zum fliegenden Koalitionswechsel Österreich eine eigene Parteitradition begründen zu samt schmerzlichem Personalverlust geführt hat, beschäftigt aktuell auch schon die NEOS – trotz oder ge- können. Bisher.

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ivb.at

Entgeltliche Einschaltung

ivb.news

Drei Seiten Mobilität

Baustellenabschluss Leipziger Platz IVB und Stadt Innsbruck geben für die AnrainerInnen ein Fest. Im September 2012 begannen die Arbeiten im Zuge

Für die BewohnerInnen in Pradl waren die langen Arbeiten

der Tram/Regionalbahn: Die Friedensbrücke zwischen

oftmals nicht angenehm. IVB und Stadt Innsbruck möch-

Sillpark und Leipziger Platz wurde saniert. Gleich darauf

ten sich für die Geduld und das Verständnis während der

folgten die Gleisverlegungsarbeiten, und auch die Halte-

Bauzeit herzlich bedanken und geben ein Fest für die

stellen „Sillpark“ und „Leipziger Platz“ wurden erneuert.

AnrainerInnen. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-

Dazu kamen Kanalarbeiten und Erneuerungen der Geh-

Plörer und IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes werden

und Radwege.

die Feier am 18.11. eröffnen. Für Unterhaltung, Speis und

Noch stehen Asphaltierungsarbeiten an, doch Mitte No-

Trank ist gesorgt. Schriftliche Einladungen werden in den

vember wird die Baustelle rund um den Leipziger Platz

nächsten Tagen an die AnrainerInnen versandt – die IVB

abgeschlossen sein.

freuen sich über viele Gäste!


Entgeltliche Einschaltung

Wege zur Kunst Vom 7. bis 9. November 2013 finden die Premierentage in Innsbruck statt. Premieren, Performances, Workshops, Künstlergespräche und vieles mehr: Die Premierentage finden 2013 bereits zum 15. Mal statt. Grund genug, das Festival von zwei auf drei Tage zu verlängern! Die Premierentage sind ein wichtiger Fixpunkt im Terminkalender aller Kunst- und Kulturinteressierten und haben auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Am Donnerstag, den 7. November um 17:30 Uhr fällt im artdepot der Startschuss. In den darauffolgenden Tagen gibt es an unterschiedlichen Veranstaltungsorten unterschiedlichste Künstler zu hören und zu sehen. Mit den IVB gelangt man umweltfreundlich und bequem zu den Veranstaltungen der Premierentage. Das Abschlussfest feiern dann KünstlerInnen, OrganisatorInnen und Gäste gemeinsam am 9. November in

Mit den IVB ins Treibhaus

Jedes Vorverkaufsticket für eine Veranstaltung im Treibhaus gilt als Innsbruck-Ticket 24 h.

der Bäckerei. Schon seit vielen Jahren gibt es eine Kooperation zwiDas gesamte Programm gibt es unter

schen dem Treibhaus Innsbruck und den IVB. So gilt

www.premierentage.at.

etwa jedes Veranstaltungsticket im Vorverkauf auch als Innsbruck-Ticket 24 h für den Tag der Veranstaltung (inklusive Nightliner). Am 6. November um 20:15 Uhr feiert das Stück „Im weißen Rössl“ im Treibhaus Premiere. Wer denkt dabei nicht gleich an Peter Alexander als Leopold in der Operette von Ralph Benatzky? Auf der Treibhaus-Bühne verarbeiten das Staatstheater („Rum.Rauchen – ein Abend mit Tabak und anderen Lastern“, „Liebesg‘schichten und Heiratsachen“, „Die Präsidentinnen“) und das inzwischen schon legendäre FeinrippEnsemble („Shakespeare’s sämtliche Werke – Reloaded“, „Die Bibel – leicht gekürzt“ und „Grimms Märchen – hart gekürzt“) den Stoff rund um das legendäre Hotel am See, Regie führt Thomas Gassner. Mit ein wenig Glück besuchen Sie eine Vorstellung kostenlos! Unter allen E-Mails an marketing@ivb.at mit dem Betreff „Wolfgangsee“, die bis zum 10.11. einlangen, verlosen die IVB 2x2 Eintrittskarten. www.treibhaus.at, www.staatstheater.at, www.feinripp-ensemble.com


Entgeltliche Einschaltung

Rennrodel-Weltcup Die IVB richten ein Shuttle ein.

des Kunstbahnrodelns zeigt, was sie kann. Für die Unterhaltung zwischen den Bewerben sorgt ein attraktives Rahmenprogramm. Lassen Sie Ihr Auto stehen und benützen Sie das kostenlose Shuttle-Service der IVB, das an beiden Tagen zwischen Hauptbahnhof und Eiskanal Igls eingerichtet wird! Am 23.11. fährt das Shuttle von 7:25 Uhr bis 18:25 Uhr ab Haltestelle Hauptbahnhof im Halbstundentakt nach Igls, von 19:25 Uhr bis 1:25 Uhr im Stundentakt. Am 24.11. fährt das Shuttle von 9:55 Uhr bis 16:25 Uhr im Halbstundentakt. Zustiegstellen: Sillpark, Landessportcenter, IglsDorfplatz. Für alle Sportfans außerhalb von Innsbruck gibt

Am Wochenende des 23. und 24.11.2013 ist der Olym-

es einen P&R-Parkplatz um 3 Euro pro Tag bei der Olym-

pia-Eiskanal in Igls wieder Schauplatz des Rennrodel-

piaworld (Haltestelle direkt vorm Tivoli-Fußballstadion).

Weltcups. Sportfans erwartet an diesen beiden Tagen eine Reihe spannender Bewerbe, bei denen die Elite

Weitere Infos zur Veranstaltung auf www.rodel-austria.at.

Sicherheit geht vor!

Die IVB bitten um Einhaltung des Sicherheitsabstands an den Haltestellen. Gerade morgens, mittags und abends ist an vielbe-

Damit auch künftig nichts passiert, bitten die FahrerIn-

fahrenen Haltestellen einiges los. SchülerInnen und

nen der IVB um mehr Aufmerksamkeit der Fahrgäste

PendlerInnen geraten im Gedränge oft sehr nah an den

im Haltestellenbereich und allgemein im Liniennetz der

Bordsteinkantenrand zur Straße bzw. Gleise. Für die

öffentlichen Verkehrsmittel.

Bus- und TramfahrerInnen bedeutet dies, dass sie be-

Als Anhaltspunkt zeigt eine weiße Bodenmarkierungs-

sonders gut beim Einfahren in den Haltestellenbereich

linie den Sicherheitsabstand im Haltestellenbereich an.

aufpassen müssen. Denn bereits mehrmals kam es

Diesen sollten die Wartenden einhalten, damit auch

bereits zu prekären Situationen, wenn etwa ein Fahrgast

künftig alle Fahrgäste und FahrerInnen sicher an ihr Ziel

unbedacht oder durch Schubsen Dritter auf die Fahr-

kommen.

bahn gestiegen war. Dass die Busse einen größeren Abstand zur Haltestelle einhalten, ist nicht möglich: Die Niederflurfahrzeuge müssen und wollen sehr nah an die Gehsteigkante heranfahren, damit der barrierefreie Zugang für Fahrgäste mit Kinderwagen sowie für ältere und gehandicapte Menschen möglich ist. Dank der aufmerksamen Fahrweise und schnellen Reaktion der FahrerInnen ist bisher zum Glück noch nichts passiert. Die Tram hat jedoch keine Möglichkeit auszuweichen!

IMPRESSUM Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH Medieninhaber und Verleger: target group Publishing GmbH / Brunecker Straße 3 / 6020 Innsbruck / Telefon: 0512 58 6020 / Fax: 0512 58 6020 2820 marketing@ivb.at / www.ivb.at / Gestaltung: Zimmermann Pupp Werbeagentur / Fotos: Premierentage, Treibhaus, Tiroler Rodelverband, IVB (2)


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O

b im Haushalt zum Heizen und zur Warmwasserbereitung oder als Kraftstoff: Erdgas ist effizient, komfortabel, umweltschonend und kostengünstig. Mehr als 90.000 Tiroler Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe in 150 Tiroler Gemeinden haben bereits ihre Wärmeversorgung auf Erdgas umgestellt.

GÜNSTIGSTER ERDGASPREIS Ein Heizkostenvergleich zeigt, dass Erdgas im Vergleich zu anderen Brennstoffen die günstigste Alternative ist: Eine Erdgasheizung spart bis zu 40% Heizkosten gegenüber Altanlagen. Das Förderprogramm und die günstigen Anschlusspreise machen einen Umstieg auf Erdgas jetzt noch attraktiver – so fördert die TIGAS den Umstieg mit bis zu 1.000 Euro.

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H ÖTT I NG I M P ORTRÄT

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN:

Hötting, Höttinger Au, Hötting West Fotos: 6020/Franz Oss

Höttinger Au IN ZAHLEN GRÖSSE:

423,2 HEKTAR

Hötting IN ZAHLEN GRÖSSE:

425,7 HEKTAR

(4,1 % der Gesamtfläche) EINWOHNER:

6.357 KINDERQUOTE:

11,0 %

SENIORENQUOTE:

18,6 %

(4 % der Gesamtfläche) EINWOHNER:

13.501 KINDERQUOTE:

10,2 %

SENIORENQUOTE:

13,7 %

AUSLÄNDERQUOTE:

22,8 % STÄDTISCHE KINDERGÄRTEN:

3

ÄRZTE:

19

(Quelle: Stadtteilspiegel der Stadt Innsbruck, Stand 2013)

AUSLÄNDERQUOTE:

18,2 %

(Quelle: Stadtteilspiegel der Stadt Innsbruck, Stand 2013)

D U R C H S C H N IT TLI C H E R PREIS FÜR EINE EIGENTU M S W O H N U N G P R O Q U A D R ATM E TE R ( E R S T V E R K AU F ):

4.371 E U RO

(Quelle: Immobilienmarktbericht 2013, www.prochecked.at)

D U R C H S C H N IT TLI C H E R PREIS FÜR EINE EIGENTU M S W O H N U N G P R O Q U A D R ATM E TE R ( E R S T V E R K AU F ):

3.311 E U RO

VERK AUFTE WOHNUNGEN:

183

Hötting West IN ZAHLEN GRÖSSE:

1.371,3 HEKTAR

(13,1 % der Gesamtfläche) EINWOHNER:

11.908 KINDERQUOTE:

13,4 %

SENIORENQUOTE:

17 %

AUSLÄNDERQUOTE:

15,2 %

(Quelle: Stadtteilspiegel der Stadt Innsbruck, Stand 2013

D U R C H S C H N IT TLI C H E R PREIS FÜR EINE EIGENTU M S W O H N U N G P R O Q U A D R ATM E TE R ( E R S T V E R K AU F ):

3.844 E U RO

ANTEIL AN GESAMTVERK ÄUFEN IN DER STADT:

MA XIMALER K AUFPREIS PRO QUADRATMETER:

(Quelle: Immobilienmarktbericht 2013, www.prochecked.at)

(Quelle: Immobilienmarktbericht 2013, www.prochecked.at)

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H ÖTT I NG I M P ORTRÄT

Ein Blick zurück ...

D E R N O C H U N V E R B AUTE GIESSENBACH in der Höttinger Au 1955

H I NTE R WA LD N E R S TR A S S E i n H ö t t i n g 1 9 61

I M F R E I B A D H ÖT TI N G E R AU findet ein Schwimmkurs statt.

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© STADTARCHIV

A LTE A N S I C HT D E R H ÖT TI N G E R AU gegen die Martinswand

Zeit für Menschen

D O R F G A S S E I N H ÖT TI N G 1908

Mein Leben. Meine Küche. 21102013_Müller_Floss_73_109.indd 2

I N N S B R U C K E R H Ö H E N S TR A S S E auf die Hungerburg in den 1930ern

1 9 3 6 : B l i c k a u f d i e z u m Te i l n o c h i n B a u b e f i n d l i c h e Lo h b a c h s i e d l u n g

olina Küchen, Baumgartner Handels GmbH Kranebitter Allee 28, 6020 Innsbruck T: +43-512-272834, w w w. o l i n a . c o m

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22.10.13 23:42


H ÖTT I NG I M P ORTRÄT

K L AU S O E G G L

WO’ S I M M E R B LÜHT

PARKANLAGEN: Der Park und alle anderen Anlagen im Freiland sind ganzjährig täglich frei zugänglich. November bis Feber: Montag bis Freitag: 7.30 – 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag: 8 – 17 Uhr

Das Jahr 2013 ist ein ganz besonderes für den Botanischen Garten in Hötting, vor allem für das Botanische Institut. Es feiert nämlich seinen 100. Geburtstag, der Garten seinen bereits 220. Text: Lisa-Maria Insam

SCHAUGEWÄCHSHÄUSER: Dienstag, Donnerstag und jeden ersten Sonntag im Monat: 13 – 17 Uhr Erwachsene zahlen zwei Euro, Kinder, Schüler, Studenten und Senioren einen Euro Führungen durch die Schaugewächshäuser sind gegen Voranmeldungen möglich und kosten für Erwachsene drei Euro und für Kinder einen Euro.

A

ls vor mehr als 100 Jahren mit dem Bau des Botanischen Instituts begonnen wurde, geschah das mit Weitblick: Im Jahr 1906 verkaufte ein Professor für Astronomie den Grund unter der Bedingung, die kleine Universitätssternwarte sollte erhalten bleiben. Wo wenige Jahre zuvor noch nichts gewesen war, wurde 1913 der Botanische Garten eröffnet. Im Laufe der Jahrzehnte wurde immer mehr erweitert. Ein weiterer Meilenstein war die Gründung der „Grünen Schule“ im Jahr 2000. Heute sind auf einer Fläche von zwei Hektar 7.000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen und Klimaten der Erde beheimatet.

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// Fotos: 6020/Franz Oss

ERHOLUNG UND BILDUNG. Jetzt im November ist die blühende Saison zwar vorbei, die Artenvielfalt aber trotzdem beeindruckend. Für Klaus Oeggl vom Botanischen Institut hat der Garten sowohl im Sommer als auch im Winter zwei wichtige Funktionen: Zum einen soll er ein Ort der Erholung sein, zum anderen auch einen Bildungsauftrag erfüllen. Dem Besucher soll vermittelt werden, wie sensibel das Gleichgewicht innerhalb des Pflanzenreiches ist – und dass es gerade deshalb besonders wichtig ist, unsere Lebensräume zu schützen. // Eine gute Möglichkeit, um ein bisschen mehr über unsere Pflanzenwelt zu erfahren, ist die „Grüne


Schule“. Bei einer Führung kann man die Natur mit allen Sinnen erfassen und begreifen. // Aber auch, wenn man einfach nur zum Entspannen kommt, wird man die Schätze der Natur ganz unbewusst genießen. Viele „Stammgäste“ sind regelmäßig im Botanischen Garten, um herumzuspazieren und sogar an kalten Wintertagen an einem windgeschützten Plätzchen den einen oder anderen warmen Sonnenstrahl aufzusaugen. Das Angebot im Freien ist in der kalten Jahreszeit freilich eingeschränkt, in den Glashäusern gibt es jedoch auch bei Minusgraden viel zu sehen.

Seit 21 Jahren der gemütliche Treffpunkt für Jung und Alt in Hötting.

RIECHEN UND KOSTEN. Eine Besonderheit ist der Duft- und Tastgarten, der mit Hilfe der Stadt Innsbruck barrierefrei gemacht wurde. Tafeln in Blindenschrift und ein spezielles Leitsystem sorgen dafür, dass auch Menschen mit Handicap Natur ganz nah erleben können – wie riecht eine Pflanze, wie fühlen sich die Blätter an? Nicht weniger spannend ist das Alpinum, ein Minimundus der Gebirgspflanzen. Weit über 1.000 Pflanzen aus tropischen und nicht tropischen Gebirgen sind hier geographisch angeordnet. // In mehreren Glashäusern sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit präzise auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt. Im Tropenhaus etwa hat es ganzjährig 27 Grad. Dort gibt es vieles, was bei uns nicht wächst, von Bananenstauden über Kakaopflanzen bis hin zu Papayabäumen. Wer Glück hat, darf vielleicht sogar eine der schmackhaften Papayas kosten. // Der systematisch angelegte Schaugarten erklärt dem Laien, welche Pflanzen sich „gut miteinander verstehen“ und wo ein idealer Platz für sie ist.

Aktion

agsKircht n Krapfe

6+1

KUNST & CO. Aufgrund seiner Lage ist der Botanische Garten nicht nur bei Höttingern beliebt, die kurze Wanderung hinauf in die Sternwartestraße nehmen gerade am Wochenende viele Innsbrucker in Kauf. Der Eintritt ist frei, für Sonderausstellungen wird ein kleiner Unkostenbeitrag eingehoben. Regelmäßig finden auch Kunstausstellungen auf dem Gelände des Botanischen Gartens statt. Ein besonderer Tipp ist jedes Jahr das traditionelle Ostermontagsfest, bei dem die Natur und der Frühling willkommen geheißen werden. Im kommenden Sommer wird sich in der Sternwartestraße alles um die richtige Ernährung drehen. Geplant ist eine Sonderausstellung, begleitet von Vorträgen, Führungen und Workshops. Aktuelle Infos gibt’s unter: www.botany.uibk.ac.at

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H ÖTT I NG I M P ORTRÄT

TOUCH DOWN Die Sportmittelschule Hötting-West hat seit diesem Schuljahr eine Football Akademie.

A

meprüfung bestanden und trainieren seit September sieben Stunden pro Woche mit qualifi zierten Trainern und ihren Lehrern. // Die Neue Mittelschule HöttingWest ist ideal ausgestattet, verfügt über einen großen Kunstrasenplatz und mehrere Sporthallen. Etwa eineinhalb Jahre ist es her, dass der heutige Leiter der Football Akademie,

merican Football wird in Österreich immer populärer – das merkt man nicht nur an den TV-Übertragungen der NFLSpiele auf Puls4. Ein absoluter Vorreiter in Sachen Talentförderung ist eine Innsbrucker Schule: Die Sportmittelschule Hötting-West hat seit diesem Schuljahr eine Football Akademie. 19 Jungs und Mädels haben die Aufnah-

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Faszination alpine Tierwelt Bei Gams, Steinbock, Haustieren und vielen anderen hat sich der heurige Nachwuchs im Alpenzoo ganz prächtig entwickelt.

Kontakt Alpenzoo Innsbruck Weiherburggasse 37 6020 Innsbruck täglich ab 9 Uhr T +43 (0)512/29 23 23 E office@alpenzoo.at I www.alpenzoo.at

E

s herrscht reges Treiben, die Kitze von Gams und Steinbock üben sich in gewagten Sprüngen von Fels zu Fels. Die jungen Elch-Zwillinge räkeln sich in der Herbstsonne und naschen an frischen Zweigen und die jungen Wildkatzen zeigen sich bald im dichten Winterpelz. Bärin „Martina“ hält bereits Winterruhe, Jungbär „Ander“ hingegen ist aktiv wie eh und je!

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Das besondere Tiererlebnis ganzjährig im Alpenzoo Kombiticket Alpenzoo: Parken in Congress-/Citygarage + Fahrt mit der Hungerburgbahn + Zoobesuch (www.nordkette.com)


© XXXX

D I E E R S TE F O OTB A LL- K L A S S E in Schul-Montur

Daniel Dieplinger, und das Schulamt mit der Idee auf die Schulleitung zukamen. Die Begeisterung war und ist groß. Mit Cheerleader-Trainerin Barbara Bisjak-Schütz, dem sportwissenschaftlichen Leiter Andreas Pröller und Football-Trainer Jakob Dieplinger steht der Schule ein kompetentes Trainerteam zur Seite. MORE THAN FOOTBALL. Gemäß dem Motto der Akademie – „More than Football“ – soll das sportliche Training Motivation für gute schulische Leistungen sein und die Entwicklung von Sozialkompetenzen fördern. Football und Cheerleading sind begeisternde, leicht zu erlernen-

de Mannschaftssportarten, wo unterschiedliche Talente für ein starkes Team benötigt werden. So kann jeder mitmachen, ob klein oder groß, ob schmächtig oder kräftig. // Die Schülerinnen und Schüler können zwischen den drei Schwerpunkten Flag Football, Tackle Football und Cheerleading wählen. Manche von ihnen sind schon im Verein, fast alle wollen dorthin. Für amerikanisches Flair mitten in Innsbruck sorgt die Ausstattung der Schüler: Sie wurden am Beginn des Schuljahres mit T-Shirt, Sweater, Trainingsanzug und einer original Footballjacke – wie man sie aus Filmen kennt – im AkademieDesign ausgestattet.

INFOS Tag der offenen Tür: 14. Jänner 2014, 14–16 Uhr Aufnahmegespräch: 31. Jänner 2014, 14.30–16.30 Uhr Einschreibung: 18.–20. Feber 2014 Jederzeit Schulführungen nach Terminabsprache

Das nahe Kaufhaus

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Seit 2010 ist der EUROSPAR in der Technikerstraße heller und komfortabler. Die Freundlichkeit der MitarbeiterInnen ist seit 16 Jahren gleich geblieben.

© GERHARD BERGER

KEINE FEIER OHNE EUROSPAR Familiär ist die Atmosphäre auch deshalb, weil man Bestellungen für Feste und Jubiläen aufgeben kann. Ob es das Buffet für 50 Gäste oder eine interne Firmenfeier ist – Susanne Graller verköstigt alle gerne.

N A H V E R S O R G E R U M S E C K: D e r E U R O S PA R i n d e r Te c h n i k e r s t r a ß e

I

m Innsbrucker Stadtteil Hötting-West sind 12.000 Menschen zuhause. Zentral liegt der EURO-SPAR von Susanne Graller und ihren MitarbeiterInnen. Seit 16 Jahren leitet sie das Geschäft: Hier kennt man sich beim Namen und hier trifft man sich.

REZEPTTIPPS AN DER THEKE Auf den Kunden eingehen ist das tägliche Brot des EUROSPAR-Teams. Besonders an der Feinkosttheke ist Rat und Tat gefragt, wenn ein Tipp zum richtigen Fleisch benötigt wird. Hier ist es besonders wichtig, dass die KundInnen auf erfahrene MitarbeiterInnen treffen. Der EUROSPAR ist auch eine beliebte Anlaufstelle für preiswerte Waschmaschinen, Schneeschieber oder Fahrräder. Anderthalb Stunden gratis Parkzeit erleichtert die Entscheidung für die Kunden zusätzlich.

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Kontakt EUROSPAR Innsbruck Technikerstraße 5 6020 Innsbruck T +43 (0)512/29 16 03


MMMHHH BURGER FÜR

JEDES BUDGET Wir waren vier Mal Burger essen: Gut waren sie alle, günstig nicht.

B U R GE R -ME NÜ im Wil d We s t

S

chon seit Jahren zählt der Harly-Burger zu den beliebtesten in Innsbruck. Seine Größe stopft das hungrigste Maul und sein Preis hinterlässt keinen üblen Nachgeschmack. Für 8,40 Euro wird man im Lokal beim dez satt und zufrieden. Ein paar Straßen weiter hat das Block7 sein Burgerkonzept überarbei-

tet. Herausgekommen ist dabei ein sehr großer Burger zu einem unverschämten Preis. Für den scharfen Jalapeno-Burger verlangt man 13,80 Euro. Vielleicht ist das ein Mitgrund, warum beim Testbesuch in dem sehr aufwändig und liebevoll inszenierten Diner kaum Gäste anzutreffen waren. Relativ neu in der Stadt ist das

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Wild West in der Adamgasse. Hier gibt es einen 200-Gramm-Burger für sechs Euro, der große Bruder steht mit 400 Gramm und neun Euro im Angebot. Im SixtyTwenty beim SowiCampus gibt es seit diesem Semester ebenfalls Burger, allerdings nur Dienstag abends, dafür selbstgemacht und mit 4,40 Euro unschlagbar günstig.


NE U E S DE SIG N von Ma tte o T hu n

© GEORG BODENSTEIN

ALLER ANFANG IST SCHWER

1.

VAPIANO KOMMT

N

achdem das Indigo bereits eine zweite Filiale in der Innenstadt eröffnet hat, zieht nun erfreulicherweise auch das Vapiano nach. Die Tage, wo man zum DEZ fahren musste, um Pizza, Nudeln oder Salate nach dem „FreshCooking-Prinzip“ zu essen, sind gezählt: Das Vapiano 2 bei der Triumphpforte wird voraussichtlich Ende Jänner, Anfang Feber 2014 den Betrieb aufnehmen. Das Lokal wird im neuen Vapiano-Design von Star-Architekt Matteo Thun erstrahlen und eine 350 Quadratmeter große Terrasse besitzen. Die umliegenden Büros und Unis freuen sich.

Ob das noch was wird mit dem Griechen am Sowi-Campus?

2.

3. Hier konnte noch keiner überleben und für das ungeübte Auge sieht es auch für den neuesten Bewerber nicht gut aus. Das Privilege hat noch nicht lange geöffnet, hat dem Begriff „freie Platzwahl“ aber schon jetzt eine neue Dimension verliehen. Kann es sein, dass Innsbruck zu klein für SchickimickiKonzepte ist, oder anders formuliert: Wer soll da hingehen?

LIVE-JAZZ & MORE DO 21. 11. 2013 20.30 UHR POTUA

© FRANZ OSS

Zugegeben, die Aussicht aus der Adler’s-Bar ist stark. Gastronomisch stimmt hier aber einiges nicht. Die Essensqualität ist überschaubar, das Service bestenfalls als bemüht zu bezeichnen. Davon losgelöst konnte sich die junge Bar am Wochenende schon beim Ausgehvolk etablieren und gilt als echte Konkurrenz zum Klassiker Penz-Bar und Branchenprimus Schindler.

FÜR GENUSSMENSCHEN

I

m La Habana können Sie entspannt verweilen, ob untertags beim Kaffee, gemütlicher lateinamerikanischer Musik oder abends bei kubanischen Getränken wie Rum, Mohito etc. // Das La Habana bürgt auch für beste Weinqualität: Das Sortiment umfasst ca. 100 verschiedene Weine, vom leichten Veltliner bis zu echten „Raketen“ ist für den Weinkenner alles da, was das Herz begehrt. Abends präsentiert sich das La Habana als kuschelige Bar mit Latinomusik und natürlich Zigarren. GEDIEGENER ABEND So manche Gustostückerln machen den Genießer neugierig und wecken die Leidenschaft in ihr/ihm. Gepaart mit dem richtigen Ambiente, wie es im La Habana geboten wird, steht einem Abend

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voller Vergnügen im gediegenkubanischen Ambiente nichts mehr im Wege. Die Getränkekarte ist ebenso exquisit wie die Zigarrenauswahl. Das La Habana ist nämlich nicht nur ein Kaffeelokal, sondern bietet mit seinen kubanischen Spezialitäten einiges mehr! Bester Whiskey, Cognac und Rum werden ergänzt durch klassische und kreative Long-Drinks und Cocktails. Das La Habana steht für das NichtAlltägliche, für das Niveauvolle und für das anspruchsvolle Publikum. Ihr Kontakt La Habana Tobacco and Drinks GmbH Maria-Theresien-Straße 18 / Rathaus-Galerien, 6020 Innsbruck T +43 (0)512 / 58 54 53, E office@la-habana.at I www.la-habana.at


S E R IE

MU NDA RT

MEINE

Zwiebel

SÜSSE Süßkartoffeln gehören in unseren Supermärkten noch in die Kategorie „exotisch“. MundArt geht auf Tuchfühlung und verwandelt die Unbekannte in köstliche Sweet Potato Fries mit drei Dips. von Flo Seidl

Zitrone Meersalz

GEWINNSPIEL 6020 und die Markthalle Innsbruck verlosen:

MARKTHALLENGUTSCHEINE

Indianerpfad und Truthahnfeder. Mokassins aus Büffelleder. Spuren suchen, Fährten lesen, gemacht von wilden Lebewesen. Wolfsgeheul und Vollmondnacht, stets vom Totemtier bewacht. Frauen singen, Trommeln schlagen, die Flammen bis zum Himmel ragen. Der Häuptling reicht die Pfeife mir, ich ziehe heftig, wie ein Tier, da schwindelt mir, mir wird ganz flau, mein Geist entschwebt ins Himmelblau. Und als der Nebel sich verlor, ertönt Gesang vom Geisterchor. Ein Geier zieht die letzten Kreise. Mystische Indianerreise. Zuhaus, im Bette aufgewacht. Und zwei Batate mitgebracht.

Ingwerknolle

IM WERT VON 50 EURO Kennwort: „MundArt“, Einsendeschluss: 25. 11. 2013 Rechtsweg ausgeschlossen, keine Barablöse Brunecker Str. 3 6020 Innsbruck

MundArt war im Land der Inkas, hat an der Friedenspfeife gesogen und Batates mitgebracht: Sweet Potato Fries mit Dips.

gewinnspiel@ 6020stadtmagazin.at

Süßkartoffel 48


Chilischote

Batate Von Mittelamerika aus hat die Batate, die Süsskartoffel, den Weg in sämtliche Küchen der Welt gefunden. Sie gehört zur Familie der Windengewächse und ist mit der herkömmlichen Kartoffel nur entfernt verwandt. Ihr nussartiger, süßer Geschmack erinnert an Kastanie und Kürbis und lässt sich mit einer Vielzahl an Gewürzen, Kräutern und Geschmäckern kombinieren.

Asia Cuvée 2012, Weingut Mayer am Pfarrplatz

Das Rezept Zutaten

Sweet Potato Fries: 2 Süßkartoffeln, 1 Schuss Olivenöl, grobes Meersalz, Pfeffer Süß-saure Chilisauce: 150 ml Reis­ essig, 100 g Rohrzucker, 1 EL Ahornsirup, 5–10 rote scharfe Chilischoten, 1 Zitrone, 1 kleine Schalotte, 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Ingwerknolle, 250 ml Wasser, Salz, Stärke Avocado-Dip: 1 reife Avocado, 1 Schalotte, 1 kleine Ingwerknolle, 1 Limette, Salz, Peffer Sauerrahm-Zitronengras-Dip: 1/4 l Sauerrahm, 2 Stangen Zitronengras, 1 Limette, 1 kleine Ingwerknolle, Pfeffer, Salz Zubereitung

Süß-saure Chilisauce: Chilis fein schneiden. Die Chilikerne nicht entfernen. Die Schalotte, den Ingwer und den Knoblauch klein-würfelig schneiden. Den Reisessig mit 100 ml Wasser, Rohrzucker, Ahornsirup, Zwiebel-, Ingwer- und Knoblauchstückchen sowie den fein geschnittenen Chilischoten zusammen in einen Topf geben und erhitzen. Die Sauce etwa 5 Minuten unter Rühren

köcheln lassen. Dann mit Zitrone und Salz abschmecken und nochmals 1–2 Minuten einköcheln lassen. // Weitere 150 ml Wasser aufgießen. Die Sauce noch einmal richtig aufkochen lassen und sie dann etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze einköcheln lassen. Mit Stärke binden, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Im Einweckglas hält sich die Chilisauce mindestens drei Wochen im Kühlschrank.

Im Glas ein Duft nach exotischen Früchten, Muskat und Rosen. Am Gaumen ausgewogen und lebendig, mit einer feinen Restsüße. Ideal als Aperitif und zu feurigen Gerichten mit Ingwer, Zitronengras und Curry. Für 11,- € erhältlich bei Gottardi, in der Heiliggeiststraße 10, 6010 Innsbruck.

Avocado-Dip: Die Schalotte und den Ingwer fein würfeln. Die Avocado aus der Schale löffeln und mit einer Gabel und den restlichen Zutaten zu einer Creme verarbeiten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Sauerrahm-Zitronengras-Dip: Zitronengras in kleine Ringe schneiden, Ingwer fein hacken. Alle Zutaten vermengen und mit Pfeffer, Salz, Limettensaft würzen. Sweet Potato Fries: Ofen auf 210 °C vorheizen. Kartoffeln waschen und ungeschält in Stifte schneiden. Mit Pfeffer, Salz und einem Schuss Olivenöl würzen und gut durchmischen. Auf ein Backpapier auslegen und etwa 25 Minuten knusprig backen.

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mit sPar natur*Pur auF medaillenJagd sPar natur*pur ist kopfsponsor für hannes reichelt, der rechtzeitig zum Ski-Opening in Sölden wieder fit ist.

M

ehr als 20 Podiumsplätze im Weltcup, davon sechs Siege zwischen 2005 und 2012, die kleine Kristallkugel im Super-G 2008, ein 2. Platz bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen im Jahr 2011 sowie fünf österreichische Staatsmeistertitel in den vergangenen Jahren. konstant hohes niVeau Die sportliche Bilanz von Hannes Reichelt kann sich sehen lassen, der 33-Jährige ist seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Auf seinem Weg zum Sieg begleitet ihn ab sofort SPAR Natur*pur, die Bio-Eigenmarke von SPAR, die allein im ersten Halbjahr 2013 ein sensationelles Umsatzwachstum von 13 Prozent verbuchen konnte. auF dem weg Zum sieg Dr. Gerhard Drexel, SPAR-Vorstandsvorsitzender: „Sowohl für SPAR als auch für Hannes Reichelt ist Gewinnen ein klares Ziel!“

Bestes Fleisch vom Tiroler Im neuen „TANN Tiroler Hoamat Beef“ – erhältlich bei SPAR – steckt beste Qualität und die Liebe von Tiroler Bauern zu ihrer Tätigkeit.

N hannEs rEichElt geht mit SPAR Natur*pur auf Medaillenjagd.

ichtsgehtübereinzartes SteakodereinenhimmlischenTafelspitz:Jebesserdabei dasFleisch,umsobesseristauch das,wasaufdenTischkommt.Das neue„TANNTirolerHoamatBeef“ erfülltdiehöchstenAnsprüchean Qualität,ZartheitundGeschmack. DieJungrinderderRasseSimmentalerFleckviehwerdenin Tirolgeboren,aufgezogenund

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geschlachtet:ohnelangeTransportwege,ohneStressundunterbesten Bedingungen.Dasgarantieren SPARunddieTirolerBauern,von denendieKälberstammen:der MastbetriebvonErwinSchwaningerinWeerunddieKälberschlächtereiHuberinSt.Johann. qualitätsFleisch VoM tiroler Jungrind ZwischenneunundzwölfMonate sinddieTierealt,wennsiebeiKarl HuberinSt.Johanngeschlachtet werden.DavorlebensieimAufzuchtbetriebvonErwinSchwaningerinWeerundwerdenausschließlichmitMilchundGetreide gefüttert.KarlHuber,Geschäftsfüh-


Da s „TANN Ti r o le r H o a m at B ee f “ ist eine echte Delikatesse aus Tirol.

Z w e i s ta r k e Pa rtn e r f ü r da s „TANN Ti r o le r H o a m at B ee f “: S PA R - G e s c h ä f t s f ü h r e r D r. C h r i s t o f R i s s b a c h e r ( l i n k s) u n d E r w i n S c h w a n i n g e r a u s We e r

E i n malig i n Öste rre ich: die I NTERSPAR- Fischtheken sind MSC-zer tif izier t. Für Kunden wi rd der bewusste Fischei nkauf so noch einfacher.

70% Fischeinkauf mit Verantwortung In Kooperation mit dem WWF Österreich wurden 2013 alle 83 Fisch-Produkte von SPAREigenmarken auf verantwortungsvolle Quellen umgestellt.

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lle SPAR-Fischprodukte sind nach dem WWF-Ampelsystem mit „grün“ oder „gelb“ bewertet. Zudem sind die 60 INTERSPARFrischfischtheken als erste und einzige im österreichischen Lebensmittel-Einzelhandel nach MSC-Kriterien zertifiziert worden.

Jungrind bei SPAR rer der Kälberschlächterei, verfügt über jahrelange Erfahrung und mit Tiroler Rindfleisch kennt er sich bestens aus: „Das ‚TANN Tiroler Hoamat Beef’ ist eine echte Delikatesse. Das Fleisch ist schmackhaft und saftig mit einer leichten Marmorierung und von edlem Aroma.“ beste Fleischqualität Auch für Dr. Christof Rissbacher, Geschäftsführer von SPAR Tirol und Salzburg ist das neue Produkt eine wertvolle Bereicherung für das Fleischsortiment: „Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten achten sehr genau auf die Herkunft der Lebensmittel. Für Fleisch gilt das mehr als für alles andere: SPAR

bietet eine große Vielfalt regionaler Produkte aus Tirol an. Wer mit heimischen Kartoffeln, Karotten oder Zwiebeln kocht, möchte auch Tiroler Rindfleisch kaufen. Und diese Lücke schließen wir mit dem Tiroler Hoamat Beef von TANN.“ Wichtiger Beitrag für die Tiroler Landwirtschaft Veredelt wird das „TANN Tiroler Hoamat Beef“ beim SPAR-eigenen Fleisch- und Wursthersteller TANN in Wörgl, von wo es auch an alle SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkte ausgeliefert wird. Vorerst gibt es das „Tiroler Hoamat Beef“ ausschließlich an der Feinkost-Bedientheke.

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Nachhaltigkeit und Schonung Keines der 83 Fischprodukte der SPAR-Eigenmarken in Bedienung, Tiefkühlung, Kühlung, Dose und Glas stammt nach Prüfung des WWF Österreich von bedrohten Fischarten oder illegaler Fischerei. „Damit konnten wir als erstes Handelsunternehmen in Österreich unser umfangreiches Eigenmarken-Fischsortiment innerhalb von nur zwei Jahren zu 100 % auf registrierte Fischerei und nachhaltige Quellen umstellen. Wir zeigen auch, dass Nachhaltigkeit und Schonung der Meere keine Luxusfrage ist: Nachhaltig gefangenen Fisch gibt es bei uns in jeder Preisklasse – von S-BUDGET bis zu SPAR PREMIUM“, stellt SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel fest.

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Die neue 5-Euro-Banknote PORTRÄTWASSERZEICHEN Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, ein Fenster und die Wertzahl sichtbar. PORTRÄTHOLOGRAMM Beim Kippen erkennt man das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das €-Symbol, ein Fenster und die Wertzahl.

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DANIEL BRÜHL IST DER NEUE CHRISTOPH WALTZ. Mit dem Niki-Lauda-Film „Rush“ und seiner Rolle in „Inside WikiLeaks“ hat Daniel Brühl den Karrieresprung seines Lebens hingelegt. Beide Filme kamen innerhalb von wenigen Wochen ins Kino, beide sorgten international für Aufsehen. Insider wetten bereits auf eine Oscar-Nominierung.

ist die neue „Reifeprüfung“. „Axe Mature“ wirbt damit, dass es junge Männer attraktiv für „lebenserfahrene“ Frauen macht. Was passiert, wenn das Deo von „lebenserfahrenen“ Männern benutzt wird, ist nicht bekannt.

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Bei heimischen Supermärkten und Bäckereien ist „Gutes tun“ derzeit schwer im Trend: Die einen verkaufen abgelaufene Ware (verbilligt), anstatt sie wegzuwerfen, die anderen backen weniger Brot, um Überschuss zu vermeiden, wieder andere nehmen „krummes“ Obst und Gemüse ins Sortiment. Muss man gut finden.


M U SI K

FOLK’ N’ ROLL Folk ist momentan nicht nur wegen Mumford and Sons in aller Munde. Jo Stöckholzer ist ein „Folkie“, wie er im Buche steht, allerdings singt der 20-jährige Innsbrucker seine Texte auf Deutsch. Text: Peter Sandner

// Foto: David Muigg-Spörr/Johannes Stöckholzer

M

it neun Jahren begann Johannes – wie Jo richtig heißt – mit dem Schlagzeugspielen. Schlagzeug ist das einzige Instrument, das er „richtig“, sprich mit einem Lehrer, gelernt hat. Darauf folgten die ersten Bands, in denen er hauptsächlich als Schlagzeuger aktiv war. Dann kam die Gitarre. „Nach ein paar Tagen setzte ich mich hin und begann, selbst Songs zu schreiben. Liedertexte hatten schon immer etwas sehr Bedeutsames für mich.“ ONE-MAN-SHOW. Jo Stöckholzer macht „deutschsprachigen Folk mit einem Hauch von Elektrizität“ – seine Einflüsse reichen von Max Prosa, Gisbert zu Knyphausen über Enno Bunger bis hin zu Tomte

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„ I C H HATTE DAS GLÜC K , FÜR JULIAN LE PL AY I M VORPRO GR AM M AUFTRETE N ZU DÜRFE N .“

und Vertretern der Frankfurter Schule. „Die Entscheidung, auf Hochdeutsch zu singen, war naheliegend. Auf Englisch kann ich meine Gedanken nicht so gut zum Ausdruck bringen und in der Dialektform fehlt mir persönlich die Wortgewandtheit“, erklärt Stöckholzer. Seit etwa eineinhalb Jahren steht Jo Stöckholzer mit seiner One-Man-Show auf der Bühne, im Juni wurde die Matura unter Dach und Fach gebracht. // Jetzt steht die Musik und generell die Kunst im Vordergrund. „Es ist ein sehr befreiendes Gefühl, sich jetzt aufs Musikmachen konzentrieren zu können. Aber auch Nebenprojekte, wie beispielsweise das Komponieren für das Theaterstück ‚Eine Sommernacht’ im Theater Praesent, machen extrem viel Spaß.“ ALBUM IM FRÜHLING. Jetzt gilt es, Beziehungen aufzubauen, um die gerade begonnene Karriere in Schwung zu bekommen. „Ich hatte das Glück, für Julian Le Play im Vorprogramm auftreten zu dürfen. Bei diesem Konzert entdeckte mich ein Plattenproduzent. Die stärksten Songs wurden bereits

ausgewählt. Im Frühling 2014 wird mein Debütalbum erscheinen. Ich spiele so gut wie alle Instrumente selbst ein, das ist mir ein großes Anliegen.“ Auch bei Live-Auftritten spielt Jo mehrere Instrumente und wird dabei von einer Loop-Station unterstützt. „So kann ich – trotz Soloauftritt – mehrere Instrumente in meinen Liedern unterbringen und dem Publikum nicht nur etwas zum Hören, sondern auch zum Sehen bieten“, erzählt er. Trotz der ausgefallenen Arrangements sind die Texte sein größtes Anliegen. Eigene Gedanken, die aus Gefühlszuständen entstehen, sollen das Publikum zum Denken anregen. // Die momentane Situation für junge Musikerinnen und Musiker in Tirol sieht Stöckholzer eher positiv: „Es passiert hier zur Zeit sehr viel. Viele Musiker, viele Veranstaltungen. Wenn die alternative Szene es jetzt auch noch schafft, sich gegenseitig zu unterstützen und zu pushen, anstatt neidisch gegeneinander zu arbeiten, könnte bei uns wirklich etwas entstehen.“ www.facebook.com/jostoeckholzermusik

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S E R IE K U NST UND DESIGN AU S TIRO L

GERDA SATTLER-WACHTER Protokoll: Diana Steinlechner MEIN E AR BEIT r ichtet sich an Papier liebhaber und Menschen mit Inter esse an altem H andwer k .

I C H B E S CHÄFT IG E M IC H m it d e r He rste l l u ng von d iv e rs e n O b j e kte n a u s h a n dg e s c höpf te m P a pi e r u n d ve rmi ttl e d i e se Te c h n ik e n be i Be d a rf we i te r.

AM LIE B ST E N ar b e i te ic h m it Maul b e e r b au m ba s t , Jean sf aser n , L in t e rs B aum w ol l f a s e rn , Altpa pi er un d a l l e rl e i Fun d st ü c k e n .

ICH BIN HANDWERKERIN, MANCHMAL AUCH KUNSTHANDWERKERIN.

MEIN LEBEN SMOTTO: Das gr oße Lalula (Chr istian Mor genster n)

ZUR PERSON Gerda Sattler-Wachter, geboren und aufgewachsen in Innsbruck, Pädagogische Akademie und Lehramtsprüfung für Hauptschulen, Diplom-Mediatorin. Weiterbildung zum Thema „Papier und Papierschöpfen“ in Österreich und Italien. Eröffnung von „PAPIERWERK 32“, Tirols einziger gewerblicher Werkstatt für handgeschöpftes Papier, im Oktober 2004. Auftragsarbeiten in der Werkstatt, außerdem Workshops für Erwachsene und Kinder, Lehrbeauftragte an der Päd. Hochschule, Ausstellungen (ART Innsbruck), Tiroler Umweltpreis Kategorie „Künstlerische Projekte“.

ICH H ABE KEIN E VOR BILDER – beeindr uck t bin ich von Menschen, die authentisch, uneitel, weltoffen, mutig, humor voll und ehr lich sind.

MEIN E LIEBLIN GSSTÜCKE sind S chalen aus Kozo (= Maulbeer baumbast) und der Leucht- Tur m.

ME I NE INSPIRAT IONSQU E L L E N s in d v o rn e , h i nte n, ob e n, u nte n, l i nks, re c hts, ru nd he ru m – ü b e ra l l . 56


S E R IE

PRO & CONTR A Weil die Themen, über die man diskutieren kann, nie ausgehen. Diesmal: Baden

PRO

CONTRA

von Willi Kozanek

Ö

sterreich ist nicht die Karibik. Unser Wetter ist sieben Monate im Jahr regnerisch-gatschig-feucht-verschneit, und der Österreicher an sich ist auch kein Sonnenschein. Was gegen diese Ursprünge leichter Depressionen hilft? Vereinzelter Zynismus und ausgedehntes Baden von Oktober bis April.

WÜ RDE N DI E ÖSTE R RE I C H E R Ö FTE R BADE N , WÄRE N SI E F RE UN DLI C H E R UN D WÜ RDE N WE N I G E R ÜB E R DAS WETTE R SC H I M PF E N . // Wenn man eine halbwegs schöne Badewanne hat, spart man sich also nicht nur unnötige Kuraufenthalte, sondern schützt sich auch vor Fön und Raunzen. Für mich ist die Badewanne auch der optimale Stressabbauer des Stadtbewohners. Bin ich den ganzen Tag von Menschen umgeben, ist nichts schöner, als sich in das Badezimmer einzusperren und 30 Minuten in der Wanne allein zu sein. Dazu noch ein Magazin (wurscht, wenn es nass wird) und der iPod (bei dem muss man doch etwas vorsichtiger sein) – und ich mag meine Mitmenschen wieder. // Würden die Österreicher öfter baden, wären sie freundlicher und würden weniger über das Wetter schimpfen. Und übrigens: Womit hat Will Freeman, fi nanziell für ewig abgesicherte Hauptfigur in Nick Hornbys wunderschönem Roman „About A Boy“, am liebsten den Tag begonnen? Richtig – einem Bad.

von Barbara Wohlsein

E

s gibt Dinge, die sind in der Realität nie so toll wie in der Vorstellung. Baden zum Beispiel. „Heute gönn ich mir aber ein schönes heißes Schaumbad am Abend“ – wenn ich das schon höre. Badewannen sind meiner Meinung nach Platzund Wasserverschwendung. Vielleicht bin ich auch einfach nur eine untalentierte Baderin. Bei mir ist das Wasser immer entweder zu heiß oder zu kalt, die richtige Temperatur gibt’s maximal zwei Minuten lang. Außerdem ist immer zu wenig oder zu viel Schaum in der Wanne. Und die Vorstellung, da in der eigenen Dreckbrühe – ach, lassen wir das. // Baden soll doch entspannend sein. Ist es aber nicht. Der Kopf liegt auf dem harten Wannenrand, Bücher werden nass, Zeitungen zerfleddern, Smartphones oder Tablets sind in Wassernähe sowieso Tabu. Was tut man also? Man sitzt in der Wanne und starrt vor sich hin. Oder ärgert sich

BADEWAN N E N SI N D M E I N E R M E I NUN G NAC H PL ATZ- UN D WASSE R VE RSC HWE N DUN G . über die Musik im Radio, die man aber nicht abdrehen kann, weil der Radio am anderen Ende des Badezimmers steht. Da ist es doch hundertmal entspannender, einfach nur zu duschen und sich danach auf die Couch zu legen. Auf der Couch kann man alles tun, ob lesen, telefonieren oder fernsehen. Und die Finger werden auch nicht runzlig.

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S C H AU M PA RT Y. Ist Baden voll s u p e r o d e r n e r v i g?


fmRiese -

FORWARD MUSIC

FESTI

usikalische

Visionen, die auf Festivals oft wenig Platz haben, werden während des fmRiese – Forward Music Festival 2013 in den künstlerischen Mittelpunkt gestellt. In sechs Konzerten an drei Abenden präsentiert Festivalkurator Christoph Dienz angesagte Künstler und spannende Kollaborationen im Zwischenbereich von elektronischer und akustischer Musik. Von 28. bis 30. November performen Emika, Iva Bittová, Matthew Herbert, Elektro Guzzi mit Cristian Vogel, Manu Delago’s Manuscripts Ensemble und Hauschka in den Swarovski Kristallwelten in Wattens.

EMIKA

DAS PROGRAMM DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2013 20 Uhr: Emika performing Dva Stimme, Electronics

21.30 Uhr: Matthew Herbert: The End of Silence Matthew Herbert, Fingers; Yann Seznec, Strings; Tom Skinners, Sticks; Sam Beste, Hand and Feet

Eine Popdiva, deren Songs zwischen Dubstep und Techno angesiedelt sind, eröffnet fmRiese 2013. Die britisch-tschechische Musikerin Emika konzentriert sich auf die eigene Stimme und ein „Instrument“, in diesem Fall Live-Electronics. „Dva“ („Zwei“, 2013), ihr zweites Album, ist ein Experimentierfeld, in dem klassische Orchestersounds und Operngesang mit treibenden Beats unterlegt sind und in dem Pop über reduzierten Klangflächen entsteht.

Eine Bombe in Libyen, ein paar Momente aus dem Leben eines Schweines: Tondokumente wie diese dienen dem britischen Electronic-Künstler Matthew Herbert als Grundbausteine für seine Soundlandschaften. Er setzt sie zu Dance-Musik, eingängigen Songs und sperrigen Maschinenstücken zusammen. Für sein aktuelles Projekt „The End of Silence“ hat er eine vierköpfige Live-Electronics-Band zusammengestellt.

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VAL

Vom 28. bis 30. November erlebt ein einzigartiges Musikfestival in den Swarovski Kristallwelten seine zweite Auflage. Melancholischer Pop, analoger Dubstep und Kollaborationen im Zwischenbereich von elektronischer und akustischer Musik bestimmen das fmRiese – Forward Music Festival 2013.

H AU S C H K A C R I S TI A N VOGEL

MANU DELAGO

FREITAG, 29. NOVEMBER 2013

SAMSTAG, 30. NOVEMBER 2013

20 Uhr: Hauschka, Salon des Amateurs Präpariertes Klavier

20 Uhr: Iva Bittová solo Stimme, Geige

Mehr in den Innereien des Klaviers als auf seiner Tastatur findet die Musik des deutschen Komponisten Hauschka statt. Er präpariert Saiten, Hämmer und andere Teile des Instruments mit gefundenen Objekten und verfremdet so den Sound. Im Mittelpunkt steht die Suche nach neuen Klängen für eine tonale, tanzbare Clubmusik. Hauschkas Sounds klingen oft mehr nach einem kleinen Orchester als nach einem einzelnen Klavier.

Kaum einer Künstlerin gelingt es so sehr wie der tschechischen Geigerin und Sängerin Iva Bittová, musikalische Atmosphären zu schaffen, einen (Konzert-)Raum mit einer Performance ganz auszufüllen und zu verwandeln. Bittová schöpft mit ihrer Geige aus einer ganz eigenen Klangwelt, die ihre Wurzeln in der tschechischen Folklore, der klassischen Musik und dem Jazz hat. Auf der Bühne spinnt sie eigene Kompositionen improvisatorisch weiter.

21.30 Uhr: Elektro Guzzi meets Cristian Vogel Cristian Vogel, Electronics; Elektro Guzzi: Bernhard Hammer, Gitarre; Jakob Schneidewind, Bass; Bernhard Breuer, Schlagzeug

21.30 Uhr: Manu Delago’s Manuscripts Ensemble Manu Delago, Hang, E-Toys; Gregor Riddell, Violoncello; Charly Mair, Percussion, Zahnbürste; Chris Norz, Percussion, Licht

Das Wiener Trio Elektro Guzzi spielt Techno mit „echten“ Instrumenten und schafft damit groovenden Dancefloor. Ihre Musik ist handgemacht und in gewisser Weise sogar handfest, ein Attribut, das auch ihrem Jam-Partner DJ und Producer Cristian Vogel attestiert wird. Vogel, der in den frühen 1990ern zu den ersten Techno-Stars in Brighton und Berlin zählte, gilt als Meister des Minimalen: Techno ist bei ihm reduziert auf das Notwendige und dennoch tanzbar.

Musik an der Schnittstelle von zeitgenössischer Komposition und perkussiver Improvisation zeichnet die Soloauftritte und Ensembleprojekte von Manu Delago aus. Zentrales Instrument ist das Hang. Dazu kommen elektronische Sounds, die er per digitalem Marimbaphon steuert. Licht und Visuals dienen nicht der Untermalung, sondern sind Teile der Kompositionen. Bei fmRiese ist Manu Delago mit einem neuen Projekt, dem Manuscripts Ensemble, zu hören.

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a AN JEDEM ABEND DJ-SET IM ANSCHLUSS AN DAS PROGRAMM


TICKETS UND INFOS: TICKETS EINZELTICKET: 25 Euro EINZELTICKET ERMÄSSIGT: 20 Euro FESTIVALPASS: 55 Euro FESTIVALPASS ERMÄSSIGT: 50 Euro Ermäßigungen für Studenten und Ö1-Clubmitglieder mit Ausweis Einlass ab 18 Jahren

INFOS SHUTTLEBUS ab/bis Innsbruck:

3 EURO PRO PERSON hin und retour

19 UHR INNSBRUCK: (Landestheater) – Wattens (Swarovski Kristallwelten)

24 UHR WATTENS: (Swarovski Kristallwelten) – Innsbruck (Landestheater)

TICKETS GIBT ES BEI ALLEN Ö-TICKET-STELLEN UND AUF WWW.OETICKET.COM!

GEWINNSPIEL 6020 und fmRiese verlosen

3 X 2 FESTIVALPÄSSE FÜR DAS fmRIESEFORWARD MUSIC FESTIVAL

Kennwort: „fmRIESE“ Einsendeschluss: 25. 11. 2013 Einfach ein Mail an: gewinnspiel@6020stadtmagazin.at

E I N E M ÖG LI C H K E IT, D I E M US I K A LI SC H E N G R E N ZE N ZU V E RSC H I E B E N ! Jakob Schneidewind, Bassist von Elektro Guzzi, erklärt, warum die Wiener Band von Techno so fasziniert ist und warum der Auftritt bei fmRiese etwas Besonderes werden wird.

Wie

könnte man die Musik von Elektro Guzzi definieren? Jakob Schneidewind: Wir verstehen uns als Techno-Band. Statt mit rein elektronischen Instrumenten erzeugen wir mit Bass, Gitarre, Schlagzeug und GitarrenEffektgeräten eine sehr rhythmische und minimalistische Musik. Was zeichnet euren „LiveTechno“ aus? Auch wenn es für das Publikum sicher interessanter ist, Musiker auf der Bühne zu sehen als Computer: Wir verstehen unser Konzept nicht unter diesem Gesichtspunkt. Es geht um andere Dinge: Über die mitschwingenden Obertöne und über eine gewisse spielerische Unschärfe, die es bei synthetisch erzeugter Musik nicht gibt, entsteht eine andere musikalische Dynamik. Unser Bandkonzept erleichtert auch das Improvisieren auf der Bühne. Techno als Computermusik ist allerdings nach wie vor unsere Haupt-Inspirationsquelle. Was fasziniert euch an Techno? Techno ist Tanzmusik, die in ihrer repetitiven Form an ritualisierte Musik erinnert und vielleicht auch deshalb so gut funktioniert. Ein weiteres Faszinosum ist der futuristische Ansatz, der dieser Musik

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eigen ist. Es geht bei Techno auch darum, musikalische Versuche zu wagen und dabei Neues abseits des Dagewesenen zu entdecken. Bei fmRiese spielt ihr gemeinsam mit Cristian Vogel, einem frühen Protagonisten der Technobewegung. Wie kam es Dazu? Wir bekamen von fmRiese die Möglichkeit eingeräumt, eine Kollaboration einzugehen. Wir wählten Cristian Vogel, der uns mit seiner Musik schon lange beeinflusst. Es wird sehr spannend werden, die beiden unterschiedlichen Konzepte von Techno, die wir verkörpern, miteinander zu verbinden. Von der Sound-Ästhetik her werden wir sicher schnell in einer freien und abstrakten Musik zueinander finden. Was macht euren Auftritt bei fmRiese zu etwas Besonderem? Die Zusammenarbeit mit Cristian Vogel ist wie ein Kompositionsauftrag, der es uns ermöglicht, unsere musikalischen Grenzen zu verschieben. So etwas ist im normalen Club- und Festivalbetrieb schwer möglich, da es dort meistens um ein Wiederholen des bereits Bekannten geht! Vielen Dank für das Gespräch.


TECH NOL AN D Im südlichsten Abschnitt der Viaduktbögen reiht sich Club an Club. Immer ist Techno das musikalische Zugpferd, das Partygäste anlocken soll. 6020 hat sich die einzelnen Lokale angesehen und versucht, Unterschiede zu finden. Text: Klaus Erler

// Fotos: Emanuel Kaser

BEI KURT: PROJECT

DAS KULTURZENTRUM: P.M.K

DER BERLINIGE: TANTE EMMA

DER NACHFOLGER: PLAN B

DER NEUE: BENT SHAPE

Viaduktbogen 23

Viaduktbogen 19 und 20

Viaduktbogen 16 und 17

Viaduktbogen 15

Viaduktbogen 13

Seit wann? Seit 2006.

Seit wann? Seit 2004.

Seit wann? Seit 2011.

Seit wann? Seit 2008.

Seit wann? Seit einem Monat.

Was es ist: Eines der früheren Technolokale in den Bögen. Ging es zu Beginn noch eher minimal zu, orientiert man sich inzwischen am weniger harten Tech-House und House.

Was es ist: Die p.m.k ist kein Club, sondern ein Kulturzentrum: Nur rund einmal pro Monat gibt es elektronische Clubmusic.

Was es ist: Ein ambitionierter Club, der Berliner Clubatmosphäre nach Innsbruck bringt.

Was es ist: Dieser aus der legendären „Couch“ entstandene Club stand ursprünglich in der Tradition eines der feinsten Veranstaltungsorte der Stadt. Inzwischen scheint sich etwas programmatische Ratlosigkeit breitgemacht zu haben. Über das aktuelle Line-Up und die Besonderheiten des Clubs lässt sich wenig herausfinden, Facebook-Auftritt und Homepage gibt es ebenfalls nicht.

Besonderheiten: Kein Eintritt, gratis Tischfußball, Cocktails, einer der beliebtesten Türsteher Innsbrucks. Welche andere Musik wird noch gespielt: Am Mittwoch Disco und House, freitags House bis Techno, am Samstag HipHop, Reggae, Drum’n’Bass etc. Öffnungszeiten: Mi. 22 bis 4 Uhr, Fr. und Sa. 22 bis 6 Uhr www.bar.projectinnsbruck.at

Besonderheiten: Die p.m.k ist dennoch eine echte Vorreiterin in Sachen Techno. Schon vor fast zehn Jahren konnte sie mit Künstlern wie Apparat, oder Jamie Lidell Akzente setzen. Weiterhin werden hochqualitative Acts päsentiert. Zwei Floors. Welche andere Musik wird noch gespielt: Sehr vielschichtiges Live-Programm. Öffnungszeiten: Programmabhängig www.pmk.or.at

Besonderheiten: Der Club bietet einen sehr guten Überblick über die momentan aktuellen Strömungen der elektronischen Clubmusik. Welche andere Musik wird noch gespielt: Am zweiten Floor im Barbereich gibt es kaum musikalische Grenzen: Hawaii, Funk, Soul der 60er & 70er, Obscures etc. sind hier zu hören. Öffnungszeiten: Mi, Fr. und Sa. ab 22 Uhr www.deinetante.at

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Öffnungszeiten: Do. bis Sa. 22 bis 4 Uhr

Was es ist: In den Räumlichkeiten des allerersten Bogenlokals, des Bogen 13, dreht sich alles um „Party“. Techno in allen Facetten ist dabei das Mittel der Wahl. Besonderheiten: Der Eintritt ist frei, auch bei den Getränkepreisen will man sehr günstig bleiben. Welche andere Musik wird noch gespielt: Abwechselnd Electro, Drum‘n‘Bass, Deep House, 90s-House, Trash, „Proggy“ und „Complextro“. Den Stilrichtungen ist kein fixer Tag zugeordnet. Öffnungszeiten: Mi., Fr. und Sa. ab 23 Uhr


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I see you from my window Christoph Raitmayr im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Zu sehen bis 5.1.2014 9–17 Uhr (Di–So), geschlossen am 25. 12. 2013 und 1. 1. 2014 I www.tirolerlandesmuseen.at

D

er 36-jährige Innsbrucker Christoph Raitmayr ist der Hauptpreisträger des Kunstpreises der Raiffeisen-Landesbank Tirol! Aktuell zeigt er im Ferdinandeum fast ausschließlich im Jahr 2013 geschaffene Werke. Doppelbödigkeit sowie ein raffiniertes Spiel mit Brüchen kennzeichnen seine Arbeit. Mithilfe unterschiedlicher Versatzstücke aus Architektur, Design und Kunst schafft der Bildhauer bühnenartige Architekturlandschaften. Seinen „Inseln“, wie Raitmayr seine Modelle lapidar nennt, ist das Moment des Geheimnisvollen inne. Sie lassen sich als Orte der Wünsche,

Phantasien und Sehnsüchte deuten. Sie erzählen Geschichten, die zwar vom Künstler gestartet, aber von den Betrachterinnen und Betrachtern weitergesponnen werden. Das Material, das Raitmayr arrangiert, entnimmt er zumeist dem Internet. Wolken, Wellen, Bäume, Küsten- und Seelandschaften, Reproduktionen von Kunstwerken, aber auch Objekte wie Segelschiffe oder ein Bett mit Nachtkästchen setzt er mit Miniaturhäusern und Modellstraßen in Beziehung. Erstmals zeigt der junge Künstler auch Zeichnungen, in denen er sich ironisch-kritisch mit der Architektur in Tirol auseinandersetzt.

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Destinationen in den Flugplan dazugesellen. Ebenso im Norden bieten sich Amsterdam, Billund, Eindhoven, Groningen, Kopenhagen, Rotterdam sowie Stockholm als beeindruckende Städteziele an. In Deutschland stehen die Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg auf dem Programm. Weiter östlich in Europa liegen Kiew und Moskau, beides Städte mit vielen Sehenswürdigkei-

STARKER SOMMER Neue Rekorde in der Area 47

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ie Area 47 blickt auf eine starke Saison zurück: Fast 40.000 Nächtigungen und 60.000 Outdoor-Touren machen den Abenteuerpark zum erfolgreichsten touristischen Sommerangebot Tirols. 57.000

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Facebook-Fans beweisen die Popularität in der Zielgruppe. // Hinzu kommen die hohen Besucherzahlen der Water Area: Im heißen Sommer 2013 nutzten bis zu 2.500 Gäste täglich das Angebot im und um das kühle Nass. Eine besondere Auszeichnung gab es vom amerikanischen Nachrichtensender CNN: Die Water Area gehört demnach zu den „Top 5 Wasserparks der Welt“.

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ederhose trifft Elvistolle – das ist Andreas Gabalier. Der Steirer hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Karriere hingelegt, Platin-Album folgt Platin-Album, eine ausverkaufte Tournee folgt der anderen. Am 16. November kommt der „FolksRock’n’Roller“, wie er sich selbst bezeichnet, in die Olympiahalle nach Innsbruck.

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27 JAH R E SEEGR UBE. Rudi Theyer mann in Ak tion

AUF UND AB Zur Geschichte

Der Bau der Seilbahnen auf die Nordkette war eine historische Pionierleistung: Pinzgauer Träger bewältigten die Strecke auf die Seegrube zwei Mal täglich mit Lasten von bis zu 70 Kilogramm. Weitere Transporte wurden mit einer Bauhilfsseilbahn und sogar mit Fallschirmen durchgeführt. Nach nur einem Jahr Bauzeit wurden Seegrubenbahn und Hafelekarbahn im Juli 1928 eröffnet.

Rudi Theyermann führt das Sportgeschäft in der Bergstation der Nordkettenbahn. Das Nordketten-Original ist seit 27 Jahren fast täglich auf der Seegrube. Text: Nina Heizer-Walch

U

m seinen Arbeitsplatz zu erreichen, muss Rudi Theyermann täglich 1.000 Höhenmeter überwinden. Sein Sportgeschäft liegt in der Bergstation auf der Seegrube. Seit 1987 betreut er den kleinen Shop vor dem Eingang zum Restaurant. „Früher hatte ich nur im Winter geöffnet. Seit dem Umbau 2006 bin ich ganzjährig hier“, sagt er. Davor führte er ein Café in Thaur, aber sein Herz war schon immer auf der Seegrube zuhause. Als Jugendlicher war der gebürtige Innsbrucker bereits ständig dort zum Skifahren. „Das war mein Skigebiet Nummer eins“, erzählt er, „ich bin damit aufgewachsen.“ Nun, 27 Jahre und 9,5 Millionen zurückgelegte Höhenmeter später, liebt er sie immer noch, seine Gruabn.

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// Foto: 6020/Gerhard Berger

nEuschnEE unD Firn. Eigentlich hätte der bald 64-Jährige nur mehr ein Jahr zu arbeiten, aber er hängt noch eines dran. „Sie lässt mich nicht los“, lacht er. Vor allem dem Winter gilt seine Liebeserklärung. Als staatlich geprüfter Skilehrer ist er auch Mitglied der Lawinenkommission. Er untersucht Pisten auf ihre Gefährlichkeit und fährt auch die eine oder andere zur Kontrolle ab. „Die Seegrubenfahrer sind ein bisschen spezielle Skifahrer“, sagt er, „sie lieben des Freeriden und dafür gibt es hier genügend Gelegenheiten.“ Nicht nur wegen der wenigen präparierten Pisten, sondern auch wegen des vielen Neuschnees. Durchschnittlich fallen auf der Seegrube zehn bis 14 Meter Neuschnee in einem Winter. „Vor zwei Jahren hat es an


„V o r z we i Ja h re n h at e s a n v i e r Tag e n ü b e r f ü n f M e t e r N e u s c h n e e g e h a bt. I n d e m g e sa mt e n W i n t e r h at t e n w ir 18 M e t e r .“

vier Tagen über fünf Meter Neuschnee gehabt. In dem gesamten Winter hatten wir 18 Meter“, erzählt er. // Früher passierten viel mehr tödliche Unfälle auf der Nordkette, besonders in den Rinnen vom Hafelekar auf die Seegrube. Dank der guten Ausrüstung passiert trotz der ansteigenden Risikobereitschaft der Fahrer weniger. „Sie meinen, nur weil sie einen Lawinenpiepser und einen Helm tragen, kann ihnen nichts mehr passieren. Besonders die jungen Fahrer riskieren viel. Es wundert mich oft, dass sich nicht mehr verletzen“, sagt der Profi.

Einheimische wie Touristen. Laut offiziellen Angaben sind 42 Prozent der Nordketten-Besucher Einheimische und 58 Prozent internationale Touristen. Die Skifahrer und Snowboarder tragen 20 Prozent zum Jahresumsatz bei, 80 Prozent entfallen ganzjährig auf Ausflugsgäste. „Sommer wie Winter kommen ungefähr gleich viele Besucher“, beobachtet Theyermann. Ihm und seinem Geschäft ist der Winter lieber, denn da kommen sie auch bei schlechtem Wetter – und brauchen Handschuhe, Skibrillen und Tipps. Im Sommer kaufen sie zwei Postkarten. Die Nordkettenbahn hat sich gut entwickelt. Früher musste Theyermann oft eine halbe Stunde warten, bis eine Gondel voll war und ihn zu seinem Arbeitsplatz brachte. „Nun fahren sie immer. Und auch im Sommer ohne Mittagspause. Das ist nicht überall üblich“, sagt er. Derzeit sind 42 Arbeitnehmer bei den Innsbrucker Nordketten­bahnen ganzjährig angestellt, im Winter sind es noch zusätzlich acht weitere Mitarbeiter. Berge statt Meer. Rudi Theyermann kennt sich gut aus, nach fast 30 Jahren beruflichem Auf und Ab. Er kennt jede Piste und jede Kurve der Abfahrten. Im Winter fährt er meist mit den

Rudi T heyer m ann

Skiern nach Hause, im Sommer mit dem Rad oder am liebsten mit dem Downhill-Roller ohne Sattel. Damit macht er dann oft noch Halt auf der Bodensteiner Alm und kehrt auf ein Feierabend-Mineralwasser ein. Die Berge sind sein Zuhause. Das Meer reizt ihn nicht. Sein Kollege bei der Lawinenkommission lebt im Som-

mer in Malaysia als Skipper. Ihn wird er aber auf jeden Fall in seiner Pension besuchen und mit ihm auf Segelturn gehen. Wahrscheinlich muss diese Reise aber noch etwas warten. Denn so schnell hört er ja doch nicht auf. Macht er sein Versprechen wahr, dass er noch ein Jahr weiter den Sportshop auf der Seegrube betreibt, schafft er es auf zehn Millionen zurückgelegte Höhenmeter.

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aKtIv RAIFFEISEN AKTIV REISE „POLEN – VON DANZIG NACH WARSCHAU“: Auch 2014 bietet Raiffeisen für alle Kunden und Mitglieder der Tiroler Raiffeisenbanken eine Aktiv-Reise an. Mit dem Partner Reisedienst Alpbachtal hat Raiffeisen ein großartiges Programm für Sie zusammengestellt.

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TERMINE: 8. 5.–15. 5. 2014 / 15. 5.–22. 5. 2014 TAG 1: Flug von Innsbruck nach Danzig, Transfer zum Meraspahotel in Sopot TAG 2: Stadtbesichtigung Danzig TAG 3: Marienburg und Frombork TAG 4: zur freien Verfügung TAG 5: Fahrt von Danzig nach Warschau, auf dem Weg Besichtigung von Torun, dem Geburtsort von Nikolaus Kopernikus TAG 6: Besichtigung Warschau TAG 7: Chopin – König Sobieski – Jugendstil: Besichtigung des Barockschlosses Wilanow, am Nachmittag Ausflug nach Plock TAG 8: Rückreise nach Innsbruck Preis pro Person – Raiffeisen Kunden und Mitglieder: 1.249 Euro Für Nichtkunden: 1.399 Euro Einbettzimmerzuschlag: 259 Euro NÄHERE INFORMATIONEN ERHALTEN SIE IN IHRER RAIFFEISEN-FILIALE UND BEIM REISEDIENST ALPBACHTAL, FRAU HEIKE MESSNER, UNTER 05337/63905-12

IM HERZEN EUROPAS Pulsierende Metropolen, raue Strände, romantische Seebäder und idyllische Hügellandschaften – Polen hat für jeden Geschmack das Richtige zu bieten. Und das Beste: Der Massentourismus ist dort noch nicht angekommen. Text: Sylvia Ainetter

M

oderne Wolkenkratzer reihen sich an kalte Betonbauten, am Stadtrand schmiegt sich ein Plattenbau an den anderen – „Wellenhäuser“ nennen die Warschauer ihre Wohnbunker. Von hoch oben, nämlich von der Aussichtsterrasse des Warschauer Kulturund Wissenschaftspalastes, zeigt sich die ganze Schön- und Schrecklichkeit der polnischen Hauptstadt. Der Kulturpalast spiegelt das Verhältnis der Polen zu ihren Denkmälern wider: Das monumentale Bauwerk inmitten der Stadt hat die Sowjetunion den Polen geschenkt und war einst nach Josef Stalin benannt. Und so sind die Gefühle der Polen zu

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ihrem Kulturpalast zwiespältig, ist er doch immer noch Symbol der sowjetischen Unterdrückung. Für die Besucher der Stadt aber ist er eine wichtige Adresse: Mit 237 Metern ist der im sozialistischen Klassizismus erbaute Koloss das höchste Gebäude Polens, die Aussichtsterrasse im 32. Stock ist der perfekte Ort, um sich einen Überblick zu verschaffen. PUlsIerend Und Modern. Vom Kommunismus ist in Polen inzwischen nicht mehr viel zu sehen. Im Gegenteil: Der Kapitalismus ist in Warschau schon lange angekommen. Kaum ein Konzern, eine Mode- oder Fastfoodkette, kein Großunternehmen, das noch keine


M onu me nt d e r Wa rsc ha u e r Ku l tu rpa l a st

Paradiesisch tra u mha fte Masur en

Filiale in der Metropole eröffnet hat. An die ganz alten Zeiten erinnert die Warschauer Altstadt, die zwar im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört wurde, aber in den Jahren 1949 bis 1955 wieder originalgetreu aufgebaut wurde. Die Warschauer Altstadt wurde als UNESCOWeltkulturerbe ausgezeichnet. Mittelpunkt ist der große dreieckige Schlossplatz, an dessen Westseite die Fassade des Königsschlosses zu sehen ist. Der Platz ist Treffpunkt und Flaniermeile, in den zahlreichen Straßencafés und Restaurants trifft man sich nach Feierabend oder für ein Nachmittagspläuschchen. Der zweite wichtige Platz der Altstadt ist der Marktplatz, besonders sehenswert: die wundervoll mit Sgraffitomalereien verzierten Fassaden. // Polen hat aber weitaus mehr zu bieten als eine moderne Hauptstadt. Nur etwa 150 Kilometer nördlich von Warschau beginnen die Masuren. Dunkle Wälder und zehntausende Seen machen die Woiwodschaft „Ermland-Masuren“ zu einem beliebten Reiseziel für Natururlauber. Vor allem Wanderer und Radfahrer zieht es in die unberührte Natur im Norden Polens. Auch die Fauna hält so manche Überraschung bereit: In den Masuren leben nicht nur zahlreiche Störche, sondern auch die letzten Wisente Europas in freier Wildbahn ...

Prachtvolle Hansestadt. Ein weiteres polnisches Highlight ist die Hansestadt Danzig. Sie ist vor allem für Geschichtsinteressierte ein Dorado: Die Stadt wurde im und nach dem Zweiten Weltkrieg zwar von Deutschen und Sowjets nahezu komplett zerstört, konnte aber rekonstruiert und wieder aufgebaut werden. Eine der prachtvollsten Straßen der Stadt ist die Frauengasse, die von der Marienkirche zum mittelalterlichen Frauentor führt. Die schmalen, reich geschmückten Bürgerhäuser lassen erahnen, wie prunkvoll die Hansestadt einst gewesen sein muss. Omnipräsent ist in Danzig die Bernsteinkunst: In zahlreichen kleinen Geschäften und Galerien werden in erster Linie Schmuckstücke aus dem gelb-goldenen Harz verkauft. Die Danziger sind weltweit bekannt für den Bernstein, aber auch für das Danziger Goldwasser – ein Gewürzlikör, in dem echte Blattgoldflocken schwimmen. // Entspannung finden PolenReisende an der nahegelegenen Ostsee: Prächtige Seebäder laden zum Flanieren und Relaxen ein – an der frischen Ostseeluft kommt jeder zur Ruhe. Wer lieber feiern möchte, kann das in einer der zahlreichen Bars tun – bei Wodka und Danziger Goldwasser. 

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PERFEKTE WELLE Sonne, Meer und Superstrände im Überfluss. Kein Wunder, dass die Algarve im Süden Portugals als wahres Traumziel gilt. Für einen Badeurlaub ist es im November schon zu kalt, jetzt ist die Zeit der Surfcamps. Die hohen Wellen, die der Atlantik an die Küste spült, bieten perfekte Bedingungen für alle Surf-Fans. Besonders beliebt bei Wellenreitern ist Lagos. Der Ort im Westen der Algarve-Küste lebt das Surfen. Jetzt im November gibt’s besonders günstige Angebote.

L’AMOUR Paris steht ganz oben auf der Liste der Städte, die man gesehen haben muss. Eiffelturm, Champs Elysées, Notre-Dame, Sacré Coeur und der Louvre zählen zu den Klassikern. Fans der modernen Architektur sollten das Hochhausviertel La Défense besuchen. Natürlich kommen auch Shopaholics voll auf ihre Kosten. Im Kampf gegen die müden Beine setzt man sich am besten in eines der Straßencafés im Studentenviertel Quartier Latin und bestellt Crêpe.

SHOPPINGLUST Von Mailand, dem europäischen Mode-Mekka, trennt uns nur eine Flugstunde. Namhafte (teure) und günstigere Ketten wechseln sich hier mit italienischen Boutiquen ab. Für den kleinen Geldbeutel ist also auch was dabei. Man sollte aber nicht vergessen, dass Mailand auch kulturell einiges zu bieten hat. Den Dom oder das berühmte „Letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci muss jeder Besucher gesehen haben. Kleiner Tipp: Platz im Koffer lassen für die Einkäufe!

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PrOGrAMM

WocHe 44 1.–3. N ov eM be r

aussTellung 1 .–2 4. 11.

1 0  –  19 uhr

meh r a lS 1.0 00 wort e World press pHoto iM coNgress Zum 13. Mal kommt die „World Press Photo“-Ausstellung heuer nach Innsbruck – und auch diesmal zeigt sie die besten Pressefotos der Welt. Über 100.000 Fotos von über 5.000 Fotografen wurden eingereicht, zum „Photo of the Year“ wurde eine Aufnahme des schwedischen Fotografen Paul Hansen gewählt, die zwei tote Kinder in Gaza City zeigt. Zu sehen gibt es außerdem die besten Aufnahmen aus den Bereichen Politik, Daily News, Umwelt, Sport und Kultur. Die Ausstellung ist bis 24. November geöffnet.

Die Nachhilfe

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s c H u e l e r H I l f e

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aT

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Unsere

Top 3

1

Photo o f t he Y e ar 2 01 2 vo n Paul h anse n

r oachfo r d

Spinn-Workshop 3. 11., 15 h, Bäckerei Annegret Schwegler führt als SpinnExpertin in das uralte Handwerk ein.

Konzert 2. 11.

© fotos: Paul Hansen, Sweden, Dagens Nyheter; othmar kopp, LUISE LICHTENTHAL, VERANSTALTER

2

21 Uh r

holmes brothers 3. 11., 20.15 h, Treibhaus

s o ul p lu s ro c k roachford im treibhaus

Seit 50 Jahren im Dienste von Soul, Gospel und Blues.

Irgendwo in der Grauzone, wo Soul und Rock verschmelzen, ist Andrew Roachford zuhause. Mit seiner unverkennbaren Stimme hat er als Solokünstler Erfolge gefeiert, seit 2010 ist er außerdem Leadsänger von „Mike & the Mechanics“. Im Treibhaus wird er bekannte Melodien, Groove und Gefühl vereinen.

3 Forever Young 2. 11., 21 h, VAZ Hafen Wer das Publikum in Innenstadtclubs zu jung findet – hier wird ab 30 gefeiert.

Ausstellung

Theater

B i s 29. 11.

1 . 11.

2 0 uhr

D i   –  Sa

An n a & M a rt h a

I m P o rt rät

Die großartige Maria Hofstätter („Hundstage“, „Braunschlag“) kommt am 1. November ins Treibhaus und spielt dort gemeinsam mit Martina Spitzer das Stück „Anna und Martha“ von Dea Loher. Die beiden Hauptfiguren sinnieren über ihr Dasein als Dienstbotinnen – eine tragikomische Abrechnung.

Im Arthur Nikodem Museum in Mutters wird bis 29. November die Sonderausstellung „Auf dem Weg zu sich selbst“ des Fotografen Othmar Kopp gezeigt. Die Ausstellung umfasst Porträts, die zwischen 1968 und 2013 entstanden sind, und zeigt unter anderem Paul Flora, Anton Christian, Egone und Christoph Hinterhuber. Jeden Samstag finden zwischen 11 und 13 Uhr Führungen durch die Ausstellung statt.

Maria Hofstätter im Treibhaus

Othmar Kopp im Arthur Nikodem Museum

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PrOGrAMM

Wo cHe 45 4 .  – 10. N ov eMb e r TheaTer

6 . , 8. & 9. 11.

20.15 uhr

rÖS S l, ga n z n e u „iM WeisseN rÖssl“ iM treibHaus

Das Feinripp Ensemble und das Staatstheater machen gemeinsame Sache und unterziehen den Klassiker „Im weißen Rössl“ einer Frischzellenkur. Regie führt Thomas Gassner, als Kaiser Franz Josef steht Treibhaus-Chef Norbert Pleifer höchstpersönlich auf der Bühne. Premiere des „Singspiels in drei komischen Aufzügen“ ist am 6. November, weitere Termine in dieser Woche: 8. und 9. November.

vorTrag

6. 11.

So h a PPY vortrag zuM tHeMa glÜcK

Glücksrankings, Glücksparameter, Glücksforscher – unsere Gesellschaft weiß alles übers Glück, nur das Glücklichsein haut nicht immer hin. Der Treffpunkt Philosophie lädt am 6. November zum Vortragsabend in die Aula der Universität Innsbruck und verspricht interessante Gedanken und praktische Hilfestellung zum Thema Glück.

TheaTer 

aB 7 . 1 1 .

19.30 u hr

m i tt e Drei SSi g

„eiNe soMMerNacHt“ iM tHeater praeseNt Eine lakonische Komödie über zwei Mittdreißiger, die sich in Edinburgh kennenlernen und miteinander eine Nacht verbringen, wird ab 7. November im Theater praesent in der Jahnstraße gespielt. Auf der Bühne stehen Timo Senff und Julia Kronenberger, musikalisch unterstützt werden sie vom Innsbrucker Jung-Musiker Jo Stöckholzer (siehe Porträt ab Seite 54).

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© fotos: grossstadtgeflÜster, PremIerentage, Veranstalter

1 9.30 uhr


d i e B e st en Kon ze rte

1 2 3

GroSSstadtgeflüster 6. 11., 21 h, Weekender Club

Bewährter Partysound vom Berliner Trio, großartige Liveshow.

Alice Russel 9. 11., 21 h, Treibhaus

Die neue Soulgöttin aus England – R.I.P. Amy Winehouse.

A Tribute to Oscar Peterson 5. 11., 20 h, Cantina Vecchia

Kunst 7 .– 9. 11

ga n ztägi g

D r ei Tag e Kun st

Premierentage in ganz Innsbruck Die Premierentage haben einen Schritt nach vorne gemacht – das Konzept wurde weiterentwickelt und ein begleitender Verein gegründet. Heuer werden an drei Tagen, von 7. bis 9. November, „Wege zur Kunst“ geboten. Am Donnerstag, 7. November konzentriert sich das Geschehen (bis 22.30 Uhr) auf den Stadtteil Wilten, am Freitag auf den Raum St. Nikolaus, Mariahilf und die innere Stadt. Geboten werden auch in diesem Jahr Performances, Workshops, Premieren und Künstlergespräche. Am Samstag steht die Stadt bereits ab dem Vormittag im Zeichen der Premierentage. www.premi erentage.at

Jazzabend, unter anderem mit Marian Petrescu und Wolfgang Rainer.

GRO S S STA DTGEFLÜSTER

Die Entertainment-Highlights in Tirol! Andreas Gabalier Live mit Band 16. November 2013 Olympiahalle

Viessmann Rennrodel Weltcup 19.-24.November 2013 Olympia Bobbahn

Rainhard Fendrich 15. Dezember 2013 Olympiahalle

Lord of the Dance 18. Dezember 2013 Olympiahalle

Moscow Circus on Ice 17. Januar 2014 TWK-Arena

VOLKSROCK ’N’ ROLLER

LIVE MIT BAND

16.11.2013

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PrOGrAMM

Wo cHe 46 11. – 17. N ov eM b e r

aDam g r e e n

KonzerT

13. 11.

2 0 u hr

o h, aDam

m Y Bo S hi

adaM greeN iM WeeKeNder club Der Held des Anti-Folks, Adam Green, beehrt am 13. November den Weekender Club mit einem Konzert. Der New Yorker Musiker wurde durch seine Band „The Moldy Peaches“ bekannt, als Solokünstler schaffte er Mitte der 2000er-Jahre den Durchbruch. Songs wie „Jessica“ – ein wenig schmeichelhaftes Lied über Jessica Simpson – wurden zu Indie-Hymnen, Green ein begehrter Talkshow-Gast. Viele Jahre später findet er endlich den Weg nach Innsbruck, wir freuen uns!

m a r ku S ko S chu h

marKT & parTY 1 6. 11.

aB 14 uhr © FOTOS: JONAS BLUM (2), 6020/FRANZ OSS, VERANSTALTER

im h e rB Stg e wa n D boNaNza gastiert iM vieruNdeiNzig

Das umtriebige DJ-Kollektiv Bonanza zeigt sich am 16. November von seiner herbstlichen Seite. Im neuen Veranstaltungshaus Vierundeinzig an der Hallerstraße gibt es bereits am Nachmittag Kaffee und Kuchen, Pop-up-Stores und einen Vintage-Markt, am Abend folgt dann eine Bonanza-Party mit den Geschwistern Schuhmann und diversen DJs auf zwei Floors.

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film 13. 11.

2 0 U hr

S p u r e n zi e he n

Freeride Filmfestival im Metropol Freeriden ist ein Lebensgefühl – dieses Lebensgefühl wird am 13. November auf die Metropol-Leinwand projiziert. Beim Innsbruck-Stopp des Freeride Filmfestivals werden ganz besondere Wintersportfilme gezeigt, sie begleiten eine Expedition in die Mongolei, eine Frauencrew nach Japan und stellen auch die Frage, wie die Familien den Alltag der Athleten erleben. Zahlreiche Akteure und Filmemacher werden vor Ort sein, moderiert wird der Abend von Harry Putz und Flo Orley.

Unsere

Top 3

1 myBoshi 15. 11., 9.30–11.30 H Kapferer Stoffe & Wolle (Altstadt) Die Jungs hinter den Häkelmützen sind vor Ort, geben Tipps und zeigen Tricks.

2

Poker

1 4 .– 1 7 . 1 1 .

GANZTÄGIG

Vo l l e r Ei nsat z

Pokerturnier im Casino Innsbruck Geringe Teilnahmegebühren und hohe Gewinnsummen – das lieben Turnier-Pokerspieler. Im Casino Innsbruck findet jetzt eine Turnierserie statt, die genau auf dieses Erfolgsrezept setzt. Der günstigste Eintritt belastet die Geldtasche mit nur 50 Euro, das Hauptevent, das über mehrere Tage geht, kostet 250 Euro. Insgesamt wird ein Preispool von rund 100.000 Euro ausgelobt. www. ho lde mseri es.at • www.pokerf i rma .c om

Wilhelm Genazino 13. 11., 20 Uhr Literaturhaus am Inn

wilhelm g e n a zi n o

Hörspiel

1 4. 11.

Der „schreibende Flaneur“ kommt für eine Lesung nach Innsbruck.

20 Uh r

A lle s S e n s e

3

Live-Hörspiel in der Bäckerei „Alles Sense“ von Bestsellerautor Terry Pratchett wird in der Bäckerei als dreiteiliges Live-Hörspiel aufgeführt. Zehn „Sprechis“ keuchen, flüstern und schreien sich durch die Welt der Zombies, Vampire und Werwölfe. Folge 1 steht am 14. November auf dem Programm, Folge 2 am 21. November, Folge 3 am 28. November.

Schwarzmalen 12. 11., 20 Uhr Treibhaus Das neue Kabarettprogramm von Markus Koschuh geht in die Verlängerung. 79


PrOGrAMM

Die BeSTen

Wo cHe 47

konzert e

18. – 24 . N ov eM b e r

1 2 3

a band For burierS 18. 11., 20.45 h, Bäckerei

KaBareTT 2 1 . 11.

g er n ot ku liS

2 0 uhr

ich h Öre Sti m m e n

Jacco gardner 20. 11., 21 h, P.M.k

Psychedelischer Multiinstrumental-Sound aus den niederlanden.

gerNot Kulis KoMMt iN die stadtsäle.

Shane Ó Fearghail 22. 11., 20.45 h, Bäckerei

Als Ö3-Callboy und Professor Kaiser ist Gernot Kulis in Österreich einem breiten Publikum bekannt. Als Mitglied der „Comedy Hirten“ hat er bereits Bühnenerfahrung, nun kommt er mit seinem Solo-Programm „Kulisionen“ erstmals nach Innsbruck. Man darf sich auf bekannte Stimmen und unbekannte Pointen freuen.

Der Singer-Songwriter aus Dublin bringt irischen flair nach innsbruck.

THEATER AFTER WORK in unserer CafeBar:

ODER

SANFTWUT DER OHRENMASCHINIST VON GERT JONKE

Termine: 31.10., 7.11., 13.11., 20.11., 28.11., 4.12. und 13.12., jeweils 18.30 Uhr, Eintritt frei. Voranmeldung unter: www.audioversum.at

Wilhelm-Greil-Straße 23, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 (0) 5 7788 99

© FOTOS: LUKAS BECK, DJANGO 3000, DESIGNLADEN.COM, VERANSTALTER

englisch folkband unter der leitung des Sängers/Poeten James P. honey.


Konzert 22. 11.

21 Uh r

H ei di , H e i d i

Django 3000 im Weekender Club Die „bayrischen Zigeuner vom Chiemsee“ sind spätestens seit ihrem Hit-Song „Heidi, Heidi“ keine Unbekannten mehr. Nach zahlreichen Konzerten und Festivalauftritten kommen die Jungs von Django 3000 am 22. November im Rahmen ihrer „Hopaaa!“-Tour in den Weekender Club. Das Motto ist klar: Wild sein, tanzen, feiern!

Festival

B i s 23. 11.

gan ztägi g

E r z ä h l m i r wa s

Erzählfestival im Freien Theater Storytelling in verschiedenen Sprachen – darum geht es beim Erzählfestival Innsbruck, das von 14. bis 23. November im Freien Theater (Wilhelm-Greil-Straße) stattfindet. Zu Gast sind Tiroler Erzähler und Storyteller aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen, den Höhepunkt bildet die „Lange Nacht des Erzählens“ am 23. November ab 19.30 Uhr.


PrOGrAMM

Wo cHe 48

25. – 3 0. N ov e M b e r

Tanz

2 9 . 1 1.

1 9.3 0 uhr

wie e in S c hm e tt e r l i n g MadaMa butterflY iM laNdestHeater

P et er r at zen Beck

Nach „Carmen“ setzt Tanzcompany-Chef Enrique Gasa Valga einer weiteren berühmten Frauenfigur ein tänzerisches Denkmal. In „Madama Butterfly“ trifft Cio-Cio-San auf den amerikanischen Marineleutnant Pinkerton – sie verliebt sich, für ihn ist sie nur eine Trophäe. Japanische Taiko-Trommeln und Elemente des Butoh-Tanzes ergänzen die herausragenden Choreografien – ein großartiges Stück Tanztheater. Termine bis Ende Jänner.

Been ie m a n

parTY 3 0 . 11.

Drum t ri fft B aSS caMo & KrooKed iN der dogaNa

Ruhestörung und Electric City präsentieren am 30. November im Congress (Dogana) eine kleine Sensation: Camo & Krooked, Österreichs Exportschlager in Sachen Elektronik, kommen für diesen Partyabend nach Innsbruck. Sie zählen zu den großen Namen der Drum’n’Bass-Szene und waren bereits in allen großen Clubs und bei allen namhaften Elektronik-Festivals der Welt zu Gast.

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© FOTOS: TLT/LARL, CAMO AND KROOKED, MARCUS MASCHWITZ

2 2 uh r


Unsere

toP 3

1

29. 11.

Popkultur und was sonst noch zu sagen ist

loverS 26. 11., 21 h P.M.k Synthy-Pop live on stage, präsentiert vom Verein innpuls.

2 peter ratzenbeck 30. 11., 20.45 h Bäckerei Österreichs Top-Gitarrist, auch bekannt als „Mister fingerpicking“

3 beenie man & zagga zaW band 26. 11., 21 h, TreiBhAuS ein waschechter Dancehall-Pionier, der die Musik erst richtig bekannt gemacht hat.

e i N fac H Jo M o

KonzerT

von Barbara Wohlsein Dea r rea Der

2 1 u hr

i n D i e au S S Ü Da fr i k a dear reader iM treibHaus Dear Reader ist eine südafrikanische Indieband, die 2006 von Sängerin und Songwriterin Cherilyn MacNeil gegründet wurde. Der Sound ist lebensbejahend und so „indie“, dass man schwören könnte, die Band sei aus England, den USA oder Kanada. Kein Wunder, dass Dear Reader die erste südafrikanische Band war, die beim „South By Southwest“-Festival in Texas aufgetreten ist.

n

ach FOMO („Fear of missing out“) kommt jetzt JOMO („Joy of missing out“). Die englische Kolumnistin Polly Vernon hat diesen Begriff für alle geprägt, die auf Hypes, Trends und Pfl ichten pfeifen und sich nicht im geringsten dafür schämen, dem heißesten Scheiß beim langsamen Abkühlen zuzusehen. Grundsätzlich ist das eine sehr lobenswerte Einstellung – man lebt deutlich entspannter, wenn man nicht ständig Angst hat, die neueste Superband, die geilste Serie seit den „Sopranos“ oder das beste Festival des Jahres zu verpassen. // Ich wende JOMO derzeit bei „Game of Thrones“ an. Ja, ich weiß, so toll und überhaupt, ich hab’s probiert und befunden – muss nicht sein. Echt nicht. Ein weiterer Fall von JOMO: Cronuts. Die gibt’s jetzt nämlich schon in München, wird nicht lange dauern, bis der grausliche Cupcakes-Nachfolger auch zu uns kommt.


© aSCot elite FilmVerleiH GmBH

K InO

f u n K ti o n i e rt n u r s c h e i n b a r : Die Beziehung zwischen dem pornosüchtigen Don und der Zicke Barbara.

SOF T- PORN Joseph Gordon-Levitts Regie-Debüt „Don Jon“ ist ein flott geschnittener Chartbuster, der dem thema Pornosucht wenig interessantes abgewinnen kann. Kritik: Klaus Erler

D

on (Joseph Gordon-Levitt) arbeitet als Barkeeper und führt ein Leben, in dem wichtige Bestandteile des amerikanischen Traums verwirklicht sind: Fitnessstudio, Muscle-Car, schöne Wohnung, wöchentlicher Discobesuch mit den Buddies. Da Don zudem jung, fesch und kein Kind von Traurigkeit ist, verwundert es nicht, dass er mehrmals im Monat mit wechselnden Partnerinnen das hat, was brave amerikanische Filme „Sexual Intercourse“ nennen.

Don Jon

USA 2013. 90 Minuten. Regie: Joseph Gordon-Levitt Mit: Joseph GordonLevitt, Scarlett Johansson, Julianne Moore

LeIDen unD erLÖsunG. Das Problem dabei: Don ist mit seinem Liebesleben unzufrieden und sucht Erlösung in der Internet-Pornografie. Dort fi ndet er für Momente, was ihm bei One-NightStands versagt bleibt: das Überwinden des Egos, das Vergessen der eigenen Existenz. Dass bei solchen Voraussetzungen die Beziehung zur Discobekanntschaft Barbara (Scarlett Johansson) nicht wirklich funktioniert, verwundert nicht: umso weniger, weil Barbara genau das ist, was nicht so brave amerikanische Filme wohl eine ober-

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flächliche „Bitch“ nennen würden. Schon eher verwunderlich ist, dass Don kurz nach seiner Trennung von Barbara doch noch Glück hat: Die Beziehung zur tiefgründigen Esther (Julianne Moore) erlöst ihn quasi über Nacht von der Pornosucht und der damit einhergehenden Liebesunfähigkeit. DÜnne mOraL. Diese recht platte und einfach aufgebaute Story bekommt auch durch Joseph GordonLevitts Regie nicht wesentlich mehr Leben eingehaucht. Stereotype Charaktere und überschaubare schauspielerische Leistungen führen den Film weg von der eigentlich spannenden Thematik hin zum flott geschnittenen Twen-Chartbuster mit geringem Tiefgang. Dysfunktionale Familie und instrumentalisierte Kirche werden als gesellschaftliche Probleme nur gestreift, zwischenmenschliche Oberflächlichkeit dafür überdeutlich angeprangert. Übrig bleibt eine lahme Läuterungsgeschichte mit recht dünner Moral für den (amerikanischen) Mann von heute: „Die richtige Frau wird dein Leben ändern!“


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BLUE JASMINE Woody Allen, USA • Tragikomödie (ab 8. 11.) Cate Blanchett mimt die verwöhnte Jasmine, die sich nach dem Bankrott ihres Mannes (Alec Baldwin) plötzlich mit dem Leben unterhalb der Prada-Grenze beschäftigen muss. Woody Allen zeigt’s noch mal, Blanchett brilliert.

reich und schön. C a t e B l a n c h e t t i n „ B l u e J a s m i n e“

captain phillips Paul Greengrass, USA • Drama (ab 15. 11.) Ein US-Schiff wird 2009 von Piraten gekapert – zum ersten Mal seit 200 Jahren. Tom Hanks spielt den Captain des Frachters, der auf die somalische Piratenbande trifft. Gelungene Verfilmung der realen Begebenheiten. der schaum der tage Michel Gondry, F • Drama/Fantasy (ab 1. 11.) Bizarr, skurril, sehr fantasievoll: Audrey Tautou schwebt mit ihrem Angebeteten durch ein surreales Paris, bis festgestellt wird, dass in ihrer Lunge eine Seerose wächst. Die schräge Fantasiewelt passt zu Tautou – für Träumer. die eiskönigin – völlig unverfroren Chris Buck, USA • Animation (ab 28. 11.) Anna macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester Elsa, der Schneekönigin, um den ewigen Winter zu beenden. Liebevoll gemachter Animationsfilm, der die Weihnachtszeit auch im Kino einläutet.

Spiele auf Siegestour durch die Distrikte. Oscar-Gewinnerin Jennifer Lawrence schmeißt den Film im Alleingang.

Trash des Monats getaway Courtney Solomon, USA • Action/Krimi (ab 28. 11.) Auf so einen Blödsinn muss man erst mal kommen: Ein Rennfahrer (Ethan Hawke) und eine Hackerin (Selena Gomez – kein Kommentar) rasen in einem Mustang Shelby Super Snake, aus dem eine mysteriöse Stimme Anweisungen gibt, durch die Weltgeschichte, um Hawkes Frau aus den Händen von Kidnappern zu befreien. Ohne Worte.

INSIDE WIKILEAKS – DIE FÜNFTE GEWALT Bill Condon, USA • Thriller (ab 1. 11.) Wiki-Leaks von innen: Der Film zeigt, wie sich Julian Assange (Benedict Cumberbatch) und Daniel Domscheit-Berg (Daniel Brühl) dazu entschließen, die Öffentlichkeit über die dunklen Machenschaften von Politik und Wirtschaft zu informieren. Kann was.

malavita – the family Luc Besson, F/USA • Drama (ab 22. 11.) Und gleich noch mal Robert DeNiro: In „Malavita“ mimt er – Überraschung, Überraschung – einen New Yorker Mafia-Paten, der im Zuge des Zeugenschutzprogramms nach

LAST VEGAS Jon Turteltaub, USA • Komödie (ab 15. 11.) Hangover mit Rheumasalbe: Vier Senioren, eine junge Braut und ein turbulenter Junggesellenabschied – das kann ja was werden. Mit dabei ist die alte Hollywood-Riege: Robert DeNiro, Morgan Freeman, Michael Douglas und Kevin Kline.

Frankreich verfrachtet wird. Doch Fred kann auch in der Normandie seine Klappe nicht halten – und so dauert es nicht lange, bis die Mafia seine Spur aufnimmt. Michelle Pfeiffer spielt De Niros Frau – lange nicht gesehen.

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die tribute von panem – catching fire Francis Lawrence, USA • Drama (ab 21. 11.) Zweiter Teil der „Hunger Games“-Trilogie: Katniss und Peeta gehen als Gewinner der

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DV D - B ox e n sto p p „Th e y ’ r e g o i n g to g et th e i r r e ve n g e o n e day, th e d e ad.“

ich sehe tote menschen.

Es passiert eher selten, dass eine französische Fernsehserie den Sprung über die Sprachgrenze schafft. Im Falle von „The Returned“ ist der internationale Erfolg aber zu 100 Prozent verdient. Die Geschichte spielt in einer kleinen Stadt in den Bergen, in der Verstorbene plötzlich wieder da sind – gesund und munter.

Pats c h e n k i n o

th e r e tu r n e d ( le s r e v e n a nt s ) 1 . s ta f f e l U n i v e r s a l p i c tu r e s

Ohrenschmaus

Gleichzeitig wird der Ort von paranormalen Phänomenen heimgesucht. Während sich die Angehörigen freuen, dass ihre Liebsten wieder da sind, schleicht sich die Angst ein, dass die Wiederkehr der Toten der Anfang vom Ende sein könnte. „The Returned“ vereint spannende Storylines mit Fantasyaspekten. Frankreich, zwölf Punkte.

Z i p p e -Z ap p e Aus dem Tagebuch eines TV-Junkies

„Cloodia“ trifft Claudi

© Emw

Die Neunziger leben! Moby, „Innocents“, Embassy of Music (Warner), CD, Vinyl. Mp3 d i e tr i b ute v o n pa n e m t h r i l l e r , U S A , 2 0 12 S o , 1 0 . n o v e m b e r , 2 0 .1 5 U h r , prosieben

kampf der distrikte. Die RomanTrilogie der „Hunger Games“ ist Kult, die Verfilmung des ersten Teils „Die Tribute von Panem“ machte Jennifer Lawrence zum Star. Zur Geschichte: Im Zukunftsland Panem werden jedes Jahr die sogenannten Hungerspiele veranstaltet. Dafür muss jedes Distrikt Panems zwei Kinder entsenden, die auf brutale Art und Weise gegeneinander kämpfen – bis zum Tod. Als Katniss (Lawrence) und Peeta ausgewählt werden, bekommen die grausamen Hungerspiele eine neue Bedeutung. Katniss brennt vor Revolutionsgeist, den Herrschern von Panem ist sie von Anfang an ein Dorn im Auge.

Elf Studio-Alben hat Moby bisher veröffentlicht. Mit seinem aktuellen Longplayer „Innocents“ bleibt er sich selbst treu. Die Songs, die gemeinsam mit Gast-Musikern wie Mark Lanegan (Screaming Trees) oder Wayne Coyne (Flaming Lips) entstanden, klingen so, wie vieles bisher: ruhig, beschaulich, poppig und immer wieder hymnisch. Manchmal erinnert „Innocents“ an Leonard Cohen (The Lonely Night) oder Massive Attack (Tell me), meistens aber an Moby selbst (A Long Time, The Dogs). Wer in nächster Zeit eine längere Ausfahrt plant, sollte diese CD dabei haben.

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Ein Wochentag ohne Castingshow – kann ja nicht sein: Wenn alle anderen schon Supertalente, Stimmen und Sternchen suchen, muss ProSieben halt einen „Fashion Hero“ finden. Angelehnt an das erfolgreiche US-Format „Project Runway“ mit Heidi Klum sucht man hier einen Nachwuchs-Designer, dessen Kreationen in Deutschland verkaufbar sind – bei Asos, Karstadt oder s.Oliver. // Das Gesicht der Sendung ist Claudia Schiffer – und das ist auch das Problem. Schiffer wirkt farblos und steif, kann schlecht Deutsch und ist unfähig, Emotionen zu zeigen. Stylist Sascha Lilic ist als monokeltragende Diva der Sympathieträger der Show, Karstadt-Einkäufer André Maeder der böse Gegenspieler. Beide machen ihren Job gut, Moderator Steven Gätjen steht dazwischen und weiß nicht so recht, wie er hier gelandet ist. Kurz gesagt: Bis „Fashion Hero“ das hat, was „Project Runway“ groß gemacht hat, wird es noch etwas dauern.


© WERK

MOTOR

B R E ITE R S TA N D , U N W I D E R S TE H LI C H E E LE G A N Z: BMW 4er Coupé.

Neuer BMW mit „4“ im Typenschild

M

it dem Anfang Oktober erfolgten Marktstart des neuen 4er Coupés hat BMW den Beginn einer neuen Coupé-Ära eingeläutet. Der Nachfolger des 3er Coupés ist in Breite und Radstand sichtbar gewachsen, wobei die sportlich gestreckte Coupé-Silhouette deutlich flacher verläuft. POWER-AGGREGATE Zum Start fährt die neue 4er-Reihe mit drei verschiedenen Motoren vor: einem Reihensechs-ZylinderBenziner mit 306 PS für das 435i Coupé, einem Vierzylinder mit 245 PS für das 428i Coupé und einem

AUT O PA R K- B O S S M I C H A E L M AY R freut sich über den Markenzuwachs aus Fernost.

Vierzylinder-Diesel mit 184 PS für das Modell 420d. Alle Motoren arbeiten mit TwinPower Turbo Technologie; auf Wunsch lassen sich das 435i Coupé sowie das 428i Coupé mit der BMW-Allradtechnik xDrive ausrüsten. Serienmäßig ist eine 6-Gang-Handschaltung an Bord, optional steht eine AchtgangSportautomatik zur Verfügung. ULTIMATIVER FAHRSPASS Bei einer ersten Ausfahrt rund um das Karwendelgebirge wurde uns ein 435i xDrive mit Allradantrieb anvertraut, der in Kombination mit einer 8-Gang-Automatik den Sprint

Autopark expandiert

© WALTER MAIR

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o east“ scheint derzeit das Motto des Autopark zu lauten, dessen drei Standorte Innsbruck, Vomp und Wörgl in östlicher Richtung Zuwachs erhalten haben: Seit Anfang Oktober ist der erfolgreiche Repräsentant der Marken Ford, Volvo, Suzuki sowie Servicepartner für Mazda mit einem weiteren Autohaus im Bezirk Kitzbühel vertreten. „Seit vier Jahren sind wir bereits auf der Suche nach

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auf Tempo 100 in nur 7,3 Sekunden absolviert. Der Kurvenräuber liegt satt auf der Straße und vermittelt auch bei nasser Fahrbahn jederzeit ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. Das optimal abgestimmte Fahrwerk filtert Bodenunebenheiten gekonnt weg und lässt beinahe keine Geräusche in den Innenraum. Maßnahmen wie intelligenter Leichtbau, Start-Stopp-Funktion, Bremsenergie-Rückgewinnung, Schaltpunktanzeige und das Fahren im „Segel“-Modus Eco Pro ermöglichen sogar Einsparungspotenziale von bis zu 20 Prozent. Das neue 4er Coupé kostet ab 44.950 Euro.

einem vierten Standort und sind nun froh, dass wir mit der Übernahme des Autohauses Kirchdorf jetzt auch im Raum Kitzbühel mit Ford präsent sind und mit Kia ab sofort eine vierte Fahrzeugmarke in der Autopark-Gruppe anbieten können“, zeigte sich der Geschäftsführer, Michael Mayr, über den gelungenen Übernahme-Deal erfreut. Der Autopark Kirchdorf beschäftigt zehn Mitarbeiter und steht als Vertragshändler für Ford und Kia auch als Servicepartner mit Suzuki und Honda zur Verfügung.


D I E F A M I LI E M E I S I N G E R LU D Z U R E R Ö F F N U N G S PA RT Y: A r c h i t e k t i n E v a , H a u s h e r r M a r k u s , P r o k u r i s t i n Te r e s a u n d Personalchefin Monika feierten mit den Repräsentanten der Fiat Group Austria, Peter Wünsch, Wolfgang Brunner u n d M a r c S c h r ö d e r ( v. l .) , b i s i n d e n f r ü h e n M o r g e n .

© WALTER MAIR

für eine Geländewagenausstellung genützt werden kann. Darüber hinaus laden im Obergeschoß ein Loungebereich mit offenem Kamin, eine WLAN-Zone sowie ein eigener Accessoires-Shop zum Kaufen oder zum Verweilen ein.

Meisinger verbindet

W

er auf der Völser Landesstraße Richtung Westen unterwegs ist und sich gerade auf Höhe des Autohauses Meisinger befindet, dem fällt die nicht mehr vorhandene Gebäude-Lücke, die zwischen dem Kia- und Mazda-Salon sowie dem Alfa-Schauraum bestand, sofort auf: Nach einer Rekordbauzeit von nur zwölf Monaten und einem Investitionsvolumen von rund drei Millionen Euro wurde zwischen den

Swift

beiden Gebäudetrakten ein multifunktionales „Verbindungselement“ errichtet, welches das TraditionsMehrmarkenhaus in neuem Glanz erstrahlen lässt. Herzstück des neuen Multifunktions-Gebäudes, das zwei Ebenen und eine Fläche von rund 1.700 Quadratmetern aufweist, ist eine gewaltige Verbindungstreppe, die entweder als Auditorium mit bis zu 200 Sitzplätzen oder als spektakuläre Schaubühne mit Seilwinde

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ÖSTERREICH-PREMIERE Zur Eröffnungsparty am 10. Oktober kamen mehr als 600 geladene Kunden und Freunde des Hauses sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, die von den Mitgliedern der Familie Meisinger begrüßt wurden. Der Überraschungs-Stargast des Abends kam sogar extra aus Italien angereist: Der brandneue, demnächst erhältliche Alfa Romeo 4c feierte bei Auto Meisinger seine Österreich-Premiere. Die Neueröffnung des Völser Autohauses wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

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TEST: KLAUS ERLER

Mit der dritten Generation des Škoda Octavia bringt die tschechische Volkswagen-Tochter nicht nur Golf-Käufer ins Grübeln: Preis und Leistung stimmen bei diesem Auto wie bei kaum einem anderen derzeit.

DA S N E U E Š KO DA - D E S I G N zier t auch den Octavia

W

ie ein Vertreter der Golf-Klasse fühlt sich der aktuelle Octavia trotz offizieller Zugehörigkeit kaum an. Der Passat ist hier deutlich in Fühlnähe, und das nicht nur wegen des Oktavia-Kofferraumvolumens von 590 bis 1.580 Litern. Auch optisch orientiert sich der Škoda an der nur elf Zentimeter längeren VW-Limousine. Zwar fährt der Octavia mit dem neuen Markengesicht vor, das Nüchterne und Schlichte einer Business-Limousine beherrscht er allerdings ebenso gut wie sein großer Bruder aus Wolfsburg. KEINE PATZER Dass sich der Oktavia auch sonst keinen Patzer erlaubt, verwundert bei einem Auto, das seit 1996 konstant zu den meistverkauften Fahrzeugen im deutschsprachigen Raum zählt, nicht: Die Ladekante des Kofferraums ist nur 70 Zentimeter hoch und erleichtert so das

Be- und Entladen auch schwerer Lasten ungemein. Großzügig geht es dann auch im Fahrzeuginnenraum zu: Bei Knie- und Kopffreiheit ist der Octavia in der Kompaktklasse ungeschlagen. Motorisch gibt es wenig Aufregendes zu melden: Die goldene Mitte markiert der 105 PS-TDI, der sparsam, aber kein Dynamiker ist und im unteren Drehzahlbereich an leichter Anfahrtsschwäche laboriert. Ein realistischer Verbrauch von rund 5,5 Litern auf 100 Kilometer entschädigt jedoch für diesen konstruktionsbedingten Nachteil.

BILLIGER UND GRÖSSER Der Einstiegspreis des Škoda Octavia liegt bei rund 18.000 Euro für den Active TSI mit 86 PS, der sich allerdings nur für Puristen empfiehlt. Alle anderen werden sich das eine oder andere Extra gönnen, die Aufpreisliste ist hier – ganz VW-like – äußerst umfangreich. In jedem Fall eine gute Investition ist die Einparkhilfe, da der Oktavia nach hinten hin nicht besonders übersichtlich ist. Verzichten kann man hingegen auf die 7-GangDSG-Automatik, die dem Motor zu viel vom Temperament in unteren Drehzahlbereichen nimmt. Wer jetzt noch grübelt: Der billigste viertürige VW Golf kostet um 1.500 Euro mehr als der billigste Oktavia und ist zudem 40 cm kürzer. I N D E N KO F F E R R AU M p a s s e n b i s z u 1 . 5 8 0 L i t e r.

ŠKODA OCTAVIA AMBITION TDI GREEN TEC 5-TÜRIG

Motor: Vierzylinder-Commonrail-Diesel, Frontantrieb Hubraum: 1.598 ccm Getriebe: Fünfgang-Schaltgetriebe Leistung: 77 kW/105 PS Drehmoment: 250 Nm 0 – 100 km/h: 10,8 sec Spitze: 194 km/h Verbrauch: 3,8 Liter Diesel kombiniert (Werksangaben) CO2-Emissionen: 99 g/km Masse (L/B/H): 4.659/1.814/1.460 mm Gewicht: 1.305 kg

N Ü C HTE R N U N D AU F G E R ÄU MT: das Octavia- Cockpit

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Preis ab: 17.980 Euro (Active TSI) Preis Testwagen: 24.765 Euro

© WALTER MAIR (3)

Golfs großer Bruder


D I E DY N A M I S C H E O P TI K , das luxuriöse Interieur und der d r u c k v o l l e Zw e i l i t e r-Tu r b o s i n d d i e u n w i d e r s t e h l i c h e n Zu t a t e n d e s neuen Hyundai Genesis- Coupés

TEST: WALTER MAIR

Korea-Coupé mit Bumms

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er facegeliftete, 4,63 Meter lange Hyundai Genesis, der sein Marktdebüt in Österreich bereits im Frühjahr absolvierte, verfügt über ein markantes Frontdesign, einen für Hyundai typischen hexagonalen Kühlergrill, modifizierte Scheinwerfer, größere Nebelleuchten und über eine lang gestreckte Motorhaube, die schon auf Anhieb das Potenzial des darunter arbeitenden Triebwerks vermuten lässt. Die keilförmige Silhouette, die mitgelieferten 19-Zöller und die massiv ausgestellten Radhäuser weisen auch von der Seite auf die Gene eines echten Sportgeblüts hin. Last, but not least vermittelt beim

© WALTER MAIR

Das neue Genesis Coupé von Hyundai lässt so manches automobile Herz höher schlagen.

Wagenfinale vor allem der mächtige Flügel auf der Heckklappe und die doppelflutige Auspuffanlage, die im schwarzen Diffusor integriert ist, Performance pur. SPÜRBARE TURBO-POWER Der 1.565 Kilogramm schwere 2+2-Sitzer fährt entweder als 3,8-Liter-V6-Benziner mit stolzen 347 PS oder mit dem für uns bereitgestellten Zweiliter-Turbo-Benziner mit 275 PS, statt bisher 214 PS vor. Der Zugewinn an Power lässt den Korea-Sportler beinahe spielerisch Bergstraßen erklimmen und ist vor

allem bei kurzfristig angesetzten Überholmanövern ein Garant für Sicherheit. Das knallharte Fahrwerk und die schwergängige Lenkung sind zwar für den ambitionierten Kurvenritt leistungsgerecht ausgelegt, im Alltag sollte man Asphaltkratern möglichst ausweichen und Bodenwellen höchste Priorität schenken. Sicherheitstechnisch reiht sich das Fernost-Coupé mit einem Rundum-Airbagsystem, ESP, Traktionskontrolle und Bremsassistent allerdings ganz vorne ein. Der Gokart-ähnliche Fahrspaß lässt sich ab 43.990 Euro erfahren.


DA S D S 3 C A B R I O i s t n i c h t nur très chic, sondern auch ein e c h t s o n n i g e r Ze i t g e n o s s e .

16 Sekunden in den Kofferraum falten, ganz zum Schluss verschwindet noch das Heckfenster. Zugig wird es im Innenraum trotzdem kaum, die Seitenholme bleiben – anders als beim Vorgänger Pluriel – fix mit der Karosserie verbunden. „Cabrio“ ist also etwas geschwindelt, „Kofferraum“ dann ebenfalls. KÜR STATT PFLICHT Der Gepäckraum misst 245 Liter und lässt sich nur durch eine enge Luke befüllen. Hier einen Koffer loswerden? Fehlanzeige! Immerhin sind die Rücksitzlehnen asymmetrisch teilbar. Derartige Nutzungsunschärfen werden den typischen DS3-Cabrio-Fahrer trotzdem eher weniger tangieren. Der freut sich über einen Sahne-Motor, gute Bremsen, ein Gokart-Kurvenfeeling und kein Dach über dem Kopf. Für alles andere ist dann das Zweitauto zuständig.

Frischer Wind

FEINER WOHNEN im DS3

Das DS3 Cabrio THP 155 vertreibt mit Turbo-Benziner und mehrstufig zu öffnendem Stoffdach erfolgreich alle Anzeichen von automobilem Herbst-Blues.

D

ie Frage nach der Sinnhaftigkeit von 156 Turbo-PS in einem so kleinen und leichten Auto wie dem DS3 Cabrio THP 155 kann man gleich vergessen: Dieser Motor ist ein Minderheitenprogramm (der DS3-Cabrio-Einstieg beginnt bei 82 PS) und will als solches auch gar nicht hinterfragt werden, sondern einfach nur Spaß machen. In seiner Charakteristik ist er gleichzeitig Sparschwein (rund 8,5 Liter Benzinverbrauch bei forcierter Gangart), Lämmchen (unterer Drehzahlbereich) und Wolf (ab 2.500 Touren). Überhaupt sind „Spaß“ und „Wohlfühlen“ zentrale Verständnis-Punkte, nähert man sich dem DS3 Cabrio. Das weitaus trockenere Thema „Alltagsnutzen“

sollte in diesem Zusammenhang nicht überstrapaziert werden. HOCHWERTIG VERARBEITET Hartplastik und klappernde Innenraum-Teile sucht man im DS3 Cabrio vergebens, die verwendeten Materialien und die Verarbeitung erinnern an feinere Modelle der Mittelklasse. Auch bei der Ausstattung muss sich der offene DS3 nicht verstecken, umso weniger, wenn man die Linie „Sport Chic“ gewählt hat: Dann sind die 17 Zoll Leichtmetallfelgen BELLONE in glanzgedrehtem Schwarz ebenso mit an Bord wie ein LED-Tagfahrlicht, Parksensoren hinten und tadellose Sportsitze. Das optisch ansprechende Stoffdach lässt sich elektrisch in

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CITROËN DS3 CABRIO THP 155 SPORT CHIC 6-GANG-MANUELL

Motor: Reihen-Vierzylinder Turbo-Benzin Hubraum: 1.598 ccm Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Leistung: 115 kW/156 PS Drehmoment: 240 Nm 0 – 100 km/h: 7,4 sec Spitze: 210 km/h Verbrauch: 6,0 l/100 km (Mischwert) CO2-Emissionen: 139 g/km Masse (L/B/H): 3.948/1.715/1.458 mm Gewicht: 1.175 kg Preis ab: 19.590 Euro (VTi 82) Preis Testwagen: 27.298 Euro

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TEST: KLAUS ERLER


© WALTER MAIR

H O N DA C R - V: Dynamischer Lifestyle-SUV m i t P r e m i u m - Ko m f o r t

TEST: WALTER MAIR

Flüsterleises SUV-Genie

beim Platzangebot als auch beim Ladevolumen, das von 589 Litern bis zu 1.669 Liter reicht, einen neuen Maßstab in seinem Segment gelegt.

Der Honda CR-V ist eine perfekte FÜRSTLICHE MITGIFT Mischung aus SUV und Van.

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ie vierte Generation des 4,57 Meter langen, 1,82 Meter breiten und knapp 1,7 Meter hohen Mittelklasse-Offroaders ist deutlich sportlicher geschnitten als sein(e) Vorgänger und hat sowohl

Feines Leder ist beim 1.732 Kilogramm schweren LifestyleKombi genauso mit an Bord wie ein riesiges Panoramadach, das mit einem elektrischen Sonnenschutz kombiniert ist. Weitere Mitgift: ein Navigationssystem, dessen grafische Darstellung jedoch auf eine Überarbeitung wartet.

KRAFTVOLLES TRIEBWERK Superleise geht der 150 PS starke 2,2-Liter-Dieselmotor an sein Tageswerk und liefert mit Unterstützung von 350 Newtonmetern jede Menge Schub. Der Sprint von Null auf Hundert gelingt mit dem Selbstzünder in 9,7 Sekunden, auf erlaubtem Terrain würde der Premium-Cruiser Tempo 190 erreichen. Die manuelle 6-Gang-Schaltung lässt sich angenehm sortieren und selbst im schnellen Kurvengeläuf vermittelt der CR-V Spurtreue und Stabilität. Darüber hinaus stehen sogar eine Bergan- und Bergabfahrhilfe bereit. Fazit: Der neue Honda CR-V 2,2 i DTEC 4WD punktet mit elegantem Design, üppiger Ausstattung und verschwenderischem Platzangebot. Darüber hinaus bereitet der Selbstzünder dank Real-Time-AWD viel Fahrspaß und arbeitet im Hintergrund dennoch sehr dezent. Dazu: Fünf Sicherheitssterne im NCAP-Test. Bravo! Das Top-Modell „Executive“ kostet 41.590 Euro.

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RÄTSEL

DER WÜRFEL November 2013

DA S LÖSU N G S WO RT A

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D IE F R AGE N

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Dort erwarten Lebensmittel eisige Aussichten: Muss der angehende Froster wohl auf der Gefrierschule belegen

1

Auf dem sprichwörtlichen Weg zum Millionär geht’s als Gedeck-Saubermacher los

2

Sie wird ausgestreckt trocken ins Meer gezeigt

3

Nervig-nickender Köter: „Es ist im Auto ein Debakel / hat der vor dir ’nen …!“

4

Fühlt sich gesicherter Bahnübergang dermaßen gehandicapt?

5

Völlig unkreative (!) Gewinnscheine bei der Ideentombola?

6

N-dlich gekürzte Riesennase wirkt zackig

7

Andere Bezeichnung für das Mauer? So frei ist niemand aus der Tadelsgesellschaft

8

Verkleinerung: „Mach Steine klein, dann gibt das Kiesel / Elisabeth gekürzt heißt …!“

A A

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A A

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Mit dem Überschallflitzer zeigen Franzosen Einigkeit

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Von solch A leicht verzogenen Nieten hält der Italiener nichts

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Ist alles entschieden und erledigt, wird er hier verkehrt (!) gessn

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Der Korallenring ist kurz gesagt „Ebenfalls super“? (1–2 W.)

13

Was kommt nicht nur in der Morallehre zur mündlich(!)en Prüfung?

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Damit ergreifst du an der Computertastatur druckartig die Flucht

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Sorgen nach Kontakt für schärferen Durchblick

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Beim Tennis überkopf und hier mit Rücksicht (!) geschlagen

LÖ S U N G D E R L E T Z T E N AU S G A B E

17

Er hat als Tippgeber für streitende Verheiratete die eine oder andere harte Beere zu knabbern

„ H E U M I LCH “

A

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HOW MIT

DIE ALL-STAR ROCK-S

de r) ise n Clu b-M itg lie mä ßig un g für Ra iffe (Er n ke an nb ise Ra iffe be i Ö- Tic ke t, all en ke ts sic he rn! Sp ek tak el gib t es us ic. at – Je tzt Tic Tic ke ts für die se s un d ww w. lin dn erm

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WA S S I E SCHON IMMER Z U F R AG E N G E WA G T HABEN, ABER NIE WISSEN W O L LT E N .

E S SAY

DI E N E U E M O R A L Das hat sich jemand aber ganz fein ausgedacht: Mit Konsum retten wir die Welt. von Johannes F. Park

H

erzlich willkommen in unserer kleinen, aber feinen Kolumnenlounge, verehrte Leserin, geschätzter Leser. Vielen Dank, dass Sie sich trotz Herbstdepression wieder für zwei Minuten gute Laune auf internationalem Niveau entschieden haben. // Erlauben Sie als Aperitif eine schnelle Begrüßungsfrage: Kaufen Sie noch oder retten Sie schon die Welt? Stichwort: gerechte Banane und so weiter. Ja? Dann werden Sie mir – selbstverständlich absolut unverbindlich – zustimmen, dass wir es mit so was von einem Trend zu tun haben. Ethischer Konsum – das ist ja aber einmal ein Mordsthema, oder? Für alle, die sich damit noch nicht näher beschäftigt haben: Die faire Baumgurke war ja nur der Anfang, heute wird’s eigentlich überall moralisch, meine Damen und Herren von der Ignorantenfront. Immer mehr Menschen fragen nicht mehr nur: Was kostet das? Sondern auch: Gibt’s für das 7-Euro-T-Shirt eine ethische Unbedenklichkeitserklärung dazu? Haben Sie den Blutdiamanten auch in moralisch okay? Oder: Ist Kalbfleisch nicht Kinderarbeit irgendwie? // Jetzt kommen Sie vielleicht damit: Ethischer Konsum – Mensch, das ist doch nichts Neues. Was haben wir für den Regenwald und die Donau-Auen gesoffen! Stimmt, ja. Aber heute geht das alles noch viel weiter. Immer öfter sagen Männer, darunter beileibe nicht nur Grünwähler: Ins Puff ja, aber nur zu glücklichen Prostituierten. Zu nächtlicher Stunde greift man schon mal zum Handy und bestellt in Sorge um das Klima ein Hybrid-Inländer-Taxi. Und in innovativen Fleischverarbeitungsbetrieben werden Schweine mittlerweile zu Tode gestreichelt. Das nenn ich Konsumentenmacht. // Apropos Macht. Macht es Ihnen, liebe Leser, am Ende etwas aus, wie diese Beiträge hier in unserem kuscheligen Romantik Entertainment Resort entstehen? Davon muss man ja fast ausgehen, fällt mir

jetzt auf. Wer würde schon gern Auslassungen eines hochgradig perversen Céline-Dion-Fans lesen wollen? Aber da habe ich großartige Nachrichten für Sie: Ich hasse Céline Dion! Und lassen Sie mich noch eines grundsätzlich festhalten: Sie haben ja keine Vorstellung, wie sehr ich Tiere liebe. Und Kinder. Und Tierkinder – lecko mio, geht mir da das Herz auf. Außerdem setze ich mich mit großem Engagement für Sonnenschein und Haarwuchs statt Glatze ein. Wenn ich nicht gerade als Blutgroßspender im Einsatz bin. // Aber die Produktionsbedingungen! Richtig. Auch hier kann ich Sie beruhigen. In der Regel kommen beim Verfassen dieser Humorpetitessen weder Delfi ne zu Schaden noch weniger herzige Lebewesen, wo es jetzt, wenn Sie mich fragen, im Grunde wurscht wäre. Ein TopRating gibt es auch in Sachen Umweltschutz: Die Kolumne kann praktisch rückstandsfrei gelesen werden – übrig bleibt nur etwas heiße Luft. Was Sie sicherlich freuen wird, ist außerdem der Umstand, dass die erwirtschafteten Gewinne nicht nach Wien in die Konzernzentrale oder sonst wohin abgezogen werden, sondern direkt vor Ort verbleiben. Beziehungsweise verbleiben würden. Aber Non-Profit macht ja nur noch sympathischer, oder? // Das Thema Einnahmequellen ist im Journalismus ein ganz besonders sensibles. Deshalb stehe ich auch nicht an, hier meine Preisliste zu veröffentlichen. PR-Einschaltungen in bestem redaktionellen Umfeld kosten 499 Euro („Die neue Glock. Liegt super in der Hand. Ich töte selbst auch mit nichts anderem mehr.“). Für 12.590 Euro schreibe ich Ihre Autobiographie. 50.000 Euro und Sie dürfen Mutti zu mir sagen. Oder Sie laden mich einfach auf ein Gulasch ein und wir werden die besten Freunde.

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6020 Stadtmagazin (November 2013)