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Zeitschrift des S채chsischen Radfahrer-Bundes e. V. 22. Jahrgang

Nr. 1/14

RENNSPORT

Radochla, Grabsch und Schulze beenden Laufbahn

MiTTELdEuTSchE cROSS-SERiE

F체nf Sportler mit idealpunktzahl NachwuchS

Trainingslager auf dem Rabenberg

Steffen Radochla, hier auf dem ber체chtigten Kopfsteinpflaster von Paris-Roubaix 2013, beendet seine Karriere.

Auswertung Radtourenfahren: Die Platzierungen des Jahres 2013


EDitoRiAl

aus dem inhalt cROSS

Deutschland-Cup-Finale in Borna 23. Silvester-Cross in Lichtenstein 19. Mitteldeutsche Crosslauf-Serie

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Nach wuch S

NW-Trainingslager auf dem Rabenberg

Das sollte einmal gesagt werden!

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Wolfgang-Lötzsch-Team in Zwickau gebildet

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Drei erfolgreiche Rennfahrer sagen „Adieu“

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Jahresauswertung

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STRaSSE

Reminiszenzen von der cross-Serie

RadTOuRENFahREN

VEREiNE / akTuELLES

Jahreshauptversammlung RSV 54 Venusberg Fußballturnier in Schwarzenberg Treff der Alten in Leipzig Wir gratulieren

impressum

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„Radsport in Sachsen” wmk-mertins.de/zeitschrift-ris.html Herausgeber: Sächsischer Radfahrer-Bund e.V. Windorfer Str. 63, 04229 Leipzig Telefon: 03 41 / 4 24 46 56 Telefax: 03 41 / 4 11 25 95 E-Mail: info@s-r-b.de Internet: www.s-r-b.de Verantwortlich für den Inhalt: W. Schoppe, M. Götze Layout, Satz & Anzeigen: Werbe- u. Medienkontor Mertins Philosophenweg 1, 04425 Taucha Telefon: 03 42 98 / 48 93 86 Telefax: 03 42 98 / 48 93 87 E-Mail: radsport@wmk-mertins.de Internet: www.wmk-mertins.de Fotos: Sächsischer Radfahrer-Bund e.V. Mario Stiehl (Titelfoto) Für Druckfehler übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet allein der Auftraggeber verantwortlich Nachdruck bzw. Weiterverarbeitung der Texte Anzeigen auch auszugsweise ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet.

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Der SRB bekam zahlreiche Anrufe, warum die Ergebnisse unserer Laufserie der Radsportler nicht komplett beim BDR eingestellt wurden. Viele der Kinder und Jugendlichen haben vergebens tagelang die entsprechenden Seiten bei „rad-net“ angeklickt, damit zwar die statistischen Zahlen der Zugriffe enorm erhöht, aber leider vergebens auf die Listen gehofft! Denn, schaut man im Internet bei dieser offiziellen Seite des BDR nach, wird man enttäuscht, denn dort endet die Berichterstattung der vor allem für unsere Kinder so wichtigen Serie nach dem zweiten Lauf, wobei der erste bereits wieder gelöscht wurde. Der dritte und vierte Durchgang erschien dann überhaupt nicht mehr, geschweige denn die Gesamtwertung. Diese jedoch zählt bei uns in Sachsen für die offizielle Bestenliste. Wir haben dies gemeinsam mit allen verantwortlichen Trainern festgelegt, um den doch eintönigen Übungsalltag durch einige Wettkämpfe aufzulockern. Dazu erstellten wir eine offizielle Ausschreibung, in der die vier Läufe zu den Terminen vom 22. Januar 2014 bis zum 2. Februar 2014 in Zwickau, Chemnitz, Dresden und Weißenfels aufgeführt waren. Das interessiert allerdings die Betreiber der vom BDR mitfinanzierten gemeinsamen Homepage überhaupt nicht. Wir müssten, um alle Ergebnisse veröffentlicht zu sehen, für jeden Lauf eine gesonderte Ausschreibung einschicken. Das heißt, für diese kleinen Veranstaltungen

ca. 300,00 Euro Kosten. Es ist für uns leider nicht machbar, zumal die Vereine hier fast alles ohne Sponsoren und mit eigenen Mitteln finanzieren müssen. Aus diesem Grund haben wir auch z. B. die Zeitfahrserie des SC DHfK Leipzig mit fünf Läufen oder die wöchentlichen CupWettbewerbe auf der Leipziger Radrennbahn mit zwischen 100 und 130 Startern bei jedem der 25 stark besetzten Events, als Ausschreibung nicht zu „rad-net“ geschickt. Das wären bei 30 Rennen dieser Serien, an denen Sportler mehrerer Landesverbände teilnehmen, Kosten von etwa 2.500 bis 3.000 Euro. Ein Unding! Je mehr Klassen starten, umso teurer ist die einzelne Ausschreibung. Bestraft mit den hohen Gebühren werden die Organisatoren, die Rennen vor allem für viele Kinderund Jugendklassen durchführen. Sie nehmen dabei kaum Startgeld ein, haben aber wesentlich höhere Kosten durch die enorm gestiegenen Gebühren. Das Gleiche gilt auch für die Cup-Rennen in Chemnitz und Heidenau, die wir nur eigenständig publizieren werden. Alle Ergebnisse sollen jedoch vor allem im Interesse unserer Kinder möglichst komplett auf der SRB-Homepage und in unserer Zeitschrift „Radsport in Sachsen“ veröffentlichet werden und deshalb bitten wir dazu alle Veranstalter um zeitnahe Zusendung der entsprechenden Listen. Übrigens haben wir die Leitung des BDR gebeten, uns hier zu unterstützen und die Betreiber von „rad-net“ zu bitten, doch alle vier Ergebnisse einzustellen. Natürlich erfolglos! Wir haben nicht einmal eine Antwort erhalten. Diese Leute sind offensichtlich nur für sich selbst da und nicht für die Probleme in den Landesverbänden zuständig!

Wolfgang Schoppe


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Gelungene Generalprobe

dEuTSchLaNd-cuP-FiNaLE iN BORNa

Die engagierten Organisatoren vom RSV Radsport Borna boten Anschauungsunterricht in Sachen Durchführung eines Querfeldeinrennens beim Finale des BDRDeutschland-Cups. Streckenlegung, Organisation mit einer durchaus meisterschaftswürdigen Logistik stimmten rundum. Nach den Landesmeisterschaften 2011 sowie einem DeutschlandCup-Rennen 2012 war diese Veranstaltung eine weitere Steigerung des jungen „alten“ Vereins in Borna, der nach seiner Wiedergründung viele der ehemaligen Mitglieder zurückholte und dabei ist, an alte Traditionen anzuknüpfen. So kann man den geplanten Deutschen Meisterschaften im Januar 2015 beruhigt entgegensehen. Dazu kam, dass das Wetter hervorragend mitspielte und auch der Regen in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag die Strecke nicht erheblich verschlechterte. Eine völlig neue Lösung für die Streckenmarkierung sorgte für ungeteilte Aufmerksamkeit: Material für Kartoffelsäcke diente als klar sichtbare und kaum zu übersteigende Streckenumrandung! Zudem sorgten die Oberbürgermeisterin Simone Luedtke und der Hauptsponsor, die Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft BWS, für niveauvolle Siegerehrungen. Der 3,5 Kilometer lange Rundkurs um die „Witznitzer Kippe“ mit Start

und Ziel auf der Tartanbahn des Rudolf-Harbig-Stadions bot den Fahrern ausreichend Platz, um sich vor allem zu Beginn für die Einfahrt ins Gelände zu positionieren. Nachdem die Hobbyfahrer, wie immer, von Beginn an guten Sport geboten hatten, waren es wieder einmal die Junioren, die ein klägliches Erscheinungsbild abgaben. Nur drei (!) Sachsen nutzten den Heimvorteil, Dzejlan Demic vom Gastgeber sowie Philipp Kunz vom RSV Venusberg und Toni Franz vom 1. RV Leipzig, die jedoch nicht in den Kampf um vordere Plätze eingreifen konnten. Wo waren hier eigentlich die drei gemeldeten Fahrer des RSC Sachsenblitz Burgstädt? Sie fehlten unentschuldigt!

Trixi Worrack im Pech Nur zwei sächsische Vertreterinnen stellten sich in der Frauenklasse dem Starter, Birgit Hollmann aus Torgau und Lisa Gärtitz vom DSC, die jedoch ebenfalls nicht in der Lage waren, vorn mitzuhalten. Siegerin wurde Elisabeth Brandau aus Schönaich, die die amtierende Deutsche Meisterin Trixi Worrack aus Dissen in Schach hielt. Beide hatten sich schnell vom Feld abgesetzt und fuhren ungefährdet um den Sieg. Ein Schaltungsschaden brachte Worrack schließlich einen Rückstand von 19 Sekunden ein, die trotzdem zufrieden war. „Ich

bin keine Spezialistin“ meinte sie, „die Strecke mit Anstiegen, Treppen, Abfahrten und technischen Schwierigkeiten verlangte uns alles ab“. Das musste die Konkurrenz

neidlos anerkennen, denn bereits die Dritte, Lisa Heckmann aus Darmstadt, die den DeutschlandCup insgesamt wie im Vorjahr gewann, hatte über zwei Minuten Rückstand.

Auf dem Podest stand nur das Stevens-Team Das Eliterennen über eine Stunde gestaltete sich zu einem Klasserennen, das eindeutig von den Fahrern des Hamburger Stevens RacingTeams bestimmt wurde. Michael Schweizer vor Ole Quast und Yannick Gruner (U 23) lautete das Resultat, dass noch durch Jannik Geisler und Max Lindenau als Fünftem und Sechstem komplettiert wurde. Einen erbitterten Kampf um das beste Abschneiden aus sächsischer Sicht lieferten sich Toni Bretschneider (Zwickau) und Karsten Volkmann (Torgau). Die beiden Dauerkonkurrenten der vergangenen

Trixi Worrack in Aktion. Foto oben: Die zwei Erstplatzierten des Eliterennens. RaDspoRt In sachsen 1/2014 I

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Die engagierte Oberbürgermeisterin Simone Luedtke ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit den Sponsoren die Siegerehrungen vorzunehmen. Hier die Elite. Crossserien schenkten sich nichts und diesmal war Karsten als Achter knapp vorn. Nur um einen einzigen Rang verfehlte Jan Bretschneider aus Gersdorf (Team Pro Cycle) als 21. einen Startplatz für die DM. Obwohl Ole Quast noch die Gesamtwertung am letzten Tage an Michael Schweizer verlor, war er des Lobes voll: „Eine super Strecke, sehr kraftvoll, lasst alles so für die nächstjährige Meisterschaft, es war Klasse“. Und Karsten Volkmann ergänzte: „Tolle, sehr abwechslungsreiche Strecke, sehr schwer für jeden, der hier fahren will!“ Beide bescheinigten auch den Veranstaltern „eine super gute Organisation“. Die Beteiligung bei den Crossläufen der U 11/U 13 am zweiten Tag wa-

ren mehr als bescheiden. Nur gut, dass wenigstens Werner Bittner vom RSV AC Leipzig viele Starter ins nahegelegene Borna gebracht hatte. Auch dreizehn sächsische Senioren in zwei Wettbewerben erschienen etwas wenig, wenn man die hohe Beteiligung an der Bio-RacerChallenge in Betracht zieht.

Hohes Lob den Organisatoren Insgesamt jedoch eine runde Sache, bei der lediglich von einigen Zuschauern bemängelt wurde, dass man schlecht vom Stadion auf die Strecke gelangen konnte. Ein hohes Lob für die Arbeit der Absperrposten des THW und den vom SRB-Jugendleiter Andreas Buch-

Robin Rautzenberg verpasste nur knapp eine cross-Medaille Bei der Cross-DM im bayrischen Döhlau am 11./12. Januar 2014 fuhr in der Schülerklasse Robin Rautzenberg vom SV Mittweidatal Raschau auf einen sehr guten vierten Rang und verpasste damit leider äußerst knapp die ersehnte Medaille. Auch Dominik Olomek vom RSV Venusberg platzierte sich als Siebter noch unter den Top Ten! Vereinskamerad Philipp Kunz kam in der Klasse U 19 auf den 11. Platz, ebenso wie Marc

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Clauss vom Dresdner SC in der Jugend. Auch Felix Groß schnitt als 15. noch gut ab. Birgit Hollmann (Team Isaac Torgau) schaffte bei den Frauen Rang zehn, den auch der Zwickauer Toni Bretschneider in der Elite erreichte. Robin Rautzenberg, hier als Sieger beim 6. Radcross in Grimma geehrt, wurde bei der Cross-DM in Döhlau Vierter.

heim eingesetzten Kräften der JVA Regis-Breitingen, die an insgesamt acht Übergängen einen tollen Job verrichteten. Obwohl auf dem Gelände der Witznitzer Kippe nur wenig Bewegung möglich ist, waren diese Maßnahmen der Grundstein für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe. Der aus Düren stammende WAV, Dr. Andreas Donike, stellte abschließend fest: „Ich finde, die Veranstaltung ist für die kommende DM bestens gerüstet, es gibt nichts, was ich verändern lassen müsste! Und den regionalen Kommissären gebe ich mit auf den Weg, nehmt Euch für den 11./12. Januar 2015 nichts vor – ihr wart sehr gut und ich möchte alle hier wiedersehen!“ Hans Bergert / W. S.


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Neuerung: crossrennen bewährten sich

23. Lichtensteiner siLvester-cross

Bereits in 23. Auflage führten die Radsportler der SSV Fortschritt Lichtenstein „ihr“ Radrennen am letzten Tag des Jahres durch. Nur ein einziges Mal seit der Wende musste der Wettkampf wegen zu viel Schnee und dadurch leider nicht vorhandener Parkmöglichkeiten ausfallen.

Mehner (Raschau) siegte ein ehemaliger Lichtensteiner. Nur PaulConstantin Schwarzbach vom SC Turbine Erfurt, im Vorjahr noch beim sächsischen RSV Erzgebirge aktiv, konnte annähernd folgen und gewann dadurch das Jugendrennen. Mit Marcel Seidel (RSV Erzgebirge), Andi Weinhold (Marien-

Siegerehrung der Männer. Da die Teilnehmerzahlen der letzten Jahre stark rückläufig war, reagierten die rührigen Organisatoren und beschlossen, der Tatsache Rechnung zu tragen, gleichzeitig einen Silvester-Cross auszutragen und damit dem steigenden Interesse an diesen Querfeldeinrennen nachzukommen. Der Erfolg gab ihnen recht. Fünf Starts für insgesamt neun Altersklassen brachten tolle 135 Starter in das Lichtensteiner Stadion. Rennen mit 35 Fahrern sorgten nicht nur für spannende Wettbewerbe, sondern auch für super Stimmung unter den überaus zahlreichen Zuschauern. Viele bekannte Fahrer, die seit Jahren dabei sind und Podestplätze einfuhren, waren wiederum am Start. Bereits das Jedermann-Rennen der Senioren, die gemeinsam mit der U 17 und drei Frauen starteten, sorgte für Jubel, denn mit Sven

berg), den Brüdern Henri und Jürgen Werner aus Zwickau sowie dem Lokalmatadoren Florian Bodenschatz stritten bekannte und erfolgreiche Renner vergangener Jahre bei den Jedermännern um den Sieg. Nach einem spannenden Rennen kristallisierten sich Seidel, Sebastian Ortmann (RSV Erzgebirge) und Weinhold als die Stärksten

Sven Mehner auf der Strecke. heraus und sprinteten in dieser Reihenfolge durch das Ziel. Hinter den Erwartungen mit 17 Startern blieb nur das Rennen der U 15 und U 13, doch die angereisten Renner bewiesen ausgezeichneten Kampfgeist und die Erfolge von Rico Brückner (Muldental Grimma) und Josua Jugelt (Mittweidatal Raschau) kamen keinesfalls überraschend. Das Querfeldeinrennen der Elite dominierte eine Drei-Mann-Spitze mit dem Vorjahressieger Toni Bretschneider aus Zwickau, Michael Walter (Feucht) und Sven Baumann aus Hildburghausen. Während Bretschneider zunächst Baumann abhängte und im Sprint dann auch Walter klar bezwang, galt das Interesse der Zuschauer fast mehr der Verfolgergruppe, denn dort kämpften mit Sascha Heinke (RSV Erzgebirge) und Jan Bretschneider zwei ehemalige Lichtensteiner zusammen mit René Obst, dem Sieger von 2009, um die nächsten Plätze, die sie in dieser Reihenfolge unter sich ausmachten. Wenig Spannung diesmal bei den Senioren, wo der Hildesheimer Olaf Nützsche klar und deutlich vor Mario Kober vom RSV Chemnitz durchs Ziel fuhr. War es der neue Modus mit MTB und Cross, die gute Besetzung oder

aber das großartige Wetter, das die vielen Zuschauer und die Aktiven begeistert vom Rennen reden ließen? Siegfried Würker, Präsidiumsmitglied des SSV, brachte es auf den Punkt: „So spannend ging es ja jahrelang nicht zu – einfach Klasse!“ Und Senior Mario Kober ergänzte: Die Querfeldeinrennen einzubinden, war sehr gut, denn es ist vor dem Deutschland-Cup-Finale in Borna und der Deutschen Meisterschaft nochmals ein Supertest, zumal die Strecke und auch die Organisation wieder Spitze waren. Somit dürfte klar sein, dass die Ausgabe Nummer 24 des beliebten Jahresausklangs der Radsportler wieder vorbereitet werden wird! Hans Bergert

ERGEBNIS Lichtenstein – 23. Silvester-Cross am 31. Dezember 2013 Junioren: 1. Philipp Kunz (RSV 54 Venusberg), 2. Paul Franz (RSC Sachsenblitz Burgstädt), 3. Dzejlan Demic (RSV Radsport Borna), 4. Hausmann (Vogtland Bike). Schüler: 1. Rico Brückner (RSG Muldental Grimma), 2. Iammanuel Ries (Radunion Halle), 3. Robin Rautzenberg (SV MittweidatalRaschau), 4. Olomek (RSV 54 Venusberg), 5. Schönherr (SV Mittweidatal-Raschau), 6. Peter (SSV Fortschritt Lichtenstein), 7. Meding (RSV Chemnitz), 8. Rieger (Radunion Halle), 9. Lea Zechner (SV Halle), 10. Johanna Kreis (White Rock Weißenfels). U 13: 1. Josua Jugelt (SV MittweidatalRaschau), 2. Constantin Lohse (RSV Chemnitz), 3. Nicolas Heinrich, 4. Anne Sprigode (beide ESV Lok Zwickau), 5. Hunger (RSC 93 Marienberg), 6. Wurdinger (RSV Chemnitz). Masters: 1. Olaf Nützsche (RSC Hildesheim), 2. Mario Kober (RSV Chemnitz), 3. Georg Preisinger (RC Pfeil Hof), 4. Leistner (Vogtland Bike), 5. Lohse, 6. Leuschner (beide RSV Chemnitz), 7. Kunath (Dresdner SC 1898), 8. Dittrich (RSV Finsterwalde), 9. Procher (RC Herpersdorf 1919), 10. Dessau (SV Leisnig), 11. Beier (RSV Chemnitz), 12. Dörfer (RSV Speiche), 13. Miersch (Dresdner SC 1898), 14. Wend (RSV Finsterwalde).

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dau, der allerdings nur maximal zwei Konkurrenten hinter sich lassen musste. Die 9,1 Kilometer der Männer bestimmten die HobbyMTBer David Seidel (Pleißa) als klarer Sieger und Marcel Stein (Adelsberg), der allerdings inzwischen auch eine Lizenz erworben hat.

Dresden und Weißenfels beschlossen die Serie

Fünf mit idealpunktzahl crossLaufserie in sachsen

Achtzehn mal hieß es bisher „Westsachsen-Crosslauf-Serie“, doch mehrere Ausrichter zogen sich nach und nach zurück! Glücklicherweise zeigten sich drei Vereine bereit, je einen Lauf durchzuführen, doch neben dem Team FAST-Zweirad-Haus Zwickau und dem Chemnitzer PSV kamen der Dresdner SC sowie das Team White Rock Weißenfels nicht aus dieser angestammten Region. Doch die Namensänderung war das geringste Übel – nun firmierte die 19. Auflage als „Mitteldeutsche CrosslaufSerie“ der Radsportler. Die neuen Mitstreiter fügten sich hervorragend in die Szene ein und so wurde sie ein Erfolg, denn auch Susann Fülle und Lars Steinert hatte die Logistik bis zur Gesamtwertung bestens im Griff. Der Auftakt im Schlosspark ZwickauPlanitz präsentierte sich nicht als Winterveranstaltung, man hätte sie

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als einen Lauf in den Frühling bezeichnen können und so waren die Läuferinnen und Läufer höchst motiviert. Übrigens hatten insgesamt fast 300 Teilnehmer gemeldet, 235 standen schließlich am Ablauf und fuhren in die Punkte, darunter auch 47 weibliche Starter. Nicht nachzuvollziehen allerdings das Fehlen fast aller gemeldeten Nachwuchsathleten des SC DHfK und vom RSV Speiche aus Leipzig. Das waren insgesamt sage und schreibe 34 Mann!

schnellster Läufer. Einige wenige Sportler fehlten, da sie bei den Deutschen Cross-Meisterschaften in Hof weilten. Sie nutzten den Auftakt als Streichresultat, denn drei Läufe kamen für das Gesamtresultat in die Wertung. Superwetter gab es auch in Chemnitz, wo der PSV zum neunten Mal die Organisation übernommen hatte. Auch hier zeigten sich die Favoriten in allen Klassen in Top-Form und nach den ersten 3,4 Kilometern gingen Moritz Kretschy (Venusberg) und Olivia Schoppe (ACL) Erste Läufe in Zwickau als Erste über den Zielstrich. Beide schufen sich damit bereits nach und Chemnitz ihren Siegen in Zwickau die Basis, Der 1000 Meter-Rundkurs in Zwick- um am Ende mit der Idealpunktzahl au erwies sich als relativ unkompli- 60 die Gesamtwertung für sich zu ziert, genau das Richtige zum ein- entscheiden. Das gelang auch dem gewöhnen, wobei sich die Starter schnellen Vincent Hilbert (RSV des Ausrichters sehr gut vorbereitet Chemnitz/U 11), der Dresdnerin zeigten. Steve Scheffel, einer der Tina Schulz in der weiblichen U 17 Mitorganisatoren, zeigte sich als sowie Tim Hämmerlein aus Wer-

Die geringste Beteiligung erlebte leider Dresden, da Glatteis bei der Anreise und auf der vorgesehenen Strecke doch einige abhielt und beispielsweise die Weißenfelser den weiten Weg doch scheuten. Während Tina Schulz, Moritz Kretschy und Vincent Hilbert wiederum die Schnellsten waren, siegten in der Männer- und Senioren I-Klasse mit Max Gaumnitz (TU Dresden) und Aike Hässler aus Bayreuth sogenannte „Einmalstarter“. Fehlanzeige bei den Junioren – nicht ein Einziger hatte sich eingefunden! Das mit Abstand mieseste Wetter, aber die beste Beteiligung erlebte der Lauf „Rund um den Bismarckturm“ in Weißenfels. Bei zum Teil strömendem Regen wurde noch einmal erbittert um die Plätze gekämpft. Da sich auf einigen Passagen gefährliches Glatteis befand, wurde der Kurs um einige Meter verkürzt, die Rundenzahl jedoch teilweise erhöht. Faire Bedingungen also für alle. Positiv für die sächsischen Starter, die diesmal in der Männerklasse total fehlten, dass zahlreiche Sachsen-Anhaltiner nur hier fuhren, sie hätten die Gesamtwertung in einigen Klassen ganz bestimmt erheblich beeinflussen können. So liefen Tina Schulz, Olivia Schoppe und Vincent Hilbert souverän zum Sieg, während sich Moritz Kretschy diesmal seinem Dauerrivalen Lennart Lein aus Raschau beugen musste. Das Fazit der Serie kann sich trotz Kritik sehen lassen: Es war insgesamt äußerst positiv, die Einbeziehung von Weißenfels bewährte sich optimal! Auch die Öffnung der Masters- und Kinderklassen für Sportler ohne Lizenz ist nach wie vor als richtig zu bewerten. So konnten Sportlereltern wie Thomas Meding (RSV Chemnitz), Uwe Schulz und Kay Hämmerlein (beide Sachsen Werdau) oder Madeleine Vielhauer (FAST Zweirad Haus) aktiv selbst mit in das Wettkampfgeschehen eingreifen. Dagegen wird wohl so schnell kein Mittel greifen, wieder einmal mehr als drei Junioren an den Start zu bringen!


19.

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Mitteldeutsche crosslauf-Serie

Ergebnisse: Lauf – Zwickau

1. 12. Januar 2014 Elite A/B – 9 bis 10 km: 1. Steve Scheffel (FAST Zweirad Haus), 2. David Seidel (Biehler-Team Pleiße), 3. Denny Albert (SV Sachsen Werdau), 4. P. Lichan (FAST Zweirad Haus), 5. Matzel (RSV Erzgebirge), 6. Kletzin (Radteam Hartenstein), 7. Trommer, 8. M. Lichan (beide FAST Zweirad Haus), 9. Krettek (MSC Luckau). Frauen – 5 bis 6 km: 1. Sandra Schmidt, 2. Madeleine Vielhauer (beide FAST Zweirad Haus), 3. Susann Fülle (SV Sachsen Werdau). Junioren – 9 bis 10 km: 1. Tim Hämmerlein (SV Sachsen Werdau), 2. Alexander Nöhring (SV Mittweidatal-Raschau), 3. Lukas Falke (SV Sachsen Werdau). Jugend – 6 bis 8 km: 1. Tobias Schönherr (SV Mittweidatal-Raschau), 2. Paul Vielhauer (FAST Zweirad Haus), 3. Dominik Röber (ESV Lok Zwickau), 4. Haase (FAST Zweirad Haus), 5. Förster (Chemnitzer PSV), 6. Berger (RSV AC Leipzig), 7. Weder (RSV 54 Venusberg), 8. Nachtigal (RSV Chemnitz), 9. Nöhring (SV Mittweidatal-Raschau), 10. Hilbert (RSV Chemnitz). Weibliche Jugend – 5 bis 6 km: 1. Tina Schulz (Dresdner SC 1898), 2. Eva Luca, 3. Nora Schulz (Dresdner SC 1898), 4. Göckeritz (Chemnitzer PSV). Schüler – 5 bis 6 km: 1. Elron Kullmann (Dresdner SC), 2. Aaron Fuchs (RSV AC Leipzig), 3. Richard Wurdinger (RSV Chemnitz), 4. Jugelt (SV Mittweidatal-Raschau), 5. Leudner (ESV Lok Zwickau), 6. Schmieder, 7. Frühauf (beide SV Sachsen Werdau), 8. Meyer (ESV Lok Zwickau), 9. Fischer (Dresdner SC), 10. Schmidt (Chemnitzer PSV), 11. M. Wolf (SSV Heidenau), 12. F. Wolf (Dresdner SC), 13. Buchardt (SV Sachsen Werdau), 14. Franz (SV Mittweidatal-Raschau). Schülerinnen – 3 bis 4 km: 1. Olivia Schoppe (RSV AC Leipzig), 2. Jasmin Schmidt (SSV Heidenau), 3. Lisa-Maria Weder (RSV 54 Venusberg), 4. Sprigode (ESV Lok Zwickau). U 13 – 3 bis 4 km: 1. Moritz Kretschy (RSV 54 Venusberg), 2. Lennart Lein (SV Mittweidatal-Raschau), 3. Giovanni Schmieder (RSV 54 Venusberg), 4. Bergs (SC DHfK Leipzig), 5. Klötzing (RSV AC Leipzig), 6. Drescher (ESV Lok Zwickau), 7. Raak (Dresdner SC), 8. Öhler (SV Sachsen Werdau), 9. Sander (Dresdner SC), 10. Ressel, 11. Schäfer (beide SSV Heidenau), 12. Boden (Dresdner SC), 13. Schuster, 14. Stelzner (beide SV Sachsen Werdau), 15. Schwind (Chemnitzer PSV). U 13 weiblich – 1 bis 2 km: 1. Anne-Marie Matthes (SC DHfK Leipzig), 2. Loraine Gellner (RSV 54 Venusberg), 3. Anastasia Meier (RSV AC Leipzig), 4. Hahn (SV Sachsen Werdau), 5. Zschenderlein (ESV Lok Zwickau), 6. Heine (SC DHfK Leipzig), 7. Schilz (Dresdner SC). U 11 – 1 bis 2 km: 1. Vincent Hilbert (RSV Chemnitz), 2. Erik Hämmerlein (SV Sachsen Werdau), 3. Rupert Kratzsch (RSV AC Leipzig), 4. Boden (Dresdner SC), 5. Willimowski (SV Mittweidatal-Raschau), 6. Mohr (Dresdner SC), 7. Uhlig (RSV AC Leipzig), 8. Zinner (SV Sachsen Werdau), 9. Lukas (RSV AC Leipzig), 10. Fischer, 11. Lutter (beide Dresdner SC), 12. Richter (RSV 54 Vensuberg), 13. Schenk (RSV AC Leipzig), 14. Kompst, 15. Müller (beide FAST Zweirad Haus).

U 11 weiblich – 1 bis 2 km: 1. Cora Kühn (SV Sachsen Werdau), 2. Gianna Schmieder (RSV 54 Venusberg), 3. Lena Petrausch (RSV AC Leipzig), 4. Matthes (SC DHfK Leipzig), 5. Rümmler (RSV Chemnitz). Masters I – 9 bis 10 km: 1. Andreas Maul (Fang das Gnu), 2. Mark Huster (SV Sachsen Werdau), 3. Ingo Berbig (RSV Chemnitz), 4. Berger (SV Remse), 5. Simon (SV Sachsen Werdau), 6. Rüdel (SV Remse). Masters II – 9 bis 10 km: 1. Thomas Weber (FAST Zweirad Haus), 2. Heiko Bauer (SV Remse), 3. Jörg Vincenz (Radteam Hartenstein), 4. Hennig (FAST Zweirad Haus), 5. Hertel (Zwickau), 6. Heinz Bauer (LAV Limbach 2000), 7. Schug (SV Sachsen Werdau), 8. Steinert (RSV 54 Venusberg), 9. Scheffel (FAST Zweirad Haus), 10. Schulz, 11. Hämmerlein (beide SV Sachsen Werdau).

Lauf – Chemnitz

2. am 19. Januar 2014 Elite/Masters I: 1. David Seidel (BiehlerTeam Pleisa), 2. Marcel Stein (SG Adelsberg), 3. Denny Albert (SV Sachsen 90 Werdau), 4. Scheffel, 5. Lichan (beide FAST-Zweirad Haus), 6. Huster (SV Sachsen Werdau), 7. Berbig (RSV Chemnitz), 8. Schnürer (White Rock), 9. Arnhold (RSG 52 Stollberg), 10. Trommer (FAST-Zweirad Haus), 11. Berger, 12. Haase, 13. Kirste (alle SV Remse), 14. Simon (SV Sachsen Werdau).

Die drei Erstplatzierten in der Gesamtwertung der U 13 männlich. Rock), 4. Niese (SSV Heidenau), 5. F. Zschocke (RSV 54 Venusberg), 6. Röber (ESV Lok Zwickau), 7. Haase (FAST-Zweirad Haus), 8. Weder (RSV 54 Venusberg), 9. Förster (Chemnitzer PSV), 10. Nöhring (SV Mittweidatal-Raschau). Schüler: 1. Aaron Fuchs (RSV AC Leipzig), 2. Elrond Kullmann (Dresdner SC 1898), 3. Tom Lindner (ESV Lok Zwickau), 4. Wurdinger (RSV Chemnitz), 5. Schütze (Dresdner SC 1898), 6. Heinrich (ESV Lok Zwickau), 7. Planert (White Rock), 8. Schmieder (SV Sachsen Werdau), 9. Lutter (Dresdner SC 1898), 10. Meding (RSC Chemnitz). Schülerinnen: 1. Olivia Schoppe (RSV AC Leipzig), 2. Jasmin Schmidt (SSV Heidenau), 3. Anne Sprigode (ESV Lok Zwickau), 4. Weder (RSV 54 Venusberg), 5. Kreis (White Rock). U 13: 1. Moritz Kretschy (RSV 54 Venusberg), 2. Lennart Lein (SV Mittweidatal-Raschau), 3. Giovanni Schmieder (RSV 54 Venusberg), 4. Bergs (SC DHfK Leipzig), 5. Klötzing (RSV AC Leipzig), 6. Stoppurka (SC DHfK Leipzig), 7. Raak, 8. Knöfel (beide Dresdner SC 1898), 9. Schreiber (RSV AC Leipzig), 10. Boden (Dresdner SC 1898).

Ehrung der Schülerinnen beim 2. Lauf in Chemnitz. Auch in der Gesamtwertung lautete der Einlauf Olivia Schoppe vor Jasmin Schmidt und Anne Sprigode. Junioren: 1. Tim Hämmerlein (SV Sachsen Werdau), 2. Alexander Nöhring (SV Mittweidatal-Raschau). Frauen/Juniorinnen/weibliche Jugend: 1. Tina Schulz (Dresdner SC 1898), 2. Ilka Haslinger (RSC Sachsenblitz Burgstädt), 3. Nora Schulz (Dresdner SC 1898), 4. Luca (RSV 54 Venusberg), 5. Dietrich, 6. Lindner (beide Dresdner SC 1898), 7. Schmidt (FAST-Zweirad Haus), 8. Fülle (SV Sachsen Werdau), 9. Vielhauer (FAST-Zweirad Haus), 10. Göckeritz (Chemnitzer PSV). Jugend: 1. Maximilian Zschocke (RSV 54 Venusberg), 2. Tobias Schönherr (SV Mittweidatal-Raschau), 3. Julian Schnürer (White

U 13 weiblich: 1. Loraine Gellner (RSV 54 Venusberg), 2. Sarah Hahn (SV Sachsen Werdau), 3. Anastasia Meier (RSV 54 Venusberg), 4. Zschenderlein (ESV Lok Zwickau), 5. Uhl (Dresdner SC). U 11: 1. Vincent Hilbert (RSV Chemnitz), 2. Erik Hämmerlein (SV Sachsen Werdau), 3. Rupert Kratzsch (RSV AC Leipzig), 4. Kirbach (SSV Heidenau), 5. Seltmann (SV Mittweidatal-Raschau), 6. Mohr (Dresdner SC 1898), 7.Augustin (Chemnitzer PSV), 8. Zinner (SV Sachsen Werdau), 9. Schefer (RSV AC Leipzig), 10. Fischer (Dresdner SC 1898). U 11 weiblich: 1. Gianna Schmieder (RSV 54 Venusberg), 2. Viola Heidacher (White

Rock), 3. Lena Petrausch (RSV AC Leipzig), 4. Planert (White Rock), 5. Bender (RSV AC Leipzig), 6. Rümmler (RSV Chemnitz). Masters II/III/IV: 1. Heiko Bauer (SV Remse), 2. Danny Schug (SV Sachsen Werdau), 3. Thomas Meding (RSV Chemnitz), 4. Steinert (RSV 54 Venusberg), 5. Kreis (White Rock), 6. Schulz (SV Sachsen Werdau), 7. Bauer (LV Limbach 2000), 8. Hämmerlein (SV Sachsen Werdau).

Lauf – Dresden

3. am 26. Januar 2014 Elite A/B/C: 1. Max Gaumnitz, 2. Martin Flehmig (beide TV Dresden Spitzenteam), 3. Lucas Arnold (RSG 52 Stollberg), 4. Hübler (Biehler Werksteam). Frauen: 1. Madeleine Vielhauer (FAST-Zweirad Haus), 2. Susann Fülle (SV Sachsen Werdau), 3. Sandra Schmidt (FAST-Zweirad Haus). Jugend: 1. Marc Clauss (Dresdner SC 1898), 2. Gregor Niese (SSV Heidenau), 3. Felix Kluge (Dresdner SC 1898), 4. Vielhauer (FASTZweirad Haus), 5. M. Zschocke (RSV 54 Venusberg), 6. Lifka (Dresdner SC 1898), 7. Schnürer (White Rock), 8. Schönherr (SV Mittweidatal-Raschau), 9. Förster (Chemnitzer PSV), 10. Nachtigal (RSV Chemnitz), 11. Lieben, 12. Riedel (beide SSV Heidenau), 13. Nöhring (SV Mittweidatal-Raschau), 14. Weder (RSV 54 Venusberg), 15. Hilbert (RSV Chemnitz). Weibliche Jugend: 1. Tina Schulz, 2. Luise Fischer, 3. Nora Schulz (alle Dresdner SC 1898). Schüler: 1. Elron Kullmann, 2. Anton Sauermann (beide Dresdner SC1898), 3. Kevin Meding (RSV Chemnitz), 4. Fischer (Dresdner SC), 5. Heinrich (ESV Lok Zwickau), 6. Werner (Chemnitzer PSV), 7. Wolf (Dresdner SC), 8. Schmidt (Chemnitzer PSV). Schülerinnen: 1. Jasmin Schmidt (SSV Heidenau), 2. Anne Sprigode (ESV Lok Zwickau), 3. Yasmin-Fabienne Ulrich (RSV Speiche), 4. Weder (RSV 54 Venusberg). U 13: 1. Moritz Kretschy (RSV 54 Venusberg), 2. Lennart Lein (SV Mittweidatal-Raschau), 3. Giovanni Schmieder (RSV 54 Venusberg), 4. Knöfel, 5. Raak (beide Dresdner SC 1898), 6. Bergs (SC DHfK Leipzig), 7. Sander (Dresdner SC), 8. Stoppurka (SC DHfK Leipzig), 9. B. Kühnel, 10. Boden (beide Dresdner SC), 11. Ressel (SSV Heidenau), 12. Machui (RSV Speiche), 13. F. Kühnel (Dresdner SC), 14. Gertig, 15. Schwind (beide Chemnitzer PSV). U 13 weiblich: 1. Meike Morawe (Dresdner SC 1898), 2. Loraine Gellner (RSV 54 Venusberg), 3. Anastasia Meier (RSV AC Leipzig), 4. Zschenderlein (ESV Lok Zwickau), 5. Uhl, 6. Schilz (beide Dresdner SC 1898). U 11: 1. Vincent Hilbert (FAST Zweirad Haus), 2. Erik Brückner, 3. Jonas Mohr (beide Dresdner SC 1898), 4. Augustin (Chemnitzer PSV), 5. Boden (Dresdner SC), 6. Reinfeld (RSV

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CRoss

19.

Mitteldeutsche crosslauf-Serie

Speiche), 7. Fischer (Dresdner SC), 8. Drechsler (RSV Speiche), 9. Lieschke (Dresdner SC). U 11 weiblich: 1. Lena Zimmermann, 2. Gianna Schmieder (beide RSV 54 Venusberg). Masters I: 1. Aike Jürgen Hässler (Bikesport Bühne Bayreuth), 2. Mark Huster (SV Sachsen Werdau), 3. Ingo Berbig (RSV Chemnitz), 4. Berger (SV Remse), 5. Walther (FFW Freital). Masters II: 1. Thomas Weber (FAST Zweirad Haus), 2. Tilo Zimmermann (RSV 54 Venusberg), 3. Heiko Bauer (SV Remse), 4. Steinert (RSV 54 Venusberg). Masters IV: 1. Heinz Bauer (LV Limbach 2000).

Lauf – Weißenfels

4. am 2. Februar 2014 Elite: 1. Max Schnürer (Grün-Weiß Langendorf), 2. Florian Pasemann (TSG Eisenberg), 3. Felix Fuchs, 4. Trautmann, 5. T. Galle, 6. Weigel, 7. Tschitschmann (alle White Rock Weißenfels), 8. Haucke, 9. Hofmeister, 10. Ph. Galle (White Rock Weißenfels). Frauen: 1. Sandy Trautmann (White Rock Weißenfels), 2. Ulrike Baetz (RSV Team Killerwade), 3. Steffi Weniger, 4. Eichardt, 5. Meißner (alle White Rock Weißenfels), 6. Schmidt, 7. Vielhauer (beide FAST-Zweirad Haus). Junioren: 1. Tim Hämmerlein (SV Sachsen Werdau), 2. Alexander Nöhring (SV Mittweidatal-Raschau), 3. Hagen Bundschuh (White Rock Weißenfels). Juniorinnen: 1. Johanna Dietrich (Dresdner SC 1898). Jugend: 1. Immanuel Ries (Radunion Halle), 2. Maximilian Zschocke (RSV 54 Venusberg), 3. Marc Clauss (Dresdner SC 1898), 4. Wojczyk (Lauffreunde Gotha), 5. Schönherr (SV Mittweidatal-Raschau), 6. Schnürer (White Rock Weißenfels), 7. Lifka (Dresdner SC 1898), 8. Lattermann (White Rock Weißenfels), 9. Niese (SSV Heidenau), 10. Vielhauer (FAST Zweirad Haus). Weibliche Jugend: 1. Tina Schulz (Dresdner SC 1898), 2. Eva Luca (RSV 54 Venusberg), 3. Luise Fischer, 4. Nora Schulz (beide Dresdner SC 1898), 5. Sommerfeld. Schüler: 1. Jonas Schütze (SSV Eintracht Naumburg), 2. Elron Kullmann (Dresdner SC 1898), 3. Aaron Fuchs (RSV AC Leipzig), 4. Wiesner (Radunion Halle), 5. Lindner (ESV Lok Zwickau), 6. Planert (White Rock Weißenfels), 7. Sauermann (Dresdner SC 1898), 8. Schmieder (SV Sachsen 90 Werdau), 9. Rieger (Radunion Halle), 10. Wolf (Dresdner SC 1898). Schülerinnen: 1. Olivia Schoppe (RSV AC Leipzig), 2. Jasmin Schmidt (SSV Heidenau), 3. Anne Sprigode (ESV Lok Zwickau), 4. Weder (RSV 54 Venusberg), 5. Kreis (White Rock Weißenfels), 6. Hempel (SSV Eintracht Naumburg). U 13: 1. Lennart Lein (SV MittweidatalRaschau), 2. Moritz Kretschy (RSV 54 Venusberg), 3. Ludwig Wojczyk (Lauffreunde Gotha), 4. Schmieder (RSV 54 Venusberg), 5. Klötzing (RSV AC Leipzig), 6. Stoppurka (SC DHfK Leipzig), 7. Schreiber (RSV AC Leipzig), 8. Gertig (Chemnitzer PSV), 9. Schäfer (White Rock), 10. Schwind (Chemnitzer PSV). U 13 weiblich: 1. Jessica Renz (SSV Eintracht Naumburg), 2. Loraine Gellner (RSV 54 Venusberg), 3. Anastasia Meier (RSV AC Leipzig), 4. Blaue (SSV Eintracht Naumburg).

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U 11: 1. Vincent Hilbert (RSV Chemnitz), 2. Rupert Kratzsch (RSV AC Leipzig), 3. Jonas Mohr (Dresdner SC 1898), 4. Reinfeld (RSV Speiche), 5. Boden (Dresdner SC), 6. Hämmerlein (SV Sachsen Werdau), 7. Kirbach (SSV Heidenau), 8. Uhlig (RSV AC Leipzig), 9. Augustin (Chemnitzer PSV), 10. Lukas (RSV AC Leipzig). U 11 weiblich: 1. Emma Florenz, 2. Emilia Koos (beide SSV Eintrag Naumburg), 3. Cora Kühn (SV Sachsen Werdau), 4. Schmieder (RSV 54 Venusberg), 5. Planert (White Rock Weißenfels), 6. Petrausch, 7. Bender (beide RSV AC Leipzig). Masters bis 40 Jahre: 1. Martin Knappe (White Rock Weißenfels), 2. Alexander Engel (Radunion Halle), 3. Dirk Wojczyk (Easy Riders Gotha), 4. Geuthner (RSV Team Killerwade), 5. Huster (SV Sachsen Werdau), 6. Berbig (RSV Chemnitz), 7. Studenik (TSC Eisenberg), 8. Berger (SV Remse), 9. Simon (SV Sachsen Werdau), 10. Richter (SRV Weißenfels). Masters ab 41 Jahre: 1. Rolf Horvath (TTT), 2. Mathias Blaue (Boxclub Freyburg), 3. Thomas Weber (FAST Zweirad Haus), 4. Heiko Bauer (SV Remse), 5. Schug (SV Sachsen Werdau), 6. Meding (RSV Chemmitz), 7. Kreis (White Rock Weißenfels), 8. Heinz Bauer (LV Limbach 2000), 9. Hartmann (OTG Gera 1902), 10. Nöhring.

Gesamtergebnis Elite: 1. David Seidel (biehler Werksteam) 37 P., 2. Steve Scheffel (FAST-Zweirad Haus) 33 P., 3. Max Schnürer (Grün-Weiß Langendorf) 31 P., 4. Albert (SV Sachsen Werdau) 30 P., 5. Arnhold (RSG 52 Stollberg) 25 P., 6. Lichan (FAST-Zweirad Haus) 25 P., 7. Gaumnitz (TV Dresden Spitzenteam) 20 P., 8. Trommer (FAST-Zweirad Haus) 19 P., 9. Pasemann (TSG Eisenberg) 17 P., 11. Stein (SG Adelsberg) 17 P., 12. Fuchs 15 P., 13. Trautmann (White Rock) 13 P., 14. Hübler (biehler Werksteam) 13 P., 15. Galle (White Rock) 12 P. Frauen: 1. Sandra Schmidt 52 P., 2. Madeleine Vielhauer (beide FAST-Zweirad Haus) 52 P., 3. Susann Fülle (SV Sachsen Werdau) 45 P., 4. Trautmann (White Rock) 20 P., 5. Haslinger (RSC Sachsenblitz Burgstädt) 20 P., 6. Baetz (RSV Team Killerwade) 17 P., 7. Weniger 15 P., 8. Eichardt 13 P., 9. Meißner (alle White Rock) 12 P. Junioren: 1. Tim Hämmerlein (SV Sachsen Werdau) 60 P., 2. Alexander Nöhring (SV Mittweidatal-Raschau) 51 P., 3. Hagen Bundschuh (White Rock) 15 P., 4. Falke (SV Sachsen Werdau) 15 P. Juniorinnen: 1. Johanna Dietrich (Dresdner SC 1898) 40 P. Jugend: 1. Maximilian Zschocke (RSV 54 Venusberg) 49 P., 2. Tobias Schönherr (SV Mittweidatal-Raschau) 48 P., 3. Gregor Niese (SSV Heidenau) 37 P., 4. Vielhauer (FASTZweirad Haus) 36 P., 5. Schnürer (White Rock) 35 P., 6. Clauss (Dresdner SC) 33 P., 7. Haase (FAST-Zweirad Haus) 32 P., 8. Förster (Chemnitzer PSV) 27 P., 9. Röber (ESV Lok Zwickau) 26 P., 10. Weder (RSV 54 Venusberg) 21 P., 11. Reis (Radunion Halle) 20 P., 12. Lifka (Dresdner SC) 20 P., 13. Nöhring (SV Mittweidatal-Raschau) 17 P., 14. Nachtigal (RSV Chemnitz) 16 P., 15. Kluge (Dresdner SC) 15 P. Weiblich Jugend: 1. Tina Schulz (Dresdner SC 1898) 60 P., 2. Eva Luca (RSV 54 Venus-

Tina Schulz (DSC) verwies Eva Luca (Venusberg) und ihre Schwester Nora auf die Plätze der U 17. berg) 49 P., 3. Nora Schulz 47 P., 4. Fischer (beide Dresdner SC 1898) 32 P., 5. Göckeritz (Chemnitzer PSV) 26 P., 6. Sommerfeld 12 P., 7. Lindner (Dresdner SC) 12 P. Schüler: 1. Elron Kullmann (Dresdner SC 1898) 57 P., 2. Aaron Fuchs (RSV AC Leipzig) 52 P., 3. Tom Lindner (ESV Lok Zwickau) 39 P., 4. Schmieder (SV Sachsen Werdau) 29 P., 5. Heinrich (ESV Lok Zwickau) 28 P., 6. Wurdinger (RSV Chemnitz) 28 P., 7. Sauermann 27 P., 8. Fischer (beide Dresdner SC 1898) 27 P., 9. Meding (RSV Chemnitz) 25 P., 10. Wolf (Dresdner SC) 22 P., 11. Planert (White Rock) 21 P., 12. Schmidt (Chemnitzer PSV) 21 P., 13. Schütze (SSV Eintracht Naumburg) 20 P., 14. Werner (Chemnitzer PSV) 19 P., 15. Frühauf (SV Sachsen Werdau) 16 P. Schülerinnen: 1. Olivia Schoppe (RSV AC Leipzig) 60 P., 2. Jasmin Schmidt (SSV Heidenau) 54 P., 3. Anne Sprigode (ESV Lok Zwickau) 47 P., 4. Weder (RSV 54 Venusberg) 41 P., 5. Kreis (White Rock) 24 P., 6. Ulrich (RSV Speiche) 15 P., 7. Hempel (SSV Eintracht Naumburg). U 13: 1. Moritz Kretschy (RSV 54 Venusberg) 60 P., 2. Lennart Lein (SV MittweidatalRaschau) 54 P., 3. Giovanni Schmieder (RSV 54 Venusberg) 45 P., 4. Bergs (SC DHfK Leipzig) 37 P., 5. Klötzing (RSV AC Leipzig) 36 P., 6. Raak (Dresdner SC) 32 P., 7. Stoppurka (SC DHfK Leipzig) 31 P., 8. Knöfel 22 P., 9. Boden (beide Dresdner SC) 20 P., 10. Ressel (SSV Heidenau) 19 P., 11. Schreiber (RSV AC Leipzig) 18 P., 12. Sander (Dresdner SC) 18 P., 13. Gertig (Chemnitzer PSV) 16 P., 14. Wojczyk (Lauffreunde Gotha) 15 P., 15. Schäfer (White Rock) 11 P. U 13 weiblich: 1. Loraine Gellner (RSV 54 Venusberg) 54 P., 2. Anastasia Meier (RSV AC Leipzig) 45 P., 3. Emely Zschenderlein (ESV Lok Zwickau) 38 P., 4. Hahn (SV Sachsen Werdau) 32 P., 5. Uhl 24 P., 6. Schilz (beide Dresdner SC) 21 P., 7. Renz (SSV Eintracht Naumburg) 20 P., 8. Morawe (Dresdner SC) 20 P., 9. Matthes (SC DHfK Leipzig) 20 P., 10. Blaue (SSV Eintracht Naumburg) 13 P., 11. Heine (SC DHfK Leipzig) 11 P. U 11: 1. Vincent Hilbert (RSV Chemnitz) 60 P., 2. Rupert Kratzsch (RSV AC Leipzig) 47 P.,

3. Erik Hämmerlein (SV Sachsen Werdau) 45 P., 4. Mohr 41 P., 5. Boden (beide Dresdner SC) 37 P., 6. Augustin (Chemnitzer PSV) 31 P., 7. Reinfeld (RSV Speiche) 24 P., 8. Fischer (Dresdner SC) 24 P., 9. Willimowski (SV Mittweidatal-Raschau) 24 P., 10. Kirbach (SSV Heidenau) 23 P., 11. Lukas 20 P., 12. Uhlig (beide RSV AC Leipzig) 19 P., 13. Zinner (SV Sachsen Werdau) 18 P. 14. Brückner (Dresdner SC) 17 P., 15. Schefer (RSV AC Leipzig) 14 P. U 11 weiblich: 1. Gianna Schmieder (RSV 54 Venusberg) 54 P., 2. Lena Petrausch (RSV AC Leipzig) 41 P., 3. Cora Kühn (SV Sachsen Werdau) 35 P., 4. Planert (White Rock) 25 P., 5. Rümmler (RSV Chemnitz) 23 P., 6. Bender (RSV AC Leipzig) 22 P., 7. Florenz (SSV Eintracht Naumburg) 20 P., 8. Zimmermann (RSV 54 Venusberg) 20 P., 9. Koos (SSV Eintracht Naumburg) 17 P., 10. Heidacher (White Rock) 17 P., 11. Kuniß (RSV Speiche) 13 P. Masters I: 1. Mark Huster (SV Sachsen Werdau) 54 P., 2. Ingo Berbig (RSV Chemnitz) 47 P., 3. Marek Berger (SV Remse) 41 P., 4. Simon (SV Sachsen Werdau) 31 P., 5. Knape (White Rock) 20 P., 6. Hässler (Bikesport Bühne Bayreuth) 20 P., 7. Maul (Fang das Gnu) 20 P., 8. Engel (Radunion Halle) 17 P., 9. Wojczyk (Easy Riders Gotha) 15 P., 10. Geuthner (RSV Team Killerwade) 13 P., 11. Haase (SV Remse) 13 P., 12. Walter (FFW Freital) 12 P., 13. Kirst 12 P., 14. Rüdel (beide SV Remse) 11 P., 15. Studenik (TSC Eisenberg) 10 P. Masters II/III: 1. Thomas Weber (FAST-Zweirad Haus) 55 P., 2. Heiko Bauer (SV Remse) 52 P., 3. Danny Schug (SV Sachsen Werdau) 40 P., 4. Steinert (RSV 54 Venusberg) 36 P., 5. Meding (RSV Chemnitz) 26 P., 6. Schulz (SV Sachsen Werdau) 23 P., 7. Kreis (White Rock) 22 P., 8. Horvath (TTT) 20 P., 9. Blaue (Boxclub Freyburg) 17 P., 10. Zimmermann (RSV 54 Venusberg) 17 P., 11. Vincentz (Radteam Hartenstein) 15 P., 12. Hämmerlein (SV Sachsen Werdau) 15 P., 13. Hennig (FAST-Zweirad Haus) 13 P., 14. Hertel (Zwickau) 12 P., 15. Hartmann (OTG Gera 1902) 9 P. Masters IV: 1. Heinz Bauer (SV Limbach 2000) 60 P.


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Nachwuchs absolvierte Grundlagentraining

linspringen, das immer gut ankam. Selbst ein 15 Kilometer Ausdauerlauf fehlte nicht, bei dem es ins nahe Tschechien ging, wo besonders die heiße Schokolade großen Anklang fand. Auch Tischtennis stand auf dem Programm und eine Wanderung in Oberwiesenthal, die als Krönung den Anstieg auf den Fichtelberg beinhaltete, bei der zum Schluss die Abfahrtsstrecke unter der Seilbahn mit einem Höhenunterschied von 300 Metern auf 1,2 km gewählt wurde. Das schlauchte wie bei einem Radrennen. Die Anstrengungen waren dann jedoch in geselliger Runde beim Kegelabend vergessen. Insgesamt vier Schuleinheiten ließen auch das Lernen nicht zu kurz kommen und Bernd Fehst stellte abschließend fest, dass trotz der

Zu drei Trainingslehrgängen weilten einige unserer Nachwuchsathletinnen auf dem Rabenberg. Zum einen waren es vom 6. bis 10. Januar 2014 die Jugend/Junioren, vom 13. bis 17. Januar 2014 die Mädels der U 15, und schließlich die AK U 13/ U 15 der Jungen, die vom 20. bis 24. Januar 2014 aktiv im Einsatz waren. Von zweien dieser Veranstaltungen liegen uns Kurzberichte der Verantwortlichen vor.

Aktivitäten mit Lauf-, Athletik- und Viel Arbeit ist hier noch vonnöten. Schwimmeinheiten sowie selbstver- Die Auswertung wurde auch in der ständlich die vorgesehenen Schul- Abschlussbesprechung im Beisein der Eltern deutlich herausgestellt. stunden. Aufgelockert wurde das straffe Programm der kleinen Gruppe durch Straffes Programm einen Kegelabend, Klettern und kam gut herüber Trampolinspringen sowie am Abschlussabend eine Fackelwande- Wesentlich besser sah es beim Lehrgang der Schüler aus, zu dem imrung. Es war augenscheinlich eine sehr merhin 14 Sportler anreisten, um unterschiedliche Ausprägung der unter Trainer Bernd Fehst vom SV Fähigkeiten der Teilnehmerinnen im Mittweidatal Raschau die GrundlaUmgang mit den einzelnen Trai- gen für eine hoffentlich erfolgreiche Leider nahmen nur ningsmitteln festzustellen, so dass Saison zu schaffen. Auch hier fehlte sieben Mädels teil einige Male in zwei Gruppen geübt leider der Schnee, so dass mehrmals Von zwölf eingeladenen Mädels werden musste, um die Qualität auf die gut befahrbaren Loipen nach Oberwiesenthal ausgewichen konnten aus den unterschiedlichs- nicht zu vernachlässigen. ten Gründen leider nur sieben am Während es einige der Mädels als werden musste. Lehrgang teilnehmen. Hauptgrund Herausforderung ansahen und sich Ergänzt wurde dieses Programm sicher die Tatsache, dass er in die innerhalb der Woche stark verbes- durch Crossläufe und längere Schulzeit fiel und entsprechende sern konnten, ließen andere diese Schwimmeinheiten, Inlineskaten Freistellungen erforderlich waren. Bereitschaft (noch) nicht erkennen. und Athletiktraining sowie TrampoDas aber einige Eltern überhaupt nicht reagierten, war weniger schön. Unter der Leitung vom Leipziger Dirk Gerstäcker sollte mit den Schülerinnen vor allem der Skilanglauf als alternatives Trainingsmittel genutzt werden. Leider fehlte zunächst der Schnee, so dass diese Ausbildung durch Inliner ersetzt werden mussten. Nach Schneefall war es jedoch am Donnerstag noch möglich, ganztägig auf dem Fichtelberg ein Training zu absolvieren. Ansonsten gab es umfangreiche Leider nur sieben Mädels waren vor Ort.

Auch die Kletterwand war ein gefragtes Objekt. nicht optimalen Witterungsbedingungen der Lehrgang ein voller Erfolg war, zu dem auch die guten Rahmenbedingungen der Sportschule Rabenberg beigetragen haben. Deshalb dem Personal dort ein großes Dankeschön! Wenn auch hier, wie bereits bei den Mädels dargestellt, unterschiedliche Leistungsvoraussetzungen zu verzeichnen waren, zogen alle Teilnehmer ordentlich mit, so dass eine gute Grundlage zum weiteren Trainingsaufbau geschaffen werden konnte. Schließlich sollen aus diesem Kreis im August die Mannschaften für die Internationale KidsTour in Berlin formiert werden, so dass die ersten Eindrücke der Einstellung zum Leistungssport für Bernd Fehst durchaus wichtige Fingerzeige gaben. RaDspoRt In sachsen 1/2014 I

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wolfgang-Lötzsch-Team gebildet Zwickaus nachwuchs auf neuem wege

Am 29. Januar 2014 wurde in den Räumen der Sparkasse Zwickau das „Wolfgang Lötzsch Nachwuchsteam“ des ESV Lok Zwickau feierlich gegründet. Der Hausherr, Felix Angermann, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Zwickau, stellte fest, dass seine Institution zusammen mit dem Verein, dem SRB und Sponsoren, einen großen Beitrag zur Neuordnung des Zwickauer

„Aus meiner eigenen erfolgreichen Rennfahrerlaufbahn weiß ich, wie viel Spaß es macht, zielstrebig zu trainieren und sich mit anderen Sportlern im Wettkampf zu messen!“ Wolfgang Lötzsch Radsports leistet. Auf dieser Pressekonferenz standen er sowie der Sportamtsleiter der Stadt, Uwe Findeiß, Roland Stangenberg, der Präsident des ESV, sowie die neue Teamleitung unter dem Vorsitz von Dr. Roy Drescher, seinem Stellvertreter Peter Geyer, dem Technischen Leiter Günther Schwabe, dem neuen Trainer Wolfgang Lötzsch und Übungsleiterin Kerstin Cörenzig den Journalisten und Förderern Rede und Antwort. Moderiert von Reiner Künzel wurde nochmals dargelegt, warum der le-

Wolfgang Lötzsch soll die Zwickauer Radsportler voranbringen.

gendäre Chemnitzer ab 1. März 2014 seine Riesenerfahrung und hohe Trainingseinstellung, gepaart mit unbedingtem Siegeswillen genau der Richtige sein soll, den Nachwuchs der Stadt voranzubringen. Immerhin kann der Verein auf ideale Trainingsbedingungen zurückgreifen. Wir berichteten erst kürzlich vom Bau einer leicht überhöhten Radrennbahn im ehemaligen Westsachsen-Stadion. Dr. Drescher

legte dar, dass gerade ehemalige Leistungssportler im späteren Leben für Unternehmungen und Institutionen durch ihre Disziplin und Leistungsbereitschaft ein wertvolles Klientel sind. Auch das gehört zur Motivation der Verantwortlichen, diese erzieherischen Fähigkeiten auszubilden. Zielstellung ist in jedem Fall die Mitbestimmung des Spitzenniveaus in Sachsen mit Podiumsplatzierungen bei bundesoffe-

nen Radrennen und Meisterschaften. Höhepunkt der Veranstaltung war am Abend im gut gefüllten Filmtheater der Stadt der Film über das Leben von Wolfgang Lötzsch, und die anschließende Diskussion, die er zusammen mit seinem Weggefährten Wolfgang Schoppe und moderiert vom Journalisten Thomas Purschke, mit vielen Interessierten durchführte.

Auf dem Rundkurs im Westsachsen-Stadion finden die Zwickauer unter Wolfgang Lötzsch ideale Trainingsbedingungen.

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NAChwuChs

athletiktests in Leipzig, chemnitz und heidenau Ergebnisse Leipzig – 18. Januar 2014 AK 15 männlich (1999): 1. Tom Kamlot (SC DHfK Leipzig) 771 P., 2. Martin Schön (RSV Speiche) 751 P., 3. Christian Berger (RSV AC Leipzig) 732 P., 4. Bergmann (RSV Speiche) 493 P. AK 15 weiblich (1999): 1. Charleen Lyska (RSV AC Leipzig) 577 P., 2. Cara Jene (RSG Muldental Grimma) 555 P. AK 14 männlich (2000): 1. Aaron Fuchs (RSV AC Leipzig) 778 P., 2. Johannes Scharr (SC DHfK Leipzig) 745 P., 3. Tim Bäßler (SV Lok Eilenburg) 726 P., 4. Anders (SC DHfK Leipzig) 686 P. AK 13 männlich (2001): 1. Christian Röbel (RSV AC Leipzig) 742 P., 2. Hans Heidenheim 709 P., 3. Jeremy Matern (beide RSV Speiche) 668 P., 3. Franz Groß (SC DHfK Leipzig) 668 P. AK 13 weiblich (2001): 1. Olivia Schoppe (RSV AC Leipzig) 750 P., 2. Helene Zöttler (RSG Muldental Grimma) 651 P., 3. Yasmin Ulrich (RSV Speiche) 611 P., 4. Hanna Zöttler (RSG Muldental Grimma) 570 P. AK 12 männlich (2002): 1. Marius Hofmann (SC DHfK Leipzig) 662 P., 2. Felix Hinze (L.E. Bike Force) 656 P., 3. Robert Schreiber (RSV AC Leipzig) 645 P., 4. Bergs 629 P., 5. Schumann (beide SC DHfK Leipzig) 601 P., 6. Nebel 593 P., 7. Meier (beide L.E. Bike Force) 556 P., 8. Rahn (RSV Speiche) 427 P. AK 12 weiblich (2002): 1. Anne Marie Matthes (SC DHfK Leipzig) 604 P., 2. Anastasia Meier (RSV AC Leipzig) 448 P., 3. Anika Saßin (SC DHfK Leipzig) 407 P. AK 11 männlich (2003): 1. Odin Klötzing (RSV AC Leipzig) 723 P., 2. Nick Stopporka (SC DHfK Leipzig) 572 P., 3. Florian Otto (L.E. Bike Force) 529 P., 4. Kieselstein 516 P., 5. Taszarski 467 P., 6. Endler (alle SC DHfK Leipzig) 399 P. AK 11 weiblich (2003): 1. Josephine Anders 607 P., 2. Julia Heine (beide SC DHfK Leipzig) 480 P. AK 10 männlich (2004): 1. Louis Reinfeld (RSV Speiche) 657 P., 2. Even Köstler 646 P., 3. Niklas Wetzig (beide L.E. Bike Force) 554 P.,

4. Drechsler (RSV Speiche) 461 P., 5. Böhmelt (SC DHfK Leipzig) 444 P., 6. Bein 387 P., 7. Schnoy (beide L.E. Bike Force) 340 P., 8. Mennicke (SC DHfK Leipzig) 247 P. AK 10 weiblich (2004): 1. Lena Petrausch (RSV AC Leipzig) 507 P., 2. Enola Ulrich (RSV Speiche) 490 P., 3. Sophia Bender (RSV AC Leipzig) 384 P., 4. Scharr (SC DHfK Leipzig) 340 P. AK 8/9 männlich (2005/2006): 1. Rupert Kratzsch 676 P., 2. Oskar Lukas 557 P., 3. Moritz Schenk 499 P., 4. Schefer (alle RSV AC Leipzig) 407 P., 5. Schumann 393 P., 6. Post (beide SC DHfK Leipzig) 391 P., 7. Uhlig (RSV AC Leipzig) 361 P. AK 7-9 weiblich (2005-2007): 1. Amelia Ronneburger (SC DHfK Leipzig) 395 P., 2. Nelly Wetzig (L.E. Bike Force) 390 P., 3. Lea Conrad (SC DHfK Leipzig) 352 P., 4. Kuniß (RSV Speiche) 321 P., 5. Matthes (SC DHfK Leipzig) 287 P., 6. Hoffsky (RSV AC Leipzig) 229 P. AK 6/7 männlich (2007/2008): 1. Zeno Levi Winter (SC DHfK Leipzig) 435 P., 2. Jannik Nebel (L.E. Bike Force) 365 P., 3. Jannik Märten 268 P., 4. Knopf 236 P., 5. Rahn 216 P., 6. Hennig (alle RSV Speiche) 182 P., 7. Pescht (SC DHfK Leipzig).

P., 13. Lohse (RSV Chemnitz) 493 P., 14. Franz (SV Mittweidatal-Raschau) 434 P. Schülerinnen: 1. Kim Richter 612 P., 2. Lisa Maria Weder (beide RSV 54 Venusberg) 610 P., 3. Anne Sprigode (ESV Lok Zwickau) 598 P., 4. Willimowski (SV Mittweidatal-Raschau) 496 P. U 13, AK 12: 1. Moritz Kretschy (RSV 54 Venusberg) 787 P., 2. Lennart Lein (SV Mittweidatal-Raschau) 713 P., 3. Laurin Drescher (ESV Lok Zwickau) 685 P., 4. Schmieder (RSV 54 Venusberg) 681 P., 5. Schwind (Chemnitzer PSV) 652 P., 8. Schubert (ESV Lok Zwickau) 483 P. U 13 weiblich, AK 12: 1. Loraine Gellner (RSV 54 Venusberg) 565 P., 2. Emely Zschenderlein (ESV Lok Zwickau) 434 P. U 13, AK 11: 1. Niklas Gertig (Chemnitzer PSV) 478 P. U 11: 1. Hannes Augustin (Chemnitzer PSV) 626 P., 2.Vincent Hilbert (RSV Chemnitz) 545 P., 3. Finn Zinner (SV Sachsen Werdau) 540 P., 4. 4. Seltmann 464 P., 5. Willimowski (beide SV Mittweidatal-Raschau), 6. Richter (RSV 54 Venusberg) 428 P., 7. Keßler (SV MittweidatalRaschau) 371 P. U 11 weiblich: 1. Giana Schmieder (RSV 54 Venusberg) 456 P.

Chemnitz – 31. Januar 2014

Heidenau – 9. Februar 2014

Jugend, AK 15: 1. Dominik Röber (ESV Lok Zwickau) 819 P., 2. Luis Mauersberger (RSV 54 Venusberg) 760 P., 3. Leon Förster (Chemnitzer PSV) 727 P., 4. Schönherr (SV Mitttweidatal-Raschau) 696 P. Weibliche Jugend, AK 15: 1.Eva Luca (RSV 54 Venusberg) 639 P. Schüler: 1. Dominik Olomek (RSV 54 Venusberg) 772 P., 2. Jacob Schmieder (SV Sachsen Werdau) 753 P., 3. Robin Rautzenberg (SV Mittweidatal-Raschau) 744 P., 4. Frühauf (SV Sachsen Werdau) 662 P., 5. Werner (Chemnitzer PSV) 638 P., 6. Buchardt (SV Sachsen Werdau) 610 P., 7. Heinrich (ESV Lok Zwickau) 584 P., 8. Schmidt (Chemnitzer PSV) 583 P., 9. Jugelt (SV Mittweidatal-Raschau) 573 P., 10. Genze 559 P., 11. Meding (beide RSV Chemnitz) 552 P., 12. Meier (ESV Lok Zwickau) 535

AK 16 (1998): 1. Toni Becher 848 P., 2. Moritz Klöden (beide RSV Auto-Riedel Schwarzenberg) 678 P., 3. Maik Hüttner (SSV Heidenau) 646 P. AK 15 (1999): 1. André Hagen 917 P., 2. Marius Lieben (beide SSV Heidenau) 869 P., 3. Vincent Lifka (Dresdner SC) 849 P., 4. Dehne (RSC Marienberg) 796 P., 5. Kluge (Dresdner SC) 793 P., 6. Hlousek (SSV Mounty Altenberg) 753 P., 7. Funk 670 P., 8. Pigosch (beide RSV Großschönau) 628 P., 9.Goris (RSV AutoRiedel Schwarzenberg) 587 P. AK 15 weiblich (1999): 1. Nora Schulz 702 P., 2. Luise Fischer (beide Dresdner SC) 651 P., 3. Maggie Vatter (SSV Mounty Altenberg) 639 P. AK 14 (2000): 1. Lennart Wuchold (SSV Mounty Altenberg) 821 P., 2. Alexander Thies (Dresdner SC) 750 P., 3. Simon Weinert (RSV Auto-Riedel Schwarzenberg) 723 P., 4. Horn

(SSV Mounty Altenberg) 705 P., 5. Schütze 587 P., 6. Sauermann (beide Dresdner SC) 580 P. AK 14 weiblich (2000): 1. Jasmin Schmidt (SSV Heidenau) 749 P., 2. Vanessa Vogel (Dresdner SC) 509 P. AK 13 (2001): 1. Maximilian May (RSV AutoRiedel Schwarzenberg) 813 P., 2. Elron Kaufmann (Dresdner SC) 793 P., 3. Robert Trojahn 780 P., 4. Richter 657 P., 5. Brünner (alle SSV Mounty Altenberg) 630 P., 6. Fischer (Dresdner SC) 626 P., 7. Jung 585 P., 8. Uhlmann (beide RSV Auto-Riedel Schwarzenberg) 581 P., 9. Lutter 509 P., 10. Wolf 438 P., 11. Högner (alle Dresdner SC) 379 P. AK 13 weiblich (2001): 1. Celine Friedrich (RSV Auto-Riedel Schwarzenberg) 571 P. AK 12 (2002): 1. Robin Kaufmann (RSV AutoRiedel Schwarzenberg) 661 P., 2. Maxime Glöckner (SSV Mounty Altenberg) 587 P., 3. Lukas Olbrich (SSV Heidenau) 574 P., 4. Winkler (RSV Auto-Riedel Schwarzenberg) 559 P., 5. Raack 543 P., 6. Schulze 513 P., 7. Kühnel (alle Dresdner SC 1898) 473 P. AK 12 weiblich (2002): 1. Meike Morawe 548 P., 2. Nora Uhl (beide Dresdner SC) 432 P. AK 11 (2003): 1. Malte Sanders 628 P., 2. Anton Knöfel (beide Dresdner SC) 605 P., 3. Tim Ressel (SSV Heidenau) 600 P., 4. Schwarzenberg (Dresdner SC) 518 P., 5. Schäfer (SSV Heidenau) 475 P., 6. Boden (Dresdner SC) 398 P. AK 8 bis 10 (2004-2006): 1. Hannes Degenkolb (RSV Auto-Riedel Schwarzenberg) 699 P., 2. Jonas Mohr (Dresdner SC 1898) 618 P., 3. Christoph Dunger (SSV Mounty Altenberg) 542 P., 4. Lutter (Dresdner SC) 521 P., 5. Bastian (SSV Heidenau) 490 P., 6. Rosch (SSV Mounty Altenberg) 478 P., 7. Kirbach 474 P., 8. Eismann (beide SSV Heidenau) 458 P., 9. Fischer (Dresdner SC) 447 P., 10. Viertel 439 P., 11. Gräßler (beide RSV Auto-Riedel Schwarzenberg) 415 P., 12. Hoffmann (TSV Großschönau) 412 P., 13. Weinberg 400 P., 14. Hunger (beide SSV Mounty Altenberg) 383 P. AK 8 bis 10 weiblich (2004-2006): 1. Natalie Kaufmann 567 P., 2. Hannah Weiß 439 P., 3. Julien Lang (alle RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg) 398 P.

Der RSC 54 Venusberg hat das Marcus-Burghardt-Junior-Team für die Saison 2014 benannt. Zu den schon 2013 im Team eingesetzten Sportlern Felix Groß und Max Zschocke erhielten Philipp Kunz (Crossteam), Felix Zschocke und Lisa Maria Weder das Vertrauen. RaDspoRt In sachsen 1/2014 I

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stRAssE

drei große Rennfahrer sagen „adieu“ Gleich drei Rennfahrer, die in Sachsen mit dem Radsport begannen, haben jetzt ihre Laufbahn beendet. Wir wollen nicht alle Erfolge, die sie errangen, hier auflisten, sondern vor allem unserem Nachwuchs einige Impulse geben, was man mit großem Trainingsfleiß und positiver Einstellung zum Leistungssport erreichen kann.

Bert Grabsch wurde Weltmeister Da wäre zunächst Bert Grabsch (geb.: 19. Juni 1975) aus Wittenberg, der von 1989 bis 1996 beim SC DHfK Leipzig fuhr, bevor er dann eine Profilaufbahn begann. Nachdem er von 2006 bis 2008 dreimal die DM im Einzelzeitfahren gewonnen hatte, errang er als absolute Krönung den Weltmeistertitel im Einzelzeitfahren 2008 im italienischen Varese. Neben vielen Siegen und vorderen Platzierungen gewann er im gleichen Jahr auch die gut besetzte 24. Internationale „Sachsen-Tour“ vor Michael Rogers (Australien) und Landsmann Tony Martin, alle drei vom Team Columbia. Der BDR verabschiedete Bert im Februar 2013 zum Sechs-Tage-

Rennen auf der Berliner Winterbahn mit einem „Goldenen Nagel“, an den er nunmehr symbolisch seine Rennmaschine hängen kann!

André Schulze brillierte als Sprinter Der aus Niesky stammende André Schulze (geb.: 21. November 1974) Bert Grabschs größter Erfolg: Weltmeister im Einzelzeitfahren 2008 im kam 1998 nach Leipzig zum Ama- italienischen Varese. Foto: Roth-Foto teur-Team Bunte Berte beim SC DHfK und fuhr dann 2001/02 beim Team Wiesenhof, für die er u. a. Trochanowskiego in Polen. André Auch Steffen Radochla auch die Friedensfahrt bestritt. Er eröffnete 2013 zusammen mit seigewann als herausragender Sprin- nem ebenfalls aus Niesky stam- exzellenter Sprinter ter zahlreiche Rennen im In- und menden Freund Enrico Poitschke Steffen Radochla (geb.: 19. OktoAusland, darunter gleich zweimal dass Radbekleidungsgeschäfts Rot- ber 1978), Sohn des DDR-Straßendie Neuseenclassics „Rund um die hai Sports in Leipzig und übernahm meisters von 1971, Manfred RaBraunkohle“ (2011/2012), mehre- ab 2014 mit ihm zusammen die dochla, war schon als Jugendfahrer re Etappen bei der Solidarnosci- Sportliche Leitung des Teams Net ein ausgezeichneter Sprinter, der Rundfahrt oder dem Memorial App-Endura. seine Laufbahn als Zehnjähriger im

Bert Grabsch (vorn Mitte) war Mitglied des Schwalbe-Teams in der Junioren-Bundesliga 1993.

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André Schulze gewinnt 1999 im Sprint das traditionelle Radrennen Cottbus – Görlitz – Cottbus.


stRAssE / BAhN

Am Anfang seiner großen Karriere: Steffen Radochla gewann 1996 als Fahrer in der Junioren-Bundesliga den Harzer Bergpreis.

TZ Holzhausen bei Leipzig begann. Obwohl er im letzten Juniorenjahr 1996 allein 23 Siege, zum Teil bei internationalen Rundfahrten errang, wurde er nicht in den BDR-Kader aufgenommen. Ein schwerer Autounfall hätte ein Jahr später fast seine Laufbahn beendet, die er danach im Team Bunte Berte fortsetzte. Er fuhr 2000 und 2001 die Friedensfahrt, gewann „Rund um Berlin“ 2000 und wurde 2001 Profi. Viele Siege bei Rundfahrt-Etappen in Deutschland, Österreich oder Südafrika und hochklassiger Straßenrennen, wie dem GP Steenbergen, Veenendaal-Veenendal oder dem Stern von Bessege zieren seine Vita. Außerdem gewann er 2008 ebenfalls die Neuseenclassics und bewies 2010 auch Bergqualitäten, als er in Sangerhausen Zweiter der DM im Straßenfahren werden konnte. Es war „sein“ Rennen, dass er nur verlor, weil der spätere Meister Christian Knees, unterstützt von einer starken Milram-Mannschaft, viele Runden lang in der dreiköpfigen Spitze die Führung verweigerte, um sich dann in der letzten Runde von Radochla und Schillinger abzusetzen! So läuft leider der Profiradsport! Nachdem Steffen Radochla gemeinsam mit André Schulze im vorigen Jahr beim spanischen Team Euskaltel fuhr, das sich am Jahresende auflöste, bemühte er sich vergebens um einen neuen Vertrag. Jetzt denkt er ebenso wie Bert Grabsch über seine berufliche Zukunft nach. Dazu wünschen wir beiden recht viel Erfolg!

meLdungen von der radrennbahn

Beim letzten Weltcup vor der Bahn-WM erzielten am 19./20. Januar 2014 in Guadalajara (Mexiko) Max Niederlag und Joachim Eilers vom Chemnitzer PSV zwei weitere hervorragende Platzierungen. Zunächst gewannen beide zusammen mit dem Cottbuser Erik Balzer Silber im Teamsprint hinter den siegreichen Holländern. Darüber hinaus konnte sich Niederlag im Sprint eine weitere Silbermedaille. Erst im Finale unterlag er dem Holländer Hugo Haag. Pech für Eilers, der im Keirin sicher das angestrebte Finale erreicht hatte und dort nach einer zu frühen Vorbeifahrt am Führungsderny nicht nur distanziert, sondern sogar disqualifiziert wurde. Auch Sascha Hübner, für das Erdgas-Team startend, fuhr über die nicht mehr olympische 1000 Meter Distanz eine für ihn sehr gute Zeit von 1:01,373 Minuten, mit der er allerdings „nur“ auf Rang neun kam.

Punktefahren über 50 Runden Zweiter werden konnte, hatte er beim letzten Wettbewerb Pech, Während des 103. Sechs-Tage- als er im Ausscheidungsfahren Rennens im Berliner Velodrom das Ritzel locker trat und deshalb kamen auch die Jugendfahrer nur den 23. Platz belegte. Denzum Einsatz. Sie fuhren ein über noch reichte es im von Dänen, drei Tage führendes Omnium, bei Tschechen und einem Teil der dem Felix Groß vom RSV 54 deutschen Spitze stark besetzten Venusberg ausgezeichnet ab- Rennen in der Gesamtwertung schnitt. Nachdem er in den bei- zum 3. Rang! Ein guter Einstand den ersten Tagen jeweils bei zwei in die Saison!

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BAhN

Siegerehrung in chemnitz bahn-wettkampfserie 2013

Die Besten der auf der Chemnitzer Radrennbahn stattfindenden Wettkampfserie, wie auch in Leipzig und Heidenau jeweils mittwochs ausgetragen, nahmen die Pokale und Ehrenpreise der Chemnitzer OberbĂźrgermeisterin entgegen. Hier einige Impressionen dieses Tages.

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MouNtAiNBikE oRiENtEERiNg

MTBO ergänzt Vielseitigkeit der Mountainbiker Die Einführung eines Technik-Parcours für junge und ganz junge Mountainbiker bei MTB-Rennen ist für die weitere Entwicklung dieser Sportler eine richtige Entscheidung. Um eine erstrebenswerte Vielseitigkeit den jungen Fahrern anzubieten und dabei neue interessante Wege zu gehen, hat der SV Sachsen 90 Werdau seit Jahren zusätzlich ein Rennen im Mountainbike-Orienteering (MTBO) vorgeschaltet und bereichert somit eine MTB-Nachwuchs-Serie.

reihenfolge für das MTB-Rennen herangezogen wird. Die spannende Frage war dabei, wie kommen sie mit dieser ihnen nicht unbedingt geläufigen Disziplin des Radsports zurecht. Schon allein der Ghost Kids Bike Supercup am 3. Oktober des vorigen Jahres in Langenbernsdorf im Landkreis Zwickau gab darauf eine Antwort. Über 70 Teilnehmer nahmen in fünf Nachwuchsklassen die Orientierungsstrecke unter die Räder und lediglich in zwei Altersklassen konn-

Die Karte wird vor dem Massenstart erklärt. Dabei wird eine extra Wertung er- ten MTBO-erfahrene Sportler die stellt, die bis hin zu den Meister- Siege erringen. So gewann Chrisschaften des Nachwuchses von toph Hauschild (U 15) vom ESV Sachsen kommt und auch als Start- Dresden und Jacob Schmieder

(U 13) vom gastgebenden SV Sachsen 90 Werdau, während der RSV Auto-Riedel Schwarzenberg in der U 9 einen fünffachen Sieg feiern konnte. Auch Florian Otto (U 11) von L.E. Bike Force und Jonas Mayer (U 17) von With Rock Weißenfels konnten in ihren AK mit Erfolgen überzeugen und junge MTBO-Fahrer hinter sich lassen. Zum einen zeigt das die hohe Aufnahmefähigkeit junger Radsportler für eine ihnen nicht so bekannte Disziplin und zum anderen wird eine Vielseitigkeit entwickelt, die sowohl den Sportlern, als auch den Vereinen nützt. Die Vergangenheit hat gezeigt, wie das Beispiel Christian Karl (Dresdener SC / Team Collos) verdeutlicht, das aus einem von

klein an gut gefahrenen MTBOAkteur ein recht erfolgreicher Straßen- und Crossfahrer werden kann – und umgekehrt. Schaut man über die Grenzen, wird im Jugendbereich die Vielseitigkeit der MTB-Sportler und Sportlerinnen gezielt angestrebt. So wird in Frankreich eine nationale Wettkampfserie mit verschiedenen MTBDisziplinen ausgetragen. MTBO ist dabei eine feste Wettkampfdisziplin. Auch der Bundesjugendtrainer Thomas Freienstein setzt auf dieses Vielseitigkeitskonzept. Bei den alle zwei Jahre in Frankreich ausgetragenen Ländervergleichswettkämpen ist er mit seinem Auswahlteam am Start, wenn neben Crosscountry, Trial und Downhill auch MTBO im Rennprogramm stehen. Ein weiteres internationales Beispiel ist der junge tschechische MTBOFahrer Krystof Bogar, der in diesem Jahr die MTBO-WM auf der Langstrecke dominierte, aber auch die komplette MTB-Weltcup Serie in der U 23 fuhr Hans Schütze

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RADtouRENfAhREN

Statistik SRB-Radtourenfahrten

Der Vizepräsident Breitensport, Carsten Krause, konstatierte nach Abschluss der Saison, dass alle ausgeschriebenen Tourenfahrten ohne größere Probleme durchgeführt werden konnten. Allerdings stagniert die Anzahl der Wertungskartenfahrer, lange Anreisen zu RTF‘s werden nicht mehr in Kauf genommen. Die Teilnehmerzahlen bei den sogenannten „klassischen“ Touren

Die Jahresauszeichnungen des BDR-Breitensports für die Jahre 2013 bis 2016 (v. l. n. r.) sind als Pins gestaltet.

Aufwendig gestaltet: Das Abzeichen für Platz zwei im Tourenfahren von 1904.

nehmen ab, die Szene ist überaltert, den meisten Vereinen ist es nicht gelungen, neue Teilnehmergruppen zu erschließen. Die Ursachen liegen an mangelnden Angeboten für Familien und Senioren sowie deren Betreuung! So steht es im Bericht des Fachbereiches Breitensport. Aber es gibt auch andere, erfreulichere Beispiele. Der Verein „HallzigExpress“ belebt die Szene mit guten Angeboten und Ideen. Die sollten die Verantwortlichen aufgreifen. Ebenso die Initiative vom Radteam Tharandter Wald zeigt, wie man die vielfältigen Interessen der Tourenszene bereichern kann. Neue Ideen, verbesserte Werbung sind gefragt.

Hier sollte die Kommission Breitensport ansetzen, es genügt nicht mehr, den Bereich zu verwalten, sondern es muss mehr und mehr den Ansprüchen der Riesenschar von Freizeitradlern Rechnung getragen werden. Es ist schon absurd, dass trotz guter Vorbereitung zu einer RTF im Leipziger Raum gerade einmal 200 bis 250 Teilnehmer kommen, während sich wenige Tage später bei einer Radwanderung am Leipziger Paunsdorf-Center über 1.000 Radfahrer auf den Weg machen, um mit „Kind und Kegel“ einfach freudvoll auf gut ausgeschilderten Straßen zu radeln. Irgendetwas machen wir hier doch falsch!

Auch die Jahresauszeichnungen des BDR sollten besser kommuniziert werden, denn viele kennen sie überhaupt nicht! Es ist wie mit allen neuen Sachen, dem einen gefällt es, dem anderen nicht! Auch hier haben wir großen Nachholebedarf!

„Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit! Und er schützt durch die Vereine vor der Einsamkeit!“ Joachim Ringelnatz Hier die abschließende Statistik der Radtourenfahrten 2013:

SRB-Jahreswertung RTF 2013

Stand 22.12.2013

Männer

16

Platz 2013

Platz total

Vorname

Name

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

1 2 17 47 9 19 3 11 15 8 38 21 24 13 4 36 25 5 57 113 126 127 84 87

Wolfgang Siegfried Steffen Frank Thomas Peter Frank Frank Wolfgang Rolf Uwe Günter Klaus Carsten Andreas Frank Dieter Heinz Silvio Jens Ralf Marco Oliver Thomas

Adler Wustrow Pfüller Dietrich Seyfert Scheunemann Seidel Seifert Schütze Beyer Grütze Seidel Kreutzmann Krause Geide Lehmann Franke Kreutzmann Bischoff Kieschnik Nieß Friedrich Polz Schley

I   RaDspoRt In sachsen 1/2014

m/w

Geb.Jahr

m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m

47 36 58 63 42 50 61 45 55 58 46 38 67 57 66 49 38 70 78 58 78 68 76

Verein

2013 Pkt.

km

SC Hoyerswerda RSV „AC“ Leipzig RV „GERMANIA“ Delitzsch RSV „AC“ Leipzig Einzelmitglied SRB RSV „AC“ Leipzig RSV „AC“ Leipzig Dresdner SC 1898 RV „GERMANIA“ Delitzsch RSV Gröditz 1952 e.V. RSV Gröditz 1952 e.V. RSV Gröditz 1952 e.V. RV Zwenkau 1890 RV „GERMANIA“ Delitzsch SG Motor Leipzig West RV Zwenkau 1889 FSV Eilenburg RV Zwenkau 1890 RSV Gröditz 1952 e.V. SC Hoyerswerda Einzelmitglied SRB Hallzig Express Hallzig Express SC Hoyerwerda

386 200 127 92 113 60 85 59 68 65 62 57 57 57 52 55 48 47 42 41 40 40 43 38

14071 7600 4799 4475 4281 3163 2904 2809 2496 2479 2340 2175 2101 2084 1910 1882 1859 1765 1551 1538 1510 1505 1463 1456


RADtouRENfAhREN

25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73

65 33 68 114 18 43 34 142 98 22 107 70 145 89 12 109 152 160 20 131 35 48 169 58 175 115 149 119 95 49 151 125 27 67 6 97 165 150 189 135 85 62 121 50 137 32 192 200 207

Nico Sven Ralf Sven Karsten Michael Gerhard Thomas Jens Ole Reiner Marco Georg Roland Frieder Jürgen Thomas Volker Torsten Henry Frank Jörg Josef Christoph Thomas Andreas Hans Torsten Daniel H.-Dieter Rene Maximilian Andreas Christian Horst Gerhard Rainer Martin Eric Jordan Ronald Frank Georg-Stefan Gunter Peter Thomas Joachim Frank Mike Olaf

Bullack Ihbe Naumburger Lotz Nattke Axtmann Hollbauer Jöschke Tietje Arnold Richter Bar Winkler Rammler Linke Sigismund Speer Schmalfuß Scheffler Läritz Wölfel Eiselt Werner Krohn Kneisel Budcke Gutsche Weise Pfordte Papmahl Obst Schubert Lippa Jentzsch Mieder Matauschek Götze Nartschick Van der Mejden Hempel Dörr Moritz Fritzsche Eller Funke Helzig Holder Brümmer Lorenz

m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m m

Rita Mary Sylvia Cornelia Karola Gislinde Brunhild Sabine Sigrid Kerstin Uta Christine Sigrid Susann Linda Katrin Kerstin

Klingner Cubasch Schütze Krause Neubecker Redepenning Eichler Godehardt Wustrow Plank von Lünen Scheffler Rammler Scheffler Schönwälder Seidel Wölfel

w w w w w w w w w w w w w w w w w

93 65 72 67 66 47 45

98 80 55 64 69 54 57 53 41 80 79 72

RSV Gröditz 1952 e.V. RSV Gröditz 1952 e.V. RSV Gröditz 1952 e.V. Hallzig Express FSV Eilenburg RSV „AC“ Leipzig RV „GERMANIA“ Delitzsch Hallzig Express Hallzig Express FSV Eilenburg Hallzig Express RV Zwenkau 1890 FSV Eilenburg RV Zwenkau 1889 RV Zwenkau 1890 FSV Eilenburg Hallzig Express Hallzig Express RV Zwenkau 1890 Hallzig Express RV Zwenkau 1890 RV Zwenkau 1890 Hallzig Express RV „GERMANIA“ Delitzsch Hallzig Express RSV „AC“ Leipzig Hallzig Express Hallzig Express RV „GERMANIA“ Delitzsch RV Zwenkau 1890 SC Hoyerswerda RSV „AC“ Leipzig RV „GERMANIA“ Delitzsch RV Zwenkau 1890 RV Zwenkau 1890 Einzelmitglied SRB RSV „AC“ Leipzig SC Hoyerswerda Hallzig Express RSV „AC“ Leipzig RV Zwenkau 1889 RSV „AC“ Leipzig RSV „AC“ Leipzig RV „GERMANIA“ Delitzsch RSV „AC“ Leipzig RV Zwenkau 1890 Hallzig Express Sportverein Remse Hallzig Express

37 38 37 37 35 28 36 30 33 31 31 31 30 32 32 27 26 26 25 23 24 18 19 18 18 15 19 16 15 15 12 12 12 12 12 12 11 10 12 10 15 8 8 8 8 8 7 3 2

1421 1404 1396 1372 1366 1346 1248 1235 1211 1189 1189 1154 1147 1135 1040 1014 1011 882 844 787 685 670 643 609 591 559 549 529 520 520 479 461 450 450 446 439 408 379 378 377 353 302 302 302 298 293 275 115 72

53 62 49 57 60 61 42 58 38 66 67 61 50 85 97 76 70

RV „GERMANIA“ Delitzsch Dresdner SC 1898 RV „GERMANIA“ Delitzsch RV „GERMANIA“ Delitzsch SC Hoyerwerda RSV „AC“ Leipzig RV Zwenkau 1890 SC Hoyerwerda RSV „AC“ Leipzig RSV „AC“ Leipzig RV Zwenkau 1890 RV Zwenkau 1890 RV Zwenkau 1890 RV Zwenkau 1890 SC Hoyerwerda RSV „AC“ Leipzig RV Zwenkau 1890

112 73 67 65 41 35 26 19 20 17 17 17 19 16 12 16 9

4106 3561 2455 2391 1617 1218 995 734 645 596 590 563 546 522 479 462 238

84 41 81 60 52 44 55 52 71 81 58 78 68 43 80 68 75 68 73 39 67 98 55 44 35 53

Frauen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17

6 3 5 7 17 1 4 19 15 11 9 10 24 8 31 2 14

Vereinswertung Platz 1 2 3 4 5 6 7

Verein RSV „AC“ Leipzig RV „GERMANIA“ Delitzsch SC Hoyerswerda RV Zwenkau 1890 Hallzig Express RSV Gröditz 1952 e.V. FSV Eilenburg

Punkte 625 585 559 487 382 338 171

Kilometer 25116 21460 20753 16792 13692 12766 6575 RaDspoRt In sachsen 1/2014 I

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RADtouRENfAhREN

ICEExpress Die winterliche CTF von HALLZiG EXPRESS Die am 25.01.2014 stattgefundene erste Winter-CTF mit dem Namen „HALLZiG ICEPRESS“ machte ihrem Namen tatsächlich alle Ehre! Mit Temperaturen auf der Strecke von bis zu minus 14 Grad aber ordentlich abzustrampelnden 17 Kilometern pro Runde, fror kaum einer der knapp 50 Teilnehmer wirklich beim Biken und Crossen. Der HALLZiG EXPRESS freute sich ganz besonders, dass zur hauseigenen Auftaktveranstaltung im sonst eher dürftigen Januar-Terminkalender so viele Mutige den Weg nach Borsdorf gefunden hatten.

Belohnt wurde so viel Sportsgeist natürlich mit einer ordentlicher Verpflegung, die von Süßen, Fettigem und Saurem über heiße Getränken bis zu Grillware und heißer Suppe reichte. Und natürlich wurden auch Pokale vergeben. Gratulationen gehen nochmals an die drei teilnehmerstärksten Vereine (1. RFS – Roccos Fahrrad Shop, 2. Radunion Halle e. V. und 3. RV Germania Delitzsch e. V.), sowie an den ältesten Teilnehmer, die jüngste Teilnehmerin sowie an den Teilnehmer mit der weitesten Anreise. Der einhelligen Bitte für eine Wiederholung der Veranstaltung im nächsten Winter 2015 werden wir gerne entsprechen – wir freuen uns schon auf euch! HALLZiG EXPRESS

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I   RaDspoRt In sachsen 1/2014


Aus DEN VEREiNEN

rsv 54 venusberg:

Positive Bilanz zur Jahreshauptversammlung Am 7. Februar 2014 fand im Saal von Aurichs Hof die gut besuchte Jahreshauptversammlung des RSV 54 Venusberg statt. Unter der neuen Vereinsfahne konnte der Vorsitzende, Klaus Fischer, eine erfolgreiche Bilanz für das vergangene Jahr 2013 darlegen. Die wichtigsten Punkte aus dem 16-seitigen Bericht waren: Der RSV wurde im Jahr 2013 zweitbester sächsischer Nachwuchsverein, in dem die Sportler 54 Medaillen bei Landestitelkämpfen (darunter 21 x Gold) erringen konnten. Außerdem erkämpften sie im letzten Jahr bundesweit insgesamt 101 Tagessiege. U 23-Fahrer Martin Bauer schaffte in seinem ersten Männerjahr den Aufstieg in die B-Klasse und Felix Zschocke (Kurzzeit Bahn) sowie Felix Groß (Straße) wurden in den Nachwuchs-Nationalkader für 2014 berufen. RSV-Sportler konnten die in Sachsen ausgetragenen Wettkampfserien (Pokalserie auf der Chemnitzer und

Leipziger Radrennbahn, Bioracer Cross Challenge, Rennserie um den „Robert-Förster-Nachwuchs-Cup“) mitbestimmen und auch bei zahlreichen Etappenfahrten, sowie in der Junioren-Bundesliga erfolgreich ver-

treten. Zur DM im Omnium erreichte Felix Groß einen guten achten Rang und Philipp Kunz überraschte im Deutschland-Cup Querfeldein mit Gesamtrang fünf. Auch die Senioren- und Hobbyfahrer trugen mit

Bei eisigen Temperaturen unternahmen Zwenkauer und Leipziger Radsportler einen Busausflug nach Berlin, um einen ganzen Tag lang das Flair und die Wettbewerbe des Sechs-Tage-Rennens zu erleben. Sie wurden nicht enttäuscht. Trotz der Außentemperaturen erwartete sie eine wohltemperierte, gepflegte Wettkampfarena mit einem fairen, ganz toll bei den Wettbewerben mitgehendem Publikum.

Es war ein als Familien-Sonntag avisierter, voll ausgefüllter Wettkampftag, der sowohl für die Kenner, aber auch für die Gelegenheitsbesucher und Kids wirklich ein anspruchsvolles radsportliches Programm mit vielen hochkarätigen Wettbewerben bot. Mit dabei aber auch kulturelle Einlagen, die die Wettkampfpausen sinn- und niveauvoll ausfüllten.

Olympiasieger, Welt-, Europa- und Landesmeister aus Europa und

Ehrung der Vereinsmeister 2013, v. l. Philipp Kunz, Martin Bauer, Moritz Kretschy, Max Zschocke, Lisa-Maria Weder und Felix Groß.

zahlreichen Siegen zur Erfolgsbilanz des Vereins bei. Das durch den Verein in Gelenau organisierte Querfeldeinrennen wurde dank der Unterstützung zahlreicher Helfer und Sponsoren, wieder zu einem sportlichen Höhepunkt im Erzgebirgskreis! Für die auch im letzten Jahr zahlreich erbrachten Spenden, sowie anderweitige Unterstützungen bedankte sich Klaus Fischer im Namen des Vereins bei all seinen treuen Sponsoren, Helfern sowie den Eltern seiner jungen Sportler. Bevor die traditionelle Vereinsmeisterschaft ausgewertet wurde, ehrte der amtierende Bürgermeister, Herr Armin Hertel, die Medaillengewinner des Jahres 2013. Zum Abschluss gab es für alle noch ein wohlverdientes Abendessen, dem eine gemütliche Runde folgte, bei der insgesamt 35 Sponsoren und aktive Unterstützer zusätzlich mit einem kleinen Präsent geehrt wurden.

Zu Gast auf der Berliner winterbahn

Übersee, ein wirklich repräsentatives Starterfeld, war angetreten, um in einer Vielzahl von BahnradsportDisziplinen wirklich Tolles zu bieten. Auch der Nachwuchsbereich war mit Wettkämpfen präsent,

am beeindruckendsten wohl die Wettbewerbe der Kinder und Jugendlichen, und besonders das Rennen der U 11 beim 20 Runden Punktefahren. Eine tolle Performance lieferten hier die Mädchen und Jungen aus den Landesverbänden Berlin, Brandenburg und Thüringen ab. Die Sachsen hätten es den Startern nur gewünscht, dass es eine getrennte Wertung für die Mädchen gegeben hätte. Eine Frage hatten an dieser Stelle die Teilnehmer an der Reise dann doch noch: Wo waren denn die sächsischen Kids? Insgesamt ein toller Radsport-Sonntag für die rund 30 Radsportler aus dem Großraum Leipzig und ein großes Dankeschön an den Organisator dieser Berlin-Tour: Sportkamerad Günter Hillert vom RV Zwenkau. Gerhard Rohr RaDspoRt In sachsen 1/2014 I

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Aus DEN VEREiNEN

Riedels Rad Pokal 2013 fussbaLLturnier in schwarZenberg

Nach dem großen Erfolg des ersten„Riedels Rad Pokal“ im Jahr 2012 fand am 24. November 2013 in Schwarzenberg zum zweiten Mal ein gut besetztes Fußballturnier statt, für das der RSV Team Auto Riedel Schwarzenberg e.V. verantwortlich zeigte. Insgesamt acht Mannschaften hatten sich eingefunden und spielten um Tore und Siege. Besonders erfreulich war die Teilnahme des überregionalen Teams Snail’s Pace aus Naumburg. Sie hatten mit zwei Stunden die weiteste Anreise und bekamen dafür einen besonderen Applaus. Es war eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als lediglich fünf Mannschaften aus drei Vereinen teilnahmen. Der Anpfiff erfolgte um 10.00 Uhr in der Turnhalle des Schwarzenberger Gymnasiums im Ortsteil Heide. In außerordentlich fair geführten Partien wurden über die Gruppenphase in Halb- und Finalspielen der Cupsieger ermittelt. Die 2. Mannschaft des gastgebenden Vereins RSV Kanonenfutter erreichte in der starken Gruppe A Platz 3. In Gruppe B belegte die 1. Mannschaft des Gastgeber-Vereins RSV Auto Riedel SZB „Trainer Team“ Platz 2, verlor dann aber im Halbfinale gegen den EC Rittersgrün. Im kleinen Finale siegte das „Trainer-Team“ mit 1:0 gegen den Titelverteidiger „Team Steile Wand“ (CPSV Chemnitz), welcher in diesem Jahr ohne Teamleiter Bert Dressel antrat. Im Finale standen sich schließlich Omeras Raschau und EC Ritters-

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I   RaDspoRt In sachsen 1/2014

Das Team von Auto Riedel Schwarzenberg. grün gegenüber, wobei sich verdient mit 6:0 die Neueinsteiger aus Raschau durchsetzen konnten. Die Begeisterung der Spieler auf dem Feld war sehr hoch und die Zuschauer konnten sportliche Qualität und menschliche Fairness sehen, wovon die Stimmung am Spielfeldrand umso mehr profitierte. Das Fußballturnier wurde im Übrigen von einem professionellen Schiedsrichter aus der Landesliga geleitet. Torschützenkönig wurde Sebastian Bleyl von Omeras mit insgesamt neun Toren und als besten Torwart ehrte der Veranstalter Sebastian Richter vom EC Rittersgrün. Neben Urkunden für alle Teams er-

hielten die Siegermannschaften je einen Pokal und einen Kasten Dukstein. Die Mannschaften auf Platz 4 und 5 durften sich jeweils über eine Flasche Sekt freuen. Dieses Fußballturnier war für Trainer, Übungsleiter und Verantwortliche im Radsport eine hervorragende Möglichkeit, die vergangene Radsaison sportlich gebührend ausklingen zu lassen. Der ein oder andere Verein nimmt noch paar Cross- oder Langlaufrennen in Angriff, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten, welche dann auch wieder 2014 mit der 3. Auflage von „Riedels Rad Pokal“ abschließen wird. Alle Teams habe ihr Kommen schon angekün-

digt. Die Erzgebirgler wünschen allen Teilnehmern und Radsportlern mit einem kräftigen „Glück auf“ eine erfolgreiche Winterpause und einen guten Saisonverlauf! Susan Jung

ENDSTAND 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Omeras Raschau EC Rittersgrün RSV Auto Riedel Schwarzenberg „Trainer Team“ Team Steile Wand (CPSV Chemnitz) RSV Kanonenfutter Wilde Hühner Bernsbach Team Snail’s Pace Naumburg Mix-Team Rittersgrünhai


sRB-AktuEll

Treff

der alten

Traditionell im Leipziger Ratskeller fand die 44. Auflage des Treffs der Alten statt und wiederum waren weit über 200 Ehemalige, Freunde und Fans erschienen, um diese einmalige Veranstaltung zu besuchen. Wie immer wurden Erinnerungen ausgetauscht, Freundschaften erneuert und Termine vereinbart. Und wie immer hatte Siegfried Wustrow (linkes Foto) mit seiner Kommission alles gut vorbereitet – wir lassen hier nun die Bilder sprechen. Übrigens waren die letzten Exemplare aller unserer dort ausgelegten Zeitschriften des abgelaufenen Jahres im Nu vergriffen, ein für uns erfreuliches Zeichen, dass wir mit unseren Informationen doch nicht so danebenliegen.


sRB-AktuEll

wilfried Mauf † Wieder ist einer der Veteranen des Radsports von uns gegangen. Der aus Halle stammende ehemalige Rennfahrer, geboren am 22. August 1927, begann seine Laufbahn bereits im Jahre 1940, mitten im II. Weltkrieg. Als ausgewiesener Sprinter wurde er 1947 in der ehemaligen Ostzone und späteren DDR Berufsfahrer, gewann 1949 die erste Profi-Meisterschaft im Sprint und

er auf die Pisten als Schrittmacher zurückkehrte. Dass er von seiner Routine nichts verloren hatte, bewies er bereits ein Jahr später, als er schnell in die Gilde der besten Pacemaker aufrückte. Neben vielen Erfolgen auf allen Bahnen der ehemaligen DDR gewann er zwischen 1987 und 89 mit Jürgen Ehm (3.), Falk Schlosser (3.) und Holger Ehnert (2.) drei Medail-

dieter Zuchold † Ein weiterer bekannter Rennfahrer Sachsens verstarb nach kurzer schwerer Krankheit am 18. Februar 2014 in Leipzig: Dieter Zuchold. Der 76-Jährige (geb. am 23.09.1937) gehörte in den 60er Jahren zu den besten Bahnfahrern der DDR, der auch respektable Straßenrennen fuhr. Insgesamt vier Silber- und drei Bronzemedaillen zwischen 1961 und 1965 bei DDR-Meisterschaften im 1000 m Zeitfahren, sowie Zweier- und Vierer-Mannschaftsfahren

mit dem SC Rotation bzw. SC Leipzig konnte er ebenso wie Siege bei der „Lausitz-Rundfahrt“ oder zweimal „Rund um das Muldental“ feiern. Sein größter Erfolg war jedoch der Gewinn des Titels eines DDRStehermeisters 1966 hinter seinem Schrittmacher Fritz Erdenberger in Forst vor den Berlinern Georg Stoltze und Manfred Klieme. Alle, die ihn kannten, werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Eine wertvolle Lizenz – unterschrieben vom Vizeweltmeister der Profis 1928, Herbert Nebe, damals Vorsitzender des BerufsfahrerVerbandes der DDR. in den Jahren 1951 bis 1953 eine weitere Silber- und zwei Bronzemedaillen bei den DDR-Titelkämpfen dieser Kategorie, die 1955 schließlich nicht mehr durchgeführt werden konnten, da der BerufsfahrerVerband sich auflösen musste. Anschließend widmete er sich seinem Taxigeschäft in Halle, bis es ihn im Jahre 1985 (!) erneut packte, und

len bei den Meisterschaften der Dauerfahrer, ehe die Wende mit der verbundenen Neuorientierung für ihn das zweite Karriereende bedeutete. Wilfried Mauf verstarb am 12. Januar 2014 in Halle, wo er bis zuletzt das Radsportgeschehen verfolgte. Wir werden ihm stets ein ehrendes Angedenken bewahren.

Bei den DDR-Stehermeisterschaften 1987 belegte Wilfried Mauf mit Jürgen Ehm den dritten Rang – Meister wurde Ronald Hempel (C. Riedel), Zweiter Frank Herzog (G. Rüger).

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karsten wabst verstorben

DDR-Stehermeister 1966: Dieter Zuchold hinter Fritz Erdenberger.

Genau am Heiligen Abend verstarb während einer Urlaubsreise in der Dominikanischen Republik der Venusberger Radsportler, Funktionär und Sponsor des Vereins, Karsten Wabst, im Alter von nur 44 Jahren. Er gehörte seit vielen Jahren zu den Aktivposten des RSV Venusberg, dessen Mitglieder tief erschüttert von diesem schmerzlichen und unfassbaren Verlust erfahren mussten. Alle, die ihn kannten und schätzten, werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


sRB-AktuEll

wolfgang Friedemann feierte 70. Geburtstag Am 10. Februar 2014 feierte ein Urgestein des sächsischen Radsports seinen 70. Geburtstag. Man kann mit Fug und Recht von einem Leben im Dienste unserer Sportart sprechen. Nach mühseligem Sparen für eine Rennmaschine drückte er zwischen 1958 und 1966 selbst den harten Rennsattel. Ohne größeren Erfolg, wie er selbst feststellte. „Meine Stärke war schon immer das Organisieren“, stellte er fest und begann 1967 in der SG Dynamo Dresden Nord eine Tätigkeit als Übungsleiter und Funktionär. Maßgeblich wirkte er ab 1970 mit, als die Internationale JuniorenSternfahrt in der Oberlausitz aus der Taufe gehoben wurde, die bis zur politischen Wende eine hochkarätige Nachwuchs-Veranstaltung war. In Dresden selbst war er in Funktionen im Stadt- und Bezirks-

den Ehrenmitgliedern zum 83.: Gustav-Adolf Schur Heyrothsberge 23.02.1931

Gratulation an Wolfgang Friedemann, hier zusammen mit der SRB-Geschäftsführerin Manuela Götze sowie Wolfgang Schoppe und Manfred Deckert. fachausschuss tätig, kreierte Renn- schaft der DDR und die Sportclubs. mützen, Aufkleber und andere Nach der Wende 1991 gehörte er Utensilien für die Nationalmann- zu den Gründern des Dresdner SC

den Mitgliedern zum 85.: Kurt Wagner RSV Freital e. V. 13.02.1929 zum 81.: Rolf Gimpel SSV Fortschritt Lichtenstein e. V. 12.01.1933 zum 79.: Siegwart Köhler Sächsischer Radfahrer-Bund e. V. 20.01.1935

Ein großartiger Rennfahrer und Mensch feierte seinen 83.: Gustav-Adolf Schur. zum 44.: Jens Fiedler Chemnitzer PSV 15.02.1970

zum 77.: Jochen Kunze SV Eula 58 e. V. 27.02.1937 zum 76.: Otto Eberhardt RSV AC Leipzig e. V. 24.01.1938

Manfred Baginski 1. RSV Niesky e. V. 03.02.1938 zum 75.: Wolfgang Richter 1. RV Leipzig 1990 e. V. 07.01.1939 zum 70.: Wolfgang Müller RC Radeberg e. V. 07.02.1944 Wolfgang Friedemann Verein Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports e. V. 10.02.1944 Herbert Kampf SSV Fortschritt Lichtenstein e. V. 15.02.1944 Günter Jahn SC DHfK Leipzig e. V. 22.02.1944

und arbeitete im Vorstand mit, im gleichen Jahr wählten ihn die Delegierten des wieder ins Leben gerufenen Sächsischen RadfahrerBundes zum Vizepräsidenten, zunächst für den Leistungssport, später für den Marketingbereich. Seine größte Lebensleistung war jedoch die Gründung der „Internationalen Sachsen-Tour“, die er 1985 aus der Taufe hob und 25 Jahre lang ununterbrochen durchführte. Dann war leider Schluss, aber es spricht für seinen Elan, dass er nicht aufgab, sondern seit 2009 in Dresden ein hochklassiges Jedermann-Rennen, seit 2013 „Skoda Velorace“ genannt, durchführt. Alle unsere Mitglieder wünschen dem rüstigen Jubilar noch viele Jahre beste Gesundheit zum Wohle des Radsports.

zum 65.:

zum 50.:

Reiner Menzel SV Liemehna e. V. 02.02.1949

Renato Dietrich Dresdner SC 1898 e. V. 14.01.1964

Uta Leuschner RSV Chemnitz e. V. 04.02.1949

Andreas Werner SSV Fortschritt Lichtenstein e. V. 16.01.1964

Rudolf Scherzer 1. VRV Plauen e. V. 25.02.1949 Hartmut Goldbach Dresdner SC 1898 e. V. 26.02.1949 zum 60.: Michael Hoch 1. RSV Niesky e. V. 24.01.1954

Marco Kufs RSV Chemnitz e. V. 01.02.1964 Rolf Weißelberg Hallzig Express e. V. 05.02.1964 Steffen Püschel RSV AC Leipzig e. V. 12.02.1964

Wolfgang Miersch Dresdner SC 1898 e. V. 20.02.1954

Birgit Müller RV Germania Delitzsch e. V. 19.02.1964

Wolfgang Barton RSV AC Leipzig e. V. 22.02.1954

Yvonne Most RSV Speiche e. V. 22.02.1964

RaDspoRt In sachsen 1/2014 I

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Radsport in Sachsen 1/2014  

Zeitschrift des Sächsischen Radfahrer-Bundes