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Radsport in Sachsen 3/2015

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Zeitschrift des Sächsischen Radfahrer-Bundes e. V. 23. Jahrgang

 Sächsische Bahn-Meisterschaften  MTB-Marathon in der Dresdner Heide

Nr. 3/2015

Marcus Burghardt gewinnt Bronze bei den Deutschen Straßenmeisterschaften

 Ghost-Rookies-Cup

STRASSE • BAHN • MTB • MTBO • NEWS • ERGEBNISSE


Editorial

AuS DeM InHAlT STRASSe

Neuseenclassics in Leipzig 36. Erzgebirgsrundfahrt Rund um das Muldental Wolfram-Lindner-Gedächtnisrennen Škoda Velorace

BAHn

LVM in Leipzig 84. Preis der Stadt Leipzig Deutsche Meisterschaft in Berlin

MTB /  MTBO

MTB-Marathon in der Dresdner Heide 84. Preis der Stadt Leipzig Ghost-Rookies-Cup LVM Cross-Country in Sebnitz MTBO-Zwischenbilanz Gedanken zum MTB-Sport

SRB-AkTuell

Ergebnisüberblick

IMpReSSuM Wir gratulieren

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„Radsport in Sachsen”

Herausgeber: Sächsischer Radfahrer-Bund e.V. Windorfer Straße 63, 04229 Leipzig Telefon: 03 41 / 4 24 46 56 E-Mail: info@s-r-b.de Internet: www.s-r-b.de Verantwortlich für den Inhalt: Wolfgang Schoppe, Manuela Götze Titelfoto: ROTH-FOTO Layout, Satz & Anzeigen:

Werbe- und Medienkontor Mertins Philosophenweg 1, 04425 Taucha Telefon: 03 42 98 / 48 93 86 E-Mail:radsport@wmk-mertins.de Internet: www.wmk-mertins.de

Aus gegebenem Anlass aufgezeigt! Ein wichtiger Höhepunkt im Radsport eines jeden Verbandes innerhalb des BDR sind ohne Zweifel die jährlichen Landesmeisterschaften. Hier werden für die besten Sportlerinnen und Sportler aller Disziplinen und Altersklassen Medaillen und Urkunden vergeben, die eigentlich begehrt sein müssten. So auch im SRB, sollte man meinen. In den letzten Jahren allerdings waren gerade die Kategorien der Männer, U 23 und Frauen, sowie teilweise der Senioren, oft nur sehr schwach besetzt. Viele von ihnen zogen es vor, lieber außerhalb Sachsens zu starten und damit nicht die großen Anstrengungen der jeweiligen Veranstalter zu honorieren, die bemüht waren, niveauvolle Titelkämpfe zu organisieren. Mitunter konnten nicht einmal mehr die Medaillen vergeben werden, da nur ein oder zwei Aktive gemeldet hatten. Ein Trauerspiel, über das wir schon oft berichten mussten. Leidtragende waren in jedem Falle die erschienenen Athleten, die dann keine Auszeichnungen erhalten konnten. Deshalb hatte der Vorstand die in den meisten Landesverbänden bereits seit vielen Jahren angewandte Regelung gemäß der Sportordnung des BDR auch bei uns in Sachsen eingeführt, und die wichtigsten Meisterschaften im Rennsport zu Sperrterminen erklärt. Dieser Beschluss wurde mit der Veröffentlichung am 9. April 2015 in Kraft gesetzt. Wer also bei der einen oder anderen LVM nicht starten will, hat an diesem Tag „Freizeit“. Keiner wird gezwungen, zu fahren, sei es ihm zu weit oder zu schwer. Wenn er jedoch trotzdem außerhalb Sachsens an den Start geht, greifen die Sanktionen entsprechend der Ordnungen des BDR. Ausnahmen sind hier begründete Auswahlverpflichtungen, Sichtungen oder Rundfahrten. Das alles ist geregelt. Vielleicht gelingt es doch, damit eine bessere Beteiligung zu erzielen, denn es ist ein schlimmes Signal, wenn bei solchen Höhepunkten Sportler einfach mal nicht starten, um irgendwo ein kleines Rundstreckenrennen oder Ähnliches zu bestreiten. Übrigens: Es würde keinem Hallenradsportler einfallen, bei seinen Titelkämpfen an einem anderen Wettbewerb außerhalb des SRB an den Start zu gehen. Hier muss man es nicht gesondert regeln. Das ist bei ihnen eine Ehrenpflicht!!!

„Radsport in Sachsen“ Online-Ausgaben: www.wmk-mertins.de/ris.html Für Druckfehler übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet allein der Auftraggeber verantwortlich Nachdruck bzw. Weiterverarbeitung der Texte Anzeigen auch auszugsweise ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet.

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Wolfgang Schoppe

Manuela Götze


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neuseenclassics zum zweiten Mal in leipzig Das Gelände der „Alten Messe“ in Leipzig beherbergte am 17. Mai 2015 zum zweiten Mal die Radsportler aus vielen Teilen Deutschlands, um vor allem die Ankünfte der zum zwölften Mal ausgetragenen „neuseenclassics“ der Jedermänner enden zu lassen. Wie gehabt starteten diese auf drei unterschiedlichen Strecken über 40, 60 und 115 Kilometer. Vergleicht man die nackten Zahlen, so waren es gegenüber dem Vorjahr rund 100 Teilnehmer mehr, die ihre Rennen beendeten, obwohl die Zahl von 60 Ausgeschiedenen, aufgrund von vor allem einigen unvermeidbaren Stürzen, ziemlich hoch war. Bleibt die Frage, wie man in den kommenden Jahren die angestrebten 2500 Teilnehmer erzielen will. Das Potenzial trotz Werbung scheint ausgeschöpft, viele haben Angst vor den doch hohen Geschwindigkeiten auf den überwiegend flachen Strecken und daraus resultierenden Stürzen.

jedoch fehlte nach wie vor. So fällt die Bilanz gemischt aus. Gut organisierte Rennen, deren Ablauf stimmig war und trotzdem viel Langeweile bei den Wartezeiten und längeren Pausen im Ablauf, die auf den Prüfstand sollten. Man kann nur wünschen, dass es durch geeignete Maßnahmen gelingt, dass große Potential der Freizeitradler, die in den ersten Jahren der „neuseenclassics“ in Zwenkau mithilfe der „Fünf-Ringe-Touren“ vor Ort waren, auch auf das Messegelände zu holen, denn die damals dort Rudi Altig ehrte die Elite-Sieger Pascal Ackermann, Robert Förster und nach Tausenden zählenden Besucher fehlten völlig. Davon würden Hans Pirius (v. l.). sicher alle profitieren. maxx solar gewann klar. Erfreulich, und Olivia Schoppe (ACL), sowie in dass bereits auf den Rängen sechs der U 11 Rupert Kratzsch (ACL) und und sieben mit Michaela Ebert und Lea Conrad (SC DHfK). Sydney Höfig zwei Juniorinnen eintrafen, die damit ihre Sonderwer- Promi-Rennen für Sport, Freizeit tung unter sich ausmachten.

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war ein Flop

Große Beteiligung bei den Nachwuchsrennen

Man sollte meinen, dass alleine in Leipzig viele ehemalige gutklassige Rennfahrer zu Hause sind, die man Erstmals wieder Sehr gut angenommen wurden die hätte ansprechen können, ein solch Eliterennen Rennen der „Fetten Reifen“ sowie kleines Rennen mit zu bestreiten. Erfreulich auf jeden Fall, dass nach der nicht lizenzierten zukünftigen So kamen gerade einmal 16 Mann einigen Jahren Zwangspause wie- Rennfahrer der Klassen U 9 bis zusammen, von denen nur einige der ein Eliterennen wenigstens für U 13. Hier starteten immerhin 61 wenige den Status „Prominent“ Amateure stattfinden konnte, das tatendurstige Kinder auf dem einen verdienten. Das waren Wolfgang der Einheimische Radprofi Robert Kilometer langen Rundkurs, ange- Lötzsch, Thomas Liese, Andreas PeFörster vom US-Team United Health- feuert von Eltern und Bekannten. termann und Petra Roßner. Die Übcare Pro Cycling mit einer Sonder- Die Begeisterung war groß und die rigen kannte kein Mensch, wenn genehmigung des BDR im Endspurt Sieger und Platzierten erhielten die man davon absieht, dass mit MDRModerator Peter Escher und Künstdes fast geschlossenen 50 Mann wohlverdienten Ehrungen. starken Feldes gewinnen konnte. Auch die Lizenzrennen gefielen, ler Michael Fischer-Art zwei beGleiches gilt auch für die Frauen denn immerhin 84 Akteure bewar- kannte Leipziger den Spaß mitund Juniorinnen, die allerdings ben sich in den sechs Klassen der machten. kampfreicher agierten. Hier erreich- U 11 bis U 15 um die Plätze auf dem Einen Uwe Ampler beispielsweise te eine fünfköpfige Spitze mit ei- Podest. Erfreulich für die Zuschauer, ließ man nicht mitfahren. Er schrieb nem Vorsprung von 1:20 Minuten dass immerhin in vier Klassen Leip- an der Rennstrecke ebenso Autodas Ziel und die immer besser wer- ziger Renner zu Siegen kamen, in gramme wie Schirmherr Olaf Luddende Beate Zanner vom Team der U 15 René Schumann (SC DHfK) wig und der bislang letzte deutsche Profi-Straßenweltmeister Rudi Altig aus Sinzig, der den Startschuss gab. Der inzwischen 78 Jahre alte Veteran hatte 1966 (!) auf dem Nürburgring den letzten deutschen WM-Titel dieser Kategorie erringen können.

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Neue Ideen sollten geprüft werden

Die U 15 weiblich war fest in den Händen von Olivia Schoppe (Mitte) und Lucia Höfig vom ACL. Rechts Hanna Zöttler aus Grimma, die Dritte wurde.

Uwe Ampler war es auch, der sagte, dass er enttäuscht vom Zuspruch des Publikums war, das sich zudem auf dem großen Areal des Messegeländes verlaufen würde. Dem ist nichts hinzuzufügen. Es ist eine Frage der Finanzen, auch hier noch für Volksfestcharakter zu sorgen. Der

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36. ErzgEbirgsrundfahrt

Tradition wird aufrecht gehalten Ein Bericht von Hans Bergert

Sie gehört zu den Traditionsrennen in Sachsen und zu den schwersten Straßenrennen überhaupt, die Erzgebirgsrundfahrt, die am 10. Mai 2015 ihre 36. Auflage erlebte und bereits am Vortag durch eine umfangreiche Besprechung für die Kommissäre und die Mannschaftsleiter begann, sowie mit einer zünftigen Nudelparty endete. Dr. Peter Pagels, der BDR-Beauftragte, bezeichnete dabei dieses Rennen als den am Besten vorbereiteten Bundesliga-Wettkampf in Deutschland. Ein großes Lob für alle Beteiligten. Diesmal möchte ich meine Eindrücke aus der Sicht des Einsatzes als Kommissär, im Jurywagen 1 sitzend, schildern. Die Funkabfrage bei allen Materialfahrzeugen bestätigt: Durchweg guter Empfang! Dann der Hinweis: Tages-Zähler auf 0 stellen, Abblendlicht einschalten. Es ist 9.30 Uhr, als Radsportlegende Täve Schur, Sieger des Rennens von 1954, den Startschuss gibt. Es sind gerade erst 200 m absolviert, als der Fahrer Alexander Höfner rechts raus fährt und das Rennen beendet. Ein Blick in die Starterliste bestätigt, er ist der vierte Fahrer unter 23 im Team VC Radisbona, der also nur am Start erschienen war, um sein Team in die

Wertung zu bringen. Ein Witz, aber laut Reglement so nötig! Die restlichen 121 Fahrer rollen in den ersten Berg, bei 6,4 km der Hinweis der Organisatoren an die Fahrzeuge „Vorsicht – kleine Baustelle, Absätze im Belag“. Dann bei 9,3 km eine lange und steile Abfahrt mit scharfer Kurve und Bahnübergang. Tatsächlich, erster Sturz und Defekt bei Johannes Heider (UrKrostitzer-Giant), der jedoch schnell wieder den Anschluss schafft. Nach 18,2 km erste Bergwertung, die Maximilian Schachmann gewinnt. Bei 20,3 km eine wilde Abfahrt mit 90 km/h durch den Ort Grünhainichen und wenig später erster Sprint in Großwaltersdorf bei km 32,7: Sieger Domenic Weinstein. Zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr dabei der Leipziger Stafan Gaebel, der nach Defekt stürzte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Jetzt bildete sich die erste Spitzengruppe mit sieben Fahrern, die jedoch bald wieder eingeholt wurde. Immer wieder neue Attacken, die aber wenig Erfolg haben, denn zu heftig bläst der Wind über die Berge des Erzgebirges. Die Fahrer an der Spitze wechseln laufend, die Platzierten der Berg- und Sprintwertungen ebenfalls. Noch nehmen 23 Fahrer den Scharfrichter, den Anstieg in der Ortsdurchfahrt Beierfeld

in Angriff. Oben angekommen sind es nur noch drei und die vierte Bergwertung gewinnt, von Zuschauermassen umjubelt, Fabian Schormair vor Marcel Fischer und Jonas Koch. Diese drei kurbeln von da an allein, noch 40 Kilometer liegen vor ihnen. Ich bin erstaunt, wie viele sächsische Fahrer, die meist in anderen deutschen Teams fahren, immer noch erfolgreich mitkurbeln. Lukas Steidten war gerade leicht gestürzt, schafft aber den Anschluss an das Feld wieder. Der Vorjahres-Dritte Felix Donath und auch Florian Kretschy sind in der Verfolgergruppe, Johannes Heider, Immanuel Stark, Philipp Zwingenberger und im noch als Hauptfeld erkennbarem Pulk befindet sich neben Christian Karl auch noch Maximilian Ritschel. Da haben wir in unserem Land wohl in den letzten Jahren etwas verpasst, denn was könnte dies für eine starke Bundesligamannschaft sein. Endlich ist Kilometer 145 erreicht, der letzte Anstieg, die Bergwertung am Apothekerberg in Burkhardtsdorf, die Fischer gewinnt. Wenig später geht es in rasender Schussfahrt hinein nach Chemnitz, wo ein stationärer Blitzer auf die Renner wartet. Er löst ein Blitzlichtgewitter aus, während ich die Begleitfahrzeuge über Radio Tour auf die linke

Straßenseite schicke, so dass sie diesem entgehen. Von Jurywagen 2 kommt die Info: „Die 1000 m-Marke ist erreicht, die Fahrer taktieren!“Die nächsten Verfolger liegen rund zwei Minuten zurück, also keine Gefahr. Und dann beginnt der Spurt, den wie im Vorjahr Marcel Fischer von den Racing Students für sich entscheidet und Jonas Fischer (rad-net Rose) und Fabian Schormair (Team Heizomat) auf die Plätze verweist. Der aus Venusberg stammende Florian Kretschy belegt als bester „Sachse” Rang 9 und gewinnt mit seinem Berliner Team KED-Stevens die Tagesmannschaftswertung. Kommentar des glorreichen Siegers: „Der Wind war brutal, aber ich liebe das Rennen hier im Erzgebirge mit seiner genialen Strecke!“ Und noch eine tolle Leistung der Organisatoren um die Männer des Chemnitzer PSV, die unter der Regie von Roland Kaiser alles im Griff hatten: Der Ablaufplan sah als Ankunftszeit 13.40 Uhr vor – und genau 13.39 Uhr passierte der Sieger das Ziel und selbst die ausgewiesene Kilometerangabe stimmte auf 100 m genau mit der Vorgabe! Fotos zu diesem Rennen haben wir leider nicht erhalten. Die Redaktion

17. ErgEbirgsrEnnEn in raschau-MarkErsdorf

Biker radelten für Behinderte

Bereits seine 17. Auflage erlebte am 31. Mai 2015 das Erzgebirgsrennen von Raschau zum Fichtelberg und zurück, ein Wettkampf der Jedermänner über 47 km für einen guten Zweck. Fahrer, die diese Strecke schon mehrmals bestritten, nennen sie die erzgebirgische Waldautobahn, denn es geht zumeist über feste, gut befahrbare Wege, die ein höllisches Tempo zulassen und auch den Straßenfahrern eine Chance bieten. So meinte der Stollberger Markus Werner vom Team Vogtlandbike, der amtierende Marathonmeister der Senioren I: „Vom Kurs her ist das Rennen nicht schwer, selbst die Fichtelbergauf-

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fahrt nicht, aber das enorme Tempo fordert letztlich doch alle Teilnehmer auf das Äußerste!“ Mit insgesamt 642 Startern konnte allerdings der Rekord nicht gebrochen werden, denn da waren in der Vergangenheit schon mehr als 700 losgefahren. „Trotzdem eine großartige Kulisse“ resümierte der Organisationschef Andy Weiß, „auch wenn es erneut nicht gelang, den Streckenrekord zu knacken. Das ist so eine Sache, denn mal lässt uns ein Waldbesitzer nicht durch sein Gelände, mal muss ein Weidezaun umfahren werden. Der Rekord ist nur eine Art Richtwert für uns!“ Eines wurde jedoch wiederum erreicht, denn der Veran-

stalter, der Lions-Club Aue-Schwarzenberg, konnte einmal mehr 2500 Euro als Spende für das Behindertensportfest in Schwarzenberg und für ein Pflegeobjekt in Aue erzielen und übergeben. Zum Rennablauf wäre zu erwähnen, dass exakt 300 Starter das 47 Kilometer-Rennen gewohnt schnell angingen und die Erstplatzierten mit Sebastian und Immanuel Stark, Markus Werner sowie Felix Fritzsch, wie schon im Vorjahr, als Erste auf dem Fichtelberg ankamen. Auf der Rückfahrt lösten sich dann Sebastian Stark und Felix Fritzsch und ließen die Konkurrenz um mehr als zwei Minuten hinter sich.

Auch auf der Kurzstrecke von 28 Kilometern, bei der die Hobbyfahrer und ehemalige Aktive weitgehend unter sich waren, dominierte mit Markus Thiel aus Aue ein alter Bekannter, aber auch die Juniorenund Jugendfahrer mischten recht ordentlich mit. Schöne Rennen boten auch wieder die jüngsten Starter der Altersklassen 9 bis 13, die auf einem separaten Rundkurs von 1000 m ihre Besten ermittelten. Erwartungsgemäß fuhren hier die Starter des Ausrichterteams vom RSV Auto-Riedel Schwarzenberg die meisten Podestplätze ein. Hans Bergert


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26. rund uM das MuldEntal

Große Felder bei den Sparkassen-Classics Eigentlich wäre es bereits die 63. Auflage des traditionsreichen Rennens, das auf unterschiedlichen Kursen in bzw. um das Muldental führte. Doch nach einer eigenen Statistik des Vereins war es dieses Jahr erst die 26. Auflage, die seit 1955 durchgeführt wurde. Nichtsdestotrotz freute es sicher den Hauptsponsor, die Sparkasse Muldental, sowie die Organisatoren der RSG Muldental Grimma, denn sie konnten sehr zufrieden auf einen tollen Renntag zurückschauen. Fast 600 Sportlerinnen und Sportler wurden in den Ergebnislisten aufgeführt, darunter allein fast 100 Jedermänner und -frauen.

In den weiteren neun Klassen gab es durchweg ebenfalls große Starterfelder. Am stärksten besetzt die U 15 mit sage und schreibe über 80 Meldungen, von denen im Ergebnis allein 77 Aktive aufgelistet waren. Wie in den letzten beiden Jahren schon erfolgreich praktiziert, wurde wiederum auf der eigentlich als Ausweichkurs gedachten 12,3 km Runde mit der anspruchsvollen Zielsteigung, den Gänseberg hinauf nach Grimma-Hohnstädt zum Ziel in der Schillerstraße gefahren. Im Hauptrennen der Elite waren es wieder einmal die Ur-KrostitzerGiants, die neben dem Sieger Hen-

ner Rödel aus Genthin auch noch hinter dem Zweiten, Daniel Harnisch vom SC DHfK mit Erik Mohs und Mathias Wiele ihre mannschaftliche Dominanz zeigten. In allen Nachwuchsklassen ab der U 13 mussten sich leider die Sachsen mit nur einem Podestplatz begnügen. Den schaffte Pierre-Pascal Keup aus Raschau mit einem dritten Rang in der U 15. Ansonsten dominierten wieder einmal die Fahrer aus Brandenburg, Thüringen und aus Niedersachsen. Einzige Ausnahme der in der U 11 fast unschlagbare Rupert Kratzsch vom RSV AC Leipzig, der klar gewann und auch noch den Zwickauer Karl

WolfraM-lindnEr-gEdächtnisrEnnEn

patrick nagler gewinnt

Patrick Nagler vom Dresdner SC 1898 hat die fünfte Auflage des Wolfram-Lindner-Gedächtnisrennen gewonnen. Mit seinem Triumph bei dem 65 Kilometer langen Rundstreckenrennen im Rossauer Wald hat der 23-Jährige dem Z-Team Dresden, in dessen Trikot er seit Jahresbeginn in die Pedale tritt, den ersten Saisonsieg beschert. Bereits in der zweiten von insgesamt zwölf zu fahrenden Runden legte der angehende Wirtschaftsingenieur den Grundstein für den Erfolg. Gemeinsam mit dem Zwickauer Tobias Dörrer, der mit 46 Jahren älteste Pedaleur vom Team Ur-Krostitzer GIANT, ergriff der Dresdner die Flucht. Die beiden setzten sich vom Feld ab und spulten auf dem Rundkurs ihre Kilometer ungestört allein ab. Das Ausreißerduo behauptete sich bis zum Ende des Rennens an der Spitze und brachte es zwischendurch auf bis zu fünf Minuten Vorsprung. Die Rennfahrer im Peloton scheiterten mit ihrer Aufholjagd, konnten ihren Rückstand lediglich um anderthalb Minuten verringern. Auf den letzten 300 Metern vor dem Ziel ließ Patrick Nagler, bis zum vorigen Jahr ambitionierter Radprofi beim KED-Stevens Rad Team Berlin und bei LKT-Brandenburg, seinen Kontrahenten stehen und machte den Sieg zu Ehren des er-

Richard Hofmann auf Rang drei mitzog. Altmeister Ralf Keller unterlag bei den Masters im Spurt einer größeren Gruppe nur knapp dem Gütersloher Stefan Wittwer, der noch der Kategorie II angehört, während der Lokalmatador bereits in der AK III. startet. Ein starker Auftritt. Ein großes Kompliment dem gesamten Team der RSG Muldental Grimma, die eines der wenigen Straßenrennen in Sachsen Jahr für Jahr durchführt. Es ist nicht selbstverständlich, diesen großen Aufwand zu stemmen. Auch wenn sie nur ein kleiner Verein sind, arbeiten hier alle mit.

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Der spätere Sieger führt das Feld an: Patrick Nagler.

Foto: Förster

folgreichen deutschen Radsport- dessen Teamkollege Henner Rödel trainers Wolfram Lindner (1941 – (30) die Nase vorn und wurde 2010) ausgetragene Rundenhatz Dritter. Daniel Förster perfekt. Im Sprint des Feldes hatte RadspoRt In sachsen 3/2015 I

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JEdErMannradrEnnEn Škoda VEloracE

Mit Vollspeed und prominenz über Dresdens Straßen Bereits zum dritten Mal in Folge steigt am Wochenende des 8. und 9. August 2015 das Dresdner Jedermannradrennen, das ŠKODA Velorace. Neben mehr als 10.000 Fans und Unterstützer am Streckenverlauf erwartet das Organisationsteam über 1.500 aktive Teilnehmer, die mit persönlicher Höchstgeschwindigkeit über die eigens freigesperrten Straßen der sächsischen Landeshauptstadt fegen. „Beim ŠKODA Velorace kommen ambitionierte Hobbyradsportler, Freizeitradler und Familien aus Dresden, Sachsen und ganz Deutschland in den Genuss von Radsport unter Profibedingungen und eines bunten Begleitprogramms auf dem Theaterplatz vor der Semperoper“, so Wolfgang Friedemann, Vizepräsident Sport des veranstaltenden Vereins Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports. Beim Jedermannradrennen ŠKODA Velorace sausen am 9. August 2015 tausende Hobbyradsportler aus Dresden, Sachsen und ganz Deutschland über die Straßen der Landeshauptstadt +++ Zweitägiges Rahmenprogramm vor der Semperoper +++ Radsport-Idol Olaf Ludwig mit eigenem Team am Start

Die Strecke Auf die Teilnehmer wartet eine flache, abwechslungsreiche und schnelle Strecke über 65 oder 105 Kilometer, die die Fahrer als Wertungsdistanzen des German Cycling Cup 2015 antreten können. Weitere attraktive Angebote sind die „Dresdner Runde“ (eine Runde, 21 Kilometer) und das „Dresdner Rennen“ (zwei Runden, 42 Kilometer), die außerhalb der German Cycling Cup-Wertung stehen. Hier können sich Jedermanneinsteiger und erfahrene Stadtradler – insbesondere DresdnerInnen – ausprobieren, die schon immer mal ohne Autoverkehr durch ihre Heimat-

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105 Kilometern jeweils für sich entschieden haben, stehen 2015 die momentan Ranglistenersten Katharina Venjakob und Marek Bosniatzki als Favoriten unter besonderer Beobachtung von Fans und Konkurrenz.

Radsport-Legende Olaf Ludwig mit eigenem Team Für alle Radsportfans – ob aktiv oder im Ruhestand – ist allein die Teilnahme von Rad-Weltcup- und Olympia-Sieger Olaf Ludwig am Dresdner Jedermannradrennen ein Highlight. Ein paar Glückliche dürfen sogar darauf hoffen, mit dem Ein starker Partner für das Organisationsteam: ŠKODA. Publikumsliebling in einem Team zu stadt flitzen wollten. Auf zwei Stre- sportler im Tunnel eine Wegstrecke strampeln. Denn für seinen Startckenlängen können sie sich dem von 395 Metern von Einfahrt bis erblock für die 63 Kilometer-Distanz persönlichen Kampf gegen die Uhr Ausfahrt zurück und erklimmen hat der gebürtige Geraer gestellen, ohne dafür gleich in der dabei – auch dies eine Premiere – meinsam mit Radsportspezialist hochambitionierten German Cycling 18 Höhenmeter. 150 Meter nach STEVENS und dem ŠKODA Velorace Cup-Wertung mitfahren zu müs- Verlassen der Nordröhre schließlich Dresden drei Mitstreiter für sein sen. Mitfahren kann jeder, der Lust erfolgt die Wende, um in der Süd- Team gesucht und gefunden. hat, über ein funktionstüchtiges röhre auf die Waldschlösschenbrü- „Vordergründig geht es uns dabei Fahrrad verfügt und sich auch bei cke und die linkselbische Altstadt- um den Spaß am Radfahren, das hohem Tempo sicher auf dem Rad seite zurückzukehren. Ergebnis ist nicht vorrangig“, so Auch in diesem Jahr trachten die Olaf Ludwig. „Wir wollen als Team bewegt. Das Areal von Start und Ziel direkt Radsportler des German Cycling bestehen und vor allem den Gedanvor der weltbekannten Altstadt- Cup nach den Punkten der Deut- ken transportieren, dass die Stärkekulisse ist eines der Highlights des schen Jedermannmeisterschaft. ren die Schwächern zum Ziel brineinmaligen Cityrundkurses. Auch Nachdem im Sommer 2014 Katha- gen, wir alle gemeinsam starten die Querung der Waldschlösschen- rina Venjakob (2:16:32,62) und und ankommen.“ brücke sowie die lange, gerade Daniel Knyss (2:15:13,11) die Kö- Beim gemeinsamen Start beim Strecke auf der Altstadtseite über nigsdisziplin über die Distanz von ŠKODA Velorace Dresden wird der fast fünf Kilometer entlang des Elbufers und im direkten Blickfeld der Elbschlösser gehören zu den Attraktionen des Streckenverlaufs, der die Zweiradfahrer ebenso an Blickfängern wie dem Dynamo-Stadion und der Gläsernen Manufaktur sowie am Großen Garten entlangführt. Insbesondere die mitgereisten Fans und Unterstützer aus Dresden und der Region können so während des Anfeuerns die einladende Atmosphäre von Elbflorenz genießen. Erstmals durchfahren die Veloracer 2015 zwei Tunnel im Rennen: Die erste Unterführung quert den Wiener Platz am Dresdner Hauptbahnhof, das zweite Mal geht es auf der Neustadtseite direkt im Anschluss an die Waldschlösschenbrücke unterirdisch. Hier legen die Hobbyrad- Immer wieder gefragter Interviewpartner: Olaf Ludwig!


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zweifache Sieger der Friedensfahrt als Teamkapitän fungieren, der seine Mannschaft nicht nur sturzfrei ins Ziel bringen, sondern allen Mitfahrern mit Tipps und Tricks zu Seite stehen will. Doch bevor der Vierertross am 9. August gemeinsam in die Pedalen tritt, wird es im Vorfeld natürlich noch zu einem persönlichen Kennenlernen samt Teambesprechung, einer kleinen gemeinsamen Ausfahrt sowie einer Streckenbesichtigung in einem roten Doppeldeckerbus der DresdenInformation geben.

ŠkODA VelORACe

Weitere Infos und die Anmeldung online: www.skoda-velorace.de www.facebook.com/ SkodaVelorace

Das Open airRadsportfestival Umrahmt wird das dritte ŠKODA Velorace Dresden von einem zweitägigen Open air-Programm, das auf dem Theaterplatz – vor der Semperoper und in unmittelbarer Nähe zu Start und Ziel am Terrassenufer – stattfindet. Mit dem Wernesgrüner Opening am Samstagnachmittag werden die aktiven und begleitenden Velorace-Teilnehmer auf das Radsportwochenende eingestimmt, unter anderem mit einem vielfältigen Messe- und Aktionsprogramm rund um RadSport und Bewegung. Für Musik, Talk und Information auf der Eventbühne sorgt, neben anderen, der Dresdner Kult-DJ Happy Vibes. Auch ein Sommerkino („Nieuwe Helden/Clean Spirit“, Filmdoku über die 100. Tour de France), die ŠKODA Roadshow und zahlreiche Info- und Imbissstände für den Hunger zwischendurch und das Bier danach garantieren für abwechslungsreiche Unterhaltung. Sportliche Highlights im samstäglichen Rahmenprogramm sind zum einen die Sachsentour für Kids – Fette Reifen Rennen, in diesem Jahr unter dem neuen Namen „Little John Bikes Kids-Velorace“, und zum anderen das Special-Velorace, ein Radrennen für Menschen mit Behinderung, in Kooperation und enger Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Dresden e. V..

bErgrEnnEn für kindEr

„Gipfelstürmer” bereits zum 17. Mal Bereits zum 17. Mal organisierten die Mitarbeiter der Stadtwerke Schneeberg mit Unterstützung des SSV Fortschritt Lichtenstein eine Veranstaltung für Kinder mit dem Namen „Gipfelstürmer“. Das 900 m lange Bergrennen führte über Asphalt, Klein- und Kopfsteinpflaster. Sehr anspruchsvoll also. Insgesamt 67 Jungen und Mädchen der Klassen 1 bis 8 konnte das Maskotchen der Stadtwerke, der „Silberstromer“, auf den Kurs schicken. Auch das Team des RSV Auto-Riedel Schwarzenberg hatte unter Leitung von Katja Weiß einige Fahrer nach Schneeberg geschickt, obwohl sie mit ihrem Erzgebirgsrennen in RaschauMarkersbach voll in der Vorbereitung steckten. Bei den Schülern der 1. Klasse, fuhr der siebenjährige Claudius Schubert aus Neustädtl nach beachtlichen 4:18 min. ins Ziel. In der Klasse 4 gab es in 3:01 min.

14. Oederaner Fahrradtag Die Stadt Oederan lädt zum 14. Fahrradtag am 20.9.2015 ein, bei dem vier attraktive Touren zur Auswahl stehen. Mit der großen Tour über ca. 70 Kilometer, der 26 Kilometer langen Familientour und einer geführten Mountainbiketour über 45 Kilometer ist für jeden etwas dabei. Damit eignet sich dieses Sportevent nicht nur für trainierte, aktive Radler sondern auch für alle, die sonst wenig Gelegenheit haben, Zeit im Sattel zu verbringen. Für die ganz kleinen Radler- oder Rollerfahrer ist eine Bummitour im Gewerbegebiet Oederan ausgeschildert. Start und Ziel ist im Gewerbegebiet auf dem Gelände der Lebenshilfe e. V., die an diesem Tag auch wieder ihre Werkstätten für Besucher öffnet. Für die Verpflegung sorgen die Mitarbeiter dieses Unternehmens mit einem reichhaltigen Angebot kalter und warmer Speisen sowie Getränken.

bzw. 3:09 min. durch Julien Lang und Hannah Weiß jeweils Siege für das Team Auto-Riedel.Schwarzenberg. Tagesschnellster war Chester Reh aus Zwönitz, der Sieger der 8. Klasse, in 2:09 Minuten. Katja Weiß bestätigte nach dem Rennen: „Die Siegerehrungen waren absolute Klasse, durchgeführt auf einer großen Bühne beim Jahrmarkt für Kinder, mit vielen Zuschauern und schönen Preisen – einfach prima!“ Obwohl beim SSV Lichtenstein bMX aufgrund der Entfernung keine Nachwuchstalente hängen bleiben, wollen sie auch 2016 die 18. Auflage unterstützen. Bei den Kreis-, Kinder- und Jugendspielen in Reinsdorf hatten sich rund 22 Teilnehmer förmlich „den Wolf” geschwitzt. In vier spannenden Rennen lieferten sich die 3- bis 17-Jährigen harte Kämpfe auf der BMX-Bahn. Mit Hilfe der Reinsdor-

Guter internationaler einstieg für Felix Groß

Sommer, Sonne, Freiland-Dusche

fer Feuerwehr wurden rund 1000 Liter Löschwasser an der Strecke verstaut, um ein Rutschen in den Kurven möglichst gering zu halten und die Sturzgefahr zu senken. So ging dieser sonnenreiche Tag mit über 30 Grad zu Ende. Eine Premiere war ohne Zweifel die erfrischende Wallnussbaumdusche. Bei einer gelungenen Siegerehrung gab es Zur internationalen Tour „Drei Tage van Axel“ der Junioren in zahlreiche Preise, darunter KnackHolland waren 204 Meldungen aus 20 Ländern eingegangen. Es würste der Fleischerei Härtel, die starteten schließlich 196 (!) Fahrer, von denen nur 65 das Ziel er- persönlich von Herrn Diezmann reichten. Mit am Start eine BDR-Vertretung mit unserem Sachsen vom Kreissportbund überreicht Felix Groß vom RSV Venusberg, der besonders beim Zeitfahren wurden. Danke an die Helfer, Teilbrillierte und in diesem erlesenen Feld einen tollen 9. Platz be- nehmer, Eltern und den Kreissportlegte. Damit war er bester Deutscher. bund Mittelsachen. RadspoRt In sachsen 3/2015 I

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Bahn

Großartige Meisterschaftstage auf historischer piste lVM in lEipzig

Das Dach ist dicht, während die Fahrfläche nach wie vor renovierungsbedürftig ist. Allerdings steht die Bereitstellung von dafür benötigten Finanzen seit Jahren in den Sternen, lange bevor die Streitigkeiten des SRB mit dem Sportamt Leipzigs begannen. Es gibt kein Geld und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Radrennbahn für die Stadtverwaltung ein absolut unerwünschter Fremdkörper ist, den man lieber heute als morgen beseitigen sollte. Im Vorfeld hatte die Geschäftsstelle Rasen gemäht, Taubendreck, der mehr und mehr anfällt, entfernt, die Sitze gereinigt und Risse und Löcher im Fahrbelag beseitigt. Kurzum, es wurde alles getan, die Anlage in einen guten Zustand zu versetzen.

Gut funktionierender Ergebnisdienst Nichtsdestotrotz führte der Bund unter der bewährten Leitung von Wolfgang Schoppe und Frank Brückner mit einer wohltuenden Anzahl von insgesamt 115 Nachwuchsathleten seine Titelkämpfe in den unterschiedlichen Disziplinen durch. Ein zweitägiges Mammutprogramm allererster Güte, das von dem gut arbeitenden Wettkampfausschuss um Holger Schmalfuß und Thomas Scheibe souverän bewerkstelligt wurde. Unersetzlich die Messtechnik, die dem SRB vor Jahren von der Firma „TSG TelefonService GmbH“ von Roger Pieruschka, als Sponsoring übergeben wurde und einwandfreie Daten lieferte. Unter Leitung von Jens Rehde gab es keine Probleme mit der Ergebniserstellung und auch die Computerauswertung, von Danny Schmalfuß und Dirk Dressel vorgenommen, war vom Feinsten. Da auch im Vergleich zu den Vorjahren eine sehr gute Versorgung durch die Gaststätte „Bikers Inn“ und einen Kuchenbasar des SC DHfK gewährleistet werden konnte, gab es rundherum nur zufriedene Gesichter.

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I   RadspoRt In sachsen 3/2015

Neue Bestzeiten: Fehlanzeige Bei zwar trockenem, aber doch windigem Wetter blieben die Bestmarken der Bahn unangetastet. Einzig Michaela Ebert vom 1. VRV Plauen kam in der Juniorinnenklasse den Bestzeiten über 500 bzw. 2000 Meter relativ nahe. Diese werden bereits seit 1994 bzw. 1996 von Ulrike Weichelt vom DSC bzw. Jacqueline Brabenetz vom CPSV gehalten. Kommen wir nun zu den Ergebnissen im Omnium. Hier dominierten bei den Schülern der U 11/U 13 durchweg die Sportler, die auch sonst die Szenerie beherrschen. Allerdings gab es keinen, der alle drei Wettbewerbe gewinnen konnte, die Leistungen waren erfreulicherweise ausgeglichener als in der Vergangenheit. Eine Ausnahme waren die weiblichen Vertreter der U 11. Hier hatte der Vorstand festgelegt, den leider nur zwei Teilnehmerinnen die Medaillen zuzuerkennen, um ihren Kampfgeist zu würdigen, den sie im Feld der Jungen gezeigt hatten. Es sollte allerdings keine Schule machen, denn nach wie vor müssen mindestens jeweils drei das Rennen aufnehmen und auch beenden. In den übrigen Klassen setzte sich die Ausgeglichenheit fort. Eine Ausnahme auch hier wiederum die turmhoch über ihrer Gegnerschaft fahrende Juniorin Michaela Ebert. Sie gewann alle ihre sechs Wettbewerbe klar und deutlich, hatte allerdings nur drei Gegnerinnen. Mehr waren leider nicht gestartet. Auch die weibliche U 15 litt unter einer mangelnden Beteiligung, denn nur vier beendeten den Wettkampf, wobei hier durch einen leider schweren Sturz im Punktefahren, dass gemeinsam mit der weiblichen U 17 ausgetragen wurde, drei Sportlerinnen verletzt aufgeben mussten. Eine Korrektur erfolgte im Nachhinein in der Jugendklasse, bei der zum ersten Mal die Wertung gemäß der Bestimmungen des BDR

für Deutsche Meisterschaften angewendet wurde. Hier zählte der WA das Ergebnis des Punktefahrens komplett zu den bis dato gemäß der Tabelle ausgewiesenen Gesamtpunkten der fünf Disziplinen dazu. Hinter dem überlegenen Sieger Rico Brückner und dem Zweiten, Jens Olomek, kamen punktgleich Dominik Röber und Johannes Scharr auf die Plätze drei und vier. Allerdings hatte die Kampfrichter übersehen, dass für die Gesamtwertung das komplette Ergebnis des Punktefahrens entscheidet. Und hier hatte Scharr den bis dahin deutlichen Rückstand nach fünf Disziplinen mit 18 erspurteten Zählern gegenüber nur drei von Röber wettgemacht und damit eigentlich Bronze gewonnen. Im Nachhinein, lange nach der Siegerehrung, wurde der Fehler festgestellt und beiden jeweils Bronze zuerkannt. Eine salomonische Entscheidung im Sinne der Sache, denn die Einspruchsfristen waren lange abgelaufen.

der U 15 zuzulassen, nicht stattgegeben zu haben. Mehrere Stürze trübten das Rennen und zeigten, dass trotz der großen und breiten Fahrbahn erhebliche Defizite bei einigen Fahrern vorhanden waren. Hier sollten unsere Trainer, auch im Interesse dieser für die Ausbildung unserer Sportler so wichtigen Disziplin, Maßnahmen einleiten, dies mehr denn je zu üben. Zum Glück gab es außer Schürfwunden keine ernsthafteren Verletzungen, wir denken, dass inzwischen die Blessuren ausgeheilt sind. Es gewannen übrigens die hoch überlegenen „Füchse“ Toni Franz und Maximilian Zschocke sowie Rico Brückner und Dominik Röber.

Präsident Holger Tschense ehrte die Medaillengewinner

Schwerstarbeit noch einmal für die Organisatoren, die zum Abschluss der Wettkämpfe am zweiten Tag die umfangreichen Siegerehrungen für alle Medaillengewinner organiMadison sierten. Die Mitarbeiterin der Gemit Problemen schäftsstelle, Johanna Schoppe, ferNoch einige Bemerkungen zu den tigte die über 100 Urkunden an und Mannschaftswettbewerben. Hier der Präsident des SRB, Holger gab es im Vorfeld viele Diskussionen Tschense, überreichte sie und die über die Zusammensetzung der Medaillen zusammen mit dem leider nur sehr wenigen Teams, die Sportdirektor, Frank Brückner und sich um die Medaillen bewarben. dem Organisationschef, Wolfgang Auf der Strecke blieben die Mädels, Schoppe. Zwei Tage harter Arbeit die unter Einhaltung der Regelun- lagen hinter allen Beteiligten, die gen, dass Renngemeinschaften je- zufrieden feststellen konnten, dass weils nur aus zwei Vereinen beste- alles in guter Qualität durchgeführt hen dürfen, das Vorhaben, in der werden konnte. Klasse der U 15 ihren Rekord aus dem Vorjahr zu verbessern, nicht Auch Schwalbe-Cupumsetzen konnten. So starteten nur gemischte Teams, erfreulicherweise Gewinner geehrt immerhin sechs und in der U 13 ins- Übrigens nahmen die SRB-Verantgesamt vier. wortlichen auch noch die überfälliEin Trauerspiel das abschließende gen Ehrungen der fast vollständig Madisonfahren. Hier fanden sich in anwesenden Platzierten der Bestenden Klassen der U 17/U 19 zusam- listen des Jahres 2014 um die men gerade einmal acht Mann- Schwalbe-Cups vor und zeichneten schaften ein, pro AK jeweils vier. Im diese mit Sachpreisen des Sponsors, Nachhinein konnten sich die Ver- Pokalen und Urkunden aus. antwortlichen glücklich schätzen, Einige Fotos der Auszeichnung findem Ansinnen einiger Trainer, auch den Sie auf der Rückseite dieser noch zwei oder drei Mannschaften Zeitschrift.


Bahn

Ehrentafel Landesmeisterschaften Bahn am 30. und 31. Mai 2015 in Leipzig U 13 männlich/weiblich – 2000 m Mannschaftszeitfahren 1. Max Endler SC DHfK Leipzig Max Kieselstein SC DHfK Leipzig Nick Stopporka SC DHfK Leipzig Oliver Spitzer ESV Lok Zwickau

3:19,56 min.

2. Jonas Mohr Marcel Schwarzenberg Jette-Marie Schilz Yasmina Kühnel

Dresdner SC 1898 Dresdner SC 1898 Dresdner SC 1898 Dresdner SC 1898

3:27,68 min.

3. Tom Böhmelt Julia Heine Alexandra Gritt Scharr Josephine Anders

SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig

3:29,75 min.

4. Louis Reinfeld Max-Paul Drechsler Pascal Lutter

RSV Speiche RSV Speiche Dresdner SC 1898

3:36,44 min.

U 15 männlich/weiblich – 2000 m Mannschaftszeitfahren 1. Tom Lindner ESV Lok Zwickau Laurin Drescher ESV Lok Zwickau Lennart Lein SV Mittweidatal-Raschau Pierre Pascal Keup SV Mittweidatal-Raschau

4. Tina Schulz 5. Michelle Leupold 6. Nora Schulz

Siegerehrung 2000 m Zeitfahren der Jugend

SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig RSV Speiche

2:44,30 min.

3. Constantin Lohse Paul Schmidt Moritz Kretschy Giovanni Schmieder

RSV Chemnitz RSV Chemnitz RSV 54 Venusberg RSV 54 Venusberg

2:52,11 min.

4. Lucia Mercedes Höfig Olivia Schoppe Christian Röbel Hanna Zöttler

RSV AC Leipzig RSV AC Leipzig RSV AC Leipzig RSG Muldental Grimma

2:52,60 min.

5. Jeremy Matern Sebastian Rahn Yasmin Fabienne Ulrich Hendrik Töpper

RSV Speiche RSV Speiche RSV Speiche SC DHfK Leipzig

2:58,02 min.

6. Eric Lutter Julius Fischer Vadim Strotsky

Dresdner SC 1898 Dresdner SC 1898 Dresdner SC 1898

3:00,96 min.

3:12,37 min. 3:18,23 min. 3:21,46 min.

Juniorinnen – 2000 m Zeitfahren 1. Michaela Ebert 1. VRV Plauen 2:48,85 min. 2. Francis Sophie Lindner Dresdner SC 1898 2:59,02 min. 3. Jana Rehde RSV Speiche 3:06,00 min. 4. Emily Schmidt RSV Speiche 3:10,47 min.

2:42,92 min.

2. Franz Groß Marius Hofmann René Schumann Hans Heidenheim

Dresdner SC 1898 RSV Chemnitz Dresdner SC 1898

Jugend – 2000 m Zeitfahren 1. Rico Brückner RSG Muldental Grimma 2. Dominik Olomek RSV 54 Venusberg 3. Tom Kamlot SC DHfK Leipzig 4. Dominik Röber RSG Muldental Grimma 5. Martin Schön RSV Speiche 6. Anton Zugehör SC DHfK Leipzig 7. André Hagen SSV Heidenau 8. Vincent Leon Lifka Dresdner SC 1898 9. Johannes Scharr SC DHfK Leipzig 10. Armin Rohrmann Dresdner SC 1898 11. Franz Werner Chemnitzer PSV 12. Robin Rautzenberg SV Mittweidatal-Raschau 13. Philip Anders SC DHfK Leipzig 14. Yannick Runst ESV Lok Zwickau 15. Anton Sauermann Dresdner SC 1898 16. Tobias Schönherr SV Mittweidatal-Raschau 17. Jasper Blank RSV Chemnitz

2:30,04 min. 2:31,80 min. 2:34,73 min. 2:34,77 min. 2:36,02 min. 2:37,41 min. 2:39,94 min. 2:41,79 min. 2:44,85 min. 2:45,75 min. 2:47,74 min. 2:49,65 min. 2:52,90 min. 2:56,25 min. 3:01,28 min. 3:06,12 min. 3:15,21 min.

Junioren – 3000 m Zeitfahren 1. Felix Groß RSV 54 Venusberg 2. Marcel Schmidt SSV Heidenau 3. Maximilian Zschocke RSV 54 Venusberg 4. Tobias Nolde RSC Sachsenblitz Burgstädt 5. Toni Franz 1. RV Leipzig 1990 6. Marc Clauss Dresdner SC 1898 7. Noah Binay SC DHfK Leipzig 8. Jonas Schneider SSV Fortschritt Lichtenstein 9. Jakob Zöttler RSG Muldental Grimma 10. Maximilian Wabst RSV 54 Venusberg 11. Julius Bonnes SC DHfK Leipzig 12. Alexander Riedel SSV Heidenau 13. Philipp Stein SC DHfK Leipzig

3:50,18 min. 3:54,51 min. 3:56,40 min. 4:00,45 min. 4:02,37 min. 4:02,63 min. 4:04,11 min. 4:06,91 min. 4:09,11 min. 4:13,86 min. 4:21,64 min. 4:22,18 min. 4:42,16 min.

Weibliche Jugend – 2000 m Zeitfahren 1. Eva Luca RSV 54 Venusberg 3:04,25 min. 2. Kim Richter RSV 54 Venusberg 3:04,91 min. 3. Eva-Maria Albrecht RSV Speiche 3:08,60 min.

Siegerehrung 3000 m Zeitfahren der Junioren

Siegerehrung Vierer-Mannschaftszeitfahren der U 13

Junioren – 1000 m Zeitfahren 1. Marcel Schmidt SSV Heidenau 2. Felix Groß RSV 54 Venusberg 3. Maximilian Zschocke RSV 54 Venusberg 4. Jonas Schneider SSV Fortschritt Lichtenstein 5. Marc Clauss Dresdner SC 1898 6. Tobias Nolde RSC Sachsenblitz Burgstädt 7. Toni Franz 1. RV Leipzig 1990 8. Jakob Zöttler RSG Muldental Grimma 9. Noah Binay SC DHfK Leipzig 10. Maximilian Wabst RSV 54 Venusberg 11. Alexander Riedel SSV Heidenau 12. Julius Bonnes SC DHfK Leipzig

1:11,18 min. 1:12,58 min. 1:14,28 min. 1:15,43 min. 1:16,62 min. 1:16,89 min. 1:17,40 min. 1:18,61 min. 1:19,61 min. 1:20,10 min. 1:20,26 min. 1:21,00 min.

RadspoRt In sachsen 3/2015 I

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Bahn

Ehrentafel Landesmeisterschaften Bahn am 30. und 31. Mai 2015 in Leipzig Juniorinnen – 500 m Zeitfahren 1. Michaela Ebert 1. VRV Plauen 2. Francis Sophie Lindner Dresdner SC 1898 3. Jana Rehde RSV Speiche 4. Emily Schmidt RSV Speiche

40,01 s 40,92 s 41,82 s 44,98 s

10. Marios Ronneburger 11. Luke Richter 12. Oskar Lukas 13. Niklas Fabian Post

SC DHfK Leipzig RSV 54 Venusberg RSV AC Leipzig SC DHfK Leipzig

57,06 s 57,41 s 57,85 s 1:08,86 min.

Junioren – 40 Runden Punktefahren 1. Noah Binay SC DHfK Leipzig 23 P. 2. Felix Groß RSV 54 Venusberg 13 P. 3. Toni Franz 1. RV Leipzig 1990 23 P. 4. Maximilian Zschocke RSV 54 Venusberg 10 P. 5. Marc Clauss Dresdner SC 1898 9 P. 6. Jonas Schneider SSV Fortschritt Lichtenstein 8 P. 7. Julius Bonnes SC DHfK Leipzig 8 P. 8. Tobias Nolde RSC Sachsenblitz Burgstädt 4 P. 9. Jakob Zöttler RSG Muldental Grimma 1 P. 10. Marcel Schmidt SSV Heidenau 0 P. 11. Alexander Riedel SSV Heidenau 0 P. 12. Maximilian Wabst RSV 54 Venusberg - 20 P. Jugend – 500 m Zeitfahren 1. Dominik Olomek RSV 54 Venusberg 2. Rico Brückner RSG Muldental Grimma 3. Tom Kamlot SC DHfK Leipzig 4. Martin Schön RSV Speiche 5. Johannes Scharr SC DHfK Leipizg 6. Dominik Röber RSG Muldental Grimma 7. Anton Zugehör SC DHfK Leipzig 8. André Hagen SSV Heidenau 9. Armin Rohrmann Dresdner SC 1898 10. Vincent Leon Lifka Dresdner SC 1898 11. Philip Anders SC DHfK Leipzig 12. Franz Werner Chemnitzer PSV 13. Robin Rautzenberg SV Mittweidatal-Raschau 14. Anton Sauermann Dresdner SC 1898 15. Yannick Runst ESV Lok Zwickau 16. Jasper Blank RSV Chemnitz 17. Tobias Schönherr SV Mittweidatal-Raschau

36,24 s 37,22 s 37,42 s 38,06 s 38,20 s 38,33 s 38,50 s 38,55 s 39,13 s 39,70 s 39,97 s 40,39 s 40,48 s 41,23 s 41,40 s 43,44 s 44,17 s

Weibliche Jugend – 500 m Zeitfahren 1. Eva Luca RSV 54 Venusberg 42,79 s 2. Kim Richter RSV 54 Venusberg 43,58 s 3. Tina Schulz Dresdner SC 1898 43,70 s 4. Eva-Maria Albrecht RSV Speiche 43,78 s 5. Michelle Leupold RSV Chemnitz 45,48 s 6. Nora Schulz Dresdner SC 1898 45,83 s Schülerinnen – 500 m Zeitfahren 1. Lucia Mercedes Höfig RSV AC Leipzig 2. Olivia Schoppe RSV AC Leipzig 3. Yasmin Fabienne Ulrich RSV Speiche 4. Hanna Zöttler RSG Muldental Grimma 5. Yasmina Kühnel Dresdner SC 1898 6. Antonia Mühlbach RSV Speiche

43,04 s 43,05 s 44,26 s 46,04 s 46,19 s 47,87 s

Schüler – 500 m Zeitfahren 1. Rupert Kratzsch RSV AC Leipzig 2. Karl Richard Hofmann ESV Lok Zwickau 3. Marcel Kirbach SSV Heidenau 4. Julius Weiske SC DHfK Leipzig 5.Moritz Schenck RSV AC Leipzig 6. Bruno Kessler RSV AC Leipzig 7. Erik Schefer RSV AC Leipzig 8. Arne Uhlig RSV AC Leipzig 9. Florian Birke ESV Lok Zwickau

48,06 s 51,19 s 51,37 s 51,69 s 51,96 s 52,31 s 52,71 s 53,24 s 55,48 s

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I   RadspoRt In sachsen 3/2015

Juniorinnen – 30 Runden Punktefahren 1. Michaela Ebert 1. VRV Plauen 26 P. 2. Francis Sophie Lindner Dresdner SC 1898 21 P. 3. Emily Schmidt RSV Speiche - 30 P. 4. Jana Rehde RSV Speiche - 35 P. Jugend – 30 Runden Punktefahren 1. Johannes Scharr SC DHfK Leipzig 18 P. 2. Vincent Leon Lifka Dresdner SC 1898 14 P. 3. Rico Brückner RSG Muldental Grimma 7 P. 4. Anton Zugehör SC DHfK Leipzig 5 P. 5. Robin Rautzenberg SV Mittweidatal-Raschau 5 P. 6. Armin Rohrmann Dresdner SC 1898 5 P. 7. Tom Kamlot SC DHfK Leipzig 3 P. 8. Dominik Röber RSG Muldental Grimma 3 P. 9. Yannick Runst ESV Lok Zwickau 2 P. 10. Franz Werner Chemnitzer PSV 2 P. 11. Martin Schön RSV Speiche 2 P. 12. André Hagen SSV Heidenau 0 P. 13. Dominik Olomek RSV 54 Venusberg 0 P. 14. Anton Sauermann Dresdner SC 1898 0 P. 15. Philip Anders SC DHfK Leipzig 0 P. 16. Tobias Schönherr SV Mittweidatal-Raschau 0 P. 17. Jasper Blank RSV Chemnitz - 40 P. Weibliche Jugend – 16 Runden Punktefahren 1. Eva Luca RSV 54 Venusberg 2. Kim Richter RSV 54 Venusberg 3. Tina Schulz Dresdner SC 1898 4. Eva-Maria Albrecht RSV Speiche 5. Nora Schulz Dresdner SC 1898

7 P. 3 P. 2 P. 0 P. 0 P.

Siegerehrung Punktefahren der Schüler

Schüler – 20 Runden Punktefahren 1. Hans Heidenheim RSV Speiche 2. Christian Röbel RSV AC Leipzig 3. Laurin Drescher ESV Lok Zwickau 4. Pierre-Pascal Keup SV Mittweidatal-Raschau 5. Franz Groß SC DHfK Leipzig 6. Tom Lindner ESV Lok Zwickau 7. Marius Hofmann SC DHfK Leipzig 8. Constantin Lohse RSV Chemnitz 9. Moritz Kretschy RSV 54 Venusberg 10. Eric Lutter Dresdner SC 1898 11. Marvin Wolf SSV Heidenau 12. René Schumann SC DHfK Leipzig 13. Sebastian Rahn RSV Speiche 14. Jeremy Matern RSV Speiche 15. Lennart Lein ESV Lok Zwickau 16. Paul Schmidt Chemnitzer PSV 17. Robert Schreiber RSV AC Leipzig 18. Hendrik Töpper SC DHfK Leipzig 19. Giovanni Schmieder RSV 54 Venusberg 20. Julius Fischer Dresdner SC 1898 21.Justus Töpper SC DHfK Leipzig 22. Vadym Strotsky Dresdner SC 1898 23. Felix Kühnel Dresdner SC 1898 24. Rufus Bergs SC DHfK Leipzig 25. Richard Wurdinger RSV Chemnitz

18 P. 18 P. 6 P. 5 P. 2 P. 2 P. 2 P. 1 P. 1 P. 0 P. 0 P. 0 P. 0 P. 0 P. 0 P. 0 P. 0 P. 0 P. 0 P. 0 P. - 20 P. - 40 P. - 40 P. - 40 P. - 60 P.

Schülerinnen – 16 Runden Punktefahren 1. Lucia Mercedes Höfig RSV AC Leipzig 13 P. 2. Olivia Schoppe RSV AC Leipzig 11 P. 3. Yasmin Fabienne Ulrich RSV Speiche 1 P. 4. Antonia Mühlbach RSV Speiche 0 P. Junioren – 50 Runden Madison 1. Toni Franz 1. RV Leipzig 1990 Maximilian Zschocke RSV 54 Venusberg

44 P.

2. Jakob Zöttler Jonas Schneider

RSG Muldental Grimma SSV Fortschritt Lichtenstein

20 P.

3. Noah Binay Julius Bonnes

SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig

7 P.

4. Marc Clauss Martin Schön

Dresdner SC 1898 RSV Speiche

1 P.


Bahn

Ehrentafel Landesmeisterschaften Bahn am 30. und 31. Mai 2015 in Leipzig Jugend – 50 Runden Madison 1. Dominik Röber RSG Muldental Grimma Rico Brückner RSG Muldental Grimma

27 P.

2. Tom Kamlot Anton Zugehör

SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig

5 P.

3. Dominik Olomek Robin Rautzenberg

RSV 54 Venusberg 6 P. – 1 Rd. zur. SV Mittweidatal-Raschau

4. Johannes Scharr Philip Anders

SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig

0 P. – 4 Rd. zur.

Junioren – Omnium 1. Felix Groß RSV 54 Venusberg 2. Maximilian Zschocke RSV 54 Venusberg 3. Toni Franz 1. RV Leipzig 1990 4. Marcel Schmidt SSV Heidenau 5. Marc Clauss Dresdner SC 1898 6. Tobias Nolde RSC Sachsenblitz Burgstädt 7. Jonas Schneider SSV Fortschritt Lichtenstein 8. Noah Binay SC DHfK Leipzig 9. Jakob Zöttler RSG Muldental Grimma 10. Julius Bonnes SC DHfK Leipzig 11. Alexander Riedel SSV Heidenau 12. Maximilian Wabst RSV 54 Venusberg

209 P. 192 P. 182 P. 174 P. 159 P. 150 P. 148 P. 139 P. 135 P. 124 P. 110 P. 82 P.

Juniorinnen – Omnium 1. Michaela Ebert 1. VRV Plauen 2. Francis Sophie Lindner Dresdner SC 1898 3. Emily Schmidt RSV Speiche 4. Jana Rehde RSV Speiche

146 P. 136 P. 76 P. 74 P.

Jugend – Omnium 1. Rico Brückner RSG Muldental Grimma 2. Dominik Olomek RSV 54 Venusberg 3. Dominik Röber RSG Muldental Grimma 4. Johannes Scharr SC DHfK Leipzig 5. Tom Kamlot SC DHfK Leipzig 6. Martin Schön RSV Speiche 7. Anton Zugehör SC DHfK Leipzig 8. André Hagen SSV Heidenau 9. Vincent Leon Lifka Dresdner SC 1898 10. Armin Rohrmann Dresdner SC 1898 11. Franz Werner Chemnitzer PSV 12. Robin Rautzenberg SV Mittweidatal-Raschau 13. Philip Anders SC DHfK Leipzig 14. Yannick Runst ESV Lok Zwickau 15. Anton Sauermann Dresdner SC 1898 16. Tobias Schönherr SV Mittweidatal-Raschau 17. Jasper Blank RSV Chemnitz

124 P. 116 P. 105 P. 105 P. 104 P. 100 P. 99 P. 96 P. 96 P. 74 P. 72 P. 69 P. 62 P. 61 P. 54 P. 46 P. 3 P.

Weibliche Jugend – Omnium 1. Kim Richter RSV 54 Venusberg 2. Eva Luca RSV 54 Venusberg 3. Tina Schulz Dresdner SC 1898 4. Eva-Maria Albrecht RSV Speiche 5. Nora Schulz Dresdner SC 1898

119 P. 117 P. 112 P. 109 P. 100 P.

Schüler – Omnium 1. Hans Heidenheim RSV Speiche 2. Christian Röbel RSV AC Leipzig 3. Laurin Drescher ESV Lok Zwickau 4. Pierre-Pascal Keup SV Mittweidatal-Raschau 5. Franz Groß SC DHfK Leipzig 6. Tom Lindner ESV Lok Zwickau

112 P. 109 P. 93 P. 86 P. 85 P. 79 P.

7. René Schumann 8. Marius Hofmann 9. Moritz Kretschy 10. Paul Schmidt 11. Jeremy Matern 12. Robert Schreiber 13. Eric Lutter 14. Marvin Wolf 15. Constantin Lohse 16. Lennart Lein 17. Sebastian Rahn 18. Julius Fischer 19. Hendrik Töpper 20. Giovannie Schmieder 21. Vadym Strotsky 22. Justus Töpper 23. Rufus Bergs 24. Felix Kühnel 25. Richard Wurdinger

SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig RSV 54 Venusberg Chemnitzer PSV RSV Speiche RSV AC Leipzig Dresdner SC 1898 SSV Heidenau RSV Chemnitz ESV Lok Zwickau RSV Speiche Dresdner SC 1898 SC DHfK Leipzig RSV 54 Venusberg Dresdner SC 1898 SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig Dresdner SC 1898 RSV Chemnitz

Schülerinnen – Omnium 1. Lucia Mercedes Höfig RSV AC Leipzig 2. Olivia Schoppe RSV AC Leipzig 3. Yasmin Fabienne Ulrich RSV Speiche 4. Antonia Mühlbach RSV Speiche

U 13 – Omnium 1. Gero Böhm 2. Tim Ressel 3. Martin Zeibig 4. Jonas Mohr 5. Max Kieselstein 6. Odin Klötzing 7. Marcel Schwarzenberg 8. Niclas Gertig 9. Hannes Augustin

RSV AC Leipzig SSV Heidenau SSV Heidenau Dresdner SC 1898 SC DHfK Leipzig RSV AC Leipzig Dresdner SC 1898 Chemnitzer PSV Chemnitzer PSV

71 P. 61 P. 61 P. 59 P. 52 P. 48 P. 47 P. 46 P. 42 P. 41 P. 33 P. 30 P. 23 P. 20 P. - 7 P. - 13 P. - 33 P. - 34 P. - 52 P.

10. Louis Reinfeld 11. Tom Böhmelt 12. Nick Stopporka 13. Maximilian Endler 14. Vincent Paul Tetzner 15. Oliver Spitzer 16. Pascal Lutter 17. Max-Paul Drechsler

RSV Speiche SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig Chemnitzer PSV ESV Lok Zwickau Dresdner SC 1898 RSV Speiche

47,5 P. 47 P. 46 P. 38,5 P. 38 P. 34 P. 29 P. 27 P.

U 13 weiblich – Omnium 1. Julia Heine SC DHfK Leipzig 2. Lena Petrausch RSV AC Leipzig 3. Alexandra Gritt Scharr SC DHfK Leipzig 4. Jette Maria Schilz Dresdner SC 1898 5. Josephine Anders SC DHfK Leipzig 6. Sophia Rühlig RSV AC Leipzig

71 P. 66 P. 65 P. 64 P. 62 P. 59 P.

U 11 – Omnium 1. Rupert Kratzsch 2. Marcel Kirbach 3. Erik Schefer 4. Karl Richard Hofmann 5. Bruno Kessler 6. Arne Uhlig 7. Moritz Schenck 8. Julius Weiske 9. Oskar Lukas 10. Florian Birke 11. Luke Richter 12. Marios Ronneburger 13. Niklas Fabian Post

70 P. 69 P. 60 P. 60 P. 59 P. 59 P. 58 P. 55 P. 47 P. 45 P. 43 P. 41 P. 36 P.

106 P. 104 P. 91 P. 76 P.

68 P. 67 P. 63 P. 57 P. 53 P. 51 P. 59 P. 50 P. 48 P.

RSV AC Leipzig SSV Heidenau RSV AC Leipzig ESV Lok Zwickau RSV AC Leipzig RSV AC Leipzig RSV AC Leipzig SC DHfK Leipzig RSV AC Leipzig ESV Lok Zwickau RSV 54 Venusberg SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig

U 11 – Omnium 1. Lea Conrad SC DHfK Leipzig 2. Amelia Ronneburger SC DHfK Leipzig

RadspoRt In sachsen 3/2015 I

72 P. 69 P.

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Bahn

Holländersieg nach 109 Jahren 84. prEis dEr stadt lEipzig

Prüfung, ohne Sachverstand, denn die Krostitzer diese Sportler gehen alle einer Tä- Brauerei und tigkeit nach, was aber die Stadt- die Firma Arlt verantwortlichen überhaupt nicht Wach-, SchließSchutzinteressierte. Erwähnenswert in und diesem Zusammenhang auch, dass dienst, gelang bei jedem der Rennen gesonderte es bisher, diese Wettbewerbe für unsere Kinder mit einmalige Biangeboten wurden, die vor großer lanz weiterzuführen. Wie Kulisse ihr Können zeigten. Unverdiente Dennoch hielten die beiden „Ver- lange noch, Rennbezeichnung rückten“ des SRB, Manuela Götze steht in den Diese Bezeichnung hat das älteste und Wolfgang Schoppe, zusam- Sternen, denn Hier eine historische Postkarte aus dem Jahr 1911, als noch ausgetragene Steherrennen men mit einigen treuen Mitstrei- nach dem Wil- acht große Steherrennen stattfanden. der Welt eigentlich nicht mehr ver- tern, die immer da sind, wenn sie len der Stadt dient, denn der Wettbewerb wird gebraucht werden, an der Tradition soll die Bahn nur noch zu Trainings- gesehen, auch die Beleuchtung ist seit vielen Jahren von der Stadtver- fest. Zusammen mit einigen zuver- zwecken genutzt werden. Eine Sa- nach wie vor unvollständig und waltung nicht nur permanent igno- lässigen Sponsoren, an der Spitze nierung der Fahrfläche ist nicht vor- auch die Beschallung nur teilweise angebracht worden. Ein Trauerriert, sondern auch mit keinem Euro spiel, das jetzt noch vor Gericht begefördert. Diesbezügliche Anträge handelt wird, da der SRB sich vehewurden ständig abgelehnt. Die Verment gegen die Absicht der Stadt anstaltung „ist nicht dienlich, die wehrt, alle vorwiegend für den Zielvorgaben der städtischen SportNachwuchs genutzten Räume erförderungsrichtlinie zu erfüllen. Das satzlos abzureißen oder zu räumen. Vorhaben ist nicht vorrangig notWenn das passiert, ist der Bahnradwendig, eine finanzielle Beteiligung sport am Ende. Und das in einer ausgeschlossen“. Dabei gehörte sie Stadt, in der die ersten deutschen viele Jahre zu den herausragenden Meisterschaften bereits 1884 ausSportereignissen der Messestadt getragen wurden, sechs Weltmeisund sah dabei Weltklasse-Steher in terschaften, ungezählte Europagroßer Anzahl am Ablauf. Dann Titelkämpfe und Nationale Meisterwar es vorbei, Tradition nicht mehr schaften, Große Preise usw. stattgefragt, Elitefahrer wurden kurzerfanden. Ein nicht nachzuvollziehenhand zu Profis abgestempelt und der Vorgang! Zuschüsse ausgeschlossen. Ohne Patrick Kos mit seinem Vater René als Schrittmacher. Der holländische Ex-Europameister Patrick Kos riss beim Überqueren des Zielstrichs den Arm hoch und stieß einen Jubelschrei aus. Zusammen mit seinem Schrittmacher und Vater René hatte er den zum 84. Mal ausgetragenen Preis der Stadt Leipzig gewonnen.

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Zurück zum Renngeschehen Doch zurück zum Renngeschehen. Die Organisatoren hatten sich entschlossen, insgesamt zehn Steher einzuladen, und das Rennen über 70 km in zwei Läufen auszutragen. Mit dabei, außer Meister Stefan Schäfer, u. a. die beiden Medaillengewinner des Vorjahres, Robert Retschke hinter Schrittmacher Holger Ehnert und Thomas Steger (Thomas Ruder), Steher aus Holland und der Schweiz, Marcel Barth (Erfurt) sowie der Lokalmatador Ronny Freiesleben (Lutz Weiß). Der Letztere war es auch, der im ersten Lauf über 30 km überraschend vor Retschke und Kos gewinnen konnte. Im zweiten Durchgang über 40 km verteidigte bis zur Hälfte der Distanz der Erfurter Barth hinter Christian Dippel gekonnt die Spitzenposition. Dann übernahm der Dritte der vorjährigen DM, der Nürnberger Thomas Steger, die Spitze und musste sich mehrfach der stürmischen Angriffe des Holländers Kos erwehren und letztlich dessen Überlegenheit anerkennen. Robert Retschke versuchte in den letzten Runden nochmals mit den letzten Körnern, die beiden zu attackieren, kam aber nicht vorbei. So musste er sich schließlich mit dem Ehrenplatz in der Gesamtwertung begnügen und ein glücklicher Ronny Freiesleben konnte dank seines Sieges im ersten Lauf noch Dritter vor dem Nürnberger Steger werden. Ein großer Tag im Leipziger Stehersport, denn man musste in der Statistik genau 109 Jahre zurück blicken, um den letzten Erfolg eines Holländers ausfindig zu machen. Damals gewann die beiden ersten Austragungen des einst mit den höchsten Preisen der Welt ausgestattetem Rennen Piet Dickentman, der bis zum 1. Weltkrieg fuhr und einer der besten Steher aller Zeiten war, und als damaliger Welt- und Europameister in seiner Glanzzeit alle Weltrekorde der Distanzen bis zu 100 km hinter Motoren hielt. Die über 1200 Zuschauer mussten durch den Veranstaltungssprecher, Thomas Scheibe, zur Kenntnis nehmen, dass der eigentlich zehnte Fahrer, der in der Starterliste stand, leider nicht kommen konnte. Am Freitag hatte Christian Karl vom Dresdner SC seinem Schrittmacher Sven Lohse mitgeteilt, dass er so krank sei, dass sein Start am Sonnabend nicht möglich sei. Am Sonntag war ihm dann eine grandiose

Siegerehrung der drei besten Gespanne. Rechts der Vertreter der Krostitzer Brauerei, Herr von Lentzke und SRB-Geschäftsführerin Manuela Götze. Wunderheilung gelungen, denn da erschien er zum schweren Straßenrennen „Rund um das Muldental“ und belegte in der Elite den 8. Platz. Sensationell! Daraufhin angesprochen, war er aber zu einer ehrlichen Antwort nicht bereit. Traurig, dass man auf solche Fahrer zukünftig verzichten muss, denn ein Fehlen bei einem Steherrennen ist so nicht hinzunehmen.

kann man keinen Vorwurf machen, nicht alles getan zu haben, den Radsport auf dieser Piste zu erhalten. Im Gegensatz dazu die wenigen Besserwisser, die es leider immer gibt, und die versuchen, den Leipziger Radsport mit teilweise

abenteuerlichen Behauptungen und Falschdarstellungen zu spalten. Von denen ist allerdings keiner in der Lage, eine neue Qualität auf dieser einmaligen Anlage einzuleiten, denn außer Sprechblasen kam von ihnen bisher nichts.

Schwerstarbeit für die Organisatoren Schwerstarbeit mussten im Vorfeld die Organisatoren auf der Radrennbahn leisten, um die Anlage wettkampftauglich zu präsentieren. Da das Sportamt den drei auf der Radrennbahn beschäftigten Hausmeistern unter Strafe verbot, im Innenraum der Bahn irgendwelche Arbeiten durchzuführen, dabei die dem SRB gehörenden Reinigungsgeräte durch den Austausch der Schlösser wegsperrte, war die gesamte Basis nicht mehr verfügbar. Trotzdem säuberten die SRB-GeschäftstellenMitarbeiter Manuela Götze sowie Johanna und Wolfgang Schoppe nicht nur die Anlage vom täglich immer mehr werdenden Taubendreck, mähten den Rasen und schufen damit zumindest ansprechbare Verhältnisse für alle Zuschauer. Auch die Risse und Stöße in der Fahrfläche konnten beseitigt werden, so dass auch für die Steher einwandfreie Bedingungen herrschten. Niemand weiß, wie die Zukunft auf der Radrennbahn aussehen wird, doch den jetzigen „Machern“

THE FIRECREST EXPERIENCE!

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129. bahn-dM in bErlin

Sachsens Jugend mit tollen leistungen Im Velodrom der Bundeshauptstadt trafen sich vom 10. bis 14. Juni 2015 die besten deutschen Bahnradsportler zu ihren Meisterschaften. Große Erwartungen konnten wir dieses Mal eigentlich nur in die Jugendklasse setzen, denn die sonst so starke Sprinterfraktion der Elite war durch Krankheit und Verletzung doch stark dezimiert und die Leistungen der Juniorinnen hatten nur einen Namen: Michaela Ebert, die diesmal unbedingt ins Finale der Verfolgerinnen kommen wollte, um sich sicher für die JWM zu qualifizieren. Herausragender Teilnehmer unseres Teams war ohne Zweifel Rico Brückner von der RSG Muldental Grimma, der mit glänzender Zeit von 2:19,72 min. über 2000 Meter den Deutschen Meistertitel erringen konnte. In dieser Disziplin, bei der wir in den letzten Jahren erhebliche Defizite hatten, gefielen auch Dominik Olomek (2:22,17 min./RSV Venusberg) als Fünfter sowie Tom Kamlot (2:22,84 min./ SC DHfK) als Elfter und Dominik Röber, ebenfalls

wartungen im Punktefahren erfüllten sich leider nicht. Nur Brückner und Röbel schafften das Finale, wobei dort alle nur auf Rico Brückner schauten, der mit dieser ungewohnten Rolle überfordert war und nur Rang 10 schaffte. Am letzten Tag fuhren Brückner/ Röber und Kamlot/Rautzenberg beim Madison ein starkes Rennen. Die ersteren wollten auch hier eine Medaille, waren anfangs auch auf gutem Kurs. In der Mitte des Rennens verloren sie dann leider ihre Linie und nur eine Gewaltaktion von Rico Brückner, der nach einem vier Runden-Spurt die Schlusswertung

min. ebenfalls unter den Erwartungen, denn zum kleinen Finale fehlten 2,5 Sekunden. Auch im Punktefahren hatten wir nichts zu bestellen, denn alle eingesetzten Sportler verpassten den Sprung ins Finale. Dabei zeigten sich in den zu inaktiv bestrittenen Vorläufen bereits die großen Schwächen in der Rennübersicht und fehlendes Leistungsvermögen. Im abschließenden Madison belegte unser Team Toni Franz/Max Zschocke Rang 9. Nur sie konnten im Feld das hohe Tempo von fast 50 km/h einigermaßen mitgehen. Es bleibt hier noch einiges zu tun!

Lisa-Maria Weder mit Bronze im Sprint Zweimal Bronze für Sachsens Jugend-Vierer und das MadisonDuo aus Grimma.

Michaela Ebert gewinnt Bronze aus Grimma, der in 2:24,38 auf Rang 16 kam. Gute Aussichten für eine Medaille im Vierer, für den auch noch Anton Zubehör und Martin Schön bereit standen. Die beiden Leipziger verpassten unglücklich um jeweils drei Zehntel die D/C-KaderNorm von 2:28 min. Das war nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass sie infolge Verletzung bzw. Schulprüfung nicht am Trainingslehrgang des SRB in Frankfurt/Oder teilnehmen konnten. Zur Qualifikation des Vierers über 3000 m fehlten nur acht Zehntel am Finaleinzug, aber Bronze konnten die Vier souverän gegen das Team aus NRW gewinnen. Die nunmehr hochgesteckten Er-

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die BDR-Verantwortlichen, dass ein sogenanntes „Mix-Team“ aus vier verschiedenen Landesverbänden starten dürfe. Und das, obwohl man die Mannschafts-Meisterschaft der Frauen wegen nur zweier gemeldeten Teams abgesagt hatte. So fuhr jede der Starterinnen auch noch ein anderes Trikot, was gemäß WB nicht erlaubt ist. Das „Team“, darunter auch Emely Schmidt vom RSV Speiche, beendete in 5:20,66 min. über 4000 m als Dritte die Qualifikation und gewann damit Bronze. Silber holte die Vertretung Sachsens, das Sparkassen Girls Team, mit Ebert/Gerstäcker, Lindner und Rehde, die im Finale in 5:03,4 min. deutlich den Württembergerinnen (4:53,2 min.) unterlag. Dennoch gilt auch ihnen unsere Anerkennung, alle haben hier ihr Bestes gegeben, auch wenn diese getroffenen Entscheidungen am grünen Tisch einen faden Beigeschmack haben.

gewann, sicherte noch Bronze. Das Duo Rautzenberg/Kamlot (Raschau/ SC DHfK) fuhr gut mit und beendete den Wettkampf als Zehnte. Die Junioren fuhren zunächst eine ansprechende Einzelverfolgung, bei der immerhin Max Zschocke, Tobias Nolde, Jonas Schneider und Marcel Schmidt mit Zeiten zwischen 3:36,49 min. und 3:41,85 min. über die 3000 m-Distanz die D/C-Kadernorm erreichten. Felix Groß wollte sich hier für die Junioren-WM empfehlen, fuhr mit 3:32,91 min. als Neunter zwar die drittbeste Zeit des jungen Jahrganges, allerdings zu langsam für diese hohe Zielstellung. So blieb schließlich auch die Mannschaft als Sechste mit in 4:29,27

Die großen Erwartungen an die Juniorinnen, vor allem in Michaela Ebert vom 1. VRV Plauen, gingen nicht, wie erhofft, in Erfüllung. Zwar gewann sie Bronze über die 500 m, aber die Zeit von 38,12 s war nicht angetan, zu jubeln. In der Einzelverfolgung erreichte sie die viertbeste Qualifikationszeit und unterlag im kleinen Finale im Kampf um Bronze. Mit einer nicht nachzuvollziehenden Entscheidung endete das 4000 m Mannschaftsfahren, für das nur zwei Teams gemeldet hatten. Obwohl die Bestimmungen eindeutig in der Ausschreibung geregelt waren, dass es drei Mannschaften sein müssen und wer dort startberechtigt ist, also Vereine, RG des LV und LV-Teams, entschieden

Das Abschneiden der Kurzzeitler ist schnell skizziert. Hier wurden die Erwartungen nicht erfüllt, mit einer Ausnahme: Lisa-Maria Weder. Die „Neusprinterin“ vom RSV Venusberg fuhr unbekümmert ihre Läufe in der weiblichen Jugend und gewann bei ihrem ersten DM-Start Bronze. Ein toller Auftritt. Die übrigen Erfolge waren überschaubar. Die Teamsprinter Riedel/ Schumann und Zschocke kamen auf Rang vier, ihre weiblichen Kolleginnen Weder/Lindner auf Platz 7 und die Sprinter beendeten ihr Turnier mit den Rängen 4 (Keirin) und 5 (Sprint) durch Dominic Riedel, sowie Felix Zschocke, der den siebten Platz belegte. Jugendfahrer Valentin Schumann kam im Sprint auf den 5. Rang. Auch hier sollte eine Analyse ergründen, warum das Abschneiden doch mager war. Zusammenfassend bleibt noch viel zu tun, aber wir glauben, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Vor allem die Ausdauerathleten haben zugelegt und jetzt sollten wir besonders das Punktefahren und die anderen „Massenwettbewerbe“ noch mehr in den Fokus der drei Radrennbahnen stellen, denn hier sind die Defizite am deutlichsten.


MtB

MountainbikE-Marathon in dEr drEsdnEr hEidE

erfolgreiche premiere Erstmalig fand ein MountainbikeMarathon in der Dresdner Heide statt, für den der Dresdner SC 1898 verantwortlich zeigte. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen, denn mit diesem Highlight hatten die Organisatoren problemlos den Nerv der Radsportler getroffen. Mit genau 300 Teilnehmern lockte der Wettbewerb deutlich mehr Athleten an den Start, als erwartet. Bei ihnen liegen derartige Rennen voll im Trend, so dass der Veranstalter ein durchweg positives Fazit für die Premiere zog. „Wir wurden regelrecht überrannt“, sagt Rennleiter Markus Weinberg vom veranstaltenden Club. „Im Vorfeld hatten sich 160 Fahrer angemeldet, so dass wir mit ungefähr 200 Teilnehmern gerechnet haben.“ Die Voranmeldungen betrachtet, waren es fast doppelt so viele. Bevor der Startschuss fiel, hieß es deshalb, Schlange stehen. „Wir haben umdisponiert, und so den Ansturm schnell bewältigt“, so Weinberg. 32 Kinder wirbelten mit ihren Rädern im Alaunpark Staub auf, 268 Frauen und Männer ab 17 Jahren bis ins Seniorenalter vollzogen das im Gelände.

MTB-Weltcup in der Schweiz Am 6. und 7. Juni 2015 stand für das Schwalbe Team Sachsen, Abteilung Mountainbike, der dritte Juniorenweltcup auf dem Wettkampfplan. Im schönen Gränichen in der Schweiz hieß es für zwei Juniorinnen und

Sebastian Stark (rechts) und Christian Kreuchler auf der Strecke.

gemacht“, sagt der Sieger. „Wegen der verhältnismäßig vielen Weggablungen und -kreuzungen erfordert die Dresdner Heide jedoch die volle Konzentration, um sich richtig zu orientieren.“ Damit im Rennen nichts schief geht, hatte Christian Kreuchler vorgesorgt. „Ich hatte auf der Runde mein Navigationsgerät dabei und bin die Strecke vorher schon mal abgefahren.“ Die Route in Dresdens großem Stadtwald wurde gemeinhin gelobt. „Nicht schlecht, wie sie die Veranstalter hinbekommen haben“, zollt ihnen der MTBSpezialist Respekt. „Sie hat viele Trails, ist anspruchsvoll und abwechslungsreich.“ Bei den Frauen gewann Sandra Reinfried (Jahrgang 1976) vom Picardellics Velo-Team Dresden in 02:02:59 Stunden, vor der Chemnitzerin Julia Rimpl (Jahrgang 1986) und der Dresdnerin Sandra Kaiser (Jahrgang 1978) vom erzgebirgischen TBR Werner Team. Die Abteilung Radsport beim Dresdner Sportclub 1898 freute sich über den Zuspruch, der weit übertroffen wurde. „Mit unserer Siegerehrung 1. MTB Marathon Dresden v. l.: Sebastian Stark, Christian Premiere sind wir sehr zufrieden“, Kreuchler und Florian Schön. Fotos: Daniel Förster so Organisator Markus Weinberg. „Die Resonanz war überwältigend. Das Hauptrennen der Männer mit lange Zeit ausgeglichenen Zwei- Darauf können wir aufbauen.“ Und scharfem Start und Ziel im Prieß- kampf für sich. „Ich bin angetreten, es zeige auch: „Wir haben einen nitzgrund gewann der Erzgebirgs- hatte einen kleinen Vorsprung und Nerv getroffen“, freute er sich. „ImBike-Marathon-Champion Christi- habe den bis ins Ziel gerettet.“ merhin kamen 80 Prozent der Staran Kreuchler vom r2-bike.com MTB Dritter hinter dem Johannstädter ter aus der Region.“ Und ausgewerRacing Team. Nach 1:34:23.8 Stun- Sebastian Stark, der für das erzge- tet wurde die Organisation auch den hatte der Sieger von 2012 die birgische Team TBR Werner in die schon. „Wir wissen, an welchen rund 46 Kilometer lange und mit Pedale tritt, wurde der Bautzener Stellen wir nachbessern müssen 740 Höhenmetern gespickte Runde Florian Schön (27) vom SCOTT und freuen uns auf eine neue, zweiabsolviert. Der 29-jährige, der seit Bike24 MTN Race Team.„Es ist eine te Auflage im nächsten Jahr.“ Daniel Förster einem halben Jahr in Loschwitz sehr schöne Strecke. Es hat Spaß wohnt, da er von Erfurt an die Elbe zog, hatte sich von Beginn an ein Duell mit dem ein Jahr jüngeren Dresdner Sebastian Stark (Deutscher Hochschulmeister 2012) geliefert. Nur nach etwa zehn Kilometern hatten sich die beiden auf einer denkbar kurzen Distanz aus den Augen verloren. Eine Kreuzung später waren sie wieder gleichauf. Am letzten Anstieg wollte es Kreuchler dann endgültig wissen. Der mehrfache MTB-Marathonmeister und Brockenkönig 2014 entschied den

einen Junior sich im stark besetzten internationalen Starterfeld auf einer anspruchsvollen Strecke durchzusetzen, was wirklich gut gelang. Miriam Kuhn und Maria Döring beendeten die Hitzeschlacht unter den Top 30, bei den Jungen fiel Paul Zimmermann leider auf einem gut liegenden Platz durch Defekt aus. Anton Albrecht fuhr am Ende als 7. Deutscher und 40. insgesamt über die Ziellinie. Ein überaus zufriedenstellendes Ergebnis, was auch für die Deutschen Meisterschaften hoffen ließ.

Anton Albrecht in Aktion.

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MtB

trainingslagEr dEs ghost-rookiEs-cup

erlebnisreiche Tage in Altenberg

Schon gute Tradition ist das gemeinsame MTB-Trainingslager der GRC-Vereine über das verlängerte Vatertagswochenende. Obwohl einige Sportler bei der zeitgleich stattfindenden Nachwuchssichtung in Böhringen am Start waren, nahmen dennoch 71 Sportler der U 9 bis U 19 und Betreuer aus Sachsen und Sachsen-Anhalt die Strecken rund um Altenberg unter ihre Stollenreifen. Super organisiert unter der Leitung der Fraktion 19hain von Mounty Altenberg und bestens versorgt und untergebracht in der Jugendherberge Altenberg konnten die MTB-Rookies in sechs verschiedenen Leistungsgruppen einige schöne Tage gemeinsam verleben. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle der Familie Weinberg für ihr Engagement! Sowohl in Bike-Touren, dem gemeinsamen Frühsport, den athletischen Einheiten im Sportkomplex als auch dem Fahrtechnik-Stationstraining, wurden wichtige Grundlagen für die weitere Mountainbikesaison gelegt. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz: „Altenberg sucht den Superstar” wurde am Abschlussabend zu einem „kulturellen” Höhepunkt”. Klasse Performance boten hier die „Svenis” aus Halle! Krönender Abschluss der schönen Tage war die Fahrt auf der Altenberger Bobbahn. Getreu dem Motto „Runter kann jeder” nutzen die jungen Sportler die eisfreie Rinne zu einem Uphill-Training der ganz besonderen Art.

Der Start in den Ghost-Rookies-Cup mit der eingebundenen Landesverbandsmeisterschaft im Mountainbike-Orienteering (MTBO) wurde für 128 angereiste junge Mountainbiker in Langenbernsdorf vollzogen und trotz einiger „Überlängen“ auf dem dortigen Forstplatz für den veranstaltenden SV Sachsen 90 Werdau ein voller Erfolg. Die am Vormittag durchgeführte LVM im MTBO profilierte zahlenmäßig von dem guten Meldeergebnis und erbrachte erstaunliche Resultate, denn 11 der 18 zu vergebenden Medaillen erkämpften Fahrer aus Vereinen, die mit dem Orientierungsfahren kaum Berührung hatten. Vor allem im Team Auto-Riedel Schwarzenberg scheinen speziell für das MTBO unentdeckte Talente zu schlummern. Die seitens des SV Sachsen 90 Werdau unter der Leitung von Mark Huster getroffenen Vorbereitungen mit elektronischer Zeitmessung und exakter Streckenvorgabe waren allerdings auch die Voraussetzungen für einen regulären und spannenden Ablauf. Dabei war der Doppelsieg von Tim Hämmerlein (U 19) sowohl beim MTBO als auch beim nachfolgenden Ghost-Rookies-Cup, für ihn und für den Gastgeber be„Steil ist geil”! Die Bobbahn hinauf. sonders erfreulich. Sehr beeindruckend ist für alle Teil- und familiäre Atmosphäre, denn so Der bei der zügigen und niveauvolnehmer und auch die Betreuer im- macht der Sport richtig Spaß! len Siegerehrung mit eingebundemer wieder die kameradschaftliche Vielen Dank an Familie Weinberg ne MTB-Fachwart Tobias Wagner zeigte sich vom Tag der Veranstaltung im Werdauer Wald durchaus zufrieden. Hans Schütze

und die Betreuer vom Team 19-hain (Mounty Altenberg), Radunion Halle, Sachsen Werdau, RSV Auto Riedel Schwarzenberg, Team FASTZweirad Haus und dem White Rock e. V. sowie Jens Böttner (Hallentraining). Nächstes Jahr ist schon fest eingeplant (und sicher wieder ausgebucht), dann unter Regie des SV Sachsen 90 Werdau in Tabakstanne Sven Zechner von der Radunion aus Halle teilt die Gruppen zum bei Thalheim! Winfried Kreis Techniktraining ein.

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LVM im MTBO beim Rookies-Cup

ERGEBNISSE Werdau U 19: 1. Tim Hämmerlein (SV Sachsen 90 Werdau), 2. Moritz Klöden (RSV Team Auto-Riedel), 3. Gregor Titze (SSV Mounty Altenberg). U 17: 1. Simon Weinert (RSV Team Auto-Riedel), 2. Christoph Hauschild (ESV Dresden), 3. Paul Vielhauer (FAST Zwickau). U 15: 1. Jakob Oehler, 2. Wolf Jäntsch, 3. Maximilian Bartl (alle SV Sachsen 90 Werdau). U 13: 1. Simon Stelzner, 2. Hannes Degenkolb (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 3. Lisa Kamowski (RSC Riesa). U 11: 1. Julien Lang (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 2. Natalie Kaufmann, 3. Albrecht Pepe (SSV Mounty Altenberg). U 9: 1. Zeno Levi Winter (SC DHfK Leipzig), 2. Doil Collin Arthur, 3. Winni Jäntsch (SV Sachsen 90 Werdau).


MtB

neuling mit gutem einstand ghost-rookiEs-cup

2. Lauf in Leubsdorf

und dazu auch noch mit Natalie Kaufmann die Siegerin stellte. In Ein Teil der Mountainbiker des SSV der Schülerklasse gewann mit Mounty Alteberg startet aktuell un- Maximilian Mai ein Mitglied dieses ter der Bezeichnung „MTB Racing hervorragend geführten Vereins, Team 19hain“. Neunzehnhain ist der sich erneut anschickt, den ein kleiner Ort im Landkreis Mittel- Mannschaftspokal zu gewinnen. sachsen und zwei Elternteile dieses Erwähnenswert allerdings die TatTeams unter der Leitung von Ulrich sache, dass die Renner unseres PartGlöckner nahmen die Sache in die nerverbandes Sachsen-Anhalt um Hand und organisierten erstmals White Rock Weißenfels oder der ein Cross-Country-Rennen auf dem Radunion Halle nicht nur mithalten, sondern unseren Assen teilweise Moto-Cross-Kurs in Leubsdorf. Für die einzelnen Altersklassen wur- richtig „um die Ohren fahren“. Daden drei verschiedenen Strecken für sprechen die Klassensiege von mit unterschiedlicher Schwierigkeit Gregor Wiegleb (U 13), Willi Wiesangeboten. Auch die Qualifikation ner (U 17) sowie Hagen Bundschuh mit Sprints in Viererläufen verlief und Lea Zechner (beide U 19). optimal, da dazu die Startanlage Insgesamt kann man Leubsdorf – des Motorclubs genutzt werden trotz vieler Umleitungen bei der konnte. Der Start zum Cross-Coun- Anfahrt – weiter empfehlen. try-Rennen mit bis zu 28 Startern Da der Veranstalter Ulrich Glöckner klappte mit der Startanlage rei- außerdem noch anführte, dass es bungslos. Herzerfrischend wie immer die Rennen der Jüngsten, und hier machte es auch keine Abstriche, dass die kleinste Starterin Neela Schmidt aus Altenberg bei ihrem allerersten Rennen, mit den Kommissären abgestimmt, von ihrem Übungsleiter etwas Schiebehilfe bekam. Seine Ausnahme in dieser Klasse bewies erneut der Leipziger Zeno Levi Winter vom SC DHfK, der die gesamte Gegnerschaft 22 Sekunden hinter sich ließ. Wie im Vorjahr befindet sich die U11 fest in den Händen des RSV Auto-Riedel Schwarzenberg, der erneut die Plätze eins bis vier einfuhr bei Regenwetter möglich wäre, den Kurs auch rund um die jetzige Strecke abzustecken, um damit zu erwartende Schlammpassagen zu vermeiden, wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Meinung der Aktiven macht Mut, denn die Verabschiedung mit dem Slogan: „Im nächsten Jahr hoffentlich wieder“ sollte dazu bewegen, dass es keine einmalige Erscheinung im Wettkampfkalender bleibt.

Ehrung der Sieger und Platzierten in Leubsdorf.

die Trikots des RSV Auto-Riedel und wiederum Natalie Kaufmann eindeutig vor Toni Gräßler und Julien Lang. Der Start der AK 13 musste einige hundert Meter verlegt werden, denn für die 39 Fahrer – insgesamt hatten sich 134 (!) Jungen und Mädchen eingefunden – war die Startgerade einfach zu schmal. Man war damit gut beraten, denn so konnte sich das Feld sturzfrei auf die Parkwege einordnen. Gregor Wiegleb aus Weißenfels übernahm hier in der zweiten Runde die Führung und ließ den sicher nicht schwachen Maximilian Weser (SC Riesa) 33 Sekunden hinter sich. Eine ausgezeichnete Leistung bot hier einmal mehr Hannah Weiß aus Schwarzenberg, die mit Rang 13 den Sieg bei den Mädels einfuhr. Maximilian Mai, bisher punktgleich mit Louis Richter (Altenberg) an der 2015 drei unterschiedlich schwieri- Spitze liegend, sicherte sich mit seige Rundkurse ideale Bedingungen nem Sieg das Spitzenreitertrikot in der Schülerklasse U 15, während für alle Teilnehmer. Auch für die Trialwettbewerbe als sich in der Jugendklasse U 17 die Qualifikation zur Startaufstellung Anhalter Immanuel Ries (Halle) und fanden sich hier anspruchsvolle Pas- Pascal Söhner (Weißenfels) an der sagen. Nur 600 Meter lang war der Spitze einen harten Kampf lieferRundkurs für die Kleinsten der U 9, ten, konnte sich Simon Weinert wo sich der Favorit Zeno Levi Winter (Auto-Riedel) mit goßem Kampfvom SC DHfK sofort in der ersten geist noch von der 7. Stelle auf den Runde an die Spitze setzte. Beim letzten Podestplatz verbesserte. Zieleinlauf tauchte jedoch Collin Es überraschte wenig, dass nur Arthur Coil aus Schwarzenberg mit vier Starter der Junioren aus Sach12 Sekunden Vorsprung auf. Grund sen kamen. Dass sie aber das 3. Lauf in Crimmitschau war, dass den Seriensieger dieser Rennen mit bestimmten, war doch Klasse eine Zuschauerin zu Fall bemerkenswert, denn Felix FritzAuch in diesem Jahr gingen die brachte – nicht erklärbar, ob sie zu sche, Bendikt Scholz und Gregor Sportkameraden des „FAST Zwei- weit auf der Strecke stand oder Tietze fuhren gemeinsam auf das rad Haus Zwickau“ mit der Organi- Zeno einen Fahrfehler beging. In Podest. Hans Bergert sation ihres Laufes zum Ghost- der U 13 das gewohnte Bild: Vorn Rookies-Cup ins zirka 15 Kilometer entfernte Crimmitschau, wo der Zöffelpark schon vor fast 20 Jahren Austragungsort von MTB-Rennen, durchgeführt vom Bike-Team Kozew, war. Hier boten am 7. Juni

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MtB

lVM cross-country in sEbnitz

eine Meisterschaft, die keine richtige war

Die Radsportstadt Sebnitz in der Sächsischen Schweiz war am 14. Juni 2015 Austragungsort des 2. Laufes des Mitteldeutschland-Cups im Cross-Country. Da es sich um einen der nur zwei sächsischen Wettkämpfe in dieser Disziplin handelte, diente er gleichzeitig als Landesverbandsmeisterschaft. Doch nur wenige wussten davon, da sie weder im Handbuch des Bundes noch in der offiziellen Ausschreibung bei „rad-net“ als solche ausgewiesen war. So verwunderte es nicht, dass insgesamt nur 47 Sportlerinnen und Sportler in den neun (!) Altersklassen, die für die Meisterschaft infrage kamen, am Start standen und für die deshalb teilweise auch keine Medaillen vergeben werden konnten, da nur ein oder zwei sächsische Starter antraten. Jens Kunath vom Dresdner SC brachte diese verfahrene Situation

auf den Punkt: „Der MDC ist für uns nicht mehr so interessant, da die ausgewählten Rennen zum Teil für uns zu weit entfernt liegen. Wenn wir jedoch gewusst hätten, dass es sich in Sebnitz um die LVM gehandelt hätte, wären allein vom DSC wesentlich mehr Fahrer angereist!“ Von den Kommissären konnten auch keine Einschränkungen bezüglich der Bestimmungen über die Bekleidung gemacht werden, denn da viele nicht wussten, dass es eine Meisterschaft ist, konnten auch die Trikots ihrer Teams getragen werden. So konnten die Mühen des kleinen Teams um Steffen Raum und Wolfgang Egert auch nicht entsprechend gewürdigt werden, obwohl sie ein enormes Pensum leisteten, um das Rennen attraktiv zu gestalten. Die drei Strecken waren mit unterschiedlichen Schwierigkeiten neu gestaltet. Das gesamte Umfeld

Nach sechs der zwölf Ranglistenrennen im Mountainbike-Orienteering (MTBO) hatten sich Mark Huster (SV Sachsen 90 Werdau) und der Dresdner Holger Mager (Post SV) mit zwei Erfolgen in der Männerklasse/Elite deutlich durchgesetzt. Nach den Renn-Wochenenden in Quedlinburg, Neubrandenburg und

in Frankreich, wo die deutschen Teilnehmer in der Nähe von Colmar an den mit 410 Teilnehmern besetzten Französischen Meisterschaften teilnahmen, holte sich Mark Huster bei glühender Hitze in Potsdam den dritten

stimmte und es gab würdige Siegerehrungen. Trotz der kleinen Fahrerfelder sorgten die Aktiven für guten Sport. Es begann mit zwölf Senioren und dreizehn Rennern der U 17. Hier dominierten allerdings die Fahrer aus Sachsen-Anhalt und Thüringen und mit Patrick Oettel (Bikestore Racing Raschau) gab es dabei einen überraschenden Seniorensieger. Im „Feld“ der sieben sächsischen Elitefahrer war erwartungsgemäß Florian Schön (RSV Bautzen) nicht zu bezwingen. Er fuhr mit fast drei Minuten Vorsprung vor Markus Werner ins Ziel. Auch Anton Albrecht vom SSV Mounty Altenberg erreichte in der U 19 als Erster vor vier weiteren Mitgliedern seines Teams das Ziel. So tapfer sich auch Mirjam Kuhn, Daniela Storch und Maggie Vatter mühten, Meisterschaftsmedaillen erhielten sie nicht, da sie nur als Duo oder solo kämpften.

Lichtblicke waren nur in den Klassen der U 13 und U 15 zu erkennen, wo immerhin 21 bzw. 23 Starter zu den Titelkämpfen antraten. Zu erwähnen die beachtlichen Starter und auch die Ergebnisse vom RSV Auto-Riedel Schwarzenberg, die ein großes Lob verdienen. Leider waren diesmal nur drei Starter in der U 9 erschienen, wobei der Favorit Collin Arthur Doil stürzte und es nicht schaffte, dass Loch zu seinen zwei Mitstreitern zu schließen. Dabei konnte er noch eine Woche vorher 20 Konkurrenten in Crimmitschau hinter sich lassen. Alle Aktiven, die in Sebnitz anwesend waren, meinten übereinstimmend, dass sich auch in diesem Jahr die weite Anreise nach Sebnitz gelohnt hatte. Hans Bergert Trotz mehrfacher Anfrage erhielten wir leider keine Fotos. Die Redaktion

Halbzeit bei MTBO-Ranglistenrennen

Thomas Hartung wirft einen Blick auf das Kartenmaterial.

Mark Huster im Gelände.

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Sieg im siebten Rennen dieser Saison. Während es in der Nachwuchsentwicklung nur langsam vorangeht, werden bei den Senioren in allen Altersklassen gut besetzte und spannende Rennen abgeliefert. Der Werdauer Thomas Hartung (Senioren II) konnte dabei mit zwei Podestplätzen glänzen, während der ehemalige Bitterfelder Olaf Kaden, jetzt in Hessen wohnhaft, alle Rennen

siegreich gestaltete und zu recht Deutschland bei der Europameisterschaft in Portugal vertritt. Im Schwalbe-Team-Cup, vom SRB mit aus der Taufe gehoben, zeigen sich für den favorisierten SV Sachsen 90 Werdau (27 Punkte) mit dem Köpenicker SC und dem ESV Dresden hartnäckige Konkurrenten, die mit je 24 eingefahrenen Punkten unter den derzeit 28 Teams auf dem 2. Platz rangieren. Hans Schütze


MtB

gEdankEn zuM Mtb

Was wird aus Sachsens-MTB-Rennsport?

SRB aus. Wo also können Marathon-Meister unseres Landes ermittelt werden? Der Verein LSV Langenberg-Falken begann mit einer Freitagabend-Veranstaltung, für die allerdings nur ein 3-Stunden-Fenster zur Verfügung stand. Begonnen wurde als Hobbyrennen, um jedoch den Lizenzfahrern eine Trainingsmöglichkeit zu schaffen, wurde es in Abstimmung Vor Jahren fanden in Sachsen jähr- mit dem SRB als Jedermannrennen lich um die 25 Cross-Country-Ren- ausgeschrieben. Neun Jahre mit nen, zwei Down-Hill-Wettbewerbe, großem Erfolg! drei Hill Climbs und mehrere Dual- Im Vorjahr veröffentlichte der LanSlaloms oder 4-Cross statt. Hinzu desfachwart im Internet: „Hier hankamen die ersten Marathons auf. delt es sich um eine nicht genehEs gab also genug Möglichkeiten, migte Veranstaltung! Die Vereine Landesmeisterschaften zu verge- LSV Langenberg und SSV Fortschritt Lichtenstein sind nicht im SRB und ben. Sieht man allerdings den Termin- ich warne alle Lizenzfahrer, dort zu plan dieser Saison, erschreckt man. starten, da sonst Sperren drohen!“ Nur zwei CC-Rennen innerhalb des Damit beruft er sich darauf, dass MDC, vier Wettbewerbe für den es laut UCI-Bestimmung beim MTB Nachwuchs beim Ghost-Rookies- keine Jedermannrennen gäbe. Cup, zwei (angemeldete) Mara- Falsch ist zunächst, dass beide Verthons, ein Jedermann-Rennen und eine seit der Wiedergründung 1990 ein undefinierbarer Wettkampf in sehr wohl Mitglied des SRB sind. Falsch ist auch, Markersbach dass der LV beinhaltet das sehr wohl für Sportler, die unter Programm. Dabei stehen Leistungsbedingungen sein Einzugsgebiet Sonderim Plan ja die trainieren, wollen regelungen Landesmeist e r s c haften Wettkämpfe bestreiten, treffen kann somit die im CC und im die für ihre Entwicklung und UCI hier nichts Marathon – unabdingbar sind. einzuwenden aber wo hat. durchführen? Hans Bergert Man könnte in Bautzen im dem ZusamMärz ist definitiv zu früh, blieb also nur noch menhang die verantwortlichen Sebnitz, aber hat dort jemand der MTB-Funktionäre fragen, was es Verantwortlichen für MTB ange- mit den ausgeschriebenen 40 kmWettbewerben in Altenberg und fragt? Marathons gibt es in Altenberg und Seiffen auf sich hat, die eindeutig Seiffen, aber beim Erzgebirgsmara- Jedermannrennen sind. thon kann man bei 1300 Startern Es ist leider nicht so gut für die keine Landesmeisterschaften extra Sportart, dass man bei jeder Zusamausweisen und Altenberg bietet bei menkunft der MTB-Fachwarte nur den dort angebotenen Strecken darüber diskutiert, wie man Sportvon 97 bzw. 79 Kilometern kaum ler sperren kann, die an nicht geMöglichkeiten für Frauen und nehmigten Veranstaltungen teilJunioren, da die Kurzdistanz von nehmen. Er hat zwar grundsätzlich 40 Kilometern kein Marathon ist. recht, dass Regularien generell einUnd Markersbach ist mit seinen zuhalten sind. Wenn wir jedoch als 43 Kilometern weder ein echtes SRB keine Wettkämpfe anbieten, MTB-Rennen, noch ein Marathon suchen sich die Sportler zwangsläufig die sonst organisierten nicht oder ein CC-Wettbewerb. Ein idealer Wettbewerb fand in genehmigten Rennen aus. Eibenstock mit einer 50 bzw. 100 Also sollte die Lösung nur in einem Kilometer-Runde statt, aber der Dialog aller Beteiligten gesucht werVerein schied bekanntlich aus dem den: Nicht nur bestrafen, sondern Dieser Beitrag erreichte die Redaktion von unserem Mitarbeiter Hans Bergert, der voller Sorge auf die negative Entwicklung der MTB-Szene in Sachsen schaut. Alle unsere Verantwortungsträger sind hier gefragt, über diese Problematik nach zudenken! Deshalb stellen wir ihn zur Diskussion.

Möglichkeiten suchen, den unbefriedigenden Zustand zu beenden. Hat schon einmal jemand mit dem Verein in Eibenstock gesprochen, warum dieser aus dem SRB ausgetreten ist? Vielleicht kann man ihn in vertrauensvollen Gesprächen zurückholen. Hat ein Verantwortlicher einmal mit den rund 20 (!) Gemeinschaften gesprochen, die vor allem im Erzgebirge und dem Vogtland Rennen veranstaltet haben, um sie ins Boot zurückzuholen oder überhaupt anzusprechen, mit dem SRB gemeinsam zu agieren. Wenn wir im MTB vorankommen wollen, müssen wir den Sportlern etwas bieten, damit sie leistungsmäßig weiterkommen. Im Rechenschaftsbericht zum Bundestag wurde darauf verwiesen,

dass sich nach langer Pause kleinere Erfolge eingestellt haben, für die Maria Döring, Mirjam Kuhn oder die Senioren Markus Werner und Lutz Baumgärtel stehen. Ohne nostalgisch zu werden, sollte man jedoch an die Zeiten erinnern, als Sachsens Fahrer, nicht zuletzt durch ein ausreichendes MTBWettkampfangebot, bei WM und EM in der Nationalmannschaft fuhren, Medaillen von dort mitbrachten oder Deutsche Meistertitel gewinnen konnten. Namen, wie Ray Donath, Matthias und Maria Mende, Thomas Nicke, Frank Lehmann, Felix Schmidt, Sandra Reichel und einige andere erfolgreiche Biker stehen dafür. Es sollte die Zielstellung sein, alles dafür zu tun, dorthin zurückzukehren. Hans Bergert

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RENNEN · PLATZIERUNGEN · ZEITEN

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STRASSE SPARKASSEN NEUSEEN CLASSICS – RUND UM DIE BRAUNKOHLE Leipzig, 17.05.2015 Elite – 106 km: 1. Robert Förster (Unitedhealthcare Professional Cycling Team), 2. Pascal Ackermann (rad-net Rose Team), 3. Hans Pirius, 4. Baumann (beide Team Ur-Krostitzer Giant), 5. Holub (AC Sparta Praha), 6. Reske (LKT Team Brandenburg), 7. Harnisch (SC DHfK Leipzig), 8. Rödel (Team Ur-Krostitzer Giant), 9. Hench (TV Miltenberg 1862), 10. Jägeler, 11. Geßner (beide P&S Team Thüringen), 12. Intra (rad-net Rose Team), 13. Hartmann (Dresdner SC 1898), 14. Kohnen (RC Durch 1901 Köln-Weidenpesch), 15. Reich (RSC 77 Schwerte). Frauen/Juniorinnen – 60 km: 1. Beate Zanner, 2. Corinha Lechner (beide maxx-solar), 3. Stefanie Paul (RSG Hannover), 4. Wesselhoft (maxx-solar), 5. Fiedler (Schöneberger RV Iduna), 6. Ebert (1. VRV Plauen), 7. Höfig (RSV Edelweiß Oberhausen), 8. Luttuschka (RK Endspurt 1909 Cottbus), 9. Klein (maxx-solar), 10. Peters (SC DHfK Leipzig). Schüler: 1. René Schumann (SC DHfK Leipzig) 25 P., 2. Lennart Lein (ESV Lok Zwickau) 23 P., 3. Florian Bondzau (SC Berlin) 18 P., 4. Wolf (SSV Heidenau) 17 P., 5. Hofmann (SC DHfK Leipzig) 13 P., 6. Lohse (RSV Chemnitz) 5 P., 7. Fischer (Dresdner SC), 8. Winnig (SC Berlin), 9. Schreiber (RSV AC Leipzig), 10. Rahn (RSV Speiche). Schülerinnen: 1. Olivia Schoppe 47 P., 2. Lucia Mercedes Höfig (beide RSV AC Leipzig) 38 P., 3. Hanna Zöttler (RSG Muldental Grimma) 12 P., 4. Hainzl 11 P., 5. Lotter 5 P., 6. Leonhardt (alle SC Berlin) 4 P., 7. Döbel (RSV Blau-Weiß 1983 Meiningen) 2 P., 8. Fröschel (SC Berlin), 9. Graefe (Dresdner SC 1898), 10. Meier (RSV AC Leipzig). U 13: 1. Paul Keller (RC Herpersdorf) 25 P., 2. Peter-William Zdun 15 P., 3. Morice Ostermann 10 P., 4. Ressel (SSV Heidenau) 4 P., 5. Mayer (RFV Die Löwen Weimar), 6. Stark, 7. Spitzer, 8. Reichart (ESV Lok Zwickau), 9. Schaar (RSV Hainichen), 10. Stopporka (SC DHfK Leipzig). U 13 weiblich: 1. Isabell Wollweber (RSC Turbine Erfurt), 2. Josephine Anders (SC DHfK Leipzig), 3. Lea Bohn (RSV Blau Weiß Meiningen), 4. Heine (SC DHfK Leipzig), 5. Jäger (RSC Turbine Erfurt), 6. Petrausch (RSV AC Leipzig), 7. Schilz (Dresdner SC 1898), 8. Scharr (SC DHfK Leipzig). U 11: 1. Rupert Kratzsch 30 P., 2. Bruno Kessler (beide RSV AC Leipzig) 16 P., 3. Arthur Maul (SSV 1990 Gera) 7 P., 4. Hofmann (ESV Lok Zwickau) 4 P., 5. Uhlig 3 P., 6. Schenck, 7. Lukas (alle RSV AC Leipzig), 8. Kirbach (SSV Heidenau), 9. Birke (ESV Lok Zwickau), 10. Meinberg (RFV Die Löwen Weimar). U 11 weiblich: 1. Lea Conrad (SC DHfK Leipzig) 25 P., 2. Miriam Tschepe (RSV Osterweddingen) 15 P., 3. Michelle Metzner 10 P., 4. Wolf 4 P., 5. Fuhrmann (alle SSV 1990 Gera) 1 P. 17. ERZGEBIRGSRADRENNEN Raschau-Markersbach, 31. Mai 2015 Elite – 48 km: 1. Sebastian Stark, 2. Felix Fritzsch (beide RSG 52 Stollberg), 3. Immanuel Stark (Dresdner SC), 4. Michael (SV Sachsen Werdau), 5. Escher (Bikestore Racing). Frauen – 48 km: 1. Theres Klein (SG Adelsberg), 2. Sophie Dani (Team Bergpiraten), 3. Anne Uhlig (DKB AG Chemnitz). Masters I - 48 km: 1. Markus Werner (Vogtlandbike), 2. Jan Bretschneider (Team Procycle Limbach), 3. Sascha Heinke (RSV Erzgebirge), 4.

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Oettel (Bikestore Racing), 6. Kühmel (RSG Muldental Grimma), 7. Heinicke (RSV Chemnitz). Masters II – 48 km: 1. Lars Strehle, 2. Carsten Linke (beide RSV Ergebirge), 3. Jörg Uhlig (Streckewalde). Masters III – 48 km: 1. Andreas Stark (Stollberg). Masters IV – 48 km: 1. Günter Weißflog (Chemnitzer PSV). Seniorinnen I – 48 km: 1. Christina Weidner (SC Riesa), 2. Sandra Kaiser (Stollberg), 3. Carolin Zacharias (Biker & Boarder Chemnitz). Seniorinnen II/III/IV – 48 km: 1. Ines Dani (Team Bergpiraten), 2. Ina Barth (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 3. Maney Anger (Bikestore Racing). Elite – 28 km: 1. David Seidel (RSC 93 Marienberg), 2. Daniel Kletzin (SV Hartenstein), 3. Ernst Schwarz (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 4. Pfauch, 5.Knauf (beide RSV Erzgebirge), 6. Arndt (RC r2-bike Dresden). Frauen/Juniorinnen – 28 km: 1. Nadine Weigel (Bikestore Racing), 2. Sina Unger (SV Stützengrün), 3. Jasmin Gaudel (RSV Erzgebirge). Jugend/Junioren – 28 km: 1. Gregor Titze (SSV Mounty Altenberg), 2. Michel Schreier (SV Stützengrün), 3. Paul Ruben Gerlach (Radschlag Annaberg). Schüler: 1. Josua Jugelt (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 2. Fabian Maretzki (Radteam Borgsdorf), 3. Florian Jung (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 4. Willimowski, 5. Grund (beide SV Mittweidatal-Raschau). U 13 – 3 km: 1. Hannes Degenkolb (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 2. Lukas Schuster (SV Sachsen Werdau), 3. Paul Wendler (SV Gehringswalde), 4. Walther (RSV 1864 Schlettau), 5. Ulbrich (SV Mittweidatal-Raschau). U 13 weiblich – 3 km: 1. Hannah Weiß (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 2. Jocelyn Scheller, 3. Lisa Marie Steinke (beide RSV Erzgebirge). U 11 – 3 km: 1. Toni Albrecht (SSV Mounty Altenberg), 2. Julien Lang (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 3. Moritz Willimowski (SV Mittweidatal-Raschau), 4. Degenkolb (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 5. Ulbrich (SV Mittweidatal-Raschau). U 11 weiblich – 3 km: 1. Malin Zwintzscher (SSV Mounty Altenberg), 2. Maria Sorge (RSV Erzgebirge), 3. Lisa Schumann (SV Stützengrün). U 9 – 2 km: 1. Collin Arthur Doil (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 2. Jacob Albert, 3. Tim Tenckenhoff (beide SV Mittweidatal-Raschau), 4. Firtzsche (RSV Erzgebirge), 5. Morgenstern (Fahrrad Hoblik Brand Erbisdorf). U 9 weiblich – 2 km: 1. Isabella Martin (RSV Erzgebirge), 2. Luisa Albert (SV MittweidatalRaschau), 3. Maureen Trummer (RSV Erzgebirge). Masters I – 28 km: 1. Markus Thiel (Radhaus Aue), 2. Sebastian Böhme (Helden am Berg), 3. Silvio Becher (RSV Team Hoeb.ike). Masters II/III/IV – 28 km: 1. Jens Küllig (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg), 2. Andreas Berger (FAST-Zweirad Haus Zwickau), 3. André Meyer (RSV Erzgebirge). Seniorinnen I – 28 km: Kristin Hallbauer (RSV Erzgebirge), 2. Mandy Vogl (FTSV Straubing), 3. Birgit Werske (Team Adrenalin Radsport). Seniorinnen II/III/IV – 28 km: 1. Jana Schuster (Kleinrühlingen), 2. Jana Asse (SSV Fortschritt Lichtenstein), 3. Katrin Friedrich (RSV Team Auto-Riedel Schwarzenberg).

3. RUND UM LAMPERTSWALDE 07.06.2015 Elite KT/A/B/C – 130 km: 1. Martin Bauer (BL-Cycling Team Sachsen), 2. Max Walsleben (BL-Team Stuttgart), 3. Eric Baumann (BL-Cycling Team Sachsen), 4. Jung (Postsportverein Görlitz), 5. Kux (Dresdner SC), 6. Kohnen (RC Durch 01 Köln-Weidenspesch), 7. Schindler (Radclub Bremen), 8. Schindler (BL-Cycling Team Sachsen), 9. Vogel (Team Isaac Torgau), 10. Rudolph (Stevens Racing Team). Jugend – 50 km: 1. Juri Hollmann (RSC Cottbus), 2. Rico Brückner, 3. Domimink Röber (beide RSG Muldental Grimma), 4. Kasterich (RSC Cottbus), 5. Hagen (SSV Heidenau), 6. Petereit (RSC Cottbus), 7. Rautzenberg (SV MittweidatalRaschau), 8. Scharr (SC DHfK Leipzig), 9. Werner (Chemnitzer PSV), 10. Omnecken (PSV 1893 Forst). Schüler – 30 km: 1. Maurice Ballerstedt (SC Berlin), 2. Christian Röbel (RSV AC Leipzig), 3. Patrick Dietze (Radteam Cöpenick), 4. Drescher, 5. Lindner (beide ESV Lok Zwickau), 6. Lutter (Dresdner SC 1898), 7. Pröhl (SC Berlin), 8. Schröder, 9. Lenné (beide RSC Cottbus), 10. Kretschy (RSV 54 Venusberg). U 13 – 20 km: 1. Sandra Hainzl, 2. Bela Wawro (beide SC Berlin), 3. Romy Anna Schulz, 4. Masnik (beide RK Endspurt Cottbus), 5. Graefe (Dresdner SC), 6. Spitzer (ESV Lok Zwickau), 7. Mohr (Dresdner SC), 8. Trojand (RSV Blankenfelde), 9. Tuschmo (RK Endspurt Cottbus), 10. Klötzing (RSV AC Leipzig). 26. RUND UM DAS MULDENTAL 21.06.2015 Elite A/B/C – 98,4 km: 1. Henner Rödel (Team Ur-Krostitzer Giant), 2. Daniel Harnisch (SC DHfK Leipzig), 3. Erik Mohs, 4. Wiele (beide Team UrKrositzer Giant), 5. Knobloch (RV Germania Jügesheim), 6. Sohn (Regio Team SF), 7. Hench (Team Jäger und Keppel), 8. Karl (Dresdner SC), 9. Rapczynski (FC Lexxi Speedbike), 10. Vogel (Team Isaac Torgau), 11. Köhler (OSC Potsdam), 12. Niederlag (RG KED-Stevens Rad Team), 13. Schulz (RG OSC-Cyclingteam), 14. Reuß (Rockefeller Cycling Team), 15. Ritschel (RSV AC Leipzig). Junioren – 73,8 km: 1. Andy Beran (RSC Cottbus), 2. Poul Rudolph (Radteam Cöpenick), 3. Fabian Käßmann (1. RSV 1886 Greiz), 4. Nolde (RSC Sachsenblitz Burgstädt), 5. Banusch (RSC Cottbus), 6. Zetzsche (Frankfurter RC), 7. Amborsius (RSC Cottbus), 8. Lendowski (SVg. Zehlendorfer Eichhörnchen), 9. Zschocke, 10. Groß (beide RSV 54 Venusberg). Jugend – 61,5 km: 1. Leon Heinschke (Frankfurter RC 90), 2. Henrik Pakalski (RSC Turbine Erfurt), 3. Fabian Dreier (SC Berlin), 4. Karrasch (RSG H), 5. Dik (Spandauer RV), 6. Röber (RSG Muldental Grimma), 7. Subklew (RSC Cottbus), 8. Grabowski (SC Berlin), 9. Wellendorf (RSC Turbine Erfurt), 10. Thiede (Frankfurter RC 90). Schüler – 36,9 km: 1. Paul Groch (SV Sömmerda), 2. Patrick Dietze (Radteam Cöpenick), 3. Pierre-Pascal Keup (SV Mittweidatal-Raschau), 4. Wegbrod (1. Radclub Jena), 5. Arthur Lenné (RSC Cottbus), 6. Lindner, 7. Drescher (ESV Lok Zwickau), 8. Heidenheim (RSV Speiche), 9. Ballerstedt (SC Berlin), 10. Röbel (RSV AC Leipzig). U 13 – 24,6 km: 1. Hannah Buch (Tuspo Weende Göttingen), 2. Peter-William Zdun (RSV Osterweddingen), 3. Sandra Hainzl (SC Berlin), 4. Küfner (SSV 1990 Gera), 5. Groß (Polizeisportverein 1893), 6. Lena-Fabienne Franke (SSV 1990 Gera), 7. Stern (RV Elxleben), 8. Jessica Hübner (Polizeisportverein 1893), 9. Paula Leonhardt (SC Ber-

lin), 10. Nele Reinisch (RK Endspurt 1909 Cottbus). U 11 – 12,3 km: 1. Rupert Kratzsch (RSV AC Leipzig), 2. Richard Leu (Templiner SV Lok), 3. Karl Richard Hofmann (ESV Lok Zwickau), 4. Kessler (RSV AC Leipzig), 5. Leonie Plötner, 6. Julia Schäfer (SSV 1990 Gera), 7. Fahrendorf (Tuspo Weende), 8. Lea Conrad (SC DHfK Leipzig), 9. Adamczak (RSC Cottbus), 10. Lukas (RSV AC Leipzig). Masters II/III/IV: 1. Stefan Wittwer (RSV Gütersloh), 2. Ralf Keller (RSG Muldental Grimma), 3. Enrico Viohl (RC Magdeburg), 4. Geue (RSV Werner Otto Berlin), 5. Huth (Team BiehlerMerida-cycling), 6. Kunath (Jenatec Biehler Masters-Team), 7. Baumgarten (Team Erfurt Rauhfaser), 8. Arndt (Harzer RSC Wernigerode), 9. Kühn (Radteam Borgsdorf), 10. Brußies (RadTeam Seidel Luckenwalde). Hobby Männer – 49,2 km: 1. Zoltan Senczyszyn (RK Endspurt Cottbus), 2. Denny Schewe (OSC Cyclingteam Potsdam), 3. Mirco Nitzsche (Gröditz), 4. Starker, 5. Wowerat (beide Potsdam), 6. Kopf (Picardellics Velo Team), 7. Hamann (RC Gera 92), 8. Kaden (Fahrradkette), 9. Fiedler (Frankenberg), 10. Bier (LE Finanz). Hobby Frauen – 49,2 km: 1. Solveig Schaal (Team Bikekul), 2. Franziska Reinfried (Picardellics Velo Team), 3. Birgit Unterberger (RC Kleinmachnow), 4. Stoy (Team Muldental), 5. Liphardt (Reichenbach), 6. Koch (Döbelner SC), 7. Jahn (Leipzig), 8. Beyer (Gera). Kleine Friedensfahrt Klasse 1 und 2 – 0,8 km: 1. Carlo Brendel (Leipzig), 2. LiskaMarie Schuricht, 3. Finn Schwerdt, 4. Leppelmeier, 5. Schwerdt, 6. Schulz (alle Grundschule Hohnstädt), 7. Kühmel (Chemnitz), 8. Schröpel (Hohnstädt), 9. Nauck (Leipzig), 10. Fischer (Hohnstädt). Kleine Friedensfahrt Klasse 3 und 4 – 1,6 km: 1. Carl-Lucio Stange (Hohnstädt), 2. Max Adam (Hastenberg GS), 3. Louis Krabbes (Hohnstädt), 4. Kober (Lessing Schule), 5. Rosenberg (Hohnstädt), 6. Pätzold (Klinga), 7. Fröhlich, 8. Horn, 9. Oehmichen (alle Grundschule Hohnstädt), 10. Göpel (Grundschule Bücherwurm). ZEITFAHR-CUP 21. April 2015 U 9 – 2 km: 1. Zeno Levi Winter (SC DHfK Leipzig), 2. Attila Höfig (RSV AC Leipzig), 3. Carlo Brendel (SC DHfK Leipzig), 4. Rahn (RSV Speiche), 5. Anni Kentrat, 6. Pescht, 7. Klewer, 8. Radny (alle SC DHfK Leipzig). U 11 weiblich – 3 km: 1. Lea Conrad, 2. Amelia Ronneburger (beide SC DHfK Leipzig). U 11 männlich – 3 km: 1. Rupert Kratzsch, 2. Bruno Kessler, 3. Arne Uhlig, 4. Schefer (alle RSV AC Leipzig), 5. Weiske, 6. Ronneburger (beide SC DHfK Leipzig), 7. Lukas (RSV AC Leipzig), 8. Krahl (RV Zwenkau 1890), 9. Hummel (SC DHfK Leipzig). U 13 weiblich – 4 km: 1. Lena Petrausch (RSV AC Leipzig), 2. Alexandra Scharr, 3. Josephine Anders, 4. Heine (alle SC DHfK Leipzig), 5. Rühling (RSV AC Leipzig). U 13 männlich – 4 km: 1. Max Kieselstein (SC DHfK Leipzig), 2. Gero Böhm, 3. Odin Klötzing (beide RSV AC Leipzig), 4. Reinfeld (RSV Speiche), 5. Bier (RSV Hainichen), 6. Stopporka, 7. Endler (beide SC DHfK Leipzig), 8. Drechsler (RSV Speiche). Schülerinnen – 4,9 km: 1. Olivia Schoppe, 2. Lucia Höfig (beide RSV AC Leipzig), 3. Helene Zöttler, 4. Hanna Zöttler (beide RSV Muldental Grimma), 5. Ulrich (RSV Speiche).


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Schüler – 4,9 km: 1. Hans Heidenheim (RSV Speiche), 2. Franz Groß, 3. René Schumann, 4. H. Töpper, 5. Hofmann (alle SC DHfK Leipzig), 6. Schreiber (RSV AC Leipzig), 7. Rahn, 8. Matern (beide RSV Speiche), 9. J. Töpper, 10. Bergs (beide SC DHfK Leipzig), 11. Grobys (RV Zwenkau). Weibliche Jugend – 7,1 km: 1. Charleen Lyska (RSV AC Leipzig). Jugend – 7,1 km: 1. Johannes Scharr, 2. Anton Zugehör, 3. Tom Kamlot (alle SC DHfK Leipzig), 4. Lifka (Dresdner SC), 5. Schön (RSV Speiche), 6. Rohrmann (Dresdner SC), 7. Anders (SC DHfK Leipzig), 8. Fuchs, 9. Berger (beide RSV AC Leipzig), 10. Kühn (SC DHfK Leipzig). Juniorinnen – 7,1 km: 1. Sydney Höfig (RSV Edelweiß Oberhausen). Junioren – 7,1 km: 1. Dzejlan Demic (RSV Radsport Borna), 2. Florian Hofmann (SC DHfK Leipzig). 21. Mai 2015 U 9 – 2 km: 1. Attila Höfig (RSV AC Leipzig), 2. Carlo Brendel, 3. Maurice Pescht (beide SC DHfK Leipzig), 4. Strohbach (RSV Speiche), 5. Mutz (SC DHfK Leipzig), 6. Rahn (RSV Speiche), 7. Kitzmann. U 11 weiblich – 3 km: 1. Lea Conrad, 2. Amelia Ronneburger (beide SC DHfK Leipzig), 3. Anastasia Kuniß (RSV Speiche). U 11 männlich – 3 km: 1. Rupert Kratzsch, 2. Bruno Kessler, 3. Erik Schefer, 4. Uhlig, 5. Schenck (alle RSV AC Leipzig), 6. Weiske (SC DHfK Leipzig), 7. Lukas (RSV AC Leipzig), 8. Ronneburger, 9. Hummel, 10. Schumann (alle SC DHfK Leipzig), 11. Krahl (RV Zwenkau 1890). U 13 weiblich – 4 km: 1. Josephine Anders (SC DHfK Leipzig), 2. Lena Petrausch (RSV AC Leipzig), 3. Julia Heine (SC DHfK Leipzig). U 13 männlich – 4 km: 1. Paul Schaar, 2. Felix Bier (beide RSV Hainichen), 3. Max Kieselstein (SC DHfK Leipzig), 4. Klötzing (RSV AC Leipzig), 5. Böhmelt, 6. Kasnya, 7. Stopporka, 8. Endler (alle SC DHfK Leipzig), 9. Drechsler (RSV Speiche). Schülerinnen – 4,9 km: 1. Olivia Schoppe (RSV AC Leipzig), 2. Hanna Zöttler (RSG Muldental Grimma), 3. Yasmin-Fabienne Ulrich (RSV Speiche). Schüler – 4,9 km: 1. Hans Heidenheim (RSV Speiche), 2. Franz Groß, 3. Marius Hofmann, 4. Töpper, 5. Schumann (alle SC DHfK Leipzig), 6. Rahn (RSV Speiche), 7. Schreiber (RSV AC Leipzig), 8. Zachmann, 9. Grobys (beide RV Zwenkau). Weibliche Jugend – 7,1 km: 1. Michelle Schumann (SC DHfK Leipzig). Jugend – 7,1 km: 1. Johannes Scharr, 2. Tom Kamlot, 3. Anton Zugehör (alle SC DHfK Leipzig), 4. Schön (RSV Speiche), 5. Anders (SC DHfK Leipzig), 6. Berger (RSV AC Leipzig). Juniorinnen – 7,1 km: 1. Sydney Höfig (RSV Edelweiß Oberhausen), 2. Jana Rehde (RSV Speiche). Junioren – 7,1 km: 1. Noah Binay (SC DHfK Leipzig), 2. Dzejlan Demic (RSV Radsport Borna), 3. Julius Bonnes, 4. Hofmann (beide SC DHfK Leipzig).

BMX KREIS-, KINDER- UND JUGENDSPIELE Reinsdorf 15 +: 1. Max Kreter (Schweikershain), 2. Pascal Wadewitz (Waldheim). U 15: 1. Karl Braun (Dresden), 2. Chris Weber (Stollberg), 3. Mavin Manke (Reinsdorf). U 13: 1. Dennis Schein (Hainichen), 2. Mavrick Schmidt (Waldheim), 3. Nicolas Conrad.

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Siegerehrung der U 15 beim BMX-Rennen in Reinsdorf U 11: 1. Tom Hermann (Schweikerhain), 2. Vincent Wadewitz (Waldheim), 3. Oscar Pröhl. U 9: 1. Luis Mensching (Königshain), 2. Lenny Grießbach (Kieselbach), 3. Morris Eishold (Milkau). U 7: 1. Marcel Komala (Polen), 2. Franz Braun (Dresden), 3. Ronja Raudies (Kleinvoigtsberg). Laufrad: 1. Damian Wein (Hainichen), 2. Mia Wadewitz (Waldheim), 3. Linda Bauer (Leisnig).

SPORTLER AUF REISEN WITTENBERGER ALTSTADTRENNEN 02.05.2015 Elite PT/KPT/KT/A/B – 63 km: ... 7. Baumann (BL-Cycling Team Sachsen). BUNDESSICHTUNGSRENNEN EINZELZEITFAHREN JUGEND Magdala, 09.05.2015 Junioren – 11 km: ... 2. Felix Groß ... 7. Franz, ... 10. Nolde (alle Junioren Schwalbe Team Sachsen). Frauen – 11 km: ... 2. Johanna Peters, 3. Sandra Klotz (Z-Team Dresden). Juniorinnen – 11 km: ... 2. Michaela Ebert, 3. Lena Marie Gerstäcker, ... 5. Martin (alle Sparkassen Girls Team Leipzig). 5. SONNBERGPREIS Schalkau, 10.05.2015 Elite KT/A/B/C – 143 km: ... 2. Sebastian Vogel, ... 8. Podlesak (beide Team Isaac Torgau). Junioren – 99 km: ... 4. Binay, 6. Zöttler, ... 9. Franz (alle Junioren Schwalbe Team Sachsen). Jugend – 77 km: ... 4. Röber (RSG Muldental Grimma). Schüler – 33 km: ... 3. Tom Lindner (ESV Lok Zwickau). U 13 – 22 km: ... 9. Reichart (ESV Lok Zwickau). U 11 – 4 km: ... 6. Hofmann (ESV Lok Zwickau). 24. GROSSER PREIS VON BUCHHOLZ 14.05.2015 Elite KT/A/B/C – 84 km: ... 3. Mathias Wiele, ... 5. Rödel, 6. Bauer, 7. Baumann (alle BL-Cycling Team Sachsen). TÖGINGER-KRITERIUM Töging/Inn, 16.05.2015 Elite KT/A/B/C – 60 km: ... 6. Müller (Team Isaac Torgau). TMP JUGENDTOUR Bad Langensalza, 15. – 17.05.2015 Jugend – 1. Etappe, 5 km: ... 4. Bückner, 5. Röber (beide RSG Muldental Grimma). 2. Etappe, 61 km: 1. Rico Brückner. 3. Etappe, 25 km: 1. Rico Brückner. Gesamtwertung: 1. Rico Brückner, ... 6. Röber.

U 15 – 1. Etappe, 5 km: ... 3. Tom Lindner (ESV Lok Zwickau). 2. Etappe, 38 km: ... 7. Keup (SV Mittweidatal-Raschau). 61. LICHTERFELDER RUNDSTRECKENRENNEN Berlin, 23.05.2015 Elite KT/A/B/C – 85 km: ... 3. Renzo Wernicke, ... 5. Tiedtke (beide Team Ur-Krostitzer Giant). Junioren – 51 km: ... 2. Tobias Nolde, 3. Marc Clauss (beide Junioren Schwalbe Team Sachsen). U 15 – 12 km: ... 2. Constantin Lohse (RSV Chemnitz). U 13 – 7 km: ... 9. Spitzer (ESV Lok Zwickau). INTERNAT. RÜCK XXXL RADRENNEN Oberhausen, 24.05.2015 Junioren – 52 km: ... 3. Felix Groß (Junioren Schwalbe Team Sachsen). U 15 – 36 km: ... 10. Keup (SV MittweidatalRaschau). 52. GROSSER PREIS VON BORSUM 25.05.2015 Elite KT/A/B/C – 78 km: ... 7. Wernicke (Team Ur-Krostitzer Giant). Masters II – 47 km: Andreas Huth (Team Biehler-Merida Cycling). Masters III – 39 km: ... 6. Großegger (Team Erfurt Rauhfaser Corratec). 37. NACHT VON FULDABRÜCK 30.05.2015 Elite C – 63 km: ... 8. Wehrmann (BL-Cycling Team Sachsen). Masters II – 36 km: ... 9. Huth (Team BiehlerMerida-Cycling). Masters III – 31 km: ... 5. Matzel, ... 7. Hecht (beide BDO Masterteam Leipzig), 8. Großegger (Team Erfurt Rauhfaser-Corratec). EICHSFELDER RADSPORTTAG 31.05.2015 Elite B/C – 85 km: ... 2. Marek Bosniatzki (Team Bürstner-Dümo Cycling), 3. Oliver Romahn (Team Ur-Krostitzer Giant). Masters IV – 51 km: ... 7. Petermann (RSV AC Leipzig). Masters II/III – 68 km: ... 2. Andreas Huth (Team Biehler-Merida-Cycling), ... 4. Keller (BDO Masterteam Leipzig). 22. NACHT VON GELSENKIRCHEN 03.06.2015 Elite KT/A/B – 77 km: ... 8. Pirius (BL-CyclingTeam Sachsen). 8. RUNDSTRECKENRENNEN Oberdietfurth, 04.06.2015 Elite B/C – 75 km: ... 2. Oliver Romahn (Team Ur-Krostitzer Giant).

11. GROSSER PREIS VON DESSAU/ KLEINKÜHNAU 06.06.2015 Schüler – 16 km: 1. Hans Heidenheim (RSV Speiche), 2. Tom Lindner (ESV Lok Zwickau), 3. Franz Groß (SC DHfK Leipzig), 4. Röbel (RSV AC Leipzig), 5. Drescher (ESV Lok Zwickau), 6. Schumann (SC DHfK Leipzig), 7. Schoppe (RSV AC Leipzig), ... 9. Hofmann (RSV AC Leipzig). U 13 – 10 km: ... 5. Spitzer, 6. Reichart (beide ESV Lok Zwickau), ... 8. Kieselstein (SC DHfK Leipzig), 9. Böhm (RSV AC Leipzig), 10. Stopporka (SC DHfK Leipzig). U 11 – 8 km: 1. Rupbert Kratzsch (RSV AC Leipzig), 2. Lea Conrad (SC DHfK Leipzig), 3. Karl Richard Hofmann (ESV Lok Zwickau), 4. Lukas (RSV AC Leipzig), 5. Ronneburger (SC DHfK Leipzig), 6. Kessler, 7. Uhlig, ... 9. Schenck (alle RSV AC Leipzig), 10. Ronneburger (SC DHfK Leipzig). 52. BÜRGERPREIS DER STADT GEHRDEN 07.06.2015 Elite A/B/C – 65 km: ... 10. Gaebel (BL-Cycling Team Sachsen). 24. MEININGER KRITERIUM 07.06.2015 Elite KT/A/B/C – 70 km: ... 3. Oliver Romahn (Team Ur-Krostitzer Giant). Junioren – 50 km: 1. Jakob Zöttler, 2. Toni Franz, 3. Marc Clauss, ... 5. Bonnes, 6. Binay (alle Junioren Schwalbe-Team Sachsen). 37. GROSSER RETTICHFESTPREIS Schifferstadt, 09.06.2015 Elite KT/A/B/C – 69 km: ... 8. Pirius (BL-Cycling). 10. KLADOWER RADFESTIVAL Günzach 1. Tag, 13.06.2015 Elite A/B/C – 50 km: ... 2. Martin Bauer, ... 5. Baumann, ... 7. Harnisch (alle BL-Cycling Team Sachsen), ... 10. Schröder (Team Ur-Krostitzer Giant). Jugend – 34 km: ... 5. Scharr (SC DHfK Leipzig), 6. Rohrmann (Dresdner SC 1898). Schüler – 26 km: ... 2. Christian Röbel (RSV AC Leipzig), ... 8. Groß (SC DHfK Leipzig). U 11 – 8 km: ... 5. Scharr (SC DHfK Leipzig). 2. Tag, 14.06.2015 Elite A/B/C – 70 km: ... 6. Karl (Dresdner SC 1898). Jugend – 34 km: ... 4. Lifka, ... 6. Rohrmann (beide Dresdner SC 1898). RUND UM SCHWAAN 14.06.2015 Elite A/B/C – 94 km: 1. Eric Baumann, 2. Stefan Gaebel, 3. Martin Bauer (alle BL-Cycling Team Sachsen), 4. Wernicke (Team Ur-Krostitzer Giant), ... 7. Heider (BL-Cycling Team Sachsen). Masters IV – 47 km: ... 2. Detlef Petermann (RSV AC Leipzig). 8. NACHT DER REVANCHE Dorsten-Lembeck, 20.06.2015 Elite KT/A/B/C – 2 km: ... 2. Erik Mohs (Team Ur-Krostitzer Giant), ... 4. Pirius (BL-Cycling Team Sachsen). Elite KT/A/B/C – 17 km: ... 3. Hans Pirius (BLCycling Team Sachsen), ... 7. Mohs (Team UrKrostitzer Giant). Elite KT/A/B/C– 32 km: ... 3. Mohs (Team UrKrostitzer Giant), ... 9. Pirius (BL-Cycling Team Sachsen). RadspoRt In sachsen 3/2015 I

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SrB-aktuEll

25 JahrE lV-sachsEn-anhalt

partnerverband feierte in Dessau

Feierliche Auszeichnungen

Eine würdige Feier führte der Landesverband Radsport SachsenAnhalt im Saal des Waldbades in anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Landesverbandes durch. Eingeladen waren zahlreiche Aktivisten der ersten Stunden einer neuen Ära, die mitgeholfen haben, die neuen Bedingungen umzusetzen. Darunter auch der Älteste im Saal, der 88-jährige Kampfrichter und Funktionär Horst Mönnig aus Halle.

Günter Grau hielt Festrede In seiner Festrede schilderte der Präsident des Landesverbandes, Günter Grau, noch einmal anschaulich die Aufbruchsstimmung vor nunmehr 25 Jahren, als zunächst im damaligen DRSV erstmals ein Präsidium frei gewählt wurde, dem mit Angela Heimbach, Ruth Kämmerer, Volker Gerdes (alle Hallenradsport) sowie Volker Thormeyer (Rennsport) vier Vertreter aus SachsenAnhalt angehörten.

Wolfgang Schoppe und die Ausgezeichneten Günter Grau, Gerd Heimbach, Peter Wifling und der LSB-Vertreter Eberhard Bunzel (v. l.). des DRSV wurden dann Angela Heimbach (Kunstfahren) und Volker Gerdes (Radball) mit großer Mehrheit als Kommissionsvorsitzende bestätigt. Der Enthusiasmus war groß, es herrschte teilweise fast Euphorie. Das Radfahrer-Denkmal in Bad Schmiedeberg wurde saniert, es galt, klassische Veranstaltungen, wie den MIFA-Pokal im Radball oder die legendäre Harzrundfahrt zu erhalten oder unter neuen Vorzeichen weiterzuführen.

Aufnahme in den BDR

Weiter aus seinem ausführlichen Bericht: „Parallel liefen die Vorbereitungen zur Gründung eines neuen Landesverbandes aus den beiden Bezirken Halle und Magdeburg, die am 14. Juni 1990 in Dessau vollzogen wurde. Sehr aktiv bei der Vorbereitung dieser Veranstaltung waren damals Gunter Hoffmann und Volker Thormeyer. Zum ersten Präsidenten wurde Siegfried Kindler gewählt, der das Amt acht Jahre ausführte. Zu den damals Anwesenden gehörten die heute noch tätigen Peter Wifling, Angela und Gerd Heimbach. Auf einer Tagung des Präsidiums

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I   RadspoRt In sachsen 3/2015

Am 8. Dezember 1990 schließlich kam es in der Gründungsstadt Leipzig zur feierlichen Aufnahme der fünf neuen Landesverbände in den BDR. Auch unser Präsident, Siegfried Kindler, erhielt aus den Händen von Werner Göhner die entsprechende Urkunde. 1991 wurden wir in den Landessportbund Sachsen-Anhalt aufgenommen und es stand jetzt die große Aufgabe, die Nachwuchsarbeit zu forcieren und die Talente im LV zu halten. Denn zu DDR-Zeiten gab man alle guten Sportler in die damaligen Sportclubs anderer Bezirke. Namen, wie Uwe Raab, Jan Schur, Guido Fulst, Steffen Wesemann, Thomas Liese, Jens Lehmann, Steffen Gottschling und viele andere, sprachen für eine engagierte Arbeit der damaligen Trainer. Auch der Hallenradsport musste völlig neu strukturiert werden und die Radballer waren es auch, die mit Axel Müller und Robert Seidel von Chemie Zeitz 1992 bei den Schü-

lern den ersten gesamtdeutschen Meistertitel holten. Trotz guter Erfolge gelang es allerdings nicht, die Talente im LV zu halten. Es fehlten die Sponsoren und ein eigener Sportclub, in dem sich die Talente entwickeln konnten.

Gebrüder Pfaffenberger Weltmeister Den größten Erfolg errangen wiederum die Radballer, denn bei der WM in Freiburg 2005 siegten nach sensationeller Spielweise die Gebrüder Mike und Steve Pfaffenberger, ein unvergesslicher Moment, denn ich selbst konnte vor Ort dabei sein. Es würde zu weit führen, alle Erfolge auf Bahn, Straße, im MTB, Kunstfahren, Radball oder MTBO aufzuführen, denn nach mir werden noch die Verantwortlichen der einzelnen Fachschaften berichten. So möchte ich zum Schluss noch einige persönliche Bemerkungen machen. Der Radsport ist schwieriger, teurer und auch gefährlicher geworden. Ein Radsportler braucht viele Jahre, um sich kontinuierlich zu entwickeln. Dazu gehören Wille, Disziplin und Konzentration. Trainer mit Energie, Sachverstand und Vorbildwirkung sollten sie umfassend betreuen. Leider Eigenschaften, die nicht unbedingt jeder gewillt ist, auf sich zu nehmen. Deshalb danke ich all denen, die in unserem Verband in den Vereinen eine sehr gute Arbeit leisten, um uns weiter voran zu bringen. Ich wünsche uns allen ein paar vergnügliche Stunden mit hoffentlich guten Gesprächen“.

Interessant und aufschlussreich dann die Berichte durch die Vertreter der einzelnen Bereiche, die allen fast 50 Anwesenden noch einmal anschaulich die letzten 25 Jahre vor Augen führte. Vor allem der sehr emotional vorgetragene Rückblick des ersten Präsidenten, Siegfried Kindler, wurde mit viel Beifall aufgenommen. Zum Abschluss erhielten Breitensport-Legende Peter Wifling und Radball-Funktionär Gerd Heimbach die BDR-Ehrennadel in Silber. Auf Beschluss des BDR-Präsidiums zeichnete dann der LSB-Sportvorstand Eberhard Bunzel, gemeinsam mit dem langjährige Vizepräsidenten und Ehremitglied des BDR, Wolfgang Schoppe, den Präsidenten Günter Grau mit der Ehrenadel des Dachverbandes in Gold aus. Einen großen Dank auch an den Geschäftsführer, Lothar Weinert, der die Fäden der Organisation bestens im Griff hatte.

Anmerkung: Der SRB-Vorstand wird aller Voraussicht nach keine Festlichkeiten zu diesem Jubiläum in Sachsen durchführen, obwohl gerade in Leipzig mehrere Anlässe dazu vorhanden wären. So wurde am 17. März 1990 der SRB nach 57 Jahren Pause wieder gegründet. Am 27.6. wurde der Antrag auf Registrierung beim Amtsgericht Leipzig gestellt, am 21.9 erhielt der SRB die Rechtsfähigkeit unter der Eintragung im Vereinsregister /581/90). Am 21. Oktober fand der 1. Verbandstag (später Bundestag) in der damaligen DHfK (Mensa) statt und am 1.12. fassten die Vertreter der fünf inzwischen gegründeten Landesverbände in Blossin den Beschluss, zum 31.12.1990 den DRSV aufzulösen und dem BDR beizutreten. In einer feierlichen außerordentlichen Bundeshauptversammlung, organisiert vom SRB, wurden diese Verbände am 8. Dezember vor großer Kulisse im Leipziger Hotel Merkur in den BDR aufgenommen. W.S.


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Nachtrag: Treffen ehemaliger Aktiver in Dresden Obwohl Dresden und Umgebung seit allerhand Jahren keine ausgesprochene „Hochburg“ des Radsports mehr ist, gibt es doch eine ganze Anzahl ehemaliger älterer Renner, die zum Teil noch regelmäßig auf dem Rad sitzen und entweder allein oder in Grüppchen durch unsere schöne Umgebung radeln. Da in der kalten, radfahrunfreundlichen Jahreszeit die Kontakte oftmals versiegen, keimte bei einigen der Gedanke, sich auch in dieser Jahreszeit mal zu treffen, um etwas über vergangene und zukünftige Zeiten zu plaudern. Nachdem bereits in den siebziger und achtziger

den Ehrenmitgliedern

zum 79.: Siegfried Wustrow 07.05.1936 RSV AC Leipzig e. V. zum 65.: Lutz Falke 16.06.1950 RV GesauOberschindmaas e. V. den Mitgliedern

zum 86.: Rudolf Wünsch 08.05.1929 RSG PSV Bischofswerda 1964 e. V. zum 82.: Margot Baginski 06.05.1933 1. RSV Niesky e. V. Dieter Lorenz 09.06.1933 Verein Internationale Sachsen-Tour e. V. zum 80.: Gerhard Mieder 20.05.1935 RV Zwenkau 1890 e. V. Dieter Kilian 08.06.1935 1. RV Leipzig 1990 e. V.

Jahren einige Veranstaltungen stattfanden, gab es in den letzten Jahrzehnten zwar hier und da Zusammenkünfte im Rahmen „separierter“ Grüppchen, aber keine für alle Interessenten „offene“ Veranstaltung in größerem Rahmen. Da solche Treffen in anderen Orten Sachsens zum Teil schon lange Tradition haben, wollten wir auch in Dresden den Versuch wagen und die Resonanz testen. Und diese war unerwartet hoch. 55 ehemalige und noch aktive Renner aus Dresden und Umgebung trafen sich am 20. Februar 2015 zu einen gemütlichen Abend in der Traditionsgast-

Walter Werner 21.06.1935 ESV Lok Zwickau e. V. zum 79.: Gerhard Frenzel 10.06.1936 RV Zwenkau 1890 e. V. zum 78.: Erhard Kühnert 13.06.1937 LSV LangenbergFalken e. V. zum 77.: Adolf Lösch 17.06.1938 RV Germania Delitzsch e. V.

stätte „An der Rennbahn“ in Dresden-Reick. Zu den bekanntesten Teilnehmern gehörten sicherlich Immo Rittmeyer, Olympiateilnehmer 1964 in Tokio, der mehrfache DDR-Meister Tilo Fuhrmann, Fritz Braun, der sich in seinem zweiten Frühling in den Wendejahren sehr erfolgreich als Triathlet betätigt hat, Ex-Juniorenweltmeister Ralf Wodynski und die Querfeldein-Legenden Michael Kaltofen, Günter Mosch, Bernd Schlechte und Jürgen Elitzsch. Natürlich durfte da auch der langjährige verdienstvolle Trainer und Organisator Manfred Deckert nicht fehlen. Und

zum 75.: Werner Bittner 02.06.1940 RSV AC Leipzig e. V. Peter Fischer 02.06.1940 Vogtländisches Radsportteam Plauen e. V. zum 70.: Wilfried Lindner 02.06.1945 RV Germania 1904 Oberschindmaas e. V. Reiner Schmidt 09.06.1945 TSV Lichtentanne e. V. zum 65.:

zum 76.: Gerhard Rohr 27.05.1939 SG Motor Leipzig West e. V.

Lothar Wolf 01.05.1950 Hallzig Express e. V.

Dietrich Wünschmann 16.06.1939 RV Zwenkau 1890 e. V.

Peter Brauns 27.05.1950 RSG Muldental Grimma e. V.

Werner Heinz 20.06.1939 Seifhennersdorfer SV e. V.

Werner Niemann 02.06.1950 RC 1898 Radeberg e. V.

Peter Große 24.06.1939 Seifhennersdorfer SV e. V.

Petra Wilde 05.06.1950 RSV Chemnitz e. V.

wo es um Radsport geht, ist natürlich die Anwesenheit von Sachsentour-Direktor Wolfgang Friedemann und Radsport-Urgestein Günter „Fassi“ Faßmann selbstverständlich. Zu den am weitesten gereisten Rennern gehörten Joachim Kramer aus Görlitz, Wolfgang Pätzold aus Löbau, Hans Thiers aus Gera und nicht zuletzt Frank Behnert, der den weiten Weg vom Bodensee nicht gescheut hat. Neben vielen Gesprächen wurden Bilder von früheren Rennen und aktuellen Tour-deFrance-Besuchen gezeigt. Nun soll das Treffen zur Tradition werden. Klaus Gärtner

Stefan Hieckmann 23.06.1950 Dresdner SC 1898 e. V.

Olaf Krosse 14.05.1965 SG Motor Leipzig-West e. V.

Uwe Müller 27.06.1950 RSV 54 Venusberg e. V.

Heike Eckhardt 02.06.1965 RV Zwenkau 1890 e. V. Mike Götze 06.06.1965 RSV Speiche e. V.

zum 60.: Arnim Schirmer 02.06.1955 RSV Hainichen e. V.

Rainer M. Seidel 10.06.1965 RFC Markkleeberg e. V.

Dietmar Claußnitzer 09.06.1955 1. RSV Niesky e. V.

Hans-Jörg Herold 13.06.1965 RSV Gröditz 1952 e. V.

Günter Krause 13.06.1955 RSV Freital e. V.

Dirk Hempel 13.06.1965 Hallzig Express e. V.

Matthias Boeck 21.06.1955 RFC Markkleeberg e. V. Mathias Schott 24.06.1955 RV Adler Bärenwalde e. V. zum 50.: Babette Brade 05.05.1965 Bike Freunde Wilthen e. V. Michael Köhler 13.05.1965 SSV Fortschritt Lichtenstein e. V.

Marek Matheuszik 18.06.1965 RSV Speiche e. V. Elke Karl 21.06.1965 SV Sachsen ‘90 Werdau e. V. Mathias Röthing 22.06.1965 RFC Markkleeberg e. V. Katrin Thurow 26.06.1965 RSV Chemnitz e. V.

RadspoRt In sachsen 3/2015 I

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Siegerehrungen im Schwalbe-Cup

Ihre verdiente Ehrung nahmen die besten drei Vertreter/-innen aller Nachwuchsklassen des Jahres 2014 anlässlich der LVM-Bahn entgegen und stellten sich zum Siegerfoto. Rechts oben die Besten der U 13, unten die U 11 weiblich.

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Radsport in Sachsen 3/2015 by WMK Mertins - Issuu