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Juni 2013 I.P.

Wandern im Vinschgau


Liebe Wanderfreunde, liebe Gäste, der Vinschgau will erwandert werden. Zahlreiche Wanderwege und abwechslungsreiche Ziele laden Sie ein, die Natur zu erleben und Energie zu tanken. Bekannte und weniger bekannte Routen haben wir hier in diesem Heft für Sie zusammengestellt, begleitet werden Sie einmal von Informationen, zum andern von Werbepartnern, die Ihnen Gast- und Ratgeber sein wollen. Denn hier im Vinschgau lässt es sich genüsslich speisen und beim Einkaufen ist man bestens beraten. Liebe Wanderfreunde, liebe Gäste, entdecken Sie den Vinschgau.

Nützliche Adressen & Links Damit die Südtiroler Bergwelt für alle Wanderer und Bergsteiger zum sicheren Erlebnis werden kann, einige nützliche Adressen: Notruf: 118 Wetterdienst - www.provinz.bz.it/wetter
Prognosen und aktuelle Daten oder Tel.: 0471 271177 Provinz Bozen - www.provinz.bz.it Südtiroler Bürgernetz – sehr umfangreich Polleninformationsdienst - www.provinz.bz.it/pollen.
 Von Februar bis September findet man auf dieser Seite wöchentlich aktualisierte Informationen über den Pollenflug. Turnusapotheken - www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/2302/ farmacie
 Hier finden Sie die diensthabenden Apotheken der Provinz Bozen. Verkehrsbericht - www.provinz.bz.it/verkehr
 Aktueller Bericht der Verkehrsmeldezentrale Bozen Liste der Südtiroler Schutzhütten - www.provinz.bz.it/tourismushandel/3603/schutzhuetten_d.htm AVS – Alpenverein Südtirol - www.alpenverein.it
 Viele Informationen über Bergsport, Natur etc. Bergrettungsdienst - www.cnsas.it - www.bergrettung.it 
 Hier finden sie Tips für Notfälle auf dem Berg. Brennerautobahn - www.autobrennero.it

Vinschgerwind Impressum Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr „Wandern im Vinschgau“ Beilage zum Sommerwind 2013 Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196, Esther Stricker: 333 45 10 025 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb); Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Koordination: Angelika Ploner (ap); Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215, Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005

www.vinschgerwind.it


10 Tipps zum sicheren Wandern und Bergsteigen

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Planen Sie Ihre Wanderungen sorgfältig: Informationen zu Länge und Schwierigkeitsgrad sind unerlässlich für ein sicheres Bergerlebnis. Informieren Sie Ihre Angehörigen bzw. Ihre Gastgeber oder Ihren Hüttenwirt über Ihr Ziel.

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Konsultieren Sie vor jeder Tour den aktuellen Wetterbericht und behalten Sie die Wetterentwicklung während der ganzen Tour im Auge. Die Hüttenwirte geben zusätzlich nützliche Infos über die lokale, kleinräumige Wettersituation.

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Schätzen Sie Ihre Kondition objektiv ein und wählen Sie eine entsprechende Tour aus. Starten Sie frühmorgens und planen Sie eine Reservezeit ein, um vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zu sein.

Wählen Sie ein gemäßigtes und regelmäßiges Gehtempo. Legen Sie genügend Pausen ein, insbesondere wenn Sie mit Kindern wandern.

Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr! Geeignete Getränke sind Wasser, Tee oder Natursäfte. Als Proviant eignen sich nährstoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrot, Trockenfrüchte, Nüsse und ähnliches.

Wanderführer 2013


Achten Sie auf die passende Ausrüstung, vor allem auf festes Schuhwerk: Richtige Wanderschuhe geben sicheren Halt und schonen die Gelenke.

Wählen Sie leichte und atmungsaktive Kleidung und entsprechende Reservewäsche. Vergessen Sie nie, Kälte- und Regenschutzkleidung in den Rucksack zu packen. Auch ein Erste-Hilfe-Set sollte nie fehlen.

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Nehmen Sie stets Rücksicht auf Schwächere in Ihrer Gruppe. Weisen Sie andere Wanderer auf eventuelle Gefahren hin und leisten Sie im Notfall erste Hilfe.

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Begegnen Sie der Natur mit Respekt: Vermeiden Sie Lärm, lassen Sie keinen Abfall liegen und schonen Sie die Vegetation. Beachten Sie unter Naturschutz stehende Pflanzen und Tiere.

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Folgen Sie stets der Markierung und bleiben Sie auf den eingezeichneten Wegen und Steigen. Konsultieren Sie von Zeit zu Zeit Ihre Wanderkarte und kehren Sie im Zweifelfall rechtzeitig um.

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Quelle: Autonome Provinz Bozen, Amt für Tourismusmarketing & Alpinwesen

Wanderführer 2013

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Bergtouren

Wandertouren

Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: ab Haider Alm 2:30 h Strecke: 6 km max. Höhe: 2.390 hm Aufstieg: 270 m Abstieg: 250 m Wegverlauf: St.Valentin a.d.H. (1.470 m) - Gondelbahn - Haider Alm (2.120 m) Nr. 9/14 - Höhenweg Nr. 14 - Almböden Schöneben - Bergstation Schöneben (2.390 m) - Umlaufbahn - Reschen (1.525 m) - Linienbus - St.Valentin a.d.H. (1.470 m)

Tipp: Eine fantastische Aussicht genießen Wanderer auf diesem Höhenweg.

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Wanderführer 2013

Von der Haider Alm nach Schöneben Der Blick schweift über die schneebedeckten Gipfel des Ortlermassivs weit in das Langtauferer Tal hinein und über den gesamten Obervinschgau: Der Höhenweg von der Haider Alm nach Schöneben ist zweifelsohne eine Wanderung wert und mit einer prächtigen Aussicht gesegnet. Auch für Familien ist die Strecke leicht und problemlos zu bewältigen. TOURENINFO: Von St.Valentin auf der Haide, das auf 1.470 Metern liegt, geht’s mit der Gondelbahn hinauf zur Haider Alm auf 2.120 Meter. Dort startet der Höhenweg. Von der Haider Alm folgt der Weg zuerst der Markierung 9/14 hinauf zu einer kleinen Anhöhe mit Sitzbank und dann weiter zu einer Wegteilung. Der Panoramaweg, der nach Schöneben führt, folgt der Markierung Nr. 14 teils oberhalb der Waldgrenze, teils führt er durch Baumbestand. Nach kurzen An- und Abstiegen verlässt der Steig schließlich die Waldzone und erreicht die weiten Almböden von Schöneben. Über diese verläuft die Strecke kurz eben weiter, um zuletzt kurz abwärts zur Bergstation der Umlaufseilbahn unweit der von St.Valentin nach Rojen führenden Straße, weiterzuführen. Von Schöneben fährt man mit der Umlaufbahn hinunter bis nach Reschen (1.525 m) und mit dem Linienbus zurück nach St.Valentin.


Bergtouren

Wandertouren

Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: rund 4 h (Auf- und Abstieg) Strecke: 10 km max. Höhe: 2.542 m Auf- und Abstieg: 750 hm Wegverlauf: Melag Parkplatz (1.915 m) Markierung Nr. 2 Melager Alm (1.970 m) - Hüttensteig Nr. 2 Weißkugelhütte (2.542 m)

Tipp: Weite Almwiesen und vergletscherte Berge: Ein kontrastreiches Programm erleben Wanderer auf dieser Tour zur Weißkugelhütte. Die Erstbesteigung der Weißkugel gelang dem Wiener Joseph Anton im Jahr 1861.

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Berg- & Wandertouren

Weitere Informationen und Wandervorschläge unter: www.berglouter.com

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Berg- & Wandertouren

Melag - Weißkugelhütte Eine atemberaubende Kulisse auf einmalige Gletscherwelten, jene der 3.739 Meter hohen Weißkugel etwa oder der 3.538 Meter hohen Langtauferer Spitze erwartet Wanderer, wenn sie das Ziel dieser Wanderung - die Weißkugelhütte - erreichen. Die mächtigsten Gipfel der südlichen Ötztaler Alpen, vergletscherte Welten, wie sie nur noch selten zu finden sind, das ist der Reiz dieser sehr beliebten Bergtour. TOURENINFO: Vom Parkplatz in Melag am Ende des Langtauferer Tales auf 1.915 Metern beginnt der Hüttenaufstieg zur Weißkugelhütte. Das Langtauferer Tal, das darf ohne Zweifel behauptet werden, gehört zu den ursprünglichsten Tälern im Vinschgau und ist allein für sich schon einen Besuch wert. Ein Fahrweg in östliche Richtung führt zur Melager Alm. An der Brücke, knapp unterhalb der Alm, kann man links vom Bach bleiben und den gut ersichtlichen Steig Nr.2 nehmen oder aber die Brücke überqueren und dem Fahrweg bis zur Melager Alm auf 1.970 Meter folgen. Kurz nach der Alm führt ein Steig hinunter zum Bach, überquert ihn und mündet in den Hüttensteig Nr.2, der über viele Kehren, dann etwas flacher, hoch zur schön gelegenen Weißkugelhütte auf 2.542 Meter führt. Der Abstieg kann über demselben Weg erfolgen.


Langtaufers - Vallelunga Handy-Cell: +39 340 4090145 30 min. ab Melag leichte Wanderung

r Alm e g a l e M elago di M Malga

Gemütliche Almhü Kaiserschmarrn, hatte mit großer Sonnenterrasse. Zü Malga confortevo usgemachtes Joghurt, Torten, Str nftige Jausen, Knödel, Kaiserschmarrn, yole con grande terrazza. Ottime meudel, Eis u. v. m. ren gurt fatto in casa, dolci, strudel, gelatde, canederli, o ecc.

Weisskugelhütte Rif. Pio XI. Schlafmöglichkeit und ganztägig warme Küche. Idealer Ausgangspunkt für Weißkugel, Langtauferer, Weißseespitze, Brandenburgerhaus, Schmied… Aufstieg über Weg Nr. 2 und 3 oder neu über Gletscherpfad

Langtaufers

Tel. 0473/633191 www.weisskugel.it

Idealer Stützpunkt mit alpinem und bescheidenem Flair mit atemberaubender Kulisse

I-39025 Naturns Bahnhofstraße 11 Tel. 0473/667251


Bergtouren

Wandertouren

Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: 3 h Strecke: 11,2 km max. Höhe: 2.336 m Aufstieg: 230 hm Abstieg: 700 hm Wegverlauf: Burgeis – Watles Prämajur Parkplatz (1.702 m) - Sessellift Plantapatsch Hütte Nr. 8A - Schäferhütte (2.336 m) - Sesvenna Hütte (2.258m) Nr. 1 - Schwarzwand (Wasserfall) - Schliniger Alm (1.868 m) - Almweg (Forststraße) - Schlinig (Busparkplatz) (1.738 m)

Tipp: Diese Wanderung ist mit gehfreudigen Kindern für die ganze Familie geeignet und lohnend.

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Watles – Sesvenna – Schlinig Der Sesvenna-Höhenweg ist ein Klassiker für Bergwanderer und kann beliebig verlängert werden, etwa zur Uina-schlucht. Auch der Abstieg nach Schlinig ist kurzweilig. Mit dem Shuttle kann man bequem zum Ausgangspunkt zurückkehren. TOURENINFO: Start ist die Talstation des Skiund Wandergebietes Watles. Mit dem Sessellift geht es bis zur Plantapatsch Hütte. Von dort startet der Sesvenna Höhenweg Nr. 8A, der sich am Hang des Watles entlang schlängelt und oberhalb der Baumgrenze den Blick frei gibt auf Fernerkopf, Föllakopf, Muntpitschen und Piz Sesvenna. Der Markierung folgend überquert man einmal einen kleinen Bach in einem Quellgebiet, später - nach einem kleinen Anstieg gelangt man zur Schäferhütte, zu einem kleinen See und zur Pforzheimer Hütte. Dahinter befindet sich die Sesvennahütte (2.258 m), auf der man hervorragend bewirtschaftet wird.Die Tour kann beliebig verlängert werden, etwa zur Uinaschlucht.Für den Abstieg nach Schlinig führt der Weg vorbei an der alten Pforzheimer Hütte, dann - im weiteren Verlauf - beginnt ein recht steiler Abstieg vorbei am Schwarzwand Wasserfall. Auf einem Almenweg kommt man zur Schliniger Alm und weiter bis nach Schlinig. Das Wandertaxi bringt die Wanderer bequem wieder zur Talstation Watles.


Bergtouren

Wandertouren

Höhenwege

Dauer: 3:30 h (gesamt) Strecke: 9,4 km max. Höhe: 2.195 m Auf- und Abstieg: 600 hm Wegverlauf: Dorf Planeil (1.599m) - Nr. 6 - Mauerreste Petesetteshof - Nr. 6 Planeiler Alm (2.069 m) - Nr. 6 - Dorf Planeil (1.599 m)

Tipp: Die Planeiler Alm heißt auch Furgles Alm, ein Name, der aus dem Rätoromanischen stammt. Sie zählt zu den schönsten Milchviehalmen Südtirols und mischt mit ihrem Käse bei den Verkos-tungen immer ganz vorne mit.

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Fotos: Brigitte Thoma

Wanderinfos:

Zur Planeileralm Eine Wanderung, die vor allem auch für Familien sehr einladend sein kann, ist jene, die vom Weiler Planeil zur Planeiler Alm führt. Furgles Alm wird die bewirtschaftete Alm noch genannt. Bekannt ist der würzige Käse, der hier oben hergestellt wird und der die Jury bei den Käseverkostungen immer restlos begeistert. TOURENINFO: Das Dorf Planeil liegt abgeschieden auf 1.599 Metern oberhalb von Mals. Direkt von der Planeiler Kirche aus folgt die Strecke der Markierung 6 auf einem breiten Talweg, der nur leicht ansteigend - durch die Wiesenhänge zu den rechts liegenden Mauerresten des Petesetteshofes führt. Wenig später zweigt der breite Weg links ab und belohnt im weiteren Verlauf mit großartiger Aussicht. Nur mäßig steil geht’s weiter auf die Planeiler Alm auf 2.069 Meter. Die Planeiler Alm heißt auch Furgles Alm, ein Name, der aus dem Rätoromanischen stammt. Die Planeiler Alm ist eine der schönsten Milchviehalmen Vinschgaus. Bekannt ist der Käse, der hier hergestellt wird und bei den Käseverkostungen immer ganz vorne mitmischt. Die Höhe der Alm ist Garant für eine würzige und wertvolle Bergmilch und die ist wiederum das Rohprodukt für den Käse. Der Abstieg erfolgt von der Almhütte auf dem talauswärts führenden Weg durch Weidehänge zuerst eben, dann kurz bergab und dann wieder eben hinaus bis zum Dorfkern von Planeil.


Mals - Dr. H. Flora Str. Tel. 0473 83 10 85 Donnerstag Ruhetag

Wir verwöhnen Sie mittags und abends mit Pizzaspezialitäten und mit regionalen Gerichten. Sie Ihre Waal-Wanderung  Tipp! Starten dirket hinter unserem Restaurant!

• Ganztägig warme Küche • Viele frische Produkte aus dem eigenen Garten • Frische, hausgemachte Kuchen • Schöner Wintergarten • Hauseigenes Taxi • Erreichbar mit dem Citybus 3 mal in der Woche Ausgangspunkt zur Spitzigen Lun, Planeiler Alm, Planeil Scharte. (Übernachtungsmöglichkeit) Gasthof Gemse, Steck Franz & CO OHG Planeil 1, 39024 Mals Tel. 0473 831148, Fax. 0473 840979 www.gasthof-gemse.it


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Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: 4 h (gesamt) max. Höhe: 2.552 hm Auf- und Abstieg: rund 700 hm Wegverlauf: Parkplatz Almhotel Glieshof (1.800 m) Nr. 9 - Upialm (2.285 m) - Nr. 9 - See (2.552 m) - Nr. 9 - Upialm (2.285 m) - Nr. 9 - Almhotel Glieshof (1.800 m)

Tipp: Lohnende Wanderung im Matschertal mit unberührter Natur und traumhaft schöner Landschaft, die Erholung pur bietet und sich auch für Familien mit gehfreudigen Kindern bestens eignet.

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Wanderführer 2013

Ins Upi-Tal Die Wanderung ins Upi-Tal mit Start beim Almhotel Glieshof führt vorbei an Almwiesen zu einem idyllischen See. Sie ist eine ideale Familienwanderng mit traumhaft schöner, unberührter Natur, die hier im Matschertal in vollen Zügen genossen werden darf. TOURENINFO: Das Matschertal, das sei vorausgeschickt, bietet unberührte Natur, Stille und Abgeschiedenheit. Erholung fällt hier mit Sicherheit nicht schwer. Start der einfachen und auch für Familien geeigneten Wanderung ist das Almhotel Glieshof, das auf gut 1.800 Höhenmetern liegt und mit Zimmern und einer ausgezeichneten Küche für Wanderer und Gäste bereitsteht. Zunächst führt der Weg am
genannten Hotel vorbei, dann geht’s weiter auf dem breiten Weg Nr. 9, teils durch
Wald, teils durch Almgelände mäßig ansteigend hinauf zur Upialm (2.225 Höhenmeter). Die Upialm ist die höchst gelegene Kuhalm des Vinschgaus, die gesamte Milch wird zu Butter und Käse verarbeitet. Auf Steig 9 geht es erst mitunter etwas steil weiter und im letzten Teil des Wegverlaufs nur leicht ansteigend zum See, der idyllisch auf 2.552 Höhenmetern zu ruhen scheint. Ab Ausgangspunkt erreicht man dieses Ziel nach knapp 2:30 Stunden. Der Abstieg führt über dieselbe Route wieder zurück zum Almhotel Glieshof, das natürlich zu Rast und Stärkung lädt.


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Wandertouren

Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: rund 5 h (gesamt) Strecke: 11 km max. Höhe: 2.661 m Variante: Aufstieg zur Payerhütte: Vom Parkplatz bei der Kirche - Steig Nr. 4 - Moräne des Martlferners (kürzer ist der Weg mit Langenstein Sessellift)Steig Nr. 10 - Suldner Aufstiegsweg Nr. 4 zur Tabaretta-Hütte (2.556 m) - Weg in Richtung Bärenkopfscharte (2879m) - nördliche Kammseite bis zum Tabarettajoch (2883 m) über leicht ausgesetztes Gelände - Payer-Hütte (3.020 m) benannt nach Julius Payer, bekannter Kartograph.

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Wanderführer 2013

Morosiniweg in Sulden Wenn das Ortlermassiv zum Greifen nah scheint, dann ist man auf dem Morosiniweg in Sulden unterwegs. Unter Ortler und Königsspitze, dort wo Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Urlaub verbringt, lässt es sich nach Herzenslust wandern. TOURENINFO: Von der alten Kirche in Sulden (1.844 m) startet die Wanderung und folgt dem Waldweg, der mit der Nummer 4 markiert ist und mäßig steil hinauf in Richtung Tabarettahütte führt. Wenn links der mit Nr. 10 markierte Höhenweg abzweigt (2145 m; die Tabarettahütte liegt gut 1 Std. höher), folgt man diesem in leicht ansteigender Waldquerung südwärts zum Langenstein (2330 m; Sesselliftbergstation und Gasthaus). Ab Langenstein folgt man dem Höhenweg mit der Markierung Nr. 3, der zuerst eben verläuft, dann gleichmäßig leicht ansteigend über die Moränen des End-der-Welt-Ferners zu einem Bergrücken mit dem Scheibenboden führt und schließlich, eine Geröll- und Schrofenflanke querend, zur Hintergrathütte (2661 m; bewirtschaftetes Schutzhaus). Ab Höhenweg-Beginn erreicht man diese nach knapp 2 Stunden. Abgestiegen wird zuerst auf dem Bergweg 2, vorbei am Standort der einstigen Bäckmannhütte, dann auf Weg Nr. 1 hinab nach Innersulden und auf Weg 7 links des Suldenbaches talauswärts zum Ausgangspunkt: ab Hütte sind das gut 2 Stunden.


Julius Payerhütte 3029m SULDEN – Fam. Wöll Hermann | Tel. 0473 613010 www.payerhuette.com | Geöffnet: Ende Juni – Anfang Oktober

Herrliche Panoramaterrasse, gemütliche Gaststube, Übernachtungsmöglichkeiten im Zimmer oder Bettenlager, durchgehend warme Küche.

Hintergrathütte 2661 m SULDEN – Ulf Gutgsell – Tel. 0473 613188 Geöffnet von Ende Juni bis Anfang Oktober

Genießen Sie die herrliche Aussicht auf das Dreigestirn Ortler, Zebrú, Königsspitze und lassen Sie sich von heimischen Hüttenspezialitäten verwöhnen!

Prad amStilfserjoch Stilfserjoch Prad am Silbergasse 18/A3 Mühlbachgasse Tel. Fax:0473 0473 61 Tel. + +Fax: 61 61 6125 25 e-mail:sport.fahrner@rolmail.net sport.fahrner@rolmail.net e-mail:

Samstag Nachmittag ganzjährig geöffnet

carpos


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Wandertouren

Höhenwege

Wanderinfos: Der Vinschger Höhenweg - Eckdaten Staben - Reschen Länge: 108 km
 Aufstieg: 5.600 hm
 Abstieg: 4.600 hm
 Etappen: 5 bis 6 Tagesetappen Bester Zeitraum: 
April - Oktober Der Vinschger Höhenweg ist mit einer Markierung versehen,
die immer gut sichtbar ist.

Tipp: Zu- oder Abstiege zum Höhenweg auf diesem Teilstück: Schlanders: Wanderweg Nr. 11, Kortsch: Ilswaal Nr. 5, Allitz: Wanderweg Nr. 19, Tanas: Wanderweg Nr. 25.

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Von Schlanders bis nach Paflur/Tanas Der Vinschger Höhenweg, von Staben im Untervinschgau bis zur Etschquelle am Reschenpass, kann etappenweise erkundet und erwandert werden. Die 108 Kilometer lange Strecke verläuft auf teils bestehenden als auch neuen Fußwegen und führt durch eine artenreiche Vegetation und eine Natur, die gegensätzlicher nicht sein könnte: Die Pfade am Sonnenberg bieten spannende Aussichten auf die höchsten Berge Südtirols. Eine dieser Etappen führt von Schlanders nach Tanas zum Gasthof Paflur. TOURENINFO: Von Schlanders, dem Hauptort des Vinschgaus führt der Aufstieg zum Vinschger Höhenweg über die Fraktion Kortsch. Anhaltspunkte sind einmal die Ägidiuskirche, eine Kapelle, die weitum sichtbar oberhalb von Kortsch residiert, zum Zweiten die Wegmarkierung Nummer 5, die bis zum Ilswaal führt. Der Ilswaal ist stummer Zeuge des einstigen Bewässerungssystems im Vinschgau und wird als solcher gepflegt und gehegt. Der Waal- später Waldweg schlängelt sich steil den Waldhang empor bis zum Schloss Schlandersberg. Nach einem weiteren kurzen Aufstieg geht’s weiter auf dem Vinschger Höhenweg Richtung Rimpfhöfe bis nach Tanas zum Etappenziel, dem Gasthof Paflur.
 Die Markierung des Vinschger Höhenweges dient als Orientierung.


Jausenstation - Restaurant

Gasthof „Paflur“

Gasthof Paflur ideal gelegen auf dem Vinschger Höhenweg als Einkehr von St.Martin bis Tanas oder als Start in den oberen Vinschgau bis Glieshof. Shuttledienst auf Anfrage: Tel. 335 62 09 025 (Hermann) Wir stärken Sie mit schmackhaften tiroler Gerichten und freuen uns auf Ihr Kommen. Fam. Wellenzohn - Parth - Tanas/Laas - Tel. + Fax 0473 73 99 77 E-mail: info@paflur.com - Montag Ruhetag


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Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: rund 5 h Strecke: 13,5 km max. Höhe: 2403 m Aufstieg: 950 hm Wegverlauf: Schlanders - Nörderberg - Haslhof (1.574 m) - Nr. 1- Kreuzjöchl (2.053 m) - Nr.23 - Marteller HöhenwegBreitbichl (2.403 m) - Göflaner Schartl (2.396 m) - Nr. 3a - Göflaner Alm (1.826 m) Nr. 3 - Kohlplätzen (1.666 m) - Nr. 2 Weißkaser (1.649 m) - Haslhof (1.574 m) Tipp: Ein traumhaftes Panorama erwartet Wanderer, die das Ziel dieser Wanderung- die Göflaner Scharte - erreichen. In Zusammenarbeit mit 

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Göflaner Schartl Göflaneralm Diese lohnende Tour startet vom Schlanderser-Nörderberg am Berggasthof Haslhof. Auf dem Gebirgsrücken zwischen Martelltal und Vinschgau hat man immer wieder einen prächtigen Ausblick auf beide Täler. TOURENINFO: Auf dem Steig Nr. 1, direkt hinter dem Gasthof Haslhof, beginnt die Tour auf das Göflaner Schartl durch dichte Fichtenwälder mäßig ansteigend bis zum Kreuzjöchl. Direkt am Kreuzjöchl folgen Wanderer dem Steig Nr. 23, dem Marteller-Höhenweg bis zum Göflaner Schartl auf 2.369 Metern. Oberhalb der Waldgrenze wird der Blick frei gegeben auf den Talboden bis hinunter in den Meraner Raum und auf das Martelltal.
Der Abstieg vom GöflanerSchartl über den Weg 3A zur Göflaner Alm ist am Beginn etwas steil, aber ohne Schwierigkeiten und Anstrengungen zu bewältigen. Kurz unterhalb des Marmorbruchwegs führt der Weg auf den Steig Nr. 3 bis zur bewirtschafteten Göflaner Alm auf 1.830 Meter. Auf der Göflaner Alm - beliebtes Ausflugsziel - wartet man mit herzhafter Hausmannskost auf. Der Abstieg führt dann weiter zu den Kohlplätzen und zur alten aufgelassenen Weiskaser-Alm bis zum Ausgangspunkt Haslhof zurück, in dem eine Einkehr runder Abschluss des Wandertages ist.


Göflan P.-M.-Tumler-Str. 5 Tel. 0473 621325 Montag Ruhetag Geöffnet von 16.00 bis 01.00 Uhr

Pizza vom Holzofen auch zum Mitnehmen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Göflaner Alm Tel. 335 58 72 666

Gutbürgerliche Küche die schmeckt Das Alm-Team freut sich auf Ihren Besuch!


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Wandertouren

Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: ca. 4:30 h Strecke: 12 km Aufstieg: 193 m
 Abstieg: 1087 m Wegverlauf: Start Talstation St.Martin im Kofel Seilbahn - Bergstation St. Martin im Kofel/ Latsch
- Nr. 14 - Egghöfe - Gehöft Forra - Lagar Zuckerbühel - Fisolguthof/Schlanders - Schloss Schlandersberg - Nr. 5 - Ilswaal - St. Ägidiuskirche Kortsch - Schlanders

Tipp: Ein abwechslungsreiches Programm hält die Natur auf diesem Teilstück für die Wanderer bereit.

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Von St. Martin im Kofel/ Latsch - Schlanders Dieses Teilstück des Vinschger Höhenweges von St. Martin im Kofel bis nach Schlanders führt vor Augen, wie rauh und hart das Leben am Berg, jenes der Bergbauern ist. Verfallene und aufgelassene Höfe sind hier keine Seltenheit. TOURENINFO: Mit der Seilbahn St. Martin geht’s hinauf zur Bergstation St. Martin im Kofel. Dort, im Restaurant kann man sich noch mal so richtig stärken, bevor die Wanderung losgeht. Die Wegmarkierung Nr. 14 dient als Orientierung und führt zu den Egghöfen (Einkehrmöglichkeit), zum Gehöft Forra und dann - im weiteren Wegverlauf vorbei an verfallenen Bergbauernhöfen. Die Hofruinen Lagar und Zuckbühel mussten wegen der Wasserknappheit am Vinschger Sonnenberg aufgelassen werden. Eine Einkehrmöglichkeit bietet später der Fisolguthof am Schlandersberg mit kurzem Abstieg (Weg Nr. 7) Richtung Schloss Schlandersberg. Vom Schloss Schlandersberg führt der Weg Nr. 5 über den Ilswaal zur St. Ägidiuskirche nach Kortsch. Aus den weitläufigen Kastanienhainen oberhalb von Kortsch ragt die kleine Kapelle heraus. Bekannt ist die Kapelle für das große Wandgemälde an der Außenmauer mit Fresken aus dem 13. Jahrhundert. Den Vinschger Hauptort Schlanders erreicht man über die asphaltierte Landstraße.


Der Energiespender

Kugelgasse 2 Via bocce - Tel. 0473 623366


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Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: knapp 3 h Strecke: 8,6 km max. Höhe: 2.290 m Aufstieg: 489 hm Wegverlauf: Talschluss Hintermartell (2.050 m) - ehemaliges Hotel Paradies - Nr. 37 - Weggabel Larchböden (2.290 m) Nr. 40 - Panoramaweg Nr. 12 - Larchböden (2.200 m) - Nr. 12A - Weggabel Zufrittsee Nr. 12B - Panoramaweg - Nr. 12 - ehemaliges Hotel Paradies - Nr. 37 - Talschluss Hintermartell (2.050 m)

Tipp: Lohnende Panoramawanderung inmitten des Nationalparks Stilfserjoch.

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Larchböden - Zufritt Stausee Die Larchböden bieten einen prächtigen Ausblick auf die Marteller Gletscherwelt. Diese wunderschöne Wanderung im hinteren Martelltal hält Einzigartiges bereit: etwa Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Besonders Gams- und Rotwild bekommt man hier, in diesem Gebiet des Stilfserjoch-Nationalparks zu sehen. TOURENINFO: Diese Wanderung startet am Talschluss im hinteren Martelltal. Am Straßenende, dem Wendeparkplatz, orientieren sich Wanderer nach links und überqueren die hohe Brücke über die Plimaschlucht. Gleich darauf erblickt man das ehemalige Hotel Paradies und einen kleinen urigen Bergsee, der in sich zu ruhen scheint. Man folgt dem gut beschilderten Fußweg Nr. 31- 37 in einer schönen und mäßig steilen Wanderung bis zu einer Weggabelung, die rechts zur Martellerhütte führt. Wanderer halten sich hier aber links und folgen der Markierung, die den Panoramaweg Nr. 12 zu den Larchböden anzeigt. Die Larchböden bieten einen prächtigen Ausblick zum Marteller ZufrittStausee. Der Weg Nr. 12A führt dann wieder zum ehemaligen Hotel Paradies und in weiterer Folge zum Start dieser Wanderung, dem Talschluss im hinteren Martelltal zurück.


2 x in der FuĂ&#x;gängerzone

Schlanders


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Wanderinfos: Dauer: 1,5 – 2 h (Aufstieg) max. Höhe: 2.610 m Wegverlauf: Parkplätze Gasthof Enzian (2.051 m) - Zufallhütte (2.265 m) Nr. 150 - Staudamm Nr. 103 - Marteller Hütte (2.610 m) - Nr. 103 - Staudamm - Nr. 150 Zufallhütte (2.265 m) - Parkplätze Gasthof Enzian (2.051 m)

Tipp: Zwei einladende Hütten liegen auf dieser Wanderung: einmal die Zufallhütte, zum anderen die Marteller Hütte. Das Panorama hier oben ist schlicht beeindruckend.

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Zur Zufall- und Martellerhütte Diese traumhaft schöne Wanderung startet im hinteren Martelltal beim Gasthof Enzian auf 2.051 Höhenmetern. TOURENINFO: Von den Parkplätzen beim Gasthof Enzian geht man rund eine halbe Stunde auf einem viel begangenen und gut ausgeschilderten Fußweg, mäßig steigend, bis zur Zufallhütte. Diese liegt auf 2.265 Metern und lädt zu einer genussvollen Stärkung und zu einer Rast. Von der Zufallhütte folgt der Weg der Markierung Nr. 150 westwärts hinauf bis zum alten Staudamm. An der Weggabelung bei der alten Gletscher-Staumauer geht es weiter in westliche Richtung, man durchquert nun den weiten Talboden, geht nach links über den etwas steileren Hang, den mit 103 markierten und serpentinenreichen Weg hoch zur Marteller Hütte. Auf einer Höhe von 2.610 Metern dreht man nach links und erblickt die Marteller Hütte. Das Panorama hier oben ist überwältigend, schlicht beeindruckend. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute bis zur Weggabelung der alten GletscherStaumauer, und dann geradeaus weiter auf dem Weg Nr. 150 zur Zufallhütte. Über den gut sichtbaren und viel begangenen Weg führt der Abstieg zum Ausgangspunkt am Parkplatz zurück.


Bergtouren

Wandertouren

Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: etwa 5 h Strecke: 12,3 km max. Höhe: 2.730 m Aufstieg: 1.070 hm Wegverlauf: Latsch – TarschTarscher Alm (1.939 m) - Nr. 1 - Untere Scheibenböden (2.000 m) Nr. 15 - Kuperion Brunn (2.331 m) Hohe-Dieb Scharte (2.610 m)- Kofelraster Seen (2.407 m) - Nr. 3 + 4 - Hoher Dieb (Gipfelkreuz Ulten 2.712 m) Hoher Dieb (Gipfelkreuz Vinschgau 2.730 m) - Hohe-Dieb Scharte (2.610 m ) - Nr. 15 Kuperion Brunn (2.331 m) - Untere Scheibenböden (2.000 m) Nr. 1 - Tarscher Alm ( 1.939 m) - Tarsch Latsch

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Wanderführer 2013

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Kofelraster Seen – Hoher Dieb – Tarscher Alm Eine landschaftlich großartige Bergtour führt zu den Kofelraster Bergseen am Vinschger Nördersberg. Die Fernsicht auf das Hasenohr und die Ortler-Gruppe und im Süden auf die Ötztaler Alpen mit dem Similaun ist atemberaubend. TOURENINFO:Von der Talstation des alten Sesselliftes (nicht mehr in Betrieb) oberhalb von Tarsch führt ein Almenweg hoch zur Tarscher Alm auf 1.939 Meter. Von dort führt der Wanderweg zunächst über Almenwiesen, die „unteren Scheibenböden“ bis zur Weggabelung Nr.15 Kofelraster Seen, vorbei am KuperionBrunn (2.350 m) bis zur Weggabelung „Hohe Dieb Scharte“ auf 2.610 Meter. Von dort beginnt ein kurzer Abstieg und wenig später erblickt man in einem Kessel die zwei traumhaften Gebirgsseen. Erst auf dem Weg Nr. 3, dann auf dem Weg Nr. 4 geht’s weiter über einen breiten Rücken nach Süden zu den beiden Gipfeln des Hohen Diebes. Das linke Gipfelkreuz ist jenes auf Ultner Seite, rechts hingegen - auf Vinschger Seite - der höchste Punkt des Hohen Diebes auf 2.730 Metern.
Abgestiegen wird bis zur Weggabelung Nr. 15 „Hohe Dieb Scharte“ und über die Aufstiegsroute zurück zum Ausgangspunkt und der bewirtschafteten und zur Einkehr ladenden Tarscher Alm. Auch in Tarsch selbst, der Fraktion von Latsch, finden sich lohnende Einkehrmöglichkeiten.


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Wandertouren

Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: 4 h Strecke: 7 km max. Höhe: 1.514 m Aufstieg: 418 hm Abstieg: 370 hm Wegverlauf: Schnalstal - Katharinaberg (1.245 m) Nr. 10A - Unter Perfl (1.417 m) - Nr. 29 + 24 - Wand Hof (1.459 m) - Kopfron (1.436 m) - Wald Hof (1.505 m) Inner Unterstell (1.470 m) - Linthof (1.464 m) Nr. 24 - Patleid Hof (1.386 m) - Nr. 29 Unterstell Hof (Gasthof und Einkehrmöglichkeit 1.282 m) - Unterstell Seilbahn Bergstation - Naturns Kompatsch (518 m) In Zusammenarbeit mit 

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Wanderführer 2013

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Von Katharinaberg bis nach Unterstell Eine Etappe des Meraner Höhenwegs führt von Katharinaberg im Schnalstal nach Unterstell/Naturns. TOURENINFO: Von Naturns geht’s mit dem Linienbus nach Katharinaberg. Von der Bushaltestelle aus wandert man dort auf asphaltierter Straße bergauf und zweigt rechts, der Beschilderung Nr. 10A folgend, auf einen Wiesenpfad ab, der auf den Meraner Höhenweg führt. Man bleibt auf Weg Nr. 24 und geht in Richtung Bergstation Unterstell. Die Strecke führt über schmale Waldpfade, geschotterten Fahrweg, durch Wiesen und Wälder bis nach Unter Perfl. Hier steigt man über eine kurze, steile, gesicherte Steintreppe hinunter und überquert einen Bergbach. Nach einem kurzen Anstieg geht’s vorbei am Bauernhof Wand bis nach Kopfron und den Wegweiser Richtung Unterstell Naturns folgend bis zum Gehöft Wald.
Der Höhenweg führt nun zur Jausenstation Inner-Unterstell. Das nun auf dem Naturnser Sonnenberg verlaufende Teilstück verläuft an der Flanke des Schnatzerecks entlang, fast eben bis zum Linthof, wo man den Meraner Höhenweg verlässt und dem Steig Weg Nr. 10 abwärts in Richtung Naturns/Bergstation Unterstell folgt. Der Markierung folgend geht’s abwärts bis zum Gasthaus und der Bergstation der Seilbahn Unterstell, die die Wanderer wieder ins Tal bringt.



Seilbahn UnterStell natUrnS

Wandern

am naturnser Sonnenberg Naturns Tel. +39 0473 66 84 18 www.unterstell.it


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Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: 4 h Strecke: 11,3 km max. Höhe: 1.950 m Austieg: 700 hm Wegverlauf: Rabland - Seilbahnstation Aschbach (513 m) - Seilbahn Bergstation (1.362 m) - Aschbacher Hof Nr. 27 + 28 - WGVigiljoch-Naturnser Alm (1.550 m) - Nr. 28 - Vigiljoch (1.743 m) - St-Vigilius-Kirche Nr. 9 - WG Gabicht (1.898 m) - Nr. 9 - WG Hochwart-Naturnser Alm - Nr. 9a - Naturnser Alm (1.922 m) - Nr. 27 - Siebenbrunner Wald - WG-Naturnser AlmVigiljoch (1.950 m) Nr. 28 - Aschbach Seilbahn Bergstation (1.362 m) - Rabland WG = Weggabelung

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Wanderführer 2013

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Aschbach - Vigiljoch Naturnser Alm Bei dieser Höhenwanderung wird das Gebiet um das Vigiljoch und der Naturnser Alm, die sich unter der Hochwart, dem östlichen Ausläufer des Ortlermassivs befindet, erkundet. Ausgangspunkt ist das kleine Bergdorf Aschbach am Nörderberg (1.340 m). TOURENINFO: Direkt an der Bahnhaltestelle Rabland befindet sich die Seilbahnstation Aschbach, der Ausgangspunkt dieser Wanderung. Mit der Seilbahn schwebt man auf 1.362 Meter hinauf auf Aschbach, einem urigen Bergdörfchen und folgt Weg Nr. 27+28, dann Weg Nr.28, der überwiegend durch Wald, teilweise steil bergauf bis auf das Vigiljoch (1.740m) führt. Herrliche Ausblicke entlohnen hier die Wanderer reichlich. Am Vigiljoch, bei der Bärenbad Alm (Weg Nr.2), befinden sich auch die Quellen, aus denen das Meraner Mineralwasser stammt. Auf dem Weg Nr. 9 überquert man eine hochalpine Anhöhe auf fast 2.000 Meter, die von Zirmen und Bergblumen geprägt ist und folgt dann dem Weg. Nr. 9A zur Naturnser Alm. Auf dem Weg Nr. 27 durch Fichten- und Lärchenwald, den sogenannten „Siebenbrunner Wald“, führt der Steig dann leicht absteigend hinunter zur Bergstation der Aschbacher Seilbahn und zurück zum Ausgangspunkt, der Vinschger Bahnstation Rabland.


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Höhenwege

Wanderinfos: Dauer: ab Grawand 3:30 h
 Strecke: 9 km
 max. Höhe: 3.251 hm Aufstieg: 93 m Abstieg: 1.598 m Wegverlauf: Kurzras (2.011 m) Gletscherbahn Bergstation (3.212 m) - A1 Archäologischer Wanderweg - Finailjoch (3.084 m) - Finailsee (2.709 m) - Finailhof (1.952 m) - Raffeinhof (1.822 m) - Tisenhof (1.814 m) - Vernagt (1.711 m)

Tipp: Wer es nicht ganz so anspruchsvoll möchte, kann von der Bergstation über das Schutzhaus „Schöne Aussicht“ nach Kurzras absteigen oder die Höfewanderung in Kurzras starten.

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Wanderführer 2013

Von der Grawand über Finailsee nach Vernagt Herrliche Panoramablicke auf die Gipfel von Ortler, Adamello, Weißkugel, Wildspitze und viele andere bietet diese anspruchsvolle Tour. Archäologische Fundstätten aus der Zeit von „Ötzi“, dem Mann aus dem Eis, der ganz in der Nähe gefunden wurde und Jahrhunderte alte Bergbauernhöfe, die wie Adlerhorste über dem Vernagter Stausee hängen. TOURENINFO: Von Kurzras (2.011 m) geht’s mit der Schnalstaler Gletscherbahn in nur 6 Minuten empor zur Bergstation (3.212 m).Es folgt ein kurzer Aufstieg zum Gipfelkreuz der Grawand (3.251 m). Von hier aus sieht man bereits das nächste Ziel, den Finailsee. Der steile Steig führt über den Kamm hinunter zum Finailjoch (3.084 m). Nahe dem wunderschönen Finailsee (2.709 m) wurden archäologische Funde getätigt (Stele), die von der Anwesenheit des Menschen bereits in grauer Vorzeit künden. Der weitere Abstieg führt zu den Mauerresten der aufgelassenen Finailalm (Finailgrub) und zwei Schalensteinen. Dann geht es hinunter zum Finailhof (1.952 m), der noch ganzjährig bewohnt ist. Von hier führt der Weg weiter über Wiesen und durch lichten Lärchenwald zum Raffeinhof (1.822 m) und dem Tisenhof (1.814 m) am Eingang des gleichnamigen Tales, durch das man aufsteigen muss, um über die Similaunhütte zur Fundstelle von „Ötzi“ zu gelangen. Darunter liegt Vernagt (1.711 m) am Stausee, auf dessen Grund früher acht Höfe standen. Gegenüber der Leiterkapelle fährt stündlich der Linienbus zurück nach Kurzras.


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