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Konzert Theater Aachen // 2017/18


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Die Spielzeit 2017/18 2 Justus Thorau Der kommissarische GMD im Interview

Sinfoniekonzerte 12 Übersicht 14 Herzlichen Glückwunsch 40 Jahre Eurogress

16 Der doppelte Solist Sergey Malov im Porträt

18 Tierisch sinfonisch! 20 Von der Liebe zu Bach Martin Stadtfeld im Porträt

22 Simon2 Vier Fragen an Simon Gaudenz und Simon Höfele

Kurpark Classix 24 Übersicht

Sonderkonzerte 26 30 32 34

Übersicht Orchester hautnah Klassik Lounge Zu Gast in der RWTH

Junges Konzert 36 Übersicht 38 Angebote

Kammerkonzerte 40 Übersicht 42

Mitmachen Musiktheater / Schauspiel

44 Die Spielzeit 2017/18 47 Personen 48 Impressum


JustusThorau Der kommissarische GMD im Interview

Justus, war es eine große Überraschung für dich, als bekannt wurde, dass du in der Spielzeit 2017/18 kommissarisch das Amt des GMD übernehmen sollst?

Ich konnte schon mit einer kurzen Übergangszeit zu Beginn der Spielzeit rechnen, aber dass es nun für die komplette Spielzeit ist, freut mich riesig und war dann doch überraschend. Deswegen möchte ich mich auch für das Vertrauen bedanken, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Hast du dich auf das Amt besonders vorbereitet? Worin siehst du besondere Herausforderungen?

Im Prinzip bereite ich mich seit Anfang meines Studiums auf eine solche Möglichkeit vor. Eine Konzertsaison eigenständig planen, neue Konzertideen entwickeln, das Orchester dem Publikum näherbringen – all das ist wahnsinnig spannend und interessant. Die Gesellschaft verändert sich, klassische Musik ist digital, global. Der Klang der Orchester ist teilweise austauschbar. Die Zuhörer trotzdem mit unterschiedlichen Konzepten und Programmen ins Konzert zu locken, ist für mich eine der größten Herausforderungen. Herbert von Karajan ging ja einst von Aachen nach Berlin. Wie kam es bei dir, dass du den entgegengesetzten Weg gegangen bist?

Ich war immer auf der Suche nach den besten Möglichkeiten, die sich mir boten. Das war erst die Ausbildung in Weimar und später dann Stellen in Karlsruhe und hier in Aachen. Das Leben als Dirigent ist sehr unvorhersehbar. Einige Möglichkeiten bieten sich ganz plötzlich, andere reifen über Jahre und tun sich dann erst auf. Schön wäre es, wenn mich meine Schritte irgendwann auch wieder nach Berlin führten.

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Würdest du sagen, dass du in Aachen angekommen bist oder fehlt dir deine Heimatstadt Berlin manchmal?

Ich bin schon sehr lange weg aus Berlin und habe seitdem an verschiedenen Orten gewohnt. Es ist schön, so viele unterschiedliche Regionen kennenzulernen und die Vorzüge der jeweiligen Städte zu genießen. Ich bin sehr gerne in Berlin und es ist für mich immer etwas ganz Eigenes, in dieser Stadt zu arbeiten, aber ich fühle mich sehr wohl in Aachen. Abgesehen vom Theater liebe ich die Wälder um Aachen und die Nähe zum Meer. Welche Akzente möchtest du in der kommenden Spielzeit setzen? Welche Projekte reizen dich besonders?

Besonders reizvoll finde ich es, den Kontakt zum Publikum aufzubauen und auch mal den Rahmen eines Frontalkonzertes zu sprengen. Hoch dekorierte CD-Aufnahmen sind bis in die Perfektion aufgenommen und präziser abgemischt als man es im Konzert je spielen könnte. Allerdings fehlt das Erleben mit allen Sinnen und das macht ja einen ganz großen Teil des Konzerterlebnisses aus. Ich freue mich immer über Rückmeldungen aus dem Publikum, denn wir spielen ja nicht zum Selbstzweck. Ich freue mich auf jedes einzelne Konzert, weil jedes Programm anders ist, aber ganz besonders bin ich auf Mahlers Zweite und unsere neue Reihe »Orchester hautnah« gespannt. Dieses neue Hörerlebnis wird für uns alle sehr interessant werden. Gibt es Solisten, auf die du dich besonders freust?

Ja, da ist zum einen Martin Stadtfeld, mit dem ich die Liebe zu Bach teile und dessen Art zu spielen ich schon seit Jahren sehr interessiert verfolge. Darin sehe ich auch Gemeinsamkeiten mit meiner Art mit Musik umzugehen. Zum anderen freue ich mich auf Liza Ferschtman mit dem Violinkonzert von Korngold, was unglaublich gut zu ihr passt und ein Stück ist, das ich schon seit ganz langer Zeit einmal dirigieren wollte. Wie willst du sicherstellen, dass das Orchester in der Stadt noch präsenter ist?

Ich finde den Kontakt der Musiker zum Publikum sehr wichtig. Dies möchten wir durch die Konzerte »Orchester hautnah« und unsere »Klassik Lounge« erweitern. Außerdem führen wir die »Music Lab«-Reihe weiter, welche Studierende mit klassischer Musik verbindet. Ein Konzert mit klassischer Musik muss nicht langweilig sein. Im Gegenteil, es gibt so viel gute Musik aus mehreren Jahrhunderten, sodass wir für diese Spielzeit hoffentlich ein Angebot haben, das für jeden etwas bietet.

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1. Sinfoniekonzert

3. Sinfoniekonzert

Mahlers Zweite

Nordlichter

Gustav Mahler

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sinfonie Nr. 2 c-Moll

»Die Hebriden« op. 26

Sopran

Suzanne Jerosme Alt

Katja Starke

Magnus Lindberg Klarinettenkonzert

Jean Sibelius Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Opernchor Aachen Sinfonischer Chor Aachen

Klarinette

Choreinstudierung

Musikalische Leitung

Elena Pierini

Justus Thorau

Musikalische Leitung

So 05.11.2017, 18.00 Uhr // Eurogress

Justus Thorau

Mo 06.11.2017, 20.00 Uhr // Eurogress

Annelien van Wauwe

So 10.09.2017, 18.00 Uhr // Eurogress Mo 11.09.2017, 20.00 Uhr // Eurogress

2. Sinfoniekonzert

Aus alt mach neu

Sinfoniekonzert Extra Das Programm und die musikalische Leitung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Mi 20.12.2017, 20.00 Uhr // Eurogress

Johann Sebastian Bach Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068

Carl Philipp Emanuel Bach

4. Sinfoniekonzert

Cellokonzert A-Dur

Von Bären und Füchsen

(Fassung für Violoncello da spalla)

Joseph Haydn

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 82 C-Dur »Der Bär«

Violinkonzert A-Dur KV 219

Gabriel Pierné

Igor Strawinsky

Konzertstück für Harfe und Orchester op. 39

Sinfonie in drei Sätzen

Claude Debussy

Violine und Violoncello da spalla

Sergey Malov Musikalische Leitung

Nicholas Kok So 15.10.2017, 18.00 Uhr // Eurogress Mo 16.10.2017, 20.00 Uhr // Eurogress

Dance sacrée et profane für Harfe und Streichorchester

Leoš Janácˇek Suite aus »Das schlaue Füchslein« (arr. Sir Charles Mackerras) Harfe

Teresa Zimmermann Musikalische Leitung

Christoph Altstaedt So 18.02.2018, 18.00 Uhr // Eurogress Mo 19.02.2018, 20.00 Uhr // Eurogress

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Sinfoniekonzerte 5. Sinfoniekonzert

7. Sinfoniekonzert

Klassisch

Durch Nacht und Licht

Joseph Haydn

Francis Poulenc

Sinfonie Nr. 44 e-Moll »Trauersinfonie«

»Les Biches«

Wolfgang Amadeus Mozart

Guillaume Connesson

Klavierkonzert B-Dur KV 450

Cellokonzert

Johannes Brahms

Robert Schumann

Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Klavier

Violoncello

Martin Stadtfeld

Jérôme Pernoo

Musikalische Leitung

Musikalische Leitung

Justus Thorau

Simon Gaudenz

So 25.03.2018, 18.00 Uhr // Eurogress

So 27.05.2018, 18.00 Uhr // Eurogress

Mo 26.03.2018, 20.00 Uhr // Eurogress

Mo 28.05.2018, 20.00 Uhr // Eurogress

6. Sinfoniekonzert

8. Sinfoniekonzert

Seelentiefe

Im Sturm der Zeit

Igor Strawinsky

Nikolai Roslawez

»Der Feuervogel«, Suite für Orchester (1919)

»In den Stunden des Neumonds«

Bernd Alois Zimmermann

Erich Wolfgang Korngold

Trompetenkonzert

Violinkonzert op. 35

»Nobody knows de trouble I see«

Dmitri Schostakowitsch

Peter Iljitsch Tschaikowski

Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47s

Sinfonie Nr. 6 op. 74 »Pathétique«

Violine

Trompete

Liza Ferschtman

Simon Höfele

Musikalische Leitung

Musikalische Leitung

Justus Thorau

Justus Thorau So 22.04.2018, 18.00 Uhr // Eurogress

So 17.06.2018, 18.00 Uhr // Eurogress Mo 18.06.2018, 20.00 Uhr // Eurogress

Mo 23.04.2018, 20.00 Uhr // Eurogress

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Herzlichen Glückwunsch 40 Jahre Eurogress

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens unserer zentralen Spielstätte, des Eurogress Aachen, eröffnet das Sinfonieorchester Aachen seine Reihe der Sinfoniekonzerte mit der zweiten Sinfonie von Gustav Mahler, mit der das große Aachener Veranstaltungszentrum im Jahr 1977 eingeweiht wurde. Im Vorfeld haben wir mit Kristina Wulf, der Geschäftsführerin des Eurogress, gesprochen.


Frau Wulf, was unterscheidet das Eurogress von anderen Veranstaltungszentren in Aachen und der Region? Worin bestehen Besonderheiten?

Es ist immer wieder eine Herausforderung, sich multifunktional aufzustellen und trotzdem zu versuchen, jedem Nutzer die bestmöglichen Bedingungen zu bieten. Ich hoffe, dass uns das auch ganz gut gelingt, besonders nach dem Umbau des Konzertsaals im Jahr 2005. Alle Arten von Veranstaltungen finden bei uns statt. Kongressveranstalter, Konzertveranstalter bis hin zu Karnevalsvereinen sollen bei uns ideale Rahmenbedingungen finden. Welche Rolle spielt das Eurogress für das kulturelle Leben in Aachen?

Durch unsere Größe haben wir natürlich ein Alleinstellungsmerkmal. Veranstaltungen ab einer bestimmten Größenordnung können nur bei uns stattfinden. Man kann uns aber auch als »die gute Stube« bezeichnen, weil hier verschiedenste Veranstaltungen auf hohem Niveau stattfinden können. Wir sind dafür da, dass die Aachener ein breites kulturelles Angebot erhalten. Das Ausrichten von kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen war der Ausgangspunkt in der Entstehungszeit des Eurogress und das bilden wir immer noch ab. Andere Veranstaltungszentren haben sich über die Jahre ja zu reinen Kongresszentren entwickelt. Kommen wir zur Musik: Hören Sie selbst klassische Musik?

Sehr gerne, auch wenn ich in den letzten Jahren leider zu wenig dazu gekommen bin. Ich habe sogar zwei Semester Musikwissenschaft studiert, komme also in gewisser Weise aus dem Bereich, auch wenn ich zur Kulturwissenschaft mit Hauptfach Musik gewechselt habe. Ich war immer Mozart-Fan und habe alle meine Prüfungen über Mozart abgelegt. »Mozart und die Wiener Jahre«, »Mozart und die Freimaurer« ... Was ist das Besondere, wenn das Sinfonieorchester im Eurogress zu Gast ist?

Ich finde, das Besondere dabei ist, dass wir einem Teil des städtischen kulturellen Lebens eine gute Heimstatt bieten können. Ich hoffe, dass sich die Musikerinnen und Musiker bei uns wie zu Hause fühlen. Wir sind zwar für viele verschiedene Veranstalter da, aber das Sinfonieorchester ist ein wichtiger Teil, der uns durch den Schwesterbetrieb als städtische Einrichtung besonders am Herzen liegt.

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Der doppelte Solist

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Es gibt viele Instrumentalvirtuosen, die ihr jeweiliges Instrument absolut meisterhaft beherrschen. Doch verschiedene Instrumente in nur einem Konzert – und beide auf Weltniveau – spielen nur die wenigsten. Sergey Malov ist ein solches Ausnahmetalent, das sich dieser großen Aufgabe stellt. Als Kind wollte der junge Russe eigentlich Fußballer werden, entschied sich schließlich aber doch für die Laufbahn als Musiker, genauer gesagt als Geiger. Spätestens nachdem er 1998 im Alter von gerade einmal 15 Jahren auf diesem Instrument den renommierten Louis Spohr Wettbewerb gewann, muss ihm klar gewesen sein, dass dies der richtige Weg für ihn war. Während Malov an der Berliner Musikhochschule »Hanns Eisler« und am Mozarteum in Salzburg studierte, gewann er nicht nur zahlreiche weitere Preise und Wettbewerbe, sondern entdeckte auch noch weitere Instrumente für sich: zunächst die Viola und schließlich das Violoncello da spalla. Das Instrument mit dem warmen Klang wurde erst einige Jahre zuvor von Sigiswald Kuijken wiederentdeckt, der es 2016 in Aachen in der Reihe »Barock im Ballsaal« präsentierte. Auf diesem besonderen Instrument der Cellofamilie wird Malov das Cellokonzert in A-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach spielen – nur um nach einer kurzen Pause zu seinem ersten Instrument, der Violine, zu greifen. Auf dieser wird er das berühmte Violinkonzert in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör bringen. Und selbst diese Leistung bildet die Vielfalt von Malovs Talenten noch nicht in Gänze ab: Neben Alter Musik zählen auch alle wichtigen Werke der romantischen und modernen Literatur zu seinem Repertoire. Außerdem schreibt er eigene Jazz-Kadenzen und spielt leidenschaftlich gerne Billard.

Sergey Malov ist Solist im

2. Sinfoniekonzert // siehe S. 12

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Tierisch sinfonisch!

Das klassische Konzert gilt als Inbegriff der Hochkultur – und »Kultur« wiederum als Gegenbegriff zu »Natur«. Weit gefehlt. In mehreren Programmen der Spielzeit 2017/18 führt der Weg in die Natur, und man begegnet dort allerhand Getier.

4. Sinfoniekonzert // 6. Sinfoniekonzert // siehe S. 12/13

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Am offensichtlichsten ist dies im vierten Sinfoniekonzert mit dem Titel »Von Bären und Füchsen« der Fall: Joseph Haydns Sinfonie Nr. 82 erhielt ihren Beinamen »Der Bär« zwar nicht vom Komponisten, aber das regelmäßige Brummen der Bässe, das den tänzerischen letzten Satz eröffnet, lässt die Assoziation nicht verwunderlich erscheinen. Janácˇeks Oper »Das schlaue Füchslein« führt schließlich unmittelbar in die Welt der Tiere. Der Dirigent Sir Charles Mackerras, der Janácˇeks Musik im Kernrepertoire verankerte, liebte dessen Werke so sehr, dass er einige davon bearbeitete. So entstand auch die Orchestersuite, die am Ende des Konzertes zu hören ist. Wenn sie Ihnen Lust auf mehr macht, haben Sie die Möglichkeit, die komplette Oper ab dem 30. Juni 2018 in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf der großen Bühne des Theaters zu erleben. Eine ganze Reihe von Tieren wird in Prokofjews musikalischem Märchen »Peter und der Wolf« im zweiten Familienkonzert zu hören sein. Denn in dem Klassiker gibt es nicht nur den aus dem Titel ersichtlichen Wolf. Auch Vogel, Ente und Katze sind vertont und machen das Konzert zu einem tierischen Erlebnis. Darüber hinaus verstecken sich einige Fantasie- und Fabeltiere im diesjährigen Programm. Da wäre zum einen der Feuervogel aus Strawinskys gleichnamiger Ballettsuite, die im sechsten Sinfoniekonzert erklingt. Er hilft in der Balletthandlung, den bösen Zauberer Kaschtschej zu besiegen. Und in der »Klassik Lounge«, unserer neuen Reihe im Ballsaal, kommen sie einem Faun zum Greifen nah. Der griechische Gott der Natur wird häufig als Mischwesen aus Mensch und Ziegenbock dargestellt. In leuchtenden Farben charakterisiert Claude Debussy diesen in seiner berühmten Komposition »Prélude à l’après-midi d’un faune«, die hier in einer Fassung für Kammerorchester zu erleben ist. Begeben Sie sich auf eine Reihe von Expeditionen und treffen Sie auf anrührende und atemberaubende Wesen, die dem Menschen manchmal ähnlicher sind als man glaubt.

2. Familienkonzert

Klassik Lounge

// siehe S. 37

// siehe S. 28

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Von der Liebe zu Bach


Spätestens seit dem Gewinn des Leipziger Bach-Wettbewerbs im Jahr 2002 zählt Martin Stadtfeld zur absoluten Weltspitze unter den Konzertpianisten. Ein Virtuose im Sinne eines Künstlers der großen Worte und des oberflächlichen Effekts ist er allerdings nicht. Vielmehr bestechen Stadtfelds Interpretationen durch ihre unvergleichliche Tiefe und sehr intensive Auseinandersetzung mit den gespielten Komponisten. Zu Beginn seiner Karriere war es besonders Johann Sebastian Bach, der ihn faszinierte und dessen GoldbergVariationen er in einer preisgekrönten und unkonventionellen Interpretation einspielte. Ausgehend von Bach erweiterte er sein Repertoire vor allem in Richtung der großen klassischen und romantischen Kompositionen, wobei er auch dort häufig Bezüge zu Bach erkennt und dadurch seinen Deutungen ihre ganz individuelle Note verleiht.

»Bach ist für mich der Ausgangspunkt für alle Musik, die danach kommt«, ist Stadtfelds Credo. Elemente des Chorals und der Bach’schen Polyphonie findet er sogar in den Werken der Romantik und spürt ihnen nach. Der zweite zentrale Bezugspunkt nach Bach ist für Martin Stadtfeld Wolfgang Amadeus Mozart: In Aachen spielt er mit dem Klavierkonzert in B-Dur KV 450 ein vergleichsweise selten gespieltes von Mozarts Klavierkonzerten, das doch so wichtig für das Schaffen des Salzburger Tonschöpfers war. Mozart stellt hier einen neuen Typus des Klavierkonzertes mit einer sinfonischen Anlage vor. Man darf also besonders gespannt sein auf das Aufeinandertreffen von Komponist und dem sehr viel über Musik nachdenkenden und in seinem Spiel zugleich unvergleichlich emotionalen Interpreten.

Martin Stadtfeld ist Solist im

5. Sinfoniekonzert // siehe S. 13

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Simon

Vier Fragen an Simon und Simon Stiftungen und Vereine bilden heute ein Netzwerk, das junge Künstler fördert und ihnen beim Einstieg im umkämpften »Klassik-Markt« hilft. Zwei unserer Solisten der Spielzeit 2017/18 hören nicht nur auf den gleichen Vornamen, sie haben auch beide Förderung erfahren und erzählen von Ihrem Berufseinstieg.

Simon Gaudenz Dirigent

1 Gegen Ende meiner Schulzeit. Bis dahin konnte ich mich nicht zwischen Sportjournalist und Fußballspieler entscheiden. Zwar gründete ich eine Rockband und spielte in verschiedenen Jugendsinfonieorchestern, aber alles aus Spaß an der Freud.

2 Nun ja, sooooo jung bin ich ja nun auch wieder nicht, deshalb möchte ich eher bemerken, dass die Herausforderungen nicht kleiner werden – im Gegenteil! –, sich jedoch die Gewichtung verschiebt, bei mir immer mehr hin zum Kern der Musik. 3 Ganz kurz, in Stichworten: bei Großen lernen, professionelle Luft atmen, Kontakte knüpfen.

4 Panta rhei – alles fließt. Die Projekte kommen zur richtigen Zeit und meine Wünsche entstehen oft aus dem Moment heraus. Die Spontaneität lebe hoch! Simon Gaudenz dirigiert das

7. Sinfoniekonzert // siehe S. 13

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Simon, wann wusstest du, dass du Musiker werden willst? Welche Herausforderungen beschäftigen einen jungen Musiker? Inwiefern konnten der Deutsche Musikrat bzw. die Stiftung Musikleben beim Berufseinstieg helfen?

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Wie geht es weiter? Welche Projekte würdest du in der Zukunft gerne realisieren?

Simon Höfele Trompete

1 Das wusste ich eigentlich schon mein Leben lang. Ich komme aus einer Musikerfamilie, da war das ganz normal für mich, dass man später mal Musiker wird und Spaß an der Musik hat. 2 Herausfordernd für junge Musiker ist die ganze Musik, auch das etablierte Repertoire, neu zu lernen. Man steht am Anfang von allem und weiß nicht genau, was kommen mag, quasi Terra incognita. Aber genau diese Herausforderung ist gleichzeitig eine riesige Motivation. Dadurch entdeckt man sich selbst, seine Sichtweisen und seine Interpretation. 3 Die Deutsche Stiftung Musikleben unterstützt und fördert mich schon einige Jahre immer wieder durch tolle Konzertmöglichkeiten oder wie letztes Jahr beim Deutschen Musikwettbewerb durch ein zusätzliches Jahresstipendium. So etwas hilft immens und gerade durch die schönen Konzerte kann man sich toll vernetzen.

4 Was die Zukunft bringt weiß ich nicht ganz genau, ich bin aber offen für alles. Ein Langzeit- bzw. eher Lebensprojekt ist sicher, das Reper toire für Trompete in der heutigen Epoche zu erweitern. Neue Werke in Auftrag geben, Komponisten und Publikum für die Trompete begeistern, über Grenzen hinweg gehen, Musik neu entdecken. Simon Höfele ist Solist im

6. Sinfoniekonzert // siehe S. 13

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Kurpark Classix A Night At The Opera

Classix For Kids / 1. Familienkonzert

»The dark side of opera« Malte in der Oper Sopran

Auf der Suche nach der Königin der Nacht

Irina Popova, Adréana Kraschewski

Auszüge aus Mozarts »Die Zauberflöte«

Mezzosopran

Sanja Radišic´ Bariton

Hrólfur Saemundsson Bass

Woong-jo Choi, Pawel Lawreszuk Opernchor Aachen Sinfonischer Chor Aachen Choreinstudierung

Elena Pierini Musikalische Leitung

Moderation

Malte Arkona Sopran

Adréana Kraschewski Tenor

Patricio Arroyo Musikalische Leitung

Justus Thorau So 03.09.2017, 11.00 Uhr // Kurpark Open Air

Justus Thorau

Last Night

Fr 01.09.2017, 20.00 Uhr // Kurpark Open Air

Modest Mussorgski »Eine Nacht auf dem kahlen Berge«

Sergej Prokofjew »Romeo und Julia«, Suite Nr. 2 op. 64b

Peter Iljitsch Tschaikowski Violinkonzert D-Dur op. 35 Violine

David Garrett Musikalische Leitung

Justus Thorau So 03.09.2017, 19.30 Uhr // Kurpark Open Air

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A Night At The Opera

The dark side of opera Meist stehen die strahlenden Opernhelden und Primadonnen im Rampenlicht der Oper. Doch was wäre Oper ohne ihre Bösewichte, Zauberer und zwielichtigen Gestalten? Sie sorgen im Zuschauerraum für die aufregendsten Momente, da die meisten Komponisten die spannendste Musik für sie geschrieben haben – und das durch viele Jahrhunderte Operngeschichte. Erleben Sie in der Operngala der »Kurpark Classix« ein vielfältiges Programm aus der »dark side of opera«, das von Händel über Mozart und Gounod bis hin zu Wagner und Puccini reicht. Classix For Kids

Malte in der Oper Auf der Suche nach der Königin der Nacht Der Dirigent hebt den Taktstock und los geht’s: Mozarts »Zauberflöte« kann beginnen. Malte ist begeistert von der Musik und vor allem von der schönen Königin der Nacht. Aber Moment mal! Wo ist sie denn nur hin? Warum steht der Sänger alleine auf der Bühne? Das kann doch nicht sein. Ohne sie kann es doch nicht weitergehen! Malte geht gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach der Königin der Nacht. Nur mit Hilfe des Publikums lässt sich das Verschwinden aufklären. Werden sie gemeinsam die Königin wiederfinden?

Last Night mit großem Abschlussfeuerwerk Der Aachener Ausnahmeviolinist David Garrett ist Stargast bei den 11. Kurpark Classix. Im Rahmen der »Last Night« wird er ein Gastspiel mit Tschaikowskis berühmtem Violinkonzert geben und das Festival mit einem glamourösen Finale beschließen. Zwei weitere Werke russischer Komponisten, die beim Publikum überaus bekannt und beliebt sind, stehen zuvor auf dem Programm: Mussorgskis Tondichtung »Eine Nacht auf dem kahlen Berge« und Prokofjews Hommage an das größte Liebespaar der Literaturgeschichte: Romeo und Julia!

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Sonderkonzerte Das Sinfonieorchester Aachen in der RWTH

Orchester hautnah

Music Lab I

Orchester hautnah 1

Do 28.09.2017, 20.00 Uhr // RWTH – IWW

Antonín Dvorˇák

Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft

Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 95

Mies-van-der-Rohe-Straße 17, 52074 Aachen

»Aus der Neuen Welt« Musikalische Leitung

Einsteins Musicbox

Justus Thorau

Musikalische Leitung

Fr 01.12.2017, 19.00 Uhr // Eurogress

Justus Thorau Sa 20.01.2018, 20.00 Uhr // Aula I der RWTH

Orchester hautnah 2 Edvard Grieg

Music Lab II Do 08.03.2018, 20.00 Uhr // RWTH – AME Institut für angewandte Medizintechnik Pauwelsstraße 20, 52074 Aachen

Peer-Gynt-Suiten op. 46 und 55

Franz Schubert Sinfonie h-Moll D 759 »Unvollendete« Musikalische Leitung

Justus Thorau Sa 12.05.2018, 19.00 Uhr // Eurogress

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Klassik Lounge

Weitere Sonderkonzerte

Die 4 + 4 Jahreszeiten

Oktobermusik

Tango meets Barock

Ferdinand Ries

Antonio Vivaldi

»Der Sieg des Glaubens«

»Die vier Jahreszeiten«

Astor Piazzolla »Las cuatro estaciones porteñas« (Die vier Jahreszeiten in Buenos Aires)

Aachener Domchor Musikalische Leitung

Berthold Botzet Di 03.10.2017, 19.00 Uhr // Aachener Dom

Musikalische Leitung

Justus Thorau Fr 02.02.2018, 20.00 Uhr // Ballsaal im Alten Kurhaus

Weihnachtskonzert Musikalische Leitung

N.N.

Bläserserenade

So 17.12.2017, 18.00 Uhr // Eurogress

Antonín Dvorˇák

Neujahrskonzert

Serenade für Blasinstrumente d-Moll op. 44

Richard Strauss Serenade für 13 Bläser Es-Dur op. 7

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sopran

Ouvertüre für Harmonie-Musik op. 24

Irina Popova

Darius Milhaud

Mezzosopran

»La création du monde«

Sanja Radišic´

Musikalische Leitung

Justus Thorau Fr 04.05.2018, 20.00 Uhr // Ballsaal im Alten Kurhaus

Nachtstücke

Tenor

Alexey Kosarev Bariton

Hrólfur Saemundsson Opernchor Aachen Sinfonischer Chor Aachen Choreinstudierung

Wolfgang Amadeus Mozart

Elena Pierini

»Eine kleine Nachtmusik«

Musikalische Leitung

Alfred Schnittke

Justus Thorau

»Moz-Art à la Haydn«

Mo 01.01.2018, 15.00 / 19.00 Uhr // Eurogress

Luigi Dallapiccola »Piccola musica notturna«

Claude Debussy »Prélude à l'après-midi d’un faune« (Fassung für Kammerorchester) Musikalische Leitung

Justus Thorau

Karlsfest Aachener Domchor Musikalische Leitung

Berthold Botzet So 28.01.2018, 10.00 Uhr // Aachener Dom

Fr 06.07.2018, 20.00 Uhr // Ballsaal im Alten Kurhaus

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Gastkonzerte

Chaplin Filmnacht

MozARTe

Charlie Chaplin

International Piano Competition Aachen Galakonzert mit den Finalisten

»Goldrausch« Musikalische Leitung

Karl Shymanovitz Mi 28.02./ Do 01.03.2018, 19.30 Uhr // Bühne

Fr 15.09.2017, 19.30 Uhr // Ballsaal im Alten Kurhaus

Aachener Bachtage

Domkonzert

Bach Oboenkonzerte

Joseph Haydn

Stéphane Egeling

»Die Schöpfung«

Musikalische Leitung

Sopran

Justus Thorau

Katharina Hagopian

Mi 15.11.2017, 19.30 Uhr // Annakirche

Oboe

Tenor

Patricio Arroyo Bass

Woong-jo Choi

Neujahrskonzert in Alsdorf

Opernchor Aachen Sinfonischer Chor Aachen

Werke von Strauss, Lehár, Kálmán u.a.

Choreinstudierung

Karl Shymanovitz

Elena Pierini Musikalische Leitung

Justus Thorau Fr 27.04.2018, 19.00 Uhr // Aachener Dom

Musikalische Leitung Do 18.01.2018, 19.00 Uhr // Stadthalle Alsdorf

Meisterkonzert Erkelenz Edvard Grieg

Chor+

Peer-Gynt-Suiten op. 46 und 55

Benjamin Britten

Violinkonzert e-Moll op. 64

»Saint Nicolas« op. 42

Franz Schubert

Opernchor Aachen Sinfonischer Chor Aachen

Sinfonie h-Moll D 759 »Unvollendete«

Musikalische Leitung

Yury Revich

Elena Pierini

Musikalische Leitung

Sa 30.06.2018, 19.30 Uhr //

Justus Thorau

Citykirche St. Nikolaus

Mo 14.05.2018, 19.30 // Stadthalle Erkelenz

Pferd und Sinfonie

Oratorienkonzert

Musikalische Leitung

Edward Elgar

Justus Thorau

»The Kingdom«

Sa 14.07.2018, 20.30 Uhr //

Aachener Bachverein

Deutsche Bank Stadion

Musikalische Leitung

Felix Mendelssohn Bartholdy

Violine

Georg Hage Sa 17.03.2018, 19.30 // Krönungssaal

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Orchester hautnah Gerne möchten viele Konzertbesucher dem Orchester einmal noch näher kommen. Selbst aus der ersten Reihe ist noch eine große Distanz zu den hinteren Pulten zu überbrücken. Unüberwindbar scheint die Frontal-Situation: Orchester auf der einen Seite, Publikum auf der anderen. Dabei ist es gerade die Energie zwischen Musikern, die einen Gutteil zum emotionalen Konzerterlebnis beiträgt. Um diese Energie spürbar zu machen, bekommen Sie in der neuen Reihe »Orchester hautnah« ab der Spielzeit 2017/18 die Möglichkeit, den Musikern an zwei Terminen so nah zu kommen, wie niemals zuvor. Die Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchester Aachen verlassen ihr angestammtes Podium und verteilen sich im Europa-Saal des Eurogress. Dazwischen können Sie Platz nehmen – mittendrin statt nur dabei. Dabei bekommen Sie nicht nur eine ganz individuelle Hörperspektive, sondern auch die Möglichkeit, im Anschluss an das Konzert Ihre Fragen an Musiker und Dirigent zu richten.

Orchester hautnah 1

Orchester hautnah 2

Fr 01.12.2017 // siehe S. 26

Sa 12.05.2018 // siehe S. 26

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Klassik Lounge Das Alte Kurhaus im Herzen Aachens ist mit dem barocken Ballsaal und seiner wunderschönen Raumarchitektur ein einzigartiger Ort für verschiedenste Veranstaltungen. Ausgehend von der erfolgreichen Reihe »Barock im Ballsaal« haben Sie in Zukunft noch häufiger die Gelegenheit, Konzerte des Sinfonieorchester Aachen in diesen beeindruckenden Räumlichkeiten zu erleben: Herzlich willkommen in der Klassik Lounge! Hier können Sie zwanglos einen gemütlichen musikalischen Abend in einzigartiger Atmosphäre verbringen. Zunächst erwartet Sie ein gut einstündiges Konzert mit einem besonders abwechslungsreichen Programm. Im Anschluss daran sind Sie eingeladen, mit den Musikerinnen und Musikern sowie dem Dirigenten an der Bar ins Gespräch zu kommen. Ein Freigetränk ist im Eintrittspreis enthalten.

Die 4 + 4 Jahreszeiten Tango meets Barock Fr 02.02.2018 // siehe S. 28

Bläserserenade Fr 04.05.2018 // siehe S. 28

Nachtstücke Fr 06.07.2018 // siehe S. 28

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Das Sinfonieorchester Aachen

Zu Gast in der RWTH Wie gut Albert Einstein tatsächlich Violine spielen konnte, ist nicht wirklich geklärt. Die Tatsache aber, dass er das Instrument jedenfalls ansatzweise beherrschte, bisweilen Mozart darauf intonierte, ist belegt. Einstein, einer der größten Wissenschaftler des zwanzigsten Jahrhunderts. Einerseits so etwas wie das Piktogramm eines Wissenschaftlers, andererseits eine faszinierende Persönlichkeit. Jemand, der neben seinen bahnbrechenden Erkenntnissen dafür stand, sich selbst zu gehören. Seine Metaphern waren legendär. Vor etwa fünf Jahren wurde er Pate und Namensgeber für ein neues Format von Konzerten in der Aula der RWTH. Mit dieser Konzertreihe sollte ein Brückenschlag zwischen der Welt der Musik und dem Kosmos der Wissenschaft geschlagen werden. Bisweilen gab es jedenfalls auch Kompositionen von Wissenschaftlern; bisweilen entstanden über Interviewpartner Bezüge, die für das häufig junge Publikum verdeutlichten, wie lebendig und vielseitig Musik sein kann und wie vergleichsweise nahe Wissenschaft an allen Sphären des Lebens ist.

Einsteins Musicbox Sa 20.01.2018 // siehe S. 26

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Ich erinnere mich noch an ein Interview zur Chemosensorik der Liebe, das ich nach Tschaikowskis »Romeo und Julia« führen durfte. Oder Gespräche über automobile Romantik im Zeitalter der Elektromobilität nach dem zeitgenössischen Stück »Route 66« von Michael Daugherty. Das Verständnis von Musik unterscheidet sich von dem von Texten. Dennoch ist es nötig, sie zugänglich und ihre vielen Facetten fassbar zu machen, damit immer wieder neue Menschen an sie herangeführt werden können und es immer wieder neue Anlässe gibt, sie aufzuführen. Vielleicht auch, sie neu oder nochmals ganz anders zu verstehen. Die RWTH ist eine technische, aber durchaus auch eine musische Institution. Es gibt eine große Zahl eigener Klangkörper: Chöre, Bigbands, Orchester. Was bis zum Moment der Schaffung der Musicbox fehlte, war ein Dialogformat. Es ist bewusst locker, respektlos, stellenweise anspruchsvoll, lustig und anrührend. Und es macht allen Beteiligten Freude, auch dem Orchester. Letzteres freut mich besonders. Denn sie sind nicht nur großartige Musikerinnen und Musiker, sondern wunderbare Gäste. Sie haben was zu sagen, und tragen auf eine vollkommen neue Weise zum akademischen Leben der Universität bei. Und es ist großartig, dass diese Kooperation durch die Reihe MUSIC LAB noch ausgebaut und vertieft werden konnte. Großer Dank an Kazem Abdullah, der den Anstoß zu beiden Reihe gab sowie den Musikdramaturgen, welche die Programme zusammengestellt haben und durch das Programm führten. Letzteres im Fall von Einsteins Musicbox zusammen mit mir, der auf diese Weise jedenfalls einmal im Jahr etwas tun durfte, was nicht so klassisches Kanzlergeschäft und dennoch oder gerade deshalb hochmotivierend ist. Manfred Nettekoven, Kanzler der RWTH

Music Lab I

Music Lab II

IWW – Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft

AME – Institut für angewandte Medizintechnik

Do 28.09.2017 // siehe S. 26

Do 08.03.2018 // siehe S. 26

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»Es war einmal…« 1. Familienkonzert im Rahmen der Kurpark Classix

Malte in der Oper Auf der Suche nach der Königin der Nacht Auszüge aus Mozarts »Die Zauberflöte«

3. Familienkonzert

Mathis in der Musikwerkstatt Musikalische Leitung

Mathis Groß Moderation

Malte Arkona Sopran

Adréana Kraschewski Tenor

Patricio Arroyo Musikalische Leitung

Justus Thorau So 03.09.2017 // 11.00 Uhr, Kurpark 2. Familienkonzert

Peter und der Wolf Sergej Prokofjew »Peter und der Wolf«

So 04.03.2018, 11.00 Uhr // Bühne 4. Familienkonzert

Prinz Igor und die verschwundene Prinzessin Nikolai Rimski-Korsakow »Scheherazade« op. 35 (Auszüge)

Alexander Borodin »Polowetzer Tänze« (Auszüge) Musikalische Leitung

Karl Shymanovitz So 06.05.2018, 11.00 Uhr // Bühne

Musikalische Leitung

Hiroshi Ueno So 07.01.2018, 11.00 Uhr // Bühne

Music is it! Konzert für junge Leute Musikalische Leitung

Justus Thorau Sa 23.06.2018, 19.00 Uhr // Bühne

Konzert des Jugendsinfonieorchester Aachen Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre »Ruy Blas«

Johann Sebastian Bach Konzert für Violine und Oboe BWV 1060

Robert Schumann Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 Musikalische Leitung

Junges Konzert

Mathis Groß Sa 08.10.2017, 11.00 Uhr // Bühne

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für Kleinkinder zwischen 0 und 3 Jahren

Krabbelkonzerte Kommen Sie mit Ihrem Kind oder Enkel und lassen Sie sich auf eine Reise durch die Welt der Musik ein. Es darf natürlich gekrabbelt, gequiekt und mitgelacht werden. Bitte bringen Sie eigene Krabbeldecken mit. // Moderation: Lisa Klingenburg // Mit Mitgliedern des Musiktheaterensembles und des Sinfonieorchester Aachen // Spiegelfoyer // Dauer ca. 30 Minuten

für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren

Karlchen Klein Konzerte

// Die genauen Termine der Krabbelkonzerte und Karlchen Klein Konzerte können sie unserer Broschüre für Familien entnehmen.

Die Kinderkonzerte zum Mitmachen laden in die bunte Welt der Musik ein. Zusammen mit Karlchen Klein spürt die Musikvermittlerin Lisa Klingenburg die Vielfalt der Musik auf. Mit an Bord sind Musiker des Sinfonieorchester Aachen. Moderation: Lisa Klingenburg, Margarete Schneider // Mit Mitgliedern des Sinfonieorchester Aachen // Mörgens // Dauer ca. 45 Minuten

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Konzert für junge Leute

Music is it! für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

»Es war einmal…«

»Music is it!« ist unser Konzert für junge Leute, in dem sich Klassik und Popkultur auf ungewöhnliche Art begegnen.

Bei den Familienkonzerten könnt // Sa 23.06.2018, 19.00 Uhr // Bühne ihr ein ganzes Orchester auf der großen Bühne des Theater Aachen erleben. In dieser märchenhaften Spielzeit heißt das Motto »Es war einmal ...« Lasst Euch verzaubern! // Dauer ca. 70 Minuten

Konzert des Jugendsinfonieorchesters Im diesjährigen Konzert des Jugendsinfonieorchester Aachen stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach und Robert Schumann auf dem Programm. // Sa 08.10.2017, 11.00 Uhr // Bühne

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Kammerkonzerte »Man hört vier vernünftige Leute sich untereinander unterhalten, glaubt, ihren Diskursen etwas abzugewinnen und die Eigentümlichkeiten der Instrumente kennenzulernen.« So beschrieb Goethe einst die Besonderheiten eines Streichquartetts und nennt dabei Merkmale, die für Kammermusik im Allgemeinen gültig sind. Diese zeigen sich in den vielfältigen Besetzungen der in Eigenregie organisierten Kammerkonzerte des Sinfonieorchester Aachen. Das abwechslungsreiche Programm der Spielzeit 2017/18 umfasst sowohl »Klassiker« wie Beethovens »Gassenhauer-Trio«, eingebettet in ein luftig-leichtes französisches Programm, als auch Neuentdeckungen wie die deutsche Erstaufführung des Chamber Concerto unseres 3. Konzertmeisters Marijn Simons. Überdies werden mehrere Komponistenjubilare geehrt: Niels Wilhelm Gade wäre 200, Isang Yun und Leonard Bernstein 100 Jahre alt geworden.

1. Kammerkonzert

3. Kammerkonzert

Werke von

Werke von

Georg Philipp Telemann, Isang Yun, Niels Wilhelm Gade und Zoltán Kodály

Gioachino Rossini, Paul Hindemith, Richard Strauss / Franz Hasenöhrl und Claude Debussy

So 22.10./ Mo 23.10.2017 // Spiegelfoyer

So 11.03./ Mo 12.03.2018 // Spiegelfoyer

2. Kammerkonzert Werke von

Jean Françaix, Gabriel Fauré und Ludwig van Beethoven So 14.01./ Mo 15.01.2018 // Spiegelfoyer

4. Kammerkonzert Werke von

Marijn Simons, Leonard Bernstein, François Couperin, Gustav Mahler und Franz Schubert So 01.07./ Mo 02.07.2018 // Spiegelfoyer

// Ein besonderer Dank gilt den Musik- und Theaterfreunden Aachen e.V., die die Reihe durch ihre großzügige Förderung ermöglichen und auch ideell tatkräftig unterstützen. // Koordination und Programmgestaltung: Stefanie Faust, Blanca Gleisner, Fabian Grimm, Daniel Wenzel

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Jugendsinfonieorchester Das Jugendsinfonieorchester Aachen geht auf eine Initiative des Aachener Cellisten Walter Mengler zurück, selber langjähriges Mitglied im Sinfonieorchester Aachen. Seine Idee war es, Jugendlichen aus Aachen und der Region zusätzlich zu ihren Schulorchestern die Möglichkeit zu geben, einmal im Jahr ein richtiges Sinfoniekonzert zu spielen. Im Probenprozess werden die jungen Musiker von Mitgliedern des Sinfonieorchester Aachen unterstützt und dürfen diesen natürlich auch in den Sinfoniekonzerten exklusiv bei der Arbeit über die Schulter schauen. // Mathis Groß, Kapellmeister am Theater Aachen, ist der musikalische Leiter des Klangkörpers, der sich immer über neue Mitglieder freut. Interessierte können sich unter kontakt@jusi-aachen.de melden.

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Mitmachen Sinfonischer Chor Der Sinfonische Chor Aachen e.V. ist der Konzertchor des Sinfonieorchester Aachen. Regelmäßig wirkt er bei Konzerten mit und führt zusammen mit dem Sinfonieorchester große Werke der Chorliteratur auf. Er ist damit eine der tragenden Säulen im Musikleben Aachens. Sein musikalischer Leiter ist der Generalmusikdirektor, die Einstudierung erfolgt durch die Chordirektorin des Theater Aachen. Bereits 1820 wurde der Chor als »Singakademie« gegründet und kann somit als einer der ältesten Konzertchöre Deutschlands auf eine beeindruckende Geschichte zurückblicken. // Wenn Sie Lust haben mitzusingen, melden Sie sich unter info@sinfonischer-chor-aachen.de.

Extrachor Der Extrachor des Theater Aachen wirkt bei großen Produktionen im Musiktheater mit und sucht SängerInnen aus Aachen und Umgebung. Gefragt sind vor allem männliche Stimmen jeden Alters. Erfahrung im Chorsingen ist von Vorteil und die Interessenten sollten Lust haben, sich sängerisch und darstellerisch zu betätigen. Neugierig geworden? // Dann melden Sie sich bitte bei Chordirektorin Elena Pierini unter elena.pierini@mail.aachen.de

Kinder- und Jugendchor Du singst gerne? Du willst auf einer Bühne stehen? Dann bist du im Kinder- und Jugendchor genau richtig. Dort kannst du gemeinsam mit anderen proben und in Opern, Musicals und Konzerten im Theater auftreten. Der Kinder- und Jugendchor probt mittwochs um 16.30 Uhr. Wir freuen uns auf theaterbegeisterte Sängerinnen und Sänger von 8 bis 18 Jahren. // Informationen gibt es bei Lisa Klingenburg: lisa.klingenburg@mail.aachen.de

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Bühne Musiktheater

Bühne Schauspiel

L’incoronazione di Poppea

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

(Die Krönung der Poppea) Oper von Claudio Monteverdi

nach dem Großstadtroman von Erich Kästner

So 24.09.2017, 18.00 Uhr

Sa 30.09.2017, 19.30 Uhr

Katja Kabanowa

Rico, Oskar und die Tieferschatten

Oper von Leoš Janácˇek So 12.11.2017, 18.00 Uhr

La Traviata

Familienstück von Andreas Steinhöfel in einer Bühnenfassung von Felicitas Loewe für alle ab 8 Jahren

Oper von Giuseppe Verdi

Fr 24.11.2017, 11.00 Uhr

So 10.12.2017, 18.00 Uhr

Unterleuten Don Giovanni

nach dem Roman von Juli Zeh

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Sa 27.01.2018, 19.30 Uhr

So 11.02.2018, 18.00 Uhr

Die Räuber

Dialogues des Carmélites

von Friedrich Schiller

(Gespräche der Karmelitinnen) Oper von Francis Poulenc

Sa 24.03.2018, 19.30 Uhr

So 15.04.2018, 18.00 Uhr

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee

Uraufführung / Arbeitstitel

are you there? ein choreographisch-musikalisch-interaktiver Abend von Ludger Engels So 10.06.2018, 18.00 Uhr

Das schlaue Füchslein

Sa 12.05.2018, 19.30 Uhr

Wiederaufnahmen Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt

Oper von Leoš Janácˇek

Sa 21.10.2017, 19.30 Uhr

Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Unterwerfung

Sa 30.06.2018, 19.30 Uhr

nach dem Roman von Michel Houellebecq Di 03.10.2017, 19.30Uhr

Wiederaufnahme Fiddler on the Roof / Anatevka Musical von Jerry Bock FIDDLER ON THE ROOF (ANATEVKA) Basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem. Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl Buch von

JOSEPH STEIN JERRY BOCK Gesangstexte von SHELDON HARNICK Musik von

Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince. OriginalBühnenproduktion in New York inszeniert und choreografiert von

Jerome Robbins Do 12.10.2017, 19.30 Uhr

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Kammer

Mörgens

Die Leiden des jungen Werther

Atmen

nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe

Komödie von Duncan Macmillan

Fr 29.09.2017, 20.00 Uhr

Do 21.09.2017, 20.00 Uhr Uraufführung

Uraufführung / Arbeitstitel

Nachtstück

Revolutions – Alles wird gut

nach Motiven von E.T.A. Hoffmann

eine Koproduktion des Theater Aachen, des Brachland-Ensemble und der Tafelhalle Nürnberg

Do 23.11.2017, 20.00 Uhr

Fr 10.11.2017, 20.00 Uhr

Ein Stück für die Kleinen Dezember 2017

Ichglaubeaneineneinzigen gott.hass von Stefano Massini Do 18.01.2018, 20.00 Uhr Uraufführung

Elling

Android Ergo Sum

Komödie von Ingvar Ambjørnsen, Axel Hellstenius und Petter Næss

Do 22.03.2018, 20.00 Uhr

Fr 26.01.2018, 20.00 Uhr

Die bitteren Tränen der Petra von Kant von Rainer Werner Fassbinder Fr 16.03.2018, 20.00 Uhr

mensch maschine

eine neue Produktion von Dlé

Der Reservist Arbeiten im 21. Jahrhundert von Thomas Depryck Do 17.05.2018, 20.00 Uhr

Wiederaufnahme

von Konstantin Küspert

Die Känguru-Chroniken

Fr 18.05.2018, 20.00 Uhr

von Marc-Uwe Kling Herbst 2017

Wiederaufnahme Alle meine Söhne von Arthur Miller Herbst 2017

Musiktheater Schauspiel

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Unser Verein... •

unterstützt mit immer neuen Ideen das Musik- und Theaterleben Aachens, junge Künstler. Angebote für musik- und theaterinteressierte junge Menschen.

bereichert das kulturelle Angebot der Stadt durch eigene Veranstaltungen.

pflegt & fördert Kontakte zwischen Institutionen, Künstlern und dem musik- und theaterbegeistertem Publikum.

informiert seine Mitglieder regelmäßig über wichtige Ereignisse im Aachener Musik- und Theaterleben.

Unsere besondere Verbundenheit mit dem

Sinfonieorchester Aachen unterstreichen wir durch… • finanzielle Unterstützung der Kammerkonzerte. • Finanzierungshilfen beim Kauf von besonderen Instrumenten. • finanzielle Beteiligung an besonderen Veranstaltungen und aufwendigen Konzertprojekten. • die Förderung von CD-Aufnahmen des Sinfonieorchesters. Um die Qualität unseres Sinfonieorchesters voll zur Geltung bringen zu können, kämpfen wir für einen neuen, akustisch optimierten Konzertsaal.

Mitgliedschaft Haben Sie Interesse, das kulturelle Leben in Aachen aktiv mitzugestalten? Dann werden Sie Mitglied bei uns. Telefon: 0151-52513029 info@musik-und-theaterfreunde-aachen.de www.musik-und-theaterfreunde-aachen.de


Personen SINFONIEORCHESTER AACHEN // ERSTE VIOLINE Felix Giglberger, Marijn Simons, Vasili Voronin, Michael Palm, Sorin-Vasile Bulbucan, Piotr Oleniecki, Anja Busemann, Stephanie Albers, Emanuel Coman, Olga Lakkoni, Yahor Staravoitau, Leticia Jiménez Ibañez, Jihye Seo-Georg. ZWEITE VIOLINE Fabian Grimm, Manon Stassen, Julia Prinsen-Feneberg, Werner Gronen, Jasminka Lutz, Gerhardt Nagy, Valeria Schimmel, Ulrike Fröhlich, Aoi Matsumoto. VIOLA Andrew Simpson, Martin Smýkal, Martin Hoffmann, Herbert Christoph, Andrea Böhnel, Sandra Rehle-Simpson, Teresa Westermann. VIOLONCELLO Daniel Wenzel, Mladen Miloradovic, Laura Tavernier, Dorothea Sommer-Baldursson, Almuth Ensinger, Claudius Wettstein, Leonie Garmond. KONTRABASS Chihoon Choi, Karl-Josef Ohligs, Sandra Borchers, Jorge Letra, Johannes Hugot. HARFE Christine Nitsche. FLÖTE Stefanie Faust, Christine Hildebrand, Matthias Schmidt. OBOE Stéphane Egeling, Blanca Gleisner, Christoph Neuerburg, Arnd Sartor. KLARINETTE David Kindt, Philipp Zehm, Philipp Stümke, Gudrun Kierdorf-Oleniecki. FAGOTT Jean Hellenbrand, Konrad Werner. HORN Michael Roberts, Leon Kockelkoren, Georg Uth, William Melton, Robin van Gemert. TROMPETE Huub Versteegen, Hans Linders, Simon Bales. POSAUNE Guy Hanssen, Inhye Joo, Werner Kloubert, Saman Maroofi. TUBA Moritz Schulze. SCHLAGZEUG Patrick Kersken, Volker Schwenk, Josef Nießen. 10 Orchesterpraktikanten.

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Personen // Impressum STADTTHEATER UND MUSIKDIREKTION AACHEN // THEATERLEITUNG Generalintendant und

Betriebsleiter: Michael Schmitz-Aufterbeck. Verwaltungsdirektor und Betriebsleiter: Udo Rüber. Sekretariat der Betriebsleitung: Doris Hautermann, Tatjana Trunsperger. KÜNSTLERISCHE LEITUNG Generalintendant: Michael Schmitz-Aufterbeck. Kommissarischer Generalmusikdirektor:

Justus Thorau. Chefdramaturgin, Stellvertreterin des GI in künstlerischen Fragen (Schauspiel), Leitung Schauspiel: Dr. Inge Zeppenfeld. KÜNSTLERISCHE BETRIEBS- UND ORCHESTERDIREKTION Künstlerische Betriebs- und Orchesterdirektorin: Melanie Plank. Chefdisponent und stellvertr.

Betriebsdirektor: Mazdak Tavassoli. KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Disponent: Andreas Liske. ORCHESTERBÜRO Orchesterdisponent: Amadeus Kausel. Assistenz Orchesterbüro und KBB: Claudia

Scheibe. KONZERTDRAMATURGIE Christoph Lang. Assistenz: Ben Duven. THEATERPÄDAGOGIK Katrin Eickholt, Lisa Klingenburg, 1 Jahrespraktikant (FSJK). PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Ursula Schelhaas, Lara Isenhardt / Anke Woopen, 1 Jahrespraktikant (FSJK). MUSIKALISCHE LEITUNG / EINSTUDIERUNG Generalmusikdirektor: N.N. Erster Kapellmeister und kommis-

sarischer Generalmusikdirektor: Justus Thorau. Chordirektorin und Kapellmeisterin: Elena Pierini. Studienleiter und Kapellmeister: Karl Shymanovitz. Solorepetitor und Kapellmeister: Mathis Groß. Solorepetitor: Hiroshi Ueno. Korrepetition: Renée Derks. SINFONIEORCHESTER AACHEN Leitung: Kommissarischer Generalmusikdirektor: Justus Thorau. GASTDIRIGENTEN Christoph Altstaedt, Berthold Botzet, Simon Gaudenz, Prof. Herbert Görtz, Mathis Groß, Georg Hage, Nicholas Kok, Elena Pierini, Karl Shymanovitz, Hiroshi Ueno. SOLISTEN KONZERTE Malte Arkona, Patricio Arroyo, Woong-jo Choi, Stéphane Egeling, Liza Ferschtman, David Garrett, Katharina Hagopian, Simon Höfele, Suzanne Jerosme, Alexey Kosarev, Adréana Kraschewski, Pawel Lawreszuk, Sergey Malov, Jérôme Pernoo, Irina Popova, Sanja Radišic´, Yury Revich, Hrólfur Saemundsson, Martin Stadtfeld, Katja Starke, Annelien van Wauwe, Teresa Zimmermann. OPERNCHOR: SOPRAN Kornelia Barwitzki, Julietta Figulla, Corinna Heller, Monika Kettenis, Jolanta Kosira, Kim Savelsbergh, Antonella Schiazza. ALT Lynn Borok-Melton, Ursula Brachmanski, Margarita Dymshits, Anne Lafeber. TENOR May Bellefroid, Jan Doroszko, Munki Jeong, Woo-Sung Kang, Hee-Jong Roh, Hans Schaapkens. BASS Jorge Escobar, Stefan Hagendorn, Johannes Piorek, Vasilis Tsanaktsidis, Remco Vink. EXTRACHOR Leitung: Elena Pierini. KINDER- UND JUGENDCHOR Leitung: Elena Pierini. SINFONISCHER CHOR AACHEN Leitung: Justus Thorau. Einstudierung: Elena Pierini. Stimm-

training: Rebecca Or. ORCHESTERWARTE Leitung: Jörg-Ulrich Knebel. Klaus Eising, Rudolf Hillmann. BIBLIOTHEK Jörg-Ulrich Knebel. EHRENMITGLIED SINFONIEORCHESTER AACHEN Wolfgang Sawallisch †.

Theater Aachen Spielzeitmagazin 2017/18 // Herausgeber Stadttheater und Musikdirektion Aachen. Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck. Verwaltungsdirektor Udo Rüber // Redaktion Lara Isenhardt, Ursula Schelhaas, Anke Woopen. Koordination Anke Woopen. Texte Ben Duven, Lara Isenhardt, Lisa Klingenburg, Christoph Lang, Manfred Nettekoven,Ursula Schelhaas, Justus Thorau, Daniel Wenzel, Anke Woopen. Mitarbeit Jannike Bartkowiak, Melanie Plank, Matzdak Tavassoli. // Foto Sinfonieorchester Aachen (Wil van Iersel), Seite 16 Sergey Malov (Julia Wesley), Seite 20 Martin Stadtfeld (Marco Borggreve), Seite 38/ 39 Zeichnungen zum Jungen Konzert (Thomas Ackermann). // Gestaltung DDT2w, Dusan Totovic, Werner Wernicke // Druck und Herstellung Köllen Druck + Verlag GmbH, Bonn // Auflage 15.000 // Stand 07.04.2017 Änderungen vorbehalten © Theater Aachen

Kooperationspartner Kulturpartner


www.theateraachen.de

Theater Aachen-Spielzeit 17/18-Konzert  
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