Treffpunkt.Bau 02/2026

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Treffpunkt

ERFOLGSGESCHICHTE

BKT

Mit Leistung und Qualität weltweit wachsen

INTERVIEW

Sixt Van & Truck

Die Vorteile flexibler Mobilitätslösungen für die Baubranche

NACHHALTIGKEIT

Develon

Neue Elektrobagger: Emissionsfrei ohne Einbußen

BOHNENKAMP

Die neue Generation Dynapac XD und SD Großfertiger

KURZ GESAGT

Reden bringt uns nicht weiter –wir müssen endlich ins Handeln kommen!

LIVE DABEI .

Sixt Van & Truck // Produktiver arbeiten durch flexible Mobilität 12 BKT // BKT auf globalem Wachstumskurs: Mit

ERDBEWEGUNG

Develon // Emissionsfreier Betrieb ohne Leistungseinbußen: Neue Reihe von Elektrobaggern 32 Yanmar // Im Einsatz für sauberes Wasser in Kampanien 34 Engcon // Verbesserte Integration durch nahtlose Tiltrotator-Technologie mit Komatsu 35 Holp // Kosten runter – Ertrag rauf 36 Paus // Zukunft des Schwenkladers: Wendigkeit als Schlüsseltechnik 37 Sany // Baggern ohne Baulärm mit dem Sany SY19E 38 Zeppelin/Cat // Neue Konfiguration für schwere Einsätze 39

GEWINNUNG BRECHEN SIEBEN RECYCLING

Dappen // Ressourcenschonende Bauweise durch innovative Siebtechnik

Lehnhoff // Der richtige Sortierlöffel für jede Aufgabe

C. Christophel // Wegweisender Fortschritt beim Aufbereiten von Bodenmaterial

ACDE Europe // Kontrollierter Rückbau: Ersatzneubau der Hochbrücke Bayreuth

Kleemann // Siebanlagen zeigen ihre Zuverlässigkeit und Leistungsstärke

Kronenberger Oecotec // Schaufelseparatoren mit hoher Verfügbarkeit und beeindruckendem Durchsatz

Rubble Master // Nachhaltige Baustellenprozesse

AUTOBAHN -, STRASSEN - UND WEGEBAU .

DAV/DAI // 23. Deutsche Asphalttage: Branchentreff mit hochkarätig Programm 48

Liebherr // Präzision im Gleisbau: Weichenverlegung mit Zweiwegebagger und Planierraupe 49

Vögele // Anspruchsvolle Deckensanierung 50 Porr // Erfolgreiche Generalsanierung der Start- und Landebahn am City Airport Mannheim

KANALBAU TIEFBAU

Tsurumi // Schmutzwasserpumpen im Extremgelände

KRANTECHNIK ARBEITSBÜHNEN

52

Tracto-Technik // Langfristige Lösungen für intakte Infrastrukturen 53

Decker // Sicher und rentabel: Die 2-in-1-Maschinen von Decker 54

Skyjack // Neuheiten und Highlights im Bereich Hubarbeitsbühnen 55

Geda // Tempo für die Bauarbeiten am Perlachturm Augsburg 56

Beutlhauser // Schwerlasthub auf beengter Baustelle 57

BAUSTELLENEINRICHTUNG PSA

Vp TPA Mobile Straßen // Belastbare Baustraßen für Solarparks 58

Kränzle // Leistungsstarke Trockenreiniger für professionelle Anwendungen 59 Lesen

62

NUTZFAHRZEUGE .

MAX Trailer // Präzision im schweren Maschinenumschlag 60 DAF Trucks // DAF XD und XF stark als Abroller 61

OEM . MOTOREN . KOMPONENTEN .

Michelin // Neue Lkw-Reifen für die letzte Meile 62 Kraemer Baumaschinen // Sicherheit beginnt mit Sicht 63

MANAGEMENT . DIGITALISIERUNG .

Hoppe Unternehmensberatung // Maschinenverwaltung trifft Wartungsplanung 64

Connecting Case // Lösungen für Internetanbindungen erreichen nächstes Level 66

MCS Rental Software // Optimiertes RM Web für sicheres mobiles Arbeiten

Dieser Ausgabe liegen Beilagen der Firmen Reisch und Hoppe bei.

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Tel. (08441) 78973

„Erste Lichtblicke lassen auf eine kommende Warmzeit für die Baubranche hoffen.“

Klimawandel

Im Schatten des Grönland-Krimis, der derzeit im TV und in den Nachrichtenportalen als Quoten- bzw. Klick-König regiert und einen weiteren Tiefpunkt der transatlantischen Beziehungen markiert, regen sich auch zarte Strömungen, die auf eine kommende Warmzeit für die Baubranche hoffen lassen. So zeigt sich nach drei Minus-Jahren in Folge bei den Wohnungsbaugenehmigungen ein erster Lichtblick: 215.500 genehmigte Wohnungen von Januar bis November 2025 bedeuten immerhin ein Plus von 11,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Andererseits waren es in den ersten elf Monaten 2021 noch 341.000 Wohnungen.

Vor diesem Hintergrund fällt es vielen Verantwortlichen schwer, an eine nachhaltige Belebung zu glauben. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie meldet, denkt nur die Hälfte der Unternehmen mit Schwerpunkt Hochbau, dass sie mit einem positiven Effekt des bis 2030 befristeten Bau-Turbos auf den Wohnungsbau rechnen können. Mit halber Kraft wird sich das Steuer jedoch nicht herumreißen lassen. Das „FitnessProgramm für die Baubranche“, wie der VDBUM sein jährliches Großseminar nennt, kommt da genau zur rechten Zeit. Vom 10. bis 13. Februar 2026 werden eben jener BauTurbo, die Freigabe von 23 Infrastruktur-Großprojekten sowie der Bürokratieabbau TopThemen in Willingen sein.

Wer früh startet, hat erst mal die freie Bahn vor sich. Doch das Feld lässt sich auch von hinten aufrollen und die in Positionskämpfen gewonnenen Stärken können im scharfen Wettbewerb von Vorteil sein. Mit welchen Strategien und Ressourcen der indische Reifenhersteller BKT sein globales Wachstum vorantreibt, lesen Sie ab Seite 14. Der Reifen rollt auch bei Sixt Van & Truck. Produktchef Christian Ludwig erläutert im Interview ab Seite 12 den Nutzen flexibler Mobilitätslösungen in der Baubranche.

Viel Freude mit diesen und den weiteren Themen der aktuellen Ausgabe von Treffpunkt.Bau,

Developed for hard work

Im Recyclingeinsatz sind Reifen täglich wechselnden Untergründen, hohen Lasten und permanenten Rangierbewegungen ausgesetzt. Bohnenkamp bietet dafür EM-Radialreifen und Vollgummireifen in unterschiedlichen Ausführungen an.

Robuste Bereifung für Recyclingeinsätze

BOHNENKAMP Recyclinghöfe, Umschlag- und Schrottplätze sowie Einsätze im Rückbau und Abbruch gehören zu den härtesten Arbeitsumgebungen für Maschinen und ihre Bereifung. Scharfkantige Materialien, hohe Einsatzgewichte und permanente Rangierbewegungen setzen Reifen einer außergewöhnlich hohen mechanischen Belastung aus. Wechselnde Untergründe und wiederholte Lastwechsel wirken dabei kontinuierlich auf Profil und Karkasse ein und beschleunigen den Verschleiß. Kommt es unter diesen Bedingungen zu ungeplanten Ausfällen, geraten die Arbeitsabläufe schnell ins Stocken. Die Folgen zeigen sich unmittelbar beim Durchsatz, bei der Termintreue und bei der Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb.

Für den zuverlässigen Einsatz im Recycling sind daher klar definierte Kriterien entscheidend. Dazu zählen funktionale Eigenschaften wie eine hohe Traktion bei gleichzeitig großer Profiltiefe, materialseitige Aspekte wie eine widerstandsfähige Gummimischung mit ausgeprägter Schnittfestigkeit sowie ein Karkassenaufbau, der auch unter hoher Belastung stabil bleibt. Ebenso relevant sind die jeweils vorgesehenen Montagevorgaben und die Felgenbauarten, da sie entscheidend dazu beitragen, die Betriebssicherheit und die Standzeit der Bereifung im jeweiligen Maschineneinsatz zu gewährleisten.

Für den Recyclingeinsatz bietet Bohnenkamp ein Sortiment, das auf diese Anforderungen abgestimmt ist. Es reicht von EM-Radialreifen mit

L5- und L5S-Profilen bis hin zu Vollgummireifen für besonders pannenkritische Anwendungen und umfasst unter anderem Modelle wie den BK Loader 53, die Earthmax-Varianten SR 50, SR 51, SR 53 und SR 55 sowie die MineXtra-Varianten MS501, MS502 und MS503. Ergänzt wird das Angebot durch Vollgummireifen wie den Maglift Excavator, den Maglift Loader sowie die MaxamSerien MS700, MS701+, MS705 TR AP und MS708 TR AP.

EM-Radialreifen für harte Einsätze

Im EM-Segment stehen Reifen im Mittelpunkt, die gezielt für harte Transport- und Ladeeinsätze entwickelt wurden. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist der BK Loader 53, der für Radladereinsätze im

Der BK Loader 53 ist ein EM-Radialreifen mit L5-Profil, der für Radladereinsätze im Recycling ausgelegt ist. Eine sehr große Profiltiefe, eine schnittfeste Gummimischung und ein integrierter Aramidgürtel zielen auf hohe Standzeiten unter stark abrasiven Bedingungen ab. Quelle: Bohnenkamp

Quelle: Bohnenkamp

Recycling ausgelegt ist. Die sehr große Profiltiefe sorgt für eine hohe Laufleistung, während die auf den Einsatz abgestimmte Gummimischung die Widerstandsfähigkeit gegen Schnittund Stichverletzungen erhöht. Ein integrierter Aramidgürtel dient dabei als zusätzlicher Schutz. Hinzu kommen eine hohe Seitenstabilität, ausgeprägte Selbstreinigungseigenschaften sowie ein sicherer Grip auf trockenen und feuchten Untergründen.

Einen weiteren Schwerpunkt innerhalb dieses Segments bilden die EM-Profile der EarthmaxSerie von BKT, die speziell für Recycling- und Verwertungsumgebungen konzipiert wurden. Der Earthmax SR 50 kombiniert ein laufrichtungsgebundenes, extra tiefes L5-Profil mit einer schnittfesten Laufflächenmischung und einer verstärkten Karkasse mit Multi-Layer-Stahlgürtel. Damit lassen sich die im Recycling typischen Schnittund Anprallbelastungen zuverlässig aufnehmen. Die Montage ist ausschließlich auf mehrteiligen Felgen vorgesehen, um die konstruktiven Eigenschaften des Reifens im Zusammenspiel mit der Maschine sicher umzusetzen.

Für Einsätze im Schrottumschlag oder bei Abbrucharbeiten geht Bohnenkamp mit dem Earthmax SR 53 noch einen Schritt weiter. Während der Earthmax SR 50 auf einen breiten Recyclingeinsatz ausgelegt ist, zeichnet sich der SR 53 durch eine nochmals erhöhte Schnitt- und Anprallresistenz aus. Das geschlossene Profil mit hohem Profilanteil ist auf eine geringe Abnutzung sowie eine lange Lebensdauer ausgelegt. Die robuste, schnittfeste Gummimischung sowie ausgeprägte Selbstreinigungseigenschaften mit effektivem Steinauswurf tragen zu einem zuverlässigen Einsatz unter stark belastenden Bedingungen bei. Auch bei diesem Profil ist die Montage grundsätzlich auf mehrteiligen Felgen vorgesehen, mit einer definierten Ausnahme in der Dimension 17.5 R 25.

Ergänzend zu den BKT-Profilen erweitert Maxam das Radialsegment mit Lösungen aus der MineXtra-Serie. Der MS502 MineXtra verfügt über ein geschlossenes L5S-Profil mit besonders hoher Profiltiefe. Verstärkte Zonen an der Wulst, an der Schulter und an der Seitenwand sowie eine dicke Basisgummischicht erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Reifenaufbaus gegen Durchstiche und Schnittverletzungen. Damit richtet sich das Profil gezielt an Anwendungen, bei denen Standzeit und Schutz der Bereifung im Vordergrund stehen.

Vollgummi als pannensichere Alternative In Einsatzbereichen mit besonders hohem Reifenverletzungsrisiko setzt Bohnenkamp auf Vollgummilösungen als Alternative zu Radialreifen. Der BKT Maglift Excavator beispielsweise wurde für Bagger in Grab-, Lade- und Recyclingprozessen konstruiert. Er ermöglicht einen pannensicheren und wartungsfreien Betrieb der Maschine und verfügt über ein Profil mit ausgeprägter

Traktion und guten Selbstreinigungseigenschaften. Eine besonders schnittfeste Gummimischung trägt zusätzlich zur Lebensdauer der Bereifung bei.

Für Radlader in der Abfallentsorgung und im Recycling bietet Bohnenkamp mit dem BKT Maglift Loader eine weitere Lösung. Öffnungen in der Seitenwand verbessern das Abrollverhalten und reduzieren die Belastungen für die Maschine und den Fahrer. Der zweischichtige Aufbau der Gummimischung erhöht die Widerstandsfähigkeit der Bereifung gegen Verletzungen, während eine verstärkte Wulstkonstruktion einen sicheren Felgensitz ohne Schlupf gewährleistet.

Auch im Vollgummisegment ergänzt Maxam das Portfolio mit dem MS708 TR AP für Radladereinsätze im Recycling und folgt damit demselben Grundprinzip der maximalen Widerstandsfähigkeit. Der Reifen verfügt über einen hochwertigen Dreischichtaufbau und eine sehr hohe Profiltiefe, die auf eine lange Nutzungsdauer unter schweren Einsatzbedingungen ausgelegt ist. Die Montage ist auf standardmäßigen mehrteiligen Radladerfelgen vorgesehen.

Felgen und PU-Füllung als ergänzende Bausteine Bei mehreren Profilen im Recyclingeinsatz ist die Montageart konstruktiv vorgegeben, da Reifenbauart, Karkassenauslegung und Wulstgeometrie exakt auf bestimmte Felgenkonzepte abgestimmt sind. Aus der Reifenwahl ergibt sich daher unmittelbar die passende Felgenausführung, um Tragfähigkeit, Standzeit und Betriebssicherheit im Einsatz zuverlässig zu gewährleisten. Reifenund Felgenauslegung müssen deshalb immer gemeinsam betrachtet werden. Ergänzend zur Reifenwahl bietet Bohnenkamp passende Felgen- und Montagekonzepte sowie die PU-Füllung als Option für maximale Betriebssicherheit. Für Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen an die Betriebssicherheit steht zusätzlich eine PU-Füllung zur Verfügung. Dabei wird Polyurethan aus zwei Komponenten gemischt und flüssig in den Reifen eingebracht. Nach der Polymerisation entsteht ein homogener, hochelastischer Urethan-Kern. Diese Lösung bietet einen vollständigen Pannenschutz und ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb der Maschine ohne luftbedingte Stillstandsrisiken. Zudem weist das Material federungsähnliche Eigenschaften auf und lässt sich an unterschiedliche Reifendimensionen anpassen.

Passende Lösungen für jeden Einsatz

Im Recyclingeinsatz entscheidet die richtige Bereifung maßgeblich darüber, ob Maschinen dauerhaft einsatzfähig bleiben. Unterschiedliche Einsatzbedingungen erfordern klar abgestimmte Lösungen, von schnittfesten EM-Radialreifen bis hin zu pannensicheren Vollgummivarianten. Bohnenkamp bündelt diese Ansätze in einem Sortiment, das auf die spezifischen Belastungen im Recycling ausgelegt ist. Erst im Zusammen-

spiel aus Reifenbauart, Profil, Materialauslegung und Montagekonzept lässt sich das Risiko ungeplanter Stillstände wirksam reduzieren und ein wirtschaftlicher Betrieb sicherstellen.

Der MS502 MineXtra verfügt über ein geschlossenes L5S-Profil mit sehr hoher Profiltiefe. Verstärkte Zonen im Bereich von Wulst, Schulter und Seitenwand erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Reifenaufbaus gegen Durchstiche und Schnittverletzungen. Quelle: Bohnenkamp

Der MS708 TR AP ist ein Vollgummireifen für Radladereinsätze unter schweren Einsatzbedingungen. Ein dreischichtiger Aufbau und eine sehr hohe Profiltiefe zielen auf eine lange Nutzungsdauer und hohe Belastbarkeit ab. Quelle: Bohnenkamp

„Wir

haben genug diskutiert. Wenn wir Ressourcen schützen wollen, müssen wir Sekundärbaustoffe endlich konsequent einsetzen – jetzt.“

Stefan Schmidmeyer, Geschäftsführer bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V.

Reden bringt uns nicht weiter –wir müssen endlich ins Handeln kommen!

Seit

Jahren führen wir dieselben Diskussionen: über Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, Recyclingquoten und den Einsatz von Sekundärbaustoffen. Die Ziele sind bekannt, die Probleme benannt, die Lösungen vielfach erarbeitet. Dennoch bleibt eines ernüchternd festzustellen: Zu oft verharren wir im Reden – und kommen nicht ins konsequente Handeln.

Gerade im mineralischen Bereich ist das unverständlich. Sekundärbaustoffe stehen in geprüfter und zertifizierter Qualität zur Verfügung, ihre Umweltvorteile sind belegt, ihr Beitrag zur Rohstoffsicherung offensichtlich und bestätigt. Trotzdem verhindern bürokratische Hürden, uneinheitliche Regelungen und eine nach wie vor ausgeprägte Vorbehaltshaltung ihren breiten Einsatz. Das kostet Zeit, Geld und letztlich auch Akzeptanz für die dringend notwendige Transformation im Bauwesen.

Was jetzt gebraucht wird, ist nicht der nächste Arbeitskreis oder ein weiteres Positionspapier, sondern mutige Entscheidungen und ein klarer Umsetzungswille. Wir brauchen praktikable, bundeseinheitliche Vorgaben, verlässliche Rahmenbedingungen und den politischen Mut, Sekundärbaustoffe nicht nur zu ermöglichen, sondern aktiv einzufordern. Ebenso sind öffentliche und private Bauherren gefordert, Verantwortung zu übernehmen und Sekundärbaustoffe als ganz selbstverständlich zu planen und einzusetzen.

Die Bau- und Entsorgungsbranche ist bereit. Die Technik ist da. Das Know-how ebenso. Jetzt ist es an Politik, Verwaltung und Auftraggebern, die richtigen Entscheidungen zu treffen und die vorhandenen Potenziale endlich zu nutzen. Denn eines ist klar: Wer weiter nur redet, verspielt wertvolle Zeit – und damit die Chance auf eine wirklich nachhaltige Bauwirtschaft.

Wir haben genug diskutiert. Wenn wir Ressourcen schützen wollen, müssen wir Sekundärbaustoffe endlich konsequent einsetzen – jetzt.

Produktiver arbeiten durch flexible Mobilität

Im Bau- und Handwerksalltag wechseln Anforderungen, Einsatzorte und Abläufe häufig und erfordern eine strukturierte Nutzung der eingesetzten Fahrzeuge. Sixt Van & Truck richtet seine Lösungen darauf aus, Betriebe bei der Organisation und beim reibungslosen Einsatz von Fahrzeugen über unterschiedliche Aufgaben hinweg zu unterstützen.

SIXT VAN & TRUCK Wenn Baustellen anlaufen oder Aufträge kurzfristig dazukommen, entscheidet Mobilität oft über den Takt im Projekt. Gerade Bauunternehmen und Handwerksbetriebe brauchen Fahrzeuge, die schnell verfügbar sind, als Arbeitsmittel funktionieren und sich an wechselnde Anforderungen anpassen lassen, vom Service-Transporter bis hin zum Team-Shuttle.

Im Interview mit Treffpunkt.Bau spricht Christian Ludwig, Produktchef bei Sixt Van & Truck, über die Rolle flexibler Mobilitätslösungen im Bau- und Handwerksumfeld. Dabei wird deutlich, wie stark sich Anforderungen an Fahrzeuge, Laufzeiten und Verfügbarkeit im Projektgeschäft verändert haben und welche Bedeutung digitale Prozesse, Servicequalität und schnelle Skalierbarkeit inzwischen für den Baustellenalltag haben.

Bau und Handwerk arbeiten projektbezogen und oft unter hohem Zeitdruck. Welche Bedeutung hat diese Zielgruppe heute in der strategischen Ausrichtung von Sixt Van & Truck?

Christian Ludwig: Firmen und Betriebe aus der Bau- und Handwerksbranche gehören zu den zentralen Zielgruppen von Sixt Van & Truck, da Mobilität hier oftmals direkt mit der Produktivität verknüpft ist. Viele Einsätze sind projektbezogen und der Fahrzeugbedarf kann sich kurzfristig ändern. Unser Angebot deckt daher eine Reihe an Einsatzmöglichkeiten ab und zeichnet sich durch eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit, flexible Mietmodelle und eine breite Fahrzeugauswahl aus.

Sie sprechen von einer breiten Fahrzeugauswahl für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Für welche Einsatzprofile wird das Van-&-Truck-Angebot in Bau und Handwerk typischerweise genutzt, und welche Kriterien sind bei der Fahrzeugwahl entscheidend?

Christian Ludwig: Im Handwerk werden unsere Fahrzeuge überwiegend als Service- und Montagefahrzeuge eingesetzt. Zum Einsatz kommen vor allem leichte Nutzfahrzeuge, häufig auch mit eingebauten Regalsystemen, die wir in Kooperation mit Sortimo anbieten. Im Hoch- und Tiefbau sehen wir hingegen eine hohe Nachfrage nach Fahrzeugen zur Personenbeförderung, insbesondere

nach 7- bis 9-Sitzern. Zudem nutzen viele Kunden auch unser Pkw-Mietangebot für Geschäftsreisen oder als Dienstwagen, beispielsweise über unser Sixt+ Auto-Abo.

Diese Einsatzprofile erfordern häufig eine passgenaue Ausstattung und eine schnelle Bereitstellung. Wie ist bei Sixt der Weg vom konkreten Bedarf bis zum arbeitsfertigen Fahrzeug organisiert?

Christian Ludwig: Wir starten mit einer kurzen Bedarfsklärung: Wofür wird das Fahrzeug gebraucht, für welchen Zeitraum, welche Fahrzeugkategorie und welche Ausstattung sind gewünscht. Danach kümmern wir uns um die passende Lösung – mit dem Ziel, das Fahrzeug so schnell wie möglich bereitzustellen, häufig auch innerhalb von 24 Stunden. Wichtig ist uns, dass das Fahrzeug zum konkreten Einsatz passt – damit es vom ersten Tag an produktiv eingesetzt werden kann.

Eine Bereitstellung innerhalb von 24 Stunden ist im Projektgeschäft ein starkes Argument. Gerade zum Baustart oder bei Auftragsspitzen entsteht oft kurzfristiger Mobilitätsbedarf. Wie stellt Sixt in solchen Situationen die Verfügbarkeit sicher, und wie flexibel lassen sich Kurzzeitmieten gestalten?

Christian Ludwig: Über unsere große Nutzfahrzeugflotte und ein breites Stationsnetzwerk kön-

Quelle: Sixt Van & Truck
Unser Interviewpartner: Christian Ludwig, Produktchef bei Sixt Van & Truck. Quelle: Sixt Van & Truck

nen wir die Verfügbarkeit sehr gut sicherstellen. Auch lassen sich Kurzzeitmieten grundsätzlich sehr flexibel gestalten – ab einem Tag, bei Bedarf auch mit Verlängerung. Zudem bieten wir unseren Kunden unterschiedliche Tarife und individuell wählbare Kilometerpakete, um auch kurzfristige Auftragsspitzen kosteneffizient zu bedienen.

Bei längeren Projekteinsätzen verschieben sich die Anforderungen von der reinen Verfügbarkeit hin zu planbaren Rahmenbedingungen. Wie flexibel ist die Langzeitmiete bei Sixt, etwa bei Laufzeit, Fahrzeugwahl und dem vorgesehenen Einsatzumfang?

Christian Ludwig: Die Langzeitmiete ist für viele Firmen und Betriebe eine sinnvolle Ergänzung zum Kauf oder Leasing – gerade bei projektbasiertem Bedarf oder saisonalen Schwankungen. Wir bieten Mietmodelle ab 28 Tagen bis hin zu mehrmonatigen Laufzeiten. Wichtig ist vielen Kunden auch die Flexibilität: So sind während der Laufzeit Anpassungen möglich, etwa beim Fahrzeugtyp, bei der Laufzeit sowie beim Kilometerumfang. Auf Wunsch sind bei längeren Einsätzen auch Ausstattungslösungen wie Einbauten oder Branding und Beklebung umsetzbar.

Mit längeren Laufzeiten wächst auch der Bedarf, gemietete Fahrzeuge zentral zu steuern und Kosten transparent im Blick zu behalten. Welche digitalen Tools und Funktionen stellt Sixt für die Flottenplanung, die Disposition und die Kostentransparenz zur Verfügung?

Christian Ludwig: Für Geschäftskunden bieten wir eine digitale Online-Plattform zur Verwaltung gemieteter Fahrzeuge. Damit lassen sich zentrale Aufgaben zur Übersicht laufender Mieten und zu Kosten- und Verträgen transparent abbilden, wodurch Fuhrparkverantwortliche im Alltag entlastet werden. Und natürlich bieten wir auch den Fahrern digitale Lösungen, um die Fahrzeugnutzung so einfach wie möglich zu machen. Dazu zählt beispielsweise unser Van-Sharing-Angebot. Mit dieser Lösung können Kunden die bei Sixt gemieteten Fahrzeuge direkt und eigenständig innerhalb ihres Unternehmens zuweisen und verwalten – die Schlüsselübergabe erfolgt dabei ganz einfach über vor Ort installierte Schlüsselboxen oder über unsere schlüssellose Car-SharingTechnologie.

Der Einsatz auf Baustellen geht oft mit höheren Belastungen und stärkerem Verschleiß einher. Wie ist das Service- und Wartungskonzept ausgelegt, um die Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge im laufenden Betrieb sicherzustellen?

Christian Ludwig: Ein verlässlicher Fahrzeugzustand ist entscheidend. Deshalb legen wir großen Wert auf regelmäßige Wartung und eine gründliche Aufbereitung, bevor Fahrzeuge in den nächsten Einsatz gehen. Hierfür haben wir ein umfassendes Service-Netzwerk, um Reparaturen und Instandsetzung effizient und zum Teil auch in

unseren eigenen Werkstätten zu organisieren. Insgesamt machen wir mit der Bau- und Handwerksbranche sehr gute Erfahrungen, was den Umgang mit unseren Mietfahrzeugen angeht.

Regelmäßige Wartung und eine gründliche Aufbereitung vor dem nächsten Einsatz sind eine wichtige Grundlage. Trotzdem lassen sich Pannen oder Schäden nicht vollständig ausschließen. Wie ist das Ausfall- und Schadensmanagement bei Sixt organisiert, von der ersten Meldung bis zur Bereitstellung eines Ersatzfahrzeugs und zu passenden Versicherungslösungen für Baustelleneinsätze?

Christian Ludwig: Im Schadens- oder Pannenfall steht zunächst die schnelle Meldung im Mittelpunkt – danach koordinieren wir die nächsten Schritte mit dem Kunden, um die Mobilität so zügig wie möglich wiederherzustellen. Je nach Situation organisieren wir auch eine schnelle Ersatzlösung. Schutzpakete sind grundsätzlich Bestandteil unserer Mietmodelle und können kundenindividuell ausgestaltet werden.

Der Bedarf an Flotten, die flexibel, zuverlässig und wirtschaftlich betrieben werden können, steigt weiter, auch durch Emissionsvorgaben und neue Antriebskonzepte. Welche Entwicklungen bewertet Ihr Unternehmen derzeit als besonders prägend, und welche Schwerpunkte setzt Sixt Van & Truck für die kommenden Jahre?

Christian Ludwig: Entscheidend ist aus unserer Sicht vor allem der steigende Bedarf, Flotten flexibel, zuverlässig und wirtschaftlich betreiben zu können – gerade bei projektbasierten Einsätzen im Bau- und Handwerksumfeld. Bei uns liegt der Fokus daher darauf, Kunden mit Fahrzeuglösungen zu unterstützen, die eine hohe Auslastung ermöglichen und sich schnell an wechselnde Anforderungen anpassen lassen. Dazu gehört auch ein

Neben der Fahrzeugbereitstellung spielen auch digitale und organisatorische Aspekte eine wachsende Rolle im täglichen Einsatz. Sixt Van & Truck entwickelt seine Lösungen entsprechend weiter.

wachsendes Angebot an Elektrofahrzeugen, dort, wo sie operativ sinnvoll und wirtschaftlich einsetzbar sind.

Für die kommenden Jahre setzen wir verstärkt auf KI-gestützte Tools, die Kunden helfen, ihre Flotten effizienter zu nutzen – beispielsweise durch Monitoring-Funktionen, automatisierte Hinweise zu Wartung und Verschleiß, Transparenz über die Fahrzeugauslastung sowie über Optimierungspotenziale in der Einsatzplanung. Auch ohne selbst Touren zu planen, können wir so dazu beitragen, Standzeiten zu reduzieren, Prozesse zu vereinfachen und die Produktivität der eingesetzten Fahrzeuge zu erhöhen. Parallel investieren wir weiter in digitale und schlüssellose Zugangsund Sharinglösungen, damit Fahrzeuge jederzeit flexibel abrufbar sind. Unser Ziel ist es, Kunden künftig noch individueller zu unterstützen, mit Angeboten, die bei Laufzeit, Kilometerpaketen und Fahrzeugausstattung genauso flexibel sind wie die Projekte unserer Zielgruppen.

Tobias Kiehstaller & Gloria Schaffarczyk

Kurze Abstimmungswege und klar definierte Prozesse sind entscheidend, wenn Fahrzeuge im Projektgeschäft schnell einsatzbereit sein müssen. Sixt Van & Truck richtet seine Lösungen darauf aus, kurzfristige und planbare Einsätze gleichermaßen abzubilden.

Quelle: Sixt Van & Truck
Quelle: Sixt Van & Truck

DER STÜTZWAND-KONFIGURATOR

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Fünf Produktionsstätten betreibt BKT in Indien. Die Reifen werden auch unter kontrollierten Bedingungen auf eigenen Strecken getestet, um Verschleiß, Hitzebeständigkeit und Leistung zu bewerten.

BKT auf globalem Wachstumskurs: Mit Leistung und Qualität an die Spitze

Off-the-Road-Reifen sind einer der wichtigsten strategischen Schwerpunkte für BKT. Die EarthmaxReihe wurde speziell für diese anspruchsvollen Szenarien konzipiert. Die Reifen sind so ausgelegt, dass sie über lange Strecken in rauen und felsigen Umgebungen eine konstante Leistung erbringen. Quelle: BKT

BKT Die Reifenbranche sieht sich mit einer komplexen Mischung aus technologischem Wandel und globalen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. In diesem dynamischen Umfeld hat sich BKT (Balkrishna Industries Limited) als einer der weltweit führenden Akteure im Off-Highway-Reifensegment etabliert. Mit einer Belegschaft von über 10.000 Mitarbeitern und einer starken industriellen Basis in Indien verfolgt das Unternehmen eine konsequente Strategie der vertikalen Integration und kontinuierlichen Expansion. Dabei positioniert sich BKT nicht als Budget-Alternative, sondern entwickelt und fertigt Reifen, die Leistung auf Premium-Niveau erbringen und gleichzeitig mit vorteilhaften Gesamtbetriebskosten überzeugen. Über den globalen Wachstumskurs und die Pläne für Europa spricht Lucia Salmaso, Geschäftsführerin von BKT Europe, im Treffpunkt.Bau-Interview.

Quelle: BKT

Wie groß ist BKT?

Lucia Salmaso: Die Unternehmensgruppe ist weltweit tätig und verfügt über eine vertikal integrierte Fertigungsstruktur und eine stetig wachsende industrielle Plattform. BKT beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter und betreibt fünf Produktionsstätten in Indien, unterstützt durch eine strukturierte internationale Organisation mit Hauptsitz in Mumbai und Tochtergesellschaften in Europa und Nordamerika. Um seine langfristigen Wachstumsziele zu unterstützen und seine internationale Präsenz zu stärken, hat BKT kürzlich seine europäische Struktur mit einer neuen regionalen Zentrale in den Niederlanden ausgebaut.

Off-the-Road-Reifen stellen einen der strategisch wichtigsten Schwerpunkte für BKT dar. Das Unternehmen hat sein Engagement im OTR-Segment in den letzten Jahren kontinuierlich verstärkt und dieser Schwerpunkt wird in Zukunft noch mehr in den Vordergrund rücken. OTR ist keine taktische Entscheidung, sondern eine langfristige strategische Säule, die durch gezielte Investitionen, kontinuierliche Produktentwicklung und eine klare Ausrichtung auf Anwendungen mit hohen technischen und betrieblichen Anforderungen unterstützt wird. Innerhalb dieses Segments konzentriert sich BKT zunehmend auf Anwendungen im Bergbau, im Bauwesen und in der Industrie, wo Zuverlässigkeit, Leistung und Langlebigkeit von entscheidender Bedeutung sind.

Das Vertriebsnetz ist eine zentrale Säule für den Erfolg von BKT auf dem europäischen Markt. Lokale Partner gewährleisten Kundennähe, schnelle Lieferung und fundierte Kenntnisse der lokalen Anwendungen und Betriebsbedingungen.

Wie wichtig ist der europäische und insbesondere der deutschsprachige Markt für BKT?

Lucia Salmaso: Europa spielt eine zentrale Rolle in der globalen Entwicklung von BKT. Die Region ist sowohl hinsichtlich ihrer strategischen Bedeutung als auch ihrer Marktreife ein wichtiger Referenzmarkt für die Gruppe. Die deutschsprachigen Länder sind aufgrund ihrer starken industriellen Basis, ihres fortschrittlichen Agrarsektors und ihrer hohen technischen Standards besonders wichtig. Insbesondere in Deutschland hat BKT eine solide und gut etablierte Präsenz aufgebaut, vor allem auf dem Ersatzteilmarkt für die Landwirtschaft, unterstützt durch ein breites Produktangebot und eine enge Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern.

In ganz Europa bedient BKT den Markt mit einem umfassenden und diversifizierten Portfolio, das für eine Vielzahl von Anwendungen und Einsatzbereichen ausgelegt ist und sich konsequent auf Leistung, Zuverlässigkeit und technologische Weiterentwicklung konzentriert.

Wie ist die aktuelle Marktposition von BKT im Vergleich zu den wichtigsten Wettbewerbern? Lucia Salmaso: Seine Marktposition definiert BKT nicht über den direkten Vergleich mit Wettbewerbern, sondern über seinen industriellen Ansatz und den Wert für professionelle Anwender. Das Unternehmen konzentriert sich auf leistungsstarke Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Beständigkeit liegt. BKT positioniert sich nicht als kostengünstige Alter-

native. Die Produkte sind so konzipiert, dass sie eine erstklassige Leistung bieten und gleichzeitig niedrige Gesamtbetriebskosten verursachen –ein Faktor, der für professionelle Kunden, die in komplexen und kostensensiblen Umgebungen tätig sind, zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Fokus liegt auf langfristiger Effizienz, Betriebsbereitschaft und vorhersehbarer Leistung unter realen Arbeitsbedingungen.

Ein Schlüsselelement der Positionierung von BKT ist sein integriertes Industriemodell. Großserienfertigung, eigene Forschung und Entwicklung sowie eine hohe Produktionsflexibilität ermöglichen es dem Unternehmen, anwendungsspezifische Lösungen zu entwickeln, schnell auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren und stabile Qualitätsstandards über sein gesamtes Portfolio hinweg aufrechtzuerhalten.

Auf dem europäischen Markt positioniert sich BKT als technisch orientierter Hersteller mit einer langfristigen industriellen Vision. Das Unternehmen baut seine Präsenz durch Produktvielfalt, technisches Know-how und enge Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden aus und strebt danach, für Kompetenz, Zuverlässigkeit und Kontinuität als allein für seine Preispositionierung anerkannt zu werden.

Welches Segment der Baumaschinen ist für BKT am wichtigsten?

Lucia Salmaso: Statt eines maschinenorientierten Ansatzes verfolgt BKT eine anwendungsorientierte Herangehensweise. BKT nähert sich dem Baumaschinenmarkt nicht, indem es ein einziges ‚wichtigstes‘ Fahrzeugsegment identifiziert. Was zählt, sind die Betriebsumgebung, der Arbeitszyklus und die Leistungsanforderungen, nicht die Kategoriebezeichnung der Maschine selbst.

BKT entwickelt Reifen, die speziell für schwere und extreme Betriebsbedingungen wie Tagebau, Steinbrüche und großflächige Erdarbeiten ausgelegt sind. Quelle: BKT

Lucia Salmaso ist Geschäftsführerin von BKT Europe. Quelle: BKT

BKT entwickelt Reifen, die speziell für schwere und extreme Betriebsbedingungen wie Tagebau, Steinbrüche und großflächige Erdarbeiten ausgelegt sind. In diesem Rahmen stellen starre Muldenkipper, die im Bergbau und in Steinbrüchen eingesetzt werden, aufgrund der rauen Bedingungen, der langen Transportwege und der hohen Anforderungen an Haltbarkeit, Hitzebeständigkeit und Zuverlässigkeit einen wichtigen Anwendungsbereich dar. Die Earthmax-Reihe wurde genau für diese Szenarien entwickelt. Lösungen wie der Earthmax SR 484, ein Vollstahl-Radialreifen für starre Muldenkipper im Tagebau, sind so konzipiert, dass sie über lange Strecken in rauen und felsigen Umgebungen eine konstante Leistung erbringen. In ähnlicher Weise eignet sich der Earthmax SR 459 für Anwendungen in Steinbrüchen und Tagebauen, da er eine sehr hohe Profiltiefe mit Langlebigkeit und Traktion kombiniert, um die Kosten pro Stunde über die gesamte Lebensdauer des Reifens zu optimieren.

Dieser anwendungsorientierte Ansatz ermöglicht es BKT, mehrere Segmente der Baumaschinenbranche zu bedienen, darunter Muldenkipper, Lader und andere Schwermaschinen, mit Lösungen, die auf die tatsächlichen Betriebsbedingungen zugeschnitten sind und nicht auf standardisierte Kategorien.

Was ist derzeit die größte Herausforderung für die Reifenindustrie?

Lucia Salmaso: Die größte Herausforderung für die Reifenindustrie ist heute nicht ein einzelner Faktor, sondern die zunehmende strukturelle Komplexität des globalen Umfelds. Die Volatilität der Rohstoffverfügbarkeit, der Druck auf die Lieferketten, steigende Produktionskosten und geopolitische Unsicherheiten sind miteinander verknüpfte Faktoren, die einen widerstandsfähigeren und anpassungsfähigeren industriellen Ansatz erfordern.

BKT begegnet dieser Komplexität mit einer Strategie, die auf Flexibilität, operativer Kontrolle und langfristiger Planung basiert. Das integrierte Industriemodell des Unternehmens ermöglicht es, Beschaffung, Produktion und Logistik mit einem hohen Maß an Autonomie und Reaktionsfähigkeit zu steuern, wodurch die Anfälligkeit für externe Schocks verringert und die Kontinuität für die Kunden gewährleistet werden. Im Laufe der Jahre hat BKT starke Kompetenzen in der proaktiven Planung und im Risikomanagement entwickelt, die es dem Unternehmen ermöglichen, Marktschwankungen zu bewältigen, ohne den Fokus auf Produktentwicklung, Servicequalität und Kundenbetreuung zu verlieren. Anstatt auf einzelne Störungen zu reagieren, arbeitet BKT daran, seine allgemeine Widerstandsfähigkeit zu stärken, mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und ein nachhaltiges Wachstum in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld zu unterstützen.

Konzentriert sich BKT vornehmlich auf das Nachrüstgeschäft oder verstärkt auf die Erstausrüstung?

Lucia Salmaso: Hier verfolgt BKT einen ausgewogenen Ansatz, der sowohl den Ersatzteil- als auch den OEM-Kanal umfasst. Der Ersatzteilmarkt bleibt eine solide und etablierte Grundlage, während das OEM-Geschäft zu einem immer wichtigeren Bestandteil der langfristigen Industriestrategie des Unternehmens geworden ist. Die OEM-Kooperation ist strategisch relevant, da sie eine frühzeitige technische Interaktion, gemeinsame Entwicklungsprozesse und klar definierte Leistungsziele umfasst. BKT unterstützt dieses Modell durch eine hohe Produktionsflexibilität, eine starke interne Forschung und Entwicklung sowie die Fähigkeit, in enger Zusammenarbeit mit Fertigungspartnern anwendungsspezifische Lösungen zu entwickeln.

wie der Earthmax SR 459 eignen sich ideal für Anwendungen in Steinbrüchen und Tagebauen, da er eine sehr hohe Profiltiefe mit Langlebigkeit und Traktion kombiniert.

Nachhaltigkeit ist in diesem Zusammenhang zu einem zentralen Element geworden. BKT arbeitet mit einem strukturierten und überprüfbaren ESG-Rahmenwerk, das Umweltverträglichkeit, verantwortungsvolle Beschaffung, soziale Standards und Unternehmensführung umfasst.

BKT positioniert sich nicht als kostengünstige Alternative. Die Produkte sind so konzipiert, dass sie eine erstklassige Leistung bieten und gleichzeitig niedrige Gesamtbetriebskosten verursachen – ein Faktor, der für professionelle Kunden, die in komplexen und kostensensiblen Umgebungen tätig sind, zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Dieses Rahmenwerk ist in industrielle und betriebliche Prozesse integriert und wird von OEMs zunehmend geschätzt, die bei der Auswahl langfristiger Partner mehr Wert auf Transparenz, Compliance und verantwortungsvolle Lieferketten legen.

Vertikale Integration und eine globale Produktionspräsenz stärken diese Positionierung zusätzlich und gewährleisten Konsistenz, Rückverfolgbarkeit und Zuverlässigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Für die Zukunft beabsichtigt BKT, sein OEM-Geschäft selektiv und diszipliniert weiterzuentwickeln und sich dabei auf Partnerschaften zu konzentrieren, die auf technischer Übereinstimmung, industrieller Zuverlässigkeit und gemeinsamen ESG-Standards basieren.

Wie wird die Langlebigkeit der Produkte getestet und wie optimiert BKT die Gesamtbetriebskosten für den Kunden?

Lucia Salmaso: Die Langlebigkeit von Reifen misst und validiert BKT durch eine Kombination aus Labortests, Feldversuchen und kontinuierlichem Feedback aus realen Betriebsbedingungen. Die Produkte werden unter kontrollierten Bedingungen getestet, um Verschleiß, Hitzebeständigkeit, strukturelle Integrität und Leistung im Laufe der Zeit zu bewerten, und anschließend in anspruchsvollen Anwendungen validiert, um die Übereinstimmung zwischen Testergebnissen und realem Einsatz sicherzustellen.

Die Optimierung der Gesamtbetriebskosten beginnt bereits in der Konstruktionsphase. BKT konzentriert sich auf Mischungen, Profildesigns und Karkassenstrukturen, die auf maximale Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Beschädi-

Reifen
Quelle: BKT

gungen und Betriebszeit ausgelegt sind. Dieser Ansatz wird durch eine anwendungsspezifische Produktentwicklung und technische Beratung unterstützt, die darauf abzielt, die richtige Reifenauswahl, -einstellung und -wartung im Einsatz sicherzustellen.Durch die Kombination von robuster Produktentwicklung mit der richtigen Anwendungsanpassung und technischer Unterstützung hilft BKT seinen Kunden, eine längere Lebensdauer, vorhersehbare Leistung und niedrigere Kosten pro Stunde über den gesamten Lebenszyklus des Reifens zu erzielen.

Reifenproduktion ist energieintensiv. Wie hoch ist der Anteil erneuerbarer Energien in der Produktion und wie will BKT Emissionen weiter reduzieren?

Lucia Salmaso: Ja, die Reifenherstellung ist energieintensiv. BKT begegnet diesem Problem mit einer strukturierten Energie- und Dekarbonisierungsstrategie, die in seine Betriebsabläufe eingebettet ist. Im Geschäftsjahr 2024–25 bezog BKT 36.177 GJ Energie aus erneuerbaren Quellen, was einem Anstieg des Verbrauchs erneuerbarer Energien um über 19 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Erneuerbare Energie wird in erster Linie durch Solaranlagen und Windkraftanlagen vor Ort erzeugt, unterstützt durch ein offenes Zugangsmodell, das zusätzliche erneuerbare Energiequellen ermöglicht. Wichtige Produktionsstandorte wie Bhuj, Bhiwadi und Chopanki spielen eine zentrale Rolle bei dieser Umstellung, mit kontinuierlichen Investitionen in Solarkapazitäten, Energieaudits und Effizienzoptimierungen in allen Werken. Parallel dazu konzentriert sich BKT auf die Reduzierung von Emissionen durch Energieeffizienzmaßnahmen und die Umstellung auf andere Brennstoffe. Im Geschäftsjahr 2024–25 reduzierte das Unternehmen die Emissionsintensität von Scope 1 und Scope 2 auf 1,58 t CO2e pro Tonne Produktion und vermied durch den Einsatz erneuerbarer Energien 7.306 t CO2e sowie durch Emissionsminderungsinitiativen weitere 3.423 t CO2e. Diese Maßnahmen sind Teil der langfristigen Dekarbonisierungsstrategie von BKT, die den Ausbau erneuerbarer Energien, die Optimierung von Fertigungsprozessen und die schrittweise Reduzierung von Emissionen in allen Betriebsbereichen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfasst.

Welche Rolle spielen recycelte Materialien und Naturkautschuk?

Lucia Salmaso: Ein streng leistungsorientierter Ansatz ist die Basis für Fortschritte bei der Verwendung nachhaltiger und recycelter Materialien. Materialinnovationen werden bei BKT mit einer klaren Priorität verfolgt: Die Leistungsanforderungen für Off-Highway-Anwendungen bleiben unverändert. Langlebigkeit, Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit unter extremen Betriebsbedingungen sind unverhan-

BKT verfolgt bei der Entwicklung einen anwendungsorientierten Ansatz, der es ermöglicht, die Reifen optimal auf die tatsächlichen Betriebsbedingungen abzustimmen. Quelle: BKT

delbare Konstruktionskriterien. Das Unternehmen erhöht schrittweise den Einsatz von erneuerbaren und recycelten Rohstoffen, sofern die technische Validierung die vollständige Einhaltung der Leistungsstandards bestätigt. Kreislauflösungen werden selektiv und nur nach umfangreichen Tests eingeführt, um sicherzustellen, dass die Reifenspezifikationen, die Lebensdauer und das Betriebsverhalten im Einsatz nicht beeinträchtigt werden.

Natürliche Rohstoffe, insbesondere Naturkautschuk, spielen weiterhin eine zentrale Rolle in der Produktstrategie von BKT. Bei Off-HighwayReifen ist Naturkautschuk nach wie vor unverzichtbar, um die für anspruchsvolle Anwendungen erforderlichen mechanischen Eigenschaften zu erreichen. BKT konzentriert sich daher eher auf eine verantwortungsvolle und zunehmend rückverfolgbare Beschaffung als auf Substitution und ist Mitglied der Global Platform for Sustainable Natural Rubber, wodurch die Lieferkette an international anerkannten Nachhaltigkeits- und Governance-Prinzipien ausgerichtet wird. Dieser Ansatz spiegelt eine breitere Branchenausrichtung wider, die darauf abzielt, Nachhaltigkeit in die Materialauswahl und -beschaffung zu integrieren und gleichzeitig die Leistungsstandards für professionelle Off-Highway-Anwender unverändert beizubehalten.

Wie wichtig für den wachsenden Erfolg ist das Vertriebsnetz in Europa?

Lucia Salmaso: Das Vertriebsnetz ist eine zentrale Säule für den Erfolg von BKT auf dem europäischen Markt. Lokale Partner gewährleisten Kundennähe, schnelle Lieferung und fundierte Kenntnisse der lokalen Anwendungen und Betriebsbedingungen. BKT arbeitet in Europa mit einem Vertriebsmodell, bei dem sich die Vertriebspartner um die Geschäftsbeziehungen und den Kundenservice kümmern, einschließlich der täglichen Interaktionen und Anfragen. BKT unterstützt diese Struktur durch Produktkompetenz, technische Unterstützung und anwendungsorien-

tierte Beratung in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern. Die Wachstumsstrategie von BKT in Europa basiert auf der Stärkung langfristiger Vertriebspartnerschaften, dem stetigen Ausbau des technischen Supports und der kontinuierlichen Anpassung von Produkten und Dienstleistungen an die lokalen Marktbedürfnisse, um Zuverlässigkeit, Konsistenz und Wert für professionelle Endverbraucher zu gewährleisten.

Wird BKT weiter wachsen?

Lucia Salmaso: Die Strategie von BKT ist klar auf kontinuierliches Wachstum in den kommenden Jahren ausgerichtet. Das Unternehmen hat einen langfristigen Entwicklungsweg definiert, der sich auf die Stärkung seiner industriellen Größe, die Erweiterung seines Produktportfolios und die Festigung seiner Präsenz in wichtigen Anwendungsbereichen konzentriert. Das Wachstum wird in erster Linie durch die weitere Konsolidierung in den Off-Highway-Segmenten vorangetrieben, in denen BKT weiterhin in Technologie, Kapazitäten und Produkttiefe investiert und gleichzeitig seine Position in Bereichen wie Bergbau, Industrie- und Bauanwendungen sowie Gummiketten schrittweise stärkt. Diese Segmente bleiben für die Zukunftsvision des Unternehmens von zentraler Bedeutung.

Gleichzeitig verfolgt BKT eine breitere Diversifizierungsstrategie, die durch die Entwicklung neuer Produktkategorien und die Expansion komplementärer Geschäftsbereiche unterstützt wird. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Führungsposition in den Kernbereichen mit einer selektiven Expansion in Einklang zu bringen und gleichzeitig einen starken Fokus auf operative Effizienz, Produktleistung und langfristige Wertschöpfung zu legen.

Insgesamt ist das Ziel von BKT nicht eine kurzfristige Expansion, sondern ein nachhaltiges und strukturiertes Wachstum, das durch industrielle Investitionen, Innovation und eine klare strategische Ausrichtung unterstützt wird.

Wichtige Änderungen für die Bauwirtschaft

BG BAU Zum Jahresbeginn sowie im Verlauf des Jahres 2026 treten mehrere gesetzliche Neuerungen in Kraft, die Auswirkungen auf die Bauwirtschaft haben werden. Dazu zählen geänderte Melde- und Nachweispflichten rund um Asbest, höhere Verdienstgrenzen bei Minijobs, digitale Kostenvoranschläge in der Hilfsmittelversorgung und angepasste Sozialversicherungsgrößen. Die BG Bau informiert über die wichtigsten Regelungen und Vorgaben.

Im Zuge der Umsetzung der EUAsbest-Richtlinie werden voraussichtlich Anfang 2026 umfassende Änderungen in Kraft treten. Künftig müssen Betriebe in der unternehmensbezogenen Anzeige auch die Namen der Beschäftigten sowie Nachweise zur Fachkunde und zur arbeitsmedizinischen Vorsorge angeben. Zudem wird für Abbrucharbeiten im Bereich des niedrigen oder mittleren Risikos eine Genehmigungspflicht eingeführt. Damit werden die bestehenden Vorgaben weiter konkretisiert.

Parallel dazu wurden im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) mehrere Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) überarbeitet oder neu gefasst, darunter die Vorgaben zu Blei, alter Mineralwolle, kontaminierten Bereichen und krebserzeugenden Metallen. Die Neufassung der TRGS 519 „Asbest“ wird in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Erhöhung der Minijob-Grenze Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90  Euro pro Stunde. Damit erhöht sich auch die Verdienstgrenze für Minijobs von 556 Euro auf 603 Euro pro Monat. Beschäftigte im Minijob können somit weiterhin denselben Stundenumfang leisten, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden. Der maximale Jahresverdienst liegt künftig bei 7.236 Euro. Weitere Informationen sind auf den Seiten der Minijob-Zentrale zu finden. Ab Januar 2026 steigt zudem die Mindestausbildungsvergütung auf 724 Euro brutto pro Monat für Auszubildende im ersten Lehrjahr.

Zusätzlich erhöhen sich in mehreren Handwerksbranchen die Branchenmindestlöhne. So steigen die Lohnuntergrenzen im Dachdecker-, Maler- und Lackierer-, Gebäudereiniger-, Elektro- und Gerüstbauerhandwerk jeweils auf Grundlage der gültigen Tarifverträge.

Ausbildung: 19 Berufe mit neuen Regeln

Ab August 2026 treten in der Bauwirtschaft neue Ausbildungsordnungen für 19 Berufe in Kraft. Es handelt sich um die dritte umfassende Neuordnung seit Bestehen der heutigen Berufsbilder. Die Reform umfasst Anpassungen bei Ausbildungsinhalten und -strukturen sowie bei den Prüfungsformaten, insbesondere mit Blick auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Für die 16 Berufe mit einer dreijährigen Ausbildungszeit wird zudem die gestreckte Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfung eingeführt. Dabei entfällt die klassische Zwischenprüfung: Stattdessen absolvieren die Auszubildenden nach zwei Jahren einen ersten Prüfungs-

teil, der zu 40 % in die Gesamtnote der Abschlussprüfung eingeht. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) stellt den Betrieben Umsetzungshilfen und Informationsmaterialien zur Verfügung: BIBB / Berufe der Bauwirtschaft.

Rentenanpassung und Leistungen der Unfallversicherung Ab dem 1. Juli 2026 werden die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung an die Lohnentwicklung angepasst. Nach vorläufigen Berechnungen ist mit einem Rentenplus von 3,73 % zu rechnen. Die endgültigen Zahlen werden im Frühjahr 2026 bekannt gegeben. Auch die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung, die vom Jahresverdienst abhängen, steigen entsprechend. Dazu zählen insbesondere Geldleistungen für Unfälle und Berufskrankheiten (ausgenommen Verletzten- und Übergangsgeld) sowie das Pflegegeld. Dies gilt für Unfälle oder Berufskrankheiten, die im Vorjahr oder früher eingetreten sind.

Es wird digitaler: Elektronischer Kostenvoranschlag

Für 2026 gelten neue Regeln. Die BG Bau informiert über wichtige Änderungen. Quelle: Archiv

Seit dem 1. Dezember 2025 steht mit dem elektronischen Kostenvoranschlag (eKV) eine neue digitale Lösung zur Verfügung. Leistungserbringer können ihre Kostenvoranschläge nun schnell und papierlos direkt digital an die Unfallversicherungsträger übermitteln. Damit wird ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Verwaltungsprozesse vollzogen.

Neue Sozialversicherungsgrößen

Das Bundeskabinett hat im Oktober 2025 die Sozialversicherungsrechengrößen für das Jahr 2026 beschlossen. Aufgrund der gestiegenen Löhne werden auch die Beitragsbemessungsgrenzen angepasst. Dadurch erhöht sich für einen Teil der Versicherten die maximale Bemessungsgrundlage für Sozialabgaben. Diese jährliche Fortschreibung stellt sicher, dass Beiträge und Leistungen im Gleichgewicht bleiben und die soziale Sicherung gewahrt wird.

54. VDBUM-Großseminar: Rund 1.200 Führungskräfte werden am Fitness-Programm für die Baubranche, Umweltund Maschinentechnik teilnehmen. Quelle: VDBUM

Treffpunkt der Zukunftsgestalter

VDBUM Vom 10. bis 13. Februar 2026 veranstaltet der VDBUM sein 54. Großseminar unter dem Motto „Brücken bauen – Zukunft gestalten!“ im Kongresszentrum Sauerland Stern Hotel in Willingen. Der Wissens-Check-up für die Führungskräfte der Branche kommt exakt zum richtigen Zeitpunkt, denn nun, da sich erstmals seit fünf Jahren ein Anstieg des Bauvolumens abzeichnet, werden die 50 Vorträge ausgewiesener Experten den Teilnehmenden viele Anregungen bieten. Traditionell versammelt sich das Who‘s who der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik zu Beginn des Baujahres in Willingen. Vom 10. bis 13. Februar 2026 werden wieder rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dem Branchenund Netzwerk-Event erwartet. Der erste Programmpunkt ist am Dienstagnachmittag stets die Eröffnung der Fachausstellung, an der mehr als 100 Ausstellende teilnehmen. Sie präsentieren ihre Produkte und Dienstleitungen ganz zentral zwischen den Seminarräumen Korbach und Winterberg. In den Vortragspausen und beim abendlichen Gettogeher ist genug Zeit eingeplant, um sich über neue Technik und Verfahren informieren zu können oder die Themen einzelner Vorträge zu diskutieren und zu vertiefen, denn manche Aussteller sind auch als Vortragende aktiv. Der Weg zum dritten Seminarraum, Brilon, über den Außenbereich, komplettiert die Fachausstellung. Die Freifläche bie-

tet ausreichend Platz auch für größere Baugeräte und Maschinen. Mit der Hochtief AG, der Kiesel GmbH und der Wirtgen Group begleiten drei hochkarätige Partner das Großseminar. Beim Rundgang zur Eröffnung der Fachausstellung werden sie im Gespräch mit VDBUM- Geschäftsführer Dieter Schnittjer ihre Großseminar-Themen vorstellen. Die drei Unternehmen sind jeweils mit mehreren, äußerst vielschichtigen Themen am Vortragsprogramm beteiligt. Zudem treten sie bei den drei Abendgalas in Erscheinung. Die Themenpartner des Großseminars sind die Syniotec GmbH sowie die Hansa-Flex AG. Am Dienstagnachmittag werden auch wieder Studierende und Meisterschüler begrüßt, denen der VDBUM gemeinsam mit Paten eine kostenfreie Teilnahme am Großseminar ermöglicht.

Start frei für den Bau-Turbo

Die erste Abendgala wird in das Thema des Großseminars einleiten. Durch den Abend führt Moderatorin Alexandra von Lingen. Im Rahmen des beliebten Lounge-Talks wird sie mit VDBUM-Präsident Dirk Bennje sicher auch erörtern, was die Freigabe von 23 Infrastruktur-Großprojekten durch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder für die Branche bedeutet, wann der Bau-Turbo im Hochbau zünden und die Bürokratie auf ein ausreichendes Maß gestutzt wird. Ein weiteres Thema werden die Aktivitäten sein, die der Verband 2025 im Sinne seiner Mitglieder angestoßen und bereits an den Start

gebracht hat. Ein fester Bestandteil des ersten Abends ist der Impulsvortrag. Insbesondere in den letzten Jahren traten hier Redner ganz unterschiedlicher Couleur auf, was unter den Teilnehmenden zu lebhaften Diskussionen führte, die die eigene Meinungsbildung unterstützten. Wer Keynote-Speaker beim Großseminar 2026 sein wird, dazu hält sich Wolfgang Lübberding, Technischer Leiter des VDBUM, noch bedeckt. Am Mittwochmorgen wird der Seminarraum Korbach bereits um 8.30  Uhr gut gefüllt sein, denn dann beginnt die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Brücken bauen – Zukunft gestalten!“. Unter den Gesprächspartner*innen, die Alexandra von Lingen auf dem Podium begrüßen wird, sind Martina Steffen, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin von Hochtief, Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, und Michael Gutzeit, Director HVDC Projects bei TransnetBW. Diese Zusammensetzung lässt schon jetzt auf eine spannende Diskussion schließen. DB InfraGO und die Autobahn GmbH sind erstmals beim VDBUM-Großseminar vertreten – auf dem Podium, als Referenten oder auch als Teilnehmer der Fachausstellung. Letztere will die Experten-Veranstaltung auch nutzen, um aktiv nach Partnern für anstehende Projekte zu suchen. Mit den sechs Schwerpunktthemen des Großseminars widmet sich der VDBUM wieder den heißen Eisen der Branche. Ob „Trassenbau“, „Straßen- und Brückenbau“, „Forschung

und Entwicklung“, Digitalisierung und BIM-Lösungen“, „Abbruch und Recycling“ oder „Werkstatt und Logistik“ – in den rund 50 Vorträgen werden hochkarätige Referenten die enorme Themenvielfalt der Branche darstellen und neue Herangehensweisen, Produkte und Lösungen vorstellen, mit denen sich Bauprozesse in Zeiten des Fachkräftemangels effizient umsetzen lassen.

Ausgezeichnete Ideen

Der zweite Galaabend steht ganz im Zeichen des VDBUM-Förderpreises, der 2026 zum 13. Mal verliehen wird. 53 Bewerbungen um die renommierte Auszeichnung, die in drei Kategorien verliehen wird, haben es der Jury alles andere als leicht gemacht. Wie zu hören ist, sind hochspannende, wirklich innovative Beiträge eingegangen. Am Donnerstagabend steht die nächste Ehrung an: Die besten 24 jungen Leute aus acht Regionalentscheiden des Azubi-Cups treten im Finale um die 3. Deutschen Meisterschaften im Steuern von Baumaschinensimulatoren gegeneinander an. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird auf der großen Bühne ausgezeichnet. Dieser Abend bietet erneut hervorragendes Essen, Zeit für Gespräche mit alten Bekannten und neuen Kontakten. Ein Unterhaltungsact rundet den letzten Abend des Großseminars ab. Zu einem echten Erfolgsmodell hat sich innerhalb kürzester Zeit der „Tag der Arbeitskreise“ entwickelt. Seit 2024 wird er freitagvormittags, nach Ende des Großseminar-Programms veranstaltet. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Die fünf Arbeitskreise waren seit dem Großseminar 2025 weiter aktiv, wie etwa der Arbeitskreis „Elektrotechnik“ zeigt, der gerade die sehr hilfreiche „Fachinfo Photovoltaik“ in digitaler Form veröffentlicht hat. Dieser Arbeitskreis sowie die weiteren „Baulogistik“, „Turmdrehkrane“, „Wasserstoff im Schwerverkehr“ und „Werkstatt 4.0“ werden ihre Ergebnisse präsentieren und weitere brennende Themen bearbeiten. Auch steht die Neugründung des AK „Allgemeine Technik“ an. Die Sprecher der Arbeitskreise werden mittags die vorläufigen Ergebnisse präsentieren. Nach dem Mittagessen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann die Heimreise antreten.

Über 270 Aussteller aus mehr als 20 Ländern präsentierten zukunftsweisende Lösungen für Planung, Bau, Betrieb und Sanierung von Infrastrukturen.

Erfolgreiche InfraTech 2026

INFRATECH Mit einem intensiven fachlichen Austausch, innovativen Lösungen und einer starken politischen Präsenz ist die InfraTech Deutschland 2026 in der Messe Essen erfolgreich zu Ende gegangen. Drei Tage lang stand die Zukunft der Infrastruktur im Mittelpunkt – mit Fokus

Quelle: InfraTech auf Klimaanpassung, nachhaltige Stadtentwicklung, Mobilität, Wasserwirtschaft und Digitalisierung. Über 270 Aussteller aus mehr als 20 Ländern präsentierten zukunftsweisende Lösungen für Planung, Bau, Betrieb und Sanierung von Infrastrukturen. 8.146 Fachbesucher von Kommunen, Behörden, Ingenieur-

büros, Bauunternehmen und der Industrie nutzten die Messe als zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung. Eröffnet wurde die siebte Ausgabe der InfraTech von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, der die Bedeutung leistungsfähiger und resilienter Infrastrukturen betonte. „Noch vor wenigen Jahren spielte Infrastruktur in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Heute wissen wir: Eine funktionierende Infrastruktur ist nicht selbstverständlich“, sagte Krischer bei der Eröffnung. Die InfraTech habe sich zu einer wichtigen Plattform für den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und öffentlicher Hand entwickelt. Investitionen, Innovation und Zusammenarbeit seien entscheidend, um die großen Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen.

Auch Vertreter führender Institutionen und Verbände, darunter der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Straßen.NRW und das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur – prägten das hochkarätige Konferenz- und Fachprogramm in den Auditorien.

Für die Branche kommt 2026 die Wende

HAUPTVERBAND DER DEUTSCHEN BAUINDUSTRIE Vier Jahre Krise liegen hinter der Bauwirtschaft. Die gute Nachricht: 2026 geht es für die Branche nach langer Talfahrt in großen Teilen wieder bergauf. Denn mit dem milliardenschweren Infrastrukturprogramm kommt wieder etwas Bewegung in den Bau. „Wir rechnen 2026 mit einem realen Wachstum von 2,5 %, das ist konjunkturell die Wende für die Branche, wenn auch nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen. Der Wohnungsbau wird beispielsweise nur langsam Fahrt aufnehmen, und die prognostizierten Fertigstellungszahlen werden erst einmal weiter runtergehen“, gibt Bauindustrie-Präsident Peter Hübner einen Ausblick auf das kommende Baujahr. Unterstützt wird diese Aussage von der brancheninternen Umfrage,

wonach nur 35 % der Umfrageteilnehmer mit Schwerpunkt Hochbau für 2026 eine bessere Umsatzentwicklung als 2025 erwarten. 38 % erwartet keinen spürbaren Effekt des Bau-Turbos, jeder zweite erst ab 2027. Insgesamt geht jeder dritte Umfrageteilnehmer für 2026 von einer etwas besseren Umsatzentwicklung als 2025 aus.

Prognosen 2026:

- Wohnungsbau + 2,0 %

- Wirtschaftsbau + 4,0 %

- Öffentlicher Bau + 1,5 %

- Beschäftigte + 1,0 % auf 933.000 Hübner ordnet ein: „Unsere Prognose gibt das Minimum des Erwartbaren wieder. Denn: Nach vier Jahren Umsatzrückgang am Bau braucht es dringend eine Erholung. Für die Unternehmen, aber auch für die Gesamtkonjunktur in Deutschland. Die Umsatzsteigerung basiert unter anderem auf den zu erwartenden Effekten des Sondervermögens.

Ein besonderer Höhepunkt der Messe war die Verleihung des InfraTech Innovationspreises 2026. Aus insgesamt 35 Einreichungen nominierte die Jury drei zukunftsweisende Innovationen. Der Preis ging an RPBL für Balastan, einen 100 % natürlichen Klima-Baustoff, der hohe Tragfähigkeit mit exzellenter Wasserdurchlässigkeit verbindet und damit einen wichtigen Beitrag zur klimaresilienten Stadtentwicklung leistet. „Die große Zahl von Einreichungen zeigt, wie ernst dieser Innovationspreis inzwischen von den Unternehmen genommen wird. Ich wünsche mir, dass wir 2028 auf der nächsten InfraTech noch deutlich mehr Innovationen erreichen und uns die Qual der Wahl noch schwerer fällt“, erklärte Juryvorsitzender Dr. Serdar Ulutaş. Neben dem politischen Dialog stand die InfraTech 2026 ganz im Zeichen praxisnaher Anwendungen. Fachsessions, Podiumsdiskussionen und Masterclasses boten konkrete Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze – von digitalem Straßenmanagement über nachhaltige Materialien bis hin zu Green-&Blue-Infrastructure-Konzepten.

Schließlich will die Bundesregierung mit den 500 Milliarden Euro Wachstum stimulieren, das als Erstes am Bau und dann in anderen Bereichen ankommen muss. Ansonsten geht die Rechnung der Politik nicht auf.“

Im Interview fordert Hübner, dass die Mittel im Infrastrukturbereich nun auch in Aufträge und Ausschreibungen fließen müssen. „Bisher sehen wir es noch nicht in unseren Büchern.“ Der Grund sei politisch hausgemacht. „Manche Planungen fressen in Deutschland absurd viel Zeit“, kritisiert Hübner. Auch die Vergabedebatte sei ideologisch überladen. „Wir brauchen Fach- und Teillose – aber auch Generalunternehmervergaben“, betont Hübner. Das spare Zeit und „Zeit ist ein politischer Faktor. Verzögerung kostet Vertrauen und Geld.“

Peter Hübner ist Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie. Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Lobende Worte findet der Präsident für den Ersatzneubau der Rahmedetalbrücke. „Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Industrie war exzellent, das Ausschreibungsverfahren war funktional, das heißt die Bauweise für die Brücke wurde nicht vorgegeben. Die Unternehmen konnten bei ihrer Bewerbung entscheiden, mit welchen Verfahren sie bauen. Auch nach der Vergabe ist alles Hand in Hand gelaufen, und der Bau war frühzeitig fertig. So kann es auch laufen.“

Fachtagung Abbruch 2026

DEUTSCHER ABBRUCHVERBAND Am 13. März 2026 veranstaltet die DA Service GmbH erneut für den Deutschen Abbruchverband e. V. die Fachtagung Abbruch in Berlin im ehemaligen Postbahnhof der Station Berlin. 2025 konnte der DA über 1.200 Teilnehmer und 114 Aussteller zu Europas größtem Fachkongress im Bereich Abbruch und Rückbau begrüßen. Dementsprechend sind die Ziele für 2026 wieder hochgesteckt.

Die Keynote zur Veranstaltung hält der Zukunftsforscher, Unternehmer und Autor Sven Gábor Jánszky zum Thema „Unternehmen in 2035 –Wertewandel in Führung und Arbeitswelten“. Es folgen zwölf weitere spannende Vorträge mit breitem Themenmix von renommierten Experten und Unternehmern. Sie referieren zur Kreislaufwirtschaft, zu Asbest, zu Großprojekten und zu Bauwerkssprengungen. In diesem

Jahr ist darunter reichlich Praxisbezug mit herausfordernden Rückbau-Baustellenberichten, z. B. zur Sanierung und Entsorgung bei einem Kraftwerksrückbau, Abbruch eines Kühlturms und Rückbau an einem Autobahndreieck. TV-Journalistin Kristina zur Mühlen führt wieder als Moderatorin durch das Vortragsprogramm.

Fachausstellung

Über 80 Aussteller haben sich bis heute bereits für die Fachausstellung, die eine große Bandbreite von Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema Abbruch, Schadstoffsanierung und Recycling präsentiert, registriert. Die aktuelle Ausstellerliste kann auf der Veranstaltungswebsite eingesehen werden.

Dialogabend

Der Dialogabend wird traditionell auch in der Station Berlin stattfinden, sodass die Ausstellung parallel

Die Fachausstellung der Fachtagung Abbruch präsentiert eine große Bandbreite von Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema Abbruch, Schadstoffsanierung und Recycling. Quelle: Jule Halsinger

zum Dialogabend weiter geöffnet bleiben wird. Das verbessert die Austausch- und Informationsmöglichkeiten für beide Seiten – Teilnehmer und Aussteller – und ermöglicht vielfältige Netzwerkchancen den ganzen Abend über. Ein Shuttlebus-Service zwischen dem Hotel Berlin, Berlin by Radisson Individuals und der Station Berlin wird parallel zur Veranstaltung ganztätig angeboten.

Programm und Anmeldung

Auf der Veranstaltungswebsite können Interessenten das Programm der Fachtagung Abbruch 2026 einsehen und finden dort sämtliche weitere Informationen und Details zur Veranstaltung. Unter der Rubrik „Teilnehmer“ kann die ausschließliche Online-Anmeldung zur Teilnahme an der Fachtagung Abbruch 2026 erfolgen. Dies ist bis zum 20. Februar 2026 möglich.

Daniel Wild folgt als Geschäftsführer auf seinen Vater

Generationswechsel

MAX WILD Der Generationswechsel bei Max Wild schreitet weiter voran: Zum 1. Januar 2026 hat Daniel Wild als weiterer Geschäftsführer Verantwortung in der Leitung des Familienunternehmens übernommen. Er folgt auf seinen Vater Roland Wild, der sich aus der operativen

Übernahme der

HAGEDORN Die Unternehmensgruppe übernimmt die Hüffermann-Gruppe, einen etablierten Anbieter für Kran- und Schwerlastlogistik. Die Hüffermann-Gruppe, mit Sitz in Wildeshausen und weiteren Standorten unter anderem in Bremen, Hamburg, Potsdam, Leipzig und Frankfurt, ergänzt das bundesweite Netzwerk von Hagedorn und stärkt die Präsenz insbesondere im Norden und

Leitung zurückzieht und künftig als Gesellschafter das Unternehmen weiterhin strategisch und beratend begleiten wird. Mit 34 Jahren bringt Daniel Wild neue Impulse in die Unternehmensleitung. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsfeldleiter der Werkstatt ist er nun Teil des fünfköpfigen Füh-

rungsteams an der Seite von Elmar, Jochen, Christian und Markus Wild. „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und werde alles geben, damit wir mit unserem Führungsteam die Zukunft unseres Unternehmens sichern können. Mit Weitsicht und jeder Menge Innovationskraft“, so Daniel Wild. Seine Laufbahn begann Daniel Wild mit einer Ausbildung zum KfzMechatroniker bei MAN, gefolgt von einem Studium im Bereich Mechatronik mit der Fachrichtung Fahrzeugtechnik. Anschließend sammelte er erste praktische Erfahrungen als Werkstudent und Minijobber im Familienunternehmen. In den vergangenen zehn Jahren durchlief Daniel Wild verschiedene Stationen bei Max Wild – vom Abteilungsleiter bis hin zum Geschäftsfeldleiter. In der Verantwortung für die Werkstatt, den Gebrauchtmaschinenhandel sowie die Produktion und den Vertrieb des Mudcleaners konnte er seine technische

Hüffermann-Gruppe

Osten Deutschlands. Damit setzt Hagedorn den Ausbau seiner Schwerlastsparte fort, die seit der Übernahme des Kranunternehmens Wasel im Jahr 2021 Teil der Unternehmensgruppe ist. Durch über 500 neue Mitarbeitende und eine Flotte von über 1.000 Kranen, Lkw und Spezialgeräten wächst dieser Geschäftsbereich nun deutlich. Der gesamte Gerätebestand von Hagedorn umfasst

Expertise und sein Organisationstalent einbringen und den Bereich erfolgreich weiterentwickeln. Neben der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsbereichen liegen Daniel Wild besonders die Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung seines bisherigen Verantwortungsbereichs am Herzen. Mit neuen Ideen und einem offenen Dialog möchte er Impulse setzen, die das Unternehmen langfristig stärken und weiter voranbringen.

In seiner neuen Rolle baut Daniel auf den Rückhalt seiner Familie und die Verbundenheit zur Tradition des Unternehmens. Diese Werte bilden für ihn die Basis, um Max Wild verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Mit Blick auf kommende Generationen möchte er das Familienunternehmen modern ausrichten, nachhaltige Entwicklungen fördern und gleichzeitig die gewachsene Kultur und regionale Verwurzelung bewahren.

durch die Übernahme fortan mehr als 2.000 Fahrzeuge und Großgeräte aus Abbruch-, Tiefbau- und Krantechnik. Die Sparte Schwerlastlogistik mit jetzt über 1.000 Mitarbeitenden ist laut Hagedorn Marktführer in Deutschland.

Die Hüffermann-Gruppe hatte zuletzt einen Insolvenzantrag gestellt. Der operative Betrieb wurde im Verfahren weitergeführt, sodass Teams, Technik und Standorte vollständig erhalten blieben. Hagedorn übernimmt die Gruppe aus der Insolvenz und führt den Geschäftsbetrieb mit der gesamten Belegschaft an allen Standorten fort.

und stärken unser Portfolio im bundesweiten Markt“, sagt Christian Hülsewig, geschäftsführender Gesellschafter der Hagedorn Unternehmensgruppe.

Die Übernahme erfolgt in einer Phase, in der die Nachfrage nach Kranund Schwerlastlogistik deutlich steigt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, der Ersatz und die Modernisierung von Brücken, Straßen und Leitungsnetzen sowie der Umbau industrieller Anlagen schaffen einen hohen Bedarf an spezialisierten Hebe- und Transportlösungen. Viele dieser Projekte lassen sich ohne leistungsfähige Krantechnik nicht umsetzen.

Insolvenzverwalter Tim-Beyer (l.) und Christian Hülsewig, geschäftsführender Gesellschafter der Hagedorn Gruppe.

„Die Hüffermann-Gruppe bringt starke Teams, verlässliche Technik und gewachsene Strukturen mit. Entscheidend ist für uns, dass wir Substanz übernehmen und qualifizierte Arbeitsplätze sichern. Gemeinsam mit Wasel erweitern wir unsere technischen und regionalen Möglichkeiten, sodass wir Industrie-, Infrastruktur- und Energieprojekte noch verlässlicher unterstützen können. So schaffen wir Stabilität für die Mitarbeitenden

Die Integration der HüffermannGruppe zahlt auf den im Herbst bekräftigten Wachstumspfad der Hagedorn Gruppe ein. Mit der Erweiterung des Beirats hat das Unternehmen seine strategische Ausrichtung geschärft – die Einbindung von Hüffermann ist ein weiterer Schritt, um das Leistungsspektrum von Rückbau und Tiefbau über Recycling bis hin zu Logistik und Hebetechnik weiter auszubauen.

Quelle: Hagedorn

Roland Wild. Quelle: Max Wild

Team verstärkt

COREUM Zum 1. Januar 2026 begrüßte das Coreum Olivia Hogenmüller als neue Head of Partner & Exhibition. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Messe- und Eventbranche sowie ihrem fundierten Verständnis für die Bedürfnisse der Bauwirtschaft wird sie künftig das Partnernetzwerk des Coreum weiterentwickeln, die Ausstellung ausbauen und Formate gestalten, die echten Mehrwert für die Branche bieten. Ihr Hintergrund im Aufbau relevanter Netzwerke und in der Entwicklung innovativer Veranstaltungsformate stärkt die Position des Coreum als Plattform, die Technik erlebbar macht, Vernetzung fördert und neue Perspektiven eröffnet. „Wir freuen uns sehr, mit Olivia Hogenmüller eine ausgewiesene Expertin für Messe- und Eventformate in unserem Team zu begrüßen. Ihr Verständnis für Branchentrends und ihre Fähigkeit, Menschen und

Technik zusammenzubringen, passen perfekt zu unserer Philosophie“, sagt Björn Hickmann, Geschäftsführer des Coreum.

Das Coreum steht seit seiner Gründung für ein starkes Netzwerk, das Hersteller, Industrie und Anwender miteinander verbindet. Mit über 50 Markenpartnern und 15 Themenwelten bietet das Coreum Raum für Austausch, Inspiration und praxisnahe Weiterbildung – immer mit dem Ziel, Technik erlebbar zu machen und echten Mehrwert für die Branche zu liefern – und dies das ganze Jahr über.

„Ich empfinde es als großes Privileg, das Coreum künftig noch sichtbarer in der Branche zu machen und gemeinsam mit unseren Partnern neue Marktchancen zu erschließen.

Die Substanz stimmt: Ein gewachsenes Netzwerk, starke Beziehungen und die Möglichkeit, Formate zu gestalten, die Freude an Technik und Innovation auslösen“, so Olivia Hogenmüller.

Olivia Hogenmüller verstärkt das Coreum als Head of Partner & Exhibition. Quelle: Coreum

Neuer Geschäftsführer

ROTOTILT Jörg Olschimke hat zum 1. Oktober 2025 die Geschäftsführung der Rototilt GmbH in Wörth an der Donau übernommen. Er folgt auf Wolfgang Vogl, der nach zwölf erfolgreichen Jahren im Unternehmen künftig den globalen Ausbau der Open-S-Initiative verantwortet.

Die schwedische Rototilt Group AB entwickelt und produziert Schwenkrotatoren, Schnellwechsler, Steuersysteme und Anbaugeräte für Bagger bis 42 t Einsatzgewicht. Über ein etabliertes Händlernetz vertreibt Rototilt seine Lösungen weltweit an den Bau- und Maschinenhandel. Ein Beispiel für das Engagement des Unternehmens, die Branche voranzubringen, ist die Teilnahme an MiC4.0, für eine einfachere Inbetriebnahme von Tiltrotatoren. Als Pionier in diesem Markt steht das Familienunternehmen für pra-

xisnahe Innovation, hohe Qualität und nachhaltige, robuste Techniklösungen.

Der Bauingenieur Jörg Olschimke bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im technischen Vertrieb und in der strategischen Geschäftsentwicklung mit. Zuletzt war er bei Wacker Neuson für den süddeutschen Raum verantwortlich. „Nun als Teil eines Familienunternehmens die starke Marktposition von Rototilt in der DACH-Region weiter auszubauen und Innovationen im Sinne unserer Kunden voranzutreiben, empfinde ich als spannende Aufgabe“, sagt Olschimke. „Ich freue mich darauf, unsere Kunden und Händler persönlich kennenzulernen und die gewachsenen Partnerschaften gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Auch die Unternehmensleitung begrüßt den Wechsel: „Mit Jörg Olschimke gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die unser Ge-

75. Jubiläum

schäft versteht und die Nähe zum Handel lebt“, betont Stefan Bergström, Vice President Sales & Marketing der Rototilt Group AB. „Er wird wichtige Impulse für Wachstum und Marktentwicklung in der DACHRegion setzen.“

Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung und der Stärkung des Teams durch einen zusätzlichen Gebiets-

Jörg Olschimke ist neuer Geschäftsführer der Rototilt GmbH. Quelle: Rototilt

derlassungen in Essen (1972) und in Bergheim (1979) kamen im Laufe der Jahre hinzu. Gleichzeitig wurde das Produktprogramm immer breiter. Waren es anfangs nur die Bagger und Ladekrane von Atlas, die das Sortiment ausmachten, kamen später im Bereich Baumaschinen noch Radlader, Mini-Bagger, Rüttelplatten, Stampfer u. v. m. von führenden Herstellern hinzu.

Im Fahrzeugbau werden Ladekrane, Absetz- und Abrollkipper angefertigt sowie Sonderaufbauten nach Kundenwunsch gefertigt. Bei Michels findet der Kunde in allen drei Niederlassungen Ansprechpartner, die in Sachen Verkauf, Vermietung, Ersatzteile oder Kundendienst Hilfestellung geben.

verkaufsleiter – Viktor Eberhardt für Süddeutschland und Österreich – stellt sich Rototilt in Deutschland strategisch für künftiges Wachstum auf. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau des Händlernetzes, eine noch stärkere Kundenorientierung im Service- und Aftermarket-Geschäft sowie die Weiterentwicklung nachhaltiger Produktlösungen.

männchen für Fernsehaufnahmen bei Michels zu Gast. In der ersten von vielen „Bagger-Wetten“ in der Fernsehsendung „Wetten, dass…?“ wurde ein Bagger von Michels eingesetzt. Und das Unternehmen war erfolgreich in der Entwicklungsphase dabei, als ein Bergwerksdirektor am Niederrhein die Idee hatte, die aufwendigen Gleise unter Tage durch Fahrzeuge mit Rädern zu ersetzen. Für ein Luftschiff baute Michels eine spezielle Konstruktion, damit der Zeppelin abends auch außerhalb des Heimatflughafens festgemacht werden konnte.

MICHELS Im Jahre 1950 gründete Egon Michels das Unternehmen Michels. Als erster Atlas-Vertriebshändler war er

Das Familienunternehmen wird in zweiter und dritter Generation geführt von Joachim, Paul, Caroline, Rolf und Max Michels (v. l.). Quelle: Michels vor allem mit den sogenannten „Bauernladern“ (einem Vorläufer des heutigen Lkw-Ladekrans) erfolgreich. Weitere Nie-

Heute wird Michels GmbH & Co. KG in zweiter Generation von Joachim und Rolf Michels geführt. Aber auch die dritte Generation ist mit Max, Caroline und Paul Michels bereits in das Gelderner Familienunternehmen eingestiegen. Zum Jubiläum hat Joachim Michels in der Firmenchronik einige Anekdoten gefunden: Im Jahr 1970 war das Sand-

Die Zahl der Mitarbeiter des Familienunternehmens liegt stabil zwischen 110 und 120. Allerdings wird es auch für Michels zunehmend schwieriger, geeignete Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung oder Facharbeiterstellen zu finden.

Der Handel mit Baumaschinen mit 50 % macht heute den größten Anteil des Geschäftes aus. Der klassische Fahrzeugbau trägt 25 % zum Umsatz bei. Weitere wichtige Bereiche sind die Vermietung von Baumaschinen, der Service sowie der Handel mit Ersatzteilen.

30 Jahre Erfolg und Wachstum in Europa

HYUNDAI CONSTRUCTION

EQUIPMENT

Das Unternehmen feiert drei Jahrzehnte Markterfolg in ganz Europa. Mit einem wachsenden Maschinenangebot, einem engagierten Netzwerk von Händlerpartnern und einem klaren Fokus auf Innovation und technische Exzellenz baut Hyundai die Maschinen von morgen.

Von seinem Hauptsitz im Herzen Europas, im belgischen Tessenderlo-Ham, ist Hyundai auf dem besten Weg, zu einem der fünf führenden Baumaschinenhersteller zu werden. Das Unternehmen hat in 2025 eine Planierraupe, einen Materialumschlagbagger, einen Kompaktlader und einen Kompakt-Raupenlader auf den Markt gebracht und damit seine etablierten Produktreihen von Radladern, Minibaggern, Raupenbaggern und Mobilbaggern erweitert. Hyundai hat außerdem die nächste Generation von Kettenbaggern vorgestellt, die die Baggertechnologie, Produktivität, Leistung und Bedienbarkeit auf ein neues Niveau heben.

Das Unternehmen hat 2017 seinen energieneutralen Hauptsitz in der Nähe von Brüssel eröffnet. Der Standort umfasst eine hochmoderne Ausbildungsakademie, ein

Ersatzteillager, Vorführbereich und Einrichtungen, die Kunden und Händlern ein VIP-Besuchererlebnis bieten.

„In den letzten 30 Jahren hat sich Hyundai zu einem führenden Anbieter im europäischen Baumaschinensektor entwickelt“, sagt Maurizio Chiarotti, Sales Director Europa Hyundai Construction Equipment Europe. „Unser Ziel ist es, zu den fünf größten Akteuren auf dem Markt zu gehören, und wir nähern uns diesem Ziel stetig. Mit einem erweiterten Gerätesortiment, einem starken Netzwerk von Händlerpartnern, engagiertem Support für nationale Kunden und einer treuen Kundengemeinschaft schaffen wir eine solide Grundlage für unseren Erfolg. Dank unserer wachsenden Produktpalette, innovativen und umweltfreundlichen Lösungen und unserem unermüdlichen Engagement für den besten AftermarketSupport sind wir für weiteres Wachstum in ganz Europa bestens aufgestellt.“

Neben dem Baumaschinengeschäft ist auch Hyundai Material Handling am Standort Tessenderlo ansässig. Der Geschäftsbereich Materialtransport bietet eine breite Palette an diesel-, gas- und elektrisch betriebenen Industriegabel-

staplern mit einer Tragkraft von 1,5 bis 30 t für den europäischen Markt an. Im Jahr 2025 hat der Geschäfts-

bereich eine Reihe neuer Maschinen eingeführt und damit seine Attraktivität deutlich gesteigert.

Nächste Auktion in Benelux: 25.-26. Februar Nächste Auktion in Meppen: 18.-19. März

Das Maschinenangebot und das Partnernetzwerk von Hyundai CE wachsen stetig.
Quelle: Hyundai Construction Equipment

SystARG Lining Solutions, Spezialist für QuickSilver Hochleistungs-Kunststoffauskleidungen für Hinterkippmulden, ist seit November 2025 offizieller Reisch-Händler.

Quelle: Reisch

Neuer Reisch-Händler in

Heilbronn

REISCH Seit seiner Gründung am 1. Januar 2020 hat sich das Unternehmen SystARG Lining Solutions in der Branche einen Namen gemacht. Der Spezialist aus Heilbronn steht für langlebige und effiziente Lösungen im Bereich Kunststoffauskleidungen

für Hinterkippmulden und ist deutschlandweit für seine praxisorientierte Arbeitsweise bekannt.

Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung geht SystARG nun den nächsten Schritt: Seit November 2025 ist das Unternehmen offizieller Händler der Reisch GmbH, einem

Hersteller zieht Fazit zu 2025

KH-KIPPER Für KH-Kipper stand das Jahr 2025 im Zeichen von Produkterfolgen und neuen Projekten. Meistverkaufter Aufbau war beispielsweise der W1U Bitum Bull, der mit halbkreisförmiger Mulde vor allem für den Transport von Bitumenmischgut im Bau eingesetzt wird. Als Neuheit präsentierte das Unternehmen auf der bauma 2025 den Hinterkipper W1CES Sahel Bull. Der Aufbau ist für Sand, Kies und kleinere Gesteinskörnungen im Bau sowie im leichteren Mining-Transport ausgelegt und optional mit beheiztem Boden und für unterschiedliche Kli-

mabedingungen erhältlich. Ergänzend dazu treibt KH-Kipper 2026 die Vermarktung seines Steinbruchaufbaus W1RB Rock Bull sowie des Dreiseitenkippers W3H Multi Bull mit hydraulischer Bordwand voran. Trotz globaler Unsicherheit sieht das Unternehmen in hochentwickelten Exportmärkten eine Erholung und plant dort den Praxiseinsatz eines autonomen Sattelaufliegers im Steinbruch. Afrika bleibt als Zielmarkt gesetzt, wobei die Anpassung an lokale Anforderungen und eine dauerhafte Präsenz betont werden. Im Fokus steht zudem mehr Sicherheit durch mo-

der führenden deutschen Hersteller von Hinterkippmulden. Durch die Partnerschaft mit dem traditionsreichen Fahrzeugbauer aus dem thüringischen Eliasbrunn erweitert SystARG sein Angebot um komplette Muldenlösungen – von der Auswahl über den Verkauf bis hin zur Ausstattung mit QuickSilver-Auskleidungen.

„Mit Reisch haben wir einen Partner gewonnen, der für dieselben Werte steht wie wir: Qualität, Langlebigkeit und Kundennähe“, erklärt die Geschäftsführung von SystARG. „Unsere Kunden profitieren künftig von einem ganzheitlichen Leistungspaket – hochwertige Mulden kombiniert mit modernster Effizienzsteigerung sowie Verschleißschutz.“

Das Unternehmen bietet zudem umfassende Serviceleistungen an: Dazu zählen Reparaturen von alten Kunststoffauskleidungen, Karosserien und Planenverdecken. Des Weiteren bietet SystARG zusätzlich spezielle Verschleißschutzlösungen für Schüttgutwerke. Damit positioniert sich SystARG als Komplettanbieter rund um den Transport und die Handhabung von Schüttgütern. „Ergänzend können wir als Hersteller der QuickSilver Auskleidungslösung sagen, dass wir uns freuen über diese noch engere Zusammenarbeit zwischen SystARG und der Reisch GmbH. Schließlich war Reisch der Erste in Deutschland, der damals unser neu entwickeltes Produkt QuickSilver HD bekommen hat. Durch

das Weglassen eines schweren Stahl-Verschleißblechs in einer Alu Halbrundmulde hatte der Endkunde so einen Nutzlastvorteil von 270 kg pro Fahrt. Mittlerweile ist diese Auskleidung seit über 6 Jahren im Einsatz und das bei durchschnittlichen 10 Kippungen pro Tag mit Sand, Kies und Schotter“, sagt Uwe Hubbert, European Sales & Marketing Manager Linings, Mitsubishi Chemical Advanced Materials.

Um diese erweiterte Ausrichtung auch namentlich widerzuspiegeln, wird das Unternehmen ab Januar 2026 unter neuem Namen auftreten: SystARG Bulk Handling Solutions. Der neue Markenname soll die gesamte Bandbreite der Leistungen sichtbar machen – vom Vertrieb hochwertiger Reisch-Mulden über den Einbau der QuickSilver-Auskleidungen, dem Angebot der Reparaturdienstleistungen bis hin zu individuellen Verschleißschutzsystemen für Schüttgutwerke. „Wir möchten unseren Kunden künftig alles aus einer Hand bieten – effizient, wirtschaftlich und mit dem Anspruch, langlebige Lösungen für den täglichen Einsatz zu schaffen“, betont die Geschäftsführung.

Mit dieser klaren strategischen Neuausrichtung und dem erweiterten Produkt- und Serviceportfolio stellt sich SystARG Bulk Handling Solutions zukunftsstark auf – als kompetenter Partner für Transport-, Bauund Schüttgutwerke, die auf Qualität und Wirtschaftlichkeit setzen.

2025 war für KH-Kipper ein Jahr mit erfolgreichen Aufbauten, neuen Produkten und technologischen Impulsen. Meistverkaufter Aufbau war der hier abgebildete W1U Bitum Bull. Quelle: KH-Kipper

derne Abdecksysteme wie Rahmenplanen oder hydraulische Dächer, die sich vom Boden aus bedienen

lassen. KH-Kipper wird außerdem auf der IAA Transportation 2026 in Hannover als Aussteller dabei sein.

Stärkung der globalen Produktpräsenz

TRIANGLE TYRE EUROPE

Der Konzern hat eine Investition in Höhe von 3,219 Milliarden RMB (ca. 460 Millionen USD) für den Bau einer neuen Produktionsstätte in Kambodscha genehmigt, die eine Jahreskapazität von 6 Millionen Radialreifen für Pkw und 1 Million Radialreifen für Lkw und Busse haben wird und damit das ausgewogene und diversifizierte Produktportfolio von Triangle stärkt.

Die neue Anlage wird in der Provinz Svay Rieng in Kambodscha entstehen. Der Baubeginn ist für März 2026 vorgesehen, die Bauzeit wird voraussichtlich etwa 17 Monate betragen. Das Projekt steht in vollem Einklang mit der langfristigen globalen Entwicklungsstrategie von Triangle Tyre, die darauf abzielt, die Flexibilität in der Fertigung zu erhöhen, die Lieferketten zu optimieren und ein nachhaltiges Wachstum in wichtigen internationalen Märkten zu unterstützen. Die Produktionsstätte in Kambodscha soll Europa, Nordamerika, den Nahen Osten und Afrika sowie Südostasien beliefern – Regionen, in denen Triangle Tyre eine starke Marktpräsenz und langjährige

Kundenbeziehungen aufgebaut hat. Das Projekt soll durch eine diversifiziertere Produktionspräsenz zu operativer Effizienz, verbesserter Logistik und erhöhter Widerstandsfähigkeit führen.

Corrado Moglia, General Manager von Triangle Tyre Europe, kommentierte die Ankündigung wie folgt: „Diese Investition ist ein entscheidender Schritt in der globalen Industriestrategie von Triangle Tyre und sendet eine sehr klare Botschaft an den europäischen Markt. Durch die Stärkung unserer Produktionspräsenz außerhalb Chinas können wir die Stabilität unserer Lieferkette, unsere operative Flexibilität und unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern. Für unsere europäischen Partner und Kunden unterstreicht dieses Projekt das Engagement von Triangle Tyre, ein zuverlässiger, zukunftsorientierter Hersteller mit einer wirklich globalen Vision zu sein, der in der Lage ist, nachhaltiges Wachstum und konstant hohe Produktstandards zu unterstützen.“ Triangle Tyre Europe betrachtet diese Investition als einen wichtigen Faktor für weiteres Wachstum in ganz Europa.

Triangle Tyre investiert 460 Millionen USD in den Bau einer neuen Produktionsstätte in Kambodscha, die Europa, Nordamerika, den Nahen Osten, Afrika sowie Südostasien beliefern soll.
Quelle: Triangle Tyre Europe

Überwachung des Querverkehrs rettet Leben

BRIGADE ELECTRONICS

DEUTSCHLAND Bei rund 450.000 zugelassenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen in Deutschland besteht ein erhebliches Potenzial an Toten und Verletzten. Deshalb hat die DLG (Deutsche LandwirtschaftsGesellschaft) mit Unterstützung

des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Richtlinien für verbindliche Sicherheitslösungen veröffentlicht. Diese Unfallverhütungsvorschriften konzentrieren sich auf die Überwachung des Querverkehrs, wenn ein Fahrzeug den Weg eines anderen Fahrzeugs

oder eines gefährdeten Fußgängers kreuzt, in der Regel beim Rückwärtsfahren oder bei der Annäherung an eine Kreuzung. In diesen Situationen gibt es viele tote Winkel aufgrund des großen Abstands zwischen Fahrer und Fahrzeugfront oder aufgrund von Anbaugeräten. Besonders ge-

Das Vorbau-Kamera-Monitor-System von Brigade Electronics Deutschland verfügt jetzt über zusätzliche KI-Funktionen. Quelle: Brigade Electronics Deutschland

Milliardenschwere Übernahme

ALLISON TRANSMISSION

Das Unternehmen hat die Übernahme des Geschäftsbereichs Off-Highway Drive & Motion Systems von Dana Incorporated, einem führenden Anbieter von Antriebsstrang- und Antriebslösungen, für rund 2,7 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Die Kombination aus branchenführenden Produkten und fortschrittlichen Technologien wird das Wachstum von Allison beschleunigen und die Position des Unternehmens als globaler Anbieter von Mobilitäts- und Arbeitslösungen für den gewerblichen Einsatz stärken, die die Arbeitswelt verbessern.

„Wir freuen uns, unsere neuen Kolleginnen und Kollegen aus dem Geschäftsbereich Off-Highway Drive &

Motion Systems von Dana Incorporated bei Allison willkommen zu heißen“, sagte David Graziosi, Chairman, President und CEO von Allison. „Gemeinsam verfügen wir über eine größere Marktreichweite und ein breiteres Portfolio hochwertiger und zuverlässiger Produkte. Damit schaffen wir eine globale Plattform, die auch künftig eine starke finanzielle Performance erzielen wird –sowohl durch organisches als auch durch anorganisches Wachstum. Unsere talentierten Kolleginnen und Kollegen sind bestrebt, unsere Kunden und deren Endnutzer dabei zu unterstützen, besser von den globalen Megatrends zu profitieren, die die moderne Industriewelt prägen.“ Das fusionierte Unternehmen wird seinen Hauptsitz in Indianapolis, Indiana, haben und von David Graziosi

fährlich ist es, wenn der Fahrer auf eine Hauptstraße fahren muss. Das Verlassen einer unübersichtlichen Kreuzung mit einem so großen Fahrzeug ist ein äußerst gefährliches Manöver, da es 3,5 m in die Straße hineinfahren muss, bevor andere Fahrzeuge sichtbar werden. Neue Vorschriften schreiben vor, dass Kamera-Monitor-Systeme am Fahrzeug angebracht werden müssen, wenn ein Anbaugerät verwendet wird oder wenn der Abstand von der Mitte des Lenkrads zur Fahrzeugfront 3,5 m oder mehr beträgt. Das Vorbau-Kamera-Monitor-System von Brigade Electronics Deutschland ist eine ideale Lösung für diese Vorschriften. Es verfügt jetzt über zusätzliche KI-Funktionen. KI-Kameras haben die Wirksamkeit der aktiven Erkennung des toten Winkels bei Querverkehr enorm gesteigert. Sie lokalisieren und erkennen Personen innerhalb eines vordefinierten Bereichs und warnen den Fahrer rechtzeitig optisch und/oder akustisch, um eine Kollision zu verhindern. Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit einer falsch-positiven Warnung erheblich reduziert.

geleitet werden. Das Unternehmen wird unter dem Namen Allison firmieren und aus zwei Geschäftsbereichen bestehen: Allison Transmission wird von Fred Bohley, Präsident und Leiter des Geschäftsbereichs, geführt, während Allison Off-Highway Drive and Motion Systems von Craig Price, Präsident und Leiter des Geschäftsbereichs, geleitet wird. Sowohl Bohley als auch Price werden an Graziosi berichten. Bohley bleibt weiterhin Chief Operating Officer von Allison. Die Führungsebene der Geschäftsbereiche wird weltweit verteilt sein, um der globalen Ausrichtung des Unternehmens und der Bedeutung lokaler Expertise für seine Kunden und Stakeholder Rechnung zu tragen. Insgesamt ermöglichen diese Veränderungen dem Unternehmen, einen erweiterten Kundenstamm durch einen größeren Pool an technischem und technologischem Fachwissen und durch verstärkte lokale Beschaffung, Produktion und Serviceleistungen besser zu bedienen.

David Graziosi leitet das fusionierte Unternehmen. Quelle: Allison Transmission

Investition in moderne Technik „Made in Germany“: Atlas Weyhausen liefert 15 neue Radlader an Beyer-Mietservice.

Quelle: Atlas Weyhausen

15 neue Radlader für Beyer-Mietservice

ATLAS WEYHAUSEN BeyerMietservice baut seinen Mietpark im Bereich Erdbewegung und Materialhandling gezielt weiter aus und setzt dabei erneut auf die bewährte Technik von Atlas Weyhausen. Mit der Übergabe von insgesamt 15 neuen Weycor Radladern investiert der Vermietprofi bewusst in Maschinen, die im Mietgeschäft durch Zuverlässigkeit, Robustheit und langfristige Wirtschaftlichkeit überzeugen. Neben der Erweiterung des Fuhrparks stand beim gemeinsamen Treffen auch der enge und direkte

Austausch zwischen Hersteller und Vermieter im Fokus – ein entscheidender Vorteil für schnelle Reaktionszeiten, praxisnahe Lösungen und hohe Verfügbarkeit im Tagesgeschäft.

Die gelieferten Weycor Radlader vom Typ AR420, bei Beyer-Mietservice als RL 100 II im Einsatz, gehören zum stark nachgefragten 5-t-Radladersegment. Dank der hydraulischen Schnellwechseleinrichtung lassen sich Anbaugeräte wie Palettengabeln, Klapp- und Steinschaufeln oder Spezialwerkzeuge in kürzester Zeit tauschen – ideal für wechselnde Kundenanforde-

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rungen im Mietgeschäft. Mit 1 m³ Schaufelvolumen, 2,48 m Ausschütthöhe und einem besonders robust ausgelegten Fahrwerk decken die Weycor Radlader ein breites Anwendungsspektrum ab – von innerstädtischen Baustellen bis hin zu unwegsamem Gelände. Hydrostatischer Allradantrieb, Differentialsperre und Knickpendellenkung sorgen dabei für hohe Wendigkeit, optimale Traktion und Standsicherheit – Eigenschaften, die Ausfallzeiten minimieren und die Vermietbarkeit maximieren.

Für Beyer-Mietservice bedeutet die Investition vor allem eines: wert-

stabile, langlebige Maschinen mit hoher Nachfrage und verlässlichem Servicekonzept. Kurze Wege, direkter Herstellerzugang und ein leistungsfähiges Servicenetz von Atlas Weyhausen sichern schnelle Unterstützung und eine dauerhaft hohe Einsatzbereitschaft im Mietpark. Die neuen Weycor Radlader wurden direkt in die Vermietung überführt und stehen ab sofort für kurzfristige, saisonale und langfristige Mietprojekte zur Verfügung. Insbesondere in der Materiallogistik, im Baustellenbetrieb sowie bei kommunalen Anwendungen wird ein hohes Einsatzvolumen erwartet.

Sönke Krey (l.) und Wilhelm Laven, XCMG Vertriebsleiter

Norddeutschland, bei der Übergabe der Radlader. Quelle:

Sechs Hochleistungsradlader für Sönke Krey

XCMG Sechs individuell lackierte Radlader wurden an XCMGs langjährigen Vertriebspartner Sönke Krey in Glückstadt übergeben. Diese bedeutende Lieferung markiert einen

weiteren Meilenstein in der erfolgreichen Zusammenarbeit und steht für gegenseitiges Vertrauen sowie ein gemeinsames Engagement für Qualität und Fortschritt im Bauwesen.

PrüfExpress ausgezeichnet

DOLEZYCH Die cloudbasierte Softwarelösung PrüfExpress wurde in Stuttgart mit dem renommierten Allianz Industrie 4.0 Award Baden-Württemberg 2025 in der Kategorie „Winner“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte PrüfExpress als wegweisenden Beitrag für die digitale, effiziente und zuverlässige Dokumentation von Arbeitsmittelprüfungen. Der Wettbewerb zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für zukunftsorientierte Industrie-4.0-Projekte in Baden-Württemberg. PrüfExpress setzt genau dort an, wo viele Unternehmen heute vor großen Herausforderungen stehen: bei der rechtssicheren, schnellen und einfachen Prüfung und Dokumentation von Arbeitsmitteln. Die digitale Lösung erleichtert diese Prozesse deutlich und reduziert den administrativen Aufwand. „Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv an der Weiterentwicklung gearbeitet und PrüfExpress konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden aus-

gerichtet. Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir mit unserer digitalen Lösung genau den richtigen Weg gehen“, sagt Sven Wasik, Bereichsleiter Geschäftsentwicklung bei Dolezych. Sebastian Graubner, Gründer von Graubner IndustrieBeratung und Direktor Software, ergänzt: „PrüfExpress entlastet Unternehmen spürbar und gestaltet die Zukunft industrieller Prüfprozesse aktiv mit.“

Die Software-as-a-Service-Lösung PrüfExpress, ein Joint Venture des Dortmunder Unternehmens Dolezych und der Graubner IndustrieBeratung, ermöglicht die einfache und papierlose Erfassung und Verwaltung von Arbeitsmitteln wie z. B. Leitern, Hebebändern oder Anschlagketten. Funktionen wie RFIDund QR-Code-Kennzeichnung sorgen für eine klare Übersicht. Als cloudbasierte Lösung bietet PrüfExpress jederzeit und papierlos Zugriff auf Prüf- und Verwaltungsdaten, ganz ohne aufwendige Softwareinstallation. Die Nutzung über Webbrowser und App macht Prüfungen und Dokumentationen der

Die Lieferung umfasst die Radladermodelle XC968E, XC978E und XC975EV – leistungsstarke dieselbetriebene und vollelektrische Maschinen, die Kraft, Effizienz und modernste Technologie vereinen.

Entwickelt für die anspruchsvollen Anforderungen moderner Bau- und Materialumschlagsprojekte, überzeugen diese Radlader durch Zuverlässigkeit, Produktivität und Vielseitigkeit im täglichen Einsatz.

„Die Partnerschaft mit Sönke Krey basiert auf Vertrauen, Qualität und einem klaren Bekenntnis zu kundenorientierten Lösungen“, erklärt Wilhelm Laven, Vertriebsleiter Norddeutschland bei XCMG, und ergänzt: „Die Übergabe dieser Maschinen unterstreicht eindrucksvoll das gemeinsame Ziel, leistungsfähige und nachhaltige Lösungen für die Bauindustrie bereitzustellen.“

Die Auslieferung der sechs Radlader an Sönke Krey steht beispielhaft für das Bestreben seitens XCMG, Kunden und Partner weltweit mit innovativer Technologie, maßgeschneiderten Konfigurationen und erstklassigem Service zu unterstützen – und so langfristigen Erfolg in einem dynamischen Marktumfeld zu sichern.

Arbeitsmittel ortsunabhängig und flexibel. Die Software lässt sich zudem individuell an Kundenanfor-

derungen anpassen und reduziert so spürbar Zeit- und Verwaltungsaufwand.

Annette Bleibtreu, Geschäftsführung Graubner Industrie-Beratung, bei der Award-Verleihung. Prüf-Express ist ein Joint Venture von Dolezych und Graubner Industrie-Beratung. Quelle: Dolezych
XCMG

Keine Beteiligung an Wacker Neuson

Neuer Präsident

CECE Phil Layton, der den nationalen britischen Verband CEA (Construction Equipment Association) vertritt, ist technischer Servicedirektor bei JCB, einem der weltweit führenden Hersteller von Baumaschinen. Mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung in den Bereichen Ingenieurwesen, Fertigung und internationale Märkte bringt er fundiertes technisches Fachwissen und eine klare strategische Ausrichtung in seine neue Rolle ein. Während seiner Karriere bei JCB hatte Phil Layton leitende Positionen in den Bereichen Advanced Engineering, Elektrik und Steuerungen, Projektmanagement und globales Engineering inne, darunter drei Jahre in Indien.

Als Präsident des CECE wird sich Layton darauf konzentrieren, das Thema Dekarbonisierung voranzutreiben, internationale Handelsbeziehungen zu stärken und einen wettbewerbsfähigen Rechtsrahmen für Baumaschinenhersteller in Europa zu gewährleisten. Eine Priorität seiner Präsidentschaft wird es sein, messbare Ziele zu definieren und während der zweijährigen Amtszeit greifbare Fortschritte zu erzielen.

„Die europäische Baumaschinenindustrie braucht klare, praktikable Regeln und eine starke globale Perspektive“, sagt Layton. „CECE spielt eine wichtige Rolle dabei, die Dekarbonisierung zu unterstützen, den Marktzugang zu stärken und Innovationen zu fördern. Gleichzeitig bietet der Verband den politischen Entscheidungsträgern praxisnahe Lösungen aus der Branche.“

Zu den wichtigsten politischen Zielen des CECE unter der Führung von Phil Layton gehört die Unterstützung der Europäischen Kommission bei der Umsetzung zweier lang erwarteter Initiativen: der Publikation von sekundären Rechtsvorschriften zum Straßenverkehr von Baumaschinen und des Leitfadens für die Umsetzung der Maschinenverordnung. Obwohl diese Veröffentlichungen nicht allein vom CECE abhängen, wird der Verband seine Zusammenarbeit mit den EU-Institutionen intensivieren, um ihre Veröffentlichung zu erleichtern.

Ein wichtiger Meilenstein von Laytons Präsidentschaft wird der CECE-Kongress 2026 sein, der vom 27. bis 29. Oktober in London stattfindet. Dort werden Branchenexperten, politische Entscheidungsträger und internationale Partner zusammenkommen.

DOOSAN BOBCAT Das Unternehmen Doosan Bobcat Inc. teilt mit, dass die Gespräche mit der Wacker Neuson SE nicht weitergeführt werden. Gegenstand der Gespräche war der mögliche Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung sowie ein potenzielles öffentliches Übernahmeangebot.

Unabhängig davon hält Doosan Bobcat unverändert an der Strategie 2030 fest. Das Unternehmen treibt Innovationen gezielt voran, setzt Kapital dort ein, wo nachhaltiger Mehrwert entsteht, und verbindet fokussierte Investitionen mit attraktiven Renditen für Aktionäre. In den kommenden Monaten wird Doosan Bobcat weitere Einblicke in die künftige strategische Ausrichtung geben.

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Seit dem 1. Januar steht Phil Layton für die Jahre 2026 und 2027 an der Spitze des europäischen Baumaschinenverbands CECE. Quelle: CECE
Doosan Bobcat sieht von einer Beteiligung an Wacker Neuson ab. Quelle: Doosan Bobcat

Der DX250LCE-7 erweitert das elektrische Portfolio von Develon um das Segment der mittelgroßen Raupenbagger für anspruchsvolle Erdbewegungsund Bauanwendungen. Quelle: Develon

Emissionsfreier Betrieb ohne Leistungseinbußen: Neue Reihe von Elektrobaggern

DEVELON Der Anteil an elektrischen Baumaschinen am Gesamtmarkt ist in den meisten Ländern immer noch gering. In fortschrittlichen Regionen wie den Benelux-Staaten und den nordischen Ländern haben staatliche Vorschriften, regulatorische Rahmenbedingungen und die öffentliche Nachfrage jedoch zu einem deutlichen Wandel hin zur Elektrifizierung geführt.

Aufdiese schnell wachsende Nachfrage reagiert Develon: Der Hersteller erweitert sein Portfolio an elektrisch angetriebenen Baggern umfassend und eröffnet Kunden so die Möglichkeit, schnell und effizient von Dieselmaschinen auf emissionsfreie Maschinen umzusteigen. Die neuen Elektromaschinen bauen auf den robusten Plattformen auf, die Bauunternehmen und Bediener bereits kennen und schätzen, und bieten die gleiche Leistung wie ihre Diesel-Pendants. Darüber hinaus bringen sie ein neues Maß an Nachhaltigkeit, Effizienz und Bedienerkomfort auf die Baustelle.

Erfolgreiche Projekte in den Niederlanden und in den skandinavischen Ländern haben bestätigt, dass die Technologie ausgereift und für eine breitere Einführung bereit ist. Mit dem erweiterten Angebot an Elektromaschinen erkennt das Unternehmen die Dringlichkeit dieses Themas sowie das Potenzial des europäischen Marktes und seine führende Rolle in diesem Segment.

Im Rahmen der ersten Welle des Markteintritts werden die wichtigsten Segmente der kompakten und mittelgroßen Baumaschinen abgedeckt, die auf der bewährten 7er-Plattform des Unternehmens aufbauen. Zum ersten Sortiment gehören:

- Elektrische Minibagger:

DX20ZE-7, DX23E-7, DX85RE-7

- Elektrische Mobilbagger (10–20 t):

DX100WE-7, DX160WE-7K

- Elektrischer Raupenbagger (ab 20 t):

DX230LCE-7, DX250LCE-7

Um die Markteinführung reibungslos zu gestalten, werden die anderen Maschinen der Produktreihe in mehreren Phasen eingeführt. Der elektrische Radbagger DX160WE-7 und die elektrischen Raupenbagger DX230LCE-7 und DX250LCE-7 werden bis Ende 2025 auf dem Markt erhältlich sein. Kunden haben damit die Möglichkeit, die emissionsfreien Maschinen schnell in den wichtigen Geschäftsfeldern einzusetzen.

DX160WE-7K (elektrischer Mobilbagger)

Der DX160WE-7K bietet sämtliche neuen Funktionen der Mobilbagger der Generation 7K mit einem zu 100 % elektrischen Antrieb. Ein Permanentmagnetmotor mit 105 kW und ein LiFePO4Batteriepack verlängern die Betriebsdauer unter bestimmten Bedingungen auf etwa 10 Stunden. Die Maschine bietet mit einem Betriebsgewicht von ca. 17,3 t und einem Löffelinhalt von ca. 1,02 m³ die gleiche Grab- und Umschlagleistung wie ein herkömmliches Dieselmodell – allerdings völlig emissionsfrei und deutlich geräuschärmer. Das macht sie ideal für Einsätze auf städtischen Baustellen.

DX230LCE-7 (elektrischer Raupenbagger)

Dieses Modell erweitert das elektrische Portfolio um das Segment der mittelgroßen Raupenbagger und ist auf volle Leistung unter schweren Einsatzbedingungen ausgelegt. Es kombiniert fortschrittliche Elektroantriebstechnologie mit

der robusten Basisarchitektur der 7er-Serie und bietet eine mit der Dieselvariante vergleichbare Produktionskapazität mit einer Betriebszeit von rund 9 Stunden pro Ladung. Beim Design kann der Fahrer auf eine vertraute Bedienung zählen –Bedienelemente, Anbaugeräte und Service-Infrastruktur sind auf das Dieselmodell abgestimmt –mit den Vorteilen eines emissionsfreien, leiseren Betriebs und geringeren Vibrationen.

DX250LCE-7 (elektrischer Raupenbagger)

Ganz oben auf der Liste der einzuführenden Elektromodelle steht der auf anspruchsvolle Erdbewegungs- und Bauanwendungen ausgelegte DX250LCE-7. Dieser Bagger bietet alle Vorteile des DX230LCE-7, wartet aber dank eines größeren Batteriepacks mit einer längeren Betriebszeit von insgesamt 12 Stunden auf.

Der elektrische Radbagger DX100WE-7 und der elektrische Minibagger DX85RE-7 schließen 2026 die erste Welle der Markteinführung von Develon ab. Damit sind dann alle Kernsegmente von kompakten bis mittelgroßen Maschinen abgedeckt.

Develons Ansatz zur Elektrifizierung

Das Unternehmen stützt seinen Ansatz zur Elektrifizierung auf praktische Innovationen, strategische Zusammenarbeit und sein Ziel, zur richtigen Zeit, die richtigen Lösungen anzubieten. Jedes der neuen Modelle basiert auf neuesten technologischen Erkenntnissen: Als globaler Hersteller hat Develon Zugriff auf umfassendes technisches Know-how und kann eng mit spezialisierten europäischen Anbietern von Elektroantrieben und Batterien kooperieren.

Für Develon ist die Elektrifizierung kein isoliertes Projekt, sondern Teil eines agilen, kooperativen und marktorientierten Entwicklungsmodells.

Der DX160WE-7K verfügt über einen zu 100 % elektrischen Antrieb. Mit einem Betriebsgewicht von ca. 17,3 t und einem Löffelinhalt von ca. 1,02 m3 bietet er die gleiche Grab- und Umschlagleistung wie ein herkömmliches Dieselmodell. Quelle: Develon

Das Unternehmen arbeitet direkt mit erfahrenen Systemintegratoren und Kunden in führenden Märkten aus dem Elektronikbereich zusammen und kann so Entwicklungszyklen beschleunigen, Technologien in realen Anwendungen validieren und voll funktionsfähige Maschinen zuverlässig auf den Markt bringen. Dank dieser partnerschaftlichen Strategie liefert Develon elektrische Bagger mit der Leistung von Dieselmaschinen, ausgestattet mit fortschrittlichen Lade-, Antriebs- und Steuerungslösungen, die auf die Anforderungen europäischer Baustellen zugeschnitten sind. Damit unterstützt der Hersteller den raschen Wech-

Im Vergleich zum DX230LCE-7, der eine Betriebszeit von neun Stunden bietet, ermöglichen seine größeren Batteriepacks dem DX250LCE-7 eine Betriebszeit von insgesamt 12 Stunden bei schweren Einsatzbedingungen. Quelle: Develon

sel hin zu emissionsärmeren, hocheffizienten Baumaschinen auf dem europäischen Markt und kann neue Modelle punktgenau dann einführen, wenn sie gebraucht werden.

Entwickelt für die Baustellen von heute und die Anforderungen von morgen

Die Nachfrage nach emissionsarmen Maschinen wächst in ganz Europa rapide, insbesondere in den nördlichen Märkten. Die neuen Elektrobagger von Develon bieten dafür eine leistungsstarke, einsatzbereite Lösung: Sie sind emissionsfrei, geräuscharm und hocheffizient im Betrieb und bieten gleichzeitig die Langlebigkeit und Hydraulikleistung, die auf modernen europäischen Baustellen erwartet wird. Die neue Reihe der Elektrobagger zeigt eine deutlich reduzierte Emissions- und Lärmbelastung mit der konsistent hohen Produktivität, Präzision und Betriebszeit, auf die sich Bauunternehmen im täglichen Einsatz verlassen können.

Ausblick

Die unternehmensinternen Teams und Einrichtungen werden weiter an der Entwicklung neuer Elektromodelle arbeiten. Daneben möchte Develon ein am Markt orientiertes Angebot aufbauen und – in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern – die Entwicklung des Produktportfolios koordinieren und Überschneidungen vermeiden. Auch in den kommenden Jahren setzt Develon auf zentralisierte Entwicklung und lokale Innovationen, um seine Elektrifizierungsstrategie voranzutreiben. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin darauf, hochwertige, kundenorientierte elektrische Lösungen anzubieten, die den sich schnell ändernden Anforderungen der Bauindustrie gerecht werden.

Im Einsatz für sauberes Wasser in Kampanien

YANMAR Eine lokale Partnerschaft zwischen Yanmar CE, Sunrise Trading Italy und dem Bauunternehmen Edilsud di Mazza Massimo trägt dazu bei, die Küstenlandschaft und Wasserqualität in der süditalienischen Provinz Salerno zu schützen. Gemeinsam sorgen sie für die Instandhaltung von 70 Kläranlagen – für sauberes Wasser und eine gesunde Umwelt.

Entlang der glitzernden Küsten Kampaniens läuft derzeit ein bedeutendes Umweltprojekt. Die Provinz Salerno beherbergt eine der faszinierendsten Küstenlandschaften Italiens, wo Flüsse und Meer in einem empfindlichen Gleichgewicht zusammentreffen. Um dieses Gleichgewicht zu bewahren, arbeiten zwei kompakte Yanmar-Bagger im Zentrum eines umfangreichen Wartungsprogramms, das vom lokalen Bauunternehmen Edilsud di Mazza Massimo geleitet wird. Das in Ascea ansässige Unternehmen Edilsud wurde vom regionalen Wasserverband beauftragt, getrockneten Klärschlamm aus 70 Abwasseraufbereitungsanlagen in der Region zu entfernen – darunter auch empfindliche Küstenstandorte wie Marina di Ascea. Diese Arbeiten sind entscheidend, um die Wasserqualität, die öffentliche Gesundheit und den Schutz der Umwelt sicherzustellen – eine Aufgabe, bei der Zuverlässigkeit, Präzision und geringe Umweltbelastung ebenso wichtig sind wie Leistung.

Schutz einer lebenswichtigen Ressource Kläranlagen sind stille Hüter unseres Alltags. Sie reinigen häusliches und industrielles Abwasser, bevor es in Flüsse oder ins Meer zurückgeführt wird – und verhindern so, dass Schadstoffe in Ökosysteme oder die Wasserversorgung gelangen. In Regionen wie Salerno, in denen Tourismus, Landwirtschaft und Fischerei von sauberem Wasser abhängen, hat die effiziente Wartung dieser Systeme einen direkten Einfluss auf das Leben und das Wohl der Bevölkerung. Regelmäßige Maßnahmen wie die derzeitige Schlammräumung sind unerlässlich, um einen sicheren und nachhaltigen Betrieb das ganze Jahr über zu gewährleisten.

Yanmar-Technologie im Dienst der Umwelt Für dieses anspruchsvolle, sechsmonatige Projekt setzt Edilsud auf die kompakte Baggerreihe von Yanmar, geliefert vom autorisierten Händler Sunrise Trading Italy. Das Unternehmen ent-

schied sich für zwei Modelle – den ViO38-7 und den ViO17-1E – eine Kombination aus Leistung, Effizienz und Umweltfreundlichkeit.

Der ViO38-7 (Betriebsgewicht: 3,6 t) wird von einem Yanmar 3TNV88-ESBV2-Motor mit 18,5 kW bei 2.200 U/min angetrieben und ist die Hauptmaschine auf der Baustelle. Er wird eingesetzt, um verdichteten Schlamm aus Absetz- und Trocknungsbecken zu graben, zu heben und auf Lkw zu verladen sowie um Beckenböden nach der Entleerung zu reinigen und zu ebnen. Dank seines echten Zero-Tail-Swing-Designs und der fortschrittlichen Hydraulik können Bediener präzise entlang von Beckenwänden und in engen Bereichen arbeiten – ein entscheidender Vorteil auf kompakten Anlagen.

Das Entfernen von Ablagerungen aus den Wasserleitungen kann eine Herausforderung sein – vor allem wegen des instabilen Bodens und der eingeschränkten Sichtverhältnisse. Mit den Yanmar-Maschinen können wir sicher und effizient arbeiten und hervorragende Ergebnisse erzielen.

Der kleinere ViO17-1E (Betriebsgewicht: 1,8 t) ergänzt die Arbeit mit hoher Wendigkeit. Mit seinem einziehbaren Fahrwerk, das sich auf nur 950 mm verengt, kann er durch schmale Tore fahren und sich zwischen Tanks oder Rohrleitungen bewegen, wo größere Maschinen keinen Zugang haben. Er wird für Reinigungsarbeiten entlang von Kanten, Kanälen und Betonstrukturen eingesetzt und sorgt dafür, dass die gesamte Anlage sauber und betriebsbereit ist. Mit seinem geringen Bodendruck und dem leisen, effizienten Motor erledigt er diese Aufgaben mit minimaler Störung der Umgebung.

Oreste Villano, Händler von Sunrise Trading und Hauptansprechpartner zwischen Yanmar und Edilsud, erklärt: „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Edilsud zusammen und YanmarBagger haben sich stets als die richtige Wahl für anspruchsvolle Präzisionsarbeiten in sensiblen Umgebungen erwiesen.“

Ein Yanmar ViO38-7 und ein ViO17-1E entfernen getrockneten Klärschlamm aus 70 Abwasseraufbereitungsanlagen.
Quelle: Yanmar

Verbesserte Integration durch nahtlose Tiltrotator-Technologie mit Komatsu

ENGCON Der weltweit agierende Hersteller von Tiltrotatoren verstärkt seine Zusammenarbeit mit Komatsu, um Baggerfahrern mehr Effizienz und Komfort zu bieten. Diese Partnerschaft konzentriert sich auf die Vereinfachung der Installation und die Senkung der Gesamtkosten für Endnutzer der Komatsu Dash 12-Serie.

Diese Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung intelligenter und effizienter Baggerlösungen dar, bei der Komatsus fortschrittliche Maschinensteuerung mit Engcons Tiltrotator-Technologie kombiniert wird. Bei dieser Lösung werden die Engcon DC3-Tiltrotatoren in die fortschrittlichen Systeme von Komatsu integriert und bieten so überragende Präzision und reaktionsschnelle Steuerung. Diese leistungsstarke Kombination erschließt das volle Potenzial der intelligenten Maschinensteuerung 3.0 von Komatsu und ermöglicht eine halbautomatische Steuerung der Drehung und Neigung der Schaufel. Dazu gehören auch Funktionen wie die Lagehaltesteuerung, die automatisch die Ausrichtung des Anbaugeräts beibehält. Die Konnektivität wird durch die mobile App von Engcon, den Fernsupport und intelligente Werkzeugprogramme verbessert, sodass die Bediener jederzeit die Kontrolle behalten.

„Komatsu hat sich zum Ziel gesetzt, die nahtlose Integration von Anbaugeräten zu ermöglichen, die einen erheblichen Mehrwert für den Kunden bieten. Durch die Partnerschaft mit Engcon treiben wir unser Engagement voran, integrierte Lösungen anzubieten, die unseren Kunden helfen, produktiver und flexibler zu arbeiten“, sagt Rob Macintyre, Produktmanager bei Komatsu Europe.

Für mehr Effizienz und Präzision: Die neue Lösung kombiniert die Maschinensteuerung von Komatsu mit Engcons Tiltrotator-Technologie. Quelle: Engcon

Die Komatsu Dash 12-Serie – derzeit bestehend aus PC220LC-12 und PC220LCi-12 – wird bald um weitere Dash 12-Modelle erweitert. Die neue Lösung ist seit Januar 2026 auf dem Markt erhältlich.

Kosten runter – Ertrag rauf

HOLP Der Kostenanstieg setzt Bauunternehmer seit einigen Jahren zunehmend unter Druck. Gleichzeitig steigen die Anforderungen auf den Baustellen hinsichtlich Qualität und Terminerreichung. Daher müssen viele Prozesse auf der Baustelle optimiert werden, um die Erträge wieder zu steigern: Dabei kann der RotoTop von Holp eine wichtige Rolle spielen.

Schon

lange hat es die Baubranche mit multiplen Herausforderungen zu tun: Seit Jahren steigende Kosten, Unsicherheiten, Investitions-Zurückhaltung, nun kommt der sogenannte Investitionsbooster der Bundesregierung nicht so schnell wie erhofft auf den Baustellen an. Wer gute Mitarbeiter für die Baustelle gewinnen und halten möchte, muss auch ein attraktives Arbeitsumfeld mit modernen Maschinen und Geräten bieten, die dafür sorgen, dass unnötige hohe körperliche Belastungen vermieden werden.

Reine Rotation reicht – und ist günstiger Als Pionier der reinen Rotation bietet Holp mit dem RotoTop eine sehr einfache Lösung für mehr Effizienz, die sich in den letzten 18 Jahren in der harten Baustellenpraxis bereits in Tausenden Bauunternehmen weltweit bewährt hat. Auch wenn viele die noch höheren Bewegungsmöglichkeiten vom Tiltrotator auf der Baustelle schätzen, bringt dieser doch einige Nachteile mit sich: Er ist komplexer in der Bedienung, häufig anfälliger für Beschädigungen und nicht geeignet für harte Einsätze mit der Fräse etc. Zudem baut er vergleichsweise hoch auf und führt durch das zusätzliche Gewicht am Baggerarm zu spürbaren Leistungsverlusten des Baggers.

Zielgerichtetes Verfüllen nach der Verlegung von Rohren und Kanälen sorgt für sparsameren Materialverbrauch und zügiges Vorankommen. Quelle: Holp

Der RotoTop stellt einen smarten Kompromiss dar, der sich sehr schnell rechnet: Direkt am Bagger montiert, überzeugt er durch seine kompakte Bauweise, eine robuste und doch leichte Konstruktion sowie extreme Langlebigkeit: Kein vergleichbares Gerät am Markt ist laut Holp für zwei Baggerleben gebaut und kann durch eine Hersteller-Überholung für ein zweites Baggerleben fit gemacht werden. Zudem können mit dem RotoTop alle Standardaufgaben auf der Baustelle erledigt werden.

Ein Tiltrotator dagegen rechnet sich am ehesten bei besonders spezialisierten Aufgaben wie z. B. im Spezial-Tiefbau, bei denen ständig die maximale Bewegungsfreiheit notwendig ist und deshalb Mehrgewicht und Leistungsverlust in Kauf genommen werden. Durch das Baukastensystem von Holp kann man von vielen Vorteilen des RotoTop profitieren und diesen als Tiltrotator RotoX umrüsten.

Weniger Kosten in mehreren Bereichen Aufgrund seiner Langlebigkeit beginnt die Ersparnis durch den RotoTop bereits bei der Anschaffung: Für das für zwei Baggerleben konstruierte Gerät bietet Holp eine Garantie von 3 Jahren oder für 3.000 Betriebsstunden auch bei härtesten Einsätzen. Nach dem ersten Baggerleben kann der RotoTop für ca. 20 % des Kaufpreises für ein zweites Baggerleben überholt werden. Zudem macht der fest am Bagger verbaute RotoTop alle Anbaugeräte endlos drehbar, so müssen diese nicht mehr mit eigenem Drehantrieb gekauft werden, was bei jeder Anschaffung spart.

Hinzu kommt, dass der Festanbau des RotoTop am Bagger wesentlich einfacher und kostengünstiger als der eines Tiltrotator ist, weil im Bagger keine aufwendigen Umbauten notwendig sind. Weiter verringert der RotoTop die Handarbeit auf ein absolutes Mindestmaß, spart so Personalkosten ein und sorgt gleichzeitig für eine bessere Maschinenauslastung und weniger Maschinenkosten pro Einsatz, wenn alles mithilfe eines Baggers abgewickelt werden kann. Auch die Wartung ist einfach: Die regelmäßige Fettschmierung kann über die Zentralschmieranlage des Baggers erfolgen.

Signifikante Leistungssteigerungen

Der RotoTop sorgt auf unterschiedliche Weise für Leistungssteigerungen: Die Bedienung erfolgt intuitiv, weil er wie ein Handgelenk am Bagger funktioniert. Daher wird das Handling sehr schnell erlernt, sodass der RotoTop auch an Bagger ohne Stammfahrer oder in Mietparks verbaut werden kann. Holp garantiert Leistungssteigerungen sogar bei einfachen Arbeiten im Erdbau wie Aushub oder das Laden von Lkw, hier sind es mindestens 10 %, Kunden im Kanalbau haben dagegen 25 bis 30 % gemessen, im GalaBau sind 50 % an der Tagesordnung. Versierte Maschinenführer steigern in der Regel diese Leistungszuwächse nach einigen Tagen noch weiter, weil sie lernen, viele kleine Arbeiten, die vorher manuell ausgeführt wurden, ausschließlich mit dem flexiblen Baggerarm umzusetzen.

Zusammengefasst verbessert der RotoTop die Wirtschaftlichkeit, indem er die Kosten des Unternehmens an verschiedenen Stellen senkt und gleichzeitig die Leistung der vorhandenen Maschinen steigert, was zusammen für mehr Erträge sorgt.

Zukunft des Schwenkladers: Wendigkeit als Schlüsseltechnik

PAUS Der Platzmangel auf innerstädtischen Baustellen sowie steigender Zeitdruck prägen zunehmend die Arbeitsbedingungen im Kabel -und Rohrleitungsbau, Straßen- und Wegebau, aber auch bei Einsätzen im Gartenund Landschaftsbau. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Sicherheitsstandards und Personalentlastung. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Schwenklader immer mehr an Bedeutung.

Schwenklader kommen dort zum Einsatz, wo herkömmliche Radlader an Grenzen stoßen. Paus setzt mit seinem Schwenklader SL 9088 Pro auf Wendigkeit, Vielseitigkeit und höchste Leistungsfähigkeit.

Präzisionsarbeit auf einer Spur

Das um 180 Grad schwenkbare Hubwerk ermöglicht Arbeiten auf engstem Raum. Der SL 9088 Pro kann geradeaus fahren, während das Hubwerk seitlich arbeitet. Hier gilt das Motto: „Schwenken statt Lenken!“ Das reduziert Fahrwege und spart Zeit. Der Schwenkarm ermöglicht das Anfahren längs an das Arbeitsfeld und damit Arbeiten entlang von Gräben, Mauern oder Randbereichen. Dies ist besonders relevant, wenn Verkehrswege nur eingeschränkt befahrbar sind oder wenig Platz zum Rangieren zur Verfügung steht. In der Praxis kommt der Paus Schwenklader unter anderem beim Verfüllen von Gräben, beim präzisen Setzen von Bordsteinen, beim Arbeiten um Hindernisse sowie beim Reinigen von Flächen entlang von Verkehrswegen zum Einsatz.

Effizienz durch intuitive Bedienung und Assistenzsysteme Moderne Bedienkonzepte der Paus Pro-Serie wirken dem steigenden Fachkräftemangel entgegen, indem sie Abläufe vereinfachen und neue Nutzer sich schneller einarbeiten können. Die modernisierte Kabine, smarte Assistenzsysteme und die bedienerfreundliche Steuerung entlasten das Personal und erhöhen die Effizienz auf den Baustellen. Kombiniert mit einer leistungsstarken Zusatzhydraulik, die bis zu 140 l/ min liefert, und einem breiten Spektrum an Anbaugeräten entstehen flexible Maschinenkonzepte, die effizienteres Bewerkstelligen der Aufgaben der Baustellen ermöglichen. Der Schwenkarm des SL 9088 Pro wird durch Schwenkzylinder über eine Drehbewegung des Joysticks proportional präzise gesteuert. Die Ölbad-Lamellenbremsen wirken auf alle vier Räder. Bei Motorstillstand oder wenn der Fahrer den Sitz verlässt, aktiviert sich automatisch die elektrohydraulische Federspeicherbremse.

Das um 180 Grad schwenkbare Hubwerk des Paus SL 9088 Pro ermöglicht Arbeiten auf engstem Raum.

Der Paus SL 9088 Pro erreicht mit der Standardschaufel eine maximale Auskipphöhe von 2.755 mm und eine Stapelhöhe von 3.320 mm. Die solide Verarbeitung hochwertiger Materialien, von Stahlkomponenten über Verschraubungen bis hin zu den Maschinenhauben, sowie das durchdachte Kabinendesign sorgen für Stabilität, Langlebigkeit und eine ausgezeichnete Sicht auf das Arbeitsfeld.

Die wartungsfreundliche Konstruktion der Maschine ermöglicht einen einfachen Zugang zum Motorraum sowie eine gute Erreichbarkeit des Sicherungskastens in der Kabine. Dadurch lässt sich der Schwenklader schnell und unkompliziert warten.

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Quelle: Paus

Baggern ohne Baulärm mit dem Sany SY19E

SANY Marl, A43, Montagmorgen. Während auf der Autobahn der Verkehr rauscht, herrscht unten in der Baugrube ungewöhnliche Ruhe. Keine Abgase, kein Dröhnen, kein typischer Dieselgeruch. Stattdessen ein leises Surren. H&W Tiefbau aus Marl arbeitet hier im Auftrag der Gelsenwasser AG und setzt dabei auf eine Maschine, die genau für solche Einsätze gebaut wurde: den vollelektrischen Minibagger Sany SY19E, gemietet über Vipa-Rent in Düsseldorf.

Der vollelektrische Sany SY19E im Einsatz in der Zielbaugrube: präzises Freischachten der Spundwand-Täler, absolut emissionsfrei und flüsterleise. Genau dort, wo herkömmliche Dieselbagger an ihre Grenzen stoßen. Quelle: Sany

DieBaustelle in Marl gehört zu den anspruchsvolleren Projekten im kommunalen Tiefbau: Unter der A43 muss ein großes Stahlbetonrohr hindurchgepresst werden, durch das später eine Wasserleitung verlaufen wird. Dafür entstehen zwei Baugruben: eine Press- und eine Zielbaugrube. Beide sind tief, eng und nur unter strengen Auflagen zu bearbeiten. „Wir standen vor dem Problem, dass wir in dieser Tiefe nicht einfach mit einem Dieselbagger arbeiten können. Abgase und Lärm wären ein echtes Sicherheitsrisiko gewesen“, erklärt Dominic Ebber, Bauleiter und Teamleiter Kanalbau bei H&W Tiefbau. Ein klassisches Belüftungskonzept hätte viel Zeit gekostet und ein unnötiges Risiko für die Mitarbeitenden dargestellt. Die Lösung: ein emissionsfreier, leiser Elektrobagger.

Weil H&W bisher ausschließlich mit Dieselmaschinen gearbeitet hatte, musste für dieses Projekt schnell eine alternative Lösung her. „Uns war klar: Mit Abgasen in einer tiefen Baugrube können wir nicht arbeiten“, so Dominic Ebber. Also wurde kurzfristig nach einem passenden E-Bagger gesucht. „Wir haben einfach geschaut, wer so

etwas verfügbar hat. Der Sany-Händler Vipa-Rent war sofort erreichbar und direkt mit einer Lösung zur Stelle.“ Der SY19E passte auf Anhieb zu den Anforderungen: Er arbeitet komplett emissionsfrei, läuft so leise, dass man selbst in der Grube noch normal miteinander sprechen kann, ist kompakt genug für die beengten Platzverhältnisse und ließ sich mit den vorhandenen Ladeoptionen sofort in den Baustellenablauf integrieren. Genau diese Kombination machte ihn zur idealen Wahl für die Arbeiten unter der Autobahn.

Kraft wie ein Diesel

Als der SY19E das erste Mal in die Baugrube hinabgelassen wurde, war die Neugier groß und die Skepsis ebenfalls. Doch die wich schnell der Überraschung. „Die Kraft der Elektromaschine steht dem Diesel in nichts nach“, sagt Dominic Ebber. „Man merkt sofort, dass sie ordentlich Dampf hat, aber gleichzeitig viel feinfühliger reagiert als viele Dieselgeräte.“

Was sonst oft mit lauten Motorgeräuschen einhergeht, läuft hier fast geräuschlos ab. Ebber lacht: „Wir stehen in einer 5,5 m tiefen Grube und

können uns unterhalten, während der Bagger direkt hinter uns arbeitet. Das ist schon beeindruckend. Kein Geschrei, kein Lärm, kein Gestank.“ Auch das Handling überzeugte das Team schnell. Die Joysticksteuerung reagiert präzise, der kleine Bagger lässt sich kontrolliert in der schmalen Spundwandbaugrube bewegen. „Er ist einfach solide. Kein Schnickschnack, aber alles, was man braucht, ist dran. Und das funktioniert richtig gut“, so Ebber.

Der kompakte Elektrobagger sorgt dafür, dass die sogenannten Täler entlang der Spundwände freigeschachtet werden, damit beim Vortrieb kein Material nachrutscht. Außerdem stellt er die Baugrubensohle her. Das sind Arbeitsschritte, bei denen es auf Präzision, kontrollierte Bewegungen und absolute Sicherheit ankommt. „Der Bagger eignet sich perfekt für solche Tätigkeiten: feinfühlig, leise und ohne Abgase“, erklärt Dominic Ebber.

Laden? Überraschend einfach

Die größte Frage im Vorfeld war: Reicht der Akku tatsächlich für einen vollen Arbeitstag und bekommen wir den Bagger zuverlässig geladen? „Wir haben hier bei der Baugrube neben der Autobahn keinen Starkstrom. Also haben wir einen Generator außerhalb der Grube genutzt“, erzählt Ebber. „Und am Ende war es völlig unkompliziert: Stecker rein und gut.“ Der SY19E kam mit allen nötigen Adaptern: 16 Ampere, 32 Ampere, Campingstecker. Alles, was man auf wechselnden Baustellen braucht. „Im Prinzip hätten wir nur eine normale Steckdose gebraucht“, fasst Ebber zusammen. Genau diese Alltagstauglichkeit war für das Team rund um Dominic Ebbers eine der größten Überraschungen. „Wenn man den Bagger nicht hört und trotzdem merkt, wie kraftvoll er arbeitet, dann vergisst man schnell, dass er elektrisch ist.“

Elektro ist absolut praxistauglich

Der Einsatz in Marl zeigt klar: Wo Abgase und Lärm verboten sind, aber volle Leistung gefragt ist, hat der SY19E seine Stärke bewiesen. „Wir haben hier zwei Baugruben unter der Autobahn hergestellt und auf beiden Seiten hat der Elektrobagger zuverlässig abgeliefert“, so Ebber. „Wir sind wirklich zufrieden.“ Stille Kraft, präzise Steuerung, keine Emissionen. Für H&W war der SY19E die perfekte Lösung. Oder wie Ebber es zusammenfasst: „Wenn man einmal damit gearbeitet hat, merkt man schnell: Elektro ist nicht die Zukunft. Das ist schon heute absolut praxistauglich.“

Neue Konfiguration für schwere Einsätze

Das höhere Schwenkdrehmoment sorgt für eine bessere Schwenkleistung am Hang. Quelle: Caterpillar

ZEPPELIN / CAT Was der Allrad für Geländewagen ist, ist der neue Unterwagen des Cat Kettenbaggers 325. Das lange und robuste Fahrwerk in der Heavy-Duty-Ausführung mit vergrößerter Kettenteilung (203 mm) sorgt in unwegsamem und steilem Gelände für sicheren Halt, wenn die Baumaschine zum Beispiel Aufgaben im Forst oder im Gebirge übernimmt. Doch das ist nur eines der neuen Features.

Um ein Kippen der Maschine zu verhindern, erhielt der Cat 325 ein 7,5 Tonnen schweres Kontergewicht als Ausgleich. Es ermöglicht den Einsatz von schweren Anbaugeräten in Verbindung mit einem Verstellausleger und in Kombination mit einem Abstützplanierschild. Dank seiner kompakten Bauweise und seines engen Wenderadius lassen sich mit dem Cat 325 Arbeiten auf engem Raum ausführen.

Zugkraft und Assistenzsysteme im Fokus Die größeren Endantriebe erhöhen die Zugkraft für bessere Steigfähigkeit, während das höhere Schwenkdrehmoment für eine verbesserte Schwenkleistung am Hang sorgt. Optional ist ein Schild für Planierarbeiten verfügbar, das zugleich zur Abstützung bei Arbeiten im steilen Gelände dient. Integriert sind Assistenzsysteme wie Cat Grade mit 2D, Grade Assist, Lift Assist und Payload, die den Fahrer bei präzisen und sicheren Arbeitsergebnissen entlasten.

Ausgelegt für schwere Anbaugeräte & Hänge „Wir freuen uns, die neue Konfiguration des 325 auf den Markt zu bringen. Sie wurde speziell für unsere Kunden entwickelt und unterstützt schwerere Arbeitsgerätekombinationen bei gleichzeitig verbesserter Stabilität. Das verlängerte Fahrwerk und das spezielle Gegengewicht tragen zu einem sicheren Einsatz bei, während die erhöhte Zugkraft und das erhöhte Schwenkdrehmoment die Leistung in schwierigem Gelände und an Hängen verbessern“, sagt Adrian Grigorita, Vice President Produktmanagement für mittelgroße Kettenbagger bei Caterpillar.

Effiziente Hydraulik senkt Betriebskosten Gerade bei Arbeiten in Hanglage kommt es auf

einen reibungslosen und präzisen Betrieb an. Die elektrohydraulischen Pumpen und das Hauptsteuerventil des Baggers arbeiten zusammen, um die erforderliche Leistung bereitzustellen und effiziente Arbeitsergebnisse zu ermöglichen. Durch die automatische Anpassung der Motorleistung an den Hydraulikbedarf senkt der Smart-Mode-Betrieb den Kraftstoffverbrauch. Der Cat 325 bietet zudem verlängerte Wartungsintervalle zur Reduzierung der Betriebskosten. Auch die Lebensdauer der Filter wurde verlängert, wodurch sich Wartungsaufwände weiter verringern. Tägliche Wartungsinspektionen lassen sich bequem vom Boden aus durchführen.

Das verlängerte Fahrwerk in der Heavy-DutyAusführung sorgt in steilem Gelände für sicheren Halt.

Ein 7,5 Tonnen schweres Kontergewicht unterstützt beim schweren Einsatz.

Quelle: Caterpillar
Quelle: Caterpillar

Ressourcenschonende Bauweise durch innovative Siebtechnik

Das mit dem hydraulischen Sieblöffel B44-1500-80S-VW mit Verstellstangen aufbereitete Material diente zum Verfüllen, wodurch die Anlieferung von Fremdmaterial entfallen konnte. Quelle: Dappen

DAPPEN Für die sichere Trinkwasserversorgung der Region Kamenz wurde eine neue Trinkwasserverbindungsleitung mit einer Gesamtlänge von rund 12,5 km hergestellt. Die Leitungen wurden in den Dimensionen DN 250 und DN 325 sowohl als Rohwasser-, als auch als Trinkwasserleitungen verlegt. Ein Teil der Baumaßnahme erfolgte in offener Bauweise.

UmTransportwege und Entsorgungskosten erheblich zu reduzieren, setzte das ausführende Unternehmen auf einen innovativen Ansatz: Das anfallende Aushubmaterial wurde direkt vor Ort mit einem hydraulischen Sieblöffels der Firma Dappen Werkzeug & Maschinenbau aufbereitet und anschließend wiederverwertet.

Ressourcenschonende Wiederverwertung des Aushubmaterials

Durch den Einsatz des hydraulischen Sieblöffels B44-1500-80S-VW mit Verstellstangen konnte das Material auf eine einheitliche Körnung von 0–30 mm abgesiebt werden. Dieses aufbereitete Material diente anschließend direkt als Verfüllmaterial, wodurch zusätzliche Lieferungen von Fremdmaterial entfallen konnten. Ein weiterer praktischer Vorteil zeigte sich beim Einsieben direkt im Rohrgraben: Der Sieblöffel ermöglichte eine homogene, lagenweise Verfüllung rund um die neu verlegten Rohrleitungen. Durch die gleichmäßige Materialverteilung entstand bereits während des Vorgangs eine erste Verdichtung, die die Stabilität des Rohrgrabens erhöhte und den Baufortschritt spürbar beschleunigte. Gleichzeitig arbeitet das Siebverfahren äußerst schonend, da es keine Steine zerreibt oder zerbricht und somit keine neuen, scharfkantigen Bruchstücke erzeugt. Dies schützt sowohl die

Rohrleitungen als auch ihre Ummantelung vor punktuellen Belastungen und möglichen Beschädigungen – ein wesentlicher Faktor für die langfristige Betriebssicherheit der gesamten Leitungstrasse.

Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

Mit der ortsnahen Wiederverwertung des vorhandenen Bodens leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft im Tiefbau. Die Methode reduziert nicht nur Abfall und Deponiemengen, sondern senkt auch CO2-Emissionen, die durch Transport und Materialherstellung entstehen würden. Der hydraulische Sieblöffel von Dappen ist ein leistungsstarkes, vielseitiges Anbaugerät für den professionellen Einsatz in Erd- und Tiefbau, Abbruch sowie Recycling. Sein besonderes Merkmal: Der Löffel kombiniert Graben, Sieben und Laden in einem einzigen Arbeitswerkzeug. Dadurch entfallen zeitaufwendige Gerätewechsel, was Baustellenabläufe deutlich beschleunigt und die Wirtschaftlichkeit erhöht.

Großes Einsatzspektrum

Der Dappen-Sieblöffel ist für verschiedenste Materialien ausgelegt: Erdreich, Bauschutt, Baumischabfälle, mineralische Stoffe oder Industrie-Rückstände lassen sich direkt vor Ort trennen und wiederverwerten. Das optional erweiterbare Siebsystem mit austauschbaren Einlegeblechen und Verstellstangen ermöglicht flexible Maschenweiten – von fein bis grob –, sodass der Löffel exakt an die jeweilige Aufgabe angepasst werden kann.

Dappen fertigt den Sieblöffel vollständig in Deutschland und legt großen Wert auf robuste Konstruktion, hochwertige Werkstoffe und lange Lebensdauer. Erhältlich in zahlreichen Baugrößen, deckt die Serie ein breites Einsatzspektrum ab – vom kleinen GaLaBau-Bagger bis hin zu Großmaschinen mit über 50 t Einsatzgewicht. Damit positioniert sich der hydraulische Sieblöffel der Firma Dappen Werkzeug & Maschinenbau als effizientes, wartungsarmes und zukunftsorientiertes Anbauwerkzeug für Baustellen, die Materialtrennung direkt am Entstehungsort wirtschaftlich und nachhaltig gestalten möchten.

Der Dappen-Sieblöffel arbeitet mit einer hydraulisch angetriebenen, aktiven Siebbewegung, die für eine äußerst effiziente Materialtrennung sorgt. Im Gegensatz zu starren oder rein rotierenden Systemen erzeugt die Dappen-Konstruktion eine schonende, aber wirkungsvolle Rüttelbewegung, die sowohl die Durchsatzleistung steigert als auch den Verschleiß minimiert. Gleichzeitig werden Vibrationen vom Trägergerät ferngehalten – ein Vorteil für Maschinenlebensdauer und Bedienerkomfort.

Der richtige Sortierlöffel für jede Aufgabe

LEHNHOFF Ob auf der Baustelle oder im GaLaBau – die Anforderungen steigen kontinuierlich. Eine Lösung: intelligente Materialvorsortierung. Mit den drei Sortierlöffel-Serien MSL, CSL und HSL von Lehnhoff können Unternehmer diese Effizienzchance optimal nutzen.

Es ist eigentlich ganz einfach – und erfordert meist nicht einmal teure

Spezialgeräte wie einen mobilen Brecher: Erde, Sedimente und Kies von groben Steinen, Wurzeln und Unrat zu trennen. Dafür gibt es eine oft unterschätzte Lösung, die erstaunlich viel Effizienzpotenzial birgt: den passenden Sortierlöffel von Lehnhoff. Ob in der Pflege von Flussläufen, im Tiefbau oder im Garten- und Landschaftsbau – mit durchdachten Siebböden und widerstandsfähiger Konstruktion lassen sich Materialien gezielt separieren, Arbeitsprozesse beschleunigen und Ressourcen schonen. Selbst für die Vorabsortierung bei der Weiterverarbeitung mit Brech- und Siebanlagen leisten sie einen wertvollen Beitrag.

Effizienz auf festem Boden – MSL-Sortierlöffel im GaLaBau Im Garten- und Landschaftsbau zeigen die MSL-Sortierlöffel ihre ganze Stärke: Mutterboden wird hier effizient von Wurzeln, Ästen oder größeren Steinen getrennt – so entsteht die ideale Grundlage für Pflanzflächen oder Rasen. Substrate lassen sich mit den durchlässigen Böden optimal aufbereiten. Erde und Kompost werden bei der Einbringung besser durchmischt und bilden eine gleichmäßige, nährstoffreiche Basis. Im Tiefbau wiederum ermöglicht der Einsatz von Sortierlöffeln eine saubere Trennung von grobem Kies und feinem Material – besonders beim Aushub von Leitungsgräben, wo Verfüllmaterial möglichst frei von Fremdstoffen sein sollte. Dank ihrer kompakten Bauweise und flexiblen Adapterlösungen eignen sich die MSLModelle hervorragend für Minibagger zwischen ein und sechs Tonnen – insbesondere auf beengten Baustellen, wo Wendigkeit zählt.

Gräben freihalten – Sortierlöffel für Entwässerungssysteme Ein funktionierendes Entwässerungssystem ist essenziell für Hochwasserschutz, Landwirtschaft und Infrastruktur. Doch mit der Zeit setzen sich Gräben und Mulden mit Erde, Steinen und Pflanzenresten zu. Die Sortierlöffel der CSL-Serie bieten hier eine praxiserprobte Lösung: Kies und Erde fallen beim Aushub durch die Siebböden, während größere Steine, Wurzelwerk oder Unrat im Löffel verbleiben. So lassen sich selbst längere Gräben mit Mobilbaggern effektiv reinigen, ohne unnötig viel Boden zu entnehmen oder nachsortieren zu müssen. Auch in der Baugrube leisten die CSL-Modelle wertvolle Dienste, wenn es etwa darum geht, das Material schon beim Aushub vorzusortieren.

Herausforderung Flussbett – Effizienz im Wasserbau Flüsse und Bäche sind dynamische Lebensräume – doch Ablagerungen, Treibgut oder Sedimente können den Wasserfluss erheblich behindern. Um Problemstellen gezielt zu beseitigen, müssen Flussbetten regelmäßig ausgebaggert und von grobem Material befreit werden. Mit den Sortierlöffeln aus Lehnhoffs HSL-Serie lassen sich Geröll, Kies und Fremdstoffe effizient entnehmen, während Wasser und Feinanteile durch die Siebböden direkt abfließen. Dank ihrer massiven Bauweise und hoher Verschleißfestigkeit sind sie auch bei Schwerstlasten zuverlässig im Einsatz – ob beim Renaturieren, Ausbaggern oder in der Industrieentwässerung. So können in kurzer Zeit enorme Materialmengen verarbeitet werden und Wasserläufe bleiben funktional und naturnah.

MSL, CSL oder HSL – die richtige Wahl für jedes Einsatzgebiet

Lehnhoff bietet für jede Maschinenklasse und Anwendung die passende Lösung. Die MSL-Serie richtet sich an Minibagger von ein bis sechs Tonnen und überzeugt durch ihre kompakte, doppelt-konische Bauweise, die op-

timalen Materialfluss auch auf engstem Raum ermöglicht. Verschiedene Sieboptionen – vom Lochboden bis zu Rundstäben – erlauben eine präzise Anpassung an das zu trennende Material.

Die CSL-Serie ist für Bagger von sechs bis zwölf Tonnen ausgelegt und punktet mit robuster Konstruktion, hoher Durchsatzleistung und widerstandsfähigen Schneidkomponenten aus 400- und 500-HB-Stahl. Ob bei der Grabenreinigung oder in der Baugrube: Diese Sortierlöffel sind gemacht für anspruchsvolle Aufgaben mit gemischtem Aushubmaterial.

Ergänzt wird das Portfolio durch die HSL-Serie für Bagger von zehn bis fünfzig Tonnen. Sie kommt überall dort zum Einsatz, wo große Mengen schnell und sicher bewegt werden müssen – etwa in Kiesgruben, an Flussläufen oder bei industriellen Erdarbeiten. Die massiven Rechteck- oder Rundstäbe mit durchgehendem 60-mm-Lochabstand und die verstärkte Schneidtechnik machen diese Löffel zu zuverlässigen Schwerstarbeitern im Wasser- und Tiefbau.

Mit den Sortierlöffeln der HS-Serie von Lehnhoff gelingt

lend einfach und präzise.

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Quelle:

Wegweisender Fortschritt beim Aufbereiten von Bodenmaterial

C. CHRISTOPHEL Die Firma Gerhard Tummes hat ihre Effizienz in der Bodenaufbereitung deutlich gesteigert – mit der mobilen Siebanlage Portafill MR-5X, bereitgestellt von C. Christophel. Die kompakte und robuste Anlage überzeugt durch starke Siebtechnik, einfache Handhabung und hohe Flexibilität im Einsatz. Durch die Zusammenarbeit mit Christophel konnte eine passgenaue Lösung realisiert werden, die Materialqualität und Betriebssicherheit nachhaltig verbessert.

Gerhard

Tummes mit Sitz in Moers ist seit über 125 Jahren im Tief- und Straßenbau tätig. Mit rund 40 Mitarbeitern bietet das Unternehmen Leistungen von Planung bis Sanierung an. Dabei hatte das Unternehmen das Ziel, die Effizienz und Leistungsfähigkeit bei der Aufbereitung von Aushubböden zu steigern und gleichzeitig die Kapazitäten nachhaltig zu erweitern. Im Herbst 2024 hat die Firma deshalb die mobile Siebanlage Portafill MR-5, geliefert von C. Christophel aus Lübeck, erfolgreich in ihren Betrieb integriert.

Kompakte Anlage mit vielseitigen Einsatzmöglichkeit

Die Entscheidung für die MR-5X fiel aufgrund ihrer kompakten Bauweise, hohen Mobilität und robusten Konstruktion. Die Siebanlage zeichnet sich durch eine vielseitige Einsatzmöglichkeit aus, die es erlaubt, verschiedenste Materialien effizient und gleichmäßig aufzubereiten. Besonders hervorzuheben ist die leistungsstarke Siebtechnik, die eine saubere Trennung des Materials gewährleistet und somit eine gleichbleibend hohe Qualität der aufbereiteten Böden sichert. Trotz ihrer hohen Leistungsfähigkeit überzeugt

die Anlage durch eine benutzerfreundliche Bedienung, die den Arbeitsalltag der Mitarbeiter deutlich erleichtert. Die Kombination aus Mobilität und einfacher Handhabung ermöglicht es, die Siebanlage variabel an unterschiedlichen Einsatzorten einzusetzen, was die betriebliche Flexibilität von Tummes deutlich erhöht.

Top Service maximiert die Betriebssicherheit Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor dabei war die enge Zusammenarbeit mit Christophel, dem erfahrenen Lieferanten von Aufbereitungstechnik. Diese Partnerschaft hat sich als äußerst wertvoll erwiesen, da sie nicht nur die Auswahl der passenden Technik erleichterte, sondern auch eine reibungslose Inbetriebnahme und einen verlässlichen technischen Support gewährleistet. Von der Beratung über die Installation bis hin zur laufenden Betreuung profitiert Tummes von einem umfassenden Service, der dazu beiträgt, Ausfallzeiten zu minimieren und die Betriebssicherheit der Anlage zu maximieren.

Große Mengen effizient aufbereiten

Seit der Inbetriebnahme läuft die MR-5X zuverlässig und hat sich schnell als unverzichtbares

Arbeitsmittel etabliert. Die Mitarbeiter schätzen besonders die praxisnahe Bedienung sowie die Wartungsfreundlichkeit der Anlage. Dies führt nicht nur zu einem reibungslosen Arbeitsprozess, sondern auch zu einer deutlichen Steigerung der Wirtschaftlichkeit im Betrieb. Die Möglichkeit, große Mengen an Aushubboden effizient aufzubereiten, trägt dazu bei, Projekte schneller abzuschließen und Ressourcen besser zu nutzen.

Langfristiger Wettbewerbsvorteil Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einführung der Portafill MR-5X bei Tummes ein voller Erfolg ist. Die Anlage ermöglicht eine nachhaltige Optimierung der Bodenaufbereitung, steigert die Kapazitäten und sorgt für eine verbesserte Materialqualität. Durch die enge Zusammenarbeit mit Christophel konnte das Unternehmen sicherstellen, dass die technische Lösung perfekt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist und langfristig einen Wettbewerbsvorteil sichert. Tummes zeigt damit eindrucksvoll, wie moderne Technik und partnerschaftliche Kooperationen zu nachhaltigen Erfolgen in der Bauund Aufbereitungsbranche führen können.

Kontrollierter Rückbau: Ersatzneubau der Hochbrücke Bayreuth

ACDE EUROPE Mit einem Gesamtprojektvolumen von rund 105 Millionen Euro zählt der Ersatzneubau der Hochbrücke Bayreuth zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten der Region. Der Rückbau der bestehenden Brückenkonstruktion erfolgt unter hohen sicherheits- und umwelttechnischen Anforderungen und erfordert präzise, kontrollierte Abbrucharbeiten im direkten Umfeld bestehender Verkehrs- und Infrastrukturachsen.

ImRahmen dieser Arbeiten kommt ein ACDE Europe BLTB-175L-5-W Hydraulikhammer zum Einsatz. Es handelt sich dabei um den ersten Hydraulikhammer von ACDE Europe im Maschinenpark des ausführenden Unternehmens und zugleich um einen wichtigen Schritt in Richtung einer weiterführenden Zusammenarbeit.

Anspruchsvolle Rahmenbedingungen

Der Rückbau der Hochbrücke erfolgt abschnittsweise und in unmittelbarer Nähe zu aktiver Infrastruktur. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die eingesetzte Abbruchtechnik: eine zuverlässige Leistungsabgabe, kontrollierbares Arbeitsverhalten sowie eine hohe Betriebssicherheit sind entscheidend, um Stillstandszeiten zu vermeiden und den Bauablauf planbar zu halten.

Der ACDE Europe BLTB-175L-5-W ist Teil der BLTB-5-Serie und für den Einsatz im schweren Beton- und Ingenieurbauabbruch ausgelegt. Das Modell deckt den Leistungsbereich für anspruchsvolle Infrastrukturprojekte ab und ist für den kontinuierlichen Einsatz auf Großbaustellen konzipiert.

Serienmäßige Ausstattung des BLTB-175L-5-W Der eingesetzte Hydraulikhammer verfügt serienmäßig über integrierte Systemlösungen, die speziell auf den professionellen Langzeiteinsatz aus-

Boels bringt Sie weiter

Persönliche & professionelle Beratung

Über 865.000 Mietartikel zur Auswahl

Dichtes Filialnetz mit über 240 Standorten in Deutschland

Beim kontrollierten

Rückbau der Hochbrücke Bayreuth kommt ein ACDE Europe BLTB175L-5-W Hydraulikhammer zum Einsatz. Quelle: ACDE Europe gelegt sind: Das serienmäßige Zwei-Pumpen-Schmiersystem sorgt für eine kontinuierliche und lastabhängige Schmierung aller relevanten Komponenten. Dies reduziert den manuellen Wartungsaufwand und trägt zur gleichbleibenden Leistungsfähigkeit des Hammers bei. Das ebenfalls serienmäßig integrierte Monitoring- und Trackingsystem ermöglicht die Erfassung von Betriebsdaten, Einsatzzeiten und Wartungsintervallen. Dadurch werden Wartungsmaßnahmen planbar und die Betriebssicherheit auf langfristig angelegten Baustellen erhöht. Diese serienmäßige Ausstattung ist ein wesentlicher Vorteil bei komplexen Infrastrukturmaßnahmen, bei denen Zuverlässigkeit, Dokumentation und planbare Wartung eine zentrale Rolle spielen.

Technische Betreuung durch Henze Abbruchtechnik

Die technische Unterstützung, Inbetriebnahme sowie die laufende Betreuung des eingesetzten Geräts erfolgen durch Henze Abbruchtechnik, einen erfahrenen Partner im deutschen Abbruchmarkt. Der Leistungsumfang umfasst die technische Beratung und Abstimmung auf das Trägergerät, die Unterstützung während der Einführungs- und Einsatzphase sowie die Sicherstellung von Service- und Ersatzteilverfügbarkeit. Die enge Zusammenarbeit gewährleistet eine hohe Maschinenverfügbarkeit und eine reibungslose Integration der Technik in den Baustellenablauf.

Teil eines ganzheitlichen Anbaugeräte-Ökosystems

ACDE Europe positioniert sich nicht als Anbieter einzelner Produkte, sondern als Lieferant eines vollständigen Anbaugeräte-Ökosystems für professionelle Abbruch- und Recyclingunternehmen. Neben Hydraulikhämmern umfasst das Portfolio unter anderem Sortier- und Abbruchgreifer, Brecher, Pulverisierer, automatische Schmiersysteme, Monitoringlösungen sowie Adapter- und Schnellwechselsysteme.

Siebanlagen zeigen ihre Zuverlässigkeit und Leistungsstärke in Connecticut

KLEEMANN Im Tagebau von Broad Brook, Connecticut, wird Sand, Kies und Mutterboden aufbereitet. Dabei sorgen zwei mobile Siebanlagen von Kleemann für hohe Leistung und optimale Ergebnisse. Sie bereiten das Material auf, das zur Herstellung von Asphalt, Beton und Bettungssand gebraucht wird.

Im

Zentrum des ausführenden Betriebs stehen zwei mobile Siebanlagen von Kleemann: die Klassiersiebanlage Mobiscreen MSC 953 Evo für die Herstellung von Sand und die Grobstücksiebanlage MSS 802 Evo zur Absiebung von Mutterboden und Kies. Beide Anlagen waren ursprünglich nur gemietet, blieben dann aber dauerhaft. Die Zufriedenheit war so groß, dass innerhalb kürzester Zeit weitere Kleemann Anlagen angeschafft wurden. Ergänzt werden die Siebanlagen durch die mobilen Haldenbänder Mobibelt, die die Baustellenlogistik vereinfachen und die Produktivität steigern.

Seit über zwei Jahren betreibt das Unternehmen Pierce Builders die Sand-/Kiesgrube in Bro-

ad Brook. Inhaberin Alescia Pierce leitet die Produktion – als Managerin des Abbaus wird sie von weiteren Frauen an den Maschinen und bei der Organisation unterstützt. Aber Alescia Pierce leitet nicht nur die Grube, sondern packt auch selbst mit an.

Zuverlässig, bedienfreundlich, leistungsstark

Die mobile Grobstücksiebanlage Mobiscreen MSS 802 Evo kommt vor allem bei der Aufbereitung von Mutterboden und Kies zum Einsatz. Ihre Leistung und das Handling sorgen für Begeisterung bei der Chefin: „Ich liebe das Grobstücksieb. Ich habe jahrelange Erfahrung im Sieben von Mutterboden – und dann kommt dieses Sieb, und alles purzelt einfach hindurch.“ Das händische Entfernen von Wurzelresten und verstopfte Trichter gehören der Vergangenheit an. Für sie ist die MSS 802 Evo „die beste Maschine, die es für diesen Zweck gibt“.

Die Klassiersiebanlage Mobiscreen MSC 953 Evo wird zur Produktion von Sanden für Asphalt, Beton und Bettungsmaterial verwendet. Ihre Stärke: hohe Leistung bei gleichzeitig einfacher Bedienung. Trockenes Aufgabematerial ermöglicht einen Output von bis zu 3.000 Tonnen pro Tag, bei nassem Material liegt die Leistung bei etwa 1.500 Tonnen. Der durchschnittliche tägliche Kraftstoffverbrauch beträgt gerade mal rund

40 Gallonen. Die Bedienung erfolgt komfortabel über ein mobiles Bediengerät – die Zeiten der Hebel-Bedienung sind vorbei.

Reibungslöse Abläufe – modernste Technik

Die Anlagen werden von John Deere Radladern und Baggern beschickt. Drei mobile Kleemann Haldenbänder unterstützen bei der Materialaufhaldung. Was die Baustellenlogistik angeht, setzt das Unternehmen generell auf modernste Technik. So sorgt das John Deere Operations Center für reibungslöse Abläufe. Die zentrale Plattform für das Management kompletter Baustellen bildet eine Schnittstelle zwischen Bedienern sowie Maschinen auf der Baustelle und dem Büro von Baustellenleitern und Disponenten.

Gute Maschinen, guter Service

Ausschlaggebend für Kleemann war neben der Maschinenqualität vor allem der Service durch den regionalen US-Händler der Wirtgen Group. „Wir arbeiten sehr eng zusammen und freuen uns, wenn wir für das engagierte Team gute Lösungen finden“, so Greg Hutlburt von WI Clark. Auch Alescia Pierce ist mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden: „Wir haben hier eine tolle Kombination aus sehr guten Maschinen, modernster Baustellenlogistik und einem schnellen, unkomplizierten Support.“

Die mobile Grobstücksiebanlage Mobiscreen MSS 802 Evo kommt vor allem bei der Aufbereitung von Mutterboden und Kies zum Einsatz. Quelle: Kleemann

Inhaberin Alescia Pierce ist von den Kleemann Anlagen überzeugt. Quelle: Kleemann

Schaufelseparatoren mit hoher Verfügbarkeit und beeindruckendem Durchsatz

KRONENBERGER OECOTEC Menschen und Maschinen im Pipeline- und Leitungsbau arbeiten oftmals unter schwierigsten Bedingungen. Meist liegen die Einsatzorte fernab und wenn Servicefahrzeuge benötigt werden, sind diese lange unterwegs, was zu langen Stillstandszeiten führen kann. Da rechnet sich eine hohe Verfügbarkeit und Servicearmut von Baumaschinen und Anbaugeräten schnell in Euro und Cent. Für solch hohe Anforderungen bietet Kronenberger Oecotec mit seinen Anbaugeräten jeweils die passende Lösung.

ImSchaufelseparator Terra-Star von Kronenberger laufen bei den Baureihen Compactline und Powerline die Antriebsketten im Fließfett. In Verbindung mit den geschlossenen Lagern mit Lifetime-Schmierung bedeutet dies, dass der Terra-Star für den mehrmonatigen Einsatz auf der Baustelle wartungsfrei ist.

Absieben direkt in den Rohrleitungsgraben Im Pipelinebau sind oftmals große Gräben schnell zu verfüllen. Als Füllmaterial für die Rückverfüllung wird in aller Regel die ausgehobene Erde wiederverwendet. Im Aushubmaterial finden sich Steine verschiedener Festigkeit, Erdbollen, unterschiedlichste Materialsorten in unterschiedlichster Feuchtigkeit. Für die Rückverfüllung ist in den verschiedenen Füllzonen in der Regel Material mit definierten Korngrößen erforderlich. Außerdem soll das Material für die direkte Rohrummantelung möglichst rieselfähig sein, damit es nicht zu Hohlräumen bei der Rückfüllung kommt, das heißt Erdbollen sollen aufgeschlossen werden und weichere Gesteine möglichst zerkleinert werden. Letztendlich wünscht sich oftmals auch der Grundstückseigentümer in der Deckschicht einen möglichst steinfreien Boden. Mit dem Terra-Star siebt der Bagger den Aushub beim Rückverfüllen direkt in den Rohrleitungsgraben. Spezielle Wellen zerkleinern direkt beim Absieben die Erdbollen.

Hohes Einsparpotential auch im Kanalbau

Anstatt Aushubmassen auszutauschen und zu deponieren, können Nutzer diese unter Anwendung des Konzepts Kronenberger zur Wiederverwendung recyceln. Dies ist nachhaltig, erfüllt die Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und spart dem Unternehmer enorme Kosten.

Die Bodenverbesserung erfolgt durch die Zugabe von Kalk oder Kalkmischbindern nach dem Konzept Kronenberger. So können ausführende Firmen bindige Aushubmassen kostengünstig zu tragfähigem Unterbaumaterial aufbereiten. Das Material kann dann vor Ort als tragfähige Auffüllmasse oder zur Bodenmodellierung verwendet werden. Das spart Deponiekosten, Transportkosten und die Kosten für das Ersatzfüllmaterial.

Bei der Aufarbeitung des Aushubmaterials zu Rückfüllmaterial mit den gewünschten oder geforderten Eigenschaften leistet der Terra-Star Schaufelseparator von Kronenberger hervorragende Dienste. Für diesen Einsatz steht der Terra-Star in Größen von bis zu 3 m³ Inhalt zur Verfügung. Aufgrund des vielseitigen Angebots von Arbeitswellen und der speziellen Anordnung der Wellen leistet der Terra-Star auch bei schwierigsten Materialien hervorragenden Durchsatz.

Anpassungsfähig dank schnellem Wellenwechsel

Bei der Verfüllung von Gräben für erdverlegte Stromkabeltrassen kommt der Qualität des Verfüllmaterials noch eine zusätzliche Anforderung zu. Um eine möglichst adäquate Wärmeleitfähigkeit des Verfüllmaterials zu erreichen, wird oftmals mit speziellen Bodengemischen oder Flüssigboden gearbeitet. Auch hierfür bietet Kronenberger mit dem Terra-Star ein hervorragendes Arbeitsgerät, das auf die jeweiligen Anforderungen leicht durch Umbau auf die am besten geeigneten Wellen angepasst werden kann. Jeder

Beim Rückverfüllen gleichzeitig Erdbollen aufbrechen und Störstoffe aussondern. Der Terra-Star siebt den Aushub direkt in den Rohrleitungsgraben.

Quelle: Kronenberger Oecotec

Terra-Star verfügt über geflanschte Wellen. So können die Wellen schnell und unproblematisch ausgetauscht werden, ohne dass Lager oder Kettend demontiert werden müssen.

Sieben auf Korngröße 0/5 mm Zunehmend suchen auch Versorger im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes nach Lösungen, die Gräben für Versorgungsleitungen mit den vor Ort anstehenden Aushubmassen wieder zu verfüllen. Dies stellt insofern besondere Anforderungen dar, als das Verfüllmaterial für die Leitungszone oftmals auf Korngröße 0/5 mm abgesiebt werden soll. Auch hier stellt der Terra-Star die ideale Lösung dar. Kronenberger bietet Siebwellen mit einem Trennabstand von 5 mm für verschiedene Typen des Terra-Star an. Der derzeit kleinste Terra-Star lässt sich an einen 1,8-t-Bagger anbauen.

Asphalt- und Betonrecycling bietet dem Straßen- und Tiefbau die Chance, nachhaltiger, effizienter und wirtschaftlicher zu arbeiten.

Nachhaltige Baustellenprozesse durch

mobiles Asphalt- und Betonrecycling

RUBBLE MASTER Steigende Rohstoffpreise, verschärfte Umweltauflagen und ein wachsender Kostendruck stellen den Straßen- und Tiefbau vor grundlegende Herausforderungen. Gleichzeitig rücken nachhaltige Bauweisen, kurze Transportwege und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zunehmend in den Fokus von Auftraggebern und Behörden. Moderne mobile Recyclingkonzepte eröffnen hier neue Möglichkeiten: Ausbauasphalt, Betonabbruch und mineralische Baustoffe lassen sich direkt an der Baustelle aufbereiten und erneut einsetzen – ressourcenschonend, wirtschaftlich und flexibel.

Nachhaltiges

Bauschuttrecycling hat sich im Straßen- und Tiefbau längst von einem Nischenthema zu einem zentralen Baustein moderner Bauprozesse entwickelt. Zwar werden mineralische Bauabfälle seit Jahren als Füll- oder Unterbaumaterial genutzt, doch handelt es sich dabei häufig lediglich um ein Downcycling. Das eigentliche Potenzial liegt in einer echten Kreislaufwirtschaft, bei der Ausbauasphalt und Beton so aufbereitet werden, dass sie erneut in hochwertigen Anwendungen eingesetzt werden können.

„Der Stellenwert von Recycling ist hoch – er kann und muss aber noch weiter ausgebaut werden“, erklärt Werner Ammerer, Head of Global Marketing bei Rubble Master, dem österreichischen Hersteller kompakter und mobiler Brech- und Siebanlagen für die Aufbereitung von Bauressourcen. „Gerade beim Asphalt- und Betonrecycling geht es darum, Materialien nicht nur zwischenzulagern oder als Unterbau zu nutzen, sondern sie wirklich wieder in den Stoffkreislauf zurückzuführen.“

Durch mobile Recyclinglösungen verändert sich auch die klassische Baustellenlogistik. Abbruchmaterial muss nicht mehr zwingend zu zentralen

Aufbereitungsplätzen transportiert werden, während gleichzeitig Primärrohstoffe aufwendig zur Baustelle gebracht werden. Stattdessen rückt die Vor-Ort-Aufbereitung in den Mittelpunkt – mit kürzeren Wegen, geringeren Emissionen und einer deutlich verbesserten Wirtschaftlichkeit.

Hohe Anforderungen an die Aufbereitung von Asphalt und Beton

Asphalt- und Betonrecycling stellen hohe technische Anforderungen an die eingesetzten Brechanlagen. Entscheidend ist die Qualität des Endmaterials: Es muss sauber, möglichst kubisch und frei von Fremdstoffen sein, um für den Wiedereinbau oder die erneute Asphalt- beziehungsweise Betonherstellung geeignet zu sein. „Ziel ist immer ein hochwertiges, definiertes Endkorn“, so Ammerer. „Dafür müssen Fremdstoffe wie Bewehrungseisen, Holz oder Kunststoffe zuverlässig entfernt werden, und die Korngeometrie muss stimmen.“ Prallbrecher haben sich hierfür besonders bewährt, da sie durch ihre Brechgeometrie eine kubische Kornform erzeugen, die für viele Anwendungen im Straßen- und Tiefbau essenziell ist.

Moderne mobile Anlagen kombinieren den Brechprozess mit integrierten Magnetabscheidern, Windsichtern und optionalen Sieb- oder Anbausieb-Lösungen. Dadurch lassen sich definierte Korngrößen erzeugen und flexibel an unterschiedliche Einsatzszenarien anpassen – von der Unterbauschicht bis hin zu hochwertigen Recyclingbaustoffen.

Mobile Prallbrecher als flexible Lösung auf der Baustelle

Rubble Master hat sich auf die Herstellung solcher kompakter, mobiler Prallbrecher spezialisiert, die speziell für den Einsatz im Recycling entwickelt wurden. Das Portfolio mit den unterschiedlichen Modellgrößen RM 70GO!, RM 90X, RM 100X und RM 120X reicht von kleineren Anlagen für flexible Einsätze bis hin zu leistungsstarken Maschinen für hohe Durchsätze. Je nach Material und gewünschter Körnung lassen sich Durchsatzleistungen von rund 150 bis 350 Tonnen pro Stunde realisieren.

„Welche Maschine zum Einsatz kommt, hängt stark vom Projekt, vom Material und vom gewünschten Output ab“, erläutert Ammerer. „Ent-

Mobiles
Quelle: Rubble Master

scheidend ist, dass die Anlagen mobil, schnell einsatzbereit und vielseitig einsetzbar sind – egal ob im Asphalt-, Beton- oder gemischten Bauschuttrecycling.“

Dank kompakter Abmessungen lassen sich die Maschinen in der Regel mit Standard-Tiefladern transportieren. Das erleichtert den Wechsel zwischen Baustellen und macht mobile Prallbrecher besonders attraktiv für Bauunternehmen, die an wechselnden Einsatzorten arbeiten oder abschnittsweise vorgehen, etwa bei Straßen- oder Autobahnsanierungen.

Kurze Rüstzeiten und einfache Bedienung steigern die Effizienz

Neben der Mobilität spielen vor allem kurze Rüstzeiten eine entscheidende Rolle für die Wirtschaftlichkeit mobiler Recyclinglösungen. Jede Stunde Stillstand wirkt sich direkt auf den Projekterfolg aus. Entsprechend wichtig sind einfache Umrüstprozesse und eine intuitive Bedienung der Anlagen. „Es geht nicht nur darum, eine Maschine schnell aufzubauen“, betont Ammerer. „Mindestens genauso wichtig ist, dass sie sich einfach bedienen lässt und ohne aufwendige Schulungen einsatzbereit ist.“ Funktionen wie leicht zugängliche Verschleißteile, schnell wechselbare Siebeinheiten und klar strukturierte Bedienelemente tragen dazu bei, Stillstandszeiten zu minimieren und die Produktivität auf der Baustelle zu erhöhen.

Ökologische Vorteile durch Vor-Ort-Recycling

Das direkte Recycling auf der Baustelle bietet erhebliche ökologische Vorteile. Durch den Wegfall langer Transportstrecken sinken nicht nur die Logistikkosten, sondern auch die CO2Emissionen deutlich. Gleichzeitig wird der Bedarf an Primärrohstoffen reduziert, da vor-

handenes Material erneut genutzt wird. Ein weiterer Faktor ist das Antriebskonzept der Anlagen. Rubble Master setzt seit vielen Jahren auf dieselelektrische Lösungen, die im Vergleich zu rein hydraulischen Systemen einen höheren Wirkungsgrad erzielen. „Energieeffizienz stellt einen zentralen Hebel dar, um den ökologischen Fußabdruck von Baustellen zu reduzieren“, so Ammerer. Hybridkonzepte ermöglichen es zudem, flexibel zwischen Dieselbetrieb und elektrischer Versorgung zu wechseln, ohne die Mobilität der Anlage einzuschränken.

Kornqualität und Normen im Fokus Für den Einsatz von Recyclingmaterial im Straßen- und Tiefbau ist die Einhaltung normativer Vorgaben entscheidend, etwa im Hinblick auf TL Gestein-StB oder den Einsatz in Unterbau- und Tragschichten. Technisch bieten moderne Prallbrecher umfangreiche Einstellmöglichkeiten, um die gewünschte Kornqualität zu erzielen. „Die Maschine schafft zwar die Voraussetzungen, die Verantwortung liegt aber beim Betreiber“, erklärt Ammerer. „Beprobung, Dokumentation und Zertifizierung sind organisatorische Aufgaben, die zwingend erfüllt werden müssen.“ In der Praxis erfordert dies eine enge Verzahnung von Technik, Qualitätssicherung und Baustellenorganisation.

Digitale Assistenzsysteme erhöhen Transparenz und Betriebssicherheit

Außerdem gewinnen digitale Assistenz- und Monitoringfunktionen im Baustellenalltag zunehmend an Bedeutung. Kamerasysteme ermöglichen dem Beschicker einen direkten Blick in den Aufgabetrichter und den Materialfluss, während Telemetrie- und Condition-Monitoring-Lösungen wichtige Betriebsdaten liefern. Rubble Mas-

ter bietet hierfür das System RM XSmart, mit dem sich Produktionsmengen, Verbrauchswerte, Maschinenzustände und Wartungsintervalle überwachen lassen – sowohl lokal per App als auch über cloudbasierte Auswertungen. Ergänzt wird dies durch optische Performance-Indikatoren an der Maschine, die dem Bedienpersonal in Echtzeit anzeigen, wie effizient die Anlage arbeitet.

Einsatzbereiche von innerstädtischen Baustellen bis zur Infrastruktur

Mobile Prallbrecher kommen heute in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz: von innerstädtischen Abbruchprojekten über Straßen- und Autobahnsanierungen bis hin zu Flughafen- und Infrastrukturmaßnahmen. Gerade in sensiblen Umgebungen spielen geringe Emissionen, kontrollierte Staubentwicklung und reduzierte Transportbewegungen eine zentrale Rolle. „Vor-OrtRecycling ist auch im urbanen Raum möglich, wenn die Technik stimmt und die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden“, sagt Ammerer. Neben Baustellen im Hochbau zählen insbesondere Verkehrswege zu den typischen Einsatzgebieten mobiler Recyclinganlagen.

Durch die Vor-Ort-Aufbereitung lassen sich Transportwege verkürzen, Ressourcen schonen und Emissionen reduzieren. Quelle: Rubble Master

AUTOBAHN-, STRASSEN- UND WEGEBAU .

Die 23. Deutschen Asphalttage zählen zu den führenden Branchentreffs des Asphaltstraßenbaus und fördern den Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Industrie. Zu den Höhepunkten des Programms wird in diesem Jahr die Festrede des ehemaligen Bundesfinanzministers Peer Steinbrück zählen.

23. Deutsche Asphalttage: Branchentreff

mit hochkarätigem Programm

DAV/ DAI Vom 25. bis 27. Februar 2026 laden der Deutsche Asphaltverband e.V. (DAV) sowie das Deutsche Asphaltinstitut (DAI) zu den 23. Deutschen Asphalttagen nach Berchtesgaden ein. Als größtes und bedeutendes Branchenevent des Asphaltstraßenbaus in Deutschland haben sich die Asphalttage seit vielen Jahren als zentrale Plattform für fachlichen Austausch, politische Einordnung und strategische Diskussionen etabliert.

Die

Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) und unterstreicht damit ihre verkehrs- und industriepolitische Relevanz. Ein besonderer programmatischer Höhepunkt ist die Festrede des ehemaligen Bundesfinanzministers Peer Steinbrück, der die wirtschaftlichen und politischen

Zu den 22. Deutschen Asphalttagen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom DAV-Sattelzug begrüßt. Die Veranstaltung gilt als das wichtigste nationale Meeting der deutschen Asphaltbranche und findet im Zweijahresrhythmus statt. Quelle: DAV

Rahmenbedingungen für ein zukunftsfähiges Deutschland einordnen wird.

Zentrale Zukunftsfragen im Fokus

Unter dem Leitthema „Asphaltstraßenbau im Wandel – Treffen. Reden. Entscheiden.“ widmet sich der Kongress den zentralen Zukunftsfragen der Branche. Auf der Agenda stehen unter anderem Künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Straßenbau, Nachhaltigkeit und CO2-Bilanzierung, alternative Brennstoffe, Innovationen in der Asphalttechnik, aktuelle und kommende Regelwerke sowie die Sicherstellung von Qualität, Leistungsfähigkeit und Investitionssicherheit im Straßenbau.

Hochkarätiges Programm

Die Vorträge und Podiumsdiskussionen sind auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt: Vertreter aus Bundes- und Landesministerien, der Autobahn GmbH des Bundes, der BASt, der Bauindustrie sowie führende Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren die großen Transformationsprozesse der Infrastrukturpolitik und deren Aus-

wirkungen auf Planung, Bau und Erhalt der Straßeninfrastruktur.

Fachausstellung als integraler Bestandteil Ein integraler Bestandteil der Deutschen Asphalttage ist die begleitende Fachausstellung, die als zentrale Ausstellermesse der Branche gilt. Unternehmen aus Asphaltindustrie, Maschinenbau, Prüftechnik und Dienstleistung präsentieren hier aktuelle Produkte, technische Entwicklungen und innovative Lösungen und schaffen Raum für einen intensiven fachlichen Austausch und ein starkes Netzwerk.

Rahmenprogramm rundet Veranstaltung ab Abgerundet wird der Kongress durch ein attraktives gesellschaftliches Rahmenprogramm. Die Abendveranstaltungen bieten in festlichem Ambiente Gelegenheit zum persönlichen Dialog und zur Vertiefung bestehender Kontakte und tragen wesentlich zum besonderen Charakter der Deutschen Asphalttage als Branchentreffpunkt bei. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Vertreter der öffentlichen Auftraggeber kostenfrei.

Quelle: DAV

Präzision im Gleisbau: Weichenverlegung mit Zweiwegebagger und Planierraupe

LIEBHERR Für Augusta Gleistechnik aus Augsburg war die präzise Verlegung neuer Weichen bei Augsburg ein entscheidender Schritt zur Modernisierung der Gleisinfrastruktur. Die Liebherr-Mietpartner GmbH unterstützte mit einem Zweiwegebagger A 922 Rail und einer Planierraupe PR 716 mit Leica 2D-Steuerung – für höchste Genauigkeit, Effizienz und eine reibungslose Umsetzung.

Die fachgerechte Verlegung und Montage neuer Weichen bei Augsburg war ein zentrales Element eines Infrastrukturprojekts. Ziel war es, die Gleisanlage durch den Einbau neuer Weichenteile zu modernisieren und die Betriebssicherheit langfristig zu erhöhen. Die Arbeiten erfolgten unter hohem Zeitdruck und erforderten höchste Präzision – sowohl beim Aushub als auch bei der Planierung und Montage. Dank der Kombination aus leistungsstarken Maschinen, intelligenter Steuerungstechnik und einer engen Abstimmung zwischen allen Beteiligten konnte das Projekt effizient und termingerecht umgesetzt werden.

Einsatz der Maschinen

Für die Erd- und Gleisbauarbeiten kamen zwei Mietmaschinen von LiebherrMietpartner zum Einsatz: ein Zweiwegebagger A 922 Rail sowie eine Planierraupe PR 716, ausgestattet mit einer Leica 2D-Maschinensteuerung. Der A 922 Rail übernahm zunächst das Abziehen und Ausschachten des Planums im Bereich der neuen Weichen. Anschließend wurde mit der PR 716 die Verlegeplanie millimetergenau hergestellt – ein entscheidender Schritt für die spätere Positionierung der Schwellen.

Die Leica Maschinensteuerung ermöglichte dabei eine exakte Höhenund Lagegenauigkeit, die für den Einbau der Betonschwellen unerlässlich war. Nach Abschluss der Feinplanie wurde das Planum verdichtet, bevor der Zweiwegebagger von Liebherr erneut zum Einsatz kam: Er unterstützte beim Auflegen der Betonschwellen und bei der Montage des Gestänges auf dem neu hergestellten Untergrund.

Zusammenarbeit mit Liebherr-Mietpartner

Die Firma Augusta Gleistechnik arbeitet seit über 15 Jahren mit LiebherrMietpartner zusammen und schätzt besonders die Verfügbarkeit moderner

Maschinen, die professionelle Betreuung sowie die Flexibilität bei kurzfristigen Anforderungen. „Mit Liebherr-Mietpartner haben wir einen zuverlässigen Partner an unserer Seite, der nicht nur mit leistungsstarker Technik überzeugt, sondern auch mit einem Service, auf den wir uns jederzeit verlassen können“, sagt Ulrich Aicher, Betriebsleiter von Augusta Gleistechnik. Besonders hervorzuheben ist der reibungslose Support bei der Leica Maschinensteuerung, ein Beispiel für die praxisnahe Unterstützung, die Liebherr-Mietpartner seinen Kunden bietet.

Erfahrung und Ausblick

Der Kunde zeigte sich mit dem gesamten Einsatz sehr zufrieden. Die Maschinen überzeugten durch Leistung und Präzision, der Service durch Schnelligkeit und Kompetenz. Für zukünftige Projekte im Gleisbau wird Liebherr-Mietpartner weiterhin als zuverlässiger Partner eingeplant.

Für die Erd- und Gleisbauarbeiten kamen ein Zweiwegebagger A 922 Rail sowie eine Planierraupe PR 716 zum Einsatz. Quelle: Liebherr

Sie finden uns im Pavillon am Stand A04 - A05. Wir freuen uns auf Sie!

Anspruchsvolle Deckensanierung

VÖGELE Knappe Spitzkehren, steile Anstiege und schmale Durchfahrten kennzeichnen die Lebensader zur 1.277 m hoch gelegenen Burgruine Falkenstein und einem darunterliegenden Hotel mit Gourmetrestaurant. Hier zeigt der neue Vögele Straßenfertiger Super 1800-5 X, warum er die richtige Wahl für schwierige Einbauaufgaben ist.

Der Vögele Straßenfertiger und die Hamm Walzen mussten absolut präzise durch die enge Serpentine gesteuert werden, um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

Quelle: Vögele

Dieetwas mehr als 2 km lange Straße zur Burgruine ist abschnittsweise nur 3 m breit und schon in die Jahre gekommen. Die Strecke ist holprig und weist tiefe Schlaglöcher auf. „Die Baustelle hat sehr viele Raffinessen. Wir haben es mit starkem Gefälle und gleichzeitig sehr engen Kurven zu tun. Das ist eine Herausforderung für den Einbau und die Logistik“, beschreibt Sascha Böck, Geschäftsführer der beauftragten Josef Böck GmbH die Aufgabe. Er hat den Einsatz im Vorfeld akribisch geplant. Für die Mischgutanlieferung können wegen der Spitzkehren nur Dreiachser-Lkw eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass auf der zu bewältigenden Strecke nur bedingt Ausweichstellen vorhanden sind. Die Lkw müssen über weite Abschnitte rückwärtsfahren. Entscheidend für eine qualitativ hochwertige Ausführung ist außerdem ein flexibler und leicht bedienbarer Straßenfertiger.

Super 1800-5 X: Kompakt, leistungsfähig und präzise in der Lenkung Der am Falkenstein eingesetzte Vögele Straßenfertiger Super 1800-5 X ist mit 6,15 m Länge für seine hohe Leistungsfähigkeit vergleichsweise kom-

DAS GEYER-THERMOFASS …

… wurde in Zusammenarbeit mit einer Straßenmeisterei entwickelt, wodurch ein praxisgerechter und rationeller Einsatz garantiert wird. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird das Geyer-Thermofass stets weiterentwickelt.

Aufgrund der Konstruktion ist eine effiziente

Entnahme des Heißmischgutes möglich, ohne weitere Fördertechnik, ohne Beheizung. Gerade bei hochwertigen und gleichzeitig kostengünstigen Straßenbau- und Sanierungsarbeiten kommt das Thermofass europaweit zum Einsatz. In den Größen ab 1,2 t bis 20 t. Ein- oder Zweikammerausführung, sowie Sonderbauten sind möglich.

Unser Fachwissen ist Ihr Erfolg!

LANDTECHN I K • FAH R ZEUGBA U

Geyer Landtechnik GmbH

Oberspiesheimer Straße 2

97509 Unterspiesheim

Telefon: +49 (0)9723 – 13 52

Fax: +49 (0)9723 – 24 41

Mail: www.geyer-landtechnik.de

landtechnik-geyer@t-online.de

pakt. Außerdem bietet er eine hohe Traktion und präzise Lenkung – was dem Einbauteam angesichts der beengten Platzverhältnisse zugutekommt: auf der einen Seite der Berg, auf der anderen Seite der steile Abhang. Hier muss der Fertiger millimetergenau gesteuert werden, um auf der schmalen Straße nirgendwo anzuecken. „Das funktioniert mit dem neuen Strich-5Fertiger sehr gut. Dank der optimalen Übersicht, der feinfühligen Lenkung per SmartWheel und der exakten Bohlenbreitenverstellung ist der Asphalteinbau in diesen anspruchsvollen Kurven möglich. Der Fertiger hält die Spur einwandfrei und wir erhalten ein gleichmäßiges Einbaubild, was bei dem vorliegenden schlechten Bestand und variierenden Einbaustärken keine Selbstverständlichkeit ist. Die Pressleiste der Bohle ist dabei sehr hilfreich, um eine hohe Vorverdichtung zu erreichen“, merkt Sascha Böck nach den ersten 500 m Asphalteinbau mit dem neuen Fertiger an. Die Ausziehbohle AB 500 TP1 lässt sich von 2,55 m bis 5,00 m hydraulisch verstellen. Durch den Anbau von festen Verbreiterungen ist die Erweiterung auf bis zu 8,75 m möglich.

Weiterentwickeltes Bedienkonzept sehr hilfreich

Tatjana Drexler steuert den Super 1800-5 X an den steilen Wänden und dem schroff abfallenden Abhang entlang. Sie hat bis vor fünf Jahren noch in der Gastronomie auf einer Skihütte gearbeitet und für den Sommer eine interessante neue Tätigkeit gesucht. Dass sie einmal Straßenfertiger fahren würde, hätte sie sich damals nicht träumen lassen. „Heute ist es mein Traumjob“, beschreibt sie ihre Berufswahl. Sie ist immer nur Vögele Straßenfertiger gefahren und würde auch nicht wechseln wollen. „Warum auch, wenn ich eh schon mit der besten Maschine unterwegs bin“, gesteht sie schmunzelnd. Sie liebt es, große Maschinen auch unter schwierigen Verhältnissen sicher zu steuern und gleichzeitig immer ein Auge auf die Kollegen an der Einbaubohle und den gesamten Arbeitsbereich zu haben.

Hilfreich ist dabei das weiterentwickelte Bedienkonzept ErgoPlus 5. Zwar müsse man sich bei einer neuen Maschine immer an die eine oder andere Neuerung gewöhnen, doch dadurch, dass die Bedienlogik dem Vorgängermodell sehr ähnele, könne sie sich sehr schnell an den neuen Fertiger gewöhnen. Die Bedienung ist noch einfacher und übersichtlicher, das SmartWheel ermöglicht eine sehr präzise Lenkung und das neue Touch-Display bietet viele zusätzliche Optionen. „Technisch wie optisch sieht man, dass die Maschine spürbar weiterentwickelt wurde“, sagt sie über den neuen Straßenfertiger.

Verdichtung bei über 30 % Neigung Für die Endverdichtung nutzt das Team eine Oszillationswalze HD 13 VO und eine HD 10 VT von Hamm. Vor allem die Neigung der Strecke von teilweise über 30 % gepaart mit den engen Spitzkehren stellen hohe Anforderungen an das Können des Walzenfahrers und die Möglichkeiten der Walzen. Sie müssen mit sehr viel Gefühl gefahren werden, um das Mischgut nicht wegzuschieben, es aufzureißen oder mit der Walze ins Rutschen zu geraten. Genau hier erweist sich das 3-Punkt-Pendelknickgelenk der Hamm Walzen einmal mehr als wertvolles Feature.

Erfolgreiche Premiere des neuen Super 1800-5 X Nach wenigen Tagen sind Deutschlands höchstes Gourmetrestaurant und höchste Burgruine und das darunterliegende Hotel wieder problemlos erreichbar. Dabei hat der Einsatz des Vögele Straßenfertigers Super 1800-5 X mit der Ausziehbohle AB 500 TP1 einen maßgeblichen Beitrag geleistet.

Erfolgreiche Generalsanierung der Startund Landebahn am City Airport Mannheim

PORR Der Porr Verkehrswegebau Großprojekte hat in Zusammenarbeit mit der Münsteraner Niederlassung des Porr Verkehrswegebaus die umfassende Sanierung der Start- und Landebahn am City Airport Mannheim termingerecht abgeschlossen. Auftraggeber war die Rhein Neckar Flugplatz GmbH, die höchste Ansprüche an Qualität, Termintreue und minimale Betriebsunterbrechungen stellte. Der Bauzeitraum erstreckte sich auf nur zwei Wochen, vom 16. bis 29. Oktober 2025.

Im Rahmen des Projekts wurden rund 44.000 m² Asphalt mehrlagig eingebaut und ebenso große Flächen zementverfestigt. Hinzu kamen 35.000 m³ Erdbewegungen, 2.500 m Kanalbau, 15.000 m Kabelschutzrohre sowie 5.000 m Markierungen. Die Arbeiten erfolgten unter extrem engen Zeitfenstern, da der Flugbetrieb nur minimal beeinträchtigt werden durfte. Dies erforderte eine präzise Taktung aller Gewerke, zuverlässige Logistik und höchste Materialverfügbarkeit. Zudem mussten strenge technische Regelwerke wie ZTV Beton-StB und die FGSV-Merkblätter für Flugbetriebsflächen eingehalten werden.

Die Koordination sicherheitsrelevanter Abläufe im sensiblen Flughafenbereich, Witterungseinflüsse sowie die Gewährleistung absoluter Qualität und Ebenheit stellten besondere Anforderungen an das Team des Porr Verkehrswegebaus. Ein umweltschonender Ansatz wurde durch die Wiederverwendung des vorhandenen Materials erreicht: Die bestehende Asphaltbefestigung wurde vor Ort aufgebrochen, mit Zement verfestigt und als neuer Unterbau genutzt – dies reduzierte Transportwege und nahezu alle Entsorgungsmengen.

Tool zur digitalen Projektsteuerung

Ein weiterer Erfolgsfaktor war der Einsatz des digitalen Projektsteuerungsinstruments Smart Site One (SSO). Dieses Tool ermöglicht die präzise Steuerung aller Asphaltprozesse in Echtzeit – von der Mischgutlogistik über Temperaturkontrolle bis zur lückenlosen Dokumentation. Durch die Echtzeitdaten zu Liefermengen, Temperaturen und Walzzügen konnten Abläufe optimal abgestimmt, Stillstandzeiten reduziert und die Einbauqualität zuverlässig sichergestellt werden.

VÖLKEL Navigator

Mit hoher Kompetenz in der Sanierung von Start- und Landebahnen, einem durchdachten Termin- und Logistikkonzept sowie transparenter, partnerschaftlicher Zusammenarbeit setzte das Team des Porr Verkehrswegebaus neue Maßstäbe in Qualität und Prozesssicherheit.

Einzigartig • ganzheitlich • markenunabhängig

Die Start- und Landebahn des City Airport Mannheim wurde in nur zwei Wochen generalsaniert. Quelle: Porr

Schmutzwasserpumpen im Extremgelände

TSURUMI Beim Bau einer neuen 250 m langen Umgehungsstraße zur Sicherung eines Tunnels in den „Gorges du Verdon“, der Verdonschlucht, mussten 180.000 m³ Wasser kontrolliert abgeführt werden – unter geologisch anspruchsvollen Bedingungen in einer der steilsten und tiefsten Kalksteinschluchten Europas. Der Pumpenhersteller Tsurumi setzte dafür ein mehrstufiges Hochleistungssystem ein, das die Wasserhaltung in dem Extremgelände zuverlässig sicherstellte.

Fürdas aktuelle Bauvorhaben, eine 250 m lange Umgehungsstraße zur Sicherung eines bestehenden Tunnels, stand zunächst eine gewaltige hydrologische Aufgabe an: Es galt, 180.000 m³ Wasser kontrolliert abzuleiten, bevor mit den Felsarbeiten begonnen werden konnte. Um dies zu realisieren, installierte der Pumpenhersteller Tsurumi aus Düsseldorf über seine französische Niederlassung ein Hochleistungssystem aus Pumpen mehrerer Baureihen – eine technisch durchdachte Lösung für extreme Einsatzbedingungen.

Der Einsatz der Schmutzwasserpumpen hat gezeigt: Selbst unter extremen Bedingungen lässt sich eine große Wasserlast kontrolliert bewältigen – ein Beleg für technische Exzellenz und praxisnahes Engineering „Made in Japan“.

Expertise von Tsurumi

Die Situation vor Ort war anspruchsvoll: Die Pumpen wurden 22 m tief abgesenkt und das anfallende Wasser sollte über eine horizontal laufende Ableitung mit rund 21 m Höhendifferenz abgeführt werden. Zudem waren Leitungen, elektrische Anschlüsse und Absetzbecken vorzubereiten – alles unter den komplexen geologischen und topografischen Verhältnissen der Verdonschlucht. Nur mit sorgfältiger Planung und robuster Technik war eine solche Wasserhaltung realisierbar.

Am Dienstag, dem 3. September um 8:30 Uhr wurde das Pumpensystem gestartet. Eine Kombination aus einer GSZ-Pumpe, zwei KRD-Pumpen und drei LH-Pumpen übernahm die Ableitung. Die GSZ-Pumpe, bekannt für sehr hohe Fördermengen und robuste Bauweise, übernahm den Hauptvolumenstrom: Typische Merkmale dieser Baureihe sind Fördermengen von über 10.000 Liter pro Minute, Motorleistungen bis zu 30 kW, verschleißfeste Hydraulik und ein Schwerlastmantel – ideal für großvolumige und kontinuierliche Wasserhaltung selbst bei abrasivem Schmutzwasser.

Ergänzend arbeiteten die beiden KRD-Pumpen: Dank integrierter Rührwerke konnten Sedimente und Ablagerungen aufgewirbelt und transportfähig gehalten werden – eine große Hilfe angesichts der teils erheblichen Schlammbelastung in der Schlucht. Die drei LH-Pumpen rundeten das System ab: Ihre mehrstufige Bauweise erlaubt hohe Drücke und extreme Förderhöhen (bis 216 m bei der Serie LH-W) und ist dadurch prädestiniert dafür, Wasser über Höhenunterschiede und längere Transportwege hinweg abzuleiten. Der robuste Vollgussaufbau der LH-Pumpen gewährleistet zudem höchste Standfestigkeit und Zuverlässigkeit in schwierigen Umgebungen.

Spezieller Pumpenverbund Innerhalb von knapp 43 Stunden (bis Donnerstag, 5. September um 1:30 Uhr) hatten die Pumpen bereits 90.000 m³ Wasser abgepumpt. Der verbliebene Wasseranteil konnte anschließend über Schwerkraft abfließen – ein Ergebnis, das die Leistungsfähigkeit und Effizienz des eingesetzten Pumpensystems eindrucksvoll demonstrierte. Während des gesamten Pumpenlaufs erfolgte der Betrieb störungsfrei, obwohl die Bedingungen alles andere als einfach waren.

Warum gerade ein solches Pumpenkonzept? Im Bereich der Verdonschlucht stellen starke Sedimentation, hohe Wassermengen und potenziell instabile Bodenverhältnisse eine erhebliche technische Herausforderung dar. Herkömmliche Pumpen würden möglicherweise überlastet oder durch abrasives Material beschädigt werden. Die Kombination aus leistungsstarker, verschleißfester GSZ-Pumpe, rührwerksgestützten KRD-Pumpen zur Sedimentmobilisierung und druckstarken LH-Pumpen zur Überwindung signifikanter Höhenunterschiede sicherte dagegen eine robuste, dauerhafte und kontrollierte Entwässerung: eine wesentliche Voraussetzung, um die nachfolgenden Tunnel- und Straßenbauarbeiten sicher und effizient durchzuführen.

Hinzu kommt, dass ein Bauprojekt dieser Art in der Region nicht nur hydraulische, sondern auch geologische und topografische Herausforderungen mit sich bringt. Die Felswände aus Kalkstein, das steile Gelände sowie die große Höhendifferenz erfordern nicht nur präzise Planung, sondern auch flexible, leistungsstarke Technik. Der Einsatz der Tsurumi-Pumpen dokumentiert, wie moderne Pumpentechnik entscheidend sein kann, um die Wasserlogistik unter solchen Bedingungen sicherzustellen.

Eine Pumpe des Typs GSZ schwebt herein. Quelle: Tsurumi
Montage einer Rohrverlängerung für 21 m Höhendistanz. Quelle: Tsurumi

Langfristige Lösungen für intakte Infrastrukturen

TRACTO -TECHNIK Die Sanierung der unterirdischen Infrastruktur ist weltweit ein dringendes Thema. Viele Ver- und Entsorgungsnetze sind veraltet, was zu Lecks, Verstopfungen und anderen Schäden führt. Dadurch werden wertvolle Ressourcen verschwendet, die Versorgungssicherheit wird gefährdet und für die Betreiber ist die notwendige Instandsetzung mit hohem Investitionsbedarf verbunden.

Während die offene Bauweise hier meist ausgeschlossen ist und Reparaturverfahren nur vorübergehend Abhilfe schaffen, ist die vollständige Rohrerneuerung im Berst-Verfahren die nachhaltigste Lösung im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit, die möglichst lange Lebensdauer und optimale Tragfähigkeit der Leitungen. Als Miterfinder der Berst-Technik bietet Tracto heute dafür ein vollständiges Sortiment sicher anwendbarer Systeme. Damit die Berst-Technologie sicher und gewinnbringend eingesetzt werden kann, bietet Tracto neben zuverlässigen Maschinen auch eine individuelle Projektunterstützung. Dieses ganzheitliche Konzept für die Rohrsanierung ergibt für den Bauunternehmer eine stimmige und wertvolle Gesamtlösung. Eine persönliche Rundum-Betreuung in allen Phasen trägt darüber hinaus zum langfristigen Erfolg bei.

Bewährte Technologie „Made in Germany“ Anwendern stehen Berst-Systeme für zwei bewährte Verfahren zur Verfügung: Das dynamische Verfahren mit Grundocrack, bei dem die Zugkraft einer Winde den Berstvorgang und die Führung der Berstmaschine unterstützt, erlaubt die effektive und einfache Erneuerung von Gas- oder Abwasserrohren aus spröden Materialien. Beim statischen Verfahren mit Grundoburst werden defekte Rohre bis von DN 50 bis 1.200 aus spröden oder duktilen Materialien mit statischer Zugkraft erneuert. Die leistungsstarken Lafetten mit 400 bis 2.500 kN Zugkraft sind ideal für Projekte in dicht bebauten Infrastrukturen, denn sie arbeiten aus einer kompakten Grube oder einem Schacht horizontal in beide Richtungen bzw. von Schacht zu Schacht.

Die speziellen QuickLock Berstgestänge mit einer zugstabilen Klinkenverbindung ohne Verschrauben bringen erhebliche Zeit- und Arbeitsersparnis. Durch den Einzug neuer Rohre mit gleichem oder größerem Durchmesser kann beim statischen Bersten sogar die hydraulische Leitungskapazität im Zuge der Erneuerung angepasst werden. Mit spezifischem Zubehör ist die Sanierung auch mittels Kaliberbersten, Relining, TIP-Verfahren möglich. Die vorgeschriebene Kontrolle und Dokumentation der Zugkräfte beim Bersten erledigen Grundolog Zugkraftmessgeräte sicher und zuverlässig.

Individuelle Unterstützung für die Praxis Fachfirmen, die in der Rohr- und Kanalsanierung tätig sind oder werden wollen, unterstützt Tracto tatkräftig bei der Anwendung der Technik und der Durchführung dieser meist sehr individuellen Projekte. Dafür bündelt das Unternehmen seine jahrzehntelange Expertise in einem Kompetenzzentrum. Die Experten des „Pipe Bursting Center“ vermitteln technisches und praktisches Wissen in Form von Vorführungen, Vorträgen und Trainings und beraten Bauunternehmen bei der Auswahl von Maschine und Zubehör. Flexible Finanzierungslösungen und Mietoptionen für Maschinen sowie das vielfältige Zubehör geben den Unternehmen zusätzliche Sicherheit.

Wachstumsmarkt Rohrerneuerung

Die Experten des Tracto Pipe Bursting Centers kümmern sich ganz grundsätzlich auch darum, den wachsenden Markt für die Berst-Technologie weiterzuentwickeln. Sie machen die Verfahren nicht nur bekannter, sondern optimieren auch das Produktportfolio, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Holger Kunze, der die Kunden des PBC in Deutschland betreut, sagt dazu:

Im grabenlosen Berstverfahren können auch große Durchmesser erneuert werden.

Quelle: Tracto-Technik

„Die Berst-Technologie hat ein unglaubliches Potenzial. Basierend auf externen Bewertungen wird der weltweite Sanierungsmarkt auf ca. 5 Milliarden Euro geschätzt. In Deutschland gibt es einen enormen Sanierungsbedarf allein für Abwassernetze, denn 19 % der Kanäle weisen schwere Schäden auf. Das bedeutet, dass 114.000 km Kanalisation so schnell wie möglich saniert werden müssen. Unsere bestehenden Wassernetze sind ebenfalls sehr alt und täglich gehen 346 Millionen Liter Wasser verloren. Die vollständige Rohrerneuerung bietet hier die langfristigste Lösung. Wir können Tiefbaufirmen, die in der Sanierung tätig sind oder es werden wollen, mit unserem Komplettangebot gezielt dabei unterstützen, von diesem Wachstumsmarkt nachhaltig zu profitieren.“

Sicher und rentabel: Die 2-in-1-Maschinen von Decker

DECKER Fahrbare Hubarbeitsbühnen sind für viele Bauhöfe, Gartenlandschafts-, Straßenbau- und Industrieunternehmen unverzichtbare Geräte. Eine der sichersten Lösungen für Unternehmen, bei denen sich die Anschaffung einer klassischen fahrbaren Hubarbeitsbühne nicht rentiert, ist der Anbau einer Decker Arbeitsbühne an einer Baumaschine als auswechselbare Ausrüstung.

Für den Anbau einer Decker Arbeitsbühne kommen in erster Linie Baumaschinen wie Radlader, Schwenkradlader, Teleskopradlader, Teleskoplader sowie Hydraulikbagger infrage. Doch durch die Aufnahme eines Arbeitskorbes an eine Baumaschine ändert sich diese rechtlich zu einer fahrbaren Hubarbeitsbühne (FHAB). Dies macht einen Umbau und verschiedene Anpassungen der Maschine erforderlich, damit diese gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG Anhang IV als fahrbare Hubarbeitsbühne verwendet werden darf. Diese Umbauten und Anpassungen müssen im Anschluss von einer Zertifizierungsstelle geprüft und baumusterbescheinigt werden.

Sicherheitstechnisch durchdachte Lösungen kombiniert mit komfortabler Steuerung Die Firma Decker hat sich in diesem Bereich spezialisiert und blickt auf 30 Jahre Erfahrungen von solchen Umbauten an Baumaschinen zurück. Sie entwickelt sicherheitstechnisch durchdachte Lösungen und Steuerungen und geht da-

bei auch auf kundenseitige Wünsche ein, stets unter Einhaltung der Maschinenrichtline 2006/ 42/EG und der DIN EN 280. Auch die Baumusterprüfbescheinigung der kompletten Einheit (Maschine und Arbeitskorb) durch die Zertifizie-

Nach dem Umbau durch die Firma Decker kann das Trägergerät sowohl als Baumaschine als auch als fahrbare Hubarbeitsbühne verwendet werden. Quelle: Decker

rungsstelle wird für den Kunden von Decker beauftragt und durchgeführt. Am Ende bekommt der Unternehmer seine Maschine zurück und kann sie sofort sowohl als Baumaschine als auch als fahrbare Hubarbeitsbühne verwenden. Die Firma Decker bietet somit ein „Rundum-sorglosPaket“ für ihre Kunden.

Sicherheit und Komfort ergeben eine Symbiose und werden bei Decker großgeschrieben. Neben den grundsätzlichen Anpassungen wie eine Drosselung der Geschwindigkeit des Hubgerüstes, gegebenenfalls Teleskoparm, sowie der Sperrung des Kippzylinders beinhaltet der Umbau des Trägergerätes auch eine Fahrgeschwindigkeitsdrosselung und eine Korb- und Seitenneigungsüberwachung. Um den Arbeitskorb für den Einsatz von Handkettensägen verwenden zu können, ist dieser aus hochwertigen Aluminium gefertigt und verfügt zudem über einen Not-AusTaster, eine eigene Korbsteuerung, die die Steuerung vom Korb aus ermöglicht.

Dieses Konzept und Aufbau gestaltet die Bedienung der Decker Arbeitsbühne äußerst komfortabel und ermöglicht eine selbstständige Bedienung des Hubgerüstes vom Arbeitskorb aus. Dies gibt mehr Flexibilität und zusätzliche Sicherheit im Bedienen des Arbeitskorbes.

Umrüstung auch bei gebrauchten Maschinen möglich

Diese komfortablen Arbeitsbühnen und die damit einhergehenden Umbauten der Trägergeräte sind nicht nur an Neumaschinen möglich. Auch Bestandsgeräte können, nach vorheriger Prüfung durch der Firma Decker, mit einer solchen Arbeitsbühne ausgestattet werden. Decker arbeitet komplett herstellerneutral und hat bereits mit dem Umbau von Trägermaschinen verschiedener Hersteller Erfahrung. Ob eine Trägermaschine nachrüstbar ist, wird durch die Firma Decker bei jeder Anfrage geprüft.

Der Bedarf an Baumaschinen mit Arbeitsbühnen wächst nicht nur bei Kommunen und Gemeinden, sondern auch vermehrt im Gartenlandschafts-, Straßen- und Hochbau. Aus diesem Grund setzen immer mehr namhafte Baumaschinenhersteller auf das technische Know-how und die Expertise der Firma Decker.

Komfortabel und sicher gestaltet sich die Bedienung des Hubgerüstes vom Arbeitskorb aus. Quelle: Decker

Skyjacks neue Hybrid-Elektro Gelenk-Teleskopbühnen sind batteriebetrieben und geländegängig: eine saubere, leise und nachhaltige Lösung für Mietgeräte, ohne Emissionen, mit niedrigen Betriebskosten und hoher Auslastung.

Neuheiten und Highlights im Bereich Hubarbeitsbühnen

SKYJACK Das Unternehmen hat kürzlich die Markteinführung seiner neuen elektrisch angetriebenen Scherenbühne SJ5545 E bekannt gegeben, die die höchste Arbeitshöhe in der Reihe der Plattenscheren von Skyjack bietet. Die neue SJ5545 E eignet sich für den Innen- und Außenbereich und zeichnet sich durch innovative Konstruktionsmerkmale und hohe Plattformkapazitäten aus. Diese Maschinen bieten eine saubere, leise und nachhaltige Mietlösung ohne Emissionen, mit geringeren Betriebskosten und einer höheren Auslastung.

Für optimale Leistung und Nutzung ist die SJ5545 E in voller Höhe fahrbar und bietet eine Zulassung für 2 Personen bei einer Windstärke von 6,7 m/s. Die verbreiterte robuste und rutschfeste Gesamtstahl-Plattform bietet laut Hersteller die größte Arbeitsfläche ihrer Klasse und minimiert gleichzeitig den Abstand zu der zu bearbeitenden Fläche. Mehrere Anschlagpunkte sorgen für einen optimal ausgestatteten Arbeitsbereich und eine manuell bedienbare, um 0,90 m ausrollbare Plattformverlängerung für übergreifende Reichweite.

Elektrische Mikro-Scherenbühnen passen durch Türen und in Aufzüge

Die preisgekrönten Mikro-Scherenbühnen von Skyjack sind jetzt für Vermieter und Bauunternehmer in ganz Europa sowie Nord- und Südamerika erhältlich. Die rein elektrischen Mikro-Scherenbühnen von Skyjack stellen eine bedeutende neue Option im Bereich der Niedrigzugangsbühnen dar. Die neuen Modelle SJ3213 micro und SJ3219 micro sind so konzipiert, dass sie durch Standardtüren und in die meisten Personenaufzüge passen und in Umgebungen mit begrenztem Platzangebot eingesetzt werden können.

Im Vergleich zu anderen Mikro-Hebebühnen zeichnen sich die leistungsstarken Mikro-Hebebühnen von Skyjack durch gleiche oder geringere

Gesamtgewichte und Bodenbelastungen aus. Die Stahlschutzvorrichtungen für die Vorderradmotoren bieten einen in dieser Branche einzigartigen Schutz für die Bauteile.

Hybridelektrische und batterieelektrische Gelenkausler für unwegsames Gelände Die neuen hybridelektrischen und batterieelektrischen Gelenkausleger von Skyjack für unwegsames Gelände sind jetzt in Nordamerika, Südamerika, Europa und Australien erhältlich. Vermieter und Bauunternehmer können sich auf die vollelektrische, emissionsfreie Produktivität der neuen Modelle SJ45 AJE+ und SJ60 AJE+ sowie auf die Flexibilität der neuen Hybrid-Elektromodelle SJ45 AJHE+ und SJ60 AJHE+ verlassen.

Skyjack hat diese vielseitigen neuen Gelenkausleger entwickelt, um die tatsächlichen Leistungsanforderungen auf Baustellen zu erfüllen, sei es beim Befahren unterschiedlicher Geländeformen oder beim Einsatz in emissionsbeschränkten, sensiblen Innenräumen. Die neuen Gelenkausleger wurden ohne Abstriche bei den Spezifikationen, Funktionen oder der Leistung entwickelt, die normalerweise bei Dieselmaschinen zu finden sind.

Im Gegensatz zu einigen anderen Produktreihen verfügt die Skyjack-Reihe über einheitliche Spezifikationen, Teile, Kapazitäten, Reichweiten

und Abmessungen für alle vollelektrischen, hybridelektrischen und Diesel-Optionen.

Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit als Markenzeichen

Skyjack ist stolz darauf, weltweit hochwertige, einfach zu bedienende und zuverlässige Zugangs- und Materialtransportgeräte anzubieten, mit denen Unternehmen ihre Auslastung und Kapitalrendite maximieren können. Alle Produkte sind so konzipiert, dass sie einfach zu warten und zu pflegen sind. Durch die einfache Konstruktion und den Einsatz bewährter Technologien zeichnen sich alle Skyjack-Produkte durch Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit aus. Aus diesem Grund bieten Skyjack-Maschinen einen hervorragenden Lebenszykluswert in der Vermietungsbranche durch niedrige Betriebskosten und einfache Wartung und Pflege bei gleichzeitig hohem Restwert. Skyjack hat sein Eco-Zeichen eingeführt, um seine Kunden mit Produkten zu unterstützen, die Vorteile in Bezug auf Umweltverträglichkeit und langfristige Nachhaltigkeit bieten. So bieten beispielsweise die neuen E-Drive-Scheren Eco-Vorteile wie null Emissionen, eine verbesserte Laufzeit pro Ladung, eine Reduzierung der CO2-Emissionen im Vergleich zu früheren Modellen sowie eine optionale Leckageauffangvorrichtung (Ecotray) und biologisch abbaubares Öl.

Quelle: Skyjack

Tempo für die Bauarbeiten am Perlachturm Augsburg

GEDA Mitten in Augsburg, direkt am Rathausplatz, erhebt sich eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt: der Perlachturm. Ursprünglich im 10. Jahrhundert als Wachturm errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut, ist der rund 70 m hohe Turm heute ein Symbol Augsburger Geschichte und stolzer Teil des historischen Stadtensembles rund um das Rathaus.

Damit

das imposante Bauwerk auch weiterhin im vollen Glanz erstrahlt, werden derzeit umfassende Sanierungsarbeiten durchgeführt. Im Zuge der Arbeiten wurde unter anderem die rund zehn Tonnen schwere Kupferkuppel des Turms

vollständig abgetragen und vor dem Rathaus zwischengelagert. Auch das innen liegende Stahlbetontreppenhaus wird schrittweise entfernt, um Platz für eine neue, moderne Treppenanlage zu schaffen.

Das Zweimast-System mit dem Geda Uni-X-Mast sorgt beim Transport von Lasten bis zu 2.000 kg für ein stabiles und ruhiges Fahrverhalten.

27 Haltestellen auf 70 m Höhe

Bei diesem komplexen Bauvorhaben greifen alle beteiligten Gewerke auf einen gemeinsamen Höhentransport zurück: die Transportbühne Geda 1500 Z/ZP. Mit insgesamt 27 Haltestellen und 70 m Höhe ist das System perfekt auf die Anforderungen der Sanierung des Perlachturms abgestimmt. Das vielseitige Gerät vereint zwei Funktionen in einem System: Es ist sowohl als reiner Materialaufzug als auch als Transportbühne für Personen und Material einsetzbar. Für den Personentransport kommt die Transportbühnen-Steuerung mit einer Hubgeschwindigkeit von 12 m/min zum Einsatz. Wird ausschließlich Baumaterial befördert, kann auf den Materialaufzug-Modus mit einer Geschwindigkeit von 24 m/min umgeschaltet werden.

Maximale Effizienz auf der Baustelle

Ein Gerät mit zahlreichen Möglichkeiten: Dank der 14 verschiedenen Bühnenvarianten mit Tragfähigkeiten und Abmessungen passt sich der Geda 1500 Z/ZP optimal an unterschiedlichste Baustellenanforderungen an. Die großräumigen Lastbühnen bieten ausreichend Platz – auch für schwere und sperrige Materialien, wie sie bei der Sanierung eines historischen Turms regelmäßig zum Einsatz kommen. Auf diese Baustelle kommt die Bühnenvariante A zum Einsatz. Das bewährte Zweimast-System mit dem innovativen Geda Uni-X-Mast sorgt trotz hoher Tragfähigkeit von bis zu 2.000 kg für ein stabiles und ruhiges Fahrverhalten. Ein entscheidender Faktor bei Arbeiten in luftiger Höhe.

Die Transportbühne Geda 1500 Z/ZP vereint zwei Funktionen in einem System: Es ist sowohl als reiner Materialaufzug als auch als Transportbühne für Personen und Material einsetzbar. Quelle: Schäfer Gerüstbau
Quelle: Schäfer Gerüstbau

Schwerlasthub auf beengter Baustelle

Beutlhauser hat für Wagner Bau einen Liebherr-Obendreher 630 EC-H 50 mit einer Hakenhöhe von 34 m und einer Ausladung von 50 m für den

hub montiert. Der Kran stammt aus dem Beutlhauser-Mietpark in Regensburg.

BEUTLHAUSER High-Top-Krane gelten als beste Wahl, wenn es um enorme Dimensionen mit großen Ausladungen und besonders hohen Traglasten geht. Doch Bauvorhaben dieser Größenordnung sind für mittelständische Unternehmen mehr Ausnahme als Regel. Deshalb stellt die Miete die wirtschaftlichste Option dar. Die Firma Bau Wagner aus Waldmünchen nutzt zur Realisierung eines besonderen Auftrags einen Liebherr-Obendreher 630 EC-H 50 mit einer Hakenhöhe von 34 m und einer Ausladung von 50 m aus dem Beutlhauser-Mietpark in Regensburg.

Aufdem Betriebsgelände der Privatmolkerei Bechtel in Schwarzenfeld baut Bau Wagner eine neue Produktionshalle mit dreieinhalb Stockwerken. Für das Gerüst müssen rund 30 Fertigteile aus Stahlbeton eingehoben werden. „Jede Stütze wiegt etwa 30 Tonnen. Diese massiven Lasten sind der Grund, warum ein derart großer Kran benötigt wird“, berichtet BeutlhauserKundenberater Michael Schwarzfischer.

Die Wahl fiel aus mehreren Gründen auf einen gemieteten High-Top-Kran anstelle eines Autokrans. „Wir haben keinen durchgehenden Arbeitseinsatz“, sagt Bauleiter Stefan Umlauf mit Blick auf die geplante Bauzeit von rund 14 Monaten. Ein Autokran hätte somit mehrere Male bestellt werden, die Baustelle besuchen und wieder abfahren müssen. „Mit dem Kran auf der Baustelle sind wir flexibel, wir können ihn jederzeit nutzen. So sparen wir uns viel Dispositionsarbeit.“

Kran steht im Gebäude: Platzprobleme und laufender Betrieb Zudem gilt es, die Abläufe des Molkereibetriebs möglichst wenig zu beeinträchtigen. Täglich herrscht hohes Verkehrsaufkommen durch Lkw, die Milch liefern und die verarbeiteten Produkte abholen. Um Platz zu sparen, steht der Kran während der Bauzeit im Gebäude. Die Montage des 630 EC-H 50 erfolgte im Herbst 2025 mithilfe eines Autokrans mit 450 t Traglast. Dabei spielte Teamwork eine wichtige Rolle. Da die Montage eines Krans dieser Größenordnung selten ist, holte Beutlhauser erfahrene Kollegen aus Dresden und Nürnberg zur Unterstützung nach Schwarzenfeld, um den reibungslosen Aufbau sicherzustellen. „Die Montage hat super funktioniert und wir waren sogar vor der vereinbarten Zeit fertig“, freut sich Schwarzfischer. Nach der Montage wurde der Obendreher zunächst im Vier-Strang-Betrieb an den Kunden übergeben. So ist er für das Heben besonders schwerer Lasten prädestiniert. Sobald die Stahlbetonstützen verbaut sind, ist die Umstellung auf den Zwei-Strang-Betrieb geplant. Dann reichen 30 t im Maximalhub, und der Kran kann schneller arbeiten. Die Möglichkeit für beide Varianten ist eine Besonderheit des 630 EC-H 50.

Schwerlast-
Quelle: Beutlhauser

BAUSTELLENEINRICHTUNG . PSA .

Belastbare Baustraßen für Solarparks

Das Verlegen und Umverlegen erfolgt dank moderner Fahrzeuge per Fernsteuerung und schafft so zusätzlich Sicherheit für die Mitarbeitenden. Quelle: Vp TPA Mobile Straßen

VP TPA MOBILE STRASSEN Photovoltaik-Freiflächenanlagen werden häufig auf Ackerflächen installiert. Für die Umsetzung ist auch eine stabile Bodenbeschaffenheit entscheidend. Hier unterstützen die Aluminium Panels von Vp TPA Mobile Straßen: Sie schützen den Untergrund vor Verdichtung, ermöglichen die problemlose Zufahrt schwerer Fahrzeuge und dienen als Baustraße sowie Lagerfläche.

Besonders

beim Einbringen von schweren Trafohäusern sorgen die Panels für sichere Transporte und präzises Positionieren. Sie sind einfach zu verlegen, hochbelastbar und flexibel einsetzbar – auch bei schwierigen Bodenverhältnissen. Nach Projektabschluss werden sie rückstandsfrei entfernt und wiederverwendet. So bieten Vp TPA Aluminium Panels eine nachhaltige, bodenschonende Lösung für anspruchsvolle Solarpark-Bauprojekte.

Laut Umweltbundesamt wurden bis Ende 2024 etwa 45.000 Hektar Photovoltaik-Freiflächenanlagen installiert. Davon entfallen rund 34 % auf Ackerflächen, gefolgt von Konversionsflächen wie alten Militärflächen und Deponien, Randstreifen auf Verkehrswegen, und Grünland. Bei der Standortwahl sind verschiedene Faktoren entscheidend. Eine geeignete Fläche liegt idealerweise Richtung Süden, ist wenig verschattet und nicht zu stark geneigt. Auch muss die Bodenbeschaffenheit für die Montage geeignet sein. An dieser Stelle bieten die Aluminium Panels von Vp TPA Mobile Straßen Flexibilität bei der effizienten Projektumsetzung. Die Panels bewahren den Untergrund vor Verdichtung und sorgen dafür, dass Fahrzeuge den Bereich während der Montage problemlos befahren können – beispielsweise, wenn es um die Anlieferung der Transformatorenstation geht.

Zuwege für Schwertransport

Die vom Solarpark erzeugte elektrische Energie wird mittels Trafohaus in die benötigte Spannung für das öffentliche Netz umgewandelt und eingespeist. Je nach Leistung und Ausstattung kann ein Trafohaus für einen Solarpark über 18 t wiegen. Die Anlieferung erfordert spezielle Schwertransporte und Krane, um das Trafohaus sicher auf dem Gelände abzusetzen und richtig zu positionieren. Damit dieser wichtige Schritt zur Realisierung des Solarparks einwandfrei abläuft, kommen Aluminium Panels von Vp TPA zum Einsatz. Zwischen den Solarelementen wird eine Baustraße aus Panels errichtet, die vom Kran für die Durchfahrt genutzt wird. Im Anschluss steht der Kran auf einem Plateau aus Platten und hebt von dort aus das Trafohaus ins Fundament. Zusätzlich können die Aluminium Panels als Lagerflächen zum Abladen der Solarmodule genutzt werden.

Leicht im Handling

Die Verlegung der Vp TPA Aluminium Panels für belastbare Zufahrten und Stellflächen ist unkompliziert. Die 3 m breiten Elemente im Kastenprofil werden zu einer Länge von 2,45 m zusammengefügt. Anschließend werden diese in Längs- und Querrichtung zu einer fest verbundenen Gesamtfläche zusammengeschraubt. Die Panels sind mit bis zu 250 Tonnen pro Quadratdezimeter belast-

bar. Dabei liegt das Gewicht pro Platte bei 270 kg. Um Transportwege einsatzgerecht zu sichern, werden – neben Zufahrten, Baustraße und Stellflächen – auch Einfahrtstrichter verlegt. Diese gewährleisten erweiterte Kurvenradien für breite und ausschwenkende Fahrzeuge.

Für die Anlieferung und Verlegung setzt Vp TPA auf eine moderne Fahrzeugflotte und hochqualifizierte, deutschsprachige Mitarbeitende. Die Aluminium Panels werden bedarfsgerecht zur Baustelle geliefert. Das Fahrzeug ist für das Verlegen der Platten mit einem Heckkran versehen, der per Fernbedienung einen externen Zugriff erlaubt. So erfolgt ein sicheres und präzises Verlegen. Nach Projektende erfolgt der Abtransport.

Bodenschonend

Die Aluminium Panels von Vp TPA bieten Sicherheit hinsichtlich Traktion und Lastverteilung. Durch die spezielle Struktur passen sich die Panels an die gegebenen Bodenverhältnisse an. Die profilierte Oberfläche sorgt für zusätzliche Sicherheit in der Anwendung. Mit ihren lastverteilenden Eigenschaften sorgen die Elemente für eine minimierte Bodenverdichtung und schützen den Untergrund. Eine Demontage nach Projektabschluss erfolgt rückstandsfrei, die Panels werden gereinigt und erneut verwendet, was sie besonders umweltfreundlich macht.

Leistungsstarke Trockenreiniger für professionelle Anwendungen

KRÄNZLE Mit der neuen Ventos 12-Serie erweitert Kränzle sein Sortiment um besonders kompakte und leistungsstarke Trockensauger für den professionellen Einsatz. Die Modelle wurden konsequent auf Alltagstauglichkeit, einfache Bedienung und effiziente Reinigungsergebnisse ausgelegt und bieten damit eine zuverlässige Lösung für gewerbliche Reinigungsaufgaben – vom täglichen Unterhalt bis zu anspruchsvollen Einsätzen in größeren Objekten.

Die Ventos 12-Serie vereint geringes Gewicht mit hoher Saugleistung und erlaubt dadurch ein müheloses Handling in unterschiedlichsten Einsatzbereichen. Der Ventos 12 arbeitet mit einem kraftvollen 900-W-Motor, der auch festsitzenden Schmutz zuverlässig aufnimmt, während der Ventos 12 HE mit einem energieeffizienten 650-W-Motor nahezu gleichwertige Reinigungsleistung bei reduziertem Stromverbrauch bietet. Beide Modelle verfügen über einen großen Staubsammelbehälter, der lange Arbeitsintervalle ohne Unterbrechungen ermöglicht.

Mit der neuen Ventos 12-Serie erweitert Kränzle sein Sortiment um besonders kompakte und leistungsstarke Trockensauger für den professionellen Einsatz.

Quelle: Kränzle

Eine gut sichtbare Staubbeutel-Vollanzeige stellt sicher, dass Leistungseinbußen durch überfüllte Beutel vermieden werden. Ergänzend sorgt ein hochwertiger Kartuschenfilter – optional auch als HEPA-Variante – für eine besonders gründliche Luftfiltration, was auch bei empfindlichen Umgebungen einen hygienischen Betrieb gewährleistet.

Praktische Ausstattung für den Profi-Alltag Das durchdachte Design der Ventos 12-Serie zeigt sich in zahlreichen funktionalen Details. Ein flexibel ausziehbares Teleskoprohr ermöglicht ergonomisches Arbeiten und erleichtert die Reinigung schwer zugänglicher Bereiche. Das integrierte Ordnungssystem bietet Platz für Zubehör, Saugrohre, Kabel und Schlauch, sodass alles direkt am Gerät verstaut und jederzeit griffbereit ist. Leichtgängige Lenkrollen sorgen zudem für hohe

Wir sind Ihr zuverlässiger Partner für Kletterausrüstungen, Höhensicherung, Arbeitssicherheit, Rettung, Arboristik, Seilzugangstechnik, PSAgA sowie Sonderlösungen. Schnell und kompetent dank vieler Jahre Erfahrung und einem großen Lager, gefüllt mit vielen Produkten namhafter Hersteller:

Der Lieferumfang umfasst ein breites Set an Zubehör, darunter Boden- und Kombidüse, Saugpinsel, Fugendüse sowie Polsterdüse. Quelle: Kränzle

Wendigkeit auf verschiedensten Bodenbelägen, während ein umlaufender Stoßschutz sowohl das Gerät als auch Möbel und Wände vor Beschädigungen schützt.

Der steckbare Netzanschluss mit langem Kabel erweitert den Arbeitsradius bei Bedarf und lässt sich schnell austauschen. Ein Vorteil für Anwenderinnen und Anwender, die auf maximale Verfügbarkeit angewiesen sind.

Flexibel einsetzbar

Egal ob harte Böden, Teppiche, Polster oder schwer erreichbare Bereiche: Der Lieferumfang umfasst ein breites Set an Zubehör, darunter Boden- und Kombidüse, Saugpinsel, Fugendüse sowie Polsterdüse. Für zusätzliche Tiefenreinigung steht optional eine motorisierte Powerbürste zur Verfügung, die insbesondere auf Teppichflächen optimale Ergebnisse erzielt.

Präzision im schweren Maschinenumschlag

Der MAX710 Tieflader wird bei B&B im Schwertransport eingesetzt und überführte kürzlich eine 56-t-Brechanlage zur firmeneigenen Quarzsandgrube in Haltern am See. Quelle: MAX Trailer

MAX TRAILER Es ist früh am Morgen, als Reiner Elferink auf einer Raststätte kurz vor Haltern am See mit seinem Begleitteam zusammentritt. Zeit für einen Kaffee, ein belegtes Brötchen – und ein bisschen Fachsimpeln über Technik, Anekdoten und den Alltag auf der Straße. Der Berufskraftfahrer ist seit 30 Jahren im Schwertransport unterwegs. Er hat viel zu erzählen und ist immer für einen lockeren Spruch zu haben.

Wenn es um Fahrzeuge geht, spricht bei ihm reichlich Erfahrung mit. Sein Urteil zum neuen MAX710 Tieflader fällt daher fundiert aus: „Das Fahrzeug überzeugt durch Kompaktheit und Flexibilität“, erklärt Reiner Elferink. „Kurze Rüstzeiten, einfache Bedienung – das spart im Alltag richtig Zeit. Wir fahren hauptsächlich Baumaschinen von A bis Z. Und das richtig oft, das lief bisher wunderbar.“ Heute begleitet ihn sein Sohn Justin, der sich um Begleitungen und Genehmigungen kümmert und längst selbst vom Schwerlastfieber gepackt ist.

Kraftpaket für jeden Tag

Diesmal steht eine 56-t-Brechanlage auf dem Tieflader. Ein letzter Kontrollblick, dann steigt

Reiner Elferink in seine MAN, startet den Motor und macht sich auf den Weg zur firmeneigenen Quarzsandgrube in Haltern am See. Die letzte Etappe führt zwischen Baumreihen hindurch. Dort erwartet ihn typisches Baustellengelände mit unebenen Wegen, engen Kurven und schmalen Fahrspuren. Für den MAX710 kein Problem: Die 19.5“-Pendelachsen zeigen mit hohem Hub und großem Lenkeinschlag, was sie können. „Der bleibt einfach stabil, egal was kommt. Der MAX710 folgt meiner Zugmaschine wie an der Schnur gezogen“, sagt der Schwerlastexperte, während er das Gespann präzise an sein Ziel bringt. Die riesigen Sandhügel stechen wie Felsen aus der Ferne ins Auge. Mit geschultem Blick wird der Tieflader an seine finale Position gesteuert. Ein kurzer Gruß

Auf den schmalen Wegen und im unebenen Gelände der Grube zeigt das Fahrzeug seine Stärken, da die kompakte Bauweise und die 19.5-Zoll-Pendelachsen ein präzises und stabiles Manövrieren ermöglichen. Quelle: MAX Trailer

an den Kollegen im Radlader, dann heißt es: Verspannungen lösen. Das kompakte Vorderfahrwerk wird vom Tiefbett abgekoppelt – ein Handgriff, ein prüfender Blick. „Das funktioniert super schnell“, sagt er zufrieden. „Und obwohl wir eine 2+4-Achs-Kombination fahren, bleiben wir unter 23 Metern Gesamtlänge. Ich komme damit wirklich überall hin.“ Der dumpfe Klang der Brechanlage hallt durch die Grube, als sie vom Tieflader hinabgesteuert wird.

Kompakt & benutzerfreundlich –der MAX710 auf einen Blick

• 19,5“ Pendelachsen

• 1.360 mm Achsabstand

• Herausnehmbares Frontfahrwerk mit zwei oder drei Achsen

• Wahlweise Baggerbrücke oder Tiefbett mit außen liegenden Trägern

• Heckfahrwerk mit vier oder fünf Achsen

• 14,64 t Achslast bei 62 km/h

Zuverlässigkeit, die zählt Für B&B hat sich der MAX710 in kürzester Zeit als echte Verstärkung etabliert. „Da ist wirklich Verlass drauf, und ich möchte das Fahrzeug nicht mehr missen“, betont Reiner Elferink. Die vollständige Metallisierung sorgt für optimalen Korrosionsschutz. Ein weiterer Pluspunkt, der sich im anspruchsvollen Baustelleneinsatz langfristig bezahlt macht. Was bleibt, ist ein Tieflader, der Praxistauglichkeit, Kompaktheit und Zukunftsfähigkeit vereint. Oder, wie Reiner Elferink es sagt: „Ich hatte von Beginn diese gewisse Verbindung zum Fahrzeug – es macht einfach Spaß.“

DAF XD und XF stark als Abroller

DAF TRUCKS Mit den Baureihen XD und XF der neuen Generation und des Modelljahres 2025 präsentiert DAF Fahrgestelle, die für die Nutzung im Abroller-Einsatz bei Privatunternehmen, bei Kommunen, aber auch bei Behörden prädestiniert sind. Die Fahrgestelle eignen sich für den Abroller-Einsatz im Alltag ebenso wie in anspruchsvollen Einsatzumgebungen. Moderne Technik für Diesel- und E-Lkw, hohe Sicherheitsstandards, hoher Fahrerkomfort in der Kabine sowie eine sehr gute direkte und indirekte Sicht setzen dabei Maßstäbe.

DerDAF XD sowie auch sein größerer Bruder, der DAF XF, der neuen Generation mit Diesel-Aggregat wurden im Jahr 2022 (XF) und 2023 (XD) mit dem renommierten Award „International Truck of the Year“ ausgezeichnet und sind die perfekten Fahrgestelle für den Transporteinsatz als Abroller jeglicher Art, ob bei Privatunternehmen, wie Containerdiensten, Entsorgungsunternehmen, Recycling- und Wertstoffbetrieben, Abfalllogistikern oder Bau- und Abbruchunternehmen, aber auch vermehrt bei Kommunen, bei städtischen und freiwilligen Feuerwehren, bei der Polizei sowie auch bei Bundesbehörden.

Die DAF-Lkws des Modelljahres 2025 verfügen über weiter optimierte Antriebsstränge, eine verbesserte Aerodynamik und erweiterte Fahrerassistenzsysteme, die zu einer hohen Qualität und Effizienz beitragen und durch ihre vielfältigen Vorteile ideal als Fahrgestell für Abrollkipper geeignet sind. Hierfür stehen die langjährigen, partnerschaftlichen Verbindungen mit den Aufbauherstellern Meiller, Palfinger, Hiab und VDL Container Systems, um nur einige zu nennen. Ganz aktuell wurden die Baureihen XD und XF in den elektrischen Ausführungen ebenfalls mit dem „International Truck of the Year 2026“ ausgezeichnet.

Beste direkte und indirekte Sicht

Hat ein Fahrer, egal ob auf engen, innerstädtischen Straßen oder auf einer unwegsamen Baustelle, die beste Sicht, fühlt er sich sicher und fährt auch sicher. Diese Sicherheit gewährleistet DAF durch die große Windschutzscheibe mit der niedrigen Gürtellinie, den großen Seitenfenstern und

dem Bordsteinfenster in der Beifahrertür. Dazu kommen das abgeschrägte Vision-Armaturenbrett, der DAF Corner View, der eine 270˚-Rundumsicht um das Fahrerhaus und die rechte Seite des Fahrzeugs ermöglicht und so keinen toten Winkel mehr zulässt, und das digitale Kameraspiegelsystem, die allesamt die Sicht aus dem Fahrerhaus erhöhen.

Sehr hohe Effizienz

Die sparsamen Paccar MX-11- und MX-13-Dieselmotoren wurden nochmals optimiert und bieten damit für Unternehmen, Kommunen oder auch Behörden eine Kraftstoffreduzierung von bis zu 13 %, verglichen mit den Vorgängerbaureihen des Jahres 2017. Zu den effizienten Motoren kommen die verbesserte Aerodynamik sowie die Funktionen eines vorausschauenden Tempomaten und der einstellbaren „ECO-Drive“-Modi hinzu, die ebenfalls zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz beitragen.

Ganz aktuell können die beiden Baureihen aber auch elektrifiziert als BEV für einen emissionsfreien Einsatz genutzt werden, was gerade für Kommunen und Behörden im innerstädtischen Bereich immer wichtiger wird. Durch den Einbau von 2 bis 5 Batteriepaketen, je nach Kundenwunsch, steht den Betreibern eine emissionsfreie Reichweite von bis zu 500 km zur Verfügung.

Fahrerkomfort

Gerade bei der Baureihe XD bietet die im Markt einzigartige niedrige Fahrerhausposition einen bequemen Einstieg. Diese eine Trittstufe weniger

stellt beim häufigen Ein- und Aussteigen gerade im innerstädtischen Verkehr eine Erleichterung für die Fahrerinnen und Fahrer dar. Dazu bietet die Plattform des komplett neu konzipierten Fahrerhauses sowohl beim XD als auch beim XF ein sehr geräumiges Fahrerhaus mit einem Volumen von knapp 9,7 m³ beim XF, das durch viele kleine Details, wie den eingebauten Kühlschrank oder den ausziehbaren Arbeitstisch und vieles mehr, zahlreiche Annehmlichkeiten für den täglichen Einsatz bietet. Die umfangreichen Einstellbereiche für Sitze und Lenkrad garantieren zudem die beste Fahrerposition in diesem Segment – prädestiniert für den täglichen Einsatz auch in kommunalen Diensten.

DAF XD und XF des Modelljahres 2025 sind als Fahrgestelle für Abroller im privaten, kommunalen und behördlichen Einsatz ausgelegt und kombinieren moderne Diesel- und E Technik mit hoher Sicherheit, guter Sicht und hohem Fahrerkomfort. Optimierte Antriebe, Aerodynamik, Assistenzsysteme sowie Plug & Play und Bolt & Play erleichtern zudem die schnelle und effiziente Aufbaumontage. Quelle: DAF Trucks

Kippwinkel 48°

Neue Lkw-Reifen für die letzte Meile

MICHELIN Die Lieferung auf der letzten Meile im regionalen und urbanen Einsatz ist für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer eine Herausforderung: Dichter Verkehr, häufige Bremsmanöver, schwierige Zufahrten in bestimmte Bereiche, oft schlechter Straßenzustand und wechselnde Wetterbedingungen sind Stress pur. Auch die Kosten durch verschärfte Umweltauflagen belasten die Budgets von Speditionen.

Dabraucht es Reifen, die vielseitig, zuverlässig, langlebig und belastbar sind, wie die neue Produktreihe „MICHELIN X MULTI Z2 & D2 R 19.5“ für Lenk- und Antriebsachsen. Die Reifen hat Michelin speziell für den häufigen Einsatz von Nutzfahrzeugen unter 19 t auf kurzen und mittleren Strecken ausgelegt. „Mit den neuen Lkw-Reifen zeigt Michelin seine Innovationsstärke. Mit der hohen Laufleistung, dem geringeren Rollwiderstand und den zusätzlichen Leistungsreserven können unsere Kund*innen nicht nur ihre Betriebskosten senken, sondern auch ihre Transportservices nachhaltiger gestalten“, sagt Markus Bast, Managing Director Michelin Deutschland.

Eine neue Reifengeneration mit vielen Vorteilen Die neue Reifenserie „MICHELIN X MULTI Z2 & D2 R 19.5“ zeichnet sich vor allem aus durch:

• Erhöhte Kilometerleistung: Der „MICHELIN X MULTI Z2 & D2“ hat eine bis zu 30 % höhere Laufleistung auf der Lenkachse und eine um bis zu 15 % höhere Laufleistung auf der Antriebsachse im Vergleich zur Vorgängergeneration. Dadurch reduziert sich die Anzahl an Reifenwechseln für mehr Wirtschaftlichkeit von Flotten.

• Hohe Bremsleistung über die gesamte Lebensdauer : Laut einem internen Test unter Aufsicht der DEKRA im Juni 2025 bieten diese Reifen bei einer Abnutzung von 3,5 mm Profil einen

um bis zu 8 m kürzeren Bremsweg auf nasser Fahrbahn als Wettbewerber (41,36 m gegenüber 49,29 m).

• Ganzjährige Mobilität: Die 3PMSF-Kennzeichnung sorgt für eine konstante Leistung winters wie sommers und garantiert Zuverlässigkeit und Traktion unabhängig vom Wetter und vom Zustand der Straße.

• Robust und runderneuerbar: Erhöhte Stabilität im Wulstbereich und damit verbesserte Haltbarkeit der Karkasse dank der „MICHELIN DURACOIL“ Technologie. Mit dieser Verstärkung wird die Beständigkeit der Karkasse und die Runderneuerbarkeit verbessert.

• Geringere Gesamtbetriebskosten: Durch die Einstufung in die Kraftstoffeffizienzklasse C, die höhere Laufleistung sowie die Runderneuerbarkeit ermöglichen die Reifen im Vergleich zu den Vorgängern „MICHELIN X MULTI Z/D“ Einsparungen von bis zu 925 Euro pro Jahr und Lkw. Zudem lassen sich die CO2-Emissionen um bis zu einer Tonne pro Jahr und Lkw im Vergleich zum Vorgänger senken.

• Auch für Elektro-Lkw geeignet : Mit erhöhten Tragfähigkeitsindizes in den Größen 245/70 R 19.5 und 285/70 R 19.5 (+300 kg pro Achse im Vergleich zur Vorgängerserie mit 285/70 R 19.5 oder insgesamt bis zu 6,3 t pro Achse bei der neuen Serie) sind diese Reifen auch auf die Elektromobili-

Die neue Reifengeneration „MICHELIN X MULTI Z2 & D2 R 19.5“ wurde speziell für den urbanen und regionalen Verteilerverkehr auf der letzten Meile entwickelt. Sie richtet sich an Nutzfahrzeuge unter 19 t im Kurz- und Mittelstreckeneinsatz und soll Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit verbessern.

Quelle: Michelin

Gegenüber der Vorgängergeneration bietet die Serie eine deutlich höhere Laufleistung, kürzere Bremswege auf nasser Fahrbahn auch bei fortgeschrittenem Verschleiß sowie ganzjährige Einsatzfähigkeit durch die 3PMSF-Kennzeichnung. Dank robuster, runderneuerbarer Karkassen mit „DURACOIL“-Technologie und profilregenerierender „REGENION“-Technologie sinken Rollwiderstand, Kraftstoffverbrauch und Gesamtbetriebskosten spürbar. Quelle: Michelin

tät zugeschnitten. Sie tragen das zusätzliche Gewicht der Batterien und erfüllen die spezifischen Anforderungen von Elektro-Lkw.

Robuste, leichte und flexible Karkassen Die neue Reifengeneration „MICHELIN X MULTI Z2 & D2“ profitiert insbesondere von den Technologien „DURACOIL“ und „REGENION“, die auf jahrzehntelangem Know-how und Fachwissen von Michelin basieren.

Die „DURACOIL“-Technologie trägt zu einer längeren Lebensdauer der Karkasse bei, indem sie den Übergang zwischen Reifen und Rad verbessert. Während des Einsatzes schützt hochwertiges Nylon den Wulstbereich und bietet verbesserte Stabilität für die Wulstspitze. Mit dieser Verstärkung wird die Beständigkeit der Karkasse und die Runderneuerbarkeit verbessert.

Die „REGENION-Technologie“ ermöglicht selbstregenerierende Profilblöcke, die während der gesamten Lebensdauer des Reifens Grip bieten. Im Laufe der Reifenlebensdauer entstehen neue Rillen für verbesserte Mobilität. „REGENION“ bewirkt eine geringe Verformung der Lauffläche, einen niedrigen Rollwiderstand und dadurch geringen Kraftstoffverbrauch.

Sicherheit beginnt mit Sicht

KRAEMER BAUMASCHINEN Eine beschädigte Kabinenscheibe ist kein optisches Detail, sondern ein Sicherheitsrisiko. Marvin Herbort, Leiter Ersatzteile, und Patrick Schlenzig, Produktmanager Glasscheiben, ordnen bei Kraemer Baumaschinen ein, warum Sicht und Dichtheit gerade im Herbst und Winter entscheidend sind. Dabei geht es nicht nur um Komfort in der Kabine, sondern auch um sichere Arbeitsabläufe, wenn Wetter, Schmutz und kurze Tageslichtphasen die Sicht zusätzlich erschweren.

Gleichzeitig

geht es um Tempo im Schadensfall und um die Frage, welche Scheibe zur jeweiligen Kabinenvariante passt. Häufig entscheidet die korrekte Zuordnung darüber, ob der Austausch reibungslos läuft oder unnötige Standzeiten entstehen. Auch bei der Montage zählen Details, die im Werkstattalltag oft unterschätzt werden.

Warum ist das Thema Glasscheiben für Betreiber und Werkstätten aktuell so wichtig?

Marvin Herbort: Eine defekte Scheibe ist mehr als ein Schönheitsfehler. Sie beeinträchtigt die Sicht, lässt Kälte und Feuchtigkeit in die Kabine – und gefährdet damit Fahrer und Maschine. Gerade jetzt im Herbst und Winter ist das ein Sicherheits- und Komfortthema. Viele unterschätzen, wie sehr eine saubere, dichte Scheibe zum sicheren Arbeiten beiträgt.

Patrick Schlenzig: Und wenn dann ein Steinschlag passiert, oder die Scheibe splittert, zählt jede Stunde. Unser Lager ist groß, unser Sortiment breit –aber das Entscheidende ist: Wir haben die Menschen, die sich auskennen. Unsere Berater sind keine Callcenter-Mitarbeiter, sondern echte Baumaschinen-Fans. Die wissen, wo die Scheibe sitzt, welche Kabine welche Dichtung braucht – und beraten, als ginge es um ihre eigene Maschine.

Wie läuft das in der Praxis ab?

Patrick Schlenzig : Wer weiß, was er braucht, bestellt direkt online – das geht rund um die Uhr über unseren Webshop. Aber in vielen Fällen ruft der Kunde lieber kurz an. Dann klären wir gemeinsam, welche Variante passt. Und wenn es ganz eilig ist, veranlassen wir direkt den Versand.

Marvin Herbort: Viele sagen nach dem Gespräch: „Das war ja richtig angenehm – endlich jemand, der versteht, wovon ich rede.“ Genau das ist unser Anspruch. Wir haben einige Kollegen, die früher in der Werkstatt oder auf der Baumaschine tätig waren, das hilft dem ganzen Team, praxinah zu sein.

Welche Tipps geben Sie Werkstätten bei der Montage?

Patrick Schlenzig: Immer saubere Vorbereitung: Rahmen prüfen, Dichtungen ersetzen, Klebeflächen sorgfältig vorbereiten. Und: nie allein montieren! Eine Frontscheibe wiegt gern 30 bis 40 Kilogramm. Außerdem Aushärtezeiten des Klebers beachten – sonst droht Undichtigkeit.

Marvin Herbort: Wir liefern auf Wunsch gleich das komplette Klebeset mit – alles abgestimmt. Und wenn’s knifflig wird, helfen wir telefonisch weiter.

Wie schnell können Sie im Schadensfall liefern?

Patrick Schlenzig: Viele Scheiben sind sofort ab Lager verfügbar, bei Bestellung bis 15 Uhr geht die Lieferung noch am selben Tag raus. Für Sondergrößen greifen wir auf unser europaweites Netzwerk zu. Ziel ist immer: Stillstand vermeiden.

Leiter Ersatzteile, und Patrick

Was zeichnet Kraemer im Ersatzteilmarkt aus?

Patrick Schlenzig: Dass wir Maschinen lieben. Für uns ist Beratung kein Pflichtprogramm, sondern Leidenschaft. Wer uns anruft, spricht mit jemandem, der den gleichen Diesel im Blut hat.

HEAVY MACHINERY

NACHHALTIGE SCHMIERSTOFFE FÜR MOBILE ARBEITSMASCHINEN.

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Marvin Herbort,
Schlenzig, Produktmanager Glasscheiben bei Kraemer Baumaschinen. Quelle: Kraemer Baumaschinen

MANAGEMENT . DIGITALISIERUNG .

Maschinenverwaltung trifft Wartungsplanung

HOPPE UNTERNEHMENSBERATUNG Moderne Maschinen- und Werkzeugverwaltung ist mehr als bloßes Inventartracking. Sie ist ein integraler Bestandteil eines rechtskonformen, effizienten Wartungsprozesses. Der Wartungsplaner der Hoppe Unternehmensberatung verbindet die Verwaltung von Prüf- und Wartungszyklen mit einer Werkzeug- und Geräteverwaltung. Damit können Baumaschinen, Werkzeuge und prüfpflichtige Betriebsmittel lückenlos erfasst, terminiert und dokumentiert werden.

Der Wartungsplaner der Hoppe Unternehmensberatung verbindet die Verwaltung von Prüf- und Wartungszyklen mit der Werkzeug- und Geräteverwaltung. Dadurch lassen sich Baumaschinen, Werkzeuge und prüfpflichtige Betriebsmittel lückenlos erfassen, terminieren und dokumentieren. Die Grafik zeigt diesen ganzheitlichen Ansatz von der Inspektion über die Wartung und Reparatur bis hin zu den Sicherheitsanforderungen, Ersatzteilen, Werkzeugen und der terminlichen Planung im betrieblichen Alltag.

Quelle: Hoppe Unternehmensberatung

In modernen Baubetrieben nimmt die strukturierte Verwaltung und Wartung von Maschinen und Anlagen eine zentrale Rolle ein, sowohl zur Sicherstellung der Verfügbarkeit als auch im Hinblick auf Arbeitssicherheit, gesetzliche Prüfpflichten und Lebenszykluskosten. Der Wartungsplaner der Hoppe Unternehmensberatung adressiert genau diese Anforderungen durch eine integrierte, digitale Lösung zur Maschinenverwaltung und -wartung.

Wartungen und Prüfungen lassen sich direkt vor Ort durchführen. Der Wartungsplaner unterstützt die mobile Erfassung über die dazugehörige App und integrierte Checklisten. Quelle: Hoppe Unternehmensberatung

Kernfunktionen und Praxisnutzen

Die Software Wartungsplaner ermöglicht die Anlage beliebiger Prüfobjekte (Maschinen, Werkzeuge, Messmittel) inklusive wichtiger Metadaten wie Prüffristen, Zuständigkeiten, Handbücher und Bilder. Wiederkehrende Prüfintervalle werden automatisch überwacht und verantwortliche Mitarbeitende per Kalender/E-Mail erinnert. Die erzeugten Prüfprotokolle sind revisionssicher archivierbar. Die Nachweisführung gegenüber dem Audit und den Aufsichtsbehörden wird hierdurch entscheidend vereinfacht.

Maschinenverwaltung als Grundlage

Unter Maschinenverwaltung versteht man die systematische Erfassung und Steuerung aller relevanten Maschinen und Anlagen Stammdaten: Funktion, Standort, Gruppenzugehörigkeit, Typisierung sowie die Zuordnung zu Verantwortlichen. Der Wartungsplaner bildet diese Struktur und Stammdaten ab, indem jedes Betriebsmittel einem Objekt zugewiesen wird und Details wie Ort, Gruppe, Typ hinterlegt werden. Dadurch entsteht eine vollständige „Lebensakte“ des Betriebsmittels: von Inbetriebnahme über Wartung und Reparatur bis zur Stilllegung.

Die strukturierte Verwaltung ermöglicht:

• klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten

• transparente Historie aller Maßnahmen

• konsistente Datenbasis für Reporting und Kennzahlen

Maschinenwartung: Terminplanung, Durchführung und Dokumentation

Die Wartung von Maschinen ist keine einmalige Tätigkeit, sondern ein fortlaufender Prozess mit festgelegten Intervallen. Der Wartungsplaner unterstützt Unternehmen bei der Planung, Durchführung und Dokumentation dieser Maßnahmen.

• Planung & Erinnerung: Das System ermöglicht die Festlegung von Wartungs-, Prüf- und Inspektionsterminen

• automatische Erinnerungsfunktionen via E-Mail.

• Durchführung & Mobile Erfassung: Vor Ort können Wartungen mit den Checklisten über die App erfasst werden.

• Dokumentation & Auswertung: Jeder durchgeführte Vorgang wird protokolliert, inklusive Prüfbericht, Messwerten.

Prüfungen planen, durchführen und dokumentieren

Unternehmen müssen also einen Weg finden, um den Vorschriften für die Wartung, Überprüfung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen, Prüfintervalle und den Anforderungen an die Dokumentation gerecht zu werden. Oft werden dafür handschriftliche Listen, Excel-Sheets oder eigenentwickelte Datenbanken eingesetzt, was Probleme bei der Dokumentation verursacht und zu Fehlern führen kann.

Besser ist ein Tool, das auf die Betriebsmittelwartung zugeschnitten ist und über sämtliche Wartungs- und Instandhaltungsvorschriften sowie einen Kalender zur Planung verfügt. Optimal ist eine Funktion, mit der in Prüfberichten entsprechende Wartungsaufträge generiert werden können. Eine Software für das Wartungsmanagement ermöglicht den Fachkräften für Arbeitsschutz und -sicherheit, mit wenigen Klicks Dokumente zu erstellen,

Ulrich Hoppe, Senior Berater der Hoppe Unternehmensberatung.

Quelle: Hoppe Unternehmensberatung

zu archivieren und zu pflegen. Sie erfasst sämtliche Prüfgegenstände und die relevanten Objektdaten. Zusätzlich können weitere Daten wie Bilder hinterlegt werden.

Nutzen für sicheres und effizientes Wartungsmanagement

Die Kombination von Verwaltung und Wartung liefert Unternehmen folgende Vorteile:

• Rechtssicherheit: Wartungsplaner ist auf die Anforderungen von z. B. Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und Normen wie DIN EN ISO 9001 ausgerichtet.

• Reduktion von Ausfallzeiten: Durch frühzeitige Planung und Begleitung von Wartungszyklen lassen sich unerwartete Maschinenstillstände sowie damit verbundene Kosten vermeiden.

• Transparenz und Reporting: Dashboards, Kalender und Analyseansichten bieten Überblick über aktuelle Aufgaben und Auslastung.

• Effizienzsteigerung: Mobile Datenerfassung und automatisierte Prozesse reduzieren Medienbrüche, sparen Zeit und senken Administrationsaufwand.

Fazit

Mit einem Tool für Maschinenwartung ist jedes Bauunternehmen auf Kontrollen durch die Gewerbeaufsicht optimal vorbereitet. Transparenz und Rechtssicherheit im Wartungsmanagement ist gegeben, Arbeitsunfälle sowie die daraus resultierenden Kosten oder Ausfälle von Mitarbeitern werden ebenso reduziert wie der Maschinen- oder Anlagenstillstand.

Das System erstellt Prüfprotokolle, die sich revisionssicher archivieren lassen und die Nachweisführung gegenüber Audit und Aufsichtsbehörden erleichtern.

Quelle: Hoppe Unternehmensberatung

Die Wartung von Maschinen ist keine einmalige Tätigkeit, sondern ein fortlaufender Prozess mit festgelegten Intervallen. Der Wartungsplaner unterstützt Unternehmen bei der Planung, Durchführung und Dokumentation dieser Maßnahmen.

Mithilfe einer Wartungsplaner-Software können Baubetriebe ihre Wartungsaktivitäten optimieren und den Überblick über den Zustand ihrer Anlagen behalten. Letztendlich bietet der Wartungsplaner eine zentrale Plattform, um alle relevanten Informationen für Wartungen zu erfassen und zu verwalten.

Unter www.wartungsplaner.de sind weitere Informationen und nützliche Tipps zum Thema Arbeitsschutz, Wartungsplanung und PrüftermineManagement zu finden.

Lösungen für Internetanbindungen erreichen nächstes Level

CONNECTING CASE Das oberschwäbische Unternehmen Connecting Case hat sich in den letzten Jahren mit einer ähnlichen Geschwindigkeit entwickelt wie auch die Digitalisierung in immer mehr Lebensbereiche vordringt. Zum 5. Jubiläum ist das Unternehmen nun an einen neuen Standort gezogen, der alle Voraussetzungen für die nächsten Entwicklungsschritte bietet.

Zahlreiche Messen, Veranstaltungen, Vorträge und unzählige Gespräche liegen mittlerweile hinter den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Andrea Coskun-Goy und Enis Coskun. Alle dienten sie dem Ziel, die Anbieter für unkomplizierte Konnektivität auf Baustellen, in Unternehmen oder für weltweite Einsätze von Hilfsorganisationen bekannter zu machen.

Das ist in vielen Fällen gelungen, denn mittlerweile wurden mehrere Tausend Anlagen von Connecting Case nach Kauf, Miete oder Leasing bei unterschiedlichsten Kunden deutschlandweit installiert. Derzeit arbeitet das Unternehmen daran, die Betreuung der Kunden weiter zu optimieren. Es geht darum, die Inanspruchnahme von ServiceDienstleistungen noch einfacher zu gestalten und somit den Kunden zusätzliche Möglichkeiten der Erreichbarkeit zu bieten. Die Website wurde bereits überarbeitet, zeigt das gesamte Portfolio und bietet einfache Kontaktmöglichkeiten für Anfragen oder Service. Für das laufende Jahr ist zudem die Errichtung eines Kundenportals geplant.

Passende Anlage für jede Anforderung Um für jede Anforderung hinsichtlich Arbeitsplätze, Nutzungsdauer, Größe des Areals u.v.m. immer die passende Anlage bieten zu können, hat Connecting Case das Anlagen-Portfolio in den letzten

Jahren immer stärker ausgebaut und auf die einzelnen Bedürfnisse differenziert. So gibt es Anlagen, die mit sehr flexibler Dauer gemietet werden können, aber auch Anlagen zum Kauf oder Leasing. Lösungen mit feststehenden Komponenten finden sich ebenso im Portfolio wie Anlagen mit selbst definierbaren Komponenten wie Routern oder Antenne. Einige können durch die Kunden selbst innerhalb von Minuten installiert werden, bei anderen kommt der Monteur von Connecting Case vor Ort. Ebenso können Wartungs- und Servicedienstleistungen nach Bedarf und Kapazität der IT-Abteilung der Kundenunternehmen bedarfsgerecht hinzugebucht werden.

Durch dieses umfangreiche Sortiment hat auch das Auftragsvolumen stetig zugenommen, sodass am bisherigen Standort die Kapazitäten für das wachsende Team knapp wurden. Zudem ist nun am neuen Unternehmensstandort der Aufbau einer größeren eigenen Fertigung möglich. Hier können Anlagen individuell oder als Serien nach kundenspezifischen Anforderungen und Aufträgen gefertigt und konfektioniert werden.

Beispiel: Internetanbindung auf Baustellen Mit der voranschreitenden Digitalisierung nimmt die Anzahl an Steuerungen, Assistenz- und Überwachungssystemen auf Baustellen schnell zu. Da-

Nach fünf Jahren den Start-up-Kinderschuhen entwachsen: Andrea Coskun-Goy und Enis Coskun feiern das Jubiläum an ihrem neuen Standort in Mittelbiberach. Quelle: Connecting Case

mit werden auch die Anforderungen an die Leistung und Stabilität der Internetanbindung stetig anspruchsvoller, weil viele Arbeiten nur noch mit Internetanbindung möglich sind. Hierfür bietet Connecting Case individuelle Lösungen für stabiles Internet auf Baustellen jeder Dimension, die immer beliebter werden.

Leistungs- und Ausfallsicherheit

Gleichzeitig geht es darum, diese Systeme immer sicherer zu machen, d. h. beispielsweise, die Leistungsfähigkeit der Internetanbindung über WANBonding zu stärken. Hier werden die Signale von zwei oder mehr Anbietern gebündelt, um Schwankungen oder gar Ausfälle kompensieren zu können. Mehrere Netzwerke zu nutzen bedeutet unter dem Aspekt, dass alle Netze im Rahmen von Konflikten oder Anschlägen angreifbar sein können, mehr Sicherheit für den Nutzer. Connecting Case kann seine Kunden nicht nur bei der Auswahl der passenden Anlage beraten, sondern auch einige Tipps in Sachen Ausfallsicherheit geben.

Für jede Baustelle und für jede Situation gibt es eine passende Anlage von Connecting Case für stabilen und leistungsstarken Internet-Empfang.

Quelle: Connecting Case

Mit der Feier des fünfjährigen Bestehens ist Connecting Case endgültig den Start-up-Kinderschuhen entwachsen. Erklärtes Ziel der Unternehmensleitung ist es, als kompetenter Ansprechpartner für Unternehmen verschiedener Branchen die weitere Entwicklung der Digitalisierung zu begleiten und durch stetige Optimierung der eigenen Anlagen und des gesamten Portfolios diese auch mit zu gestalten.

Optimiertes RM Web für sicheres mobiles Arbeiten

MCS RENTAL SOFTWARE Das Unternehmen MCS Rental Software kündigt die Einführung des optimierten webbasierten Vermietmanagementsystems RM Web an. Die browserbasierte Plattform ermöglicht Vermietungsunternehmen den sicheren Zugriff auf die MCS Rental Software von jedem Endgerät aus und unterstützt ortsunabhängiges Arbeiten.

RM Web wurde für mobiles und ortsunabhängiges Arbeiten entwickelt und ist mit allen gängigen modernen Browsern kompatibel. Die optimierte Darstellung auf mobilen Endgeräten ermöglicht einen schnellen und sicheren Zugriff ohne Verbindung zum internen Netzwerk. Vermietungen, Geräteübersichten und Leistungskennzahlen lassen sich so in Echtzeit verwalten.

„Mit RM Web ermöglichen wir unseren Kunden den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf ihre Vermietsoftware über eine intuitive und leistungsfähige Benutzeroberfläche“, erklärt Nick Thomson, Chief Sales Officer bei MCS. „Ziel war es, Vermietunternehmen eine einfache, sichere und verlässliche Lösung für den täglichen Betrieb bereitzustellen – unabhängig vom Einsatzort der Mitarbeiter.“

Hauptvorteile von RM Web

Die neue RM Web-Plattform wurde so weiterentwickelt, dass das tägliche Vermietmanagement flexibler, sicherer und benutzerfreundlicher ist. Ihr klares Design und die vereinfachte Einrichtung reduzieren technische Hürden. So können sich Teams auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, statt die Technik zu verwalten.

Einfache Bedienung: Klare und übersichtliche Navigation, die Anwender dabei unterstützt, tägliche Aufgaben zu erledigen, Vermietungen zu verwalten und Berichte zu erstellen.

Einfache Zugänglichkeit: Sicherer Login über jeden unterstützten Browser, um jederzeit und von überall auf Daten zuzugreifen. Ob im Büro, unterwegs oder direkt vor Ort – Anwender können jederzeit auf RM Web zugreifen.

Höchste Sicherheit und Compliance: Alle Verbindungen sind verschlüsselt, um Unternehmensund Kundendaten zuverlässig zu schützen. Damit haben Anwender die Gewissheit, dass sensible Informationen jederzeit optimal abgesichert sind. Konnektivität in Echtzeit: Informationen werden sofort aktualisiert. So ist sichergestellt, dass alle Mitarbeiter stets mit den aktuellsten Daten arbeiten. Umfassendes Reporting: Detaillierte webbasierte Berichte lassen sich schnell erstellen – mit denselben flexiblen Optionen wie im DesktopSystem MCS rm.

Hohe Leistung und Zuverlässigkeit: RM Web nutzt die bestehenden Unternehmenssysteme und bietet so schnelle, stabile Performance, die mit dem Wachstum Ihres Unternehmens problemlos skalierbar ist.

Geringer Wartungsaufwand: Einfache Updates und minimale Server-Anforderungen reduzieren den IT-Aufwand und gewährleisten eine zuverlässige Performance.

Mit den Updates für RM Web unterstreicht MCS Rental Software erneut sein Engagement für kontinuierliche Innovation und Investitionen in webbasierte Vermietlösungen.

MZ Mediaverlag GmbH

Härtnagel 2 . 87439 Kempten

Telefon +49 (0)8 31 / 6 97 30 51-0

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Aboverwaltung Melanie Amann (-95)

Druckerei und Holzmann Druck

Versand GmbH & Co.KG Gewerbestraße 2 86825 Bad Wörishofen

Anzeigenpreise derzeit gültige Anzeigen-Preisliste Nr. 5 vom 1.1.2025

Mit RM Web führt MCS Rental Software ein optimiertes, browserbasiertes Vermietmanagement ein, das sicheren, ortsunabhängigen Zugriff und Echtzeitverwaltung ermöglicht. Die Plattform steht für einfache Bedienung, hohe Sicherheit und den klaren Fokus auf webbasierte, zukunftssichere Vermietlösungen.

Quelle: MCS Rental Software

Der MZ MEDIAVERLAG übernimmt keine Haftung für unverlangt eingesandte Einsendungen. Für sämtliche Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis der Veröffentlichung sowie der redaktionellen Bearbeitung vorausgesetzt. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht die Ansicht der Redaktion wider. Alle Rechte der Verbreitung sind vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Für Autorenbeiträge haftet der Verlag nicht. Autorenbeiträge spiegeln die persönliche Meinung des Autors wider. Folgende Mitglieder der Verbände Deutscher Abbruchverband e.V., Baustoff Recycling Bayern e.V., VMI e.V., IGHB e.V. erhalten Treffpunkt.Bau im Rahmen ihrer Mitgliedschaft kostenfrei. Erfüllungsort: Kempten (Allgäu)

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1. Gegenstand anlegen

•Stammdaten erfassen

•Kategorisieren -Gruppe zuordnen

•Dokumente anhängen

•Bild zuordnen

2. Aufgabe hinzufügen

•geplante Prüfung / Wartung definieren

•Termin festlegen

•Zuständigkeit klären

•Prüfprotokoll anhängen

•Intervall für Folgetermin bestimmen

3. Sich erinnern lassen

•Was ist demnächst fällig?

•Was wurde nicht erledigt?

•Dashboard, Monatskalender

•Diagramme und Listen

•E-Mail-Erinnerung

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Aufgaben im Griff?

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Das kann der Wartungsplaner

  wiederkehrende Prüfungen verwalten

 Wartungstermine koordinieren

  Staplerprüfungen

 Regalprüfungen und Regalinspektionen

 Prüfung von Leitern, Türe Tore Fenster

Feuerlöscher, Brandschutzeinrichtungen

 Elektroprüfungen, DGUV 3 Daten importieren

 Unterweisungen planen und dokumentieren

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