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DIE FACH-ILLUSTRIERTE FÜR DAS HOTEL-MANAGEMENT Große ITBNachlese S. 28

Luxushotel-

Test

Logis im BurgHotel – Residenz oder Verlies?

Investition in die Technik Lohnen sich Tablet-PCs auf den Zimmern?

Vierbeiner im Hotel

TIERISCH guter Service


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Thomas Karsch Chefredakteur karsch@tophotel.de

Top-Werte für Tophotel Das renommierte Marktforschungsinstitut TNS Infratest hat im Februar 2014

eine repräsentative Leserbefragung durchgeführt. Das Ergebnis dieser »Leser-StrukturAnalyse gemäß ZAW-Rahmenschema« liegt nun vor und bestätigt eindrucksvoll, dass Tophotel die �lichtle t re

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Leserinnen und Lesern sind Führungskräfte und maßgeblich an den Einkaufs- und Investitionsentscheidungen in ihren Betrieben beteiligt. Beeindruckend ist auch die en rme eich eite die

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Die ersten wichtigen Fachmessen in diesem Jahr liegen hinter uns. Intergast-

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die innerhalb der nächsten drei Jahre realisiert werden sollen und somit 56.880 usät liche immer au den

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band die Einführung der Bettensteuer in mittlerweile 16 Städten und Gemeinden, die au diese

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INHALT FOYER 6 8

Die bunte Seite der Hotellerie Nachrichten

TOPHOTELLERIE

TIERISCH GUTER SERVICE

Foto: Portraits of Peninsula by Annie Leibovitz

48 In der Top-Hotellerie hat sich die einst negative Einstellung gegenüber Hundebesitzern gewandelt – und vielfach sogar ins Gegenteil verkehrt. Denn mit dieser neuen Zielgruppe lässt sich ordentlich Geld verdienen, fand Top hotelAutor Helge Sobik heraus

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TIERISCH GUTER SERVICE

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10 Interview mit Peter Mettler und Carsten Rath: Kameha goes Swiss 12 Hoteltest im Relais & Châteaux Hardenberg BurgHotel 23 Leser-Struktur-Analyse: Topnoten für Tophotel 28 ITB-Nachlese 2014: Die Big Player der Hotellerie glänzten auf der ITB einmal mehr mit ambitionierten Wachstumsplänen. Nach wie vor gibt es aber Themen, die den Hoteliers Verdruss bereiten – lesen Sie mehr ab Seite 28! 38 Neue Hotels im In- und Ausland

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ITB-NACHLESE

MARKT 44 Zahlen, Daten, Fakten 2013: Kein Grund zur Klage 45 Fairmas-Trendbarometer: Düsseldorf

MANAGEMENT 46 Deutscher GM im Ausland: Christian Hirt 52 Karriere: Alfred-BrennerStipendium 2014 und weitere Auszeichnungen 53 Steuertipp: Das Problem mit den Thermobelegen 54 Personalien In- und Ausland, Firmen 56 Personenaufnahme: Wolfgang Greiner

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DEUTSCHER GM IM AUSLAND

VERBÄNDE & KOOPERATIONEN 57 58 60 61 62 63 64

BDVT FBMA FCSI GAD HSMA Landidyll e.V. Romantik Hotels & Restaurants 65 Selektion Deutscher Luxushotels 66 VSR e.V.

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GAD e.V.

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Kaffeekünstler Siamonie Serie

INVESTITION 67 Star Award 2014: Das Votum der Leserinnen und Leser 100 Restaurant: Frankreich lässt grüßen 106 Berufskleidung & Hotelwäsche: Einfach fesch! 112 Energie: Energie aus der Tiefe 114 TV & Entertainment: Der digitale Concierge

FOOD & BEVERAGE 86 Kaffee & Tee: Teegenuss rund um die Uhr 96 Food-Konzepte: Bleibt alles anders? 99 Weinwegweiser

SERVICE 118 Branchen-Navigator 128 Testfahrt: Škoda Superb Combi 2.0 128 Buchtipp 130 Impressum Vorschau

K af f ee

maschine

COMMUNITY 129 Die Branche in Bildern

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DIE BUNTE SEITE DER HOTELLERIE

Hoch hinaus

FOYER

Schwindelerregende 175 Meter hoch soll der Estrel Tower und damit Berlins höchstes nicht-technische Gebäude werden. Der Siegerentwurf (Foto) für die geplante Erweiterung des Estrel Berlin – Europas größter Convention-, Entertainment- und Hotelkomplex – stammt aus dem Büro Berkow Leibinger. In dem eleganten Turm sollen unter anderem 814 zusätzliche Zimmer entstehen. Info: www.estrel.com

FOTO DES MONATS

Bei der Einrichtung eines Hotels sind

das Kleininventar, die im Dorint rund 900

viele Details zu beachten, wie das neue

Positionen mit mehr als 48.000 Einzel-

Dorint Airport-Hotel Zürich errechnet hat. Jedes noch so kleine Teil muss bestellt, geliefert, in Empfang genommen und verstaut werden – bis hin zu den Pinnwand-Nadeln für den Bankettbereich. Die finden sich auf der Liste für

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klein

KRAM

teilen umfasst. 25 verschiedene Lieferanten kamen zum Teil mit Sattelschleppern und brachten die Waren zum Hotel. Das Gesamtgewicht der Teile beträgt über 15.000 Kilo – von wegen Kleinkram! Info: www.dorint.com

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Die US-Hotelkette La Quinta Inns & Suites hat ein Faible für Superlative: Nach dem längsten Hotelmatratzen-Domino 2012 gelangen dieses Jahr während der Hauptkonferenz in Hawaii drei Rekorde mit Handtüchern. 1113 Gäste, Mitarbeiter und Partner bildeten die längst HandtuchKette der Welt. 1110 Menschen schafften den Weltrekord im »High Five«. Und mit 2500 roten, weißen und blauen Handtücher wurde das weltgrößte Handtuch-Mosaik in Form des Sternenbanners gelegt (Foto). Alle drei Rekorde wurde von einem offiziellen Vertreter vom Guinness-Weltrekorde-Buch abgenommen. (Quelle: www.hoteliertv.net)

F l a g ge z e ig en

ZUGEHÖRT »Unsere Geschichte war stets von Wachstum geprägt. Ohne dieses wären die letzten 20 Jahre nicht so erfolgreich gewesen.« Ekkehard Streletzki, Eigentümer Estrel Berlin

Ehrengast Das Lindner Hotel & Residence Main Plaza in Frankfurt am Main hat einen Vogel – und ist stolz darauf! Auf dem goldverzierten Dach des 88 Meter hohen Art-déco-Gebäudes nistet ein Wanderfalke. Zur Feier des Ehrengastes hat Küchenchef Alfons Lorenz Brosius feine Trüffelpralinen in Form von Wanderfalkeneiern kreiert. Von den sechs Euro, die das Tütchen mit acht Pralinen kostet, gehen fünf Euro als Spende an den Naturschutzbund (NABU). www.lindner.de

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Viel zu schade für die Tonne, befand der spanische Designer Raul Lauri und stellt aus Kaffeesatz Leuchten, Schalen und Acceessoires her. Durch die Beigabe von Biobindemitteln verändert sich unter Druck und hohen Temperaturen die Konsistenz des Satzes. So entsteht ein Rohstoff, der zu Formen oder Platten gepresst werden kann. Die Exponate riechen fein nach Kaffee und »verduften« am Ende ihrer Lebensdauer ganz ökologisch auf den Kompost. Zu beziehen über den Innenarchitekten Qn‘C Philipp Kuntze: www.qnc.ch

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FOYER NACHRICHTEN

Die Auswüchse der Bettensteuer Ob City Tax, Kulturförderabgabe, Beherbergungsabgabe bzw. -steuer oder Übernachtungsabgabe – die Bettensteuer bleibt ein Ärgernis in der deutschen Hotellerie und sorgt fast wöchentlich für neue Schlagzeilen. So kam es unlängst zu einem einstweiligen Verfügungsverfahren hinsichtlich der Inkludierung der Steuer in den Endpreis. Außerdem werden Gäste nun auch für ihre Hunde zur Kasse gebeten Den Stein ins Rollen brachte A&O-Chef Oliver Winter, der für seine Berliner Hotels aufgrund der neu eingeführten City Tax gleich bei der Buchung abfragen lassen wollte, ob der Aufenthalt geschäftlich veranlasst ist. Das lehnte HRS mit Hinweis au die geset lichen erp�lichtungen a da es sich bei der Berliner Bettensteuer um eine sogenannte »indirekte Steuer« handele. Steuerschuldner sei also der Beherbergungsbetrieb, der die Steuer wiederum dem Übernachtungsgast in Rechnung stellen könne. »Bei derartigen Abgaben sind wir als Hotelportal gemäß § 1 der Preisangaen er rdnung da u erp�lichtet den Gästen den Preis inklusive aller anwendbaren Steuern und Preiskomponenten anzuzeigen«, erklärte HRS-Unternehmenssprecher Björn Zimmer. Bestätigt wurde diese Vorgehensweise durch das Oberlandesgericht Köln. Die Richter gaben am 14. März einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Köln gegen das Portal Booking.com statt, welches bis dato die ettensteuer nicht �lächendec end in den Endpreis inkludierte. Hotels und Portalen, die sich nicht an diese Regelung halten, drohen gerichtliche Verfahren – und bei Verstoß gegen eine gerichtliche Untersagung in der Regel eine Ordnungsstrafe. Damit aber noch nicht genug der Paragrafenreiterei, denn in Berlin wird die Bettensteuer auch für Hunde in Hotels erhoben. »Die Hoteliers berechnen für Hunde ein zusätzliches Übernachtungsentgelt. Deshalb wird dieses bei privaten Übernachtungen auch bei der City Tax einberechnet«, erklärt eine Senatssprecherin. Blinden- und Wachhunde seien aber von der Bettensteuer ausgeschlossen, schließlich sind diese quasi dienstlich im Einsatz. Und geschäftlich veranlasste Übernachtungen sind eben bettensteuerfrei. Weitere aktuelle Branchennachrichten im Internet auf www.tophotel.de 8

Formular zur Anmeldung der Übernachtungssteuer in Berlin

Kurzzeitige Vermietung von Privatwohnungen wird schwieriger Der Bundesgerichtshof entschied im Januar, dass Mieter ihre Wohnung nicht an Touristen untervermieten dürfen. Der Grund: Eine Untervermietung sei auf gewisse Dauer angelegt und von der tageweisen Vermietung zu unterscheiden. Airbnb erklärte hierzu nach Auskunft der »Süddeutschen.de«, dass das Urteil den Großteil der von ihm vermittelten Unterkünfte nicht betreffe, da 76 Prozent der Gastgeber nur gelegentlich Teile ihrer Wohnungen vermieteten, was nicht gewerblich und somit weiterhin erlaubt sei. Aktuell kam im März ein weiteres Urteil hinzu: Das Verwaltungsgericht in Berlin entschied in einem Eilverfahren, dass die Nutzung von Wohnungen als Ferienwohnungen im allgemeinen Wohngebiet gegen das Gebot der Rücksichtnahme verstößt und somit nicht zulässig ist. Unabhängig davon kündigte Airbnb an, sich nicht länger nur als Onlinebörse für erschwingliche Unterkünfte zu vermarkten, sondern das Unternehmen in eine globale Hospitality-Marke verwandeln zu wollen. Momentan werde über neue Services wie Reinigung, Kühlschrankauffüllungen und Transportangebote nachgedacht. TH

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TOP-HOTELLERIE INTERVIEW

Peter Mettler, neuer Präsident der LH&E Group, mit Dr. Daniel Brüllman (UBS) und Carsten Rath (v.li.)

Kameha goes Swiss Nach Übernahme der Anteilsmehrheit an der LH&E Management AG (Kameha Hotels & Resorts) durch den Schweizer Gesellschafter Peter Mettler will sich die Gesellschaft stärker auf den Schweizer Hotel- und Residence-Markt konzentrieren. Im Doppelinterview mit Top hotel sprechen Verwaltungsratspräsident Peter Mettler und CEO Carsten Rath über die Pläne

Z U R P E R SO N Peter Mettler (53) ist seit 2012 Eigentümer und CEO des Projektentwicklers Mettler2Invest AG. Die Firma mit Sitz in St. Gallen ist auf innovative Immobilienentwicklungen spezialisiert. Im vergangenen November konnte der UBS Fonds »Sima« als Käufer für das Kameha Grand Zürich im Glattpark gewonnen werden. Das Lifestyle-Hotel wird von M2I, Peter Mettlers Firma, entwickelt.

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Tophotel: Herr Mettler, Sie haben bereits vor zwei Jahren 15 Prozent der LH&E Management AG-Anteile gekauft. War es damals schon Ihr Plan, die Mehrheit zu übernehmen? Peter Mettler: Ja, aber ich wollte zunächst das Unternehmen und vor allem das Management besser kennenlernen. Als ich überzeugt war, dass Kameha aus einem exzellenten Team besteht und die Anteile

Tophotel: Worin sehen Sie den Mehrwert durch Ihre Übernahme? Mettler: Wir sind einer der wesentlichen Projektentwickler in der Schweiz – und haben nun die passende Marke mit dem richtigen Management dazu. Tophotel: Wie sehen Ihre weiteren Pläne mit Kameha aus?

ein sehr gutes Investment sind, habe ich die Mehrheit erworben.

Mettler: Zunächst gilt es zu konsolidieren und die Ausrichtung auf die Zukunft abzustimmen. Mit Sicherheit wird man künftig aber noch mehr »Swissness« bemerken.

Tophotel: Haben Sie auch Anteile von Carsten Rath übernommen?

Tophotel: Planen Sie mit dem jetzigen Management weiter?

Mettler: Indirekt ja – mir war es aber von Anfang an sehr wichtig, dass Carsten Rath weiter an Bord bleibt – ansonsten hätte ich nicht gekauft!

Mettler: Der große Wert der Marke Kameha liegt im Management und seinen herausragenden Talenten. Die Prozesse sind sehr professionell, der Spirit ist überaus

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Peter Mettler

Die Zukunftsaussichten für Kameha sind großartig, das Team hat bereits Besonderes geleistet.

gastfreundlich und alle Unternehmungen sind ausschließlich auf die Bedürfnisse der Gäste ausgerichtet. Die Zukunftsaussichten für Kameha sind großartig, das Team hat bereits Besonderes geleistet. Es ist eine höchst effektiv geführte Hotelgesellschaft. Aus diesem Grund wünsche ich mir größtmögliche Kontinuität. Top hotel: Herr Rath, decken sich diese Pläne mit Ihren Vorstellungen? Carsten Rath: Peter Mettler und ich vertrauen uns und wir haben gleiche Visionen. Wir fahren schon zwei Jahre Tandem – er als Verwaltungsratspräsident, ich als CEO. Das passt sehr gut. Top hotel: Wie sieht aus Ihrer Sicht nach der Übernahme von Peter Mettler die Zukunft aus? Werden Sie weitere Investoren ansprechen, also zulassen? Rath: Natürlich. Wachstum braucht Kapital und sicher wird sich daher zukünftig auch noch der ein oder andere neue Investor an Kameha beteiligen. Top hotel: Und wenn strategische Investoren kommen, die möglicherweise alle LH&E Management AGAnteile übernehmen wollen? Rath: Diesbezüglich bin ich entspannt. Sollten zukünftige, neue Investoren weiter mit dem Team langfristig planen, freue ich mich – sollten sie andere Pläne haben, so wird mir sicher nicht langweilig. Aber das ist ja nicht aktuell. Top hotel: Herr Mettler, wie sieht es mit den im Eigentum des ehemaligen Mehrheitsgesellschafters befindlichen Kameha-Hotelprojekten aus? Mettler: Mallorca ist eine Perle, eine der besten Hotelentwicklungen im gesamten Mittelmeerraum. Ich hoffe, dass es dem ehemaligen Kameha-Aktionär gelingt, trotz der massiven Finanzkrise in Spanien die-

ses wunderbare Haus fertigzustellen. Wir als Kameha stehen jedenfalls zu unserem Commitment und sind hier in enger Abstimmung. Asien sehe ich nicht so positiv – Laos ist sicher ein spannender Zukunftsmarkt, aber zum jetzigen Zeitpunkt für Kameha nicht konkret. An Phuket glaube ich angesichts des dort vorhandenen Angebotes und des ewig schwelenden Politik-Problems in Thailand nicht. Tophotel: Wie stehen Sie zu dieser Strategie? Sie haben doch bereits viel Zeit und Energie in diese Projekte investiert. Rath: Auf jede zehnte potenzielle Projektentwicklung kommt am Ende ein Vertrag. Auch hier sind wir gut abgestimmt. Tophotel: Somit ist Kameha im Augenblick in Zürich, Bonn, Düsseldorf und eventuell auf Mallorca und in Frankfurt vertreten.

»Swissness auf charmante Art« verspricht das von M2I entwickelte Kameha Grand im Züricher Glattpark, das im Frühjahr 2015 an den Start geht

Mettler: Korrekt, wobei die Bonner Fees betriebswirtschaftlich dem ehemaligen Kameha-Mehrheitsaktionär zugeschlagen werden – sozusagen als Teil des Aktienpaket-Kaufpreises. Wir, die LH&E Management AG, kümmern uns natürlich weiter um die Verpflichtungen aus dem Lizenz- und Service-Vertrag.

Mettler: K-Star geht mit allen Konsequenzen an den ehemaligen Mehrheitsgesellschafter – gehört also nicht mehr zu uns. Die LH&E Management AG steht für Kameha – eine spannende, innovative Schweizer Hotelgesellschaft, die auch private Residenzen, Eventgastronomie und

Tophotel: De facto gibt es also ein Projekt im Cashflow weniger?

Tophotel: Herr Rath, haben Sie neue Projekte im Auge?

Mettler: Richtig, das war mir bei der Übernahme klar. Ich erwähnte bereits, dass wir konsolidieren und dann entsprechend wachsen. Langsam und stetig – wie wir Schweizer so sind.

Rath: Zunächst werden wir das Kameha Grand Zürich 2015 eröffnen – darauf liegt unser Fokus. Danach konzentrieren wir uns eventuell auf Luxemburg. Ein dortiges Pro-

Tophotel: Was passiert mit der Marke K-Star?

Luxus-Resorts erfolgreich betreiben kann.

jekt ist relativ konkret, die anderen möglichen Ziele sind noch zu vage und daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht spruchreif. TH 4 / 2014 | TOPHOTEL

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Relais & Châteaux Hardenberg BurgHotel

Landlebenslust Mehr als fünf Millionen Euro wurden in den vergangenen ★★★★★

Anonymer LuxushotelTest

Jahren in das seit neun Generationen in Familienbesitz

Folge 99

das Relais & Châteaux zugehörige Traditionshaus die

befindliche Hardenberg BurgHotel investiert. 2012 erhielt Fünf-Sterne-Klassifizierung. Ob das BurgHotel die hohen Erwartungen an ein Luxushaus in allen Bereichen erfüllen kann, wollte unser Tester ganz genau wissen und begab sich nach Niedersachsen

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ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST TOP-HOTELLERIE

DO. 16/01, 11:58

Telefonische Reservierung er lich h �lich rm llendet: del erp�lichtet n terne auch ie ra kontakte mit dem Hardenberg BurgHotel verlaufen alle sehr angenehm. Da das Hotel zu meinem Wunschtermin online nicht mehr buchbar ist, versuche ich es telefonisch. »Eine große, hausinterne eranstaltung edauert die itar eiterin liebenswürdig. Zwei Zimmer hat sie aber doch noch – in der Hinterhand, sousagen: ein elu e ppel immer das bei Einzelnutzung 179 Euro einschließlich Frühstück kostet, und eine Juniorsuite für 215 Euro pro Nacht. Als ich mich unentschlossen zeige, drängt mich die Dame nicht, sondern bietet mir an, eines der Zimmer zur Sicherheit auf Option zu reservieren. Später am Tag rufe ich n ch einmal an um das elu e immer u uchen a ich mich im erlau des Gesprächs nach den Spa-Angeboten des Hauses erkundige, nimmt EmpfangsÜber dem Hardenberg BurgHotel in Nörten-Hardenberg bei Göttingen, das zum Landsitz der Grafen von Hardenberg gehört, thront die über 1000 Jahre alte Burgruine

leiterin Frau Lennert das zum Anlass, mir ein Zimmer in der »Mühle« vorzuschlagen; in diesem Nebentrakt des Hotels liege auch das Spa, und so hätte ich einen kurzen Weg dorthin. Wie aufmerksam. Ob ich auch eine Tischreservierung vornehmen wolle? Ich will. Für das Gourmetrestaurant kommt nur der Dienstag in Frage, da das »Novalis« am Montag geschlossen hat. Am Montag könne ich aber gern und gut auch in der »Keiler-Schänke« essen. In aller Form bedankt sich die kompetent wirkende Mitarbeiterin für meine Buchung und bekundet ihre Freude, mich bald im Haus begrüßen zu dürfen. Auch meine in weiteren Telefonaten vorgebrachten Anliegen werden sämtlich positiv beschieden. Die uchung einer u re�le nenmassage Kein Problem. Die Abholung am Bahnhof? Aber selbstverständlich. Wertung: ausgezeichnet

Internet-Auftritt / Online-Buchung r den ielen e t und die insgesamt etwas zu volle Startseite des Hardenberg BurgHotels entschädigen die hochklassigen Fotos im Breitbildformat. Sie wechseln in angenehmem Rhythmus und vermitteln einen sehr ansprechenden Eindruck von diesem ländlichen u us e ugium an bekommt Lust darauf, dort zu sein – und das ist das Beste, was eine Website kommunizieren kann. Ob Tagung, Golf oder Kulinarik – für weitergehendes Interesse jedweder Art finden sich weitergehende Informationen jedweder Art. Alle aktuell und umfassend aufbereitet. Wertung: gut

Lage / Anreise Nörten-Hardenberg liegt vor den Toren Göttingens und ist ein »Flecken«. So etwas gibt es noch in Niedersachsen und steht laut Wikipedia für eine »kleinere, aber lokal bedeutende Ansiedlung«. Die lokale Bedeutung dieses Örtchens tritt dem Besucher klar vor Augen, vergegenwärtigt er sich des hier seit Jahrhunderten angesiedelten Landsitzes der Grafen von Hardenberg. Da sind das Schloss mit seinem ausgedehnten Park, der landwirtschaftliche Betrieb mit seinen Stallungen, Ländereien und einem Reitplatz, auf dem alljährlich ein Spring4 / 2014 | TOPHOTEL

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TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

halte einen kleinen Plan (»Ihr Aufenthalt«), der mich an meine Restaurantreservierungen und die gebuchte Massage erinnern soll. Offenbar wollte niemand das letzte freie Zimmer haben oder man will mir etwas Gutes tun – oder beides. Jedenfalls bietet mir Frau Rosentreter die Juniorsuite als Upgrade an – »zumal jetzt gerade so schön die Sonne hineinscheint!« Ich schaue mir eide immer an auch das elu e Zimmer ist sehr ansprechend, aber die Sonne und die Riesenterrasse mit Blick auf den Turnierplatz geben den Ausschlag. Gern die Juniorsuite. Frau Lennert bringt mich nach oben, zeigt mir, wo im Zimmer ich was finde, erkundigt sich, ob ich vielleicht einen Kaffee und ein Stück Kuchen haben möchte und wünscht mir schließlich zwei rundum schöne, erholsame Tage. »Wenn wir etwas für Sie tun können – wir sind immer für Sie da!« Wertung: sehr gut

Das Testzimmer

turnier von internationalem Ruf stattfindet. Da sind die Hardenberg’sche Kornbrennerei, das feine BurgHotel und nicht zuletzt die über 1000 Jahre alte Burgruine. Ach ja, zwei Golfplätze gehören ebenfalls zum Landsitz. r dem ahnh G ttingen artet ein gediegener, dunkler Hotelbus auf mich, dessen Tür ferngesteuert aufgleitet, während die ebenfalls gediegen in einen dunkelblauen Hosenanzug gekleidete, junge Frau J. mich lächelnd mit Handschlag begrüßt und sich meines Gepäcks annimmt. Sie bietet mir ein Wasser an und fährt mich dann, freundlich Konversation machend, zum zehn Minuten entfernten Hotel. Dort lacht die Sonne und lässt das gepflegte Fachwerkensemble in bestem Licht erscheinen. Eine weitere Dame in Dunkelblau kommt aus dem Hotel, begrüßt mich strahlend und geleitet mich zur Rezeption. Fast mutet es wie Heimkommen an, als dort auch noch Hoteldirektorin Isabelle Rosentreter hinter dem Schreibtisch hervortritt und mich namentlich und fast wie eine Freundin willkommen heißt. Das nenne ich einen persönlichen Empfang! Und das wird – wie ich später beobachten kann – bei jedem Neuankömmling so zelebriert. Wertung: sehr gut MO. 24/02, 14:10

Check-in r dem e epti nsdes in chrei tischh he nehme ich auf einem bequemen Sessel Platz, um die Formalitäten zu erledigen. Jetzt wäre ein Glas Sekt genehm, das angebotene Wasser hingegen lehne ich dankend ab. Es ist nur noch der Meldeschein zu unterschreiben, und ich er14

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Zimmer 108

Das Testzimmer ist sauber; kleine Mankos im Hotel sind das abgelaufene Prüfsiegel am Feuerlöscher und die Schlieren am Zahnputzglas

Relais & Châteaux Hardenberg BurgHotel Hinterhaus 11A 37176 Nörten-Hardenberg Telefon 05503-9810 www.burghotel-hardenberg.de info@hardenberg-burghotel.de Kategorie ★★★★★ Inhaber Carl Graf von Hardenberg Direktoren Georg und Isabelle Rosentreter 35 Zimmer & 7 Suiten Preise DZ ab 89 ¤, Suite ab 139 ¤ (inkl. Frühstück)

Nahezu alles, was einem Hotelzimmer Wohlfühlcharakter verleihen kann, ist in der Juniorsuite zusammengetragen. Wobei der Begriff »Juniorsuite« irreführend ist, denn es handelt sich bei Nummer 108 um ein geräumiges Zimmer mit großzügigem Bad und schöner, großer Terrasse. Es ist mit einzelnen, individuellen Möbelstücken eingerichtet, deren scheinbar usammenge r elter hara ter es gerade wohnlich macht, zum Beispiel die beiden gänzlich unterschiedlichen Nachttische oder die h l erne ransp rt iste die als uchtisch dient. Geölte Eichendielen, gemütliche Sessel, karierte und gestreifte Stoffe – Landhausstil vom Feinsten eben – verbinden die Einrichtung zu einem behaglichen Ganzen. Porträts in Öl, Pferdestiche und Gute-Nacht-Lektüre aus dem eigenen Hause (»Meine Reise um die Erde im Jahr 1901 – die Tagebücher des Kuno Graf von Hardenberg«) lassen das Gefühl aufkommen, hier bei Grafens persönlich zu Gast zu sein. Das Wappentier derer zu Hardenberg ist jedenfalls allgegenwärtig. Nein, dabei handelt es sich nicht um ein Pferd, wie man durchaus vermuten könnte, sondern um ein ausgewachsenes männliches Wildschwein, einen Keiler. Sein Kopf ziert das Hotellogo und damit nahezu alles – den Teppichboden der Flure, beispielsweise, die Türen des Aufzugs und im Zimmer das Do-not-disturb-Schild. Dieses zeigt auf der einen Seite ein friedlich schlafendes und auf der anderen Seite ein Wildschwein, dessen Aufforderung »Bitte Zimmer aufräumen« man unwillkürlich ernst nimmt (vielleicht

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sollte man das Schild mitnehmen und dem Nachwuchs an die Zimmertür hängen). Ein großer begehbarer Kleiderschrank bietet Platz und Bügel für mindestens eine Woche Golfurlaub samt Sportausrüstung, in großen Schubladen sind neben den üblichen Accessoires auch zwei Bademäntel (XXL) samt Badeschlappen (Männlein/Weiblein) und eine Wärmflasche (roter Strick mit Keilerkopf) verstaut. Der Safe steckt überraschenderweise im Minibarmöbel, wo man den Platz eigentlich sinnvoller hätte nutzen können er gr e latscreen mit ist au das ett ausgerichtet; wer sich zum Fernsehen gemütlich in einen der Sessel fläzen will, muss diesen erst um 90 Grad drehen. Einen satten Musikklang ermöglicht die Bose-Anlage mit iPod- oder iPhone-Anschluss. Dank ihrer und der Lampe verbleibt am Schreibtisch aber nur noch eine freie Steckd se ist stenl s den de indet der Gast au einer Karte in der Gästemappe notiert. Diese ist im Übrigen gut bestückt mit Broschüren, zweisprachiger GästeInformation, Ausflugstipps und Briefpapier. Auch Notizblock und Hotelkugelschreiber sind vorhanden; auf einem ese eichen elches in der eitschri t den a tuellen Tag markiert, sind alle Sender aufgeführt. Der Blick in die Minibar offeriert ein ebenso sorgfältig ausgewähltes wie ungewöhnlich zusammengestelltes Getränkeangebot, in dem neben den hauseigenen Spirituosen beispielsweise auch ökologisch produzierte und fair gehandelte Softdrinks ihren Platz haben. Eine Flasche Mineralwasser ist im Zimmerpreis inbegriffen. Was dem Standard des Hauses entspräche, aber fehlt, sind eine kleine Kaffeemaschine und/oder ein Heißwasserbereiter für Tee und Kaffee. Nicht immer will man dafür den 24-Stunden-Getränkemser ice in nspruch nehmen u der uchtisch Holzkiste ist ein hübsches Willkommen von Seiten des Hotels aufgebaut, auf das der Blick schon gleich beim Betreten des immers ällt: ein unter lumengru und ein Glastablett mit zwei Äpfeln sowie einem kleinen Weckglas mit handgeschrie enem ti ett arin: lec ere auchmandeln. Handgeschrieben ist auch die Willkommenskarte des Direktoren-Ehepaars, das sich freut, mich bei sich im Haus verwöhnen zu dürfen. Ich freue mich auch. Ach ja, das Zimmer präsentiert sich übrigens ausgesprochen sauber. ediglich Gimcrac und uchst ne die edlen ll l ter auf den beiden kolorierten Stichen, tragen nicht nur den Kopf hoch, sondern auch etwas Staub auf ihren Bilderrahmen. Wertung: sehr gut

Bad

as ad ällt de initi in die ateg rie er hn ad Mit Dielenboden, weißen Holzpaneelen, großem Doppelwaschtisch, Badewanne und separater, begehbarer Dusche ist es richtig komfortabel. Schade nur, dass auch die Toilette im aum integriert ist ier ad rleger e ein et aus Badetuch, Duschtuch, Handtuch und Waschlappen pro Gast, sowie die grandiose Guest Supplies-Ausstattung mit den ebenso hübsch benannten wie hochwertigen Pro-

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TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

Klein, aber fein: Das Spa bietet unter anderem Sauna, Dampfbad und einen Ruheraum. Das Badezimmer (li.) fand der Tester picobello sauber vor

dukten der Firma Molton Brown zeigen, dass hier am Gästekomfort wirklich nicht gespart wird. Eine rote Glaswand dient als moderner, ein alter Holzhocker als antiker Hingucker – alles in allem ein Bad, in dem man sich gern aufhält. Umso mehr missfällt die unglückliche Beleuchtung durch falsch platzierte Decken-Downlights. Der beleuchtete Rasierspiegel schafft nur bedingt Abhilfe. Besser wären zusätzliche Lampen zu beiden Seiten des Spiegels. Das Bad ist picobello sauber – fast erleichtert bin ich, als ich an einem Zahnputzglas Schlieren finde. Wertung: gut 15:15

Roomservice

1-a-Roomservice: Die Käseplatte mit neun Sorten beeindruckte den Tester 16

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Zwar gibt es einen Frühstückstürhänger, aber keine Roomservice Karte – der Gast kann aus der Speisen- und Weinkarte des Gourmet-Restaurants wählen und im Zimmer à la carte dinieren. Beim Blättern in der Gäste-Information fällt mein Blick jedoch auf die vier kleinen 24-Stunden-Gerichte, zu denen eine »Auswahl an verschiedenen Käsesorten mit zweierlei Brot« zu 12,50 Euro gehört. Frau Lennert gibt vorsichtshalber 30 Minuten als Servierzeit an – sie

wird um fünf Minuten unterschritten. Aber was Herr B. da auf einem sorgfältig gedeckten Servierwagen ins Zimmer fährt, hat mit einem kleinen Käseteller nicht viel gemein. Neun Sorten feiner Käse sind da auf einem Schieferbrett angerichtet, dazu gibt es Walnuss-, Früchtebrot und Baguette, ungesalene utter eigensen irsch n it eine Orangenmarmelade mit Danziger Goldwasser (gehört zum Hardenberger SpirituosenPortfolio), blaue und grüne Trauben sowie Walnusshälften. Für 12,50 Euro. Da ist ja das mit estellte Glas hampagner teurer Doch zu früh gefreut, es kommen satte zehn Euro Roomservice Aufschlag hinzu. Herr B. hat e tra einen hler mit ei unge neten Flaschen Taittinger mitgebracht, damit ich zwischen Weiß und Rosé wählen kann. ch genie e äse und hampagner au der Terrasse und schaue dabei einem Springreiter beim Training zu. Beides ist sensationell. Wertung: sehr gut

Spa

ugege en das hat as: enn es draußen schon dunkel ist, in einer der beiden Whirlpoolwannen zu liegen, sich vom warmen Wasser wohlig umsprudeln und dabei den Blick auf der beleuchteten Burgruine ruhen zu lassen. Sehr meditativ. Auch wenn die verschmutzten Glasdachflächen des intergartenartigen pa r aus den lic etwas trüben. Das ist – außer dem Fehlen von Notrufknöpfen in den Saunaeinrichtungen – auch das Einzige, was es an diesem überaus geschmackvollen, kleinen Spa-Bereich zu bemängeln gilt. Und vielleicht die Tatsache, dass er in der »Mühle« liegt, einem separaten Gebäude mit Zimmern und Tagungsräumen, sodass man – wenn man im Haupthaus wohnt – im Bademantel den hübschen Innenhof überqueren muss. Man kann sich aber auch erst im Spa selbst umziehen. Dass dieser Entspannungsbereich im erhältnis um m glichen ut erau kommen recht klein ist, kritisieren zwar manche Gäste auf den Bewertungsportalen, ich aber habe das Glück, als einzige Individualreisende während meines Aufenthaltes das Spa für mich allein zu haben. So wechsle ich von Sauna zu Dampfbad zu Infrarotsauna, mache ein Nickerchen im Feuerschein des Bullerofens und gönne mir einen Nespresso von der Spa-Bar. Diese trennt den eigentlichen Saunabereich

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TopHot


mit Ruheraum und Wintergarten von einem kompakten Fitnessraum, der mit drei ardi trainern einem ur hantelsat und einem Multi-Muskeltrainer ausgestattet ist. Wenn hier jemand trainiert und dabei den Fernseher laufen lässt, dann dürfte das den nebenan ruhenden Gast vermutlich stören. n sie en is hr s ll der auna ereich angeblich zu nutzen sein, eine tolle Offerte für den Gast, der gern schon morgens seinen Kreislauf auf Trab bringen möchte. Als ich das um 7.20 Uhr am nächsten Morgen tun will, sind die Saunen aber kalt und die Putzfrau ist noch fleißig am Werkeln. Wertung: gut

Schuhputzservice »Bitte lassen Sie uns wissen, wann wir Ihre Schuhe abholen dürfen«, heißt es in der Gäste-Information. Meine vom Spaziergang auf die Burgruine verschlammten Turnschuhe zu putzen, ist sicher kein Spaß. Wird aber – offensichtlich vom Rezeptionsteam, während ich im Spa bin – prompt und ordentlich erledigt. Wertung: sehr gut 19:40

»Keiler-Schänke« Bis zu 80 Wildschweine werden pro Jagdsaison auf den gräflichen Besitztümern erlegt. Und wollen gegessen werden. Der Wildschweinschmorbraten in der zur Hardenberg’schen Brennerei gehörenden »Keiler-Schänke« ist da nicht die schlechteste pti n r allem die dun le satte Bratensoße schmeckt wie bei Muttern, was nicht verwundert, wenn man sich erklären lässt, wie sie gemacht wird. Auf meine entsprechende Nachfrage hin kommt Küchenche te en dl e tra an den isch und

Die urige »Keiler-Schänke« mit offenem Gebälk und Steinfußboden läd zum Verweilen ein erklärt mir das Geheimnis der über Tage köchelnden Rezeptur. Lecker sind auch die zum Wildschwein gereichten Hirseknöpfle und der Rahmwirsing. Und weil alles so gut schmeckt, drückt man ein Auge zu bei dem übervollen Teller und der eingeschnittenen, in sich gedrehten Orangenscheibe als Dekoration. Das grauste sonst nämlich die Sau, pard n: den eiler er ist nat rlich auch hier wieder überall zugegen. Die »KeilerSchänke« ist ein gemütlicher Landgasthof mit Rauputz, offenem Gebälk, Steinfußboden und Stalllampen, einen kurzen Spaziergang vom BurgHotel entfernt. Und auch wenn die Jungs vom Service rot-weißkarierte Hemden tragen und locker drauf sind, agieren sie dennoch höchst professionell und aufmerksam. Ob ich vielleicht etas lesen m chte ein dan e nd: ein

ich möchte auch keinen »Roten Keiler« als Aperitif (Hardenberg Persico mit Prosecco). Eher so ein wunderbares, naturtrübes Kellerbier. Ob ich vor dem Hauptgang ein Päuschen einlegen möchte? Das ist keine schlechte Idee. Ich habe mich nämlich vorab schon an zweierlei warmem Baguette mit Schmalz gütlich getan und mich am

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TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

Das Haus verfügt über sieben Suiten, die komfortabel ausgestattet sind, beispielsweise mit Kamin Salatbuffet bedient, dessen eher schlichte Auswahl durch ein köstliches PreiselbeerJoghurtdressing wettgemacht wird. Nach dem wilden Schwein verführt mich der nette Herr S. noch zu zwei Kugeln Eis mit ahne as die er stung eines ilthener Weinbrands Nummer 1« unumgänglich macht. Die Sächsische Wilthener Weinbrennerei gehört übrigens auch zum Portfolio des Hardenbergs. Und ihre »Nummer 1« ist ein würdiger Abschluss eines netten Abends in der »Keiler-Schänke«. Wertung: sehr gut

Housekeeping – Turndownservice Das Beste am Turndownservice ist das Betthupferl – die Praline mit dem unvermeidlichen Keilerkopf schmeckt köstlich. Und das kleine Tütchen mit zwei weiteren Molton Brown Pröbchen ist für den weiblichen Gast ein hübsches Goodie. Aber auch sonst wurde das Zimmer gut für die Nacht r ereitet ie rhänge sind uge gen die Nachttischlampe ist eingeschaltet, ein rleger liegt r dem a gedec ten und aufgeschlagenen Bett. Die Papierkörbe wurden geleert, benutzte Gläser gespült, das Zimmer aufgeräumt. Im Bad allerdings übersah die Reinigungskraft das benutzte Zahnputzglas, vergaß das leere Body Lotion-Fläschchen zu ersetzen und legte auch eine rleger aus m eiten end hin18

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gegen ist hier alles picobello. Wertung: noch gut DI. 25/02, 08:50

Frühstücksbuffet Bis elf Uhr gibt es Frühstück in der gediegen eingerichteten »Pferdestube«. Dorthin begleitet werde ich von der Hoteldirektorin, die vormittags häufig an der Rezeption arbeitet, um »nah am Gast zu sein«, wie mir eine Mitarbeiterin erzählt. Sie hat mich die Treppe herunterkommen sehen und verlässt sofort ihren Platz, um sich nach meinem Wohlbefinden zu erkundigen. In der »Pferdestube« übergibt sie mich der Obhut der beiden Frühstücksdamen, die mich für die Dauer meiner Morgenmahlzeit aufmerksamst umsorgen. Standardmäßig wird ein frisch gepresster Orangensaft angeboten, der zusammen mit meinem Milchkaffee serviert wird und leider so sauer ist, dass ich unwillkürlich das Gesicht verziehe. Ich frage nach einer Tageszeitung und bekomme sie prompt an den Tisch gebracht. Der später erbetene grüne Tee kommt lose mit heißem Wasser. Ein Teatimer wäre hier eine schöne Idee. Mineralwasser, Obstsäfte, Tomatensaft und Sekt stehen separat auf einem Sideboard in einer Ecke des Raumes, wo sie so versteckt sind, dass sie mir erst am zweiten Morgen ins Auge fallen. Das etwas altmodisch auf Sideboards entlang der

Raumwand aufgebaute Frühstücksbuffet ist gut, wenn auch nicht übermäßig originell sortiert. Schinken und Salami vom Wildschwein sind hier schon die ausgefallensten erten n einem aus mit einem so hohen kulinarischen Anspruch hätte ich mir doch mehr erwartet. Es gibt gutes Hausgemachtes wie Marmeladen, Birchermüsli und einen frischen Obstsalat, Brot, Käse, Wurst und Schinken von sehr guter Qualität, Fleisch- und Eiersalat, zweierlei Räucherlachs, Honig aus der Wabe und viel frisches Obst. Himbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren fallen zwar im Februar nicht gerade unter den Begriff »saisonal«, schmec en a er tr t dem gut u den erealien gibt es Milch in zweierlei Fettstufen, Quark, Natur- und Himbeerjoghurt, Erdbeersoße und Agavendicksaft. Keine Überraschungen ieten die in ha ing ishes offerierten warmen Speisen (Rührei, Speck, Würstchen und Frikadellen), und auch die Frühstückskarte am Tisch ergänzt dieses Angebot nur um verschiedene Eierspeisen, Waffeln und Pfannkuchen. Aus lebensmittelhygienischer Sicht nicht ungefährlich ist allerdings die Tatsache, dass das gesamte Frühstücksbuffet ohne hlung aus mmt: ilchpr du te isch Wurst, Käse und sogar die leicht verderblichen Fleisch- und Eiersalate stehen zwar nur in überschaubaren Portionen auf dem Buffet, jedoch weder in Kühlelementen

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ST S FÜ

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noch auf Kühlakkus oder in mit Eis gekühlten Wannen/Schüsseln. Um mich dessen noch einmal zu vergewissern, verzichte ich darauf, das Zimmerfrühstück zu testen und frühstücke am nächsten Morgen noch einmal in der »Pferdestube«. Wertung: befriedigend

Housekeeping – Remake Bei unserem morgendlichen Smalltalk habe ich die Direktorin gebeten, mein Zimmer reinigen zu lassen, während ich frühstücke. Und ich habe ihr mein Leid geklagt, dass ich auf dem mit einem zusätzlichen Duvet sehr weich gepolsterten Bett schlecht geschlafen habe. Bei meiner Rückkehr ins Zimmer stelle ich fest, dass das Duvet aus dem Bett entfernt und mir außerdem ein härteres Nackenkissen bereit gelegt wurde. Auch ansonsten hat das Housekeeping ganze Arbeit geleistet. Zimmer und Bad sind tipptopp aufgeräumt und sauber. Alle Achtung. Selten habe ich ein so sorgfältig hergerichtetes Bleiberzim-

mer erlebt. »Wenigstens« fehlt im Bad ein Waschlappen. Wertung: ausgezeichnet

Front Office / Concierge Wer auch immer am Rezeptionsschreibtisch sitzt, steht auf, wenn ein Gast sich nähert. Und dieser wird grundsätzlich mit Namen angesprochen. Wünsche werden nicht nur erfüllt, sondern nach Möglichkeit vorausgeahnt und ihre Erfüllung vorgeschlagen. So ergibt sich aus einem kurzen Gespräch, in dem ich Interesse an den beiden Golfplätzen bezeuge, die zum Gräflichen Landsitz gehören, dass ich wenig später im Hotelbus Richtung Golfplatz sitze, wo ein Linkshänder-Schlägerset bereits auf mich wartet. Ich habe eine Wasserflasche bei mir und ich hätte auch noch ein Lunchpaket dabei, wäre es nach Frau Rosentreter gegangen. Pünktlich werde ich am Golfplatz wieder abgeholt und zurück ins Hotel gebracht. Und das ist nur ein Beispiel. Wertung: ausgezeichnet

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Spa-Treatment Seit 2010 arbeitet das Hardenberg BurgHotel mit einem Gesundheitszentrum in Northeim zusammen, das ein breites Spektrum an Gesichts- und Körperbehandlungen und sogar Personal Training anbietet. So ist ein hoher Standard bei den Therapeuten wie auch bei den Treatments geährleistet die au ranmeldung durchgeführt werden. Hierfür steht ein kleiner ehandlungsraum im pa ur er gung r meine u re le nenmassage ist er in blasslila Licht getaucht, was offenbar gut zur Entspannung taugt, denn kaum hat sich die sympathische, ganz in Schwarz gekleidete Masseurin ein paar Minuten meinen Füßen gewidmet, tauche ich meinerseits in einen blasslila eingefärbten Tagtraum ab und nehme die gekonnt durchgeführte Massage nur noch schemenhaft wahr. Das Procedere rund um die Behandlung ist professionell, ihr Preis angemessen (69 Euro für 50 Minuten). Wertung: sehr gut

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TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

Der Namenspatron des Gourmet-Restaurants »Novalis« im Hardenberg BurgHotel ist ein Vorfahre des Hotelinhabers Carl Graf von Hardenberg

Sicherheit

Das Porträt von Novalis schmückt in verschiedenen Formen die Wände

Message-Transfer Während ich im Spa-Ruheraum die u re le nenmassage nach lingen lasse, erscheint Frau M., eine Rezeptionsmitarbeiterin, und überreicht mir einen Umschlag mit einer telefonisch für mich übermittelten Nachricht. Sie entschuldigt sich für die Störung, »aber der Anrufer sagte, es sei dringend«. Die Nachricht ist handschriftlich auf einem hübschen Kärtchen notiert, vollständig, korrekt und wohl formuliert. Wertung: ausgezeichnet 20 TOPHOTEL | 4/ 2014

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Meine Zimmernummer wurde dem Anrufer nicht mitgeteilt, obwohl der schlechte Handyempfang die Bitte um eine Durchwahlnummer nachvollziehbar macht. Bei Bezug des Zimmers wurde ich auch korrekterweise darauf hingewiesen, dieses immer abzuschließen, da die Türen nicht kartenschlossgesichert sind. Sämtliche Fluchtwege sind frei, die Schilder beleuchtet, die Türen nach draußen ohne Schlüssel nur in einer Richtung zu öffnen, der Fluchtwegeplan im Zimmer ist korrekt und verständlich. Zwar finde ich auf einem Housekeepingwagen eine Arbeitsliste, aber die darauf verzeichneten, zu putzenden Zimmer sind nicht mit Gästenamen ersehen in iger riti pun t: Die Feuerlöscher scheinen nicht zu einem einheitlichen Zeitpunkt überprüft zu werden, denn ich entdecke unterschiedliche Prüfsiegel. Und eines davon, an einem Feuerlöscher in der Nähe meines Zimmers, ist seit etwa drei Monaten abgelaufen. Wertung: gut

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Restaurant »Novalis« »Glück ist Talent für das Schicksal«, schrieb Novalis, deutscher Dichter der Frühromantik und mit wahrem Namen Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg. Der Namenspatron des Gourmetrestaurants im Hardenberg urg tel ist ein r ahre des Gra en Sein Porträt schmückt in unterschiedlichster Form die Wände und auch sonst wird dem Ahn vielfach Referenz gezollt. Habe ich Glück? Ich bin nämlich der einzige Gast an diesem Abend im »Novalis«, und unter anderen Umständen fände ich das vielleicht gar nicht so gut. Doch unter den tatsächlichen Umständen schätze ich mich überaus glücklich, verbringe ich hier doch ausgesprochen kurzweilige und kulinarisch-vinologisch interessante Stunden. Das liegt an Annett Jortzig, die mich durch den Abend geleitet. Schon vorab, als ich am offenen Kamin in der Halle meinen Aperitif nahm, hat sie mich mit feinem Löffelfood verwöhnt (Tatar vom ind mit r me ra che und al ss l a-

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das zuvor gereichte Brot mitsamt der leckeren Aufstriche zurückgeben lässt, weil ich weiß, dass ich sonst nach zwei Gängen satt bin. Die Atlantik-Seezunge auf Blattspinat mit Garnele und Krustentierschaum ist eindeutig mehr als ein Häppchen und köstlich zudem. Es folgt eine perfekt gebratene Jakobsmuschel au s ruchtiger tec r en r me Brûlée, dekoriert mit einem knusprigen Brotchip. Die Ochsenschwanzessenz danach ist so kräftig, dass sie fast die Grenze zu salzig passiert; so geht auch die separat servierte Feldsalat-Ravioli in der Suppe geschmacklich unter. Und selbst die trockene Weißburgunder hard nna pätlese m eingut Knipser schafft es da kaum mitzuhalten. Beim nächsten Gang ist es der tomatisierte ANZEIGE

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viar / Lachs mit Einbecker Senfcreme) und mir die Speisekarte zum Schmökern überreicht. Zwei fünfgängige Menüs werden darin vorgeschlagen, ein vegetarisches außerdem, sowie ein sechs- bis achtgängiges Überraschungsmenü. Alle Gänge lassen sich auch einzeln wählen beziehungsweise untereinander kombinieren. Küchendirektorin Katja Burgwinkel, seit 2005 für die Gastronomie im BurgHotel verantwortlich, zelebriert eine klassisch-französische Küche, der sie mit mediterranen Akzenten Leichtigkeit verleiht. Frische Kräuter spielen laut eigener Aussage bei ihr eine große Rolle, duftende, über viele Stunden und Tage hinweg vervollkommnete Soßen und regionale Produkte, wie das Wild aus der hauseigenen Jagd. So liest sich die Speisenkarte sehr anregend, ohne dass man das Gefühl hätte sich ge agten perimenten aus usetzen. Dazu passt, dass die Weinbegleitung (drei Weine 29 Euro / fünf Weine 42 Euro) noch bezahlbar ist, was auch für die Menüs gilt (fünf Gänge 78 Euro, vier Gänge vegetarisch 68 Euro, acht Gänge Überraschungsmenü 95 Euro). Ich wähle das fünfgängige »Novalis-Diner« und tausche den Fischgang darin gegen den Fischgang aus dem »Hardenberg-Menü« aus. Die Restaurantleiterin gesteht mir mit kummervoller Miene, dass ich an diesem Abend ihr einziger Gast bin. Sie macht sich scheinbar Sorgen, dass ich mich nicht wohlfühlen könnte. Aber die vielen brennenden Kerzen auf den Tischen, das angenehme Ambiente und die leise klassische Musik sind schon einmal eine gute Basis für mein Wohlgefühl. Zudem weicht Frau Jortzigs Beklemmung, sie könnte mich mit zu häufiger Präsenz ner en im erlau des ends und macht schließlich Heiterkeit auf beiden Seiten Platz, wenn die sympathische Mitarbeiterin wieder einmal hinter der Raumabtrennung hervorlugt, um zu sehen, ob ein Einsatz ihrerseits angesagt ist. Wir unterhalten uns bestens über Essen und Trinken, Frau Jortzig lässt mich feine Weine probieren und stellt bei deren Auswahl zum Essen ihren Fachverstand unter Beweis. Am liebsten würde ich sie bitten, sich doch zu mir zu setzen, aber das geht natürlich nicht. Und so starte ich mein Menü mit einem Amuse Gueule, das mich

hampagnerschaum ur rustig ge ratenen Dorade, der mir etwas zu würzig erscheint. Gut, dass die aufmerksame Frau Jortzig mir hierzu, quasi außer der Weinreihe, ein Glas er ermentin reden t der rische Italiener mit seiner gut integrierten Säure kann dem Gericht eher Paroli bieten als die äl er u e r rischend und per e t als Zwischengang erweist sich das Sorbet von grünem Tee, das mit einem Schluck hampagner au ge llt ird ch n her schön grün, schafft es wieder Luft für den Hauptgang. Zum Rücken vom Reh mit Schwarzwurzel, Karotten und Baumkuchen atmet schon geraume Zeit der 2006 Roda 1 Reserva aus der Rioja. Mit diesem weichen, eleganten Rotwein macht mir Frau Jortzig ebenso viel Freude wie Frau Burgwinkel mit dem superben Rehrücken.

Mit »Birne und Erdnuss« ist das Dessert schlicht überschrieben. Auf einer länglichen Platte kommt ein fluffiges Erdnuss-Soufflé, eine Nocke geniales Erdnussbuttereis und eine halbe, pochierte Williamsbirne. Eine Aromenkomposition, die mich begeistert und – wie passend – mit einem Kracher (einem österreichischen Süßwein des gleichnamigen Weinguts) abgerundet wird. Mit einer Flasche Wasser, dem Aperitif und einem doppelten Espresso beläuft sich die Rechnung auf 132,40 Euro. Sie wird mir in einem Holzkästchen mit hübschem Wildschwein-Deckel überreicht. Frau Jortzig und ich scheiden als fast schon gute Freunde, und auch Katja Burgwinkel sagt noch kurz hallo, bevor ich mich nach diesem angenehmen Abend zu Bett begebe. Wertung: sehr gut

Housekeeping – Turndownservice 2 Ein kleines Give-Away zum Abschied ist in ielen pers nlich ge hrten u us der Wellnesshotels mittlerweile Standard. Meistens wird es während oder nach dem hec ut an der e epti n erreicht Im Hardenberg BurgHotel verbindet man das ette mit dem t lichen: ach dem zweiten und damit letzten Turndownservice finde ich als Präsent des Hauses ein Glas Einbecker Senf und ein Säckchen mit Salz aus der Göttinger Saline auf meiner uchtisch iste ann ich diese netten Gaben noch in meinem Gepäck verstauen. Ein handgeschriebenes Kärtchen macht die persönliche Geste perfekt. MI. 26/02, 06:30

Weckruf Die Formel, mit der mich der Nachtportier pünktlich weckt, klingt zwar ein bisschen steif, die Tatsache, dass mir der Herr einen Kaffee aufs Zimmer anbietet, katapultiert seinen Weckruf aber unverzüglich in meine persönliche Spitzenliga. Die nette Frühstücksbedienung bringt mir nicht nur den Kaffee, sondern hat fürsorglich und in Erinnerung an meine rlie en auch ein ännchen mit hei er geschäumter Milch mitgebracht. Wertung: sehr gut 4 / 2014 | TOPHOTEL

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TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

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Frühstück 2 An meinem zweiten Morgen bin ich quasi schon Stammgast. Nicht nur meine Getränkevorlieben sind bereits gespeichert, ich werde auch gefragt, ob es wieder ein Spiegelei sein d r e nd rau sentreter hat mir e tra eine ddeutsche« aufgehoben. Sie bringt mir diese an den Tisch und hält ein Guten rgen ch ät chen mit mir in dessen erlau sie sich auch danach erkundigt, ob und wann man mich denn wieder zum Bahnhof bringen dürfe. Ganz füge ich mich übrigens nicht in mein Stammgastbild, sondern bestelle eine frisch gebackene Waffel statt eines Spiegeleis. Sie wird mit Puderzucker und einem Schälchen Apfelmus serviert und schmeckt wunderbar. Eine Plauderei mit der sympathischen Servicekraft schließt sich an. Speisen und Getränke am Buffet sind pra tisch mit dem nge t des rtags identisch nd auch die Kühlsituation ist die gleiche. Aber immerhin entdec e ich die Geträn estati n die ich am rtag irgend ie übersehen hatte. 09:20

Check-out

Bilanz n tandards mit ran sischem hlen sich die itglieder der elais h teau tels erp lichtet: aract re urt isie alme harme und uisine tandards die au das arden erg BurgHotel wie zugeschnitten zu sein scheinen, stellt es sich doch als u us e ugium mit ist rie und gan eigenem hara ter dar mit ländlichem harme unau geregter lesse und einem eam das den Gastgebergedanken ohne Ausnahme verinnerlicht hat. Es ist in diesem Hotel, wie es sein sollte. Und als Gast kann man kaum anders, als sich wohl und rundum verwöhnt zu fühlen. Schön, hier u sein der um es einmal mehr mit alis aus udr c en: an genoss das Leben mit langsamen, kleinen Zügen wie einen köstlichen Trank, und mit desto reinerem Wohlbehagen.« TH

ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST Hardenberg BurgHotel telefonische Reservierung Internetauftritt

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Lage / Anreise

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um hec ut nehme ich am e epti nsschrei tisch Platz. Frau Rosentreter und die Dienst habende Rezeptionistin, Frau H., erkundigen sich ausführlich danach, ob ich mich während meines Aufenthalts im Hotel wohl gefühlt habe. Eine Informationsrechnung ist samt Einzelbelegen schon vorbereitet und muss nur noch um den Minibarverzehr der letzten Nacht ergänzt werden. Die Abrechnung verläuft problemlos. Da ich ankündige, bis zur Abreise noch ein wenig auf dem Zimmer arbeiten zu wollen, bietet Frau Rosentreter an, mir noch ein Heißgetränk dorthin zu servieren. Ob ich vielleicht auch eine Flasche Wasser mit auf die Reise nehmen möchte? »Und geben Sie doch bitte Bescheid, wann wir Ihnen mit dem Gepäck behilflich sein dürfen.« Als ich das Hotel dann wirklich verlasse, verabschiedet mich Frau Rosentreter nach allen Regeln der Gastfreundschaft. Und natürlich ist es kein Problem, dass ich noch schnell im »KeilerLaden« der nahen Brennerei ein paar Mitbringsel kaufen möchte. Frau J. fährt mich samt meinem Gepäck im Hotelbus dorthin. Wertung: ausgezeichnet

Check-in

Lost & Found

Gesamteindruck

Kaum habe ich den Beifahrersitz des Hotelbusses erklommen, überreicht mir Frau J. eine Papiertüte mit einem sorgfältig umwickelten Gegenstand. Es handelt sich dabei um etwas, was ich im Schrank meines Zimmers liegen gelassen habe und was das Housekeeping, das sich offenbar wieselflink des verlassenen Raumes angenommen hat, bereits entdeckte. In die Tüte hat man nun doch auch noch ein Fläschchen Wasser für die Reise gesteckt. Wertung: sehr gut

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Zimmer 108

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Bad

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Spa

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Spa – Treatment Message-Transfer

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Roomservice

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Sicherheit

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Front Office

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öffentliche Bereiche

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Turndown – Service 42

Frühstücksbuffet Housekeeping – Remake Housekeeping

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Restaurant »Keiler-Schänke« Restaurant »Novalis«

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Schuhputzservice

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Check-out

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Lost & Found

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89%

TESTURTEIL: sehr gut 100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend. Der Gesamteindruck ist nicht das arithmetische Mittel; die Check-Bereiche sind unterschiedlich gewichtet! aktueller Luxushotel-Test ø aller bisherigen 98 Luxushotel-Tests

ZULETZT IM TEST Die Liste aller bisher getesteten Hotels finden Sie unter www.tophotel.de

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TOP-Leistungswerte f端r Ihre Kommunikation TNS-Infratest-Leser-Struktur-Analyse

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TNS-Infratest-Leser-Struktur-Analyse TOPHOTEL

Durchschnittlich geschätzte Anzahl weiterer Leser

3,3 weitere Leser

TOP HOTEL

2,4 weitere Leser Benchmark Infratest

Frage: Was schätzen Sie, wie viele Personen lesen Ihr Exemplar der TOPHOTEL im Allgemeinen außer Ihnen noch?

*18.100 hauptsächliche Leser und mehr als 59.700 geschätzte weitere Leser

Über 77.000 Rund 4 Leser (Erstleser und weitere Leser) pro Ausgabe schaffen beste Voraussetzungen für erfolgreiche Kommunikation

*

Leser pro Ausgabe

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TOPHOTEL ist Chefsache!

TOPHOTEL-Leser entscheiden

9 von 10 Tophotel-Lesern sind in leitenden Funktionen tätig. Frage: Welche Stellung nehmen Sie in Ihrem Betrieb / Ihrem Unternehmen ein?

Frage: In welchen Bereichen sind Sie als Entscheider persönlich beteiligt?*

10,4%

15,3%

6,9%

Vorstand/ Geschäftsführer

Abteilungsleiter

Sonstiger Angestellter

77,6%

77,8 %

74,9%

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Food & Beverage

Einrichtung & Ausstattung

Kommunikationstechnik

Küchentechnik

* Basis sind die Leser in der Hotellerie

TOPHOTEL gibt Impulse für die Praxis Frage: Warum ist TOPHOTEL für Sie und Ihre Arbeit wichtig?*

40,2 %

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Inhaber/ Mitinhaber

Hoteldirektor/ General Manager

Sonstige/ keine Angaben

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BranchenInformationen

Informationen über Trends

Informationen über neue Produkte

Praktische & umsetzbare Tipps

* Basis sind die Leser in der Hotellerie

Hotellerie im Fokus

Topnoten für TOPHOTEL Liebe Partner Liebe Anzeigenkunden Liebe Media-Entscheider Liebe Leserinnen und Leser TOP HOTEL hat die Struktur ihrer Leser in einer repräsentativen Studie von TNS Infratest Medienforschung nach dem ZAW-Rahmenschema untersuchen lassen. Hier die Ergebnisse

Seit über 30 Jahren gehört TOP HOTEL zu den wichtigsten deutschen Fachmedien in der gastlichen Branche. Durch die kompromisslose Fokussierung auf die Hotellerie ist TOP HOTEL der »Spezialist« unter den Branchentiteln. Das kontinuierlich an die Leserbedürfnisse angepasste Redaktionskonzept orientiert sich daher stringent an der Wertschöpfungskette der Hotellerie, wodurch ein überdurchschnittlich hoher Nutzwert für die Leserzielgruppe entsteht. Letztere ist nahezu homogen und besteht aus über 90 Prozent aus Entscheidern, die durchschnittlich 188.000 Euro pro Jahr für Investitionen in ihren Betrieben ausgeben. Dieses enorme Einkaufs- und Investitionsvolumen macht die Hotellerie zu einem attraktiven Markt für die Zulieferindustrie, deren Produkte und Dienstleistungen die rasante und dynamische Entwicklung der Hotelle-

Hohes

Investitionsvolumen Über 188.000 Euro wird durchschnittlich im Betrieb eines TOPHOTEL-Lesers pro Jahr in folgenden Bereichen investiert: 65.500 Euro Möbel 47.200 Euro Küche & Gastronomiebereich 22.300 Euro Zimmerausstattung: TV, Video, Telekommunikation 22.100 Euro Tagungsbereich 16.600 Euro Sonstiges Zubehör wie Porzellan, Besteck etc. 15.200 Euro EDV

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TNS-Infratest-Leser-Struktur-Analyse TOPHOTEL

rie erst möglich machen. Mit TOP HOTEL nutzt der Zuliefermarkt einen effizienten und etablierten Kommunikationsdienstleister, der die Kunden ohne nennenswerte Streuverluste erreicht. Das wird nun durch die repräsentative LeserStruktur-Analyse nach ZAW-Rahmenschema eindrucksvoll untermauert. Die Befragung fand im Zeitraum zwischen dem 4. Februar und 5. März 2014 statt und wurde von dem wohl renommiertesten Marktforschungsinstitut, TNS Infratest, durchgeführt. Neben den exzellenten Akzeptanzwerten in der Leserzielgruppe fällt die hohe Reichweite von TOPHOTEL auf. Die Befragungsteilnehmer gaben an, dass geschätzt durchschnittlich 3,3 weitere Personen ihre TOP HOTEL-Ausgabe lesen. Diese zusätzlichen Leser sind ebenfalls nahezu alle in leitenden Funktionen tätig und an Investitionsentscheidungen direkt oder zumindest beratend beteiligt. Damit erreicht TOP HOTEL pro Ausgabe mehr als 77.000 Leserinnen und Leser. Die Fachzeitschrift ist für die Teilnehmer der aktuellen Leser-Struktur-Analyse mit 96,9 Prozent die wichtigste fachliche Informationsquelle, gefolgt vom Austausch mit Kollegen (95,2 Prozent). Dieses Ergebnis zeigt eindeutig, dass Printmedien noch lange nicht ausgedient haben und in der Kommunikation weiterhin ein unverzichtbares Instrument darstellen.

Die Kernaussagen:  TOP HOTEL ist Chefsache 9 von 10 TOP HOTEL-Lesern arbeiten in leitenden Funktionen.  Über 77.000 Leser pro Ausgabe Der Abonnent/Hauptleser von TOP HOTEL gibt jede Ausgabe an durchschnittlich geschätzte 3,3 Personen weiter. Bei einer Auflage von über 18.100 Exemplaren sind das weit über 77.000 Leser!  TOP HOTEL erreicht die richtige Zielgruppe Wie gewünscht wird die Hotellerie mit 87,8 Prozent der Auflage zielgenau erreicht.  TOP HOTEL erreicht den relevanten Teil der Zielgruppe Innerhalb der Hotellerie erreicht die Zeitschrift TOP HOTEL zu 95 Prozent diejenigen, die an betrieblichen Entscheidungsprozessen beteiligt sind.  Informationen zu neuen Produkten und Dienstleistungen sind begehrt 84 Prozent der TOPHOTEL-Leser schätzen die Informationen über Produktinnovationen sehr.  Regelmäßige Informationsquelle 96,9 Prozent der befragten TOP HOTELLeser nutzen Fachzeitschriften regelmäßig als Informationsquelle.

Überdurchschnittliche Leistungswerte Frage: Inwieweit treffen folgende Eigenschaften auf TOPHOTEL zu? Leser der Fach-Illustrierten TOPHOTEL Infratest Benchmark

98,0 92,4 ...ist gut lesbar, verständlich geschrieben 95,3 91,9 ...kann man weiterempfehlen 89,3 87,9 ...ist klar und übersichtlich gegliedert 85,0 74,5

 TOP HOTEL mit sehr hoher Praxisrelevanz Mit der Bestnote 2,2 liegt TOPHOTEL deutlich über dem Benchmark.

...bietet nützliche Tipps und Anregungen für die berufliche Praxis

 Hohe Zufriedenheit bei der Themenauswahl TOP HOTEL wird hierzu exzellent beurteilt und erfüllt aus Sicht der Leser genau das, was sie erwarten.

Folgende weitere branchenspezifische Eigenschaften werden TOPHOTEL zugeschrieben

 Hohes F&B-Einkaufsvolumen TOP HOTEL-Leser geben jährlich rund 370.000 Euro für Food & Beverage aus.

81,3 ...blickt hinter die Kulissen 76,0 ...liefert nützliche Hinweise für

 Tiefer einsteigen? Nutzen Sie die Ergebnisse für Ihre Kommunikation und Marketingstrategie gegenüber, für und mit den Entscheidern in der Hotellerie. Mehr Details gern im persönlichen Gespräch. Hierfür stehen Ihnen zur Verfügung: Anzeigenleiter Martin Frey (frey@tophotel.de, 08191-9471611) oder Geschäftsführer Thomas Karsch (karsch@tophotel.de, 08191-9471620)

eine effiziente Hotelführung 89,0 ...liefert neue Ideen und Anregungen

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Quelle: Leser-Struktur-Analyse Tophotel gemäß ZAW-Rahmenschema durchgeführt von TNS Infratest Medienforschung GmbH im Februar / März 2014, Stichprobe n=250

Doppelte Punktlandung für TOPHOTEL 90,3%

1.

2.

Hotellerie & Gastronomie

91,9 % der TOPHOTEL-Leser sind Entscheider.

91,9%

82,5%

TOP HOTEL

6,6%

Benchmark Infratest

Verbände

2,8%

Zulieferindustrie

TOPHOTEL erreicht das Gastgewerbe...

…und hier die Richtigen!

Frage: In welcher Fachrichtung ist Ihr Unternehmen / Ihr Betrieb hauptsächlich tätig?

Frage: In welcher Form sind Sie an Einkaufs- und Investitionsentscheidungen in Ihrem Betrieb beteiligt?

Inhalte mit Nutzwert Das redaktionelle Angebot trifft die Erwartungen der Leserinnen und Leser von TOPHOTEL

TOPHOTEL-Leser mit Unternehmergeist Frage: Gehört Ihr Haus zu einer Hotelkette oder Hotelgesellschaft?

nein, das Hotel ist inhabergeführt

85,4 Bei der Aufbereitung der Themen zeigte sich eine deutliche Mehrheit zufrieden oder sehr zufrieden

ja, das Hotel ist Teil einer Hotelgruppe

85,0

keine Angabe

Durchschnittlich werden 8,5 von 10 TOPHOTEL-Ausgaben gelesen 94,4 Mit dem Themenbereich Top-Hotellerie inkl. Hotel- und MICE-Test sind 94,4 Prozent der Leser sehr zufrieden oder zufrieden 82,7 TOPHOTEL liefert Informationen zu neuen Produkten und Dienstleistungen und ist daher für die Leser wichtig 81,3 TOPHOTEL bietet praktische, nützliche und umsetzbare Tipps

61,8%

35,5% 2,7%

Praxisrelevanz: Deutlich besser als der Durchschnitt Frage: Wie beurteilen Sie TOPHOTEL hinsichtlich des Nutzens für Ihre berufliche Praxis? (Bewertung in Schulnoten)

TOP HOTEL Benchmark Infratest

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TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

Einen nachhaltigen Eindruck hinterließen die aufwendig gestalteten Messestände vieler Hotelgesellschaften, unter anderem von Best Western, den Romantik Hotels, der thailändischen Hotelgruppe Dusit International, den Design Hotels sowie der neuen Hotelkette a-ja Resorts (im Uhrzeigersinn)

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Vorwiegend heiter Angetrieben von der kontinuierlichen Erholung der Weltwirtschaft ist die Tourismusindustrie mit viel Zuversicht in das Reisejahr 2014 gestartet. Diese Stimmung übertrug sich auch auf die Hotellerie, deren Big Player auf der ITB einmal mehr mit ambitionierten Wachstumsplänen glänzten. Nach wie vor gibt es aber Themen, die den Hoteliers Verdruss bereiten

W

ie stark gerade die großen Ketten von der wirtscha tlichen rh lung pr �itieren nnte man au der dies ährigen an s manchen neuen esseständen ablesen. Best Western beispielsweise hat eine sten und hen gescheut um ne en einem esprechungs ereich im ersten t c auch ein riginal est estern Bett von der Decke in Halle 9 abzuhängen. Die Design Hotels machten ihrem amen alle hre und trans rmierten ein paar uadratmeter essestand in eine i est le rea die teles et t neu als tel Gr up �irmierend ha en ihre neue d namische nternehmensstrategie s gleich mit einem runderneuerten u tritt untermauert nd die manti tels lie en als m l des star en usammenhalts unter ihren perati nsh tels einen rä tigen aum aus der itte ihres tands achsen ie gute er rmance der ranche resultiert einer a tuellen tudie u lge die ur er entlicht urde aus der nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung des Kontinents. »Der telmar t h lt et t au as er in der irtscha ts rise der ergangenen ahre erl ren hat er lärt ir ennig artner ei und itaut r der tudie minal hatte der eur päische telmar t seinen erechnungen nach im ergangenen ahr ast ieder den chststand aus dem ahr erreicht r ge hnlich reagiert der telse t r mit einer ge issen er gerung au die irtscha tliche rh lung uch hat sich die Branche daher noch schwächer entwickelt als das vergleichbare rutt inlandspr du t das eur pa eit nur leicht unter dem ch n lag sagt ennig ie ach rage steige ed ch eiter daher sei in den mmenden ei ahren damit u rechnen dass der ar t die rise hinter sich lässt in ähnlich s nniges ild malt räsident rgen ch der r dieses ahr neue e rderge nisse ei der eisetätig eit der eutschen er artet ie eutschen sind reiselustig ie eh und e und das rlau sgeschä t r die dies ährige mmersais n läu t au cht uren s ch einen erechnungen u lge ird der Gesamtmar tumsat in diesem ahr um ei is ier r ent achsen enn es eine un rhergesehenen reignisse gi t sind ielleicht s gar n r ent msat plus drin u der nnte ch reilich n ch nicht issen dass die durch ussland ausgel ste rim rise einen nachhaltigen negati en in�luss au den nati nalen und internati nalen urismus ha en nnte nt ein rierungen r die liten und das usset en n isa rleichterungen sind im urismus ereich ein lltre er ir uns sel er eschneiden mmentierte der sterreichische irtscha tsminister einh ld

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itterlehner unlängst die an ti nen der und der hnlich es rgt eigte sich telier egende ichard chmit mit lic au die n ussen star re uentierten estinati nen ie aden aden Gegen er dem ernsehen sagte chmit dass gerade die au� ra t und das ngagement der russischen Gäste r die tadt e isten iell seien hne sie rden in aden aden die ichter ausgehen eit rtgeschritten ist die rise reilich nicht und es lei t u h en dass sich alle eteiligten taaten schnell ieder au einen gemeinsamen urs einigen iel realer sind r die meisten deutschen teliers hnehin andere hemen allen ran die nline r isi nen it dem itel atte r isi nen unger nach ertrie : teliers im eu els reis der rtale hatten die Green ine tels in usammenar eit mit tudenten des ampus tel ademie resden die dies ährige diumsdis us si n um u ta t der et as martialisch erschrie en auch lie die mit pannung er artete e atte ischen ugen l c und ias agge aus eide nahmen nicht an der eranstaltung teil tattdessen dis utierten rne richsen pedia ran einemann uchungsser ice al eidner ar tel i ertas egens urg i e ade ater cheeleh tralsund arcus chre er tar d und Ge rg iegler lida hec ins es ndere er u h he r isi nen und die hängig eit der teliers n den uchungsp rtalen in a it lautete: ertrie stet Geld egal er elchen anal in anderes: s muss ischen eiden eiten mehr mmuni ati n statt�inden um die iel ältigen glich eiten der rtale esser aus unut en enn let tlich ge innt ei allen em hungen um den Gast immer nur ein nternehmen: G gle en alls mnipräsent au der dies ährigen ar das hema ach rä temangel Gerade r die mittelständische tellerie ird die age immer pre ärer: und r ent der teliers sp ren die eränderungen ereits ies geht aus einer rhe ung der nigsteiner gentur her r ch damit nicht genug: um ach rä temangel ei chen tel und estaurant achleuten s ie dem er au s und einigungspers nal mmt ein deutlich erh hter eitau and ei der ers nalge innung hin u scheint es n tig una ding ar usät lich ur lassischen mmuni ati n eitere nta t ege ie cial edia u nen ns nsten e ahrheitet sich die r gn se n empins i he et itt er schneller als gedacht: n u un t erden tels nicht mangels Gästen schlie en s ndern mangels itar eitern 4 / 2014 | TOPHOTEL 29

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TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

»Afrika ist die Zukunft«

Licht & Schatten bei Maritim

Bei Kempinski läuft es derzeit rund: Stolz konnte Reto Wittwer im Rahmen der diesjährigen ITB verkünden, dass der Umsatz 2013 um fast eine Million Euro gesteigert werden konnte. Dieser liegt jetzt bei rund 1,2 Milliarden Euro. Mit Blick auf die deutschen Häuser der Gruppe konnte Kempinski bei allen wichtigen Kennzahlen deutlich zulegen, beispielsweise beim RevPAR um 11,3 Prozent, beim Umsatz um 7,2 Prozent und bei der Auslastung um mehr als drei Prozent. Zukünftiges Wachstum sieht der Präsident und Vorstandsvorsitzende vor allem in Afrika, da sich auf diesem Kontinent derzeit politisch einiges ändert und zahlreiche Länder aufgrund ihrer Rohstoffvorkommen an Wirtschaftskraft gewinnen. »Wichtige Schlüsseldestinationen mit Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents sind dort unser Ziel«, erklärt Wittwer und hebt dabei ein Projekt besonders hervor: das Grand Hotel Oyala Kempinski in Äquatorialguinea. Die Regierung erbaut dort derzeit mitten im Dschungel auf einer Fläche von 81.500 Quadratmetern eine komplett neue Stadt, die künftig Regierungssitz des zentralafrikanischen Staates sein wird. Erstes Haus am Platz soll mit 450 Zimmern und Suiten sowie 50 Villen das Kempinski Hotel sein, das »dem Adlon ebenbürtig« sein wird, wie Wittwer betonte. Insgesamt plant Kempinski 2014 die Eröffnung von fünf Hotels in Afrika, vier in China – darunter das spektakuläre Yanqi Lake Hotel 60 Kilometer nördlich von Peking (Foto) – sowie ein Haus in Saudi-Arabien, ein Hotel im Libanon und die Du Parc Kempinski Residences in der Schweiz. Info: www.kempinski.com

Rund 24 Millionen Euro weniger Umsatz (433,9 Mio. ¤), eine um drei Prozent rückläufige Auslastung (53,7 % ) sowie ein um 1,70 Euro geringerer RevPAR (48,53 ¤) – statt des »leichten Umsatzplus«, das Maritim-Geschäftsführer Gerd Prochaska für 2013 erwartet hat, gab es ein rückläufiges Ergebnis. Als Einflussfaktoren nennt Prochaska die anhaltenden Unruhen in Ägypten, den Verlust von zwei ausländischen Hotels, die dreimonatige Schließung des Congress Centers Würzburg sowie der »zu beobachtende allgemeine Sparwille vieler Unternehmen«. Nichtsdestotrotz zeigt sich die Gruppe optimistisch für 2014 – einerseits aufgrund der stabilen Wirtschaftsentwicklung, zum anderen durch die Stärkung des Direktvertriebs. Letzteres will Maritim durch den

»Afrika ist für uns der Zukunftsmarkt – strategisch wie finanziell. Besonderes Augenmerk legen wir auf Subsahara-Afrika, das sich seit einigen Jahren durch ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum auszeichnet.« Reto Wittwer, Präsident & Vorstandsvorsitzender von Kempinski

»Der Vorausbuchungsstand für 2014 ist schon jetzt in vielen Hotels stabiler als im Vorjahr und wird durch ein deutliches Mehr an Messen begünstigt, sodass wir hier mit einem merklichen Umsatzplus rechnen.« Gerd Prochaska, Geschäftsführer Maritim

jüngst runderneuerten Internetauftritt realisieren, der in sieben Sprachen aufgebaut wurde und eine identische Buchungsmaschine für Desktop-Website, Smartphone-App und mobile Website bereithält. Eine kleine Zäsur erwartet die Hotelgesellschaft aus Bad Salzuflen Ende Mai: Nach 25 Jahren läuft der Pachtvertrag für den Hamburger Reichshof aus; nach der umfassenden Sanierung des Traditionshotels könnte Medienberichten zufolge Accor mit seiner Premium-Marke Pullman als Betreiber zum Zug kommen. Das Maritim-Management hofft indes, mittelfristig einen neuen Standort in der Hansestadt finden zu können. Info: www.maritim.de

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Streben nach Expansion Deutschlands führende Low-Budget-DesignHotelkette verzeichnete für das abgelaufene Geschäftsjahr Rekordergebnisse bei Umsatz, Gewinn und Auslastung. Mit einer Belegung von 75 Prozent erreichte die Gruppe von Dieter Müller einen Umsatz von 205 Millionen Euro, was einer Steigerung von 18 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Steuern (EBITDA) stieg um 17 Prozent auf 73 Millionen Euro. Insgesamt wuchs das Standortnetz im abgelaufenen Geschäftsjahr um vier Häuser auf 46 Hotels mit einer Kapazität von 10.293 Zimmern. 2014 wird mit der Eröffnung von zehn Hotels das Expansionstempo nochmals erhöht. Zum Portfolio kommen folgende Häuser hinzu: Frankfurt-Messe (401 Zimmer), KölnMediapark (218 Zi.), Edinburgh (140 Zi.), Brüssel (490 Zi.), Berlin-Leipziger Platz (239 Zi.), LeipzigAugustusplatz (180 Zi.), Bremen (254 Zi.), Magdeburg (150 Zi.), Wien-Staatsoper (400 Zi.) und London-Tower Hill (291 Zi.). Info: www.motel-one.com

Millionen-Verlust Stürmische Zeiten bei der Hotelgesellschaft aus Köln: Die Bilanz für 2012, die Ende März im »Bundesanzeiger« veröffentlicht wurde, weist für 2012 einen Verlust von 17,359 Millionen Euro auf. Im Vorjahr war ein Verlust von »nur« 3,4 Millionen Euro angefallen. Die »Immobilien Zeitung« berichtet von einem verbliebenden Eigenkapital in zweistelliger Millionenhöhe, das allerdings aufgrund von Darlehen gesperrt sei. So soll es zu »Liquiditätsengpässen« kommen; für dieses Jahr seien rund zehn Millionen Euro an Pachtstundungen nötig. Für 2013 erwartet man bei Dorint abermals einen Verlust im mittleren einstelligen Millionenbereich. »Die Hochrechnung für das Jahr 2013 zeigt aktuell im Bereich der BusinessHotels im operativen Ergebnis eine leichte positive Tendenz im Vergleich zum Vorjahr, gleichwohl die Ergebnisse der fünf neuen Hotels nicht ganz den gesetzten Erwartungen entsprechen. Die Ferienhotellerie hat wie bereits im Jahr 2012 stark zu kämpfen – hier ist maximal mit einer Stabilisierung der Ergebnisse von 2012 zu rechnen«, heißt es dazu im Geschäftsbericht. Info: www.dorint.com

Mainz und Freiburg: die Hidden-Champions Seit Jahren wächst das Transaktionsvolumen am deutschen Hotelinvestmentmarkt. Aus diesem Grund untersuchten TREUGAST und Colliers International Hotel die Attraktivität von 34 deutschen Standorten und erstellten auf dieser Basis den aktuellen Hotelinvestment-Attraktivitäts-Index (HAI) Das Hoteltransaktionsvolumen stieg seit 2009 um mehr als 250 Prozent und erreichte nach Angaben von Colliers im Jahr 2013 eine Summe von 1,7 Milliarden Euro. 2014 rechnet der Immobilienberater mit signifikanten Transaktionen in Höhe von mindestens 1,5 Milliarden Euro. Wie in den Vorjahren wurde 2013 das größte Transaktionsvolumen in den Top 7 Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg sowie Köln, München und Stuttgart verzeichnet. Durch eine solide wirtschaftliche Performance und Stabilität sichern sie sich das Vertrauen der Investoren. Doch auch deutsche Sekundär- und Tertiärstandorte bieten großes Investitionspotenzial, das durch den HAI offengelegt werden soll. Beurteilt wurden in der Analyse nicht nur immobilien- und hotelwirtschaftliche Faktoren, auch Entwicklungstendenzen und städtebauliche Vorhaben flossen in die Bewertung mit ein. Eine neunstufige Rating-Tabelle von »AAA« (Hotelstandort mit herausragender Investitionsattraktivität) bis »C« (von Hotelinvestments an diesem Standort ist abzuraten) fasst das Untersuchungsergebnis zusammen. Auf Basis des Ratings kamen die Analysten zu der Einschätzung, dass annähernd 80 Prozent der untersuchten Standorte eine durchschnittliche bis weit überdurchschnittliche Attraktivität für Hotelinvestments besitzen. Zu den Hidden-Champions gehört beispielsweise Mainz, das sich durch ein solides wirtschaftliches Umfeld sowie eine positive Hotelmarktentwicklung auszeichnet. Ebenso wie Freiburg im Breisgau, das deutliches Wachstumspotenzial bietet und noch nicht von der Markendurchdringung betroffen ist. An beiden Standorten wird dem Index nach eine Projektprüfung als grundsätzlich aussichtsreich bewertet. An etwa 20 Prozent der analysierten Standorte sollte dagegen in jedem Fall eine Einzelfallprüfung erfolgen, um die Attraktivität für ein weiteres Hotelvorhaben zu eruieren. Dies betrifft beispielsweise die Standorte Ludwigshafen und Offenbach. Während nur ein Standortes der Kategorie »AAA« entsprach, wurden vier weitere der Kategorie »AA«, elf der Kategorie »A« , acht der Kategorie »BBB« und drei der Kategorie »BB« zugeordnet. Unterdurchschnittliche Werte erzielten vier Städte mit der Kategorie »B«, zwei mit der Kategorie »CCC« und eine mit der Kategorie »CC«. Der HAI gibt Hotelgesellschaften anhand detaillierter Kriterien Aufschluss darüber, welche neuen Marken an den jeweiligen Standorten positioniert werden können. Während Investoren renditeorientierte Einblicke in die jeweiligen Destinationen gewährt werden, legt er Projektentwicklern Standortpotenziale und Angebotslücken offen.

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TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

Eingliederung – zweiter Teil Anfang 2013 sorgten die Leonardo Hotels (Fattal Hotels Group) für den größten europäischen Hotel-Deal der vergangenen Jahre, als sie im April 20 Hotels aus dem Portfolio von QMH Deutschland im Gesamtwert von über 250 Millionen Euro übernahm. 13 der neu erworbenen Hotels wurden bereits nach der Übernahme in die Leonardo-Familie aufgenommen, weitere sieben Hotels wurden zunächst weiter unter dem Franchisekonzept von Holiday Inn geführt. Kurz vor der diesjährigen ITB folgte nun die Eingliederung in das Leonardo-Portfolio für das Holiday Inn Frankfurt City-South (jetzt Leonardo Hotel Royal Frankfurt), das Holiday Inn Frankfurt Airport North (jetzt Leonardo Hotel Frankfurt City South), das Holiday Inn Heidelberg-Walldorf (jetzt Leonardo Hotel Heidelberg-Walldorf), das Holiday Inn Munich (jetzt Leonardo Hotel Munich Arabellapark), das Holiday Inn Düsseldorf-Ratingen Airport (jetzt Leonardo Hotel Düsseldorf Airport-Ratingen), das Holiday Inn Mönchengladbach (jetzt Leonardo Hotel Mönchengladbach) und das Holiday Inn Wolfsburg (jetzt Leonardo Hotel Wolfsburg City Center). Entsprechend der Unternehmensstrategie wurde auch über die Auflösung des Vertrages mit Accor für das Mercure Hotel Hamburg entschieden. Das Haus firmiert ab April 2014 unter dem Namen Leonardo Hotel Hamburg Airport. Info: www.leonardo-hotels.com

Wachstum mit H2 Die Hospitality Alliance hat ihren Vertrag mit der Wyndham Group zur Entwicklung der Marke Ramada vorzeitig verlängert. Damit setzt das von der Familie Fitz geführte Unternehmen seine mehr als zehnjährige Partnerschaft mit der Hotelgesellschaft aus den USA fort. Thema der Verhandlungen, die Ende Dezember 2013 stattgefunden haben, war unter anderem eine einvernehmliche Regelung, die der Hospitality Alliance einen größeren Handlungsspielraum für ihr eigenes Entwicklungsportfolio einräumt. So können künftig neben Hotels der Marke Ramada auch Häuser bestehender sowie neuer Marken entwickelt, übernommen und betrieben werden. »Im Vordergrund steht vor allem der Ausbau unserer erfolgreichen Eigenmarke H2 durch die Erweiterung um ein neues Vollhotelsegment«, so der Vorstandsvorsitzende der Hospitality Alliance, Alexander Fitz. Von Vorteil sei auch die volle Flexibilität innerhalb der eigenen Vertriebsmechanismen. Mit der Booking- und Channelengine »Build your Stay« verfüge man über Schnittstellen zu allen wichtigen Kanälen wie den OTAs oder Metasearchern wie Trivago und zum Google Hotelfinder. Info: www.ramada.de

Next stop: Pakistan Fast schon exotisch muten die Destinationen an, in denen die Schweizer Mövenpick Gruppe in diesem und in den nächsten Jahren neue Hotels eröffnen wird. So übernimmt Mövenpick in Pakistan ein Sheraton und eröffnet es nach umfassender Renovierung als Mövenpick Hotel Karachi. Auch in Casablanca wird in Kürze mit dem Plaza ein bestehendes Haus übernommen und ins Portfolio der Gruppe eingebunden; Ende 2014 folgt in Marokko mit dem Mövenpick Marrakesch zudem die Eröffnung eines »der bedeutendsten Konferenzhotels der Stadt«. An den Start geht in diesem Jahr auch das Mövenpick Istanbul Golden Horn, das nach modernsten internationalen Umweltschutzvorgaben entwickelt wurde (Foto). In der Mongolei wollen die Schweizer ab 2016 vertreten sein, weshalb derzeit intensiv am Bau des Mövenpick Hotels mit Residenzen in der Hauptstadt Ulaanbataar gearbeitet wird. Info: www.moevenpick-hotels.com

Alpine Hotels als neuer Brand Stattliche 73 Hoteleröffnungen meldete die französische Louvre Hotels Group im vergangenen Jahr, darunter neun Häuser im europäischen, 38 im internationalen und 26 im französischen Markt. Zudem konnten die Weichen für die neue Hotelmarke Tulip Inn Alp Style in Kooperation mit dem österreichischen Immobilienunternehmen ARCUS Bauerrichtung GmbH sowie der Beratungsfirma Redserve gestellt werden. Ziel dieser Partnerschaft ist es, bis 2020 ein Portfolio von 26 Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu etablieren. Errichtet in nachhaltiger Bauweise sollen die Tulip Inn Alp Style Hotels authentischen Service zu attraktiven Preisen bieten. Für das laufende Jahr rückt neben weiteren Grundstücksakquisitionen und intensiven Projektentwicklungen für die Budget-Hotelmarke Première Classe in Deutschland der Wachstumsmarkt China mit Tulip Inn Häusern in Chengdu und Tibet sowie einem Royal Tulip Hotel in Chengdu in den Fokus. Info: www.louvrehotels.com

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I T B - N EWS + + + I T B - N EWS + + + I T B - N EWS + + + I T B - N EWS Mit einer neuen Unternehmensstrategie ist NH Hoteles ins Jahr 2014 gestartet. Wichtigste Neuerungen: Künftig firmiert die spanische Gesellschaft unter dem Namen NH Hotel Group und segmentiert ihr Portfolio in vier Marken: NH Collection (Premium-Stadthotels), NH Hotels (3- und 4-Sterne-Stadthotels), nhow (Designhotels) und Hesperia Resorts (Ferienhotels) +++ Die A&O Hotels & Hostels erwirtschafteten im vergangenen Jahr rund 25 Prozent mehr Umsatz. »Darüber freuen wir uns sehr«, so A&O-Chef Oliver Winter, der einen Gesamtumsatz von 66 Millionen Euro verbuchen konnte. Für 2014 rechnet Winter, der im Laufe des Jahres neue Häuser in Aachen, Weimar und München in Betrieb nehmen wird, mit einem Umsatz von 75 Millionen Euro. +++ Mit Eric Hübbers haben die Günnewig Hotels & Restaurants seit Anfang des Jahres einen neuen Geschäftsführer, der

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die Traditionsgruppe zurück zu alter Stärke führen will. Vor allem bei Häusern in der Größenordnung von 80 bis 120 Zimmern sieht Hübbers Möglichkeiten für ein organisches Wachstum. »Gleichzeitig könnte ich mir gut vorstellen, strategische Management-Allianzen mit

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Individualhotels zu schließen, die den Anschluss an eine professionelle Gruppe suchen«, erkärt der 48-Jährige. +++ Am 24. April starten die Worldhotels eines der ersten rein digitalen Kundenbindungsprogramme der Hotellerie. »Mit der Einführung von ›Worldhotels Peakpoints‹ geben wir den Hoteliers nicht nur ein Kundenbindungsprogramm, sondern auch CRM- und CustomerIntelligence-Lösungen an die Hand, die ihnen dabei helfen werden, ihren Gästen einen maßgeschneiderten Service zu bieten«, erklärte

«Wir beschatten Sie besser als die NSA.»

Worldhotels Chief Marketing Officer Paulo Salvador im Rahmen der ITB. So erlaube es das Programm ›Worldhotels Peakpoints‹, in direkten Kontakt mit den Gästen zu treten und damit besser auf deren Reisevor-

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lieben einzugehen. 4 / 2014 | TOPHOTEL 33

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TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

Her mit den Ideen! Was sind die Touristik-Trends von morgen? Unter dem Begriff »ITB Innovators« hat die Berliner Messe in diesem Jahr den Neuheiten der Branche einen eigenen Bereich gewidmet. Über die 100 vorgestellten Ideen konnte auch im Internet abgestimmt werden. Vier Trends, die der Hotellerie neue Impulse geben können:

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1 Blau, blau, blau sind alle meine Wege ...

3 Wünsche von Gästen besser zu erkennen,

Sieger der Online-Abstimmung ist der leuchtende Gehweg von ProTeq, der eine Straßenbeleuchtung überflüssig macht. In einem Park in Cambridge können Neugierige den »Starpath« bereits ausprobieren: Hier wurde ein Weg zunächst mit einem Polyurethan besprüht, das die Haftung der im Anschluss aufgebrachten Leuchtpartikel sicherstellt.

verspricht »InsightSplash«. Über dieses System können Hotelmanager ihre Fragen per Tablet-PC auf dem Zimmer an ihre Gäste richten – in einem kontextuell geeigneten Moment. Es entsteht ein fortlaufender Dialog, der statistische Auswertungen von Schlüsselindikatoren zeitnah ermöglicht.

2 Diese Räder bringen Schwung in den Urlaub: In Kopenhagen hat der Bikesharing-Anbieter Cykel DK Fahrräder im Angebot, die mit einem Android-Tablet am Lenker ausgestattet sind. Damit können die Fahrer bequem den Mietvorgang abwickeln, während der Fahrt Navigationsservices nutzen oder beim Stehen an der Ampel auf der Karte schauen, welche Geschäfte sich in der Nähe befinden.

4 Ja, wohin reisen sie denn? Die Hotelkette Four Seasons bietet Pinterest-Nutzern die Möglichkeit, auf »Pin.Pack.Go« bei dem ausgewählten Hotel Hilfe für die Reiseplanung anzufordern. Four Seasons pinnt Empfehlungen und Insidertipps für das jeweilige Reiseziel an die zuvor eingerichtete Pinnwand des Gastes. Info: www.itb-innovators.de

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Europa im Blick – Design Hotels im Sinn 60 Hotels in sechs Jahren – so lautet die ambitionierte Vorgabe der Starwood Hotels für Europa. Das Portfolio soll bis 2020 um 40 Prozent erweitert werden. Im Fokus stehen dabei vorrangig die wachstumsstarken Märkte im Osten sowie in der Türkei, wo allein in diesem Jahr vier neue Hotels geplant sind – darunter das St. Regis Istanbul. Auch in Russland und den Ländern der GUS expandiert Sheraton stark. Dort wollen die Amerikaner ihr Portfolio bis 2017 mit zwölf neuen Hotels verdreifachen. Eine Premiere feiert Starwood in diesem Jahr am Frankfurter Flughafen, wo das erste Europa-Hotel der Mittelklasse-Marke Element an den Start geht. Zudem befindet sich die Hotelgesellschaft derzeit in Verhandlungen für mehr als ein Dutzend weiterer Hotels im mittleren Preissegment. Im Fokus stehen dabei Franchiseverträge in Märkten wie Deutschland, Skandinavien und England. Ihre Planungen treiben die Amerikaner aber auch auf anderen Gebieten voran. So wurde Mitte März bekannt, dass Starwood mit einem Beherrschungsvertrag die Design Hotels AG übernehmen will. Wie hoch der Ausgleich sowie die Abfindung ausfällt, die an die Aktionäre des Berliner Unternehmens gezahlt werden müssen, wird sich nach einer Unternehmensbewertung und in Übereinstimmung mit den rechtlichen Anforderungen entscheiden. Bevor der Beherrschungsvertrag in Kraft treten kann, muss die Hauptversammlung dem Vorhaben zustimmen. Info: www.starwood.com

»Ziel ist es, unser Franchise-Geschäft in den nächsten sechs Jahren um 100 Prozent zu steigern.« Bart Carnahan, Senior Vice President Acquisitions & Development, Starwood Hotels & Resorts, Europe, Africa & Middle East

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TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

Her mit den kleinen Hotels

Wachstum in Deutschland »Die kommenden zwei Jahre sind für den europäischen Markt besonders wichtig – mit 38 Neueröffnungen und dem Launch innovativer Angebote«, betont Amy McPherson, Präsidentin und Managing Director für Marriott International in Europa, wobei der Fokus vor allem auf der Lifestyle-Marke Moxy liegt. Der erste Ableger des groß angekündigten Brands wird im September am Flughafen von Mailand an den Start gehen, in den kommenden zwei Jahren folgen vier Moxy Hotels in Deutschland, die an den Flughäfen in München, Berlin und Frankfurt sowie am Berliner Ostbahnhof entstehen. Gitta Brückmann, Area Vice President Central Europe, richtet den Blick in diesem Jahr aber zunächst nach Köln, wo Ende März das neue Courtyard by Marriott (Foto oben) seine ersten Gäste empfangen hat. In den vergangenen Jahren wurde das Design von Courtyard überarbeitet und noch mehr auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden zugeschnitten. Zudem punktet der auf dem ehemaligen Afri-Cola-Gelände gebaute Newcomer mit zahlreichen versteckten Design-Verweisen zu der Kult-Getränkemarke. Info: www.marriott.com

25 Häuser des über 200 Hotels umfassenden Portfolios von Best Western kehrten der Eschborner Gruppe im vergangenen Jahr den Rücken, was in erster Linie an den Übernahme-Transaktionen von Wyndham (Grand City) und den Fattal Hotels (QGD) begründet war. Dies führte zu einem leicht rückläufigen Umsatz von 673 Millionen Euro; allerdings konnte Best Western noch in 2013 elf neue Betriebe in Deutschland präsentieren und 2014 haben sich in den ersten beiden Monaten sieben neue Hotels der Marke angeschlossen. Für weiteren Zuwachs soll eine neue Expansionsstrategie sorgen, die Marcus Smola vor Kurzem vorgestellt hat: »Heutzutage ist es auch für kleinere Privathotels oder Boutiquehotels immer wichtiger, professionelle Markenunterstützung zu erhalten, da es unabhängig von der Größe für alle Einzelhotels immer schwieriger wird, sich ohne Partner im Wettbewerb zu behaupten«, erklärt der Geschäftsführer. Geplant ist, ab diesem Jahr erstmals aktiv Hotels mit weniger als 50 Zimmern einzubinden, denen umfassende Dienstleistungen in puncto Marketing, Vertrieb und Verkauf offeriert werden – bei kompletter unternehmerischer Unabhängigkeit. Info: www.bestwestern.de

»Wir wollen unsere Marken-Dienstleistung nun auch verstärkt kleineren Privathotels mit weniger als 50 Zimmern anbieten.« Marcus Smola, Geschäftsführer der Best Western Hotels Deutschland GmbH

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»Billy-Regale wird es trotzdem nicht in unseren Häusern geben.« Gitta Brückmann, Area Vice President Central Europe, zum Interior der Moxy Hotels und der Partnerschaft mit der Inter IKEA Group und Nordic Hospitality

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4 / 2014 | TOPHOTEL 37

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TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

Das nhow Rotterdam soll ein Treffpunkt werden, wo man das Nachtleben der Stadt in vollen Zügen genießen kann.

Aussichtsreich Am 10. Januar öffnete das nhow Rotterdam seine Pforten; es ist das dritte Familienmitglied der zu NH gehörenden Lifestyle-Hotelmarke nach Mailand und Berlin. Nicht nur die Architektur des Gebäudes ist außergewöhnlich, das unkonventionelle Vier-Sterne-Domizil hat sich zudem der Kunst verschrieben

S

chlafen – oder doch lieber noch ein bisschen länger aus dem Fenster schauen? Im nhow Rotterdam fällt diese Entscheidung nicht leicht. Denn hier hat der Gast von so ziemlich jedem Raum – inklusive der 278 Gästezimmer und Suiten – spektakuläre Ausblicke auf die niederländische Stadt, die Maas und den Hafen. Das Hotel belegt die Stockwerke eins bis 23 in einem Teil des erst kürzlich eröffneten Gebäudes »De Rotterdam« (Architekten: OMA / Rem Koolhaas) am zentrumsnahen Wilhelminapier. Der Komplex aus drei Türmen, die um die 150 Meter hoch sind, umfasst 160.000 Quadratmeter Fläche, verteilt auf 44 Stockwerke. Hier sind neben dem nhow Wohnungen und Büros, Restaurants und Cafés untergebracht. Der Anspruch des Hotels ist es, »lokal verortet und in der Welt zu Hause« zu sein. »Die Idee hinter dem Konzept ist, dass jedes 38 TOPHOTEL | 4/ 2014

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nhow Hotel seine eigene Identität hat, abgeleitet von der Stadt, in der es sich befindet«, erklärt Hoteldirektor Sander Creemers. Videowalls und Kunstwerke zieren das nhow, Stil und Ausstattung folgen den Themenbereichen Architektur und Kunst. Denn: Rotterdam ist nicht nur eine der wichtigsten Industrie- und Handelsstädte der Niederlande; hier gibt es auch eine große Kreativszene. Der Stadtteil, in dem das Hotel liegt, ist auch als »Manhattan an der Maas« bekannt – es ist ein künstlerisches Viertel mit Museen, dem Luxor Theater, Restaurants mit internationaler Küche sowie regelmäßigen Festivals und Partys. Abseits vom normalen Betrieb soll das nhow Rotterdam ein Treffpunkt werden, wo man das Nachtleben der Stadt in vollen Zügen genießen kann. Auch bietet das Haus bekannten Künstlern und Designern sowie aufstrebenden heimischen Talenten eine Plattform zum Teilen und

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Aussicht, Aussicht, Aussicht: Diesen Aspekt berücksichtigte Verbreiten progressiv urbaner Kunst; lokale Künstler beispielsder Architekt im gesamten Hotel – im Restaurant und der weise haben ihre Impressionen von Rotterdam festgehalten und Bar im siebten Stock ebenso wie in den Zimmern mit stellen diese Werke im Hotel aus. Die Kunstwerke werden immer gläsernen Badkuben wieder ausgetauscht – nicht zuletzt damit wird das nhow zu einem Spiegelbild der Stadt. 22 und verfügen über 71 Quadratmeter Fläche. Beim Bad haben Betondecken, bodentiefe Fenster, Metall, helle Töne und viel sich die Designer von OMA, die nicht nur das Gebäude, sondern Weiß, abgerundet mit goldenen Akzenten – in der Gestaltung auch die Einrichtung des Hotels entworfen haben, etwas Pfiffiähneln sich alle Gästezimmer des Hotels. Eine Spiegelwand, hinter ges einfallen lassen: Da der Gast auch von der Nasszelle aus die der sich das TV-Gerät verbirgt, vergrößert die mit neuester Techherrliche Aussicht genießen soll, wurde diese wie ein gläserner nologie ausgestatten Zimmer optisch. Ansonsten ist die EinrichKubus mit gold gepunktetem Glas mitten ins Zimmer gesetzt. Das tung eher zurückhaltend: ein bis zwei Betten, ein Sessel und ein Haus ist nicht nur für Städtetouristen konzipiert, sondern bietet Tisch laden zum Verweilen ein. Dieser kann zwischen verschieauch Geschäftsreisenden viele Möglichkeidenen Kategorien wählen: Die »Urban Zimten: Das Konferenzzentrum auf der sechsmer« (23 qm) bieten wenig beziehungsweise nhow Rotterdam ten Etage ist mit neun Räumen ausgestatverbaute Sicht, aus den »Sunrise Zimmern« tet, die zu größeren Flächen von bis zu 355 (27 bis 37 qm) schaut man auf den Kanal und Wilhelminakade 137 Quadratmetern zusammengefasst werden kann – wie der Name bereits verrät – SonNL-3072 AP Rotterdam können. Extras wie Zimmer für ein privanenaufgänge genießen. Die ebenso großen Telefon +31-102067600 tes Frühstück, Dolmetscher und Fotografen »Sunset Zimmer« – in dem etwas höheren www.nhow-rotterdam.com können im Voraus dazugebucht werden. Ein Zimmerpreis ist die Minibar für eine adäquaKategorie ★★★★ Fitnessstudio fehlt in dem Haus ebenfalls te Verpflegung beim »Sonnenuntergang-BeDirektor Sander Creemers nicht. Das nhow Rotterdam bietet zudem ein obachten« enthalten – befinden sich in den Logis 278 Zimmer und Suiten Restaurant mit internationalen Gerichten obersten vier Etagen des Hauses und erlauPreise Zimmer ab 109 ¤, Suite und offener Küche sowie eine Bar, die sich ben Ausblicke auf Hafen und Stadt. Die »Cool ab 209 ¤ (jew. inkl. Frühstück) beide im siebten Stock befinden. Corner Suiten« liegen in den Etagen 18 bis 4 / 2014 | TOPHOTEL 39

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TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

InterCity gibt Vollgas Die Steigenberger Hotel Group treibt die Expansion ihrer Businessmarke InterCity voran: Hotels in Enschede, Hamburg, Duisburg und Rotterdam stehen ebenso auf der Agenda wie in Dubai. Anfang März galt es aber, die ersten Gäste im neuen bayerischen Ableger willkommen zu heißen: dem InterCityHotel Ingolstadt »Das Übernachtungsgeschäft an diesem Standort kann im Grunde nur erfolgreich sein.« So optimistisch werteten die Medien – in diesem Fall die »Augsburger Allgemeine Zeitung« – vor anderthalb Jahren den Startschuss für den Bau des 144-Zimmer-Hotels, in das die Münchner Objektgesellschaft Jargonnant Partners rund 13 Millionen Euro investierte. In der Tat spricht alles für eine gute Auftragslage des von Steigenberger für mindestens 20 Jahre betriebenen Newcomers, schließlich ist durch verschiedene Analysen längst belegt, dass für Geschäftsreisende dringend mehr Betten am Ingolstädter Bahnhof benötigen werden. Gleichzeitig erhofft sich die Stadt, dass das Drei-Sterne-Hotel dem Wirtschaftsstandort 80 Kilometer nördlich von München zusätzliche Impulse verleiht. »Für das 34. Haus der InterCityHotel GmbH haben wir mit Ingolstadt einen

Standort ausgewählt, der das Portfolio unserer Marke InterCityHotel perfekt ergänzt«, kommentiert Puneet Chhatwal, CEO der Steigenberger Hotels AG. Für den Entwurf des Hotels zeichnet das in München ansässige Architekturbüro Höldrich Architekten verantwortlich; die Innenarchitektur stammt aus der Feder der Architekten Dreesen & Partner aus Düsseldorf und dem Büro Burbacher. Diese entwickelten 144 Zimmer im gewohnt modernen InterCity-Stil mit Fokus auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden, denen unter anderem WLAN, Schreibtisch, SKY-TV und schallisolierte Fenster zur Verfügung stehen. Verkauft werden die Standardzimmer (20 qm) ab 60 Euro, die Business-Plus-Zimmer ab 87 Euro. Außerdem wartet das Hotel mit Restaurant, Bar und Bistro-Lounge auf.

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Energieeffiziente Schwimmbadtechnik

Treugast managt deutsches WM-Quartier Das kleine Luxusresort Campo Bahia bei Porto Seguro, in dem die deutsche Nationalmannschaft ihr Basiscamp für die Dauer der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien aufschlägt, steht künftig unter der Regie der Treugast. Der Bauherr, die Hirmer Immobilien GmbH & Co. KG, hat die Verantwortung für das Pre-Opening und das Management während und nach der WM an das Unternehmen von Prof. Stephan Gerhard übertragen. Mit ihrer Unterstützung soll sichergestellt werden, dass Lahm, Schweinsteiger, Götze & Co. optimal betreut werden. Unter anderem müssen hierfür die speziellen Anforderungen des Sternekochs und Ernährungsberaters des DFB, Holger Stromberg, erfüllt werden, was schon bei alltäglichen Dingen wie Roggenbrot und laktosefreier Milch nicht immer ganz einfach ist. Zunächst aber gilt es für das Projektteam unter Leitung von Stephan Gerhard, dass Einrichtung und Ausstattung des Campo Bahia rechtzeitig vor den Abnahmen durch die FIFA-Beauftragten und dem Einzug des DFB geliefert werden und betriebsbereit sind. »Dr. Christian Hirmer hat das Campo Bahia von vornherein zur Chefsache erklärt – und das gilt genauso für alle anderen Beteiligten«, erklärt Stephan Gerhard, der jetzt selbst jeden Monat sieben bis zehn Tage auf der Baustelle ist. Allerdings sind vor Ort auch ausgesprochen erfahrene Projektmanager tätig: Tobias Junge, der schon seit vielen Jahren in Brasilien tätig ist, leitet die gesamte Baustelle, sowie Riccardo Postai, der als General Manager mehrere Hotels für die Treugast unter anderem in Deutschland, Italien und Tunesien eröffnet und geführt hat. Gemeinsam, da ist sich Gerhard sicher, werde man diese herausfordernde Aufgabe meistern. »Es bleibt uns eigentlich auch gar nichts anderes übrig – die WM wird vermutlich wegen uns nicht verschoben. So einfach ist das.«

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Energieeffiziente Schwimmbadtechnik ist der Schlüssel zum Erfolg. Um Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen, setzt Ospa auf ein erfolgreiches Konzept: Bereits bei der Planung werden die Weichen für den wirtschaftlichen und energieeffizienten Betrieb der Anlagen gestellt. Dafür entwickeln wir modernste Schwimmbadtechnik und intelligente Steuerungscomputer. Maximal natürliches Wohlfühlwasser durch das einzigartige Ospa-Aufbereitungsverfahren mit Mehrschichtfiltration und Hydroanthrasit H und Membranelektrolyse. Für sanftes Schwimmbadwasser der Extraklasse. Ospa – die Technik, die sich rechnet und die Umwelt schont!

Nordic Hotel zieht es in den Süden Im geplanten »Gewa-Tower« in Stuttgart-Fellbach wird die Nordic Hotel Gruppe im Sommer 2016 ein Hotel mit 110 Zimmern eröffnen. Vorgesehen ist ein Betrieb der innovativen Design-Linie Nordic Pure, die den aktuellen Trend der Drei-Sterne-Budget-Designhotels aufgreift. Der 107 Meter hohe Gewa-Turm wird von der gleichnamigen Entwicklungsgesellschaft geplant und soll nach Firmenangeben das dritthöchste Wohngebäude Deutschlands werden. Neben dem Hotel, das für 20 Jahre an Nordic Hotels verpachtet wird, werden dort Eigentumswohnungen eingerichtet.

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28.03.13 18:35 12:07 03.04.14


TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

Centro Hotels wachsen im Norden und Osten

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Angelehnt an die Gestaltung der ersten Boutiquehotels aus den 1980er-Jahren eröffnete die Gruppe Anfang Januar das Centro Hotel Le Boutique nahe der Hamburger Innenstadt. Das mittlerweile achte Hotel der Gruppe in der Hansestadt wurde im Stil der Pariser Künstlerviertel eingerichtet und dient künftig auch als Ausstellungsort für Kunstschaffende. Gleichzeitig legte Operation Manager Kerstin Böttger Wert auf ein lichtdurchflutetes, offenes Raumkonzept sowie auf die Verwendung hochwertiger Materialien. Vollzug konnte die Centro Hotel Group auch in Leipzig vermelden: Zum 1. März übernahm die Gruppe von Günnewig das Hotel Vier Jahreszeiten. Das Haus, das ab jetzt als Centro Hotel Vier Jahreszeiten geführt wird, liegt zentral an der Westseite des Promenadenbahnhofs und verfügt über 67 Zimmer. Info: www.centro-hotels.de

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Neubau im Kreuzformat Seit März empfängt das neue Dorint Airport-Hotel Zürich, das von der Schweizer Immobilienentwicklerin und Totalunternehmung Losinger Marazzi AG geplant und realisiert wurde, seine ersten Gäste. Der fünfstöckige Neubau verfügt über 235 Zimmer, davon 13 Junior-Suiten und sieben behindertengerechte Zimmer. Zur Ausstattung gehören zudem vier Syndicate Rooms – Hotelzimmer, die durch eine Verbindungstür mit einem Besprechungsraum verbunden sind. Geschäftsreisenden und Tagungsgästen stehen neben dem großen Tagungsraum »Airbus« zwei Konferenz- und vier Meetingräume zur Verfügung. Neben dem Restaurant »Basilico« gehören ein Private-Dinner-Raum für bis zu zwölf Personen sowie eine Sommerterrasse und eine Hotelbar zum kulinarischen Angebot. Herzstück des Hauses ist die Lobby, in der Besucher aufgrund der fehlenden Zwischendecken ungehindert fünf Etagen nach oben sehen können. Ein weiterer Blickfang in der Empfangshalle ist ein Schweizer Bob-Schlitten – ein Geschenk des Bauherren Turintra AG an Dorint –, der hoch über den Köpfen der Gäste schwebt. Ein Fitnesscenter rundet das Angebot des vom Architekturbüro Burkhalter Sumi aus Zürich entworfenen Hauses ab. Info: www.dorint.com

42 TOPHOTEL | 4/ 2014

Neue Hotels_4.indd 42

S 03.04.14 18:35


NEUE HOTELS IN KÜRZE · INSOLVENZEN TOP-HOTELLERIE

INLAND A&O Aachen Hauptbahnhof Kategorie: Stadthotel Eröffnung: Februar 2014 Zimmerzahl: 118 Kontakt: 030-809475110 www.aohostels.com ibis budget München Airport Erding Kategorie: Stadthotel Eröffnung: März 2014 Zimmerzahl: 106 Beschreibung: Zimmer im »CocoonDesign«, Cafeteria im Lounge-Stil Kontakt: 08122-9553820 www.ibisbudgethotel.ibis.com ibis budget Osnabrück City Kategorie: Stadthotel Eröffnung: März 2014 Zimmerzahl: 148 Beschreibung: Zimmer im »CocoonDesign«, Cafeteria im Lounge-Stil Kontakt: 0541-12098820 www.ibisbudgethotel.ibis.com nordic pure München Kategorie: Budget-Designhotel Eröffnung: 2015 Zimmerzahl: 192 Beschreibung: Restaurant, Bar, Lounge Kontakt: 0431-886650 www.nordic-hotels.com

AUSLAND Vicent Hotel Sulztal / Österreich Kategorie: Hotel Garni Eröffnung: Mai 2014 Zimmerzahl: 13 Beschreibung: Lounge und Bar, Terrasse, Swimmingpool, Sauna, Seminarlounge Kontakt: +43-6642811627 www.vincent-hotel.at

JA Manafaru / Malediven Kategorie: All-Inclusive-Resort Eröffnung: Oktober 2014 Beschreibung: 84 Villen, 8 Restaurants und Bars, Spa- und Beauty-Bereich Kontakt: 06102-7996811 www.jaresortshotels.com Six Senses Zil Pasyon / Seychellen Kategorie: Strandhotel Eröffnung: 2015 Beschreibung: 30 Villen, 2 Restaurants, Bar, Spa, Fitnessstudio, Swimmingpool Kontakt: 0711-91257610 www.sixsenses.com Steigenberger Hotel Shaohai Qingdao / China Kategorie: Businesshotel Eröffnung: 4. Quartal 2015 Zimmerzahl: 280 Zimmer und Suiten Beschreibung: 3 Restaurants, Spa- und Fitnessbereich mit Pool, Tagungsbereich Kontakt: 069-6656401 www.steigenbergerhotelgroup.com Steigenberger Hotel Yubei Chongqing / China Kategorie: Luxushotel Eröffnung: 2016 Zimmerzahl: 300 Zimmer und Suiten Beschreibung: 6 Restaurants, Cafés und Bars, Spa- und Wellnesscenter, Konferenzbereich (2000 qm) mit Ballsaal Kontakt: 069-6656401 www.steigenbergerhotelgroup.com Radisson Blu Beach Resort Crete Milatos / Griechenland Kategorie: Strandhotel Eröffnung: 2. Quartal 2016 Zimmerzahl: 318 Zimmer und Suiten Beschreibung: Restaurants, Bars, Pools, Spa mit Wellnesszentrum Kontakt: 069-97693200

+++ Am 1. Februar 2014 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der im Handelsregister des Amtsgerichts Hanau unter HRA 92109 eingetragenen Hotel BurgMühle GmbH & Co. KG, Burgstraße 2, 63571 Gelnhausen, vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin Hotel Burgmühle Betriebs-GmbH, vertreten durch Thomas Ebner, eröffnet. +++ Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der im Register des Amtsgerichts Wetzlar unter HRA 7287 eingetragenen Hotel Tannenhof GmbH & Co. KG, Am Schimberg 1, 35708 Haiger, vertreten durch ALMA MONTE GmbH c/o Hotel Tannenhof, vertreten durch die Geschäftsführer Igor Pius und Evgenia Pius, ist am 1. März 2014 eröffnet worden. +++ Am 1. März 2014 ist über das Vermögen des am Amtsgerichts Schwerin unter HRB 11037 eingetragenen Seehotel Sternberg GmbH, Johannes-Dörwaldt-Allee 4, 19406 Sternberg, vertreten durch den Geschäftsführer Dr. Jan Thomas Berg, das Insolvenzverfahren eröffnet worden. +++ Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der am Amtsgericht Siegen unter HRB 9487 eingetragenen Faerber-Luig Hotel GmbH, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Stefan Werner Bruno Franzen, ist am 6. März 2014 eröffnet worden. Quelle: www.insolvenzbekanntmachungen.de; Justizministerium NRW TH

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MARKT ZAHLEN, DATEN, FAKTEN 2013

Kein Grund zur Klage 2013 war ein gutes Jahr für die deutsche Hotellerie: Das Beherbergungsgewerbe konnte die Übernachtungszahlen zum vierten Mal in Folge steigern und erreichte einen neuen Rekordwert von 411,8 Millionen (+1,1 %)

Die deutsche Hotellerie hat sich damit erneut als Impulsgeber der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwiesen«, sagte Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland, bei der Vorstellung des IHA-Branchenreports »Hotelmarkt Deutschland 2014«. Nach den Daten von STR Global nahm die durchschnittliche Zimmerbelegung von 66,2 auf 66,9 Prozent zu. Die deutschen Hotelpreise blieben mit 94 Euro um fast sieben Prozent unter dem europäischen Durchschnittswert von 101 Euro. Der RevPAR betrug im vergangenen Jahr 63 Euro (2012: 62 €). Dies entspricht einer Steigerung von 1,7 Prozent. Die Untersuchungen von BDO/PKF unterscheiden beim RevPAR nochmals nach dem Hotelstandort. Während Stadthotels eine Steigerung von 1,1 Prozent auf rund 71 Euro erzielten, konnten Hotels an Sekundärstandorten den RevPAR auf rund 45 Euro erhöhen. Flughafenhotels verzeichneten einen Zuwachs um ein Prozent auf rund 69 Euro. Alle Hotels an Primärstandorten meldeten steigende Belegungsraten. Die Entwicklung des RevPAR war jedoch aufgrund teilweise sinkender Netto-Zimmerpreise sehr unterschiedlich: Während Köln und Hamburg deutliche Zuwächse verzeichnen konnten, kam es in München und Frankfurt zur Stagnation bzw. in Düsseldorf und

Berlin zu rückläufigen Entwicklungen. Gewinnerstädte bei den Sekundärstandorten sind Heidelberg, Mainz und Wiesbaden. Heidelberg, Dortmund und Leipzig erzielten die höchsten Steigerungsraten, was auf die Kombination aus erhöhtem Netto-Zimmerpreis und gestiegener Zimmerbelegung

zurückzuführen ist. Ein niedrigeres Preisniveau hingegen mussten Nürnberg und Stuttgart hinnehmen; in Potsdam wirkte sich der Belegungsrückgang (-4,9 %) negativ auf den RevPAR (rund 41 €) aus. Info: www.hotellerie.de • www.pkfhotelexperts.com TH

durchschnittlicher Netto-Zimmerpreis (in EUR)

durchschnittliche Zimmerauslastung (in %)

durchschnittlicher Zimmerertrag (RevPAR, in EUR)

(alle Hotels, 2009 bis 2013)

(alle Hotels, 2009 bis 2013)

(alle Hotels, 2009 bis 2013)

100

100

90

90

90

90 80

91

94

94

81

Stadt

2013

Ver. %

2013

Berlin

77,6

1,2

87,79

-3,1

68,13

-2,0

66,3

3,4

113,11

-4,8

74,99

-1,5

Frankfurt

69,2

0,9

116,11

-0,1

80,35

0,8

Hamburg

78,8

5,2

106,24

0,2

83,72

5,4

Köln

68,8

1,2

122,31

7,5

84,15

8,8

München

76,8

0,5

118,11

-0,1

90,71

0,4

70,3

4,3

69,03

3,2

48,53

7,7

Dresden

68,6

0,3

72,32

2,3

49,61

2,6

Hannover

59,9

2,0

109,12

2,6

65,36

4,8

Heidelberg

70,1

4,2

101,71

1,3

71,30

5,6 7,5

Leipzig

65,7

4,0

79,97

3,4

52,54

Mainz

63,5

3,6

105,13

-2,1

66,76

1,5

Mannheim

66,1

3,8

80,90

0,6

53,47

4,4

Nürnberg

67,3

1,2

90,19

-5,5

60,70

-4,4

Potsdam

57,9

-4,9

70,01

2,1

40,54

-3,0

Stuttgart

67,8

1,6

92,15

-3,8

62,48

-2,2

Wiesbaden

66,9

6,5

99,46

-3,9

66,54

2,4

80

60

63

65

66

67

70 60

50

50

50

40

40

40

30

30

30

20

20

20

10

10

10

2011

2012

2013

0

2009

2010

2011

2012

2013

0

57

59

2010

2011

62

63

2012

2013

48

2009

Quelle BDO/PKF Monthly German Trends

Dortmund

60

2010

Ver. %

Sekundärstandorte

70

2009

2013

Düsseldorf

60

0

Ver. %

RevPAR (EUR)

Primärstandorte

80

70

Netto-Zimmerpreis (EUR)

Quelle: Quelle:»HOTELMARKT »HOTELMARKTDEUTSCHLAND DEUTSCHLAND2014«, 2014«,Hotelverband HotelverbandDeutschland Deutschland(IHA) (IHA)

100

Zimmerbelegung (%)

44 TOPHOTEL | 4/ 2014

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TRENDBAROMETER MARKT

Rheinische Euphorie im Mai Schon heute die Entwicklung des Marktes von morgen kennen – das ist die Intention des Trendbarometers der Fairmas Gesellschaft für Marktanalysen mbH, exklusiv in

Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres

Kooperation mit Top hotel. Diese Ausgabe im Fokus: der Hotelmarkt in Düsseldorf

Im vergangenen Jahr mussten die Düsseldorfer Hoteliers aufgrund eines turnusbedingt schwächeren Messejahres einen leichten Rückgang des RevPAR auf rund 75 Euro (-1,5 %) hinnehmen. Verantwortlich für dieses negative Wachstum war vor al-

lem der rückläufige Netto-Zimmerpreis von 113 Euro (-4,8 %), der auch mit der erhöhten Zimmerbelegung von 66,3 % (+3,4 %) nicht kompensiert werden konnte. In diesem Jahr sieht die Welt in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens schon

Durchschnittliche Auslastung Abweichung gegenüber Vorjahr in Prozent 25,6

24,4 13,4 7,5 3,2

-0,8

16,2

2,8 1,4

-4,2

-3,2

3,7 -2,2

1,2

-0,4

22,2

8,5

6,5

0,5

-3,7

-2,8

-3,6

Euphorie im Wonnemonat

-15,0 Jul

Aug

Sept

Oct

Nov

Dec

Jan

Feb

Mar’14 Apr’14

May’14

Vorheriger Forecast vom 28.02.2014

Durchschnittlicher Zimmerpreis 55,3

44,2

36,5

48,8 39,4

16,4 7,3

4,5

3,1

-2,4

-1,1

2,3

Aug

Sept

11,8

Oct

Nov

2,0

2,3

0,5

-1,2

-2,4

Dec

Jan

36,5

Feb

-0,5

Mar’14 Apr’14

Aktueller Forecast vom 28.03.2014

Durchschnittlicher RevPAR

60,3 -5,2

Jul

Sept

1,9

-1,4

Oct

Nov

Dec

Jan

32,7 2,6

5,9

1,6

12,7

-11,3

Aug

62,0

19,0

4,3

-3,2

Jun’14

79,3

68,7

10,0

May’14

118,9 116,6

Abweichung gegenüber Vorjahr in Prozent

6,9

Jun’14

77,2 74,3

Abweichung gegenüber Vorjahr in Prozent

Jul

wieder sehr viel rosiger aus, was vor allem mit den wesentlich besser gebuchten Messen zusammenhängt. So profitierten die Hoteliers bereits im März von den stark frequentierten Messen »Beauty International« und »ProWein«, was zu einem Wachstum von neun Prozent beim RevPAR und von sieben Prozent bei der Zimmerrate führte. Auch für April prognostizieren jene Hoteliers, die ihre Kenn- und Planungszahlen dem Benchmark-Experten Fairmas zur Verfügung stellen, gegenüber dem Vorjahr ein leicht verbessertes Geschäft. Als Hauptgrund wird hierfür die alle zwei Jahre stattfindende Messe »Wire & Tube« angegeben.

Feb

33,5

3,7

Mar’14 Apr’14

-4,1

May’14

Der Mai spielt den Düsseldorfer Hotels heuer besonders gut in die Karten, da vom 8. bis 14. Mai die lediglich alle drei Jahre stattfindende Messe »Interpack« ihre Pforten öffnet und darüber hinaus einige Feiertage wie Pfingsten oder Fronleichnam in den Juni fallen. Hinzu kommt, dass der diesjährige Ärztekongress Ende Mai in Düsseldorf ausgetragen wird und dieser schon jetzt zahlreiche Buchungen generiert hat. Dementsprechend euphorisch fallen die Vorhersagen für den Wonnemonat aus: +25,6 Prozent Belegung, +74,3 Prozent beim Zimmerpreis und der RevPAR soll gar um 118,9 Prozent in die Höhe schnellen. Ganz generell verzeichnen viele Hoteliers für 2014 eine gute Vorbuchungslage im Segment Gruppen, was sich ebenfalls in der positiven Prognose der Rate und in dem nachhaltigen Belegungsanstieg bemerkbar macht. TH

Jun’14

4 / 2014 | TOPHOTEL 45

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MANAGEMENT DEUTSCHER GM IM AUSLAND

In Australien angekommen: Christian Hirt leitet das Swissôtel Sydney, zu dem auch die »Crossroads Bar« gehört (re.)

Christian Hirt, Swissôtel Sydney

Next Stop: Australien Die Badesachen kann Christian Hirt zusammenpacken. Der erste Sommer in Down Under ist für ihn vorbei, das Outdoor-Leben aber nicht. Die Australier, das hat der neue GM des Swissôtels Sydney schnell mitbekommen, sind Verfechter der Work-Life-Balance und erheben Barbecues am Wochenende zum Volkssport. Ein bisschen »Aussie« steckt bereits in Hirt

46 TOPHOTEL | 4/ 2014

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enn man in der Nähe von Frankfurt aufwächst, wird man eigentlich Banker oder geht zur Versicherung«, scherzt der gebürtige Hesse. Sein Bruder, der eine Lehre als Koch machte, brachte ihn auf die Idee, es doch in dieser Branche zu versuchen. Eine Aushilfe im Bankett wurde gesucht, Hirt sprang ins kalte Wasser. Später bekam er einen Ausbildungsplatz als Hotelkaufmann im Vier-Sterne-Micador Taunushotel in Wiesbaden. Dann folgte der Wechsel in die Fünf-Sterne-Hotellerie, zuerst ins Le Méridien Parkhotel nach Frankfurt als F&B Management Trainee. Der F&B-Fokus zieht sich wie ein roter Faden durch zahlreiche weitere Stationen: So war er zum Beispiel als F&B Outlet Manager im Le Méridien in New Orleans und als Director of Banquets und Assistant Director of F&B in Chicago tätig. »New Orleans war eine spannende Zeit. Die Südstaaten-Mentalität ist nicht einfach, ich machte eine Hotelübernahme mit. Wegen eines Hurrikans wurde die Stadt evakuiert«, erinnert sich der heute 37-Jährige. 2004 ging es zurück nach Deutschland, ins Kempinski Airport München – ein perfekter Karriereschritt, wie Hirt sagt. Dort avancierte er zum F&B Manager und baute eine neue Abteilung auf. »Wir haben Privatflugzeuge gecatert, so haben wir etwa dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch sein Weihnachtsessen an den Flieger geliefert. Dies ist aus einer Idee beim Feierabend-Bier entstanden«, so der GM. Schließlich wechselte er als F&B Director ins Adlon Berlin, als das Luxushotel 100-jähriges Jubiläum feierte. Hirt: »Im Adlon habe ich meinen Qualitätsschliff erhalten.« Während dieser Zeit begann er auch mit seinem Master of Business Administration im französischen Reims, den er 2009 abschloss. Privat erfolgreich wurde für ihn St. Petersburg, wohin es ihn nach dem Adlon verschlug. »Dort habe ich meine Frau

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Mit seiner Frau und den beiden Söhnen lebt der Hotelier nur wenige Kilometer vom berühmten Bondi Beach entfernt

New Orleans war eine spannende Zeit. Die SüdstaatenMentalität ist nicht einfach, ich machte eine Hotelübernahme mit.

kennengelernt«, sagt Hirt, der als Executive Ende des Jahres sollen die RenovierungsAssistant Manager im Kempinski Moika 22 arbeiten in allen Zimmern und der Lobby Christian tätig war. Von Russland aus wechselte das Hirt abgeschlossen sein, zudem wird es zehn Paar in die Türkei. Knapp drei Jahre arbeiteweitere Gästezimmer geben. Im Frühjahr, te Hirt als Director Operations im Swissôtel so der GM, werde auch ein Online-CheckBosphorus Istanbul, eine allein durch das in und -out möglich sein. Nicht zuletzt aufgrund von zwei Kingsize-Betten pro neue »Residenzenkonzept Swissôtel Living« spannende Zeit. In der Stadt am Bosporus kaZimmer ist das Haus bei Familien beliebt. men auch die beiden Söhne zur Welt. »Gleich So gibt es ein eigenes Kids-Konzept, etwa nach der Geburt unseres zweiten Sohnes hamit einer personalisierten Citymap – Hirts ben wir das Visum für ihn besorgt, im September 2013 ging es zweieinhalbjähriger Sohn könnte dafür bald als Tester antreten. nach Sydney«, erzählt der General Manager. Dem Gesundheits-Hype in Down Under folgend, launcht der eheSo zog der Deutsche kurz entschlossen in eine seiner persönmalige F&B-ler ein Vitality Konferenz Package: mentale Höchstlichen Traumdestinationen: Australien. Von einer heimlichen leistungen durch ausgewogene Ernährung. Überhaupt werde weiHauptstadt in eine andere. Sydney boomt. »Letztes Jahr hatten ter an der Kulinarik gefeilt. Hirt ist, wie schon in Istanbul, auch wir eine durchschnittliche Belegung von über 90 Prozent,« sagt Imker – das Swissôtel ist das erste Hotel in Sydney mit eigenen der Chef von 220 Mitarbeitern über das in einer City-EinkaufsBienenstöcken. »Wir wollen einen Kräutergarten anlegen und plameile gelegene Haus. Das Hauptgeschäft, so Hirt, der erstmals nen ein Farmers-Foodfestival«, zählt er auf. Der fünfte Kontinent in seiner Karriere die Position des GMs einist mehr als die Metropole Sydney und so will Swissôtel Sydney nimmt, sei mit rund 65 Prozent der einheimiHirt bald mit seiner Familie das Land erkunden: sche Markt. »Asien ist auch wichtig und EuDie Küste hinauf nach Brisbane steht ganz oben 68 Market Street ropa hat stark angezogen«, beobachtet er die auf der To-do-Liste. Viel Zeit bleibt dafür zwar Sydney 2000 NSW, Australien Tourismusentwicklung. Für dieses Jahr strebt nicht, denn auch auf dem »no worries«- und Telefon +61 (2) 92388888 »everything will be fine«-Kontinent arbeitet er einen RevPAR von 8,2 Prozent an. Allerdings www.swissotel.com/sydney müssten die durch die Wirtschaftskrise in den der passionierte Tennisspieler und Golfer zehn Kategorie ★★★★★ Keller gegangenen Durchschnittsraten (2013: bis zwölf Stunden am Tag. Doch mit Barbecue GM: Christian Hirt knapp 220 AUD, circa 144 €) mittelfristig wieund Schwimmen gehen an den Wochenenden Logis: 359 Zimmer, der angehoben werden. praktiziert der Deutsche die australische Workdavon 19 Suiten Im gleichermaßen von Geschäftsleuten wie Life-Balance bereits. Die gelte es mitzunehmen, Preise: EZ/DZ ab circa 202 ¤ Individualreisenden frequentierten, anlässsollte eines Tages sein Traum wahr werden, ei(309 AUD), Suite ab lich der Olympischen Spiele 2000 erbauten ne Hotelikone wie das Savoy in London oder das circa 280 ¤ (429 AUD) Swissôtel wurde und wird eifrig gewerkelt. Bis Plaza in New York zu leiten. MANUELA BLISSE 4 / 2014 | TOPHOTEL 47

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MANAGEMENT ZIELGRUPPEN

TIERISCH guter Service

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In der Top-Hotellerie hat sich die einst ungastliche Einstellung gegenüber Hunden und Co. gewandelt – und vielfach sogar ins Gegenteil verkehrt. Weil immer mehr Gäste mit Waldi, Fluffi oder Rex einchecken und sich mit dieser neuen Zielgruppe viel Geld verdienen lässt

von HELGE SOBIK

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as Zimmermädchen im Luxushotel Le Mas d´Artigny nahe der Côte d´Azur staunte nicht schlecht, als es einen ausgewachsenen Seelöwen im privaten Pool einer Suite seine Runden drehen sah. Das Tier war offensichtlich bester Laune und genoss die Fünf-Sterne-Annehmlichkeiten. Seines extravaganten Haustiers wegen hatte der Gast auf ein Zimmer mit privatem Pool bestanden – und es vorbehaltlos bekommen. Das war bereits vor Jahren. Da liegt es nahe, dass mitreisende Hunde – und seien sie in ihren Bedürfnissen noch so extravagant – in diesem Fünf-Sterne-Haus seitdem niemanden mehr erschüttern können. Und in vielen anderen Häusern auch nicht. Denn in der Luxushotellerie rund um den Globus hat man nun den betuchten Gast mit Haustier entdeckt und liest beiden – Gast wie vierbeinigem oder im Zweifel gar mehrflossigem Begleiter – jeden Wunsch von den (tierischen) Lippen ab. Die Zeiten jedenfalls, zu denen Rezeptionisten die Nase rümpften, wenn die vornehme Klientel mit Hund anreiste, gehören in vielen Luxusherbergen der Vergangenheit an. In vielen Häusern der Luxushotelkette Fairmont gibt es heute beispielsweise spezielle Room-Service-Menüs für Vierbeiner. Sie haben Weitererzählwert und sind doch nicht wegen des gewissen Kicks erfunden, sondern werden tatsächlich Tag für Tag nachgefragt.

1 Im Fonteverde Tuscan kommen Vierbeiner in den Genuss von SpaBehandlungen nach römischem Vorbild

2 Wie man mit reisenden Hunden umzugehen hat, weiß man auch im Kloster Hornbach bei Zweibrücken

3 Da Hunde in den öffentlichen Bereichen des Fairmont Hamburg nicht erlaubt sind, wurde extra eine Hundelounge eingerichtet

4 Leckerlis inklusive!

Besonders kreativ in der Namensvergabe ist dabei auch das Peninsula Hotel in Chicago mit eigener »Pet Menu«-Speisekarte. Dort ist »Spaniel Spinach Salad« mit Körner-Topping und Streifen vom getrockneten Rinderfilet ebenso gelistet wie »Chihuahua Chicken and Rice« oder der »Beagle Burger« mit Käse (jeweils zehn Dollar). Was die Rechnung angeht, sind die Tiere nicht besser gestellt als ihre Menschen: Zu den Preisen kommen noch 18 Prozent Servicegebühr und – wie in den USA üblich – die lokalen Steuern hinzu. Tatsächlich ist die neue Hunde-Freundlichkeit ein Trend, der aus den USA nach Europa geschwappt ist. Jeder zweite Amerikaner besitzt bereits ein Haustier, jeder fünfte will es mit in den Urlaub nehmen – und meistens geht es dabei um Hunde. Kein Wunder, dass Hoteliers sich plötzlich offen, manche sogar erfreut zeigen, wenn es um diese neue lukrative Zielgruppe geht.

Auch der Hund ist König!

Speisekarten speziell für Hunde sind schon jetzt nicht mehr nur auf Übersee begrenzt. Das Althoff Seehotel Überfahrt in RottachEgern bietet zum Beispiel die Wahl zwischen den drei aufwendig inszenierten Menüs »Idefix« (Pute), »Rex« (Rindertafelspitz) oder »Balto« (Rinderfiletspitzen; jeweils mit Gemüse und Reis), die auf Wunsch im Zimmer serviert werden – jedes Menü in den Varianten klein, mittel und groß für zwischen fünf und 28 Euro. Der Dog Room Service ist innerhalb des Hauses sogar über die eigene Durchwahl 2966 erreichbar – sofern Herrchen oder Frauchen die Order im Auftrag des mitgereisten Vierbeiners durchgeben wollen ... Selbst wenn kein Heimtier-Menü explizit angeboten wird, ist man in Top-Hotels meist flexibel – wie im Badrutt´s Palace im schweizerischen St. Moritz. Dort bekam der Hund eines Langzeitgastes täglich ein wechselndes Menü aus der Palace-Küche am Körbchen serviert. Und nicht nur das: Wauwi war es gewohnt, sein Geschäft auf Rasen zu verrichten und hatte offenbar emotionale Hürden zu überwinden, im Schnee entsprechend aktiv zu werden. Das Housekeeping-Personal verlegte daraufhin im Bad des Gastes Rollrasen, der regelmäßig gewechselt wurde. Dem Hund fiel offenbar ein Stein vom Herzen – und nicht nur das. Auf Wunsch arrangieren die Concierges in vielen Luxushotels darüber hinaus inzwischen Hausbesuche im Hunde-Frisiersalon,

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Krallen-Maniküre oder Spaziergänge mit dem Hotelpersonal. Auch im Hotel Alpina im schweizerischen Gstaad hat man sich Gedanken gemacht und auf die Zielgruppe eingestellt: Für vierbeinige Gäste stehen nicht nur Fressnäpfe aus englischem Porzellan und mit Fell ausgekleidete Hundekörbe bereit – auf Wunsch können Hunde sich auch die passende Garderobe ausleihen. Dafür hat das Hotel Hunde-Mäntelchen mit Fellkapuze angeschafft – versehen mit dem Schriftzug »The Alpina. The place to be«. In den Genuss dieser Ausstattung kommen vermutlich nur Vierbeiner aus Oberklasse-Haushalten: Das Doppelzimmer kostet ab 850 Franken pro Nacht. Das sind rund 687 Euro. Eingeschlossen ist täglich ein Verzehrgutschein für die Hotelgastronomie im Wert von 100 Franken – jedoch nur für die Menschen. Im Hotel The Mark in New York gibt es sogar eine Serie eigens für das Hotel entworfener Fress- bzw. Wassernäpfe – und das passende Designer-Hundebett, in der Luxus-Ferienwohnungsanlage »Berggrün« in Oberstdorf neben Leih-Leinen und -Halsbändern auch mit Hundemotiven bedrucktes Toilettenpapier. Das ist mittlerweile so beliebt, dass manch Hundehalter unter den Gästen nicht mehr ohne sein mag, es für zu Hause bestellt bzw. sich nachschicken lässt. Und im Kloster Hornbach bei Zweibrücken geht der Service so weit, dass den Vierbeinern unter den Gästen allabendlich ein Hundekeks als Betthupferl ins schicke Körbchen gelegt wird: »Wir haben selbst eine Boxer-Hündin und wissen, worauf es beim Reisen mit Hund ankommt«, sagt Christiane Lösch, die Besitzerin des Hotels, die sich diese Art Turndown-Service für Hunde ausgedacht hat. Im Züricher Hotel Widder unterdessen werden die vierbeinigen Familienmitglieder der Gäste mit einer eigenen WidderHundemarke ausgestattet, falls sie ausbüxen, alleine auf Wanderschaft gehen und auf dem Heimweg Hilfe brauchen sollten. Ebenso verfährt das Hyatt Regency im kalifornischen Monterey – zusätzlich gibt es dort ein Tütchen Begrüßungs-Leckerlis. Und weil man immer für alles gewappnet sein muss, haben viele Hotels inzwischen Vertragstierärzte aus der Umgebung, die im Fall der Fälle auf Zuruf bereitstehen. Die Concierges haben ein neues, zusätzliches 50 TOPHOTEL | 4/ 2014

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In der Luxushotellerie hat man den Gast mit Haustier entdeckt – und liest beiden jeden Wunsch von den (tierischen) Lippen ab.

Betätigungsfeld bekommen – und mussten sich ein paar weitere Telefonnummern notieren, um nun auch den Wünschen von Bello, Fiffi & Co. gerecht zu werden. Und immer öfter geht es dabei sogar um Buchungen fürs Spa.

Hundewellness mit Tradition

Luxushotels wie das Fonteverde Tuscan Resort & Spa aus dem Verbund der Leading Hotels of the World im toskanischen San Casciano dei Bagni können sich dabei sogar auf 2000 Jahre zurückliegende Traditionen berufen: In einem speziellen Thermalbecken für Haustiere mit Arthritis und Hautleiden bietet das Haus Spa-Behandlungen für Hunde nach römischem Vorbild an. Schon zu Cäsars Zeiten, behauptet man dort, haben sich die Bewohner der Region die Thermalquellen zunutze gemacht – für Mensch und Tier gleichermaßen. Offensiv damit werben mag man dennoch nicht. Massagen und Anwendungen gibt es auf Anfrage. Lediglich der Hinweis auf das Haustieren vorbehaltene Thermalbecken, eines von insgesamt sieben, hat es bis in die Marketing-Materialien des Hotels geschafft. Offensiver ist das Peninsula Hotel in Chicago. Im dortigen »Pet Spa« kostet die für Hunde entwickelte 30-minütige »Rover Relaxation Massage« 75 Dollar, umgerechnet

Foto: Portraits of Peninsula by Annie Leibovitz

MANAGEMENT ZIELGRUPPEN

rund 56 Euro – plus Trinkgeld, falls Waldi ein paar Greenbacks extra vom Taschengeld springen lassen möchte. Für die Entspannung danach steht ein Kuschel-Körbchen im Zimmer bereit. Rasse-Unterschiede werden nicht gemacht – egal, ob ein reiselustiger Bernhardiner durchgeknetet oder ein Pinscher mit sanftem Druck betastet wird. Im Schwesterhotel Peninsula Beverly Hills in Los Angeles sind sogar Handtücher mit Pfötchenmotiven vorgesehen, bei rechtzeitiger Voranmeldung und entsprechender Info ans Hotel gern auch mit eingesticktem Monogramm. Und was für Bello auf StadtUrlaub gilt, ist gleichermaßen für Waldi im Beach-Urlaub möglich. Das Strandhotel Loews Don Cesar St. Pete Beach in Florida zum Beispiel bietet Hunde-Massagen auf dem Zimmer an. Aus wie wenig sich mit der richtigen Idee, mit Herz und Pfiff etwas machen lässt, beweist der Landhof Irschen (vier Sterne) in Kärnten aus dem Verbund »best alpine Wanderhotels«: Ein Pet-Spa gibt es nicht, aber ersatzweise versammeln sich alle gerade hier urlaubenden Hunde regelmäßig zum »Abend-Zahnpflege-Meeting« an der Rezeption gemeinsam mit Hoteliers-Hündin Stella. Was es da gibt? Kauknochen mit Minz-Aroma zur Gebissreinigung – unter dem stilvollen Motto »In Gesellschaft knabbert es sich am besten«. TH

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Tourismusverband Paznaun-Ischgl, www.ischgl.com

Auszeichnung der besten Skihotels 2014/2015

Michael Schumm

Lars Golde

Rainer Bloch

Perlicon

DIE WELT / WELT am SONNTAG

Philips Hospitality TV

»Licht schafft Emotionen – dieses Motto haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Als Spezialisten für Lichttechnik unterstützen wir Hoteliers, in allen Bereichen eine angenehme Licht-Atmosphäre auf Basis neuer LED-Technologie zu schaffen. Dadurch werden die Stromkosten um bis zu 80 Prozent gesenkt und die Umwelt geschont. Der Ski Hotel Star ist eine hohe Auszeichnung. Deshalb sind wir bei dieser Veranstaltung gern als Partner dabei, verbunden mit einem schönen Ski-Event.«

»Die WELT-Gruppe verbindet eine jahrzehntelange Partnerschaft mit der gehobenen Hotellerie und Gastronomie – auch im Alpenraum. Es ist uns daher eine besondere Freude, die Ski Hotel Stars 2014 im Rahmen der SKI-WM der Gastronomie zu unterstützen, mit der Spitzenleistungen ausgezeichnet werden. Wir gratulieren allen Preisträgern sehr herzlich.«

»Wir verstehen es als unsere Aufgabe, Hotels dabei zu unterstützen, ihren Gästen ein einzigartiges EntertainmentErlebnis mit Hilfe unserer Hotel-TVLösungen zu bieten. Zudem helfen wir Hoteliers, die Umwelt zu schonen und Kosten zu senken, da unsere Produkte energieeffizient und einfach in der Handhabung sind. Wir gratulieren allen nominierten Skihotels und den Preisträgern ganz herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen!«

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Veranstaltungsort des Ski Hotel Star am 9. April 2014 ist die Idalp in Ischgl

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MANAGEMENT KARRIERE

Ausgezeichnet Der Preisträger des »Alfred-Brenner-Stipendium 2014« heißt Dominik Schmidbauer (24), der an der Dualen Hochschule Ravensburg BWL-Hotel- und Gastronomiemanagement studiert. Für die 3000 Euro Preisgeld hat er bereits eine Verwendung

»Ich denke, es hat die Jury unter anderem überzeugt, dass ich mit meinen 24 Jahren schon zehn Jahre Hotel- und Gastronomieerfahrung habe«, sagt Dominik Schmidbauer. Tatsächlich stand für ihn bereits nach dem ersten Kochpraktikum fest, dass er in dieser Branche landen möchte. Nach einer Ausbildung zum Koch im Hotel Zugbrücke bei Koblenz holte er zunächst das Abitur nach. Seit Oktober 2011 studiert er Hotel- und Gastronomiemanagement an der DHBW Ravensburg, sein Partnerunternehmen ist das Mandarin Oriental München. Beeindruckt hat die Jury auch, dass Schmidbauer einen großen Teil seiner Freizeit der Gastronomie widmet. Kaum waren ein paar Wochen Urlaub in Sicht, heuerte der Stipendiat in Restaurants in ganz Europa an – ob Norwegen, Kroatien oder Südfrankreich. Auch im Hotel zur Bleiche im

DHBW-Student Dominik Schmidbauer (re.) mit Frank Marrenbach, Direktor Brenners Park-Hotel & Spa

Spreewald und im Radisson Blu in Jersey sammelte Schmidbauer bereits Erfahrung. Sein langfristiges Ziel ist es, ein Hotel zu leiten, möglichst in der Luxusklasse. Das Stipendium wird Dominik Schmidbauer zur Finanzierung seiner Ausbildung zum Sommelier an der UIW Kermess Weinakademie in München verwenden. Der diesjährige Gewinner setzte sich im Vorfeld gegen 80 Bewerber und im Finale gegen Joscha Heese (Ritz-Carlton Berlin), Tobias Jansen (Breidenbacher Hof Düsseldorf), Christian Köhle (Internationale Fachhochschule Bad Honnef), Anne Krüger (Breidenbacher Hof), Ann-Kristin Lompa (Internationale Fachhochschule Bad Honnef), Julia Peters (Fachhochschule Stralsund) und Christian Schwarz (Marriott Berlin Sales Office) durch. Info: www.brenners.com

Top-Noten

Medaillenregen

Celine Bertsch, Auszubildende im Best Western Plus Hotel Alpenhof in Oberstdorf, hat ihre Abschlussprüfung zur Hotelfachfrau mit der Zusatzqualifikation »Europäisches Hotelmanagement« als Beste ihres Jahrgangs bestanden. »Als ausbildender Betrieb sind wir natürlich sehr stolz auf die hervorragende Leistung von Celine Bertsch«, sagt Regina Riegert, Geschäftsführerin des Alpenhofs. »Gerade in der heutigen Zeit des Fachkräftemangels, der auch unsere Tourismusregion im Oberallgäu trifft, ist es besonders wichtig, tolle Leistungen zu honorieren.« Celine Bertsch arbeitet bis zum Ende der Wintersaison weiter in dem VierSterne-Superior-Hotel; anschließend beginnt sie ein dreijähriges Studium im Bereich Tourismusmanagement. Info: www.alpenhof. bestwestern.de

Die Auszubildenden des Atrium Mainz haben beim Regionalwettbewerb »Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen 2014« des Dehoga Rheinland-Pfalz gleich vier Medaillen geholt: In der Kategorie der Restaurantfachleute brillierte David Schaubruch (li.) und holte sich den Sieg. Sidney Lage (re.) sicherte sich den zweiten Platz in der Kategorie der Hotelfachleute. Koch-Lehrling Jonas Hofmann erreichte Rang drei und die angehende Restaurantfachfrau Simona Nedkova belegte Platz vier. »Wir sind sehr stolz auf unsere Auszubildenden«, sagt Hotelinhaber Dr. Lothar Becker. »Die vier Medaillen zeigen, dass in den verschiedenen Abteilungen des Atrium Hotels das Leistungsniveau sehr hoch ist und bereits unsere Nachwuchskräfte ehrgeizige Ziele haben.« Info: www.atrium-mainz.de

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KARRIERE / STEUERTIPP MANAGEMENT

NEWS+++NEWS+++NEWS Die Steigenberger Hotels AG verlängert ihre Kooperation mit der Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall noch vor Ablauf des bestehenden Vertrages bis 2020. Bereits seit 1972 kooperiert die Frankfurter Hotelgruppe mit der Bildungsstätte. Info: www.steigen bergerhotelgroup.com +++ Der Geschäftsreiseverband VDR und das IST-Studieninstitut bieten ab August eine 18-monatige Aufstiegsweiterbildung zum »Fachwirt

Das Problem mit den Thermobelegen Unleserlich gewordene Belege können bei Prüfungen durch das Finanzamt unter anderem zur Ablehnung des Vorsteuerabzugs führen. Mit der Online-Plattform ETL PISA kann auf ein Papierarchiv verzichtet werden

für Geschäftsreise- und Mobilitätsmanagement (IHK)« an. Mit diesem Abschluss können sich Reiseverkehrs- und Tourismuskaufleute für das Geschäftsreiseund Mobilitätsmanagement qualifizieren. Info: www.ist. de/fachwirt-geschaeftsreise-und-mobilitaetsmanagement-ihk +++ Die erste Hälfte der Projektlaufzeit von »Vegucation«, der Zusatzausbildung zum vegetarischveganen Koch, ist geschafft: Die Ausbilder sind geschult worden; momentan wird das Lehrmaterial im Unterricht in Pilotklassen erprobt. Bis Ende des Jahres planen die Macher von »Vegucation« die feste Implementierung der Kurse bundesweit an mehreren Schulen. Info: www.vegucation.eu +++ Die Weiterbildung »Hotelbetriebswirt« des IST-Studieninstituts wurde um drei kostenfreie Online-Vorlesungen ergänzt. Die Themen sind »Konsequente Kundenorientierung in der Rooms Division am Praxisbeispiel des Breidenbacher Hofes in Düsseldorf«, »Housekeeping und Wissensmanagement« sowie »Besonderheiten der Rooms Division in der Budget-Hotellerie am Praxisbeispiel des B&B-Hotels in Düsseldorf«. Info: www.ist.de +++ Rund drei Jahre nach dem Start bietet die Hospitality Alliance Academy ihr Seminarprogramm nun auch externen Teilnehmern an. Angesprochen sind vor allem Angestellte in Hotellerie und Touristik. Neben branchenspezifischen Inhalten, die in praxisnahen Trainings vermittelt werden, stehen Programme auf dem Plan, welche die persönliche Entwicklung und soziale Kompetenz der Teilnehmer fördern. Zudem geht das neue Karriereportal der Hospitality Alliance online. Unter www.dufehlstuns.de finden User Stelleninformationen, Ausschreibungen und Mitarbeiterportäts. +++ Die Hochschule Heilbronn und das Villa College auf den Malediven unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur Internationalisierung und Durchführung der Bachelor-Studiengänge »Tourismusmanagement« und »Internationale Betriebswirtschaft & Interkulturelle Studien« im Villa College. Die ersten Studierenden werden bereits Anfang Juli starten. Heilbronner Hochschüler haben bei einem Austauschsemester die Möglichkeit, kostenfrei auf den Malediven zu studieren oder ihr Praxissemester in dem Inselstaat zu verbringen. Info: www.hs-heilbronn.de

Nahezu jeder Hotelier und Gastronom kennt das leidige Thema. Die Buchhaltungsunterlagen sind ordentlich zusammengestellt, doch bereits nach wenigen Wochen lässt sich aus den verblassten Thermobelegen nur noch mit Mühe etwas entziffern. In Konsequenz wird die geset liche u� e ahrungsp�licht teuerunterlagen ehn ahre lang leserlich aufzubewahren, mit Thermobelegen nicht erfüllt. Die Betonung liegt dabei auf dem Wörtchen »leserlich«. Der Hotelier ist hierfür verantwortlich und muss alle ihm zumutbaren Maßnahmen ergreifen, um diese Anforderung zu erfüllen. Da es an einer gesetzlichen Regelung zur Verwendung eines bestimmten Papiers für Rechnungen mangelt, sind Thermopapiere leider noch immer in Gebrauch. Um die Lesbarkeit zu sichern, bleibt dem Hotelier nur die Möglichkeit, alle erhaltenen Thermobelege aufwendig zu kopieren und die Kopie zusammen mit dem Originalbeleg mindestens zehn Jahre aufzubewahren. Lässt sich nur noch erahnen, was auf einem verblassten Thermobeleg gestanden hat, ist Gefahr im Verzug. Bei Prüfungen durch das Finanzamt können unleserlich gewordene Ausgabenbelege nicht nur zur Versagung des Betriebsausgabenabzugs, sondern insbesondere auch des Vorsteuerabzugs führen. Sofern ein Hotelier ausschließlich diese Thermobelege aufbewahrt hat, riskiert er den Vorsteuerabzug gänzlich, denn die Beweislast liegt beim Hotelier. Das Scannen einzelner Belege löst das eigentliche Problem jedoch nicht. Eine effizientere Lösung des Problems ist die Digitalisierung der gesamten Buchhaltungsunterlagen. Der Hotelier scannt die Belege ein und archiviert sie digital. Mit entsprechender Technik und sicheren Archivierungsprogrammen ist dies heute kein Problem mehr. Tipp: Bei der ETL ADHOGA wird hierfür die eigens entwickelte Onlineplattform ETL PISA für die Archivierung genutzt. Mit ihr sind alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt und der Hotelier hat darüber hinaus die Möglichkeit, sich jederzeit und von jedem Ort der Welt aus online jeden einzelnen seiner Belege problemlos anschauen zu können. Das Papierarchiv im Keller kann man sich fortan sparen, da elektronisch sicher archivierte Belege vernichtet werden können. Christian Schindler, Steuerberater im ETL ADHOGA Verbund aus Lutherstadt Wittenberg, ist spezialisiert auf die Beratung von Hotels und Gaststätten. Kontakt ETL ADHOGA Lutherstadt Wittenberg: Tel. 03491-41890 adhoga-wittenberg@etl.de • www.etl-adhoga.de

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MANAGEMENT PERSONALIEN

INLAND Christian Körfgen (Foto) heißt der neue Geschäftsführer der NH Hotel Group Central Europe mit Sitz in Berlin. Der 48-Jährige folgt auf Maarten Markus, der von den Niederlanden aus für die NH-Hotels in den Benelux-Ländern, Großbritannien, Frankreich und Südafrika zuständig ist. Vor seinem Einstieg in die Hotellerie war Körfgen u.a. für die Deutsche Lufthansa in Frankfurt tätig, zuletzt als Vice President Product Management & Innovation. Olaf Philip Beck leitet das Aalernhüs in St. Peter-Ording. Zuletzt führte er als Interimsdirektor die Ferienhotels der Albeck & Zehden Gruppe. Bei Renaissance Hotels International besetzte er Salesund Marketingpositionen im In- und Ausland. Mit 25 Jahren wurde er stellvertretender Hotelmanager des Ramada Frankfurt. Eines seiner letzten Projekte war das Side. Danach arbeitete Beck für die Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff Bad Driburg. Michael Mücke ist zusätzlich zu seiner Aufgabe als Accor-Deutschlandchef als COO Accor HotelServices Central Europe mit Sitz in München tätig. Fabien Valentin übernimmt neben seiner Position als CFO auch die Aufgabe als COO Accor HotelInvest Central Europe. Igor Ruwinsky zeichnet als Verkaufs- und Marketingdirektor im Grand Hotel Heiligendamm verantwortlich. Der Moskauer war zunächst im Esplanade Berlin beschäftigt. Weitere Stationen folgten in Häusern von Radisson, Hyatt und Kempinski. Zuletzt war der heute 43-Jährige im Fairmont Kiew tätig. ANZEIGE

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Ein neuer Chef für die HDV Alexander Aisenbrey (li.) wird nach sechs Jahren abgelöst: Neuer Erster Vorsitzender der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland ist Jürgen Gangl, der zuvor bereits als zweiter Beisitzer aktiv war. Im Interview mit Tophotel verriet er die Ziele für seine Amtszeit

Bei der Jahreshauptversammlung am 22. März im Lindner Congress Frankfurt wurde Gangl einstimmig gewählt. Alexander Aisenbrey, GM des Öschberghof Donaueschingen, sowie Carsten Schmahl stellten sich nicht mehr zur Wahl. Schmahls Nachfolge als 2. Vorsitzender tritt der bisherige Beisitzer, Jochen Zillert, an. Die neuen Beisitzer sind Oliver Mathée und Elisabeth Petermaier. Schatzmeister David Depenau sowie die Kassenprüfer Michael Göldner und Rüdiger Mißner wurden im Amt bestätigt. Jürgen Gangl leitete bis Ende 2013 das Grand Hotel Esplanade Berlin und das Park Inn am Alexanderplatz in Personalunion. Um sich auf seine Aufgabe als GM in dem Haus am Alexanderplatz zu konzentrieren, übergab er Anfang dieses Jahres die Leitung des Esplanade an Frank Ketterer. Tophotel sprach mit dem neuen Vorstandschef über seine Ziele und aktuelle Herausforderungen für die Hotellerie. Tophotel: Welche Ziele haben Sie sich für Ihre erste Amtszeit gesetzt? Jürgen Gangl: In den vergangenen vier Jahren war ich bereits im Vorstand der HDV tätig, daher möchte ich die eingeschlagenen Wege beibehalten. Wir haben aktuell rund 160 ordentliche Mitglieder. Ein bisschen Zuwachs täte gut, ich denke 250 Mitglieder sind eine gute Zahl. Außerdem habe ich mir vorgenommen, den Vorstand zu erweitern – um ein bis zwei kooptierte Mitglieder. Darüber hinaus bleiben die Nachwuchsförderung und die Ausbildungsqualität Kernanliegen des Verbandes. Ferner wird die HDV selbstverständlich auch weiterhin eine

wichtige fachliche Stimme bleiben, die innerhalb wie auch außerhalb der Branche gehört wird. Tophotel: Wo sehen Sie die größten Herausforderungen in der Hotellerie? Gangl: er dem gra�ische andel ist längst Wirklichkeit. So müssen wir uns einerseits auf eine alternde Belegschaft und einen verschärften Fachkräftemangel einstellen. Andererseits müssen wir den Bedürfnissen unserer ebenfalls immer älter werdenden Gäste gerecht werden. Eine weitere Herausforderung sehe ich im Bereich der Distribution, insbesondere im Online-Bereich. Wer hier im Vertrieb nicht bestens aufgestellt ist, wird es in Zukunft schwer haben. Tophotel: Welche Herausforderungen geht die HDV aktiv an? Gangl: Gerade was den Fachkräftemangel bzw. den viel zitierten Wettbewerb um die besten Köpfe betrifft, haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Unsere Förderprogramme für den Nachwuchs genießen einen guten Ruf. Ein Beispiel ist der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis, der 2014 zum dritten Mal vergeben wurde. Hinzu kommt, dass hoffnungsvolle Talente gern in den Hotels der HDV-Mitglieder arbeiten, weil sie wissen, dass wir sie im weiteren Verlauf ihrer Karriere nachhaltig unterstützen und über ein fantastisches Netzwerk im In- und Ausland verfügen. Und dann gibt es ja unser Gütesiegel »Exzellente Ausbildung«. Es zeigt jungen Menschen an, welche Betriebe eine exzellente Ausbildung in der Hotellerie garantieren.

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Kristin Intress fungiert als Geschäftsführerin bei Worldhotels. Die Amerikanerin bekleidete bereits leitende Sales- und Marketingpositionen. Zuletzt war sie Präsidentin und Geschäftsführerin von InnLink in Nashville, einem CRS-Anbieter. Robert Hornman, seit sechs Jahren Geschäftsführer von Worldhotels, verlässt die Gruppe diesen Sommer und macht sich in Kapstadt mit Services für die Tourismusindustrie in Subsahara-Afrika selbstständig. Dirk Höft (Foto) bekleidet die Position des Direktors im Wyndham Stralsund HanseDom. Der 51-Jährige löst Thomas Hemm ab, der dem Hotel als Resident Manager treu bleibt. Höft übernahm seinen ersten Direktorenposten im Radisson SAS Merseburg, worauf Stationen im Best Western Cottbus und im Schlosshotel Wedendorf folgten. Zuletzt leitete er das Wyndham Garden Wismar. Alexandra Schwabe (41) ist Director of Sales & Marketing im Esplanade Resort & Spa Bad Saarow. Nach Stationen in der Hotellerie arbeitete die Hotelfachfrau zuletzt bei einem Gewerbeparkbetreiber und als Senior Investment Manager / Commercialnetwork für die Region Süd bei Immobilienscout 24. Jo Dahmen zeichnet als Direktor im Mercure Bonn Hardtberg verantwortlich. Der 53-Jährige löst Stephanie Cauvert (46) ab, die das Wyndham Duisburger Hof leitet. Dahmens Nachfolge im Mercure Düsseldorf Airport tritt Ludmila Zelena (40) an. Matthias Reicheneder agiert als Direktor of Sales im Mandarin Oriental München. Der 35-Jährige kommt aus dem Vier Jahreszeiten Kempinski München, wo er zuletzt als Assistant Director of Sales tätig war. Nach einer Ausbildung zum Restaurantfachmann im Kempinski München arbeitete er als Front Desk Agent im Pierre New York. 2004 kehrte er in seinen Ausbildungsbetrieb zurück. Tanja Peters heißt die neue Spa Managerin im Naturresort Schindelbruch. Die 28-Jährige war zuletzt in gleicher Position im Hotel Edelweiss & Gurgl in Österreich beschäftigt.

Wolfgang Greiner geboren am 16. Mai 1968 in München verheiratet, zwei Töchter General Manager, Mandarin Oriental München

23 Fragen zur Person Was wären Sie außer dem, was Sie heute sind, gern geworden? Als Kind wollte ich immer Landwirt sein, ich glaube, das hatte mit dem Traktor fahren zu tun Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? In einem italienischen Restaurant in München an der Espressomaschine Was möchten Sie in Ihrem Leben noch erreichen? Italienisch zu lernen Wer ist Ihr Vorbild? Privat mein Vater, der mich sehr geprägt hat, beruflich Georg Rafael Wie heißt Ihr Lieblingsautor? Das ist schwer zu sagen ... John Steinbeck Ihre Lieblingsmusik? Das ist stimmungsabhängig, von Klassik, Soul und Funk bis zu den neuen Top Charts Welches Tier wären Sie am liebsten? Hund bei uns Zuhause Welches Hobby macht Ihnen am meisten Spaß? Kochen für Familie und Freunde Welchen Luxus leisten Sie sich gelegentlich? Eine gute Flasche Wein Was halten Sie für Ihren größten Vorzug? Offen auf Menschen zuzugehen Was ist Ihr größter Fehler? Meine Frau zu oft auf mich warten zu lassen Wie bauen Sie Stress ab? Beim Joggen, Skifahren oder mit einer guten Zigarre Wovor haben Sie Angst? Krankheit in der Familie Wem möchten Sie mal so richtig die Meinung sagen? Da passe ich Was stört Sie am heutigen Gastgewerbe am meisten? Die schlechte Presse und fehlende Wertschätzung, die unsere Branche immer wieder trifft »Hotellerie 2030« – Woran denken Sie da spontan? Gutes Design, moderne Technik und »altmodische« Dienstleistung mit Herzblut Welches Hotel gefällt Ihnen persönlich am besten? Das ist schwer zu beantworten. Hotels sind ja oft eng mit emotionalen Erlebnissen verbunden und dann würde ich das Little Dix Bay auf den British Virgin Islands nennen Was hat Sie in Ihrem Leben am meisten beeindruckt? Die Geburt meiner Töchter Sie gewinnen eine Million Euro. Was würden Sie damit tun? Einen Wald kaufen Welche drei Dinge würden Sie auf »die Insel« mitnehmen? Eine gute Zigarre, eine Tageszeitung und eine Kreditkarte für den Einkauf am nächsten Tag Welcher Versuchung widerstehen Sie nicht? Den Kreationen guter Patissiers Was haben Sie vor, wenn Sie 70 Jahre alt sind? Gebraucht zu werden und genug Zeit und Muse für mich selbst Welchen Spruch oder welches Zitat würden Sie Ihren Mitmenschen gern ans Herz legen? Qualität bleibt bestehen, wenn der Preis längst vergessen ist

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MANAGEMENT PERSONALIEN

AUSLAND Fred Hürst ist Partner der MRP Hotels Schweiz in Luzern. Er verantwortete in den vergangenen drei Jahrzehnten als Area Vice President die Expansion der Hyatt Hotels in Zentraleuropa. Vor seiner Karriere bei Hyatt war der Schweizer für InterConti und Mövenpick tätig. Andrew Gibson bekleidet den Posten als Vice President, Spa & Wellness bei FRHI. Der Brite war zuletzt als Group Director of Spa für Mandarin Oriental tätig. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen inne und fungierte u.a. als Investor und Eigentümer des »Retreat Spa« im Aphrodite Hills Resort, Zypern. Thorsten Kirschke (Foto) zeichnet bei Carlson Rezidor als Präsident für den asiatisch-pazifischen Raum verantwortlich. Er folgt auf Simon Barlow, der seinen Posten gekündigt hat. Kirschke leitete zuvor die Gruppe als Präsident auf dem amerikanischen Kontinent. ANZEIGE

Top 4-Sterne Hotel im Rhein-Main-Gebiet sucht Investor

Christopher Norton besetzt die neu geschaffene Position als Executive Vice President, Global Product and Operations bei Four Seasons mit Sitz in Toronto. Er fungierte zuvor u.a. als Regional Vice President bei der Gruppe und leitete das George V Paris. Christian Clerc, bisheriger Regional Vice President und GM des George V, wurde zum Senior Vice President Hotel Operations EMEA mit Sitz in Dubai ernannt. Der Schweizer war zuvor u.a. als Regional Vice President tätig. Martin Elsner, bislang Operations Director für Deutschland, Italien und New Developments, fungiert als Vice President Operations bei Rocco Forte. Gareth Caldecott ist CFO des Unternehmens. Der gegenwärtige Operations Director für Großbritannien, Belgien und Osteuropa, Ivan Artolli, zeichnet als Managing Director für das Verdura Resort auf Sizilien verantwortlich. Auch behält er die Verantwortung für das Amigo Brüssel. Philippe Cassis (51) ist CEO der Sun Resorts. Er folgt auf Fabio

Piccirillo, der in den Ruhestand gegangen ist. Cassis war zuvor in Brasilien als Senior Vice President, Operations & Global Inititatives bei Starwood Lateinamerika tätig. Renate Wimmer übernimmt interimistisch die Leitung bei Arcotel von Manfred Mayer, der seit 2007 als Alleinvorstand der österreichischen Hotelkette fungierte und Ende Februar ausgeschieden ist. Monica Majors fungiert als Regional Director of Marketing Communications bei Six Senses Hotels Resorts Spas in Vietnam. Sie kommt aus dem Six Senses Zighy Bay im Oman. Monica Majors kam 2010 nach ihrem Master-Abschluss in der Schweiz zu Six Senses. Parallel zum Studium arbeitete sie bei Green Up Vermont.

FIRMEN Markus Nippgen ist Vertriebsleiter der Region Süd / West bei Ideal Standard. Nach ersten Erfahrungen in der Sanitärindustrie und einem BWL-Studium übernahm er als Diplom-Kaufmann verschiedene Vertriebspositionen bei Bahlsen und Henkel. Vor circa sechs Jahren kehrte er als Verkaufsleiter für Grohe in die Sanitärbranche zurück. Stéphane Lasbennes (39) übernimmt die Leitung des neuen Büros von TKS France Sàrl in Paris, einer Tochtergesellschaft von TKS Germany. Der Bauingenieur realisierte bereits Großprojekte, Neubauten und Hotelrenovierungen für Accor und den Generalunternehmer Hervé SA. Klaus Engesser leitet den Vertrieb und das Marketing für die Meiko Gruppe. Michael Mayer, bislang Geschäftsführer der Meiko Werksvertretung Hannover, zeichnet nun für die Gesamtleitung Vertrieb Spültechnik der DACH-Region verantwortlich. Neu geschaffen wurde der Bereich Global Key Account Management unter der Leitung von Dietmar Zapf. Anja Keckeisen ist interimistisch als GM DACH bei HolidayCheck.de tätig und tritt damit die Nachfolge von Patrick Feil an. Sie gehörte bei Microsoft zu den Mitbegründern von Expedia und leitete als Vice-President und Geschäftsführerin das Deutschlandgeschäft des Portals. Im Anschluss daran war sie als freie Beraterin und Interimsmanagerin bei Unternehmen wie Thomas Cook und der Europäischen Reiseversicherung tätig. TH

Tagesaktuelle Personenmeldungen finden Sie auf www.tophotel.de/menschen/ personalwechsel 56 TOPHOTEL | 4/ 2014

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VERBÄNDE & KOOPERATIONEN

BDVT E.V. – Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches Tel. +49 (0)221-920760 · Fax +49 (0)221-9207610 · info@bdvt.de · www.bdvt.de

Der Stress mit dem Seminarraum Trainer arbeiten gern in Hotels. Zugleich gestaltet sich die Zusammenarbeit oft nicht ohne Spannungen. Die typischen Zerreißproben zu kennen und ihnen vorzubeugen, ist Ziel der Beiträge des BDVT. In dieser Ausgabe geht es darum, wie wichtig geeignete Räumlichkeiten für den Erfolg von Seminaren und Tagungen sind

Sie möchten gar nicht wissen, in wie vielen und in welchen Räumen ich schon Seminare und Trainings gehalten habe. Da gäbe es bei 20-jähriger Tätigkeit als Trainer im In- und Ausland sehr viel Abenteuerliches zu erzählen. Doch das sprengt den Rahmen. Am Ende war die Arbeit auch unter schwierigen räumlichen Verhältnissen erfolgreich – meistens wenigstens. Viel Improvisation, viel anstrengende Aufgaben am Rande und oft Hilfe durch intelligentes und kreatives Hotelpersonal. Ende gut, alles gut. Doch der Anfang war jedes Mal Stress pur. Nicht nur für mich und die Teilnehmenden, sondern gerade auch für das Hotelpersonal. Denn wenn aus meiner Sicht etwas mit dem Seminarraum nicht stimmt, haben alle Beteiligten eine ziemlich schwierige Situation: Ich, weil ich Erfolg mit meinem Seminar haben will und beim ersten Anblick eines nicht optimalen eminarraums ei�le das gehen kann; meine Teilnehmenden, weil sie eine gute ern und hl hlatm sphäre r�inden möchten und enttäuscht sind; erneut ich, weil sich diese Enttäuschung und der Unmut auf mich übertragen; nochmal die Teilnehmenden, die an meiner Haltung erkennen, dass irgendetwas grundsätzlich schiefgelaufen sein muss und sie nun gar keine Lust mehr haben; und schließlich das Hotelpersonal, das an der ganzen Geschichte in den meisten Fällen völlig unschuldig ist, nun aber als Blitzableiter dienen muss. Oh je. Genug der Befindlichkeiten. Die häufigsten Probleme sind: • Bauarbeiten und damit verbunden Lärmbelästigung im Seminarraum (etwa durch Bohrmaschinen). Ein absolutes No-go! In einer solchen Situation darf ein Seminarraum nicht angeboten werden. • Der Seminarraum ist zu klein, ein größerer

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Baulärm oder andere Faktoren können ein Seminar erheblich stören

ist nicht verfügbar: Dieses Problem kann zwei Ursachen haben. 1. Der Auftraggeber will sparen und hat ein paar Quadratmeter weniger gebucht, obwohl vorher alles besprochen war, oder 2. Das Hotel hat den gebuchten Raum schon anderweitig vergeben und mir (warum auch immer) den kleineren zugeteilt. • Bauliche Probleme: Kein Tageslicht (oder Blendung durch Sonne, keine Verdunkelung möglich), der Raum ist lang und schmal, Säulen sind im Weg etc. • Verfügbarkeit/Störung: Vor oder nach dem Seminar wird der Raum für andere Gruppen gebraucht, die Umräumarbeiten sind zu Seminarbeginn noch nicht fertig – oder beginnen noch vor dem Seminarende vor der Tür oder im Nebenraum. Ganz schlimm: Eine Hotelmitarbeiterin störte einmal mein dramaturgisch schön Autor Claus von Kutzschenbach ist Managementberater und -trainer sowie Präsident des BDVT e.V.

r ereitetes eminar�inale eil sie aus dem Raum ein Audiogerät für eine andere Gruppe brauchte. • Gerüche: Das passiert öfter als man denkt. Gerüche können beispielsweise durch frisch verlegte Teppiche entstehen – aber auch durch die Küche und sogar durch die Mülltonne in Nähe des Seminarraums (das habe ich alles schon erlebt). • Der Seminarraum ist groß, hell und gut geeignet – aber er wird gern als Lager für gerade nicht gebrauchte Stühle und Tische genutzt. In einem Abstellraum fühlt man sich nun wirklich nicht wohl. Reaktion des Personals: »Aber Sie haben doch Platz genug ... daran hat sich noch niemand gestört!« Geht gar nicht. Weitere Stressfaktoren sind mangelhafte Belüftung, laute/schlecht regulierbare Klimaanlage, abgestoßene Tische und Stühle, renovierungsbedürftige Wände, ausgeleierte und unfallträchtige Flipcharts und nicht gep�legte derat ren er interlassenschaften anderer Dozenten (z.B. beschriebene Karten, Pinwände). Die meisten dieser und anderer Stressfaktoren sind mit gutem Tagungsmanagement vermeidbar. Bedenken Sie, dass Trainer ungern das Hotel wechseln und sich auf neue Hotelabenteuer einlassen – bei Stress mit dem Seminarraum verlieren Sie also potenzielle Stammkunden. Und Trainer wie Seminarteilnehmende geben stets auch eine Bewertung des Hotels beim Auftraggeber/ Unternehmen ab. Noch ein Tipp zum Schluss: Trainieren Sie Ihr Tagungspersonal, sich in manchmal unvermeidlichen Stress-Fällen stets mit einem Schulterschluss auf die Seite des Trainers zu stellen, ohne die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber zu verletzen. Das geht. TH 4 / 2014 | TOPHOTEL 57

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FOOD + BEVERAGE MANAGEMENT ASSOCIATION E.V. Sekretariat: Marie Gläser · Tel. +49 (0)2902-881140 · Fax +49 (0)2902-881195 · sekretariat@fbma.de · www.fbma.de

Weichen stellen Aktiv will die FBMA das Jubiläumsjahr nutzen, um Weichen zu stellen – für mehr Wertschätzung der Branche und steuerliche Fairness, für mehr Nachwuchsförderung und den Ausbau des Fachverbandes als Netzwerkplattform. Konkret in Maßnahmen umgesetzt werden die Ziele auf der Jahreshauptversammlung vom 16. bis 18. Mai 2014 im Europa-Park: Erstmals können Mitglieder individuell Nachwuchskräfte sponsern durch die Kostenübernahme an der JHV, zu der auch Kollegen der FBMA Schweiz und Italien erwartet werden

Mit großen Erwartungen blickt die FBMA nach Berlin. Dass die Bundesbeauftragte für Tourismus, Iris Gleicke, am reduzierten Steuersatz auf Übernachtungsleistungen festhält, wertet der Fachverband als positives Signal. Zugleich wünscht er sich jedoch ein deutliches Engagement für den reduzierten Steuersatz für alle Speisen, unabhängig vom Ort und Art der Zubereitung, wie er in vielen Ländern Europas bereits gültig ist. »Die Gastronomen haben eindeutige Wettbewerbsnachteile gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel, Bäckereien, Metzgereien und Imbissbetrieben, aber auch gegenüber anderen europäischen Ländern mit reduziertem Mehrwertsteuersatz«, fasst FBMA-Präsident Udo Finkenwirth die Situation zusammen. »Dabei ist gerade die Gastronomie charakteristisch für unsere Kultur und erbringt täglich eine wichtige Basis-Dienstleistung für viele Millionen Menschen, die sich außer Haus erp�legen ie neue egierung hat et t die Chance, mit den richtigen Entscheidungen die Branche maßgeblich voranzubringen. Das Gastgewerbe schafft Beschäftigung und achstum und ist das c grat der menden Tourismuswirtschaft.«

Netzwerkbildung und Nachwuchs

Bei den Schwerpunktthemen geht die FBMA aus eigener Kraft dynamisch voran. Bei der Jahreshauptversammlung anlässlich ihres 40. Jubiläums startet die FBMA eine neue Offensive: Jedes Mitglied kann einen jungen Kollegen zur JHV einladen und damit interessiertem Branchennachwuchs die Chance bieten, Führungskräfte aus dem 58 TOPHOTEL | 4/ 2014

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F&B und der Industrie persönlich kennenzulernen. Hierfür hat die FBMA einen Flyer kreiert, der auf der FBMA-Website zum Download bereitsteht unter www.fbma.de/ Termine/Aktuelles. Bereits fest in das Kollegennetzwerk integriert sind die Top-Performer der Erfolgsteams »World Skills Leipzig« und »Culinaire Malaysia« genauso wie das »FBMA-Team Germany«, das sein Können bei der Culinary Challenge Anfang April in Singapur unter Beweis stellt. Zeitgleich findet dort die zweite Jahreshauptversammlung der International Food & Beverage Association IFBA statt. Im Jahr 2013 hatte sich der IFBA-Vorstand, zu dem Udo Finkenwirth mit Zuständigkeit für Europa gehört, in Berlin getroffen. »Wir erwarten Neueintritte weiterer FBMA Verbände – unter anderem aus Hongkong – und beginnen mit ersten Planungen für einen internationalen Austausch von jungen F&B-Führungskräften«, kündigt Finkenwirth an. Auch innerhalb Europas geht die Vernetzung voran. So wurden die Bande zu den Schweizer Kollegen enger geknüpft und es fanden erste Gespräche mit der FBMA Italien statt. Articolare pr sprach mit Martin Stöckli, Präsident der FBMA Schweiz: articolare pr: Wer ist die FBMA Schweiz? Martin Stöckli: Die FBMA wurde 1981 von verschiedenen F&B Managern als Food & Beverage Manager Association gegründet. Vor 15 Jahren wurde die Vereinigung auf die gesamte Gastronomie ausgeweitet und nennt sich seit daher Food & Beverage Management Association. Die FBMA Schweiz ist in erster Linie eine von Politik

und Zulieferbranche unabhängige Vereinigung mit rund 200 aktiven Hoteliers, Gastronomen sowie Firmen aus der Zulieferbranche, die sich an zwölf Anlässen im Jahr treffen. Diese dienen nebst der praxisorientierten Weiterbildung wie Gastro Trend Touren, Betriebs- und Konzeptbesichtigungen sowie Fachmessen dem Erfahrungsaustausch und dem Socializing.

articolare pr: Die FBMA Schweiz ist der IFBA beigetreten. Warum braucht F&B eine internationale Plattform? Stöckli: Grundsätzlich ist die Gastronomie- und Hotelleriebranche sehr schnelllebig. Es ist ein Bereich mit regem Wechsel. Umso wichtiger sind stabile Netzwerke, eine Plattform, auf der man sich austauschen kann und seinesgleichen trifft. Es geht aber auch um die Förderung von Innovation und Kompetenz in der Branche über die Landesgrenze hinaus sowie um die Sicherung des Stellenwertes und den Ausbau der Anerkennung innerhalb der Tourismusindustrie. articolare pr: Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit sehen Sie mit anderen F&B Organisationen in Europa? Stöckli: Konkret sehen wir folgende Ansätze: Mitglieder zusammenbringen, Förderung der Branche und der Berufe, Nachwuchsförderung, Netzwerkausbau und Transfer von Innovationen und Trends. Wir p�legen mit der eutschland einen sehr freundschaftlichen Austausch mit gegenseitigem Besuch zu diversen Anlässen. Es ist ein Thema, das in Zukunft sicherlich noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.

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VERBÄNDE & KOOPERATIONEN

Teamleader Oliver Gade (2. v.re.) und Mitglieder des IFBA-Vorstands auf der Culinaire Malaysia 2013

Dank Oliver Gade haben die FBMATeams international die Nase vorn

Oliver Gade – Erfolgs-Coach der FBMA Teams Bereits zweimal hat Oliver Gade die FBMA Dream Teams bei der Culinaire Malaysia als Teamleader zum Sieg geführt. Aktuell betreut er im Auftrag der FBMA das internationale Sonderprojekt im Rahmen des Jubiläumsjahres 2014: das FBMA-Team Germany aus dem Hotel Ratswaage Magdeburg

Das Dreierteam wird beim Gastronomiewettbewerb FHA Culinary Challenge im ahmen der achmesse d tel Asia vom 8. bis 11. April 2014 in Singapur Europa repräsentieren. Auf der Herbsttagung 2013 stellte FBMA-Präsident Udo Finkenwirth das Projekt vor, das neben der FBMA von weiteren Sponsoren aus den eihen der der tadt agde urg s wie Geschäftspartnern des Hotels tatkräftig mitgetragen wird. Unmittelbar nach dem Startsignal entwickelte Oliver Gade einen ausgefeilten Trainingsplan, damit Sascha Oldenburg (Küche), Katja Schröder (Service) und Josephine Golz (Bar) in Singapur in Bestform antreten werden. Oliver Gade im Gespräch mit articolare pr über seine Tätigkeit als Teamleader und die internationalen Chancen der Teams: articolare pr: Sie haben mit Ihren Teams bereits zweimal bei Gastronomiewettbewerben den Sieg für die

FBMA nach Deutschland holen können. Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten des Teams in Singapur ein? Oliver Gade: Die Vorbereitungen sind sehr gut gelaufen und jeder zeigt den Willen, das Beste zu geben, das merkt man. ir �liegen ptimistisch nach ingapur und freuen uns auf den Wettbewerb. articolare pr: Was müssen Teams mitbringen, um international erfolgreich auftreten zu können? Gade: Die richtige Einstellung und fachliches Können. Wenn man eine gute Ausbildung hat, Teamplayer ist und mehr als nur Standard erleben und geben möchte, spricht nichts dagegen, bei einem internationalen Wettbewerb mitzumachen. Den est scha en ir mit raining articolare pr: Welche Rolle spielen aus Ihrer Sicht die internationalen Aktivitäten der FBMA?

Gade: ine gr e lle urch die usammenarbeit der FBMA mit den internationalen Verbänden kann ich auf ein großes Netzwerk von Kollegen und Partnern zurückgreifen. Wie wichtig und hilfreich diese Kontakte sind, merke ich immer wieder bei den Vorbereitungen auf die Wettbewerbe. articolare pr: Als Hoteldirektor in Bad Hersfeld bei Hotelier und Romantik-Vorstandsvorsitzendem Achim Kniese sind Sie beruflich stark eingebunden. Wie schaffen Sie es, Ihren Beruf und die ehrenamtliche Tätigkeit für den Fachverband unter einen Hut zu bringen? Gade: Ich habe das Glück, dass ich meine Freiräume habe, solange das Geschäft nicht darunter leidet. Viel passiert nach Feierabend oder an freien Tagen. Ohne eine gute Planung, Interesse an der Branche und Spaß würde es aber nicht gehen. TH 4 / 2014 | TOPHOTEL 59

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FOODSERVICE CONSULTANTS SOCIETY INTERNATIONAL Telefon +49 (0)211-5203627 · Fax +49 (0)211-5203626 DEUTSCHLAND-ÖSTERREICH E.V. info@fcsi.de · www.fcsi.de

»Im Einkauf liegt der Gewinn« Diese Weisheit ist keine veraltete Phrase, sondern heute wichtiger denn je, weil jeder Euro mehr – oder auch weniger – den Unternehmensgewinn direkt beeinflusst. Gutes Verhandlungsgeschick und Optimierung der Wareneinsätze sind Voraussetzungen für Einsparungen

Ein gewiefter Einkäufer ist deshalb stets auf der Suche nach neuen Strategien, mit denen er in den immer härter werdenden Verhandlungen mit Lieferanten Preiserhöhungen abwehren oder sogar Preisreduzierungen erkämpfen kann. Und das ist gut so, denn auch Verkäufer bilden sich regelmäßig weiter, um verhandlungspsychologisch stets auf dem neuesten Stand – und Ihnen, dem Einkäufer – immer eine Nasenlänge voraus zu sein! Deshalb ist es extrem wichtig, dass Sie als Unternehmer ebenfalls auf dem aktuellsten Stand sind, um einen Vorsprung gegenüber den Verkäufern zu erzielen. Viele Gastronomen und Hoteliers setzen ihren Fokus immer noch zu wenig auf die Warenkosten, obwohl diese neben den Personalkosten zu den größten Kostenblöcken gehören. Einsparungen im Warenkostenbereich machen sich viel deutlicher bemerkbar als in anderen Kostenbereichen.

Sechs Tipps für einen erfolgreichen Einkauf: 1. Verhandlungsführung Sie wissen, was Sie wollen – zeigen Sie es! Überlassen Sie dem Verkäufer niemals die Gesprächseröffnung. 2. Elektronischer Einkauf über das Internet Reduziert nicht nur die Bestell- und Prozesskosten, sondern auch Ihren Zeitaufwand. 3. Lieferantenmanagement Verringern Sie die Zahl Ihrer Lieferanten deutlich. Wenige starke Partner bringen Sie weiter. 4. Verträge überprüfen und Nachverhandeln Über Preise und Konditionen können Sie jederzeit nachverhandeln. Gute Argumente wie z.B. Vergleichsangebote und langjährige Treue helfen. 5. Konditionen verhandeln Wenn beim Preis nichts drin ist, fordern Sie z.B. Lieferung frei Haus, kostenloses Zubehör oder Service.

Vorteile des koordinierten Einkaufs

6. Skonto ziehen

Ein kleines Rechenbeispiel: Angenommen Sie haben ein Einkaufsvolumen von 400.000 Euro im Jahr und nach Abzug aller sonstigen Kosten bleiben vom Umsatz 40.000 Euro Gewinn übrig. Stellen Sie sich jetzt einmal vor was passiert, wenn es Ihnen gelingt, beim Wareneinkauf zehn Prozent der Kosten einzusparen...

zahlt doppelt drauf – beim verschenkten Skonto und

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Mindestens zwei Prozent! Wer sich mit der Bezahlung von Lieferantenrechnungen zu viel Zeit lässt, den Zinsen oder Mahngebühren.

Frank Rüschenbaum ist seit 2013 professionelles Mitglied im FCSI. Als selbstständiger Unternehmensberater bietet er u.a. Inhouse-Schulungen an. www.rüschenbaum.de

Richtig: Sie steigern damit den Gewinn Ihres Unternehmens um satte 100 Prozent. Dieses gewaltige Gewinnpotenzial muss der Einkauf konsequent ausschöpfen. Wie? Durch offensive Einkaufsaktionen und -initiativen, aktives Lieferantenmanagement, Preisreduzierungen, Prozess- und Kostenanalyse mit Lieferanten und Methoden des elektronischen Einkaufs. Ständiges Informieren, Auswerten und Vergleichen von Preisen sind erforderlich. Wer die richtigen Lieferanten wählt, spart eine Menge Geld und Nerven.

Das richtige Zusammenspiel

Aufgrund des heutigen Kostendrucks ist aber allein ein gutes Verhandlungsgeschick nicht ausreichend. Im Zusammenspiel der untenstehenden Punkte können die Wareneinsätze erheblich optimiert werden. Die Fachberater der FCSI bieten Ihnen hierzu maßgeschneiderte Lösungen: • Fachwissen und permanente Fortbildung zu aktuellen Themen, • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Deutung der Auswertungen,

• Anwendung von Rezepturen und Kalkulationen, • regelmäßige Analyse der Speisekarten,

• Einkaufsstrategien und Anwendung neuester Technik. TH

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VERBÄNDE & KOOPERATIONEN

GASTRONOMISCHE AKADEMIE DEUTSCHLANDS E.V. Tel. +49 (0)2932-8945355 · Fax +49 (0)2932-931007 · info@gastronomische-akademie.de · www.gastronomische-akademie.de

Mit System zum Wohlfühlen Mehr Mut zum unverwechselbaren Erfolg – das fordert Ambiente-Coach Hanna Raissle (GAD). Mit der sogenannten 5-Punkt-Ambiente-Strategie gibt sie Gastronomen und Hoteliers ein Werkzeug an die Hand, um den eigenen Betrieb mit einem maßgeschneiderten Konzept erfolgreicher zu machen

Warum ist ein Betrieb erfolgreicher als der andere, obwohl beide ein nahezu identisches Angebot offerieren? Es gibt eindeutige Gründe, denn zu nachhaltigem Erfolg gehört mehr, als Essen, Trinken und ein Bett zum Schlafen anzubieten. Das Geheimnis eines erfolgreichen Unternehmens ist, dass es authentisch ist. Dass es seine eigene »Geschichte« erzählt. Geschichten erzählt man am besten mit »Raum-Bildern«. Wichtig dabei ist, die eigenen Stärken des Unternehmens zu erkennen und diese sichtbar zu machen. Dies gelingt, indem man sie in eine unverwechselbare und lebendige Story »verpackt«. Wie das geht? Mit der 5-PunktAmbiente-Strategie. Ein bisschen Arbeit macht das schon, aber es bringt auch neuen Spaß am eigenen Betrieb und sichert langfristig den Gewinn. Das AmbienteKonzept sollte die eindeutige Handschrift des Gastronomen oder Hoteliers für den Gast erlebbar machen. Er soll es spüren – nicht unbedingt bewusst realisieren. Natürlich wollen wir alle möglichst sympathisch und innovativ sein und richten uns deshalb oft nach aktuellen Trends. Doch Vorsicht mit Trends in der Gastronomie! Nicht alle eignen sich für unsere individuelle »Story«. Haben Sie den Mut, Ihren eigenen Trend und ganz individuellen Stil zu entwickeln. Treten Sie heraus aus dem Einheitsbrei – dann werden Sie unverwechselbar. Wir wollen nur Gäste anziehen bzw. ansprechen, die wirklich zu uns passen. Dies nennt man Zielgruppen-Führung. Und je klarer sich eine Zielgruppe angesprochen fühlt, desto leichter gewinnen wir sie. Und desto weniger Beschwerden gibt es. Genau das können wir gezielt und einfach

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Ein gelungenes Ambiente trägt dazu bei, dass Gäste gern wiederkommen steuern. Mit der Ambiente-Strategie, die folgende Punkte umfasst:

1. Raus aus der Vielfalt Wenn es Ihnen gelingt, ein authentisches Ambiente zu gestalten, ist ein wichtiger Schritt zum Erfolg geglückt. Sie werden das Gäste-Klientel anziehen, das zu Ihrer geschäftlichen Ausrichtung passt und das sich bei Ihnen bestens aufgehoben fühlt.

2. Der erste Eindruck zählt Innerhalb von Sekunden entscheidet der Gast: Hier fühle ich mich wohl oder nicht. Deshalb ist es wichtig, besonders auf die Außenwirkung zu achten. Spiegelt sich im »Außen« die gleiche Qualität wie im »Innen« wider? Der beste Eindruck ist der, wenn aus dem Eindruck ein bleibender Eindruck wird. Allerdings nur, wenn er positiv ist. Hanna Raissle ist u.a. Buchautorin, schreibt Kolumnen und hält Vorträge zum Thema »Ambiente« (www.hanna-raissle.de)

3. Farben verändern alles Farbe zeigt Wirkung, hat eine Aussage, vermittelt Botschaften und entscheidet über Wohlbefinden oder Unbehagen. Jede Farbe hat positive Eigenschaften, die genutzt werden können, um Räume zu emotionalisieren und die gewünschte Zielgruppe anzusprechen. Gekonnt eingesetzt, bringt Farbe den Raum zum Strahlen und schafft ein Wohlfühlambiente. 4. Mit Licht führen Licht in Räumen dient in erster Linie der Orientierung. Es ist ein wichtiges Gestaltungsmittel, das vielseitig eingesetzt werden kann, um zum Beispiel den Blick auf bestimmte Objekte zu lenken oder Farben und Texturen hervorzuheben. Ein stimmiges Lichtkonzept unterstreicht das Ambiente und schafft Atmosphäre.

5. Wände gestalten Wandgestaltung ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Elemente. Richtig aufeinander abgestimmt, können sie eine Harmonie schaffen, die der Gast unbewusst, aber intensiv wahrnimmt. TH 4 / 2014 | TOPHOTEL

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HOSPITALITY SALES UND MARKETING ASSOCIATION DEUTSCHLAND E.V. Telefon +49 (0)2622-907380 · Fax +49 (0)2622-9073829 · info@hsma.de · www.hsma.de

Bewertungen beeinflussen ADR Lage und Klassifizierung – das waren früher die wichtigsten Faktoren für die Durchschnittspreise eines Hotels. Doch zunehmend beeinflussen Gästebewertungen und Soziale Medien das Buchungsverhalten und bestimmen den Zimmerpreis mit. Was bedeutet dies für den Yield / Revenue Manager?

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, Immer mehr Gäste aller Altersgrupdass von zwei Hotels mit identischer pen buchen ihre Hotelzimmer über Location und identischem Zimmerpreis die großen Online-Buchungsportale das Hotel mit den besseren Gästebewer(OTAs). Diese haben eines gemeintungen mehr Buchungsvolumen genesam: Sie sammeln fleißig Gästeriert. Sämtliche Auswertungen interner bewertungen. So wirbt Booking. Marktdaten und Statistiken unserer Hocom an prominenter Stelle auf der telportfolios bestätigen diese Hypothese. Startseite mit »26.350.000 echten Verschlechtern sich in einem Hotel GästeGästebewertungen«. Aber nicht nur bewertungen, so verliert das Hotel umgedie OTAs setzen alles daran, so viele Die Faktoren, die sich auf den Zimmerpreis hend an Höhe der ADR oder an Belegung, Gästebewertungen wie möglich zu auswirken, sind vielfältig und können sich wenn der Yield / Revenue Manager das generieren. Bewertungsplattformen mit der Zeit wandeln Pricing nicht auf die schlechter werdenwie TripAdvisor und HolidayCheck den Gästebewertungen dynamisch anpasst. Wachsam sein muss haben sich darauf spezialisiert »Bewertungen und Kommentare der Yield / Revenue Manager auch, wenn sich die Lage verbesvon Gästen für Gäste« auf ihren Webseiten zu veröffentlichen. So sert. Denn dann kann er/sie die Preiskorridore wieder erhöhen; wirbt zum Beispiel TripAdvisor mit 260 Millionen Besuchern pro die ADR verbessert sich allein aufgrund des Faktors besserer Monat, die sich nach Hotels und Restaurants erkundigen und auf Gästebewertungen. rund 150 Millionen Erfahrungsberichte beziehen. Heute schalten Die Komplexität der Sache wird noch dadurch gesteigert, dass alle großen OTAs Pay per Click-Werbung (PPC) auf TripAdvisor der Yield / Revenue Manager nicht nur hoteleigene Gästebewerund anderen Bewertungsportalen. tungen, sondern auch die Entwicklung der Gästebewertungen der direkten Mitbewerber überwachen muss, um bei Änderungen auf Wie sieht die Praxis aus? die neue Marktsituation direkt angemessen reagieren zu können. Entscheidend ist schließlich, dass das ganze Team im Hotel zusamHat mein Hotel bessere Gästebewertungen als meine direkten men an besseren Gästebewertungen arbeitet, die Gästebetreuung Mitbewerber, so ist die Nachfrage nach meinem Hotel auf den intensiviert (Arbeit am Gast) und der Hotelier fortlaufend in UnBewertungs- und Online-Buchungsportalen höher. Die Höhe der terhalt der Infrastruktur und Optimierung des Produktes invesNachfrage bestimmt den Preis. Habe ich also eine höhere Nachfratiert. Denn bessere Gästebewertungen beeinflussen das Erreichen ge als meine Mitbewerber, kann ich im Online-Markt einen höheder Zielvorgaben stark. ren Preis durchsetzen, ohne dabei Buchungsvolumen zu verlieren, sofern das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Im Umkehrschluss gilt leider, dass ich bei schlechteren Gästebewertungen meine Preise nach unten anpassen muss, um zu verhindern, dass das Buchungsvolumen abnimmt. Dabei kommt auch zum Tragen, dass bei schlechteren Bewertungen Buchungen sehr viel kurzfristiger generiert werden als bei guten Bewertungen. Brita Moosmann ist Dozentin an der Hotelfachschule Hamburg. Seit 2013 ist die Yield Management-Expertin Mitglied der Geschäftsführung der HotelPartner GmbH.

Der HSMA Pricing & Distribution Day 2014

findet am Montag, den 26. Mai, im Frankfurter Marriott statt. Die Tagesveranstaltung bietet komprimiertes Wissen aus erster Hand über aktuelle Neuerungen in den Bereichen Pricing & Distribution. Seien Sie dabei, wenn sich die Branche trifft. Knüpfen Sie neue Kontakte und vertiefen Sie bestehende Netzwerke. Rateneinsicht und Anmeldung auf der HSMA Veranstaltungswebseite: www.hsma.de/events/hsma-days/ pricing-distribution-day/ TH

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VERBÄNDE & KOOPERATIONEN

LANDIDYLL HOTELS & RESTAURANTS Telefon +49 (0)3643-49150 · Fax +49 (0)3643-491515 · info@landidyll.com · www.landidyll.com

Maßgeschneiderte PR-Strategien Um den Bekanntheitsgrad der Hotelkooperation zu steigern und die einzelnen Mitgliedshäuser erfolgreich im Markt zu platzieren, arbeitet Landidyll mit einer Presseagentur zusammen, die klassische PR-Arbeit leistet und auch Kooperationen mit Zeitschriften und Tageszeitungen initiiert

Damit PR-Arbeit zum Erfolg führt, reicht es nicht aus, Kunden per E-Mail zu informieren, Newsletter zu versenden oder gelegentliche Pressemitteilungen zu verfassen. PR ist ein aufwendiges, aber sehr erfolgversprechendes Mittel und hat viele Facetten. Damit die Strategien zum gewünschten Ergebnis führen, müssen sie professionell und kompetent geplant werden. Die Landidyll Hotelkooperation arbeitet dafür seit einigen Jahren erfolgreich mit PR Office Bettina Häger-Teichmann – Kommunikation für Hotellerie und Touristik aus Horn-Bad Meinberg zusammen. Die Agentur hat sich auf individuelle Kommunikationslösungen für die Bereiche Hotellerie und Touristik spezialisiert. Seit mehr als 15 Jahren bietet PR Office maßgeschneiderte Konzepte und setzt die Kommunikationsziele erfolgreich im deutschsprachigen Markt um. Inhaberin Bettina HägerTeichmann verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in diesem Bereich und bringt wichtige Branchenkontakte mit. Vor ihrer Selbstständigkeit war sie für die Unternehmenskommunikation aller in- und ausländischen Maritim Hotels verantwortlich. Der Verteiler von PR Office umfasst derzeit rund 960 Kontakte. Durch regelmäßige Redaktionsbesuche und gezielte Netzwerkarbeit sind diese stets auf aktuellem Stand und daher auch besonders wertvoll für Landidyll: »Aufgrund der professionellen und kontinuierlichen Pressearbeit mit mindestens einer Pressemeldung pro Monat konnten und können wir zahlreiche Veröffentlichungen in der überregionalen Fach- sowie Publikumspresse und in für Landidyll sehr interessanten Special-Interest-Magazinen erzielen, um den Bekanntheitsgrad unserer Marke zu steigern und über interessante

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Bettina Häger-Teichmann, PR Office

Angebote unserer Häuser zu informieren«, resümiert Claudia Gärtig, Leiterin der Landidyll-Geschäftsstelle in Weimar. PR Office erreicht pro Jahr beispielsweise mit den Gewinnspielen, die für die Kunden durchgeführt werden, etwa 40 Millionen Leser in ganz Deutschland.

Mehrwert für jedes Hotel Alle Mitgliedsbetriebe profitieren von den Marketing- und Verkaufsaktivitäten der Kooperation, der zentralen Reservierungs- und Koordinationsstelle sowie von Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen und dem Qualitätsmanagement. Denn professionelle PR-Kampagnen und -Aktionen sowie regelmäßige Informationen an die Medien stärken das positive Image nach außen, machen gezielt auf Angebote der Häuser aufmerksam, positionieren die Marke am Markt und erweitern

den Bekanntheitsgrad. Der jährlich erscheinende Hotelführer – dieses Jahr erstmals als DIN 21A4-Katalog mit Magazincharakter – inklusive der Angebote zum Aktiv & Fit Kurzurlaub-Programm (sh. Top hotel 3/14), das neue Themen-Leporello mit QR-Codes und Onlinetipps, die regelmäßigen Newsletter, ein moderner Internetauftritt mit Online-Buchungsmöglichkeit, zahlreiche Social Media-Aktivitäten bei Facebook, twitter und google+ sind weitere verkaufssteigernde Aktivitäten. Auch der Gäste TreuePass, Gutscheinwerbung und die Präsenz auf Fach- und Publikumsmessen verstärken die Außenwirkung und unterstützen somit den Verkauf.

PR-Maßnahmen im Überblick: • laufende PR-Mitteilungen über Aktionen der Kooperation sowie der individuellen Häuser • Fachzeitschrift Top hotel als offizieller Medienpartner • gezielte Medienkontakte und Presseveranstaltungen in Zusammenarbeit mit PR-Office • professionelle Presseauswertung und Online-Monitoring • Crossmarketing-Aktionen mit Landidyll Partnern • Social Media-Präsenz und -Aktionen • Messeauftritte • hochwertige Gewinnspielaktionen • Katalogwerbung und Anzeigenschaltung in regionalen und überregionalen Print- und Onlinemedien • Gemeinschaftswerbung einzelner TH Landidyll Häuser 4 / 2014 | TOPHOTEL 63

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ROMANTIK HOTELS & RESTAURANTS AG Tel. +49 (0)69-6612340 · Fax +49 (0)69-66123456 · info@romantikhotels.com · www.romantikhotels.com

Wertvolle Gesprächspartner Seit gut einem Jahr sind sie bereits im Einsatz: die Romantik Botschafter. Die Ansprechpartner fördern nicht nur die Kommunikation zwischen der Geschäftsstelle der Romantik Hotels & Restaurants, den Hoteliers und der Mitarbeiter, sondern vermitteln auch die Romantik Philosophie

Eine Kooperation wie die Romantik Hotels & Restaurants lebt vom Engagement und der Begeisterung der Hoteliers, aber auch der Mitarbeiter. In den mehr als 200 Häusern in zehn Ländern Europas sind das circa 7500 »gute Geister«, die sich täglich sichtbar oder unsichtbar um die Belange und das Wohlbefinden der Gäste kümmern. Aber wie erreicht man diese Mitarbeiter? Wie kann man sie mit aktuellen Informationen der Kooperation versorgen? Der Arbeitskreis »Mitarbeiter finden – Mitarbeiter binden«, bestehend aus mehreren Romantik Hoteliers, hat sich unter anderem mit dieser Frage beschäftigt und vor gut einem Jahr das Projekt »Romantik Botschafter« ins Leben gerufen. Maria Welling vom Wellings Romantik Hotel zur Linde in Moers erklärt: »Der Botschafter ist Sprachrohr und Bindeglied zwischen der Geschäftsstelle in Frankfurt, dem Hotelier und den Mitarbeitern.« Damit hilft er dem Hotelier, der vor allem in Familienbetrieben – wie sie die Romantik Hotels sind – stark

in das Tagesgeschäft eingebunden ist und unterstützt ihn bei der Vermittlung der »Romantik Philosophie«. Er ist zuständig für die Pflege des Romantik InfoBoards, beantwortet Fragen rund um die Kooperation, koordiniert die Teilnahme sowohl an Romantik-Schulungen als auch am AzubiAustausch und hilft seinen Kollegen dabei, Aufenthalte in anderen Romantik Hotels zu Sonderkonditionen zu buchen.

Regelmäßiger Austausch

Gerade haben sich die Romantik Botschafter zum zweiten Mal getroffen. Petra Grimm, Ansprechpartnerin zum Thema Botschafter in der Romantik Geschäftsstelle, ist vom Engagement und vom Stolz der Botschafter begeistert. »Sie werden tatsächlich als Ansprechpartner vor Ort von allen Kollegen wahrgenommen – von der Küchencrew bis zum Zimmermädchen, vom Azubi bis zum Romantik Hotelier. In den Hotels wurden zum Teil regelmäßige Tref-

fen der Mitarbeiter organisiert, der Austausch auf regionaler Ebene, zum Beispiel unter den Hausdamen, wurde gefördert.« Wenke Schniegler, Direktionsassistentin und Botschafterin im Romantik Hotel Dorotheenhof in Weimar, berichtet, dass sich innerhalb kürzester Zeit die Kommunikation zu Romantik im Hotel spürbar intensiviert hat. Und, wie sollte es anders sein, wenn es um Kommunikation und »Netzwerken« geht, gibt es bereits eine Facebook-Gruppe, die sich regelmäßig austauscht. Auch aus Sicht der Geschäftsstelle haben sich die Romantik Botschafter schnell zu wertvollen Gesprächspartnern entwickelt. »Sie geben uns ein offenes Feedback zu Projekten und deren Umsetzung im HotelAlltag, entwickeln aber auch eigene Ideen«, erklärt Petra Grimm. Und Maria Welling fügt hinzu: »Zumindest in den deutschsprachigen Romantik-Ländern soll der Botschafter bald eine selbstverständliche Kommunikations-Unterstützung für den Hotelier sein.« TH

Beim zweiten Treffen der Romantik Botschafter wurde viel diskutiert. Auch Maria Welling (oben li.) und Petra Grimm (oben re.) nahmen teil 64 TOPHOTEL | 4/ 2014

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VERBÄNDE & KOOPERATIONEN

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Mit Roadshows durch die Republik Kontakte knüpfen, Geschäftsbeziehungen pflegen, das Portfolio präsentieren: In regelmäßigem Turnus veranstaltet die Selektion Deutscher Luxushotels Roadshows. Damit diese Verkaufsveranstaltungen keine Events von der Stange sind, geht der Verbund immer wieder neue Wege

renz stehen, sind diese Veranstaltungen für uns ideal und helfen Die Selektion Deutscher Luxushotels, der Verbund acht jedem einzelnen von uns, neue oder andere Märkte zu erschliedeutscher und eines österreichischen Luxushotels, arbeitet auf ßen«, freut sich Müller. So wird über die Standorte in Deutschverschiedenen Ebenen eng zusammen. Besonders in den regelland und Österreich hinaus in Zusammenarbeit mit Alpha Travel mäßig veranstalteten Roadshows zeigt sich diese Kooperation im jedes Jahr auch eine Roadshow für russische Reiseveranstalter Sales- und Marketingbereich. »Wir verfügen mit den Roadshows in Moskau ausgerichtet. Mit über 70 interessierten Besuchern ist über ein einzigartiges Instrument, in Deutschland unser Portfolio dies ein besonderes Highganz gezielt zu präsentielight und zeigt das große ren. Diese ungezwungene Interesse am Verbund in Atmosphäre eignet sich diesem Markt. hervorragend dazu, lang2014 fanden die ersten fristige GeschäftsbezieEvents bereits Ende Januar hungen aufzubauen oder im Fairmont Hotel Vier Jahzu vertiefen«, erklärt Stefan reszeiten und im Ritz-CarlMüller, Sprecher der Marketon Berlin statt, an denen tingdirektoren der Selekmehrere Sales-Mitarbeiter tion Deutscher Luxushotels. teilnahmen (siehe Foto v.li.): So dienen die VerkaufsverFelix Kessel (Fairmont Vier anstaltungen, die einmal im Jahreszeiten Hamburg), UlJahr in jedem der Häuser rike Schlee (Ritz-Carlton stattfinden, nicht nur daBerlin), Annika Diederich zu, den lokalen Markt auf (Nassauer Hof Wiesbaden), das Portfolio des Verbunds Empfang im Ritz-Carlton Berlin zur Roadshow im Januar Clemens Jatzwauk (Schlossaufmerksam zu machen, hotel Fuschl), Melanie Papasz sondern bieten umgekehrt (Mandarin Oriental Munich), Janin Eymael (Grand Hotel Heiligenallen Mitgliedshotels die Möglichkeit, Kontakt mit Businesspartdamm), Werner Pichler (Ritz-Carlton Berlin), Susanne Günther nern und Geschäftskunden vor Ort zu knüpfen. »Auf der anderen (Pro Sky AG), Jan Meyers (Excelsior Ernst Köln), Petra Hoffmann Seite ist es für den Kunden ideal, denn er bekommt auf nur einer (Reederei Peter Deilmann), Stefan Kellermann (Brenners Park-HoVeranstaltung Zugang zu einer einzigartigen Auswahl von Luxustel & Spa Baden-Baden), Gina Stimpel und Britta Germann (beide häusern, die in dieser Form einmalig ist«, weiß der Sprecher der Breidenbacher Hof Düsseldorf). Vor ein paar Tagen wurde erneut Marketingdirektoren. in Moskau eingeladen. Das Mandarin Oriental in München und der Die Organisation des Events, das sich in erster Linie an B2BNassauer Hof in Wiesbaden veranstalten am 9. und 10. April die Kunden und potenzielle Businesspartner richtet, obliegt dem Roadshow, am 2. und 3. Juni folgen Veranstaltungen im Excelsior jeweils austragenden Hotel. Um den Gästen die verschiedenen Hotel Ernst Köln und im Breidenbacher Hof in Düsseldorf. Häuser in ungezwungener Atmosphäre näherzubringen, sind in Selbstverständlich sind auf den Roadshows auf Wunsch auch die der Vergangenheit ganz unterschiedliche Ideen für die Roadshows Kooperationspartner dabei und haben so ebenfalls den direkten umgesetzt worden. Ob Schatzsuchen, Schnitzeljagden oder KüZugang zu potenziellen neuen Geschäftspartnern. Wieder einmal chenpartys: Die Selektion Deutscher Luxushotels geht in Sachen beweist die Selektion Deutscher Luxushotels, dass es dem Verbund Events neue Wege und gibt den typischen Verkaufsveranstaltunimmer wieder gelingt, die Gemeinsamkeiten seiner Mitglieder vorgen ein neues Gesicht. teilhaft zu nutzen, ohne dabei deren Individualität einzuschrän»Aufgrund der großen Unterschiede der Mitgliedshäuser unken. So werden Interessen gut und zeitgemäß gebündelt. TH tereinander und der Tatsache, dass wir nicht in direkter Konkur4 / 2014 | TOPHOTEL 65

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Erfolgreiche Teilnahme Mitte März wurde der VSR-Servicewettbewerb 2014 um den Preis der Jürgen und Kristina Dehn-Stiftung im Rahmen der Internorga in Hamburg ausgetragen. Die 15 Teilnehmer zeigten gute Leistungen in einem fairen Wettkampf

Auf der 88. Internorga in Hamburg wurde vom 14. bis 18. März 2014 der VSR-Servicewettbewerb ausgetragen. Der neu konzipierte Wettbewerb wurde in bewährter Zusammenarbeit mit der Jürgen und Kristina Dehn-Stiftung, den norddeutschen Landesverbänden des DEHOGA sowie der Messe Hamburg vom VSR – Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V. organisiert und durchgeführt.

Vielfältige Aufgaben

Die angetretenen Restaurant- und Hotelfachkräfte stellten ihr fachliches Können in einem fairen Wettkampf unter Beweis. Die Zubereitung eines Eistees und eines Mokkas am Tisch des Gastes, das Führen eines Gastgespräches sowie das Eindecken eines Werbetisches waren nur ein Teil der Aufgaben beim diesjährigen Servicewettbewerb, welche die Teilnehmer zu absolvieren hatten. Erfreulicherweise konnten wieder alle fünf Wettbewerbstage komplett besetzt werden. Insgesamt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet waren nach Hamburg gereist, um sich mit dem Gesamtsieg die Fahrkarte nach Berlin zum 3. Bitburger Jugendpokal Anfang Juli als Gastteilnehmer zu sichern. Ein ganz besonderer Dank geht an die Jürgen und Kristina Dehn-Stiftung, die auch in diesem Jahr den Wettbewerb mit dem Ausloben der Preisgelder so großzügig unterstützt hat. Ein weiterer Dank geht an die Messe Hamburg, die Juroren, die Sponsoren und alle Helfer, die zum Ge66 TOPHOTEL | 4/ 2014

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Einer der erstellten Werbetische widmete sich dem Thema »Fußball« (o.); Etienne Jörn aus dem Gästehaus Klaus Erfort in Saarbrücken freute sich über seinen Sieg beim VSRServicewettbewerb lingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ohne dieses Engagement wären solche Veranstaltungen nicht umsetzbar.

Die Gewinner sind ...

Den Gesamtsieg beim VSR-Servicewettbewerb sicherte sich Etienne Jörn vom Gästehaus Klaus Erfort in Saarbrücken. Den zweiten Platz teilten sich Melike Canseven von der Käfer-Schänke in München und Despina Kalaitzoglu aus dem Holiday Inn Express in Neunkirchen. Den dritten Platz holte sich Julia Sailer vom Alpenhof Murnau in Murnau. TH

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STAR AWARD 2014

Die besten Produkte 2014 Die Gewinner des TOP HOTEL STAR AWARD 2014 stehen fest: Deutschlands meistabonnierte Hotelfachzeitschrift zeichnete am 16. März die besten Produkte für die Hotellerie in elf Kategorien aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Gastro Vision im Empire Riverside Hamburg statt Mit dem TOP HOTEL STAR AWARD rief das renommierte Branchenmagazin aus dem Landsberger FREIZEIT-VERLAG einen Preis ins Leben, der die herausragenden Leistungen der Hotelzulieferindustrie würdigt. »Bei der Bewertung eines Hotelaufenthaltes aus Sicht des Gastes werden in erster Linie die Freundlichkeit und Servicebereitschaft der Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt ie ard are usstattung und Geräte lei en häu�ig unbemerkt bzw. werden als selbstverständlich vorausgesetzt«, erläutert Top hotel-Chefredakteur Thomas Karsch. Über 100 Unternehmen reichten in diesem Jahr ihre Produktbewerbung ein, um für eine der elf Kategorien (Design, Usability,

IT, Verkaufsförderung, Innovation, Flexibilität, Food & Beverage, Nonfood, Online/Software, Technologie, Wirtschaftlichkeit) nominiert zu werden. Lediglich drei Produkte pro Kategorie erreichten das Finale und wurden in der Dezember-Ausgabe von Top hotel vorgestellt. Die Leserinnen und Leser hatten bis 7. Februar die Möglichkeit, für ihre Favoriten abzustimmen. Das Leservoting entschied schließlich über GOLD, SILBER oder BRONZE. Insgesamt haben 2611 Personen abgestimmt. Die Preise überreichten Eckhard Lenz, Geschäftsführer des Freizeit-Verlages, sowie Anzeigenleiter Martin Frey. Gastro VisionInitiator Klaus Klische begrüßte die rund 60 Gäste.

Alle Bilder der AwardVerleihung gibt es online unter www.tophotel.de/ service/fotogalerie

Gespannt verfolgten die Gäste die Verleihung des TOP HOTEL STAR AWARD 2014. Die Auszeichnung wurde unter anderem in der Kategorie Flexibilität (o.re.), in der Kategorie Innovation (u.re.) und in der Kategorie Online / Software (u.li.) vergeben

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die Innenwand legt und so der maximale Stauraum ausgenutzt werden kann. Eine

LED-Leuchte und ein optional zuschaltbares akustisches Signal zeigen den Sta-

tus der Batterie sowie die Notwendig-

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keit eines Wechsels an. Zusätzlich wurde im Deckel Platz für die Nachfüllrolle des

»müllSack XIBU« integriert, sodass beim

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Bilder oder Videos. Sobald das Gerät des Gastes mit dem Fernseher verbunden ist, sind TV,

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Ferienhotellerie bis hin zu kennwortgeschützten Preisen und Hot-Deals für die Stadthotellerie. Der Verkauf von Zusatzleistungen ist im Buchungsprozess integriert. Schnittstellen zu Channelanagement

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tränk sowie Bechergröße gewählt wer-

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gestimmten »NESCAFÉ Milano Lounge«Füllprodukte »Espresso Roast« (100 % Arabica), »Skimmed Milk«, »Semi-Skim-

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dem TV-Bildschirm wird nun ein »per-

sönlicher Gastbegrüßer«: Mit »GRIPSS« – guest room information and power-

saving system – werden die Gäste auf

innovative Weise im Zimmer willkom-

men geheißen. Die Daten werden beim Check-in auf die Zimmerkarte geschrie-

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ben, ins »GRIPSS«-Netzwerk eingespielt und in eine Audiodatei umgewandelt.

Bei Benutzung der Karte wird die Datei über den integrierten Lautsprecher ausgegeben. Der Hotelier kann das Produkt

auch gezielt als Marketinginstrument

einsetzen, indem er Informationen zu Dienstleistungen und Angeboten ab72 TOPHOTEL | 4/ 2014

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Arbeit. Hier setzt das Konzept von »hotline housekeeping« an: Zimmerstatusmeldungen können

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einfach über mobile Endgeräte an die Rezeption übergeben werden, um somit den Check-in für den

lgenden Gast u erm glichen

er atenaustausch �indet

er eine nternet er indung

oder ein WLAN-Netzwerk statt. Die Daten werden nicht in der Cloud gespeichert, sondern

verbleiben im Netzwerk des Hauses, was größtmögliche Sicherheit bietet. Auch Meldungen wie ein tropfender Wasserhahn im Hotelzimmer können mit »hotline housekeeping« erfasst und mit dem Hotelprogramm abgeglichen werden.

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Dual-Radio WLAN sowie einen integrierten WLAN-Controller, mit dem bis zu 16 Access Points kontrolliert und gesteuert werden können. Zusammen mit dem Belegdrucker »SP350E« ist das

Gerät auch für den Einsatz an festen WLAN-Hotspots geeignet. Bei der Nutzung des »UAG4100« bleiben die Hoteliers Provider- und Anbieter-unabhängig.

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FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Er wirkt beruhigend oder auch anregend. Er lässt sich gemütlich im Bademantel auf der Wellnessliege genießen oder ganz elegant bei einer britisch angehauchten Zeremonie zelebrieren. Und er rundet bestimmte Gerichte ab. Tee ist ein Allroundtalent und damit ein idealer Begleiter durch den Tag, wenn man die Sorten passend zur Uhrzeit und

Fotos: Ronnefeldt

Gelegenheit auswählt

Teegenuss

rund um die Uhr

Foto: Starwood / St. Regis Rom

M

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orgens um halbzehn am Frühstücksbuffet teilt sich das Heer der Gäste in zwei Lager: Die einen biegen zum Kaffeeautomaten ab – Typ Milchschaumschlürfer – oder lassen sich den Kaffee in der Thermoskanne an den Tisch bringen. Die anderen brühen sich ihr Kännchen Tee auf und starten so in den Tag. Für viele ist Tee ein ebenso wirksamer Muntermacher wie Kaffee und bietet darüber hinaus reichlich Abwechslung. Jeder Teetrinker hat seine Vorlieben, aber es gibt Frühstücksklassiker, die auf keinem Buffet fehlen sollten: Da wäre zum einen der English Breakfast – nomen est omen – oder der dezent mit Bergamotte aromatisierte Earl Grey, der nach dem ehemaligen briti-

schen Premierminister Earl Charles Grey benannt wurde. Auch aromatisierte Grüne Tees erfreuen sich beim Frühstück großer Beliebtheit – beim Teehaus Ronnefeldt ist das zum Beispiel ein Tee mit dem passenden Namen »Morgentau«. »Aber auch weiße und Oolong Tees sind morgens zunehmend gefragt«, erklärt Wilhelm Wolff, Gesamtvertriebschef bei Ronnefeldt. Der milde, aber dennoch aromatische Oolong kommt ursprünglich aus China und ist weder ein Grüntee noch ein Schwarztee. Man spricht hier von einem halbfermentierten Tee, weil die Oxidationszeit zwischen der des schwarzen und der des grünen Tees liegt. Oolong-Teesorten enthalten mehr Koffein als die grünen Teesorten, aber deutlich weniger als Schwarztees.

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Da sie weniger Gerbstoffe als Schwarztees enthalten, gelten Oolongtees als besonders bekömmlich.

Tee zum Raclette

Um Bekömmlichkeit geht es auch beim Essen und den dazu gereichten Getränken. Heiße Getränke zu einem warmen Essen zu servieren, ist in Deutschland und den meisten Ländern Europas nicht an der Tagesordnung. Hier haben sich Wein, Bier, Wasser und Softdrinks etabliert, obwohl zu bestimmten Gerichten Tee die magenfreundlichere Alternative wäre. In der Schweiz wird zu Fondue und Raclette gern ein Tässchen Tee statt Weißwein gereicht, da Käsegerichte bekanntlich schwer verdaulich sind. Hier harmonieren zum Beispiel ein leichter Darjeeling oder auch ein Earl Grey besonders gut mit den kräftigen Aromen des geschmolzenen Käses (Quelle: www. raclette-grill.net).

Wilhelm Wolff

Generell greifen Damen mehr zu Kräuter- und Wellness-Tees, während die Herren Schwarztees aus Darjeeling, Assam oder Sri Lanka bevorzugen.

Auch Fisch und Tee gehen eine harmonische Verbindung ein, wie die Broschüre »Fisch und Tee« zeigt, die das Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ, www.fischinfo.de) mit dem Deutschen Teeverband e.V. (www.teeverband.de) herausgegeben hat. Hier finden sich mit Tee verfeinerte Rezepte, zu denen außerdem ein passender Tee als Aperitif oder als Begleitgetränk empfohlen wird. So kann zum Seelachs in Blätterteigkissen ein Assam-Tee als Aperitif gereicht werden; ein erfrischender Grüntee wird als perfekte Begleitung zur exotischen Chai-Suppe mit Pangasius und Garnelen empfohlen. Auf die feinen Aromen des Tintenfischs aus dem Wok soll man sich laut Broschüre mit einem Ceylon-Tee einstimmen.

Tee als Digestif

Generell passt weißer Tee zu hellem Geflügel und Süßwasserfisch, aber auch zu vielen Desserts. Grüner Tee harmoniert mit Gemüse, Meeresfrüchten, Fisch- und Reisgerichten – Oolong mit Schweinefleisch oder auch Garnelen. Schwarzer Tee wird zu Fleisch und Fisch gereicht und passt ebenso zu mediterranen wie zu asiatischen Gerichten. Und Pu Erh – ein besonders wertvoller Tee aus der Gegend um die Stadt Pu Erh in der Provinz Yunnan im Südwesten von China – wird von Kennern als Begleiter von Wildfleisch und Ente empfohlen. Und nach dem Essen? Da trinken die meisten einen Digestif oder aber einen Espresso. Wer den

Weiß, was Gäste heute wünschen: Wilhelm Wolff, Gesamtvertriebschef bei Ronnefeldt

KORNBLUMENBLAU Einen Klassiker von Meßmer ProfiLine gibt es jetzt im seidig-transparenten Pyramidenbeutel: Bei Earl Grey »Blue« handelt es sich um eine hochwertige Mischung ausgewählter Schwarztees aus Darjeeling und Assam, veredelt mit dem Aroma der Bergamotte-Frucht. Blaue Kornblumen setzen optische Akzente. Ein Pyramidenbeutel enthält 2,5 Gramm Tee; in einer Verpackungseinheit befinden sich 50 Sachets. Für eine stilvolle Präsentation bietet der Hersteller den Hoteliers und Gastronomen Truhen in verschiedenen Holztönen sowie Teegläser an. Info: www.profiline.otg.de

TEATIME MIT MATTEO Exklusiv für die Premium-Tees der Reihe »selection 1882« von Teekanne haben die Designer Matteo Thun und Antonio Rodriguez ein neues Teeset entwickelt. Dieses besteht aus einer Kanne, einer Tasse, einer Untertasse und einem Becher. Auf Wunsch können auch Ablageschalen für die Tasse und den Becher bestellt werden. Das Gastro-Geschirr aus hochwertigem Porzellan zeichnet sich durch Attribute wie Bruchfestigkeit, Spülmaschinen- und Mikrowelleneignung sowie Stapelbarkeit aus. Info: www.teekanne-shop.de 4 / 2014 | TOPHOTEL 87

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FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

TEE

TEE-WISSEN • Der erste Tee wurde bereits vor 500 Jahren in China kultiviert und 552 n. Chr. von buddhistischen Mönchen nach Japan gebracht. Erst 1610 erreichte er über Amsterdam Europa. • Lange Zeit war Tee ein kostbares Gut, das nur bessergestellten Personen der Gesellschaft vorbehalten war. • Heute ist Tee nach Wasser das meist konsumierte Getränk und entwickelt sich immer mehr zum LifestyleProdukt. • Die sechs Haupterzeuger-Länder von Tee sind China, Indien, Kenia, Sri Lanka, Japan und Indonesien. • Die Weltproduktion lag 2011 bei 4,2 Millionen Tonnen Tee. Deutschland importierte 53.768 Tonnen. Quelle: TEE, Die ganze Welt des Tees in einem Buch, Neuer Umschau Buchverlag, 2013

»kleinen Italiener« nicht mag und auch keine promillehaltigen Geträn e �indet hier ulande enig lternati en au der Karte. »In Frankreich ist beispielsweise eine Tasse Verveine als Digestif nach einem opulenten Essen sehr gefragt«, führt Wilhelm Wolff an. Der Tee aus den Blättern des Zitronenstrauchs (Zitronenverbene) regt den Appetit an und fördert die Verdauung. Aber es muss nicht unbedingt ein Kräutertee sein. Als Abschluss eines Essens eignet sich seiner Ansicht nach ebenso gut ein Matcha oder ein doppelt aufgebrühter Assam Bari »mit Wölkchen und Kluntje auf friesische Art«. Es gibt aber auch bereits Schwarzteesorten auf dem Markt, die sich durch kräftige Röstaromen auszeichnen und deshalb eine Alternative zum Kaffee oder Espresso sein können.

Stilvoll am Nachmittag

Am Nachmittag wird in Hotels der gehobenen Kategorie der traditionelle englische Afternoon Tea oder gar High Tea zelebriert; zu den Teespezialitäten werden herzhafte Sandwiches und Leckereien aus der Patisserie gereicht. Beim High Tea ist das Angebot noch üppiger. Im Mittelpunkt steht der vom Fachmann perfekt zubereitete und servierte Tee. Wolff: »In Hotels, in denen ausgebildete Ronnefeldt TeaMaster Gold arbeiten, wird sehr oft unsere Teastar-Collection mit feinsten Teequalitäten aus den Teegärten der Welt angeboten. Zum Beispiel Golden Assam, Jewel of Nuwara Eliya, Dung Ti Oolong oder Finest Shizuoka Sencha.« Als Ergänzung könnte er sich erlesene Tees aus neuen, noch wenig bekannten Anbauregionen wie Nepal oder Korea vorstellen. »Auch hochwertige Tees aus Japan sind derzeit gefragt.«

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Während es beim Nachmittagstee in der Tea Lounge oder der Lobby betont stilvoll zugeht, wird im Wellness- und Spa-Bereich Tee auf die unkomplizierte Art genossen. Zur Grundausstattung der Teebar, an der sich jeder bedienen kann, gehört meist ein Samowar und verschiedene Kräuter-, Früchte- und Rotbuschtees, aber auch spezielle WellnessTeesorten. Bevorzugt wird der Tee im Ruheraum nach einer Anwendung oder dem Saunagang getrunken – für die SpaBesucher ist das in der Regel ein Gratisangebot wie auch Wasser, Obst und kleinere Knabbereien. Wilhelm Wolff: »Generell greifen die Damen sehr viel mehr zu Kräuter- und Wellness-Tees, während die Herren Schwarztees aus Darjeeling, Assam und Sri Lanka bevorzugen.« Die sind allerdings in Maßen zu konsumieren, denn wie beim Kaffee kann einem der Genuss von schwarzem und grünem Tee am späten Abend den Schlaf rauben. Längere Ziehzeiten vermindern zwar die anregende Wirkung, verändern aber auch den Geschmack und sind somit nicht jedermanns Sache. Wenn es kein Kräuter- oder Rooibostee sein soll, ist zu späterer Stunde ein entkoffeinierter Schwarztee eine Alternative, den einige Teehäuser im Programm haben. Denn der kann mehr oder weniger rund um die Uhr getrunken werden. KIP

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SCHWARZ WIE DIE NACHT Mit »Noir« hat Tea forté eine neue Tee-Collection auf den Markt gebracht, die Tee- und Kaffeeliebhaber gleichermaßen anspricht. Die neue Bio-Linie umfasst fünf Schwarztees, die sich durch kräftige Röstaromen ohne Bitternoten auszeichnen. Die Teeblätter stammen aus den japanischen Jamburi-Teegärten und werden per Hand geröstet. Zur Auswahl stehen die Sorten Blood Orange, Chocolate Rose, Caramel Nougat, Black Cherry und Peach brûlée. Die Tees sind »USDA organic«- und »Fair Trade«-zertifiziert. Info: www.bremer-feinkost.de

EINFACH RÜHREND Eintauchen, ziehen lassen, umrühren und genießen: Der niederländische Hersteller Royal T-Stick bietet Teegenuss auf die unkomplizierte Art. Die längliche Form – die den Löffel ersetzt – und eine spezielle Aroma-Sieb-Technik lassen das Wasser so im Stick zirkulieren, dass sich Geschmack und Wirkung entfalten können. Die Verarbeitung des Tees in Pelletform verhindert nach Auskunft des Herstellers Bröseln und Nachtropfen. Zehn Geschmacksrichtungen sind erhältlich: High Tea, Earl Grey, Rooibos, Grüner Tee mit Zitrone, Moroccan Mint Tee sowie fünf aromatisierte Schwarztees mit den Noten Waldfrucht, Erdbeere, Zitrone, Orange und Pfirsich. Info: www.royaltstick.de 4 / 2014 | TOP HOTEL 89

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FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

ZWÖLF IN DER PYRAMIDE +++ Im Ritz-Carlton Berlin wird das Thema Tee in verschiedenen Varianten zelebriert: In der eleganten Tea Lounge kommen die Gäste nicht nur in den Genuss des klassischen Afternoon Tea am

Eine Vielfalt an Kräutern, Früchten und Gewürzen enthält das neue bio-zertifizierte Tee-Pyramiden-Sortiment von Heimbs. Zwölf Sorten stehen zur Auswahl: Darjeeling First Flush, Assam BOP, Indien Chai, Earl Grey, Japan Sencha, Rooibos Vanille, Vitaminoase, Ayurveda Tulsi Orange, Pfefferminze, Garten der Provence, Kräutergarten und Kamille. www.heimbs.de

Nachmittag. Alternativ werden eine französische Tee-Zeremonie sowie Ladies

ALLES BIO!

Tea (Extra: Kir Royal, Champagner) und

Um einen Baustein hat die Gebr. Westhoff GmbH ihr »W Tea Dream«-Teesortiment erweitert. Die neue Premium-Tee-Range in geprüfter Bioqualität umfasst neun Sorten, einzeln kuvertiert im Pyramidenbeutel: Darjeeling, Earl Grey, Grüner Tee, Ingwer-Zitronengras, Ayurveda, Früchtetee, Rooibos, Minze und Kamille-Verbene. Speziell für die neue Sorte gibt es einen Präsenter aus Holz und Acryl, ein doppelwandiges Teeglas und eine Designverkleidung für das Heißwassergerät. www.westhoff.de

Gentlemen Tea (Extra: Brandy) geboten. Eine »Schnüffelbox« erleichtert die Teeauswahl; zum Tee werden frisch gebackene Scones, Sandwiches und Petits Fours gereicht – Pianoklänge runden das Erlebnis ab. +++ Im The Cambrian Adelboden (CH) können die Gäste zwischen dem traditionellen Afternoon Tea und einer Champagner-Variante wählen. Dabei arbeitet das Hotel mit der Marke waterloo tea zusammen. Zum Tee werden Finger Sandwiches und exklusive Leckereien aus der Patisserie geboten, darunter GrünerTee-Macarons, Valrhona-SchokoladenTarte und Adelbodener Früchtebrot. +++ Im Ballsaal des Hotel Adlon Kempinski Berlin schwelgen die Gäste seit Jahresbeginn bei den »Adlon Swinging Sundays«

G

bei Musik, Afternoon Tea und Champagner im Glanz der 20er-Jahre. Bei der Premiere am 16. Februar sorgten die Berlin Comedian Harmonists für Stimmung. +++ Moderne Teekultur wird im Thomas Hotel Spa Lifestyle in Husum gelebt. Den Gästen werden seit Ende 2013 in der »Thomas Lounge« zwölf trendige Teesorten des

NEUER AUFTRITT Einen neuen Markenauftritt für die »Keo«-Teewelt hat Azul auf den Frühjahrsmessen vorgestellt. Dazu gehören zusätzliche Sorten, ein verändertes Packaging und Logo-Design, außerdem Geschirr und Accessoires wie zum Beispiel das Display aus Echtholzfurnier. Die sechs Teekategorien sind mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet; hinzugekommen ist die Kategorie Weißer Tee. Im Sortiment befinden sich Bio- und Fair-Trade-Qualitäten, der entkoffeinierte Schwarztee »24 Stunden« und »Cedron« mit Zitronenverbene als »Keo des Jahres«. www.keo-tee.de

Hamburger Unternehmens samova mit Namen wie »Total Reset«, »Lazy Daze«, »Inner Light«, »High Darling« oder »Business Trip« serviert. Im Spa stehen sechs Sorten zur Selbstbedienung zur Auswahl. Tee-Cocktails sollen künftig das Angebot bereichern. +++

WORKSHOP »KAFFEE KREATIV« Zum Praxisworkshop »Kaffee kreativ« lädt das Netzwerk Culinaria am 3. Juni (zehn bis 16 Uhr) nach Minden ein. Durch den Workshop führt der deutsche Baristameister Eric Wolf; Referenten von Melitta und Bauscher präsentieren Wissenswertes zu Gerätetechnik, Geschirr etc. Info: www.netzwerkculinaria.de

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N I S S U N GE N O I T K E F PER W W W. D A L L M AY R . D E / G A S T R O N O M I E

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FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Brüh mal - alles automatisch! Schnell, leistungsstark, dabei leicht zu bedienen und vielseitig – so wünschen sich Hoteliers ihren Kaffeevollautomaten. Die Hersteller feilen stetig an Technik und Design und ergänzen ihre Produkte um neue Features. Die Ergebnisse wurden auf den Messen vorgestellt. Tophotel hat sich umgesehen

1

Das erste Modell einer völlig neu ent-

X7c« Kaffee- und Milchspezialitäten im

wickelten Vollautomaten-Generation prä-

Handumdrehen zu. Dabei sorgt eine spezielle

sentierte Melitta mit der »Cafina XT 6«

Feinschaumtechnologie mit patentierter Fein-

(30 cm B, 71 cm H, 58 cm T). Zu den Merk-

schaumkammer für feinporigen Milchschaum

malen gehört die ergonomisch geneigte

von stabiler Konsistenz. Zudem lassen sich

Bedienoberfläche mit großem TFT-Touch-

durch die Heizsysteme große Mengen heißen

Display und Funktionen zum Sortieren der

Wassers zubereiten – 0,5 Liter pro Minute, 30

Produktvielfalt sowie zum »Stapeln« von

Liter pro Stunde. Zu den weiteren Merkmalen

1

Bestellungen. Neu entwickelt wurde auch das Milchsystem für kalte / heiße Milch so-

der »X7c« gehören der elektrisch regulierbare Mahlgrad sowie Energiesparmodi, mit denen

wie individuelle Milchschaumvarianten. Beim

bis zu 40 Prozent Strom gespart werden kann.

aromaschonenden Mahlwerk sorgt die au-

Info: www.juragastroworld.de

tomatische Neujustierung der Mahlscheiben

4

für gleichbleibende Mahlgrade. Hervorzuheben ist zudem die Metallbrühgruppe mit variablem, den jeweiligen Kaffeespezialitäten

Um das Sirupsystem »Flavour Point« hat Schaerer seine »Coffee Art«-

Kaffeemaschine ergänzt. Bis zu vier Sorten

entsprechenden Anpressdruck und das voll-

können hiermit automatisch verarbeitet wer-

automatische Reinigungssystem.

den. Der Mix aus Sirup, Milch und Kaffee lässt

2

Info: www.melittasystemservice.de

2

sich pro Getränk programmieren und über eine Taste auf dem Display hinterlegen. Neben

Auf Produktvielfalt setzt die »Black

dem vollautomatischen Milchsystem kann die

& White 3 CTMC« (Coffee Tea Milk

Maschine mit vier verschiedenen Dampfsys-

Chocolate) – ein Vollautomat mit inte-

temen für das manuelle Milchaufschäumen

griertem Schoko-Modul von Thermoplan.

und -erhitzen ausgestattet werden – darun-

Trinkschokolade kann mit Wasser, Milch oder

ter »Supersteam«, das sich beispielsweise

Milchschaum zubereitet werden; wahlweise

für laktosefreie Milch eignet.

stehen zwei getrennte Behälter für verschie-

Info: www.schaerer-gmbh.de

dene Schokoladensorten zur Verfügung. Mit

5

dem serienmäßigen Milchsystem lassen sich Kaffeespezialitäten zubereiten. Wie bei der 3er-Baureihe üblich ist auch die »CTMC« modular konstruiert; zu den weiteren Merk-

3

Neue Lösungen im Filtersegment bietet WMF seinen Profikunden mit den

Maschinen »150 F« und »1200 F« (Foto). Während Erstere bis zu 144 Tassen Filterkaf-

malen gehören die verchromte Stahlfront, das

fee produziert, lässt sich mit der »1200 F«

Aluminium-Mahlwerk mit Keramikscheiben,

mahlfrischer Filterkaffee als Einzeltasse oder

der höhenverstellbare Kaffee- und Milchaus-

in großen Mengen brühen. Sie ist ausgestat-

lauf, das automatische Reinigungsprogramm

tet mit zwei Bohnenbehältern, bis zu sechs

und der Sieben-Zoll-Touchscreen.

Getränketasten und verstellbarem Tassenaus-

Info: www.thermoplan.eu

lauf (maximale Höhe: 165 cm). Der optionale,

3

D

seitlich ausziehbare Mengenbrüharm ermögMit zwei Keramikscheibenmahlwerken, zwei Heizsystemen, zwei Pumpen

und zwei Fluidsystemen bereitet die »GIGA

4

licht die schnelle Ausgabe von Chargen bis zu einem Liter. Hinzu kommt eine zentrale Heißwasserausgabe. Info: www.wmf.de

Le Ja

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Eine LĂśsung fĂźr Bereiche mit hohem

getroffen. Der horizontale HTP-BrĂźher fĂźr

Kaffeebedarf hat die Franke Coffee

Kaffeeportionen von sechs bis 14 Gramm ver-

Systems mit der Filterkaffeemaschinen-Li-

fĂźgt Ăźber eine isolierte EdelstahlbrĂźhkammer,

nie ÂťCoffee BrewersÂŤ vorgestellt. Zwei ver-

hydraulisch aufblasbare BrĂźherabdichtungen

schiedene Modellreihen werden seit Februar

und Mikro-Crema-Feinsiebe. Zu den weiteren

in Deutschland angeboten: Die ÂťBCB 200ÂŤ ist fĂźr das BrĂźhen von 15 bis 20 Liter Kaffee pro

5

Merkmalen zählen das automatisierte Quick & Easy-Reinigungsverfahren. Die Maschinen

Stunde ausgelegt; in der Twin-AusfĂźhrung

der Serie sind in verschiedenen Farbvarianten

(Foto) sind es bis zu 50 Liter. Die ÂťBCB 600ÂŤ

und mit passendem ZubehÜr erhältlich.

schafft 50 bzw. 80 Liter (Twin-Version) pro

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Stunde. Die passenden Thermo-Behälter fasNestlÊ Professional bietet zu seinem

sen drei bzw. sechs Liter. Info: www.franke.de

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Vom 30-Milliliter-Ristretto bis zum XXL-

NescafĂŠ Milano-Konzept das RundumSorglos-Paket ÂťPro CareÂŤ. Dieses umfasst neben den Maschinen auch die Installation,

Kaffee mit 500 Millilitern lassen sich mit

eine regelmäĂ&#x;ige Wartung, technischen Ser-

der ÂťSiamonieÂŤ-Serie von Sielaff unter-

vice, Mitarbeitertrainings sowie umfassende

schiedliche PortionsgrĂśĂ&#x;en produzieren (Leis-

Marketing-UnterstĂźtzung. Die Inbetriebnah-

tung: bis zu 250 Tassen/Stunde). Dazu stehen

me und Maschineneinstellung Ăźbernehmen

34 frei programmierbare Getränkerezepte –

Experten. Bei der Installation wird ein ÂťBrita

wahlweise mit Frischmilch oder Milchpulver

PurityÂŤ-Filter zur Optimierung der Wasser-

– zur VerfĂźgung. Die Auswahl wird Ăźber zehn groĂ&#x;e Tasten oder einen 7-Zoll-Touch-Display

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qualität eingebaut und jährlich ausgetauscht. Info: www.nescafe-kaffeeautomaten.de

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FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Kaffeeklatsch – das ist neu Neue Kaffee- und Espressosorten, besondere Zubereitungsarten, schickes Geschirr und Zubehör – was gibt‘s Neues rund um die braune Bohne? Eine kleine Produktauswahl:

GOLD FÜR DIE GÄSTE

EMAILLE MEETS ESCHE Einen Coffeetable mit dem gewissen Extra hat die Solinger Möbelmarke Supergrau gemeinsam mit der Designerin Sarah Böttger auf den Markt gebracht. Die schalenförmige Tischplatte besteht aus dem traditionellen Material Emaille; getragen wird sie von einem dreibeinigen Untergestell aus geöltem Eschenholz. Dank einfacher Magnete, die Gestell und Platte verbinden, ist die Form abnehmbar und als große Schale nutzbar. »BOL« ist in zwei kombinierbaren Maßen (500 x 380 mm, 380 x 450 mm) in den Vintage-Farben Weiß, Grau, Blassviolett, Altrosa und Grünblau erhältlich. Info: www.supergrau.de

Ein ausgewogenes Aroma, lang anhaltender Geschmack und eine feine Säure zeichnen die »Lavazza Gold Selection« aus. Bei dieser Mischung wurde süßer Kaffee brasilianischer Plantagen mit lieblichen mittelamerikanischen und asiatischen Sorten veredelt. Erhältlich ist die »Gold Selection« als Bohnenware im 1000-Gramm-Beutel. Info: www.lavazza.de

SOMMERREZEPTE Drei Rezepte für erfrischende »Kaffee+Snack«-Spezialitäten können ab sofort über die kostenlose Jacobs-App abgerufen werden. Die Kompositionen stammen von Barista-Meisterin Nana Holthaus-Vehse. Der »Cappuccino Milka Crispello« wird mit Vanilleeis zubereitet und mit einem Knusperkeks abgerundet, »Iced Oreo Latte« (Foto) besteht aus Espresso, Milch, Schokosoße, Sahne und Oreo Topping. Die vanillig-nussige »Milka Naps Latte« wird von Schokolade gekrönt. Die App gibt es in zwei Versionen, für Apple iOS und für Android-Smartphones und -Tablets. Nähere Infos zur App sowie weitere Rezept- und Barista-Tipps gibt es unter: www.jacobs-professional.de

DO IT YOURSELF Um Hotelgästen jederzeit die Zubereitung von Kaffee und Tee auf dem Zimmer zu ermöglichen, haben Dallmayr und Heimbs ein neues »Room-Service«-Konzept entwickelt. Auf einem Holztablett finden Zwischendurch-Genießer zwei French Press-Stempelkannen (0,35 l) von Bodum, zwei Tassen mit Unterteller, zwei Kaffeebeutel Dallmayr Grand Cru Café und Heimbs Pure Origins, vier Tee-Pyramiden der beiden Marken – außerdem Zuckersticks und Portionskaffeesahne. Lediglich ein Wasserkocher wird noch benötigt. Info: www.dallmayr.de, www.heimbs.de

STEIRISCHE KAFFEEKULTUR Mit der Marke »J. Hornig« bringt J.J. Darboven original steirische Kaffee-Spezialitäten und ein modernes Kaffeebar-Konzept nach Deutschland. Verpackt im puristischen Retro-Look sind ab dem Frühjahr »Röstmeister Edelmokka«, »Röstmeister Espresso« und »Röstmeister Klassisch« erhältlich. Für diese Produkte werden die Rohkaffees mit der traditionellen und besonders schonenden Trommelröstung weiterverarbeitet. Ebenfalls erhältlich ist »J. Hornig«-Originalzubehör wie Porzellangeschirr, Kaffeesahne und Beigaben wie Zucker und Kekse. Info: www.darboven.com

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KLEINE ZUGABE GEFÄLLIG? Etwas Süßes zum Kaffee oder Tee – da sagen die Gäste selten nein. Bei den neuen Rondos von Baker & Baker in den Sorten »Cocoa« und »Cream & Apple« handelt es sich um ein Plundergebäck in Muffinform mit Füllung (à 100 g). Sie werden backfertig in Trays geliefert; ein Karton enthält zwei 24er-Trays. Die Rondos werden ohne vorheriges Auftauen in den Ofen geschoben und sind nach einer halben Stunde Backzeit servierfertig. Info: www.baker-baker.de

EINE FRAGE DER GRÖSSE Espresso, »Schwarzer«, Cappuccino und Milchkaffee – für jede Kaffeespezialität braucht der Gastronom eine passende Tasse. Eine umfangreiche Auswahl an Kaffee- und Teegeschirr bietet Schönwald in der Kollektion »Avanti Gusto«. Zum Sortiment gehören unter anderem hohe und niedrige Obertassen in drei bzw. zwei gängigen Maßen. Durch die konische Form kann sich das Aroma der Heißgetränke entfalten. Die schwungvoll gestalteten Henkel ermöglichen ein komfortables Greifen. Kanne, Zuckertopf, Milchkännchen, Teller und Platten für Gebäck runden das Angebot ab. Info: www.schoenwald.com TH

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FOOD & BEVERAGE FOOD-KONZEPTE

Bleibt alles anders? Die Zukunft ist nicht vorhersagbar – dennoch können Trends eine Orientierungshilfe bieten. Im »Food Report 2014«, herausgegeben vom Zukunftsinstitut, beschreibt Hanni Rützler Ernährungsvorlieben und erklärt, wie diese die Gastronomiebranche beeinflussen werden

D ens

ie Gastronomie hat sich in den vergangenen Jahren vor allem an drei Trends orientiert: Local Food, True Food und Fusion Food. Um ed ch eiterhin da n pr �itieren u nnen m ssen sich Gastr n mie etrie e in u un t anders au stellen: inn ati er ertraurdiger nse uenter

INNOVATIVER: Local Food wird wilder, urbaner und experimenteller Heute: Weil die Megatrends Urbanisierung und Globalisierung in unserer Realität ange mmen sind hat die egi n als rientierungsmuster an ttra ti ität ge nnen ein under dass die er un t der r du te und regi nalt pische e epturen mittler eile r die Gastr n mie rmalität ge rden sind raditi nelle Gasthäuser er en mit ie eranten aus der unmittel aren mge ung cal rend i niere eschrän en den adius ihrer ulie erer au nntagsspaiergangsdistan en der ussieren sich au ierrassen rten und erar eitungs rmen die in der e eiligen egi n es nders er ur elt sind ch das

LEARNINGS »selten & wild« • Die ungezähmte Natur ist das neue Bio. • Essbare Wildpflanzen und -kräuter haben die Faszination des Exotischen, auch wenn sie um die Ecke wachsen. • Das Fleisch alter Haustierrassen lässt verschüttete Traditionen lebendig werden. • Der experimentelle Umgang mit überlieferten regionalen Rezepturen stellt die Verbindung zur Gegenwart her. • Sortenvielfalt sprengt die Ketten regionaler Einfalt.

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hema egi nale r du te spricht isher laut dem nstitut r em s pie llens ach r allem Foodies und die Generation 50plus an: Bis um lter n ahren interessiert sich nur ein nappes iertel der deutschen e l erung r regi nale r du te sind es mehr als die äl te

Morgen: Entscheidende innovative Impulse r die reati e dulati n des cal d rends die auch ngere Generati nen ansprechen mmen aus dem eur päischen rden er anhaltende rend ur egi n ar die asis r den metenha ten u stieg der e rdic uisine sh auch p h tel nspiriert durch die n erran dri ausgel ste ulinarische e luti n in panien und das italienische l d iment rachten laus e er und en ed epi he ch des penhagener estaurants ma die regi nale che des rdens au die elt hne ed epi nahm schied n imp rtierten e ensmitteln und er lärte die egi n mit all ihren lima edingten inschrän ungen um alleinigen nspira ti nsge er seiner che: r etrie Geschichtsrschung n p te pr essi nelle et er e set te au s andina isches esign s ie au regi nal ange aute rten und rten und urde u einem i nier r ild d

VERTRAUENSWÜRDIGER: True Food kommt noch näher an den Gast Heute: er rue d rend ersucht die schleichende nt remdung und stra ti n der ahrungsmittel n den urspr nglichen usgangspr du ten die r die ndustrialisierung der ahrungsmittelpr du ti n chara teristisch ist au uhe en n der Gastr n mie ird diesem rend durch einen in lic in die che durch essere n rmati nen s ie durch die räsentati n n aren in ihrem h ustand Gem se mit ur eln lätter mit anha tender rde inderhäl ten in einseh aren hlräumen entspr chen as usgangspr du t der die pe ialität ist der tar und s ll in seiner rspr nglich eit ahrgen mmen erden nnen um ein und chein in ereinstimmung u ringen

Morgen: ichael llans estseller d ules ringt die er reitete epsis er die chtheit unserer ahrungsmittel enn auch mit einem gr en chuss ulturpessimismus und pulismus au den un t: ssen ie nichts as hre Gr mutter nicht als ssen er annt hätte chtheit ersch p t sich a er nicht in stalgie cht ist ssen nicht nur in e ug au ein elne usgangspr du te rue d n m rgen um asst das gesamte estaurant die eidenscha t der che und des er icepers nals und er ählt die ahre Geschichte m n ang dem usgangspr du t dem r du enten is um app nding dem u riedenen Gast er us au ein elne r du te grei t u ur ertrauensrdiger und echter erle en Gäste die ange tenen peisen enn ransparen auch die erar eitung und u ereitung einschlie t und das ers nal als mpetenter Gesprächspartner ischen r du ent che und Gast ungiert

LEARNINGS »echt & pur«

• Gute Ausgangsprodukte sind die True-Food-Stars. • Zu Stars werden gute Lebensmittel erst durch eine stimmige Gesamtinszenierung, durch die Geschichte, die wir über sie erzählen können. • Unkomplizierte Zubereitung und ein klares Geschmacksprofil stellen sie besser ins Rampenlicht.

Ermutigen Sie Ihre Produzenten Vertiefen Sie die Beziehungen zu Ihren Lieferanten. Nur so kommen Sie an spezielle, einmalige Produktqualitäten. Motivieren Sie die Bauern in Ihrer Umgebung zu mehr Sortenvielfalt und lernen Sie die essbaren Biotope in Ihrer Region kennen.

• Keep it simple. Diese Küchenphilosophie kommt auch Allergikern entgegen.

Moderieren Sie das Gespräch zwischen Produzent und Gast Schaffen Sie Räume in Ihrem Restaurant, wo sich Chefs, Produzenten und Gäste begegnen können. Bei David Bouley, dem New Yorker Star-Koch, wird dies mithilfe von Flatscreens und via Skype zum Multimedia-Esserlebnis (www.davidbouley.com/chefs-pass). Hier geben Gemüsebauern, Viehzüchter und Käsehersteller Einblicke ins Handwerk der Lebensmittelherstellung.

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FOOD & BEVERAGE FOOD-KONZEPTE

KONSEQUENTER: Fusion Food macht Vielfalt zur Normalität Heute: ta der as e n ischen hat der m asiatischer r du te ienstleistungen und en elten elt eit alle ranchen erreicht ie unehmende ernet ung hat eine erschie ung und r eiterung der Geschmac srlie en mit sich ge racht nd die spiegelt sich au unseren ellern ider eis und a ier lätter riander und Galgant itr nengras und hili sind heute in ielen Gerichten der s genannten usi ns che präsent sien tri t ur pa ran reich tri t ietnam eru die lles mit einem auch ti remdheit enteuerlust rciert n den egatrends Gl alisierung emale hi t und Gesundheit und ser iert mit dem ersprechen dass das rge nis nicht nur ästhetisch ansprechend s ndern auch leichter und ges nder ist

Morgen: ie n ahl der sienreisenden aus eutschland hat sich in ehn ahren n au illi nen assagiere ast erd ppelt*. Chinesische Touristen hren seit die iste der eisenden an die elt eit das meiste Geld ausgeben** er gl ale uristene und imp rt ird unehmen und auch die echselseitige ulinarische ereicherung eiter anschie en ie asiatische tra en che ird in einen estaurants ariiert dle und h ars erden u neuen G urmet t p ts nd mit eru als peerspit e etritt die aute uisine dameri as die ulinarische hne amit e mmt auch der usi n d rend eine neue imensi n: hemals e tische ngredien en e istieren ulinarisch mehr und mehr gleich erechtigt ne en längst heimischen ie erden als n rmal ahrgen mmen eil es die iel alt sel st ist die ur rmalität ird

LEARNINGS »fremd & heimisch« • In Zukunft werden exotische Zutaten ganz selbstverständlich in die heimische Küche inkludiert. • Inklusion zielt auf einen unhierarchischen Umgang mit heimischen und »fremden« Produkten und Zutaten ab. Das einzige Kriterium ist, dass es gut schmeckt. • Exzentrik mit Humor weckt die Neugierde und spricht auch die Sinne skeptischer Esser an.

* Statistisches Bundesamt 2011 ** UNWTO World Tourismus Barometer 2013

Experimentieren Sie mit anderen Küchenkulturen Die asiatische Garküchenkultur macht das Stadtleben zum Event. Auch in Mitteleuropa erlebt die Marktkultur eine Renaissance. Märkte werden wieder zu Orten der Gemeinschaft und zum kulinarischen Erlebnis. Auch der Trend des Outdoor Dinings verdeutlicht den Einfluss von Ländern, in denen zu Hause essen nicht unbedingt Alltag ist. Nehmen Sie Anregungen aus fernen Ländern nicht nur bei den Rezepturen auf, sondern auch in Hinblick auf eine flexiblere Raumgestaltung und beim Essen unter freiem Himmel: mit Pop-up-Küchen bei Stadtteilfesten und anderen sozialen Events.

FAZIT: • Esstypen waren gestern. In Zukunft spielen wechselnde Essmotive beim Dining Out eine viel größere Rolle.

• Fusion Food bekommt eine neue Dimension: Ehemals exotische Ingredienzen existieren gleichberechtigt neben heimischen. • Die regionale Küche steht weiter hoch im Kurs. Die Gäste überzeugt man aber nur mit einem konsistenten Gesamtkonzept. • Die Moderation des Gesprächs zwischen Produzenten, Küche und Gästen wird zur zentralen Aufgabe von Gastronomen. Info: www.zukunftsinstitut.de • www.futurefoodstudio.at

Hanni Rützler, geboren in Bregenz am Bodensee, leitet das von ihr gegründete futurefoodstudio in Wien. Die Ernährungsexpertin ist darüber hinaus als Autorin tätig und hält Vorträge. TH

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WEINTIPP FOOD & BEVERAGE

Malbec aus Argentinien Ursprünglich kommt die Sorte Malbec aus Bordeaux, Karriere machte sie jedoch im südamerikanischen Argentinien In Frankreich prägte der Malbec einst das Geschmacks-

Bestellung nach Wartezeit Der Gast hat Hunger, doch der nächste Termin steht an. »Wird mein Essen wohl rechtzeitig serviert werden?«, fragt er sich. Im Frankfurt Marriott hat GM Hansjörg Hefel dieses Problem gelöst und im »Cross« eine innovative Speisekarte eingeführt. Diese ist nicht nach Vor-, Haupt- und Nachspeise gegliedert, sondern nach der Wartezeit. Pro Zeitkategorie – »5‘ Keep it short & simple«, »10‘ Refresh your mind« oder »20‘ Take your time« – stehen sechs bis acht Gerichte zur Auswahl. So kann sich der Gast überlegen, ob er beispielsweise fünf Minuten auf Hummus mit geröstetem Sesam und Pitabrot warten möchte, ob er zehn Minuten für einen Spinatsalat mit gebratenem Ziegenkäse aufbringen kann oder ob er trotz 20 Minuten Zubereitungszeit ein Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat bestellt. Info: www.marriott.de

bild von Bordelaiser Gewächsen. Aber weil die mit der bekannten Sorte Tannat verwandte Rebe recht krankheitsanfällig ist, verlor sie in Frankreich

mit

Ausnahme

der Region Cahors die Zuneigung der Winzer. Dafür lernte man sie in Argentinien schätzen, wo das Klima besser für diese tiefdunklen Rotweintrauben geeignet ist. Die Sorte, zu der es einige Dutzend Synonymbezeichnungen gibt, fühlt sich wohl in höher gelegenen Regionen mit merklichen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Sie reift hier gut aus und entwickelt durch ihre dicke Beerenhaut reife, angenehme Gerbstoffe. Inzwischen sind mehr als 70 Prozent der weltweiten Anbaufläche (rund 35.000 Hektar) in Argentinien zu finden; nur 20 Prozent entfallen noch auf die französische Heimat. Zorzal Wines ist ein junger Betrieb in der Region Mendoza und kam erst 2008 mit den ersten Weinen auf den Markt, aber diese haben mittlerweile schon fast Kultstatus, auch wegen des sehr guten Preis-Wert-Verhältnisses. Eigentümer des auf knapp 1400 Meter Höhe angesiedelten Weingutes sind die Canadian Partners und die drei Michelini-Brüder, die sich mit viel Leidenschaft der Weinerzeugung widmen.

Märchenerzähler Das neue Angebot »Tischlein-Deck-Dich« im Restaurant »Küche« des Palais Hansen Kempinski Wien richtet sich an Familien, Freunde und Geschäftspartner, die in lockerer Atmosphäre essen wollen. Alle Speisen werden auf großen Platten sowie in Schüsseln serviert und in der Mitte auf langen Tischen platziert, sodass sich jeder Gast einfach bedienen kann. Auf die Tafel kommt vor allem, was Saison hat und aus der Region stammt. Die Köche kommen hinter ihren Herden hervor, bereiten die Gerichte direkt vor den Augen der Gäste zu oder zeigen die letzten Arbeitsschritte. Chefkoch Philipp Vogel erklärt: »Es ist beinahe wie bei ›Muddern‹ daheim. Im Hintergrund brutzelt der Braten des Tages, und allein das Herumreichen und Reden mit den Köchen macht einfach Spaß.« Info: www.kempinski.com/wien

RUDOLF KNOLL

AUF EINEN BLICK

Wein: 2013 Malbec Argentinien, Zorzal Wines Farbe: Tiefes, leuchtendes Rot Geschmack: Sauerkirsche und Pflaumen im Aroma; elegant, geschmeidig, reife Gerbstoffe, bereits gut entwickelt

Passt zu: Gerichten

vom Grill, würzigen Fleischspeisen, Pasta mit herzhaften Saucen

Preis: 6,95 Euro zzgl. MwSt.

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TH

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INVESTITION RESTAURANT

Mit dem »Délice la

Lässige Eleganz und französische Leichtigkeit: Klassische Materialien und typische Elemente wurden in der Brasserie modern interpretiert

Brasserie« hat das Sofitel Munich Bayerpost ein Stück Frankreich nach München gebracht. Dabei wurde das Konzept sowohl in Hinblick auf die Ein-

Frankreich lässt grüßen

richtung als auch auf das Speisenangebot so authentisch wie möglich umgesetzt

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it einem munteren »Bonjour!« begrüßen sich die Mitar eiter des �itel unich a erp st wenn sie sich in den Gängen begegnen. ur eines n ielen etails durch die tels der u usmar e �itel ihre ran sische er un t um usdruc ringen inter der den malgeschützten Fassade des Prachtbaus aus der Gründerzeit – hier war einst

die niglich a erische st u ause herrscht ein angenehmer i aus ist rie und derne aus regi nalem Charme und »savoir vivre«. ran sische e ensart spiegelt sich r allem in der im ai ergangenen ahres ertiggestellten lice la rasserie ider dem auptrestaurant des tels lice hei t s iel ie Gaumen it el chgenuss der stlich eit der ame ist r gramm: u der arte stehen ahlreiche ec ereien aus dem and der gr en che und G urmets darunter eu urguign n alat iç ise und au in ie lassischen rasserie Gerichte erden mit l alen pe ialitäten m iniert um für jeden »goût« das Richtige zu ieten a ei erden in der enen h che r du te regi naler erun t und utaten aus ran reich verarbeitet; für bestimmte Gerichte mmt riginal chgeschirr ie die

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gusseisernen Cocottes von Staub en rance um insat ur h ch ertigen usstattung der rasserie geh ren auch ein ei eschran r leisch s ie ein n matic stem das den glaseise usschan n einen in ester ualität erm glicht u der arte stehen ene eine in erschiedenen reis lassen in nge t r all die enigen die das lice euner mittags mit einem passenden r p en a runden m chten hne gleich eine lasche estellen u m ssen m gr tm gliche uthenti ität ging es auch eim m iente des es taurants das ässig eit und eichtig eit mit einem auch ndänität er indet nspirati n h lten sich die erant rtlichen ei einer eise durch ran reich a ei ging es darum echte rasserie tm sphäre u schnuppern a er auch t pische Gerichte u er sten um ei der mset ung m glichst nah am riginal u sein it dem gestalterischen art urden die nnenarchite ten der lein ss ciates G aus sseld r eau tragt ch n die rhandene ec enh he und die p rtalähnlichen enster tragen um indruc n r anität und legan ei ie Gäste sit en im auptraum au e uemen t hlen und it än en Vis-à-vis vom Buffettresen wurde ein er ice l c p siti niert au dessen lage e t hler laschen und anderes uipment stehen urch eine is ur ec e reichende erspiegelte äule ird der l c um entralen lic ang m Gegensat u dem lichtdurch luteten auptraum erhält das angren ende einl al durch redu ierten ichteinsat eine stimmungs lle tm sphäre ine ein and erstrec t sich er die gesamte änge des aums urch die enen tellagen und die ar ig get nte Glas and ird ein icht e ug um ingangs ereich des tels gescha en ie tm sphäre einer traditi nel len rasserie in den nte t der heutigen eit u set en ar eine t lle er

aus rderung er lärt arald lein n lein ss ciates lassische rasserie aterialien und lemente ie aturstein ement�liesen und piegel wurden modern umgesetzt und ungehnlich m iniert s sind die ielen leinen a er au endigen etails die um stimmigen Gesamteindruc eitragen urden edle er�lächen ne en intage er lächen geset t ein traditi nell ran sisches inntheen rett mit einer m dernen ei en liese m iniert

Harald Klein

Die Atmosphäre einer traditionellen Brasserie in den Kontext der heutigen Zeit zu setzen, war eine tolle Herausforderung.

ie

apeten aschierung im sed erinnert an te tile and eläge r herer eiten und erleiht den lar gegliederten andpaneelen eine geisse ässig eit raditi nelle maille ampen urden mit igh ech euchten m iniert Gr e piegel an änden und ec e er eitern den aum ptisch und lassen den Gast am Geschehen teilha en ie sch ar en �l ralen ugendstil den�liesen runden das Gesamt ild a uch das unst n ept das die beiden Städte Paris und München thematisiert und eine Montage aus Foto und tadtplan Gra i ist urde n den nnenarchite ten spe iell r die rasserie ent ic elt ine nderanertigung ist auch die gr e anduhr die gut sichtbar über dem Buffet hängt. ie stellt den e ug um nahe gelegenen aupt ahnh her und erinnert die Gäste die im lice ie G tt in ran reich genie en gan ne en ei daran dass sie ei allem laisse aire eine deutsche ugend nicht ernachlässigen s llten: n tlich eit

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INVESTITION RESTAURANT

Schwarz-Rot-Gold Vintage-Look »Shabby Chic« ist nicht nur in der Modewelt ein Thema. Die Stuhfabrik Schnieder hat Sitzmöbel im Vintage-Look im Programm, darunter die Stühle »Mika« (Foto) und »Kontra« oder auch »Paolo« mit kontrastreichem Sitzpolster. Für diese spezielle Optik wird auf die helle eine dunkle Schicht aufgetragen, anschließend werden in aufwendiger Handarbeit immer wieder helle Lackschichten auf- und teilweise wieder abgetragen. Wer Abwechslung liebt, mischt verschiedene Modelle und unterstreicht damit den perfekt inszenierten Unperfektionismus. Info: www.schnieder.com

Mit PVD-Beschichtungen für alle Besteckmodelle mit Vollheftmessern bringt das Traditionsunternehmen Hepp jetzt Farbe auf die Tische. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Goldtöne, Kupfer und Anthrazit. Die hauchdünne und dennoch sehr harte Schicht verändert nach Auskunft des Herstellers die haptischen Eigenschaften der Bestecke nicht. Zudem können die PVD-veredelten Messer, Gabeln und Löffel in der Spülmaschine gereinigt werden. Info: www.hepp.de

Frische Frühlingsideen Viele neue Dessins mit bunten Farben und frühlingshaften Naturmotiven präsentiert Duni im neuen Katalog »Frühling 2014«. »Dariella« (Foto) sorgt gerade in der Osterzeit mit angesagten Violett- und Fliedertönen für elegantes und feierliches Tischambiente. Den Frühling in die Gaststube holen die Narzissen auf »Spring Signs« in frischen Gelb- und Grüntönen. Der aktuelle Katalog kann als Druckversion angefordert oder im Internet heruntergeladen werden unter www.duni.de

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Harry & Sally Sie kombinieren die Bequemlichkeit eines klassischen Dining Armchairs mit einer modernen, geschwungenen Linienführung und setzen Loom als Akzent gekonnt ein: »Harry« und »Sally« – gestaltet vom Hamburger Innenarchitekturbüro JOIDesign mit dem Hersteller MMV (ehemals Accente). Dabei überzeugt »Harry« (Foto) aufgrund seiner prägnanten Polsterform, welche sich wie ein Kragen an die Schale schmiegt. »Sally« ist eine Neuinterpretation des Accente-Klassikers »Dinner«, setzt jedoch anders als sein Vorgänger auf eine weiche, wohlgeformte Innenpolsterung. Elegante Holzbeine runden das Gesamtbild ab. Info: www.mmv-loom.com • www.joi-design.com

Erholer!

Designboden für mehr Entspannung.

Gut aufgestellt Beleuchtete Menükästen aus witterungsbeständigem Teakholz in Hell- und Dunkelbraun für den Indoor- und Outdoor-Einsatz hat Vega im Programm. Jeweils zwei DIN A 4-Seiten lassen sich auf der Magnettafel in klassischem Schwarz befestigen. Geschützt werden die Blätter durch eine verriegelbare und spritzwassergeschützte Fontscheibe. Die Menükästen samt Neonröhre sind als Standvariante mit Edelstahlfuß und integriertem Stromkabel oder als Wandmodell lieferbar. Info: www.vega-direct.com

Wir bedanken uns bei allen Lesern und Leserinnen für die silberne „Star Award“ Auszeichnung in der Kategorie „Design“!

Die hochwertigen und strapazierfähigen Kunststoff-Designbodenbeläge von PROJECT FLOORS sorgen für mehr Entspannung in Hotelzimmern, Restaurants, Wellness-Bereichen oder Bars. Über 200 Produkte mit verblüffend echt anmutenden Holz-, Steinund Keramikdekoren bieten Ihnen unzählige kreative Möglichkeiten zur perfekten Bodengestaltung. Beispiel für Oberflächenprägung Holz Beispiel für Oberflächenprägung Stein

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INVESTITION RESTAURANT

Salz in Olive Frisches Meersalz ist gut aufgehoben im runden Salzbehälter aus naturbelassenem Olivenholz von Bérard (Vertrieb Profino) – und ein Blickfang auf dem Restauranttisch. Dank des Deckels mit integriertem Magnet bleibt das Salz vor Feuchtigkeit geschützt. Ein kleiner Löffel – ebenfalls aus Olivenholz gefertigt – findet seinen Platz zur Ablage am Rand des Behälters in einer kleinen Mulde. Das Gefäß eignet sich auch zum Verwahren von Gewürzmischungen oder Zucker. Gereinigt wird er mit klarem Wasser, danach in einer vertikalen Position getrocknet und nach Empfehlung des Herstellers ab und an mit etwas Pflanzenöl, Holzpflegeöl oder Bienenwachs gepflegt. Info: www.profino.net

Sti(e)lvoll genießen Eine neue Kelchglas-Serie für die gehobene Gastronomie und Hotellerie präsentiert die Firma glaskoch unter der Marke LEONARDO PROline. »Rossini« wurde zusammen mit Profis aus der Gastronomie entwickelt – dem Sternekoch Elmar Simon und der Sommelière Laura Simon aus dem Restaurant »Balthasar« in Paderborn. Acht verschiedene Kelchgrößen sind erhältlich; Besonderheiten sind neben der modernen Form die elegant gezogenen Stiele. Alle Gläser sind in Teqton-Qualität produziert, wodurch sie nach Auskunft des Herstellers besonders stoß- und spülmaschinenfest sowie weniger anfällig für Glaskorrosion sind. Info: www.leonardo.de

Blickfang am Buffet Für den Restaurantbereich hat ZiefleKoch sein Frühstücksbuffet-Konzept mit individueller Wandgestaltung weiter ausgebaut. Die Auswahl an Printmotiven reicht von Naturkulissen in Ferienhotels über Sehenswürdigkeiten in Cityhotels bis hin zu künstlerischen Akzenten und Detailaufnahmen – je nach Hotelstandort und Vorlieben der Gastgeber. Die Buffet-Oberflächen sind in hellen Holztönen gestaltet, die Arbeitsplatten aus schwarzem Stein. Info: www.zieflekoch.de

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Fluhrer präsentiert in seinem Printkatalog »Das System für Ihre Speise- & Weinkarten« auf 26 Seiten das komplette Lieferprogramm mit neuen Themen. Dazu gehören das flexible und erweiterbare Abheftsystem als Direct- oder Passepartout-System, Farbspiele und Sonderformate sowie Hotelzimmermappen und Guest Cheques passend zum Ambiente des Hauses. Alle Fluhrer Karten sind ab einem Stück mit Prägung lieferbar. Dafür stehen über 100 Schriftzüge und Motive zur Auswahl. Ab 15 Stück werden die Karten mit einem individuellen Kundenlogo geprägt. Info: www.fluhrer-speisekarten.de

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»Eremitage«: Jeder für sich und trotzdem gemeinsam Zum sechsten Mal hat die Zeitschrift »Gastronomie-Report« zum Wettbewerb »Restaurant der Zukunft« mit dem Untertitel »The Next Generation« aufgerufen. Gewonnen hat »Eremitage« – ein Konzept für Einzelgänger Junge Architekten der taatlichen ademie der ildenden nste in tuttgart hatten ihren Visionen n n tigen Gastr nepten usdruc erliehen a ei spiegeln die rge nisse auch gesellscha tliche nt ic lungen ider die sich bereits abzeichnen. So geht das ieger n ept n Kathrin Hermanns auf die achsende ahl n ingles als ielgruppe n m rgen ein m i ti en al remitage sit en alle Gäste an einem langen isch a er eder r sich in einem leinen äuschen und r den lic en der anderen gesch t t llein ssen gehen ird s mit sal n ähig ei c n t mit dem ina al s i den eiten lat eim ett e er elegte ird die aum nappheit in den Innenstädten thematisiert as estaurant coon« nutzt den Raum über den tra enschluchten und schmiegt sich in lu tigen hen ie ein n ischen die Häuserfronten. ch radi aler asst ichael r a das hema es taurant der u un t an ei seinem Entwurf »PFR 3000« lat ird au pe Pfannen und Herde und sogar auf die Köche verzichtet.

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tatt n einer peise arte u ählen druc t der Gast sein ssen am dprinter aus ie delle urden im e ruar au der ntergastra in tuttgart präsentiert die reis erleihung fand im Rahmen des »Gastronomie-Forums« statt. er ett e er ird seit im ei ahres urnus durchge hrt n : www.gastronomiereport.de/restaurant-der-zukunft.html TH ANZEIGE

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INVESTITION BERUFSKLEIDUNG & HOTELWÄSCHE

Einfach fesch! Eine Marke zu leben und auch mit allen Sinnen erlebbar zu Auf den Leib geschneidert: Jeder Mitarbeiter im Priesteregg Leogang erhielt die besondere, aber vor allem werktagstaugliche Mitarbeiter-Tracht. Für deren Reinigung ist jeder selbst verantwortlich

machen beschreibt die Philosophie des Priesteregg in Leogang. Der Markenauftritt zeigt sich in jedem liebevoll durchdachten Detail des Alpenresorts – seit vergangenem Sommer auch in der neuen maßgeschneiderten Trachtenkollektion der Mitarbeiter

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infach leben, einfach Mensch sein« – das Motto des Bergdorfs Priesteregg in Leogang steht direkt unter dem Logo des Resorts, einem P auf einem quadratischen Untergrund aus Holz. Dass es sich dabei um keine Werbebotschaft, sondern um ein täglich gelebtes Stück österreichischer Gastkultur handelt, dafür stehen die Besitzer Renate und Hubert »Huwi« Oberlader. Sie haben ihre Vision vom Wohnen mit überlieferten Traditionen, mit Rückbesinnung auf das Wesentliche, ohne dabei auf den Komfort der Gegenwart verzichten zu müssen, in ihrem charmanten Hideaway wahr gemacht: 16 luxuriöse Chalets, die mit natürlichen Materialien wie Naturstein, Zirbenholz, Altholz, handgewebten Bauernleinen und viel Liebe zum Detail eingerichtet wurden, gruppieren sich rund um einen zentralen Platz mit Schwimmteich. Traditionsverbunden, aber keinesfalls konservativ sollte daher auch die neue Kleidung der Mitarbeiter sein, für die das Inhaberehepaar im vergangenen Sommer in Zusammenarbeit mit der Trachtenmanufaktur Wienerroither aus dem heimischen Saalfelden eine Modekollektion entwickelt hat. Die Vorgaben für die Dirndl: ein eigener Stoffdruck mit Priesteregg-Logo, mittlere bis kürzere Länge, verschiedene Schürzen und eine bequeme Passform. »Unsere Stoffe werden in Österreich und Deutschland gedruckt und produziert«, erklärt die gelernte Kleidermacherin Regina Wienerroither, die großen Wert auf Regionalität legt. Die Fertigung der Kreationen erfolgt vor Ort sowie im grenznahen Bayern. »Es gab verschiedene Entwürfe für den Druck, die sich sowohl in den Farben, als auch darin unterschieden, wie das Logo präsentiert wird«, erinnert sich Huwi Oberlader. »Beim Dirndlmodell selbst waren wir uns sehr schnell einig.« Ein BaumwollStretchdirndl mit schlichtem Oberteil sollte es sein – für Bewegungsfreiheit und hohen Tragekomfort. »Ich beschäftige mich seit jeher mit der Erneuerung von Trachten«, sagt egina ienerr ither die sich als r�inderin des riginal Stretchdirndls« bezeichnet. Mit ihren Entwürfen sei ihr der Ausbruch aus dem schweren Trachtengefüge gelungen – eine junge Linie mit moderner Leichtigkeit. Kennzeichnend ist der glatte und schmale Schnitt des Kleides. Das handgefertigte Priesteregg-Modell orientiert sich optisch am Design des Bergdorfs – den Holzstrukturen und dem Stein der Leoganger Berge. Es dominieren die Farben Braun, Grau und Beige. Als unverwechselbares Merkmal ist der knielange Dirndl-Rock mit dem Logo bedruckt. Dazu gibt es drei verschiedene Blusen und Baumwollschürzen in Rot und Lila sowie eine graue Lodenschürze – zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten sind auf diese Weise entstanden. Für das Herren-Baumwollsakko wurden die gleichen Farben und Stoffe verwendet. Strickärmel sorgen für einen modischen Materialmix und ein hohes Maß an Bequemlichkeit. »Die neue Kollektion ist ein Teil unserer gesamten Mitarbeiterkleidung«, erklärt Huwi Oberlader. »Es gibt einen Wochen-Kleidungsplan, der für jeden Tag ein anderes einheitliches Outfit vorsieht.« An kühlen Tagen spitzelt da schon mal eine moderne Leggins unter der Tracht hervor. »Die Gäste

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Renate und Hubert Oberlader

Die neue Kollektion ist ein Teil unserer gesamten Mitarbeiterkleidung.

sind extrem begeistert von unserer Kollektion«, freuen sich die Inhaber. Die trendigen Designerstücke können deshalb auch direkt im Hotel erworben werden – das Stretchdirndl für 649 Euro, Schürzen ab 119 Euro und das Herrensakko für 890 Euro. Und das passende Schuhwerk gibt es auch: Kombiniert wird die Kleidung mit stylischen Sneakers von Gino B. Die angesagte Marke hat dem Bergdorf ein eigenes Schuhmodell in limitierter Auflage gewidmet, als Wintermodell mit echter Lammfellfütterung und als Sommerversion mit kürzerem Schaft – und selbstverständlich dem Priesteregg-P. PRO ANZEIGE

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Vielseitiges Kleidungsstück Dass Schürzen nicht nur praktisch sind, sondern auch ein vielseitiges, modisches Accessoire, mit dem sich ein Outfit im Handumdrehen aufwerten und verändern lässt, zeigen die neuen Modelle von Jobeline. Im Sortiment sind beispielsweise edle Schürzen aus glänzendem Satin wie die Latzschürze »Glamour« (Foto) mit schimmernden Akzenten aus Satin auf Reverskragen, Pattentaschen und Gehschlitz. Beim Modell »Magic« stehen drei Taschenformate in vier Farben zur Wahl, die sich in vielfältiger Weise an der Schürze, die auch als Latzmodell erhältlich ist, anbringen lassen. Info: www.jobeline.de

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Orientalische Designer-Uniformen Das marokkanische Luxushotel Palais Namaskar Marrakech war das erste MasterpieceHotel der Oetker Collection außerhalb Europas und wurde im April 2012 eröffnet. Es besteht aus 41 Suiten, Villen und Palästen mit privaten Pools – eine orientalische Palastanlage mit maurischen und andalusischen Elementen inmitten eines fünf Hektar umfassenden Parks mit Wasserläufen und Seen. In Zusammenarbeit mit dem algerischen Architekten Imaad Rahmouni ist auf Grundlagen des Feng-Shui eine Symbiose von orientalischer und moderner Designsprache entstanden. Für die Bekleidung der Mitarbeiter hat vergangenen Herbst der Fashiondesigner Karim Tassi mit seinem jungen, dynamischen Stil für das »Tüpfelchen auf dem i« gesorgt: Der Marokkaner hat eine eigene Uniformlinie für die Angestellten des Palais Namaskar Marrakech entworfen, die den außergewöhnlichen Stil des Hauses widerspiegeln soll. Die verwendeten Stoffe sind vorwiegend aus Popeline in eleganten Taupe- und Grautönen. Klare Linien und Schnitte, edle Stoffe akzentuiert mit traditionellen Detailverzierungen kennzeichnen die Teile der Kollektion. Info: www.palaisnamaskar.com

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INVESTITION BERUFSKLEIDUNG & HOTELWÄSCHE

Cool bleiben und Energie sparen Tokios Sommer sind heiß und schwül. Damit die Klimaanlagen nicht nonstop auf Hochtouren laufen, beteiligt sich das Peninsula Tokyo bereits zum vierten Mal in Folge an der landesweiten Aktion »Save Energy for Japan«. Das aus der Initiative resultierende »Super Cool Biz«-Projekt erlaubt den Angestellten während der Sommermonate und ab einer Temperatur von 28 Grad Celsius das Tragen von T-Shirts und Sportschuhen. Vom 14. Juni bis 19. September 2014 können Peninsula-Mitarbeiter ihre Uniformen daher getrost im Schrank lassen und ein luftiges »Super Cool Biz«-Poloshirt überziehen – besonders angefertigte weiße Shirts mit Hotellogo und »Save Energy for Japan«-Emblem. Die leichte Kleidung erlaubt höhere Raumtemperaturen als gewöhnlich und sorgt dadurch für einen verminderten Einsatz der Klimaanlage. So spart das Hotel sowohl die Energie, die es normalerweise für die elektronische Temperaturregelung benötigt, als auch das Wasser für die Reinigung der Hemden und Uniformen – in den vergangenen drei Jahren betrug die Energieeinsparung durchschnittlich immerhin mehr als elf Prozent. Info: www.peninsula.com

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In fünf rustikalen Dessins wird die neue Tischwäsche-Serie von Wäschekrone gefertigt. Sie zeigen alle alpenländische Motive in einem warmen Rotton mit eingewebten Herzen, Hütten, Blumen, Karos und Streifen und lassen sich harmonisch miteinander kombinieren. Das Material besteht aus Doppelgewebe in einer Baumwoll-Polyester-Mischung in Leinenoptik, ist strapazierfähig, langlebig und bei 60 Grad waschbar. Die Tischwäsche ist in allen gängigen Maßen erhältlich und verfügt über einen vierseitigen, schmalen Saum. Darüber hinaus wird sie bis 280 Zentimeter Breite auf Kundenwunsch maßgeschneidert. Passende DekoKissen sind in den Maßen 20/20 mit Füllung sowie 40/40 und 50/50 Zentimeter mit Reißverschluss erhältlich. Info: www.waeschekrone.de

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Figurbetont und farbig Welche Schnitte, Farben und Materialien bei der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH für die Mitarbeiterbekleidung derzeit besonders nachgefragt werden, beantwortet Alexander J. Neuzerling, Verkaufsleiter des DBL Vertragswerkes ITEX Gaebler-IndustrieTextilpflege GmbH & Co. KG Top hotel: Können Sie im Servicebereich Trends in Bezug auf Schnitte und Formen ausmachen? Alexander J. Neuzerling: Im Gastrobereich sind es neben den Blusen vor allem die Poloshirts, die sich sehr unkompliziert einsetzen lassen; dazu Bistro- und Latzschürzen. Ein Grund, warum hier immer wieder Schnitte modifiziert werden und die DBL die Farbpalette kontinuierlich erweitert. Das bringt dem Gastrobetrieb neue Kombinationsmöglichkeiten und damit frische Eindrücke – ohne großen Aufwand. Allen voran hier auch die Latzschürze. Klappt man den Latz ein, funktioniert sie auch als Bistroschürze. Solche praktischen Kollektionsteile sind im täglichen Einsatz beim Servicepersonal besonders beliebt. Top hotel: Und welche Farben werden verstärkt nachgefragt? Neuzerling: Neben dem klassischen Schwarz-Weiß erleben im Servicebereich insbesondere dezente Töne wie Moccabraun, Beige oder Grau ein Revival. Stark im Kommen ist auch Anthrazit, das kräftigere Farben leuchten lässt und beispielsweise in Kombination mit Dunkelrot oder Blau sehr edel wirkt. Auch Knallfarben wie Kiwigrün liegen im Trend – auffällige Farben werden von unseren Kunden durchaus angefragt. Top hotel: Halten Farben auch Einzug in die Küche? Neuzerling: Ja, auch in der Küche gibt es heute mehr Freiheiten. Zusätzlich zum »Dauerbrenner«, der weißen Kochjacke, werden inzwischen häufig farbige Bistrojacken für die Profis geordert. Top hotel: Welche Trends gibt es bei den Schnitten?

Neuzerling: Im Service sind beim weiblichen Servicepersonal zunehmend figurbetonte, auch taillierte Schnitte gefragt. Unisex – und das bedeutet ja eigentlich immer Herrenschnitte – ist tatsächlich etwas rückläufig. Nicht alle Frauen mögen die lässige Variante, deshalb sind Frauenschnitte verstärkt Thema. Diese bieten wir beispielsweise im Servicebereich mit Hosen an, die speziell für die weibliche Figur entworfen wurden. Und natürlich mit den klassischen Blusen und Hemden – auf die weibliche oder männliche Passform zugeschnitten. In Zusammenarbeit mit Berufskleidungsherstellern wie

von Baumwolle und Kunstfaser setzen. Das klassische Mischgewebe, also 35 Prozent Baumwolle / 65 Prozent Polyester, hat sich im Gastrobereich einfach bewährt. TH

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Gottfried Schmidt oder Bierbaum Proenen, die sich intensiv mit dem Thema Ergonomie beschäftigen, bieten wir im textilen Leasing eine breite Auswahl figurbetonter Kollektionsteile. Gerade das Thema Ergonomie wird uns hierbei in Zukunft weiter beschäftigen – denn es bedeutet maximalen Komfort. Und der ist bei den Kunden gewünscht. Top hotel: Schnitte, Farben und Stil unterliegen Trends. Wie sieht es mit den Stoffen aus? Neuzerling: Die Auswahl der Gewebe bleibt seit Jahren nahezu konstant. So besteht auch 2014 bei uns wieder das Gros der eingesetzten Kleidung für Küche- und Servicepersonal aus klassischem Mischgewebe. Textilien für das Gastgewerbe werden nun einmal häufig gewaschen – wer hier Wert auf Langlebigkeit, Formstabilität und Farbechtheit legt, sollte auf die Kombination

Serafina Madamma, Wäschereileitung

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INVESTITION ENERGIE

ENERGIE aus der Tiefe Zwei Blockheizkraftwerke und mit Dampf betriebene Maschinen in der Wäscherei hat das Stock Resort in Finkenberg im Zillertal bereits. Doch es geht noch umweltfreundlicher: Seit September 2013 heizt und kühlt man in dem Fünf-SterneHotel mit Wärme aus dem Untergrund

Um die Verhältnisse im Untergrund zu erkunden, wurde zuerst eine Pilotbohrung vorgenommen

S

ie schlummert überall. Sie ist unersch p�lich und rund um die hr ag r ag ahr r ahr mmer ie inter er g ar: die rd ärme n eiten unehmender m elt erschmut ung steigender hst preise und sch indender eser en gilt die Ge thermie als steng nstige um elt reundliche und -freie lternati e u hle rd l und as ten ial dieses nergieträgers hat auch der telier se t c er annt und im t c es rt in in en erg im ahmen 112 TOPHOTEL | 4/ 2014

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seitens der sterreichischen eh rden im t er relati eitig mit der ersten r undungs hrung eg nnen erden m ai lgten acht eitere die et a ier chen dauerten is ur endg ltigen n etrie nahme der Ge thermie nlage ergingen eitere drei nate schlie lich musste die n ngenieur alter ngerer geplante rd ärme echni erst installiert erden eitdem ird die aus der rde ge nnene ärme s hl ur ehei ung und tung des neuen immertra ts unter

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ENERGIE INVESTITION

dem sich die nlage e indet als auch des ua un ereichs der allsp rthalle s ie aller echni räume genut t ie dem ntergrund im inter ent gene ärme ird diesem im mmer ieder uge hrt da die nlage in der hei en ahres eit auch ur hlung der r räume der des itnessraums er endet ird usät lich ird die ärme aus der äscherei in den den geleitet durch sich der ir ungsgrad der Ge thermieanlage im lgenden inter n ch eiter er essert und eniger nergie r deren etrie au ge racht erden muss

Das Stock Resort heizt und kühlt mit Erdwärme und Gas n ährlich ut ungsstunden dec t die nlage im tel a iel ist es den Gas er rauch um r ent u sen en ach ahren s ll sich die nlage nach a tuellen erechnungen am rtisiert ha en ed ch geht eni rche t c n einem r eren eitraum aus denn die estehende nlage ird n austechnier riedl ain ner lau end ein ustiert adurch ird das ptimum herausgeh lt Detaillierte Daten zur Anlage gibt es der eit n ch nicht ach lau der mmenden mmersais n nnen ir er ein mplettes ahr eine us ertung machen und eitere nga en erechnungen und mp ehlungen an unsere tel llegen lie ern sagt se t c ann ird sich eigen in ie eit sich die ur die er r hrungen und echni au ringen musste ereits gerechnet haen ass sich die n estiti n gel hnt hat da n ist der telier ereits et t ereugt denn seinem gr en iel ist er mit dieser nlage sch n ein gutes t c chen näherge mmen: ir sehen es als erp lichtung r unsere ach mmen und Gäste auch in u un t ein le ens ertes illertal u hinterlassen

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Energieerzeugung leicht gemacht Zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) produzieren im Panoramahotel und Eventrestaurant Kapuzinergarten von Engelbert Hau Wärme und Strom. Für die Investitionskosten in die neue Heizanlage musste der Inhaber und Hotelier jedoch nicht selbst aufkommen, denn er nutzte das Prinzip des Contracting Breisach am Kaiserstuhl gilt als einer der ärmsten rte eutschlands ier liegt das tel estaurant apu inergarten der amilie au e en r du ten aus der egi n set en die nha er auch ei der nergieer eugung au achhaltig eit eshal ha en sie sich r ntracting entschieden und die alte ei ungsanlage durch ei ir nlagen ra t ärme pplung der irma enertec erset en lassen nstatt des mm ilien esit ers mmt eim ntracting ein s genannter ntract r r die n estiti ns sten in die neue ärmeer eugungsanlage au ernahm im alle des apu inergartens der e terne ienstleister gc ärmedienste Gm german c ntract in usammenar eit mit einem rtsansässigen achhand er s etrie die mplette mset ung des r e ts ie daraus resultierenden steneinsparungen stec ten die esit er in ihr tel eine i uidität ar mir ichtig denn die sten n ur r die n t endige dernisierung der ei ungsanlage e ahlt man nicht aus der rt asse er lärt telinha er ngel ert au seine e eggr nde r die usammenar eit mit

Hotelinhaber Engelbert Hau kann dank zwei neuer Dachs-BHKWs die 43 Zimmer des Hotel-Restaurant Kapuzinergarten in Breisach mit nachhaltiger Energie versorgen

dem ntract r u erdem am r mich als achs nhänger ei einer dernisierung nur ein s lches in rage eine and er s irma machte mich au die minati n aus ntracting ienstleistung und enertec r du t au mer sam as ertrauen in die r i etrie e ahlt sich r au d ppelt aus: inerseits spart er gegen er seiner alten nlage en rme nergie sten andererseits agiert er um elt reundlich llein im ahr hat der telier et a il attstunden tr m er eugt und dadurch die tr m sten um mehr als ur redu ieren nnen nsgesamt ha en die eiden achs l c hei ra t er e ereits gut il attstunden ärme und il attstunden tr m er eugt Gleich eitig edeutet das eine insparung n et a nnen ie achhaltig eit der neuen ei ung dec t sich auch mit unserer hil s phie einer Genuss che mit i r du ten aus der egi n und unserem tr m e ug aus uellen et nt au udem ann der er eugte le tr aut ahrer die ersch ssige sel st pr du ierte nergie in eine le tr an stelle r dem Ge äude einspeisen und seinen Gästen einen ehr ert ieten es nders r tel etrie e ist ntracting in m inati n mit einem sinn ll denn er einen i ierten eitraum stellen ir m dernste nlagentechni ur er gung ernehmen den technischen upp rt einen tunden tdienst und das lle etrie srisi erläutert land Gilges Geschä ts hrer ei german c ntract u den igent mer ie hier die amilie au mmen s mit eder n estiti ns sten u n ch ällt eitere r eit mit der ei anlage an denn artung und eparaturen s ie sämtliche ch rnstein egerge hren sind in der m natlichen auschale des ntract rs enthalten n : www.germancontract.com • www.senertec.com TH 4 / 2014 | TOPHOTEL 113

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INVESTITION TV & ENTERTAINMENT

Tablet-PCs wie das »ASETablet« von KraftCom halten mittlerweile immer häufiger Einzug in die Hotelzimmer

Der digitale Concierge Das Mandala nutzt es und das BeachMotel ebenso wie das Business Wieland Hotel Düsseldorf. Und Falkensteiner und Kempinski sowieso. Die Rede ist vom Tablet-PC auf dem Zimmer, der dem Gast auf verschiedenste Weise als Service-Utensil dienen soll, gleichzeitig beim Hotelier für Mehrumsatz sorgt und zudem die Umwelt schont 114 TOPHOTEL | 4/ 2014

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eine Revolution, aber eine bahnbrechende Evolution.« Mit diesen Worten wurde jüngst der Gewinner des diesjährigen »Best Practice Award« vom Travel Industry Club geehrt. Gemeint ist »SuitePad«, ein TabletComputer, der den Ansammlungen von Papier in Hotelzimmern ein Ende bereiten soll. Ebenso wie die Lösungen von Mitbewerbern wie KraftCom (»ASE-Tablet«) oder Roompad werden dabei Gästeinformationen, Feedback-Bogen, PromotionAngebote, TV-Programm, Zeitungen und Zeitschriften, Room-Service-Menü und die Minibar-Preislisten in einem Gerät vereint. Doch die Tablets sind mehr als eine »Gästemappe 2.0«, schließlich kann der Gast – auch kurzfristig an ihn »gepushte« – Hotelservices buchen oder auschecken. Ferner können die Pads als Wecker, TVFernbedienung oder Telefon fungieren,

der Gast kann sich für Bonusprogramme registrieren oder auf Spiele zugreifen. »In fünf Jahren wird in modernen Hotelzimmern heute vorhandene Ausstattung wie Hotelmappe, Prospekte, Wecker und Fernbedienung auf einem Gerät vereint«, prophezeien die Macher von »SuitePad«, Moritz von Petersdorff-Campen und Tilmann Volk. Unterstützung für ihre Vision haben sie jüngst von der Deutschen Hotel lassi�i ierung e mmen die au den digitalen Trend reagiert hat und Tablet-PCs als Ersatz für Gästeinformationen, TV-Zeitschriften und Tageszeitungen dem Grundsatz nach anerkennt. In einigen Fällen können die Geräte sogar für Zusatzpunkte sorgen. Ganz ohne Frage sparen sich die Hotels einiges an Papier ein, zumal dies immer seltener von den Gästen gelesen wird. Damit sich die Investition in die TabletPCs nachhaltig lohnt, muss das Gerät die

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Leistungen des Hotels auf dem Zimmer nahezu im Alleingang verkaufen – was durchaus gelingen kann, wie Erich Falkensteiner von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group ausführt: »Wir sehen vor allem eine gesteigerte Nachfrage unserer Zusatzservices. Wir können beispielsweise freie Wellnesstermine direkt an alle Gäste senden und so den Spa-Bereich besser auslasten«, erklärt der Hotelier. Ganz ähnliche Erfahrungen hat das BeachMotel St. PeterOrding gesammelt: »Aufgrund unserer hohen Auslastung lassen wir nur Anfragen für Wellnesstreatments zu. Und tatsächlich werden täglich viele Treatments auf diesem Weg angefragt«, erklärt Alexandra Rojas. Die Direktorin des Lifestyle-Hotels an den schleswig-holsteinischen Westküste merkt überdies an, dass die Gäste mit den Geräten p�leglicher umgehen als gedacht: »Es hat sich rausgestellt, dass Diebstahl so gut wie kein Problem darstellt. Ich denke, die Hemmschwelle ist bei einem Tablet einfach viel höher als beispielsweise bei einem Dekoartikel.« Neben den Service-Vorteilen für den Gast und steigenden Umsätzen für den Hotelier versprechen Anbieter wie KraftCom oder SuitePad aber auch, interne Prozesse zu vereinfachen. So können beispielsweise Zimmer über die Tablets von der Hausdame freigegeben, Feedback digital abgegeben oder Gastanfragen direkt an den richtigen Mitarbeiter, beispielsweise in der Haustechnik, weitergeleitet werden.

VORTEILE FÜR GÄSTE

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• Infoseiten

• Effizientes Marketingund Verkaufstool

• Digitale Gästemappe

• Wegfall von Druckkosten für Papierflyer und Gästemappe

• Gäste-ABC • Zeitungen • Spa-Broschüren • Zimmerservice • Wetterinfos • Rechnungsansicht und Quick-Check-out

• Gäste-Befragungen sowie Möglichkeit der Gästebewertungen • Anbindung an PMS-Systeme für Roomservice-Aufbuchung, Quick-Check-out, etc.

• App- und Internet-Benutzung • Hotelbewertungen • Nachrichten von Gast an Rezeption

Dass die Investition in eine solche Aufwertung der Gästezimmer ihren Preis hat, versteht sich von selbst. Beispiel SuitePad: Zunächst kauft der Hotelier die Tablet-Hardware (ab 85 Euro Netto-Anschaffungspreis; Leasing-Modell möglich), anschließend folgt die eigentliche SuitePad-Software mit Geräte-App, Content-Management-System, Updates, Push Benachrichtigungen etc. Die monatliche Lizenzgebühr pro Tablet richtet sich nach Laufzeit des Vertrags, den gewünschten Features und der Anzahl der Lizenzen. Nach Auskunft des Unternehmens ist es bei einer Vertragslaufzeit von drei Jahren

Mehr als eine »Gästemappe 2.0«: Mit Tablets lässt sich die Nachfrage bei den Zusatzumsätzen erheblich steigern (im Bild: »SuitePad«)

möglich, »SuitePads« für unter zehn Euro Gesamtkosten pro Gerät im Monat einzusetzen. Info: www.kraftcom.de • www. suitepad.de • www.roompad.com

TV der nächsten Generation Die Produktlinie »Oxigen« wird seit vergangenem Jahr als »Herzstück« der Hotelfernseher von Philips vermarktet und soll bei den Hoteliers vor allem durch die verbesserte Konnektivität und niedrige Gesamtkosten punkten. Das System ermöglicht unter anderem den Zugriff auf OnlineApps, die auf der Philips Smart-TV-Plattform gespeichert und auf den Startbildschirm übersichtlich angeordnet sind. Auch können die Gäste ihre Mobilgeräte auf einfache Art und Weise an die Fernseher anschließen, wobei die Funktion »Secure SimplyShare« das sichere Streaming privater Inhalte gewährleistet. Mit Blick auf die Realisierung von Mehrumsatz hat Philips die individuell gestaltbaren Infoseiten von »SmartInfo« entwickelt. Mit diesem Tool können Hoteliers ihren Gästen wichtige Informationen mit dem jeweiligen Branding des Hotels bereitstellen und Angebote aus Restaurant, Bar oder Wellnessbereich bewerben. Info: www.philips.de/hotel-tv 4 / 2014 | TOPHOTEL 115


INVESTITION TV & ENTERTAINMENT

Kundenbindung mit Sounddesign Um sich gegenüber Mitbewerbern noch deutlicher abzugrenzen und individueller zu präsentieren, gehen immer mehr Hotelbetriebe dazu über, für ihre Häuser auch ein maßgeschneidertes Soundkonzept zu etablieren. Stereotype Aufzugsmusik und esoterische Musik-Berieselungssysteme gehören hingegen der Vergangenheit an

Gemeinsam mit dem Komponisten Sebastian Bartmann hat sich das Stuttgarter Entertainment-Unternehmen Moodmusic darauf spezialisiert, individuelle Sound- und Musikangebote für die Hotellerie zu entwickeln. Ihr Konzept »sonoroom« beinhaltet handgefertigte Klanginstallationen und Kompositionen, die die Raumwahrnehmung der Gäste e�l geln s llen ir scha en quasi ein maßgeschneidertes Klangkleid für den Raum«, erklärt Sven Kühne, Geschäftsführer der Moodmusic GmbH. Der Grund: Jeder Raum ist anders – andere Materialien, andere Lichtverhältnisse, Formen und vor allem die Hintergrundgeschichte. Mit »sonoroom« soll diese Individualität klanglich in Szene gesetzt werden. »Von der Idee bis zur Umsetzung geschieht der gesamte >sonoroom<-Prozess aus einem klanglichen Motiv, einer Klangzelle heraus, die den entsprechenden Raum in all seinen Facetten widerspiegelt«, betont Komponist Sebastian Bartmann. »Egal ob frühbarocke Architektur oder Designelemente des 21. Jahrhunderts – die ersten Ideen entstehen meistens am Flügel und vor einem leeren Blatt Notenpapier.« Dabei vereint Sebastian Bartmann musikalische Elemente, organische Geräusche und surreal-abstrakte Tonelemente. Zum Einsatz kommen aber auch ganz ungewöhnliche Klangquellen, zum Beispiel ein Wasserkocher, der entsprechend bearbeitet und in Kombination mit anderen Instrumenten neue Klanglandschaften liefert. Ähnlich wie in der Architektur, wo bewusst mit Formen, Materialien und Licht gespielt wird, gelten auch in der Wahrnehmung eines Klangs bestimmte Gesetze. Werden diese bewusst eingesetzt, können sie Räume in ihrer Wirkung unterstützen oder sogar verändern. So ist es beispielsweise möglich, dass Räume mit überwiegend glatten er�lächen und einem h hen teinan 116 TOPHOTEL | 4/ 2014

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Ein perfekt abgestimmtes Soundsystem komponierte Sebastian Bartmann (re.) für das Bell Rock

teil gerade durch Klangfarben von Holzinstrumenten eine warme Gesamtwirkung bekommen. Das »sonoroom«-Konzept ist an jedem Ort realisierbar, wo eine eigene Geschichte erzählt werden kann – ganz gleich ob in historischen Hotels, architektonisch auffälligen Räume oder individuell gestalteten Wellnessbereichen. Die technischen Voraussetzungen, um die Klanginstallationen optimal zu platzieren, werden individuell von der Moodmusic GmbH realisiert. Dabei gibt es viele Varianten: von der einfachen Integration in bestehende Soundanlagen über Mehrkanal-Bespielungen, Klangzonenverteilungen, zeitlich gesteuerte Verläufe über das eigens entwickelte Moodmusic Serversystem, variable Anpassung an den Tagesablauf bis hin zu interaktiver Klangsteuerung und Sensorik ist alles möglich. Erfolgreich installiert wurde das Soundsystem des schwäbischen Unternehmens unter anderem bereits im Erlebnishotel Bell Rock (Europa-Park Rust). Dank des »sonoroom«-Konzepts werden die Gäste in die Zeit der Auswanderer versetzt, die einst mit Segelschiffen den Ozean überquerten. Die ganze Einrichtung des Hotels

ist Schiffsmobiliar nachempfunden – und der Sound dazu passt perfekt: Da rasseln Ankerketten, die Segel schlagen, die Möwen kreischen, der Teppichboden knarzt, als ginge man über Schiffsplanken. Und von Ferne hört man das Hodiho der Matrosen. Dazu kommt das Meeresrauschen. Kühne: »Auch dabei haben wir Abstufungen eingespielt: sanfte Wellen, rauschende Wogen und ein donnerndes Zischen, wenn sich die Wellen am Fels brechen.« Sogar in den Fluren, auf dem Weg zu den Zimmern, hört man unterschiedliche Geräusche hinter den Passagierkabinen, dazu ein Knarzen und das entfernte Kreischen der Möwen. Hierfür wurde die Laufdauer durch den jeweiligen Korridor genau ausgemessen, damit sich die Klangschichten und Töne auf einer Wegstrecke nicht wiederholen. Und an der Bar »Spirit of St. Louis« dominiert der Sound der 1920er- und 1930er-Jahre. Hier werden die »Top 100 Titel« von damals abgespielt. Besonderer Gag: Hin und wieder sind donnernde Motorengeräusche zu hören. Diese kommen von Charles Lindbergh, der 1927 mit seiner »Spirit Of St. Louis« erstmals den Atlantik überquerte. Info: www.moodmusic.de TH

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SERVICE TESTFAHRT / BUCHTIPP

Der Beste seiner Klasse Der Škoda Superb bietet viel Raum zum fairen Preis In Vergleichstests ist er für gewöhnlich Primus. Auf den Weltmärkten genießt er einen guten Ruf. Die Rede ist vom Superb, dem Flaggschiff von Škoda. Speziell der Combi erfreut sich großer Beliebtheit. Erst vor Kurzem wurde der Superb markant an die Identität der Marke herangeführt: Während die Bugpartie nach neuestem Škoda-Stand vorSuperb Combi 2.0 nehm wirkt, zeigt sich das Hubraum 1984 ccm Heck prägnant. Dazu komLeistung 200 PS men neue Dessins im InnenL/B/H 4840 / 1820 / 1510 mm raum und ein besser in der 180 g/km CO2-Emission Hand liegendes Lenkrad. Leergew. / Zuladung 1489 / 563 kg Der Superb wirkt souveNormverbrauch je 100 km 8,0 Liter S rän, ohne über die Stränge Beschl. 0-100 km / h 7,8 Sek. zu schlagen. Selbst die SpitHöchstgeschwindigkeit 238 km/h zenausstattung »Elegance« Grundpreis ab 31.390 Euro bleibt solide und geschmackvoll. Dass das Vordergestühl keine unbequemen Ultra-Sportsitze bietet ist ebenso vertretbar wie das begrenzte Angebot an ausgewählten Assistenzsystemen. Der 60-Liter-Tank drückt Genügsamkeit aus. Seinen Normverbrauch stellte der Spitzen-Vierzylinder 2.0 TSI im Schnitt ein, streckenweise hat er ihn sogar unterboten. Ein auf vielen Märkten angebotenes Fahrzeug braucht ein anpassungsfähiges Fahrwerk. Auf der Autobahn wirkt es straff, auf Schlaglochstraßen zeigt es Qualitäten. Zum ruhigen Motorlauf des 2.0 TSI kommt ein ruhiges Fahrverhalten, denn der Superb wartet im Klassenvergleich mit viel Radstand und Wagenlänge auf. Das schafft mehr Platz: Vorne ist er riesig, hinten so üppig wie eine

Staatskarosse. Der Kofferraum – im Combi 603 bis 1835 Liter – ist in Größe und Beladbarkeit kaum zu überbieten. Die Verarbeitung ist sorgfältig, das Fahrverhalten sicher. Trotz reicher Grundausstattung ist er zu einem fairen Preis erhältlich. Zudem besteht die Möglichkeit, für einen Mehrpreis von 1800 Euro mit den stärkeren Motoren auch Allradantrieb zu ordern wie den 3,6 Liter-V6. Fazit: Der muntere Deutsch-Böhme ist einer der bemerkenswertesten Vertreter der Mittelklasse. Das schätzt der Hotelier: • seine solide Herkunft; der Superb nutzt VW-Konzerntechnik • das repräsentative Äußere • den Raumvorteil HANS-ROLAND ZITKA

Das sagt DEKRA-Experte Michael Tziatzios: Das Vorgängermodell, der Superb der zweiten Generation, macht in Sachen Mängel eine ordentliche Figur. Im DEKRA Gebrauchtwagenreport 2013, der Auswertung von 15 Millionen Hauptuntersuchungen, kann er sich mit den guten und etablierten Fahrzeugen seiner Klasse messen. Die Prüfer finden meist nur kleinere Dinge wie verstellte oder beschlagene Nebelscheinwerfer. Michael Tziatzios, Leiter Gebrauchtwagenmanagement, DEKRA Automobil GmbH Info: www.dekra.de

LESENSWERT Die Lehrküche – Lernfelder im Kochberuf Die 5. Auflage der »Lehrküche« legt mit einer grafischen Neugestaltung den Fokus auf aussagekräftige Bilder. Neben Küchentrends werden aktuelle Gesichtspunkte zum Umweltschutz sowie das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigt. Zudem nehmen Ernährungstrends in der fleischlosen Speisenzubereitung mit Obst und Gemüse mehr Raum ein. Ein Serviceteil mit Checklisten sowie moderne Zubereitungs- und Angebotsformen, zum Beispiel Espuma, runden die Inhalte des Lehrbuchs ab. Die etwa 500 Rezepturen des Buches sind auch auf der beiliegenden interaktiven CD-ROM zu finden, ebenso wie Videosequenzen zur Veranschaulichung von Abläufen, die Kalkulation von Speisen und die Berechnung von Nährwerten.

F. J. Herrmann (Hg.) Die Lehrküche – Lernfelder im Kochberuf (mit CD) Verlag Handwerk und Technik 656 Seiten • 39,90 ¤ ISBN 978-3-582-40039-0

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COMMUNITY

DIE BRANCHE IN BILDERN

Weltreise durch die Küchen der KempinskiHotels: Bei einem Kochwettbewerb Ende Februar stellten Hoteldirektoren und Küchenchefs der Gruppe in der Hotelfachschule Landshut ihr Können unter Beweis und kreierten ein für ihr Hotel typisches Gericht

Vernetzung erwünscht: Am 27. März fand zum fünften Mal die »Business-Lounge« im Hotel Sonne in Rheda-Wiedenbrück statt, bei der sich u.a. Firmen der Region vorstellen. Das Organisationsteam besteht aus Hoteldirektor Christian Lüdeking, Alexander Martinschledde von »Mein Rheda-Wiedenbrück« und Nikola Weber, Wirtschaftsförderin der Stadt (v.li.)

David Kong (re.), Präsident und CEO Best Western International, wurde Ende Februar bei den Adrian Awards in New York von der Hospitality Sales & Marketing Association International (HSMAI) mit dem »Lifetime Achievement Award« ausgezeichnet. Überreicht wurde der »Albert E. Koehl Award« von Roger J. Dow, CEO der US Travel Association

Das Hotel Stempferhof in Gößweinstein wurde vom Bayerischen Jagdverband ausgezeichnet: Stolz präsentiert Direktor Daniel Titze die Urkunde für »Garantiert heimisches Wildbret«. Mit ihm freuen sich die Köche Karina Baschant, Uwe Grüner und Stefan Siewert (v.li.)

Nette Marketing-Idee: Das Hampton by Hilton Berlin City West begrüßte alle Gäste, Kollegen und Partner zur ITB 2014 auf außergewöhnliche Weise 4 /2014 | Tophotel 129

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VORSCHAU

Die Fach-Illustrierte für das Hotel-Management

MICE-Check

Offizielles Verbandsorgan (von 9 Verbänden) • Brillat Savarin-Kuratorium der FBMA-Stiftung • Food+Beverage Management Association e.V. (FBMA) • Foodservice Consultants Society Deutschland-Österreich e.V. (FCSI) • Gastronomische Akademie Deutschlands e.V. (GAD) • Hospitality Sales and Marketing Association Deutschland e.V. (HSMA) • Landidyll Hotels & Restaurants e.V. • Romantik Hotels & Restaurants • Selektion Deutscher Luxushotels • Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V. (VSR)

Beim vierten MICE-Check prüft das IFH Institute for Hospitality Management die Privathotellerie im deutschsprachigen Raum. Werden die renommierten Fünf-Sterne-Häuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz bessere Leistungen zeigen als die bereits getesteten Kettenhotels in Berlin, Frankfurt und München?

Redaktionelle Partnerschaft (mit 6 Verbänden/Unternehmen) • BDVT e.V. – Der Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches • European Hotel Managers Association (EHMA) • Institute For Hospitality Management (IFH) • Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) • Hotelverband Deutschland (IHA) • Wellness-Hotels & Resorts GmbH (W-H-R)

31. Jahrgang • 304. Ausgabe

Erscheint monatlich (10 Hefte pro Jahr); Doppelausgaben 1-2 und 7-8

Druck: Vogel Druck + Medienservice GmbH, 97204 Höchberg Bezug: Einzelpreis je Heft 7,50 Euro, inkl. Versandkosten und 7% MwSt. Jahresabonnement: 50 Euro (inkl. 20 Euro Zustellkosten), Studenten und Azubis 25 Euro (vom Verlag subventioniert), Zustellkostenzuschlag Europa 27 Euro, übr. Ausland 37 Euro. Staffelpreise auf Anfrage. Abokündigungen nur mit dreimonatiger Frist zum Ende des Bezugszeitraums möglich. Bei unverschuldetem Nichterscheinen keine Ansprüche gegen den Verlag. AboPreis für Verbandsorgan-Mitglieder ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Bankverbindung: HypoVereinsbank Landsberg Kto. 6110180088 (BLZ 72020070); Erfüllungsort & Gerichtsstand: Landsberg am Lech Alle Rechte vorbehalten © by Freizeit-Verlag Landsberg GmbH Mitglied im Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos keine Haftung. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion. Die mit AutorenNamen/Kürzel gekennzeichneten Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. ISSN-Nr. 0937-2474 • USt.-Ident-Nr. DE 128667817 Tophotel unterliegt der ständigen Auflagenkontrolle der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)

Ernährungstrends

Foto: Althoff Hotels

Freizeit-Verlag Landsberg GmbH Johann-Arnold-Straße 32b • D-86899 Landsberg am Lech Postfach 101255 • D-86882 Landsberg am Lech • Tel. 08191-94716-0 Fax 08191-94716-66 • verlag@tophotel.de • www.tophotel.de Eingetragen im Handelsregister Amtsgericht Augsburg HRB 8676 Geschäftsführung: Thomas Karsch • Eckhard Lenz Chefredakteur: Thomas Karsch • karsch@tophotel.de Stellv. Chefredakteur: Mathias Hansen (DW -22) • hansen@tophotel.de Textchefin: Kirsten Posautz (DW -41) • posautz@tophotel.de Redaktionssekretariat: Melanie Geiger (Tel. 08191-94716-0) Redaktion: Anja Kahler (DW -23) • Marion Pronesti (DW -21) Jacqueline Schaffrath (DW -25) • Stefanie Ullmann (DW -24) redaktion@tophotel.de Technik: Wolfgang Jähn, Ltg. (DW -31) • Anna Hartländer (DW -33) Sebastian Streicher (DW -29) • technik@tophotel.de Grafische Leitung: Wolfgang Jähn Autoren & Korrespondenten: Detlef Berg • Manuela Blisse • Albrecht von Bonin • Hans P.O. Breuer • Jonas Dowen • Hannes Finkbeiner Carsten Hennig • Rudolf Knoll • Pierre Nierhaus • Christine Landua Frank Puscher • Thomas Starost • Dr. Hans-Roland Zitka Redaktionsbeirat: Michael Albert • Michael Altewischer • Udo Finkenwirth Siegfried Gallus • Haakon Herbst • Susanne Hazenberg • Frank Marrenbach • Hubert Möstl • Andrea Nadles • Ingo C. Peters • Martin Rahmann • Elisabeth Kaiser • Klaus-Peter Willhöft • Theo Wilmink Anzeigenabteilung: Martin Frey, Ltg. (DW -11) • Heike Hansen (DW -13) Silke Matschiner-Oltmanns (DW -26) • Harald Schwinghammer (DW -12) anzeigen@tophotel.de Buchhaltung: Petra Kohler-Ettner (DW -17) • buchhaltung@tophotel.de Abo-Verwaltung & Vertrieb: Bianca Steinhauser-Ruf (DW -17) aboservice@tophotel.de

Spitzenköche wie Nils Henkel vom Schlosshotel Lerbach sind besonders kreativ, wenn es darum geht, vegetarische Gerichte zu entwickeln. Ein Blick in die Gourmetküchen zeigt: Ein gleichwertiges Sinneserlebnis mit einem Gemüsegericht herzustellen, ist eine Wissenschaft für sich. Liegt hier ein Ansatz für die Küche der Zukunft?

Neue Hotels Vor Kurzem eröffnete das Meliá Vienna in dem 250 Meter hohen Donau-City-Tower. Das stylische 253-Zimmer-Haus ist das erste Hotel der spanischen Gruppe in Österreich. Es belegt 18 von 58 Etagen und bietet seinen Gästen – neben einer fantastischen Aussicht – ein puristisches Ambiente mit ruhigen Farben und edlen Materialien.

Wellness & Spa Immer mehr Hoteliers bieten auch eine Naturkosmetiklinie in ihrem Wellnessbereich an. Doch welche Produkte fallen eigentlich unter den Begriff Naturkosmetik? Tophotel präsentiert in der kommenden Ausgabe ein Special zu diesem Thema und klärt unter anderem, welche Inhaltsstoffe erlaubt sind und welche Siegel es für Naturkosmetik gibt.

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