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TirolerTierEngel

e.V.

w w w. t i r o l e r t ierengel.com • Vereinszeitung 1/2009 Margit und Peter Kahr, Kajetan-Swethstraße 9, A-6020 Innsbruck Tel. 0043 512 26 55 79 · www.tirolertierengel.com

Snow hat sich sehr gut bei uns eingwöhnt und genießt sein Leben. Er und unsere Hündin Cindy sind ein eingespieltes Team. Die beiden spielen viel miteinander. Cindy ist seit wir Snow haben aufgeweckter und frisst besser. Gerade liegt Snow im Sitzsack. Sein Tag ist jetzt vorbei. Um 20 Uhr gehen die beiden dann schlafen. Sie liegen natürlich in unserem Schlafzimmer, neben meinem Bett. Regen hasst Snow sowie nasses hohes Gras. Ab und zu muss er aber in die Badewanne zum Abbrausen, besonders wenn er sich in Kuhsch.... gewälzt hat. Wenn er uns mit seinen schwarzen Knopfaugen starr anschaut, bedeutet das, auf mit euch, es wird gespielt. Am liebsten hat er Stofffetzen, die er dann herumwirft und sich lange damit beschäftigt. Sein Quietscheentchen darf natürlich auch nicht fehlen. Nun haben wir ihn schon seit 8 Monaten. Ich kann es mir ohne ihn nicht mehr vorstellen. Er hat unser Leben sehr bereichert. Snow ist unkompliziert und liebt jedermann. Liebe Grüße Cristine mit Familie


Reiseprophylaxe

Babesiose

Zusammengestellt von unserem Tierarzt Dr. med. vet. Thomas Schuster, Gutenbergstraße 12, 6020 Innsbruck Hier finden Sie alles Wissenswerte, wenn Sie mit Ihrem Haustier in den Urlaub fahren möchten

Vo r ko m m e n : S ü d f ra n k re i c h u n d Mittelmeerländer (Ungarn, Italien, Spanien und Portugal) Erreger: Babesia canis Überträger: Zecken der Gattung Ripicephalus sanguineus und Dermacentor Symptome: Fieber, Blutarmut und Gelbsucht. Typisch roter Harn. Prophylaxe: Zeckenmittel, Imizol (schützt 4 - 6 Wochen)

Ehrlichiose

Reiseprophylaxe: Gesundheitsrisiken in gar nicht so fernen Ländern Wer mit seinem Hund auf Urlaub fährt, sollte sich nicht nur rechtzeitig über die nötigen Einreisebestimmungen (Impfung,‑Chip und EUHeimtierausweis), sondern bei Reisen in südliche Länder auch über die‑ dort vorhandenen Krankheiten informie‑ ren. Es ist daher unbedingt nötig, sich schon 1-2 Wochen vor Reiseantritt beim Tierarzt‑über deren‑Prophyla‑ xe‑kundig zu machen. Die häufig‑ sten Reisekrankheiten sind Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose und‑Dirofi‑ lariose. All diese Erkrankungen werden durch Insekten übertragen. 

Vo r k o m m e n : Frankreich, M i t t e l m e e r l ä n d e r, T ü r ke i , a u c h Deutschland Erreger: Ehrlichia canis Überträger: Zecke Ripicephalus san‑ guineus S y m p t o m e : h o h e s F i e b e r, Lymphknotenschwellung, Inappetenz,‑ Blutarmut und Blutungsneigung. Prophylaxe: Zeckenmitttel, Imizol, Tetrazyklin

Leishmaniose Vo r k o m m e n : M i t t e l m e e r l ä n d e r, Frankreich, Genf, Spanien, Mexiko Erreger: Leishmania donovani Überträger: Sandfliege Phlebotomus Symptome: Fieber, Abmagerung, Leber,Milz- und Lymphknotenschwellung, Hautform mit Schuppen v. a. an Ohrrändern und Nasenrücken Prophylaxe: Zecken- und InsektenRepellens, bei Dämmerung und nachts Haltung im Haus, sehr feinmaschi‑ ges Moskitonetz über Schlafplatz, Allopurinol www.tirolertierengel.com


Dirofilariose (Herzwurm)

Mitstreiter

Vorkommen: Mittelmeerraum (Italien ab Poebene), USA, Japan, Australien Erreger: Dirofilaria Überträger: Stechmücken Sy m p t o m e : ‑ B e l a s t u n g s s c h w ä c h e, Husten Prophylaxe: Spezielles Spot on - Präparat oder Tabletten‑vor Reise,‑ weiter alle 4 Wochen bis 4 Wochen nach Urlaub, Zur Sicherheit‑nochmals betont: Es ist ganz wichtig, sich bereits spätestens‑2 Wochen vor dem Urlaubsantritt in der Tierarztpraxis beraten zu lassen und‑entsprechende Medikamente zu besorgen.‑Unbedingt sollte ein Zeckenund Insektenrepellens (Spot on-Präparat oder bestimmte Bänder) verwendet wer‑ den. Zur Herzwurmprophylaxe sollte bereits vor der Reise ein spezielles Spot on-Präparat oder Tabletten verwendet werden. Wenn man ganz sicher gehen will, können zusätzlich Medikamente pro‑ phylaktisch eingesetzt werden (wie Imizol, Allopurinol oder Tetrazyklin). Als Prophylaxe gegen Leishmaniose ist es zusätzlich sinnvoll, nicht in der Dämmerung oder nachts mit‑dem Hund spazieren zu gehen und über dem Schlafplatz eventuell ein feinmaschiges Moskitonetz anzubringen. Je nach vorbestehenden Gesundheitsproblemen kann es gut sein, Medikamente vom Tierarzt schon mitzu‑ nehmen (Ohrentropfen, Augentropfen, Mittel gegen Allergien, Durchfall, ev. Antibiotikum) Diese Reiseapotheke stellt Ihr Tierarzt gerne für Sie zusammen.‑ www.tirolertierengel.com

Hier konnten wir am 24.1.2009 die Modedesignerin Ivonne Fehn (http://www.ivonnefehn.com/ ) ken‑ nenlernen. Bei der Hundeübergabe in München hat sie uns bei der Arbeit dort geholfen. Ivonne Fehn ist Koordinatorin für Italien beim „Europaprojekt“ von ht‑ tp://www.aerztefuertiere.de/ , wo wir hauptsächlich für Griechenland und Spanien mitwirken.

Impressum

TirolerTierEngel e.V., 6020 Innsbruck, Kajetan-Swethstraße 9, Tel. 0699/10121044 ZVR: 213459974 Redaktion: TirolerTierEngel e.V. www.TirolerTierEngel.com Tiroler Sparkasse AG BLZ: 20503, Kto.: 03300-222415 BIC: SPIHAT22 IBAN: AT02050303300222415




Besuche Lady und ihre Besitzer haben den langen Weg aus Neuss nicht gescheut, um ein‑ mal in Innsbruck vorbeuzuschauen.

Am 27.12.2008 hat uns Mercedes Higuera Herrera mit ihrem Mann Sabatero wäh‑ rend ihres Urlaubes in Innsbruck be‑ sucht. Mercedes rettet die Hunde aus Ubeda /Spanien. Sie hilft den Hunden seit über 6 Jahren. Sie liebt Tiere über alles. Wir freuen uns immer, wenn wir die Leute, mit denen wir zusammenarbei‑ ten,

Besuch von Lady am 30.12.2008 in Innsbruck.Sie lebt bei tollen Menschen in Neuss (Nähe Düsseldorf) und fühlt sich dort sehr wohl. Mercedes Higuera Herrera, Peter Kahr und Sabatero

An Selbstbewußtsein mangelt es Lady auf keinen Fall 

Mercedes im Gespräch mit Margit Kahr www.tirolertierengel.com


Kennys Geschichte Manche Leser dieser kleinen Geschichte kennen den Inhalt bereits. Den anderen möchte ich sie aber trotzdem erzählen, da sie mir sehr am Herzen liegt. Ich bin stolze Besitzerin von zwei abso‑ lut tollen Beagles. Charly, mein kleinerer und jüngerer, ist mittlerweile 2 _ Jahre alt. Er kommt aus Ungarn und wir haben ihn, dadurch dass wir ihn zu uns genommen haben, vor seinem sicheren Ende in einer ungari‑ schen Tötungsstation bewahrt. Zu Hause angekommen, kämpfte ich bereits um sein Leben. Wider jeder Versicherung wurde der Welpe niemals entwurmt. Gott sei Dank erkannten wir das Problem noch gerade rechtzeitig und wir konnten ihn noch retten. Charly war seit ca. eineinhalb Jahren bei uns, als ich durch die „TirolerTierEngel“ von einem Beagle erfuhr, der sich in Spanien in einer Tötungsstation be‑ fand und da er bereits ein etwas älteres Semester war, auf seinen sicheren Tod wartete. Sein Schicksal ließ mich nicht mehr los, denn wer sich im Tierschutz ein bisschen auskennt, der weiß, dass in Spanien mit den Einschläferungen nicht lange gefackelt wird. Verzweifelt suchte ich eine Pflegestelle oder Interessenten für ihn, damit wir ihn aus seiner mis‑ slichen Lage befreien könnten. Die Zeit lief uns davon, und da wir niemanden finden konnten, beschlossen meine Familie und ich, ihn bei uns zur Pflege aufzunehmen. Endlich war der Tag gekommen und Kenny (diesen Namen suchten meine beiden Kinder für ihn aus) kam end‑ lich am Münchner Flughafen an. Ganz www.tirolertierengel.com

verstört, mit hängendem Kopf und ei‑ nem leeren, traurigen Blick ließ er sich aus seiner Box locken. Er war ziemlich übergewichtig. Wahrscheinlich hatte er in seiner „Zelle“ nur gefressen und ge‑ schlafen, ohne Auslauf, ohne Spiel, ohne Zuwendung. Es schien als hätte er sich bereits aufgegeben! Die Narben auf sei‑ nem Gesicht und in seinem Ohr ließen darauf schließen, dass der arme Kerl bereits einige Kämpfe mit Artgenossen ausgefochten hatte. Bei uns zu Hause angekommen, kam es zum ersten Kontakt mit Charly (natür‑ lich auf neutralem Boden). Da es keine Probleme zu geben schien, ließen wir ihn in unsere Wohnung. Obwohl er ängst‑ lich, eingeschüchtert und orientierungs‑ los war (oder gerade deswegen), begann er die Wohnung überall zu markieren. Ich kam mit dem Aufwischen gar nicht hinterher. Die erste Nacht verbrachten Kenny und ich im Wohnzimmer, ich auf der Couch, er auf dem Boden. Den für ihn platzierten Hundekorb vermied er tunlichst. Es war eine unruhige und kurze Nacht.




Am nächsten Tag erfuhren wir bei der tierärztlichen Untersuchung, dass er außer einer Ohrenentzündung absolut gesund sei, worüber wir natürlich sehr froh waren. Jetzt erst begann für meine Familie und mich aber der anstrengende Teil. Kenny kannte keinerlei Kommandos (nicht „sitz“, „platz“, „komm“ oder sonsti‑ ges), er war futterneidisch und gleich‑ zeitig fürchtete er sich vor jedem, der sich ihm nur näherte. Sofort sprang er auf und flüchtete in die nächste Ecke. Andererseits wich er uns keine Sekunde von der Seite, weder zu Hause noch auf der Hundewiese. Spielen war für ihn ein Fremdwort. Mit viel Liebe und Geduld schaffte ich es schließlich, ihm die Grundkommandos beizubringen. Kenny begann innerhalb den 10 Tagen, die er vorerst bei uns war, regelrecht aufzutauen. Er lernte schnell. Er verstand sofort, dass es ohne „sitz“ oder „platz“ keine Belohnung gab, in Form eines Leckerlis natürlich. Auch der Hundekorb, den ich hartnäckig ste‑ hen ließ, wurde ihm immer vertrauter. Schließlich benützte er ihn auch, wann immer er dazu Lust hatte. Lieber war ihm eigentlich Charlys Korb, sodass er sich flugs hinein verkroch, wenn Charly gerade nicht hinsah. Charly schaute dann zwar etwas verdutzt, gab sich aber dann auch mit Kennys Korb zufrieden. Auf der Hundewiese begann er zu spie‑ len. Wenn Hundedamen anwesend wa‑ ren, mutierte Kenny plötzlich zu einem Jungspund, zu einem richtigen spani‑ schen Macho eben. Durch die vermehrte Bewegung und die vermutlich eingeschränkte Futtermenge purzelten Kennys Kilo mächtig. Nach den besagten 10 Tagen glaubten die „TirolerTierEngel“ und ich eine 

neue Besitzerin für Kenny gefunden zu haben. Kurz vor Weihnachten übernahm die junge Dame meinen inzwischen an‑ nähernd zu einem Beagle verwandelten Pflegehund. Der Abschied fiel mir wirk‑ lich schwer. Alles schien gut zu laufen, bis die neuen Besitzer seiner überdrüssig waren, da er ihnen zu anhänglich war. Sofort nahm ich Kenny zurück, Gott sei Dank, denn wie ich später erfuhr, wollten sie ihn ins hiesige Tierheim stecken. Das wäre Kennys Ende gewesen, das hätte seine so stark angegriffene Seele nicht mehr überstanden. Also, Kenny war wieder bei uns. Die Zeit verging, keiner zeigte mehr Interesse für meinen Pflegehund. Eines Abends geschah es dann: Kenny erlitt einen epi‑ leptischen Anfall. Es war schrecklich für mich, nur zusehen zu können, nichts für ihn tun zu können. Ich fürchtete um sein Leben. Gott sei Dank hatte ich die Nummer des tierärztlichen Notdienstes. So überstand Kenny auch diese schreck‑ liche Nacht. Dieses Erlebnis ließ mich eine Entscheidung treffen: Kenny soll bei uns bleiben und noch einige schöne Jahre bei uns verbringen. Seit Mai 2008 lebt nun Kenny fix bei uns. www.tirolertierengel.com


Mit der Zeit merkte ich, dass er mehr Beschäftigung brauchte, also begann ich mit ihm Breitensport zu betreiben. Allen anfänglichen Schwierigkeiten zu Trotz (Angst vor jeder Hürde, Angst vor dem Tunnel, Angst vor fremden Menschen am anderen Ende der Leine usw.) schlägt er sich inzwischen wacker. Tatkräftig springt er über jede Hürde, den Slalom durch die Hütchen, die anfangs für ihn nur zum Markieren dagestanden zu sein schienen, beherrscht er schon recht gut, nur der Tunnel ist ihm noch immer nicht geheuer. Auch das dog-dancing macht ihm sicht‑ lich Spaß. Meine 12-jährige Tochter ist dabei seine „Tanzpartnerin“. Kenny hat‑ te ja schreckliche Angst vor Beinen. Ich vermute, dass er früher mal getreten wurde. Meine Tochter hat es mittlerweile geschafft, dass er einen „Slalom“ durch ihre Beine hindurch „tänzelt“. Dann trainierte sie mit Kenny für die BGH A. Er war sehr fleißig, folgsam und ihr gegenüber sehr aufmerksam. Wir alle waren sehr gespannt, wie die Prüfung ausgehen wird. Die beiden haben die Prüfung mit einem „Gut“ bestanden. Inzwischen hat er sich zu einem hüb‑ schen Kerl entwickelt. Dessen ist er sich auch bewusst, denn keine Hundedame ist vor ihm sicher. Mit den Rüden ver‑ steht er sich immer noch nicht so rich‑ tig. Stets möchte er uns und Charly vor jeglichen Eindringlingen beschützen und verbellt alles und jeden. Das einzige, was uns noch ein wenig Sorgen bereitet, ist sein übertriebener Beutetrieb. Hat er einmal etwas unerlaubt erwischt, vertei‑ digt er es hartnäckig. Anfangs verteidigte er sogar jedes Hundespielzeug – dieses Problem konnten wir jedoch mittlerwei‑ le lösen. Erwischt er jedoch Futter, gibt er es auf keinen Fall wieder her. Leider www.tirolertierengel.com

ist dieses Verhalten aufgrund seiner Vorgeschichte stark ritualisiert. Mittlerweile ist Kenny tatsächlich ein richtiger Beagle: Er bettelt um Futter; klaut Essen vom Tisch; hört nur dann, wenn er es will; schaut uns mit dem ty‑ pischen Blick an, wenn er was angestellt hat; läuft lieber zu leeren Futterschüsseln als zu mir, usw. usw. Ich könnte ewig davon erzählen. Er ist inzwischen ein lebensfroher, lustiger Kerl geworden. Ja, zwei Hunde sind viel Arbeit. Aber ehrlich gesagt, möchte ich keine Sekunde, die ich mit den beiden bis dato verbracht habe, vermissen. Tag für Tag dankt uns Kenny dafür, dass wir ihm ein neues Leben geschenkt ha‑ ben. Er zeigt es mit Liebe und Treue. Er vertraut uns in unseren Entscheidungen und folgt uns ohne zu zögern. Ich weiß, dass seine manchmal etwas zu heftigen Versuche, uns zu beschützen oder zu ver‑ teidigen, ein Zeichen seiner Dankbarkeit und Wertschätzung uns gegenüber sind, auch wenn uns viele Passanten missmu‑ tig und abwertend anschauen. Die Arbeit mit ihm hat viel Geduld, Liebe, Nerven und Opfer gefordert und wird es auch noch weiterhin fordern. Er ist und bleibt ein Hund mit einer Vorgeschichte, mit einer angegriffenen Seele, beladen mit vielen Problemen. Aber es lohnt sich!!! Sein Wandel von einem schüchternen, traurigen, veräng‑ stigten Hund zu einem lebensfrohen, heiteren, frechen Beagle ist sein größtes Geschenk von ihm an mich!!!!! Sabine Wolszky aus Innsbruck Danke an alle, die mir mit Kenny gehol‑ fen haben und mich in vieler Weise im‑ mer noch unterstützen, sei es finanzieller Natur, sei es Zeit, Tipps oder Verständnis für mich und meine Beagles. 


Bekanntschaften

Pflegestelle Schnappschuss von unserer tol‑ len Pflegefamilie Rosi und Hermann aus Rosenheim. Diese beiden lei‑ sten wirklich allerbeste Arbeit mit den vielen Pflegehunden. „Wir dachten uns wir machen mal Bilder von unseren Hunden da könnt ihr sehen wie tolle die sind. kein Streit nicht mal wenn es Leckerli gibt“.

Am 28.9 2009 habe ich die berühmte österreichische Schauspielerin Frau G a b r i e l e J a c o b y ( To c h t e r v o n Operettenstar Marika Rökk) persönlich in Baden bei Wien besucht und kennen‑ gelernt. Sie hat selber mehrere gerettete Hunde aus Griechenland und engagiert sich sehr für den Tierschutz in Ungarn. Informationen über Frau Jacoby sind auf http://www.gabriele-jacoby.at/ und über Ungarn hier http://www.tiro‑ lertierengel.com/ungarn.htm zu finden.

Diesen Satz hat ein befreundeter Österreicher aus Spanien geschrieben. Ich warte immer noch auf den Tag wo es HIRN regnet damit verschie­ dene Leute mal was davon abbe­ kommen.

Danke! Wir bedanken uns bei unseren Mit­ gliedern und Spendern, ohne deren

Hilfe unsere Hilfe für die Tiere nicht möglich wäre. Wir hoffen auch weiterhin, dass ihr uns das Vertrauen schenkt, damit wir unse­ re zukünftigen Ziele erreichen können. 

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Europaprojekt Ärzte Für Tiere haben sich mit ihrem Projekt an uns gewandt, hört sich sehr interessant an. Natürlich werden wir dieses Projekt unterstützen. Lieber Herr Kahr Wir von Ärzte für Tiere haben jetzt die Chance bekommen, im Cineworld Kino in Würzburg einen Film über das Elend der Straßenhunde in Europa im Vorfeld des Hauptfilms vorzuführen; es ist sogar im Gespräch, dies in allen 400 Cinewold Kinos in Deutschland zu machen ( falls die Mehrheit dafür stimmen sollte); dazu werden wir eine DVD anfertigen müssen, mit Bild und Filmmaterial. Diese wird dann vorge‑ führt; danach könnte man sie auf sei‑ ner eigenen HP zeigen.Hierzu wollte ich Sie fragen, ob Sie mir zu Spanien und Griechenland aussagekräftige Bilder und evtl. Videosequenzen schicken könnten, möglichst gute Qualität. Gleichzeitig müssten Sie aber beachten, dass ich die Erlaubnis benötige, d.h., entweder SIE besitzen das Copyright oder derje‑ nige, der das Copyright für das Material besitzt, muss mir die Erlaubnis geben. Es ist eine tolle und wohl einmalige Chance, die ganze europäische Barbarei endlich einmal publik zu machen Grüße Roland Eichler

dass er ihm davongelaufen ist vor einem Monat, er wollte ihn sowieso weggeben, und jetzt kann man ihn einschläfern. Diese Aussage ist ja kaum zu fassen! Dafne war sehr wütend auf diesen Griechen und hat den schwer verletzten Hund operieren lassen. Das alles hat weit über 1000 Euro ge‑ kostet, und wird von ihr privat bezahlt. Vielleicht findet sich jemand, der Dafne unterstützen kann oder will. Spenden bitte mit dem Vermerk „Dafne“ auf das Spendenkonto der TirolerTierEngel überweisen.

Hilfe Unsere Dafne aus Athen hat diesen Hund schwer verletzt von der Straße aufgele‑ sen. Er wurde von einem Transporter überfahren. Nachdem der Hund gechipt war, konnte der Besitzer ausfindig ge‑ macht werden. Der hat nur gemeint, www.tirolertierengel.com




Leserbrief Leserbrief aus der Griechenland Zeitung Nr. 164 vom 14. Jänner 09 Das Land der Individuen Griechenland scheint ein Land der gro‑ ßen Toleranz und persönlichen Freiheit der Individuen zu sein. Allerdings funktionieren diese meist auf Kosten der Anderen. So auch beim Thema Sauberkeit auf den Straßen/Gehwegen und öffentlichen Plätzen, besonders auch neben Spielplätzen. Betroffen sind somit neben den Fußgängern be‑ sonders auch unsere spielenden Kinder. Bekanntlich gibt es sowieso schon zu viel menschlich verursachten Müll und dazu dann noch den Kot der Hunde, der aber auch wiederum auf die Menschen zurückzuführen ist. Ein instinktiv noch richtig funktionierendes Tier legt sei‑ nen „Stuhlgang“ nämlich lieber dezent auf den Unkraut- und Grünstellen am Rande der Wege ab. Demnach scheidet die Mehrzahl der herrenlosen Hunde aus der Anschuldigung aus. Wer bleibt, sind meist die faulen und/oder rück‑ sichtslosen Hundebesitzer, die einem „auf frischer Tat ertappt“ und mit einer diesbezüglichen Bemerkung versehen dann mit einem „Warum gerade ich?“ oder „Bei all dem Müll…!“ und „Es gibt Wichtigeres“ daherkommen können. Also hat sich vor Jahren der Tierschutzverein von Agia Paraskevi zu‑ sammen mit der Gemeinde die Mühe ge‑ macht und entsprechende Aufkleber ge‑ druckt und auf die örtlichen Mülltonnen geklebt. Leider hat diese Aktion aber nur wenig Aufmerksamkeit erregt. Und ist auch wieder in Vergessenheit geraten. Eine Auffrischung dieser Kampagne zu‑ 10

sammen mit dem eigenen guten Beispiel (unsere Mitglieder tun das seitdem na‑ türlich eifrigst), der Unterstützung der Medien (!) plus eventuell einer kleinen Eigeninitiative mit gleichbedruckten TShirts könnte bestimmt sehr wirksam sein. Eine möglichst groß angelegte Medien-Kampagne könnte vielleicht et‑ was mehr Scham bei den Hundebesitzern und bei den „Geschädigten“ noch mehr Mut zur öffentlichen Kritik erzielen. Vielleicht würde auch endlich das be‑ stehende Gesetz 3170/2003 Artikel 2, Paragraph 1e und Artikel 23, Paragraphen 1 und 2a, wo Bußgeldstrafen von 300 bis 1.500 Euro (von der Gemeindepolizei) vorgesehen sind, stärker ins Bewusstsein gerückt. Sylvia Sachariadis-Mehring, Agias Paraskevi

Verhandlung Wir wurden verklagt und hatten un‑ sere erste Gerichtsverhandlung im November 2008 in Deutschland. Die Anklage lautete: Rückerstattung des Kaufpreises, 100 Euro für nutzlose Aufwendungen (Spielzeug, Hundebett), 200 Euro Schmerzensgeld we‑ gen psychischer Beeinträchtigung, weil der Hund reingemacht hatte. Der Richter hatte erklärt, dass unser Vertrag KEIN Kaufvertrag sei, daher gäbe es kein Geld retour. Der Vertrag sei sehr wohl gültig! Der Richter hatte den Kopf geschüttelt wegen der nutzlosen Aufwendungen, da die Klägerin ja noch einen Hund hat. Der Richter hat der Klägerin ‑ein „technisches Tier mit Batterien zum Rausnehmen“ empfohlen. www.tirolertierengel.com


Übrigens der Hund war knapp 1,5 Monate bei der Familie, wir hatten ihn zurückgenommen, erneut vermittelt, dort ist er der Liebling der Familie, es gibt keine Probleme.

Leon ist der Liebling in seiner Familie

Bericht von Leons neuer Familie Liebe Margit Morgen am 29.April 2008 hat unser Leon „Geburtstag“. Er ist genau ein Jahr bei uns. Er ist das Beste, was uns nach dem Tod unserer Gina passieren konnte. Nach Ginas Tod wollten wir vorerst kei‑ nen Hund (für ein paar Jahre), aber dann kam unsere Tochter Kathrin mit Leon und wir waren sofort verliebt in ihn. Heute könnten wir uns nicht mehr vorstellen, ohne ihn zu sein. Er ist der Liebling der Familie. Er genießt das Leben und wir genießen ihn. Danke, dass Sie sein Leben gerettet haben und wir ein so süßes, liebes Hunderl haben. Fam. Burdack mit Leon

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Spanien

Es war ein großartiger Tag, der 8. Dezember, denn nach einem langen arbeitsreichen Jahr der Planung wur‑ de die Gründung der FEDERACIÓN DE ASOCIACIONES PROTECTORAS DE ANIMALES DE EXTREMADURA (FEPAX) amtlich besiegelt. Darunter zu verstehen ist ein Dachverband der Tierschuztorganisationen Extremaduras. An der Gründung waren sieben Organisationen betei‑ ligt, Vereine aus Badajoz, Caceres, Almendralejo, Miajadas, Guareña, Don Benito und Valencia de Alcantara. Dieser Dachverband möchte bewirken, dass jede Ortschaft mit mehr als 5000 Einwohnern einen Tierschuztverein, kein Tierheim, hat, welcher sich dem Verband anschließt, um so Kontakt zu allen Ortschaften in puncto Tierschutz zu haben. Ganz nach dem Motto “ge‑ meinsam sind wir stark”, stark genug um dafür zu sorgen, dass sie Gesetze eingehalten werden, in den Perreras, bezüglich der Jäger, der Züchter und auch, dass Tierquäler per Gesetz ver‑ urteilt werden. Der Dachverband wird derjenige sein, der die Anzeigen er‑ stattet. Auch sind Kampagnen in Schulen, Senioreneinrichtungen und Rathäusern geplant, Aufklärung und Förderung von Kastrationen inbegrif‑ 11


fen, desweiteren möchte man errei‑ chen, dass die Regierung eine speziel‑ le Tierschutzabteilung einrichtet. Ein weiteres Projekt in Extremadura ist die Erschaffung einer von der Regierung be‑ reitgestellten Auffangstation für verlas‑ sene Tiere, die Regierung soll diese fi‑ nanzieren und die Tierschützer arbeiten dort, alle abwechselnd in einem festge‑ legten Turnus und von dort aus soll dann auch die Vermittlung der Tiere erfolgen. Der Präsident der Junta von Extremadura ist sehr interessiert an den Plänen von FEPAEX, selber Halter zweier Hunde, die er innig liebt, wusste er von den verlas‑ senen Tieren, war sich aber der wirk‑ lichen Problematik nicht bewußt. Am Mittwoch werden alle Requisiten den Autoritäten Extremaduras präsentiert. Treibende Kraft des Dachverbandes ist Mariangeles Gomez Salpico, vielen ist sie sicher schon bekannt, eine Tierfreundin die mit beiden Beinen fest im Leben steht und durch den Verlust einer ihrer Hunde in den Tierschuzt geraten ist. Ihre von Geburt an blinde Hündin Totti war entlaufen, die Familie hat sie drei Tage lang gesucht, 500 Plakate aufgehangen, die Microchipnummer veröffentlicht, Suchmeldungen bei Radio und Presse aufgegeben, bis sich herausstellte, dass ein Mädchen das Tier gefunden hatte, es zu einer Tierärztin gebracht hat und diese es, ohne sich die Mühe zu machen nach einer Chipnummer zu schauen, einschläferte, weil die Hündin alt, blind und schmutzig war. Mariangeles hatte Anzeige erstattet, die Tierärztin wurde aber nicht zur Rechenschaft gezogen. Seitdem fühlte Mariangeles sich ver‑ pflichtet den Tieren zu helfen, sie grün‑ dete einen kleinen Tierschutzverien, rettete Hunde von der Straße und aus 12

der städtischen Perrera, versorgte die‑ se Tiere an den Wochenenden und Feiertagen, denn bis dahin waren sie an diesen Tagen immer sich selbst über‑ lassen, rief die Bevölkerung ihrer Stadt dazu auf, ihre Hunde und Katzen ka‑ strieren zu lassen und setzte sich auch bei Fernsehauftritten für die Rechte der Tiere ein. Aber dann kam der Zeitpunkt, der sie zum Umdenken bewegte. Vergangenes Jahr wurden die Hunde in der Perrera von einem Tag auf den anderen getötet, weil sie bei Umbauarbeiten im Weg waren, dann ein Nachbarschaftsstreit wegen ih‑ rer kleinen Auffangstation, Vermittlungen die nicht ihren Vorstellungen entspra‑ chen und ausländische Vereine die sie enttäuscht haben. Dies alles trug dazu bei, sich darauf zu konzentrieren, das Problem an den Wurzeln anzuzpacken, und dafür zu sorgen, dass die Zustände vor Ort sich ändern. Die Gründung des Dachverbandes ist ein großer wichtiger Schritt voran in Sachen Tierschutz, auch wenn es ein langer mühsamer Weg sein wird, Mariangeles und ihre Freunde sind zuversichtlich, dass die Mühen ihrer Arbeit Früchte tra‑ gen werden.

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unserer Tiere zu verteidigen. Wir wol‑ len daran erinnern, dass der Präsident der Gemeinschaft der Bürge seines Schutzes und Wohlbefindens ist ”, so die Worte von Mariángeles Gómez, der Präsidentin.

Diesen Tag, den 2.März 2009, werden die Tierschützer des neue gegründeten Dachverbandes von Extremadura FEPAEX nicht vergessen, denn die Pressekonferenz im Hotel Mérida Palace war ein äußerst erfolgreiches Ereignis, ein Meilenstein für den Tierschutz wurde gesetzt. Der Dachverband wird die Regierung auffordern, sich für den Tierschutz ein‑ zusetzen. Die Repräsentanten des Verbandes hat‑ ten vor kurzem ein Treffen mit dem Regierungspräsidenten ihrer Provinz, um ihn über die Situation der Tiere im Allgemeinen und über die vielen Misshandlungsfälle und die vielen von ihren Besitzern verlassenen Haustiere im Besonderen aufzuklären und um dar‑ über zu sprechen, wie sie die Verwaltung unterstützen und dieser helfen können, dass Gesetze eingehalten werden. Sie fanden in dem Präsidenten nicht nur einen aufmerksamen Zuhörer, sondern auch einen Politiker, der die Tierschützer unterstützen wird. “Er hat sich uns aufmerksam zuhö‑ rend empfänglich gezeigt. Endlich gibt es in Extremadura eine politische Willenskraft, um wirklich die Rechte www.tirolertierengel.com

Seit 2002 gibt es ein erlassenes Tierschutzgesetz Ley 5/2002, wel‑ ches aber nicht ausgeführt wird. Diese Gesetze würden dem großen vermeid‑ baren Leiden ein Ende setzen, wenn die politische Willenskraft existiere, es an‑ zuwenden. “Wir haben 6 kostbare Jahre verloren, in denen unsere Tiere nutzlos und unbillig gelitten haben, aber wir glauben, dass mit Guillermo Fernández Vara in der Präsidentschaft, mit seinem Geschick, sich dies ändern wird, er unterstützt den Bund.” Der Dachverband erklärt, dass er seine ganze Arbeit auf zwei Probleme, die in der Verwaltung liegen, konzentrieren werde .Einerseits das oben erwähnte Gesetz, andererseits die Überbevölkerung von Hunden und Katzen, bzw. das im Stich lassen dieser Tiere. Es gibt Alternativen. Für das 1. wur‑ de schon eine Vorschrift ausgearbeitet und auch ein Programm der Kontrolle der Hunde- und Katzen-Übervölkerung wurde entwickelt, welches dazu füh‑ ren könnte, dass es in 10 Jahren keine Existenzberechtigung für die veralteten städtischen und provinziellen Perreras die man eher als Schlachthöfe bezeich‑ nen kann, gibt. Wir wünschen Mariangeles und ih‑ ren MitstreiterInnen viel Erfolg und Durchhaltevermögen! Gemeinsam kann 13


Reisebericht Reisebericht von unserem Obmann Peter Kahr. Er flog nach Griechenland, um drei Hunde in ein lebenswertes Leben zu holen. Nachdem es im Winter sehr schwierig ist, Flugpaten zu finden, die Flüge teil‑ weise sehr günstig sind, haben wir uns entschlossen kurz nach Griechenland zu fliegen, um Kontakte zu vertiefen, und Hunde raufzuholen.

Abflug München 28.2. Samstag von München nach Thessaloniki.

Nachdem ich von meinem griechischen Freund in Thessaloniki abgeholt wurde, habe ich seinen neuen Hund auf meinem Campingplatz in Platamonas kennenge‑ lernt. Mal sehen, wo der im August 2009 (unserem „Urlaub“ sein wird?)

es dürfte noch alles in Ordnung sein. Mein Freund Babi hat daher von den Bäumen die restlichen Äste abgesägt. Puh... da wird’s schön warm werden im Sommer. Am nächsten Morgen ein toller Blick von meinem gemieteten Zimmer auf den Olymp. (Im Wohnwagen ist ja alles vollgeräumt).

Also mit dem Wetter hatte ich rie‑ siges Glück. 10 Tage vorher hat es dort nochmal geschneit. Ein richtiges Frühstück..naja, das ist ein Fremdwort in Griechenland. Ein Nescafe-Frappe das wars dann schon. Achja, griechischen Kaffe gibt’s ja auch. Dann haben mich am Sonntag Vormittag Aphroditi und Maria Maramis Harlan (Vorsitzende des Vereins, mit dem wir zusammenarbeiten) abgeholt von Platamonas nach Katerini (ca. 30km). Auch in einem kleinen Auto finden drei große Hundeboxen und eine Person auf dem Rücksitz Platz.

Naja, unser bald 30jähriger Wohnwagen ist zum Glück noch heil geblieben. Im Winter ist durch einen Sturm durch herabgefallene Äste das Dach des Wohnwagens eingedrückt worden, aber 14

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Weiters sollte die Ausfuhr von Hunden, für die es gesicherte Plätze in Deutschland / Österreich gibt, vereinfacht werden. Aber nachdem in Griechenland die Uhren anders und langsamer laufen, lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringen wird.

Hier bei unserem Tierarzt Marco, der die ordnungsgemäßen Papiere der Hunde für die Reise vorbereitet hat. Die gesetz‑ lichen Impfungen wurden natürlich bereits vorher termingerecht durchge‑ führt. Nach dem Besuch beim Tierarzt haben wir am Nachmittag Mittag gegessen, dann sind wir zum Gelände außerhalb Katerinis gefahren, um den Bau des neu‑ en Tierheims zu besichtigen. Das Gelände bietet ca. 80 bis max. 100 Hunden Platz und könnte eventuell er‑ weitert werden. Mir persönlich erscheint es sinnvoller statt Geld in den weiteren Ausbau des Tierheims zu stecken, die Kastration von Streunern (die wieder freigelassen werden) zu forcieren, und Aufklärung der Bevölkerung vor Ort zu betreiben.

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Montag Früh im alten Tierheim in Katerini: Diana, der Collie Sakis und der weiße Terrier Zeus. Ich bin mit Sicherheit zu dem Zeitpunkt mehr ner‑ vös als die Hunde, ob auch alles klappt. In Griechenland kann man da nie sicher sein, ob nicht noch etwas schief läuft. Marco, der Tierarzt und Stefan der flei‑ ßige Helfer beim Einladen der Hunde für den Transport.

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Stefans Vater hat uns sicher zum Flughafen nach Thessaloniki gebracht.

Margit hat wie immer alles perfekt or‑ ganisiert. Die drei warten jetzt auf ein „lebenswertes Leben“, ohne der Gefahr vergiftet, erschlagen, getreten, oder ab‑ sichtlich überfahren zu werden. Um 21.00 war ich endlich wieder zu Hause. Total müde nach den anstren‑ genden drei Tagen, aber mit dem Gefühl, den Tierschutz wieder ein winziges Stück weiter gebracht zu haben. Und wir werden nicht aufhören, weiter für diese hilflosen Tiere zu kämpfen. Und so nebenbei: Unser Verein hat die

Und man glaubt es kaum. Wen trifft man zufällig am Flughafen? Die griechische Tierschützerin Rebecca Papadopoulou, bei der ich mit Werner im Mai 2006 fast 4 Wochen gearbeitet habe, mit ihrer Kollegin Katja aus Deutschland von ht‑ tp://www.tierhilfe-griechenland.de.

Flugkosten plus Parkgebühren von ins‑ gesamt 509,41 Euro übernommen. Das macht pro Hund ca. 170 Euro. Da wir diese Hunde sehr günstig bekommen,wird es sich mit der Schutzgebühr von 250 Euro pro Hund gerade mal ausgehen. Das Übernachten, Taxirechnung, und

Sie haben mir beim Einchecken gehol‑ fen. Und schließlich sind wir nach ei‑ nem ruhigen Flug am Montag den 2.3. Abends gut in München angekommen. Sakis, Zeus und der Welpe Diana wur‑ den von den Pflegemamis abgeholt. 16

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Spritkosten (Thessaloniki-Platamonas sind 110km) haben wir von unserem Privatgeld beglichen! (Das waren insge‑ samt nochmals über 170 Euro). Und was auch noch gesagt werden muss. Bei Lufthansa z.B. bezahlt man für einen Hund im Frachtraum über 10 Euro pro kg. Da hätte der Collie mit 25kg be‑ reits alleine über 250 Euro gekostet. Unsere Margit hat da wieder mal die günstigste Variante bei den Flügen raus‑ gesucht. Es ist leider eines der größten Probleme, griechische Hunde „günstig“ aus Griechenland raus zu bekommen.

stark gerufenen Motto: „Pelz ist Mord“ bzw. „Tragen von Pelz ist Kuscheln mit Leichen“. Wir haben wieder ganz tolle, nette Leute kennengelernt, die für eine andere Art von Tierschutz eintreten als wir. Respekt vor dieser Arbeit und weiter‑ hin viel Erfolg wünscht das Team von TirolerTierEngel e.V.

Demo Um unsere Solidarität mit anderen Vereinen, www.tierschutzaktiv.at , www. vgt.at, Mega, Tiroler Tierschutzverein, Strassentheatergruppe Ein-Aus, zu fe‑ stigen, waren wir bei der friedlich ver‑ laufenem „Anti-Pelz-Demonstration“ am 8.12.2008 in Innsbruck bei eisigen Temperaturen mit dabei. Diese Demo, bei der speziell Aufführungen vor Geschäften durchge‑ führt wurden, die Handel mit Pelzen von Tieren betreiben, stand unter dem laut‑ www.tirolertierengel.com

A. Univ. Prof. Mag. Dr. Gabriela Kompatscher-Gufler und Obmann Peter Kahr vom Verein TirolerTierEngel bei der Anti Pelz Demo in Innsbruck


Kommentare Hier die Antwort auf einen Leserbrief bezüglich Hunde in Gaststätten. Peter hat mit seiner Reaktion auf diesen Leserbrief einiges an Reaktionen ausgelöst. Anbei einige Kommentare. Hundebesitzer sind heute schon Menschen 2. Klasse. Man hat wegen ein paar Wenigen, die sich nicht an ge‑ wisse Spielregeln (z.B. Erziehung, Kot wegräumen) halten nur mehr Pflichten (z.B. Hundesteuer, Versicherung, Gesetze und Vorschriften, wie nicht artgerechter Leinenzwang) und keine Rechte (wo kann man ungestraft z.B. bewegungsfreudige Hunde noch frei laufen lassen?) mehr, wie richtig bemerkt wird. Wir haben 3 Hunde, und die verbreiten kein Ungeziefer. In der heutigen Zeit wer‑ den die jedes Jahr ‑geimpft, entwurmt und entfloht. Es wäre vielleicht angesagt, manchen Menschen einen Maulkorb beim Verbreiten von gewissen Aussagen zu ver‑ passen. Bravo, und danke Peter! Wir nehmen ja die Tanki auch überall mit. Tja bald darf man nirgends mehr hin,irgendwann sind wir sowieso unmündig, aber ich mache da nicht mit!!

in seiner Nähe befindet. Das „Kinder“-Argument hilft immer - wenn sonst nichts hilft. Ich bin dafür, Dummheit zu verbieten, das würde unseren Kindern mehr helfen. Habe das Gefühl ,dass wir Hundebesitzer uns in unseren Wohnungen einsperren sollen, um ja keinen anderen zu stören aber nicht vergessen immer fleißig die ho-

Celine 9.03.2009 10 Uhr20. Wir haben Celine heute einschläfern las‑ sen. Wir wollten unsere Kleine, die unser Leben drei Jahre und fast vier Monate bereichert hat nicht leiden lassen. Ihre viel zu hohen Nierenwerte und das Alter haben den kleinen Körper schnell altern lassen. Um ihr Schmerzen und Leid zu ersparen haben wir uns heute zu dem schweren Schritt entschieden. Es hat sich in den letzten Wochen angekündigt. Sie wurde immer schwächer, hat zwar gefressen, aber stark abgenommen. Celine war mit der Auslöser für unse‑ re Vereinstätigkeit und wird in unserem Herzen ewig weiterleben. Celine kam aus der spanischen Tötungsstation Cadiz, wo wir heute öfters Hunde rausretten.

Hab ich heut gelesen und mich tierisch über diesen Idioten geärgert. Und der hat selber einen Hund gehabt, kaum zu glauben. Ich hoffe, Herr Humenberger desinfiziert vor jedem Lokalbesuch seine Schuhe, und stoppt augenblicklich das Ausatmen gefährlicher Keime, sofern sich ein Kinderwagen 18

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www.tirolertierengel.com


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Bericht Das ist ein kurzer Bericht von Annett Groddeck, die schon in vielen Ländern Europas per LKW unterwegs war. Zunächst mal muss ich Ihnen dazu mei‑ ne persönliche Einschätzung und et‑ was von mir mitteilen. Als Fernfahrerin im internationalen (und darüber hinaus) Fernverkehr habe ich viele Länder,Menschen und Lebensweisen kennen gelernt. Ich bin als Dipl.Pädagogin und Soz. Therapeutin arbeitslos und fahre seit 4 Jahren Lkw. Meine erste Tour ging nach Griechenland,‑seitdem‑bin ich im Tierschutz aktiv. Grundsetzlich sehe ich einen Zusammenhang zwischen Tierhaltung und der politischen, wirtschaftlichen, sowie sozialen Situation eines Landes. Religion und Kultur sind ebenfalls entscheidende Faktoren. In Ländern wie Spanien, Griechenland, teils auch Italien finden sich viele schwe‑ re Misshandlungen. In Bulgarien, Rumänien‑etc. werden die Tiere bis zum Tod auf grausame Weise ausgenutzt. In Polen, Litauen, Ukraine, Ungarn

usw. hat‑jeder seinen Kettenhund oder Käfighund am Haus. In Portugal fin‑ den sich kranke Hunde ohne Ende - die Menschen sind selber selten kranken‑ versichert ... usw. usw. Für mich er‑ geben damit sich auch Paralellen zwi‑ schen Tierhaltung, Umgang mit Kindern und Rolle der Frau in der jeweiligen Gesellschaft. Im Großen und Ganzen wäre meiner Meinung nach Aufklärungsarbeit vor Ort ganz wichtig! Aber das ist auch nur ein Teil des Ganzen .

Erschöpft aber satt schläft dieser Hund vor Annettes LKW

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TirolerTierEngel 2009-1 Vereinszeitung  

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