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Integration im ORF Das Thema Integration ist integraler Bestandteil des Programms in Fernsehen, Radio und Online, nimmt dort einen immer wichtiger werdenden Platz ein und wird daher nicht mehr extra in „Programm-Schwerpunkten“ ausgewiesen.

Hörfunk/Ö1 Neben dem Afrikaschwerpunkt sendete Ö1 2010 auch eine SCHWERPUNKTWOCHE MIGRATION (18. – 22. 10.) Dort zu hören, unter anderem: Radiokolleg, 18. – 21.10.2010 Wir und die Anderen. Wie das „Fremde“ konstruiert wird Gestaltung. Thomas Haunschmid und Christian Lerch "Mia san mia" - mit diesem Ausspruch wird gerne eine eigene, kulturelle, ethnische oder nationale Gruppenidentität beschworen und als homogen und unveränderbar postuliert. Wie wird dieses "Wir-Gefühl" konstruiert und welche Rolle spielt dabei die Abgrenzung von dem scheinbar "Fremden", von anderen Sprach- und Kulturkreisen oder auch nur von zugewanderten Nachbarn? Was bedeutet die Rede von der eigenen, kulturellen Identität in einer globalisierten Welt? Kulturelle Identität ist weder angeboren, noch eine statische Eigenschaft, vielmehr ist sie fließend und unterliegt einem ständigen Wandel. Wir alle sind hybrid - jeder Mensch - so der postmoderne Diskurs – verfügt über mehrere Identitäten, die sich durch äußere, "fremde" Einflüsse entwickeln. Das Radiokolleg stellte aktuelle Ansätze und Konzepte für eine zeitgemäße Integrationspolitik zur Diskussion, in denen kulturelle Vermischung und nicht Anpassung an die als homogen konstruierte "Wir-Gruppe" als Leitmotiv wirkt.


Die Hörfunkwissenschaft war Kooperationspartner der Internationalen Konferenz „Demographie, Migration und europäische Identität: Herausforderungen an Europa?“ (RadioKulturhaus, 21. 10 2010). Beiträge und Berichte im Salzburger Nachtstudio („Wer bist du Fremder?“, 20.10) und in den Dimensionen, 22.10.

Weitere Sendungsbeispiele zum Thema „Migration“: Dimensionen, 16. März 2010 Geopferte Ideale. Die Europäische Union und die illegale Migration Gestaltung: Gabriele Anderl Die illegale Einwanderung gehört zu den zentralen politischen Themen, mit denen die Europäische Union und die einzelnen Mitgliedsstaaten konfrontiert sind. Aktuelle Studien zu diesem Phänomen machen einen grundlegenden Interessenskonflikt sichtbar: Während einerseits humanitäre Grundwerte hochgehalten werden, kommt es durch die Maßnahmen zur Kontrolle und Abwehr der illegalen Einwanderung immer häufiger zur Missachtung fundamentaler Menschrechte. Auch haben Angehörige von Drittstaaten, die sich irregulär im EU-Raum aufhalten, oft keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung, und sie werden aufgrund ihres prekären Status Opfer von Übergriffen, Ausbeutung und organisierter Kriminalität. Neue Untersuchungen belegen, dass nach wie vor mit drastisch überhöhten Zahlenangaben Bedrohungsszenarien heraufbeschworen werden, obwohl de facto die Zahl der „Illegalen“ im EU-Raum seit Jahren rückläufig ist.


Donnerstag, 6. Mai Im Rahmen der Aktionstage politische Bildung. Sozialer Aufstieg mit Hindernissen. Spracherwerb und Bildungschancen für MigrantInnen Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Bildung gilt unbestritten als einer der wesentlichsten Faktoren für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufstieg. Trotz intensiver Bemühungen der vergangenen Jahrzehnte, dieses Gut allen gleichermaßen zugänglich zu machen, sind in Österreich Bildungschancen nach wie vor sozial determiniert: Mit armen Eltern stehen die Aussichten diesbezüglich denkbar schlecht. - Ein Problem, das auch und gerade Zuwandererfamilien betrifft. So erreicht von den MigrantInnen nur etwa ein Viertel den durchschnittlichen sozioökonomischen Status der Österreicher, und diese Menschen sind deshalb auch stärker armutsgefährdet. Bildung beginnt mit Spracherwerb und die Sprache eines Landes, in dem man lebt, zu beherrschen, ist eine wesentliche Voraussetzung für Integration. Künftig sollen Menschen, die sich dauerhaft in Österreich niederlassen wollen, ihre Deutschkenntnisse schon vor der Einwanderung nachweisen. Seit 2003 schon gibt es für MigrantInnen hierzulande gesetzlich verpflichtende Deutschkurse. Wie gut kann das in der Praxis tatsächlich funktionieren? Inwieweit wird dabei den unterschiedlichen Voraussetzungen Rechnung getragen, die MigrantInnen mitbringen? Wo liegen besondere Schwierigkeiten, und wie ist es um die Sprachkompetenz der zweiten Zuwanderergeneration bestellt? Mit diesen bildungs- und integrationspolitischen Fragen beschäftigen sich die „Dimensionen“.


Freitag, 20. August Dimensionen – Magazin Medien und Migration – Ergebnisse einer Studie aus Slowenien Als kriminell, als Verfechter archaischer Lebensformen und generell als "anders" und "bedrohlich": So werden Migrantinnen und Migranten in europäischen Massenmedien meist dargestellt, zeigen Inhaltsanalysen der medialen Berichterstattung. Das Fallbeispiel Slowenien verdeutlicht, wie nach jahrzehntelanger stereotypisierender und kriminalisierender Darstellung von Migranten ein langsamer Wandel in der Berichterstattung eintritt. Die dafür verantwortlichen Hauptakteure: Medienwissenschaftler und die Wirtschaftskrise.

Donnerstag, 25. November Museen für Migranten. Neue Konzepte für Migrationsgeschichte Eine Sendung zu einer Tagung am Institut für Wissenschaft und Kunst in Wien von Ulrike Schmitzer. In der Museumslandschaft entwickelt sich ein neues Thema: Migrationsgeschichte. In vielen Ländern werden Museumsbestände unter dem Aspekt Migration neu betrachtet, Sammlungsgebiete werden erschlossen und Wechselausstellungen gestaltet. Der Fokus auf Migrationsbewegungen ist dabei sehr unterschiedlich – es kann um


Einwanderung, aber auch um Auswanderung, Flucht oder Vertreibung gehen. Im Einwanderungsland USA haben Migrationsmuseen wie das Anacostica-Neighbourhoodmuseum in Washington oder Ellis Island nicht nur eine langjährige Tradition, sondern finden auch starke Resonanz in der Bevölkerung. Anders in Europa, wo die Umsetzungen in vielen Fällen noch auf sich warten lassen. In Deutschland geht die Institution DOMID (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland) auf eine Initiative türkischer Intellektueller zurück. Welche Bedeutung hat es, wenn dem Thema Migration eigene Institutionen gewidmet werden? Eröffnen „eigenbestimmte“ Orte neue Möglichkeiten? Welche Anstrengungen werden unternommen, Migrationsgeschichte dauerhaft in traditionellen Museen zu verankern? Warum braucht es überhaupt Migrationsmuseen?

Auch die aktuelle Kultur von Ö1 machte Integration zum Thema: Zahlreiche künstlerische Projekte und somit auch Beiträge und Sendungen waren diesem gesellschaftspolitisch wichtigen Thema gewidmet – so auch ein „Kulturjournal spezial“ unter dem Titel „Migration. Asyl. Kunst“, unter anderem mit einer Reportage über das Projekt „Österreichertest“ der Künstlergruppe „Stahlglatt und Blumeenweich“ (Hörbeispiel von Benno Feichter).

In den Journalen gab es 2010 90 Beiträge zum Thema Migration, zum Stichwort Integration 141, zu Asyl 326, zu Zuwanderung 97, zu Schubhaft 31 und zu Abschiebung 142.

Ö1campus


Der ORF ermöglicht unter dem Titel „Ö1campus“ besonders Radiointeressierten Teilhabe an einem eigenen 24Stunden-Kanal im Web. 2010 produzierten neben Studierenden, Schülerinnen und Schülern oder Menschen mit und ohne Behinderung auch Angehörige von Volksgruppen und insbesondere Radio Afrika International eigene Sendestunden. Radio Afrika International unter der Leitung von Alexis Neuberg versteht sich dabei als Afrikas Stimme im Herzen Europas, als engagiert, motiviert, informiert und unterhaltsam, und bietet Sendungen über das Leben in Afrika und das von Afrikanerinnen und Afrikanern in Österreich. FM4/ö3 Während Ö3 das Thema Integration/Migration nicht zuletzt in Nachrichten undaktuellen Wortbeiträgen aufgreift und auch mit Thomas Kamenar einen prominenten Moderator mit Migrationshintergrund aufzuweisen hat, setzt FM4 intensive Schwerpunkte zum Thema. Diese sind in eigenen Beiträgen auf zukunft.ORF.at aufgezählt. Landesstudios Die Landesstudios rückten das Thema immer wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung. Studio Wien, das eigens eine lobende Erwähnung im Rahmen des CIVIS-Preises erhielt, sendete beispielsweise am 12.6.2010 zwischen Kilimandscharo und Leopoldsberg (Afrikanisches Leben in Wien) von Niki Podgorski: Zu Hause sind sie in Wien und in allen denkbaren Berufen: als Ärzte, Manager, Zeitungsverkäufer, Polizisten, Straßenbahner, Journalisten und Sportler. Die afrikanische Community in Wien prosperiert und bereichert das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Donaumetropole. Längst gibt es spezielle Vereine, Lokale, Geschäfte, Radio- und Fernsehsender mit afrikanischem Hintergrund. Anlässlich der bevorstehenden in Afrika stattfindenden Fußball-WM widmet sich diese Reportage den Wienerinnen und Wienern aus Afrika: Wie lebt es sich in Wien mit schwarzer Hautfarbe? Wie gelingt


es immer wieder vorherrschenden Vorurteilen entgegenzuwirken? Wie funktioniert Kommunikation zwischen lebenslustigen Afrikanern und grantelnden Wienern? Die Reportage zeigt die Afro- Österreicherinnen und Österreicher in Wien in ihrem Alltag, als unterschiedliche Typen in ganz unterschiedlichen Berufen. Den Rahmen bildet dabei der Radiosenden Radio Afrika International, eine Plattform für Menschen mit afrikanischen Wurzeln in Wien. In Wien heute wurde auch rund um die Fußball-WM 2010 in Afrika in „Wien heute“ eine 9-teilige Serie über das Leben und Wirken von AfrikanerInnen in Wien von Onka Takats gesendet. Ausgestrahlt wurde die Serie zwischen 9.Juni und 11.Juli. Das Landesstudio Tirol sendete in „Hallo Tirol“, Montag – Freitag jeweils 12.00 – 14.00 Uhr, z.B. 21.01.2010: Eintrittskarte Deutschkenntnisse (Integration) Gast: Johannes Gstir (Landesintegrationsbeauftragter) Moderator Michael Irsperger 02.03.2010: Integration im Klassenzimmer Michael Irsperger Gäste: Prof. Paul Mecheri/ Agaydian Ovagem, Maria Peter, LSP Lintner, LR Palfrader 06.10.2010: Deutsch als Hürde Gast: Johannes Gstir , Ylderim(SPÖ) Lebküchner(Integrationsbüro) Moderation: Michael 10.11.2010; Ignoranz statt Integration? Mod: Michael Irsperger Gast: Johannes Gstir/ Selma Ylderim Auch in Radio Tirol zu hören: Die Beitragsreihe „Kinderstimmen“ in Radio Tirol (März 2010), eine Kooperation mit Caritas und SOS Kinderdorf, der Schwerpunkt: Geglückte Integration (Projekte) von Kindern und Jugendlichen in


Tirol (z.B. Projekt „Tanz die Toleranz“ – ein integratives Tanzprojekt in Tirol oder in „Guten Morgen, Tirol“ am 3.3.2010 ein Beitrag über doe MU KU KI, die mutikulturelle Kinderkrippe. In „Vorarlberg heute“ wurden im Jahr 2010 insgesamt 22 Beiträge zu diesem Thema gesendet. Im Radio „Kultur nach 6“ wurden zwei halbstündige Diskussionen im Rahmen der Reihe „Radio Vorarlberg Forum“ gesendet, außerdem zehn Beiträge. In „Vorarlberg heute“ wurde auch eine Serie mit Porträts von erfolgreichen Migranten gesendet. Über die aktuelle Berichterstattung zu tagespolitischen Auseinandersetzungen rund um das Thema hat der ORF Niederösterreich sich mit folgenden Geschichten in NÖ heute sowie im Radio und im Internet dem Thema Migration und Integration gewidmet. Neben dem Sendedatum, dem Titel und dem Medium, in dem der Beitrag gesendet wurde, wurde auch der Inhalt des ausgewählten Betrags kurz zusammengefasst. Sendedatum: 100407 „Von Einwanderern zu Erfolgsunternehmern - Erfolgsgeschichte DiTech“ Länge 2.46 min in NÖ heute, sowie Radio NÖ Mittagsmagazin – im Rahmen des Österreichischen Integrationspreises des ORF: erzählt die Geschichte der Einwanderer – und späteren Preisträger des Intergrationspreises – Aleksandra und Damian Iszdebska, die es von Einwanderern zu Erfolgsunternehmern wurden und auch jetzt gerne Einwanderer als Lehrlinge aufnehmen. Sendedatum: 100627 „Bürger gegen Gebetshaus“ Länge 1.49min in NÖ heute: Ein geplantes islamisches Gebetshaus neben einer Schrebergartensiedlung sorgt in Wr. Neustadt für Aufregung. Anrainer fürchten um ihre Ruhe, Politiker versuchen daraus Kapital zu schlagen, Initiatoren des Gebetshauses rechtfertigen ihr Vorhaben. Sendedatum: 100821 „Migration in NÖ“ Länge 4.22 min in NÖ heute sowie 2 Journalgeschichten: Im Rahmen des Sommerschwerpunktes am Samstag wurde die Zuwanderungssituation in Niederösterreich aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, am Beispiel dreier Zuwanderer, mit Arbeitsmarkt– sowie Migrationsexperten.


Sendedatum: 100904 „Produkte für Migranten“ Länge 1.43 min in NÖ heute sowie eine Journalgeschichte im Radio und ein „Im Gespräch“-Interview mit Sophie Karmasin in der Länge von 6.44min ebenfalls in NÖ heute sowie in einer Journalgeschichte im Radio: Seit die NÖM ihre Milch für türkische Supermärkte auch in Türkisch beschriftet ist eine heiße Debatte ums Kühlregal entbrannt. Kritiker sehen das als Schritt in Richtung einer Parallelgesellschaft, Befürworter als logischen Schritt eines Unternehmes. In einem Beitrag wird die Debatte von beiden Seiten beleuchtet, im Anschluss widmet sich die samstägliche Serie „Im Gespräch“ diesem Thema – Gesprächspartnerin ist Motivforscherin Sophie Karmasin Sendedatum: 101025 „Mentoring für Migranten“ Länge 2.49min in NÖ heute sowie eine Journal- und GuMoGeschichte im Radio: Menschen mit Migrationshintergrund tun sich – selbst mit exzellenter Ausbildung – schwer, einen entsprechenden Arbeitsplatz zu finden. Die Wirtschaftskammer hat ein Projekt gestartet, das Migranten helfen soll, einen guten Job anstelle einer Hilfsarbeitsstelle zu bekommen. Sendedatum: 101101 „Frauenhaus für Asylwerberinnen“ Länge 2.30 min in NÖ heute sowie eine GuMo-Geschichte im Radio: In Hollabrunn gibt es eine Einrichtung, die seit 5 Jahren ausschließlich alleinerziehende Asylwerberinnen und ihre Kinder unterstützt und ihnen eine Chance auf ein neues Leben gibt. Sendedatum: 101120 „Debatte um Integration“ Länge 1 min in NÖ heute sowie „Im Gespräch“-Interview mit Georg Kraft Kinz, dem Obmann des Vereins „Wirtschaft und Integration“, Länge 4.19 min in NÖ heute sowie eine Journalgeschichte im Radio: Anlass sind die Aussagen des türkischen Botschafters Tezcan, der die Integration als gescheitert bezeichnet hat.


Sendedatum: 101214 „Streit um Islamisches Kulturzentrum“ Länge 1.45 min außerdem eine Journal- und eine GuMo Story im Radio: die Fortsetzung des Streits um ein islamisches Gebetshaus in Wiener Neustadt. Die Stadt Wiener Neustadt hat versucht, den Streit über den Sommer durch ein Mediationsverfahren beizulegen, das nun beendet wurde – für den Bau des Projekts gibt es grünes Licht, aber es bleibt umstritten. Sendedatum: 101220 „Herbergssuche Asylwerber“ Länge 2.19 min in NÖ heute: Seit 30 Jahren hilft die Pfarre Schwechat Asylwerbern. Mehr als 1.000 Personen aus über 50 Ländern sind bereits aufgenommen und betreut worden. Die Schwechater setzen sich jetzt für eine Familie aus Georgien ein, die fürchtet, einen negativen Asylbescheid erhalten zu können. Das Landesstudio Steiermark wurde mit einem von ihm mitinitiierten Integrationsbeitrag gleich UNO-reif: Zum 60. Jahr der Unterzeichnung der Menschenrechte gestaltete der Künstler Oskar Stocker “Facing Nations“ und gab damit Menschen, die aus unterschiedlichen Destinationen in Graz gelandet sind, ein Gesicht, unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, ihrer politischen oder sozialen oder religiösen Einstellung. Die Ausstellung war im UNO-Gebäude in New York zu sehen, ein Kurzvideo lief am Times Square. Derzeit wird an einer Filmdokumentation über die Entstehung des Kunstprojekts gearbeitet TV Viele der bekannten ORF-Gesichter haben Migrationshintergrund. Neben Claudia Unterweger, Eser Akbaba, Lakis Iordanopoulos oder Hochner-Preisträger Zoran Dobric vor allem bekannt: Karim el-Gawhary. Der ORF-Mann für den arabischen Raum berichtete 2010 unter anderem von den Wahlen und den Kopten und Koptinnen in Ägypten, vom Apostolischen Vikariat Arabien, aber auch von einem Dichterwettbewerb in Abu Dhabi. Karim el-Gawhary teilt seinen


Migrationshintergrund übrigens mit einem anderen prominenten ORF-Auslandskorrespondenten. Genauso wie Hanno Settele ist er Deutscher. Mit „Heimat, fremde Heimat“ setzt sich wöchentlich jeden Sonntag um 13.30 Uhr in ORF 2 ein eigenes Magazin speziell mit Volksgruppen- und Minderheitenthemen auseinander. Für das ORF-Fernsehen ist Migration und Integration eines der zentralen Themen im Rahmen seiner aktuellen Berichterstattung in den „Zeit im Bild“Sendungen und den Magazin-Formaten. Zu den Themen „Migration/Integration/Zuwanderer/Asyl“ wurden in den ZiBSendungen 2010 gesamt 458 Beiträge gesendet, von der Einführung der „Rot-Weiß-Rot-Card“ über das geplante Asylaufnahmezentrum Eberau, die Diskussionen um die Abschiebung gut integrierter Familien, Sprachkurse für Zuwanderer/innen, die Reaktion türkischer Österreicher/innen auf das umstrittene Interview des türkischen Botschafters, die Rückkehr der Familie Zogaj, die Asylpraxis in anderen EU-Staaten, die Minarett-Debatte bis zum Portrait einer zugewanderten Lehrerin, die in ihrer Klasse nahezu ausschließlich Migrant/innen unterrichtet. Außerdem beschäftigten sich neun Ausgaben von „Hohes Haus“ mit dem Themenkomplex. Der Report fand einen anderen Zugang: Wie würde es funktionieren, welche Folgen hätte es, wenn sämtliche Zuwanderer/innen plötzlich aus Österreich verschwinden würden? 2009 waren im Schnitt 430.000 Ausländer in Österreich beschäftigt – von der Putzfrau bis zur Spitzenkraft. Münire Inam und Ernst Johann Schwarz untersuchten für den Report am 6. April, ob Österreich auf Ausländer/innen angewiesen ist und welche wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Folgen ein Exodus der Migranten und Migrantinnen hätte. „Thema“ (21.10 Uhr, ORF 2) beschäftigt sich immer wieder mit den Problemen, denen sich Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich gegenübersehen. Dramatisch war etwa die Sendung am 18. Oktober, denn Dank Reporter Gerhard Tuschla war der ORF dabei, als eine Spezialeinheit der WEGA achtjährige Zwillinge samt Vater im


Morgengrauen abführten und in Schubhaft nahmen. Der Fall machte Schlagzeilen; Innenministerin Maria Fekter ordnete daraufhin „humanere“ Abschiebemethoden bei Kindern an und eine breite Diskussion über humanitäres Bleiberecht für gut integrierte Asylwerber begann. Die Hintergründe und Fakten zu Bleiberecht und Asylwerber/innen waren noch Gegenstand zahlreicher Sendungen im ORF. Schlagzeilen machte 2010 auch ein Buch: Mit "Deutschland schafft sich ab" polarisierte Thilo Sarrazin ganz Deutschland. In Österreich sorgten derweil türkisch beschriftete Milchverpackungen und die Forderung des Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, nach Moscheen mit Kuppel und Minarett in jeder Landeshauptstadt für Schlagzeilen. Wie sichtbar wollen, sollen und dürfen Muslime ihren Glauben und ihre Kultur bei uns leben? Dazu diskutierten im Club 2 am 1. September (ORF 2, 23.0 Uhr) bei Michael Köhlmeier Seyran Ates, Frauenrechtlerin mit türkischen Wurzeln, der Publizist Robert Misik, Anas Schakfeh, Hannelore Schuster von der Initiative „Moschee ade“, der Politologe Thomas Schmidinger und der deutsche Sicherheitsexperte Udo Ulfkotte. Insgesamt war das Thema 2010 sechs Mal im Club 2 bzw. im Zentrum. Auch die Religionsredaktion des ORF thematisierte Migration/Integration 2010 vielfältig; Die Quotenangaben bei „Orientierung“ beziehen sich auf die gesamte Sendung. Orientierung 17.1.2010 1,5 % national, 109 Tsd., 7 % KaSat-MA (E12+) Asyl-Debatte: „Flüchtlinge nicht wie Kriminelle behandeln!“ Menschen, die unter dramatischen Umständen aus ihrer Heimat fliehen, dürften nicht quasi „vorbeugend“ kriminalisiert und unter einen Generalverdacht gestellt werden. Es sei ein Skandal, Flüchtlinge wie Kriminelle zu


behandeln, so der Wiener Caritas-Direktor Michael Landau vor wenigen Tagen. Tatsächlich könnte man im Blick auf die politische Diskussion der vergangenen Wochen den Eindruck gewinnen, Österreich zeige wenigen Ambitionen, Hilfsbedürftigen in angemessener Art und Weise Schutz und Hilfe zu bieten. Im aktuellen „Orientierung“-Beitrag blicken anerkannte Flüchtlinge, die von kirchlichen Hilfsorganisationen unterstützt wurden, zurück: „Das Wichtigste sind Sicherheit und Beratung. Und dann noch ein Bett, Essen und medizinische Versorgung“, sagt Nur Ali Wafai auf die Frage, was man braucht, wenn man in Österreich ankommt und hier um Asyl ansuchen will. 2007 ist er mit seiner Frau und seinen vier Söhnen aus Afghanistan geflohen, weil sie von Taliban bedroht wurden. Im Juli 2009 hat die Familie Asyl bekommen. Im „Orientierung“-Bericht erzählen Familie Wafai und Hüseyin Avsar, anerkannter Flüchtling aus der Türkei – ihm hat die evangelische Diakonie Österreich geholfen - über ihre Flucht, über das Ankommen in Österreich und ihre Zukunftsvorstellungen. Bericht: Maria Katharina Moser, Länge: 6‘ Religionen der Welt 6.3.2010 2,3 % national, 161 Tsd., 12 % KaSat-MA (12+) spirituell – weiblich – muslimisch Am 8. März ist Weltfrauentag. Die Stellung der Frau im Islam ist immer wieder ein Thema, das polarisiert und zu Diskussionen anregt. Mit dem Projekt „Fatima“ – einer Qualifikationsoffensive der Muslimischen Jugend Österreich sollen junge Mädchen und Frauen gefördert werden. Mehr Selbstbewusstsein, um so besser für die eigenen Bedürfnisse einstehen zu können – so lautet die Devise. Hagar Hussein ist gebürtige Niederösterreicherin, Werbefachfrau und Mitglied der Muslimischen Jugend Österreich. Emanzipation ist für sie nicht nur ein Schlagwort. Gerade der Koran – so die junge Frau – könne dabei behilflich sein, Frauen zu mehr Recht zu verhelfen. Eine Reportage von Verena Kalenda, Länge: 5‘


Orientierung 07.3.2010 1,9 % national, 137 Tsd., 14 % KaSat-MA (E12+) Die „Engel“ von AMBER-MED: Hilfe ohne Krankenschein Nicht alle Menschen in Österreich sind im Krankheitsfall ausreichend betreut. Immer wieder fallen Flüchtlinge, Migranten, aber auch österreichische Staatsbürger durch die Maschen des sozialen Netzes. Die Alternative – ärztliche Hilfe gegen Barzahlung – ist für die betroffenen Menschen meist nicht leistbar. Um genau diesen Menschen zu helfen ist vor rund sechs Jahren das Projekt AMBER, wenig später – als Gemeinschaftsprojekt der evangelischen Diakonie und des Roten Kreuzes - AMBER-MED entstanden. Der Name steht für ambulante medizinische Versorgung, soziale Beratung und Medikamentenhilfe für Menschen ohne Versicherungsschutz. Allein im vergangenen Jahr haben etwa 800 Menschen die Unterstützung von AMBER-MED in Anspruch genommen. Bericht: Sabine und Michael Ranocha, Länge: 8‘ Orientierung 14.3. 2010 1,7 % national, 122 Tsd., 11 % KaSat-MA (E12+) „DJane“ mit Kopftuch: Caritas-Kurse für weibliche Discjockeys Spaß, Leute zum Tanzen bringen, Sounds aus verschiedenen Kulturen mischen – das wollen die Teilnehmerinnen am Projekt „yes! She can DJ“. Seit Anfang des Jahres lernen mehr als 20 junge Frauen aus der Türkei, Kroatien, Polen, Korea, Portugal, Libyen, Österreich und anderen Ländern Kunst und Technik des „DJing“. Organisiert wird der sechsmonatige Discjockey-Kurs von der „Brunnenpassage“, einem interkulturellen Sozial- und Kulturzentrum der


Caritas Wien. Eines der Kursziele: jungen Frauen mit unterschiedlichem kulturellen und religiösen Hintergrund Zugang zu einem männerdominierten Metier zu ermöglichen. Bericht: Maria K. Moser, Länge: 5‘ FeierAbend 5.4.2010 11,3 % national, 800 Tsd., 33 % KaSat-MA (E12+) Nicht hören – nicht sehen Peter Hepp ist katholischer Diakon und Religionslehrer - und er ist taubblind. Die Welt von Taubblinden endet mit der Reichweite ihrer Hände. Denn Hören und Sehen - die Fernsinne - funktionieren nicht oder nur sehr schlecht. "Wenn man nicht hört und nicht sieht, was bleibt dann noch?" Diese Sinnfrage hat der katholische Diakon Peter Hepp negativ beantwortet als er damit konfrontiert wurde, taubblind zu werden. Das Leben hatte für ihn keinen Sinn mehr - er wollte sich das Leben nehmen. Doch dann war da - wie Peter Hepp es beschreibt - die Stimme Gottes, die ihn davon abhielt und seither nie mehr an Selbstmord denken ließ. Heute reist Peter Hepp sehr viel, um als Religionslehrer taubblinde Menschen im gesamten deutschen Sprachraum zu unterrichten. Derzeit auch in Linz. Gestaltung: Johnny Roth, Länge: 8‘ Religionen der Welt 24.4.2010 1,2 % national, 84 Tsd., 11 % KaSat-MA (E12+) Stimme des Islam – Der Wert der Freiheit - Demokratie und Islam Die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Religion und Demokratie stößt in jüngster Vergangenheit wieder auf großes Interesse. In Europa macht nicht zuletzt die Frage nach der Vereinbarkeit von Islam und Demokratie das Thema brisant. Ednan Aslan ist islamischer Religionspädagoge an der Universität in Wien. Er hat u.a. einen Lehrgang


für muslimische Imame ins Leben gerufen. Ziel des Lehrgangs: Muslime und Musliminnen, die in Österreichs Moscheen der Gemeinde vorstehen, mit europäischen Werten zu konfrontieren und Ausformungen eines „europäischen Islams“ zu erarbeiten. Ein Gespräch mit Ednan Aslan über das Verhältnis von Islam und Demokratie und die Rolle der Muslime und Musliminnen in Europa. Gestaltung: Sarah Stroß, Länge: 5‘ Orientierung 11.4.2010 2,1 % national, 152 Tsd., 18 % KaSat-MA (E12+) „Dem Auftrag Jesu folgen“: Mehr Seelsorge für Menschen in Schubhaft Eingesperrt sein, ohne gegen das Strafrecht verstoßen zu haben – das geschieht in Österreich jedes Jahr tausendfach: Menschen werden in Schubhaft genommen, um sicherzustellen, dass sie Österreich – wo sie aus unterschiedlichen Gründen nicht bleiben dürfen – tatsächlich verlassen. Aber viele Menschen in Schubhaft wissen nicht, warum sie in Haft sind, wo genau sie sind, wie lange sie bleiben müssen, welche Rechte sie haben. Die Rechtsberatung in der Schubhaft wurde in den vergangenen Jahren deutlich eingeschränkt, soziale Betreuung in „Rückkehrberatung“ umgewandelt und kirchliche NGOs wurden aus der Arbeit mit Schubhäftlingen „gedrängt“. Vor diesem Hintergrund haben die römisch-katholische Kirche und die evangelischen Kirchen in Österreich beschlossen, ihr seelsorgliches Engagement in der Schubhaft zu verstärken. Die „Orientierung“ hat mit dem katholischen Bischof Manfred Scheuer, Diözesanbischof von Innsbruck, und dem evangelischen Bischof Michael Bünker über diese Bemühungen gesprochen und den Schubhaftseelsorger der Erzdiözese Wien, Pater Kofi Kodom, einen Vormittag lang begleitet. Bericht: Maria Katharina Moser, Länge: 7‘


Orientierung 02.5.2010 1,7 % national, 119 Tsd., 15 % KaSat-MA (E12+) Kinostart für „Kick Off“: Österreicher bei Fußball-WM für Obdachlose Nein, bei der „großen“ Fußball-WM in Südafrika sind Österreichs Fußballer nicht vertreten. Doch beim „Homeless World Cup“ in Rio de Janeiro, der Fußballweltmeisterschaft der Obdachlosen, wird eine österreichische Mannschaft teilnehmen. Von „atemberaubenden Erlebnissen mit Nachhaltigkeit und lebensverändernden Erfahrungen“ berichten Teilnehmer vergangener Jahre – Wohnungslose, Straßenzeitungsverkäufer, Asylwerber und ehemals Alkoholsüchtige oder Drogenabhängige. 2003 – zu Beginn des weltweiten Projekts – war die Caritas maßgeblich daran beteiligt, den „Homeless World Cup“ auf den Weg zu bringen: Bei der ersten WM, Austragungsort Graz, wurde Österreich Weltmeister. Die österreichischen Teilnehmer des „Homeless World Cups“ 2008 in Melbourne hat Hüseyin Tabak, ein junger Filmakademiestudent, monatelang begleitet. Das Ergebnis: Ein beeindruckender Dokumentarfilm, der „von Fußball erzählt und über das Leben spricht“. Die „Orientierung“ hat mit Regisseur Hüseyin Tabak und mit zwei Protagonisten des Films, Orhan Yildirim und Serkan Yavuz, gesprochen. Filmstart: 7. Mai. Bericht: Brigitte Wojta, Länge: 7‘ Stimme des Islam 8.5.2010 1,7 % national, 118 Tsd., 15 % KaSat-MA (E12+) Mutter sein -Aus dem Leben einer jungen Muslima Seit ihrem 12. Lebensjahr lebt die gebürtige Bosnierin Azra Pobric in Österreich. Vor einem Jahr ist die junge Religionspädagogin zum ersten Mal Mutter geworden. Als Muslima ist sie in Österreich oft mit Vorurteilen konfrontiert – denn das Rollenbild einer muslimischen Frau und Mutter scheint klar definiert zu sein: Die Frau, die Mutter, die sich


ganz in ein patriarchalisches Weltbild einzufügen hat. Aber ist das tatsächlich so? Azra Pobric und ihr Ehemann Salem führen gemeinsam mit ihrem Sohn ein Leben, das diesem Vorurteil widerspricht. Die junge Muslima erzählt, wie sie über ihre Rolle als Frau und Mutter denkt, was sie ihrem Sohn mitgeben will und welche Rolle der Islam bei der Erziehung ihres Kindes spielt. Gestaltung: Verena Kalenda, Länge: 5‘ FeierAbend 23.5.2010 7,9 % national, 561 Tsd., 32 % KaSat-MA (E12+) Jetzt erkenne ich stückweise! Er gilt als Multi-Kulti-Pfarrer – aber auch als Kunst-Pfarrer: Hermann Glettler, Priester der Diözese Graz-Seckau, Pfarrer in Graz St. Andrä. Vor allem Afrikaner und Afrikanerinnen sind in seiner Pfarre beheimatet – und ihnen gibt er auch Raum und Platz in seiner Kirche, ihre Form von Spiritualität zu leben. Hermann Glettler versteht Kirche als Stätte der Begegnung, gibt Raum um miteinander ins Gespräch zu kommen, um Integration möglich zu machen. „Glauben heißt, Heimat finden und auf ein großes Geheimnis offen sein“, sagt der Priester. Um diesem großen Geheimnis näher zu kommen, kann auch zeitgenössische Kunst hilfreich sein, ist er überzeugt. In seiner Pfarrkirche haben daher unterschiedliche zeitgenössische Künstler ihre Spuren hinterlassen. Zum Beispiel auch der international anerkannte Künstler Gustav Troger, der den Altar aus tausenden Spiegelscherben gestaltet hat – in Anlehnung an den 1. Korintherbrief, wo es heißt: „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel, ein dunkles Bild, dann aber von Angesicht zu Angesicht – jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.“ Ein Porträt über den Priester Hermann Glettler und sein Verständnis von Kirche – im Dialog mit seiner Pfarrgemeinde und dem Künstler Gustav Troger. Eine filmische Annäherung, was Pfingsten heißen kann. Gestaltung: Katrin Mackowski, Länge: 5‘


FeierAbend 3.6.2010 9,3 % national, 664 Tsd., 31 % KaSat-MA (E12+) Von der Straße an die Uni Sie ist 31 Jahre alt, Theologin und Germanistin und hatte vor 5 Jahren eine Idee, die jetzt mit dem Menschenrechtspreis 2009 des Landes Steiermark ausgezeichnet wurde: Gerhild Wrann. „Bildung für alle“ – so lautet das Credo der Theologin. Weil sie lange Zeit die Straßenzeitung „MEGAPHON“ leitete, hatte sie tagtäglich mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, oft Bewohner/-innen von Sozialeinrichtungen sind, zu tun. Viele dieser Menschen würden sich – hätten sie das Geld dafür - gerne weiterbilden, hat Gerhild Wrann im Rahmen ihrer Arbeit immer wieder festgestellt. Um diesen Menschen dennoch Zugang zu Bildung zu ermöglichen, hatte die junge Theologin eine Idee: Die Gründung der so genannten „Megaphon Uni“: Die „Megaphon-Uni“ ist heute getragen von dem Straßenmagazin MEGAPHON, der Caritas der Diözese Graz-Seckau und dem Zentrum für Weiterbildung der KarlFranzens-Universität Graz. Ziel des Projekts ist es, aktuelle wissenschaftliche Inhalte verständlich näher zu bringen und die Teilnehmer/-innen in unterschiedliche Disziplinen der Wissenschaft einzuführen. Vor allem zielt es darauf ab, Bildungsbarrieren und die Angst vor Unwissenheit abzubauen, die Scheu vor höheren Bildungseinrichtungen zu nehmen und damit das Menschenrecht auf Bildung voranzutreiben. Die MEGAPHON-Uni ist für alle Interessierten kostenlos zugänglich. Im Besonderen aber Frauen und Männern in sozial schwierigen Lebenslagen, die auf Grund ihrer Ausbildung, Herkunft oder sozialen Stellung mit dem universitären Bildungsangebot sonst nicht in Berührung kommen. Eine FEIERABEND zu Fronleichnam – wie Glaube öffentlich werden kann. Gestaltung: Markus Mörth, Länge: 5‘ Religionen der Welt 03.7.2010


1,4 % national, 100 Tsd., 7 % KaSat-MA (E12+) enthüllt, verhüllt Anders als in Deutschland und Frankreich wurde in Österreich bislang noch nicht ernsthaft über ein Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen diskutiert. Kontroverse Debatten, Mythen, Vorurteile und berechtigte Sorge rund um das Thema Kopftuch allerdings, das viele Musliminnen als Zeichen gelebter Religiosität sehen, zeigen auch in Österreich: Das Ringen um ein friedvolles Zusammenleben der Kulturen findet nicht zuletzt auch in der Geschlechterdebatte seinen Ausdruck. Das „Forum Alpach“ hat kürzlich in seiner Reihe „Alpbach Talks“ zur der Veranstaltung „Das Sichtbare und das Verborgene“ ins Wiener Schloss Belvedere eingeladen um über den Schleier im Islam zu diskutieren. Ausgangspunkt für die Diskussion war eine Ausstellung des Österreichischen Kulturforums New York und der dazu erschienene Katalog. Ein Film von Julia Wallnöfer, Länge: 5‘ Orientierung 12.9.2010 1,1 % national, 78 Tsd., 14 % KaSat-MA (E12+) Serben-Patriarch in Österreich: Serbisch-orthodoxe Kirche und Integration Die erste Auslandsreise seit seiner Wahl im Jänner führt den serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej dieser Tage nach Österreich. Anlass der fünftägigen Visite ist das 150-jährige Bestehen der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde St. Sava in Wien. Das serbisch-orthodoxe Oberhaupt erfüllt damit auch den Wunsch von vielen der gut 200.000 Menschen serbischer Herkunft, die in Österreich leben. „Orientierung“ hat den Patriarchen-Besuch zum Anlass genommen, serbisch-orthodoxes Leben in Österreich vorzustellen und nach der Rolle der serbisch-orthodoxen Kirche im Blick auf die Integration zu fragen. Bericht: Klaus Ther, Länge: 7‘


Orientierung 12.9. 2010 1,1 % national, 78 Tsd., 14 % KaSat-MA (E12+) Frankreich: Kirchenproteste gegen Roma-Abschiebung Seit Wochen protestieren Menschenrechts- und Ausländerhilfsorganisationen, aber auch Vertreter der UNO und der EU gegen die Verschärfung der französischen Einwanderungspolitik, vor allem gegen das brutale Vorgehen gegen die Volksgruppe der Roma. Die Räumung illegaler Lager und die Abschiebung hunderter Roma nach Bulgarien und Rumänien sorgen für Entrüstung. Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat auch die katholische Kirche aufhorchen lassen: So spricht Kardinal Andrè Vingt Trois, der Vorsitzende der Französischen Bischofskonferenz, von einem „ungesunden Klima in der Gesellschaft“. Und immer wieder melden sich Priester zu Wort, die sich seit Jahre für die Roma engagieren, und prangern das „unmenschliche Vorgehen der Regierung“ an. Bericht: Eva Twaroch, Länge: 6‘ kreuz und quer 21.9.2010 2,9 % national, 205 Tsd., 14 % KaSat-MA (E12+) Religion oder Rebellion? - Junge Muslime gehen ihren eigenen Weg Es gehört Mut dazu, als junge Muslimin, als junger Muslim, gegen die vorgelebten Sitten und Traditionen der Eltern aufzubegehren. Und es gehört auch Mut dazu, zu hinterfragen, was zu Hause eigentlich altmodische Tradition und was wirklich Religion ist. Der Film portraitiert drei junge Menschen, die auf unterschiedliche Arten diesen Mut aufgebracht und beschlossen haben, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Geschichte der 19jährigen Naila aus Pakistan, die sich definitiv selbst aussuchen möchte, wen sie heiratet. Esra, die sich durch ihre Musik vom türkischen Mädchen ganz ohne Deutschkenntnisse bis zur Studentin durchgekämpft hat. Und Cahit, der aus Zorn über einen Islam, der


Denk-und Sprechverbote verhängt, den „Verein der Ex-Muslime“ gründet. Gestaltung: Thomas Grusch, Elisabeth Krimbacher, Länge: 35‘ Orientierung 03.10. 2010 2,1 % national, 147 Tsd., 17 % KaSat-MA (E12+) „Die große Verschleierung“ – Alice Schwarzers Kampf gegen das Kopftuch Das Kopftuch sei „eine Flagge des Islamismus“ und genau dem gegenüber habe man lange genug „falsche Toleranz“ gezeigt, so fasst die deutsche Feministin Alice Schwarzer in ihrem neuen Buch „Die große Verschleierung“ und in aktuellen Interviews ihr Unbehagen in Worte. Ihre Hauptforderung: ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen und Schülerinnen an deutschen Schulen. Auch in Österreich, so Alice Schwarzer im ORF-Interview, habe man bisher nur weggeschaut. Und: Islamisierung und fehl geleitete Integration hätten ein Unbehagen in der Bevölkerung provoziert, das zurzeit nur rechte Politiker und Populisten artikulieren würden. Die Mitte und die Linke würden sich dieser Problematik nicht ernsthaft annehmen – „eine Schande“ nennt das Schwarzer. Aber: Ist ihr Befund auch faktisch untermauert? Wie steht es um die Freiheit jener Frauen, die „ihr Kopftuch“ aus freien Stücken tragen möchten? Und wie beurteilen „feministisch orientierte Kolleginnen“ die Forderungen der „Grande Dame“ des deutschen Feminismus? Im aktuellen „Orientierung“-Beitrag äußern sich die muslimische Frauenrechtlerin Dudu Kücükgöl, die Politologin Birgit Sauer und die Publizistin Sybille Hamann zu den Thesen von Alice Schwarzer. Bericht: Klaus Ther, Länge: 6‘ Religionen der Welt 23.10.2010 2 % national, 145 Tsd., 13 % KaSat-MA (E12+)


jung-muslimisch-engagiert Freiwilliges soziales Engagement junger Menschen ist dieser Tage großgeschrieben. „72 Stunden ohne Kompromiss“ heißt die Aktion von Ö3, youngCaritas und der Katholischen Jugend Österreich, bei der sich rund 5000 Jugendliche beteiligen. Ehrenamtliches soziales Engagement zeigt die 24-jährige Muslima Ümmü Selime jedoch das ganze Jahr über. Die Wiener Studentin besucht einmal wöchentlich die Volksschule Darwingasse im 2. Wiener Gemeindebezirk um dort Kindern mit Migrationshintergrund Lernhilfe zu geben und sie zu ermuntern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Darüber hinaus vermittelt sie zwischen Kindern, Eltern, Lehrern und Lehrerinnen. Ein Film von Sabine und Michael Ranocha, Länge: 5‘ Orientierung 24.10.10 1,6 % national, 112 Tsd., 10 % KaSat-MA (E12+) „Teil des Pfarrlebens“: Steyrer Pfarre ging für Familie Komani auf die Straße Am späteren Donnerstagnachmittag kamen die „Komani-Zwillinge“ Daniella und Dorentina gemeinsam mit ihrem Vater auf dem Flughafen Wien-Schwechat an. Kurz darauf begann – schon seit einigen Tagen geplant – ein „Fackelzug der Solidarität“ in der oberösterreichischen Stadt Steyr. Dort, nicht zuletzt in der Pfarrgemeinde St. Anna, hatte die Familie aus dem Kosovo – für etwa fünf Jahre - so etwas wie „ein Stück Heimat“ gefunden. Die Mädchen waren als Ministrantinnen tätig. Der Vater hat bei der Renovierung des Pfarrheims mitgeholfen. Kinder brauchen Geborgenheit, um sich gut entwickeln zu können. Eine Abschiebungsaktion wie sie Daniella und Dorentina Komani vor rund zwei Wochen erlebt haben, könne da „ein seelisches Sterben“ bedeuten, sagt der Kinder- und Jugendpsychiater Werner Gerstl. Und so galt die Solidarität der Fackelzug-Teilnehmer nicht nur der nach Österreich


zurückgekehrten Familie aus dem Kosovo, sondern auch all jenen anderen gut integrierten Familien, die von Abschiebung bedroht sind. Bericht: Maria Katharina Moser, Länge: 8‘ Orientierung 31.10.10 2 % national, 141 Tsd., 16 % KaSat-MA (E12+) Gefährliche Grenze: Engagierte US-Christen helfen Migranten aus Mexiko In wenigen Tagen, am 2. November, wird in den USA gewählt. „Halbzeitwahlen“ stehen an. Und alles deutet darauf hin, dass sich Barack Obamas Demokraten auf Verluste einstellen müssen. Ein entscheidendes Wahl-Thema im Süden der USA: die Migrationsfrage. Geschätzte 20 Millionen illegale Einwanderer, vorwiegend Mexikaner, arbeiten als Taxifahrer, Autolackierer, Putzpersonal oder Spülhilfen. Einwanderer, ohne die vieles zusammenbräche – und die Milliarden Dollar an Steuern zahlen, die der Staat nicht missen will. Doch Unbehagen hat sich breit gemacht – Unbehagen ob der anhaltenden illegalen Zuwanderung einerseits, Unbehagen wegen geplanter Maßnahmen, die es Polizei und Grenztruppen im Bundesstaat Arizona erlauben sollen, quasi „per Verdacht“ Menschen genauen Kontrollen zu unterziehen. Die Grenze zu Mexiko bleibt derweil – trotz tausender Soldaten und hunderte Kilometer langer Grenzzäune – durchlässig. Und ungebrochen bleibt das Engagement christlicher Gruppen, die sich der Migranten dies- und jenseits der US-Grenze annehmen. Bericht: Detlef Urban; Länge: 8’ kreuz und quer 21.12.2010 2,9 % national, 209 Tsd., 13 % KaSat-MA (E12+) Der Türkenpfarrer


Martin Rupprecht ist Pfarrer in Wien-Neufünfhaus und Leiter der Kontaktstelle für christlich-islamische Begegnung in der Erzdiözese Wien. Zum Verhältnis von Christen und Muslimen in seinem Bezirk hat er was zu sagen. Er hat ein Jahr in der Türkei verbracht, um die Sprache zu lernen und mit Muslimen zu leben, um in diese Kultur einzutauchen und die Innenseite kennenzulernen. Dass er Türkisch spricht, eröffnet ihm viele Kontaktmöglichkeiten, denn 60 Prozent der Muslime in Österreich sind Türken. In Wien machen die Muslime rund neun Prozent der Bevölkerung aus. Im Bezirk, wo Martin Rupprecht lebt und arbeitet, sind es gar um die 15 Prozent. Hier gibt es Schulen mit bis zu 90 Prozent Zuwanderern, die größtenteils Muslime sind. Nicht zuletzt in seinem Pfarrgebiet wird heftig und kontrovers diskutiert wird, ob sich Muslime in unsere westliche Gesellschaft integrieren wollen und können und ob der Islam mit einer pluralistischen, demokratischen Staatsform kompatibel sei. Martin Rupprecht und seine Gemeinde haben in den vergangenen Jahren Pionierarbeit geleistet, den Kontakt zu den Muslimen in der Umgebung offensiv gesucht. Wie schaut heute das Zusammenleben aus? Was überwiegt? Das Trennende? Das Gemeinsame? Wo gibt es Konflikte? Vor welchen Herausforderungen stehen sowohl Christen und Christinnen als auch Muslime und Musliminnen in Bezug auf ein geglücktes Zusammenleben der Kulturen und Religionen. Gestaltung: Michael Brauner, Länge: 35‘ FeierAbend 24.12.2010 4,5 % national, 316 Tsd., 28 % KaSat-MA (E12+) Auf der Suche nach dem Stern „Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt“- Albert Brandstätter, evangelischer Theologe, hat in seiner Arbeit als Geschäftsführer der Lebenshilfe Österreich seinen Stern, seine Berufung, gefunden. Aus seinem christlichen Glauben heraus folgt er dieser Aufgabe und engagiert sich für ein gemeinschaftliches Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen: „Inklusion statt Isolation“ ist dabei sein Leitmotiv. Zur Erfüllung seiner


Aufgabe bringt der 48 jährige Familienvater unter anderem seine Erfahrungen als Leiter der Evangelischen Akademie in Wien und Brüssel, als Generalsekretär der Eurodiaconia, dem Dachverband der Diakonie in Europa, und als Mitinitiator der Österreichischen Armutskonferenz mit. Seine persönlichen Stärken, wie sein strategisches Denken, diplomatische Kreativität und sein Management, versteht der gebürtige Kärntner als geschenkte Gaben, die er in den Dienst seiner Berufung und Glaubenshaltung stellt. Buch und Regie: Brigitte Wojta, Länge: 8‘

FeierAbend 26.12.2010 10,5 % national, 744 Tsd., 29 % KaSat-MA (E12+) Farbe bekennen „Feindbilder gedeihen am besten dort, wo es keine Kommunikation gibt!“- davon ist Josef Böck überzeugt. Josef Böck ist Polizist – und er ist gläubiger Katholik. Seit sechs Jahren arbeitet er im Rahmen des Vereins „fair und sensibel – Polizei und Afrikaner/-innen“ am Abbau von gegenseitigen Vorurteilen. Er will den Dialog zwischen Polizisten, Einheimischen und Zugewanderten fördern. Bei seinen Schulungen von Polizisten und Justizwachebeamten etwa arbeitet er eng mit dem aus Ghana stammenden Steyler Missionar und Wiener Gefängnisseelsorger Patrick Kofi Kodom zusammen. Ein filmisches Porträt über den umtriebigen Polizisten und seinen unmittelbaren Mitarbeiter Kofi Kodom, das aufzeigt, was es heißt, als Christen „Farbe zu bekennen“ – ganz im Sinne des Heiligen Stephanus, der sich auf die Seite benachteiligter Menschen gestellt hat und für sein christliches Engagement letztlich gesteinigt. Am 26.10. sendete 3sat ein Kulturzeit extra zum Thema Migration; der Kulturmontag auf ORF 2 widmete sich auf amüsante Art dem Thema, was denn nun Österreichisch sei und suchte in Thomas Machos Werk den „Superdialekt“.


Zahlreiche Österreicher/innen mit Migrationshintergrund sind fixer Bestandteil der ORF-Unterhaltung. Shows auf ORF eins wurden von Christian Clerici (Powerplay – ganze 17 Meter) und Doris Golpashin (Helden von morgen) geprägt. In den „Helden“ hatten übrigens fünf von dreizehn Teilnehmer/innen Migrationshintergrund. Auf unterhaltsamer Ebene sendete der ORF auch "Eurovision Young Musicians 2010" am 16. Mai 2010, den Nachwuchs-Wettbewerb für klassische Musik Kandidat/innen aus ganz Europa. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre in Wien statt, der ORF ist Mitveranstalter. Eine Anregung der ORF-Public-Value-Studie zum Thema „Migration“ war es, in alltäglichen Sendungen, etwa beim Kochen, Multikulturalität zu demonstrieren. „Frisch gekocht“ bemühte sich 2010 darum: Neben dem Fokus auf österreichische Speisen gab es auch immer wieder Einblicke in Kochtöpfe anderer europäischer Staaten und auch in die Hauptherkunftsländer von Migrant/innen in Österreich. In „Aufgetischt“ wurde das „süße Wien“ derweil mit Hilfe von Baklava demonstriert…Die Rezepte waren jedenfalls in der ORF-Nachlese nachzulesen. Andere „VideoActive“ (www.videoactive.eu) ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt mit dem Ziel den Zugang zu Fernseharchiven aus ganz Europa zu erleichtern. Durch die Öffnung dieser bisher größtenteils geschlossenen Archivbestände wird audiovisuelles Material erstmalig in dieser Form angeboten. Neben dem ORF haben sich zehn weitere führende audiovisuelle Archive aus ganz Europa dafür zusammengeschlossen. Um einen möglichst breiten Zugang zu ermöglichen, unterstützt das Portal zehn Sprachen: Dänisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Katalanisch, Niederländisch, Schwedisch und Ungarisch. Im Rahmen des Projektes spiegeln 10000 Archivmaterialien die kulturellen und historischen Parallelen und Unterschiede zwischen Fernsehprogrammen innerhalb der Mitgliedstaaten der EU wider. Das VideoActive Portal ist somit eine einzigartige Quellensammlung, um kulturelle und historische Ereignisse auf nationaler und internationaler Ebene darzustellen und


die Entwicklung des Mediums auf interkultureller Ebene zu repräsentieren. Links zum Thema Migration in Videoactive sind z.B.: http://www.videoactive.eu/VideoActive/VideoDetails.do?id=VA_ORF20080317135921015&sw=&curitem=9&curpage =0; http://www.videoactive.eu/VideoActive/VideoDetails.do?id=VA_ORF20080318122818095&sw=&curitem=4&curpage =0; http://www.videoactive.eu/VideoActive/VideoDetails.do?id=VA_ORF20080328102103309&sw=&curitem=1&curpage =0. Unter volksgruppen.ORF.at bietet der ORF eine umfangreiche mehrsprachige Online-Plattform für autochthone Volksgruppen, die 2010 ausgebaut wurde. Die Seite präsentiert tagesaktuelle Nachrichten und ausführliche Berichte zu Themen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik und Kultur in der jeweiligen Muttersprache und in Deutsch. Zusätzlich neu seit 2010: Dank einer Kooperation mit OKTO können alle „Wien heute“ mit türkischen Untertiteln sehen. Und die Transkriptionen in der TVThek ermöglichen allen, die nicht so perfekt deutsch sprechen, den Text mitzulesen. Der ORF stellt sich der Debatte zum Thema „Migration“ auch in eigenen Belangen. Nicht nur wurde die erste Studie des ORF-Public-Value-Kompetenzzentrums zum Thema erstellt und in ihren relevanten Ergebnissen veröffentlicht, in der Publikation „TEXTE“ kam zusätzlich die Wissenschaft und Expertise zum Thema zu Wort (u.a. Beate Winkler in „TEXTE 4“). Der ORF unterstützte auch den African Press Day, bei dem die Rolle der Medien in Bezug auf die „Dimension Afrikas“ kritisch beleuchtet wurde. Einer der Aspekte dabei: Die Rolle des öffentlich-rechtlichen


Rundfunks. Der Bericht zur Konferenz wird von Radio Afrika International geplant und beinhaltet die Dokumentation der ORF-Leistungen auf diesem Gebiet.


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