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inhalt Spielplan 2010/11 Musiktheater Ballett Konzerte Schauspiel Kinder- und Jugendtheater Service

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liebes publikum, das Theater ist ein großes Karussell: dynamisch, kraftvoll, ständig in Bewegung. Nie ist es gleich, Akteure ziehen auf ihm vorbei und jede Runde birgt neue Überraschungen. Wer springt auf und wer ab? Wohin geht diese Reise? In meiner fünften Spielzeit ist es besonders intensiv, lässt erwartungsvoll nach vorne schauen und ergebnisreich zurückblicken. Sie, geschätztes Publikum, möchte ich zu dieser Karussellfahrt einladen.

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Nach fünf Jahren haben wir nun die Umbauarbeiten zum Brandschutz im gesamten Zuschauerbereich unseres Theaters abgeschlossen und präsentieren Ihnen nicht nur ausgefeilte moderne Sicherheitstechnik, sondern auch ein neues Erscheinungsbild der Foyers im Musiktheater und Schauspiel – für Sie zum Verweilen und Wohlfühlen. Zeitgemäß zeigen wir uns auch in unserer Informationstechnik und im Ticketing. Karten online zu buchen und zu Hause auszudrucken, ist schon Alltag geworden. Somit haben wir als eines der ersten Theater Deutschlands modernste Vertriebstechnik eingeführt und erschließen mit Twitter und Facebook im Web 2.0 innovative Wege, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Die Kinderoper und das neue Ballettzentrum sind bereits feste Treffpunkte für die Bürger dieser Stadt geworden. Unser junges Publikum taucht mit dem Theaternachwuchs in die Welt der Großen und zusammen gestalten sie frische und witzig charmante Aufführungen, ob in der Kinderoper oder den vielen weiteren Jugendprojekten. Drehen wir nun auf unserem Theaterkarussell die zweite Runde und sehen, auf was wir uns freuen dürfen. Begrüßen dürfen wir in der kommenden Spielzeit einen Aufspringer,​ der als frisch gekürter Schauspieldirektor mit seinem Ensemble die Stadt begeistern wird. Kay Voges und sein Team arbeiten unermüdlich am Schauspielprogramm und ich darf Ihnen versichern, so sehr sich die Neuen auf die Stadt und die spannenden Begegnungen mit Ihnen freuen, so gespannt können wir sein, wenn sich im September der Vorhang hebt. Auch im Musiktheater dreht sich unermüdlich das Theaterkarussell und Opernintendantin Christine Mielitz wird in ihrer neunten Spielzeit mit großen Repertoirewerken, aber auch zeitgenössischem Musiktheater noch einmal ihre künstlerische Handschrift im Spielplan setzen. Trotz der Nöte unserer Zeit steuern wir mit viel Liebe und Einsatz für Sie ein lebendiges Theater. Erleben Sie mit uns einen Umbruch ins Neue, eine spannende Fahrt auf der wir Sie zum Mitfahren einladen möchten. Springen Sie auf und seien Sie herzlich willkommen!

Bettina Pesch, Geschäftsführende Direktorin


musiktheater premieren

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sekretärinnen Schreibmaschinen-Revue von Franz Wittenbrink 12. September 2010

der mantel (il tabarro) schwester angelica (suor angelica) gianni schicchi Drei Operneinakter von Giacomo Puccini 9. Oktober 2010

rusalka Oper von Antonín Dvořák 4. Dezember 2010

ritter blaubart

kinderoper stella das zebra Musikalisches Purimspiel für Kinder von Daniel Schindler

Operette von Jacques Offenbach

Uraufführung

15. Januar 2011

2. Oktober 2010

lucia di lammermoor

das schlaue gretchen

Oper von Gaetano Donizetti

Kinderoper

5. März 2011

von Martin Smolka und Klaus Angermann

hamlet Oper von Christian Jost 30. April 2011

20. Februar 2011


wiederaufnahmen

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peter pan – fliege deinen traum Ein Musical für die ganze Familie nach James M. Barrie Musik von Konstantin Wecker Buch von Christian Berg und Melanie Herzig 19. September 2010

orpheus und eurydike

kinderoper

Oper von Christoph Willibald Gluck

affe besiegt knochengeist

23. Oktober 2010

Eine Comic-Strip-Oper von Peter Schat

hänsel und gretel Oper von Engelbert Humperdinck 11. Dezember 2010

falstaff Oper von Giuseppe Verdi 28. Januar 2011

madame butterfly

24. Oktober 2010

hexe hillary geht in die oper Kinderstück von Peter Lund 27. November 2010

das märchen vom märchen im märchen Deutsch-türkisches Musiktheater

Oper von Giacomo Puccini

für Kinder von Klaus Angermann

20. Mai 2011

2. April 2011

das kleine ich-bin-ich Kinderstück von Elisabeth Naske 21. Mai 2011


musiktheater sonderveranstaltungen auftaktveranstaltungen

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zum Spielzeitbeginn der Oper und Kinderoper

einführungsmatineen zu den premieren begegnungen Künstlerische Begleitprogramme zu den Premieren

symposium zu »hamlet« reihe »zu gast bei« MmM – meeting mit mielitz Publikumsgespräch mit der Intendantin der Oper

ausstellungen

geburtstag der kinderoper am 5. Mai

operazzi Die Opernwerkstatt für Dortmunder Grundschulen

projekte des kinderopernclubs »grüne kröten« auftritte von ensemblemitgliedern bei Werbeveranstaltungen u. a. Umland-Werbetouren

werkeinführungen der Dramaturgie vor den Vorstellungen

sonderkonzerte

vhs-kurse

u. a. Weihnachtskonzert

der Dramaturgie zu ausgewählten Stücken

adventssingen


fĂśrderer theater- und konzertfreunde dortmund e.v.

partner /sponsoren


premieren

ballett

h.a.m.l.e.t. die geburt des zorns Ballett von Xin Peng Wang Uraufführung

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6. November 2010

körper.tanzen.formen Choreographien von George Balanchine, Benjamin Millepied und William Forsythe 26. März 2011

neufassung mozart Ballett von Xin Peng Wang 12. Dezember 2010

wiederaufnahme sonderveranstaltungen internationale ballettgala XI – XIII 25., 26. September 2010 16., 24. Oktober 2010

schoolmotions Jugendprojekt des Ballett Dortmund

seniorentanztheater ballett exxtrem 17. Juli 2011

the last future Ballett von Xin Peng Wang 7. Mai 2011


sponsoren

fรถrderer

partner

theater- und konzertfreunde dortmund e.v.


konzerte 10 philharmonische konzerte im Konzerthaus

6. Philharmonisches Konzert

aimez-vous brahms III? 22., 23. M채rz 2011 1. Philharmonisches Konzert

aimez-vous brahms IV?

7. Philharmonisches Konzert

die blaue blume 12., 13. April 2011

21., 22. September 2010 8. Philharmonisches Konzert 2. Philharmonisches Konzert

erinnerung

gegen das vergessen 10., 11. Mai 2011

26., 27. Oktober 2010 9. Philharmonisches Konzert 3. Philharmonisches Konzert

aimez-vous brahms II?

odyssee

21., 22. Juni 2011

23., 24. November 2010

10. Philharmonisches Konzert

4. Philharmonisches Konzert

12., 13. Juli 2011

aimez-vous brahms I? 1., 2. Februar 2011

5. Philharmonisches Konzert

wahlverwandtschaften 22., 23. Februar 2011

the music makers

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sonderkonzerte und gastspiele Galakonzert zur Spielzeiteröffnung

russische leidenschaft 5. September 2010 im Konzerthaus 13

wiener klassik & co. 2. Mai 2011 im Konzerthaus 28. Juni 2011 Ort N.N. Benefizkonzert

stille nacht – heilige nacht 24. Dezember 2010 im Opernhaus Neujahrskonzert

freude schöner götterfunken 1. Januar 2011 im Opernhaus

galakonzert der Theater- und Konzertfreunde 6. Februar 2011 im Konzerthaus

5 kammerkonzerte im Orchesterzentrum 1. Kammerkonzert

kontraste 4. Oktober 2010

2. Kammerkonzert

harfenklänge 29. November 2010

Benefizkonzert

musik macht stark 15. April 2011 im Konzerthaus

philharmonische zugaben Gastspiele der Dortmunder

3. Kammerkonzert

à trois

7. Februar 2011 4. Kammerkonzert

summer music 4. April 2011

Philharmoniker in den Niederlanden

gegen das vergessen

5. Kammerkonzert

14. Mai 2011 in Rotterdam

aimez-vous brahms im quintett!

15. Mai 2011 in Eindhoven

27. Juni 2011


konzerte konzerte für junge leute im Konzerthaus

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1. Konzert für junge Leute

maschinenmusik – musikmaschine

familienkonzerte im Konzerthaus

1. Familienkonzert

the young person’s guide to the orchestra

15. November 2010 2. Konzert für junge leute

wie feuer und wasser – orchestrale naturgewalten 14. März 2011

26. September 2010 3. Konzert für junge Leute 2. Familienkonzert

die nachtigall 7. November 2010

we are the music makers – musik aus england 6. Juni 2011

3. Familienkonzert

die planeten 27. März 2011 4. Familienkonzert

till eulenspiegels lustige streiche 29. Mai 2011


fĂśrderer theater- und konzertfreunde dortmund e.v.

partner /sponsoren


schauspiel premieren 16

woyzeck von Georg B端chner 1. Oktober 2010 im Schauspielhaus

miss sara sampson Ein b端rgerliches Trauerspiel von Gotthold Ephraim Lessing

die 39 stufen

2. Oktober 2010 im Studio

Kriminalkom旦die

die perser von Aischylos 3. Oktober 2010 im Schauspielhaus

stadt ohne geld Eine urbane Krisenintervention ab 6. Oktober 2010

von Alfred Hitchcock und John Buchan 30. Oktober 2010 im Schauspielhaus

publikumsbeschimpfung von Peter Handke 31. Oktober 2010 im Schauspielhaus

die dreigroschenoper von Bertolt Brecht und Kurt Weill 3. Dezember 2010 im Schauspielhaus

visitor q nach dem Film von Takashi Miike Urauff端hrung 5. Dezember 2010 im Studio


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die kleinbürgerhochzeit von Bertolt Brecht 21. Januar 2011 im Studio

heimat unter erde Eine Dortmunder Tiefenbohrung Uraufführung

bluthochzeit

22. Januar 2011 im Schauspielhaus

von Federico García Lorca 7. Mai 2011 im Schauspielhaus

sushi für alle Komödie von Kristof Magnusson

sauerstoff

Uraufführung

von Iwan Wyrypajew

11. März 2011 im Studio

Frühjahr 2011 im Studio

macbeth

ein neues stück

von William Shakespeare

20. Mai 2011 im Studio

12. März 2011 im Schauspielhaus


schauspiel wiederaufnahmen 18

haarmannsland Aus dem Verhörprotokoll

ted haggard monologe

eines Massenmörders

von Michael Yates Crowley

Probebühne 3

Deutschsprachige Erstaufführung Dortmunder Premiere, Studio

kohlhaas von Marco Baliani und Remo Rostagno

ostersonntag

nach Motiven von Heinrich von Kleist

von Harriet Köhler

Dortmunder Premiere, Studio

Deutschsprachige Erstaufführung Dortmunder Premiere, Studio

specials small beast, dortmund

murakami

Monatlicher Musik-Salon

Schriftstellers Haruki Murakami

Aus der Welt des berühmten japanischen

mit Paul Wallfisch Literatur, Musik und Gaumenfreuden über den Dächern von Dortmund im HCC – szenisch und musikalisch eingerichtet von Charlotte Zilm und Paul Wallfisch Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Harenberg City Center


schauspiel dortmund

sponsoren

fĂśrderer theater- und konzertfreunde dortmund e.v.

partner

Die Fotos entstanden auf der ÂťKokerei HansaÂŤ mit freundlicher Genehmigung der Industriedenkmalstiftung.


kinder- und jugendtheater premieren

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prinz friedrich von homburg von Heinrich von Kleist 24. September 2010

räuber spielen – bis es ernst wird.

koma o.k.

Eine Stückentwicklung nach

und Schauspielern

Friedrich Schillers Drama Die Räuber

24. Februar 2011

Projekt mit jungen Menschen

12. November 2010

das kalte herz

tintenherz von Cornelia Funke

Weihnachtsmärchen

Für die Bühne bearbeitet

18. November 2010 im Schauspielhaus

von Robert Koall 15. April 2011

frühstück mit wolf von Gertrud Pigor 10. Juni 2011


wiederaufnahmen nur ein tag

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Stück von Martin Baltscheit

big deal?

ab 6 Jahren

Stück von David S. Craig

Regie: Peter Kirschke

Aus dem Englischen von Anke Ehlers

türkisch gold

ab 14 Jahren Regie: Johanna Weißert

Stück von Tina Müller ab 12 Jahren Regie: Katharina Schmidt

förderer

theater- und konzertfreunde dortmund e.v.


musiktheater


»kultur durch wandel – wandel durch kultur ...«

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Legendäre Worte, denen oft große Taten, manchmal aber auch nichts folgte. Worte, die in diesem Jahr 2010 eine ganze Region verändern sollen und auch könnten. Wer bestimmt die Richtung des Wandels? Haben wir, haben Sie liebes Publikum, schon genug teilgenommen? Wurde die Macht, die Sie haben, schon genug ergriffen? Jetzt, wirklich jetzt, ist die Zeit für Schritte hin zu Neuem, zum Risiko. Um auf diesem Wege Ihre Stadt, die Region, vielleicht sich selbst zu verwandeln, ist die Kunst, die ewige Abenteurerin, eine gute Begleiterin. Bequem ist sie nicht; singt und tanzt aus der Reihe, zerstört alle Sicherheit und führt uns an den Rand des »gesunden Menschenverstandes«. Dennoch: Vertrauen Sie sich dieser Wahnsinnigen an! Pflegen, fördern, umwerben Sie die Unberechenbare. Kämpfen Sie für die Unbezahlbare. Wie in acht Spielzeiten zuvor hat es mir große Freude bereitet, einen Spielplan für die Saison 2010/2011 zu entwerfen. Folgen Sie unseren Opernfiguren, zum Beispiel der Wassernixe Rusalka, die sich mit unglaublichem Mut aus Liebe in einen Menschen zu wandeln versucht und sich dabei fast selbst aufgibt. Eine andere Liebende wandelt sich zur Wahnsinnigen der Opernliteratur schlechthin und findet sich gerade im Irrsinn selbst (Lucia di Lammermoor). Der Hamlet des Komponisten Christian Jost wird das Zentrum des Spielplanes sein. Wann ist die Verwandlung einer Gesellschaft nur Make-up – der flotte Ausverkauf von Werten, die lästig werden? Wann ist die auch von uns so oft in Anspruch genommene Zukunftsgläubigkeit schlichtweg Ausrede, um sich mit vergangenen Fehlern nicht auseinander setzen zu müssen? Der Geist des alten Königs, Symbol einer nicht bewältigten Vergangenheit, ist Mahnung für uns alle. Und Sie werden sich wahnsinnig amüsieren in Jacques Offenbachs Operette Ritter Blaubart. Die blutrünstige Geschichte um den Mann mit dem exzessiven Verbrauch an Frauen verwandelt sich hier zur heiteren Groteske. Der Berufsalltag von Sekretärinnen fordert geradezu heraus, sich in Schreibmaschinen-Phantasien zu ergehen. Im gleichnamigen Stück von Franz Wittenbrink hören Sie viele Ihrer Lieblingssongs. Unterhaltung pur! Tiefste Tragik und irrwitzigste Komik verbindet Giacomo Puccini in drei Einaktern zu einem Abend. Wir begegnen tödlicher Leidenschaft, religiöser Verzückung und handfestem Betrug. Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel. Aber niemals Wandel ohne Kultur! Das wünschen wir uns, und wir wissen Sie, liebe Damen und Herren, an unserer Seite und freuen uns auf Ihren Besuch im Musiktheater Dortmund. Ihre Christine Mielitz, Intendantin der Oper


Christina R端mann, Julia Amos, Susanne Schubert


Vera Semieniuk, Stephan Boving, Julia Amos, Craig Bermingham, Simon Neal, Maria Hilmes


Angela Bic, Bart Driessen, Marko Ĺ pehar, Martina Schilling, Hannes Brock, Vera Semieniuk


Susanne Schubert, Simon Neal, Charles Kim, Angela Bic, Stephan Boving, Ji Young Mennekes, Vera Semieniuk, Christina R端mann, Maria Hilmes


Simon Neal, Hannes Brock, Craig Bermingham, Charles Kim, Stephan Boving, Bart Driessen, Vera Semieniuk, Angela Bic, Julia Amos


Statisterie des Theater Dortmund


Chor und Extrachor des Theater Dortmund, Chorleiter: Granville Walker


sekretärinnen schreibmaschinen-revue von franz wittenbrink 36

»It’s a man’s world?« Von wegen! Unsichtbar im Hintergrund wirken SIE, behalten den Überblick und nehmen die Launen ihrer Chefs mit stoischem Gleichmut hin: die Sekretärinnen. Zwischen Steuerreform, Tarifverhandlungen, Haushaltslöchern und OB-Wahl, zwischen Spendenquittungen und unbeglichenen Rechnungen organisieren sie das alltägliche Chaos, wimmeln ungebetene Anrufe ab und hindern ihre Chefs daran, irgendwelche Dummheiten zu begehen. Sie sind die eigentlichen Regentinnen im Büro. Dabei sind sie »unbeschreiblich weiblich«, haben »eine starke und eine schwache Seite« und natürlich »eine kleine Sehnsucht«, die über den Schreibtisch hinausgeht. Je grauer der Alltag, desto bunter die Träume. Die Gewissheit, dass die meisten davon unerfüllt bleiben werden, macht sie noch bunter. Zwar »soll’s rote Rosen regnen«, aber »neue Männer braucht das Land«. Doch der Idealmann ist fern. Oder ist er vielleicht ganz nah, versteckt hinter einem unansehnlichen Bürokittel, Superman mit Ärmelschonern? Ist diese Welt vielleicht doch »a man’s world«? Franz Wittenbrinks witzige und temporeiche Mischung aus Revue, Liederabend und Musical ist seit ihrer Hamburger Uraufführung 1995 ein Dauerbrenner auf den deutschen Bühnen geworden. In einer vergnüglichen Parade von Schlagern aus verschiedensten Jahrzehnten, mit Liedern, die das Publikum liebt und kennt, eröffnet sich der Blick in die Abgründe zwischen Aktenordner und Nagellack, und herausgelöst aus dem Showbusiness gewinnen die alten Lieder neue Bedeutung für das Heute und erhalten plötzlich ein individuelles Gesicht.

Musikalische Leitung: Michael Hönes Inszenierung: Markus Kupferblum Bühne: Hans Kudlich

Matinee: 5. September 2010

Kostüme: Ingrid Leibezeder

Premiere: 12. September 2010

Choreographie: Alexander Fend

Opernhaus


der mantel schwester angelica gianni schicchi (il tabarro)

(suor angelica)

drei operneinakter von giacomo puccini 37

texte von giuseppe adami und giovacchino forzano in italienischer sprache mit deutschen übertiteln Eine großstädtische Industrielandschaft zwischen Kohle und Stahl ist der Ort, wo der Traum von einem besseren Leben, von bescheidenem Wohlstand und Liebe in Eifersucht und Mord endet. Eine Frau der höheren Gesellschaftsschicht büßt hinter Klostermauern für ein uneheliches Kind. Doch die Unbarmherzigkeit der Gesellschaft treibt sie in den selbstgewählten Tod, in dem sie Erlösung zu finden sucht. Ein schlitzohriger Zugereister übernimmt im Erbschaftsstreit einer geldgierigen Familie die Regie und macht aus Betrügern Betrogene. Dantes »Göttliche Komödie« war die Inspirationsquelle für Puccinis drei Einakter, in denen er alle Facetten des Theaters entfaltet, vom realistischen Schauerstück über die lyrisch-empfindsame Tragödie bis zur derben Burleske. Dabei bilden die drei Stücke eine Einheit wie die Flügel eines Altars: Hölle, Himmel und Erde erscheinen projiziert ins Diesseits einer eng begrenzten Welt, in der die Menschen gefangen sind. Die letzte Grenze aber ist der Tod, der in den drei Stücken in all seinen Aspekten gegenwärtig ist: als Gewalttat, als Erlösung und als groteske Maskerade. Das Triptychon wurde 1918 erstmals komplett an der Met in New York aufgeführt. Mit der großartigen dreiflügeligen Struktur rührt Puccini an archaische Grundfragen zwischen Liebe und Tod und schlägt stilistisch den Bogen von den »impressionistischen« Stimmungsgemälden des Mantel zum lockeren parlando-Stil der Komödie. Die Produktion wird gefördert von Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V.

Musikalische Leitung: Jac van Steen Matinee: 3. Oktober 2010

Inszenierung: Christine Mielitz

Premiere: 9. Oktober 2010

Ausstattung: Kaspar Glarner

Opernhaus

Choreinstudierung: Granville Walker


rusalka lyrisches märchen von antonín dvo ák 38

dichtung von jaroslav kvapil in deutscher sprache Bedingt ein anderes Aussehen automatisch auch anders zu sein? Wenn Menschen aus unterschiedlicher kultureller Herkunft einander begegnen, prallen nicht selten gegensätzliche Welt- und Wertvorstellungen aufeinander und es entstehen spannungsvolle Reibungsflächen. Wer anders ist gilt dabei schnell als böse. Doch geht von dem Andersartigen zugleich auch immer eine geheimnisvolle Faszination aus. Das ist bei Meerjungfrauen nicht anders. Die Nixe Rusalka liebt einen schönen, jungen Prinzen. Um mit ihm zusammen sein zu dürfen, muss sie jedoch ihr altes Dasein als Wasserwesen hinter sich lassen und selbst zu einem Menschen werden – Hingabe an den Geliebten bis hin zur völligen Selbstaufgabe! Liebt sie ihn, weil sie ihn braucht, oder braucht sie ihn, weil sie ihn liebt? Zu spät erst erkennen die Verliebten die Tragweite ihrer Entscheidung und so nimmt das anfängliche Glück des jungen Paares schließlich für beide ein böses Ende. Mit der am 31. März 1901 am Prager Nationaltheater uraufgeführten Rusalka erlebte Antonín Dvořák seinen nachhaltigsten Erfolg als Opernkomponist und trug durch diesen maßgeblich zur Etablierung einer tschechischen Nationaloper bei. In Erzählungen von de la Motte Fouqué, Hans Christian Andersen und Ingeborg Bachmann ist die Geschichte bis heute auch in unseren Breiten lebendig geblieben.

Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry Inszenierung: Jetske Mijnssen Bühne: Sanne Danz

Matinee: 28. November 2010

Kostüme: Christine Mayer

Premiere: 4. Dezember 2010

Choreinstudierung: Granville Walker

Opernhaus


ritter blaubart operette von jacques offenbach 39

text von henri meilhac und ludovic halévy

Wie verbindlich ist ein Eheversprechen? Die bei einer traditionellen Trauung geforderte Formulierung »Bis dass der Tod euch scheidet« ist 2000 Jahre alt. Viel moderner und zutreffender erscheint jedoch in vielen Fällen »Bis dass ihr euch wünscht, dass der Tod euch scheidet!« Der heißblütige Lebemann Ritter Blaubart kann es einfach nicht lassen! Kaum dass er sich fest an eine ihm gefällige Frau gebunden hat, da entbrennt sein Herz auch schon für die nächste Schönheit und er wird seiner frisch angetrauten Gemahlin bereits überdrüssig. Schamlos bedient er sich der Künste seines Alchemisten Popolani, um eine nach der anderen vergiften zu lassen, damit er als frischgebackener Witwer erneut auf Brautschau gehen darf. Die Geschichte um den Frauen mordenden Psychopathen Barbe-bleu aus Perraults Märchensammlung inspirierte Künstler verschiedenster Provenienz immer wieder zu den unterschiedlichsten Ausdeutungen. Die am 5. Februar 1866 im Théâtre des Variétés in Paris uraufgeführte Fassung von Jacques Offenbach und seinen beiden Textdichtern Henri Meilhac und Ludovic Halévy rückt dabei die komischen Züge der Geschichte in den Vordergrund. In keiner anderen Offenbach-Operette prallen unterschiedlichere Charaktere aufeinander, werden Denk- und Lebensweisen so weit getrieben wie in dieser. Erlesener schwarzer Humor, untermalt von einer quirlig inspirierten Musik, haben diese Operette seit jeher zu einer der beliebtesten des Komponisten gemacht.

Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry Inszenierung: Anette Leistenschneider Matinee: 9. Januar 2011

Bühne: Christian Floeren

Premiere: 15. Januar 2011

Kostüme: Ulrike Kremer

Opernhaus

Choreinstudierung: Granville Walker


lucia di lammermoor oper von gaetano donizetti dichtung von salvatore cammarano in italienischer sprache mit deutschen übertiteln Zwei unglücklich Verliebte aus verfeindeten Familien, die erst im Tode miteinander vereint sein dürfen, bilden die Grundlage zu Donizettis Oper. Im ständigen Widerstreit zwischen Liebe und Hass, zwischen Treue und Verrat stehend, entzündet sich am Schicksal dieser beiden Liebenden ein Feuerwerk von erschütternder Tragik und mitreißendem Belcanto-Feuer, kulminierend in der wohl bekanntesten Wahnsinnsarie der Operngeschichte. Unsterblich in Edgardo, den Erzfeind ihres Bruders verliebt, soll Lucia mit Lord Bucklaw vermählt werden. Durch einen gefälschten Brief, der Lucia von der vermeintlichen Untreue ihres Geliebten überzeugt, beginnt für die junge Frau eine Verkettung unglückseliger Ereignisse, in deren weiterem Verlauf sie in einen Strudel dunkler Depressionen gerissen wird. Mit seiner am 26. September 1835 in Neapel uraufgeführten Lucia di Lammermoor erfüllte Donizetti alle Erwartungen des Publikums an eine Belcanto-Oper, ohne dabei jedoch den althergebrachten Schemata des Genres zum Opfer zu fallen. Das Werk, entstanden zu einer Zeit großer gesellschaftlicher Umwälzungen, lässt in den virtuosen Koloraturen der Lucia den Aufschrei einer ganzen Generation mit anklingen, welche sich dazu entschlossen hat, die gegebenen Machtverhältnisse auf eine Zerreißprobe zu stellen – und sei es bis in den Tod. Mit großer Originalität zeichnet Donizetti in der Wahnsinnsszene der Lucia das Bild einer Frau im angespannten Zustand zwischen den Lebensmächten Liebe, Treue und Hass, und durch Edgardos abschließende Sterbeszene wird die Stellung des Tenors schließlich zu einer Rolle aufgewertet, deren Pathos die Würde der späteren großen Tenorhelden Verdis vorausahnen lässt. Musikalische Leitung: Motonori Kobayashi Inszenierung: Christian Pade

Matinee: 27. Februar 2011

Ausstattung: Alexander Lintl

Premiere: 5. März 2011

Choreinstudierung: Granville Walker

Opernhaus

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hamlet 12 musikdramatische tableaux von christian jost nach william shakespeare 41

Hamlet blickt zurück. Er stellt Fragen, auch an unsere Zeit, indem er sich weigert, nur an die Zukunft zu denken wie alle anderen, denn das Unbewältigte lastet auf der Gegenwart und zwingt ihn zum Innehalten. Wo alle bestrebt sind, das Vergangene zu verdrängen, sieht er die Zukunft nur in einer Aufarbeitung der Vergangenheit. Damit reißt er die Wunden auf, um das fortwirkende Gift aus den Körpern zu lassen. Doch seine Spurensuche frisst ihn auf und führt ihn zur schrecklichen Wahrheit, die eine Spirale von Gewalt und Gegengewalt entfesselt. Ein einziger langer Moment entscheidet über Sein oder Nicht-Sein: »Das gesamte Geschehen spielt sich im Moment kurz vor Hamlets Tod ab – der Augenblick, in dem alle Szenen, alle Bilder in seinem Kopf wie im Zeitraffer, manch­mal auch in Zeitlupe, auftauchen.« (Christian Jost) Die Faszination der Figur Hamlet, der auch das Ballett ein neues Werk widmet, liegt in seiner Widersprüchlichkeit. Ständig wirft sich die relativierende Vernunft der Aktion in den Arm. Hamlets Suche nach Erkenntnis verlangt Sicherheit und wird doch mit dem Chaos des Lebens konfrontiert. Zwischen Handeln und Reflektion klafft ein schwindelnder Abgrund, und dieser Abgrund ist der Mensch. Der 1963 geborene Christian Jost gehört zu den gefragtesten Komponisten seiner Generation. Kompositionsaufträge erreichten ihn von den großen Orchestern aus aller Welt. Die Oper Hamlet entstand 2009 im Auftrag der Komischen Oper Berlin und wurde bei der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift »Opernwelt« zur »Uraufführung des Jahres« gewählt. Die Produktion wird gefördert vom Fonds Neues Musiktheater des Kultursekretariats NRW. Musikalische Leitung: Jac van Steen Matinee: 17. April 2011

Inszenierung: Peter te Nuyl

Premiere: 30. April 2011

Ausstattung: Sebastian Hannak

Opernhaus

Choreinstudierung: Granville Walker


die chorakademie Die CHORAKADEMIE ist mittlerweile Europas größte Singschule. Aufgeteilt in die Bereiche Kinder und Jugend sowie Konzert singen in der CHORAKADEMIE inzwischen 1300 Sängerinnen und Sänger in über 30 Chören. Mit Spaß und Freude den Chor- und Sologesang auf hohem Niveau und im Grenzbereich zur Professionalität zu fördern, ist das Bestreben dieser Singschule. In der CHORAKADEMIE treffen Kinder und Jugendliche aller Schulformen und Sozialschichten aufeinander, Erwachsene aller Berufsgruppen und Altersstufen begegnen sich. Soziale Barrieren und Berührungsschwierigkeiten werden abgebaut und treten vor der musikalischen Arbeit in den Hintergrund. Durch ein gemeinsames Ziel, das nicht durch einen persönlichen finanziellen oder materiellen Anreiz motiviert ist, wird Teamfähigkeit, Motivation und Eigeninitiative entwickelt. Eine wichtige Aufgabe der CHORAKADEMIE besteht außerdem darin, ihre Mitglieder als Interessenten für klassische Musik zu gewinnen. Dies wird natürlich durch ein eigenes, praktisches Musizieren sehr unterstützt. Ebenso ist zu beobachten, dass gerade Nichtsänger durch Theater- und Konzertbesuche bei ihren singenden Klassenkameraden, Kommilitonen oder Freunden einen ersten Zugang zur klassischen Musik finden konnten. Die Sängerinnen und Sänger der CHORAKADEMIE werden so selbst zu Botschaftern für klassische Musik verschiedenster Richtungen. Seit über zehn Jahren besteht bereits eine enge Kooperation zwischen der CHORAKADEMIE und dem Theater Dortmund. Die Inszenierung des beliebten Märchenspiels »Hänsel und Gretel« in der Spielzeit 1997/98 war es, die die freundschaftlichen Bande zwischen beiden Institutionen begründete. Seitdem sind viele gemeinsame Produktionen mit dem Theater Dortmund Wirklichkeit geworden. Zahlreiche Projekte, u. a. auch für die neue Kinderoper des Theater Dortmund, befinden sich in der Planung. Nähere Informationen zur CHORAKADEMIE erhalten Sie in der Hauptgeschäftsstelle: Nollendorfplatz 2, 44339 Dortmund, unter der Rufnummer 0231/399 80 50 oder im Internet unter www.chorakademie.de.

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kinderoper dortmund 43

Nach nunmehr zwei Jahren ist die Kinderoper zu einer festen Größe für Dortmunder Kinder und Eltern geworden. Seit Beginn ihrer Amtszeit hatte die Opernintendantin Christine Mielitz für ihr Projekt geworben und es schließlich mit Hilfe ihres Mitstreiters Harald Heinze, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Kinderoper und großzügiger Unterstützung der Gelsenwasser AG realisieren können. In diesem in Deutschland einzigartigen, nur zu diesem Zweck erbauten kleinen Opernhaus spielen Kinder an der Seite von Profis für Kinder, machen Grundschulen im Operazzi-Projekt erste Erfahrungen mit der Oper, probt der Kinderopernclub »Die grünen Kröten« für die Uraufführung Zirkus Furioso. Mit einer Besucherauslastung von über 90% hat die Kinderoper die an sie gestellten Erwartungen erfüllt. Kleine, feine Opernproduktionen, Mitmach-Projekte und beliebte Stücke machen auch in dieser Abschiedsspielzeit von Opernintendantin Christine Mielitz das Gesicht der Kinderoper aus.

»die grünen kröten« Singen, spielen, selbst auf der Bühne stehen – das alles können Kinder zwischen 6 und 12 Jahren im Kinderopernclub »Die grünen Kröten«. Der Club trifft sich vierzehntägig und arbeitet zusammen mit Profis – Sängern, Musikern, Schauspielern, Theaterpädagogen – an einer eigenen Aufführung in der Kinderoper. Neben der eigenen »Bühnenerfahrung« stehen gemeinsame Besuche im Opernhaus vor und hinter den Kulissen auf dem Programm. Oper erleben mit allen Sinnen.

operazzi In der einwöchigen Opernwerkstatt können Grundschüler in die Rolle des »Leitungsteams« einer Oper schlüpfen: begleitet von den Profis des Opernhauses erfinden sie eine Geschichte, wählen die passende Musik dazu aus, gestalten Bühne und Kostüme. In nur einer Woche entsteht eine eigene kleine Opernaufführung, gesungen und gespielt von Sängern und Musikern des Opernhauses für die teilnehmende Schule. Interessierte Dortmunder Grundschulen können sich bei der Theaterpädagogin für das Musiktheater, Heike Buderus, anmelden.


stella das zebra musikalisches purimspiel von daniel schindler uraufführung Auf den Straßen herrscht ein aufgeregtes Durcheinander. Menschen laufen in bunten Kostümen umher und rufen sich ausgelassene Späße zu. Es herrschen Heiterkeit und Frohsinn, es wird gelacht, gegessen, getrunken und getanzt, denn heute ist ein ganz besonderer Festtag – es ist Purim! Jüdische Feste werden intensiv und auf vielerlei Art begangen. Feste vermögen zu verbinden und im gemeinsamen Feiern sogar dabei zu helfen, sich miteinander vertraut zu machen und Freundschaften zu schließen. Dies ist freilich nur dann möglich, wenn sich Menschen darauf einlassen, ungeachtet ihres Alters, Glaubens oder Geschlechts, ein solches Fest gemeinsam zu begehen – zum Beispiel im Theater. In Anlehnung an die jüdische Festtagstradition des Purimspiels, bietet diese Uraufführung, unter Einbeziehung traditioneller jiddischer und jüdischer Volkslieder, eine kindgerechte, bunte Variante der alttestamentarischen Geschichte um die jüdische Königin Esther, angesiedelt in einer phantasievollen und fröhlichen Fabelwelt. Stella, ein Zebra aus dem Volk der »Zebräher«, lebt glücklich in einer Wüstenoase unter dem Schutz des Wüstenkönigs. Ihre große Leidenschaft ist das Tanzen. Eines Tages taucht plötzlich der garstige Wolf Hamann in der Oase auf und verliebt sich sofort in die liebreizende Stella. Als diese seine Liebe jedoch nicht erwidert, beschließt er, sich für diese Kränkung bitter an ihr zu rächen ... Die Produktion wird gefördert vom Förderverein Kinderoper Dortmund e. V., Theaterund Konzertfreunde Dortmund e. V. und dem Ministerpräsidenten des Landes NRW. Geeignet für Kinder ab 6 Jahren.

Musikalische Leitung: Michael Hönes Inszenierung: Miriam Schmuck

Premiere: 2. Oktober 2010

Ausstattung: Agnieszka Lewandowska

Kinderoper

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das schlaue gretchen kinderoper von martin smolka 45

text von klaus angermann nach einer erzählung von jan werich Gegen weiblichen Scharfsinn kann auch die Macht des Königs nichts ausrichten. Das Szepter in der Hand des Herrschers erschlafft vor der Kraft der Intelligenz, und wer es auf die Machtprobe ankommen lässt, zieht unweigerlich den kürzeren. Gretchen ist die Tochter eines Fischers und daher mit allen Wassern gewaschen. Sie ist geradezu versessen auf Rätselaufgaben, vor allem wenn sie unlösbar erscheinen. Es ist daher kein Wunder, dass sich der König auf der Stelle in sie verliebt und sie zur Königin macht. Doch liebt er sie wirklich, oder gefällt ihm nur ihre Schlauheit? Jedenfalls muss er erkennen, dass er ihr letztlich nicht das Wasser reichen kann, und mit dieser Einsicht kann aus dem Rätselspiel vielleicht doch noch wahre Liebe werden. Martin Smolka, einer der bekanntesten und originellsten tschechischen Gegenwarts­ komponisten, hat diese Kinderoper 2006 nach dem Libretto von Klaus Angermann geschrieben. Und wie immer in Smolkas Musik sind auch in diesem Stück eine Menge ungewöhnlicher und grotesker Klänge zu hören. Aber auch aus den Mündern der Sänger kommen häufig überraschende Laute. Vom Singen bis zum Schreien ist alles dabei, und in welcher Oper sonst erlebt man, wie der Sänger stottert und nach Worten sucht, diese aber nicht findet? Die Produktion wird gefördert vom Förderverein Kinderoper Dortmund e. V. und dem Kultursekretariat NRW. Das schlaue Gretchen ist eine witzige Märchenoper für Kinder ab 8 Jahren, an der auch Erwachsene ihren Spaß haben werden.

Musikalische Leitung: Michael Hönes Premiere: 20. Februar 2011

Inszenierung: Martin Berger

Kinderoper

Ausstattung: Anna Hörling


musiktheaterpädagogik rund um die stücke des spielplans Inszenierungsgespräche Infobriefe und Materialien für Lehrer Die Entstehung einer Oper als »Probenklasse« miterleben: Nach einer szenischen Einführung besuchen die SchülerInnen Arbeitsproben und schließlich mit dem Blick des »Kenners« eine Vorstellung

jugendclub 13 – 26 Jahre Als Mitglied im Jugendclub am Theater Dortmund kann man fast alles ausprobieren, was auf und hinter der Bühne passiert. Außerdem kann man zum Sonderpreis in die Oper gehen. Mitgliedsbeitrag: keiner.

spielwerkstatt oper An sechs Terminen steht die Geschichte der Meerjungfrau Rusalka aus der gleichnamigen Dvořák-Oper im Mittelpunkt: Szenisch, musikalisch, bei einem Probenbesuch. Ab 4. November 2010

projekttage für schul- und jugendgruppen Besonders für jüngere Schüler werden spielerische Kurzeinführungen im Klassenraum angeboten.

praxisbezogene fortbildungen für Studenten, Studienseminare und Lehrerkollegien zu Methoden der Musiktheaterpädagogik

themenabende für pädagogen Schon vor der Premiere Einblick in die Inszenierung gewinnen

führungen hinter die kulissen – informationen zu theaterberufen Informationen und Anmeldung bei Heike Buderus

schule im opernhaus Die Einladungen erfolgen wie immer zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 an alle Dortmunder Schulen.

Kontakt

Kontakt Schule im Opernhaus

Kontakt

Musiktheaterpädagogik

Christian Willing/Ingeborg Pyttlik

Pädagogischer Arbeitskreis

Heike Buderus

Tel. 0231/50 22423

im Musiktheater PAK

Tel. 0231/50 22413

Fax 0231/39 55356

Ulrike Kemper

hbuderus@theaterdo.de

s.c.willing@t-online.de

Tel. 0231/28 672 631

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förderverein kinderoper dortmund e. v. 47

Wer als junger Mensch einmal Oper live erleben konnte, den lässt dieses Erlebnis nicht mehr los. Denn die Oper ist in der Verbindung von Szene, Dekoration, Musik und Gesang eine faszinierende Kunstform und ein Gesamtkunstwerk, das alle Sinne anspricht. Der Förderverein Kinderoper Dortmund e. V. wurde am 01. September 2005 gegründet. Der Verein beschreibt es als seine Aufgabe, die musikalische und musiktheatralische Nachwuchsbildung in Dortmund durch die Einrichtung und den Betrieb einer Kinderoper ideell und materiell zu unterstützen. Erstes Ziel war die Errichtung einer eigenen Spielstätte. Dies ist mit Hilfe vieler Spender erreicht worden, so dass die Kinderoper am 05. Mai 2008 eröffnet werden konnte. Künftig kommt es darauf an, die Kinderoper in ihrer laufenden Arbeit zu unterstützen, Produktionen zu fördern und sie zu einem Ort künstlerischer Begegnung zu entwickeln. Werden auch Sie ein Förderer der Kinderoper Dortmund und unterstützen Sie diese eigens für die kleinen Zuschauer errichtete Spielstätte und damit die künstlerische und kulturelle Entfaltung der Kinder dieser Stadt. Wir freuen uns auf Ihre Mitgliedschaft.

Kontakt und Infos: Föderverein Kinderoper Dortmund e. V. c/o DSW21 Frau Eva Blankenberg Deggingstr. 40, 44141 Dortmund Tel. 0231/95 5-2 782, e.blankenberg@dsw21.de


richard wagner-verband dortmund e. v. 48

Dem Richard Wagner Verband International gehören mehr als 45.000 Mitglieder an. Das Schaffen Richard Wagners und die Förderung junger Musiker stehen im Mittelpunkt des Interesses. Der Dortmunder Richard Wagner Verband bietet Ihnen ein vielfältiges kulturelles Veranstaltungsangebot wie Konzertveranstaltungen – Liederabende – Vorträge – Gespräche und Diskussionen – Autorenlesungen – Theaterfahrten – Studienreisen und Besichtigungen. Wir unterstützen die von Richard Wagner gegründete Stipendienstiftung und schicken jährlich vier begabte junge Künstler zum Besuch der Festspiele nach Bayreuth. In unserem Verband finden Sie eine kunstbegeisterte Gemeinschaft, die sich über Themen aus Musik und Theater austauscht. Wollen Sie nicht auch als Mitglied unseres Verbandes die vielseitigen Angebote nutzen und gleichzeitig Mäzen junger Sänger und Musiker werden? Jahresbeitrag 35,- € (Doppelmitgliedschaft 60,- ) Fordern sie Unterlagen an: Richard Wagner-Verband e. V. Ortsverband Dortmund

Geschäftsstelle: Dr. Sonja Müller-Eisold Bahnebredde 7, 44229 Dortmund Tel. 0231/73 02 36, Fax 0231/97 10 10 20 mueller-eisold@t-online.de


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theater- und konzertfreunde dortmund e. v. Die Theater- und Konzertfreunde Dortmund sind mit rund 1.500 Mitgliedern einer der stärksten aktiven Vereine in Deutschland und fördern das kulturelle Leben der Stadt Dortmund durch Unterstützung von Produktionen aller Sparten des Theaters und des Konzerthauses. Leistungen des Vereins: Opernball Galakonzert Adventskonzert Einführungsmatineen Begegnungen mit Künstlern Blick hinter die Kulissen Kulturreisen, Museums- und Ausstellungsbesuche Vorteile der Mitgliedschaft: Ihre Stimme in Fragen der Kunst und Kultur Preisermäßigungen bei vielen Veranstaltungen Bevorzugte Kartenreservierung vor dem offiziellen Vorverkauf Kostenfreier Kartenservice Informationen zum Angebot des Theaters, Konzerthauses sowie den Veranstaltungen des Vereins und vieles andere mehr Bei uns lernen sich Menschen kennen, die eines verbindet: Freude am Theater und Liebe zur Kunst. Machen Sie mit – werden Sie Mitglied! Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V. Tel. 0231/54 33 546 www.theaterundkonzertfreunde.de


ballett


sehr geehrte damen und herren, liebes publikum, 53

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: »Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt.« Unsere Zeit macht es Künstlern nicht leicht, aufzuwachen und sich auf den Weg zu machen. Finanznöte lasten auf den Kommunen und Politiker diskutieren über die Verzichtbarkeit von Kunst für das öffentliche Leben. Das Ballett Dortmund, bestehend aus fünfundzwanzig Künstlerinnen und Künstlern aus einundzwanzig Nationen, bildet in diesem Zusammenhang einen unschätzbaren Gewinn für die kulturelle Vielfalt sowie das kreative Potenzial in unserer Stadt, dessen Gegenwert sich schwerlich im Lichte nackter Zahlen ermessen lässt. Trotz der erforderlichen Sparzwänge wollen und werden wir es nicht an der Qualität mangeln lassen, Sie mit unseren Produktionen zu begeistern. Mit drei großen internationalen Ballettgalas, zwei aufregenden Premieren und einer Neufassung, einer Wiederaufnahme sowie der Fortsetzung unserer Jugend- und Seniorenprojekte halten wir auch für die kommende Spielzeit 2010/11 ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für Sie bereit. Neue Wege beschreitet man niemals allein. Weggefährten sind notwendig. Das Ballett Dortmund ist in der vergangenen Spielzeit wieder ein gutes Stück weiter gekommen. Die Stadt Dortmund hat mit dem »Ballettzentrum Westfalen« eine Stätte der Begegnung geschaffen, welche für Aufsehen weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus gesorgt hat. Ohne Ihr anhaltendes Interesse, Ihre Treue und anhaltende Unterstützung, verehrtes Publikum, wäre deine solche Entwicklung kaum denkbar gewesen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei Ihnen bedanken. Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Ich wünsche Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren, und uns, dem Ballett Dortmund, eine aufregende Spielzeit. Ihr

Xin Peng Wang, Ballettdirektor


Andrei Morariu, Eugeniu Cilenco, Arsen Azatyan, Johanna Fรถrsterling


Taulant Shehu, Vanessa Carecci, Yuri Polkovodtsev, Rina Hirashita, Alessandra Spada


Sayo Yoshida, Luke Aaron Forbes, Masanobu Negishi, Vanessa Shield


Andrei Berihoi, Rosa Ana Chanza Hernandez, Esther Perez Samper


Adrian Robos, Risa Tateishi, Monica Fotescu-Uta, Sergio Carecci, Philip Woodman


Mark Radjapov, Eveline Drummen, Jelena-Ana Stupar, Barbara Melo Freire


h.a.m.l.e.t.

die geburt des zorns ballett von xin peng wang musik von arvo pärt

Ein junger Mann kehrt heim aus der Fremde. Sein Vater ist tot, seine Mutter an der Seite eines anderen. Was war der Preis ihres Glücks? Ein junger Mann kehrt heim in die Fremde. Ein schlimmer Verdacht ist ihm in die Seele gestanzt. Selbst Ophelias Lächeln erfriert an seiner kalten Wut. Dortmunds Ballettdirektor Xin Peng Wang nimmt sich nach Romeo und Julia eines weiteren weltberühmten Dramas von William Shakespeare an und gestaltet die Geschichte des melancholischen Dänenprinzen als Verwirrspiel um Lügen und Wahrheiten, Gewissen und Gewissheit, Ahnung und Amok … Gemeinsam mit dem Dramaturgen und Schriftsteller Christian Baier (u. a. Krieg und Frieden, The Last Future) erkundet er die eisigen Höhen der Traurigkeit, wo jedes Gefühl zum Rätsel erstarrt, und jedes tröstende Wort zur Beleidigung wird. Mit ihrer neuen Kreation setzen sie ihre Auseinandersetzung mit den »existenziellen Befindlichkeiten des 21. Jahrhunderts« fort. Der »Geburt der Sehnsucht« (Romeo und Julia) folgt nun die »Geburt des Zorns«. Die Musik des renommierten estnischen Komponisten Arvo Pärt (geboren 1935) bewegt sich zwischen expressivem Ausdruck und meditativer Innerlichkeit. Zum ersten Mal wird Pärts tönender Kosmos zur Grundlage eines abendfüllenden Balletts. Archaische Klangwelten prallen auf filigrane melodische Schwebezustände und spannen über den jahrhundertetiefen Abgrund europäischer Geistes- und Kunstgeschichte hinweg eine Brücke zwischen Ästhetik und Spiritualität.

Choreographie: Xin Peng Wang Bühne: Frank Fellmann

Matinee: 31. Oktober 2010

Kostüme: Talbot Runhof

Premiere: 6. November 2010

Konzept, Idee und Szenario: Christian Baier

Opernhaus

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mozart

neufassung ballett von xin peng wang

musik von wolfgang amadeus mozart u. a.

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Es gibt zwei Mozarts: Den einen sollen wir kennen. Um den anderen wissen wir, ohne dass ein umfassenderes Interesse daran bestünde, ihn uns auch näher zu bringen. Kaum ein Komponist vor oder nach ihm steht so im Schatten seiner selbst, aus keiner anderen Musikerbiographie pickt sich die Nachwelt unersättlich mit spitzen Schnäbeln jene Leckerbissen, die dem jeweiligen Geschmack der Zeit am ehesten entsprechen. »Er brauchte«, bringt es der Philosoph Norbert Elias auf den Punkt, »die aktuelle Bestätigung seines Wertes durch andere, insbesondere durch seinen engen Bekannten- und Freundeskreis. Auch von den meisten Menschen seines früheren Kreises wurde er schließlich verlassen. das war nicht allein ihr Fehler – so eindeutig liegt die Geschichte nicht. Aber ohne Zweifel wurde er einsamer. Vielleicht gab er sich am Ende einfach auf und ließ sich fallen.« Zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart befasste sich Xin Peng Wang intensiv mit dem Leben und Schaffen jenes Ausnahmekünstlers, der als »Wunderkind und Genie« die Kulturgeschichte durchgeistert. In der Neufassung seines Erfolgsballetts spürt Xin Peng Wang dem Preis nach, den man zu Lebzeiten für Unsterblichkeit bezahlt: »Die Ikone Mozart befriedigt unser Verlangen nach dem Außergewöhnlichen und Unkonventionellen, dem Menschen Mozart aber begegnen wir mit Zurückhaltung und Beklemmung: Er verbrannte sich binnen 35 Jahren vollkommen. Er war nur ein unaufhaltsam versteinernder Gast in seinem eigenen Leben ...«

Matinee: 5. Dezember 2010

Choreographie: Xin Peng Wang

Premiere: 12. Dezember 2010

Bühne und Kostüme: Jérome Kaplan

Opernhaus

Konzept der Neufassung: Christian Baier


dreiteiliger ballettabend

körper.tanzen.formen mit choreographien von george balanchine, benjamin millepied und william forsythe musik von igor strawinsky, johann sebastian bach und thom willems Dieser Abend präsentiert dem Publikum einen Gang durch die Geschichte des modernen Tanzes und vereint drei Choreographen, die auf ganz unterschiedliche Weise die Tradition des klassischen Bewegungsvokabulars für das 21. Jahrhundert hinterfragen. In seiner 1967 uraufgeführten Choreografie Rubine entwickelte der Urvater des modernen Tanzes George Balanchine seine bis dahin völlig neuartige, neoklassizistische Tanzsprache weiter, inspiriert von Arbeiten des Schmuckdesigners Claude Arpels und zu Musik von Igor Strawinsky. Mit ANIMA des New Yorker Choreographen Benjamin Millepied gelangt ein Werk zur Aufführung, das den neoklassischen Bewegungskanon auf seine Aktualität hin überprüft. Millepied, selbst ein Schüler der von Balanchine gegründeten »School of American Ballet«, hat das Erbe Balanchines aufgegriffen und wie kein Zweiter für seine eigenen Arbeiten adaptiert und weiterentwickelt. Millepied gilt heute als einer der ganz großen Shootingstars des zeitgenössischen Tanzes, dessen Choreographien sich durch einen bemerkenswert musikalisch-fließenden Bewegungsstil auszeichnen. Mit The Second Detail von William Forsythe gelangt schließlich ein Meisterwerk der Dekonstruktion auf die Bühne, welches die unverkennbare Handschrift des Wegbereiters des zeitgenössischen Tanzes trägt: schräg, kantig und verspielt. Bereits in der Spielzeit 2008/09 konnte das Publikum The Second Detail auf der Dortmunder Bühne erleben. Damit wird die Linie des Abends stimmig und wirkungsvoll abgerundet.

Matinee: 20. März 2011 Premiere: 26. März 2011 Opernhaus

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internationale ballettgala XI – XIII Auch in der Spielzeit 2010/11 lädt Dortmunds Ballettdirektor Xin Peng Wang wieder Stars und Newcomer der internationalen Ballettszene nach Dortmund ein, um auf der Bühne des Opernhauses dem Publikum einen Einblick in die gegenwärtige Welt des Tanzes zu geben und für Tänzer und Choreographen aus aller Welt einen Ort der Begegnung und des produktiven Austauschs zu erschaffen. Dem Publikum wird die Gelegenheit dazu geboten, die aktuellen Trends und Entwicklungen der internationalen Ballettszene in ihrer ganzen faszinierenden Vielfalt kennenzulernen. An insgesamt vier Abenden präsentiert das Ballett Dortmund gemeinsam mit internationalen Stargästen wieder einen Tanzmarathon, bei dem es an jedem Abend andere Akzente zu entdecken gibt. Freuen darf sich das Publikum auf ein Wiedersehen mit Publikumsliebling Steven McRae, einem absoluten Weltstar vom Royal Ballet London, sowie Stargäste des Nederlands Dans Theater, der Opera de Paris, des New York City Ballet und natürlich auf viele weitere, hochkarätige Überraschungen ... Die Internationale Ballettgala XII wird am 16. Oktober 2010 im Rahmen des HollandPanorama vom Niederländischen Kulturministerium gefördert.

Termine: 25., 26. September 2010, Internationale Ballettgala XI 16. Oktober 2010, Internationale Ballettgala XII 24. Oktober 2010, Internationale Ballettgala XIII Opernhaus

Künstlerische Leitung: Xin Peng Wang


seniorentanztheater 64

Mit der Gründung des Seniorentanztheaters im Mai 2009 verfolgen Ballett, Theater und das Kulturbüro der Stadt Dortmund das gemeinsame Ziel, Spielräume kreativen Ausdrucksvermögens im Alter zu schaffen. Unter der künstlerischen Leitung der international arbeitenden Choreographin und Tanzpädagogin Barbara Cleff erarbeitet das Ensemble – Frauen und Männer im Alter ab 55 Jahren – grundlegende Elemente des Tanztheaters und präsentiert Choreographien, die den Reichtum eines ganz eigenen körperlichen Ausdrucks spiegeln. Die individuellen Möglichkeiten, die Neugierde und der eigene Erfahrungsschatz sind hierbei Ausgangspunkt und Wegweiser. Durch die Teilnahme an einem künstlerischen Prozess kann individuelle Lebendigkeit erfahrbar und über das eigene Empfinden hinaus sichtbar werden. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 30 Personen. Aufgrund der großen Nachfrage wird eine Warteliste geführt. Die Teilnahme ist mit einem Kostenbeitrag verbunden.

Organisation und Ansprechpartner: Barbara Huber Theater Dortmund, Kuhstraße 12, 44137 Dortmund sen.tanztheater.ballett.do@googlemail.com


schoolmotions zuschauen, hineinschnuppern, mitmachen

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zugeschaut: der kleine mozart Das Ballett stellt Xin Peng Wangs Choreographie Mozart in eigens moderierten Vorstellungen für junges Publikum vor.

in bewegung gesetzt Ein Projekttag für Schulklassen Vor dem Besuch einer Ballettvorstellung haben die Schüler bei szenischchoreographischer Arbeit die Möglichkeit, ihre Brücken zur Choreographie des Abends zu finden. In der praktischen Auseinandersetzung mit den Figuren auf der Bühne erfinden sie selbst Haltungen und Bewegungen für diese Personen. Unter der Anleitung eines Theaterpädagogen werden diese Bewegungen überführt in typische tänzerische Muster der Figuren. So entsteht eine Verbindung zwischen eigner Interpretation und der Choreographie des Abends. Diese Erfahrung setzt sich auf verschiedenen Ebenen fort- auf der Ebene der Figurenkonstellationen, der zentralen Bilder. Während eines Vorstellungsbesuches treffen Schüler so immer wieder auf Punkte, an denen sie selbst bereits gearbeitet haben. In einer Lehrerfortbildung stellen wir diese Methode der Einführung interessierten Pädagogen vor.

dabei sein Auch in dieser Spielzeit gibt das Ballett wieder Schulen die Möglichkeit, in einer Choreographie von Xin Peng Wang dabei zu sein. Unter der Anleitung von Tanzpädagogen erarbeiten sie ihre eigene Tanzsprache und stehen mit den Tänzern in einer Vorstellung gemeinsam auf der Bühne.

tanz erfahren Wir laden Menschen jeden Alters ein, in kleinen und großen Projekten im Ballettzentrum ihre eigene Erfahrung mit dem Tanz zu machen. Bitte die aktuellen Ankündigungen auf der Homepage beachten.

Informationen und Anmeldung:

Kontakt Sponsorships und Förderung:

Heike Buderus, Theaterpädagogin

Heinz-Jürgen Fey, Sonderbeauftragter Sponsorships

Tel. 0231 / 50 22 413

Tel. 0231 / 91 28 430

hbuderus@theaterdo.de

hj.fey@ballet-meets-business.de


ballettzentrum westfalen 66

Das »Ballettzentrum Westfalen« hat sich als fester Bestandteil der Dortmunder Kulturlandschaft etabliert. Wenige Monate nach seiner Entstehung durch eine Umwidmung des ehemaligen Sonnenenergieforums im Westfalenpark, die durch das Engagement der RWE Enegie AG möglich wurde, bietet es eine deutliche Verbesserung der Trainings- und Probebedingungen des Ballett Dortmund. In der vergangenen Saison haben insbesondere die neue Reihe Unlimited – junge Choreographen, neben dem Elevenprogramm die zweite Säule der Nachwuchsförderung des Ballett Dortmund, und das Jugendprojekt Schoolmotions von den neuen Möglichkeiten profitiert. Darüber hinaus ist das Haus auch zu einem Ort der Begegnung geworden. Es ist das »Schaufenster« des Ballett Dortmund, die Besucher des Westfalenparks können durch die großzügigen Glasflächen Einblick in die alltägliche Arbeit der Tänzerinnen und Tänzer nehmen. Kleine Veranstaltungen wie z. B. Werkstattgespräche, die das übliche Ballettprogramm im Theater Dortmund ergänzen, bieten den Tanzinteressierten zusätzliche Einblicke und ermöglichen es dem Ballett Dortmund, sich stärker seinem Publikum zu öffnen. Seminare und Konferenzen, wie die Bundeskonferenz der Ballettund Tanztheaterdirektoren dokumentieren den Stellenwert des Ballett Dortmund in der nationalen und internationalen Tanzszene.

Kontakt und Organisation: Ballettzentrum Westfalen

Philipp Jüttner

Florianstraße 2

pjuettner@theaterdo.de

44139 Dortmund

Tel. 0231/50 26 488


ballettfreunde dortmund e. v. 67

Sie haben Ihre Freude an den erfolgreichen Darbietungen des Ballett Dortmund? Sie können an diesem Erfolg teilhaben – als Mitglied des Fördervereins Ballettfreunde Dortmund e. V. leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Ballett Dortmund und haben zugleich die Möglichkeit, die Ballettcompagnie bei Training und Proben aus nächster Nähe kennenzulernen. Die Ballettfreunde Dortmund haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Ballett Dortmund in vielfältiger Weise zu unterstützen. Die Mitglieder setzen sich für die Compagnie ein – in materieller Hinsicht durch ihre Mitgliedsbeiträge, in ideeller Hinsicht durch die Förderung der Verbundenheit der Menschen unserer Region mit der Kunstgattung Ballett. Im Gegenzug und als Dank genießen die Mitglieder besondere Vorzüge und exklusive Einblicke. Sie sind nicht nur Zuschauer, sondern Begleiter des Balletts. Als Mitglied können Sie Ihre Karten für Ballettvorstellungen bereits für die gesamte Spielzeit, mit einem Nachlass von 10%, beim Mitglieder-Service vorbestellen: Ursula und Detlef Wnuck Tel. 02304 /7 89 220 detlef.wnuck@ballettfreunde-dortmund.de

Ballettfreunde Dortmund e. V. Geschäftsstelle: Ballettzentrum Westfalen Florianstr. 2, 44139 Dortmund www.ballettfreunde-dortmund.de


Dortmunder Philharmoniker


konzerte


we are the music makers

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Unter dem hohem Druck von wirtschaftlichen Entwicklungen mit Tendenzen zur Vereinsamung und Verhärtung in unserer Gesellschaft, müssen Kunst und Kultur im Allgemeinen und Musik im Besonderen in unserer Stadt eine feste Burg bleiben. Das Konzertprogramm der Dortmunder Philharmoniker reicht von romantischer Sinfonik mit einem großen Brahms-Schwerpunkt bis zu klassischen Meisterwerken, von philharmonischer Kammermusik bis zur Musik unserer Zeit: unsere Farbpalette beschreibt das Spektrum eines musikalischen Regenbogens – reich an Variation und Kontrast. Daran beteiligt sind nationale und internationale Solisten wie u. a. Isabelle Faust, Thorleif Thedéen, Nils Mönkemeyer und Iris Vermillion, die unser Orchester mit hochkarätigen Auftritten beehren werden. Mit Unterstützung der Niederländischen Regierung kommt ein spartenübergreifendes Projekt zustande, das Sicht bietet auf holländische Kunst und Künstler. Lassen sie sich vom Holland-Panorama in seiner Vielfalt in Konzert, Kinderoper, Kammermusik, Familienkonzert und Ballett überraschen. Zusammen mit den Theater- und Konzertfreunden haben wir eine Extra-Reihe Wiener Klassik & Co. – Das wünsch ich mir! gegründet, in der Solisten aus dem eigenen Orchester glänzen werden. Mit großer Hingabe widmen wir uns auch der Musik des allgepriesenen Komponisten Christian Jost, der 2011 »composer in residence« sein wird. Als Oper des Jahres 2009 kommt in Dortmund sein Hamlet auf die Bühne, im Konzert ist Jost mit zwei höchst emotionalen Bekenntnissen vertreten. Unter Beteiligung des berühmten, von Simon Rattle gegründeten sinfonischen Chors des CBSO Birmingham werden wir mit Brittens War Requiem einen weiteren Höhepunkt unserer Spielzeit bieten. Mit diesem Meisterwerk präsentieren sich die Dortmunder Philharmoniker außerdem in Rotterdam und Eindhoven. Der Philharmonische Chor unserer Partnerstadt Leeds ergänzt unsere Kooperation mit fünf Dortmunder Chören bei Edward Elgars faszinierender Ode The Music Makers. Sei es als Zeitinsel, Klangwolke oder Musik-Universum: Unsere Programme werden wieder ein Zufluchtsort von hochwertigem Genuss sein. »WIR SIND DIE MUSIKMACHER« ... Wir sind für Dortmund da ...!!!

Jac van Steen, Generalmusikdirektor


Robin Davis (Repetitor), Motonori Kobayashi (2. Kapellmeister), Michael Hรถnes (Repetitor), Ralf Soiron (Repetitor)


Dominik Zinstag, Johannes Leitner, Roland Grabert, Gregor Fas, Monika Lorenzen


Branca Weller, Britta Wagner, Birgit Welpmann, Lore Militzer, Karl-Josef Kels, Henning Stahl, Mechthild Berief


Margit Erdelyi, Johannes Hobbing, Florian Sebald, Peter Marx, Vera Plum, Volkmar Schรถller, Gesa Renzenbrink, Christiane Dimigen


Klaus-Werner Lode, Wolfram Weber, Ferenc Pal, Denis Krotov, Maximilian N채scher, Hauke Hack, Barbara Kohl, Frank Rudolph, Ilsaben Arndt, Iris Plettner, Bela Tambrea, Bettina Geiger


Frank Kistner, Thomas Kerstner, Stefanie Dietz, Fredrick Dweir, Armin Behr, Mitsugu Hotta, Keiko Koide, JĂźrgen PĂśchhacker, Martin Burghardt


Alexander Prushinskiy, Elke Hies, Marjan Hesse, Andreas Greuer, Christa Gerdsmeier, Natalie Breuninger, Dorothea Marx, Nikolaus Kรถnig, Roman Nowicki, Florian Winkelmann, Bjรถrn Kuhlen, Martin Westerhoff, Markus Beul, Ulrike Grosser


Jan Golebiowski, Shukuko Okamoto-Farges, Judith Laufen, Ioan Bic, Tomoko Tadokoro, Helmut Kossow, Joo Won Park, Irina Pรถchhacker, Inna Tcherkassova


1. philharmonisches konzert

aimez-vous brahms IV? 80

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Nach Dir, Herr, verlanget mich – Kantate BWV 150 (1708-10)

Béla Bartók (1881-1945) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Sz 95 (1930/31)

Johannes Brahms (1833-1897) Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (1884/85)

Jac van Steen, Dirigent

21. September 2010 K 2, K 6

Roland Pöntinen, Klavier

22. September 2010 K 3, K 8

Sinfonischer Chor der Chorakademie

Konzerthaus 20.00 Uhr

am Konzerthaus Dortmund

Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Joachim Gerbens, Einstudierung

im Komponistenfoyer


2. philharmonisches konzert

erinnerung 81

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Die Weihe des Hauses – Ouvertüre op. 124

Gustav Mahler (1860-1911) 6 frühe Lieder (in der Orchestrierung von Luciano Berio) Hans und Grete Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald Frühlingsmorgen Phantasie Scheiden und Meiden Erinnerung

Anton Bruckner (1824 -1896) Sinfonie d-Moll – Nullte (1864)

26. Oktober 2010 K 2, K 7 27. Oktober 2010 K 3, K 9 Konzerthaus 20.00 Uhr Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Gabriel Feltz, Dirigent

im Komponistenfoyer

Iris Vermillion, Mezzosopran


3. philharmonisches konzert

aimez-vous brahms II? im rahmen des holland-panoramas

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Joseph Haydn (1732-1809) Sinfonie Es-Dur Hob. I:22 – Der Philosoph (1764)

Tristan Keuris (1946 -1996) Konzert für Klavier und Orchester (1980)

Johannes Brahms (1833-1897) Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877)

23. November 2010 K 2, K 6 24. November 2010 K 3, K 8 Konzerthaus 20.00 Uhr Jac van Steen, Dirigent

Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Ralph van Raat, Klavier

im Komponistenfoyer


4. philharmonisches konzert

aimez-vous brahms I? 83

Johannes Brahms (1833-1897) Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 (1862-76)

Christian Jost (*1963) – Composer in Residence CodeNine (2009)

Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (1874, 1877/78)

1. Februar 2011 K 2, K 7 2. Februar 2011 K 3, K 9 Konzerthaus 20.00 Uhr Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Jac van Steen, Dirigent

im Komponistenfoyer

Isabelle Faust, Violine


5. philharmonisches konzert

wahlverwandtschaften 84

Johannes Brahms (1833 -1897) Variationen für Orchester über ein Thema von Haydn B-Dur op. 56 a (1873)

Béla Bartók (1881-1945) Konzert für Viola und Orchester Sz 120 (1945)

Joseph Haydn (1732-1809) Sinfonie Nr. 104 D-Dur Hob. I: 104 (1795) – Salomon

22. Februar 2011 K 2, K 6 23. Februar 2011 K 3, K 8 Konzerthaus 20.00 Uhr Michael Sanderling, Dirigent

Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Nils Mönkemeyer, Viola

im Komponistenfoyer


6. philharmonisches konzert

aimez-vous brahms III? 85

Claude Debussy (1862-1918) Printemps – Suite symphonique L 61 (1884)

Willem Jeths (*1959) Fas / Nefas für Harfe und Orchester (1997)

Johannes Brahms (1833-1897) Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 (1883)

22. März 2011 K 2, K 7 23. März 2011 K 3, K 9 Konzerthaus 20.00 Uhr Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Ed Spanjaard, Dirigent

im Komponistenfoyer

Godelieve Schrama, Harfe


7. philharmonisches konzert

die blaue blume 86

Maurice Ravel (1875-1937) Valses nobles et sentimentales (1912)

Luciano Berio (1925-2003) Chemin VII f端r Saxophon und kleines Orchester (1995)

Franz Schubert (1797-1828) Sinfonie Nr. 9 C-Dur D 944 (1825/26)

12. April 2011 K 2, K 6 13. April 2011 K 3, K 8 Konzerthaus 20.00 Uhr Marzio Conti, Dirigent

Einf端hrung jeweils um 19.15 Uhr

Claude Delangle, Saxophon

im Komponistenfoyer


8. philharmonisches konzert

gegen das vergessen 87

Benjamin Britten (1913-1976) War-Requiem op. 66 (1962)

Mein Thema ist der Krieg und das Leid des Krieges. Die Poesie liegt im Leid ... Alles, was ein Dichter heute tun kann, ist warnen. Vorwort von Wilfried Owen zur Partitur des War-Requiems

Das Konzert wird präsentiert von Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V.

Jac van Steen, Dirigent Susanne Schubert, Sopran Tim Robinson, Tenor 10. Mai 2011 K 2, K 7

Simon Neal, Bariton

11. Mai 2011 K 3, K 9

Chor des City of Birmingham Symphony Orchestra

Konzerthaus 20.00 Uhr

Simon Halsey, Chordirektor

Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Chorakademie am Konzerthaus Dortmund

im Komponistenfoyer

Motonori Kobayashi, Dirigent Kammerorchester


9. philharmonisches konzert

odyssee 88

Franz Schubert (1797-1828) Rosamunde – Ouvertüre zur Schauspielmusik D 797 (1823)

Christian Jost (*1963) – Composer in Residence Heart of Darkness – Odyssee für Klarinette in B und Orchester (2007)

Franz Schubert Rosamunde – Entr’acte nach dem 1. Aufzug

Richard Strauss (1864-1949) Tod und Verklärung – Sinfonische Dichtung op. 24 (1898/90)

21. Juni 2011 K 2, K 6 22. Juni 2011 K 3, K 8 Konzerthaus 20.00 Uhr Martin Sieghart, Dirigent

Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Robert Plane, Klarinette

im Komponistenfoyer


the 10. philharmonisches konzert music makers 89

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Ouvertüre zur Oper Fidelio op. 72 c (1814)

Wünsch dir was! 5 Cellokonzerte Joseph Haydn Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb: 1 (1780) Joseph Haydn Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur Hob. VIIb: 2 (1783) Robert Schumann Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 (1850) Peter I. Tschaikowsky Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester op. 33 (1876) Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)

Edward Elgar (1857-1934) The Music Makers – Ode für Alt, Chor und Orchester op. 69 (1912) Jac van Steen, Dirigent Thorleif Thedéen, Violoncello N.N., Alt Leeds Philharmonic Chorus Dortmunder Chöre mit 12. Juli 2011 K 2, K 7

Dortmunder Musikverein | Extrachor des Theater Dortmund |

13. Juli 2011 K 3, K 9

Dortmunder Kammerchor | Dortmunder Schubertchor |

Konzerthaus 20.00 Uhr

Dortmunder Oratorienchor | Bachchor an St. Reinoldi |

Einführung jeweils um 19.15 Uhr

Junger Chor an St. Patrokli

im Komponistenfoyer

Granville Walker, Gesamtleitung


sonderkonzerte Galakonzert

russische leidenschaft zur Spielzeiteröffnung der Dortmunder Philharmoniker im Konzerthaus präsentiert von Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V. Peter Iljitsch Tschaikowsky Hamlet – Fantasie-Ouvertüre f-Moll op. 67 nach Shakespeare Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 5. September 2010

Jac van Steen, Dirigent

Konzerthaus 17.00 Uhr

Severin von Eckardstein, Klavier

wiener klassik & co. – das wünsch ich mir!

Benefizkonzert

stille nacht – heilige nacht

präsentiert von Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V. 24. Dezember 2010 2. Mai 2011 Konzerthaus, 28. Juni 2011, Ort N.N. 19.00 Uhr

90

Opernhaus 14.00 Uhr

Neujahrskonzert

freude schöner götterfunken Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 (1822-24) 1. Januar 2011

Jac van Steen, Dirigent

Opernhaus 18.00 Uhr

Chor und Extrachor des Theater Dortmund

musik macht stark

galakonzert

15. April 2011 Konzerthaus 20.00 Uhr

der Theater- und Konzertfreunde e. V.

Jac van Steen, Dirigent

6. Februar 2011 Konzerthaus 17.00 Uhr Jac van Steen, Dirigent

philharmonische zugaben Die Philharmonische Werkstatt – öffentliche Konzertproben am Montagabend Matineen zu Philharmonischen Konzerten Philharmonische Meisterklasse – Junge Talente treffen Konzertsolisten Gastspiele der Dortmunder Philharmoniker in den Niederlanden

gegen das vergessen Benjamin Britten (1913-1976) War-Requiem op. 66 (1962) 14. Mai 2011 Rotterdam

Jac van Steen, Dirigent

15. Mai 2011 Eindhoven

weitere Mitwirkende siehe 8. Philharmonisches Konzert (S. 87)


1. kammerkonzert

kontraste im rahmen des holland-panoramas

91

Theo Loevendie (*1930) Strides (1976)

Béla Bartók (1881-1945) Kontraste Tänze für Klarinette, Violine und Klavier Sz 111 (1938)

Pierre Boulez (*1925) Klaviersonate Nr. 1 (1946)

Leo Ornstein (1892-2002) Poems of 1917 op. 41 (1918)

Tristan Keuris (1946-1996) Muziek – Trio für Klarinette, Violine und Klavier (1973)

Ralph van Raat, Klavier 4. Oktober 2010

Shin-Kyung Kim, Violine

Orchesterzentrum 20.00 Uhr

Martin Bewersdorff, Klarinette


2. kammerkonzert

harfenklänge im rahmen des holland-panoramas 92

Padre Antonio Soler (1729-1783) Sonate Nr. 1 A-Dur Sonate Nr. 19 c-Moll

Sonata Nr. 18 c-Moll Sonate Nr. 84 D-Dur

Joseph Haydn (1732-1809) Streichquartett D-Dur Nr. 5 op. 76 Hob. III: 79 (1796/97)

Claude Debussy (1862-1918) Danse Sacrée et Danse Profane für Harfe und Streichquartett (1904)

Willem Jeths (*1959) Vertooning for harp (1997)

Gabriel Fauré (1845-1924) Une châtelaine en sa tour op. 110 (1918) Impromptu op. 86

André Caplet (1878-1925) Conte Fantastique nach Die Maske des roten Todes von Edgar Allan Poe für Harfe und Streichquartett (1909)

Godelieve Schrama, Harfe Alma-Quartett Fabian Kircher, 1. Violine Andreas Greuer, 2. Violine Martin Börner, Viola

29. November 2010

Markus Beul, Violoncello

Orchesterzentrum 20.00 Uhr


3. kammerkonzert

Ă trois 93

Jean Sibelius (1865-1957) Klaviertrio C-Dur – Lovisa (1855)

Bedrich Smetana (1824-1884) Klaviertrio g-Moll op. 15 (1855)

Franz Schubert (1797-1828) Klaviertrio Nr. 1 B-Dur 898 (1827)

Carl-Magnus Helling, Violine 7. Februar 2011

Risto Rajakorpi, Violoncello

Orchesterzentrum 20.00 Uhr

Arto Satukangas, Klavier


4. kammerkonzert

summer music 94

Jacques Ibert (1890-1962) Trois pièces brèves für Bläserquintett (1930)

Jean Françaix (1912-1997) Quartett für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott (1933)

Samuel Barber (1910-1981) Summer Music für Bläserquintett op. 31 (1953)

Heitor Villa-Lobos (1887-1957) Bachianas brasileiras Nr. 6 für Flöte und Fagott

Sándor Veress (1907-1992) Sonatina für Oboe, Klarinette und Fagott (1933)

Heitor Villa-Lobos Quintette en forme de Choros für Bläserquintett (1929)

Philharmonisches Bläserquintett Bettina Geiger, Flöte Anke Eilhardt, Oboe Frauke Hansen, Klarinette Minori Tsuchiyama, Fagott

4. April 2011

Jan Golebiowski, Horn

Orchesterzentrum 20.00 Uhr


5. kammerkonzert

95

aimez-vous brahms im quintett! Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Streichquintett g-Moll KV 516 (1787)

Alexander Glazunow (1865-1936) Streichquintett a-Moll op. 39 (1891)

Johannes Brahms (1833-1897) Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 (1891)

Maurice Maurer, Violine Martin Schminke, Violine Henning Stahl, Viola 27. Juni 2011

Christiane Schrรถder, Violoncello

Orchesterzentrum 20.00 Uhr

Hauke Hack, Violoncello


familien konzerte 96

1. familienkonzert The Young Person’s Guide to the Orchestra Benjamin Britten Motonori Kobayashi, Dirigent Hexe Hillary Vera Fischer, Erzählerin 26. September 2010 Konzerthaus 10.30 Uhr und 12.00 Uhr

2. familienkonzert

im rahmen des holland-panoramas

Die Nachtigall Theo Loevendi Lancelot Fuhry, Dirigent Hexe Hillary Vera Fischer, Erzählerin 7. November 2010 Konzerthaus 10.30 Uhr und 12.00 Uhr


97

3. familienkonzert Die Planeten Gustav Holst Lancelot Fuhry, Dirigent Hexe Hillary Vera Fischer, Erz채hlerin 27. M채rz 2011 Konzerthaus 10.30 Uhr und 12.00 Uhr

4. familienkonzert Till Eulenspiegels lustige Streiche Richard Strauss Motonori Kobayashi, Dirigent Hexe Hillary Vera Fischer, Erz채hlerin 29. Mai 2011 Konzerthaus 10.30 Uhr und 12.00 Uhr


1. konzert für junge leute

maschinenmusik – musikmaschine 98

Wehe dir, wehe allen, die ihr Leben damit verbringen, eine Beglückungsmaschine erfinden zu wollen! Fernando Pessoa

Nein, mit Maschinenmusik ist nicht jene Musik gemeint, die ein Motorrad hervorbringt ... – obwohl: ist ein Geräusch, etwa das eines Motors, nicht auch eine Form von Musik? Ist man damit nicht ganz nah an Begriffen wie dem der »motorischen Rhythmik«? Oder was haben Instrumente eventuell mit einer pfeifenden Dampflok zu tun? Ist der Computer eine Musikmaschine? Wie Musik Maschinenklänge imitiert oder mit welchen mechanischen Möglichkeiten Musik produziert werden kann, untersuchen die Dortmunder Philharmoniker in ihrem 1. Konzert für junge Leute. Die »Steuerung der Orchestermaschinerie« übernimmt dabei erstmals der neue, Erste Kapellmeister Lancelot Fuhry, der ebenso die Zusammenhänge von Technik und Musik in überleitenden Moderationen erläutern wird.

15. November 2010 Lancelot Fuhry, Dirigent und Moderation

Konzerthaus 19.00 Uhr


2. konzert für junge leute

99

wie feuer und wasser – orchestrale naturgewalten Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber schlimme Herren Deutsches Sprichwort

Neben Luft und Erde gehören Feuer und Wasser zu den klassischen vier Elementen, die seit Jahrhunderten als die wesentlichen Bestandteile allen Seins gelten. Segensreich spendet Feuer Wärme, löscht Wasser den Durst, im Übermaß jedoch können beide Urstoffe Katastrophen auslösen. Und doch: die Faszination von Feuer und Wasser ist unbestritten. Künstler aller Gattungen haben sich ihrer angenommen, haben ihre Eigenschaften in Wort, Bild und Ton verarbeitet. Vielleicht aber ist es tatsächlich gerade die Musik, die wie eine ähnliche »Naturgewalt« daherkommt und mit ihrer Kraft und unmittelbaren Wirkung das »Wesen« des Feuers und des Wassers am Drastischsten zu versprühen vermag. Mit »naturgewaltiger« Musik aus verschiedenen Epochen entfesseln die Dortmunder Philharmoniker im 2. Konzert für junge Leute feurige Flammen und tosende Wellen, dirigiert und moderierend begleitet vom 1. Kapellmeister Lancelot Fuhry.

14. März 2011 Konzerthaus 19.00 Uhr

Lancelot Fuhry, Dirigent und Moderation


3. konzert für junge leute

we are the music makers – musik aus england

100

We are the music makers, and we are the dreamers of dreams, … we are the movers and shakers of the world for ever, it seems. Arthur O’Shaughnessy

Very british geht es im 3. Konzert für junge Leute zu: Die Dortmunder Philharmoniker unternehmen eine musikalische Zeitreise durch die Welt der englischen Musik. Gemäß dem Motto »We are the music makers« – in Anlehnung an das 10. Philharmonische Konzert am 12. und13. Juli mit Edward Elgars großem Chorwerk The Music Makers – präsentiert das Orchester Musik englischer Komponisten quer durch die Jahrhunderte. Ob die Musik von Henry Purcell, George Frederic Handel (von den Deutschen freundlicherweise an England ausgeliehen ), besagtem Edward Elgar, Gustav Holst, Benjamin Britten oder Michael Tippett wohl anders klingt als diejenige der jeweiligen Zeitgenossen auf dem Festland ...? Zusammen mit dem »Dortmund Philharmonic Orchestra« wird »Conductor« Lancelot Fuhry, der übrigens schon häufig in England gastiert hat, die englischen Spezialitäten mit »Pomp und Circumstance« schmackhaft machen.

6. Juni 2011 Lancelot Fuhry, Dirigent und Moderation

Konzerthaus 19.00 Uhr


klangreich! die dortmunder philharmoniker und schule 101

das philharmonische klassenzimmer Mit viel Begeisterung aufgenommen werden die verschiedenen Streicher- und Bläserensembles der Dortmunder Philharmoniker bei ihren zahlreichen Besuchen in Dortmunder Schulen. Auch in der Spielzeit 2010/2011 werden Gesprächskonzerte angeboten, bei denen die Musikerinnen und Musiker bekannte Musikstücke vorstellen und über Komponisten, Instrumente, Klangerzeugung und überhaupt alles, was an Fragen auftaucht, sprechen. Die Einladungen erfolgen zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 an alle Dortmunder Schulen. Organisation Rektorin Ulrike Kemper, Vorsitzende des PAK, Fax 0231/28 67 26 59

ins orchester getaucht Unter diesem Motto laden die Philharmoniker pädagogisch vorbereitete Schulklassen zu Probenbesuchen ein. Die mit den Probeninhalten vertrauten Schüler und Schülerinnen werden dabei in die vorhandene Sitzordnung des Orchesters zwischen den einzelnen Musikern integriert. Aus dieser Perspektive erleben die jungen Gäste kreatives Arbeiten und den Probenerfolg. In der Nachbereitung werden die individuellen Erfahrungen ausgetauscht und die Abläufe im Miteinander der verschiedenen Orchesterfunktionen mit den Orchestermusikerinnen und –musikern sowie dem Dirigenten erläutert.

hineingehört In kleinen Gruppen erleben Schüler in Ausschnitten die Generalproben der Philhar­ monischen Konzerte, die in der Regel dienstagmorgens stattfinden, besucht werden. Rund um den Probenbesuch können natürlich auch Fragen gestellt und erste Eindrücke beschrieben werden. Eine schöne Ergänzung bietet dann der anschließende Besuch des gesamten Philharmonischen Konzerts an einem der beiden Abende (Di oder Mi um 20.00 Uhr mit einer Einführung um 19.15 Uhr). Ab 8. Klasse.

kontakt Andrea Knefelkamp-West, Konzertdramaturgin Tel. 0231/50 27 270, aknefelkamp@theaterdo.de Heike Buderus, Theaterpädagogin Tel. 0231/50 22 413, hbuderus@theaterdo.de


Jakob Schneider, Bjรถrn Gabriel, Melanie Luninghรถner


schauspiel


sehr geehrte damen und herren, liebe theaterfreunde,

105

ich freue mich sehr, Sie zur neuen Spielzeit begrüßen zu dürfen. Nach einem aufregenden und spannenden Jahr der Vorbereitung lade ich Sie nun ein: Am ersten Oktoberwochenende öffnet sich erstmals der Vorhang für neue Geschichten und Räume, Klänge und Gesichter. Büchners Woyzeck am Freitag, Lessings Miss Sara Sampson am Samstag und Die Perser von Aischylos am Sonntag bilden den Auftakt der neuen Spielzeit. Gemeinsam werden wir uns zu den Wurzeln des Schauspiels aufmachen. Zunächst zeigen wir mit Die Perser die älteste überlieferte Tragödie der Menschheit. Die Freude am Spiel, an Verwandlung und Illusion steht dann in Hitchcocks Kriminalkomödie Die 39 Stufen im Mittelpunkt. Und das Spannungsverhältnis zwischen Wirklichkeit und Fiktion untersuchen wir mit Handkes Publikumsbeschimpfung sowie der Theateradaption von Miikes Visitor Q. In den großen Dramen von Shakespeare, Lessing, Büchner, Lorca und Brecht werden wir Lebens-Wendepunkte, Momente des Bruchs unter die Lupe nehmen: Trennung und neue Liebe, Aufstieg und Fall, Freiheitsrausch und Tod. Brüche und Risse, die neue Ausblicke eröffnen, welche Gegenwart und Vergangenheit aufsprengen. Eine Tiefenbohrung von der Vergangenheit des Bergbaus in die Gegenwart unserer inter­ kulturellen Gesellschaft werden wir ab Januar 2011 präsentieren: Heimat unter Erde, ein Rechercheprojekt unter Mitwirkung der Dortmunder Bevölkerung. Bereits im Oktober 2010 wird das Institut für urbane Krisenintervention (IfuK) im Theater einziehen und unter dem Titel Stadt ohne Geld nicht nur die Dortmunder Finanzkrise untersuchen. Ich bin sehr froh, Paul Wallfisch als neuen Musikalischen Leiter begrüßen zu können. Als Komponist, Arrangeur und Musiker wird er in zahlreichen Inszenierungen zu hören und zu sehen sein. Darüber hinaus wird er seinen New Yorker Musiksalon Small Beast in Dortmund weiterführen. Darauf und auf viele weitere außergewöhnliche Theaterabende und Projekte dürfen Sie gespannt sein. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu staunen, zu denken, zu streiten und mit uns zu feiern. Vieles wird neu sein, jedoch eines ist gewiss: Das Theater wird ein Ort der Geschichten, des Erlebens und des Spielens bleiben. Ein Ort für Dortmund. Seien Sie willkommen! Ihr

Kay Voges, Schauspieldirektor


Ekkehard Freye, Christoph Jรถde


Bettina Lieder


Caroline Hanke


Andreas Beck, Uwe Rohbeck


Friederike Tiefenbacher, Sebastian Graf


Axel Holst, Uta Holst-Ziegeler


Luise Heyer, Sebastian Kuschmann


woyzeck von georg büchner 114

Marie und Woyzeck, ein Paar. Der einfache Soldat liebt Marie sehr. Für das kleine Glück der beiden und ihr gemeinsames Kind muss er zu seinem kargen Sold Geld hinzuverdienen: Dem Arzt opfert er für zweifelhafte wissenschaftliche Experimente seine Gesundheit. Der Hauptmann, der Woyzeck öffentlich demütigt, entlohnt ihn zusätzlich für einfache Dienstleistungen. Im Arbeitsalltag aufgerieben übersieht Woyzeck zunächst erste Anzeichen einer Affäre, die Marie mit dem Tambourmajor begonnen hat. Aus der dumpfen Ahnung wird helle Gewissheit – aus dem Opfer ein Täter … »Woyzeck ist die offene Wunde« – schreibt der Dramatiker Heiner Müller in seiner Büchner-Preis-Rede 1985 – »offen, wie ein Bergwerk«. Büchner (1813 - 1837) verarbeitet in seinem Fragment gebliebenen Drama die Geschichte des arbeitslosen Friseurs und Perückenmachers Johann Christian Woyzeck, der für den Mord an seiner Geliebten 1824 in Leipzig hingerichtet wird. Was den Glutkern dieses hochaktuellen Textes ausmacht – Sozialdrama, Eifersuchtsdrama, Drama um einen psychisch gestörten Menschen oder Gesellschaftsdrama –, gilt es zu jeder Zeit neu zu beantworten. Denn eines ist gewiss: »Immer noch rasiert Woyzeck seinen Hauptmann.« Kay Voges (*1972 in Düsseldorf) arbeitet seit 1999 als Regisseur (u. a. am Staatsschauspiel Dresden, an den Staatstheatern Darmstadt und Kassel, am Theater Bonn). Am Theater Oberhausen war er von 1999 - 2003 Hausregisseur und Künstlerischer Leiter des »TiP«. Mit Woyzeck stellt sich der neue Schauspieldirektor dem Dortmunder Publikum erstmals vor.

Inszenierung: Kay Voges Bühne: Pia Maria Mackert Kostüme: Michael Sieberock-Serafimowitsch

Premiere: 1. Oktober 2010

Musik: Paul Wallfisch

Schauspielhaus


miss sara sampson ein bürgerliches trauerspiel von gotthold ephraim lessing 115

Was passiert, wenn eine neue und eine alte Liebe aufeinanderprallen? Der von Geldsorgen geplagte Mellefont ist mit seiner jungen Gefährtin Sara durchgebrannt, sie haben vorübergehend Quartier in einem Gasthaus bezogen. Sara hofft auf eine baldige Hochzeit. Doch nicht nur ihr Vater, sondern auch Mellefonts langjährige Geliebte Marwood haben die Spur längst aufgenommen. Denn Marwood will Mellefont zurück. Es beginnt eine Reise in die »verborgensten Falten des Herzens« – mit dem Traum vom Glück ohne Grenzen und dem Wunsch, sich selbst kein Rätsel mehr zu sein. Hoffnungen und Sehnsüchte kreieren jedoch bald einen Ort, an dem der leidenschaftlichen Suche nach einem Neuanfang immer stärker der Atem abgepresst wird. Fertiggestellt im Frühjahr 1755 in einem Gartenhaus in Potsdam vom damals 26jährigen Dramatiker Lessing, gilt Miss Sara Sampson als das erste deutsche Trauerspiel, das in einem bürgerlich-familiären Milieu angesiedelt ist. Regisseur Christoph Mehler (*1974 in Berlin) inszenierte von 2006 - 2009 am Deutschen Theater Berlin, wo er auch die Spielstätte »Box und Bar« leitete. Mehler arbeitet außerdem u. a. regelmäßig am Schauspiel Frankfurt und am Staatstheater Nürnberg.

Premiere: 2. Oktober 2010

Inszenierung: Christoph Mehler

Studio

Bühne und Kostüme: Nehle Balkhausen


die perser

von aischylos

480 vor Christus wird die übermächtige Flotte des persischen Königs Xerxes in der Schlacht von Salamis von den Griechen vernichtend geschlagen. In Anlehnung an dieses historische Ereignis schrieb Aischylos, der selbst auf griechischer Seite gekämpft hatte, nur acht Jahre später eine Tragödie aus Sicht der unterlegenen Perser. Nicht um die Schlacht als solche geht es hier, sondern um die am persischen Hof allmählich einsetzende und sich zu tödlicher Gewissheit festigende Erkenntnis, dass die eigene Streitmacht, die größte der damaligen Zeit, dem Leichtsinn des eigenen Anführers zum Opfer gefallen ist. Zunächst träumt die persische Königin Atossa ein Gleichnis des Untergangs, dann erscheint der Bote mit eben dieser Nachricht, bis zuletzt der Feldherr und König Xerxes als einer der wenigen Überlebenden heimkehrt. Die Perser ist so ein sich stetig steigernder, lang gezogener Schrei. »Ein Volk begreift, dass es ausgespielt hat«, und erlebt »die Tragödie als Nervenzusammenbruch« (Durs Grünbein). Von den mehr als achtzig Stücken des Aischylos sind nur sieben überliefert, wovon Die Orestie und Die Perser die bekanntesten sind. Die Perser gilt als das älteste überlieferte Theaterstück überhaupt, es ist zudem die einzige antike Tragödie, die auf einem historisch verbürgten Geschehen basiert. Das Drama spiegelt in einer Art Negativbild den Sieg der einen Kultur über eine andere und markiert im Literarischen zum ersten Mal eine topographische Grenze, bei deren Überschreiten, wie es auch Xerxes‘ Truppen geschieht, göttliches Unheil droht: den Hellespont, die Meerenge zwischen Orient und Okzident. Marcus Lobbes (*1966 in Köln) arbeitet seit 1995 als Regisseur und Ausstatter für Oper und Schauspiel u. a. am Theater Freiburg, am Nationaltheater Mannheim und dem Staatstheater Kassel. Er wurde 2008 in der Kritikerumfrage von »Theater heute« zum besten Nachwuchskünstler im Bereich Regie gewählt.

Inszenierung: Marcus Lobbes

Premiere: 3. Oktober 2010

Bühne und Kostüme: Christoph Ernst

Schauspielhaus

116


stadt ohne geld eine urbane krisenintervention 117

Der Crash der Finanzmärkte und die dadurch ausgelöste weltweite Wirtschaftskrise haben längst die lokale Ebene erreicht. Nicht nur Dortmunds Kassen sind restlos leergespült. Zahllose Institutionen, Unternehmen und Einrichtungen sind von fundamentalen Einsparungen oder Schließung betroffen, die »Tränenlisten« sind lang. Auch der Einzelne ist mehr denn je von Armut und Abhängigkeiten bedroht, Zukunftsängste greifen um sich. Was tun? Das Schauspiel Dortmund geht angesichts dieser neuen Herausforderungen eine umfangreiche Kooperation mit dem »Institut für urbane Krisenintervention und Widerstandsforschung« (IfuK) ein. Eine Expertengruppe des Instituts wird im Theaterfoyer über mehrere Monate ein multimediales Labor betreiben und im virtuellen wie im urbanen Raum neue Techniken im Umgang mit der Krise erforschen und entwickeln. Dabei spielen die Spezialisten des IfuK in Kooperation mit Mitgliedern des Ensembles, lokalen Experten und den Zuschauern Fehler und Paradoxien des bestehenden Systems so lange durch, bis in ihnen Alternativen aufscheinen: eine kollektive Genussarbeit für alle, die die Frage umtreibt, wie wir heute zusammen leben können und wollen. Mit Diskussionen, Vorträgen und performativen Interventionen ist das IfuK-Labor für mehrere Monate die Zentrale für politische und urbane Utopieforschung in Dortmund. Das IfuK hat sich im Frühjahr 2006 als Reaktion auf die Unruhen in der Pariser Banlieue gegründet und widmet sich derzeit schwerpunktmäßig der Erforschung moderner Urbanität vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise. Stadt ohne Geld wird gefördert vom NRW KULTURsekretariat, dem Ministerpräsidenten des Landes NRW und entsteht in Kooperation mit dem Harenberg City-Center, dem Straßenmagazin »Bodo«, dem Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Witten/Herdecke, dem Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Landschaftsplanung der TU Dortmund und dem Festival »favoriten 2010«. Feierliche Eröffnung des IfuK-Labors: 6. Oktober 2010, Schauspielhaus Weitere Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Leporello des Theaters oder der Website des Instituts: www.ifuk.org


DEW21 präsentiert:

die 39 stufen kriminalkomödie von alfred hitchcock und john buchan

118

Seit Richard Hannay in einem Londoner Varieté die junge Annabella Schmidt kennengelernt hat, steht sein eigentlich eher langweiliges Leben auf dem Kopf. Annabella behauptet, Spionin zu sein, Richard wird in einen Mord verwickelt, gerät ins Visier der Polizei und flieht von London in die schottischen Highlands, um seine Unschuld zu beweisen, einen mysteriösen Spionagering aufzudecken – und nichts weniger als sein Land zu retten. Aus Alfred Hitchcocks gleichnamigem Kinoerfolg (nach John Buchans Spionagethriller) hat Patrick Barlow eine aberwitzige Theaterfassung für vier Schauspieler gezaubert, die in über hundert Rollen zu einem Krimivergnügen voll komödiantischer Abenteuer, feiner Ironie und rasanter Theateraktion einladen. Natürlich fehlen auch nicht die legendären Szenen des Hitchcock-Films aus dem Jahre 1935: weder die Fahrt im »Flying Scotsman«, noch die Flucht über die Forth Bridge oder der fulminante Showdown im Londoner Palladium. Das Theaterstück Die 39 Stufen wurde 2007 mit dem Olivier Award in der Kategorie »Best New Comedy« ausgezeichnet und ist ein Dauerbrenner sowohl im Londoner West End als auch am New Yorker Broadway. Kay Voges‘ Inszenierung Die 39 Stufen entstand 2008 am Staatstheater Kassel – die Presse schrieb: »ein vergnügliches Kriminalspektakel«, »rasantes Verwandlungsspiel« mit »atemberaubendem Tempo« – »rasend komisch«.

Inszenierung: Kay Voges Bühne: Daniel Roskamp

Dortmunder Premiere:

Kostüme: Larissa Hartmann

30. Oktober 2010

Video: sputnic

Schauspielhaus


publikumsbeschimpfung von peter handke

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In Peter Handkes »Sprechstück« treten Schauspieler auf, die jede still-schweigende Verabredung des bürgerlich-repräsentativen Theaters in Frage stellen: keine Handlung, an der Wertmaßstäbe überprüfbar würden. Keine Figuren, die stellvertretend für das bürgerliche Individuum einen Konflikt durchlebten, um verändert daraus hervor zu gehen. Kein Dialog, in dem das Für und Wider eines Arguments überprüft würde. »Wir sind keine Darsteller. Wir stellen nichts dar. Wir stellen nichts vor«, heißt es im Text, oder: »Diese Bretter bedeuten keine Welt.« Stattdessen ermöglichen die Schauspieler den Zuschauern mehr als nur anwesend zu sein – und das nicht erst in den letzten Minuten des Stücks, wenn die Sprecher die Welt mit einer Beschimpfungs-Kanonade von chorisch-antiker Größe überziehen. Zahlreiche Spielformen des Theaters haben in den vergangenen Jahrzehnten das Bühnenlicht der Welt erblickt – darunter viele, die das Verhältnis von Schauspieler und Zuschauer, von Bühne und Zuschauerraum, von Realität, Authentizität und Fiktionalität thematisieren. Handkes Text, am 8. Juni 1966 in Frankfurt a.M. uraufgeführt, ist Möglichkeit und Anlass zugleich, diese Debatten weiterzuführen: Was kann Theater heute sein?

Premiere: 31. Oktober 2010 Schauspielhaus

Inszenierung, Bühne und Kostüme: Marcus Lobbes


sparkasse dortmund präsentiert:

die dreigroschenoper von bertolt brecht und kurt weill Mister Peachum hat ein raffiniertes Geschäftsmodell entwickelt: Er verwandelt mit allerlei Utensilien gesunde Menschen in Krüppel, damit sie effektiver betteln können. Und sein Laden läuft blendend. Das Leben könnte so schön sein, doch dann erfährt Peachum, dass seine Tochter Polly heimlich geheiratet hat – in einem Pferdestall! Und ausgerechnet seinen alten Gegenspieler, den charismatischen Ganoven und Frauenhelden Macheath, genannt Mackie Messer. Peachum erklärt Mackie Messer den Krieg. Er will ihn an den Galgen bringen. »Und der Haifisch, der hat Zähne ...« Der Dreigroschenoper-Uraufführung am 31. August 1928 im Berliner Theater am Schiffbauerdamm waren turbulente Probentage vorausgegangen, in denen Brecht und Weill bis zur letzten Minute immer wieder an Text, Musik und Titel feilten. Es ist der Beginn eines Welterfolges. Die Dreigroschenoper ist das mit Abstand erfolgreichste aller Theaterstücke des berühmten deutschen Dramatikers – nicht zuletzt auch aufgrund der berühmten Kompositionen von Kurt Weill. Bertolt Brecht selbst kommentierte wenige Jahre vor seinem Tod sorgenvoll, er werde »in die Literatur eingehen als ein Mann, der den Vers geschrieben hat: ‘Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral‘«. Regisseur Martin Nimz (*1956 in Brandenburg/Havel), war nach seinem Schauspielstudium Ensemblemitglied u. a. in Gera, Rostock und Chemnitz – wo er auch erstmals Regie führte. Desweiteren inszenierte er u. a. am Staatsschauspiel Dresden, schauspielfrankfurt sowie in Weimar, Cottbus, Potsdam und Heidelberg. Am Staatstheater Kassel war Nimz von 2002 - 2004 Schauspieldirektor.

Inszenierung: Martin Nimz

Premiere: 3. Dezember 2010

Musikalische Leitung: Paul Wallfisch

Schauspielhaus

120


visitor q

nach dem film von takashi miike

uraufführung 121

Die Familie, die der japanische Regisseur Takashi Miike in seinem Film Visitor Q modellhaft vorführt, ist völlig derangiert: Ein Sohn, der seine drogenabhängige Mutter schlägt, ein Vater, der bei diesen Gewaltausbrüchen zusieht und eine inzestuöse Beziehung zur Tochter eingeht. Der Vater, ein Fernsehproduzent, ist ständig damit beschäftigt, die Exzesse von Gewalt mit seiner Kamera zu dokumentieren. In dieses zerschlagene Gefüge setzt Miike den Visitor Q: ein Eindringling ohne Geschichte, der zum vermeintlich teilnahmslosen Betrachter der grotesken Gewaltorgie in der Familie wird und diese beschleunigt. Die Figur wird zur Verlängerung des voyeuristischen Zuschauerblicks in den Film hinein. Die Theateradaption Visitor Q am Schauspiel Dortmund ist eine Reflexion über den Zerfall der Familie als symbolische Ordnung. Aber noch mehr ist sie eine Auseinandersetzung mit den medialen Bedingungen von Film, Theater und ihren Erzähltechniken. Inwiefern ist die Darstellung von Gewalt selbst Gewaltanwendung? Und wie verhält sich der Schauspieler zu dem Umstand, dass es schlichtweg Undarstellbares gibt? Welche Wirklichkeit lässt sich noch abbilden – und wie? Der Regisseur Martin Laberenz (*1982 in Finnland), von 2008 - 2010 Hausregisseur am Schauspiel Leipzig, hat mit seiner Theateradaption von Lars von Triers Film Idioten viel Aufsehen erregt. Darüber hinaus ist er als Darsteller in René Polleschs Ruhrtrilogie zu sehen. Takashi Miike (*1960 in Yao, Japan) ist einer der produktivsten, innovativsten und umstrittensten Filmemacher unserer Zeit.

Uraufführung: 5. Dezember 2010

Inszenierung: Martin Laberenz

Studio

Bühne und Kostüme: Oliver Helf


die kleinbürgerhochzeit 122

von bertolt brecht Eine Hochzeitsgesellschaft in einer guten Stube gerät völlig aus den Fugen: Was mit einem gesitteten Festmahl beginnt, endet in einem exzessiven Besäufnis und der totalen Zerstörung. So wie das schlecht verleimte Mobiliar der Wohnung Stück für Stück zerbricht, bröckelt auch die von den Feiernden mühsam aufrecht erhaltene Fassade eines gelingenden Lebens in Einklang mit Moral und Gesetz. Die Braut ist schwanger, der Bräutigam ein Nichtsnutz, die Gäste sind derb, missgünstig und schadenfroh: eine böse und hoch unterhaltsame Komödie voll Ironie und analytischer Beobachtungsgabe. »Wenn zwei junge Menschen in die Ehe treten, die reine Braut und der in den Stürmen des Lebens gereifte Mann, dann singen, heißt es, die Engel im Himmel!« – Bertolt Brecht war gerade 21 Jahre alt, als er 1919 Die Kleinbürgerhochzeit schrieb. In dem rasanten und von klugem Wortwitz geprägten Einakter kündigt sich bereits ein Schwerpunkt von Brechts weiterem Schaffen an: die messerscharfe Sektion von Konventionen und Riten, um die Abgründe der bürgerlichen Gesellschaft freizulegen. Charlotte Zilm (*1974 in Göttingen) ist Absolventin des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2002 inszenierte sie an den Theatern in Darmstadt, Heilbronn, Wuppertal und Osnabrück.

Inszenierung: Charlotte Zilm

Premiere: 21. Januar 2011

Bühne und Kostüme: Larissa Hartmann

Studio


heimat unter erde eine dortmunder tiefenbohrung uraufführung 123

Die große Bühne des Schauspielhauses wird zum Ort eines der letzten Dortmunder Grubenunglücke, der Bühnenturm zum Schacht, in dem sich die Grubenwehr abseilt. Die Suche nach Überlebenden führt in die Tiefe der Zeit und zu Verschütteten, zu wahren und erfundenen Geschichten. Zeitschichten werden zu Spielebenen, in denen sich Gegenwart und Vergangenheit, Mythologisches und Historisches, Grubenlied und Totengebet mischen und bespiegeln. Dortmunder Bürger und Schauspieler gehen auf Spurensuche im Bergbau, der auch Arbeitsmigranten im Ruhrgebiet der 1960/70er Jahre Hoffnungen auf Arbeit, Einkommen und einen Platz in der Gesellschaft bot. Im Arbeitsalltag und insbesondere bei Grubenunglücken war der Zusammenhalt jenseits kultureller Schranken überlebenswichtig. Was ist von dieser Solidargemeinschaft geblieben? Haben die Träume von einst der harten Realität unter und über Tage Stand gehalten? Worauf richten sich heute die Hoffnungen und Wünsche junger Menschen? Und: Kehren wir selbst verändert von der Begegnung mit den Toten zurück? Heimat unter Erde ist eine dokumentarisch-literarisches Recherche, umgesetzt mit Dortmunder Zeitzeugen, Jugendlichen, Schauspielern und Chören – eine Tiefenbohrung in die Vergangenheit des Bergbaus und unsere gegenwärtige interkulturelle Gesellschaft. Heimat unter Erde, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes aus Mitteln des Heimspiel-Fonds, dem Ministerpräsidenten des Landes NRW und der Dortmunder Volksbank eG, wird in Kooperation mit dem Kulturbüro Dortmund, dem Dietrich-KeuningHaus, dem Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine Dortmund e. V., dem LWL Industriemuseum, der Revierarbeitsgemeinschaft Kulturelle Bergmannsbetreuung e. V. und dem Archiv im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum erarbeitet. Der Regisseur Stefan Nolte (*1965 in Geldern) hat neben der Arbeit an zahlreichen Theatern (Dresden, Stuttgart, Freiburg, Aachen u. a.) verschiedene großformatige Projekte mit Laien, Zeitzeugen und Chören realisiert. Große Beachtung fand seine Parzival-Bearbeitung Der Gralsucher auf dem ehemaligen V2-Forschungsgelände in Peenemünde. Uraufführung: 22. Januar 2011

Inszenierung: Stefan Nolte

Schauspielhaus

Musikalische Leitung: Paul Wallfisch


sushi für alle komödie von kristof magnusson uraufführung 124

Ingo Kluge, Werbetexter und Familienvater, hat unter fingierter Identität im Internet ein Treffen mit Alban Lenz arrangiert. Während Lenz, des Alleinseins überdrüssig, auf diesem Weg endlich die Frau fürs Leben zu finden hofft, ist Ingo auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger seiner selbst: Er weiß, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist und bald das Zeitliche segnen wird. Ein neuer Partner muss her für seine Frau Johanna, der sich zudem noch um seine beiden neurotischen Kinder kümmern soll. Johanna indes hat mit Familie nicht viel am Hut, und auch die beiden Kinder sind zumeist in ihren kurios komplexbeladenen Innenwelten unterwegs – so dass sich Alban Lenz bald fragen muss, wie viel »Familie« er eigentlich von Ingo Kluge erben kann. Doch der verfolgt noch einen ganz anderen Plan … Eine turbulente und pointenreiche Komödie über die Glückssuche im Privaten, über letzte Kniffe, der Familie zu entkommen, und über Abgründe, die sich hinter den Fassaden heiler Familienwelten auftun. Kristof Magnusson (*1976 in Hamburg) ist Dramatiker, Romancier und Übersetzer aus dem Isländischen. Seine überaus erfolgreiche Komödie Männerhort, deren Uraufführung drei Spielzeiten am Theater Bonn in der Regie von Kay Voges zu sehen war, ist in mehr als sieben Sprachen übersetzt und mittlerweile an mehr als 30 Theatern gespielt worden. Der Regisseur Oliver Endreß (*1982 in Essen) hat in den vergangenen Spielzeiten am Staatstheater Kassel Das Produkt von Mark Ravenhill und Bonnie und Clyde von Thomas Richhardt inszeniert.

Uraufführung: 11. März 2011 Regie: Oliver Endreß

Studio


macbeth von william shakespeare 125

Nach gewonnener Schlacht sind die schottischen Kriegshelden Macbeth und Banquo gerade auf der Heimreise, als ihnen drei Hexen erscheinen und Macbeth als den zukünftigen König Schottlands begrüßen – obwohl der derzeitige Herrscher, König Duncan, sich bester Gesundheit erfreut. Die überraschende Prophezeiung (und sie wird nicht die einzige bleiben) bahnt sich dennoch ihren Weg, besonders bei Lady Macbeth. Ist es Schicksal? Oder einfach nur eine zufällige, gute Gelegenheit? Was ist Schein, was ist Sein? Schnell werden sie groß, die Träume von absoluter, prachtvoller Macht. Lady Macbeth treibt ihren Mann zum Mord an Duncan; dessen Söhne flüchten ins Exil. Macbeth wird König, doch die Welt ist aus den Fugen. Die neue Wirklichkeit wird zum Albtraum, für Land und Königspaar – bis Macbeths ehemalige Weggenossen zum Gegenschlag rüsten … Wahrscheinlich im Jahre 1606 am Hof des englischen Königs Jakob I. uraufgeführt, gehört Macbeth (neben Hamlet, Othello und König Lear) zu den großen Tragödien des berühmten elisabethanischen Dramatikers. Als Anregung dienten Shakespeare historische Dokumente über die Vernichtung des Schottenkönigs Macbeth im Jahre 1075. Peter Jordan (*1967 in Dortmund) war festes Ensemblemitglied in Rostock, Bochum und von 2000 - 2009 am Thalia Theater Hamburg; derzeit arbeitet er u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin, an den Münchner Kammerspielen und bei den Salzburger Festspielen. Neben zahlreichen anderen Film- und Fernsehrollen spielt Jordan seit 2008 Kommissar Kohnau beim Hamburger Tatort. Macbeth wird präsentiert von Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V.

Premiere: 12. März 2011 Schauspielhaus

Leitung: Peter Jordan


bluthochzeit von federico garcía lorca 126

Ein junges Paar steht vor der Hochzeit; doch die Vergangenheit holt beide am Tag der Vermählung ein: Vor Jahren wurden Bruder und Vater des Bräutigams von einer rivalisierenden Familie ermordet. Auf der Hochzeit erscheint ein direkter Verwandter der Mörder, der junge Leonardo, die erste Liebe der Braut. Dieser ist inzwischen selbst verheiratet, allerdings unglücklich. Kurz entschlossen fliehen Leonardo und die Braut von der Hochzeit in die staubige Weite der Landschaft. Mit gezückten Messern nimmt die Sippe des Bräutigams die Verfolgung auf ... Federico García Lorcas erste große Tragödie, die den Auftakt zu seiner »Bauern­ trilogie« darstellt, spielt in einer ländlichen und armen Gegend Andalusiens nach 1900, in der die traditionellen Gesetze von Blutrache und Familienehre noch nicht von der Moderne eingeholt sind. García Lorca (1898 - 1936), der für seine poetische und bildgewaltige Sprache ebenso berühmt ist wie für sein politisches Engagement gegen den Faschismus, hat mit Bluthochzeit eine der poetischsten und zugleich düstersten Tragödien des frühen 20. Jahrhunderts verfasst. Paolo Magelli (*1949 in Florenz) arbeitet seit 1966 für Schauspiel und Oper, u. a. am Théâtre de la Coline in Paris, am Gavella in Zagreb, am Schillertheater NRW in Wuppertal und am Staatsschauspiel Dresden. Er war Künstlerischer Direktor des Zagrečbako Kazalište Mladih (ZKM) in Zagreb und am Beogradsko Dramsko Pozori te in Belgrad. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er insgesamt fünfmal den Preis für die beste Regie beim internationalen Theater-Festival MESS in Sarajevo.

Inszenierung: Paolo Magelli

Premiere: 7. Mai 2011

Musik: Paul Wallfisch

Schauspielhaus


ein neues stück 127

Eine Position der Spielzeit wird bewusst freigehalten. Das Schauspiel Dortmund möchte offen bleiben für drängende gesellschaftspolitische Fragen, diese zeitnah auf der Bühne thematisieren oder dem Dortmunder Publikum eine der neusten Entdeckungen der Saison präsentieren – frisch vom Autorenschreibtisch.

Premiere: 20. Mai 2011 Studio

Inszenierung: Kay Voges

sauerstoff

von iwan wyrypajew

Alex aus der Provinz trifft Alex aus der Stadt. Er ist verheiratet, sie eine rothaarige Schönheit. Ein Mord ist geschehen, und nun kann er nach vielen Jahren endlich wieder atmen. Es beginnt eine rasante Reise durch Gedankenwelten und Emotionsfetzen, von religiöser Moral bis zu kommunistischen Ideologien. Wie durch ein wechselseitig benutztes Fernglas studieren, sezieren »Sie« und »Er« die Gegenwart und ihre Wirklichkeiten – mal in absoluter Nahaufnahme, mal mit größtmöglicher Distanz, in hirnschnellen Assoziationen, peitschenden Wiederholungen und musikalischen Wortschlachten. Der 1974 geborene russische Dramatiker Iwan Wyrypajew beobachtet in seinem 2004 auf den Wiener Festwochen vorgestellten Stück eine Generation im moralischen Vakuum: Menschen auf der Suche nach Sinn und Motor des Lebens – oder dem, was von der Suche übrig geblieben ist.

Premiere: Frühjahr 2011 Studio

Inszenierung: Björn Gabriel


wiederaufnahmen haarmannsland aus dem verhörprotokoll eines massenmörders 128

Fritz Haarmann, hingerichtet 1925, gestand den Mord an 24 Jungen unter zwanzig Jahren. Im Liebesspiel hatte er ihnen die Halsschlagader zerbissen, später die Leichen in mühevoller und Stunden währender Arbeit zerteilt. Im Verhör sprach er über seine Lust an Käse, seine Sehnsucht nach Schönheit – und die Freude, seiner Mutter im Himmel zu begegnen. »Es gibt keine Erklärungen, keine Antworten. Nur mehr Fragen und am Ende das Erschrecken – über so viel Sympathie für einen Mörder«, schrieb die Westfälische Rundschau 2009 anlässlich der gefeierten Premiere mit Jakob Schneider am Schauspiel Dortmund. Inszenierung und Fassung: Matthias Heße

Bühne und Kostüm: Ariane Erbe

kohlhaas von marco baliani und remo rostagno nach motiven von heinrich von kleist Während einer Handelsreise wird der Rosshändler Michael Kohlhaas von einem Feudalherren um zwei Pferde gebracht. Nach erfolglosen juristischen Versuchen, seine Pferde zurückzubekommen, rennt Kohlhaas selbstzerstörerisch an gegen die weltliche und kirchliche Ordnung und ihre Vertreter. »Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit« nannte ihn Heinrich von Kleist, der mit seiner Novelle Michael Kohlhaas die Frage aufwirft: Darf man im Kampf gegen Unrecht zu Mitteln greifen, die selbst ungesetzlich sind? Aus Anlass von Heinrich von Kleists Todestag, der sich 2011 zum 200. Mal jährt, zeigen wir diesen Monolog mit Uwe Rohbeck, der am Staatstheater Kassel entstand.

Inszenierung: Dieter Klinge Bühne und Kostüme: Kerstin Handke

Musik: Georgy Vysotsky


ted haggard monologe von michael yates crowley deutschsprachige erstaufführung 129

Das Stück basiert auf der wahren Geschichte des US-amerikanischen Pastors Ted Haggard, ehemals Berater George W. Bushs. Der als Hardliner bekannte Haggard war prominenter Gegner der Homo-Ehe. 2006 musste er jedoch von allen Ämtern zurücktreten: Ein Callboy hatte ihn öffentlich als homosexuell geoutet. Crowleys Stück entwirft einen Zerrspiegel amerikanischer Moralvorstellungen und religiösen Dogmatismus. Die Inszenierung mit Ekkehard Freye entstand als Deutschsprachige Erstaufführung am Schlosstheater Moers. Inszenierung: Bastian Tebarth

ostersonntag nach dem roman von harriet köhler

Eine Familienidylle erweist sich als trügerisch. Ausgerechnet am Ostersonntag wird ein vergessener Brief zum Auslöser für die längst fällige, große Aussprache: Die Familie, deren Mitglieder auf unterschiedliche Weise an den Normen, Werten und Erwartungen der Gesellschaft scheitern, droht zu zerfallen. Ostersonntag ist das preisgekrönte Romandebüt von Harriet Köhler, deren brennend intensive Sprache den Figuren »gewissermaßen die Haut vom Leib« zieht (Neue Zürcher Zeitung). Björn Gabriels bewegende Adaption für das Staatsschauspiel Dresden gastierte beim Hamburger »kaltstart«-Festival. Inszenierung: Björn Gabriel


small beast, dortmund Small Beast ist der Name des Musik-Salons, den Paul Wallfisch seit Januar 2009 wöchentlich in Manhattan/New York organisiert. Benannt nach dem kleinen Piano auf der Bühne, hatte die Reihe bisher über 150 Künstler zu Gast, deren Spektrum von Noise bis Pucchini reicht. Als neuer Musikalischer Leiter wird Wallfisch diese Reihe nun am Schauspiel Dortmund fortsetzen, und viele musikalische Wegbegleiter des New Yorker Small Beast haben ihre Unterstützung angekündigt. Small Beast, Dortmund wird einmal im Monat Treffpunkt sein – für Zuhörer und für Musiker von nah und fern: ein Ort für musikalische Programmatik und spontane Experimente, mit Paul Wallfisch und Gastmusikern, die immer auch dazu eingeladen sind, Ausflüge in deutsche Musiktraditionen zu unternehmen. Paul Wallfisch (*1964 in Basel) trat bereits während seines Klavier-Studiums in Paris mit Künstlern wie Anne Pigalle und Johnny Hallyday auf. In Los Angeles war er Produzent des Jive Studios. Wallfisch arbeitet regelmäßig mit der schottischen Singer/Songwriterin Angela McCluskey zusammen; mit der amerikanischen Künstlerin Little Annie veröffentlichte er zuletzt 2008 das gemeinsame Album When Good Things Happen to Bad Pianos. Wallfisch komponierte für diverse Film- und Fernsehsoundtracks, z. B. für Dummy und Die Sopranos. Mit seiner Band Botanica, deren siebtes Album Who You Are im Februar diesen Jahres erschienen ist, tourt er regelmäßig durch Europa und Amerika. Ab Sommer 2010 ist Paul Wallfisch Musikalischer Leiter am Schauspiel Dortmund. Small Beast, Dortmund wird präsentiert von »Visions«.

Eröffnungsgala des Schauspiels: 25. September 2010 Botanica & Friends live in concert: 26. September 2010

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dortmunder für ihr schauspiel 131

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich der Verein »Dortmunder für ihr Schauspiel« für das Sprechtheater. Im Jahr 1982 schlug die Dortmunder Verwaltung vor, es aus finanziellen Gründen zu schließen. Ein Vorgang, den sich heute und hoffentlich auch in Zukunft niemand mehr vorstellen kann. Mit über 20.000 Unterschriften und einer eindrucksvollen Demonstration machten theaterbegeisterte Dortmunder ihrem Unmut Luft. Eine Welle des Protests von örtlichen und überörtlichen Theaterfreunden und Politikern zwang den damaligen Oberbürgermeister Günter Samtlebe und den Rat der Stadt Dortmund, sich von ihren kulturfeindlichen Absichten zu distanzieren. Der erfolgreiche Widerstand führte kurz darauf im November 1982 zur Gründung des Vereins »Dortmunder für ihr Schauspiel« durch engagierte Theaterfreunde. Nie wieder sollte jemand Hand an das Theater legen. Nach wie vor werden wir über den Erhalt des Sprechtheaters sowie des Kinder- und Jugendtheaters besonders sensibel wachen. In erster Linie verstehen wir uns als Sprachrohr, Multiplikator und Förderer unseres Sprechtheaters. Als gemeinnützig anerkannter Verein mit einem ehrenamtlich tätigen Vorstand unterstützen wir das Sprechtheater und das Kinder- und Jugendtheater nach unseren Möglichkeiten aus den Vereinsbeiträgen und uns zugewendeten Spenden. In Zeiten knapper Kassen ist dem Theater jede Hilfe willkommen, besonders bei außerplanmäßigen Projekten. Mitglieder unseres Vereins erleben gemeinsam Theateraufführungen und haben oft die Möglichkeit zur anschließenden Nachlese mit den Protagonisten. Durch Besuche auswärtiger Bühnen sowie mehrtägige Theaterreisen vermitteln wir Theater in seiner facettenreichen Vielfalt. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Internetseite: www.dofis.de

Dortmunder für ihr Schauspiel Verein der Freunde des Dortmunder Schauspiels e. V. Vorsitzender: Heinz Dingerdissen

Bankverbindung:

Droste-Hülshoff-Straße 6, 44141 Dortmund,

Sparkasse Dortmund, BLZ 440 501 99

Tel. 0231/411 078

Kto-Nr. 001 120 409


theaterpädagogik theaterpädagogische angebote rund um den spielplan für schulklassen Szenische Einführungen sind Workshops vor dem Vorstellungsbesuch, die eine bestimmte Inszenierung genauer beleuchten und die Schüler auf der Probebühne mit der Inszenierung theaterpraktisch und spielerisch bekannt machen: Weg mit der »vierten Wand«! Selbst ausprobieren und dann ab in die Vorstellung! Probenklassen Was geschieht auf der Theaterprobe: Wie arbeitet der Regisseur mit den Schauspielern? Wie wird ein Text lebendig? Was verändert sich während der Probenzeit? Unsere Probenklassen besuchen mindestens zweimal die Proben einer Inszenierung am Schauspiel und können tiefer in das Geschehen rund um die Bühne eintauchen.

für lehrer Pädagogentreff / Lehrerfortbildungen Die Theaterpädagogin der Sparte Schauspiel, Sarah Jasinszczak, lädt interessierte Pädagogen zu Gesprächen über aktuelle Produktionen und Angebote rund um den Spielplan ein; daran schließen sich Probenoder Stückbesuche an. Ein Dramaturg begleitet den Pädagogentreff und gibt Auskunft über den aktuellen Spielplan. Schulpatenschaft Zwischen einer Schule und dem Schauspiel Dortmund wird über das NRW-Programm »Kultur und Schule« eine spannende Patenschaft für ein Schuljahr entstehen; in der Spielzeit 2010/11 steht das Projekt Heimat unter Erde im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

specials Offene Workshops finden alle zwei Monate zu einer aktuellen Inszenierung statt und richten sich an Interessierte jeden Alters. Unter der Leitung von Sarah Jasinszczak wird szenisch ausprobiert, was abends auf der Bühne geboten wird. Atelier Schauspiel für Interessierte zwischen 18 und 28 Jahren Zusammen mit einem/r Schauspieler/in und der Theaterpädagogin geht es für ein Wochenende auf die Probebühne, um Schauspieltechniken auszuprobieren und etwas über den Beruf des Schauspielers zu erfahren – anschließend gemeinsamer Vorstellungsbesuch. Theaterführung Blick hinter die Kulissen! Für Schulklassen und andere Gruppen bieten wir Führungen durch das Theater Dortmund an, die individuelle Schwerpunkte haben können – z. B. eine bestimmte Inszenierung, die unterschiedlichen Theaterberufe, ihre Werk- und Wirkungsstätten.

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spielclubs

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Jugendclubprojekt »Theaterpartisanen« für Jugendliche von 14 - 18 Jahren Augen, Mund und Ohren auf! Das Theater als Basis für Feldforscher und Partisanen der Großstadt, an der Oberfläche, undercover oder gar am Abgrund. Die »Theaterpartisanen« sind in eine Veranstaltung des Projekts Stadt ohne Geld mit eingebunden, die im Winter im Schauspiel Dortmund zu sehen sein wird. Interkulturelles Jugendclubprojekt »Bergmannsenkel« ab 18 Jahre Kommunikation ist zentral für die Begegnung mit anderen Menschen. Theaterspiel zwischen Jugendlichen bietet Kontakt auf mehreren Ebenen an: im Spiel miteinander, in der Arbeit an einer Rolle und im Kontakt mit dem Publikum. Wir suchen Jugendliche ab 18 Jahren mit Wurzeln aus allen Ländern, die durch gemeinsames Theaterspielen einzigartige persönliche Erfahrungen machen wollen und sich für das Ruhrgebiet und dessen Wurzeln interessieren. Spielwerkstatt Schauspiel (»Brüche/Breaks«) Habt ihr Lust auf schräge Literatur, Brüche in Biographien und Situationen, die nicht immer glatt gehen, dann ist diese Spielwerkstatt das Richtige für Euch. Die Spielwerkstatt Schauspiel findet von Januar - Februar 2011 unter der Leitung von Sarah Jasinszczak statt. Seniorenprojekt »Erinnern und Erzählen« Das Projekt möchte den Erfahrungsschatz von Menschen im besten Lebensalter in den Mittelpunkt rücken. Theaterinteressierte Seniorinnen und Senioren erhalten außerdem die Gelegenheit, das Schauspiel Dortmund vor, hinter und auf der Bühne kennen zu lernen. Das Seniorenprojekt beginnt im März 2011. Die Spielclubs »Theaterpartisanen« und »Bergmannsenkel« beginnen im September 2010, Anmeldungen ab sofort. Auch für die Spielwerkstatt »Brüche/Breaks« und das Seniorenprojekt »Erinnern und Erzählen« nehmen wir Anmeldungen entgegen. Kontakt / Anmeldungen / Registrierung für den regelmäßigen Newsletter: Sarah Jasinszczak Theaterpädagogik Schauspiel Theater Dortmund Kuhstraße 12 44137 Dortmund junges-schauspiel@theaterdo.de Tel. 0231/50 22 555


Bianka Lammert


kinder- und jugendtheater

Sibylle Mumenthaler


auf ein neues! 137

»Erhabenes Publikum! Hochverehrte Gäste! Junge und Alte, Arme und Reiche, Beladene und Heitere, schenkt uns eure Aufmerksamkeit! Vergesst euren Kummer, eure Sorgen und folgt uns in eine ferne Zeit, in ein fremdes Land!« Mit diesen Worten begrüßte im letzten Winter der Erzähler das Publikum in Aladin und die Wunderlampe. »Das war schön!« war ein Satz, den wir sehr oft nach den Vorstellungen gehört haben. Welch ein Geschenk für uns, die Theatermacher, und für unser Publikum. Ein Leben ohne Schönheit, wie traurig wäre das. Gerade jetzt! Die Zeiten werden härter, die Herzen kälter. Täglich müssen wir uns fragen: Was brauchen wir zum leben? Wovon haben wir zuviel? Wovon zu wenig? Was fehlt uns und wo fehlen wir? Was können wir ändern, was bewahren? Diesen Fragen versuchen wir uns spielerisch mit unseren Mitteln zu nähern. »Stell dir vor, es gibt keinen Besitz; ich frag mich, ob du das kannst, kein Grund für Gier oder Hunger, alle Menschen wären Brüder. Stell dir vor, alle Menschen teilen sich die Welt.« John Lennon

»Nein, sagt! Ist es ein Traum? Ein Traum, was sonst?« Heinrich von Kleist

Herzlichst

Andreas Gruhn, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters


Johanna WeiĂ&#x;ert


Gabriel Rodriguez Silvero


Sebastian Ennen


Bettina Zobel


Rainer Kleinespel


Andreas Ksienzyk


prinz friedrich von homburg von heinrich von kleist 144

Prinz Friedrich von Homburg, General der Reiterei des Kurfürsten von Brandenburg, wird häufig von traumähnlichen Zuständen heimgesucht. Bei einem Scherz, den der Kurfürst mit dem Prinzen in einem solchen Zustand treibt, bleibt dieser mit einem Handschuh der Prinzessin von Oranien zurück. Friedrich von Homburg liebt die Prinzessin; er weiß nicht, wie er zu dem Handschuh gelangt und ist durch die Begebenheit verwirrt. So überhört er im Kriegsrat den wichtigen Befehl, dass am nächsten Tag in der Schlacht bei Fehrbellin kein Angriff ohne ausdrückliche Order erfolgen darf. Als die Schlacht im Gange ist, sieht der unwissende Prinz seine Chance gekommen. Er greift an und erringt einen spektakulären Sieg über die Schweden. Da dem Kurfürsten militärische Disziplin über alles geht und der voreilige Angriff die weitere Taktik aushebelt, lässt er den Prinzen festnehmen und zum Tode verurteilen. Homburg wird von Todesfurcht heimgesucht. Als er an seinem offenen Grab vorbeigeführt wird, erkennt er, dass er nur noch leben will. Nachdem der Kurfürst zunächst alle Gnadengesuche ablehnte, erklärt er sich bereit, das Urteil aufzuheben, sollte der Prinz es für falsch halten. Homburg sieht aber die Richtigkeit nach Maßstäben der Staatsraison ein. Der Kurfürst ist nun von Homburgs Tapferkeit überzeugt und begnadigt ihn. Der Prinz erfährt von alledem nichts. Er wird mit verbundenen Augen ins Freie geführt und erwartet seine Hinrichtung. Statt dessen setzt ihm die Prinzessin von Oranien einen Lorbeerkranz auf und schenkt ihm so die Freiheit. Dem Prinzen scheint dies alles wie ein weiterer Traum.

Inszenierung: Johanna Weißert

Premiere: 24. September 2010

ab 14 Jahren

Sckellstraße


räuber spielen – bis es ernst wird. eine stückentwicklung nach friedrich schillers drama »die räuber«

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Die Räuber heißen heute nicht mehr Karl Moor, Spiegelberg, Roller und Schufterle. Aber junge Männer, denen die Gesellschaft scheinbar keine Perspektive bietet, gibt es heute genauso wie zu Schillers Zeiten. Für Jan z. B. ist es männlich, vor nichts Angst zu haben, erfolgreich im Beruf zu sein, dickes Geld zu machen und ein teures Auto zu fahren. Ahmet sieht es als männlich an, die Ehre seiner Familie zu erhalten und die Familie zu ernähren. Vor einem »richtigen« Mann hat man Respekt und er lässt sich nichts sagen. Auch Karol weiß, was männlich ist: natürlich ein Jeep, viel Goldschmuck, viele Frauen, viele Kollegen und viele Muskeln. Angst darf man nie haben und wenn doch, darf man sie nicht zeigen. Ein Mann muss Alkohol trinken bis zum Umfallen und keine Beleidigung auf sich sitzen lassen. Härte – Ehre – Mut: diese Schlagwörter stehen noch immer für das typische Auftreten eines »richtigen« Mannes. Welche Rolle spielen die Freunde, die Frauen, die Familie, die Mütter und Väter oder die Religion? Was denken sie über Familienehre, Sexualität, männliche Gewalt, Gangster- und Muskelgehabe? Wir wollen Friedrich Schillers Drama Die Räuber als Grundlage für eine Stück­ entwicklung zum Thema »Männerbilder« nehmen. Für eine Auseinandersetzung mit diesem Thema bietet das Stück eine vielfältige Folie: Der Vater, der seine Gefühle nicht zeigen kann. Die Rivalität der Brüder. Der Reiz des Verbotenen, des Räuberlebens. Und als Krönung: Eine Frau, Amalia, die in ihrer Reinheit und Unschuld nur der Phantasie eines Mannes entsprungen sein kann.

Uraufführung: 12. November 2010 Koproduktion mit dem theaterkohlenpott Herne,

Inszenierung: Frank Hörner

das Stück wird in Dortmund und Herne zu sehen sein.

ab 14 Jahren


das kalte herz weihnachtsmärchen von andreas gruhn nach einem märchen von wilhelm hauff 146

Im Schwarzwald lebt der arme Köhler Peter Munk. Er ist unzufrieden und sehnt sich nach einem Leben in Reichtum. Peter hört von einem Wesen mit Namen Glasmännlein, dass die Fähigkeit besitzt Wünsche zu erfüllen. Der Kohlenmunk-Peter macht sich auf den Weg in den Wald, spricht den richtigen Vers und das Männlein erscheint. Peter hat nun drei Wünsche frei und wünscht sich als Erstes, besser tanzen zu können als der Tanzbodenkönig und immer etwas mehr Geld in der Tasche zu haben als der dicke Ezechiel. Des Weiteren wünscht er sich die schönste und größte Glashütte im ganzen Schwarz­ wald. Als Drittes begehrt Peter nach einem Pferd und Wagen. Das Glasmännlein rät ab und sagt »Verstand hättest du dir wünschen sollen!«, der Wunsch bleibt bestehen. Peter tanzt nun so gut, dass er von allen Tanzkaiser genannt wird und übernimmt eine schöne Glashütte. Doch die Arbeit langweilt ihn schnell und da es ihm an Verstand mangelt, beginnt sein Geschäft zu verfallen. Als Peters Situation immer auswegloser wird, erscheint der Holländer-Michel und schlägt einen Handel vor: Peter Munks Herz wird gegen ein steinernes getauscht und er erhält dafür 100.000 Gulden. Trotz des vielen Geldes ist er sehr geizig. Später heiratet Peter die arme Holzbauertochter Lisbeth. Sie hat Mitleid mit den Armen, doch Peter verbietet ihr zu helfen. Als Lisbeth heimlich einem Bettler Essen und Trinken gibt, erschlägt Peter sie im Zorn. Der Bettler gibt sich als Glasmännlein zu erkennen und setzt Peter eine Frist von acht Tagen, seinen Handel mit dem HolländerMichel zu überdenken ... Es vergeht noch einige Zeit, bis man Peter sagen hört: »Es ist doch besser, zufrieden zu sein mit Wenigem, als Gold und Güter haben und ein kaltes Herz.«

Inszenierung: Andreas Gruhn

Uraufführung: 18. November 2010

ab 6 Jahren

Schauspielhaus


koma o.k. projekt mit jungen menschen 147

und schauspielern

Im Rahmen einer Stückentwicklung entsteht ein Theaterabend, der sich anhand von assoziativen Bildern, choreografischen Elementen und persönlichen Berichten mit dem Thema Alkohol auseinandersetzt. Was kann Rausch, was fördert er, was verhindert er? Im Vorfeld werden Texte, Interviews und Filme zum Thema recherchiert, gemeinsam mit den Jugendlichen diskutiert und mittels der Improvisation Szenen entwickelt. Wir erforschen den Alkohol und seinen Konsum. Wir untersuchen seine Geschichte, Wirkung, seine Gefahren, Rituale und die Frage: Warum trinken wir ihn gern? Kann man rauschlos glücklich sein? Mit Hilfe dieses Materials wird ein Stück entstehen, das mit Jugendlichen und Schauspielern des Kinder- und Jugendtheaters produziert wird. Die Produktion wird gefördert von Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V.

Leitung: Andreas Gruhn, Christine Köck, Isabel Stahl Uraufführung: 24. Februar 2011

ab 14 Jahren


tintenherz von cornelia funke für die bühne bearbeitet von robert koall 148

Meggie und ihr Vater Mo lieben Bücher. Mo bindet Bücher und restauriert sie wie kein Zweiter. Doch trotz seiner Leidenschaft für Geschichten hat er seiner Tochter noch nie vorgelesen ... Eines Nachts taucht eine seltsame Gestalt mit Namen Staubfinger bei Mo und Meggie auf. Er warnt die beiden vor Capricorn, der auf der Suche nach einem geheimnisvollen Buch ist. Mo besitzt dieses Buch und er hat sich geschworen, nie wieder daraus vorzulesen. Mo und Meggie fliehen überstürzt zu ihrer schrulligen Tante Elinor. Doch Capricorns Männer machen die beiden ausfindig und schaffen sie zu ihm. Das atemberaubende Abenteuer rund um das mysteriöse Buch nimmt seinen Lauf und schon bald wird klar, welche besondere Begabung Mo besitzt. Er ist eine so genannte Zauberzunge und kann Personen aus Büchern herauslesen. So geschah es auch mit Capricorn und der will nun mit aller Macht verhindern, wieder in die Tintenwelt hineingelesen zu werden. Cornelia Funkes 2003 erschienener Jugendroman Tintenherz wurde in 23 Sprachen übersetzt und war ein internationaler Erfolg. Der Roman stand ein Jahr lang auf der Bestsellerliste der New York Times. Als Schöpferin der Tintenwelt–Trilogie wurde Cornelia Funke zur mit Abstand erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautorin. Die Produktion wird gefördert von Theater- und Konzertfreunde Dortmund e. V.

Inszenierung: Antje Siebers

Premiere: 15. April 2011

ab 10 Jahren

Sckellstraße


frühstück mit wolf

von gertrud pigor

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Die drei kleinen Schweinchen Fässchen, Schmalz und Borste sind Architekten und ihre Leidenschaft ist das Häuserbauen. Auf jede freie Fläche müssen sie einfach Häuser setzen. Dabei erweisen sie sich als äußerst erfinderisch, verlegen schon mal den Keller nach oben, das Dach nach unten oder verzichten auf die Tür. Dann ist da noch der böse Wolf, dessen Leidenschaft ist dummerweise das Häuserwegpusten, er kann einfach nicht anders. Einzig Borstes Haus hält dem Zerstörungsdrang des Wolfes stand und plötzlich wollen Fässchen und Schmalz bei ihr einziehen. Zu dritt auf kleinstem Raum – so hat Borste sich den Traum vom Eigenheim nicht vorgestellt. Nachdem Fässchen und Schmalz sie aus ihrem eigenen Haus gedrängt haben, ist Borste zutiefst enttäuscht und beschließt beim bösen Wolf als Hilfs-Wolf anzuheuern. Borste merkt schnell, dass der Wolf recht einfach gestrickt ist und sie besinnt sich darauf, dass Schweinchen eigentlich zusammen halten sollten ...

Premiere: 10. Juni 2011

Inszenierung: Hartmut El Kurdi

Sckellstraße

ab 4 Jahren


wir haben nicht das publikum von morgen … das theaterpädagogische angebot des kinder- und jugendtheaters 150

Wir Theaterpädagoginnen sind Vermittler zwischen dem Theater und dem Publikum. Unsere Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche, die in ihrer Freizeit im Theater-Jugendclub oder im Sckellynauten-Kinderclub mitmachen, und an Schüler, Studierende und Lehrer, die ihren Theaterbesuch spielerisch vor- und nachbereiten wollen. Erika Schmidt-Sulaimon Tel. 0231 /477 39 860 eschmidt-sulaimon@theaterdo.de Christine Köck Tel 0231 /4 77 39 861 ckoeck@theaterdo.de

»koma o.k.«: projekt mit jungen menschen und schauspielern Spielwerkstatt zum Thema Alkohol Ab Herbst 2010, Leitung: Andreas Gruhn, Christine Köck, Isabel Stahl Anmeldung unter ckoeck@theaterdo.de Nähere Informationen zu »koma o.k.« sind auf S. 147 zu finden.

kinderclub »die sckellynauten« Kinder von 5–12 Jahren können in Spielwerkstätten selber auf der Bühne stehen oder mit der ganzen Familie zu einer Sonderveranstaltung kommen.

»verwandlungskinder« jugendclub

Spielwerkstatt für Kinder Jugendliche von 13 bis 26 Jahren können Zeitraum: 18. – 22. Oktober 2010, 10.00– im Jugendclub an Angeboten aus allen 13.00 Uhr (Herbstferien) Sparten des Theaters teilnehmen und The- Leitung: Erika Schmidt-Sulaimon ater hautnah erleben: in Wochenend- und Ferienworkshops, bei Spielwerkstätten, in In Planung: Inszenierungsprojekten und auf großen fortlaufendes projekt Festivals. Außerdem kann man zum Son- Ab Januar 2011 derpreis ins Kinder- und Jugendtheater, das Schauspielhaus oder in die Oper gehen. Mitgliedsbeitrag: keiner.


… wir haben das publikum von heute! kinder und jugendliche im theater 151

theatermenü für schulklassen kulinarisches für pädagogen Zubereitung: Probenklassen Die Entstehung eines Theaterstückes miterleben. Beim Besuch einer Arbeitsprobe lernen die Schüler die Zutaten der Theaterinszenierung kennen und werden in das Inszenierungskonzept eingeweiht.

Kostprobe: Themenabende Zwei Tage vor jeder Premiere können Pädagogen eine neue Produktion vorab sichten und bekommen wertvolle Hintergrundinformationen.

Kochkurs: Fortbildungen zu Stücken des Spielplans Vorspeise: Szenische Einführung Methoden der Theaterpädagogik werden anErst selber spielen, dann zuschauen. hand einer aktuellen Inszenierung praktisch Spielerisch nähern sich die Schülerinnen erprobt und didaktisch reflektiert. und Schüler dem Thema des Stückes, schlüpfen in verschiedene Rollen, experi- Hausrezepte: mentieren mit dem Text und werden mit Materialien für Lehrer und Infobriefe den künstlerischen Ausdrucksmitteln einer Zu den Stücken des Spielplans erhalten InteInszenierung vertraut. ressierte Materialien zur Vor- und Nachbereitung des Vorstellungsbesuchs, theoretische Hauptgericht: der Theaterbesuch Hintergrundinformationen und Anleitungen Grundnahrung für alle Sinne. für theaterpraktische Übungen und Spiele. Theater ist mal leicht und mal schwer verdaulich, aber immer unverzichtbar. Interessierte können sich in den Verteiler aufnehmen lassen und erhalten Infobriefe mit Dessert: Inszenierungsgespräche Einladungen zu Themenabenden und die VorEindrücke austauschen. schau auf den Spielplan frei Haus. Nach der Vorstellung ist Raum für den Austausch über das gerade Gesehene und Alle Angebote nach Absprache. In Verbinfür Fragen zum Stück oder zum Beruf des dung mit dem Vorstellungsbesuch sind die Schauspielers. Angebote kostenfrei.

guten appetit


mitarbeiter und verwaltung theater dortmund


technik und werkst채tten theater dortmund


karten kartenverkauf

externer kartenvorverkauf

Theaterkasse im Foyer des Opernhauses Platz der Alten Synagoge Dienstag bis Freitag: 11.00 - 18.30 Uhr Samstag: 10.00 - 15.00 Uhr sonn- und feiertags kein Vorverkauf (Änderungen vorbehalten)

KulturInfoShop in der Sparkasse, Katharinenstr. 1, 44137 Dortmund, Tel. 0231 /50 27 710 Montag bis Samstag: 9.30 – 20.00 Uhr sowie im Konzerthaus Dortmund und an allen CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen.

reservierungen ticket- und service-hotline, reservierungen Tel. 0231 /50 27 222 Montag bis Samstag: 10.00 - 18.30 Uhr ticketinfo@theaterdo.de

kartenverkauf im internet inkl. Tickets zum Selbstausdruck www.theaterdo.de/tickets

Ihre Karten können Sie telefonisch, per E-Mail, per Fax, per Brief oder direkt an der Theaterkasse reservieren. Erfolgte Reservierungen werden gelöscht, wenn die Karten nicht zum vereinbarten Termin bezahlt bzw. abgeholt worden sind. Bereits bezahlte Karten senden wir Ihnen gegen eine Gebühr von 2,50 Euro gern zu.

zahlungsweise so erreichen sie uns per brief, fax, e-mail Kuhstraße 12, 44137 Dortmund Fax 0231 /50 22 443 ticketinfo@theaterdo.de

abo-service, besuchergruppen und schulen siehe Seite 158

vorverkauf Der Vorverkauf beginnt in der Regel für Musiktheater, Kinderoper, Ballett und Konzert 12 Wochen, für Kinder- und Jugendtheater 8 Wochen und für Schauspiel 6 Wochen vor der betreffenden Vorstellung - für Sonn- und Feiertage am vorhergehenden Werktag. Für Sonderveranstaltungen können abweichende Vorverkaufstermine gelten. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unseren Publikationen, der Tagespresse oder www.theaterdo.de.

An der Theaterkasse können Sie bei uns bar, mit Kreditkarte (MasterCard, Visa) oder EC-Karte bezahlen. Telefonisch bestellte Karten können Sie per Überweisung bezahlen.

bitte beachten sie: Bei Ausfall einer Vorstellung durch Streik oder höhere Gewalt wird kein Ersatz geleistet. Rabatt-Gutscheine aus Bonus-Heften gelten nicht für Premieren und Sonderveranstaltungen Geschenk-Gutscheine können nicht bar ausgezahlt und nicht für Abonnement-Rechnungen berücksichtigt werden. Eine Kartenrücknahme ist leider nicht möglich.

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theatercard

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Single Theatercard für 65,00 Euro eine Saison lang 50% Rabatt für Ihre Theaterbesuche Duo Theatercard für 105,00 Euro eine Saison lang 50% Rabatt für spannende Abende zu zweit Die Theatercard ist nicht übertragbar – allerdings können Sie als Besitzer der Duo Theatercard wechselnde Begleiter/innen einladen. Ausgenommen von der Theatercard-Regelung sind Sonderveranstaltungen. Für Studio und KJT gelten die festgelegten Ermäßigungssätze.

eintrittspreisermäßigungen Schwerbehinderte, die durch Vorlage ihres Ausweises die Notwendigkeit einer ständigen Begleitperson nachweisen, erhalten für sich und ihre Begleitperson eine Ermäßigung von jeweils 50% bzw. den festgelegten Ermäßigungssatz. Schüler und Studenten bis 27 Jahre, Wehrund Zivildienstleistende, Auszubildende und Dortmund-Pass-Inhaber erhalten im Vorverkauf 50% Ermäßigung. Auf Restkarten an der Abendkasse gilt der Last-Minute-Preis von 7,00 Euro. Der Last-Minute-Preis gilt ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Gruppen ab 20 Personen erhalten 15% Rabatt auf den Vollpreis (ausgenommen Premieren und Sonderveranstaltungen). Im Studio, in der Kinderoper und im Kinder- und Jugendtheater gelten die festgelegten Ermäßigungspreise. Bitte zeigen Sie beim Kartenkauf und beim Einlass den Nachweis Ihrer Ermäßigungsberechtigung. Ohne diesen müssen wir Sie gegebenfalls bitten, nachzuzahlen. Es kann jeweils nur eine Ermäßigung in Anspruch genommen werden.

service für menschen mit behinderungen Das Theater Dortmund verfügt in allen Spielstätten über ebenerdige Zugänge. Behindertenparkplätze stehen in der Kuhstraße und am Schauspielhaus zur Verfügung. Es ist unser Anliegen, allen unseren Gästen den Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten. Wenn Ihr Besuch mit besonderen Anforderungen verbunden ist, bitten wir Sie um Ihren Anruf unter 0231 / 50 22 442.

westfälischer besucherring (wbr) Der Westfälische Besucherring ist Partner des Theater Dortmund und betreut Besuchergruppen aus mehr als 100 Dortmunder Umlandgemeinden. Informationen über Reisen zu Aufführungen im Theater Dortmund erhalten Sie von: Westfälischer Besucherring Kuhstraße 12, 44137 Dortmund Montag bis Donnerstag: 8.00 - 16.00 Uhr Freitag: 8.00 - 13.00 Uhr Tel. 0231 /14 33 37, Fax 0231 /14 33 87 dortmund@besucherring.de www.dortmund-besucherring.de

gastronomie Der Operntreff im Opernhaus und die Cafeteria im Schauspielhaus öffnen eine Stunde vor jeder Abendvorstellung. Dort können Sie gerne einen Tisch für die Pause oder vor der Vorstellung reservieren. So erreichen Sie die Theatergastronomie: Martin Goliasch Tel. 0231/50 26 507 (Operntreff) Tel. 0231/20 65 978 (Kantine) Fax 0231/50 10 926 theater@servgast.de


ihr abonnement Unsere Ensembles von Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Konzert sowie Kinder- und Jugendtheater laden Sie zur gemeinsamen Reise durch unsere Kulturwelten ein. Suchen Sie sich den schönsten Platz aus, die aufregendsten Premieren oder den Tag, den Sie zu Ihrem persönlichen Kulturtag machen wollen. Laden Sie Ihre Partnerin, Ihren Partner dazu ein. Freuen Sie sich auf vier bis acht schöne Abende auf Ihrem Stammplatz. Auch wenn Sie Besuch bekommen, ermöglichen wir Ihrer Begleitung den vergünstigten Abonnement-Kartenpreis am Tag Ihrer Abonnementveranstaltung. Vom Studenten-Wahlabo bis zum exklusiven Premieren-Abonnement halten wir eine interessante Palette für Sie bereit.

wahl-abonnement

ihre vorteile als abonnent

so erreichen sie uns

bis zu 30 % Rabatt innerhalb Ihres Abonnements eine zusätzliche reduzierte Karte für Ihren Besuch am Tag Ihrer Abonnementveranstaltung Vorverkauf bereits zwei Tage vor Beginn des regulären Vorverkaufs Ratenzahlung bei Lastschrift (ausgenommen Wahl-Abonnements) für Schauspielabonnenten 20 % Rabatt bei Studiovorstellungen persönliche Abo-Betreuung Umtauschmöglichkeit bis drei Tage vor der Vorstellung (siehe Abonnement bedingungen Seite 159)

aboservice, besuchergruppen und schulen

Gestalten Sie Ihr eigenes Programm: Wählen Sie fünf Einzelbesuche im Opernhaus und Schauspielhaus oder fünf Philharmonische Konzerte im Konzerthaus. Die Reservierung erfolgt jeweils ab zwei Tage vor dem regulären Vorverkaufsbeginn für Ihre Vorstellung. Unsere Service-Hotline hilft Ihnen dabei gerne. Die Wahl-Abonnement-Gutscheine gelten für die Spielzeit, in der sie gekauft werden. Sie gelten nicht für Gastspiele. Für Premieren und Sonderveranstaltungen sind Zuzahlungen auf den Vollpreis erforderlich.

Kuhstraße 12 (Bühneneingang), 44137 Dortmund Tel. 0231/50 22 442, Fax 0231/50 22 443 Montag bis Freitag: 10.00 – 15.00 Uhr aboservice@theaterdo.de

allgemeine ticket-hotline Tel. 0231/50 27 222 Montag bis Samstag: 10.00 – 18.30 Uhr

www.theaterdo.de

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abonnementbedingungen 159

1. Wenn Sie sich für ein Abonnement entschieden haben, wird zwischen Ihnen und dem Theater Dortmund ein Vertrag geschlossen, den Sie bei Bestellung unterzeichnen. Die nachstehenden Bedingungen sind Teil dieses Vertrages. 2. Ihre Abonnementkarte – gleichzeitig Eintrittskarte – wird Ihnen mit Ihrer Rechnung zugesandt. Der Rechnungsbetrag wird zum 1. September fällig. Im Rahmen des Lastschrifteinzugsverfahrens ist Ratenzahlung (1. September/1. Februar) möglich (ausgenommen Wahl-Abonnements). 3. Wird das Abonnement nicht rechtzeitig bezahlt, ist das Theater berechtigt, dieses anderweitig zu vergeben. Ein Schadensersatzanspruch steht dem Abonnenten nicht zu. 4. Ihr Abonnement ist auf Dritte übertragbar. Ermäßigte Abonnements können aber nur an Ermäßigungsberechtigte weitergegeben werden. Es kann nur eine Ermäßigung in Anspruch genommen werden. Der eingetragene Vertragspartner bleibt zur Zahlung verpflichtet. 5. Das Theater Dortmund verpflichtet sich, die Abonnementtage einzuhalten. Aus zwingenden betrieblichen Gründen kann jedoch eine Verlegung erfolgen. Bei Ausfall einer Vorstellung durch Streik oder höhere Gewalt wird kein Ersatz geleistet. 6. Das Theater behält sich das Recht vor, aus zwingenden technischen oder künstlerischen Gründen Titel im Spielplan und somit im Abo-Angebot zu ändern. Sollte der von Ihnen gemietete Platz aus künstlerischen oder technischen Gründen nicht zur Verfügung stehen, behalten wir uns vor, Ihnen einen Ersatzplatz zuzuweisen.

7a. Falls Sie eine Vorstellung tauschen möchten, ist dies unter Vorlage der Abonnementkarte bis drei Tage vor der Vorstellung möglich. Gegen einen Betrag von 3,00 Euro (erster Umtausch kostenfrei) erhalten Sie einen Umtausch-Schein. Für ein Abonnement können nicht mehr als drei Umtausch-Gutscheine ausgestellt werden. Der Umtausch-Schein muss innerhalb der laufenden Spielzeit gegen eine Eintrittskarte für Eigenveranstaltungen (Ausnahme: Sonderveranstaltungen) eingelöst werden. Dabei können beim Wechsel des Wochentages Zuzahlungen entstehen. Eine Barauszahlung, auch von Restbeträgen, ist nicht möglich. Für nachträgliche Abmeldungen (nach den Aufführungen) leisten wir keinen Ersatz. Bei Sonderabos (wie z. B. Kinderabos, Weihnachtsabos) ist grundsätzlich kein Umtausch und keine Verlängerung möglich. 7b. Wahl-Abonnement-Gutscheine gelten nicht für Sonderveranstaltungen (z. B. Gastspiele). Für Premieren und Sonderveranstaltungen sind Zuzahlungen auf den Vollpreis erforderlich. 8. Der Verlust Ihrer Abonnementkarte ist dem Abo-Service sofort mitzuteilen. Gegen einen Betrag von 3,00 Euro wird eine Ersatz-Abokarte ausgestellt. Verloren gegangene Wahl-Abonnement-Gutscheine und Umtausch-Scheine können nicht ersetzt werden. 9. Ihr Vertrag mit dem Theater verlängert sich jeweils um eine weitere Spielzeit zu den in der neuen Spielzeit gültigen Abonnementpreisen und Abonnementbedingungen, wenn Sie nicht bis zum 15. Juni schriftlich kündigen. Gerichtsstand ist Dortmund.


musiktheater

abonnements

M1 Premieren, 19.30 Uhr 12.09.2010 sekretärinnen (18.00 Uhr) 09.10.2010 der mantel – schwester angelica – gianni schicchi 06.11.2010 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (Ballett) 04.12.2010 rusalka 15.01.2011 ritter blaubart 05.03.2011 lucia di lammermoor 26.03.2011 körper.tanzen.formen (Ballett) 30.04.2011 hamlet M2 Mittwoch, 19.30 Uhr 20.10.2010 peter pan – fliege deinen traum 10.11.2010 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (Ballett) 29.12.2010 rusalka 19.01.2011 ritter blaubart 09.03.2011 lucia di lammermoor 25.05.2011 sekretärinnen 29.06.2011 körper.tanzen.formen (Ballett) M3 Mittwoch, 19.30 Uhr 13.10.2010 sekretärinnen 22.12.2010 der mantel – schwester angelica – gianni schicchi 09.02.2011 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (Ballett) 20.04.2011 rusalka 18.05.2011 lucia di lammermoor M4 Donnerstag, 19.30 Uhr 14.10.2010 peter pan – fliege deinen traum 30.12.2010 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (Ballett) 27.01.2011 ritter blaubart 07.04.2011 der mantel – schwester angelica – gianni schicchi 16.06.2011 falstaff

M5 Donnerstag, 19.30 Uhr 11.11.2010 sekretärinnen 16.12.2010 der mantel – schwester angelica – gianni schicchi 20.01.2011 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (Ballett) 10.02.2011 ritter blaubart 31.03.2011 lucia di lammermoor 21.04.2011 körper.tanzen.formen (Ballett) 26.05.2011 hamlet M6 Freitag, 19.30 Uhr 08.10.2010 sekretärinnen 12.11.2010 der mantel – schwester angelica – gianni schicchi 28.01.2011 falstaff 18.02.2011 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (Ballett) 11.03.2011 ritter blaubart 29.04.2011 körper.tanzen.formen (Ballett) 03.06.2011 hamlet M7 Freitag, 19.30 Uhr 22.10.2010 sekretärinnen 19.11.2010 h.a.m.l.e.t.

07.01.2011 11.02.2011 08.04.2011 27.05.2011 01.07.2011

– die geburt des zorns (Ballett) der mantel – schwester angelica – gianni schicchi orpheus und eurydike körper.tanzen.formen (Ballett) falstaff peter pan – fliege deinen traum

M8 Freitag, 19.30 Uhr 29.10.2010 peter pan – fliege deinen traum 03.12.2010 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (Ballett) 25.02.2011 der mantel – schwester angelica – gianni schicchi 06.05.2011 sekretärinnen 24.06.2011 ritter blaubart

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ballett

abonnements

M9 Samstag, 19.30 Uhr 02.10.2010 sekretärinnen 13.11.2010 h.a.m.l.e.t. 161

– die geburt des zorns (Ballett)

19.02.2011 ritter blaubart 23.04.2011 lucia di lammermoor 18.06.2011 rusalka M10 Sonntag, 18.00 Uhr 19.09.2010 peter pan – fliege deinen traum 17.10.2010 der mantel – schwester angelica – gianni schicchi 20.02.2011 sekretärinnen 03.04.2011 rusalka 29.05.2011 madama butterfly M13 Samstag, 19.30 Uhr 18.09.2010 sekretärinnen 23.10.2010 orpheus und eurydike 18.12.2010 rusalka 05.02.2011 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (Ballett) 19.03.2011 lucia di lammermoor 28.05.2011 körper.tanzen.formen (Ballett)

B1 06.11.2010 12.12.2010 26.03.2011

(Sa., 19.30 Uhr)

plus ein termin nach wahl

h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns

(Sa., 19.30 Uhr) mozart

(So., 18.00 Uhr) körper.tanzen.formen

B2 24.10.2010 internationale ballettgala XIII (So., 18.00 Uhr) 02.01.2011 h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns (So., 15.00 Uhr) 27.02.2011 mozart (So., 18.00 Uhr) 15.05.2011 körper.tanzen.formen (So., 18.00 Uhr)

operncard

SoNa Sonntag Nachmittag, 15.00 Uhr mit Kinderbetreuung für kinder / jugendliche (in Kooperation mit dem KinderCityTreff) 24.10.2010 woyzeck (Schauspiel) 19.12.2010 h.a.m.l.e.t. youthcard oper für alle Jugendlichen bis 27 Jahre – die geburt des zorns (Ballett) eine Spielzeit lang für 25 Euro alle Karten* im 30.01.2011 die dreigroschenoper (Schauspiel) Opernhaus zum halben Preis. 03.04.2011 die perser (Schauspiel) 22.05.2011 ritter blaubart (Oper) * Ausnahme Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen 19.06.2011 lucia di lammermoor (Oper) Alle weiteren Informationen erhalten Sie beim Abo-Service 0231/50 22 442 oder unter www.theaterdo.de


musiktheater ballett preise Preisgruppe

I

II

Orchestersessel Sperrsitz, Reihe 1 - 6 Reihe 7 - 15 Sperrsitz, Reihe16

III

V

IV

Parkett Reihe 17 - 25 1. Logenrang

2. Logenrang außer Mitte, Reihe 3

2. Logenrang Mitte, Reihe 3

einzelpreise Preise A* 34,00 31,00 27,00 21,00 12,00 Regelpreis

Preise B*

38,00

35,00

32,00

23,00

14,00

30,00 34,00

17,00 20,00

Regelpreis für Vorstellungen an Feiertagen, Freitagen, Samstagen

Premiere* Ballettgala

48,00 54,00

45,00 50,00

38,00 44,00

abopreise Premieren-Abo 276,00 260,00 228,00 172,00 100,00 M1, 8 Vorstellungen

Mittwoch M2, 7 Vorstellungen 169,00 157,00 M3, 5 Vorstellungen 130,00 120,00 Donnerstag M4, 5 Vorstellungen 117,00 109,00 M5, 7 Vorstellungen 182,00 168,00 Freitag M6, 7 Vorstellungen 203,00 189,00 M7, 7 Vorstellungen 187,00 175,00 M8, 5 Vorstellungen 129,00 121,00 Samstag M9, 5 Vorstellungen 145,00 135,00 M13, 6 Vorstellungen 174,00 162,00 Sonntag M10, 5 Vorstellungen 117,00 109,00 Sternstunden der Oper 6 Vorstellungen 157,50 147,50 Ballett-Abo B1 3 Vorstellungen 122,50 114,50

139,00 105,00

109,00 80,00

69,00 50,00

97,00 147,00

77,00 112,00

49,00 70,00

75,00 1 163,00 113,00

122,50 118,00 83,00

77,00 75,00 53,00

125,00 150,00

87,50 105,00

55,00 66,00

97,00

77,00

49,00

133,50

101,50

63,50

101,00

75,75

45,50

Ballett-Abo B2 4 Vorstellungen 112,50 104,50 91,50

69,50

42,50

+ 1 Termin nach Wahl

gemischtes abo Sonntagnachmittag 120,00 112,50 100,50 81,00 58,50 6 Vorstellungen mit Kinderbetreuung

Wahl-Abo

142,50

132,50

120,00

90,00

65,00

5 Vorstellungen

Studenten-Wahl-Abo

41,50

5 Vorstellungen

sonderpreise musiktheater für kinder Peter Pan Erwachsene 18,00 Kinderoper Erwachsene 11,00 Kinder 9,00 (Einheitspreis) Kinder 6,00 Opernkonzerte Einheitspreis 18,00 Familienpreis**   2 Erw. u. 2 Kinder   28,00 Silvester Preise auf Nachfrage jedes weitere Kind  3,00 * Bei den Produktionen Ritter Blaubart und h.a.m.l.e.t. – Die Geburt des Zorns (Ballett) wird ein Aufschlag erhoben. ** Gilt für die Produktionen Hänsel und Gretel und Peter Pan sowie für die Kinderoper.

Alle Preise in Euro

Preise für Einzeltickets verstehen sich incl. 15% Servicegebühr. Beim Erwerb von Karten über externe Vorverkaufsstellen können abweichende Gebühren erhoben werden.

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saalplan

opernhaus

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  0SDIFTUFSTFTTFM  MJOLT    4QFSSTJU[MJOLT         

  0SDIFTUFSTFTTFM  SFDIUT    4QFSSTJU[SFDIUT           

  

 

  

  1BSLFUUMJOLT

 

  

 -PHFOSBOHMJOLT

       

       

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-PHFOSBOHMJOLT           

       

  

-PHFOSBOHSFDIUT        

-PHFOSBOH.JUUF

         

  



       

          


konzerte preise philharmonische konzerte Preisgruppe

I

II

III

V

IV

VI

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VII

Einzelpreise Regelpreis 40,00 38,00 33,00 29,00 23,00 18,00 9,00 Abopreise 10er Abo 279,00 252,00 230,00 199,00

167,00

122,00

10 Konzerte, K2 Dienstag, K3 Mittwoch

5er Abo 139,50 Dienstag, K6*, K7** Mittwoch K8*, K9**

126,00

115,00

99,50

83,50

61,00

160,50

136,50

119,25

97,50

73,00

* 1.,3.,5.,7.,9. Konzert ** 2.,4.,6.,8.,10. Konzert

Wahl-Abo

167,75

5 Vorstellungen

kammerkonzerte i m orchesterzentrum Einzelpreis 19,00 Regelpreis Abopreis 5 Konzerte 68,00

familienkonzerte Einzelpreis 7,00 für Kinder und Erwachsene Abopreis 4 Konzerte 28,00

konzerte für junge leute Einzelpreis 9,00 für Jugendliche und Erwachsene Abopreis 3 Konzerte 21,60

philharmonikercard (gilt nicht für Oper, Kinderoper, Schauspiel, Studio, KJT und Ballett) für alle Philharmonischen Konzerte und Kammerkonzerte der Dortmunder Philharmoniker Single Philharmonikercard Für 35,00 eine Saison lang 50% Rabatt für Konzertbesuche Duo Philharmonikercard Für 60,00 eine Saison lang 50% Rabatt für Konzertabende zu zweit Die Philharmonikercard ist nicht übertragbar – allerdings können Sie als Besitzer der Duo Philharmonikercard wechselnde Begleiter/innen einladen. Ausgenommen von der Philharmonikercard-Regelung sind grundsätzlich das Neujahrskonzert, das Heilig-Abend-Konzert, die Familien- und Jugend- sowie Sonderkonzerte. Zusätzlicher Vorteil als Abonnent: Bei den Philharmonischen Konzerten und Kammerkonzerten haben Sie die Möglichkeit, am Tag ihrer Abonnementveranstaltung für Ihren Besuch eine zusätzliche reduzierte Karte zu erwerben.

Preise für Einzeltickets verstehen sich incl. 15% Servicegebühr. Beim Erwerb von Karten über externe Vorverkaufsstellen können abweichende Gebühren erhoben werden.

Alle Preise in Euro


saalplan

konzerthaus

#BMLPOMJOLT

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#BMLPOSFDIUT

 #BMLPOMJOLT  



 

#BMLPOSFDIUT

     









$IPSFNQPSF



    



    

 

 



1PEJVN

4JU[QMBO,BNNFSLPO[FSUF MJOLT



   

 



   

   

                         

                         

#BMLPO.JUUFMJOLT   



    

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#BMLPO.JUUFSFDIUT



 

                          

     

     

    

 (BMFSJF.JUUFMJOLT



 (BMFSJF.JUUFSFDIUT

     

     

     

(BMFSJFSFDIUT


sonderabonnements sternstunden der oper 09.10.2010 28.11.2010 27.02.2011 23.04.2011 18.06.2011 03.07.2011

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der mantel – schwester angelica – gianni schicchi

(Sa., 19.30 Uhr) peter pan – fliege deinen traum

(So., 18.00 Uhr) mozart

(Ballett - So., 18.00 Uhr) lucia di lammermoor

(Sa., 19.30 Uhr) rusalka

(Sa., 19.30 Uhr) sekretärinnen

(So., 18.00 Uhr)

Das Abonnement Sternstunden der Oper wird Ihnen präsentiert von:

pas de trois

dortmund – essen – duisburg 26.09.2010 19.12.2010 05.02.2011 01.04.2011 03.06.2011 14.07.2011

internationale ballettgala XI

(So., 18.00 Uhr in Dortmund) h.a.m.l.e.t. – die geburt des zorns

(So., 18.00 Uhr in Dortmund) b.05

(Sa., 19.30 Uhr in Duisburg) carmen/bolero

(Fr., 19.30 Uhr in Essen) b.08

(Fr., 19.30 Uhr in Duisburg) irish soul

(Do., 19.30Uhr in Essen)

Das besondere Ballettabo Sechs Vorstellungen mit drei Ballett-Compagnien. Weitere Informationen zum Programm und zur Buchung erhalten Sie über den Abo-Service der beteiligten Theater in Dortmund, Essen und Duisburg/Düsseldorf.


schauspiel

abonnements

167

S5 Freitag, 19.30 Uhr 22.10.2010 die perser 26.11.2010 woyzeck 14.01.2011 die dreigroschenoper 18.03.2011 heimat unter erde 29.04.2011 macbeth 17.06.2011 bluthochzeit

S1 Premieren, 19.30 Uhr 01.10.2010 woyzeck 03.10.2010 die perser (18.00 Uhr) 30.10.2010 die 39 stufen 03.12.2010 die dreigroschenoper 22.01.2011 heimat unter erde 12.03.2011 macbeth 07.05.2011 bluthochzeit

S6 Samstag, 19.30 Uhr 09.10.2010 die perser 06.11.2010 die 39 stufen 18.12.2010 woyzeck 12.02.2011 die dreigroschenoper 16.04.2011 heimat unter erde 28.05.2011 macbeth

S2 Mittwoch, 19.30 Uhr 03.11.2010 die perser 15.12.2010 die dreigroschenoper 02.02.2011 die 39 stufen 16.03.2011 macbeth 13.04.2011 woyzeck 11.05.2011 bluthochzeit

S8 Sonntag, 18.00 Uhr 10.10.2010 woyzeck 21.11.2010 die 39 stufen 19.12.2010 die perser 20.02.2011 die dreigroschenoper 27.03.2011 macbeth 05.06.2011 bluthochzeit

S3 Donnerstag, 19.30 Uhr 04.11.2010 woyzeck 27.01.2011 heimat unter erde 17.02.2011 die perser 17.03.2011 die dreigroschenoper 14.04.2011 macbeth 19.05.2011 bluthochzeit

S10 Samstag, 19.30 Uhr 09.10.2010 die perser 18.12.2010 woyzeck 12.02.2011 die dreigroschenoper 28.05.2011 macbeth

S4 Freitag, 19.30 Uhr 15.10.2010 woyzeck 12.11.2010 die perser 10.12.2010 die dreigroschenoper 18.02.2011 heimat unter erde 25.03.2011 die 39 stufen 13.05.2011 macbeth

SoNa Sonntag Nachmittag, 15.00 Uhr mit Kinderbetreuung (in Kooperation mit dem KinderCityTreff) 24.10.2010 woyzeck (Schauspiel) 19.12.2010 h.a.m.l.e.t. (Ballett) 30.01.2011 die dreigroschenoper (Schauspiel) 03.04.2011 die perser (Schauspiel) 22.05.2011 ritter blaubart (Oper) 19.06.2011 lucia di lammermoor (Oper)


schauspiel

preise

168

Preisgruppe

I Parkett Reihe 1-3 und 8

II Parkett Reihe 4-7

III Parkett Reihe 9-14

IV Balkon Reihe 1-6

V Balkon Reihe 7-9

VI Balkon Reihe 10

einzelpreise Regelpreise 22,00 21,00 19,00 17,00 15,00 9,00 Premierenpreise 32,00 29,00 27,00 25,00 22,00 13,00 Sonderpreise 33,00 33,00 30,00 27,00 22,00 12,00 Die Dreigroschenoper

on stage

22,00

abopreise Premieren-Abo 152,60 138,60 129,50 117,60 97,30 53,90 S1, 7 Vorstellungen

Abonnements S2 bis S8

84,00

81,00

75,00

66,00

57,00

34,20

44,00

38,00

22,80

65,00

52,50

32,50

81,00

58,50

Mittwoch, S2 Donnerstag, S3 Freitag, S4, S5 Samstag, S6 Samstag, S8 jeweils 6 Vorstellungen

Abonnement S10

56,00

54,00

50,00

Samstag, 4 Vorstellungen

Wahl-Abo

80,00

77,50

72,50

5 Vorstellungen

Gemischtes Abo Sonntagnachmittag 120,00 112,50 100,50 6 Vorstellungen mit Kinderbetreuung

Studenten-Wahl-Abo

31,00

5 Vorstellungen

studio Einheitspreise Erwachsene 14,00 ermäßigt 10,00 Premieren und Sonderveranstaltungen Erwachsene

Silvester gelten Sonderpreise (Preise auf Nachfrage). Preise für Einzeltickets verstehen sich incl. 15% Servicegebühr. Beim Erwerb von Karten über externe Vorverkaufsstellen können abweichende Gebühren erhoben werden.

18,00

ermäßigt

12,00

Alle Preise in Euro


saalplan

schauspielhaus

169

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kinder- und jugendtheater preise 170

Kinder bis 14 Jahre, Theatercard Inhaber Regelpreis 5,00

Jugendliche, Erwachsene Regelpreis 7,00

Sckelly (keine Ermäßigung) Regelpreis 4,00

sonderveranstaltungen (z. B. weihnachtsproduktionen) Kinder, Theatercard Inhaber Regelpreis 6,00

Erwachsene Regelpreis

11,00

das kinderabonnement Wir schnüren ein Abonnement mit drei neuen Stücken und einem Stück zur Auswahl aus dem Repertoire für Kinder. Mit dabei: Das kalte Herz, Tintenherz, Frühstück mit Wolf. Und aus dem Repertoire: Nur ein Tag. Immer sonntags, an verschiedenen Orten: im KJT und im Schauspielhaus. Preis

15,00 für Kinder und für Große

klassenabos 1. entdeckerabo für Klasse 3 und 4: läuft über eine Spielzeit / Schuljahr und lädt zu zwei frei wählbaren Theaterbesuchen ein: das kalte herz tintenherz frühstück mit wolf nur ein tag

Preis

8,00

2. stage 4 you für Klassen ab Jahrgangsstufe 9: läuft über eine Spielzeit / Schuljahr und lädt zu zwei frei wählbaren Theaterbesuchen ein: prinz friedrich von homburg räuber spielen – bis es ernst wird koma o.k. big deal? türkisch gold

Preis

Nach Absprache kann zu den Klassenabos zusätzlich angefordert werden: Unterrichtsmaterialien, szenische Einführung und Nachgespräch zum Vorstellungsbesuch. Kontakt: siehe S. 150. Beim Erwerb von Karten über externe Vorverkaufsstellen können abweichende Gebühren erhoben werden.

10,00

Alle Preise in Euro


personalia werbung theaterleitung

171

Geschäftsführende Direktorin Bettina Pesch Sekretariat Ivonne Gambal Intendantin der Oper Christine Mielitz Sekretariat Jenny Eickhoff Schauspieldirektor Kay Voges Ballettdirektor Xin Peng Wang Leiter Kinder- und Jugendtheater Andreas Gruhn Generalmusikdirektor Jac van Steen

ehrenmitglieder des theater dortmund Max Laumen, Willem Hoenselaars, P. Walter Jacob, Heinz Panzer, Horst Fechner, Robert Olbrück, Hans Wallat (Ehrendirigent), Karl-Heinz Engels

disposition und künstlerisches betriebsbüro Chefdisponent Sebastian C. Maier Disponent Musiktheater Daniel J. Sullivan Disponentin Schauspiel Mirjam Beck

marketing und strategie

Referent für zentrale Werbeangelegenheiten Stefan Kriegl Mitarbeiter Distribution David Porrmann Controlling/Print Brigitte Pischke

allgemeine verwaltung Betriebswirtschaftlicher Leiter Martin Lizan IT Koordinator N.N. Referent für zentrale Angelegenheiten Dirk Struß Referent für Bau-, Vertrags- und Vergabemanagement Daniel Buess Finanzen und Rechnungswesen Bereichsleiterin Christine Poclet Susanne Haiduk, Viktoria Skotkina, Christa Sprenger, Tanja Witte Personal, Organisation Bereichsleiterin Kerstin Kruck (und Vertreterin der GfD für Personal) Sabine Dugnus (stv. Leiterin) Frauke Berger, Holger Franz, Daphne Greifenstein, Gudrun Kerkiehn Bibliothek Kerstin Witt

technischer und künstlerisch-technischer bereich

Technischer Direktor Thomas Meissner Technischer Leiter Musiktheater und Ballett Leiterin Annette Rosenbauer Mitarbeiterin Marketing Michaela Schloemann Til Blume Technisches Betriebsbüro Daniela Leidag Kasse, Abo-Service Bühnenoberinspektor Lothar Angel Leiterin Ute Batze Bühneninspektor Thomas Bohl Birgit Clausen (stv. Leitung Kasse) Bühnenmeister Michael Heister, Heiko Möller, Birgit Fröhlich, Cornelia Knör Kasse Kristina Kossack, Ingrid Potthast, Andrea Thomas Pohlmann, Klaus Winnecke Seitenmeister und Vorarbeiter Henryk Czerniawski, Prenzel, Marita Selchow Ulrich Ernst, Norbert Fröbus, Udo Garonski-Busch, Foyerservice Joachim Haid-Murray, Klaus Horn, Marianne Hötzel, Leiterin Cornelia Rottmann Frank König, Alexander Kösler, Helmut Michael, Bärbel Klauschke (stv. Leiterin) Markus Michalski, Ingo Mielers, Hans-Dieter Netz, Annette Weniger Klaus Priebe, Mahmoud Samaghi, Oliver Sauer, presse- und öffentlichkeitsarbeit Heinz-Wilhelm Schelp, Ralf Weiland, Thomas Widdermann, Klaus Witkowski Leiter Eckhard Martin


BühnenhandwerkerInnen Rolf Adolf, Emanuel Arabatzi, Jens Bischoff, Jürgen Beier, Jürgen Blaschke, Walter Blennemann, Sebastian Boseck, Dirk Brück, Thorsten Busch, Khalid Elarej, Lothar Fischer, Rene Franke, Michael Fuhrmann, Stefan Gawronski, Peter Goerigk, Peter Günther, Ralf Gutzeit, Zemir Hamzic, Klaus-Dieter Heimann, Frank Herbe, Stephan Hörling, Andreas Huwer, Frank König, Georg Kott, Andreas Kubica, Melanie Kublun, Mirko Kwaschnik, Guido Lang, Andreas Lerbs, Frank Liedtke, José Martinez-Ramon, Jürgen Mathes, Rafael Mondaca, Richard Niggemeier, Rajan Raajalingham, Peter Ringk, Karsten Romeikat, Dominik Rosenthal, Stefani Sareyka, Ulrich Schneider, Thorsten Schülken, Oliver Senftner, Frank Trapp, Gero Wendland, Mario Wenzel, Marcus Wilschewski, Martin Winkler, Dirk Woerz, Wilfried Zinke Beleuchtung Leiter Ralph Jürgens BeleuchtungsmeisterInnen Rolf-Dieter Giese, Bernd Sack, Stefan Schmidt, Sibylle Stuck Oberbeleuchter Ernst-Rainer Althoff, Christian Funke, Michael Heidecker, Bernhard Malek BeleuchterInnen Matthias Büth, Zisis Dalalakis, Bianca Fischer, Meike Hitzegrad, Leonid Ioudelevitch, Jürgen Kiessig, Bernd Kozubek, Kai Kröplin, Stefan Kurtz, Sabine Opitz, Umut Özkan, Karsten Rebig, Thomas Schimanski, Richard Schlöbe, Christof Spiewak, Claus Stille, Thomas Wieck, Thomas Zmich Ton Leiter Lutz Essfeld Günter Holtmann, Peter Nawotka, Rainer Overmann, Helmut Thomas, Olaf Krüger, Gertfried Lammersdorf Requisite Leiter Hartmut Arendt Cornelia Hagenbuchner, Anton Nesaray, Markus Neuhaus, Oliver Okunick, Raliza Raleva-Jlieva, Udo Sedlack, Uta Wils Waffenmeister und Pyrotechnik Michael Otto Ausstattungsassistenz Nora Franzmeier,

Michaela Kratzer, Theresa Mielich, Jula Reindell

werkstätten Leiter Hans-Joachim Klose Stellvertreter Bernd Schwarzer Technische Zeichnerin Annette Preik Schreinerei Leiter Andreas Schmelter Peter Beier, Peter Fischer, Bettina Glogowski, 172 Dirk Michel, Bülent Kirbas, Markus Knoch, Bärbel Sumagang, Thomas Nolte, Waldemar Päselt, Frank Völcker Schlosserei Leiter Frank Kalweit Waldemar Gratza, Peter Kurtz, Marc Parucha Malsaal Leiter Bernd Schwarzer Zhuo Chen, Nasir-Ahmad Noori, Manfred Piwellek, Annika Seeliger, Stefan Sombetzki, Claudia Steiner, Sebastian Steinhauer-Dsenne Dekoration Leiter Peter Mues Ludmilla Gross, Markus Mitrenga, Ida Sarezki Haus- und Betriebstechnik Leitung Wolfgang Bäsler Detlef Bokermann, Jürgen Druczinski, Julius Hackert, Klaus Müller, Helmut Pawlak, Ralf Sauer, Torsten Seynsche, Peter Wolf, Pforte, Ulrike Balke, Silvia Ilgner Botin Matilde Tiete Reinigung Suna Winnecke, Meryem Uslu Maskenbildnerei Chefmaskenbildnerin Monika Knauer Silvia Bramer, Manuela Budde, Annett Carmohn, Natascha Kohnke, Dagmar Kopp, Svenja Olbrisd, Anja Möller, Katja Motz, Susanne Mundt, Gabriele Paulus, Andreas Pfeiffer, Anke Rademacher, Andreas Renckly, Andreas Ritzrau, Beate Rössler, Mira Zamulska Kostümabteilung Leiterin Ute Werner GewandmeisterInnen Susanne Gregorzewski, Bettina Ingenpass, Corinna Link, Ansgar Reul


173

Fundus Lothar Henkel, Marianne Rickert Obergarderobier Musiktheater Oliver Klaas Obergarderobiere Schauspiel Christiane Petry Garderobieren Stephen Asante, Yvonne Bach, Stefan Berger, Marika Erdmann, Christian Gerdts, Tanja Grewe, Christiane Klocke, Lidia Marenberg, Marita Pardey, Jacqueline Stecker Schneiderei Felizitas Berlt, Susanne Claaßen, Tatjana Ebb, Waltraut Gensert, Lina Maria Gomes, Mareike Grote, Sabine Groth, Heike Halle, Seraphine Karczewski, Eva Konopka, Susanne Matull, Ursula Moufang, Anni Niehaus, Sonja Pape, Walnir Petri, Heike Scheika, Soja Skarbnik, Victoria Spodeck, Dana Stuchlik, Diana Ziolkowske Hutatelier Brigitte Freienstein, Rita Hasenfratz Wäscherei Dolores Castro-Costano

musiktheater Intendantin der Oper Christine Mielitz Persönliche Referentin der Intendantin der Oper Dominique Caron Sekretariat Jenny Eickhoff Pressesprecher Eckhard Martin Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Karin Heindl-Lau Dramaturgie Chefdramaturg Dr. Klaus Angermann Dramaturg Daniel Schindler Theaterpädagogik Heike Buderus Dirigenten und Musikalische Einstudierung Generalmusikdirektor Jac van Steen 1. Kapellmeister u. stv. GMD Lancelot Fuhry 2. Kapellmeister Motonori Kobayashi Studienleiter Thomas Hannig Korrepetitoren Robin Davis, Thomas Hannig, Michael Hönes, Ralf Soiron Solisten Damen Julia Amos, Angela Bic, Anke Briegel, Jeanette Claßen, Maria Hilmes, Ji Young Mennekes, Svetlana Ignatovich, Isabel Jasse, Harriet Kracht, Christina Rümann, Martina Schilling, Susanne Schubert, Vera Semieniuk

Herren Craig Bermingham, Stephan Boving, Hannes Brock, Brian Dore, Bart Driessen, Dominik Freiberger, Charles Kim, Simon Neal, James Oxley, Marko Špehar, Jacek Strauch Regie Christian Berg, Martin Berger, Beverly Blankenship, Ali Jalaly, Markus Kupferblum, Anette Leistenschneider, Frauke Meyer, Christine Mielitz, Jetske Mijnssen, Anja Nicklich, Peter te Nuyl, Christian Pade, Miriam Schmuck, Dominik Wilgenbus Regieassistenz Martin Berger, Veronika Graf Ausstattung Sanne Danz, John Lloyd Davies, Sebastian Ellrich, Christian Floeren, Kaspar Glarner, Sebastian Hannak, Anna Hörling, Susanne Hubrich, Ulrike Kremer, Hans Kudlich, Ingrid Leibezeder, Agnieszka Lewandowska, Sandra Linde, Alexander Lintl, Christine Mayer, Renate Schmitzer, Hartmut Schörghofer, Dorothee Schumacher, Ute Werner Statisterie Katrin Maximiliane Inspizienz Alexander Becker, Ulas Nagler Soufflage Adriana Naldoni, Ute Welzel Chor Chordirektor Granville Walker Sopran Claire Colby-Hielscher, Aglaja Camphausen, Vera Fischer, Christine Groeneveld, Katarina Khan, Keiko Matsumoto, Jutta Nigge, Anna Pikierska, Brigitte Schirlinger, Hitomi Tanaka, Barbara Vorbeck Alt Gill-Ja Bae, Diane Blais, Branka Günes, Maria Hiefinger, Renate Höhne, Margareta Malevska, Andrea Rieche, Johanna Schoppa, Natascha Valentin, Martina Vorsthove Tenor Blazej Grek, Johannes Knecht, Henry-Ryall Lankester, Svilen Lasarov, Min Lee, Jae-Seok Lee, Martin Müller-Görgner, Christian Pienaar, Savo Pugel, Darius Scheliga, Thomas Warschun Bass Hans Werner Bramer, Gerontij Cernysev, David Cheong, Thomas Günzler, Hiroyuke Inoue, Carl Kaiser, Georg Kirketerp, Edward Steele, N.N.


ballett dortmund Direktor und Chefchoreograf Xin Peng Wang Manager und Assistent des Ballettdirektors Tobias Ehinger Ballettmeister Zoltán Ravasz Referent für Marketing und Werbung Stefan Kriegl Haus- und Betriebsmanager Ballettzentrum Westfalen Philipp Jüttner Ansprechpartner Sponsoring Heinz-Jürgen Fey Pressesprecher Eckhard Martin Choreographen George Balanchine, William Forsythe, Benjamin Millepied, Xin Peng Wang Dramaturgie Dr. Klaus Angermann, Dr. Christian Baier (Gast), Daniel Schindler Ballettrepetitor Jay Xu Ausstattung Frank Fellmann, Issey Miyake, Talbot Runhof Lichtdesign Leo Cheung Tänzerinnen Monica Fotescu-Uta, Rosa Ana Chanza Hernandez, Eveline Drummen, Barbara Melo Freire, Emilie Ngyuen, Svetlana Robos, Esther Perez Samper, Alessandra Spada, JelenaAna Stupar, Risa Tateishi, Sayo Yoshida Elevinnen Madeleine White, Anudari Nyamsuren Tänzer Mark Radjapov, Arsen Azatyan, Sergio Carecci, Eugeniu Cilenco, Luke Aaron Forbes, Howard Lopez Quintero, Andrei Morariu, Masanobu Negishi, Yuri Polkovodtsev, Adrian Robos, Philip Woodman Eleven Tomoaki Nakanome, Emrean Tanis

kinder- und jugendtheater Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Andreas Gruhn Dramaturgie Ilona Seippel-Schipper Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Djamak Homayoun, Laura Sander (Mitarbeit) Theaterpädagogik Christine Köck, Erika Schmidt-Sulaimon Ensemble Sebastian Ennen, Rainer Kleinespel, Andreas Ksienzyk, Bianka Lammert, Sibylle Mumenthaler, Gabriel Rodriguez Silvero,

Johanna Weißert, Bettina Zobel Gäste Johannes Mölders, N.N. Regie Andreas Gruhn, Frank Hörner, Hartmut El Kurdi, Antje Siebers, Johanna Weißert, N.N. Regieassistenz / Inspizienz David Beyer, Ellen van Royen, Isabel Stahl Ausstattung Oliver Kostecka, Julia Schiller, N.N. Musik N.N. 174

schauspiel Schauspieldirektor Kay Voges Persönliche Referentin des Schauspieldirektors Ulrike Niestradt Dramaturgie Michael Eickhoff (Chefdramaturg), Alexander Kerlin, Anne-Kathrin Schulz Theaterpädagogin Sarah Jasinszczak Musikalischer Leiter Paul Wallfisch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Djamak Homayoun, Laura Sander (Mitarbeit) Leitung Vorderhauspersonal Ulrike Niestradt Leitung Statisterie N.N. Ensemble Andreas Beck, Ekkehard Freye, Björn Gabriel, Sebastian Graf, Caroline Hanke, Luise Heyer, Axel Holst, Uta Holst-Ziegeler, Christoph Jöde, Sebastian Kuschmann, Bettina Lieder, Melanie Lüninghöner, Uwe Rohbeck, Jakob Schneider, Friederike Tiefenbacher Regie Oliver Endreß, Björn Gabriel, Matthias Heße, Sarah Jasinszczak, Peter Jordan, kainkollektiv (Alexander Kerlin, Fabian Lettow, Mirjam Schmuck), Dieter Klinge, Martin Laberenz, Marcus Lobbes, Paolo Magelli, Christoph Mehler, Martin Nimz, Stefan Nolte, sputnic (Malte Jehmlich, Nicolai Skopalik, Nils Voges), Bastian Tebarth, Kay Voges, Charlotte Zilm Regieassistenz Oliver Endreß, Jonas Fischer, Kristin Naujokat (Gast), Leif Mieland Ausstattung Nehle Balkhausen, Ariane Erbe, Christoph Ernst, kainkollektiv, Kerstin Handke, Larissa Hartmann, Oliver Helf, Marcus Lobbes, Pia Maria Mackert, Daniel Roskamp,


Michael Sieberock-Serafimowitsch, sputnic Musik John Andrews, Jason Binnick, Anne de Wolff, Thomas Truax, Georgy Vysotsky, Paul Wallfisch Video sputnic Inspizienz Ralf Kubik, Klaus Kudert, Tilla Wienand Soufflage Carsten Bülow, Christina Hevicke, Brigitte Kessler 175

Wolfgang Koch, Dirk Nolte, Manuela Uhlmann, Attila Kovacs Flöte Felix Reimann, Bettina Geiger, Ulrike Günther, Britta Wagner Oboe Volkmar Schöller, Birgit Welpmann, Stefanie Dietz, Christiane Dimigen Klarinette Willfried Roth-Schmidt, Frauke Hansen, Matthias Grimminger, Martin Bewersdorff, Markus Heeb Fagott Krzysztof Siudmak, Minori Tsuchiyama, Roland Grabert, Jörg Wehner konzerte Horn Jan Golebiowski, Monika Lorenzen, Gregor Generalmusikdirektor Jac van Steen Fas, Shukuko Okamoto-Farges, Arnd Schmitt, Orchesterdirektor Thomas Rink Florian Winkelmann, Ferenc Pal Konzertdramaturgin, Presse- und Öffentlichkeits- Trompete Chantal Meystre, Mitsugu Hotta, arbeit, Assistentin der Orchesterdirektion Fredrick Dweir, Daniel Hufnagl Andrea Knefelkamp-West Posaune Berndt Hufnagl, N.N., Johannes Leitner, Orchesterverwaltung, Bereichsleiter Paul-Georg Galke Horst-Dieter Roggenbach Tuba Thomas Kerstner Sekretariat Kerstin Selge Pauke/Schlagzeug Klaus-Werner Lode, KarlOrchester Josef Kels, Maximilian Näscher, Roland Krebs 1. Violine Shin-Kyung Kim, Alexander Harfe James Cotterell Prushinskiy, Ioan Bic, Beata Michalski, Orchesterinspektoren Michael Baker, Niklas Alf Hoffmann, Helmut Kossow, Wolfram Thormählen Weber, Ilsaben Arndt, Andreas Greuer, Gesa Orchesterwarte Alexej Anton, Markus Reckert Renzenbrink, Branca Weller, Irina Pöchhacker, (handwerklicher Dienst) Bela Tambrea, Beata Weber, Judith Laufen, Orchestervorstand Frank Kistner, Armin Behr, Joo Won Park, Inna Tcherkassova Branca Weller, Karl-Josef Kels, Helmut Kossow 2. Violine Frank Rudolph, Peter Marx, Renate Ehrendirigent Hans Wallat Oschmann, Elke Hies, Ulrike Grosser, Christa Gerdsmeier, Björn Kuhlen, Viktor Maletych, Vera Plum, Barbara Kohl, Iris Plettner, Martin Westerhoff, Dariusz Wisniewski, Natalie Breuninger Viola Roman Nowicki, Marjan Hesse, Keiko Koide, Lore Militzer, Martin Burghardt, Johannes Hobbing, Mechthild Berief, Henning Stahl, Armin Behr, Dorothea Marx, Nikolaus König, William Stürzinger Violoncello Franziska Batzdorf, Risto Rajakorpi, Emanuel Matz, Paul Wilford, Hauke Hack, Markus Beul, Denis Krotov, Margit Erdelyi, Florian Sebald Kontrabass Tomoko Tadokoro, Frank Kistner,


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bestellschein Neuanmeldung

Änderung

Ich bestelle ab der Spielzeit 2010/2011 in der Preisgruppe verbindlich Musiktheater, Ballett M 1 Premierenabonnement M 2 Mittwoch M 3 Mittwoch M 4 Donnerstag M 5 Donnerstag M 6 Freitag M 7 Freitag M 8 Freitag M 9 Samstag M10 Sonntag M13 Samstag Sternstunden Ballett-Abo B1 Ballett-Abo B2 Wahlabonnement Sonntagnachmittag-Abo (mit Kinderbetreuung)

Kundennummer

Abo(s) folgender Serie:

Schauspiel

Konzerte

S 1 Premierenabonnement S 2 Mittwoch S 3 Donnerstag S 4 Freitag S 5 Freitag S 6 Samstag S 8 Sonntag S10 Samstag Wahlabonnement Sonntagnachmittag-Abo

10er Abo: K 2 Dienstag 10er Abo: K 3 Mittwoch 5er Abo: K 6, K 7 Dienstag 5er Abo: K 8, K 9 Mittwoch Wahlabonnement Kammerkonzerte Familienkonzerte (Sonderabo) Konzerte für junge Leute (Sonderabo)

(mit Kinderbetreuung)

Studenten-Wahl Abonnement Ich möchte am Lastschrifteinzugsverfahren teilnehmen.

Name, Vorname

Kto.-Nr.

Datum

rechtsverbindliche Unterschrift

Studenten-Wahl Abonnement Die Abonnementbedingungen finden Sie auf Seite 159. Die Abonnementbeträge werden nach Rechnungsstellung fällig und im Rahmen des Lastschrifteneinzuges abgebucht. Das Abo verlängert sich jeweils um eine weitere Spielzeit, falls es nicht bis zum 15. Juni der laufenden Spielzeit gekündigt wird.

BLZ


Herausgeber

Theater Dortmund

Geschäftsführende Direktorin

Bettina Pesch

Intendantin der Oper

Christine Mielitz

Schauspieldirektor

Kay Voges

Ballettdirektor

Xin Peng Wang

Leiter des Kinder- und Jugendtheaters

Andreas Gruhn

Generalmusikdirektor

Jac van Steen Stefan Kriegl, David Porrmann (Mitarbeit)

Redaktionelle Koordination Texte

Dr. Klaus Angermann, Dr. Christian Baier,

Heike Buderus, Michael Eickhoff, Sarah Jasinszczak, Alexander Kerlin, Andrea Knefelkamp-West, Daniel Schindler, Ilona Seippel-Schipper, Erika Schmidt­Sulaimon, Anne-Kathrin Schulz Fotos

Julian Baumann

Konzept und Gestaltung Druck

178

Dramaturgie

xhoch4 design, München G. Peschke Druckerei GmbH, München

Redaktionsschluss 

Bitte per Post im Briefumschlag oder per Fax 0231/50 22 443 an:

12.04.2010

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Gesamtleitung

impressum

Absender (Bitte in Druckbuchstaben)

Name, Vorname

Theater Dortmund Aboservice Kuhstraße 12 44137 Dortmund

Straße, Hausnummer

PLZ, Wohnort

Telefon

E-Mail

Ihr abonnierter Sitzplatz (Wird vom Abobüro eingetragen) Serie Opernhaus (Orchestersessel, Sperrsitz, Parkett, Logenrang)

Reihe

Nr.

Serie

Schauspielhaus

Reihe

Nr.

Serie

Konzerthaus

Reihe

Nr.


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www.derwesten.de/wr

Wir bedanken uns bei den Kulturstiftern 10/11 auf den Umschlaginnenseiten für die freundliche Unterstützung, die dieses Spielzeitheft ermöglicht hat.


ticket-hotline 0231/50 27 222

www.theaterdo.de

Theater Dortmund: Spielzeit 10/11  

Saisonvorschau des Theater Dortmund für die Spielzeit 2010/2011 | Fotos: Julian Baumann | Konzept und Gestaltung: xhoch4 design, München | D...

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