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Stefanie Heinzmann Die Sängerin präsentiert «ihr Wallis»

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Stanserhorn

Mit der ersten Cabrio-Luftseilbahn der Welt auf den Stanser Hausberg Die Tageszeitung der Schweiz Samstag, 29. 9. 2012

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Reisen

Toskana Die

Sonnenseiten der Kulturregion Italiens  Seite 8 Kommentar Roland Grüter

Leiter, Publishing Service roland.grueter@ringier.ch

Wir lassen für Sie die Sonne aufgehen

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chriftstellerin Zoë Jenny («Das Blütenstaubzimmer») lebt seit gut acht Monaten in Italien, im Süden der Toskana. Dort hat sie für sich und Töchterchen Naomi ein neues Zuhause eingerichtet. Was der Baslerin in ihrer neuen Heimat besonders gefällt? Das Wetter. «Ich bin ein Sonnenkind», sagt Zoë Jenny im Interview mit BLICK Reisen (zu lesen auf Seite 9), «Niesel und Nebel sind mir ein Graus.»

Fotos: Getty Images/Pete Atkinson

Blau statt Grau – darauf schwören viele Schweizerinnen und Schweizer. Und sie fahren deshalb der Sonne entgegen, sobald im Land der Herbstblues zu spielen anfängt. Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie, liebe Leserin, lieber Leser, inspirieren, wohin die Reise gehen könnte. Wie wärs mit Khao Sok, der grünen Wildnis in Thailand? Dort warten Abenteuer und Elefantendame Saphira auf Sie. Falls Sie aber nur kurz an die Wärme wollen, kein Problem: Die Wanderwege in den Schweizer Bergen führen Sie in nächster Nähe aus dem Nebelmeer. Wir haben für Sie die schönsten Routen zusammengetragen.

Wilde Romantik in Thailand  Seiten 2 und 3

Auch in der Toskana können Sie Ihren Sommer verlängern – wir geben Ihnen 25 Tipps mit auf die Reise. Falls Sie dort am Strand von Castiglione della Pescaia Zoë Jenny antreffen: Lassen Sie sie von uns grüssen.

Inhalt Gadgets Wie sich die Reisezeit in die Ferien verkürzen lässt.  Seite 4 Hamburg Hafen, Schiffe, Kultur – die Hansestadt in 24 Stunden.  Seite 7 Sonnenwanderungen Wo Sie das Grau des Herbstes hinter sich lassen.  Seite 10 Leser reisen Mit Stefan Weiser und Thomas Schwab um die Welt.  Seite 15


Reisen

Die Elefantenführer arbeiten über Jahre mit dem gleichen Elefanten – und kennen somit auch sämtliche Flausen ihrer grauen Riesen.

Der älteste Urwald Südthailands ist nur schwer durchdringbar und von riesigen Bäumen gesäumt.

Morgens erhalten die Elefanten 50 Kilo gehackte Früchte und «Power-Riegel» aus Getreide, Vitaminen und Zusatzstoffen.

Bei der Körperpflege darf geschrubbt, abgespritzt und auch mal gestreichelt werden. Die Elefanten scheinen es zu geniessen.

Im Kanu durc Unweit der Traumstrände von Phuket und Khao Lak zeigt sich Thailand von seiner wilden Seite. Wer Abwechslung vom Strandvergnügen sucht, findet hier Dschungel-Abenteuer – und ungezähmte Natur. Text: Wilhelm Bauer

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er Tag beginnt früh – ungewollt. Ein Ton, wie eine Sirene dringt durch die dünne Zeltwand. Die Gibbons singen in den Bäumen des Urwalds. Geheimnisvoll wabert Nebel über den Cheow-Larn-See, in der Ferne ragen violette Karstfelsen aus dem dunklen Wasser. Vögel ziehen vorüber, Fische springen. Irgendwo knacken Äste. Ein neuer Tag beginnt im thailändischen Khao-Sok-Nationalpark. Der Nationalpark – 90 Autominuten vom Inselparadies Phuket entfernt – liegt im Hin-

terland der goldenen Traumstrände von Khao Lak und eignet sich exzellent für einen Abstecher vom Badevergnügen. Wer ursprüngliches Naturerlebnis sucht, ist im ältesten Urwald Südthailands genau richtig. Auf gehts zur geführten Urwaldwanderung. Der Weg ist schmal und glitschig, Lianen und stacheliges Gestrüpp erschweren das Durchkommen. Über unseren Köpfen ragen riesenhafte Bäume in den Himmel. Dieser ist vor lauter Blättern kaum auszumachen. «Nur ein kleiner Teil

des Sonnenlichts kommt hier unten wirklich an», sagt unser Guide Khun Top, «dennoch ist es hier voller Leben.» Wie zum Beweis zeigt er uns das riesige Netz einer Golden-Orb-Spinne. «Das sind harmlose Haustiere. Sie sind nützlich gegen Moskitos.» Wir wollen ihm nur zu gerne glauben. Farben, Formen, Gerüche und Geräusche: Der Urwald ist faszinierend andersartig. Khun Top zeigt uns handtellergrosse Schmetterlinge, schlafende Pythons, Orchideen, Bambus-

Khao Sok: Kurz und knapp

Ringier Infographics

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X Flug Die meisten Besucher erreichen Thailand über Bangkoks internationalen Flughafen Suvarnabhumi. Mit einem Inlandflug gelangt man mehrmals täglich nach Phuket, das noch rund 90 Autominuten vom Khao-Sok-Nationalpark entfernt ist. Noch einfacher erreicht man Phuket mit Edelweiss Air, nämlich direkt von Zürich aus. Preise ab 1220 Franken. X Reisebestimmungen Für die Einreise nach Thailand benötigen Schweizer Staatsbürger einen gültigen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig ist. Für einen Aufenthalt bis maximal 30 Tage

(bei Einreise über den Luftweg) wird kein Visum benötigt. X Unterkunft Ab drei Tage im Camp sind Pauschaltouren buchbar (ab 14 900 Baht oder 450 Franken). Inbegriffen sind: Transfers, Übernachtung im Luxuszelt, Vollpension exkl. Getränke, Kanu-Safari, See- und Naturabenteuer, Wildtierbeobachtungen, Dschungel-Trekking und auf Tuchfühlung mit Elefanten gehen. X Weitere Informationen finden Sie hier: www.khaosok.com, www.elephant-hills.com, www.rainforestcamp.com, www.tourismthailand.ch, www.edelweissair.ch

Zimmer mit Aussicht: Zeltcamp des Rainforest Camp.


Reisen

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Auf dem Weg zum Weltkulturerbe: Phuket City.

Phuket: Eine Stadt lebt auf

Phuket ist bekannt für Strand, Sonne, Badespass und Party. Die grösste Insel Thailands hat aber weit mehr zu bieten. Seit einigen Jahren putzt sich Phuket City im Südosten der Insel zu einem trendigen Städtchen heraus. Vom Hausberg Khao Rang mit seinen vielen thailändischen Restaurants hat man den schönsten Blick auf Phuket City. Bei Papayasalat und thailändischem Bier lässt sich dort das bunte Treiben sorgenfrei beobachten. In den letzten Jahren wurde die Altstadt liebevoll renoviert. Die Villen und farbigen Geschäftshäuser stammen aus der Zeit, als Phuket durch seine Zinnminen reich wurde. Chinesen, Inder, Araber und Portugiesen suchten hier einst ihr Glück. Noch heute ist der Kulturmix zu spüren, auch in der köstlichen Küche. So speist man etwa im «Blue Elephant» im edlen Ambiente einer alten Villa. Wer die Gerichte zu Hause nachkochen möchte, kann hier einen Kochkurs besuchen. Die Stadt hat eine lebendige Kneipen- und Musikszene, Künstler haben sich angesiedelt. Da kann die Nacht leicht zum Tag werden. Pfiffige Boutiquehotels bieten eine schöne Alternative zu den grossen Anlagen an der Küste. Das Flair der Stadt ist in Thailand in dieser Form einzigartig: ein guter Grund, sich um die Anerkennung als Weltkulturerbe zu bemühen.

Per Boot tauchen Besucher in eine Welt ein, die noch so ursprünglich ist wie einst – und nur 90 Minuten von den Traumstränden Phukets entfernt.

Die Fütterung der Elefanten ist absolut ungefährlich. Nicht umsonst nennt man die grössten Säugetiere der Welt auch sanfte Riesen.

hs Paradies Der Tourveranstalter Elephant Hills kümmert sich um Thailands nationale Glücksbringer. Besucher können hier einen Tag mit ihnen verbringen. Zunächst bereiten wir das «Elefanten-Zmorge» vor. Dazu hacken wir 50 Kilo Früchte klein und stellen «Power-Riegel» her: Vitamine, Getreide, Zusatzstoffe eingewickelt in einem Bananenblatt. Die Elefanten warten schon auf den Leckerbissen. Mit ihrem Rüssel beschnuppern sie Mensch und Korb. «Keine Angst, die Elefanten tun uns nichts«,

beruhigt uns der Mahout, der Elefantenführer. «Meine» Elefantenkuh ist ein Schleckmaul: Erst frisst sie Melonen und Kürbisse, die Bananenbonbons legt sie zur Seite. «Die isst sie am Schluss», sagt der Mahout, der seit Jahren mit demselben Elefanten arbeitet. Man kennt sich. Nach dem Essen ist es Zeit für die gründliche Körperpflege. Saphira, eine tonnenschwere Dame, kniet sich elegant hin und lässt sich von mir mit Kokosnussrinde, Bürste und Seife die raue Haut schrubben. Sie ist eine Ge-

niesserin. Manchmal hält sie mir den Rüssel entgegen und füllt ihn dann mit Wasser: Sie will sich selber abduschen. Wobei sie wohl absichtlich auch mich abspritzt. Können Elefanten grinsen? Der Mahout lacht: «Sie hat oft Flausen im Kopf.» Nach der gemeinsamen Zeit sind Saphira und ich gute Freunde geworden. Der Abschied fällt schwer. Aber ich tröste mich mit dem thailändischen Sprichwort: «Wer Elefanten Gutes tut, wird reich belohnt.» Schliesslich sind Elefanten ja Glücksbringer.

Fotos: ZVG

wälder und die grösste Blüte der Welt. Die rote, 80 Zentimeter grosse Rafflesia ist nur etwas fürs Auge: Sie stinkt wie eine Mülltonne. Die Wanderung im Regenwald ist schweisstreibend. Abkühlung verschafft das glasklare Becken eines Wasserfalls. Bunte Insekten tanzen im Halbschatten, ein Nashornvogel zeigt sich. So könnte es im Paradies gewesen sein. Am nächsten Morgen steht eine Begegnung mit einem besonderen Wesen auf dem Programm: dem Elefanten.

TUI-Profi-Tipp

The Rainforest Camp: Luxus im Flosshotel Ausser unberührte Natur ist hier nichts. Kein Laden, keine Disco, kein Strassenlärm. Das «Elephant Hills Rainforest Camp» liegt im Khao-Sok-Nationalpark, mitten auf dem Cheow-Larn-See. Die einzige Zufahrt: ein thailändisches Longtail-Boot, das vom Fähranleger am Rande des Nationalparks bis in das abgeschiedene Seitental etwa eine Stunde unterwegs ist. Wer dem touristischen Trubel an

der Andamanenküste entfliehen will, findet hier sein Paradies. Übernachtet wird in Zelten, die auf Pontons im See schwimmen. Das Zeltcamp mit zehn «Zimmern» hat nichts mit dem üblichen CampingFlair gemein: Hier wird gediegenster Luxus geboten. Holzboden, grosse mit Moskitonetz geschützte Fenster, Schreibtisch, eigenes Bad mit Dusche. Jedes Zelt hat seine eigene Terrasse über dem tiefblauen Was-

ser. Vor der persönlichen Aussichtsplattform schwimmt ein gelbes Kanu, das zu individuellen Touren auf dem Stausee einlädt. Die dünnen Zeltwände haben einen unschlagbaren Vorteil: Es scheint, als wohne man mitten in der ungebändigten Natur. Wenn die Sonne untergeht, erwachen die Tiere der Nacht. Zikaden stimmen ihren Chor an, vorwitzige Makaken zanken lauthals in den nahen Bäumen.

Auch die Stunde vor Sonnenaufgang ist magisch: Nebelschwaden steigen aus dem Wasser, die Formen verwischen, die Gibbons singen. Nun ist die beste Zeit für einen Sprung ins erfrischende Nass. Abends nach einem anstrengenden Tag im Dschungel klingt der Tag bei thailändischem Essen und Cocktails aus. Die Inhaber des Rainforest Camps sind sich ihrer Verantwor-

tung für das sensible Ökosystem des Nationalparks bewusst. «Wir benutzen hier nur Wind- und Solarenergie», sagt Marketingchef Jonathan Chell. Jeglicher Müll wird ausserhalb des Nationalparks entsorgt. Übernachtungen im Rainforest Camp sind ausschliesslich im Rahmen einer mehrtägigen Safaritour möglich. Sie werden von «Elephant Hills» durchgeführt. Mehr Infos: www.rainforestcamp.com

In Thailands Norden kann man die Seele ebenso gut baumeln lassen wie an den Traumstränden im Süden. Ein Ausflug zu den BergstämUlrike Meissner, men bringt einem Senior Product dabei die vielfältiManager Asia. ge Kultur der Bergstämme näher. So kann man etwa eine mehrtägige Tour zu den Lisu, Akha und Lanna unternehmen. Übernachtet wird in komfortablen Lodges, die im Stil des jeweiligen Stammes gehalten sind. Tagsüber stehen diverse Aktivitäten zur Wahl. Eine Velotour frühmorgens auf den Markt ist der Auftakt zum Kochkurs und verschafft einen tiefen Einblick in das Leben der Bergvölker. Beim Rafting oder Mahouttraining im Elefantencamp verliert jeder Gast sein Herz an die einzigartige Region. Krönender Abschluss einer Nordthailandreise ist dann der Aufenthalt im luxuriösen Mandarin Oriental Dhara Dhevi Resort. Hier bleiben keine Wünsche offen, denn Ihr Butler liest Ihnen diese direkt von den Augen ab.

«Zu Gast bei Lisu und Lanna» 3 Tage/ 2 Nächte ab/bis Chiang Mai ab 495 Franken pro Person; Mandarin Oriental Dhar a Dhevi Colonial Suite ab 280 Franken pro Person/Nacht im DZ ohne Mahlzeiten


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Reisen

So wird Reisen leichter

NEWS

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Romantik in Tunesien

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8 Fotos: ZVG

Tunesien ist seit bald 20 Jahren als Thalasso-Destination bekannt und beliebt. Nun zeichnet sich im nordafrikanischen Land ein neuer Trend ab: Ferien in einem «Hotel de charme». Der Gast wählt aus einem Angebot von über 50 charmanten Häusern, die meist von dicken alten Gemäuern umgeben sind, sein Lieblingsobjekt aus. Ein Beispiel ist das Dar Dhiafa in Djerba (Bild) – ein ganz besonderes Schmuckstück. Das Hotel liegt im historischen Dörfchen Erriadh und verzaubert mit Authentizität sowie individuell eingerichteten Zimmern und persönlicher Atmosphäre. Der Herbst ist auch der ideale Zeitpunkt, um den Süden Tunesiens zu entdecken. Reiten Sie mit Kamelen durch die Sahara und geniessen Sie die Stille der Wüste. Lassen Sie sich von der Magie der gigantischen Sanddünen und dem goldenen Sandmeer verzaubern. Oder machen Sie einen Ausflug in eine palmengesäumte Oase, in ein Berberdorf oder ein landestypisches Ksour, den einstigen Speicherburgen oder Handelsplätzen an den Karawanenstrassen.


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Ghazala Beach

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Sharm El Sheikh Abflug z.B. 01.12.2012

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The Grand Resort

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Hurghada

Abflug z.B. 01.12.2012

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Hurghada

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Fotos: www.mediaserver.de, www.bildarchiv-hamburg.de, ZVG

Reisen

Europas grösste Baustelle und Hamburgs Zukunfstviertel: HafenCity.

Die Hamburger nennen den Treffpunkt der Szenepeople liebevoll Karo: das Karolinenviertel.

Neues Wahrzeichen und Ärgernis der Hamburger: die Elbphilharmonie.

Aufgefrischte Historie: Speicherstadt (u.a. mit dem Gewürzmuseum).

Sonntäglicher Treffpunkt von Frühaufstehern und Nachtschwärmern: Fischauktionshalle.

Auf der Alster und den Kanälen lässt sich die Stadt mit Mietbooten erkunden.

930 Züge auf 13 000 Meter Geleise: Miniatur Wunderland.

So gut schmeckt Hamburg: Currywurst an einer der vielen Imbissbuden.

Hamburg in 24 Stunden Hafen, Schiffe und Kultur – das ist Hamburg! Der spröde Charme der Hansestadt ist legendär und vor allem liebenswürdig. Er hält Besucher rund um die Uhr auf Trab. Text: Michael Hutschnecker

Es riecht nach Salz und frischem Fisch, überall gibts Blumen, Früchte und Gemüse – um gelbe Quietscheentlein und anderen Krimskrams wird laut gefeilscht, in der Auktionshalle tanzen Unermüdliche zu Live-Musik –, der sonntägliche Fischmarkt ist ein absolutes Muss für Frühaufsteher und Nachtschwärmer. Start zum bunten Knuddelmuddel ist bereits um 5 Uhr früh (Mitte November bis März ab 7 Uhr)! www.hamburg.de/fischmarkt

Entdecken Sie nach dem Fischmarkt gleich nebenan das Wahrzeichen Hamburgs und Deutschlands Tor zur Welt: den Hafen! Ob ganz gemütlich mit einem Fahrgastschiff oder etwas abenteuerlicher mit einem Seeschiff – die Containerlandschaft Hamburgs fasziniert. Die Schiffe fahren regelmässig und können direkt vor Ort gebucht werden. www.hamburg.de/hafenrundfahrt

In unmittelbarer Nähe wartet die nächste Attraktion: das grösste innerstädtische Entwicklungskonzept Europas. Neben der historischen Speicherstadt wird die «HafenCity», ein neuer Stadtteil mit zehn Quartieren, aus dem Boden gestampft. Der Bau wird im Jahr 2025 abgeschlossen sein und die Innenstadt um 40 Prozent erweitern (Infos: www.hafencity.com). Ein Stück Schweiz ist auch mit dabei. Die gleichermassen umstrittene und hochgelobte Kulturinstanz Elbphilharmonie wird von den Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron gebaut (Anmeldung/ Infos zu den Besichtigungen: www.elbphilharmonie.de). Alternativ-Tipp: Nehmen Sie das Paddel selber in die Hand und entdecken Sie auf dem Fluss Alster und seinen Kanälen die verwunschenen Gärten der Hamburger Finanzelite. Ob auf dem Kanu, Kajak oder Tretboot: Hier zeigt sich die Stadt von ihrer beschaulichsten Seite.

Lassen Sie sich nun von der grössten Modelleisenbahn der Welt begeistern: im Miniatur Wunderland. Auf 1300 Quadratmeter Fläche befinden sich 930 Züge auf 13 000 Meter (!) Geleise. Neben Deutschland wurden auch die Schweizer Kantone Tessin, Wallis und Graubünden detailgetreu nachgebildet. Seit diesem Jahr gibts einen neuen Abschnitt zu bestaunen: den Verkehrsflughafen mit über 40 Flugzeugen. Tickets unbedingt vor der Abreise bestellen. www.miniatur-wunderland.de

Lust auf ein Piratenmahl? Dann sind Sie in der 100-jährigen Schifferbörse beim Hauptbahnhof richtig. Das hanseatische Ambiente mit Kronleuchtern, dunklen Holzvertäfelungen und über 350 Jahre alten Schiffsausrüstungsgegenständen passt perfekt zu Steak oder Kabeljau mit Petersilienkartoffeln. Falls der Hunger kleiner ist: Versuchen Sie an einer der Strassenbuden eine Currywurst. Die Stadtprominenz nimmt den Imbiss bei Schorsch (Beim Grünen Jäger 14, Hamburg). So schmeckt Hamburg! www.schifferboerse-hh.de

Zeit für den Apéro – und einen Ausflug ins Schanzen- oder alternative Karolinenviertel. Dort feiert sich Hamburgs Jugend in zahlrechen Bars und Restaurants – und es ist ein Vergnügen, ihnen dabei zuzusehen. Auch gut: Hier gibts jede Menge Szeneläden fürs Shoppen. Und St. Pauli liegt nur einen Spaziergang entfernt.

Die Kultfabrik macht die Nacht zum Tag: mit Rock-, Pop- oder Jazzkonzerten, kultigen Theateraufführungen, Discos und einem Nachtflohmarkt. Nicht verpassen: ein Cocktail am 200 Quadratmeter grossen Sandstrand der Bamboo Beach!

Moin, moin!

Hamburg, die zweitgrösste Stadt Deutschlands, liegt an der Elbe und besitzt den grössten Seehafen des Landes. Rund 150 000 Arbeitsplätze sind damit direkt oder indirekt verbunden. Besuchern hat die Stadt, in der 1,8 Millionen Einwohner leben, auch sonst viel zu bieten: 26 Einkaufspassagen laden beispielsweise in der City zum Einkaufsbummel. Darüber hinaus ist Hamburg die drittgrösste Musicalmetropole der Welt – und bietet kultige Varieté-Aufführungen. Das legendäre Hansa Varieté Theater mit seinen roten Polstern öffnet seit über 100 Jahren jeweils im Herbst seine Türen fürs neue Programm: heuer am 26. Oktober. Lassen Sie sich von den Rollschuh- oder Handstandakrobaten, Jongleuren und professionellen Taschendieben überraschen und begeistern. www.hamburg-tourismus.de www.hansa-theater.de

www.kultfabrik.de

Diese Bücher und Apps gehören ins Reisegepäck Für Neugierige: «Doktor Oldales

geographisches Lexikon», von John Oldale. Rowohlt Verlag, Berlin, 324 Seiten, 21.90 Franken. Auf der Suche nach Ungewöhnlichem reiste John Oldale, Mitglied der Royal Geographical Society, die letzten 30 Jahre kreuz und quer durch die Welt. Oldale berichtet über vieles, das man zum Überleben eigentlich nicht braucht. Dabei folgt Amüsantes und Skurriles in rascher Folge mit Wissenswertem. Oder haben Sie gewusst, dass der kürzeste Krieg der Geschichte zwischen Grossbritannien und Sansibar geführt wurde und nur 45 Minuten dauerte?

Für Berlin-Entdecker: «Reiseführer Berlin MM-City», von Michael Bussmann und Gabriele Tröger. Michael Müller Verlag, Erlangen, 300 Seiten, 29.90 Fr. Der Berlinreiseführer des Michael Müller Verlags ist in einem überarbeiteten Konzept neu erschienen – mit zahlreichen Tipps zu Gastronomie, Spaziergängen, Nachtleben, Szenevierteln, Shopping, kulturellen Highlights etc. Und da der Reiseführer von einem Mann und einer Frau verfasst wurde, finden beide Geschlechter nützliche Ideen. Eine herausnehmbare Stadtkarte und 21 Übersichtskarten erleichtern die Orientierung in Berlin.

Für Insel-Fans: «Traumhaftes

Mallorca» – die Mallorca-App fürs iPhone oder iPad, 5 Franken. Mit über 1000 Fotos und dazu passenden Ausführungen präsentiert sich Mallorca im besten Licht. Die App zeigt die schönsten Strände der Insel, die besten Freizeitparks, Golfplätze, Bodegas, Museen, Theater und vieles mehr. Ein kulinarisches Lexikon und ein Audio-Sprachtrainer für die wichtigsten Wörter in Spanisch sowie eine Umkreissuche am Ferienort ergänzen das Infoangebot. Die App funktioniert offline und ermöglicht es, Karten, Fotos und Texte jederzeit anzuschauen und auch eine eigene Favoritenliste zu erstellen.

Für Langschläfer: Der «Winke-

Wecker» – die neue Aufwach-App, gratis. Mit dieser App verpasst man keinen Ferienflug mehr – und auch kein Frühstücksbuffet im Hotel und keine gebuchte Tour. Die App funktioniert mit Bewegungsüberwachung- und -meldung: Beim Ertönen des Alarms einfach nur mit der Hand über das Gerät winken und schon stellt der Winke-Wecker den Alarm ab oder aktiviert die Schlummerfunktion. Die Suche nach dem Handy im Dunkeln entfällt. Die App bietet weitere Funktionen wie eine Echtzeit-Wettermeldung, die Möglichkeit zum Aufwachen mit Musik aus der iTunes-Bibliothek oder ein Hintergrundalarm und eine Helligkeitskontrolle.


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Reisen

25 Gründe, die Toskana zu besuchen

Die Toskana ist mit ihrer hügeligen Landschaft, den herrschaftlichen Landhäusern und Städten wie Florenz, Siena oder Pisa stets eine Reise wert. In der Kulturregion kommen aber auch Liebhaber erstklassiger Weine und kulinarischer Köstlichkeiten auf ihre Rechnung. Text: Michael Hutschneker

versinkt man im hauseigenen Bed-&-Breakfast-Zimmer in wunderbaren Träumen. www.locandanelcassero.com

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Liebhaber von Biscotti, Cantuccini und anderen süssen Spezialitäten sind in der Corsini Biscotti in Castel del Piano an der richtigen Adresse. Besonders empfehlenswert sind die «Cantuccini Toscani».

www.agricultura.terresiena.it

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Intensiv erlebt man Ferien auf einem Bauernhof. Der landwirtschaftliche Betrieb Casanova liegt nahe der Ortschaft San Gimignano inmitten eines Tierreservats, in dem Wildschweine, Hasen, Fasane, Rebhühner und selbst Glühwürmchen zu sehen sind. Im Hofladen werden Olivenöl, Honig, Grappa, Safran und Weine aus eigener Herstellung feilgeboten. www.casanovadipescille.com

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Im 15 Kilometer langen Biosphärenreservat der «Tomboli» in Cecina findet man einen der schönsten Wälder Italiens. Auf dem Weg vom Meer ins Landesinnere verändert sich die üppige und vielfältige Vegetation allmählich. Während am Strand Lilie und Strandmohn blühen, überwiegen in den höher gelegenen Gebieten Steineichen, Pinien und Strandkiefern. Das Reservat bietet vielen Tierarten Unterschlupf, so etwa Stachelschweinen. www.costadeglietruschi.it

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Der Besuch des Aquariums in Livorno (Bild oben) ist vor allem bei Familien beliebt. Nach einer umfassenden Renovation wurde die Unter-

www.corsinibiscotti.com

wasserwelt im Sommer 2010 wieder eröffnet. Der neuste Star ist übrigens eine grüne Schildkröte. www.acquariodilivorno.it

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Nach dem Motto «Das Leben mit Geschmack gelebt» wird das Lebensmittelgeschäft ’Ino geführt, wenige Meter vom Ponte Vecchio im Zentrum von Florenz. Nebst ausgefallenen Spezialitäten aus der Region sind die aussergewöhnlichen und mit viel Fantasie zubereiteten Sandwiches zu empfehlen. www.inofirenze.com

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Direkt am Weg liegt das verschlafene Dorf Civitella Marittima nun wirklich nicht. Aber das Restaurant «La Locanda nel Cassero» ist die Reise mehr als wert. Hier werden feinste, saisonale Köstlichkeiten aus der Region zubereitet. Und nach einer guten Flasche Wein

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Die Villa Dianella Fucini in Vinci ist ein wunderschönes Anwesen mit Bed-&-Breakfast-Angebot sowie Weinen und Olivenöl aus eigenem Anbau. In der Küche der Villa werden ausserdem Kochkurse durchgeführt. Auf dem Menü stehen toskanische Spezialitäten, die dann im Salon verköstigt werden. www.villadianella.it

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Im Casato Enoristorante von Winzer Andrea Cortonesi im Zentrum Sienas lässt es sich vorzüglich geniessen. Küchenchef Cornelio legt grossen Wert auf eine regionale und saisonale Küche. Auch das Angebot an heimischen Weinen, die an der Weinbar getestet werden können, lässt keine Wünsche offen. www.casatoenoristorante.com

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An den letzten drei Sonntagen im Oktober finden in Sassetta die «Feste d’Ottobre» statt. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen dann historische Spiele. Dabei versetzt sich der Ort ins Mittelalter zurück: Umzüge mit Teilnehmern in historischen Kostümen, ein Eselrennen, ein Turnier und Kastanien, Polenta sowie am Spiess gebratene Vögel bestimmen dann die Szenerie. www.comunedisassetta.net

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Noch bis 4. November dauert das «Toskana Wanderfestival». In sechs Naturparks finden Hunderte von Veranstaltungen statt. Eine tolle Gelegenheit, die vielen Seiten der

Italienische Stilikone: Vespa V98 im Piaggio-Museum.

reichbar. Ab Genf fliegt die Schweizer Fluggesellschaft Darwin Airlines (Codeshare mit Swiss) nach Florenz. Beste Reisezeit: Während Badeferien an der Mittelmeerküste vor allem in der Sommersaison gebucht werden, eignen sich Frühling und Herbst insbesondere für Erkundungstouren ins Hügelland und in die Zentren. Für Geniesser kulinarischer Köstlichkeiten ist der Herbst die beste Reisezeit. Einreise: Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Italien eine gültige Identitätskarte oder einen Pass.

Parks der toskanischen Küste und des Archipels kennenzulernen. www.tuscanywalkingfestival.it

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Die Fattoria Lischeto bei Volterra setzt auf Bio-Produkte. So werden etwa aus der Milch sardischer Schafe unterschiedlich gereifte Käsesorten wie Ravaggiolo, Tomini oder Baccellone produziert. Auch das Bio-Olivenöl besticht durch seinen intensiven Duft. Auf dem Landgut mit wunderbarer Aussicht kann man übernachten. www.agrilischeto.com

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Im «Treno Natura» (Naturzug), entweder ein Oldtimer-Triebwagen oder eine Dampflok, lassen sich die Schönheiten der Sieneser Landschaft auf ungewöhnliche Art entdecken. Dies ist nicht nur für Eisenbahnfreunde ein aussergewöhnliches Erlebnis. http://trenonatura.terresiena.it

ITALIEN

Toskana: Das müssen Sie wissen Hinkommen: Weil viele Ausflugsund Übernachtungsziele in den Hügeln der Toskana abseits der grossen Verkehrsströme liegen, empfiehlt sich die Anreise mit dem Auto beziehungsweise die Miete eines Fahrzeugs in den Städten. Wer nur die Zentren wie Florenz oder Pisa sowie deren nahe Umgebung besuchen möchte, reist mit der Bahn entspannter an sein Ferienziel. Von Zürich bis Florenz beispielsweise beträgt die Reisezeit mit dem Zug rund sechs Stunden. Mit dem Flugzeug ist Florenz ab Zürich mit der Swiss bis zu dreimal täglich er-

Schlafen und schlemmen wie toskanische Fürsten: Villa Dianella Fucini in Vinci.

www.pratoturismo.it

16 Für Töff-Fans

Mit rund 3,5 Millionen Einwohnern ist die Toskana bezüglich Bevölkerungszahl die Nummer 9 unter den 20 Regionen Italiens. Flächenmässig reicht es mit 22 900 Quadratkilometern zu Rang fünf. Rund zwei Drittel dieser Fläche gelten als Hügelland. Diese ist, ebenso wie die Strände am Mittelmeer, als Ferien- und Reiseziel sehr beliebt. In der Toskana werden aber nicht nur Naturfreunde verwöhnt. Die Region gilt bei Geniessern auch als Mekka ausgezeichneter Weine und kulinarischer Köstlichkeiten wie Olivenöl, Trüffel, Kastanien und vielem mehr.

8 Für Geniesser

Die Liste der Sehenswürdigkeiten in Prato ist lang und reicht von der Kaiserburg über den Dom bis zu Palazzo Datini und Palazzo Pretorio. Zudem gibt es hier ein Textilmuseum, ein Museum für Wandmalerei und ein neueres Planetarium. Nicht missen sollte man zudem das Zentrum für zeitgenössische Kunst «Luigi Pecci», das eine bedeutende Sammlung von Werken grosser Künstler der letzten 30 Jahre beherbergt.

Carrara Pistoia

Prato

Lucca Ligur ische s Meer

Pisa

Empoli

Florenz

Pontedera

Livorno

San Gimignano Cecina

Volterra Massa Marittima

Siena

TOSKANA 20 km

Ringier Infographics

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Das Hinterland Sienas ist eine schier unerschöpfliche Quelle an kulinarischen Genüssen. Auf der Liste finden sich unter anderem fünf Weine mit dem höchsten Qualitätslabel DOCG, drei Olivenöle Extra Vergine mit dem Erstklassgütesiegel DOP, aber auch Fleisch der Rinderrasse Chianina oder Safran.

Übernachten: Das Angebot an Hotels, Pensionen, Bed-&-Breakfast-Zimmern, Ferienwohnungen, Landgasthäusern und Bauernhöfen ist in den Städten, an der Küste und im Hinterland in sämtlichen Kategorien und Preisklassen ausgezeichnet. Informieren: Die Reiseführer «Merian live! Toskana» (18.90 Fr.), «Toskana» von Marco Polo (17.90 Fr.) und «Toskana» von Lonely Planet (28.90 Fr.) bieten einen umfassenden Überblick über die gesamte Region, ergänzt mit zahlreichen Tipps und nützlichen Hinweisen.


Reisen

Das Meer ist nah, das Wetter top, die Küche grossartig: Zoë Jenny fühlt sich mit Töchterchen Naomi in der Toskana rundum wohl.

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In der Villa Le Barone sind Geniessen und Entspannen angesagt. In Panzano, zwischen Florenz und Siena gelegen, bietet das antike Herrenhaus inmitten eines Rosengartens den Service eines modernen Hotels. Mit seinen antiken Möbeln und Gemälden strahlt es aber den Charme eines Privathauses aus. www.villalebarone.com

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An drei Wochenenden im November findet in Pisa die «Nationale Ausstellung der weissen Trüffel» statt. Dabei verwandelt sich die Stadt in ein Freiluftversuchsgebiet. Neben den weissen Trüffeln aus den nahen SanMiniato-Hügeln werden an vielen Plätzen weitere kulinarische Leckereien aus der Region und aus ganz Italien angeboten. www.provincia.pisa.it

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Im Piaggio-Museum in Pontedera geraten Fans motorisierter Zweiräder ins Schwelgen: Die Dauerausstellung ist in die Sammlungen Vespa, Piaggio und Gilera unterteilt. Insgesamt werden über Hundert Modelle sowie Motoren, mechanische Elemente und vieles mehr gezeigt. www.museopiaggio.it

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Für Gucci-Fans ist der Besuch des 2011 eröffneten Gucci-Museums ein Muss. In seiner Heimatstadt Florenz zeigt das Label auf drei Etagen Koffer und Taschen aus den Jahren 1920 bis 1950 und Kleider sowie Seidentücher aus der Neuzeit. www.guccimuseo.com

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Eine wunderbare Kombination von Kunst und Geschichte, verbunden mit Kulinarik und typischen regionalen Produkten, verspricht die «Olivenöl-Route» um die Pisaner Berge – am besten mit Besuchen bei lokalen Produzenten in Vecchiano, San Giuliano Terme, Calci, Buti und Vicopisano.

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Das historische Zentrum von San Gimignano unweit von Florenz gilt als Juwel. Bekannt ist der Ort unter anderem wegen seiner im Mittelalter gebauten 72 Türme. 14 von ihnen sind dem Publikum noch heute zugänglich. Das Städtchen ist 1990 in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. www.sangimignano.com

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Eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Weine und Spezialitäten der Toskana und ganz Italiens zu kredenzen, bietet im März die Messe Taste Florence. Mit an Bord in Florenz sind auch Restaurants, Weinbars, Geschäfte, Museen und Galerien, die das Rahmenprogramm gestalten. www.tasteflorence.com

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Zwischen Lucca und La Spezia befinden sich die «Grotta del Vento» (Bild). Das faszinierende Höhlensystem kann auf diversen ge-

www.pisaunicaterra.it

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Nicht zu kurz kommen in der Toskana Liebhaber von Des i g n e rklamotten. So liegt beispielsweise ausserhalb von Florenz mit «The Mall» das bekannteste Outlet-Zentrum der Luxusklasse. Vertreten sind hier zahlreiche bekannte Anbieter mit ihren Kleidern, Accessoires, Schuhen, Parfüms und vielem mehr. www.themall.it

Fotos: ZVG

21 Für Schöngeister Teil des UnescoWeltkulturerbes: San Gimignano mit seinen 72 Türmen.

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führten Touren erforscht werden. Pullover oder Jacke nicht vergessen: Die Temperatur liegt hier während des ganzen Jahres konstant bei knapp 11 Grad. www.discovertuscany.com

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Liebhaber von zeitgenössischen und vergessenen Opern sollten den Frühling 2013 vormerken. Vom 25. April bis 22. Juni findet im Teatro Comunale in Florenz das Maggio Musicale Fiorentino statt – das älteste Musikfestival Italiens. www.maggiofiorentino.it

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Dann noch das: Ende September 2013 triff t sich zwischen Florenz, Lucca, Montecatini Terme und Pistolia die Rennrad-Elite zur Strassenweltmeisterschaft. Diverse Veranstaltungen begleiten den Anlass schon im Vorfeld. www.afterbike2013.it

«Die Toskana ist mein Paradies» Seit Anfang Jahr lebt Zoë Jenny mit Töchterchen Naomi im Süden der Toskana – und die Schriftstellerin ist von Natur, Idylle und Menschen begeistert. Interview: Roland Grüter

Frau Jenny, Sie leben in der Maremma, dem südlichen Teil der Toskana. Wenn Sie aus dem Fenster schauen: Was sehen Sie? Zoë Jenny: Olivenhaine und die

reifen Früchte der Pfirsichbäume. Auf die Blätter fällt mattes Licht. Die Maremma wirkt nun etwas müde, strahlt eine ganz besondere Ruhe aus. Der aufgeregte Sommer ist vorbei, die Touristen sind weg. Jetzt herrscht hier gemächlicher Alltag. Ist es das, was Sie in der Toskana suchten?

Auch. Ich kenne die Gegend seit meiner Kindheit und war hier regelmässig in den Ferien. Schon damals wusste ich, irgendwann wirst du dort leben. Die Natur ist besonders stark – und damit verbunden die sinnlichen Eindrücke. Ein schöner Lebensrahmen. Wie wirkt sich das aufs Schreiben aus?

Gerade weil rund ums Haus so wenig passiert, kann ich mich besser konzentrieren. Mich lenkt nichts ab, das hilft. Was hebt die Toskana von Italien ab?

Die Maremma liegt an der Nahtstelle zwischen Süd- und Norditalien. Der Norden ist ordentlich, effizient, fleissig. Der Süden chaotisch und lebensfreudig. In der Toskana fliessen die beiden Vorzüge des Landes zusammen. Das gefällt mir.

«

Was genau macht Ihr Leben im Süden schöner?

Vor allem das Wetter. Ich lebe im Kalifornien Europas. Wir haben kaum Regentage, kein Nebelgrau. Ich bin eine riesengrosse Sonnenfreundin, liebe die Hitze und den flirrenden Sommer.

«

Was sonst noch?

Welche faszinieren Sie mehr?

In der Toskana ist die Geschichte der Menschen alt und an jeder Ecke präsent. Schon als Kind begeisterte mich Archäologie, und so bin ich auch am Erbe der Etrusker interessiert, die diesen Landstrich einst besiedelten. Deren Erbe verleiht der Toskana eine mystische Note. Nehmen wir einen meiner Lieblingsplätze, die etruskische Siedlung Roselle, die auf einem Hügel liegt: Allein der Ausblick von den Ruinen ist atemberaubend.

Ich bin eine grosse Sonnenfreundin, liebe die Hitze und den flirrenden Sommer.»

Die Herzlichkeit, Aufmerksamkeit sowie Wärme der Menschen und deren Liebe zu den Kindern, was für eine Mutter nicht unwesentlich ist. Und dann natürlich die Küche, diese kulinarische Italianità. Sie entspricht mir sehr. Überall wird Wein angebaut. Hier wachsen die schönsten Produkte, und daraus werden die besten Gerichte gekocht. Da ich selber eine leidenschaftliche Köchin bin, ist das für mich ein Paradies. Wie muss man sich Ihre Wohngegend vorstellen?

Unser Haus liegt mitten in der Natur, auf einem Feld. Naomi kann den ganzen Tag draussen spielen – ein weiteres Plus. Wohin ich schaue, ist Weite. Davon gibts in der Schweiz und in London, wo ich zuvor lebte, nicht allzu viel.

Die Faszination verstehe ich. Es gibt Hundert Gründe, die Toskana zu lieben.»

Sie leben seit Januar mit Töchterchen Naomi bei Grosseto.

ist riesig. Hier finde ich unendlich viele moderne und historische Attraktionen.

Vermissen Sie die Stadt kein bisschen?

Ich lebe ja nicht auf dem Mond. Florenz und Siena sind mit dem Auto schnell erreichbar. Sie bieten mir alles, wenn ich Urbanität suche. Vor allem das kulturelle Angebot der beiden Städte

Die Toskana bedient viele Klischees der Feriengäste. Ärgert Sie das?

Weshalb sollte es das? Klischees entstehen ja nicht grundlos. Die Faszination an der Idylle verstehe ich gut. Es gibt Hundert Gründe, die Toskana zu lieben. In welchen Momenten lieben Sie die Region besonders?

Wenn ich morgens im Caffè Skipper in Castiglione della Pescaia sitze, einen Cappuccino trinke, aufs Meer hinausblicke – und dabei Naomi beim Spielen im Sand zuschauen kann. Zoë Jenny (38) ist am 30. November zu Gast bei Charles Linsmeyer in Zürich. Ort: Ref. Kirchgemeindehaus Hottingen. Zeit: 19 Uhr. Reservation: Tel. 044 251 33 36 oder www.charles@linsmeyer.ch. Die Schriftstellerin ist zudem Herausgeberin des Premium-Lifestyle-Magazins «La bella vita» (20 Franken, am Kiosk).


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Reisen

Raus aus der grauen Suppe

Sonnige Wanderungen im Herbst? Kein Problem. Zum Glück können wir in der Schweiz hoch hinaus. Wir verraten Ihnen, wo Sie das triste Nebelmeer hinter sich lassen. Luftig übernachten Traumhafte Aussicht, frische Bergluft und im wahrsten Sinne des Wortes: Himmelbetten! Diese Gipfelhotels bieten Ihnen mehr als bloss eine Unterkunft. Berghotel Wispile BE: Heimeliges und familienfreundliches Berghaus mit 360-GradRundumblick über Gstaad sowie feiner Schweizer Traditionsküche. Im Winter und Sommer ein fantastischer Ort für eine luftige Nacht. www.gstaad.ch Berghaus Diavolezza GR: Auf 3000 Metern bietet dieses Berghaus (Bild) 180 gemütliche Zimmer mit Aussicht auf die Gletscherkulisse sowie einen brandneuen holzgefeuerten Jacuzzi unter freiem Himmel.

Fotos: swiss-image.ch/Christof Sonderegger, ZVG

www.diavolezza.ch

Berghaus Niesen Kulm BE: Acht heimelige Doppelzimmer mit Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau sowie ein Restaurant im Glaspavillon laden zu «ächt schwyzerischen» Köstlichkeiten und einer himmlischen Übernachtung ein. www.niesen.ch Hotel Napf LU: Inmitten des unberührten Naturparadieses zwischen Emmental und Entlebuch steht das einfach-rustikale Berghotel Napf. Ein idealer Ort für Familien mit Kindern. www.hotelnapf.ch

Anzeige

Text: Alice Massen Rundwanderung, Chäserrugg SG: Direkt bei der Bergstation Chäserrugg beginnt die gemütliche, rund drei Kilometer lange Wanderung auf 2262 Meter über Meer. Oben angekommen, kann auf insgesamt sechs Länder geblickt werden. Mit etwas Glück entdeckt man sogar Steinböcke, die ihre Spring- und Kletterkünste zeigen. www.top-of-toggenburg.ch

Perfekte Ziele für Sonnenhungrige: Blick vom Männlichen BE auf das Nebelmeer (gr. Bild), Rundwanderung Cardada Cimetta (oben), Weg Richtung Bettmerhorn (unten).

Panoramaweg, Muottas Muragl GR: In knapp 2,5 Stunden führt der gut ausgebaute Weg rund um den Schafberg hinauf zur Bergstation Muottas Muragl. Beim Anstieg gerät man schnell einmal ins Schnaufen – doch dafür wird man schlussendlich mit einem der schönsten Blicke über das Engadin belohnt. www.muottas-muragl.ch

Bettmerhorn, Aletschgletscher VS: Hier ist Trittsicherheit von Vorteil. Denn wer zum Bettmerhorn gelangen möchte, muss teils in Fels gehauene und recht schmale Wanderstege überwinden. Dank guter Sicherung wird die etwas anspruchsvolle Wanderung jedoch spätestens beim atemberaubenden Ausblick auf dem Gipfel zum einmaligen Erwww.bettmeralp.ch lebnis.

Cardada Cimetta, Locarno TI: Wenige wissen es: Auf dem Cardada, dem bequem erreichbaren Hausberg oberhalb von Locarno, kann man den tiefsten (Maggia-Delta bei Ascona) und höchsten Punkt (Dufourspitze) der Schweiz bestaunen – wunderschönes Alpenpanorama und 360-Grad-Rundsicht auf den Lago Maggiore inklusive. www.cardada.ch

Alpenblumenweg, Betelberg BE: Wer sich für die vielfältige Flora und Fauna der Schweizer Bergwelt begeistert, ist hier genau richtig. Der Alpenweg führt innerhalb von rund einer Stunde vorbei an zirka 70 Blumenarten und unzähligen Tafeln, die viel Wissenswertes vermitteln. Eine lehrreiche und gemütliche Wanderung mit geringer Höhendifferenz. www.lenk-simmental.ch

Gipfelpanorama-Weg, Stoos SZ: Der neue Themenrundweg auf dem Fronalpstock-Gipfel eignet sich perfekt für einen Familienausflug. Neben einem traumhaften Blick auf zehn Seen und die Gipfel der Zentralschweiz informieren die Themenpavillons etwa über die Gründung der Eidgenossenschaft, Wilhelm Tell oder über die Tierwelt der Alpen. www.morschach-stoos.ch

Maschgenkamm, Flumserberg SG: Hoch über dem Walensee auf der Bergstation Maschgenkamm blickt man frontal auf die Churfirsten bis nach Österreich. Im Sommer wird die grandiose Aussicht mit einem Meer tiefblauer Enziane geschmückt. www.flumserberg.ch Weitere Tipps finden Sie auf: www.myswitzerland.com


Reisen

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NEWS SCHWEIZ

Innerschweizer Wunderwerk

Schnelles Reisegepäck

Seit 29. Juni fährt die erste Cabrio-Luftseilbahn der Welt auf das Stanserhorn. Die beiden je sechs Tonnen schweren Kabinen können 60 Personen transportieren, 30 davon auf dem offenen Oberdeck. Weil die Kabinen auf zwei seitwärts angeordneten Tragseilen pendeln – eine Neuentwicklung der Zentralschweizer Firma Garaventa –, ist die Sicht auf dem Sonnendeck nach oben komplett frei. Die CabrioLuftseilbahn überwindet auf der 2320 Meter langen Strecke 1139 Meter und braucht dafür knapp sieben Minuten.

Der grandiose Rundblick vom Stanserhorn reicht bis in die Walliser Alpen und ins Mittelland.

Biker und Wanderer können sich in Graubünden nun ganz ihrem Hobby hingeben, ohne viel schleppen zu müssen. Zwischen insgesamt 43 Destinationen und 31 Partnerhotels wird das Gepäck unbegleitet noch am gleichen Tag von A nach B gebracht. www.gr.ch

Cleverer Zug Geniessen Sie den Schweizer Herbst mit dem 15 Tage gültigen Ferienpass (2. Klasse 199.00 Franken/1. Klasse 299 Franken)

oder dem Ferienpass Flexi, mit dem Sie an vier frei wählbaren Tagen innerhalb eines Monats unlimitiert Zug fahren können (2. Klasse 129 Franken/1. Klasse 199 Franken). www.sbb.ch/freizeit

Fotos: ZVG

Günstiger entdecken Swiss Trails gewährt 20 Prozent Rabatt auf ausgesuchte Herbstangebote wie etwa der dreitägigen Trekkingtour entlang des Aletsch-Panoramawegs oder der AlpineBike-Route, einer siebentägigen Fahrt über spektakuläre Alpenpässe in Graubünden.

Freie Sicht aufs Mittelland

www.swisstrails.ch

Mit der Weltneuheit, der Cabrio-Luftseilbahn, auf das Stanserhorn, zu Fuss hinunter zum Familienparadies Wirzweli und mit der Erlebnisluftseilbahn und der Zentralbahn zurück nach Stans: Ein bahntastischer Ausflug. Text: Michael Hutschneker Stanserhorn (1900 m Buochs ü. M.) nach Wirzweli (1222 m ü. M.) auf Stans dem Programm. Zugegeben, der erste Alpnach Streckenteil ist steil Dallenwil und gerade für Kinder Stanserhorn kein Zuckerschlecken. «Immer noch fast zwei weli Wirz Stunden!», ärgert sich Wolfenschiessen Lena, die am liebsten Kerns NW OW wieder hinaufkraxeln würde. Doch das gehe nicht, sagt Vater Peter, kleinen Ruck setzt sich die Luft- schliesslich hätten sie «ein Rundseilbahn in Bewegung, und reisebillett von Stans auf das schon nach ein paar Metern er- Stanserhorn und ab Wirzweli öffnet sich der Familie ein über- mit der Erlebnisluftseilbahn wältigendes Panorama. «Wow», hinunter nach Dallenwil und jauchzt Kevin, «jetzt weiss ich weiter mit der Zentralbahn zuendlich, weshalb dieses coole rück nach Stans.» Nach fast drei Stunden erTeil Luftseilbahn heisst!» Ein paar Minuten später er- reicht die Familie zufrieden reicht die Bahn die Bergstation mit dem Drehrestaurant. Auf der Terrasse geniessen die Hablützels den grandiosen Rundblick auf die Berner, Walliser und Ostschweizer Alpen sowie auf unzählige Seen. Die Sicht reicht weit ins Mittelland. Der Gipfelrundweg und die Begegnungen mit den Murmeli sowie dem Ranger sind für den nächsten Besuch geplant. Heute steht bei der Familie Hablützel die Wanderung vom

Ringier Infographics

U

nten grau, oben blau: Die Wettervorhersage ist vielsprechend für die Pläne der Hablützels. Mit einem Ausflug will die Familie dem herbstlichen Grau der Stadt entfliehen und in der Innerschweizer Bergwelt Sonnenstrahlen tanken. Das Ziel: das Stanserhorn. Die Reise auf den Berg ist für Kinder und Erwachsene gleichermassen faszinierend. Von der Talstation im Zentrum von Stans aus – lediglich 20 Auto- oder Bahnminuten von Luzern entfernt – rattern die Hablützels in der Original-Oldtimer-Standseilbahn aus dem Jahre 1893 der Mittelstation Kälti entgegen. Dort wartet eine Weltneuheit auf die Familie. Klein-Kevin zappelt schon ganz nervös, und auch Tochter Lena rutscht auf den Holzbänken im urgemütlichen Oldie-Bähnli unruhig hin und her. Und da wartet sie auch schon, die erste Cabrio-Luftseilbahn der Welt, welche die Familie auf den Hausberg von Stans befördern wird. Wie zwei strebsame Entdecker entern Kevin und Lena die obere Etage des brandneuen Gefährts. Mutter Karin reicht den beiden ihre Pullover, denn auf dem offenen Oberdeck ist es recht frisch. Mit einem

Wirzweli. Auf dem Hochplateau oberhalb des unteren Engelbergertals schnellt der Spassfaktor erneut in die Höhe. Es locken Fahrten auf der 535 Meter langen Sommer-Bobbahn (bis Ende Oktober), ein Hexenweg, der einzigartige Eulenpfad und ein Abenteuerspielplatz mit Brätlistelle und einem Kleintier-Alpenzoo. Die Müdigkeit ist rasch vergessen und auch eines der gemütlichen, familienfreundlichen Gasthäuser, einige davon mit Übernachtungsmöglichkeit, wird im Familienalbum der Hablützels einen würdigen Eintrag finden – nach einem ganz und gar bahntastischen Tag!

Weltrekordversuch Vom 3. bis 7. Oktober verwandelt die Suisse Toy den Messeplatz in Bern in den grössten Spielplatz der Schweiz. Das Highlight: eine 153 Quadratmeter grosse 3D-Schweizer-Karte aus zwei Millionen Lego-Steinen. Die Karte wurde im Vorfeld des Anlasses von Tausenden von Kindern gebaut und soll nun an der Suisse Toy zum grössten 3D-Mosaik der Welt zusammengefügt werden – mit dem Ziel, ins Guinness-Buch der Rekorde Aufnahme zu finden. www.suissetoy.ch

Ausstellungsspektakel In der Fondation Beyeler können ab 30. September 2012 bis 27. Januar 2013 Bilder, Skulpturen und andere Kunstwerke vom französischen Künstler Edgar Degas (1834–1917) bewundert werden. www.fondationbeyeler.ch

Weitere Infos finden Sie unter:

Impressum

www.stanserhorn.ch www.wirzweli.ch

Vom kurzen Gipfelrundgang bis zur 4-stündigen Wanderung – das Stanserhorn bietet für jedes Können passende Wanderwege.

«BLICK Reisen» ist eine Publikation des BLICKVerlags. Auflage/Reichweite: 208 360 (WEMF/SW-beglaubigt 2011), Leser: 613 000 (MACH Basic 2012-2, D-CH) Adresse: BLICK, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 259 62 62, Fax 044 259 66 65, E-Mail: redaktion@blick.ch Redaktionsleitung: Roland Grüter, Publishing Service. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beilage: Wilhelm Bauer, Michael Hutschneker, Alice Massen, Simone Wasserfallen. Layout: Nadia Lattmann. Korrektorat: Regula Osman. Bildbearbeitung: Ringier Redaktions-Services. Geschäftsführerin: Caroline Thoma. Leiter Werbemarkt: Beni Esposito. Herausgeber: Ringier AG, Zofingen. Druck: Ringier Print, 6043 Adligenswil. Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen.


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Marktplatz

Was gibt es zu entdecken, wo kann man am schönsten entspannen, welche Ausstellung lohnt sich: Unser Marktplatz zeigt, was Sie diesen Monat nicht verpassen dürfen.

Fotokalender mit 20 Prozent Rabatt

Familienurlaub auf dem Schiff

Eine Kreuzfahrt mit AIDA ist der perfekte Urlaub für die ganze Familie. Während Ihr Nachwuchs jede Menge Spass mit Gleichaltrigen hat, müssen Sie sich für einmal um nichts kümmern. Entspannen Sie im himmlischen Spa oder beim Sport, gehen Sie auf kulinarische Weltreise oder entdecken Sie Land und Leute. Familienurlaub mit AIDA ist grenzenlos vielfältig und noch dazu erstaunlich preiswert. Probieren Sie es aus – Sie und Ihre Kids werden sich rundum wohlfühlen! Im AIDA Kids Club hat Ihr Nachwuchs jede Menge Spass: Partys, Schatzsuche, Bordsafaris, toben, spielen und eigener Pool. Die qualifizierte Crew betreut Kinder ab drei Jahren. In den Ferienzeiten gibt es Angebote für drei Altersgruppen. Für Teens werden sogar Landausflüge und Wellnessprogramme angeboten. Ideal für Familien und Freunde: Kinder von 2 bis 15 Jahren reisen in der günstigen Zeit (A- und S-Saison) in der Kabine der Eltern kostenlos und sonst zu günstigen Festpreisen. In der eigenen Kabine erhalten Kinder bis 15 Jahre 35 Prozent, Jugendliche von 16 bis 24 Jahren 25 Prozent Ermässigung auf den «AIDA PREMIUM»- und «AIDA VARIO»Preis. In den Mehrbettkabinen können Sie es sich auch zu viert bequem machen. Zum Doppelbett oder zu zwei Einzelbetten kommen dann ein bis zwei Sofaoder Pullman-Betten hinzu. Auch für Erwachsene, die als dritter und vierter Gast in der Kabine reisen, gelten sehr günstige Festpreise. Besonders praktisch für Familien: eine Verbindungstür zwischen zwei benachwww.aida.ch barten Kabinen.

Schenken Sie sich dieses Jahr den Weihnachtsstress und gestalten Sie schon heute für Ihre Liebsten einen Fotokalender mit persönlichen Bildern. Ein Geschenk, das jeden Monat neue Freude bereitet. Am besten legen Sie gleich los. Die Gelegenheit ist günstig: Als BLICK-Leser(in) erhalten Sie auf alle Fotokalender bis 7. Oktober 2012 exklusiv einen Rabatt von 20 Prozent. Geben Sie beim Bestellen einfach den Gutschein-Code «BLICK» ein. www.bookfactory.ch

Abenteurer für Stadt und Land Der Subaru XV ist eine neue Art von Crossover-SUV. Hohe Bodenfreiheit, markante Radhäuser und Schürzen an Front und Heck sind zwar typische SUV-Merkmale, zugleich vermitteln seine Proportionen jedoch Eleganz und Leichtigkeit. Getreu dem Produktkonzept «Urban Adventure» ist der XV in der Stadt genauso zu Hause wie auf dem Land. In Verbindung mit dem serienmässigen Start/Stopp-System beträgt der Benzinverbrauch beim Modell mit 84 kW (114 PS) und 1,6 Liter Hubraum nur 6,5 l/100 km. Den Subaru XV AWD gibts bereits ab 25 900 Franken. www.subaru.ch

Wein erleben in Deutschland Lust, unter Reben zu schlafen? In Rheinland-Pfalz, dem grössten Weinanbaugebiet Deutschlands, ist dies möglich. Gasthäuser und Hotels bieten Übernachtungen in den Weinbergen an. Kombiniert wird dieses Erlebnis mit kulinarischen Höhenflügen und Weindegustationen. Ob zu Fuss oder mit dem Velo – die Weinberge sind für Entdeckungsreisen ideal. In Traben-Trarbach beispielsweise lädt die «Riesling-Route», die von Weingut zu Weingut führt, zum Verweilen und Testen des Moselweins ein. Vom 5. bis am 10. Oktober 2012 findet dort auch das jährliche Herbst- und Marktplatzfest statt, das Gross und Klein www.germany.travel/weinland begeistert.

Zeit für einen Tapetenwechsel Buchen Sie Ihren Platz an der Sonne bei Bischofberger Reisen, dem Spezialisten für Dubai, Oman und den Indischen Ozean. Reisen Sie nach Mauritius, wo Sie Traumstrände, Luxushotels und fantastische Golfplätze finden. Oder auf die Gewürzinsel Sansibar oder die Malediven, einem Traum für Taucher und Schnorchler. Dubai besticht zum Beispiel durch das höchste Gebäude der Welt (Bild), die schönsten Einkaufszentren und einmalige Hotels sowie Resorts. Der Oman dagegen ist eine Oase der Ruhe mit gastfreundlichen Menschen, die jeden Besucher willkommen heissen. Besuchen Sie uns – wir kennen alle Hotels persönlich und beraten Sie gerne! www.bischofberger-reisen.ch

Grüner Inseltraum Mauritius, die Trauminsel im Indischen Ozean und Sehnsuchtsziel für Hotelgourmets, bietet jetzt auch Liebhabern des sanften grünen Tourismus magische Rückzugsoasen: im Sinne des anspruchsvollen EcoTrends. Luxuriöser Geheimtipp ist die exklusive Boutique-Lodge «Lakaz Chamarel» (im Bild), die in den spektakulären Naturpark Black River Gorges eingebettet ist. Ausgestattet mit feinsten Accessoires und höchstem Komfort, verzaubern die zwanzig individuell eingerichteten Zimmer und Suiten des charmanten Resorts durch viel Ruhe und einen erlesenen Gewww.lakazchamarel.com schmack.

Tierischer Andrang beim Savogniner Friseur Mit dem Herbst kommen auch die Schafe ins Tal. Erleben Sie an der Savogniner Schafschur, am Samstag, 6. Oktober, wie Schafe geschoren werden, wie sich Wolle anfühlt und wie diese weiterverarbeitet wird. An der Savogniner Schafschur werden jedes Jahr rund 100 Vertreter dieser wolligen Tiere auf dem Dorfplatz geschoren. Zum aussergewöhnlichen Volksfest gehört auch der Schafschurmarkt, an dem eine grosse Auswahl regionaler Produkte und einheimischer Spezialitäten aus dem Parc Ela angeboten wird, dem grössten Naturpark der Schweiz. Zudem können Interessierte auch an einer Führung durchs Atelier Pôss von Lucia Netzer teilnehmen, der Initiantin und Gestalterin der Schafschur. Diverse Präsentationen einheimischen Handwerks und das Kinderprogramm mit dem Pinocchio-Club runden das Programm ab. Die Schafschur findet bei jeder Witterung statt. Gestartet wird das Volksfest um 11 Uhr und dauert bis 17 Uhr. www.savognin.ch


Reisen

Im Wallis isch dr Tiifel los VIP-Service In den letzten Jahren war das Stimmwunder Stefanie Heinzmann zwar viel unterwegs. Ihr Lieblingsessen und die besten Orte zum Entspannen findet die 23-Jährige aber nach wie vor in ihrer Heimat, dem schönen Wallis. Ihre Geheimtipps. Text: Alice Massen

Restaurant Salwald, Salwald Bergkulisse, strahlend blauer Himmel und wahnsinnig gutes Essen. Immer wenn ich ans «Salwald» oberhalb von Mund denke, fängt mein Magen zu knurren an. Die Gemeinde ist schliesslich bekannt für ihren Safran, und den bekommt man im Restaurant Salwald in leckeren Spezialitäten verpackt. Ich kann den Safran-Risotto nur wärmstens empfehlen – ein absoluter Traum.

Steiladu, Visp Wer ein wenig esoterisch angehaucht ist und Freude an Steinen hat, findet im Steiladu mit Sicherheit etwas Passendes. Die farbenfrohen Steine sind aber auch schöne Geschenke für die Lieben – und sie tun der Seele Käfiggasse 1, 3930 Visp gut.

www.restaurant-salwald.ch

Fotos: Christoph Koestlin (1), ZVG

Chinderwält, Visperterminen Familien erwartet in Visperterminen eine Welt, die Kinderaugen zum Leuchten bringt. Liebevoll wurden alte Holzhütten in ein Labyrinth, ein Karussell, einen Klangwald und einen Spaceroom verwandelt. Sollte ich eines Tages Kinder haben, gehe ich mit ihnen auf jeden Fall www.heidadorf.ch dorthin. Salathai, Brig In den letzten vier Jahren war ich viel unterwegs und habe unzählige thailändische Restaurants aufgesucht, um das beste «Sweet & Sour» zu finden. Doch das «Salathai» in Brig bleibt weiter unantastbar. Jedes Mal, wenn ich zu Hause bin, muss ich zumindest einmal in dieses Lokal gehen. Echt lecker!

Neues Album, neue Brille: Stefanie Heinzmann startet auch dieses Jahr voll durch.

Belalp Auf der Belalp (Bild unten) ist es paradiesisch. Seit meiner Kindheit gehe ich immer wieder gerne dorthin. Wundervolle Aussicht, unzählige Wanderwege, Restaurants, Wellness und vieles mehr. Auf dieser Alp scheint die Zeit tatsächlich still zu stehen. Irgendwie magisch!

Sebastiansgasse 1, 3900 Brig

www.belalp.ch

Stockalperschloss, Brig Der Schlossgarten in Brig war früher ein Ort, an dem ich meine

Mittagspause gerne verbrachte und einfach nur im Gras lag. Der Garten ist wunderschön bepflanzt und ideal zum Entspannen – wer mag, kann bei einer Führung durch das Schloss auch gleich noch ein Stückchen Schweizer Geschichte erleben.

www.perron1.com

Felsuchircha, Raron Eine unfassbar schöne Kirche, die mitten in den Fels gebaut wurde. Ein Wanderweg führt von dort aus zu einer Kapelle mit dem Grab des grossen Dichters Rainer Maria Rilke. Ich liewww.raron.ch be diesen Ort.

Caffè Bar Artisti, Brig Ein Freund hat sich seinen Traum erfüllt und in Brig ein eigenes Café eröffnet. Wir gehen aber nicht nur hin, um ihn zu besuchen. Als waschechter Italiener serviert er Super-Kaffee, hausgemachte Glaces und viele andere italienische Spezialitäten. Alles in genialer Qualität.

Thermalbad, Leukerbad Wenn man entspannen und den Alltag vergessen will, sind die Thermalbäder in Leukerbad der beste Ort dafür. Sobald wir ein bisschen Zeit zu Hause haben, packen wir unsere Freunde ein und fahren sofort hoch – das perfekte Wellnessprogramm und ein lustiger Action-Tag. Auch für Familien mit Kindern ein super Ausflugsziel.

www.facebook.com/CBArtisti

www.leukerbad.ch

www.stockalperschloss.ch

Perron 1, Brig Das Perron 1 in Brig ist ein Muss, wenn man im Oberwallis ausgehen will. Ein toller Club mit coolen DJs, super Live-Events und einer stylischen Einrichtung. Die Atmosphäre stimmt, und die Leute sind immer entspannt. Wer frühzeitig hingeht, muss nicht einmal Eintritt bezahlen.

The Flying Dutchman, Naters Der Tattoo- und Piercingladen meines Vertrauens. Sobald man das Studio in Naters betritt, hat man das Gefühl, man befinde sich auf einem Piratenschiff. The Flying Dutchman ist mit viel Liebe aufgebaut, und man wird herzlich und kompetent beraten. www.tfd-tattoos.com

Die Walliserin ist mit ihrem Album «Stefanie Heizmann» derzeit auf Tour. Am 13. Oktober tritt sie in Baar auf, am 4. November in Basel. www.stefanieheinzmann.de

Dreierpack: Weinhotels in der Schweiz Hier können Sie ein Fass aufmachen

In den riesigen Eichenfässern zu übernachten, ist für die ganze Familie ein Heidenspass.

Im Fasshotel bei der Familie Waldmeier in Trasadingen SH trifft Tradition auf Innovation. Das Weingut ist seit mehreren Generationen in Familienbesitz, und seit 1991 keltern die Waldmeiers nach ökologischen Methoden. Nicht in allen Fässern ist aber Wein drin. Vier der riesigen Eichenfässer wurden mit jeweils sechs Kajütenbetten ausgestattet. Für 32 Franken pro Person (inkl. Frühstück) kann die etwas andere Übernachtung von Mai bis Ende Oktober ausprobiert werden. Wer in einem Fass nicht nur schlafen, sondern auch baden möchte, kann für 75 Franken das

Villa mit Aussicht An den Hängen zwischen Lausanne und Montreux wird seit dem 12. Jahrhundert Wein angebaut. Die Landschaft fasziniert, nicht umsonst gehört sie zum Unesco-Weltkulturerbe. Inmitten der Weinterrassen liegt in Grandvaux VD die Villa Lavaux mit Aussicht auf den Genfersee. Das Ehepaar Deuvaert hat sich mit dem Bed & Breakfast einen Traum erfüllt und geniesst nun das Leben als Gastgeber inmitten von Reben. Doppelzimmer inkl. Frühstück ab 210 Franken. www.villalavaux.ch

Reizvolle Reise in die Vergangenheit Badefass buchen. Und wer danach Hunger hat, der gönnt sich in der «Besenwirtschaft» ein deftiges Käse- oder Wurstplättli. «Fasstastische Ferien» bietet auch das Weingut Rüedi, ebenfalls in Trasadingen. Hier hat der Gast für die Übernachtung die Qual der Wahl: entweder in einem 200 Jahre alten Eichenfass (45 Franken pro Person inkl. Frühstück) oder in einem der elf neuen Fässer, die feudal mit Dusche, WC und sogar Fernseher eingerichtet sind (ab 85 Franken pro Person inkl. Frühstück). www.fasshotel.ch und www.rueedi-ferien.ch

Das Hotel Appenberg in Zäziwil BE gleicht mit seinen zwölf meist historischen Gebäuden aus dem Emmental und der Region Bern einem Freiluftmuseum. Das älteste Bauwerk stammt aus dem Jahr 1777. Im gemütlichen Restaurant sollten Sie unbedingt ein Gläschen Ravoire rouge oder blanc geniessen. Seit fünf Jahren besitzt das Hotel nämlich Reben in der Domaine de Ravoire, dem ältesten Rebberg im Wallis. Doppelzimmer inkl. Frühstück ab 178 Franken. www.appenberg.ch

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Fröhlich.

AIDA INKLUSIVE • Vollpension mit Tischgetränken • Attraktive Sport- und Wellnessangebote • Entertainment der Spitzenklasse • Kinderbetreuung im Kids Club • Deutsch als Bordsprache • Trinkgelder

Ferien mit dem schönsten Lächeln der Meere. Jedes unserer AIDA Schiffe ist eine schwimmende Schatzinsel, die alles bietet, was sich kleine Entdecker und grosse Geniesser wünschen. Im Kids Club kann Ihr Nachwuchs spielen, basteln, Partys feiern und im eigenen Pool baden. Kinder ab 3 Jahren werden hier liebevoll betreut. Für Teens bieten wir spezielle Landausflüge und Wellnessprogramme an. Kein Grund zum Neid, liebe Eltern! Entspannen Sie ganz ungestört im himmlischen Spa oder beim Sport, schlemmen

Sie in den Bordrestaurants und entdecken Sie Land und Leute. Wir verwöhnen Sie mit rund 180 Traumzielen, Service bis ins kleinste Detail und einer wunderbar entspannten Atmosphäre. Familienferien mit AIDA sind grenzenlos vielfältig und noch dazu erstaunlich preiswert. Je nach Saison reisen Kinder in der Kabine der Eltern sogar kostenlos, Jugendliche bis 24 Jahre zahlen einen familienfreundlichen Festpreis. Probieren Sie’s aus – wir freuen uns auf Sie!

Die AIDA Fernweh-Experten beraten Sie gern! In Ihrem Reisebüro • www.aida.ch • AIDA Kundencenter +41 (0) 848 10 10 16* * CHF 0.08 pro Minute aus dem Schweizer Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer

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Reisen

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Einmal rundum Für Thomas Schwab (33) aus Bern und Stefan Weiser (39)

Heute im Cockpit Thomas und Stefan

aus Basel war es eine der besten Entscheidungen ihres Lebens. Über ein Jahr bereisten die Freunde insgesamt 19 Länder. Von Südamerika über Südostasien bis nach Australien und Fidschi – alle Stationen ausgewählt nach dem Motto: Immer der Sonne hinterher. Eine Weltreise, die für die beiden unvergesslich bleibt und die sie zu Hundert Prozent weiterempfehlen. Warum? Das und mehr erfahren Sie in Schwabs und Weisers Reise-Blog: www.einmalrundum.ch

Der Sonne hinterher – und das, bevor wir 40 Jahre alt sind. Das war eines Abends beim Znacht die Idee. Und genau diese setzten wir in die Tat um. 19 Länder in exakt 495 Tagen, einmal um den ganzen Globus. Mein Gott, anfangs erklärten uns alle für verrückt. Schliesslich kündigten wir dafür Job und Wohnung – und liessen einfach alles hinter uns. Wir, das sind: Thomas (33), Kundenberater bei einer Bank in Bern, und Stefan (39), Molekular-Biologe aus Basel. Also gings los. Einfach so, ohne grosse Planung, ohne Around-the-World-Ticket, auf eigene Faust. Unser Flug führt uns schliesslich in die erste, uns unbekannte Welt – nach Santiago de Chile. Mit unseren «Wohnungen» auf dem Rücken (während etwas mehr als 16 Monaten war der Rucksack unser Hab und Gut) stehen wir plötzlich da. In dieser riesigen Metropole. Und das Abenteuer beginnt. Mit Bus, Bahn und sonstigen kuriosen Transportmitteln durchqueren wir Teile Südamerikas. Bei Sonnenaufgang auf dem Machu Picchu in Peru, durch die Salzwüste in Bolivien, quer durch das Amazonas-Becken. Stopps in Costa Rica, Nicaragua und Guatemala. Die Natur haut uns um, aber auch die Begegnungen mit den Menschen. Die südamerikanische Lebensfreude steckt an, mitten auf der Strasse wird getanzt und gelacht. Und genau so geht es auf unserer Reise weiter. Ab nach Südostasien! Die Thailänder begrüssen uns warmherzig, so wie eigentlich alle Asiaten. Und auch kulinarisch sind wir nun im Himmel. Nach viel Fleisch und Kartoffeln endlich unser erstes Thai-Curry. Ein Traum! Trotzdem ist das Verlangen nach einem Schweizer Käse und Voll-

Fotos: Stefan Weiser

Unsere Leser reisen «

kornbrot hin und wieder da. Aber eigentlich nur selten. Die Ansprüche verändern sich. In Australien reisen wir drei Monate mit dem Auto durch die Einöde. Mit Skorpionen und Kakerlaken unter einem Dach zu leben, stört uns schon lange nicht mehr. Bald merken wir: Zum Glücklichsein braucht es wenig. Wir treffen andere Weltenbummler, lernen Kulturen hautnah kennen, sind mal schmutzig und durchschwitzt – doch wir lieben es. Ein Highlight reiht sich an das andere. Tauchgänge auf den Philippinen, dann Angkor Wat, Indien, Fidschi! Beinahe eine Reizüberflutung, doch eine wahnsinnig schöne. Zum Glück lassen wir uns für jedes Land Zeit. Wir machen, worauf wir Lust haben, und erleben die Zeit unseres Lebens. Und unsere Weltanschauung verändert sich. Wir sehen eine viel positivere und schönere Welt, als es die Medien manchmal vermuten lassen. Und wenn man bedenkt, welch lächerlich kleinen Teil wir erst gesehen haben und wie viel es noch zu entdecken gibt ... Es scheint fast so, als müssten wir eines Tages nochmals beim Znacht unsere Ideen sprudeln lassen.

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Aufgezeichnet: Alice Massen

Werden auch Sie unser Reiseleiter:

Stefan Weiser und Thomas Schwab auf der Reise ihres Lebens quer über den Globus: Tauchgänge im Unterwasserparadies Bali, Begegnungen mit den Blaufuss-Tölpeln auf den Galapagos-Inseln, Besuch der Ruinenstadt Machu Picchu. «Solch eine Reise vergisst man nie. Ausserdem ist unsere weite Welt wirklich einen Besuch wert – und zwar überall!»

Erzählen Sie den anderen BLICKLesern, welche Abenteuer Sie in Ihren Ferien erlebt haben. Weshalb Ihre Reise einmalig war und wo Sie den schönsten Ort der Welt gefunden haben. Schicken Sie ein Foto und Ihre Adresse mit ein paar Angaben zu Ihrer Reise an reiseblick@ringier.ch – und schon können Sie unser nächster Leser-Reporter werden.

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