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Ariella Kaeslin Die Luzernerin zeigt uns ihre Heimatstadt

Æ Seite 9

New York

Abseits der Tourismuspfade Æ Seite 7

Die Tageszeitung der Schweiz Samstag, 23.2.2013

Reisen

Tierisch gut

Ausflugsziele, die uns Flora und Fauna näherbringen. Æ Seite 10 Kommentar Roland Grüter

Leiter, Publishing Service roland.grueter@ringier.ch

Antarktis liegt direkt vor der Tür

Südsee

Sehnsucht nach Sonne

B

luesmusiker Philipp Fankhauser hat so was von recht. Er sagt zu Blick Reisen (siehe Interview auf Seite 9): «Ich liebe es, unterwegs zu sein. Reisen bringen mir neue Eindrücke – und damit Kraft und viele Ideen.» Besonders gut: Man muss nicht mal in die Ferne schweifen, um Kopf und Herz anzuregen. Dafür genügen ein paar Stunden, ein verregneter Sonntag, ein Museum, ein Zoo oder eine actionreiche Wasserwelt. In dieser Ausgabe zeigen wir, was Ihnen Ausflugsklassiker wie das Luzerner Verkehrshaus oder das Schoggiparadies Cailler aktuell bieten. Oder beweisen, dass Sie mit Ihrer Familie und der SBB bequem in die Antarktis reisen können. Diese liegt nämlich gleich hinter der Schweizer Grenze, in Konstanz. Im Sea Life können Sie reichlich Eis, Pinguine und andere Attraktionen bestaunen. Und, besonders wichtig: neue Kraft für den Alltag tanken.

Inhalt Strassburg Wo man schlemmen und schöner träumen kann. Æ Seite 5

Fotos: Thinkstock , Kuoni, ZVG

Crazy Places Wie verrückt Bars und Beizen rund um die Welt sind. Æ Seite 15 Reisegepäck Welche Bücher und Apps Ihre Ferien bereichern. Æ Seite 17 Autostopp Wie Cyrill Burch per Anhalter die Welt bereiste. Æ Seite 17

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Mit einem Lächeln die Welt entdecken.


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Reisen

Fidschi-Inseln Schneeweisse Sandstrände, an denen sich Kokospalmen im Wind wiegen, türkisblaues Meer, unbeschwerte Lebenslust. Auf den Fidschi-Inseln werden Südseeträume wahr. Und finden Sehnsüchte ein sonniges Zuhause. Text: Christian Bauer

J

ede Reise hat ihren Soundtrack. In diesem Fall ist es Bob Marleys «Don’t Worry About A Thing» – Sorge dich um nichts! Wie könnten wir auch. Der knallgelbe Katamaran pflügt durch die blaue See und wiegt sich im Rhythmus der Wellen. Die Sonne, die am Firmament tänzelt, strahlt uns entgegen, und ein warmer Wind streichelt durch die Haare: Nein, in diesem Moment gibt es wirk-

Insel-Hopping: Viele Bootstaxis schippern entlang der Traumstrände umher.

lich keine Sorgen. Hier in der Südsee, am anderen Ende der Welt, wo das Meer mit schier unendlich vielen Inseln gesprenkelt ist. Tatsächlich zählen zu Fidschi unglaubliche 332 Inseln, verteilt auf 1,2 Millionen km2 Meer. Ein Gebiet, das 30-mal so gross ist wie die Schweiz. Kurz: unendlich viele Strände und viel türkisblaues, badewannenwarmes Wasser zum Wohlfühlen.

Die Fidschi Inseln liegen inmitten der Tropen: Das ganze Jahr über herrschen sommerliche Temperaturen, Jahreszeiten gibt es nicht. Die Fidschianer unterscheiden einzig zwischen der Trockenzeit (Mai bis Oktober) und der Regenzeit. Richtig feucht und windig wird es zwischen November und April. Da kann es schon mal sein, dass ein Hurrikan über das Inselidyll fegt. Darum kommen Touristen

Südsee-Idylle: Kleine, bunt bemalte Holzhütten säumen die Strände und fügen sich perfekt in die Landschaft ein.

Abwechslung zur Hängematte: Am Strand können Kajaks für einen Wellenritt gemietet werden.

Fidschi Inseln

Pazi fisch er Ozea n

Labasa

YASAWAGRUPPE

Lautoka Nadi

VITI LEVU

VANUA LEVU KORO

MAGO

Levuka NGAU

Suva KANDAVU

Süd pazi fik

TAVEUNI

FIDSCHI

Koro see MOALA

100 km

Ringier Infographics

Fotos: Thinkstock (5), Keystone (1), Carina Eckelmann (2)

Ab auf di Fidschi-Inseln: Kurz und knapp X Anreise: Die Fidschi-Inseln sind gut an den internationalen Flugverkehr angebunden. Die Reisedauer beträgt von der Schweiz aus etwa 30 Stunden. Ein Besuch der Fidschis lohnt sich daher besonders als Abstecher bei einer Reise nach Australien oder Neuseeland (Flugzeit etwa vier Stunden). Kürzester Weg aus der Schweiz: über Los Angeles mit United Airlines, American Airlines und Qantas. X Einreise: Schweizer Bürger erhalten bei der Einreise ein viermonatiges Visum. X Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Die Polio- und Tetanusimp-

fung sollte aufgefrischt werden. Ebenfalls sinnvoll: ein Schutz gegen Hepatitis A und B. Die Inseln sind malariafrei. Da es Denguefieber gibt, sollte immer auf Mückenschutz geachtet werden. Vor der Reise den Hausarzt fragen! X Geld: Die Währung ist der Fidschi-Dollar. Umrechnungskurs: 1 Franken sind ca. 1,9 FJD. X Handy: Das mitgebrachte Handy funktioniert auf den Fidschi-Inseln. An abgelegenen Inseln ist teils kein Empfang gewährleistet. X Informationen: www.fidjime.com X Bula-Pass: Wählbar sind von 5 Tagen (377 FJD) bis zu 21 Tagen (852 FJD).

«Cast Away»: Die Insel aus dem Kinohit mit Tom Hanks lädt zu einem Tagesausflug ein.


Reisen

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Gemächliche Giganten: Vor der Insel Naviti kommt man den bis zu sechs Meter grossen Mantarochen ganz nah.

meist in der Trockenzeit, wenn die Winde mild und der Regen nachsichtig ist. Wir sind entlang der YasawaInselkette unterwegs: 20 Inseln, die wie eine Perlenkette im Südpazifik aufgereiht sind. Unser Katamaran schippert von Insel zu Insel und bringt Einheimische und Touristen von Traumstrand zu Traumstrand. Das Praktische: vor Fahrtantritt kauft man sich den «Bula-Pass». Er erlaubt es, für einen frei wählbaren Zeitraum das Bootstaxi zu benutzen und ganz nach Lust und Laune zwischen den Inseln hin- und herzupendeln. Da kann man sein Reisetempo ganz individuell wählen.

Nach einer Fahrt durch das unendliche Blau taucht vor uns plötzlich ein grüner, bewaldeter Berg auf: die Insel Naviti. Kaum hält der Katamaran in der Bucht, werden wir von vielen kleinen Booten umringt, die uns an Land bringen. Eine Gruppe von singenden Fidschianerinnen begrüsst uns. «Bula, Bula», rufen sie. «Willkommen!» Hier, im Realität gewordenen Südseetraum, gehen die Uhren anders. Schnell schaltet man auf «Fidschi-Time» um. Was das ist? Das Gefühl, dass es keinen Stress gibt. Doch was könnte uns auch stressen, baumelnd in einer Hängematte zwischen Kokosnusspalmen. Trotzdem soll etwas Action nicht zu kurz kommen. «Wollen wir mit den Teufeln tauchen?», fragt ein australisches Pärchen. Klar – los gehts! Die sogenannten Teufel sind Mantarochen, die man vor Naviti gut beobachten kann. In etwa zehn Meter Tiefe schweben wir mit ihnen im Wasser. Langsam gleiten die sechs Meter langen Tiere heran und schlagen mit ihren Flossen so gemächlich, als würden sie fliegen. Auch unter Wasser scheint es stressfrei zuzugehen.

Fidschi hautnah: Auf zwei Rädern lernt man Land und Leute näher kennen.

Mit dem Velo durchs Paradies Ansteckende Lebensfreude: Die Fidschianer begrüssen uns stets mit einem Lachen.

Die Reise geht weiter. Wanderungen, Kajakfahrten und erste Versuche auf dem Surfbrett folgen – alles in «Fidschi-Time» versteht sich. Jeden Tag geht ein kleiner Traum in Erfüllung. Nur einer bleibt aus. Der Besuch von Turtle Island, wo der berühmte Film «Die Blaue Lagune» gedreht wurde. Das Reisebudget reicht dafür leider nicht mehr aus. Aber wie hiess es noch gleich: «Don’t Worry About A Thing.»

Türkisblau – so weit das Auge reicht: Auf Fidschi sieht es auch in echt aus wie auf der Postkarte.

Wer Fidschi und seine Bewohner intensiv kennenlernen möchte und ein Liebhaber von Aktivferien ist, kann sich mit dem Velo auf Insel-Tour machen. Die Küstenstrassen sind meist flach und in gutem Zustand. Am besten eignet sich für ein Abenteuer auf zwei Rädern die grösste Fidschi-Insel: Viti Levu. Die mehrtägige Velotour durchs Paradies muss allerdings gründlich geplant sein. Denn wer um die gesamte Insel radeln möchte, hat eine Strecke von insgesamt etwa 500 Kilometern vor sich. Nötig für die perfekten Veloferien auf Viti Levu ist deshalb ein robustes Reisefahrrad oder auch ein Mountainbike. Da es unterwegs keine Velogeschäfte gibt, müssen zudem sämtliche Ersatzteile und Werkzeuge selbst mitgenommen werden. Und auch für die Übernachtungen sollte im Voraus gesorgt sein, da es in den weniger touristischen Orten der Insel oftmals nur begrenzt Unterkünfte gibt. Ausgangspunkt des Abenteuers ist schliesslich die Hauptstadt Suva mit ihrem urbanen Flair. Los geht es gegen den Uhrzeigersinn entlang der «Kings Road», welche rund um die Insel führt. Auf der Fahrt durch malerische Dörfer entlang der Küste warten unzählige Gelegenheiten für einen kleinen Halt. Hiken, Tau-

« Eine traumhafte Tour entlang der Küste und durch ursprüngliche Inseldörfer. »

e Inseln

chen, Wildlife-Beobachtungen oder gar ein kleiner Ausflug zu Pferd – der Abwechslung sind keine Grenzen gesetzt. Wer es etwas abenteuerlicher mag, kann im Dörfchen Ba ins Landesinnere abbiegen. Steile und hügelige Passagen auf weniger befestigten Strassen warten. Von Ba geht es in das Städtchen Navola und weiter über Bukuya zurück zur Küstenstadt Nadi. Für diesen Abschnitt sollte man sich unbedingt etwa fünf Tage Zeit nehmen. So lernt man nicht nur die Landschaft, sondern vor allem auch die herzlichen Fidschianer besser kennen.

Auf den Spuren von Robinson Crusoe 2.0 Sein einziger Freund ist ein handbemalter Volleyball, den er liebevoll Wilson nennt. Vier Jahre lebt Chuck Noland auf einer einsamen Insel, bis ihm eines Tages die Flucht auf einem selbst gebauten Floss gelingt. Der Film «Cast Away» mit Tom Hanks, in dem er mitten im Nirgendwo strandet, war im Jahr 2000 ein riesiger Publikumserfolg. Alle fieberten beim Überlebenskampf des modernen

Robinson Crusoe mit. Nun gibt es endlich die Antwort auf die Frage, ob es das Südsee-Paradies, in dem der Kassenschlager spielte, wohl wirklich gibt: Ja, es existiert! Gedreht wurde der Film auf der kleinen Fidschi-Insel Monuriki. Das Besondere: Vor vielen Jahrhunderten kamen hier tatsächlich ein paar Verschollene in einem altersschwachen Boot vorbei: Nach der berühmten Meuterei auf der Boun-

Im Kino-Hit «Cast Away» strandet Tom Hanks im Südsee-Paradies.

ty schipperte der ausgesetzte Kapitän Bligh mit seinen Getreuen genau durch diese Gewässer und

entdeckte die Insel. Bis heute ist das kleine Paradies inmitten des Ozeans unbewohnt. Inzwischen kann man die berühmte Insel bei einem Tagesausflug besuchen. Die glasklare Lagune lädt zum Schnorcheln und Baden ein, und wer möchte, kann sogar wie Tom Hanks alias Robinson Crusoe den Dschungel erobern. Ob die Zeit bleibt, sich sein eigenes Floss zu bauen? Wahrscheinlich nicht. Im

Impressum Gegensatz zum Film kommen Sie jedoch sowieso bequem per Boot wieder zum Festland. Für alle, die ein wenig Einsamkeit und Robinson-Feeling auf luxuriöse Weise geniessen möchten: In der Zwischensaison im Mai und Oktober ist man in den kleineren Resorts der Fidschi-Inseln nahezu der einzige Gast. Und falls es doch zu einsam werden sollte, findet sich am Strand sicher ein Volleyball.

«BLICK Reisen» ist eine Publikation des BlickVerlags. Auflage/Reichweite: 191 064 (WEMF/SW-beglaubigt 2012), Leser: 613 000 (MACH Basic 2012-2, D-CH) Adresse: BLICK, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 259 62 62, Fax 044 259 66 65, E-Mail: redaktion@blick.ch Redaktionsleitung: Roland Grüter, Publishing Service. Mitarbeiter dieser Ausgabe: Christian Bauer, Alice Massen, Sandra Nast, Simone Wasserfallen und Patrick Imper. Layout: Nadia Lattmann. Korrektorat: Peter Hofer, Kurt Schuiki, Regula Osman. Bildbearbeitung: Ringier Redaktions-Services. Geschäftsführerin: Caroline Thoma. Leiter Werbemarkt: Frank Eimer. Herausgeber: Ringier AG, Zofingen. Druck: Ringier Print, 6043 Adligenswil. Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen.


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Reisen

Strassburg in 24 Stunden Kultur, Flammkuchen und ein wenig Politik: In Strassburg schlägt das Herzen Europas. Auch für Augen und Gaumen bietet die Stadt mehr, als man sich erhoffen darf. Text: Christian Bauer

Könnte man den Tag typischer beginnen als in einem Café an der Ecke? Wohl kaum, hier spürt man im Nu das spezielle Strassburger Lebensgefühl, das eine Mischung ist aus Frankreich und dem Rest Europas.

www.cathedrale-strasbourg.fr

So viel Geschichte und Religion lässt weltliche Bedürfnisse erwachen: Der Hunger lässt sich in Strassburg am authentischsten mit Flammkuchen stillen, der elsässischen Pizza mit Zwiebeln, Speck und Sauerrahm auf dünnem Brotteig. Aber Kochkünstler erfinden ihre eigenen, ausgefallenen Kreationen, so etwa im stylischen Restaurant Flamme and Co. www.flammeandco.fr

Den Zauber Strassburgs erlebt man am besten bei einem Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt. Unweigerlich führt uns

Während zwei Jahrhunderten das höchste Bauwerk der Menschheit: Liebfrauenmünster mit der riesigen Fensterrose (l.).

Fotos: Thinkstock, ZVG

Kaum erwacht der Tag, füllt sich der Platz vor dem Liebfrauenmünster mit Touristen, Strassenkünstlern, Souvenirverkäufern und Passanten. Wie im Mittelalter ist die Kathedrale auch heute noch der Mittelpunkt der Stadt und das Highlight Strassburgs. Die Dimensionen der romanischgotischen Kirche sind gigantisch. Bis 1874 war der 142 Meter hohe Nordturm das höchste Bauwerk Europas. Im Innern schimmert das Tageslicht durch wunderschöne Buntglasfenster. Für einen grandiosen Blick auf die Stadt geht es 332 Stufen und 66 Meter hinauf auf die Plattform des Südturms. Ein Muss für KathedralenFans ist die ursprüngliche Bauhütte aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist die Werkstatt des Münsters. Besonders eindrücklich: die originalen Baupläne.

der Weg zum Stadtteil Petite France, dem ehemaligen Gerberviertel am Wasser. Wo es einst bestialisch stank, ist das wohl romantischste Viertel der Stadt entstanden. Ein Souvenir aus Strassburg? Unbedingt! Berühmt ist die Stadt für süsse Delikatessen. Eine der Top-Patisserien befindet sich am Münsterplatz. Bei Christian quillt die Theke über mit den köstlichsten Süssigkeiten, Schokoladen und Sorbets. Was soll man probieren? Von allem etwas, die Diät kann warten. Wer aber allzu fest über die Stränge haut, muss im Shop von COS an der Rue du Dôme büssen. In diesem Kleiderladen, einem der schönsten Strassburgs, findet die ganze Familie stilvolle Mode zu bezahlbaren www.christian.fr Preisen. www.cosstores.com

Vom übel riechenden Gerberquartier zum Kleinod am Fluss: Petite France. Wo man den Puls der Stadt am besten fühlt: Café in der Altstadt.

Glitzernde Fassade eines wenig glamourösen Geschäfts: Palais de l’Europe.

Ein Gedicht aus Zwiebeln, Speck und Sauerrahm auf dünnem Teig: Elsässer Flammkuchen.

Die Metropole Europas Ist man in Strassburg schon in Frankreich oder doch noch in Deutschland? Die Frage ist berechtigt, wurde die Stadt an den Flüssen Ill und Rhein in ihrer bewegten Geschichte schon oft zwischen den beiden Nationen hinund hergereicht – und von ihnen geprägt. Die Bewohner machten aus ihrer Not eine Tugend. Die Elsässer Lebenskultur ist unverwechselbar eigen und zugleich weltoffen. Da passt es gut, dass hier europäische Politik betrieben wird. Der Europarat, das Europaparlament und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte haben ihren Sitz in Strassburg. Weltberühmt ist die Stadt mit ihren 270 000 Einwohnern vor allem für das Liebfrauenmünster und die historische Altstadt, die auf der IllInsel angelegt ist. Wie kommt man hin? Am besten mit dem Zug. Von Basel aus erreicht man Strassburg ohne Umsteigen in eineinhalb Stunden. www.sbb.ch

Wer die Stadt auf eine besondere Art entdecken will, sollte sich in ein Kanu setzen. Auf einer Fahrt durch die Kanäle und um die Insel der Altstadt erlebt man die Stadt aus einer speziellen Perspektive. Die Tour geht bis zum futuristischen Europaviertel mit dem Europaparlament. Paddel-Grundkenntnisse sind nicht nötig. www.strasbourgeauxvives.org

Sonnenuntergang und Politik: Die Glasfassaden des Palais de l’Europe und des Europaparlaments sind die ideale Leinwand, auf welche die abendlichen Sonnenstrahlen farbenfrohe Bilder malen. http://de.strasbourg-europe.eu

Unweit der europäischen Institutionen im Parc de l’Orangerie klingt der Tag im malerischen Spitzenrestaurant Buerehiesel bei einem köstlichen Menü aus.

Dreierpack: Schweizer Design-Oasen Alt trifft Neu

Traum aus Holz IN LAIN, auf Rätoromanisch «aus Holz», ist ein cleveres, innovatives Konzept, das ein Hotel und eine Holzmanufaktur in Brail im Engadin umfasst. Die Brüder Dario und Marco Cadonau stecken ihre ganze Leidenschaft, Sorgfalt und Kreativität in ihr Projekt. Die Inneneinrichtung des Hotels stammt aus der hauseigenen Schreinerei. Nebst Holz werden auch Akzente mit Glas und Stein gesetzt. Doppelzimmer www.inlain.ch mit Frühstück ab 330 Franken.

Erlebnis für alle Sinne

Das Drei-Sterne Superior Hotel Arnica in Scuol steht für Leichtigkeit, Eleganz und Nähe zur Natur. Der Blick auf die umliegenden Gipfel ist aber nur ein Grund, warum Hotelgäste ins Staunen kommen. Denn 2012 wurde der innovative Anbau fertiggestellt. Mit dem modernen, ovalen Anbau schuf Architekt Teodor Biert ein Zusammenspiel von Alt und Neu. Die neue Ellipse, die durch

eine Passerelle mit dem alten Gebäude verbunden ist, wird durch Arvenholz und Glas geprägt. Dieselben Elemente stehen auch im Spa und Wellnessbereich im Fokus. Erlebnisduschen, ein Dampfbad und die Sauna mit Panoramasicht sorgen für Wohlfühlmomente. Übernachtung mit Frühstück ab 119 Franken pro Person, Eintritt in den Wellnessbereich inbegriffen. www.arnica-scuol.ch

Inmitten der wild-romantischen Surselva liegt das Bergspa Hotel La Val. Das edle und funktionale Holz-Ambiente des Vier-Sterne-Hauses in Brigels wird mit urigen Akzenten wie Aufdrucken des Bündner Steinbocks ergänzt. Im 500 Quadratmeter grossen Spa-Bereich stehen Tannenholz und ungeschliffener Quarz im Mittelpunkt. Doppelzimmer mit Frühstück ab 340 Franken. www.laval.ch

www.buerehiesel.fr

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Sharm El Sheikh Abflug z.B. 06.04.2013

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Reisen

25 Gründe, New York zu besuchen

New York ist keine Stadt, keine Millionenmetropole! New York ist eine Liebeserklärung an das vibrierende Leben. Hier gilt nur eines: «Be a part of it!» Werde ein Teil davon. Text: Christian Bauer

Shopping in New York? Unbedingt! Aber ganz ehrlich: Eigentlich möchte man mit besonderen, individuellen Stücken die Heimreise antreten. Ohne Insiderkenntnisse ist dies aber nur schwer möglich. Style Room bietet deshalb ShoppingTouren an, die das Herz eines jeden Shopaholic höher schlagen lassen. Auf der dreistündigen Einkaufstour besucht man mehrere Showrooms angesagter Designer, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Style Room bietet mehrere Tour-Variationen an. www.styleroom.com

Kultur, Restaurants, Sport, Unterhaltung, Museen und unzählige Läden: New York ist für Besucher ein Paradies. Schade, dass der Tag nur 24 Stunden hat ...

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Wie schaff t man Grünflächen in einer Millionenstadt? Eigentlich ganz einfach: Man wandelt städtische Strukturen in Gärten oder Parks um. So geschehen mit einem erhöhten Eisenbahntrassee. Die High Line ist ein öffentlicher Park in zehn Meter Höhe in Manhattans West Side. www.thehighline.org

Lauwarme Wiener Würstchen in geschmacklosen Brötchen, das war gestern. Brandon Gillis und Joshua Sharkey, die beiden Chefs vom Bark Hot Dogs in Brooklyn, haben dem guten alten Fast-Food-Klassiker ein Facelift verpasst und servieren die wohl besten Hot Dogs der Stadt. Die angesagte Imbissstube gibt es nun auch am Pier 6 und im High Line Park. www.barkhotdogs.com

Eine Nacht in den Clubs von New York braucht einen stylischen Auftakt. Die Rooftop Bar des Hotels Americano eignet sich dafür dank exzellenter Cocktails und herrlicher Sicht auf Manhattan bestens. Das Boutique Hotel liegt im Szene- und Galerienviertel Chelsea. Die Architektur orientiert sich am industriellen Design der Umgebung. www.hotel-americano.com

New Yorks kreative Restaurantszene ist Grund genug, die Stadt am Hudson River zu besuchen. Das Budda-

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New York ist die Kunsthauptstadt der Welt. Zahlreiche renommierte Künstler sehen ihre Zukunft in New Yorks lebendiger Kulturszene. Da kann der kunstaffine Besucher leicht die Übersicht verlieren. Artigo Tours bietet deshalb Touren zum Thema, von geführten Museumsbesuchen, über Einblicke in Künstlerateliers und -wohnungen bis zu Führungen zu Street-Art. Besonders aufregend ist die Tour im aufstrebenden Künstlerviertel Soho. www.artigotours.com

Reisende, die mit Kindern unterwegs sind – oder selbst nie erwachsen geworden sind, finden bei FAO Schwarz ihr Paradies. Der Spielzeugladen am Central Park ist Kult, und das schon seit 150 Jahren. Hier gibt es alles, womit Kinder spielen wollen. Am Eingang grüsst ein lebendiger «Zinnsoldat». Seine Kollegen bieten derweil Touren durch das Spielzeugschlaraffenland an: damit man vor Ladenschluss auch wirklich den Ausgang wiewww.fao.com der findet.

Ausgehen in New Yorks bebendem Nightlife möchte ein wenig geplant sein. Da

muss alles stimmen, von den Schuhen bis zu den Haaren. Aber was machen, wenn der

Hotelfön es nicht schaff t, die Haare richtig zu trimmen? Kein Problem! In der trendigen Drybar werden die Haare ab 35 Dollar ausgehfertig gestylt. Von glatt zur Lockenpracht, etwas mehr Volumen oder hochgesteckt. Hier bleiben keine HaarWünsche offen. www.thedrybar.com

Ob die Pizza in Neapel oder doch in New York erfunden wurde, darüber lässt sich streiten. Aber wenn New Yorks Pizzabäcker ihre käsigen, saftigen, extravaganten und unglaublichen Kreationen auftischen, sind alle Fragen ohnehin egal. Und wenn dann noch die Aussicht stimmt – perfekt. So wie bei Ignazios Pizza, direkt unter der Brooklyn Bridge mit Aussicht auf den East River und die berühmte Brücke.

Im vergangenen Jahrhundert waren auf dem Alten Kontinent Sehnsucht und Not gross. Unzählige Menschen kamen aus Europa, um in der Neuen Welt ihr Glück zu finden. Für die meisten begann der amerikanische Traum in New York, und zwar in billigen Mietskasernen bei schlecht bezahlter Arbeit. Manch einer schaff te natürlich den Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär. Im Tenement Museum in Manhattans Lower East Side werden die Geschichten jener Zeit erzählt. www.tenement.org

Fotos: Kuoni (5), ZVG

kan in Chelsea spielt mit Asien, Amerika und Europa. Die ehemalige Fabrikhalle ist ein Ort des Staunens, sowohl architektonisch als auch kulinarisch. Auf den Tellern finden sich Neuinterpretationen bekannter asiatischer Gerichte. www.buddakannyc.com

www.revolutionrickshaws.com

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New York bietet selbst für heimwehkranke Schweizer das geeignete Rezept. Der Schweizer DJ Oliver Stumm (Bild) führt mit seinem Café Select in Soho eine

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Im Evolution Store in Soho bekommt man ein Gefühl dafür, wie es einst im Reich von Frankenstein ausgesehen haben könnte, dem exzentrischen Wissenschaftler, der im Roman von Mary Shelley einen künstlichen Menschen zusammennähte und damit für Schrecken sorgte. Schrumpfköpfe, Skelette von Embryos, Krokodile, Spinnen, zweiköpfige Kälber: Der Evolution Store ist ein Gruselkabinett und ein Geschäft für wissenschaftliche Präparate. Wie wäre es mit einer ausgestopften thailändischen Kröte als Souvenir? www.theevolutionstore.com

New York: Das müssen Sie wissen

Hinkommen: Aus der Schweiz gibt es mit der Swiss täglich sechs Flüge nach New York, vier von Zürich, zwei von Genf. Preise etwa ab 900 Franken. Weitere Flüge mit American Airlines und United Airlines. Beste Reisezeit: New York ist eine Ganzjahresdestination. Die beste Reisezeit ist aber Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind. Einreise: Schweizer benötigen einen gültigen Pass. Zudem muss für eine visumsfreie Einreise die ESTAEinreisebewilligung mindestens 72 Stunden vor Abflug eingeholt werden. https://esta.cbp.dhs.gov/esta

Wer in New York zu Fuss unterwegs ist, spult Kilometer um Kilometer ab. Da bleiben wunde Füsse nicht aus. Warum nicht mal jemanden anderen für sich strampeln lassen? Die Mitarbeiter von Revolution Rickshaws am Times Square übernehmen das gerne und bringen ihre Gäste in Manhattan ans Ziel. Mit den «Pedicabs», den Fusstaxis, können auch Citytouren unternommen werden.

Übernachten: Übernachten in New York ist teuer. Es lohnt sich, nach Specials zu fragen. Besonders in der Nebensaison (Januar bis März, Sommer) gibt es Rabatte. Ein Überblick bietet: www.nycgo.com/hotels Informieren: Der neue Baedeker-Reiseführer «New York» wird jene begeistern, die auf geschichtlichen und kulturellen Hintergrund wert legen. 36.90 Fr. Hoteltipp: Das stylische «The Gotham Hotel» liegt ganz nahe der 5th Avenue in Midtown und bietet, dank eigenem Balkon in jedem Zimmer, freie Sicht auf die Stadt. Buchbar in jeder Kuoni-Filiale.

«Beiz aus der Schweiz». Das Café vermeidet bewusst Schweizer Klischees und setzt nur einige dezente Hinweise, die Schweizern aber sofort auffallen. Auf dem Menü finden sich Schweiz und USA vereint. www.cafeselectnyc.com

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Auf der Frying Pan am Pier 66 Maritime fühlt man sich wie auf der Titanic. Denn bevor das Schiff in ein Restaurant umfunktioniert wurde, lag es im Hudson River auf Grund. Bei Live-Musik in den Kajüten, auf dem altehrwürdigen Deck oder auf Holzbänken zwischen aufgehäuften Fischernetzen wird heute typisch amerikanisches Essen serwww.fryingpan.com viert.

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Längst hat sich Graffiti von seinem schmuddeligen Image befreit. Die

Lesen Sie bitte weiter auf Seite 8

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8 Kunst aus Spraydosen brachte schon viele namhafte Künstler hervor. In einem stillgelegten Industriegelände in Long Island City befindet sich das GraffitiMekka 5Pointz. Überdimensionale Werke schmücken die einst kahlen Wände. Besucher können Künstler bei der Arbeit zusehen, an einer geführten Tour oder bei Workshops mitmachen.

wunderschöne Lesesäle mit wechselnden Ausstellungen verstecken. Ein Ort zum Erholen und um ein wenig nostalgisch zu www.nypl.org werden.

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Wie sieht eigentlich das Innenleben eines Hochhauses aus, wie werden sie errichtet, warum fal-

www.5ptz.com

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Von der schicken Rooftop Bar Le Bain im Standard Hotel im Meatpacking District hat man abends eine wunderbare Aussicht auf New Jersey und Manhattan. Und zum ManhattanCocktail passen die hauseigenen Crêpes perfekt.

len sie nicht um? Alle Fragen rund um das Phänomen Skyscraper, die Wolkenkratzer, werden im Skyscraper Museum am Battery Park beantwortet.

www.standardhotels.com

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Die Skyline und die tiefen Häuserschluchten der Millionenmetropole sind besonders eindrucksvoll bei einem Blick aus der Luft. Die Seilbahn Roosevelt Island Tramway verbindet Manhattan mit

www.skyscraper.org

mehr. Für die Zeitschrift «National Geographic» ist der riesige Flohmarkt bei den Chelsea Piers schlicht einer der besten Strassenmärkte der Welt. www.hellskitchenfleamarket.com

der Insel Roosevelt Island. Aus den Gondeln hat man einen schönen Blick auf die Upper East Side. Und wer hats 1976 gebaut? Die Schweizer (Von Roll)!

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Für Jäger und Sammler ist der Hell’s Kitchen Flea Market ein Muss. Hier findet man Antiquitäten, Vintage-Fashion und vieles

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New York, das ist leider auch 9/11. Der Ground Zero Museum Workshop im Meatpacking District zeigt eine fantastische, rücksichtsvoll zusammengestellte Ausstellung über die Anschläge auf das World Trade Center. Zahlreiche Originalgegenstände aus den Türmen sind ausgestellt. Auf dem Audioguide werden berührende Geschichten erzählt. www.groundzeromuseum.com

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Im Yankee Stadium in der Bronx werden Legenden geboren. Die New York Yankees begeistern dort 50 000 Zuschauer und widerlegen damit das Vorurteil, dass Baseball langweilig sei. Die Menge reisst es bei Homeruns

fast von den Sitzen, da wird gejubelt und gegrölt. Eine Baseballspiel ist keine Sportveranstaltung, es ist eine Megashow. http://newyork.yankees.mlb.com

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Bei einer geführten Tour durch die Räume der United Nations am Ufer des East River wandelt man auf den Spuren der grossen Politik. Nachdem man viel über die Uno gelernt hat, kann man den Daheimgebliebenen vom hauseigenen Postamt eine Karte schicken. Der Clou: Auch die Briefmarke kann man selbst entwerfen! http://visit.un.org

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New Yorks Menschenmassen, Verkehr und Hektik können sehr anstrengend sein. Da braucht es Oasen der Ruhe. Die New York Public Library beim Times Square ist ein mächtiger Bau, in dem sich

Wer Stars hautnah erleben und vielleicht einmal sogar ins USFernsehen will, ist in New York goldrichtig. Hier werden in den grossen Theatern und Studios verschiedenste TV-Shows produziert, bei denen man als Zuschauer teilnehmen kann. Wie wäre es mit dem kultigen Klassiker der Late Night Shows, der «Late Show with David Letterman»? Reservieren Sie rechtwww.cbs.com zeitig Tickets!

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Und schliesslich noch ein Klassiker! Ein Spaziergang bei Sonnenuntergang von Manhattan über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Das ist die Essenz New Yorks, man fühlt sich wie in einem Film, wie ein echter New Yorker.

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Renommiertes Erstklasshotel am oberen Ende des Times Square inmitten des brodelnden Theaterviertels gelegen. Die Fifth Avenue, das Rockefeller Center und das Museum of Modern Art (MoMA) sind nur wenige Gehminuten entfernt.

Inbegriffen

440 West 57 th Street

1605 Broadway at 49 th Street

399.–

1.4. – 30.10.13

Hotelübernachtung(en) im gewählten Hotel; ohne Mahlzeiten. Weitere Hotels auf Anfrage.

Nicht inbegriffen

Flug Zürich – New York retour, Kombi-Versicherungspaket, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle.

Flüge nach New York

Preisbeispiel: Zürich – New York – Zürich mit Swiss in Economy Class (K-Klasse); Abflug am 11.5.13 Rückflug am 14.5.13/Ankunft Zürich am 15.5.13: CHF 716.– pro Person. Inkl. Flughafen- und Sicherheitstaxen sowie Treibstoffzuschläge. Preisstand 18.2.13. Weitere Daten und tagesaktuelle Preise von verschiedenen Fluggesellschaften auf Anfrage.

Transfers, Ausflüge & Tickets

Brodway Musicals, Stadtrundfahrten, New York Pass, Metro Card, Transfers usw. können Sie im Voraus dazu buchen. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG. Preise in CHF pro Pers./Nacht Ohne Mahlzeiten HP J NYC HOLIMI 0107 A2 Doppel Standard Einzel Bei 3 Personen Bei 4 Personen

01.04.– 30.06.13

01.07.– 04.09.13

05.09.– 30.10.13

149 293 110 91

133 264 98 81

169 334 123 100

Kinderreduktionen: 2 Kinder bis 18 J. gratis im Zimmer mit 2 Vollzahlenden.

Preise in CHF pro Pers./Nacht Ohne Mahlzeiten HP J NYC CROPLA 0150 A2 Doppel Standard Einzel Bei 3 Personen Bei 4 Personen

01.04.– 25.06.13 So/Mo–Sa

26.06.– 28.07.13 So/Mo–Sa

29.07.– 30.10.13

145/205 285/405 152/152 125/125

140/188 276/372 140/140 117/117

240 479 174 141

Kinderreduktionen: 2 Kinder bis 19 J. gratis im Zimmer mit 2 Vollzahlenden.

Jetzt buchen!

Tel. 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 9–12 Uhr In jeder Hotelplan- und Travelhouse Filiale, Globus Reisen Lounges und in jedem Reisebüro.


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Der bewegte Mann Cruisen mit Philipp Fankhauser Der Schweizer Blues-Star geht mit Fans gleich zwei Mal auf grosse Reise: Erst an Bord eines Rock & Blues-Kreuzers, dann auf einer Harley. Text: Roland Grüter

szene. Adi Stern, Gigi Moto, Lilly Martin, Timmermahn, Les Sauterelles, Span, Polo Hofer – alle da! Eigentlich handelt es sich um eine normale Kreuzfahrt, abends aber wird Musik gespielt, in einer Atmosphäre, die man an Konzerten an Land selten antrifft. Und uns Musiker bleibt dazwischen endlich Zeit, uns etwas näher kennenzulernen.

«The Voice of Switzerland», seine Jubiläumstournee durch die Schweiz, die bald erscheinende Live-CD/DVD: Der Thuner Blues-Musiker Philipp Fankhauser hat jede Menge zu tun. Und ob es nicht genug wäre, geht der 49-Jährige mit seinen Fans zusätzlich noch auf grosse Reisen: Erst kreuzt er mit ihnen vom 19. bis 26. Mai auf der 5. Schweizer Rock- & Bluescruise durchs südliche Mittelmeer, danach schwingt er sich für seine Harley Blues Cruise aufs Motorrad und führt einen Trupp bluesbegeisterter Biker 14 Tage lang von New Orleans noch Chicago.

die Bike-Tour gehe? Keine Angst, ich bleibe der Musik und dem Blues treu.

Weshalb dann dieser Zweitjob?

Die Harley Blues Cruise ist ein Erinnerungsstück an alte Zeiten, in denen ich für einen Anbieter Harley-Davidson-Reisen organisiert und Gäste durch die USA begleitet hatte. Mit den

Rock oder Blues: Welches Lebensgefühl prägt die Reise stärker?

Rock ’n’ Roll. Denn manche Fans geben auf der Reise mächtig Gas, vor allem an der Bar. Einige Kollegen übrigens auch. Beispielsweise Polo Hofer?

4. Harley Blues Cruise mit Tour-Guide Philipp Fankhauser, vom 31. Mai bis 15. Juni von New Orleans nach Chicago. Infos: www.harleybluescruise.com

Fotos: Ernst Wirz (1), ZVG

Herr Fankhauser, Sie als Tour-Guide: Bereiten Sie Ihre zweite Karriere vor? Philipp Fankhauser: Weil ich auf

5. Rock & Bluescruise, auf der MSC Lirica, vom 19. bis 26. Mai, ab 1345 Franken. Infos/Anmeldung: www.rock-cruise.ch

Cruise-Teilnehmern kehre ich all paar Jahre zurück zu meinen Lieblingsplätzen, dorthin, wo der Blues am lautesten spielt.

Inwiefern?

Andere suchen Ruhe auf dem Liegestuhl.

Louisiana, Mississippi, Tennessee, Missouri und Illinois. So kann ich Arbeit mit etwas Ferien verbinden.

Bloss kein Stillstand. Ich bin ein Bewegungsmensch und liebe es, unterwegs zu sein. In Bewegung komme ich zu den besten Ideen. Eindrücke inspirieren – in der Heimat des Blues und auf einer Harley ganz besonders.

Man ist auf dem Motorrad ganz allein, hat viel Zeit, über das Leben nachzudenken. Und kann Landschaften weit direkter auf sich wirken lassen als im Auto. Zuvor gehen Sie in Genua an Bord der MSC Lirica und spielen mit anderen Blues und Rock.

Richtig. Ich nehme bereits zum 5. Mal an der Cruise teil – und mit mir die halbe Schweizer Musik-

Keine Namen. Polo hat überall seinen Spass. Kopfwehtabletten gehören also mit ins Cruise-Handgepäck?

Bei mir nicht: Kopfweh kenne ich nicht. Im Übrigen bin ich zum Musikmachen engagiert, da will ich fit bleiben. Informationen zur Live-CD/DVD «Philipp Fankhauser Plays Montreux Jazz Festival» (ab 15. März) und zur Tournee finden Sie auf www.philippfankhauser.com Anzeige

Luzern Tag und Nacht VIP-Service Das Kunstturnen liegt hinter ihr, die Heimat keineswegs. Ariella Kaeslin (25) zeigt uns «ihr» Luzern.

Attraktive Gruppenreisen. sbb.ch/gruppenreisen

Text: Alice Massen

www.shine-bar-luzern.ch

Vereins- und Firmenausflüge. Gemeinsam reisen – gemeinsam erleben.

Gold, Silber, Bronze: Kunstturnerin Ariella Kaeslin räumte alle Medaillen ab. 2011 trat sie vom Spitzensport zurück.

Seebadi Hier gibts bis zum Sonnenuntergang Entspannung pur! Das Seebad Luzern ist nicht nur meine Stammbadi, sondern auch die meiner Freunde. Wir treffen uns auf dem schönen Holzdeck zum Sünnele, Baden oder auf einen feinen Apéro. Ein Stück Urlaub in Luzern sozusagen.

enherzen höher schlagen. Im Pompidou gibts jede Menge davon. Auch für die Wohnung! Ist einer meiner Lieblingsadressen.

www.seebadluzern.ch

www.pompidou.ch

Is-tan-bul Auch als Sportlerin gönne ich mir ab und zu Fastfood. Vor allem, wenn die Lust zum Kochen fehlt. Das perfekte schnelle Nachtessen gibts im Is-tan-bul. Einem herzigen Imbiss an der Frankenstrasse, der Kebabs mit frisch-gesunden Zutaten anbietet. Den Mix kann man hier sogar selbst zusammenstellen. Mmmh! www.istanbul-grill.ch Pompidou Schmuck und Accessoires dieser kleinen Ladenkette lassen Frau-

Alfred Caffebar Ich bin eine grosse Kaffee-Tante und liebe es, spezielle und aussergewöhnliche Kaffeesorten und -bohnen zu probieren. Das Alfred ist ein Kaffee-Eldorado. Unzählige Sorten und ein schönes Ambiente warten.

Neben vorteilhaften Konditionen für Bahnbillette ab 10 Personen bieten wir auch eine breite Palette an direkt buchbaren Ausflugsideen. Gerne organisieren wir Ihre Reise aber auch ganz individuell nach Ihren Wünschen: Von Teambildungsanlässen über mehrtägige Gruppenausflüge bis zu Spezialevents wie Incentive-Reisen, Firmenjubiläen oder Kundenanlässen mit eigenem Extrazug. Lassen Sie sich von unseren Gruppenreise-Beispielen inspirieren: Foto: Keystone

Shine Bar Cocktails mit dem gewissen Etwas. In der Shine Bar bekommt man zu den besten Drinks der Stadt etwas Ungewöhnliches: «Suuri-Schläckgummi-Schlange». Passt nicht? Habe ich anfangs auch gedacht, aber wer einmal den Mojito mit Zusatz probiert, wird wie ich überzeugt sein: köstlich!

Seehotel Hermitage gehts zirka 30 Minuten entlang des Vierwaldstättersees. Unglaublich friedlich und entspannend. Lounge & Bar Suite Hoch über den Dächern Luzerns liegt mein Lieblingsort überhaupt! In der Roof-Top-Bar des Suite hat man eine atemberaubende Sicht über die Stadt, den See und die Berge. Die meisten meiner Erfolge feierte ich dort. www.suite-lounge.ch

www.alfred-caffebar.ch

Jogging-Strecke Wer wie ich Bewegung an der frischen Morgenluft liebt, findet in Luzern eine traumhafte Jogging-Strecke. Vom KKL (Kulturund Kongresszentrum) bis zum

Schifffahrt nach Weggis Eine Schifffahrt über den Vierwaldstättersee ist ein Muss, wenn man Luzern besucht. Luzern–Weggis ist meine persönliche Lieblingsstrecke. Ein Traum! www.lakelucerne.ch

Eintagesausflug Unternehmen Sie einen unvergesslichen Gruppenausflug auf den Luzerner Hausberg Pilatus.

Zweitagesausflug Entdecken Sie bei Ihrem Ausflug die landschaftlichen und kulturellen Reize des Val-de-Travers.

Attraktionen ➔ spektakuläre Aussicht aus der Panorama-Gondelbahn ➔ Fun & Action im grössten Seilpark der Zentralschweiz ➔ Mittagessen in einem der Bergrestaurants auf Fräkmüntegg oder Krienseregg ➔ Tempo und Adrenalin in der längsten Sommer-Rodelbahn der Schweiz ➔ Fahrt auf den Gipfel mit 360° Panorama-Aussicht

Attraktionen ➔ E-Bike-Tour zum Creux-du-Van inkl. atemberaubender Aussicht ➔ Genussvolle Absinth- und Schokoladendegustation ➔ Regionale Verköstigungen ➔ Führung durch die Asphaltminen ➔ Wanderung durch die Areuseschlucht

Buchung und Beratung Am Bahnhof, beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) oder unter sbb.ch/gruppenreisen

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Reisen

Bilder: Gerry Nitsch (7), ZVG

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Über 3000 Fische gibt es im Sea Life zu bestaunen: Im gläsernenTunnel tauchen Besucher vollends in ihr blaues Reich ab.

Sea Life Konstanz: Eintauchen ins Reich der Haie und Schildkröten M

it einem Mal wird es dunkel, ein Schatten schwebt aus der Ferne herbei. Plötzlich wirds laut in der Menge: «Da!» Ein über zwei Meter langer Schwarzspitzen-Riff hai bringt sie in Aufruhr, er schiesst in Sekundenschnelle über unsere Köpfen durchs Wasser. Geräuschlos und höchstens eine Handbreit entfernt. Dann folgt bereits das nächste Highlight – eine grüne Meeresschildkröte paddelt schwerelos durchs tiefe Blau und saust im nächsten Moment wieder davon. Mitten in den Schwarm exotischer Fische, vorbei an bunten Korallen. Das Staunen nimmt kein Ende.

Was an einen gelungenen Tauchgang erinnert, ist etwas ganz anderes: Wir sind zu Besuch im Sea Life Konstanz (D), einem Grossaquarium, das Besucher in eine verborgene Welt führt, hin zu ihren Bewohnern. So nahe kommt man Fischen und anderen Tieren dieser Biosphäre selten – zumindest, wenn man trockenen Fusses darin eintauchen möchte. Ohne Zweifel: Richtiges Tauch-Feeling ist im Sea Life, direkt an der Grenze zu Kreuzlingen TG, garantiert. Schon am Eingang stimmt uns BlubberSound auf die bevorstehende Reise durch die Meeresgewäs-

Tierisch guter Tag

Ein Besuch im Sea Life Konstanz (D) ist problemlos an einem Tag zu bewältigen. Der Rundgang dauert gut zwei Stunden. Danach wird auf der Sonnenterrasse des hauseigenen Restaurants gegessen und entspannt. Im anliegenden Naturmuseum kann die Reise dann weitergehen. Das Sea Life öffnet seine Tore täglich von 10 bis 17 Uhr. Für Schulklassen werden spezielle Führungen inkl. Lehrmaterial angeboten. Hinkommen: Besonders bequem – per Zug. Das Sea Life liegt nur fünf Gehminuten vom Bahnhof Konstanz entfernt. SBB RailAway bietet Spezialangebote ins Tierparadies an. Mehr Infos auf www.sbb.ch/freizeit und www.sealife.de

ser ein – vor uns liegt eine zauberhafte Welt. Unendliches Blau und noch mehr plätscherndes Wasser. «Sie lernen nun über 3000 Süss- und Salzwasserfische kennen – diese leben in 30 naturgetreu gestalteten Becken», sagt Lisa-Maria Sauer, Marketing-Koordinatorin des Sea Life. Na dann los! Langsam betreten wir einen schneeweissen Raum, in dem es uns kalt entgegenfegt: eine Gletscherhöhle mit echten Eiswänden. Unser Atem dampft. «Das ewige Eis! Hier liegt der Ursprung unserer Reise und der Wasserwelt», erklärt die Fachfrau. Denn nicht nur die Bewoh-

Ein tiefer Blick in die Augen: So nah kommt man den watschelnden und frechen Antarktisbewohnern selten.


Reisen

Auf die Schnelle Ferien machen

Noch keine Pläne fürs Wochenende? Gut so. Wir haben für Sie die besten Ausflugsziele für Familien aufgespürt. Tauchen Sie ab in die bunte Unterwasserwelt des Sea Life Konstanz. Oder wagen Sie einen Flug in einem Wasserflugzeug. Unsere Tipps für Tierliebhaber, Technikfreaks und Wissenshungrige. Text: Alice Massen Fotos: Gerry Nitsch

Das sagen die grössten Fans übers Seeleben: ner des nassen Elementes sind Thema im Sea Life, sondern auch ihr Lebensraum und somit die Natur. Überall hängen InfoTafeln mit spannenden und oftmals lustigen Fakten über die schwimmenden Bewohner. Für deren Wohlbefinden sorgen im Sea Life sechs Meeresbiologen und Aquaristen. Zu ihren Aufgaben gehören Fütterung, Rundumbetreuung und Reinigungsarbeiten ohne Ende. Denn in den Becken, die insgesamt 700 000 Liter Wasser fassen, gibts immer etwas zu putzen. Trotz Umwälzpumpen und Frischwasserversorgung gilt es, die Scheiben regelmässig

«So riesige Krebse habe ich noch nie gesehen. Die sehen richtig gruselig aus.»

«Ich hab viel über Fische gelernt. Und vor den Haien hatte ich gar keine Angst.»

«Ich will unbedingt nochmal kommen und die frechen Pinguine beobachten.»

«Die Haut der Seesterne fühlt sich wie Schleifpapier an. Das war lustig.

Giannini, 6 Jahre

Franzi, 4 Jahre

Julia, 5 Jahre

Romina, 8 Jahre

zu reinigen. Mühsam! «Im kalten Wasser des Rheinbeckens ist die Reinigungsarbeit besonders hart. Danach können wir aber ins warme Rote Meer eintauchen», verrät Aquaristin Katharina Irl. Seit zwei Jahren arbeitet sie in der tierisch schönen Unterwasserwelt, und all die kleinen und grossen Schützlinge sind ihr mittlerweile richtig ans Herz gewachsen. «Wir sind eine grosse Familie», sagt sie. Für uns liegt das Rote Meer noch weit weg. Wir stehen am Anfang des zweistündigen Rundgangs, blicken erst auf das Leben im rauschenden Rhein und im Bodensee: auf Saiblinge,

Forellen und Barben. Langsam folgen wir der Meeresbrise und landen im Rotterdamer Hafen, wo Süss- und Salzwasser zusammenkommen. Die liebevoll gestaltete Kulisse führt uns dort zurück ins 16. Jahrhundert, zu einem Schiffswrack, das in den Fluten liegt. Seemöwen kreischen ab Band, zur düsteren Stimmung passen die glitschigen Aale, die sich durch die Becken schlängeln. Inzwischen haben wir vollkommen vergessen, dass wir vor einem Aquarium stehen. Einzig die von den Beckenscheiben platt gedrückten Kindernasen erinnern daran.

Am oberen Ende der Becken kommt man den Tieren besonders nahe. Die meisten sind dort offen – man riecht das Wasser, hört es plätschern, sieht die Fische Luft schnappen oder deren Flossen aus dem kalten Nass ragen. Rochen und Katzenhaie wirbeln mitunter derart wild durch ihr Reich, dass den Besuchern schon mal Wasser ins Gesicht spritzt. «Die Rochen wissen haargenau, dass wir sie beobachten. Sie spüren alles, sogar den menschlichen Herzschlag», erklärt ihr Betreuer. Ins angrenzende Berührungsbecken darf man doch ein wenig auf Tauchgang gehen, zu-

mindest mit den Händen. Ein kleiner Seestern wartet auf Streicheleinheiten, Hai-Eier können ertastet werden. Endlich erreichen wir das Rote Meer – und damit die Tiefen des Meeres. Ein acht Meter langer Tunnel führt durch das 320 000-Liter-Becken – über uns nur Wasser. Im Salzwasser tummelt sich eine bunte Gemeinschaft. Mittendrin lebt das Schildkrötenpaar Amadeus und Clementine, die Publikumslieblinge. Die beiden sind allerdings weit weniger lieb als manche denken. «Ich hab vor den beiden Lesen Sie bitte weiter auf Seite 12

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weit grösseren Respekt als vor Hai-Lady Sam», sagt Katharina. «Obwohl die erklärte Leibspeise der Schildkröten Brokkoli ist, schnappen sie nach allem – auch nach meinen Fingern.» Weit verträglicher sind die zehn Eselspinguine. Watscheln die Frackträger um ihren Betreuer Dennis Kübler, herrscht Ausnahmezustand – bei Mensch und Tier. Dieses lustige Spektakel lässt sich jeweils bei den Fütterungen beobachten, die per Lautsprecher verkündet werden. Nach dem Appell muss man sich sputen. Denn die Pinguine lassen keine Verspätung zu. «Bringe ich den Tieren nicht um Punkt 11 und 15 Uhr ihr Fressen, machen sie einen Aufstand», sagt der Pinguinflüsterer. Auch sonst sind die kleinen Watschler Gewohnheitstiere. Kübler: «Deshalb bin ich auch 365 Tage für sie da.» Dicklich stehen die Vögel im Eis – und entzücken die Zuschauer von Neuem. Ohne Zweifel: Ein

Pinguinflüsterer Dennis Kübler verwöhnt seine Frackträger zwei Mal am Tag mit Fisch. Besuch im Sea Life Konstanz vertreibt schlechte Laune, selbst an den grauesten Nieseltagen. Ferien am Meer sind erholsam – auch wenn sie nur ein paar Stunden dauern.

Auch auf diesen Ausflügen gehts tierisch zur Sache

Wo Technik und Geschichte Luzern: Bitte einsteigen ins Vergnügen

Goldau ZH: Heimische Entdeckungsreise

Es müssen nicht immer Exoten sein. Auch unsere heimischen Tierarten lohnt es, zu entdecken. Genau das kann man im Tierpark Goldau. Inmitten 34 Hektaren ursprünglicher Natur leben Wölfe, Bären, Luchse und Greifvögel, sie lassen sich aus nächster Nähe beobachten. Ein Besuch in den kommenden Frühlingsmonaten lohnt sich: Bei den Eseln, Zwergziegen, Murmeltieren und vielen mehr ist Nachwuchs zu erwarten. Jöh-Faktor ist garantiert. www.tierpark.ch

Zürich: In den Wipfeln des Regenwaldes

Er gehört zu den festen Institutionen der Stadt: Dieses Jahr aber wartet der Zoo Zürich mit einer besonderen Attraktion

Kerzers FR: Fragile Farbenpracht

Über 1000 bunte und bezaubernde Schmetterlinge flattern einem im Papiliorama in Kerzers um die Ohren. Ein visuelles Schauspiel, das Staunen lässt und zugleich lehr-

reich ist. Denn auch der ganze Lebenszyklus der Schmetterlinge, vom Ei über die Raupe bis zur Puppe, kann beobachtet werden. Auch gut: Zum diesjährigen 10-Jahre-Jubiläum lädt das Schmetterlingshaus alle Kinder mit Jahrgang 2003 zum Gratisbesuch ein. www.papiliorama.ch

Basel: Bühne frei für die Affenbande

auf. Am 27. März wird in der Masoala-Regenwald-Halle, in der tropische Pflanzen und Tiere ein Zuhause haben, der Baumkronenweg eingeweiht. Besucher können erstmals in die Baumwimpfel blicken – der Weg führt sie mitten ins tierische Leben in luftiger Höhe. Weitere Attraktionen: Am 6. und 7. April feiert der Zoo das kleine Madagaskar: mit tropischen Klängen und Köstlichkeiten. Damit wird der Zoobesuch noch vielfältiger. www.zoo.ch

Seit September 2012 wird im Zoo Basel noch lauter gebrüllt und gespielt. Seither schwingen nämlich Menschenaffen durch ihre neue Aussenanlage – und begrüssen die Besucher so nahe wie nie. Sobald die ersten Sonnenstrahlen kommen, zeigen sie sich und ihre Kletterkünste auch in diesem Jahr www.zoobasel.ch wieder.

Tierisch gute Angebote für Familien gibts bei SBB RailAway! Alle Infos dazu finden Sie auf www.sbb.ch/tiere

Ob in der Luft, auf der Erde oder zu Wasser. Überall ist der Mensch in Bewegung. Und das auf die unterschiedlichsten Arten. Das Verkehrshaus Luzern hat sich genau diesem Phänomen angenommen und zeigt die unendlichen Facetten der Mobilität. Mehr als 3000 Objekte und Gefährte verschiedendster Epochen sind auf rund 20 000 qm Fläche zu bestaunen. Darunter alte Loko-

motiven, Dampfschiffe, U-Boote und andere Raritäten der Verkehrsgeschichte. Aber auch modernste Technik ist zum Greifen nah. Flugsimulatoren und anderes können hier gleich selbst ausprobiert werden. In einer der vielen Sonderausstellungen 2013 kann man sogar einen Flug im Wasserflugzeug wagen. Vom 3. bis 5. Mai trifft sich die Szene auf dem Vierwaldstättersee vor dem Verkehrshaus. Der Veranstaltungskalender verrät weitere Highwww.verkehrshaus.ch lights.

Delémont JU: Geschichte von gestern und morgen Von wegen langweiliger Besuch im Museum. Im Musée jurassien d’art et d’histoire können alte Kirchenschätze und Skulpturen, aber auch volkstümliche religiöse Objekte bestaunt werden. Die Geschichte des Juras und die kulturelle Entwicklung werden dort ausführlich erklärt. Sonderausstellungen zeigen zudem das künstlerische Erbe www.mjah.ch heutiger Zeit.

Wo alle Sinne verwöhnt wer oder nasser Spass garantie

Pfäffikon SZ: Im Bauch der Cobra

Hier können Grosse und Kleine überschüssige Energien loswerden: Im Erlebnisbad Alpamare wartet jede Menge Action auf Besucher. Über zehn Rutschen, Becken und Wellnessangebote gibts zu entdecken. Und die garantieren Entspannung oder Adrenalin pur. Ab Ende März wartet dann auch wieder Nervenkitzel im Bauch der Cobra: Die Rutsche wurde saniert und neu mit SpezialEffekten ausgestattet. www.alpamare.ch

Trubschachen BE: Süsse Versuchung

Biscuits backen, den MaîtreConfiseurs über die Schulter schauen und über 100 Guetzlisorten degustieren? Beim Erlebnistag des Biscuitherstellers Kambly werden solche süssen Träume wahr. Damit man genügend Hunger mitbringt: Ab Mai bietet das Traditionsunternehmen eine geführte E-Bike Tour durch das schöne Emmental an. Wer mit einem Kombi-Ticket von RailAway anreist, kann die Landschaft schon vorher geniessen – und www.kambly.ch profitieren.

Veytaux/Montreux VD: Ganz schön ritterlich

Seit mehr als 1000 Jahren fasziniert das Schloss Chillon am Genfersee Besucher. Auch Künstler wie Rousseau, Hugo und Delacroix verfielen dem Bauwerk und fanden Inspiration in ihm. Das architektonische Schmuckstück liegt ja auch ausgesprochen malerisch. Zudem bietet es Besuchern einen einzigartigen Einblick in die Geschichte und das Leben der Ritter: In den alten Gemäuern werden alte Zeiten quicklebendig: Wer beispielsweise eine kostümierte Führung bucht, fühlt sich sogleich wie ein echter Ritter oder ein Burgwww.chillon.ch fräulein.

Bern: Abtauchen in Spas und im Spass Für Wasserratten ist das Bernaqua wie geschaffen. Nirgends sonst erlebt man das

Alte Mauern, Gewölbegänge und die Waffenkammer: Im Schloss Chillon fühlen sich Besucher wie die alten Ritter.

Do it yourself: Beim Workshop im Atelier du Chocolat von flüssige Element auf solch Cailler wird das flüssige unterschiedliche Art. Sprudelbraune Gold zu exkluund Flussbecken, ein Wildwassiven Pralinen. ser-Canyon, eine Dampfgrotte, ein Solebad und vieles mehr www.bernaqua.ch warten.

Broc/Gruyère FR: Auf den Spuren der Kakaobohne

Schon die Azteken wussten um den Wert der Kakaobohne und setzten daraus gewonnene Säfte als Stärkungstrunk vor der Schlacht ein. Bevor die Schog-


13 Naturphänomene verstehen und erleben: Das Technorama beantwortet selbst komplexe Fragen ganz spielerisch.

Kutschen, Speere, Handgemachtes: Das Musée gruérien versetzt Besucher in eine andere Zeit.

Wie fühlt sich ein Gleitschirmflug an? Im Verkehrshaus Luzern kann man im Simulator einen Probeflug machen.

greifbar werden Winterthur ZH: Blick hinter die Steckdose

Im Swiss Science Center Technorama kann fast alles selbst ausprobiert werden, was Technik und Wissenschaft hervorgebracht haben. Action, Spass und Wissensvermittlung inklusive: Bei einem Rundgang stehen den Besuchern schon mal die Haare zu Berge oder sie werfen einen Blick hinter die ominöse weisse Dose, aus der zu Hause Strom fliesst. Sowohl physikalische wie biologische

Phänomene werden im Technorama unter die Lupe genommen. Welch atemberaubendes Lichtspiel eine Qualle vollzieht ist genauso Thema wie der Magnet am Kühlschrank. Aus diesem Blickwinkel sehen sonst nur Forscher die Welt. Neugierige und Wissenshungrige finden über 500 Experimentierstationen und ein umfangreiches WorkshopAngebot, welches erst kürzlich ausgebaut wurde. So macht Lernen wirklich Spass!

den rt ist

gi in unsere Tassen tröpfelte, hatte sie schon eine lange Geschichte hinter sich. Diese kann man bei einem Besuch in der Schokoladenfabrik Maison Cailler detailliert und spielerisch verfolgen. Und man darf sogar auch selbst Hand anlegen: Der Blick in die Produktion, Workshops, in denen man selbst backen und Schoggi kreieren kann und reichliche Degustationen gehören zum süssen Erlebnis mit dazu. www.cailler.ch Mmmh!

www.technorama.ch

Bulle FR: Dem kulturellen Erbe auf der Spur

Wie entstand der Käsehandel? Wie lebten die Schweizer im 18. Jahrhundert? Greyerzer, aber auch die Kultur der gesamten Schweiz (ab Mittelalter) wird im Musée gruérien verständlich gemacht und anhand vieler Beispiele erklärt und vermittelt. Lernen und gleichzeitig staunen lautet die Devise. Ein Ausflug, der die Heimat näher bringt. www.musee-gruerien.ch

Sparen mit SBB RailAway

Ob Sie nun Meerestiere im Sea Life bewundern, im Technorama experimentieren oder im Bernaqua planschen möchten. Egal, welche Pläne Sie mit Ihrer Familie fürs Wochenende haben: SBB RailAway bietet René Kamer, Ihnen alle hier beschriebenen AusGeschäftsführer flugsz iele in Form von attraktiven RailAway AG. Kombi-Angeboten zu vergünstigten Preisen an. Dabei profitieren Sie gleich doppelt: am Beispiel von unserem Sea-Life-Ang ebot profitieren Sie von 10% auf die Bahnfahrt und 10% auf den Eintritt. Im Rahmen unserer Monats-Hit-A ngebote profitieren Sie im März sogar von 30% auf die Bahnfahrt und 30% auf den Eintritt. Weitere Infos zu unserem Sea-Life-Angebot oder zu den Mon at-Hits auf www.sbb.ch/sealife und www.sbb .ch/monats-hit Die Ausflüge für Tierliebhaber, Technikfr eaks und Wissenshungrige sind aber nur ein klein er Teil der gesamten RailAway Ausflugspalette. SBB RailAway bietet Ihnen das ganze Jahr durch eine vielfältige Palette von Kombi-Angeboten, die Ihr Portemonnaie schonen, eine entspannte Reis e für die ganze Familie ermöglichen und spannende Erleb nisse garantieren. Sei es ein Konzert- oder Mus eumsbesuch, ein Ski- oder Schlitteltag, eine Erlebnisre ise oder ein Ausflug in Kombination mit einer Hote lübernachtung – mit SBB RailAway kommt Ihnen und Ihrer Familie in der Freizeit niemals Langeweile auf. Lass en Sie sich auf www.sbb.ch/freizeit mit weiteren günstigen Ausflugsmöglichkeiten inspirieren. Alle Angebote mit bis zu 50% Ermässig ung auf Bahnfahrt und Zusatzleistung vor Ort erhalten Sie an Ihrem SBB Bahnschalter. Auf www.sbb.ch/ online-kaufen erhalten Sie die meisten Angebote einfa ch und bequem und ohne Zusatzgebühren auch online. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und eine unvergessliche Freizeit mit – SBB RailAway.

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Reisen

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Dinner im Ufo

Crazy Places Die Beiz um die Ecke war gestern. Heute wird an den verrücktesten Orten gegessen, geschlafen und gestaunt. Ein Bildband zeigt die abgefahrensten Plätze. Text: Alice Massen

I

n nur 45 Sekunden dem Himmel ganz nahe – in der Slowakei, genauer in Bratislava, ist dies möglich. Auf dem Pfeiler einer der spektakulärsten Schrägseilbrücken der Welt lädt in 85 Meter Höhe ein Restaurant im Ufo-Look zu einem Besuch. Mit dem Lift geht es in Sekundenschnelle ins AlienParadies, wo in galaktischem Stil gegessen und getrunken werden kann. Wer glaubt, einen solch verrückten Ort für den Znacht gibt es sicher nur einmal auf der Welt, liegt gehörig daneben. Das beweist der neue Bildband «Crazy Places» von Birgit Krols. Die in Belgien lebende Autorin zeigt in ihrem Buch zahllose aussergewöhnliche Restaurants, schräge Hotels und kuriose Bars. Zusammengekommen sind 192 Seiten, auf denen man aus dem Staunen kaum herauskommt. Zum Beispiel im Hotel Elqui Domos in Chile. Hier nächtigen die Gäste in einem Rundzelt, dessen Dach bequem per Reissverschluss geöffnet werden kann. Dies ermöglicht vom

Vom schwimmenden Amphitheater in Muschelform bis zum Ufo-Restaurant: «Crazy Places» (Christian Brandstätter Verlag, 32.50 Franken) zeigt die kuriosesten Lokale der Welt.

Himmelbett aus eine freie Sicht auf die dunkle Nacht. Für den Sternenhimmel steht gar ein Teleskop bereit. Oder wie wärs mit einer Übernachtung in einem Hafenkran in den Niederlanden, wo das Frühstück per Aufzug zum Hotelgast in die luftige Höhe kommt? Wer dagegen den sicheren Boden bevorzugt, kann mit Kunst zu Bett gehen. In der Propeller Island City Lodge in Berlin kleben die

Möbel in einem Zimmer an der Decke, ein anderes Zimmer wiederum besteht nur aus Spiegeln. Auch Restaurants zeigen sich in Sachen Ambiente ziemlich erfinderisch. So wird im «’s Baggers» in Nürnberg das Essen per Achterbahnprinzip an den Tisch befördert, und in Amsterdam kocht man gemeinsam mit einem Sternekoch in einer Hightech-Kochfabrik mit Industriecharme. Noch nicht verrückt

genug? Dann dinieren Sie doch einmal von einer Kloschüssel aus: In Hongkong lädt das Modern Toilet Restaurant an den Toilettentisch, Essen im Fäkal-Look mit Klopapier als Servietten inbegriffen. «Crazy Places» präsentiert die verrücktesten Lokale der Welt. In ausführlichen Bildstrecken werden die visuellen Highlights vorgestellt. In kurzen Texten erklärt die Autorin, wie es zu

den Ideen und zum Bau der architektonischen Wunderwerke kam. Wie ein Cocktail in der schwimmenden Raumschiffbar in Tokio und ein Glas Bier im ausgehöhlten Baumstamm in Südafrika schmeckt, müssen Sie allerdings selbst herausfinden. Anregungen und Lust auf einen Besuch an einem speziellen Ort gibt das Buch allemal. Vielleicht inspiriert es sogar für die eigene Wohnung.

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Was gibt es zu entdecken, wo kann man am schönsten entspannen, welche Ausstellung lohnt sich? Unser Marktplatz zeigt, was Sie diesen Monat nicht verpassen dürfen.

Energiegeladen in den Frühling Die Natur feiert bald stimmungsvoll den Frühlingsbeginn, und die Falkensteiner Hotels & Residences feiern fleissig mit. Im Falkensteiner Hotel & Spa Royal Seefeld können Gäste beim umfangreichen Aktivangebot – wie den unzähligen Langlaufloipen – neue Lebenskraft für den bevorstehenden Frühling schöpfen. Entspannung in der Natur. Hier wird der Winter nicht nur romantisch, sondern auch aktiv verabschiedet. Das Vier Sterne Superior Haus in der Olympiaregion bietet gediegenes Wohlfühlambiente und viel Raum für Entspannung. In der 3500 Quadratmeter grossen Acquapura SPA Wellnesswelt kann man in der Solegrotte gemeinsam im Salzwasser floaten oder bei einem Rasul-Bad die orientalische Badekultur kennenlernen. Aber auch die frühlingshafte Natur lässt sich am sonnigen Hochplateau richtig geniessen. Nicht zuletzt aufgrund des grössten Naturschutzparks der Westalpen, des Karwendels, gilt die Region als eines der schönsten Wandergebiete Tirols. Unser Tipp: Das Paket «Ostern in Seefeld», 3 oder 5 Nächte ab 359 Euro. Und für besonders Kurzentschlossene, die noch die letzten Wintertage geniessen möchten: «Langlaufen in Seefeld», 3 Nächte ab 279 Euro. Falkensteiner Hotel & Spa Royal Seefeld, Krinz 32, 6100 Seefeld, Österreich T: +43 (0) 5212 4431-0 F: +43 (0) 5212 4431-450 info.seefeld@falkensteiner.com www.seefeld.falkensteiner.com

Dublin: Dichter, Künstler und viel Guinness

Schon zu Zeiten der Wikinger existierte sie – die Kapitale der Republik Irland. Heute ist Dublin eine der lebendigsten und modernsten Hauptstädte der Welt, die ihre eigene Identität und die irische Eigenheit zu bewahren weiss. Denn Dublin ist nicht nur die Heimat des tiefschwarzen

Guinness, sondern auch vieler Schriftsteller, Dichter und Künstler. Aufgrund dieses reichen literarischen Erbes wurde Dublin unlängst von der Unesco zur Literaturstadt erhoben. Statuen und Gedenktafeln, das renommierte Irish Museum of Modern Art oder das Dublin Castle lassen Besucher in die Welt diseser Kultur eintauchen. Aber Dublin ist auch eine Stadt der Gegenwart: Daran erinnern nicht zuletzt die aufblühende Popund Strassenkunst, Shoppingstrassen mit internationalen Modelabels und eine vielseitige Musik- und Theaterszene. Das alles wäre jedoch nichts ohne einen Halt in einem der unzähligen Pubs der Stadt. Der Besuch des Guinness Storehouse ist ein absolutes Muss, von der Bar im Dachgeschoss kann man den herrlichen Blick über die Stadt geniessen. Und ein paar Gehminuten entfernt wartet Smithfield, die Heimstätte der Old Jameson Whiskey Distillery, und eine Vielzahl an www.ireland.com weiteren Pubs.

Die vielen Gesichter der Türkei Die Türkei ist ein Land voller Geschichte, in dem sich Tradition und Zukunft, Gebirge und Meer, Grossstädte und Dorfleben zu einem besonderen Mix vereinen. Ob auf einer Shoppingtour in Istanbul, einer Schifffahrt in der Ägäis, einer kulinarischen Reise durch die raffinierte Küche oder auf Wander- und Bikeausflügen an der Küste sowie im Landesinnern – die Türkei zeigt sich vielfältig und facettenreich. Wie wäre es deshalb mit einer Städtereise zum Frühlingsanfang? Als einzige Stadt der Welt macht es sich Istanbul gleich auf zwei Kontinenten bequem – westlich des Bosporus liegt Europa, östlich davon Asien. In der Stadt der Kontraste treffen spannende Kultur und moderner Lifestyle aufeinander: unzählige Paläste und Gotteshäuser, die Römer, Byzantiner und Osmanen hinterlassen haben, gestylte Einkaufszentren, die zum Shoppen einladen, und der traditionelle grosse Basar, auf dem unter anderem Souvenirs und Gold feilgeboten werden. Auch das vibrierende Nachtleben verbindet die schönsten Gegensätze. Türkische Restaurants liegen Tür an Tür mit internationalen, trendige Bars, und Clubs wechseln sich ab mit urigen Meyhanes, Raki-Tavernen, in denen die Gäste zu fortgeschrittener Stunde immer wieder mal traditionelle Lieder anstimmen. Merhaba – willkommen in der Türkei! www.tuerkeitourismus.ch


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Davos Klosters: 4 Nächte buchen, 3 bezahlen! 300 Pisten-

kilometer, 85 spektakuläre Abfahrten und grenzenloser Schneespass: Das ist Davos Klosters. Mit BLICK PLUS können Sie nun zum Superpreis ins Winterparadies. Bis 12. April erhalten Sie vier Übernachtungen (in einem Hotel Ihrer Wahl) zum Preis von drei. Ein 4-Tages-Skipass gehört auch dazu. Für nur 291 Franken, jeweils Sonntag bis Freitag.

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Skifest in Samnaun BLICK Ski & Sound – vier Tage Stars und Schneespass hautnah. Wir bringen Sie in Samnaun mit Skistar Martin Hangl und der Rockband Sunrise Avenue zusammen.

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m 14. April wird Samnaun zum Beben gebracht. Dann wird in der grössten Skiarena der Ostalpen das legendäre Frühlings-Schneefest gefeiert. Und dies bedeutet: jede Menge Ski- und Snowboardgenuss gepaart mit Musik der Extraklasse. BLICK PLUS, die neue E-Commerce-Plattform von BLICK (siehe Kasten), hat für Sie rund um das Spektakel im Schnee ein viertägiges Rundumpaket geschnürt. Dazu gehören unter anderem drei Übernachtungen in einem Hotel Ihrer Wahl, ein 3-Tages-Skipass, Ausflüge, begleitetes Skifahren mit einheimischen Skilehrern und andere Extras. So wird Sie etwa Ex-Skirennfahrer und Super-G-Weltmeister Martin

Sunrise Avenue: Die finnischen Rocker spielen am 14. April am Open Air Samnaun gross auf.

Hangl in Samnaun persönlich mit einem Apéro begrüssen und Sie mit Tipps für die Pisten (238 Pistenkilometer!) versorgen. Selbstverständlich sind Sie aber auch am abschliessenden Open-Air-Konzert mit der finnischen Erfolgsband Sunrise Avenue (1 Million verkaufte Singles, 700 000 Alben) mittendrin dabei. Damit Sie die vier Finnen, die zu den besten Rockern Europas gehören, noch besser kennenlernen, schenkt Ihnen BLICK PLUS ein exklusives Fanpaket mit signierter CD und einem T-Shirt. Wer sich das nicht entgehen lassen möchte: Das Highlight zum Abschluss der Wintersaison ist bereits ab 599 Franken pro Person buchbar.

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Freeriden wie Profis

Stockholm: Mit Schweizer Nati an die Eishockey-WM fahren!

Eine der schönsten Städte im hohen Norden besuchen und an drei WM-Spielen unserer Nati zujubeln: Mit BLICK PLUS können Sie in der schwedischen Metropole Stockholm die Hockey-Weltmeisterschaft hautnah erleben. Mitten im Schweizer Fanblock! Die Reise dauert vom 3. bis 7. Mai und beinhaltet zahlreiche Extras. Im Preis sind unter anderem Flug ab Zürich, Übernachtungen in einem 3- oder 4-Sterne-Hotel und deutschsprachige Reiseleitung mit eingeschlossen. Buchbar ab nur 1590 Franken.

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Lernen von den Profis: Ausgewiesene Ski- und Snowboardlehrer stehen Ihnen zur Seite.

Diese und viele andere Reiseangebote finden Sie auf:

rosse, breite Schwünge in unberührtem Weiss. Dicker Pulverschnee, so weit das Auge reicht, und kaum eine Menschenseele in Sicht. Wenn Freerider von ihren Abfahrten erzählen, kommen sie alle ins Schwärmen. Doch wer sich abseits der Pisten in den Tiefschnee wagt, sollte gut vorbereitet sein. Damit Sie die perfekte Technik im Gepäck haben und den Schnee richtig lesen können, schickt BLICK PLUS Sie vom 21. bis 24. März ins Snow-Camp. Hier

lernen Sie von erfahrenen Profis spektakuläre Tricks und Sprünge auf der Piste sowie das sichere und verantwortungsvolle Fahren abseits davon. Die Ski- und Snowboardschule Saas in Klosters bietet sowohl für Skifahrer wie auch für Snowboarder das passende Programm. Natürlich kommt aber auch neben der Piste der Spass nicht zu kurz: ein Begrüssungs-Apéro und ein Fondueplausch gehören genauso mit zum Paket wie Übernachtung und Skipass. Ab 389 Franken pro Person.

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Reisen

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Autostopp Ohne Flugzeug bis ans Ende der Welt. Cyrill Burch (24) reiste zwei Jahre per

Heute im Cockpit Cyrill Burch aus Luzern

Anhalter durch die Welt und erlebte die Zeit seines Lebens. Von lustigen Begegnungen über eine Jagd durch den Dschungel bis zu einem Hundekopf zum Znacht – alles war dabei. Davon und vielem mehr erzählt Burch auf seiner Tour durch die Schweiz in spannenden MultimediaReportagen. Nächster Termin: 26. Februar im Volkshaus Zürich, 20 Uhr. Der Weltenbummler macht aber auch in Bern, Thun, Solothurn und weiteren Orten halt. Infos unter www.olalei.ch

Unsere Leser reisen « Fotos: ZVG

Ständig fällen wir Urteile. Über die Welt, über Länder, über Mentalitäten, über Menschen. Und eigentlich wissen wir doch so wenig. Zumindest dachte ich so eines Tages von mir selbst. Trotzdem wollte ich unbedingt weiter mitdiskutieren und vor allem eine Meinung haben. Da blieb mir nur eines übrig: Raus in die Welt und es selber herausfinden – Menschen und Länder kennenlernen, hautnah und ohne touristischen Schleier vor dem Gesicht. Die Konsequenz aus diesem Entschluss war einfach. Über den Wolken kann ich ein Land wohl kaum so authentisch und pur erleben, wie ich es mir wünsche. Ich muss mich auf der Erde bewegen. Und da kam plötzlich diese Idee. Vielleicht könnte ich per Autostopp in die weite Welt – mal sehen, wie weit ich komme. Und ich kann sagen: Weit kommt man, sehr weit! Ich, Cyrill Burch aus Luzern, bin übrigens 24 Jahre alt und seit jeher ein reiselustiger und neugieriger Mensch. Vor zwei Jahren packte ich also mein Hab und Gut und ging los – Daumen raus, Richtung Norden. Und schon sass ich im ersten Auto eines Fremden und rauschte Richtung Skandinavien. In Europa läuft Autostopp ohne Probleme. Die Menschen wissen, was der Daumen bedeutet. Mit einem Schild ausgerüstet, läufts sogar wie am Schnürchen. So sass ich neben alten, jungen, fröhlichen, traurigen Menschen und erfuhr die schönsten Lebensgeschichten der unterschiedlichsten Personen. Und ich fuhr und fuhr. Bald stand ich in Schweden, Norwegen und Finnland vor dem rauen Meer, schlug mein Zelt auf und fischte mir mein Abendessen. Traumhaft! In Russland wurde es holpriger. Der Verkehr war mörderisch, die Fahrmanöver halsbrecherisch, die Mentalität der Menschen speziell. Dazwischen wunderbare, monumentale Bauten und spannende Begegnungen. Und ja, natürlich auch etwas Wodka. Nastrovje! Aber weiter gings. Ich wurde süchtig nach Bewegung. Die

In 22 Monaten per Autostopp um die Welt: Cyrill Burch aus Luzern wagte sich auf dem Landweg von Skandinavien über Russland nach China, Südostasien bis nach Papua-Neuguinea. Ohne viel Komfort und Geld, dafür aber nah bei der Bevölkerung. Burchs Fazit: «Durch diese Art zu reisen entflieht man den touristischen Fallen und gewinnt Einblicke in ein Land und vor allem in das Leben der Menschen, wie man sie sonst kaum bekommen würde.»

Mongolei, Tibet und China warteten und damit weitere Hunderte Autos und Menschen. Die Leute luden mich zu sich nach Hause ein, auf Hochzeiten, und sie zeigten mir die verrücktesten Orte. Nebenbei besuchte ich die Terracotta-Armee, Klöster, pulsierende Metropolen und schlief auf unzähligen Auto-Rückbänken. Ich liebte es! Manchmal trieb mich das Autostoppen aber in den Wahnsinn. Immer wieder hiess es warten, warten, warten. Manchmal tagelang. Naja, in Südostasien bedeutete dies: Warten am Strand unter Kokospalmen. Es hätte schlimmer kommen können. Deshalb hatte ich auch mehr Zeit für die Länder und Begegnungen und merkte, wie herzlich und gut die Menschen sind. Egal, wie arm sie waren, wie schwer sie es hatten – sie halfen mir. Wir kochten, lachten und lebten zusammen. Wir wurden Freunde. Und immer wieder hörte ich von diesem einen Land: Papua-Neuguinea, dem Ende der Welt. Komme ich da auch mit «Stöppeln» hin? Ja, zwar per Bootstopp, doch ich schaff te es tatsächlich. Ich ging sogar mit den Ureinwohnern im Dschungel auf Jagd. Bestimmt weiss ich auch jetzt noch nicht alles von dieser Welt und kann keine pauschalen Urteile fällen. Doch ich war nun da, kann mitdiskutieren und sagen: Tolle Menschen gibt es überall – sogar mehr, als man denkt.

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Aufgezeichnet: Alice Massen

Werden auch Sie unser Reiseleiter:

Erzählen Sie den anderen BLICKLesern, welche Abenteuer Sie in Ihren Ferien erlebt haben. Weshalb Ihre Reise einmalig war und wo Sie den schönsten Ort gefunden haben. Schicken Sie ein Foto und Ihre Adresse mit ein paar Angaben zur Reise an reiseblick@ringier.ch – und schon könnten Sie unser nächster Reporter werden.

Diese Apps und Bücher gehören in Ihr Gepäck Für Spanien-Fans: Reiseführer für

die katalanische Metropole. Von Lothar Schmidt, Peter Nahm, Achim Bourmer. Baedeker Verlag, 303 Seiten, 31.90 Franken. Seit Jahrzehnten steht der Name Baedeker als Synonym für hochstehende Reiseliteratur. Die neuen Werke des Verlags haben nun ein Facelift erhalten. Sie sind noch moderner und aktueller. So auch «Barcelona». Das Buch beleuchtet Hintergründe kultureller Stätten, räumt mit alten Klischees auf und nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den kulinarischen Highlights der Stadt.

Für Entdecker: «Nur in München» führt zu geheimen und ungewöhnlichen Plätzen der Stadt. Von Duncan J. D. Smith. Brandstätter Verlag, 232 Seiten, 31.40 Fr. Der passionierte Schriftsteller nimmt den Leser mit auf einen Spaziergang durch unentdeckte Ecken von München. Durch verwunschene Parks, vorbei an verborgenen Plätzen und lokalen Brauereien, hin zu geheimnisvollen Sehenswürdigkeiten, denen bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. So haben Sie die Stadt an der Isar im Süden Deutschlands noch nie gesehen.

Für Wintersportler: Bergfex lie-

fert umfassende Informationen zu den wichtigsten Wintersportorten der Schweizer Alpen. Für iPhone, iPad und iPod touch, gratis. Ob aktuelle Wetterdaten, präzise Angaben zu den Schneehöhen oder detaillierte Pistenpläne – mit der App von Bergfex erhalten Sie die wichtigsten Informationen für Ihren Skiausflug schnell und unkompliziert auf Ihr Smartphone. Die Lieblingsskigebiete können dank einer praktischen Favoritenfunktion sogar selbst verwaltet werden, und der Nutzer wird über Neuigkeiten im Skigebiet informiert.

Für Reiselustige: Die App «Pack the Bag» gibt hilfreiche Tipps zum Kofferpacken. Fürs iPhone, iPad und iPod touch, gratis. Ist die Zahnbürste im Necessaire? Dank «Pack the Bag» muss man sich diese Frage nicht mehr stellen. Mit der App vergisst man nie mehr, seine Siebensachen für die Ferien einzupacken. Über 600 verschiedene Gepäckstücke können insgesamt 26 Reise-Kategorien zugeordnet werden. Die Organisation erledigt der kleine digitale Helfer. Ausserdem erstellt die App individuelle Packlisten, die bei der nächsten Reise wieder aufgerufen werden können.


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Bodrum

Kultur- und Tourismusb端ro T端rkei Stockerstrasse 55, CH-8002 Z端rich Tel: 044 221 08 10-12, Fax: 044 212 17 49 info@tuerkei-info.ch, www.facebook.com/tuerkei.tourismus


e-Paper Reiseblick Februar 2013