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Hurtigruten Im Postschiff durch den hohen Norden

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Singapur

Asiens Appenzell  Seite 7

Die Tageszeitung der Schweiz Samstag, 31. 5. 2014

Reisen

Holland

Wo die wichtigste Mühle der Welt steht  Seite 13 Editorial Roland Grüter

Leiter, Publishing Service roland.grueter@ringier.ch

Big-Spender des Orients Qaboos bin Said Al Said! Wer im Oman diesen Namen ausspricht, schlägt einen ehrfurchtsvollen Ton an. Schliesslich hat der Sultan sein Land und seinen Untergebenen eine bessere Zukunft gegeben – und, besonders bedeutend, die grösste Moschee des Landes, die vier Hektar grosse Sultan-Qabus-Moschee in Muscat. Dass der Regent in den 1970erJahren für die Reformation erst seinen Vater putschte, wird ihm verziehen. Genauso, dass er einen ausgesprochen ausschweifenden Lebenswandel führt und allein in Muscat für sich einen Riesenpalast und eine Etage eines Luxushotels reserviert hält. Die Omani sehen solche Privilegien als gutes Recht ihres Staatsvaters. Eitelkeit sieht anders aus. Falls Sie den Oman bereisen (lesen Sie dazu unsere Tipps ab S. 14): Der Sultan wird Sie überallhin begleiten, in die Berge und Wüsten, in die Wadis. Im Hafen vor Muttrah etwa, der Altstadt Muscats, liegen seine zwei Luxusjachten vor Anker. Auf der einen gondelt er selber durch die Wellentäler, auf der anderen seine Kleider und die riesige Entourage. Polizeistationen, Spitäler, Strassen: Allenthalben Bauten von Qaboos dem Grossen. Sie werden gelobt und gepriesen.

Fotos: swiss-image, Thinkstock

Camping Schweiz

Platz an der Sonne

Viele suchen im Oman den Orient und finden eine Welt zwischen gestern und morgen. Die 1001 Geschichten über Sultan Qaboos sind nur ein Teil davon. Aber so schön wie ein Märchen.

Inhalt New York Zu Besuch im neuen 9/11 Memorial Museum.  Seite 4 Bücher Die besten Apps und Bücher fürs Handgepäck.  Seite 7 Gadgets Die schönsten Begleiter für den Zeltplatz.  Seite 11

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Ostschweiz Wie die Region diesen Sommer zu mehr Gästen kommt.  Seite 12


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Reisen

Wo imposante Wasserfälle von bis zu 1000 Meter hohen Felswänden hinunterdonnern: Geirangerfjord.

Architektonische Perle: Ålesund mit seinen zahlreichen Jugendstilgebäuden.

Eigenwilliges Design und Wahrzeichen der Stadt: Eismeerkathedrale in Tromsø.

Hurtig na

Fotos : Thinkstock (6), ZVG

Die Gischt spritzt den Bug entlang, eine Bilderbuch-Landschaft zieht vorbei. Unterwegs mit dem Postschiff von Bergen nach Kirkenes – eine Reise für das Auge und die Seele. Text: Christian Bauer

D

ie Seele braucht drei Tage, bis sie an einem neuen Ort ankommt, heisst es. Drei Tage, in denen der Reisende noch am Alten hängt und das Neue fremd ist. In Norwegen ist es anders: Hier ist die Seele schon da, bevor man ankommt. Das liegt an der Natur, an dieser grandiosen Seelen-TherapieNatur. Und wenn dieses Land, dieses ineinandergeschlungene Land-Meer-Gemisch, in Zeitlupe am Hurtigruten-Schiff vorbeizieht, stellt sich die ultimative Gewissheit ein: Alles ist gut. Unterwegs von Bergen an der Westküste nach Kirkenes am Polarmeer, immer stur Richtung Norden. Es ginge auch umgekehrt, aber der Name des Landes gibt auf dieser Fahrt die Reiserichtung vor: Norwegen – «Der Weg nach Norden». Vom milden Süden zur lebensfeindlichen Polarregion: Das schmeckt nach Abenteuer.

Nordkap Hurtigruten Bahn

Hammerfest

Hurtigruten: Kurz und knapp

Kirkenes Europ äische s Nordm eer

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Nördlicher Polark

reis

NOR WEG EN SCHW EDEN

Ringier Infographics

Trondheim

Bergen

Oslo

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200 km

X Hinkommen Bergen, Startpunkt der Hurtigruten, ist mit dem Flugzeug erreichbar (SAS und Swiss). Alternativ kann man von Oslo die schöne Bahnstrecke nach Bergen nehmen. X Reisezeit Jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Im Sommer begeistern die Mitternachtssonne und das milde Klima; im Winter, der Polarnacht, flirren Nordlichter am Himmel, und der Norden versinkt in eisiger Starre. X Route Der Trip Bergen–Kirkenes–Bergen dauert zwölf Tage. Jene Strecken, die auf der Nordroute nachts befahren werden, fallen auf der Rückreise auf den Tag: Damit Sie nichts

verpassen. Dementsprechend ist das Ausflugsprogramm unterschiedlich. Im Baukastensystem können individuelle Streckenabschnitte gebucht werden. X Ausflüge Täglich werden mehrere optionale Ausflüge angeboten, um Landschaft, Kultur und Tradition kennenzulernen. Ist die Liegezeit des Schiffes zu kurz, wird man zum nächsten Hafen gebracht. X Kleidung Auf den Schiffen herrscht eine legere Stimmung – dementsprechend ungezwungen kann man sich kleiden. X Infos und Buchungen www.glur.ch

Die Pilgerreise führt zum Grab des Heiligen Olav im Nidarosdom in Trondheim.


Reisen

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Highlights Norwegen Zaungäste auf der Reise in den Norden: Rentiere.

Startpunkt der ersten Hurtigruten am 2. Juli 1893: Trondheim.

Grosses Kino: Blick vom Schiff auf die vorbeiziehende Landschaft.

Schönheit und dessen Dimensionen», begründet sie ihren Entscheid für die Schiffsreise. Etwas fehlt der sportlichen, jungen Frau auf dem Schiff allerdings: Action! Die Schiffe sind keine Kreuzfahrtschiffe. Ausser einer kleinen Sauna und einem Whirlpool gibt es kaum Entertainment. Die einzige Unterhaltung an Bord ist die Landschaft, die in gemächlichem Tempo vorbeizieht. Und das Schiff ist ein Top-Logenplatz. Das ist grosses Kino. Schon am zweiten Tag steht ein Höhepunkt auf dem Plan: die Fahrt in den 100 Kilometer langen Geirangerfjord. Wasserfälle stürzen in die Tiefe, 1000 Meter hohe Felswände ragen in den Himmel, bunte Farmen säumen das knappe Land am Ufer: Postkarten-Norwegen und UnescoWeltnaturerbe. «Das ist der Hammer!» Auch Evelyn erliegt der fantastischen Gegend.

Schöpfer dieser Naturwunder waren die Gletscher der letzten Eiszeit. Gewaltige Eismassen raspelten, hobelten und scheuerten damals über das Land und formten markante U-förmige Fjord-Täler und hubbelige kleine Inseln. Als das Thermometer wieder auf angenehmere Temperaturen kletterte, eroberte sich das Meer die tiefen Einschnitte zurück. Und so greift das Meer in das Land hinein. Oder das Land in das Meer? So genau lässt sich das nicht sagen. Ein Urzeit-Baumeister in Aktion begegnet uns später: Der Svartisen-Gletscher reicht fast bis ans Meer. Mit einem Boot kann man den gewaltigen Eismassen einen Besuch abstatten. Täglich gibt es auf der Reise Exkursionen: Stadt- und Museumsbesichtigungen, Kulturveranstaltungen und Tierabenteuer – so wird es den Passagieren garantiert nicht langweilig.

Musikalisch Ein Musikfestival in einer Grotte, das gibt es! Die Grotte von Kirkehelleren im hohen Norden Norwegens ist eine der Locations des alljährlich stattfindenden Traena-Musikfestivals. Vom 10. bis 12. Juli schallt Pop, Rock und Indie-Musik aus der Fjordlandschaft. Alle Veranstaltungsorte sind von Bodø aus mit einer Fähre erreichbar. www.trena.net Barbarisch Wo auch immer die Schiffe der Wikinger auftauchten, herrschte Panik. Doch die Wikinger-Kultur war hoch entwickelt. Einen Einblick in das damalige Leben gibt das Lofotr-Wikingermuseum auf den Lofoten. In einem originalgetreuen Nachbau eines Langhauses befindet sich ein Museum, das noch von «echten» Wikingern bewohnt ist.

Die Fahrt gen Norden hat eine magische Zahl: 66o33’51’’ – der Polarkreis. Danach ist nichts mehr wie vorher. Nördlich davon geht die Sonne im Sommer tagelang nicht unter. Dann legt sich ein milchig-magisches Licht über das Land, das Mensch und Natur wahre Hochgefühle bereitet. «Dann bist du total fit und wach und brauchst kaum Schlaf», sagt Robin aus Tromsø. Dann verwandelt die Sonne, die nur den Horizont streift, das weite Meer in einen riesigen Schmelzofen flüssigen Goldes – ein Wow-Effekt der Extraklasse. Nach sieben Tagen, wenn die Reise in Kirkenes kurz vor der russischen Grenze endet, hat sich die Seele noch nicht sattgesehen an der Natur. Und wenn uns die Schlittenhunde mit ihren stahlblauen Augen anhimmeln, ist eh alles zu spät. Dann bleibt die Seele da, und der Körper fliegt zurück.

Tierisch Auf der Hurtigruten-Reise lässt sich auch Norwegens Tierwelt erkunden. In Tromsø und Kirkenes kann man eine Tour mit Huskies unternehmen und Rentieren begegnen. Ab Andenes startet eine ganztägige WalSafari. Ein Highlight ist ein Ausflug zu Pferd auf den Lofoten.

Profi-Tipp

Auf dem Weg des Heiligen Olav nach Trondheim Spricht man in Europa vom Pilgern, redet man meist vom Jakobsweg nach Santiago de Compostela im westlichsten Zipfel Spaniens, dessen Zuwege auch durch die Schweiz führen. Mittlerweile sind die Jakobswege in der Hochsaison allerdings überlaufen. Weit weniger Menschen sind dagegen auf dem alten Olavsweg von Oslo nach Trondheim anzutreffen. Auf der 640 Kilometer langen Pilger-

strecke, für die man rund 30 Tage einplanen sollte, geht es durch beeindruckende und einsame Landschaften zum Grab des Heiligen Olav im Nidarosdom in Trondheim. Entlang der Strecke gibt es genügend Übernachtungsmöglichkeiten, sodass der Weg in individuelle Etappen eingeteilt werden kann. Der Heilige Olav (995–1030) war der Sohn eines regionalen Königs.

Kulinarisch In den Sommermonaten (jeweils dienstags und donnerstags) werden die alten Räucheröfen der früheren Konservenfabrik in der Altstadt von Stavanger im Süden des Landes wieder angeheizt. Besucher können dann die Herstellung von geräucherten Sardinen wie einst miterleben – Kostprobe natürlich inklusive. www.museumstavanger.no

ach Norden Freilich führte 1893 nicht romantische Abenteuersehnsucht zur Gründung der HurtigrutenLinie, sondern schlichte Notwendigkeit: Der Kontakt und Handel mit dem Norden über Land war zu zeitaufwändig und gefährlich. Die neuen Dampfschiffe verkürzten die Reisezeit enorm. Auch heute, 120 Jahre später, ist die Hurtigrute immer noch Fähre, Cargo-Schiff und Postauto in einem – und im Winter, wenn Strassen und Flughafenpisten vereist sind, für manche Ortschaften die einzige Nabelschnur zum Rest der Welt. Im Sommer sind die legendären Schiffe aber vor allem eines: die grösste Touristenattraktion des Landes. Eine der Passagiere ist Evelyn. Die junge Thurgauerin hat norwegische Wurzeln und ist auf Entdeckungstour zu ihren Wurzeln. «Mit dem Schiff bekomme ich ein besseres Gefühl für das Land, für die

Kulturell Direkt am Hafen in Oslo gelegen, zeigt sich das grösste norwegische Kulturprojekt der Nachkriegszeit. Das neue Opernhaus ist ein architektonisches Highlight aus Beton, Marmor, Glas und Holz. Die Erbauer haben sich von einem Eisberg inspiriewww.operaen.no ren lassen.

Als Wikinger kämpfte er in England und Frankreich, wo er in Rouen zum Christentum konvertierte. Zurück in der Heimat und als deren neuer König machte er das Christentum zur neuen Staatsreligion. Dies gefiel indes nicht allen Regionalfürsten, weshalb Olav 1028 nach Russland fliehen musste. Zwei Jahre später machte er sich mit einem Heer nach Norwegen auf. Olav hatte allerdings wenig Glück und fiel in

einer Schlacht. Weil aber sein Heer siegte und Norwegen wieder christlich wurde, erreichte er sein Ziel teilweise dennoch. Grund genug für die katholische Kirche, Olav schon ein Jahr nach dessen Tod heiligzusprechen. Sie gab ihm den hochtrabenden Titel Rex Perpetuus Norvegiae, der ewige König Norwegens. Über seinem Grab wurde eine Kirche errichtet, die schnell zum Pilgerziel avan-

cierte. Der Nidarsdom ist der bedeutendste gotische Kirchenbau Norwegens und ein Nationalheiligtum. Heute führen sechs Wege aus den skandinavischen Ländern nach Trondheim, ein Wegenetz von insgesamt 5000 Kilometern. Und wenn man nach den Strapazen Trondheim erreicht hat, kann man hier in die Hurtigruten einsteigen und sich verdientermassen erholen. http://pilegrimsleden.no

Die Lachszuchtanlage im Hardanger Akvasenter in Steinstø bei Bergen erlaubt einen einzigartiPhilipp Jordi, Geschäftsleiter gen Einblick in Glur Reisen Norwegens Lachszuchtindustrie. Mit einem Boot wird man zur Fischzuchtanlage gebracht, wo sich die Lachse beobachten lassen. Im Besucherzentrum lernt man viel über den Lebenszyklus der Tiere und deren Zubereitung. Ein Lachsmenü darf natürlich nicht fehlen. Unsere Rundreise «Spannender Süden» führt an der Lachsfarm vorbei. www.akvasenter.no www.glur.ch


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NEWS

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Zug zur Zauberflöte

Die Mozart-Oper «Zauberflöte» wird an den Bregenzer Festspielen aufgeführt. Am 8., 15. und 16. August sorgt die SBB für ein Angebot der Extraklasse: Während der Fahrt von Zürich nach Bregenz werden die Besucher mit einem köstlichen 3-Gang-Menü verwöhnt. Nach dem imposanten Spektakel bringt sie ein Extra-Zug www.sbb.ch zurück nach Zürich.

Impressum «BLICK Reisen» ist eine Publikation des Blick-Verlags. Auflage: 179 181 (WEMF/SW-beglaubigt 2013) Leser: 705 000 (MACH Basic 2014-1, Gesamte Schweiz) Adresse: Blick, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich, Telefon 044 259 62 62, Fax 044 259 66 65, E-Mail: redaktion@blick.ch Redaktionsleitung: Roland Grüter, Publishing Service Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beilage: Christian Bauer, Meret Boxler, Patrick Imper Layout: Nadia Lattmann Korrektorat: Regula Osman, Kurt Schuiki Bildbearbeitung: Ringier Redaktions-Services Geschäftsführer: Florian Fels Leiter Werbemarkt: Thomas Passen Herausgeber: Ringier AG, Zofingen Druck: Ringier Print, 6043 Adligenswil Herausgeber: Ringier AG, Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen

Reisen

Ergreifend Hoffnung am Ground Zero Endlich: 13 Jahre nach den

Anschlägen auf das World Trade Center eröffnet am Ground Zero das 9/11 Memorial Museum. Text: Christian Bauer

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ch dache, ich bin tot!», Catherine Leuthold ist Fotojournalistin in New York. Als am 11. September 2001 gegen 9 Uhr morgens die Flugzeuge in die Zwillingstürme rasen, zögert sie nicht. Sie kämpft sich zu den brennenden Wolkenkratzern vor – das ist ihr Job. Sie macht Fotos, die um die Welt gehen: vom unermesslichen Leid, von Verwundeten, Feuerwehrleuten, die gegen das Grauen ankämpfen, Trauer, Wut,

Zerstörter Feuerwehrtruck: Über 340 Feuerwehrleute kamen beim Einsatz am 11. September ums Leben. Hoffnungslosigkeit. Um 9.58 Uhr stürzt der Südturm binnen weniger Sekunden in sich zusammen. Catherine Leuthold steht direkt daneben. «Ich habe mich in einen Hauseingang geflüchtet. Alles war voller Staub, ich konnte kaum noch atmen, Schutt flog herum. Ich dachte, ich bin tot.» Nur langsam wird ihr klar: Ich habe überlebt. Jahre später am anderen Ende der Welt, wo sie nun als Kriegsfotografin arbeitet, hat

sie immer noch Tränen in den Augen. Die Erlebnisse dieses Tages kann man nicht vergessen. Gegen das Vergessen wurde nun mit dreijähriger Verspätung vor kurzem das 9/11 Memorial Museum am Ground Zero eröffnet, jener Lücke in Lower Manhattan, wo die beiden eingestürzten Türme des World Trade Centers standen. In sieben unterirdischen Stockwerken werden auf 10 000 Quadratmeter die Abläufe und die Hintergründe

der Anschläge sowie deren Auswirkungen auf die Weltpolitik erklärt. Der Anschlag auf das World Trade Center hat Amerika und die Welt traumatisiert. Nach dem 11. September 2001 war die Welt nicht mehr wie davor: George W. Bushs Kampf gegen die «Achse des Bösen» forderte zwei Kriege in Afghanistan und dem Irak. In beiden Ländern kommt es heute noch zu blutigen Unruhen. Anti-Terror-Gesetze,

Ästhetik des Untergangs: Skulptur aus geknickten Stahlträgern.

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Reisen

2983 blaue Tafeln. Für jedes Opfer eine.

That’s new in New York

Fotos: Jin Lee

Park auf Schienen

Schützte die Türme einst vor Hochwasser: Die Slurry Wall ist nun eine Wand im Museum.

die die Rechte des Einzelnen in starkem Masse einschränken, wurden nach den Anschlägen in mehreren L��ndern eingeführt. Und der NSA-Skandal zeigt es: Die Überwachung unschuldiger Bürger ist gängige Praxis. Hauptaugenmerk des Museums ist die Erinnerung an das unermessliche Leid, das die Anschläge gebracht haben. Die Exponate sind erschütternd: ein Ehering, ein paar Schuhe, ein rotes Taschentuch, ein Ständer

mit nicht abgeholten Velos – Überbleibsel der knapp 3000 Todesopfer. Audio- und Video-Aufzeichnungen von Überlebenden, Augenzeugen und Rettungskräften lassen die dramatischen Momente des 11. September 2001 wieder lebendig werden. Sie berühren tief, denn sie zeigen, was Präsident Barack Obama bei der Eröffnung über die Anschläge sagte: «Der wahre Geist des 11. Septembers, das ist

die Liebe, das Mitgefühl und die Opferbereitschaft.» Zu sehen ist auch die Zerstörungskraft der Terroranschläge. Stahlträger, verbogen von der Wucht der Flugzeuge, ein zertrümmertes Feuerwehrauto und die berühmten Survivors’ Stairs: die Stufen des Lebens, eine Betontreppe, die vielen die Flucht vor dem Inferno bot. Das Museum ist aber nicht nur eine Erinnerungsstätte, sondern auch ein Grabmal. Hier werden die Überreste der vielen, nicht identifizierten Opfer beigesetzt. Präsident Barack Obama bezeichnete das Museum als «heilige Stätte der Heilung und der Hoffnung». Bleibt abzuwarten, ob das Museum diesem Anspruch gerecht wird. Bei einem Trip nach New York ist ein Besuch des 9/11 Memorial Museum in Zukunft in jedem Fall ein Must. Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 20 Uhr Preise: Erwachsene: 24 USD, Kinder 15 USD App: Mit der 9/11-Museum-AudioGuide-App kann man themenbezogene Audio-Führungen durch das Museum machen. Im App Store, gratis. Infos: www.911memorial.org

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New Yorks futuristischer Park High Line schlängelt sich auf einer alten Bahnlinie über den Strassen durch Manhattan. Das 2 km lange Naturparadies auf Stelzen ist nicht nur ein Erholungspark für gestresste New Yorker, sondern auch eine OpenairGalerie. Gute Nachricht: Die Promenade mit den Cafés und Restaurants wird 2014 um das Stück vom Meatpacking District zur West 34th Street www.thehighline.org verlängert.

Design-Villa

ten Künstlern gleichermassen ausgestellt. Ein Hit für Kinder: regelmässige Märchen- und Geschichtsstunwww.broadwayhousing.org den.

Biken

Seit gut einem Jahr hat auch New York sein Bike-Share-Programm. Mehrere 1000 City-Bikes warten an 330 Stationen auf mutige Velofahrer, die es leid sind, mit der U-Bahn unter der Stadt hinwegzurasen. Es gibt 24 Stunden oder 7 Tagespässe an den City-Bike-Kiosken. www.citibikenyc.com

Das Cooper-Hewitt Museum ist das einzige Museum der USA, das sich komplett auf altes und neues Design konzentriert. Untergebracht ist das Museum in der eindrücklichen Villa des Industriellen Andrew Carnegie aus dem Jahr 1901. Die Location passt: Schon zu Lebzeiten war das Haus des Superreichen vollgepackt mit innovativem Interieur. In 2014 erweitert sich die Ausstellungsfläche um ein weiteres Stockwerk und umfasst nun 1400 Quadratwww.cooperhewitt.org meter.

Kinderkunst

Die Gesellschaft «Broadway Housing Communities» realisiert bezahlbaren Wohnraum für Sozialschwache und Obdachlose. Ergänzt wird das soziale Programm mit erzieherischen und kulturellen Angeboten. Im neusten Projekt Sugar Hill in West Harlem öffnet 2014 das Sugar Hill Children’s Museum of Art & Storytelling. Hier werden Kunstwerke von Kindern und renommier-

Adrenalinschub

Im Freizeitpark Luna Park auf der Halbinsel Coney Island in Brooklyn erwacht 2014 eine schwindelerregende Legende zu neuem Leben: der Thunderbold. Mit 104 km/h rasen die Züge in wahnwitzigen Drehungen dahin – auf einer Gesamtlänge von 3200 Metern. www.lunaparknyc.com

Bühnensex

Das wollen alle sehen: 50 Shades – The Musical. Das Musical ist eine Parodie auf die erotischen Bestseller Fifty Shades of Grey. Zwar läuft das Musical schon seit 2012, ist aber immer noch ein Hit am Off-Broadway. Drei Frauen treffen sich in ihrem Buchclub und lesen sich aus dem schlüpfrigen Buch vor. Ergebnis: Ein aberwitziges, erotisches Musical mit viel BDSM. Nein, das hat nichts mit Sado-Maso zu tun! BDSM heisst: Best Damn Songs and Music. www.50shadesthemusical.com

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Reisen

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Bombastisches Panorama: Skyline von Singpur mit dem Hotel Marina Bay Sands (l.), den Wolken kratzern und dem Riesenrad.

Geburtsort eines berühmten Drinks – und Todesort des letzten wilden Tigers in Singapur: Raffles.

Spektakulärer Wurf: Shoppingmall ION Orchard mit Flagship-Stores von 15 edlen Marken.

Fotos: Thinkstock , Prisma, ZVG

Reich an bunten Details: Tempel Sri Veeramakaliamman in Little India.

Ruheoase im Grossstadtdschungel: Gardens by the Bay mit den Super Trees.

340 Meter lang, 200 Meter über der Erde: Pool des Marina Bay Sands mit seiner fantastischen Aussicht.

Gewusel in engen Gassen: Chinatown mit seinen zahlreichen Läden und Garküchen.

Singapur in 24 Stunden

Luxus, Kultur und moderne Architektur – bei einem Zwischenstopp auf dem Flughafen Singapur heisst es: Ab in die Stadt. Nur schon wegen eines legendären Cocktails. Text: Simone Wasserfallen

Paradox: Mitten in Asien starten wir den Tag mit einem bittersüssen arabischen Kaffee. Kampong Glam, das arabische Viertel, ist ein zweistöckiges Paradies ostereifarbener Häuser inmitten verglaster Wolkenkratzer. Eine Welt für sich, die morgens noch ruhig ist. Unsere Erkundungstour beginnen wir in der Sultan-Moschee mit ihrer imposanten Kuppel. In den kleinen Läden in der Haji Lane shoppen wir glitzernden Schmuck und freakige T-Shirts. Von Arabien geht es weiter nach Indien. In Little India verschmilzt die Vielfalt des Subkontinents in einem einzigen Stadtviertel. In den Gassen sind die Menschen ebenso dicht gedrängt wie die Figuren auf dem farbigen Torturm am Tempel Sri Veeramakaliamman. Ein Priester drückt uns einen Farbklecks zwischen die Augen. Gesegnet besuchen wir den nächsten Laden: In der Parfümerie Ja-

mal Kazura Aromatics lassen wir uns unser eigenes Parfüm mixen. www.jamalkazura.com

Statt des Mittagessens gönnen wir uns Feuer, Wasser, Luft und Erde in Form einer Wellness-Massage im luxuriösen Willow Steam Spa des Fairmont Hotels. Herrlich! www.fairmont.com

Singapurs zwei Kilometer lange Orchard Road ist die berühmteste Shoppingmeile Asiens. Hier ist alles gross, flippig, pompös. Die neuste und architektonisch kühnste Shoppingmall ist die ION Orchard mit ihren 15 Flagship-Stores von bekannten Marken wie Prada, Dior oder Dolce & Gabbana. www.ionorchard.com Mittlerweile wird die schwül-warme Tropenhitze fast unerträglich. Abkühlung bringt der künstliche

Nebelwald in der Top-Attraktion Gardens by the Bay. Im Cloud Forest, dem grössten Glashaus der Welt, stürzt ein künstlicher Wasserfall 35 Meter in die Tiefe und taucht die nachgebildete Welt in erfrischende Kühle. Eindrucksvoll sind die künstlichen 25 bis 50 Meter hohen Super Trees, die Regenwasser und Sonnenenergie sammeln und nachts in den unterschiedlichsten Farben funkeln.

Zum Znacht reisen wir nach China. Wenn es dunkel wird, haben die Garküchen in Chinatown Hochbetrieb. Hier brutzeln Pekingenten, Schweinefleisch süsssauer und Hunderte unbekannte Leckerbissen in den Woks.

Nahe am Äquator geht die Sonne früh unter. Unseren Sundowner geniessen wir 200 Meter oberhalb der Stadt! Über die drei Türme des weltberühmten Hotels Marina Bay Sands spannt sich eine 340 Meter lange Dachterrasse in Form eines Ozeandampfers mit Aussichtsplattform, Garten und dem höchsten Swimmingpool der Welt. Das Singha-Bier mit Blick auf das erwachende Lichtergefunkel schmeckt köstlich.

Nach Hochhausdschungel und künstlichen Welten ist es Zeit für Tradition und Geschichte in Form von Gin, Cherry Brandy, Cointreau und Co. Bartender Miko mixt den legendären Drink: den Singapur Sling. Erfunden wurde der süsse Cocktail vor 100 Jahren in der Long Bar des Luxushotels Raffles, das heute noch zu den besten Hotels der Welt zählt. Das Haus und seine Geschichten sind legendär. «Hier in der Long Bar wurde um 1900 der letzte wilde Tiger Singapurs getötet», erzählt Miko. Nach ein paar Singapur Sling wollen wir ihm gerne glauben.

www.marinabaysands.com

www.raffles.com

www.gardensbythebay.com.sg

Stadt der Löwen Eine Stadt – ein Land. Singapur ist gerade mal so gross wie das Appenzellerland. 5,5 Millionen Menschen leben auf dem Eiland am Südzipfel Malaysias. Ihre strategische Lage an der Strasse von Malakka, eine der wichtigsten Schiffsrouten der Welt, machte die Stadt Anfang des 19. Jahrhunderts zur Boom-City – bis heute: Singapurs Wirtschaft spült unermesslichen Reichtum ins Land. Seit der Geschäftsmann Thomas Raffles 1819 die Insel für England einheimste, zogen Menschen aus China, Indien, Arabien und Malaysia nach Singha Pura – die Stadt des Löwen. Ein Besuch in Singapur ist somit auch ein Einblick ins restliche Asien. In Singapur herrscht Sauberkeit und Ordnung. Dies macht es für AsienNeulinge zur idealen Destination. Hinkommen: Singapore Airlines fliegt täglich mit dem A380 von Zürich nach Singapur. www.singaporeair.com

Diese Apps und Bücher bringen Ihnen die Welt näher Für Citytraveller. Die App «Time-

out London» bringt die besten Veranstaltungstipps aufs Smartphone. Für iPhone, iPad und Androide, gratis. Wann findet die nächste Aufführung im Globe statt? Im wöchentlichen Londoner Veranstaltungsmagazin «Timeout», mittlerweile in vielen Weltstädten verfügbar, finden sich alle Musik- sowie Theatershows, Partys und Liveacts, unterteilt nach diversen Kategorien. Theater- und Restaurantkritiken runden das Programm ab. Die mobile Version beinhaltet die Highlights der Millionenmetropole in englischer Sprache.

Für Geschichtsfreaks. Die

«UNESCO World Heritage»-App ist der unverzichtbare Begleiter für Geschichtsinteressierte. Für iOS, 3 Franken. Diese App umfasst die wichtigsten Informationen zu den insgesamt 981 UNESCO-Welterbestätten in 160 Ländern. Das Ganze wird ergänzt durch mehr als 800 Fotos. Die Highlights können nach Kategorien, Ländern oder Regionen gesucht werden. Eine OfflineKarte zeigt die nächstgelegene Welterbestätte an. Wer mehr lernen möchte, kann mit der RandomFunktion zufällig durch die UNESCO-Welt surfen.

Für Robinson-Crusoes. Das Buch

«Die Inseln des Mittelmeers» gibt einen einzigartigen Überblick über alle Mittelmeer-Inseln. Mare Verlag. 416 Seiten. 44.90 Franken. Von mutterseelenallein bis übervölkert, von abgeschiedener Ruheoase bis Party-Metropole: Die unzähligen Inseln des Mittelmeers bieten für jeden Geschmack das Passende. Doch welche Insel soll es sein? Wo gibt es gute Campingplätze oder Sternerestaurants? Im Buch «Die Inseln des Mittelmeers» werden alle Eilande beschrieben, 300 Karten und 250 Fotos vervollkommnen das Angebot.

Für Literaten. Die neue Reihe «Meri-

an erzählt» vereint die Lust am Reisen mit der Faszination für gute Geschichten. Hoffmann und Campe Verlag. 224 Seiten. 27.50 Franken. Seit 65 Jahren macht das Reisemagazin Merian Städte, Regionen und Länder in spannenden Geschichten und Reportagen lebendig. Die neue Reihe «Merian erzählt» fasst die literarischen Schätze der Verlagsgeschichte zusammen und ist ideal als Reisevorbereitung oder zum Schwelgen. Erschienen sind bisher folgende Ausgaben: Toskana, Paris, Mallorca, München und Berlin. Weitere sind in Planung.


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Reisen

Fotos: ZVG

Disentis GR: Campieren mit 4 Sternen und Naturbadesee.

Ferien im Freien

Platz da!

Ob mit Caravan oder im Zelt: Die Schweiz ist gesegnet mit herrlichen Campingplätzen. ReiseBlick zeigt Ihnen, wo Sie die Heringe besonders schön versenken können. Text: Christian Bauer

Für Wandervögel Samedan GR

Klare Bergluft und die majestätische Bergketten rundum – da ist der 3-Sterne-Campingplatz Punt Muragl, im Herzen des Oberengadins, perfekter Startpunkt für Ausflüge zu Fuss, zu Pferd oder mit dem Fahrrad. In der Umgebung locken aber auch Tennis, Minigolf, Reiten, Baden, Klettern und vieles mehr. Und wer als Ausgleich etwas Luxus sucht: St. Moritz mit seinen Reichen und Schönen ist ein Katzensprung entfernt. Es sind auch Wohnwagen mietbar. Extras: Kinderspielplatz, Aufenthaltsraum, TV-Zimmer, Tischtennis, Boccia, Unterhaltungsprogramm, Dart- sowie Armbrustturniere, Grillabende und Risottoplausch. Preis: HS 55 Fr./NS 42 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

Interlaken BE

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Von hier aus kann man 3000er bezwingen – oder sie bei einem Panoramaflug aus dem Heliko-

pter bestaunen. Interlaken ist das Tor zur faszinierenden Bergkulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau und bietet ein schier grenzenloses Freizeitangebot. Der 3-Sterne-Platz mit internationalem Flair liegt direkt am Ufer der Aare zwischen Brienzer- und Thunersee und hat auch Zimmer im Angebot. Extras: Aufenthaltsraum, Spielplatz, Sportplatz, Bike- und Kajakvermietung, Tischtennis und Badegelegenheit. Preis HS 61 Fr./NS 48 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

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Wasserspielplatz und die Möglichkeit, Gold zu waschen. Für Camper ohne eigene Ausrüstung stehen Zeltbungalows oder Mietwohnwagen zur Verfügung. Extras: Unterhaltungsprogramm, Aufenthaltsraum, Kinderspielplatz, Badesee mit Sandstrand, Wasserspielplatz, Goldwaschen, Tischtennis. Preis: Zelt für Familie mit zwei Kindern HS 65 Fr./NS 45 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

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Für Familien Disentis GR

Der 4-Sterne-Campingplatz liegt abgelegen im Surselvatal an einem Naturbadesee inmitten von Bergen, Fichtenwäldern und Wanderwegen. Der gemütliche, ruhige Platz ist idealer Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten wie Wandern, Biken, Gleitschirmfliegen oder Klettern. Für die Kleinen bietet der Platz einen grosszügigen

In Flaach ZH bekommen die Camper den Rhein gleich dazu: Ein Erlebnisparadies für Badenixen, Kanufahrer und Wanderer!

Lugano Muzzano TI

Der 4-Sterne-Campingplatz liegt direkt am Luganersee und ist ein Paradies für Familien mit kleinen Kindern. Der Nachwuchs geniesst Schwimmbad, Planschbecken, Kletterwand, Spielplatz sowie (in der Hochsaison) den Kids-Club mit umfangreichem Animationsprogramm. Ausserdem fährt in den Sommermonaten eine kleine Tschu-Tschu-Bahn durch das Gelände – ein Riesenspass. Der See bietet alle erdenklichen Wassersportaktivitäten und das nahe Lugano das entsprechende Cityfeeling.

Extras: Kinderspielplatz, Schwimmbad, 200 Meter langer Strand, Tischtennis, Tennis, Boccia, Sportplatz. In der Hauptsaison: Schwimmwettbewerb, Zeichenwettbewerb, verschiedene Sportturniere. Preis: HS 83 Fr./NS 64 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

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Für Stadt-Flanierer Genf

Während am anderen Seeufer in Genf Politikerköpfe rauchen, entspannt man hier sorglos im Schatten der Trauerweiden am See. Dieser 5-Sterne-Platz mit Strand und Bootsplätzen ist idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die MultikultiMetropole, an den Genfersee oder ins nahe Frankreich. Im Freibad nebenan kann man die Zeit vergessen, und im eigenen Restaurant kann man die Tage herrlich schön ausklinge lassen. Der Platz hat auch Hütten und Wohnwagen im Angebot. Extras: Kinderspielplatz, Tischtennis, Planschbecken, See mit


Reisen Strand, Floss, Gartenschach, Boccia, Velovermietung, Unterhaltungsprogramme mit Musik, Aufenthaltsraum und Duschen am Strand. Preis: HS 81 Fr./NS 58 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

Scuol GR: Wanderer und Biker geniessen die Engadiner Naturwelt.

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Solothurn

Der 4-Sterne-Platz am Stadtrand von Solothurn liegt direkt an der Aare – rundum nichts als Natur. Die Barockstadt mit ihren gepflasterten Gassen, historischen Bauten und Strassencafés ist zu Fuss, per Velo oder per Boot zu erreichen. Zudem warten im nahen Sportzentrum Freibad, Fitnesscenter und Tennisplatz. Neu sind neben den Hütten und Mini-Lodges auch Safari-Zelte, Tipis, Gruppenzelte, Jurten oder sogar Zirkuswagen zu mieten. Extras: Spielwiese, Kinderspielplatz, Strand, Hafenanlage mit Gästeplätzen, Bootsvermietung, Velo-/Elektrovelovermietung, Tischtennis, regelmässige Bootsfahrten, Unterhaltungsprogramm, Grillabende mit Musik, Aufenthaltsraum. Preis: HS 68 Fr./NS 55 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

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Thunersee BE

Hier schaut man aus der Röhre: Auf dem 4-Sterne-Platz kann man in den röhrenförmigen Swiss Tubes übernachten und die Aussicht auf den Thunersee und die Bergwelt geniessen. Der Campingplatz mit eigenem Strand liegt nur wenige Busminuten von der Altstadt von Thun entfernt. So könnte der Tag aussehen: Am Vormittag flanieren und shoppen im Städtchen, nachmittags etwas Wassersport und dann gemütlich dinieren im eigenen Restaurant. Extras: Unterhaltungsprogramm, Gokarts, Tischtennis, Kiesstrand, Angeln, Wasserski, Bootsplätze und Spielwiese. Preis HS 65 Fr./NS 48 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

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Für Wasserratten  

Flaach ZH

Garantiert kein R(h)einfall: Der 4-Sterne-Campingplatz liegt direkt am Rheinufer, eingebettet im Naturzentrum Thurauen mit seiner einzigartigen Auenlandschaft. Der Fluss bestimmt das Erlebnisprogramm: Baden, Kanufahren, Fischen oder Velound Wandertouren entlang des Ufers. Kulinarisch ist die Region für ihren Wein und Spargel berühmt, beides steht auch im Campingrestaurant auf dem Menü. Das grosse Schwimmbad mit Rutsche und Sprungbrett ist nicht nur für die Kleinen ein Highlight! Es können auch Zeltbungalows gemietet werden. Extras: Unterhaltungsprogramm,  Velo-/Elektrovelovermietung, Kinderspielplatz, Schwimmbad mit Wasserrutsche und Planschbecken, Badegelegenheit im Rhein, Sportplatz, Grillstelle, Tischtennis und Tischfussball. Preis: HS 65 Fr. / NS 48 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

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eller Aufenthaltsraum mit vielen Spielgeräten für Kinder, Kajak- und Stand-up-Paddle-Vermietung, Planschbecken und Tischtennis. Preis: HS 65 Fr./NS 45 Fr. Familienfaktor: Naturfaktor: Actionfaktor: Ruhefaktor:  

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Scuol TI In Meride TI geniessen Romantiker lauschige Stunden im Grünen.

Gordevio TI

Lugano: Riesenspass für Kinder mit der Tschu-tschu-Bahn.

Türkisklares Wasser und bewaldete Berge: Hier spielt die Natur die Hauptrolle. Der 4-SterneNaturcampingplatz liegt direkt am Ufer der Maggia – die perfekte Einladung zum Baden, Klippenspringen und Kanufahren und zu allerlei OutdoorAktivitäten. Auf dem Platz gibts sogar ein beheiztes Schwimmbad mit Unterwasser-Massagedüsen. Ascona und Locarno locken zum Tagesausflug. Auf dem Platz können auch Wohnwagen gemietet werden. Extras: Kinderspielplatz, Schwimmbad mit Solarheizung, Planschbecken, Wasserspiele, Strand, Tischtennis, Boccia, Aufenthaltsraum, TV-Zimmer, Unterhaltungsprogramm mit Musikabenden und Restaurant. Preis: HS 80 Fr./NS 52 Fr.

programm (nur in der Hochsaison), Tischtennis, Aufenthaltsraum, TV-Zimmer sowie Spielund Sportplatz. Preis: HS 55 Fr./NS 45 Fr.

Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

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Interlaken Bönigen BE

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Abseits der Hektik der Touristenhochburg Interlaken liegt direkt am Brienzersee der 4-Sterne Campingplatz Interlaken Bönigen. Der See und die umliegenden Berge könnten romantischer kaum sein. Im benachbarten Seebad kann man gemeinsam im Wasser planschen oder mit dem Pedalo auf Tour gehen. An Ausflugsmöglichkeiten fehlt es in dieser Region wirklich nicht. Ein Tipp für Verliebte: Mit dem Pferdewagen der Lütschine entlang nach Wilderswil. Auf dem Campingplatz können auch Wohnwagen gemietet werden. Extras: Kinderspielplatz, spezi-

Der ruhige 4-Sterne-Campingplatz liegt inmitten der erholsamen Engadiner Naturwelt. Der Blick auf die sonnenfunkelnden Bergspitzen, wenn man noch etwas verschlafen aus dem Zelt blinzelt, weckt die Lebensgeister mindestens so schnell wie jeder Espresso! Nach ausgiebigen Wanderungen besänftigt man die müden Waden im Thermalbad «Engadin Bad Scuol», dort gibts gebührende Entspannung für Körper und Seele. Die Umgebung bietet viel: das historische Dorf Scuol mit liebevoll gepflegten Engadiner Häusern, schöne Wander- oder Bike-Wege zu den Unterengadiner Terrassendörfern oder in den Schweizer Nationalpark, und abenteuerliche Rafting-Touren für die Mutigen. Extras: Kinderspielplatz, Tischtennis, Tennis, im Winter auf Wunsch Pferdeschlittenfahrten und echtes Scuoler Mineralwasser zum Probieren! Preis: HS 65 Fr./NS 48 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

Preise für 2 Erwachsene, 2 Kinder und ein Zelt, exkl- Kurtaxe, www.tcs.ch Anzeige

Salavaux VD

Wie am Meer: Der lange, natürliche Sandstrand am Murtensee ist das Highlight dieses 4-Sterne-Campingplatzes und ist ideal für Familien mit kleinen Kindern. Wasserratten toben sich auf dem See bei allerlei Wassersportaktivitäten aus, und nicht minder hitzig geht es bei den Jassturnieren und beim Bogenschiessen zu und her. Die Umgebung des Drei-Seen-Landes lässt sich auf Naturlehrpfaden, per Velo oder per Ausflugsdampfer entdecken. Auch hier gibt es Hütten und Wohnwagen zu mieten. Extras: Unterhaltungsprogramm, Aufenthaltsraum, TVZimmer, Velovermietung, Kinderspielplatz, Wasserspielplatz, Tischtennis, Boccia, Bogenschiessen, Restaurant. Preis: HS 78 Fr./NS 55 Fr. Familienfaktor Naturidylle Action Ruhe

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Für Verliebte  

Meride – Mendrisio TI

Romantik pur! Hier versteckt sich ein perfekter Ort für verliebte Stunden zu zweit: Der kleine, charmante 4-SterneCampingplatz ist gemäss TCS ein Geheimtipp und auch in den Sommermonaten eher ruhig und gemütlich. Durch das grüne Gelände schlängelt sich ein Bach, und im Tessiner Grotto lässt sich romantisch dinieren. In der Umgebung entzücken typische, malerische Tessiner Dörfchen und verschlungene Wanderwege. Im nahen Fossilienmuseum des Unesco-Weltkulturerbes Monte San Giorgio gibts sogar etwas Weiterbildung dazu. Extras: Kinderspielplatz, geheiztes Schwimmbad mit Planschbecken, Unterhaltungs-

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Reisen

CampingChampions

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NEWS SCHWEIZ

Dampf-Festival 2014 in Blonay-Chamby

Zelten wie die Könige Sie sind cool und machen Ferien unter freiem Himmel erst richtig komfortabel – Gadgets, die jeden Campingmuffel verstummen lassen. Text: Meret Boxler

Wer fürs Pfingstwochenende noch keine Pläne hat, dem sei das Dampf-Festival 2014 ans Herz gelegt. Vom 7. bis 9. Juni lädt in der Parkanlage der Museumsbahn von Blonay-Chamby im Waadtland eine zauberhafte Welt in herrlich nostalgischer Atmosphäre. Für Gross und Klein geeignet! Alle Fahrpläne und weitere Infos auf: www.blonay-chamby.ch.

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Mit der Nati an der WM in Brasilien mitfiebern

1 -1 - Falt-Eimer mit Deckel Braucht lächerlich wenig Platz, ist leicht und macht Wasserholen zum Kinderspiel: Dieser Silikoneimer schaff t 7,5 Liter aufs Mal und lässt sich nach Gebrauch vollständig zusammenfalten. Den Collaps-Eimer gibts ab 31.90 Franken.

5 bige Runde mit 180 cm Durchmesser ist aus waschbarem Fallschirmstoff und macht einfach jedes Picknick schöner. 178 Franken. www.galaxus.ch

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-2 - Blickfang-Zelt Täuschend echt, wie die Schafe vom Überzelt blicken, oder? Und Sie haben das Wassermelonenzelt noch nicht gesehen! Ob Backsteinmotiv oder Batikmuster – so wird Ihr Zelt garantiert zum Design-Statement. Erhältlich ab rund 600 Franken.

Jetzt kommen die Designzelte: Da gucken echte Schafe garantiert blöd aus der Wolle!

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-3 - Mückenschutz-Armband Schleppen Sie noch Sprays, Kerzen und Lotionen mit? Nicht doch – Moskitoschutz trägt man jetzt am Handgelenk und ist damit erst noch 30 Tage lang geschützt. Mit ätherischen Ölen macht «ParaKito» bestechend einfach unbestechlich – wortwörtlich! Ab 19.60 Franken.

tungen. «Into The Wild – Die Outdoorküche» von den Autoren Einarsson, Franke und Lindström gibts ab 32.90 Franken.

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-4 - Outdoor-Kochbuch Zart gegartes Poulet aus dem Erdloch? Flammkuchen aus dem selbstgebauten Lehmofen? Wurst, hausgemacht mit eigenhändig gebrautem Bier dazu? Das Wunderbuch liefert Selbermachern und Naturliebhabern die perfekten Rezepte gleich mit leicht verständlichen Bauanlei-

-5 - Dreibein-Grill Stahlgestänge mit Ketten und Rost, das aus Zeltköchen Gourmets macht. Mit links zaubern Sie Wikingerpfannen, Gulaschkessel oder Grilladen über dem Feuer, Cowboy-Feeling inbegriffen! Knapp 3 Kilo schwer, stabil und einfach aufzubauen. Gibts ab 49 Franken. www.campz.ch

3 -6 - Picknickkorb für zwei Tischlein, deck dich! Zwei, drei Handgriffe reichen, und dieser Weidenkorb verwandelt Wiesen in stilvolle Picknickplätze. Handlich verstaut haben Sie feines Geschirr, Besteck, Weingläser und edle Tischwäsche immer dabei, sogar Flaschenkühler, Kühltasche und Salzstreuer sind drin. Ab 298 Franken. www.inspiriertwohnen.ch

-7 - Picknick-Decke Kordel auf, und aus dem Tragsäckli wird eine Decke: Die far-

-8 - Hand-Espresso-Set Ein kleines Wunderding erlöst die Kaffeeliebhaber unter den Campern vom Pulverkaffee-Brühen und macht exquisiten EspressoGenuss auch unter freiem Himmel möglich. Manuell wird am Handgerät Druck erzeugt, der dann das heisse Wasser über ein Espresso-Pad drückt. Nur schon das Schäumchen entzückt! Das «Handpresso Wild Outdoor Set» ist handlich klein, wiegt 1,5 Kilo und bietet Pads, Maschine und sogar vier Tässchen! Ab 199 Franwww.vakuumshop.ch ken.

Die Fussball-WM 2014 in Brasilien ist nicht mehr weit. Für dieses sportliche Highlight haben sich Maag Music & Arts AG und Hiltl ein Public Viewing der besonderen Art einfallen lassen und übertragen sämtliche 64 WM-Spiele live in die Industriehallen! 5000 Fans können dabei sein, mitfiebern und mitfeiern, und mit kühlem Bier und GrillSpezialitäten ist auch fürs leibliche Wohl gesorgt. www.maaghalle.ch

Swiss lockert die Regeln bei Tablets & Co

Nun erlaubt auch die Schweizer Fluggesellschaft den Gebrauch elektronischer Geräte an Bord. Die Swiss betont jedoch, dass sich die Tablets und Smartphones im Flugmodus befinden und die Wirelesssowie Bluetooth-Funktionen deaktiviert bleiben müssen. Während des Flugs gibt sie den Mobiltelefonen, Tablets und E-Readern grünes Licht – die grösseren Geräte sind aber bei Start und Landung nach wie vor auszuschalten und zu verwww.swiss.ch stauen.

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Der beste Deal für die 25. Afro-Pfingsten

Auf Fans der Winterthurer AfroPfingsten wartet dieses Jahr ein einmaliges Angebot: Das Tourismusbüro bietet Festivalbesuchern und Gästen vom 5. bis 8. Juni eine Hotel-Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück sowie einen 1-Tages-Festivalpass für 131 Franken. Das Angebot kann bis drei Tage vor Anreise gebucht werden. www.winterthur-tourismus.ch

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Fotos: ZVG

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Montreux Sundance Festival zum Spezialtarif

Wer schon immer zu den Songs der Kult-DJs Martin Garrix, David Guetta oder Steve Aoki mittanzen wollte, hat am Sundance Festival die ideale Gelegenheit dazu. Das Party-Package der achten Ausgabe des Sundance beinhaltet eine Übernachtung im Hotel inklusive Frühstück und 30% Ermässigung pro Person und Abend für einen VIP-Eintritt. Das Angebot umfasst die Option für einen Late Check-out bis 15 Uhr, die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mit einer Montreux Riviera Card und weitere attraktive Preisermässigungen. Das Angebot ist verfügbar für folgende Daten: 28. Mai, 31. Mai sowie 7. und 8. Juni 2014. www.montreuxriviera.com


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Reisen

Vitaminspritze für den Osten Äpfel, Klöster, Trachten: Eine Schweizer Bank promotet die Ostschweiz im grossen Masse. Ein Glücksfall, wie der Blick in andere Regionen zeigt. Text: Christian Bauer

Hurtigruten Norwegen vom Spezialisten. Die schönste Seereise der Welt entlang der norwegischen Küste

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Fotos: swiss-image

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2015

ereits zum dritten Mal schicken die Raiffeisenbanken ihre Mitglieder auf Schweizer Reise. Zu einmaligen Vorzugspreisen! Nach Graubünden, Genf, dem Berner Oberland, dem Wallis und den Schweizer Pärken können die Mitglieder nun die Ostschweiz bis 30. November zum halben Preis erkunden: also die beiden Appenzell, die Ferienregion Heidiland, das Glarnerland, den Oberen Zürichsee, Schaff hausen, St. Gallen-Bodensee, den Thurgau und das Toggenburg. Kaum eine andere Region des Landes hat Besuchern so viele Attraktionen und Aktivitäten zu bieten: Badeferien am Bodensee, Berggenuss im Glarnerland, Brauchtum im Appenzell oder 1000-jährige Kulturgeschichte in St. Gallen. Nun hoffen die Verantwortlichen auf einen Run. Auch Dr. Christoph Tobler, Präsident von Ostschweiz Tourismus, sieht in der Grossaktion eine Riesenchance. «Die Ostschweiz kann sich so als attraktives und vielfältiges Ferien- und Kurzreiseziel bekannt machen. Wir hätten gar nicht die Mittel, diese Power aufzubauen.» Diese Erwartungen sind berechtigt. Das zeigen die Zahlen der Raiffeisen-Aktion aus dem Jahr 2012 im Wallis deutlich. Damian Constantin, Direktor von Wallis Tourismus: «Durch die Aktion generierten wir total 138 500 Logiernächte.» Im Juli und August betrug der entsprechende Anteil zwischen 5 und 6 Prozent, im Herbst war er doppelt so hoch. «Damit konnten wir die Performance in der Nebensaison deutlich verbessern.» Die Aktion hat gemäss einer Studie des Tourismus

Observatoriums etwa 30 Millionen Franken Umsatz generiert. Übernachtungen in über 100 Hotels, Tickets für 13 Luftseilbahnen, Wanderferien: Die Mitglieder der Bank profitieren in der Ostschweiz von starken Rabattierungen, und die Tourismusbranche erfährt im Gegenzug grossen Zuspruch. Der Start (1. April) scheint geglückt. «Die Aktion ist gut angelaufen, viele Hotels melden erfreuliche Buchungszahlen», so Tobler. Ein Lichtblick! Denn wie viele Regionen litt auch der Ostschweizer Tourismus lange Jahre unter dem Preisdruck des nahen Auslands und dem Eurokurs. Zwar konnte die Branche 2013 in der Schweiz um 2,5 Prozent zulegen, die Ostschweiz blieb aber unter dem Schnitt. Diesen Rückstand könnte sie nun in einen Vorsprung verwandeln.

Sind parat für den Grossandrang: Alle Regionen der Ostschweiz hoffen darauf, dass die landesweite Aktion der Raiffeisenbanken ihnen möglichst viele Gäste zuhält.

2015/16

Offen für Besucher: Das berühmte Hotel über Luzern ist endlich wieder in Betrieb.

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Château Gütsch

Neues Leben im Schloss R E I S E N

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D

ie Türen zum Märchenschloss über dem Vierwaldstättersee stehen endlich wieder offen. Ganze elf Jahre lag das berühmte Hotel Château Gütsch wegen Konkurs im Dornröschenschlaf. Gäste sind willkommen, nicht nur zum Übernachten in einem der 27 Zimmer. Wer einen Blick in

die aufwendig gestalteten Räumlichkeiten werfen möchte, kann das auch in der Bar oder beim Dinner. Neuer Gütsch-Besitzer ist Alexander Lebedew, der Russe hat 35 Millionen Franken in das Wahrzeichen investiert. Die berühmte Suite mit FüsschenBadewanne und Eckturm ist darum neu nach ihm benannt.


Unesco-Welterbestätten in den

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Niederlanden

Wattenmeer

Wouda Dampfschöpfwerk Beemster-Polder

Schokland

Grachten Verteidigungslinie

Amsterdam

HOLLAND

Rietveld-Schröder-Haus

Hollands

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Fotos: Thinkstock (4), Prisma (1)

Kinderdijk-Mühlen

acht Höhepunkte

Königliche Eitelkeiten Die Niederlande sind flach. Wirklich? Die Entdeckungsreise zu den Unesco-Welterbestätten macht das Land am Meer zum verblüffenden Höhenflug und die Topografie zur Nebensache. Text: Meret Boxler

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Kinderdijk-Mühlen Die wohl bekanntesten Mühlen bestaunt man rund 15 Kilometer südöstlich von Rotterdam, auf einem dem Wasser abgerungenen Gelände, einem sogenannten Polder, zwischen zwei Seen. Willkommen in Kinderdijk, zu Deutsch Kinderdeich. Hier stehen 19 der charakteristischen Mühlen, die das stetig anfallende Wasser abpumpen und in den nahen Fluss leiten. Wahrlich ein Geniestreich! Als die Mühlen im 18. Jahrhundert gebaut wurden, waren sie die effektivsten Vorrichtungen, um den Boden urbar zu machen. Die Kinderdijk-Mühlen stehen seit 1997 auf der Unesco-Liste.

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Pflanzen Lebensraum. Im spektakulären Spiel von Ebbe und Flut wechselt diese Welt unbeirrbar das Gesicht – und lässt damit selbst Grossmäuler verwww.waddenzee.nl stummen.

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www.kinderdijk.nl

Schokland Stolz ragt die trockengelegte Insel mitsamt Leuchtturmruine aus der Landschaft der Provinz Flevo-

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land. Als erinnere sie sich daran, dass sie bis 1942 meerumspült war. Was die Pumpen freilegten, ist seit 1995 Unescowww.schokland.nl Welterbe. Grachten Amsterdams Kanalsystem macht die Stadt zum «Venedig des Nordens». Grachtentouren lassen Romantik aufkommen und zeigen ein technisch sowie planerisch geniales Netzwerk aus Kanälen und Strassen, das seit 2010 zum Unesco-Welterbe gehört. Im 17. Jahrhundert nahmen sich Stadtarchitekten dank dieses Wunderwerks Amsterdam zum www.amsterdam.info Vorbild.

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Rietveld-Schröder-Haus Seit 2000 ist dieser spezielle Kubus Teil des Unesco-Weltkulturerbes – als wohl einziges kleines Einfamilienhaus. Architekt Gerrit Rietveld schuf die baulich bis heute einzigartige Komposition aus Farben und Flächen 1924 in Utrecht.

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http://centraalmuseum.nl

Was da seit 5 Wattenmeer 2009 auf der Liste des Unesco-Welterbes steht, reicht über Landesgrenzen hinaus: Auf 9500 Quadratkilometern bietet das riesige deutsch-niederländische Feuchtgebiet Tausenden von Lebewesen und

Unesco Das Schönste, was Natur und Mensch je geschaffen haben – auf der

Unesco-Liste des Welterbes stehen derzeit weltweit 981 Bauwerke und Naturwunder in 160 Ländern. Genauer: 759 Kultur- und 193 Naturdenkmäler. Die Unesco verleiht

Beemster-Polder Im heutigen Beemster im Norden des Landes wurde im 17. Jahrhundert dank unzähligen Mühlen Meeresboden trockengelegt und so zum Polder gemacht. Als einer der ältesten erhielt der Beemster-Polder 1999 den Status als Unesco-Welterbe. Hier wurde dem Meer ein Gebiet abgerungen, das zur landschaftlichen Kunst geworden ist: keine einzige Kurve, dafür schnurgerade Strassen, dazwischen Weiden, Bauernhöfe, Dorfkirchen, Mühlen und Wassergräben. Die Region lebt von der Viehhaltung, und da ist natürlich auch der Käse nicht weit. Den echten

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Beemster Käse findet man übrigens am Markt von Alkmaar. www.beemster.net

Stellung von Amsterdam 135 Kilometer lang ist der Gürtel aus Forts, Schleusen, Kasernen und Deichen rund um Amsterdam, der ab 1881 gebaut und 1914 als Verteidigungslinie diente. Heute ist die frühere Stellung eine imposante Welt aus Landhäusern, Seen, Museen und Wasserwegen, die seit 1996 zum Unesco-Welterbe gehört.

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www.stellingvanamsterdam.nl

Dampfschöpfwerk Wouda Das 1920 erbaute Dampfschöpfwerk in Lemme ist das grösste der Welt und zudem das einzige, das noch funktioniert. Seit 1998 ist es Unesco-Welterbe und besticht mit Industriedesign vom Feinsten.

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www.woudagemaal.nl

den Titel Welterbe an Stätten, die einzigartig, authentisch, unversehrt sind – und kommenden Generationen entsprechend erhalten werden sollen. Der Titel beruht auf der von über 189 Staaten ratifizierten Welterbekonvention von 1972.


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25OmanGründe, zu besuchen

Ein Land wie aus 1001 Nacht: farbenfrohe Märkte, Kamelkarawanen und herzliche Menschen. In Oman verbinden sich ursprüngliche orientalische Magie und modernes Leben harmonisch.

Fotos: Thinkstock, ZVG

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Text: Christian Bauer

Muscat, die Hauptstadt des Sultanats Oman, ist die Ausgangsbasis für eine Entdeckungsreise durch das arabische Land. Mit seiner traditionellen Architektur ist die Millionenmetropole die bescheidenste Kapitale auf der Arabischen Halbinsel – vom Gigantismus anderer Golfstaaten keine Spur. Touristisch interessant sind die Altstadt Old Muscat und das nahe Matrah.

Prachtbau aus 300 000 Tonnen Sandstein auf einer vier Hektar grossen Fläche: Grosse Sultan-Qabus-Moschee.

Beste Qualität: Weihrauchbaum im Wadi Dawkah.

Old Muscat ist noch von der historischen Stadtmauer umgeben, deren Tore bis 1970 bei Sonnenuntergang geschlossen wurden. Heute sind aber auch in Oman moderne Zeiten angebrochen. Sinnbild dafür ist der neue Sultanspalast, in dem Sultan Qabus ibn Said Staatsgäste empfängt. Im antiken Stadthaus Bait al Zubair findet sich ein kleines völkerkundliches Museum. www.baitalzubairmuseum.com

Viel lebendiger geht es im Stadtteil Matrah zu. Hier finden sich Hotels, Restaurants und Cafés. Unser Tipp: ein abendlicher Spaziergang entlang der Uferpromenade, wenn die untergehende Sonne die nahen Berge golden färbt und im Hafen Fischerboote schaukeln und Kreuzfahrtschiffe vor Anker liegen.

Das Herz einer jeden arabischen Stadt ist der Souq, der Markt. Im Souq in Matrah fühlt man sich wie in einem orientalischen Märchen. Hier werden besonders schöne Mitbringsel feilgeboten, etwa traditionelles Kunsthandwerk oder Silberschmuck. Aussergewöhnlich sind die Krummdolche, die zur Standardausrüstung jedes Omaners gehören. Tipp: Am Eingang des Souq gibt es nach dem ausgiebigen Shopping erfrischende Shakes.

Das Sultanat Oman ist ein tief islamisches Land. Die Grosse Sultan-Qabus-Moschee in Al Ghubrah bei Muscat

ist ein Bauwerk der Superlative: 20 000 Gläubige haben hier Platz, der 70 × 60 Meter grosse handgeknüpfte Gebetsteppich ist mehrere Millionen Franken wert, und der acht Tonnen schwere Kronleuchter besteht aus mehr als tausend Swarovski-Kristallen. Gebührende Kleidung wird vorausgesetzt.

Modern, aber im Vergleich zu Dubai und Co. nicht protzig: Muscat. Duschen, Toiletten oder Restaurants gibt es meist nur bei Hotels. Der spektakulärste Strand in Oman ist der Mugsail Beach bei Salalah, der sich durch hohe Klippen, seine schiere Unendlichkeit und unzählige Flamingos auszeichnet. Tipp: Das kleine Restaurant vermietet romantische Strandhütten.

In der Region Dhofar im Süden Omans wächst der Bordeaux des Weihrauchs: Nirgendwo erreicht das gelbliche Harz die gleiche Qualität wie im wüstenhaften Wadi Dawkah bei Salalah. Hier stehen 60 000 Weihrauchbäume. Ab April kann man jeweils bei der Ernte zusehen. Übrigens: Die Bäume sind Teil des UnescoWeltkulturerbes.

In Oman kann man wie ein Sultan nächtigen. So bietet das legendäre Al Bustan Palace bei Muscat eine Mischung aus arabischem Baustil und ArtDeco-Elementen, während man sich im Chedi bei Muscat – es hat neuerdings einen Ableger in Andermatt UR – wie in einem arabischen Märchen fühlt. Wer es abgelegener mag, sollte das Bungalow-Resort Six Senses Zighy Bay auf der Musandam-Halbinsel wählen – ein Robinson-Paradies mit höchstem Luxus. www.ritzcarlton.com

www.ghmhotels.com www.sixsenses.com

Naturspektakel: Die grüne Meeresschildkröte legt im Juli am Strand von Ras al-Jinz ihre Eier.

Mitten in der Wüste liegt die Grenzstadt Al Ain. Die moderne Ortschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten entstand einst aus einer Oase, deren Überbleibsel heute noch als grosser Palmenhain inmitten von Al Ain existieren. Chaotisch und traditionell geht es auf dem Kamelmarkt zu, wo Last- und Rennkamele verkauft werden.

vor Ort und bewundern Sie den Sonnenaufgang. http://jebelshamsresort.com

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Oman ist ein Paradies für Naturfreunde. Die Küste des Indischen Ozeans lockt Taucher mit Schiffwracks und herrlichen Korallenriffen. Im Hadschar-Gebirge kann man nach Herzenslust klettern, wandern, paragliden, abseilen sowie Höhlen erkunden. Und natürlich ist die Wüste der perfekte Sandkasten für Kameltrekking und 4WD-Abenteuer. Die Hotels helfen bei der Organisation der Trips.

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In den Sharqiya Sands im Nordosten des Landes gibt es die ultimative Wüsten-Experience. Hier kann man auf Sand Ski fahren, unter dem Sternenhimmel übernachten, Kamele reiten oder mit einem 4WD seine Fahrkünste testen. Tipp: Das 1000 Nights Camp bietet BeduinenErfahrung in ansprechend luxuriösen Zelten.

www.visitabudhabi.ae

Kamelrennen sind in der arabischen Welt Nationalsport. Die berühmtesten Rennen in Oman werden in Al Fulayj im Norden des Landes durchgeführt. Das träge Aussehen der Tiere täuscht: Die schnellsten Kamele erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h. Im benachbarten Barka finden von November bis April unblutige Stierkämpfe statt. Von Omans höchstem Berg, dem 3000 Meter hohen Jebel Shams, hat man eine herrliche Sicht auf das karge Land. Das Highlight ist der Blick in das 1000 Meter tiefe Tal Wadi Ghul – den Grand Canyon Arabiens. Der Gipfel des Berges ist mit Offroadern über eine holprige Piste zu erreichen. Unser Tipp: Übernachten Sie

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www.1000nightscamp.com

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Wo Meer auf Sand und Berge triff t, sind traumhafte und menschenleere Strände garantiert. Aber: Annehmlichkeiten wie

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Oman ist ein Schlaraffenland für Tierliebhaber. Bei einer Bootstour kann man oft Delfine und zuweilen Wale beobachten. Das absolute Highlight ist aber die grüne Meeresschildkröte. Sie lässt sich am besten am Strand von Ras al-Jinz bewundern. Im Juli ist Hochsaison für die Eiablage. Nur mit geführter Tour möglich. www.rasaljinz-turtlereserve.com

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In Oman gibt es etwa 500 Burgen und Festungen. 1987 wurde die Festung Hisn Tamah in der Oasenstadt Bahla von der Unesco als Weltkulturerbe geadelt. Die aus getrockneten Lehmziegeln erbaute Festung ist ein gewaltiges Beispiel arabischer Wehrarchitektur. Souvenir-Tipp: Bahla ist berühmt für seine Töpferwaren.

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Das Gouvernement Dhofar im Süden Omans ist im Sommer ein Regenparadies in der Wüste: der Khareef, der SüdwestMonsun, bringt Regen, Nebel und einen grün-bunten Pflanzenteppich. Die beste Reisezeit ist September, wenn die Berge grün sind, das Wetter aber wieder trocken ist. Die regionale Hauptstadt Salalah besitzt ein sehenswertes Weihrauchmuseum und einen Weihrauch-Souq.

Verborgene Welt: Für Wassersportler ist der Indische Ozean vor der Küste Omans ein Paradies.


Reisen

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Zeitzeugen: In Oman gibt es rund 500 Festungen und Burgen – teilweise aber nur als Ruinen.

den Teller kommen Rind, Lamm, Ziege und Kamel. Nur Mut, wenn man von den gastfreundlichen Omanern zu einem traditionellen Essen eingeladen wird. Nicht vergessen: Man darf nur die rechte Hand zum Essen benutzen!

Traditioneller Handschmuck: Mit dem Pflanzenextrakt des Hennastrauchs bemalen viele Frauen in Oman ihre Hände. Touren können im Hauptort Khasab gebucht werden.

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Sich fühlen wie ein Schiff brüchiger auf einem (fast) einsamen Eiland: Die hügelige Insel Masirah an der Ostküste liegt fern der Touristenströme und ist von romantischen Stränden gesäumt, die lediglich per Geländewagen erreichbar sind. Tipp: Am Strand zu campen, verschaff t einem das perfekte Robinson-Feeling.

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Im Hinterland erstrecken sich die Ausläufer der Rub al Khali, der grössten Sandwüste der Welt. Eine Exkursion in die Ödnis ist ein unvergessliches Erlebnis. Hotels organisieren Trips.

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Absolutes Highlight der isolierten MusandamHalbinsel im Norden Omans ist eine Fahrt entlang der zerklüfteten Küste mit einer Dhau, einem traditionellen Holzboot. Die tiefen Einschnitte erinnern an norwegische Fjorde. Delfine begleiten das Boot, zur Mittagszeit wird fangfrischer Fisch grilliert – herrlich.

Zu den schönsten Naturerlebnissen Omans gehören sogenannte Wadis – ausgetrocknete Flussbette, die bei Regen zu reissenden Strömen werden. Eines der schönsten Wadis ist das Wadi Shab bei Sur. Zwischen steilen Felshängen finden sich hier, von Palmen umrankt, türkisgrüne Pools, in denen man herrlich schwimmen kann. Mutige nutzen die hohen Felsen als Sprungbrett.

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Kardamom, Koriander, Cumin: Die arabische Küche ist reich an herzhaften Gewürzen. Wer sich auf landestypisches Essen einlässt, kann seinen Geschmacksknospen zu ungeahnten Höhenflügen verhelfen. Auf

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«Marhaba, is mee Christian – hallo, ich heisse Christian». Arabisch ist eine faszinierende und schöne Sprache. Während man die grundlegenden Phrasen leicht auf der Strasse aufschnappt, ist Hocharabisch eine hochkomplexe Angelegenheit. Das Polyglot Institut in Ruwi bietet achtwöchige Kurse an. www.polyglot.org

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Zu den schönsten Orten des Landes zählt die Bergoase Nizwa im Hadschar-Gebirge. Von hier aus kann man eine spektakuläre Landschaft erkunden. Aber auch die Stadt hat einiges zu bieten. Etwa die Sultan-QabusMoschee, eine restaurierte Festung oder einen lebendigen Souq. Am schönsten ist der chaotische Viehmarkt am Freitag. Tipp: In Nizwa gibt es schönen Silberschmuck.

Wilder Ritt: Kamelrennen sind in Oman und anderen arabischen Ländern Nationalsport.

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Wie ein Schwalbennest klebt das Örtchen Misfah bei Nizwa am Berghang. Das Dorf liegt teilweise in einer DattelpalmenOase, die noch traditionell bewässert wird. Hier erhält man einen Eindruck von der traditionellen Lebensweise. Im Misfah Old House kann man in einem alten Lehmhaus übernachten.

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Die meisten Touristen besuchen Salalah im Süden des Landes mit dem Flugzeug. Kein Wunder, liegt die Stadt doch 1000 Kilometer von Muscat entfernt. Indes: Die Autofahrt nach Salalah über den Highway 31 lohnt sich. Hier gibts nichts als unendliche Weite. Und gerade darum ist der Trip eine besondere Erfahrung.

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In der Nähe Nizwas liegt die Tropfsteinhöhle Al Hoota. Eine Tour führt zu einem unterirdischen See, in dem blinde Fische leben. Die Höhle ist momentan wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, soll aber demnächst wieder öffnen.

Lädt mit seinem türkisblauen Wasser zum Bade ein: Wadi Bani Khalid.

www.alhootacave.com

Oman: Wo Gold an Bäumen wächst Das Sultanat Oman steht im Schatten seiner protzigen Nachbarn, den Vereinigten Arabischen Emiraten mit der Megacity Dubai und dem aufstrebenden Katar. Das liegt auch daran, dass sich das Land erst ab 1970 dem Westen öffnete. Und daran, dass hier nicht so viel Öl aus dem Wüstensand spru-

delt wie sonst in der Region. Dabei ist Oman seit Jahrhunderten in Europa präsent: in Form kleiner, gelblicher Harzklumpen – Oman zählt zu den bedeutendsten und qualitativ besten Weihrauchproduzenten der Welt. Einst, als Weihrauch in Europa mit Gold aufgewogen wurde, brachte der Han-

del damit unermesslichen Reichtum ins Land. Trotz seiner strategischen wichtigen Lage als Stützpunkt auf dem Seeweg nach Asien versank Oman durch isolationistische Politik lange in die Bedeutungslosigkeit. Mittlerweile ist das Land mit seinen drei Millionen Einwohnern

aber zur neuen Top-Destination am Golf avanciert. Touristen finden hier einen arabischen Staat, der noch viel von seinem ursprünglichen Zauber behalten hat. Oman bietet für jeden Geschmack das Passende: bezaubernde Strände, gewaltige Natur, luxuriöse Hotels, gelebte Traditionen und

eine lange Geschichte. Empfehlenswert ist eine organisierte Tour zu den Highlights des grossen Landes. Aber auch Individualreisende können sich mit einem Mietwagen leicht fortbewegen. Oman ist ein sicheres Reiseland. Wegen seiner starken islamischen Prägung sollte man aber einige

Verhaltensregeln beachten. Das schliesst vor allem Zurückhaltung im Umgang mit einheimischen Frauen sowie bedeckte Kleidung mit ein. Baden im Bikini wird nur an Hotelstränden gerne gesehen. Hinkommen: Direkt ab Zürich nach Muscat mit Oman Air. www.omanair.com


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