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AKTUELLES

Beim Bau von Stromund Gasleitungen ist die Überwindung großer Flüsse immer eine technische Höchst­ leistung. Dabei kommen Spezialkonstruktionen zum Einsatz, sogenannte Düker.

EIN PLUS

AN SICHERHEIT Zur optimalen Versorgung der Stadt mit ENERGIE haben die Stadtwerke auch 2017 wieder für mehr Sicherheit und STABILITÄT investiert. NETZAUSBAU

Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen des ZWW in Pöhla und am Becherberg wurden mehr als 700 Meter Kabel und 450 Meter Gasleitungen durch die Stadtwerke verlegt. Die Arbeiten am Becherberg für das Strom- und Gasnetz waren bereits im September abgeschlossen, zahlreiche Kunden konnten sich auch dort über neue Strom- und Gashausanschlüsse freu-

en. In Pöhla in Höhe des Mitteldorfes wurde zudem die alte Trafostation mit großem Baukörper durch eine neue, kompaktere und damit kleinere Trafostation ersetzt.

TECHNISCHE MEISTERLEISTUNG

Durch die Investitionsmaßnahmen von Porsche musste auch die Gasregelanlage verlegt werden, die sich auf dem ehemaligen KUKA-Gelände befand und die gesamte Stadt mit Gas versorgt. Um den neuen Standort der Gasregelanlage an der Robert-Koch-Straße zu erschließen, wurden hier knapp 500 Meter Gasleitungen verlegt – und ein sogenannter Düker (Druckleitung zur Unterquerung eines Flusses) von 37 Metern Länge ins Schwarzwasser eingehoben. Die Leitungsverlegung war schon im Sommer abgeschlossen, im Oktober wurden dann zwei neue Regelanlagen in Betrieb genommen. Die sichere Versorgung Schwarzenbergs mit Gas war natürlich zu jeder Zeit gewährleistet. 

Die Stadtwerke haben das alte Trafohaus in Pöhla durch eine kleinere Kompaktstation ersetzt.

MUTTERGLÜCK Viele Einsendungen erreichten uns mit Namensvorschlägen für das Schottische Hochlandrind im Tierpark Waschleithe, für das die Stadtwerke im Mai dieses Jahres die Patenschaft übernahmen. Eine Jury aus vier Stadtwerkemitarbeitern entschied sich schließlich für „Rosi“, eine Idee von Familie Mey aus Markersbach. Und das Beste: Rosi ist Mutter geworden! Am 26. Oktober 2017 brachte sie ein gesundes Kälbchen zur Welt. Schon am Tag ihrer Geburt stand die kleine Rinderdame auf wackeligen Beinen und trottet seitdem ihrer Mutter fleißig durch das Gehege hinterher. Laut Herrn Gerlach vom Tierpark Waschleithe brauchen weder Mutter noch Junges besondere Pflege. „Schottische Hochlandrinder sind genügsam. Außerdem hat die Rasse im Allgemeinen einen sehr guten Mutterinstinkt, Rosi kümmert sich liebevoll um ihr Kalb.“ Noch ist Muttermilch die hauptsächliche Nahrungsquelle für das Kälbchen, allerdings zupft es schon munter hin und wieder an ein paar Grashalmen. Wenn Sie Rosis Nachwuchs live erleben möchten, dann besuchen Sie doch den Tierpark Waschleithe – auch im Winter hat er täglich ab 9 Uhr geöffnet.

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EPROSA 04/2017  
EPROSA 04/2017  
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