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Jahrbuch 2010 Sportverein Herlazhofen

Triathlon


Was ich noch sagen wollte … Ein super Jahr 2010 liegt hinter uns.

Inhalt Vorwort des Chefs Die Wettkämpfe: Berichte und Bilder Zahlen und Fakten: Die Ergebnisse im Überblick Hallenbad Bad Wurzach: Kampf gegen die Schließung Trainingslager Mallorca: Wenn Triathleten reisen Gedächtnistraining: Gehirnoktober 2010 MTB-Tour: Saumäßig stark Der Triathlet im Winter: Schwimmen und Skaten Feste feiern: Geburten, Geburtstage, Hochzeiten Kraulkurs: Von Leuten, die es lernen wollen Termine 2011: Der Rahmenplan des SVH und die wichtigsten Wettkämpf in unserer Region

Impressum Idee und Verwirklichung: Rainer Mack Berichte: Evelyn Mauch und Werner Utz Fotos: Mitglieder der Triathlonabteilung, Bruno Kickner und Werner Hepp (Leutkircher Radsprint), privat Dieses Jahrbuch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Fehlende Berichte oder Bilder bitte an Rainer Mack (rainer@mackz.de) weiterleiten. Auf der Webseite www.sv-herlazhofen.de gibt es eine Online-Version des Jahrbuches.

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Werner Utz, seines Zeichens Abteilungsleiter SVH-Triathlon

Es war alles geboten in diesem Jahr, begonnen mit einer PatchworkHochzeit, dann zu einem Folkfestival, über einen Musikumzug bis zu unserem Kiesgrubengrillfest. Wir hatten geniale Wettkämpfe von der Deutschen Meisterschaft im Wintertriathlon über unseren Testtriathlon, erfolgreiche Radrennen, nebenbei noch schnell ein Inlinemarathon bis zu einer Weltmeisterschaft auf der Triathlonlangdistanz. Wir hatten Jubilare, die alle 10 Jahre jünger aussehen, arbeiteten gegen die Schließung des Hallenbades und haben unsere Kraulis 2010 mit  Aussenwirkung, Ausstrahlung und Ausdauer – aber vor allen Dingen  hatten wir unsere Gespräche, unsere Diskussionen und unser Miteinander – das war und das ist das Wichtigste. Vielen Dank an all die großen und kleinen Ritzel in unserer Abteilung die etwas bewegt haben. Lasst uns unsere sportlichen Ziele für 2011 mit einem meiner Lieblingszitate von Che Guevara (leicht abgewandelt) beginnen: „Seien wir realistisch, lasst uns das Unmögliche erreichen.“ Ob das „Unmögliche“ ein erster Triathlon ist oder ein Ironman oder sonst ein Ziel, das ist egal – es beginnt mit dem Selbstbewusstsein und mit dem Glauben, es zu schaffen. Freuen wir uns auf die nächsten Tage, Wochen und Monate, denn –

Ein super Jahr 2011 liegt vor uns.

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Die Wettkämpfe

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Aufgezeichnet von unseren Berichterstattern Evelyn Mauch und Werner Utz

28. Februar 2010

Oberstaufen Willy Notz gewinnt Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften im Winter-Triathlon

der Schneehöhe in diesem Jahr auf die Straße verlegt wurde. Für Willy Notz war dies nach längerer Laufpause wieder die erste Herausforderung im Wettkampf, die er mit Bravour meisterte. Parallel zum Wechsel auf das Mountainbike wechselte auch das Wetter und die Sportler hatten nicht nur mit sich sondern auch mit einem harten Gegenwind zu kämpfen. Nach acht Kilometern in den Pedalen wurden die Skier unter die Füße geschnallt und Willy Notz begab sich in seine Paradedisziplin, dem Langlaufen im Freistil. Hierbei konnte er noch einige Plätze gut machen, so dass er nach 53:03 Minuten das Ziel erreichte. Mit einer Bronzemedaille war dies ein gelungener Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen. 2. Mai 2010

Bad Wurzach Gut in Form präsentierte sich Willy Notz vom SV Herlazhofen bei der Austragung der Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon in Oberstaufen. In seiner Altersklasse M60 Elite erreichte er den dritten Platz und erhielt damit die Bronzemedaille. Auch ein Triathlon im Winter kann reizvoll sein. Allerdings muss auf das, für manche Sportler durchaus leidige Schwimmen verzichtet werden. Das Wasser wird dennoch genutzt, jedoch in gefrorener Form und so lautet die dritte Disziplin im Wintertriathlon „Langlauf “. Auch die Reihenfolge der einzelnen Disziplinen gestaltet sich anders. Mit dem Startschuss begaben sich die Teilnehmer auf die drei Kilometer lange Laufstrecke, die aufgrund SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Herlazhofer Triathleten testen ihre Form in Bad Wurzach Zum alljährlichen „Testtriathlon“ trafen sich am Wochenende die Herlazhofer Triathleten um ihre Form nach der langen Wintersaison zu testen und ihre Vereinsmeister zu küren. Geschwommen wurden 500 m im Bad Wurzacher Hallenbad, anschließend wurden ca. 20 km auf dem Rad um Bad Wurzach gefahren und die 5 km lange Laufstrecke wurden im Wurzacher Ried absolviert. Corinne Choi-Schutz und Bernhard Schad konnte ihren Sieg als Vereinsmeister im Triathlon vom Jahre 2009, wiederholen. Nach der langen Winterpause sind

es immer wieder die gleichen Fragen die einen Triathleten im Frühjahr beschäftigen, bevor die Wettkampfsaison losgeht: „Wie erfolgreich war mein bisheriger Trainingsaufbau, wie viele Kilogramm habe ich noch Winterspeck auf der Hüfte und wie viel Trainingskapazität habe ich über den Winter gerettet.“ Um diese Fragen zumindest teilweise zu beantworten veranstalten die Herlazhofer Triathleten jedes Frühjahr ihren Testtriathlon bei dem auch gleichzeitig die Vereinsmeisterschaft ermittelt wird. Bei schlechten Wetterbedingungen mit Regenschauer und 10 Grad Aussentemperatur traf sich eine Schar von 25 Aktiven, um unter Wettkampfbedingungen gegeneinander anzutreten. Die erste Disziplin, das Schwimmen im Hallenbad, war dabei noch die Angenehmste, bei der Bernhard Schad mit einer Zeit von 6.38 min mit der besten Schwimmzeit startete. Anschließend ging es, entsprechend den Zeitabständen beim Schwimmen, auf die nasse und regnerische Radstrecke. Trotz den widrigen Bedingungen wurde eine Bestzeit beim

Die Vereinsmeister unter sich: Bernhard Schad und Corinne Choi-Schutz


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Radfahren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h von Bernhard Schad gefahren. Auf der abschließenden Laufstrecke mit 5 km bestätigte sich die Reihenfolge mit Corinne Choi-Schutz und Bernhard Schad als Vereinsmeister. Auf den Rängen folgten Raimund Maurus und Martin Häfele. Insgesamt gab es nur zufriedene Gesichter und es bleiben jetzt noch 4 Wochen Zeit bis zum ersten offiziellen Wettkampf dem Ironmännli im benachbarten Österreich in Lustenau.

Sinnstein im Thurgau Bereits seinen ersten offiziellen Wettkampf bestritt Wolfgang Sinnstein beim Thurgau Triathlon in der Schweiz und testete dort seine Form. Er kann zufrieden sein: In der sogenannten Plauschwertung belegte er Platz 6 in der Gesamtwertung.

wird schon immer von Hobby- wie Spitzentriathleten als Formüberprüfung für das kommende Jahr benutzt. 300 Triathleten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland nutzen dieses Rennen um neues Material und die Frühjahrskondition zu testen. Sieben Triathleten des SVH waren bereit bei sonnigem und heißem Wetter die Sprintdistanz mit 500 m Schwimmen, 20 km Rad und 5,3 km Laufen zu absolvieren. Einzige Herlazhofener Frau war Corinne Choi Schutz die in der Hauptklasse der Damen mit 1:13 Std. den 7. Platz belegte. Gewonnen wurde diese Klasse durch die Deutsche Kaderathletin aus der Triathlonbundesliga, Jennifer Zenker in einer Zeit von 58.26 min. Schnellster Mann des Ironmännli war der Österreichische Staatsmeister im Triathlon Peter Schoissengeier mit einer Zeit von 52:50 min.

Schnellster Mann des SVH war Wolfgang Sinnstein mit einer Zeit von 1:01 Std. und einem Platz 13. Sinnstein fuhr trotz seines Starts vom Vortag beim Einzelzeitfahren in Saulgau, eine der schnellsten Radzeiten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,5 km/h. Nicht zufrieden mit ihrer Zeit aber trotzdem ganz oben auf dem Podest präsentierte sich Wolfgang Brack und Werner Utz mit je einem Sieg in der Masterklasse 3 und 4. Brack ereichte mit einer schwachen Schwimmleistung eine Zeit von 1:06:47 Std. und Utz eine Zeit von 1:08:23 Std. Ein heißes Rennen lieferten sich die vier Herlazhofer Werner Vollmer, Max Kuhn, Arne Biemann und Manfred Heinz die alle innerhalb von 30 Sekunden ins Ziel einliefen. Vollmer konnte mit einer starken Leistung mit einer Zeit von 1:04:37 Std. dieses Duell für sich ent-

6. Juni 2010

Lustenau Triathlonauftakt in Österreich: Wolfgang Brack und Werner Utz auf Platz 1 Eine traditionelle jährliche Veranstaltung der Triathleten aus Herlazhofen ist das Ironmännli im benachbarten Lustenau. Das Rennen war mit Teilnehmern des Schweizer und Österreichischen Nationalkaders sowie der Triathlonbundesliga exzellent besetzt. Sehr gute Ergebnisse und zwei Altersklassensiege durch Abteilungsleiter Werner Utz und Wolfgang Brack waren Indiz für die gute Form der Allgäuer. Der frühe Lustenauer Triathlon SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Die Meister ihrer jeweiligen Klasse: Werner Utz und Wolfgang Brack


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27. Juni 2010

scheiden gefolgt von Max Kuhn mit 1:04:46, Manfred Heinz mit 1:04:56 und Arne Biemann mit 1:05:14. Andy Schutz der sein Training im Moment auf längere Distanzen ausrichtet ereichte mit 1:07:25 Std. und guten Leistungen den 24. Platz seiner Klasse. Alles in allem ist der Saisonauftakt für die Triathleten erfolgreich gelungen und das nächste Rennen in Erbach kann voller Zuversicht angegangen werden.

Erbach

Hitzeschlacht in Erbach

13. Juni 2010

Leutkirch Herlazhofer Triathleten stellen den Sieger beim Leutkirch Radsprint Eine Definition für den Leutkirch Radsprint könnte heißen: „116 Rennradler fahren eine 2,3 km lange Radstrecke so schnell wie möglich und am Schluss gewinnt dann Wolfgang Sinnstein“. Der Herlazhofer Triathlet gewann erneut nach seinem Sieg im Jahre 2009 auch im Jahre 2010 den Radsprint von Herlazhofen nach Leutkirch. Neben dem Gesamtsieg durch Sinnstein waren die Herlazhofer Triathleten mit insgesamt 5 ersten Plätzen, 2 zweiten Plätzen und drei dritten Plätzen einer der erfolgreichsten teilnehmenden Vereine. Bei trockenem aber starkem Gegenwind kämpften sich die Rennradler über den Radweg nach Leutkirch hinein gegen die Uhr. Es war von Anfang an klar, dass die Ausnahmeradler Bernhard Schad und Wolfgang Sinnstein sich ein heißes Rennen liefern würden. Bernhard Schad hatte bereits fünfmal den Radsprint gewonnen SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Same procedure than last year: Wolfgang Sinnstein unschlagbar beim Leutkircher Radsprint

und Sinnstein war im Jahre 2009 der Sieger gewesen. Am Ende hatte Wolfgang einen Vorsprung auf Bernhard Schad von knappen 2 Sekunden. Neben diesem tollen Erfolg konnten in der Alterklassenwertung die Triathleten Martin Häfele, Willy Notz und Erhard Pferd den ersten Platz in ihrer Klasse erreichen. Erhard Pferd zeigte, dass er trotz langer Wettkampfpause nichts verlernt hatte. Evelyn Mauch erreichte einen zweiten Platz und für Werner Utz reichte es für einen dritten Platz. Werner Vollmer erreichte in seiner starken Klasse den undankbaren 4. Platz. Dass junge Mädchen Tempo in den Beinen haben zeigt Charlotte Schutz mit einem 1. Platz in ihrer Klasse. Auf der Inlinerstrecke zeigt sich die Klasse der Familie Choi-Schutz. Corinne und Friederike Schutz erreichten jeweils einen 3. Platz. Noah Choi erreichte einen guten 5. Rang und Andreas Schutz präsentierte sich mit einer schnellen Zeit auf den Rollen mit einem 6. Platz.

Traditionell gingen am Wochenende beim Erbacher Triathlon auch zwölf Herlazhofener Triathleten an den Start. Über die Sprint- sowie die olympische Distanz wurde ein hitziger Kampf um die Podestplätze ausgetragen. Traditionell in Erbach ist nicht nur der Start der Herlazhofener Triathleten sondern auch die sommerlichen Temperaturen. War der See mit 22 Grad Wassertemperatur noch angenehm kühl, mussten die Sportler bei Lufttemperaturen um die 30 Grad auf dem Rad und beim Laufen ihrem Körper alles abverlangen. Rainer Schmid und Wolfgang Sinnstein nahmen die Sprintdistanz in Angriff. Mit 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen waren die Distanzen zwar kürzer als bei der olympischen Distanz aber nicht weniger anstrengend – kann hierbei doch jede Sekunde entscheidend sein. Im Kampf gegen die Zeit zeigte Wolfgang Sinnstein besten Kampfgeist und lief nach nur 1:09:15 Stunden als sechster Mann im Gesamtrang sowie als erster seiner Altersklasse über die Ziellinie. Ebenfalls gut mit der Hitze umgehen konnte Rainer Schmid, er erreichte Rang 17 in seiner Altersklasse. Auf der olympischen Distanz waren für die Sportler 1500 Meter im See, 43 Kilometer auf dem Rad sowie 10 Kilometer zu Fuß zu bewältigen. Beim Start der Damen waren auch Corinne Choi-Schutz und Evelyn Mauch vertreten. Konnten beide in


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4. Juli 2010

Eglofs

Manfred Heinz überzeugt beim 25. Eglofser Moorbadtriathlon

„Und du gwinnsch!“ Andi Schutz gibt Arne Biemann klare Anweisung vor dem Erbacher Triathlon, während Werner Vollmer und Werner Utz zustimmend nicken.

den ersten Disziplinen noch ein hohes Tempo halten, mussten sie auf der Laufstrecke der Hitze ihren Tribut zollen und das Tempo drosseln. Nach 3:00:53 Stunden erreichte Evelyn Mauch als vierte ihrer Altersklasse das Ziel. Corinne Choi-Schutz folgte eine Minute später auf Rang sieben ihrer Altersklasse. Bei den Herren bewies Bernhard Schad seine Topform und belegte mit 2:13:36 Stunden den vierten Platz im Gesamtklassement sowie den ersten Platz in seiner Altersklasse. Ebenso über einen ersten Platz freuen durfte sich Wolfgang Brack nach einem famosen Rennen. Im Hinblick auf ihren ersten Mitteldistanz-Triathlon in Immenstadt zeigten Arne Biemann und Werner Vollmer sehr gute Leistungen. Arne Biemann jedoch war er Zieleinlauf nicht vergönnt. Er musste das Rennen aufgrund eines Krampfes vorzeitig beenden. Ebenfalls in Immenstadt an den SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Start gehen werden Werner Utz und Andi Schutz, jedoch über die Langdistanz-Weltmeisterschaft. Beide überzeugten in Erbach voll und lassen somit keine Zweifel im Hinblick auf die Langdistanz offen. Pech hatte Walter Sigg, der auf der Laufstrecke von einem heftigen Krampf zur Pause gezwungen wurde, aber dennoch nach 2:54:36 Stunden den vierten Platz seiner Altersklasse belegte. Für Matthias Preißing endete das Rennen bereits beim Radfahren, ein Plattfuß am Fahrrad zwang ihn nach gutem Renneinstieg zur Aufgabe.

Bereits zum 25. mal wurde heuer in Eglofs der internationale Eglofser Moorbadtriathlon ausgetragen. Trotz familiärem Flair werden dort von den Athleten Spitzenzeiten aufgestellt. Ganz vorne dabei auch Triathleten des SV Herlazhofen, allen voran Manfred Heinz. Betrachtet man den kleinen Eglofser Moorweiher in den frühen Morgenstunden, lässt sich noch nicht erahnen, dass sich dort kurze Zeit später über 100 Sportler im engen Parcours ihren Weg durch das Wasser bahnen. 500 Meter sind im warmen Moorweiher zu bewältigen bevor es auf die anspruchsvolle 20 Kilometer lange Radstrecke geht. Volle Konzentration erfordern die engen Abfahrten sowie eine aus vollem Tempo heraus zu meisternde 90-Grad-Abzweigung. Die Laufstrecke ist nicht minder anspruchsvoll, führt sie doch die mittlerweile schwerer gewordenen Beine fünf Kilometer lang bergauf und bergab über Asphalt, Kies und nicht zuletzt über eine Wiese, bevor endlich das heißersehnte Zielbanner mit etlichen jubelnden Zuschauern zum Endspurt motivieren. Auch vom Triathlon Team des SV Herlazhofen waren wieder etliche Sportler vertreten. Steckte dem einen oder anderen noch der erst vor einer Woche in Erbach stattgefundene Wettkampf in den Knochen, zeigte sich in Manfred Heinz ein neuer Vorzeigetriathlet für die Abteilung. Nachdem er noch beim Schwimmen


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Ließ seine Gegner am Berg fast alle hinter sich: Die sandalenbesohlte „Rennmaschine“ Manfred Heinz

als 52. Mann aus dem Wasser stieg kämpfte er sich mittels einer fulminanten Aufholjagd mit der drittbesten Radzeit ganz weit nach vorne und belegte nach nur 1:09:13 Stunden den 8. Rang im Gesamtfeld. In seiner Altersklasse durfte er sich damit über eine Bronzemedaille freuen. Ebenfalls unter den ersten Rängen befanden sich Wolfgang Sinnstein sowie Neueinsteiger Daniel Holz. Mit nur acht Sekunden Abstand liefen sie als elfter bzw. zwölfter Mann über die Ziellinie. In Vorbereitung auf seine erste Mitteldistanz konnte auch Werner Vollmer überzeugen. Zufrieden beendete er sein Rennen nach 1:14:41 Stunden und verfehlte nur knapp den dritten Stockerlplatz. Ebenfalls als Vorbereitungswettkampf sahen Andreas Schutz und Werner Utz den Eglofser Triathlon. Beide starten Ende Juli bei SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

der in Immenstadt stattfindenden Weltmeisterschaft über die Langdistanz. Mit in allen drei Disziplinen ausgeglichenen Leistungen zeigten sie ihr Können, für Werner Utz bedeutete dies den Sieg in seiner Altersklasse. Beinahe zeitgleich beendeten Walter Sigg und Rainer Mack ihr Rennen. Die Härte im Endspurt zeigte jedoch Walter Sigg und holte sich die Silbermedaille in seiner Altersklasse. Rainer Mack lief in seiner sehr stark besetzten Altersklasse auf Rang sieben und wurde mit deutlich verbesserten Leistungen zum Vorjahr belohnt. Einzige Frau am Start der Herlazhofener war Evelyn Mauch. Wie im letzten Rennen lief sie auch dieses mal wieder auf Platz vier ihrer Altersklasse sowie Platz 6 im Gesamtfeld der Frauen. 31. Juli / 1. August 2010

Radfahren und 30 km Laufen, fiel. 860 Ausdauersportler durchpflügten den 18 Grad kalten Alpsee um die 4 km Schwimmen zu absolvieren. Darunter Andreas Schutz, Martin Guffart, Herbert Birker und Werner Utz. „Du bekommst wahrscheinlich nur einmal im Leben die Möglichkeit an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen“ meinte Werner Utz, Abteilungsleiter der Herlazhofer Triathleten „wir mussten die Chance einfach nutzen“. Doch die Anforderungen waren extrem. Nach dem Schwimmen ging es mit dem Rad auf einen zweifachen Rundkurs mit 130 km, 2200 Höhenmeter und Steigungen mit bis zu 18 Prozent. Auf der ersten Runde hörte man noch einen rufen „die Landschaft ist traumhaft hier“ auf der zweiten Runde hörte man bei Temperaturen von 28 Grad meist nur noch das Keuchen der Sportler und das Knacken der kleinsten Ritzel. Alle vier Herlazhofer absolvierten

Immenstadt

Herlazhofer Triathleten starten bei der Weltmeisterschaft Das Triathlonmekka lag dieses Wochenende im Allgäu. In Immenstadt am Alpsee trafen sich 1500 Triathleten um am Samsatag über die Mitteldistanz zu kämpfen und am Sonntag den Weltmeister über die Langdistanz zu küren. Sechs Herlazhofer Triathleten waren bei dem Ausdauerspektakel dabei. Es waren nahezu traumhafte Bedingungen als am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr der Startschuss für die Weltmeisterschaft über die Langdistanz mit 4 km Schwimmen, 130 km

SVH-Vereinsmeister bei der Langstrecken-WM: Werner Utz im Ziel


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7. August 2010

Ravensburg Triathleten des SVH erfolgreich in Ravensburg

„So schlimm war’s gar nicht …“ Arne Biemann und Werner Vollmer nach vollbrachter Mitteldistanz in Immenstadt.

das Schwimmen in der von ihnen ungefähr angepeilten Zeit zwischen 1.10 und 1.30 Stunden. Auch beim Radeln blieben alle Herlazhofer bei ihren eigenen Vorgaben mit einer Radzeit von ca. 5 Stunden. Herbert Birker zeigt die besten Leistungen auf dem Rad mit einer Zeit von 4.41 Std. gefolgt von Martin Guffart mit 4. 47 Std., Werner Utz mit 5.01 Std. und Andy Schutz mit 5.03 Std. Richtig hart wurde es für die Vier als sie den abschließenden 30 km Lauf in der Hitze des Nachmittags, angingen. „ Bei mir ging nach dem Radeln eigentlich gar nichts mehr, ich wollte mich nur noch hinlegen“ resümiert Andy Schutz „aber das Publikum und besonders die Fans vom SV Herlazhofen haben mich motiviert das durchzuziehen.“ Persönliche Härte und die Begeisterung des Publikums brachten den Herlazhofer schließlich jedem seinen weltmeisterlichen Zieleinlauf. Werner Utz benötigte für SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

diese Langdistanz eine Zeit von 9. 52 Stunden, Andreas Schutz 9. 59 Std. und Martin Guffart brauchte 10.11 Std. Herbert Birker musste leider mit super Leistungen im Schwimmen und Radfahren den Wettkampf nach 20 km Laufen mit Wadenkrämpfen beenden.

Classic Triathlon am Samstag, 31. Juli 2010 Über die erste Mitteldistanz ihres Lebens gingen am Samstag die beiden Herlazhofer Werner Vollmer und Arne Biemann. Auf dem Programm standen in Immenstadt 2 km Schwimmen 80 km Radfahren und 20 km Laufen. Beide zeigten sich, trotz ihrer jungen Triathlonkarriere, als erfahren Ausdauerkämpfer und teilten sich das Rennen super ein was am Ende für Arne Biemann eine Zeit von 5.01 Std. und für Werner Vollmer von 5.30 Std. bedeutete.

Bereits zum 25. Mal wurde am vergangenen Wochenende in Ravensburg der traditionelle Triathlon im und am Flappach-Bad ausgetragen. Zum Jubiläumstriathlon erschienen auch Urgesteine wie Wolfgang Brack und Neueinsteiger wie Michael Sigg des SV Herlazhofen, der prompt einen dritten Platz belegte. Wahrlich großes Wetterglück hatten die beinahe 350 Teilnehmer des 25. Ravensburger Triathlon nachdem sich am Tag zuvor noch sintflutartige Regenfälle über die Region ergossen. Bei Sonnenschein trübten lediglich die nur 18,5 Grad Wassertemperatur des Flappach-Sees sowie die matschigen Wiesen in der Wechselzone das Triathlonvergnügen. Ausgetragen wurde der Wettkampf über die Sprintdistanz mit 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen sowie über die olympische Distanz, auf der 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen zu bewältigen waren. Mit einem Massenstart von 170 Athleten wurden zuerst die Teilnehmer der olympischen Distanz ins Wasser geschickt, darunter auch Evelyn Mauch und Wolfgang Brack. Trotz heftigem Gerangel konnten sich beide gut „frei schwimmen“ und verließen souverän nach knapp 25 bzw. 26 Minuten das Wasser. Die extrem anspruchsvolle Radstrecke machte sich Triathlonurgestein Wolfgang Brack zum Vorteil und ließ etliche Athleten hinter sich. Auch für


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Evelyn Mauch lief es gut, lediglich einer Altersklassenmitstreiterin musste sie nach längerem Kampf den Vortritt lassen. Angefeuert durch Vereinskollegen absolvierten beide die zehn Kilometer lange Laufstrecke bevor es durch ein Matschfeld in Richtung Zielgerade ging. Für Wolfgang Brack blieb die Stoppuhr nach 2:24 Stunden stehen, was ihm den ersten Platz in seiner Altersklasse einbrachte. Evelyn Mauch erreichte mit einer Zeit von 2:47 Stunden – bereits zum dritten Mal in Folge der diesjährigen Wettkämpfe(!) – den vierten Platz ihrer Altersklasse sowie den elften Rang unter 25 weiblichen Teilnehmerinnen. Am Start über die Sprintdistanz waren vier Triathleten des SV Herlazhofen. Günther Längst, der nach längerer Wettkampfpause wieder seinen ersten Triathlon absolvierte, zeigte

dass er nichts verlernt hat. Mit Topleistungen in allen drei Disziplinen war ihm bei einer Endzeit von 1:22:25 Stunden von Anfang an der erste Platz seiner Altersklasse gesichert. Beinahe zeitgleich überschritten Werner Vollmer und Michael Sigg die Ziellinie. Werner Vollmer, der erst vor einer Woche erfolgreich an der Triathlon-Mitteldistanz in Immenstadt teilnahm, zeigte keine Müdigkeit und lief nach 1:29:26 Stunden ins Ziel. Nur sechs Sekunden später folgte ihm Michael Sigg. Glücklich und zufrieden zeigte dieser sich nach seinem ersten Triathlon, der ihm dank seiner hervorragenden Leistungen prompt den dritten Stockerlplatz seiner Altersklasse 1 einbrachte. Glücklich und zufrieden war auch Rainer Mack, der seinen zweiten Wettkampf in diesem Jahr mit weiterhin verbesserten Leistungen absolvierte. Er erreichte nach 1:37:30 Stunden das Ziel des Ravensburger Triathlon, was ihm den neunten Platz unter insgesamt 19 Altersklassenmitstreitern einbrachte. 21. August 2010

Saulgau

Herlazhofener Triathleten weiter auf Erfolgskurs

Rasant dem Wechsel entgegen: Evelyn Mauch

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Einmal mehr zeigten vier Triathleten des SV Herlazhofen, dass auch nach einer langen Wettkampfsaison noch genügend Energie in ihnen steckt. Beim Bad Saulgauer Triathlon kämpften sich Evelyn Mauch und Wolfgang Brack auf Stockerlplätze. Obwohl der Sießener Sägeweiher mit knapp 20 Grad Wassertemperatur nicht gerade einladend war, stürz-

Kann noch mal richtig Vollgas geben kurz vor dem Ziel: Wolfgang Brack

ten sich die insgesamt 140 Athleten mit dem Startschuss in die Fluten der 550 Meter langen Schwimmstrecke. „Hautnah“ gegenseitig erleben konnten sich die Schwimmer vor allem an den eng zu umschwimmenden Bojen, mit denen der eckige Schwimmkurs abgesteckt war. Am schnellsten meisterte von den Herlazhofener Triathleten Evelyn Mauch die Schwimmstrecke und verließ gemeinsam mit einer Altersklassenmitstreiterin das Wasser. Wolfgang Brack und Arne Biemann folgten nur wenig später. Für Rainer Mack erwies sich die Strategie, sich an einer Schwimmerin vor ihm zu orientieren nicht als sonderlich glücklich, denn diese schwamm prompt in eine falsche Richtung. Nach korrigiertem Fehler kam aber


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Wieder auf dem richtigen Weg: Rainer Mack nach dem Schwimmen

auch er schließlich in einer noch guten Zeit in der Wechselzone an. Die 20 Kilometer lange Radstrecke erwies sich als anspruchsvoll mit welligem Profil und auch die schwüle Mittagshitze machte den Athleten zu schaffen. Bereits am ersten steilen Berg musste sich Evelyn Mauch einer Konkurrentin geschlagen geben und auch Wolfgang Brack und Arne Biemann holten in Windeseile etliche schnelle Schwimmer wieder ein. Rainer Mack ließ sich durch die verspielten Sekunden beim Schwimmen nicht irritieren und holte, angefeuert durch seine Familie, die Konkurrenz wieder auf. Nicht weniger anspruchsvoll zeigte sich die gut fünf Kilometer lange Laufstrecke, die allerdings durch einen schattenspendenden Wald führte. Hier bewies Wolfgang Brack erSVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

neut, dass er noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört und ließ etliche jüngere Athleten schwach aussehen. Mit einer Zeit von 1:11:16 Stunden lief er als erster der Herlazhofener Triathleten über die Ziellinie und erhielt für diese Leistung die Goldmedaille in seiner Altersklasse. Arne Biemann erzielte mit einer her vorragenden Laufleistung und einer Zeit von 1:12:45 Stunden den fünften Platz in seiner sehr gut besetzten Altersklasse sowie Rang 44 im Gesamteinlauf der insgesamt 110 Männer. Auch für Evelyn Mauch verlief das weitere Rennen gut, sie ließ der weiteren Altersklassenkonkurrenz keine Chance und erreichte mit einer Gesamtzeit von 1:20:39 Stunden als achte im Gesamtklassement der insgesamt 26 Frauen das Ziel. In ihrer Altersklasse holte sie sich damit die Silbermedaille. Rainer Mack schloss das dritte Rennen seiner Saison nach einer Zeit von 1:21:43 Stunden wiederum erfolgreich ab. Mit einem zehnten Platz seiner Altersklasse verwies er vier Altersklassenkonkurrenten auf die Plätze hinter sich.

„Aus“ mit Kilometerzählen, „aus“ mit schweißtreibenden Trainingseinheiten zwischen Arbeitszeit und Familienzeit, „aus“ mit Sonntagmorgens um fünf Uhr aufstehen, weil der nächste Wettkampf ruft. Eine lange Zeit wird jetzt vergehen, bis man im – mal wieder enger gewordenen – Neoprenanzug am Badesee steht, auf den Startschuss wartet und sich in einem die Frage nach dem Sinn dieser Unternehmung auftut. Auch in der diesjährigen Wettkampfsaison kam diese Frage sicherlich dem Ein oder Anderen des öfteren auf. Allen voran bei unseren Langdistanz-Weltmeisterschaft-Startern Werner Utz, Andi Schutz und Martin Guffart. Vier Kilometer Schwimmen, 130 Kilometer Radeln und 30 Kilometer Laufen; die Antwort nach der Sinnhaltigkeit bleibt wohl nur dem erschlossen, der es selbst erlebt hat: der Gedanke und das Gefühl etwas weltmeisterliches

Das Fazit Hurra, wir haben „OffSeason“ „Off-Season“ was ist denn das? Total „cool“ und modern ist es, es als solches zu bezeichnen. Im schwäbischen Sprachgebrauch, insbesondere bei den Triathleten des ländlich geprägten SV Herlazhofen wird es auch als „faulenzá“, „nix doá“ oder einfach nur als „rómflaggá“ bezeichnet. „Off-season“ kann frei auch mit „Aus-Saison“ übersetzt werden.

Nach getaner Arbeit – ähm… Training: Willy Notz im „Off-Season“-Modus


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WM-Teilnehmer unter sich: Andi Schutz, Werner Utz und Martin Guffart

erlebt und geschafft zu haben. Herzlichen Glückwunsch für diese irre Leistung! Nichts weltmeisterliches, dennoch etwas hervorragendes haben Arne Biemann und Werner Vollmer bei ihrer ersten Mitteldistanz in Immenstadt vollbracht. Wer hätte das vor drei Jahren gedacht, als die beiden im Rahmen des Projektes „In zehn Wochen zum Triathlon“ ihren ersten Triathlon geschafft haben? Weltmeister einer ganz besonderen Disziplin geworden ist unser Wolfgang Brack. Er wurde Weltmeister im Goldmedaillensammeln. Es wird gemunkelt, dass er diese „Zeugen seiner bravourösen Leistung“ einschmelzen lässt, um sich daraus irgendwann ein SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

goldenes Fahrrad gießen zu lassen. Ein goldenes Fahrrad brauchte Manfred Heinz nicht, um zu zeigen, was in ihm steckt. Mit seinem „0815-Rennrad“ aus den 80ern fuhr er etliche vollcarbonrad- und zeitfahrhelmfahrende Konkurrenten in Eglofs in Grund und Boden, dass diese nur vor Neid erblassen konnten. Ebenfalls in Eglofs feierte Neueinsteiger Daniel Holz sein Debüt und zeigte gleich, dass wir in der Abteilung einen „guten Fang“ mit ihm gemacht haben. Einen guten Anfang machte auch Günther Längst wieder, der nach längerer Verletzungspause erneut in das Wettkampfgeschehen eintrat und gleich einen ersten Platz belegte. Einen solchen belegte auch

der „rasende“ Wolfgang Sinnstein beim Radsprint in Leutkirch. In drei Sekunden von „null auf 100“, das schafft nur er. Da musste selbst Bernhard Schad zurückstecken, der zeigte sein Können allerdings bei etlichen anderen Wettkämpfen. Einige Wettkämpfe absolvierten auch Rainer Mack, Walter Sigg und Evelyn Mauch. Immer mit dem Ziel vor Augen, dass der Spaß am Sport an erster Stelle steht, erbrachten auch sie sehr gute Leistungen und können beruhigt in die „Off-Season“ starten. In diese sind Corinne Choi-Schutz, Matthias Preissing und Rainer Schmid vermeintlich schon länger eingetreten. Sie ließen es in diesem Jahr ruhiger angehen. Vielleicht, um im nächsten Jahr so richtig „Vollgas zu geben“!?! Aber egal wer, wo, wann oder wie (und auch diejenigen, die hier vergessen wurden) … Alle haben auch in diesem Jahr wieder Top-Leistungen erbracht und erneut gezeigt, dass außer der Leistung im Sport vor allem der Spaß und der Zusammenhalt untereinander zählen. Jetzt heißt es aber zunächst „nix doá“ und ein wenig „rómflaggá“, bevor ab November der Schalter wieder auf „on“ gestellt wird und die dann lang ersehnte „On-Season“ beginnen kann.

Schon wieder heiß auf die neue Saison?


Die Zahlen und Fakten

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28. Februar 2010

Winter-Triathlon Deutsche Meisterschaft Oberstaufen Platz

1 5

Name

AK

ENGERT, Reinhardt NOTZ, Willy

mK60 mK60

AK-Platz

1 3

6,9 / 12 / 8

Laufen

Mountainbiken

Langlaufen

Gesamt

0:09:32 0:12:18

0:18:57 0:20:16

0:18:59 0:20:29

0:47:28 0:53:03

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

2. Mai 2010

Test-Triathlon Bad Wurzach AK

0,5 / 17 / 4,5

Platz

Name

AK-Platz

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

NAttER, Mario SCHAD, Bernhard NESS, Helmut MAURUS, Raimund SCHNIERTSHAUER, Rainer H채FELE, Martin HOLZ, Daniel MARx, Moritz SOPHIE, Gilbert DUDICHUM, Philipp KUHN, Maximilian BIEMANN, Arne HEINZ, Manfred VOLLMER, Werner UTZ, Werner RaTZMANN, Moritz PFERDT, Erhard SCHMID, Rainer MACK, Rainer K채MMERLE, Heinrich PREISSING, Matthias

0:06:59 0:06:38 0:07:23 0:07:40 0:07:20 0:08:24 0:08:43 0:07:38 0:08:04 0:08:43 0:09:30 0:10:22 0:11:18 0:08:20 0:09:06 0:08:17 0:10:15 0:09:06 0:10:32 0:11:25 0:10:31

0:26:06 0:25:08 0:26:46 0:26:27 0:27:27 0:26:56 0:26:15 0:30:20 0:29:56 0:28:49 0:28:35 0:30:11 0:28:38 0:30:20 0:30:12 0:30:46 0:30:24 0:30:17 0:32:58 0:32:57 0:32:16

0:16:40 0:18:11 0:17:09 0:17:30 0:17:11 0:18:11 0:19:22 0:18:40 0:19:16 0:21:08 0:20:41 0:18:28 0:19:40 0:21:37 0:21:33 0:24:07 0:22:36 0:25:02 0:21:34 0:21:33 0:23:56

0:49:45 0:49:57 0:51:18 0:51:37 0:51:58 0:53:31 0:54:20 0:56:38 0:57:16 0:58:40 0:58:46 0:59:01 0:59:36 1:00:17 1:00:51 1:03:10 1:03:15 1:04:25 1:05:04 1:05:55 1:06:43

1 2 3

RaTZMANN, Silke CHOI-SCHUTZ, Corinne K채MMERLE, Rita

0:09:15 0:09:27 0:14:45

0:32:06 0:32:37 0:37:28

0:24:04 0:23:31 0:25:11

1:05:25 1:05:35 1:17:24

1

WEBER, Roland und Roswita

0:09:26

0:27:37

0:18:13

0:55:16

Laufen

Mountainbiken

Langlaufen

Gesamt

0:03:14 0:04:50

0:29:26 0:30:05

0:14:49 0:16:46

0:47:31 0:51:42

2. Mai 2010

Thurgauer Plausch-Triathlon Platz

1 4

0,2 / 17 / 4

Name

AK

AK-Platz

BAUMGARTNER, Stephen SINNSTEIN, Wolfgang

m m

1 4

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010


13

6. Juni 2010

Ironm채nnli Lustenau Platz

0,5 / 20 / 5 km

Name

AK

1 49 80 84 89 92 114 120 131

SCHOISSENGEIER, Peter SINNSTEIN, Wolfgang VOLLMER, Werner KUHN, Maximilian HEINZ, Manfred BIEMANN, Arne BRaCK, Wolfgang SCHUTZ, Andreas UTZ, Werner

m E II m E II m40 m45 m E II m E II m60 m40 m55

1 29

ZENKER, Jennifer CHOI-SCHUTZ, Corinne

wEI w40

AK-Platz

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

1 13 15 12 27 28 1 24 1

0:06:41.8 0:11:32.6 0:08:40.4 0:09:17.1 0:11:46.7 0:10:31.0 0:12:06.8 0:10:51.3 0:09:50.2

0:26:47.6 0:28:21.3 0:32:04.5 0:31:09.6 0:30:19.8 0:32:28.1 0:31:34.4 0:32:14.9 0:33:18.3

0:18:29.6 0:20:44.1 0:22:49.8 0:23:09.6 0:21:22.9 0:20:44.6 0:21:31.1 0:23:08.7 0:23:54.3

0:52:49.6 1:01:34.3 1:04:37.8 1:04:46.3 1:04:55.9 1:05:14.7 1:06:47.5 1:07:25.6 1:08:23.7

1 7

0:07:12.0 0:10:14.0

0:30:54.4 0:35:06.2

0:19:30.9 0:26:21.0

0:58:25.7 1:13:04.5

13. Juni 2010

Leutkircher Zeitradfahren

2,3 km

Platz

Name

AK

1 9 12 15 20 22 36 48

SINNSTEIN, Wolfgang H채FELE, Martin HOLZ, Daniel PFERDT, Erhard SCHMID, Rainer VOLLMER, Werner UTZ, Werner NOTZ, Willy

M 35 M 40 M 35 M 50 M 40 M 40 M 55 M 60

AK-Platz

1 1 2 1 2 4 3 1

Gesamt

02:49,9 03:04,8 03:08,1 03:12,2 03:16,7 03:17,4 03:28,9 03:41,9

28 47

HEMPFER, Lisa MAUCH, Evelyn

wSch14 w30

1 2

03:24,4 03:40,4

26. Juni 2010

Volkstriathlon Ottobeuren Platz

Name

AK

1 9 18

SPORER, Lukas SINNSTEIN, Wolfgang HEINZ, Manfred

mAK1 mAK4 mAK4

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

0,4 / 20 / 5 km AK-Platz

1 2 4

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

0:04:42 0:08:01 0:07:33

0:32:22 0:33:19 0:35:52

0:25:05 0:27:25 0:28:33

1:02:09 1:08:45 1:11:58


14

27. Juni 2010

Kurz-Triathlon Erbach Platz

1 54 70 80 105 129 1 17 18

1,5 / 43 / 10 km

Name

AK

AK-Platz

BERGER, Dominik BRaCK, Wolfgang UTZ, Werner VOLLMER, Werner SCHUTZ, Andreas SIGG, Walter

mAK2 mSEN5 mSEN4 mSEN1 mSEN1 mSEN4

MORTIER, Simone MAUCH, Evelyn CHOI-SCHUTZ, Corinne

wSEN2 wAK3 wSEN1

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

1 1 2 22 32 4

0:18:23 0:29:51 0:28:01 0:26:32 0:32:04 0:30:17

1:07:57 1:16:25 1:21:13 1:25:12 1:24:59 1:27:33

0:36:39 0:46:05 0:48:37 0:48:35 0:49:11 0:56:46

2:02:59 2:32:21 2:37:51 2:40:19 2:46:14 2:54:36

1 4 7

0:23:10 0:28:53 0:32:59

1:18:08 1:30:11 1:29:13

0:42:02 1:01:49 0:59:45

2:23:20 3:00:53 3:01:57

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

0:07:36 0:11:44 0:10:22

0:38:25 0:37:01 0:46:37

0:18:49 0:20:30 0:28:35

1:04:50 1:09:15 1:25:34

27. Juni 2010

Sprint-Triathlon Erbach

0,5 / 23 / 5

Platz

Name

AK

AK-Platz

1 6 99

GARD, Andreas SINNSTEIN, Wolfgang SCHMID, Rainer

mSEN1 mAK4 mSEN1

1 1 18

4. Juli 2010

Moorbad-Triathlon Eglofs

0,5 / 20 / 5

Platz

Name

AK

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

1 8 11 12 25 30 32 41 47 48

SCHNIERTSHAUER, Rainer HEINZ, Manfred SINNSTEIN, Wolfgang HOLZ, Daniel BRaCK, Wolfgang VOLLMER, Werner SCHUTZ, Andreas UTZ, Werner SIGG, Walter MACK, Rainer

m35 m35 m35 m35 m60 m40 m40 m55 m55 m45

1 3 5 6 1 4 5 1 2 7

0:07:43 0:09:52 0:09:48 0:08:40 0:10:18 0:08:00 0:09:37 0:09:15 0:10:02 0:09:45

0:35:57 0:35:56 0:36:39 0:37:24 0:38:24 0:40:51 0:40:02 0:41:11 0:43:44 0:43:37

0:20:53 0:23:25 0:23:46 0:24:17 0:24:42 0:25:50 0:25:09 0:26:19 0:27:15 0:27:44

1:04:33 1:09:13 1:10:13 1:10:21 1:13:24 1:14:41 1:14:48 1:16:45 1:21:01 1:21:06

HEIMERL, Manuela MAUCH, Evelyn

w20 w20

1 4

0:07:43 0:08:57

0:42:11 0:44:32

0:25:00 0:31:14

1:14:54 1:24:43

1 6

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

AK-Platz


15

11. Juli 2010

Ebenweiler Triathlon

0,5 / 20 / 5

Platz

Name

AK

1 23 24 38

SPROLL, Daniel BIEMANN, Arne BRaCK, Wolfgang LäNGST, Günther

mAK1 mAK2 mAK7 mAK6

AK-Platz

1 5 1 1

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

0:07:16 0:10:23 0:11:11 0:10:27

0:30:10 0:35:05 0:33:00 0:34:35

0:16:55 0:20:04 0:21:32 0:22:45

0:54:21 1:05:32 1:05:43 1:07:47

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

0:28:39 0:42:33 0:37:41

2:20:09 2:43:22 2:59:33

1:15:14 1:30:13 1:49:13

4:07:26 5:01:52 5:30:58

31. Juli 2010

Allgäu-Triathlon Classic Immenstadt Platz

1 113 272

Name

AK

FLIER, Bert BIEMANN, Arne VOLLMER, Werner

mAK4 mAK4 mSEN1

AK-Platz

1 19 62

2 / 80 / 20

1. August 2010

ITU World Championships LD Triathlon Immenstadt Platz

1 474 493 508

Name

AK

WETZEL, Michael UTZ, Werner SCHUTZ, Andreas GUFFART, Martin BIRKER, Herbert

mAG25 mAG55 mAG40 mAG45 mAG45

AK-Platz

1 19 90 77

4 / 130 / 30

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

0:57:00 1:20:54 1:33:02 1:15:45 1:12:14

3:47:02 5:01:35 5:03:17 4:57:24 4:41:40

2:01:59 3:17:45 3:08:56 3:45:55

6:50:03 9:52:20 9:59:53 10:11:20

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

0:17:28 0:24:05 0:20:50 0:24:51

– 1:16:24 1:19:41 1:23:57

1:47:22 0:46:10 0:50:10 0:52:43

2:04:50 2:26:39 2:30:41 2:41:31

1. August 2010

Auerberg-Triathlon Schongau Platz

Name

AK

1 40 47 73

SCHÜSSLER, Lukas BRaCK, Wolfgang KUHN, Maximilian SIGG, Walter

m20 m60 m45 m55

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

1,5 / 42 / 10 AK-Platz

1 1 7 2


16

7. August 2010

Sparkassen-Triathlon Ravensburg Platz

Name

AK

1 49

STAEHR, Malte BRaCK, wolfgang

mAK1 mSEN5

1 11

KLINGLER, Nicole MAUCH, Evelyn

wAK3 wAK3

AK-Platz

1,5 / 40 / 10 Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

1 1

0:18:07 0:25:48

1:06:02 1:12:55

0:37:46 0:45:54

2:01:55 2:24:37

1 4

0:22:03 0:24:47

1:12:06 1:25:21

0:41:23 0:57:39

2:15:32 2:47:47

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

0:09:00 0:12:42 0:12:25 0:12:54 0:14:34

0:41:18 0:47:02 0:53:19 0:53:21 0:56:14

0:18:41 0:22:41 0:23:42 0:23:17 0:26:42

1:08:59 1:22:25 1:29:26 1:29:32 1:37:30

Radfahren

Laufen

Gesamt

7. August 2010

Bredl-Sprint-Cup Ravensburg Platz

Name

AK

1 28 51 52 86

PIERENZ, Ronald L채NGST, G체nther VOLLMER, Werner SIGG, Michael MACK, Rainer

mAK3 mSEN4 mSEN1 mAK1 mSEN2

0,75 / 24 / 5 AK-Platz

1 1 6 3 9

21. August 2010

S채ge-Triathlon Bad Saulgau

0,55 / 21 / 5,5

Platz

Name

AK

1 36 46 86

HITZLER, JOHANNES BRaCK, WOLFGANG BIEMANN, ARNE Mack, Rainer

mJA m60 m35 m45

AK-Platz

1 1 5 10

Schwimmen

00:58:21 01:11:16 01:12:45 01:21:43

12 84

Kuhnert, Stefanie Mauch, Evelyn

w20 w30

1 2

01:05:21 01:20:39

22. August 2010

Jannersee-Triathlon Lauterach Platz

Name

AK

1 35 68

BERGER, Dominik SINNSTEIN, Wolfgang GEGGIER, Karl

mH I mH I mH II

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

0,4 / 16 / 4 AK-Platz

1 26 15

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Gesamt

0:05:34 0:09:36 0:07:34

0:23:22 0:24:07 0:26:03

0:13:32 0:15:04 0:18:39

0:42:28 0:48:47 0:52:16


Leserbrief

„Das Wurzacher Hallenbad ist sicher …?!“

Die Aussage der Bad Wurzacher Stadtverwaltung zur nicht geplanten Schließung des Hallenbades ist ungefähr so zu bewerten wie die Aussage eines ehemaligen Arbeitsminister namens Norbert Blüm: „Die Rente ist sicher!“ Wie soll das bewertet werden, wenn die Öffnungszeiten im Sommer auf 18.00 Uhr begrenzt werden und somit viele Familien andere Möglichkeiten suchen werden mit der ganzen Familie zum Baden zu gehen. Wo ist eine Hoffnung auf einen Fortbestand eines Hallenbades wenn keinerlei Sanierungsansätze in die bauliche Substanz beraten werden. Das ist ein Sterben in schnellen Raten. Es gibt sicher genügend betriebswirtschaftliche Gründe der Verwaltung, das 1972 vom jetzt verstorbenen Ortsbaumeister Peter-Paul Thum gebaute Gebäude zu schließen. Hier schlägt die Wirtschaftskrise zurück – aber es trifft wie immer die Falschen. Es trifft Kinder, die das Schwimmen lernen wollen, es trifft die DLRG mit all ihren Aktivitäten, es trifft Vereine die dort trainieren wollen und es trifft alle, die einfach mal Schwimmen wollen. In einem schnörkellosen 25m Becken ohne Event und Wellness und Wellenbad und Spaßbecken und Rutsche und Sauna und Massage usw. usw. – Ein Hallenbad wo schreiende Kinder und Sportschwimmer keine Störung des „Wellnesserlebnisses“ sind und wo man auch einen Kindergeburtstag feiern kann ohne einen Kredit aufzunehmen. Wir, die Herlazhofer Triathleten, mit vielen Mitgliedern aus Bad Wurzach, trainieren seit über 15 Jahren im Wurzacher Hallenbad und für uns würde eine Schließung eine immense Verschlechterung unserer Situation ergeben. Wo sollten wir hin? SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Dürfen hoffentlich noch viele Bahnen im Wurzacher Hallenbad schwimmen: Die SVH-Triathleten

Was bleibt zu tun wenn das Gerücht sich verdichtet? Vielleicht sollte man das Hallenbad umbenennen in „Hypo Alpe Adria Bad“ oder in „Bad Württembergisches Landesba(d)nk“. Der Himmel würde sich öffnen und Milliarden und Millionen würden über das Bad Wurzacher Ried herabfallen. Vielleicht sollten alle Schwimmer und Familien mit Kinder das Vitalium besuchen – dann wäre es dort auch mit der „Wellnessruhe“ vorbei. Spaß beiseite – vielleicht sollte man einfach den Entscheidungsträgern immer wieder klar machen und zeigen, wie wichtig dieses Bad für die Freizeitkultur in Bad Wurzach ist. Zeigen wir, dass das Bad Wurzacher Hallenbad uns wichtig ist.

Ein Leserbrief von Werner Utz, erschienen in der SZ im März 2010

17


Trainingslager Mallorca 2010

18

Der Wolf(gang) und die sechs Radfahrerlein Es war einmal ein großer starker Wolf(gang). Der machte sich auf, um mit seinen sechs Radfahrerlein das schöne Mallorca zu erkunden und um sich für kommende Rivalitätskämpfe vorzubereiten. Wie immer fühlte sich der Wolf(gang) im fremden Revier schnell heimisch und er gewann die sechs kleinen Radfahrerlein für sich. Von nun an bestimmte der Leitwolf(gang) das Geschehen des Tages. Die sechs Radfahrerlein vertrauten dem Wolf(gang), der diese fortan über traumhafte Sträßchen an wunderschöne Aussichtspunkte führte. Er wurde nicht müde, immer wieder nach dem Wind zu schauen, die Wolken im Blick zu haben sowie

Radfahrerlein Willy mit Beute

die aktuelle Konstitution der einzelnen Radfahrerlein zu beachten. Ebenso vergaß er selten, rechtzeitig auf Beutezug zu gehen. Es begab sich aber zu jener Zeit, als ein Radfahrerlein dringend seine Nuckelflasche auffüllen musste. Der Leitwolf(gang) begleitete die Radfahrerlein zur Beutesuche. Ein Radfahrerlein war über dies so glücklich, SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Der Wolfgang und die sechs Radfahrerlein

dass es seinen imposanten Fang mit dem Wolf(gang) teilte. Die Beute bestand aus einem Schwein, welches die Form einer 40 cm langen Stange angenommen hatte. Getrieben vom außerordentlichen Hunger, wurde der Fang innerhalb kürzester Zeit beinahe komplett verschlungen. Nur ein kleiner Rest wurde als Trophäe für alle ersichtlich aufgehängt. Als der Wolf(gang) und die sechs Radfahrerlein aber weiterzogen fasste sich der Leitwolf(gang) plötzlich an den Bauch und rief: „Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Ich meinte, es wären die sechs Radfahrerlein, die mir ein Magengeschwür bereitet haben, so ist’s doch wohl der etwas zu groß geratene mallorquinische Landjäger!“ Die sechs Radfahrerlein aber freuten sich über die willkommene Reduzierung des Tempos, das vom Leitwolf(gang) vorgegeben wurde und genossen die weitere Tour in vollen Zügen. Am Abend aber tanzten der Leitwolf(gang) und die sechs Rad-

fahrerlein wieder ausgelassen um die Fertigbeute am Buffet herum und erfreuten sich des Lebens. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann werden sie wohl auch im kommenden Jahr wieder durch Mallorca ziehen … Evelyn Mauch

Ohne Worte …


Gedächtnistraining mit Werner Utz

19

Gehirnoktober 2010 Es war mal was anderes für den SV Herlazhofen. Gedächtnistraining, Lernmethoden und Visualisierung von Begriffen. Zwölf Teilnehmer und ein Trainer verbrachten vier Abende miteinander um Bilder zu entwickeln, Merkroutenpunkte festzulegen und Dinge miteinander zu verknüpfen. Heraus kam dabei, wie man sich z. B. alle Bundesländer mit Hauptstädten, die ersten 10 Paragraphen des Grundgesetzes, alle Ministerien mit Minister oder auch alle Bundesligavereine mit Trainer merken kann – dauerhaft ohne große Mühe. Die Abschlussprüfung am vierten Abend bestand darin, sich in 10 Minuten so viele Ziffern wie möglich zu merken. Im Durchschnitt waren es bei den Teilnehmern 50 bis 60 Ziffern, die sie in der richtigen Reihenfolge wiederholen konnten.

Andrea und Annette im Gedächtnisspiel gegen Manfred

Rainer Mack: „Vielen Dank für den tollen Kurs. Das hat richtig Spaß gemacht und jeder Kurstag war sehr kurzweilig. Da bleibt bestimmt was hängen.“ Ruth Groseker: „Der Kurs hat mit sehr gut gefallen. Ich habe tolle Anregungen bekommen.“

„…wie verbinde ich das Parfüm mit einem Bleistift…“

Ein paar Meinungen Paul Hodrus: „Es hat Spaß gemacht und ich habe die neuen Methoden des Lernens spielend erlernt. Inzwischen kann ich mir in 20 Minuten locker 100 Ziffern merken.“

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Karl und Paul an der Gedächtnisfront.

Karl Geggier: „Dankeschön für diese doch sehr interessanten und auch hilfreichen Informationen, und ich denke dass mir hiervon doch einiges geblieben ist, was in der Praxis doch mal Verwendung finden kann.“ Bernhard Schad und Michaela: „Danke, wir fanden’s richtig klasse, oder auch saumäßig gut! Wir hätten nicht gedacht, dass Gehirntraining sogar Spaß machen könnte, aber es war auch richtig Arbeit.“ „Schei…, nur 10 Sekunden um sich zwei Begriffe zu merken …“


Mountainbike-Tour mit Werner Utz

Ich denk mein Schwein pfeift! Oktober 2010, wir haben richtig Schwein und haben für die Jahreszeit saugutem Wetter. Wir überwinden unseren inneren Schweinehund und machen eine Radtour, wo wir mal wieder so richtig die Sau raus lassen wollen. Unser Mountainbikeguide Jürgen, der sich saumäßig gut auskennt führt uns zum Abschluss unserer Tour in den Sauenwald bei Schloss Zeil. Ich sag noch „da bringt mich keine Sau rein“ und schon waren drin im Schweinewald vom Fürst. Vorne weg fahren wie die Wildsauen Rainer und Daniel, während ständig vor uns irgendwelche Eber und Bachen, säuisch schnell die Waldwege kreuzen und mit ihrem Gestank die Luft versauen. Plötzlich kommt so eine pubertäres Borstensau von rechts auf mich zu, beide erschrecken, ich und das Wildschwein und mich haut es saumäßig auf die Schnauze. Ich sehe aus wie ein Dreckschwein, mein schönes neues Fahrrad sieht aus wie aus dem Saustall und alle freuen sich schweinisch. Das war wirklich eine saumäßig starke Mountainbike Tour – das machen wir jetzt öfters. Vielleicht nächsten Samstag wieder um Viertel nach Schwein am Sautrog in Herlazhofen.

Was könnte nicht schöner sein im goldenen Oktober, als eine ordentliche MountainbikeTour durchs Unterholz zu machen. Beginnend mit Materialcheck vor der Abfahrt, einem Gruppenfoto vor gigantischer Kulisse und dem obligatorischen Abschluss in geselliger Runde

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

20


Der Triathlet im Winter

21

von Evelyn Mauch

Triathlon und Winter – das passt nicht zusammen. Das Moorbad ist mit einer dicken Eisschicht überzogen, das Rennrad mit einer dicken Staubschicht und auch die Laufschuhe fristen ihr Dasein in einer düsteren Ecke im Hausflur. Aber wer die Triathleten kennt, allen voran die des SV Herlazhofen, weiß dass es keine Argumente gibt, sich nicht doch zu treffen, um gemeinsam Sport zu treiben oder zu feiern. „Und nun gut aufgepasst …“ Willy spricht und seine Schüler sind ganz Ohr

Skating-Kurs vom drittplatzierten bei den Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon Dass wir von den „alten Hasen“ noch ziemlich viel lernen können, merkten wir spätestens als uns unser Willy

Notz einen Skating-Kurs in Winterstetten gab. Die schmalen Bretter unter den Füßen stellte sich der eine mehr, der andere weniger geschickt an. Doch Willy ließ erst locker, als auch der letzte verstanden hatte, dass man den Stock nicht zwischen die Skier einstechen darf, da sich das Sturzrisiko sonst unweigerlich erhöht und dies nicht mehr in Relation zum Spaßfaktor steht. Und dass Willy das Skaten Spaß macht, sieht man auch an seinem Erfolg bei der Austragung der Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon in Oberstaufen. Mit neuem Elan und neuer Hüfte lief, radelte und skatete er auf den dritten Platz und erhielt damit in seiner Altersklasse M60 eine Bronzemedaille. Herzlichen Glückwunsch!

Hallenbad zum gemeinsamen Plantschen mit und ohne Hilfsmittel. Eingeleitet wird das Treffen mit einer gezielten Aufwärmung der Muskulatur und auch der Stimmbänder im netten kleinen Dampfbad, das wohl regelmäßig mittwochs um 19.30 Uhr einen Besucherrekord verzeichnet. Einmal ergab es sich sogar, dass uns unser Trainer Raimund Maurus nur aus dem Dampfbad holen konnte, indem er mit eiskaltem Wasser aus dem Abduschschlauch direkt ins Dampfbad spritzte. Und überhaut überlegt sich Raimund immer wieder neue tolle Sachen für uns. Manchmal müssen wir mit der Faust schwimmen oder aber bei jedem Armzug in die Luft winken. Die anderen Badegäste

Schwimmen lernen bei Raimund und Gilbert

Lehrer und Vorbild Willy Notz

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Um das Wasser nicht nur in gefrorener Form als Schnee zu nutzen, treffen wir uns jeden Mittwoch und gelegentlich auch sonntags im Wurzacher

Trockenübungen …


22

Engelsgeduld, was wir noch verbessern können. Manchmal hat dies auch Erfolg. Raimund, vielen Dank!

Schwimmen und Brunchen

Gilbert Sophie und die Körperspannung

freuen sich dann immer, weil sie denken, dass wir so freundlich sind. Eigentlich winken wir aber nur zum Abschied, damit wir endlich das Bad für uns haben. Immer wieder sollen wir auch beim Kraulschwimmen bei der Armführung nach vorne einen „Reißverschluss am Körper“ öffnen. Den hab’ zumindest ich bis heute nicht gefunden … Ganz exotisch wurde es auch, als wir ein paar mal Training von Gilbert Sophie, einem ehemaligen Nationalkadertriathlet aus Afrika, hatten. Wir lernten völlig neue Dimensionen des Atmens oder auch des Nichtatmens sowie der Körperspannung im Was-

ser kennen. Phänomenal und auch heute noch gerne genutzt wird das pfeilschnelle Abstoßen am Beckenrand bei der Wende. Durch die enorme Belastung der Beckenwand hierdurch steht jetzt sogar zur Diskussion, ob das Wurzacher Hallenbad noch weiter gehalten werden kann – zu hohe Kosten für dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen. Damit wir allerdings nicht für dies verantwortlich gemacht werden können, macht Raimund auch regelmäßig Videoaufnahmen von uns. Dabei strengen wir uns immer ganz arg an. Hinterher erklärt uns Raimund immer wieder aufs neue und mit einer

Da es Sonntagmorgens manchmal sehr anstrengend ist, ungefrühstückt und bei 28 Grad Wassertemperatur zu trainieren, lassen wir es uns hinterher auch mal so richtig gut gehen. Im unglaublich heißen Nebenraum des Hallenbades gönnen wir uns allerlei Gaumenfreuden und futtern uns die eben abtrainierten Kalorien wieder an. Bestens organisiert durch Andrea und Raimund Maurus fehlt es an nichts und wir haben endlich das Gefühl, dass es unser Raimund eigentlich wirklich nur gut mit uns meint. Vielen Dank Euch Beiden!

Man sieht’s am bereits leergefegten Tisch: Auch Simon Maurus hat’s geschmeckt …

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010


Feste feiern:

23

Patchworkparty

Andi und Corinne – frisch vermählt …

Patchwork und Triathlon – völlig kontrovers? Nicht bei uns! Nachdem sich der Triathlet ja bestens auskennt mit Patchwork am Fahrradschlauch, fügen sich auch unter den Triathleten so manche Flicken aneinander und bilden am Schluss ein harmonisches Gebilde. So auch bei unseren Vorzeige-Triathleten vom Projekt „In zehn Wochen zum Triathlon“, Corinne Choi und Andi Schutz. Sie sagten nicht nur „ja“ zum Triathlon, sondern auch zur ge-

meinsamen Zukunft als Ehepaar. In die bereits vorhandenen, angehängten kleinen Flicken wird große Hoffnung als Nachwuchstriathleten gesetzt. Gemeinsam feierten wir auf eine große Zukunft einer großen Familie und die Gäste kamen auch dieses mal nicht umhin, mit außerordentlichen Sangeskünsten der Triathleten beglückt zu werden. Außerordentlich schön war der gesamte Abend, vielen Dank und noch mal herzlichen Glückwunsch! Evelyn Mauch

Zum Entsetzen mancher Ohrmuschel sangen die Triathleten mal wieder. Beim genialen Fest von Corinne und Andreas kam zum Vortrag ein traditionelles Schreinerlied aus der Gegend von Leutkirch mit dem Titel: „Sieben Dübel musst du überdrehn – dann bleibt die Küche sicher stehn.“

Manchmal sind die Küchen furchtbar schwer, wenn die nur schon im 3. Stockwerk wär. Ich möcht sogern jetzt auf mei’m Fahrad sein Alpenpässe, Fahrtwind und im Sonnenschein. Über drei Stockwerk muss ich gehn, ich denk ich lass den Kühlschrank unten stehn. Schreiner sein ist manchmal furchtbar schwer, wenn ich nur schon auf dem Fahrrad wär. Oft bin ich, nach der Arbeit furchtbar platt und dann such ich Trost auf meinem Rad. Nach dem Training bin ich furchtbar müd, trotzdem hat Corinne mich dann noch lieb. Triathlon ist mein Lieblingssport. Manche meinen, Triathlon ist Mord. Schwimmen, Radeln und dann noch ein Lauf, ja mit Triathlon bin ich gut drauf. Am Start stehe ich mit starrem Blick und ich wünsch mir meine Schwimmflügel zurück. Brücken müssten über’n Alpsee gehn, würde locker dann, das Schwimmen überstehn. Über drei Distanzen muss ich gehn und das Schwimmen auch noch überstehn. über drei Distanzen muß ich gehn, dreimal bleibt noch die Stoppuhr stehn. In Erbach steht Corinne zum Start bereit und schwimmt voll Kraft zwei Bojen dann zu weit. An der ersten Boje musst du drehn, sonst bleibt die Stoppuhr später stehn. Nur über Fünfhundert musst du gehn, ja sonst bleibt die Stoppuhr später stehn. Dann bist du nach dem Schwimmen schon ganz platt und im Stadion steht dann allein dein Rad. Bodenwellen darfst du nicht übersehn, sonst bleibt dein Vorderrad darin stehn. Krachst du auf den harten Teer, fällt das Aufstehn, Dir dann, furchtbar schwer. Ja , Bodenwellen mußt du einfach sehn, jedes Schlagloch wirst du dann überstehn. Deine Haut bleibt länger frisch und glatt, wenn du nicht fällst von deinem Rad. Manchmal ist den Trias furchtbar heiß und dann singen sie – ja so ein Sch… das Singen lassen wir jetzt sein und schenken uns noch gleich ein Viertel ein.

… und wieder ein Lied aus der Trickkiste gezaubert …

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Über 70 Jahre sollt Ihr gehn und Euch immer traumhaft gut verstehn. 70 Jahre heller Sonnenschein, immer sollt Ihr Beide glücklich sein.


Feste feiern:

24

Martin wird Papa und 40 Martin wird 40 (Melodie „Wahnsinn“: Wolfgang Petry Text: Werner Utz)

Mir geht’s heut so schlecht, der Kopf ist so leer und mein Herz, wie Blei so schwer. Die Drei ist weg und die vier kommt auf mich zu. Ich fühl mich schon wie im Altersheim, ich meld mich an im Wanderverein. Sag mir wo, wo sind die Dreißig hin.

… mit Deutschland geht es aufwärts!!! Unser Bundespräsident hat den Krempel hingeschmissen, Frau Käsmann hat sich leider auch verabschiedet und Angie schaut auch schon so, wie wenn sie ihren Westerwilly bald in die Wüste schickt. Ja was ist denn los – hat jetzt keiner mehr Bock etwas zu bewegen und Deutschland zu verbessern. Doch einen haben wir noch: Martin Häfele seines Zeichens stellvertretender Abteilungsleiter der Triathleten, ist Papa geworden. Seine Erstangaben zu seiner Tochter Anna: Rahmenhöhe 56 cm, fahrfertig vormontiert mit einem Gewicht von 2990 g. Wie jeder weiß, der ein wenig biologische Grundkenntnisse hat, hat ich Martins Beitrag zur Entstehung von Anna doch sehr in Grenzen gehalten, aber er macht Sprüche wie wenn er alles allein geschaffen hätte. Glückwunsch an die glücklichen Eltern Ulrike und Martin von uns allen. Nach dem Training sprechen wir jetzt manchmal über Anna. Zitat eines stolzen Vaters: „Neulich hon i d’ Windel gwechslet und noch hot se glei wieder nei gschi…, aber wenn se de dann so lieb agucket mit ihre schene Aigle, dann machsch des gern.“ Werner Utz SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Bekannt wie ein bunter Hund: Martin Häfele wird 40

Das ist Wahnsinn – warum werd ich heut Nacht schon vierzig? (40 – 40 – 40) Keiner hält die Uhr für mich an Das ist Wahnsinn – ich verlier schon die Haare. (Haare – Haare – Haare) Und mein Bike – liegt schon auf dem Müll. (Müll – Müll – Sondermüll) Vierzig Jahre – das ist viel – ich werd alt. So ein Geburtstag – das ist schwer, Viel Besuch – die Kasse ist leer. Sechzig Gäste – und alle sind heut bei mir. Ich sitz hier rum – bis zum Schluß, denn ich bin der, der zahlen muß. Sag mir wo – ja, wo nehm ich’s her? Das ist Wahnsinn – warum werd ich heut Nacht schon vierzig? (40 – 40 – 40) … Die Kondition geht stark zurück und auf den Lenden ist kein Druck mehr. Es hat kein Zweck – auch die Muskeln, die sind schon weg. Die Beine müde – schwer wie Blei, und alte Frauen fahrn an mir vorbei. Was ist los – die Rente ist nah. Das ist Wahnsinn – warum werd ich heut Nacht schon vierzig? (40 – 40 – 40) Keiner – hält die Uhr für mich an Ich brauch Doping – wer hat Blutkonserven? (Doping – Doping- Doping ) Und mein Bike - liegt schon auf dem Müll. (Müll – Müll – Sondermüll ) Vierzig Jahre - das ist viel – ich werd alt.

Ironpapa Martin mit Anna, die den Papa jetzt schon um den Finger wickelt …

Ja, das ist Wahnsinn – warum werd ich heut Nacht schon vierzig? (40 – 40 – 40) Keiner hält die Uhr für mich an Das ist Wahnsinn – ich verlier schon die Haare. (Haare – Haare – Haare ) Und mein Bike – liegt schon auf dem Müll. (Müll – Müll – Sondermüll ) Vierzig Jahre – das ist viel – ich werd alt.


Feste feiern:

Sabine Kurtz zum 40.

Draussen vom Walde kommen sie her und trällern ein Liedchen… Melodie: Kling Glöckchen Klingelingeling… Text: Werner Utz Sing Sabine klingelingeling Sing Sabine Sing

Gas Sabine klingelingeling Gas Sabine Gas

Vierzig wirst du heute Glückwunsch und viel Freude Alle sind geladen Axel wird’s schon zahlen

Mountain bike mit Vollgas Ja das macht Sabine Spass Downhill wie ein Profi Bremsen braucht sie gar nie

Sing Sabine klingelingeling Sing Sabine Sing

Gas Sabine klingelingeling Gas Sabine Gas

Sing Sabine klingelingeling Sing Sabine Sing

Lauf Sabine Klingelingeling Lauf Sabine Lauf

Alle sind heut nacht dabei Bis die Uhr steht auf drei Manne, Gere und zwei Schutz Willy, Max und auch der Utz

Rennt durch grüne Wälder Straßen, Wies und Felder Sabine kommt ins Schwitzen Radarfallen blitzen

Sing Sabine klingelingeling Sing Sabine Sing

Lauf Sabine Klingelingeling Lauf Sabine Lauf

Schwimm Sabine klingelingeling Schwimm Sabine Schwimm

Prost Sabine Klingelingeling Prost Sabine Prost

Bahnen rauf und runter Schwimmt von ein bis hundert Überholt die Männer Sind doch alles Penner

Glückwunsch von uns allen „nicht vom Fahrrad fallen“ Danke für das tolle Fest Auf dass du hundert Jahre wirst

Schwimm Sabine klingelingeling Schwimm Sabine Schwimm

Prost Sabine klingelingeling Prost Sabine Prost.

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

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Kraulkurs für Anfänger

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„ … einmal übers Moorbad kraulen …“ Gerade vor Weihnachten sind die Zeit der Wünsche und es gibt Wünsche, die kann man nicht so einfach kaufen, die muss man sich mit Energie und Disziplin selber erfüllen. Solche Gedanken und sonst noch ein paar Motivationsschübe haben jetzt vor Weihnachten 12 Leute dazu bewegt, an einem Kraulkurs der Triathlonabteilung unter der Leitung von Raimund Maurus teilzunehmen. An 10 Trainingsabenden werden die Neulinge an die Geheimnisse des Kraulschwimmens mit hohem Ellenbogen, sauberem Beinschlag und Armzug herangeführt. Strahlen um die Wette: Zufriedene und glückliche Kraulkurs-Teilnehmer…

Trainer Raimund Maurus:

„Das ist wirklich eine Super-Truppe, die sich da gefunden hat. Die haben alle den sportlichen Willen, das Projekt durchzuziehen und vor allen Dingen, die sind alle absolut ,unversaut‘. Das heißt, wenn ich denen etwas sage, dann wird es direkt umgesetzt, die haben nicht wie bei manchen Triathleten einen uralten Technikfehler drin, die man nie wieder rausbekommt. Da werden alle Fehler gleich im Ansatz ausgebügelt. Ich denke auch da sind einige dabei, die mit der Sportart Triathlon liebäu-

geln und vielleicht kommen danach auch welche zu uns in die Triathlonabteilung.“

Heinz Mauch (62):

„Für mich ist das einfach eine Herausforderung, etwas Neues zu lernen und das Schwimmen hat mir schon immer Spaß gemacht. Das ist für mich auch eine Möglichkeit, meine Fitness zu verbessern und eine Verbindung zu der sympathischen Triathlonabteilung hatte ich schon immer.“

Michaela Lauber (27):

„Also Freude am Sport hatte ich schon immer und habe natürlich durch meinen Freund (Bene Schad) eine Verbindung zum Triathlon. Ich bin absolute Anfängerin, aber einen gewissen Reiz übt diese Sportart schon auf mich aus. Mal sehen, was daraus wird.“

Trainer Raimund Maurus zeigt, wo’s fehlt und es was zu verbessern gibt…

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

Dieter Motz (46):

„Ich will einmal im Sommer über das Moorbad kraulen, das ist mein Ziel.

Ich denke, das wird auch klappen und der Raimund macht das wirklich super. Das sieht man nach dreimal Training schon richtig Fortschritte.“

Helmut Wäckerle (44):

„Ich komme aus Herlazhofen und mein Nachbar, der Rainer Mack, hat mich auf die Aktion der Triathleten aufmerksam gemacht. Ich will auch meine sportliche Fitness verbessern. Die Dynamik innerhalb der Gruppe hilft natürlich den inneren Schweinehund zu überwinden und am Kraulen dranzubleiben.“

Lisa Dobler (21):

Die Sabine Kurtz hat mich motiviert, da mitzumachen und ich wollte schon immer mal richtig kraulen lernen. Laufen mache ich schon als Sport und jetzt lerne ich noch richtig schwimmen – na, da ist es zum Triathlon ja nicht mehr weit. Mal sehen – die Zeit wird es zeigen“

Werner Utz


So geht’s weiter:

27

Die wichtigsten Termine des Jahres 2011 Datum

Veranstaltung

Ort

Ansprechpartner

16. 01. 2011

Sonntagsschwimmen ab 8.45 Uhr mit anschließendem Brunch

Hallenbad Bad Wurzach

Raimund Maurus Andrea Maurus

23. 01. 2011

Sonntagsschwimmen ab 8.45 Uhr

Hallenbad Bad Wurzach

Raimund Maurus

06. 02. 2011

Sonntagsschwimmen ab 8.45 Uhr

Hallenbad Bad Wurzach

Raimund Maurus

27. 02. 2011

Sonntagsschwimmen ab 8.45 Uhr

Hallenbad Bad Wurzach

Raimund Maurus

16. 03. 2011

Triathlonabteilung Hauptversammlung

Keglerheim Bad Wurzach

Werner Utz Martin Häfele

01. 04. 2011

SVH-Hauptversammlung

Gasthaus Halde Herlazhofen

Werner Utz Martin Häfele

ab April 2011 jeden Samstag

Radtreff ab 16.00 Uhr

Parkplatz Freibad Leutkirch

Raimund Maurus

04. 04. bis 11. 04. 2011 bzw. 15. 04. 2011

Trainingslager

Mallorca

Evelyn Mauch

ab Mai

Sommertraining ab 18.00 Uhr

Moorbad Herlazhofen / Stadion Leutkirch

Raimund Maurus Radgruppenführer

04. 05. 2011

Koppeltraining Rad – Lauf

Stadion Leutkirch

Raimund Maurus Werner Utz

06. 05. 2011

Willys Folknight

Dorfstadel Herlazhofen

Willy Notz Werner Utz

08. 05. 2011

Testtriahtlon

Bad Wurzach beim Hallenbad

Raimund Maurus Andrea Maurus

25. 05. 2011

Lauftraining auf der Bahn

Stadion Leutkirch

Roland Weber

01. 06. 2011

Koppeltraining Rad – Lauf

Stadion Leutkirch

Raimund Maurus Werner Utz

02. 06. 2011

Vatertagstour

Treffpunkt Herlazhofen

Wolfgang Brack

29. 06. 2011

Lauftraining auf der Bahn

Stadion Leutkirch

Roland Weber

27. 07. 2011

Lauftraining auf der Bahn

Stadion Leutkirch

Roland Weber

evtl. 13. 08. 2011

Grillfest

Kiesgrube Engerazhofen

Martin Häfele Werner Utz

31. 08. 2011

Lauftraining auf der Bahn

Stadion Leutkirch

Roland Weber

ab November 2011 jeden Mittwoch

Schwimmtraining ab 19.45 Uhr

Hallenbad Bad Wurzach

Raimund Maurus

08. 05. 2011 05. 06. 2011 12. 06. 2011 25. 06. 2011 26. 06. 2011 03. 07. 2011

Testtriathlon Bad Wurzach Ironmännli Lustenau Leutkircher Zeitfahren Triathlon Ottobeuren Erbacher Triathlon Eglofser Moorbad-Triathlon

SVH-Triathlon-Jahrbuch 2010

10. 07. 2011 23. 07. 2011 31. 07. 2011 06. 08. 2011 21. 08. 2011 10. 09. 2011

Ebenweiler Volkstriathlon Allgäu-Triathlon Immenstadt Auerberg-Triathlon Schongau Ravensburger Triathlon Sägetriathlon Bad Saulgau Stockacher Triathlon


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Das Sportjahr der Triathlonabteilung des SV Herlazhofen in Wort und Bild mit allen Ergebnissen

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