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Nr. 62 10/2015

Das Magazin für unsere Region

! x i n kost´

Dunkle Jahreszeit Jagdexperte warnt vor gefahren

Gaumenfreude Köstliche Herbstrezepte

Herzkissenaktion Solidarität mit brustkrebspatientinnen

haselnuss wissenswertes um „frau haselin”

naturschutzbund weitblick mit durchblick

Batman gesichtet ein Herz für fledermäuse

R.SH Challenge wir haben es geschafft!

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hein‘s - Das Onlinemagazin

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Im Herbst

Durch die Wälder streif´ ich munter, wenn der Wind die Stämme rüttelt und im Rascheln bunt und bunter Blatt auf Blatt herunterschüttelt.

Denn es träumt bei solchem Klange sich gar schön vom Frühlingshauche, von der Nachtigall Gesange und vom jungen Grün am Strauche. Lustig schreit´ ich durchs Gefilde, wo verdorrte Disteln nicken, denk´ an Maienröslein milde mit den morgenfrischen Blicken. Nach dem Himmel schau´ ich gerne, wenn ihn Wolken schwarz bedecken, denk´ an tausend liebe Sterne, die dahinter sich verstecken. Friedrich von Sallet

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es wieder soweit: Der Herbst ist gekommen. Die unbeschwerten Sommertage hallen in unseren Gedanken immer noch nach. Aber alles Sehnen, alles Klagen, alles Weh! und Ach! nützt nichts und ist auch völlig unnötig, denn auch der Herbst hält ganz auf seine eigene Weise ein tolles Spektakel für uns bereit. Wir wollen uns über die Herbstzeit freuen, denn der Oktober beschenkt Mensch und Tier mit reicher Ernte und bezaubert mit seiner bunten Farbenpracht bis das letzte Blatt im Schein der goldenen Oktobersonne herniederfällt. Die Natur bereitet sich auf ihre wohlverdiente Ruhezeit vor, will unter einem großen Blätterhaufen schlafen gehen und möchte Erholung finden. Regen, Matsch, Wind, Kälte, Dunkelheit und schwere Tage gehören nun einmal mit dazu, damit wieder Neues entstehen kann. Diese Erscheinungen lassen uns träumen von der Leichtigkeit des Frühlings, vom Neuanfang, vom Wachstum und von einem guten neuen Jahr. Denn kommen auch dunkle Tage, denken Sie dran: „Hinter Dunkelheit und trüben Gedanken wartet schon die Helligkeit mit Fröhlichkeit und neuem Mut.“ Wir wünschen Ihnen einen herrlichen Monat Oktober

Ihre Petra und Stefan Gramkow

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HistoriscHer GanG durcH LütjenburG

- sHHb–ortsgruppe lädt am 28. oktober in die „alte schmiede“ ein –

675 Jahr–Feier der Stadt Lütjenburg im Jahre 1950; hier: Festwagen der Milchzentrale Lütjenburg.

675 Jahr–Feier der Stadt Lütjenburg im Jahr 1950; hier Festwagen der Kornbrennerei D. H. Boll.

„Bald ist es wieder soweit: Am Mittwoch, den 28. Oktober 2015 findet um 19.30 Uhr unser traditioneller Bildervortrag zur Lütjenburger Stadtgeschichte in der „Alten Schmiede“ (Oberstraße 21 a) statt, den Dr. Sigurd Zillmann im Namen des Stadtarchivs Lütjenburg halten wird. Alle Lütjenburgerinnen und Lütjenburger sind herzlich eingeladen, an diesem Abend mit dabei zu sein!“ erklärte die Vorsitzende des

Schleswig–Holsteinischen Heimatbundes, Ortsgruppe Lütjenburg, Jutta Zillmann. Wie der Redner verriet, wird es diesmal nicht um die Kaiserzeit oder die 20ger Jahre gehen, sondern um die Nachkriegszeit. Hauptthemen werden sein: das große Stadtfest zur 675 Jahrfeier in Lütjenburg im Jahre 1950, die Milchzentrale Lütjenburg (1907–1971) und der Lütjenburger Strand in Hohwacht.

„nera Maria“ - neues Konzertprogramm -

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Präsentiert von Fabiola Saccomanno e Gruppo Samstag, den 10. Oktober 2015 um 17.00 Uhr im Hotel Hohe Wacht

Nach einigen Jahren als Begleitmusikerin (u.a. bei Sarah Connor, Auftritte bei «Wetten Dass», Stefan Raab, Top of the Pops) kehrt die Sängerin und Schauspielerin Fabiola Saccomanno mit ihrem neuen italienischsprachigen Programm «Nera Maria» zu ihren Wurzeln zurück. Der Duft der Zitronenblüten, die Freibeuter des Tyrrhenischen Meeres, die knorrigen, alten Olivenbäume - sie lassen die italienische Sängerin nicht mehr los. Das mit dem Komponisten Matthias Weiher

erarbeitete Programm erzählt mit voller Kraft und Sinnlichkeit von der Melancholie sizilianischer Gastarbeiter, deren Seelen in der Fremde keine Heimat fanden, und von den Erinnerungen ihrer Kinder - aber auch vom Humor und der Lebenslust ihrer Landsleute, von Geschichten, die das Leben schreibt. Aus Lavastein gemeißelte Madonnenfiguren, die auf Sizilien an jeder Wegeskreuzung zu finden sind, inspirierten Fabiola Saccomanno zum

Titelsong ihres Programms. «La Nera Maria» ist eine ambivalente Figur einer tief in der katholischen Tradition verwurzelten Gesellschaft – sie verkörpert sowohl das Heilige als auch das sinnliche Begehren. Auf Einladung des Kleinen Kulturkreises musizieren Fabiola Saccomanno (voc), Maurizio Saccomanno (d, perc), Antje Steen(band), Leandro Sint-Hill (ss, fl), Matthias Weiher(p) und Thilo Plümer (b).

Kartenvorverkauf: Touristinfo, Lütjenburg (04381-41 99 41) Touristinfo Hohwacht (04381-9 05 50) Modehaus Mews Lütjenburg (04381-40 59 40) Hotel Hohe Wacht, Hohwacht (04381-9 00 80) Eintrittspreise: 3,- € Vvk, 15,- € Ak, Jugendliche (10-18 Jahre) 5,- €

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JAGDExPERTE WARNT VOR GEFAHREN VON WILDUNFÄLLEN Zur erhöhten Vorsicht im Straßenverkehr, besonders in dieser Jahreszeit, ruft Thorolf Wellmer (Dipl.-Ing. Förster im Raum Hohwacht, sowie Obmann für Naturschutz und Umweltbildung) auf. Große Achtsamkeit ist geboten, denn das brunftige Wild läuft derzeit bei Tag und Nacht planlos, fast wie blind, in seiner Verliebtheit auch über dicht befahrene Straßen. „Wenn es gelingt, mit dem Artikel auch nur einen einzigen Mitbürger/ -bürgerin zum sorgfältigeren Fahren ohne Wildunfall zu motivieren, hätte sich das Unternehmen schon gelohnt“, das mit dienen Zeilen zu vermitteln ist Förster Wellmer eine echte Herzensangelegenheit, denn es wird durch Kontakt mit den Tieren viel Schaden an Personen und Fahrzeugen angerichtet. So krachte es zuletzt im vergangenen Jahr zwischen Januar und September 762 Mal zwischen Wild und Mensch. Im laufenden Jahr 2015 sind es bereits

899 Wildunfälle. Dabei wurden vier Menschen verletzt. Und im Oktober und November geht es in der Dämmerung erst richtig los. Und dabei muss man nicht immer selber der Verursacher sein. Oft kommt es vor, dass andere Verkehrsteilnehmer den Tieren ausweichen oder mit ihnen kollidieren und es so zu Unfällen, oft mit schwerwiegenden Ausmaßen kommen kann. Der Deutsche Jagdschutz Verband gibt nachstehend einige Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr: Häufig werden Wildunfälle im Ausmaß unterschätzt. Ein 20 Kilogramm schweres Reh besitzt bereits bei einer Kollision mit Tempo 60 ein Aufschlaggewicht von über einer halben Tonne (siehe dazu auch die Grafik des ADAC). Die meisten Unfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenschwerpunkte darstellen. Hier ist mit regelmäßigem Wildwechsel zu rechnen, da die Tiere zur Äsung vom Wald auf die Felder ziehen und danach wieder den Schutz des Waldes aufsuchen. Diese Gefahrenbereiche sind mit dem Schild „Achtung, Wildwechsel“ gekennzeichnet. Wie ein Wildunfall am besten verhindert werden kann: Wird durch Warnschilder „Wildwechsel“ angezeigt, sofort Fuß vom Gas nehmen, langsam und konzentriert fahren. Dabei die Wald- und Straßenränder sorgfältig im Auge behalten und bremsbereit sein. Denn in etwa 80 Prozent aller Fälle taucht das Wild nur 20 Meter und kürzer vor

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Ihrem Fahrzeug auf. Wer da dann zu schnell fährt, hat keine Chance mehr. Die größte Gefahr droht in der Morgen- und Abenddämmerung, während der Nacht und bei Nebel. Besonders gefährlich sind auch neue Straßenabschnitte, die durch Waldgebiete führen, weil Wild stets die gewohnten Wechsel beibehält. Ein Tier kommt selten allein. Immer mit „Nachzüglern“ rechnen. Nachts in bewaldeten Gegenden - wann immer möglich - mit Fernlicht fahren. So wirken die Augen der Tiere wie Rückstrahler und die Tiere sind besser zu erkennen. Taucht Wild im Scheinwerferlicht auf, sofort abblenden, bremsen und hupen. Besondere Vorsicht ist auch in beliebten Ausflugsgegenden geboten. Denn dort wird Wild oft von Spaziergängern, Radfahrern und Reitern aufgescheucht. Von September bis Januar und von Juli bis August ist sogenannte Blattoder Brunftzeit. Viele Tiere sind auf „Brautschau“, ihre Reaktionen sind dann spontaner und deshalb für die Kraftfahrer unberechenbarer und noch gefährlicher. Bei einer Rast in Waldgebieten: Bitte auf Rastplätzen und Wegen bleiben. Das Wild nicht beunruhigen. Es könnte sonst flüchtig werden und damit dann wieder andere Kraftfahrer gefährden. Und ganz wichtig: Hunde in Wald und Feld nicht frei laufen lassen!

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Was zu tun ist, falls es doch gekracht hat: Lässt sich ein Zusammenprall mit dem Wild nicht vermeiden, Lenkrad gut festhalten und weiterfahren. Auf keinen Fall ausweichen. Ausweichmanöver können schlimmste Folgen haben. Auch für andere Verkehrsteilnehmer. Nach einem Unfall: Sofort Warnblinkanlage einschalten und Unfallstelle absichern. Das Tier an den Randstreifen schaffen, damit keine Folgeunfälle passieren. Wegen eventueller Tollwutgefahr das Tier nicht mit bloßen Händen anfassen. Wild niemals mitnehmen! Wer Wild mitnimmt, macht sich der Wilderei schuldig. !Strafanzeige droht! Einem angefahrenen und verletzten Tier, das flüchtig ist, nicht folgen. Für die spätere Meldung Fluchtrichtung merken oder markieren. So kann der Jäger oder Förster später mit einem ausgebildeten Hund dem

verletzten Tier folgen und es von seinem Leiden erlösen. Unfall unverzüglich am besten der Polizei melden. Bescheinigung über den Wildunfall ausstellen lassen. Das ist wichtig für den Schadensersatzanspruch bei der Versicherung. Eine grundsätzliche Broschüre zu diesem Thema mit dem Titel „Besser langsam als Wild“ empfiehlt jedem Leser der Waidmann Thorolf Wellmer. Diese kann unter folgendem Verweis kostenlos für Jedermann und -frau aus dem Netz heruntergeladen werden: http://www.dvr.de/download2/p1876/1876_0.pdf „Und fahren Sie bitte, bitte langsam in Wildeinstandsgebieten“, bittet der Förster und Berufsjäger Wellmer! „Schon 60 Stundenkilometer können zu schnell sein, wenn eine Reh, ein Damhirsch oder eine Wildsau über die Straße wechseln!!“

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DAS HAUS AM ALSTERUFER Hamburg 1911: Nur widerstrebend stimmt der verwitwete Reeder Victor Dornhain der Heirat seiner Tochter Lavinia mit dem Architekten Konrad Michaelis zu. Niemand in der Familie ahnt, dass Lavinias Schwester, die Malerin Nele, ihren Schwager liebt. Etwa zeitgleich wird die 16-jährige Klara Tießen als Hausmädchen bei Dornhains eingestellt. Nur Victor Dornhain und seine Mutter Charlotte wissen, dass Klara sein illegitimes Kind ist. Drei Jahre später bricht der Große Krieg aus und verändert alles: In der Tragödie erkennt Lavinia ihre wahre Bestimmung, Klara findet auf der Suche nach ihrer unbekannten Mutter den Mann ihres Lebens, und das Schicksal seiner Familie wird für den Reeder zu einer Frage der Ehre… Autorin: Micaela Jary, Goldmann Verlag Der Roman ist erhältlich bei: Buchhandlung am Markt, Lütjenburg

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Zutaten für 4 Portionen: 1 Zwiebel, 1 EL neutrales Pflanzenöl, 1,25 l Fleischbrühe, 350 g durch durchwachsener Räucherspeck, 750 g grüne Bohnen, 500 g kleine festkochende Kartoffeln, 500 g kleine, feste Birnen (Kochbirnen), 1 Bund Bohnenkraut, 1/2 Bund Petersilie, Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss Zubereitung: Die Zwiebel schälen und würfeln. In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. 500 ml Fleischbrühe dazugießen, den Speck (am Stück) dazugeben und aufkochen. Den Speck 20 Min. bei kleiner Hitze kochen lassen.

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Inzwischen die Bohnen waschen, putzen, falls nötig entfädeln und halbieren. Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Speck nach 20 Min. aus dem Topf nehmen und ohne die Schwarte in Scheiben schneiden. Mit den Kartoffeln und der restlichen Brühe wieder in den Topf geben und alles 10 Min. kochen lassen. Inzwischen Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden und die Birnenviertel in Spalten schneiden. Birnen und Bohnen zum Eintopf geben und alles weitere 10-15 Min. kochen lassen. Bohnenkraut und Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blättchen hacken. Die Kräuter zum Eintopf geben und darin erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.


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Herbstliche Gerichte auf unserer aktuellen Karte: z. B. Fliederbeersuppe, Rübenmus, Mehlbüddel, Kohlroulade, Birnen, Bohnen & Speck, Kürbissuppe Schon mal vormerken: Martinsgans-Essen (11. bis 15. November 2015) Gerne reservieren wir einen Tisch für Sie!

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Bismarckturm

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HERZKISSENAKTION Lütjenburger „Herzkissenaktion“ für brustkrebspatientinnen (pg) Brustkrebs kann jede Frau treffen. So erinnert im Oktober der „Internationale Tag des Brustkrebses“ u.a. an die Achtsamkeit mit seinem Körper und an den Gang zu einer regelmäßigen Krebs-Vorsorge. Mit vielen Aktionen wird auf diese Erkrankung aufmerksam gemacht. So lädt Julia Plöger, Gleichstellungsbeauftragte in Lütjenburg, am 19. Oktober 2015 um 18.30 Uhr ganz herzlich ins Rathaus ein. Frau Plöger möchte eine Herzkissenaktion starten, die an Brustkrebs erkrankten Frauen zu Gute kommen wird. Alle Interessierten, die Lust haben mitzumachen, haben die Möglichkeit ihr Handarbeitstalent zu zeigen und/ oder Material (Stoff, Füllmaterial) bzw. eine Summe zu spenden, um das benötigte Zubehör besorgen zu können. „Wir wollen zusammen hübsche Kissen in Herzform nähen“, erzählt JuWechselanzeige_1-03.qxd Seite 1 lia Plöger. „Wer kommen17.12.10 kann und10:49 eine Nähmaschine hat, gibt mir bitte Bescheid, aber auch wer nicht nähen kann, ist herzlich eingeladen zu

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„Ich würde mich über eine rege Beteiligung und über viel „Werbung“ für das Projekt sehr freuen!“ Ganz herzliche Grüße Julia Plöger Noch mehr Informationen über diese Aktion erfahren Sie bei: Frau Plöger, Amt Lütjenburg, Neverstorfer Straße 7 Telefon: 0 43 81/40 20 28. julia.ploeger(at)amt-luetjenburg.de oder in ihrem Büro im Rathaus, Oberstraße, Zimmer 5 oder im Internet: http://herzkissenaktionkiel.blogspot.de/ Ins Leben gerufen wurde die Herzkissen-Aktion im Jahre 2010. Es gründete sich in Kiel ein Verein, in welchem sich Frauen und auch einige Männer zusammen finden, um nach einem speziellen Schnitt Kissen in Herzform zu schneidern. Diese werden dann aus dem Gedanken der Solidarität Frauen geschenkt, die von Brustkrebs betroffen sind. In Kiel versorgt der Verein Herzkissen-Aktion e.V. das Brustzentrum Kiel-Mitte an der Parkklinik, die Uni-Frauenklinik und in Schleswig die Onkologische Station im Helios Klinikum. Die Kissen sind nicht nur eine freundliche Geste, sie dienen zudem 1 sehr gut als Kühren/Lütjenburg Lagerungskissen. In fünf JahKarkdoor • 24321 ren haben sich schon mehr als 300 Frauen an der Telefon 0 43 81/418 444 • Fax 0 43Herzkissen-Aktion 81/418 087 Kiel beteiligt und neben www.zimmerei-steen.de vielen anderen nützlichen Sachen bisher ca. 12.000 Herzkissen genäht und gespendet. Redaktion/Text: Petra Gramkow

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Karkdoor 1 • 24321 Kühren/Lütjenburg Ruf 0 43 81/418 444 • Fax 0 43 81/418 087

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kommen, denn die Kissen müssen ja auch gefüllt werden. Als Spenden benötigen wir dazu natürlich auch Stoff und Füllwatte. Wer davon zuhause noch etwas übrig hat, kann es mir sehr gerne vorbei bringen!“

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Ältere Menschen sportlich aktiv – Übungsleiter gesucht Auch ältere Menschen möchten sportlich aktiv sein. Gerade in einer Gruppe macht es noch mehr Spaß. Viele haben jedoch Scheu davor, denn sie denken, mit den jungen Leuten nicht mithalten zu können. Für Frauen und Männer, die sich gerne mit Menschen ihrer Altersklasse zu sportlichen Aktivitäten treffen möchten, hat der TSV Hessenstein nun die neue Sparte „Sport für Ältere“ gegründet. In der Sporthalle Darry wird in Zukunft die ältere Sportgeneration ihren Spaß haben und sich fit halten können. Es fehlt nur noch ein/e Übungsleiter(in), der/die sich der fröhlichen Schar annehmen möchte. Gerne können sich Interessierte zu dieser netten Aufgabe melden. Der TSV Hessenstein freut sich über Ihre Nachricht unter: Telefon 04381/8991 (ab 19.00 Uhr) oder über Email: vorstand@tsv-hessenstein.de


Kiek mol!

Optik am Rathaus

„Dabei sein ist Alles“ 32. Herbstlauf „Rund um den Großen Binnensee“ Traditionell zum Ende der Laufsaison lädt der TSV Lütjenburg auch in diesem Jahr zum Herbstlauf „Rund um den Großen Binnensee“ ein. Unmittelbar nach dem Umstellen der Uhren auf die Winterzeit fällt am Sonntag, dem 25. Oktober um 10:00 Uhr der Startschuss im Lütjenburger Gewerbegebiet „Am Bunendorp“. Die Einzelläufer und Staffelteilnehmer werden dann auf die reizvolle und amtlich vermessene Halbmarathonstrecke über Stöfs , Lippe und Hohwacht geschickt, während die Walkerinnen und Walker anspruchsvolle 9,1 km über Stöfs nach Lütjenburg unter die Füße nehmen werden. Der Zieleinlauf befindet sich auf dem Sportgelände in der Kieler Straße direkt am TSV Vereinsgebäude. Teilnehmen an dieser Veranstaltung können alle, egal ob Mitglied in einem Sportverein oder nicht (Halbmarathon ab Jahrgang 1997). Wichtig sind lediglich eine gute gesundheitliche Verfassung und ein ausreichendes Training. Auf jeden Fall zählt hier nur der der Olympische Gedanke: „Dabei sein ist Alles“. Alle Finisher erhalten nach der Siegerehrung, die ab ca. 13:15 Uhr im TSV Vereinsgebäude durchgeführt wird, eine Urkunde. Die größte vorangemeldete Gruppe wird mit einem Wanderpokal geehrt. Anmeldungen sind noch bis zum 19.10.2015 möglich an: Wolfgang. Amelunxen@t-online.de oder Wolfgang Amelunxen, Posthofstr. 10, 24321 Lütjenburg. Benötigt werden: Vorname, Name, Geschlecht, Jahrgang, ggf. Verein sowie Wettbewerb ( Laufen, Nordic-Walking oder Walking ). Nachmeldungen sind im Ausnahmefall auch noch am Veranstaltungstag bis 09:15 Uhr im TSV Vereinsgebäude möglich.

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TENNISSPIELER DEMNÄCHST IN DER NORDLIGA Lütjenburg - Foto unten: Das sind sie, die Lütjenburger „Tennis Helden“ erste Herren 60, die den Aufstieg von der Landesliga in die Nordliga geschafft haben. (von links) Günter Barnstedt, Torsten Essl, Söhnke Klang, Karl-Heinz Sieck, Klaus Schnack, Dieter Franke und Werner Podlech. Gegen den TC von Cramm-Soltau hatte man das so wichtige Spiel sicher mit 7:2 gewonnen. Im Winter wird sich sogar in der Regionalliga präsentiert, die höchste Spielklasse für Senioren in Deutschland. Gegner werden der TC GW Neustadt, der TC Salzgitter Bad, der Club an der Alster, TCS Göttingen und der Braunschweiger THC sein. Die Wettbewerbe werden mit Sechsermannschaften für Damen und Herren in den verschiedenen Altersklassen durchgeführt. Tennis im Norden, das kann sich durchaus sehen lassen. Ab Oktober bis April des kommenden Jahres gibt es die spannenden Punktspiele in der vereinseigenen SöhnkeKlang-Halle in der Kieler Straße. Die Tennisfreunde sind herzlich eingeladen, im Tenniszentrum dabei zu sein. Das erste Heimspiel findet am Sonnabend, 14. November ab 13 Uhr gegen die Neustädter statt. Text & Fotos: TCL

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DIE HASEL Drei Nüsse für Aschenbrödel… (pg) …wer kennt diesen romantischen Märchenfilm nicht, der seit 1979 als eine der bekanntesten Kooperationen der ČSSR/DDR entstand und zum weihnachtlichen Kultfilm geworden ist. Auch in unseren Gefilden ist „Aschenputtel“ aus der Feder der Gebrüder Grimm ein gern gelesenes Märchen. Die Haselnuss spielt in beiden Variationen eine sehr große Rolle, erfüllt sie doch drei Wünsche und bringt am Ende dem armen verstoßenen Mädchen das ganz große Glück.

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Ein klitzekleiner wahrer Kern steckt wohl auch hinter diesem Märchen. Früher glaubte man, dass mit einem Haselzweig Schlangen und Hexen abgewehrt werden konnten. Daher wünschte sich unser Aschenputtel von ihrem Vater einen Haselzweig, den sie auf das Grab ihrer Mutter pflanzte. Außerdem ist die Hasel seit vielen tausend Jahren als Symbol für Leben, Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Unsterblichkeit, Friedenszeichen und glücklichen Neubeginn. Aus germanischer Zeit ist überliefert, dass die „Frau Haselin“ nicht gefällt werden durfte. Fremde durften von Haselsträuchern nur eine handvoll Nüsse nehmen. Da der Hasel nachgesagt wird, dass sie Kraftströme fließen lassen kann, werden ihre Zweige als Wünschelruten genutzt.

Wissenswertes über die Hasel Der Name „Hasel“ stammt vermutlich vom lateinischen Wort „casa“ = Haus ab, da der Fruchtbecher der Hasel den Kern wie ein Haus umgibt. Nach der Eiszeit war die Hasel in Europa so stark vertreten, dass die Wissenschaft von der Zeit um 6000 v. Chr. von einer „Haselzeit“ spricht. Die Hasel treibt ihre vielen, dünnen und biegsamen Stämmchen strauchartig bis in eine Höhe von sieben Metern und erreicht ein Alter von bis zu 70 bis 100 Jahren und mehr. Die Haselnuss erkennt man an ihrer vielstämmigen, zarten Strauchform und den herzförmigen, mit Flaum bedeckten, gezackten Blättern. Die Hasel blüht ca. von Februar bis März. Ein Strauch trägt sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Die männlichen Blüten zeigen sich als gelbe Kätzchen in Blütenständen. Die weiblichen Blüten sind knospenartig mit roten, spindelförmigen Narben an den Enden. Die Hasel ist auf den Wind für die Bestäubung angewiesen. Ein neuer Trieb trägt nach etwa 10 Jahren das erste Mal Früchte. Redaktion/Text: Petra Gramkow

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200 ml Milch 30 g frische Hefe 20 g Zucker 150 g Haselnusskerne 250 g Weizenmehl (Typ 450) 250 g Roggenmehl 100 g Weizenvollkornmehl 15 g grobes Meersalz 60 g Butter (weich) 1 Ei (Kl. M) Öl und Semmelbrösel für die Form Mehl zum Bearbeiten

Milch mit 150 ml Wasser erwärmen, Hefe und Zucker darin auflösen. Nüsse in einer Pfanne im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad auf der untersten Schiene 10 Minuten rösten (Gas 2-3, Umluft 170 Grad). Auf ein Küchentuch geben und die braune Haut abreiben. Hefemilch mit den 3 Mehlsorten, Nüssen, Salz, Butter und Ei in einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Kastenform (28 cm Länge) mit Öl ausfetten und

mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zusammenkneten und zu einem Rechteck (28 x 25 cm) ausrollen. Von den Längsseiten zur Teigmitte hin zusammen- rollen, umdrehen und mit der glatten Seite nach oben in die Form legen. Mit Mehl bestäuben, nochmals 30 Minuten gehen lassen. Brot im Ofen bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 45 Minuten bei 170 Grad) 50-60 Minuten auf der untersten Schiene backen. Das Brot aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Stadt Lütjenburg · Arbeitskreis Stadtarchiv

das Kolonialwarengeschäft von Ferdinand Voß in der oberstraße nr. 11 (teil i) Wenn wir das nebenstehend abgebildete Foto näher betrachten, erhal- Wie kam nun die Familie Voß nach Lütjenburg in die Oberstraße? Wilten wir einen stimmungsvollen Eindruck vom alten Lütjenburg; so sah helm Friedrich Voß (*14.07.1877 in Lütjenburg; †10.04.1949 in Lütdie Stadt in der Vorkriegszeit aus. Wie in der Neuwerkstraße, so be- jenburg) war Pächter des Lebensmittelgeschäftes „Heinrich Dührsen standen damals auch hier noch die Granitsteinstufen vor den Hausein- Nachfolger“ in Kiel in der Straße „Lehmberg“. Im Jahre 1913 ergab gängen, die dann später sich für ihn die Gelegenwegen des zunehmenden heit, in seine HeimatStraßenverkehrs weichen stadt zurückzukehren. Er mussten. Links im Haus pachtete vom Kaufmann mit Sonnenschutz vor dem August Jungjohann Haus Schaufenster war das Kound Grundstück in der lonialwarengeschäft von Oberstraße Nr. 11. Laut Ferdinand Voß, vormals Vertrag vom 16. März Wilhelm Voß, Oberstra1913 vor dem Notar Carl ße Nr. 11 untergebracht. Schow in Preetz mietete Selbst als das LebensWilhelm Voß „… das camittelgeschäft längst zur tastrierte Gebäude– und A&O–Kette gehörte, lauGartengrundstück Obertete der Geschäftsstemstraße Nr. 11 bestehend pel noch immer „Wilhelm aus einem Wohn– und Voß, Inhaber Ferdinand Geschäftshaus, HinterVoß“. So steht es auch auf gebäude, Hofplatz und dem Werbeschild neben Garten auf 10 nacheinBlick in die Oberstraße von der Bäckerei Lorenz zur Apotheke am Markt; Lks.: Nr. 11: Kaufmann Ferdinand ander folgende Jahre vom dem Geschäftseingang. Im Nachbargebäude steht Voß (später Fischhandlung, dann Bar); daneben Nr. 9: Malermeister Jürgens, dann Sauerberg (Poststempel: 1. April 1913 bis zum 31. 20. Nov. 1942). Malermeister Jürgens, der März 1923 (vgl. Origizeitweise auch Mitglied der Stadtverordnetenversammlung war, im Haus- nalurkunde: Eigentümer Hans–Dieter Voß, Kiel-Schilksee). eingang. Im Obergeschoß wohnte der stadtbekannte Polizist Hinz. Das Aus der Ehe von Wilhelm Voß mit der Lütjenburgerin Sophie Anna WilJürgenssche Haus wurde umgebaut; heute ist dort u. a. das Stadtarchiv helmine Voß, geb. Pflug, gingen drei Kinder hervor: Ferdinand (*24. 05. untergebracht. Das Voßsche Haus wurde abgerissen, und es wurde ein 1907 in Lütjenburg; †Januar 1979 in Kiel), Willi (*1909) und Sophie, neues Wohngebäude dort errichtet. spätere Leptien. Als Geschäftsgründer Wilhelm i. J. 1949 verstarb, überAuf der gegenüberliegenden Seite lautete die Werbeinschrift an der nahm Sohn Ferdinand das Lebensmittelgeschäft. Er fuhr schon wähHauswand: „Schuhwaren–Fabriklager. Reparaturwerkstatt.“ Hier steht rend des Krieges seinen stadtbekannten DKW. Der Garten zwischen der demnächst ein Umbau bevor, denn es hat hier einen Besitzerwech- Oberstraße und dem Amakermarkt spielte im Alltag der Familie Voß sel gegeben. Früher wohnte hier die viele Jahre in Lütjenburg tätige eine große Rolle: Hier stand die beliebte Gartenlaube, und hier wuchs Lehrerin Hertha Pickerodt, die mit einem Marinesoldaten verlobt war, an der Südwand der Backstube der benachbarten Bäckerei Vollmers der dann jedoch in Norwegen gefallen ist. Sie hat viele Jahre als aktives ein Wein, der wirklich reif wurde. Ferdinand und Gertrud Voß, geb. Ley, SPD–Mitglied die Sozialpolitik in Lütjenburg mitgestaltet. hatten zwei Söhne: Gustav Adolf (*18.07.1935; †2013) und Hans–Dieter Das gelungene Schwarz–Weiß–Foto stammt nicht – wie die meisten (*1938). Von dieser Viererfamilie gibt es aus dem Jahre 1943 ein Foto Ansichtskarten in Lütjenburg – von den hiesigen Verlagen J.M. Klopp, in Hohwacht. Bei der dritten Geburt ist dann Ehefrau Gertrud verstorFriedrich Klopp oder Julius Simonsen (Oldenburg i. H.), sondern von dem ben. Kieler Verlag Fritz Schöning. Die Karte trägt den Stempel: „Lütjenburg: Im Geschäft gab es nach dem II. Weltkrieg nicht nur Lebensmittel, son20. November 1942“. dern auch Haushaltswaren, Porzellan, Handwerkszeug sowie z. B. Öl,

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bis dann das Propangas aufkam, das vor allem von Otto Maack vertrieben wurde. Vater Ferdinand war ein kleiner „Allround–Künstler“, der auf „vielen Hochzeiten tanzen“ konnte. Er war nicht nur Geschäftsmann und passionierter Angler, sondern beherrschte auch das Akkordeon– und Klavierspiel. So soll es des öfteren vorgekommen sein, dass der Konditormeister Carl Hanssen, wenn Ferdinand Voß am Stadt – Café in der Niederstraße vorbeiging, diesem zurief: „Heh, Fernand, komm’ hoch und mach’ mal wieder `nen bisschen Lärm!“ Im Obergeschoß stand nämlich ein Klavier, zu dessen Musik eifrig getanzt wurde. Auch im Gasthof „Kaisersaal“, in dem ein Kino untergebracht war, spielte er so manchen Tusch.

Ferdinand Voß vor seinem DKW am 24. Mai 1942.

Dr. Sigurd Zillmann

In der Gartenlaube in der Oberstraße Nr. 11; (v. lks.: Wilhelm Voß, Ehefrau Sophie Voß geb. Pflug, Ferdinands Schwester Sophie Voß, Ferdinand Voß, Gertrud Voß geb. Ley; vordere Reihe von lks.: Frauke, Manfred, Gustav-Adolf und Hans-Dieter Voß).

Lebensmittelgeschäft von Heinrich Dührsen; Inhaber: Ferdinand Voß in Kiel in der Straße Lehmberg

Blick vom Garten der Oberstraße Nr. 11 auf die benachbarte Backstube der Bäckerei Vollmert; Taubenzucht von GustavAdolf Voß (Landesjugendwart) Nach Hohwacht ging es mit der Kutsche von Wilhelm Voß.

Familie Ferdinand Voß mit Erna Voß, geb. Martens (2. Ehefrau) und den Kindern Hans-Dieter (r.) und Gustav-Adolf vor der Badehütte in Hohwacht (1943).

Angelsport an der Lippe (Anfang der 30er Jahre); v.r.: Ferdinand Voß, Willi Voß, Sophie Voß, Wilhelm Voß und ein Fischer von der Lippe.

Verantwortlich für den Inhalt: Stadtarchiv Lütjenburg Wer weitere Hinweise geben oder Fotobelege beisteuern kann, melde sich bitte im Stadtarchiv (Dr. Sigurd Zillmann, Tel. 04381/7319). Blick in das Lebensmittelgeschäft von Ferdinand Voß (Mitte) in der Oberstraße Nr. 11 mit Ehefrau Erna (r.) und Mitarbeiterin, geb. Bornhöft.

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Wir laden Sie sehr herzlich ein zu unserer Veranstaltung

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„Mut zum Hut“

02. November 2015, 19.00 Uhr Neudorf, Restaurant im Golfclub

Die Plöner Hutmacherin Frau Heydemann bringt verschiedene Hutmodelle mit und erzählt uns so einiges über den Trend und die Mode des Hutes. Lassen wir uns überraschen, was Frau Heydemann alles „aus ihrem Hut zaubert“. Anmeldungen für diese interessante Abendveranstaltung nimmt Rita Meyer bis zum 29.10.2015 täglich ab 17.00 Uhr unter Telefon: 04381-6497 entgegen. Mitglieder zahlen € 2,50 und Gäste, die wie immer herzlich willkommen sind, zahlen € 3,50. Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Sonderschau „40 Jahre Opel Manta-B“

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Geburtstags-Messestand auf den Klassiker-Tagen Neumünster

Ja, so kann es laufen: „so nebenbei“ wird man Messestandausrichter auf einer Klassiker-Veranstaltung. Angestiftet wurden wir vom Kieler Dekra-Niederlassungsleiter mit den Worten: „Ihr habt doch auch viele schöne alte Autos, die müsst ihr auch mal zeigen...“. Der Ehrgeiz war

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geweckt, das passende Thema war schnell gefunden: Im Herbst 1975 wurde auf der IAA in Frankfurt die 2. Manta Generation vorgestellt. Der 40. Geburtstag des Manta-B stand also an und sollte nun von uns gewürdigt und gefeiert werden. Eine Stunde später war die Teil-nahme an den Klassiker-Tagen zu-gesagt, das Standkonzept im Kopf fertig und vier weitere Mitstreiter gewonnen. Zeigen wollten wir mit vier Manta-B Fahrzeugen das Spektrum des Opel Angebotes im Segment der sportlichen Familien-Coupes der 70er/80er Jahre. Den Anfang machte ein 78er Manta GT/E der ersten Serie noch mit Chrom-Stoßstangen, dann kam ein 88er Manta GSI Exclusiv 3,0 24V als Vertreter der Spoiler- und Tuning-Ära. Als nächstes Fahrzeug stellten wir einen Manta CC (Combi-Coupe mit praktischer großer Heckklappe), als Highlight unseres Messestandes zeigten wir einen 400er BreitbauManta als Zeugnis für eine erfolgreiche Motorsportvergangenheit. Da alle Mitstreiter zu der Gattung der „Jäger und Sammler“ gehören, wurde unser Messestand von jeder Menge Dekorationsmaterial und Devotionalien abgerundet. Zahlreiche Modellautos, altes Werbematerial, diverse Poster und Großplakate wurden von uns ausgestellt und gaben dem Stand den richtigen Pfiff. Die vielen Besucher im Laufe der 2 Tage hatten bei uns einiges zu sehen und wir ernteten durchweg positive Reaktionen. Vorbei die Zeiten der schlechten Witze, der Opel Manta-B ist mittlerweile als Klassiker anerkannt. Kleine Ironie der Messeleitung am Rande: In Anspielung auf die alte Feindschaft auf unseren Straßen erhielten wir mit dem Golf GTI-Club Kiel eine sehr coole Truppe als Standnachbarn...... Abschließend auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an alle meine Mitstreiter und Helfer und mal sehen was uns für die Klassiker-Tage 2016 als Sonderschau-Motto so einfällt! Text/Fotos: Roland Barleben


NABU installiert informative Beschilderung auf Beobachtungsplattform Die Beobachtungsplattform am Sehlendorfer Binnensee zwischen Hohwacht und Sehlendorf ist nicht nur für Vogelfreunde eine Attraktion. Zahlreiche Feriengäste und Menschen aus der Region erfreuen sich an dem Naturschauspiel rund um die Plattform, wenn beispielsweise über tausend Gänse mit lautem Geschnatter zum Landanflug ansetzen oder am Abend die imposanten Kraniche trompetend einfliegen, um hier die Nacht zu verbringen. „Sind das alles Gänse oder welche Art ist das mit dem langen, krummen Schnabel? Dies sind typische Fragen von Laien, die das Vogelspektakel begeistert beobachten“, berichtet der für das Naturschutzgebiet zuständige NABU-Referent Lothar Sielmann, „Wir freuen uns sehr über das Interesse der Menschen an der Natur, doch leider sind nicht zu jeder Zeit Vogelexperten auf der Plattform, daher haben wir uns entschlossen, eine informative Beschilderung zu installieren“. Knapp 60 farbige Vogelschilder helfen jetzt die Vogelarten selbst zu erkennen. Die Resonanz sei ausgesprochen erfreulich, berichtet der Schutzgebietsreferent. Die Besucher würden die Tafeln gut annehmen, beispielsweise hätte er schon Familien mit Kindern mit großem Eifer bei der gemeinsamen Vogelbestimmung beobachtet. Die neue Attraktion auf der Beobachtungsplattform konnte mit freundlicher Unterstützung regionaler Spender realisiert werden, die sowohl für die Beschilderung, als auch für die Erweiterung der beiden Brutflöße für Flussseeschwalben vor dem Aussichtspunkt gespendet hatten. Kontakt: NABU Schutzgebietsreferent Lothar Sielmann, Tel: 04381-8341

Diese Termine sollten Sie sich vormerken

St.-Michaelis.Kirche Lütjenburg Freitag, 23. Oktober 2015 19.30 Uhr „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ Reformation und Gegenreformation im Spiegel der Musik. Vokalensemble „Holsatia cantat!“. Leitung Ralf Popken

Samstag, 31. Oktober 2015 - Reformationstag 19.00 Uhr Kantatengottesdienst Michaelis-Chor, Capella Lutilinburgensis auf Originalinstrumenten. Leitung Ralf Popken.

Blick über die neu ausgestattete Beobachtungsplattform und das Naturschutzgebiet Sehlendorfer Binnensee. Foto: Jürgen Hicke

KOSMETIK-WORKSHOP Durch meine Ausbildung zur Visagistin und mit langjähriger Berufserfahrung als Kosmetikerin kann ich Ihnen die große Vielfalt von Make-ups näher bringen. In Kleingruppen von 2 bis 7 Leuten werde ich Ihnen einen neuen Einblick in Ihre tägliche Hautpflege geben und mit Tipps fürs tägliche oder auch exclusive Make-up bereichern. Bringen Sie gerne Ihr Make-up-Täschchen mit und wir werden sehen, was es da schon an Schätzen gibt. Ansonsten werden Produkte gestellt.

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...Wir finden heraus was Ihnen am besten steht und wie Sie Ihre eigenen Mape-up-Produkte richtig verwenden. Dauer: 3 Stunden · Kosten 15-20 € 13.10.2015 um 10.00 Uhr oder 28.10.2015 um 18.00 Uhr

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batman am abendhimmel gesichtet (pg) Es ist Abend geworden. Langsam schiebt sich der Nachthimmel über Stadt und Land. Die Welt ringsum verändert sich im abnehmenden Licht und die Geräusche des Tages erscheinen wie gedämpft, alles wird ruhig und still. Das heißt aber nicht, dass sich die Natur schlafen legt. Ganz im Gegenteil, wer einmal lauscht und genau hinsieht, der kann auf dem Boden, im Geäst und am Abendhimmel Spannendes entdecken. So flattern hoch oben jede Menge Schattengestalten umher. So schnell wie sie gekommen sind, so schnell sind sie auch schon wieder verschwunden. Nach der Form ihrer Flügel und der Ohren zu urteilen, könnten es viele kleine Batmen sein. Aber weit gefehlt, denn es sind Fledermäuse, die sich in der Dämmerung auf Nahrungssuche befinden. Bei abnehmenden Temperaturen sind viele von ihnen bereits jetzt auf Suche nach einem gemütlichen Winterquartier in welchem sie bis zu 6 Monate in Ruhe verharren können. Im Allgemeinen werden in der warmen, wie auch in der kalten Jahreszeit Felsenhöhlen, hohle Bäume, alte Gebäude und Dächer sowie allerlei andere Hohlräume als Rückzugsplätze genutzt, wobei das Sommerlager meist nicht identisch mit dem Winterlager ist. Hier finden die Tiere Schutz vor Witterung und Feinden, hier werden die Jungen geboren und aufgezogen. Die Unterkünfte werden von einer Generation an die nächste weitergegeben. Je nach Art überwintern die Nachtschwärmer bei 2 – 12 Grad Celsius. Ihre Körpertemperatur fällt dabei von 38 Grad auf wenig über 0 Grad ab und passt sich dabei der Außentemperatur an. Der Herzschlag reduziert sich von 600 Schlägen auf 10 Schläge pro Minute. In einer Stunde atmet die Fledermaus dann nur noch 4- bis 8mal. In einem Winterlager kann man 2 bis 3 verschiedene Arten antreffen. Man unterscheidet zwischen den Waldfledermäusen und den an Gebäuden lebenden Tieren. Den Waldfledermäusen werden Kästen angeboten. Diese sind z.B. auf dem Lütjenburger Friedhof, an der Niedermühle und in den Wäldern bei Satjendorf und Emkendorf und an vielen Orten mehr anzutreffen. Mehr als die Hälfte der Schleswig-Holsteinischen Fledermausarten ist auf überlebenssichernde Unterschlupfmöglichkeiten an und in Gebäuden angewiesen. Durch moderne Bauten, Dämmungen und Abriss alter Bausubstanz gehen jedoch immer mehr Rückzugsmöglichkeiten verloren. Erfreulicherweise interessieren sich immer mehr Menschen für diese bewundernswerten Nachttiere und freuen sich, wenn diese bei ihnen einziehen. Der Naturschutzbund freut sich ebenfalls darüber und hat deshalb schon vor längerer Zeit die Aktion „Fledermausfreundliches Haus“ ins Leben gerufen. Um diese Auszeichnung kann sich jeder bewerben, muss jedoch bestimmte Kriterien erfüllen: Die Verstecke müssen auf lange Sicht zur Verfügung stehen und fest mit dem Gebäude verbunden sein.

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Es müssen spezielle Kästen und Unterkünfte angebracht werden. Diese sind z.B. bei der Nabu in Lütjenburg, Plön und anderen Geschäftsstellen erhältlich. Bereits beim Hausbau oder bei Renovierungen kann der Bauherr fledermausfreundlich planen. Bei der Aktion geht es hauptsächlich darum, Ausweichquartiere zu schaffen, falls eine Kolonie wegen widriger Umstände einmal umziehen muss. Manchmal dauert es Jahre, bis eine neue Unterkunft angenommen wird. Es kann sein, dass sich auch nur vereinzelte Fledermäuse anfinden oder die einzelgängerischen Männchen sich ein Lager suchen, das auch zur Paarung benutzt wird. Auch indirekt kann den einzigen fliegenden Säugetieren durch ein Angebot nachtblühender Pflanzen geholfen werden. Diese locken Insekten an, die wiederum der Ernährung von Fledermäusen dienen.

Infos: Umweltberatungsstelle Lütjenburg Kieler Straße 4 unter Tel.: 04381 / 9753 oder bei der Landesstelle für Fledermausschutz und –forschung in Bad Segeberg unter Tel.: 04551 / 963999. E-Mail: info@fledermausfreundliches-haus.de Fotos: L. Sielmann, Lütjenburg


Lütjenburger haben ein Herz für Fledermäuse In Lütjenburg und Umgebung wohnen echte Fledermausfans! So wurde dem NABU Lütjenburg bereits im Jahr 1997 der ehemalige „Kartoffelkeller“ an der Kossau von der Stadt zur Verfügung gestellt. Mittlerweile beherbergt er 25 Tiere in drei Arten dieser versteckt lebenden Insekten- und Spinnenjäger (Braunes Langohr, Wasser- und Fransenfledermaus)! Angeregt und begleitet durch den NABU Lütjenburg haben sich in den letzten Jahren private Hausbesitzer, Wohnungsbaugenossenschaft, Schulen, Kitas, Altersheime, Feuerwehr und nicht zuletzt die Stadt selbst mit ihrem Bauhof ins Zeug gelegt und rund 100 neue Fledermausquartiere in Lütjenburg und Umgebung geschaffen. Die gemeinsame Aktion umfasste Veranstaltungen, umweltpädagogische Angebote, individuelle Beratungen der Hauseigentümer vor Ort sowie das Anbringen der Fledermausquartiere. Das über die Jahre 2014/2015 laufende Projekt wurde durch Fördermittel der Umweltlotterie BINGO! finanziert. Zudem brachte der NABU Lütjenburg in weit über 400 ehrenamtlichen Stunden erhebliche Eigenmittel ein. So wurden u.a. an 19 Wochenenden Fledermauskästen in der Stadt und der näheren Umgebung montiert und bei Fahrten mit spezieller Detektortechnik die Fledermausaktivitäten dokumentiert - dabei wurden ca. 2700 Kilometer Fahrstrecke zurück gelegt. Verantwortlich für die Umsetzung war bzw. ist hier das NABU Mitglied Thomas Juhnke, der dabei von seiner Frau Susanne unterstützt wurde.. Die Vertreter des seit mehreren Jahren landesweit erfolgreichen Artenschutzprojektes „Fledermausfreundliches Haus“, Sandra Redmann, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, und Hermann Schultz, Landesvorsitzender des NABU Schleswig-Holstein, überreichten dem Bürgermeister der Stadt Lütjenburg, Dirk Sohn, in einer kleinen Feierstunde die Auszeichnung als „Fledermausfreundliche

Vorne von rechts nach links: Thomas Juhnke, Susanne Juhnke, Hermann Schulz, Dirk Sohn, Sandra Redman. Zweite Reihe hinter Dirk Sohn und Hermann Schulz: Carsten Pusch (Mitglied Landesvorstand NABU Schleswig-Holstein) Foto: eingesandt von Thomas Juhnke, NABU

Stadt“. Lütjenburg ist erst die fünfte Gemeinde in Schleswig-Holstein, die diese Auszeichnung überreicht bekommt. Darüber hinaus erhielten rund 30 Fledermausunterstützer als „Dankeschön“ für ihr Engagement Urkunde und Plakette des „Fledermausfreundlichen Hauses“. Infos: www.fledermausfreundliches-haus.de.

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MONDNACHT

30. Oktober 2015 · 19.00 Uhr

MORD IM KAMINZIMMER

Es war, als hätt´ der Himmel die Erde still geküsst, dass sie im Blüteschimmer von ihm nun träumen müsst. Die Luft ging durch die Felder, die Ähren wogten sacht, es rauschten leis die Wälder, so sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

An m e l du a u f e i g ng en Gefahr e !

Passend zu Halloween lässt die Erzählerin Svenja Krüger in gemütlicher Kaminzimmeratmosphäre geisterhafte Gestalten, berühmt-berüchtigte Mörder und Geschöpfe der Dunkelheit lebendig werden. Geschichten mit leichtem Gruselfaktor, alte Küchenlieder mit gewitztem Charme und Legenden aus längst vergangener Zeit werden durch Erzählungen, Mimik und Gestik ins Hier und Jetzt gerufen. Für das leibliche Wohl sorgt unsere Küche mit Begrüßungssuppe und Pausensnacks. Für Ihr Seelenheil wird allerdings keine Verantwortung übernommen.

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Joseph von Eichendorff

Marinekameradschaft Lütjenburg Am Samstag, den 26. September 2015 war für die MK Lütjenburg ein wichtiger Termin. An diesem Tag wurde es in der „Alten Schmiede“ eng, denn der Vorstand der MK Lütjenburg empfingt hier etwa 50 Mitglieder des Deutschen Marinebundes. Anlass war die Tagung des Landesverband Nord. Die seit 50 Jahren bestehende MK Lütjenburg freute sich sehr, das Treffen ausrichten zu dürfen. Wie schnell auch dieses Jahr wieder vergangen ist, zeigen die beiden nächsten soeben festgelegten Termine. Am Donnerstag, den 5. November lädt die MK Lütjenburg ab 18 Uhr zum traditionellen Labskausessen ein und hat den diesjährigen Adventskaffee eingeplant für den 5. Dezember des Jahres. Anmeldungen zu diesen Treffen wie auch bisher beim 1. Vorsitzenden Jochen Brüchmann.


Von Frau zu Frau Mein Tipp für schöne Hände Sie benötigen: 1 EL Zucker 1 TL Olivenöl

Beides vermengen und damit in langsamen Bewegungen die Hände einige Minuten lang einreiben. Danach mit lauwarmem Wasser abspülen. Das restliche Öl in die Haut einmassieren und nacheinander die Finger vorsichtig in die Länge ziehen. Mit den Daumen die Handinnenflächen ausstreichen. Zuletzt mit der Daumenkuppe und einem feinen Baumwollhandtuch die Nagelhaut zurück streichen. Die Hände nochmals mit lauwarmem Wasser abspülen und gut abtrocknen. Nun sind Ihre Fingernägel bereit für den herbstlich hübschen Lack. Genießen Sie das schöne Gefühl von weichen und gepflegten Händen. Ihre Katharina Sbrzesny, Kletkamp

Hurra!! Unsere Ostseeschule in Blekendorf feierte 50. Geburtstag!! Auch die Jägerschaft aus der Patenschaft mit dem Hegering II in der Kreisjägerschaft Plön gratulierte dazu herzlich. Ein fetzig-frisches Jagdhornsignal wurde vom Patenförster des hiesigen Schulwaldes Thorolf Wellmer vorgetragen. Das war pädagogisch äußerst wirksam, denn als dadurch ein bisserl Ruhe eingekehrt war, überreichte Wellmer stellvertretend für den Vorstand des Hegering II dem gerade tagenden Schulparlament symbolisch für die auch zukünftig geplante, weitere gute Zusammenarbeit eine Urkunde sowie einen erstaunlich großen Waldkauz-Nistkasten. Ein verschmitztes Raunen war unter den Schülern zu vernehmen, daß da ja sogar ein süßer Erstklässler hinein passen würde ... „Wir Jäger von der Patenschaft des Hegering II haben in der Vergangenheit immer gern im Rahmen der Möglichkeiten eure Ostseeschule und euren Heimat-Sachkunde-Unterricht unterstützt“, betonte der Obmann für Naturschutz und Begrünung für den Kreis Plön Thorolf Wellmer und wies dabei auch noch einmal auf das nächste gemeinsame Großprojekt hin: „Die ökologische Neuanlage eures Schulteiches in der nächsten Zukunft werden wir auch wieder in gewohnter Zusammenarbeit mit engagierten Eltern angehen! Aaaaber heute laßt uns gemeinsam euer 50–jähriges Jubiläum feiern – nochmals herzlichen Glückwunsch dazu!!,

ein donnerndes Horridoh!!, uuund wir hören jetzt noch die JagdhornFanfare ‚Hoch soll sie leben...!“ Mit einem freundschaftlich-kräftigen Händedruck verabschiedete sich der bei den Kindern so beliebte Naturkundeexperte und Jägersmann vom Präsidenten und Vorstand des Schülerparlamentes, sowie von der Schulleiterin Frau Andrea Danker-Isemer. Mit tosendem Beifall wurde der Waidmann sodann von den Kindern wieder in die Wildbahn entlassen. Weitere Infos unter: www.KJS-Plön.de Bildquelle: Thorolf Wellmer

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ENTENBRUST MIT CRANBERRy-CHUTNEy Zubereitung: Das Chutney können Sie gut vorbereiten: Mango und Zwiebel schälen und würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen, zusammen mit der Chilischote fein hacken. Etwas Limettenschale abreiben, den Saft auspressen. Alle Zutaten mit den Gewürzen in einem Topf mischen. Zugedeckt aufkochen, den Deckel abnehmen und bei mittlerer Hitze 10-12 Minuten kochen, dabei oft rühren. Die Konsistenz soll am Ende marmeladenartig sein. Entweder innerhalb von 2-3 Tagen verbrauchen oder in kochend heiß ausgespülte SchraubdeckelGläser füllen, verschließen und kühl und dunkel aufbewahren. Die Entenbrustfilets trockentupfen. Mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge die Entenhaut erst längs, dann diagonal einritzen. Das Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, Entenbrust mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Bei milder Hitze 12-15 Min. braten, dann erst umdrehen und in 5 Minuten fertig braten – so wird die Haut wunderbar knusprig, das überschüssige Fett läuft heraus. Entenbrust auf einem Teller ruhen lassen, nach einigen Minuten in Scheiben schneiden und mit Cranberry-Chutney servieren. Tipp: Dazu passt ein frischer Kopfsalat oder Reis bzw. Wildreis

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Zutaten für vier Personen: Für das Chutney: 1 kleine Mango 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 Chilischote 1 TL Ingwerwurzel 1 Limette 50 g getrocknete Cranberries 200 g frische Cranberries 1 TL Korianderkörner 1/2 Zimtstange 100 g Zucker 1 TL Salz Außerdem: 2 große Entenbrustfilets je ca. 300 g 2 EL Öl Salz, Pfeffer 1 Knoblauchzehe 2 Rosmarinzweige


25 Jahre Deutsche Einheit und Städtepartnerschaft mit Sternberg (pg) Bürgervorsteher Siegfried Klaus und Bürgermeister Dirk Sohn luden am 26. September Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lütjenburg im Rahmen einer Stadtvertretersitzung ein. Man traf sich dazu aber nicht wie üblich im Lütjenburger Rathaus, sondern man fand sich in der St.-Michaelis-Kirche zu Lütjenburg ein. Diese Zusammenkunft war etwas ganz Besonderes, denn man feierte den 25ten Jahrestag der Deutschen Einheit. Zusätzlich gab dieser Tag auch Anlass, um

auf 25 Jahre Partnerschaft der Städte Sternberg in Mecklenburg und Lütjenburg in Schleswig-Holstein zurückzublicken. Pastor Harms und die evangelische Kirchengemeinde unterstützten diesen ganz besonderen Festakt. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch Ralf Popken und den Sternberger Christoph Munzlinger umrahmt. Die ehemaligen Bürgervorsteher beider Partnerstädte, Bruno Pischel und Harald Brandt, sowie Lütjenburgs Bürgermeister a. D.

Die Initiatoren der Städtepartnerschaft Lütjenburg Sternberg: Damaliger Bürgervorsteher Volker Zillmann, damaliger Bürgervorsteher Bruno Pischel, damaliger und jetziger Bürgermeister Jochen Quandt und damaliger CDU Kreisvorsitzender Dr. Sigurd Zillmann. (Foto: Zillmann)

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Schönberg vlnr: Bruno Pischel (damaliger Bürgervorsteher Sternberg), Harald Brandt (damaliger Bürgervorsteher Lütjenburg), Ralf Schmieden (damaliger Bürgermeister Lütjenburg), Jochen Quandt (damaliger und jetziger Bürgermeister Sternberg), Dr. Eckardt Fichelmann (jetziger Bürgervorsteher Sternberg), Dirk Sohn (jetziger Bürgermeister Lütjenburg), Siegfried Klaus (jetziger Bürgervorsteher Lütjenburg) Foto: Tretow

Kommissionsvorsitzende Olaf Steinberg (stellvertr. Bürgermeister Sternberg) und Volker Zillmann (Foto: Tretow)

Ralf Schmieden und Sternbergs Bürgermeister Jochen Quandt, der übrigens am 1. Juni auch auf schon 25 Jahre Amtszeit zurückblicken konnte, hielten einen interessanten Rückblick auf das vergangene Viertel Jahrhundert. Abschließend wurde die Städtepartnerschaft durch neue Unterschriften der verantwortlichen Amtsträger bekräftigt. Nach einem Essen im Restaurant „Bismarckturm“ begab man sich zum „Gedenkstein“ in der Heinrich-Stein-Straße, wo die Kommissionsvorsitzenden Olaf Steinberg (Sternberg) und Volker Zillmann (Lütjenburg) den festlichen Anlass mit Grußworten ausklingen ließen.

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Redaktion/Text: Petra Gramkow

hein‘s magazin

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IMPRESSUM

hein´s magazin Herausgeber: Petra & Stefan Gramkow 24321 Lütjenburg Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Anzeigenverwaltung, Redaktion, Layout: inpuncto werbung Petra & Stefan Gramkow 24321 Lütjenburg Markt 4 Tel.: 0 43 81 / 415 93 94 Fax: 0 43 81 / 415 93 95 info@inpunctowerbung.com Fotos: inpuncto werbung, fotolia Vom Verlag gestaltete Anzeigen, Textbeiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Weitergabe an andere Publikationen gegen eine Nutzungsausfall-Gebühr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen und Texte sind die Inserenten bzw. Autoren selbst. „hein‘s magazin” ist eine Anzeigensonderveröffentlichung. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.

TENNIS VEREINSMEISTERSCHAFTEN IN LÜTJENBURG Auch in diesem Jahr hielten die Vereinsmeisterschaften des Lütjenburger Tennisclubs einige Höhepunkte bereit. Auch das Wetter spielte mit und für alle wurde gesorgt. Bei den Herren sicherten sich Jörg Beyschlag und Wolfgang Joeres den Meistertitel im Doppel, sie gewannen mit 6:1, 3:6 und 10:7 in einem spannenden Finale gegen Steffen Lohse und Kalli Sieck. Klare Sieger im Mixed wurden Ute Sinn-Otto und Steffen Lohse, die mit 6:2, 6:4 gegen Julia Ehlers und Kalli Sieck die Oberhand behielten. Viele Tennisfreunde wollten sich gerade die spannenden Endspielpaarungen nicht entgehen lassen. Im Damen-Doppel mussten sich Ute Sinn-Otto und Cathrin Schröder den neuen Meistern Carola Hackbarth und Gitta Ford mit 0:6 und 1:6 geschlagen geben, wie es auch ausging, gemeinsam gefeiert wurde von allen. Bei den Herren 60 war Werner Podlech der Mann des Nachmittags, mit der Vizemeisterschaft musste sich Kalli Sieck begnügen, sein Tennisschläger war fast im Dauereinsatz, doch irgendwie hing die Meisterkrone in diesem Jahr ein wenig zu hoch. Leidenschaft hat im Tennis ihren Preis. Bei den Einzeln der Herren konnte Wolfgang Joeres seine besonderen spielerischen Fähigkeiten demonstrieren, er gewann mit 6:1, 6:4 gegen Oleg Schamerowski. Auch in den B Runden wurden die Sieger ermittelt, da müssen die Namen von Hanna Siebers, Werner Podlech, Peter Hornicke, Matthias Henschel und Leander Skala natürlich genannt werden. Zusätzlich gab es ein tolles Turnier für die tennisbegeisterten Eltern und Kinder, da war Stimmung angesagt, zumal Carola und Günter Hackbarth alles toll organisiert hatten. Grund zum Jubeln hatten die Lütjenburger Tennisasse, das Aufstiegsspiel gegen den TC Cramm-Soltau wurde mit einem klaren 7:2 gewonnen, damit ist der Aufstieg von der Landesliga in die Nordliga geschafft. Text & Fotos: TCL

Ein tolles Turnier gab es gemeinsam für tennisbegeisterte Eltern und Kinder, unter der Leitung von Carola und Günter Hackbarth.

Lütjenburger Vereinsmeister im Mixed wurden Steffen Lohse und Ute Sinn-Otto, sie siegten im Endspiel gegen Julia Ehlers und Karl-Heinz Sieck.

Hein Lüth, ehem. Stadtausrufer Lütjenburgs

ärZtLicher Bereitschaftsdienst

ZahnärZtLicher notdienst

der Kassenärztlichen Vereinigung S.-H.

Telefon: 0 43 42 /4142 www.zahnaerztekammer-sh.de

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Notdiensthabende Apotheken sind jederzeit abrufbereit unter

www.aponet.de oder unter Tel.: 08 00 – 00 22 8 33 (aus dem Festnetz kostenfrei). Mobiltelefon: 22833 (Anruf pro Minute und SMS jeweils 69 Cent).

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Außerhalb der ärztlichen Sprechzeiten Auskunft unter Telefon: 116 117 · Notruf 112 Anlaufklinik Preetz · Am Krankenhaus 5 Mo., Di., Do., Fr. von 19.00-21.00 Uhr Mi., Fr. von 17.00-21.00 Uhr Sa., So., Feiertag von 10.00-13.00 Uhr und 17.00-21.00 Uhr Außerhalb dieser Zeit Zentrale Aufnahme der Klinik

In einem Umkreis von 23 Kilometern sind die diensthabenden Apotheken an Wochenenden und Feiertagen 24 Stunden (von 8.00 bis 8.00 Uhr) für Sie da.

Giftinformationszentrale (GIZ) Nord, Göttingen Telefon: 05 51 / 1 92 40 Telefon: 05 51 / 38 31 80


Wir es n e b a h hafft! gesc

R.SH Challenge in lütjenburg

Foto: Tretow Foto: HBT

Endlich war der 29. September, ein Dienstag, gekommen und das Geheimnis um die R.SH Aufgabe für Lütjenburg sollte gelüftet werden. Schon um halb Sieben saß Bürgermeister Sohn gebannt vor dem Radio. Um kurz vor sieben in der Frühe fanden sich dann ca. 30 Mitorganisatoren, darunter Stadtvertreter und -bedienstete, u.a. des Bauhofs, der Feuerwehr, der Todendorfer Bundeswehr, verschiedener Vereine und Verbände bei, durch den Bürgermeister gespendeten stärkendem Kaffee und Brötchen, im Rathaus ein, um nach der Bekanntgabe sofort reagieren zu können. Um 7.10 Uhr war es dann soweit. R.SH verkündete die Aufgabe über den Äther: „Organisiert bis mittags das ´1. Lütjenburger Ritterfest´ mit allem was dazu gehört! - Mit vielen großen und kleinen Rittern, Königin, Burgfräuleins, Gauklern, Hofnarren und Minnesängern. Mit Ritterspielen wie Schwertkampf. Lanzenreiten oder Bogenschießen und einer langen Tafel, die gedeckt und geschmückt sein soll und an der eine Menge Leute Platz finden. Unter dem Klang der Fanfaren sollt Ihr Punkt 12 Eure Stadtflagge über dem Marktplatz hissen und die Ritterspiele feierlich eröffnen! Klappt das, ist uns das jeden Taler wert und R.SH unterstützt ein wichtiges soziales Projekt in Eurem Ort!“ Fortsetzung nächste Seite...

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Foto: RIpke

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Bei der Challenge sollen die Stadtbewohner und Anlieger zeigen, dass die engagiert und kreativ sind und zusammen etwas Großes auf die Beine stellen können. Dirk Sohn war sich von Anfang an sicher, dass Lütjenburg die Aufgabe meistern wird, denn dass die Leute hier was drauf haben, das hat sich schon oft gezeigt. Im Vorwege wurde eifrig spekuliert, was die Stadt erwarten wird. Einige meinten, dass es wohl etwas Sportliches sein wird, denn der TSV ist einer der größten und ältesten Vereine und auch der SC Lütjenburg ist nicht zu verachten, zudem war am Tag der Challenge der offizielle Weltherztag. Eine andere Annahme war, dass wegen des Eiszeitmuseums alle als Neanderthaler oder Ötzi verkleidet kommen sollten, oder wegen unserer Liedertafel ein gemeinsamer großer Gesangsevent stattfinden wird. Die altehrwürdige Schützen Toten Gilde von 1719 wäre auch eine Aktion wert gewesen und unser Maskottchen „Hein Lüth“, sowie der Bismarckturm hätten den Bürgern und Bürgerinnen Anlass gegeben, sich höfisch wie in der guten alten Kaiserzeit zu zeigen. Wie sich dann aber herausstellen sollte, war das alles weit gefehlt. Im Vorwege gab es schon Aufrufe an die Vereine, Verbände, andere Institutionen und an die Einwohner der Stadt, um alle für die Veranstaltung zu begeistern. Auch Anregungen für die spätere Verwendung des Preisgeldes konnte jedermann im Rathaus abgeben.

Foto: Tretow

(pg) Das hätte sich Bürgermeister Dirk Sohn nicht träumen lassen: Da fragte vor einigen Wochen doch tatsächlich der Radiosender R.SH bei ihm im Rathaus an, ob sich Lütjenburg an dieser Aktion beteiligen möchte. Es brauchte keiner langen Überlegung, der Bürgermeister sagte spontan zu, zumal es um ein nicht geringes Preisgeld von 2500,00 € ging, das der Radiosender den jeweiligen Städten bei erfüllter Aufgabe für ein soziales Projekt sponsert.

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Volker Mittmann überreichte dem Bürgermeister und somit der Stadt Lütjenburg vor über 800 begeisterten großen und kleinen, alten und jungen Zuschauern das wohlverdiente Preisgeld in Höhe von 2500,00 Euro. Das Geld wird für Spielgeräte in der geplanten Freizeiteinrichtung auf dem Lütjenburger ehemaligen Kasernengelände Verwendung finden.

Foto: HBT

Fortsetzung von Seite 23: Sofort nach diesen Worten gingen die Frauen und Männer rund um den Bürgermeister, und natürlicher dieser selbst, ans Werk. Die Köpfe rauchten, es wurde organisiert und herangeschafft was nur irgend ging. Die Facebook-Seite der Hohwachter Bucht Touristik GmbH erststattete stündlich Bericht über den Hergang der Veranstaltung. Die Moderation und Interwies zu dieser Veranstaltung führten u. a Voller Mittmann und Carmen Wilkerling von R.SH. Für viele Lütjenburger war es kein Arbeitstag wie jeder andere, denn sie wurden extra zu dieser Veranstaltung von ihren Arbeitgebern freigestellt. Hartmut Eller als 1. Vorsitzender der Mittelalterlichen Turmhügelburg im Nienthal sah sich in der Pflicht und ließ jede Menge „Mittelalterliches“ herbei schaffen. Eine lange Tafel mit jeder Menge Geschirr, Holztischen, Bänken für das „Fußvolk“, Ehrenplätzen aus lederbezogenen Hockern und ein Thron mit Schafsfell fand am Stadt-Brunnen seinen Platz. Jemand fuhr einen Riesenhaufen Stroh herbei, und Vitalis brachte seine Tiere mit, denn diese gehörten zum Mittelalter immer dazu. Es gackerten Hühner, schnatterten Gänse, blökten Schafe und meckerten Ziegen, Ponys und Pferdereiter waren auch da und ein gestandener Mann kam auf einem Esel daher. Für mittelalterliche Musik sorgten die Kantorei der Michaelis Kirche zu Lütjenburg Monika Leder Bals, Ralf Popken und andere. Viele Leute kamen in original mittelalterlich nachempfundener Gewandung oder bastelten sich etwas aus dem was sich gerade bot. Auch einige Betriebe aus der Stadt trugen zu der wirklich gelungenen Veranstaltung bei. So konnte man sich von „ Friseurhandwerklicher Fachkompetenz“ eine mittelalterliche Haarpracht machen und sich schminken lassen, es gab mittelalterliches Brot vom hiesigen Bäcker, Fleischer-Suppe und viel Dekoration sowie Blumenschmuck unserer Gärtnerei-und-Floristik-Fachfrauen/-männer. Jeder Menge Gemüse lag auch bereit und auf die vielen Feuerkörbe und Lagerfeuer passte wie immer die FFW Lütjenburg auf. Es war an alles gedacht, sogar kämpfende Rittersleut waren vor Ort. Nun musste noch der von R.SH geforderte Stadt-König und die Stadt-Königin gefunden werden. Das war nicht schwer, denn unsere 1. Majestät der Lütjenburger Schützen Totengilde von 1719, Peter Pappenheim, konnte das ganz wunderbar übernehmen. Das tat er dann auch gerne und zwar ganz ohne Gegenwehr. Im Gefolge hatte er einige Gildebrüder in Ihren traditionellen Gildeanzügen. Als Königin wurde kurzerhand die direkt neben ihm stehende Dame herangezogen. Um die königlichen Gefühle komplett zu machen, wurden im Lütjenburger Kindergarten schnell zwei prächtige Kronen gebastelt und für die passende Gewandung der beiden Hoheiten war dann wieder Eberhardt von Bodendiek, alias Hartmut Eller, zuständig. So zählte man am Ende dann ca. 30 Leute an der von R.SH geforderten langen Tafel und konnte zwei Fahnen oben an der Drehleiter des Feuerwehrwagens bestaunen. Bürgermeister Dirk Sohn hatte somit die ihm gestellte Aufgabe erfüllt und konnte dann mittags Punkt 12 Uhr in seiner Ansprache den Stolz auf seine Lütjenburger nicht verbergen.

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R.SH Challenge in lütjenburg

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Redaktion/Text: Petra Gramkow Fotos: Hohwachter Bucht Touristik GmbH/Hartmut Tretow/Heinrich Ripke

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Ein Beobachter traf den Nagel auf den Kopf als er meinte: „Es war eine super Veranstaltung mit viel Lachen und Fröhlichsein. Die Lütjenburger haben gezeigt, dass sie zusammen etwas Tolles hinbekommen können. Es war sehr lustig und gut für die Gemeinschaft!“

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hein's magazin Oktober 2015  

Das Magazin für unsere Region

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