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DAS OFFIZIELLE MAGAZIN DER KREISHANDWERKERSCHAFT GÖPPINGEN

AUSGABE 1 » 2018

»WIR.

DAS MAGAZIN AUS DEM HANDWERK FÜR DAS HANDWERK

Ausbildungspyramide verliehen Seite 11 Innovative Arbeit mit Auszubildenden Seite 12 Existenzgründung: Das Starter-Center berät Seite 7

Patient Datenschutz Hürden und Lösungen durch die gesetzlichen Neuerungen, die auch kleine Handwerksbetriebe betreffen. Seite 4

LOSSPRECHUNG

OHNE WORTE

Start in den Beruf: Die Junggesellen wurden von Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid losgesprochen. Seite 8

Janina Uhl, die jahrgangsbeste Gesellin, im „Gespräch“. Sie arbeitet bei der Bäckerei Edinger in Salach. Seite 10

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„Regional und partnerschaftlich“

Inhalt

Wir. Für Sie.

Datenschutz  ist und bleibt ein wichtiges Thema. Ein Experte berichtet.

Seite 4

Starthilfe Das Starter-Center berät Existenzgründer.

Seite 7

Lossprechung  Die Gesellen wurden im feierlichen Rahmen losgesprochen.

Seite 8

Bildungspyramide  Göppinger Unternehmen wird ausgezeichnet.

Aus dem Handwerk für das Handwerk. Liebe Leserinnen und Leser, mit Themen rund um das Handwerk hier vor Ort bei uns wollen wir in diesem neuen Magazin informieren und Interesse wecken. »Wir. heißt das Magazin darum nicht ohne Grund. Es soll

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alle einschließen. Uns in der Geschäftsstelle – aber auch all jene, die vor Ort bei den Kunden auf den Baustellen jeden Tag ihr Bestes geben. Sie machen das Handwerk aus und „wir“ alle können darauf stolz sein,

Das Interview ohne Worte 

Seite 10

Nachrichten 

Seite 11

wollen Kunden glücklich machen, kreativ

Innovative Ausbildung 

Seite 12

sein, gestalten, anpacken und Ideen reali-

Betriebsbesuche im Handwerk

Seite 14

sieren. Dieses Ziel eint uns.

Die Energieagentur 

Seite 18

So dynamisch wie das Handwerk und die

Gesunde Betriebe 

Seite 20

Gesellschaft soll auch dieses Magazin sein. Mit

Die Geschäftsstelle 

Seite 22

was das Handwerk leistet. Denn: Wir alle

vielen Informationen aus der Region, besonderen Menschen, interessanten Neuerungen und jenen Themen, die

Marianne und Gerhard Priel, Geschäftsführer der Firma Schlagwerk GmbH in Gingen mit Rupert Ströbele, Firmenkundenbetreuer:

Sie bewegen. Darum würden wir uns freuen, wenn Sie

„Auch wenn wir europaweiter Marktführer für innovative Percussioninstrumente sind, setzen wir zu 100 % auf unseren Standort Gingen an der Fils. Selbstverständlich ist auch unsere Hausbank regional. Und das bereits seit 1993.“

info@kh-goeppingen.de. Ich freue mich auch auf Rück-

Gemeinsam wachsen Partner des Mittelstandes

uns Ihren Eindruck zu diesem neuen Magazin schreiben:

Impressum

meldung bei einem persönlichen Gespräch. Vielleicht

Herausgeber: Kreishandwerkerschaft Göppingen Davidstraße 29 73033 Göppingen

haben Sie oder Ihr Betrieb auch ein interessantes Thema,

Verantwortlich: Alexander Gonzalez

noch stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.

Herstellung & Druck: Staufen Plus – Agentur für Kommunikation und Werbung GmbH, Rosenstraße 24, 73033 Göppingen

guten Sommer – genießen Sie ihn.

Redaktion: Kreishandwerkerschaft: Alexander Gonzalez, Ilona Dreier-Gösele, Natalie Veseli. Staufen Plus Agentur: Lisa Hartleb, Luisa Jones, Birgitta Zeller. Tinoversum GmbH: Constantin Fetzer, Magdalena Köhler, Marie-Christin Zepf.

das wir vorstellen können? Sehr gerne. Melden Sie sich bei uns. Denn künftig sollen die Innungen und Ihre Betriebe

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und einen

Herzlichst, Ihr

Alexander Gonzalez Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Göppingen

#createdwithpassion

Jetzt informieren unter: www.volksbank-goeppingen.de 2

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Wie geht‘s dem Patient

? z t u h c s Daten Die Panik war groß – nun ist es wieder ruhiger geworden um die Datenschutz-Thematik. Vergessen ist sie nicht, denn in vielen Betrieben ist noch einiges zu tun.

Die Datenschutzgrundverordnung hat in manchen Betrieben für Verwirrung und Angstschweiß gesorgt. Viele wissen nicht, was nun auf sie zukommt, manch einer spielte sogar mit dem Gedanken, seine Website abzuschalten. „Das ist nicht notwendig“, weiß Manfred Engelhardt, Datenschutzbeauftragter der Kreishandwerkerschaft Göppingen. Er weiß um die Sorge der Unternehmer, Abmahnung zu erhalten oder hohe Strafen zahlen zu müssen – diese können bis zu vier Prozent vom Jahresumsatz betragen. „Zum einen kann ich mir nicht vorstel-

Die Website abzuschalten ist in keinem Fall eine Lösung. 4

len, dass ein kleiner Betrieb eine solche Summe zahlen muss, und zum anderen haben die Behörden bereis angekündigt, dass sie in den ersten zwölf Monaten eher beratend tätig sein werden, denn auch sie wissen, dass die DSGVO für Verwirrung sorgt“, erklärt der Experte. Was nun zu beachten ist Egal welche Größe der Betrieb hat, Unternehmer sollten einiges beachten, dann sind sie laut Manfred Engelhardt vorerst auf der sicheren Seite: „Man muss auf jeden Fall eine Datenschutzerklärung auf seiner Website positionieren, die von jeder Unterseite aus erreichbar ist.“ Am besten packt man diese Erklärung also in die Fuß- oder in die Kopfzeile. Die Datenschutzerklärung muss die Anforderungen der DSGVO widerspiegeln und aufzeigen, welche Analysetools verwendet werden. „Google Analytics beispielsweise darf nur mit einer Anonymisierungsfunktion verwendet wer-

Manfred Engelhardt ist Datenschutzexperte und berät auch die Kreishandwerkerschaft Göppingen.

den“, erklärt Manfred Engelhardt. Auch das Impressum sollte aktuell sein und wenn Drittanbieterdienste wie YouTube, Facebook und Co. verwendet werden, muss explizit darauf hingewiesen werden. Eine Datenschutzerklärung zu erstellen ist kein Hexenwerk, sollte aber dennoch richtig gemacht werden. „Am besten geht man dafür persönlich zu einem Datenschutzbeauftragten. Denn es muss für jede Branche und für jedes Unternehmen individuell geprüft werden, 5


Starthilfe. Beispiele für solche Unternehmen sind Adressverlage oder Marktforschungsunternehmen. Handwerksbetriebe fallen nicht in diese Kategorie. Ebenfalls wichtig ist diese Regelung für Unternehmen, die besonders sensible Daten verarbeiten, wie etwa Gesundheitsdaten.

Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen Es gibt keinen Grund dafür, an der neuen Datenschutzgrundverordnung zu verzweifeln. Neben Experten, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, gibt es auch verschiedene Leitfäden von Institutionen, die besonders kleinen und mittleren Unternehmen Hilfestellungen bieten. So hat beispielsweise auch das Bayrische Landesamt für Datenschutzaufsicht einen Leitfaden auf seiner Website veröffentlicht, an dem sich Unternehmer orientieren können. Am besten ist jedoch immer, persönlich einen Datenschutzbeauftragten zu Rate zu ziehen.

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welche Datenschutzbestimmungen auf der Website aufgeführt werden müssen und was entsprechend online gestellt werden soll und muss“, sagt er. Interessierte Innungsmitglieder können sich auch bei ihm melden, denn Manfred Engelhardt ist für den Datenschutz der Göppinger Kreishandwerkerschaft zuständig. Unterschiedliche Bereiche des Unternehmens betroffen Die neuen Datenschutzrichtlinien beziehen sich jedoch nicht nur auf die Website. „Auch Mitarbeiter sind von der DSGVO betroffen“, so Engelhardt. Sind beispielsweise Fotos von Mitarbeitern auf der Website zu finden, dann braucht man dafür zwingend eine schriftliche Einwilligung, die freiwillig unterschrieben wurde und vom Mitarbeiter jederzeit widerrufen werden kann. „Ich werde auch häufig danach ge-

fragt, ab wann man einen eigenen Datenschutzbeauf- tragten braucht“, sagt Manfred Engelhardt. Laut Bundesdatenschutzgesetz ist genau definiert, wer wann einen entsprechenden Datenschutzbeauftragten benötigt. Zu beachten sind im Wesentlichen diese Punkte: Unternehmen, in denen mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, brauchen einen Datenschutzbeauftragten. Dazu gehören jedoch lediglich Mitarbeiter, die am Computer arbeiten und mit Kundendaten zu tun haben – egal ob Marketing oder Personaler. „Dazu zählen aber nicht Monteure oder ähnliche Mitarbeiter“, erklärt Engelhardt. Für viele Handwerksbetriebe hat sich dieser Punkt also erledigt. Übermittelt ein Unternehmen jedoch personenbezogene Daten geschäftsmäßig, also erhebt oder verarbeitet diese, dann muss wieder ein Datenschutzbeauftragter her.

Handwerksbetriebe müssen sich keine Sorgen machen „Die kleinen und mittleren Handwerksbetriebe müssen sich also vorerst keine Sorgen machen. Wenn das Impressum aktuell ist und es auf der Webseite eine Datenschutzerklärung gibt, dann sind die Unternehmer auf der sicheren Seite“, weiß Manfred Engelhardt. Eines ist dem Datenschutzbeauftragen jedoch noch wichtig: „Damit man auch weiterhin seinen Kunden Newsletter oder Mails schicken kann, sollte man sie bereits beim ersten Kundengespräch um eine schriftliche Einwilligung bitten.“ Interessenten, mit denen kein Auftragsverhältnis besteht (nur vorvertragliche Maßnahme/Angebot), haben hier einen besonderen Stellenwert. „Wenn keine schriftliche Einwilligung vorhanden ist, dann müssen die personenbezogenen Daten nach drei bis sechs Monaten nach dem letzten Kontakt gelöscht werden. So schreibt es die DSGVO vor“, weiß Manfred Engelhardt. mcz

Das Starter-Center der Handwerkskammer unterstützt interessierte Handwerker bei Fragen zur Existenzgründung – und findet das richtige Werkzeug dafür.

„Wenn man sich selbstständig machen möchte oder ein neues Unternehmen gründen will, dann kommen viele Fallstricke auf einen zu. Ich berate interessierte Gründer und stehe ihnen in der Anfangszeit zur Seite“, sagt Margitta Burkhardt, betriebswirtschaftliche Beraterin im Starter-Center der Handwerkskammer Stuttgart. Das Starter-Center gibt es bereits seit rund zehn Jahren und es hat sich zum Ziel gemacht, Gründer mit allen wichtigen Infos zum Thema Existenzgründung zu versorgen und unterstützend mitzuwirken. Denn: Auf einen Gründer kommt viel Bürokratie und Papierarbeit zu, wichtige Dokumente für das Finanzamt und andere Behörden dürfen

Interessant ist das Angebot auch bei einer Betriebsübergabe.

nicht vergessen werden und auch in Sachen Personal ist nicht immer alles einfach. „Wir befassen uns auch mit dem Thema Betriebsnachfolge und -übernahme von Handwerksbetrieben und unterstützen hier teilweise auch über mehrere Jahre“, so Burkhardt. Starter-Center vor Ort in Göppingen Damit interessierte Handwerker nicht extra nach Stuttgart fahren müssen, um eine Beratung zu bekommen, gibt es seit April dieses Jahres einmal im Monat die Möglichkeit eines Beratungstermins direkt vor Ort in der Göppinger Kreishandwerkerschaft. „Wir arbeiten sehr gut zusammen und möchten damit kürzere Wege schaffen“, sagt die Beraterin. Außerdem sei es so, dass viele nicht im Betrieb selber eine Beratung haben möchten, sondern die ersten Gespräche lieber auf neutralem Boden stattfinden lassen. „Die Kreishandwerkerschaft arbei-

Margitta Burkhardt berät Unternehmer, die durchstarten wollen.

tet hierbei aktiv mit und ist die erste Anlaufstelle für Existenzgründer, die dann an uns weitervermittelt werden“, sagt Burkhardt. Die Beratungen vor Ort würden gut angenommen und seien sehr gefragt, wie die Beraterin weiter sagt.

Formulare für alle Behörden und Institute abgearbeitet, was eine große Hilfe für Existenzgründer ist. Denn: Durch das Starter Center wird alles gebündelt und kein Antrag wird vergessen. „Das reduziert natürlich auch die Fehlerquote, spart Zeit und erleichtert dem Existenzgründer die Arbeit ungemein“, so Burkhardt. mcz

Beratung vor Ort Damit die Betriebe in der Region besser unterstützt werden können, werden auch Beratungen vor Ort und in der Kreishandwerker-

Zentrale Anlaufstelle für Existenzgründer Ein strukturiertes Vorgehen und die gebündelte Abarbeitung aller notwendigen Dokumente macht das Starter-Center zur zentralen Anlaufstelle für Existenzgründer. Gemeinsam werden die notwendigen

schaft Göppingen angeboten. Vereinbart werden können Termine mit Margitta Burkhardt. Mail: margitta.burkhardt@ hwk-stuttgart.de Tel.: 0711/1657-215.

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Die besten Gesellen Ausgezeichnet wurde für die Jahrgangsbestleistung Johanna Uhl, Bäckerin, Geislingen (bei Bäckerei Markus Edinger, Salach) ________________________________________________________________ Ausgezeichnet wurde für sehr gute Prüfungsleistungen Sabrina Köhler, Verkäuferin, Geislingen (bei Bäckerei Dietmar Hoyler, Göppingen) ________________________________________________________________ Ausgezeichnet wurden für gute Prüfungsleistungen: Patrik Götz, Bäcker, Kuchen (bei Bäckerei Manfred Zeller, Göppingen) Esme Kumasci, Verkäuferin, Eislingen (bei Bäckerei-Konditorei MayerS, Salach) Alena Spetter, Verkäuferin, Eislingen (bei Bäckerei Kauderer GmbH, Heiningen) Robin Florea, Anlagenmechaniker, Deggingen (bei Florea Haustechnik GmbH, Deggingen) Marvin Freichel, Anlagenmechaniker, Gingen (bei Flaschnerei Installateur- und Heizungsbaubetrieb Christian Strauß, Gingen ) Mario Gropper, Anlagenmechaniker, Donzdorf (bei Installateur- und Heizungsbaubetrieb Peter Gropper GmbH, Donzdorf) Dennis Grubert, Anlagenmechaniker, Göppingen-Faurndau

„Stolz auf die

(bei Hans Klein Heizung-Sanitär GmbH, Schlierbach) Kai Hirschberger, Anlagenmechaniker, Notzingen (bei Hans Klein Heizung-Sanitär GmbH, Schlierbach)

“ n i e s g n Leistu

Moritz Rehme, Anlagenmechaniker, Geislingen (bei Dobrick GmbH, Salach)

um hat die Elektroinnung im Autohaus Ratzel ebenfalls ihre Gesellen losgesprochen. Warum im Autohaus? „Ein großes Thema bei uns ist die Elektromobilität – darum haben wir diesen durchaus sehr festlichen Rahmen gewählt“, berichtet Innungsobermeister Jürgen Taxis.

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für ein erfolgreiches Berufsleben sein kann. Die Qualität der Ausbildung sei sehr hoch, was man an den guten Ergebnissen sehen kann – gleich mehrere Gesellinnen und Gesellen wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet. Sie konnten im Anschluss an den offiziellen Teil, der von der Chor-Company musikalisch umrahmt wurde, mit Freunden, Bekannten und Kollegen auf den Abschluss eines Lebensabschnitts anstoßen –

die Ausbildung ist geschafft. Auch die Chefs waren und sind auf ihre Gesellen stolz – fast alle bleiben den Betrieben erhalten, einige wollen bald die Meisterschule anschließen. Andere wollen studieren gehen. Doch auch ohne Studium habe man im Handwerk alle Möglichkeiten, um erfolgreich zu sein, ermutigt Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid die jungen Leute, aktiv im Beruf durchzustarten. Als Jahr-

gangsbeste wurde Johanna Uhl ausgezeichnet – mit einem Schnitt von 1,3. Die 23-Jährige arbeitet bei der Bäckerei Edinger in Salach. „Die Ausbildung hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch das frühe Aufstehen macht mir nichts aus. So habe ich Freizeit, wenn alle anderen arbeiten müssen, und kann den Tag genießen“, sagt sie. Neben der zentralen Lossprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft im Uhinger Uditori-

(bei Jürgen Notz, Nellingen) Florian Kiene, Kraftfahrzeugmechatroniker, Kuchen (bei Autohaus Kauderer GmbH & Co. KG, Eislingen) Horst Oertel, Kraftfahrzeugmechatroniker, Kuchen (bei Burger Schloz Automobile GmbH & Co. KG, Uhingen) Jan Fischer, Metallbauer, Süßen (bei Carl Stahl Hebetechnik GmbH, Süßen)

Die Junggesellinnen und -gesellen haben eine gute Zukunft vor sich – mit einer sehr guten Ausbildung im Handwerk als Basis. Davon war Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid bei der Lossprechungsfeier überzeugt. Sie hat Tradition im Handwerk: Am Ende der Ausbildung werden die Junggesellen von ihren Betrieben losgesprochen. „Sie können stolz sein auf ihre Leistungen“, rief Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid bei der vergangenen Lossprechungsfeier im Uhinger Uditorium dem Handwerksnachwuchs zu. Und: „Sie haben die besten Perspektiven“, fasst er zusammen und erklärt, dass eine gute Ausbildung im Handwerk die Basis

Axel Steeb, Anlagenmechaniker, Nellingen

Dennis Geiger, Metallbauer, Eislingen (bei Schlosserei Bernd Schmelzle, Göppingen) Jens Minkmar, Metallbauer, Göppingen (bei MetallArt Metallbau Schmid GmbH, Salach) Maximilian Kolbenschlag, Stuckateur, Weilheim (bei Stuckateurbetrieb Roland Gloc, Rechberghausen) Felix Haux, Zerspanungsmechaniker, Göppingen-Jebenhausen (bei Wittmann GmbH, Uhingen) Daniel Hross, Zerspanungsmechaniker, Uhingen (bei Wittmann GmbH, Uhingen) Simon Sedlmayer, Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik (bei Ausbildungsbetrieb Peter Nägele GmbH, Süssen) Patrick Sax, Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik (bei Ausbildungsbetrieb Peter Nägele GmbH, Süssen)

Erstmals waren die Gesellen im Anschluss an die Lossprechung zu einem feierlichen Imbiss eingeladen.

Kevin Knorpp, Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik (bei Alb-Elektrizitätswerke, Geislingen)

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Interview Ohne Worte. Johanna Uhl

Psssst!

Jahrgangsbeste Gesellin als Bäckerin bei der Bäckerei Edinger in Salach. 23 Jahre alt.

Nachrichten Unternehmerfrauen im Handwerk

Impulsen. Die nächste Veranstaltung der Unternehmerfrauen im Handwerk

Das Handwerk hat starke Frauen – die se haben sich bei den „Unternehmerfrauen im Handwerk“ zusammengeschlossen – für Frauen im Handwerk

Manufaktur Geiger in Schlat am 22. September.

und Mittelstand. Seit über 25 Jahren

Tag des Handwerks

versteht sich das Netzwerk als berufs-

Der Tag des Handwerks und der Ener-

übergreifende Interessensvertretung

gie findet am 22. September an der

und als Beratungs-, Informations- und

Werfthalle in Göppingen im Rahmen

Serviceorganisation für ihre Mitglie-

des Landkreisfestes statt.

derinnen. „Mitmachen kann jeder – egal ob aktive Unternehmerin, angestellte Handwerkerin oder Partner des Betriebsinhabers“, sagt Corinna Daubner, erste Vorsitzende des Vereins. Das Ziel ist, neben dem Erfahrungsaustausch, auch die Weiterentwicklung von Ideen und das Weitergeben von

Die Reaktion, wenn Sie morgens besonders früh aufstehen?

ist eine Betriebsbesichtigung bei der

Terminvorschau: Bildungsmessen

Oben: Horst Gerlach (2.v.l.) und Hermann Mühleis (2.v.r.) wurden geehrt. Ebenso Hans Rapp (unten, Mitte).

Ehrungen in der Elektroinnung Horst Gerlach und Hermann Mühleis

Das Handwerk präsentiert sich bei den

wurden jüngst für ihr langjähriges eh-

Bildungsmessen in Uhingen und Göp-

renamtliches Engagement im Fachver-

pingen. Am 6. Oktober im Uditorium

band mit der Ehrennadel in Platin aus-

Uhingen und am 10. November in der

gezeichnet. Auch Hans Rapp wurde für

Werfthalle Göppingen.

sein Engagement geehrt.

Ihr Ausdruck, wenn Sie merken, die Brezeln sind verbrannt.

Unternehmensservice der Wirtschaftsförderung Informieren | Vermitteln | Beraten Netzwerken | Sensibilisieren | Entwickeln Begleiten | Zuhören | Anregen

Christine Kumpf 07161 650 9310 CKumpf@goeppingen.de Wenn es mal wieder besonders heiß ist in der Backstube?

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Als Sie erfahren haben, dass Sie Jahrgangsbeste sind?

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Azubis gehören n a g n a f n A n o v zum Team – Bei der Schreinerei Neubrand in Kuchen steht die Ausbildung der Nachwuchskräfte hoch im Kurs – dies motiviert junge Leute.

Fachkräfte ausbilden Der Fachkräftemangel macht besonders vor dem Handwerk nicht Halt. Darum müssen sich Betriebe nicht nur als attraktive Arbeitgeber präsentieren, sondern auch die Besonderheiten ihrer Branche entsprechend aufzeigen. Denn wer seine Nachwuchskräfte selber ausbildet, der hat später kein Problem damit, das passende Personal zu finden.

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Ein Azubi ist keine billige Arbeitskraft – er gehört zum Team und wird als vollwertiger Mitarbeiter angesehen. Genau das lebt Schreinermeister Frank Neubrand in seinem Betrieb in Kuchen täglich. Der Schreinerbetrieb hat viele Aufträge auch außerhalb der Grenzen Deutschlands und stattet mit seinem Können unterschiedliche Häuser mit individuellen und einzigartigen Ideen aus. „Wir haben Projekte in der Schweiz oder in Luxemburg, aber auch in England“, sagt Frank Neubrand. So wurde jüngst ein Haus in Sevenoaks

in England mit außergewöhnlichen Möbeln eingerichtet. In rund 1800 Stunden Arbeit wurden Badezimmer, Schlafräume oder auch das Wohnzimmer mit hochwertigen und einzigartigen Möbeln ausgestattet. Besonders wichtig ist Frank Neubrand bei solchen Projekten, dass seine Azubis auch dabei sein können. „Zur Zeit haben wir im Betrieb drei Lehrlinge und jedes Mal wenn wir ins Ausland zu einem Projekt fahren, dann kommt einer der Azubis mit – natürlich immer abwechselnd, sodass jeder mal dabei sein kann“, erklärt der

Schreinermeister. Für die Azubis ist das eine besondere Ehre, denn so sehen sie nicht nur, wie die in der Werkstatt produzierten Stücke am Ende fertig aussehen, sondern nehmen aus so einem Erlebnis auch besondere Erinnerungen mit. Reisen macht selbstständig „Die Lehrlinge werden durch so eine Reise auch selbstständiger und natürlich motiviert sie das ungemein“, so Neubrand. Mario Hagmeier ist einer dieser Azubis und war schon auf verschiedenen Auslandsreisen dabei. „Es ist eine super Erfahrung

Azubi Mario Hagmeier betreut während seiner Ausbildung auch Projekte im Ausland.

und ich bin sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit bekommen, bei so etwas dabei sein zu können“, sagt Hagmeier. Damit das machbar ist, steht Frank Neubrand in engem Austausch mit der Schule, um die Termine für die Reise abzustimmen oder Sondergenehmigungen einzuholen, wenn sich die Reise mit dem Unterricht überschneidet. „Die Azubis lernen so viel auf einer Montagereise, wachsen über sich hinaus und sind dann

Die Azubis sind unsere Fachkräfte von morgen.

bei der Arbeit auch ganz anders engagiert“, so Neubrand. Er möchte den Nachwuchskräften so viel wie möglich mitgeben und ihnen die Möglichkeiten bieten, sich bereits während der Ausbildung als vollwertige Arbeitskraft zu fühlen. „Die Lehrlinge montieren in den Häusern dann unter anderem die Möbel, die sie zuvor in der Werkstatt angefertigt haben. So können sie den gesamten Herstellungsprozess verfolgen und miterleben“, erklärt der Schreinermeister. Wenn die Lehrlinge nach der Reise wieder zurück in die Schule kommen, dann nicht

ohne stolzgeschwellte Brust und mit vielen Bildern und Eindrücken von der Auslandsreise. „Die anderen wollen dann natürlich sehen, was ich in den letzten Tagen gemacht habe, und ich glaube, manche sind auch etwas neidisch“, sagt Mario Hagmeier. Obwohl es auf diesen Baustellen immer viel zu tun gibt und Sightseeing eher hinten angestellt wird, freut sich der Azubi im dritten Lehrjahr immer wieder, wenn er mit auf Montage darf.

Projekte aus, bei denen es um sehr edle und hochwertige Materialien geht. Dass die Azubis von Beginn an in ein solches Projekt einbezogen werden, steht für den Geschäftsinhaber außer Frage: „Die Azubis sind unsere Fachkräfte von morgen. Wenn wir ihnen in der Ausbildung nicht alles zeigen und beibringen, woher sollen sie es dann lernen? Für mich gehört ein Azubi genauso zum Team wie ein Mitarbeiter, der schon seit vielen Jahren bei mir tätig ist.“

Viel Praxis „Man lernt dabei wirklich sehr viel und das bringt uns Lehrlingen natürlich dann auch viel im Hinblick auf Prüfungsvorbereitungen“, sagt er. Das Team rund um Schreinermeister Frank Neubrand wird für seine hochwertige Arbeit im Ausland gelobt und führt dort häufig 13


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Arbeitskleidung für den Sommer MEWA: Handwerkerkleidung für Frühjahr und Sommer, cooles Outfit für warme Tage. Was ist bei Schönwetterkleidung zu beachten? Sonnige Zeiten auf der Baustelle: Da wird die Arbeitskleidung gerne gegen ein sommerliches Outfit getauscht: Shirt statt Jacke, Bermudas statt Bundhose. Doch ist leichte Kleidung für die Baubranche geeignet? Sechs Aspekte, die bei der Ausrüstung an Sonnentagen zu beachten sind:

Kammergeschäftsführung

e b e i r t e B t h besuc

Die Handwerkskammer auf Tour: Geschäftsführer Thomas Höfling besucht Betriebe. Mit den Unternehmern von MetallArt, Holzbau Straub und Beuttenmüller ist er ins Gespräch gekommen. Thomas Höfling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Stuttgart, hat gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft drei Unternehmen im Landkreis Göppingen besucht und über das Thema Fachkräftegewinnung gesprochen. Das sei für große und kleine Handwerksbetriebe eine echte Herausforderung, weiß der Sprecher der Handwerkskammer Stuttgart, Gerd

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Kistenfeger. Besucht hat die Delegation unter anderem den Treppenbauer MetallArt in Salach, aber auch die Firmen Holzbau Straub in Wangen und Beuttenmüller in Uhingen. Es werde bereits viel getan, um gegen den Fachkräftemangel anzukämpfen, wie Johannes Schmid, Geschäftsführer der Firma MetallArt sagt: „Wir kümmern uns um unseren Nachwuchs, indem wir selber

Ausbildungsplätze schaffen und diesen dann früh für unser Unternehmen begeistern. Außerdem investieren wir seit einiger Zeit viel in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter.“ Unterstützung in Personalfragen Doch ein großes Problem stelle nach wie vor die hohe Entlohnung in der Industrie dar, mit der viele Fachkräfte angelockt

werden. „Wir versuchen bei der Bezahlung natürlich mitzuhalten und sorgen auch mit anderen Anreizen dafür, dass die Mitarbeiter zu uns kommen und dann auch bei uns bleiben“, so Schmid. Thomas Höfling zeigte sich von den Aktivitäten der Unternehmen im Landkreis beeindruckt: „Es ist teilweise eine große Herausforderung, gegen den Fachkräftemangel anzukämpfen, aber ich bin froh darüber, dass wir so engagierte Unternehmer in der Region haben.“ Zur weiteren Unterstützung bietet die Handwerkskammer seit einiger Zeit auch Personalberatungen an, um Handwerksbetriebe unter dem Motto „Finden, binden, führen – der Umgang mit Personal“ zu beraten. „Das Handwerk ist ein attraktiver Arbeitgeber und

bietet Perspektiven“, erklärt auch Alexander Gonzalez, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Um junge Leute von einem Beruf im Handwerk zu überzeugen, müssen die Unternehmen selbst Engagement beweisen. „Es ist wichtig für uns, dass wir einen Kontakt zur Basis haben und wissen, wie wir die Unternehmen in der Region bei diesem Thema unterstützen können“, erklärt Gerd Kistenfeger.

Sicherheit: Kurze Hosen und Shirts dürfen am Arbeitsplatz getragen werden. Ausnahme: Die Gefährdungsbeurteilung sieht vor, dass Beine und Arme geschützt sein müssen. Wenn Schutzkleidung vorgeschrieben ist, dann gilt das auch im Sommer. Geschlossene Sicherheitsschuhe sind auf der Baustelle immer Pflicht. Sonnenschutz: Wer viel draußen arbeitet, muss sich vor der Sonne schützen. An einem sonnigen Arbeitstag gehören Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung – etwa Basecaps mit Lüftungsöffnungen – zur Ausrüstung dazu. Funktionalität: Frühjahrs- und Sommerkleidung muss praktisch sein - wie etwa die Kollektion DYNAMIC von MEWA, die um Shorts erweitert wurde. Viele Taschen bieten Platz für Werkzeug. Der Bund ist variabel einstellbar und im Rücken etwas höher geschnitten, so dass die kurze Hose auch beim Bücken gut sitzt. Eine passende Arbeitsweste bietet Bewegungsfreiheit und Stauraum. Wohlfühlfaktor: Auch für das sommerliche Arbeitsoutfit gilt: Der Mitarbeiter muss sich wohlfühlen. Andernfalls greift er auf private, nicht schützende Kleidung zurück, die auch optisch nicht in das Konzept des Betriebes passt. Es ist ratsam, den Mitarbeitern ein attraktives und angenehmes Outfit für Tage mit zweistelligen Plusgraden zur Verfügung zu stellen. Firmenimage: Handwerker sollten immer angemessen gekleidet sein. Achselhemd und ausgefranste Shorts gehören nicht an den Arbeitsplatz. Ebenfalls tabu:

Arbeiten mit nacktem Oberkörper. Das ist unprofessionell und gesundheitsgefährdend. Im Idealfall ergänzt die Sommerkollektion den Gesamtauftritt der Firma. Bei MEWA gibt es Shorts und Westen in den gleichen Farbvarianten wie die anderen Artikel der Kollektion, so bleibt das Erscheinungsbild einheitlich. Fünf Prozent Preisvorteil für Mitglieder Viele Betriebe scheuen den Aufwand für eine zusätzliche leichte Kleidung für ihre Mitarbeiter. Die Lösung: mieten statt kaufen. MEWA bietet dies innerhalb eines laufenden Mietvertrages an. Dazu gehören Beratung, Ausstattung des Teams, Abholen und Waschen der Kleidung sowie das Anliefern zu vereinbarten Terminen. Auf personelle Änderungen reagiert MEWA flexibel: Neue Mitarbeiter werden größengerecht eingekleidet, überzählige Stücke werden zurückgenommen. Das Service-Paket gibt es zu besten Konditionen für Mitglieder: Ein Rahmenvertrag mit MEWA garantiert ihnen fünf Prozent Preisvorteil gegenüber den Normalpreisen. MEWA AG & Co. Vertrieb OHG, Herrmann-Gebauer-Straße 5 77974 Meissenheim, Telefon (07824) 30425, Fax (07824) 30415 handwerk@mewa.de www.mewa.de 15


Ausgezeichnete

Ausbildung

Seit vielen Jahren setzt sich Brigitte Kötzle von der Chroma-Werkstatt für ihre Azubis ein. Jüngst wurde das Unternehmen dafür mit der Bildungspyramide ausgezeichnet. „Der Malerberuf ist wertig und vielseitig und weit mehr als einfach nur Wände streichen“, sagt Brigitte Kötzle, Geschäftsführerin der Chroma-Werkstatt, Kötzle & Starosta GmbH in Holzheim. Genau das möchte die Malermeisterin auch jungen Menschen vermitteln, die sich für den Malerberuf interessieren. Ausbildung ist bei der Firma ein wichtiges The-

Der Malerberuf ist wertig. Das soll jungen Menschen vermittelt werden. 16

ma. Jeder, der sich dafür interessiert, bekommt eine Chance und wird gefördert und gefordert. Jüngst wurde das Unternehmen für sein nachhaltiges Engagement sowie für die herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung gewürdigt. „Wir haben bis heute 40 junge Leute ausgebildet, einige davon mussten wir wortwörtlich an die Hand nehmen. Doch alle haben es geschafft und ich bin auf jeden Einzelnen sehr stolz“, sagt Brigitte Kötzle. Gemeinsam mit ihrem Mann Matthias setzt sie sich für benachteiligte Jugendliche ein und schafft Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung oder mit einem Flüchtlings- und Migrationshintergrund. Dass es beim Malerberuf um mehr geht als nur

Tapezieren oder Wände Streichen, das beweist spätestens die Prüfung am Ende der Ausbildung. „Jüngst hat einer unserer Azubis seine Prüfung abgelegt. Dabei musste er für ein edles Restaurant in einer Kirche eine passende Farbgestaltung erstellen und dabei verschiedene Putz- und Streichtechniken sowie Stuck anwenden“, erklärt Kötzle. Von der Konzeption und Planung bis hin zum fertigen Prüfungsstück ist es meist ein ganzes Stück Arbeit. „Unsere Azubis gehen mit viel Knowhow, Kreativität und Leidenschaft für ihren Beruf aus der Ausbildung heraus“, sagt sie. Dass sie nun für ihr Engagement mit der Bildungspyramide ausgezeichnet wurde, ehrt Brigitte Kötzle und ihren Mann sehr.

Bildungspyramide Seit mehr als 20 Jahren wird die Bildungspyramide an vorbildliche Handwerksbetriebe in der Region Stuttgart verliehen. Mit diesem Preis soll auch die Wertschätzung der Menschen, die in den Unternehmen hinter den Kulissen arbeiten, zum Ausdruck gebracht werden. Die ausge-

MEWA DYNAMIC® Bewegungsfreiheit kann man mieten.

zeichneten Betriebe setzen sich für die Fachkräftesicherung und die stabile und gute Qualität im

WIR MANAGEN DAS

Handwerk ein. Sie engagieren sich überdurchschnittlich und werden dafür ausgezeichnet.

MEWA AG & Co. Vertrieb OHG Hermann-Gebauer-Straße 5 · 77974 Meißenheim Telefon 07824 30-4236 · Telefax 07824 30-415 E-Mail: handwerk@mewa.de · www.mewa.de mewa.de/dynamic-construct


Enetgieagentur als Partner des Handwerks

Energieagentur ist

Partner des Handwerks

Die Energieagentur des Landkreises gibt den Bürgern viele Tipps – ist aber auch für das Handwerk ein verlässlicher Partner. Wer sein Gebäude energiesparend sanieren will, braucht Rat – am besten kompetent und kostenlos. Diesen Job erledigen in Baden-Württemberg mehr als 30 unabhängige Energieagenturen. Seit acht Jahren stellt auch der Landkreis Göppingen diese Leistung seinen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Die Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH wurde im Jahr 2010 durch den Landkreis Göppingen ins Leben gerufen. Damit die Beratungsleistungen kostenlos und neutral erfolgen können, wird die Agentur finanziell durch regionale Partner wie die Kreissparkasse Göppingen, die EVF, das Albwerk, die EnBW sowie die Kreishandwerkerschaft Göppingen unterstützt. Neben den Beratungen von Privatpersonen bietet die Energieagentur auch Beratungen 18

für die Kommunen im Landkreis Göppingen an, führt Projekte an Schulen durch, vernetzt und schult Fachleute aus der Region und berät Unternehmen zu Energie- und Umweltthemen – auch das Handwerk. Heute umfasst die Energieagentur vier feste Mitarbeiter, die mit dem Geschäftsführer Timm Engelhardt und in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle Klimaschutz des Landratsamtes täglich zur Energiewende und zum Klimaschutz im Landkreis Göppingen beitragen. Herr Engelhardt, was macht die Energieagentur? Timm Engelhardt: Unsere Kernaufgabe ist die kostenlose und produktunabhängige Beratung von Privatpersonen, die ihre Gebäude in puncto Ener-

gieverbrauch modernisieren wollen. Wir zeigen auf, welche Maßnahmen und welche Verhaltensweisen sinnvoll sind und sich lohnen. Damit vertreten wir den Klimaschutz und die Energiewende auf lokaler Ebene – wir möchten das Energiesparen populär und selbstverständlich machen. Welche Leistungen bekommen Ratsuchende bei einer Energieberatung? Schwerpunkt bei Privatleuten ist das Energiesparen rund ums Wohnhaus. Anhand des Baujahres, der Wohnfläche und des Heizenergieverbrauchs schätzen wir den energetischen Zustand des Gebäudes ein. Wir sondieren, in welcher Form Wärmedämmung, eine Heizungserneuerung und der Einsatz erneuerbarer Energien sinnvoll sind. Außerdem geben

wir den Kunden Empfehlungen, wie sie ihren Stromverbrauch senken und sich im Alltag energiebewusst verhalten können. Das gilt übrigens auch für Handwerksbetriebe. Darüber hinaus schätzen wir die Wirtschaftlichkeit der empfohlenen Schritte ab und weisen auf die verfügbaren Förderprogramme hin. Die Förderungen durch Land und Bund können einen erheblichen Teil der Gesamtinvestition ausmachen. Die Energieagentur Timm Engelhardt und sein Team helfen bei Fragen gerne weiter: Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH Telefon (07161) 65165-00 energieagentur@ landkreis-goeppingen.de klimaschutz-goeppingen.de

Die Angriffe sind digital, die Bedrohung real: Jetzt sichern und versichern.

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IKK classic zeichnet

s u a “ e b e ri t e B e d n u s e g „

Die Firma Ehekircher ist von der IKK classic jüngst ausgezeichnet worden. Große Freude beim Team des fitten Innungsbetriebs.

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Arbeitsplatz oft eine familiäre Arbeitsatmosphäre“, ergänzte Ehekircher. Wenn sich ein Betrieb zusätzlich intensiv um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert, ist das aus seiner Sicht ein konkreter Wettbewerbsvorteil beim Gewinnen und Halten guter Fachkräfte. Erster Ansatzpunkt für das BGM im Betrieb des Innungsobermeisters war die körperliche Gesundheit. Ehekircher hat sich nach der Arbeitsplatzanalyse und der Mitarbeiterbefragung durch Fachleute der IKK classic dazu entschieden, seinen Mitarbeitern zuerst das Handlungsfeld Bewegung anzubieten, um eventuellen körperlichen Fehlhaltungen und Belastungen vorzubeugen. Doch in der heutigen Arbeits-

Bonus für IKK-versicherte Mitarbeiter Seit 2017 hat die IKK classic darüber hinaus die Anreize für den Einstieg in ein BGM noch erhöht: IKK-versicherte Mitarbeiter erhalten nach Abschluss der BGM-Maßnahmen einen Bonus von 100 Euro. Der Arbeitgeber darf sich zusätzlich zum Nutzen für den Betrieb über eine Bonuszahlung von 500 Euro freuen. Unter www.ikk-classic.de/ bgm gibt es ausführliche Informationen rund um das Thema Gesundheit im Betrieb. Unter der E-Mail-Adresse bgm@ ikk-classic.de können Betriebe Kontakt zu den Gesundheitsmanagern der IKK classic aufnehmen und ein persönliches Gespräch vereinbaren.

VORSPRUNG DURCH WISSEN 2018 8 VORTRAGSABENDE MIT HOCHKARÄTIGEN EXPERTEN Wir möchten Sie fit machen, fit für den Vorsprung durch Wissen. Mit dem Angebot von weiteren 4 Vortragsabenden prominenter Referenten in Göppingen lassen wir Sie erneut vom Wissen der Besten profitieren. Veranstaltungsort: Sparkassen-Forum, Marktstraße 2, 73033 Göppingen – Jeweils montags von 19.30 bis 21.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr). Bitte nutzen Sie an den Vortragsabenden unseren Eingang Ecke Bahnhofstraße/Freihofstraße

Preise: Einzelkarte 49,– €* | 59,– € 4er-Abo 169,– €* | 206,– € Doppelkarte (2 Pers./Vortrag) 79,– €* *Vorteilspreis für Abonnenten der NWZ – Neue Württembergische Zeitung Infos & Buchung bei der Veranstaltungsagentur: SPRECHERHAUS® | +49 (0) 2561 69 565 170 | info@sprecherhaus.de | www.sprecherhaus.de

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12.02.2018 | Jörg Löhr

Erfolgsfaktor Persönlichkeit Der Persönlichkeitstrainer Nr. 1, Jörg Löhr, eröffnete die Erfolg und Motivation in Erfolgswissen Zeiten der Veränderung Vortragsreihe 2018 mit und lieferte einen „Unternehmenserfolg ein starkes, kompetentes Team grandiosen Auftakt,braucht der jeden befähigt erfolgreich zu volsein. ler Selbstverantwortung, Motivation & Begeisterungsfähigkeit.“ 2

19.03.2018 | Markus Hofmann

Faszination Gedächtnis Der Gedächtnisexperte Markus Hofmann erklärte, dass Injedem jedemKopf Kopf ein steckt ein Superhirn in Superhirn steckt und lieferte den „Sie haben eindamit Superhirn – ich beweise es Vortragserlebnis. Ihnen!“ Teilnehmern ein unvergessliches 3

23.04.2018 | Norman Alexander

MIND HACKING Verblüfftes Publikum! Der „MIND HACKER“ Norman Die Fähigkeit, Gedanken entschlüsseln beruht und Alexander zeigte, woraufzuGedankenlesen „Wer Gedanken hacken kann,der steuert damit seinen Erfolg.“ trainierte die Fähigkeiten Menschenkenntnis. 4

14.05.2018 | Priv.-Doz. Dr. med. habil. Volker Busch

DasNeurowissenschaftler, Gehirn im Alltagsstress Der Dr. Volker Busch, lieferte einen Umgang mit Reizflut undüber Multitasking sensationellen Vortrag das, was unser Gehirn braucht – „Nicht die Zeit rennt, sondern wir!“ um kreativ, konzentriert, leistungsfähig und gesund zu sein.

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17.09.2018 | Christian Lindemann

Showtime

Auf den Bühnen des Lebens „Die Angst zu Scheitern darf niemals größer sein, als die Lust aufs Gewinnen.“ © Staufenpress

IKK classic Die IKK classic ist mit rund 3,3 Millionen Versicherten das führende Unternehmen der handwerklichen Krankenversicherungen und eine der großen Krankenkassen in Deutschland. Die Kasse hat rund 7.000 Beschäftigte an 200 Standorten im Bundesgebiet. Ihr Haushaltsvolumen beträgt mehr als 10 Milliarden Euro.

keiten im Handwerk gut seien, täten sich viele Betriebe schwer, geeigneten Nachwuchs und Fachkräfte zu finden. Darüber hinaus müssten die vorhandenen Fachkräfte länger arbeiten und könnten erst später in Rente gehen als frühere Generationen. Aus diesem Grund seien loyale und betriebstreue Mitarbeiter sehr wichtig, unterstrich Schwarz. „Aktivitäten des Arbeitgebers rund um eine gesunde Arbeitsumgebung gewinnen vor diesem Hintergrund erheblich an Bedeutung“, so Schwarz weiter. BGM und Stressvorbeugung seien zum Beispiel gute Möglichkeiten, diesen Herausforderungen zu begegnen. „Außerdem bieten Handwerksbetriebe neben einem sicheren

GÖPPINGER WISSENSIMPULSE

© Ciacinto Carlucci

Betriebstreue Mitarbeiter sind wichtig „Das Handwerk steht vor großen Herausforderungen“, betonte IKK-Regionalgeschäftsführer Roland Schwarz bei der Überreichung der Urkunde. Obwohl die Karrieremöglich-

Roland Schwarz (IKK classic, links) überreicht die Urkunde.

welt spielt auch im Handwerk zunehmend Stress eine Rolle. Dieses Thema will er – gemeinsam mit der IKK classic – nun als nächstes angehen. Für den Einstieg ins BGM bietet die IKK classic zahlreiche Schnupperangebote an. In Vorträgen und Workshops, bei Gesundheits-Checks oder im IKK-Gesundheitsmobil – die kurzen Veranstaltungen sollen für das Thema Gesundheit sensibilisieren und die Mitarbeiter motivieren, dieses Wissen im Alltag praktisch anzuwenden. Betriebe können sich hier beispielsweise für einen Workshop von 30 Minuten entscheiden oder einen gesamten Tag für die Gesundheit der Mitarbeiter einplanen – ganz individuell nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten.

© Staufenpress

Immer mehr Handwerksunternehmen erkennen, wie wichtig betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) im heutigen Wettbewerb um gute Fachkräfte ist: Nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter wird besser, was sich in sinkenden Fehlzeiten und höherer Produktivität auswirkt – ein gutes BGM erhöht auch das Image des Betriebs und erleichtert es, im Bedarfsfall gute Fachkräfte zu finden. Auch Hans-Georg Ehekircher hat im vergangenen Jahr begonnen, gemeinsam mit der IKK classic in seinem Heizung- und Sanitärbetrieb in Geislingen Maßnahmen des BGM einzuführen. Nun wurde er von der Krankenkasse mit der Urkunde „Gesunder Betrieb“ ausgezeichnet.

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15.10.2018 | Dr. Monika Hein

Stimmt Ihre Stimme?

Wie Sie sicher sprechen und überzeugend klingen „Denn Sie entscheiden, wie Sie klingen!“

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12.11.2018 | Marc Gassert

Disziplin!

Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten „Disziplin ist nicht käuflich – aber sie zahlt sich aus.“

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10.12.2018 | Dr. Denis Mourlane

Resilienz

Die unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen „Glauben Sie nicht alles, was Sie fühlen.“ 21


»Wir. Für das

n io g e R r e d in k r e Handw Persönliche Ansprechpartner für das Handwerk: Das Team der Geschäftsstelle sieht sich als zentraler Dienstleister für Unternehmer – bei Fragen und vielen Anliegen. Das Geschäftsstellen-Team der Kreishandwerkerschaft ist für die Mitgliedsbetriebe da. Bei vielen praktischen Fragen rund um Prüfungen, rechtliche Neuerungen und den kritischen Dialog mit Kunden gibt es Hilfestellungen. Alexander Gonzalez Seit Januar ist Alexander Gonzalez hauptamtlicher Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Göppingen. Als gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann war Gonzalez in verschiedenen Firmen und Institutionen im Vertrieb tätig. Seit fünf Jahren bereits arbeitet er in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft und war zuletzt bereits stellvertretender Geschäftsführer.

Kreishandwerkerschaft Geschäftsstelle Davidstraße 29 73033 Göppingen

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Ilona Dreier-Gösele Ilona Dreier-Gösele arbeitet bereits seit 1993 in der Kreishandwerkerschaft und ist zuständig für alles rund um Ausbildung und Prüfungen. So schreibt und verschickt sie beispielsweise Einladungen und organisiert die Prüfungsfeier. Sie kontrolliert nochmals die Ergebnisse aus den Ausbildungsprüfungen und verschickt diese dann an die Handwerkskammer. Auch das Erstellen von Zeugnissen gehört zu ihren Aufgaben.

Natalie Veseli Seit März dieses Jahres hat die Kreishandwerkerschaft eine neue Sachbearbeiterin. Natalie Veseli macht Mitgliederbetreuung und koordiniert Termine sowie Veranstaltungen. Besonders gut an ihrer Arbeit gefällt ihr, dass jeder Tag anders ist und man sich im Team gegenseitig unterstützt.

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Sie haben ein Thema, eine Meldung zu Ihrer Innung oder Ihrem Betrieb? Melden Sie uns dies gerne an: info@kh-goeppingen.de. Übrigens: Wir freuen uns über Lob genauso wie über Kritik. Fast zumindest. :-)

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Wir. - Das Magazin aus dem Handwerk für das Handwerk  

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