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VORWORT

St. Patrick’s Day in Olten

Lá fhéile Pádraig sona dhuit! ist gälisch und heisst «Alles Gute zum St. Patrick’s Day!» Das wünschen wir Ihnen am kommenden 17. März im Stadttheater Olten. Fast in jeder grossen Stadt der Welt wird der Nationalfeiertag der Irinnen und Iren gefeiert. Menschen kleiden sich ganz in Grün, Bier läuft grün aus dem Zapfhahnen und Flüsse werden grün eingefärbt. Der St. Patrick’s Day wird nun auch in Olten gefeiert. Es erwartet Sie ein grünes Stadttheater mit viel Musik, irischen Spezialitäten sowie ein Wettbewerb, bei dem Sie mit ein bisschen Glück eine Reise nach Irland gewinnen können. In dieser wunderbaren Atmosphäre werden drei verschiedene Bands auftreten. Das Graìnne Holland Trio, Fourth Moon sowie The Outside Track. Bei diesem Konzert dürfen Sie alles erwarten: von Stepptanz-Einlagen über Gesang bis hin zur typisch irischen Besetzung mit Gitarre, Geige, Akkordeon und Flöte. Durch den Abend wird der Irish FolkKenner Petr Pandula führen. Schon jetzt ist klar: Im Stadttheater wird es ein irisches Folks-Fest geben! Wir können Ihnen nicht versprechen, dass die Aare noch grüner fliesst als an «normalen» Tagen. Aber einen gemeinsamen irischen Abend mit ansteckender Musik und tollen Begegnungen dürfen Sie garantiert erwarten. Und wenn Sie dies alles noch nicht überzeugt hat, hier ein kleiner Hinweis: Die ersten 20 Patricks erhalten einen Gratiseintritt. Also: Patricks, ran an die Tickets! Wir freuen uns, Sie am 17. März 2020 im Stadttheater Olten begrüssen zu dürfen. Sláinte! Nina Knapp


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I N H A LT Vorwort3 CHAARTS Chamber Artists

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Arcadi Volodos

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Lehman Brothers

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Münchner Streichquartett

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Backstage 

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König Drosselbart

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Irish Heartbeat – St. Patrick’s Day

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Gönnerinnen- und Gönnervereinigung

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Sponsoren und Medienpartner

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Adressen und Ortsplan, Vorschau

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REGULA MÜHLEMANN, SOPRAN

CHAARTS CHAMBER ARTISTS Chaarts mit Regula Mühlemann an ihrer Seite betten diese Liebesgeschichten aus Feen- und Wunderwelten ein in die fantastische Peer Gynt-Suite von Edvard Grieg. Auf der imaginären Opernbühne widmen sie sich vor allem den weiblichen Partien dieser Liebesbeziehungen: Neben der entrückten Solveig, wie etwa die bis in den Tod ergebene Juliette, Olympia, eine bezaubernde, aber dennoch mechanische Puppe, das liebestolle Geister anrufende Ännchen, Aschenputtel in seiner Unschuld und die leidenschaftliche Königinnentochter Pamina. Regula Mühlemann, eine der schönsten

CHAARTS ©chaarts.ch

Peer Gynt und Solveig, Romeo und Julia, Aschenputtel und der Prinz, Tamino und Pamina – in der Literatur und der Musik ziehen solche magischen und wunderbaren Liebesgeschichten Dichter, Komponisten aber auch Leser und Zuhörer seit Jahrtausenden an. Zu schön und spannend sind die verzwickten Wege, auf denen sich die Liebenden finden. Herzzerreissend die Qualen und die Trauer, wenn ihre Liebe nicht in dem ersehnten Happy End gipfelt. Es sind Schicksale, deren wir nicht müde werden. Sie ziehen uns in ihren Bann, wecken Sehnsüchte und Träume.


CHAARTS ©Balázs Böröcz

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Do 30. Jan.

Sopran-Stimmen der Gegenwart, entwarf mit den exzellenten Kammermusikern von CHAARTS dieses märchenhafte Programm, das Wolfgang Renz für grosses Kammerensemble kongenial instrumentiert hat.

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Regula Mühlemann, Sopran CHAARTS Chamber Artists

Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung.

Giuseppe Verdi (1813–1901) aus Falstaff «Ninfe!Elfi!Silfi!», «Sul fil d’un soffio eteseo» Edvard Grieg aus Peer Gynt «Solveigs vuggenvise» «Våren» «En svane» «Solveigs sang» Jules Massenet (1842–1912) aus Cendrillon «Ah Douce enfant!»

Charles Gounod (1818–1893) aus Roméo e Juliette «Je veux vivre dans le rêve»

Regula Mühlemann ©Henning Ross / Sony Classical

Jacques Offenbach (1819–1880) aus Hoffmanns Erzählungen «Les oiseaux dans la charmille»

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) aus Zauberflöte «Auch ich fühls»

18.30 Uhr 19.30 Uhr 21.45 Uhr

Preise 75.– / 65.– / 55.–

Edvard Grieg (1843–1907) Peer Gynt suite Nr. 1

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CHAARTS CHAMBER ARTISTS   UND REGULA MÜHLEMANN

Regula Mühlemann Regula Mühlemann wurde in Luzern geboren. Sie studierte an der dortigen Hochschule bei Prof. Barbara Locher. Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte die junge Sopranistin schon früh am Luzerner Theater. Danach führten sie Engagements u.a. als Despina (Così fan tutte) ans Teatro La Fenice nach Venedig. Im Sommer 2012 gab sie ihr Debüt als junge Papagena in der Oper Das Labyrinth von P. v. Winter bei den Salzburger Festspielen. Regula Mühlemann erhielt zahlreiche Preise und Stipendien. 2015 war sie Finalistin des Wettbewerbs «Cardiff Singer of the World». In der Spielzeit 2018/19 war Regula Mühlemann u.a. als Juliette (Roméo et Juliette) von Charles Gounod am Luzerner Theater, als Echo (Ariadne auf Naxos) am Mailänder Teatro alla Scala und als Susanna in Le Nozze di Figaro am Opernhaus Zürich zu hören. Auf der Konzertbühne ist die junge Sängerin ebenso gefragt: Sie singt Mahlers 8. Sinfonie unter der Leitung von Valery Gergiev in der Münchner Philharmonie im Gasteig und in der Pariser Philharmonie, mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra im Concertgebouw in Amsterdam und mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst im Wiener Konzerthaus. Darauf folgt Ein deutsches Requiem (Brahms) mit dem Orchestre National de France in Paris. Weitere Konzerte führen Regula Mühlemann u.a. nach Salzburg: Zur Mozartwoche, zu den Osterfestspielen in Mahlers 4. Sinfonie mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden und im Sommer zu den Salzburger Festspielen

in einer Mozart-Matinee unter der Leitung von Ivor Bolton. CHAARTS Chamber Artists CHAARTS ist das «wahrscheinlich grösste Streichquartett der Welt». 2010 am Künstler­ haus Boswil gegründet, lädt CHAARTS nach Vorbild von Claudio Abbados Lucerne Festival Orchestra Mitglieder international erfolgreicher Streichquartette und Kammerensembles (u.a. casalQuartett, Galatea-Quartett, Carmina-Quartett, Julia-Fischer Quartett, Stradivari-Quartett), Solisten, Konzertmeister und Solobläser aus führenden europäischen Orchestern (u.a. Berliner und Wiener Philharmoniker, Tonhalle Zürich, Bayerischen Rundfunk, Camerata Salzburg, Mahler Chamber Orchestra ) ein in Besetzungen von 8 bis 40 Spielern mitzuspielen. CHAARTS ist mit grossem Erfolg mit weltberühmten Musikern wie Martha Argerich, Vilde Vrang, Ian Bostridge, Giovanni Sollima, Mischa Maisky, Roby Lakatos, Fazil Say, Regula Mühlemann und den King’s Singers aufgetreten. Seit der Saison 2018/19 arbeitet CHAARTS mit dem ehemaligen Quartettgeiger und für seine inspirierenden Dirigate berühmten Gábor Takács-Nagy als seinem «Primarius» zusammen. 2018 erhielt ihr Album «op.2» einen Diapason d’Or. Ein im Zusammenhang mit der Aufnahme des Beethoven Violinkonzertes entstandenes Musik-Video wurde mit einem der weltweit wichtigsten Preise, der Gold World Medal des New York Film-Festival 2017 beehrt.

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KLAVIER-REZITAL

ARCADI VOLODOS

«Musik entsteht bei mir im Kopf, und wenn ich in mich hineinhöre, dann ist alles da. Ich brauche kein Klavier, um über Musik nachzudenken, sie ist nicht wie ein Beruf oder eine Arbeit, die man ausübt. Die Musik ist immer in meinem Kopf, sie ist mein Leben. Wahre Kunst entsteht nicht durch stundenlanges Üben oder tagelange Arbeit in einem Aufnahmestudio. Sie braucht Kreativität und Spontaneität, aber auch geistige Frische.» Arcadi Volodos hat durchaus eine ungewohnte Haltung zum Üben – ein eigenes Klavier besitzt er erst gar nicht, denn «was würden wohl die Nachbarn sagen». Schon in seiner Kindheit spielte er lieber Fussball

mit seinen Freunden als stundenlang unter strenger Aufsicht zu üben. Sowieso fand er den Weg zum Klavier erstaunlich spät. Als Sohn eines Sängerehepaars, studierte Volodos zunächst Dirigieren am Konservatorium in St. Petersburg. Erst mit 16 Jahren entschied sich der Schüler seine Ausbildung am Klavier fortzusetzen. Nachdem er sein Studium in Paris und Madrid fortsetzte, blieb die ersehnte Pianistenkarriere aber aus. Volodos widerstrebte der Klassikbetrieb. Er weigerte sich konsequent an Wettbewerben teilzunehmen und blieb lieber unentdeckt. Bis ihm ein glücklicher Zufall doch noch den Durchbruch verschaffte:


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Mi 4. März

Ein leitender Mitarbeiter einer internationalen Plattenfirma hörte den jungen Pianisten in privatem Rahmen und bot ihm sofort einen mehrjährigen Exklusivvertrag an. Volodos erste CD-Einspielung wurde ein gewaltiger Erfolg. Von da an galt er als Reinkarnation von Horowitz. Zum einen, weil Volodos gerne die aberwitzigen, höchst virtuosen Zugaben von Horowitz transkribierte und zum Besten gab. Zum anderen, weil er es schaffte, diese wahnsinnige Musik mit einer verblüffenden Leichtigkeit zu spielen. Schon früh wehrte sich der russische Pianist jedoch gegen diesen Vergleich: «Warum brauchen Sie denn einen neuen Horowitz? Vor Ihnen steht doch der neue Volodos!» Seit einigen Jahren arbeitet Volodos sodann auch dafür, dass nicht mehr nur seine künstlerische Virtuosität im Vordergrund seines Klavierspiels steht. Viel mehr ist er am Filigranen und Intimen interessiert. So lobte

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Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung.

Sonett von Petrarca 123 in A-Dur Lento placido – Sempre lento – Più lento

Aus: Bunte Blätter Op. 99 Marsch Abendmusik

La lugubre Gondola S.200/2

Humoreske op. 20 in B-Dur

Vogelpredigt des Heiligen Franz von Assisi (Légende Nr. 1 S 175/1) Ballade Nr. 2 h-Moll S171 ***

Fotos: Arcadi Volodos ©Marco Borggreve

R. Schumann (1810–1856)

18.30 Uhr 19.30 Uhr 21.30 Uhr

Einheitspreis 60.–

Arcadi Volodos, Klavier F. Liszt (1811–1886)

19.30 Uhr


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ARCADI VOLODOS  KLAVIER-REZITAL

ihn der Berliner Tagesspiegel einmal als «Leisespieler» und die Süddeutsche Zeitung titelte nach einem Klavierabend im Münchner Herkulessaal begeistert: «Poesie statt Pose». Das zeigt sich auch in der Auswahl des heutigen Konzertprogrammes: Gleich an den Anfang stellt Volodos das Sonetto 123 del Petrarca aus den Années de pèlerinage II von Liszt. Ein Werk, das eine tief melancholische Welt, inspiriert vom Dichter Petrarca, erschafft. Dieser Stimmung schliesst sich La lugubre gondola an. «Wenn da am Schluss, nach einer grossen Steigerung, die Spannung unvermittelt zusammenfällt und das Stück mit einer ersterbenden einstimmigen Melodie endet, wagt im Saal kaum

mehr jemand zu atmen» (Thomas Schacher, NZZ). Erst die Vogelpredigt des Heiligen Franz von Assisi bringt den Umschwung in eine leichtere, heitere Stimmung. All jene, die den frühen Volodos im Rezital suchen, dürfen sich dann auf die Ballade Nr. 2 von Liszt freuen. In ihr finden sich für den russischen Pianisten neben höchst lyrischen auch kraftstrotzende, virtuose Passagen, die sich in einer faszinierenden Harmonie ergänzen. Dem Liszt-Teil folgt in der zweiten Hälfte des Konzertes ein Schumann-Teil. Eröffnet wird dieser mit zwei wenig bekannten Stücken aus den Bunten Blättern. Ihnen folgt Schumanns Humoreske. Der Komponist selber sagte über sein Werk es sei

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«wenig lustig und vielleicht mein Melancholischtes». Er verstand die Humoreske von Beginn an nicht als Werk, das zum Lachen erregende Spässe bietet. Sein Verständnis verband eine tief gehende Empfindung mit der Scharfsinnigkeit, abwegige Gegensätze miteinander in Beziehung zu bringen. Ein Werk, das der Vielseitigkeit des russischen Pianisten Basis zur perfekten Entfaltung bietet.

links: Franz Liszt (1886) ©Felix Nadar, rechts: Robert Schumann ©Wikipedia

Arcadi Volodos Arcadi Volodos, 1972 in St. Petersburg geboren, studierte zunächst Gesang und Dirigieren, ehe er sich ab 1987 ganz dem Klavierspiel widmete. 1996 wurde Volodos von einem Plattenmanager «entdeckt» und für ein grosses Label unter Vertrag genommen.

1997 erschien seine erste CD. Fortan erhielt er Angebote, in den wichtigsten Sälen der Welt zu konzertieren. Auch arbeitet er seitdem mit führenden Orchestern zusammen, u.a. den Berliner Philharmonikern, der New York Philharmonic, dem Chicago und Boston Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouworkest und dem Gewandhausorchester Leipzig. In der Saison 2019/20 tritt Volodos u.a. im Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Berliner Philharmonie, im Théâtre des Champs-Elysées und eben auch im Konzertsaal Olten auf. Für seine Einspielungen erhielt er den «Diapason d’or», den «Gramophone Award» und den «Edison Award».


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SCHAUSPIEL VON STEFANO MASSINI

LEHMAN BROTHERS

«Lehman Brothers» – der Name gilt seit 2008 als Inbegriff von Zusammenbruch, Insolvenz, Finanzkrise. Doch wer kennt die Geschichte dieser mächtigen US-amerikanischen Investmentbank, die Menschen hinter diesem Label, das zum Mythos des Zusammenbruchs geworden ist? Am 11. September 1844 setzt ein Jude aus Rimpar in Bayern seinen Fuss in das gelobte Land Amerika. Es ist Heyum Lehmann, der mit Betreten der neuen Welt ein neuer Mensch wird: Henry Lehman, denn in Amerika ist alles anders. Er e­ röffnet ein winziges Stoffgeschäft in Montgomery, Alabama, wohin ihm bald seine beiden Brüder

folgen. Auf dem Ladenschild «Henry Lehman Tuchwaren und Kleidung» steht deswegen bald schon «Lehman Brothers». Schnell und immer schneller und bald in schwindelerregende Höhen wächst der Familienbetrieb. Vom Baumwollhandel über die Investition in andere Geschäftszweige bis zum Giganten an der Wall Street – aus dem Tuchladen wird ein Finanzimperium. 2008 brach die amerikanische Bank «Lehman Brothers» zusammen und läutete den Kollaps des Finanzmarktes ein. Sie steht für das Platzen der Spekulationsblase, die Gier der Banker und den Beginn einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Welt bis heute erschüttert.


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Do 5. März

Von der Erfindung der Blue Jeans über das Abenteuer der Eisenbahn, die Finanzierung mehrerer Kriege und die Geburt, schliesslich die Entfesselung der Wall Street: Über mehr als 150 Jahre, über drei Lehman-Generationen erzählt das eindrucksvolle Werk in epischer Form und fast biblischer Sprache die unglaubliche Erfolgsgeschichte, die zum Alptraum wird. Die temporeiche, mit subtilem Humor angereicherte Erzählung lässt 150 Jahre Zeitgeschichte lebendig werden: die Erfindung der Blue Jeans, das Abenteuer der Eisenbahn, die Gründung der Wallstreet, die Konstruktion der ersten Flugzeuge, die monumentale Verfilmung von King Kong, die Erfindung der ersten Computer, die Ermordung J. F. Kennedys. In plastischen Szenen und poetischer Sprache entwirft Massini ein präzises Abbild moderner Zeiten. Die Schauspieler schlüpfen in etwa

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Fotos: Lehman Brothers ©Alvise Predieri

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LEHMAN BROTHERS   SCHAUSPIEL VON STEFANO MASSIN 30 Rollen und nehmen die Zuschauenden mit auf eine Reise durch mehr als ein Jahrhundert. Drei Jahre lang hat Stefano Massini recherchiert, hat akribisch Unmengen von Material gesammelt, verdichtet und zu einem enormen Textkonvolut gestaltet. Das Ergebnis Lehman Brothers ©Alvise Predieri

ist ein atemberaubender Text, der den Weg dieses zum Mythos des Zusammenbruchs gewordenen Unternehmens über drei Generationen nachzeichnet: eine FamilienSaga, die man zugleich als Autopsie des Finanzkapitalismus, der immer substanzloser und abstrakter wird, lesen kann.

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JÖRG WIDMANN, KLARINETTE

M Ü N C H N E R S T R E I C H Q UA R T E T T schied zwischen einem Meisterwerk und dem nächsten.» Das Quartett beginnt mit einem fünffach nur wenig veränderten sechstaktigen Themengedanken und einem unverkennbaren Klopfmotiv. Haydn variiert dieses Motiv mehrfach, bis ihm kräftige Triolen ein Gegengewicht bieten und es unterbrechen. Im Adagio kontrastiert ein ernstes d-Moll-Thema auf wehmütige und affektvolle Art. Nach drei Variationen taucht der Satz in einen träumerisch-verhangenen Sotto-Voce-Klang. Das Menuett deutet bereits in dessen Satzbezeichnung eine neue Stimmung an: Alla Zingarese. Diese Verschrobenheit zeigt sich gleich in der ersten

Muenchner Streichquartett ©Jörg Widmann

Alle dieser drei vom Münchner Streichquartett und Jörg Widmann ausgewählten Stücke gehören zu den Meisterwerken ihrer Schöpfer. Der Lexikograph Gerber sah in Haydns Streichquartett Nr. 34 zum ersten Mal die Begründung seines Ruhmes: «Von dieser Nummer an erscheint Haydn in seiner ganzen Grösse als Quartettenkomponist.» Auch der englische Pianist, Komponist und Musikwissenschaftler Donald Tovey sagt über das Werk: «Mit Opus 20 erreicht die historische Entwicklung von Haydns Quartetten ihren Endpunkt; und weiterer Fortschritt ist nicht Fortschritt in irgendeiner geschichtlichen Bedeutung, sondern schlicht der Unter-


Anne Schoenholtz ©Astrid Ackermann

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Fr 13. März

Geige und dem Cello: Sie musizieren im Zweier- statt Dreiertakt und spielen noch dazu um einen Viertel verschoben. Im letzten Satz, dem Allegro moderato, sind nach wie vor Momente der Zigeunermusik enthalten und die erste Geige darf mit Verzierungen und Doppelgriff-Fanfaren zu einem pointierten Finale ansetzen.

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Joseph Haydn (1732-1809) Streichquartett Nr. 34 D-Dur, op. 20/4 (ca. 26’) 1. Allegro di molto 2. Un poco Adagio di molto 3. Menuet alla Zingarese 4. Presto e Scherzando

Franz Schubert (1797-1828) Streichquartett Nr. 13 a-Moll, op 29 «Rosamunde» (ca. 40’) 1. Allegro ma non troppo 2. Andante 3. Menuetto. Allegretto 4. Allegro moderato

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Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung.

Viola Violoncello

Jörg Widmann ©Marco Borggreve

Carl Maria von Weber (1786-1826) Klarinettenquintett B-Dur, op. 34 (ca. 27’) 1. Allegro 2. Fantasia. Adagio ma non troppo 3. Menuetto. Capriccio presto 4. Rondo. Allegro

18.30 Uhr 19.30 Uhr 21.30 Uhr

Preise 75.– / 65.– / 55.–

Anlass zur Komposition des Klarinettenquintetts wie auch für viele andere Klarinettenwerke fand Carl Maria von Weber in der tiefen Künstlerfreundschaft zum Klarinettisten Heinrich Baermann. Vor allem für seinen gleichmässigen Klarinettenton in allen Lagen und den preussischen Humor bewunderte er den Freund. Weber komponierte für ihn zwei glanzvolle Klarinettenkonzerte, ein Concertino und mehrere Kammermusikstücke.

Jörg Widmann Klarinette Anne Schoenholtz Violine Stephan Hoever Violine

19.30 Uhr


MÜNCHNER STREICHQUARTETT   MIT JÖRG WIDMANN

1811 widmete Weber dem Freund ein Scherzgedicht zum Namenstag: «Zieht auf aller Thränen Schleusen / Hier ist nicht die Red‘ vom / König von Preußen, /Nein, nein, von dem Heinrich, dem dicken, dem fetten, / Von Bärmann, dem lieblichen, freundlichen, netten. /O Sonne!!! O Tag der Wonne». Mit eben solchem Humor verfasste Weber das Quintett, das er 1815 vollendete. Wie Mozart und Brahms beginnt Weber im ersten Satz, Allegro, nur mit den Streichern, die einen Klangteppich aus Akkorden legen. Darüber entfaltet sich die Klarinette in hohen Lagen und entwickelt ein virtuoses Frage-Antwort-Spiel mit den Streichern. Dieses zieht sich durch den ganzen Satz und bietet der Klarinette die Gelegenheit, sich höchst virtuos zu zeigen. Den zweiten Satz, das Adagio, betitelt Weber als Fantasia. Dies geht wohl darauf zurück, dass das Cel-

lo das Hauptmotiv vorstellt, welches dann frei durch die Stimmen wandert und von fantasieartigen Einsätzen der Solo-Klarinette unterbrochen wird. Auch das Menuetto behält diese fantastische Färbung bei. Im letzten Satz wendet sich Weber nochmals explizit an den Adressanten des Werkes. Das «fröhliche Allegro» knüpft in der galoppartigen Ausgestaltung des Rhythmus an Baermanns Humor an. Wiederum findet ein Wechselspiel zwischen Klarinette und Streichern statt, bevor der Satz mit einer brillierenden Klarinetten-Passage endet. Nach der Uraufführung des RosamundeQuartetts 1824 durch das damals berühmte Schuppanzigh Quartett (benannt nach Ignaz Schuppanzigh) fand die Kritik, es sei «als Erstgeburt nicht zu verachten» und der Verlag Sauer & Leidesdorf nahm es als Nr. 1 in sein Programm auf. Zu diesem

Münchner Streichquartett ©Michael Hoffsteter

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Zeitpunkt hatte Schubert bereits elf Quartette komponiert, jedoch kam keines dieser frühen Quartette während seiner Lebzeit zur öffentlichen Aufführung. Schubert selber schrieb seinem Bruder Ferdinand über diese frühen Quartette: «… besser wird es seyn, wenn Ihr Euch an andere Quartetten als die meinigen haltet, denn es ist nichts daran». Mit dem «Rosamunde-Quartett» verfolgte Schubert nun einen neuen Anspruch: Es sollte «den Weg zur großen Symphonie» bahnen. Musikalisch führt das Werk zwei Konflikte aus: Zum einen ringen Dur und Moll miteinander. Zum anderen besteht ein steter Wechsel zwischen Liedhaftigkeit und Kontrapunkt. Schon im ersten Satz, genauer im Hauptthema, zeigt sich, dass zwischen Durund Moll-Harmonik eine ständige Spannung herrscht. Auch die Spannung zwischen Lied und Kontrapunkt hört man im ersten Satz immer wieder – bis sie zu einem erschütternden Höhepunkt steigt, der dann aber unaufgelöst abbricht. Eine Stilistik, die für Schubert nicht untypisch ist. Die Verweigerung der Lösung bleibt sodann bis zu den letzten Takten bestehen. Im zweiten Satz findet sich das für das gesamte Werk als Namensgeber dienende Rosamunde-Thema. Das Liedthema hatte Schubert für das Schauspiel «Rosamunde» für eine Freundin komponiert. Hier führt er die berühmte Melodie durch harmonisch bizarrste Variationen. Der dritte Satz ist kein wirkliches Menuett mehr. Schubert greift darin Momente aus Ländler und Walzer auf, denen er aber

einen atypischen, melancholisch-sehnsüchtigen Charakter verleiht. Und auch im letzten Satz gönnt Schubert seinen Zuhörern keine befreiende Auflösung in Dur. Nachdem sein Tänzchen versucht neu und optimistisch zu erscheinen, schweift es gegen Ende immer mehr in eine wehmütige Stimmung ab. Jörg Widmann Ausgebildet von Gerd Starke in München und Charles Neidich an der Juilliard School New York ist der Klarinettist Jörg Widmann regelmässig zu Gast bei bedeutenden internationalen Orchestern, darunter dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre National de France, dem Tonhalle-Orchester Zürich und konzertiert mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Valery Gergiev, Kent Nagano, Sylvain Cambreling, Christoph Eschenbach und Christoph von Dohnanyi. Komposition studierte Jörg Widmann bei Kay Westermann, Wilfried Hiller und Wolfgang Rihm. Sein Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet. Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniel Harding, Kent Nagano, Christian Thielemann, Mariss Jansons, Andris Nelsons und Simon Rattle bringen seine Musik regelmässig zur Aufführung. Orchester wie die Wiener und die Berliner Philharmoniker, das New York Philharmonic, Orchestre de Paris, BBC Philharmonic Orchestra und viele andere haben seine Musik uraufgeführt und regelmässig in ihrem Konzertrepertoire.


Fotos Backstage: AndrĂŠ Albrecht

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E G A T S K C A B

In loser Reihenfolge geben wir Ihnen Einblicke in die Arbeit unserer Mitarbeitenden. Diesmal mit unserem Cateringteam im Einsatz.

Neujahrskonzert 2020 argovia philharmonic

Hanni Flückiger und Maya Prader sind die guten Seelen der Foyerbar. Sie begrüssen und umsorgen die treuen Abo-InhaberInnen, Theater- und KonzertbesucherInnen persönlich, kennen einige Ihrer Vorlieben und Gewohnheiten.

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Fotos Backstage: André Albrecht

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Als Hauscaterer haben wir die Ehre die Gäste und Kunden des Stadttheater Olten individuell zu beraten, Sie mit einem freundlichen Lächeln zu empfangen, Ihren Anlass mit persönlicher Note zu gestalten und kulinarisch zu umrahmen.   Für die jeweiligen Vorbereitungen stehen die Teamarbeit, das Zeitmanagement und die Qualität des Angebots im Vordergrund. Das Stadttheater Olten ist für die Wälchli Feste AG ein facettenreicher, spannender und abwechslungsreicher Arbeitsort mit nachhaltig eindrücklichen Momenten und Begegnungen.   Heute hat das Team vor Ort die festliche Aufgabe den Konzertbesuchern in der Pause ein Cüpli anzubieten, um auf das noch junge Jahr anzustossen.   Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Ihnen im Stadttheater.   Carol Brunner Gastgeberin und Kundenberaterin


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Es war einmal ein König, der hatte schon seit einiger Zeit grossen Kummer mit seiner Tochter, Prinzessin Viola. Nichts konnte sie zufriedenstellen, niemand konnte es ihr recht machen. Nur Fidibus wusste, wieso Prinzessin Viola dermassen unzufrieden war. Eines Tages beschloss der König, einige Prinzen als Heiratskandidaten für seine Tocher einzuladen. Doch Viola hatte an jedem etwas auszusetzen. Der eine war ihr zu dick, der andere zu dünn, einer hatte eine zu kurze Nase, wieder ein anderer zu blaue Augen und so weiter und so fort. Der König verlor die Geduld. Er wurde wütend, weil seine Tochter alle Leute immer wieder verspottete. So sagte er: «Wenn du

dich nicht endlich für einen Prinzen entscheiden kannst, dann wirst du den ersten Mann, der vorbeikommt, heiraten, selbst wenn es ein Bettler sein sollte.» Doch sie machte sich nur lustig und änderte sich auch beim nächsten Prinzentreffen kein bisschen. Wiederum war sie unzufrieden, verspottete alle mit den schlimmsten Schimpfwörtern und lachte sie grundlos aus. Sogar bei König Michael, der von weit her angereist war, meinte sie nur, der sehe ja mit seinem Kinn wie eine Drossel aus und nannte ihn König Drosselbart. So geschah es, dass sie mit dem ersten Mann, der an das Schlosstor klopfte, weggehen musste. Und das war ein Bettler.


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So 15. März

Wie die Prinzessin ihr neues Leben in einer ärmlichen Hütte an der Seite des Bettlers meistert und was aus den beiden wird, erzählen euch Fidibus und das Märchentheater.

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Fidibus – Märchentheater Das Märchentourneetheater wurde 1986 in Basel gegründet. Von Anfang an war es als Tourneetheater konzipiert. Zu Beginn war die Tournee mit 35 Vorstellungen noch relativ klein und die Künstlertruppe tourte ausschliesslich in der Nordwestschweiz. Mittlerweile konnte die Gesamttournee auf ca. 60 Vorstellungen pro Saison in beinahe allen Deutschschweizer Kantonen ausgebaut werden. Die Anforderungen an die Schauspieler sind mit den Jahren stark gestiegen. Arbeiteten sie anfänglich mehrheitlich mit Laien zusammen (allerdings immer mit sehr guten Darsteller/Innen), so sind es heute ausnahmslos alles Schauspieler/Innen, die eine Schauspielschule absolviert und auch erfolgreich abgeschlossen haben.

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Fotos: König Drosselbart ©maerchentheater.ch

Märchentheater Fidibus Roland Münzel Produzent,Technik und spielt den Prinz Holodrio Rahel Roy Regie Regina Fink Prinzessin Viola Mischa Löwenberg König Drosselbart alias König Michael Melanie Schütz Fidibus Noemi Schaerer Gluschtina und Amalia Matthias Salzmann König Zwägerich Carina Rieder Hofmeisterin, Stolperi und Schmatzi

15.00 Uhr

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I R I S H H E A R T B E AT – S T. PAT R I C K’S DAY ein typisch dekorierter Saal und irische Getränke. Gráinne Holland Trio – Ireland’s new Gaelic voice Liedermacher sind dazu da, Gefühle in Worte zu fassen. So ist es auch dem Dubliner Songpoet Damien Dempsey gegangen, als er zum ersten Mal Gráinne Holland singen hörte. Er war so angetan, dass er sie mit einer Schwalbe verglich, die an einem Sommerabend schwerelos durch die Lüfte gleitet. Was für ein schönes Bild! In der Tat lotet Gráinnes Stimme dreidimensional die Höhen und Tiefen zwischen Himmel und Erde aus und sie

Graínne Holland ©Gregor Eisenhuth

Die Iren haben bekanntlich ein grosses Herz. Ein Herz voll von Geselligkeit, Witz und Leidenschaft. All das sind ausgezeichnete Voraussetzungen, um ein Land zu sein, das immer wieder beeindruckende Geschichtenerzähler, Tänzer, Sänger und Musiker hervorbringt. Der Herzschlag der irischen Nation erhöht sich immer deutlich rund um die tollen Tage, wenn der St. Patrick’s Day gefeiert wird. Am irischen Nationalfeiertag hat irische Kultur Hochkonjunktur. Insbesondere Irish Folk lässt die Herzen der Iren höherschlagen. Aber nicht nur die der Iren… Zu einem authentischen St. Patrick’s Day Feeling gehört aber nicht nur tolle Musik, sondern auch


Fourth Moon ©fourthmoonmusic.com

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macht dies mit einer frappierenden Natürlichkeit und Präsenz. Gráinne singt auf Gälisch, was für eine Sängerin aus dem urbanen Belfast eher ungewöhnlich ist. Ihr neues Album Corcra besteht ausschliesslich aus eigenen Liedern. Die irische Tradition schwingt im Hintergrund immer noch etwas mit. Fourth Moon – Expect the unexpected Celtic! Diese Band stellt keltische Tradition in einem völlig neuen Licht dar. Sie legen die guten alten Instrumentals unter ein Mikroskop, identifizieren die Takte mit dem stärksten Ohrwurm Potential und nehmen sie als Keimzellen für eigene Stücke. Diese jagen sie durch einen «Loop» an Wiederholungen. Jede neue Schleife bekommt eine kleine Innovation mit auf den Weg. Diese «Loops» entfalten eine magische Wirkung, deren Ohrwurmcharakter sich niemand entziehen kann. Im Gegensatz zu einem echten Traditional, das nach klaren Gesetzen abläuft, kann man bei den Kompositionen von THE FOURTH MOON nicht vorhersagen, wohin die Reise geht. Dieser Sound ist so spannend wie eine Reise auf den Mond. Da kann man nur sagen: «Expect the unexpected!»

Magnetic Music Gráinne Holland Trio Fourth Moon The Outside Track Petr Pandula, Moderation

Di 17. März

19.30 Uhr

Abo F freier Verkauf Abendkasse Beginn Ende ca.

18.30 Uhr 19.30 Uhr 22.45 Uhr

Preise 60.– / 50.– / 40.– Schüler, Auszubildende und Studierende 50% Ermässigung.


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IRISH HEARTBEAT – ST. PATRICK’S DAY  

The Outside Track ©Archie MacFarlane

The Outside Track – Tradition with new wings An dieser Gruppe kommt man nicht vorbei, wenn man die erfrischenden und kreativen Interpreten keltischer Musik aufzählen will: Überschäumende Spiellaune, beeindruckende Virtuosität, Stepptanzeinlagen, eigenwillige Arrangements und eine Sängerin mit einmaliger Stimme. So innovativ wie das Quintett traditionelle keltische Themen bearbeitet, verleiht es ihnen förmlich Flügel. Die Musikerinnen pumpen die althergebrachten Melodien mit Energie, Frische und guter Laune auf, so dass diese den Zustand der Schwerelosigkeit erreichen und einfach abheben. In der Band sind drei keltische Nationen vertreten: Irland, Schottland und Kanada. Entsprechend vielfältig ist der Klang. Die vier jungen Frauen und ein «Alibi Mann» ha-

ben einen transatlantischen bzw. pan-keltischen Sound geschaffen, der eine Brücke über keltische Traditionen schlägt. Übertrieben? Wohl nicht, denn sonst wäre die Band bei den Live Ireland Music Awards kaum als beste Gruppe ausgezeichnet worden!


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GÖNNERINNEN- UND GÖNNERVEREINIGUNG

des Stadttheaters Olten

Liebe Musik- und Theaterfreunde Werden Sie Mitglied der Gönnerinnen- und Gönnervereinigung des Stadttheaters Olten! Sie kommen in den Genuss verschiedener Vorteile: Einzelmitglied: Doppelmitglied/Paare:

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Leistungen: n Sie erhalten regelmässig Informationen des Stadttheaters Olten. n Ihre Bestellungen werden bevorzugt behandelt. Gönnerschaft: Doppelmitglied/Paare:

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geladen. n Sie erhalten ein bzw. zwei Abonnements 1. Kat. nach Wahl:

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S P O N S O R E N U N D M E D I E N PA R T N E R Hauptsponsoren

Sponsoren

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Das Stadttheater Olten wird unterstützt durch die Stadt Olten, den Lotteriefonds des Kantons Solothurn sowie private Gönnerinnen und Gönner.


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Abendkasse: Stadttheater Olten Frohburgstrasse 3, 4600 Olten Telefon 062 289 7006 Geöffnet 1 Stunde vor Aufführungsbeginn

Stadttheater Olten AG Frohburgstrasse 1 4601 Olten Telefon 062 289 7000 Fax 062 289 7001 info@stadttheater-olten.ch www.stadttheater-olten.ch

Impressum: Herausgegeben von Stadttheater Olten AG Redaktion: Edith Scott Layout: grafikmeier.ch, Olten Druck: Dietschi Print&Design AG, Olten

Internet-Vorverkauf: Einzeleintritte www.kulturticket.ch Telefon 0900 585 887 (Mo–Fr, 10.30 –12.30 Uhr, Fr. 1.20/Min.) oder kulturticket.ch – Vorverkaufsstellen

Öffnungszeiten Mo 13.30 – 17.00 Uhr Di bis Fr 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr

Vorschau Theaterzeitung Nr. 6 2019|20 Sa 21.03.20 La Bohème, Theater Basel Oper Fr 27.03.20 The King's Singers soirée classique Di 31.03.20 Romeo und Julia Schauspiel Schulvorstellung Mi 22.04.20 Claire Huangci – Sebastian Bohren Rezital Mi 29.04.20 La Fille du Régiment Oper Di 05.05.20 Schtonk! Komödie So 21.06.20 Die verkaufte Braut, Konzert Theater Bern Oper

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19.30 Uhr 18/20 Uhr 19.30 Uhr 14.00 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 18.00 Uhr


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Theaterzeitung Nr.5 | Saison 19/20  

Theaterzeitung Nr.5 | Saison 19/20  

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